pcäüllNcratioa» - prcilk: Kür Laidach Ganzjährig . . . 6 st. — lr. Halbjährig . . . s , — , Bierreljährig. . . i „ Lü » Monatlich . . . — „ 50 . Mi! ver Post: Ban,jährig . . . 8 ft. — lr. Halbjährig . . . 4 „ SN , Lierteljährig. . . L „ LS , FL: Zustellung ins Hau» vierlel-jäbrig S5 kr., monatlich 9 kr. S'-nzclne Nummern !> Ir. Nr. 134. Laibacher Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Mittwoch, 15. Juni. Morgen: Frohnleichnam. Freitag: Adolf. Lcdaktioir Sahübosgaffe Nr. I3r Lkpeditioil und Znleratru Ünreaii: «ongreßplay Nr 81 (Buchhantli» > von I.». Klemmavr L ss.Bamberg, Z«scrlion»»rrisk: Für die cinlvallige Petilzeile s kr Sei zweimaliger LiiNchallung L 5 kr. dreimal ü. 7 kr. Zulertionsstemvel iebeSmal »0 kr. Sn gröheren Jnleraten und öslerer -k.nlchaltung enisfrechenber Rabatt 1870. NE" Des Frohnleichnamsfestes wegen erscheint die nächste Nummer am Freitag. Politische Irrlichter. Wer weiß nicht davon, daß dem müden Wanderer, wenn er in dunkler Nacht nach einer Herberge sucht, oft plötzlich ein Licht sich zeigt, auf welches er, dasselbe mit froher Hoffnung begrüßend, nun unverwandt zugcht. Doch siehe, da er in die Nähe kommt, zerfließt der trügerische Schein in leeres Nichts und cs ist wieder Nacht, dunkle Nacht und keine wohnliche Unterkunft will sich finden. So auch erging es uns in der politischen Umnachtung unseres Landes. Auch wir schauten aus nach irgend einem Lichte, einem glimmenden Hoff-nnngSfünkchcn, welches uns den Trost gewähren sollte, daß sich uuser von Hans ans so sehr begabtes Volk aus den Fcfscln pfäffischcr Verdummung hcransreißen, daß sich das natürliche Freiheitsgefühl, das jedem, der nicht zum Sklaven geboren ist, beseelt, Bahn brechen werde. Da sahen wir endlich ein Lichtlcin auftauchen, das Lichtlcin der jnngflovenischen Bestrebungen; wir begrüßten cs mit Frcndc, weil wir dachten, daß die Politik dieser sogenannttn Jungslovenen, sei sie noch so heißblütig, „och so überspamtt, noch so undenkbar und unausführbar, doch das erste Lebenszeichen des im flovenischen Volke schlummernden und mir gewaltsam niedergedrückten Freiheitsdranges sei. Dieser Glaube wurde in nns bestärkt und wir meinten, das kleine Lichtlcin müsse zur hclllcuchienden Flamme auflodcrn, als die Führer der Volksverdummung selbst einen Führer dieser freiheitlicheren Bestrebungen dem Volke als Landbotcu anempfahlen; nicht als hätten wir in diesem Schritte etwa eine Aufrichtigkeit der Gefühle der erstcren vermuthet, sondern wcil wir in dicscr Konzession an die Juii-! gen ein Simptom der Ahnung erblicken konnten,^ Jeuilleton. Bon der Gemäldeausstellung. -6l- Durch das Ableben unseres so verdienten vaterländischen Künstlers Anton Karingcr fand der dics-jährigeSalon eine etwas verspätete Eröffaung. Der rastlosen Umsicht der hiesigen Kunstoercinsfilialc gelang es indeß, eine Anzahl von Gemälden zur 'Ausstellung zu bringen, die in gleichem Grade, wie vergangenes Jahr, Anziehungskraft auf unser kunstsinniges Publikum ausüben dürften. Das Fach der Historienmalerei ist diesmal sehr schwach vertreten, um so besser das des Genre und der Landschaft. Von den ersteren gebührt wohl unstreitig dem predigenden „Paulus" von L. Thier sch die Krone. Das Gemälde hat Mark und Gedanken, mit einer gewandten Konzeplionskraft paart sich eine treffliche Technik und die Farbe ist überall frisch und natürlich. Die Gestalt des Paulus mit den flammenden Augen wirkt eben so anziehend auf uns, wie durch den anmuthigen Kontrast die reizende Griechin im rechten Mittelgründe des Bil- welche auch die Pervaken von der Macht aufkeimenden Freiheitssinnes überkam. Wir glaubten nicht, daß sie Dr. Zarnik um seiner selbst willen wählen ließen, sondern weil sie den Anhang der jungslove-nischeu Bestrebungen für stark genug hielten, um ihm kluger Weise eine Konzession, wenngleich die bescheidene eines einzigen Vertreters zu machen. Nun sind wir anläßlich der Neuwahlen zum Landtage in die Nähe dieses Lichtes gekommen, doch siche da, es ist ein Irrlicht, es zerfloß in sein leeres Nickts und ringsum ist Nacrit, dunkle Nacht. Es gibt keine Jungslovenen, es mag wohl einzelne junge Männer geben, welche es beklagen, daß ihr Volk vom Klerus an dem Gäugelbande geführt wird, welche es beklagen, daß Männer, auf weiche sie vordem ihre besten Hoffnungen gesetzt hatten, sich als simple Schlepptrager der Geistlichkeit erwiesen, aber einen berücksichtignngswürdigen Anhang haben diese sporadischen Erscheinungen in der flovenischen Partei bis heule nicht. Sie wollten uns weiß machen, diese politischen Irrlichter, sie hätten ein eigenes Organ, doch das ist Jrrlichtclei, das Organ ist u' den Händen des Klerus; sie wollten uns weiß machen, daß das Volk für den feurige» Taboriten Zarnik schwärme, aber das ist Jrrlichtclei. ein Wink des schwarzen Vehmgerichles in Laibach, und das Volk wendet sich ab von ihm; sic wollten uns weiß machen, Zarnik sei der Liebling seines Volkes, das Oel in die Axen des in seinem Laufe stockenden slovcnischcn Staats-wagcns, das ist wieder Jrrlichtclei. Und als was sollen wir die zahllosen Begrüßungstelegramme und BerlrauenSadressen an Zarnik bezeichnen, mit welchen „Slov. Nar." einen Handel 6ü ^ros betrieb? — War es denkbar, daß das alles Schwindel war? Sollten ein Costa, ein Svctcc wirklich es wagen dürfen, einen Mann, dem das Volk alle Tage Briefe schreibt, um ihn seiner Liebe zu ver- des. Das blühende Weib Attika's scheint nicht die Jkuen des Apostels zu theilen, und in ihren brennenden Blicken glaubt man zu lesen, wie schwer es ihr fällt, einer Religion zu entsagen, die so rucl des Schönen für ihr Geschlecht hak, so viel VenuS-lächeln und Liebreiz, Erosküffc uno olimpifche Wonnc. Ihre Kollegin im Hintergründe zeigt schon inehr Gleichgiltigkeit; die zehn Sommcr, die sic mehr zählen dürfte, haben ihr wahrscheinlich einen großen Theil dieser Poesie abgestreift, desgleichen dem nackten Ziniker im rechten Vordergründe. Der Ausdruck der Priester am Opferstocke ist vorzüglich, die Männergruppe im linken Mittelgründe desgleichen, und so auch der Theil der Akropolis, der den Hintergrund abschließt. Ein weiteres Historiengemälde, das bei eleganter technischer Durchführung ein ganz erstaunliches Kompositionstalent verräth, ist Van Sever--donck's „Schlacht bei Bucht," ein Chaos verwitterter Reiiergestalten voll dramatischen Lebens. Das Motiv rührt aus den letzten Stadien der niederländischen Befreiungskriege gegen die Spanier unter Erzherzog Albrecht, in welchem die Holländer manche Schlappe mit ihrem Führer Moritz von sichern, so sn zu behandeln und ihn so 86U8 A6N6 wie ein räudiges Schaf vor die Thür hinauszustoßen? Ja, Leute vom Schlage des Vizepräsidenten unseres katholischen Vereines, sie wagen es ruhig lächelnd, denn sie wissen es, die jungslo-venifchen Bestrebungen sind nur Jrrlichteleien. Sie wissen es, die Partei der Jungslovenen, insoferne man überhaupt von einer Partei, welche keine Vertretung hat, sprechen kann, ist so nichtssagend, daß sic ihr mit Grazie einen Nasenstüber appliziren dürfen. Also auf vie Dauer einer ganzen Wahlperiode hat die freiheitliche Bestrebung in unserem Lande keinen Schutz mehr in der slovcnischcn Partei und die Namen der flovenischen LandtagSkandidaten, wo unter jenen 14 für die Laüdpcmcinden 5 tonfurirtc und so und so viel nicht tonsurirte Geistliche sich befinden, sind uns die sicheiste Garantie, daß man es mit der Zerstörung der Freiheit und der Verdummung des Volkes ernst nehmen wird. Um so mehr tritt daher an die liberale Partei die ernste Pflicht heran, das Banner der Freiheit und Aufklärung hoch zu halten und bei den bevorstehenden Landtagswahlen wie Ein Mann für die Kanvivaten ver Liberalen einzutreten. Es stehen der Menschheit höchste Güter, des Landes heiligste Interessen am Spiele. Es gilt den Kampf mit dem seiner heiligen Mission sich entfremdenden, die Religion zur Parteisache herabwürdigenden Klerus und seiner Macht im Volke. Jeder Anhänger der liberalen Partei hat sich auf den Kampfplatz zu begeben, auf den Schultern der Anhänger der liberalen Partei in Krain ruht allein die ganze Last dieser heiligen Verpflichtung, denn jene Männer der slo-veuischen Partei, auf deren Freiheitssinn wir einst hoffen wollten, die sind nicht, sie waren Irrlichter. Selbst ist der Mann! was sich die liberale Partei erobert, das ist ihr eigenstes; kämpfen wir muthig und feien wir vorsichtig, daß uns nicht Irrlichter abseits führen. Nassau zu erleiden hatten, bis dicscr sich in dcr Ver;wciflungsschlacht von, 2. Juli 1600 einen Ausweg verschaffte. DaS Gemälde Severdonck'S führt uns eines von diesen Gesechten vor, in denen der Vernichtungskrieg bis aufs Messer in Szene gesetzt ist. Die Stimmung des Bildes ist eine vorzügliche, das Kolorit gesund, in der Form jedoch einiges unnatürlich und verzeichnet, so der fallende Spanier in dcr Bütte des Bildes und der eine der Fußsoldaten, die mit dem hutlosen Reiter handgemein sind. Dels's „letzter Moment der Schlacht von Waterloo" ist bei sonst ganz annehmbarer Technik zu klein, um den Eindruck eines so entscheidenden Augenblickes möglichst groß zu gestalten, und Napoleons Schwadronen, so wie die „alte Garde," ohnedies im Heinzelmännchen-Stil, verschwinden noch durch Pulverdampf, Rauch und unausgeführte Motive. Das „Genre" ist im diesjährigen Salon am meisten vertreten, sei cs nun rein solches oder mit der Landschaft in Verbindung gebracht. (Fortsetzung folgt.) Der Religionsunterricht in der Schule beschäftigte den allgemeinen Lehrertag, der soeben in Wien tagte, am zweiten Vcrhandlungstage fast ausschließlich. Wir lassen bei der unleugbaren Bedeutung, welche das Urtheil einer so großen Versammlung von Schulmännern aus allen Gauen Oesterreichs und Deutschlands in dieser Frage hat, nachstehend in kurzem Auszug die interessante Verhandlung nebst den gefaßten Beschlüssen solgen: T r ie sche r (Trebilschj erörtert vorerst die Frage: „Wie ve> hält sich die Religion zur Freiheit?" und kommt zu dem Resultate, daß beide sich wohl vereinigen lassen, daß aber zwischen Religion und Glaube eine strenge Scheidung gemacht werden müsse. Bezüglich der wcileren Frage über das Ver-haltniß der Religion zur Wissenschaft findet Redner, daß beide sich wohl vereinigen lassen, daß sic sich nicht nur nicht uegiren, sondern sogar bedingen. Superintendent Dr. Robei t S ch u l z e (Gotha): Der Religionsunienicht soll consessionslos sein in dem Sinne, daß an Mittelschulen Lehecc sür die technischen Lehrfächer angestcllt werden können, die nicht der herrschenden Konfession an^ehöien, und daß an Volksschulen der Religionsunterricht sich frei nach dem Geiste der heiligen Schrift bewege. Die Konfessionslosigkeit ist jedoch nicht zu verwechseln mit der Religionslosigkeit, vor dieser müsse Redner ernstlich warnen, denn aus der Schule die Religion abfchaffen, hieße ihr die Seele entziehen. Redner stellt deshalb folgende Anträge: 1. „Die Volksschule kann des Religionsunterrichtes nicht entbehren, weil die Sittenlehre ohne Religion nicht denkbar ist, und weil die Schule sonst ihren Zweck, Erziehung zur allgemeinen menschlichen Bildung, nicht erreichen kann." 2. „Der Religionsunterricht muß konftssionSloS sein, insoserne der Lehrer nicht nach dem Buchstaben der kirchlichen Bekenntnisse, sondern im Geiste der heiligen Schrift zu unterrichten hat, und ist es den Eltern vollkommen freizustellen, ihren Kindern den Unterricht einer anderen als der in der Schule vertretenen Konfession erthei-len zu lassen." (Beifall und Widerspruch.) Director Dittes (Wien): Die Theologie ist mit der Pädagogik unvereinbar; ein Ausgleich zwi schen beiden ist absolut unmöglich herveizuführen. Die herrschenden theologischen Systeme beruhen aus Sätzen, die nicht erfahrungsgemäß sind, die nicht wissenjchastlich erwiesen werden, weil sie unerweislich sind, und die Lehren von der Erbsünde, von der Rechtfertigung, von der Offenbarung, von der Inspiration, von der Trinität, von den Wundern, von den Engeln und Teufeln haben mit dem anthro pologischen Prinzip, welches auf der Induktion, aus Naturwissenschaft, auf Erfahrung und Vernunft beruht, nichts zu schaffen. (Lebhafter Beifall.) Wenn man uns solche unerwiesene und absolut unerweiS-liche Sätze als wissenschaftliche Grundlagen der Pädagogik anfdrängen will, so muß ich mich dagegen verwahren. (Beifall.) Der Wiener Gemeinderath hat das Verdienst, zum ersten male, seit es eine deutsche Pädagogik gibt, derselben eine Stätte unbedingt freier Wirksamkeit bereitet zu haben. (Allgemeiner Beifall.) Ich würde ein Religionöbuch in der Art verfassen, daß ich biblische Erzählungen aneinander reihen würde, um den frommen Sinn der Kinder zu wecken. Ich würde wo möglich dahin wirken, daß auf Grund eines solchen Buches der Lehrerstand vollständig den Religionsunterricht in die Hand nehme, aber kein Kiud gezwungen wird, sich an demselben zu bethei-ligen. (Beifall.) Wenn dies nicht zu erreichen ist, so weiß ich keinen ändern AuSweg, als die vollständige Aus-schließnng de« Religionsunterrichtes aus der Schule. (Stürmischer Beifall.) Noch immer sind alle Beamten vom Minister an die Schlepplräger des Psassm-thum« (stürmischer Beifall), kanm wird ei» liberales Gesetz erlassen, so folgt darauf eine konfuse Verordnung und kommt hinterher die Interpretation, daß es anders gemeint war, und wenn man beim Minister nichts richtet, so wendet man sich an eine höhere Instanz, uw von oben herab auf den Minister zu drücken. Wir können jetzt nicht mit der Kirche paktiren, es muß eine unbedingte Freistellung der Schule von allen kirchlichen Einflüssen herbei-gesührt werden. (Minutenlanger stürmischer Beisall und Hüteschwenken; unter dem bewältigenden Eindrücke dieser Rede wird die sofortige Abstimmung verlangt, jedoch über Ersuchen des Präsidenten noch anderen Rednern das Wort gestattet.) Neumann (Neustadt-EbecSwalde). Man sagt, die konfessionslose Schule entsittliche, aber oft wird Einer schon für entsittlicht gehalten, wenn er nicht an den Teufel glaubt. (Heiterkeit.) Den Glauben an Gott und Religion hat jeder von uns ohne Ausnahme. Religio» ist aber nicht der Giundsatz, daß die Erde still fleht, oder, wenn man in einem Ge-birgslande die Weiber aushetzt, um die von der Regierung bestellten Schulräthe aus der Schule hiu-auszuwerfen. (Beisall.) Das geschieht freilich nicht in unserem Valerlaude, das hören wir nur ans Hinlerasien. (Heiterkeit.) Das reine Kindesgemülh kennt keine Abneigung gegen den Lehrer, der nicht mir ihm derselben Konfession ist, wenn das Gegen-theil der Fall ist, sind die Kindesgemüther schon verdorben. (Beifall.) Oberl (Siebenbürgen): Das Uebermaß des ReligionSstoffeS, das man den Kindern auf mechanischem und unpädagogischem Wege beibrachte, das hat den Religionsunterricht um seinen Kredit gebracht. (Beisall.) Wenn ein Lehrer auf den Religionsunterricht verzichten will, so ist es nur, weil man ihn zwingt, Dogmenunterricht zu erlhellen; es gibt aber keine Volksschule ohne Religionsunterricht. Wenn man den ReligionS-Unterricht aus der Hand des Lehrers nimmt, so überliefert man die Kinder einer Macht, deren Absichten man nicht kennt. (Bravo.) Redner beantragt: 1. Die Volksschule kann mit dieser Inspektion der Geistlichkeit nicht mehr zufrieden sein, sie kann aber auch unter Voraussetzung pädagogisch-fachmännischer Aussicht den Religionsunterricht nicht ausgeben, wenn sie nicht ein Stück von ihrem Wesen ausgeben will. 2. Bei der Auswahl des Stoffes und der Behandlung dieses Lehr-Gegenstandes sind, wie bei jedem anderen, lediglich die Grundsätze der Pädagogik maßgebend. Bei der Abstimmung wurden solgende Anträge angenommen: I. (Dr. Dittes.) Der Religionsunterricht in der Volksschule ist nach seiner Organisation und Aussührung vollständig dem Lehrerslande zu überlassen; allen Ellern steht es frei, ihre Kinder an diesem Unterrichte theilnehmen zu lassen und von demselben zurnckzuhallen; so lange diese Gmudsätze nicht ausführbar sind, erscheint die völlige Ausschließung des Religionsunterrichtes aus der Schule als das richtigste Verhältniß. II. (Obert.) Bei Auswahl des Stoffes und bei Behandlung dieses Lehr gegenständes sind wie bei jedem ändern lediglich die Grundsätze der Pädagogik maßgebend. Politische Rundschau. Laibach, 15. Juni. Die Wahl beweg uug ist im lebhaftesten Gang; eine ganz besondere Rührigkeit wird namentlich von der klerikalen Partei entwickelt, und nicht ohne Erfolg. In Obcröftcrreich haben die Römlinge mit Hilfe des Dreschflegels bei den Wahlen der Wahlmänuer in mehreren Gemeinden vollständig gesiegt; darob natürlich großer Jrwel, doch hoffentlich zu früh; wenn auch in Niederösterreich die Agitation nicht minder stark und nicht erfolglos ist, so werden doch angesichts der drohenden Gefahr die liberalen Parteien den Ruf nach Einigung nicht unbeachtet lassen, sondern fest geschlossen auf den Wahl-Platz treten und deu ultramontauen Schwindeleien ein klägliches Ende bereiten. Ein Gerücht, dessen Verwirklichung sicherlich alle Liberalen mit lebhafter Befriedigung begrüßen würden, wird seit einigen Tagen von den Blättern kolportirt: Prof. Brinz, der frühere Führer der Deutschböhmen, den der Sistiruugsminister Belcredi nach Tübingen ziehen ließ, weil ihm dessen Opposition unbequem geworden, soll das Portefeuille des Unterrichts erhalten. Der „Tpr." zufolge entbehrt das Gerücht nicht des reellen Bodens. Das Ministerium hat, wie bestätigend dem „Pester Lloyd" geschrieben wird, das Bedürsuiß, sich durch einen Mann zu stärken, welcher der deutschen Bevölkerung das vollste Vertrauen über die Absichten des Ka-binets einzuflößen im Stande sei, und über Tfcha-buschniggs Anregung wären mit Prof. Brinz Unterhandlungen augeknüpft, die den besten Erfolg erhoffen lassen. Prof. Brinz soll erklärt haben, das Portefeuille anzunehmeu, wenn er den Beweis erhalten haben würde, daß er in Oesterreich noch das alte Vertrauen genieße. Ein Wiener Blatt will erfahren haben, daß Graf Beust seine unfreiwillige Anwesenheit in Graz benützt habe, um den Dr. Rechbauer zum Eintritt ins Kabinet zu bewegen, daß er jedoch von Seite des Genannten einen Korb erhalten habe. Eine vom Wahlkomitee der vereinigten kaufmännischen und gewerblichen Vereine in Wien ein-bernsene allgemeine Wählerversammlung, welche von mehr als 3000 Wählern besucht war, nahm su dioe mit allen gegen eine Stimme ein Programm an, welches die Herstellung des inneren Friedens und die Versöhnung der Völker Oesterreichs, die Aufhebung der Interessenvertretung, die Fortführung der konsesfioncllen Gesetzgebung, die Valutareforni, eine neue Eisenbahn- und HandelS-gewerbc-Gesetzgebung fordert. Trotzdem die N a t i o n a l-P ar t e i in Agram alles mögliche anwendet, um eine füdsla-vische Bewegung über ganz Kroatien auSzubreiten, sind neuerliche Ausschreitungen nirgends vorgekommen. Der Unlerricht wird am Gimnasinm wieder fortgesetzt, und der seitens der Stndirenden in Aussicht gestellte Strike ist nicht erfolgt. Auch das Militär-Kommando zu Agram hat sich veranlaßt gesehen, den Einmengungen einige,, durch slavische Agenten aufgestachelten Soldaten bei den Demonstrationen in gebührender Weise entgegen zu treten. Nach einer Prager Nachricht der „Presse" agi-tirt der Prager katholische Preßverein in Verbindung mit dem czechischen Klnb behufs Vereitlung der Beschickung des Reichsralhs in allen Provinzen. Die Deklaration wurde unter den schlesischen Landleuten vertheilt. Der Lemberger Demokraten verein beschloß die Annahme des von einer Konferenz polnischer Parteimänner beschlossenen Programms, vorbehaltlich der eigenen weitergchenden Bestrebungen und Bevorzugung föderalistischer Landlagskandidaten. Der Verein wählte ein separates Lano-tagSwahlkomitee aus 15 Mitgliedern. Die „Gaz-zetta Narodowa" macht die eventuelle ReichSralhs-beschickung von Garantien für die Forderungen der galizischen Autonomie abhängig, welche im Verhalten der Regierung und der deutschen Wählerkreise zu suchen sind. Die zwischen der italienischen und der schweizer Regierung anläßlich der Frei-schaaren entstandene Differenz ist beigelegt. Zur Tagesgeschichte. — Der Kaiser hat dem von der Kommune Wien vorgeleglen Plan über die Verbauung des Paradeplatzes zu genehmigen geruht. Es kommt demnach das Reichsrathsgebäude, die Universität und das RalhhauS dahin und erhält Wien auch einen neuen großen Park. — Ein altes Mütterchen, kaum fähig, sich auf den Füßen zu erhalten, war kürzlich eben im Begriffe, die Treppe zum Audienzsaal in der Wiener Kaiserburg zu ersteigen, als Se. Majestät, von Schön--brnnn kommend,, im Amalienhofe anfuhr, bei welcher Gelegenheit a. H. Derselbe das alte Weib mühs»"t sorihumpeln sab. Von Mitleid ergriffen, sprach sie der Monarch in lemseligster Weise an und fragte nach ihrem Wunsche, der darin bestand, ihren bei der Linie dienenden Sohn, die einzige Stütze ihres Alters, aus dauernden Urlaub zu bekommen. Der Kaiser hieß sie warten, nahm das betreffende Gesuch, und eine Stunde später machte der Sohn, welcher dem Platzkommando als Ordonnanz zngetheilt war, der glücklichen Mutter die freudige Mittheilung, daß der gütige Kaiser ihrer Bitte sofort entsprochen habe. — Bauern scherze. Als kürzlich der Postzug Nr. 4 der Kaiser Ferdinands-Nordbahn gegen die Station Wagram am Marchfelde fuhr, verstellten mehrere Bauern den Bahnkörper und winkten dem Zuge ab. Der Mafchinführer, ein Unglück besorgend, brachte den Zug zum stehen und erkundigte sich bei den mittlerweile herbeigekommenen Bauern nach der Ursache, welche darin bestand, daß die Bauern scherzweise ihre Pfeifen anzünden wollten. Der Maschin-sührer ging scheinbar auf diesen Scherz ein, lud sie die Maschine zu besteigen ein und setzte dieselbe in Bewegung. In Wagram aber übergab er die 2 Gefangenen der Gendarmerie. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Der Herr Regierungsrath Fürst Lothar Metternich) ist von der Stadtgemeinde Königswart (Böhmen) einstimmig zum Ehrenbürger ernannt worden. — (Klerikale Landtagskandidaten.) Die klerikalen Blätter veröffentlichen nun auch die Liste ihrer Kandidaten für die Städte und Märkte (mit Ausnahme für Laibach), die wir bereits in unserer letzten Samstagnummer vollständig mitzutheilen in der Lage waren. Dr. Zarnik ist somit von der von den Pervalen heransgegebenen offiziellen Liste wirklich ausgeschlossen. Mag ihn auch vielleicht die Handelskammer wählen oder derselbe selbständig in Treffen kandidiren, das ändert nichts an der bezeichnenden Thatsache, daß die hiesige klerikale Wahlvehme den Mann, den sie bei seiner vorigen Kandidatur dem Volke noch so warm als einen der Ihrigen empfohlen hat, nun über Bord warf; dabei aber scheinen unsere patriotischen Volksführer in gewohnter Inkonsequenz und Haltlosigkeit Dr. Zarnik doch wieder eine kleine Hinterthüre öffnen zu wollen, indem sie für den durch die von uns gleichfalls schon gemeldete Resignation Dr. Tomans freigewordenen dritten Posten bei den Landwahlen in Treffen keinen offiziellen Kandidaten mehr aufstellen. So versuchen die pfiffigen Pervaken sich vielleicht die Freundschaft Dr. Zarniks zu erhalten, ohne sich den Zorn ihrer geistlichen Oberherren aus den Hals zu laben. Um die Kandidaten sür die Stadt Laibach scheinen die Klerikalen sehr verlegen zu sein; sie wollen deren Ausstellung nun auf einmal auch einer Wähler-Versammlung anheim geben, von der sie früher nichts verlauten ließen. — (Die tiroler Sängergesellschaft) des Herrn Reiner, deren wir gestern erwähnten, wird ein Konzert im Theater veranstalten. (Verzugszinsen von St eu e r r e ste n.) Am 1. Juli ,ri,t das Gesetz vom 9. März in Kraft, mit welchem die Einhebung von Verzugszinsen sür die im vorgeschriebenen Termine nicht eingezahlten direkten Steuern angeordnet wird. Dieses Gesetz hat auf alle jene Steuerkontribuenten Anwendung, deren ordentliche Steuergebühr sammt Zuschlägen' den Betrag ^er 50 sl. übersteigt. Die Verzugszinsen werden für ie hundert und sür jeden Tag mit 1'/^ Kreuzer, von den, aus den festgesetzten Einhebungsterminen nächstfolgenden Tage an, bis zur Abstattung der fällige» Schuldigkeit, wenn diese nämlich nicht spätestens 14 Tage nach Ablauf des Einzahlungslern,ines erfolgt, berechnet und eingehobcn. Die in Krain bestehenden Einzahlungsterinine sind folgende: 1. die Grund- und Hausklaffenstcuer ist allmouatllch bis zum letzten i Monates; 2. die Hauezinssteuer: 3,) in der Stadt Laibach vierteljährig," n. z. am 1. Februar, 1. Mai, 1. Juli und 1. Oktober jeden Jahres, d> auf dem flachen Lande vierteljährig, uud zwar am 1. Jänner, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober jeden Jahres; 3. die Erwerb>ieuer im ersten Monate jeden Semesters, d. i. bis Ende Jänner und Ende Juli jeden Jahres; 4. die Einkoinnienstener mit Ende jeden Ouartals, u. z. bis Ende März, Ende Juni, Ende September nnd Ende Dezember jeden Jahres — bei dem betreffenden Steueramte zu berichtigen. — (Für die freiwillige Feuerwehr) spendeten Herr Vinzenz Fischer, Handelsmann, 5 fl.; die krainische Jndnstriegesellschaft 50 fl.; Frau Salier 10 fl.; Herr St. 1 fl. — (Die Gemälde ausstellun g) wird morgen früh eröffnet werden. Unsere Leser finden bereits im heutigen Feuilleton den ersten Bericht, der ihnen als willkommener Leitfaden für den Besuch der Ausstellung dienen dürfte. Letztere wird für die Besucher noch eine besondere Anziehungskraft dadurch gewinnen, daß der historische Nachlaß unseres leider so früh verstorbenen Anton Karinger ebenfalls ausgestellt wird. — (Der Tabor in Zirkniz) ist trotz des pomphaften Arrangements mißlungen. Vorerst waren, wie uns von mehreren Augenzeugen versichert wird, hoch angeschlagen, keinesfalls über 3000 Personen anwesend; dazu die geringe Betheiligung von Laibach, das sammt Separatzug nur zirka 180 Taboriten nach Zirknitz stellte; dann kam wieder der fatale Dr. Zarnik, der den Herren Taborarrangeuren höchst unbequem gewesen sein soll. So konnte nur mit Mühe sür Dr. Razlag der Vorsitz gerettet werden, und als Dr. Zarnik nun über den ersten Punkt des Programms, die Gründung Sloveniens sprach, da bekam unsere Volksführerklique wieder recht ungemüthliche Dinge zu hören, die in ihren Leibjournalen wohlweislich verschwiegen werden. So erleben wir das gelungene Schauspiel, daß in klerikalen Berichten über den Zirknizer Tabor vom Hauptpunkte des Programms, der Gründung Sloveniens, diesem Angelpunkte aller taboritischen Bewegung, und ungeachtet der großen Begeisterung, die dafür geherrscht haben soll, nicht ein Sterbenswörtchen berichtet wird — blos weil Dr. Zarnik angeblich nur bekanntes zu erzählen wußte. Als ob auf irgend einem Tabor hierüber etwas neues vorgebracht worden wäre! Und trotzdem wurden die alten, abgedroschenen Fräsen über diesen Gegenstand sonst immer feierlichst in spaltenlangen Artikeln wiedergekaut! Es nützt eben nichts, bombastisch von Trinmsen der nationalen Sache zu sprechen und am Papier 12.000 Taboriten nach Zirkniz zu dekretiren. Mit solchen Mitteln erreicht man praktisch herzlich wenig uud inan kann damit nicht einmal einen Schwindel auf die Dauer forttreiben, der voriges Jahr in Folge des unsinnigen Lärmens einiger Wenigen eine Zeit lang Mode war, heute aber, wie sich die Taborarraugeure selbst überzeugt haben werden, jeden Effekt eingebüßt hat. Eingesenvet. Kur aller Krankheiten ohne Medizin und ohne Kosten durch die delikate Gefuudheilsfpcise lisvalös-oiörs äu von London, die bei Erwachsenen und Kindern ihre Kosten SOfach in anderen Mitteln erspart. 72.000 Kuren an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust-, Lungen-, Hals-, Stimm-, Athem-, Drüsen-, Nieren- und Blasenleiden — wovon auf Verlangen Kopien gratis und franko gesendet werden. — Kur-Nr. 6421». Neapel, 17. April 1862. Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder zu schreiben; halte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper, schlechte Verdauung, fortwährende Schlaf losigkeit uud war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin- und hertrieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ; dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte, sowohl Inländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Uevalsseiere versucht, und jetzt, nachdem ich drei Monate davon gelebt, sage ict' dem lieben Gotl Dank. Die RevLlWoiörs verdient das höchste Lob, sie bat mir die Gesundheit völlig hergestellt nnd mich in den Stand gesetzt, meine gesellige Position wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, meiu Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vvllkominenen Hochachtung LlarHuiZtz dg Lreksn. In Blechbüchsen von '/, Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Psd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Psd. fl. 20, 24 Psd. fl 36. — lisvalöseisrö 6bo6oIg.t6tz in Tabletten für 12 Tassen fl. 1-50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver sür 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Tassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Wüterung. Laibach, 15. Juni. Gestern Abends Wetterleuchten in West. Heute Morgennebel. Lormittag dünner Wolkenschleier, Nachmittag sonnig, Feder- und Haufenwolken aus Ost, schwacher Ostwind. Wärme: Morgens 6 Uhr -j- 13.0°, Nachm. 2Ubr-s-2I.6° (1869 -s- >9.0°, 1868 -j- 18.0°) Barometer 328.78'". Das gestrige Tagesmittel der Wärme -j- 15.7°, um 1.0° über dem Normale. Barry L Co. in Wien, Goldschmiedgasse 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parsumeur; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preßburg Pisztory; in Klagensurt P. Birnbacher; in Linz Haselmayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranz, meyer, Grablowitz; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. Angekommene Fremde. Am 14. Juni. 8t»,>t HVtei,. Zelarz, Besitzer, Oberlaibach. — Loßer, Kaufin., Prag — Uhl, Kaufm., Wien. — Polak, Kfm., Wien. — Spielmaun, Kanfm., Agram. — Ertel, Kfm., Brünu. — Hönigmann, Kaufm., Warschau. Bernnth, Kfm , Triest. — Schulheim, Kfm., Triest. — Wagner, Privat, Regensburg, — Braunholz, Kemnath. — Beretta, Ubine — Spies, Kfm., Reichenburg, Spandau, Kfm, Triest. — Hinze, Stallmeister, Wagensberg. — Singer, Äfm., Graz._______________________ Verstorbene. Den 14. Juni. Helena Gregorin, Zwängling, alt 46 Jahre, im Zwangsarbeitshanse Nr. 47 an der Lnngenläh-mung. — Dem Herrn Matthäus Reschawi, Kondukteur, sein Kind Rudolf, alt 14 Monate, in der Kapuziuervorstadt Nr. 84, an der Abzehrung. — Dem Herrn Ludwig Bauer, Handschuhmacher, sein Kind Johanna, alt 3 Wochen, in der Krakauvorfladt Nr. 20 an Fraisen._____________________ Marktbericht. Rudolfswertk, 13. Juni. Die Durchschnitts-Preise stellten sich auf dem heutigen Markt, wie folgt: st- kr. fl. kr. Weizen pr. Metzen 5 10 Butter pr. Pfund . - Korn ,, 4 10 Eier pr. S'ück . . — rz Gerste „ 3 10 Milch pr. Maß — 10 Hafer „ 2 5 Rindfleisch pr. Pfd. — 25 Halbfrucht „ 4 60 Kalbfleisch — 24 Heiden „ 2 90 Schweinefleisch „ — — Hirse „ 2 55 Schöpsenfleisch „ — — Kukurutz „ 3 80 Hähndel pr. Stück . 30 Erdäpfel „ — — Tauben „ 20 Linsen 4 80 Heu pr. Lentner . 2 30 Erbsen „ 4 80 Stroh „ 1 20 Fisolen 3 84 Holz, hartes, pr. Klft. 6 50 Rindsschmalz pr. Pfd. — 45 — weiches, — — Schweineschmalz „ — 45 Wein, rother pr. Speck, frisch, — — Eimer 8 — speck, geräuchert, , — 40 — weißer 7 — Wiener Börse vom 14. Juni. StaatskorriL». Geld Ware iperc. österr. Wäbr. . dto. Rente, öst. Pap. 60 35 60.45 dto. dto. öst.inSilb. 69.80 69.90 .'ose von 1854 . . . 9, .75 91 — -'oje von 1860, ganze rose von 1860, Fünft. 96 2" 96.3» 105.80 1(6.— tträmiensch. v. 1864 . 116.50 117.— SrrrnüsQtl.-Odl. Steiermark zu5pCt. 94.- 95.- kärnten, Kram u. Küstenland 5 „ 86.— 94.— lngarn. . zu5 „ 79.75 80.- croat. u. Slav. 5 „ 83.- 84 — Ziebenbürg. „ 5 „ 77.- 77.50 hationalbant . . . 721.— /23 — Kreditanstalt . . . 253 90 254.— ö. Escompte-Ges. 868.- 870 — lnglo-österr. Bank . )est. Bodencred.-A. . 3"9.— 309 50 3N0.— 3^2- — Oeft Hypoth.-Bank . 92.— 94 — Hteier. Escompt.-Bk. 245 - 25". - cais. Ferd.-Nordb. . 2292 2298 Hüdbahn-Gesellsch. . 193 - 193 21- cais. Elisabetb-Bahn. LI I 50 2,1 - arl-Ludwig-Bahn L38 75 r-39 25 -iebenb. Eisenbahn . 172.— t?2 25 ^ais. Franz-IosefSb.. 192 — 192 50 ünfk.-Barcser E.-B. 175.- 175 5» llföld-Fium. Bahn . 175.- 175.50 -»kLuädrlsko. Nation. ö.W. verloSb. 93.50 93.72 lag. Bod.-Ereditanst. 90.75 91 25 lllg.öst Bod.-Credit. 107 .25 1,»7 5( >to. in 33 I. rückz. . 90.- 9<>.r5 Oeft. Hypoth.-Bank.j I*r1orttLt»-ObLL». Südb.-Gef. ;u 5W Fr. dto. Bons 6 pEt. Nordb. (10» fl. CM.) Sieb.-B.lSoi) fl. ö.W.) rttudolfsb.(300fl.ö.W.) Franz-Jos. (200 fl.S.) I-osv. Credit 100 fl. ö. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 10V fl. EM. . . Triester 100 fl. EM. . dto. 50 fl. ö.W. . Lfener . 40 fl. ö.W. Salm . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ E'arv . „ 40 „ St.GenoiS„ 40 „ «Vindischgrätz 20 „ Waldstein . LO „ Keglevich . 10 _ NudolfSstift. 10 ö.W. (3 Mon.) AugSb. 100 fl. südd.W. Franks. 100 fl. „ ^ London 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs HSüiirsL. Kais. Münz-Ducaten. 5.74» 20-FrancSstüS . . . 9.60* BereinSthaler . . . 1 79 G'lber . . . .118.25 Geld ! Ware 98.— — 116.75.117.— L4li.5l> 247.— 94.50 94.70 91.70 91.90 93.50 93 70 96.25 96.50 162.25 162.75 99.75 100.— 1L2 LO 123 50 61.— ! 63.— 33.—I 40.— S".50. 36.— 29.50! 20.50 22.-17.— 14.50 34.— 41.— 31.— 37 — 30.50 21.— 22.50 18.— 15.50 100.25 100.40 10,». 50 120 35 47.80 100 70 120 50 47.90 5.75» 9 61 1.79 118.75 Telegrafische, Wechselkurs vom 15 Juni 5perz. Rente üsterr. Papier 0010. — 5perz. Rente Herr. Silber 69 - M60er Siaaisanleben 95.90. — Bankaktien 718. — Kreditaktien 253 20. London 119.15. — Silber 117.25. — Napoleonsd'or 9.57'/,,. m IM!!. Nr. 13 -es Jahrgangs^187ü ist bereits eingetroffen. Illuslr. Dameiytg. Jährl. 24Numm. Pränumeration auf diese vorzüglichste aller Damen zeitnngen, Pr. Quartal 1 fl. 50 kr., init Frankozusendung nach auswärts 2 fl,, wird sortwälirend angenommen. L HU in I aidatli, Hauptplatz 280. ^ Gesucht werden voin Untcrzeich- U A ncten bis Nüchacli d. I. am U M Hauptplatze oder in dessen unmittelbarer D M Nähe größere, wo möglich ebenerdige Loka-A litäten, welche zur Aufnahme von Ma- D gazinen geeignet siud. (236—1) I Kiontini. D UUUUUUUUU Die Laibachcr ßemerbelrmlk übernimmt Gelder in laufende Rechnung (Oouto eoi'i'snt) und vergütet bis ans Widerruf: bei 8tagiger Kündigung A 7g " „ ' 4-/2»/« Die Direktion. „ :r<» „ S« (101-4) Eine dem gebildeten Stande angehiirige Mlvv, ^ die in allen Zweigen der Kinderpflege, Hanswirthschaft und Oekonomie wohlbewandert und der slovenischen Sprache mächtig ist, sucht einen angemessenen Platz hier oder am Lande. Auskunft ertheilt ans Gefälligkeit F-ran vlLriL Loliilclier in der Attemsgafsc Nr. 1000 in Lrar. ß Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (16-no) heilt brieflich der Lpezicilarzt für Epilepsie Doktor <». i» Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. I k >> -X Zs Echt Kiendl'sche Zithersaiten. Das gefertigte Komitee zeigt dem x. t, Pnbli< Svr A,« kum hieuiit an, daß der Schwimmponton an der M U Laibach wieder aufgestellt wurde und die Bade- KH «aison eröffnet ist. Der Beitrag für die ganze Saison beträgt für Freischwimmer 4 fl, für schwimmen Lernende 6 fl. A Außerdem werden Heuer Abonnements-Karten U ^ auf 12 Bäder ausgegeben und kosten solche 1 fl. ^ W Die Vormittagsstunden von 9 bis 11 Uhr sind U U für Damen reservirt. U Die Abonnementsgebiihren werden im Voraus z-x entrichtet. Abonnements- und Saisonkarten sind sowohl in der Schwimmschule als auch in der Buck' A Handlung v. LleiQwL^r L. Samderx zu A AL haben. (289—2) M W lla8 Komitee K SilliBt EinküAfsqutllc m GMiitmc-, Mmkrzer-, Keilrr- »nck großes Lager von k?ei86ia8oli6n, Koffer?oi-temonnai68, ^i-beit8-, ^in>. (229—2) « -- «r«. Eßbestecke, Echteren, Federmesser. (ÄL SL) ^77 ^2 6-^(2 8L»vir äie p. t. köüslc^ntöii, sieb bgliuks ^.bseliluss von Lassöll cliiskt, rin ibu ?,u wöiiäsu. Leibst driöüiebö ^ut'raAöii au uns voräsn iiiolit äurob uns sslbst, sondern >»m clureb Um vom äorti§6ii klat/ aus srlväiAt. /uäkw mLeben ^vir Lus triftigen Orüuäou mikmörksLM, äriss vir Icoinsii ^.»öutöu in Xrniu, noeil in I^ibaeb bribon, dass litziiior, vor os aueb soin mö^o, «Iss Roobt, Init, sieb als solelior /!» Mriron, und obon so voniZ ^uktrLZo kür uns in KinxkiMA /->i nolimou. L Lomp., (240—2) k. K. er8te üsterr. ^ubi ik Lcuvr- un«I viubruelisielleier liassen. c)<7^-^c) IMWW ^ Äerteger unv für die Redaktion verantwortlich: Ollomar Bambrrg. Druck von Jgn. v. Kleinmavr L Fed. Baw,berg in Laibach-