QI»R. K — 5. ' .......> > i! 7'/'7' iM- '.j. i! Gemeinde und VolMk. I». Maribor, 15. Juli. Wenn man die Berichte über den Verlauf der bereits stattgesundenen Gemeindcwahlen liest, so steht man unter dem Eindrucke, daß der Wahlkampf, der sich da abgespielt, nichts anderes als ein Abklatsch des politischen Haders war, unter dessen Begleiterscheinungen unser ganzes soziales und politisches Leben leidet. Diese Erscheinung ist umso auffallender, als die Nachahmung des bösen Beispiels den Jntcreffen der Gemeinden geradezu wi' verspricht. Der Widerstreit, der unsere politischen Parteien bis zur Erbitterung entzweit^ trägt einen verfassungsrechtlichen und nationalistischen Charakter. Die wahren Bedürfnisse des Volkes sind dafür sozialer und wirtschaftlicher Natur und gerade für diese Bi'dürsniffe haben unsere politischen Parteien nur sehr wenig oder gar kein Verständnis gezeigt. So unnatürli chdieses Tun auch ist, so ist es doch Tatsache und man sollte glauben, daß die Gcmemde, wenn auch die niederste, dafür Ober die erste und gnmdlegende Gemein-fchaftSorganisation im Staate,' im Interesse ibre? Entwicklung das VSse Beispiel beiseite schieben und il^re Verwaltung nach Leitlinien einrichten werde, die dem ökonomischen und sozialen Wiederaufbau, aber nirbt der zerfahrenen Parteipolitik dienen werde. Hat cS einen Sinn, daß eine Gemeinde von «ur wenigen hundert Wählern 5 oder noch mehr Wahlurnen aufstellt und z. den Sieg der radikalen Partei in Slowenien feiert, wo es sich nur darum handelt, einen Mann an d!" ^emeinwesr'ns der ave notwendigen Eigenschaften besitzt,'um die in seine' Wirkungskreis fallenden Agen den mit gewissenhafter Pflichttreue zu be-tvAthgen? Der Umstand aber, daß dieser Mann sicb für die ein" oder andere der politischen Parteien erklären muß, kann sehr oft dazu beitragen, daß er desbalb bei Andersdenkenden! die Hilfsbereitschaft einbüßt nnd bei der Wahl vielleicht gar nicht durch dringt^ ».2^^ l^esnndnng unserer Po- Inischen Äerhaltnisse kann nur von unten erwartet werden und die" Gemeinde könme sie mregen, indem sie alle am Wiederauf bau und an der gemeinsamen Wirtschaft in-wessievten Elemente unter einem anderen Namen zusammenfaßt und so in die Wahl-fchlacht emzieht. Der Sieg einer solchen ?drrtschaftSpartei, oder wie sie sich sonst noch nennen könnte, müßte und würde auch nach oben ernüchternd wirken und die Geister in fruchtbarere, ihnen bisher unbekannte Bah-Tien lenken. s ^rfassnngsrechtliche und nationalistische Differenzen w den Anschauungen mögen wo ausgetragen werden, in der Gemein-destube haben sie keinen würdigen Kamvs-Unterschiede im Verwaltuags-Mld Wlrtschaftsprogramm wären berechtigte Motive zu einer Partciengruppierung, all«s andere, was darüber geht, kann nur störend und zersetzend wirken. In der Gemeinde sin-det der Wähler die erste Gelegenheit, seine Polltische Reife zn be^veisen. Fünf Urnen im Wahllokal für die Gemeindeverwaltung sind aber schon ein schwacher Beiveis für diese MaNdor, Mittwoch, veii tS Zu» ty24 Rr. tSo — S4. Äavrg. Äm Auflösung der,Maddängigen Arbeiterpartei". ^^ie Etkuicungen e?nes hohen ?^inlsterialb eamten. — Ausgedehnter Spionage« nnd 'st der K^'mmunlsten. — <^in S<'rei?'en des Abg. Kaclevo ne. — Verbot aller Arbeiterversammlungen mit politischem Hintergrund. Vor der Von»o«er Ao«fere«z. ZM. Beograd, 15. Juli. Bezüglich der Uuflösung der Organisationen der unabhängigen Arbeiterpartei erklärte heute eine hoch-' gestellte P rsörlichkeit im ^Ministerium vis Innern, !^iesc Maßnahmen scie^i dlnch das Tr^'ibön ds? Kommunisten, welche die Arliei-^erorqaniscitil'.en wieder in politische umge-st''jtct haben, si'wie dadu''ch, dai^ 'ie die gan« z? Ak'.ion nach Weisungen aus .'»?nj^land geleitet haben lind durch di:s? Propaganda d.e früher n Zus ände und den T^error wieder einz'littl'rcn drsl^ten, netwöndig gewcrde" Außerdem t.oben die K^ommuuislsn riüen beslb.:? -inaerichteten Spionage- und Jnfor-itt?titn^d!enst geschafferi, welcher «s iluten erniöglicht. dic. gegen sie ^eolanten Masmal)-inen lange vv' deren Jn?rl,»treten zu tr» fahren So hat vor einigen Tagen di? Pnll-z?i vcr Mcnllnegro ein Schreiben^des Ab-geordi'eter ^iacleroviö aufgegclsieu, -n welchen! dieser mitteilt, die Poli.^ei veroite neue Verfolgungen vor und man müss.' alle^z ki^ni' prl)nnttierende Material beiseite schaffen. Die Polizei hat alle Arbeiterzusaminenknnfte mit iwlitischem Zweck strengstens untersagt. Das Ministerium hat angeordnet, derartige Veranstaltungen sofort im Keinie zn ersticke ti. , versuck»^'"' die Tt^pographeil Staatsdruckerei in Beograd eine Versammlung abzuhalten, die jedoch rechtzeitig anfge--deckt und durch eine starke Gendarmericab- ^"rs^^-^ngt ......'weiteren Zu- ' sammenstößen ist es nicht gekommeil. Die WelGende Krise. König noch immer in Topola. Neuerliche Gerüchte von einer Demissloi» des '"sqmtkabinetts nach der Slncunft ''es Kitui^:' in Beograd. — Die Konserenz der oppositionclkrn BW. ,5. politische Le- ben befindet sich auch heute in vollcr Stek-k "^eine di"' ' ni"?. seines ^s'<^'"'seidens noch zwei bis drei Tage in Topola verbleiben. In diesem Sinne hat sein Leibarzt Cohen heute der Negierung Bericht erstattet. In Negiervngskreisen wird wieder betont, die Regierung werde sofort nach der Rückkehr des Königs die Demission Baldiger Besuch unseres Königs in Rom? ZM Beograd, 15. I>uli. Wie in infornnerten Kreis-n verlantet, sind durch den Muschluß des jugoslawisch-italienilschen Hairdelsvertvniges 'die Hindernisse beseitigt woritxm, welche dem noch ^im Abschlnß des Freundschaiftsvertrages mit Italim verein'wrten Besuch unseres Königs in Italien entig'egenMt'andon waren. Dieser Beslrch wird nmi iit Kürze abg^'stattet werden. Eintreffen der polnischen Offiziere in Beograd. ZM Beograd, 15. Juli. Hetlte sind hier 'oie Panischen Offiziere ulit ihren Gsm^chlinnen ei^etroffen. Sie wurden am B-ahnhos von MlitärdelnUern un>d von mehreren Generälen empfanigon. Die polnisc^n Ossiziere sin'd Gäste der Milit>ävak«ldemie. . Das französische Amnestiegesetz. WÄB Paris, 15. Juli. Die Kam- nicr sM gestern in einer Na'chtsitzun^i Beratungen über das Anmestiegesetz sort^setzt. Um halb 2 Uhr fxich wurd« der Gesa'ni^setzent-Wurf mit 325 gegen 185 StNnmen anigenom-men, woraus sich die Knnnner bis zum 29. Juli vetta^te. In das Gesetz sin>d die Angehörigen es)Hlila!ls feinidl.. M^onen nicht eingeschlossen, au^genionlm<'n. diejenigen, in der FranzAisckien Arilnee oder in e^er der alliiv'rtoil Arnieen min'destens drei Monate gedient lunlo gekämpft hiaben. Der amerikanische WeltrlNldflug».. WÄB Paris, 14. Juli. (HavU'^). DJ iTnie» r'i'kamischen WeNDeger halben ^viA^ überflogen und sind um ö. Uhr na^tMa^ in Po?^-vget gelatcketA i'ntcrbreiten, inn das Walilmandat zil erlangen. Die Äonsnltierungen dürsten nur wenige Tage dauern. Gestern hielten die .'('»erren Davidoviö und .^toroSec eine Konferenz ab, in der beschlossen wurde, die Konferenz der oppositionelsen Parteichefs für s^rcitag einzuberufen, falls der König bis dorthin nach Beograd zurnckgekchct scin w'cd. Der Aufstand in Brasilien. " WKB New Nork, 15. Juli. (Wolf). Wie MlÄ Santos genieldct wird, n>ar der le^te Kamps in San Paolo aiu^eror^oentlich heftig. Die Zahl der Toten wir^d a-u^f 3.V0V goschä^t. Znm Brand vom Mesiina. ' ' ' WKB Rom, 14. Juli. Der Papst Hai 100 TMsend Lire für die erste Hilfe der d>i:vch den Brand von Messini^^esckMigten gi^.^cii!k>et. Das italienische iiironz spendete Lire. Die Ursa6)e des Brandes ist noch nicht festgestellt. Heldenmut eknH Mädchens. ZM Novisad, 15. Juli. JlNl Orte Boqovlje in Baöka ist gestern ein Brand ausgebrochen, bei Äem das Haius des ^»^.^ern Zoiban nieder-briinnte. Die älteste des Besitzers be- fand sich mit ihren ftmf '.'^elichwistern iin Ziin-mer U'ich hatte aor AnD die Besiuiinny verloren. Die jüngere Tochter stür^^e sich vier-nial durch den und die ^4a.nin?cn und rettete alle Ge<'^vister. Zum Schluß fiel sie ochnmächtvg nie-der nnc> ersit't?^randwun'den. Man hvsift, dliß dGrubenunglück. WKB Berlin, ^!... Juli. ?tach Blätt^unel-duilg.«'',.Von.ifaitio" zu einer schwe-rj^n Exploisio'.r."x^st'^) die M'i Bei'garöeiter getötet ulch 5 '.'.>?i'!t^re Arbeiter ^chaver verletü wurden. '^chnxirveTA^en sind reits gestorben. Allan I -Man, anlerikanischer Botschafter in Berlin, der offiziell zuin zlv"iten Vertreter Amerikas an d"'' ^'-»ndoner Konferenz neben dem Londons? Bctschofter Ltcllog crncinnt wurde. Ein großer Waldbrand. ZM Split 15. Juli. Nachträglich imlrde bekannt, daß auf der Insel Dvaö eim Wuif einer Flüche von 30 ha eiwa 4.0l>9 KiMömetcr Holz vernichtete und einen Schaden von einer halben Million Dinor anigerichtet h-at. (Gibraltar gegen l5enta. London, 14. I'uili. S<'hr beachtet werben i« Lonl.^on die (5r'kläruli^.gen des Generals Pri-NW de Neuem, die 'dieser vor seiner Mreise nach Alstericas abgesileben lMte. Prömo de Nilvera erinnerte an seine schon während dsS Reltkriesies aiF-gestellte F'm^erung, Gi'br-alt'ar gegen b^nta anszuwuschcn. Dr. Ninöi^ in Wien. Wien, 14. Jnl. D<'r suigoslawische Mim^tet des ?leus;ern Dr. Ninei^ ist heaite um halb llhr n>achinitt>a>gs auf der Rückreise von ^ag ili Wien eingetroffen und wur'de vm Baihn-l?ose vmn Bun^desminlistl^ für Amßeres Dr. Gri'lnlberger, vanl Präsidenten des Nationalrates Äli-iklas sowie vmn jivgoslawischen und voul tschechoslowallischen Geisan'dten snkp^n-gen. Nini?iL stattete auch den: VunidesprÄst-dniten Haimsch und 't.i>ni Vizekanzler Fvan? Besuche ab. Börsenbericht Anrich, 14. Juli. lS6?sußk»rse LiG««< bericht.) ^aris 23 30. Nesgrad 6^4(), ton-don 2.? 33, j?rag 1^.0»^, Mailand New-Nork 544Wien 0 0077, SoßjO —'—, Bukarest —'—. Zagreb. 14. Juli. (Schl»ß?vrs«). pavi» 441 25—446 25, Schweiz 1S60'0—1S70'0, London 37125—374'25, Wien OHA)—, 0 121»:», Prag 25100—254 00. Mail-nd 25—363 25. New-York 34 30—3S'Z0. veograd, 14. )uli. (Schlußk»rsO. LigeN« l'^licht.) j?aris 444—44b, Schweiz — — —London Z7S 00—873 S0, Wie» 01193—01202, Prag Z52'0ft—SSS'»S, Mailand 366 50—366 90, New-York 84'S» M. Bukarest 37 75—38—, Bndapsß i»G00, Saloniki 104 30—104 70. Vi Ummer ivv vom id. ^un i VoSMS« «vAm. — «»e wsummiPifche Vklsch»ör>«ß w ^Pchy>»a? Blättermeldungen zufolge soll w Lsudliana im Zusamm-nhang mit dem Ue-irrsall der Kommunisten auf die Nationalisten, üb«n: den wir in der gestrigen Rummer bereits berichteten, eine kommunistische Ver-schwönmg aufgedeckt worden sein. Bei dem erschossenen Kommunisten Zadravcc fand man eine Legitimation einer geheimen kom-«unistischen Organisation, die den Namen .U. D. R. „Marx", S. Kompagnie, Ljuhlja-na- führt, was „UdnSenje delavcev-revolu-cisonareev" sBereinigung der revolutionären Arbeiter) heißen soll. Zadravee war Sekretär dleser Organisation. Die Organisation soll öfters w einem Walde bei Ljubljana ihre Zu smmnenkünste abgehalten habe«, wo Pläne Dr weitere Aktionen beraten wurden. Der Organisation sollen auch mehrere «Studenten angehören. In letzter Zeit waren von bekannten kommunistischen Anhängern Vcr-^nen über bevorstehende blutige Aktionen verbreitet. Auf Grund der Ergebnisse der ein-geleiteten Untersuckuna wurden gestern mehrere Aufsehen erregende Verhaftungen vorgenommen. Unter anderem wurden der be-Damrte Führer der slowenischen Kommunisten Dr. Mlan Lemck, der Gemeinderat Anton Vakue und der l^kretär der ^ewerkschafts-organisation Franz Svetek verhaftet. Im ^Deka>^ki dom" (Arbeiterbeim), welches bekanntlich der kommunistischen Eisenbahnerorganisation gehört, wurden Hausdurchsu-«hmMn vorgenommen und die den kr'mmu-z^stischen Organisationen gehörigen Lokalitüten versiegelt. Es soll viel belastendes Nka-trrial vorgefunden worden sein. Im ganzen wurden über 20 kommunistische Führer und verhaftet. Vor der Londoner Konferenz. Vor Zusammentritt der Konferenz findet in London eine. Reihe von Kabincttssitzungen statt, um die Richtlinien der Politik Englands festzu-ß^n. Die englische Regierung legt ange-pchts der Wichtigkeit der zur Erörterung stehenden Probleme nicht allzuviel Zuversicht «n den ^g. An der Londoner Konferenz, die Mittwoch vormittags eröffnet wird, werden teilnehmen: für England Macdonald niit finanziellen und juristischen Beratern, für ^^rankreich Herriot, Kriegsminift'r Nollc't, Nnanzminister Clemeneel und etwa 4») Sach verstündige, für Italien Finanzminlster Ste-sani, der Wirtschaftsminister und der italie-Ktsc^ Gesandte in London, für Belgien Mi-nist^räsident Theunis, Außenminist r Hy-«anS und einige Sachverständige, Griechenland, Jugoslawien, Portugal und Rumäni»:n we^en durch ihre Londoner B^tschi^fter, denen Sachve^tändige aus der Heimat beigegeben werden sollen, vertreten sein. ^ Die bolschemipsche Bewegpng i« vn?- Mise«. Times Wre.n in eirvem Bericht die Bolschowiisten bereiiteten eiq,c Revo-lvtivn vor, die in Bulgarien ihren A-usgiang »chmen soll. Schon lvSI. biS 1S23 war dort dt« bolisch«vi!stis«Z^ Tätigkeit unter dein Deckmantel des AgriarsystsmS eine sehr lobha-fte. DK schwieriye Lage BulMriens sei4 denl Bevtnoy von Niouilty erkläre zur Geirüge, Zit Mmackitsh danke ich Ihnen, daß Sie zu mir Hanna!" flüsterte er jetzt weich. „Sie waren mir so entrückt, nie hätte ich geh^ Sie jemals wieder zu sehen. Und mm..." Er tapste nach ihrer Hand, die sie ihm «it dem alten lieben Lächeln entgegenstreckte. ist viel geschehen, Hans Walter, seit-Oem wir uns das letztemal sahen . . . und trennten", sagte sie. „Aber über allem Leid «kd allen KÄmpf^ steht die Hoffnung." Er nickte und fai^ plötzlich eine wunderbare Ruhe, jetzt, da sie neben 'ihm herging, ^ M und doch so stolz und fest in allen ihren Bewegungen. " „Hanna — dort drüben ist ein nlhiges Plätzchen", bat er. „Dort wollen wir uns «uSsprechen. Da stört uns niemand." » Sie neigte nur den Kopf und schritt neben Dhm dahin, durch einen schmalen Blüten-ymq «ach einem halbversteckten Rondell, das eiue Bank enthielt. Der Lieblingsplatz Hans Walters war es. ^ WDt M KU WMW: ^oarum bie bolschewikifthe Propayan^ geral^ hier besonders fbart sei. Z^renld die Som-muniisten fricher mchr oder weniger offen d« «Agrarier m,ö Arbeiter M gewi>m«n suchten, tonzentrieren sie jetzt ihre Anstvengumigen auif dvS Heer, die Genbiarmerie, den Zivil-di^t, die Mitylieiver der bürigerlichen ^!^r-teien. Erst kürzlich wurden hiefilr l) Pfmch Gold M VerDgamg gosteW. Au^) )ie ungü»vstiHe Äige der Ml^iÄ>ontschen Flüchtlinge wird avSgenüht, sowie die Unzufriedenheit umter der nichtÄ^ffchen BevöVkenmz. Sogemmnitv Vriyantenbondcn wurden organisiert, um 'vie Bevölkevuinlg lmd die lokalen BeHövden Hu terroriisteren. Die Regierung habe die Maßmchmen getroiffen, um zu ver^dern, daß die La^ldbevölkcrvng, die 80 Pwzent der GeIa.mibevöWeruin>g ausmacht, dem Bolschewismus miterliege. Sie hat u. a. die Eiichebüng der bereits Miyen Steuern zirrückgcliogt> um jede UnKuifricldvnheit zu vermei-den. — Ein Snadenakt de< spauischm Königs. Der Könijg von Spanien «uf Borschlaq des Militärdirektoriums emen Amnestieerlaß zugunsten der wegen Preß- und politischer DÄiKte verurteilten Pcl^onen unterschrieb»m. Dieser Gn-adenokt wir'o in Spa«ien als der weitestgehendste aller bisher erteilte Amnestien Hetvachtet. Der Erlaß läßt nümlich nicht allein alle veruvteilten MiliMr- und Zivilpechlmon. so wie alle anideren Personen, die von den Gerichten Herorts veulrtM worden siniv, der Amneistie tei^lhaftig werden, son-dern begnoidtgt auch alle zum To^e Vemr-teittsn, bei denen der Bollzmg der Straiie autßgpscho'ben war uin>d erläHt Me TodeZi' Sraifen, die Kr DelNte gefällt worden find, d« vor dem Amnestieerlaß begangen worden ware?l. Taaeschronik. t. Typoftraphenkongretz in Beogra. Gest rn vormittags wurde in Beon^,^d der Kongreß der j'^^nslawischen ^^^'^'oaraphen eröffnet. Als Gäste wohnen dem Kongresjß der Sekretär der Typographenorganisation in Bern, Herr Werdan, und der Präsident der ungarischen Typographenorganisation Herr Gentz bei. Im Namen der Arbeiterkamlner begrüßte den Kongreß Herr TopaloviL. Den Kongreß eröffnete Herr S. Wicser aus Zagreb. Telegraphische Grüße sandten die Ty-pographenorganisationen Deutschlands,Frank reichs, Oesterreichs, der Tschechoslowakei und vieler anderer Staaten. Abends fand zu Ehren der Delegierten ein Konzert statt. Heute beginnen die meritorischen Verhandlungen. t. Der Rabob inwgnito. Pierpomt Morgan war in wichtigen Geschü-ftsainigielegen-veiten in kognilto w Paris. Ehe er zur Ver-ha-ndlildng ging, ließ er sich in ^eein neben dem HlM gej^ rere Fußgänaer an der Bezirksstraße in Zz. HoLe einen Mann guer über der Straße liegen. Anfangs waren alle der Meinung, daß ein Betr^unki'ner auf der Strasse sein Nachlager aufgeschlagen hatte. Als sie aber näherkamen, bemerken sie, daß der Oberkörper n' ht aus der Strak«' laa. sondern in der Luft schwebte, wäbrend der Kovf rücklinas herabhing. Bei näherer Betrachtung stellten sie fest, daß der nn einem Leibriemen am Straßengeländer hing. Die hievon benachricktigte Gendarmi^rie begab sich in Begleitung deS Bürgermeisters sofort an den Tatort. Dort wurde festgestellt, daß eS sich um die Leiche des Zimmermanns Leopold Pukl, wohnhaft in Spodnje Hoöe. handelte. Anfang« war man der Ansicht, daß es sich um ein Verbrechen handelt. Als man aber konstatierte, daß er an seinem eigenen Leibriemen hing und man bei ihm noch einen Geldbetrag von 1500 Dinar vorfand, herrschte die Anficht vor, daß es sich um einen Selbstmord handelt. Doch kann niemand ci- „Sie sehen so jugendlich aus, Hanna so jung und sroh . . ." begann er wieder, als sie nebeneinander Platz genommen hatten. „Ich bin dagegen alt geworden — innen und außen — um Jahre!" Sie sah ihn mit hellen Augen an und schüttelte den Kopf. „Das Ehrenkleid, das Sie tragen, Hans Walter, macht auch Sie wieder jung", sagte sie leise. Dann plötzlich übermannte sie das alles übersteigende Mitleid, und ein Schluchzen brach aus ihrer Brust. „Hans Walter , .. unser schöner HanS Walter!" Der Verwundete legte leise seine Hand auf die Schulter Hannas, zärtlich glitten seine Finger über ihren Arm. „Wen das Leben zaust, Hanna, der kommt nicht immer heil davon! Und mich hat es mehr gezaust als tausend andere." Sie behielt seine Hand in der ihren und sagte nun wieder ruhig: „Ich weiß es, Hans Walter... ich weiß alles." Er zitterte vor Bewegung, suchte nach den Worten, die er nun doch spreci^n mußt?, und fand die richtigen kaum. , Ihr Onkel war hier, k'"? mol'gen. Wissen Sie auch dies?" Sie nickte. nen Grund angeben, der den ca. üvjährigen Mann in den Tod getrieben hätte. Auch läßt die Lage der Leiche Zweifel über einen Selbst mord aufkommen. Der Körper lag quer über die Straße, mit den Füßen auf den Boden gestemmt. Man kann sich einen Selbstmord in dieser Lage schiver vorstellen, da er sich ja jederzeit hätte wieder aufrichten können. In selbstmörderischer Absicht hätte er sich wahrscheinlich einen anderen Ort als die stets belebte Straße ausgesucht. Die am Montag erschienene Gerichtskom-milssion konnte keine Spur von Gewalttätigkeit am Körper entdecken, was wiederunl für einen Selbstmord spricht. Man vermutet auch, daß der Mann vielleicht etwas betrunken war und auf der Straße von einem Verbrecher überfallen und erhängt wurde. Um das Verbrechen zu verwischen, ließ er dem Ermordeten einen Teil des vorgefundenen Geldes, während er mit dem Rest das Weite suchte. Das alles sind.selbstredend nur Vermutungen, die man erst kontrollieren wird können, ^nenn festgestellt sein wird, wie viel Geld Pukl am Samstag abends bei sich trug. In der Umgebung wird über diesen rätselhaften Fall viel gesprochen. Abergläubisch? Leute wissen freilich gar vieles. Wir hoffen, daß die Untersuchung bald mehr Licht in diese allerdings dunkle Angelegenheit bringen wird. A'ihrem Täschchen nahm sie ^in Billett. 'nes Hans Walter las: ^ „Suche ihn auf, Hanna. Ich selber wünsche dies. Wenn Ihr Euch dann ausgesprochen habt und einig seid, dann laßt es mich wissen. Und dann wartet alles weiter.) ab." Wie kühl das klang! „So ist er meist", entschuldigte Hanna den Onkel. „Und ... da ich, Hans Walter", fügte sie leise hinzu. „Hanna", rang es sich von den Lippen Hans Walters, „in meinem Herzen tobt ein Sturm . . . und ich weiß nicht, wie ich beginnen soll. Aber ich weiß auch . . . und das ist das Höchste, Wunderbarste, etwas, das über allen Mngen steht... daß dem verlassenen Hans Walter noch einmal Liebe geschenkt »Verden soll, reine, heilige Liebe, wie ich sie vor langen, langen Iahren mir herbeisehnte und damals nicht erreichen konnte! Hanna . . . wenn Sie es wirklich mit mir versuchen wollten, wenn Sie Ihre kleinen, geliebten Hände wirklich in die meinen legen könnten, um in ein neues Leben zu wandern, Sie hätten einen arnlcn Sun-der gerettet!" Hanna Falkner erschauerte in sich. Ihr Blick ruhte auf der Erde, mühsam atniete sie. Dann aber hob sie den Kopf und sah Hans lp,. ^ und strahlend an. Beide Hände ^ schickt-^mx ev eMMMg^r-ck-nd, rkl sie aus ^anz-r gan «Her erwiderte ihm: „Ich m>aig geben, was ich will. Man wir'o es immer schiibig finden, also wozu soll ich mehr geben al-^ andere Leuite, wo ich «.icherdem iiikoynito in Paris bin?" t. Chausfeueftreik in Palästina. Die rasch, Emo/nziMion Palöstimis An westeuropäisch.'!. Zivilisationl^ovmen wird nichts besser charakterisiert, als durch die aus Ierus^leu,. !gemeldete daß im ga-nzen Lawdc i-in regelrechter Chausseurstrcik ausgebrochen ist iveil die Negicru-ny ^ie Steuer der MietMito« mobile wesentlich erhöht hat. Diesem Str^il haben sich auch die Besitzer der Fi^vker unÄ Lc^tsiuhrwerfe angeschlossen, niur die Le-bens-iiMlelzutfuhr un!o die Tr>ainstc'.i Ae.r^rnt, aber imm-'r yibl.s noch Lö t-». die übe? derlei R^kschläge verächtlich di/- Uchsel -»ucken Erst, wenn die Erkrankung folgt, kommt die Cr-kennwis. Wir legen unseren Lesern anS Herz spe .iell die Kinder über die Gefahr beim Genüsse von unreifem Obst zu belehren. Etwaige Erkrankungen sind unverzüglich de '» Stadtphystkate zur Anzeige zu bringen, um die Verscyleppung der Krankheit zu verhüteu. m. Vom Aerztevereß« (Zdravnisko druStvo). Der hiesige Aerztever^n ersucht alle Mitglieder, um unnötigen Unannehmlichkeiten vorzubeugen, daß sie bis spätestens 15. d. ihre Verbindlichkeiten bei der Aerztekammer und betreffs der Zeitfchrift sglasilo) ordnen. Die Kerztekammer wird nach dem festgefet>ten Kermin alle Schulden durch die politische DeHörde eintreiben lassen. m Woch-na«Sweis über ansteckende Krank Martbar. Laut AuÄveis des stödi!-iche?» -kl^rsikotes war der ^tan?> der ^Infektionskrankheiten in der Zeit vom 6. bis 12. ßjnlt fader: ParalDvt;«»' r.lUi'd^n I, glmesen Ä. verbleibt 0- Ruhr: n-nerkrankt 1: neuerkrin t gestorben l. m. Zlgenner an der Arbeit! Vorgestern kam nach Maribor eine vielköpfige Aigeuner-bande, die in Melje ihr Lager aufschlug. Da solche Gäste in unserer, sonst sehr gastfreundlichen Stadt nicht gerne gefel^n werden, un-ternahmen die Behörden die nötigen Schritte, die Zigeuner aus dem Stadtgebiete zu verbannen. Unter Fluchen und Jammern zog die Bande nach Tezno. Bei diesem kaum .einige Stunden währenden Aufenthalte hatten schon einige Mitglieder der Gese^,chaft ^hre anfaenommen. Außer einigen kleineren, ihnen zur Last gelegten Delikt^'n wird uns auch folgender Fall berichtet: G -stern kam in die in der Aleksandrova «sta ge» legene Eisenhandlung Kühar ein Zigeuner, welcher die Kasstcrin bat, sie möge ihm eine sich in dm Geschäftsräumen der ^Jka" ein. zitfinden. Beide fanden dies zwar sonderbar, iber wieder entschuldigte tzanS Walter d-,s eigentümliche Verlangen mit der gerade jetzt einsetzenden, den Kommerzienrat Tag und Na.^'t sejlyaltenden Arbeit. Frühzeitig an dem bestimmten Tage hol-te Hans Walter Hanna dann im Pensionat ab. In ewem Mietauto fuhren sie nach der inneren Stadt, beide bewegt, erwartungsvoll über alle Grenzen. Sollte sich doch an diesem Tage ihre ganze Zukunft entfckeiden. Zn ihrem hellen, duftenden FrÜhlia;?-kleid sah tzanna entzückend aus. Hans Walter trug seine feldgraue Uniform mit d^Ml Eisernen, und es schien, als habe die k'»rze Zeit des unerwarteten Glückes eine Art von Wunderkur an ihm verübt. Sein Gesicht hatte die krankhafte Farbe verloren, ein Lellchten lag in seinen Augen ohne Stock bestieg er das Auto. Wie fartge-fegt waren alle Schmerzen. Ihre beiden Hände lagen ineinander rend der Fahrt, und wenn ihre Lippen auch schwiegen, so sagten ihre Blicke doch nm^o mehr. 7>ie dlmklen Molken über ihnei schwandm meKr und mehr. KX^-Dinarnote wechseln. Als sie ihm daf^.r 10 Hundertdinarscheine vorzählte, verlangte er noch kleineres Geld. Als sie ihm solches nicht geben konnte, verlangte er seine 1l) >'> Dinarnote zurück und gab ihr die 1lX)-Dinar-scheine. Die Kassierin hatte in dem Rumu^el, welcher gerade im Geschäfte herrichtz, dos Geld nicht sofort nachqez^hlt und war auch der Meinuna, daß alles stimme, der Zi^ g'uner das Geld kaum einige Mlnnteil in dei Hand hatte. Als sie eS aber kurz daralif nachzählte, bemerkte si«', daß AX) Dinar beini sigeuncr geblieben waren. Diefer gab ihr nän^lich statt lv nur 7 Hundertdi.iarfcheine zurück. Selbstredend war der Zigeukier wie nom Etdbeden verschwunden. Die hievon verständigte Gendarmerie in Teziz hat den listigen Burschen he'»re ausgeforschl und dem Gerichle üt^rgpben. ?^er Verhafte^« will na türlich von der ganzen Sache nichts wissen. * Waffenrad mit vollkommen neuen Mänteln und Schläuchen wurde gestohlen vor dem Friseurgeschäfte Novak in Maribor, Aleksandrova eesta, woselbst es abzugeben wäre. * Hotel Halbwidl. Jeden Donnerstag, Samstag und Sonntag Konzerte der K^v^lle R. Richter mit erstklassigem Programm. Parkeass. Täglich Konzert, nachmittags (bei schöner Witterung) von 17 bis 19 Uhr, bei ?eder ^^>itterung bis Uhr. Heute und morgen ausgewähltes Programm. ggtzg Rachrichteu a«< Selje. e. JahreShauptversammdmg de» Mlate« liftischen Dreine» ^Orient" in Yelj?. In» MMoVal des Hot^s „Baliain^ findet am Freiticiig den lg. IM die dieHsäihriige Haupt« versainmluiny des PihilaMistischon Vereines „Orient" niit der üblichenTagesordnung statt v..... ,'lle Mitgliei er ei'^geladen werd?n. e. Tombola der Postimterteamten in Celje. Sonntag den 1Ä. A»»gstsst l. findet am DeAov tvs in CeVse eim Tom^la der hie-fixM Poistboam-ten statt. Die Tombola un»-faßt über > schöne und kostbare Gewiiste, welche im Schaiujenstier loler D^ma Pelle aU'Z-gestellt sin^. Die Äus^uny beginnt lrm 15. Uhr. Nach der Tombola finldet ew Bolikslfest statt, bei dem die EisenbahnerVapelle aus c. Iagdlizitatio» 1« Stme. Bei der unNngst in Store stattyeftmdenen Jagdliziitatian «Mde Re dortige Jagd von. einer slowenischen JaydgesellschM erworben. NachrtÄe^us piuj. P. Todesfälle. Bergangenen Montag sta b in Ljubljana Herr Ivan Bonöina, Magistratsdirektor i. P., der Vater des neaerna»lll-ten Bezirkshauptmannes von Ptuj, des Regierungsrates Herrn Dr. VonLina. — In der vorigen Woche verschied nach längerem ??i-den Frau Marie Senekoviö, Großgrundbe« sitzerin in Hajdina, im hohen Alter von 7l) Jahren. Die Verstorbene, die trotz lhres hohen Alters allein ihre Wirtschast musterhaft leitete, erfreute sich wegen ihrer Lents^li^.V.l allgemeiner Beliebtheit. P. AbschiedSseier. Letzten Donnerstag fand im großen Saale des Narodni dom eine Abschiedsfeier zu Ehren des Obergespans von Maribor, Herrn Dr. Othmür Pirkmayer, statt, der mehrere Jahre in Ptuj als politischer Beamter und später als Leiter der Bezirkshauptmannschaft tätig war. Die Abschiedsfeier war recht gut besucht und waren auch viele Vertreter der Landbevölkerung erschienen. Herr Rechtsanwalt Dr. Horvat begrüßte den Obergespan im Namen d^s slo' wenischen Gesangsvereins, bei dem Herr Dr. Pirkmayer längere Zeit als Obmann tätig war, .Herr Gemeinderat Dr. Matej Sen-Lar überbrachte die Grüße der Stadt Ptuj s?>err Bürgermeister BlaZek hatte ^lämlich dienstlich in Ljubljana zu tun), Herr Regierungssekretär Zavadlal sprach als Vertreter der politt, Yen Beamten, Frau Dr. Salamun im Namen des Frauenvereines und Herr VerSie, Bürgermeister von Sv. Marko (St. Marxen) im Namen der Bezirksvertretung und der G?!n7indevorstehcrvereiniguug. p. Grazer Archäologen in Ptuj. Eine Gruppe von Grazer Archäologen ^Studenten unter Führung einiger Professoren) ist in der vorigen Woche in Ptuj emgetroffen. Die Gäste, die sich einige Tage in Ptuj aufhielte'?, besichtigten die Altertumsschätze, die 'insere Stadt bekanr'Mck, in großer und s-'sf'n.'r Anzahl besitzt. Am Vorabend der der Gäste fanden sich die fremden und heimischen Archäologen im Zj estaurant Vouk zu ei/lim gemütlicj^n Plauderstündchen zusammeil. Hoffentlich haben die Gäste die schönsten Tin drücke aus unserer Stadt mltgeuomme^n« D»r Handtlavewag mit ÄtaNen. Gestern wurde in Beograd der Handels vertrag mit Italien feierlich unt?rzeiÄ)net. Nach der Unterfertigung desselben gab unser Handelsminister, H«rr Dr. Hinko j^rizman, den Pressevertretern folgetlde (Erklärung: Es ist dies da stuttlic^ Bruchstücke von Eckennan-ns tagobuö^rtigen AufA!ichmingen, die nmn bisher für nicht existierend oder für vernichtet halten mußte. Für 'sie Geschichte seiner GesprSche mit Goethe ergeben sich aus diejcn DoiSumenten iveue Gesichtspuntte, und die lilvrwchijswri-scl^ Kritik an Eckermanns Le6enÄverk gewinnt dÄMit MIN erstenmal festien Boden. Airch eine Fülle unbekmmter Briese aäls der Wci.inumr Goethezeit, von Eckermnnns Ju-lM>ü bis in sein VtannesaÜer, liegt vor. Äe Ergcbnisie seiner Unierisuchiulnyen wird Houben i.n einer Biographie Eckerma-n-nis darlegen, die noch diesen Herbst bei .H. Hessel in Lei'pzig erscheint. Eine „endgültiige" Neuansgabe der Gespräche mit Goethe wird fol-gen. Kino. k. Vttrgkino. Heute Dienstag und morgen Mlttwoch gelangt noch das herrliche Film-werk „Die L^be lter Tänzerin LM" zur Vorführung. k. Stadttino. „Zuchthaus und Bondoir'^, Abenteuerfilm in zwei Teilen. Der 2. Teil „AwL Vc'rVrecherswl'';M" (in 7 Akten) wird Dienstag, Mittwoch und Donnerstag vor?^-führt. ^ —rn— Sport. : Nadfahrerklub „Edelweiß". Heute Diens-taa Mondscheinpartie. Im Falle s^zlechler Witterung morgen Mittwoch um 29 Uhr. Fahrwart Josef KolariS sen. Da einige Mit' glieder ihre Lichtbilder noch nicht brachten, wird um die eheste Einbringung ersucht. — Dl? Klubleitung. ^nielverlauf des sonntägkgen Wett. spielS Liakovee — Rapid. Die Gä^ führten ein flottes Kombinationsspiel vor. Rapid ver legt sich meist anf Durchbrüche. In der ersten Halbzeit ließ die drückende Hit^e kein allzu-smark"^ ?'l'mpo fl'ifkommen. In der zweiten .Halbzeit wurde das Spiel lchendiger, b^'s^nders ds» auf beitete und die Gälte den VorLpruWLaltyj^l Mermuth) gestattet. Unsere Sardiven- und Maccaroniindttstrie wurde in jeder Hinficht geschützt. Die Tarifsätze des Bertrag''? sind auf den Schutz der heimischen Produkion berechnet und bezüglich gewisser Artikel auch mit anderen Staaten abzuschließenden Vertrage in Betracht aezo^en. ;Mr -^'ment und ähnuUx Waren sind die bisherigen fuhrverhallnisse beibehalten worden. Der Vertrag schützt auch die Hauptartikel unsner «ussnhr nach ZtM ^ N«n, wic Bich, Schafe, Pferd«, Holz. Holt,jrod«k. Schw-ine, frisches und gesalzei-eZ Msch. Fett, Speck, Schinken, Pflaumen usi». durch gebundene Zölle^ Die Karwffelaussiihr ist »o? frei, während Schw-ineflelsch und dessen Ber. arkciwngen auf gewisse ZollsS^ gckunden sind. Auch bezuglich der übrigen HauptauS-suf'rartikel wurden diese Bestimmungen aufrecht erhalten, so daß für diese Artikes Jta-U"' als 1 -Hauptmarkt gesichert erscheint. Dagegen wurde von unserem Staate die volle Ausfuhrfreiheit für folgende Artikel Italien zugestanden: Holz, Schwellen, Kohle, Mao-ganerze, frische Fische und Weichsel». . . ^ Der Verttag regelt weiters den ' ^ ! gegenseitigen Rechtsschutz, ^ sowie das Recht zur Abschließung von KaufA ilnd Verkaufsverträgen. Die Frage der Industrie- und Handelsunternehmungen wird durch eine besondere Konsularkonvention ge« ^ regelt werden. Weiters umfaßt der Bertraß! genaue Bestimmungen über die Regelung' der Schiffahrt. Die Ausnahmsstellung Rije-kas wurde verworfen und wird Rijeka gsna» so wie die übrige Grenze behandelt. Der Handelsvertrag wurde aus drei Jahre abgeschlossen und kann nach Ablauf dieser Frist geklki^g> oder erneuert werden. Während dieser Zeit werden sich die guten Seiten des Vertrages, sowie feine Mängel zeigen. Jedenfalls ist eD aber sicher, daß durch diesen Vertrag ein entscheidender Schritt zur Rarmalifierung de» gegenseitigen Handelsbeziehungen geto» ^urde, ..... wollten^ Zu Beginn wechseln die «.«griss^ öakovec kommt einige Male schön vor das Rapidtor, kann aber nicht zum Schuß k«W men. Rapid spielt unter ftinet DurUchnittS» form Offensichtlich behagt den Spielern dVk Hitze nicht und man schont sich. Erst gegen Ende der Halbzeit kann Baumgartner i eine,n Rückpaß mit placiertem Fernst ersten Treffer für Rapid erzielen. Die < setzen nun mit mächtigem Tempo ein Rapids Verteidigung hat volle Arbeit M let-sten. In der 37. Minute gelingt den Güsten der Ausgleich und gleich darauf erzielen sis durch ihren Linksverbinder das füh^d^ Goal. H^bzeit 2:1. In der zweiten Hatb^eit beginnt das Spiel aufzuleben, Rapid biniert gut und brmgt schöne Angriffe vay Auch dakovee verschärft das Tempo, d«^ Spiel ist offen. Rapid drängt heftig v« mck arbeitet auf Ausgleich, der ihnen ver^ ij^ ja die Gäste erzielen durch einen von dct Strafraumgrenze scharf getretenen StrMo« das dritte Tor. Rapid scheint rettunfiZloZ ges schlagen. In den letzten 20 Minuten Rapid zeitweise zu voller Form auf, betroiöi zweckmäßigere Kombination. In de^ 37. Minute verwandelt Barloviö unhaltbar ein^ wegen Foul diktierten Ponalty. 3.-2. Spiel geht nun ganz auf Rapid über, die daS Spiel noch nicht verloren gibt und Angrift a«>» M »w «»««»>«, «»»»» »«»»»»«. VttsostrvN»» UUWI^LZS^LWMiZWN HDMMZDM^DgVMZIgUZUxxUSlllLIllU Wtch«»!»« I»« vOOMt Pt«?tdOr. B«t?i»ts>lo »lica 20 s »El. WI 4»« «»pfietzU ftw« ep«ttal-Wizi>E mid l«iKi»gsfähisß« Anstalt. Lsi«» VON n«»!« mid g^dra«ch- t« BüromUschiiie». AIiwvvk«»? de» dkA« Verviel-WMß«O O»«zO>»«»H «»b d,s-s«l OrtawGliUdthvr«. Vira«d,t 19lS. 4L8l Aa^räder! Herren- und Damenräder. Sämtliches Fahrrad zu geh 5r. Sichere Käufer Zahiungserleich terung. Umausch vo« gebrauchten ö!ä« dern. 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M7^ Gesunde» « Verloren »,«««»!»«»««««««»«« Junger -Hund (Wolf), grau, dick, bat sich veralufen. Es wird gebeten, denselben gegen gute Belohnung ab.^ilgeben Parkcaf«^. 0^69 Horrespondenz Staatsbeamter, akademisch gebildet, Mtte der '-^.^'istig. sucht Aelanntschaft mit huo'chem, gebildeten '^''l^"fcin. nicht ausgeschlossen. Anträge unter „Symnl'tkiie" a. d. Verw. W72 »» IV»«z»Vr wird ab 1. August bei der Z^reiwilligen'Feuerwehr und deren Reüungsabteilung in Maribor aufgenommen. Bedingung: Verläßlicher, gelernter Ankomech««ike?^ verheiratet, der slowenischen und deutschen Sprache mächtig. i^Sesuche mit Gehalksansprilchen sind bis 25. Juli 1924 an das Kommando der Wehr» Maribor, Koroska cesla 12, zu richten. 6S71 Die 35 ke^aanto 8all>v Fvxea llÄltoersuz^v», Vsrrea, Iiartv Hzlut vte. mit ?k»MSa ^ede icii ^iecler in ctie öffentlickkeit, clamit suck die jüngere Qenerstion äavvn Kenntnis nimmt. ?«r ?ost vircl »lol»t unter Z 8eli»el»tslo expecliert. 6L38 Ilepot !a Hsribor, Apotkeke Arak. Lrliöltlicti In ^potkokeu uncl OroAsrie:» oäer in ckve Xontrslo» ^pot!»e!tv N. llrnjalt in sükiiym Mrisl Mllnska ulica 44 verkolltt pknetons, Linzervvagen» LlN' und Z>vei spönner» Lummwagen, neue und yebrciuchte stets lagernd. — flnlertiguny von ^utokorosserlen us>v. — Sämtliche Ne')oraturen in allen Gattungen Wagen. La!^le-r ungen l^ei 5lutos und >^^c^gen werden tadellos durchge« und zu t)iiliglten preisen übernommen. 943 rlreisit^i^, tk:clellc»5er ^otor, Z!u verk-iufen. ^nirg^e kin (lie Vervgltunx^ äer ^k>rl). ^eitunZ unter .^^inclerer prsktikltnt mit xuter 8ckulkil> liung virr! sofort nuf^enommen. K680 I. K»!»okleo. ä.» o.». ^ ^o6ar K,t Abonniert die Marburger ÄeUung, fle ist das biMofit «I I.0KAI. der«. seSkere KSumNekkÄtsn M.INN.. tür sofort oäer spSter mieten xesuekt. >^ntt«M e?« deten 1 nt. .kSumNeklteiten in W« Mll. MAI von Krawatten, kemden KMen, kappen. Sacktüchern. Strümpsen.Spa-zlerstöcken und paNü. Merten im Modegeschäst » VmllMtt »t«. Z Marldor, Sosposka ultra 26. 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