MARBURGERZEITUN6 AMTLICHES ORGAN DES Verlag und SchilfIcttung Marburg a. d. Drau, Badgane Nr. 6. Fsrnnif' Ni. *'S-67, 25-68, 25-fi9, Ab IS Uhr (taglich außer Samitng» Ist die Schriftlellung nur auf Fem ruf Nr. 28-67 erreichbar Unverlangte Zuschriften werden nicht rückqesandl Bet aHmtllchen Anfragen ist dai ROckporto beizulegen. Postscheckkonto Wien Nr. 54.fi08 CeschSflistellen in Cilll, Marktplati Nr. 12, Fernruf Nr 7. und In Pettau. Ungartorgashe Nr. 2, Femnif Nr. 89 STEIRISCHEN HEIMATBUNDES Erscheint werktHg'lch als Morgenielttmg. Bezugspreis (Im voraus zahlbar) monntllcb RM 2,10 elnsrhllpBlIrh J9,8 Rpf PostzeitungsgebOhri bei Lieferung im Streifband zuzüglich Ponoj bei Abholen in der GcsrhSft^stoIln RM 2,—. Altre rh dur<-h Poit monatlich RM 2,10 (einschl. 19,8 Rpf Postzritungsqebflhr) und 3fi Upf Zuslf lt-gebflhr. GInzelnunmem worden nur gegen Voreinsendung des Einzelprfises und der Porloauslflgon /.ugesendet Nr. 305 - 83. Jahr^an^ Marburg"Drau» Montag, 1. November 1943 Binzclpre^is 10 Upt Schufzherr der Banden Ambrosios Verrätertätigkeit auf dem Balkan dnb Mallaiid, 31. Oktober Dl« RepuhlLkanische Korrespondenz erbringt jetzt den Nachweis, daß General Ambrosio bereits während seiner Dienstiedstung als Oberbefehlshaber der 2. italienischen Armee aul dem Balkan seine verräterische Tätigkeit begonnen hat. Ambrosio, der zum Chef des Generalstabes Badoglios ernannt worden war, verhinderte damals entgegen dem aiu-drückiichen Befehl des Duce jede aktivi Kampfführung gegen die koimnimlsti-sehen Banden auf dem Balkan und ermöglichte dadurch die Bewaffnung und Aufstellung von 20 000 Bandenangehörigen. General Ambrosio scheute sieb nicht, in seinem Hauptquartier in Susak mit Vertretern der jugoslawischen Londoner Emigrantenregierung zu verhandeln, und empfing u. a. den Hauptagenten, den ehemaligen serbischen Abgeordneten Jevidovic, femer den Anführer der serbischen Banden in Bosnien und der Herzegowina, Trifunovic, sowie einen mit der kommunistischen Agitation beauftragten griechisch-katholisdien Popen. Andere Agenten erhielten von Ambrosio Waffen, Verpflegung / und Ausweise, mit df>nen sie in den von den Italienern besetzten Balkangebieten ungehindert hetzen, wühlen und morden konnten. General Roatta, der Nachfolger Ambrosios, der gleichfalls mit Badogllo geflüchtet ist, setzte auf dem Balkan die verräterische Tätigkeit weiter fort und erteilte dem Agenten der jugoslawischen Emigranteruegierung, Jevidovic, weltgehende Vollmachten. In der nleichen Zeit entsandte, wie die Republikanische Korrespondenz meldet, General Ambrosio den General Castellann ins Hauptquartier der Banden zu direkten Ver- handlungen mit General Mihailowitsch. Es handelt sich um den gleichen Gene-rag Castellano. der dann später Im Auftrage Badoglios die Kapitulation im Hauptquartier des Generals Eisenhower unterzeichnete. Badoglios Hauptstadt hungert Baris Einwohnerzahl mehr als verdoppelt rd Rom, 31. Oktober Innerhalb weniger Wochen, nachdem die Hauptstadt Apuliens, Bari, zum Sitz der Badogliö-Scheinregierung erklärt wurde, ist das Leben in dieser Stadt zu einem wirtschaftlichen und innerpoliti-schen Chaos geworden In der Stadt geben sich die berüchtigsten politischen und kriminellen Elemente Italiens ein Stelldichein. Durch den Zustrom italienischer Verräter, die zum Feind übergingen, tmd die Anwesenheit von zahlreichen Badoglio-Soldalen, die aus Albanien, Dalmatien und Griechenland nach Bari flüchteten, sowie endlich die Flüchtlinge aus den Provinzen Foggia, Benevent und Campobasso erweist sich die Stadt in einem kaum vorstellbaren Ausmaß übervölkert. ^ Erreichte die Einwohnerzahl zu normalen Zeiten et'wo 200 000, so befinden sich gegenwärtig in Bari mehr als 500 000 Mensrhen. Die Rückwirkungen auf das Leben in der Stadt sind dementsprechend. Die Mieitspreise haben eine phantastische Höhe erreicht (der Durchschnittspreis für eine Dreizimmerwohnung, beträgt monatlich 10 000 Lire für möblierte Zimmer wird eine Tagesmiete von 150 Lire verlangt). Hand in Hand damit geht eine Teuerung, die aus den früher so wohlfeilen Geliieten um Bari die teuersten Gegenden Italiens überhaupt gemacht hat. Für l Kilo Brot werden 50 Lire verlangt, 1 Kilo Spaghetti erreicht Preise bis lOO Lire. Fleisch wurde an die Bevölkerung Baris seit Anfang September nicht mehr verteilt, da die Schlachtviehablieferung für die Stadt, die in normalen Zeiten von Umbrlen, der Toskana und den Ahruzzengebieten ausging, seit langem eingestellt ist. In den ersten 3 Tagen nach ihrer Ankunft verteilten die Engländer aus propagandistischen Gründen geringfügige Mengen von Brot, Marmelade und Konserven an die ärmsten Bevölkerungsschich-ten der Stadt. Diese Verteilung wurde längst eingestellt. Der größte Teil der Bevölkerung, der sicJi außersrtande sieht, die Phantasiepreise zu zahlen, ist zum Hungern verurteilt. Zwei Millionen Jugendliche wetteifern Des Führers Aufruf zum Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend dnb Führerhauptquartier, 30. Oktober Zum Reichsiherufswettkampf der deutschen Jugend, der am 15. Januar 1944 erstmalig im Kriege vor sich geht, erließ der Führer nachfolgenden Aufruf: Schaffende deutsche Jugcndl Unser Vorbild ist das Heldentum de« deutschen Soldaten und unsere Pflicht, diesem Heldentum im Kriegeeinsatz der Heimat würdig zu sein Zum Krieqsein-satz gehört die Leistung im Beruf. Schon im Frieden wai der berufliche Wettstreit für die schaffende deutsche Jugend der Aufbruch ihres Lelstnnqswillen«. Heute rufe ich euch erneut zum Reichsberufswettkampf auf. Erhärtet durch eure Tat am Arbeltsplatz das Treuebekenntnis zu unseren Soldaten. Den Kampf an der Front führen die Tapfersten, der Kampf im Beruf soll uns die Tüchtigsten 'sichtbar machen und sie durch Ausbildung und Begabtenförderung zur Führung bringen. Euer Einsatz Im Reichsberufswett- kannpf sei ein Beweis für euren unerschütterlichen Glauben an den Sieg. Gezeichnet: Adolf Hitler. • Der erste Krlegsberufswettkampf der deutschen Jugend, zu dem der Führer aufgerufen hat, wird als qemeinschait-liches Werk der Deutschen Arbeitsfront, der Hitler-Jugend, des Reichsnährstandes und der Wirtschaft in Stadt und Land durchgeführt, und zwar in einer den Kriegsverhältnissen entspiechenden dezentralisierten und elastischen Form. Die Teilnahme der Jugendlichen erfolgt freiwillig. Teilnahmeberechtigt sind alle männlichen und weiblichen Jugendlichen im Lern- beziehungsweise Anlemverhält-nis sowie alle Ungelernten Dem Aller nach können die Angehörigen des Geburtsjahrganges 1926 und jünger, weibliche Jugendliche, die sich in einer schulischen Ausbildung, zum Beispiel in so-zlalpädagoqischen Seminaren usw. befinden, bis zur Vollendung d(>« 21. Lebensjahres teilnehmen. Der Ortswettkampf ist für die Zeit vom 13, Januar bi« 15. Februar 1944, der Gauwettkampf für Ende März 1944 und der Reichswettkampf für die zweite Hälfte des Monats April 1944 vorgesehen. Es werden etwa zwei Millionen Jungen und Mädel sein, die nach dem Vorbild des Soldaten, der seine militärischen Fähigkeiten in Übung und Einsatz ständig entwickelt, im Krieqsheruffiwctt-kampf ihren beruflichen Krieaseinsatz im Sinne der Leistungssteigening weiter entwickeln. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz dnb Führerhauptquartier. 31. Oktober Der Führer verlieh am 28 Oktober 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisemt. Kreuzes an General der Artillerie Rudolf Freiherr von Roman, Kommandierenden General eines Armeekorps, als 313. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Der deutsche Wehrmachtbbricht Die deutschen Gegenangriffe bei Kriwoi Rog U-Boote versenkten 28 500 brt und einen Zerstörer dnb Führerhauptquartier, 31. Oktober Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Süden der Ostfront standen unsere Truppen gestern wieder in schweren Kämpfen Zwischen dem Asowschen Meer und dem Dnjepr wurden starke feindliche Angriffe abgeschlagen. Im Dnjepr-Knie scheiterten westlich ,Sapo-rosh|e und im Raum südwestlich Dnje-propetrowsk mehrere Vorstöße der Sowjets. Unsere Gegenangriffe nördlich Kriwoi Rog schreiten trotz erbitterten feindlichen Widerstände« gut vorwärts. In der Mitte der Ostfront hat die Angriffstätigkeit des Feindes bei Comel und w(>stlich Smolensk vorüborqehnnd nachgelassen. Ortliche Vorstöße ^*'urden abgewiesen. In den genannten Räumen, besonders aber westlich Kritschew gewonnen eigene Gegenangriffe einige in den Kämpfen der Vortage verlorenqe-ganaer^e wichtige Geländea!>schnitte zurück Südwestlich Weliklje Luki lebte die Kampftätigkeit gestern etwas auf. Im Verlauf der letzten drei Tage verloren die Sowjets an der Ostfront über vierhundert Panzer Sicheriinasfnhrzeuoe der Kriegsmarine griffen im Finnischen Meerhusen einen Verband leichter sowjetischer Seestrelt-kr.ifte an. Sie versenkten ein Kanonenboot sowie zwei .Schnellboote und be-schädigien einige weitere Fahrzeuge schwer. Tn Süditalien unternahmen britisch-nordamerikanische Kräfte starke, von Panzern unterstützte Angriffe im Raum zwischen der Küste des Tyrrh^nischen Meeres und dem Voltiirno. Die Karnnfe sind noch im vollen Gange. Ein örtlicher Einbruch nordwestlich Capua wurde abgeriegelt. Im östlichen Mittelmeer griffen deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge ein feindliches Geleit an und beschädigten durch Bombenvolltreffer einen Kreuzer und zwei Zerstörer erheblich, außerdem wurde ein Transportschiff von 1500 brt. versenkt. Zwei kleine Küstenfahrzeuge der Kriegsmarine schössen in der Agäis binnen 24 Stunden vier feindliche Bomber ab. Die Luftwaffe griff am gestrigen Tage Einzelziele im Raum von Groß-London an. Deutsche Unterseetioote versenkten im Kampf gegen die feindlichen Seeverbindungen sechs Schiffe mit zusammen 28 500 brt und einen Zerstörer. Drei weitere Schiffe wurden durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Außerdem schössen unsere Biwte sechs zur Geleitzuqsi-cherung eingesetzte feindliche Flugzeuge ab. Hervorragend kämpfende Infanterie Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Samstag bekannt: Zwischen dem Asowschen Meer und dem Dnjepr dauert die Abwehrschlacht mit unverminderter Heftigkeit an. Im Dnjepr-Knie waren die Kämpfe bei Kriwoi Rog besonders hart. Durchbruchsversuche überlegener Infanterie- ur>d Panzerkräfte wurden aufgefangen, die eigenen Stellungen in schweren Kämpfen behauptet und 43 Sowjetpanzer vernichtet. Nördlich Kriwoi Rog setzten die Sowjets unseren schwungvollen Gegenangriffen erbitterten Widerstand entge-nen. Mehrere feindliche Infanterie- und Panzerverbände erlitten bei diespn Kämpfen schwerste Verluste Beiderseits Gomel blieben die auch gestern fortgesetzten Angriffe der Sowjets ergebnislos. Eigene Genenangriffe gewannen vor-übornehend verlorenneganaenes Gelände wieder zurück. Dabei wurden im Kampf um eine Ortschaft, die verschie- dentlich den Besitzer wechselte, allein 36 schwere Sowjetpanzer abgeschossen. Westlich Smolensk entbrannten neue schwere Abwehrkämpfe. Nach heftigei Artillerievorbereitung trieb der Feind den ganzen Tag über immer wieder seine von zahlreichen Panzern und Schlacht-flieqern unterstützten Angriffswellen vor. In erbitterten Kämpfen behauptete unsere hervorragend kümpf-^nde Infanterie, die durch eigenes Artillerie- und Werfer-feiiet wirksam unterstützt wurde, ihre Stellungen, Von der übrigen Ostfront werden nur 'lebhafte örtliche Kamnfe, besonders im Raum westlich Kritschew, gemeldet. An der süditalienischen Front wurden einige örtliche Angriffe britisch-nord-amerikanischer Kräfte gegen unsere "^tel-lunqen beiderseits des Volturno abgewiesen SchneHe deutsche Kampffltig-zeuge oriffen dort mit gutem Erfnlg Nnchschnbkfdonnen des Feindes auf den zur Front führenden Wegen an. f .': _. , PK-Krifi!*berichtcr Ricder (Sch — VChd) Nachschub rollt Ober den Brenner Ununterbrochon passieren die Nachscbii iitransporte mit Materini für die Südiront den Brenner. — Hier fährt ein Zug mit Mannschaft^transportwagen seinen Bestimmungsort zu GBauben, Wissen und Müsepfen Drei Elemente der Kricj^sführung E, Marburg, 31. Oktober j Die Forderung nach Bewährung braucht i nicht unbedingt nui eine Belastung, st)n- i dem kann auch eine Befreiung sein. Das j hat der Kampf der Partei am die Macht bewiesen, in welchem die Bewahrung gleichzeitig mit der Befreiung von Dingen, die uns als Schwächen anhafteten, gemeinsam ging. Ais zwingendstes Beispiel dafür darf der Opfergang von Stalingrad und seine Folgen für uns angesehen werden. Er hat uns nicht nur einen Blick hinter die Kulissen dieses gnadenlosen Ringens freigegeben, sondern blitzlichtartig den Weg aus diesem lastenden Verhängnis gewiesen Ballast.. Die Eröffnung des totalen Krieges tn der Sprache unserer Zeit verstanden heißt, Verzicht auf alles, was nicht dem Kriege dient Dazu gehört vor allem die Vergangenheit, die mit ihrem alles verklärenden Schimmer immer wieder an eine Welt erinnert, die nicht mehr Ist. In Ihr liegen alle jene Dinge beschlossen die uns bis heute hinderten, den totalen Krieg zu leben, angefangen bei den Resten ihrer materialistischen Denkungsweise, die noch in unseren Köpften spukt mit ihren Vorstellungen von reichhaltigen Speisekarten und Sommerfrischesorgen, mit ihrer gan7en Geruhsamkeit und Besinnlichkeit, lauter Dinge, deren Verlust viele von uns bis vor kurzem mehr bedrückte als das Kriegsdrama. Seither ist es allerdings anders geworden. So mincher, der sich früher mit heißem Eifer und gutem Erfolg bemüht hatte, den Krieg an sich nicht herankommen zu lassen sieht sich von ihm jetzt in seine abgelegenste Einsiedlerei verfolgt und gezwungen, ihm wenn auch noch mit zwinkernden Augen, ins harte, unbarmherzine Gesicht zu schauen. Es man sein, daß der Frontsoldat, der diesen Krieg dreidimensional und unter ständiner Todeshpdrohiing erlebt, das Gesetz d^s Krienes leichter lebt als der Zivilist der noch bei jerlpm Schritt auf 7eunen des Friedens «tftßt Aber schon die Terrorannriffe Im Wösten beweisen uns Menschen der Heimat daß fib»»T Nacht auch von uns der Krien die höchste Bew^hninn fordern kann Wenn dies bis heute noch nicht einoetfpfen ist, so d«iken wir dies nicht vipllpicht der AnstÄndf^kpit unsprpr c^nner. sondp^ji vor allpm dem HpMpntum unsprpr Wphnnacht und den M'Illrinpn un^p-kanntpn TTp'dpn an dpr Hpim«»f»-nnt dlp In dpr R'Tstuons'TiHiistrip und Hpr T?pt-m^t^l-iV 'tr-e Rnw^hninn bprplt« ^hno. IpfT» h''bpn. nhnp daß sie viplleicht splbst darum wissen Bewährung Damit Ist einerseits gesagt, daß heute Bewährvmg nicht nur an der militärischen Hauptkampflinie mönlich und gefordert ist. sondern daß Bewährung überall dort das Gebot der Stunde gpworden ist wo deutsche Menschen lebpn und daß die Bewährung fiir Front tind Hpimat längst nicht mehr zweierlei Dinge sind. Man braucht dam't nar nicht an die Terrorangrlffp ans der Tjift zu denVpn, auch der Mltnn in dpr »Ipimat mit seinen tftuspndpn Frsrbwpml"?spn Unhe-gupmlifhko'ten und FinscHrrHnVnrnpn vprlannt von jpdpm pln'^plnpn stündMch hobp Rpv.'Ähnjno Natürl'rh nicht nur In den pin^elripn TTanf'lunopn "*p'bst. dip ia einP niatip SrlSstvp'"«!t'nsk-'mnf richtig bed'pnt. für Hpn h.^t der Kriea seine 'Nchreikpn verloren Ft slph' dort aufrecht, wo anderen schon der R 'f'pn schwankt wptl er an d'p Unv. rrt^nil '-h keil unspres Vnlkps n' "ibl um! pt kämpft wn nndorp *rb'>p im r > '--"i bpoen, wpil pr weiß rt-iß dnr k'im-d 'n dlpspTn Rinnpn dor l--t-'p pmioh nosittven M'^nsrhpn'eHpris 'cl in ^ mot Aiisplnanderset7nm auf L^^^tpri nnd Tori Wer aber der Moiniing itil. nhiio d r.p Elemente im Kriege au-^krimmon 7U können, wird verocbi-ns au! dm Fi pdcp warten, flenn er stiriit an fl f'«ipni kr ^nc auch dtnn, wenn keine Bominni vom Himmel Idllttu. Seite 2 * Nr. 305 * Montag, i. November 1943 MARBURGER ZEITUNO Eine Million Behelfsheime Das Deutsche Wohnun^shiltswerk / Ein Aufsatz Dr. Leys PcIrhfors'n'^i^nHonxIeitcr Dr Ley v<:i IL ntlicht im »Angriff* einen Artiiicl, dir sich ausführlich mit dcrn Deutschen WohnungshiUsiverk hi!i:iit. Dr. l.ey stellt eingangs fesl, (/(;/? bereits mit dem Bau der ersten ■'ün er be;^onnen ist und daß in der zu'iltn Okioberhälfte die ersten ferti-'ie.^tellten Behelf.^heime beza-Pen Würden. ;-'a fith jede Arbeitskraft für unmittcl-. rü .(Uli , :\vithli|. t-n"' \'ol!t b'krnn«*n daß die j;nind*lti-liche «Hein vom Führer stammt — wi' I in w<'is«*r Voraussicht fflr alle MSjJ* I', i,|, - t,.n , T ufttorrors Vorsorge tfetrof-fi'n Nii'^-rdom wii-d es mfttflich sein die tim h'"nSf>n'*csch.^dirftpn Gebieten evaku-M-r!.-. \ ril' <.no';<;op allmfi'^lich wieder in } . |i, rnri>'-'iip 7uriick7iif(thrcn, wo sie V cbcrweise selbst unter pri- t'T'(<-rbrin' ' : in dtm wir uns befinden, - -K. i'ie Wohnfläche umfaßt einen iirii VDM ( ' 20 bis 22 qm, der in - id /ihiafraiim unterteilt ist In hnr.'uim schlafen jj!eichzeit»(i die •fi r P" llen entweder übereinan-n ' 1' Bi'ltnischc nnfji'bracht sind '\l.i| nbctlcn taji.siiher hochöe-V ' n, ii'ItT in einer dritten An-:'>! Ti - nls Sl|z«;ofa dienen. In ■ in! r' -n Schhfraiim sind die -i mlürlich übereinander |fe-' ■ Il.äuschon wird durch : ' 1 i;chip Irif^'iiiftcilimi; und die An-i. ili r no'" c-ndi^cn .M'"ihcl war nicht ' ■ t mnncher vielleicht denken I r^:^entetl. es war £?<»nau so V ">11 Vf^ll. \vn'fi>n, von dem Dr Por-i' [('Irl d"=H ihm «eine Konstruktion I ' m^ hr Sorije bereitet habe als ■'' Vi' K. nnwn'ten So auch hier. Ge-'' ■ ' II 1 Amrilnun>I von Fenster und I i K'ii'mhnhen. der Merd, der i in n mußten tjriindlichst und . \v il r überlebt werden Da weder -I (tfi noch Inst.Tllation vortjcsehen f - -II ftc '|ie Stnndortwihl weijen der ' ' ti'iMiri^ und der hygienischen j ' Iv vorderer Überlcf^unficn '-=as (JriJnc Zimmer« I'm die räiitiiliche Beschränktheit zu : rn, in d-r bei den i^eöebencn Ver-.1 n ri nun einmal ({cbaut werden Ii'! - I !i jrd-- Behelfsheim mindestens r t, rni li-r Garten vtewissermaßen ' .min- r D.nnit wird der Sehn- ■ ■ r cl-'tit dien Menschen nach Gar' I i f nd ?-?il!iei!('niU-komnien 1.eider I n ■ r .Ml« Ki''Ufücbt auf die Frnah- II J nv Iii vi 1 mehr an Bodenllache (Je- y - V -re jedoch noch nicht be-' t w "n nicht noch folgendes (je-•t 'All ' • f m^'ni'elt uns überall an I I I n [)( halb muß das d' »»t«ehc k f li ' rotwrndii'e und entschci-' Ifl On zur Gemeinsch'ifts- und " .-Ulf : :iif-n werden. 1' n 1 ■'! nte werden in Fabriken n . . V 1.1 PI'Mcn «crionm'iH'ö bertfe-■ Ii* ■! s. s-ch zur Produktion von ? HM ■ 1» -n iipfl wetterl)r5l,-j"f|ij{, ' -1' iiti'' V. ir-Tif(11t'ht ist, wird zu Plat-ri - ''nitten. jJestnmpft orler ;• w F'■ p 1' v/ii '"-rden sich Hnlz ' ''(•!' •■r"-'nl Hnchofcpsc^'lark< , : und ■'.Ii'iiiiibi'ton und im Innern auch Gips besonders eignen. Diese Platten werden im Montagebau an Hand von Baufibeln wie im Ackerbaukasten zusammengesetzt. Jeder, auch der Ungelernte, kann das machen. Im übrigen ist anzunehmen, daß in jeder Ortsgruppe der NSDAP oder Gemeinde noch genügend ältere Bauhandwerker, die den Volksgenossen zur Hand gehen können, vorhanden sind. 1 700 RM Primi« Die Partei ist, wie überall so auch hier, der Motor und die dynamische Kraft, sie gibt den Impuls, treibt immer wieder die Müden und Bequemen aii, organisiert die Gemeinschaftshilfe und arbeitet mit den Behörden in allen Fragen, insbesondere der Planung und Standortfestlegung auf das engste zusammen. Die Partei hilft im Rahmen ihrer Aufgaben, wo sie nur kann, damit das Werk gelinge. Der Staat und die unteren Behörden übernehmen die Vcrwaltungsaufgaben, vereinfachen die gesetzlichen Vorschriften, erleichtern jede Baumaßnahme, die zu einem Behelfsheim führen kann, gehen die Baukarten aus, die sowohl die baupolizeiliche Genehmigung darstellen als zum Bezug von Baustoffen berechtigen, soweit solche beim Händler vorhanden sind, Das Reich zahlt eine Prämie von 1700 RM für jedes fertiggestellte Behclf.sheim aus. Die Summe sliellt etwa den Wert der Baustoffe dar Wir haben den Weg über die Prämie gewählt, weil er für alle Beteiligten der einfachste isl. Diese Prämie erhält selbstverständlich auch der, der eigene Baustoffe besitzt oder sie aus den Trümmern der zerstörten Häuser herausholt Wir glauben, damit einen großen An-reii zu geben Alle hi.inmenden Verbote und baupolizeilichen Vorschriften sind von ihm für diese Aktion sofort nuf'^ehoben worden. Damit ist der Weg für das Gelingen frei- gelegt. Die Produktion der Bauelemente ist seit Wochen angelaufen. Arbeiter und Fabriken sind dafür bereitgestellt. Die bei den Händlern und auf Baustellen noch vorhandenen Baustoffe sind, soweit entbehrlich, zugunsten des Deutschen Wohnungshilfswerkes beschlagnahmt Somit ist auch von seiten der Bauwirtschaft alles getan, um das Deutsche Wohnungshilfswerk zum Erfolg zu führen. Natürlich gehen die bereits vom Luftkrieg Betroffenen allen anderen Interessenten vor, Hiezu nötigt uns schon die Rücksicht auf die , Baustofflage. Jeder Familienvater und jede Famil'c, die luft-kriegsbeschädigt sind, Ihre Wohnungen verloren haben und sich ein Behelfsheim der hier umrissencn Art in Eigen- oder Gemcinschaftshilfe schaffen wollen, können dies tun. Soweit das Material darüber hinaus ausreicht, können auch N'chttuft-kricgsbctroffene entsprechende Behelfs-hcrme einrichten. Sie müssen diese allerdings für die Dauer des Krieges oder des Notzustandcs an Luf^kriegsbetroffenc abgeben, solange sie nicht selbst vom Luftkrieg betroffen sind. Siedlerbetreuung Auch wer selbst kein Grundstück besitzt, kann eine Behelfsheim bauen. Der Antrag auf Zuweisung eines Grundstückes wird bei der Gemeinde gestellt, wo das Behelfsheim erstehen soll. Die Behelfsheime gehen in das Eigentum des Bauherrn über, auch dann, wenn der Bauplatz nur pachtweise oder für eine bestimmte Zeit überlassen ist. Sind die Behelfsheime im Besitz von Betrieben, Gemeinden oder einer Vereinigung der öffentlichen Hand, so soll nach dem Wunsch des Führers das Behelfsheim tüchtigen oder langi&hrigen Mitarbeitern oder verdienten Volksgenossen als Belohnung fflr ihre Treue und ihren Einsatz geschenkt werden Die Betreuung der Siedler, ihre Unter- Luffhrhipti der Achse Stützung in der Besorgimg von Steinmehl und Torf, ihre Beratung bei Anlegen des Kompostes, Bearbeitung des Gartens, Halten von Kleinticren, Beschaffung von Geräten und so weiter übernehmen der Deutsche Siedlerbund und der Reichsbund der Kleingärtner Zur Anleitung im Gartenbau wird außerdem noch eine Gartenfibel herausgegeben. Die Behelfsheime stehen alle unter dem Zeichen des fliegenden Sonnenrades von »Kraft durch Freude«, um darzutun, daß es sich um eine höchst positivö Maßnahme handelt, die den Menschen Freude bringen soll. Dies gilt nicht nur für die Zeit während des Krieges, sondern auch für die Zeit nach dem Siege, wo die Behelfsheime, soweit ihr Bauplatz nicht für den normalen Wohnungsbau benötigt wird, oder sie nicht das Städtebild stören, sicherlich als Wochenendhäuser zum Verbringen des Wochenendes und des Urlaubes benutzt werden. Damit glaube ich, so beendet der Rcichsorganisationsleiter seinen Aufsatz im »Angriff«, das Wichtigste zu dem vom Führer ins Lehen gerufenen und befohlenen Deutschen Wohnungsh Ifswerkcs gesagt zu haben Sollte jemand, der diese Ausführungen liest, neue Anregungen haben oder Verbesserungen vorscMiT^cn wollen, so mag er sich mit seinen Gedanken an den Reichswohnuni'skon'nitssar, Berlin, Moltkcstraße 1, wenden Will er ein Behelfsheim hauen, wendet er sich nn den Ortsgrupperleiter und Rürgernici-ster, in dessen Bercich et dieses vorhat. Dort erhält er weitere Aufklärungen. Ich will jedoch heute mit dem Moltke-Wort schließen; »Man muß das Unmögliche verlangen, um das Mögl che zu voll-bringenl« Fanget *nl Wir brechen den Terror der Luftgangster! In einiger Zeit sollen mindestens eine Million ßehulfs-hcime in Deutschland gebaut seinl „Drauf" die Losung der finnischen Flieger Das Beispiel dreier Fliegermeister — Ritterlichkeit und Bescheidenheit Von unsarem Korrespoodenten Fritz Dallchow tc Helslnici, im Oktober Es qibt m dei finnischen Luftwufie nicht jenen Mciösenejnsatz und dementsprechend auch nicht solch hohe Ab-schußzdhien wie bei den Großkiimpfen an den Fronten der Riesejischlachten unserer Zeit. Kühnheit und Schneid, Lei-6lunq und Moral der finnischiin Jaqd-und Bombenflieqer können es mdes mit den Tuqen11 in homben'erim"ni'' eirilrr..i>n werile Zur Alisrhopftinfi der üh( . i( hussig>Mi Kapitalien »ei die Aiillefiunq einf>r neu'Mi Anleiht sowie di»' Durrh'iihriinq qewis *.i-r Sleiierrelortiien ((cfjl.iiit Dir Sp,trla-tuikeil soll im krt^ati'^" h'>n VclVr' m hr ciis bishei gc'p lfijl utid di;i .Sp,iig( dunke vor allem auch aufs Land hinausgetragen werden. tc Bulgarisch-slowakischer Rechtshilfe-veitrag. Das Sobranje genehmigte am Fieitag einstimmig den bulgarisch slown-kisrhon Rechtshillevertraq vom 2, Marz lf»43. tc Lewanolen in Deutschland gedruckt Die Vergebung dos, Druckes von bulgarischen Bcinknoten Im Werte von S.* Milliarden Lewa an die deutsche Staatsdruk-kerei wird durch Finanzminister Bnjl-loff vom Sobranje angefordett, wie aus pinom diesbezüglichen Gesetzesentwurf hervorgeht, dz Hfluser für kinderreiche Familien In der ungarischen Gemeinde Bota wu' den serh/ehn vom Landesfonds für na tionnlen Famil enschut? errichte'e Einfn rnllionhnuser den neuen Besitzern über-((eben In diese serh/ehn Heiiiser z'ehen Sf'h/ehn Familien rlie zusammen 170 Köpfe stiirk sind und allein 112 i<'inder h.ihen Noch vor zwanzig Jrih'-en wohn len in dem Dort nur 540 Einwohner, heute sind es 1114, Das Bündn's Japan—China Aul der Grundlage der Unabhängigkeit Ic Schangtidi, 31 Oktober Zwischen Ch.na und Japan wurde jetzt ein neuer Bündnis-Vertrag unterzeichnet. Die Nachricht von dem Vertragsabschluß hat in Schanghai große Begeis e-ri ng ausgelöst Die ganze Stadt praagl im Flaggenschniuck, IJberall bespiech^ n tieudig errtcjle Gruppen die Entwick-lungsmöglichkcitcn, die sich für China aus dem neuen Abkommen ergeben Durch den Vertrag geben die Regio-ri'ngen beider Länder zu erkennen dalJ sie entsfhlossen sind, in enger Zusammenarbeit zusammenzustehen un-tei Aufiechterhaliuiiy gutei Nachbarschaft. um Großostasien auf eine gerechte Grundlage zu stellen, wobo, einer des anileren Unabhängigkoit /.u respektieren sich verpflichtet Die bf-ulen !.ander sind gowillt, hiedurch zum Weltfrieden beizutragen und wollen d,e be Bten Freundschaftsbeziehungen aiificcht-erhalten, versprechen sich gegenseitig jede Hilfeleistung, um in Großostasien die Sicherheit stabiler Verhiiitnisse zu schaffen. Eine amtliche Verlautbarung weist darauf hm, daß «uf Gruiifi de-^ abgeschlossenen Bündnispaktos, »die Verträge dio bisher das grundlegende Verhältnis zwischen .lapan und China geregelt haben, ih'^e Gültigkeit verloren haben.« Die Verlautbarung weist ferner darauf hin, daß die japanische Reg'erungsei Itläriing vom 6 Januar 1043 die Ansichten der Rpffierung über die japanische China-Folitik entsprechend der neuen Lage, die sich aus dem Ausliruch fies Ostasienkricnes ergaben hat, festlegle. Es hieß in diesei Erklärung »J^ipin hat unbeirrt alles in die Tal umgesetzt, was öflentllch erklärt wortl<-n ist. und dabei se ne rtußersti' Hille den Bestrebungen zum raschen Autbau emes neiiori ( hin.i auf fiel GrundKigp der Ilüal'hiinijiqke t und dei VertrelutKi .der polili hen Marh' durch die Natioruiliey ; ; uiuj zuteil weiden lassen.« Krie^sharte Jugend Der RelchsjugendfUhrer in Hannover dnb Hannover, 31. Oktober Während eines Dienstbesuches nahm Reichsjugendiührer Artur Axmann mit Gauleiter Lauteibacher Gelegenheit, die Führer und Fiihrerinnen, Jungen und Mä-dal der Hitler-Juqend, die sich bei den Terrorangriffen des Feindes auf Hannover in hartem Einsatz besonders bewährt haben, mit den ihnen verliehenen Kriegs-verdienstkreuzen auszuzeichnen. Beim Appell brachte Gauleiter Lauterbacher zum Ausdruck, daß er In den Stunden der Gefahr gerade in der Jugend treue Helfer und Kameraden gefunden habe. Reichsjugendführer Axmann dankte der Juqend von Hannover im Namen der qesamten deutschen Jugend ffir ihre vorbildliche Haltung und Tapferkeit und schloß den Appell mit den Worten; »Unter der Härte diese« Krieqes wächst ein starkes Geschlecht heran, das reif wird für die großen Werke des Aufbaues« Rudels 100. Panzerahs'-hun dnb Berlin, 31 Oktober Hauptmann Joliann Rudel, Gruppen-früher in einem Sturzkampffluggeschwa-der und Trätier des Eichenlnuhs. meldete am 30. Oktober seinen 100. Panzerabschuß. Hauptmann Rudel ist nicht nur auf dem Gebiete des Panzerabscbiisjcs der erfolgreichste deutsche StuknfFeger, sondern steht auch mit der Z.ihl seiner Fei'd-fliige an der Spitze aller deutschen Fl'e-ger Fr konnte vo»- k'Jum zwei Wochen seinen 1500 Feindflut» melden und vor wenigen Tagen neun Panzerabschüsse an einem Tag. Eine Erklärung des Vatikans Rom, 31 Oktober »Osscrvatore Romano« veröffentlicht folgende Erklärung des Vatikans; «Um den unbegründeten Gerüchten, dii vor allem im Ausland über das Verhalten der deutschen Truppen gegenüber der Vatikanstadt umgelaufen sind, ein Ende zu setzen, hat der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl gegenüber erklärt, daß Deutschland, wie es bisher die Verwaltung und die Tätigkeit der römischen Kurie sowie die Souveränitätsrechte und die Integrität des Vatikanstaates respektiert habe, so auch entschlossen sei, sie in Zukunft zu respektieren. Indem der Heil'ge Stuhl anerkannte, diß die deutschen Truppen die römische Kurie und die Vatikanstadt respektiert haben nahm er gern von der Versicherung Kenntnis, die der Botschafter auch für die Zukunft ausgesprochen hat.« Der Bcrfjarbeiterstreik in USA Washington, 31. Oktober Wie Reuter aus Washington meldet, weisen alle Zeichen auf eine weitere Ausdehnung des Streiks in den Kohlengebieten der Vereinigten Staaten hin, der durch erhöhte Lohnforderungen verursacht wurde Man rechnet mit einem völligen Stillstand der Beiriehe. Am Sdmstriq hätten nahezu 100 000 Bergleute qefeiert Es wird befürchtet, daß auch die Eisenbahnarbeiter in den Streik treten werden. Roospvelt richtete am Samstaqiibend ein Ultimatum an die streikenden Bergleute, Er fordert daß die Berqleute den Lohnvorschlaq des Krieqsarbeltsamtes annehmen, andernfalls kündiqt er strenge MiRnnhmen an. Man vermutet, dnß firr Präsident d<^mit die Beschlagnahme der Knblpmriiben meint. Im KüstenfleHiet zcrsrheMt Berlin, 31 Oktober FHkartillerie der deuUchen l.uftwaffe schoß am Nachmittag des 28 Oktober bei einem Angriff feindlicher Romher an der nordfranzösischen Küste zwei Flugzeuge des nordnmerikanischen Mu'ter Mitchell ab Fast zur gleichen Zeit holte sie au= einem Schwärm von vier englischen Taifun-Jäfiern zwei Flu(|. ('.CS m b II Vprliiqsli'ltuiKj liiliin R ^nm(|.irtniT, II.iii|)lRi h'ihi.'ffT Gpwnll oMor Oiitrlel)«-l'irunf] gibl keini'n /Vnsprufli iiit lüuk/.ililung de» Ue/U'js-yi.'lilufl. MARBURGER ZEITUNG UeiiHüiuitke ftuHdstkaii \ Für höchste Bewährung und Hingabe Hinter dem Ladentisch IJer Ladentisch war einmal eine Pri-valangelegenheit, über den hinweg ge-keuit und verKauft wurde, wobei die eine wie die andere Partei cuit einen ehrenhaften Vorteil bedacht war. Die neue Rolle, in der wir den Ladentisch heute zu betrachten haben, mag man polltisch nennen, Ober den Ladentisch hinweg erfolgt zum großen Teil die im Der Gauleiter nahm Männer und Frauen aus dem Unterland in die NSDAP auf Am Scimblagnachmitldg wurden in Cray Mdiinci und Frauen aus der Untor-steiermark, die sich um den politische ' Aulbau vordimt gemacht haben, in d.e Pertfi des Führers aufgenommen. Wieder wurde die historische Grazer Land-sUibe, dieser traditionsieiche Raum, der im Laule der Jahrhunderte Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erlebt Krieg, Veisorgunq ' h-u, zu, wu.digea S.äUe ein«, C.e öbnis- dfs Volk«. U« M.nr, hinter dem U-1 lo.er, w.e sm nur au. dem jlr dtnilsch. ehem„ls privater Geschälts- j pol.l.srhsr, m.inn, Ist heute ein mit besonderen ' rlen kann. Manner der SA und ft Pflichten und betonter Verantwortung belrnuter Treuhänder, dessen erste ^orge es sein muß, Vorhandenes gerecht und zu seiner Zeit zu verteilen. Der Verkäufer von ehedem wurde zum Verteiler, Hrr K'niffM 7iim Pnipfängpr mit fileichen Pflirhtrn unr! Vorantwor1unr»pn Rpide sich !ionr>f)nrn mi1 festen Wilirn, iui ihiom P!i'/r für flr-n SiPfT zu kii'i,n'f;rh if'rn im lanrl mir all/iioft b^nbiirbton l^^inn 'n solchen Füllpn darf man nrv\'if\ sein, d.iP der Larlrnlisdi mißbraucht werden soll T-Iiergegon Finspruch zu erheben, iS'l jedermanns Kerbt und Pflicht. Nirbls untergrabt das Vertrauen 7.um Gesrhäfts-mann bzw. Treuhänder so strrk, als wenn dei Kunde bzw. Empfänger feststellen miiR. dal^ nicht füi alle ni't dem gleichen Maß gemessen wird. NichlJ vergällt unseren Hausfranen das ohnehin harte Leben mehr, als wenn sie sehen, daß die eine oder die andere Kundin hevorzurrf behandelt wird, daP fflr sie etwas nicht mehr da war, was eine andere Kundin zur seihen Ze't in die Tasche gelegt bekam. Im Krieg einem nicht mehr oder nicht weniger zu geben wie dem anderen, bfit der Stnüt zum obersten Gesetz erhoben und d'p ses Kriefjsneset / muß 'im Ladeniisrfi seine letyfp Fifiill'nig finden. C- General Rir^e! Zur Veileihiing des Eichenlaubes rieh-tele der (jouleiter ein Generdlleulnatit Ringel folgende Glückwunschcidresse: }»]3ie Sleierniark ist mit mir glücklich (jiirüber, daß Ihnen der Führer nunmehr äuch das Eichenlaub zum Ritterkreuz des EiHerueii Kieui:es verliehen hat. In Ltiinnerung an die vergangenen Jahre (les Kampfes um die Freiheit unserer Heimat drücken wir Ihnen alle in Stolz und Freude die Hand. Heil Hitlerl Ihr Uiberreither, Gauleiter und Reichsstatt-halter.« ★ Eheschließung. Samstag, den .10. Oktober schloß vor dem Standesamt in Marburg Pg. Sepp Simschek, Führer des Sturmbannes IX und Leiter des Amtes Wehrerziehung der Ortsgruppe Brunn-dort, mit Pgn, Reinelda Frankl, Mädel-1 ingführerin, den Bund fürs Lehen. Bräutigam und Braut haben sich im Volks-tumskampf durch Jahre hindurch viele Verdienste erworben. Todesfälle. In der Nagystraße In Marburg verschied die Beamtenswitwe M iria Jansky. — In Graz ist der Bau-pölzer Roman P'ptersrhek gestorben, dessen Lcichnam nach Marburg überführt wurde. — Ferner verschied in Marburg die Private Maria Mallis (|piv Haubi im HO. Lebensjahre, den zu beiden Seiten als Ehrenposten. Frische deutsche Jugend bildete einen lebendigen Kranz um die «us den Kreisen Marburg-Stadt und -Land, Cilll, Luttenberg und Pettau nach der Gauhaiipt-st.idl fiffkominenen ^-länner und Frauen, die nun die schönste Erfüllung ih es Kiinipiens iiiifl .SchafiPiis erleben sollten. Vlitteii unl r ihnfn ncihm der Gauleiter P'.itz df selbst gek(>mmrn war, um in Anwesenheit de, I-ührerkorps det Partei du- toierüche '\ufnahme der Unter-stoirpr zu vollziehen »Warb auf, du tleiitschps Land!« Wie ein Werkiiif evkbuni diese mannhafte Weise gesungen vom Chor der Staatlichen liochschii 1" lür Musikerziehung uptei Leitung von Professor Dr. Felix Oherborbec!; f'onn kündete ein Sprecher in kr if'vollpn Worten die Mahnung des Frcihe'ldirhlers Ernst Mont/ Arndt 7u stiller Festigkeit und hoffnungsvollem Glauben abe- fluch seine in unseren Tagen zui Erfüllung gewordene Vision von der »strahlenden Gestalt der Zu-kimft«, deren Werk ps ist, daß sich »das altp Germanien wieder in Glanz und Wonne erhebt.< »Und daß dieser Glanz und diese Wonne «lem Enkel und Urenkel werde, dazu, glaubet, seid auch ihr berufen, und strebt in «Her Liebe und Treue vorwärts und vorwärts!« Aus großer Verrf'Tngenheit klangen diese Worte hinein in unsere größere Zeit, in der es zum geschichtlichen Aullrag geworden ist, allen kommenden Generationen eine glückliche Zukunft zu sichern, »Kamerad, gib mir die Händeli Die hellen jungen Stimmen des Hochschulchores trugen diesen Ruf zum Zusammenstehen in einer Kameradschaft, die nur Deutschland sucht, in die Herzen der Männer und Frauen, an die sich nun der Gauleiter wandle, um ihnen die Bedeutung liet einzuprägen. An die unheilvolle Zeit, in der das deutsche Volk führerlos dem giößten Betrug aller Zeiten ausgeliefert und von .seinen Feinden in Fesseln gescnlagen war, nachdem es zwar vier Jahre hm durch sich gegen mehr als die halbe Welt verteidigt, dann aber die Waffen weggeworfen und dadurch mit dpr Freiheil sein höchstes Gut, seine Ehre, ver-loien hatte, erinnerte der Gauleiter, um dann jene en'schfidende Sekundeins Ge dächtnis zu rufen, in der sich das Schicksal unseres Volkes füi alle Zeilen gewendet hat: den Augenblick, da in der größten Schmach und Schande unseres Volkes r'-T Frontsoldat Adolf Hitler rlen Entschluß frtßle, Politiker zu werden. Noch einmal erstand vor den geistigen Augen das Bild der Kampfzeit, in der der Führer aus seinen Getreuen den neuen Orden des deutschen Volkes die Ndlionalsozialislische Deutsche Arbei'er-partoi, formte. Und diese Erinnerung wurde zur Verpflichtung für die Männer und Frauen aus dem IJnterland, denen der Gauleiter nun mit ernsten Worten sagte, daß für sie jetzt, da sie gekommen seien, um in seine Hand das Ge-Ifthnis abzulegen, der gleiche Schwur bedingungsloser Treue gelte, wie ihn die Kämpfer von einst abgelegt hätten. Eine kleine Gemeinschaft war es einst, die die Fahne aufhob. Von den braunen Bataillonen Wirde sie weitergegeben an die gitiUBii Ainieen die sie bis uns Eismeer an die Ailantikkühle, iiüch Kreta und Rhodos und in die weiten Räume des erstens getirigen haben Und dieso Fahne wird einmal als Fahne des Sieges liber allen Stützpunklen des neuen Europas wahen Den Männern und Frauen, die In einei Zeit zui Kampfgemeinschaft der Partei ge>toflen sind, in der diese Fahne im Sturm steht da sie umvettert ist von den Hlitzen des nroßen Geschehens tiielt der Gauleiter vor Augr-n, daß es viin dieser vielleicht berleutungsvoll-sten Stunde ihres ganzen Lebens .in für sie kein Zurück, sondern nur noch ein Vorwärts bis zum Sieg geben kann Eindringlich sprach er weiter von den erhöhten Pflichten der neuen Parte.'•enos-sen, die Voibilder in allem sein müssen, und von der schöpferischen KraU des unbedingten CJIaubens, der letzten Endes den giößten ges'"hichiliihen Faktor dai-siellt. Während leise (bis Deutschliindlied. gespielt von pineni Streichgartett, erklang, nahm der Gauleiter mit Handschlag das Gelöbnis der neuen Parteigenossen und Parteigenossinen entgegen, denen dOi fiauschatzmeister die Mitgliedskarten und •\bzpiche'n überreichte Es war ein feierlichei Augen-Mick, erfüllt von echter Würde, als sich die Gelreuen aus dem für ihr gaii/es I.e-ben der Kampfbewegung des Fiihrers ihres Retters und Befreiers, verschwo len. Zukunftsfrohcs Lied klang dann auf: »Dir, dir mein Deutschland will ich singen! Durch der Waffen Gewalt wuide Feindes List zu Spott. Mit uns der Sierj! Nun danket alle Gott!« Der Gruß an den Führer und die Hymnen der Nation bekräftigen den Schwur der Treue, den d e neuen Parteigenossen in dem Wil'en geleistet haben, die Fahne des neuen Reiches tapfer und gläubig in die Zukunft tragen zu helfen. Die lebende Dorfgeschichte Marburg und seine Dorfbuchausstellung — 50 Werke künden von untersteirischer Geschichte Das Doifluich, die lebendige Geschichte des Dorles, ist auch in der Unter-iteieiiniirk ijereils zu einem fe:'en Begriff geworden. Fast in allen Oits-gruppen des Sloirischen Heimatbundes sind bereits viele unermüdliche Hände dabei, die Geschehnisse des Dorfes, seine Geschichte und seinen Wandel in Wort und Hild festzuhalten und so der breiten öftentlichkeit sowohl jetzt als auch für spätere Zeiten zugänglich zu machen. Diese vielen, mit zarter Handschrift und mit hübschen Zeichnungen versehenen Blätter des Buches sind sowohl die lebendigen Zeugen einet neuen Lebenskraft, die die Menschen des Unterlandes beseelt als auch der Gegenwartsgeschichte eines wieder heimgekehrten Landes. Es Ist da.ier auch nicht verwunderlich daß sich die »Dorfbuch-Ausstellung« d'e im Rahmen der KuUurwoche des Steiri-sehen Meimitbundes in Pettau ihre Eröffnung erfuhr und auch in Cilli die Bewohnei der Sannstadt begeisterte, eines überaus regen Besuches erfreut Immer mehr Volksgenossen und Volksgenossinnen, als auch Jungen und Mädel besichtigen mit Inteiesse die Ausstellung, die so manchen tatkräftigen Besucher neue Anregungen für seine Arbeit bietet. So wurde die Ausstellung } - »Das Dorfbuch'f, die nun auch der Mar- über Hie WelhnarhfssonHerziitellnnn burger Bevölkerung zugänglich ist, in bringen wii im hentiften Anzeigenteil der Draustcidt mit Interesse erwartet. I nähere Auctithrlichkeiten was sich anläßlich der Oröllnung zeigte, die Samstag vormittag in Anwesenheit von einer Reihe von Gasten durch den k. Leiter des Amtes Volkbildung im Steirischen Heimatbiind, Ing Knauer, vorgenommen wurde. Nach einführenden Worten über Sinn und Zweck der Ausstellung und die Aibeit am Dorfbuch e klärte ei die .Ausstellung als pröffnol vind fühlte seine Gäste durch den geschmackvoll auscje-stalteten Raum, der im Gebäude der Ortsgruppe Marburg 11 untergebracht is.t !^lit besonderem Stol/ konnte er dabei betonen, daß 45 Ortsgruppen mit über 50 Dorfhüchern und 2 Sondermappen bei der Schau vertreten sind und die ausffestellten beiden Dorfbuchtruhen zeigen, die in den nächsten Tagen an zwei ausgezeichnete Ortscjruppen zur Übergabe gelangen. Der Besuch der Ausstellung bereits am ersten Tag ist der Beweis daß auch die Marhurger Volksnenos«pn und Vnlks-genossinnen für diese Srheu großes Interesse aufbringen und oewillt s'nd, sich mit der dankbaren .Arbeit am Doifbuch bekanntzumachen. Die Schau, die bis 7 November ne-öffnet bleibt, findet mit der .Ausstelliinn in Marburg ihren Absctiluß N ,1. Zielbewußte Arbeit in Luttenberg Dienstappell der KreisfUhrung Am 26. Oklobei land in Ljttenberg der große Dienstuppeil der Kreistuhiumj Luttenberg sldtt an dem alle Kreisciints-leitei und Oilsgruppeiifühiei teilnahmen. Fg. Ldckner von der Bundesliitiiu.ig | dete am 28. Oktober sein 50. Lebens- Besuch des Gauleiters auf Schloß Wurmberg Aut nc-. li indcs-- tiulung-^ij'iMi Wurm-lierg wurch am Frei oo ein Rednerlehr-c|r Weise dar, worum es in diesem Krieg geht. Während ihres Aufenthaltes in der Ganhaupfstfldt besichMaten die Rü-stungsarbeitei die Sehenswürdigkeiten der Stadt und die .Ausstellung der Kameradschaft steirischer Künstle^ und Kunstfreunde im .loannenm. Irn Srhau-spielhaus wohnten sie der Auffühiung »Der Ouenilant« bei und im Annenhof-kino sahen sie den Film »Schwarz auf weiß« mit Hans Moser, wobei sie auch Hplpoenheit hatten, den Künstler m sehen Wie bei früheren Besuehen hatt« auch diesmal die Waffen-ff d'e RQ-stunnsarbeiter aus dem Kreis M'lrzzii-sehlag zu einem kameradschaf'lichen Verweilen in ihrer Kaserne in Wetzelsdorf eingeladen * l andesstabsieüer Dr. Franz ."iO Jahr« alt. Der Landesstabsleiter in der Lan-desbauernschaft Steiermark, Oberlandwirtschaftsrat Dr Joachim Franz vollen- bicichle hieibei em anschdiiliches Referat üljer polltische Personaldiigelegonheiten Vv'eiters wurde vom Leiter des Fiihrungs cimtes 11 die Vorplanung lui die anlau fenden deutschen Sprachkurse besprochen. Schulbeauftragter, Pg Vodopiutz berichtete sodann über Schulangelegen-heiten. Besonders nachdrücklich wurden die Luftschutzvorkehrungen erörtert. Abschließend nahm Kreisführer Nemetz zu aktuellen Fragen Stellung und betonte die immei größere Wichtigkeit der klaren politischen Fiihrung, der sich alle Amtsträger des Steirischen Heimatbun des bewußt sein müssen. Er eiferte abschließend seine Mitarbeiter zu höchster Dienstleistiing an und verpflichtete sie, mi» alten Kräften 'n der Erringung des Endsiecfes der rinn Bestand auch unserer engsten Heimat sichert, mitzuhelfen. Mir dpr Führeiehrung schloß dpr Dienstappell. jähr, Landesbauernführer Hain/l brachte ihm die herzlichsten Glückwünsche der Landesbauernschaft Steiermark zum Ausdruck und dankte ihm aus diesem Anlriß für seine bisherige erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Erzeugung. Zahlreich« Glückwünsche aus dem Gau bewiesen die enge Verbundenheit von Dr Franz mit dem Bauerntum unserer Heimat. Auch Spielzeug lür den Weihnachts-urlauber, Aus dem, was vom Spielzeug-werk der Deutschen Jugend an Spielsachen geschaffen wird, sollen in diesem Jahre auch besondere Spielzeugstända für die auf Weihnnchtsiirlaub kommenden Frontsoldaten errichtpt werden. Dort können die Fronturlautier cienen Vorzeiniing ihres Urlaubsscheines entsprechend ihip' Kinderzrihl Spielzeug für das Weihnarhtsfest als Ge*» henk erhalten Vom 1. bis 25. Dezember Feldpostpäckchensperre Weihnachtspäckchen bald aufliefern Um den rechtzeitigen Eingang dei i Reichspost eingeliefert sein Päckchen | übergeben. Es war nicht möglich, für "Weihnachtspäc kchen bei unseren Sold i teil an der Front sicherzustellen, hoben alle Wehrmachtangehnrigen und alle im Wehrmachtdienst eingesetzten Perso-i'en, deren Einheit eine Feldi)ostnummer fuhrt, die ihnen im November und Dt-.-yember zustehenden Zul.issungsmarken liir Päckchen bereits im Oktober erhal ten. Die Angehörigen in den Heimat werden inzwischen im Besitz dieser Ziilas-tungsmarken sein. Bis spätestens .tO. Novernbei l'M.'t müssen allü Wohrniüchtpuckchen bei der bis zum Gewicht von ein Ki'ogramm sind diese Fälle eine Sonderregelung zu trel mit einer Z'ilnssungmarke und einer | fen. Soldaten der Front, die keine Ange- f'iiefmarke von 20 Rpf, solche bis zum Gewicht von zwei Kilogramm mit zwei 7uUissiinffsmarken und einer Brielmark? von 40 Rpf Ireizumnchen. Behörden, Firmen usw., die Weih-nachtspäckchen an ihre Kameraden an der Front schicken wollen, müssen von diesen ocler von deren Familien in der Heimal Zulassungsmarken anfordern oder dire Gabi ii den Familien mm Bei-I acken in deicn Weihnachlssendungen PK .Anfna'itnp Krii'(;i!bi"-iu-lilrr Mcvcr-V('ifl.) Die Feidposl Ist da Die Posthollei veilti'seii c)ei den »Rahnhof'«, um die eingetrotfenn Post in clif vordersten Grciben zu bringen hörigen haben, sind veranlaßt worden, die Zuldssungsmarken an ihren zuständigen Ortsgruppenieiter zu schicken, damit auch ihrer zu Weihnachten gedach' werden kann. Um eine glatte und rechtzeitige Ab Wicklung des gesamten Weihnachtspäck-chenverkehrs in der Heimat und an der Front weitgehend zu ermöcflichen, miis-sen gewisse Einschränkungen im Feld-f'ostverkehr in den nächsten Wochen in Kauf genommen werden. Der Briefverkehr zur Front erleidet In die«er Zelt keine Unterbrechung. Briefsendungen bis zu 20 g Gewicht, Briefsendungen in unteilbaren Urkunden bis zu 100 g sowie Zeitschriften und Zeitungssendungen unter Streifband bis zu 100 g Gewicht bleiben unbeschränkt zugelassen. Dagegen können vom 10. November 1943 bis 30. Jfnuar Ifl44 privHte Feldpostsendungen bis 100 g Gewicht, auch päckchenartige Sendungen an Wehrmarhtangehorige mit einer Feldpostnummei nur mit einer Zulassupgsniarke zur Belöideruno auf dem Fpld|iostwpgp angenommen we len Vom 1 Dezember bis 25 Dezember 1943 werden private Feldpostpäckchen und päckchenartige Sendungen von den Ämtern und Amtsslellen der Reichspost Cherhaupt nicht mehr angenommen Die i Blasmusikschule eröffnet Sie is* eine Zweigstelle der Kreismusikschule Cilli, d'e seit ihrem Bestand aut ein bereits sehr erfolgreiches Wirken zurückblicken ; kann Nach der Meldung an den Kreisführer sang die Deutsche Jugend ein Lied, worauf der Leiter der Kreismusikschule, Pg Gustav Müller die Bedputung dpr Errichtung einer Musikschiilp in Tüfter hervorhob, die als einzige im Kreis vornehmlich Unterriehl für Blasinstrumente geben wird. Die Leitung wurde dem Kameraden Ropret anvertraut, der als Leiter des Miisik'/iirres Tüffei bereits öftei Pioben seines hervorragenden Könnens Blasmusikschule in Tüffer Feierliche Eröffnung durch Kreisführer Dorfrr^stcr In Anwesenheit des Kreisführers und ; abgelegt hat Bisher haben sich bereits I andrstes Doifmeister wurde am ver- ' 71 Schüler füi die neueröffnete Musik-gangenen Donnerstag in Tüffer eine : schule gemeldet Sodcinn oröflnete der Kreisführer die Musikschule mit einer kurzen Ansprache. Er hob diese kulturelle Leistung im fünften Kriegsjahr besonders hervor und betonte daß die Musikschule jede L'nterstützunq erhallen werde, da auch sie mit dazu heit'agen werde die Rüc kvo'kung dei Untersteirer zu beschleunlnrn Er erwähnte ouch, daß es ihm ein besondeies Bedürfnis sei, für die musikliebenden und begril.ten l nter-steirer zu sorgen und ihre Ausbildung zu Musikern zu ermöglichen Er wiinschte der Musikschule einen guter, Frfolct und beste Lernerfolge. Mit der Fiihrerehiiing It'.nd die Feier ihren Abschluß. Unser Glaube 0bt uns die Kraft Vereidigung in Pettau Es gibt in Pcltau kaum einen viirdii;e- | alle ({cschlossen zum Kampf .intreten müs-ren Raum für Feierstunden als den Hof | sen um das Sein unscrc> \ olkes Der des Kreishauses Seine räumliche und : Geist, der unser \oIk erfüllt und unser architektonische Geschlossenheit, läßt die zu einer Gemeinschaft zusammenw.'ich-sen, die sich in ihm versammeln, gibt aber doch das Gefühl der Weite dadurch, daß sich der Himmel hoch über ihnen starker Glaube an die Sendung -ics Reiches läßt uns ohne W.inkcn ausharren bis an den Tag, an dem die Glocken den Sit'tJ und Frieden verkünden werden. Und mit die unserer Ei .h.-reitsibaft wölbt, in diesem Rahmen mußten die ; öeben wir auch der VorsehuniJ das, was zahlreichen Anwärter und Anwnrterinnen ; sie uns als Pflicht aufcrU'jil hat und was des Deutschen Roten Kreuzes, die hier m ' \^ir umso bereitwilhjfer abstatten, als sie diesen TajJen aus Pettau selbst, aber auch i uns in Adolf Hitler einen Führer von ein- aus den Unfollhilfsslellen Burjistall Frie- | malijfer Größe schenktc. dau, Monsbcrji und Polstrau zur Vereidi- ' Der Fid, den die anjietretenen Männer (lunjä angetreten waren, das Verpflichtende i und Frauen nunmehr zu lei ten bereit dieser Slunden spüren, das ihnen PRK- j sind, so führte der Kreisiuiirer weiter aus, Kreisführer Bauer mit eindringlichen [binde und verpflichte sie im höchsten Worten klar mAchte, j Maße symbolhaft der Fahne für die zu Der Kreisführer *fteddchte des treuen, I leben und zu sterben jeder für sich üe- opfervollen Einsatzes den viele Anjiehö- ] loben und ber^eil sein muß In der f-rfül-rifje des Deutschen Roten Kreuzes (Je rade jetzt während des Krieges leisten die nunmehr neu in diese Reihen treten Zu aller HiniJabe verpflichten vor allem gleichen EinsrhrSnku igen gelten für dm „|j, Vorbild dienen muß. Privfltspndungrn an reichsdoutsche Ge . _ . folgschaftsmitglipHpr, dip In ihrer Anschrift den Vprmerk »Durch deutschp Feldpost' tragen müssen. Von dieser Rerjelung werden nicht betroffen die militärdienstlic hen Stel'en, geschäftliche Sendungen Im Verkehr »Durch deutsche Feldpos'« und Zeitungs-sendungen der Verleger luniJ dieses Gelöbnisses lie^e die F-hre jedes einzelnen und dadurch erweise er sich selbst aufrichtiji als Deutscher In diesem Sinne nahm der Kre sfnhrer die VereidiiJunij vor und schloß mit der aher unsere toten Helden, die bedintfunös- j Führerehrun« die eindrucksvolle Feier, los für Führer und Reich stailden und ; die durch clie Anwesenheit zahlreicher fielen und dadurch die Aufiiahe erfüllten, j Fhrcntiastc, des Steirischen Heimatbun- die ihnen als deutschen Menschen der 1 des, des Staates und der Wehrmacht und Gejjenwart aufjjctjcbcn war Und wo im- | durch Mitwirken eines .Musikziiijes der mer der Deutsche steht, da vermaß er nur ' Wehrmannschaft eine wesentliche SteiiJc- ijanr zu stehen; heute mehr denn je, da runjj erfuhr. Heufe laufen in allen Ortsgruppen des Steirischen Heimatbundes die neuen Sprachkurse an Hast Du Dich schon zur Teilnahme gemeldet? Seile 1 * Vr 305 ★ Montag, 1. Novemter 1943 _________MARBURGER ZEITUNG Eauern erhalten Anerkennungsurkunden Erlarhstein berichtet Vor der versdnimelten Bdueraschaft der Oitsqruppe Lrlachstein wurden am vergangenen Sonn.tdg an 24 Bauern, darunter vier Frauen, die Anerkennungs-urkundeii für mustergültige Fuhrung ihres Bauernbetritibes, die vom Kreis* führor und Lancirat Dorfmeister verliehen wurden, .lusgetcilt. Der ürtsgrup-pt»nfuh:er unti ü.irqernieister. Pg, Vogl, braihtp hieboi seuu-n D.ink den Bauern f.us. 'Jif in cii'[ Lirzi'igunysschlacht Vor-bild!;f"hes yo!f -ti't u.i'ton. — Im vollbesetzten Siid'.o cios Gasthauses Fabian trat kiirzlirh d« : Zauborkünstler Sven-gali auf, diT mit seinen Vorführungen v.el t.ni l ~ Im Fcuerwehiheim wuri'o tirn Sonntag der moniitiichG ü(ts<:)ri;ppeniip[)«^!l abgohilton. an dem sdintlicli' Ainlslränor teilnahmrn. Der Oitsfirupp»'ntiiüi'pr beh-inflp'.tp vor allfim riio r-nci'! Milone nroße Spr.ichcnaktion in ilf en \'(>rlimf jf'dfr nnlerstoircr zum Ift'tcn M ilp d ■ Mnnl chkoit hat. im Rahmrn drs Steirischon Heimatbundes die Spr-iche des deufsrhon Volkes zu prlernen. Zu diesem Thema sprach auch Einsat/leiter Keßler, der die anwesenden AmfslritPr aufforrlerte, dah'n zu w'.iken diR flllf» l'ntersteirrr, die es no'wn'id r| h'bfn. riiesmal zu den Sprarhk'rson konimpn. ßeltrag zum Sieg Dc!s rifloin'-chcilismitqlied eines Tri-faii'"^ l nteriif'bini.'iis, Martin Amerschek, ist s'Ion Icinge-r* Zeit kränklich. Trotzdem iirlip.let Amersrhck mit kleinen Zw srheiipauscn f^ciwill y bis zu 16 SliMiflc'i auch .in Sonntngen, vr m; I (! InttMf'Ssc orlordert. Er er-(li 1' )<■ I." ih'n ■/iKiPV.'iccenp Arbeit ohne E i wm l. rTirh wenn s r noch so schwel ist. f -f'i'k beklfl'lt s f.h nie, er is' tiii'i f'v r/nuqt rl ■,von, fInR seine finen BoHrcVi /um Sog dar- s'-'l. SPORT UND TURNEN Der Tschammer-Pokal an Vienna LSV Hamburg in der Verlängerung 3:2 (1:2, 2:2) geschlagen > rut's dii» SarliM'nftld. Im K.nosanlt hind a,ii 'vein »liuii-t( / A I'fi i ilvr l'(]a/< ij.i |i;r statt, zu (itsii ■ II n d.i' Hi.'vi) ;;r,vj eingeladen v.«'. I'.is INo'U.imiii V. Ii Dunt und ab-wt'f n» iinfiiieu n iirnl H'ib jedem etwas. _ piJiflur fds>Uii<) iler »Deutschen Juri« ui tui die .liih q.uvie 1922 bis I93.i ^xiin-iiifi ii:i 1 Witkelte sich re lmii nitis db Aul ;er Dienststelle wurde kiii/lich de L-iisibreibung für d t >pi if iikursf der n'" h nicht deutsch sp: • clu'iKien BevcilK^'; ani) vorgenommen. De' Ziifirdii') war br stark und es ist he,e;ilinenfi, d.ih hr-nfe in Sachsenleid berc ts n.ebr deiitsrh 'lesprochen wird .rn .Idhie l'i! 1. De Arbeit des Stoi-1 leimatb'irrii's wirkt sich hier be- -n le-s cilnifire h aus. (.räber Im besetzten (lebiel. Angehfi-riH' von Tofr>n des Kr.ene'S 1914 IH tind dos iPtzigen Krieges cie eine besondere Srbmiir kling eines (Iriibi's oder die An-ferf riiing einf'S Li'htliildes der letzten Pul est itte wiiii-^i b( ri, werden atifgefor der! d Wutim'hr .hre: fe'mP'nde b"' de«» \'ii"k?ilMinilPS Dl ber'II,i;go |\ k!)1. ülir r 4'in (lerne.ndi-n gib', odnr, wo ein s<.l s)r<;!t st, d'm P. /,:k-' pib'ind Sleler-ni ' k des \ l'K, Cl M indelKt'dße 3. b"i,.innt7tir(elipn D ■■ ^n^ra((«leiler pr-hüt tmu7eh"nd und k iitenlos flas vierk-^nirpflend fi;e Kr en^iffcibeitürsorge w.ih r'es der/p *;gf !i Krieges^ und 7\'/r r igeboiPn 7ur Aiisfüiliinn 7uge-s'p il rin die P/ircl' sneschaftsslel- le -'e": \'nK in nerl'-i d .indle VViinsrhe pr;""!'M p:nn mehrwoMi !■ \'pr7Ögernng ri"' r-li:lliinq da d F:.>nt bogen zur Er-g ir. ing dem zusl.i'i'l (t. n Re/irksver-'iorm Meil werden nnissen. firnller Erfolg (1er Deutschen Snar-\vfK he IM4,1. N'irh einem uns vorl'egen-d( r P. Mi' hf d'»s Reil b verf)andes*Raiff-r S--■. wurr!-. die Den!"'h ' ST)arwnrhe 10.1'! riul drim 1 ando wied«r e:n gror;fii ; N'trh ('.f^n bishe,- vnrlierrenden n'S'i'^Ti welche rund 20 000 Raiffei-p.ir- und Kred tnenossenschaften remelfict h'iben, ist eine starke Zunahme der Sp'ireinidfjon zu \ e*zrirhnen. Sehr erlniil'h h; die Zun.ihme der Sparer und fj.tn/ l>esMnflers wieder d'^r Zugang V"M K:eiir%p.if?rn und Jugendsparein entweder dem in 'Ilten .Amtswalter "Ilse he Kriegsgrä-■ren es derzeit in in der S!"iermark bei noch nicht be- In der Stuttgarter Adolf-Hitler-Kampf-bphn erlebten 40 000 Zuschauer das neunte Endsp el um den Tschammer-Fokal, für das sich mit Vienna Wien und dem Luftwaffen-Sportverein Hamburg zwei Mannschaften qualifiziert hatten, die erstmalig in diesem von Jahr zu Jahr immer volkstümlicher werdenden Wettbewerb einen so großen Erfolg hatten. Es war von vornherein klar, daß mit Vienna und Hamburg zwei Mannschaften im Endspiel standen, d.e in dei Anlage ihres Spieles grundverschieden waren. Auf der einen Sojte hatte Hamburg seine Erfolge über Holstein Kiel und den Dresdner SC in erster Linie durch typische Pokaleigenschaftpn errungen, doch der bis dahin ohne Beispiel dastehende Sturmlauf in das Endspiel scheiterte kurz vor dem Ziel an der größeren Spielerfahrung, einer glänzenden Kondition, einer überraschend kämpferischen Haltung und an vielseitigeren technischen Mitteln einer so starken Mannschaft wie Vienna Wien. Die »Döblinger« errangen in Stuttgart nach sihweislcm Kampf einen knappen, aber durchaus verdienten 3:2-Sieg, der erst in der Verlängerung zustande kam, nach dem es bei Schluß der regulären Spielzeit noch 2:2 gestanden hatte und flam-burg bei der Pause überraschend mit 1:0 in Führung lag. Unter Führung des M-innheimer Schiedsrichters Schmctzer laufen die beiden Mannschalten in die Kampfbahn ein. Großer Beifall empfängt vor allem die Wiener Vienna, von der man sich I heule m Stuttgart eine besondere Lei-I slung verspricht Nach einer schlichten ripdenkminufe für den verstorbenen Reichssportführer und unsere gefallenen Kiimerriflen an den Fronten ruft Schmelzer flip beiden Sp el'ührer Kaller und Miinzenberg zur Wahl Def Kampf beginnt, und zwar bei folgenden Mann srhaftsiufstrllupgen: Vienna: SchwarzeV, Kaller Bortol, Grö-bpl. Salxvhtsch Dörfel, Holesofsky, Dek-ker, Fischer. Noack. Widhalmi, LSV Hamburg: Jürissen. Miller, Mün-zenberg, Ochs. Gärnlner, Gebhardt, .Mühle, .Fiinda, Gornick Heinrich. Lot/.. Ecken für Vienna Auf beiden Seiten beginnt man mit überhds'eten und nervösen Aktionen i Alle Versuche, die Flügel entscheidenri j 0 nzusetzen, sclieitern zunächst an man , oelnder Ruhe. Doch schon nach fünf Mi-I nuten wird der Unterschied in der Spiel-! aiilage immer deutlicher. Vionna gefällt i durch ihre Balltuhrunq und phantasie-I volleren Kombinationen, während Hamburg »eisern« und hart zerstört und ver-tpiriigt. In der zehnten Minute verschuldet Gärntner die erste Ecke Damit gewinnt der Kampf an Tempo und Fahrt. Vienna kommt immer besser in Schwung bemüht sich den Ball zu halten und rii.rch clnuerndos Wechseln der Positionen Hamburgs Riegel aufzureißen Miller, Miinzenberg und Gäintner haben alle Hände voll zu tun, aber es gelingt ihnen stets, die Situation zu meistern Vienna kommt so m der 13. bis 15. Minute zui zweiten, dritten und vierten Lc ke, die aber alle von Jürissen in Sicherheit und Ruhe geklärt werden ... aber 1:0 für den LSV Die Tiamburger wirken in Ihrem Spiel genau wie gegen Dresden sachlich und schmucklos, spielen aber fleißig, pracht von schönen Einzelleistunqen hüben und drüben, vor allem eine energische Schlußattacke der Wiener kurz vor der Pause, aber es bleibt vorerst beim 1;0 für die Hamburger Kanoniere. In der 49. Mlnute2:l für Vienna Mit vorbildlicher Konzentration stürmt Vienna nach Wlederanpfiff unter kluger Einschaltung des immer besser werdenden Holesofsky über den Platz. Die neunte und zehnte Ecke fällt. Hamburg kommt Minuten lang nicht mehr zum Verschnaufen und im Überelfer des Gefechts fängt Gebhardt eine Flanke von rechts mit der Hand ab. Das ist in der 48. Minute, und ni-r ^künden spater hat Decker den Elfmeter zum 1:1 verwandelt. Das gibt Vienna noch stärkeren Auftrieb. Die Mannschaft hat »Feuer qe-fangen« und in der 49, Minute schon heißt es nach schöner Eckenkomhinatlon zwischen Holesofsky, Fischer und Noack durch den Ex-Hamburger Noack 2:1 für Wien. Sekunden snÄter hat Vienna, die unbedingt durch ein drittes Tor die Entscheidung erzwingen will, eine weitere oroße Chance, aber Decke'' findet mit seinem Strafstoß von der 16-Meter-Linle nicht das Hamburrrer Tor. Es vergeht die für Vienna entscheidende Frist, in der die Elf Hamburg förmlich überrennt mit dem Vorsprung von einem Tor. T n der 69. Minute 2:2 Es hagelt Strafstöße, die von Härte urd Einsatzwillen beider Mannschaften zeugen. Hüben und drüben gibt es wieder eine Reihe von Ecken, aber der Höhepunkt dieses an Tempo und Fahrt so, reichen Pokal-Endspieles scheint überschritten, Die Hamburger geben sich nicht geschlagen. Mit ihren drei Stürmern Lot7, Gomick und Mühle jaqen sie ieder Chance nach Den Lohn für d!e?o kämpferisch vorbildliche Haltung erbringt die 69. Minute. Gornick liegt fuf dem linken Flünel spurtbere't auf der Lauer, erreicht eine von Lot? kommende Steilvorlaae und im Bruchteil von Sekunden steht es 2 2 Der Hamburger hat scharf aufs Tor geschossen, der Ball scheint jedoch knapp vorbeizugehen, als Dörfel im Lauf nicht mehr »bremsen« kann und Gornicks Schuß halb fallend mit den Händen ins eigene Tor schlägt. Mit einem Schlaqe ist das Spiel nun wieder völlig offen geworden. Die technischen Feinheiten treten immer stärker hinter dem Einsatz zurück. Doch es bleibt bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 2:2, obgleich Gornick in der 81. Minute ein klares drittes Tor erzielt, bei der Vorarbeit aber die linke Hand im Spiel hatte Noacks Siegtor Wieder versucht Vienna hei Beginn der Verlängerung mit einer Uberra-sfhungstcklik den Kampf zu entscheiden, aber Noack und Dötfel jagen mit wuch tigen Schüssen die Bälle über Jürissen hinweg. Das Spiel steht nun aber ganz im Zeichen einer Wiener Feldüberlegenheit, die auch jetzt wieder dem dritten und nun entscheidenden Tor nähet sind als die Hamburger. Das Wiener Siegtor hängt förmlich in dnr Luft, es fällt aber erst in der 110 Minute, als Noack einen flachen Schuß gut placiert in der linken Toreckr unterbringt und Jürissen wie angewurzelt dasteht. Spontan trägt rr.pn Noack, der zwei von drei Toren für Wien erziel! hatte, mit dem grünen Lor-brerkranz umgeben von der Kampfbahn H" Den stärksten Emdruck in dierem Spiel voller D-amatik, Tempo und Kampf-gfist h^nterlieüen bei Vienna Dörfel, der v'elleicht als bester Spieler au! dem ria'ze zu bp^e'chnen ist. Decker, Kfilloi und der Hamburner in Viennas Elf Noack. als zweifachor Torschütze, Di»> Flf.rnlmrger Soldaten blieben auch 'n der N'ederlage ein Vorb'ld füi Haltung und D:R7'pIin — wie überh.iunt der gdU'^e hiimpf trotz seine'- nroßen Härte d'e Ge-EMze der Ritterlichkeit nie in Gefrihr bi-fichte — und hatlei ih e Stärke wieder in Dcckiing und Abwehr. Die Spitzenreiter spielen unentschieden Triialls 1:1 in Leibnitz — Kapfenberq gegen Reichshahn Graz 2:2 — Rapid Marburg 0:3 in Rosontal unterlegen r SC entfiel und wurden die Punkte In der steirischen Gauklasse brachte der Sonntag große Überraschungen. Die in der Gruppe B führende SG Trifail trat zum Punktekampf in Leibnitz an und mußte sich nach hartem Kampf mit einem Unentschieden von l:l-loren zufrieden geben Die Leibnitzer wehrten sich mit allen Kräften und liefen dabei zu einer Form auf, in der man sie bisher noch nicht angetroffen hatte. Die Tri-failer rissen in der ersten Halbzeit zwar die Führung mit 1:0 an sich, doch vermochten die Heimischen nach der Pau-'e nicht nur den Ein«tand herzustellen, sondern das gegnerische Tot des öfteren in höchste Gefahr zu bringen. Es blieb aber schließlich doch bei dem 1:1-Unent«chie-den. Die heuer mit wenig Glück kämpfende rif von Rapid Marburg stieß in Rosental auf die dortige Betriebssportgemeinschaft und hatte von allem Anfang an einen schwierigen Standpunkt, da den Mdrburger Reithsbahnern mit 0:0 gutgeschrieben. Auch in der Gruppe A hatte der Spitzenreiter Kepfenherg einen unglürkli-cljon Tag Im Kampf gegen Reichsbahn Graz mußte sich der Gaumeister mit einem 2:2 (1:1) abfinden und auf einen Punkt verzichten Ein 0:0-Unentschieden ergab die Begegnung Sturm Graz—GAK. D e BSG Donawitz besiegte Puch Graz mit 3:1 (2 1) und die BSG Mürzzuschlag fe'erte über den LSV Zeltweg mit 5:3 (5:0) einen liliervaschenden Sieg. In der Fuflball-Oberklasse des Donau-Alpenlandes wuwien vier wichtige Spiele abcjewnckelt. Rapid Wien besiegle Wiuker mit 2:1, Austria schlug den WAC mit 4 1, der Wiener Sportklub rang die Amdteiire aus Steyr mit 3:2 nieder und Her LSV Markersdorf behielt ihr auch über FC Wien mit 2:1 die Oberhand. Frf.. I.'flf «en- di'-fsmal nichts gelingen wollte. Dageo^n befanden sich die Knappen in großer Form und sicherten «ich mit drei schönen _______ _____ _________ ______Treffern einen klaren Sieg Mit 3:0 (1:0) voll und fiind taklisch völlig Herr der } Toren erhöhten die Rosentaler ganz be-Lage So gibt es in der 21. und 23. Minute die ersten brenzlichen Situationen vor dem Wiener Tor und in der 28. Minute fällt schließlich — wieder wie aus heiterem Himmel — das Führungstor. Line Steilvorldgu in den freien Raum erläuft Mühle in wuchtigem Spurt. An Bortoli vorbei flankt er nach innen. Janda täuscht und Heinrich knallt aüS vollem Lauf zum 1:0 für den LSV ein. Die Wiener sind lediglich für wenige Minuten c^twds deprimiert, besinnen sich aber schnell wieder auf ihre technischen Mittel. Je länner der Kampf aber dauert. desto sicherer wird Hamburgs Füh-riinnssvstem. Es gibt noch eine Reihe trärhtllch Ihren Punktevorsprung. In der Tabelle zogen diese beiden Sp ele allerdings nur unwesentliche Verschiebungen nach sich. D.e Rangordniing lautet nun: Trifdil Rosental Cilli Reichsbahn Marburg Grazer SC Ff'pid Marburg Leibnitz Das dritte Spifl der «f hen Reichsbahn Marbura und dem Gra- 6 4 2 — 15:6 10:2 5 3 2 — 17:7 8:2 5 2 1 2 14:10 5:5 5 2 3 Tl.*) 4 0 6 2 — 4 813 4:« 5 1 1 3 .3 8 3-7 4 — 2 2 .'5:10 2 6 Gruppc B zwi- Gruppc B zwi- FIFA-Präsident 70 Jahre alt, Jules Rimet, der Präsident des Internationalen Fußballverbandes, der FIFA, feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Rimet bekleidet dieses Amt bereits seit dem 1. März 1921. Otto Goetzkes 100. Kampl. Im übervollen Ula-Palast ging am Sonntag die Veranstaltung dei Hamburger Amateurboxer vor sich. Der deutsche Feder-gewichtsmeister Otto Goetzke ging zum 100 Mal in den Ring und schliu) den oberschlesischen Gaumeister Suß schon in der e'Sten Runde duich einen Magen-treffer lur die Zeit zu Boden. Europameister Nünberg hatte im Weltergewicht wenig Mühe mit dem Hamburger Sfhallehn. Europameister Mein ten HofI mußte sich gegen Kohlbrecher (Hannover) mit einem Unentschieden hennüqen Zwei Spiele in Cilli In Cilli wurden am Sonntag zwei Fuß-bdlispiele abgewickelt. Im Wettkampf um die untersteirische Fußballmeisterschaft standen sich die BSG Westen und Cilli 2 gegenüber, die sich einen überaug wechselvoilen Kampf lieferten. D'e Be-triebssportler feierten mit 3:1 (3:1) einen sicheren Sieg, obgleich sich die Spieler der SG Cilli vor allem nach der Pause große Mühe gaben, auch ihrerseits zum Erfolg zu kommen. überaus iebhalt verlief das Kräftemessen zwischen einer Soldatenmann-bchaft und der im Meislerschattswettbe-wcrb spielfreien SG Cilli. Die Solddten stellten sich als energische Wettkämpfer vor, die vor allem in der ersten Spiel-hälfte die Lage beherrschten, nach Seitenwechsel jedoch von der SG CÜIi überrannt wurden, die schließlich mit :rA (2:l)-Toren einen klaren Sieg feierte. ★ Im Amatcut-Dauerfdhren um den Gro-Cen Gtenzland-Preis in München-Glad-bdch, dem lUGOU Zuschauer beiwohnten, s-ieilt sich als bester deutscher Amateur Kiimp (Garzweiler) vor. Er wurde Erster im Gesamtergebnis vor Plümacher und Kittsteiner. Im Fußballtrelfen zwischen Breslau und der Auswahl des Deutschen Turn-und Sportvereines in der Slowakei in Preßburg siegten die Schlesier mit 3:2-Toren, Im Wiener Hockey nahmen am letzten Oktobersonntag die Rückspiele ihren Anfang. SV Arminen und Post SF trennton sich 1:1 und ebcinso unerwartet kam der 3:1-Sicg von Post SG 2 über Weiß-Rot-Weiß. Das It'l/.le große Ereignis Im Wiener Rennsport kam gestern mit dem Austria-Preis in der Freudenau zur Entscheidung. Das mit .5000 Reichr.mark ausgostattelo und über 1300 Meter führende Ver-gioichsrennen zwischen zweijährigen und älleron Pleiden endete mit einem überlegenen Sieg von Figaro, der den Favoriten Caromelle, die im letzten Jahr leichte Siegerin blieb, mit zwei Längen im Ziel hinter sich ließ. Das große Hürdenrennen In Karls-borsl über 400 Meter sab zwölf Klassen-pferde im K.impl. Singer b'ieb Beduine vor Seleukos und Sloras. Rnnd um die Marswiese, Wiens Leichtathleten trafen sich am letzten Oktobersonntag in Neuwalsegg im Wiener Wald, wo die i'ost SG den Lauf »Rund um die Marswiese« abwickelte. Von 180 Läutern und Läulerinnen erwiesen sich Leutnant Braumann und Adi Kopper als die Schnellsten. Leutnant Braumann siegte über 5,.5 km in 20:11,2, womit er den Rapidler Groyer mit rund 40 Sekunden schl'jg. In aer nicht gezeiteten Frauenklasse war Adi Kopper (D.inubia) Maria Trösch (Post) weit überlegen. Frauen-Vfrrsfädteturnler im Handball. Im Frauenhandball-Vierstädteturnier in München waren sich Stuttgart, München und Mannheim ziemlich gleichwertig, nur Augsburg fiel etwas ab Die erstgenannten Mannschaften wiesen je 4:2 f unkte auf, Augsburg zum Schluß 0:6. Die Spiele endeten wie folgt- Mannhe'm - Augsburg 3:2, Stuttgart—München 2:0, Stuttgart—Augsburg 5:0. München— Augsburg 7:0, MannhcMm Stuttgart 2.1, München—Mannheim 3:2 Im Großen Herbstpreis der Zwelj3hrl-r/en, der in Mariendort als letzte d'es-jijhrig3 Ziichtprüfung ausgetragen wurde, fiel (ier Sieg an Andromache. Wir hören im Rundfunk Montaft, 1, NnTcinberi Rrlchaproiiramni! <).30—in: l.önrilictie Weiten. — 11 — 11.30; Kleine! romanlinchci Konzert. — 11.10 — 11.40: Und wH-der eine neue Vl'nche. — 12.35— 12.45: Der Rericht zur l.aüe. — H.15—IS; Klin-({ende Kurzweil von d>.T Kapelle .fan lloffm.-inn. — I5--16- St'h5np Stimmen und tickannle Inatru-mcnlatiiilcn. — 16 17: llnterhaltun|!imuiiik, weni|( bekannt — dtich interciaant. — 17.15- 18.30: \'ir/i'ilfl h'. Ii-nsl -tten.s Mrie: kam en lilit/ ti;s h<-;tr- (-in nim.mei, ddirirtlt-' \^flr K ti di'iner M'- ;n;nfi Ab?t dfis i>i nun schon w •-(ici i im h'llx! Ewicikeit h( ; S 'll ich rii' ' bis mein Leliens-rnde den ( Imliai! ■ - t. >r spielen? I< n Kfinn dir w b h.ib es seit laiigi' satt 'Mache mir keipp Vnr\Mirle. Briest, ich lieh»' sie ■%!! wie du. velieicht noch irebr; jede- bat ^e.ne Art, Aber man lebt doch nicht bloß in cit Welt, um schwach und z.irtlich /u sein und alles mit ,\'ri'h'-'f ht 711 bt-hanclf'ln. W'is gegen (leget/ 'ind f ictint ist imrl was di" ^t"n-srbf'n veMirteilon iind vorlriiil'H venig-stens, iiiub noch - mit F^erhl verur-teil"n.' »Ach was Hins g"ht vor < 'Niitürl'rh, «'ins geht vor; aber was Ist das f'ine?' »Liebe der Eltern zu ihren Kindern l'nd wt'nn mrin gir bif e nes h it :-r>ann ist es vorbei mit Kalech'smii» und Moral und mit dem Ansprtich der (Ciespll'jf hafi'. ;>A< h, Luibo, komme nur mil K iteclui- nius so viel du willst; abei komme mir nicht mit .Gesellschaft ,« »Es ist Sehl schwer, sich ohne Gesellschaft zu behellen.« »Ohne Kind auch. Und dann glaube mir, Luise, die ,Gesellschdlt, wenn sie nur w;ll, kann auch ein Au([e zudrücken. I nd ich siebe so zu der Sriche. kommen cie ftnthenower, so ist es gut. und kommen SIC! nicht, sr> ist es auch gut. Irh werde ganz einfach telegrapbieien ,Llti komm. Bist du einveistandeii?« •Sie stand auf und gab ihm einen Ku.» auf die Stirn r Natürlic h bin ich s Du sollst mil nur kein^'^n Vorwurf machen I ,n leichler Schritt ist es nicht Und un-F^r let)(>n wird von Stund an e-n anderes ' > Ich kann s aushalten. Der Raps steht gut, und im Herbst kann ich einen Hasen hetzen tInd der Rotwein schmeckt mir poch Und wenn ich das Kind erst wie der Im Hause habe, dann schmeckt er mir nof h besser . Und nun will Ich das Telegramm sfhicken. * Etfi war nun schon üh"r ein halbes Ji.br in Hohen-Cremmeni sie bewohnte die beiden Zimmer im ersten Stock, die si" schon früher, wenn sie zu Bes-ich da war, bewohnt halte; das groflere war für sie persönlich herc|erirhtet, nebenan js'hllef Roswitha Was Riimmschüttel ' von diesem Aufenthalt und all dem an-I dem Guten erwartet hatte, das hatte I jich iiu' h erfiillt, so weil sich s erfül en j konnte Das Hüsteln ließ nach, der herbe I 7iif), der das so gütigf Gesich' um em ' t,ut Teil be-ines Liubreizos gubidthl hi-tte, schwand wieder hin. und es ki n^en Tage, wo sie wieder lachen konnte Vctn Kessin und allem, was da zurück l ig, wurde wenig gesprochen, mit allei inner Ausnahme von Frau von Padden und natürlich von Gieshübler, für den der alte Bricht eine lebhaite Vorliebe hatte. »Dieser Alonzo, dieser Preciosa-Spanier, der einen Mirambo beherbergt und e;ne Trippelli großzieht, — ja. d-iü muß ein Genie sein, das laß ich mir nicht fusreden,» Und dann mußte sich Efli beguemen, ihm den ganzen Gieshübler, ijiit dem Hut in der Hand und seinen endlosen Artigkeitsverbeugungen, vorzuspielen, was sie, bei dem ihr eigenen Nachahmungstalent sehr gut konnte trotzdem aber ungern tat, weil sie s allemal als ein Unrecht gegen den guten und lieben Manschen empfand, — Von liiristetten und Annie war nie die Rede, wiewohl feststand, daß Annie Frbtoch ter sei und Hohen-Cremmen ihr zuf.il-lon würde. Ja, Effi lebte wieder nuf, tind die MfTmn, die nach Frauenart nicht ganz abgeneigt war, die ganze Sache, so schmerzlich sie blieb, als einen intere« santen Fall inzusehen. wetteifferte »mit ihrem Maniie in Liebes- und Aufmerk samkeitsbezeuguncjen, »Solchen guten Wintei haben wir lange nicht gehabt«, sagte Rriest Und dann erhob sich Effi von ihrem Pla'z und streichelte (hm das spÄrliche Hnai aus der Stirn Aber so schön das alles w/ir, auf Effis Gesundheit hin «nrieseben war es doch alles nur Schein, 'n W^ihr-litit ging die Kidnkhcit weiter unJ iehrle slill das Leben auf. Wenn Effi — die wieder, wie damals an ihrem Verlo-bungstaqe mit Innstotten, ein blau unci wciugestroiftes Kittelkleid mit einem losen Gürtel trug — rasch und elastisch auf die Eltern zutrat, um ihnen einen guten Morgen zu bieten, so sahen sic'i ciiose freudig verwundert an, freudig verwundert, aber doch auch wehmütig wc jI ihnan nicht entgehen konnte, daß CS nicht die helle Jugend, sondern eine Vnrkidr'h'.^if war, was der schlanken Erscheinung und den leuchtenden Augen ci psen eigentümlichen Ausdruck gab Alle, die scharler zusahen, sahen (lies, nur Elfi selbst sah es nicht und le')!e gonz dem Glücksgefühle, wieder an dieser für sie so freundlich friedreichen Stelle zu sein. In Versöhnung mit denen, die sie immer gellebt hatte und von do nen sie immer geliebt worden war, auch in den Jahren Ihres E'ends und ihrer Verbannung. Sie besrhdf'igte tich mit allerlei Wirtschaftlichem und sorgte für Ausschmük-kung und kleine Verbesserungen im lU.ushfllt, Ih' Sinn für das Schöne .lef^ MO darin immer das Richtige treffen Le««pn aber und vor allem die Beschaf-tiqunfi mil den Künsten hafte sie ganz riiifgegehen «Ich h elniirhi. Doonurtlag, 4. November Ein ganzer Kerl mit Job Stflrkel, Erika Glflllner, Llen Deyeri, H. Speel-mans. — POr Jugendllrlie nlrht lugelAMen. LichirpreV Kadettensciiulc Montag, 1. November um 19 Uhr Heimaterde Ein ergreifendn* Schuuspiel der ,.Südost" mit Vtktorl« V. Bfillasko. Viktor Staat, KSthe Haak, Theodor Loos und II. A. * Schleltgw. — Muaik Priti Wooneli Ftti lugendllchi dut«! 14 Jabr«D olclil •ogalaateai Burq-Licli fritni' Montay. 1 Noi^ember — ein Berllo-Pltm Karneval der Liebe mit Johannen Hersteri Dora Komar, Dorll Kreyatet. Axel von Ambetsi^r Rlrhard Romanowsky. Man* Moüei ubw Spiell(!l>unri Paul Martin. Musiki Mlcbdel Jary. — Fllr Jugendliche nlrht {ugelasaen. Montag, 1, November dei iCulturlllm HINTER DEN KULISSEN DES ZOO STEIRISC HERHEIMATBUND KreisfUhrung Marburg-Stadl, Amt Volk-bllüuny. AG, Sport Kinderturnen (Kinder von 6—10 Jahren) Mitdchen* jeden Donnerstag von 15—16 Uhr in der Rapid-Turnhalle, Suppanzgasse 7 Knaben: jeden Donnerstag von 16—17 Uhr in der Rapid-Turnhalle, Suppanzgasse 7 Kleinkinderturnen (Kinder von 3—6 Jahren) Mädchen und Knaben; jeden Donnerstag von 14—15 Uhr in der Rapid-rurnhalle, Suppanzgasse 7. Die erste öbungsstunde für Kinder und Kleinkinder findet am Donn^rstf>g, den 4 November statt. Frauengymnastik MUltcrt Hausfrauen und berufstätige Frauen: jeden Montag und Donnerstag von 20— 21 Uhr in der Rapid-Turnhalle. Suppanzgasse 7. Die übungsstundon haben bereits begonner. ____327 Sehpwicht.g für alleUnteriitelrer! Uepordnuims- und ümtsblott des Chefs der Zivllverwaltung In der IJnterstetermarb Nr. 29 vom 14. Oktober 1943 Erhflitllrh heim Schalter der Marburger Verlags- a. Druckerei-Ce» m, b H.. Marburg Drau. Bad-gasse 6 bei den Gesrhäftsstellen der »Marburgei Zeitung* IN CILLI, Marklplrtt? 12 (Fernruf 7) IN PETTAU, Ungartofgrtsse, Herr Georg Pichler u bei den sonstigen Veikrtiifsdiellen Be/ugsprets; Mondtllch RM 1.25 (stet» im voraus zahlbar) Denken Sie daran — KLEINE ANZEIGEN fiahen in der • MARBURGER ZEITUNG GROSSEN ERFOLG! X Amtliche Bekanntmadiungen T 73/43-6 Einleitung der Todeserklärung Johann Pompe, geboren am 17 Dezember 1885 in Ledein Nr. 74, zuständig nach Lichtenwald, Kreis Rann/Sawe, ehelicher Sohn de« Martin Pompe und der Anna, geborene Krainz, ledig, zuletzt Besitzerssohn in Mottenberg Nr. 5 bei Lichtenwald, ist am 1. Februar 1915 zum Lanc.wehnnfanterieregimejit Nr 26 nach Cilli eingerückt, ging sodann auf den rtssischen Kriegsschauplatz ab; letzte Nachricht vom 19. März 1915. Johann Pompe wird seit 4. April 1915 vermißt. Auf Ansuchen der Stiefmuttei des Verschollenen Anna Pompe, Auszüglerin in Mettenberg Nr. 5. Post Lichtenwald, wird das Verldhien zur Todeserklärung eingeleitet und an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, die Aufforderung erlassen, dem Gerichte bis 15. Dezember 1943 Nachricht Über den Verschollenen zu geben. Johann Pompe wird aulgefordert, sich zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt wird Nach dem 15. Dezember 1943 wird über neuerliches Ansuchen der Anna Pompe über die Todeserklärung entschieden werden. 2 Gericht In Mnrburg/Diau, Abtl, 5, den 28, Oktober 1943. Die W2ihnachiss'>nc!crzutci'ung In Ergänzimg d^r bisherigen Bekanntmachung über die Welhnachts-Sonder/uteiluiig gibt das Landtsernährungsamt Steiermark, Abt, R, nachstehendes bekannt. Die Sonder?,uteilung von Bohnenkaffee und Spirituosen erhalten nur dir über 18 Jahre alten Versorgungsberechtigten. Die VorbestelUinq durch Abgabe der Abschnitte N 29 und N 30 der N/ihrmittelkarte 5.5 haben daher vorzunehmen a) Die Inhaber dei rosa Niihrmittelkarte für Erwachsene; b) Nur die über 18 Jahre alten Inhaber der blauen Nähr-mitteikarte SV/G. Die Abschnitte N 2P und N 30 der rosa Nfihrmlttelkarte für Kinder bis 7u 3 Jahren und der Nährmittelkarten für Kinder und Jugendliche von 3—18 Jahren sind daher zur Vorbestellung nicht geeignet. Ebenso dürfen die entsprechenden Abschnitte von Inhabern der blauen Nährmittelknrte, die das Ifl. Lebenijahr noch nicht vollendet haben zur Vorbestellung nicht verwendet werden Die EmShrungsämter sind angewiesen die Welhnnchts-'^onderkarten mit Re/unsnhsrhnitten für Bnhnenkaffe und Spirituosen nur f'n die über 1B lahre alten Inhaber der rosa und blauen N^h'-mittelkarten zu verteilen. Jene ^^rlbstversorgpr. die «selbst Trinkbrnnntweln her-^tellen erhaUer dlo Snri'-Ior'u^f^lliirn an Snlrituosen nirhl und haben dflber sich und Ihre Haushaltsangehörlgen keine Vorbestellung durchzuführen Der Relrh Statthalter In der Steiermark Landesernfihriingsami Gert 27. X. 1945 Grit und Gilde haben bekommen. ein Brüderchen 14 Hermengildp geb. Primlq Karl Lindthaler, SA-Obersturmbannführer Rottenmann — Rohitsch-Sauerbrunn Schonen Sie Ihre Auloreiienl Boflichtiqon Sie Ihre Reifen und Sie werden sehen, daß diese schon runderneuerungs- und reparaturbedürftig sind. Achten Sie darauf, daß Sie Ihre Reifen RECHTZEITIG RUNDERNEUERN UND REPARIEREN lassen. Ihre Reifen sind bereits runderneuerungs- und reparaturbedürftig! Helfen Sic sparen und schonen Sie Ihre Reifen, Wenn die Leinwand des Reifens kaputt ist, ist der Reifen wertlos! 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Wclhnaclils-Brannlwcin-A u s q a b c ] Alle Be7iigsberechllgten über 18 Jahre, welche den Branntwein bei mir beziehen wollen, werden gebeten, den Abschnitt Nr. 30 der rosa Nahrmittelkarte der 55. Zu-teilungsper.ode zwecks Voranmeldung in meinem Geschält abzugeben. ADALBERT GUSEL Branntwelngroflbrennerei MARBURG, LEGET IHOFI STRASSE 39 12 RM zu veikauten Anna Kres-nik, Milchabgabe, Hindenburg-strabe 42, Marburg-Drau 882-3 sten, Bett, Küchenkredenz und Tisch m'l Sesseln. Anfragen M'-rhelit Herrengasse 33/1, Marbuiy Drau. 2-4 liDerbet für düs ileutsthe Rote Kreuz' Hart und schwer traf uns die erschüttern-de Nachricht, daß unser vielgeliebter Sohn, Bruder und Neffe Heinrich Beiak Soldat in einem Panzerreqiment 19 Jahre alt, am l. Oktober 1943 an der Ostfrontjür Führer und Volk gefallen ist. Wer ihn gekannt hat, weiß, was wir verloren. Clin, Marburg/Drau, 2agublca, 30. Okt. 1943. In tiefer Trauer: Angela Belak, Mutter, Silva, Schwester, Richard Zwilak, Onkel. Fanny Zwilak, Tante, Just Wouli., Onkel, Christine Wouk, Tante, und alle übrigen Verwandten. 903 tiefen Schmerz geben wir die traurige Nachricht, dal^ unser liebster Sohn, Brudei ' und Schw.iger , Josct Merkusch Oberpionier im Alter von 2! Jahren, am 2. Oktober 1943, im Südabschnitt doi Oslfiont gefallen ist. Ruhe sanft, denn nie werden wir dich vergessen! Trt'un bei Pettau, den 26. Oktober 1943. In tiefer Tnuer denken an sein fernes Grab: Maria MerUusch, Multor, Adalbert, Hiiider, Karoline, Schwester, Johanna Rerlilsch, Schwester, Otto Ber-Utsch, Schwager, in Brunndorf. 855 Maschinist und ilci/er, möglichst gelernter Srhioscei, wirj solort eingestellt Angchuti' unter »Maschmist'i en die »M Z.«, Marburg-Drau 314-6 Niiherinnen, (lusnr'lprntp n angelernte wprden nifneriMmmen K Giänitz, Kürschnerei. Hör renoasse 7 Ma-lturn Drau „ f.21-6 Tüchtige Kanzlelkraft, perfekt in Deutsch, Stenoqi 13 ;'Hl-6 Körbtn füt -illes wird lulne-nommen I? Grärvi' Kn-'f-a. 7_M^burn ^rnu 6 Inlell. Iehr|tinf?e (Madrhenl w rd iii'rTr' . pel), Marburq''Dr flerrenga<;sft I m _ 9:!7-6 j Zwei .Atrfrftutnorlnnen 'ird 7^'el I Kücheiu'ehilflnni'n wp'den »5-I fori aiif 'cnom'Men np'-c/Sii'- '.t. \'n'^stellunn prvÜTT-.r 'it h ' lU'r Di'"'^klir»n dor ' ■ -1; Irbi'^"«-anstoll Gr in n- !■), f.anri wr'|]'k'is';p''np M 11 ■ ■ ■ ' 36 Ci 7u »ÄMBSÄMtÄBiaeeHeHeEaMmaeeM Vom tiefsten Schmerze gebeugt, geben wir die traurige Nachricht, daß unser geliebter ' Jkj ' Sohn und Bruder Frc^nz Hergula Panzergrenadier im 25, Lebensjahre, am 30. September 1943, an der Ostfront dtMi Heldentod fand. Fern seiner geliebleii Heimat ruht er nun in fremder Erde. GrofJsonnfag, Wiener-Neustadt, 30. Okt. 1943, In tiefei Trauer: 3 Johann und Agnes llergula, Eltern, Johann, Jakob, derzeit im Felde, Josef, August und Stanislaus, Brüder, Johanna, Schwester, sowie alle übrigen Verwandten. Zu mieten tiosiu hl .^2|.i^ii i-; Mann, k'd:(|, iiut ii.'v ■ r- tes Z.mniiT iia S' !* > liwin. Aiitiage ii.itfr C .i ^ ; u:i j .AI Z.. Nntbuig 0 ij__ Sfhiaisliile lür al! h; o D.itne gesucht Aiitin.;.^ >/Boruf'5latig an .''i' M. Z ^ Mrirliurg'Dl ni. Meine ImutIIp sii- h' k:i no Wohnung Adi'";'^' mi diM M 7 V! irb'rn Dfrin ' Allelnslehcnder. 'il'o'cr f!"'ir m guter Pn.. t nn i.i'i'-iüu't '-ic schattigt sucht mol>l:o'ti5 ruhiges Zimfiei Antiane iinl'U »F V Fil.g -m die 'M 2. ■ Marbtirg Drau Mfiblii'rtes Zimmer Hir e'r.e Sekretärin einer It !t.it.r:l< dringend gesucht ZiisrVi'""on D'ngend' an de Vr-w unter erbeten 3:' J-" mmammmm Vom Ufifsten Schmerze ergriffen, geben wir allen lieben Freunden und Bekannten diegtraurige Nachricht, daß unsere über alles geliebte, herzensgute und aufopferungsvolle MuUer, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und lante, Frau Maria lansky Relchsbahnbcamtenswitwe nach langem, schwerem mit Geduld ertragenem Leiden am Samstag, dea 30 Oktober 1943, uns für Imme;' verlassen hat. Wir bebten die teure Tote am Montag, den 1. November 1043, um 16 Unr am Städtischen Friedhofe in Drnuweiler zur ewigen Ruhe. Die Seelenmesse wird am Dienstag den 2. November, um 7 Uhr früh, in der Frnnziskdnerkirche gelesen. Marburg, Agrim, Hohenmauten, Ilaibentain, Rum, den 31 November 1943. In tiefster Trntier; Fell* Jan*ky, dzt. im Ff>ldG, Sohnj Hilde WulsrhenItsch, Tochteri Marko V.^iitsrhenitsrh, Schwiegersohn, und • alle übrigen Verwandten. Ein tragisches Goschick hat uns unseren lieben, herzensguten Sohn, Bruder und Neffen Roman Pieterschek Baupölzer am 26. Oktober 1943 entrissen. Die steibliche Hülle wird nach Marburg/Drau überführt und Montag, den 1. November 1943, um 15,15 Uhr, am Magdalenenfriodhof (Diauweiler) beigesetzt, Die Seelenmesse wird am 3. November 1943, um halb 7 Uhr, in der Magdalenenkirche m Marburg gelesen. Graz, Marhurg/Dran, den 30 Oktober 1943. In tief(|' Trauer; Maria und Johann Oset, Eltern, Johann, Maria, Johanna und Ludmilla, Geschwister, Alois Osel und Antonie Rehernlgg, Onkel und Tante, Zldla i^ebernigq, Groß-Nichte, und alle übrigen Verwandten. Die Bctiiebsführung und Gefolgschaft der Baufirma Jaiischnign betrauert in ihm einen lieben, aufrichtigen Arbcilskameraden. 13 yy/ Cilii—Graz! Schöne Villcnwuh-nung, 4 Zimmer, M.iii, ,Nph«^n-räume. Gas G.irton, ev gi nen kleinete. in Giaz zu t ulschen. Zuschr. unter iSolort« an d.e »M[_Z>_^mi ______ 344-9 Tausche schöne Wnhnung. Zimmer, Küche Balkon Garten, I in der Stadt mit einet Zweizimmerwohnung in Dranweiler. Adresse i d. »M. Z.«, MarbiKn-Drau_922-9 Unterricbt Stenographie 1 ortbilclung-kurs beginnt am 2 Nnvenibcr [l.in-delsschule Kow/atsrli M.i'biuri-Drau. llerretigas-c 46 {112 10 F''.ndo - Vcrlrslc Bcrnslcln-Vorstüi kinodi-' IBlaM-form) verloren. Ab.'ur,;'li'.'ii gegen aute Bi^lohtninq iini l'olizei-fund.'mt oder Urb r.iistiaße Ti^'l, Marburg Drau, Vor Ank.iuf wird gewarnt P-13 Vcrscb''^Hcp'*s Taxische tiefen Kind^rw^igen gegen Damenlahiriid Muburg-Drau, Tauriskersti aße 6, bpi Mieslw. 9-14 MAPPURGEP ZETTUNG Schwarz auf Weiss Filmurauffülirung in Graz — Die Hauptdarsteller waren persönlich anwesend Der Film spielt tinno Cicnütlichkf it, j Im Wien '.l"! 'orN^n iinH h'i traditioncn iinil qiht pinrn Ausscbn'tt fliKS einer Welt, ciit' .iii oi. ni ^ iTiiflvp-rsIdndr'n tibfr imnvi norno ci!5 Rii-hf'plfili; sor/i!o.f:r !^!iricJi.rj wnrdt n ist. T- f-: Kol ikn, dor f-rfnlcj* rcK h.-' Grii/or Lir.'Nn r'!-uitor, fuit s rh mU seinem r;toh'Hi'-h p nen M npi?"üß selbst b'-'ii' t'jt, tils er Zur!: ; rl cik- j ker- \)nt! R i::; hf!innl;t|f'biiPq"n rihOJ iliirh zu Char-lotlrnlrirjJ im hohen .Aller von 86 ,I«hrtn fiTicr der sJrfiBicn deiilsch»n HI«torikfr: Theodor Momm»cn. Als .lunijc habe ich ihn oft (Jeschcn, dnn rhrwünlißcn Gelehrton, wenn er au.s ('er PfrrdcSalin siietj, die ihn von der llniviTsifnt quor durch den Berliner Ticr-('artcn zum CViarlottcnburfJcr Knie jjc- qcrunq D.nn et is' es. den « ch dor Pap- | '"'V Aktentasche und dicken pohanten beladen, klem von ata- schl Streiißlor dls küntt'ncn qcliiildeten" Schwieriersohn eMrfiuin!, .^bfr der Herr Prolrb^ot weiß dis i|.ii n>ht srindorn wird e n tihnuna'-''-''-.'^'. Dn'or srhor F luiilienpolitik. bis dllordinqs der qaii/" Plan (jPi.p ir. A" . i blick als eine Vorlnbiinnsae- sellsch ilt auf den p.o'osso'ftV n Rriiuti-qam w.irtet und d ps'm vr)m cifersüch^q tobenden Rnuf hi.in'ik''h'rr Heinz, ^-ins Bild qesetzt" k^niin', nm dm Papschi sterblich zu hlrmirrfv Der 'iber rcisch entschlosisen, wu' er es fli"i (tan/en Film hindurch stets wn. in don Ober- stock und hol» suh spim-i Prciutiqam aiiis der Rtiuchfa'iqV.elrr>r\v4 hiurq, F.in Br»iutiq ini ist es icdenf-ills, und d>p Mellv wollte in ot^nrhin keinen andern. Den Zuckerbäcker StieuRler spielt Hins Muser mit rillen L'nw.iijbarkeili.n eines huthbt entzündhclieii Geniüte*;, tils H.iustyianiii'n und üiwiener mit dum qoldeiu'u lli^rzen. Wenn er tobt, tobt er rlemfjjitar dber nicht dus Leidenschaft, sondern weil seine iN'jtur es so veiltinql. um im njchsten Auqonblick dUs ebt n derselben liefe heraiis) e'n willenloses Objekt seiner oiqenen Ilerzensqule zu he;n. So wurde tuis dem .Schwcjr/. auf Weiß-I Mm ein Film tur Huns Moser, in dem der Künstler ille seine F. ir"iriiten zum Nonplusultra des Beqiiffes fiteiqert, ohne cJ miil den ubnqun Üais elloiii ihren ledlichen Anteil din Geschehen der l-biiidlutui zu v<"rkleiiiern. Da ist neben llrins Moser die echt miitterliche Hous-ehre des Heirn Zuckerbäckers, Annie Rosdr, im Wflhisten Sinne dos Wortes ).die bessere HMlIte', soweit der lewei-I qe Fireniirms/ustand der Geniiiter die Werlökcil.i cibciibt. Ein liebes V^'ien^'rm^i-del, vil luiU;'; rh.'m l:riip!inden "lienso fiu'e n iber kommt es, daß die meisfpn Operns-inqer im Kon/er!sii il n'fht volle) b'-trieil.': n. Die einen, die fp'fe Geste qewnhnt, zerstören den intj,n n f'hiir/iktPr des Liedes, die andern, d.e s;rh dm Kon/iutpo-dium einen Zw tm üuferleqrn »zer^-'in-sein* die LiPdcr, Die weniffslon finden den ficht.qen \ s.e V"t1 ii" U'ii keineslalls ihre Hcikiinlt von dpr Bühne, qebe.i dtier t|. ■ Ii rlem l. ed". Wd*; des l..pdes i«l Zu rliesiMi Aii'-erwIten z^ihH der Wiener Staatsr(pr>rns;inr»pr Herbert Alsen S(hr>n dieser fihqrijndtiefe, ndchl-ftchwiT'ze Biiß mit seiner Ijeseliqenden Klflnqfiille ist ein Frlehn.s für pirh! D^zu kommen dir, besondi schfi'/enswe'le Sanciei pifipnsch.iften eine erfreulic Iie Mus k iii'dt ind fniies v-ninfinden. Ob Aisen nun p'np tnve Rd' idp sinqt, eine rnkokoh'ift nrckische Arie Beethovens Schiimitnns l-ruh!inqsflne Frau schmollend, »jetzt Ist mein Schlafzimmerfenster nach Westen — und ich habe doch die Morgensorme so gerne.« Ich zeige mich edel; »So nimm mein Schlafzimmer.« »Dann muß Ich über dem Flur ins Bad.«' »Das Kinderzimmer auf keinen Fall — die armen Kleinen!« Grübelnd ziehe ich mich zurück. Durch Schaden klug geworden, beginne ich nun immer mit dem jeweils letzten Wunsch meiner Frau: mit der Sonnen-terra«»e, mit dem Garderoberaum, oder mit Besen- und Snelsekammer, die getrennt, aber beide von der Küche erreichbar sein sollen — nach Norden — die Sneisekammi.,- jedoch keinesfalls neben dem W. C. als meine Frau 2,.50 Meter Küchenbrelte zu wenig finrfet, muß ich, um nicht das leidige Tro--enproblpm wieder zu verschärfen die Außenmaiier abermals verschieben. Da« Haui wächst — ich schwitze Blut. Gestern war mein Freund zu Beeuch, er Ist Architekt. Nicht ohne Herzklopfen zeigte Ich Ihm meinen letzten Entwurf, jede Einzelheit raffiniert ausgeklügelt, jedes Möbelstück an seinem Platz. — Der Freurvd lächelt milde und Infam* »Die Hauptinnenmauem müssen von unten bis oben durchlatifend «einl So wie du dir das denkst, geht es al«o auf keinen Fall.« Ich war betäubt aber nicht gebrochen. Heute habe ich mir einen neuen Block Millimeterpapier gekauft. Shakespeare als Liebhaber Als (William) Shakespeare einst der Vorstellung seines »Richard des Dritten« beiwohnte, sah er einen Schauspieler •ehr eifrig und zärtlich mit einem jungen, reizenden Frauenzimmer sprechen. Er näherte sich unvermerkt und hörte da« Mädchen sagen: »Um 10 Uhr poche dreimal an der Tür, ich werde fragen: Wer ist da? und du muflt antworten! der Dritte.« — Shakespeare, der die Wct-ber sehr liebte, stellte sich eine Viertelstunde früher ein und gab beides, da» verabredete Zeichen und die Antwort, ward , eingeHssen und war, als er erkannt wurde, glücklich genug, den Zorn der Hetroiie-nen zu besänftigen. Zur bestimmten Zeil fand sich der wahre Li-bhahcr ein, Shakespeare Öffnete das Fenslt'r und fragte leise: -Wer ist da?' — Richard der Dritte«, war die Antwort. — ^Richard", erwiderte Shakespeare, "kommt zu spät; V''ilh''lm der Erolierer hat die Fcstunil schon besetzt > Heinrich uon Kleist