poStnfna ptaCana v fotovInL 79, Jalir^Slig br^cheiDi wöchentlicb secbsintl (mit Amnahme der teili:'h;ilien. Das Judengesetz müsse unbedingt dureli geführt werden. (Sin »toeiter l^anamofanal &ur^ !7ticaraoua neplant Graf Paul T e I e k i wurde 1879 in Budapest geboren und galt schon vor dem Kriege als ein berühmter Geograph. 1905 wurde eJ^ zum ersten Male zum Abgeordneten gewählt. Nach dem Kriege wurde er Professor für Wirtschaftsgeographie an der Budapester Universität. Während des Bela-Kun-Regimes weilte er in der Schweiz. 1920 wurde Graf Tele-ki zum Außenminister ernannt, daraufhin aber zum Ministerpräsidenten. Nach der Demission im Jahre 1921 widmete er sich wieder seiner Professur. 1925 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Völ-kerbundknmitees zur Regelung der Mos-sulfragf. Im Kabinett Imredy war er Kultus- und Unterrichtsminister. Graf Tele-ki, der im Komitat Toka] gewählt wurde, war nach dem Münchner Schiedsspruch Delegierter Ungarns bei den Verhandlungen in Komorn. HON SUGGBSTED ZARAGUAt CANAL SULFO FONStCA PANAMA CANAL MrrCP£ SanJp&n d&l Sur Carlos Qreytowri rückhaltung sämtliche Verbrechen der Erde zu begehen. Nur um den Preis seiner Seele kann sich der Mensch dem Haf^ als seinem Ratgeber verschreiben und die Lehren des letzten Kriegs beweisen, daß der materielle Schaden auf den Schlachte feldem und die Zerstörung unseres Wirtschaftssystems viel weniger schwer wieder gutzumachen sind als die Schäden an dem moralischen Gewebe der Nation.« Nach Meldungen aus Newyork wü-d dort der Bau eines zweiten Kanals geplant, der den Atlantik mit dem StillenOzean verbinden soll. Diese amerikanische Karte zeigt den in Aussicht genommenen Verlauf des neuen Kanals, der den Pana-niaitanal entlasten soll und vor allem von großem militärischen Wert sein würde. Nach der Aleinung Washingtons werdcbei diesem Kanal nicht die Gefahr bestehen, daß er durch ein Bombardement oder einen Erdrutach zerstört werden wird. Der Kanal soll entlang der Grenze von Costarica zu dem Nicaragua-See führen. In der Nähe der Stadt Rivas bis zur Küstenstadt Brito wird ein zweiter Durch-sticl. erfolgen. Von der Küsten-^tadt Orey-town an der Karibischen See bis zum Nicr.-.\::;Ui.-See hruneht lediglich der San-Juan-Fluß erweitert und schiffbar ge-inachl zu werden. über moralifdie triC(iM(t)äDen ), u II d <1 n, 16. Feber. Der holländ.-sciiv Außenminister P a t i j n erklärte nci ücr Enthüllung einer Gedenktafel für icii großen holländischen Historiker unj :iiaatsniann Hugo Qrotius in London, daß die militärische Stärke nie der einzige Faktor sei, der in der internationalen Politik zähle. In j;einer kurzen Antwortreiie erklärte Aufk'nminister Lord H a 1 i f a x: »Wir leben in einer materiellen Wen und es ist vielleicht nicht überraschenq, jaß wir bei der Erwähnung der Schreli ken des Krieges so sehr die materiellen Verluste und Schäden betonen, die der Krieg hervorruft sowie die unbezweifel-bare Wahrheit, daß nicht einmal die Sieger hoffen können, aus ihrem Sieg einen materiellen Gewinn zu ziehen. Dennoch ist es höchst zweifelhaft, ob sich die materiellen Verluste und Schädigungen, so grauenhaft sie sein mögen, mit den mora lischen Schäden vergleichen lassen, die der Krieg mit sich bringt. Wenn erst einmal zu den Waffen gegriffen worden ist, dann ist aller Respekt vor göttlichem und luen.schHchen» aiin(ftffptr ^rungoffclle bmti ficlD :&Ein Hagestolz ist schwerlich zu bekehren«, sagt in Goethes »Faust« Fran Martha zu Mephisto. Immerhin — Ausnahmen bestätigen die Regel, wie man o jetzt in dem englischen Städtchen Bowers well erlebte. Da war nämlich ein ältere,^ Fräulein, das dreißig Jahre seines Leben-daran gewendet hatte, einen hartnäckige i Junggesellen zu bekehren — und siehe, r'; gelang, Mister Melville Gray, der bereits 91 Jahre alt ist, hat endlich eingesehen, daß es auf die Dauer mit dem Alleinseiii nichts ist. Er lernte vor dreißig Jahren seine jetzige Frau kennen, und auch d ^-mals war sie nicht mehr die Jüngste un^^ er erst recht nicht. Aber vor dreißig Jahre saß der unverbesserliche Hagestoi' noch sehr auf dem »hohen Pferd« — er wollte trotz aller Bemühungen des Fräulein, die er eigentlich recht gern hatt*», voii einer Ehe nichts wissen. Jedoch — Beharrung führt zum Ziel. Dieser Tage hat die alte Dame ihr Ziel erreicht — sie schritt mit dem nunmehr Oljährigeti Bräutiga'n zum Standesamt. Heute erklärt Mister Ciray jedem, der es wissen will, daß nichts über eine harmonische Ehe geht . .. Eifersuchtstragödie unt. Fünfzehnjährigen B u k a r c s t, 15. Feber. In einer Bu karester Vorstadt spielte sich eine bhiti ge Eifersuchtstragödie unter Fünfzehnjäli rigen ab. Der 15jährige Georghe Oan-dac stieß seiner 15jährigen Geliebten Lina V'cescu ein scharfes Messer in den Unter leib, weil er sie verdächtigte, ihn mit seinem Freumk', ilein 15jährigen |on Pe-tresen, heirogen zn haben. Das Mtldeheii stürzte tödlieh getroffen zusammen. lUi' jugendliehe Mörder wurdet verhaftet. #Mar!borcr Zeitung« Nummer 40 3 Samstag, den 18. Fetter 1939 S)ie 2)enQrQtion Der O^legierung S)ragl§a <£t)etfot)i^ TTocn 6tr efupfdHinavrfifidfum« / S>ir 9rrllfin6igung mit &en ftrootrn Ol« ^egierung«aufoa6e offfaidl angcKliiftigt / ftetne QlenOerung btt »toderigen mu^enpolitil B e 0 g r a d, 17. Feber. Wie berelis bc- \ richtet, trat gestern vormittag das Plenum der Skupsciitina zu einer Sitzung zusammen, in der der Präsident des Beglaubi-gungsausscliusses, Vojko C v r k i ö, nach Erledigung der Protokollformalitäten und der Verlesung des Dekrets über die Eröffnung der neuen Session in seiner Eigenschaft als provisorischer Skuipschtinaprä-sident einen warmen Nachruf für den verstorbenen Papst Pius XI. hielt. Die Skup-Gchtina nahm sodanji einen Bericht des Bcglaubigungsausschusses über jene Abgeordneten entgegen, die auf ihre Mandate zugunsten ihrer Stellvertreter ver- zichtet hatten. Einige Abgeordnete verzichteten auch auf ihre Bürgermeister-Posten, indem sie im Sinne der Inkompa-tibilität&bestimmungen das Abgeordneten-mandat behielten. Das Haus ging sodann zijr Neuwahl des ständigen Skupschtinapräsidiums über. Die namentliche Abstimmung dauerte drei volle Viertelstunden, An der Wahl beteiligten sich 292 Abgeordnete. Davon erhielt die Regienmgsliste mH dem Mehrheitskandidaten Milan S i m o n o v 1 ö 257 Stimmen, während 35 Stimmzettel leer abgegeben wurden. Zum ersten Vizepräsidenten wurde Alois M i h e l £ i C, zum üweiten Dr. Dragan D a n ic und zum dritten Vizepräsidenten Nurija P o z d e -r a c gewählt. Die neuen gewählten Sekretäre der Skupschtina sind Milan B a -.i-z a k, Novica P o p o v i d, Stojan D I m i-t r i j e V r c, Niko C i p i k o und Veljko V i § n j e v a c. Der neue Präsident Simo-novic dankte sodann für das Ihm entgegengebrachte Vertrauen, dessen er sich durch Objektivität würdig erweisen wolle. Seinen Appell an die Abgeordneten im Sinne einer ernsten Zusammenarbeit an allen gestellten Aufgaben schloß der neue Skupschtinapräsident mit einer Kundgebung für S. M. Kön'g Peter II., S. K. H, den Prinzregenten Paul, das königliche Haus und Jugoslawien. Damit war die Tagesordnung der Vorniittagssitzung erschöpft. B e 0 g r a d, 17. Feber. Für die in der Nachmittagssitzung des Skupschtinaple-nums angekündigte Entgegennahme der Regierungserklärung herrschte in allen hauptstädtischen Kreisen lebhaftes Interesse, Vor 17 Uhr er-sch'enen bereits die diplomatischen Vertreter und die Journalisten des In- und Auslandes. Das Publikum hatte die Galerien dicht besetzt. Auch die Abgeordnetenbänke füllten sich zunehmend rasch. Beim Glockenze'chen erschienen die Mitglieder des neuen Kabinetts mit dem Ministerpräsidenten und Innenminister Dra-g§a Cvetkovican der Spitze im Saale. Die Regierungsmitgl'eder wurden von den Abgeordneten der Mehrheit stür misch begrüßt. Nach Erledigung der Pro tokollformnl'tflten Teß Präs'dent S i m o-n o V i c den kurzen Bericht des Verifi-kationsnusschusses verlesen, der einstlni mig angenommen wurde. Das Wort er- hielt sodann Ministerpräsident C v e t-k 0 V i c, der unter stürmischen Ovationen des Hauses zunächst das Dekret über die Eröffnung der Session verlas und sich sodann zwecks Abgabe seiner Regierungserklärung auf die Rednertribüne begab. Unter atemloser Spannung gab der Ministerpräsident die nachstehende kurze Regierungserklärung ab*. »Meine Herren Abgeordneten! Die königliche Regientns;, der vorzustehen ich die Ehre habe, ist mit der höchsten Mission gebildet worden, an die Festigung und Regelung unserer Innenverhältnisse heranzutreten, um die Regelung jener Fragen vorzubereiten, die eine Voraussetzung für diese Festigung sind. Außerdem ist d'ese Regierung beauftragt, alle Volkskräfte zu sammeln, die bis jetzt in ihren Gegensätzlichkeiten verschleudert wurden. Diese Volkskräfte sollen in einem dauernden inneren Frieden für den Aufbau einer Staatspolitik verwendet werden, die der Garant des vollständigen Friedens im Staate, des wirtschaftlichen Wohlstandes und des Friedens an den Grenzen sein wird. Auf diesem Wege ist die Regelung der Verhältnisse in der Auffassung, wie sie bei den kroatischen Brüdern über die Grundfragen unserer Staatspolitik bestehen, wohl eine der Hauptfragen. Auf dem Standpunkt stehend, daß zwischen uns dauernde, bessere und festere Beziehungen hinsichtlich der Zusammenarbeit im staatlichen Leben auf Grund der vollen Gleichberechtigung geschaffen werden müssen, wo-tid die wichtigen Tatsachen unserer geschichtlichen Vergangenheit zu berücksichtigen shid, glaubt die königliche Regierung, daß die Einigung mit den Kroaten ails kroatische Frage ihre klare und entschlossene Politik sein muß. Aus diesem Grande müssen schon die Vorbereitunrönun8 bei der voH-»eilid^en iledttDrUfuns 6(r ^raftfa^rstuge In den Kreisen der Kraftfahrzougbc->itzer wird nicht unberechtigt Beschwerde darüber geführt, daß die polizeiliche Überprüfung der Kraftfahrzeuge unnötigerweise mit einer Reihe von Unzulänglichkeiten verknüpft ist. So wurden — um nur eine dieser Klagen zu erwähnen — rim Dienstag derart viele KraftfahrzcugiT in der PlfnarniSka cesta zwecks Überprüfung vorgeführt, daß die für die Überprüfung beorderten Beamten ihre Arbeit nicht rasch genug bewältigen konnten, io daß zahlreiche Kraftfahrzeugbesitzer Mundcniang warten und ihre kostbare Zeit verlieren mußten. Bei dieser großen Anz^lh^ der Kraftfahrzeuge müßte jeden-ffiüs eine gewisse Ordnung eingehalten werden. Am besten wäre es, wenn die fiberpriifung entgegen oder etwa nach ilf.r alphatietischen Reihenfolge der Be-sttzern:imen, jedenfalls aber getrennt nach Kategorien (Personenwagen, l^st-kraftwagen und Motorräder) vorgenommen werden würde. Der jetzige Platz in eT eigenwilligen, nur inneren Gesetzen gehorchenden Künstlergestalt. Valo Bra-lina, der in der Uraufführung der neuen Komödie des begabten Dichters France Revk »Die Schachpartie« ins Rampenlicht treten wird, ist nämlich ein mit dem Theater inniglich verwachsener Mensch, ein Künstler im wahrsten Sinne des Wortes. Schon in der Jugend zog es ihn zur Bühne hin, zu dieser eigenartigen Welt. Es war kein leichter Weg, den die-sc^r aus klria gebürtige Sohn der Thalia vor dem Kriege nahm, als er nach anfäng lichem Engagement am damaligen Laii-deslheater in Ljubljana nach Norden zog, wo er die grundlegenden Jahre seiner Gestaltung erlebte. Bratina wirkte in Trier, am herzf)gllchen Hoftheater in Gera, dann in Dessau und Osnabrück. In Deutschland hlii'b er zwwks VrrvoDkonniinung si-fnes Thealerstuiiiums und konzentrierte seine Aufmefksatn^ell :mä1 KetUn,- Frankfurt, Dresden, Leipzig und München. Vor Ausbruch des Weltkrieges kehrte er in das Ensemble des Ljubljanaer Theaters zurück und betätigte sich während des Krieges als Organisator von Fronttheatern und Liebhaberbühnen. Bratina war in seiner Eigenschaft als Mitglied des Ljubljanaer Theaters vom Militärdienste enthoben, um nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie seine Kräfte unter der Direktionsaera Govekar-Nuäic der Neuorganisation des slowenischen Theaters zu widmen. .Aber es hielt ihn nicht lange in Ljubljana. Mit Hinko N'ucic kam er nach Maribor, um auch hier Pionierarbeit zu leisten. Bis 1927 blieb Bratina nach dem Abgang Nucic' die Seele des Mariborer Theaters, dessen Intendant, künstlerischer Leiter und Spielleiter er in ein und derselben Person war. Vom lokalen fheaterge-schichtlichen Standpunkt aus betrachtet war diese Aern des Theaters so fruchtbar, daß die Erinnerung daran nie verblassen wird. Bratina, der eine totale Theaternatur personifiziert, hat Aufführuugen in Szene gesetzt, die einmalig zu nennen waren, l'i' /älil! /n (ieiiionigon, tlio ieder Sarli'' auf-den ünind gii^hen. V^or Hllem aber den Sreftog. Den 17.3e6ruar re Nachtruhe, da sie mit ihren eigenen Patienten genug zu tun haben. Auch der Sonn-und Feiertag soll dem Arzt zumindest von Zelt zu Zeit Erholung bringen. Deshalb wäre es zweckmäßig, sagen wir nach alphabetischer Reihenfolge diesen fnspektionsdienst einziJführen. Der Name des betreffenden Arztes, der in der bestimmten Zeit zur Nacht oder an Feiertagen sofort herbeigerufen werden kann, müßte dann in den Blättern ausgewiesen werden. Auf d'ese Weise würde dem Publikum ein großer Dienst erwiesen wer den, ebenso aber auch der übrigen Aerzteschaft, die ihre Nacht- und Feiertagsruhe genießen könnte. Si^una tied rateS Stoweniea in der Elektrifizieroiig voran. Der Banatsrat nahm in der Donners-tagsitzung vormittags das Exposee des Vorstandes der technischen Abteilung der Banatsverwaltung Ing. Skaberne entgegen. Der Bericht befaßt sich mit dem Arbeitsprogramm Im Hinblick auf die Verbesserung des Straßennetzes und anderer wichtiger Arbeiten. Darnach wurden im Vorjahr vom gesamten Voranschlag des Draubanats kaum 2.2 Millionen Dinar für öffentliche Arbeiten ausgegeben. Hauptsächlich werden die Mittel für die Finanzierung des Bauprogramms aus dem Banatsfond für öffentliche Arbeiten flüssig gemacht. Es wurden 90 bedeutendere Arbeiten durchgeführt, die großen Bauten, die ganz Slowenien zugute kämen, konnten jedoch noch nicht in Angriff genommen werden, außer der Murbrücke bei Petanjci und einer Straße in Oberkrain. Es wurden auch mehrere kleinere und mittelgroße Brücken gebaut, wogegen sich einige im Bau befinden. In die Kompetenz der Banatsverwaltung fallen gegenwärtig 4119.7' und aer Gemeinden 18.527.6 Kilometer Straßen. Fortgesetzt werden verschiedene Flußreguiieruflgsarbeiten, so besonders an der Mur, Drau und Sann. Ing. R u e h berichtete über die E1 e k-trifizierung Sloweniens, die rasche Fortschritte mache. Im Jahre 1937 produzierten nach seinem erschöpfenden Bericht alle SOO Kraftwerk^ Sloweniens insgesamt 294 Millionen Kilowattstunden Strom, demnach mehr als ein Drittel der Im ganzen Staate erzeugten elektrischen Energie. Die Banatskraftwerke hatten einen kleinen Rückgang in der Stromabgabe zu ver-/leichnen, da sie nicht über genügende Mengen Energie verfügen. Da das kalorische Kraftwerk in Velen je vom Staate nicht vergrößert Wird, wurde mit der Kohlenbergbaugesellschaft Trbovlje ein Vertrag abgeschlossen, der dem Banat die gesamte überschüssige Menge zusichert. Es sind noch gegen 50 Millionen Dinar notwendig, um ganz Slowenjen mit Strom zu versorgen. In der D e b a 11 e, die auch den ganzen Nachmittag in Anspruch nahm, wurden verschiedene Anregungen vorgebracht. m. Aus dem Strafhausdienst. Zum Stral^ hausaufseher wurde Josef V e r s i C er^ nannt. Der Aufseher Georg P e j i c wurde von Marlbor nach Nis versetzt. m. In der Volksuniversitfit findet heute, Freitag, um 20 Uhr ein Cankar-Abend statt. Am Vortragstisch erscheinen Prof. Dr. S1 0 d n j a k und Regisseur Cyriti D e b e V e c aus Ljubljana. m. Behn tschecho-slowaklschen Konsul Ing. Minovsky in Ljubljana fand Donnerstag nachmittags aus Anlaß der 15(). Reprise der Oper »Verkaufte Braut« von Smetana nach dem Kriege ein Empfang statt, zu dem Vertreter der öffentlichen Meinung, der Kunst, offizielle Per«iöfllich-keiten usw. geladen waren. Anwesend war auch die Sängerin Jarnjila N o v o t n a, die sich auf einer JuROSlawientoumee befindet und Fr^tag als MarÖenka in der »Verkauften Braut« als Gast auftreten wird. m. Nach Ribnlca fährt der Skifahrerautobus Samftag nachmittags um 15 Ulir vom Grajski trg. Fahrpreis 35 Dinar. Anmeldungen an Sport-Divjak, Tel. 27-12. m. Im KasifiOBaa] findet Samstag, den 18. d. ein programmreicher Faschingibend des Sportklubs »Zelezni^ar« statt, zu dem jedermann herzlichst geladen wird. m. »Jadraiic und »Nanos« vereinigt, lit der dieser Zeit stattgefundenen Jahreshauptversammlung des hiesigen Kulturvereines »J a d r a n« wurde d^r endgiltigf Beschluß gefaßt, diese Organisation mil dem Verein »N a n o s« zu vereinigen, d:: beide Vereine mehr oder weniger dieselben Ziele verfolgen. Es wurde ein besonderer Ausschuß eingesetzt, der die Fusion beider Organisationen vorzubereiten hat. Der Ausschuß hat seine Arbeiten beendet, und es wurden neue Satztmeen ausgearbeitet, die jetzt der Behörde vorgele:;t wurden. Im Sinne des erzielten Einvernehmens wird an die Spitze des neuen Vereines »Jadran-Nanos« eine neutrale Persönlichkeit treten, während die beiden bis--herigen Obmänner in der neuen Organisation die Vizeobmännerstellen beklefdi^n werden. ni. Der Juristenvereia »Pravnik« in Ljubljana hält seine festversammlung an lißlich des SOjähr'gen Gründungsjubil/i-uni& am 18. März 1. J. ab und nicht am 18. d., wie gestern irrtümlicherweise bi schtet wurde. m. Gefundene Gegenstände, im Jänner wurden bei der Stadtpolizei als »Gefunden« abgegeben: 1 Nickeluhr, 1 Pferdedecke, 1 Paar Augengläser, 1 .Aktenta- t Möglichkeiten des Szenischen, die er wie kaum ein anderer in allen ihren Subtili-täten zu erwägen und zum Ausdruck zu bringen wußte. Valo Bratina zelebrierte seine Inszienlerungen mit seltener Hingabe; seine Begabiing für Malerei gepaart mit dem feinen Sinn für die Raum-, Licht-und Bewegungsprobleme der Szene und nicht zuletzt ein zartes musikalisches Empfinden ergaben immer den Akkord, den er für seine Schöpfungen benötigte. Bratina wollte das Theater mit der gan- zen heißen Inbrunst seiner Künstlerseelc dem Publikum näher bringen. Daher seine manchmal umstrittene Tendenz, Querschnitte zu zeigen, die etwa von Sophokles bis zu dem damals in Mode gestandenen Hasenclever reichten. Wir erinnern uns noch an die Leistungen, die Bratina gemeinsam mit der verstorbenen Künstlerin. Berta BukSek beispielsweise in Schön-herrs »Es« und Hasenclevers »Jenseits« nicht nur als Darsteller, sondern auch als Regisseur und Inszenator erzielte, Leistungen, die ihm gelegentlich eines Zagreber Gastspielen von der dortigen Presso ganz außergewöhnliche Anerkennung eingebracht haben. So ist Valo Bratina, der auch in Ptuj und Celje ebenso in bejiter Erinnerung ist, in der Entwicklung des modernen slowenischen Theaters nicht mehr fortzudenken. Er wußte es schon sehr früh, daß die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht,doch seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, hät er sich mit jenem jugendlichem Optimismus bewahrt, der nur einer heiteren, Icbens-phllosophisch begründeten und schönfe-rischen Seele zu entspringen vermag. Valo Bratina darf heute wohl mit Stolz auf seine Leistungen zurückblicken in dem Bc wußtscin, Schöpfungen vollbracht zu haben, die die Zuschauer aus ihrer Wirklichkeit in dif Welt entrüclcten, die iler Kiinst leriinimer von neuem schnf Samstag, den 18. Feber 1099 5 »Mailborer ^eTttjng« l^nnmicT' fTi Solgrnfd^toere etroMnfälle KARAMBOLAOe ZWISCHEN AÜTO UND FUHRWERK. - RADFAHRER STÜRZT IN DCN ABORUND. sehe» 2 Damenhute, 1 Herrenka^pe, 1 Herrenhut, 1 Taschenuhr mit AjAInger und Fingerring, 1 Taschentuch, 1 goldenes Kreuz und 1 Paar HerrenspoiistrQinp fe. m. Fa8chingiatn9tBg Üt dal Es wird nicht viele geben, die diesen Abend noch frei haben. Wo es aber dennoch der Fall ist — unbedingt zum Faschingaabend des Sokol im Sokol-Saal (Union), wo unter dem Motto »Zauber der Boheme« eiQ lu* stiger, von allen Altagssorgen losgelöster Abend vor sich gehen wird! m. Nicht v«rgeiaea MMe: Fasdhing-dienstag die große Oala-Redoute des 1. SSK. Maribor im UnlOf»-Saal, der Clou des heurigen Faschings! * Weckeruhren von Din 39.— aufwärts bsi M. Ilgerjev sin, Juwelier, QoSpoSka 15 Verkauf auch auf TeQzahlQng ohne Preis Zuschlag. 390 m. Für »Wieda amol.. l, das Faschings kostOmfest des MSnnetiSesangvereines, welches Samstag, den 18. Februar Im Saale der »Zadruina gospodarska ban-ka« stattfindet, sind die Vorarbeiten, welche dem Saal ein buntCB und färbiges Bild verleihen sollen, auf dem Höhepunkt angelangt. Nur wenige Standen trennen uns noch und die klefne, lauschige Bar, das Tanzparkett und der leuchtende Saal werden erfttllt sein von stimmungsvoller Tanzmusik, von heiterer Laune und Frohsinn einer sich dem Faschingstrelben bereitwilligst in die Arme stürzenden Menge. Da wegen des beschränkten Raumes nur eine entsprechende Anzahl von Karten aus gegeben werden kann, die Nachfrage nach Eintrittskarten begreiflicherweise aber eine sehr lebhafte ist, so empfiehlt es dich, die Eintrittskarten noch heute im Vorverkauf bei der Firma V. Hausmaninger, Weingroßhandlung, Maribor, Can-karjeva ul. 23, zu besorgen, um am Faschingsamstag, den 18. Fet>n]ar bei »Wieda amol . . .U dabei sein zu können. m Die behördliche Ueberprfiffaiig der Kraftfahrzeuge im Bezirke Dravograd findet am 27. d. statt, und zwar in 2er-jav von 8 30 bis 9.30, in Prevaljc von 10.30 bis 11, in Dravograd von 13 bis 14 und In Marenberg von 16.30 bis 17 Mhr. m. Der Mutterkurs des Frauenverehiea, der am vorigen Dienstag eröffnet wurde, bringt auch in diesem Jahre eine interessante Vortragsreihe. Mit den aktuellen Themen setzen sich Aerzte, Pädagogen una Erzieher auseinander, die uns in anschaulicher Weise einen Einbeck in das Seelenleben des heranwachsenden Kindes geben, zugleich aber auch die Pflichten der Eltern und Erzieher aufzeigen. Die bisherigen Vorträge hielten die Aef*-te Dr S k a 1 1 c k y und Dr. L o v r e c, wahrend am nächsten Montag Frau Dr. P r i j a t e 1 i Über das Thema »Die äußcri'che Pflege des jungen Körpers u. die gesunde Kosmetik« spricht. * AmFaschlngsamstag — Faachingdiens-tag Maskenkonkurrenzen mit Tanz und Schönheitspreisen in der Velika kavama. * Hausuiiterhaltufig am Samstag, den 18. Feber abends bei Vogrinec, Kamnica. x* Der Gesan^erelii »Zar|a« in Pobreije veranstaltet am Samstag, den 18. d. M% 'm neuen ^»Sokolski dorn« !n Pobreije eine große Maskerade. Für gutes Essen und prima Weine wird gesorgt. 1402 * Hotel »Orel«. Samstag Konzert, Sonntag und Mittwoch früh saure Suppe. — Dienstag Faschinsunterhaltung. — Mittwoch traditionelle Kochkunst- und Wein-ausstellunc:, Ljutomerer Auslese. Abends Heringsschmaus. Salvator-Bier. Mäßiare Preise. 1376 * Caf^ »Rotovi«. Faschingsamstag und -Dienstagf .großer Faschlngsrummel. Verlängerte Sr)err8tundc. Dekoration. Sthn-mungsmusfk. 1309 m. Unfälle. Der 14jährige Johann Je-z e rnik fiel derart unglücklich auf einen NaRel, daß sich ihm dieser oberhalb des rechten Auges in die Schädeldecke einbohrte. — In Hoce wurde der SOjährige Tischler Franz Sc r doner von'einem abprallenden Stück Eisen am l'nken Bein getroffen, wobei er schwere Quetschungen davontnig. — Der in den Staatsbahn-werkstätien beschäftlpjtc 30ifilinge Cisen-circher Emil W .'i ^ n f r wurde während der Arbeit an der Drehbank von einer In der Ptnj&ka cesta trug sich gestern mittags ein folgenschwerer Unfall zu. Im Augenblick, als der 20jährige Viehtreib£T Franz StramSak aus DogoSe mit einem Pferdegespann, von Razvanje kommend, die Straße überquerte, kam ein Personenauto vorbei. Obwohl der Wagenlenker sofort stoppte, war der Zusammenprall unvermeidlich. Der Wagen, auf dem sich dne Partie Schweine befand, wurde samt den Pferden In den Graben geschleudert. StramSak kam hiebei unter den Wagen und blieb mit mehreren Rippenbrüchen und schweren inneren Verletzungen bewußtlos liegen. Auch sein Mitfahrer, der löjährlge Stanislaus Weber aus Slov. BI-strica, Ober dessen Beine die Räder hin- weggingen, trug Knochenbrttche und sonstige Verletzungen davon. Beide wurden unverzüglich ins Krankenhaus nach Maribor überführt. Ein zweiter Straßenunfall trug sich gestern knapp oberhalb der DraubrQcke In Vuhred zu. Als der 32jährige Schuhma-chermelster Julius N e m e c aus Martn-berg die stelle Zufahrtsstraße zur Brücke mit seinem Rad hinabfuhr, versagte plötzlich die Bremse. Nemec wurde in voller Fahrt Über die Straßenböschung geschleudert und stürzte sieben Meter tief In den Abgrund, wo er mit gebrochenem Arm und Schlüsselbein sowie mehreren eingedrückten Rippen bewußtlos liegen blieb. Nemec mußte ins Spital geschafft werden. HUuilotet lUeaiet REPERTOIRE. Freitag, 17. Feber: Geschlossen. Samstag, 18. Feber um 20 Uhr: »Die SchachfMrtie«. Uraufführung. Könstler-jubiläum Valo Bratinas. Ab. B. Sonntag, 19. Feber um 15 Uhr: »Alles zum ^herz«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Matura«. Ermäßigte Prelec. ^olf^uniöerfttät Freitag, 17. d. C a n k a r a b e n d. (Dr. Slodnjak und Cyrill D«beveo aus Linh-Ijana). XottrMktc Burg-Tonkino. Franziska Gaal und Friedrich March in dem deutsch-sprachigen amerikanischen Revolutionsfilm »Bu-kanlr«. Ein buntbewegter Abenteurerfilm aus Amerikas Befreiungskämpfen. Regie von Cecil B. De Mille. — Es folgt der deutsche Revue-Großfilm »Es leuchteo die Sterne...« mit den berühmtesten Filmkünstlem Deutschlands. — In Vorbereitung Gibraltar«. Esplanade-Tonkino. Luis Trenkers neueste Schöpfung »Liebesbriefe aus dem Engadln«. Der einzige und beste Luis-Trenker-Berg- und Sportfilm des Jahre5. Außer Luis Trenker wirken noch Karla Rust und Paul Heidemann mit. Ein lustiger Wintersport- und Liebesfilm mit unzähligen heiteren Einfällen und wunderschönen Naturaufnahmen. — Es folgt der sensationelle FarbenfMm »Schönheit und Mode«. Burg-Tonk*no. Bis einschließlich Donnerstag wird der beste Harry Baur-Film des Jahres »Pariscc gezeigt. Ein Spitzenfilm, der für jedermann ein Erlebnis bedeutet. — Ab Freitag folgt der Paramount-Großfilm »Bukanir« mit Franziska Gaal und Frederic March. Ein Meisterwerk Cecil B. De Miltes. — In Vorbereitung; leuchten die Sterne...« Unlori-Tonkino. Heute, Freitag, letzter Tag: »Der Sturm« nach dem gleichnamigen Theaterstück von Henry Bernstein. In den Hauptrollen Charles Boycr und Gaby Morles. — Es fol^t der berühmteste Annabella-Filni »Die Festung des Schweigonfi<'. Tonidno Pobrezje. Am IH. und 19. Feber die Schlageroperette »Roxi« oder »3:1 für die Liet)«^. Lachsalven! 3l|»otT»eTennatf»tö1en'» Bis zum 17. Februar versehen di» Mohren-Apotheke (Mag. pharm. Maver") in der Gosposka ulica, Tel. 28-62, und die Schutzengel-Apotheke (Mag. pharm. Vau-pot) in der .Aleksandrova cesta 33, Tel. 22-13, den Nachtdienst. Samstag, 18. Feber. Ljubijana; 12 Platten, 17 Kinderstimdo 18 RO, 18.40 Briefkasten, 19.30 Nationalvortrag, 20.30 Buntei" Faschingsabend. Beograd: 18.15 Platten, 20.30 Volkslieder, 21 Konzert. — Beromünster: Ländlermusik, 20..35 Bunter Abend. •— Wien: 12 Konzert, 14.10 Platten, Wunschkonzert, 10 Platten, 10.30 Au5 Zakopane, 20.10 Tanzabend. — Berlini 18 Heitere Weisen, 10 Ital. Operninusik» 20.10 Blasmusik. — Breslau: 18.30 Au:^ Zakopane, 20.10 Konzert, — Leipzig: 18.45 Tanzmusik, 20.10 Skifahrerstunde^ 21—24 Funkbai 1. — München: Ift.l.'i Tanzmusik, 1R.45 Faschingsliedrr, 20.10 Faschingsabend. Budapest: 10,30 Volkt>' lieder. 21.30 Konzert. — London: 10.45 Konzert. 20.30 Lustspiel. — MaMantd 10.30 »Carmen«, Oper von Bizot. — Romt 10.30 Konzert, 21 Hunter Abend, — Pa* ris: 20 Hörspiel, 20,30 Sinfon ekonzert» Prag: 10.25 Fnschingsfest, 21.30 Musik von Ju1.15 I c cfiti« Mut^ik. - Sh•al^ bürg: 10.30 Plfttten, IIOJISO Volksmusik. Elsenstange zu Boden geschleudert und erlitt hiebei schwere Innere Verletzungen. — Die Verletzten wurden Ins Krankenhaus überführt. m. RaofafibeifBll im Stadtientrani. In der Preiemova ulica entriß gestern bei Einbruch der Dunkelheit ein jüngerer Mann der Ingenieursgattin Fanny D 01 i n-i^ek die Handtasche und flüchtete gegen den Stadtpark. In der Tasche befanden sich 300 Dinar Bargeld und die Eisenbahn-Icgitimatlon. m. GroBer Oekidiebatalil. Dem Geschäftsreisenden I. P. kam aus der Wohnung ein Barbetrag von 4600 Dinar abhanden. m. Das entwendete Motorrad aufgefunden. Wie bereits gemeldet, wurde dem Arbeiter Anton Magdalenc in Studen-c! ein Motorrad entwendet. Die Maschine wurde in Selnica a. Dr. vorgefunden. Aus Kfnf p. TfManK. In der Magdalenakirche in Maribor wurde die Private Frl. Hansi S e i f r i e d mit Herrn Hans T 0 m a-s c h i t z, Angestellten der Firma Paul Pirich in Ptuj, getraut. Als Zeugen fungierten die Herren Franz N e d o g jun. und J. H u m a aus Marlbor. Unsere herz liebsten Glückwünsche!. p. Unfatlflchronik. Die 10jährige Besitzerstochter Katharma H 0 r v a t aus Sa-kuSak erlitt beim Spiel e'nen Sturz und zog sich einen Beinbruch zu. — Der 70-jährige Besitzer Johann T a s n e r aus Grajengüak erlitt im Weingarten eine erhebliche Verletzung am rechten Arm. —-Beide Verletzten wurden ins Krankenhaus nach Ptuj überführt. p. Kfaio ptuj. Samstag, den 18. u. Sonntag, den 19. d. läuft der schöne Film »Am'go« mit Lawrence TIbbet in der Hauptrolle über die Leinwand. Außerdem Fox-Wochenechau und ein Kulturfilm. Aus deUe c. Aüca bereit rar Wettumsegelung. Das »Narrenechlff« des deutschen Männer-gesangverelns in Celje, das am 18. Feber in See sticht, verspricht viele lustige Uber-raschungen. Im Hotel Skobeme sind viele Hände dabei, zahllose lustige Einfälle in die Tat, das heißt In beschwingte Schiffsräume umzusetzen. Es spricht alles dafür, daß die Weltumsegelung viel Anlaß zu befreiendem Lachen geben wird. Der Männergesangverein will erreichen, daß die »Lustige Seefahrt« einer der wirklichen Höhepunkte des Faschings in Slowenien wird. Die Ronny-Jazz und ein Harmonikakünster aus Ljubijana werden zur Erhöhung der Faschingslust beitragen. An der Bereitwilligkeit der »Seefahrer«, freudig mitzumachen, wenn's etwas Lusfti-ges zu sehen gibt, wird diesmal nicht '.u zweifeln sein. Das Schiff wird sich Punkt 21 Uhr in Bewegunig setzen. c. Kino Metropol. Von Freitag bis Montag leuchtet im Metropolkino das »Nordlicht«, f in packender Ufa-Film, der uns ins sagenumsponnene Nordland führt mit seiner geheimnisvollen Himmcls^erscJieinung des Nordllchtb. In den Hauptrüllt?n Hilde Sessak, Ferdinand Marian, Rene Deigten und Fritz Kampers. In deutscher Sprache. c. Kino Union. Von Freitag bis Sonntag »Saffia«, ein Großfilm nach dem Roman von Jean Vignaud. Die Handlung beginnt, in den engen Gassen von Sfax und zeigt uns das bunte und wechselvolle Leben des Orients. In der Titelrolle Viviane Romance. c. Jai.'tesversanmilting. Sonntag, den 26. d. hält im hiesigen Hotel »Europa« die ;>Vtrcinigung der elektrotechnischen Gewerbe in Slowenien« ihre Jahresver-sammlun;^ ab. Beginn um 9 Uhr vormittags. c. Vom Schachklub. Der Schachklub Cc'lje ruft seine Mitglieder für heute, Frei tag, zur Jahresversammlung zusammen, ßjgnn um halb 20 Uhr im Hotel »Europa«. Erscheinen Pflicht! 4liS UtUuükA pü. Ludwig Varl f. Aus Ljubijana kommt die traurige Nachricht, daß im dortigen Krankenhaus der hiesige Lehrer Herr Ludwig Varl im schönsten Mannesalter von 53 Jahren gestorben ist Als ganz junger Lehrer kam der Verstorbene zu uns nach Poljäane und wirkte an der hiesigen Volksschule bis zum vorigen Jahre, als er krankheitshalber beurlaubt wurde, um auf seinem Besitz in "Oplotni-ca bei Slov. Konjice seinen Krankenurlaub zu verbringen. In letzter Zeit suchte er zuerst Hellung ifH Spital in Maribor und sodann im Krankenhaus von Ljubijana. Doch gegen d'e tückische Krankheit (Arterienverkalkung) war die ganze ärzt liehe Kunst vergebens. Nachdem man ihm zuerst zwei Zehen und sodann den Fuß amputiert hatte, konnte der Krankheit trotzdem nicht E'nhalt getan werden Der Verstorbene erfreute sich allgemeiner Wertschätzung; wir alle werden ihn sehr schwer vermissen. Friede se'ner Asche! Der schwergeprüften Gattin unser innigstes Beileid! Häuptz'ehuna der st^atl. Klassenlotterie 5« Ti^ der Hauptziehung. (16. d.) Din 80.000.—: 930 IR237 6486f» Uta 40.000.—: 73790 Dhi 25.000.—: 5082 Din 20.000.—: 10655 2111H 62583 Din 15.000.—: 52606 7653:^ ülfl 12X00.—: 33944 Din 10.000.—: 861 5169 15152 22922 38115 47410 50:^2 60638 62492 Din 8000.--: 1198 11597 15239 18008 30132 31567 35«ts:^ 37941 38733 48469 53313 Din 6000.—: 3450 9786 15167 18278 22652 32886 34279 42880 53378 .53658 65659 66299 71142 89025 Din 5000.—: 1360 1475 12969 15091 16043 18301 22948 43461 38517 43741 44644 45837 50424 61144 70449 73866 76526 88781 95654 Din 3000.—: :07 4295 5454 7938 11329 2358ti 26596 38173 40922 41650 41854 42261 44245 44483 45322 49007 59727 60622 64406 70519 80863 86761 87157 99774. (Ohne Gewähr.) Bankgeschäft Bezjak, Maribor, Gosposka 91063. ulica 25 (Tel. 20-97). Bevollmächtigte Hauptkollektur der Staataklaseenlotterle. Heller Hopfl PfaUtiscIiei Sinn! Inserieren bringt Oewinni >Marfbofef Zettnns« Nummer 40 Samstag, den 18. Feber 1939 ^ikD Sport flafjifdDe ^om&ination an S)(utf(Dlanö auf die technischen Übungen spezialisieren. KotI.0 ger, darunter die jugoslawischen Vertre- Kiancnik fiel der 29. PUtz zu. ^ Meter und Dritter Victor Clock mit 49 ter Gregor K1 a n n i k und Edo Be vc,' Die E rge b n i s s c in der kia»Kovarct« benannt wurde. : »Avenue Suzanne Lenglen«. Der Weg, 4«r an den Platz des Lawn-Tenni.s-Klubs Nizza anschließt, wurde »Avenue Su-:.'inne Lenr^len« beiidUnt. Dort hat die ver-ftorbine WcHmeisterin ihre Jugend ver-i>rncht. : Die bestbezahlt«n S])ieldf Argentiniens. Die argentinischen Fußballer sind. ausgezeichnet bezahlt. Den höchsten Ge-* /»alt beziehen die Spieler Peuelle und Co-* lazze von Indepediente. Das Jahresein4 iiommen des ersteren beträgt nahezu] 200.000 Dinar. ' : Petrone als Spielerlieferant Der allt/ In Anwesenheit Adolf Hitlers lief in Hamburg von der Werft Blohm & Voß Auswahlspieler Uru'^uays Petrone trifft am j Deutschlands größtes Schlachtschiff von 35.000 Tonnen vom Stapel. Das Schifi 28 d M, in Italieft ein lind darjte w,ohl von er^ie^t den Namen des K|nzlers des Zwe ien Deutschen Reiches »Bismarck«. Unser /airtreicli«! erwartet wer(fen,lBM aelgt das nddiUcc ScUacUMWff bti« Abfkitefl von «ka UaiUiicu. .. . |: • \ . ' : •'. f ' V * '' '* •stattfinden, während der dritte Gegner noch unbekannt ist. : Die jugoslawische Tischtennismeistcr ^haft im Einzelwettbewerb gelangt am 19. d. in Zagreb zur Durchführung. : Zagreb und SpHt werden am 26. d. n Zagreb einen Fußballstädtekampf bestreiten. Das Revanchesp.el findet am 9. Juli in Split statt. : In Vara2din trägt am 19. d. die Auswahl der ersten Klasse des Zagreber Unterverbandes ein Match gegen die dortige :^Slavija« aus. : Die Eislaut-Weltmeisterschaften für Männer und Paare kommen vom 17, bis 19. d. in Budapest zur Entsche'dung. : Im Tennisstädtekampf Beograd—Budapest, der vom 17. bis 19. d. In Beograd stattfindet, spielen am ersten Tage Szi-geti gegen Radovanovic und Gabory gegen PunCec. : Zum x-tenmal — der »alte« Vallan-grud. Die norwegischen Schnellaufmeisterschaften wurden in Oslo durchgerührt und endeten mit dem Siege des vielerprobten Olympiasiegers War Vall.^n-grud. Sijtinifdic $errUdi« feiten Ein Blick in die Totenkapelle des Vatikan. Von Dr. Lenore Kühn. Als die sterbliche Hülle von Papst Pius XI. nach altem Brauch in feierlicher Prozession durch die Säle des neuen und alten Vatikans in die Sixtinische Kapelle gebracht wurde, bevor sie zur öffentlichen Aufbahrung in die Peterskirche gelangte, umgab den Toten ein Raum, der an ehrwürdigen Erinnerungen und Kunstbedeutung kaum von einem anderen Übertroffen wird, birgt er doch die bedeutendsten malerischen Werke Michelangelos, die, in nur vier Jahren, von 1508 bis 1512 vollendet, sich in diesem verhältnismäßig kleinen, langgestreckten Saal von 40 Meter Länge und nur 14 Meter Breite dem Beobachter darstellen. Jahre voll heißester Mühe umspannen diese Arbeit. Die Ausführung der berühm ten Deckengemälde und Gewölbezwickel bedeutet schon rein körperlich eine ungeheure Strapaze, die noch heute der Beschauer der Gemälde nachempfindet, wenn er mit Hilfe des Spiegels mit nach aufwärts gerichtetem Kopf, oder fast besser auf dem Rücken liegend auf einer der Bänke, den großartigen Zug der Gestalten von Propheten und Sibyllen bewundern will. Erst recht mühsam ist das Studium der 9 großen Bilder der Mitteldecke, da der Raum außerordentlich hoch ist. Jene berühmten Schöpfungsbilder ~ Gottvater, mit großartiger hervorrufender Schöpfungsgebärde, der das Licht von der Finsternis scheidet oder Sonne und Mond erschafft, oder auch Eva, die noch fast taumelnd und anbetend aus der Seite des schlafenden Adams ersteht oder der Sündenfall. bei dem die Schlange einen weiblichen Kopf trägt — alle diese Meisterwerke sind eigentlich nur bei vorherigem Studium der Einzelheiten (durch die viel verbreiteten Fotografien) an Ort und Stelle wirklich zu erfassen. Am berühmtesten sind die Gestalten der Propheten und Sibyllen, die Michelangelo in der Sixtina schuf; auch Raffaels Darstellungen des gleichen Gegenstandes können sich gegenüber der Wucht Michel angelos nicht halten. Die Delphische Sibylle mit den dunklen aufblitzenden Augen und einer Schriftrolle in der Hand und die Ibysche Sibylle, die mit charakteristisch michelangelesker Drehung des Körper einen Riesenfolianten ergreift, sind die berühmtesten. Aber auch die als Greisin gefaßte Persische und Cuniäischc Sibylle (von Cumä bei Neapel) und die ernste Erythräische Sibylle sind großartig und schön. Der trauernde Prophet Jeremias mit lang wallendem Bart, der tiefsinnig schreibende Daniel und der temperamentvolle Prophet Jonas sind besonders bekannt und beliebt geworden, dazu kom men noch die bedeutenden Gestalten dei' sockeltragenden Sklaven in der Schein-architektur. Um diese Sixtinischen Gewöl-be-Deckcnnialerei und Gestalten der Ge-wölbezirkel — wirklich durchzustudieren, braucht man mehr als einen Tn?*. Es werden me«»f nur die bekanntesten der erstG- Samstag, den 18. Feber 193d 7 >Marifoorer Zeitung« Nummer 40 !}lational&anr unO OIuBendanöri SINNGEMASSE ZUSAMMENARBEIT UND AUSRICHTUNO DER JUGOSLAWISCHEN AMTLICHEN STELLEN AUF DEM GEBIETE DER AUSSENHANDELS- POUTIK Dieser Tage fand im Kabinett des neuen Ministers für Handel und Industrie, Jevrem T o m i c, eine Besprechung statt, nn der folgende führenden Persönlichkeiten unserer Wirtschaft teilnahmen: Dr. M. R a d 0 s a V I j e V i <5, Gouverneur der Nationalbank, Edo M a r k o v i —102,50, Siebener 152,50—162t50, Siebeneinhalb 120—125, Achter 110—112,50, Syrmier und slawo-nisches: Ogg und Og 237,50-247,50, Zweier 217,50—227,50. Fünfer 197,50— 207,50, Sechser 177,50—18730, Sieben er 147,50—157,50 Siebeinhalb 120—125, .Achter 110—112,50. Kleie in juteaäclcen: BacJfe eri<btrforaunq mU ^aDrungumitteln in 6er 30e'i( Wien, 16. Feber. D^ Institut für Konjunkturforschung veröffentlicht eine Untersuchung über den prozentualen Grad der Selbstversorgung mit Lebensmitteln m der Weit. len berücksichtigt, obwohl sonstige wunderbare Schönhelten dort oben in der Höhe des Saales thronen. Die Schmalseite der Sixtinischen Kapelle mit dem Altar nimmt das gewaltige :>Jüngste GerichtGazeta Basarabieic: meldet, daß es nach vielen Versuchen gelungen ist, d'e Banane und die Erdnuß in der Provinz Bessarabien zu akÜmntisieren. Die Erdnüsse werden einerseits einen Te'l der diesbezüglichen Einfuhr über-machen und andererseits einen neuen Rohstoff zur (X'winnung von Pftan zenöl liefern., Die Bananen haben zwar 4K)tli niyht ganz 'dieselben "tigenschiften Neues archäologisches Arbeitsfeld. In dem an Altertumsschätzen reichen italienischen Libyen erweisen sich die östlichen Prov'nzen Benghasi und Derna als besonders ergiebig. Dort liegt Cyrent' (nach ihr wird auch der ganze Landstrich Cyrenaika genannt), die schon die schön-ne Venus von Cyrene hergab, und femer d'e Stadt Ptoleniais. In diesen beiden italienischen Pr<»vinzen entfaltet man jetzt eine eifrige Ausgräbertäti^^keit: Griechische. hellen'stische und römische Stätten sind bereits ausfindig gemacht worden, zum Teil auch bei der Anlegung von neuen Siedlungsdörfern im Djet>el-Gebirge oder bei Barka. Man kann von Ostl byen noch viele archäologische F^nt-decUungen erwarten. Ein teurer KuW. Rum, 16. F«ber, Der 25jährige Nicola Campitelli aus der Ortschaft St. Emaniö wurde von einem hiesigen Gericht zu einer Geldstrafe von 1000 Lire verurteilt, weil er sein Liebchen, die 16jährigc Tochter eines reichen Grundbesitzers, Guistino Rossati, geküßt hatte, obwohl diese damit einverstanden war. Gegen diesen Kuß protestierte bloß der Vater des Mädchens, der Campitelli als Schwiegersohn ablehnte. Das Lieliespaar gab aber das Spiel noch lange nicht verloren und beschloß, den widerspenstigen Vater durch einen kühnen Handstreich zu überrumpeln. Campitelli drang in .\bwesenheit des Vaters in das Haus der Geliebten ein und küßte diese vor allen Leuten. Der Vater lief in seiner Wut zum Kadi, der den Sündsr *u einer Geldstrafe Ton 1000 Lire venirttilte. Ob damit der Lieln^srotnan /u Knde wird nieht gesagt. »Marfborer Zeitung« Ntunmer 40 8 Samstag, den 18. Peber 1939 BütkßtukCM b. »Qlaanlk Pritnorske banovliiec. Die-w reich illustrierte Monatsschrift befaßt sich mit aktuellen Problemen des Küstenlandes. Etn besondere« Augenmerk wird dem Fremdenverkehr zugewendet, dessen reicJic Entfaltungsmöglichkeiten in einigen aktuellen Artikeln aufgezeigt werden. Die Schrlftleitung und die Verwaltung dieser schönen Revue befinden sich in Split, Sibenftka 1. b. »Vesnik«, Bergsportliches, touristisches Informat'onsblatt des Bergsteigervereines »FruSka gora«, Novl Sad, Kra-Ija Aleksandra 21. Aktualitäten aus allen Ländern, Arbeitsprogramm des Vereines, Organisationsfragen usw. b. »RadafSki l Topoinifid vefifiik«, Organ der gesamten Bergbau- und Hüttenindustrie Jugoslawiens, Beograd, Post- |fach 189. In der Nummer 34 veröffentlicht Ing. Tibold (Sarajevo) einen aufschKiß-reichen Artikel über das Bergbauwesen in Bosnien und in der Herzegowina. Dr. PetkoviC setzt seinen Beitrag über die Möglichkeit neuer Erzlager in Jugoslawien fort. Es folgen eine Reihe interessanter und bedeutsamer Artikel. b. 7>0radska opana«, Fachzeitschrift des Städteverbandes des Königreiches Ju gosiawien. Zagreb, MatoSeva ul. 9. L Lipp (Ljubijana) schreibt über die Organisation der kommunalen Wirtschaftsun-temehmungen, Dr. Bogdanoviö (Zagreb) beschäftigt sich mit dem' städtischen Organ isationsstatut usw. b. »Der Bergsteiger.« Deutsche Monatsschrift für Bergsteigen, Wandern und Schi laufen. Herausgegeben vom Deutschen Alpenverein. Hauptschriftleiter Jos. Jul. Schätz. Alpenverlag F. Bruckmann OK. u. Holzhausen, München-Wien. m Achlmif I I DIE Für d«.F«dd.g WroiGWICHEM SerpentiflM. Kmeln« Konfetti billigst bei Felix Novak-Qosposka ul. 9. 1351 Am Sonntas und Dienstag wird ein großer Andranc auf Triester FaschiiMtskrapfea in der Bäckerei Cebokli« Qlavni trg sein. Damit Sie rascher b^ient werden, vergessen Sie nicht, ein Körbchen oder einen Teller mitzubfingen. 1411 2ii yttkoufu^ WelBer Ktichenkasten und Patentkohlenkiste zu verkaufen. Melzer» CoT>ova 5. 1403 Sehmerzerfült geben wir die traurige Nachricht, daß uns unser geliebter Catle, Bruder» Onket und Schwager, Herr 1435 ! Ludw'g Varl Ulirer and Realitätenbesitzer am 16. d. M. um Vi6 Uhr früh, nach langem, schweren Leiden, versehen mit den Tröstungen der hl. Religion, Im Alter von M Jahren für Immer verlassen hat. Die sterbliche HOlIe des teuren Heimgegangenen wird Freitag, den 17. d. M. aus Ljubijana nach Polj6ane überführt, wo Samstag, den 18. d. M. um 16 Uhr vom Trauerhause aus die Beisetzung am Pfarrfriedhofe erfolgt. Die hl, Messe für das Seelenheil des Dahingeschiedenen wird Montag, den 20. d. M. um 7 Uhr früh in d^r Pfarrkirche in PoljCane und Cadram gelesen werden. Potltene, Oplotnka, llarlbor, Bltolj, den 17. Februar 1939. Die tieftrauernden: Paula, Gattin; Anton und Max, Söhne, sowie die übrigen Verwandten. biU'fet 44.7 Selchfleisch Eduard Wellil SIrossaafflficva f. Staiid 2ll ¥i0HiStltk Eleg.. sep. Zimmer mit Bad an besseren Herrn zu verge-l>en beim Park. Adr. Verw. 13% Hübsches sonniges Zimmer nnr an feinen Herrn zu vermieten. Tattenbachova 18-1, Rojko. 13B2 Oiitkt iUlttk Gesucht wird für Dubrovnik selbständ.f vollkomm, verläßlicher Monteur mit längerer Praxis in Wasserins alla-tion. Kanalisations- und vor allem Zentralheizungsarbeiten. Periekte Schweißkennt-nisso erforfierlich. Eigenhändig geschriebene Anbote mit Angabe der Lohnforderungen an die Verw. unter »InStala-ciiska radnja«. 1356 Gesucht wird für eine größere Autoreparaturwerks ätte Mechaniker, welcher auch In Dreh- und Schweißarbeiten vollkommen bewandert ist. Schriftl. Offerte unter »Dauer Posten 1939« an die Verw. 1368_ Jüngere selbständige Verkäuferin, in der deutschen Sprache perfekt, wird per 15. März gesucht. Offerte m. Lichtbild und genauen Angaben der bisherigen Stellen a. die Verw. unt. »Sympathisch und tüchtig«. 1408 Wenn Sie einen ADLBR lehren • erleben Sie eine yoUkommenere Art dei AulomobiU - Madi«! 8i« eine hrobtfahril £s laden Sie einl 110 Joalp Adtmevl^ Maril>«r tvtti H* itrada» Lfabl|«iM Hfltllffrf Streng sep. möbl. Zimmer f. einen soliden Herrn bis 1. März gesucht. Briefe unter »Solider Herr« an die Verw, 1362 Eröffnunflsanzelge. Beehre mich, dem P, T. Publikum höfl. anzuzeigen, daß ich mit 18. 4. M. das GAS1HAUS „TRiaLAV (Voller) In KoSakt übernommen habe. Den geehrten Gästen stehen kalte und warme Speisen sowie erstklassige Getränke jederzeit zur Verfügung. 1363 Jeden Sonn- und Feiertag Konzert. Um zahlreichen Zuspruch bittet die Gastwirtin Joteflne lt«lnberger Roman von 40 Hans Hiffthammer Hand in Hand Urheber.Reehttachuta dureh f & M I Vertan Oskar N'e^ater. Werdau | ^ 9|^ | »Na, schön, ich komme, Stuppsk igartens, um den Freund zu begrüßen. Er »Das wollte ich dir auch geraten ha-bcn.< Uorenz legte nachdenklich den Hörer auf. War es nicht trotz allem eine Sinnlosigkeit, sich in seinem jetzigen Zustand dem Freunde vorzustellen? Oder war es Schicksal, daß er heute Arnos Buch gesehen hatte? Gerado in. dem Augenblick, als er an der Zweckmäßigkeit seines Tuns zu zweifeln be-''^ gönnen hatte? Ach was. er wird ein paar Stunden init Arno zusammen sein, es wird sich ja zeigen, wie der Freund sich zu den Tatsachen stellte. Schlimmstenfalls sagte man sich höflich Lebewohl und war um eine Erfahrung reicher. Er bedankte sich bei dem beflissenen Jüngling, zahlte und vor Tieß den Laden. Der Vorarbeiter rümpfte bedenklich die Nase, als er hörte, daß Burmester für den Rest des Tages Urlaub haben wollte. »Meinetwegen I« brummte er schließlich, »Aber lassen Sie solche Extrawürste.] nicht zur Gewohnheit werden!« »Nee, nee, wird nicht wieder vorkommen!« beteuerte Lorenz und eilte auf eine leere Taxe zu, die gerade vofbeifah-fen wollte. Der Chauffeur machte ein zweifehides Gesicht. Als Jedoch Lorenz mit ziemlich fcoheitsvoller Stimme das Fahrziel nannte und einstieg, behielt er seine spötti-iche Bemerkung für sich und gab Gas. — Wahrhaftig, über der Tür von Arno MelSners sehr geschmackroll und im neu rsten Stil erbautem Landhaus prangte ein farbenprächtiges Schild: »iierzlich villkommenk verzog ke^ne Miene, als er den Mann sah, der aus dem haltenden Auto stieg. Er schien das bedenkliche, ja geradezu unbegreifliche Aussehen Burmesters überhaupt nicht zu bemerken. »Lorenz!« rief er, während er ihm die dargereichte Hand beinahe zerquetschte. »Das ist eine Überraschung! Ich freue mich riesig, kann ich dir sagen. Komm, begeben wir uns ins Innere! Ich habe schon ein paar Flaschen kaltgestellt.« »Stupps! Auch ich freue mich. Mein Gott, wie lange haben wir uns wohl schon nicht mehr gesehen?« »Ja, das Ist eine Weile her!« Sie waren ins Haus getreten. Die Diele war mit dem gleichen erlesenen Geschmack ausgestattet, den schon das Äußere des Hauses verraten hatte. Am Fuße der Treppe blieb Arno stehen und legte seinen Arm auf die Schul-tcr des Freundes, »Gleich einmal etwas Grundsätzliches, Lorenz! Es ist mir sau-wurscht, in welchem Zustand du mir Gesellschaft leistest. Hab schon manchen geleckten Hanswursten ertragen müssen, bei dessen Anblick mich — mit Verlaub — das Kotzen ankam. Aber wenn du dich vielleicht als sogenannter Gentleman woWer fühlen solltest, dann will ich dir gerne zuerst einmal das Badezimmer zeigen. Nebenan ist der Ankleideraum. Da wir ziemlich gleiche Figur haben, kannst du dich mit frischer Wäsche und mit einem Anzug von mir bedienen.« »Ich muß dir gestehen, Stupps, daß ich diesen Vorschlag sehr gerne annehme. Wenn ich mich auch meiner Arbeit nicht im geringsten schäme, so muß ich Arne stand seHjßt aa der Tör des Vor-'doch zug5)en, daß ein sauberer Kragen und ein gesitteter Anzug etwas für sich hat.« »Sehr gut, Lorenz! Erledigen wir also erst einmal die kleine Verwaiidlung!« Es war aber eine sehr große Verwandlung, die mit Lorenz vor sich gegangen war. als er eine halbe Stunde später seinem Jugendfreunde auf die gedeckte Terrasse an der Rückseite des Hauses folgte. Er war frisch rasiert, trug einen hellgrauen Anzug, braune Halbschuhe und war vom Kopf bis zur Sohle ein äußerst wohlansehlicher junger Mann. Aus dem Arbeiter Burmester war wieder der Arzt Dr. Burmester geworden. »Alle Achtung!« sagte Stupps. »Du wirst es mir nicht übelnehmen, wenn ich dir gestehe, daß du mir so besser gefällst.« Er rief einen Namen, und gleich darauf erschien eine Frau In weißer Schürze, »Wie wäre es mit dem Mittagessen, Frau Reschke? Hoffentlich blamieren Sie mich nicht! Mein Freund, Doktor Burmester, ist nämlich ein außerordentlicher Feinschmecker. — Frau Reschke ist mein Hausdrache, Lorenz! Und sie bildet sich ein, daß nicht einmal das »Adlon« eine tüchtigere Köchin aufzuweisen hat.« Inzwischen hatte ein junges, blondhaariges Ding mit einer Stupsnase den Wein serviert. Sie machte vor Lorenz einen höf liehen Knicks und guckte ihn aus blin-kernden Augen in heimlich. Neugierde an. »Du hast ja einen hübschen Harem beisammen!« lachte Lorenz, als die Kleine sich entfernt hatte. »Es wäre an der Zeit, daß du dich nach einer Frau ums'ehst.« »Gut gebrüllt! Geh du nur erst mit gutem Beispiel voran!« »Hm, ja, da hast du recht!« entgegnete Lorenz. Irgend etwas hielt ihn zurück, dem Freund von Marlene zu erzählen. »Also — nun sag mal, was das alles zu bedeuten hat. Ein Doktor med. als Straßenarbeiter — das könnte Ich mir allenfalls in meinen Romanen leisten. wenn — »Aber In Wirklichkeit wirkt es wie ein geschmackloser Witz, nicht wahr? Eigentlich solltest du als Schriftsteller wissen, daß das Leben sehr reich ist an geschmacklosen Witzen.« »Mein Lieber, immer noch besser, als wenn es ganz ohne Witz wäre.« »Immerhin ein Trost! Nun, was mein Schicksal betrifft, so ist es mit wenigen Worten erzählt: Nach Beendigung einer etwa einjährigen klonischen Tätigkeit machte Ich wiederholte Versuche, eine Privatpraxis zu eröffnen. Da sich aber niemand finden wollte, um se nen Korpus von mir reparieren zu lassen, habe ich mich zur Abwechslung auf die Reparatur von Straßen verlegt. Mit ein wen g Phan tasie lassen sich sogar berufliche Zusammenhänge feststellen.« ' »Ich sehe zu meiner Freude, daß du die Sache von der humorvollen Seite zu nehmen verstehst.« Lorenz sog nachdenklich an seiner Zigarette. »Es ist dir einz g: AusAPg, um nicht verrückt zu werden.« »Das kann ich mir vorstellen!« entgegnete Arno Meißner ernst. »Ich schäme micht fast dir zu erzählen, wie sich mein Schiksal gestaltete. Daß ich damals als neugebackener Schneiderlehrling me nem Alten durch die Binsen ging, weißt du ja wohl.^ Heute denke ich ja über manche Dinge anders. Glaube nicht, Lorenz, daß ich m'ch in meiner Haut besonders wohl fühle! Ist das rechtschaffene Arbeit, was man hier tut? Nein! Wenn man etwas Ernsthaftes, Wertvolles zu sagen hätte, wenn man begnadet wäre zu wahrhafter dichterischer Gestaltung, das wäre etwas anderes, das müßte schön sein, eine beglückende Arbeit, — Aber das hier? Ner-venk'tzelnden Blödsinn Zusammenschmie ren, den Leuten einen blauen Dunst vormachen — ach, geh zu! Manchmal möchte ich den ganzen Krempel in die Ecke schmeißen und zur Spitzhacke greifen.« Gbdredakltar ood iCnr die BedakUon yerantwortlicli: UDO KAS -i wörtlich: UDO KASPAR. — Druck der nMarihorska tlskarna" In Maribor. Für den Htrausgeber und den Druck veraniwortti«^ D^klor STAWKÖ DRTtfLA, Bdde wohnhaft In