Ni. 154. Dienstag, 8. Juli 1902. 121. Illhigang. OMcher Mung. Mt!« »« x, Halbjahr!« ,, l<. ffiir b!<- i».lslcll!,n« ^>lera>u »>, gluhrrr per Zeilt 1^ b; bei »«ere» Wicdeiholniincu pvr Zsile 6 l>. Dic «Laibachrr Zrituiig» tllchrinl «salich, mi» «ulnahme drr Vonn- unb fleiertage. Die «v»l«lftr«N»» befind»! sich K°ngr,hplllh Nr, ». die Medaltlon Dalmalin - Vasse sir, K, Lprechftuubn, dsl «tdaNion v>m » bi» lv Uh» vormittag«. Uxsranliertt Vricle werbe» „ich! angenommen, Vlanussripte nicht zurü in ^aibach ernannt. Der Iustiznn'nister hat ernannt: dlil Staat:'-nmoaltsudstitnten Vit'tor Verderb er in i^aibach slnn ^andesgerichtsrate in Marbnrg, den Bezirts-^chler Raimund Dole^alel in ^andslraß znm ^"Ndeogerichtsrate und Bezirksgerichts»Vorsteher "lltor Belassllng an seinein Dienstorte ulld den Staate» nnwaltsnbstituten Dr. Gustav S >n o l e j in Laibuch en 7. Juli 190ii wurde in der l. l. Hos' und Staat«, "uaerei das 1.XXXVII. Stiict der italienischen, sowie das Titel, i/l/' blli chronologische lüld alphabetische Reftertorilim zur uatttlllschen Ausgabe des Reichsgesehblattes vom Jahre 190l, ttmei das XXlll. Slllcl der polnischen, das Xl.Vl. Stlicl der büh. «lllche,,, das I.IV. Stllcl der böhulischen und ruthenischen, das ^- Stück der slovenischen, das I.VI. Stlick der bDhmischen, das ^VUI. Stücl der slovenischen und da« l.Xll. Stiicl der bül>. Aschen lroatilchen. italienische», polnische», ruthenische» nnd Ilovenischen Ausgabe des Reichsgesehblaltes vou, Jahre l90!i ausgegeben und versendet. .. . ^ach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom l). und d. Juli 1902 (Nr. 153 und 154) wurde die Weiterverbreit«»« folgender Plthnzeugnisse verboten: ^ir. 178 «Nkrcxlni I^iut>. vom 30. Juni 1902. 1902 ""^ ^^ «Ascher ^itung» vom 28. Juni und 1. Juli Ar. 2« «Niihmerwald.Vote» vom 29. Juni 1902. «r. 27 «rriH»<>i»n nlebreren Wiener Blättern llimnu'nlierl. Tie „Neue ?irele Presse" tonstatiert, Delcasj^ tonne sich der Ll)a,il nicht entzietxii, das; der Dreibund iiderliaupt teineu a^liressioen l5baralter lraqe. Dl'r Dreibund ln>drolie !>i(.'!Ncind<'!!, alsl) auch nicht ^raut» ll'ich. ^talien5 Palilit sei nicht (ieaen i>ranlreich ^N'' richtet! ^talien<' Politit bewege sich dem Dreibunde a.enins; in derselben ^inie nlit der Deutschlands und Ocsterreich--Nna,arn5: es sei also osfenbar, daft auch dic Polilif Dentschlando, das; auch die Oesterreich > Nn< ^arno nicht ^egen ,^rantreich gerichtet sei. Die Dar» lcgnngeil DelcaU'5, luie auch dieieuigcn Crauborncs im englischen Parlamente zeigen, wie. mannigfache. Kräfte wirlsam lvarell, uni die Tripelallianz zu nine:» nnililen, und sie lönnl'n ^talil'n belelnen, das; die feinde de^' Dreibnndl,'<' auch die feinde ^.talieni' sind. (is liege besondero in dl'n Interessen Oesterreich-Nn' garnc' kein Monient vor, das eine^reinidschaft zwischen Italien und ^ranlreich ausschlösse, und e<' gelx» genns; tauin zniei Staaten, bei denen sich in der Politil' so schwei- irgendein Gegensav entwickeln könnte wie ge^ rade zwischen ?stansreich und Oesterreich - Ungarn. Trotzdem ,missen alle Freunde der Tripelallianz den Wunsch hegen, das; die vereinigten Mächte in jeder Hinsicht ernstlich, treu und beständig zum ^nnoe lialten. Im „^romdenblatt" wird betont, daß selbst mm»> lmlb der französischen Presse der Zweifel an den Il-'Nalen Tendenzen des Dreibundes im ?lbsterben bl'' grijfl'n sei. Die eminent friedlichen Absichten und ^ielc dieses Bündnissen haben nun durch die Inteipclla-tionobeantuwrtung des Herrn Dekass^ und die bei derselben Gelegenheit gemachten Mitteilungen eme urkundliche Erhärtung erfahren. Nach diesen Erklärungen dl'5 französischen Ministers des Aens;ern sl>i der stritte Äeweis für die friedliche Signatur de> Drewundes erbracht und lein natwnalistisckier Ein^ wurf werde dagegen aufzukommen vermögen. Wa? wiederholt in den Vertretuna^lorpei-n der Dreibuuo-siaaton von den leitend<'n Staatsmännern bekrirftigt N'orden, dab l»abe jetzt ein führender Staatsmann de?> Zweibundes ausdrücklich bestätigt. Diese Frieden?» tendenz habe der mitteleuropäischen Allianz seit deren Begründung innegewohnt, auch hiefür ist der Beweib in den Mitteilungen des französischen Ministers ent' halten. Die Ernenenmg des Dreibundes ist in „u.l»< veränderter Form" erfolgt. Was also jetzt die franzä' sisä>e Negierung zu erfahren in der ^!ag? gewesen, nämlich dasz einc jede aggressive Tmdenz dem Drei» bunde ferne fei, das hat auch die oolle Gültigkeit für die Bestimmungen des letztereil überhaupt, denn ju' sind ja dieselben geblieben. Das „Deutsäie Volfsblatt" erkennt in den Er> klärnngen Delcassss gleichfalls eine offizielle Vestal'-gung des Inhaltes der Dreibundverträge. Es geh? daraus auch hervor, bah nicht erst eine Abänderung der Dreibundverträgc nötig war, mn Herrn Delccchö in die l^age zu versehen, die Aeuheiinigeil in der fran ',ösischeil >tannner abzugeben. Die Verträge sind in der alten Form erneuert worden und wenn Herr Del« cass6 ihren friedlichen Charakter betonen konnte, sc> geschah es deshalb, weil er erst vor klrrzein authen-tisclie Mitteilungen über ihren Inhalt erhalten hat, Tie italienische Regierung habe im Einverständnisse mit den beiden verbündeten Mächten den Inhalt der Verträge vor ihrer Erneuerung dem französischen Kci-binette mitgeteilt. Das „Neue Wiener Journal" führt aus, dah der Dreibund zwar niemals aggressiven Tendenzen lN'' huldigt hat, allein in einer kricgsschwangeren Zeit entstanden, doch eine Schutzwchr aufrichten mußte. Diese Schnhvorrichtung an der französisä^italienrichen Grenze habe seither viel von ihrer Gefährlichkeit eil'» gebüßt. Der Dreibund habe sich darum doch nicht ge ändert, nur habe dieses Bündnis Schößlinge ge> trieben, die ineinandergreifen, so daß jetzt eine leben» dige Hecke gemeinsamer Friedensinterefsen sich ?nt-wickelt habe. Feuilleton. Ueber unsere Kraft! Humoreske vou Aanros. . Gegen Abend ließ der Ehef den neuen Kommi? v'Nmen und fprach zu ihm also.- . "junger Mann, ich habe erfahren, Sie räson> "eren hinter meinen, Nucken!" . (Ter neue Konnnis versucht energisch, zu ^Nnrn.) ^. "Doch, doch, Sie räsonnieren! Sie finden, da',; ^ v)hr Anfangsgehalt schon lange genug beziehen! ^ sind der Meinung, Ihre Verdienste wären grös'.er "s Ihr Perdienst!" ill, ^^ """' Konimis macht srainpfhafte Versuche, ^ diese geistvolle Äeniertung zu lächeln) , »Nun deiln, ich bin entschlossen, Ihnen Zulage "' arwähren . . ." Niw ^^^ Besicht des Kommis verklärt sich in hoss ""9sfroudiger Spannung.) Ei« '- ' ' sobald ^u' »nr den Ben>eiZ liesern, das; stpf» '^ stände sind, eine Prüsung «nit Ehren zu be-^"' D^. Sae ist einfach." ^er Komnn's sperrt die Ohren angelweit auf) !l»lk ^ ^'^ listen nut ^iquenren. feinen Weinen Sch.^nl'ren Wnrei?, die morgen Mittag mit dein lt'er> "buchen sollen- hier ist der Frachtbrief: Sie ^ ihn nwrgen im ^ollanüe visicn-en lassen." ^ Kommis (erstaunt): „Und was weiter?" disl^" 6l»es: „Das ist alles! ^st der Frachtbricf ^. s^.'^ liolen Sie die Waren und bringen sie nml) schiffe." Der .Nommis (gekränkt) i „Es tut mir weh. Herr Prinzipal, das; Sie mir so wenig Intelligenz zutrauen, nin die Zulage von einer so leichten Arbeit abhäng'g zll mallen. Um diesen Austrag auszuführen, braucht man wahrhaftig das Pulver nicht erfunden zu haben!" Der Chef entfernt sich mit seltsamem Lächeln. jeit vergeht seiner Ungeduld recht langsam. Er sucht sich zu zerstreuen, indem er einige kleine Probleme zu lösen trachtet, zum Beispiel: wonach es in dem Bnreau stärker rieche, nach alter Ta^te oder nach Glatzen? oder wieviel kleine Vierecke die eisernen Gitterstäbe in der !^änge eines Meters bilden und wa? dergleichen Preisfragen mehr sind. Als er sich an dieser geistigen Gymnastik genügend ergötzt hm, stürzt er sich in die Berechnnng seines Budgets, wie es sich nach Empfang der Zulage gestalten wird: dieser angenehme Gedanke nimmt ihn dermaßen in An. spruch, daß er mit Geduld wartet, bis der Beamte seimii Schalter- zu öffnen gernht. Als er sich zu dieser Tat aufschwingt, ist es un^c» fähr !> Uhr, und hinter dem kommis warten etwa tt/ geschäftige Leute auf den Augenblick, wo auch all sie die Neihe kommt. Ein dicker Herr, der den zweiten Platz einnimmt, stößt ein hoffnungsfreudiges „Ah!" aus. Der.Uommis (den seine glücklirlien Träume milo und gütig stimmen, dreht sich mit liebm^würdigoin Lmiieln um und sagt zn dein alten Herrn): „Seien Sie nnbesorgt, mein Herr, ich Iiabe nicht lange zu lliil!" (er hält seinen Frachtbrief in den Schalter). Der Beamte (der noch nicht ganz wach ist, gähnt energisch: er schließt dabei die Augen, und so ereignet es sich, daß ihm der Frachtbrief auf die Nase fällt, w.<3 ihm äußerst unangenehm zu fein sck)eint): „Heda, Sie, sehen Sie sich dock) ein bihä>en vor, ja?" (Glückliches» weise ist er so verschlafen, daß er nick)t die Krast hat. wütend zu werden. Er betrachtet den Frachtbrief zu» nächst mit starren Augen: offenbar hat er keiire Ab» nung, was man von ihm will. Der Kamps zwischen Schlaf und Pflicht fetzt sich etwa zehn Minuten lang fort. Schließlich gebraucht der Beamte allerlei mrr-gisä)e, und bekannte Mittel, um wach zu werden: er kratzt sich heftig den haarigen Pelz seines edlen Hauptes, steckt die Finger in die unergründlich?'.' Tiefen seiner Nase u. a. m. Schließlich ist er im Voll» besitze seiner geistigen Mittel und stößt ein Triumph' geschrei aus.) „Aha! das ist ein Frachtbrief?" Der Klommis.' „Wie mir däucht, ja!" Der Beamte (dein dieser Ton nicht gefällt): „Er ist nicht in Ordnung. Es sollen Flaschen verschickt w?r> den. und der Inhalt ist nicht angegeben ... (reickst den Frachtbrief zurück). Fügen Sie ihn hinzu!" Der Kommis (zieht einen Bleistift auS der Tasche): „Das werden wir gleich haben . . ." (will schreiben). Der Beamte lihm den Frachtbrief fortreißend mit strenger Miene): „Aber. mein Herr, was ist dcm« das? Mit Tinte, bitte! Sie muffen mit Time fchreiben!" . , Der Kommis: „können Sie mir Ihre Feder viel» leicht einen Augenblick leinen?" . Der Beamte (über eine solche Keckheit mlßer sich)! „Ja, glauben Sie. ich bin dazu da uni ,,chnen meine Feder „' leibe?,! Da hinten liegen Federn! (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 154. 1300 8. Juli 1902. Politische Uebersicht. Laibach, 7. Juli. Die „Wiener Allgemeine Zeitung" bespricht die Einbeziehung der linksseitigen No-n an-Gem e in den und sagt, Dr. Lueger hab'.' seinen Erfolgen einen neilm hinzugefügt. Allzil stilz jedoch brauche er aus diesen neuesten Erfolg nicht zu sein, denn die itim gegeilüberstehendell Gegner zu be siegen, sei leicht. Tr. lueger habe ini Gegensatze zu dcr fn'iheren ^l'elirheit die Verstadtlichnngs-Idee erfaßt, schaffe und gebe auch anderen zn schaffen. Bei der Aenderung des Gemcindestatuts und der Wahlordnnng sei der letzte Nest der Inteni'sen-Vertretung rücksichtslos über Bord geworfen worden. Wenngleich die In-teressen-Vertretung zuletzt nur ein wesenloser Schein gewosen sei, so lehne sich doch das gesunde Nechtsgefühl dagegen auf, das; die Innere Stadt in Vezug auf die ,1ahl der Mandate mit jedem größeren Vorortebezirle auf eine Stufe gestellt werden solle. Unter den Vel^ tretern der Wiener City, aber auch in der Bevölkerung selbst habe sich angesichts der projektierten Dekapital,-sierung keine besondere Erregung gezeigt. Tie Aer-treter der Eitr, iln Genieiuderate scheinen nur eine Hoffnung noch zu haben: die Nichtsanktionierung des Statuts. Solchen Gegnern gegenüber habe Dr. Lueger leichtes Spiel. Tie Nachricht eines englischen Blattes, duj; >tönig Viktor E mannet III. dem Könige Cduard VlI. nach dessen Genesung eineil Besuch abzustatten beabsichtige, ist, wie man aus London meldet, al5 sehr verfrüht anzusehen. Es stehe fest, oaß bisher ein Meinungsaustausch zwischen den beiden Höfen uud Regierungen über diefen Gegenstand nicht stattgefunden hat. Da die Wiederherstellung des Kö-nigs noch geraume Zeit erfordern und er im Hinblicke anf die abzuhaltenden Krönungszeremonien zu äußer stel- Schonung seii^er Kräfte gezwungen sein wird, lasse sich gegenwärtig ein Zeitpunkt für den allerdings zu erwartenden Besuch des italienisck^n Souveräne beim englischen Hofe überhaupt noch nicht in Aussicht nehmen. Im allgemeinen überwiegt die Meinung, daß diese Begegn,mg erst nach Ablauf dieses Jahre» stattfinden dürfte. Die Petersburger Nachricht, daß der Zar direkt von Vertretern aller Klassen der Bevölkerung die An -s ichte u ü ber die L a g e hören wolle, wird vom „Daily Erpreß" dahin erweitert, daß der Zar seit langer Zeit die soziale Frage studiere. Ein in Leipzig erschienenes Buch „Neu-Nußland" habe den Zaren be« sonders interessiert, und er habe den Wnnsch ausge-sproci>en, den Autor rennen zn lernen. Er habe sich bereits mit dem Leipziger Verleger wegen des Na' mens in Verbindung gesetzt. Aus Sophia erhält die „Pol. Korr." folgende Mitteilung: Obgleich die anfängliche Lebhaftigkeit der Erörterung der Presse über den angeblichen Zu' sammenhang des Besuches des Fürsten Ferdinan d in St. Petersburg mit der „Königs- und Unabhängig-keitsfrage" sich nunmehr verflüchtigt hat, dürfe doch die Konstatierung von allgemeinem, bleibendem In-teresse sein, daß der Plan dcr Prollamierung des Fürstentums Bulgarien zum Königreiche während des Aufenthaltes des Fürsten in der russischen Hauptstadt überhaupt nicht berührt worden ist. Tie Anregung zur Besprechung dieser Angelegenheit hätte naturgemäß nur von bulgarischer Seite ausgehen können, dies sei jedoch, wie sich auf Grund von Aeußerung«?!! kompetenter Persönlichkeiten versickern lasse, nicht ge-schehen. Die „Times" verzeichnen das Gerücht von deni d«.'vorstehenden Rücktritte Salisbnrys. Taö Blatt deduziert, aller Wahrscheinlichkeit nach sei dec Grund ln'efür dieErnennung Sir Macdonalds, welcher !^ Tage Privat-Sekretär Salisburys war, zum Chef des öffentlichen Arbeitsamtes. Tie „Times" meinen, Salisbury dürfte sich kaum mehr der Mühe unter-ziehen, einen nenen Privat-Sekretä'r heranzuziehen. -^u dieser Ankündigung meldet die „Westminster-Gazette", daß die Konservative,: den offiziellen Führer ihrer Partei un llnterhause, Arthur Balfou r, zur, Ministerpräsidenten machen dürften. Chamberlain so^ im Kolonialamte belassen werden. Präsident Roosevelt hielt eine Rede, worin er znerst über K u b a sprach. Der Präsident sprach ferner über die Schwierigkeiten, Probleme zu löse l, die durch das A n w a ch s en g ro ß e r V er m ögen in der H and ein z e lner P erso n e n llnd Mit gliederschaften verursacht werden; Verinögen, welche, richtig angewendet, dem Lande zu ungeheuren, Nutzen dienen, die aber, falsch angewendet, eine ernste Gefahr zu werden drohen. Ter Präsident fuhr fort: „Wir brauchen eine neue Gesetzgebung, die nicht radikal und nicht im revolutionären Geiste verfaßt ist, sondern i.ü Geiste des gesunden Meuschenverstandes, der Ehren^ haftigkeit und des entschlossenen Willens, die Ta> fachen so ins Auge zu fasfen, wie sie sind. Insbesondere sind ein Munizipalstaat und eine nationale Gese^ gebuug notwendig. Vor allem aber branchen wir eine ehrenhafte nnd furchtlose Anwendung der Gesetze, di> ohne Ansehen der Person weder die Reichen, noch di^> Arnien bevorzugt." Tagesneuigleiten. — (Hohe Pa t iente n.) Im Anschluß an die Opera--tion des Königs Eduard erzählt die „Westminster Gazette' folgende Geschichten uon hohen Patienten und ihren Aerzten: Der König hat nicht nur die besten Aerzte zur Verfügung, sondern er gehorcht ihnen auch aufs Wort. Das ist nicht mit allen hohen Patienten der Fall. Vor einem Jahre weigert? sich der Sultan ganz entschieden, eine Operation an sich vor nehmen zu lassen, die ein Münchener Spezialist für not' wlndig erklärte. Abdul Hamid entlieh den deutschen Arz: und vertraute sich wieder seinem eigenen Doktor an, V>.". einigen Monaten verfiel er nun in einen solchen Zustand uon Schlafsucht, daß eine Operation notloendig erschien. Er unterzog sich dieser Operation aber erst, nachdem er seinen arabischen Arzt auf den Koran hatte schwören lassen, ouß schlimme Folgen ausgeschlossen seien. Dr. Lapponi hat mi: der Behandlung des Papstes manche Schwierigleiten. Seine Heiligkeit verstößt häufig gegen die Vorschriften des Arztes in Vezug auf Ruhe und Empfang von Vesuchern. Mr. Gladstone setzte großes Vertrauen in Sir Andrew Clarl. über. schritt aber oft die ihm von diesem im Interesse seiner A.-sundheit vorgeschriebenen Grenzen. Man glaubt, daß Cecil Rhodes so früh sterben mußte, weil er die ärztlichen Vor schriften unberücksichtigt lieh. Dr. Schweninger, Äismar^ Arzt, duldete leinen Ungehorsam. Als er einst eine gewisse Diät vorgeschrieben hatte, fand er Bismarck eine verboten.' Speise essend. Ohne ein Wort zu sagen, ergriff er den 2>ller und warf ihn aus dem Fenster. Der Mann von Älut und Eisen war sprachlos, fügte sich dann aber. — (Das neueste Schönheitsmittel) ist — die Ruhe! Während man bisher immer von den Mühsalen und den Peinigungen las, die die Schönen auf sich nehmen, um ihre Echönl)eit zu erhalten, hat man jetzt in Amerila da>l großartige Mittel gefunden, be, dein das Nützlich mit deio Angenehmen verbunden ist. Die Kur nennt sich ..Schönheit durch Ruhe" und sie wird in dem neuesten Hefte der „Nevu-.'" von einem Arzte namens Dr. Romme eingehend be schrieben. Iahllose junge Personen, so wird berichtet, unter werfen sich gegenwärtig in Amerila blindlings den Vor schriften der neuen Kur. Es lann einem begegnen, daß m^n ii das Voudoir einer jungen Miß eintritt und diese der Länge nach auf dem Aoden ausgestreckt liegen sieht, wä'hnnd dic Kammerfrau ihr den Hals mit den beiden Händen um faß. Man steht vielleicht überrascht und ist nicht ganz sicher, ob man nicht unversehens Zeuge einer Mordtat geworden i»! — aber weit gefehlt, die Miß ist nur gerade dabei, „ihr? Ruheübungen zu machen". Die Grundzüge der neuen Ku^ aber sind diese: „Legen Sie sich mit dem Rücken auf den Loden und lassen Sie alle Musleln. die des Halses, oe» Rückens, des Kreuzes und der Beine, völlig abgespannt. E^ ist nötig, baß Sie Ihren Körper nicht mehr fühlen und daß Sie den Eindruck haben, als wären Sie eins mit dem Fußboden, auf dem sie ausgestreckt liegen. Jetzt sagen Ti Ihrer Kammerfrau, sie soll Ihren Arm ergreifen. Lassc» Sie ihn völlig lose und alle Musleln der Schulter, b?» Armes und des Vorderarmes abgespannt. Sie dürfen ihn nicht mehr fühlen, und er muß mit seinem ganzen Gewicht iü den Händen der Person ruhen, die ihn hält. Sie müsscn den Eindruck haben, baß er nicht mehr einen Teil Ihres Körpers bildet und daß er sich aus ,brei Sandsäcken' zusammensetzt, die lose an der Schulter, am Ellenbogen und an.' Handgelenk miteinander verbunden find. Nun tun Si.' dasselbe mit Ihren Beinen, alsdann mit Ihrem Kopfe. Ih> Kopf muß wie ein richtiger Ball sich auf Ihrem Halse ode. in den Händen der Person, die ihn hält. drehen . . ." Dolto: Domme. der diese Vorschriften wiedergibt, hat allerdings ill" geringes Vertraue,: auf die Wirksamkeit dieser Kur; er hall si.- für eine äußerst geschickte Erfindung von amerikanischen Aerzten, die die geheimen Wünsche der jungen Misses, ihre» Geschmack an der Koketterie und ihre Faulheit sehr gut aui' zubeulen wußten. Es wäre auch zu schön, wenn man nur dec Ruhe Pflegen müßte, um schön zu werden .... — (Ein böserTa g.) Die Londoner „Tit-bits" er zählen folgende Episode aus dem Leben des kleinen Tomnni Er hatte am vorhergehenden Tage die Schule gestürzt und kam pünktlich und reumütig in die Klasse, wo er mit gesenllr» Augen die Entschuldigung auf das Pult des Lehrers legl.' und sich sogleich in seine Hefte und Bücher vertiefte. Der t5m schuldiaungsbrief war von der Mutter und lautete: ..Scy> geehrter Herr Lehrer! Tommy ist gestern leichtsinnig von der Schule fortgeblieben, aber ich glaube, es dürfte nicht not wendig sein. ihn zu bestrafen, denn er ist meiner Ansicht nack, bestraft genug. Zuerst hat ihn der Bub durcha/haut, mit oe:n er die Schule gestürzt hat, dann hat er von einem Herrn Prügel bekommen, dem er mit der Schleuder etwas ins Aua/ geworfen hatte, hierauf hat ihm's einKutscher mit beiPeitsch.' gegeben, weil er rückwärts auf dem Wagen aufgesessen ist. Zu Hause hat ihn der Vater geprügelt, weil er aus der Schule wegblieb, und zuletzt habe ich ihn n^och gehaut, weil er leck war, als er erfuhr, daß ich es dem Vater gesagt. Er hat a!so für einmal Schulstürzen fünfmal Prügel bekommen. Er-gebene Jemima Attins." Der Schwiegersohn auf jDrobe. humoristischer Roman von Gustav Rehsell». (bi. Fortsetzung.) „Kann es mir denken! Tie wollen Herrn Fimmel über die ganze Geschichte aufklaren!" „Ja, und das heute noch!" „Schön! Nun hören Tie anch mich einmal ge-fälligst an! Wenn Sie denken, ich sei Ihrer Tochter wegen in dieses Haus gekommen, dann sind Sie im dicken Irrtum!" „Was?" „Ja, im dicken Irrtum! Sie wissen doch, daß Herr Fimmel hier im Hause Schwiegersöhne auf die Probe stellt; das wird er bei mir anch tun, denn, das; Tie's lvissen, ich bin zu demselben Zwecke wie mein? Vorgänger hergekommen! Ob ich die Probe bestellen werde, ist eine andere Frage, aber das kann ich Sie versichern, um Ihr Fräulein Tochter handelt es sich ganz und gar nicht! Ich verpflichte mich hiermit feierlichst, niemals anders als vor Zeugen ein Wort mit ilir zu reden, ihre Gesellschaft sogar zu meiden. Sollte der 'lufall uns zusammenführen, dann werde ich s^e nicht anders als eine völlig Unbekannte behandeln!" „Wer das glaubt!" rief Müller ungläubig. „(5s wird Ihnen wohl nichts weiter übrig bleiben, Herr Müller!" erwiderte Mar rnhig. „Wählen Sie, Krieg oder Frieden! Entweder lassen Sie mich hier ruhig gewähren, kennen mich nicht und begnügen sich damit, mich zu überwaäM, ohne ein Wort zu sagen — ich meinerseits habe Sie nie gesehen — oder Sie spreäx'ii, und dann erfährt heute noch ganz Krusau, daß Sie ein Feigling sind, ^.ch gehe von Kneipe zu Kneipe und erzähle überall, wie Sie eille Ohrfeige erhielten und nicht darauf reagierten! Außerdem sorge ich dafür, das; mein Papa Ihnen seine Sekundanten sendet, und wennSie seine Fordernng nicht annehmen, dann kommt die Geschichte in das WockMblatt! Wn> werden ja sehen, wie es Ihnen ergeht, wenn Sle es wagen, der öffentlichen Verachtung auf tue Dauer d,e Stirn zn bieten!" Der Dicke wurde grün und gelb vor Angst und Wut. , '! >' „Das — das wollen Sie tun?" gurgelte er hervor. „Ja, das werde ich tun! Also, bitte, entscheiden Sie sich!" T^r Rentier kämpfte kurze Zeit mit sich selbst, dann unterwarf er sich dcr höheren Intelligenz seines Gegners — der „Schlechtigkeit" desselben, wie er sich sagte. „Gut!" murrte er. „Ich werde schweigen, aber nicht etwa aus Furcht! Ich kenne überhaupt keine Furcht! Beobachten lverde ich Sie — jede Miimte! Wehe Ihnen, nxmn Sie gelogen haben, wenn Sie sia) meiner Tochter mit einem Vlicte nur nähern! Zittern Sie dann vor meiner Nacl^ ^ ich werde unerbittlich sein! Dann spreche ich sofort!" „Ich wußte es im voraus", entgegnete Mar lächelnd, „das; wir uns einigelt würden! We»m Sie mich erst besser kenuen gelemt haben, dann werden Sie einsehen, wie gut ich es mit Ihnen meine!" „Was wollen Sie damit sagen?" fragte der Dicke argwöhnisch. ..Nichts weiter, als daß da noch ganz in der Näh? ein Geheimnis eristiert, das Sie betrifft. Er, der cs tennt, wird nicht sprechen, das ist klar, aber ich kann alles euthüllen! Wenn die Zeit da ist, dann, denke ich, werden Sie mich schon besser schätze,: lernen!" „Zum Kuckuck, werden Sie deutlicl)er!" Die Unterhaltung wurde durch den Eintritt Amandus Fimmels nnterbrochen, der von einer Ve> ratnng mit Adeline und Aspasia kam. Dieselbe.! hatten, ihn anfgeheht, den allzu liebenswürdigen Freier nicht gar zu schonend zu behandeln. 10. „Sie sehen ja so ärgerlich aus, Herr Nachbar!" sagte Amandus, als er die verkniffene Miene Mülle» -> gewahrte. „Sie haben wohl verloren?" Er wußte aus Erfahrung, daß der Dicke das Nn-glück im Spiel nicht liebte. „Keineswegs!" nahm Max Schulze lebhaft daö Wort. „Ich habe drei Partien verloren, daß es nin' so rancht! Herr Müller ist ein gar zu firmer Spieler!'' Diese ungeheuerliche Küge tat dein Herzen Müllers recht wohl, und er wußte innerlich seine'!' Geguer Dank dafür. Um cm Höflichkeit Ntchl zurück-,;!lbleibei«, setzte ei' die Komödie fort und erwiderte seinerseits, daß Herr Schulze recht gut spiele, es sehle ihm nur an Uebung. „O, Sie sind sehr nachsichtig, verehrter Herr", versetzte Mw' äußerst liebenswürdig, „nachsichtig wie alle gediegenen MensckM. Sie wolleil den Unter legeilen nicht demütigen, aber man sieht doch sofori, mit wem inan zu tun hat. Ich meinesteils werde nie« mals mit Ihnen rivalisieren können. Als Geschäfte mann hat man keine Zeit, sich in den Karteil zn ver< volllommnen!" „Stimmt, stimmt!" nickte Amandus. „Aber ich begreife noch immer nicht, Herr Nachbar, weshalb Tic so - so ärgerlich aussehen!" (Fortsetzung folgl,) ^Lllibacher Zeiwng Nr. 154. 1301 8. Juli 1902. —- (Bleivergiftung nach Äicrgenuß) ^r. E. Ricc siebte bei einem ihn konsultierenden Herrn chro-usche Aleivergiflung fes!. Ader wie konnte diese entstanoc, l>»^ Alk Fragen und Nachforschungen führten zunächst zu M leinen, Ergebnisse. Endlich stellte sich folgendes heraus "N .Herr war stit Jahren morgens taglich der erste Gast in 'nein. Nirtshause und hatte dort dasjenige Vier getrunlen, Elches iiber Nacht in der Äleirohrleitung des Zapfapparaies ltstllnden und daraus Äle, aufgenommen hatte. (Man darf llsu morgens beim Frühschoppen nie der erste sein und sich "'»MIL „Nachtwächter" geben lassen,) , — (Zu den scl < sa >n st e u T c st a m cnte n) ge-»-'rt. wie wir einer verfrühten Hundstagenotiz entnehNlcn. weifellos das eines jüngst in San Francisco verstorbenen Mannes von spanischer Äblunft, Juan Pardo mit Namen, ^er Erbiasscr. »uclcher. loir es sclent, zeitlebens mit sein>n umvandlen in Feindschaft gelebt hat, vermachte sein fehl ^llä'chlliches Vermögen demjenigen unter ihnen, welchen er u» meistr» haßt'-. Er stellte als Bedingung der Annahme edoch^ bah der glückliche Erbe das ganze Jahr über pelz-l/fütterte Kleider - Weste, Hose». Rock. Paletot nnd sogar Mt und Mütze sollten mit Pelz gefüttert seiu tragen ^uhte. Wofern er dcr Erbschaft entsagte, ging dieselbe unter ^l gleichen Bedingung an den nächsten Erben über und so Miner »oeiter. Da der erste Erbberechtigte ein sehr torpu-tnter Herr ist, dessen Umfang durch die Pelzlleidung noch 'rheblich vergröbert wurde und er außerdem furchtbar unter ?er Närme derselben litt, so hat er die Erbschaft tatsächlich Hon nach 14 Tagen abgegeben. — (Da s E nde eine i Wel t re i se.) Man schreibt ^us Sophia: Der bekannte bulgarische Weltreisende Popov. luM)er vor zwei Jahren von Sophia aufgebrochen war, um ^»r Fußreisc durch die ganze Welt zu machen und im vorigen ^ahre auch durch Oesterreich - Ungarn tam. befindet sich "Ugeublicllich in London, wo >>r längere Rast machte, D.'.t nnd i„des die Weltreise Popovs ein rasches Ende. Der Nclt ,°'>Nst machte in London nämlich die Aclannlschaft einer UUMn Englänoerin. Lotte Iredale. welche Erbin eines Vcr I^Wis »on 2W.000 Franks ist und die sich in den jungen .^reisenden verliebte. Vor einigen Tagen fand berei's 'e Verlobung des jungen Paares statt. Der glückliche Bräu '.N"»> qab seine Weltreise sofort auf und lies; sich im medizl-Elchen Kolleg inskribieren, um seine Studien, die er zum ^oecle der Weltreise unterbrach, fortzusetzen. Lola!» und Prouinzial-Nachrichtcu. . ^- (S ch ii tz u n a. s l o m m i s s i o n zur V e r a l: -^ 3 u n g der Pe r so n a l e i n t o m m e n st e u e r.) Sr. ^ellenz der .Herr Finanzminislei hat das Mitglied dcr ^chntzungskommission zur Veranlagung der Personalem-'"»mensteuer für den politische» Bezirk Gollschec, Ferdi-unnd Duganc, Halldels,na»n in Großlnschitz. über sein "nsucheu abberufen'und an dessen Stelle den Postmeister und Handelsmann Matthias Ho^evar in Großlaschitz Mn Mitgliebr sowie an Stelle des verstorbeneu Mitgliec-"^Vertreters Franz '/n i d a r ^ i .'< in Zdcnsla Vas dc.i "ralitatenbesitzer. Handelsinann und Gastwirt Josef Steh in podfwrica zum Mitglirdstellvertreter der genannten Koll,-"usswn für den Rest'der Funltionsdauer ernannt. , . ^ (Militärisches) Das l. l. Landwrhr-Infan-^le-Negiment Laibach Nr. 2? marschiert am 10. d. M. "^4 Uhr früh mit einem Stande von etlva <>0 Offiziere', »d 750 Mann von Laibach nach Vigaun bei Zirlnitz -,v. ^'"'schen Laibach und Franzdorf findet eine Uebung im -"annente statt, welcher Se. Exzellenz Fcldmarschall-Leut "u Viktor Edler von Latscher. Landwehr Truppeu-Divi-^^^'Kommandant aus Graz beiwohnen wird. — A,n di/ <^' ^' "nl ^' ^^ ^''^1 '"'lb b"" felbinäßige Schießen, tve ^°"^üvung, in liiegsstarten Abteilungen, vorgenommen doff ^ Sodann marschiert das Regiment nach Franz ^ l' tvoselbst genächtigt wird. - Am 12. d. M. Rückmarsch ! laibach. wo gegen 12 Uhr mittags eingerückt wird, bill!»"" (Preisausschreibungen.) Laut Amt^ dies ^ l> l. Eisenbahnministeriums vom 5. d. M. Hai lick, ^ ^/nisterium für Vorschläge von Bediensteten der staut-„^ ^'senbahuverwaltung auf Vereinfachung ober ölony->u>ere Ausgestaltung des kommerziellen Dienstes. Verri,,-^ell"?'^ Echreibwerts, beziehungsweise anf Neueinführung ^i» ^^"ng und Vervolllommnung bcstinxnter einschlägiger ^ ^!^^'^en, und insbesondere solcher, welche im Interesse U^^wldeluug des Verkehres gelegen sind. Preise im "»sä s .^' """ ^ ^ und im Mindestbelrage von 200 ^ ^as l ^'' -^'k näheren Bedingungen hierüber enthält Zeichnete Amtsblatt. —n. ^ttn^n .^ e r s o n a l n a ch r i ch t e ».) Die Nauadjunlten ^aldf. " ^ lerderl. l. Eisenbahnbauleitung dcr Bregenzer-^hnd^"'. "'^ Maximilian R ohlena der l, l. Staal5-„y^, ,)/^^l)» Wien wurden zur l, l. Eisenbahnbauleitung ^ "nling versetzt. —o. nbla«^-^ ° "' Pustdien st e.) Die Führung der Post. 1. ^, ,^^ <'ate/ a» der Save bei Munlendorf wurde mit ^ter^i' von Martin Gri^ar an Emma Tantal. Obe' ^bchler in s'ate/.. übertragen. —/, /,lihl^ (Leichenbegängnis.) Unter außerordentlich "^tnds ^eteiligling aus Stadt und Land wurde gestern breitn "'" ^' ^^ ^" ^bliche Hülk der Herrn Amts >!l< A^ ^er zllainischen Sparkasse Dr. Josef Sup pan ^aisen^ Neleitel. Den langen Traurrzug eröffneten die l,!ciy,s'"der der Anstalten Marianum und Lichtenthurn; l»i<^ ^,!ulgten die Volksschule des Deutschn Echulvereincs dc>s ^"'.'ning ihrer Lehrerschaft, der deutsche Kindergarten, ^cindtl«, ""l Hu"), die höhere deutsche Mädchenschule. o!e die >^'^)lanstalt Mahr. der katholische Gcsellenverrin. '"!io>, "^hren ^°" Gotischer und Laibach, eine Depu-^sche ^ Turnvereines in Gottschee. der Laibacher 'ud^..Turnverein, die Ferialverbindung „Earuiola", der «iNl: ^/'che Cäilgerbund. die Philharmonische Gesellschaft, '^deputation der Xrainischen Sparkasse, eine D." luiatiou der üaibacher Studenten- und Volksküche, eine De-putatiou des Vereines zur Herstellung von Arbeiteiwohnu'.i' gen. weiters die ^.Franziskaner ausLaibach und die barmh. Vrüder aus jtandia. Dem Leichenwagen ^ es kam hieL.-i zum erstenmale der inue (hlaswagen in Vrr>vendung — fuhr ein eigener Wagen mit prachtvollen Kranzspenden vieler Vereine und Privatpersonen voran. Nach den Anverwandten folgten das Direktorium und die Beamtenschaft der Kran». Sparlasse, das Gremium der Kaufleute, der Verwal-lungsral der Umerlrainer Bahnen, weiters die Herren: Seine Exzellenz Landcspräsident Freiherr v. He in, Seine Exzellenz Freiherr v. Schwegel. Hofrat Dr. Graf Schaffgotsch, die Hofrätc v. Nüling . Dr. N a ^ schnlinspeltol K o u 5 n i l (Landesschulinspeltor H ubad war dienstlich verhindert), Bürgermeister Hribar. 2er Präsident der Notariatötammcr Plantan, der Präsib'!»: de> lrainischen Advolatenlammer Dr. Majaron. der Präsident der Aerztclammer Dr. Ritter Blei we is von T i st e n i ,^ t i, der Vizepräsident der Handels^ und ^e-iverbekammer Koll m ann , der prov. Vorsitzende der Handels- und Gewerbelammer Naumgartner, nie Direktoren Schulrat Dr. Iunowicz. Hu bad (ttrain-ourg). Levec, Eenelovi<" und l»; ubic, Postbirettor .^ orli, Magiftratsdireltor Von 5 ina . Domdechant Z a m e j e c, Monsignore Zupan, das Kuratorium der evangelischen Gemeinde, deutsche Landtagsabgeorbncte, die Leiter nnd Lehrer der hiesigen Volksschulen, der evangelische Fraurnverein ic. n., rildlich eine lange Reil^ von Leidtragenden, insbesondere aus der Damenwelt. Auf den Gassen und Ctraf;en, welche der Zug Passierte, brannten alle elektrischen Lichter. Vor dem Traucrhause und vor der Friedhofslirch? brachte ein Säugerchor unter Leitung des Herrn Musitdirel-!ors Zöhrer ergreifende Trauelchöre zum Vortrage. — Möge Herrn Dr. Suppan. einem der besten und verdientester Männer der Landeshauptstadt und des Landes strain, en dauerndes Angedenken bewahrt bleilxn! (P h l) s i o g r a p h i e des Laibach <> r ^ioorrs,) Wie man uns mitteilt, wird im Lause dieses Jahres eine umfassendere, zum größten Teile originelle Arbeit des Direktors der landwirtschaftlich-chemischen Versuchsstation in Laiball) Dr, Ernst Kramer unter dem ob-genannten Titel mit folgendem Inhalte erscheinen: u) Wit!.'-rnllgsverhältnissc. l») Geologie und Geognosie des Laibacher Moores und seiner nächsten Umgebung. >) Hhdrographiscl)« Verhältnisse. !,) Der Torf, sein? physikalische und chemische Beschaffenheit und sein Heizwert (Kalorien). I) Die Flora des Laibacher Moores m landwirtschaftlicher Hinsicht. 1<) Die Flora der HuNveidcn. der unlullivicrten. halb und rationell kultivierten Wiesen (er läutert an mehreren Beispielen). I) Der Futterwert des auf den obgcnannten Weiden- und Wiesen gewonnenen HeueZ aus Grund botanischer und chemischer Analyse, in) Schluß folgcrungcn. Es sei hiebei bemerkt, daß im Jahre 185« im zweiten Hefte des „Vereines des lrainischen Landesnmseum?' eine diesbezügliche kürzere, sehr interessante, hauptsächlich dic Flora des Laibacher Moores behandelnde Arbeit vo>>-! weiland Kustos Karl Deschma n n erschienen ist, in wel-cher schon damals auf die Wichtigkeit einer naturwissenscha't-lich'chemischen Durchforschuug des Laibacher Moores m prattischer Hinsicht hingewiesen wurde. Allein auf diese',,! Gebiete ist späterhin »venig geschehen, bis sich nach vollen vierzig Jahren, d, i. vor vier Jahren, mit der Angelegenheit Direktor Dr. Ernst K rame r wissenschaftlich und praktisch z». befassen begann und eine Reihe von Beobachtungen. Mes^ snngen, chemischen, botanischen, geognostischen Untersuchung 1 und praktischen Kultnrversuchen ». s w, vornahm, die heu.'r in naturwissenschaftl, cl)«m. Beziehung größtenteils ihren Abschluß finden dürften. Vs unterliegt keinem Zweifel, bah di-Arbeit nicht nur von, wissenschaftlichen, sondern auch vom praktischen Standpunkte einen eminenten Wert beanspruchen wird. Schließlich sei bemerkt, daß alle Interessenten eingeladen werben, diesbezügliche Mitteilungen und Unier^ suchungsobjelie, wie Gesteine. Torf. Wasser ic., demselben einsenden zu wollen. — (Zur Erweiterung der Laiidweh!-Käsern e.) Behufs Neuverfassung des Vauprogrammes für den Erweiterungsbau der hiesigen Landwehr Kaserne nach dem vom Landesauoschusse umgearbeiteten generellen Projekte wird am 17. d, M. eine gemischte Lolaltominission stattfinden. ^-<>. — (Die zweite öffentliche Schiilerpro-bultiond e r „G la s be n a M a t i c a"), die am5. d, M. i»' großen Saale des ..Mestni Dom" stattfand, erzielte einen noch durchschlageuberen Erfolg als die vom A. Juli, und zwar sowohl hinsichtlich der Qualität der Programmnummern a!s auch hinsichtlich der Ausführung derselben. Die Zöglinge, die sich zunächst im Klavierspiele produzierten, gehörten ausschließlich der Schule deS Herrn Prochuzla an. Sie zeigten alle eine Respekt gebietende technische Fertigkeit, eine reicki Auffassungsgabe und einen sehr feinen Vortrag. Zunächst spielte Fräulein Prelesnil Griegs Finale aus der Sonate in I'>,u<»II. ^». 7, mit anerlennensweiler Pru^ zision. Desgleichen wurde (''ajlovetijs technisch schwieiisse Polka de Salon, <>p. 9. von Herrn Reich mit erstaunlicher Leichtigkeit gespielt. Den Höhepunkt aber erreichten die ssla< vierpiecen mit Webers Konzert, op. 79. und Moszlowslis Konzertwalzer, l»i». 34. Ersteres spielte Fräulein Rozmon aus dem Gedächtnisse und bewies dabei eine Fülle ihres musi« lalis,chcn Talentes, den Konzeilwalzer aber trug Fräulein Schinzl mit Vollendung und berückender Grazie vu.'. Beide Fräulein ernteten einen langanhaltenben frenetischen Beifall. Die Klavierschule des Herrn Proch« zla berbitüi nach diesen Ei folgen die beste Anerkennung. — Mit den Klaviernummern wechselten gesangliche Soloborträge ab. Fräulein M ali 6 (aus der Schule des Herrn G e l b i 6) sang Denzae O ko l^i in«' lMl)i1u und Schumanns ^«.,5 v>l>ll<». Sie zeigte ein reiches Stimmaterial nnl ausgesprochenem schönen Alttimbre, das bei richtiger Schulung zu dil, besten Hoffnungen berechtigt. Alle übrigen Sänger und Sängerinnen gehören der bestbewährten Schule Hu bade an. .Herr Ditrich — ein Anfänger — trug Vilhars I^knxi und das überaus zarte iül-i^i. das ein schönes Zeugnis für das Komponisten-Taleni bes Herrn Prochüzta abgibt, unb mit bei Arie der Anna aus Marschners Oper „Hans Heiling". Fräulein Dev ist uns schon aus bcu Konzerten der „Glasbena Matica" bestens bekannt, Ihre einschmeichelnde Stimme lam auch biesmol insbesondere bei Xvl/^«.' xui-i.,'«» zur vollen Geltung, und die Sängerin unb der Komponist ernteten mit Recht ben rau-ichendsten Beifall, — Das Publikum war ungemein zahlreich erschienen, so daß der ganze Saal gefüllt war. m. ii. — (E i n g e st e ll < e U n t e r su ch u n g,) Das Lanbes.^ geeicht in Laibach hat die gegen Herrn Friedrich H o b s ch a r, Kaufmann in Laibach. wegen Verbrechens bes Betruges anhängig gewesene Voruntersuchung eingestellt, ba lein Grund zur weiteren Verfolgung des Herrn Hodschar vorhanden ist. — (Das Garte nfe st der Post- unb Tele g r a p he n be b i e n st e t e n). welches am vergangenen Sonntag inv Garten bes Gasthofes „Zur neuen Welt" statt fand, erbrachte einen schönen Beweis von den Sympathien, die das Laibacher Publikum den wackeren Post- und Telk-graplxnbcdienstrten entgegenbringt, denn der Garten war gesteckt voll. Die Unterhaltung gestaltete sich sehr anregend, wozu einerseits der GesangSllub mit seinen frischen Lieber-vortragen und anderseits die VectinSmusiltapeUe, die sehr eifrig aufspielte, lvesentlich beitrug. Dir Iuxpost sowie bie Telephonsprechstelle wurde gern unb zahlreich in Anspruch qcnommen. Unter den Anwesenden bemerlten wir zahlreiche Hellen Postbeamten, so .Herrn Oberlontrollor Tomaii <' . Herrn Oberoffizial Butorac sowie zahlreiche dem Postbeamtenstande angehörende Damen. Das Fest fand erst in vorgerückter Stunde seinen Abschluß; die Veranstalter unb die Besucher desselben lonnten mit dem Erfolge der Veranstaltung vollauf zufrieden seiu. — (V e re i n s a u s f lu g.) Der Laibacher Turnverein „Solol" veranstaltete vorgestern nachmittags einen Ausflug nach Siein, woselbst er von bei Gemeindevertretung unb den nationalen Vereinen empfangen und l)tizlichst begrüßt würd?. Nach einem Umzüge durch die mit Fahnen geschmückte Siabt fand um 5) Uhr nachmittags auf dem Hauptplatze unter L^i tung des Herrn Dr. Murnil ein öffentliches Schauturnen statt, wobei die Eraltl)eit der Freiübungen und der Uebungen an» Barren viel Aufmerksamkeit und großen Beifall erregten . Nach dem Schauturnen entwickelte sich in der Restauration dee Herrn Kenba eine sehr animierte Unterhaltung; der Gesangverein „Lira" brachte hiebei mehrere Lieder mit Geschmack und Präzision zum Vortragt. Es gab auch mehrere Trinlsprüchri so sprachen linier anderen die Herren Doktor Tav 5 ar. Bürgermeister M o <' n i l, Dr. Ravnihar Pintar und Binder. — In Stein soll demnächst em Sololverein ins Leben gerufen werben; durch längere Zeit nehmen bereits 32 Turner an dem regelmäßigen Unterrichte in den Leibesübungen teil. — (Todesfall.) Im hiesigen Siechenhause siatb gestern Herr Johann K o v a ö, gewesener Buchdrucker, nach langer schwerer Krankheit. Herr Kova5 war seinerzeit G? schäftsleiter der Nuchdruckerei Eger, wirkte sodann «ls Faktor der neugegründeten ..Narodna Tielarna" und slanv sodann in Gemeinschaft mit dem nunmehr auch schon heim gegangenen Herrn Klein eine Reihe von Jahren der Druckeiei Klein ck Kova,"> vor. bis er sich endlich ine Privatleben zurückzog. Herr Kova<' war einer der ältesten Buchdrucker Krainb; ec gehörte dem Buchdrucker - Fortbildungs- unb Unter» stützungsvereine als grünbenbes Mitglied an. — Dal Leichenbegängnis findet morgen um 5 Uhr nachmittags vom Eiechcnhause'. Rabetzlystrahe^Nr. 11. aus statt. * (V e re i n sbi l du n g.) In Straiiüc'e. politische Bezirk Krainburg, wurde ein freiwilliger Feuerloehrveceln mit dem Sitze in Stra/i^-e gebildet, Die Statuten erliegei lxreits bei der politischen Behörde. ^ — (Gemeindeborstandswahl.) Vei der am 24. Juni vorgenommenen Neuwahl b,s Gemeindevlnstandee der Ortsgemeinde Ohlitz wurden Franz «ogataj. wruno besitzer in Altohliy, zum Gen.eindevolst,l)el VlastuS ^. beljal. Grundbesitzer in Altohlitz. Anton Slabe. Grund besitzer in Pobjelovo Brbo. unb Franz Peternel. Hanblei m Leskovica. .<» GeMeinberüte» gewühlt. ^ Laibacher Zeitung Nr. 154. 1302 6. Juli 1902. — (Eine Wallfahrt nach Arezje und Bel des) wird am 1«. d. M. von der slovenischen Ma-rirnbiuderschaft in Trieft veranstaltet werden. Die Wall-fahrer lommen mit einem Sonberzuge an. ! — (Todesfall.) In Perau bei Villach starb am !>. d. M. der pensionierte Pfarrei Herr Johann Globo 5 -n i l im Ü8. Lebensjahre. Zu Möschnach geboren, hatte derselbe eine Reihe von Jahren in Pontafel gewirkt. — (Todesfall.) In Krainburg verschied am 5. d. Frau Franzista I a g o d i c, die erst 31 Jahre alte Gattin des Malers und Photographen I. Iagodic. und wurde gest»rn zu Grabe getragen. Das letzte Geleite gab ihr d^c Lesederein mit der Fahne nebst zahlreichen Vertretern der Bürgerschaft. —in— '* (Ertrunle n.) Am 2. d. M, nachmittags ist der Besitzerssohn Josef Bauer in Laze, politischer Bezirk Gott- ^ schee, als er mit mehreren Burschen in die Kulpa baden ging, unweit der Ortschaft Oladlota ertrunken. Der Genannte, »uelcher des Schwimniens unkundig war. wurde bald darauf aus dem Wasser gezogen. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche verblieben erfolglos. —r. — (Tod eines Zechbruders.) Am 30. v. M. abends brach der italienische Schleifer Ludwig Medotto auf dem Wege aus einem Gasthause in Rodolendorf. Gerichts-bezirk Adelsberg, zusammen und starb. Medotto war ein notorischer Trinker. —l. — (Tot au fge fu n de n.) Am 5. d. M. nachmittags wurde im Wald „Stari laz" bei Nulov^ica die 72 Jahre alte Bettlerin Gertraud Dagarin aus Knape. Gerichtsbezirt Nischoflacl, tot aufgefunden. Neben der Leiche wurde eine Hacke und ein Rüclentorb gefunden; die Dagarin dürfte beim Holzsammeln abgerutscht, und sodann erstickt sein. — Der in Aßling-Sava als Taglöhner bedienstete 35 Jahre alt-Iatob Otrin aus Dole. Bezirl Üoitsch, wurde am 4. d. M. im Fabrilswasserleitungslanale in Seba tot aufgefunden. Otrin war ein dem Trunle ergebenes Individuum. —1. * (Beim Edelwei ßpflüclen verunglückt.) Aus Radmannsdorf wird uns mitgeteilt, dah am 3. d. M. der 15 Jahre alte Hirt Anton Branc aus Ratschach auf dcr Alpe Planica beim Pflücken von Edelweiß über eine 20 w hohe Felswand (V lck^l^ik) abstürzte und tot liegen blieb Der Leichnam wurde von zwei anderen Hirten bald darauf aufgefunden und nach Ratschach übertragen. —i'. ' * (Oeffentliche Gewalttätigkeit.) Der Arbeiter Franz Dcbevec. wohnhaft Karlstädterstrahe Nr. 11, erzedierte am 6. d. M. nachts auf der Straße und wurde deshalb von einem Sicherheitswachmanne beanständet. Er beruhigte sich und ging eine Strecke Weges weiter. Nach einer Zeit kam er zurück und begann auf den Sicherheitswachmai.n zu schreien. Da er sich trotz wiederholter Aufforderung nicht entfernen wollte, wurde er verhaftet. Während der Estor-ticrung widersetzte sich Debevec dem Sicherheitswachmanne, wurde handgreiflich, stieh mit den Füßen um sich und versuchte dem Sicherheitswachmann den Säbel aus der Scheide zu ziehen. Der Sicherheitswachmann ist an der rechten Hand verletzt. Die Verhaftung konnte erst vollführt werden, als der Sicherheitswachmann Assistenz erhielt. Debevec ist gewalttätig und wegen Verbrechens der öffentlichen Gewalttätigle't schon vorbestraft. Der Verhaftete wurde dem Landesgerichte eingeliefert. * (Scheue Pferde.) Am 5. d. M, nachmittags scheuten auf der Bleiweisstraße die in einen Lastwagen eingespannten Pferde des Besitzers und Cafetiers Franz Krapeä und rannten durch die Vleiweisstraße. Beim Museu.:, stießen sie mit dem Wagen an der eisernen GartencinfrieduiiZ an. Der Wagen stürzte um, und die Pferde blieben stehen. Die Garteneinfriedung wurde beschädigt. Der Knecht Jakob Vadlan fiel vom Wagen und zog sich am Kopfe, sowie an den Händen und Füßen mehrere Verletzungen zu. ! " (In die Mistgrübe gefallen.) Der zehn-' jährige Viktor Polanjlo, wohnhaft Floriansgasse Nr. 1<>,! spielte vor einigen Tagen im Hofe des genannten Haus:s.' Plötzlich brachen unter ihm die Bretter, mit welchen die! Mistgrube bedeckt war, ein. und er fiel in die mit Wasser gefüllte Grube. Die Bedienerin Marie Ho^evar sah dies und kam dem Knaben zu Hilfe. Der Knabe wurde von ihr im ' bewuhlosen Zustande aus der Grube gezogen, * (Verlorene und gefundene Gegenstand e.) Am 4. d. M. wurde auf dem Wege von der Peters-! strahe über den Marienplatz bis zum Franzensquai ein silbernes Armband, auf dem Wege vom Landestheater bis zur Herrengasse eine silberne Brosche und auf dem Wege ooa! der Domtirche bis zur Franz Iosefstraße eine silberne Uhr samt silberner Uhrtette verloren. — Der Knecht Franz Kraima. wohnhaft Schiehstä'ttgasse Nr. 22. fand in der SaNocherstraße eine silberne Uhr samt Uhrlette. — Auf dem, Wege von der Bleiweisstrahe durch die Knafflgasse zur Post ' wurde ein goldener Ring und auf dem Wege von der Sal-locherstraße durch die Stadt bis zur Nienerstraße eine silberne Uhrkette verloren. * (Ein geIiefert.) Der vom Posten des t, t. Staat?-Hengsten-Depots entwichene Gestütssoldat Anton Poznil wurde am 4. d. M. zum Posten eingeliefert. — (Sonnenferne u n d'M o n d n ä h e.) Bei Beginn der ReisesaistlW ist es wohl auch angezeigt, eine große „Weltreife" in Erinnerung zu bringen, an der alt und jung, reich und arm gleichmäßig teilnehmen, zumal wir gt-! rade am 4. d. M. an einer wichtigen Reisestation angelangt smd. Wir meinen die große Rundreise durch das Weltall, I welche wir alljährlich einmal auf dem Riesenfahrzeuge! „irrde" durchmachen. Die Hälfte der Reise wurde am 4, Iu'i li rz nach 2 Uhr nachmittags beeudet. Von jenseits der Sonne ^ sind w'r in einem gewaltigen Bogen helgereist; der Punit all» . Perihel". das ist der der Sonne allernächste Punkt d.'s 'Zrdbarin. wo wir uns am 1. Jänner befanden, ist jetzt übe: 2.^7 M'Monen Kilometer in gerader Linie von uns entfernt. Von dori aus sahen wir die Sonncnscheibe viel größer ali »>vv. dem Punkte, an den. wir uns gegenwärtig befinden. Denn bei der geringeren Entfernung zu Beginn des Jahres be:cug d durch cine Stunde Zeit von einander getrennt, so daß der ! scheinbare Durchmesser des Mondes bedeutend größer i>t ! als der der Sonne und 33 Minuten und 20 Bogenselundcn ! betlägt. In der Blütezeit der Astrologie hätte man ein so I seltenesZusammentreffen von..Sonnenapogäum" und „Peri-'gäun'." des Mondes natürlich nicht vorübergehen lassen, ohne daran die gewagtesten Kombinationen zu knüpfen und je nach d_________________________________________________^ Theater, Kunst und Literatur. — (Esgibt „Dichter", die keine Zeit verlieren.) Vor lurzem meldete ein französisches Blatt, daß der Fall Humbert von mindestens zehn Dramatikern drama ^ tisch „verarbeitet" wird. Jetzt haben sich nun beim „Figaro" drei obskure „Dichter" gemeldet, um das Vorrecht für orei Dramen zu beanspruchen, an ivelche sie gegenwärtig „die letzte Hand legen". Wenn ein Autor durch die Zeitung melden ' läßt. daß er die letzte Hand an ein neues Drama lege, so heißt das. aus dem Poetischen in die Prosa des Alltagslebens übersetzt, daß er von dem neuen Drama noch leine Zeile geschrieben hat. Aber die Titel der angekündigten „aktuellen' Dramen lollen trotzdem mitgeteilt »verden: sie heißen: „Eine Parlamentswahl". Komödie in drei Alten; „Die Katastrophe des Luftschiffes ,Par'", Tragödie in fünf Alten und acht Bildern! „Eduard VII." Das zuletzt erwähnte Drama wiro von dem bescheidenen Dichter eine „Shakespearesa> Tragödie" genannt. Geschäftszeitung. — (Zur Förderung der Eisen- und M a -s ch i n e n i n du st r i e.) Angesichts der wenig erfreulichen Lage. in welcher sich derzeit die heimische Eisen- und Ma-schinenindustlie befindet. hat das Eisenbahnministerium mehrere Verfügungen getroffen, die darauf abzielen, zur Deckung des Bedarfes an Eisenbahnmaterialien und maschinellen Einrichtungen für Eisenbahnneubauten ausschließlich inländische Produzenten heranzuziehen. — So wurden an Nahnbetriebsmitteln bei den österreichischen Fabriken anfangs dieses Jahres 109 Lokomotiven. 71 Tender. 2 Motorwagen. 1008 diverse Wagen einschließlich der Reserveräderpaare im Gesamtbeträge von mehr als 17 Mlllw. nen Kronen bestellt wobei nur inländisches Lieferungs-material z-ur Verwendung lommen darf. Für Beschaffung von maschinellen Werlstätten- und Heizhaus-Emrlchtungen wurde den Staatsbahndirettionen vom 1. Oktober des Vorjahres bis Mitte Mai des laufenden Jahres em Kredit von rund 1.600.000 X erteilt. Auch diese Lieferungen werben nur inländischen Firmen übertragen. Für dieselben Zwecke wurde den Staatsbahndireltionen für das laufende jähr ein Kredit von etwa 1^4 Mill. Kronen in Aussicht gestellt. — Für bauliche Erfordernisse auf den im Staatsbetriebe stehenden Bahnlinien erfolgte die Lieferung von Schieneil. Laschen und Unterlagsplatten im Werte von beiläufig 5 Million Kronen auf Grund eines bestehenden im heurigen Jaw ablaufenden Vertrages. - Betreffs Schaffung des Bedarfes an solchem Materiale für das Jahr 1903 ist nut sieben in-ländischen Eisenwerken bereits ein Abkommen getroffen worden. ~ Die Bestellung von sonstigen Eisen- und Stahl- ober Baumaterialien. Weichen, Kreuzungen, Nägeln, Schrauben «. pro 1902 ist unter Berücksichtigung der meisten sich mit dieser Fabrikation befassenden, ausschließlich einhein'i schen Fabriken bereits erfolgt. — (Viehmarl t.) Auf den am 4. 0. M. in G r 0 ^! gaber abgehaltenen Viehmarlt. einen der größten in Unler-lrain. wurden über 2500 Kühe und Ochsen und etwa 300 Pferde aufgetrieben. Da außer sehr vielen heimischen Viehläufern auch zahlreiche fremde erschienen waren, herrscht? alsbalb eine rege Kauflust. Von ben Laibacher Fleischhauern würben mehrere Partien schöner Mastochsen aufgekauft und auf der Bahnstation Rodolendorf verladen. Guten Abs< fand auch das Melkvieh, wogegen nach dem Zugvieh >m niger Nachfrage gehalten wurde. Die erzielten Viehpre ie variierten zwischen gut unb mittelgut. Von den Pferden wurde eine Partie von Pferdehändlern aus Udine aufgelaust unb über Laibach nach Italien getrieben. Nur einen geriiMN Absah ihrer Waren erzielten die zahlreich anwesenden Krämer. << Telegramme des K.K. Delegraphen-Eorresp.'Zureaus. Ischl, 7. Juli. Heute nachmittags hat im Aurachta." die erste Hofjagd in diesem Sommer stattgefunden. Zu der selben hatten sich Seine Majestät der Kaiser in Vegkl tung des Generaladjutanten Grafen Paar, die Fliigeladju-tanten, Geheimrat v. Latour und der Leibarzt Dr. Kerzl-um 11 Uhr 36 Min. mittags mittelst Hof-Separatzuges nach Traunlirchen begeben, von wo um « Uhr abends dir Rückfahrt erfolgte. London, 7. Juli. (Unterhaus.) In Beantwortung einer Anfrage erklärte der erste Kominissär für öffentlich? Arbeiten und Bauten, Douglas, er hoffe, daß die auf bcn Grundstücken der Regierung anläßlich der Krönung errichteten Tribünen noch zu dem Zwecke werden benutzt werden können, zu dem sie errichtet wurden. (Lebl^after Beifall.) Er srl deshalb nicht dafür, daß man sie entferne. London. 7. Juli. Als sich Chamberlain heute nach mittags in einem zweiräderigen Cab von Westminster nach dem Athenäum-Klub begab, stürzte das Pferd. Chamber!«'.' wurde aus dem Wagen geschleudert und erlitt eine schwere Verletzung an der Stirne. Er wurde in das Krankenhaus gebracht, K 0 n sta n t i n 0 pel. 7. Juli. Die Blättermeldunge» über das Erdbeben in Salonichi sind übertrieben. An mehreren Orten des Vilajeis Selanil wurden wiederholt Erdstöße verspürt. Einige Gebäude wurden beschädigt. Es kamen jedoch keine Menschen hiebe! ums Leben. Newyort, 7. Juli. Ein heftiger Sturm hat im Westen des Staates Newyorl gewütet. Infolge des Unwetters traten die Flüsse aus. Brücken und Häuser wurden forl' gerissen und Straßen überschwemmt. Der Schaden >oil änf mehrere 100.000 Dollars geschätzt. Port Arthur. 7. Juli. Die Cholera greift in W Mandschurei längs des Liao weiter um sich, Anch unter den Truppen in der Mandschurei sind Eholerafälle vorgetomine» In Inlao sind bisher 396 Personen an der Seucl^ ertrankt unb 334 davon gestorben. Die Sterblichkeit ist namentlich unter den Chinesen groß. Kirin (Provinz Ching-King). 7. Juli. Am 4. d. M abends wurden hier sehr starke Erderfchüttelungen verspti't welche gegen 30 Sekunden dauerten. Meteorologische Beobachtungen in ttailiach. Seehöhe 306-2 m. Mittl Luftdruck ?W 0 '»«.. Z M ß? 5'»« ^ 2 AM" 738^ 2« 7 ^ l27«chwach I heiter^ " 9 » «b. 737 6 22 2 S. ichwach > teilw.bewoltl Nl? » F. > ?3? «l 19 1 N, schwach ^ teilw.bewollt! <» « Da« Lllstesmittel drr ssestrigen lemveratur 22 - l". Hus< male: 1U b °. Verantwortlicher Uedalteur: Anlon yuntel. Ivan Kovaö, revi-'ent v raèunskem oddelku c. kr. finanènega ravnateljstva, naznanja v svojem in v i.nenu vseli sorodnikov pretresujofo vest, da je njegov presrèno ljubljeni o«e, hlagorodni gospod Ivan Kovaè tifilcatr di,e 7. julija t. l.,ol> V*11- uri dopoldne, po dolgi muèni bolezni, previden s tolažih sv. vere, mirno v Gospodu zaspal. (2635) Truplo nepo7.abnega rajnkoga bode v sredo, due 9. juliji t 1., ob 5. uri popoldn« v inäi U-losti, Radcckega cesta St. 11. svrtano blago-slovljeno in potem na pokopaliäöu pn bv. KnŠtolu položeno k zadnjemu po^itku. Sv. niaSe zaduänice se bodo darovale v raz ih cerkvah. Predragtga pokojnika priporo^amo v pobožuo molitev in prijazen spomio. V Ljubljani dne 7. julija 1902. Johann Uovaü, Neviden! i»i >tt»ch»u>ifts' Departement ier l. l ssiilanz-Tiireltlo!!, ^il't im eigenen und im Nmneu all^l Anuelw^ndten die tie!be!lüdei,d,' Nachrich! uon dem Hi»fcheid n s.iu^s innigstgelublrn Valers, des wohlgeborenen Hcrrn Iü hmm Kon ab Buchdruckern welcher an, 7. Juli >. I um '/. l l Uhr vormittags, nach langem schweren Leiden, velsehe» mit den Lid» stungen der heil. Religion, l^lig in» H<>rrn verschi» den ist. Die irdische Hülle dcs »euren Dahing^chiedeucl, wird Mittwoch, dln U. I»l< l, I,. um 5 Uhr nach< mittaqs im Tra»srhallie, N.idl'tzlystraß,'Nr. !l. f,ierlich einstesegnet. sobaiill aus be» ^»»edhos zu St, Chliftoph übertra«eu und dort zu^ leljt^n Ruhe beillej^t Die lieilia/ll Sell>llinssse» weid»» i» mrhlsscü Kirche» nelesen werdeü. Der Uilre Verblichene wi>d dem lrommeu we> bete und eimm freundlichen Andenlen anempfohlen Laidach au, 7. Juli 190^. Laibacher Zeitung Nr. 154. 1303 8. Juli 1902. siingepsunÄe lles Naibackes «kutschen Turnvereines. Diensiag, llen 8. lull, um 8 Mr Abenäs Oelamtprobe ^ llcn 9. a. />N., ltnttllnllenlle Sommcrlelt. Zur Aufklärung und Warnung! in L Aille gegfeu Ileir" Friedrloh Hodsohar, Kaufmann gij "ttc'i, beziehungsweise Grax, wegen Warenver-Y ?PPu9geu, fraudulosen Vorgehens u. s. w. erhobenen - .."ffc'''igungcn sind unwahr und entbehren jeder üe-pwiung, nachdem laut der Amisbestfttigung dos k. k. 'echtie'S|Cricl'lcs Ijail>ach das widcr iiin eingeleitete straf-H.ft Verfahren nunmehr eingestellt und er aus der uast entlassen wurde. (jl "'e Jen Herrn Friedrich Ilodschar so schwer sc.hä-^.Keiiaen Gerüchte wurden veranlaf-U durch die ebenso Sc?änfmÄC|itige als widerrechtliche Sperrung seines Ge-Ul 1®S in (Iraz seitens des Wiener Kreditoren-Vereines, dieT cS8fcn Anzeige Herr Ilodschar, als er auf einer in Von g|7^ le unternommenen Reise mit einem Reisegelde VffH L '»^griffen war, ganz grundlos wegen Flucht-aachtft8 verhaftet wurde. habe Milveranlfl'Jt dürfte die Gerüchte auch der Umstand tse. n> ^ftii ein Wiener Geschäftshaus durch seinen Ver- Beti'l r^ ^ un(* ®" ^ur" '• ^" ^crrn Friedrich Ilodschar zur der I '"Bung einer erst am Iß. Juli I. J. fillligen Post unter beweo* ?• '*in BOn9t sofort insolvent zu erklären, zu Öeseh hU(:nle, Herr Hodschar aber diesem gesetzwidrigen 6 iren niclit entsprochen hat. (2029) au[je ü Se'fier Haft, abgei.chlossen von der Auücuwelt, Hoclsrh 8eirie (»eschüfifi abzuwickeln, war Herr Friedrich " r'ar genötiget, den Konkurs über sein Vermögen zu eröffnen — eio Opfer böswilligen Vorgehens und unglücklicher Verkettung von Umständen. Für die Schuldtragenden wird dies noch sein Nachspiel haben, weitere Verleumdungen werden unnachsichtlich verfolgt. U&M _______AdvokatlDr. Otto Vallentschag. In Laibach nur beim Apotheker -! Picocli. päpstlicher Hoflieferant- § Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. - > W^ Gegen LcißcN'cHcPfmig tilg Ma^'n ^äl'ko!i^c^,IX'l«culUl'l^ 'föl^emclea.Mitlkes. 5 / ¦¦,-.: Kohlensäurcrcichstclithionquellc. Hewülirt Hich in allen Füllen der harnttanren Diatbese, bei mangellinsler AuMscheidung der Harnsäure aus dem Blute, bei Harngrlet und Sand, bei Nieren- und Blasenleiden, Gloht, Bhenmatlsmns etc. Von ärztlichen Aulnrilillen mit auitgoxelohnetem Erfolge an-gewendet. Harntreibende Wirkung. Angenehmer Geschmack. 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Für die vielen Vrweise herzlicher teilnähme während der Kranlheit sowie anläßlich des hinschei« dens unseres innissstqeliebten Sohnes, Vruders und Oxlels, des Herrn Ilohann Verov5ek HllndlungKtolnmiö für die zahlreiche Vegleitung zur lebten 3l»,heftätte und die gespendeten schönen Kränze jagen den herzlichsten und innigsten Danl (2622) die trauernd Hinterbliebenen. «aibach °m 8. Juli 1W2. Kurse au der Wiener Börse vom 7. Juli !9t)2. «««d«« MM« ««„blau« Dle Nl»»» vrrstehl ftch pss Olüs. ^!llw»lu» ßlaaloschuld. """ """ "^"' ^k»ts lii «olcn Ma!- ""lb,I«»..Iu!!pr.»,4 !i"/„ lM .^> 1>»1 ?!> l««Ucl " """ '- 4"/„ ,c>3 :.« i.^ NN ^«»«schuld d.r in. Keich«. ... undziindtl. ^°.b/,"/° sN-90 9, ,« ''^-««««»«lchuld. ,<.0,W,L. '''°°sai,^- - , . . »«.. .4««'-40«'- ">««./., ' '.....45»-c>< 4ül>ü0 »,lb Warf «om Vtaatt znr Zahlung Ubtlnommexe (^lsenb. Prlol. Obligatlonln. ^ Elllabellibllhl, «X» u. «ONO M i 4°/., ab U>«/„...... 1,4-75 ,1Ü?.>> f>I)l»l>,!!, 4 M. 4"/«......... NUUU,,'<«>> l ,;la»z Iu!e< Ä., Um. l»»4 (div. St.)S!lb,, 4"/,..... N4U,W4<> Gal!» Uud«>s Vah» (dlv, E!.)ENl>. 4°/o . . . »«!i0>!X»2!> «orllllbcrall Vahn, » »'»<» 5<» Klaatllschuld >»r Länder der ungarischen Krone. 4°/„»!,,«, Goldleiilr per «as!? . llll — l2,-^> btl>. b!°. pli Ulttmo , , , . l«1 — l»l'2v 4"/« b, Ncntf I» Kroneüwühi., fte»erfrc<, per lkasse . . . 9? 9<» 9«'1l» 4"/„ d,) v. I, l»?k....... >,»-—,19 4« dto. Schaulregal,'Abl«s,0dXa, IM- ». «l>!«07 ill» b>25!ll07 Lk Ihels,«N?a,-L«I, 4"/» .... l«s — l«,3 - 4"/« >mgar. «ilrundcntl^Obllg, 87 75 »«?.', 4"/» lroat, »>»d Ilat»>u, detto 9« — 9L — Hndtl» össtntt. Anlthen. 5"/« Dona»M«.«»lell,r l«?8 , l0?z>> — — «nleyei! t»>r Stadt Oü>/, . . »»-ül. —^ Vlnlchrn drr Ntadi wlo» , . . iu« — — — dtu dto, (Gilb« od, Gold) 1»»^!» «L4 «,'» dtu, b»o, (l»94). . . . 9K »k »7 »5 bto, dtu, (l«9»), . . , 99'— NO'- Vvrlebau «xlshsn, vtrlolb, »°/, »<«>' ,00 <«» 4«/, Kralnsl Lai,dts^«»leh,» . 9? - »7 «i «tld Warr Vsandbrieft »tl. VodlraNgüft l»KU^ «ll.»"/« »7 4« 98 4« N. osttiliiaübc« Hup,'«»st.4> 99 - ,NU — Oesl. U!<«, «n»l 4<>'/^ü!»r, v,rl, 4"»......... ,»l. !01 l^s. b«o, d»o, l><»jä!»r, veil. »«/„ ,un l!k ,01 »c> Opaslasir, ,.ösl,,". ,<»»« l»«'2l> ,0t z<» Oel>r«r. ^,'urdwestb«h» . - - lUl»-- l<>!» t»>» Ltaal«ba!in....... 443— — - Südbal,» ll !,>>/ovtlz,IH!M Nul! zm «I.>i!95 «ü dl«, Kb«/»...... 1,9 >.0 lli!» ü0 Ung,°aaKz, «ahn..... lU» L0 ,<>9 «<» 4" „ Uütlrlraiü« Vahüf» , . «»!< üu ,n« — Diverse z«s, (psl Stüll). Verzlnellch« Uol.e. 3"/., Vudsiilrrd!» Lol, »"/„ „ ,. 6n, ,«»« »ei! - »«b^ 4"/, Donau Dampüch. l<»<> ll. , —'— —'— ü«/» Donau Negul.iiu!, , . . »Mi — »»8 20 Unver»ln»llche ^ose. U»dap, Bastlilll (Doml>a»>) b sl. l9'»z «n^z Kicbillosc 1U0 «lar» «osl 40 fl, »M. . . . l«, - l« — Ofensr «of, 4N ..v, ,« l, . . . «4-»74'- Menrr lomm, Lule v, I, <«?< «3 — 42?-Vewinstich, d, »«/, Pr, Kchoibv, d. Vod„!l«b!ta,>st,. ,l»89 «7— «9 Lalbachcr Loir..... ?«— ?? - Vtlb «i»r« «llien. ^ Tlan»porl'Knl»l' H nehmungtn. «l!lj!g Irpl, üiwlb l»m> sl, . . »7^»' »79!« «a„° ,,, «!>z«,I, fülstübl. Strnhsnb, radrr G«, 500 fl, »Vl, »b«»o- ««>8 " dto, dlo, tlit. U) «00 fl. 988 990 ^, Donnil T>amp<>ch!!tlell. Orslsl, ,!><'<> >!, t, Vllenb.» ^ »-Nichaf< »!lXi fl, L. . . . KS8 - b?l - Lll»»b,0efl. Il»est, «X'flKVi, «>N — 804 — ' Oeftrrr. ^ordilx-slbal,» l!lX) fl, E. 444 — 448- < dto, dto. «Üt. tY UNO sl.S. 447-449- Piag Ii^rr Lij^üli. lOOflabg«. 194 90 »9ü — < Htaal^jlliba!»!! »00 raz)«U0fI,N. 4»»'- 440 — Mtnrr UolallialMi!' Ml.««!. . — - — — Kauken. »ln«!o O,st, Vanl ,»l> fl, , , ,?« — «?9 - > Ba»tv>rs fl, . 4l»3 b« 4b4 l><» V°dlr,«l,lft , 0cst,, »W sl,V, . «»6 —9li — Nrdt.'Nnst I Hand, u.V, lNo fl, — — — - bto, dtu, prr Ultimo . . «S9 — «7« — sl, . »«, — 7^,» .^ Drpositlübani, «llg,, «>0 fl, . 4,6'—4»U <»<> N. 4«»-—4»L,l> Giro u.5las>s!w,, Mener Lua sl. 47z — 481 — Hypothelb.. Oes«., MO fl. «>"/»«, ,9«- ,9ä - G«Ib «»,f UHnberdalil. Osft , !»l, . . 4l? «K 4i« »ü 0«,r»b«nl, «ll«.. »40 fl, . «» «» «u - 3nduNli»'ljnl»l» »ehmungen. you»,!,, «llg, «st,, ino sl. . . »4« 50 ,4, »u »gybler 8 ,N,,'»f - 4V« — waffens,'« ,0lft «n Mtli.lUttfl. «0 — »5i! ^ w»«»on'll,<,e^«r»ltl^»,l. «7» — «« — z»»is«n. Kurze Kichtln. «lmftsrdam....... »»?»!» »l» «l, Druifche Plitz«...... „7 »7 ,17 4? Lo»bon........ »4« 0b »40 50 Pai!»......... »b 4» 9» i» Lt. Pettr»b,il«...... — — — - Kalultn. Dufatei,........ ll X» l« »» üo str»!!«'« Stüllr..... l»<»l» ,9 0» Dlu!!ch, «,lch«ba»lnl«,!! . . «l7 »u 1,7 4» Itaüentschf «»nloot,» , . . 94 — »4 it» «ubtl Note»......»«, »ü»» I °u IttMii«,,,, I'lHuaitrlvlVn, Prlwrliaieu, AkU«*u, I (!(., l->ua«*ii nl«1., l>«-vU«%»< iiikI Vnlnlvn. ^*^^^^^ Log-Versloherung. «F. Cm Mayer B«,alc- -u.33.ca. T77"©cli.sler-a-eiacli.Ä,ft I^nlbimli, HpltalKMHe._________ Privat-Depot» (Safe-Deposits) VirzliuRi vii Bir-Elili|H !¦ Oiili-Cirriil til ill lit» Btitt. '') I. 14.!l?0. Kundmachung. ^'"dnü,^^ ^ Statthalterei in Linz hat mit !>>, k^""" ^wm 2ll. Juni I!»»»2. ^ l^0l>7, bir^j °.^ Vcslandes der Schweiuepe,« in .Urain «Utz ''Uhr von Väufer sssnlirr )s.«wcineu llln,e ^"i ^rain nach dem Orzherzog' "berösterreich verboien. !.'"'ll !^s^'"luhr von zu soforliaer Cchlach-"'tsli^vUnlimien Cchwcmen wird dllich diese ^ ^'"!l nicht lien'ihst. Elchen tt.^ verbot trat cm Strlle d.r hiermnl. ?,"l 5 ^, ,,'"ach»»tt vom «, Juli 1A)l. ^, 1, ,252, ^bttli?.. ^ '" Wirfsunilrit „nb lm'rdcn ^u>u,' ll"' d'escr Versiil,»,,« nach dnl Ve» ^G, 3»l«, brs Ocschrs vunl 24. Mai l8U2, ^ Landesregierung filr ttrain. ^aibach am b Juli 1W2. St. 14.370. • Razglas. (!. kr. namestniätvo v F^lncu je z raz-glasom z dne 2(5. junija 1902, 5t. 14.097, zaradi ohstojeèe svinjske kuge na Kranj-skem prepovedalo uvažati prail&e za rejo lz vie Kranjike na Oorenje Avatrtjako. Uvažanja takili praSièev, ki so name-njeni za to , da se takoj zakoljejo, se ta odredba ne dotika. Ta prepovtd je stopila na mesto tukaj-änjega razglasa 7. dne 8. julija 1901, ät. 11.262, v veljavnost dne ö. julija 1902, in prcstopki te odredbe se bodo kaznovali po dolosiilih zakona z dne 24, maja 1882, drž. zak. St. öl. C. kr. deželna vlada za Ki-aiij.sko. V Ljubljani, due 5. julija 1902. Achtung! Nur kurze Zeit. Hotel Lloyd. I. Stock, Zimmer Nr. 3 Margianna Pf* hundert Gulden ~VR die weltberühmteste Physiognomistin and Gedächtniskünstlerin, welche jedem ein-7.elnen seine ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im vorhinein sagen wird. Margianna ist mit den sonstigen sich produzierenden Wahrsagerinnen und Kartenaufschlägerinnen nicht zu verwechseln, indem sie sich verpflichtet, demjenigen, der ihr in ihrer Kunst nachkommt, zu bezahlen. = Zu Nprechftii von 9 Uhr früh bis 9 Ulir abend«. = Um zahlreichen Besuch bittel ho"fliehst (a*»4)8~i Jiiftrffmnna. Laibacher Zeitung Nr. 154 1304 8. Juli 1902. (2610) 3-1 3- 20?9. Konkurs-Ausschreibung. Nm II. Gtaatbgtzmnafium in Laibach lommt mit Veginn des Schuljahres 1902/1903 eine Lehrstelle für deutsch als Hanpt» und klassische Philologie als Nebenfach, even« tue« für deutsch in Verbind««« mit «eoaraphie und Geschichte mit den im Gcsctzc vom 19. September 1898, R. G. Vl. Nr. 173, normierten Bezügen und Ansprüchen zur Ne« sehung. Die gehörig instruierten, an das l. l. Mi< nisterium sür Kultus und Unterricht gerichietcn Gesuche sind aus dem vorgeschriebenen Dienst« "^ bis 3. August d. I. beim l.«. Landesschulrate sür »rain in Laibach einzureichen. Bewerber, die aus Anrechnung ihrer Supplenten-Dienstzeit im Sinne des § 10 des zitierten Gesetzes Anspruch machen, haben dies im Oesuche selbst anzuführen. ». l. Landesschulrat fiir Krain. Laibach am 4. Juli 1902. (2500) 3-2 Kundmachung. «m l. l. Ttaats'vberaymuasium in wudolsswert sindct die Anmeldung zur Auf< nahnie in die I. Klasse im Iuli.Lermine am 14. Juli von 5, bis 7 Uhr abends und am 1b, Juli von halb 9 bis halb 10 Uhr vormittags statt. Schüler, welche in die I. Masse aufgenom-men weiden wollen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter m drr Dircltionslanzlei zu melden und rmt Tanflchem und Frequentationszeugnis (Scholnachnchten) auszuweisen. Die Ausnahmsprüsung nnrd am 15. Juli um halb 10 Uhr früh beginnen, Hie Taxen betragen 6 k 20 n. Dir l. l. Gymnasialbireltion. Rudolsswert am 5. Juli 1902. (2621) 3- !4.484. Kundmachung der l. l. Landesrenicrunn sür Krain vom 4. Juli !W2, ^.14 484, enthaltend Veterinär ponzcmche VerfUsnnssen in Vctrcff der Einfuhr von Schweinen aus Ungarn nach Krain. L>as l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 3. Juli 1903. Z. 27.455, wegen erfolgter Einschlcpviina, der Schweinepest nach dem diesseitigen Gebiete die Einfuhr von Schweinen aus den Stuhlgerichtsbezirten Also« Tarcza, Sirola einschliehlich der Stadtgemeinde Eperjes, Szelcsii einschließlich der Stadtgcmeinde Bartfa, tapoly (Komitat Taros), Kapuvar (Komitat Sopron). Magyar» Läftos (Nomitat Szolnol-Dobola) in Ungarn nach den im Reichs» rate vertretenen Königreichen und Ländern verboten. Ferner ist auf Grund der wegen des Bestandes des Stäbchenrotlaufes von der l. l. Ne< zilkshauptmannfchaft Nowytarg erlassenen Verfügung die Einfuhr von Schweinen aus dem wrenzbezirle Kesmcnl einschliehlich der Stadt« gemeinden Kesmärl, Leibicz und Szepes-Bcla (Komitat Szepeö) in Ungarn nach dem dies» seitigen Gebiete verboten. Dies wird im Nachhange zu den Kund< machungen vom 26. und 27. Juni 1902, gg. 26,621 und 26699. deS genannten l. l. Ministeriums, beziehungsweise den hierorligen Kundmachungen vom 27. und 28. Juni 1902, II. 13.86b und 13.978, zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Die vorstehenden Verfügungen treten sofort in Kraft. K. k. Landesregierung für Krain. Luibach am 4, Juli 1902. St. 14.484. Razglas c. kr. deželne vlade za Kranjako z dne 4. julija 1902, St. 14.484, o veterinarno- policijskih odredbah glede nvažanja pra- Šièev i Ogreke na Kranjsko. Ker se je zanesla svinjska kuga v tostransko ozemlje, je c. kr. ministrstvo za notranje stvari z razpisom z dne 3. julija 1902, at. 27.455, prepovedalo uvažanje praiiöev iz stoliènih sodiaè (glej nemäko hesedilo) na Ogrskem v kraljevine in deželo. zastopane v državnem zboru. Dalje je zaradi svinjske rdeèice ni podstavi odredbe, ki jo je ukrenilo c. kr. okrajno glavarstvo Novitrg, prepovedano uvažati praäiöe iz obmejnega stoliènega so diäca Kežmarek z vStetimi meslnimi obèmami Kežmarek, Ljubica in Spiäka-Bela (velika županija Spiäka) na Ogrskem v tostransko ozemlje. To se dodatno k razglasom z dne 26. m 27. junija 1902, 5t. 26.621 in 26.699, ozi- roma k tukajšnjim razglasom z dne 27. in 28. junija 1902, ät. 13.865 in 13.978, daje na obèno znanje. Predstojeèe odredbe stopijo takoj v veljavnost. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 4. julija 1902. (2513) 3-3 Kundmachung. An der l. l. «taatS.Dberrealschule in Laibach werden die im Iuli'Termine sür das Schuljahr 1902/1903 stattfindenden Nusnahms« Prüfungen zum Eintritte in die erste Klaffe Dienstag, den Ib. Juli von 8 Uhr vormittags angefangen, abgehalten. Die Anmeldungen hiezu werden Sonntag, den 13. Juli von 9 bis 12 Uhr vormittags, im Konferenzzimmer entgegengenommen. In die erste Klaffe eintretende Schüler haben mittelst eines Tauf« oder Geburtsscheines nachzuweisen, daß sie das zehnte Lebensjahr entweder schon vollendet haben oder noch in dem Kalenderjahre, in welches der Beginn des Schul« jahres sällt, vollenden werden. Zugleich wird von ihnen bei der Aufnahme ein Frcquentations-zeuanis der Vollsschule, welcher sie im leht-versiosscnen Schuljahre angehört haben, gefordert werden, welches die ausdrückliche Bezeichnung, daß es zum Zwecke des Eintrittes in die Mittel' schule ausgestellt wurde, ferner die Noten aus den Sitten, der Religionslehre, der (deutschen) Unterrichtssprache und dem Rechnen zu ent< halten hat. Auswärtige Schüler können die Nnmel« düngen auch durch rechtzeitige Einsendung der Dokumente und der Taxe von 7 Kronen 20 Heller bewerkstelligen. Solche haben sich am 15. Juli vor 8 Uhr vormiltllgs dem Direktor persönlich vorzustellen. Laibach am 28. Juni 1902. Me Direktion. (2623) g, 14.523. Kundmachung. Der auf Grund der laiserl. Verordnung vom l5.SePtcmber 1900. R. G. Vl. Nr.154 (tz 3 a), und der Ministcrial«Verorbnung vom 18. Sep» tember 1900, R. G. Bl. Nr. 155. bt-ttchend die Abwehr und Tilgung der Schweinepest, ermittelte, in Laibach im Monate Juni 1902, bestandene durchschnittliche Marktpreis für! geschlachtete (ausgeweidete) Schweine aller Qnali« täten, welcher im Monate Inli lftftL in Krain als Grundlage der Entschädigungs-berechnung für anläßlich der Durchführung obiger Verordnungen getötete Schlachlschweine zu dienen hat, beträgt Per Kilogramm »2 Heller. Dies wird hiemit vcrlautbart. K. l. Landesregierung filr Sraln. Laibach am 5. Juli 1902. Št. 14.523. Razglas. Na podbtavi cesarskega ukaza z dne 15. septembra 1900, drž. zak. St. 164 (§ 3.a), in ministrskega ukaza z dne 18. septembra 1900, drž. zak. §t. 155, o odvracanju in zatoru svlnjske kuge izraèunjena, v Ljubljani me-seca junija 1902 plaèevana popreöna tržnacena za zaklane praäice (brez drobü) vseh vrst, ki ima biti meseca Julija 1902 na Kranjskem za podstavo nri zahtevanju od-äkodnine za praäice za klanje, ki se za-koljejo ob izvräevanju zgoraj navedenih dveh ukazov, znaia 92 h za kilogram. To se daje na obèno znanje. C. kr. deželna vlada sa Kranjsko. V Ljubljani, dne 5. julija 1902. In Solo, zehn Minuten von der Haltestelle Scheraunitz entfernt, sind mehrere schön möblierte Zimmer für Sommerfrisohler abzugeben. Anzufragen bei Egld Jegllö, 8elo, Post Scheraunitz, Oberkrain. 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