^l.248. Dienstag, 28. Ottubcr l»02. 121. IahiM». Nbacher Zeitung. ^»«?h,N"^ Postvrrsenbuug: ganzjährig 3N «. hlllbiühng ,5«. Im ll°n<°l: „an^ Inleintl b!« .? ^'>^ 3>>l bis ^.>!>eN»»g !»« Hnu« «anzjiiyrlg 8 «. - Inscrllonencbühr: Für llri-'t -^ " '" 4 Zeilen 50 K. griik'rr prr Zeile 12 k; liei üsleren Wiederholungen per Zeile N li. Die «Lllibachri Zeilling» erschein! lüalich, mit ?lll«nllhmt der Loim und Feierlaqe Die Ndminlftl«tlo» befinde! sich »ongsshplclh Nr, «, die Mtbnttion Dalmalin - Gasse Nr. K Tprechsnmdcn der uifdnluun vri, « bi« w Uhl dl>lmittal!ü. Unsranlierle ^rir!e werden nicht angenoniuien, Mannsfriple nicht zurückstellt.^ ^ Mi.N°w!lbcl H,«falscher Zeitung. »>> v,. , . ^ " " " "leratious « Vrdinssun « eu bleiden „,"'^/rt und betragen: '>°>bjulnn ' ' '^ü '' " '' «""z'ähr'll . . ^» k , ^Ueljsiwj ' 3 ' ' hnlbj^rin . . t> . -"""'aiijch ^ « »<» > vierteljährig . » . »<» 3ürf»' ' ^ ^" ' monatlich, . . l . »5 > ^oiiiie ^"l^llung ins Haus f il r hlesisse ^ °" per Jahr 2 Kronen, l'ln^f ^^' Pränulnerations-Beträge wollen '"' lunrsrndet werden. ^^^^ 3g. v. Zleinmayr ^- Fed. Hamberg. Amtlicher Teil. "l^^ s- und l. Apostolische Majestät geruhten dir ^""zuordnen: ""»^lih ""^ ^ Oberstlentnants .^larl Edlen ^nsth,...,'"''^'"kunipltt im (^eneralstabslorps, in ^'^nd> ?""" ^'' ^" ^ k- Landwehr, Lehrer am ^ ^,/^Ttabsofsiziers^urse, mit l. November >'Nsllni^> ""^"dienstleistililg beim Landwehr- M,rbi„ . ^'N'^'nt Laibach Nr. 27, bei gleichzeitiger ^tonms^^ s^nem Dienstposten und iveiterer "uitsuhlung im Generalstabskorps. Ü''nist^.,?^^^U'räsident als Leiter des Justiz !""'>z U^s ^'" ""nzleioberoffizial in Nassenfuß ^^^'richt.' ^ '^" ^ ^ ^"^ ^cuvzll'iciberuorstebcl- bciin '" Äiarbnra ernannt. l, ^tll 27 ->--------------------- ! >>3?l"" das i^> v" ^ wurde in der l, f. Hof. und Staats-Ä>!« >Uschr,, "'^-Stüct der ilalicnischen, das X6IX. Stück ^be deg N ^/^ ^- Etücl der rmnäiüschen nnd sluvcnijchcn ")sllch,?^°ber^g^"^blatte zur »Wiener Zeiluna. vom 25,. und >'«l^1^24? u..d 248) wulde die Wci.eroe7° ^'v"^°^^»« erschienene illustrierte Ansichtslarle: »?"^ n.l « ' - ""' ^^^l-l.il>m ^. Uöl.»v/. Smiokov. I^sm ^43 1^' Vom 23. Oktober 1902. ,) X hef n ^lzeitung. »on, 15. Oktober 1902. "üü^" '«c'»i«^ "." ^"ixnto. von Mitte Oktober 1902. ^^^ ^ "^^'. vom 22. Oktober 19l»2, 3lr 42 «Deutsche Wacht» vom 1«. Oktober 1902. 3ir. 19 und 20 .Wo!»» vom Ib. Oktober 1902. Nr 17 las;regeln dagegen zu emp-fehlen, wobei seitens dieser Mächte angedeutet wurde, das; sie selbst, wenn die Pforte in ihren Gewässern keine wirksame Seepolizei auszuüben vermöchte, enl-sprechende Maßnahmen zur Sicherung der wüsten-schiffahrt längs ihrer Gebiete und der Interessen ihrer Untertanen und Schutzbefohlenen ergreifen mühten. Infolgedessen wurden endlich türkisch^-soits einige militärische Mas'.nahmen angeordnet. Gleichzeitig wurde da<' Malineininisterimn beanftragt, eine Flottille von fünf kleinen Kriegsschiffen znr llnterdriickung des Piratenunwesens auszurüsten. Dieser Auftrag konnte aber bis zur Stunde nicht ausgeführt werden. In klar selienoen türkischen >lleisen wurde diese maritime Un-fäingleit als ein sehr beschämender Umstand aufricht'.I betlagt und verschiedene Weiternngen wurden als seine unvermeidliche i)olge vorhergesehm. In der Tat hat das Piratenunwesen in den lekten Monaten stetig zugenommen. Die von d^n be« zeichneten Mächten eigrifsenen Maßregeln erwiesen sich als nicht wirkungsvoll genug, weil die Perfol» gnng der äußerst flachen „Hmwuks" (Segelboote) der Piraten wegen der zahlreichen ausgedehnten Un« tiefen nnd klorallenbänle für größere Kriegsschiffe un» möglich isl. Der jüngste Vorfall hat nun zu euergl-scheid Schritten sou,ohl der italienischen Xriegsschifse als der italienischen Diplomatie Anlaß gegeben. Die Piraten batten nämlich sogar die?srechbeit, die italic, nische, gegenüber Massanah gelegene Insel Dnlal durch einen überraschenden Nanbzng zu schädigen, worauf die italienische Negiernng durch den Kom-Mandanten ihrer dortige» Eskadrille (vier ,^riegc<. schiffe) die sofortige Versolgnng der Pirate ins Wert setzen ließ, bei welcher Gelegenheit das Hanptnejt derselben auf der türkischen Insel Midi beschossen wurde. lNuch türkischen Angaben fielen sechzehn 5ta> nonenschüsse.) Die italienische Negierung war in der Lage, die i'c'amen und Aufenthaltsorte der Piraten genau anzugeben. Die Psorte hat nun versprochen, dem Gouverneur von Hodeida den Vesehl zu erteilen, die Seeräuber gefangen zu nehmen und das geraubt? Gut entwedi'r iu «utuiu zurückzuerstatten oder ent< sprechend zu vergüten. Gelingt den türtisä>en Behörden das erstere — was sehr fraglich ist — und erfüllen su das letztere, dann ist dieser italienisch'tüllische Hvi« säienfall als beendet zu betrachten. Wenn nicht, dann dürfte man sich italienischerseits weitere Satisfaktion angesichts der erwiesenen Ohnmacht der Türkei im Noten Meere selbst verschaffen, ohne daß eine Störung der guten Beziehungen zwischen Italien und der Pforte zu besorgen stünde. Politische Ueberficht. Laibach, 27. Otiober. Nach den bisherigen Dispositionen wird sich Seine Majestät der Uaiser am 5. November ;u längerem Aufenthalt nach Gödöllö lx>gebl-n und sich zeitweilig auch in Budapest aufhalten Die Titzungen, des großen Visch ^ i -.> tomitees beginnen am ^. November im Wiener fürslerzbischöslichen Palais, kardinal Fürstbischof 5t o p p von Breslau wird diesmal den Sitzungen bei» wohnen. Die l^rage der Preßgesetzgebung wird derzeit leb» haft besprochen. Ein Artikel des „Prager Tagblatt" beschäftigt sich mit der Wirtschaftslage der ! ö st e r r eichi s ch e n Presse und gelangt zur Auf» stellung einer Neihe von Postulaten, so unter anderen: Gleichstellung der unabhängigen inländisä)en Zei» tungen mit den ausländischen und offiziösen Zei» tungen int Postverlehre. Anpassung des Eisenbuhn fahlplanes an die Bedürfnisse des Zeitnngswesens. ! Allgemeine Herabsetzung der Telephongebühren oder besondere Nachlässe vom bisherigen Telephon» und Telegraphentarif für die Zeitungen. Reform des t. k. Korrespondenz»Vnreaus. N'ach dem „Neneit Wiener Tagblatt" von beson' derer Seite zugelxmden ^liitteilungen vernehine nian letzt in A b g co rd n e ten l r e ijen den Wunsch, es solle eine Notbrücke geschlagen werden, damit alle Feuilleton Ane 3' ^ d" Vorhang hob. M von Vei,U>ord Orlinann. , ^ (Fortsetzung) !!>n'^' ^'^ilw ^'^'^ ^'"' -'tudals - ich 'miß es, ^ ^'lMlon n>V - "'^ U'ie diese mnß dem Publi» ^ck^."'lchuu.i ?" '""''" ^"rs nian nnch der Güte So grausam kann das ''^^^'"ang a ''' ""/ Öffnung z.l zerstören, die ^>v,s"'«"' I,,,. "'"^"'cht Nch«lten hat in .Wmpsen '^>l ?' ^'ebst,. ""^'"ua"i. li^' sind schwere Jahre l">Ä ^'tNl l, s, "7 Mt darf ich l's ja sagen. Abec 3 -b"l^^ ."e Veranlassung gehabt, dich über ">lM '", Nein '^ . ,^^' zu höl^'n" " ^ l)l^ so viel Vergnügen denn ich bin ein s' "h niemals gelnnrrt und ^)l, "' Nic )"/'"'l°r^n habe an dich und deine !^>li> lvrnn e., ', ^schämt müßte ich mich h^lte ''"UiI'^l lim- , ^" Ü""^'" '"äre! Aber es war ^ B °'" >"ie w?,.^^^"'^"'st dabei. Wenn nmn ""«n kloinei, Allfschrei, ^H uni n^5'aar zl. eilig hatte, ist beim "^lleg '.^"ßenecke sehr unsanft gegen u^hren. Und Rudolf beginnt auf den ungefchickten Tölpel zu schelten. S,e meint, daß er e.-um ihretwillen tue, und besänftigt ihn lächelnd. „Ach, las; doch! Es war dumm von mir, so zu erschrecken. Aber sage twch, liebes Herz: Werde ich ihn heute endlich kennen lernen, unseren geheimnisvollen Wohltäter? Oder werde ich wenigstens seinen Namen erfahren?" „Was für einen geheimnisvollen Wohltäter? Vergib, wenn ich nicht in der rechten Stimmung bin, Natsel zn lösen." .^. ,. . Wen anders könnte ,ch wolil memen, als den vortrefflichen Menschen, dem dn die Annahme deines Stückes zn danken hast? Es war doch vom Goethe-Tbeater ebenso rnndweg abgelehnt worden wie von allen anderen Bühnen. Und erst, als dn auf den Ge-danken verfielst, es jenem freunde zu geben, kam die glückliche Wendung. Ans seine Fürsprache hin wurde e^ angenommen nnd auch gleich einstudiert. Du hattest ibm versprechen müssen, es Niemandem zu er-uihlen das; er den Vermittler gemacht hatte, und tch l abe dich bisber nicht mit fragen gequält. Aber ich möchte ihm doch so gerne ein Wort des Dankes sagen." Da^ ist gar nicht nötig — es wurde chm nur miangenehm sein' nnd W ich ihm einmal versprochen habe, zn schweigen, solltest du vernunftig genug fein. ^versprechen zn respektieren. Aber der Ganl säMnt wirklich einzuschlafen. Wenn es m dielen, Tempo weiter gebt, kommen wir gerade noch recht zum Ichte» ^' Aber wir sind ja gleich am Ziele. Du wirst ganz gewiß'noch Zeit genug ft'^cn, nut Fräulein Seile,: zu sprechen. Du darfst ihr nicht erzählen, daß ich mir ihr Bild gekauft habe. Es würde mich sehr in Ver< legenheit bringen, wenn ich sie später kennen lernen sollte." „Sei. unbesorgt, ich werde ihr nichts erzählen. Und ich sehe anch gar keine Notwendigkeit ein, dich mit ihr bekannt zu machen. Im Verkehre mit einer Dame vom Theater würdest du dich doch nicht behag» lich fühlen." „Aber ich möchte sehr gern, daß du mich ihr vor» stellst. Ich bewundere sie so. Und am Ende bin ich ja auch um deinetwillen in ihrer Schuld." „Das ist eine ganz törichte Idee. Sie interessiert sich sür dio Rolle, weil sie sie für dankbar hält — dos ist alles. Und du würdest dich geradezu lächerlich machen, wenn du ihr dafür danken wolltest." ^rau Else schweigt. Sie ist vielleicht ein wenig gekränkt dnrch den barschen Ton seiner Rede. Aber als sie dann am Ende der Straße die elektrisäM Bogen» lampen vor dem Goethe-Theater austanchni sieht, ist die kleine Empfindlichkeit fchon wieder vorüber. „Und nnn soll ich mich für diese ganzen drei Stnnden von dir trennen. Liebster? Ich soll ganz allein in der Loge sitzen, soll nicht deine liebe Hand halten nnd dir nicht hundertmal sagen dürfeil, wie glücklich ich bin?" „Darauf werden wir allerdings vl-rzichlen muffen. Denn der Platz eines Autors bei der Prem^re i,i nnn einmal nicht in, Zuschauerraume sondern hmter den ,M,Iissen. Verrate, nur um Gotteswillen nicht durch dein Benehmen deiner Umgebung, wer du Inst. Laibacher Zeitung Nr. 248. 2044 28^OttowM2^ Parteien auf das Arbeitsterrain gelangen. Die Idee einer großen parlamentarischen Koalition der Parteien könne nur in der Etablierung einer Arbeits« Majorität Gestaltung gewinnen. — In der „Oester-reichisäien Voltszeitung" wird ausgeführt, daß in allen kreisen das Klappern der leergehenden, Parlaments« mühle mit Schmerz und Erbitterung aufgenommen wird und daß es für die Schuldtragendcn die höchste Zeit ist, darauf bedacht zu sein, daß das Eintreten, eines Zustandes verhütet werde, in welchem das ganze Volk über dieses Parlament, viel» leicht über den Parlamentarismus zur Tages» ordnung übergehen wird. — Tas „Vaterland" hingegell bezeichnet die Gerüchte, die über eine an» geblich geplante Sanierungsaktion kolportiert werden, als bloße Wünsche. In Wirklichkeit wisse niemand im gangen Abgcordnetenhause, lvie der Karren weiter zu schieben wäre. Die Aussichten stünden noch immer schlecht. — Im „Deutsche,: Volksblatt" wird vom Abgeordnete Prof. Tr. Tcheicher der Vorschlag ge» macht, es sei die Verfassung dahin abzuändern, dass jeder Abgeordnete, der sich nicht anständig benimmt und die Verhandlung stört, ausgeschlossen wird und die Wahlfähigteit auf sechs Jahre verliert. „Narodni Listy" beschwören die czechischen Ver» treter, um keinen Preis die Einsetzung eines S prachen-Aus sch u s ses zuzulassen, weil der Neichsrat zur Regelung der sprachlichen Verhältnisse überhaupt und für en^elne Länder insbesondere nicht kompetent sei. Was Vöhmen betreffe, so sei von den Negierungen stets die Kompetenz des böhnlisäMt Landtages zur gesetzliä)en Regelung der sprachlichen Angelegenheiten, anerkannt worden. So habe im Jahre 1871 Graf Hohcnwart feine auf die Regelung der NationalitäteN'Frage bezüglichen Gesetzentwürfe und im Jahre 18W Graf Taaffe die auf Grund der Punk^ tationen ausgearbeiteten Vorlagen dem Landtage unterbreitet. Die „Neue Freie Presse" gibt ihrer Befriedigung über die Ankündigung von Erleichterungen in der Wehrvorlage Ausdruck. Die persönliä>en Gegner des Ministerpräsidenten Sz6ll hätten nicht mit Unrecht darauf gerechnet, daß ein Kampf um die Vorlage in jedem Fall unglücklich für die Regierung des Herrn v. SzM enden müßte. Fiele die Vorlage, dann fiele felostverständlich das Ministerium mit. Gelänge es aber dem Ministerium, mit den, Aufgebote seines ganzen Einflusses zu siege»:, dann wäre es ein Pyrr« hussieg. Es würde sich an den: Siege verbluten un') ihn nicht lange überleben. Im gegenwärtigen kriti. l'chen Augenblicke könnte dein Reiche nichts unwillkom-mener sein als eine parlamentarische Komplikation in Ungarn, die, an einer Wehrfrage fich entzünden5, den ohnehin mächtigen SeParations'Tendenzcn nur neue Nahrung zuführen könnte. Die „Reichswehr" wendet sich gegen eine vom „Pester Lloyd" veröffentlichte Tarstellung derpoli« tischen Lage in Oesterreich und nieint, aller« dings quelle unser Uebel aus dein Streite der Nationalitäten, denen das Staatsgrundgesetz gleick^es Recht auf freie Entwickelung siäMt, während die imgarischen Nationalitäten ein solches Recht nicht haben, die Lö» sung des Nationalitäten'Problems daher dort seh^ einfach sei. Auch die parlamentarischen Verhältnisse in Ungarn ließen sich mit den unsrigen nicht vergleichen, weil dort die Rollen von Majorität und Opposition durch ein Kompromiß festgelegt seien. D:e „Bulgaria", das Organ der bulgarischen Regierung, hatte eine Depesche als angeblich vom Kaiser Nikolaus II. an den Grafen Ignatjev während dessen Aufenthaltes in Sofia gerichtet, ver. öffentlicht, die tatfächlich den Fürsten Nikolaus von Montenegro zum Absender gehabt hatte. Die „Neue Freie Presse", welche dies konstatiert, findet es rätselhaft, daß das unerklärliche Versehen nicht sofort berichtigt lonrde. Aus Rom wird berichtet: In den Hoftreisen werden alle Meldungen, welche als Zeitpunkt des er> warteten Gegenbesuches des Zaren die letzte No« vember» oder erste Dczemberwoche namhaft machten, als unzutreffend bezeichnet, weil im Dezember del Entbindung der Königin entgegengesehen wird. Aus dem gleichen Grunde sind auch bezüglich der Reisen des Königs Viktor EmanueI III. nach London nnd Paris noch keine Dispositionen getroffen und ist, was speziell den Vcsuch des Königs in Paris anlangt, überhaupt noch nichts festgestellt. Eine Mitteilung aus Rom bezeichnet die Ge-rüchte von bevorstehenden Aenderungen im italienischen Ministerium als jeder Ac< gründung entbehrend, da Ministerpräsident Zanar« delli aus konstitutionelleil Gründen partiellen Mini» sterkrisen entschieden abgeneigt ist, daher anch zu einer Änderung des Kabinettes nur in ganz besonderen Fällen, deren keiner gegenwärtig in Sicht ist, schreiten würde. Das italienische Ministerium wird also in seiner jetzigen Zusammensetzung vor die Kammern treten, in derm jeder ihr eine große Majorität ge< sichert ist. Die „Kölnische Ztg." meldet aus Salonichi. Die türkischen Trnppen behielten in den letzten blut^ gen Kämpfen die Oberhand. Die Banden tonnten die Verbindung mit den Bulgaren nicht herstellen und verloren W Verwnndete und 80 Gefangene. Der Bandenführer Dantov ist verwundet. Die „Kölnische Ztg." veröffentlicht eine»: Bericht aus Johannesburg, demzufolge die Unzu» frieden heit un t er den Buren täglich zu« nimmt, weil die Engländer nicht Wort halten. Zahl-reiche Transuanlburen kehren von ihren Heimstätten in die Konzentrationslager zurück, da sie sonst Hnn< gers sterben müßten. Tagesneuigleiten. — (DreimalhunderttausendKronen für eine Namensänderung.) Der Oroßler Einwohner Andreas Hajdinak richtete an den Minister des Innern da» Gesuch, seinen Namen in Szelier umändern zu dürfen. Der Minister verweigerte diese Bitte mit der Motivierung, datz nur eine Magyarisierung von Namen zulässig sei, der liinftige Name sei aber alles eher als ungarisch. Nun hat Hajdinal ein sehr maßgebendes Motiv für die von ihm angesuchte Na-mensänderung ins Treffen geführt und dasselbe in einem dem Minister des Innern unterbreiteten zweiten Gesuche entwickelt. Der Oroßloer reiche Müllermeister Andreas Szelier hat nämlich sein auf 300.000 X geschätztes Vermögen dem Andreas Hajdinal unter der Bedingung testamentarisch h,^ krassen, daß letzterer den Namen Szelicr annehme m an sein Lebensende trage. Dem Gesuche war eine vcg "> ^ Testamentsabschrift beigelegt. Der Minister wm0M ^ auch dieses schwerwiegende Argument und gestatme betene Namensänderung. ,. ^auZ< - (FlüssigeLuft.) Eine Erfindung, b'^. sichtlich alsbald unserem Haushalt so unentbeyrUcu ei,^ dürfte wie die Zündhölzchen, wurde im ^"'^sMaft Woche einigen Interessenten durch die Verl'ner ^,^,^ für Marlt- und itühllMen vorgeführt. Die boUlgen enthalten darüber folgende Mitteilungen: ^" ^ m "" stehen ein Paar rundbäuchige glänzende 3^'^"'<.n«t s,M mit dickem Filz ausgeschlagenes Drahtgeflecht geoe^ In diesen Flaschen, deren jede ungefähr zwe, ^'., ^ Ml die im (5,'nzelverlauf vorläufig vielleicht M' v'" ^ losten werden, befindet sich die flüssig geworbene ^, ^ Ingenieur gießt etwas von der rauchenden, daM^M ' lss'. in ein Glas Wasser. Ein wildes Brodeln, ein d>cy«' ^ aus dem ein paar dünne, helle Strahlen auM'V ' ^ eine Wollenbildung am Voden des Glases ..-- ^. Minuten Geduld, und das Wasser ist 3« f « ^< Macht man mit der gleichen Menge Msiger "fi ". ^ Ml, riment bei einer Bowle von zehn Flaschen, p., ^ U^ natürl'ich lein Eis. wohl aber eine angenehme !NiY ^,^,^ hat man eine Quantität dieser flüssigen ^"! ,^pelM Tische stehen, so lann man ganz nach Bedarf b,e ^ ^ ^ seines Getränles regulieren, ohne zu f"^"'^ hleibt elx" verdünnen oder zu verschlechtern; denn die ^"" ,^l Luft. auch wenn sie flüssig ist, und führt dcM ^ioim ^ Bordeaux keinerlei schädliche Bestandteile zu. ^'^al sogar den Vorzug, dah sie beim besten Willen "'^ .^ng verfäl'scht weiden lann . . . obgleich in d«!" ^ ^ dem menschlichen Erfindeigeiste für die Dauer m/ ^^, trauen ist! Aber wenn nun die Luft auf be"-"'°^MN stet? Na, dann haben wir eben im Zimmer l"'"^ M" Sauerstoff, ohne die Fenster öffnen zu müssen-",^ h^ße uns im Sommer Kühlung verschaffen, währen ^,^ ^ Sonne ins Zimmer strahlt, und wir lönnen im ^.^n, Atmosphäre des überfüllten Gesellschaftsraum" I„ ohne die erhitzten Gäste einer Erkältung ""A^er 2B der Krankenstube wird die Ballon-Flasche "'II fortan ebensowenig fehlen dürfen wie in der "^ - AM gehörte, wie er in seinem „Tagebuch emes "<" ^ Dl-erzählt. einst einem sehr wohltätigen Vere,ne ^' MliA" glieber waren gegenseitig verpflichtet, den ! ^ H""? Kollegen, der auf der Straße einem Schwatz" '.^ 2tt gefallen war und nicht loskommen konnte, aus irg ^ „o zu befreien. Das geheime verabredete A«'a>"'ss al' gene> tue. bestand in einem — Kratzen der Nase.^hurch "5 Blum an einen Schwätzer, der sich die Langwene ^^M. treiben wollte, dah er sein unglückliches Op!^ ^l Der Mann ließ nicht locker; um seines Zuh""" ^ ^l'" zu sein. hielt er ihn an den Rocklnöpfen fest. ^ u«d,!° Verzweiflung, lein rettender Genosse war zu 1 / ^M half er sich damit, baß er einerseits das entsetz"^ Hilfe; b" in unaufhörlichem Flusse vorbrachte. Endl,ch '"" ^b^ Präsident der Gesellschaft war in Sicht, und ^ ^„ he^ verabredete Zeichen. Doch kaum erblickte der an ^^, ^ beieilenden Netter, als er dasselbe Zeichen 3""^^^'"' mit einem Mitgliede zusammengetroffen, das " ch fM"' nicht kannte. Der Präsident mußte den Nlcht">^^"b^ Er zählte die Knöpfe, die sich die beiden He"^ .^n s<°< Gespräches abgedreht hatten. An Blums ^7,/^jes «>" ' Knöpfe, sein Gegenüber hatte ebensoviele unv^u ^MZ Pl' der nur noch an einem Faden hing, zu benag-glied war also das Opfer. Blum der Schwatz .^ ^ - (Ein sonderbarer Nahn.) /"^hM berichtet, dah ein Hörer der Präger Techw^-^ Mit einer einzigen unbedachten Aeußerung könntest du mich unsterblich lächerlich inachen." Tas hat ihr nun wirklich weh getan. Aber er ahnt es nicht, denn da der Wagen eben vor dein, Thea-ter hält, hat er weder Zeit noch Lust, ihr Gesicht zu studieren. (5r springt heraus, lohnt den Kutscher ab und wendet sich dann hastig an seine Frau: „Ich gehe gleich durch das Schanspielerpförtchen, damit mich vom Publikum niemand sieht. Du wirst ja den Weg in deine Loge allein finden. Wenn alles gut geht, erwartest du mich nach der Vorstellung unten im Vestibül. Im anderen Falle mache ich mich natüi> lich schon vorher aus dein Staube." Er ist fort, ehe sie auch nur etwas erwidern kann, und säMl wie ein bei Seite gestoßenes K5nd wendet sie sich dein Zuschauerraume zu. Als sie ihre Loge betritt, sind erst ein paar Men-schen unten im Parkett, und der erste Rang ist noch "vollständig leer. Nur oben im Olymp, wo man sich zeitig einfinden muh, um einen Vorderplah zu el> halten, ist es schon ziemlich voll. Frau Else mustert mit ihrem Opernglase die (Dichter. Sie ist erstaunt, daß die Leute alle so gleichgültig aussehen können an einem Abend, wo für einen anderen Menschen so viel, so unendlich viel auf dem Spiele steht. Es überkommt sie mit einemmale eine gewaltige Angst vor diesem Haufen von Unbekannten, die innerhalb der nächsten drei Stunden über das Schicksal ihres Gatten ent^ scheiden sollen und über das ihrige. Wenn sie doch jedem einzelnen ein freundliches Wort geben, wenn sie jedem sagen könnte, wieviel Angst und Not und Mühsal und bittere Entsagungen notwendig waren, um diesen Abend herbeizuführen! (Schluß folgt.) In Banden der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von Vl. Feldern. (64, Fortsetzung.) Nichts von alledem geschah. Rasch hatte sie ihren lnftigen Weg zurückgelegt; mehrmals schnellte sie sich wie ein Pfeil in die Luft und hatte gleich darauf da^j schaukelnde Seil wieder unter ihren Suhlen. Tann begann der Rückzug. Jetzt erst wagte man zu applau» dieren. Unten angelangt, ging sie mit einem zinner» nen Teller herum, einiges Geld zn erbetteln. Schon wollte sie einer alten, häßlicheil, Zigeunerin den Erlös der Sammlung einhändigen, als dieselbe auf die außerhalb des Kreises weiter zurückstehenden Zu» schauer deutete. Gehorsam folgte sie dem Winke und schritt hinaus, während einige andere Zigeunerinnen sich inzwischen auf rollenden ilngeln produzierten. Auch Grumbach hielt die junge Zigeunerin den Teller hin und dabei, während er in seiner Äörse nach kleiner Münze suchte, sah sie ihm voll in das Gesich:, und alsbald schoß es wie ein Vlitz in ihrem schwarzen Ange auf. Sie wurde glühend rot, ihr ganzer Körper erbebte, fast entfiel ihr der Sammelteller und wäh> rend auch der Freiherr ihr nun groß ins Gesicht starrte, wäre ihm fast ein Schrei entfahren. „Onkel Grumbach!" flüsterte die junge Zigen-nerin, nur dein vor ihr Stehenden verständlich. ,,^ch bilr es, die Sarolta! Kennst du mich nicht mehr? Um Gotteswillcn, keinen Laut! Reich' mir die Hand, als ob ich dir wahrsagen sollte!" Und willenlos, außer sich vor Erstaunen will» fahrte er dem Mädchen. Sie sah angelegentlich auf die Handfläche des Freiherrn und sprach hastig, nur ihm vernehnchar: „Ich muß fliehen, Onkel Grumbach! dll mir helfen?" -s,..^s^^. „Fliehen, Mädchen?" rief der Fmh^ ,o^ seinem Staunen erholend. „Nein, "^^sieh^ ich dich mitnehmen! Tort steht ein P"^ ^ s^ dich geraubt — sie müssen dich fremden ^,M^ noch obendrein Strafe erhalten, daß s^ "'". heb",, „Nein, nein, so nicht!" „Gleiche ich ihnen nicht? Vin ich Nicht N .^ ^ "^ sie? Nimmer werden sie es zugeben, omi ^. l lasse! Sie werden es beschwören, bah dort' ihren bin! Um Mitternacht erwarte Mw) ^ btt Westen, wo der Wald beginnt! Ja- "'^!" ,« tue es - sonst bin ich ihnen "vig ver " ^,^ „Nun, wie du willst! Ich wrrde 0^ ^,M versetzte Grumbach, wie gebannt in D flehenden Züge schauend. ,f heN ^ „Lege noch ein größeres G^ldstnct .^.„d - für das Wahrsagen!" mahnte '^^ ,,n^',il" Ter Freiherr erfüllte ,'hrenWnnsa). ' ^ o' weiter. Niemand hatte ans das le'se "^01")''^. gespräch geachtet, da soeben ei,: "'s ""''^ Äl's'W der kleiner Affe durch seine.Napnolcn ^chdc'' samkeit der Zuschauer auf sich lentto. ^ „,N ^ lehrte Grumbach in sein Hotel .V^a. ^ ^, n^i ^,f weile sieben Uhr geworden: mithin l"1 die ^^ Stunden bis Mitternacht, snnf Stu'"^^Ms^e irgendeine Weife verbringen mußte. ^ u'^ '^> Zeitung, bestellte sich ein kleines M"i">^ s^ .^ sich an das Fenster des Gastzililmers. ^.,^, M ^. danken schweiften weit ab von der ^ ^ gei' ,l weilten sie, bei Sarolta. Er möcht, die lebhafte, hübsäie Kleine nM 0 ^ und dem Feuergeist: sie hatte alles v^ ^i^ch« geitung Nr. 248. 2045 28. Oktober 1902. Ue we ! ^ Knaben von der SchuK in der Barlenstcin-die Clbu. "'^ '^" "uf der Stiege ihrer Wohnhäuser einez N? ^^' Der geistesgestörte junge Mann. der So!)« "bttae^n ^ ^slbeamtcn. wurde der psychiatrischen Klinik I"»e N^n ^ ^°^ '"' ^Pril dieses Jahres in Prag durch b° ein 2' ''^'^^ Aufsehen erregt. Es war jene Zeit. Atllgs w! 7' ^"l'nniger junge Mädchen in den Straßen «Is ei in ^ m Damals wurdc der Techniker angehalten. I°ste und? ^""bergen einen Knaben auf eine Kellerstiegc ^en Nüra/ ^ ^^"^ p"ben wollte. Man hielt ihn für tine,» soniV ^ ^"^ später festgestellt, daß man es mit 'hin ei» P ^"Nllosen Irren zu tun hatte. Man fand bei ^nbeit K, ! ^' °"^ ^'" hervorgeht, daß er mehr als ^hl'cs b?" " ^^"be geputzt habe. Er ist sich seines ^ "Ma ^"'" '"^^ ""^ ^"^' ^^st: «Ich habe A" der 9 l/-." "vertraut, weil ich mich geschämt habe. " waebe.5 medizinischer Schriften suchte ich mein Heil ^"le lem '^ ^"broso habe ich gelesen. Klafft - EbinaZ ^ilt ^ch w 'f. ^ ^°" ?" Stiefelputzerei wurde ich nicht " Celbstm.^^' '""^ '"^ "'"lt- Irrenhaus. Melancholie " Kranl^i ^'^"' Worten begann er zu weinen, "lält De, ^ ^"^ ärztliches Gutachten für heilbar ^ ^caq iis^^?^ ^""" wurde der psychiatrischen Klinik !?"" d°n s „ "^'"^ " bis zum Juni verblieben ist und " talents - " ^gen Revers übernommen wurde. ^soioiert un^?/'^ ^°"" ^^ bie Realschule mit Vorzug ^ lL n V ^'^" Jahrgang der Technil besucht. Mtlesen^ t^. ^'lchener und d a s M o n o c l c.) b"lum se n- -?""' "^^ 'l< belannt. daß der Sieger von ?" Ninen! ?'c- ^' "^m Artilleriemanöver das Opfer ^l"Umsa,,!s " '""^k und dabci ein Auge verlor, ^""les P«^ ^ "M eigentlich für die Anwendung des Ü^leiben?'^ einflößen, aber er tann die Offiziere w ^tansv'ansc!^ ^^"^ ^las ins Auge llemmen. Während ' brauch dies/ F^ ""bot er den Offizieren geradezu dcn ^ V " das N ^"de- Ein einziger Offizier lehrte sich 3" schlecht 3°/' ^^ Kitchener berief ihn zu sich. ..Sie Mcht!«^' '?err ^^ wie es scheint?" - „Sehr 'en ^,' , °"^e später überfielen die Buren den ^ff'ziere '? ^" englischen Armee, nahmen Soldaten "°"n frei. «ft»? 'ttn"^"' entkleideten sie völlig und ließen sie, . hi" sen, in !°r X. blieb nicht völlig unbekleidet - ! 3 flacht u, °!"'le. Der Vorfall wurde 'selbst in London ^ Nfreute. ' "° '^'n Opfer sich besonderer Aufmerksamkeiten ^". loelck! ^>"c " " s Spiritus.) Zu den vielfachcü 3. ^nilus srf> '' '" Gebiete der technischen Verwendung 'u l,^unq d^?»"^^" wurden, ist neuerdings auch dic 3?l!".D.r^^^^^s in der Kerzen-Fabrikation hin-d( s, '"hol fu> n ' ^" ^ruch- und rußlos verbrennen, kl! ^ nschis« '^'rzen nutzbar zu machen, lag ja nahe. an-' bi''''lliissi^n m^^."^ ^n ersten Vlick unmöglich, den N 3''' Es hat ^ '." "' ltarre. feste Kerzenform zu '» "ung ^" s,^ "bcr gezeigt, daß sich der Alkohol ,i liib °^r wer ^ ^" Kerzenmaterialicn. die in Alkohol low ""d so ist ,5 7^ick sind. z„ festen Stoffen umbilden sck t "ben S., .?elu"gen. in den neuerdings in dcn Hand.I im? " kiner t^ ?^ Hartwachslerzen alle guten Eigen-^" ^ns^,' '^" '^"ze zu vereinigen, ohne daß dem ^"^3____ "°^> jemand Spiritus in derselben ver- s^l'ch^V^unk nu'mand hatt,' dmncils ihr uin'r-n !" "usl-ichj "' ""'^" "lchr bedauert, nioinand hatte ^ si, ? ., 'i"t hatte n ihn-r acdacht. INid da ?" Pfl^,^""'"^' lilN'te, alo or nach ihrem ein-!'°" ''' qm,m^' ^'^ "°' U),n auftauche..! Wie N" doN°„ "5 war! So schön, dak da. Gell. i ^bos^ die dürftig nnt s,' ^'^'iae ..;/"'' '^ komm Abbruch tawl. nein. ,7'°'', daß (5 ""^r erst ins rechte !^iä't sehten -»u.. >' ^n »iä„s . . "wmeiitan verblaute, der Has; ^lt'ns in d" ^'"^ ^l'ickeo einstweilen schwand, i! "' 'n d,n n V'^' "'""uu'' tl"t! - Also die Zi-'l' >'!7' aeranbt imx'" ^ '"'" ^'wesc.i, hatten sie "r ^"te si^" und mtt sich hinweaqefülirt! Bei »Nd r^ud! ^>r s^ "'^"'"'""' >"l)re zugebracht, da--t>> >>^" Ziine . ""l"'" hatte man sie ausbildet ha '?) lMrii'uul''"'^'^ """'" ^ichl-, wahrscheinlich ^ :^Uei,,H7r'^^wie flehentlich sie gebeten ?^"e ».ich ^ ^/ M.tleid doppelt schnell schlug ^' i, " derfc,.... ? V"n '"' 'bnm eluin vorfallen!" l'r^ V'rsahrn sc / .^'""'c's^n? - ^'un, er würde b<7' "nd e w "^' "M ihr trauriaos Geschick 'Ne I^"A^. d, ""t" ^' dao nahn, or sich vor - V '^ Ewm> „,7" "'clK'wnrdiaen ^andstroiä)cr " ^""' nut l^, ^"""'' " "l>er wohin mit ihr? b'e V" (5-ls, in^.^'lchch^n? - Nun, zunächst wollte. '""' z'vc-ifottos erfroul, s^n ^"''nb,r ni^ ^^^otochtor wiederzusehen! -^ U»t.r ^ '" t der ^all lvar? Wenn das inMi-^' ^ädch' "^"'"u und (^auNorn hermM-^h /"nrde ,', '"^ucht tonvoniorte? Waö t>ann^ ^H^''stalt i.b ^ ?"""" ^"6"'. sie oiner Er-''^"nn.^ 'blaeb ihre Zulunft sichern! -^i'l ' "^ dw .^ ''^' würde sich alles findon. Zu-<^"n U'elch "" "^' t," Arnie an oinou Ort zu ^"' War? ^ ^'" ^'" ^"-solannnen dor H- (Fortsetzung solgt.) muten könnte. Ganz besonders gute Erfolge hat man mit diesem Spirituszusatzc bei der Herstellung dcr sogenannte». .Nompositions'Kcrze erzielt. Während diese Art von Kerzen bisher ein etwas transparentes grauweißes Aussehen hatte, erhalten sie unter Anlvenoung von Spirituszusatz eine klare weiße Farbe, so schön, daß sie hierin den besten Stearinkerzen nicht nachstehen. Diese weiße Farbe der Spiritus-Haitwacystcrzcn leidet auch bei längster Lagerung nicht, während gewöhnliche Kompositions-Kerzen schon nach lurzcr Zeit gelblich weiden. Auch für gefärbte Kerzen, namentlich Äaumtcrzen, ist dcr Spirituszusatz anwendbar und erhöhi besondeib das klare und schöne Heraustreten der Farbe. Beim Ärennen der Spiiitus^Hartwachstcrzcn wirb, wie man versichert, nicht nur die gleiche Sparsamkeit wie bei einer ^omposiiions-Keize oder gewöhnlichen Stearinkerze erzielt, sondern auch eine größere und dadurch lichtstarkere Flamme, und das leidige Tropfen der gewöhnlichen Kerzen fällt fast nz fort. Hiczu kommt, baß die Spiittus-Hartwachslerze sich im Preise nicht teurer stellt als die meisten anderen Kerzen. ^- (Aus dem Reiche des Unerklärlichen.) Unter diesem Titel teilt der Hannoversche Courier nachstehend einen merkwürdigen Fall von Telepathie aus russischen Zeitungen mit. Der eigentümliche Fall. baß ein Mensly den Tod eines anderen Voraussicht, wird aus Odessa berichtet. Zlvei Holzgioßhändlcr, Bernstein - Vurjc und A. Hcrzncr. fuhren am 15. September nachts in einem Wagen von Cher-son nach Odessa. In der Steppe sprang H. plötzlich von seinem Sitze auf, stieß einen Schrei aus und fiel zurück. Als die Equipage angehal'tcn worden war und sein Begleiter ein Streichholz angezündet hatte, sah er H. bleich und mit halb-geschlossenen Augen im Wagen zurückgelehnt sitzen. Plötzlich fuhr er jedoch auf und rief laut: «Der arme Zola, nun isl er gestorben!" Auf eine Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete H. in erregtem Tone. er habe eben beutlich vor sich den berühmten Schriftsteller, halb auf der Diele liegend 'liib mit bleichem Angcsichte. gesehen, während der Mund des Dichters von irgendeiner Knochenhand fest zugedrückt wurde. Er habe herbeieilen wollen, diese schreckliche Hand vom Munde zu beseitigen, als plötzlich vor ihm die allegorische Figur des Todes erschienen sei und ihn mit der Sense bedroht habe. s« daß er zurückgeschrcctt sei. Was weiter passirrt sei. wisse er nicht mehr. H. behauptete nun, daß Zola von einem Unglück betroffen worden sein müsse. Er habe schon einmal de;i Tod eines Menschen vorausgesehen. Im vorigen Jahre hatte er plötzlich seine Schwester von Flammen erfaßt gesehen. Nach einigen Stunden erhielt er ein Telegramm, das ihn nach Schlobin zu seiner Schlvester rief. Als er dort ankam, fand er deren zweistöckiges Haus als rauchenden Schutt Haufen, seine Schwester selbst aber sterbend an den bei». Brande erhaltenen Wunden, In der letzten Zeit hatte H. die Zolaschen Nomcme gelesen, cr hatte am Tage vorher gerab? «tnen beendigt und befand sich während dcr Fahrt noch völlig '«lter dem Eindrullc dcr Schilderungen desselben. Als beide Herren in Odcjsa antamen, sahen sie die Zeitungen durch, um irgendctwlls von Zola darin zu finden, doch fanden sie nichts. Da, an: folgenden Tage, kam das Telegramm, dar, aller Welt den Tod des berühmten Schriftstellers durch Kohlcnbunst anzeigte. Herzncr verfiel in einen sonderbaren Zustand der Erschöpfung, der es ihm unmöglich machte, seine Rückreisen, trotzdem er diese für unaufschiebbar hielt, anzubeten. Es dauerte eine Woche, ehe cr im stände loar, nach Hause zu reisen. — (Origineller Strike.) In der französischen Stadt Lorient striken alle Schutzleute und fordern durch Maueranschläg'- die Arbeiter auf, ihnen durch ihre Unter-stühung zum Siege zu verhelfen. Lolal- und Provinzial-Nachnchten. — (Personal Nachricht.) Seine Exzellenz der Herr Feldmarschall-Leutnant Rudolf Edler v. E h a v a n n e, Kommandant der 23. Infantcrie-Truppendivision. hat sich nach Wien begeben. — (Handausgabe der österreichischen GcseheunbVerorbnunge n.) Im 140. .hefte dieser im Verlage der l, l. Hof- und Staatsdruclerei erscheinenden Handausgabc ist die Kundmachung des Präsidenten des l. l. Patentamtes vom 19. Juli 1902, betreffend die F e st-st e l l u n g c i n e s T a r i f c s f u r P a t e n t a n w ä l t?. enthalten. Preis 40 I>. — Der Tarif tritt bekanntlich mit 1. Jänner 190?. in Wirksamkeit. — (Mlldung der L a n d st u r m m ä n n e r.) Jene Landsturmmänner, welche l)cuer ihre Meldung unter lassen haben, weiden aufmerksam gemacht, baß sie sich noch ^heutevormittagsvon9b!s1Ut)r beim hiesige» Stadmagistralc zu melden haben, wldrigcns dieselben der lxziiglichcn Strafe verfallen. x. '- (Der diesjährige H a u p t r a p p o r t) findet am 4. November um 9 Uhr vormittags, und zwar wi? in bcn frühcrcn Jahren in dcn Lokalitäten des militar-wissenschaftlichcn Vcrcincs (Kasino. Sternallce statt. -Dc Nachrapport wird am 14. November um 9 Uhr vormittags beim Ergänzungs-Vezirlblomnmndo Nr. 17 (Am- bro/platz) stattfinden. ^ . <, _^ (Hi l fs- und Privat beam ten-Kranken- und Unterstützungsverein für it r a i n.) Dcr Vereinsausschuß hält 3""^ den ^ d. M . um 5 Uhr abends in dcn Lokalitäten dcs Hotels ..l> vormittags beigesetzt. — Frau Gräfin Pace-Frievensber^ war eine Schwester Seiner Exzellenz des Herrn Settions-chefs im Ministerium des Innern Grafen Anton Pace und eine Schwägerin des Kommandanten der 56. Infan-<ci der Landes-Zwangscirbeits-«nstalt der pensionierte Eisenbahnbcdienstetc und Harmonikaspieler Viktor Kul^ar, wohnhaft Polanadamin, von einem Infanteristen des l. l. Landwehr-Infanterieregiments Nr. 27 ohne jedwede Veranlassung überfallen und mit Faustschlcia/n traktiert. Als er sich darüber aufhielt und demSoldaten wegen seines Benehmens einige Schimpfworte zuschleubertc, zog der Infanterist das Bajonnett und führte einen Schlag gegen Kumars Kopf, traf aber nur die Hutlrämpe, welche durchgeschnitten wurde. Hierauf verschwand der Infanterist. Ku-«ar bedient sich zum Gehen eines Stockes und einer Krüc?? und kommt nur sehr mühselig vorwärts; es ist daher nicht ^zunehmen, daß er den Soldaten irgendwie attaliert hätte. ^ (M a g a z i n fe u e r.) Gestern mittags entstand im Ulagazine des Obstverläufers Anton Nu6el in der Linger-gasse ein Feuer, das jedoch rechtzeitig beineilt und gelöscht »rurde. Das Feuer war von dem vierjährigen Sohne des ge^ nannten Obstverläufeis, der in den Besitz von Zündhölzchen gelangt war, gelegt worden. * (Von der..Elettrischen".) Auf der Polana< strahe scheute gestern vormittags vor einem elektrischen Motorwagen, das ohne Aufsicht auf der Straße stehen gelassene Pferd des Knechtes Johann ßlrjanec, Karlstädter« ftraße, sprang mit dem Wagen seitwärts und stieß mit der Wagenstangc in bcn elektrischen Motorwagen. Die Wagenstange brach. Ein weiterer Unfall ereignete sich nicht. " (Mostbiebst aHl.) Der Bäckerlehrling Anton ^lebovec. Niencistrahe Nr. 52, entwendete am 25. b. M. abends über Anstiften ber Bäckergehilfen Johann Sunko und Franz Glo^iö aus zweien im Hofe des genannten Hauses eine Zeitlang liegen gelassenen Fässern ber Gastwirtin Iu^ Hanna Podobnil an 60 Liter Weinmoft. Sie tranken dann gemeinschaftlich einige Liter aus, während der Rest in ver> schicdcncn Gefäßen in der Bäckerei versteckt wurde. Der Diebstahl wurde entdeckt; die Diebe wurden dem Landesgerichte eingeliefert. " (Raubanfal l.) Vorgestern zwischen 7 und 8 Uhr abends wurde auf der Reichsstraße unweit Waitsch der Wandcrburfche Adolf Stilowslr). von Profcfsion Schneider, vom Korporal Kova«': des l. u. l. Infanterieregiments Nr. 17. Kompanie Nr. 10, und von dessen Bruder, dem Tabalfabrils-arbeilcr Franz Kovc>6 aus Kozarje. überfallen, zu Boden ge« schlagen und der Barschaft von 40 X beraubt. Stilowsty wurde mit dem Vajonnett am Kopfe und in der Nauchgegend fchwcr verletzt. Die beiden Raubgcfellen zogen den Stilowsly, nachdem sie ihn zu Boden geschlagen hatten, ganz aus. durchsuchten srinc Kleiber und nahmen die Barschaft mit. Die Täter wurden gestern verhaftet. Stilowsly befindet sich im Landcsspitale. — (V om Zuge übe rf a hre n.) Zu unserer gestrigen Notiz über das Unglück, dem ber 26jährige Besitzeresohn Alois Kepa aus Sava zum Opfer fiel, wird uns aus Littai nachträglich nachstehendes berichtet: Kepa löstr auf der Eisenbahnstation Sava eine Fahrkarte bis Littai und fuhr mit dem Gemischten Zuge, welcher gegen 8 Uhr 15 Min. abends in Littai eintrifft, ab. In Littai angelangt, vergaß jedoch derselbe aufs Aussteigen und sprang von dem bereits aus der Station ausfahrenden Zuge in ber Nähe des Frachtenmaga-zines auf der verkehrten Seite ab. Hiebci geriet er mit den Füßen unter die Räder der letzten Waacn U"d es wurden ihm bribe Unterschenkel gebrochen und zerfleischt. Dem ^ ungl'ückten würbe sofort ärMiche Hilft .<>. te, ; /"ich "urd< dessen Ucberfiihrunq in bas L°'b°cher Dr Verunglückte war seiner bernts verw.twe en M« <" b ^Bewirtschaftung ihres Anwesens stets sehr beh.lfl'ch. Laibacher Zeitung Nr. 248. 2046__________ _________________ ______28^Ottober^90^ * (Bildung eines Gesangvereines.) In Moste bei Laibach wurde ein Gesangverein (I>ov5,ko äruätvo Hlo8te) gebildet. Die Vereinsstatuten erliegen bereits bei der kompetenten Landesstelle. —r. — („Die bildende Kunst in K r a i n".) Im Feuilleton der gestrigen „Reichswehr" ist ein Vericht von Josef Regali über die jüngste slovenische Kunstausstellung enthalten. Namentlich werben die Bilder von Ialopiö, Iama, Grohar und Strnön einer sympathischen Besprechung unterzogen. — (Eine Kindesmörderin eingeliefert.) Am 24. d. M. wurde dem l. l. Bezirksgerichte in Gurlfeld durch den dortigen Gendarmerieposten die 22jährige Vesitzers-tochter Maria Boxi6 aus Mladevine bei Gurlfeld einge^ liefert, welche vor längerer Zeit ein Kind geboren und weggelegt hatte. Die gerichtliche Kommission fand an der bezeichneten Stelle den zertrümmerten Schädel und einige Knochen des Kindes in einem hohlen Baumstumpfe. Die Genannte soll schon mehrere Kinder auf ähnliche Weise vernichte! haben. Sie stand vor beiläufig einem Jahre wegen eines ähnlichen Falles in gerichtlicher Untersuchung, wurde aber nur wegen Verheimlichung der Geburt mit 14 Tagen strengen Arrestes bestraft. —o. — (Tod eines Alkoholikers.) Am 24. d. M. wurde der 39 Jahre alte Auszügkr Andreas Bobnar in Zirtlach. Gerichtsbezirl Krainburg, in seiner Schlasstättc ^m Dachboden tot aufgefunden. Die Todesursache dürfte in übermäßigem Alloholgenusse zu suchen sein. —I. — (Bosheit.) In der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. wurden von der über den Gamcljcabach zur Sessel fabril des Alois Kanc in Obergamling führenden Brücke >4e beiden Gelände sowie 8 Brücllinge abdgerissen und in den Bach geworfen, wodurch in der Brücke eine Oeffnung von 75 bis 80 Zentimeter entstand. In der Frühe konnte niemand der nach Laibach zur Arbeit gehenden Leute das 2 Meter tiefe Wasser passieren, und es war nur der mondhellen Nacht zu verdanken, daß sich lein Unglückfall ereignete. — Tat-verdächtig erscheint ein entlassener Taglöhner des Fabrils-besihers Kanc. —I. — (Unfall.) Aus Littai wird uns geschrieben: Wic seinerzeit gemeldet, widerfuhr dem beim hiesigen Steuerreferate in Verwendung stehenden l. l. Steueramts-Offizial, Herrn Johann Ditrich, gelegentlich eines Erholungs^ urlaubes in Adelsberg anfangs August das Unglück, daß er durch den Hufschlag eines Pferdes einen Bruch des linken Beines erlitt. Ditrich war soweit hergestellt, dah er am 25. b. seinen Dienst antreten konnte. Am 26. d. nachmittags zog sich nun Herr Ditrich bei Vornahme der vorgeschriebenen Gehübungen in der Nähe seiner Wohnung durch einen Fehltritt an der alten, fast verheilten Bruchstelle wieder einen Beinbruch zu, so daß er in seine Wohnung übertragen werden nachte. —ik. ^- (Ein weiblicher Leichnam aufgefun-d e n.) Am 21. b. M. vormittags wurde von einem Jäger "«s Gerlvchstein im Repetbache nächst Si6e, Gemeinde Rann, Gerichtsbezirk Egg, die seit 4. d. M. abgängige 22 Jahre alte Antonia Nreznil aus RafMe tot aufgefunden. Die Verunglückte war einigermaßen schwachsinnig und in letzterer Zeit epileptischen Anfällen unterworfen; sie dürfte bei dem damaligen Unwetter in der Finsternis den Weg nach Hause verfehlt haben, in den Bach gefallen und barin ertrunken sein. —I. — (Kirchenzuba u.) Die Pfarrgemeinde Politz im Gericktsbezirle Weichselbura, beabsichtigt eine Vergrößerung der dortigen Pfarrkirche durchzuführen und ist bereits um behördliche Genehmigung eingeschritten. —ik. * (Von der Straße.) Franz Zupan, Werlführer bei der Firma Korn in der SlomZelgasse, stürzte gestern abends in der Sternallee plötzlich zusammen. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Lanbesspital gebracht. " (Ve rlorene Gege n st ände.) Vorgestern abends verlor auf dem Wege vom Theater durch die Franz Iostf-straße bis zur Wienerstraße eine Schauspielerin ein vergoldetes Armband. — Unbekannt wo in der Stadt wurde ein goldener Ring verloren. — (Gefundene Gegenstände.) Die Kondukt teursgattin Maria tzlibar, Wienerstraße Nr. 19, fand am 26. d. M. in der Pre^örengasse einen goldenen Ring. — Auf dem Rathausplatze wurde gestern vormittags ein goldener Ring gefunden. — Die Besitzerstochter K. D. aus Krainburg verlor gestern abends auf dem Wege von der Sternallee bi5 zur Hilschergasse ein silbernes Armband mit den eingravier-ten Buchstaben N. ^. ^ (Von der Erdbebenwarte.) Vorgestern um 22 Uhr 46 Min. (astronomische Zeit ^ 10 Uhr 46 Min.) wurde hier an der Erdbebenwarte ein starkes Feinbeben registriert. Richtung Südost. Entfernung des Herdes 500 bis 600 Kilometer. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) De Charakterisierung ist wohl auf die gestrige Novität nicht anwendbar; man merkt es derselben an, daß sie ein Jahrzehnt vor dem ersteren das Licht der Welt erblickte. Die Darstellung bot verdienstvolle Einzelleistungen der Herren O l -mar, Reihner, Lang und B a cy m a n n sowie der Damen Müller, von E f f n e r, de P o l a n y, ohne die Höhe der bisherigen Schau- und Lustspielrioistellunaen zu erreichen, denn es fehlte jenes abgetönte Zusammenspiel, das nur durch eine sorgfältige Vorbereitung erzielt werden kann. Trotzdem kann die Aufführung als eine befriedigende bezeichnet werden, und das Publikum bereitete ihr auch einen freundlichen Erfolg. ?. — (Eine Oper Raoul v. Koczalslis.) Aus Elberfeld wird geschrieben: Dienstag abends ging am hiesigen Stadttheater Raoul v. Koczalstis Oper „Rymond" als Uraufführung in Szene und fand einen äußerlich starten Vifolg, der jedoch nicht ohne merklichen Widerspruch btteb. Die Musik Koczalslis ist vorwiegend lyrischen Charakters und nicht ohne Stimmung, sie gerät aber häufig ins sentimentale Fahrwasser. Die dramatisch bewegte Handlung, die ^er Oper zugrunde liegt, verlangt unserer Ansicht nach träftigere Farben in der musikalischen Behandlung; insofern vst ihr die weichlich-süße Musik, die zudem manche Längen ausweist, schlecht angepaßt. Die Handlung der Oper spielt ^r Beginn des 13. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge. — (Praktische Grammatik der kroatischen Sprache für den Selbstunterricht.) Theoretisch-praktische Anleitung zur schnellen Erlernung wrch Selbstunterricht von M. E. M u 5 a. Zweite Auflage. 15 Bogen. Oktav. Geb. 2 X 20 II. — A. Hartlebens Verlag <«l Wien. Pest und Leipzig. — Die bei Herstellung der vorliegenden zweiten Auflage vorgenommenen Aenderungen >^nd Ergänzungen bestehen, ohne die grundlegende Methode des Wertes zu berühren, einerseits in Einschaltungen neuer Partien, die durch engere Anpassung an die „neue Methode" des fremdsprachlichen Unterrichtes dem Lernenden eine praktischere, demnach dauerndere Aneignung des Uebungsmate-riales ermöglichen sollen; anderseits in einer größeren Be-'»icksichtigung der bei den Kroaten immer mehr gebräuchlichen phonetischen Schreibweise. Das Buch soll, wie bisher, in erster Reihe den Bedürfnissen derjenigen genügen, die durch Beruf oder Stellung mit Notwendigkeit in möglichst kurzer Zeit sich die Sprache zum praktischen Gebrauche aneignen wollen, wie: Beamte, Geschäftsreisende, Truppenoffiziere u. s. w., und hiebei durch die Bearbeitung auch den Bedürfnissen aller jener angepaßt sein, die ausgedehnterer grammatikalischer Vorlenntnisse entbehren. Dies wurde durch eine Methode angestrebt, wonach der Lernende gleich nach den ersten Uebungen in die Lektüre passender Prosastücke und in die Konversation eingeführt wird, um zum Schlüsse in der Lektüre ausgewählter Erzeugnisse der modernen Literatur einen Prüfstein des Erlernten zu finden. Um den Allforderungen des Selbstunterrichtes noch besser zu entsprechen, sind den Uebungen wörtliche Uebersei^ungen beigegeben, die sowohl als Kontrolle als auch zur praktischen Uebung beim Rückübersetzen gewiß erwünscht sein weiden. Endlich ist dem Werke ein Wörterverzeichnis in alphabetischer Ordnung angefügt, um dem Lernenden beim ersten Gebrauche in dec Tagesliteraiur und Konversation, als Ratgeber zur Hand zu sein. — („Wiener Mode".) Das vorliegende Heft 3 (Ausgabe vom 1. November) behandelt ausschließlich die Wintertoilette. Man begegnet den. neuesten Erscheinungen der Mode in Straßentleidern, Theater- und Gcsellschaftstoiletten und Eislostümen. Die Verwendung von Pelzwerl ist ausführlich behandelt. Interessant ist, daß die Mode Fehe, das Fell des grauen sibirischen Eichhörnchens, bevorzugt. Von reichster Wirkung ist ein breiter langer Stolalragen und. Muff aus Fehrücken. Hübsch ist ferner ein Abendkleid aus dunklem plissiertem (^rope 6« Olii-nc mit gefälligem apartem Aufputz, eine Theaterhaube und die Frisur Nr. 110. Die Gratisbeilage „Wiener Kindermode" enthält sämtliche Kinderkleider für den Winter, der Handarbeitsteil> hübsche neue Muster für jede Technil. Für den Preis von 3 X bietet das Journal viel Brauchbares und Unterhaltendes. — („D er Stein der Weise n".) Das kürzlich erschienene 12. .Heft (Schluhheft des 29. Semesterbandes) der populär-wissenschaftlichen Revue (A. Hartlebens Verlag, Wien) enthält die nachbenannten, meist durch reichliches Illustrationsmaterial erläuterten Abhandlungen: Leistungen einzelner Hirnteile, Das Klima der Alpen (mit 10 Ab-Bildungen). Fabrilationsabfälle. Das Sternbild des Südlichen Kreuzes (mit großer Photographie), Photographisches Zenithtelcslop (mit Vild). Rekonstruktion der Union Pazifil: 5ahn (mit 4 Abbildungen). Die Malayen, Die Beilage „Na-turwissenschaftlicheNunbschau" enthält die üblichen lurzenRe ferate über neue Forschungsergebnisse in der Astronomie und Meteorologie, Physiologie und Medizin, Biologie, Geologie und Physikalischen Geographie, Anthropologie, Zoologie und Votanil. Ein ebenso reichhaltiger und vielseitiger Inhalt, der noch des weiteren durch eine große Zahl von ^ besprechungen und einen astronomischen ^^7^ «M Sternlarten) für den Monat November vervollständig' ' - (Der Kunstwart.) Rundschau iiw D ^ « «, Theater. Musik und bildende Künste. Herausgeber ^ero' .^ Avenarius. Verlag von Georg D. W. ^ " N ^m München. (Vierteljährlich 3 Ml., das einzelne Heft <" ^ Inhalt des zweiten Oltoberheftes: Litcrarischer Vcrem. Herausgeber. — Emil Zola. Von Adolf Bartels, -^ ^ deutsche Kunstlied seit Bach. Von Richard Natta. ^ Ausstellung „Neue Frauentracht" in Nerlii'. ""'/^ Schultze-Naumburg. — Sprechsaal: Die Inna/i, «" ^ Theaterpraris. Von Paul Marsoft. — Lose satter. Karl Schönherrs „Sonnwenbiag". — Nun^sch"^, ,^, Nationallied. Wie's gemacht wird. Beiner ^ Münchner Theater. „Das war ich." VeethonenS " ^ ,^Is!mi.i5. Berliner Kunst. Ueber das Restauneren, bund. Zur Drahtlultur. 3. — Notenbeilagc: Ma? «>> » Lichtdruck nach einer Radierung aus der Brahmspya" ^ Karl Boeheim. Hasenjagd; Albert Welti, HnschW""' ^ Abbildungen zu Schultze - Naumburgs Aufsah «or Frauentracht-Ausstellung in Berlin. „,, ^" Telegramme desk.k.Telegraphen-Torresp.-Bureaus. Zur Thronfolge. ^ Budapest, 27. Oktober. Das Ung, ^l-K"^ ^, meldet: Ein hiesiges Abendblatt brachte die i""^"heiM Wiener Blätter übergegangene Nachricht, daß ^ogs Franz Ferdinand beabsichtige, zu Gunsten des ^Aloin-Karl Franz Josef seinen Thronrechten zu entsagen." ^ ^, petenter Stelle sind wir ermächtigt, diese Nach"H,„^ig Stempel der Erfindung an der Stirne trägt, als v" , unwahr zu bezeichnen. Die Landtagswahlen. ^, Wien. 27. Oktober. Nci den heutigen Landlag^^ in den Landgemeinden Oberösterreichs wuroen ^ ^ähl^ vative, barunter Landeshauptmann Dr. EbcnlM, u Der Besitzstand bleibt unverändert. Ein Dokumentenfälscher. .^ Prag. 27. Oktober. Vor dem hiesigen 5-"^ A> begann heute die Schlußverhandlung gegen ".^.' Pelso^" nealogen, welche in den letzten Jahren zahlmHei ^ ^ unter dcr Vorspiegelung, dieselben seien aus einem ^,Mi adeligen Geschlechte, durch Fälschen von osf""'^" ^, Ills die Nenobilitation erwirkten oder zu erwirke» >" ^M'' .Angeklagter erscheint der 64 Jahre alte ^"""ae ^s) ! Alois Müller R. v. Mildenberg. der auch ''.^, 7..^. S"" den Adclsstanb und dann den Nitterstanb «wn-t ') ^M Gesuch um Zuerlennung des Frciherrensiandes " ^^ ' los. Die Anklageschrift führt 23 Familien a". ' ^Z zii Müller den Adelsstanb teils tatsächlich «w'rlt nc . ^,^ erwirken suchte, wobei er sich unzählige 3"'^"^ Schu^" licher Urkunden (Matrilelarchivarien u. dgl.) Z" ^ z" , kommen lieh. Für diese Arbeit lieh er sich ^" Pels""" 40,000 X zahlen. Die den Adel anstrebe"^" ^ Do> wußten allerdings nicht, daß die von ihm ^'° '^ g^ lumente vorerst gefälscht wurden. Zeugen wer^ ^^ol^ Handlung nicht vorgeladen. Es werden bloß ^t>ei'- der von Müller irregeführten Personen verle!" Erdbeben. ^ O. Caitaro, 27. Oktober. Samstag. ^" ezille A« um 10 Uhr 40 Min. abends wurde im 3""^» ^ch ^ taro ein ziemlich starkes, in der Richtung vm, "' ^ 5 ^ verlaufendes, wellenförmiges Erdbeben, »vclches ^ M künden andauerte, verspürt. Die Bevölkerung ^sel' durch das Erdbeben alarmiert, doch verur,^ leine Beschädigung an den Gebäuden. Vulkanausbruch in Zentralamerlta^ , ^ Guatemala, 27. Oktober, gegangenen Aschenregens mußte die ^tadt ^,Z S" geräumt werden. Es wird der Ausbruch ^ ^,nötag.^" Maria sowie anderer Berge gemeldet. Sen ^ ^M ^ leichte Erdstöße und ununterbrochenes D"ynr ^„. Donner von Schnellfeuercieschützen wahrg" Hauptstadt ist bisher nicht gefährdet. ,, ,________ stn^ W ien. 27. Oktober. Als Seine M"5^.hofb"lg^'sel heute vormittags von Schönbrunn in me /^ ^ zu , wurde das Handpferd der Hofequipage N^ » ^^biu^ ließ halten, stieg aus und begab sich nut den ^breit" ^, ten zu Fuß in die Hofburg. Darauf N °°^ ^isels 3" rücht von einem angeblichen Wagenunfalle « . ^ zuführen. ^ «„.>,« Reutel-V"^Oi^ London, 27. Oktober. Nie b?s "' zse "^ ^ fährt, wird Dewet nächsten Samstag die "" .sichtige", afrila antreten. Botha und Delarey " Amerika zu besuchen. .«»Macher Zeitung-, be, "^ eH Abonnement mit diesem M" ^re ^ werden höflichst ersucht, die " „er<« numeration!>»t'l!"""' 9>rner. Kc.hu. Vanha. Ennel. Müller, Neu« Vluu'ßV""^ Fächer. Enyrlbrrss, T!chrl, Mr., Wien. -Nurner m "'^ '"°" S^ilvany. l. u. t. Generalmajor, Graz. — «lm «n ^' Ulbbazia. — Kulle. Kfm., Dnsdrn. — Slah, l Frau m^ ^ ^"l. Kfm.. Nrünn. - Cava^a. ttlm., llnce ^°l,"°. - Loos. Nfm., «inz. - O«rin. Klm,. Mc» --^s^allus. Äsn,.. Lroppau. - Vabic. Kfm., Pctrinja M°w "I?." Neichenbern, — Nencschovöly, Spiero, ttflle., " ''' "- Muller. Ksm.. St. Halbe. y Hotel Stadt Wien. Ezer ^."ss,^ ^ltober. Eilgrlhart. Wachmann, Private, Echulw ^' ""brilant. s. Familie. G!oh.«anizsa. — Thiem, Vlaibu/' ^^^' I2sserndorf. - Wintcrhalier. Schalet. Kflte.. bwmlln« In?"""'' ssabrilant, s Familie, Wol'obcr«. -Familie ^"^ ^p"n!°''ger. Nrünn. " ^"le, Fuld. heller Kviv ^' ^"sden. — Oberwaloer, Pöschinger. Oll. ^"es M., « Obmann, Frisch. Hammer, Wrrthrimcr. Sol> ^ Kiäitn^' « ^ "' ^°^> l- t. Bauralsqattin. s. Tochter, Wien. Pchrat'«,.' ^°"^r, Lunzer. Fuche>. gleisende: Querjcld. l. l. ^lllu' N,^ . ?""cr, Vrag. - Oblal. l. u. l. Hanplmann, Dinner V^els. - Wogrinz, g'mmermeifter. Rann. -""'ear-' ^'' ^'etlich. n'slle., Münchm. — Friederei. In» äsende Mr ^' ^abrilsdcamter; Bergauer. Wams, Fischer, «>sh X' ^« ^^ 6""' l. u. l. Negimentsarzt. Weg. -^lNl.. Na'riä ' ^'^!- — S, canety. Mm., Rc>z„uu, — Me.llen. ^U^»^ » "ltrnvera. ^^ Verstorbene. ächter iß «. lDltober. Ernestine Slug«, Iimmermanns' ^«ge, «arolinenssrund 13, vebilit».« vil»e. -> An, ,i Im Z'vilspitale: °?» I,, 3,^ "ktober. Anton Zabulovec, Kaischlerssohn, Volkswirtschaftliches. Laib ach, 2b. Oltober. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Marlte stellten sich wie folgt: Marf! lM^«7« Marl<.>Mgzi»^ Viei» «^ ^ d ll k' Weizen pr. c, . .-------1« 40 Butter pr. llß. . . 2 20------ Korn » . .-------13 80 Eier pr. Stück . . — 08------ Oerste » . .-------13 b0 Milch pr. Uiter . . - 18 - - Hafer » . . — - 14 - Rindfleisch I«pr. lcß 1 24------- Halbfrucht » . . —!------Kalbfleisch » 138------ Heiden » . . — — 16 — vchweinefleisch » ! 40------ Hirse, weiß ...------16 8(» TchUpsrnfleisch » 80------ Kuluruz, alt ...-------»430 Hähndcl pr. Stück 110------ Erdäpfel » . .-------4 lauben » — 40------ «»»sen pr. Liter . — 2b - - Heu pr. y . . . . 7 20------ Erbsen » . — 40------vtroh » » 6------ Fiwlen » . — 20 — Holz, hart., prKbm. 750------ R'ndsschmalzpr.kß 2^35 - —weich., » 5 30------- S hweineschmalz » 1^60 - «ein.rot., pr.Hltl.----------- Spcck, frisch » Ü50 — —weißer, »--------------- - geräuchert »1^80------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sees>öl,e ^06 8 m, Mitti iinftdnlck 736 0 mm. 9 » Ab 736 0 7 2 windstill ^alb bewölll 28j7 » F. j 73b 3!^b 8 O. schwach Regen sis' Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 7 9«, Nor. «ale: 8 3°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1: 7b 000. Preis per Blatt b0 lr., in Taschensorma auf Leinwand gespannt 80 tr. Jg. u. Kleinmayr H Fed. Hamberg« Huchhandlung in taidacb. Schmerzerfüllt geben wir hiemit Nachricht von brm Hinscheiden unserer heißgeliebten Schwester, resp. Schwägerin und Tante, der Frau Ludomkll Gräfin Pace-Friedensberg Kapitularin des l. l. Theresianischen Damenstistes am Hradiin. Dieselbe starb, versehen mit den heil. Sterbe- scllramenten. heute um halb 10 Uhr vormittag« zu Laibach im 45. Lebensjahre. ! Die Einsegnung erfolql am 29, d. M. um 1 Uhr nachmittags in Laibach im Leoninum, worauf die Leichs nach Heiligentreuz bei Thurn - Gallenstein ! überführt und dort nach nochmaliger Vinseqnung ! am 30. d. M. um 11 Uhr vormittags beigesetzt wird. Die heil. Seelenmessen werden in Heiligenlreuz am 31 d. M, um 8 Uhr vormittags uno in Laibach in der Pfarrkirche zu St. Peter am 4. November d. I. um 6 Uhr vormittags gelesen werben. Laibach am 27, Oltober 1902. Karl Edler von Vlannssl, Schwager. — Vloja »rüstn Pace, Marie »röftn Pace. Schwäger innen — Vlubols Gras Pace, Marie Gdle von Vtanussi, geb «rafin Pace, «n, vcr un,«» ' ^" "" ««'loo 40 pe"H""''°n«.N7nte^ss ^tNl.,lm'«, ' ^ ""° "" "«" «elb Wo« «o« «tante zur Zahl««» überno»«ene Vlsenb.»Prlor. Oblig»i0 »o bto. bto. per Ultimo . . . . I2U 1U liiO »0 4°/„ dto. Ncnle lu Kronenwähr., steueNrel. per Kasse . . . 9? N5 l»? «l, 4"/, dto, bt°. dto, per Ultimo . 97 60 9? »ü Ung. O«.-«Is,.«nl, »old 1«, fl. - - — - bto. dto, Silver 100 fl. . . . —-— —-dto. Etaat».0bl1'— »N» ^- dto, blu. k ü0 fl. — 100 X «l»l-- »«» " Tl,tlh.«tg,'Uos, 4°/» .... 1l»? - 1°8 ?i> 4»/, ungar. «rundentl.. vblig. b? »z 9« »2 4°/, lroat. und slavon. betto 98 — -^ ^ Ander« 2ss«nll. Hnlehtn. b"/»DonauNe«, «nlrlhe 1878 . 10? — 1N8 — «nlehen der K»adt «örz . . 99— llx> - Nnleyen der Gtadl Wien , , . 10» l»0 107 l>0 dto. dto. (Gilder od, «old) i»i do'»» nl> btll. bto. (1884), . . . 96 40 97 40 dto. dt°. (1898). . . . 97 7b 9» ?!> VorsebauNnlehen. verlo»b. b°/, — - — 4»/» Krawer ii«mbe«.«nl,b,n . 9? — 9? «n ßsandbrltft »tl. «°btr.alla,0st,in«»I,vell.4»/» »7 zn 97«» «.-«fterr, iiande»-Hi,P,'«nst> 4°/° 99 »u 10« 8l> Oest.ung. »llnl 40>/^ihr. veil, 4°/ ...... 100 »b lNl llk dto dto. bojihr, veil. 4°/° 100 »b w< »b Sparlasle. 1.»ft..»«3.,oell.4"/° ion- lui - Glslnbahn-Prlorilzt». PbliznliontN. sstrdlnllndl-Nordbah» ku <«, ix, Ung,.galiz, Vahn..... 108 »0 i<>8 «0 4°/, Untertioinei «ahnen . . 99 bo 10« - Divers» «ss» (per Stück). «ei,t»»Nchl L,se. »°/. Vobenlredit-Uose .'» - PalssN'llos« 4« sl. «-1«? — N3te?Kreuz. Oest.«»ts..v,1«N b4 ?, «75 UNg. ,. „ bfl. »7— L» ., Mubols^ost 10 fl...... »I»'-,I3'' Salm Lose 40 fl. - - ' ' "° ^ "» ^ 3<,.«enoi».Lo e 4« fl. . . - »4b - »so - Wiener »omm, Lose », 1,1874 4«b - 43« -«elvinNsth b, 3V°Pr °Schulbv. d V°dentreditant,.,°w.18«9 «9- ?l- Laibacher Lose..... '^ ?? " »eld «are «Men. transport »zlnl»l» nehmung»». «lussig Tepl, »isenb. «>U sl, . . «l>15- »«d «au- u, UetriebK'Ves, für ftüdl. Etrahenb, ln Wien lit. X . »»1 — »0« -bto dto, bto. lit. v .»01—«» — V«hm, Nurdbahn 1«' fl. . , »«» — 4»«'— «uschttehrader ltis. «X» fl. «N», »4bC »470 dto. bto lüt, U) »00 fl. 97»- 980 Donau-Dampfschiffahrt«. «esell. Oesterr,, bb ,9» b<» Etaatletsenbahn «00 fl. 3., . 7 fl, L..... 76 »b ?? üb «Lübnorbd.Verl,.»«. »00fl,«M, 4— Krebitbanl, «Ug. ung. 800 fl. . 710 — 71» — Depostlenbanl. «llg,, ü(X> fl. . 419 — 4»1 — ss. . . 390bi»»»i b<» Osslerr.miglll, Vanl, S00 sl. . 1570 ,580' Unioiibaiil «00 fl..... b»1 — b»» — Verkehr«bllnl, «ll«., 140 fi, . U? — ,4a — Industr<»'Mnl«l' «hmungen, »augef., «llg. oft , I«, fl. . . «» — »35 — Egybier EOe»' und Etahl^Ind. ln Wien 100 fl..... 195— 197 — Eisenbahn». Leihg,Vrfte, IVOfl, «47 bv »5V — ,,»lbemüh!". Papierf. u. V>«. t^I - l»4 — Liefinzer Vrauerei 100 N. . . «l» — «1? — vll>ntan»>u» 5V W««»on.Leih»nft.,»ll«.. ln Pcjl, 400 ll........ «5U — e?0 - »iener «augesellschaft 100 fl. . ,5, — ,57 — Wtenerber«frZ Deutsche Plütz»...... IIS 8? 117 05 London........ »39 10 »8? 30 Pari».........9b 15 95 30 Vl. VeterObur«......— — — — D»lul»n. Dulaten........»35 »l« »0,stranc«" "".....1 111.....|| BsvuIk- -u.3a.cl •W«cb.»l«x-ar««c:b.*Lt ___ ¦ass——»'s^——i——bbHš^b^b—^—^——as—i i Privat-Depot» (Safe-Deposit») ffirzlitmrnBir-Elilipi la OtiUOmiit- »Iail8lr»-0«iti. •othek lsllsch-sa»irischen MO n I. (4170)2-1 i, erlmer Range. Vtu^orträt des vSassers. SC^0SseQ V^bürgt) daher A (4169).. 8-1 (4164) C. I. 96/2 I. Oklic. Zoper Anlona Spelko, posestnika z Jame SJ. 5, katerega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Žužemperku po Am Spelko, udovi z Jame at. 5, tožba za-radi 746 K 36 h s prip. Na podstavi tožbe doloèen je narok razprave na dan 30. oktobra 1902, ob 10. uri dopoldne. 1 V obrambo pravic toženega se poslavlja za skrbnika gospod Josip Podboj v Žužeinperku. Ta skrbnik bo zastopal toženega v oznamenjeni pravni slvari na njegovo nevarnost in stroäke, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaÄöenca. C. kr. okrajna sodnija v '^^'\ perku, odd. I, dne 25. oktobra 1ÖÜJ.. (4135) S. 14/00 92. Oklic. V konkurzu tvrdke: cBralje Ri-bariö, trgovina z meöanim blagom v Zagorju», je predlagal upravnik kon-kurzne mase, naj razsodijo upniki o tem, je li se naj v zgoraj navedeno konkurzno maso spadajoèa terjatev zoper Ano Ribariè iz razsodbe c. kr. dežetoega sodišèa v Trstu z dne 19. julija 1901, št. Cg. II. 50/1, v znesku 2000 K s prip., oziroma v še neizlerjanem oslanku potom javne sodne dražbe proda. Za sklepanje o tem se doloèa narok na dan 3. novembra 1902, ob 9. uri dopoldne, pri c. kr. deželni , sodniji v Ljubljani, v izbi St. 112. K tem naroku se vabijo kon-kurzni upniki s prisfavkom, da tega, kar se pri naroku po primernem ob-ve^öenju redno razpravlja, ugotovi ali sklene, udeleženci po § 256. kon-kurznega reda ne inorejo niti izpod-bijati iz vzroka, da se niso mogli udeležiti razprave, niti poprijeti se pravnega pomoèka vpravièbe ne-prihoda vsled zamude. Spise je moöi pregledali pri kon-kurznem komisarju. V Ljubljani, dne 17. oktobra 1902 Konkurzni komisar; Schneditz. Laibacher Zeitung Nr. 248 2048 28. OktoberlM^ (4168) Präs. 2904. 4/2. Bonkurs-Ausschreibung. Vcim l. l. Bezirksgerichte Nenmarltl ist eine Gerichttzdienerstelle mit den systcmmähigen Vechgen und dein Ansprüche auf Dienstkleidung nach dcn bestehenden Vorschriften erledigt. Bewerber um dieselbe oder eine bei eincm anderen Gerichte frciwerdcndc Stelle haben ihre Gesuche bis 30. November 1902 brim l, l. Landefgerichts'Präsidium in Laibach im vorgeschriebenen Dienstwege einzubringen und in denselben außer den sonstigen Erfordernissen für eine Gerichtsdienerstelle auch die Kenntnis der slovenischen Sprache nachzuweisen. ». l. Landesgcrichts-Präsidium. «aibach am 24. Oltober 1902. (4158) Präs. 4344 4 k/2. Gefangenaufseher-stelle bei dem t. l. Landesgerichte Graz. ^ Gesuche bis 2. Dezember 1902 an das l. l, Landesqerichts-P'äsidium Maz. «. l. LandcsgcrichtS Präsidium Graz am 23. Olloder 1902. (4165) st. 18.076. ko^ivno na i-»7.ß!ll,8 c. kr. 6e2^!l>e vlaäe v I^udhzni 2 ciue 23. oktobra t. l.. st, üi2,202, 8« nllxnan^ll. 6» Ko6e operst o naprav^n 20p«r poillrno nev»ruo8t n» äelovili pro^i iele^nice ^le^enice»6one2 oä po8tll^e >Ie-»enice 6o klanjljko-primorLke äeielne meje zleäe V8en 6»vö«in oböin, »ko^i ll^tere ^re projelctirnn» i^Iexuicu, rll2po!oien nl>, vpo^leä pri ouöin8lcin ur2,äin, iu 3icer 22, cillvsno oböino ^e»enioe v .legeniellk, 2» 6«,vöne oböine Ll^^llll Danrav»,, 2kl«ip, ?oclnom, Lpo^n^'i 6o^e, ?o!Mc2, v 2ß. Lorjlln, 22 6llvöno oliöino ^ö»ce nl», Dle«lu, 22 «jzvöni odöini Lonin^k«, Lein, in 5ßlo v kibnem, ?.«, ^llvöui onsini Xumynj iu LadingK2 Li8tsil!2 na Lndinjzki Li-»trici 06 6ne 28. olltodr», t. 1. nspre^ »koxi 14 6ni. ölorebitni uzovori 20p« pro^kt «e imajo po6n.ti U8tno «lli pif-m«t>c> tuuraäno »li p», na^klLn^e pri politiönem onlw^u, psj llaterem »e doclo tucli ßlsäe tek naprav obravnllvlllc». 0 lir. ollr^'no ß>l>,V2r8tvo v I^äovhici, äue 26. olltobr» 1902. Z. 18.076. Kundmachung. Mit Beziehung auf die Kundmachung der! l. l. Landesregierung in Laibach vom 23. Ol«! tober l. I., Z. 22,^02, wird hiemit belannt.! gegeben, daß das Projekt, betreffend die feuert sicheren Herstellungen der Teilstrecke der Eisen» ^ bahn Nßling'Görz von der Station Nßlmq bis zur lrainisch lilstenländischen Grenze hinsichtlich^ sämllicher von der projektierten Eisenbahn durch» zogenen Steuergemeinden bei den betreffenden Gemeindeämtern, und zwar für die Stauer« gemeinde Nßling in Aßling, für die Steuer« gemeinden Dobrava, Nsp, Vuchheim, Untergörjach, Pogelschih in Obergürjach, für die Steuer« gemeinde Rrciö in Veldes, für die Steuer« gemeinden Wocheiner »Vellach und Iellach in Reifen, für die Steucr^cmcinden Ncuming und Wocheiner'Feistritz in Wocheiner«Feistritz vom 28. Oltober l. I. an durch 14 Tage zu jedermanns Einsicht aufgelegt wird. NUfällige Einwendungen gegen das Projelt sind entweder Hieramts mündlich oder schriftlich, spätestens aber bei der politischen Begehung, bei welcher auch über diese Herstellungen verhandelt werden wird, vorzubringen. K. l Vezirlshauptmannschast Radmannsdorf am 26. Oltober 1902. (4155) C. I. 95/2 Oklic. Zoper Ivano Rozman iz Brezove rebri, kafere bivali>èe je neznano, se ^e podala pri c. kr. okrajni sodniji v Zužemperku po Alojziju Rozman, posestniku iz Brezove rebri, tožba zaradi 357 K. Na podstavi tožbe do-loèen je narok razprave na dan 30. oktobra 1902, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic tožene se po-stavlja za skrbnika gospod Josip Podboj v Žuž^mperku. Ta skrbnik bo zastopal toženo v oznamenjeni pravni stvari na njeno nevarnost in stroške, dokler se ona ne ojtlasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Žužem-perku, odd. I, dne 23. oktobra 1902. (4086 a) 2 .2 Aviso. Auf die in der «Laibacher Zeitung» vom 22. Oltober 1902 erschienene Kundmachung wegen S'cherstellung der Hadernabnahme beim l. u. l. Militär Verpflegsmagazin in Oraz wird anfmcrlsam gemacht. K. u. l. Militär-Äcipflcnsmagaziil in Graz. VerloB-en wurde gestern auf dem Wege von Ober-Schischka durch die Latterniannsallee eine Der Finder wird ersucht, dieselbe gcg^n Belohnung Alter Markt Nr. 9, III. Stock, abzugeben. (4161) Kinder416" am besseren Häusern können aloh zur Mitwirkung bei einer Welh-naohtskomödle melden. Täg'.xh von 4 b:s 5 Uhr nachmittag» in der Theaterkanzlei. Seine llif besteh' nd aus drei Zimmern. Dienstbotenzimmer und Zugehör, ist Šubic^asse Nr. 5, III. Stock, zum November - Termin zn vermieten. (4142) 3-3 Anzufragen dortselbst links. Ein sehr anständiges Mädchen aus besserer Familie, welches längere Zeit in einem deutschen Kindergarten beschäftigt war, wünscht als Bonne zu größeren Kindern unterzukommen. Näheren in der Administration dieser Zeitung. (4144) 3—3 Vollkommenste ^ PFEIFE des XX. JAHRHUNDERTS, ^ Pat. llohr, in welchem ßk d. Ranch 3mal nmlanft U' n. ist dahor kühl u. rein. ¦ Unyerstopfend. Kopf. n Pfeilenräumer atinöthie. Hl Loichtos nnd unsehädi. ill kr Kanonen. — Eine ganze n fl W W. A. 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November 1W2, 12 Uhr mittags, zwanzig auf ihren Namen lautende, ,^g ve^ Juli 1902 datierte Nltien der Oesterreichisch^ungarischen Nanl samt Conponöbogcn bei drr Dlpl'sitcl''"" Hauptanstalt in Wien oder bei der Hauptanswlt in Vudapest oder bei einer Filiale zu hinterlegen oder vinlulicren zu lasiA ^achB» Tagesordnung, Ort und Stunde der Sitzung werden dcn Mitgliedern der Generalversammlung mittelst besonderer.'" in den zu Wien und Budapest erscheinenden Amtsblättern rechtzeitig bekanntgegeben werden. Wien. 23. Oltober 1902. .... OESTERREICHISCH-UNGARISCHE BA^ Biliüski (4159) Gouverneur. „ , Gold Prang01 ____________ Generalrat. Generalsekretär- - «rtilel 14 der Statuten der Oesterrcichisch-unaanschen Bans, Alinw l: «„ den Generalvtlsammwngen b« Otst«l«ichilch»unsarllei «eratupgcn »nd ^„tscheidunßcn, auch wenn e« in mchrele» Eigenschaften an de» Verhandlungen teilnehmen wü^t' ^ d>l ^»c^.« »rtilel 19 der Etatuten: «anten Nllie,l auf Mistifche Personen, aus Frauen oder auf mehrere Teilnehmer, so iss dcrjcnii,,,' l'clcch<>ü'' ^jcse ,^»^ vei-sammlunss zu cischcinen und da« Stimmiccht au«,»ill'en, welcher sich mit einer Vollmacht der Nltieneigentiimcr, >^.^cn p"' chische oder ungarische Sta«t«augel)i>rige sind, auiweiot. Vevollmächllsste müssen aber, mit Ausnahme de« «ltienbcsihe«, >v Eigenschaften nach («ltilel 14 und 10) sähig sein, an der Oeneral>»cllllmmlung teilzunehmen, ,F>',. ^^ (Nachdruck wird nicht honoriert.) ^-----^^ Druck und Verlag von Jg. v. Kleinmayr HFeb. Vamberg.