Deutsche Macht (Irüyer „Mier Zeitung"). •ftcM )(*(■ Imlii utinl ,u» !»ftn ftt CtOI ■>« £»fttgi*g inl Hau» »»»»tllch I. —fl. IM, B. . W« (iSin1a»ii| «kiu(|t)rt| l L.M, |ia|i)it| ß. i.to, <• «.««. CHf anet» KiaoMt T t». 3«ltnti a«4 t*rif; »ei iftra c«rtptn»«ii>n «»•»'"' 3*ktt»« fl» ,»w »Utt »Oe MaMM , M 3m- Ml IilluM «*. «,»,«<»» $mca«. ». MmtilUrtlUa Hm»««. «. €n«t«»n»ia»«>n>d«!. — «ick» __ Nr. 40. Cilli, Donnerstag den 20. Mai 1886. XI. Jahrgang. }tx russisch deutsche Krieg der Zukunft. Eine der wichtigsten Fragen der Gegen-Mrt ist unstreitig die Eventualität eineS russisch-d«ii!chen Krieges. Alle Bemühungen der hier jur Beruhigung Verpflichteten können den Ge-tanken nicht verscheuchen, daß ein solcher Krieg Wer oder später auSgefochien werde müsse Mt> man darf die heutige Situation mit der-jcnizen verglichen, welche nach dem deutsch-«iterreichischen Kriege in Frankreich wie in Teutschland vorgeherricht hat. Da» allgemeine »esühl von damals hat sein Recht behauptet nd is wird auch diesmal wieder Recht behalten. Äber nicht der Haß gegen den Berliner Con» grch allein ist es. der Rußland zum Kriege »ringt und seine Rüstungen im Stillen vorbe» nilei, läßt, sondern vielmehr noch der mit ele» «enlarer Gewalt auftretende Gedanle einer geschichtlich nothwendigen Ausbreitung deS Sla-v<»chums nach Westen. „Von Osten her über-fillcheten die Wogen der Barbaren Europa und iochiea die Civilisation zu vernichten. Diese Logen wurden zwar im Verhältniß ihrer Ent-sernunc, vom AuSgange, gleichsam sich in sich verzehrend, schwächer und unschädlicher, doch erneutea sie sich häufig." Die Bedrängung des Deutschthum» in den nistjchen Ostprovinzen, der von Rußland gegen Temschland seit geraumer Zeit schon geführte Zollkrieg und die von Zeit zu Zeit zum Durch-dniche kommenden Gefühlsäußerungen hervor-logender russischer Generale und Staatsmänner Hassen als bedeutungsvolle Anzeichen genommen werden, daß der Gedanke einer kriegerischen illlz-inalldersetzung Rußlands mit dem mächtig zewordeaen Deutschland nicht als «ine Chimäre Zusehen ist. „Ich glaube nicht an das Deutsche Reich!" — heißt es in einem erst kürzlich in die Oefftollichkeit gelangten Brief Aksakow's. — .Der Deutsche ist gefährlich als ein mächtiger Bollistamm. der sich Alles untecordnet und ajsimi» litt- Die Welt wird es noch erleben, daß sich der Fürst Bismarck aus unsere Rechnung mit den Engländern verträgt. Fürst Bismarck zieht eS vor. England für ein Bündniß mit Deutsch-land zu gewinnen, für jene Liga, die in Wirk-lichkeit die Liga eines künftigen Feldzuges gegen Rußland ist." Im Vorgefühle dessen mühen sich jetzt schon weitblickende Männer, um den dann unausbleib-lichen Tagen der Roth und Bedrängniß ihres Vaterlandes möglichst entgeaenzuarbeite», uns zwar geschieht dieS mit gleichem Patriotismus auf der einen wi» aus der anderen Seite. Für Diejenigen, welche nur wenig Zeit haben, der MilitärliUratur, insbesondere aber der zahl-reichen Brochürenliteratur zu folgen, wollen wir die Kenntniß einer der vielen hier einschlägigen Arbeiten vermitteln und zwar einer solchen, die schon bei ihrem ersten Erscheinen günstige Ur-theile sowohl in politischen wie in militärischen Kreisen hervorgrrufen hat und immer noch be-sprachen wird. Dieselbe betitelt sich: „DerDeutsch-Russische Krieg der Zukunft." Eine Studie von I. G. (Leipzig bei Findet.) Als die Basis seiner Bttrachtuna nimmt der Verfasser an, d-iß das deutsche Reich nicht allein in den Kampf mit dem russis tzen Kaiser» reich treten wird, sondern stets an der Seite des durch gemeinschaftliche Interessen mit ihm vereinigten Oesterreich. Aber auch Rußland wird bei diesem Kampfe nimmermehr allein stehen, sondern einen Buudesgenossen in dem kaum niedergeworfenen, aber doch schon wieder mächtig erstarkten Frankreich finden. Die an ihrer empfindlichsten Stelle, der Eitelkeit, tödtlich verletzte französische Nation vergißt nie und kann nie die erlittene Demüthigung vergessen, sie arbeitet mit emsiger Kraft, um sich eine Armee zu schaffen, womit die frühere Scharte ausgemerzt werbe und die gloire und die grande nation wieder in ihre Rechte treten können. Z>er Perut der deutschen Arau. *) 3. I«t Lehrerinnen Beruf, Ter Beruf, welcher bis heute als der «eieitlichste, ja als der Frauenberuf psr excellente gilt, ist der der Lehrerin. Das ist aus »ehrerea Gründen durchaus natürlich. ES liegt iu Neigung zur Mitthetlung. zur Unterweisung, zum Beaufsichtigen und Erziehen tief in der »eidlichen Naiur. DaS Bevormunden und Für-sorgen dn älteren Schwester gegen die jüngere. Iti oft überraschend besonnene und verständige Walte« jüngerer Mädchen im Haushalt zur &eite der Mutter, die freudige Hilf» der vor» gerückten Schülerin, die sie der schwachen, zu-nckgedliebenen widmet, bieten dafür täglich die unzweideutigsten Belege. Und die junge Mütter, die gar keine pädagogischen Studien gewacht hat, arbeitet sich leicht und freudig in die in der Schule beobachtete Methode hinein und ist ihrem Töchterchen bald eine treue Hei-fmn uno Erzieherin. Es ist gar kein Zweifel darüber, daß eine große Zahl von Dam-n aus wahrer Neigung m.d innerer Nöthigung den verui der Lehrerinnen wählen; ebensowenig zweifelhaft freilich ist e«, daß viele Damen „der Sieh« Nr. 34 und 38 der „Deutschen Wacht." Als einfachst« und wahrscheinlichste O?«ra-tionS-Einleitung einer russischen Offensive w ire Folgendes anzunehmen: Die Hauptkcäfte der russischen Armee werden sich in Polen, inner» halb deS polnischen F.stungSdreieckS Nowo Geor-giewsk-Jvangorod-Brest-LilewSk. tonccniriren und gegen Berlin vorzudringen suchen und zwar entweder in direct westlicher Richtung also rechts oder linkS der Warthe oder weiter südlich aus-holend, über BreSlau und Glogau. Eine zweite, mit Belagerung«- und Brückenmaterial wohl versehene russische Armee. die sich, auf Kowno gestützt, in Lithauen gesammelt, wird südlich deS Riemen gegen die Weichsel vorgehen müs-sen, um gleichzeitig die Verbindung mit der russischen Ostseeflotte herzustellen und nach Cer-nirung von Königsberg und Danzig die Ope-rationen gegen die Oder in der Richtung nach Küstria fortzusetzen oder sich vorerst mit der Okkupation der Provinz Preußen zu begnügen. Der dritten russischen Arme« wird die Ausgabe zu-fallen, den Kampf gegen die österreichische Macht auszunehmen. Sie wird sich voraussichtlich auf dem rechten Weichseluser vorwärts zu bewegen suchen, in d«r Richtung aus Brods und Lem-berg. Die Südarmee dürste auch am_ Besten im Stande sein, ein« österreichische Offensiv« gegen Südrußland zu vereiteln. Ihre Koiizen-tration fände im Raysn der stark befestigten Lager Luck und Dubov statt. Die ganze Masse d«r längs d«r deutschösterreich'schen Grenze ver-theilten russischen Kavallerie-Division«» hat den russischen Angriffsarmeen voraus zu eilen und die Besetzung der feindliche» Grenzgebiete vor-zubereiten. Nicht weniger als 32 Kavallerie-Regimenter mit 14 reitenden Batterien, sowie 4 Schütze-,-Brigaden stehen Rußland hiefür zu Gebot! Dieser als muthmaßlich angenommenen russischen Operations-Einleimng wäre folgender deutsch-österr«ichisch«r OperationSplan entgegen» zusetzen: Ein deutsches KorpS konzentrirt sich. Noth gehorchend, nicht dem eigenen Trieb" dies« Laufbahn wählen, weil die Auswahl unt«r den zweifellos ehrenwerthen und anständigen (im gesellschaftlichen Sinne des Wortes) Berufsarten leider noch eine viel zu kleine ist. ES ist tnf zu beklagen, daß so viele Da-men, deren Eigenart und Befähigung sie auf ganz andere Wirkensgebiete hinweist, doch gegen ihre eigen« Natur und Neigung Lehrerin wer-den, ltdiglich wril dieser Beruf nun einmal als ganz einwandfrei und „anständig" gilt. Daß diese ihre erlangte Stellung nur mittelmäßig ausfüllen und wett entfernt von einer freudi» gen hingebungsvollen Thätigkeit, nur aus Pflicht-gefühl ihr tägliches Arbeitspensum absolviren werden, demnach alS Vertreterinnen einer ide» alen Richtung im Lehrberuf nicht angesehen werden können, liegt auf der Hand. Jede junge Dame, welche sich dem genannten Berufe wid-met, sollte sich in ernster Stunde vergegenwärti-gen, daß derselbe sehr viel Geduld. Selbstver-leugnung und Energie der Seele erheischt und daß pädagogische Handwerkerinnen nicht geeig» net sind, die Achtung vor den weiblichen Leistun und daß es daher dringend geboten ist, mit aller nur möglichen Vorsicht an die Wahl dieses Berufes heranzutreten. Ich halte es aber für Pflicht zu erklären, daß diese angedeutete ungünstige Wendung keineswegs ausschließlich eine Folge von ungünstigen Wahrnehmungen ist, die man bei den Lehrerinnen gemacht hat, sondern daß sie zusammenhängt mit unerfreu-lichen Hetzereien und Agitationen, die gegen das ganze Geschlecht im Allgemeinen nnd ge» gen seine Lehrbefähigung im Besonderen ge» richtet waren und in einer Anzahl von Schris-ten zum Ausdruck kamen, mit deren Inhalt sich ein unbefangener Kewner der Verhältnisse keineswegs identificiren kann. Ich will mich auf eine Kritik dieser Literatur nicht einlassen, sondern vielmehr nach bestem Gewissen und längerer Erfahrung erklären, daß ich die Mit-Wirkung von tüchtig vorgebildeten Lehrerinnen für einen ganz unentbehrlichen Factor deS weiblichen Erziehung?- und BildungSwesenS halte und daß ich eine große Zahl von Damen kennen gelernt habe, die ihren schweren, aber im Grunde doch dankbaren Beruf einer Lehre- gen auf' dem Gebiete der Erziehung zu erhöhen, rin mit ernster treuer Neigung umfassen und ES kann nicht geleugnet werden, daß gerade auf das segensreichste wirken. in der Gegenwart die Verwendung von Damen I Die Stellung dieser Damen im OrganiS- i« Lehrerberuf« eine rückläufige Bewegung macht ' muS der größeren völlig ausgestatteten deut» 2 aus Danzig gestützt, in der Gegend von Deutsch-Eylau. nimmt Direktion aus Nowo-GeorgiewSk (Spitze deS polnischen Festungsdreiecks) und sucht sich in den Besitz dieses Punktes zu setzen. Zwei andere teutsche KorpS können ihre Bewegungen entweder auf Posen und Thorn gestützt auf dem rechten, oder luf Posen und Glogau gestützt auf dem linken Wartheufer unternehmen — immer aber gegen den Zen-tralpunki der im polnischen Festungs-Dreieck vereinigten feindlichen straft: gegen Warschau. Die österreichische HeereSmacht wird sich in zwei ziemlich gleich starke Armeen in der Gegend von Krakau und von Lemberg konzen-triren müssen und bat mit der ersten Arme« den Hauptstoß von Süden her gegen daS ruf-fische Festu»gsd;eieck. Front Jvangorod-Brest-LiteivSk. zu führen und eventuell mit der zweiten Armee znr Offensive ^egen die dritte ruf-siiche Armee in Vvlhyni-n vorzugehen. Wäh-rend die d.uische Offensive an der Weichsel wird Halt machen müsse», weil Deutschland gezwungen ist, die Hanptkrast deS junge» deut-schen Reiches anderswo einzusetzen, verla»gt die österreichische Politik dagegen die völlige Niederwerfung deS so lange gesürchtelen russi-schen Rivalen; MoSkau, die Hauptstadt deS Elaventhums, muß deshalb das Ziel der öfter-reichische» Strategie sein. Eine westliche öfter-reichische Armee halte über Brest-LitewSk »nd dann über Minsk und Smolensk auf Moskau sich zu bewegen, indeß die östliche Armee, die Prypet-Sümpse umgehend, über Kiew vorzu-rück-n sucht und dann die Bahn Kiew-Kursk-Orel-Moskau zum weiteren Vorgehen benützt. Die bei dem russisch-deutschen Kriege in Frage kommenden Streitkräste beziffern sich wie folgt: Rußland stellt für den Krieg 1,900.000 Kämpfer, 465.000 Pferde, 2500 Geschütze. Frankreich 1,800.000 Kämpfer, 325.000 Pferde. 2V00 Geschütze. Deutschland 1,500.000 Kämpfer, 310.000 Pferde, 2800 Geschütze. Oe st erreich -Ungarn 1,070.000 Kämpfer, 205.000 Pferde, 1300 Geschütze. Wenn die hier durch Zahlen vorge-stellten Kräfte ihr Spiel, zu dem die Jnstru-mente schon gestimmt sind, beginnen, dann wir? man die wahre Zukunftsmusik hören und »S wird ein historisches Schauspiel zu sehen sein, daS an Großartigkeit nichts z» wünschen übrig läßt. DaS europäische und außereuropäische Publikum dürste dadurch in Mitleid.nschaft gezogen werden und die Ouverture früher an-heben, als man denken mag. politische Ziundscha», Inland. sR e i ch S x a t &.] Das Herrenhaus hielt am 17. M. eine Sitzung ab, auf deren Tage«- schen Schulen ist freilich noch immer eine in gewissem Sinne untergeordnete, da sie Vorzug«-weise nur in den unteren und mittleren Classen wohlorganisirier Schulen für jetzt in der Hand von wissenschaftlich gebildeten Männern ruht. Wie die Verhältnisse gegenwärtig liegen, ist hieran nichts zu ändern, weil die Staatsprü-fung, welche die Lehrerinnen in den deutschen Staaten abzulegen haben, zwar eine tüchtige Gesammtbildung verbürgt, keineswegs aber den Nachweis verlangt und verlangen kann, daß die junge Lehrerin in einzelnen Fächern ein tieferes und begründetes Wissen sich erworben hat. da« sie zum Unterricht in den obersten Classen befähigte. Dieser Mangel müßte be-seitigt werden und zwar durch eine zweite Prüfung, welche den Nachweis tieferen Eindrin-gens in einzelne Fächer verlangt, ähnlich wie bei dem Examen der akademisch gebildeten Lehrer. ES darf nicht von vornherein bezwei-selt werden, daß mit jenen durch eine zweite Prüfung höher qualificirten Lehrerinnen ein be-deutsames Glied in das UnterrichtSsyslem unse-rer höheren weiblichen Biltungsanstalten eiuge-fügt werden würde, falls die erwähnte zweite Prüfung mit allem Ernst zu ermitteln strebt, ob die Alpiran!,n in ihrem Fach thatsächlich die genügenden Kenntnisse erworben hat, um „Deutsche W.cht." ordnung sich das Garantiegesetz, die egyptische Anleihe, die Wahl der Landsturm-Commission und Berichte über Petitionen befanden. Zu Be-ginn der Sitzung widmete der Präsitent den jüngst verblichenen Mitgliedern des Hause« (Abt Rotter und Frhr. v. Fluck) einen ehren-vollen Nachruf. Das Abgeordnetenhaus hat am l8. d. M. die Sp.'cialdebatte über daS Gesetz, betreffend die G r u n d st e u e r n a ch l ä s s e, zu Ende geführt. Die vorgenomniene» Abän.' e-rungen beziehe» sich aus die Anzeigefrist (§ 6), welche über Antrag deS Abgeordneten Moscon mit 8 statt 5 Tagen festgesetzt wurde und die Bestimmung, daß nicht nur Besitzer, sondern überhaupt alle Beschädigten das Anzeigerecht haben. § 10 wurde mit dem Zusätze Garn» daft's angenommen, wonach die Kosten der Erhebungscommission vom Aerar zu bestreiken sind. s Parlamentarisches. ] Dr. v. Schrom Hai heute die bereits angezeigte Man-datSniederlegung zurückgezogen; somit scheinen auch die Differenzen zwischen ihm und d.m Finanzminister wegen der Vorgänge in d. r StaatSschuldencontrollScommission behoben. Der auS 43 Mitgliedern bestehende AuS-gleichsausschuß gliederte sich heute in drei Sub-comiivs und zwar für die Z u ck e r st e u e r-vorläge und für da« Zoll- und H a n-delSbündniß. Der AuSgleichsausschuß beschloß überdies (combinirter Antrag Herbst Knotz) entgegen der von den Tscheche» desür-worteten Geheimhaltung der Berathungen, daß die Berathung der emz lnen Subcomitvs sämmi-lichen Mitgliedern deS AuSgleichSauSschusses zu-gänglich lein sollen. sEin wanderndes Parlauient.^ Zu welche absurden Idee» der slavische Chau-vinismus führt, beweist neuerdings die Prager „Politik." Dieselbe predigt den „nationalen" Abgeordneten, sie mögen doch ihre Apathie aufgeben und fleißiger an den Plenar- und AuSschußsitzungen des Abgeordnetenhauses theil« nehmen, widrigenfalls die hartnäckigen „Abfenti-sten" durch die Presse an den landesüblichen nationalen Pranger gestellt würden. Allein da« Czechenorgan plaidirt gleichzeitig auf Milder-un^Sgründe für die „Absentisten, die im Monate nur einmal in Wie,-, erscheinen, um ihre Diäten in Empfang zu nehmen," und eS schreibt dieS-falls : „Die autonomistischen Abgeordneten kom-men von der Peripherie des Reiches, manche von ihnen, wie die Dalmatiner, haben dabei einige Tagreisen zurückzulegen, die meisten müssen, um an den Verhandlungen des Parlaments stetig theilzunehmen, Hof und Haus für lange Zeit verlassen. Gibt es dagegen ein Mittel? DaS einfachste bestünde darin, daß der Reichs-rath seinen Sitz von Jahr und Jahr wechselte, also in diesem Jahre in Wien, im nächsten in erfolgreich den Unterricht auch in den oberen Schulclassen geben zu können. ES wird sich dann nur noch darum handeln, die vorhande-nen Schwierigkeiten, die sich der Ausführung des Gedankens entgegenstellen, zunächst zu er-kennen und dann, wenn möglich, zu beseitigen. Hier wird nun vor Allem daraus hinzu-weisen sei», daß eine wenn auch noch so gründ-liche Durchbildung der Lehrerin allein sie noch nicht befähigt, der Schülerin das zu sein, was sie sein soll: eine Stütze für ihr innerstes Ge« müthS- und Geistesleben, eine Beratherin, der sie sich mit unbedingtem Vertrauen anschließen kann. Den erziehlichen Einfluß einer geistig bedeutenden und zugleich gemüth- und charak-teroolle» weiblichen Persönlichkeit, die in ihrer echten Weiblichkeit zugleich die reinste Mensch» lichkeit zum wahrsten Ausdruck bringt, wird gewiß kein verständiger Pädagog unterschätzen, aber derartige Eigenschaften, wie sie gerade hier in Betracht kommen, finden sich in ihrer segenbringenden Vereinigung nur äußerst selten und werden auch nicht durch Studien gewon-nen und Prüfungen dargethan, sondern sie sind daS Resultat einer gewissenhaften Erziehung und ununterbrochener treuer Arbeit an sich selbst. Weibliche Reizbarkeit und Empfindlichkeit, eine bestimmte Neigung zum Argwohn uud zur 1886 Prag, dann in Krakau, Trieft oder Innsbruck tagte." Also ein wanderndes P«amrot, welches jedes Jahr in einer anderen der siebzehn Landeshauptstädte seinen Sitz auf-schlag:» würde, das vielleicht ein zusauimcnleji-bires Parlamenthaus, jedenfalls aber e»e Wander-Regierung mit sich führen mußte, die sieben oder acht Monate im Jahre vom Centrm des Reiches fern währe. Die Idee ist zu p itel-närrisch um sie ernstlich zu discutiren. Tai fühlt denn auch die „Politik," und dar»» schlägt sie auch die Verkürzung der parlamei-tarischen Wandervorstellung durch lleberroeiiuttj der meisten Agenden an die Landtage vor!! — Ausland. Der BunveSrath stimmte?en G f tzemraib fen über die Branntweinbe'teuerung und Üdec den Ausschluß der Oeffentlichkeit bei Gerichij. Verhandlungen zu. Gras Herbert BiSmarck wurde zum Staati-secretär und Graf Berchem zum Unter-Staau» fecretär des auswärtigen AmleS ernannt. Im englischen U n t e r h a u s e er-klärte der Präsiden! des Local-Regiermigj-amteS, Stansfeld, es sei thöricht, zu glaube«. Irland werde nach dem weiteren zwanzig-jährigen Bestehen der Zwangsgesetze verjölpi sein. Die Bill sei bestimmt, den Frieden herbei-zuführen und die Union zwischen Irland «nd England zu stärken. Aus Bukarest wird unterm 18. >. M. gemeldet: „Die offiziöse „Vointza Nationala' läßt durchblicken, daß für den Abschluß einer 'andelsconoeniion mit Oesterreichs Ungarn noch ossnnngen vorhanden seien, falls man auf de« Ballplatze geneigt wäre. Bedingungen zu accep-tiren, welche man von hier aus als Conditio sine qua non hiustellen wolle." Die Königin von Spanien wurde am 17. d. M. von einem P r i n z e n eni-bunden. Korrespondenzen. Nrustift bei Ptttao, 13. Mai. (OA.) fWindtsche Lehrerversammlung.j Unter dem Borsitze des Wurmberger Oberoolk»-bildners Herrn Sicher vulgo Aiher fand fc« unS am 5. d. M. eine Mai-Versammlung de» Lehrervereines Umgebung Pettau statt, zu ivel-cher sich die fanatisch-nationalen Lehrer :c. reew „Landstürmer" des in Laidach resioirende.1 „Generals von St. Barbara" einfanden. Waj an diesem Tage >'ei uns von seite dieses Är-eines an Reden. Gesang, Musik, Schmaus :c. geleistet wurde, das kann man sich lebhaft vor-stellen. Daß den beiden „colosserischen" Lehnen aus der fünfclassigen Schule in Pettau unter-wegs in heiterer Stimmung nicht Aehnlichet passirte, als vor gar nicht langer Zeit zweie. Neugierde finden sich leider »och häufig gcauz bei sonst ganz braven und tüchtigen Lehren«» nen uud erschweren die Arbeit der Schule und die Leitung deS Direktors. Da aber unbedingt auf Wesen und Ch«> rakter der Lehrerin entscheidendes Gewicht zu legen ist, so wird nur denjenigen unter ih«e» der höhere Play im Lehrcollegium zuzuerkei» nen sein, von denen man sich nicht uurbettie-digende, wissenschaftliche Leistungen, fooeeta auch jenen heilsamen Einfluß auf Sitte, $e» fühl und Willen der Schülerinnen verspreche» kann, den auszuüben, wir gestehen es ostei, der männliche Lehrer nicht in allen Fällen lx-rufen und befähigt ist. Es ist außer Zweifel, daß sich eine genügende Anzahl derartiger Per-jönlichkeiten finden läßt und daß meisten« die allgemeine Stimme des CollegiumS bie nichtige bezeichnen wird, wenn das Urtheil de« Direc-torS einmal fehl gehen sollte. Viel schwieriger zu beantworten ist die Frage, aus welche Weise sich dL Damen an besten zu der zweiten Prüfung (Specialprüfmg für bestimmte Fächer) vorzubereiten haben, wie sie die Mittel finden sollen, durch welche sie die von ihnen verlangte wissenschaftliche Äus-bilbung erwerben können. Denn ich mein», daß man billigerweise nicht» verlangen darf, roa* IS«K llitervolksbildnern einer Schule am linken Trau-m«, die, von einer Schmauserei frühmorgens heimkehrend. Zaunlatten für Zündhölzchen an-sahen und sich anstatt der ermangelnden Cigarren di« Haut anbrannten, wird wohl der windische Apostel, welcher eigens zu diesem Moiausfluge nun Laibach bestellt worden war, umsomehr oerhütet haben, als ja fer Eine derselben, der hloade Wallfahrer von Velehrad, Herr S... r. po slovensko : „Jskac" zweiter Schriftführer et« am 9. Jänner l. I. im N^rodni dom ge-gründeten „Cyril- und MethudiuSvereineS" ist. Taß diese Herren ihre nationalen Wanderver-iuaiinlungen im Wonnemonate Mai in B e g l e i> tung von B e z i r k s s ch » l r a t h s m i t-gliedern abhalten, hat gewiß seinen guten Grund. Daß sie dabei weder Zeit noch Kosten, «och auch die Enlsernnng von ihrem Vereins-sitz- in Betracht ziehen, ist um so bezeichnender, tl$ sie von den landwirthschastlichen Verjamm-Iwipen consequent fernbleibe», da für ihre natio-solen Wühcreien hier kein Boden ist. Daß ftcra&e die slovenifch gesinnten Lehrer der deut-scheu Schule in Pettau und der Umgebung«» schale der Filiale des landwirthschastlichen Ber-eine# den Rücken kehren, obwohl einer a»S ihrer Mitte vorher Schriftführer derselben war, läßt Die Folgerung zu, daß jener Aussatz im „Slo-«ns!> Gospodar" unterm 10 December v. I. «n ihn.» herrührt, der am Schlüsse sagt: »Die slovenen sollen sich von der Filialver» imwlung und von der Regional-AnSstellung snne halten; es mögen nur die Stadtschlosser. Krämer und Bäcker allein unter sich bleiben." Kleine Hyronik. sjlarl Freiherr v. Wurzbachj zewtjener Landespräsident KraiuS unter Hohen« Ivan, langjähriger Landeshauptmann Krains, Präsident der krainischen LandwirthschastS-Ge» jtllihafl ist gestorben. Wurzbach gehörte der liberalen Partei an. sitatholischerSchulverein.) Die neueste That der Klerikalen ist die Gründung eines „katholischen Schulvereines für Nieder» Cefterreidj." Das „Vaterland" fordert zum Leiirilie aus und bezeichnet al< Ziel des Vereine» die Errichtung und Unterstützung kctholi-lchir PnvZtschulen, die Verbrettung katholischer Aiundjätze durch Vorträge bei den Vereinsver-juinlwigat und die Herausgabe und Vcrbrei-tung von Zeitichrifteii, Broschüren und Ju» gtivschnfien. Ob wohl auch die im Besitz.: fktter Pfründe» befindlichen Herren Pfarrer, Ääiaten und Bischöfe in ihre wohlgefüllten Zäikel greifen werden i s,Die Wacht am Rhei n."j Wie der Llersorster Manuel in Burdorf in einem Schrei- nicht geleistet werden kann. Wenn es nun in «an von dem verstorbenen Berliner Stadtschul-sliih Lauer verfaßten Broschüre („Die höhere Madchenschule und die Lehrerinnensrage", Berlin dei Julius Springer^ heißt, daß es den Afpiran-«, feldst zu überlade» sei, sich in den Besitz der »oihlvendigea Kenntnisse zu setzen, daß das Pnoatstudium dabei daS Meiste thun müsse, daß es außerdem aber in Berlin an Anregun-Vi und Anleitungen zur Fortbildung schon >e»^«*e zvacht." ben an Herrn M. Schneckenburger in Thal-heim, den Sohn des Dichters, erklärt, sind die bisherige» Mittheilungen der Blätter über das Manuskript der „Wacht am Rhein" incorrect: „Wahr ist, daß ich das Gedicht Ihres fei. Herrn Vaters, „Die Wacht am Rhein", einem in Bern wohnenden Bankier, der dasselbe dem Kaiser Wilhelm zu übersenden gedachte, käuf» lich abgetreten habe. Unrichtig ist eS hingegen, daß das Gedicht daS Original gewesen sei. das »ach dem Tode Ihres Vaters in meine Hände ge-kommen. Das Gedicht war vielmehr eine von Ihrem Vater eigenhändig besorgte Abschrift, die er s.Z. mehreren seiner näher.« Freundepersön-lich zugestellt hat. Endlich glaube ich noch beifügen zu sollen, daß an der Nachricht, der Kaiser habe mir 40.000 FrcS. zustellen lassen, kein wahres Wort ist." Thatjache ist es, daß das Manuscript der Wacht am Rhein im Original sich in den Händen der Witwe des Dichters in Thalheim befindet; es ist ei» Ausschnitt aus dem Tagebuch desselben vom Jahre 1840. Das Gedicht wurde im Jahre 1840 zum ersten Mal im „Tuttl. Grenzb." veröffentlicht. sD a » F r ü h li» g s f e st i m P r a t er.s Für den ersten Tag, Samstag den 29., wurde der Anfang der Festlichkeiten aus 2 Uhr Nachmittags anberaumt. Um 3 Uhr auf der Feuer» werkswiese großes Schauturnen, um 4 Uhr beim Wasserthurm in der Nähe deS Lagerhauses Produktion der fünf freiwillige» Feuerwehren und um 5 Uhr in der Rotunde Damen-fechten. Um 8 Uhr wird der Wiener Männer-gesang-Verein in dein elektrisch beleuchteten Osttransepte der Rotunde das große Concert abhalt«n. Der Beginn des Blumencorso, für m.'lchen bis zum gestrigen Tage 600 Wagen angemeldet wurden, ist auf 3 Uhr Nachmittag« festgestellt uud wird volle drei Stunden dauern. In der Hauptallee im Prater, welche mit 10.000 Lampions und Fahnen geschmückt sein wird, werden ungefähr 40 Blumenzelte aufge-stellt sein. Die Preiszuerkennung für die am schönsten decorirte Equipage beim Blumencorso findet Samstag AbendS statt. Sonntag den 30. wird der Prater bereits um 10 Uhr Vormittags geöffnet werden. Ungefähr dreißig Capellen werden auf den größeren Plätzen concertiren. Um 3 Uhr Nachmittags nimuu das interessante Rennen auf dem Trabrennplatz seinen An-fang. Das Programm ist folgendes: I. Com-foriablesahreii, 2. Bicycle- »nd Tricyclesahren, 4. ein Ponnyrennen, 4. ein Männerlaufen. 5. ein Trabreiten von 60 Herren und 6. ein 3)1 ilchmaierwagen fahren. Um 1 Uhr findet das Concert des Gauverbandes der niederösterreichischen Sänger (1500 Mann) in der Rotunde statt; demselben folgt abermals ein Damensechten und ein Preisringen von Mit- Lehrzeit machen könnte, wenn es nicht sorgsäl« tig auf die geistige Erziehung der Frau acht gäbe. Denn wie die Frau, die Lehrerin — so die Kinder. Hier kann der Staat den Hebel am ehesten und leichtesten ansetzen. Er hält durch seine berufenen Beamten sorgfältige Um-schau unter den bestehenden Lehrerinnen-Bil. dungsanstalten und wo er reges geistiges Leben und die geeigneten Lehrkräfte beisammen finde», da begründe» er Oberklassen für die Aspiran-«innen zum zweiten Examen. DaS wird zu-nächst nur in den großen Städten möglich s in, aber nöthig scheint es unbedingt, daß wenig-stens in jider Provinz ein Seminar derartige Oberklassen erhält. Diejenigen Lehrerinnen, welche nicht in der betreffenden S>a»t wohnen, müßten von ihren Communen mit den für einige Studienfemester nöthige» Mitteln wenig-stens theilweise versehen werden, damit die Früchte einer derartigen Einrichtung nicht aus-schließlich dem GründnngSorie zu Gute kommen. Für Freistellen müßte ebenfalls Seitens deS Staates in genügender Zahl gesorgt werden. Der Lehrplan für solche Oberklassen ist bereits in schr verständiger Form entworfen worden und Gegenstand von Berathungen gewesen; in diesem Punkte liegt daher keine Schwierig-feit mehr, sodern vielmehr nur in der Mangel» haften Initiative der gesetzgebenden Factoren. 3 gliedern des Athletetulub«. Auch am Sonntag werden Feuerwehrübungen und ein Schauturnen zu sehen sein. Für die BierauSstellung, welche während der beiden Festtag« im Westtransept der Rotunde arrengirt ist, haben fast sämmtliche Brauerei - Besitzer Ni.derösterreichs und auch solche der größeren Provinzstädte die Beschickung zugesagt. Die Anerkennung deS Schö n-h e i t S p r e i s e S an die schönste Theilnehme» rin des Pratersestes an beiden Tagen erfolgt bekanntlich durch eine Jury. Auch Preise für den schwersten und leichtesten Praterbesucher am 29. und 30. d. werden zur Verkeilung gelangen. DaS Feuerwerk, welches der Hoffeuer» werker Stuwer abbrennen wird, beginnt um halb zehn Uhr Abends und wird eines der schönsten sein, die Wien bisher gesehen hat. Für die Lotterie in der Rotunde sind a» das Comitöe zahlreiche werihvolle Treffer gelangt. Das Comitäe hat sich a» sämmtliche Bahndi-rectione» gewendet, damit Züge zu ermäßigten Preisen aus der Praoinz nach Wien abgelassen werde» und es so den Provinzbewohnern er» möglicht wird, dem Feste beizuwohnen. Die meisten Bahnen haben bereits ihre Zustim nung bekanntgegeben und die Theilnehmer am Feste aus der Provinz können Abends nie Rückfahrt mit Extrazügen antreten. Die Direktion der Nordbahn hat sich bereit ertlärt, die Biaducte am Prater-Eingunge auf >>aS Glänzendste zu decoriren. fS t e p h a n i e b r ü ck e.j Die feierliche Eröffnung und VerkehrSübergade der Stephanie-Brücke in Wien, jenes elegant architektonischen Werkes, welches an Stelle deS schwanken Karl» KettenstegeS den regen Verkehr deS Franz-Jo» seph-Quais mit der Leopoldstadt vermitteln wird, hat sich am 15. d. M. in Anwesenheit des kronprinzlichen Paare» vollzogen. Die Be-völkerung, welche sich an den beiden Ufern der Donau angesammelt hatte, erweiterte spontan d ese» officiellen Act zu einer ebenso herzlichen als imposanten Huldigung für den Thronfol-ger und seine Gemahl» >. Der Bürgermeister (an der Spitze des Gemeinderathes) bat um Vollzug der officiellen Eröffnung der Brücke, welche den Namen „Stephanie" zur immerwäh-renden Erinnerung an den dem Reiche denk-würdigen Tag der Vermählung des Hohen Paares tragen soll. Der Kronprinz und die Kronprinzessin fuhren, nachdem die Urkunde dem Brückenkopfe eingefügt war, unter stürmi-schen Akklamationen des Publikums über die Brücke. sH a n S e i n ft u r z.] Aus Lemberg wird unterm 17. d. M. gemeldet: „Heute um 9 Uhr Früh stürzte in der Krakauergasse der Flügel deS dreistöckigen Hauses Aaron Filip's ein. Der Einsturz zerstörte total einen Trakt vom dritten Stocke bis herunter, auch die Stiegen wurden zerstört. Die Feuerwehrleute delogirte» mit Leitern die Bewohner des ganzen Hause», in welchem Hunderte Familien wohnten Das ganze Hau« droht einzustürzen. Es wurde durch eine» Cordon abgesperrt. Viele Kinder wurden unter den Trümmern noch lebend herausgezogen; bis jetzt ist kein Todesfall constaiirt. Seit einigen Wochen machten schon die Inwohner den HanSeigen-thümer auf die Gefahr aufmerksam. ES herrscht große Ausregung. sD er Urlaub des Dichters K ras-z e w s k i] ist abgelaufen. Der des Landesver-rathS Verurteilte befindet sich noch in San Remo. Wie die „Pos. Ztg." hört, ist die Verlängerung de« Urlaubs nicht bewilligt worden. Da KraSzewski also nicht wiederkehrt, verfällt die Cauiion von 22.000 Mk., die seine Freunde für ihn gestellt, und — das Ehrenwort, das er selbst gab. sJm deutschen LandeStheater zu Prag} fand nach der „W. A. Z." am 12. Mai bei der Vorstellung „Udine" eine stur-mische Demonstration statt. Bei den Worten des Kellermeisters nämlich: „Wie sie uns necken, pressen, schrauben, Den deutschen Sinn soll nichts unS rauben" brach stürmischer Beisall los und mußte die Strophe wiederholt werden. 4 [Die neue Welt und derLehrer-stand.] In England und Oesterreich kann der Advokat Allr« werden, in Frankr ich der Jour-nalist. in den Vereinigten Staaten der Lehrer. PrSsidknlschastsdeiverder Blaine war eine Zeit lang Lehrer an einer Taubstummenanstalt, sein Gegner Cleveland amtirte in einer Blindenan-stalt. Garfield war einfacher Lehrer. Die Hälfte der tätigsten Männer Nordamerikas haben die Lehrerlausbahn durchgemacht undLehrerversamm-lungen haben in jenem Lande große Wichtigkeit. Man verfolgt die Vorbereitungen zu einem Lehrer-tage mit eben so viel Interesse, als man in der alten Welt die Ccnferenzen der Diploma-ten brachtet. Die Eisenbahnbehörde lassen für Lehreroerfammlungen ganz besondere Wc>-genzüge abgehen. Und bei un« in Oesterreich? Man vergleiche die Ansichten verschiedener „hochvermögender" Herren über den Lehrersland. .Johann Mo ft) wurde nach Hinterlegung einer Caution von 1000 Tollars in Freiheit gesetzt. [Weibliche Bah'nwächter.s Seit einiger Zeit sind im preußischen Stauseisen-bahndienst, und zwar in der Nähe Berlins, von der Tirection der Berlin-Görlitzcr Eisen-bahn weibliche Bahnwächter versuchsweise an-gestellt werde». Dieselben tragen als Abzeichen im Dienst um den linken Arm eine schwarz-weiße Binde, bedienen aber nur die Niveau-Uedergänge, bei denen sie die Barrieren zu schließen und nach dem Passiren des Zuges zu öffnen haben. Dieselben sollen der vollen Zu-friedenheit ihrer Vorgesetzten sich erfreuen und sämmtlich Witwen verstorbener Eisendahnbeam-ten sein. [EinenBürgermeistervon selte-ner Uneigennützigkei»] bei! tzi die Stadt Duisburg in Herr» Lehr. Nachdem der Tüffel-dorfer Oberbürgermeister Becker an Stelle des veistordene» rothen Becker in Köln gewählt worden war, hatten die Düsseldorfer als Er-fatz ihr Augenmerk auf Herrn Lehr gerichtet. Dieser lehnte jedoch auf Wunjch der DuiSbur-Ctr ab und verzichtete, wie man der „F. Z." schreibt, zu Gunsten der mit Steuern schwer de-lasteten Stadt auf die ihm a«gebote»e Zulage von 6000 Mark. Entzückt hierüber, bereiteten die Duisburger zu Ehren ihr«S standfesten Stadt-oderhaupteS ein Banket vor. Als O^erbürger« meister Lehr dazu durch (ine Abordnung eingeladen wurde. sträubte er sich gegen eine derartige Huldigung mit den Worten, man möge ihn lieber eine Pfeife und ein Päckchen Tabak schenken. DieS merkten sich seine Freunde und alS der Oberbürgermeister von dem dieser Tage stattgehabten Banket in die „Societät" kam, überreichten sie ihm eine lange Pfeife, deren Kopf mit dem Duisburger Stabtwappen ge-schmückt ist, sowie ein „Päckchen" Tabak im Gewicht vom 50 Kilo. Mit mächtigen Zügen rauchte Herr Oberbürgermeister Lehr »och am selbigen Abend auS dieser famosen — Friedenspfeife. [Religion* stötuttg. ] Kooperator Hofmanninger in Linz, welcher anläßlich de* Leichenbegängnisses de« protestantischen Zabri-kanten Vogl den Pastor Urbauer, als dieser auf dem katholische» Friedhofe die Grabrede hielt, unterbrach und ihm weiterzufprechen un-terfagle, wurde wegen Religionsstörung zu zwei-monatlichem Arrest verurtheilt. [D i e A u S st a t t u n g berZwergin.] In London findet demnächst die Vermählung der Zwergin „Miß Liliput" mit dem Zwerge „Prinz Ednar" statt. Wäsche und Kleidung«, stück» der Braut sind im Salon Brown, in dem sie angefertigt werden, ausgestellt und daS Publicum drängt sich um die kleinen Meister-werke. Di gesammte Leib- und Hauswäsche liegt aus einem mäßig großen, runden Tische; die Tafeltücher haben die Größe der üblichen Servietten, die Letzteren das Format eine« Briefcouoert«, Leintücher und Pölster sind mit stecknadelgioßen Monogrammen gestickt, die Hemden scheinen für eine Puppe gearbeitet, die winzigen Röckchen würden kaum die Blößen eine« Säuglings bedecken. Die Kleider erschei-nen durchwegs nach der neuesten Mode gear- „Z>e»tfche Macht." bettet; e« sind auffallende Schlepptoiletten. wie sie die Zwergin bei ihren Vorstelluugen trägt. [Weibliche Stierkämpfer.] Am 9. d. fand zu Nime* ein Stiergefecht statt, bei welchem neben fünf männlichen Toreros auch drei weibliche Stierkämpfer in Activ» traten. Unter Leitung des MatadorS Frutos vollzog die mit prächtigen spanischen Kostümen ausgestattete Gesellschaft ihren Rundritt durch die Arena, worauf daS eigentliche Gefecht seinen Ansang nahm. Da« furchtbare Schauspiel er-reichte seinen Höhepunkt, als di« „Damen" ihre „Arbeit" begannen. Der Stier, welcher der er-stcn von ihnen, einem Fräulein Benita dcl Amo entgegengestellt wurde, ein mächtiges schwarzes Thiere, verstand aber keinen Spaß und warf das zarte Geschöpf zu Boden. Mit Mühe ge-lang eS den männlichen Stierkämpfern, ihre Kollegin von ihrem Angreifer zu befreien. Auch die beiden anderen Damen hatten mit ihren Gegnern kein sonderliches Glück und einer von ihnen wäre beinahe von einem wüthenden Stier der Leib aufgeschlitzt worden. Da« abscheuliche Schauspiel fand seitens des Publicum« die rauschendste Anerkennung. [Ein Z o p s a b s ch n e i d e x,\ der übrigen« mehr auS Bosheit als aus Gewinn-sucht den mit langen Zöpfen geschmückten jungen Mädchen nachgeht, treibt in «.rankfurt a. M. fein Unwesen und hat unlängst dem 16 jährigen Frl. S., welche» sich durch da« Peters-thor über die Bleichstraße zur elterlichen Woh-nung begab, de» schönen schwarzen Zopf un-merklich durchschnitte», so daß er beim Abneh» men des Hute« herabfiel. [Die Gattin erschossen.] Ein be-trübender UnglückSsall hat sich, wie „Szolnok-Toboka" berichtet, neulich in Monostorßeg er« eignet. Während nähmlich der Subunternehmer beim Eisenbahnliau. Julius Gergelyfi. in sein Zimmer schreitend, den geladenen Revolver auf den Ti ch legte, ging der Schuß los und traf feine ihm entgenkcmmende Gattin fo unglücklich, baß sie sofort da« Leben aushauchte. [Krankheitsübertragung.] In Wall (Baiern) hat ein Kind, welche« an diph-theritischer Rachen-Entzündung gelitten hat. ein Kaninchen zu sich in« Bett genommen. Da« Kaninchen war innerhalb acht Stunden todt, das Kind genaö. Die Untersuchung de« Kanin-chenS bot de» interessanten Befund einer diph-theritischen Entzündung der Rachen-Schleimhaut und das Thierchen war vom Kind angesteckt worden. Jmpsversuche mit diphtheritischen Mas-sen des gestorbenen Kaninchens an anderen Kaninchen führte alle deren Tod herbei. [Die Elektricität im Dienste der Humanität.] Bekanntlich hat man den Vorschlag gemacht, Verbrecher durch eine elec-irische Entladung schmerzlos und blitzschnell ins Jenseits zu befördern. Die englische Stadt Kimberley hat nuu vor Kurzem beschlossen, die Hunde, welche das Verbrechen begangen, keinen Herrn zu besitzen, oder ihrem Herrn entlausen sind, nicht mehr zu vergiften, sondern auf elec-irischem Wege zu tödten. Die Hunde wurden in einen Kasten gesteckt, auf dessen Boden zwei isolirte Kupferplatten befestigt sind, die so weit von einander stehen, daß die Thiere mit den Vorderfüßen auf der einen, mit der, Hinterfüßen aber auf der anderen stehen. Die Platten sind mit den Dynamomaschienen verbunden, welche die elektrischen Lampen der Stadt speisen. Schließt man den Stromkreis, so geht der Strom durch den Körper deS HundeS und er sinkt wie vom Blitze getroffen nieder. Neuerdings hat man 23 Hunde in kaum 23 Mi mten auf diese Weise getöbtet. Dem Thierschutzverein zur Be-rücksichtigung empfohlen! [Der Kobold im Setzkastenf hat wieder «,nmal etwa« Schreckliches angestiftet. Man hin«: Ein sonst im Verborgenen blühen-de« Veilchen, die Karlsruher „Kleine Presse", brachte in ihrer neuesten Nummer einen Dank-und Jubelartikel über die Wiedergenesung de« Erbgroßherzogs von Baden und sagt gegen den Schuß dieses Artikels wörtlich: „Wir ge-den uns dem sicher von Allen getheilten Wunsche hin, e« möge sich das ganze Land mit der hohen Familie de« Angeklagten vereini- 188" gen, um an einem allgemeinen Gedenktage der Vorsehung für die Erhallung de« geliebte», hochverehrten Erbprinzen zu danken." [Kindliche N e u g i e r d e.^ Der Pa?«: „Sapperement nochmal — mir ist der Fuß eingejchlafe» !" — Miezchen: „Laß mich seh». Papa — ich möchte wissen, ob Deine Hiih»«-äugen zu sind, wenn Dein Fuß schläft!" [Im Caf« hauS.] „Verehrter Fre«^ I Sie trinken täglich sechszehn Glä'er Schnazi seit zehn Jahre». Sehen Sie denn nicht ein, daß der Alkohol schließlich Ihr Innere« »<5-brennen wird?" — „Ja. wissen Sie. liebet i Freund, ich bin ein Anhänger der Feuer»«?-drennung . . . und bei dieser Art von $a-brennung habe ich noch wenigstens was davon!" Deutscher Schntverein. Da der LandeSschulrath von Böhmen tu Umwandlung der in N e u d o x f bestand»!» deutschen Volksschule in eine tschechische schule beschlossen hat, wird die Centrale &«4 Deutschen Schulvereine« sür die Gründung einer deutschen Privatschule in Ne>>-Dorf sorgen müsse». Für die Mitglieder deutscheu SchutvereineS eine erneute 5iluffotfte» rung, das Bestreben, da« Deutschthum zu schütze», energisch zu unterstützen. [Ortsgruppe Tüffer und Um gebung] Sonntag den 23. d., Nachmittag halb 5 Uhr, halt die Ortsgruppe Tüffer lud Umgebung de« deutsche» SchalvereineS in y» rtats Hotel in Tüffer ihre Jahr«SversamÄ> lung ab. Locates und Srovinciates. Ctili, 19. Rai [Schallthaler Kohlenrevier.) Wie man uns au» Schönste»» meldet, raune constatirt. daß da« Herrn L a p p gehörige Soh-lenflöy eine Ausdehnung von 9 Kilometern » der Länge und 2 Kilometern in der Breite ha:. Die Mächtigkeit ist abwechselnd 50, 60 und selbst 70 Meter. Die Qualität soll etn< «V gute sein. Was die Hoffnungen bezüglich M Zustandekou mens ein r Eisenbahn Cilli-Zchoa-stein anbelangt, so wird uns mitgetheilt, »je die Bergbauunternehmung in erster Linie aal da« im Westen liegende Absatzgebiet ihr Auge» merk lenken, und vorerst au der Linie Schia* stein-Unterdrauburg besonderes Interesse hal» dürfte. [MarburgerPhilharmoni scher V e i e i it.] Das außerordentliche Concert unseres Philharmonische» Vereines, das am 1'.'. b. M. stattfand und in welchem Josef Ha? dn S Oratorium „Die Schöpf u n a" jib Aufführung kam, erzielte einen guten Gesammt. einoruck. Leider sind die akustischen Verhältnis« unseres Theaters derartige, daß sie ein gü-iv. ge» Zusammenwirken von Chor, Orchester »d Soli sehr erschweren. Diesem Umstände itt (4 wohl zuzuschreiben, daß die Sängerin der £ca einige Male empfindlich distonirte. Die Zslit lagen in den Händen der Fräulein Helm R o o n e y (Gabriel), Pauline 5 t o l z und der Herren Dr. Walde (Uriel) und It. W o e l ro i ch (Rofael und Adam). Die beste Leistung von diesen bot Herr Dr. Wald«, der sowohl stimmlich als der Auffassung »ach die Grenzen eines dilettantenhaften Könnet weit überragt' Frl. Helene Rooney bracht« ihren Gabriel gut zur Geltung; die Stirn» der noch sehr jugendlichen Sängerin ist nicht kräftig, aber di« Coloratur sehr schön attsge* bildet; Herrn Dr. Woelwich ' « Summe ««-behrt de« jugendlichen Klänge« und spricht na-menttich in der Tiese schwer an. difür entschi-digt un« viel Schule und eine äußerst deutlich TextauSsprache, ein Vortheil, der auch de» Fräulein Pauline Stolz zukommt, der« üt> stung übrigen« unter sichtlicher Besaiigendnl litt. Ueber alle* Lob erhaben war die Lei-stung des Chöre«; dieser kann selbst di» schärfste Kritik nicht im Geringsten etwai an-haben. Die schwierigen Fugen, so namentlich di« in Nr. 10. wurden nicht nur feurig gef^ >n und i n ihren Einsätzen vollständig präcise 1886 gebracht, sondern sie klangen zugleich klar und durchsichtig, mit einem Worte: sie waren eine Mei>ierl. istung, die unS umsomehr überraschte, da dem Fugengesange heutzutage sehr wenig Ausmerksamkeit geschenkt wird und derselbe "en ««steii Sängern und Sängerinnen, so wie sie sich m unseren Vereinen finden, ein unbekanntes Gebiet »st. Die Art und Weise, wie sie hier gebracht wurden, verrieth nicht nur viel Fleiß »»d Studium der VereinSmitglieder, sondern nid) eine umsichtige und verständnisvolle Lei-tung, und damit möchte» wir Herrn Musikdirektor Adols Binder, der die gesammte Aus-siihning mit Umsicht und Energie leitete, ein gebührendes Wort unserer vollsten Anerken-jung sagen. Die Auffährung verlief für ihn auch nicht ohne äuß re Ehrenbezeugungen. Kchon bei der Generalprobe überreichten die Damen deS Vereines Herrn Binder einen hüb-schen Taktierstad, dem bei der Aufführung selbst na Lorbeerkranz solgte. Den besten Lotin wird Herr Binder wohl darin finden, cezeigt zu ha-den. daß tüchtiges Könne» und ernste Ausdauer euch mit bescheidenen Kräften ein gutes Ensemble zuwege bringn». Auch das Orchester hielt sich tapser und ist namentlich di- Diskretion, mit »er es sich den Solisten fügte, eine höchst lo-bniöwerih» zu nennen. Daß einmal die Hörner versagten und ein andermal die Holzharuionie das Tempo gar zu sehr verschleppte, wollen mir nicht allzusehr in Anschlag bringen, zumal sonst dem orchestrale» Theile große Anfmerk-samkiit gewidmet war und zahlreiche Einzelhei-lin. so namentlich die Wiedergabe der „Dar-st-Ilung des Chaos", ein eifriges Studium vor-nethen. Alles in Allen» bleibt unS der eine Vunsch, eS möge der Philharmonische Verein die einuial betretene Bahn n,uthig weiter schrei-tu. Hoffentlich wird ihm die Theilnahme deS Publicums nicht fehlen und dann wird er in ten Stand gesetzt sein, mit der Zeit einige »och vorhandene Lücke» zu decken. X. sA n a st a s i u S-G r ü n-D e n k m a I.) Der üaibacher deutsche Turnverein begeht am Tvnnerstag. den 3. Juni l. I. di«Enthül-lungsseier des A n a st as i u S>G rün-Dent maleS mit folgender Festordnung: öithüllung des Denkmales um 11 Uhr Vor-mittag«! hierauf Frühschoppen im Casino-Glas-Salon. Um 8 Uhr Abends Fest-CommerS in» großen Saale des Casino. — Theilnehmerkar-tut sür den Fest-Commers sind gegen Vorwei-sung der Einladung bis 31. Mai bei Hrn. Karl Karin ge r zu haben. sE i n Jubiläum.] Die kleine Gemeinde Egglii am Kraigerberg, die von Protestanten bewohnt wird, begeht am zweiten Psingstfeier-tage ein sie in» hohen Grade ehrendes Fest. ES sind nämlich 166 Jahre, seit die dortige Schule gegründet worden ist und wird mit dieser Ju-belfeier auch ein kirchliches Fest verbunden «erde». sS p e n d «.] Herr Leopold Freiherr von Lilienthat hat 20.606 fl. Silberprioritä-tlu der Kronprinz Rubolssbahn zur gleichen Lertheilung dem Bonisacius>V.'rein un) den Luaben-Asylen in der Karlau, im Münzgraden und St. Leonhard gewidmet. sSchulerössnung.j Aus Marburg vird un« unterm 17. d. M. geschieden: „In Gegenwart des Herrn Statthalters Baron 5 üb eck und der Vertreter der Stadtgemeinde. 'oiük der Schulbehörden fand heute die feier-Uche Eröffnung der neuen Mädche n-V o l k s-und Bürgerschule statt. IT ode« fall.] In Graz starb der Gu-dernialrath und pensionirte Polizei-Director Karl Ritter von S ch i ck h, 82 Jahre alt. sS e l b st m o r d.] Ja Leoben hat sich am It. d. M. Nachmittags der Gemeindediener Sebastian Lepor aus Proleb in die Mur ge« stürzt. fGrazer Trab-Rennverein. ] Frühjahrs-Meeting. Sonntag, den 23. Äoi 1886,3 Uhr Nachmittag. 1. Eröffnung«-fahren. Preis 246 fl., für Pferde von in Steier-mark ansässigen Herren. Handicap. Distanz 3060 Meter, 100 fl. dem Ersten, 50 fl. dem Zwei-ten, 40 fl. dem Dritten, 30 fl. dem Vierter», st. dem Fünften, und je eine Fahne. Einsatz „Deutsche Macht." 5 fl., ganz Reugeld. Distanzpfosten 200 Meter. 2. Inländisches Zuchtfahren um den Verbands-preis, PrUS 250 fl., für in Oesterreich-Ungarn geborene Hengste und Stuten im Alter bis zu 8 Jahren. Distanz 3000 Meter — 3 Mal die Bahn. 1. Preis 120 fl., 2. Preis 60 fl, 3. Preis 40 fl. 4. Preis 30 fl. und je eine Fahne. Einsatz 6. fl., ganz Neugeld. 3. Haupt-fahren, Preis 660 fl., sür Pferde aller Länder und jeden Alters. Distanz 3000 Meter — 3 Mal die Bahn. I. Preis 300 fl., 2. Preis 200 fl., 3. Preis 100 fl. Einsatz 15 fl., ganz Reugeld. Distanzpfosten 200 Meter. 4. Zwei-spänniges Herrensahren für Pferde von in Steiermark ansässigen Herren. Annahme der Meldungen vom Comitö abhängig. Handicap. Distanz 3000 Meter — 3 Mal die Bahn. Zwei Ehrenpreise und j-> eine Fahne gegeben von» Comite. Einsatz 10 fl., ganz Reugeld. Distanzpfosten 200 Meter. 5. Trostfahren, Preis 100 fl., für Pferde, welche in den ersten drei Renne» gestartet, aber keinen Preis erzielt haben, Distanz 3000 Meter — 3 Mal die Bahn. 1. Preis 50 fl., 2. Preis 30 fl., 3. Preis 20 fl. nnd je ein« Fahne. Einsatz 2 fl. oO kr., ganz Reugeld. Distanzpfosten 200 Me-ter. Nennungsschluß für sämmtlich« Rennen Donnerstag den 2». Mai 1886, Abends 5 Uhr. Das Losen findet Samstag den 22. Mai Vor-»nittag 10 Uhr im Hotel „zur Stadt Trieft" statt. Für Abwesende lost das Comite. sDieSicherheit auf dem Land e.] Aus Mahrenberg wird uns geschrieben: „Ueber die Sicherheit auf dem Lande, bezüg-lich deren auS manchen Gegenden oft zahlreiche Klagen laut werden, haben mir uns gottlob nicht zu beklagen, da. Dank der rastlosen Thä-tigkeit »nd des unermüdlichen Diensteifers unse-res braven Gendarmerie-Postens, das Spitz-bubenwese» in unserem Bezirke sich nicht ent-wickeln kann. Kaum wagt sich so ein länd-licher Langfinger an fremdes Eigenthum, so ist ihm auch schon unsere brave Gendarmerie auf der Fährte und ruht nicht eher, bis nicht Thä-ter und meist auch das entwendete Gut wieder zu Staude gebracht sind. Es sind im ganzen Bezirke kaun» 1 — 2 Fälle zu verzeichnen, in denen der Thäter nicht eruirt worden wäre. Durch diese anerkennenswerthe Dienstbefliffen» heit unserer wackeren Gendarmerie erklärt eS sich auch, daß die hiesigen Arreste zumeist leer stehen. sZurückgewiesener RecurS.s Die steiermärkische Statthalterei hat den RecurS der L e o b e»»e r B n r s ch e n s ch a s t e n geg n deren erfolgte Auslösung zurückgewiesen. sBauernrohheit. 1 Wie man der „Deutschen Zeitung" auS Laibach schreibt, wurde eine Gesellschaft von elf Bicyclefahrern aus Laibach in den» Dorfe Bresovitz nächst Ol>er-Laibach von sechs slov, nischen Burschen in gewaltthätiger Weise überfallen, von den Bicyclen abgeworfen und beschimpft. fE i n b r u ch S d i e b st a h l.s Während sich der Keuschler Anton Cerjak in Curnovetz mit seinen Hausleuten im Weingarten bei der Ar» bett befand, brach ein Dieb in dessen Woh-nung ein und entwendete aus derselben fol-gende Gegenstände: 1 Sonntagsrock, 2 neue Stoffhosen. 1 Weste, 2 neue Hemden, 1 Paar Unterhosen, 1 neuen Hut und 1 Paar neue Stiefelette». Dafür ließ der Spitzbube eine ab-gerissene Sträflingskleidung zurück, welche zur Entdeckung des Thäters führte. Derselbe wurde alsbald in der Person de« erst kürzlich freige-lafsenen Sträflings Georg Petar ausgeforscht un') in Hast gebracht. fTodtschlag.s Am 26. v. M. entstand zwischen »nehreren Bauernburschen, welche im Kramberger'schen Gasthaus« zu Setzeberg zech-ten, ein Raufhandel. Hiebet führte der Knecht AloiS Kollaritsch gegen den GrundbesitzerSsohn Joseph Brunetschitz aus Wischberg mit einem Stocke einen derart wuchtigen Schlag auf den Kopf, daß das Stirnbein zertrümmert wurde und der Mißhandelte in Folge einer sofort eingetretenen Gehirnlähmung, todt zn Boden stürzte. sDes Giftmordes verdächtigs wurde der Bauerndursche Alois Ratei aus 5 Untergruschonje gesanglich eingezogen. Derselbe warb um die Tochter deS Gru »dbesitzerS Jakob Rebernak in Untergruschonje, konnte aber die Hand des Mädchens nicht erhalten, da der Vater seine Einwilligung hiezu hartnäckig ver-weigerte. Unlängst klagte Rebernak über Leib-weh. Der gerade anwesende Ratei gab dem Alten eine Medicin ein und da der Kranke nach drei Stunden starb, so wurde hiedurch der Verdacht erweckt, daß Ratei de» Vater seiner Geliebten aus dem Leben geschafft habe, um au das Ziel seiner Wünsche zu gelangen. sE i u e Familie n-T r a g ö d i e.j AuS Görz wird unterm 16. d. M. geschrieben: Im hiesigen „Hotel de la Vllle" wohnt seit Ansanqs Mai der österreichische Titular-Vice-Cousul in Marseille. Peter Juraz, mit seiner Geinahlin, zwei K»ndern und einer Amme. Zwi-schen den beiden Gatten kamen häufig heftige Scenen vor. Juraz ließ zwei Doctoren und den Dr. Vinci kommen »nd eröffnet« ihnen, seine Gemahlin sei wahnsinnig, und ersuchte um di« Untersuchung. Die Frau entgegnete heftig, ihr Mann unterhalte ein Verhältniß mit der Amme ihrer Kinder und wollte sie seit Jahren wahn-finnig erklären, um sich ihr^S in der „Sociötv Marseillaise" deponirten Vermögens zu bemäch-tigen. Trotz des günstigen ParereS der Aerzte e> langte Juraz doch einen Verhastungsbefehl gegen die Gatt»», angeblich weil sie mit Gild »üb Schmuck geflohen sei. während sie doch nur in der Umgebung von Görz eine andere Amme suchte. Die Unglückliche wird im Hotel gesan-gen gehalten. Als ihr Anwalt sie besuchte, er-schien Juraz, stürzte sich wüthen) auf den Ad-vocaten und »s kam zum Handgemenge, das nur durch di« Intervention der Wachen nicht größere Dimensionen annahm Gestern insultirte Juraz den Dr. Vinci, einen der geachtetsten Advocaten in Görz, neuerdings auf offener Straße, was eine große Menschenansammlung zur Folg« hatte. Dr. Vinci überreicht« di« Klage. Fr.iu Juraz wurde ins Versorgung«-haus gebracht zur Untersuchung ihres Geistes--zustanoeS. Di« Affair« erregt hier große Auf-reguug." fS t r ä f l i n g t r a n S p o r t.j AuS dein hiesigen kreisgerichtlichen Gefa»gen!>ause wurden dieser Tage 6 Sträflinge iu die Strafanstalt Carlau und 10 Sträflinge nach Marburg zur weiteren Strafabbiißung überstellt. sE i n g e b r a ch t.s Der wegen Verbrechens des Diebstahls »ind d r Veruntreuung steckbnef-lich verfolgte Anton Kotzian aus Peilenstein wurde om 17. d. M. durch die hiesige k. k. Gendarmerie in Cilli aufgegriffen und dem k. k. Kreisgerichte in Cilli eingeliefert. [Ein« orthographische Richtigst«l l u n g.j Herr Dr. Eduard G l a n t s ch-n i g g stellte an unS brieflich daS Ersuche», zu constatir«», daß in seinem letzten „Eingesendet" daS Wort „Krakehler" im Maiiuscript« „Kra» secier" geschrieben war. Indem wir diesem Wunsche willfahren, bemerken wir, daß die von dem Herrn Einsender beanständete Schreibweise, welche übrigens auch richtig ist, von dem Setzer angewendet wurde, der d'e Weisung erhielt, sich künftighin streng an die Or»ho-grahie der betreffenden Herren Einsender zu halten, fall« die Einsendungen nicht sür den redaktionellen Theil de« Blattes bestimmt sind. Herichtsfaal. Vom Schwurgericht. Montag, 17. Mai. sT o d t s ch l a g.s Die III. diesjährige Schwurgerichtssession wurde Montag, den 17. Mai l. I. eröffnet. Den Vorsitz führt t. k. Hofrath Heinricher, Votanten waren k. t. LGR. Lulek, k. k. GA. Dr. Ne-manic, als Schriftführer fungirte k. k. Ascul-tant Stepischn-gg. Die Anklage vertrat der StaatSanwaU Gertschrr und als Vertheidiger fungirte Dr. HigerSperger. Aus der Anklagebank saß Franz Grobelnik vulgo Amdarjeo, 25 Jahre aller Grundbesitzers-söhn aus Vevce. Am 1. Februar l. I. standen die Burschen Aerdoner und Bevc vor dem Stalle des Aerdoner in Schallek. Zu ihnen gesellte sich der etwas betrunkene Grobelnik. Bald darauf 6 ginnen die Mägde des Franz JeSovnik, Caro-line Lah und Josefa Velinöet lachend und mit-einander sprechend in den Stall. Nls Grobelnik dieselben bemerkte trat er auf die Straße erfaßte einige steine und schleuderte fit mit den Worten: „Kaj so pa tarn sa ene ..." in einer Entfernung von 8—10 Schritten auf die Mägde. Gleich darauf stürzt, Cardin? Lah mit dem Ruf« : „^e»us Maria, oko so mi izbili" zu Boden. Sie erhob sich jedoch und kehrte blutüberströmt in daS Wohnhaus zurück. Grobelnik folgte ihr «schreckt nach, und sagte dar-auf. als er zurückkam, es sei nicht» Bedeutendes geschehen. Allein Carvline Lah erholt« sich von dieser Verletzung nicht mehr, nach 3 Wochen starb sie. Grobelnik schützte volle Trunkenheit vor, indem er sich dahin verantwortete, was auch von den Zeugen als richtig bezeichnet wird, daß er kein Motiv hat'e, gegen Caroline Lah feindselig zu handeln. Den Geschwornen wurden drei Frage» gestellt; eine auf Todtschlag, die zweite auf fahrläßige Todtung (§ 335 St.-G.) und die dritte auf Polltrunkenueit gerichtet. Die Geschwornen verneinten die erste unv dritte und bejahten die zweite Frag', weshalb Franz Grobelnik wegen Vergehen der fahrläßi-gen Tödtung zur Strafe des strenge , Arrestes in der Dauer von acht Monaten und zum Er-satz der Cur- und Begräbnißkosten im Betrage von 56 fl. 54 kr. an Marals Lah verurtheilt wurde. sT o d t s ch l a g.s Vors. Schwurgerichts-Hofes k. k. Hofrath Heinricher. Votanten k. k. LGR. Lulek. k. k. GA. Dr. Remanic. St.-A. Dr. Gertsch«r, Berth. Dr. Higersperger. Schrift-führer AuScultan» Kotzian. Auf der Anklage-dank l-efindet sich der 23jährige Grundbesitzers-söhn AloiS Strelec von ÜJierctinjeti, welchem zur Last liegt, daß er r.m Abende des 5. April l. I. den Grundbesitzer Andreas Schegula er-schlagen habe. An diesem Abend saß nämlich Andreas Schegula mit seinen Arbeitern in seinem Weingarten-Hause beim Nachtmahl, als AloiS Strelec. welcher an diesem Tage bei einem andern Besitzer gearbeitet und nach verrichteter Arbeit dem Brandweine etwas stark zugesprochen hatte. in'S Zimmer trat und einen Trunk begehrte. Seinem Wunsche wurde will-fahrt; da derselbe jedoch den ihm gereichten Wein zum Theil« ausschüttete und sich auch sonst herausfordernd benahm, wurde ihm bedeutet. er möge sich entfernen. Da aber AloiS Streite dieser Aufforderung nicht Folge leistete, so wurde derselbe von Andreas Schegula im Vereine mit dessen Arbeitern zum Hause hinaus-geschoben. Hiedurch gerieth nun Alois Strelec in eine derartige Erregung, daß er eine der vor dem Hause befindlichen Weingarienhauen erfaßte und mit derselben dem Andrea« Sche-gula einen Hieb auf den Kopf versetzte, in Folge dessen Schegula zu Boden stürzte und in wenigen Minuten verschied. Der Ang Nagte AloiS Strelec, welcher der Thai auch vollkommen geständig ist, wurde vom SchwurperichtShofe, nachdem die Geschwo-renen die au sie gestellte Schuldsrage einstimmig bejaht hatten, wegen Verbrechens d,S Tod-schlagcS zu vier Jahren schweren Kerkers ver-uriheilt. D i« n S t a g. 1s. Mai. fK i n d e S m o r d.j Am 2. April l. I. fand die Grundbesitzers« gattin Helena Zauner in Tüffer in der Einstreu im Stalle die Leiche eines KindeS weiblichen Geschlechtes, an welcher noch die Nachgeburt hing. Sie benachrichtigte davon den Arzt, und trennte die Nachgeburt von der Leiche. Sie ver-muthete auch gleich, daß ihre Ziehtochter Aloisia Kokotec die Mutter des Kindes fei, weil sie an derselben schon längst die Spuren der Schwangerschaft wahrgenommen und auch gemerkt habe, daß Aloisia Kokotec seit einigen Tagen an ihrem Körper»,nfaiig abgenommen hat. Die gerichtsärztlich« Lbtuction ergab, daß die Leiche einem reifen, lebensfähigen Kinde entspreche, welches nach der Geburt außer dem Mutterleib« gelebt habe, und daß der Tod in Folge äußerer mechanischer Behinderung des AthmungSproceßeS und ö«.t dadurch herbeigeführten Erstickung eingetreten sei. Aloisia Koto- _.,Deutsche Wacht" tec giebt zu, schwanger gewesen zu sein und das Kind im Hose in stehender St llung ge-boren zu haben, das Kind sei aus den Boden gefalle», hab« einen Laut von sich gegeben, dann aber hab« es sich nicht mehr gerührt. Sie babe geglaubt, daß eS todt sei und habe es mit Laub bedeckt. Aloisia Kokotec hatte sich heute vor dem SchwurgerichtShofe (Vors. L.-G.-R. Levizhnik) wegen des Verbrechens des KindeSmordeS zu verantworten. An die Geschwornen wurden 3 Fragen gestellt, di« erste gerichtet auf den posi-tiveii Kind.smord, die zweite, welche auf An» trag des Vertheidigers Dr. Higersperger ge-stellt wurde, auf die Unterlassung de« nöthigen Beistandes bei der Geburt, und die dritte auf die Nebertrelung der Geburtsverheimlichung. Die Geschwornen verneinten die beide» ersten Fragen und bejahten die letzte, worauf der Ge-richtshof Aloisia Kokotec wegen der Ucbertre-tung der Geburtsverheimlichung zu einmvnat-lichem strenge» Arrest« verurtheilte. Mittwoch, 19. Ma>. Bei der heute durchgeführten Schwurgerichtsoerhandlung. be» treffend das Vergehen ge'kn die Sicherheit der Ehre, wurde d»r Angeklagt« H«rr Ludwig Wer-m u t h mit 11 gegen I Stimme f r«i g«-sprachen. Ueber die Verhandlung werden wir in nächster Nummer eingehender berichten. VoMswirthschaMiches. fD e r Z o l l c r i e g m i t R u m ä n i e n.f Die Österreichisch - ungarische Zollkonferenz ist Montag, den 17. Mai in Wien, zu einer Sitzung zusammengetreten, um alle jene Beschlüsse zu fassen, welche angesichts des mit l. Juni aufhörenden zoll- und handelSpolitifchen Ver-hältnisseS mit Rumänien zu ergreifen sind. Hie-her gehört zunächst die Anordnung jener im Zolltarife vom 25. Mai 1882 vorgesehenen Maßregeln, welche allen jene» Staaten gegen» üder Anwendung zu finden haben, di« mit unS in keinem Vertragsverhältnisse stehen. Die Zoll-konferenz wird ferner die Gesichtspunkte fest-stellen und «ach diesen die Jnstruction für die Trennung der jetzigen kombinirten Zollämter in Jtzkany, Verciorova um Predeai ausarbeiten, eine Maßregel, welche angesichts der ab-gelaufenen Convention eintreten muß Auch be-züglich der veikehrSpolitischen Maßnahmen werden Berathungen gepflogen werden und kann heule schon darauf hingewiesen werden, daß der Schifffahrtsverkehr auf her Donau keinerlei Vexationen seitens der rum®"'Wen Regierung erleiden darf, da die Donau'^-"' mittelst wel-cher die Donau als freier S^°>n anerkannt ist. die Verkehrsverhältnisse aus bleiben internatio-nal geregelt hat. Vom 1. In™ an werden unsere Waaren bereits nach dem autonomen rumänischen Zolltarif bei ihrem Eintritt? nach Rumänien behandelt werden. E« I^och Ju befürchten, daß die rumänischen Zollämter, die an Chikanen gegen österreichish-ungarische Provenienzen seit jeher da« Unglaublichste leisteten, die Feindseligkeiten noch vor Ablauf der Kon-oention eröffnen und in der nächsten Zeit zwei-selloS massenhaft einströmenden Gütern aus Oesterreich < Ungarn unter allen erdenklichen Vorwänden den Eintritt zu erschweren suchen werden. Sache unser.r Regierung wird eS sein müssen, solchen Versuchen mit aller Entschieden-heit entgegenzutreten. Hoffentlich verleiht ihr das rücksichtslose Vorgehen Rumäniens in die-sem Falle jene Energie, die diesem Staate ge-genüber. zumal in allen Angelegenheiten des Grenzverk«hrs. von unserer Geschäftswelt schon lange schmerzlich vermißt wurde. Eingesendet. Weisse und creine seidene Faille Francaise, SnratL Satin merrallenx, Damaste, Ripse, Tastete nnd Atlasse 75 Kr. per Meter Äein™ Koben und Stücken zollfrei in » Baus das iieiden-fabrik«-Dt--pot Ct. lleitiieberK (k. und k. Hoflieferant) Zttrleh. 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I Gewinn u .10,000 M, 5 Gewinne ä 20,000 M. 3Gewinne» 15,000M. 28 Gewinne a 10,000 M. 56 Gewinne a 5000 M 106 Gewinne a 3000 M< 25:1 i - 2o»io ■ 5(2 Gewinne* 100ÜM 818 Gewinne i 500 M. 150 Gew »300 200 I 50 M 31720 Gew, ä 145 M 7990 Gew. ä 124 100 94 M. H850G.u67.40. 20X. im Ganzen 50,500 Gew. nnd kommen solche in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur Kicheren Entscheidung. Der Hauptgewinn 1""' Classe beträgt 50,000'L steigt in der 2'" Cl. auf ««.OOO M. in d-r frans 7« ««« M., in der 4"" auf SO.««« M„ in der 51"* aut OO.OOO M.. in der 0'" ms 100,000 M., in der ans 200.0 - M und mit der Prämie von 300.000 .1. event auf »OO OOO Mark. Für die erste Keniiiiitlehunt. welch? amtlich auf den 9. Juni <1 J festgestellt, kostet das ganze Oriiinalloos nur 3H60 kr. 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Ei handelt sich dabei nicht um ein Privatunter« nehmen, sondern um eine StaatS-Lolterie. welche ren der Regierung genehmigt und garantirt ist. ..Deutsche Wacht. Geld-Lotterie. 500,000 M a i k »I« feiler Gewinn birf«t Im glücklichsten Falle dir nrur«(r irotie vom Staate llamkarc sannt. Vdtflotlrrle. Speciell aber: i ;iooooo 1°.' 2°. I I 2°.' 1 Oew. Ji. Gew. kM. Oew. kJt Oew. M. G«w. kM. 200000 lOOOOO tlOOOO soooo 70000 «oooo 2-? »OOOO 1» SOOOO SS' 20000 3» I4000 20°" lOOOO 86» »OOO 106» 3 OOO 2 OOO 31255 I OOO 818» ZOO 31720?" I 'i ; 16990 r; :joo. 200,150. 124, 100, 94. 67. 40. 20. tu antest«, Bon tn tcSrn€tJ jHm girrunä in Hambarjr acn«lai|lc und mit K« gaaua euaifumasera garanttrie wcltlattrnc enthält !••,••• I.ooie. »on dencn su.j«« H" jewututn. 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