Ni. ?9. Freitag, ?. AM 1893. 112. Jahrgang. Mung. VwVc"'^n!Wl»?^s!^^!" ^l " b >! „ n : aanMhria fl, 15. hlllbjäl,.«a fl, 7 l.0, In, « ° mpt ° ir: ^"° Inscrais l»i«. .,'<"/,'^"- ss>>r d!c ^„slrNunl, in« Hau» aanMl.rla si, 1. - Inssrtlonsyeb« r: Fill ^^^^^^^" « nnlcu 25 lr,, grükcrc per Zrilc U lr.: bet oflrrrn Wiobrrholunnrn per ZeNe N lr. Die «Lalbachrr Zcilung» ersche!»t lilgUch, mil «uenalime d?r Soni!' und Fetrrtage, D Uhr vormittag«. — Uiifllliitlcrle Nriesc werden nicht angenommen u»b Mnmllrrlpte nlchl zurüllqeNellt ^ Umtlicher Weil. U^chst^ Majestät haben mit ?"'sterill r..? ^^^""g vom 29. März d. I. dem ?"°n an ^ ? Ministeriums des Innern Julius k'slWickt« H?" "ber sein Ansuchen aus Gesund-gestand n "'^^"' Uebernahme in den bauenden ^n Dienst.""'erlichtr Anerkennung seiner vorzüq-das Ritterkreuz des Leopolden ger^ H''^ ^r Taxe allergnädigst zu ver- höchste, "^,k. Apostolische Majestät haben mit Ms<^i^.5' ^ließunq vom 2. April d. I. dem . l Freib"^ ""d Protokollführer des Miuisterrathes P ^°sen ^' Huhenbnhel genannt Heufler H'chl der ^ Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit ^axe allergnädigst zu verleihen geruht. ^bchs/er ^.1 Apostolische Majestät haben mit 3"^s'chulleV"^"^ vom 2. März d. I. dem der Lehrerbildungsanstalt in 3^dlin q^rks-Echulinspeclor^^^^^ ^ in d,„? ^"lass der von ihm erbeteuen Ver-^reuz au °°"^nden Ruhestand das goldene Ver-^^^^Nlldigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Mit. ^«bildet ! ""'° l'llnzbsilche Cabinet !'>". '^ '? Dupuy bei einem neuen Anlaufe ö?' P^.,!. ' zur Annahme des Finanz Porte-»^iums 5' it" Uebernahme des Unterrichts» fiir K Werner >> gewinnen; Goirin übernimmt die die ^ntiich/y^'", Handel. Die Minister für Ackerbau, dkrtt >artia,,,?/'^'"' ^"r den Kr.eg. die Marine mid W?Nen m/^'^'legeudciten, welche diese Posten im M^ unl,t,'i,um Rlbot innehatten, bleiben auf hm' °ls je^w"" Dupuy ist demnach alles andere A At. roelH, ?'"""N ber neuen Männer, die mau te°l, " hat ^ öffentliche Meinnng mit Ungestüm Vedf ^rtes' ' ? ^"'" "was anderes wie ein ttst«.. ""d N«? d urchg.si,btes Ministerium Ribot. ^5" der 2'"^' der Obu.ann und der Bericht- in der Kammer, geben dem neuen Ministerium keineswegs eine wesentlich andere Farbe. Veide sind brave Ehrenmänner, in Volks« wirtschaftlichen Frna/n wohl bewandert, gelten als gc- > sinnuiigstüchnge Repub'ikauer einer gemäßigten Rich» tuug, loni'.en aber nicht als führende Politiker an- ' l^escden werden. Ihr Eintritt in die neue Regierung bedcu'et eben, dass diese den Conflict zwischen Kammer und Senat ohne große Schiliierigleitcn wird abschließen, ! und infolge dessen auch alsbald jene Hemmnisse wird i bes itiqeu können, welche der cndgiltiqcn Annahme des Budgets eutgeqenstauden. Hat das C'binet dieser Aufgabe genügt, so hü es auch seinen Lelxn^weck erfüllt. Dieses Ministerium soll ja nichts anderes und kaun ja uichts anderes sein als ein Intenmscab net, ein Lückenbüßer für den dringenden Bedarf des Aligcnblicks, den heillos verfahrenen Staattzkarren aus der Sackgasse ! heraus und ans eine fahrbare Straße zu bringen uud ^ so für eine große, wcitangelcgtc Politik, wie sie am ! Vorabend der Wahlcampaguc in so kritischen Zeit- ' lauften gefordert wird, die Bahn wieder frei zu machen. ^ Die Herren Pcytral und Poincare' bringen dem Vaterland leiu geringes Opfer, indem sie sich mit den Invaliden des Cabinets Loubet und Ribot zu- , fammcnkoppeln lassen, in der gewissen Voraussicht, binnen kurzem mit diesen wieder vom larpejischcn Felsm gestürzt zu werden. Denn das ist uicht anzunehmen, dass dem neucu Ministerium, welches, genau betrachtet, , doch kaum etwas andtres vorstellt, als eine neue Auflage der beiden vergangenen Cabinete, die nach einem wenig rühmlichen Dasein ein so klägliches Ende ge» nommen hab«'", eine längere Lcbcnldauer beschieden sei. ' Bei der Zerfahrenheit der republikauischeu Partei» gruppen in der Kannucr biete» ihm diese keine verlässliche Stütze; die Majorität ist U"sichcr und fchwanlend ' noch mehr als zuvor geworden, feit die Deputierten nur noch die Sorge um ihre gefährdeten Mandate im Auge haben. Dass der Senat, der seit Wochen wieder eme ein-flussreichc Rolle sich herausnimmt und in dem Con-stans jetzt die Primgeige spielt, besondere Langmuth !und Nachsicht gegenüber dem halboerflofscncn Ministerium unter ei'ucm ncucu Firmaträger ausüben werde, dies können weder Carnot noch Dupuy erwarten. Die öffentliche Meiuung. das Land, die durch die Kammer-fcandale fo tief aufgeregt worden, werden sich der neuen ! Regicruug gegenüber uicbt viel wen'ger ablehnend als ' gegenüber der halbverflosfenen verdaltcn. Die mächtige, cinslussreichc Presse wird sich skeptisch zu derselben stellen und Dupuy nicht höher taxieren als Ribot. Man verlangt nun einmal für die innerpolitische Regeneration nach den Panama-Scandalen ganz andere Bürgm als die Collegcn und Geschästsa/noss n jener fchlechten Z'hler, die m den letzten Monaten eine ganz jämmerliche politische Wechselreiterei getrieben uud die, um bei dem populären kaufmännischen Bilde zu bleibm, nichts anderes verstanden haben, als dadurch ein klnffen-des Loch zuzustopfen, dass sir ein anderes geöffnet haben. Das Land und die öffentliche Meinung fordern eine Regierung, die ihre Existenz nicht von der Hand in den Mund fristet, deren Bestand nicht jeden lieben Tag gefährdet erscheint, sobald Floquet sich auf dem Präsidentenstuhle im Palais Bourbon niedergelassen, bis zum letzten Stnndenschlag der Sitzung. Wer in dem künftigen, festen, über die Wechselfülle des Tages hinaus sicherstehenden Cabinete den Vorsitz führen und mit starker Hand dessen Geschäfte leiten soll, darüber macht man sich freilich ebensowenig eine klare Vorstellung im Lande wie im ElysiePalaste. Dirin be« steht eben die unheilvolle Wirkung, die der Panama-Scandal zurückgelassen, dass nahezu alle politischen Notabilitäten der republikanischen Partei declassiert worden sind. Die Staatsmänner zweiten und dritten Ranges, welche immerhin noch Autorität und Geschäfts-erfllbrung genug gehabt hätten, um in die Bresche zu treten, sind untcr den Anschuldigungen der Corruptions-Denuncianten wenn auch nicht vor das Forum des Criminalgerichtes, doch vor das Ehrengericht der öffentlichen Meinung gczerrt worden, und ungeachtet dessen müssen sie jetzt an das Staatsruder treten, um über die Verlegenheiten des Augenblicks hinwegzulavieren. Es ist für diese Nothhelfcr aller Ehren wert, dass sie sich der ebenso schwierigen wie undankbaren Auf« gäbe unterziehen. Wir fürchten aber, dass sie dafür zunächst nicht viel Dank ernten werden, weder im Lande noch im Elyse^e-Palaste. Dupuy gilt als tüchtiger Schulmann, er ist ein guter Redner, er bringt aber in sein Amt von jener speciellen Geschäftökenntnis blutwenig mit, die in den nächsten Monaten von einem Minister des Innern gefordert wird. der die «Wahlen zu machen» hat. Er felbst dürfte sich ungeachtet des gesteigerten Selbstbewufstscins, das diesem ^ls-mu^s-man, diesem Sohn eines Amtsdieners und einer Tabak-trafikantin, nachgesagt wird, nicht für befähigt zu der Aufgabe halten, deren glückliche Lüfung nur den aller-routiniertesten, mit allen Schlichen und Finten der Zemsseton. ^ltteile »> '--------- ' "es Erzherzogs Franz Ferdinand. tz^er Cnihs Calcutta, 14. März. 5<°nd Erzherzog Franz ^'^" wiedpr ' l^6ste in Ieyvore bereitet ^. ."z um Vm Inders glänzender. Beider ^sH. ^" Erzlw. "l" früh erfolgten Ankunft bc->.? ^N'Mt n?!^ "uf dem Bahnhöfe der Maha-^f°lge, der Resident uud '" K I>" Waaen. ?" und geleiteten den Gast in ^kKln für ^"Uie zu dem Hause des Residenten. >>n?t Wochen !^ ^wM einige Appartements ^ n!!> sch^"'"'. während für die Suite in ^s> I- City dl^"^"' "folgte die Fahrt anß r. > Straßen uud Alleen, in >Iü?"en AZ n"'""'lichcs Spalier von Menfchen ^nt^ "lch sch' . ""a genommen hatte. Zunächst Mirr n uud Cav.")'""""ich aussehende indische ^ ^„" und al?""' 'en N,^' '" "oosgrünm Auzüqeu eine Es"adron Kameele, > t ltigt w ^."""" Charnier drehbare Donner- ll^den ! Lcgations-secretären ernannt. Dem Legationss^cretär Dr. Richard Frciherrn Daublebsky v. Sterneck zu Ehrensttin wnrde der Titel eines Legationsrathes und dem Gesandtschafts-Attache' Duglas Grafeu von Thurn und Valsassina der Titel eines Legationssecretärs verliehen. (Das ungarische Unterrichts« Mini-sterium) hat mittelst Circular-Veiorduung den ungarischen Mittelschul' Professoren den zum Besuche der Philologen-Versammlung in Wien nöthigen mehrtägigen Urlaub bewilligt und verfügt, dass Gymnasia l-Director Dr. E. Finaczy als officieller Vertreter der ungarischen Unterrichtsverwaltung an den Verhandlungen theil« nehme. Auch die Regierungen Deutschlands werden officielle Vertreter nach Wien senden, um über den Abschluss der in Mrlitz angeregten, in München fortgesetzten Berathung über den archäologischen Unterricht an Mittelschulen und die Beschaffung archäologischer Lehrmittel unmittelbar verständigt zu werden. Den Theilnehmern wird kostenfrei der Besuch von Car-nuntum, die Fahrt auf deu Semmering, den K'hlen-berg und nach Baden, die Besichtigung des Schön-brunner Palmenhauses und der Rothschild'Gärten auf der Hohen Warte geboten werden. (Königin Natalie.) Dem Constantinopeler Correspondenten der «Kölnischen Zeitung» wird von bestunterrichteter Seite bestätigt, die Reise der Exkönigin Natalie nach der Krim habe nur den Zweck einer Begegnung mit dem Zaren, der nach dem russischen Süden reise. Natalie werde den Zaren dort erwarten und sich alsdann zu jener Haltestation des Hofzuges begeben, die Aalta am nächsten liegt. In ernsten türkischen politischen Kreisen sei man überzeugt, dass die Königin ohne jeglichen Rückhalt nach Russland gravitiere; sie hoffe auf den baldigen Sieg der radicalen Partei in Serbien, die dann entschiedener als bisher ein russenfreundliches Programm durchführen werde. Ihre engen Beziehungen zu Gruic werden gleichfalls damit in Zusammenhang gebracht. (In Belgien) steht bekanntlich noch immer die Frage der Verfassungs-Revision, beziehungsweise die Erweiterung des Wahlrechtes auf der Tagesordnung. Seit in der vorigen Woche der Brüsseler Abgeordnete Feron in der Kammer den Vorschlag gemacht hat, den verheirateten Wählern zwei Stimmen zuzuerkennen, drehen sich alle politischen Erörterungen um das Wahlrecht mil M'hrstimmen (Is vuly s»iur-»>), das zuerst von Stuart Mill zum Besten der Gebildeten gefordert wurde. In Belgien hat der Löwener Rechtsprofessor Albert Nyssens im vorigen Jahre die erste Anregung zu einem solchen Wahlrechte gegeben. (Zur Lage in Spanien) wirb aus Madrid unterm Vorgestrigen gemeldet: In einer Versammlung der Mitglieder der Majorität des Senates und Deputiertenkammer hielt Ministerpräsident SW l° Rede. iu welcher er sich in hoffnungsvoller AM " die finanzielle Lage des Landes aussprach. A sammlung beschloss, den bisherigen Minister des ^up^ Armijo, zum Kammerpräsidenten zu wählen;/»u^ wird interimistisch die Agenden des MimsterMlN» Aeußern übernehmen. . .„,^z (AusCentralamerika.) Wie MlduM " der mittelameritanischen Republik Honduras ^» . erhielten die Aufständischm die Oberhand. ^" " Hi, wird von einigen herumziehenden Äanden I U' ^ doch ohne Belang. General Bonilla, untmtuyl ^ ehemalige Anhänger des Generals Leiva, h«t 1' / Ncgierungsgewalt bemächtigt. n..f,rbrecW (Aus England.) Nach kurzer UckerM" nahm das englische Unterhaus geNe" se"e H^ wieder auf, um die Verhandlungen über ^l ^ Homerule.Bill zu beginnen. Dieselben dürften " ^ stürmisch werden, da' die Opposition entschlMN >,, schärfste Tonart anzuschlagen. „nM^ (Der König von Belgien) '"'^A mährend der Osterfeiertage einen Ausflug na^ ^ Wie verlautet, beabsichtigt der König, 'in ^ Sommers daselbst einen Curaufenthalt zu ney«^ Tagesnemgleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, "^ ungarische Amtsblatt meldet, für die durch «" ^ schädigten Bewohner von Kis'Szilva 100 st- i" '? geruht. — (Riesen -«tlas.) In den englische" ^ phischen Kreisen beschäftigt man sich gegenwärt'g ^ ^>l Plan, der alle ähnlichen Unternehmungen diejer ^ hinter sich lässt. Man will einen Atlas über ^ Erde nach einem Maßstab von Ui j auf einen englischen Zoll herstellen. Die Zahl °^ ^be würde über 3000 betragen und jedes ^Me^ umfassen. Nach diesem Maßstabe würde das .b" ' .^tl" 222 Blatt, das russische Reich 192, d>e " ^ 54. Staaten 6b. Frankreich 55, Norwegen und ^"^r <" China 45 Blatt umfassen. Sofern sich Wse^ ^»dt das Werk interessierten, glaubt man, dass kommt. -ssenb^ — (Was Cleveland« Gäste zu ei'^d kamen.) Ein amerikanisches Vlatt verMMl ^.^ M Liste der Speisen und Getränke, die "" azegicl""^ dem Valle serviert wurden, der gelegentlich d" ^, zn antrittes des Herrn Cleveland im «We'he" ^ ö't" Washington stattfand: 65 l)00 AuNern, .O, s^ Suppe. 1N.000 Portionen F.sch, ^0"^"^ ib^ Liter Krebssalat, 1500 Liter Schildkröten"!,^ M junge Hiihner, 150 Truthühner, ^ ^e L^ M Rum, 800 Pfund Gänseleberpasteten, 5?"" ^M ^ getränle (Sorbet), 16,000 Ü'ter Vier, ^"" ^o O'g< ! eine Unmasse Cognac, außerdem gab es " ^ ii" und 1000 Cigarretten. Eingeladen waren g u ^ '""-<2.»,.m°rd °^««.°^-Der Zögling der Marine. Akademie " ^ ^ ° , Costa.Rosetti Edler von Ro senegu^ sich „ ! Besuch bei seiner Mutter in Wien gewe«"' ^nH-schössen. Der 18jährige ""^<-"<"- weia^ ^-^ endete der interessante Rmidgang durch den Palast. — Am letzteu Vormittag fuhr Herr Erzherzog Franz Ferdinand mit Gefolge wieder in den Arcadenhof, wo cine Rnhc von Thierkämpfen produciert wurde, die durch die Verschiedenartigkeit der Kämpfer und ihrer Kampfweise sehr fesselnd waren; zunächst kamen indische Wachteln an die Reihe, ihnen folgten Rebhühner, Steinhühner und Haushähne; diese wurden abgelöst von Gazellen, Blackbock-Antilopen, Schwc schen und Samberhirschen; besonders wild waren dl«.'.chließlichen Turniere zwischen Eberu und zwischen Nüffelstieren. Dann wurde der Erzherzog durch eine Reihe von Gängen nnd über ebene Dächer zu einem hochgelegenen Pavillon geleitet, von dem man auf den weiten Kampfplatz der Elefanten hinabsah. Zu beiden Seiten desselben war je eine große Schar von buntgekleideten Männern aufgestellt, die meist mit Lanzen versehen waren und einen malerischen Anblick gewährten; die Dächer der umliegenden Häuser waren dicht mit Zu« schauern bedeckt. . 2ange wollten die »nächtigen Kämpen nicht auf der Wahlstatt erscheinen, sie waren schwer ails ihren Zwingern herauszulocken, aber endlich stürmte wn rechts em Elefant heraus und trieb die krieaerisch ans-gehende ^mer harrende Menge in wilde Fluch? was viel Hetterkett erregte. Uebr gen« war mit dem . rnken Vurschm thatsächlich nicht ^ spassen. nnd e vHe oster mit entschieden bösen Absichten einen der La men träger. Mlttlerweile brach dann auch von der anderen Eelte m Verfolgung eines Reiters auf weißem Pferde ein Elefant hervor. Nachdem sich die beiden Nüsiel-chiere einige Zeit gemustert hatten, giingen sie auf. l'l'nander los ,md stemmten sich mit den mächtigen Stirnen gegeneinander, spielten dann einige Zeit Fangen und schließlich griff der eine den anderen von der Seite mit den Stoßzähnen an; als die Sache aber ernst zu werden schien, wurden die beiden Gegner mittels an langen Stangen befestigter Sprühfeuer, so« genannter Sfteiteufeln, die ihnen entgegengehalten wurden, getrennt und nach und nach wieder in ihre Be« hausungen zurückgetrieben. Am Abend desselben Tages gab der Maharadscha ein Galadiner in der prachtvoll beleuchteten Empfangs' halle, zu welcher die Zufahrt mit unzähligen Lämpchen brillant beleuchtet war. Am Diner selbst nahmen nur Europäer, auch mehrere Damen, theil, während die indischen Würdenträger in respectvuller Entfernung die Tafel umhockten und umstanden. Erst zu Ende der Mahlzeit erschien der Maharadicha und nahm neben dem Erzherzog Platz, welcher alsbald sein Glas auf das Wohl der Königin von England erhob; der Minister des Maharadscha dankle englisch mit einem Toast auf den Erzherzog und dieser trank dann noch auf das Wohl seines indischen Gastgebers. Nach dem Diner wnrde noch in einer großen Halle ein Nauchtanz aufgeführt und im Garten ein großartiges Feuerwerk abgebrannt. Blnmcnbetränzt ver» ließen gegen Mitternacht der Erzherzog lind die Herren seines Gefolges dm Palast, um am nächsten Vormittag die Reise zurück über Agra nach Philibit, der Endstation für Nepal, fortzusehen. Calcutta, 15. Miirz. Gestern traf die Nachricht hier ein, dass auf der ersten in Nepal mit einem Aufgebote von 300 Elefanten abgehaltenen Jagd fünf Tiger zur Strecke kamen. Noman von «. Vlatthia«. (58. Fortsetzung.) ^ ^seh^ «Gott steh mir bei!- rief Christi^ bebend. «Soll ich hier umkommen, "!"^',,jcht! ^ Nein, nein, ich will nicht — ich -^ " Sch"?^ l,in ja ein reicher Mann geworden!^ ^ ^n^ jetzt mein ausschließliches Eigenthum «, Htbtt'" ^ ich sterben? Nein, ich will leben "« ^,.''^ Glück! Mein Gold — aber wo ist ""' ^ ,, ,, melte er, sich plötzlich "ntelbreche"0.^^^M,st Ichatz? Ich sehe n.chts mehr und fuhtt/ .M ^ rief er, in der Finsternis umhergM enu ^ A,» er.', unterbrach er sich, als er /^ ^n Ar"'^^'' zwischen seinen Fingern br^ schlang er den wiedergefundenen Scyal) ^ in ein convulsivisches Schluchzen ^'«.^.schatz^' / «Habe ich dich wieder, du "e" v"^kd ^^' "grausiger Mord.) Aus Reichenberg bauen ^ ^"gestrigen gemeldet: In dem benach-»^sige" ^'"'e^te Harzdorf wurde heute früh ein Ptlchüsla ^"entdeckt. ^ Wohnungsvermieterin Fanny ^ aufaeiu? "'^ '^""' Aftermicter Josef Erneth ^"nben e" ". ^"de Leichen hatten zahlreiche Stich-lkrneth'^ f^°W sp'higes Küchenmesser lag im Zimmer. ^'"' diele ,!l< ^"" ^" Procha^ka in Streit gerathen ^ s^'°^n und sicbdann selbst umgebracht haben. °°l'sn,us wu^" . ^ smu s.) Ein Act furchtbaren Van-^ Vächter l ? Dogenpalaste zu Venedig begangen. 7°"lät des!w l ^^ °"l 200.000 Lire geschätzte ,"-dass k. n 6 Tintoretto in der Weise zer-^«W^°"sstellung in Chicago.) Wie b'e noct, , ^° "^"' 'st dort bereits der Eintritt ! 25 Cent« ^^"^"^ Weltausstellung gegen Zahlung ' ^°bcr >,«!« < ^ ^stattet. Der Andrang ist ein ""gieng. ' "'^ w lurzer Zeit eine halbe Million Gulden i?l^^/^"°'^ 'Verkaufte Braut.) er-hi ""icher ^"U^en Sonntag bei der ersten Aufführung ^ ^chen °?^" Verwaltungsvermögens und ein 36^ «^fortschreiten del Anstalt nach. Das ge-20,210 f.""ngsvermügen belief sich Ende 1692 auf ^ ?«en daz ^"" "höhte sich um b.859.122 fl, ber? bez m."' /es Vorzadres. Piefe enorme Stei-t'ti». ^rnuhlne ° ""^""mögens h^ ihren Grund in llnte I ^" Unter,. " ^' Billionen vierprocentiger Prio-tzi.^"er N.I "" bahnen, wofür die Valuta den >» des 3^" gutgeschrieben, jedoch bis zum einem Theilbetrage von 1,562.182 fi. 62 kr. in Anspruch genommen wurde. Scheidet man den heuer jedenfalls zur Auszahlung gelangenden Rest des Guthabens im Betrage von 4.124.291 fl. 19 kr., als nicht zu dauernder Anlage gehörig, vom Verwaltungsvermögen aus, so verbleibt noch immer ein Zuwachs von 1.734.831 fl. 1 kr., der ein sehr befriedigender genannt werden kann. Die Hypothekardarlehen haben sich Ende 1692 gegen den Stand vom 31. December 1891 um 620.914 fl. 1» kr. erhöht, wovon auf in Krain angelegte Hypothekardarlehen zu 4'/, pCt. 46,672 ft. 94 kr. entfallen, während sich die zu 4 pEt. in Krain angelegten Capitalien um 253 fl. verminderten. Wenn es nun auch den Be< mühungen der Direction gelungen ist, den Stand der Hypothekardarlehen einigermaßen zu heben, so ist selber doch noch immer lein befriedigender, da das Interssse^ten» Guthaben trotzdem nur mit 49 1 M. (gegen 48 6 pCt. im Vorjahre) durch Hypothrken bedeckt erscheint. Es ist in diesem Geschäftszweige wegen der sinkenden Tendenz des Zinsfußes leider auch in Zukunft kein Aufschwung zu er-warten, sondern eher ein Rückgang zu befürchten, wie dem Institute denn auch schon sür das laufende Jahr bedeutende Capitalien zur Rückzahlung gekündigt wurden. Diesem Uebelstande könnte nur durch eine Herabsetzung dcs Hypothekarzinsfußes abgeholfen werden, diefer müfsle aber nothwendig mit einer Herabsehung des Zinsfußes für die Interessenten-Einlagen begleitetet sein, und obschon letzteres seitens der meisten größeren Sparcassen fchon vor längerer Zeit gefchehen ist, so ist die Direction doch überzeugt, sich in voller Uebereinstimmung mit der Generalversammlung zu befinden, wenn sie die Hauptaufgabe des Vereines in der Wahrung und Förderung der Interessen der Einleger, daher auch in Gewährung einer möglichst hohen Verzinsung erblickt und demnach an dem jetzigen vierprocenligen Zinsfüße fo lange festzuhalten gedenkt, als die Erträgnisse des Geschäftes die Deckung dieser Zinsen nur überhaupt ermöglichen. Die Zinsenrückstände von grundbücherlichen Darlehen betrugen Ende 1892 rund 81.693 fl. 52 kr., der Stand der Werlrffccten belief sich auf 14,511.511 fl. 10 kr. Im Conto der executiv erstandenen Realitäten erfcheint noch ein Betrag per 1126 fl. 95 kr., der eine Realität in St. Veit bei Laibach betrifft, welche die Sparcasse wegen einer darauf haftenden Forderung des Creditvereines zu erstehen sich veranlasst sah. Die Abwicklung dieser An« gelegenheit ist im Zuge, die meisten der zur Realität gehörigen Grundstücke wurden veräußert, und der Rest nebst den Gebäuden wird an den Executen um einen Betrag zurückoerkauft, der zur gänzlichen Befriedigung der Spar» cafss, beziehungsweife des Creditoereines, hinreicht. Ebenfo wurde im abgelaufenen Jahre das im Jahre 1878 erstandene Bauerngut im Bezirke Tschernembl an den Sohn des damaligen Executen um den eigenen Kosten-preis verlaust. Die excculiv erstandenen Häuser in Graz und Görz wurden zum eigenen ssostenpreise gegen das Hau« in Wien VII, Kirchengasse Nr. 24, vertauscht, welches der Sparcafse einschließlich der geleisteten Auf« zahlung und der Spesen auf 196.671 fl. 82 kr. zu stehen kommt und eine ganz befriedigende Verzinfung dieses Betrages abwirft, welche jetzt, nachdem das ganze Haus vermietet ist, mehr als 4'/, pCt. beträgt. Auf diese Wcise hat sich die Sparcasse aller ihrer Executiv-Rralitäten entledigt und dafür zwei schöne, neu gebaute, in der besten Lage befindliche Häuser in Wien erworben, für die ihr schon einige Kausanträge vorliegen, in die sie aber noch nicht einzugehen sand, weil angesichts des sinkenden Zinsfußes der Wert der Häufer voraussichtlich eine Steigerung erfahren wird. gei- "er ^d'sch^!" "hemvar, ein Gemisch^vön^Moder-^. Der Flut ^" Gasen, i'lter^ Thür ,m^^' "eiterte Christian bis dicht 'l»l !i? zusammen Aber er' 5«^ Kästchen hielt er krampfhaft V^" "zwina7„ es aufgegeben, aufs neue den °^' das« ein Heben der °? ^ nu°^>s Wasssr!. murmelte er bebend. ?t s?" Krau ^°'i. s5 ^m gerührt, jetzt kriecht ^n 9 "wll)mm»n V°ld ^ bald - Nein, ich will ^ilräften ' ^ "'H"' Wie er plötzlich aus ,^'" d"r di^«"^ "stickt; er hallte in dem ^V undK^"t"'^ "ieder.Christian schwieg ^^Ängst d?I^ fiebernd i" seine Ecke Eine X" "IM a fei. .^"^'"e sein Gebein. Die Zähne >ss""d in^ sprühten vor seinen ^t 3>n woll?)"^""^ es, als ob das Blnt ^ V' iwstand? . ^°" war der Unglückliche Gedanken zu fassen. l<> es 'M er nchmcüv, er hielt dai Kästchen , '3 ^sser w!Ä^"c! von dem immer hoher > t7r P°le^"schl""am werde. >scha/b" P° 2 /""? ^rettet werdcn,. mur- > ^ "< ^cch/st mnn. drr Polen-schatz! ^Er>!> "otzl,ch, -Natuscha, hier bwich. ^ über den bleiernen "me. Das Wasser stieg IM nm Zoll. Schon hatte es seine Arme erreicht; das Küstchen nnt dem Schatze wurde von der Flut benetzt; mit letzter Kraft hielt der Unglückliche es über dem Wasser. Die Kälte machte seine Glieder erstarren; bis zur Brust saß er im feuchten, schrecklichen Element; die Luft war kaum noch athembar. .. ^ .,, ., ^. ^ Die Kälte, die Angst, d,e Dunkelheit, die Verzweiflung machte den Ertrinkenden wahnsinnig. . ^ch habe Natnscha umgebracht,» flüsterte er, . mm muss auch ich sterben. Der fürchterliche Wassettod, das ist die Strafe. Aber das Wasser soll den Schatz nicht habcn ich halte ihn empor, wenn es auch mit tausend Krallen danach greift. Ich gebe chn mcht her — nein, nein, ich gebe ihn nicht her!. Das Kästchen entfiel seinen erstarrten Handen und versank in der Flnt. Mit einem erstickten Angstschrei griff der Un-qlückliche danach. Vergeblich. Dle Arme fuhren nach i'imv falschen Richtung. Er hatle die Gewalt über seine Muskeln verloren. Ein Wuthgeheul drang über seine Lippen. Ein Thränenstrom richte seine Augen. Ein Krampf zog seine Arme znsammen, die Beine zogen sich schmerzhaft empor, so dass sie die Vrnst berührten. Das Wasser stieg unaufhörlich. Keuchend dränqte der Erstickende seinen Mund bis dicht unter die Thür. Die Flut bespülte seinen Hals, sein Kinn und drängte sich über seine Lippen. Mit einem gurgelnden Laut sank er zmück. Der Körper siel iu sich zusammen und versank langsam in die Tiefe. (Fortsetzung, folgt.) Die Interessenten-Einlagen beliefen sich Ende 1892 auf 27,805 809 fl. 19 kr. und haben sich gegen das Vorjahr um 1,163.40? fl. 64 kr. vermehrt, trotzdem eine im Vorjahre vorübergehend eingelegtc Verlassmasse mit rund einer halben Million Gulden realisiert wurde. An der Alterssparcasse nahmen Ende 1692 399 Theilnehmer mit einem Gesammteinlagecapital von 136.645) st, 63 kr. theil. Das Pfandamt, in dem im Laufe des Jahres 18,62b Pfänder mit dem Vetrage von 98.502 fl. belehnt wurden, ergab einen Geschäftsverlust von 6653 fl. 36 kr. Der Creditverein zählte 185 Thrilnehmer mit einem bewilligten Eredite von 557.760 fl. Das reine Geschäfts« erträgnis der Sparcasse belief sich im abgelaufenen Jahre auf 243.734 fl. 44 kr., wovon zur Deckung des Pfandamtsverlustes 6653 fl. 36 kr., für wohlthätige und gemeinnützige Spenden 33.740 st. und für Abschreibungen am Sparcasse« und Realfchulgebäude und Mobilia« 15 046 fl. 50 kr., zufammen alfo 55 439 fl. 86 kr. in Abzug kommen. Von dem verbleibenden Reste von 168.294 fi. 53 kr. beantragte die Direction als letzte Rate zur Fundierung der deutschen Knaben-Volksschule 50.000 fl. und als Veitrag zum Ankaufe der Luclmann-schen Realität als Bauplatz für das neu zu er« bauende Post- und Telea/aphengebäude 35.000 Gulden auszuscheiden und den Rest von 103.294 st. 58 kr. dem allgemeinen Reservefonde, der sich damit auf 2,311.02? Gulden 15 kr. erhöht, zuzuführen. Die Specialreferve für Coursverluste erhöhte sich durch Coursgewinne an Wert« effecten um 313.635 fl. 12 kr. und belauft sich gegenwärtig auf 1.146.742 fi. 83 kr., die Gesammtreserven somit auf 3,457.769 st. 38 kr. oder etwas über 12 pEt. des gesammten Interessenten°Guthabens. Der Bericht erwähnt schließlich besonders anerkennend der geist- und mühevollen Thätigkeit des Herrn Amtsdirectors Doctor Sup pan, der durch die im vergangenen Jahre statt» gehabten umfangreichen Transactionen ganz außergewöhn« lich und erfolgreich in Anspruch genommen war. — Der Rechenschaftsbericht für 1892 sowie das Präliminare sür daS Jahr 1893 wurden genehmigt. Ueber Antrag der Direction beschloss die General« Versammlung, die bisher für Fundierung der deutschen Knaben-Volksschule ausgeschiedenen Gelder im Betrage von 150,000 fl. abgesondert zu verwalten, die Zinsen des Capitales so lange zu letzterem zu schlagen, bis dasselbe die erforderliche Höhe err icht haben wird, um die Kosten der Schule zu decken, und ermächtigte die Direction mit der Durchführung diefer Angelegenheit und mit der Bestimmung des Zeitpunktes, wann dies zu geschehen, even« well der Betrag wieder dem Reservefonde zugeführt werden folle. Als Zufchufs zum Zinsendrittel der Theilnehmer der Altersfparcasse wurde der Betrag von 3600 fl. votiert, an gemeinnützigen und wohlthätigen Spenden wurden bewilligt: für Wohlthätigkeitszwccke 6980 fl., für Unter« richtszwecke, und zwar: für Suboentionierung von Lehranstalten 8860 fl.. zur Unterstützung dürftiger Schüler und Schülerinnen zu Handen der betrrssenden Vorstehungen 3375 fl., für gemeinnützige Zwecke, Anstalten und Vereine 7230 fl., und endlich wurde für im Laufe des Jahres von der Direction bewilligte Subventionen und Unterstützungen im Vetrage von 10.590 fl. die nachträgliche Genehmigung ertheilt, so dass sich die Gesammtsumme der für wohlthätige und gemeinnützige Zwecke schon verausgabten und wciters bewilligten Gelber auf 37.055 fl. belauft. Dem lrainifchen Landesausschusse wurde behufs Erbauung eines Lanbes-Siechenhaufes ein am I.November 1396 fälliger Beitrag von 20.000 fl. zugesichert, womit sich der dem Lande zum Zwecke der Erbauung des neuen Spitales, neben welches das Siechen haus zu stehen käme, in Aussicht gestellte Beitrag von 60.000 fl. auf 80.000 Gulden erhöhen würde. Nach eingehender, lichtvoller Begründung durch den Herrn Amtsdirector Dr. Josef Suppan wurde die Einleitung einer Hilfsaction im Gerichtsbezirke Gurlfeld zur Bepfianzuna der dortigen Weingärten mit amerikanischen Reben u? liachstehenden Bestimmungen beschlossen: Zur Vepfiu.szung der durch die Reblau« vernichteten Weingärten im Gerichtsbezirle Gurkfelb gewährt die llllinische Sparcasse durch zehn Jahre vom I. Juli 1893 angefangen Prämien bis zum Gesammt-Höchstbetrage von 2500 fl. in einem Jahre. Auf diese Prämien haben nur jene kleineren Weingarlenbefiher Anfpruch. welche dem Bauernstände angehören, höchstens ein Hektar an Wein< gärten besitzen und ihre Realität allein mit Hilfe ihrer Familie ohne fremde Arbeitskräfte oder doch nur aus-nahmsweife mit Zuziehung solcher bewirtschaften. Die Prämie wird nur sür die Bepflanzung des vierten Theiles dcs jedem einzelnen dieser Besitzer gehörigen Rebengrundes gswährt und mit 2 kr, pr. Quadratmeter berechnet, so dass z. V. aus '/« Hektar 25 sl. entfallen. Diese Prämie wird zur Hälfte nach ersolgter ordnungsmäßiger Rigolung und zur andern Hälfte nach erfolgter Vepslanzung bei der landwirtschaftlichen Filiale in Gurkfeld ausbezahlt. Il-ne Weingattcnbesitzer. welche aus die Prämie Anfpruch erheben wollen, haben dies vorerst unter Nachweisung ih^rs Weingarten- und sonstigen Besitzes bei der landwirt« schaftlichen Filiale in Guilfeld anzumelden und anzugeben, wrlche Area fir mil amerikanischen Reben bepflanzen wollen. Die landwirtschaftliche Filiale wird die Verhältnisse der einzelnen Bewerber prüfen und beMigen. ob sie ,n die Laidacher Zeitung Nr. 79 670 7. April IM Kategorie derjenigen gehören, für welche nach Z 2 die Prämien bestimmt sind, und sie wird sohin vor dem Zeitpunkte, wo mit der Rigolung begonnen werden soll, das Verzeichnis hierüber der krainischen Sparcasse vorlegen. Sollte sich in einem Jahre eine solche Anzahl von Weingartenbesitzern melden, dass die Gesammtarea des Rebengrundes, welche sie neu zu bepflanzen beabsichtigen, mehr als 12'/, Hektar beträgt, so sind vor allem die kleineren Besitzer bis zur Erschöpfung dieser Gesammtarea zu berücksichtigen, die anderen aber auf das nächste Jahr zu verweisen, wo sie zuerst an die Reihe kommen, jedoch immer in der Art, dass auch hier die kleineren den größeren Besitzern vorangehen. Die landwirtschaftliche Filiale Wird die Ueberwachung pflegen, ob die Rigolung und dann die Nepstanzung ordnungsmäßig erfolgt sei, und die Verzeichnisse der hiernach zu den Prämien Berechtigten der lrainifchen Sparcasse vorlegen, welche hierauf den entfallenden Netrag an die lanowirtfchaftliche Filiale in Gurlseld zur Ausfolgung an diefelben einsenden wird. Die lrainische Sparcasse wird dafür sorgen, dass jene, welche auf Prämien Anspruch haben, die zur Bepfianzung erforderlichen Reben, und zwar nach Möglichkeit die Hälfte bewurzelt und veredelt, den Rest aber als Schnittreben, bei der landwirtschaftlichen Filiale in Gurlfeld unentgeltlich ausgefolgt erhalten. Jeder Empfänger diefes Rebenmateriales ist jedoch verpflichtet, bei der landwirtschaftlichen Filiale in Gurkfeld fo viele Reben zu veredeln, als er unentgeltlich ausgefolgt erhält, und auf je hundert veredelte Reben zwei Mutterstöcke zu züchten und durch fünf Jahre an die Filiale in Gurkfeld jährlich 20 Schnittreben unentgeltlich abzuliefern. Damit den Weingartenbesitzern der unentgeltliche Bezug des erforderlichen Rebenmateriales gesichert erscheint, wird der landwirtschaftlichen Filiale in Gurlfeld zur Kultivierung eines ihr auf zehn Jahre unentgeltlich überlassenen Grundstückes als Mutterrebgarten eine Subvention von 230 fl. und der Bürgerschule in Gurkfeld zur Erweiterung ihrer fchon bestehenden Rebschule ein Beitrag von 143 fl. 50 kr. bewilligt. — Schließlich wurde die vom Creditvereine der lrainischen Sparcasse beschlossene Statutenänderung von der Generalversammlung genehmigt. Die durch den Tod von zwei Beamten der Sparcasse srei gewordenen Stellen wurden aus dem Beamten-lörper im Vorriickungswege besetzt, die zur Ausschreibung gelangte letzte Kanzlistenstelle dem Paul Ebner und die beiden Praltikantenstellen an Josef Tfcherne und Karl Tschech verliehen. — (Subvention.) Wie bekannt, hat der trainische Landtag im Jahre 1890 den Beschluss gefasst, beziehungsweise wurde der Landesausschuss ermächtigt, jene Bes'her, deren Weingärten durch die Reblaus vcr-nichtct sind und welche dieselben mit widerstandsfähigen Reben vorschriftsmäßig neu bepflanzen, mit Prämien bis zum Höchstbetrage von 20 fl. zu betheilen, und es wurden bisher, und zwar im Jahre 1890, an 11 Besitzer 210 fl. im Jahre 1891 an 47 Besitzer 803 fl. als Prämien ausbezahlt. Im Jahre 1892 sind 77 Weingartenbesitzer um solche Unterstützungen eingeschritten, welche dieselben im Gesammtbetrage von 1858 st. theils bereits ausbezahlt, theils aber zugesichert erhielten. Da sich die An» Meldungen zur Erlangung solcher Prämien, wie aus vorliegenden Daten ersichtlich, von Jahr zu Jahr mehren, so hat sich das l, t. Uckerbauministerium über ein dies« fälliges Anfuchen des trainischen Landesausschusses bestimmt gefunden, zur Dotierung diefer Landesprämien als Beihilfe, beziehungsweife zur Verwendung als Staats» Prämien, zum gedachten Zwecke einen Netrag von 750 st. zu bewilligen. * (Opern - Stagione.) Als zweite Vorstellung gieng gestern Hale'vy's Hauptwerk «Die Jüdin» in Scene. Im Jahre 1835 componiert, prägt sich in dieser Oper die zum Ernsten, Herben neigende Individualität des Componisten, die Vorliebe für grelle Eontraste und leidenschaftliche Ausbrüche deutlich aus. Durch die wachsenden Erfolge Meyerbeers, insbesondere seit der Aufführung der «Hugenotten», einigermaßen verdunkelt, überragt das Werk in vieler Beziehung die Schöpfungen jenes in der Beherrschung der Formen und der Mittel der Darstellung, hat hingegen mit den Meverbeer'schen Opern die allzu fühlbare Anlage der Solo- und Ensemblenummern auf äußeren Effect gemein, der dadurch zum Zweck und nicht zur Folge wird. Die Oper enthält ungemein dankbare Gesangspartien, so ist der Eleazar eine Glanzrolle und zugleich ein Prüfstein des Könnens eines Operntenors, die Recha in gesanglicher und schauspielerischer Beziehung hervorragend für eine dramatische Sängerin, desgleichen der Cardmal eme der schönsten Gesangspartien. Die vornehm gchhten Chöre, insbesondere die Gebete im zweiten Acte, md von t.eser Wirlung, wie überhaupt der große drama-Nsche Zug. der d« Oper beherrscht, ihr Fonbestehen im Repertoire verbürgt. Der Aufführung muss selbst unter Voraussetzung höherer Anforderungen die vollste An. ertennung gezollt werden, und es war auch de äußere Erfolg trotz des schwach besuchten Hauses ein durch" grelsender, wie der wiederholte große Beifall auf offener Scene und nach den Actschlussen zeigte. Herr Hofman bot als Eleazar eine vortreffliche Leistung; die Ausdauer feines in der hohen Lage kräftigen und wohltönenoen Organes verdient besonders hervorgehoben zu werden, und er hatte auch den Löwenantheil an dem Erfolge des Abendes sowie die meisten Hervorrufe aufzuweifen. Eine würdige Partnerin ward ihm in Fräulein Richini, welche die hochdramatische Partie der Recha gesanglich und schauspielerisch sehr wirksam zur Geltung brachte und eine schön entwickelte Gesangslunst bewies. H^rr Korney individualisierte den Cardinal in würdiger Weise. Seine Stimme besitzt zwar nach der Basstiefe hin nicht genun, Volumen, ist aber in der Mittellage und Höhe gehaltvoll und von angenehmer Färbung. Ueberdies ist dieser Sänger, wie er schon in «Faust» bewiesen, auch ein sehr gewandter Schauspieler. Gesanglich sicher und correct, bewältigte Herr Krause, der über schöne Stimmittel verfügt, die Tenorpartie des Prinzen Leopold, indes dir Coloraturfängerin Fräulein Rauscher gegen die übrigen Solisten meillich abfiel, wobei allerdings die augenscheinliche Befangenheit der Dame in Rechnung zu ziehen ist, Herr Lorenz sang den Richter verdienstvoll, nur wäre das übermäßige Dehnen und Schleppen der Worte auszustellen. Der Chor war gut studiert und entsprach bis auf einige Unsicherheiten in den Vocalen Theilen seiner Aufgabe. Ueberrascheno brav hielt sich das Militärorchester, dessen Leistung allgemein gerühmt wurde und kaum vermuthen ließ, dass es mit nur einer Probe sich begnügen musste. Des großen Verdienstes des Kapellmeisters Herrn Krön es, der mit Umsicht und Temperament die Oper leitete, sei lobend gedacht, ebenso der sorgsamen, kunstverständigen Regiesührung seitens des Directors Eglseer. Das Theater war schlecht besucht, die Logen zumeist leer. Das ist sehr zu bedauern, denn jedes Unternehmen, das geeignet ist, die Kunst in ernstere Bahnen zu leiten, der Unnatur des Operettenblödsinns entgegenzuarbeiten, den Geschmack zu bilden, sollte von jedem, der es ernst mit der Kunst meint, kräftigst unterstützt werden. Das Publicum wird nicht sobald in der Zukunft in die Lage kommen, eine Reihe guter Opernaufführungen zu hören, sollte daher die gegenwärtig gebotene Gelegenheit ausnützen. ie ,^ tragen, ausschneiden und mit Seide einfassen laW, ^, die Steine sichtbar werden. Es ist dies offenbar " ^ riation jener Mode, die vor Jahren gebot, t»e ^ über den Handschuhen zu tragen. Ebensowentg w^^ mals die Eheringe sichtbar wurden, werden ^ .M heuer am Goldfinger der rechten Hand die Ha ^ zerschneiden lassen — die Ringe wandern dann scheinlich auf den letzten Finger. -.z ge« — (Dislocationswechsel.) Wl« WM ^ meldet, soll das seit einer Reihe von Iah"» " ^ ^ dislocierte Infanterie-Regiment Freiherr v. Ku^» ^ im Herbste nach Dalmatien verlegt werden. "';,! und zwei Bataillone dürften in Zara, je ein -M« Spalato und Ragusa dislociert werden. s^< ^ — (Sanitäres.) Ueber den Stand oei ^ hustenkranken in der Ortsgemeinde St. Peter, p ^ Bezirk Rudolfswert, liegt uns ein Bericht vor. ° „. chen an der gedachten Krankheit bisher 61 PeN ^^ trankt sind. Von denselben sind jedoch bis auf l welche noch krank sind, alle übrigen genesen. .^F- — (Postmeistertag.) Der aus S""'^ ^ sichten verschobene «Allgemeine Postmeistertag' >"^s 24. April um 10 Uhr vormittags im llelnen vereinssaale in Wien abgehalten werden. ^l" — (Concert Materna.) 3ür das "' ^ April stattfindende Concert Materna gM > ^ Theilnahme kund. Das interessante Programm lichen wir demnächst. sll^ — (Die Ortsgemeinde Oroßp" ^ im Bezirke Gottschee hat den Bezirkshaupt""^ z i" ^ Dr. Ludwig Thomann Edlen von Mo« zum Ehrenmitgliede gewählt. Neueste Post. ^ Original-Telegramme der Laibacher ^^" s^ Wien, 6. April. Der Kaiser gratulierte p^^g dem Gardecaftitän Grafen Neipperg in de^" zu seinem achtzigsten Gelmrtitage. lM'A Prag, 4. April. Im Landtage wurden s ^ Regierm-gsuorlllgen eingebracht, darunter e ^M Errichtung eines Kreisgerichtes in Trautes ^„ Vorlagen betreffen die Abänderung "Mel ^ B der Landtags-Wahlordnung und die 6",^, drei neuen Bezirksgerichten. ^ knltenet! s<, Paris, 6. April. In dem heute abgM A"" nisterrathe theilte der Minister des AeuP" ' ^ mit, dafs die Regierung Columbiens em ^ W monatliche Verlängerung der Concession I des Panama-Canals bewilligte. . „sje SU/ Belgrad, 6. April. Heute fanddtt ^ ^ .l der Stupfchtina statt. Sämmtliche M«" -^n ?, geordneten sind erfchienen. Die Unterrichtsminister Georgjevic M' ^h^hlung ^,, Die Radicakn verlangten namentliche "^ßett, Abgeordneten; da dies verweigert wuroe. ^ ^ Raoicnlcn und beide Fortschrittler den ^« - ^ lere Sitzung verlief ohne Störung. .« Me 2°sia. U, April, Prinz F«d'N»nd «^. ^ 9 Uhr vormittags mit großem Gefolge zuges nach Wien abgereist. ..^ . .^ hes H^,,, London, 6, Ap?il. Das Min.stM " .^„H l', benachrichtigte die Sanitätsbehörden oer r » ^^ ,^ dafs nach einem Beichte des "'gl'^^deifM Brest seit dem 22. März in Lorient o^ z folge von Cholera festgestellt wurden. ^gega"V London, 6. April. Ein w LlorM „Mt. ^ Telegramm ans Iquiqne vom 5. o- ^ .„ S^ in Chile Unruhen ausgebrochen.ft^ ^. ^^ der Belagerungszustand proclannert w» ^r!" ^ Singapore, 6. April. Erzherzog l5 ^ "N ^ von Oesterreich-Este ist heute morgens ^g^!> des Rammkreuzers ------- Verstorbene. ^°r-. ^ Den 6. April. Maria Pongraz, Karlstädterstrafte 7, vielfacher Bemfraß. ^ " Äleteoro^^ 5 B W ZZ «.nd "«b ^ - ?^m>—^u ?> ,^^«" "D Wv"ch heiter «.^"^^1^0 schwach etter^ Morgens bewällt, taasuber he'ter, '^ o" Das Tllgesmittel der Temperatur o > '^^^ Normale.________________________.--------3^la g l' k> Verantwortlicher Redacteur: ^ ^^ch"ZettungsNr.79. 671 7. April 1893. Course an der Wiener Börse vom 6. April 1893. Nach dem officiellen CourSblatte. „ °"i I"!,,si Juli ^ N"''ze l.00 si, 149 75 Is.«. - ^>«Ifl,N°m, 100-ioi- ^"st<,,«l" .' ^^Älom. »750 W50 ..««lzb,'tir ^„ . - - ^ 234-5.U 2U5'80 ^ l«« U "" U. 3000 M. '^^V^- - ... lie-->iis'«> Veld Ware Elisabethbahn, 400 u, 2000 M. 200 M. 4"/^...... 120 70!2l?0 ffranz IosrpI, A. lim, 1W4 4"/„ «8 40 9l»-40 Galizischs Karl Ludwig - Bahn (tin, 1«»» 5!0« ft. S. 4"/« . U7 85 98 35 VorarlurrarrVahn, Kmiss. l»84, ,!"/.., (bio.St.) S.,f. lOOfi.«, 98-50 88-80 Uiin Goldrenle 4"/« .... 11500 11« «0 d!u. Papierrente 5"/„.... —— —-— d!°. »Xentc ttronrnwähr., 4"/„, steuerfrei für 200 Krone» Num. »540 95kl> dto.St./i°/„ lOl-40 10240 dto. Staats-Oblla. (Un«. Obstd.) V. I. 1«7«. 5«/„ . . 120N0 121-30 dto.4>/,"/„Schanrreaal Abl.'Obl. 10140 102 40 dto. Urb. «lbl.'Obl. l."/«. . . — - —'- bto. Präm.-VlNl. ^lNOft. 0. W, 153 7<'< 154 50 dto. dto, k 50fi. 0. W. 153 75 154 50 Thrih'Reg.'Lose 4°/„ 100 fl. . ,44- 145 - Grundenll.'Gbligatil,nen (fur U>0 si. LM.). 5"/.. «alizische......— —------- 5°/,, nicderllstcrrelchische . . . 10975 llO 75 4°/„ lroatische und slavonische . 9750 9«-5<» 4"/„ ungarische (10N si. W,) . S«»0 »7«0 Andere öffentl. Hnlehen. DlMlluNcn.'Lose 5"/<> . . . 130.- -180 50 dio. «lnleihe 1«7« . . 10850 109-5» Anlehm dcr Stadt Würz . . Ill— —- «nleyen d. Stadlssemeinbe Wien 107-50 108 50 Unlehen b. Emdtqcmeinbc Wlc» lSiluer oder Vuld). . . , 12« s>0 l27«0 Prämien VI»!, d,«3tadt<,m, Wien l?«'- !'?»-- UorjeblliiAnIehci! uerlosb. 5"/^ I0O-75Ü01-25 4»/,, «rainer llandes «nl, . . 9785! 98 85 Pfandbliest (^ll 10!) si.). «oocr. all«.0st. in50I.vl.4-/», 120 25! — — dU». „ in!» „ 4'/,"/, 100—jlOOHO «dtlb Ware Bodrr. all«, östr. in50I. vl.4"/« 9880 99 NO bto. Präm.'Lchldt,. ^/m l /2»/n . ! —— —' - dto. „ 4"/n - - IiO0-30 lUl — dto. 50Mr. ., 4°/« . . !i00-30 101 — Sparcassr. 1.0ft., 30 I. 5'/,°/«»!. 103 — U>4 — PrioritlltL'Vbliglltionen (für 100 si.). sserdinllnd».N°rbbahn«m.1»8« 10050 101-50 Oesterr. Noiowcstbahn . . . HO--N1 — <2tlla<«t>«l,n....... 200-l,<» 8N< 5« Vübbahii k 3«/„..... 157-nl' »5850 i^ 5°/,..... 1<53012s.- Una.-galiz, Vahn . . , , 107 — 108 — 4"/,, Unterlrainci Nlihnen . . 9850 99 — Diverse Lose (per Stücl), «udllprsl'Aasilico (D»mb»u) . 8W 9-»» Creditlose lO<> si...... L0l50«0?5N «llarl, Uo!r 40 si, CM, , . . 5825 5875 4"/„Doüa» Dampssch.100fi.2M. 140— 142 — Ofenrr Lose 40 si..... 62'— 62"?5 Palssy Lose 40 si. CM. . . . 5825 5925 Rothe« Krruz, üst. Ves, v,, 10 si. 2050 Ll- Notyen Kreuz, mi«. Ves, v., 5 fl. 1325 1375 Rudolph Lose »0 si..... —— 26 — Salm Lose 40 si. CM. . . . «925 70 — S>, l»eno!« Lose 40 si, CM. . «7— »8 — Waldsleli, Lose 20 si. CM. . . 4S-50 4750 Winbischaräd Lose 20 fl. CM. . 74— ?»'— Gew.'Sch.b. 3"/„Präm,'3chuldv. d. «obencrebilHiist, l.ltm, 2l— 2250 dlo. II. Cm. l«89 , , , . 2«-— 32 — Lalbllcher Lose...... »875 23-50 Hank'Actien (per Stück). «nalo>Oesl. Ua»l 200 ft. SO«/, 5 — 257 — Hl,p°lheleiih,,5st,,200si,»5°/„«. 78'— 80-Laiidellillul, us!.. 200 fl. , , ,260 50 26,-25 Oesterr, Unaar, Vanl LOO fl. . 39l — 985- Ullloubll»! 200 si...... 263-75 »N4'?5 «jerleliribaul. All«.. 140 fl. . 170- 174,- Hrtien von Transport« Unternehmungen (p« Vtück). Nlbrecht-Vahn 200 fl. Vilber . 8«— 87 — 'Ilfölb ssium.Vllhl! 200fl. Sllb. —— —— «lussla tepl. Hisenb. 3W fl, . . 1585 1545, Völim.Norbbllhn >50 fl. , . 203—204' „ Weftbahn 200 fl, .. 8?4->. 876 — Vuschtiehraber Cis. 500 fi. CM. 11« 1150 dto. slit. U) 200 fi. . —-— —'— Donau - Dampfschiffahrt ° Ves. Oeslrrr. 500 fl, (lM, . . . 378 —85» — Dr°u«.c«ntt.Db'Z,)200fl,E. —---------'- Dul'BobenbacherIt'll»,200st.E. 515— 530 — Ferdinanb»«ordb, lOOOfl. «M. »950 29K0 Oallz.Karl Ludw. fi. — — — — j Velb W»« Tramway Ges., neue wr.Pri»» rität»'Uc-anl,, (tissiib, 200 fl, Silber l»05 50 »l»6- - U,!u,Westb,sNllab'Olnz)20<»ss,8. 202-50>0»'5» Wiener Localbahnen-Act. .«es. ^ — — — — znlmllrie»Hltien (per Vtück). Vauaes., »llo, 0eN,, 100 fi, . 114 bO Ill.i» Egybier Visen» und Slahl'Inb. in Wien 10« fl..... «4 — 6« »l> ltistnbllhnw'Ueihll,, erfte, «0 fi. »«-— 8500 ..Vlbemuhl". Papiers, u. V»V. 48-75 4»-?» Lieslnger Vr«uerei 100 fi. . . 114- - 1l5 — Wontan'Vesellsch, österr.'lllpine 58 00 5720 Präger »sen-Inb.'Vel, »00 fi, 4^2 »5 468 25 Lalao larj, Tteinlohlen 60 fi, Kb«-— s»8 >- „Lchlbglmüh!", Papiers,, »00 fl. »05 50 »0»— ,,Lteyrerm,". Papiers, u. V.'V, 15»-— lb8 — Trifailer Kohlenw-Ves, 70 fi, 156-—15?-^ Waffeiis,-G,,Oest,iiiWien,100fi. 844 — 84» — Waoaon'Leihanft,, «llg, in Pest, »0 fl......... 186 — i»8 — Wr. lUauaesellschast <00 fi, , . ,16 . n? _- WienerbergerZlegel'«ct« I »« **JL und Verkaufe von Sei es *Jje0^papieren» "---^Pfehlen wir wärmstens «»MM MM« I««!.«l!le I,.^l,l. (11»5) ?5-lß Außer einer Provision von fl. 250 per Börsenschluss (25 Stück) werden keinerlei Spesen berechnet. Probenummern der tNeuesten Nachrichten» gratis und franco. Auf briefliche Anfragen werden Auskünfte soiort ertheilt. ^willige Licitation uOll»eriS,8 ""^ vormittag«. JS*tLS?™« Mob.ln ond Haiu- ö Täglich rj^frorenes, ^¦Kaffee und s*^hocolade L ln der Conditorei ***'/ Krbheh Mnner i oa^?lbutungsedict vom >" ^ verstorbenen Tabular- 3>°chN n^ Erben und ^>l^U'U'^ Dr.Nnter von dtt"?'/^'°t n Laibach, zum qv|. St. 2097. »to^^LtohiS kr- notarja Ivana cillno vS ^^vrftilna draaba s vlo ne^ Pose ,SOd?,0 na 4821 gold. l* \" Sl 25 ka aVa, Fl;anceta Bren^ela a.Prilain S>t0^fial893.1 ^LVko^ H»d° 12' ure dopoldne SoUfc Pa tuj dra*bi le « a« nad, ^ilm Prosn • P0d cenilno vred- >• Pro^J> Priloženimi pogoji ^ ßn^^ji^' Cenilni ™W™* ^Q^ 12P leW lU«OdnO 6 l9< SuCJJ893Odiä^ v Radovljici SJoiann Jax ^ Laibach Wlenerstrasse Nr. 13 Niederlage von Näiisclßinialrräileri. Prel«-Oourante gratis und franoo. (1502) 3—1 ÖL 6252. Oklic. C. kr. za mesto del. okr. sodišèe v Ljubljani naznanja: V izvršilni zaHevi Helene Selan iz Zadvora (po dr. Hudniku) pioti zapu-šèini Andreja Selana (po kuratorju na èin dr. pl. Schöpplu) na dan 15ega sušca 1893 doloèena prva izvržilna prodaja zemljišè vložna St. 68 kata-stralne obèine Javor v cenilni vred-nosti 400 gold, in vložna st. 107 kata-stralne obèine Javor v cenilni vred-nosti 1000 gold, je bre/.vspešna ostala, vršila se bode torej druga izvršilna prodaja dne 15. aprila 1893 8 poprejftnjim pristavkom. V Ljubljani dne 19. sušca lptfo. 71416) 3-2 ŠT870T Oklic. Od c. kr. okrajnega sodiaèa v Idnji se naznanja, da .se je na prošnjo Je-rice Lapajne izvršilna dražba na W&( goldinarjev cenjenega zemljisöa vlozna st, 9 katustralne obèine Dole, Janeza Žusta iz Dolov ponovila in sta se v ta namen dva röka na 29. aprila in na 3. junija 1893. 1, vsakikrat ob 10. uri dopoldne pn tem sodišèi s pristavkom doloèila, da se bode to zemljiäöe le pri drugem röku ludi pod cenjeno vrednostjo oddalo. Zemljeknjižni izpisek, cenilni za-pisnik in dražbeni pogoji lezö v tu-sodni regisiraluri na upogled. C. kr. okrajno Hodišèe v Idnji dne 20. marca 1893. (1501) 3—1 St. 1850. Oklic. Z ts. odlokom z dne 18ega februvarja 1893, Slev. 1157, dovoljena druga zv. dražba posestva Mihe Tršelièa z. knj. vl. št. 192 kat. obèine Cerina vrSila se bo pri tem sodiäci dne 22. aprila 1893 od 11. do 12. ure. C. kr. okrajno sodisèe v Kostanje-vici dne 22 marca 1893. (1310) 3—3 Nr. 675. Edict. Beim k. k. Steuer- als gerichtlichen Depositenamte in Senosetsch erliegen über 30 Jahre für: I.) Josef Lelan aus Landol 22 fl. 20 kr.. 2.) Matthäus Premrov aus Groß« Ubelsko 37 fl. 74 kr., 3.) die Herrschaft Wippach und die Insassen von Wippach 43 fl. 23 kr., 4.) Anton Vidmar aus Senosetsch 34 fl. 59 kr. und 5.) für Iosefa Puppis aus Senosetsch 84 fl. 6V kr. Den Eigenthümern dieser Depositen wird dies zur Beibringung ihrer Legitimationen innerhalb der Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen mit dem Beifügen zur Kenntnis gebracht, dass, falls keine Ansprüche gestellt oder die gestellten nicht genügend befunden werden sollten, nach verstrichener Frist die Depositen als heimfällig erklärt und für den Fiscus an die Staatscasse übergeben werden würden. K. k. Bezirksgericht Senosetsch am 20. März 1893. (1495)^3^1 Nr. 9610? Executive Realitäten - Versteigerung. Vom k. k. Vszirtsgcrichte Adelsbcrg wird bekannt gemacht- Es sei über Ansuchen des k. k. Steueramtes Adclsberg (nom. des hohen Acrars) die executive Versteigerung der dem Anton Kapcl von Narein gehörigen, gerichtlich auf 1010 fl. geschätzten Realität Einlage I. 95 der ' Catastralgemeinde Narein sammt dem auf 5l) fl. geschätzten gesetzlichen Zugehör derselben bewilligt und hiezu zwei Fcilbictungs-Tagsützungcn, und zwar die erste auf den 11. April und die zweite auf den '2. Mai 1893. Meimal vormittags um 10 Uhr, in der Gerichtskanzlei mit dem Anhange ange» ordnet worden, dass die Pfandrealität sammt Zugehör bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations-Nedingnisfe, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10"/» Vadium zu Handen der Licitations«Commission zu erlegen hat, sowie das Schätzungs - Protokoll und der Grundbuchs - Extract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Adelsberg am 30. December 1892. (I470s^1 N^S54. Zweite executive Feilbietung. Vri Erfolglosigkeit des ersten Feilbie-tungstermines wird die mit diesgericht« lichem Befcheide vom 6. Februar 1893, Z. 654, auf den 22. April l. I., vormittags 11 Uhr, Hiergerichts angeordnete zweite executive Feilbietung der in den Nachlafs des Franz Iereb von Moste gehörigen Realitäten Einlage Zahlen 112 und 113 Eatastral-Gemeinde Moste, 125 Eatastral-Gemeinoe Kreuz und 140 Eatastral-Gemeinde Klanz stattfinden. K. l. Bezirksgericht Stein am 22sten März 1893. (1503) 3—1 Nr. 6239. Edict. Vom k. l. städt.-deleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei für den Verlass des Johann Borstnik aus Hühnerdorf Dr. Suyer, Advocat in Laibach, zum Verlaßcurator bestellt und demfelben der Realexecutions-bescheid des k. t. Bezirksgerichtes Oberlaibach vom 24. Februar 1893, Z. 1034, zugestellt worden. K. k. städt.-deleg. Bezirksgericht Üaibach am 23. März 1893. (1519) 3—1 Nr. 549. Curatels-BerhälMNg. Vom t. k. Bezirksgerichte Neumarktl wird bekannt gemacht: Das k. k. Landesgcricht Laibach habe mit Beschluss vom 25. März 1893, Zahl 2844, gegen BartholomäusLoncar, Grundbesitzer in Siegersdorf, ob Wahnsinnes die Curatel zu verhängen befunden und es sei demselben Ignaz Loncar von Breg als Curator aufgestellt worden. K. l. Bezirksgericht Neumarttl a« 31. März 1893.