'Ktiina »i-BfoYini Preis Din 1*50 71. Jahrgang wöchentlich »lobenmal. Schrtftleltuag (Tel Intenirb. Nr. 2670) sowi* "»altung u. Buchdmckerel (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. Ärlefi Duchdmckerel (lei. mteruro.Nr. zuü4) : raarmor, uurciceva ui.« ' ^fragen RQckporto beilegen. Manuekrlote werden nicht retumiert SalTSa Qss □ Nr. 276 Donnerstag, den 15. Oktober 1331 Inseraten« u. Abonnements-Annahme in Maribor; Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Dia Einzelnummer 1 bis 2 Dlsy Inriborcr Rettung ^ftöen sie es Waffen? der französische Minister- jNtti $sei|e Qn- Er begibt sich zum Nienr,00 c r> um m't ihm die \ aval seine vielbesprochene Präsi- . «tilpnc v um um lym uiu fragen ■vjif, J detainpfung zu besprechen. Sinn i* “ es- “lr|uuy zu uc|^lcu;vu. n ößiib" n und Frankreich, die reich* N ii5er"1 ^r Welt, — sie verfügen zusmn 1 n’eHr als drei Viertel des Goldbe« _, k^IchaftliZ 11 bie Schlüssel zu der welt- Hn $J5'9est und hiermit zur weltpoliti-■ W ^!,In_iHteri Händen. Hoover und La- ^ ÄeliL ^sden Männer müssen cs schaf- .^isf^ ^l es ihnen nicht, das sinkende t, Hct it Weltwirtschaft im allerletzten Au-i'^iohnr retten, dann werden die in-2 I'ch Iav,,®lrtschaftsbande gelöst, dann it[it , es Land zurück und was weiter ° '' law - Es uu nieipand Voraussagen. ^ 6o0h'“^Jine offene Frage, ob Laval Hfim,.. Heh in vollem Maße der Ber- l!- 3p ,? lu'wußt sind, die auf ihnen la-an, d^uisse der letzten Beratungen n- d»rn„/Eunischen Präsidenten deuten )t^e Hin, daß die unmittelbar dro- ,b^Q|r des allgemeinen Zusammen- S, (p ?drücksichtigung in Washington KP- Kr CfC til'rdknt. Was Laval betrifft, KU, «lit QJ* or'1 «us die Frage, wen er 9lUni Neise nimmt, und ob fich iiii,lrl-Pfn!xÖUcH ber französische Finanz n alO'tt c..' WCt, geantwortet: „In Wa-t>vs i * doch keine Konferenz statt! Ikrn,sf u>rr ^^val wirklich allen Ernstes, mriuA. ‘m r,,.- r * ‘uuu,w Sig... 5 Höflichkeit oder etwa zu in- Vr ult hrs. Slft-M-n vt¥z> vötff 9 dan^jf*. Zwecken nach Amerika reist? öibj^Iick ^ Zeitverschwendung in einem % 100 es keine Zeit zu verlieren r?1?* 3eit mcHr 3« " , r in oraukrei ' 1 verlieren. H ‘l di^ ltz. reich und Amerika unmit-H«‘ _bot wetl?mQ5ykiie hineingezogen. Wie 5% ^tifo !$en, Wochen England, so muß ^a§ n^9lich riesige Goldmengen ab in !’Hej(h Amerikanische Gold geht nach H>«i,z ^Utech^land und in die Schweiz. Die V^He ,vrfcHfn mehrenden Bankzuiam- StftS. LJU t;.'11 den Vereinigten Staaten füh- ^ PfU^uutischen Kapitalabfluß. Ht y so ju?^urz hält man alles für mog QT1f„fdfl das Vertrauen zum Dob HÄ >n ^geraten. Paris chon wird der Pa-"■‘It f^Oolknv.-" m1’ unoriger gewertet als x?tln biefp"- Eolddollar? Seit wann be-, |>.Ct 5)ot(0v Quierschied? Galt nicht noch XI ist in c- "besser als Gold"? Se Aung m^ukreich 0d der neuesten H Alan beunruhigt. Der ,5t;. ws ^«ris nt?1 ^reditwirtschaft bezweckt, !t Q\. ul» pm„ :„rr_,. :n:rx. n-u« ÄVsS?‘^en"L0|2* sind um das Schick -t^^ran^u^n Amerika besorgt, und | ßj.Steu 3u vM;5!e übrigen Länder, die I L^tjp i.umen haben. Was tut nun 3 ce9 ei einm richtiggehenden .rita an. Die Erhöhung KLn?« <-'inc ist sowohl eine t ^ e,ne 9r, 1,13 ‘I1 |vu bb^be ^uua.VF^ffsmaßnahme. Es ist i>zš, ätoet "ex «h Ö^nno k hrlsssmaßnahme. > ^.fetztenf m0!' rvährend Herr Laval hkrvov>hskvorbereitungen traf, ep Frank reich unterwegs V, ^h/^teitsb»- ' Daß d'ie Herren nicht "Oh,,." ' — st yni ‘iaopiitrr " «yttttu muji Hd^stht öbs der ^^"böststatten gedenken, . CnestNc‘ch bip^»nb- Vielmehr werden ° depgt- ^ in Amerika vor-Frankreichs möglichst Brüning sattelfest Die GVZmldemokmten gegen jeden Mißlrauensnntrag — Gegen die ZnslaLionsbeffrebungen der Schwerindustrie und der Agrarier Berlin, 14. Oktober. Die gestrige Regierungserklärung sowie die im Nachtrag gehaltene Rede des Reichs kanzlcrs Tr. Brüning haben sehr viel dazu beigetragen, die ursprüngliche Ungewißheit in bezug aus das weitere Schicksal des Kabinetts Brüning zu verflüchtigen. Da die sozialdemokratische Reichstags-sraktion beschloß, gegen jeden eingebrach-ten Mißtraucnsantrag zu stimmen, ist man in Regierungskreisen der Meinung, daß es dennoch gelingen werde, in der entschci deudon Abstimmung die erforderliche Mehr heit zu erhalten. Die SPD.-Fraktion er- ließ nach langen Beratungen die nachstehende parteiamtliche Mitteilung: „Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat beschlossen, gegen einen event. Mißtrauensantrag gegen d. Kabinett Brüning zu stimmen. Entscheidend für diese Entschließung waren die bereits in einer vorherigen Fraktionssitzung dargelegten Gründe. Die Rede des Kanzlers im Reichs tag gebe der SPD keine Veranlassung, seine Regierung unmöglich zu machen. Die Harzburger Tagung der nationalen Opposition hat übrigens gezeigt, daß die Schwerindustrie und mit ihr die Agrarier gemeinsam mit den Nationalsozialisten zum entscheidenden Schlage gegen das werktätige Volk rüsten. Die SPD rotl eine Inflation vermeiden, weil dieselbe den kleinen Mann am schwersten trifft, nichtsdestoweniger soll aber auch eine Abmontierung der sozialen Gesetzgebung und eine Verschlechterung der Lage des werktätigen Volkes verhindert werden." Die Abstimmung über den Mißtrauens-antrag der nationalen Opposition findet am Freitag abends statt, spätestens jedoch Samstag. Es ist indes sehr glaubwürdig, daß der Reichstag noch in dieser Woche vertagt wird. Treten keine besonderen Ereignisse ein, so ist mit der Vertagung des Parlaments bis Jänner oder Feber zu rechnen. Eröffnung der Deutschen privaten Levrerbtldungsanstalt Die neue Anstalt zählt Gestern wurde hier die neu begründete erste Deutsche private Lehrerbildungsanstalt im Königreiche Jugoslawien in feierlichster Weise eröffnet. Zur Feier waren deutsche Delegationen aus allen deutschen Minder-heitsbezirken des Landes erschienen, ebenso erschienen die Vertreter der zivilen und militärischen Behörden. Der Führer der Deutschen Jugoslawiens Dr. K r a f t gab in seiner Rede eine Darstellung der Bemühungen um das Zustandekommen dieses für das deutsche Schulwesen im Lande so notwendigen Lehrinstitutes und dankte der kö- bereits 103 Zöglinge V e l i k i B e ö k e r c k, 14. Okt. niglichen Regierung für das bewiesene Entgegenkommen und die Ermöglichung der neuen Anstalt. An der Anstalt sind vorläufig 103 Sehr* amtszöglinge in drei Jahrgängen unterge-brachr, während SH~öTerte Jahrgang erst im nächsten Jahre gebildet werden soll. Die Professoren an der neuen Lehrerbildungsanstalt sind fast durchwegs Reichsdeutsche, darunter der berühmte Pädagoge und Meister der Methodik der deutschen Lehrsprache Prof. Dr. Richard L e M a n g a. Ehvkeca im 3raf J e rusale m, 14. Oktober. Die Cholera-Epidemie im Irak nimmt immer mehr und mehr an Ausbreitung zu. Biele Dörfer sind mit Kranken übersüllt. Infolge der schlechten Verkehrsmöglichkeiten in den Sumpfgebieten ist die Beschaffung von Impfstoff auf ungeheure Schwierigkeiten gestoßen. Die palästinische Regierung hat an den Grenzen die schärfsten Absperrungsmaßnahmen ergriffen. Keine ©faawreiigion in Spanien Der 'ortlaut d«s genehmigten Verfajsungs-artikels. M a d r i d, 14. Oktober. Gestern abends wurde in den verfassunggebenden Cortes die Entscheidung über die künftige Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche herbeigefüh ct. Es wurde ein Artikel mit 287 gegen 45 Stimmen angenommen, der den folgenden, in der neuen Verfassung Spaniens verankerten Grundsatz enthält: „Es gibt keine Staats-religion in Spanien". Fast gleichzeitig kam es in Bilbao, Saragossa, Barcelona, Valencia und Madrid zu schweren antireligiösen Ausschreitungen, d:e Zusammenstöße zwischen Demonstranten u. Polizei zur Folge hatten. In Granada nahmen die Kundgebungen einen besonders schweren Verlauf. Die Banken und Geschäftsläden sind geschlossen. Vom chinesischen Kriegsschauplatz. W a s h i n g t o n, 14. Oktober. Sieben amerikanische U-Boote und sin Kreuzer, die in den chinesischen Gewässern liegen, erhielten Befehl, nach Schanghai abzugehen. Mulden, 14. Oktober. Bei Mulden kam es zu einem erneuten schweren Gefecht zwischen Chinesen und Japanern. Eine japanische Fliegergruppe wurde von einem chinesischen Truppentransport zug aus mit Maschinengewehren schwer unter Feuer genommen. Ausreisetaxe in England? L o n d o n, 14. Oktober. Die englische Regierung plant die Ein* g einer Ausreisetaxe nach dem Muster der deutschen Ausreisetaxe im Juli Heu rigen Jahres, doch ist die Höhe derselben noch nicht bestimmt. Kurze Nachrichten Wien, 14. Oktober. Die Polizei hat auf Grund des Teilgs-. ständnisses Matuszkas die drei von ihm als Mittäter Gezeichneten Personen in Haft genommen, darunter den „Unbekannten", der das Attentat bei Bia Tovbagy allein aus» geführt haben soll. P a r i s, 14. Oktober. Die Uekerseedampfer „Bremen" und „Be-renguaria" sind in Cherbourg eingelausen und verfrachteten auf Anschrift mehrerer Pariser Großbanken 630 Barren Gold im Werte von 1,8 Milliarden französischer Franken-. Wien, 14. Oktober. Die Generaldirektion der österreichischeck Bundesbahnen teilte den ausländischen Bahnverwaltungen mit, daß im Sinne der neuen Devisenvorschriften bis auf weiteres für das Ausland in Oesterreich keine Nachnahmesendungen angenommen werden. Börsenbericht Zürich, 14. Oktober. Devisen: Beograd 9.05, Paris 20.09, London 19.80, Newyork 510, Mailand 26.20, Prag 15.10, Budapest 90.025, Berlin 114.50. Zagreb, 13. Oktober. Devisen: Mailand 285.77 bis 291.77, London 213.51 bis 221.01, Newpork 5589.63 bis 5606.63, Paris 220.57 bis 221.23, Prag 165.86 bis 166.36, Zürich 1098.45 bis 1101.75. L j u b l j a n a, 14. Oktober. Devisen: Zürich 1098.45 bis 1191.75, London 214.06 bis 221.56, Newyork 5591.01 bis 5608.01, Paris 220.68 bis 221.34, Prag 165.86 bis 166.36, Triest 286.32 bis 292.32. schnell nach Hause einzuschiffen und darüber weitere Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, um Frankreich vor „Ansteckung" durch Amerika zu schützen. So sieht in der Praxis die französisch-amerikanische Zusammenarbeit auf finanziellem Gebiet aus. Die Spannungen, die zwischen den beiden reichsten Ländern der Welt bestehen, sind im Wachsen begriffen. Die pro-amerikauiiche Stimmung, die nach der Einladung Lavals durch Hoover in Frankreich lebendig wurde, ist etwas kühler geworden. Man blickt mit Mißtrauen nach Washington und Newyork und Herr Laval nimmt einen Vertreter des Obersten Kriegsrates auf seine Reise mit, um auch von dieser Seite zur Beantwortung von politischen Fragen gerüstet zu sein, die Hoover ihm stellen wird. Was auf jeden Fall nicht bestritten werden kann, ist die Tatsache, daß in Washington doch eine große Konferenz stattfinden wird, an der sich zahlreiche Sachverständige und Politiker beteiligen werden. Aber eine Amerikareise nimmt immer noch mehrere Tage in Anspruch. Laval wird erst am Donnerstag den 22. Oktober in Washington eintref- fen, und bis dahin kann noch manches geschehen, was das Programm der Besprechungen entscheidend ändern könnte. Inzwischen wartet die Welt auf eine sensationelle Wendung der Dinge, wenn nicht gar auf ein Wunder. Wird die Reise Lavals nur eine der zahlreichen Ministerbesuche fein, die neuerdings große Mode - geworden sind, ohne daß man die praktischen Folgen spüren konnte, oder wird sie mehr sein? Die bis in die letzten Fugen erschütterte Welt wartet auf Antwort. ( Brünings Kampf Das erste Treffen mit der nationalen Opposition im NeWstag — Kommt es zum Sturz des Kabinetts? Hugenberg in Sicht B e r l i n, 13. Oktober. Für die heutige Sitzung des Reichstages herrschte die denkbarste Spanung der Gemüter. Wie ein Damoklesschwert hing über dem Reichstag die Ungewißheit der Majorität für Brüning. Bekanntlich erklärte der Reichskanzler schon im Laufe des gestrigen Tages, eine Entscheidung um jeden Preis heraufbeschwören zu wollen, wie immer dieselbe auch ausfallen möge. Die einzige Hosf-uung der Regierungskreise blieb noch die Annahme, daß es in der Deutschen Volkspartei zu keiner Spaltung kommt und damit zu keiner geschlossenen Front hinter Dinzeldey, bet dem Reichskanzler den Krieg erklärt hatte. Man hofft in RegicrungSkrei-sen 287 bis 289 Stimmen für das Reichskabinett zu bekommen, während die Opposition 275 bis 277 Stimmen erhalten würde. Berlin, 13. Oktober. Das Bild des Reichstags: dichtgedrängte Galerien, volle Diplomatenlogen. Die Mini-fterbänke von alleg Mitgliedern des Reichs-kabinetts mit Dr. B r ü n i n g an der Spitze besetzt. Die regierungsparteilichen Ab geordneten, vollzählig versammelt. Die Bän ke der Nationalsozialisten, Deutschnationalen und Kommunisten leer. Nachdem Löbe den Reichstag erüssnete und das Reichspräsidentendekret über die Ernennung des zweiten Kabinetts Brüning zur Verlesung bringen ließ, erhielt — einziger Punkt der Tagesordnung — Reichskanzler Dr. B r ü n i n g das Wort. Der Reichskanzler vermiss zunächst auf die Notlage des deutschen Volkes, die mehr als je zuvor die einheitliche Zusammenfassung der staatlichen Mittel notwendig mache, insbesondere aber die Ermächtigung, die der Reichspräsident zu dem Zwecke erteilte, die den Staat bedrohenden Störungen hintanzuhalten. Die Sicherung der staatlichen Autorität sei eine Bedingung für die Festigung des Vertrauens int Innern und im Ausland, ebenso auch für die politische und wirtschaftliche Erneuerung, an der alle positiven Kräfte mitzmvirken haben. Ich werde — erklärte der Reichskanzler — die Politik im Sinne der Aussprachen der letzten Monate fortsetzen, ganz besonders aber nach der letzten deutsch-französischen Aussprache in Berlin. Die Reichsregierung erwarte die Hilfe nicht nur von internationale^ Verhandlungen oder durch Auslandhilfe schlechthin, aber Deutschland habe es im letzten Jahrzehnt mehr als jeder andere Staat verspürt, wie sehr die ungelösten politischen Fragen der Welt geeignet sind, das innere Elend bis zu den äußersten Grenzen zu erweitern. Deutsch land habe also ein Recht, die Völker der Welt zu der unbedingt notwend'gen politischen Zusammenarbeit aufzufordern, die Tat sache werden muß. Die verderblichen Folgen politischer Zahlungen ohne geschichtliche Ko gung des Optimismus des deutschen Volkes, politischer Zahlungen ohne geschichtliche Kompensationen haben die ganze Welt ohne Unterschied in die größten Verlegenheiten gebracht. Deutschland fordert, die Lebensnot wendigkeiten der Nachbarn vollends einbeziehend, die obligatorische Annahme des Rechts- und Gleichberechtigungsgrundsatzes zwischen den Völkern. Ich warne vor Augenblickslösungen unter dem Druck der materiellen Not. Solche Lösungen könnten sich später schlechter auswirken als die gegenwärtige Krise. Es geht darum, die erforderlichen Maßnahmen elastisch den auftretenden Folgen der Weltkrise an-zupassen. In seinen weitere« Ausführungen verwies der Kanzler auf die Ersparungspolitik des Kabinetts, die in der ganzen Welt Nach chmung gefunden habe. Die Reichsregierung werde für die nächste Zeit ein Wirt- schaftsprogramm aufstellen. Mit der ersten Bedingung: der Erhaltung der Wöhrungs-stabilität. Von entscheidender Wichtigkeit sei die Durchführung des Planes über die Abtragung der kurzfristigen Schulden und die endgültige Klärung der Reparatjonsfrags. Der Weg, de» das deutsche Volk zu betreten hat, sei klar vorgezeichnet. Ein schwerer, harter Weg, aber auch anderen Völkern werden die harte» Maßnahmen nicht erspart bleiben bis p jenem Tage, an dem die Not die Völker der Welt zu gemeinsamen Maßnahme« zwingen werde. Pflicht der Reichsregierung sei es daher, unter Berücksichti-dafür Sorge zu tragen, daß jeder Versuch einer Ausbeutung des Elends unterbunden werde. Die Öffentlichkeit müsse die Gewißheit haben, daß gegen die Auswüchse des politischen Kampfes mit aller Entschlossenheit vorgegangen wird und der Staat ge- willt ist, die Grundlage» des Friedens und der Ordnung zu sichern. -t, Tie Kommunisten empfingen die nt b* runzserklürung mit dem Zwischenruf: »~. Hungerkanzler!", während die Regi"""» Parteien Beifall spendeten. ■ Ter Reichskanzler machte sodann nize freie Bemerkungen und erklärte, jetzt auch die Rechtsparteien nicht »W Weltkrisis leugnen. Ma» habe ih» — . . Kanzler — einen Kunktator genannt, er könne jetzt ruhig fragen, wo manJa» wäre, wenn er im Sommer den o£T .- gen nach Moratorium und Zahlung schuft stattgegeben hätte. „Ich lasse m"h 1 einen Volksoerräter nennen, ehe ich ®ie ven verliere und den beschrittenen Weg " lasse. In dieser schweren Zeit die"1 ‘ dem Volke mit Formen des politischen fes nicht, wie man sie in Harzburg 0rt Tag legte, auch werden dieselben exntt tuellen Rechtsregierung keinen ^ I ^ sichern. Eine Reichsregierung, ^ .(fl an die Entwicklung des Pfunds ant'-u^ wollte, brauchte keine Notverordnungen- , Um 16.30 Uhr vertagte Reichstags ' dent Lobe die Sitzung auf Mittwoch "c tags. Die Angeklagten im Ealmettr-Vrozest lieber die Zahl der Opfer ist noch L£n> kannt geworden. Große chinesische Massen sind, wie die hiesigen Milü" ^ chees in Erfahrung gebracht haben, ^ Jagtse-Tal nordwärts in Bewegung worden. Die Chinesen bezeichnten Truppenbewegung als „bloße Borsich nahmen". L o n d o n, 13- c^*Li Nach Zeitungsmeldungen aus M haben die Japaner die vollkommene ^ trolle über die mandschurischen Eistn ergriffen. London, 13 der jetzt vor der Strafkammer in Lübeck begonnen hat: (von links) Professor Dr. Klotz, der Leiter des Lübecker Kinderhospitals, in dem die 75 mit Calmette-Serum behandelte Säuglinge gestorben sind, mit seinem Verteidiger — die Laboratoriums- schwester des Lübecker Krankenhauses, Anna Schütz e, mit ihrem Rechtsbeistand, Dr. Darbowen- Hamburg — Obermeoi-zinalrat Dr, Altstadt, der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Lübeck, mit seinen beiden Verteidigern. In den Händen des Völkerbundes — Die Lage in der Mandschurei Genf, 13. Oktober. Die öffentliche Sitzung des Völkerbund-rates wurde heute um 12 Uhr von dem 33er tretet Spaniens eröffnet. Außenminister Briand gab zunächst einen Ueberblick über den gegenwärtigen Stand des chinesifch-japa Äst er 6er Sisenbaftn-A tentäier? In Wien hat man, wie schon berichtet, den Kaufmann Silvester M a t u s z k a unter dem dringen Verdacht verhaftet, der Urheber der Wenbahnawfchläge von Biarorbagp bei Budapest — und von Jüterbog zu sein. Das Material, das die Polizei bisher zu- sammengetragen hat, ist außerordentlich belastend für ihn. Auch bei der Vernehmung Matuszkas (ganz rechts, ohne Hut) am Ort der Katastrophe von Viatorbagy, die unser Bildberichterstatter festhalten konnte, ergaben sich neue Belastungsmomente. Nischen Konfliktes und erteilte dann dem Vertreter Chinas das Wort. Dr. S z e erklärte, China hafte sei« Schick sal vollständig dem Völkerbund anvertraut u. die ihm vom Völkerbund auferlegten Vcr Pflichtungen getreulich erfüllt. Für den Schutz der japanischen Bevölkerung nach Räumung des besetzten Gebietes sei bereits Vorsorge getroffen. Auf Vorschlag Briands wurden die Beratungen auf nachmittag vertagt. Es wird dann der Vertreter Japans auf die Ausführungen des chinesischen Vertreters antworten. In privaten Besprechungen, die heute im Anschluß an die öffentliche Sitzung unter Leitung Briands stattfanden, soll auch erörtert worden sein, in welcher Form die Vereinigten Staaten an der Lösung des japanisch-chinesischen Konfliktes mitzuwirken hätten. W a s h i » g t o n, 13. Oktober. Im Staatsdepartement wird erklärt, daß Japan der Ansicht sei, daß der mandschurische Konflikt eine Angelegenheit sei, der m erster Linie Japan und China angehe, und daß eine äußere Einwirkung eine Lösung des Konfliktes nur erschweren könne. Hinsicht lich der Aktion des Völkerbundes besorge Ja pan, daß China ermuntert werden könnte, sich auf fremde Schritte p verlasse», statt i» direkte Verhandlungen einzugehen. P e k i n g, 13. Oktober. Japanische Flugzeuge haben heute, wie eine Agenturmeldung besagt, bei Tabudhan vier chinesische Militärzüge bombardiert. Im Zusammenhänge mit der gonnenen Verhandlung über_ de" iti schurischeu Konflikt vor dem Völker ^ Genf, hofft man in hiesigen Kren es gelingen werde, den Konflikt p liehen Mitteln beizulegen. Den Kr-"' ratungen wird in hiesigen politisch" sen mit großem Interesse entgege . Die „Morning Post" betont die p digkeit einer taktvollen und geniäß1^ p1 Handlung der ganzen Streitfrage. ■. je" mittler hätten die Aufgabe Übernom Konflikt zu vereiteln und die beide. gen Parteien zu befriedigen. Die einiger Mitglieder der Rankinge rung seien keineswegs geeignet» 're des Friedens zu nützen, auch D" nesischen Behörden durch 66 Schutz der Fremden vor den Ang ^ fcc chinesischen Mobs viel verschuldet- ^ jt anderen Seite habe die japanische Instruktionen ihrer Regierung Das Blatt bemerkt, die Welt habe den Konflikt zwischen beiden ^ Op Sorgen genug, und fordert Chm pan auf, sich zu beruhigen. Der Deewnder vtt Hans H ö r b i g Alter von 71 Jahren ift eetonnl gem.it.en 6ur* eWri« rÖüR »Üf* Welteistheorie, nach der großen Mengen im ®^te”r go""e sollen, die, gelegentlich !rt ^L^ri ‘ der . Ursache fe„ der Svn'-e 0 zend, die Bildung u und auch früher die der Planeten von sollen. Der Vater opfert sich für seinen Sohn? Selbstbeschuldigung in der Mordaffäre Dr. Maier \ £c r/ 13. Oktober. In cher Mordaffäre buna"‘, u 1 c r. der bekanntlich wegen Ermor äuni ji!“ Gattin vom Kreisgericht Eger dx, durch den Strang verurteilt wur-ktt Leitle stnsationelle Wendung eingetre- ai ' «w in ^tcr der Urteilsfällung wurde der $etß ~r- Maiers wegen Verdachtes des hsuTn§ d. falschen Zeugenaussage ver-‘ ließ sich nun dem Untersuchungs- richter Vorsichten und erklärte, daß nicht sein Sohn, sondern er selbst Frau Anna Maier ermordet habe. Diese ungeheuerliche Selbstbeschuldigung des alten Mannes wurde vom Gericht mit größter Vorsicht aufgenoumen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Vater sich in der Tat selbst bezichtigte, um seinen Sohn vor dem Galgen zu retten. Grauenvolle Rache eines betrogenen Gatten Die ungetreue Gattin im Schlafzimmer verbrannt Litern V ^ a u, 13. Oktober. Auf einen Einsall verfiel der 27jährige Ikirb^z ^ ^ ch u m i g i e r, der als Ei-•ätig eQmter in der Nähe von Lemberg S j 5r- Er glaubte sich seit längerer Zeit "iette ;.rCt iungen Frau betrogen und sp>o-9elana y1' auf Schritt und Tritt nach. Es 1 tatsächlich, festzustellen, daß 1% , u 63 mit der ehelichen Treue nicht ge 0''' u,,d beschloß, sich zu rächen. Er 8 unfäisu3i°cht in die Antarktis. — Das Wftfi des Fürsten von Monaco. ^totb^^^nifche Polarforscher Admiral frt beg Byrd, der erste Ucberslie- plant eine neue Süd poletet ^ mit einem Freunde und Be-si^^i si dem Nordpol-Fluge, Captain ^°vidx«. hat Byrd die im Hafen von ■ 5>t b r^..®hobc Island) liegende frühere 5pt"‘r^s «cyiss oursie für ote crrpe-o, L ® geeignet sein; auf dem Uon Monaco, „Hirondelle", itoi_Icie3 Schiss dürfte für die Erpe . be§ L l^nügend Platz zur Nnterbrin-^Uttb ^„^iwotorigen Expeditionsflug^"-Ställe für die Polarhunde. b*.ige: - «.<.tirrk„iY e^ttheij °ttbelle" hat eine interessante Ver h.5 tfünx' wurde 1911 im Aufträge itJ° iür Ulbert Honore Charles von Mo !c, Ullb Millionen Frank gebaut. Kö-ritz.^it irrsten haben glänzende Weltrei-5 r!- unternommen, wobei die luxu- St-t-Är Jnnenräume ihnen be-ntc«unft boten. erbte Lady Mountbatten von ihrem Großvater, dem bekannten englischen Finanz-ntagnaten Ernest Cassel. Das Palais galt als eines der prunkvollsten und monumentalsten im Recht zu sein. Als am 10. Februar 1896 . Privatbauten Londons und kostete viele Mil in Madrid am hellen Tage ein Meteor nie-' lionen. Beim Bau wurden 800 Tonnen schön derfiel, der seiner geringen Größe wegen! sten toskanischen Marmors verwendet. In nicht gesunden wurde, blendete er doch durch : dem herrlichen Speisesaal konnten mit Leichseinen Glanz viele Menschen und verursachte tigkeit einige hundert Personen an der Ta- eine furchtbare Panik. I Ostung des Irrsinns. ">cik^Mzok° $ 13- Oktober. Der 21 Jahre se«, ittl j, „^ronbuet hat gestern den Aer- fwj^öen Stunden auf einem Was-, 'len COenb t überquert, das von einem v °°t gezogen wurde. Seine Bluti; wurden durch das kalte Salz 'C|n stt“,l3 geäst rcr *’ ...... lli, l1 S^zt. Er kam, da er nur mit U' bekleidet war, HM erfro- e ^rfttzrungskraft der tA eine °l Vort Rleteore ;^n ;itt °lirage, den Dr. Charles P. Si,,hp6sert>Qt,:'; Direktor des astronomi-' s . uuien • 6 b<-‘r Universität von ltet, lB.,r'’l blewyork hielt, berichtet ^.. H weit: ScH.ahenWS verursachen wenu S ixMe * J.11 3/üßerer Meteor über eine fa!'b’et rQn, ^l¥Whor£ niederginge. Dok o°fe toje • • »Wenn ein Meteor von ,stb, lUdetz hi,,v5' ber vor kurzem in Süd St i «uf x- ' 0uf €tne bewohnte Ge- kl ^cS^Ul ctMrl-abt 5?c,t>'lor£ gefallen i,'11 b0tl . Ql«m mic'1 nen Kilometer durch 4 ^ftüru 6i§ I5o §?lltastischer Schnellig-7 wäre , K'G'neter in der Sekun-J *e'r£ Üätte er nicht nur die l)te Tpnr kttn'rf!!ni> fic ln'! vllen ih-' ’ von 7 ^^t, sondern er hätte - berschwinden ■ Unsere echte Koliner 2!$h@r?ei fei Platz nehmen. Da Sir Cassel in seinem Testamente die Anordnung getroffen hatte, daß sein Schloß im Familienbesitz verbleiben müsse, war Lady Mountbatten gezwungen, an den König von England das Gesuch zu richten, die Versteigerung des Schlosses zu bewilligen. Lady Monntbatten begibt sich nach Malta, wo ihr Mann, ein britischer Ma rineoffizier, auf seinem Schiffe stationiert ist. Die englische Aristokratie in der Krisenzeit. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise machen sich auch in den höchsten Schichten der englischen Gesellschaft bemerkbar. Lady Louis M o u n t s a t t e n, die Gemahlin des Neffen des englischen Königs, ist durch i verletzt worden. Drn Todesopfer tm$ E fer uchtsdrQmas P a r i s, 13. Oktober. Ein furchtbares Eifersuchtsdrama spielte sich gestern nachmittag in Caen ab. Ein äljähriger Mann stürzte seine Geliebte, eine Choristin des Stadttheaters, die ihn verlassen wollte, aus dem Fenster seiner int vierten Stock gelegenen Wohnung auf die Straße und sprang dann selbst nach. Tie Frau war sofort tot, der Mrder ist mit einem Schädelbruch und zwei Beinbrüchen sterbend ins Krankenhaus gebracht worden. Eine Freundin der Ermordeten, die dem entsetzlichen Auftritt beige-wohirt hatte^ brach beim Verlassen des Hauses auf der Straße tot zusammen. Sie war, wie es sich herausstellte, von dem wütenden Mann durch mehrere Revolverschüsse schwer "4t -u ^ .sch- laffen." iWc*ln ber Tat mit seiner An "Ungskraft der Meteore Königliche 3ournoliften und Schriftsteller Ras Tafari, der schwarze Kaiser als Chesredakteur - Seine Vorbilder in vergangenen Zeiten Ras Tafari, der jetzige Kaiser von Abesst-1 ter anderem hat er jüngst einen Aufsatz verniet!, gibt selber für seine schwarzen Unter»1 V— —-t—j tanen eine Zeitung, sozusagen das offiziöse Regierungsocgan von Addis Abeba, der Hauptstadt Aethiopiens, heraus. Seine umfassende Bildung vereinigt sich glücklich mit einem flotten Stil und bemerkenswerter Beobachtungsgabe, so daß der schwarze Kaiier aus dem Morgenlande in der Lage ist, die sensationellsten Artikel seines Blattes höchst persönlich zu schreiben. Ganz als moderner Schriftsteller bedient er sich dazu nicht mehr, wie noch alle seine schriftstellernden königu- chen Amtsbrüder vor ihm, der Stahlwder ........... .................... oder gar des Gänsekiels - nein, Ras Ta- schaft eines Pseudonyms „Ralph Robinson".1 fari klappert auf der Schreibmaschine. Uw I Freilich einen besonderen Ruf in diesem Ge- sehr erwnek?iche Dienste leistet. öfsentlicht, der geradezu Enthüllungen brach te — über das Nachtleben der kaiserlichen Hauptstadt! Auch die um Trunksucht wurde von ihm Worten gegeißelt. Ein Monarch als Journalist also! Aber doch ist die abcssinische Majestät nicht die erste in diesem Beruf. Europa stellt in König Georg 3 von, Großbritannien und Hanno-ver schon einen Vorläufer für Ras Tafari. Georg 3. pflegte ziemlich häufig für eine landwirtschaftliche Monatsschrift zu schreiben und bediente sich für diese Mitarbeiter- l werbe hat er sich nicht errungen. Jedenfalls überragen ihn andere königliche Schriftsteller auch hierin bei weitem. So in England selbst der erste König des vereinigten Jnselreiches Jakob 1., der Sohn der auch als Dichterin bekannten Maria Stuart. Aber anders als seine unglückliche Mutter, von der das später durch Beranger nachgedichtete »Adieu plaisant pays de France« stammt, hat sich Jakob ganz dem gelehrten Schriftstellerei gewidmet. Er war zweifellos einer der mit dem größten Willen vollgepfropften Geister seiner Zeit. Aber eben „vollgepfropft". Denn in seinen (1619 erschienenen) „Opera" verteidigt er nicht bloß den fürstlichen Absolutismus mit scharf sinniger Argumentation und weit besser als er dies durch seine weniger glückliche Re-gententätigkcit selbst vermochte, sondern er verficht als Kind der Zeit noch den Glauben on Zauberei und Gespenster, wobei er sich in abstruse „Beweisführung" verwickelt. Wie Ras Tafari gegen den Alkohol, so eifert Jakob gegen den damals durch Walter Ra-leigh aufgekommenen Tabak. Auch sein später unter Cromwell vor dem Palast in WHi-tehall Hingerichteter Sohn Karl 1. suchte seine Sache, für die er würdig zu sterben verstand. während des Bürgerkrieges durch das Buch „Eikon Basilikon" zu verteidigen. Es erschien erst nach seinem Tode. Uebrigens hat auch Ludwig 18. uon Frank reich ziemlich viel geschrieben. Seine Volt-tichen Aufsätze strich allerdings sein eigener Zensor mit rücksichtsloser .Hand. Die Zahl der schriftstellernden Fürsten ist gar nicht so klein; aber Bedeutung haben unter ihnen doch nur sehr wenige bekommen, Dichterruhm nur einer errungen, der ein wirklicher Dichter war. das war Otto 4. mit dem Pfeil, der askanische Markgraf von Brandburg, feiner Berufung nach, ein Minnesänger. Das Volk der Dichter und Sänger nesänger. Das Volk der Dichter und Denker hat auch unter den Königen und gekrönten Häuptern würdige Vertreter gefunden. Bor allem sind es die beiden Friedrichs, der gro-; ße Kaiser aus dem Hohenstaufenhause u. der große Preußenkönig, die als Denker und Schriftsteller eine hochbedeutsame Stellung einnahmcn. Barbarossas Enkel, Kaiser Friedrich 2., hat selbst zur Feder greifen müssen, um sich gegen die päpstlichen Denkschriften, die der gewaltige Gregor 7. übrigens auch oftmals selbst verfaßte, zu wenden. Auch er lieole es, in seinen Mußestunden zu dichten. An seinem Hofe in Palermo hat sich zuerst der , Einfluß der provencalischen Troubadours sich greifende ^ auf die italienische Volksdichtung, ixt Ge- ntit scharfen genfotz zur lateinischen Hofdichtungen, df-ch dringen können. Friedrichs philosophische An schaumigen, die sich ihm unter dem Eindruck des unausgesetzten, lebendigsten Verkehrs Bei Herzleiden und Adernoerkalkung, Neigung zu Gehirn!,tu,ungen und Schlagqnsällen sichert das natürlich- „Franz-Fssep'-Bttterwniier leichten Stuhlgang ohne Anstrengung. Wissenschaftliche Beobachtungen in den Kliniken für JtranE« Sm Soliboot allein über den Ozean >% ’*&■ : '««NU».» Der deutsche Kapitän E n g l e r will in den nächsten Tagen von Lissabon aus zu einer Transatlantikfahrt im Faltboot ftarter Bekanntlich ist dieses Wagnis schon einmal von dem deutschen Kapitän Römer unternom men worden, der kurz vor seiner Ankunft in Amerika in einen Tornado geriet und umkam. mit Gelehrten und Künstlern des Morgen-und Abendlandes vielleicht gerade so bil den mußten, wie es geschah, eilten ihrer Zeit weit voraus und konnten daher allein schon nur als ketzerisch wirken. Seine Leistung als Gesetzgeber Siziliens ist durchaus anerkannt. Es berührt eigentümlich, wie verwandt Friedrich der Große dem Staufenkaiser in vielen Dingen ist. Seine unendlich fruchtbare Feder, zu Ernst und Spott, zu Prosa und Lyrik jederzeit aufgelegt, hat in den „Oeuvres" das bedeutsamste Werk eines sürst lichen Geistes schaffen helfen. Unmöglich und auch unnötig, die Menge seiner Werke hier anzugeben. Kurz und gut: er war Dichter, Philosoph, Geschichtsschreiber — und als gei stige Persönlichkeit eine alle anderen Fürsten weit überragende Gestalt. Cäsar hat Geschieh te geschrieben, und zwar in einer meisterhaften Sprache, ganz anders als der große Napoleon, der gleichfalls sich selbst das Denk mal seiner Taten zu setzen unternahm. Andere, ganz besonders der wundervolle Mark Aurel in seinen von hoher Sittlichkeit diktierten „Selbstbekenntnissen", haben philosophische Maximen aufgestellt. Nur eine Gestalt ist noch unter den „Fürsten von der Feder:, die ganz einzigartig ne Ben allen übrigen steht. Der Apostat Julian. Dieser durch Kriegsruhm und edle Gesinnung gleich ausgezeichnete römische Kaiser, ein Neffe des ersten zum Christentum übergetretenen Römerkaisers, Konstantin des Großen, schien durch seinen fast als Schrullenhaftigkeit anmutenden Versuch der Religionsstifterei die ganze historische Entwicklung in Frage stellen zu wollen. Er würbe jabtrünnig, was ihm den Beinamen des Apostaten eingetragen hat. Das heißt, er glaubte den längst toten griechischen Götterkult durch eine merkwürdige Verbindung christlicher und platonischer Ideen wiedeebe-leben zu können. Er übersah dabei völlig, daß das Christentum längst die Auseinandersetzung mit der griechischen Philosophie in sich vorgenommen hatte. Jedenfalls versuchte Julian die Gottesmutter Maria zur Göttermutter umzuwandeln, Christus selbst, den Heiland, mit seinem Asklepiosdienst zu übertrumpfen. Seine uns erhaltenen Briefe spiegeln den Geist des merkwürdigen Kaisers. Auch von ihm besitzen wir Gedichte, ferner Reden und satirische Schriften sowie Bruchstücke einer Streitschrift gegen die Chri sten. Der glänzende Stratege und Germanenbesieger hatte sogar noch Zeit bei aller rastlosen Arbeit, sich mit den Antiochiern zu befassen, um gegen sie seinen Bart, über den sie spöttelten, zu verteidigen. Eine Satire um das Kaiser Bart, den dieser nach-Art der griechischen Philosophen trug. Julian ist im Jahre 363 auf einem siegreichen Perserfeldzug an einer im Gefecht empfangenen Wunde gestorben: er war noch nicht 33 Jahre alt. Wilhelm S ch a p e r. IM M ist alles Im Leben. Dazu gehört heute unbedingt auch die Kenntnis über die Fortschritte in Wissenschaft und Technik. Diese Kenntnis vermittelt in fesselnder Form die illustr. Wochenschrift »Die Umschau«. Verlangen Sie kostenlos das Probeheft IC vom Verlag der Umschau in Frankfurt a. M.. Niddastraße 81/83. Die Umschau ist seit 30 Jahren auf ihrem Gebiete das beste Blatt ©borfey besiegt Emnew In Brooklyn ging gestern der große Herausforderungskampf zwischen dem Weltmeisterschaftsprätendenten Jack S h a r k e y und dem italienischen Riesen C a r n e r o vor sich. Der Amerikaner Sharkey war über die ganzen 15 Runden hindurch überlegen und ließ dem Italiener keine Chance. In der vierten Runde erhielt Carnero einen fürchterlichen Kienhacken, sodaß er fast bewußtlos zusammenbrach und nur der Gong rettete ihn vor der Niederlage. Nach dieser Runde konnte der Amerikaner mit Carnero machen, was er wollte. Dem großen Kampf wohnten 40.000 Zuschauer bei, die Sharkey mit Begeisterung bejubelten. Man ist allgemein überzeugt, daß durch diesen Sieg Sharkeys Chancen für den Kampf um die Weltmeisterschaft ungeheuer gestiegen sind. Als alles Suchen und Treiben vergebens schien, ließ der umsichtige Jagdleiter Herr Restaurateur H a l b w i d l sein Horn erschallen, worauf sich die Jäger zu einer fröhlichen Zusammenkunft in der idyllischen Gaststätte des „Eichkatzelwirtes" einfanden. Die zahlreichen Jäger waren nicht wenig überrascht, als sich plötzlich der schlaue Fuchs, dem nun der schöne Ehrenpreis, ein vergoldetes Likör-Service, zuerkannt wurde, erkennen ließ. Die Schlauheit und Frechheit des Fuchses forderten die Jagdteilnehmer zur feurigen Anerkennung heraus und noch lange in die Nacht hinein scherzte man über das Mißgeschick der leerausgegangenen berittenen „Grünröcke". : SK. Rapid. Zwecks wichtiger Besprechung wegen der Klagenfurter Fahrt mögen sich die Spieler Hermann, Barloviö, Flack, Golinar, Frangesch, Seiffert, Schmidt, Heller, Hardinka, Bäumel, Kokot und Maröin-ko zuverlässig heute, Mittwoch, um 20 Uhr im Restaurant Halbwidl einfinden. : „Rapid" nach Klagenfurt. Die Schwarz-blanen bestreiten kommenden Sonntag einen Wettkampf gegen den Athletiksportklub in Klagenfurt. In Klagenfurt sieht man dem Wiederauftritt „Rapids" mit besonderem Interesse entgegen, zumal die große Form der Mannschaft auch dort Anerkennung gesunden hat. : Abschluß der Fußballmeisterschaft. Kommenden Sonntag wird die letzte Runde der Herbstmeisterschaft von Slowenien ausgetragen. Es treffen sich in Maribor „Železničar" und die „Athletiker" aus Celje, während in Ljubljana „Primorje" und „Svoboda" den Schlußkampf bestreiten. : SK. Svoboda. Heute, Mittwoch, verbind liches Training der ersten und zweiten Mann fchaft am Eisenbahner-Sportplatz. : Hinko čenč’ großer Erfolg in Zagreb. Beim großen internationalen Motorradrennen in Zagreb am vergangenen Sonntag konnte sich auch unser heimische Meistersah-rer Hinko č e r i č mit außergewöhnlichem Erfolg durchsetzen. Gerič brillierte insbesondere in den schwierigen Kurven, worin er alle inländischen Wettfahrer übertreffen konnte. Jni Rennen um die Staatsmeisterschaft besetzte Gerič hinter dom Sieger Uroie den ehrenvollen zweiten Platz. Gerte hatte den schwächeren Motor, sodaß Uroič in mer wieder in der Geraden davonkommen konnte. : Schwerathletisches Meeting des SSK. Marathon. Samstag, den 17. d. um 20 Uhr veranstaltet der SSK. Maratthon im Saal der „Zadružna gospodarska banka" ein gro- ßes schwerathletisches Meeting. In Bie ,{lli na werden insgesamt 20 Athleten Zur Austragung gelangen Ring- un kämpfe. : „Edelweiß 1900". Alle Mitglieder ^ den herzlichst zu dem Stelldichein _ ^ „Liedertafel" am Donnerstag, den 20 Uhr ins Gachhaus Stecher in (Endstation des Autobusses) geladen- gtub61111 Aus W p- 60 Zöglinge der Lehrerbildungen^, aus Gokouec besuchten vorgestern ° tji! Obstschau. Die Gäste führte Herr ^ Sagadin. P. Die Wohltätigkeitstombola des -r, Method-Vereines zeitigte einen scho" folg. Der nicht unbedeutende ReE1 ^ wird für die Unterstützung nott Schulkinder verwendet werden. Ale g ~. che Gewinner gingen die Lehrer^to ^ Prapotnik (ein Geldbetrags^ Dinar), der Invalid Petek (Mo -ter der Mittelschüler Jamšek (eine Holz) hervor. ^ ^ p. Zur großen Fnßballschlacht- kurz berichtet, bestritten die ruhmg ^ Altherren des Sportklubs „Ptuj" 61 gegen dessen erste Mannschaft einen ^jit; forderungskampf, der nach härteste ^ gen mit einer knappen 1:2-Nied?r ,-^t ersten heimischen Sportpioniere end ^ .c> Löwenanteil an dem günstigen Au-As £;ji> bührt vor allem den stoßkräfligen . 0^ gern Louisl R o ß m a n n, der a wegen einer Verletzung ausscheiden und Vrečič. Nedogg im 0 sterte in verblüffender Manier die W sten Bälle. In der Deckung f1ste f,. $W M a ch atsch eine überragende Ro ' dst - ■- ,_________, rvS- rend seine Nebenleute versagtem ^ Angrifsreihe stach besonders das ~1’ ,gl) £ . . s. . c jC -# ft ß t V .,:i Fuchsjagd Der „<§d?kwliß.er" Vom Prächtigen Herbstwetter begünsttgt, nahm die sonntägige große Fuchsjagd einen recht anregenden Verlauf. Das Jagdrevier war voll der kühnen Stahlroßreiter, die mit besonderem Eifer nach dem schlauen Fuchs suchten. Das Los fiel auf den »rührigen Obmannstellvertreter Herrn Michael Lešnik der sich in der Rolle Reineckes ausgezeichnet zurechtfand. Als schlichter Monteur verkleidet fühlte sich der Fuchs in der herrlichen Herbstsonne sehr wohl. Die vielen Jäger bemerkten ihn zwar, doch ahnte niemand, daß hinter der blauen Kluft der Fuchs stecke. famosen Solloläufe, was ihm auw begeisterten Zuschauern viel Beists . ^r' Die „Erste" mußte wohl alles aus ^ ausholen, um gegen die gefährl'w-ken der Altherren die Oberhand zu (c j Besondere Leistungen boten Pu {jw1' n i k und K r i st a n i č. H o r v stpest sentierte sich als guter Torhüter, ^ib1' Junger und ©trotz 1 gtulf ger abgaben. Einen vorzügliche gpicst1 stellte O mul e tz, dessen Leitung und Zuschauer zufriedenstellte. Ki oder ANNA VOGLER gibt hiemit im eigenen, sowie im Namen ihrer Walter, Leo und Toni und aller übrigen Verwandten die traurige £ ultd von dem Ableben ihres innigstgeliebten Gatten, Vaters, Bruders, On& Schwagers, des Herrn ANTON VOGLER Lokomotivführer i. R.. j)0 55- welcher Dienstag, den 13. Oktober 1931 um 9 Uhr. nach langem Leiden, Lebensjahre entschlafen ist. den „ Die entseelte Hülle des teuren V erblichenen wird Donnerstag, Oktober um 1416 Uhr von der städtischen Leichenhalle auf dem 14 jzpU Friedhof in Pobrežje zur letzten Ruhe bestattet. _ jjpr N Die heilige Seelenmesse wird Freitag, den 16. Oktober um in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen werden. Maribor, den 14. Oktober 1931. Theater und Kunst Mationaltheater in Maribor Repertoire Msttwoch, den 14. Oktober: Geschlossen. Donnerstag, den 15. Oktober um 20 Uhr: „Der G'wissenswurm". Ab. B. Freitag, den 16. Oktober: G schlossen. Samstag, den 17. Oktober: Geschlossen. Sonntag, den 18. Oktober um 20 Uhr: „Das Land des Lächelns". ♦ Lehar: „Das Land des Lächelns" Erstauftreten des neuen Tenors B. Sancin. 1. Ein sieghafter Abend! Glanzvoller Auftakt der Operette! Wer dieser gestrigen De-but-Aüfführung mit einigem Bangen entge-gensäh, wurde auf das angenehmste überrascht. Habemus papam! Der Tenor ist gestanden. 2. Erstens: durch die Uebertragung ins Slowenische wurden die beiden Librettisten (Herzer und Löhner) nicht verstümmelt. Kann demnach als starker Aktivposten gebucht werden. Zweitens: die musikalische Ein studierung erreichte das Höchstausmaß des hier Erreichbaren. Ein Sujet, dessen Wiedergabe sich erübrigt. Variation des Butterflys und -Geisha-Themas. Weiß und Gelb. Europa und Asien. Liebe und Enttäuschung mit Entsagung vermengt. Hier zufällig eine Komtesse aus Europa und ein chinesischer Prinz. Etwas ärmliche Handlung, dafür aber viel Lyrisches in den Teppich gewebt. Der Tonfilm mit Richard Tauber hat das seine zur Verbreitung beigetragen, Wer die Liebestragik dieses Prinzen nicht kennt, gehe selbst in Theater. 3. Den Prinzen Sou Ehong sang und spielte B. S a n c i n. Schüchtern tempiert zunächst, als ob es gegolten hätte, den Sympathienerv des Publikums abzutasten. Als dann sein metallischer, voluminöser Tenor zum ersten Male über die Rampe erklang, war der Bann fixiert. Eine Stimme, die stellenweise, lyrische Zartheiten offenbart, tauberianische Vokalisation verrät. Eine Stimme, die in ihrer Tiefe durch eine undefinierbare Eigenheit fesselt und zur Kapitulation zwingt. Hier ist stimmliches Pathos vermieden, ein Sänger von Gottes Gnaden, dem eine Zukunft winkt. Auch schauspielerisch gab Sancin den Prinzen edel-gebändigt, ohne überflüssige Gestikulation, in Maske und Spiel gewinnend, sicher und vornehm. Das war ein leichter, verdienter Sieg. Die Udovič als Komtesse Lisa: hinreißend in Spiel und Gesang bei stimmlich glänzender Disponiertheit. Ein Auf und Ab auf der Skala der Empfindungen. Bravourös, rassig, frisch! Eine ihrer besten Leistungen. Die Mi (Schwester des Prinzen) fand in Elsa Barbič eine feinsinnige Darstellerin in geglückter Auffassung. Stimmlich vielleicht um eine Nuance zu zart, im Schlußduett aber ganz besonders gut. Den Tschang faßte F u r i j a n als haßlodernde Figur auf, was zu stark karikiert wirkte. In Maske und Spiel hingegen vortrefflich. T r b u h o v i ä gab den Grafen Gustav lei"--,' f von Pottenstein, abgesehen van uJtz ftrfiPrt CrtrXtähnlftftnTT. ITitt ^) lichen Indisposition, mor. Harastoviä ein ganz verteuf^ - n AitlNN Eunuch. Das sprühte nur so vo komik. oder ** Die Nebenrollen waren ^irg^ .iF' geglückt besetzt, störten 1^ Tempo und die Einheit m ,gf. j„< »W«, *£$,, D. » sek, St. Dragutinoviä. *-° . jf£ M, Nakrst, Gerne. Kapellmeister L. © e r $ inenl f Partitur mit Liebe und s V M» , t angenommen. Das Orche] t a ft Ben konnte. Die von Anto^ i)Urchu’e|ij‘ %f' »s einstudierte Tanzszene ^ von ler U s s ar verfertigte ^ ^xten , j, b u h o v i Č prächtig -nsM fich a«f rung^ühnendekorationew t<< nrnfepn fffbčN lasten SS»' xt U" Lehnas $i' großen Bühne scheu «l» fm Das Publikum stand süßen, schwelgenden und dankte den braven Dof &eI r rigenten mit vielem ^ ■ nelte -sondere steigerte, als den Vochang trat. Loltale C&ronik srcartoorer yetttmg SSW«' ';V •• ' vntmmet sm Sankt Gallustag | Landmann und Gärtner, vor altem j 1 Winzer ist der auf den 15. Okto-6et toIt'a[Ien'3e »Sankt Gallustag" von gro-ie Deutung. Denn er gehört zu denjeni-I, ^ttgen im Jahr, von deren Wetter die k neinte und die zukünftige Witterung ab tgjj^'9 fein |on. Et. Gallus, dem der 16. Dt 1 gewidmet ist, war ein geborener Jr-6, r; der den Columbanus auf desfen Mis-*'ä%n butst) Franken, Burgundien und [t" Manien begleitete. In Alemanien blieb l(t ^ zurück, ließ den Columbanus nach kl v°m^aridei weiterziehen und lebte hin-Einsiedler im Gebirge ant Boden-Stnkfi1 dd°-me erinnert an die schweizerische gtg ^ tt_ Gallen, die aber nicht von ihm ge tiQr.ch* worden ist, sondern dadurch entstand otj 1,6 Zelle und sein Grab als Wallfahrts knT Uni) z^ar im 7. Jahrhundert — be-(Qqj,. Und besucht wurden. Der Landmann ti,!' 'Kus St. Gallentag den Nachsommer tritt esttoart€n mag"; denn oft geht dem Ein bot» Winters noch eine schöne Periode St n/u aber nicht zu trauen ist, denn: |t ' Balles, schaff' heim alles" oder: „Auf lits J^štag muß jeder Apfel in den Sack". ji,!?1' Gallus mutz da? Kraut herein, sonst iei[ n Simon und Juda (28.) hinein usw. V ’n Z^it fällt, da der Winter mit ti^mmet ringt, so hat gerade diese Pe-toul ..l^hmmlicher Stürme, die für eine galt, Veranlassung zu manchem Uttb nn6en gegeben. Im Oidenburgischen da» o lllriestschen hat man die Meinung, Unb k1 bsem Tage nicht gesäet werden darf V Kinder, um diese Zeit geboren, Vitt“®6, vorher oder nachher, Alste oder ®a[[u».an^et werden. Für uns ist der St. ittetg3 a3 nur der Tag des scheidenden Enm ,^öch!,.:chxs Grlednis Witter Taxichauffeure ^“kroüibigc „Rekord" eines Taxi-prellers. k®wett ■ lier einoelangt, lud er den Nati £r auf ein Nachtmahl in die Re-„.^iiitth» "Europa" ein. Als sich der nichts lo» -v.-v ahnende Chauffeur nur für we- fei- Cntf,erntC' machte sich der tv^iibe ~ rasch aus dem Staub. Der ...kt u * iragt einen Schaden von 270 fehgrt ^ntzte obendrein noch das Abend > ta L Wen. Bald nach halb 21 Uhr «tlb iw aöec M,.m nV-r__________m,;„ \% bÜi ma^te Milavec sofort Kehrt 1, bein ffF,6 a.u.^ diesmal im Hotel „Orel" L k. toil ifeut ein ausgiebiges Nacht-«m m, „E,m er fi* toyly0chUnt zweiten Hial gegen Pint ^stnal mit dem Autotaxi L. K. ttb? * kt len •latte um dem Zählkellner et- f„'e ^^r zu erreichen und ins _°wmen th?- Utn°bie l^te a^cr diese Gelegenheit ' kom ^b-ie ................................. P In ^hrt nach Ptuj unter alz gß., aten. Es war schon ziemlich cü b1 F. S "dec dann den Autodroschken-Unt. k biie .Pikett und mit diesem gegen L -U. tv r.. ritte Tafirf- tt.arf- SR tu? unter« Wn fortinipt nDc^ nach Qakovec und Va ichäf löegen s ' saas jedoch der Wagen-V^chttfe ihörlich vorhandenen Ben \ ^lig etirF?^' da ihm die Sache sehr ich ttichiebepv ett/ >rin Geld forderte, litt« t.:lebet nor Ausreden ließ sich Mila-^ib^g et “rifor bringen. In Ho« hole r angekommen, wünschte Mi« yelb a Unkr r 1 °rmgen. ;;n yo %'■ 9U§- boTr- m Borwand, er hol Ä in "? dem e6 ih" der Wagenlenke ■f fr Uet-irf-r^' bis ihn bietet ichlietz-^eUiQ e.dete assenen Wagen einsperrte, fg &95ntti(6> 9enIenter war aber nicht .Stelle °'6ode ' als er bald darauf am laft butike tz /r den Wagen anhielt, 0lt be dazder unfreiwillige Tobr P ettCirf,r ( ^iklle^dode, ^ als er bald darauf am -M, j“6 r-e-l Nächtn^nster verschwunden mar V Lbie Ü5?en Abenteuer erfuhren heute 5? Autodroschkenbesitzer, achts aller eine ganz et« b, Mittwoch, den 14. Oktober gentümliche Angst vor den Passagieren bemächtigte. Milavec' Glück und Ende kam aber nur allzubald. Gegen 4 Uhr morgens ging er durch die Aleksandrova cesta, als ihm plötzlich der Eigentümer der Restauration „Europa", wo er das Abendessen schuldig blieb, Herr 'Kokot, begegnete. Kokot rief unbemerkt einen Wachmann herbei, der den jungen Tunichtgut sofort festnahm. Bei der Einvernahme stellte es sich alsbald heraus, daß der Bursche auch wegen sonstiger Freveltaten von der Behörde gesucht wird. So werden ihm mehrere Fahrraddiebstähle und ein Betrug zur Last Li n) WeFamitienttagööie Eine fürchterliche Familientragödie spielte sich in einem Bauernhaus bei Sv. Rupert in den Slov. gorice ab. In Rogoznica besitzt der 32jährige Franz R o j k o ein kleines Anwesen. Im Haus wohnte noch seine alte Mutter und der Schwager. Ro;ko war dem Alkohol ergeben, was immer wieder zu Zerwürfnissen mit der Mutter Anlaß gab. Als die Mutter nun wieder einmal den Sohn vor dem Genuß von Alkohols warnte, stürzte dieser über sie her und stieß sie zu Boden. Die arme Frau fiel so schwer am Boden auf, daß ihr die Schädeldecke zertrümmert wurde. Wenige Stunde darauf gab sie ihren Geist auf. Auch der Schwager, der der Frau zu Hilfe geeilt war, erlitt im Handgemenge schwere Verletzungen Rojko flüchtete, dreh konnte er bereits -wn den Gendarmen ausgeforscht und dem Gerichte eingeliefert werden. m. Die Ausstellung der Stadt Maribor, die bekanntlich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Park-Cafe untergebracht ist, bleibt noch bis zum 22 d. geöffnet. Um der gesamten Bevölkerung die Besichtigung der sehenswerten und lehrreichen Gegenstände zu ermöglichen, wurde der Eintrittspreis auf 3 Dinar pro Perlen herabgesetzt. Studierende zahlen 1 Dinar, außerdem werden permanente Karten zu 10 Dinar ausgegeben. m. Autoürand. Gestern abends gegen 21 Uhr hielt unwe t des Teiches in Betnava ein großer Kraftwagen an, den im nächsten Augenblick lichte Flammen umhüllten. Der Wagen, es handelt sich um einen Jsotta-Fraschini, brannte bis zur UnbrauMarkeil ab. Zum Glück bl eben die Insassen, die aus Zagreb gekommen fein sollen, unversehrt. m. Hku- und Strohmarkt. M a r i b o r. 14. Oktober. Tie Zufuhren beliefen sich auf 2 Wagen Heu, 1 Wagen Strob und 1 Wagen Klee. Heu wurde m 85 bis 90. Klee zu 105 und Stroh zu GO Dinar per 100 fg. gehandelt. m. Wetterbericht vom 14. Oktober, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser +1, Barometerstand 742, Temperatur +14, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. nt. Spenden. Für den armen Invaliden mit vier Kindern spendete „Ungenannt" zweimal je 20 Dinar. Herzlichen Dank! — Zur Nachahmung empfohlen! * Auf allgemeines Verlangen Donnerstag Herr ©Bengali mit hochinteressanten Hellseh- und anderen Experimenten in der Velika kavarna. 13145 Aus Cklie c. Regierungsrat Emilian Lilek — 80 Jahre. Donnerstag, den 15. d. feiert der bekannte Historiker Herr Regierungsrat Emi lian Lilek seinen achtzigsten Geburtstag. Der Jubilar wurde am 15. Oktober 1951 in Gornje Veliöje Bei Sv. Rupert (Slov. gor.) als Sohn des Verwalters am Schlosse Hrastovec geboren. Die Volksschule besuchte er in Sv. Lenart und in Ptuj, das Gymnasium absolvierte er in Maribor. Auf der philosophischen Fakultät in Graz studierte er dann Geschichte. Nach beendigtem Studium war er als Lehrer, Supplent und Professor an einer ganzen Reihe von Lehranstalten beschäftigt, so u. a. in Wiener-Neustadt, am 1. Staatsgymnasium in Graz, auf dem Feuchtin ger-Privatgymnasium in Graz, in Ljubljana, Sarajevo und Zara. bis er im Jahre 1909 zum Leiter des slowenischen Untergymnasiums in Celje ernannt wurde. Als nach dem Umstürze das slowenische Obergymnasium in Celje gegründet wurde, leitete er es bis zu seiner Pensionierung. Herr Regierungsrat Lilek begann sich schon frühzeitig als Geschichtsschreiber zu betätigen. Besonders bekannt wurde sein Lehrbuch der Geschichte für serbokroatische Gymnasien. In unzähligen slo metrischen, serbokroatischen und deutschen Fachzeitschriften sind seine geschichtlichen und ethnographischen Arbeiten erschienen. Im Selbstverläge gab er in den letzten Jahren eine ganze Reihe von tiefschürfenden historischen Werken, die meisten in deutscher Sprache heraus. Besonderes Aufsehen erregte Stiels kritische Darstellung der Verschwörung der Grasen Zrinski und Frankopan, die in Fachkreisen mehrfache Polemiken hervorgeru fen hatte. Für die Stadt Celje hat sich Herr Regierungsrat Lilek ein nicht genug zu würdigendes Verdienst mit der Gründung der Volkuniversität erworben, an deren Spit ze er schon zehn Jahre hindurch steht. Er wurde auch jüngst zum Ehrenmitgliede der Volksuniversität ernannt. Desgleichen ernannte ihn am vergangenen Samstag der Schachklub zu seinem Ehrenmitgliede und überreichte ihm ein künstlerisch ausgearbeitetes Diplom. Herr Regierungsrat Lilek erfreut sich einer erstaunlichen geistigen u. körperlichen Frische und, ist noch immer unermüdlich wissenschaftlich tätig. Zu diesem schö neu Fest auch unsere herzlichsten Glückwünsche! c. Großes Symphoniekonzert des Orche sters der Königlichen Garde. Sonntag, den 18. d. um halb 21 Uhr abends findet im gro tzen Union-Saale ein großes Symphonie konzert des Orchesters der Königlichen Gar de aus Beograd statt. Das Konzert wird Oberkapellmeister und Komponist Poko r-n y leiten. Das Orchester zählt 80 erstklaj sige Musiker, die folgendes Programm zur Ausführung bringen werden: Wagner: On vertäte zu den „Meistersingern von Nürnberg"; Svendsen: Symphonie D- Dur; Jpo litov-Jvanov: Skizzen vom Kaukasus; Kau nikov: Symphonie Nr. 1; Debussy: „Chil drens Corner"; Baronovih: Kolo. Das Pro gramin ist erstklassig und reichhaltig. Mit diesem Konzerte eröffnet die „Glasbena Ma tica" ihre Konzertsaison. Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Goričar und Leskošek in der Kralja Petra cesta. c. Zwei wilde Ochsen. Ter 24jährige beim Besitzer Janič in Babno beschäftigte Knecht Jakob Golež fuhr ant 12. d. mit einem mit zwei Ochsen bespannten Wagen. Die Tiere wurden plötzlich scheu und begannen zu laufen, bis der Wagen gegen einen Ka stanienbaum stieß. Golež kam dabei mit dem "CG GffÜBidüch gepffü&t! »Natürlicher Bohnenkaffee Ist Kaffee Hag von kräftigem und angenehmem Aroma, nur mit vermindertem Koffeingehalt« stellt das Zagreher Chemische Universitätslaboratorium in seinem Untersuchungsbericht fest. In seine Bestandteile zerlegt. besteht zwischen Kaffee Hag und gewöhnlichem Kaffee kein Unterschied. Kaffee Hag ist lediglich bis auf wirkungslose Souren ent koffeinisiert also koffeinfrei gemacht. Wohl kaum ein Genußmittel erfährt eine so vielseitige und gründliche Ueberprüfung durch Wissenschaftler. Aerzte und amtliche l.ebensmittefchemiker wie Kaffee Hag. Er bietet Ihnen daher auch Garantien wie kein anderer Kaffee. Jede Bohne ist Qua-u ., lomais haben Sie Schlafstörungen. Herz iopfen. Nerven- und Nierenreizungen nach dem Genuß von Kaffee Hag. Ge-schmack und Aroma des Kaffee Hag sind unubertroffen und seine Ergiebigkeit läßt Ihnen nichts zn wünschen übrig. Herrlicher Kaneegenuß ohne unangenehme oder schädliche Koffeinwirkungen, das Ist Kaffee V3®::. ^me besondere Organisation wacht darüber, daß Sie ihn in federn guten Lebensmittelgeschäft stets frisch bekommen. Auch im Hotel und Kaffeehaus wird Kaffee Hag auf Wunsch serviert Gratismnster gegen Einsendung dieser Annonce und „ ' für Versandsne: n durch Kava Hag d. d.. Tomašičeva ulica 4. Zagreb Waschen Sie ,hre Seiden-Strümpfe im milden Schaum von LUX ...DANN WERDEN SIE IMMER WIE NEU! rechten Bein dazwischen und trug schwere Quetschungen davon. c. Unfall. Die 34jährige Besitzerin Barbara N e m e c aus Rečica Nr. 69 bei Sv. Krištof ober Laško glitt am 12. d. auf der steinernen Treppe in ihrem Hause aus und brach sich dabei die rechte Hand. Sie wurde nach Celje ins Krankenhaus gebracht. c. Entlassene Bergarbeiter aus Velenje passierten vorgestern Celje. Sie begaben sich in andere Gegenden unseres Staates, nach Koprivnica, Nova Gradiška und Dobr-lin, wo sie sich als Waldarbeiter betätigen werden. c. Ein rücksichtsloser Radfahrer. Am 12. d. überfuhr in Zavodna bei der Voglajna-brücke ein unbekannter Radfahrer einen sechsjährigen Knaben. Der Knabe erlitt am rechten Beine eine schwere Wunde. Der Rad fahret nahm von dem verunglückten Kinde keine Notiz und fuhr unbekümmert weiter. Aus Vitanje ik. Schadenfeuer. In der Nacht vom 10. auf den 11. d. M. kurz nach Mitternacht kam im Wirtschaftsgebäude des Besitzers Ignaz B o r n s e k vulgo šafar in Stranice bei Bstanje ein Schadenfeuer zum Ausbruch welches das Objekt vollständig einäscherte. Ebenso fiel das mit Stroh gedeckte Wohn-gebäude des genannten Besitzers dem Feuer zum Opfer. An der Löschaktton beteiligte sich die Feuerwehr von Konjice mit ihrer Motorspritze, während die Feuerwehr von Vitanje, von wo der Brand der Objekte, welche in einer Talmunde liegen, in der Nacht gar nicht wahrgenommen wurde, zur vollständigen Dämpfung des Brandes erst ant Sonntag am Brandorte erschien und das Feuer zum Gänze erstickte. Das im Stallgebäude vorhandene Vieh konnte mit Ausnahme eines Schweines, welches mitverbrannte, gerettet werden; es fielen jedoch dem Feuer alle Futtervorräte, mehrere Wagen, sowie landwirtschaftliche Maschinen zum Opfer. Der Gesamtschaden wird auf etwa 200.000 Dinar beziffert, welchem jedoch eine Versicherungssumme von nur 50.000 Dinar gegenübersteht, so daß der Abbrändler durch den Brand, welcher den Vermutungen nach gelegt worden ist, schwer betroffen erscheint. Dem Feuer fielen auch gegen 4000 Kilo Erdäpfel, welche ein Produktenhändler tagsvorher beim Abbrändler zwecks Weitertransportes einlagerte, zum Opfer. Kino Burg-Tonkino: Nur noch bis einschließlich Freitag das gelungene deutsche Lustspiel: „Nie wieder Liebe" mit L’Itan Harvey, Felix Bressart und Harry Liedtke. Union-Tonkino: Mittwoch letzter Tag: „Tro ra um Liebe". — Ab Donnerstag die große Seniatmi' Fngaai". Liebesleben im Dschungel. Ein herrlicher deutscher Film aus dem Innersten des Urwaldes. Wirtschaftliche Rundschau ObstausfteNung in Vtul Wie bereits kurz erwähnt, wurde bergan» genen Sonntag in P t u j die erste Obstausstellung des Draubanats vom Banus Dr. M a r u s i ö in Anwesenheit der Minister Dr. Kramer und Pucelj sowie der Vertreter der Behörden und wirtschaftlichen Korporationen eröffnet. Die Ausstellung ist in den Raumen des Bereinshauses untergebracht. Beschickt ist die Veranstaltung ausnehmend gut. Man wich von der bisherigen Aus stellungsweise ab und führt die Waren so vor, wie sie im Handel zu sehen sind, fertig zum Export, in entsprechenden Behältern geschmackvoll verpackt. Was die Kisten anbelangt, sind jugoslawische und holländische, in erster Linie jedoch amerikanische zu sehen. Die Ausstellung ist somit hinsichtlich der Verpackungs- und Versandart äußerst lehrreich. Man sieht, daß sachkundige Hände dabei am Werke waren und daß Fachleute weder Mühe noch Zeit gespart haben, um den Obstbautreibenden den Weg zu zeigen, den sie einzuschlagen haben, um aus diesem Zweige der Landwirtschaft, der gerade in unseren Gegenden eine.so hohe Stufe einnnimmt, einen möglichst großen Nutzen zu ziehen. Im Vordergründe der Veranstaltung stehen die verschiedensten Apfelsortiments, wahre Prachtexemplare, die allgemeine Bewunderung der zahlreichen Besucher hervorrufen. Aber auch andere Obstarten und Trau ben sowie verschiedene Fruchtsäfte und alkoholfreie Getränke sind in geschmackvoller Aufmachung ausgestellt. Von den Ausstellern wäre in erster Linie die Steirische Obstexport-Genossenschaft in Maribor zu erwähnen, deren Tätigkeit auf dem Gebiete der Verwertung unseres Obstes bahnbrechend genannt werden muß. Schöne Gruppen arrangierte auch die Wein- und Obstbauschule., Insgesamt wird die Veranstaltung von 36 Ausstellern beschickt, die von der Bewertungskommission auch mit Preisen bedacht wurden. Außer Obst- und Fruchtsäften wurden auch die verschiedensten, im Obstbau verwendeten Geräte und Behelfe ausgestellt. Tie S t i ck st o f f w e r k e in Ru8e sind mit verschiedenem Kunstdünger vertreten. Zu sehen sind ferner zwei Obstsortiermaschie-nen, von denen besonders jene des Direktors des Steirischen Obstexport-Genosscn-schaft in Maribor, Herrn Rudi, der sich auch für die Ausstellung besondere Verdunste erworben hat, allgemeine Beachtung findet, Die Firma V i d e in § e £ (Maribor) ist mit den von unseren Obstbautreibenden schon sehr gesuchten Ba u ms chutz- Le i m ri n gen „Rekord" sowie mit praktischen Baumspritzen und anderen neuen, empfehlenswerten Schutzmitteln und Geräten vertreten. Es wäre sehr zu wünschen, daß diese Ausstellung im Herzen unserer Obstbaugegend zu einer bleibenden, alljährlich wiederkehrenden Institution werde. Solche Veranstaltungen sind der beste Wegweiser für den Interessenten, welchen Weg er einzuschlagen hat, um aus dem Obstbau den denkbar größten Nutzen zu ziehen. Die Sage aus dem Wettgetrelöemmkt Hausse auf den amerikanischen Börsen auf Grund der Erklärungen Hoovers. Die Weltgetreidebövsen standen in der ab-gelau senen Woche vollständig unter dem Eindrücke der finanzpolitischen Ereignisse. Während zu Beginn der abgelaufenen Woche eine unsichere Tendenz vorherrschend war, kam es nach Bekanntgabe der Finanz-Pläne des Präsidenten Hoover zu einer sprunghaften Aufwärtsbewegung der Kurse. Die Publikumskreise beteiligten sich lebhaft am Geschäfte. Meldungen über stärkeres An gebot in Rnssemveizen sowie enttäuschende Auslandsberichte drückten etwas auf die Kurse, doch machte sich gegen Ende der Wo-cheuhälfte erneut eine heftige Aufwärtsbewegung der Kurse bemerkbar im Zusammen hang mit Meldungen, wonach Sowjetrußland bemüht sei, einige Schiffscharterungen wieder rückgängig zu machen. Die Hausse-lautenden Erntemeldungen aus Rußland, ferner die offizielle argentinische Anbaufla-chenschatzung, welche eine Verringerung um 19 v. H. angibt, waren die Hauptfaktoren für die Aufwärtsbewegung der Kurse. Die Ausfuhraussichten im Zusammenhang mit den Meldungen über eine gewisse Zurückhaltung Sowjetrußlands werden als überaus günstig beurteilt. Der Wochenschluß vollzog sich in Grundstimmung freundlicher Haltung. Meldungen, daß Sowjetrußland auf den englischen. Märkten wieder mit.Angeboten erschienen sei, mahnten zu einer gewissen Vorsicht. Die kontinentalen Börsenplätze folgten der . Kursentwicklung in Amerika. Ungarn und Amerika melden eine große Stagnation auf den Getre id eu inschlagplätzen infolge der erschwerten Finanzverhältnisse in Europa. notierten für das Kilo Lebendgewicht: Mast ochsen Din. 4.25 bis 6, Halbmastochsen 3 bis 3.75, Zuchtochsen 2.25 bis 2.75, Schlacht stiere 4.50 bis 5, Schlachtmastkühe 3 bis 5.50. Zuchtkühe 2.50 bis 2.75, Melkkühe 3 X Nutzviehmarkt. Maribor, 13. Olt. Der Auftrieb belief sich auf 181 Ochsen, 13 Stiere, 476 Kühe, 18 Kälber und 19 Pferde. Der Handel war sehr lebhaft; verkauft wurden 341 Stück, davon 29 nach Italien. Es bis 3.50, trächtige Kühe 3 bis 3.50, Bein! Vieh 1.50 bis 2, Jungvieh 3.50 bis 5.50. Fseischpreise per Kwlgramm: Ochsen, Kuh-und Stierfleisch 6 bis 16, Kalbfleisch 10 bis 22, Schweinefleisch 12 bis 25. X Der Verkehr der Postsparkasse int September. Im September d. I. gewann die Postsparkasse 8727 neue Spareinleger, so daß 'die Gesamtzahl der Einleger bei der Postsparkasse auf 169.991 gestiegen ist. Der aus Spareinlagen im September eingezahlte Be trag macht 2 Millionen Dinar aus. Ende September hatte die Postsparkasse insgesamt 298,465.026.18 Dinar an Spargeldern. Im Scheckverkehr wurden 100 neue Konten eröffnet, so daß die Zahl der Scheckkonten 20.038 beträgt. Der Scheckverkehr betrug im September 5.426,822.719.35 Dinar. Die Ge-sumteinlagen bei der Postsparkasse betragen über ein Milliarde. X Die größte Bank der Welt. Aus London wird gemeldet: Wie aus amerikanischen Finanzkreisen mitgeteilt wird, wird die Newyorker Chase Nationalbank in der kommenden Woche von der National City Bank v. Newyork übernommen werden. Diese Fusion ist das Ergebnis der jüngsten Bankierverhandlungen in Washington. Die Chase Nationalbank ist eine der größten Fiuanz-anstalten in Amerika und hat umfangreiche Engagements in Deutschland, wo ihre Kredite aber zum größten Teil festgefroren find. Durch diese neue Fusion würde die größte Bank der Welt entstehen. Der Landwirt Sortenlonö muß im Lmbft umgegroben werben Das Umgraben des Gartenlandes im Herbst ist eine unerläßliche Arbeit. Sie macht den Boden mild und locker, so daß die Wurzeln der späteren Kulturpflanzen sich gut ausbreiten können und in der Sage sind, die Nährstoffe leicht aufzunehmen. Gute Bodenbearbeitung ist halbe Düngung! Wird der Gartenboden nicht schon im Herbst umgegraben, so macht sich dies an dem schlechteren Erfolg der Kulturen bemerkbar. Er bleibt gegenüber dem im Herbst umgebrochenen Land zurück und bringt eine Minderernte. Von größter Wichtigkeit ist, daß der Frost aus das frisch umgegrabene Land einwirken kann, wenn wir dies in rauher Scholle liegen lassen. Der Boden wird locker und frucht bar, da die im Spätherbst sich 6ou! ' Feuchtigkeit die einzelnen Teilchen des -Lodens durchdringt und bei Eintritt de stes gefriert. Das zu Eis gefrorene . übt auf die Erde gewissermaßen eine «p ^ Wirkung aus und zerkrümelt auf diest übt auf die Erde gewissermaßen eine S ^ » ielt auf diese - auch den schweren Boden so gründlich, keine Hand oder Maschine ein. wirken kann. Auch der Schnee, nterbringö Eetten 8°' s bei nichtui"' lieh die in der Luft befindlichen it.qt Bestandteile (Stickstoff) mit st®", ^ führt beim Schmelzen dem gelockerten den diese reichlicher zu, als dies gegrabenem Land der Fall wäre. Weiter ist zu berücksichtigen, daß dur ) -Um graben auch eine Menge Unkrmi Ungeziefer vertilgt wird, so daß stw' ' aus diesem Grunde die Arbeit reich tw f at aus ote|em Wrunoe oie ----- _ neu würde. Zu früh soll das Umgraben -* nicht stattfinden. Wenn der Regen die v ^ len ebnet und ausgleicht, bevor d® ^ darauf einwirken konnte, so hilft da- ^ graben selbstverständlich weitaus wewg -, wird nicht die vielen Vorteile mit stw ,IIV gen. Am wirksamsten ist das Umgebe mittelbar vor Eintritt der kalten Jay-L so daß das Land tatsächlich in rauher o in den Winter kommt. Die auf Eine Herbstfiundr Stimmungsbild von Eva Rohn, Hannover. Ich stehe am Fenster, trommele ^ Scheiben und blicke gedankenvoll hin ^ die Straße, wo kleine Kinder sich Händen fassen und ein altes, liebes reigenlieb singen. Da, was ist das? — Klopf! Klopfl ^ , Wahrhaftig, es fängt an zu Die Kinder sind plötzlich nach tungen versprengt; Leute mit dem schirm kommen vorüber. Das Wcster, 0u den Anton fürchterlich verschossen. Sie hätte ihn abends in der Wirtsstube oft so wun derfchön zur Gitarre singen hören, a nd sei nun närrisch in ihn verliebt. Vater und Mutter Kraps lachten und stießen einander mit den Ellbogen an. Nun sei die dumme v-tnraitri u'uuj luuur zu. — mäste !l'a# meinten sie vergnügt. Und nun t> auch die Magdalene holen, auch wüßte. ^ htst Anton, der am meisten ab- er st ziemlich gleichgültig ^ ’0je ¥ Rosa den Namen nannte, riß er erstaunt auf. , gine ist. Er kannte sie wohl, die Klara-ße, magere Person, mit gen Aeuglein und einer «tug ■ nach links stand. er w1 •' Die Er hatte sie nie beachtet, de ja was schön war, und außerdem nen halben Kopf größer als er. rief „Das ist ein Glück, Anton, F1 * Mutter freudestrahlend. . bru111 „Hm, wieso? Find' ich dieser, die Unterlippe weit - _ ^ bruin^ mürrischem Ton. Rosa lachte laut aus. Aston, er nicht! Seht ihr's, das ist , zirrn u\ 51 leibt und lebt! Ter ist. 3^ ^ch. raten, paßt nur auf. ich M ^ letzt, froh, daß du das reiche M"de ^ B ifl «e für dich., m* mein Mann kommt oald ■ „rbcu, stLp: Sofa muß auch neu bezogen J>ff euis Klara einzieht. Ach, was . ;hre_ ^ die Leineweberin, der ?knne ^ ter, ist gestern gestorben; "w gefallen. Den Schlag wird F ben. r ti u e tt m e sparsam und doch modem Di. uni, Fra,, Äe die gut angezogen kein will 1 W rechnen muß, bedarf bes. n-'en Nachdenkens, will sie ihr derz So öffne sie zunächst einmal ftt ^«idevschrank und lasse die vorjähri-»tzH- ' ^ und die jetzt nicht mehr ein-n Sommerkleider durch die Hände cheš ' ^ leider festzustellen, daß gar '»um» % ^ ufbesserungsbedurftig ist. Was nun? £fiii/3lni!t um besten mit dem eifrigen uiner Modenzeitung, macht längere u-irt^A11^ an den Schaufenstern vorbei, viw ’ntInt kleine Vorbesichtigungen in den in ent ert sich über neue Stoffe und »eiiu Achtfache über die Preise der jeke i,a n Zutaten und so ausgerüstet kommt Sauf y b'5 Mm endgültigen Entschluß und ^ leder Frau wird es Freude 9%^' uuti mit sparsamen Mitteln ihre ^rim^ ^ung zu modernisieren. ^ihtct!, Blickes wird der Herbst- oder Uoj,^'^"kel betrachtet, der im Ganzen ^rlz» ' uker viel zu Kurz ist. Genügt das Uiez n,j^e.tn. durch das Auslassen des Sau-^ce ^!' i° hat man eine prachtvolle Hand it 5er.- I(h Ansetzen eines Pelzstreifens, es He, r' 'hu nicht ganz gerade anzusetzen, %• ^ .ntan läßt ihn in Zacken, Bogen ^0tut h ^ea uufsteigen und nimmt in der passend die Aermel- oder Kra-tei%n e e; Mit Pelz kann man da viel er-% '•0S toirb auch gar nicht so teuer, da wtfctot- wunderschönen Pelzstoise Hut, die sich leicht und gut ^'ante^en lassen. Sind d'e Aufschläge des Ueitz ^ 5« schmal, so kann man sie durch % 5wsatz'e vergrößern, es genügt -• be nur mit Pelz einzufassen UiNri breiter erscheinen) und die snu^v^halb des Ellbogens ringförmig ^Ichcnti ^Qmit auszustatten. Selbst die uni, kann man mit Pelz umgeben ^igkz Pelzkrawatte oder ein latz ^ICtfeltlTrf Ttrtf- fiTArrt-Pre Gif/rhhsit Stv-r j.suntet 5'a^ftüd mit kleinen Klappen dem ^>n neues Aussehen. Die Krawatte Me«,,0!1,.Qm besten abnehmbar ein, um k z^tlich auch zum Jackenkleid träger Nfit’ Aussehen abuv^ 'stlltett des nur auf einen en Mantels gewinnt man auch j ^ Man doppelreihig. Knopfschluß ei "h - rr..„..v.a d«n L .er dieses Jahr sehr modern ist tjj,Hweiffc~ ^ttuöhtat durch Abnäher etwas -( ■ 0 Form verleiht. Die Vorliebe kommt vielleicht auch solchen m. AstrnA3fn' die noch einen alten Plüsch- )h ^aa^untel im Schrank hängen wN)e w11!1 ?l§ moderne Pelzjacke eme V ^e Ver rl?eHun$ feiern, allerdings kL.'^n 31t, ^beitung sehr gut sein und alle M* *4 .AuZUps passend ge- ein? a obt’sch richtig sem. Dann sieht k sticht ^ 0 vorzüglich aus und wirkt ^ t. fJ-nnl ^ I«mV CvA.it? . »Modernisiert" und „Haus- j. v>e [j. . ■ L k UezlyA AB'OÖfleiiber gestatten bei reif h?°ff ui'SU?tein Aufarbeiten, i PS . itiTiiöriTirriitHt so lern vertragen, überhaupt gut ist. 3’U sehr an der Länge, ist auch '[(fort Utn V„m u“ *-«■ ~Liuyt, in uuu; S Š Sleis Auslassen mehr da, so kann a°ch als lange Kasakbluse zu Sff r zmium ^od aufgetragen wer- W e’-tt arin Ulit einem anderen ! ^shanm neue§ Kleid ergeben. Ge-vptfnch, Un'9 vermag dabei dem in 1 .lieber „ öu verwendenden alten VN J ««« Lchs„he>. zu verleihen. trtPr Jan5 vorsichtig getrennt, nt ß oder Einschnitt kann '6 mQ^’n:eib0n schweres Kops t%Kn k^^ebut^^' ba^it wird alles gründ ALbat»it xi anb etwaige Flecken um- . öokqpI^ stellen beim Waschen werden können, oder Perfil >b>vän7^vmmen ... r inläu,n & - ^stocken ... St h ^bülx^^en verwendet, Essigwas-> link' ^plättet wird alles halb-e.t Nachdem es zuvor nach ^ wurE°^u in reine TÜ- bie Möglichkeiten, beides durch allerhand denn selten hat es io- Hohen viele, reizende, eigenartige und kleidsame Kragengarnitiuren, soviel Gürtel aller Art und eine so große Auswahl schöner Knöpse, Schnallen usw. gegeben wie jetzt. Es gilt nur jeweils das richtige zu finden, denn nicht jeder Knopf, nicht jeder Gürtel paßt zu jedem Stoff. Je feiner hierfür das Empfinden und je sovgältiger die Wahl ist, desto mehr wird dann auch das Betreffende Kleid wie ein abgerundetes Ganzes wirken. Wer ein unmodernes Spitzenkleid bot oder Reste von breiter schöner Spitze besitzt, kann sich daraus z. B. eine Spitzenbluse machen oder ein zum Gesellschaftskleid passendes Jäckchen. Solche Spitzenverwendung paßt nicht nur für die reife Frau, sondern auch für jüngere Frauen. Wie die Farbe solcher Bluse sein kann? Bindfadenfarbcn, beige rose, dunkelblau, ganz dunkelwemrm, flaschengrün und schwarz. Der Rock wird im mer in derselben Farbe gewählt, entweder ans Chinakrepp, Marocain oder einem feinen Wollstoff wie beispielsweise Wollgeor-gette. Will man die Spitze färben lassen, was sehr gut geht, so ist vorher genau zu überlegen zu welchem Rock man die S3Iv.sc oder das Jäckchen tragen will. Kauft man dagegen neuen Rockstoff, so wählt man die Farbe sicherlich so, daß auch andere Blusen — bereits vorhandene Seidenblusen dazu passen werden. Da die Mode auch jetzt noch Zusammenarbeiten von zweierlei Stoffen liebt, so kann man sich sehr gut beim Modernisieren helfen. An das zu kurze Wllkleid setzt mau einen hohen Ansatz aus anderem Stoff (so-daß das neue Kleid kasakartig wirkt) und nimmt auch davon die Besatz- oder Kragenteile. Oder man fertigt aus dem alten Kleid einen Rock mit Passe, die aber nicht gerade um den Körper gehen soll, da die Mode jetzt Schweifungen, spitze oder patter, artige Passen verschreibt. Zu solchem Rock passen dann nicht nur stoffliche Blusen mit) Jumper, sondern auch die hübschen fein ge-strickten Sachen. Aber immer muß bei allen Verwendungsmöglichkeiten Farbe und Stoffart zusammenpassen. Ebenso muß auch das Material der vielen Kragen und Krügelchen aus leichten Stoffen und Spitzen richtig gewählt wer den, damit das Schmückende, das man erreichen will, auch wirklich Zierde bleibt und nicht zu Mißgriffen führt. Das ist schlimm. pierungen und Schleifen gelegt. Jerfet)ge webe bleiben modern für Vormittags-, für Nachmittags» und sogar Abendkleider, hier ist ein neuer Seidenjersey veloute, der glanz los ist und sehr fein wirkt. Dunkelgrün, wie in kräftigen Pastelltönen, porzellariblau meistens mit gleichfarbigen Spitzen garniert. Für Gesellschaftskleider verarbeitet man viel Georgette, Chiffon, Tüll und Spitzenstoffe, auch Seidensamt. Für Sportzwecke tritt neben den erprobten glatten Wollstoffen noch gerippter Samt und auch Jevseygewebe hinzu. Neue Jacquards zeigen mehrfarbige, aber nicht bunt wirkende Wellenmuster, die für Pullover u. Cardigan quer genommen sind. Dap trägt man einen glatten Rock aus Wollstoff. Die heutigen Modefarben für die Straße sind dunkelblau, dunkelgrün u. schwarz, ferner tiefdunkelbraun und für Mäntel auch dunkelgrau. Bei Nachmittagskleidern findet man neben russischgrün, Blaufchtoarz, weinrot, rotbraun, violettbraun, auch grau ist beachtenswert. Abendfarben sind kapuzinerrot, türkis, rosarot, nilgrün, ein mattes Blau und Weiß mit Schwarz. hinter den KrMsfen Der f^ötien Fmu Die Fallen weiblicher Schönheit. Von Hildegard G. F r i t s ch, Berlin. Schönheit erweckt Liebe. Aber Schönheit genügt nicht, um Liebe lebendig zu erhalten! Die äußerlichen Reize des Körpers sind beschränkt und trotz aller Raffinessen und Hilfsmittel und Mittelchen vergänglicher Natur.Es wäre also töricht, an ein vergängliches Ding seine Zukunft zu ketten, sie auf diesem Sandboden auszubauen. Mag das in I letzter Zeit besonders in den Himmel geho-bene Sex appeal noch so stark sein —: wer , auf derartige Aeußerlichkeiten eine Ehe baut, | wird sehr bald enttäuscht werden und sich ! unglücklich fühlen, wenn die Schönheit der , Frau im Laufe der Jahre mehr und mehr : zurückgeht . . . Zwischen dem 20. und 25., vielleicht auch 30. Lebensjahre ist die Frau auf dem Höhe- Don Stoff und Farben Unter den neuen, warmen Wollstoffen macht sich das Tiagonalgewebe sehr bemerkbar, das bald feine, bald stärkere Rippen aufweist und uns an den guten alten C beti iot erinnert. Viel deutlicher tritt aber dte Diagonale hervor, wenn sie sich durch Färb unterschiede hervorhebt und dann auch an die Verarbeitung des betreffenden Kleidungs stückes große Ansprüche stellt. Aber man kann auch durch die verschiedene Fadenlage des Stoffes sehr schöne Teilungsnähte vorsehen, allerdings muß dann beim Zuschneiden sehr gut ausgepaßt werden. Für die Straße sind außer Schottenmuster und dem neuerdings wieder sehr beliebten Tuch Wollstoffe mit einfarbiger Abseite, Scotck-Tweeds mit angewebter karierter Abfeite aus Plaidstoff modern, ferner Wollbouclä mit schmalen farbigen Streifen, Flauschstoffe mit rauhen Effekten und Tweeds mit großen hellen Noppen, sogenannten Sch nee mustern. Große Mode sind für Nachmittags-mnd Abendkleider U n i st o f f e, die man, um Eintönigkeit zu vermeiden, in zwei verschiedene Farben häufig in großen Flächen auseinanderstellt. Auch das Jneinandergrei-fen von zwei Farben mittels Zacken ist sehr beliebt, z. B. daß der helle obere Teil eines Kleides nach Belieben hoch oder tief in den dunklen unteren Teil übergreift. Oesters werden auch zwei neutrale, also nicht stark abstechende Farben, wie grau zu braun, verarbeitet oder ein weiches hellblau zu braun und an Abendkleidern wird der Kontrasteffekt in gewundener Einrahmung des Ausschnittes, i® dt» *©b Dva- und Millionen Menschen benützen schon seit mehr als dreißig Jahren laut tiefstebender ee GEBRAUCHSANWEISUNG und segnen dessen unübertreffliche wunderbare Wirkung Bel Rheuma. Gicht. Ischias die schmerzende Stelle einreiben. Bei Zahnschmerzen das Zahnfleisch einreiben und die Mundhöhle sdü-len, gurgeln- Bel Kopfschmerzen. Nervosität, Schlaflosigkeit die Stirne und den ganzen Körper einreiben und abends vor Zubettgehen ein lauwarmes Bad mit Zusatz von Löwenfranzbranntwein nehmen Bel Müdigkeit zur Massage des ganzen Körpers- Bei Ma-genschmerzen 10 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker getropft einnehmen Bei Haarausfall u- Schup-penbildung zur Massage der Kopfhaut- Als Mundwasser usw. Bei Schwell! der Achselhöhle. Fußschweiß. Handschweiß oder Körnerschweiß sind die schweißenden Körperteile früh und abends zu waschen und weisen Sie Jedes Ersatzmittel entschiedenst zurück- Ist nur echt In hier abgebildeter und plombierter ORIGINALFLA-SCHF- — Verlangen Sie ausdrück lieh mtii es Ersatzmitti £• Lni-Mraitiio ist In Jeder Drogerie. Apotheke n besserem Geschä ft zn 10-, 26-52- Din erhältlich. Hüten Sie sieb vor Nachahmungen! 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Eine laue Sommernacht, der Aus- und Umblick von einem hohen Gipfel, plötzliche, bedrückende Einsamkeit, eine fahle Nacht, eine romantische Landschaft im fremden Lande, die Dämmerung am User italienischer Seen, das Murmeln einer einsamen Quelle im Walde und das Rauschen der Bäume können Vernunft und Ueberle-gung ausschalten und zu einem Schritt verleiten, der später vielleicht bereut wird. Hüten wir uns vor solchen Fallen; bleiben wir nüchtern, wenn es sich darum handelt, einen für das ganze Leben bedeutsamen Schritt zu tun! Die Zahl der Ehescheidungen ist ungeheuer, und wenn man sich Mühe nimmt, nach den Anfängen zu forschen, so ergibt sich fast immer ein romantisches Etwas, das zum Anlaß eines bedeutsamen Wortes wurde. Wir müssen mehr als bisher und besonders in der jetzigen Zeit des Kampfes, der Umgruppierung auf allen Gebieten daran denken, daß die Situation nur eine Ehe zweier Menschen zuläßt, die zueinander stehen und mit einander zu kämpfen und zu leiden, aber auch sich zu freuen fähig sind. Schönheit darf nicht mehr Falle, sondern muß Zugabe sein! Denken wir daran, Frau oder Mann, wenn der verführende Augenblick gekommen ist! Medizinisches „Mur" eine Lahnfier ch-en.zündung Eines Tages ist Herr Fischer am Stamm« tisch schlechter Laune. Nichts schmeckt ihm, nicht einmal die Zigarre so recht. — Auf besorgtes Fragen meint er achselzuckend: „Ach, nur eine kleine Zahnfleisch-Entzündung!" Und zur Bestätigung fletscht er die Lippen und mit leichtem Unbehagen sehen die Umsitzervden, daß das zartrosa Zahnfleisch bei ihm tief dunkelrot ist, die kleinen Spitzchen in den Zahn-Zw i schenväumen sind zu langen Prallen Wülsten geworden, die bei jeder Berührung sofort bluten. Da es nicht, wie erwartet, „von selbst" besser wird, geht Herr Fischer zum Arzt. Der verbietet ihm sofort das Rauchen. O weh! Aetzt mit Jodtinktur und verordnet Myrrhen-Tinktur zum Mundspülen, zarte Massage des Zahnfleisches mit weicher Zahn bürste. Kaum ist's etwas besser geworden, qualmt Fischer wieder, worauf prompt der Rückfall kommt. Schließlich heilt die Sache aus. „Nur eine kleine Zahnfleisch-Entzündung!" Fischer ist nicht gerade sehr sorgsam mit „Ä'aribörer' ^eTFuttg" Nummer 876. Donnerstag, den m. <:r lor.r. dem Zähneputzen. Die K^inder brüllt er zwar an, wenn sie abends ins Bett gehen, ohne ordentlich die Zähne geputzt zu haben. Selbst spült er aber morgens t»en Mund eigentlich nur, weil das so schön erfrischend ist. Das Mundwasser wird schon alles in Ordnung hinten! Er geht auch nicht zum Zahnarzt, ehe er muß, daß heißt, ehe er's vor Schmerzen nicht mehr aushält. Der Zahnarzt bricht ihm dann jedesmal nach der Behandlung der kranken Zähne mit einem seinen Meißel chen dicke Beläge von Zahnstein hinter den unteren Schneidezähnen weg; wie richtige Abgüsse der Zähne, dick und lang sind diese steinharten Auflagerungen. Der Zahnarzt ist sehr besorgt, als er von der Zahnfleisch-Entzündung — er nennt's Mundfäule — hört. Der Zahnarzt warnt eindringlich, rät zu peinlichster Pflege der Zähne, Behandlung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, häufigerem Entfernen des Zahnstein-Ansatzes. Der Zahnarzt erzählt von einer schrecklichen Krankheit: „Paraden- tose", das ist Schwund der knöchernen Zahn laminern mit Lockerung und schließlich Ausfall der Zähne. Fischer lacht. Er mit seinen schönen gesunden Zähnen! Ihm werden gerade die Zähne ausfallen! Er ist doch kein Mummelgreis! — Und so geht's - denn jahrelang weiter. Das Zahnfleisch weicht mehr und mehr zurück, die unteren Vorderzähne werden scheinbar immer länger und länger. Und unsichtbar schwinden unter dem zuriickwei-chenden Zahnfleisch auch die knöchernen Teile des Kiefers, in denen die Zähne wie in Kammern tief eingebettet sind. Und eines Tages, als Fischer gerade mal ein Stückchen harte Brotrinde ab beißt, da hat er solch ein eigentümlich unangenehmes Gefühl der Unsicherheit. Und er konstatiert erbleichend, daß „auf einmal" alle seine unteren Vorderzähne locker sind. Bei Gott, sie wackeln! Nun gibt's Gewissensbisse und Beschämung vor dem Zahnarzt. Er kann sich nicht entschließen, hinzugehen. Beißt inzwischen mit den Eck- uNd vorderen Backzähnen, so gut es geht. Vergißt die Sache bald wieder halb. Bis er eines Tages Iben ersten Zahn verliert. And nun ist's zu spät. Die Schneidezähne vorn unten müssen alle raus! Künstliche hinein! Herr Fischer mit dem künstlichen Gebiß kommt sich sehr kümmerlich vor. Jedem Menschen erzählt er jetzt, was „Pa-radentose" sei, die neue Modekrankheit. Und er schimpft aus seinen eigenen Unverstand. —- Mievl.el solche Herren Fischer laufen wohl in der Welt herum? Und wieviel Frau Fischer? Dr. C. T. X A tx L. L L &. A A A&u .-.1 L / . L.{■ ?. fvers c@ieti/ezies Grapholog und Chirosoph R. SaLlucki in Maribor- Liest aus der Hand den Charakter, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Empfang von 9—12 und 14—19 Uhr. Adresse: Maribor, Hotel „Pri zamorcu", Zimmer Nl_26. ____________________ 13124 Wir photographieren alles! Paßbilder sofort, Portäts und Brautbilder in modernster und vollendetster Ausführung. — P h o t o m e h e r, Gosvoska ul. 39.______________________13112 Wild, Hasen, Fasanen, Rebhüh ner und Rehe kauft jederzeit zu besten Tagespreisen Biljem Abt, Export, Maribor. 13119 U^A&JkA&AMXAAAAXaXAt Mealität&n (mfmrnmmw Kleine Billa, 4 Zimmer, 2 Küchen, Parkett, sonnige, staubfreie Lage, .mit Garten nahe Zollamt zu verkaufen. 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