Anvacyer Jenuna. ^' «33. Montag am »R Vetober R85« l « l ^ -, >. « ^ ' ^ ...,^ «l,lz>iab'»l' dcr Suili,- und ss^icrt^',c. täglich, mift kossct ,'a,»»!t dcil V.ilaqcii im 'so m.p lo ir qa uz jährig ll jl., h a I l'j ä h r i c, 5 ss. 30 sr, mit ^"..Laibacher Ze.t.mq' ,2 st.. s,a l bjä briq «'. il. Mr mc Zxstrllm.q in's Hm.s nud halbjährig 30 sr. mehr zu entricht.», ll'i i t bcr Posl Porto, .'creu^'aüd >», ^"Mvtmr ^i < ,^^.. ^^ ^^.^ ^ ^^ halbjährig 7 ,1. 30 lr - In scrat ionsqcb» b r fiir cmc Spalt.»g, mttel '.^"6 ,,,^^ ^ f, ,,^ dnimaligs 5 fr, C. M. Ix'scrat. bis 12 Z.ile» lostc» < st. s'»' ^t Mal. .'.<» /r. fi.r 2 Ma! u»d 40 lr. für , Mal n,>z»,ch«lll». maliqc («imchaMmg .^ ^^'^„^ ^,^,i,onschc>, Gesche v»m 0. N^'cml'.r l«50 f,,r Iüftrlimi^äüipl!" »och !0 sr. s„r mir j.d.s>,nil,^ «>»schal>»»g hiiizii z,i rrch».». Amtlicher Theil. ^Ve. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 30. September d. I., die in Erledigung gekommene SteNe eines k. k. Polizei-directors in Laibach mit den systemisirten Bezügen dem Polizeirathe der Präger Polizeidirection, Joseph Stroh bach, allergnädigst zn verleihen geruht. Bei der Staats-Centralcasse sind von den verschiedenen Ländercassen in Anweisungen auf die Landeseinkünfte Ungarns........2,874.000 ss. und in theils verzinslichen, theils unverzinslichen Reichsschatzscheiuen . 23,32!l.000 „ zusammen . 20.199.000 fl. «ingeflossen, welche zu Zahluugen des Staates nicht mehr hinausgegeben werden dürfen. Diese Geldzeichen werden am !). October l. I. in dem Verbrennhause am Glacis öffentlich vertilgt werden. Durch diese Vertilgung wird jedoch keine Aenderung in der Summe des circulireuden StaatSpapier-geldes bewirkt. Vom k. k. Finanzministerium. Wien, am 7. October 18!!2. Nichtamtlicher Theil. Darstellung cinifter Ansichten aus Veranlassung dcr in dcr »Laibachcr Zeitung" verlautbartcn Feilbietung dcr Herrschaft La as und Schnccberg, und mit Rückblick auf das in Umfrage stehende Project der Karst- c u l t i v i r u n g. Der Verfasser dieser Zeilen, dem die gesammcen Verhaltnisse der mehr als vier Quadr. Meilen einnehmenden Herrschaft Laas- und Schneeberger Walder ebenso bekannt, als auch die Natur uud Eigenthümlichkeiten des Karstes nicht ganz fremd sind, glaubt, - (Oesterreich Trieft, l». October. Der „Oss. 3r." meldet anS ?ara . 1. October: „Die dalmatinische Deputation, welche heute Abcud nach Fiume abgehen soll, um dort Sr. Maj. dem Kaiser chre Ergebenheit auszudrücken, bietet eine bunte Zusammenschung aller Trachten DalmatienS dem Ange dar. Die Stadt erweist dieser Deputation anerkennende Ehrenbezeigungen, indem dieselbe im Ge-meindebause von der Mnnicipalität festlich bewirthet wurde; auch spielte die Militärmusikbande ihr zu Ehreu auf der Piazza dei Signori; Se. Hochwürden der Herr Erzbischof veranstaltete ihr zu Ehren eine glänzende Eoirc'e uud das Casino nobile einen brillanten Ball. Wien, 7. October. Die Bestimmungen, welche das neue Gew e r begeseft in Betreff der Innungen enthält, besteht dem Vernehmen nach in Folgendem : Die einzelnen Innungen vereinigen sich durch einen Gewerberath in der Hauptstadt eines jeden Krou-landes. Die Lehrzeit der Lehrlinge ist je nach dem Gewerbe auf mindestens crei nnd höchstens fünf Jahre festgesetzt. Vor der Freisprechung muß sich der Lehrling einer Prüfung unterziehen. Der Gesell hat, nm Meister zn werden, drei Jahre Wanderschaft nachzuweisen und eine Meisterprüfung abzulegen. Die Auf-küudigung der Arbeit muß von Seite deS Gesellen nnd Meisters acht Tage im Vorhinein erfolgen. Wegen Verpflegung kranker Gesellen und Lehrlinge sind besondere Bestimmungen getroffen. — Das hohe Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten hat der General-Baudirection die Ermächtigung ertheilt, d'e Schneeschaufluug anf den Reichsstraßen in Kärnteu, Krain nnd Vorarlberg, dann im Bereiche der K>eisbanämter zu Innsbruck und Briren vorderhand nach den Bestimmuugen des H. 21 der allerh. Verordnung vom U. Jänner Ift.'ii bewerkstelligen zn lassen. Die in genannten Gebiets-. *) In Aufs« in Mähren? wurde nämlich eine praktisch-tlMrctische Forstschule Mnmdtt, nnd ftll'c nm 3. tzctrbn d. I. eröffnet. 9ftT theilen gelegenen Gemeinden sind somit von der Schnee-schauflungs-Verpssichtung auf den in ihrem Gebiete liegenden Neichsstraßen enthoben. (Frdbl.) -^ Das schon vor längerer Zeit entworfene Gesetz über den Steinkohlenbergbau ist zur Schlußrevi-sion gelangt, und es werden durch Publicirung desselben jedenfalls die Willkür und der Eigennutz, mit dem die Steinkohlenbergbauten bis jetzt nicht selten betrieben wnrden, in entsprechender Weise beseitigt werden. — Die ungarische Statthalterei hat eine Preisausschreibung für die Verfassung von populären Anleitungen zur Obstbaumzucht erlassen, um letztere so viel als möglich zu fördern. — Die Ernennung der Präsidenten für sämmtliche 1t siebeubürg'sche Landesgerichte ist erfolgt, und man glaubt, daß die Wirksamkeit der neuen Gerichtsbehörden Mitte October oder spätestens Anfangs November beginnen werde. — Mehrere hiesige Aerzte sind hohen Orts aufgefordert worden, ihr Gutachten über die vom Gärtner Masson in Paris gemachte Erfindung, alle Arten von Gemüse durch Trocknen und Pressen zur Verwendung als Schiffskost geeignet zu machen, abzugeben, weil, im Falle sich diese Erfindung bewähren sollte, von derselben auch für die österr. Marine Gebrauch gemacht werden wird. — Die „Gratzer Zeitung" erzahlt, daß sich in Klagenfurt kürzlich beim Polizeicommissariate ein hundertjähriger Kürschnergeselle zur Visirung gemeldet habe. Derselbe heißt Patriarch, ist zu Oberdrauburg in Kärnten im April 1762 geboren, har längere Zeit unter einem Schützencorps gedient und im Jahr 1801 satten Abschied erhaltell. Noch rergattgelles Iahl- arbeitete er in seiner Profession, ein leichter Schiagflnß ^Fmtt aOer settle cechle Hailö, llpoWnllo nälmn»' curu»«orm» eine bedeutende Stellung ein. Als we'll.ind Kaiser Franz I. die deutsche Kaiserkrone niederlegte, üb^llahm Prellsien den Schutz der Academie und stellte dem Präsideuten derselben die M' Herausgabe der academischen Ephemeriden nöthige Summe zur Verfügung, unter dem stillschweigende,, Vorbehalte jedoch, daß der Präsident und mit ihm die Academie ihren Eiy in dem Gebiete des preußischen Staates haben sollten. Da jedoch für den Fall, daß eine vorgenommene Neuwahl diesem Vorbehalte nicht entsprechen würde, der weitere Bezug dieser Unterstützung in Frage gestellt erscheint, so haben Se. k. k. apostolische Maje-siäc in angestammter Huld für alle echte Wissenschaftlichkeit fördernde Institute zu genehmigen geruht, daß die Leistung des bisherigen jährlichen Beitrages in dem vorerwähnten Falle von der k. k. österreichischen Regierung zugesichert werde. — Gelegentlich des Todes Wellington's zeigt sich wieder die Wunderlichkeit der Engländer. Der Kammerdiener des verstorbenen Herzogs wird mit Gesuchen überlaufen, indem Jeder irgend ein Andenken ai, den Herzog mit schwerem Gelde erkaufen will. Für das Feldbett des Herzogs sind 100 Guiueen geboten worden, nud für den Sessel, in welchem der Herzog seinen letzten Seufzer aushauchte, bot man so viel Gold. als er schwer ist. Der Perrückenmacher des Dorfes Dael, der ihm die Haare schnitt, wird ein gutes Geschäft macheu, indem er nicht gc-»mg Haare liefern kann, die angeblich vom Herzoge herkommen. — In der Nacht vom 20. auf deu 2l. September entdeckte Herr Chacornat, Zögling des Observatoriums von Marseille, einen ueueu Planeten im Sternbild der Fische. Es ist der 20. der neuen kleinen Planeten u»d der erste in Frankreich entdeckte. Der Director des Observatoriums hat den Vorschlag gemacht, ihn Massalia zu nennen und ihn dnrch das Symbol (20) zu bezeichnen. —- Ew orkauahnlicher Sturm mit schweren Böen richtete am 2. Nachmittags in Hamburg und in der Umgebung vi«l Unheil an. In Mona wurde durch einen stürzeuden Baum ein Knabe erschlagen, in Hamburg ein Kind durch einen herabgewehten Schornstein getödtet; im Hafen enterte ein englisches Schiff; viele größere und kleinere Fahrzeuge risseu von den Ankern los, Windmühlen und Baugerüste erlitteu vielfache Beschädigung; die von Curhafen ausgelaufenen Fahrzeuge mußten dahin wieder zurückkehren; weitere ungünstige Seeberichte werden erwartet. — Am 24. September brauste auf dem Neuen-burger See ein heftiger Nordwind. Das zahlreich mit Passagieren gefüllte Dampfschiff war in Gefahr, an deu Felsen zerschellt zu werden. Das Ankertau des Schiffes zerriß, eiu Rettungsboot war nicht da, das Ufer zu eutfernt, um Hilfe zu erwarten. Da rief ein junger Engländer: „Ich will an das Ufer schwimmen und Hilfe holen." Er sprang in den tobenden See, und nach langem Kampfe mit den Wellen erreichte er endlich glücklich das Ufer. Inzwischen war Oberst Bonrgeois in einem Nachen mit drei muthi-geu Schiffern vom Lande abgestoßen. Er erreichte das Dampfschiff und nach einer achtmaligen gefahrvollen Hin- und Herfahrt hatte er die Freude, alle Reisende an's Ufer gebracht zu haben, wo er sie in seiner Wohnnng gastlich aufnahm. — Die Cholera ist in der Stadt Posen als erloschen anznsehen uud werden seit 30. September keine amtlichen Krankenberichte mehr ausgegeben. Im Ganzen waren 2.'!71 Erkrankungen und 1ll.^ ber f. H'eglel'ilttg smi» ?, po„ i>e<, Oeaolt'e,, öer Po,?-/ vchörde 1V gestorden. Manche vvoMn'vtNdl ^kvc(v-> lien sind fast ganz ciusgestorbel,. / Prinz Luciai, Bonaparte, dessen Spiel auch heute noch ein glückliches war, ist noch nicht von Homburg zurückgekehrt. Es sind indessen heute bedeutende Varsum-. men für die Vaiikdirettl'o« von hier abgegangen. — In einem andern Bericht ans Frankfurt heißt es: Llician Bonaparte ist nach Homburg ziilückgekehlt, und fährt fort, mit m'.geheurem Glücke zn spielen, In, Laufe des gestrigen Tages erleichterte er die Bankcasse, wieder um mehr als 100.000 Fr. Das enorme Glück des Prinzen von Vanino soll die Vank-direction nicht auf das Angenehmste berühren. Hrn. Vlanc, der sich in Paris aufhält, ging, wie wir hören, gestern auf telegraphischem Wege die Mittheilung zu, daß die Vauk, wenn der Prinz zu spielen fortführe, mindestens eine Million baren Geldes brauche, um mit Aussichten auf Erfolg das Spiel mit ihm sortznsetzen. Das Haus Rothschild soll vorgestern der Bank bereits 90.000 Gulden vorgeschossen haben. * Wien, 7. October. Die Abgeordnetenkammer des Großherzogthums Hessen-Darmstadt hat für gut befunden, mit der freilich unbedeutenden Majo-ntät von 2 nnd 1 Stimmen ein Tadelsvolnm gegen den Abschluß des Darmstädter Bündnisses auszuspre-chen, und einen ferneren Antrag zur Erhaltung und Neugestaltung des Zollvereines auf der von Preußen projectirten Grundlage anzunehmen. Schon vor einigen Monaten war eine derartige Tendenz in jener gesetzgebenden Versammlung zn Tage getreten. Die Vravaden des Herrn Müller-Melchiors sind noch in gutem Angedenken. Seitdem scheinen sich dort Anschauung und Stimmung zwar etwas verbessert zu haben, denn eine so geringfügige Mehrheit zur Uuterstützung so weittragender Vorschläge fällt nicht schwer in's Gewicht. Das Manöver hat uns übrigens keineswegs überrascht. Wir waren darauf vorbereitet. Es wird nicht das Erste Mal versucht, den kleineren deutschen Negierungen, wenn sie der preußischen Aufordernug gegenüber Festigkeit zu zeigen wagen, durch Angriffe in der Presse und durch Aufmunterung aller oppositionellen Elemente, innere Verlegenheiten zu bereiteu-Solche Mittel siud aber jetzt sehr unwirksam, und dienen nur dazu, denjenigen, welche sie anwenden, alles Vertrauen conservativer Regierungen zn ent- fremden. Der Darmstädter Opposition ist es um uichts weniger zu thun, als um die Wohlfahrt des Landes. Die Regiernng vertritt mit Muth, Einsicht und Consequenz die materiellen Interessen, die Ehre und die Unabhängigkeit des Großherzogthums. Sie sollte von allen Patrioten warme Unterstützung in ihrer schwierigen Lage finden. Indessen es ist eine schöne Gelegenheit vorhanden, um dem Ministerium das Leben sauer zu machen. Welche deutsche Oppo» sitiou ist je einer solchen Versuchung widerstanden, besonders wenn sie fühlt, eS handle sich um eine bloße Demonstration, die ohne practische Folgen bleiben wird; denn darüber machen sich wohl selbst diese Herreu keine Täuschung, daß die großeu Geschicke Deutschland's ohne Berücksichtigung dieser kleine» Machinationen ihren Gang gehen uud sich entwickelll werden. Wir wollen vorläufig ganz daoon absehen, daß die zum Beschlusse erhobeueu Anträge iu das Recht der vollzieheuden Gewalt, Verträge für den Staat abzuschließen, eingreifen. Wir werden nie den Grundsatz aus den Augen verlieren, daß die Quelle alles deutscheu öffentlichen Rechtes, die Vundesacte, die deutschen Fürsten als Sonverain erklärt, und der na' türliche Ausfluß der Souverainität ist das Recht, Verträge zu schließen, welche nach dem Ermessen des Regenten dem Wohle des Landes zusagen. * Sicherem Vernehmen nach, schreibt die „Gr. Zeitung", hat das Vanquierhaus Stamel>Mayer n» Wieu für die Gratz-Kössacher Eisenbahn 2 Millionen Gulden gezeichnet. * Unter den österreichischen Bädern, welche sich in der neuern Zeit eines bedeutenden Aufschwunges ei'f<'l'i,e/,, mmtttt oh» pfangsbescheililMW'n von den Adressaten bei Fahr-postsendungen unzulässig. Demgemäß sind künftighin den nach den Staaten des d. ö. Postvereins bestimmten Fahrpostsendnngen keine Retonrvecepisse mehr bei-zngeben. * Die Ankunft eines österreichischen Schiffes in Amsterdam aus Ostindien, nämlich der Barke „Istwans" Herzog", gekommen von Akyab (im bengalis^" Meer) muß als ein Ereignis; betrachtet werden, W"' ches um so mehr hervorgehoben zu werden verdiel't, als dieses Schiff seine Ladung ganz unbeschädigt ausgeliefert hat, während zu gleicher Zeit verschiedet englische Schiffe um '/» uud '/» ihrer Ladungen ha-vavirt auslöschten, so daß die Seetüchtigkeit der österr. Handelsmarine und ihrer Kapitäne abermals hervor« getreten ist. Das genannte, Schiff war in England mit Steinkohlen befrachtet, nach Bombay gesegelt, und von da in Ballast nach Akyab gegangen, uM die Ladung Reis einzunehmen. Eine nene Reift nach Akyab wnrde dem Capitän angeboten, doch von demselben verweigert. * Die Eröffnung der ersten Blumen-, Frucht nnd Gemüseausstellnng zu Botzen in Tirol hat aw 30. September in Gegenwart Sr. kais. Hoheit des Hrn. Erzherzogs Rainer in dem znr Ausstellung b^ stimmten oberen Mercantil-Sale stattgefunden. D> Zahl der ausgestellteu Parthien überschreitet 660, d>e der Aussteller beträgt -^4. ^, Assram, ii. October. Die „Agramer Zeitl»'^ berichtet: Gestern hatte sich das Wetter derart K ' bessert, daß das Volksfest in Imjanes nnd die ^ leuchtung Statt finden sonnte. Se. Majestät ^ ruhten sich gegen -t Uhr Nachmittags in den b'sch^ lichen Park ImjaneS zn verfügen und dem Vo"^ feste beizuwohnen. ?!uf einer großen Wiese war eine Tribune l' Se. Majestät errichtet, roth überzogen nnd mit ^ Kaiserkrone geschmückt; auf der Tribnne wehte» »5 serliche, auf den für das Publikum bestimmten Gal-lerien kroatische und slavonische Fabnen. Auf dem Platze sah man, in vielen Kreisen abgetheilt, ans allen Gegenden Kroatiens volksthümliche Tänze mit eigener Musik ausführen. Se. Majestät gernhten in jedem Kreise die in Tanz, Mufik und Gesang bestehende Belustigung des Volkes, welches Se. Maj. überall mit ^ivio's empfing, anzuschen und das ganze Volksfest sichtbar mit allergnädigstem Wohlgefallen aufzuuehmen. Als Se, Majestät sich entfernten, wurden Aller, höchstdieselben mit /ivio's begleitet. Bei der bischöflichen Sommerwohnung hatteu Mädchen das Glück, Sr. Majestät Blumen, Milch lwd Käse zn überreichen. Bei der „stillen Hütte" sollten ebenfalls Madchen — im dalmatiner Costume -— Sr. Maj. verschiedenes Obst darbieten. Auch au der stillen Hütte stand eine Aufschrift, welche andeutete, daß die „Stille Hütte" von mm „Glückliche Hütte" heißen solle. Eben so murden bei dem Schweizerhanse und allen anderen hervorragenden und festlich geschmückten Punkten des schönen Parkes Uebenaschungen vorbereitet. Das herrlichste Wetter begünstigte das schöne und in seiner Art gewiß sehr seltene Volksfest«, welches dem erhabenen Monarchen Gelegenheit verschaffte, so viele Stämme seines getreuen VolkeS in seiner Nationaltracht nnd Heiterkeit zn sehen. Bevor Se. Majestät die Beleuchtung zn besichtigen geruhten, versammelte sich eine große Menge fröhlichen VolkeS vor der allerhöchsten Wohnung Sr. Majestät; auch kamen mehrere Abtheiluugen Jener, die bei dem Volksfeste fignrirt hatteu, mit Gesang und Musik, als Se. Masestät von der Besichtigung der Beleucht»^ MÄckfchiw,, MlM.ii^tt der GlM,-zer und des In^u«v<^«»M^ S^is- < iNimd, mid 1','i?ch/. M^>M ""e Snn,^, 5/t> Gväuz« und die M/?/ S^/7t-/7>//. ^>/>F56^/Vche Depesche »vnv hn-n> E^cMMer - SMvmmer m Saizbmg, an Se. Erc. de» Hrn. Munster des Innern i>, Wien. Salzburg, 7. October. Se. kais. Hoheit der dnrchlanchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor ist gestcr«, Mittags von Ischl zum Besuche bei Ihrer Maj. der Kaiserin Carolina Angnsla hier eingetroffn, il„d hat he,.se »m « llhr Ftüh die Reise nach Wien fortgebt, anf welcher Se. k. Hoheit heute l» EunS übernachten wird. Telegraphische Depesche vom Hrn. Statthalter von Ober-Oesterreich an Seme ErceUenz den Herrn Minister des Innern in Wien. Linz, 8. October. Se. kaiserl. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor ist gestern Abends 8'/2 Uhr in EnnS angekommen, hat daselbst übernachtet, und ist heute Früh 7'/» Uhr nach Wien abgereist. Telegraphische Depeschen. — Verliu, 7. October. Der türkische Gesandte Karadja ist abberufen worden. — Kopenhagen, 4. October. Der Reichstag wurde heute Mittags durch den Gemeinderath Blüh-me eröffnet. Das yeute erschienene Bulletin meldet: „der König befindet sich noch bettlägerig." Nom. 3. October. Der englische Cons,.-laragent Freeborne ist hier eingetroffen. Die Consulla ist für die Daner des MonatS November bestätigt worden; man nennt den Cardinal Brignoli als Vorsitzenden derselben. * Palermo, 25l. September. Zwei Lavaströme sind ineinander geflossen und haben li Hänser zn Milo verzehrt. Nnnmehr wird die Ortschaft Zoppinelli von dem Ausbruch bedroht, der jedoch nachzulassen scheint. — Paris, li. October. Zn Montpellier sind 139 politische Begnadigungen erfolgt. Anf dem Handwerkerballe hörte man die Rufe „Es lebe die Amnestie." Der Prinz-Präsident erwiederte: „Die Amnestie ist mehr in meinem Herzen, denn in eurem Munde. Macht euch derselben durch weises Benehmen und Patriotismus würdig: Die Anwesenden riefen hierauf: „Es lebe der Kaiser!" — Der Präsident ist ehegestern zu Toulouse angekommen. — Telegraphischer Eours«Vericht der Staatspapiere vom 9. October 1852. StaatSschMverschreil'lMgtn zu 5 M. (in CM.) 94 l.l/16 detto ..^'/2 » « 8^3/8 ' Darlehen „> it Verlosung v. 1.1839, für 2ä0 N. 13? 5/s fin 100 fl. NcucS Aülehcn LiNer» ^........ 95 Vanf-Actien. vr. Stuck 13., E. M. Nctien der Kaiser Ferdinands-Nordl'ahn z>, ,N00 ff. l5. M.......2183 st. . .^.. ., ,« .< l 11-33 Vf. 2Munat. London, f»r 1 P,und Sterln,, Gulden i ^ ^ <^^ ,^ zz)^,^^ Mailand, für 300 Oesserreich. Vire, Guld, 1l6 2 Non ,t. ViarseiOe, siir :!<)<» Fransen. . O»ld. 136 3/^ 2 Monat, 'üaris. siir 300 ^ra»f»n . . O>,,d. 157 2 HioUlU. Vickarest für 1 Gulden . . . para 234 3« T.Sicht. Gold- und Sill'er-Collrse u o »i 7. Oct. «852. Brie». Mld. Kais. Miüiz-Dncat.» Agio .... — 23 .l6 Si,ulvnai»Sd'o>,'S „ . . . . — «6,1»; Nuß. Iinvcrial „ . . . . — l>.3l! ^riedr,chsd'or'S „ . . . . — 9.-^ Engl. Soveralug^ „ . . . . — 1l.35 Eilb^ra^iu ^........ — <5> l/2 ^) 13l' üder Ansuchen des Hsli. I.itlch T.msi, widcr Matthäus Sl vorkommenden H^lt'hude, wegen schuldigen 52 si '^2 kr. sammt Kosten gewilligei , und es we»den zu deren Vornahme die FeildielU«gstags^tzungen au! den »0. Novemdtr. 10. December »852 und X. 7^""" l853, itdesmal Vo>mittags um 9 Uhr in loco del Reawäl nm dem Beisatze angevldnlt, daß solche nur bei der drillen Feilbielungstagsatzung auch unter ihrem Schätzungswetthe hintangegeben werden würde. Der Grundbuchserlract, die Licitationsbeding-nlsse und das Echä'tzungsprotocoll können hicrgc-richts eingesehen werden. Feistritz am '^7. ?ll>gust 1852. Z. l407^ (3) ^ir. 7980. Edict. Nachdem in der Cxecutionhsache des Caspar Zhuk von Kirchdorf, widcr Johann Kunz von dort, bei den in Folge Besch. v. 5. Ap il l. I,, Z. 3l32, auf den >4. August und »4. September l. I. anberaumten ercc. Feilbietungsterminen ob der aus 566 fi, 50 kr. bewertheten, im Grundbuche Loitsch «„!» Ncctf. Nr. 50^1 vorkommenden Kaische kein Anbot erfolgte, wird am 14. October l. I. der 3. Termin vor sich gchen, bei dem die Realität auch nnter dem Schatzungswerthe hintangegeben werden wird. K. k. Bezirksgericht Planina den 14. September >852. Z. 1423. (1) Nr. I,.9N. E d i ct. Von dem k. t. Bezirksgerichte Umgebung Lai-bachs wird hiemit bekannt gemacht: Man habe über Ansuchen des Andreas Belzh von Waitsch die freiwillige Veräußerung dcr ihm gehörigen, nächst Waitsch liegenden, im Gnmdbuche der Pfalz Laibach .«ml) Nect. Nr. l I'/2 vorkommenden Wiese «aloka und des gleichnamigen Ackers, und der im Grundbuche des Stadtmagistrates Laibach «>,l) Rcct. Nr. 849 «t 555 vorkommenden Wiesen n» !)!ul,t>, bewilliget, und hiczu die Tagsatzung in loco Waitsch auf den 14. October l. I. Vormittags um 9 Uhr bestimmt. Hievon werden alle Kauflustigen mit dem Beisätze in Kenntniß gesetzt, daß die Licitationsbeding« nisse vom Beginne der Feilbietung bekannt gemacht werden. K. k. Bezirksgericht Umgebung Laibachs am 8. October I852. 3. «38!. (1) Im Verlage von H. L. Brö n n er in Frankfurt a. M. ist erschienen, „nd in allen guten Buche Handlungen, in Laibach bei F//»«. ,?. Zll<»««»s»«»/»'ss Z^ 2 kr. Goeriuitz, Herinann, Standreden auf der Kanzel deö Humors, ^.'.it einem Anhange: „?lus>ua»derer-Lieder" enthaltcud, Leipzig >852. 36 kr. Gottlieb, 11,-. I, vollständiges Taschenbuch der che. mischen Technologie, zur jchnellen Uebersicht bearbeitet. Mir 36 in den Text gedruckten Holzschnitten. Leipzig 1852. 4 fi 30 kr. Groste, K., vollständiges Lehlbuch der höheren Be-kleiduiigsruust für Damen. 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Politische Darstellung der neuesten 3l«' formen in der Türkei, mit besonderer Erwägung des Einflusses, den sie auf deren Macht, und beziehungsweise ans jene, der andern Staaten bei einem vor-kommenden Kriege auSüben. Aus dem Französische" übersetzt von Hüssein Hifki. W,e>, »852. 5 4 kr. Sommer, I. G-, neuestes wort- und sacheiklären^ deS Verdeutschungs-Wörterbuch aller lener aus fremden Sprachen entlehnten Wörter, Ausdrücke und Redensarten, welche die Deutschen bis jetzt, in Schnft ten und Büchern sowohl, als in der Umgangssprache noch immer für unentbehrlich und unersetzlich gehal" ten haben. Ein Handbuch fm- Geschäftsmänner, Ze>-tungsleser, lc. 5 verbesserte Anfiage. Prag. > >»' Stamnl, Hl'. Fernand, Conoersationslexikon der Liebe, oder: Wörterbuch der Liebe vo„ A bis 3. Leipz'g 1852. 36 kr. Strafgesetz, das österreichische, voui 27. Mai 1s^' Erläutert von einem practischen Juristen. Wle« «852. l fl. 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