^^___________Donnerstag, 24. März 1904. 123. Jahrgang. ganzjährig 30«, halbjährig ,5 X, Im Kontor: „anz- ^^ "° bis,u 4 o^> "'^ °'^ ZüstrNilnn ins HauS nanzjcihrig !i X, - Inscrtionsgrbühr: Für llciue ^^^^^^°» ^oiim 50 K, grüfzcrc prr ^rilr 1^ ll- dri üftrrcü Wicdcrhuliliiaen pcr Zeile « k. Ni? .«nibacher Zeitung, erschoiiit täglich, init Aiisimhmc der Sonn- u»b sscicrt«l,e. Vil> Administration bcsinbet sich «oügrekpllll> «r. 8, die »ledalttü» Dalmatingasse «r. 3, Splrchsluiidrii der Äedaltiun l)l),i « bis 10 Uhr vurüliltags. Unfraiitierte Briefe werde» nicht aiigexumme,!. Ma»»ilrift!e nichl züliiclgestellt. ^ y» Feiertages wegen erscheint die nächste ^^^«Samstag, den 26. März. ^ Amtlicher Teil. ^ T!in^5^^l)st^ Anordnnng Kurd für we,^ Mchii ^ luni^ich^, Hoheit (^ e o r g Friedrich ? >! tt ," H"zog von Cambridge, Prin- ^ Huftlm.^" libritannicn und IrI a n d, ?^"w di.^" ^/"U'och, den 23. März d. I., s^chs Tage, ohiie Abloechsllmg, "''lllch ^. März getrage.t. Uttng des k. k. Finanzministeriums vom ^ 10. März 1904, Z'Nnit!!!.^n Munat April WM das Aufgeld ^'Alld,. ' welches bei Verwenduug von '^ äur Zahlung der Zollgebühren z» Nlit Wc,/ "uim für den ('icltilligsbereich des H lcstq, ?^>s und für den Monat April ^ü l)^i ")' ^^ in denjenigen Fällen, in '^"' da.. ^M" von Zöllen und Nebenge k^ol ' , b" Ticherstelluug dieser Abgaben ^" o . !>. " ^ilbergnldeil zur Verlvendung '^l in ^„l^lo von ilelUizehneinhalb (1!)'/^) ^udcr gu cntrichtcn ist. Vöh in m. p. !,> ^"'"nznunistcr hat ini Status der Vc- ^,'lers .^b,dl.'nzhaltnna dl.'^ Grnndstouo^ >>lll?" '^lass^, ^vidcnzhaltnnqs - Obcr^oim'w' 2^H^ Ian5:i^ znm Evidonz- ^^^N'mnctcr crstcr Xllassc in dcr ^lkiss^ rrucmnt. Den 21. März 1904 wurde in der l. l. Hof. und Staats-druckerei das VI. und VII. Stück der rumänischen, das Vlll. Stück der kroatischen, das IX. Stücl der rumänischen und das X. Stück der slovenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes ausgegeben und versendet. Zu Gnnsteu der durch Hochwnsscr beschädigten Bewohner Obcrlänttens ist dem k. k. Landespräsidium ein weiterer Betrag per 19 X seitens des Pfarramtes Afriach bei Vischoflacl zuge. lommeu. Hiezu die Spenden aus den früheren Verzeichnissen per 4UU7 X 71 !.. zusammen 5016 X 71 l>. Nichtamtlicher Teil. Kriegsschiffbauten in Rußland. In Antnüpfunsi an verschiedene 3iachrichten über Pläne Mchlands bezüglich der Verstärkung feiner Flotte in den ostasiatischen (bewässern aus den in der Heimat noch vorhandenen Echiffs-destäuoeu wird der „Pol. 5lorr." von einem militärischen Berichterstatter geschriebell: Als nächste nnd wesentlichste Verstärkung für. eine Verwendung in Ostasien kommen die in Nußland gebauten, respektive die noch iu Vau befindlichen fünf Linienschiffe vom „Vorodino"-Typ: „>tnjaz Tnvarov", „Arjol", „Vorodiuo", „Imperator, Alexander ^l." uud „Elava" iu Betracht, von denen das letztgenannte Schiff am NO. August v. I. aus der (^alnerij Ostrov-Werft in Tt. Peterc^ bnrg vom ^tapel gelassen worden ist. Während die ivertigstellnng der „Slava" trotz aller Be schleunignng iu der Arbeit uicht vor Mitte 1l)l)5 erloartet werdeu kann, haben „Arjol", „Borodino" uud „Imperator Alexander'ill.", dank den ausgezeichueteu Leistungen der Banlverft ihre Probefahrten bereits nahezu absolviert, uud auch die Ablieferuug des „Knjaz Suvarov" soll in kürzester Frist bevorstehen. Alle fünf Tchiffe dieses TypS haben bei einer Länge von l^i Me^ tern, einer Breite von ^5 ? Bietern uud einem Tiefgang von 7'!) Metern, ein Deplacement von lü.iiltt Tonnen uud ihre Ul.liW Pferdestärkeu sollen ihnen eine Geschwindigkeit von achtzehn knoten geben; an Bestückung führeu die Schiffe vier 30-5-Ientimetcr-, zwölf 15-Zentünetcr-, zwanzig 7'5-Zentimeter- uud achtundzwanzia. 4:7^entimeter-Schnellfeuergefchütze, sowie eiue Auzahl von Maschinengeschützen an Bord. Besonders charakteristisch an dem Typ dieser neuesten ^iuieuschiffe ist auch die Anbringnng zweier Panzerdecks, von denen das eine auf der oberen Kante des Panzergürtels anfliegt, während das andere mit der unteren staute des Gürtels verbunden ist. Hervorzuheben ist ferner, dei dieser Schiffsklasse, die Verwendung eines linterwasserpanzers, der, vom unteren Panzerdeck ausgehend, sich znm Schiffsboden in einer Stärke von ,l-« bis 4 Ienti meter hinabzieht und somit gewissermaßen eine dünne Fortsetzuug des Gürtelpauzers bildet. Der. Zweck dieses erhöhten Panzerschntzes soll sich ill erster ^inie gegen die Wirkuug feindlicher Torpedos uud die Augriffe vou Unterseebooten richten, welch letzteren Fahrzeugen auch die russische Mariue schon feit geranmer Zeit besondere Anf mert'samt'eit schenkt. Welch hoher Wert diesem Schlitz der Unterwasserleile zugeschrieben werden nuiß, hat in der glänzendsten Weise soeben die Praxis im rnssisch japanischen Kriege gelehrt, denn sicherlich wäre die Veschädignng des im Hafen von Port Artnr dnrch einen Torpedoschus; getroffenen Schlachtschiffes „Cefarevu-" eine weit schwerere gewesen, wenn dasselbe nicht — als das bisher einzige Schiff in der russischen Marine — einen Unterwasservanzer als Schnh gehabt hätte. Der Vollständigkeit wegeil sei erwähnt, das; Nußland außer den fünf genannten Linien^ fchiffen vom „Borodino"-Typ anf der baltischen Werft noch zwei Schlachtschiffe, den „Imperator Pavel Prvi" uud „Audrej Prvozvaui" iu Ban hat, die uach englischein Vorbilde ein Deplacement von Ul.lüiO Tonnen erhalten sollen. Diese Schiffe können jedoch für die gegenwärtigen Ereignisse ill Ostasien schwerlich mitgerechnet werden, da sie erst im Herbste vergangenen Jahres anf Stapel ge legt worden sind. An Kreuzern von hohem nn'Ii tärischen Wert und naher Bereitschaft hat Nuß-laud alls der baltischen Werft gegenwärtig in Van Feuilleton. Die Saison in Nizza. Von A. A. O. , Äian ' ' (Schluß.) I°' duF^t nuch in Nizza gleich wic in Monte "1 lusti. "?' liier Silber, doch rollt auch ^ Zcr^ "!'" verlockend über den grünen Tisch >s' ^1 uwchte beiuahe sagen ilitiinere ih^hübsch.,, "ämdes, kokettes kleines Theater, V ^ro,. "°uzcrtsaal nnd eine prächtige, weit V^Nlnd,^'Mbmite Terrasse. In den Äiach ^^chls 5 ^^ ^iese cm entzückelider Anfent-'ill, ^ d^ ^ ,u' Nanze Küste bis Cannes, links die '"^ ^oit^'"' ^^ bunte Hafenleben und vor Meer mit seinem ewig "^ ^^. ^p"l von Licht nnd Schatten. Die ^ da.) ^ ^"«>ui« ist in den Vormittags-^it>^ ^cii ^"ldlchcin vou aauz 3c'izza. Der or^'l"' n,,^'''^ d"s Meer voni Fahr- tind ^rn ^Uin n '^ ^"u hochstämnngen Patinen, W M. ^>, und bunten Blumengruppeu ^'t r ^lif d^.7^"u '"m die Fußgeher, so drall-^tl!^"Mmn .^"l)rwege vornehlne Equipagen, ^bt^ ^b'e, nebst den voll Freniden ineist '"ch'Niii "lM'U. ^U1 .lindin I»ul.n<: spielt "g di^> .^nrmusik, doch sindet man dort ein minder elegantes Publikum; dieses be vorzugt die Nachmittagskouzerte in den großen Hallen der ersten Hotels, unter welchen Lx^<>I»iun Itc^iüu Ilotcl in Einüez nächst Nizza wohl den ersten Rang einnimmt und nieist nur fürstliche Gäste oder amerikauische Milliardäre beherbergt. Das Operuhaus von Nizza ist groß uud in seiner äußeren Ansstattung prächtig, die Leistungen, die ich dart gehört, überstiegen jedoch kanm die Mittelmäßigkeit. An Eaf^s Ehantants und t'leiueu Theateru ist Nizza reich, fie find insgesamt minderer Güte; außerordeutlich vornehm hingegen ist das Restaurant Helder uuter den Arkaden, an der I.'I:u-<> HI:l»«l'U!l. Es erinnert in seiner inliereil Eiiirich-tung, ilicht uünder in seiiien Preisen an das jedeni Wiener bekannte Restaurant wacher. Man trifft bei Helder, besonders in den späten Nachmittagsstunden, die eleganteste Welt von Nizza, nnd es trinkt dort sowohl der ernste Diplomat wie der elegante Aristokrat, der amerikanische Milliardär, der reiche Bankier sowohl wie der flotte Journalist oder Künstler, an der Seite schöner Frauen, plaudernd nnd lachend seinen Sekt. Die Umgebung von Nizza ist paradiesisch; von San Remo bis Eannes bietet sich dem Auge uur Echöues. Nizza als Mittelpunkt mit der un mittelbaren Nähe von Monte Earlo eignet sich am besten zu laiigerem Aufenthalte uud als Aus gangspunkt für alle Ausflüge, fei es entlang der Küste, sei es ins Gebirge oder znr See. Der Eisenbahn- und Damvffchiffverkehr ist änßerst bequem eingerichtet; für gemeinsame Ausflüge zu Wageil oder Automobil sorgt das Bureau Cook ebenso wie jedes große Hotel. Man findet ill Nizza leicht uud rasch Anschluß, und die Langeweile keimt dort wohl uiemand. Wer Ruhe bevorzugt, findet auch diefc in Nizza nnd Umgebung. Der Park von Ellcnrock bei Anti'bes, eine Stnnde Fahrweg von Nizza, ist einzig in feiner Art, Terrassen und Grotten knapp am Meer, von Orangen uud Palmeugruppen überschattet, herrliche Alleen von Pinien und Lorbeerbänmen, künstlich angelegte Blumen-wiesen inmitten eines anheimelnden Bnchenwäld-chens, das alles ladet zn stillen Träumen. Nicht miudcr anziehend ist der Schloßberg von Nizza, hier kurzwcg !o Olilit^au gcuanut. Die alten Ruiueu lieget ziemlich hoch, umgeben von Palmen nnd Enkalyptnsbänmen, zwischen denen Kakteen und Aloen, Geranien nnd Rosen scheinbar wild wuchern. Leise plätschern die Kaskaden und von der alten Schloßterrassc erschließt sich dem Auge eiu herrliches Bild. Das weite, azurblaue Meer, gauz Nizza wic es einem Zauberbilde gleich in den letzten Jahrzehnten an der ^li<> » ^u^>«, vou Jahr zu Jahr schöner nnd verlocken, der, entstanden, als Hintergrnnd die gaiize Gebirgskette der Sccalpen mit ihren schneebedeckten, silberflimmernden Gipfeln und der neN'lan(. Himmel, der die ganze Riviera l'berspm,nt cm Stück Welt, so voll von Poesie und Duft, so voll v^n Lebenslust und Lebensfreude, d.e^omie nnd die ^erae, das Brausen des Meeres d>e Palme . Oliven nnd Blumen, Frohsinn und Heiterkeit allüberall das alles schließt mit mächtigem Zauber nud vollkommenem Glänze in sich das cme Wörtchen Nizza! Lmbacher Zeitung Nr. 68. 554 24. März 1^ den großen Krcuzcr, „Olccz" von 6780 Tonnen und oic drei tlcinclt Grenzer „Acmöng", „Iz-umrnd" von je 3100 Tonnen und „Almas" von Ü800 Tonnen. Dagegen können zwei außerdem noch auf Stapel befindliche große ^relizer vom „Olcg"-Tyv ans dem vorjährigen Flottenbau Programm ebensowenig wie die beioen letzterwähnten Schlachtschiffe als Verstärkung für Ost-nsien Zur Zeit in Betracht kommen. Dasselbe gilt auch noch für das soeben erst begonneue .Kanonenboot „('ivinec" und für die drei Torpedoboot-gerstörcr „Gromki", „Groinja^i" und „(^roznij". Bei Aufzählung des Zuwachses, auf den die russische ostasiatische Flotte noch rechnen könne, und bei Veneunung der noch im Van befindlichen Schiffe wurden in der Presse wiederholt die beiden Schlachtschiffe „Zlatoust" und „Ievstafi" (12.700 Tonnen), sowie zwei große Kreuzer vom „Kc!ssul"-Typ (l»800 Tonnen) angeführt. In diesen Angaben liegt jedoch insoferne ein Irrtum, als diese vier Schiffe wohl seit dem Vorjahre in Van sind, jedoch, da sie zum Bestände der Schwarzen Meer-Flotte bestimmt sind, auch auf den dortigen Werften hergestellt werden, für eine Verwendung in Ostasien überhaupt nicht in Nech-uung gezogen werden können. Aber auch abgesehen von diesen Schiffen hat Nußland, wie aus den: Voranstehenden zu ersehen ist, in acht neueu erstklassigen.^ricgsfahrzeugen einen starken Nachwuchs in nahezu vollendeter Reserve in der Hei-inat, die mit rund 72.000 Tonnen dem ostasiatischen Geschwader eine ausehuliche Verstärkung zuführen können. Politische Uebersicht. Laibach, 23. März. Die «Närodni Listy» bemerken, an einen definitiven und wirklich aufrichtigen Frieden mit den Deutschen werde so lange nicht zu denken sein, als diese sich nicht zur Ansicht emporgeschwungen hätten, man dürfe bei czcchisch-dentschen Verhandlungen Konzessionen nicht von czcchischer Seite ver-laugen. Die Czechcn reklamierten unr Rechte, welche die Deutschen schon lange besähen, und seien nicht in der Lage, das Wenige ihrer Forderungen noch zu reduzieren, Sie müßten vielmehr, was sie ver-laugeu, ans den reichen deutscheu Ncberschüssen erhalten. Von kompetenter serbischer Seite wird aus Belgrad gemeldet: In Regiernngskreiscn erklärt man, daß bezüglich der Lösung der Offiziersfrage die Interessierten selbst keine Schwierigleiten verursachen, sondern bereit seien, abzutreten, sobald die Negierung es für opportun hält. Diese letztere befasse sich gegenwärtig mit der bezeichneten Frage, welche gemäß den allgemeinen Interessen des Landes gelöst werden soll, ohne daß dabei irgendwelche Forderungen von auswärts, die übrigens bisher auch nicht offiziell gestellt wurden, in Betracht gezogen würden. Die Regelung der Angelegenheit werde erfolgen, sobald durch die Erledigung des Budgets die Mög- lichkeit größerer Beförderungen und Versetzungen geboten sein wird. Amtliche Mitteilungen besagen, daß der Minister des Aeußeren, Dclcassu, ermächtigt wurde, im Parla ment eine Vorlage zur Deckung der Kosten der Reise des Präsidenten Loubet uach Italien einzubringen. Das Neiseprogramm umfaßt ausschließlich den Besuch beim Könige von Italien. Ans Mukden wird der Berliner «National-zeitung' gemeldet: Eine russische Offizierspatronillc, die das nördliche Korea bis zum 40. Breiteugrade rekognoszierte, berichtete übereinstimmend, die Japaner hätten große starke Befestigungen quer über die Halbinsel angelegt. Viele Tausende von Kulis seien unter Leitung japanischer Ingenieure am Baue beschäftigt. Die Befestigungen müssen als nahezu uneinnehmbar angesehen werden, so lange Japan die Herrschaft zur See habe. Diese Befestigungen werden bald fertig sein, und dann soll der Hauptvorstoß der Japaner beginueu. Tagesnemgleiten. — (Das Problem des lenkbaren Fluges.) Professor Clayton schreibt an die «Science»: «Die Zeitungen haben berichtet, daß Wilbur Wright cine Strecke von drei Meilen mit einem Mropla» durch, flogen hat, das durch einen sechzigftferdigen vierzylindrigen Gasolinmotor getrieben wurde uud im ganzen über 700 Pfund wog. Dem Durchschnittsleser bedeutet diese Nachricht nicht mehr als ähnliche, die früher über Flugversuche gegeben worden sind. Den Aürcmaute» aber, uud besonders denen, welche die sorgfältigen wissenschaftlichen Versuche mit Mroftlaueu von Orville uud Wilbur Wright verfolgt haben, bedeutet sie eine Epoche im Fortschritte der Erfindungen, vielleicht ebenso groß wie die, als Stcphcusou zuerst eine Lokomotive auf einem Schienenwege iu Bewegung setzte. Sie b» deutet, das; nach jahrzehntelangen Bemühuugeu der Mensch endlich dazu fähig geworden ist, sich wie eiu Vogel in die Luft zu erheben uud in Sicherheit an einer vorausgcwählten Stelle zu landen.» — Aus diesen Aeußerungen darf der Schluß gezogen werden, daß dies° mal mit den aus Amerika gekommenen Berichten über die Lösuug des Flugftroblemcs wirklich etwas los ist. Seitdem hat Wright uoch vier erfolgreiche Flüge unter« nommen, teilweise bei starkem Wiude. Das Wroplau besaß eiue Tragfläche von 510 Quadratfuß. Auf die Geschichte dieser Flugversuche braucht mir kurz eiuge^ gangen zu werden. Otto Lilicnthal büßte 1891 sein Streben mit dem Tode, ebenso Pilcher iu England. 1896 trieb Laugley, der große amerikamsche Physiker, eiu Modell vou 25 Pfund mit einer kleiueu Dampfs mafchiue durch die Luft, uud Hiram Maxim brachte das Kunststück zuwege, eiu Gewicht von 7000 Pfuud wenigstens für ciuen Augenblick iu die Luft zu heben, wobei ein Mroplau von 5000 Quadratfuß Oberfläche, eiue Reihe von Schrauben und eiue außerordentlich leichte Tampfmaschiue von 260 Pferdestärke» beuützt wurde. Immerhin blieben große Zweifel an der Lüstmg der Aufgabe bestehen, die jetzt durch die Leistungen von Wright in der Tat beseitigt zu sein scheinen. — (Die Perleuindustrie und b^ ^ genstrahlen.) Die Röntgenstrahlen sind jetzt ^ industriellen Anwendung gekommen, die ihnen " ^ der Schmuckliebhabcr verdieut. Bekanntlich >^ ^ Perlmuscheln, gleich nachdem sie aus der ^'^^ wurden, aufgebrochen, um zu sehen, ob eine ^ .. cutsprechender Größe darin enthalten ist. ^ .^< wie es meistens der Fall ist, die Perle Ml«,, groß findet, wird die Muschel wieder z""^ .^. Die aufgebrochcue Muschel ist aber meistens!" ^ daß das Tier eiugcht uud so kciue eutsprcch^ ^ entwickelt. Das ist natürlich ciu nicht zu nntcG^,. Verlust. Wie wir mm ciucr Mitteilung de- ^ ^ Auwalts-Bureaus I. Fischer iu Wieu entnehm^^ kurzem der Versuch gemacht worden, die M"^ '^ sie aufzubrccheu, mittelst eines einfachen Röntge«^ ^ zu uutcrfuchcu. Fiudct mau, daß die Pw? i ^ ist, wird die Muschel wieder in das nasse ^, zurückvefördcrt und da sie durch diese Art de ^ suchuug keineu Schade» geuommeu hat, wird ' ^ cuthaltcue Perle mit der Zeit die entsprecht ^ erreichcu. Jedenfalls zeigt sich da wieder, ^^M aus ciuer Entdeckung, die aufäuglich nur fnr bl ^i schaft wertvoll zu sein schicu, immer mehr " umuittclbareu Nutzeu zieht. ,,.^ — («Sauf er auch!») Schou i" 3'^' alten Friedrich bestaub die Einrichtung der 5i ^ listen in der preußischen Armee. In diesen ^ ? register» faud der König iu den Berichten ü" ^' einer eutlegeueu Proviuz steheudes Regiment zl holten Malen referiert: «Hauptmaun Laufft, exakt im Dienst, aber sauft.» >^ Bei sciueul ungewöhnlichen Gedächtnis ^,^ auffalleuden Fassung dieses Berichtes konm.e ^^ nicht entfallen. Nach Jahren kommt er in ^ xb< des Regimentes, um es zu inspizieren. A.A ^' exerziert das Regiment, aber alles geht so I" ^^ der König unwillig wird uud cudlich st'^' A>^ uicht einen Haufttman» Laufst?» — ^^qe^ Majestät!» Der Hauptmanu Laufft wird "° il' der König gibt ihm den Befehl, das Regime"^ i< ziere». Es geschieht uud alles geht vorteM. ^ wcudet sich der Köuig zu dem Obersten: *H^,. Oberst X., ich will Ihm sageu: Sauf' Er a"^ ^ — (Der Doyen der Pferde.) ^^' zcitschrift der Vereinigte» Staate» macht ""^^F^ aufmerksam, das wahrscheinlich der wirkliche ^^, deut der Pferdebevölkcruug ist, und gibt 3^ 5< Photographie dieses interessante» Tieres ""^n^ betreffende Pferd trägt einen ruhmreichen ^" ^ heißt «Blücher» — und ist im Jahre ^5" ^ ist also 54 Jahre alt. Es gehörte einem "^l^ der auf einem kleinen Landstriche ei» ^m c^ führte. Der alte Neger starb und das Pfe" ^ Barmherzigkeit aufgenommen. Man verlang',^ ^ Arbeit vou ihm. Im Sommer schweifte es .^ »mhcr, im Wiuter flüchtete es sich in einen ^ 5>^ uud mau ließ ihm völlige Vewegungsfrely ^^ Freiheit dauert, wie es fcheiut, mm schon s""'^z^ und bekommt ihm sehr gut. Es befindet sich ^^ ist ziemlich zutraulich. Da es an Menschen^-« Wilde Wogen. Roman vou ßwald August Aönig. (12. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Friedrich hatte sich erhoben; ohne seinen Wein anszutrinlen, entfernte er sich. Betroffen blickte der Apotheker ihm nach. Einige Minuten später trat ein jnnger Herr ein, dessen äußere Erscheinung sofort den Künstler erkennen ließ. Langes blondes Haar fiel unter dem breitrandigen Hnte auf die Schultern hernieder, ein sorg« sam gepflegter Henriquatre schmückte das frische Gesicht, in dem die blauen Augen unter buschigen Brauen lebhaft blitzten, nnd das hätte man schön nennen können, wenn nicht der spöttische Zug, der um die Mundwinkel lag, so scharf hervorgetreten wäre. Er hing seinen Hnt und den hellgrauen Paletot an die Wand und nahm auf demselben Stuhle Platz, auf dem kurz vorher Friedrich gesessen hatte. «Hast du vielleicht mit Salinger einen Wort-Wechsel gehabt?» fragte er spöttisch. «Er begegnete mir vorher in einer Anfregung, wie ich sie noch nie an ihm gesehen habe.» «Er ist ein Narr, Hermann», erwiderte Wend achselznckend, «er brach den Streit vom Zaune.» «Aus welcher Veranlassung?» «Lieber Gott, ich soll die Bräutigamsrolle etwas verliebter spielen; man findet mich plötzlich kalt und kann es sich nicht erklären, daß ich noch nicht an die Hochzeit denke.» «Das ist alles?» fragte Hermann Geier mit lauerndem Blicke. «Was hast du geantwortet?» «Daß die Schuld an meiner Braut liege und daß es mir lieb wäre, wenn sie nicht mit anderen Männern kokettieren wollte.» Der Vialer füllte sein Glas und trank es langsam aus, dann strich er das Haar von der Stirne zurück. «Du würdest durch den Bruch nichts verlieren», sagte er. «Na, na, so leicht gehe ich doch nicht darüber hinweg. Erna ist ein schönes, feingebildetes Mädchen und eine tüchtige Hausfrau.» «Ja, mag seiu, aber was ich dir immer gesagt habe, das sage ich dir auch heute wieder, sie paßt nicht zu dir. Sie liebt dich uicht, Josef, sie nimmt dich nur, weil du eine gnte Partie ist.. «Wenn das der einzige Grund wäre, müßte sie eine vollendete Heuchlerin sein.» «Bah, du kennst die Weiber noch nicht, sie sind so schlau und falsch wie die Katzen und immer nur ans ihren eigenen Vorteil bedacht. Du bist ein vermögender Mann, wer dich heiratet, kommt in ein volles Haus, sie hat bis an ihr Lebensende eine sorgenfreie und angenehme Existenz. Hättest eine andere haben können, eine reiche Frau aus augcsehencr Familie, statt dessen kannst du nun auch uoch den Schwager ernähren, ich geb' dir mein Wort darauf, er wird dir Geld genug kosten.» Der Apotheker hatte das Lorguou von der Nase fallen lassen, er zog die Brauen unwillig zusammen und fuhr mit den Händen durch den langen schwär-zen Bart. «Er ist zu stolz, sich von mir unterstützen zu lassen,» sagte er. «Er wird dich auch nicht darum bitten/^z ^ Geier, «er nimmt's hinter deinem Mae" Händen deiner Fran.» .^ «Und woher soll die es nehmen?' ^e3.. «Aus der Haushaltungskasse. WelM ' ^ ihren Mann betrügen will, stehen ihr ^ ^, offen, nachher wirst du wohl selbst M,^<,i greifen muffen, wenn dein Schwager s^e'^ ^ gekommen ist, daß kein Hund mehr ein ^el. ^ von ihm annimmt. Ich weiß .es g^nz ' , l^ sein Prinzipal sich nicht lange mehr tM M^ mein Vater ist als Nechtslonsulent in vtt ^ U, nisse eingeweiht. Macht das Haus M"A « Friedrich Salinger auf der Straße, er y ^ >> Ruin seines Prinzipals redlich mitgehol e^z ^ wird er leiue neue Stelle finden, und "vc M ^ man mit den stellenlosen Kommis heute ^hi^F pflastern. Heutzutage muß ja jeder ^^"^^ etwas Besseres werden; kann er nicht """ ^ er Kaufmann, er will auch einmal fel" rauchen und Sekt trinken —» ,^ «Du wirst wieder boshaft!» ^ied^ das, ?z "^^ ^n Menschen wissen und es ge^ flucht erar s^"""' ^""" sieht, damit es schleunigst die "lllung s^"'l °der sich in drohende Verteidigungs« ' ts wär ^ '"W^ wohl leben, aber nicht arbei-'^z^^ letzt auck nl splik es dazn zu zwingen. ^^l- und " pug aus Laibach nach Zagorica zum Geburts. " ^ebus" besuchen wir von Laibach aus auch ' ^icdl> f"^ "'^ ^"^ Geblirtshaus Vegas. Die ^ tapf^. ^ir des Geburtstages des gelehrten ^'zzc t,^ " Bannes veranlaßt mich. eine knappe ?''l »ock ^"""ltten Ausfluges z,l geben, den ich , "Min """"^ uu leiste mitmache, den Leser einmal von Laibach aus ^Nch«?,^«"sauszuM . . ? Dorsch '^"abende machte ich meinem Freunde ^ "'Wt . ^'" folgenden, schulfreien Tag zllr ?^en n ^"^ Ausfluges uach Zagorica zu ^f Uhr f.^' ^"ar damit einverstanden. Um halb 'bruch <,'; ? lallte von der Peterskirche ans der l!^u 5x3^" Morgen, schon vor dem verab-"l ich ^'funkte bei der Pctcrskirche angelangt, -? "">> ai "leinen Frcuud Josef uiarteud an. ^'^t, H^ "U. ^ rasche, Schrittes ans der ständigen K ' ^anm^^"'^"^ '"U' ""s auf der von Laibach ?" doln, - Nlhrcudcu Laudesstraße. Uusere > H ' ^ Nch in der frischen Morgenluft und "'^3, "^^ sich des anbrechenden schönen ^e. ß^ N'iiher Tpaziergaug mitteu durch das !l"^»>l ' >"lbacher Feld ist höchst auregeud. ^>i. ^" ""."'de Snatei, uud dllftende Wiesen-tz^^,^ ^^!^' Ebene nmraudet von auunitigein ^n h^.!'" Hintergründe gegen Nordeu und ?'^'l Ä! ^'"'^ ^'e 'niposan'te Bergkette der ^ii. ^ "peu. der Karawanteu und der Steiner ^tii^ ns uottc Torf Mariafcld führt nils der 'a ^luv ' 2alloch. Hil'r überschreiten luir deu ^erni^^'Ü"eu die Stelle, wo er sich iu die „^"'ch h^ ' ^"d wandeln noch einige Zeit auf der ei° ^k' m?""' Straße, die sich von Salloch ' lijel),.^ '"^ weiter talabwärts uuter strupf ll T° si,^^'. lliuschläugelt. ci^'llri, ^ "N' nnl Orte augelangt, wo wir ohne l>i/ Tchif^. Ü"' Straße scheiden uud uus auf !^'' Trns^f ^. ^ die sicherheitshalber an eiucm !F" lass^"^ befugt ^s^ i,b,,, ^,. Save über- '^' de„ .jährend der Ueberfuhr habeu wir ^ie i^ ""Nallendeu Wechsel der Laudschafts° '° »^' ^'i A'!''"'"'' zu uehuicn. ^h! ^in nu !^""'l^ Save, die noch vor kurzem ^ U> ^^ l der Laibacher Ebene dahinfloß, wird ^!'A. ^,- uuner cn^i- werdendes Tal einge-^it ^"^ Un^ ''"^"' Seite drängt sich bis an den ^l^"'m "'"" Hügelland: auf der linken V "d. dc^"'"" "ustwcileu noch ciu gutes Stück ^H, ^'sttai ^"' ^'" N"'"' "ud Feldern der !^'^'r s^/""M""mmeu wird! aber bald treten heran, '"'l«^l knapp an das Vett des Stro- ^'^'"d's'^^'^lch ans linke Ufer der Save ge-l^5ly » '"U'"e Wanderung auf der Lusttal ^ ^ ^. ^^'ndeudeu Straße fort. ^l. . in I?""^' s'^beu Ul,r und Friibstückszeit. V ^ HM ^"' ^>u Vaterhause n,eines ^'i ^'Uhfl., '""^teil. Wir wurdeu eines herz- > ^N^'nn,^ ^"lhaft. berichteteil über unser ^^abschi..'' '"b'ucn einen kleinen Imbiß ein 3'^N5l, ^ " "us mit dem Versprechen, nm '^' ^" d^. ", zur'icktehren zu Wolleu, ^d.s ^n .^U-aßo, auf der wir bisher geschrit-^. ^sn,,, '. bald nach Verlassen des Ortes ^' ei ^"^> .'"^llche Häuser so lieblich aus dem ^ new^. r.^bstbäume hervorgucken, links ''^" l3"7"l).n F^ldlveg ein. ^ !" dci- ... "^ "on cinem Friedhofe uingebeuc '"?" wll ^"""le l'^ts licgeu. (Vei diesen, 'l c» '^N d«, ""' ""n Voltsmuude der Savesluß ^ljlj^ ^and s.^! ^"l"" "bereu ""use Verunglück-"" > ^>t> f ^ . ^ ^"l"' ^'ldweg erhebt sich all ^, ^c>n ^/","us au der Pfarrkirche St. He-^chlo,^. '" lu deren uächstcu Nähe gelegeueu ' Neuannt z<>rijlvl)v ^.,;ul. vorbei. Wir steigen immer höher und höher. Vald durchquert der Weg eine Wiese oder ein Feld. bald gelaugeu wir in eiueu Wald — also keiue Eintönigkeit, sondern reiche Abwechslung. Schou hnbeu wir das kleine Vergdors itlopce passiert uud erreichen uach kurzer Zeit das Dorf V r h. Hier eröffnet sich uusereu Vlickeu eiue schöue Aussicht. Unten im Tale schlangelt sich der Savesluß. Auf der rechten Seite liegen die Ortschaften Tovslo nnd Tol (Lusttal), weiter Salloch; ja, mall iiberblickt von hier eiueu großcu Teil des Laibacher Feldes und gewahrt auch Laibach. Vou deu gegenüberliegenden, schou zu Uutertrain gehöreudeu Hügeln grüßen uns die Pfarrkirchen von Ian<-e und Preöganje; hinter uus erhebeu sich die steilcu, karg bewachseueu Abhäugc der Muravim. Zur Liukeu sehcu nur eiu kleiues Dorf, das etwas tiefer als Vrh liegt: es ist Zagorica. Vou Vrh, wohiu wir vou Dovsto iu -^ Stuu-deu gelaugt siud, bis Zagorica braucheil wir uoch gute zehu Miuutcn. Ungefähr iu der Mitte des Dorfes, auf eiuer klciucu Erhöhuilg, zur rechten Seite des Feldweges, auf dein wir iuS Dorf gelangten, steht ein ganz einfaches, mit Stroh be deätes Vaucrnhaus Hausnummer 10. Es sührt deu Vulgaruamen „I'ii >"^li i 5, bcrufeu. - (F ii r die st ä d t i s ch e u A r m e u.) Herr Auton 3 t ll b i c, k. k. Prof. i. R.. hat für deu Laibacher Armenfond den Betrag von 30 1< gespendet. (Römische Stipendien.) Alls Wien wird uus berichtet: In Gcmnßheit des mit Erlaß des Ministers für Kultus uud Uutcrricht vom 2!^liizl!" in Roin gelailgen mit Begiuu der uächsteu Forschullgsperiode, das ist voili 1. Oktober 1!)0l ab, Stipeildien zum Betriebe wissenschaftlicher Studien iil Rom — (Warnung vor Pariser Porträts.) Wir erhalten folgende Mitteilung, die wir im Interesse des Publikums verösfeutlicheu: Zahlreiche Personen unserer Stadt erhalten iu letzterer Zeit aus Paris von der «Firma» Reinhard Becker ck. Co., Iluu 1)umr<>-luont 08, Schreiben, in denen sie eingcladeu werden, von der Firma ein Gratis-Porträt in Lebensgroße zn beziehen. Die Firma habe nämlich, nm ihre Leistungen anch in Oesterreich-Ungarn belauutzumacheu, den Entschluß gefaßt, einer bestimmten Anzahl von Personen je ein Netlamcbild gratis anzufertigen; ein Nahmen brauche dabei nicht gekauft zu werden. Sendet man nun eine Photographie ein, so erhält man in zirka vier« zehn Tagen die Nachricht, daß die in Kohlenstift ausgeführte, lcbeusgroße Zeichnung ein wahres Meisterstück sei. Der Besteller habe nnr für Zoll und Verpackung X 8'60 einzusenden, worauf ihm das Aild sofort zugeschickt werden wird. Wenn die Firma den Betrag erhält, kommt nach längerer Zeit ein Schreiben, in dem es heißt, das Porträt sei irrigerweise in einen Nahmen, der X 43'— tostet, eingerahmt und mit einer Nachnahme von X 11'30 belegt worden. Der Irrtum sei leider zu spät bemerkt worden, und alle Be» mühnngcn der Firma, die Sendnng ans der Bahn auf--znhaltcn, seien vergeblich gewesen. Uebcrnimmt man nnn die 'Nachnahmesendung, die einige Wochen später per P o st ankommt, so muß man die Zullspcsen zahlen, ob-wohl sie schon in den obigen li 8'80 enthalten waren, und erhält eine ganz wertlose, uuretouchierte, uu deutliche pH otograp h ische Vergrößerung in halber Lebensgröße. Der Nahmen ist ein sogenannter Goldlcistenrahmcn, uach Glaserart zusammen» gezimmert nnd ebenfalls ohne Wert. Das Ganze ist demnach ein ganz gemeiner Schwindel, dem leider schou viele Personen nnscrer Stadt zum Opfer gefalle» siud. Es wäre im Interesse des österreichischen Publikums, weuu uusere Presse für eiue möglichst weite Verbreitung dieser Warnung sorgen würde. — (Vol kssch uldieust.) Der provisorische Lehrer Herr Franz Fabinc in Catez bei Gurkfeld wurde in gleicher Eigeuschaft an der Volksschule iu Aßling eruauut und gleichzeitig mit dem Erklirrende unterrichte in der Ortschaft Alpen betraut. —o. — (Laudwirtschaftliche Versuchsstation.) Der Verein für die Erhaltung einer landwirtschaftlichen Verslichsstation ans dem Laibacher Moorgrnnde hielt diesertage im «Mestni Dom» seine diesjährige General« Versammlung ab. Znm Vorsitzenden wnrde abermals Herr Bürgermeister Hribar, zum Sekretär Herr Dr. Ernst Kram ar wiedergewählt. — Ein näherer Ve-richt folgt. — (Laibacher Sportverein.) Die in der Haufttversammlnng vom 22. d. M. beschlossene Lawn» Tcnnis-Spielordnung wird in den nächsten Tagen sämt° lichen Mitgliedern zugestellt werden. Die Anmeldnngen der Spielgrupften sind schriftlich bis 1. April an den Tenniswart, Herrn Josef Luckmaun jnn., zu richten. Die Einteilung der Spieltage findet am 5. April nm l> Uhr nachmittags auf deu Spielplätze» statt. Hiebci werden anch mündliche Anmeldungen nnd sonstige Wünsche entgegengenommen. Neuanmeldungcn von Mitgliedern und Tennismietern sind schriftlich an Herrn Dr. Hans Ianesch zn richten. Die Tennisplätze sind bereits instand gesetzt und können von heute an von den Mit-gliedern benützt werden. — (Die Laibach er Vereinskapelle) konzertiert heute uud am Samstag in der «^»roana ku,-vnrua». Anfang 9 Uhr. Eintritt bcideömal frei. — (Sammluug von mildenGabe n.) Zwei Ordensschwestern sammeln gegenwärtig für die armen Waisenkinder in Feldtirchen (Kärnten). Die Sammlnng wnrde vom k. k. Landcspräsidium sowie vom Stadt-magistrate bewilligt uud vom Herrn Fürstbischöfe bestätigt. — (Krainischer Lehrerverein.) Der für morgeu in der «Laibachcr Schulzeitung» angekündigte Vortrag kann erst im April abgehalten werden. — (Mit dem Bane des neuen Gerichts-gebäudes in Littai) wird demnächst begonnen wer» den. Die Herstellung der Zufahrtsstraße wurde bereits iu Augriff genommen, woran sich die Zufuhr vou Baumaterialien schließen wird. Die Aufführuug des Gebäudes, das bis 15. Oktober volleudet werde» soll, wurde vou deu heimische» Baunutcruehmnngen Tönnies, Kramische Ballgesellschaft, Treo usw. erworbcu. —ik. — (N eligiousstöruu g.) Am verflossene» So»»-tag nachmittags kam der Besitzerssohn Anton Sever aus Pristavica, Gemeinde Zagorica, in trnnkenem Znstande in die Pfarrkirche zu St. Veit, wo eben die Christen« lehre abgehalten wnrdc, und begann lant zn schimpfen nnd zn flnchen. Von einigen Burscheu deshalb zurechtgewiesen, versetzte er den ihm zunächst steheudeu Besitzers» söhueu Alois Kozlevcar uud Antou Dremelj aus Pctrusnja Vas je zwei Fanststöße in die Halsgcgend, zog schließlich sein Taschenmesser hervor und schwang es gegen die Burschen. Erst mit Gewalt touute Sever aus der Kirche, die voll Andächtiger war, entfernt werde». —jk. —(E ine d ram atischc V o r st e I l u n g) wird am W. d. M., nm halb v Uhr avnos. von dor ('itulnica in iiraiuburg zum Besten der dortigen Stndententnche veranstaltet werden. Zur Auffül> rung l^'langt das Nolksstiick „I^ssloiiui^i" von Fr. Govötar. Eintrittsaedühr 1 X 20 I>. — (U n ter h altu n g sa be n d in Krain-burn..) Der slovcnische Leseverein in Krainburg veranstaltete am 19. d. M. einen Unterhaltn,igs. abend mit reichhaltigen! Proaraniiuc. Es gelangten zuerst seitens der Vereinstamburascheu lauter aus erlesene Mnsitstücke zur Aufführung, worunter die Serenade „t->i»nv:^ «Indko" und die Romanze ,,^Vn !><>v«ir" (Nratsch Herr Geiger, Klavierbegleitung Herr Tiöar) sowie die Serenade .Muulc xvü'/^c" ,nit Bariton-Solo (Herr Geiger) unter Begleitung des gesamten Tamburaschcn-Chores aus-nehmend gefielen. Sodann erfolgte die Darstellung des Schwankes „Dottor Hribar" und erzielte, dank dem flotten Zusammeuspiele der Damen Fräulein Ekar. Splihal und Vrhovcc sowie der Herren Dcpoli, Eröen, Prclcsnik, Strnad nlid Tii-ar, lebhafte Heiterkeit. Die braven Dilettanten, die sich erst vor zwei Monateil zusammengefunden haben, verdienen für ihre Bemühungen aufrichtiges Lob. — Der Unterhaltnngsabeno reihte sich au die früheren Veranstaltungen des ge-nannten Vereines in würdiger Weise au. Nach dein allsgezeichneten Besuche zn schließen, bringt die Bevölkerung dem Vereine die besten Sympathien entgegen. Hoffentlich bleiben fie ihm auch fernerhin bewahrt! — (Eiu Unterhaltungsabend) mit Theatervorstellung und Gesang wird morgen vom Adelsberger Turnvcreiu «Sokol» im Saale des dortigen Narodni Hotel veranstaltet werden. Das Programm nmfaßt folgende Nummern: 1.) «lo^äiino ua vuuuj!» Posse in vier Bildern. 2.) A. Foerster: «lovojw, vu piüniiw», Männerchor. 3.) H. Volarii: «VoöoruÄ», Männerchor. 4.) F. Simandl: «^OLipiu» polka», Männerchor. — Anfang 8 Uhr abends. Eintrittsgebühr 1 X 20 I», 80 d nnd 40 !i. Der Neinertrag ist für den Neisefond nach Laibach anläßlich des allgemeinen Sokolfestes bestimmt. — (Aus Idria) wird uns berichtet: Am 13. d. M. fand die Vollversammlung der hiesigen Ge> werbe-Krankeukasse statt. Die Einnahmen im Geschäfts-jähre 1903 bctrngcn 2217 21 X, die Ansgabcn 2017 14 Ii, worans sich ein Kassarest von 20007 X ergibt. — Von den ordentlichen Mitgliedern wählte man folgende Herren in den Ansfchuß: Frauz Eiuiburk, Frauz Cvek, Frauz Blazic, Anton Kristan, Anton Kmet, 3Nartin Iereb; alls der Mitte der Unterstützungsmit' Lieder die Herren Meister: Josef Ruftnik, Leopold Ttros und Michael Tratnik. — Zn Inspektoren wählte man die Herren: Johann Ipavec, Franz Kersevani und Josef Sepetavcc. — Am darauffolgenden Tage wählte man ans der Mitte der gewählten Ausschußmitglieder zum Obmanne der Gewerbe-Krankenkasse Herru Josef Nupnik, Gerbermeister in Idria, zn dessen Stellvertreter Herrn Anton Kristan, Leiter des sozialdemokratischen Konsumvereines iu Idria. — Der hiesige Musikklub veranstaltete am 19. d. M. abends in der Bierhalle des Hotels «Znm schwarzen Adler» ein Konzert. — Der Kasinoverein gab am gleichen Tage alls Anlaß des Namensfestes des Vorstandes der k. k. Bergdirektion in Idria, Herrn Oberbcrgratcs Iofef Schmid, im große» Kasinosaale eine» Ehrenabend, wobei zwei Theaterstücke znr Anfführnng gelangten sowie mehrere Mnsik- uud Gesangsnummern vorgetragen wurden. li. * (Raub an fall.) Am 19. d. M., gegen halb zwölf Uhr nachts, wnrde, wie man uus aus Aßling lltitteilt, der im Mirca-Steinbruchc als Miueur beschäftigte Martiu Klemetz aus Salzburg beim Nachhause-geheu, 150 Schritte von dem anßer der Ortschaft Aßling gelegenen Gasthanse des Karl Visnar von einem Manne überfalle», mit der Faust zu Boden geschlagen und seines in der linken Hosentasche gehabten Geldbetrages von 40 X samt einem schwarzledernen Geldtäschchen beraubt. Die sofort eiugeleitcten Nachforschungen ergaben, daß diese Tat der in Waisach, Bezirk Krainburg, im Jahre 1878 geborene Franz Senk ver-übt hatte. Er kam »ämlich gege» Mitternacht ins Gast-Halls des Visnar nnd löste seine beim Gastwirte zwei Monate nm 14 X versetzte Taschenuhr samt Kette aus, wobei er die 14 X mit einer Zwanzigkronennote bezahlte. Anch wnrde vom Schwiegersohne des Visnar noch eine Zehnkroncnnote bei Senk gesehen. Senk hatte bis 19. d. M. brim Tmmelbaue iu Birnbanm gearbeitet nnd war dann nntcr Zurücklassuug seiucr wertlose» Effekten verschwunden. Die Nachforschungen nach ihm werden eifrigst fortgesetzt. —r. — (Tödlicher Unglücksfall.) Am 21.d.M. abends fuhr die 39jährige, verheiratete, iu Neudegg wohnhafte Krämerin Franziska Märn mit ihrem Sohne vom Hönigstcincr Markte ans der Neichsstraße nach Hause. Bei Untcrdentschdorf in der Treffener Ge-meiudc, an der Stelle, wo die alte Bezirksstraße Neu-dega/Nassenfnß beginnt und sich ein kurzer, jedoch steiler Abhang befindet, stürzte Franziska Märn, die "°^, auf einer Kiste hockte, vom Wagen und I'" ^,^ glücklich auf das Hiuterhaupt, daß sie bcwuM^, blieb. Die Verunglückte wurde in ein Hans '" ^ deutschdorf gebracht, uud der alsbald h"^ F Treffcner Distriktsarzt, Herr Dr. O. Weselko, W'^ eine schwere Gehirnerschütterung. Noch in sp^Z^' stllude wurde Franziska Märn mit den h> ^ sakramenten versehen, und am folgenden Morgen ^ fie, ohne vorher das Bewußtsein erlangt zu lM"'^ * (Zimmcrfener.) Gestern nm V^ ^ ^! entstand in der Wohnnng des Bahttbcamte" ",, Bock in der Slomsekgasse Nr. 23 ein Feuer. ^ brannte ein Kasten samt Kleidern. Das 3"'" ^ durch Kurzschluß der elektrischen Leitung "" worden sein. .^ — (Weinmarkt in Gurkfeld.) Del V in Gnrkfeld abgehaltene Weinmarkt hatte eM ^. kommenen Erfolg, denn es wnrden schon W ^ 780 Hektoliter Wein verkanft. Der Besnch " ^F'' seitens der Produzenten als anch seitens ^l K> unter denen wir viele Laibacher nnd Oberkra > merkten, recht zufriedenstellend. Nachmittags tral ^ sonstige Käufer ein. Ein näherer Bericht « ^ Weinmarkt folgt. /^F * (Abgängig.) Der 36 Jahre alte W F gehilfe G. Tcodorovi«.', bcdicnstct bei der Fi"Nderl>, ° n^ fcinert-naiv ausgestalten will. Wir bey"^ F eiue nähere Besprechllng der Vorstellung, die w^ ^ samer Komik sehr brav gegeben wnrde und »"' F auch die Herren Frieberg, WeißmilU F Wieland nnd Fräulein Ott verdient "aF M^ Das Halls war mäßig gut besucht. Die M>! ^ beehrte Seine k. u. k. Hoheit der dilrchlmlcht'gi ^ Erzherzog Josef Ferdiuaud mit höchst'"' 1 Wesenheit. in der Zomüirche. >^ Freitag, den25.Mä'rz (Maria Verl> ^,^ Pontifikalamt um 10 Uhr: Inswlmentalmc" ^ äoloro«» von Josef Gruber, Graduate ^^ü^ gratia mit Tractns von Anton Foerster, ^ ^.v« Narilt von Karl Greith. ß. In der Stctdtpfarrkirchs St. 3"^ M^ Freitag, den 25. März (das 3^^ Verkündigung) uin 9 Uhr Hochamt: Mssa ui ^ llLätao Naria« Virßiui8 in Oäur voil 3^ ^ .^ Gradnale nnd Tractus DitkuL» est, Offert^ Nuriu vou I. B. Tresch. ^^^^--^ Geschäftszeitung. . ^^ - stein abgehaltene Viehmarkt hatte einen ^"i ^F, ungefähr 800 Stück Vieh auszuweisen. ^'^ .M war, da außer vielen einheimischen auch >"^i!e 'z Händler erschienen waren, sehr rege. ^-«sie ""z das erhandelte Vieh waren derart hohe, >"' ^ ^ dem überciustimmenden Urteile der Viehha" ^^ ? kciii Jahr »m diese Zeit beobachtet wnrdell. ^h^, aus Laibach lind Umgebung erschienenen A ^0^ wurde nnr ein geringer Teil von Mastochse" ^c< — Ein recht reger Verkehr herrschte auf d" S^ nnd anf dem Sameninarkte. ^^^^ Telegramme ^ des k. k. TelegraplM-ßorrespondenz-W Der russisch-japanische B"^ ^l» Pctcrsbu r g, ^. März. Wie d"^ /, ..Nils;" ulid Vrhiiij Udinsk tclearaphiclt " ^> ^". zieht sich dcr Ucbcrnaiia d(.'r Truppen "l"' F^ lals^' i,l lx'stor Oi-dllnng. Das für O!"'' ^.„ ^ , roll^ndl' Material ist nun vollstcindia, "" M"^ tals^ iieschafft. Dic lchtc Lokoniotivc ist "^rlc^. das jrnscitiae Usor dcfördcrt wordcn. 3X'i j lii> >uiiiistc.'r, d l' daß beide Häuser des Parlaments ^una i' """ Wurten gehaltene Danteskund-^'chllftr '^'^ ^"^ine beschlossei^ haben. Neide Kör-^grai! ^ ^^''^ "'"6' ^^' ^egierunss in ihren, 'Hhcn. ' liezii^lich der Kriegssteuer Zu unter- ^jcina^^ ^ ^"^- Das Parlamentsmitglied kliin^'.^""'saeber "ncs die Regierung heftig be-l^s "? glattes, ist wegen verräterischen Ver^ ^enhei ^"^and angeklagt worden. Die Ange-^h .'"urde ^iner Koinnnssion des Abgeord-'^ Zur Untersuchung überwiesen. M' ------------------ ^'lze,'s^<^' März. Mc Taufe des neugeborenen '" der ^ ^ Freitag um halb l2 Uhr vormittags 'ft ^,,^"^clft(>sl^ der Villa Grocbe statt. Taufpate ^°r vo^ ?' ^^'t' durch Erzherzog Franz Snl-"^rd' ".!"^ ^^^' Ter Tanfalt wird durch Ne/l^ Fürstbischof Strbensly vorgenommen, ^ldenw "' ^' ^^^- ^ach einer Meldimg dos l"n Lfyft!!.? A^tttannner breitet sich der Abstand k"l,Iijclw F^'^ Mlf das englische Gebiet aus. Die bissen Station Gbokün, wurde am IN. d. an-^ ' "berst Miiller beherrscht mit zwei ,^um- A,^,^0tz°Fl7>sse aus die Lüge. ^lieiw " ^ ad. 23. März. Wie die russische Tcle-">sta„ t""')"r nieldet, soll der Ennr von Afgha^ >^^et worden sein. Vlli "--------^^ _____ ""logische Beobachtungen in Laibach ^^^«ht^W-2 in. Mittl. Luftdruck 736 0 mi«. >?U7^ -^2! 3 1 N.mnhig bewölkt ,^>« ^' ^,^ !^ 2'<'windstill , heiter' z 6'6' ^o yo^smittel der gestrigen Temperatur 5 5". Nor. >^^vor1lich«r Redlltteur: Anton FulUek •> Shii — —¦ ____________________^.____________._________ t^% ii^Oi'hänge für fl.MO. Das Teppiehhann Ni a *bte, * ?•' '*» Lugeck 2, versendet bis Ostern '''»m ^' 101 CJ^ne Spitzenvorhänge zum AxiBnahmBpreiso Ifr^ kataloL-ör-if°D8ter oder zwei Teile- ~" farbig illustrierter O "öd L .über Teppiche, Decken etc. auf VerL-mgon # Bei Gicht, harnsaurer Diathese, Rheumatism mus, Nieren- u. Blasenleiden, Harn-Gries u. -SandfMagen-u. 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I mmm^mmmmmmmmm^mmmtmm"«**^ (957) 2-U i /*)Y* ics feste %fiüs3i Überall zu haben. Sarg's Glycerin-Seifen bewähren sich sowohl für ldwachaene, als auch bei Kindern im zartesten Lebensalter als vorzüg-1 licliBtes KeiniguuK^uiJttel. Mit bestem Erfolge ' von bekannten Autoritäten, wie Prof. Dr. Hebra, ;- Schauta, Frühwald, Karl und Gustav Breus, Schandl-i. bauer etc. angewandt. (141)21—6 I i Zahvala. I | Za <>b èasu bolezni in smrti naSe prerano I zamrle, nopozabne tete, gospodiöne Jožefe Kralj I izkazaii'i Hoüutje kakor tudi za krasne vence in I ftopke ter za nmo^obrojno spremstvo izrekam<> tem I potom vsem sorodnikom, prijateljem in znancem I Bvojo najtoplejfio zahvalo. \ V Ljubljani, dne 23. inarca 1904. (1187) Zaliijoèi ostali. liiilf RlrUsck* Jjnbitorei in Laibach, Kongressplatz J(r. 8 Lilien p f"r di« Ostcrfeiertnge ihr reichhaltiges Lager von tt'. 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"'• " " Zoper Marjeto Golobiè iz Kala ät. 18, sedaj v Ameriki, katere biva-liäce je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Mctliki po Ja-ne/iU ügulinu iz Hriba pri Cerovcu ät. 1 tožba zaradi 340 K s prip. Na podstavi tožbe doloèila so je uatna sporna ruzprava na dan 28. inarca 1904, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic tožene se po-stavlja za skrbnika gospod'Jakob Plut, župan na Vrtaöi. Ta skrbnik bo zu-stopai toženo v oznamenjeni pravni stvari na njeno^'ivevarnost in atroške, dokler se ona ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblalöenca. C. kr. okrajna sodnija v Metliki, odd. Lly dne 15. inarca 1904. Das Neueste und Beste in (1191) 5—1 HÜTEN für Herren nnd Knaben Erzeugnisse der ersten österreichischen, italieni-1 sehen nnd englischen Fabriken, empfiehlt in reiohsier Auswahl nnd zn billigsten Preisen i hochachtend C. J. Hamann, ST ¦ Hut- ^^ Niederlage der k. k. priv. v!§p Hofhutfabriken W. Ch.Pless,Wien,n. Jos.Pichler, Graz. 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