^123. Freitag, 31. Mai 1901._________________Jahrgang 120. kaibacher Zeitung. ^^-»— __- ----- ?/'!2l^ MltP° fiver,endung: «anzjllhl«« »0 ll. hnlbMii« « «- 3m ««mp»"^ «»U ^^"«^"« " li- Für die «usteNui.« I.„ Hau« g. ?H «?n«Nl°l?'Ni"»' Ä?«"^»N 3'r "Ä"İ!5 "" ^°""° "" »"'"aoe. ,le «b«,»lßf««,» befindet st« «°"<>"'^, «r-». die «eb«N«» »»lmatln.Kasse Nr, 3. Vprechstunden^er Redaction v5n «, hl, t«> »h, von»!«»,«. NnftanNerte Viiefe »erden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurütlzestell». ^^ Mit 1. Juni "'" ein neues Abonnement auf die , Lnibacher Zeitung. ^l«Nd-° " " meratious ' Vedin 8 ilugen bleiben "'>l>°!, und betragen: '»h'/""l»ndu,,g: für^aibllch: Mhii° »« lc - ti ga.lzjährig . . »2 X - n l p e r I a h r 2 K r o n e n. ^^e< z?).^ Pränumrrations - Beträge wollen lUllrsrndet werden. ^^^3. v. ßleinmayr se Fed. Kamberg. . Amtlicher Theil. ^°ll,st'' "nd k. Apostolische Vtajestät haben mit ^»!^',> --utschlioßuna vom 22. Mai d. I. dem ^.!ll, ^ ^,^"rl Fürsten zu <»l hevcnh ii ller- ^t d^'^oßtreuz des Leopold - Ordens mit ^are allergnädigft zu verleihen geruht. ^^jsl^ ' ""b k. Apostolische Majestät haben mit >""!«k>r ^'Uschliestllna vom 22. Mai d. I. dem '?"^sch "'"dinand von Saar das f. nnd t. ^'"ft m,"""'!^ Ehrenzeichen fiir Kunst nnd "Ungnädigst gu verleihen geruht. !^'°r ^'lt" f'n- Cultus und Unterricht hat den >!^U "? Etaatsrealschule in Laibach Albin -, ' l,^>^ ^^irtöichulinspector für die deutsche,, , !ch ^ 'u Laibach, Weißcnsels, Doinschale, , ^hui^ " >"fefsthal sowie für die deutsche ' ^lnünnt "leld ^'"' ^ laufende Functions-^ '"' ^H^üllster hat den Notar Michael Kor-< '"'ch nach Lans versetzt. Der Iustizminister hat zu Notaren ernannt die Notariate-Kandidaten i Johann Hudovernik in Landstras; für >tronan, Dr. Josef Varle in Wind.-^eistriy für Neumarttl und Matthäus Hafner in ^m'bach fiir Senosetsch. Nach dem Amtsblatte »ur «Wiener Ieituna» vom 29. Mal 1901 (Nr. 122) wnrbe die Weiterverbreitung folgender Press« erzeugnisse verboten: Nr. 41 «Freigeist» vom Ll. Mai 1901. Nr. 76 «Gablonzer Anzeiger» vom 20. Mai 1901. Nr. 76 «Morchenstern«Launwalder Nachrichten» vom 20. Mai 1901. Nr. 40 ,^eäin»tvo» vom 18. Mai 1901. Mit Neschlag wurde belegt über Veranlassung der l. t. Staatsanwaltschaft in Budweis die im Druckt und Verlag von Aug. Hoffmann in Leipzig'Neuduih erschienene Druckschrift «Stromwellen, Lieder eines Deutschösterreichers» von Hans von der Schwarzau nach 8 122 n, 300 und 302 St. G. Vom l. l. Landespriisidium fiir Krain. Laibach am 25. Mai 1901. Nichtamtlicher Theil. Die Delegationen. Wien, 29. Mai. Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation begann die Berathung deö Heereoordinarinms. Referent Münnich erörterte eingehend den Voranschlag und hob hervor, dass auher den freiwillig Weiterdienenden nnd fiir die Dienstprämien sich Meldenden lein Mann über die dreijährige Dienstzeit hin-au» Zurückgehalten werde lind dass auch fernerhin bloß 1'U>l Mann Ersahreseruisten, namentlich zur Aufrechthaltung de5 erhöhten Standes der galizischen Artilleriebrigaden, einberufen werden. Er empfiehlt das Budget zur Annahme. — Del. Ugron vermisst einen detaillierten Bericht über die strategische Vc-dl'Utung der einzelnen steigenden Aufgaben, ferner die Aufklärung, ob die zweijährige Dienstzeit bereits in Aussicht genommen sei oder nicht und welche Vorbereitungen etwa hiefür getroffen wnrden. Er kritisierte die verschiedenen organifatorischen Verfügungen der Heeresleitung und wünscht eine bessere Ausbil« dung der Mannschaft im felomäßigen Schiehen, ferner dass die ungarischen Truppen in Ungarn bleiben, und bemerkte, dass häufig österreichische Officiere zu un-gnrischen Truppen und ungarische Officiere zn österreichischen Regimentern tommeu, wobei der Dienst unter der Unkenntnis der Sprache leide. An der Debatte betheiligten sich ferner die Dele« gierten Ugron, Gajari, Horanszky , Bol« gar, Ernuszt, Referent M ii n nich, Präsident Szilagyi und Ministerpräsident von Szell. Sämmtliche Redner erbaten sich Aufklärungen über die Einführung der zweijährigen Dienstzeit sowie über den Stand der Geschi'chfrage, wobei einige Redner der Kriegöverwallung für die in dieser Frage dekundete Vorsicht Lob zollten. In Beantwortung verschiedener ^rageil ergriff hierauf Reichskriegs-minister von K ri eg li a m m er das Wort. Der Kriegsminister trat der Ansicht entgegen, als ob mit den Forderungen jekt zurückgehalten werde, um später desto größere Ausprüche zu erheben. Dies fei nicht der Fall; vielmehr sci auch das gegenwärtige Budget mit Rücksicht auf die Finanzlage und im Einvernehmen mit den beiden Regierungeu festgestellt worden. In der Geschützfrage hält es der Minister für seine Pflicht gegenüber der Monarchie und der Erhaltung der ,<.lriegstilchtigkeit der Armee, mit größter Gewissen« haftigkeit vorzugehen, weshalb die Versuche so ein« gehend als möglich vorgenommen werden. Die Nriegsverwaltung snche sich in den Besitz anderer Modelle zu setzen und durch Versuche das Beste zu finden. Es bestehe die Hoffnung, dass es der Kriegs« Verwaltung gelingen werde, auch ein ausländischeZ Modell zu erlangen. Die Uriegsverwaltung stehe auf dem Standpunkte, dass alles im Inlande erzeugt werden müsse. Die Einführung der zweijährigen Dienstzeit würde große finanzielle Opfer erfordern. Tie emmnschten Vortheile tonnen auch mit einem er« höhten Rcrutencontingentc bei dreijähriger Dienst« zeit erreicht weroen. Uebrigens ergebe sich bei dieser init Rücksicht auf die Finanzlage ohnehin eine ansehn« liche Hahl von Beurlaubungen von selbst. Die Er» füllung des Wunsches, bei einem erhöhten Recruten- Feuilleton. ^"5 js^ deiche des Schlasgottes. i ^l' iu ""6) twm Ausspruche der ärztlichen ^ Mrn f.-. ""hwendig für dao Wohlbefinden ^"e, m') > ^'Wndheit seines Körpers und ^I^chlun,. ^"l, langer, fester und er-^>s^er! '""'' "nd ein uralter Sprnch ver->l ^ ^ ^ "c>ch^>^ ^,^^ ,^. h^^'^f^^ ohne das '^^^" nicht leben können, sechs bis ^ "'U. ist ^ "^' "lber ebenso verderblich als k/I^l la,i ""^ hier dno Zuviel; auch wer zu ^isl bo " nn ^""de der Träume verweilt, i^-^ich " ^j"t ins Kand der Schatten ein-^>"H)il' /"^'^ "icht gleichmäßig fiir alle, '>, !'in ^a"" W treffend sich andrückt: „Wat ^>»i.l ''°" d,, ""^ ^''' " den andern sin llhl." ^ ^>c>5 «lö vi,. - """llanischr Erfinder, gönnt sich '^' > klt lwt ^^uiden täglichen Schlafes, nnd V'V^nilck v uüt vielen großen Männern ^,1,^'d ^,.,.^"-' "ihigtrit, die Feldherren wie ^!!"' ""»Ui!!!""" ^" W vielen ihrer Erfolge '> .> ^ ' uch na^ belieben, zu jeder Tages. l^'',I„ ^olt^'^ 6" können. Dagegen hatten ^ " Ncuon v ^ussoan, Iohnfon, Roffini. V^^lt> f."" hartnäckigste Schlaffucht lM ^ l,nd , ^" schier Unglaubliches in l i ^'< ^^le ^.^ugandcnlernden „Nickerchen" ^l^l^^chlaf, .^'^en Einfälle sollen ihnen ' l)^ s "N, iin>!' ^"llirn gekommen sein. z i^ ö"^^h"")en zu schlafe,! vermögen nnd l '''^"''lni^?^ des Marfchierenö einen Aus- l ^'" b^>lw..'""^^^ M bekannt. So vcr- « >"'n^ ^üchu^o noch Con»nn0 dio erschöpften Truppen Sir John Moores reihenweife in tiefen Schlaf. In der Schlacht am Nil schliefen die englischen und franzöfifchen Theerjacken über ihren Kanonen ein, und bei einem Wettfahren vor mehreren fahren paffierte e5 einein britischen Rerordbrecher, dafs er mehrere Meilen hinter seinen Schrittmachern einhersauste, ehe diese die Entdeckung »nachten, dass ihr (5Hampion anf seinem Rade sanft eingefchlummert war. Eine der seltsamsten nnd schrecklichsten Formen irregulären Schlafes ift die afrikanische Schlafkrank, hcit. Sie bildet eine der schwersten Plagen der EiN' geborenen deo schwarzen Welttheiles nnd wird dein übermäßigen Gebrauche von Schnupftabak aus eiw heimischen Pflanzen zugeschrieben. Andere dagegen behaupten, sie werde durch den Stich eines blauen >täferchens hervorgerufen, eines am oberen Eongo besonders häufigen Insectes. Auch einer gewissen Art Moscmitoo wird ein ähnlicher Einfluss nachgesagt, während manche den übertriebenen Genuss von Man-dioc oder Eassava als Ursache der Seuche ansehen. Sie änßert sich in allen Fällen durch Schlaffucht, die zum 5 ode führt. Das Schlafgift kann übrigens selbst Mrelan^, im Körper verborgen liegen, ohne von seine», Dasein Spuren zu geben, bis es urplötzlich den Kranken packt und vernichtet; der Patient wird dann immer trunkener und apathischer. Nichts vermag ihn mchr zu interefficren, er hat nur noch den einen Wunsch, zu schlafen. Anfänglich freilich hält er sich noch aufrecht, schließlich aber sucht er sein kager auf, NlN es nicht wieder zu verlassen. Er wird immer schwächer, neun Monate lang dauert dieser Zustand, bis endlich Starrkrämpfe zum ewigen Schlafe hin» überleiten. Gleich schrecklich und todbrmaend ist die Schlaf« ws'Mi' ^^ lanste zymmld dich Pm, rrttWn lnmi, hängt natürlich von seiner Widerstandsfähigkeit ab. Drei Tage und drei Nächte ohne Schlaf genügen für gewöhnlich schon, um den Kranken dem Wahnsinn zu überliefern. Doch finden sich Fälle, in denen Leute diefes Maß erfolgreich überfchritten haben. So ver-brachte der Eapitän Tanner von der „Dunkeith" wäl> rend eines fürchterlichen Orkanes viermal vienmd» zwanzig Stunden auf der Eommandobrücke; er schlofs in diefer Zeit kein Auge. Aber während diefer Mann unter dem Zwange der Pflicht und der Selbsterhaltung seiner Natur solche Leistung abrang, unternahm es ein Arzt in Edinburgh, Dr. Robert Staines, freiwillig und zum Zwecke eines Ef-Perimen« tcs, sich eine schwere Entsnguug aufzuerlegen. Es w>,'r feine Abficht, zu erforschen, wie lange der Mensch im-stände sei, ohne Schlaf zn leben. Mit Hilfe medicini» scher Mittel gelang es ihm, 15 Tage und Nächte lang den Schlummer von fich fern zu halten. Dann nb^r war seine Kraft erschöpft. Er fiel in einen Schlaf, dec ununterbrochen 72 Stunden währte. Und mit den schwersten Folgen wurde er hinterher für seinen Wage» ninth gestraft; er litt fiir den Rest seine-5 Lebens an Infomnie. Noch tragifcher war das Schickfal des nmerikani« schen Millionärs Edward Bain. Dieser Unglückliche hatte in seinen, nnersättlichen Golddurste einen regel> rechten Kampf gegen dm lieblichen Gott des Schlafes aufgenommen. Schon als Knabe, da er noch Lehr« ling in einem Eisenwarnlgeschäfte war, pflegte Bain anch die Nacht zur Arbeit heranzuziehen, und zwar trieb er es fo systematisch, dass er in regelmäßigen Abständen eine Minute mehr und mehr seinem Schlnmmer abstahl. Es war, als habe er, wie Peter Schlemihl seinen Schatten, semen Schlaf dem Teufel sür Mammon verlaust, nur dasö. so wie das Gold nicht ftus emmnl i'bsf M hemmoMe, n auch nich; Laibacher Zeitung Nr. 123._______________________________!034__________________________________^31.^^^ contingents den dritten Jahrgang bereits im Mai zu beurlauben, sei wohl nicht möglich, weil der Nahmen der Unterabtheilungcn zu sehr geschwächt würde und mit emem so niedrigen Stande oie großen Manöver, die unbedingt nach der Ernte abgehalten werden müssen, nicht mit Nutzen durchgeführt werden könnten. Bezüglich des Vereines der pensionierten Officiere theilte der Minister die Anschauung Horanszkys; er habe sich aus Achtung vor den Staatsgrundgesetzen gehütet, einen Einspruch gegen die Gründung des Ver« rines zu erheben und auch späterhin nichts gegen den Verein unternommen, weil er hiezu kein Necht habe. Er glaube der Zustimmung der parlamentarischen Faktoren sicher zn sein, wenn er sage, eine der ersten Pflichten der Kriegsverwaltung fei es, jede Politik von der Armee fernzuhalten und mit der größten Wachsamst daranf zu achten, dafs bei dein innigen Eontacte zwischen den activen und den pensionierten Offizieren politifche Tendenzen, welche in einein sol» chen Vereine geltend gemacht würden, nicht auf die Armee hinübergreifen. (Zustimmung.) Von dieser Pflicht geleitet, habe der Minister den vielbesprochenen Erlast hinausgegeben. Gegenüber Ngron bemertlr der Minister, dass die bestehenden Felddienstoorschris-ten vollkommen entsprechend seien. Die projectierten Aenderungen des Ezercierreglements der Infanterie bilden gegenwärtig den Gegenstand eines Versuches bei den einzelnen Truppen. Den Schießübungen wende die Kriegsverwaltung die größte Aufmerksamkeit zu. Die Sanitätsverhältnisse des Heeres gestalten sich infolge wr käftlgcrcn und ausgiebigeren Ernährung der Mannschaft sowie wegen der fort-schreitenden hygienischen Maßnahmen sehr günstig. Die Einbeziehung der pensionierten Officiere alten Stiles in die neuen Pensionsbezüge würde einen approximativen .Kostenaufwand von viereinhalb Millionen Kronen erfordern. Eine bestimmte Zahl der anzufordernden Recrnten vermöge der Minister nicht anzugeben, weil dies von den Verhandlungen mit den beiderseitigen Regiernngen abhängig sei. Nach einer kurzen Debatte, in der Ministerpräsi-dent von Szell die Competenztreise der Delegationen besprach, wnrde das Heeresbudget im allgemeinen angenommen. Der Heeresausschuss verhandelte heilte auch die Antworten des Kriegsministers auf die Resolutionen der vorjährigen Delegation. Sämmtliche Antworten wurden zur Kenntnis genommen und die meisten Resolutionen erneuert. Bezüglich der die Heeres' dislocation betreffenden Nefolution wurde ein Sub» comity unter dem Vorsitze Szilagyis eingesetzt. Gegenüber Ugron, welcher sich bezüglich der Antwort auf die Resolution betreffe des obligatorischen Unternchtes in der ungarischen Sprache in den ungarländischen Cadettenschulen nicht befriedigt erklärte und volle Paritnt zwischen der ungarischen und der deutschen Sprache im Heere verlangte, erklärte der Minister, dass die Kriegsverwaltung großes Gewicht auf einen gründlichen Unterricht im Ungarischen lege, und con-statierte, dass auch von den österreichischen Zöglingen l>0 Percent ungarisch lernen. Bezüglich des Remonten» ankanfes bemerkte der Minister, dass die Rückkehr zu den Remontenmärlten nicht angezeigt wäre, weil ihr Ergebnis unbefriedigend war, während die Fohlen» Höfe und Nemontendepots den Zweck sehr gut erfüllen. Auch bezüglich der Resolution, betreffend die Berück» sichtigung der ungarischen Industrie bei der Heeres-ausrüstung, wurde ein Subcomits eingesetzt. Politische Ueberficht. Laibach, 30. Mai. Die Regierung hat im Abgeordneten» Hanse zwei Gesetzentwürfe eingebracht. Die erste, bereits in der 11. nnd 15. Session ein-gebrachte Vorlage betrifft die Verjährung iinbeho-bener Beträge ans Verlosungen von Wertpapieren zugunsten des Staates und wurde von der Regierung dem Reichsrathe neuerdings in der Erwägung vorgelegt, dafs es sich hier um eine fiscalifch zwar nichi schr belangreiche, volkswirtschaftlich aber gerechtfertigte Maßregel handle. — Die zweite Vorlage bezweckt die übliche Gewährung von Gebürenbegünst',-gnngen für das vom Königreiche Böhmen im laufenden Jahre anfzunehmende Landesanlehen im Höchstbetrage von sechs Millionen Kronen. Die autonomistische Bewegung in Cata> lonien, welche namentlich in jüngster Zeit den spanischen Regierungen mancherlei Sorgen verursacht hatte, hat durch die Beschlüsse einer am Pfingftsonntag zu Tarrafa abgehaltenen Versammlung neue Förderung erfahren. Mehr als 8()0 Vertreter catalonischer Junten nahinen an der Verhandlung theil nnd stimmten in dem Beschlusse überein, dass das Programm von Manresa anch in Zutnnjt nnfrecht erhalten bleiben müsse. Dieses Programm, das 1892 aufgestellt worden war, verlangt für das die Provinzen Barcelona, Tarragona, Gerona und Lerida umfassende Fürstenthum Eatalonien voll ständige Unabhängigkeit von der Madrider Eentrul« regierung, der bloß die Befngnis eingeräumt werden soll, das allgemeine Staatsbudget aufzustellen, die internationalen Verträge abzuschließen, Heer n:w Marine einzurichten, die Zolltarife festzusetzen und die großen öffentlichen Bauten auszuführen. Im übrigen soll der Staat fich nicht in die Verwaltnng der Pro vinzen mischen; die Erhebung der Steuern, der öffentliche Unterricht, die localen öffentlichen Banten, die Gerichte follen ganz in den Händen der Provinz Verwaltung liegen. Die catalanischeSprache soll in (5a> talonien die officielle Sprache werden. Minister» Präsident Sagasta hat, wie der „Vossischen Zeitun)' aus Madrid geschroben wird, vor einigen Tagen erklärt, er sei entschlossen, einen Theil dieser Fordern,!-gen nicht nnr Eatalonien, sondern anch allen übrige:: Provinzen zu gewähren, aber eine Gewährung der Antonomie, wie sie die radicalen Catalanisten verlangen, erscheint ihm wie auch seinem Vorgänger Silvela als ein mit der Nationaleinheit unvereii^ barer Schritt. Ans London, 2!1. d. M., wird gemeldet: Mehrere Morgenblälter drücken ihre Enttäuschung und ihr? llngednld über den fortgesetzt erfolglosen Verlauf der britischeu militärischen Operationen inSüdafri k a aus. Insbesondere verstimmen die Berichte aus der Eapcolonie. Die „Daily Mail" kann nicht begreifen. warum Kruitzinger nicht schon- lan^ "" .^,^'" macht worden sei; er werde von brimcl! ^,^. ^ Colonnen unaufhörlich verfolgt, aber s, M'^ fangen. Das Blatt fragt, wie es lonmu, ^„ oe tischen und die colonialen berittenen ^ ^F'' Bnren an Beweglichkeit noch immer "!° . ,„15. n-feien. Es fei Sache des KriegsM'M'^ ,^,^ Höchstcommandierenden und der -"^/M^,, zu finden, der fich verbürgen tonne, ^.^l^ Garaus zu machen. Der „Standard ^^' ^ der Krieg nicht mit einem "^""'Vskt^'"^ „Waterloo" enden werde. Man w"'" ' M>, ^ müssen, die Bnren allmählich "ld ^„^. „Times" meint, der schwache P">,tt " ^^l, sei, dass ein großer Tyeil der TrupM ' ^„ ^. durch langanhaltenden, überaus "'"/" .^.. M ,, nicht mehr jene Elasticität und 5l"N ^,„, ^„ anstrengende Operationen "'forderlnil ^h^ lm-nn der Widerstand der Bnren "" F,^'> werden starke Streitträfte znr -'lM""' ^^, Ordnung in den annectierten ^"'"^" f^gci',^^ sein. Es sei nothwendig, Regierung die Eardinalfraae der <'"'"' '^ Truppen ernstlich erwogen habe oder n^^< Tagesneuigleiten. ^ - (Veschleunigte Iustiz.) ^".^ , ^ 'fü!^ - (Ein Palast auf Nä d e r n.) ^ !^ Car Company" baut jetzt einen p"^ '? ^chio^ . ,^ Präsidenten des Riesenstahltrllst. Charlc» ^ ^^ " ^ darin die Vereinigten Staaten bereisen. ^MF nen zum Trust gehörigen Stahliverle ^ ^chla /, Wagen wirb 20.000 Mart tosten und z" ^ ^ ^ ein Anlleibezimmer, ein Empfang'""'' ' Zu ^, ein Badezimmer und eine Küche enN)"u^.„M.^ böden und Wänden wird viel ^M^»" " i»'^'' seltensten Holzarten und reichlichen SN^.^ ^>.^ wendet werden. Ein Schwab blgann seine Laufbahn ".^ ^ ^ ei" ^ , Stahlwerlen in Pittsburg und beziey' I"» ,^ von 4.000.000 Marl. . _ T^'^,?^ -(Ueber Nacht!) Herr Prescott Loveland, der "'" ' ,„ach'^^ „Schmiere" den Staat Newyorl ""'H^'! Nacht Millionär geworden. Sein Ur^ ^ vil^ die guie Idee. ein in New-Jersey ge eg^ ^„ pachten. Der Pachtvertrag wnrbe aus -- ents^st^ß, loäyrend dieser Zeit. die jetzt verMe" ''^ Äl^ ^,, brach liegenden Felde eine Pracht'«? Z H<"'Z>/^ so dass das Besitzthum des UrgH" ^sche ^ ^s^ von 336 Millionen Marl hat. ?"' «^de'>!>^ allerdings unter 50 Erben verthem^^z-!^ Mlf einmal den tröstlichen Besitz des Menschen hergab. Je reicher er an Geld wurde, umso ärmer wurde er an Schlummer. Zuletzt, da er das Ziel seines Lebens erreicht, da seine Goldgier gesättigt war, war er der bedauernswerteste Sterbliche geworden. Er brachte keine Nacht mehr im Bette zn, der Schlaf floh ihn für immer. Vkein Mittel wollte verfangen, die be» rühmtesten Aerzte verschrieben vergeblich Arzneien für ihn. Sein Hin: wollte »licht mehr ruhen, es arbeitete unablässig. Das einzige, was ihn noch zeitweise bc° täuben lonnte, war Lärm; entweder das Rollen der Räder oder das Klappern von Billardbällen. Stnndenlang musste sein Diener neben ihm die .kugeln durcheinanderwerfen, während er, der In-' Haber von Millionen, sich ächzend im Sessel umher» warf, vergeblich die Augenlider fchlofs und um Er° nuickunss flehte. Oder sein Kutscher fuhr ihn de5 Nachts im holprigsten Wagen über Stock und Stein, doch ohne dass das Rütteln und Schütteln, das Rasseln und Dröhnen ihn für länger als einige targ'.' Minuten in einen halbbetäubten Zustand versetzt hätte. Endlich kam ihm jedoch die ersehnte Erlösung wirtlich. Eines Nachts, da wieder der Diener, und zwar seit Slnnden, dicht an seiner Seite die Billard» balle hatte rollen und klappern lassen, war Edward Bain Plötzlich ganz still geworden. „Wäre es möglich" — dachte der Diener — „dass er wirtlich eingeschlafen ist?" Er hielt mit den Bällen inne, er trat dicht an den Millionär heran, aber ebenso schnell trat er auch wieder zurück und verließ eilig das Zimmer. Ja, Aain Mief — sein abgehetztes Gehirn hatte endlich Ruhe — ,m Tode -- gefunden. Das Keheirnnis öer schwarzen Oräfin. Roman von vrmanos sandsr. (28. Fortsetzung.) Alice sah ihrer älteren Schwester ähnlich, und doch machte fich schon bei flüchtiger Beobachtung die Verschiedenheit der beiden Schwestern bemerkbar. Die Herzogin White, geborene Mabel Powell, war eine etwas oberflächliche Dame, eine jener Durch-schnittserscheinungen der New - Yorker weiblichen ,oberen Vierhundert': sie verstand, liebenswürdig zn plaudern und für fich einzunehmen, aber ihre Interessen culminierten ausschließlich in Zerstreuungen, Putz, Kotettieren und gesellschaftlichein .Matfche; ihr Seelenleben war jedenfalls wenig entwickelt — wenn sie überhaupt eine Seele besaß. Alice Powell, die jüngste Tochter des Petroleumtönigs, dagegen hatte ein tiefes Gemüth, das anch der Firnis äußere ^or-men nnd die durch diese bedingte tühle Ruhe nicht ver^ bergen tonnte; es leuchtete überall hindurch; es schim-inerte in ihren Augen und spiegelte sich iu ihren gleich« giltigsten Bemerkungen und Aenßerungen wieder. Je länger Weipert sie betrachtete, desto besser gefiel sie ihm und desto mehr beneidete er den Glück« lichen, der sich diese süße Menschenblume als sein Eigenthum erringen tonnte. Den Gedanken, dass er selber eventuell dieser Glückliche sein könne, wagte er doch nicht weiter auszuspinnen. Nach einer guten halben Stunde erschien der Hausherr, Mr. Powell, einc massige Erscheinung mit P-ohem, ,'ochem Gesichts lm'M'slnhwn. Mmm Haare und englischen Bartlotclettt'll, ^ ,.Hallo, Doctor!" rief er und ^.^ die Hand. „Sie wieder hier/ ^"^ii^ / schon gehört, dass Sie auf d"" . ,?lM -many seien! Wie war's denn dN" ,/ he?" . i S'l.„^i" „Deutschland ist meine Hf""^' ^" . sagte Weipert, „und auf der -'-" .^ sich immer wohl!" ... ," >",!^' „Aber es gibt nur ein Ame" '^,. „» ^Z Amerikaner ihn und rieb sich d" " .-H rila geht nichts, sage ich, "^ . ,d!" ^>U „Ich schwärme für Deu^ ^. ->'^j ein. „Ich habe so viel davon ^^^ ^' ^<^ habe ich doch anch Heiniatsrechl^^^jci!^i!'^H eltern mütterlicherseits l'"de ^,ist.^,« meine Mutter dort auch noch ^" .,^il,l'^ ,.i'.'"/ l Wunsch ist, ein Jahr in dürfen. Mr. Iork, der dort st»"' ^ F' .^, viele Sympathien für das """ ,,„d, "^!"''I'>< Der junge Mann nickte bH,ie,^^ Worten konnte, ergriff der aM " jjB'l^^H „Meine Alice hat "w^ ^s^'^!,H gen!" fagte er, uud feine St'"' ^ >','5l H Scherz und Aerger. ,,3"'.^,, e>>'^< ^^ Boden mit seinen "Itinod'M ,^',i 'HlH« seinen schwerfälligen, «W'b ' ciht ^,KÄ^ Richtige: bei uns zu ^"nde ^ ,,dH^^ licherweise nicht!" Er lachte dH,, s"^.F 5 talität und andere Gefiihlsdu!^„c"' « PM'ft. den nnr pniMlch'" "" ^ v^lbacher Zeitung Nr. 123. _______________^b_______________________________________ 31 Mai 1901. ^"h-Lll!?"^ Elchen Theilnehmerzahl lann man. wie, "ni«n^ '""'^' auch ganz gut auskommen, selbst . -^ W HlN'erendirector zft. ^etvy^ Drasch len wesen in A m e r i l a.) ' ^tilt» ^.^ ^"bt man: Trauerzüge bewegen sich nicht ''" 'ni s^!^ b'e Straßen amerikanischer Großstädte, il, V^ 'ltu Trabe. Das erklärt, warum man uii' ^No^'^elphia den ersten Leichenwagen in Dienst /^obii ist m "'^^ """ Pferden gezogen wird, sondern ,» ">°bil ^'. /"lullich folgen auch die Leidtragenden im fAt^"'eses hat sich hier so schnell eingebürgert, dass ?l "toa v ^°" ^"' Mietfuhrwerken nur noch die ^!,^°^Pferden gezogen wird. Es gab in Newyort i n,> Hciis,''^ hansom Cab. bekanntlich ein Coup5. dessen ''^.^/abgeschnitten und das. auf zwei Bädern >üd b»r " ^kl ober Chauffeur von einem hinter der dez ^ ' ^.l'chen Sitze gelentt wird. Dadurch ist der tt ^. ^" Nei und unbeschränkt, aber natürlich :i< ^liei^ ^' trockenem und wirb nass bei rraneri' ^Rz^.^"5 Hansom hat nur zwei enge Sitze. Wer V "> Nicht '^"mben Damen etwa zu fahren hat. wird l/^'Nei " - Droschken nehmen, denn wenn man auch <»' "^ dock '-' ^""^rl leinen Gefahren ausgesetzt ist. !,^l ti^ .^ U'cht lvisfcn. wohin der amerikanische Rosse-^I ^t Nr'^ ^ Dame oder deren zwei zur Nachtzeit ,/'eii^ "Uch will jedenfalls, dass die Damen die beiden ^. ^Uqen ""^ b" H"^ s'^1 ^ möglichst ohne eine '^ ij^ ^ auf je ein .^nie der beiden setzt. An jeder ^ Dl ^^"tt natürlich im Schoße oder in den ^et ^Droschkenkutscher trägt leine Uniform, son- , ^tt m^/.l^ nach Neigung als Gigerl oder Vagabund. ^^U»d^ Peitschenschwinger, ist er ungezogenen ^ °"ch iib ^'^ ^°^" Bezahlung, oder er fährt schnell. d>,?' Gi..„^„"""schliche wie andere Creatuien sorglos ' '' de»>/ '"^lich schabt er sich nicht um. bevor ei >ttnen ^ '" ^' ^"" hmier ihm war. viel besser l^l" ' '^nn er da hineingefahren ist ... Die Ve- »vie ^ "ubtischen Tarifes werben von den Ae- ^llen s? ^ ^'"^ "" bem Publicum ängstlich ge- 'l!ije,as,l '^ ^"' besagt, bei Meinungsverschieden' olizei^,? "^ sollen Kutscher und Fahrgast zur näch- Da,,/°Ü f"l)ren, wo der Polizeilieutenant ent- W^dtn ,i,"'" Vorschrift fordert und erhält der ^ü, ^ w? dummer kennzeichnet, gewohnlich, was ^>>vill. ^ l^ne Zeit oder gar seinen Zug ver- ^^l-unb Provinzial-Nachlichten. > ^bib!,?^ " ° lnachrichten.) Der Finanzminister I. Classe Josef Verbiß '^ben ys,'^^' "ldelsberg versetzt und den Evidenz- , ^'«eo^^. ''"'2 Ritter von GsPan zum Evidenz- ^!t?""dort. >r blasse in der XI. Nangsclasse mit ''> 'schenk '^"""nbl ernannt. — Das Präsidium ' ium ^'^";birection hat den Aushilfsdiener Josef ">>t dem >?"amtsdiener ^' ^" Steuerämlern in ^^ Standorte Littai ernannt. >^3uiert» ^ ^^ 3 ängni s.) Unter Betheiligung " ^ Nhi >.- ^^uergästen wurde gestern nachmittags ' ^ Nrab. '^'^ Hülle des Herrn Hofrathes Josef ' ?^en ^ s^ "^^' Dem reich mit Kränzen beladenen I'^an ,'" '^"'.;e der t. t. Lehrer- und Lehrer-l ilind ^'"'^ ^ Vereines zur Nettung ver-^^ei,^ ," vorangetragen wurden, folgten unter ^^^lceUenH .Herr Landesviäfident Freiherr von He in in Begleitung des Herrn Hofrathes Dr. Andreas Grafen von Schaffgotsch, die Näthe und Beamten der t. t. Landesregierung, Herr Landesfchulinspector Kon<-nit, zahlreiche Beamte sonstiger Ressorts, Direc-toren und Professoren der lrainischen staatlichen Unterrichts-anstalten, Nezirtsschulinspectoren, Herr Bürgermeister .s> r i b a r , Herr Bürgermeister lais. Rath K a v n i l, Vertreter der Lehrerschaft und andere Leidtragende, unter welchen namentlich auch die Damenwelt zahlreich vertreten ^^ — Dem pflichttreuen Beamten und warmen Schul' fieunde Hofrath Merk möge ein ballerndes Angebenten bewahrt bleiben! — (Promotio n.) Herr Leopold Poljanec, t. l. wirll. Gymnasiallehrer am Kaiser Franz Josef-Gymnasium in Kraindurg, wirb heute an der Wiener Universität zum Doctor der Philosophie promoviert werben. — (Freche Brandlegung.) Während gestern vormittags die Gerichtscommission in Dobrunje bei Iosefs-tlial auf Erhebung bezuglich bes Aranbes am Pfingstsonn- > tage weilte, brach um halb 10 Uhr vormittags angesichts der Commission, etwa 200 Meier entfernt, ein neuerliches Feuer aus, welches innerhalb einer Stunde fechs Objecte ganz einäscherte. Dieses Feuer dürfte, nach der Entstehung bes Vranbes zu schließen, gleich den vier vorangegangenen Schadenfeuern in dieser Ortschaft nur von böser Hand gelegt worden sein. Die Mitglieder der Gerichtscommission, die Herren Adjunct v. Koöevar, Auscultant Roger und Bauleiter Kaudella, giengen der verzweifelten Bevölkerung bei der eisten Hilfsaction durch ihr Beispiel aneifernd voran, indem sie sofort unermüdlich bei der Herbeischaffung von Wasseiliibeln und Wasser thätig mithalfen. Alsbalb trafen auch bie Iofefsthaler Wertsfeuerwehr unb bie Fabrikarbeiter von der Kaltenbrunner Farbholzfabril zur Hilfe ein unb es gelang ihnen, das Feuer zu localisieren. Auch die auf dem Laibacher Felde beschäftigte Pionnier-abtheiluug und ein Zug der Laibacher Feuerwehr kamen zum Brande herbeigeeilt. Der Schaden dürfte sich auf etwa 10.000 Kronen belaufen. Nach dem Thäter wird eifrig gefahndet. ^'. __ (Der Weilmeister- Be z«rlsvere,n L aibach un b Umgebung) hat am 1. Juni um 8 Uhr abends in I. Lorbers Gasthaus „Hotel Südbahnhof" seine Monatsversammlung. Tagesordnung: 1.) Einzahlen der Monatsbeiträge, 2.) Aufnahme neuer Mitglieder, 3.) Ae-lichte des Cassiers und Schriftführers. 4.) Anfragen. Auf Punkt 1 der Tagesordnung werden einige Mitglieder besonders aufmerksam gemacht und ersucht, zur Versammlung bestimmt zu erscheinen. — (Narnum A Bailey in L a i b a ch.) Wie durch Zauberschlag erstanden im Verlaufe bes gestrigen Vormittages an der Maria Theresien-Strahe die kolossalen Zelte in denen die ..größte Schaustellung der Erde" untergebracht wurde. Der Zubrang bes Publicums war bereits in ben Vormittagsstunden ein ungeheurer- sowohl Stadtbewohner als auch Gäste vom Lanbe strömten herbei, um die vielverheißenden Wunder ehebalbigst in Augenschein zu nehmen Dann gab es ben ganzen Tag ein fortwährendes Kommen und Gehen — ein Beweis, bass die Namen Narnum H Bailey auch in Laibach, ja in ganz Kram. ihre alte Zaubertraft auszuüben vermochten. Lange vor der ersten Vorstellung, bie um 2 Uhr nachmittags begann, wimmelte es in allen Abtheilungen der Schaustellung von neugierigen Gästen welche theils die Menagerie mit deren prächtigen Exemplaren der verschiedensten exotischen Thiere (darunter einiaer riesiger Elefanten), theils die zahlreichen Abnormitäten anstaunten. Unter letzteren fesselten namentlich der Vudelmensch. das mooshaarige Mäbchen, bie kleine Queen Mali bie bärtige Annie Jones, der hanblose TriPP. bas dürre Gigerl und der dicle Donalb sowie der Billy W«Us. auf dessen Dickschädel Steinplatten ohne Schaden zerschlagen werden können, die allgemeine Aufmerksamkeit. Nicht vergessen dürfen aber auch der Albino Rob Boy, das menschliche Nadelkissen, die magnetische Dame, die Schwertschlucterin ic. werden. — Der große Circus selbst, in dessen Innern 18.000 Personen Platz finden, erschien nachmittags bis uufs letzte Plätzchen besetzt. Nun müssen wir. bevor wir unseren Bericht fortsetzen, sofort betonen, bafs die Größe des Unternehmens im allgemeinen nicht etwa in durchwegs hervorragenden Einzelleistungen, vielmehr in ber Menge des Dargebotenen liegt. Der Circus umfasst drei Manegen und außerdem zwei Bühnen, und überall wirb gleichzeitig gespielt,- eine Uebersicht ist also einfach unmöglich. So viel kann indessen gesagt werden, dass bie Leistungen auf dem Gebiete ber Reitkunst in ihrer großen Mehrheit jene der anderen Circus-Unternehmungen nicht übermäßig hinter sich lassen. Anders verhalt es sich freilich mit den sonstigen Piöcen. welche eben nur ein Unternehmen, wie es Barnum H: Bailey ist, erschwingen kann. Brausenden Beifall erhielten namentlich die komischen Kämpfe mit Schweinen und Affen, ber ringende Bär unb sein Herr, der Rutsch auf einem dünnen Seile von bei', höchsten Punkte der Decle bis zum Noben. die lnientalisch-exc.'utrischen Uebungen auf der dreifachen japanischen Leiter, der automatische Wunderglobus, der. an einer Spirale hochrollenb, hoch oben einen Pistolenschuss abfeuert, und eine Fahne aussteclt, worauf aus demselben ein Mann hervorlriecht, ferner die Specialitäten am fliegenden Trapeze mit ihren waghalsigen Sprüngen, subann Luftübungen an einem mit einem Bicycle verbundenen, sich drehenden viereckigen Apparate, die Heras-und die Dinus - Truppe mit ihren akrobatischen Glanzleistungen, weiters Vorführungen aus der hohen Schule in drei Ringen und in ber Hippodrombahn. bie fünf Silbons und bie sechs Seigrists-Silbons. Glanzpuntte aber bildeten cntschieben zunächst die 70 dressierten Pferde, welche in con-centrischen Ringe» eine prachtvolle lebende Pyramide mit einem Reiter an der Spitze bildeten, sodann die kühne Fahrt eines Aicyclislen auf einer unter ^0 Grad geneigten Leiter unb enblich die großen Hippobromrennen, 14 an ber Zahl, unter denen insbesondere die beiden Schlussnummern. die römischen Colosseum-Wagen-Wettfahren, rauschenden Beifall entfesselten. — Die einzelnen Programmnummern spielten sich präcise, ohne Pausen ab; die Ordnung wuide trotz der großen Menschenmenge iu keiner Weise gestört. Der kolossale Apparat des Circus funktioniert überhaupt mit vcrblüffenber Exactheit unb tadelloser Präcision. Nicht unerwähnt mag zum Schlüsse bas Orchester bleiben, das sich von ben sonstigen Circustaptllen durch künstlerische Schulung unterscheidet. — Auf die eigentliche Vorstellung folgte eine „Minstrelvorstellung", deren Programm zumeist Niggersongs, Tänze unb musikalische Specialitäten bildeten. Wenn wir noch hinzufügen, dass die um 7 Uhr abends statt-gesunbene zweite Vorstellung einen so immensen Besuch aufzuweisen hatte, bass viele Leute nicht einmal mehr Eintrittskarten erhielten, so glauben wii von all ben Veranstaltung gen, die ber schaulustigen Welt so viel bes Inlerfsanten boten, ein lnappes Bild entworfen zu haben. — (Sch Würger ichtssaal.) In ber Zeit vom 20. bis einschließlich 24. b. M. fanden beim l. l. Kreis, gerichte in Rubolfswert nachbezeichneie Schwurgerichts-Verhandlungen statt: Am 20. wurden unter dem Vorsitze des Herrn l. l. Kreisgerichtspräfibenten Josef Gerbegii-ber 28jährige Anton Turk aus Oberaltendorf wegen Verbrechens bes Todtschlages zu drei Jahren schweren Kerkers mit einem Fasttage alle drei Monate, und die 32jährige Anna Verbiß aus Pobborüt wegen Verbrechens bes Kindesmorbes zu fünf Jahren schweren Kerlers mit einem Fasttage in ^.. U,. H,,^ ^.^^ ^„sicht, nicht wahr, ^i, 'p?rl ^!Ur ä','^' ^' Achsel,,. Mr. Powellö Art lind '^ bri,"' ^'tc wcmacr al5 jr zu. „>!tt 5,,' bitten Nathaniel dan dor Hnttonö ' " ^aus^' ^^lV sagte l>r nach riner ileimm, ^'inon m"^^ ^"b meines alt«: Freundes j, nn Vaterland zn einem vor- >5 ^ , "l todt?" AnfrichtM' Aestnrznng . !l>^virt^ t"l Amerikaner» Stimme. „Das ^ . '«I le,d! Wci5 f^lte ihm? War er lana.e ^hr h "'Ue leidend, ohne dass eine nnmittel-"""51„>,. ^"lw" gowesen wäre. Die Krantheit z^i" soinrn, «5" "'" bösartige Wendung ^ch l^i>A>s '' Klasse ein an Sie adressierte; !». ^'^>^ !,, ?' "m ^hnen da» M überbringen, 'X ^"" ""her getonunen." i> ^>^>!n ""' ioa dor Doctor den mit c l>b k.'"Mchk'ssenen Brief an5 der Tasche - ^, ^^.^''U'll'en Mr. Powell, der ihn. ol„w j ^i,'^ >Mt ../^mdel-ling .zu ä'nßern, in Cmpfang « lth/w ^''">' lmtt'lant nemnrmelten Tante- ' '«" ??'"t m, ^^' ^"ler war im Speisesaal da» ' ^ l, ""dlich ., '" Weipert al5 alter Hansfrennd ^^b ^' UieUnahm. Nach Anjl,elmng der ^ ^to>, U"nzr, t^,^. Gl.seilschast sich wieder >.' ^°>u^l " l>l>n Kaffee einznnehmen. ^ Uni ^ ^N sich wieder in seine Zimmer iy ^ er s " ^rief seines alten freundes zn i '^>!>,l, " di."s''.^"Hcrt benutzte, einen Augen- l '"< "m "?"' Echwestern sich nliteinalider < ""! Doctor Iost em paar Ayotte ^u »wechseln. Dabei erfuhr er, dass dessen Eltern, Professor Iorl und seine Gattin, eine in der Nähe der 'U,lla Maud Powell' belegene Sommerwohnung be« "ügcn hatten: erst gegen den Winter gedachte das Ehepaar nach Philadelphia zurückzntehren. Nach einer Weile tam Mr. Powell wieder. Ein sehr scharfer Beobachter hätte einen ungewöhnlich ernsten nachdenklichen Zug in seinen, breiten Gesichte bemerlen können, aber unter den Anwesenden war leiner, der sich die Mühe gab, den Gesichtsanddrucl de^ alten Herrn genaner zu studieren. Mache Ihnen einen Vorschlag, Doctor," sagte er nach einer Weile. „Zn Newyorl ist's noch nicht be-solder' angenehm, alleö ist noch drauhen. Ihr Assi-stent besorgt die Patienten. Wie wär'5, wenn Sie noch ein paar Wochen, bis wir selber wieder in die Stadt .jehen bei un5 bleiben? Sind uns herzlich will-kommen - nicht wahr, Kinder?" Die Herzogin nickte lächelnd, und auch Alice machte eine zustimmende Bewegung. Meipert überlegte nicht lange, die freundliche Einladung des Pe-tl^leumkönigö, die ilnn zugleich eine willkommene Gelegenheit, der Anssührnng seiner Mission näher -I, treten, bot, dankend anzunehmen. Am Abende wollte er nach Nenmork zurückfahren und seine Koffer packen, UN' an, anderen !age in die Villa ,Maud Powell' überzusiedeln. Uurz vor seiner Abfahrt sand Mr. Powell noch Gelegenheit, don Doctor einige Minuten allein zu ^""„Ein Wort, Doctor!" sagte er. „Wissen Sie, wer Nathaniel van der Huttens Erbe ist?" Weipert stutzte. ..Ich!" sagte er. „Tie? Hm! Alleiniger Me?" Powell legte einen so eigenthümliclM Nachdruck auf das Wort, dass Weipert betroffen aufblickte. Blitzschnell durchfuhr ihn der Gedanke, Nathaniel van der Hütten könne seinen« freund den wirklichen Sach» verhalt in seinen: Briefe enthüllt haben, um ihn damit gewissermaßen unter Eontrole zu stellen, aber im nächsten Augenblicke verwarf er den Gedanken wieder. „Im Testamente bin ich als Universalerbe ein« gesetzt!" sagte er schlicht. „Dann gratuliere ich! Sie sind dann also jetzt auch start nn unseren Werken betheiligt! Van der Hutton war einer unserer Hauptactionäre!" Weipert nickte zerstreut. Er erinnerte sich, auch ein Bündel Actien gefunden zu habm; sortiert und gezählt hatte er dieselben noch nicht. Bei den hohen Dividenden, die die Powell'schen Petroloumwerke zahlten, repräsentierten dieselben allein sicher ein be^ deutendes Vermögen. „Das freut mich für Sie," fuhr Powell fort, „jedenfalls war das eine gescheite Idee des alteil Sow dei'Iings. Die letzten zwanzig Jahre soll er sich ja wie der Maulwurs in seinem Bau in seiner Höhle vergraben haben. Friede seiner Asche! Wir werden später weiter über die Sache sprechen. Er hat mir — hier — einiges geschrieben, wa5 ich mit Ihnen überlegen möchte. Mer jetzt wollen Sie fort! Auf Wiedersehen morgen, lieber Doctor — bis morgen!" Worte, ails diesem Munde von einer Bedeutung, dasv Nolf Weipert fich unwilltirlich die ^rage auf° drängte: Was wusste diejer Mann? Was wusste er aus Nathaniel van der Huttens Leben und — mehr noch —was wusste, er von dem damit verknüpften Geheimnisse? Laibacher Zeitung Nr. 123.____________________________________1036_______________________________________________31^1^ jedem Monate tierurtheilt. — Am 21. und 22. wurden unter dem Vorsitze des Herrn l. t. Landesgenchtsrathes Ludwig Golia Josef Zibar und dessen Zuhälterin Marie Hagar, unsteten Aufenthaltes, wegen Verbrechens des Diebstahles ersterer zu sechs, letztere zu fünf Jahren schweren Kerlers oerurtheilt. — Die beiden hatten Nähmaschinen und Schnaps, Würste und Malaga, Milch und Kleider, Regen-und Sonnenschirme gestohlen und hatten sich bereits oft hinter Schloss und Niegel befunden. — Am 23. wurden unter dem Vorsitze des Herrn l. t. Landesgerichtsrathes Johann Hlerljdie 24 Jahre alte Dienstmagd Cäcilia Vröel aus Pototschendorf, Gemeinde Preiina, wegen Verbrechens des Kindesmordes zu vier Jahren schweren Kerlers, und einem Fasttage jeden Meilen Monat, und der 25 Jahre alte Franz Kriütof aus Weichselburg wegen Verbrechens des Todtschlages wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu 15 Monaten Kerters und einem Fasttage monatlich ver-urtheilt. — Endlich erhielt am 24., wieder unter dem Vorsitze des Herrn t. l. Kreisgerichtspräsidenten G e r d e 8 i k , der 26jährige Anton Marloviü aus Zagrakta gora wegen Verbrechens des Todtschlages 18 Monate schweren Kerlers, verschärft mit einem Fasttage alle drei Monate. —o— — (Z o l l b e i r a l h.) Dem nach Ablauf der drei^ jährigen Fuuctionsperiode ergänzten Zollbeirathe gehören unter anderen Johann Vaumgartner, Fabrilsbesitzer in Laibach, als Mitglied und Josef Ku^ar, Präsident der Handels- und Gewerbetammer in Laibach, als Ersatzmann an. — (Evangelische Gemeinde.) Heute Abend uii'. halb 8 Uhr findet in der hiesigen evangelischen Kirche eme allgemeine Versammlung der Gemeindemitglieder statt, zu welcher sämmtliche Angehörigen, auch die Frauen, eingeladen worden sind. Die Versammlung wurde besonders zur Besprechung über die bevorstehende Feier des 5vjähri-gen Bestandes der evangelischen Gemeinde einberufen. — (Todesfall.) Gestern vormittags 10 Uhr starb in Littai der Postmeister daselbst, Herr Ludwig Treo, nach langwierigem Leiden im 60. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis des Verblichenen findet morgen nachmittags statt. —ilc. — (Rauferei mit tödlichem Ausgange.) Am 15. d. M. fand beim Besitzer Michael kusterM in Ragovo bei Rudolfswert eine Hochzeit statt. Gegen 12 Uhr nachts giengen die als Kutscher fungierenden Burschen Franz Biazin' aus Ragovo, Anton Kenica aus Mönchsdorf und Josef Fint aus Untergehag ihre Pferde tränlen, wurden aber hiebei vor dem Hause des Johann Aniiin in Ragovo durch fremde Burschen, welche sie in der Dunkelheit nicht erkennen konnten, überfallen. Fink erhielt schwere Verletzungen am Kopfe, die beiden anderen wurden nur leicht beschädigt. Fint erlag am 26. d. M. den erlittenen Verletzungen. Als Thäter wurde Johann Fink aus Pechdorf dem t. t. Kreisgerichte Rudolfswert eingeliefert. Bezüglich der übrigen Burschen werden weitere Nachforschungen gepflogen. —6— — (Militärisches.) In den Ruhestand wird übernommen der Oberstlieutnant Gustav Kernreich des Infanterieregimentes Nr. 27 (Domicil Graz). Verliehen wird dem Reserve-Feldwebel Arthur Ritter v. Sacher-Masoch deö Infanterieregimentes Nr. 27 die früher bekleidete Lieutenants-Charge im Reservestande des Heeres bei Eintheilung beim Infanterieregimente Nr. 39. Ernannt werden: zn Assistenzärzten in der Reserve die Reserve-Assistenzarzt-Stellvrrtreter Dr. Rudolf Weibl des Garnisonsspitals Nr. 8 in Laibach (Aufenthaltsort Töplitz) und Dr. Johann Ha-brrer des Garnisonsspitales Nr. 7 in Graz beim Infanterieregimente Nr. 17 (Aufenthaltsort Graz). Transferiert werben nach Ableistung des Präsenzdienstes die Neserve-Assistenzarztstelluertrcter Dr. Rudolf Grillitsch vom Gar-nisonsspitale Nr. 7 in Graz zum Felbjägerbataillon Nr. 7, Dr. Anton Slaza vom Garnisonsspitale Nr. 7 in Laibach zum Felbjägcrbataillon Nr. 8. Dr. Adolf Fischer vom Garnisonsspitale Nr. 8 in Lailiach zum Infanterieregimente Nr. 47. Dr. Nernh. Hahn vom Garnisonsspitale Nr. 8 in Laibach zum Divisions-Aitillerieregiment Nr. 7, Dr. Karl Rudinger vom Garnisonsspitale Nr. 8 in Laibach zum Infanterieregimente Nr. 95. In die Reserve wirb übersetzt der Oberlieutenant Josef Kostanjevic des Infanterieregimentes Nr. 97 beim Uebertritte in den Civil-Staatsbienst (Aufenthaltsort Wien). In das Verhältnis „auher Dienst" wird versetzt der Lieutenant in der Reserve Adolf Prehfreunb des Dragonerregimente« Nr. 5 (Aufenthaltsort Graz). Die angefuchte Ablegung der OfficierZcharge wird bewilligt dem Lieutenant Julius Koßutanyi des Infanterieregimentes Nr. 7. — (Militärische Studienreise.) Die Frcquenlanten des II Jahrganges der t. u. k. Kriegsschule werden im Laufe der heurigen Sommerszeit auch nach Krain eine taltische Studienreise unternehmen und daselbst in Abtheilungen von circa 11 Osficieren und 13 Mann eintreffen, beziehungsweise nächtigen, und zwar: die 1. Abtheilung am 29. Juni in St. Peter, am 30. Juni in Rakel, am 1. Juli in Franzdorf, am 2. und 3. Juli in Krainburg, am 4. Juli in Kanter; die 3. Ab« theilung: am 29. und 30. Juni in Kralnburg, am 1. und 2. Juli in Radmannsdorf, am 3. Juli in Len« genfeld. am 4. Juli in Weihenfels; die b. Abtheilung am 8. Juli in Rakel, am 9. und 10. Juli in Krainburg ; die 6. Abtheilung am 30. Juni in St. Veit bei Wippach, am 1. Juli in Schwarzenberg, am 2. in Idria, am 3. in Pölland, am 4. in Vischostack, am 5. in Kronau; die 9. Abthelluug am 3. Juli in Laibach, am 4. und b. in Krainburg. am 6. in Kanler. —n. — (Firmungen in der Lalbacher Diöcese) werden im Juni und Juli an nachstehenden Orten statt-find?«, w Decanate St. Marew: am 2. Juni in Eanct Marein, am 3. in St. Georgen, am 4. in Kopanje, am b. in Zalna, am ?. in Lipoglav, am 8. in Polica, am 9. in Weichselburg, am 10. in Sittich, am 11. in Sanct Velt; im Decanate Reifnitz: am 23. Firmung und Consecration der Kirche in Großpölland, am 24. in Sanct Gregor, am 25. in Soderschltz, am 26. in Laserbach, am 27. in Suchen, am 28. in Gora, am 29. in Reifnih, am 30. Besuch von Neustift, am 1. Juli in Masern, am 2. in Niederdorf, am 3. in Laschitz, am 4. in St. Cantian, am 5. in Rob, am ll. Besuch der Gutenselder Filialen, am 7. in Gutenfeld, am 8. in Stvuga. — Am 16. Juni wird die Consecration der Pfarrkirche in St. Velt ob Laibach stattfinden. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 19. bis 25. Mai kamen in Laibach 24 Kinder zur Welt (darunter 1 Tobtgcburt), dagegen starben 27 Personen, und zwar an Scharlach 2, an Tuberculose 7, an Entzündung der Athmungsorgane 5, an sonstigen Krankheiten 13 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 13 Personen aus Anstalten. Infec-tionserlranlungen wurden gemeldet: Scharlach 4. — (Bezirks st raßenausschuss Weichsel, bürg.) Die Neuwahl des Obmannes und Obmann-Stellvel treters in den Bezirksstraßenausschuss Weichselburg findet am 5. Juni um 11 Uhr vormittags in Weichselburg statt. —ili. — (Vereinsausflug) Der Verein «Pravnlt» veranstaltet am 16. Juni einen Ausflug nach Trieft. In Opkina wild das Frühstück, in Prosecco das gemeinsame Mittagsessen eingenommen werden. — (Vereinsunterhaltung.) Die freiwillige Feuerwehr in St. Martin bei Littai veranstaltet über-morgen nachmittags im Gasthausgarlen des A. Nrlo in St. Martin eine Vereinsunt^rhaltung, deren Reinerträgnis zum Anlaufe von Fcuerwehrrequisiten bestimmt ist. —ik. — (Brandschaden.) Am 29. d. M. gegen 4 Uhr nachmittags entlud sich über die Umgebung von Nassensuß wieder ein Unwetter, in dessen Verlaufe ein Blitzschlag in das Wohnhaus des Karl Kovat in Slevsel bei Nassenfuß niederfuhr und dasselbe entzündete. Alsbald stand das Object in Flammen; leider ergriff das verheerende Element die Dreschtenne, die beiden Stallungen und zwei Heuschober und äscherte alle diese Gebäude ein. Die aus Nafsenfuh und St. Ruprecht herbeigeeilten Feuerwehren konnten in Anbetracht der mit rasender Eile sich ausbreitenden Flammen nur an die Localisierung des Brandes denlen. Außer den angeführten Objecten verbrannten viele Centner Heu, ein großer Theil der Hauseinrichtung, ein Schwein und der beim Wohnhause angekettete Haushund. Der Schaden beträgt 4000 k, der Versicherungsbetrag 2720 X. 8. — (Verbrannt.) Am 20. d. M. nachmittags brach in der Kaische des Lorcnz Iler in Podraga, Ge-rlchtsbezirl Neumarkll, ein Feuer aus, welches in einer Stunde den Dachstuhl sammt allen Vorräthen einäscherte. Der Schade beträgt 1000 Kronen, die Versicherungssumme 1200 Kronen. Aus dem Dachboden verbrannte der fünfjährige Johann Iler, ein Neffe des Obgenannten, welcher vor vierzehn Tagen infolge schlechter Behandlung von seinem Vater fortgegangen und zu seinem Onkel gekommen war. Die Umstände sprechen dafür, dass der Knabe auf dem Dachboden mit Zündhölzchen gespielt habe, wodurch das Feuer zum Ausbruche kam. —I. — (Ergreifende Tragik.) In Lind bei Villach wurde in einer Beamtenfamilie ein Kind aus Schmerz über den Tod seines Schwesterchens vom Wein-lrampfe befallen und musste nach einigen Stunden entseelt an die Seite des ihm im Tode vorangegangenen Schwesterchens gelegt werden. — (Curliste.) In Krapina-Töplitz sind in der Zeit vom 20. bis 25. d. M. 149 Personen zum Cur-gebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. — (Ein neues Auch uon Jules Vern e.) Jules Verne gab dem Berichterstatter eines Pariser Blattes über seine gegenwärtige literarische Thätigkeit folgende interessante Auskunft: „Ich beginne jetzt mein 99. Buch. Den Titel desselben weisz ich noch nicht, da ich den Titel immer erst festsetze, wenn das Buch in den Druck gehen soll. Aber ich habc soeben einem Werke, das in dem nächsten Monate erscheinen wird, den Titel: I^a (li-anlic? - 1't>i< wins zu kommen, dessen Idee ich nicht im geringsten theile." Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die geil vom 17. bis 27. Mai 1901. Esherrschen: die Gchwelnepeft iin Bezirke Gottschee in der Gemeinde Mljjel (I Geh.); im NeMe Nudolsswert in der Gemeinde Seisen» bet« (2 Geh). Erloschen: ^ OB"'^ der Milzbrand im Bezirke Rudolfswett " Honigstein (1 Geh.); -^ i>aib°ct> '" der Rothlau, bei Vchweinen im BeM ^« Gemeinde Oberlaibach (1 Geh.); ^ -. del A"?^ die Wuthkranlheit im Bezirke (Aurlseld '" j„be ^"' Arch (1 Geh.); im Bezirke Stein in der ^» (1 Geh.). K. l. Landesregierung filr «"'". Laib ach am 29. Mai 1901^^^^-^ Der Krieg in Siidchila. ^ Nach der amtlichen britischen Verlustl'st^^B während der letzten Woche in SüdasiM ",,, ^' getodtet und 99 verwundet, die Myrz^ Gefechte zwischen Bethel und Standerton. ^ > Eine Londoner Depesche der «M"'" W>^ meldet aus Tarkastad in der südliäM H^it >" Die Buren legen neuerdings eine großeH ^el diesem Districte an deu Tag. Sie iiw ttle^ ^ Pachthöfe und forderte,, von den Besitzern ",, ^ englischer Seite wurden umfassende Mß "^ l troffen, um dieser Lage ein Ende zn """^r^ Buren unter dem Befehle Kruitzingers ^ M^° einen englifcheu Posten und durchbrachen "^ aB des englischen Generals Blood. Krmtzmger " H> bei Maraisburg ein Gefecht mit den Ong "> ,„F Buren warfen die Engländer z".riiä """ ^^ 41 Gefangene. —Im östliche,, Theile Tran» ^le" die Buren dem von den Engländern "v Kesseltreiben wieder entschlüpft. ^^-^ Telegramme des K.K.Telegraphen-Torresp-V"" Reichsrath. Sitzung des Ubgeorbnetenhauje . ^. Wien, 30. Mai. Nach Vei-leM „^ d^ laufes geht das Haus zur Tagesordnung ^F ist Fortsetzung der Generaldebatte der ^""hB Z Vorlage. Generalberichterstatter Menge ^^ Schlusswort. Das Abgeordnetenhaus ley" ^ ft gegen 25 Stimmen den Vertagung««" u«^ M geordneten Wolf ab und beschloss "',', M^ 47 Stimmen das Eingehen in die Spec"" die Wasserstrahenvorlage. „ s.^sli^ sl In der Specialdebatte der sprachen die Abgeordneten Schreine , ^ und Vukovic. Handelsmimster Fre'^.Me ' bemerkte, das hydrotechnische bureau '^M gehend die Wasserstrahenfrage in techn«^ ^ A Durch die Bestimmung des Gesetzes, ^ i„g H setzuug der Tarife in die Hände wird die Wahrung der Interessen der ^ t, ^. wie der ganzen heimischen Production AI ^ B fall.) Die Verhandlung wurde bls i /« brocken. Wien, ZI. Mai. (Abendsitzung,) ^ ^r ^ Specialdebatte wurden die Artilel I ^,..«schlM<.l^ straßenvorlage in der Fassung des""^M^ genommen; auch wurde die Debatte "" ^r. «^ geschlossen. Heute sprechen die General^ der Sitzung um halb 1 Uhr nachts. Aus Südafrika. ^ ^ London, 30. Mai. «Reuters V""^ K aus Potschefstroom vom 25. d. M>: ^M,^ starte Burencommando Liebenbergs gM' ^M^ Convoi, der von Potschefstroom na«, ^^, abgieng, an, wurde jedoch M""^^. 14 Aureu getödtet, 9 verwundet M^ Die Vorgänge in ^""' i „g h, . die Machte zu zahlenden E'^a^ Millionen TMs auf 4 Procent lAlfiW^ j Berlin. 30. Mai. Das "^sl' l meldet: Nach einer Meldung de« "" ^ >^H^ung Nr.123._____________________1037__________________ ^ ^. ^, ibon "nuttelte Li-Hung.Tschang ein Edict des j,^g von /?° ^m 27. d. M., durch welches die küchle sp? Millionen Tatzls nebst Zinsen an « ""llch zugesagt wird. i, R»^ —'------------ »^^' lW. Mai. Der Oberpräsident von <"'l sluk ^lln Graf von Bismarck-Schonhausen >>^^ach lurzem Leiden hier gestorben. ft,^'^eiten vom Küchermarkte. ^! ^ !^lv^^^"°logisches Wörterbuch in vier Sprachen, '^e» N>^' l». KZ 38. IV. K3 60. — Jahrbuch ' " l^n ^'" ^^l, k 12. - Das Münzenbu«, -> ', 3) r ^ ?'pllcissinnis. Heft XX. k 1 50. - Neu» ^?"°»D7 ^ Forsteinrichtung der gulunft, K 2 40, ll^ttliu.., ' ^ infrctiösen Sexualleidrn, ihre Gefahren ^^ «? ^ 1'20. - Die Grenzbuten, I.X,, 20, ^ll Ü?l? der Matheniatil und Phusit, Ul,. l., 1/2, «.. ^ 3»«../^ Sevin L,, Geschichlliches Quellenbuch, ^ °'°>anu ^"^ ^- Th., Aussahsünden. X -72. Ib> °t>n 5 Dr,. Discrete Nelvenschwüche, X 2-40.— ^!^ ^ K, ^ ^' Der acute Gelentrheumatismus, ^WIoM. "°elu,ann, Dr, H.. Das Bewusstsein und ^?.'l und 3'^"'""bernngen, l< - 90. - Bi^rnson V,,, »!>?M clp?,'"^en, li 3-84. — Land und Leuie. Mono- ,.'!«!, I ''"be, Vd. IX.. Der Harz. K 3 60. - Gros- ^ u:',"^ Fremdwort in der lateinlosen Schule, ^M°ai, i?' Prof. Dr. Th., Leitfaden der physiolo. , ^^sferen^/' ^ Au ten heimer Fr., Elementar. Äl' N^' "^ Integralrechnung, iv 960. - ^^b "Dbe emer neuen Geheimschrift, k 1-20. - ^^ll 6n ' " zur Geschichte des Deminutivums im ^i« 'll ic .^ Svoboda Adalb., Ideale Lebensziele, ^«c»lai„-^^- ~ Liebmann, Dr. H., Lehrbuch ^d^ chu»gen, 7 20. - Vredig, D r (V., Uebcr 'lMtlithia """' Temperaturen, k — 72. ^ber "! ber Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^^^^aibach, Congressplah 2. ^d"2^n Verstorbene. V'"l i' X^' ^Ubert Vilsan, Schneiderösohn, 2 M., x^' ^kvensschwache. Vleteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehijhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 3 Uz ft^ Z«k «^ 2.H. 732^ 26 4 SW. mäßig theilw. bew. <"' 9. Ab. 734 0 18 7 SW. schwach fast heiter 31,> '? U, F. ! ?35 8 j 15 6l O. schwach i heiter > 0-0 Das TageSmittel der geftngen Temperatur 19 7", 3loi» male: 1b 8". _______________________________ Verantwortlicher Nedacteur: Anton Funtel. I Die Ausrüstung ^—«v g, I itochtouri&HJ K ) II ...i- KO/? •/. Simon ' k /n/7 Illustrationen von \ * Preis K 120. E. Platz. 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Lebensjahre. Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird SamStag, den I.Iuni, um 4 Uhr nach» mittags auf dem hiesigen Friedhofe zur Ruhe beigesetzt. Die heil. Seelenmessen werben in der hiesigen Pfarrkirche gelesen. Littai, am 30. Mai 1901. Julie Treo, Gattin. — Ludwig, Julius, Paula, Nill, Vmil, Kinder. Course an der Wiener Börse vom 30. Mai 1901. «°«d<« ^en «0»«^ D<« notlerttn .. i ' ' 2l>'5N »I» kl> ^,. 'lOll.'«."' »Vt. ^^.^^^„ Fr°nz I°,cf.N., »«.«»»»< (dw. Ot.) Lllb.. »»/„ . . . . SS»0 »?»" «llllzllche «arl Ollb. 4°/, . , - «!»4U W4« ««arider«« «ahn, «». »»«<. (div. Gt.) Lllb.. ^>/, . . . W - »?-^ lt«llt«schuld >,r zz«d»l d ,l. l»« 7k «»l 7° dt°. bt«. Gilb« l!)U ll. . - - lU0 »0 »Ul lU bto. Ltaatl-llbllg. (Un«. ONb.) v. I. l«7«....... '"°"!^!u di°. Vchantltgal.«blöl,^)bl!«. . 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Vubap.'lUaftlica («»«bau) 0 ll. l»-80 l? 3u »«d!tl°le l!X) ll...... <^l-l>U 40» 5U e 4U l>..... l»? — l6<>-. «aM-Uole « ll. Lole «Ost...... »UU — »«b — L»,.»eno!^vle 40 sl. . . . »»4-' «?-- W«lbst«ln'll°Ic >w ll..... »8? 69 »«z «, ^»0 fl. . »0« »tl» Vau. u. Betriebs»«!, l. stld». Ttroßenb, in Wien M. X . »b4 !»u zz» 50 »to. dto. dto. U».» . . «43 - !il>l - Vshm. Norbbahn l»0 fl. . . 428 - 483-— Vuschttehrabei «»l. bao fl. «W. »uso »U80 dto. dto. slit. U) «oo ft. . ll20 ll»4 Vonau. Dllmpsschlsfllhrl» ° «el. VeNerr., 5(X) fl. «U. . . 884 — «8« Dul'Vobenbacher « — K04 — Prag'Durer »ll.enb. loofl. »bast. l80 bo l»ll 60 Vta»t»»istnb»hn wo fl. V.. . «74 bo e?b bu Tübbahn »00 ll. G..... »9 bO 8l>. «llbnordb. «erb..V.»a t»u Ung.Hfftb,^»»b"«raEc«1fl,V. «»' - 4«ü — Men« «ol«lb,»hnen'»ct.»<>»«j, — - — - <«»k»«. »nglo»vest. «anl l»a ll. . . !»7K - »8U - «anluereill, Wienel, »c« »l. . 4«S - 487 — V«d«..«!,ft., Oeft,, »«a si. E, 8»6 - S»a - «rbt,.«nst, l-H»nb. u. G. l»« fl. ->- — - bto. bto. per Ultimo. . . «81 -««»>- «lrebltbanl, «lllg. unz., »OU sl, , SW-—?0 - Gilo95-l«g- Vtld »« «anb»rbanl, vest.. »00 fl. . . 4l7 — 418 — 0esterr..un<,ar. «anl, sao 6, 50 l»»4-«» «erlehrlbanl, »ll»., «« sl. . »lo °0 zl4:— Z»dnfili»'Inl»l« «»hmung»«. »augef., «llg. «st,. ,!lleleNsch., Oeft.»alpine 474- 476 — Präger ltlIen^I»d,'»es, W0 fl. lsw- l»lS- E<,lll<"Iarl, Vteinlohlen 100 »l. bU» —«:0 — „VchlOglmulil", Papierl. »00 <>. --— —-— ..Etelireim/', Papiers, u. N,«G. »40-. - «45-— Trifaller «ohlenw..««!. 70 N. 44»-—4°«-— Walfens..».,0est.inMln.l0an. »«« — »^, — WaaaoN'Utlhanst., «ll«., «Vest, 4 ,u»5" Wr. «auzeselllchaft luo ll. . . »b0 — <«,-— Men«ri»r,er Zlellll'UttteN'Tll 7iz> — ?l?-— »«is«». Kurze Tich»,», «mfitcba«....... l»U 1Ü l89 30 Dtursche Pliltze...... ll? "» ll?ub Vonbon........ »404b »4a»5 Pait«......... fl> l»l» »b<»U Et. P«le««ul,..... — — —»^, ßalut»». Ducaten........ »l»4 ll »8 »U'sslanc««tü