./»« R5V. Freitag am Ät. Juli »8H» "^—^7^—^I--------«—., , ,---------^^.H.,,s,«,e dcr Sonn- mW Fcicvtaqe, tagllch. und lostet sammt den Vnlaqen im Comptoir ganzjährig ll st.^ s,albjäh ria 5 fl 30fr mit ^v ^n^'^ halbjährig 6st. Für die Zustellung iu's Haus'sind halbjährig 30 fr. mehr zu entrichten. Mit d^er Post l'°r! 5 ^ i^s/ . ss«n ^ Adresse ,5 fl halb,ah^g 7 st 30 fr. - In serationsgebüh r für cine Svalt^ei.e oder den 3ta»>.. der.'tlw, für ei«, s vel ganziah^g nuter ^ kr., für dreimalige 5 kr. C. M. Inserate bis 12 Zeilen kosten l il. für 3 Mal, 50 fr. fiu' 2 Mal und 40 fr. für 1 Mal ein« schaltt« Z d° 6^5 """ 1 "ck ^ n pr Vschcn Gesetze vom <'.. November l. I. für InftrtionSstämPcl" uoch 10 fr. für ine jedesmalige Einschaltung l,iu;u ;u rechnen emz»,cy»ittn. Amtlicher Theil. Äeute wird das XXXIII. Stück, III. Jahrgang 1«iN, des Landesgesetz- und Regierungsblattes für das Kronland Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 492 die Curreude de>' k. k. Statthaltern für Krain vom 2. Juli I8lU, betreffend die Verhandlungen zur Sicherstellung des Ertrages der allgemeinen Verzehrungssteucr für das Verwaltungsjahr 1832. Laibach, am N. Juli 1861. Vom k. k. Nedactionsbureau des Landesgesetzblattes für Krain. Bei der am 20. Mai l. I. bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft in Laibach stattgefundenen Wahl eines Vertreters der Verpflichteten, als Mitgliedes der k. k. Grundentlastungs-Landescommission für Krain, haben die Verpflichteten des vormaligen Laibacher Kreises, den Magistratsrath der Landeshauptstadt Laibach, Herrn Michael Ambro«, zu ihrem Vertreter gewählt, und es ist diese Wahl von ihm auch angenommen worden. Lcnbach, am <«. Juni 1851. Vom Präsidium der k. k. Grundentlastnngs-Landes-Commission für Krain. Das k. k. Finanzministerium hat den Finanzwach-Obercommissär, Joseph v. Ianiszewski, zum Finanzwach-Oberinspector bei der mährisch-schlesischen Finanz-Landesdirection ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat > den supplirenden Lehrer am Gymnasium in Ägram, Johann Matzun, zum wirklichen Gymnasiallehrer daselbst ernannt. Nichtamtlicher Theil. Laibach, den 10. Juli. Ihre Majestäten der König und die Königin von Sachsen sind heute Mittag, kurz vor 12 Uhr, mittelst Separattrains auf der Eisenbahn im besten - Wohlseyn hier angekommen und haben Ihre Reise nach Triest, auf welcher Allerhöchst dieselben die Adelsberger Grotten besichtigen werden, um halb zwei Uhr Nachmittags fortgesetzt. Korrespondenzen. Aus dem Preszburger Diftricte, 6. Juli. — HI — Kaum hat Mutter Natur, von einem ärgerlichen Schnupfen heimgesucht, etwas kräftiger denn sonst geniest, als auch schon Alt und Jung „Helf ^"'" ^ "^ die Haude über dem Kopf zusammenschlagt, ^a, wahrhaft man konnte bei dem vor einigen Tagen stattgefundeneu „Erdbeb'chen" -denn was man so ein ausgewachsenes, majorennes Erdbeben uach dem weiland Lissabouer Schnitte nennt, läßt sich bei uns gar nicht blicken-die Kleinmüthigkeit und Kleinlichkeit der armen, irdischen Menschlein auch ohne Tubus so recht en ß-ros beobachten; da mußte schon der Posaunenstosi, der den jüngsten Tag verkündet, gehört worden seyn und all' die Prophetenstimmen, welche in und ansier unserem Vaterlaude seit 1850 laut geworden, wollte mau ohne weitere Präliminarien erfüllt^ wissen, 's ist gräulich, aber sehr natürlich; denn seit Monden machen sich unser intelligentes und uuintclligentes Proletariat, nicht minder unsere „wohlbespickten" Spießbürger auf außerordentliche Dinge gefaßt, und da kam ihnen denn so ein harmloses, solides Erdbebeu gerade recht herangewackelt. Warum soll übrigens nicht auch ein Mal eine nachhaltige Opposition im Bauche der Muttererde Statt finden; treiben sie's ja doch da Außen so gewaltig, daß ein Contagium im Innern kaum vermieden werden kaun, selbst weun es möglich wäre, eiueu Cordon durch Dick und Dünn der Erdeingeweide zu ziehen. Auf dem Lande waren übrigens die Erdstöße minder zu verspüren, als in der Stadt, und man weiß nur, daß sich die Rosse eines Bauers, der gegen 10 Uhr Nachts auf der Landstraße fuhr, plötzlich bäumten, schnaubten und die Erde mit ihren Hufen'zerstampften, ohne daß der Bauer auch nur die geringste Ursache hiezu anzugeben vermochte. In Preßburg selbst wurden die Wirkungen der Erdstöße mancher Orten sehr stark empfunden, noch stärker in Komorn, wohin die Erdbebeu schon seit Jahrhunderten in der Regel einen längeren Abstecher zu machen pflegen. Eigentliches Unglück wurde übrigens, so viel bis jetzt bekannt ist, nirgends angerichtet, und das ist eben das Glück! Einer Kuudmachuug der Statthalterei zu Folge, die schou im Februar erssosi, muß jeder erwerbsfähige Mann drei Tage im Jahre bei öffentlichen Vauar-beiten, z. B. Straßenbau, Nobot leisten oder hiefür 45! kr. CM. Ablösung zahlen. Es verbreitete sich nun die Ansicht, daß anch sämmtliche Offiziere verpflichtet wären, diese Last zu tragen, und der Unwille fing bereits au, seinen hartnäckigen Schädel emporzustrecken; doch erläßt der Commandant der dritten Armee, General v. Appel, so eben einen Befehl, worin diese Angelegenheit modisicirt oder wenigstens erläutert erscheiut. Es sind nämlich unter den Offizieren bloß pensionirte, dann die militärischen Beamten verstanden, welche in der Regel ihre Lebenszeit, oder doch lauge Zeit hindurch an ein und demselben Orte domiciliren; Jene, welche bald da, bald dort in Garnison zu liegen kommen, sind natürlicherweise ausgenommen. Eine eben so nöthige, als ersprießliche Maßregel ist die dnrch ^ie Statthalterei veranlaßte Hinansgabe einer Belehrung bezüglich der Viehseuche, denn es hat sich nur zu sehr bewährt, daß die Unkenutnisi der Viehhälter und des Landvolkes überhaupt viel zur Verbreitung dieser verheerenden Krankheit beitrug. Auch waren der Thierärzte zu wenige, und es dürfte dringend geboten seyn, tüchtige Individuen nach Uugarn zu berufen, da die „Pfuscherei" an manchen Orten in's Arge geht. Wohl gehen die Aerzte im Allgemeinen dem Bauer an die Hand, allein ein guter Menschenarzt ist oft ein herzlich schlechter Thierarzt, und eine verunglückte Cur macht den Bauer so mißtrauisch, daß er sein krankes Vieh lieber dem Hirten, Schmid oder Scharfrichter zur Heilung überläßt. Oesterreich Wien, 9. Juli. Der Präsident des Neichs-rathes, Freiherr v. Kübek, wohnte in letzter Zeit dem Ministerrathe regelmäßig bei. Man will daraus den Schluß ziehen, daß es sich mn definitive Feststellung der Finanzmaßregeln handelte. Im Rathe gibt der Präsident des Neichsrathes seine Stimme unmittelbar nach jener des Herrn Ministerpräsidenten ab. — In der hiesigen Handelswelt verbreitet sich das bedeutungsvolle Gerücht, daß von Seite Württembergs die Kündigung des Zollvereins bereits beschlossen sey, und daß die kaiserliche Negierung bereits eine diesifällige Mittheilung erhalten habe. — Die Landesschulbehörde hat die Verwendung der Lehrbücher von Oeser, Nösselt und anderen protestantischen Schriftstellern in den hiesigen Lehr- und Erziehungsanstalten strengstens untersagt und durch Circularschreiben die sämmtlichen Vorsteher von Mäd-chen-Lehrschulen und Lehr- und Erziehungsanstalten durch Circularschreiben aufgefordert, gewissenhaft und wahrheitsgetreu anzugeben, ob und welche Lehrbücher außer den vorgeschriebenen in ihren Anstalten ge: braucht werden. — Eine Mehrzahl deutscher Colonisten ist, ans den Ehrenberg'schen Colonien in Ungarn zurückkehrend, hier eingetroffen. Dieselben befinden sich in der beklagenswerthesten Lage. Sie haben nicht nnr das schon eingezahlte Geld verloren, sondern müssen, im Falle ihres Rücktrittes, noch bedeutende Strafsummen zahlen, welche bei den Colonisten, die sich in der Ortschaft Papina befanden, allein über 25,000 fi. C. M. betragen. Sie führen nun mit dem Colonie» griinder Prozeß, und waren hier erschienen, um sich höhere Rechtshilfe zu erbitten, die ihnen auch gewährt wurde, indem der Districtsoorstano die Weisung erhielt, d.-n Colonisten jeden gesetzlichen Vorschub zu leisten. — Das für die Eisenbahn über den Semme-riug bestimmte Preislocomotiv, das aus der Fabrik des Hrn. Cockeril in Eeraing hervorgegangen ist. wurde vorgestern Hieher gebracht, und bereits auf der Gloggnitzer Bahn an den Ort seiner Bestimmung geschafft. Das Riesen-Locomotiv wiegt 1009 Ctr.! — Der Unfug, daß Witwen oder befugte Handelsleute die ihnen nd p^onnm verliehenen Handelsbefugnisse nicht selbst ausüben, und ihre Handlungen häufig an unbefugte Individuen gegen Bezahlung verpachten, wodurch nicht selten gewagte Speculatio-nen zum Nachtheile Einzelner und ganzer Handels-corporations entstehen, hat einen Auftrag an die Unterbehörden nach sich gezogen, daß die bezüglichen Geschäfte der strengsten Controlle unterzogen werden, und eine Uebertragung derselben an unbefugte Per-sonen mit dem Gewerbsverlnste zn bestrafen sey. — Wie man hört, ist gleich den practischen Bergsteigerschulen nun auch die Errichtung von Frischerschulen beautragt, wodurch dem Mangel an ae-schickten und verläßlichen Arbeitern bei den Eisenwerken abgeholfen, nud der Grund zur fruchtbaren Blüthe des österreichischen Eisenwesens gelegt werden soll. — In Betreff der Errichtung, Leitung und Veaufsichtung der Arbeitsschulen für Mädchen sind eben neue Vorschriften erschienen. Nach denselben ertheilt das Vefugniß zur Errichtung einer Arbeitsschule für Mädchen die Landesschulbehörde über Einvernehmen des fürsterzbifchöfflichen Konsistoriums für einen bestimmten Pfarrbezirk, der nicht gewechselt werden darf, an tadellose sittliche Personen, die Gemeindeangehörige sind. In die Arbeitsschulen dürfen Kinder im schulpflichtigen Alter ,mr untcr der Be- ««2 dingung aufgenommen werden, daß sie entweder die öffentliche Schule besuchen, oder von einem geprüfren Lehrer zu Hause unterrichtet werden. Die unmittelbare Aufsicht über die Schulen fiikrt der Pfarrer jenes Sprengels, in welchen» die Schule errichtet ist. Znr Ertheilnng des Unterrichtes in Sprachen, sowie zum Wiederholungsnuterrichte sind besondere Bewilligungen erforderlich, im Allgemeinen aber für Madchen - Arbeitsschulen nicht gestattet. — Dem Vernehmen nach wird die Starke der Garnisonen aller Städte des Reiches durch ein eigenes Reglement festgestellt werden. Jedes Militär-quantum, welches sodann den Stand der gewöhnlichen Garnison überschreitet, kommt in Betreff der Verpflegung und Bequartirung als „transenal" zu betrachten und zu behandeln. — Gestern und heute war auf der Börse das Gerücht verbreitet, daß in einigen Tagen große Goldsendungen hier eintreffen werden, die mit dem neuen Anlehen im Zusammenhange stehen. Die Goldpreise behaupteten auch ihre weichende Tendenz. — Das Reorganisationsstatut für die Pesther Hochschule wird schon im nächsten Schuljahre in Wirksamkeit treten. Auch soll das Ministerium für mehrere ausgezeichnete Professoren und Lehrer bereits Sorge getragen haben. — Die Organisirung der Fiscalbehörden in Ungarn wird, wie man hört, mit Benützung jener Grundsatze erfolgen, durch welche die Reform in den Kammerprocuraturen der übrigen Kroulander erfolgt ist. — Zu Bistri; in Siebenbürgen haben 7.'i Bürger eine Petition verfaßt, und dieselbe dem Herrn Gouverneur FML. Fürsten Schwarzenberg überreicht, worin sie bitten, daß der Bistritzer Bezirk vom Sack-senlandc getrennt, nnd dem Netteger Districte angeschlossen werde. Diese antinationale Petition hat große Aufregung daselbst hervorgebracht, und eine Eingabe an den Herrn Gouverneur hervorgerufen, worin der Magistrat und die Commuuitat der Stadt und deo Districts Bistritz gegen eine solche Forderung von Einzelnen protestiren, da sie darauf hinzielt, die erst kürzlich von der Regierung ausgesprochene Vereinigung der deutscben Distritte wieder zu zerreißen. — Die Republik Merico hat den Wunsch ausgesprochen, ihre Handelsbeziehungen zu Oesterreich zu erweitern, und dürfte in Kurzem auch hier einen Geschäftsträger beglaubigen. — Der katholische Stadtpfarrer, Beda Weber, in Frankfurt, erhielt der „F. O. P. Ztg." zufolge, den Ruf als Professor der Geschichte an der Hochschule zu Gray. Er hat denselben jedoch abgelehnt. — Nach dem „Journal de Geneve" ist in der Gegend von Sainte-Ioire, am Mole in Savoyen, ein Waldbrand ausgebrochen, der unter der Erde wüthet, und die Wurzeln der Baume verzehrt, so daß die Stämme fallen; 300 Mann sind beschäftigt, durch Laufgräben der weitern Verheerung der Glut Einhalt zu thun. ' N3ieu, 9. Juli. Wie wir höreu, ist die Anordnung getroffen worden, daß pensionirte oder mit Charakter quittitte Officiere nicht verpflichtet seyn sollen, die Wahl zu Geschwornen anzunehmen. " Nach eingelangter Nachricht ist das Passaner Sängerfest ohne Störung verlaufen. Sr. Majestät dem Kaiser Franz Joseph und den Oesterreichern wurden zahlreiche Hochs ausgebracht; Fahuen mit den österreichischen Farben wehten an allen Orten-Den ersten Preis errang der Wiener-, den zweiten der Linzer- und den dritten der Salzburger Gesangverein. Prag, 4. Juli. Der wichtigste Gegenstand, mit dem sich das Stadtverordneten - Collegium in seiner gestrigen, nahe an vier Stunden dauernden Sitzung beschäftigte, betraf die Regelung einer für die Commune sehr wichtigen Einncchmsquelle, nämlich der Pflastermanth. Die darauf bezüglichen 'Anträge des Stadtrathes lauteten: 1) Von jedem Bespau-nungsvieh, womit der Verzehrungssteuer nicht unterliegende Güter, Baukalk, Steine, Ziegel, Cand und Bauholz ausgenommen, in die Thore Prags eingeführt werden, ist an Pftastermauth 10 kr. CM. zu entrichten. (Somit zablt ein nut zwei Pferden bespannter Wagen 20 Kreuzer. Bekauntlich steht diese Mauth sckon bezüglich der Kaufmannvgüter.) 2) Diese Mautb ist in demselben Betrage von jedem Stück Zugvieh zu entrichten, womit was immer für Güter, einschließlich die der Verzehrungosteuer unterliegenden und die Baumaterialien, durch Prag durchgeführt werden. 3. Von allen auf der Eisenbahn in Prag anlangenden oder am Wejton ausgeladenen, entweder der Verzehrungssteuer nicht unterliegenden, oder ihr zwar unterworfenen, jedoch als Transito angemeldeten Güter kömmt von jedem niederosterreichi-schen Centner 1 kr. CM. an Pflastermauth zu entrichten. D e n t l ch l a n d. Verliu, tt. Juli. Die hier in der nächsten Woche Statt findende Versammlung von höheren Polizeibeamten verschiedener deutschen Staaten wird in nahe Verbindung mit den schon in Dresden zur Sprache gekommenen, und nun von der hohen Versammlung zum Beschluß erhobenen Antrage: „beim Bundestage eine besondere Commission für die Angelegenheiten der Polizei einzusetzen", gebracht. Bei derselben werden sich die Wahrnehmungen, die in der Ueberwachung der democratischen Bewegungen in den einzelnen Ländern gemacht werden, durch regelmäßige Wochenberichte an die gedachte hohe Stelle concentriren. Der höchsten dentschen Polizeibehörde wird dadnrch nicht allein die fortlaufende Uebersicht der Zustände iu die Hand gegeben, sondern sie erhält dadurch auch feste Anlehnungspuncte, im nöthigen Falle die Initiative zu ergreifen. (Ll.) Leipzig, ^. Juli. Die „Leipziger Ztg." erklärt ueuerdings die Nachricht, daß in Gotha demnächst eine Conferenz von Abgeordneten deutscher Negienmgen Statt finden solle, die unter sich eine Vereinigung über die in Betreff der zu befolgenden Grundsätze herbeiführen wolle, sey nicht falsch, wie sie berichtigt habe. Allerdings werde den 10. d. eine Conferenz von Bevollmächtigten derjenigen Staaten, die wegen der Aufnahme von Ausgewiesenen zeither Conventionen abgeschlossen hatten, in Gotha Statt finden, und zwar zu dem Zwecke, um zu bewirken, daß die neue, im vorigen Jahre zwischen Sachsen und Preußen abgeschlossene Convention wegen der Uebernahme von Ausgewiesenen von allen betheiligten Staaten angenommen werde. — Die Huldigung iu den für Preußen neu erworbenen Fürstenthümern Hohenzollern wird am tt. September Statt finden. S ch w e i.;. In der Schweiz führt das neue Strafgesetzbuch für die eidgenössischen Truppen an der Stelle der bisherigen Kriegsgerichte, die über Schuld und Strafe zugleich absprechen, auch im Militär Schwurgerichte ein. Gebildet werden dieselben dadurch, daß aus einer Liste, welche die Namen sämmtlicher Offiziere, Unteroffiziere und Corporate, wie vou 14 Ge-meiueu aus jeder Compagnie enthalt, 28 Manu aus- > gelost werden, von denen jede Partei, der Auditor als Ankläger und der Angeklagte tt ablehnen kann. Wenn die Todesstrafe in Verhandlung ist, so besteht die Jury aus 16, iu allen andern Fällen aus 12 Geschwornen. Italic n. Turin, 4. Juli. Die Debatte über die Reform der Nationalbank wird in der Deputirtenkam-mer fortgesetzt. Der Erzbischof Franzoni ist, wie man soeben erfährt, zu Paris eingetroffen, um daselbst längereu Aufenthalt zu nehmen. Die Anleihe mit England zum Course von 8.'i ist bereits abgeschlossen; man vernimmt, daß die brittischen Capitalisten sich dabei ziemlich willfährig zeigten. Das Haus Baring soll sich dabei ebenfalls betheiligf haben. I r a n k r e i ch. Paris, 3. Juni. Die Nationalversammlung war heute ganz unter dem Einflüsse des Eindrucks, den die Reise 'Napoleons auf die verschiedenen Frac-tionen derselben machte; auf allen Bänken war sie der Gegenstand angelegentlicher Besprechungen; Ber-ryer wendete zuerst die Aufmerksamkeit der öffentlichen Debatte über die Dringlichkeit des Gesetzvorschlages, die Ueberlassung deo Packetbootdienstes im mittelländischen Meere betreffend. Er sprach mit Wärme für die Motion, wonach die Dringlichkeit beschlossen wurde. Unter den Legitimisten herrscht in der Nevisionsfra-ge offene Spaltung. Eine compacte Minorität derselben will den Hauptführern Berryer, de Vatismenil u. s. w., die sie der Hinneigung zum Elys^e beschuldigen, nicht folgen, und hat den Entschluß gefaßt, gegen die Revision der Verfassung zu votiren, um die Majorität zu Gunsten derselben zu schwächen, da es bekanntlich im Plane des Elis<'>e liegt, eine möglichst große Re-visious-Majorität zn erhalten. Vom ehemaligen De-putirten Grafen Berthier ist eine fusionistische Brochure über die Verfassungs-Revision erschienen, worin die Mitwirkung aller Couservativen zur Restauration Frankreichs angerufen wird. Einem Ueberschlage zu zu Folge zählen sämmtliche bis zum 1. Juli eingelaufenen Revisionspetitionen 1.030.000 Unterschrif en, Krenze und Beitrittserklärungen. Dieß ist die dritte und bedeutendste Petitiousbewegung seit der Februarrevolution, da die crste, welche die Auflösung der Constituante bezweckte, l>00.000, und die zweite, die das Gesetz vom 31. Mai verhindern sollte, 600.000 Unterschriften zählte. — Auf dem Ministerin»« des Innern ist nut Herrn Merzien nnd Comp. von Havre ein Vertrag geschlossen worden, dem zu Folge sich dieselben verpflichten, die von dem Ertrage der 0>oldbarrenlotterie nach Califoruien zu sendenden 6000 Emigranten zu 795! Franken die Person hinüber-zu schiffen. Paris. 4. Juli. Die heutige Sitzung der National-Versammlung war nicht so ruhig, als es , nach dem der Debatte vorliegenden Gegenstande zu vermuthen war. Es handelte sich um die pachtweise Ueberlassung des dem Staate sehr lästig gewordenen Packetbootdienstes im mittelländischen Meere an eine Privatgesellschaft, um dem Handel eine erneuerte Thätigkeit zu geben. Die Gesellschaft, welcher nach dem Gesetzvorschlag dieser Dienst übertragen werden soll, macht sich anheischig, gegen eine Subvention von 2^ Fr. für die Seemeile, wofür die Regierung bis jetzt 30 Fr. li5 Cent. anolegte, jährlich vier Fahrten von Marseille nach Malta, Constantinopel, Aleran-drien und Syrien zu effcctuiren und den belgischen und holländischen Handel nach Marstille zurückzuführen. Hr. Dupont (von Vussac) bekämpfte mit einer großen Lebhaftigkeit die Commission, die Regierung und alle vorgeschlagenen Systeme. Dufaure, der für den Autrag sprach, wurde von der Montagne öfters durch heftige, selbst beleidigeude Ausfälle unterbrochen. Herr Miot und Andere mußten znr Ordnung verwiesen werden. Endlich legte sich der Sturm und der Redner konnte mit seiner gewohnten Klarheit die Sachlage entwickeln und beweisen, daß die französische Marine, was diesen Puuct anlangt, weder mit der österreichischen, vielweniger mit der englischen, die ihr nicht nur den ganzen Transit im mittelländischen Meere, ja selbst die indische Linie wegzunehmen droht, in die Schranken treten könne, während eine Privatgesellschaft eher in der Lage ist, sich gegen so mächtige Rivalen zu halten. Er citirte zum Belege die glänzenden Erfolge der österr. Lloyd-Dampfschissfahtt-Gesellschaft und zeigte dagegen, wie der franz. Handel in der Periode der letzten 14 Jahre sich im ^ Oriente kaum gedoppelt hat, während der österr. und ^ engl. in einem Verhältnisse von 1 zu 1K gestiegen ist. Mit dteser Darlegung ""^de die allgemeine Discussion geschlossen. Morgen wird man znr Berathung der einzelnen Artikel schreiten. - Die Vorgänge in Chatellerault müssen sehr ernsthaft gewesen sey"; die Bewegnng hat noch vor ««3 )er Neise des Präsidenten begonnen und den Tag zu-?or schrieben Nepublikaner der gemäßigten Partei ,ach Paris: „Sie wissen nicht, was morgen sich Mles zutragen könne." Die Behörden ihrerseits ließen zwei Regimenter ans Poitiers kommen. Die Anwesenheit dieser Truppen allein verhinderte eine Emeute, die, wie Augenzeugen berichten, auf dem Puncte stand, loszubrechen. Eine Stunde von Chatellerault hat der socialistische Theil der Bevölkerung, durch die vorgenommenen Verhaftungen aufgebracht, beim Vorübergehen des Zuges eine Manifestation versucht. Es sollen bereits Untersuchungen eingeleitet worden seyn. — Die Rede des Präsidenten in Poitiers hat wenig Eindruck in Paris gemacht und ist fast vergessen. Aber sehr viel Aufsehen machte das Erelgmß in Chatellerault. Man hatte eine solche Demonstration in dieser Stadt vorausgesehen, und es waren von Seite der Obrigkeit entsprechende Maßregeln getroffen worden, welche jedenfalls dazn beigetragen haben, eine ernstere Collision hintanzuhalten. Man sagt, daß die Absetzung des Hrn. Vacherot, welcher durch 14 Jahre Studiendirector an der Pariser Normalschule war, Gegenstand einer Interpellation werden wurde. Bemerkenswerth ist, das; Hr. Thiers in dem oberen Schnlrathe prasidirte, in welchem die die Absetzung des Hrn. Vacherot beschlossen wurde, und daß er die Absetzung desselben auf das Entschiedenste gefordert hat. Uebrigens begehrte Hr. Thiers anch die Absetzung des Hrn. Abbe's Gentry, welcher im Collegium das Buch des Hrn. Vacherot angegriffen hatte. Hr. Gentry nahm hierauf vorbeugeud seine Entlassung. — Die Berichte über die Neise des Präsidenten lauten im Durchschnitte dahin, dast die Aufnahme kühl war. In Poitiers hielt der Maire am Schlüsse des Bankettes eine Rede von einer hervorstehend republikanischen Färbuug; die Antwort des Präsidenten, welche offenbar vorbereitet war, enthielt keine eigentliche Erwiederung, sondern stellte die Frage, warum Frankreich mit all' seinen reichen Hilfsmitteln nicht glücklich und ruhig sey. Man müsse sich vereinigen, der Gesellschaft einen dauerhaften Unterban zu geben. Poitiers,' das unter Carl VI. der letzte Hort der Nationalität war, werde sich auch jetzt für die Sache des Vaterlandes bewähren. — Am zweiten Tage der Reise wurde der Präsident in Chalellerault sehr ungünstig empfangen und sein Wagen von einer drohenden Menge umringt. Die Stadtsergeanten befreiten ihn, es fanden mehrere Verhaftungen Statt. Der Präsident nahm dessenungeachtet in dieser Stadt ein ihm angetragenes Frühstück ein, und hielt dabei eine kleine Nede. Portugal. Lissabon, 4. Juli. Corneiro ist als General-Director der Zölle bestätigt. Einige Rückstände der Beamtengehalte waren auf dem Puucte ausgezahlt zu werden. — Die Cabralisten intriguiren noch ziemlich thätig und in der Armee herrschte einige Insubordination. — Graf Lavradio ist zum Gesandten iu London ernannt. — Sir Henry Pakenham hatte mit Senor Iervis d'Atongoura eine Besprechung rücksichtlich brittischer Echuldforderungen; das Ergebniß gab dem ersteren die höchste Befriedigung und gereicht dem letzteren zur Ehre. ^ Die Nachrichten aus Lissabon reichen bis zum 23. Iu„i. Sie melden keine besondere Veränderung in der Lage des Landes. Ihre Majestät die Komgm hatte den neuen englischen Gesandten, Hrn. Pakenham, in ^ner Audienz empfangen. Die bei diesem Anlaß zwlsche„ der Königin und dem Gesandten gewechselten Reden enthielten nicht die geringsten Anspielungen auf die",jüngsten Ereignisse. - Die Nachrichten aus Lissabon reichen bis znm 2-i. Juni. Vermöge königl. Decrets wird mit der EinHebung der Steuern und der Zahlung der Etaatsansgaben fortgefahren, bis die neuen Cortes "der das Budget ihren Beschluß gef^ haben wer- den. Im Uebrigen ist die Lage des Landes unverändert. Uu ßlan d. - Aus Warschau 4. Juli berichtet der »ldn-^l- ^lu-sxa^k^:« Die Großfürstin Maria Ni-kolajewna, Gemahlin des Fürsten Mar von Leuchtenberg und Tochter des Kaisers von Rußland, ist am 29. v. M. nach Deutschland abgereist. — Atha-nas Graf Raczynski, Gesandter und bevollmächtigter Minister des Königs von Prensien am spanischen Hofe, ist nach einem längeren Aufenthalte in nnserer Stadt nach Madrid abgegangen. — Der Oberpoli-zeiminister der Stadt Warschall, Generalmajor Abra-mowicz, erhielt vom Kaiser einen dreimonatlichen Urlaub zu einer Badreise nach Deutschland. — Am 1. d. wurde ein neues Dampfschiff „Sandomirz", von 32 Pferdekraft, dem Verkehre auf der Weichsel übergeben. Bioher gab es der Dampfschiffe, welche auf der Weichsel verkehren, fünf: „Fürst von Warschau", „Praga", „Weichsel", „Koperuik" und „Kra-kau". — Der k. k. österr. General-Consul in Warschau, Oberst v. Hain-Valdor, erhielt einen mehr-monatlichen Neiseurlaub. Während seiner Abwesenheit wird der neuernannte Consulatokanzler Ladiblaus Drogojewski, die. Consulatsgeschäfte leiten. — Neuere Nachrichten bestätigen, der „D.A. Z." zufolge, daß die Russen von Mohammed-Emin, einem Lieutenant Schamil's, geschlagen worden sind. Sie haben KW0 Mann an Todten und Gefangenen verloren. Die Tscherkessen sind entschlossen, ihren Vortheil diesen Sommer mit aller Energie zu verfolgen. Donau - Firstcnthümer. - Aus Belgrad, 28. Juni, meldet die »V"> vcxljnlilili" : Heute ist der Fürst von Serbien in das Innere des Landes abgereist, wo er längere Zeit in der Mitte seiner Unterthanen zn verweilen gedenkt. — Der ehemalige Chef der Provinz Nudnik iu Serbien, Milija Ilk: Bugarin, wurde bekanntlich wegen politischer Vergehen zum Tode verurtheilt, später jedoch zum lebenslauglichen Kerker begnadigt uud nach der Gurgosovccer Veste abgeführt. Derselbe ist nun von dort mit 2 Panduren entwichen und flüchtete nach Widdin, wo er von dem Pascka freundlich aufgenommen wurde uud sein weiteres Fortkommen finden dürfte, da der Pascha einen günstigen Beritt über ihn nach Constantinopel erstattete. ^ Schekib Effeudi begibt sich gleichfalls in die Bäder nach Mehadia. V o s u i c n. " Travnik, 26. Juni. Allgemein ist das Gerücht verbreitet, der Seraskier werde demnächst die Verwaltung Bosniens dem Vezir Haireddin Pascha übergeben. Man thnt Omer Pascha Unrecht, wenn man ihm alle und jede Maßregel znr Last legt, wodurch die Christen bedrückt werden. Es scheint mehr als gewiß, daß irgend ein fremdartiger Einfluß sich geltend mache, den der Eeraokier zu paralisiren nicht vermag. So viel ist gewiß, das die Stimmung der Najah eine gedrückte ist. Das Lager bei Novi soll etwa in 4 Wochen aufgehoben werden, lind die Truppen nach Albanien ziehen. Man vermuthet allgm.'in, daß ein Erpeditionszug gegen die Montenegriner bevorstehe. , M o nt e n eg r o. - Die blutigen Auftritte zwischen den Häupt-lingsfamilien Koprivizza und Mirkovich haben sich in beklageuswerther Weise erneuert. Etwa 200 türkische Panduren sind an der Gränze von Montenegro aufgestellt, um den Montenegrinern einen Einfall nach der Herzogevina unmöglich zu machen. Der Zuzug bedeutender türkischer Truppenmassen wird allgemein erwartet und von der Bevölkerung befürchtet. Von Mund zu Mund geht die Sage, daß die türkische Regierung eine große und durchgreifende Operation gegen Montenegro beabsichtige. In dem zu Montenegro gehörigen Districte von Trebigne sind alle waffenfähige Mannschaften mit dem Bedeuten aufgeboten worden, nöthigen Falls auch mehrere Lastthiere in Bereitschaft zu halten. Der Vladita wird dem Vernehmen nach in Ragusa eine Zusammenkunft mit dem Seraskier Omer Pascha haben. Die Montenegriner sollen entschlossen seyn, im Falle Omer Pascha sie unvermuthet überfallen sollte, verzweifelten Widerstand zu leisten. Die Najaho nehmen in dieser verwickelten Lage eine zuwartende Stellung wie gewöhnlich ein und befürchten nur von beiden Parteien, welche auch die siegreiche bleiben möge, mißhandelt zu werden. In Cettigne, der Hauptstadt von Montenegro, werden Kriegsmunition und Lebensmittel m bedeutender Quantität aufgehäuft. Vsmamsches Neich. Aus C onstan t in op el wird der „Preßburger Ztg." geschrieben, daß der Sultan von den an den dortigen öffentlichen Schulen stattgehabten Prüfungen keine einzige versäumte und die Preise selbst austheilte. Besonders anerkennenswerth waren die Leistungen der Militärzöglinge. Die medicinischen Vortrage werden in französischer, die chirurgischen in türkischer Sprache gehalten. Unter den Professoren sind auch zwei österreichische Militärärzte, die I>. I>. Wartbichler und Niegler. — Mit dem englischen Dampfboote sind wirklich über hundert Flüchtlinge nach England abgereist. Vay war nicht darunter; das Schiff landete in Ghemlek, und dort schifften sich die bei der ktzten Erpedition Zurückgebliebenen ein; nnr Dömötor und Prziemsky weigerten sich auch dießmal und werden nun nach Kiutahia zurückgebracht. Amerika. — Der amerikanische Postdampfer „Pacifice" ist mit 1'il) Passagieren, 1,000.0N0 Dollars in Epezies und mit Nachrichten aus New-Vork bis zum 21. Juni in Liverpool am 1. Juli eingelaufen. — In Jamaica waren 1050 Dollars Species und 2,.'W0.000 Dollars in Fruchtwevth von San Francisco angekommen. — Iu politischer Beziehung bringt die New-Vorker Post nichts Neues. San Francisco hat, außer der Feuersbrunst, die es beinahe ganz in Asche logte, von einem Erdbebenstoß gelitten. — Die Berichte aus den Minen werden, namentlich in Bezug auf den Ertrag der Quarzfelsen, als sehr günstig angesehen. — Mit den Indianern haben wieder einige Scharmützel Statt gefunden. — In San Francisco kommen immer Chinesen in großen Schaaren an.— Von Vera Cruz, 19. Juni, meldet man die Ankunft der Vermessungsgesettscs'aft von Tehuantepec. Neues und Neuestes. Wien, 9. Juli. Gestern um 12 Uhr Mittags wurde auf der Eisenbahnstrecke von Payerbach über den großen Viaduct, über die Schwarzau bis Küb, eine Probefahrt vorgenommen, wobei die Locomotive „Save" auf der Steigung von 1:40, in der Krümmung von 150 Klafter eine Last von 800 Centner, mit einer Geschwindigkeit von 3 Meilen pr. Stunde hinaufzog. Sowohl die Berg- als auch die Thalfahrt ging sehr befriedigend von Statten. Diese interessante Nachricht schlägt mit einem Male alle die Besorgnisse nieder, welche Trotz der Versicherung der bewährtesten Techniker, wegen der Semmeringbahn und ihrer Steigungsvechültmffe, immer wieder zum Vorscheine kamen. Telegraphische Depeschen. Paris, 7. Juli. Die Revisions-Commission hat den von Toqueville vorgelegten Bericht geprüft, am Mittwoch soll er in der Legislative deponirt werden. Der Präsident ist von Beauvais, wo er gut empfangen wurde, zurückgekehrt. — Florenz, 6. Juli. Die Convention Tos-cana's mit dem päpstlichen Stuhle, wodurch die Leo-poldinische Kirchengesetzgcbung theils aufgehoben, theils modificirt, und der katholischen Kirche volle Freiheit gewahrleistet wird, ist promulgirt worden. Verleger. Ign. v. Kleinmayr und Fedor Vamberg Verantwortlicher Herausgeber: Ign. Alois v. Kleinmayr Telegraphischer Cours - Vericht der Staathpapiere vom 10. Juli I85l. Staatsschuldverschreibungeil zu 5 pEt. (in CM.) 86 i3/16 detto ., 4l>U .. „ 841^/1« dctt» „ 5 pCt. in, Auslande verzinslich ., „ 1N2 3/4 Darlehen „n't Verlosung u. I. 1839, für 25U ss. 311 9/l6 Aanf - Acticn, vr. Stück 1240 u> C. M. Ncticn der Kaiser Ferdinands-Nordbah» zn l0«0 ff. C. M...... 1500 fl. m C. M. Acticn der Wicu-Gloggnitzcr-Eifeubahn zu 500 fl. C. M........695 ft. in C. M. Wechsel-(Zours vom 10. Juli »85l. Nmsterdan!, fiir W0 Thaler ssuna,>t. 3tthl. K',8 Vf. 2 M>.'!lat. Augsburg, si'ir «00 Guide» Vnr., Giilb. 120 8/4 As. llso. Frausfiirt a.Vi., ( s,r 100 Thaler Vam'o. 3tthl. 178 2 Monat. Livorno, für 300 Toscauischc Lire, Guld. 120 G. 2 Monat, i'ond!,'!,, für 1 Pfimd Sterling, Guloen 11-54 Vf. 3 Monal, Mailand, fflr 300 Oesterreich. Lire, Guld. 121 2 Monat. Marseille, fiir :iN<» Franken, . Ould. 142 1^2 2 Mon^t. tori's, für 300 Kraule» . . Guld. 142 1/2 2 Monat. K. K. Münz - Ducaten .... 27 pr. Ct. Agio. Geld- und Silber -Course voiu 8. Juli 1851. Vricf. Geld. Kais. Münz-Ducaleu Agio...... — 28 5>.tto Rand- dto „...... — 273/4 Napoleonsd'or ........ — 9.48 Emwerainöd'or „ ...... — IN.58 Ruß. Imperial....... — 9 56 U5reuß. D'ors „...... — 9.59 l5»gl. Sor>eralngs „...... — 12. Silberagio .......... — 223/4 ———— , — ^ »U «R «V «» G Q« Am Kundschaftsplatz, Nr. 333, im II. Stock, ist eine neue, ganz moderne Zimmereinrichtung aus freier Hand zu verkaufen, und kann da-selbst zu jeder beliebigen Stunde angesehen werden. Etll Mm, der wo möglich, außer der deul-schen und slovenischen Sprache, auch naliemsch spricht, kann iu einem hiesigen größeren Gasthofe allsogleich unterkommen. Auskunft darüber ertheilt aus Gefälligkeit das Comptoir der Laibacher Zeitung. Z. 805. (2) Zllr llntcrhaltlMg und Wiedererzählimg ifi dic beliebte Schrift in achter, «000 Er^mplare starker Auflage l i Ilz»«2 V. I^l,d 8ol,»m>»t' ii, T lie st z» haben: c^F^ Friedrich Nabcucr, oder: Du sollst und mußt lachen. Enthaltend: 256 interessante Anekdoten u. :55RatlM, zur Unterhaltung auf Nnsen, l>er Tafcl und ln Gesellschaften. Sauber broschitt. Preis nur 40 kr. >iU. Der ansg^eich.ietsten Anekdoten enthält diese Sammlung 3l auf Reisen, — IZ T H ea-rel'.-?lnekdoten. — 24 dei Tafel, — 15 für Liebende, — 8 S ch u I a n e k do t e n, —. w für K i! che >, dicner, — 10 für Künstle,- — ,0 füi- Gelehrte, — 10 Gei ichts .. Ane ^ l) 0 ten, — 13 ll> >' Iitälische Al» etd 0 teu, — »7 von fürstlichen Personen, als: von Napoleon, Kaiser Franz ". Joseph ll. , ... König Friedrich Wilhelm lll., — 22 v°„ Hi-iedrich denl Große», — 6l> vermischte Anekdoten z»m Sattlachl'n und 35 Räthsel znr gesellschaftlichen Aufheiterung. — Ueber l6.000 Eremplare wurden bereits davon verkauft. Z. 752. (8) erfolgt die siebente Verlosung des Anlehcns. Dieses Anlehen bietet Hauptgewinne Die geringste Prämie ist fl. 30 CM. In den zunächst folgenden Verlosungsjahren finden von 3 zu 3 Monaten Verlosungen Statt. Die achte Verlosung erfolgt am «H. October l>. I. ____ D. Zinner s> Gomp. in Wien. Z. 8-tN. (2).....'" ^ ' " ^ In dcr Buchhandlung von H^z. t?. Fi? a ch ist neu erschienen und zu haben: A n k,i ndig u u g eines nächst zn veröffentlichenden ? ^ ^ ll/.'tt e zllcll lateinisch-slavischen, zugleich deutschen. sranzVit,chctt, italienischen und eventuell anch eines Universal-odcr Weltalphabetes, mit Beigabe eines Z3l<5vz «»««»-Vorschwges des slovenischen Alphabetes als Probe, vom Domcapitular Poklukar. Laibach, im 5Nai 18^1. Gr. 8., 42 3eit., mit riner lithographitten Tabelle, Preis ungeb. /^0 kr., brosch. ^l!t kr. Mit Anfang dc5 Monates August aber tritt der Ladenpreis mit 1 ft. E. M. ein. Reiser, Hemr, Dreistimmige Lieder für die reifere Iligcüd in deutschen Schulen, l—3 e StMl-ine. Sttitlgait. n 24 k>. Roß, G. M, Der Eligllsch sprechende Alirwai'deiei', odel'i ^llnreisuiia, ii, kliizeste: Zeu E»g.-lisch spiechen ll»d velstehel, zli leinen. 3,lidolstadl >85l. 40 kl. Rosenkranz der lelicndigeli. .Ein vor Glltt desoiideis »vohlgesälllg»,'!) und >v,itjalnes gemeili schafclichcs Geber. Nebst liiiem Anhange oo» Morgen-, Abend-, Meß--, Beicht,- ic, Aüdachcen. I^teAnf-lagc. RegeliödlU'^ l85l. 70 k>. S ch mi d, N>. Zav., Grllndgedanken oes kllchlichei! Lebens. K^izeliedc» l, '^üch. üiastatt l85l. l fi. '^4 ki. Schmldl, 0l>. Adolph, Wiea und seine nächsten UmgeblMge", nnc besonderer Beiücksichtigung wissenschaftlicher ?l»stul^„ uiw ^aüülllliügei,. 5le. Auslage. Mit einem Plane der Ecadt nod Vorstädte. Wien^ ^8äi. i si. 50 kr. Schulz von Straß t-. l tzki, 0.-. L,, A„fa!lgöarüüde der Geometrie ) oer A»sch>,nnl»g; begriffsmäßig entwickell, l. Heft. Wun I85l.^6l'r, Seelen-Kalender, christlicher, oder christliche Lebet^re^elü auf alle Tage dc5 Jahres Tübingen >8öl. 20 kr. Simon, I)l., Ueber den Gebrauch und Nutzen einiger, durch mehr alö lOiahrige Erfahrung erprobter, aneikaimc guter und ganzlich liuschadlicher Arzneien gegen die l'ble,, Folge,, des O'lamSmuö (Selbstbefi.ckung), dcs wellien Flusses und der un-ftciwilligen Samenergiesiuil^el, :c. 20te Original--Aufiage. Stuttgart l850. i fi, Spitzer, Iac, ^' Franz ^' a ng, Lexikon der «eueren Rechtschieibttug. (^in Handbuch fur hehrer, Beamte, Geschäftsleute und Freunde einer ccr-retten Schreibweise. Wiei, l85I. 1 fi. Sündenregister, das, der Mediein- heilkunde. ?Ulen Frelinden der Gesluidheit lu,d «ines Goit >vc»hlgefäll!gen Lebens, gewidmec von eine!« ?lrise. Leipzig 1^5, ,' fi. Traumbuch, neuestes, allerbestes, um Nummern zum Lottospiel zu errathen, oder der,,ei>' verbesserte Lotco^pieler. 3te. Ausiaqe. Ulm 185 l 48 kr. W a ser,P, Der Geist des heiligen Fran- ci^cu) Taoeriuö und die Verehrung desselben Heili» gen, nebst den gewöhnlichen Gebete». Einsiedeln l851. 48 kr. Weberei, die, in ihrem ganzen Ulufange, durch Hand und Maschinen. E<>, Hnib. ,md M»-stei buch für Ied^n, der in diesen Fächern aibeitet. Mic 700 )lbbildui!gen und Mustern aufßo Tafeln. ,. Hälfte. Ulm l85I. 4 si. 48 kr. Weiß, ^.', Ad., Handbuch der Trigo- nometiie. Furch l85l. 3 fi. 40 kr. Wiesner, A. C., Die politischen Bestrebungen der Südslaoen i» Oesterreich, Als Autwort auf Ost u?'d West. Kassel ,65,. 43 kr. Wlnkelma n n, E, >ilpul<>0n Zonns'l'rll', Baiser der Frauzosen, sein L.ben und seine Thäte». Neue Ausgabe niit 36 Stahlstichen, Napoleons Bild-uiß Ulm l85l. 3. si. 12 kr. Witterungsprophet, der wohlerfahrene populäre. Oder Vorallsbestmlmung der muthe masilicheu Witteiuug auf ein^-lne Jahreszeiten und Menace, vorzugsweise aber auf ein^Ine Tage nud Wochen. Heilbioüu l85l. 20 kr. Wlttmann, Georg Mich., Die heiligen Bücher d^-s Neuen Teilamcntes unsers Herrn Jesus Christus. Sulibach «651. ! fi. S a k (i i n s k i , .Knn Ktikiiljevie, Ai'kiv /