Nl. 35. Dienstag, '3. Februar 1906. 125. Jahrgang. Mbacher Zeitung. V°lvjahr!g li X^ Für d«l Z«stfllu.il, !n« Hau^nzMr«, 2 « - I«str.i«saebiih.- ssür lki„c I„,oratr Dlf »Lailiachir ^situn«» rrsche!!'! »änlich, mil Vlutnahms btr Eo»»» und Feirrlans, Dir Administration b«°mme», Mnnuilriptr nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. Den 10. Februar 1W6 wurden in der l. l. Hos- ,,nt> Slaals-druckerei das I^XXIIl, Stück der rumänischen, das LXIlV, vtück der italienischen und das IHXXViii. Stlllt der ruthe° luschen Ausgabe des Ncichszefehblllttes vom Jahre 1805 aus^ gegeben und versendet. Den 10. Februar 1W6 wurde in der t. l. Hoj° uud Slaats^ diuckerei dasl^XXXIll. Stück der böhmischen und das I XXXV TMck bell ruthenische» NuSgabe des Neichsssesehblattes vom Jahre 190b ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 9.. 10 uud 11. Februar 1906 (Nr. 31, 32 und 33) wurde die Weiterver< breitung folgender Preßerzeussnisse verboten: Nr. 3b <<5»«» vonl 5. Februar 1906. Nr 5 «<)«8llH» N»lnuntHwo»t» vom 3. Februar 1906. Nr. 13 «I^'I^uo clnl N.^Icln», Iahraana IV, ddto. Riva, :j. Februar 1906. 3lr. 11 «Vö«tnilc, „ ill, ii^jvni K/»imü pon>ooli«tlu ti«lc«>«n ^ pi»mc>I>.i«n v Oeoll^ol,» vom 5. Februar 1906. Nr. 6 »I>l»z« «n»I>>» vom 1. Februar 1906. Nr. 13 «11!»»v « Ü^n.-» vom 2. Februar 19<>i:. Nr, 7 «Nnizt zitoiuw^» pro Februar 1906. Die in der Manieclischen Druckerei in Lemberg gedruckte, <>i «uthenischer Sprache verfaßte Flugschrift unter dem Titel: «l-^n^wu iiloin»!» Hie in der Buchbruclerei Vutenberg iu Lzernowitz erschie» nen«, an die Bürger und Arbeiter von Lzernowih gerichtete Flugschrift, beginnend mil drr Aufschrift *l'. 1'.. und endigend mit der Unterschrift «Die Pharmazeuten». Nr. 7 md versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 5i die «undmachmlsl der t. l. LaudcSlegierlma. für >lrain vom 23. Jänner 1906, Z. 1r Regierung nicht schN'er fallen, diese Interpellation rasch, erschöpfend und zur allseitigen ^ufriedenhclt zu beantworten. E-5 sei ein unbestreitbarem Verdienst der deutschen Parteien trotz der Nahkesorm über den nationalen Interessen nicht die Interessen dco Reichem ',u vergesseil, und diese Pflicht wird, wie anerkennend hervorgehoben werden muß, in einer ebenso entschiedenen al? würdigen, die eigenen Rechte wahrenden und die Ambitionen des anderen Teiles nicht vei'lekenden Weise erfüllt- ein derart, ges Vorgehen aber. da5 enipfmdet „u.n ^w^ all^ genn'in, ist nur möglich, wenn der lHinheitvgedanle und der Wuusch nominieren. au5 allein Ttreite denn doch ,zu einer alle uud daher auch die Monarchie befriedigenden Lösung der >lrise zn gelangen. Die „Osterreichische Vollszeitnng" führt uu->-Die Antwort der Regierung könne keine sonder lichen Tchwierigleiteu bieten, da sie in früheren (5r kläruugen der Regieruug ihroin Wosen nach bereit enthalten ist. Aber gerade nach den so aufregenden und besremdlichen Ereignissen der letzten >ei/ ist >. notwendig, in unzweidentiger Weise fest'mtl' .'/ da,; die Regierung »ichl beabsichtige. Hins chtich der ^uote lind de<' wuillgeu gemeinsmnen Ve^,r^ da. Veunlligungsrecht deo Pcirlame.ttes u ,' gehen mW das; alle gelegentlich in Betracht ko nienden Zugeständnisse an Ungarn, soserile sie em uU^reichische^ Interesse beriihreu, nicht ohne die oersassnugoinas^ige (5'imvilligung der österreichische Volksvertretung erfolgen köllnen. - Da^ „^leue NienVr Journal" ist ^, >'i,,s,chl das; inll blofzen Anfragen an die Regierung nocl! lange nicht die Aufgaben erschöpft sind. die dein Abgeordueteuhau5 iu Verteidigung der österreichi scheu Interessen obliegen. Der "andesverteidiguna/' nnnister^iabe iln Wehrmnschus; mit C'.euugtuung konstatiert, das; der Nnf: ,.^oc' vou 1I,,l^nu!" in der leMen ^',eit verstuimnt sei. Da5 Ruseu l,^i te> nen Zlvecl inehr, es wäre an der Zeii ,^u handeln. Ein Abgeordnetenhaus, da5 durch da-, allgemeine Tliinnnechl da-ö Mandat erlangt, im ^inne de^ Volkes '.u handeln, wird gowis; nicht zögern, zum mindesten jene politische Zwischen.'.ollinio zu crrim ten, die uns vor Verseuchung durch den ungarischen Chauvinismus schützen könnte. Englische Marine. Man ichreibt au<' London' Ne Aouuramal beabsichtigt, lvenigslen^ einen Teil der vandelt' marine bei den grof;en ^lottonübungon in geivisfcin Ma!>zur Mitwirtang heranzuziehen, um die ^rage de^' Schutzes der britischen Schiffahrt zu studieren, ^can will sich nnt den Gesellschaften und einzowcn Reedern dahin verständigen, das; alle Tchiffe. welche aus dem >)in- oder Rückwege von mittelländischen oder südatlantischen Käsen die Manödergewässer berühren, unter den Befehl des betreffenden flotten lommandantcn bis zur Dauer einer Woct>e treten sollen, ^rcilich ist diese Forderung nicht ohne Schwierigkeiten zu erfüllen. Iu vielen fällen wiro diese Besinnnlung eine beträchtliche Ablenkung dom öttirse erfordern. Passagierdampser, und Vichtran<' porldampfer sollen von den meisten Anforderungen frei sein. Aber auch so bleiben geuug Friktionö puutte. Dic Admiralität würde selbstverständlich die ^usichernng ereilen, das; die Reeder, wenn irgend ein Tchiss ungebührlich und unnötig lange auf gehalten werden sollte, für deu Verlust entschädigt werden. Auf alle lrcu zer in systematischer ^Heise (,ibpatronillieren läs;t. Politische Uebersicht. ^aibach, 12. Februar. ')l us T r i e sl wird gemeld^! Die Muuizipal Delegation beschloß gegen die jimgste Regie- LeuMewn. Ein Tommer in Kanada. (Fortfehullg.) slen Äaen" ^"''"^'"'. begrüßt uns au. »ach-,l(N .'^o g^n. Wn uahenl llNö tx,'n 'Holland .Mnds' ^amend Insel..), der Perle'de^Sm r ^wrence ^l.mes. ^uie (^rupp, v^n ilber tan end .mieln. grop.ere lind kleinere, liegen zerstreut dünn die w,r uns stundenlang durchschlängeln Einx'lne liaben ganz^ Tchlösser uild Burgen daraus erbaut »louche herrliche Villen, andere wieder sind nur von kampierenden Naturliebhaberu bewohui - viele smd auch zu felsig und zerklüftet, als daß >ua» ii^ daraus auüedelu könnte. Meistens sind e^iewuorke,-Mllliouare. die sich iu diese sehr imaginäre (5insam leit ,n>mckgezogeu. loo täglich unzählige Dampfe., deu ^trom auf und abwäNs sahrcn 'Nim< hat in den zausend Inseln" nicht das lv.,fs.l„" ,„f ^,,,^ ,ein; wohl aber wähm u>an au einen, lauggemeclle» ^ce /,l> fchre!t, u>o die ^ülle von :'!lnvechill,ng, d.e ,ich i» diesen piltoresken ^niel gr.ippe.l darbietet einen unvergeiiliche» Eindruck h.nter am>. Noch lressen wir verein elle k,<'" ^nielcheu. c,e aber bald die Bahn sre, .»ache» und wir »ud >v,,der „u mächtigen ^trom, n.o e^ schuol l" u"d uugehmderl dahingeht. I,l. kleinen 3 ädt chen .^ingsion iv.rd der große Dampfer gegen einen der uns durch die„Wppen uud ^'lieurme der großen Wirbel. „Machines" ge miuut, dlirchbringeu soll. Die Szenerie zu beiden Seiteu, schou lange .Canada, ivird j^tz^ ^zyas ge birgiger und das Flußbett verengt sjch ^ifehend" Das Wasser des 3t. ^awrence-Ttromes hat jetzt eine tiefdunkelgrüne ,^arbe mit hellgrünen und lveißgeränderten Wellenk'öpfen. lvie Meister Böcklin den Ton im ,.3piel der Wellen" so unvergleichlich wiedergegeben. Wir nähern uns Muntres, ^u bei deu 3eiten erheben sich felsige 'oügel- die großen Wirbel, durch die wir uns den Weg bahnen, schten dern das Wasser hoch über Deit. Ttellenlueise stoßen wir an Riffe waö sich dumpf und dounerähnlich an hört lind '.'lervösen (Gelegenheit zu einem kleinen 3chrei bietet. Die ^ust ist kühl und mit (5„t',ücken nehmen wir dies herrlichc ^l'aturschauspiel in uu? auf. Die Wirbel vom Abflusse der Niagara,välle gegeu ^eivistalvn siud freNich viel iibertvältigender und gigantischer- es hat sich auä^l,!> ein Boot je hineingewagt uud die, die deu frevel begangen, diese den ^'ötleru der ^udimier geweihte brausende Einsamkeit iu Menscheuwahnwitz zu slören. »iuß teu e^ mit dem Tode büße». Es h^s.t, die Wirbel des Tl. ^awreuce Stromes seie^n wirbelnder und tiefer als die der Donau bei Orsowa, und sollen die tückischesteu der befahrbare» der Well sein. Die große Victoria Brücke bei Mouireal. die beide lifer verbindet, isl ein Meisterwerk der Eiseulouslrukiion und sieht säst endlos aus. Weu» wir einen Blick auf unsere Reisegeuos sen werfen, so sehen wir mit Erstaune,,, daß die Gesellschaft international aussieht^ eine llngewöhu lichkeit so »ahe deu Vereiiiigteii Staaten, ivo man alle heilige» ,^e.ite» eiioua! emcn riue fremde Sprache redenden Reisenden im Pullman» Waggon antrifft. Die Amerikaner im besonderen die Damen sind auf der Reise sehr elegant. Ob ec> ihrenVerhällnisse» entspricht oder mcht, sie ziehen »hr „Besies" auf die Reise au. Wenn man sie näher kennt und lueiß. wie ihr ganzes ^eben förmlich auf „ElMireu" aufgebaut ist, findet man auch dieiez. 3lisiem ebe«l d^«!,!,^x lik,-. oenu auch das Ver giiügeu ivild mit spärlichen Ansnahmen, von dcm 3taiidpunlte betrachtet. So verlies;en wir denn. eine große l^sellschaft. aufs schönste herausgeputzt, den Dampfer. Wir waren iu Montreal und mm hieß es frailzösisch sprechen. Angstvoll stöberten wir in den falten des <»r vor uus liegendeil Stadt und dem mächtigen 3trom. iFortsehnna folgt.) Lcnbachcr Zeitung Nr. 35. 304 13. Februar 1906. r un gs ma ß r eg c l den Nekil.ro an den, Ver -waltungsgerichtshof zu ergreifen, m welchnn sie den Stcmdpuiikt vertritt, tmrch dic Wegnahme der politischen Funktionen des Vtagi-strats sei das Statut der Stadt Trieft verletzt rvor den. Ter B ü rg c r nie ift er v o n P rag. Dr. Srb, dessen Fmittionsdauer demnächst abläuft, Hai beute sein Amt niedergelegt. Au» Sophia wird gemeldet: In Besprechung der Ausführungeir des Leiters des .Handeln lninisteriuniH (Grafen A, uersperg iin österrelchi schen Neichsrate erklärt das offiziöse Blatt „Novi Vek", dic Frage ül>er das Wohlwollen dei' Monarchie gegenüber Serbien und Bulgarien verdecke nur die Furcht vor dein Protektionismi^ der autonomen Tarife dieser beiden Länder. Es geb? im 20. Jahrhundert in Handelssachen kein Noyl wollen mel'r. sondern nur Rechte und Interessen. Es lväre an der Zeit. daß man in ^sterrcich-llnaarn einsieht, daß eo bei Verhandlungen kein Wohlwvl len. sondern nur gleichberechtigte Kontrahenten gibt. Österreich-Ungarn hat ein Interesse, den serbischen und bulgarischen Markt nicht zu verlieren weil es Staaten gibt, ivelckie darauf warten, den Platz einzunehmen und denselben niemals wieder aufzugeben. Freilich erobern diese Staaten dic Märkte nicht durch ihr Wohlwollen, sondern durch gegenseitige Konzessionen. Das „Vaterland" sagt in einer Vesvrechnng des neuen italienischen Kabinetts, das; Sonnino sicherlich am Dreibund festhalten werde. Min könnc aber vielleicht iroch weiter gehen und sagen: Nenn Sonnino auch an der Spitze der Ne gierung an den Tendenzen festhält, die er in der letzten politischen Kammerdebarte entwickelt hat, so werden sich unter ihm auch die übrigen naäi barlichen Beziehungen sehr angenehm gestalten. In jener Rede hat er ausgefühtt. daß Italien vor allem im Innem Ordnung und Vertrauen herzustellen habe — ein Gedanke, der schon für sich ge eignet ist, Vertrauen zu erwecken. - Eine der „Pol. zlorr." aus Ron: zugehende Mitteilung betont, das, die Hauptstärke des von Varon Sonnino gebildeten Kabinetts in seiner Zusammensetzung aus berufenen Fachmännern liege. Die jetzige Regierung betrachte als ihre Ausgabe die Verwirklichmig der, Reformen die vom Lande seit langem begehrt werden. Der erste parlamentarische Kampf wird »ich für das Ka binett bei der durch den Rücktritt Marcoras und des gesamten Bureaus notwendig gewordenen Neuwahl des Kammcrpräsidiums ergeben. Es heißt, daß die Opposition dein Ministerium einen Waffenstillstand gönnen will, um ihm Zeit für die Einbringung der Reformvorlagen zu lassen Unmittelbar nach der am 15. Februar statt findenden Inst al l i erungd es n eu cnP ra -lidentenderRepublik im EIv,s6c wird, wie man aus Paris meldet, Herr R o u bie r die D e -missiondesssabinetts überreiä)en. E5 gilt jedoch, wie bereits einmal betont, als zweifellos, daß Herr Fälliges das Entlassungsgesuch nicht an-nehmen wii.o. Vtan spricht aber von der Möglichkeit, daß der Ministerpräsident diese Gelegenheit zu einigen Änderungen in der Zusanmwnsewnlg oes Kabinetts ergreifen werde, und zwar lverden der Minister, des Innern. Herr Dubief, und der Kolo-nienminister, Herr Cl^mentel, als diejenigen bezeichnet, die auZ ihren Ämtern scheiden dürften. Als feststehend betrachtet man es dagegen, daß Kriegs-minister Etienne auf seinem Posten verbleiben rmrd. Dem Brauche entsprectiend, wird Präsident Fallib-res dem Parlament eine Botschaft zuaehen lassen, die den Kammern am 20. Februar mitgeteilt werden dürfte. Das Diö'zesanblatt des E rz b i sch o f 5 v o n Paris „La Eemainc Religieuse" spricht sein Bedauern darüber aus, daß die Kirchcnmani -fcstantcn, so sehr auch der Mut und die Selbstlosigkeit dieser Wackeren bewundert werden müsse, die Autorität der Geistlicl)en, inißacbten und deren Befehlen zuwidergehandelt hätten. In einer Betrachtung über den bisherigen Verlauf der Konferenz von Algeciras führt die „Neue, Freie Presse" aus. es sei kaum zu befürchten, daß die Gefahr eines deutsch-französischen Krieges auf dem Welthorizont aufsteige. Daß der bevorstehenden Verhandlung über die Pollzei-frage eifrige Vorbesprechungen zwischen den Vertretern Deutschlands und Frankreichs vorangingen, deute darauf, daß bis zum letzten Augenblick der Weg zu einer gütlichen. Verständigung offen gehalten wird. Aber, selbst wenn sich der Verständigung Schwierigkeiten in den Weg legen sollten, brauche man schwerlich Kriegsgefahren zu befürchten. Man wolle in Berlin keinen Krieg wegen, Marokkos, man will ihn auch in Paris nicht, und kein wrtiu« ^u aen» sitzt am Konferenztisch. Aus den diplomatischen Publikationen, dein französischen Gelbbuch und den: deutschn Weißbuch, klingen noch die Schlagworte von der „p6n6ti'lltis>u piil'inqn^" und der „Tirni-fizierung" Marokkos fort, aber sie haben nicht mehr den gellenden, aufschreckeirden. Ton wie noch vor wenigen Monaten. Völker- und Weltkriege wegen der marokkanischen Poli^zerfrage wären ein grauenhafter Hohn auf das Friedensbcdürfnis der Nationen. Aus Berlin wird amtlich gemeldet: Mit Isa ak Witboi, dein Sohne und Nachfolger.Hendrik Wit-bois. haben sich, wie nunmehr festgestellt, 7fj Leute, darunter 4l» Männer mit 19 Gewehren, ergeben. Die Gesamtzahl der .Kriegsgefangenen betrug am 5. Februar 18.040 Personen, davon 10.677 Hereros (darunter 27W Männer) und 2Ü00 Hottentotte?! ldarunter 75M Männer). In der Walfisch^Bai schifften sich am 29. Jänner Wtt Hereros, darunter.Aa-pitän Michael aus Omaruru mit 82 Männei-n, ein; sie sind als Minenarbeiter nach Kapstadt angeworben. Der Abtransport der zur Zeit in Gibeon und Keetmanshoop kindlichen, am.^kriege beteiligt qe wesenen Witboiö und Veldschoendrager nach Wind-huk hat becwnnen. Die Überführimg dieser Hotten- totten-Stämme nach den: Norden ist aus politischen Gründen, hauptfächlich aber wegen der im Süden bestel)elü)en VerpfleMchwierigkciten erforderlich. Tagesnenigteiten. (Gegen Nasenbluten) Bekanntlich grbt es gegen das Nasenbluten eine ganze Anzahl von Mitteln, die für gewöhnlich helfen. Nur dann. wenn es damit nicht zu stillen ist. muß ein Arzt zu Rate gezogen werden, der Verschiedenes dagegen an wenden kann. Im „British Medical Journal" hat ein englischer Arzt seine Erfahrungen mit Calcimnchlorw veröffentlicht, welches dann noch Erfolg hatte, als alle anderen Mittel und Eingriffe versagten. (Eine gewaltige Uhr) befindet sich u< der Basilika der französischen Stadt Saint.Geroal? d'Arvanches (Manche). Ihr Mechanismus ist 4-15 Meter lang, 1-90 Meter breit und 2-40 Meter hoch. Das Gewiclit beträgt 2000 Kilogramm. Vier Rade, werte dienen für das Geläute und eines für der, Gang. Der Gang wird mit Hilfe von hohlen Stahl stangcn von W Meter Länge und von sechs Trieb werken auf die vier Zifferblätter des .Kirchturms über tragen, die einen Durchmesser von 1,-40 Meter habci« Die'Stunden werden durch einen großen Hammer von 100 Kilogramm Gewicht auf einer Glocke von l^45 l Kilogramm angeschlagen. Auher dieser großen Gloctc, die auch für das Geläute dös Gottesdienstes dient, treibt di? Uhr noch 22 andere Glocken an, teils fii, die Viertelstunden, teils für ein Glockenspiel. Da^ Glockenspiel spielt vor allein die Hymne „luviolktn. inwf^l'll <>< <-untk o«, klüriil". zu bestiinmkm Zeiten aber automatisch auch andere Hymnen und kann mit Hilfe einer Tastatur auch zum Spielen der versaue dunsten Melodien gebraucht werd?n, die sich alls den vorhandenen 28 Tönen der Glocken zusammensetzen, - (Die elektrisch«; Geh i r n a r be i t) Ein gewisser Dr. Arkins aus San Francisco will ourck Tierexperilnente bewieseil haben, daß diV' Gchirntätig leit auf elektrischen Vorgängen bericht. Der Appara.'. mit dem der Versuch vorgniommeii wurde, bestand aus zw?i Platinolektroden, die durch eineii, landen Kupferdraht mit einem schr einpfindlicl>en Galvano meter verbunden waren. Die Elektrode wurde nut zwei Gehirnwindungen eines lebeildeii Stiers in Be rührung gebraclit. Das Tier lag nach der Einführung der Platin spitzen ganz ruhig, und doch gab die Naoei des Galvanometers einen Aufschlag um vi?r Punlto und blieb in dieser Stellung fast s^-chs Mnuteii. Dann wurde dem Tier die Kehle durchschnitten, wobei sofort dic Nadel 1!) Punkte in derselben Richtung abwich und erst dann allmählich in ihre ursprüngliche Stol lung zurückkehrte Schon früher hat Atkins auf ahn lich?m Wege zu bewiesen aesilcht, dak in den Lunaen und in den Herzen der Tiere elektrische Kra.fi ent-wickelt wird. -- (D a s a r ö k t e, st ä r k st? u n d s ch n e l l ft e Schlachtschiff,) das je gobailt worden ist, lief am Samstag in Portsmouth vom Stapel nnd wurde Harte Me«schen. Roman von «lexanver «ö«er. (Ib. Fortsetzung.) (««chlmul verb«««"., Frau Kolize brachte einen Präsentierteller mit Mem Wein und Kuchen, der Alte wurde beinahe galant in seinem Eifer, Lieschen zu bedienen und zu versorgen. Er sah heute ungemein bieder ans in dem neuen schwarzen Rock. dem hohen weihen Vatermörder und blendend weihen Manschetten. Ein netter, prächtiger alter Mann. Als der Imvih verzehrt war und Lieschen ihrem Verlobten heimlich ein Zeichen gab, daß c.s wohl Zeit sei aufzubrcch gehänac und ein Stern im Haar zu tragen dazu gehörig. Einc Gabe. für eine Fürstin passend. Lieschens Augen vergrößcrt.ii sich, dies war eine wirtliche Überraschung, dic sie aus ihrer kühkn Ruhe herauslockte. Röte nnd Blässe weäMtcn jäh auf ihrem Gesicht, ihr Atem stockte. „O mein Gott! Für Mich - " kani es <>ndlich von ihren Lippen, und zaghaft fahte sie nach dcr strahlenden Hnrlickkeit. Der Alte weidete sich sichtlich an ihren Mienen, seine Züge verloren für einen Augenblick den glatten wohlwollenden Ausdruck und nahmen den einer Hohn» vollen Schadenfreude an. Er verrechnete sich me in den Menschen. Mit solchen blitzenden Dmgcn sing man die Weiber — ob diese da wirklich in den .Hans vcr. li?bt war - sie sah gar nicht liebesselig aus. Aber eitel war sie. genußsüchtig und trachtete nach hohen Dingen. Es sollte ihm Spatz machen mit anzusehen, was da folgte, dm Ehekontrakt mnhte er wohl aufsetzen, und den alt2n Pusecker sicher hweinleneii. damit cr 1,i rechter Zeit wieder zu dem Seinen kam. Lieschen blickte jetzt auf das Gesicht des Bieder-manncs, d?r sie so wohlwollend betrachtete, Sie errötete dunkel. >.O! Herr Müller!" „Onkel Müller, Kindchen,, Onkel " „O? lieber Onkül MMer, ich bin sprachlos, dies ia dies gibt einem etwas — einen Hintergrund eine Stellung! Sieh', .yans, sich', wie das fun-kolt - - " Sie war vor den kleinen Spiegel an der Fenster wand getreten, und befestigte die Brosche an ihrem Meide ,.damit damit übertnunpfc ich sie alle, das tann mir so leicht keine, nachtun - o! Onkel Müller, Hans - Ihr sollt schen. ich spiele meine Rollc, jctzt will ich's ihnen zeigen." Sie hielt inne. Im Aufruhr ihrer Gefühle verriet sie zuviel von ihrem Innern. Sie zroana sich zur Ve-somrenheit zurück. Sie streckte dem Alten beide Hände entgegen: „Dank! Das vergesse ich Ihnen nie!" ...Ha. ha, ha! Also die Steincksen machen ihren. Effekt. Na, Kindchen, trage sie in Gesundheit, mrd bckomnü der alte Oti5el denn nicht ein Kützä)en dafür?" Er näherte sich ihr mit lüsternen gespitzten LipPcn. Ihr lief ein Schauer duixh die Glieder, ein Ge-fühl furchtbaren Ekels. Er beobachtete sie scharf. Bleich, mit geschlossenen Augen hielt sie ihm ihre Wange hin. Er aber drückte einen schmatzenden z?uh ans ihre frischeil Lippen, und sie wandte sich hastig ab, mit völlig entstelltem Gesichl. Ihr war's plötzlich, als l>abe sie sich dein Teufel ^er' schrieben. Hans hatte auf dir kleine Szene lvenig geachtet. Er prüfte noch den Wert der Steine und erging sicy in Lobpreisungen von des Onkels Güte und Groi> mut. Mit zitternden Fingern bettete jctzt Lieschen di.' Kostbarkeiten wieder in das Lederetui, und nun schickte das Brautpaar sich endlich an zu gehen. Lieschen tat einen tiefen Atemzug, als sie draußen ins Freie trat. Das war überstanden und - sie fahie sich wieder und rückte sich ins Gleichgewicht, - es hatte s?inen Lohn getragen. Ihre kühnsten Wünsche waren überlroffeii, dieser Schmuck bildete in ihrem ZukunftsprograniNi eine große Nummer. Hans ging nöben ihr, unaufhörlich schwatzend. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeiwng Nr. 35). 30b 13. Februar 1906. „Dreadnought" <,.Fürchtenichts''> gclcnnt. Dieses ge wältige Schifs soll imstande, seili. gegcit je zlrx'i del größten Schlachtschiffs die es bisher gab, einen Kampi siegreich zu bestehen; bei, sÄneill Bau haben di2 Er-sahrungen dos russisch saMnischen Krieges niaßgelx'N' den Einsluß ausgeübt. Dieser Krieg hat gezeigt, das, bri ein^m Gcschuxldi,'r die Zahl dor größten, !2zölli' gen Geschütze don Ausschlag gibt, und das; die ^ahl der ^> 2^ oder der (izölligcn Geschiitze danebeil von geringerer Wichtigkeil ist. Währeild bishor die größten Schlachtschiffe vier l2Mige Geschütze hatton. wird die .Dreadnought" mit nicht weiiiger als zehn Geschützen dieser Größc von bisher noch liicht dagnvesener Tra<^ »veitl bis 7> Torpedorohre. Dieier ganz >lnge wohnlichen Arnnerunn init schurren Geschiitzei« ent spricht die Größe dcr „Dreadnought". Ihre Wasser Verdrängung beträgi l^.OOl» Toiincn. während sie sonst bei, Schlachtschiffen nicht über Ni.OlX) hinansgiug. Di>' (Geschwindigkeit, welche dieses Schiff mit Hilfe semor Turbinenmaschinen erreichen soll, wird auf 22 .sliwten angegeben, während bisber kein Schlachtschiff cinc grö s;ore Goschwindigteit als 1.^'/. Knoten erreichte. Eine weitore Eigoiiliiinlichleit der „Drmtulonght" ist dab fehlen des Nainnischnabels, weil man das Nailimen bei Schiffen von schwerer Armierung und mit schwerer Maschinerie für gefährlich für die eigenen Geschütze wwol>l wie für die eigene Maschine hält. Aus den Masten werden nicht, wie sonst, kleine Geschütze po» stiert, sondern man wind dnfür durch Panzer geschlitzte Plattformen, von denen aus die Schußweite uno di.' Wirkung des Schiebens der großen Geschütze touiroi liert werden t'anii, auf beidon Mastoii anbringen. Am dor Spitzo dos hinteivn Mastes ist eine lange Stande für drahtlose Telegraphie angebracht. Der Maschinen räum des Schiffes wird durch >2zöllige Panzerplatten 'N'schntzt. Der Van wurde nngewöhnlich gelieim aus gosührt, aber auch ungewöhnlich beschleunigt. Man schätzt den Preis de? ganzen Schiffes ans :l s s e r n Stiftuilg l Platz i n der Therefianijchen Mililärala domie. für eheliche Söhne voll k, lind t. Offizieroll, »uelche ill Niederösterreich geboren, katholischer Noli giou lind deren Eltorll llilboinittelt sind. Gesncho an Mariniilian Grafen Hardegg zil Soefeld l^tieder öfterreich >. Gelleralluajor Siegmnud ^ia ,; a r von Et St.a-Stiftllng l Platz i» der Militär Unter,ecil fchlile für: l.» Jünglinge nlit der Abstal»,nung aus des Stifters Familie lind ihr.' Verwandten, unter diesen wieder die Söhne von t. und l. Offizieren, dmm Staatsbeamten: ^.1 Ofjizierssöline mit der Ab slainnlung aus dem Temeser Vanat'. :i.) Jünglinge adeliger ^anulien au? delu Temeser Vanat. nnter loelchen jene. deren Väter Staatsbeamte sind oder waren, 5?n Vorzug hauen. Gesuche a» dc» ^eldzeug meiste! Ludwig Ritter Schwitzer von ^yersheim, .Uomlnandant des 7. N'orps i,l Temesvar. Nudulf Freiherr von M a >l d e l » Stiftung 2 Ptätzo >n, Offizierswaisoilinstitut für i» Ull.iarn geborene Söhne solcher v erstorbener Offiziere, dei- k. ung. Landwehr, U'elche früher ini gemeinsamcn ,<>erre gedient haben' Gesllcho an den k. ung. ^an^svi.rreidigullgsnlinister. Oberst Valentin v. M odesti Stiftung 2 Plätze, ! in der Militär Unterrealschuie, ! in der Theresia' »ischen Militärakademie, für solcho in driest. Mitter lnn'g oder Poln geborene Iiinglinge, d<>ren Väter dein Staat.' liorzii^iche Dionste gelelstet haben. Gesuche an die l. f. Statthalterei ill driest. klar! Graf Ogara Stiftung '.' Plätze in der Genieabteilnng der Technischen Militärakademie oder Militär Unttr ilalschnle, fi'ii Söhne oon k. „nd f. Offizieren, deren Eltern Inländer sind nnd in t. nnd l'. Militärdienslon flehen, eventuell für solch? Jünglinge, welche von inländifchcn Eltern abstammen und adelig sind I. E. A. N n t h »> an e r Stiftung l Platz im Offi ziorsumisellinftitnt. fiir ganz venvaiste od.'r voiu Vater norU'aisto Söhno lwn Porsone» des Hoeros. d?r Kriegs marine und der beidm Landwehren. >v< einer christlichen .Uonf?s'ion angelwron. Gesuche an dao Ncichslrll>g»n,inlsleriu,n......Anton Gras Triangi Stiftung 1 Platz in der Omnoabteilung dei- technifch<'n MUrtäratadeuiie für: 1.) Abtöumilmgv der Erbcn des Stifters- 2.) Söhn^ von Offizieren der Geine^ Waffe; 3.) Söhne von Person"! des t. und t. Hee> res iiberhaupt. (^esnche an Karl Gras Trian^i ill Trienl. Generalmajor Ludwig Wocher ^ TtistunI 2 Plätze in der Militarrecu'schuld od«- ill der Militär akadeink'. In erster X!inie: siir vonl gelneinfamcn Stammvalvr Christoph Wochcr a.us dessoi, Ehe mit Maria Knan-, abslan>mei,de Wocher - in zw^ter ^inio i für voui gemeillsanlen Stammvatm- Christoph Noch.r aus desfeu Ehe n>il Nofine Schnell, abstammende Wocher: in dritter Linie: andenveitige Blutsverwandte de-) Stifters, vor nll.'n anderen Adlönnnlinge der in Edelstotten versiordeiren 3r"u Tteindlo. geboreneu Wocher: in letzter ^'inie Söhne von Offiziere» de.' Dragoilerregiments Nr. 16 nnd des Hnsareuregiments Nr. 1l. Gcfnck>e an das Neich^negsmiuisterimu. Termin aller Gofnche bis ü<1. April an die genainiten Person?!,. >tolnmanden nild Pebördeu. lV e rä n d eru n ge n i in S t e. ll e r d i e n st o.) Steuerallltsadjunkt Herr Hranz P r e -dali«' wnrde von Nadnlannsdorf uach Mottling, Stenoramt^adsulltt Herr Iohanl^K^ u « a r von 5train« bnrg liach Nadniannsdorf nnd Steuernnnspraktitanl Herr Vinzenz P irnat von Weichselburg nach 5lranv bnrg v?rsetzt. SteueranitspraNitant Herr Albert P r ,-Nl e c in Reifnitz unirde dem Stenerreferate in Nad« mannsdorf zur Dienstleistung zugewiesen, (Für den Frein denv orte h r,< Da-) Eisenbahnministerinin widmet, wie bekannt, schon se'.t längerer Zeit der Förderung des Fremdenverleliro seine besondere Fürsorge nnd ist zu diesem Zwecte vc>> allelu dnrau, bedacht, die österreichischen N?isegeb,>.e ilu Auslande möglichst weiten Kreisen tx'taniltzl, n,acl>en. Mit Rücksicht auf die zuuehnlendc Bedeutung der ill Betracht kommenden Maßnahmen zielit da -Eifenbahnnlinistrium in Enrxignng, die bishel zli.xinglofo,l B<'fprechu!igen n'il den Interessenten de^> Fremdeliverlohr? in ?ine feste Organisation hiiiübl-r-zuloiten. und zunr ist tx'absichtigt, nach den, Vorbilde der dei den fchweizerischcn Nnndoobahuen bestehenden Kommission für den Publizitätsdienst einen Beirat im Ei sen Halm Ministerium für dio Angele.qenheitell d<>s Fremdenlxrkehrs zu schaffon. Wie verlautet solle vorbereiteude schritte in dieser Nichtuug b>reit^ ^.," nächst eingeleitct nxrdcn. ' ^"'' lEin viörtägig.'r kelirtur.- ü t,. . d . o V i ^h z u ch k) lvird von der l. l. i>> ^ in Selzach ill Oberkrain veranstaltet werden"^! l; Vortragende werden die Herren I Xienvar ' Landes-Molkeroiinspektor, Gustav P jr ^ Direktor der Landwirtjchastsgesellschaft. und A. Pavlin l. t. Oberticrarzt, fungk'reli. Der Untenicht lvird tag lich voll ll bis «2 Uhr vormittags in der Volk^schnl' in Selzach stattfinden, nachuiittags worden sich h,eran praktische. Demonstrationen in den Stnil^,, a,,f Wi sen n'. anschließen. ^ (Vonl Volksschu l d i e,l st ^,, ^ ,^ , ^ Bozirlsschultat in Krainburg hat an Stelle dcr kraul-heitshalber beurlaubten Lehrerin Fräulein Maria Sä, l a j pa ch die absolviorte ^eh'alntstondidalin unc> bisherige Lehrjuppk'ntin an der Mädcheuvolksschule in Nenmarktl. Fränlein Ainalia >le(c l j. ^r 2up> Plentin au der zweitlassigen Volksschule i„ Z^ Geor-gei> lx'slelll. Wie n>an nnc. mitteilt, mus;te der Unterricht an der Notschule an, ^odozid^l^ >nll !il. ^änuer für nlohrero Monate einci^llt n>l'rd<'!l lvi'il der Erpofitus doilselbst bis Ende April MZi, do.ni Pfarramte in Sairach zur Dienstleistung zu^e-Wiesel, wllrde ilnd ein Ersatz für den abwcsendon Er Positus derzeit nicht zu find.it ist, ,. .;>,r Siidbahn längs der Maria Thermen straff toin einzigos Licht, ^war befillden sich a„ i>or entgegen «esetzten Seite von der Südbnhn al> lii>5 H,^ .^<;l^. schen Brauerei zlvci Lampen, von denen -'in^ dt^ Stadl ^aibach angehört, die aildere aber der Ortictxnt Unte. ^i>lka eigonilimülh ist nnd nur selten angezündet Wird. Diofe zwei ichwachen Lichter erhellen oie au'-nodohnte Alleeseite gar nickt, w daß t>i<> zahlreichen Passanten des Nculsts stets im Finstern gehen müssen. Um diesen, Übelstande abzuhelfen, wäre ^ ratsam, lä».^' der erwähnten Strecke eine entsprechende A,l zahl l.wn Lichtern anzubringen, was sirl^rlich lein^ grof;en i'ln>!agen vernrsnckel!. d<'m Pndliknin abor entschiedene Vorteile bieten nnnde. <; iV -.' r o i n 5 we f e n.) Dac' t, l. Landespräu dinln sül Krain hat die Bildung >>e? freiwillig.'!' Fonorn'ohrvereinec' in Znrz iin Bezirke Krainbnig, nach ^,nhal< der vorgelegten Stlitnten, im Sinne d>> Vcreilisgesotzo?' znr ^enntnio gonommei,, » , — i V o n d e r E rdb e be,lwartl..) Gestern abeilds erfolgten an altm Instrmnentcli Auszeich nungen einer mittelstarken Erschiitterung von au-sa> sproct>en östliciMn Charakter. Beginn der Neweguru-unl 7 Uhr 3 Minuten. Der Hauptausschlag schte ll» mittelbar ant Begiune ein nnd be^rng an der Noro Süd-Schreibnadel 7 2 Millimeter, OstMO-Sclireib' nadcl I!i 5i Milliineter und aii der vei'tilalcn Schreib nadel 20 Millimeter. Auf dm Bildern aller Schreib ncideln tonnen deutlich 5 Gruppen von Bewogungcn unterfchieden werdeii. die in kurzen Intervallen au^ einander folgen. Tauer der ganzen regelntäßig schwä chor werdenden Bewegung über eine Minute. - Di. Febrnar morgens. Bei Vergleichung del Hauptausschlägo, beslinlint als Resultierende aus de' Nord-Siid- nnd OstWeil-Kvinponente. ergeben sich folgende Worte: Am .',. Februar Marimum der Haupt-beweguna. in der Horizontalen 1k Millimeter uud n: der Vertikalen 1<;-'. Millimeter, gestern hin^ssen no Norte dav Instrumont oine marintale Bewegung in der Horizontalen von 15 Millimeter und in der Ver tilalen ^ schliefilich auf daö Instrilment. das iede Bodenbezve» guilg init hundertfacher Vergrös;l.>runa wiedergibt. In. Wirklichkeit ist die Nodenbnvegung ganz minilnal gc« lve>e,i und hat in tein7m Falle (12 Millinu'ter übe,-schritten, das; sie doch auch von Menschen verspür werden lonntc. ist lediglich auf don Un,stand zurün zilfiibren, daß die einzelneil Bewegungen, nnaefmir :Ä» in einer S?tunde. alfo uligeniein rasch aufeinander erfolgten. Wenn man bedenkt, daß am ^1, Jänner l. I. dic Ausläufer einer Ferubebo,llatastrophe den europäischen Boden stundonlang in Unruhe erlxütvll halten llnd hier in Laiback die Instrument? drei Stunden hindurch vielfach stärkere Äuoschläg? als am 5>. nnd !^. d. anzeigten, so waren sie infold der langsamen Aufeinuildeilfolge der Wellenzü.^e dock nicht für uns fühlbar, aber immerhin start gonuft. in uuserlin Boden Schicht<'nstörungen hervorzurliseil, die sich nun ausgeglichen haben dürften. ii. l.tt. k. Staatsn, y m n a s i u m i n .u rai n bürg.» Der l. t. Landt-sschulrat für Krail, hat di^ Direktion dos k. k. StaatsgyuiiinslUlNö in Kruinbur^ ermächtial. den Lehramtskandidaten Iofef Malnar. als Supplenten behufs Vertretung deo für das zwei.e Semester l^»!5/1AX) beurlaubt.',, Professors Anton Ier 5 iii <' vl«' zu bestellen. l-. «Ä m K aise r F r a n z I osef Staate-g n m n a s i n m i n K < ainvurgi wurde da? erslo Semester des Schuljahres !8(!5/M)li mu ll. d, M. aeschlossen. Die Zahl der Schüler an der ganzen An stall betrug zu Ansang de? Schuljahre« :i'>l und :l Privatisten. lnährend ain Ende des Semesters !)4:'» Sckül'.'r und :! Plivutisteii verblieben. Das Klassifl» tationsergebnis war befriedigend, denn e» erhielten die erfte FortgangSklasse mit Vorzug !l9 Hchülei' und oine Privatistin »erste :r >ll.: »!. erste l>: tl, ^w.ile «: 1. ziveite l>. :'., dritte :,: l. dritte l>: ^. vierte: ^ füuste: ^. sechste: ,V siebente: ^, achte: l). die crsic Fortgang5'llasse ert,iolten 2!tt Schüler nnd zwei Pri uatistinllen «erste n: 21. erste l,: ^l. zlix'it'' :«. ^ : 2, zweite b: 1». dritte i,: 22, dritte !». 17, vieNo: 2eito Fort^angsllasse erhielten »»! Schiller , zweite l>: l, dritte i,: 2, dritte l»: ^. vierte: !1. fünfte: l, fechste: ^>, siebente: ll, achte: i): die dritte Fortya>la,sflasj? or hielten elf Schüler «erste n: l, ?rstl.' l>: 2. dritte :«: 2, dritto >»: ^'.. vieite: 2. fechstv: l j. x l D e l ! l o l,' l >l i f ch«.» Schi ilt fl elle > -ll ,, l o i ft ü tz n » g s o oiein» hielt gestern abend) im .Narodiii Dom ' in (Hegeuwart lx's Vertr.ters der Magistraisbehörde. -verr», Dr. .^»a l >> i l seine ordenl liclx' HanptlX'rsamininng ab. die vom Herr» Verein.-prases Provisor Pl-rn^el „iil einer ^!,fpracl)c o-öffnet u.,nrde. Hierauf berichtet? Herr Prof. Macho > übe,- die Vereinstätigleil seit der »etjten, im Novcm tn'i !^>.'' erfolgton außerordentlich».',!! Hauptvoi-famm inng und hoh insbesondere hervor, daß N'it der damnll gen ^eit di? geänderten Vereinsslanite» die behörd iiche Gellehmi^llnst erlangt hatten >nld daß dem V.".-l'ine l Enreninitglieo, 2 Gründer und 17 Mitgliet».».' angehörlo», von wolch letzteren. Aildenkeli des Herrn Kalister durch Erheben von do«, Sitzen. Dem Berichte des Vrreinstassier?', Herr.« Piof, ,^ n li te k, zufolge b?liei'on sich die Einnahmei» soil >>. ^nnl >^5»2 l< ^1!'. !>, die Ali^gabri, nnf 1^>> l< <»5> !>, es ergibt sich daher ein Kassaresl vo«. !a-> Geiamtv^mögoi, vor- Laibacher Zeitung Nr. 35. 30« 13. Februar 1906 mehrte, das nun die Summe von 15.0^) k l6 n rc» präsentiert. Beide Berichte wurden ohne Widerrede zur Kenntnis genommen. In den Ausschutz wurden auf drei Jahre neben deni bisherigen Vcrcinspräse, >. Herrn Prof. Pcruii« k, die bisherigen Ausschußnill Flieder, und zwar die Herren Pros. Ä. Funtek, Notar A. H u dove r n i k. Pros. I. M a che r. Pros, Fr. Oro 2 e n, Prof. M. Plcteri^ nik und Spar tassatoiitrollor A. T r st e n j a k, gewählt. Rechnung^ Prüfer sind die Herren Director Jr. Gerbi^- und Professor 5!. Lederhas. - Sodann begriilroete Herr Konti ollor Trstenjak in eingehender Weise den Antrag, die slovcnischen Dichter Josef Stritav, Simon Gregors: <" und Anton A »: er c .;u E^"^.: Mitgliedern des slovenischeu Schriftstellcr-Uuterstüt zungsvercilies zu ernennen. Der Antrag wurde cinhel lig angenommen, woniit die Versammluna, ihren Ab-schluß fand. — (Vom katholischen Gesell enver-ein in Laib ach.) Vorgestern abends um ft Uhr fand im Saal? des hiesigen „Rotodelsti Tom" eine Unterhaltung statt, die sich eines sehr guten Besuches und eines eben solchen Beifalles zu erfreuen hatte. Das Programm umfaßte in, gesanglichen Teile zu nächst zwei Männerchöre. dann ein Sololicd mit Kla-vierbeglcitung und schließlich ein Couplet, welch letz-tcrcs, von Herrn Lo/. ar gut pointiert vorgetragen, die lebhafteste Heiterkeit erregte uud den Sänger zu einer weiteren Coupletserie bewog. An diese Nummern schloß sich das vil?raftige Volksstiick ,.zl<<> >>> pr^vi«'»'". Solveit wir die Aufführung verfolgten, war das Stück gut einstudiert worden angesichts dessen Lanaatmigteit gelviß eine rühmenswerte Le^-stung — auch ragten einzelne Darsteller, so die Her reu Vutüek und Vranöiö. durch die gewandlc Art und Weise, in der ne sich ihrer Rollen entledigten, hervor. * (Ein abgängiger Offiz , e r. > Dieser tage ist der k. k. Landwehrhauptlnann Georg Pod lumik des 27. Üandwehrinfantcrieregnnents nach vo, heriger Krankmeldung plötzlich aus der Station Lai-back verschwunden ilnd hat sich nach den gcpflogoner Erhebungen Mittwoch, de,l 7. d. M. mit den« Friih-zuge nach Overtrain begeben. Wie man uns nun mitteilt, wurde der abgängige Offizier gestern abend, mit erfrorenen Beinen nach Laibach gebracht, * (Seil plätten überfuhr.) Die t. t. Landesregierung hat dem Franz Cerar in Vernek die Bewilligung zmn Betriebe einer bemauteten Seil» plättenüberfuhr iibcr die Save zwischen Krchnitz und Pernet auf die Dauer von fünf Jahren erteilt. - r, - (Das Panorama International) bringt seit vorgestern die Leichenfeier des Präsidenten Carnot in Paris in einer Neihe von lebensvollen Ansichten von düsterer Pracht Hieran schlichen sich 'einige sonstige Ansichten, worin Pariser Stadtteile niit ihrem regen Straßenleben vorgeführt werden. Das Panorama International ist in der iüngsten Zeit in feste Hände übergegangen, loeshalb gegrün-dete Hoffnung vorhanden ist. daft es unserer Stadt nicht nur erhalten bleibt, sondern sich auch seiue ur-sprünglick>e große Beliebtheit zurückerobern wird. Die Eintrittsgcbühr wurde, wie bereits bekannt, auf 30 b herabgesetzte für die studierende Jugend, für Kinder und Militär bis zum Feldwebel beträgt sie gar nur 20 n. 'Nächste Wocl>e: K r i tu. — (Der Cyrill« und Methodverein) hielt am 7. d. M. seine KV. Ausschußsitzung ab. Der Pereinspräscs, Monsignore IuPan, gedachte in sei-ner Ansprache des unlängst verschiedenen Präsident m des St. .^rmagorasvereines in Klagenfurt. Dom-Propstes 3. Einspieler, der den? Cyrill- und Method-verein als Protektor angehört hatte. Die Versammel-ten ehrten dessen Andenken durch Erheben von den Sitzen. Auch wurde über Antrag des Monsignoie Zupan beschlossen, den neuen Fürsterzbisä>of von Gorz, Dr. Franz Scdcj. der ebenfalls dem Vereine als Protektor angehört, zu begrüßen. - Weiters wurde der Beschluß gefaßt, die in dev llN. Sitzung festges^tz-ten Pensionsbestimmungen für das weibliche Lehr personale mit I. Jänner 1!X)6 in Kraft treten zu lassen, wobei auch die diesfälligen Übergangsbestln, mungen genchnngt und die Bezüge der weltlichen Kindergärtnerinnen in der Weise geregelt wurden, daß sie von nun auch Anspruch auf Quinauennalzu-lagcn. bezichungslvcise auf Pensionsgebühren haben werden. - Endlich wurde beschlossen, dem Subaus' schussc für den Gründuugs- und Baufond eines Ley rerbeilnes in Klngenfurt den Nationalstcmpel goaen deii Halden Verkaufspreis zu überlassen. — (Schulhausbau iu Sava.) In Saoo hei Aßling wird im kommenden Frühjahre der Bau eines nenen Tchulnauses zur Unterbringung der dortigen slovenisclien vierklassigen VolkHschnlc in Angriss ceinnnmen werden. Die Baukosten sind auf rund M.000 T prälinnniert. ^ sDer Ve,r schöne, r ung s verein in Krainburg) hielt diesertage seine diesjährige Hauptversammlung ab. An Stelle des verstorbenen Obmannes Ferdinand Sajovic wurde Herr Knrl I ä -gcr zum Vereinsobmann gewählt. Der Antrag de» Herrn Cyrill Pirc, betreffend die Errichtung eines Eislnufplatzes, wurde voll der Versammlung genet> niigt. Der Verein, dessen Vermögen sich auf 2AN lv beläuft, zählt derzeit 62 Mitglieder. Meterzentner schweivr Felsblock los, dcr den Genannten unter sich begrub. Dic Leichenreste des Ba>>a wurden in die Toten kämm er nach Dornogg übertragen, Va>a hinterläßt di? Witw' uud drei Kinder. ^— (Im stä d tische !l Schlachthaus!,) wurden in der Zeit voin 29. Jänner bis einschlief lich :-l. Februar .^) Ochsen, ^ Kühe, l'. Stiere und l. Pferd, lociters 227 Schweine. 182 Kälber, 20 Ham-lnel und Böcke sowie 4:4 Kikc geschlachtet. Überdies wurden s> Schweine, 21 Kälber sowie l Hainmel in geschlachtetem Zustande nebst 2:'.!i Kilogramm Fleisch eingeführt. * sE i n I r re e ntwiche u.) Diescrtage ist der gemeingefährliche Irre Johann Defranceschi aus Unterkrain ohne Kopfbedeckung mit Hausschuhe.« und ill Anstaltsklcidern entwichen. ^ (Ein Deserteur.) ktzcstern ist der Land« lvenrsoldat Thomas Iakopi<^ aus Icxica von seinei.l Trllppcnkörpcr desertiert, - (Vom Sturm ins Meer geschlcU' dert.) Aus Fünne. 11. d., wird aeuieldet: Seit ge< stern wüte! in, kroatischen Üittoralc die Bora nut al!>r Kraft. Ini benachbarten Orte S?lce wurde gesterll nachmittags die Lehrerin Antonie Zelilika infolge des kolossalen Sturnies ins Meer geschludert und war dem Ertrinken nahe. Ein Matrose sprang sofort it..-, Meer und konnte die Lehrerin mit schwerer Mül^ retten. - (Beilage.) Wir vnwcisen auf die unsenr heutigen Gesanitauflagc beigeschlossene Beilage, bc-treffend die Gcschäftsresultate, welche die k. k. priv. Assicurazioni Generali in Triest w» vergangencauspielers Herrn Franz Weißmüller wird morgen die interessante Detektwt'omödic „Sher. lock Holmes" zum ersten Male aufgeführt werden. H?! r Weiß m üller wirkt seit mehreren Jahren mit anerkanntem Erfolge an der deutschen Bühne und l>at sich sowoiil als umsichtiger, knnsterfahrener Negisseur. roie als tresflicher Dai-stellcr die Sympathien und Wertschätzung dos Publikums in, hohem Maße erworben. Voraussichtlich wird die Anerkon nnng des Publikuins auch an dem morgigen Ehrenabend des beliebten Künstlers entsprechend Ausdruck finden. (Personal Nachricht,) Der Charakter-darstelle dcr hiesigen deutschen Bühne, Herr Friedrich K ii h n e. wilrde iwn der kgl. bayr, Hofth^ter-Intendanz auf direktem Wege. unter steigend gül-. stigcn Bedingungen, für die Dauer von 5 Jahren an das kgl. Hoftbeatcr in München berufen. Telegramme its l. l. !eleMien merkt, daß das Slaventum fortgesetzt bestrebt sei. dei Stadt Wien ihren dentschen Charatter zu nehinen. Der Minister des Innern. (Yraf B y l a n d l Rheidt, tonstaticrt, das; nach den gepflogenen Erv<.' bungen das Verhalten der Polizei ein durchaus tm ret'tes war und daß sie pflichtgemäf; mit voller Objet tivität ihros Diensteö walt.'te, trotzdem ihr dieser Dienst durch die Hartnäckigkeit der Demonstranten nn<) dl,rch die Intervention einiger Abgeordneten wesentlich m schwert wllrde. Der Minister konstatiert gegenüber »xr Behauptung, daß in dem slavischen Feste eine Provo kation gclegeli sei, daß es sich nm ein voni slovenisch atadeniischen Verenie veranstaltictcs Fest mit ein wandfreicr Taaesordiiung gebaindelt hat. in welchriü nienland »nit Necht eine Deinonstration erblicken tonnte. (Lebhafte Zwischenrufe.) Das Vorgehen del Behörden gegenüber derartigen Veranstaltungen jci dnrch das Gesetz vorgezeichnet. Die Regierung lan:, nnd werde derartig? Veranstaltungen, die sich inmv halb des Nahmens des Gesetzes halten, nicht verbiete!', aber gewiß alle Vorkehrungen treffen, welche im In teresse der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung notwendig erscheinen. Abg. Dr. Ferjanl' i l- bezeicl, net cZ als eine Neleidigulig der Sitten, wenn hier versucht werde, die Erzcsse. welckie sich mn bl. d. voi deui Wiener 5Nlrsalon abgespielt haben, zu rechtferti geil. E3 handle sich hier um Exzesse, bei loelcken wein iose Leute. Herren und Danlcn. in unflätigster We-i'v beschinlpft und verunglmipft wurden. Redner betoüc, daß Wien die Hauptstadt des Reick>eZ sei und j^dcr östcrreichisckx' Volksstanun, das Recht hab.', in Wiei' ein schlitzend Dach zu finden. Insbesondere der slovc nisch.akadenllscheli Jugend, welche im eigenen Land^. keine Bildungsstätte hat, muß es gestattet sein, in Wien ihre Feste zu feiern. Abg. Malis protcstieN entschieden dagegen, daß er durch sein Ve: halten pro doziert oder den Dienst der Wache erschwert hätte uno meint, daß diese den Deutschen gegeniiber eine vie schärfere Haltung eingenommen habe als gegenüber den Sozialdemokraten. Redner polemisiert gegenübe^ den Ausführungen des Abg. Ferjamnö, bringt dir Vorfälle in Lai^ach und Domöale zur Sprache un!" greift bei dieser Gelegenheit die Regierung in schar sen Worten an. Zum Schlusfc wirft er den Christum sozialen vor, daß sie es nicht verstehen, den deutsche»' Charakter der Stadt Wien zu wahren. Abg. V r ez novsky bekämpft die von den dentsck>en Rodner" aufgestellte Behauptung, daß Prag ein Ranbnest sc' Abg. Schuhmeie, r verwahrt sich gegen die Bezeicli nung der sozialdenlokratischrn Demonstration vorn 2. November v. I. als Pöbeldomonstration und erklärt übrigens, daß er den Standpunkt vertrete, dah in einer Neichshauptstodt alle Nationalitäten gk'icb berechtigt seicn. Abq, W e i ß l i r ch n e r protestier gege>i die Behauptung, daß die Gemeinde Wien sowü' Bürgermeister Dr. Lueger den deutscheii Charakter Wiens nW wahren. Die christlichsoziale Partei künm fiir sich das Verdienst in Anspruch nehmen, den deut schen Charakter der Stadt Wien gesetzlich festgelegt zu haben. Abg. Dr. Ploj bemerkt, wenn auf die ange.b-lichen Erzesse bei der Tchillerfeier in Laibach unö Domöale hingeivieseil worden sei, so bednure auch Redner diese Ausschreitungen und würde wünschen, daß bei derartigen Gelegenheiten auf beiden Seiten kaltes Blut bewahrt werde, denn alle solche Erei^ nisse sind traurige Zeichen für den Niedergang der Kultur. Es folgen nun tatsächlick)e Berichtigungen der Abg. Malik uno P o m m c r. Letzterer erklärt, daß zwar die Erzesse in Laibach und Domöale von dcm slobcnisllM Pöbel verailstaltet wor^ii si'ld, dast aber die slovenische Intelligenz daran auch einen Teil der Schuld habe. Er verweist hiebei auf die Agitation der Clovenen. die deutsche Stadt Cilli zu erobern. Die Dringlichkeit des Antrages wird dann mit .^ gegen 25 Stimmen abgelehnt. Über Antrag des Gra fen Sternbcrg wird die Sitzung geschlossen. Der Präsident beantragt, als ersten Punkt der Tagesord' nung der morgigen Sitzung die Refrntenvorlnge und als zweiten Pnnkt die Vorlage, betressend die Genossenschaften mit beschränkter Haftnng, zu setzen. Eu'. Gegenantrag des Abg. Malik wird abgelehnt. ^ Nächste Sitzung morgen ll Uhr vormittags. Wien, 12. Februar. In der heutigen Titzui'i des Abgeordnetenhauses brachten die italienischen Ab geordneten einen Dringlichkeitsantmg ein, mit wcl chem die Negiernng aufgefordert wird, in gerochter Würdigung des Prinzipes der Selbstverwaltung der Gemeinden und der Rechte des Volkes die Mmisterial erlasse vom 2l'.. Jänner l. I. gegenüber dcm Trieste.' StadtmaMrat unverzüglich zurückzuziehen. Laibachcr Zeitung Nr. A5. 307 13 Februar 1906. Der Konfiikt «it Serbien. Wien, 12. Fcbruar. VW dio „Pol. Korr," er iälirl, ist d^' ft'rbischc Gesandte Vui<" sscst.'rn iiber Vc rufung ftmrr No,iicrnnss nach Belgrad abssrr^ist. Zu° ^ll'üi) ist der serbischc (Yescmdte i„ Nc>m, Milanovi^. dcr gestern in Wien eingetroffen war, nm sick ans seinen Postrn zu begeben, nach 3X'l,irad zurilckgcl^irt. Tic beioen Verufnngen sind durch das numnelir alk«e>l anoordene Streben der Neyiernna veranlaßt, dilrch Vereinigung dcr niU Österreich Ungarn infolge de-sert)isa>bl>lgarischn ^iollunions^'rrragi's entstandenen Divergenzen die baldige Wiederanfnalnnc tx«i' ab^'bro-Mii.'n Perhandlnngen unt Österreich Ungarn zmn Abschlüsse dccl HandclZvcrtrages zn er>nö,ilichtti, Ungarn. Vndapejt, l^. Februar, Miulsterpräsld nt Baron ^ejervary empfing heilte aus Bauern, >w,llf leuten und Gelverbetreiibeild^ii b^steI)ende Abordnun ^en an? !nehrer<,'n Gegenden deZ ^andeH, die über dle gegenwärtige schwierige Lage Ullage führten. „Wir 5a!men," sagten dieselben, „nicht, uni zn politisieren sondern nm unter den derzeit drückenden VerbaIrniss^l zn erklären, das; der Aclerban, besonders abcr der Handel nnd die Industrie zugrunde, gehen, lvenn di^-Entwirrung nicht alsbald erfolgt." Ministc-l-prnsidcnt Varon, Fl,'jervary antwortetei N^e Negierung werde, getreu ihrer Pflicht, in ihrem Wirtung^trrisc alles tun, damit die schwierige kag?. wM,<> infolge dl.^ Verhaltens der Koalition alle ssaktoren dcr Produktion .nie^rdriil^', nach Möglichkeit gemildert loerde. Er könne nnt Äestmnntheit sagen, das; die >trone evenjo wenig wie die Regierung die Ursache sei. das; die Cnl wirrung nicht gelunge:: ist, da beide solchen ilbertrei bnngen gegenüberstanden, weläx' in teiner Weise b> griindet werden können. Die Abordnungen nahmN^ einmal sehen. w,e schnell dle husterei ein Ende hat »» und wie brillant ,hi diese Nacht schlafen werdet ^^ Bei Onlel Philipp und seinen Kleinen haben sie l>H Wunder getan und nur tommen sie von nun an M 2 "lcht mehr aus dem Hause. Milch her Mutter ^^> und sechs Pastillen hinein. Und dann jedem Kind «, fünf Stück zum Lutschen und morgen ist alles heil » » und munter! ssür li 1 25 per Schachtel in allen ^^ Apothelen und Progenhandliingen erhältlich. liOil) (Aenrralrsfträsrntanz für Dsterreich.Nnaarn' 2—2 N. Hh. «untzert, "'««« »., Tominilanerbast'ei 3. «M^ Otnweis. ^Wtz Unserer heutiaen Nummer (besamt, anslaac tteat eln Projekt der Assicurazioni Generali bel, worauf wir unsere I». I Leser besonders aufmerksam machen. (627) Ivan Majdiè naznanja v svojem in vaeb sorodnikov imenu prijateljem in znancem žalostno vest, da jf iskrend ljubljeni sin. tfospod Janko Majdiè velepoHestnik in veletržec, oWinski od- bornik. predsednik «Kreditnega drnÄtva v Kranjn» in podružnice glov. planiimkega drn^tva xa Kranjski okraj itd. itd. vèeraj, dne 12. sveèna 1606, ol) 10. uri dopoldne v 36. letu avojc dobe po kratki. a muèni bolezni mirno v Gospodu zaspal Zemski ostanki preljubega pokojnika sc preneeo v sredo, dne 14. sveèna 1906. ob 2. uri popoldne \r. hiSe žalonti n« tukajfinje pokopaliSèe. Sv. maže zadušniec sc bodo služile v tu kHJšnji župni cerkvi. (H32) V Kranjn. dn<: 1 .->. h\ w.ua J 900. lStatt jeder besonderen Anzeige) Kranz «Valcher, tlondutteur der l. l. priv, Südbahn, gibl im eigenen und im Namen seiner unmündigen lkinder allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tiefbetrubende Nachricht von dem hinscheiden seiner innigstgeliebten. unvergeßlichen Gattin, bezw, Mutter, der Frau Therefta Walcher welche nach langem, sehr schwerem Leiben heute, den 12. Februar, um 2 Uhr früh im 26. Lebens» jähre selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet Dienstag den 1A. Febrxar. um 4 Uhr nachmittags, vom Trauer» pause Unterschischla Bahnhofgasse Nr. 143 aus auf den evangelischen Friedhof statt. Um stilles Beileid wird gebeten. Laibach. am 12. Februar 1906. Vetlb<) per ssassc 99-95 lOU'ib ,5 >i°^ ö. W. Noten (Febr,.«ug.) per Kasse......llll <5 loi «ü 4 L«/o 2. W, Silber (5lpril-0N,) per Kasse . . . , . . Vfterr. Rente in 5tronenw. stfr.. «r. per Kasse , . . 4"/„ ,oa-,ü i«l)-g5> detto per Ultimo . . 4"/« ,00-15 wo Zz ,Öft. In°rstschuld. »»lschltitungen. - «Nisabelhbahn in G.. steuerfrei, ! »U 1',.000 fl. . . . 4«/„ 118 10 II0-I0 Franz Iosef-Vahn in Silber (dlu. St.) . . . 5'/<"/..12?-2<> 128-80 Gal. Karl Ludwig'Vahn (biv, Stücke) Kronen . . 4"/« »9-85 iuo-85 Nudolfbahn in ttronenwührun«, steuersr, (bio. St,> . 4"/« 10»-- 100-95 «orarlberaer «ahn. steuerfrei, 40« «fronen . . - 4«/n 100-10,0110 Zu jlll°t»schult>°llschltibun8eu abgestempelte Gisenbahn-Aklien. «llsabethV. 200 sl. KM. 5'/<"/° von 400 Kronen . . . , 48635 4N8-85 oetto iilnz.Vubwei« 200 fl. 0. W. N. »'/<"/» - - 45«-«8- oetto Salzburss-Tlrol 200 fl, 0W. S. 5"/„ ... l3N- 442- - Grld Ware Po« 5ta»te zur Zahlung über. nommn», «!sn»l,ll!,n.Pil°ntäl,. Obligationen. Böhm, Wrstbahn, ao'M' ^^ "^ '^ ^ 3«nz Jose,-Nahn °rariberger «ahn /"n/ ^".° per Ultimo !»n,o 9«:»! '^ '......«?'— 98 — Andere öffentliche Nnlchen. L!: ^ ^ ^ ^«'»,"« deün )^, ^ - - - - ll>0 2«, 10! 2 Nul« Staat«.Hypo,h,,»r«..l"'^'"^ '"'"..... «!"„ !l9»S0 ,li ,» «rld W,„ Pfandbriefe tc. Vod<>!!lr,,alla,,ost,in5oI.°l.4"/« g,.^ Böl,m, Hlipulhflenbanl verl. 4"/„ io<,,,« ^".f- ^enlral Äud.Kreb-Bl., österr., " '"' '" 45 I, verl. 4'/,"/<>- - - 108 5,, — _ Zentral B°d,-«rcd.'«l,> «sterr,, <».«> I, «rl. 4°/» . . 100 in ,<»,,« u,öffs„!I,«lrb,«°t,^vl.4"/« 99.^ I^.gy Landest,, d. »ön. Gallien und Lobom, 5?'/, I. ruckz. 4"/« gy^ ^.„,^ Mähr, Hupolhelenb. oerl. 4°/« z,«.^ ,<><,,?,, ^,.Sstcrr,Lanl»es.bYP,'«nst.4"/, 10« _ ,^,"' bctto/,"/« »4«, ^__ bcltoK.'Schulbschverl. 3>/,<>^ g^.^ ^,^ betlo verl, ^"/<> S9-W ion »<» Österr.unaar. «°nl b0 ,ühr. '"" "' Verl. 4°/« S.W..... 100 20 INI l»0 drtto 4"/„ Kr, .... lOo-üo ,u,s,s, Sparl. ,.ösl.. soI- «rl. 4°/, lo,,,, ^2 :u EisenbahnPrioritäts. Obligationen. ssslbinanbz.Norbbahn Ein. 188« 100 40 ,y,.^^, drüo ltm, ,9c»4 lun-e« i,»,-«) Österr, Norbnx>stb, .00fl, S, , 107.^ ,^.,. Hiaatsbahn 500 ssr..... 418 — 420 — Hüdbahn tl 3°/» Jänner.Juli 500 Fr. 8 drtto 2m. 1«89 »W - «uz _ 5>'V„ Donau.««ulierungs.Hjose nw II. 0. w, . . , , 2«>4-— 27»— Serb. Präm,.«nl,o. 100 3r,2"/u ,un — ,09., zln,er,in,Iicht l°>». Vub.,p »Vasllila (Dombau) 5 fl. 25 50 27 50 «rebitlols l<>0 fl...... 47«-— 487,.. LiarnUuse 40 «l. K, M. . . ,47- ,57.^ O,e»er Uofe 40 fl..... 164— 174 _^ PalNu.llole 40 sl. «. M. - - I72~ ,««_ ,°!e» «leuz. «st. «el v,. 10 fl. 51 »5 b».».,. >,>,!s„ Nreuz, una. O»l-v-, ^ il. 8820 3°, W lixdoÜ'LuK in fl...... 57— eg._ olm.t,'»!!- > 20«-— 2,9 — «ei Ware lürl, «,.«..«nl, VrHm..0bIig. 400 Fr, per Kaffe . . . 14» — idn- detto per Vt, ... 14» »0 l49 90 Wiener Komm.Lose v. 1.1874 531 — 54I5> Gew.'Lch b. «"/^Prüm.Tchuldv. t>, Vodentr,.«lnst, Em, I«!» »0- »8- Nltien. Vlan»polt>zlnter»th!m»gt». «ulsin.lepl. «tisenb, 5oo sl. 8»24 — 23«9 - Vbhm. Norbbahn l5« fl, . 367-— 871- Vuichürlnadcr ltisb, 500 fl. »Vl, 3l«5 — 81»5 — deüo ,»2 — ,135 — Donau . Dampsschiffahrt«» Nel,, ».. l l. priv , 5"0 fl, KVl, ,0,, — ,0,4 — Dul-Vodsübacker Eisb. 400 Kr. 540— 54« — Ftibinaüdi.Norbb, ,000sl. KVl, 5 Eisenbahn' Geiclllchaf!, »<>« fl, S , 5«3— 584 5U Lloyd, °ftsrr,.Ir!est..5N0fI,»W, 744— 75«^ Österr, Äiordwesll'ahn 200 fl. V. 4»«— 428- be!t°(!n l! )2<«!fl,S, p, Ull, 44:'-?z 446 75 Pra<,.DuierU - Ltaal«,!Ib, »00 sl S, per Ultimo ««» ?» «70 75 Nübb, 200 fl Silber per Ultim 1»? — 127 8« SübnorbdeuÜchc Nerbinbungib. 2,'U fl KM...... 41» 50 414 .-,< Iramway'Ges., neue Wiener, PrlllliliitH.Nlticn ,0V fl. . — — — — Un„»r. Westbahn <«<2 »5 ?»» «l> Depufitenbanl. alla., »<»« fl, , 455— 457 - Gesellschaft, niebe» «stell. «>0 Kronen , . , 551— l»51'bli Oiro. und Kassr»v«e!n, wiener, 2<„» fl........ 458'— 459- Hypothelenbanl, österreichische, 20« sl. »0"/u „Vierlur". WechseM, .NNien. «rsellschast. i!N« sl, , , , f>.»,N — ^5 ,.. Velb War ibstsir.'una.. Van« 14«> Kronen l«3« — ,6«-- Unionban' L«, fl...... 5«3 50 5»4 b« «erlehl«ba< allg,. 140 fl. . 860 50 ««l-bO I,>«stril.stnlenllh»nnge». »auges,, »lla, Vsterr,, tu,» fl. . ,64'— 1«? — lftrüierKoblenbelab «eslcwll, «58— ««0 — »tllenoahnn» .Leih« .erste. ,ou »el., alia, «lterr,, 200 fl, 477— 47,- detto Internat,, »00 fl. 608— «05 — Hirlenberaer Patr.., Zilnbh, u. Vtel.ssabril 4l>» Kr. , . 957— »«3 — «iesinaer U'rouerri ,0N sl. . , L9!> t>0 3N0- Mon!»n.»eitlIIch , österi,»alpine 534 5V bzb'bv „Poldl.Hülte", Tienelgußstahl. F..« .« «00 sl, , , . »2» — l»8« — Praaer Eisen. Ind.. <»,<, Em. ,905. 200 sl......2«42 — 264» — «ima.Murany.Talgv'Tarjanei ltisen» 100 fl..... 58? «5 5»«25 Lalao.Tarj Stelnlohlrn ,0ufl, 624- »2950 ..kchlbalmnhl". Papiers., »n«fl, 805— 8IN-— ..Gchodnica", Ll,»G. s. Petrol.. Ind., 500 Kr..... «59 — «69 — ..Stevrermühl". P»pierf«lbril und V,.»...... 474 — ari«......... »5 b? ^70 Zllrlch und Vasel..... 95 3»^ 9b 45 Valuten. Dulllte» , . ,..... 1134 11-3« ;i0 ^ranlen-Stücle..... 19 08 ,910 l>« »575 Nnbel flöten..... 2 51" 2 l>»»' t——^||||^H^^^-Ver8lcherung I.HiblMh, SpitalKRHHp. Privat - DepotH (Safe - DeponitH) Vir2ioiunj *» Birelilifti In Kont»-K»rr«iit i«4 iuf eiro-Rtit*. Üaibacher Zeitung Nr. 3b. 308 13. Februar 1906. Aundmachung der t. t. Landesregiernng für Krain vom 9. Februar 1W6, Z 3258, betreffend die Einfuhr von Vieh nnd Fleisch aus den Ländern der ungarischen Krone nach Krain. Das l. l. Ministerium des Innern hat um der Kundmachung vom 8. Februar 1906, Z. 5701, »„mit die Ginfuhr von Vieh und fleisch aus den Ländern der ungarischen Krone nach den im Reichsratc vertretenen Königreichen ind Ländern bis auf weiteres geregelt wird, Nachstehendes angeordnet: 1. Im folgenden werden diejenigen Gemeinden lil Ungarn und Kroatien-Slavonien angeführt, aus welchen in Gemäßheit des Artikels I. Ab» sah 1 und 2 der Ministerial-Verordnung vom 22. September 1899 (R. G. Bl. Nr. 179) wegen Bestandes von Tierseuchen die Ginfuhr der besonders angegebenen Tiergattungen ver» boten ist. Diese traft des Übereinkommens selbst in Geltung stehenden Verbote erstrecken sich nach den erwähnten Bestimmungen auf die nament» lich bezeichneten Gemeinden und auf deren Nachbargemeinden. In diesem Sinne ist verboten: I. Aus Ungarn: ») wegen des Bestandes der Mau!» und Klauenseuche die Einfuhr von Klauentieren (Rindern. Schafen, Ziegen, Schweinen): Komitat Ml6s, Zwblgerichtsbezirk B6t6s: aus der Gemeinde B6t«s; Swhlgerichtsbezirt V«l«scsaba: aus der Gemeinde B6l6scsaba; Stuhlgerichtsbezirt Gyula: aus der Gemeinde Ghulavär. Komitat Fcjcr. Zwhlgerichtsbezirt Adonn: aus der Gemeinde ^rd; Ttuhlgerichtsbezirt Mor: aus der Gemeinde Magyaralmäs; Stuhl, gerichtsbezirl S^rbog^rd: aus den Gemeinden! Igar, Nagylöl, Sirszeutmitläs; Ttuylgerichts^ bezirl V^l: aus der Gemeinde Mäny. Komitat Heves, Swdl^erichtsbezirt Heues' aus der Gemeinde Kislöre. Komitat Kolosz. Twhlgerichtsbezirl Nagy^ silrm»s: aus der Gemeinde Novoly. Imitat Nyitra, TtuhlgerichtsbezirlNyltra: au» den Gemeinden Assatürt, Csab. Komitat Peft.Pilis Solt-Kisluu. Stuyl^ gerichtsbezirl V^c: aus der Gemeinde Rätos» palota. Komitat Pozsouy, Swhlgerichtsbczirk Nagyszombat: aus den Gemeinden Harang« falva, Pudmeric und aus der Stadtgemeinde Nagyszombat. Komitat Säros, Twhlgerichtsbezirt Sirola: aus der Gemeinde Finta Komitat Somogy, Ttuhlgerichtsbezirt Lengyeltöt: aus deu Gemeinden Buzsäl. Öreglal; SwhlgerichtSbezirl Marcal: aus der Gemeinde Pusztatoväcsi; Stuhlgerichtsbezirk Tzigetoär: aus der Gen«einde Szulimin; Stuhl» gerichtsbezirt Tab: aus dm Gemeinden Kiliti. Päroshidvig. Komitat Tolna, Stuylgerichtsbezirt Duna« földv»r: aus der Gemeinde Bolcsle; Stuhl» gerichtsbezirt Tamis: aus den Gemeinden Fel» söireg. Szemcse'd. Komitat Ung, Stuhlgerichtsbezirl Pere-l«eny: aus der Gemeinde Turjavägas. Vomitat Veszprem, Swhlgenchtsbezirk Enying: aus den Gemeinden Lajostomärom, Lepseny. Komitat ZempllN, swhlgerichtsbezirt Sirospatak. aus der Gemeinde Särospatak: b) wegen des Bestandes der Schweine' pcft die Einfuhr von Schweinen: Komitat Bäcs'Bodrog, Stuhlgerichtsbezirt Aliecse: aus den Gemeinden B^csfoldvir, P<5terrev«; Swhlgerichtsbezirl Titeln aus der Gemeinde Titel: Stuhlgerichtsbezirt Zenta.! aus den Gemeinden Ada, Mohol' Swhlgerichts«! bezirk Zsadlya! aus der Gemeinde Sajläs» györgye. Komitat Varanya, Ttuhigerichtsbezirl Picsvärad: aus der Gemeinde Szilagy. Komitat Bars. Stuhlgerichtsbezirl Vere-bely: aus den Gemeinden sfü<-). Nagym^nya, ^agnvalthiz. Komitat Betes, Stuhlgericktsbezirt Gyoma: aus der Gemeinde Gyoma, Komitat AeHzk'rcc.siaszüd, Stuhlgerichts-bezirk Vessenyö: aus der (Yemeinbe Zselyt. Komitat Bihar, Stuhlgenchtsbezirt Be lenues: aus der Gemeinde Mezi».d; Swhlgerichtsbezirt Vasteh: aus den Gemeinden Alsükimpäny. Lehecsiny, Szerbesd, Komitat Norsöd. Swhlgerichtsdezirl Ozd: aus der Gemeinde IordinüHza; Swhlgerichts> bezirl Szentpiter: aus der Gemeinde Sajo> ^azinc. »omiwt Csil. Hruhlgerichtsbezirl sselcsit: aus der Oem^nde Oimesbült, ^ Komitat Csongrab. Stuhlgerichtsbezirl ^lszamnnen: aus den Gemeinden »oraos Vöveily haza, ' " K amitat Gömsr-Kishont. Swhlaerichts-dezirt «agyröcze: aus den Gemeinden Polon, Tüvitc: Ttuhlgerichtsbezirl Nozsnyö: «us der Gemeinde Lucsta Komitat Hajdü. Stuhlgerichtsbezirl Hajda« döszürm^ny: aus den Gemeinden Haj.d>'' doroa Homitat Haromszel, Stuhlgerichtsbezirt MiNösvl^r: aus der Gemeinde Erösd; Swhl-gerichtsbezirk Teps: aus der Gemeinde Äesennö. Komitat Hont, Ztuhlgerichtsbezirl Bat: aus der Gemeinde Varsäny. Komitat Hunyad, Stuhlgerichtsbezirt hat-» szeg: aus den Gemeinden Iovalcscl, Kitid, Lunliny, NaläcolU), Olahbrettye, Sztrighszent» gysrgy, Zeulfalva; Stuhlgerichtsbezirt Puj: aus der Gemeinde Feje'rviz. Komitat IHsz.Nagylun-Szolnol. Swhl° gerichtsbezirl Tiszafelsö: auS den Gemeinden Kenderes. Tiszaderzs, Tiszaszentimre und aus der Stadtgemeinde Türleve. Komitnt Kis..^ülüllg, Stuhlgerichtsbezirl Erzsibetväros: aus der Gemeinde Tzäsznidas und aus der Stadtgcmeinde ErzsobetvHros. Koniitat Kolozs, Stuhlgerichtsbczirk Alniäs: aus der Gemeinde Drag; Stuhlgerichtsbezirl Gyalu: aus den Gemeinden Gyalu, Meleg> szamos; Ttuhlgcrichtsbezirl Nädasment: aus den Gemeinden Vogärtelle, Iegenye, Massyar-szentpäl. l Komitat Krassb-Szöriny, Stuhlgerichts^ bezirl Facset: aus den Gemeinden Bozsur, Forasest. Furdia, Kisszurdul, «ossova, Kostej, Pojin, RomllNgladna; Stuhlgerichtsbezirt Jam: aus den Gemeiudelt Berlistye, Vraujuc; Stuhl-gerichtsbezirt Kariusebes: aus den Gemeinden Csutta, Glimboka, Pojäna und aus der Stadt« gemeinde Karänsebes; Swhlgerichtsbezirt Mol dova: aus der Gemeinde Schnellersruhe; Stuhlgerichtsbezirl Oravica: aus der Gemeiude «ä< tova; Stuhlgerichtsbezirt Resica: aus den Ge» meinden Delinyest, Tirnäva: Ttuhlgcrichtsbezirt Temes: aus der Gemeinde Gavosdia; Stuhl« gerichtsbezirt Tereguva: ans der Gemeinde Kuptoria. Komitat Märamaros. Twhlgerichtsbezirt Izavölgy: aus der Gemeinde Jod. Komitat Maros'Torda, Swhlgerichtsbezirl Maros«alsü: aus der Gemeinde Mcziimadaras; Stuhlgerichtsbezirl Nsgen.alsö! aus den Ge» lueinden Erdüszengyel, Hetbülk, Kineses, Szent» mih^ly; Twhlgerichtsbezirt Mgen felsö: aus der Gemeinde Liget. Komitat Nagy-Kütüllö, Ttuhlgerichtsbezirt Nagysinl: aus der Gemeinde Präzsmär. Komitat Nügräd, Stuhlgcrichtsbczirt Gäcs: aus den Gemeinden Div«uu. Gacs, Gicsfalu, Lupacs, Präga, Tamäsi, Tosonca. Komitat slyitra, Stuhlgerichtsbczirl Erüel-uiuir: aus der Gemeinde Szeutmihälyür; Stuhlgerichtsbezirt Nyitra: aus den Gemeinden Csitar, Gerencse'r' Stulilgcrichtsbezirl Bag» selll»e: aus der Gemeinde Eopornya. Komitat Pest'PiliS'Solt.Kislun. Stuhl« gerichtsvezirl Bäc: aus den Gemeinden Acsa,! Csövar, Galgamäcsa, Näczdula lind uus der Stadtgemeinde Gäe. KomitatPozsony, StuhlgerichtsbezirlNagy-! szombat: aus der Gemeinde Tzomoläny. Komitat Szabolcs, Ttuhlgerichtsbezirl Nogd»ny: aus den Gemeinden Naguhaläsz, S«nyö- Stuhlgerichtbbezirl Tadafelsö: aus den Gemeinden Gäva, Nagyfalu; Stuhlgcrichts» bezirl Kisvärda: aus den Gemeinden Anarcs, Kisv^rda. Komitit Szebcn, Stuhlgerichtsbezirl Nagy» disznöd: aus den Gemeinden Nagytalmics, Veszteny- Stuhlgcrichtsbezirt Ujegyhäz: aus i der Gemeinde Vurpod, Komitat Szepes, Stuhlgerichtsliezirl Iglö: aus der Gemeinde Teplicsta; Ituhlgerichts^ bezirk Szepesofalva: aus der oiemeindc Hagi. Komitat Tzolnot«Dobota, Ttuhlgerichts-bezirk Csäligorbo: aus dm Gemeinden KSl«izna, Nagylözna, Komitat Temes, Stuhlgerichtsbezirl Bu» ziäs: aus der Gemeinde Bachüokr; Stuhl» gerichtsbrzirt »özpont: aus den Gemeinden Giroda, Medves, Mosnica, Nomänszent» mihily; Stuhlgerichtsbezirl ztubin: aus den Gemeinden Vavanistc, Temestubin - Stuhle gerichtsbrzirl lljarad: uus der Gemeinde ssüslüt; Ttuhlgerichtsbezirt Vinga: „us den Gemeinden Muräny, Orcyfalva, Komitat Torontäl. Ttuhlgerichtsbezirl Antalfalva: aus der Gemeinde Toroiitülsziget; Stuhlgerichtsbezirl Mädos: aus der Gemeinde Töguer ^ Stuhlgerichtsbezirt Nagybecsterel: aus den Gemeinden Perlasz. Torontälerzsibetlak; Ztuhlgerichtsbezirl Pancsova: aus der Ge« meinde R«>vauifalu; Swvlgerichtsbeziik Türöl» becse: aus der l«emeinde Törötbccse; Stuhl-gerichtsbezirl Törötlmlizsa ! aus der Gemeinde Törutlanizsa. Xconlital Türoc, Stlchlgcnchtsbezirt Szent-märtoublatniea: au? den Gemeinden Krpelim, Turöcszcutmärtoü. «omitat Uduarhely, Ztuhlgerichtsbezirt Homoröd: aus den Ge>neinden Darüc. Homo-r/'dalm^cl, Honiorödbaröc; Stuhlgerichtsbezirt Udvarhelu: aus den Gemeinden Kicholn»,s° olühfalu, Oroszhegy. Koulitat Ilng, Stuhlgerichtsbeziri Berezua: aus der l^emeiude !>tisberezncl, ttomitat Ztlllplsn, Ttuhlgerichtsbezirt «odrogtbz: aus der Gemeinde Vile. Komitat Zölyom, Stuhlgerichtsbezirl Brez« nobinya: aus der Gemeinde Beneshäza; Stuhl» gerichtsbezirt Zülyoin: aus den Gemeinden Osztrolulll, Ujmogyorüd, Zölyomlulö. sowie aus deu Mumziftalstädten Kolozsvär, Szeged V. Äerület, Temesvir; o) wegen des Bestandes des Stäbchen« rotlaufes der Schweine die Einfuhr von Schweinen: Komitat Bäcs«Bodrog, Stuhlgerichtsbrzirt Hbecse: aus der Gemeinde Übecse. Komitat Äaranya, Stuhlgerichtsbezirt P meinden Koronla, Mczöcsäv^s, Pusztaalmäs. komitat NagU.Kütilllö, Stuhlgerichtsbezirt Segcsvilr: aus der Gemeinde Mese. Komitat Nögräd, Swhlgerichtsbezirt G»cs: aus der Gemeiude Gucs. Komitat Nyitra, Stuhlgerichtsbezirl Pös-tye'n: aus den Gemeinden Postyc'n, Wittenz; Stuhlgerichtsbezirt Vägsellye, Komitat Temes, Stuhlgerichtsbezirt Ujarad: aus der Gemeiude Fibis, Komitat Turöc, Ttuhlgerichtsbezirk Mo> söczniö: aus den Gemeinde» Dubov«',, >lis-csepcseny, Läszlofalu; Stuhlgerichtsbezirt Szent« Martonblatnica: aus den Gemeinden Bülint« falu, Nlawica, Priböc, Komitat Hemple'n, Ttuhlgerichtsbezirt Sa-rospatal: aus den Gemeinden Karid, Tisza-lart^d. sowie aus der Munizipalftadt Maros« vüsarhely; <1) wegen des Bestandes derSchafpocten die Einfuhr von Schafen: Komitat Bäcs»Budrog, Stuhlgerichtsbezirl Topolya: aus der Gemeinde Tovolya. ttoulitat Hunyad, Stuhlgerichtsbezirl Szäsz. väros: aus der «Gemeinde Najdej. , komitat Kis.>lütüllü. Stuhlgerichtsbezirl! Dicsöszentmilrton: aus den Gemeinden Adämos, ^ Bogics. Tesfalva, Gälfalva, Hara:lgl^b. .«»ris.! özentli<>zl'), Külüllöszeplal - Stuhlgerichtsbezirl Erzsebctvilros: aus den Gemeinden Pomilo, H.:t,»r, Olä.h>>ze„tlHszlö, Tzä.szörmenyes; Stuhl gerichtsbezirt Nadnüt: uus den Gemeinden Ki«cserged. Nagycserged, Nagyteremi. komitat Krass«i. Szöre'ny, Ttuhlgerichts-dezirl Teregona: aus der Gemeiude Kornya. Komitat Maroä'Torba, Stuhlgerichtsbezirt Viaros>als<>! aus den Gemeinden Bede, Oyala^ luta, bavadtö, ^iögörgcny, Mezöpanit, Nyär^d-lar^csonfaloa, Tzenthiromsig, Tzüve'rd, Vadasd, Vaja- Ttuylqerichtsbezirk MaroIfelsü: aus den Gemeinden Bös, Iedd, 5cäl, Nagyadorjin. Ny»ridq:Ufalua. Nyomat, Udvarfalva; Stuhl-gerichtsbezirt Ny«ädszereda' aus de» Ge meinden Csitsalva, Erdöszeiltgyörgy, Geges, ! Uib<>d, »öszv«nt,es. M^rtod, Mithkza, Ny»rad« szentimrc, Nigminy, Tüu^rad. Tzovita Komitat Szowol-Lobula, Swhlgerichts-bezirl Des: aus der Gemeinde Ki,somlut' Stuhlgerichtsbezirt Kites: aus der Gememde Centc. Komitat Temes, Swhlgericht^bc^rt Feher-templom- aus den Gemeinden Iaszenova, Ulma; Swhlgcrichtsbezirl Kubiu : aus der Ge> meinde Temeskubin; Stuhlgenchtsbeznt Ninga: auH der Gemeinde Monoftor, Komitat Tordll'Aranyos. Stuhlgerichts' bezirk ^elvinc: aus der Gemeinde Kercsed; Stuhlgcrichtsbeziri Marosludas: aus der Gemeinde Marosbogät. Komitat Tülüc. Stuhlgcrichtsbezirl Tzeut mlMondlatnica: au^? der Gemeinde Tur»n. .«oinitat Udvarhelu, Stuhlgcrichtsbezirl Szelelykere mitat Iäsz-Nagy-Kun-Szolnot). .hos. szüsszü (Komitat Kis'Küküllö). Kolozsoär, einschließlich der Stadtgemeiildc Kolozs sKomitat Kolozs). Csallötöz, Gesztes. Udvard »ttomitat Komarom), V^ga. Nagsä», Bosovics. Lugos, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemeinde, Orsova < ,^l olilitat lkiassö Szöre» y), Huszt, Szigct, einschließlich der Ttadtgcmcmde Mära» marosszigct, Taraczviz. Tecüü »zkomilal Mära^ m a ro s). Magyarövär, Nezsidcr. Najla (Komitat Moso»), Valassagyannat, Fülel.Lsonc^, einschl. der gleichnamige» Stadtgemcindc, Nügräd, Szi« cSiny, Sziral (Komitat Äiögrad), Nyilra« zsambotret. Szalolrza eiilschl, d<>r qleich»n»ligen ' Hinch diljl» ^erliu! »uild der V»rle mil «ill» ! »arischen ltinbussrn »lcht b«l> ' <» » . b) der Schweinepest in den Stuhl-genchtsbezirlen: Iad. einschließlich der Stadt» gemembe Nesztercze (Komitat Vesztercze-Naszod), Ölörmezö (Komitat Märamaros) Szemc (Komitat Nyitra), Malaczla (Komitat pozsony). Szepess^ombat, einschließlich der Stadtgtmemde Poprad (Komitat Szepes) Szmna(K°mitatZemplen), in Ungarn und ^?"«"" Gospic, einschließlich der Stadt» ^, .3°"°bag (ttomitat Lil».»rbav°). Iasla («omltat Zagreb) in Kroatien» Slavonien ift die Einfuhr von Schwei» o) des Rotlaufes in den Stuhlaerichts» M'!!?' Malaczla (Komitat Pozsony), Muraszombat (Komitat Nas) in Ungarn ift die E.nfuhr von Schweinen aus den bezeichneten Nezirlen nach den m Nnchsrate vertretenen Königreichen und Zandern auf Grund der von den t. l. Vezirls» 3°"""5nnschaften Nenlovac. Dolina, Gansern» oors, Gödmg, «urlfelb, Kimpolung. Lislo. Nowytarg, Radlersburg, Rudolfswert, Ttryi. Tschernembl. Iara getroffenm Verfügung?: verboten. Für die zur Einfuhr gelangenden lier» müssen behördlich ausgestellte Niehpäfse bei» gebracht weiden, welche bescheinigen, daß »m Herkunftsorte und in den Nachbargemcinden. beziehungsweise in den angrenzenden Gemeinde» rayons, innerhalb der letzten 4U Tage vor der Absenkung der betreffenden Tiere eine auf dieselben übertragbare und zur Anzeige verpflichtende Kranlhcit nicht geherrscht hat. Wird unter Tieren dieser Herkunft in der Veftimmungsftation der Vest and einer Seuch« konstatiert, so ift der betreffende Niehtransport — sofern nicht etwa die Überführung der Tiere nach einem mit der Eisenbahnstation mittelst Schienen» ftranges verbundenen öffentlichen Schlachthaus« gestattet wird — unter Beachtung der dies» bezüglich bestehenden besonderen Vorschriften nach der Nufgabsftation des Provenienzgebietes zurückzusenden. Sendungen von frischem Fleische müssen durch Zertifikate des Inhaltes ausgewiesen werben, baß die betreffenden Tiere bei der vorschriftsmäßig gepflogenen Beschau sowohl im lebenden Zustande als auch nach der Schlach» tung von einem behördlichen Tierärzte gesun» ! befunden worden find. Durch die gegenwärtige Kundmachung werden die Kundmachungen des l. l. Mini» steriums des Innern vom 18. nnb 25 Iannn 1906, Zg. 2384 und 2966 («Wiener Zeitung, von den gleichen Tagen Nr. 13 und 19), bezw die h. o. Kundmachungen vom 19. und 26 Jänner l 3, ZI. 16b1 und LL10, außer Wirksamkeit ««jetzt. Übertretungen dieser Vorschriften werden nach den ßß" und 4b des allgemeinen Tier» seuchengesetzes bestraft und finden auf Verbots» widrig eingebrachte Iransporte die Veftim-mungen des tz 46 dieses Gesetzes Anwendung. n6Bulko benedilo). e) Zaradi obatojeèe srarnne kuge ko- p i t ar j e (konje, osle , mule, mezge) • (glej nemsko besedilo). 2. Le Hrvažke in Slavonije: a) Zaradi kuge v gobcu in na parkljih parkljato Livino (govejo živino, ovce, koze, praAiöe), (glej nemiko besedilo). b) Zaradi obstojeèe Bvinjske kuge praöice (glej nemiko besedilo). c) Zaradi obstojede sramne kuge ko pitarje (konje, oale, mule, m*ige)* (glej nemiko beaedilo). II. Od prepovedi, itdanih v poprejsnjein 4a»u zaradi iivinske kuge, ostanejo dotlej, dokler s« ne ukate drugaöe, v veljavnosti: 1. 1% Ograke: Zaradi zaneseno «vinj«ke knge pre' poved uvažanja prasisiev is nastopnih Btoliänih flodiiö in iz kraljeTih srobod-nib meet (glej nemftko besedilo). 2. Iz Hrvaške in Slavonije: Zaradi sanenene nvinjnke kuge pre-poved uvaianja praAi6ev it nAfltopnih okrajev fglej nemAko benedilo) in ie kralj«vega «vo-bodnega menu Vamfcdin. * Ta prepored m ne dotika promeU i Tojaikimi kopitarji. HI. •k'^fcÄ** kU? V Obn>6jnih lJih?>«S?-'?diku|f0 v ^obcn in na park-Poiun) niX™^11 MalaClk* ^1'«?™)* Je Prepovedano uvaftati parkljato ii vino feovejo iivino, ovce, ko«, in praaiöe); aodiiASK ^T**1 "TinJ«k<» kngev stoliftnih okrirl. 7 ,J nem*k<> besedilo)na Ograkem in v fil.vi Jgej n«»*fco beaedilo) na Hrvaiko-oiavonskem in opn:^ ****** rdedice ali peredega Je Prepovedano uvaiati praiiAe iton^n« °VÄJ6V V kralJ«Tin« in detele, «-ki V I m eboru, na podsUvi odredeb, Benko ukr«nila c. kr. okrajna glavamtva Kr*k i^' DoIinA. Gannemdorf, Oodinov, BodoifoJr^x1^0;.Nr^' Ka^ODJ'' vo' öt«J, Cmomelj, Zader. ohl 1Vinai k> «e uvata, rnora imeti s seboj ; . jveno >«dane iivinske potne liste, ki potrju-jejo, oa v kraju, odkoderje živina, in v sosednjib obäinah, oziroma v obmejnem okoliiu, sadnji L 40 dni pred odposlatvijo dotiöne živine ni bilo nobene na njo prenesljive bolezni, niti nobene bolecni, o kateri velja zglasilna doltnost Kadar se med iivino takega priboda na tisti postaji, kamor je namenjena, konAtatira kakAna kuga, tedaj je dotidni iivinski transport — v kolikor se morebiti ne dopusti, da bi se iivina ne prepeljala v javno klainico, ki je z ielecniöno postajo zvasana po ielezniènem tiru — ravnaje se po posebnib v tern osiru veljavnib predpisih, zavrniti naxaj na oddajno postajo tistega osemlja , odkoder je iivina prisla. PoAiljatve sveiega mesa se morajo ixka-tati s potrdilom, da je dotiäno iivino take, kakor je predpiaano, ogledal oblastveni iivino-zdravnik, in to tedaj, ko je bila ie iiva, kakor tudi potem, ko je bila ie uklana, in da j« je nasel popolnoma zdravo. 8 tem razglasom Be rasvelja vlj ajo razglasi imenovanega c. kr. ministrstva z dne 18. in 25. januarja 1906, At. 2384 in 2966, oziroma tukajAnji razglasi t dne 19. in 26. januarja 1906, At. 1651 in 2210. Prestopki teh prepovedi se karanjejo po §§ 44. in 40. obènega sakona o živinskib kugak, in na posiljatve, ki bi se vpeljale zoper te prepovedi, se oporabljajo doloöila § 46. toga «a-kona. C_ Icr. d.eželia.a, Triad.©, zet izraoajslco. _ V Ljubljana, dne 9. februarja 1906 4/6 GerichtsdienerfteUe b«im l. l. Vezlrksgerichte in Stein in Krain ober bei einem anderen Bezirksgerichte Gesuche sind bis 14. März 1906 belm l.k. Landesgerichts. Präsidium in Laiback einzubringen. K. l. LandeSgerichts-Präfidin«. ______ Laibach, am 8. Februar 1006. Schönes HAUS TvŽZ Arbu (610) 3—1 Wohnung bestehend .muh fünf Zimmern nebet Zugehtfr, i*t Kongressplatz Nr. 7, I. Stock, zum Maitermin zu vermieten. Zu besichtigen von 11 lrhr vormittag* bis 3 Ulir nachmittag*. • 622) 3—1 In den Häusern I u. In BleiweiHHtr. sind einige Wohnungen mi l /.war eine »of ©rt und drei znm Mai-tormln, in vermieten. Anzufragen daselbst beim Eigentümer oder im Rlumen-K-ertcbäft» \1o1n Korwika. Schellen-borjegns*«'. (511) 7 Geschäftslokal in Idria, Haus Nr. 318 mitten in der Stadt an der Hauptstraße gclegon und stlr jedt^ h©nd .hum z.wei aneinander stoßenden Hauwrn mit (Jemüsegarten und kltinerem Hauplatzt«, ana freier Hand zn verkaufen. In den Hunnein find mehrere Gto-chäftulokule mit geräumigen und trockenen KellHi-n sowie mehrere Mietwohnungen. Nähon-Au-'künt'to erteilt der lVsitzer Johann Paa, Idria .Kr.-.ini. Mf>> 3-2 ^E^Hr^^^^A e>^ Hind nur y.u heziehon durcii SINGER Go. Nahmaschinen-Akt.-Ges. 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(601) 4-2 Geld - Darlehen tür PerHonen jeden Standes zu ö°/0, in kleinen monatlichen oder vierteljährigen Katen rfickz-ahlbar, beHorpt rascli und diskret Alexander Arnstein, Budapest VII. Bezirk, Lindengasse 24. (Ketourmarke erwünHCht.) (516) 12—ß Geld-Darlehen vi in 200 K aufwärt« erhalten Perstonen jedun Stande« (auch Damen) bei kleinen Kuck-/.ahlun^en zu 4, 5, 6°/0 mit und ohne Giranten durch J.Neubauer, behördl.konz K.skomptc-Bureau, Budapest VII.. Barcnaygaiwe 6. (524) 6- 4 Geldvopschiissc ^e«;en und ohne llürpcchalt von 500 K aufwärt.«*. — Abzahlung in 80 Monaturaten ixler vierteljährigen Katen, für (Gewerbetreibend«', (ieschäftHleutc, definitiv AngeHti'llte, Oftizierc, (jfruiiil- und Hausbesitzer, mowio für P<»rsn>srnn- und Kolonialwaren-Handlungen, Apotheken und .SoifenliMi Werk üel'err w;itiweine der Schallthaler Kohlenbergbau in WÖllan, Strici'niMi'k. (:.7i»i 10 :? Landwirtschaftliche Maschinenfabrik K. & R. 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