PoZWIn» plae»n» V «oilvvln? 7s§. ?»kssAWi>A ke«et»eiot ,«ork«atlt«l» «eed»m»! (wlt ^o»»»^«« 6«r ?«I«N«iv). 8et»riL»lettaoU fl'«l. ^r. !67l)). o. öiiel»«>rao^«!k»l ^«I. ??r. II»rU>or, Iori!6«v» „Ii«» < «ieli» e«»»»«i«ssL. -» ^»kr,U«o I^LelrpoNo l»«iI«U«». «?.77 ^Gßwy. ckGN 5. ^prN k^S Ii»»«e»teii- u. iu ^uriiiiev» ol. 4 (V«rH»»italiA). ^^>^>pkei>ei »ov»tl. 23 Dia, »u»iell«> 24 Dia, «lurel» ?<>it mov»<^ 2Z vi», kSr i»«»»tNet» Z5 Di». Liorvlonaimer I'5Y un6 2 vi». p»«^ Ot« ? SV Mariborer «Mm Der Maffch zum Xana See Stelaende RewoMt in London Infolge des weiteren miMarlschen Vordringens der Italiener in die englische Änteressenzone / Nachrichten über eine englisch- franzvflfche Demarche in Stom »W Die MaNdorrr Srenzverkehrs-»onfermz Die Mtglieder der österreichischen und der lugoslawtschen Delegation zur Regelung et-i,iger noch strittiger Fragen in der Angel«-!ienh«it der Aufnahme deS UebergangSdien-iteS am Gvenzbahnhof in Maribor, der mit Einführung der Sommerfahrordnung, k>. h. am l5. Mai aufgenommen werden soll, trafen im Laufe deS Paß- und ZolldiensteS, mit den kommerziellen Angelegenheiten deS UebergangSdien-iies. dem technischen Wagendienst, dem Zug-!l>rd.."-ungSdienft, den ^ Bauangelegenheiten und dem Postdienst. Die Beratungen Wertteil voraussichtlich bis BamStag dauern. Zollten die Besprechungen bis dahin nrick) nicht beendet si^n, iverden Montag dieselben fortgesetzt iverden. Die Ergebnisie der <>c>nferenz werden erst am Schluß der Beratungen bekanntgegeben werden. Am lk. ^.'Ivril treten die Delegierten noch einmal in Vien zusammen, um noch einige formelle Angelegenl)eit«n zu behandeln und das ^cklußvrotokoll zu unterzeichnen. Die 5 st e r r e i 6i i s ch e Delegation setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusani' lnen: Dr. Rudolf Scheidl. Zentralinspektor der Generaldirektion der Oesterreichischen '^^undesbahnen. Führer der Delegation, die ^^entral« bzw. Oberinkveftf»reu der Bundesbahnen Ing. Arthur Reimanu. Dr. Gustav ^lunewalder. Ing. Dr. Richter. Ing. Karl Aeinbauer, ^^edrich Tar. Joses Markä, Dr. Trich Hell. Dr. Arthur Tellmami. Engel» bort Franke, Ludwig Frenzel und Jng. !'iarl .^tscher _alle Vertreter der Bundes- bahnen; der Polizeidirektor von Graz Dr. ^'>erl'ert Graf Ferraris als Vertreter des '^Bundeskanzleramtes und Polizeirat Dr. ^tarl .^->anß si'ir Pasjangelegenheite»: die '^bersinanzräte Josef Krainer, Dr. Heinrich L o n d o n, 2. April. In englischen po. Mischen «reisen herrscht im Hinblick aus das ständige Bordringen der Italiener in Abessinien große Beunruhigung. Die Jta. liener marschieren nach neuesten Berichte« entlang der «renze des «gyptischen Sudans auf die um den Tana-See liegende britische Interessenzone zu, wo sie sebstverstilndlich aus den empfindlichsten Nervenstrang des britischen Imperium» stoße«. Der Asrilg. Krieg hört «ach Ansicht englislher »reise letzt auf, «in politisches Problem zu sein, mit dem sich lediglich der Völkerbund zu besas--se« habe, denn nun wiirden eminent britische Interessen verletzt. I« den Abendstunden verbreitete sich in London die Naih^cht, die englische Regierung habe in Rom durch den Botschaft?r Drummond eine ultimativ besristtte N^e gegen jedes weitere Bordringen der Italiener in Nordwestabessinien überreichen lassen. Diese Nachricht wird in London we-der deuientiert noch bestätigt. Es wird bereits zugegeben, daß England und Frank« reich in Rom eine Demarche unternommen haben. Der englische Botslhafter Gir iSrie Drummond und der französische Botschafter Gras deChambrun sind nach dieser neue« Meldung auS Rom gemeinsam im Gtaatssekretariat sür auswärtlge Angelegenheiten erschienen und machte,, de« Unterstaatssekretär Guvich darauf ausmerk-sam, daß Italien aus Grund der eingegangenen BertragSverpflichtungen verpflichtet sei. die Interessen Englands am Lana-Tee bezw. Blauen Nil und die Interessen Frankreichs an der Bahn Djibouti-Addis Adelia zu respektieren. Die Antwort der iialjenischen Reoierung ist noch nicht bekannt. Bezeixf'nend ist. daß sich der französische Botschi'ster Graf de Ch«mbrun im Flugzeug nach Pnris bc-gab, um neue Instruktionen einznh^len. In englischen politischen Kreisen »erl'ntkt. England werde jede ^ränderung des statu» Tedlak und Dr. Gustav Sienhuber als Vertreter der Zollbehörde; fe'ner Post^'berkon-trollor Joses Müller, die V^'teriivlie Alois Faustl. Adolf Seder unt» Dr Adl'lf ^alusch für das Landwirtschaft^n?!nist.'riuin. Die j ug o s l a w i sch e Delegation zählt folgende Mitl'!liedcr: für die Vahu-Verwaltung beM. das Vorkt'hrsministerium. Ol'erbahnrat Dr. Leo Bui:ina. Vahnral Dr. Stanko Zterqcv, Oberbahinat Milan Deisinger, Oberlial^nrat Dr. Ludwis, ^'adiha, Bahnrat ^»iriN Pe.r^.cla, Abtciiunq.'-vorstand Inq. Franz f'^ine. Bal^nrat Dr. Leo Dekleva. Inpektor !?ran^ Norman. j>t'on. trollor Franz UrSij^wvi<'', Polizeiches Dr. Trstenjak. Stationsvorstand Peruie, Magtstratsdirektor ^^iodo.^ek smv!<' ZtadNal Direktor Pogaönik. quo in Nordwestabessinien als einen Zustand betrachten, den sie mit allen Mittel», bekämpfen werde. Die abesiinich: Frage riicke jetzt wieber in den Vordergrund aller ErLr« tcrungen. R o m. .2. April. Durch die Einnahme Gondars und durch das weitere Bordrlnge« der Italiener in der Richtung aus de« Tana. See, der ausschließlich britisches Interessengebiet ist, find tte englisch-italienischen Se. gensätze von neuem ausgeslammt. Dieser Gegensatz wirb NU« in ei« neues Stadium treten, weil durch die Eroberung des Ouellge. bietes des Nils ent?lische Interesse« unmitttl-bor berithrt werden. In Rom sieht man der sich aus dem Vormarsch gegen den Tana»Tee ergebenden Gesahr einer neuen Verwicklung mit dem englischen Nachbarn entschlossen Md klar ins Auge. Stimmen werden laut, die davon wissen wollen, daß England vor allem den italienisch-abessinische« Konflikt rad'kal zu Ende bringen wolle, bevor es an die »nd-giltige Bereinigung des Loearno.Problems geht. Frankreich schreibt die römische Presse, soll durch zu nichts verpslichtende >altung Enano. Die i^ierantwortlichen Mainler Italiens habln allen, Ansckein nach d».'n (Eindruck gewonnen, dah eine Auseinn:^!iersetznng mit (England durchaus im Vereick>e üer Möglichkeit liegt. Ihre TageSparole lautei: Bereit zu jedem und vorbereitet au^ jedes (Ereignis. Die Ltüstenbatterien, so gab?ldnlival i5avagnari zu versteli^'n. sind sclms^b'^re t. „I l G i o r n a'l e d' I t li l i a" hält dem Lord .^'^alifax, der ini englischen Oberhans über die (^'if ^tk<'r-lnlnd fort, «o schreibt die „T r > vnn !„Die ganze Vrqtrea-Aront ist vom Sudan bis zum Roten Meere in Bewegung. Das siegreiche Vordringen der italienische« Ar. meekorps hat gezeigt, daß der ab^inisch» Widerstand gebrochen ist. Die FUrfte« Mu-lngeta, Desta^ <^ijum. Kassa und Imru sind besiegt. Abessinien ist verloren. Jenes Europa, v»n dem es Valsse« und moralische Hilfe erhielt, kann Abessinien nicht mehr retten. Europa muß jetzt seine eigenen Fragen lösen. Deshalb wird die abessinische Frage jetzt durch die italienischen Massen gelöst, und damit auch eine absurde und nnkialtbare Lage in Enropa. Italien hat sich entschlossen, die abesswische Frage außerhalb des Bölterbundrahmens zu lösen. Der Völkerbund l)at kapituliert. Madariaga als Präses de« Dreizehneransschusses weif; nicht, was er tun soll, Basconcellos vom 18er AnSschuß unterbrach seine Petroleumstudien. Dem Erzbischos von (kanterbnry bleibt nur noch das Protestieren, das er ru' hig fortsetze« möge " Das Echo der deutscheu Denkschrift London, L. April. Die öentsch-e Dout'^ schrift wird von allen englischen Züiitnngen in der offiziellen Fassung veröffeullicht, wa-bei sich die Blätter detaillierter stoniin- n-tare enthalten, ^nl all^ienleincu betont man, das Dokument hab^' dic <.'ngliZchcll (5rwar tnngen in liczug auf Deutschland-^' (Entgegen konimen übertrofsen. Die Times" m:!ii'/, Deutschland zeige den guten Willen, zn liandeln, es lehne jede Losung durch den Aasfeugang ab. (England nlüsse diese d'lmn-ce voll ausnützen. Der Tön sei so gehalten, das; er zu Verhandlungen lädt. Paris,?. April. Die franzc^nsch^n Vlat ter erhielten den annlichen Teil der :n Li'»-don überreichten deutsel^en Denki'christ verspätet und bringen daher noch keine !>Io:'i mentare. Mmerkeus-wert ist jedcx'li. i^as; An' szenminifter F la nd i n die r?!s!?ligsten Botschafter und Gesandten Frnnkrl^ichs anv dem Ausland zur Besprechung nach Paris geladen hat. Flundin erkliirtc' einem richterstntter t>es ,.O e uv r e", die deu'sche Antwort ie: vr0i;>agandistisch .^ehalten. Frankreich ntüss-e ebenso antworten. Deillnb land forderte eine dentsch-franzüsi'che V.'v ständigut'g, Frankreich hingegen die all' meine enropäische V^'rstnndignng. Neuer Zensor der Ziationaltzank. V o g r a d, ?. April. Zuni .'-»ensor d.'v Filiale der N.itionalbank in Mar'blN' wtN' de der dortige l^roszkau^mann Ferdinand P inte r ernannt. Ktrigova dem Gerichtsbezirk Ljntomer einverleibt. B e o g r a d, ?. ?tpril. Ter Aerlrci'^r des IustiMinisters hat eine Vecordnnng hsranSgegeben. derzufolge das s^ietiiel d»r Gemeinde ^trigova aus d^in (^eruiN'^l'ozi'.l «^akovec ausgeschied-en und dem '^»erichtsbe-zirk Ljutomer einoerleibt nnrd. Die ^^enrc gelung tritt mit 1. Juni l. I. in >1rast. Bvr<» Zü ri ch, l?. April. Devisen: Vee« grad 7, Paris 20.L4Ü, London vork .'^07.?5'. Mailand Berlin Wien Prag nl. Am 7. und 8. April findet die erste Ziehung der !^S. Ruttde der Ztaail-chen ^ilas senlotterie statt. Es empsiehll sich "»ab r, sich zur Teilnahme ehebalbigst zu ent':i>lies^en. Die Mariborer Hauptkollektur ^er vtaa'li-i chen .Elasienlotterie. Bankgesch/ift V e z j a k, GospoSka ulica 2k>, ersucht ihre ^undl>ollen. Die Lose ^n,^-gen ansonsten sobald als mi^glicb reil'nrn'ert werden. .Mariborer Zeituna" ?^ummer 7^. Ar^ltag, den Z. Aprrl 1W(Z. Die deutsche Antwort Die Dorschläge des Locamo MemoranSums zur Sänze abgelehnt Deutschland bereit, den Frieden Europas zu sichern auf die deutsch,franzöfischen Beziehungen er- ciiies neutralen Staates sein. Dieses Komilee strecken. Die erste Borbereitungsphase der schlägt die Lcränd^'rungen d^r niill^ärischen Besprechungen soll längstens in zwei Mo- Zituatiizn ans beiden vccnze vor. London,!. April. Die deutsche T-enl-Ichrift, die crfolgtcr' Uebt^rrcichnng i»urch Botschaft<-'r von R ibbe u : l o p Nil öen britischen Außenminister Gegenstand einer ausführlichen !,wbinettsberaum^? ivai, '^'llfastt 25 maschingejchrieben'? Teilen, sie ilmfaf'.t - noch immer nicht ocr- öfs'cntlich!,__-7 'l^nntte, nufl^eteitt in drei Abjchnittc'. erstl.' Teil unlsa^t die surisrischen i!'c-lrachtungen und die Btonli?c< zu lvenden. Bc- gröszeren Veränderungen der Essoktlven ani dieser oder jener Seite zum Schaden oer anderen. Partei^ erhalten die englischen und di? 'talieinschen Militärsachv'^?einlatinsel >ireta bngesel.;!. Unser Bild z>^igl ^kreier >n ihrer '.Icational^r-icht. wie sie den 5ari? Vcnizeloo' auf ihr»:n .Schultern tragen. (Schcrl'»Bildcrdicn>st->M) Deutschland beantragt dle Errichtung eines besonders erwählten Gerichtes, welä,es zuständig wäre für alle Äonslitte, hervorgeh nd an' den von Deutschland beantragten Abkommen. e l'in d^'rart gewähltem Gericht die Feststellung machen, daß einer der 2'.g-natarstaaten einen Vertrag verlqzt. sc inus;te der betreffende Staat ans Grund ewes Urteilsspruches des erwähnten Ger,chicS ^.'incn Fehler nneder gutmachen. Imdrltten Teil enthält die 'Dent'chr'.sl den Borschlag znr Einberufung einer inter-nationalen Konserenz mit der Ausgabe alle offenen Fragen zu läsen, die die i^sest^gung des Friedens noch verhindern. D?^e Konfe reirz hätte sich u. a. lnit der Frage der R ü st nngsbes 6, r änkung c n. .^>l befassen, die vom wirts6)astlichc'n und finan^ ziellen Nutzen aller europäischer Staaten -.m pevativ gefordert wird. Ink Schlußwor: lieißt eS. Deutschland deute, durch diesen Vorschlag betrachtll i) .^nr Festigung des Friedens beigetragen 'iN haben. Der Oppl'sitionsblock ! Die Entscheidung liegt bei Dr. ÄlaLek. ^ P e o g r a d, l. April. Im Mittelpunkt ^ des innerpolitischen !^^ltteresses steht die Tai-^ sachc. daß die Führer der Altradikalen. Aca ITtanosevie. Mi?!a Trisunovie. Krsta MIe-! tie, Dr. Laza Markoviö u. a. Mitglieder des radikalen Hailptausschusses zu der Vereinigten Opposition übergegangen sind. Ini allgetneinen wird diese (Erweiterung der außerparlamentarischen Opiposibion als cln ! großes politisches Ereignis betrachtet. Ob <'5 I jedoch auch faktiscl) zn der Bildung eine^^' ! großen Oppositionsblocks kommen wird, ist l!v6? fraglich, da dio Entscheidung bei Dr^ ^ M a e f liegt, dessen Standpunkt noch nicht bekannt ist. Nach eiltigen Nachrichten bezieht sich' di? erzielte Einigung lediglici? auf ein gemeinsames Vorgehen bei den Wahlen, n. .'^triegsbericht. in denl es heißt: Marschall Badl^'glio nield't: Ter Negus Hot gestern mit feincn besten Truppen in der .'ione am Afchangi-See die Schlecht angenommen. Die mit grijßter Heftigkeit geführte Schlacht endigte mit nnscrein Siege. Die Details darüber folgen im kommenden Kommunique, o u». l. Avril. ,''^IN Kriegsbericht 171 Kaiser Karl SebSchtniSfeier in Wien über den Sieg Italiens auf deni ?lsck)altgl-See heißt es: Am Afchangi Zee in der Richtung auf Ouotam zu — fand am 31. März die Entscheidungsschlacht statt. Die sehr gut ausgeriistete Armee des Regus, mit der laicsrlichen Garde an der Spitze, griss unsere Positionen bei Mai Tscheu an. Hiebe, entwickelte sich eine Schlacht, die zu unse-len Gunsten endigle. Die abessinische Kamps-liandlung begann um l» Uhr friih und wurde um i! llhr abends beendet. Vr Gegner griss mchrfackk frontal und zwecks Umgehung an. wurde jedoch immer zurückgeworfen und flüchtete schließlich in das Mekan-Flußtal, stündig deln Feuer unserer Artillerie nnd der Flugzeuge ausgesetzt. Aus abessinischer Seite diirften insgesamt 7sIW Mann ges>^l-len fein. FtalienischerseitS fanden 8W As-karis rnd 12 Weiße den Tod. Zahlreiche italienische Flugzeuge wurden durch die abessinische» Maschinengewehre stark rainponiert. Aus abessinisrher Seite wirkten Mann an den ^Kampfhandlungen mit. '?l c! n? a V a. 1. April. Den italienischen Die be<^eisterte Menge bereitet deut Fülzrt'l und RcickManzler ")ldolf i t l e r l or motorisierten Abteilungen ist es gelungen, der Reichskaltzlei. in der WilhelinSstras'»,- '"v bei ihrem letzten Vorstoß aus dem Räume ationeil. von Sokota die Stadt Gondar einzunehmen. Die Italiener sind nnr mehr 50 Meilen »WM Taua-See entsrrnt. Gondar wurde von Mann Schwarzhemdrn unter der Füh Seltene ÄwiMngsgeburt L o s o n e 1. April. 7^>t der l^'-eiileind^' rung des Generalsekretärs der faschistischen ist eine in der ärztliche,, Prari' .'"ul n'lird^^ II. lodevtage de.? li'tUen .>taiser>? von Oesterr.'ich. Kaüer >lau eine t^x'denfseier abgehiUteu. Unser '^>ild ^^eig: den militärische,, Au'lnnrs^l, vor dci» Zctiw!ir^zt>nl)<'v5. ^'^n, '^Vordergrund r z k> e r o g .'l n t o n in V.'>ileilu>i.i inner l^einahlin, der (5 r ^ he r z o g i n senn n. und lints uiis^^n r z he g F o r d i ,1 l' n d » Partei. S t a r a e e. besetzt. Gondar liegt unmittelbar an der britischen Fnteressen-s»renzc. 'insriedengestellt. Die hübsche Ilse ve,-lauft !>trn'ioat'.en. (5in i^tunde giltg srennd->ervn eben .;ufr!odeng'.stelslV'' .^ei'ns',!" >nollt<' i'r haben':'" ^lse er röt(^e^ „(Ülli Stelldichein!" seltet'e ZwillingSgebnrt vorgekoinmen. D>e Frnn Antta 5k i» b e t t o, die ani 17. 7^lin ner ein !^i^ind gebar, hat sich später über U" Wohlsein beschn)e.rt nl»d n'urde voll dein behandelnden '.'lr.zt zilr Nnterillchnng tine. Dunlors in der Bauchgegelld in dac? ^.^oioii ezer .^krankenHaus geschickt. Cs ivltrde feslgt'-stelll, daß der Tnmor nicht>^ ailderes al^ ' in der (5nt>v!cksiln 1 ^i'rnck^eb!i<''li''n". aber leliendige ^^'eibe>?sr>lcht sei. ^^lvei Ä'on.it'' Kr»ttas, den 3. AM 1«». später brachte mm die Frau chr Melt«s Mnd zur W«lt. In ärztlichen Kreis-n hat de? Fall gros^s Interesse hervorgerufen, da zwischen ZwillingSschwestern ein All«rSunt«rschied van Mei Monaten eine Seltenheit Hauptmanns Tragödie T r e n t o n^ I. April. Der bereits qe-m«ldetc Ausichub der Hinrichtm:^ Hauptmanns wurde fünf Minuten vor der Einschaltung des Starkstromes in i>cn K'örper «des Todeskandidaten mitgeteilt. Vor dem Gefängnis standen riesige Menschenmassen. Als man erfuhr, daß die Hinri'5>tung auf-qeschsbcn sei, wurden Ovationen für ^upt--mann laut, an dessen Unschuld die Masse qlaubt. Hauptmann selbst wartete in seiner Zell«. Bor der Zelle standen die 30 Zeugen, die der Hinrichtung beiwohnen müssen. Hauptmann hatte bereits «inen Geistlil^n empfangen ,var auf das Sterben vollkommen vorbereitet. Man hatte ihm auch den Kopf bereits rasiert. Mac Ceemberling. d«r Leiter des Staatsgekängnisses von Trenton. erklärte, daß er für den Aufschub d«r Hinrichtung bts C'nde dieser Woche h^te. tsoiadrio^elralet 2sMrige« Mädchen A l e x a n d r i e n, 31. März. (TR) In den nächsten Tagen soll hier «^ne auf-sehenSerregende Hochzeit stattfinden. Der 130-jährig« Mdul A l a k, ein begüterter Araber, hat die Absicht, ein 2ö-^hriges Mädchen, ein« arabische Schönheit, zu ehelichen. ES handelt sich dabei um seine neunzehnte Heirat. Alle seine früheren Frauen, die lieiratslustige Methusalem noch in einen: Harem gelialten hatte, sind bereits gestorben. Die noch lebenden achtzehn Minder des betagten Bräutigams setzen alle .Hebel in Vtrd neben zahlrei^r Pcst und Kracht aus dem Luftschiff „Hindenburg" auch <:in Personenkraftwagen der Firina O^l, Type ..Olympia" nach Südamerlla beiörder:. Das Automl>bil — es ist der erst« Wagen, der se-lnals ill einem Luftschiff über den Ozean befördert wird — trSyt die Werksnummer 500.000. Um sich über die Dimensionen des Grosi-lufrschiffes ein«n Begriff zu machen, sei angeführt, dast ein vierstöckiges HauS bis z^r Mittelhöhe des Rumpfes reicht. Obivohl daS Luftschiff 17SV mal grö^r als eine Loko« nwtive ist. wiegt eS eben nur so viel als ewe gro^e Lckomotive. Der Wasserballast wiegt 10 Tonnen und kann in 48 Sekunden geleert werd^en. In 25 Tanks lagern tt?.5s10 Kilogramm Schweröl, genug, um damit bei «iner Marschleistung von -^600 PS in hundert Fahrstundeil iiber 13.500 l^ilometer zurückzulegen. An Bord des Luftschisfes sind 2500 kg Proviant, darunter S00 Kilogramm Frischfleisch und Geflügel. !00 Kilogramm Fi^ch. 1V0 Kilogramm Wurst und Delikatessen, 100 Zkilogramm Butter, Käse und Marmelade. tt00 Eier, 200 ssilcgramn, Konserven. Dazu kommen 150 Liter Milch, 250 Flaschen Wein und Likör, 250 Flaschen Mineralwasser. b. Brennessel. Stechende Satyre in W^t nnd Bild. geistreierS Mhren. i. GchnelldmnpserverAndvng Gutat^Dit-matten. Mit 1. April ist die neue Fahr-ordnung der Iadumska Plovidba in Krast getreten. Der Fahrplan enthält geringelt ^rrettnren. Neu eingeführt wurde die SchneNdampservorbindung mit Dalmatie^i. Jeden Tag iverden ab 1f, Uhr SchnelldamP--er in Suöak! nach Dalmatlen mislaufen. t. Große Tage des Zagreber Rational- thOaterS. Me bereits berichtet, singt Frali Maja de Strozz-Pevieam4. ?l4?ril im Großen Haus ihre immer wieder mme?-geßlich herrlich interpretierte ^Vartie der „Traviata", am Tage zuvor wird sich die Opernsängerin Frau Ida In rani die mch stän^gen Engagenienten an Opern-hämsern iri Deutschland jetzt wieder in Jn-goslawien auftritt, als „Tosea" vi^rstellen. i. Karlovac boykottiert das Niertriuken. Die' Gasttwirtevereinigung in Karlovac hat voa» den Bierbrauereien die Herabsetzung der Bierprei^e gefordert, außerdem auch di^ kostenlose Zustellung von Eis. Da die Vier-Brauereien das Ansuchen ablehnten, stellten die Gastwirte geschlossen das AnSschenIen von Mer ein, und zwar so lange, bis die Bierbrauereien sich im Sinne der Gastwivte sorderungen einigen. i. Ein . r Tin fei liuezuwundern. i. Der Tod zwischen den Waggonpuffern. Der Landwirt Geor^ Merk n nuS In-lsenovac gelangte am 1. d. ans den? Hauptbahnhof beini Uel>erschreitcn d<'i Geleise so unglücklich zwischen die Pussc,- zweier im Berschnb befindlicher Wliggone. dn': er nuf der Stelle geti^tet wnrde. In Paris traf soeben eille siirische Delegation unter Führung des Parlamentsprasidenten H a ch e m B e ti A t a s s i ein. unr dort Verhandlungen zn einer Lilärung d<'r Ae»' HSltnisse in Syrien, wo sich immer ern ilt schnx'ie Unruhen abspielten. I>erk^lzusühren. Unser Bild zeig! die syrische Delegation nach der Kranzniederlegung am Grabe des Nn« be^nnten Soldaten in Paris. (Deutsche Prcssc-Photo-Z«ntrale-M) Sin AchtziglSdrlger sehr rabiat Niemand hätte gedacht, daß der alte, achtzigjährige Josef Vo^enilek. der s5>on i^it iän gerer Zeit auf .^rücken geht, noch so rab:cit iverden könnte. Er selbst erklärte bei dich ge» kauft, als er im Jckhre 19M mit seiner Frau aus Amerika ijeimkehrte. Inzwischen ist die Frau gestorben. Nlln war der kk'atif damals unter einer Bedingung znst'and^'ge-kommen. Vozelinek hatte beim Vertrag nn-lerschreiben müssen, daß eine alte Fran. die seht sechzigjährige Anna Kiidyna, bis .nl ihr seliges Ende auf dem Altenteil in dem .^äus chen leben dürfe. Gut. man hatte diese Sr.che in .^nf genommen und den ?^ertrag nnter-zeichnet. Danrals freilich hatte der alte zslt^ noch gar nicht gewacht, was fm «n Satnn in diosen, Weih steckte. 5ie hatte ihm und seiner Frau und in den lchten Jah.en ihm allein das Leben zur Hölle gemacht. Täglich keifte ihr<.' Stimme Gemeinheiten durch das Haus, sie imr ^^anksnchig, bösartig und gewalttätig. Sie rauchte Pfeife und betrank sich in den Gasthäusern und kanl dann sch^verbetrunken na^ch Hause. Sogar Gc» nieindevovsteher hatte sie schon derivarnt. Der alte Josef wollte s» gerne seine Nnh? haben auf seine Men Tage. Und «r hatte versucht, den zanksüchtigen Teuiel auszunne« ten. Aber sie ging nicht. Geld und gute Wl'v te Prallten an ihr ab. Täglich kam eü zu nenen Zusammenstöszen. Bis endlich dem alten Bozenilek die ^lle ii.berlief. Die Frau hatte mit einem Stock nsch ihm g^sktnagei, nnd ihn dann in die Senkgrube gestoßen, ans der man den (^)reis mit Mühe und vor dem Ertrinken rettete. Da schlnrsle er ruhig ins HauS, holte seinen alten !?^evol-ver und schoß den Drac^lr nieder. Worauf er sich friMich zur P^olizci begali. um snb verhaften zn lassen. Scham lm Krankenhaus Vom Siebenbtthler schwer verleg;!. Jnl Spital für Frauenkrankheiten in ^'jubljana spielte sich Mittwoch nachinittasi^o eine aufregende E^^ne ab. die leider ein Oy-scr forderte. Dort steht die jätirige O^at-titt des 4tt-jährigen arbeitslosen .^^landels.ie' Hilfen Stanislaus P a n n r ails Viö l>ei Ljubljana, Maria, in ärztlicher ^)^h(ind-lnng. Sie hatte ein^n Freund, den ebenfalls stellenlosen 25 Jahre alten Büchsenmacher-gehilfen Wilhclnl K r a ni a r ans Ljnbljii^ na, mit denr sie Bezichuniien unterhielt, nn? die der Gatte wohl wußte. Mittwoch erhielt die ^t^anke gleietizeitig dt>n Besuä) beider, des Aiannes wie des Freundes. Die Nebenbuhler unterhielten sich einige Zeit ganz ruhig niiteinand^r. Als aber eine an« benachbarten Bett liegende Patieritin, Ainalie K o r o e c, einige abfällige Bemerkungen über K'rnnier fallen ließ, schnellte dieser empor. zoq blitzschnell einen Revolver und gab einen Tchup. gegen die ^kranke ab, ohne sie jedoch zn treffen. ?ann richtete er die ?!^ffe gegen den (Batten seiner Geliebten und gab füns Schüsse liegen ihn ab. Drei .^t^ugeln trafen PanLnr in den Rücken. Sehn'er getroffen sank dieser zu Boden, während d<'r Tnter slückitete und bisher noch nicht anfgefuuden werden konil-te. Paneur wurde in das Allgemeine Krankenhaus überführt; sein Zustand ist ernst. Die Schüsse lösten im .^rankenlians eine Panik aus. und die Aerzte liatten vollauf .^u tun, um die darniederliegenden Frauen ^^n beruhigen. lu. Ve (^»«meindewahltn in ^enöur bei .Aranj !st»»d für den 8. Mai ausgejchriet»«!.^ Mariborer Zetwnff" ?wminer 7?. 4 d« 3. UM 1V»K. Die Neuwahlen find notwelckig geworden, weil zur Gemeinde die Orte Boglje, BoUo, Hrastje und Pri^baikevl, hinzugekommen find. lu. Ihrer enthöbe« wurde die engere Leitung der Marktgemeinde L i t i-j a. nämlich Bürgermeister Franz Laiovic sowie die Kemeinderäte Bojko Sribar Lu-kos Vizjak, Josef Dobravcc, Markus Der, iwo^ck und Josef BoriSek. lu. Vkais für die Notleidenden. Der Minister siir Sozialpolitik l)at einen Waggon Mais fiir die notleidende Bevölkerung von ^ a j l) e n b u r g und Senovo anweisen lassen. lu. Die Zahl der Bürgerschulen in Slowenien beläuft sich gegenwärtig aus 38 mit .zusamttien 21i, Abteilungen und mehr als ^200 Schillern. In den letzten zwei Jahren wurden sechs neue Bi'trgerschulen ins Leben gerufen und wert>en teilweise bereits besucht, näiinlich in Moste bei Ljubljana, in Litlja, ,^agorjc, (^>rnomeli. Salec und die 2. !»tnabenbürgerschule in Maribor, die i'n Herbst ihre Pforten i>fsnen wir^ ^ NM u. Hvher Befuch. Vergangenen Sonntag weilte hier der ^tommandant der technischen Truppen Divisionsgeneral R a d e n k o-v i aus Beograd und beteiligte sich in Begleitung von Gen>eralstabsoffizl>!'ren am Ao-lellenfang ini hiesigen Bistrica-Bach. Nach reichlichen! Petiiheil kehrleii die Gäste an? '!^^lbend nach Maribor .zuritss. u. Der Cyrill'Methodverein verairstaltct ain Palmsonntag, den 5. um l^» Uhr im neuen Theatersaal die erste Borstellung. Zur Ausflihrung gelangt das Lustsp'.el „Die lürtische Gurke". In der Pause konzertiert eiil Zalonorchester. ^StÜsKeoseazßto» Kindestragödle auf der Lenb Ein 10-jähriges Mädchen fällt in die Drau und ertrinkt vor den Augen des Spielkameraden Auf der alten Lend unweit d,?.? t^^astliau-l'es Klein-Benedig spielte sich gestern nachmittags eine erschütternde .sdindertragödie ab. An« Nser des ehemaligen !.!endplayes vergnügten sich die 10jährige Maurerstochter Tatjana Ljo » fov und der ;^jähr:ge Ferdinand K u b i c, beide ivohnhast in oer PristaniSka ulica 7, daß sie in eiiien dort angeketteten ^whn ein- und aussprangen Der Zufall wollte es, daß hicbei Mädchen Plötzlich das Meichgelvicht verlor und rücklings in die reißenden Fluten der gerade an dieser Stelle sehr tiefen Drau stürzte. Zu Tode erschrockeil rief der kleine Spielkamerad des Mädchens um .Hilfe und eilte nach Hause, um die Eltern von dem schrecklichen Borfall zu verständigeu. Indessen kamen Leute verbeigeeilt, die unverKnglich mit Booten und Stangen die Unglücksstelte ab--suchteu. Insbesondere gab sich der .Haussohn des Gasthauses Älein-Benedig, Lokomotivführer Max Da br l n g e r, die größte Mühe,^ um das Äiud zu retteil, doch blieben alle Bemilhungen vergebens. Die Drau halte das arme Mädchen bereiis verschlungen. An der Unglücksstelle fanden sich zahlreiche Menschen ein, die an deul traurigen Schicksal des Mädchens tiefsten Anteil nahnlen. Die Leiche des Mädchens, das die 2. Mädchen-Volksschule besuchte, konnte noch nicht geborgen lverden. ?ireitog, April. Vjubljana, N Schukitunde. 12 Militär-nulsit (Sch.) i2.t7, ??ochr. Schallplat-len. IK ^'vraucnstunde. 18.2s) 18.40 Recht.iberater. V/achr. kl».?;«» Nattoual^' Stunde, ls).!',!» Sch. 20.M Dn.tte: .!lilavier und .Haruloniuin. 2t1. ts> Musik. Portrag. 21 Uli^^t-Christus-Oratorinnl.. ausgeführt von d<'r Glasbena Matica). 22 Nachr. Beo» grad, 18.:^0 Volkslieder. W..W S'uude der Nation. 2f>.2i) Nebertragung aus Ljublsana. -- Berlin, lii.Ä» Musikalische ^«leinkunst. 18 Unterhaltungs>tonzert. 19.20 Blak'Nwsik. ?1 Brahms-.Ä'onzert. — Breslau, 1.')..'«) Nene ilalieniscke Cellmnnsit. l'i.U) Unterhaltungskonzert. 17 Musitalische Ar^ Tatari^cw' Lied<'r. 1s> .'jigeunernlusif ?<).1s) Sinfouie-- ton^zert. — Leipzig, 18 Unters^altnngskonze'.'! 20.10 Abendkon^ert. — Münchkn. 10.15) Äcnzer!. :.i0.10 Bunter Abend. — Wien, 7.2.'» SchaltPlatteir. 11.U) ,'>rauenfun>k. 12 M-t t^.igslonzert. 1-1 Schallplatten. sltnk. li^.^O Frauenfunk. Ik^.O'» Schassplatt''n. 17.0 Votalkonzert 18..^5) Bonl ürzeü. 10.2<'> „Samson und Delila", Opev. 2:.' Nachr. 22.10 Chorkonzert. l'. Nadiomelt. Di-' Nadiow^'lt mit d.n be-! deutend ausgebauten in- nnd au'^ländiilien ' 't'rogrammen ist die befte Zeitsch' isj für ^>ia dieliörer. ^nrzwellenprogrammc'. nerl'is'.Iiche Bauanleitungen, praktische Winke, !echi'scher Fragekasten, interessante Bilder an-^ aller Welt und eine Nonlanseite. Verlag in Wien, Pl^tamt .">5. Dr. Mjedw kommt nach Martbor! Der Jugoslawische Schackiverband organisiert eine Schachtournee des Er-Welt>mcl-sters Dr. A. Aljehins durch Jugoslawien, die am 5. d. M. in Subotica ansängt. Seine Vorstelluugen, die Simultanspiele, Simultanblindspiele, .HandicaPulatch'S und Vorträge enthalten, werden »oeiter itl Sombor, OUek, Novi Sad, Beograd, Sarajevo, Ban jaluka, Zagreb, Ljubljana, Celje und M:^-riibor stattfinden. In Maribor wird cin Simultanspiel gegen 40 Spieler ausgetragen, das nach den bisherigen Dispositionen in die Zeit zwischen den 22. und 25 April fällt, an dem alle starken Spieler unserer Stadt, sowie von Ptuj, Ljutomer lmd anderen Orten Nordsloweniens «cilnehtnen n>erden. Da solckie Produktionen in der ^^an zen Welt registriert werden, nlns? Maribor lnit einent guteil Resultate auch diesmal sein Schachrenonlmee bezeugeu. Anmeldungen sind an den Mariborer Schachklnb, Cafe „Ceii' tral". zu richten. Die Spielqebi'chr betr.^gt 20 Din, für Studenten 10 Din. Vrof. Swvan gewinnt die er«e Vartte Der Kamps um die Schalhmeisterschoft von Maribor. Am Zamstaa l^egann die erste Parlie zwischen Pro'. Stupan u. Dr. L i p p a die wie bekannt, im S^iachtnrnier uin die Meisterschast von Maribor die gleiche 'I'nnk" tezahl erreicbten. Nach vierstündigen^ Spiel nnird^' an, San^stag die Pnrtie in unklarer Stcllnng ab-gcbrockien. wo jidoch SUipan einen Baner niehr h^tte. (^e''teln abeuds wurde die Partie fortgesent. Stnpa., nün^e s'inen Melnbauer ^ut ans und konn'e na!> wei'ercin zweistündi^ien Zp'es den Sieg nach .'>0 ?.ügcn an sich reip.en. Die zw^ie !.'artie findet ant M i t t ni o >1, nni 2l) Uhr im Caf(.' „Central" statt. Als ^iege^- ges^t ans denl .^tauip^ derjenige Spieler beroor der znerst zuvi Partien gewinnt. unter die modernsten Erscheinungen her französischen Literatur. Bei den Wahlen wur^ der bisherige agile Auss6)uß mit Frau Mary M e i st e r als Borsitzende und Senats-präsidenten Dr. Ploj als Ob-mannstellvertrster in seiner Funktion bestätigt. Die Hauptache. ..Meine Tochler l^kommt hunderttau!e,ld Dinar Mitgift." Dies sagte der Vater. Äies hörte der junge Manu. „Äann ich sie sek^'n':'" ries er begeistert. ..Die Tochter?"*' „Nein. Die Mitgift!" Der grös^te Wunsch. Die junge Frau frag te ihren Maini: „Was nnirdest ^.u zuerst nn'tnschen, loenn plötzlich eine Fee tänte und Dir einen Wunsch freistellte?" Der Mann antwortete: „.'^ch würde sie lntten. Schale, mir endlicl» den kleinen NÜ'. an ine'neni Hausro(t zu flicleii.' Äadrestaaung des Aronzö-slschen Klub« Inl !^esesaal in der Gregor<"i<^eva ulica !)ielt Dienstag abends der Mariborer .F r a n z ö s i s ck) e l u b (Cerele sran-«.aiss seine ^ahrestagllng ab. Den Vorsitz fl'chrte Frau Marv M e i st e r. die nach herzlichen Begrnßungsworten allen den wärmsten Dank anssprach. die die Bestrebungen des .^^lnbs förderten. Besonderen Dank zollte >ie d^'»' französischen Regiernng und dem franzi>sischen ^tonsul sür die uam-haite Beihilfe. Ein Bild de» uinfangreichen Bereinstätigkeit entwarf der Schristsnhrer Pros. G a s s P a r i n. der in'-»besondere die einzelnen Lehrknrse heu'orbob. Den .^fassen-liericht erstattete Pros. Dr. o t n i k, nwrans d<'r Bibliothekar Prof .^t a rb o ei-nen erschöpfendi'ii '.Nericht vorlegte. Die ''Nücherei des .'^tlnl'S nnisaf'.t gegenn'nrtig ül>er IliO Mnde slanzösis6)er Antoren, dar- AerztNche llnterfuchungsvfiicht fllr LchrNnge Das Kreisaurt für Arbeiterversicherung niacht die Gewerbevcreinignngen, Gemeinden lind Arbeitgeber auf die Bestimmungen des Gewerbegesetzes iiber die ärztliche Untersuchung der Lehrlinge aufmerksam. Im Sinne des Rundschreibens deS Ministeriums und der Mitteilung der Banatsvenvaltung werden die Lehrlinge statt von den ?lerzten des .ftreisamtes von den zuständigen Schulärzten nnd — wo diese nicht vorhanden sind --von den Bezirks- oder Gemeinde-Samtäts-referenten in ihrem Wirkungskreis untersucht. Eine Abschrift des ärztlichen Zeuglüs-ses wird auch deni .Greisamt fi'n' Arbeiter-vcrsichernng eingesandt. Die Gewerbeverei-nigungen und ^Arbeitgeber wollen in Hin-' kunft die Personen, die sie als Lehrlinge zu beschäftigen wünschen, zn den Schul-. Bezirks- und Geuielndeärzten zur Untersuchung schicken. Donnerstag, den 2. April salmonidisch, d. h. die Forelle ist hier in ganz besonderen Abarten vorherrschend. Nun entwarf der Vortragende noch in geographischer, biologischer, touristischer und fisc!^reigemäßer .Hinsicht ein lebensvolles K^amtbild des so bedeutenden Sees. Am folgenden Abend sprach Dr. .HadSi über das Leben und den Fang von T h n n-fischen. Der Thun ist, so führte der Bortragende aus, neben dem knorpeligen .Hai der größte Grätenfisch der Adria. Er ist ein Wanderfifä). Durch die KöstUchkeit seines Fleisches und den ungewöhnlich vitaminreichen, aber nicht unangenehm schmek-kenden Leberthran kommt ihm volkswirtschaftliche Bedeutung in ungewöhnlichen^ Maße zu. Es ist der unermüdlichen Forschung erst jetzt gelungen beondere Methoden auszuarbeiten, uni das scheinbar undurch' dringliche Rätsel seimS Lebens ins Licht zn rücken. Alt unseren steinigen Uferi: sichten ihn die Fischer zlveimal im Jahre. Seine Heimat ist das Mttelmeer, lvo er auch laicht. Zu uns kommt der Thun nur auf eine fröhliche Mastkur. Schon die alten Völker, Phönizier un>d Griec^n, wußten um die Bedeutung des Äiunfisc^s. Es folgte null eine interessante Darstellung der Entwicklung des Fisches voin Laich bis zuln ausgewachsenen Exeinplar. Es ist interessant zll wisseil, wie das Alter des Thuirfisches, der ja wächst, solang er lebt, bestilnint wird. Die Arten der Fischerei und die überaus bemer-kellslvertell Forschungsergebnisse des Tiefseeforschers und Direktors des Maritimen Ju-stituts ill Rovigno, Mafsimo Sella, bespl^ nun der Gelehrte iil außerordentlich interessanter Weise. Auch ullfer neues Maritimes Institut für Tiefseeforschung ilk Split geht daran, seine wissenschaftliche Arbeit voll aus zlitverten inch in jene' fruchtbare Bahnen zu lenken, die deln Volksganzell einift zu Diell-sten sein lverden. Durch überaus herzlichen Beifall wurden die beiden Vortlage des Professors Dr. .HadK.i au beideil Abendell ausgezeichnet und der Gelehrte als alter Gast der Bolksnni-versität herzlich geehrt. Kopr i ve. Ilnivrrsitiitsprofeflor Dr. Hadtt: Der Ohrlder See und der Thunfischfang Zu seinen Porträgen in der Boltsuniverfltkt In der Reihe des naturlvissenschastlichen Vortragstreises, den unsere Volksulliversität Heuer den historischell, erbbiologischen, lnedi-zinisäien nnd volksniusikalis^ieli Galizheit-itelvachtullgeli ans den vorhergegangelien Jahrell sillnvoll anschlos;. dozierte ili ge-ineitiverständlicher Weise Universttätsprofes« sor Dl'. Jvali .H a d /. i aus Ljllbljana an zll)ei Abendell: Ani ersten besprach er se<'-lvissellschaftlick) den Ohrider See. alil zlveiten den Thunfisch nnd seillell Fang. All .Hand vieler Diapositive zeigte Prof. Dr. .Had/.i die illteressante Eigenart des Ohrider Sc<'s, dcul llllter dell zahlreichen Seen Jugoslawiens eine außerordentliche Bedeutung zutonllnt. Der See verdankt sei-lle Allsliahniestellnilg llicht ilur seiireln Reichtuin an Fisckien und seinem außeror-deiltlich reizvollen Lalidschastsbilide, viel-lnehr bildet er durch seill biologisches Alter nnd seine individnelle Abgesondertheit ein ganz l)ervorrageildes lind einzigartiges For-schnngsgebiet. Von der tertiärell Süszlvasiersanlia l)er, die selbst scholl lange ausgestorbcll ist^ ll^ähr« te sein Seelliasser dlirch allen Epochelllvall-del l)indlllch lebelrdige Fossilien, die letzten Zeugen eilies überreich slntenden Lebens, bis aus dell I)eutigen Tag. Lilnnologisch zählen luir den Ohrider See ill die Reihe der oliavlropiien Seen, der alich ulisere j'üll geren '.'lipenseell angehören. Die Faulla des Sees bestinllnel! wir als vorwiegeild ll »cliuklt eil! Qlss NLtlirliclic!- öitterwssser. irllb iiijclitorn sencmimsn. loteii-ten Stuklsan«. e)tl mili. i>ov. pol. n»r. rär. 8. lir. lS l>5 Z5. V. »9ZS. Spiel mit dem Leben In Betnava wurde dieser Tage ein sonderbarer Diebstahl begangen, dem ein anderes Motiv zugrunde liegen dürfte als Eigennutz. All der städtichell Starkstromlei -!ung llmrde das Fiihrungs- bzw. Erdungsseil zlvischen den mit lv.000 Bolt Spannung geladelieil Drähten abgeschlntten und dann desseil eill Elld<' vorsichtig heruntergelassen, lvoraus das Metallseil o^rhalb der C'rde abgeschuitteu lvurde. Wie sich der Mann zwischeil den verhältnismäßig eng beiein-ailder stehendeil Stroindrähten bewegeil konllte, ohlle lnit diesen in Berührung zu lommen llnd auf der Stelle getötet zu »Verden, ist ein Rätsel, das lloch nicht geläst lverden konnte. Aehnlich verhält es sich urst dein Erduugsseil der ulit 80.000 Volt Spannung geladeueu Starkstromleitung Fala—Lai^ko, das bei Bohova ebenfalls abgesckinitten lmd teilweise entlvendet tvordell ist. Der Städtischell Elektrizitätsunterlieh-lnung lvnrde zur '^lnze^ge gebracht, daß es sich bei den Tätern uni zwei Personen han-delir dürste, voll denen eine ein Monteur-Arbeitskleid trug. Die Diebstahle lllüssen von sachkundigen Personen durchgeführt lvordeli sein, da sonst der Täter unbedingt voin Stroul getötet lvordell ll'äre. Es lst sast an-znliehnlen. daß es sich um eilleit Sabotageakt halldelt. den der Materiallliert der ent-lurndetell Metallseile ist gering. Die Städtischen Ullternes>illUllgell lllachell die Bevölkerullg daraus aufnlerksanl. das', die von dell Starkstromleitllngell lierabhän-genden Seile lnit den Spanllnllgsdrähten in Belühi'uill^ toniinen. ll^eshalb äns^erste Vorsicht nolwendi'i ist^ Wer inil dezi lier-nnterhängellden >S<'!leli in Berührung Sr-itag. I. lyze „Marrbvrvr Ninnm^ 7^7. kommt, wird auf der Stelle getöt^. Sollten ^rutzterhängende Drähte bemerU »Verden, ist sofort das Städtische Elektrizitätsunter-nehlnen. Teleso« 2Z?I, davon in Kenntnis zu setzen. Wo bleibt der Gaubertettsfinn? Umherliegend« ««chtlpst, »arbwtimnei,. Müll und Unrat im Villenviertel. Dettl Passanten der KvinniSta ulica bietet sich gcgenilber dein Hauptgebäude oer Wein- lurd Obstbauschule ein fiir unsere Sau-l^erkeitoverhältnisse deprimierendes Bild. Auf den zwischen den dortigen schmucken Villen der Berö«uung harreniden BnuPlÜtzen die heute Wiesen sind, wird trotz der Verbots tafeln des Nadtmagiistrats von unverantwortlichen Leute« so ziemlich alles abgelegt bM. abgeworfen, was eine regelrechte Kel)-richtgrube schon nicht mehr zu schlucken oer^ ttwq. Man 'lndet dort die jämmerlichen Ruiilen einstiger Blechwa!<.Vch">sseln, !itoch-töpse, LtÄrbidlonnen. Blechabscille, verrostete« Drcrlzt, Massckierb«n. Porzetlanscherben usw. Das alles liegt zerstreut nmhei^ und nian denkt umvillküirllch an einen „friedlichen" Kriegsschauplatz. Gi^bt es den« wirklick) deinen Verantwortlichen mehr in dieser Stadt, ^em so ct'ivas unzulässig vorkonnnen würde? Wie wäre es, ^ve,ln die Stadtvcrwalwng die ?lrbeitslo^sen, die ja unterstützt iverden. obligatorisch zum Einsammeln dieses «metallischen und sonstigen Unrats verhalten würde? Das gil-l auch für andere Plätze, die das >inlturgesicht unserer Stadt verunglinipfen. m. Auszeichnung. Der Leiter der Signal-jevlion der Sbaatsbahnen in Liubljana, Jng. Boris Kar i s, «in Sohn des hier inl Ruhestande lebenden Postdirciltors ^^rdo Ka» riS, wurde mit dem Hl. Sava-Orden 5. ^l. ausgezeichnet. — Wir gratulieren! nl. Schachmeister Vajjja Pire reist an, Freitag nack) ??ovi Sad ab, wo am 5. d. M das Schachturnier um die Meisterschaft von Iugoslawieil beginnt. m. Univ. Prof. Ozvald am BvrtragsUfch. Im Rahmen eines Vortragsabends des Vereines der jugoslawischen Hochschüler in Ma-l ibor spricht am Montag, den tt. d. Univ. Prof. Karl O zva ld über die pädagogische Durchleuchtung Jugendlicher, die vor den Strafgesehparagraphen geraten sind. Der bedeutende Bortrag sindet uni 20 Uhr im kleinen Saal des „Narodni donl" statt. m. Die 2. «lasse in den Krankenhäusern bleibt. 'Das Ministerium für Sozialpolitik und Volksgesundheit hat den Erlaß, demzufolge mit 1. APril die 2. Nasse in den Kran kenhäusern abgeschafft werden sollte, annulliert. m. Der Verband der jungen Intellektuellen teilt iwchmals mit, daß die Iahresha'.pi Versammlung am M i t t w o ch, ">en 8. d. um 20 Uhr in den Räumeil der „Glasb^na Matica", Zilnmer Nr. li, stattfinden wird m. Lehrkurs für Amateurphotographen. Der neugogri'mdete Marrborer Phototlub wird einen besonderen Einleitnngskursus fiU-Lichtbilder eri^ffnen. Der erste Vortrag findet Donnerstag, den 2. d. uln 20 Nhr Ni der Turnhalle der Handelsakadenlie itat'. in dessen: Rahmen auch zahlreiche fkivvü' sche Bilder gezeigt lverden. Freunde d s schönen Lichtbildes sind «ingeladen. m. Metertagung. Der Berein der Woh' nungsmieter in Maribor hält am S o n u-t a g, den 5. d. um 10 Uhr in der Restauration „Novi svet" (Povodnik) seine Jahre'--. Hauptversammlung ab. nl. M«s. was sich das Herz wünscht, gc. langt bei der kommenden Sonntag 'eim Magdalenenpark st-attfiichenden Wohlätig-keitSlonrbola des Roten j^uzes zur Verlosung. ES sei nur auf die ^hrräder, Apeiie« sevvice. Spezen'iartikel. Lederwaren, Kinder-und sr.'nstige .^^ndivagen. Leinivandstlick.', Schinken, ssleidung<^gegenstnnde. Hüte, Pho« toapparate. Uhren. Flaschemveine. Liköre usw. aufmertsaln geinacht. in deren Besitz man schon nlit einer ^arte um 3 Dinar ksm nlen kann. Versäume daher niemand diese einnmliae günstisie t^eleaenheit! ni. Schwerer Unfall eines Holzers. Der ti jährige Holzer Alois Tacer wurde ge-si^ern, als er beim .Holzschleppen oberhalb Vuhred beschäftig war, von einem herald Vrallenden Vaumstanrm getroffen, -vobei cr des Chanffcuis, Anton, spurlos verMvunden »var. Nach denl Jungen, der als Taugenichts bekannt ist und tvegen verschiedener Umtriebe sich bereits vor (itericht zu verantworten hatte, wird bereits gefahndet. Man glaubt, das; er sich in die Stadt begehen hat. Hoffentlich gelingt es, seiner rasch habl)aft zu werden. Ein znseiter Einbruch wurde gestern nach-lnittags in die in der Frankopanova ulica Nr. 10 befindliche Wohnung der ehemaligen .Handelsfrau Rosalie BabIer ausgeführt. Die Täter, die augenscheinlich mit einen: Nachschlüssel in die Wohnung gelangt waren, ließen eine .Handtasche mit dem Bar-'betrag von 500 Dinar, ferner 10 Paar Da-nkenstrilmipfe, eine goldene Armbanduhr und allerlei Gebrauchsartikel in» Gesamtwerte von etwa 2000 Dinar nnt sich gehen. Am Tatort fanden sich bald daranf die Organe der Kriminalpolizei ein. die auf Grund der vorgefundenen t^ingerabdrncke bereits die Identität des Täters feststellen konnten. ..Der Mann diirste sich nicht niehr lange der Freiheit erfreuen. ItaMmallheater tn R e p. e » t o i r <: »„»aersta«, 2. April uu, !.>« Uhri „»«» im Sa»»,,". «-Mpiel »j«,««. nae. Donnerstag, 2. April nin 20 Uhr: „Ball im Savoy". Ab. A. Gastspiel l a t a Gjungjentir. Freitag, April: Geschlossen. litt. Er wurde in das hiesige K'ranken^haus überfilhrt. Nl. Zirkus Rebernigg kommt nach Maribor Der größte österreichische Zirkus, Zirkus R c b e r u i g g, der gegemvärtig in Gra.^ tveilt, tritt in den nächsten Tagen eine Tour nee durch Südosteuropa an. Im Laufe der nächsten Woche wird der Zirkus in Mari bor eintreffen und ain Wiefengruud zwischen oel Toip8ieeva und A^kerLeva ulica Aufstellung nehmen. Schriftsteller sowie ^turzberichte üb-:r Thea-ter und Kunst sowie eine ausführliche Li-teraturschau beschließen diese inhaltsreiche Folge. Erscheint in, Verlage d.'r ^vranckh'-schen Auchhaiidlttng in Stuttgart. Einzels' preis 80 Psg.' ApMelmnachWienfi Donnerstag: Schutzengel-Apotheke Vauipot) und Magdalenen-Apotheke sMng Savost). Nl. Ein armer und kranker Familienvater j Freitag: Stadtapotheke (Mag Min^^ik) und richtet in d^'r höchsten Not an warmiülsien- Mariahilf-Äpotheke (Mag. .K'vnig). de Herzen die innigste Bitte um Uuterstühiing. Vor alleni bittet er um Wäsche und Meider für seine hungernde Fam'Iie (2 Mädchen im Älter vou 8 und 12 Iahren i«nd 3 .^inaben inl Alter von 0 und Ii» Iahren). Edle Wohltäter mögen gütige Spenden an die Adresse Ivan C e s a r, Buzenioa, senden. ui. Sechs Fahrräder gestohlen. Für die Fahrraddiebe scheint jetzt große Saison zu sein. Allein ini Laufe des gestrigen Tages sind nicht weniger als sechs Fahrräder .'.l der Stadt ,lnd der nächsten UnigeVinig gestohlen worden. Die Verluitträger sind iier Fleischernieister Josef Plahuta, der Poi'.er Franz Deutschmann, der Schuld!..'!:er Sic-fan Evilak, der .^dausttmunssohn .^lurt Kiff-mann, der Gerichtsbeamte Valentin Varl und der Arbeiter Alexander Lanfer. NI. Plerd und Wagen gestohlen. Aus dem Stall der Befitzerin Anna F a k l o r in Studenci, .^kralja Petra cesta, wurde dieser Tage eiu Pferd samt dem Wagen 'testohlen. Das Pferd so-wie den Wagen hatte leinerze:: der vor einigen Tagen wegen vorschiedeuel Einbruchsdiebstähle verhastete Friedri!sisci)er Dichter und Burg--Tonkino. Ab Freilag der lustissc und grosje Ufa-^trinlinalfilin „Einer zuviel an Bord" init Lida Baarova, Willi Birgel und Albrecht -Schoenhals in den Hauptrollen. Zu den Osterfeiertagen gelangt in un-ser^'m Killo der populärste deutsche Roman „Schloß Hubertus" naä, Gangho-fer .^ur Vorführung. Union-Tonkino. Das große Ereignis, der größte Film allnd kam etilem Gefäß init sied'.'ndein Wasser zu liahe. sodass dasselbe ninkippte. Der Kleilie lNZls;>!: uio Spital überführt iverdeli. p. Fahrraddiebstahl. Dem Besitzer Vl^ntln Ekart lius RoSnja wlirde dieser Tage vor denl (^erichtsgebäiide ein Fahrrad ini Werte von k^00 Dinar entwendet. Der Langsulger koiliite bisher noch nich: ansgeforscht werden. p. ltbersall. Ter -Vjährige Besitzer I''hanii Winkler ailS Sv. Volsenk i. wurde dieser Tage vom Arbeiter Iohailn Eberl attackiert, wobei er mehrere Messerstiche erlitt, sodass er im Spital untergebracht wer-deil uiußle. Es soll sich nnl eine alte ^Gegnerschaft handeln. Kapelle an der Stadtpsarrkirche auf, iu -'^r die berühmten, aus der Mitte des l5). Ial)r^ Hunderts stammenden gotischen Wandschrän ke steheil, Neste der ursprünglichen ^'kapclle „triuin reguin" sder heiligen drei Könige). Von sieben Schwertern dlirchbohrt, sieht inan in vielen Kirchen die inater dolorosa stellen. Kerzell niilfsaninlel, das lind leuchten in die Herzen der davor betenden Mütter, deren Söhiic illl Weltkri'^g auf d?m Fel^e der Ehre blieben. Auch diesel- Frauen ist der an das Leiden MariaZ unter dein Lsrenz erinnernde Schinerzhafte Freitag ge-ir>eiht. H. P. Scharsenau. ^ tekje Schmerzhafter Freitag Zum 3. April. Iii erilst-feierlicher Weise durchhallt h?u-te das Stabat mater die kadholisi^n Gcittes hänier. Es ist das Fest der siobeu Schnier-zell Marias, iln Volk EchiNl>rzhafter Freitag genannt. In der Feier dieses Tages ist bereits die Trauer der Karwoche ill ergreifender Art angekl-llldet. Wie iil der Zeit, da Graf .(^'rnlanll der Zweite von Zilje d's Pfarrkirche St. Daniel gestiftet hat, so su-ck>en die gläubigen Bewohner voll Celje nach glltem Brauch noch hellte anl Schinerzhaf-tell Freitag nrit Vorliebe die Schmerzhafte c. Berussjubiläum. Aiil Mittlvoch seierte der Prokurist Herr (5'nlinerich Schiehs in Celje den 40. Jahrestag seiiles E:,ltrittes 'N die Eisengroßhandlnng D. Nakilsch. Der III bilav erhielt ans ilah ilild feril .zahlreich« Gliltknünsche. c. April . . . Anl Dienstag früh liachiuit tags setzte der erste heftig^.' Friihl'.ngsregel, eill. Goge:l 1 Uhr nlittags verilahin ina,l sogar starkes Donnerrollell. Anl Mittwoch abe'' hnb eiil Tag all, so recht u.ich jeües Menscheil Herzeil: Sonlnierblau.'r Hiinmel, w'.irnle Sollne, die so gleißeild ll'ar, dc's^ lllan das Flllgzeug, das hoch ill den Lüften l'lbev der Stadt seine Schleifen zog, '.iar lllcht rechf verfolgeil konnte. Die Alns?! vor d^'Ul Feilster Ihres Berichterstatter? b^hallptete sogar, es sei Frühling lind beilah'.'.i sich aiicl. di^iiach. Ja, dies ist doch die schönste Ze'l nach deill langeil Insit^il des Winters! c. Aljechin kommt nach Celje. Wie b?» kailllt, uilterilinililt inl tallfeildeil Moliat Schachmeister D>'. Aljehin eine Nulldreise durch Iugoslaiviell, lvo er iil allen größere>l Städten spielen wird. So hat anch der hiesige Säiachklub de»l verehrtell und oerilhnl-tel' ^Mister für ein Äi>lnnltallsp!el ln Eelje gewoillien. Boll deil hie^igeil Schachspielern werden etwa rund 10 liiitivirken. Zeil l»ird Ort dt's Spielers il>erde,l noch be?!,nnt gegeben. e. B«reinsauflAsung. Die Zlveigstelle Eelje. des Genfer-Berbandes der Gasth.ius-, K.-ls' feehaus- ulld HotelangesteUteil h^it nlit ein-stiMinigeil Veschlus? der let^Uen Vollversamm lnng sich freiwillig ailfgelöst. Tie Gründe siild in Unstittligkeitell zn sncheil, die sich lin Verkehr inir denl Zelitralansschus; ergeben tiabeil. c. Ueberfall. Der .'i2 Jahre alte Zinlilie^^ lnann Alois Hudej ails Frailkolovo wurde iil Bovtie bei ^kofja l>a'ö von einenl unbe kanllteil Banerllbnrscheil angefallen und »nit eiilein Prügel derart bearbeitet, daß er .'i' llen Brllch t»eS rechten Beilies erlitt und il»L' !»?n z. ApkU kSW. nnch Celje gebrixht lveZdel' mustte. r Die penfiO«ierte Letze«»schOst von Selje und Nnkgebung trifft sich am «onmrbeuö, 4. April, UNI Iii Uhr bei Herrn Grah ii» Äa berje. c. Oiympiaabeich verMhe»; Der Film und Vortragsabend des Skiklob» Telft, der heute, Donnerstag, stattfinden sollte, muß, da noch einiqe amtliche Formalität^ not ux'ndig sind, verschoben werden. c. Abschied. Zchulvertvalter Mitko Rainer, der bisher über l3 Icre Verletzungen an Brust und Füßen. Der 'schwerverletzte wur de inö Krankenhaus Celi'e gebracht. ?üe tüe „Maribo«? Zeiwng" Nummer 7? Osterzeit — Sterze«! Gestillte Eier. Man kocht hart« Tier in der venötigten Zahl, chreckt sie mit kaltem?Sas. s«r ab, schält flc, schneidet «sie der Länge nuch in Mzei Teile und entfernt das Eigelb. In die entstandene Höhlung wird nun ein ftei' fVr Brei gefiilst. .Hie^u n>iegt man Estragon. Borrelisch, Petersilie und etwa? Thymian recht fein. Ii-ackt die Dotter mit, d'.r Menge nach l>alki so viel Butter, fiigt die Kl!äuter I)lnzu und würzt mit etwas Psesf.r und salz und Maggi. Statt Maggi kann nian auch gewiegte ^Zardellcn vorwenden, doch läßt ln-an das Sal^ dann fort. Weike Eier mit S-nfsche. Man läs;t in «iner Pfanne Butter Heist:v«rd'.'n, rül>rt gu« ten Zenf und Cssig hinzu, auch c^twas Zu?» ker. das nötige 'Ärlz und ein ivenig Pfeffer. Nack)dem alles gut vermischt und aufge-Mrmt wurde, gießt man ^ Wzwi-schen über nicht ganz hart gekocht- Eier und reicht Salzkartoffeln ^u dem lyericht. Die Eier lverden halbiert! Eierfrikassee. Mau schmort gehactl-' Petersilie. einige Zwiebeln und kl«infleschni:t?ne Pilz^ in .i>erlasscner Butter, bräunt mit etwas Mehl mid macht durch >^ießen von saure,n Rahm eiue seimdge Soße zurecht. Die se wird nach Beliebi?n durchgeseiht mit reich sich Fleischbrühe oder liegetarisl^r Wur^el-bri'ihe verdünnt und mit Sa'lz oder Zitronensaft recht pif^nnt abgeschmeckt. Mittler« weile kl>ckil man harte Eier, schält sie ab, schneidet sie in Viertel und gibt sie kurz vor dein Servieren in die Sos^e. Mener Eierspeise. Drei Zehntelliter ^bcrs verquirlt man recht gut mit Eigelb. 2 LAl-fel Zucker, 2 Löffel Mehl, eine Prise nnd den? Schnee der K Eier. Unierdessen läßt man in einer Backform et!wa IM bis- ^2.'i stramm Butter heis; irvrden und steigei» nnd gies'.t die Eiermnsse hinein. Tie niuß nun ungefähr eine halbe stunde bei mÄ^iger Hihe balken. li. Z>Iußp«bding. 8 Dekagrmnn, abgeriebene Butter werden nach und nach mit st Dekagramm Staubzucker und <1 Eidottern ver-riihrt. 8 DsVagramnl feingestostein, ge^völiN' li. bencm .^affex dazugegeben, alles gut ' er-n?e,fgt nnd zuletzt ^r festgeschlagene Tchnee vml 1 Eiklar I^cht eingemischt. Man Wt nnn mi! dieser Masse eine mit Buttrr auSge-strchene nnd mit Mehl ausgestreute Dunst« sorin und läßt sie zugedeckt ^ Stunden ini Dunst kl>chen. womuf man sie auf eine Schi'issel stürzt. Man reicht dazu separat ge« süßten, erhitz-te-n RMvm. h. Kni^lomelette. Restliche baittc Knödel nx'rden i»t fein? Scheiben geschnitten. Eine größere Eierspeispfanne mit Butter ausgostrräiien. mit den K'nö^lscheiben ausgelegt und daraus wie zu Eierspeise zer-quirKe Eier gegosst'n. Nun wird durch leichtes Lieben mit dein Backlöifliel eine Omelette bereitet, NK'lri»^' nlier innlnend d, - ''?^f>ks^ns stichtdatH. Mir wie» AwKkes Der jSatNpf um den zweiten Tabslie« Platz in der Gruppe Nord der AuAballmei sterschaft Sloweniens nähert sich immer mchr seiner Entscheidung. Nunmehr nehmen drei Mannschaften und zwar ,.M a r i-b 0 r" son»ie die „A t h l e t i k e r" und der „2a?otz»^r SportNub" Anspriuh auf die sen Postien, der iihnen bekanntlich den Weg in die Finalrunde öffnet. Gegenwärtig lie gen „<)a!kovec" und Maribor" mit je'7 Zählern in ausfichtSreichster Position an zweiter bzw. dritter Stelle und haben mehr denn je die Chance, Anschluß an die weit voran polstierten Nsenbahner zu finden. Aber hart dahinter folgen die „Athletiker" mit l! Pun^ien, die liVberdies noch den Vor teil belfitzen, daß fie noch drei Spiele zu absolvieren haben. THeoretilch winkt ihnen sogar noch die Meisterschaft, jedenfalls wird die Mannschaft sowohl „^leAni^r und „Maribor", als auch den Oakovecern noch sehr viel zu schaffen machen. Als erster wird „i^eleznikar" kommenden Sonn tag sein Glück gegen die immer niehr empor strebenden Nl^geHen aus der sonnigen Sannstadt versuchen. Sußballer noch Marwor Nach ms^^hriger Unterbrechung wird h uns zu Ostern wieder eins Wiener Kuß-ballmannschaift vorstellen un) zwar werden die „W i e d n e r S P 0 r t k r c u n d e" zlveimal in Martbor an den Start gehen. Die Wiener, die Mste ZPor'.kliiliS „Z^.e. leznikars" sein ^verden, sind eine der bekanntesten Wiener Ama-teurmannschasten. In der Wiener Gruppe dl? österreichischen Amateurmeisterischaft stehen ste an z,v-iter Stelle, sodaß schon dieses Placeuieut für ihre !jo!^ Nasse spricht. Da» Doppelgastspiel der Wiener dürft« im Rahmen eines besonderen Fußballturniers vor sich gehen, lsei dem außer den Eisenbahnern voraussichtlich auch „Rapid" und „Maribor" mitwirken Kirsten. Das nähere Programm wird erst ausgearbeitet »Verden. Dem Treffen folgt vertragsmäßig in absehbarer Zeit ein Gastspi.?! „2«-ezniSars" in Wien. Alse gewiß Grund ge' nug. da^ man dem Start der „Wiedner Sportfreunde" mit ganzem Interesse «nt-gegenfieht. .Hoffentlich n,ird den Bevanstal-lern kein Verein die Mitwirkung versagen, odaß die heurigen Ostern nach langen Iahren wieder im Zeichen des Fuftballz stehen lverden. Ne Te«iMni»st,rsch»st d<ß VttWtmMs gelangt Heuer in Ljubljana, vorauSfichtUch zu den Pfingstfeiertagen zum AuStrag. Veranstalter ist der Sportklub „Ilirija". Au-^tcrdenl beabsichtigt derselbe Berein in die-en, Jahre ein internatioimles Tennisturnier in Ljubljalla durchzuführen. Zwei iMeressante kwtzdall-UiickerkDWPs« illden Sonntag statt. In Wien stehen einander auf der Hohen ?!^rte Oesterreich und llngarn, in ^^ürich die Schweiz und Italien gegenüber. «dsahrtSrenmn «, de» Der Bergsteigerklub „Skala" briilgt Sonntag,' zen 5>. d. im Skidorado der Bogel-Alm ein Abfahrtsrennen zur DintchfÜhrung, u. zw. wird die Strecke znilifchen der „Aja" und der unteren Bogel-^Alm auSgesteckt werdetl. Der Höhenunterschied» beträgt M Meter. In Beogrnd teitz Wien am Samstag und Sonntag zwei Gastspiele gegen den BKS und B?l>M auS. «amillon — Trawir wr jWWsUWi. scheu DaviS-Cip-Mannschgft. In ^greb Mlrde dieser Lage daS Tra'iiring der snyo-slawischen DaviS-Eup Mann^ch^t aufgenommen. Das Training leitet der berühmte französische Te,miSlpf mit k : S, k : 4, k : 8, : li zu gewinnen. Borher hatte Perrv gegen ^aqin'inent : ki, fi : 2 nnd iMWer gOßttl Ma-t^la l! : v . gewon- l«,. Im ge«ischt«M Doppel w«en Wei-weis—Ellmer ti : 4, 9 : 7 itber Lermitt— Scroape erfolgreich. Ihre Finalgegner silU» Mathi-eu—^rry, die Weavers—Mateika S : g. S : 4 ausschalteten. : lkD»is Udumtd der Achte hat das Protektorat über den englischen Fußbaklverband Übernommen, das früher sein Bater innehatte. : I» der Endru«de de» GchWeizer K«tz-bal-EUpS stehen Servette Genf und Voung Fellows Zürich. Das Endspiel findet am Ostermontag in Zürich statt. : Gch«elinG-L»«iS am l?. Jmii. Der viel umsprol^ne Gros^ampf zwichen Max Schmeling u,^ dem Reger Joe LouiS wurde nunmehr auf den 17. Juni nach Newyork festgelegt. Schmeling tritt am 5. April die Reise nach UGSl an. : Gr«s Vaillet-Latour, der sich gegenwärtig in Tokio aufhält, wurde vom japanischen Kaiser in Audienz empfangen. Der Borstt-des IOC besichtigte ferner den Pwtz beim Meiji-Tempel, auf wachem ein Stadion errichtet werden foll, falls Tokio die Durchführung der Olympischen Spiele 1940 überttagen erhält. : 199 V>rd i« U.4 Sekunden schwamm Pet»r Nick in Newyork, mit welcher Zeit er an den seit lSS? bestehenden Weltrekord Johnny «eißmüllers von Sekunden knapp herankam. Das schwarze Weib Bon Alfred Probst. „Im FÄchlling wird es ein Jahr", er-^hlte der ergraute Lokomotivführer, „daß ich mit meiner Maschine aus dieser Strecke fchr. Mein damaliger Heizer ist »mmer noch »nein Kollege. Er ist «in guter iNerl, doch abergläubisch u»»d glaubt an Wahrsagerei und Träume. Früher »nachte ich mich deS halb «über ihn lustig, doch der Nacht, da ich das schwarze Weib gesehen habe, sage ich nichts mehr. Mr mußten gegen l Uhr morgens von M. abfahren und sollte,! um 6 Uhr in S. ankommen. Ein furchtbarer Sturm wütete in jener?!acht, und schon seit Stunden goß es in Strömen. Gerade wollte ist den Lokomotivschuppen betreten, als der Orkan lzs-brach. Also, wir halten mit unserer Maschine im Bahnhofe, Tim Karsten der Heizer, und ich. Mes ist zur Abfahrt bereit. „Das wird eine döse Fahrt!" meinte Tim, „ich wollte, wir wären schon glücklich in S. Weiß der Kuckuck, heute kann ich das Gefühl nicht los werden, daß uns etnws passiert." Ja, wenn ich die Wahrheit sagen soll — mir selbst war nicht recht geheuer. Es war ein langer Persone»tzug, die höchste Dampfspannung zu halten. ^ Mr rasten mit äußerster ^chwii^digkeit. Die Nacht wurde lmtner undurchdringlicher, und der Sturm trieb die Regenschauer wütend vor sich her. Da Plötzlich gewahrte ich die l^stalt ^ines riesenhaften Weihes, die wie auf Fl-ügcln des Sturmes vor uns herei^Ke durch Nebel und Regen. Ein langer schwarzer Mantel hüllte sie ein. Mt einer verzweifelten Bewegung warf sie die «?m« nach vo^n, »md >ann hinter sich, bis sie säh wieder verschwun den war. In swmmer B^ttürzung stai»d ich da und da^e nicht einmal daran, Tim z»» rufen, der ruhig seine Arbeit tat. Mr nähten uns setzt der Stelle, wo die Bahn ^n tiefen Flu^ überquert. Ich wurde immer nervöser. Wir fuhren ein scharfes Tem-so, nnd eben mirde von der Statim» eine Meile vor der BBcke das Signal gebogen: „Freie Fahrt!" l^evlido lUs wir die Station '^lassiert sui' ten, stieß Dim Pti^tztich «t»en slch>«i aM. Ich Mrzte zu chm — vor Zchreck bebte er an allen Gliedern, und mit schreckenSstarren Augen deutete er durch das Fenster, in die Nacht. Ich blickte hin, und auch inir c^iNii in Schauder durch Mark und Bein. Da . . . vor uns auf dem Gleis . . . ^ivieder das seltsame Aeib, das ich vorliiu jchon gesehen! Sie richtete fich auf - balk, starr und u»^e»veglich, bald i»'« phantastischem Tanze . . . .^rank", fllisterte Tim mit kaum v^r» »»ehmbarcr Stimme, „fahr nichi über die Brücke! Um HimmelSwillen, tu es nicht. " Einem inneren Drange gehorchend, warf ich den Hebel herum und stellte den Dampf ab. Der rasende Zug rollte noch eine Stref-ke, bevor er zum Stehen tan». Da vernahin man auch schon das Donnern des nah^n Stromes. Als ich von der Maschine herabstieg, eilte der ZugSführer ausg^'reg. ^rbei. „Was gibt'S, zum Teufel, was gibt'^^ denn," Ich war ganz verstört. Das schvarze Weil» war wieder verschwunden, kaum zwei Meter weit vermochte man zu sehen. „Ich kann mir'S nicht erklären/' erwiderte ich, „aber es war mir als sähe ich ein Gespenst, das die Arm« ausstreckte und mir winkte, nicht weiterzufahren." Sprachlos sah mich der ZugSführer an „Ihr seid wchl verrückt, Frank?" Achsel^ckeNd schritt ich auf die Brücke zu, die atcheren folgten mir. Doch kau.m hatten wir einige Vchritte getan, als wir vor Entsetzen n»ie angewurzelt stehen blieben. — Vor uns gähnte ein rie^r Abgrund, in dessen Tiefe der Strom donnernd dahm^ brauste . . . Keine Spur mehr von der Brücke: Der vom FrühlingSregen angeschwollene Flusj hatte sämtliche Pfeiler weggerissen. Wir kehrten schweigend zurück. Doch da vor dem Zuge. . . wieder das scht^rze Phantom im Nlilden Tanze! „War es das, Frank," fragte der Zugs' führer, fich an »nich wendend, weshalb ihr «»»hieltet?" ..Ja, ja." „Da haben »vir heute »»acht fabelhafte? Glück gchabt!" Langsam marschierten wir zum Zuge zurück. Einige Reisende kamen uns schon entgegen. Unter ihnen befand sich auch ein junger Mann, der wohl mehr Geistesgegenwart besaß als wir alle. Sobald »r die Erscheinung gewahrte, schritt er geradewegs auf die Maschine zu, ui»d mu'sivrte die Lain« Pen. „Da ist das schwarze Weib!" rief er aus. Es war eine Motte, die irgend»r^e in die rechte Laterne hineingelangt war. und d?s ganze Zeit vor de»n Reflektor umhergeflat. tert hatte. Ich ti^tete das Tier und führe e? seitdem immer unter GlaS und Nahmen auf der Maschine mit." HeNere SSe Recht Hot sie. Der Mann macht« Krach. Die Frau zischte: „'^nn du scho»» so schreie»» und »nir Vorhaltungen maci^n inußt, so beherrsche )ich »venigstens, solange noch je,nand im Zun^ »ner ist!" „?l^r «s ist doch niemand da?" „Doch. Ich!" Der Philologe. Der vierjährige Willi sich gern zum Gssen Sitten. Auch heute weist er die Suppe von sich mit den Worren: „J will ni6)t, Maina!" Hierauf die Mutter, bi)-sc: „Ein kleines Kind sagt nicht: Ich w:ll nicht. Ein kleines Kind hat keinen Willen." Eine Weile steht Willi nachdenklich da, dann ruft er, schnell gefaßt: „Gut, Mama, dann mag ich nicht effen. Ginen Magen hat docb ein kleines Kind." Der Lehrer beri6itet in der Natut^s^chte von Insekten, deren Leben nur einen Tag dauert. Karlchen l) den A-rm und der Lehrer ist neugierig, »vaS dieser viekv^prechende Schüler wieder wissen möchte. „Mn, Kavlchen, »vaz »solltest du denn fragen?" — „Fragen will ich nichts, Herr Lehrer, aver ick wollte nur sagen, daß diese Infekten also ihr ganzes L?Sen lang Geburtstag haben!" Abendgeselschast. „Liebe? Fräulsin meine Gäste wollen nntethalten sein. Bitte, singen Sie etwas!" — „Ja, Frau Konsul, dann miissen Sie aber sagen, daß noll> An'änl^'.'l'n bin" „Nicht iijndcheii » das werden die Leo^ schon in^rken." Arsitas, den 3. Aipril IM Marworer ^tung" Nummer 7?^ Das Abtommm mtt Deutschland perfe»t Die Zagreber Wirtschaftsverhandlungen erfolgreich beendet / Das Protokoll bereits unterzeichnet / Unbegründete Befürchtungen des Auslandes / Erleichterungen für den Fremdenverkehr T>ich beendet und das Abschlußprotokoll untcrMchn«t. Die erzielten Ergebnisse ki^nnen für beid^ Seiten als günstig bezeichnet lverden. Bon gutunlerrichteter jugo-slawischer Lotte vcrlllutet, dasz sich die Dmtschen nur ungern mit der Ärigierung des Mark^urses und denl danlit im Zusammenhcm^ stc^nden Fallen der Mark abfinden können. D'.ese Maßnahme ist jedoch nicht in »chlechtcr Absicht eingeführt worden. Man erwartet nünl-lich. daß die Einfuhr aus Deutschland nach Jugoslawien ivogcn des niedrigen Marütur-ses schnell steigen wird und daß sich bei ernc" (LchöhunH der Einfuhr aus Äutschland in-foge der stärkeren Nachfrage na6) den ans Rcick,smegen erhl)ht werden, weil es sonst unmöglich ist, die Ausfuhr ans Ingo-slmvien nach Deutschland, die ein Fiinstol der gesanlten jugoslawischen Ausfuhr ausmacht, auf der s)eutigen Hijhe zu erhallen. Die Mvisenkontrolle bei her Einfuhr soll ihrerseits zur Erreichung dieses Zieles verhelfen. Durch die Erhöhung der jugoslawischen Ausfuhr nach Deutschland iverden auch k»:e Exporteure auf ihre Rechnung konlmcn und vor Verlusten !!<^schützt bleiben, die sie heute ^vegen des niedrigen Markkurses erleiden. Es ist jedoch unuiöglich. die Einfuhr .tius Deutschlland nuf eine rücksichtsloise Ari zu for creren. Diese Fraige wurde durch die Dev'>^e?» ?ontrolle gelöst. Weil Jugoslawien im Handel nnl den Ländern, nrit denen es keine Elcaringv-'?> träge hat, passiv ist, wurde der Vorschlag gc^ lnacht, das; Iugoslmvien «das Necht zugesto,i-den werdell salle, si'lr gewisse wichtige* l^e-genstände die ZMung in Devisen zu langen. Es kommen hiel^'i in erster ^luie Erze und gewisse Landesprodukle in Betracht, die so bessere Preise als bisher erzi«'-len könnten. Die Briinner „Lidove Novinh" brachte cl-nen Artikel über die Handelsbezieh'lNZett Mischen Deutschland und Inigoslawieii. diesem Artikel wird darauf hingewiesen, das^ Deutschland seine Verpflichtungen gegeni'u>er Jugoslawien nicht einhalie. Deutschland >c', so schreibt das Blatt, seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen und habe die vereinl-ar-. ten Kontingente Weizen und Mais nicht ab' genommen, ebenso auch nicht die vereinbar» ten tM ÄwMons Obst nnd Missionen kq Tabak. Die Behauptungen der „Lidovc wurden an niabgebenden Etelsen ii'^'^rpriirt und 'cstgestellt, dasz die Information.t, des Blattes gänzlich unrichtig und, wie man iin massgebender Stelle erklärte, erfunden sind. Bezüglick» des Weizens und des V!aiS war Deutschland bereit, die vereinbarten Kontingente zu Wernehnlen, da j^'doch dl< Ernte nicht die vorgesehenen Ergebnisse tirach te. kam es nicht zur Ausni'lhunq des zesam» ten .Kontingentes, d Wa^'.iiens. sondern sogar SW-z Waggons im Vor: nire abgenonrmen. Jugoslawien hat im verflossenen Ia'l)re zusainmen ^400 Waggons ^-^bst ausgeführt, wovon auf Deutschland i'iker Prozent entfallen/ Weiter wird behauptet, daß Den.tschland aus Jugoslawien eine -u geringe Menge Di^rrpflinlineu eingefiihrt ha be. Jugoslll'wien hatte für die Ausfuhr l200 Waggons Di^rrpflaunlen zur '-^^erfügung, konnte aber ebenfalls nicht das gesanlte von Deutschland zug<'ftandene .^lontingent ausnützen, da di^' Konkurrenz der kasiforn^chl.',, Pflaumen auf dein deut'schen Markt 'ehr grosi war und ein größeres jugosiaivis^ljes Angebot zu einem Preissturz gefiihrt hatte, der der gesamten 'Lslaunienproduktion c^ro' ßen Schaden zugeNigt l)ätte. Was die 5 Mill. kg Tabak l'ttrifsl. l'.at Annahnle verpflichtet. Jugoslawien haUe uil ganzen 6 Mill. kg Tabak zur Ausfuhr i'lb-rig, wovon jedoch schon im vorhinein ein grosser Teil fiir die Tschechoslowakei lntd kür Polen vorbehalten war. Deutschland hal ^ngoslawien im verflossenen Jahr i 5?rscgramm Tabak al'geiwnlmen nnd mehr har Iugosla^wien anäi nicht angcb!.>ten. Durch diese Abnahme von Tabak hal jedoch ,'^ugo-slawien unseren: Tabak den aus den dcl!/^)en M-arkt gebahnt, .oodnrih n^) >^Utgo ssaw en auch in Zukunft si'ir Tabak ln 'Z^eii'schland detl Absah g.'sichert tiar O Nach der Unterzeichnung des Protokolls j'lber das erzielte Einvernehmeit wurde ^'in K o ln nl uniqu e e herausge.^eben, worin betont wird, das; die beid<'n, im Anne des vor Mei Jahreir abgeschlossenen i^n-delsm'rtrages zwischen Deutschland und Jugoslawien eillgesetzten Nationalausschiisse vom 17. bis März in Zagreb ihre zweil? Konferenz abhielte»! und ihre Ar!^'it beendeten. V«':de Ansschi'iss^ hatten Gelegenheit, alle iin Lause eines Lahres zwisrs>en den beiden Partnern entstandenen Wirtschaf.'s-fragen gri'lndlich zn priifen nnd über d'e Beseitigung der ob-lvaltenden Sch.vierigkei-ten Beratnllgen zn Pflegi'n. .Hauptaufgabe der Ausschüsse bestaild darin, Mittel und Wege zu sinden, um die gegenseitige Ein-und Ausfuhr auszugleichen, da die? die Hauptbedingungen fi'ir einen geordneten Zahlungsverkehr ist. In dieser idinsicht wurd.' eine Ll^snUg gefunden, die insoweit zufriedenstellend ist, als der Ausgleich dev Handelsbilanz nicht durch eine Verringere nng der gegenseitigen ''Ansfuhr, sondern o'el nt ?^u-aoslawien bedeutende Erleichterungen und V^gi'lttstigungen eingeräuint, ebenso aucl, de» jngoslawischen bei 5)ieisen nach Deutschland !>tauftti Pferde sowie 474 Jungschweine. Infolge der fortschreitenden Aktion zur Erzielllng hl)l)erer Preise wurde das Vieh durchwegs zu höheren Preisen gel)an-delt. Der .'iiandef tvar zienilich lebhaft. Es notierten: Ochsen Prinia 4.25,—5 sam vorhergegangenen M, Dollar 4ii.:Ä», karradischer Dollar 4?^, ReiÄ)smark 15.5)9, Zloty 8.20, Schilling 0..A>. Belga 7.^5), Pen-gö 8.65), brasilianischer Milreis 2.25i, ägyptisches Pfund 21l).llT, nrngnayscher Peso 19, argentinischer Peso 12, ti'irkische Papierlire 34.6(), IlX) Schweizer Franken 1427.50, albanische Franken 14<)K. UX1 französische franken 288, IM italienische Lire 310, i(j<> holländische (.dulden 2fti>2, UX» bulgarische Lewa 46, 1A) Lei 28. 1W dänische Kronen 9!)8. ische skronen 1078, 100 spanische Peseta M), 100 Drachmen 41, 100 Tschechokronen 180, 1(1 finnische Mark 95>, 100 Lat 10:^'' Dinar. Bvrfenberichte Ljubljana. 1. d. M. Devisen: Berlin 17<>t.2()—17tj8.08. Zitrich 1424 2:.'-.t4.'i4.A», London 2I(;.Ä0—218.Ll>, Nan'york Schelk 4:^.37—4!i7(;.tt8, Paris Prag 180.91—182.02; i>strrr. Schilling sPr>-vatclearing» ;).23, engl. Psnnd 2')l>, dentsche Clearingscheck'^z 13.05. Z a g r e b, 1. d. S t a n t s wert e' Uriegss6iaden 358.5)0—^, 4''/n?lgrar 47--^ 0, li"/« Veglnk s)0' 0, 0"'» dalmatiniscki-.' Agrar 01.5^»—02..'i0, 7"'i» Iiwestitionsan^ leihe 80—0, 7«/.. Blair 72.50—73, >8« . Blair 81.50—82.75, 7"/«, Hvpothekarbai'^ leihe 8!.5,<> <), Agrarbank 24<;-.2.',0. X In das Handelsregister wurden u. a. eingetragen die Firmen: Tezctilgesellschast nl. b. H. in Koi0 Dinar, (^eschäftsfilhrer Ing. si6) Deutschland j'iberhaupt nicht z», 'einer Z Josef t ixek. Bal^wvo. nnd Josef Dnchek, ^ Irrtum. Anlon hat einen Aselienbecher. Er häts ihn hoch in Ehren. Die Frau meutert: „Was ist schon gros^ an d^nl alten Scherben da?" „Das ist die einzige Erinnerung an ,>io renz." Die Fron schinipst: „Deine gewesene«' Bränte interessieren wich iliiZsst!" viL0i?ci diu8Keiici^5 k^un (Ivr UndekuilntL tlvutlic:li. clsii L.^ sielt nielit lÄNLer un! einen Zetier^; IZsnäelte. ^vekikslk er 6enn auel» Nnx>i vom I^Ellvr >ivjnen ^iclsrsu^tier eriikte uncl 1^eetIti>tellun^' ^innalim. Du-tioi brummte er Iwibwnt vor k^iei, liin: '»Vv^ilirli^^ftit?. <1er I^ur.'^clie vvnre ju ein Lesunclekiei» t^ressen ktir ^nskvtjLr- korp.^i Itirer iVisjestiit. öie ju nkernll iincli I^ekruten au8 ist.« ^I?er er lmtte nveli iiicilt serti^^ Lere-(iet. alti cl'>^rtnxiNÄN init einem so Iiesti-i^en Ltoli t5e>;en ilni uuskiel. clai^ er si -clierZicii inittre.'ipjeljt vvoräen vvüre, wenn er nickt >vie cler lZIitx /.urUcI^txetiprun-LLll v/i-ire. vis rUeßlt vor s)oeli sciion >vlirVirt IlerbejLe8tilr7.t uini vvarte>, .''icli n,it vereinten Kriitten nuf i.IV^rtn>:nLii. i^en «ic iiacli ullon I^vLeln ^er nin ^ti>Lß:oli uncl t'ouerluiken verorü!vui ^i, «.lio /Xrmu iwer ctiv XU kreu^.en unU iu i0!er tler I^rÜLQiei Ai/uselien. Oa abvr vo« allen leiten ^li^elnnicr Iierbel'iti-mnten nixl cler- Wirt fiir(.lNete. LrtMer<.'ti /l^niRelien x» erre^'LN. >iet! er clei, juneen tjuri>c^n-ii. z^erulle /» I^Dclen i^exctilaxen >v<>rttLi' >vur, v()n vivr w cko tr-tticu. um üiln 4f>rt vtni seilicr I'ri^u Uie nnt>veri6ik^'tt VLr!d^l»'. sint' die stillen T^lderinnen, die treuelt .Helferinnen und Kvmerad^en der sälnpfe:iden Männer, gute Getistier oder bis-n,eilen auch üble Dämonnen, manchmal auch nur unbekttminerte Weiibchen, die von der einzigartigen Umwelt, die IM.VM twmpf-soldatcn aus dem BUkevgemisch der Habsburger-Monarchie erfüllen, den Stempel auf ^druckt i^rhatten. Aber da« biptere Ende, die Zerstörung der Festung durch die eigenen Truppen, die UotergvHe der Tn-immer und der Aug der Hirnderttausend in die ferm' russisch? KriegSgefangenlschast li>scht dns Schicksal der Frauen aus. b. Jesie und Maria. Ein Roman aus dein Donnulande von Enrica HandelMazetti. Gaiizlcim'n Mk. 4.SV. Verlag itöfel Plkstoi, München. „Jesse und Awria". das .?>«upt^lvrk der i^sterrei loschen Dichterin En-rica von Hondel-Mazzetti und zugleich ihr liedcutendster Beitrag zur gesamt-deutschen ^^itcratur. erschien soeben in einer' neuen, unge'kürzitcu AuSgal^e ein»m Bande. ES sj'lhrt llns niitten hinein in ejnc der geistig und politisch erregteste« Epochen deutscher Pevgangeicheit: in die Zeit der Gegcnreio^-nration. Der scheinbar unversöhnlich tlaf-fcnde Zwies;>alt der beiden christlichen Konfessionen wird i,s der schweren Leid- und Schuldverstrickun«id«ren wMiger und gottgewollter ist. als unvevftchnlicher Glaubenseifer und r^chabeviljcher GlautenA Hochmut. b. AiOPilttik. Die letzte Folse dieser oin-zigen geopolitischen Zeitschrift erörtert ei-nige besonders wichtige und aktuelle Pro« bleme. Paffavge s«tzt sich mit der goopoltti-jschen Gefachrenzone Europas auseinander, Irl berichtet über Swmäni^s politische Pro bleme und SiRvert behandelt ^ngoh^ die europäische Front Italiens. Roch emig« andere wohldurchdachte Aufsätze und die üblichen A^rzberichte vervollständigen diese überaus bunt gestaltete Folge. Verlag Kurt Bowinckel in Heidelberg. AlhreSbezug Mf-. S2.—. b. Der Weg dmch dk Nach.t Roman von John SiMel. In !^. KMtel zBchnet die englischen Zustünde, die Landischaft. die Stadt und vor allem das Leben mit wundervollem Reichtunl au tvesf-ficheren Bildern und man da^ lvohl sagen, daß diss^ Roman zum Meri^ten ge^r, ivas ein schweizeriischer Erzähler je hervorgebracht hat. Vin Aitthema, geladen mit Spannungen und Konflilten, wird hier von einem hervorragenden Dichter mit sicherer Gestaltung des Gvgeftitzlichen und mit erschöpfender Vertiefung behandelt. Das ganze üi^ch iist eine heiliger^te Auseinander-isetzung eines tisfe^ten Mnischen -unserer Zeit nrit dieser Zei>t. Die Gestnlten sind vor^ trefflich herausgearbeitet, voll Kultur und auÄ^^enem G^chmack. Der Roman ist wiederum einer jener quaderhaft gefügten Spvachbauten, die den Z^nner enMcken. Kt—a«ÄrtmvrÄ»«ei«u !00 PNan-ei^ vln. ZV.—, moaats-er6bevren. veicke dls ^ovvm der I'rückte trse«». »00 ?Nan »«» 0K. 60.—. SpAkLelptl»». IHN u»v. eitmlten Ae in 6« Artnervi Iv. lomee. preZer-nov» ul. 2W1 KompostonI« illr 6»» Vmwp-kea 6er ^immerdlumen so-v!e 2ur QsrtenverdeZSvrunjc. joäv I^eneo liaden in 6er Qärtnerei lv. ^emec, Servova ul. KM l'mscnr seerisenr xroSe ^U8valil. avk ver^w-^one Xrten 2ut>ereitet. notol »tlovi 8vet». mit Z ^oiinunevn. Mrt 5ekattsredÄuUe !n einer VI»» del S l^inutvi» von der LtMrlt. ist einv viektimms rlLv VVodnunx mit prSedtieer Versnlia unä sckvnvm (Zarten preiswert »u vermieten, ^n-träee^ unter >.^on»t»T>ns ZV0 VI»«r« >n l«n»lmm»r mit öeikou. LallniwlnSke. z^u vermieten. ^SKerLeva 23. 3347 Sellöne. 8omlsviti«e r»rel?lm-mervoimunU in ävr Vinsr^lr» uliea. mit »llvm 2ud»KSr. sb-«e»cdll>s»vn. ab I. ^al «u ver mieten, s^vnatiiet^vr ?in» liW l^n. ^<1r. Vörw. 3348 I» 6» «ttirl» W>UHMU, «Ue» ZZ. Tß«>i»»A »» 7» >. Xpril LD5^ Vermiete «veikettt»«». zoaol. »es ÄmMOe. ?»ntrvm. ^«!r. Verv. 3UV LI« Uerr vlrVo!muv« «enommoo. Vrds-nov» Z8. Part, reedts. UoluU. p>»»en6 kür Nerren-oÄer V»m»n-8ednet6erel, mlt 1A. »u vvr?ed«». »eldit »in Sp»rk«r6»immer «u tisden. Xorvika c. 63. 3Sbl ÄA ßDäiIllK iMstrlmwervown«« mit Komkort. vomüelick im :!en-trum. ad 1. l^ai ev»uekt. Ua» ter »n Äe Verv. 3«) ^olmuiiU k> volle txisr nttck» ster UmLvdun« »ueltt Icleiu» lZosmten8lamilie. pünktiieker Basiter. ?usekrjiten an ^öo >1al(arovie. 0;lie. Käoliln. ciie auck etvv», uilken kenn, virä »uteonommen d«i kiiäekelät. diosposka ullea "t. 33V2 Vorlljiulerln. vomüslieli mit KorreZponäenz^lcsnntnissvn in 8loveiii8el, unVortpapiere Kauken unt! verlt»uton vir »um bo»teo prei». Xllleikon. loiorm»tlonen, lolcauo, l-OSe äer 8tastskl»s8ealott«rl«. >»». »»vv4 ^oltsanärav» ce»t, <0. V»rk>ulei<«, 6er 8lov. un-che unter »l'Uelitix« »n 6ie Verv. 3A63 Linen ttlelltl«en Sellloseer un6 einen vreder dic^-8iUe8 1'axtllunternedmen per 50tort. Ottertv unter »l'oxtil« an 6!e Verv._ZZAZ l(ell»«elil^rvleror1n. ersit Icl»^siee Kraft, vir.! ^oiort aukLvaommen. llotvi »^ovi 8vet». 536? . lfAtßißjßA .luneer ?ap»»el /««otioeen. ^bTuiiolen OiriI-Aä«!t0liova l«i. AA5l ! >Vott. 3364 H^Sdl. Zimmer an einen ilerrn mit k'riltistüok 8l>kort »u vcr» mieten. Xnz^utfSLen preSer-aova lS. I'ltr 2. AS4S 5oIeo-Kleictei' Dß»?ld»e, »r» 11 s Liebe «ändert übers Meer Roman von Fritz Metzner vche^erreclNssekutr: >ukvSrt3 Vcriae (l. m. d. U., lZ«rUa.>ViImvfs«IorI. 2^ nnhttiein.^rt^'prüfter Abschied von donl treuesten Herzen, das aus dieser Mlt für ihn geschlagen. Abschied für immer! Ttunde.stört kein Drit^t^er. Daß Dietlind ^hn mächtig gmvorden >var, erkannte' die gute Berta niG, iveil die hervorbrecheilden Tr'r-nen ihren Blick schon wieder i>erdunkelt''n. Leise schlich sie die TrcPpe hinunter. Un« lien ging der Betrieb n>eiter. Was tat es, dtas^ das Personal mit verweimten Äugen sel« ne Pslicht erfüllte, daß die Kellner leiser als sonst nach deil Wiwschen der (^ästc fragt?»... "Der Bi Bert^ die Trnppe hinaufeilte, unl nach Dietlind zu sehen. Oben bot sich ihnen ein unhetmlichek, Bild. Dietlind sas; nnl Bett der Mutter imd er-Mlte lw-i- sich l)in. „Ni6)t wahr, Mnt^etchen, ich beauch^^ do^v den .?>crrnmntt nicht zn bciraten? N«'in? Dzi antwortivst mir nicht.. Nduttchen? Ach so — du schlästt wohl? Nicht wahr, Muttelchen. sage mir doch nur das eine . . . Sag doch, daß du mich hvvft. ja?" Dieslind hatte t^n Kopf der Muttsr zischen die Hände genommen und zog ihn so weit nach vorn, bis eine nickende Bewegung zustande kam. „Siehst du, Muttelchen ... ich wußte cs ja — du verlangst das nicht von ^imr Diet lind. Ich konnte es nicht, Mutter — ich konnte es nicht. Ach. ich NDr ja . . . Schrecklich i^var es. schrecklich . . . Und dann» Muttr chen, dll sollst es wissen ... Ich Hab' ihn wiedergesehen. Du iveißt, den einfachen Chauffeur. Nun ist er w?ggogmtgen. aber — er hat mein Herz m>.tgenommen, Muttchen — mein Herz .. . Das ist doch gut so, Muttchen. Nun kann es mir niemand mehr nehmen . . Die Reden wurden inimer stocke,ider. Immer ivirrer. Schließlich k^ni nur noch ein girrendes Lachen, das den armen Mädchen Todesangst einsagte. „Wir müssen den Arzt holen. Herrgott, das arme Kind, das arme lii^nd, das arme Kind . „Sie ist ja irr!" jammerte Berta und b?-kreuKigte sich. Dann lief sie ans Telephon, während die alte Therese sich luit bebenden Händen um Dietlind bemÄhte, die sie aus völlig verständnislosen Augen anschaute. vi?l leicht famn erkannte. Als nach kurzer Zeit der Arzt kain. fand er das junge Mädchen noch immer in demselben ^tand. Wimmeri^ Mld do
  • >err Herfurth nicht da?" „Nein, er ist noch nicht nneder zurückgekehrt." „SoV llnverständlich! Ra, sagen Lie ihm. ßvenn er koinmt, daß ich Fränlein Dietlind sofort l)ättr Ws K'rankenlianö schassen niiil-sen. Ich sichre sie gleich selbst." Das arme, bildschöne Mädchen lächelte wie ein Äind, als der Arzt isi« behutsam ^ini Arm nahm, und ließ sich verwundert, aber willig davonführen. Geltsames Doppelspiel des Schicksals. Zur selben Zeit, als Dietlind die Stätte ihrer Kindheit auf Ungewisse Zeit verließ, stah in Bremerhaven die „Afrika" in See. An der Reling stand Doktor Ralf Ramlow und sah in das bewegte Wasser. Sein Gesicht >var wie versteinert von Schinerz. „Leb wohl, Deutschiland leb wohl, Diet, lind! Unter der Sonne des AeqnatorS werde ich träumen von dir und jener Nach! in, Walde! Bon einem jtuß. der in mir -nne un^ bekannte Welt des Mück-es weckte. Leb wohl — für immer ..." Zehntes Kapitel. Monate lmren vergangen. Die weiten An lagen vor der Universitätsklinik lagen still und vereinsamt im Wintertraunl, al? der (^stwirt Franz Richter sie durchschritt. Er hatte sich für den Mutigen Tag besondere gekleidet und trug unter den, schimrzen Pa-letot einen glttien. dunkelblauen Anzug, ^n der Hand hielt «r sorglich einen wohlverhull. ten Rosenstmuß. Ginige Schritt« hinter il)ni keuchte seine s^rau Berta im dicken s^lausch-Mantel. Bor den» Eingang am Psörtnerschalter veriveilten die beiden braven Menschen. „Ich habe heute früh angerulfen, Fräulein Mrrenberg wird doch wohl entlassen':^" „Dann gehen Ht« mal rauf in de« ersten Stock, Ziminer z^veiundzwanzig, und tvarten Sie dort. Die Gntlassunge,, erfolgen gleich. Beeilen Sie sick> aber ein bißchen." Franz vergaß Post seine Frau über die Angst, daß Dietlind schon weg sein lönnle. Immer war er sich des Versprechens et^ae« denk, das er seinem reichen Mnner und Freund Dottor R«li Ramlow gegeben hat-te, Dietlind niemals aus den Augen W las« sen. (>^wis^. aber ailch ihr niemails z.u sagen, loer sich danials hinter den, einfachen (5haus. four in Aivllichkeit verborgen gehalten hatte. Mit klopfendem Herzen betraten die iLhi:' l«ut» das tahl« w»ißs Zimmer, Kaum, daß 5ie richtig zu asetzt. Ab^r es ist gefälscht, jage ich Ihnen, Z^rr Professor. arme Kind stecht nun vollti^mmen allein auf der Welt. Wissen Hie, ich ivar einmal V'au^'d 'n s'in ich 'slb'isii' Ich möchte girn die Kost-n zakl-n ' 'in' wol)l sehr hoch?" .Neunhundert Mark." Tin' Pausf entstand. „Ich halbe schm alle» auf da.^ .)itV.ven dlgst» reduiziert, ^r Richter. Woll-'n Äie sich also bereit erklären. d>e kosten zu übernehmen?" Die Eheleute sahen sich an Jeder dachte wohl da»^!Se. ./^^linz am cinmttl kann ich es ni Professor. Mr sind noch Anfänger; ha' alles viel hostet . . . Aber vielleicht in Raten. Zweihundert Ddark ha>te ich mtt Ich woNte Fräulein Dietlind noch Sachen taufen. Sie ^ doch »eiinen illtantel — nichts mehr .. ' «'II' 'a!.> »»»«i v«'«v!^aridorsic« tisl(«rns« in ^«ridor. — ^iir rivv lAer»u»G«l»vr u. cien