^ U)3. Dienstag, 6. Mai 1902. 121. Jahrgang. Macher Zeitung. ^hlllb^, ?' ^l'l Postversenbunl,.- ganzjährig 3« K, halbjHhiig 15 li. Im Kuntoi: «anz-^ ^"!tt„e <,,""» N lv. Für die Zustellung <»s Ha»« ganzjährig 2 li. — Insertlonögebühr: Für lleine ^^^^^^ zu 4 Isiicii zu k, gröhere per Zeile 18 d; bei öfteren Wiederholungen per Zelle 6 d. Die «llaibachei Zeitung» erscheint laglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Ndminlstratlon befindet sich Kongrchplah Nr. 2, die Nedalnon Dalmatin > Gasse i!ir, k, Sprechstunde» der Nebaltion von 8 di« 1» Uhr vormittags. Unfrankierte Äricfe werden nicht angcnonimen, Manuflripte »icht zurüllgestcllt. Amtlicher Teil. ^^2 ^ "'^ ^ Apostolische Majestät haben mit ?'hen W'I H.""dschreibcn vom 29. April d. I. deni ^ Ea. !>^"^ bes Herrmhallses des Reichsrates ^ Q?/ .""^tm zu Fürsteuberg, dein Kän,-?^ dez q^' ^'"Wl Nickend n r g , dem Präsi-i^n N , b^-dnetenhculses h^Z Reichsrates Moriz M G. . ^ l: r von der Üilie und dem Kämmerer ^e» w Silva ° Tarouca die Würde eines ^ht. ^"tes tarfrei allergnädigst zu verleihen i< ^lchi ' "^ k. Apostolische Majestät haben dein ^s)l^"" m der Reserve des Husarenrcginients ? ij Z o n s ^^' ^ Alexmrder Grafen Csekonics ^^ tars ? uIyct und Ianova die Kämmerers-"l" allergnädigst zu verleihen geruht. 5^2 ^ und k. Apostolische Majestät haben mit j^ote ^5 Entschließung von, 29. April d. I. dein >>cis K '"bersten Gerichts- und Kassationshofes !f 6in?^"li^ anläßlich der erbetenen Ver-°^ deZ 9 dauernden Ruhestand tarfrei das Ritter-^h^ ^oopold-Ordms allcrgnndigst zu verleihen ^^erich^'^lninister hat ernannt zu Bezirksrichtern ^ ^ fiir s?s "l"lten Karl Hi g ersp erg er in Go- „M si,« ^dorf und Karl Steiner in Neu-^lten Obdach; ferner versetzt die Gerichts» '-, ^ "° Vidic in Natschach nach Laibach, !'D^i ^chwaighofer in Kötschach nach >^. ""d Dr. Josef Jaritz in Amfels nach -'^ll'l w ""' verliehen den Gcrichtsadjunkten !^lle oh" orak in Nohitsch eine Gerichtsadjnnkten-^ ^acri). ^unnüell Dienstort nn Grazer Ober» s° Ära,«, Sprengel und deni Gerichtsadjunkten A b" ttn '"berlandesgerichts ° Sprengels Richard ^^^?^Gericht3adjunlten. Stelle bei dem Ve. i^lten ^" Nenmarkt; endlich zu Gerichts-!>"^. "'Nannt die Auskultanten: Friedrich K Tr ^ur Kötschach, Anton Nagode für Mött° '"hleis nh'as Egger für Arnfels, Dr. Lothar ܰ'^ora m ^" Nohitsch, Karl Ptack für Gurk, lerfi!. "^^ fnr Gonobitz und Dr. Adolf '" ^ntschach. Der Hliinisterpräsident als Leiter des Ministe-riulns desInnern hat die auf Gruud derVeschliisse der Generalversammlung der Aktionäre der Aktien.Gcsell« schaft „<>l. k. priv. V au mW o 11« S P i nn er e i und Weberei zu Laib ach" in Trieft vom Uj. April 1901 geänderten Statutm dieses- Gesellschaft genehmigt. Den 8. Mai 1902 wurde in der l. l. Hof- und Staats» twlckerei das XXXVIII. und XXXIX. Stück des Reichsgeseh. blattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 3. Mai 1902 wurde in der l. l. Hof« und Staats« druckerei das XIII. Stück der böhmischen, das XIX. Stück der rumänischen, das XXIII. und das XXV. Stück der böhmischen Ausgabe des Nelchsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 3. und 4. Mai 1902 (Nr. 102 und 103) wurde die Weiterverbreitung folgender Preßerzeugnisfe verboten: Nr. 17 «Vollswille» vom 2b. April 1902. Nr. 18 «r^naoi«! Wäu» vom 27. April 1902. Nr. 93 «NHes Tittenbild von 3. W. Origoroviö. ^lehr ' "lederte derSpaßvogel, und erzählte uns ^s ^gto ^ 1" Geschichte: unser Diener, Tara-V h?if/ s l di,^ Uniform zu Putzen, und, der ^it. ^°d aus überflüssigein Eifer-, oder autz ^ube^ ^ er schlug ihm einigemale mit der ^är^^ulterblatt. ^ m,'s^'"mä lachte sehr", sagte der Spaß-^>e ^.'^em Absätze umdrehend, ^l»? lwy.>s« kkretnr zu jener Zeit im Kabinette an-'^>^"tte o "^ ö"' Vorgesetzte seine Geschichte ^ ^>l ^,? würde wahrscheinlich ebenso laut wie ^ ^ farcin hawl, vielleicht sogar lauter noch, ^l,3'l dw,/^?""sent), ging er durch zwei Zimmer , K h?r^ >?"' Vorsteher nähernd, sagte er, die '<>fHend: - Mdare Unannehmlichkeit hat sich zugo ' ^tlen,." „Was?" sprach der Chef, lebhafter werdend. „Stellen Sie fich vor, unser Diener Tarasenko, der ... der unten an der Stiege steht . . ." „Nun also, nun, nun", unterbrach ungeduldig der Vorsteher. „Ich weiß nicht, ob er betrunken war, oder etwas anderes: aber stelln: Sie sich nur vor, er hat dem Direktor zweimal mit der Bürste aufs Schulterblatt geschlagen." Eine Rakete, an die man die Lunts hält, fliegt nicht so rasch in die Luft, wie der Vorsteher am Schlnsse dieser Erzählung sich von seinem Sitze er« hoben hatte. „Wo ist der Oberinspektor? Haben Sie den Ober« inspektor nickt gesehen? Wo ist der Oberinspektor?" wiederholte er, hastig von einein Zimmer ins zweite laufend. Der Oberinspektor säumte nicht, zu erscheinen. Es war dies ein ausgetrockneter Mensch mit gelblicher Gesichtsfarbe und riesigen, schwarzen: Backenbarte, der die Forin und Gestalt einer Kotelette hatte; seine Haare und die dichten, bogenförmigen Augenbrauen waren pechschwarz: dies alles harmonierte unüber» trefflich gut mit seinem blauen Kinn. „Ah! Peter Petroviii!" rief der Vorsteher aus, als er den Oberinspektor erblickte, „nun, was, habe ich es Ihnen denn nicht gesagt? Ah? Was. haben Sie es endlich dazu gebracht? Es gelang Ihnen! Dies fehlte eben nur!" „Was denn? Was ist geschehen?" „Nein, fragen Sie lieber dort, was geschehen ist, ja dort!" sagte der Vorsteher, den Ton auf das letzte Wort legend, und ausdrucksvoll mit der Hand anf die entfernte Tür des Kabinettes des Direktors zeigend. Es schien jetzt, als ob selbst der Backenbart des Oberinspektors bleich geworden war. „Waö ist geschehen? Ach, mein Gott! Was ist ge« schbhen?" stieß er mit den Zuckenden Lippen hervor. „Ich hatte Sie übrigens gewarnt; ich wußte, das; dies früher oder später sich ereignen werde; Sie sind solchermaßen schwach, Peter Petroviö. Sie haben Ihre Untergebenen solchermaßen liederlich gemacht, daß es keinen Sinn mehr Hut." „Aber was denn? Was? Um Gottes willen!" „Das, daß Sie oder jener Beamte, dem Sie dio Anfjicht über die Diener übergeben haben — aber dies bleibt sich ja eigentlich gleich, denn Sie sind der Vor« gesetzte und folglich sind Sie für die Handlungen der Ihnen anvertrauten Untergebenen verantwortlich — Sie, ich wiederhole Ihnen, haben so weit liederlich ..." „Aber um des Schöpfers willen, was ist ge» schehen?" „Es ist so weit gekommen, daß der Invalide, der Diener, den Sie auf der Stiege aufstellten, um die Mäntel abzunehmen — der Teufel weih, ob er de-trunken war — aber er hat so gut mit der Bürste lne Uniform des Direktors gepicht, daß or ibm den ,N»^>n verletzte." Laibacher Zeitung Nr. 103. 858 6. Mai^> wältigen sein: Gesetz über die Gewährung von Grund» steuernachlässen, Terminhandelsvorlage, Snbven-! tiollsvertlag «lit dor DonaU'Dmnpfschiffahrts.Gesell-schaft, Fahrkartensteuer, Regierungsvorlage über die Dotation des Meliorationsfondes und endlich das Gesetz über dm Ingenieurtitel. Wie die „Neue Freie Presse" meldet, wird die Kriegsvewaltung von den Delegationen einen auherordentlickien Kredit von 38 Millionen Klonen füc die Gefchützreform in Anspruch nehmen. E^> ist dies eiu Anfangskietiit zur Herstellung sowohl der neuen Gebirgsgeschütze als der neuen Feldhaubitzen. Die „Oesterreichische Volts°Zeitung" bespricht den Einfluß der wirtschaftlichen Angel eg en^ hei ten auf die parlamentarischen Ver< liältnisse und betont, daß alle Völker Oesterreichs sich zur Verteidigung der wirtschaftlichen Interessen verbünden müssen. Was die verschiedenenVolksstämme sonst untereinander auszutragen haben rnögen, Ungarn gegenüber müssen sie so geschlossen und entschlossen dastehen wie das ungarische Parlament Oesterreich gegenüber, und die österreichische Regierung müsse bei der Lösung der wirtschaftlichen Fragen einen ebenfo festen Rückhalt an der Volksvertretung haben, wie dies bei der ungarischen Regierung in Vczug anf den ungarischen Reichstag der Fall sei. Das Vlatt stellt fest, daß tatsächlich in rein wirtschaftlichen Fragen im Abgeordnetenhause in der letzten Zeit der Parteihader immer mehr in den Hintergrund trete und ein gewisses Gemeingefühl sich geltend mache, dessen Kräftigung den nationale:, Interessen keines Volksstammes abträglich sein könnte. „Hlas Naroda" und „Plzenske Listy" weisen dar» auf hin, daß in der czechischen Oeffentlichkeit Hinsicht-lich der Sprachenfrage noch immer^keme volle Klarheit herrsche. Jeder Tag bringe neue Kundgebun^ gen, lvelche die herrschende Verwirrung nur steigern. Eß sei daher notlvendig, daß die Angelegenheit von berufener Seite gründlich diskutiert und endgültig klargestellt werde. „Podvysocke Listy" werfen einen Rückblick auf die bisherige Tätigkeit des Abgeordneten» Hauses und suckln nachzuweisen, daß das czechische Volk Ursack^e habe, mit den von seinen Vertretern erzielten Erfolgen zufrieden zu sein. Insbesondere sei in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicl)t Wertvolles erreicht worden. In nationaler Hinsicht gelte es nach wie vor auf der Hut zn sein, weil die DeutsäM von" ihren Herrschgelüsten nicht lassen wollen, wie der all-dcutscheEntwurf, betreffend die deutfche Staatsspraä>, klar beweise. Nach einer Mitteilung del' „Bohemia" tritt der böhmische Landtag zwisckM dem 10. und l5. Juni zusammen. Die Sefsion soll bis längstens ^5. Juli währen und in derselben nur die Viersteuer > und die Regierungsvorlage, betreffend die Vefreiung! der Personal'Emkommensteuer von der Landes-! mnlage, zur Verhandlung gelangen. Das Budget wird erst in der Nachsession, die vom 15. September bis 15. Oktober dauern soll, beraten lverden. Im ungarischen Abgeordneten hause brachte am 3. d. M. Abg. Pichler folgende Inter» Pellation ein: „Hat der Ministerpräsident Kenntnis davon, daß an der Londoner Reise des Erzherzogs Franz Ferdinand außer dein Obersthof, mlistor je ein ungarischer, deutscher, bö'hmisck>er und Polnischer Aristokrat teilnimnlt? Wenn er Keniltnis davon hat, beabsichtigt er, gegen diese, das Selbst» gefühl der ungarischen Nation verletzende Handlung nach seinein Rechte und seiner Pflicht im Sinne des z 8 des Gesetzartikels 12 vom Jahre 1807 so energisch zu Protestieren, daß die Begleitung des Thronfolgers der heutigen staatsrechtlichen Lage entsprechend zu° sammengesetzt werde? Ist der Ministerpräsident entschlossen, diese neuerliche Beleidigung der eineil selbständigen Staat bildenden ungarischen Nation eventuell mit der Aufwerfung der Kabinettsfrage zn verhindern?" — Ministerpräsident v. Sz6ll erklärte, es fei ihm bekannt, daß der Erzherzog Franz Ferdinand die Absicht hatte, zwei Ehrent'avaliere mitzn-nehmen, u. zw. den Fürsten Schwarzenberg lind de:l Grafen Kamillo Festetics. Ersterer sei dnrch einen Tranerfall in der Familie verhindert, und es werde daher jemand anderer zugezogen werden. Der Ministerpräsident versichert die Opposition, daß es dein Thronfolger bei weitem nicht eingefallen fei nnd einfallen würde, seine Begleitnng nach solcher Klassifizierung oder Gruppierung zusainmenzustelleii, Te, Hoheit werde diejenigen wählen, die sie für gut befinden werde. Doch daß Graf Festetics nngarisä>erseits in die aus Vertretern dreier Nationalitäteil bestehende Gruppe verschmolzen und daß ein ungarischer Magnal dem böhmischen, deutschen und Polnischen Aristokraten als solcher gegenüber gestellt werde, ist ausgeschlossen. Der Ministerpräsident weist die Insinuation Pichlers, als ob Se. Hoheit die Absicht hätte, gegen Ungarn oder für den Föderalismus zn demonstrieren, entschieden zurück. Redner hat mit dem Herrn Erzherzog viel verlehrt und solche Absicht oder Tendenz nie bemerkt. Abg. Pichler bernse sich nicht auf TatsaaM, fondern auf eine angeblich nicht einmal veröffentlichte Mitteilung. Der Ministerpräsident bittet als Antwort' zur Kenntnis zu nehmen, daß ein ungarischer Magnat uud Bannerherr den Erzherzog seitens Ungarns als Vertreter des Staates begleiten werden. Tagesncuigleiten. — (Die Pilgerfahrt des chinesisch'::, Hofes.) Den in Peking umlaufenden beunruhigenden Nacki-richten, bah der kaiserliche Hof Peling verlassen habe, »ui. für neue fremdenfeinbliche Bewegungen Gelegenheit zu bieten, ist durch die Micklehr des Hofes in die Hauptstadt ein Ende gemacht worden. Ein Reuter'scher Spezialbericht schi.'--bert die am 29. April erfolgte Rückkehr folgendermaßen: Der Hof lehrte heute »on den Gräbern der Dynastie in die vcr bctene Stadt zurück. Der Einzug lvar eine Wiederholung dc» feierlichen Einzuges im verflossenen Jänner. Der Zug betrat die Stadt durch dasselbe Tor wie damals und war von denselben Beamten und Truppen umgeben, während, ebenfalls wie damals, eine Gesellschaft von Ausländern von der Mauer aus dem Schauspiele folgte. Der Kaiser und die Kaiserin.Witwe opferten in dem Tempel am Eingangstore. Dic Kuiseiin-Witwe sah nach den Fremden auf der Mcw.l und rief: „Könnt ihr mich hören?" Die der chinesischen Sprache mächtigen Ausländer bejahten die Frage. Darauf sagte die Kaiserin: „Geht's euch allen gut?" Sie grüßte bcbei mit der Hand und machte dann noch einige persönliche Bemerkungen verschiedenen Damen gegenüber, die sie erkannte. Dieser IwischenfaÜ verzögerte den Einzug um eine Viertelstunde. Ein bemerkenswertes Zeichen dafür, daß die Kaiserin-Witwe die Herrschaft führt, wurde durch die Tat-jache gegeben, baß alle Beamten sich vor ihr zu Boden warfen, aber aufrecht stehen blieben, als der Kaiser den Tempel betrat. Der Kaiser war sehr einfach, ja fast schäbig gekleidet und schien von den Vorgängen wenig Notiz zu nehmen. Um die Kaiserin drängte sich ein glänzendes Gefolge. Die Pilger- ..... -----------^l ^- fahrt des Hofes nach den östlichen Gräbern y" elnc Million Tael gelostet. ,^lel) ^ — (Maxim Gorki als Nachtwache ^, ist bekannt, daß Gorki Schneider, Soldat, M""' « Ken ist und in allen nur erdenklichen Berufen ta.A " sseii^ seinem Dienste als Eisenbahnnachtwächter "'M^ ^ damaligen Vorgesetzten. Vezobidny, in einer "M.^ ;„ "> schrift einige Aneidoien. V-zobidny war Angel e" .^ ^> Güterabieilung der Gjazy-Tsaritsin-Eiseubah'N"^ ^ mehrere intelligente „Arme" um Anstellung bae ^,^ diesen befand sich auch A. M. Peölov, alius Gor".« M Ende Herbst Zu uns", so erzählt BezobidnY. «S"" A '" bestand aus bloßen Lumpen'. Wie er es ft"'3 ^ ?" dem kalten Herbst in dieser leichten Bekleidung ^j, vagabundieren, war uns ein Rätsel, Sein llngl"" . ^, daß für einen Wagemeister lein Platz fni ""' ^hel^ Schreiber taugte er nicht. Wir konferierten mit dem ^,s Abteilung lange darüber und kamen zu leine: ^ Schlusic. alä ihn fortzuschicken. Da sagte "'" M^ .vielleicht würbe er auch den Posten eines """) ^H! übernehmen. Der kann hier oder anderswo im""r « ^5 tmrben.' — .Vielleicht nur, bis eine Stelle sin' "" . liin starler Knüttel.' Wir lmPc .^,. rnd händigten ihm seinen Kontralt aus, Von o „»,,l auf Papierschnitzcln geschriebenen Notizen, die s""„^sK seim Tätigkeit auf der Eisenbahnlinie als ^"^HdB ^, dern, ist die folgende hervorzuheben, die an Vez ^.,,,-,t' richtet ist: ,Ich lebe hier gut, wie bisher, habe n" .^5 unter meinen Kollegen erworben, meine P^'^<< a< «^ bis zur Vollkommenheit gelernt und übe sie ^ «Zfii^ Der Stationsvorsteher ist zufrieden mit mir. und a' ^ ,,.,ck seiner guten Laune und seines Vertrauens beU" ,,^te ^ mii der Pflicht, jeden Morgen all die Küche"'? ^F leeren. Laß mich. bitte, wissen, ob es zu meinen ;""" sB" Pflichten gehört, die Spülichte aus des Station^,,»,« Küche zu tragen?' Einige Zeit darauf avanzierte " Posten des Aufsehers der Eisenbahnreiniger." ^!'" - (Das Wettfliegen in den L us" Fg" schreibt aus St. Louis vom 21. April: Die „W"^ ^h, kann nun mit Bestimmtheit darauf zählen, day ^e'^ ihrer Attraktionen eine gehören wird, welche man, ^ichi^ Einwand zu begegnen, als die größte und lnh"!" ^B kenn. die je geboten worden ist und die dein ^". ' stil-, zwanzigsten Jahrhundert die Signatur aufb">° ^^ Das Mitfliegen in den Lüften. Sanios-Dumow. ^ ^ in St. Louis eingetroffen ist, findet ein halbes V«!> ^ ^ lurrenten für den Preis von einer Million G"' „.^er^, dic Weltausstellung für die erfolgreichsten Steuelm ^F lenkbaren Luftschiffe ausgeschrieben hat, und way" ^lli vor kurzem den Anschein hatte, als würde ihm ""' hF^ glück sozusagen ein walk uv^' über die Wollenst« .^ü schieden sein, muß er sich jetzt daraus gefaßt maa)c '^ ^ Mitbewerber zu sehen, die ihm aller Wahrsch""'" „l'' sehr heiß machen werden. Vielleicht der "nstes" " ^p. den Brasilianer dürfte AlanfoWodd aus Toledo " ^ Nach des Erfinders eigener Aussage ist er "U" ' ^ Arbeit so weit. daß er seines endlichen Erfolges 1'"/^ glaubt. In einem Monate hofft er mit den Voibe" ^ M Ende zu sein, und dann will er in Toledo, das n^ ^ll^ Meilen vom Eric-See entfernt ist, seine ^,,^nZ ^ unternehmen. Den größten Vorzug seiner ^! ^e""/.! blickt Mr. Alanson Wood darin, baß er — >"" I H P"'' der Behauptung Woods — 23.000 Pfu"d. '^M ^' ^ 1 Kilogramm) mit seinem Schiffe in die ;z ° kann. Zur Zeit träumt er nur vom Milll" '^ pss Sl. Louis, von dem enormen Reichtum «nd „l^ sc't" j mit der Lösung seines Problems erzielen >"", ^tH, denklichen Zeiten die Menschheit genarrtha^^--^ Der Oberinspektor faßte sich bei den Haaren und stürzte nach den N,»eit entfernten Zinnnern, mit abgc° rlssener Baßstimme schreiend: „Prohorov! Wo ist Prohorov? Geben Sie mir den Prohorov her, den Prohorod hergeben!" Prohorov, ein stämmiger Mann mit blatter» narbigem Gesichte, wie ein Waffelkuchen, wuchs wie cms der Erde. „Sie wünfchen?" fragte er. „Was tnn Sie hier? Was tun Sie hier, frage iä, Sie?" schrie der Oberinspektor, wütend den Kopf drehend; „ich werde Ihnen, mein Herr, eineil Platz finden! Ich werde Ihnen einen Plcch finden, wenn es Ihnen nicht beliebt, Ihre Pflichteil zu erfüllen..." „Ich bin stets bereit." „Ah, Sie sind bereit!" „Aber, was ist denn geschehen, bitte?" „Nein, fragen Sie lieber dort, was es ist!" fiel der Oberinspektor ein, die zitternde Hand in der Riä> tung nach dem Kabinette des Direktors ansstreckend; „ja, fragen Sie dort, was vorgeht! Wissen Sie denn, mein werter Herr, was Sie riskieren, ah, ah?" „Was denn? Was ist geschehen?" fragten einstimmig die inngen und alten Lellte, die sich teils im Zimmer befanden, teils durch die Stimme des Oberinspektors herbeigelockt waren. „Es ist geschehen, daß der Diener Tarasenko, dant der strengen Obhut des Herrn Prohorov, sich heute toll und voll betrunken hat, wie eine Spritze sich be Zoffn! . . . und . , , und ' . . ich wage gar nM, cms' zusprechen ... bei der Ankunft des Direktors kopf< über fiel und . . . und . . . und ihn mit der Bürste in den Rücken schlug . . . Weiter ist nichts ge» schehen! . . . Ach, mein Gott! mein Gott!" Prohorov horte den Oberinspektor nicht mehr. Mit einem Gesichte, das wie ein brennendes Kohlenbecken glühte, mit geballten Fäusten flog er kopfüber die Stiege hinab. Beim Anblicke Tarafenkos, der de» mutig und ruhig auf der Bank faß, entbrannte in den Aligen Prohorovs ein ganzes Feuerwerk, und seine ivüße begannen, fünf Stufen anf einmal zu nehmen. Im selben Momente erschien der Direktor auf der Stiege. Ich kann Ihnen nicht erklären, wie, es geschah; aber als Se. Exzellenz ins Vorzimmer hinabgestiegen, war Prohorov dort nicht mehr anwesend, während, merken Sie es wohl, dieses Vorzimmer entschieden leine andere Ausgangstiir hatte, als die Paradelnr: ob Prohorov sich unter die Bank vertrockn, als er den Direktor erblickte — genug, er verschwand vollständig. Tarasenko, in dessen Gesichte sich deutlich Bedenken und El-staunen malte — er war wie betäubt durch etwas, reichte den Paletot dem Vorgesetzten, der eine Minute danach in seiner dunkel»sä>ololnoefarbigen Equipage davonrollte. Zwei Stunden später eilte ich nach Hause, uin dem Negen zu entrinnen, det sich mit joder Mnute verstärkte. Ein kalter Tropfen, der mir in den Nacken fiel, zwang mich, den Kopf emporznheben; da erblickt? ich Tarasenko; ^r schritt schon vor dem langen Fuhr- werk eines Lastführers einher; auf dem ^"^ < seine Frau und seine Schwiegermutter, "l ^B nigfachem häuslichem Kram und Gerümp" M'' waren, wie- ein Bett, ein Bettpfühl, ^ s' Koffer, einige irdene Schalen, eine T"^h^',, n. s. w. Bei Negenwetter nehmen ^ ^j^, alle Gesichter ein weinerliches und ^"be" ^.ill^ an; ebenso erschien mir die Physiognomie , ^r^ dazn mochte vielleicht auch das Frauenwal ^ mit dem die Wangen Tarasenkos um""" ^,0^ und das seinem Gesichte einen weiblich lxrlieh. . - Pep^ Drei Tage später, als del' Direktor M^ 0l" ment tan,, traf er zufälligerweise ^, "'spellor an. „-„nt!^ ..Wo ist denn Tarasenko?" fragte " F^,l guten, freundlichen Lächeln, das ihn iM^ ^III nete. „Warum sieht man ilm nicht? ^> ^, lmnk?" cr'^ „Er ist nicht mehr da, Euro ExM""' dem Dienste entlassen." ^ „Warum denn?" Ol^ / „Eö war unmöglich, ihir zu behalw'' ^id^, Menz — ein Mann, der Tninkenheit s^ ^s^ „Schade", sagte der Vorgesetzte, .,s"^' „ii^ ' Mir schien er stets so sanft, so rnh'g, ^ .^ schr schade!" . ^1 ^> Weiter dachte niemand mehr an " >^„ ^ stand, Tarasenko war wie ins Wasser g^ ^s. alles ging wieder nach der alten Oldnu >!3HrZeiwng Nr. 103. 859 6. Mai 1902. '"zeicht7'. ^"Nlch'ls-Erbaucr. Er wohnt in Newyorl -> d ' '-'" ^laschiue offenherzig bloß als eine Vec-Mtn „U^"'^n von Eantos-Dumont. In der Höhe dec fluche l^"" der Enlpire-City will er seine ersten ^nqen ""^"'ehnven ... Ein dritter Erfinder, dessen ^N" eme ^oße ^^l von Gläubigen gewonnen, ist >""!t!,z w,, Olsten ul South Vend iin Staate Indiana. !'"^n C< n ^'^' ^^ches 100 Fuß lang und an seiner '',^ gesamte Gewicht des Flugschiffes beträgt ^ sei» >. -"/der ein anderer Erfinder, der Weltruhm ^M,' schiff erwerben wiü — und natürlich dazu ^ '^tpott ' ^°" ^' ^"^ " heißt Gustave Whitcheab ,'^tl'ila '" Connecticut. Er hat — immerhin lurios 3^>ttn^""^^ Ausschluß der Oeffentlichteit Flugver->>l, («j^ °?"^"' von deren Resultat er entzückt zu sein V^ü '"^ das Flugschiff von einem Kerosene d"l^l, : " Naiven nur 120 Pfund schwer sein soll. Mr. ^°lls,!ch ' wie er initteilt. i,n^ Begriffe, demnächst einen t',^Ren ^ ^"°^lt zu unternehmen . . . Dies sind .^°>i!, Ä^ .f r amerikanischen Konkurrenten von Santos-.^!>i, ^ ^^os wird ihre Zahl noch eine Vergrößerung 3 ^K die A^ "" '""^ ^^^ bcfürloorten — Tatsache ^tlschol ^""N von St. Louis um ein Jahr. auf <> ^ il! ^ ^vird. ^ 80^l^''' Erbe auf b ^ m Automobil,) Auö ^'bio^^pul. wird der ..Frankfurter Zeitung" berichtet: ', Ülciiu. "'" ^le Erbe hat gestern Dr. E. E. Lehw?ß ^ °dts 2 von Ulax Cudcll. H. Morgan-Nrowne und ?°" «uz ""^",! Herren von Hyde Park-Corner in !li'^Nl./'^lreten. Die Fahrt erfolgte in einem Nagen 3 'lt als m"^^^" ^°" ^ Pferbelräften. Das Ge-!'^»tt» ^^^^^n-Schlafwagen eingerichtet nnd hat !'. ^e in !^ "' "'"' Person in^Iules Vernes „Reise um -i. 5«r!)n ^ Tagen" den Namen „Passepartout" er-'," "^ m?m " ^ll 1000 englische Meilen laufen tonnen. Äl>o^' Petroleum gefüllt zu werden, doch ist dafür ^3'^rs i,< - ""^ ^"' Reiseroute Petroleum. Gumm,-,^°Ulbn ^ zur Hand sind. Die Reise ging zunächst :, tMr?'^" U"° Havre nach Paris. Von Paris aus !'.l^lttöb, ^" Brüssel, itöln. Berlin. Posen. Warschau, Hchi >, "!g. Moskau nach Irkutsk und Kiachta. dann i'i! ,°s
    vird der „Passepartout" nach San Fran->,>«, Ct,j'^' "on wo die Landreise über Mexiko, New-lw^Heis ^° "'^ ^ewyork unternomiuen wird. Dann ^kgi 'Wiederum per Schiff fortgesetzt, und in Livcr-^ "r letzte Teil der Landreise, der in Lond^, ^ ^lnftandsschule für amerikanische Crbinen. ^l w°!/'"k amerikanische Erbin, so erzählt ein ame-^Milein s!' ^ewyork verlassen, um unter der Leitung ?^3)^ ^ v. Notsch-Moewis den letzten Schliff zu H". P, '5 ""entbelirliche Lehrerin der Etikette hat Lad') <,>?'" Whitney und unzählige andere Milliar. ^» ^ltln^'^- '"' ^'gange mit Menschen unterrichtet. >^li«^^'^ genau.' wie eine junge Aristolratin d-r ''?^r'»i "uehmen muß. Nach ihrer Meinung sind di< ^on^ uuttilllnerin eine wesentliche Ursache der schlech-^"'>6s''s. viert die Ruhe", sagte sie zu ihren Schü-^°" ^u - " "^ Grundsatz in jenem großen Axiom, ^'^is, '"' muh man leiden. Rnhe bedeutet BeHerr-i'^^ ' ewe Versuchung, hin- und herzurücken, sich zu ^? N> s., bem Fuße zil wippen, mit seinen Schmu5-V Vlan' ' "^ ^u Fingern zu trommeln. Das sind <^», s ""n. Rücksichtslosigkeit. Mangel an Vel)«rr. ^^Eitzt still. Studiert damenhafte Ruhe/ h ^cywiegersohn auf probe. """Mich« Roma» von Gustav «ehfeld. ^ ^.Fortsetzung.) '! "l ^''?" Postuorwalter. man hat sein Üeidcn ^'«gte? ' Vlos; nicht auf dom Dorfe wohnen ^t>c,„/ """lcr ^u nicinom seligen Martin. Abor '^^ ich ?^ "üch? ^r war sonst ein guter Mann, V^,n/ ^'^ ^''"be nachsaam, aber Parieren ''^"'lto > ^' " ^u' Erbschaft geinacht hatte von '»5,^ N'cht ^ ^rölzebnchen au5 Kredojanche — ich ^ ^^ '5 > ^^'^ ^^lVinnt, luenn sie anch nicht oft )N ^lttia "'^' b^'c Priese, sage ich Ihnen, Gott ^ ^ ' " und sio hatte, nn^ im Lebm da5 Geld ^>n^/' w^nir sil,> „icht ohne Testament starb. ^ .^ l/s?" '""^ al^. ihreo rechten Bruders Sohn >>> ^ichof^ ^ ^ i", Uias ich sagen wollte — als er ^ l ' ^in, ^'"^^ hntte, da war es Ihnen rein ara. >'', ^llpt''^'' Tie Etadtlnft hielte er nicht mehr ^itd^I, ^ , ^ ^'r. und die Leute lachten ihn immer V"ltor .^"^"Ü'elheld sei! Ich bitt' SW, Herr ^ ^tte s>' "l"n lvln- kein wahres Wort, aber er 'Vs^Nlit ,)." nm nichts, da mnbte ich doch zu-Xn^to^! ^ler^ linder teine ^iot litten nnd zu Vh>vils " "n Mcinn! Na, Gott laß ihn selig ^l ^ u 1^ ^.^^ ^^^^ ^. ^^^. ^^^ ^.^ ^^ ^td ^>lch' "'^ ^'^ ^ommnnalstener wären in ''^ ^' nich/ '^ hoch — das brachte er anch noch vor >.'>!,fj^'luf nlich hörte er ja doch nicht! Ich > ^ sog ?."^ und so taufte er denn dieses Grund. !>? ^io >"''"' U'' ist ja nicht groß, der Garten V l>nbe ' ^""^ bie ich an Schuster Vännel ^ ' ^' ^l>„:^ la, und dann konnte er's doch nicht 6Uei^s ,M)j lange, denn nach einem Tne>en ^ortrag begmnl das ^raultln gewöhnlich aus dcl'l Dampfer, wenn die See ruhig und die Schülerin nicht seekrank ist. Am Lande erklärt sie bann in ihrer eisten Lektion weiter, daß Amerika und Europa in ihren Sitten ungeheuer verschieden waren. Sie sagt ihren lieben Mädchen, dah kleine Naivetäten, oic in Amerika erlaubt sind, in Europa für Verbrechen gelten. „Man darf nur dann natürlich sein, wenn man zu gleicher Zeit liebenswürdig und anmutig ist. Die Nervosität aber ist der Feind aller Anmut." Deshalb schärft sie ihren Schülerinnen ein: „Vermeidet Schaulelstühle. Sie sind eine Erfindung von Amerikanern und gewöhnlichen Leuten. Europäische Damen schaukeln niemals. Kreuzt niemals die Veine oder Füße. Diesen Ver. stoß verzeiht die europäische Gesellschaft nie. Seid niemals gegen eure Haltung gleichgültig. Wa» auch kommt, seid anmutig. Trampelt nicht, sondern geht zierlich, Amerikanerinnen wissen seilen, wie sie gehen müssen." Oder das Fräulein sagt: „Heute haben Sie bcn großen Vorzug, die Frau Gräfin von N. N. in ihrem alten Schlosse im Faubourg St.Germain bauchen zu dürfen. Sie ist eine ältere Dame und könnte Ihre Mutter, fast Ihre Großmutter sein. Wie werden Sie sich benehmen? Zuerst werden Sie eine leichte Verbeugung machen, ganz leicht, nur ein, Hauch. Dann, wenn sie Ihnen die Hand hinhält — Was! Habe ich recht gehört, Sie wollen sie schütt teln? Nein. mein ,ttinb, die Hand der lieben alten Dame muß zart mit den Lippen berührt nxrben." Aber infolge o angesprochen wirb. Dann lehrt das Fräulein, wie man graziös sitzt. „Äeugl euch leicht vor, sitzt ein wenig nach einer Seite, nicht gerade-iber. hört anmutig zu, sehi interessiert und angeregt au-. Die Frau, die zuzuhören versteht, braucht nicht viel zu sprechen. Faltet nicht die Hände über ken 5knieu. wie so viel-amerikanische Mädchen. Shocking! Ein junges Mädchen sollte anscheinend nicht wissen, baß sie Knie hat. Faltet di? Arme nicht. Laßt sie anmutig herunterfallen. Und ich bitte euch" — bei diesem Gedanken füllen sich die Augen des Fräuleins mit Tränen —„sitzt niemals mit untergeschlagenen Füßen. Zu was für unangenehmen Augenblicken kann jene Gewohnheit führen! Ich habe tatsächlich junge Mädchen im Zuge auf einnn Fußr sitzen sehen. Bequem? Das Wort gibl es für Frauen nicht, ersetzt es durch Anmut" . . . In dieser Weise hat die talentvolle Dame Lady Curzon für ihre hohe gesellschaftliche Stellung und andere Yankee-Schönen für ihre Stellung im Leben vorbereitet. Dieser Etikette-Unterricht ist natürlich nicht billig. Die amerikanischen Mädchen müssen die besten Kleider, Zimmer und Lehr« haben, sonst kann das Fräulein sie nicht in der Etikette erziehen. Das Fräulein hat denn auch ein jährliches Einkommen von 40,000 ttronen. Da aber der Unterricht ein „Sesam, öffne dich" für Paläste ist, so kann er nicht zu hoch veranschlagt werden. Lolal« und Provinzial-Nachrichten. — (Abänderung der medizinischen Ri' gn 1 0 sen 0 rdnung.) Die „Wiener Zeitung" publizierte am Samstag einen Erlaß des Unterrichtsministeriums, be-tilsfend eine Abänderung der mit Ministerialvrrordnung vom 21 Dezember 1899 erlassenen Rigorosenordnung. 2>r halben Jahre starb er. Das sind nun schon an die vierzehn Jahre her. Die Anna rann sich seiner lanm noch erinnern, obwohl sie schon vier Jahre alt war. Ich hatte sie zu mir genommen, weil die linder in ^'anibeck mich darum baten — sie haben immer so viel zu tun — und für das Geschäft sind sie, das mns; ich sagen — immer auf dein Posteil. Ja, ja, der Amandns, der ist nach mir. Martin, sagte ich immer, der hat nichts von dir, das wird mal ein anderer Nerl als du! Ja, und sehen Sie, da habe ich sie denn ganz aufgezogen, tat's auch gern, man hat doch jemand bei sich, man ist nicht immer so allein. Es hätt' ja können anders sein, wenn die Aspasia zu nur gekommen wäre, aber die will nicht von meinein Sohne fort — sie ist nun auch schon —" „Entschuldigen Sie, giitigst, verehrte Frau Fimmel, ich muß eilen, ich habe Dienst! Sie gestatten, daß ich mich empfehle! Vielleicht darf ich ein andermal —" „Ach, ja, bitte, Herr PostVerwalter, besuchen Sie mich recht bald wieder. Man ist immer so allein, und Sie sind ein so angenehmer Gesellschafter! Ich freue mich sehr, daß Sie so freundlich waren--------" „Ich komme, ich komme! Auf Wiedersehen, verehrte Frau!" „Weißt du, Anna", sagte die alte Dame, alü s-e in das Zimmer zurückkehrte, zu der Enkelin, die inzwischen genügend Zeit gehabt hatte, sich zu fassen, „das ist ein netter, gebildeter Mensch, der neue Post« Verwalter! Ja, siehst du, wenn so einer nm dich an-hielte — da hätte ich nichts dagegen, wenn du auch noch sehr jung bist!" Die hübsche Blondine sagte mchts. ^u? nähte, blutrot im Gesicht, fleißig weiter, aber in dem kleinen Herzen war eitel Sonnenschein . . . (Fortsetzung folgt.) k.nau enlyan oie Aemmmung. üay o,e Mcoizmer von den Einzelprüfungen des ersten Nigorcsums jer.e aus „Allgemeiner Biologie" uub ..Physil für Mediziner", sowie jene aus „Chemie für Mediziner" ober aus „Histologie" schon am Schlüsse ihres vierten Semesters ablegen dürfen. Es bleibt jodoch den Studierenden unbenommen, die Anzahl der vor Ablegung des eisten Nigorosums frequentierten Semester fuiwillig zu vermehren. Aei der Anberaumung der Termine für die im fünften ober einem spälerenSemester abzulegenden Einzelprüfungen des eisten Nigorofums kann in der Neg«.I ein Intervall von zwei Wochen gewährt weiden. Die thco. retisch - praktischen Einzelprüfungen aus Anatomie, Hist?, logie, eventuell sshemie für Mediziner und Physiologie sind in der Regel in der eben angegebenen Reihenfolge, und zwar nach den übrigen Einzelprüfungen abzulegen. Für jene sech» Slmester, welche der Kandidat behufs Zulassung zum Zweik-.i und dritten Rigorosem noch zu frequentieren hat, ist .>rst jenes als das erste anzurechnen, im Verlaufe dessen er den Kalkül über bc>s bestandene erste Rigorosum erhalten Hai. Dic Dekanate werden aufgefordert, nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen schon rücksichtlich jener Kandidaten vorzugchen, welch? im laufenden Studienjahre den zloeiicn medizinischen Jahrgang frequentieren. Das Ministerium ve-hält sich vor, die Aeußerungen der medizinischen Professoren-lollegien. bctreffö Abänderung der medizinischen Rigorosen-ordnung auch in Ansehung des zweiten und dritten Rigo-rosums in Erwägung zu ziehen und sohin die Rigorosen--ordnung mit den noch zu beschließenden Modifikationen zu erlassen. Nüclsichtlich des Studienbetriebes in den letzten sechs Semestern werben diese in Aussicht genommenen Modifika tionen teine Aenderung hervorrufen, weshalb sich die Studien auf alle jene Fächer zu erstrecken haben, welche in der Rigo rcfenordnung als Prüfungsgegenstände des zweiten nnd dritten Rigoro^ums bezeichnet sind. — (Prämien für die Auffindung scharf adjustierter A r t i l l e 1 i e g c s ch 0 s se.) Um Un glücksfällen vorzubeugen, welche durch die Manipulation mit aufgefundenen, blind gegangenen, scharf adjustierten Artil-leriegeschossen seitens Unberufener entstehen können, hat da5 l. und t. ReichS-Krieasministerium das l. l. Ministerium des Innern ersucht, zu veranlassen, baß die in der Nähe von Artillerie-Schießplätzen wohnhafteZivilbcvölterung dahin informiert werde, allenfalls aufgefundene Artilleriegeschosse an Ort und Stelle liegen zu lassen und von dem' Funde, wenn möglich, die nächste Militärbehörde zu verständigen, oder ab>r dic Anzeige bei oer Gendarmerie, beziehungsweise der Ge-lneindevorftehung oder politischen Behörde zu erstatten, welche im Interesse der möglichst baldigen Beseitigung der Gefahr dein nächsten Aitillerie-Truppentörper oder einem Artillerie? Feugsbepol zur weiteren Veranlassung ehestens Mitteilung inachen werden. Für die Anzeige des Fundortes eines Geschosses und das eventuell nötige Hinführen zum Fundorte wird dem Finder eine Prämie von 1 X, von dem mit der Verwaltung des betreffenden Schießplatzes betrauten Offizier oder dem nächsten Artillerie - Zeugsbepot ausgezahlt werden. —«— — (Eine wichtige Steuerentscheibung 0 e j> l. t. Ve rwaltungsgerichtsh 0 feö.) Der Ver-waltungsgerichtöhof hat am 2. b. über mehrere Beschwerde' punkte entschieden, welche die Neunkirchner Druckfabiii gegen Erwerbsteuervorschreiuungen nach dem neuen Steuergesrtze eingebracht hat. Der Verwaltungsgerichtöhof gab der Ve-schwerde in mehreren Punkten statt, wies sie jedoch in dem »richtigsten Punkte, der die Besteuerung einer Reserve be-tiifft, zurück. Die Gesellschaft hatte aus einem alten Reserv»'-fonbtz einen Betrag von etwa 88.000 fl. zur Erhöhung der Dividende verwendet. Dieser Betrag wurde besteuert, und der Verwaltungsgerichtshof hat nunmehr durch Abweisung der Beschwerde die Besteuerung der Reserve als gesetzlich be-giünbet anerkannt. — Mit diesem Erkenntnis wurde eine vielbesprochene Streitfrage über die steuerrechtliche Nehand lung der allgemeinen Reservefonds der Aktiengesellschaften zu Gunsten des Steuerärars entschieden. Diese Entscheidung ist von großer prinzipieller Bedeutung. Die allgemeinen Reservefonds der Aktiengesellschaften sind nummhr ohne Rücksicht darauf, ob die Rücklagen seinerzeit besteuert wurde» oder nicht, einer Nachbesteuerung ausgesetzt. —ik '' (Jubelfeier der Philharmonischen Gesellschaft.) Nach der lebhaften Teilnahme des Publikums und d.ica m Sch^ hat den Beschluß ssefaßt, einen Sotolvcrem ms Leben irelen ^u lassen. Laibacher Zeitung Nr. 103. 860 6. Mi^^> — (Militärisches.) .heute früh ist mittelst Sc-Paratzuges das Belgier-Bataillon nach fast dreimonatlicher Abwesenheit aus Trieft hier eingetroffen. — (Zum A rbei t e r a u s ft a n de.) Wie an den Vortagen, fand auch gestern nachmittags eine zahlreich besuchte Versammlung der strilenden Maurer und Zimmer-lrute statt. In derselben wurde die Forsetzung des Ausstände» und die Inanspruchnahme der vermittelnden Intervention der Landesregierung beschlossen. — (Vom Festausschusse der Philharmonischen Gesellschaft) wirb auf die Anfrage einiger Damen mitgeteilt, bah bei der am Pfingstsonntag vormittags 11 Uhr stattfindenden Festversammlung die Frauen voraussichtlich mit Hut erscheinen werden. — (Eine Vielgereiste.) Vom Kreisgerichte in Sarajevo wurde eine vielgereiste und vielerfahrene Abenteurerin wegen Diebstahls, begangen zum Schaden der Gemahlin eines Major», verurteilt. Es ist die aus Dolga Poljana in Krain gebürtige, 31 Jahre alte Therese P r a c, e l, zuletzt Stubenmädchen bei Frau Major H. in Sarajevo. Der Ltbenslauf der Angeklagten Hort sich wie ein Roman an. In jungen Jahren gelangte sie gleich so vielen Hunderten ihrcr Geiwssinnen als Dienstmädchen nach Trieft, machte hier die Belanntfchaft eines deutschen Kapitäns zur See, der sich i i die schlanke Slovenin mit den großen schwarzen Augen verliebte und sie mit sich nach Deutschland nahm. Sie lebte in der Folge in Köln, London. Ragnsa, Trieft, Paris, Athen, «'achte große Nadtouren, wurde von ihrem Verehrer reichlich mn Gelbmitteln versehen und gelangte schließlich nach Sarajevo, wo sie als Stubenmädchen eintrat. Hier vergriff sie s!ch an dem Eigentum ihrer Herrin und nahm, was ihr unter die Hände tam, Geld, Schmus, teuere Stoffe, und muhte dann ins Gefängnis wandern. — (Das ü awn - Tenn is fpicl), welches sich in Laibach eines regen Betriebes erfreut, wirb leider oft durch das Wetter sehr beeinflußt. Gedeckte, bei Regen. Schnee. Sturm lc. benutzbare Spielplätze gibt es in ganz Oesterreich lcum einDutzend; einer von diesen ist derSpielsaal des L a,-bacher Vicyclellubs, welcher von vielen Freunden nu: stillem Neide betrachtet und als vorzüglich erllärt wurde. Ein gleichmäßiges Oberlicht erhellt den Fahrsaal, der als Tennisplatz die vorgeschriebenen Ausmaße hat. und eine vorzügliche Azelylengas - Velenchlung von sieben Flammen er-mc'glicht das Spiel auch abends, was besonders im Spät-herbste, im Winter und zu Trainingszwcclen im Vorfrüh-Unge vielen Spielern sehr angenehm ist. Die Temperatur-Verhältnisse im Saale sind äußerst günstig! im Winter wirlt nur der Jänner bei großer Kälte störend, im Hochsommer aber besitzt der Saal eine beneidenswerte Kühle, welche das Spiel selbst um Mittag gestattet. Der Laib acher V i-cycIellul? hat nun die Einführung getroffen, daß seine Mitglieder, welche auf dem neuen Sommer-Tennisplatze im' Kcliseumftarle durch Witterungsungunst zu spielen gehinderi sind. an diesen Spieltagen und zu ihren Spielstunden ün Saale das edle Spiel Pflegen tonnen; der Klubvorstand hofft dadurch die Zufriedenheit seiner Mitglieder im hohen Grade zu erwerben, da dadurch ihr Spiel keiner Beschränkung unter-liegt. — (Ge meindev orstandsw ahl in T ö;i l l y.) Bei der am 4. d. M. in Töplitz erfolgten Gemeinbevorstand-)-wahl wurde Herr Ignaz Sitar, Handelsmann. Gastwirt und Nealitätenbtsitzer in Töplitz. zum Gemeindevorsteher gewählt. —o — (Hochwasser.) Unterhalb Gurlfeld ist der Austritt der Save zu befürchten. Die gestern nachmittags um 4 Uhr 15 Min. eingelangten Telegramme melden den Wasserstand bei Tacen mit 203 «ni und beim Littaier Pegel mil 2 in über dem Normale. — Die Sann war um 3 Uhr nachmittags über 2 in hoch. —<:. — (Ueberschwemmung bei K r a i n b u r g.) Infolge des andauernden, wollenbruchartigen Regens, dem ein starter Nordwestwind gehörigen Nachdruck verlieh und der rrst gestern nachmittags nachließ, stieg die Save weit über das Normale, die Kanter aber überschwemmte das ihr zugängliche umliegende Gebiet. — Welches Gefühl die ländliche Bevölkerung beseelt, wenn beim Obst die garten Fruchtansätze vernichtet, Äecler und Wiesen überschwemmt sind, tann man sicl» wohl vorstellen. —in— — (Se e m öve n i n I bri a.) Am verflossenen Mor. tag vormittags sah man in der nächsten Umgebung von Idria, auf den am Idrijca - Flusse gelegenen Wiesen dec Gioßgrundvesitzerin Frau M. Lilar eine große Anzahl von Seemöven, die wahrscheinlich vom Isonzo her den Idrijca-Fluh heraufgezogen kamen. Eine von ihnen hat Herr A. Nagode erlegt und beabsichtigt sie dem naturhistorischen Ka^ dinette der Realschule in Idria zu überlassen. li. — (Be si tzwechsel.) Zu dieser gestrigen Notiz wird uns berichtigend mitgeteilt, daß von Herrn Celestina wohl baZ Gut Gallenegg, nicht aber auch das Warmbad Gallenegg käuflich erworben wurde. — (..S lovensla Matic a.") Am 14. b. M. um 5) Uhr nachmittags findet die 79. Sitzung des Vereinsaus-schusses statt. — (Thealervoistellung in Stei n.) Uebermorgen wird seitens der <^italnica in Stein das Theaterstück ' braunlebernes Geldtäschchen mit 72 X aus der Rocktasche entwendet. Des Diebstahles verdächtig ist eine 25 bis 30 Jahre alte, mittelgroße, hagere Frauensperson. — (Verheuerung als S ch i f f s a r b e i t e r zur kostenfreien Ueberfahrt nach Amerika,'» In letzterer Zeit tam es wiederholt vor, daß gänzlich mittellose Auswanderer aus Galizien und K r a i n, die der deut-schen Sprache gar nicht mächtig waren, nach Bremen in der AnHoffnung gelangten, sich dort das zur Bezahlung dcr Ueberfahrt nach Amerika nötig? Gelb verdienen zu können, oder als Kohlenziehcr. beziehungsweise Schiffsarbeikr kostenfrei zur Ueberfahrt zugelassen zu werben. In Bremen herrscht jedoch derzeit Ueb<>rfluß an Arbeitskräften und der „Norddeutsche Lloyd" nimmt Ueberarbeiter für die Fahrt nach Amerika überhaupt nicht an. Daher ist die Bevölkerung vor der Abreise nach Bremen ohne vollkommen ausreichendes Geld zur Ueberfahrt oder ohne vertragsmäßig gesicherte Aussicht auf Arbeit dringend zu warnen. —u— — (NachAmeril a,) Aus dein Verwaltungsgebiet? Littai sind im Monate April insgesamt l>ss Personen nach A'nerila ausgewandert, bezw. wurden soviel Personen Reisepässe für Amerika behordlicl, ausgefertigt. - ik. Theater, Kunft und Literatur. — (Nabina Slaviansly) absolvierte kürzlich mit ihrer russischen Volallapelle und bem großrussischen Valalcnla-Orchester eine Tournee, welche die Künstlerin durch Sibirien. Transbailalicn, dic Mandschurei bis nach Peking führte. In Peking, Tientsin ?c. wurden a^lßer einer Reihe von öfjentlichcn Konzerten auf Veranlassung der dortigen russischen Militär-Behörde auch solche in den russischen Kasernen gegeben, zn welchen als Gäste Offiziere nnd Mannschaft der sich dort befindenden internationalen Truppen eingeladen wurden. In den größten Stadien der Mandschurei und Chinas sang Madame Slaviansty auch in den chinesischen Theatern ausschließlich für die chinesische Bevölkerung und clhielt hiefiir von bem Vizelönig ber Provinz Mulben den Orden vom Drachen und eine Menge kostbarer Seidenstoffe Gegenwärtig konzertiert Madame Slaviansly in Ruhland und gedenkt künftigen Herbst eine Tournee nach Transvaal z>,. unternehmen. Geschäftszeitung. — (P rei se fü 1 M 0 t 0 ren benz i n.) Der hiesigen Handels- und Gewerbelammer wurde mitgeteilt, daß infolge der von Interessenten vorgebrachten Beschwerden über die Preise für Motorenbenzin das t. l. Handelsministerium in Verhandlungen mit den beteiligten Petroleumraffinericn eingetreten ist. die vorläufig und vorbehaltlich einer endgültigen Lösung ber Frage zu dein Ergebnisse führten, baß sich bie Aktiengesellschaft der Triester Mineralöl-Raffinerie, dann dic galizische Karpaten - Petroleum - Aktiengesellschaft in Mariampolc und die Aktiengesellschaft für Petrolcumindu-strie „Schodnica" in Dzieditz vorerst für die nächsten drei Monate bereit erllärt haben, Benzin für kleinere Arbeits-mctoren ab 25. b. M. zum Preise von 1<^ l< per 100 l<^ lcl 0 Wienzur Verfügung zu stellen. , — (L i e fe ru n gs au s sch re i bu n g.) Laut eiuec ber hiesigen Hanbels- und Gcwerbelammer zugekommenen Mitteilung wird das Kommando des Velagerungs-Artillerie-Parles in Nisch am 8. d, M. in seiner Kanzlei eine Offert-lizitation zur Anschaffung des nachbezeichneten Bauholzes abhalten: 9tt Stück Eichenballen, 784 Stück Eichenpfosten. 224 Stück weiße Föhrenballen und 400 Stück weihe Föhren-Pfosten verschiedener Dimensionen. Eine die näheren Details enthaltende Abschrift der Lieferungsausschreilnmg erliegt im Bureau der Handele- und Gewerbelammer in Laibach zur Einsicht. - (Iahresviehmarlt in La'bach^M gestrigen IahreZviehmarlt wurden 745 Pferde , ,M 101' Kühe und 32 Kälber, zusammen 879 Stus," '« ^ Ter Handel war trotz des schlechten Wetters c' > ^ stiger; selbst aus Ungarn waren Käufer el,y lauften einen Waggon Ochsen an. . m«lschllhl^ — (Genossenschaftliches.) D" A^!^ in Sagor zählte im Verwaltungsjahre iM /^M °!' schaftsmitglieder und erzielte einen Gesaim^ ^ü, 827.702 X 26 1l. Das Reinerträgnis beträgt 1''" ^, ber Reservefond 12.159 lv 3« !i. ------ Ausweis über den Staut, der Tierse"^" iu Kraul für die Zeit vom 28. April dis 5 M" Es herrscht: . ^Ot'nei"^ die Plerderäude im Vezirle Adelsberg m del" nowih (1 Geh.); O,n,e!''t« der »lotlauf im Vezirle Loitsch i>, der wc« (2 weh,); . dt,. Oe< die Echweinepest im Bezirke Gottschee m °" ^) . Altlag (1 Geh.), Ebeütal (1 Geh). "wttsck" ^ ^ gM jowih (5 Geh), Laserbach (6 Geh.). ^imscld^' H H dorf (3 Geh,). Mosel (11 Geh), »lml 4 I^^ dorf(16 Geh.). Reifnitz (2? Geh.), S6M ^h,)^-^ Sele (l) Geh.), Sooerschch (2 Geh.). Sus,e 1 ^,„ VH. zirle Loitsch in der Gemeinde Oblat (5 ^y^'^h,).^ Tschernembl in den Gemeinden Ältsnmarlt (^ ^h,), l, lovo (4 Geh.). Doblitschc (4 Geh.), KelichdoN ^, Ml'«' (2 Geh.), Podsemel (1 Geh.), Suchor (2 lW)'', (2 Geh.), Weinberg (1 Geh.). Erloschen: ,„ d" ^ der Milzbrand im Bezirke Umn/l >mss ^'"'b^ ^ ineinbe Oberlaibach (1 Geh.); ^ /u-meinb< der Nanschbrand im Vezirle Gurlscld i» del ^. strah (1 Geh.); . ^ M'K, die Schweinepest im Vezirle Goltschee ui o' ,^ ^ Gottschee (1 Geh.), Glohlaschih (! Geh); ''" "° »embl iu der Gemeinde Altenmarkt ("' Oey)-K. l. Landesregierunl, für Krain. ______________Laibach am 3. Mai i9N2.^^^--< Telegrantttle ^ des k.k.Telegraphen-Eorresp.-s"" Ziehung. ^ii^ Wien . 5. Mai. (3^ige Bodenlreditloie ,^ «ss^ vom Jahre 1889.) 100.000 X gewinnt Serie ^ ,, ^ 4000 X gewinnt Serie 1221 Nr. 15: 2000 ^ ^ 959 Nr. 42; 2000 X gewinnt Serie 6025 Nr, ^ Königin Wilhelminc. ^?- Schloh Loo, 5. Mai. Das über das ^.^ M Königin Wilhelmine ausgegebene offizielle ^„igiii^, l Wic zu befürchten war. hat die Krankheit d" " i,n^, abends der frohen Hoffnung, deren Verwirk!^ ^F!>< teinber erwartet wurde, ein Ende gemacht- I.^^!^' gunss aller Umstände ist der Zustand der Kön'8^ ^ befriedigend. Villt^i A m sterda m . 5. Mai. Nie bcm Deuter ^^ ^,^ Schloß Loo gemeldet wird. stand die gestern a ^^, Königin Wilhelmine eingetretene Komplilai'on ^,^-sammenhangc mit ber Infektionskrankheit. , ^te!^,.^ Operation ging glücklich unb ohne alle SctM ^in>^/ statten. Man sieht bahrr in der Umgebung dcr >^^ ^age wieder hoffnungsvoll an, zumal alle SY'.> >< ^hc hiinorisen. daß eine augenblickliche Gefahr '""/ Handen ist. Vraudnuglilck. ^ds^ Efteries. 5. Mai. In der Stadt V"^'^<.,. mittags bei starkem Winde 200 Häuser i"^" ,s, ^ ^ Feuerwehr und Militär aus Efteries waren >w ^,^F ^!' ;uges dorthin abgegangen. Vis abends war ^"^S »,^? Wciterverureitung brs'Feuers zu verhindern- . fo>e .l Michtsgcbäudc, das Pfarrhaus, das For^ ;,„ ^, helfelch'sche Holzschnitzerei fielen den FlamM ' ; ^ ,., Der Dom und das Stadthaus bliebe» uiwn'^.^ ^! stehungsursack)s des Brandes ist unbekannt- ^„ l »or Schrecken gestorben, mehrere Personen ^ __________ jgl^!,,^ Wien. 5. Mai. Die von einein po>"'s^ '^"" brachte Nachricht betreffs Standeserhöhung ^' Präsidenten entbehrt jeglicher Grundlage, .^rl,^ ,„^ Budapest . 5. Mai. Das ung. Tel-'" ^^ ji^ ^ )ffe»ilicht folgendes KommuniquC-: ./^achde' ^^ 0l^. ^arc einzelner Blätter, betreffend die NZ ,,„t!o<^) ^rrzogs Franz Ferdinand, zu allerlei I'''"' daß'^a'' gegeben haben, müssen wir darauf verweise'' ^"' h^ ^räsideü! von SM. wie er dies in seiner "' ^l0^, l^ en liberalen Partei mit besonderer Äefried'U ^l'^ ^ neu luordcn sind. Es kann somit von den ' Ptt^. « 'olglich unmotivierten Auslaffungeü ei"^ .^,t^ ^ » einerlei Schlußfolgerung auf die Stim"'""^ ,t ^ l iberalen Partei aliaeleitel werden." ^nanb .-, s^.j ! Sofia, 5. Mai. Als Fürst ^'>«.^ iffenen Wagen zur Eröfsnunassitzuna, ^ ^ O^ „l^ l^ ftranss das soeben scheu gewordene Pferd "'" ,,e>' ,^,, l' l, iber den Nagen. Der Fürst, welcher "0«^^ " ilieb, war im Wagen sitzen geblieben und l etzt. Der Gardeoffizier ist verwundet. l ^.^Zeitung Nr. 103. 861 6. Mai 1902. "Meilen vom Küchermarkte. ! «erg H<. ^ t>^ ^- ^' ^le wichtigste geographische Litteratur, ^?^Kl,k ^e Mfr., Deutsche Siedlung über See, A^/w.s,"" M., Die Nerzierungölunst in der Gesangs. <3"' li ^i/ ^'80. - Hage na. Dr. K., Der Grenz. «i!«tb, >l «' ,- Maeterlinck M,, Das Leben der U^'9ß 60' - Lang. Dr. K., Elemente der Ph°. l»!^'unk'mV ^ugart Fr., Leitfaden ,',ur Anfertigung !^ftFe ^"'Vergoldung, K2 40. - Lehne" S. l^' ^ P ^'^. - Rasch E.. Produllion und Handel. 'j> " K°,. ""°"n 3r., Neudcutsche Wirtschaftspolitik, ^.!'hei N '<§,^- .^leuc LohnberechnungstabMn, k 2'40. ^ ^ ' ^^ Wstige Entwickelung in der ersten Kind» ^> ll z' lUiie das Volt spricht, sprichwörtliche Redens« U^baul Salman», Dr. A.. Stickmuster für ''«,^3/ ^ ^ ^ 7 20. - Kreuter Frz.. Tem-'^bi,^°uch für praktische Mechaniker, X b. - Pen ck, <"!her?°logie der Erdoberfläche, 2 Vde., K 38 40. V"l. ll' iu ^' Dr. S., Handbuch der mathematischen '^Itz80 ^ 3ritsch, Dr. K. v., Allgemeine zZ, ^. '?. F. v., Die papierene Macht. X 1-20, geb. ^. "nb i ^»ael Ioh.. Das Rechnen im gahlenraume K^«n.» i ,,^< K i. __ Nagel Ioh., Das Rechnen ^Nil^b's wo, X--80 - Gordon E., Die , ^^, Hortnerin in Schule und Haus. II 1 20. — > '>, ^ A> ' ^e Gottesbcweise und ihr neuester ^.^l »,„.'.. ^ Rein hold, Dr. G., Die Welt als ' ^/^ vc,,., ,^'t' lc 2 40. — compendium tdenloßlao ll'kluet^.^ 40. — Loos I., «nft der Werde. iMe aul ^bidualit ät, ein Psychologischer Prozeß ^"bbvli ."wandt em Gebteie. vornehmlich dem ' 'H^s<^°a> l( 4. - Schulze I. und Han. >^°r h ^"cllschünschreiben in der Volksschule, li 3-60. ' ^i! ^ N,,« "^ illustriertes praktisches Kochbüchlein, V Vktw«« ^'""be, verwalte und vermehre ich ' 5?'«?^ « —72. - Haase K.. Der moderne " ^?5«"nen? ^ Gehrig A., Block zu Entwürfen . ''i^^,don Lehrproben. K —-72. — Morich H., V^-"imcralogie, li 3 60. - Thomas lk., Die letzten 20 Jahre beutscher Literaturgeschichte, «1-92. — Andax, Dr. M., Wie werde ich verrückt? K 1L0. — Hei-nelen P., Lawn»Tennis, 5. Auflage, k 1b0. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H Fed. Va «berg in Latbach, Kongreßplah 2. Verstorbene. Im givilspitale: Am 1. Mai. Helena Tancil, Besitzersgattin, 31 I., Lmbolill cerebri. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Lustdruck 736-0 mm. 5Uld. «eld w°« ^«!^'pr,ssl.^'' "leb 1018b „ ^No ^°/,i82--il>4.. „ «!U , U« 1b8 50 1Ü4 i!!> ^t . 5» ,' ' ' »b1-bu!2z3't>0 - '«Us L< ' 2ü1'«j253ö0 ^ . °°/° - 298-- 3U« - ll>«? Deich«. ^>Z^"ch. ^t«< "'Utilre!. ^>'n^l1«.7.ii«7b .G^!l,^'"". > ^-^^/ ' ' - «l—«180 «eld Ware Vom Vtaate z«r Zahlung übernommene (Nsenb.'Prior. vbligattonen. Tlisabcthbahil N00 u. 8000 W, 4"/„ al> 10»/»...... 1ll»'?L 1l«-?ü «tlisabclhbahn, 40« u. 2000 M. 4°/,......... 118 10 118 10 Franz Joses.«., Oblill. 101 — 101 UU dto. PrHm.'A, i» 100 sl. — ^00 K «04 50 20« bO bt«. dtll. K b0sl. »-100X «03o0»0b b0 Ihelh.Neg.-Uose 4°/» .... 162 2b It>3 bU 4°/„ ungar. «runbenll.«oblig. e?45 88 4b 4"/« lroat. und slavon, delto 97——'— Ander« össentl. Anlehen. ü"/l> Huna!l'Nea..«nl«/^ahr. verl. 4"/,......... 100 40 101 40 bto. bto. «)jühr. Verl. 4"/° 100 40 10t <0 Vparlasse, 1.est..eoI.,vtll.4°/« 100 — 100 «0 Eistnbahn.priolitäl»« GbligalUmen. sserblnll»b«.Nordbahn Unterlroiner Vahuen . . »»-«»100 — 8lV«rs« zoft (per stück). «lrzinsliche iluse. »°/u Älldeulredlt.Lllse . 10(10sl.KM. 5740 57Ü0' Lemb.« Czernow» Iassv- ltlsenl».» Geselllchllsl 20» sl. S. . . . 5?0'5l> b?3- Lloyb, 0est., Iriest, 500 sl.KM. »32— 835 — vesterr. Norbwestbahn 200 fl, K. 459 — 4Sl — btu, dto. (lit. ll)li00fl.T. 4U»'—4«7 — Piag.Duier «tisrnb. i00sl.abgN. 19220 19b — Etalll«eise„bahn 200 fl. V. , . SSil'bc 8«4'5U SNbbllhn 200 sl. S..... 53'50 b4'50 Sübnorbb, «erb.-V. 200 sl, «Vt. 4«b'— 408 — Iramwav°«es., «eueWr..Prlo. ritüls.«ttl!eu 100 sl. . . . 170 — 174 — Ung.'aaliz.«tisenb,200 sl.Gllber 48575 480 — U!!g.Westb.(Nallb.«raz)200fl,G, 4»?-— —-— Wleuer Lolalbllhnen.Ult.Ves. . -- —>— Danken. «ngl»^>tst. VllN« 120 sl. . . n» — 27» — Vanlverein, Wiener, 200 fl. . 4b»ü0 45350 Vodtr,'«nst,, 0eft,, 20« sl.O. . 827 — 932 — ttrbt..Nnst,f, Hand. u,G. ino fl. -- —— bto. dto. pcr Ultinio . . K«S 50 670 50 Krebltbanl, Alll,,,lng.,2Wsl, . 685-68? — Depostteichanl, Nllg,. i!00 fl. , 42U — 422 — L«lompte'Vrs., Nbröst.. 500 fl, 48550 488 50 Viro.u.ttassl'nv,. Wiener 200 fl. 470 — 480 — hypothelo., 0eft.< 2U0fl.»<)°/o». 192- 198 — «kld «a« LHnberbanl, Oeft., lwo fl. . . 4»» »0 424 l»N Oesterr.°ungar. Vanl, 000 fl. . «602 l«08- Unlonbllül «XI fl.....H47 5U!,4«öU Verlehrebanl, ttllg., 1t0 fl, . »28 — 32« — , Indultrie.zlntll' ntymungen. Vauges., «llg. vst., 100 fl. . . 130— 182 — Eglidier «tisen. und Stahl-Inb. in Wien 100 sl..... 197 — 201 — n.", Papiers, u, U,»O. 849 — 32t'— Trifailer ltol)le»w,ülescll, 70 fl. 403 — 40?-— Uasse!,f..G,,Oest,Lcihal!sl,,«ll^., Pest, 400 X........ 730 — 75U-— Wcner Vmlgesellschaft 100 sl. , 150—«5320 WienerbergerZiegel'NltieN'lVts. «7S - 68b — Devisen. Kurze Gichten. Amsterdam....... 1»t» Ul, 198'2ü Deutsche Pläve...... »17 «2 1l»25 London........ 240U2 240NU Pari«......... 0« 42 95 2? Gt. Petellbuig...... — — —'— Dalulen. Dukaten........ 11 »1 H'«<» 20.«raucs.Ttllckt..... 19 08 1910 Deutsche lXrlchsbanlnoten . . 11? »5 11755 Italienische «anlnoten . . . 9852 »870 Uubel'Noten...... >'b»I »'24 i ^»»W,?"** ^•***^* , _w ATI ~mWxm.^rOWr i, Privat-Depöta (Safe-DepoHit») ! W .^assierin h 'st „J^^aen und Buchen ¦ % \1' Uht* (1705) 3-1 > &; Herkäuferin :' X ?„';««, werflen auf- Zähnung \.Cer-ßier?!uhend a"« drei Zim-* HS;e' Kfi^tenzirnmer^peise-5! -'H i^«o jjr und Dachraum, ist i \ l^Cpi5eivo»i.Au««.t : ^rmieten. Kl8cntamer 1. Stock, (1766) (1538) 3—3 ?. 6/2 Edilt. Vom t. l. Landesgerichte in Laibach ist auf Ansuchen der Krainischen Sparkasse in Laibach in die Ausfertigung des Amortisierungsediltes hinsichtlich des auf Apollonia Lotnilar aus Zlebe Nr. 49 lautenden Einlagebüchels der Krainischen Sparkasse Nr. 166.446 im derzeitigen Kapitalsbetrage per 722 k gewilliget worden. Es wirb daher allen jenen, denen daran gelegen sein mag, hiemit erinnert, daß dieses Einlagebüchel nach Ablauf von sechs Monaten, wenn inzwischen niemand hierg. einen Anspruch darauf angemeldet, lioch dasselbe bei der gedachten Sparkassa realisiert oder vorgewiesen hat, für amortisiert erklärt werden würde. K. t. Landesgericht Laibach, Abt. Hl, am 15. Uprir i902. ' (1641) 3—2 No. I. 287/2 Edikt. Vom k. l. Bezirksgerichte Gurkfeld wird bekannt gemacht, daß in der dies-gerichtlichen Depositenlasse für die Verlaß« masse Martin Koslar, respektive für die Erben Agnes und Johann Koslar, Anna Pozun und Josef Sotlar, alle von Apn enil, daS Cinlagebüchel Nr. 182.500 per 46 k 12 k seit 3. März 1871 erliegt und es werden die Anspruchsbe» echtigten aufgefordert, ihre Ansprüche auf dieses Depositum binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen so gewiß Hiergerichts eimubringen, als widrigen« nach Ablauf dieser Frist das Depositum als heimfällig erklärt und für den Fiskus an die Staatskaffa übergeben werden würde. K. l. Bezirksgericht Gurtseld, am l 25. April 1902. (1580) 3—3 T. 7/2 1. Oklic. Naznani se, da se je na prošnjo Franceta Bitenca iz Dragomlja uvedlo postopanje zastran proglasitve mrtvim Janeza Galjota iz Smarce St. 12, sina dne 22. marca 1866 zamrlega Janeza Galjota od tam in pa njegove dne 17. februarja 1890 preminule žene Katre. Imenovani, kojemu se je Janez Jeran iz Šmarce St. 27 skrbnikom po-stavil, zapustil je pred veè nego 30 leti svojo domovino in od tistega èasa se o njemu niè veè sliäalo ni. Vsi oni, kateri b imenovanein kaj vedo, pozivljajo se, da to naznanijo tej sodniji ali pa kuratorju vsaj do 1. maja 1903. C kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Hl, dne 17. aprila 190Z Laibacher Zeiiung Nr. 103. 862 6. M^^ (1737) 3—1 Präs. 98b 24/2. Kundmachung. Bon dem l. l. Landesgerichte in Laibach tvird bekanntgegeben, daß aus der Ndjuten« stiftung des Herrn Vrasmuv Grasen von Lichtenberg für angehende Staatsbeamte aus adeligen Familien, und zwar für Auskultanten und Konzeptspraltilanten, ein Adjutum im jährlichen Netrage von 1400 X zu verleihen ist, dessen Betrag, wenn ein Bewerber glaublich dar« tun sollte, daß feine Eltern, ohne sich wehe zu tun, nicht vermvgen, ihm eine Beihilfe auch nur von 200 X zu geben, ober, wenn er elternlos ist, daß die Einkünfte feines Vermögens nicht einmal 200 X erreichen, im Falle der Iuläng« lichleit des Stiftungsfondes auf jährliche 1600 K erhöht werden kann. Zur Erlangung deS Adjutums sind Vorzugs« weife Verwandte des Stifters, bann Söhne aus dem Adel beö Herzogtums Kram, in deren Ermangelung auch Söhne aus dem Adel der Nachbarländer Steiermart und Kärnten und in deren Ermangelung a«s allen übrigen deutsch« erbländischen Kronländern berufen. Söhne aus dem landständischen Adel sind dem übrigen Adel und Auskultanten den Konzeptöpraltilanten vorzuziehen. T>ie Bewerber haben ihre mit den Zeug« nifsen ilber die vollendeten Nechtsstubien, mit den NnstellungSbelreten und mit den Ausweisen über ihre allfällige Verwandtfchaft, über ihren Ndel und Landsmannschaft belegten Gesuche durch ihr« vorgesetzten Behörden bis 1. Juli 1902 bei diesem l. l. Landesgerichte als Verleihungs-behvrbe zu überreichen. Laibach am 1. Mai 1902. (1696)3-3 g. bt3V.Sch.R. Oberlehrerftelle. Nn der zwelllafsigen Volksschule in Trata gelangt nach Schluß deS laufenden Schuljahres die Oberlehrer« und Schulleiterstelle mit den aesehmilhigen Bezügen und den« Genusse der «aturalwohnung zur definitiven Besetzung. Mit dieser Stelle ist vorderhand auch der Exlurrendountcrricht in Trbija verbunden. Die gehörig belegten Gesuche sind im vorgeschriebenen Wege b«ö Ende Mai l. I. httlamts einzubringen. K. l. VrzirlSfchulrat Kram bürg am 1?ten «lpril 1902. (178b) g. 9583. Kundmachung der l. l. Vandesreaierung fllr Krain vom 3ten Mai 1902, Z. 8583, enthaltend Veterinär-polizeiliche Versilgunnen in Vetrcfs der Einsuhr V9» Vchwllnen aus Ungarn nud ttioatien-Slnvonien nach Krain. Das l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 2. Mai 1902, Z. 17,430, das gegen die Einfuhr von Schweinen aus den Gtuhlgerichtöbezirlen Alfä.Tarcza, Felsö Tarcza einschließlich der Stadtgemeinde Kis-Szeben, Sirola einschließlich der Stadtgemeinde Euerjes, Szelcsö einschlichlich der Stadtgemeinde V»rtfa, Tapoly (Komitat Säros) in Ungarn und aus dchn Bezirke Nova»Gradiska (Komitat Pozega) in KroatitN'Slavonien gerichtete Verbot hiemit außer Wirksamkeit gesetzt. Dies wird im Nachhange zu den Kund-machungen oom 23., 26. und 30. April 1902, 8g. 16.082. 16.842 und 17.403, des genannten l. l. Ministeriums, beziehungsweise den hieror-tigen Kundmachungen vom 2b. und 28. April und 1. Mai I. I., Jg. 8811. 9068 und 9361, zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Die vorstehenden Verfügungen treten sofort in Kraft. K. l. Landesregierung für Kraiu. Laibach am 3. Mai 1902. &L 9583. Razglas c kr. deželne vlade za Kranjsko z dne a. maja 1902, It. 9588, o veterinarno-policijskih odredbab glede uvažanja pra-»L•¡ % Ogrske in Hrvaiko-Slavonske na Kranjako. C. kr. miniatrstvo za nolranje stvari je z razpisom z dne 2. maja 1902, St. 17.430, razveljavilo prepoved uvažanja prafiiöev iz BtoliCnih sodiflfi (glej nemSko besedilo) na Ogrekem in iz okraja Nova Gradiäka (velika Zupanija Požega) na HrvaSko-Sla-vonskem. To se dodatno k razglasom navedenega c. kr. ministrstva z dne 23., 26. in 30. apriia 1902., St. 16.082, 16.842 in 17.403, oziroma k tukajsnjim razglasom z dne 25. in 28. apriia in 1. maja 1.1., St. 8811, 9068 in 9361, daje na obfino znanje. PredstojeCe odredbe stopijo takoj v vdjavnost. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 3. maja 1902. Wohnung. Wolfgasse Nr. 12, II. Stock, sind zwei möblierte Zimmer sogleloh zu vermieten. (1761) 2—1 Bömerstrasae Nr. 9, I. Stock, Tür Nr. 7, ist ein, eventuell auoh zwei möblierte Zimmer, nebst Dienerzimmer sogleich za vermieten. Wohnung. Im Hause Nr. 26 am Alten Markt ist im III. Stockwerke eine freundliche, sonn seitige Wohnung, bestehend aus einem Zimmer und einem Kabinett samt Zu-gehör, ab 1. August d. J. (1763) 3-1 zu vermieten. Näheres Rathausplatz Nr. 7, I. Stock. ITa Poljanskem nasipu št. 48 je za oddatl veö na novo predelanih stanovanj obstojeèih iz ene sobe in kuhinje in iz dveh sob in kuhinje, in sicer za avgust-termln. (1742) 3-2 Veè se izve y tajniStvu LJndske po-SOjilnioe v Ljubljani, Kongresni trg štev. 2, I. nadstropje, med navadnimi uradnimi urami, od 8. do 12. ure dopoludne. \fetentvpr3milrt,erprobUij3elobtl7 Parquet-, Linoleum- u, Weichholz-Polituren Sparflnm und einfach im Gebrauch, weil Uüsslff und wnschbur, von hoh. Glanz u. limp. Dauer! i Farbige ben. für ulte Buden Hehr uchöu, Wach» beim Hörnten entbehrlich. Erf. u. allein. Era.: J. LültENZ « Co., Et;ER 1. B. ErhtUtl in Luibaeh : Anton Kanc u. Anton KriHper. Wo kein LaRer, Vers. direkt. Must, «ratin. Vom^ $^rad€ Facon empflehlt zu billigsten Preisen Alois Porsche Domplatz 21. (7»>2-j-b (1715) „^^m.^2^_ li63. II. 67/1. Aenderungen und Zusätze zu bereits eingetragenen Einzel- nnd Gcsellschafts'-firmcn. Eiugltragkn wu»de im Register für Gesellschaftsfirmen : Laibach, F. Terdina. Spezerei- und Farbwaretigrschäft. Eingetreten: Franz Terdina jun. Laibach, infolgedessen: offene Handels-gesellschaft seit 24. April 1902. Vertretungsbefugt: Franz Terdina sen. und Franz Terdina jun., jeder für sich. — Laibach, 29. IV. 1902. wohnung bestehend aus drei Zimmern samt Zugehör, wird für den August - Termin von einer kinderlosen Partei gesuoht. Anträge unier Z. 1753 an die Administration dieser Zeitung erbeten. (1763)2-1 S53S nener Anknnft empfiehlt Edmund Kavèiè Laibaoh, Preierengasse , gegenüber der Hauptpost. (584) 67 Postpakete ä 5 Kilo franko. zum Nacken und Kochen H mit Zucker fertig verrieben. Köstliche «K Wür^e der Speisen. Sofort löslich, feiner, <«» ausgiebiger und bequemer wie die teure, A in ihren nervenaufregenden Bestand» »F teilen schädliche und jetzt ganz entbehr« «^ lich gewordene Va>lille. Kochrezepte gratis. ^V b Piiclchcn K 1 10, einzelne Päckchen, ^) Ersatz für zirla 2 Stangen Vanille, 24 li. ^ Nchtungl Nur echt mit Schutzmarke Haarmann H Relmer. (1522)43 Zu haben in Laibach bei I. Vuzzollnl, Ioh. Fabian, Anton Kanc, Michael Kastner, Edmund Kavlie, Kham H Murnit, Josef Korbin, Antun Krisper, Peter «ahnil, N. Lilleg, F. Mencinger, I. E. Prauuseih, Anton Stacul, M. G. Supa^, F. Terbina; in Krainburg bei F. Dolenz. ! i Oesterreichische t Gebirgsweinß '¦'¦ , Flaschen «^ c : : der edelsten Sorten, in •'* ^jf^i : ; Gebinden, aus den Kellereien ,, | I Hanny, Baden bei Wien, ^ ^ I Karl Planes i ; Laibach, Wieners^s : : Ferner empflehlt dersel"^^; ¦ 3 assortiertes Lager, 'n ..xjrtal'| : : : Dessert- und "*e .„gpf; i : : Weinen, sowie *BMiißt\ \ \ mante, Asti-Chan»P %,: I ; und französ. ChamP • ^ : i ^TTTTTTTTTTTTTTTrrTTlTTTTTTTrf^j^Dl^l, t1-------------ssnikf»?!^' Mit ätjülir. ^"p'riv«1'! Meine Firma 1st mit dem K.k-^e»"- + besitzt gold. u. ailb. Ausstalionr"11 ^ AnorkonnungsBchreiben. r«tl* *?X^- (1788) Garantiert TeL\ov