Ar. 99. Donnerstag, den 9. Z)ecemver 1880. V. Jahrgang. r: Pränumerations-Bedingungen. fttir (SiUi: Vera . . Jhtauljdljua. H»ldjüdr»g . . —-56 1.50 3.— Mit «oft. »rrftnftiiitat . « l.»W So(b)i}|)Tio . . . 3.»0 »»tkührig . . . 6.44« » der?k»e»I>l»» »«« „tilier Hkr. Hl. 6 tS,ch»r»cker«> von Z»d»»> RthW). «ufttürll nOmcn Talente (Ut 6t» „9Hi(i jt'itani" »■: *. 5R»f(e i» &:<*. »»« aS<» dedciile»»«» Gitdi«,», 1 a»»ii»e»»'. i)tl. »>-«. reich i» »raz. ck. Ovixlte und tftotUi u iimv. I» wie», (t. «Illl« » . fl II *1 idtch * ■ ■ » Aus dem Hleichsrathe. So geschlossen auch tie Rechte des Abgeordnetenhauses nach Außen hin cridieincn mag. wenn es gilt, die veifaffungStteue Linke niederzustimmen, so bietet sie doch mn kümmerliche» Bild sobald die Aufgabe an sie herantritt, GesetzeSoorlagen ouszu-arbeiten. Es mangeln ihr eben erfahrene kenntniß-reiche Arbeitskräfte. Die mit theatralischen Palhos angekündigten wirthschaftlichtn Reformen müßen daher im Zeiten-Schooße ruhen bleiben. Seit verflogenen Sonnabend bis kommenden Freitag hält dos Abgeordnetenhaus keine Sitzung ab, denn die Ausschusse habe» kein Material vorzulegen. Am 18. December bereits beginnen die Weihnachtsferien. Dieselben sollen »ngefahr einen Monat dauern. Trotz em die Volksvertretung spät genug einberufen wmve, so werden doch wichtige Angelegenheiten ver« zögert um dann in zwölfter Stunde über Hals und Kopf erledigt zu werden. Bei so trüben Aipecten ist der moralische Erfolg, welchen die Reden der Abgeordneten Äraf Wurmbrand und Dr. H e r b st am letzten Sonnabend erzielten, ein iiöslender Lichtstrahl. Beide Redner betonten mit Nachdruck den nationalen Standpunkt, zu dem die Majorität unter dem Schutze der Regierung die Deulsch-Oesterreicher gedrängt und auf dem sie iu Zukunft stolz und entschieden beharren wollen. Graf Wurmbrand constatirte aufs Reue die Thatsache, daß die Deutschen bei ihrer Oposi-tion gegen d>e jetzige Politik in erster Linie von staatlichen Rücksichten geleitet werden, daß die Foi-derung nach Sanctionirung der deutfchen Sprache zur Staatssprache so lange erhoben werden, bis ein künftiges Ministerium dieselbe durchführt. Er versicherte, daß sein Antrag auf Erhebung der deutschen Sprache zur Staatssprache konservativ sei, denn er bezwecke nur die Größe des Reiches. Wenn die Deutschen auch gegenwärtig überall zu-rülkgedrüngt würden, so verspreche er sich doch daS Beste von seinem Antrage, denn keine österreichische Regierung werde den Staat schwächen wollen. Mit ätzender Schärfe kritifirte Dr. Herbst hierauf die Sprachenoerordnung. Er verwies aus die Kundgebungen der deutschdöhmischen Gemeinden und widerlegte mit logischer Klarheit die seiner-zeitigt Jutcrpellalionsdeonlwortung deS früheren JustizministtrS Stieniayer. Beide Anträge wurden einem Ausschusse zugewiesen. Graf Hoher wart, welcher sich gleich noch der Rede de» Grafen Wurmbrand da« Wort erbeten hatte, gestand, baß er den Antrag des Vorredners am liebsten in erster Lesung abgelehnt hätte, weil er sich keinen praktischen gedeihlichen Erfolg von demselben versprechen könne, namenUich unter den gegenwärtigen Verhältnissen. Räch seiner Ansicht könne die Frage nur durch aufrichtiges Zusammen-wirken aller Parteien gelöst werden. Ein solche» stehe jedoch im Momente nicht in Aussicht. Seine Partei sehe es jei>vch als ein« Pflicht der parla-meniarischen Courtoisie an, die Debatte zuzulassen und für die Zuweisung des Antrages an einen Ausschuß zu stimmen. Wie weit indeß diese parlamentarische Cour-toisie her sei, zeigte bereits der nächste Redner der Rechten der Abgeoroneie Lienbacher, welcher den Erfolg von Dr. Herbst'S Rede zu ir^nistren suchte. Ja er hatte sogar den traurigen Muth in dem Antrage eine Umgehung der Geschäftsordnung zu finden. Der findige Abgt»rdne:e wurde indeß durch den Piäsidenten de» Abgeordneten Hauses über die Geschäftsordnung und die Zaläßigkeit de» Herbst'sche» Antrage» aufgeklärt. Auch mußte er sich gefallen lassen für seine Sprechart von Dr. Herbst gebührend abgefertigt zu werden. Politische Rundschau. Eilli, 8. Tecember. Der „Deutschen Zeitung" wird au» Laibach geschrieben: Die Saat, die seinerzeit der nationale Bischof Slomschek unter den jungen Clerikern seiner Diverse ausgestreut, beginnt nun aufzugehen. Der slovenifche Elerus UntersteiermarkS agitirt mit einer Heftigkeit für die slovenifche Amlirung, daß man sagen muß: derselbe übertrifft hierin den Elerus in Krain. Bereits zur Zeit deS Ministe-riumS AuerSperg begannen einzelne Fanatiker unter dem slovenischen Eleru« Uatersteiermarks die Ma» triken in slovenischer Sprache zu führen, obwohl sie bis dahin in deutscher Sprache geführt wurden. Ein Erlaß des Ministers Dr. v. Stremayr ord-nete jedoch die Fühlung der Matriken in deutscher Spracht an. Die am 20. Juli d. I. in Drachen-bürg abgehaltene Decanais-Eonftlenz beschloß eine Petition an das Ministerium des Innern, dahin gehend, eS möge dieser Erlaß aufgehoben und die slovenische Amlirung bei den DecanatS- und Pfarr-ämte-n, sowie die Führung der Matriken in slo-venischer Sprache gestattet werden. Diese Petitioa wurde unter dem 19. d. I. von der Ärazer Statthaltern dahin erledigt, daß e» den Petenten unbenommen bleibe, ihr Ansuchen im Wege de« vorgesetzten bischöfliche» Ordinariats zur Kenntniß der Regierung zu bringen. Unter dem 18. v. M. ist nunmehr im Wege des fürstbifchöflichen Ordi- Feuilleton. Zwei Frauen. Criimnal-Erzählung von Wilhelm Grothe. !. Eine Novembernacht. Die Nacht war schon früh hereingebrochen, eine unheimliche Novembernocht, in welcher man die Klagetöne der entblätterten Natur zu vmiehmen meint, wenn der Wind seine Eonrertgeige und disharmonische Kläi ge erweckt. Der Regen schlug gegen die Fensterscheiben und ließ den Aufenthalt im behaglich eingerichteten und erwärmten Zimmer besonders angenehm erscheinen. Auch der Verwalter der gräflich Hastenb.'rg'fchtN Güter schien das HauS nicht mehr verlassen zu wollen ; er halte den grauen Schlasrock angelegt und saß zur Seite des dunkl:n Kache'osen«, aus seiner langen Pfeife mächtige Rauchwolken souzend und in die Luft blasend, unv nilt seinen großen RechuungSbüchern beschäftigt. Lebencht Brand war vielleicht vierjig Jahre alt, eine kräftige, hohe Gestalt, deren Bewegungen Leben und Energie verriethen, was auch die Ge« sichlszüge, welche Intelligenz und kluge Redlichkeit ausdrückten, bestätigten. Sein dunkelbraunes Haar trug er kurz geschoren, wie auch der BoUbort unter der Schure gehalten war, daß er nicht verwildere. Jetzt war er mit seiner Arbeit zu Ende und schlug mit zufriedener Miene die großen Rechnung»-bücher zu. „Alle» richtig!" kam aus feinem Munde. Dann warf er die Augen auf die Schwarzwälder Uhr, welche ihm gegenüber zwischen einem Kleiderschrank« unv einem Büchsenspinöe gemüthlich tickte, und fuhr fort: — Hoho, der Schulmeister und Windhund lassen warten; e» ist schon fünf Minuten üiier die bestimmte Zeit. Er hotte die Worte jedoch kaum ausgesprochen, als an die Thüre geklopft wurde und zwei Männer von fünfzig unv sechzig Jahren in da» Zimmer traten. Der Jüngere von den Beiden war der Schul-lehrer der Gemeinde Hastenderg, Theodor Gumpel. Hoch und dünn, steckte er wie eine Vogelscheuche in seinen schwarzen, etwa» abgeschabten aber rein-lichen Kleidern. Sein pedantische», erdfarbiges Antlitz wurde durch die ^artlosigkeit und die langen, halb-blonden, hinter die Ohren gest, ichenen Haare keines-weg« frischer und lebendiger. Der Aeltere war der Oberinspector Windhund, der mit seinem Namen aber keineswegs überein-stimmte: ein untersetzter Mann mit breiten Schul-lern. Seine Gesichtsfarbe war gesund, fast braun, wogegen sich Haupthaar und der gewaltige Schnurr-bort weiß zeigten. So viele Runzeln die Zeit in sein Antlitz auch gegraben hatte, so drückten seine Züge doch Zufriedenheit au». Seine Tracht war einfach, halb städtisch, halb ländlich ; ein Flaußrock, eine nicht ganz moderne Patieoweste und braune Hosen, die in ein paar Stulpstiefeln verschwanden, bildeten seine hauptsächlichsten Kleidungsstücke Die drei schüttelten sich zum Willkommen die Hände, dann sagte der Verwalter der weithin sich erstreckenden Hastenberg'schen Güter zu den beiden Eingeiletenen: — Ich dachte schon, daß Sie meine Eiala» dung vergessen hätten, und daß ich meinen Punsch allein trinken müßte. Er nahm bei diesen Worten au» dem großen Ofenstübchen eine umsangreiche und dampfende Bowle und setzte sie auf den Tisch der sauber gedeckt in der Mitte des Zimmers stand, unv auf dem e-n schöner Schinken neben Wuist und Läse log. „Da seht hin", fuhr er fort, und zeigte auf die Schwarz-wälderin an der Wand. Gumpel hatte schon seine nicht ganz kleine Taschenuhr hervorgezogen uud behauptete, jene gehe um acht Minuten voraus, was auch Winthund bestätigte. — Da soll da» Wetter in da» alte Ding fahren, meinte Leberecht Brand lächelnd, ging zu seiner Wanduhr und strlltt sie um fünf Minuten zurvck. Jetzt wird sie hoffentlich heute nicht mehr vorgehen, sagte er. nariat« in Marburg eine Petition um Gestaltung der slowenische» A-niirung bei den Dekanat«- unv Pf-irrämtern an da« Ministerium de» Innern ad« gegangen, auf deren Erledigung durch den Minister Taaffe man mit Recht neugierig sein kann. Der Abgeordnete Kronawetter soll die Absicht hegen, demnächst einen förmlichen Antrag auf Ausdehnung de« Wahlrechte« auf die söge« nannten Fünf« Guleenmänner einzudringen. Die Rechte wird, wie da« „Laie»land" mittheilt, diesen Antrag, wenn er ei.,gebracht wird, wahrscheinlich unterstützen, vielleicht ihn dahin zu erweitern suchen, daß in den Landgemeinden, welche bekanntlich nur ein indirekte« Wahlrecht habe», loch wenigsten« diese« indirecte Wahlrecht auf die Steuerzahler au«-gedehnt werde. Der griechische Minister-Präsident Komun« d u r o« ließ in seiner letzten Rede den Krieg für da« Frühjahr durchschimmern, wenn e« der Diplomatie nicht vorher gelingen sollte einen Au«» gleich zu Stande zu bringen. Griechenland braucht eben den Krieg schon au« dem einfachen Grunde, weil e» seine Budgetlost nicht ertragen kann. E« hat die Alternative zwischen Kämpfen und Ban» kerollinaqen und da e» in einem Kriege nicht« zu verlieren hat, so erscheint ihm da« erstere al« da« sicherere. Die Rüstungen werderHmit erstaunlicher Rtih< rigkeit betrieben. Gestern belief sich bereit« die Stärke der versammelten Armee auf 56 320 Mann, davon 1302 Officiere und 6700 Unteroffieiere. Man glaubt daher, baß sch"n Mitte diese« Monate» die projectirle Stärke von 60,000 Soldaten erreicht sein wird. Diese Ziffer wird vorläufig zur Scho-nung de« Bu'get« nicht überschritten werden, sondern für alle später eingestellten Rekruten wird man ebensoviele eingeübte Soldaten beurlauben. Bei Krupp sind abermal« einige Batterien bestellt worden und 1700Pferde sowie 500Maul« thiere, 9000 Revolver, 6000 Schaufeln. 12.000 Spaten und 9000 Aexte wurden in Commission gegeben. Der Marineminister hat außerdem 10 Torpedoboote, 4 Kanonenboote und eine Anzahl kleiner Fahrzeuge zur Ueberfuhrung der in Epiru« und Thessalien auszuschiffenden Truppen bei„Forge« & Ehantier«" in Marseille bestellt. Ablieferung»« zeit Anfang« März. Der Kriegsdampfer „Budu-lina" holt von Trieft 36,000 Gra« - Gewehre. 100 eypriotifche Freiwillige find mit einer prächtigen Standarte angekommen, deren Inschrift lautet: „Eypern feiner Mutter Hella« 1880". Kleine Chronik. lkilli. S. December. (Concurrenj.) Um die ausgcschriebene Stelle eine» Stadt-Ingenieur« beziehungsweise Leiter« der Gasanstalt sind bisher 36 Gesuche, darunter solche von namhaften Architekten ringe« laufe«. Der Schulmeister schüttelte bedenklich den Kops und bemerkte dann: — Da« hätten Sie nicht tdun sollen; r.t: Uhr zurückstellen gereicht derselben niemals zum Bortdeil. Wenn die Alte da« nicht wehr vertragen kann, lachte Brand, soll der Teufel sie holen. Er entzündete noch zwei Stearinkerzen, die mit der Petroleumlampe den Tisch erleuchten sollten, und bat, sich zu setzen. — Eigentlich pflege ich früher zu Abend zu essen, sagte Windhund; deßhalb ist mir aber mein gesunder Appetit nicht vergangen. Auch der Schulmeister ließ sich nicht nöthigen. Eine Pause erfolgte, in der die Kinnlade«: thätig bewiesen, dann brachte Theodor Gumpel sein erste« Gla« dem neuen Verwalter, der ein ganz anderer Mann, al« der frühere sei, ein Toast, dem der Oberinspektor kauend beistimmte. — Ich danke Ihnen versetzte Brand. Wo« jedoch die Tüchtigkeit meine« Vorgänger« betrifft, so muß ich ihr alle« Lob spenden; ich habe die Wirtschaftsbücher durchgesehen und darou« erfahren, daß Seifried eine seltene Umsicht besaß. — Nun ja, dagegen und seine Redlichkeit habe ich nicht«, meinte Windhund und füllte sich sein leere« Gla« von N iem. — Aber stolz war er und hochmüthig, fiel Theodor Gumpel ein, und hat da« Sprichwort sich (Weinbau-Schule in Marburg.) Vom 1. März 1881 an werden zehn junge Winzer im Aller von 18 bi« 25 Iahren zur praktischen Ausbildung aufgenommen. Diese erhalten den üb« lichen Taglohn, können in der Anstalt selbst oder in benachbarten Winzereien Unterkunft finden und müssen sich verpflichten, wenigsten« ein halbe« Jahr in der Weinbau-Schule zu bleiben. Anmel-düngen können schriftlich oder mündlich bi« 20. Februar erfolgen. (Tdeater.) Da« große Interesse, welche« sich für die Sonntag, den 12. im Theater statt' findende musikalisch-theatralische Vorstellung kund-gibt, hat da« betreffende Comi>6 veranlaßt, um der Nachfragt nach Plätzen zu genügen, die Gal« lerie in Logen abzutheilen. (Cafino-Verein.) Wie au« dem In« serateniheile der heutigen Nammer ersichtlich, findet Sonnabend, den 11. d. im Easino ein ConverfaiionSabend verbunden mit einer Tombola und einem Tanzkränzchen statt. (Zur Sannregulirung.) Die Folgen der bisherigen Gannregulirung im oberen Sann-thale beginnen sich im untern Laufe de« Flusse« von der Kapucinerbrücke abwärt« am fonverbarsten zu zeigen. So wirft die Sann bei der zweiten Eifenbahnbrücke an der rechten Uferfeite wo sie vorher den stärksten Schwall hatte eine Schotter« dank auf. während sie da« linke Ufer u. zw. die neugebaute Straße unter dem Schloßberge, soweit dieselbe nicht durch den Steindamm geschützt ist, zu unterspülen beginnt. (Assentirung.) Zur regelmässigen Siel-lung für oa« Jahr 1881 sind die in den Jahren 1861, 1860 und 1853 geborenen Wehrpflichtigen berufen. Die Stellungspflichtigen dieser drei Alter«-classen, welche sich im hiesigen Stadtbezirke auf« halten, haben sich daher behuf« ihrer ^Verzeichnung bi« längsten« 31. December b. I. am Stadtamte zu melden, iridrigen« sie nach § 42 de» W.-G. ohne Rücksicht auf die weitere gesetzliche Behandlung mit einer Gelbst,afe bi» zu 100 fl. und im Falle der Zahlungsunfätiigkeit mit einer Haft bi» zur Dauer von 20 Tagen bestraft werden, sobald sie nicht nachzuweisen vermögen, daß ein unüberwind« liche« Hinderniß sie vom Erscheinen abgehalten habe. (Rinderpest.) Nachdem nun die Rinder-Pest im ganzen Gebiete der Militürgrenze erloschen ist. so wurde mit Erlaß der steierm. Slatlhaltcrei rom 4. d. die Ein- und Durchfuhr aller im § 1 de« Rinderpestgesetzc« vom 29. Februar 1880 benannten Thiere, Produkte und Gegenstände au« genanntem Gebiete noch und durch Steiermark pr. Eisenbahn Über Rann bewilligt, jedod mit der Beschränkung, daß für dieselben gütige Beweise ihrer seuchenfreien Provenienz erbracht werden. (Vom Rikolo.) Die Zeiten ändern sich und mit ihnen nicht nur wir, sondern auch Sitten bei ihm bewährt, daß Hochmuth vor dem Falle komme. — So. so, ließ sich der Verwalter vernehmen, dann führte ein stürmischer Auftritt mit dem Grafen wohl feine plötzliche Entlassung herbei. — Und welch ein Auftritt, bestätigte der Oberinspektor. — Wa« war der Grund? fragte Leberecht Brand und griff zu seiner langen Pfeife, deren Feuer er bei dem Eintritt« der Beiden hatte ver« löschen lassen. Ja, sehen Sie, Herr Verwalter, da« kann ich Ihnen nicht sogen, antwortete Windhund und schnitt sich noch eine Scheibe Schinken ad, die für eine ganze städtische Familie al« Aufschnitt zuze« reicht haben würde. Auch der Schulmeister wußte keine nähere Erklärung zu geben, al« daß der Zerfall plötzlich gekommen sei. Niemand habe ihn sür möglich ge« ballen, da der Gras und Karl Seifried ein Herz und eine Seele gewesen seien. — Zwei harte Steine mahlen nicht gut, fügte er hinzu und setzte eine ihn von dem Verwalter gereichte Cigarre in Brand. — So unnahbar und stolz der Herr Graf auf den ersten Blick auch erscheint, meinte Lederecht, so bin ich der Ansicht, daß man mit ihm gut leben kann, wenn man seine volle Schuldigkeit thut; daß und Gebräuche. Der Nikolo. der am 6. Dekemaer die Kinder zu bescheeren pflegte, erscheint immer seltener und der BaUhel, mit seinem Kettengerassel, seinen Hörnern und übrigen Attributen der hölli« scheu Majestät, darf sich nicht mehr blicken lassen, denn die Polizei hat ihm und seinen derben Car» nevalscherzen da« Handwerk gelegt. Mit der Si« stirung solcher Auszüge haben aber auch die Nl« kologeschenke einen großen Theil ihre« geheimniß« Vollen Werthe« »erloren unv da in da« gleiche Monat ja auch da« Christbaumfest fäll: unv eine doppelte Befcheerung von Süßigkeiten de» Kinder» nur Nachtheil,g sein könnte, so wetten bereit« in den meisten Familien die N kologaben in Christ« baumSgeschenke verwandelt, unv so concent.irl denn die heilig« Weihnachtszeit die hoffnungsfreudigen Erwartungen der Kleinen und die Rückerinnerungen an den Kindheilhimmel der im bittern Kampfe de« Seben« Gereiften. (Gendarmerie.) Im Bereiche de« Landes« Gendarmerie-Commando'S Nr. 6 wurde der Posten Mißling, BezirkShauptmannschaft Windi>chgratz, nach Ponigl, BezirkShauptmannschaft C lli. verlegt. (Dampf heizung.) Die Personenwagen der SüsbaH» sollen veriuchSweise mit dem Dampfe der Locomotiv« geheizt werven. Vorläufig w,ro diese Neuerung bei den Wägen der Eilzüge auf der Hauptlinie eingeführt. (Verschüttet.) Die beiden Arbeiter Ioh. Canzl und Gregor Sakolnik in dem Quarzstein» druche zu Seilouz im Bezirke Winvisch > Graz wurden von abstürzenden FtlSmassea verschüttet und »schlagen. Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß bei?e Männer, die man al» Leichen au« dem Schulte hervorholte, ihren Too duich eigene Un« Vorsichtigkeit herbeigeführt halten. • • „Die Heimat"> — Soeben erschien das fünfte Heft deS illuktririen Familiendlattes „Heimat", dessen InKali wieder als besonder» interessant bezeichnet werde» muß Der Roman von HanS Wachenbusen: „In der WolsSschluchi" und die Novelle; „Zweimal rermählt" von Elite Linhaet werden forlgesetzt Paul Heyle bietet ein reizend humoristisches Gedicht „Der Dvctorand Alfred Friedmann verhcrrlichi in einem Poem: „Da« ist der Wiener Prater" den Kaiser Joses; dessen ausgezeichnet gelungenes Porträi mit einem Feuilieton von Johannes Emmer gebracht wird; von Silvester Fcey finden wir einen Aussatz aber die „Alademi'che Kunstausstellung in Berlin": Mar Obnesalsch Richter setzt seine hochinteressanten „Cyprischen StudienbläUer" son, Dr. L. » Hörmann beHandeli in dem Essay: „Ein entthronter Heidengott" den „Nicolo": eine interessante Geschichte wird uns von E.nft Otto Hopp in der Legende : „Ramon'S Goldhöhle" erzähl^ und endlich erregt eine gediegene Abhandlung von Ed. Schelle: über „Das Hosopernt'ieater in Wien" unsere vollste Ausmertsamk Zu derselben geboren auch die Porträts de» G neral-Jntendanlen Freiherrn r>. Hoänann und des neuen Hos-opern-Director« Iahn; an welche sich zwei gelungene Rcproduciwnen nach Gemälden: und »war „Der letzte Schluck von Gregusz und ,,D«'.' Fischhändler" von Mi- I les» a»schließen. das „Innere einer griechischen Kirche aus Cypern und das LandschaitSbild: „Die Trolllinder (Schweden) verdienen cdensalls hervorgehoben zu werden. es ad«r Seifried daran nicht fehlen gelassen hat, will ich gegen Jeden zu behaupten wagen. — Gewiß, Herr Verwalter, erwiedert« d«r Schulmeister. Wer sich jedoch auf seine Verdienst« allzusehr aufspielt, der läuft schließlich an, und ich meine, daß das der Fall gewesen sein wird. Der Graf ist bei all' seinem Stolze gutmüihig, und ,ch bin überzeugt, daß Seifried, hätte er eine Bitte ausgesprochen, in feiner Stellung verblieben wäre. Der Oberiuspector hatte eine kleine Pfeife aus der Tasche feine» Flaußrvcke« gezogen, nachdem er die ihm gebotene Cigarre abgelehnt hatte, und sie au« dem Kasten de« Verwalter« gestopft. Er setzte sie in Brand während er bemerkte: — Ja, wenn er da« gethan hätte! Aber er entfernte sich au» dem Schlosse, wie man von ihm erwarten mußte: D«r Graf solle sich vorsehen unv wie dergleichen Reden sind. — Da« klingt allerdings wie eine Drohung, jagte Leberecdt Brand: Dann degre fe ich freilich.. Die Rede wurde von einem Schuß unter« brochen. Die Drei fuhren von ihren Sitzen ar^ und eilten zum Fenster, das auf den gräflichen Garten hinausging, uns starrten in die Nacht dinauS. Da meinte der Verwalter, eine weiße Gestalt au« der Richtung de« kleinen Pavillon», in dem die gräfliche Familie während de« Sommer« den Thee einzunehmen pflegte, läng» den Gebüsch:» In der Rubrik aus aller Welt find«» wir «ine innres-?ant« Erklärung bei Sprichwortes: »Da liept der Hund begraben" und «ine Notiz über den „Unprung der Claiue": die Beilage enthält die Fortsetzung deö Sen-fationSromane«: „Sin räthselhaste» Verschwinden" und «ine „Weihnacht« Schau". — Abonnement» aus die „Heimai" vierteljährig I ft 20 lr. mit Postvenendung l fl 45 fr. — auch in Heften k 20 fr. am 1'. und letzten eines jeden MonaiS. Durch alle Buchhandlungen und Postanstalien zu beziehen- «VerlagS-Expedition der ^ heimal", Wien U Leilersiäite l.)__ Buntes. (AlS Anzeichen eines gelinden Winters) wird es betrachtet, daß man seit Ansang November beim Graden in der Erde in einer Tiefe von 4—8 Zoll zahlreiche, vollkommen entwickelte Maikaser gesunden hat. (Asyl für alte Hauotbiere.) Ein reicher Äruiiddesitzer in der Nähe von Paris hat auf seiner »vesitzung bei Goncsse ein Asyl zur Aufnahme aller Hau«thiere gegrtindet. wo solche di« an ihr ^edenSenve gepflegt werben sollen. Unter den jetzt dort befindlichen altert HauSthieren befindet sich eine Kuh von 36 Jahren, ein Maul« lhier von 36 Aahren, ein Schwein mit 27 Jahren, eine Ziege mit 18 Jahren, ein Puter von 12 Jahren. Im Hühnerhofe zeigte sich eine ehrwürdige. 37 Jahre alte Äane. I» der Voliere freuen sich «in 28 Jahre alter Dompfaff »nd ein Hau«-sperling. d«r nicht weniger als 31 Winter erlebt hat, noch ihre« Gebens. Der Besitzer dieser wohl einzig dastehenden Sammlung befindet sich in der Lage, über da« Alter jede» seiner Pfleglinge wahr-heilSgetreue unv beglaubigte Documcnte vorlegen zu können, und behauptet, daß unsere HauSthiere. wenn sie nicht durch Arbeit une> andere Leistungen «rschvpft würden, ein viel höhere» Alter erreichen könnten, als die« meisten« der Fall ist und man bisher allgemein angenommen hat. (Ein junges Ehepaar von 160 Jahren.) Die „Aohemia" schreibt: „In der Decaoaikir»e zu Rokyyan wurde ein originelles Paar getraut. Der Bräutigam, I. Zajicek. ist SO Jahre, seine Braut Josefa Kurl ist 7t) Jahre alt. Die Neuoermälten, AuSgevinger, siedelte» sich in Borck an. wo sie gegenwärtig ihre Flitterwochen verleben. (Bastonnade gegen Heuschrecken.) Die Heuschrecken hatten, wie in anderen Gegenden de« Orientes, so auch in jener von Brussa die Ernt« dieses Jahres vernichtet. Trotz aller Ver> Ordnungen der Behörden wollte die Bevölkerung bei ihrem bekannten Fatalismus nichts zur Beseitigung dieser Landplage thun, und die Regierung gelangte endlich zu dem Entschlüsse, die Heuschrecken durch bezahlte Arbeiter vernichten zu lassen. Die nöthige Geldiumme wurde angewiesen und gelangte au», wie üblich, in die Taschen der Beamte». Die Heuschrecken aber trieben nach wie vor ihr Unwesen. Da fand man endlich in Constantinopel da« richtige Mittel: „der Muieffarif von Brussa erhielt die Weisung, binnen acht Tagen die Ver-nichlung d«r Heuschrecken durchzuführen oder abzu» danken und vor Gericht zu erscheinen. Von dem Muieffarif erging nun an die Unterdeamten der gleiche Befehl, verschürst mit der Drohung, daß die Indolenten in Ketten dem G:richle eingeliefert werdeu würden; die Unterdeamten ihrerseits über« sielen in Begleitung von Zaptieh» uud Soldaten die Gemeindevorsteher, theilten diesen den im Comperaliv erhaltenen Befehl im Superlativ mit unv nach Androhung einer sofortigen Bastonnade wurde man endlich der Heuschrecke» los. (Ein verhungerter Advokat.) Vor Kurzem ist in Saragossa ein Advokat buchstäblich Hunger? gestorben. Sein Leichnam wurde, in einen alten Mantel eingehült, in der vollständig leeren Wohnung aufgefunden. Zuversicht ver meteorologischen Beobachtungen an den Sta« tionen Ci lli, Tüffer und Neu hau«. Monat Novemb. 1880 Cilli 7» l» 8* Tüffer 7h i>> limetern. Summe ( 140-7 139.1 161.5 größter binnen 2» Siunden am 30.) resp. (20.—80.)..... 527 41-2 36-0 Monatmittel der Be- 6-1 wölkung —10) 7-0 64 Zahl der Tage mit: Meßbaren Nieder- schlügen .... 12 13 Nebeln..... 12 12 2 A 2 3 Stürmen .... 2 1 0 Gewittern .... > 3 3 1 3 ♦> ^n Cilli und NeuhauS nach der unmittelbaren Beobacbtunq in Toffee nach dem Max Min -Thermom **) In Cilli u Tüffer nach dem Min. Thermom. in Neubau» nach unmittelbarer Beobachtung. Schnee in Cilli am »0-, in Tüfi-r am 24. u. 30. Hagel tn Tüffer am 24. in NeuhauS am SS. u, M._ hingleiten zu sehen. Auch Windhund Halle sie erblickt. — Dem wollen wir doch gleich auf die Sprünge kommen, meinte Brand und verließ rasch i S Zimmer. Der Oberinspektor knöpfte seinen Flaußrock erst zu. bevor er ihm folgte, wogegen der Schul-meister zum Schutze gegen die feuchte Witterung noch einige Gläser heißen Punsch hinunterstürzte. Als Leberecht Brand de» Garten betrat, war die weiße Gestalt verschwunven, dagegen vernahm er von da, wo die Hinterthür« des Gartens auf da« Feld führte, einen Ruf. wie Uederraschung oder Schreck ihn au«zustoßen pfleg». Er schlug d«S> wegen die Richtung dahin ein, wohin ihm auch seine beiden Gäste folgte». Sie gingen rasch einen Gan^ hinauf, der von Weißvornh-cken eingefaßt war. dann durch eine Allee, die g-rave auf die Hinlnpforte führte, da meinten sie trotz der herrschenden Dunkelheit einen Mann zu sehen, der sich über «ine« Gegenstand gebeugt halte, dann sich auf-richtete unv die Flucht ergriff, al« er die drei Männer sich nahen hörte. — Die Nacht ist freilich dunkel, sagte der Oberinspector. jedoch schien mir ?er Mensch eine schlanke und hohe Gestalt zu besitzen. Ein eigenthümlich dumpfer, röchelnder Ton ließ sich hören, al« die Drei unschlüssig, ob sie den Flüchtigen verfolgen sollten, stehen blieben. Sogleich lief Brand zu der offen stehenden Hinterpsorte und stieß dort gleichfalls einen Schrei der Uederraschung oder vc« Schrecken« au«. _ Rasch! rasch'. forderte seine Stimme die beiden Gesährtcn zur Eile aus. doch war die« nicht nothwendig, da sie schon neben ihm. der einen menschlichen Körper aufzurichten suchte, standen. — Ein Mord! rief der neue Verwalter. — Wer ist es? fragte der S»»lmeistcr. — Herr Gott, das ist ja der Herr Graf. — Faßt an! bemerkte Ltbereckt Brand, wir wollen ihn zum Schloff« tragen; vielleicht ist noch Rettung möglich. Schulmeister laufen Sie vorau». daß wir keinen Aufenthalt finden. Während er und der Oberinspektor 5c» leo-losen Körper aufhoben, lief Theodor Gumpel der Weisung nach voraus und erfüllte das schloß mit seinem Geschrei, al» die blutige Leiche hereingebracht wurde. Brand und Windhund legten sie üi einem Salon auf eine.! Tisch, während der Letztere sagte: Der Herr hat auSgeathmet. Eine Scene der entsetzlichsten Verwirrung war i» dem Schlöffe eingetreten. Man lief, man fragte, man schrie durch einander. Hwiegen? Auszahlung der hier und in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser Stelle ausmertsam machen ») Für Form und Inhalt ist die Redaktion nicht verantwortlich. ßourse der Wiener Aörse vom 7. December Goldrente...........87.05 Einheitlich« Staatsschuld in Noten . 72.70 „ „in Silber . 73.70 1H60«r Staat0-Anlehen«lose .... 131.75 Bankactien........... 825.— Ereditactien...............287.80 London............117.65 Napoleond'or.......... '.».37'/, f. k. Münzvucaten........ 5.55 100 Reichsmark......... 58 05 Zöfakrt der Kosten. von Cilli nach: Sickilenseld, St. Peter, Et. Paul, Franz, Miitiniz, Trojan», Lutuwetz, Bir, Laibich um 5 Uhr Früh. FraStau, PraSderg. Lausen, Oberburg um 5 Uhr Früh. Wovon. Schönste!», MiSling, Windischgra, um 5 Uhr Früh. NeuhauS um 12 Uhr Mittags. Hodenegg, Weitensteii um 12 Uhr Mittag«. Sachseifel» Zt. Peter, St. Paul, Fr-nz um I Uhr 15 M. Nackm. KliiUduiiK zur RrlhrlllcunK an den Gewinn-Chancen der vorn .Staate Hamburg garantirten gruben Geldlotterie, in welchcr 8 Mill. 379,760 R.-Mark innerhalb weniger Monate sicher gewonnen werden müssen. Der neue in 7 Classen eingetheilte Spielplan enthalt unter 90,500 Loosen 4«.MAO Crwlmie und zwar er. 400,000 Reichs-Mark speciell aber 1 Gew. a M. 250000 4 Gew, ä M. HOOO I a M. 1,0000 3 a M. 0000 1 a M. 100000 52 a M. 5000 1 a M. «0000 6 , a M. 4000 1 a M. 50000 108 a M. 3000 8 ä M. 40000 214 9 a M. 2000 « a M. 30000 10 a M. 1500 5 a M. 25000 2 , a U. 1200 S a M. 20000 533 , » M. 1000 19 a M. 15000 676 a M. 500 1 a M. 12000 950 a M. 300 24 a M. 10000 26,345 , a M. 13H etc. etc. Die erste Gewinnziehung ist amtlich und un- 15. und 16- December 1880 'eatgesetzt und kostet hierzu da» ganze Originallos nur >'< Mark oder fl. 3*/, da» halbe » » 3 , » » 1 */« da» viertel » , l'/ss » sw^ kr. und werden diese vom Staate garantirten Ori-ginalloüe pepen Einsendung, Poateinzuhlung oder Nachnahme de« Betrages nach den entferntesten Gegenden von mir frunco versand». Kleine Betrigc können anch in Postmarken eingesandt werden. Das Mau* Nleimlether bat binnen kurzer Zeit Gewinne von Mark 125000, 80000, 30000, 20000, mehrere von I00«0 u. s, w. an seine Interessenten ausbezahlt ond dadurrh viel zum Glücke zahlreicher Familien beigetragen. Die Einlage« »in>l im Verhältnis« der gross«» Chancen «ehr unbedeutend und kann ein Glflckver-such nur empfohlen werden. Jeder Theil nehmer erhält bei Bestellung len amtlichen Plan und nach der Ziehung die officiellen Gewinnlisten. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgaruntie nnd kann du'ch directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch meine Verbindungen an allen grösseren Plätzen veranlasst werden. Aufträge beliebe man umgehend vertrauensvoll zu richten an die bewährte alte Firma Josef Steindecker, Bank- ft Weohselgesohfcft, Hamburg. F. (D. Das llniiM »«risideeUer — überall als solid und reel bekannt — hat bewndero Iteela-tnen nicht nöthig: es unterbleiben solche daher, worauf verehrt. Publikum aufmerksam eeinacht wird. CASIN0-VERE1N IX CILLI. Conversations-ßbertd »tu 545—1 Samstag den U. December verbunden mit Tombola und Tanz. Anfing präcise 8 Uhr Abend». HÖtel Elefant in Cilli. Heute Mittwoch «l«>u RDwwmber CONCERT-SOIKE der Cillier Musik-Vereins-Kapelle. Anfang '/,8 L'hr. Kntree 25 kr. Vorzflgliches Pilsner Bohankbler an» dem bfirgerl. Bruuliau*« im Aut>srbank. Bother Karlo-«ltzer und weisser Sauritsoher Tischweln, der Liter zu 40 kr. Hochachtungsvoll 54ii—1 Johann Kühn. Pniloncia Fallsucht, Krämpfe, auch die hart-C.piiC|JblC aickigsten Fälle. heile ich in kürzester Frist nnch einer mir allein eigenen and stet« erfolgreichen Methode auch brieflich. Specialanzt Dr. Heimsen in Berlin, N.W. Louisen-Straase a2. Schon Hunderte geheilt. 487—44 Haupt-Gewinn ev. 400,000 Mark. Glücks-Anzeige. Einladung' xur Betheiligung an den Gewinn-Chancen der vom Staate Hamburg garantirten grossen 6eld-Lotterie, in welcher Über 8 Millionen 600,000 Mark ■loher gewonnen werden müssen. Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welche plangeinüs« Dar 90,500 Lose enthält, sind folgende, nämlich: Der grösste Gewinn ist ev. 400,000 Mark Prämie 250,000 M. 1 Gew. a 150,000 M. 1 Gew. a 100.000 M 1 Gew. a 60,000 M. 50,000 M. 40,000 M. 30,000 M. 25,000 M. 6 Gew... 4000 M. 108 • ;ew. ä 3000 M. 214 6Mr. s 2000 M 10 Gew. 1500 M. 2 Gew. a 1200 M. 533 Gew. k 1000 M. 676 Gew. ä 500 M. 960 Gew. ä 65 Gew. a 100 Gew. ä 26345 Gew. a 2300 Gew. a 70 Gew. ä 7300 ;on. schnellstens und billigst ausgeführt Auch mache ich auf mein reichhaltiges Lager aller Gattungen in- und ausländischer Stoffe aufmerksam. Nachdem ich mit meinem Arbeitslokale bereit* in mein eigenes Hans. Herr»nga»»e No. 8, fibersiedelt bin so bitte ich Bestellungen daselbst machen tu wollen Die zahnärztliche Operationsanstalt und das zalinteclmische Atelier befindet sich in Cilli, via k vis dem Bahnhöfe, Ca.sie Hausbaum, I. Stock. 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