?«cktmiu» V z^toviol Nr. ZS. vm« ver fteunqen «lntzelnummtt Mn < so T N Marlbvr. Donnerstag den tS. Februar tS2S »ch?M«N»>s, V«?v«l»v«g vuchvru v«tt«»UI>S d«. ch d»x q»«. »chmentivelr«, kvr SIav«n1eH fOs «W^ »«««em«i,cno»«,s.aut»erhold drei Mona»e e«n?Wleni>»n.Z» b««»«vort«»d« "r<»<,ohn»t1>,r>»« «erde» »«cht »erßcksichti« i,«rafena«nal,m« In Meritzor v«I »ee der Zei»»nG; jvriUe,, uUca «, >« ljudllano de» »lo«« componv, !„ Zeqre» bei >», terrekl-im d. d. w Sr«z d klenr,i<>,Naft«I>er, w >^>e>« vei «tt« t^nzeigena» »«hme-»ell«». ? V SS. Jahrg. Lorv Aequtth f MM ' i k. L o n d o n, 15. Feber. Lord ASquIth ist heute morgens, ohne das Bctouijtjein erlangt zu haben, verschieden. « Herbert Henry Lord von O;ford und Asquith wurde im Jahre l8ü2 geboren und studierte an der Universität in Oxford die Rechte. 1874 ließ er sich in London als Rechtsanwalt nieder. Bereits in jungen Iahren war er in der Politik tätig. Jahre 1876 wurde er zum erstenmal ins Unterhaus gewählt, dem er bis zu den leiz« ten Wahlen ständig angehörte. Er schlos^ fich der liberalen (nnionistischen) Partei an und war nebst Sir Lloyd George der Haupt sührer der Partei. G l a d st o n e betraute ihn im Jahre 1892 mit dem Iuneumini« sterium. Als kurz vor Ausbruch des Weltkrieges die Liberalen bei den Wahlen die Mehrheit erlangten, übernahm einer alti'n Neberlieserung gemäß ihr Führer Asquith die Regierung, an deren Spitze er auch einige Zeit während des Weltkriecies blieb. Sein Nachfolger war der zweite ?!ilhrer der Partei, LloydGeorge, und Asquith zog sich in den Hintergrund zurück, blieb jedoch noch immer der prominenteste F-iibrer der Liberalen. Für feine Verdienste wäh« rend des Krieges wurde er Aum Lord und Pair von England ernannt. In den le!U>.n Iahren zog er sich ganz aus dem politisch.?» Leben zurück. Die Kabinettskrise aus einem toten puntt Duklievit sür die Ernennung Dr. KoroSec' zum Innenmini fter - Ännachgievige Haltung der Demokraten o. B e o g r a d, Itt. Feber. Die heutige Sitzung des demokratischen Klubs wurde uut Rücksicht auf den Umstand, daß die RadikZ-len die Forderungen Davidovis' abgelehnt hatten, mit grosjer Spann;,ng erivarttt. Dor Mandatar Bukiöeoi ^ demülite sich gestern und heute in einemsort, die demokra-tifck)en k^iinistcr und deren Anhänger im de» mokratis.hen ttlub umzustimmen und dazu zu bewegen, Davidovi«; ,iu desavouieren, worauf die Spaltung im Mub unweigerlich erfolgen Diefe . fj'rach ihm gleich^,:!' tig das Vertrauen aus. Daranf^sin Davidovk^ zn 'pn- I!iöeoi<;, der ihn im MZntste''zimmi'r der j Sktipfchtina er?vi?:tc,n machen, sollte der s>hr'r der Sll>i?!enischen Volkspartei Dr. Noroliec zum ???inis!er d?s Innern ernannt werden, w hr-nd die Aa-dikalen und D?m5krat<'!? in dieses Mini-sterinm je einen Unt?rst?7/,l!;s.?r?i^ir entf-'n» den n-urdeu. W die N^^'^ri^t porüert erff'iUcu die Demükci'^i.n 5n-l')''<,yr!sch r'?ncr d?rar<>?n Nsnnq der 5.r?se n'5.^s ::-sen zn tuollen, da sich im der leisten T^.^e gezeigt h'^Se, da?; Dr. üoriz.l^c Lderh'^.'Z't kein? eigene Grnn-pe ??rtret? i?nf» er vielinehr als Radi- ^ k.Uer zü betra-l^ten sei. ^ V u k i e e v i «z l)at um d^e MU^aasitnn-de ei::«' Sitzung des radi?ilcn Klubs f'ir 5i Uhr ttii!s^?nitt?)iZ anl?e?attnlt, in der üf»cr diesen ni'uen Vorschlag verhandelt werben! soN. (5s Ist sehr gl^ubn-iird^q, dah der radl'> kale .s?ltkb d:cse Solittion des ??1andc!tars gc« neltmig^n wird. Damit ift die ?nn-nkrise ans ein?''? toten Punkt angelangt, da mit-lVewi^l).It Zorans,',uschin ist, dl'fi die T!e., r a' f eine derartige ^istmg nicht eijigchen werden. tlniieheurer Betrugs-skanbal in Deuischlanb k. B e r l t n, 15. Feber. Ein Betrug?-skandal von ungeheurem Ausmaf^ durch den das Deutsche Reich um Mllionenbeträge ge schädigt worden ist, beschäftigt, wie die „Bos fische Zeitung" meldet, zurzeit die Berliner Staatsanwaltschaft. Es konnte ermitt'?lt werden, daß seit länger als einem Jahr große Bettügereien mit Kriegsanleihe-Altbesi')-anmeldungen verübt worden sitid. Als ?i-ner der Hauptschuldigen wurde der auS dem großen Moabiter Aktienschiebungsprozeise bekannte Bankiers unert von Beamten der Staatsanwaltschaft und der K^riminal-Polizei verhaftet. Weitere Verhaftungen sind zu erwarten. Der Unterschied zwischen ?llt-und Neubesitz spielt bei der Aufwertung der Kriegsanleihe deshalb eine besondere Nolle, weil der Altbesitz eine fünfmal so große,Auf Wartung erfährt als der Neubesitz. Kurze NachrZchitn o. P a r i s, i5. F?l>er. In Frc?nt.'."ch -ist eine förmliche !."egeu^^i! eingelreteu Lie^ ^ ?>.nne ist in Paris nln 3 Meter über de^i' ' '.liormalen gestiegen inid trat das Wa'ser !)ereits in Keller und niedrige Wohnnng.:n^ ein. In dar Bretagne und der Noriimn^ie sind die Msse aus ihren Usern get'eten. k. W a s h i n g t o n, ^^''er. ^-ie^ pr^^scutantenhaus hat den für die Prohibi-tion-^iehörden mlöaese<^-ilen Etnt mit Millionen Dollar bewiMqt und über 2^ lionen Tollar für den !ist^ofia J.7.'>'). « Z a g r e b, 15. Feber. (Efsektenborse.) Devisen: Wien ^».00?.^, b1? ^ sN?.5. Berlin 13.565 bis 13.5!^5. Budapest 9.9ZL6 bist Mailand 300.L5 bis 302.V5, London bii^ )tewyork 5l).k'<2 vi'.' ^rag 108.40 bis 100.20, Zürich lOi'.'j.SO >)is 1 0 ^0. — ^'"li^si^ertc.' .^irieg-^'sch^^den .'lr-nillgeiuent4.?7, Feber 1Ä; bio 4.^7. 'Ii'l'rz 1 )'/.:')!> ^.i.:^ T^e^^einber bis ^uv.»?inlt'tl^e 6'.^ bis ^^!).50. 51.75 bis 55 — Bankwerte: ^clou^ple 52 bis .>i, Agrarbank I8.s)<> N». .Hypotlielar 05 bis. Kroillische !>tredit '.^0, Ittgcibalik W.25 bis 00.50, Cvste ^iroalische 8?5 'ilö Serbische I-lS bis 113, Laibacher icre-dit 135 bis 130, l^^at.onalban' bis iNOO. — Industrie- u:^ö HandelSkucrie: niann 2'^u bis 23v), Slavets 105, Sla'.'onija ll.25 bis 1!.'.0, Trifaiter 532..5s) l.i.5 .'>W, VevLe 135 bi.- Union bis i.'00, '7'si-;^''<'r Zucker 5-j', l'is Dniiin 5'i^) bio 575, Broder Wagg'il 3i.> bis 37, ^^iieker (5'iien ">5 bis U>5, '^^^ibrov.'.cka 1-5 bi? ^!0, Da-nica 143 bis 146. » L j u b l j a n a, 15. Feber. Devisen: Berlin 13.'8, Zürich 1005.30, Wien ^«>1.75. London 277.03, Nc. ^ir! 50.92, T'raq 10^.^, Trieft 301.50, P^iriS 223.80. f f e k- t e n fs^eld): Celsska 101. Laib^rcher ^ir^'^>it 135, Erste Zlro^^tische 875. ?1reditanstalt I«!'', Vev?e 135, Kcain^'che Industrie 340, 2«5—280, BaugesellschlZft 50, Ae^ir 125. Mi schienfabrik 70. ^ 51 0 l .1 m a r k t : Tendenz ruhig. Abschluß 2 Waggons Moral.'n, frai Wana«''- ^erliidest-'^ion 120^ — L a n d w. P r 0 d n k t e: Tendenz ^ür '^^e« treide weiterhin fest. Abschlu« ' Waggon Äeize«. Die BastiNe k'. lZ. Der Belgrader Kommunistenprozeß hat wieder einmal die ganzen Scheußlichkeiten eines Poliz<^isystems, wie wir es in diesem Staate zu erdulden haben, ins grelle Li6)t der Tageskritik gezerrt. Man möchte es gar nicht glauben, doß zehn Jahre nach dem Weltkriege die Inquisition, geübt an politrich<'n Verbrechern, noch möglich ist. Und dennoch ist es so. Es handelt sich um die „glavnsaöa", die berüchtigte Polizeibastille der Laziö, ALim 0 vi 0 und wie die Hüter der Gesetzlichkeit in der Hauptstadt auch alle heißen nwgen. 5sein Jnneirminister ist imstande, die mittel^alt-erlichen Foltern in der Pc>li^eib<:st!lle abzuschaffen. Kein anderer bestät'igte dies im Pcrll^mcnt als der ehemalige Innenminister Dr. G r i s 0 g 0 n ». Es gab wegen der „glavnjaöa" in der Skup-schtina bereits Etilrme der Entrüstung. Leider e»Urüstete sich darüber immer nur die Opposition, wä?irend die Regierungsparteien sich des Instrumentes freuten, welches ihnen gegebenenfalls dienlich sein kann. Als vor einigen Monaten die Un-menschlickkeiten der Bastille im Parlament zur Sprache kamen, wurde—nur dem Schein halber! — eine parlamentarische Unter« such'llttgskommisiion ins Polize'igefängnis en!s''.?dt. Wir wissen nichts von den ^beiständen, die die Herren Abgeordneten dort gefunden baben. Die Angelegeniheit ist im Sande versickert. Die Geheimpoli^^ei hat sich stärker erwiesen als die gesetzx^ebend«: Körperschaft . . . Das zaristische Rnf;land hatte seine „Ochrana", Rumänien hat seine „Si-gnranza", die Sowjets bedienen sich der .,Tscheka". aber so viel kann gesagt werden, daß Me Regimes nnd Systeme, die sich Mt derlei Mitteln zu halten versuchen, dem Ber'all geweiht imd. Kann die „glavnjaSa", die doch ein Stück des zaristischen Ruj^land darstellt, von den politischen maßgebenden Faktoren noch länger gednldet werden, mich au' das Risiko bin, daß Jugoslawien in der ganzen Welt als eine halbasiatischc Tatrapie verschrien wird? Der „demokratische" Abge-ordliete nnd ehemalige Innenminister Kosta Timotiieviö, einer der Schuldigen am Bi'stelien dreier ii^ilturschande, hat in der Skupschtina während der großen Debatte über die „gl-aonjakia" aui einen Zw^schenrns von Radi hi^ zvnisch lärbelnsd entgegnet: ..Lafit tttts doch die „glavnsai!^". die ist unser s'^eiligstes!" So ironisch diele Worte anch gemeint waren, so ernst sind sie zu nehmen. Die serbischen politischen Parteien dulden noch heute diesen Schandfleck auf dem Staa-niemand findet sich in der Hauptstadt, der gegen das Foltern von Menschen seine Stimme er1?e^en würde. Wir sind glücklich' so wei^. daß Tiere vor dem Foltern gesetzlich geschützt sind. Und müssen es erlebet:, dai^ in der Hnnpsstodt des Landes, welches iminer m'chr derden (^ilt nach dem bürgerlichen Köder kommunistisches Denken schon als Verbrechen, dann möge der Mann mit den revolutionären Hirnwinduncien nach deni Biichstabünther will die Polizei alarmieren, Paul vertröstet ihn nrit einem Hinweis auf seinen «geladenen Revolver. ^ Klopfenden .Herzeus betreten die Iungens die Villa. Anf der Treppe kommt ihnen — ! sichtlich verstört — Hilde entgegen. Sie hatte Grund, erregt zn sein: in ihrem Zimmer bc'fi^ldet sich der 9ochlehrlin.g .Hans! Stephan. Sie läs;t Güuther und P.-'.ul n^cht! in ihr Zinnuer. Begreiflicherweise. Giiuther merkt uoch nichts, aber deul .^trantz (!) verrät .Hilde ihr Gehei'nnlis in einein geeigneten Augenblick. Pai'l ^iranlz l>r'!'cht uuter der Last dieser Mitteilung seelisch ziisanimen. Sie ersticht ihu twch, er möge ilirem Bruder kein Sterben^-'.vörtchen verratcu. Als nun Günther selbst die Frage stellt, wer in ihren: Zimmer sei, sagt sie schnippisch: „Cql alter Bekannter, den dn nicht kennst. ?iiem Bademantel verhängt. Nun ö^'met sie die Fenster und geht ins Badezimmer. Gleich darauf fallen zwei Schüsse. Hilde findet ihren Bruder Gunther und ^ns Ste.p>f)on sterbend win Boden. Paul kniete daneben und sagt erregt, den Revol-ver fest umklammert, er müfse sich erschießen, sonst werde die ganze Schuld aM rhn fallen. H>ilde fleht ijhn an. er möge es nicht tun. Sie entwindet ihm die Waffe. Dann ruft sie einen Arzt, der nur mehr den Tod der Beiden feststellen kann. Ter Arzt avisiert die Polizei. Paul und .Hilde werden verhaftet. Wäkirend Hilde bald freigelassen wird, verdichten sich die Verdachtsmomente gegen Paul !k?rautz derart, daß der Staats« anwalt gegen ihn die Anklage wegen Anführung und Teilnak>me am Mord erhob, jiiiapp vor der Verhandlung wurde auch .Hilde wegen Unterlafsung der Anzeigepflicht angeklagt, die sie doch aus der Situation: erkennen mußte, was sich vorbereitete. Dieser Paul Ltrantz hatte sich in Hil^e Scheller verliebt, die seine Neigung uiit Freundschaft beantwortete. Ltrantz, der je^^t 18 Jahre und 4 Monate alt wurde und nach deni Rcichsstrafgeseh zum Tode verur« teilt werdeu kaun, ist der Sohn eines Caii-« Musikers. Ein außerordentlich begabter Schüler, der die besten Arbeiten schrieb. Yie Professoren charakterisieren ihn als Phantasten, da er allzu früh elegische Gedichte verfas;te. Wie die Ilijährige Hilde ihn beurteilte, geht aus folgeudem Gedichte hervor, welches sie in fein Tagebuch schrieb: „Doch deuk' ich, da du noch sehr jung ctv >^ahren, Daß dein Erleben in der Liebe nur er« träumt; ! I6) fürchte sehr, du bist darin noch uner« i fahren, Beeile dich, du hast schon viel versäumt. > Was nutzt die Liebe in Gedanken, Kommt die Gelegenheit, dann kannst du '> nicht .. . Ein Mädel wird sich schön bedanken, Wenn deine Liebesglut nur aus Gedichtn spricht." » Aut ersten Verhandlungstage faxt Kranß ! über sein Verhältnis zu Mern, Lehrern und der älteren Generation befragt,, u. a aus, daß er die Mutter sehr geliebt habe während er die Lehrer haßte. ' DaS Erzie» l)ungSsystem in den höheren Gymnasialklas. i sen dnnkte ihn zu pedantisch. Auf die Fr-zg« ^ des Präsidenten, ob er denn nicht doch zv ^ jung sei, um über derartige Dinge nrteilek! zu können, erklärt 5^rantz: „Ich weiß ei nicht. Vielleicht bin ich wirklich noch zii > „grün". Aber die Lehrer haben die Bestre-! buugen der Jugend nicht verstanden. Si» begnügten sich damit, daß die Schüler di» Prüfungen mit gutem Erfolge bestanden Nur wenige haben uns verstanden." Krantz ^ hat im Triumph seiner Liebe zu Hilde ^ Scheller folgende Abschiedsworte an seine Lehrer ins Tagebuch geschrieben: „Meine .Herren Profesioren! Geben Sie mich ruhig auf. Ich bin Ihnen doch verloren. Züchten Sie nur ruhig weiter Herden, Massen, MuNer,vergibmjr... FimWenroman von Sache Hübner-Wel)n. s Nachdem der Tee getrunken war und die Pralinen aufgenascht, ging es ans Bewun-dern der Bilder. Mit heiliger Scheu betrachtete Gabriele des Malers Werke, glaub te fie doch, in jeder seiner Arbeit ein Stü«! von ihm selbst, einen lebeudigeu Beweis seines Jmienlebens zu sehen Tie leidenschast-! lichen Studien, die einen etwas melancho-! lis^n Reiz hatten, gefielen ihr am meisten. Daß sehr viele Arbeiten noch uuvolleudet ^ herumstanden und herumhiugen, daß man-, che Motive erst ansgeuonnnen uud dann wie der verworfen worden waren, fiel Gabriele nicht weiter anf. Umso mehr aber .stläre, und sie sah ihr Urteil über ihren Vetler Kurt nur wieder bestätigt: daß er viel anfnahm und wenig volleAZ»ete, daß er schnell seine Neigungen und Handlungen änderte. Uud wieder stieg eine unerklärliche Angst um die Freundin in ihr auf: Wie, weun Gabriele doch nicht so glücklich würde mit Kurt, wie sie es sich erhoffte? Und war sie — Märe — dann nttht mitschuldig? Denn sie hatte die Bekanntschaft der beiden vermittelt, ihre Li?s,e zueina«der begünstigt, verheimlicht. Sie hcrtte es getan, als sie sab, mit welch tiefer, restloser Liebe Gabriele dem jungen Man,n zugetan war. Und da sie selber eine unerwiderte ^"'iebe unt all ihrem Leid uud ihrer nie gestillten Sehnsucht iul Herzeil trilg, wußte sie, wie weh es tat, und sie wollte die geliebte Freundin vor gleichem Los bewah--ren. Sie nahm ein Skizzenbuch zur .Hand, se.)-te sich in einen tiefen Lehnsessel, der 'wr dem Fenster stand, nnd vertiefte sich darin. 5kurt merkte die Absicht der Kusine, ihm und Gabriele Gelegenheit zu einer Aus--sprache zu geben, und dankte ihr in« stillen dafür. Er nahm Gabriele bei der .Hand und sie nebni sich auf den mit einem EiSbärf:ll überdeckten Diwan nieder. „Ach, Gabriele, wie schön wird es «'rst sein, wenn du als mein junges, holdes Frauchen hier regierst, wenn deine stille, vorn?huie Schönheit über allem leuchtet! — Wäre nur dieser Zeitpunkt erst gekommen! Wird dir denn das Warten so leicht, Gabriele, daß du noch inin:er nicht gestatten willst, daß ich vor dc'iue l^ltern hintrete und um deine -Hand anhalte?" Sie entriß ihin fast erschrocken ihre .Hände.' „Uin Gottes willen nicht! Papa dringt heute u:ehr dl'nn je auf nieine Vereinigung nlit Doktor 5snauer, und dein Erschi^mn würde ihn nur n?^ch mebr qegen mich erbittern. Soviel ich gehört habe, soll ja Doktor Mnai^er daran denken, die sehr große Pra-.ris seines verstorbenen Onkels in der Haupt iiÄdt zu überuehinen. Und ist der erst aus meines Vaiers Gesichtskreis, dann willigt dieser vielleicht eher in eine Heirat zwischen dir und mir." Eine dilntle, zornige Nöte schoß über l Zrurts Antlit). ^ „Ich will nun nicht länger warten, Gaby, und habe es mir eininal in deu Kopf gefestt, das; du bis Weihnachten meine Frau wirst. Ich kann dir ja vorläufig nur ein ganz bescheidenes Leben an meiner Seite bieten. Bor Wochen hätte ich selbst das nicht 'in-mal gekouut. Aber nun habe ich Verbindungen mit gros;en Fabriken für Plakatmalereien, habe bereits ganz bedeutende Aufträge erhalten, so daß meine Zukuuft etwas gelichtet ist." Sie schmiegte sich sest an ihu und sah ihn zärtlich aus ihren schönen, tiefblauen Augen an. „Ach, es ist ja felbst uiein sehnlichster l?Vunsch, eudlich ganz dir gehören zu dürfen, inllmer dir zur Seite zu seiu als dein Weib," ^gte sie seufzend. „Du weißt ja, Kurt, wie ich dich liebe." „Uud selbst wenn du nnch nicht liebtost, wenn dn mich haßtest, würde ich dich zwingen, die meine zn werden," entgegnete er Pathetisch, warf die Schultern geringschätzend in die Höhe, und auS seinen dunklen Angen brach ein unheilvolles Feuer. „Ich habe es mir nun einmal in den Äopf geseyt, dich und keine andere zur Frau zu nehmen, und was ich ernstlich will, das erringe ich mir auch stets, trotz scheinbarer .Hindernisse und Unmöglichkeiten." Gabriele sah ihn lange uud nachdenklich an. Sie wunderte sich ein wenig über die Prahlerische und herrische Art, mit der er eben gesprochen hatte. Zum ersten Male fiel ihr auf, daß sein schönes Antlitz einen un-rnhevollen, zerfahrenen Zug hatte, daß seine Angen zornig leuchten konnten. Aber als sie dann wieder das sonnige Lächeln sah, das sein Gesicht stets so wunder bar verschönte, zerstob jede leise aufkeimende Regung des Zweifels, des Mßtrauens. „Kurt," sagte sie nun und lehnte ihr .Haupt ganz dicht an seine Schulter, „wen», es anch in voraussehbarer Zeit nicht möglich ist, daß ich mich öffentlich zu dir bekenne, ich werde nie Verstössen, daß ich jetzt schon dir c^ehöre und mit dir seelisch verbnnd'M bin für Zeit und Ewigkeit. Nie wird meine Liebe einen: anderen Manne gehören." Er sah auf i^e,: gesenk^n Kopf herab. Nie war sie ihm so schiw erschienen, nxe eben jetzt mit der lcichtnr Verklärung im s^cht, die einen rosigen Widerschein auf ihre Züge hallchte. Aus ihren Augen brach ein heiliges Fnll; G-rlch. pigl.Z Nvmmer N vom ??e?ruar «e » » » » M _ s,w » Angeklagter Paul Krantz und sein Ver. leidiger Rechtsanwalt Dr. Frey. Mcnschenvicchcr!" In seinen Prosaprod.lk. ten spiegelt sich nörgelnder Kritizismus. 7^n einem Gedicht verherrlicht er den Mord. Cr gtbt im Lause der Berhandlunq zu, nach der Kerker-Lektüre Nietzsches, Cchopenhau-'rs und Dostojewskis seine Ansichten geiind^rt zu haben. Ins Tagebuch dieses junl^en Mannes schrieb Hilde Lcheller auch folaeude Verse: Dies Tagebuch trägt die Ergüsse Deiner Seele, Mem Sohn, Du bist poetisch angehaucht. Die Reime sind zwar ohne Fehle, Doch die Gedanken sind in Finsternis ge-getaucht. Das ist kein Grund sich zu erschießen, Die Kugel spar' zu einem andern Zweck. Auch würden viele Tränen sliesien, Das lohnt sich nicht um solchen Dreck. Den Mord schildert Krantz so, wie es der Staatsanwalt getan liat. In der Verhano-lung wurden die Abschiedsbriefe verlesen, die l^ünther und Panl in der kritischen Nacht verfasiten. Einer ist ans Weltall gerichtet. Es heistt dortselbst: „Liebes Weltall! ein winKlges Teilchen Deines Organisinus wird verenden. Zürne deshalb nicht. Das Verenden einer Zelle bedeutet Dir keinen Verlust. Tausende drängen weiter, die Zeit eilt restlos vorwärts. Was bedeutet ein bij^-chen Leben, ein kurzes Aufflackern, dann erlischt ein Häufchen Asche." (Günther schrtsb die Worte hinzu: „Wir werden die letzt'm Konsequenzen ziehen." Sröffnuno der Luftttnie Beograb-Zagreb Heute wurde die regelmäßige Luftlinie für die Beförderung von Reisenden und der Post eröffnet. Der Verkohr wird vorläufig durch zwei dieser Tage aus Frankreich von der Firma „Potes" gelieferten Flugzeuge aufrechterhalten, die neben dein Piloten und Mechaniker noch Platz für fünf Reisende und die entsprechende Post haben Die beiden erften Aeuroplane, denen in einigen Wochen zwei andere nnd später noch eine AnM)l weiterer Maschinen folgen sollen, füliren die Namen „^Beograd" und „Zagreb". Das erste Flugzeug, d-ve „Bevqrad", startete um 8 Uhr auf dem Flugfelde Be-Sanija b'i Zemun und brachte in nicht ganz zwei Stunden die Vertreter der kürzlich gegründeten Jucsoflawischen Flugver-kehrs-GesMcha^t sow^ der Presse nach Zagreb, wo am FlugPlatze Boronc^ der feierlic!^ Empfang stattfand. Um 14 lHr kchrt der Apparat nach Beogvad zurück, diesmal mit einigen Zayreber I^ournalisten, die morgen dormAtagS mit dem nächsten Apparat zuriickkehren werden. Die Rückreise aiif dem Luftwege sollen auch die Beogrvder Vertreter der Presse nnd der Flikggesellschgft IbewerksteMgen. Mit dom morgen Tag werden die A^iparate ihrer Bestimmung aniheimqcstellt. Die Preise für die Li/tbeförderiing bewegen fich in den in den anderen Swat.'n «geltenden Grenzen. Der Tarif für die Beförderung eines Reisenden entspricht vor-läMig d^ Preise der Schnellzugskarte erster blasse. Fsir die Pio^tk^Srdernng gelten neben dem gewl^hnlichen Porto noch bvlgcnde Zuschläge lin Dinars): Briese für je A) Gramm 1, gewöhnliche Korresponiden^-karten geschlossene (Äriefkarlen) und .nit bezahlter Antwort I, ^eschäftspapiers, Warenmuster und Drucksachen für je dO Gramm 2, Postanweisungen 1 Dinar pro Stluk umd ausserdem 1 Dinar für je .WO Dinar des angewiesenen Betrages, Wert-und gewöhnliche Pakete für je I0i) GrankM 1..W und außerdem für den Wert für je .ViO Dinar 1 Dinar. (^chstge»vicht für Pakete 10 Z^ilo). Der Mann mit den sünfhundert AsQve» Fn einer hübschen Villa in Genf lebt der früihere Sultan der Türkei Mohanvmed der Sechste in stiller und friedlicher Zurückge-zogenheit. Wenn er sich nicht in Genf auf-l>ält, kann nmn ihn im Börner Oberland in einer Berglliütte finden, wo er wie ein wirk licher Gebirgsbewohner mit derben Stiefeln U4«d Lodenrock auftritt. Ein Beslcher, der ilhn kürzlich sprechen wollte, mußte sich von Genf ins Berner Oberland begeben, um i?)n zu sehen. In diesem Blockhaus saß der Beherrscher aller Gläubigen, der Mann, der den einst weltberühmten Harem mit fünfhundert Frmien gehabt hatte, am Herd-feuer, gerade damit beschäftigt, einen "locken zu trocknen. Nichts in seiner t^stalt konnte den Besucher vermuten lassen, daß er wirklich den Ersultan vor sich hätte, und nvaß-los war sei«^ Verwunderung, als dies« robust gesunde Gestalt sich als der Gesuchte zu erkennen gab. Mit einer wahren Freude h^t dieser Mann das wochllnstige Leben deS Orients abgestreift, um fich ganz in einen gesundlheitsgemäß lebenden Bergbewohner zu venn-andeln. Vor allem ist er frob, ohnv die vielen Frauen auskonrmen können. Statt dessen wird er sich jetzt na.cb europäischer Sitte mit einer Fran verbinden, denn seine VermMlung mit einer reizenden jungen Französin steht bevor. Auf die Frage seines Besuchers, wie die Verhältnisse in der Türkei fich denn jetzt geltalten, wo doch von den türkischen Frmien !Är die Ein??>e Pro^gand« gemacht wird, erwiderte Mo-balmmed: „Der moderne Mann in der Türkei wird, wenn er einigerniaßen vernünftig ist, einer solchen Forderuna sofort stattsteben. Von Fre^mden, die aus Annora zu mir kaufen, um zu besuchen, hörte ich, daß es in der Türkei beute viel m!^r ^unaae^eslen gibt, als zur Zeit meiner Re« gierung.* „Wie mag das kommen?" fragte der Besucher. „Entweder werden die Frauen vorsichtiger durch ihre neue Emanzipation, ader die Männer sind vernünft'''ger geworden", lächelte M-^hammed. „Mustafa .sfemal war in einem Punkte immer weise, er sah ein, daß Frauen und Mißbellig^citen immer zu-sammenibängen — wenn man die Frmieu bekommt, folgen die Mißbelligkeiten natur» notivendig." Ein Mann, der selber 'fünfhundert Frauen hatte, muß rn diesem P-unkte wohl ein einigermaßen zutreffendes Urteil haben, da er mehr Erfa!hrungen gemacht hat, als sonst ein Mann auf der T^lt. Es mag sür einen Mann manchmal nicht g«nz leicht fein, es einer Fran recht zu machen — wenn aber Wi^ni'che und Wollen von fünli^underr Frauen einen Mann unschwimmen, ist es vielleicht zu begreifen, daß er ob-ne Bedauern in seinem bescheidenen Eril der vergangenen Pracht gedenkt. Theaters, der ttunst und Literatur. Sie l»lle marschieren über die „silberne Brücke", zeigen fich vor den geselk'chaftlichen und politischen Spitzen in vollem Glänze. Sogar e^n Ä^riot, ein Farinan, ein Voisin niuß sich zu dieser Schaustellung hergeben. Sie erschet nen etwas benommen und verschämt. Nächstens tvird wohl die Reihe an den Gelehrten und Pbilosovhen sein, an Branlti, Frau Lu-rie unt» Dergsen. Das Gt^nze mutet nicht ge rade würdevoll an. Man denkt an »'in^n Pfau, dt.r unfreiwillig sein Rad machen würde. Es wird eine große Lotterie ausgespielt. Die Daulen gewinnen kostbare olliers, Autos und Pelzmäntel. Dann wird in einem tollen Chaos getanzt. Herr de FouguiLres nähert sich mit ehrfurchtsvoller Sicherh.it dem lächelnden Präsidenten Gastounet. Er darf nun weiter nichts mehr sehen. Er muß jetzt heim ins Elyf^e. Und doch geht auch im Weiteren alles ganz korrekt und gemessen zn. Der berühmteste Ball von Paris ist offiziell bis zum Schluß. Niemand kommt, nm sich zu amüsieren. Es ist etwas wie eine lebende Zurschaustellung aller Glorien Frankreichs. Eine Art Revue der Berühmtheiten zur Stärkung des Selbst tiewußtseins. Ein Paro^ismus auch an Glanz, Reichtum, Luxus. Sonst nichts. t. Mi,stapha Kemal Pascha schwer ertrairtt. Dem „Echo de Paris- zufolge soll der Ge. sundheitszmtand des Präsidenten der türkischen Rupubltk, Mustapha ttemal Poscha, sehr ungünstig sein. Vor einigen Tagen soll ?emal Pascha in Angora auf der Strafe zusammengebrochen sein und sein Bewußtsein verloren haben. t. Großer Fabriksbrand. In der Fabrik feuerfester Stei^ne der Steirr'chen Magnesit-industrie-A.-G. in Leitendorf bei Donaw'tz entstand gestern nachts durch Crplosion eines Generators ein Brand, d<'Nl trot^ der anie« strengten Arbeiten der Feuerwehren da? ganze ausgedeihnte Gebäude samt Einrichtung und Maschinen zum Opfer fiel. Der Schaden ist beträchtlich. Die Fabrik beschädigte an 250 Arbeiter. Den Feuerwehren gelang es, das DirektionSgebäude und ein m der NDe befindliches La^gerhaus vor dem Uebergreiien der Flammen zu schü^. Der Brand konnte erst in den heutigen Morgenstunden gelöscht werden. Der D?l» der Kleinen Weißen DtNen P a r i s , U. Februar. ^ Die gesamte Pariser Saison läßt sich lu ^ dem einen Brennpunkt zusammenfassen: Ball! der Kleinen Weißen Betten. ^ Schauplatz: Große Oper. Tout--Paris:! Parlament, Regierung, Akadeiuie, Faubourg! St. Germain, Äplomatie. Die ungekrönten ^ K'önige der Presse, der Bank- und Börsen- ^ Welt, des -Handels, der Industrie. Rue de la Pai^, ChaulpS-Elt^s^es. Und zur Erheiterung die Künstler und Sänger von Montmartre und Montparnasse, die GirlS und Vedetten aller Theater und MusikhallS. Mistinguelt. Dranem. Chevalier. Dolly ststerS. Die Marschälle. Die Flieger. Der einzige Ball, den der Präsident „Gastounet" besuchen darf. Auch Poincar^ ist anwesend. Man sagt, er lächle nur einmal im Jahre: Wenn ihm die Mistinguett auf dem Ball der Meinen Weißen Betten zutrinkt. Um Mitternacht gibt e?t ein Monstrescha"-ioiel, geboten von den Berühmtheiten des m. TodeSfMe. Gestern früh ist die Hausbesitzerin Frau Iok>anna M e s g o l, geb. Pei^ovnik, verw. Blümel tm 63. LebensjaHre ^ verschieden. Das Leichenbegängnis findet! morgen, Donnerstag, den 16. d. M. um 1« U-Hr vom Trauerh-ai^e (Studenci, JurSiSena ulica 16) aus nach dem Ortsfriedhofe statt. I — Gestern nachmittags ist ferner in Selni-! ca an der Drau die Besitzerin und Gastwir-' tin Frml Anna Hiber, geb. PZunder nach ^ kurzem Leiden entschlafen. Das Leichen-bestän-gnis findet Donnerstag um 15 Uihr vom Trauerhanse mis nach ^m OrtSfried-l)of statt. — R. i. P.! Den Hinterbliebnen uin-ser innlglstcs Beile'i'd! m. Edith Lorand. Das Kon^rt der berühmten Violinistin Edith Lo ran d findet als Monnementkonzert des hiesigen Konzertbnreaus am 29- Feber d. I. im großen l^uionsaale statt. Edith Lorand bedeutet, wie alle bisherigen Abonnementkonzerte für Maribor eine wahre Sensation j imd verspricht einen glänzenden mllsikalisch-künstlerischen Erfolg. m. Polksuniversitcit. Freitag, den 17. Z d. M. um 20 Uhr Vortrag des Herrn Proif. Dr. SuZnik aus Maribor über „Beograd, dessen Eharakteristik und Bedeutung sonne dessen Leben". Den Bortrag werden schöne Lichtbilder begleiten. Vor dem Lortrage werden einige der schönsten serbischen L?eder ^ von erstklassigen serbischen a vas—LajterSperk denmäM bis zur Station Pesn^a verlängert werden. m. Meklameausschriften über den Gassen. Verschiedene Sportvereine, Festausschüsse und Klnounternehmungen mac^n die Bevölkerung auf ihre Veranstaltungen durch Anschriften und Bilder aufmerksam, die sie über den Skiffen anbringen. Da diese Aufschristen, insbesondere zur Regenzeit, keinen Gaffe«s<^ltck darstellen, verbot der Stadtmagistrat in einer vertraulichen Ausspruche am 11. November 192^ jede Anbringung solcher Aufschriften ül'er den Gassen. Uebri-gens we''den die ^er^'ne, Gewerbetreibenden Lau^leute aus die verkeH-Hpoltzzeilichsu M a r i b o r, 15. Februar. Bestimmungen aufmerksam gemacht, wonach zur Anbringung j?d:veder Aufschrift in welcher Form immer, falls dieselbe Über die Baulinie in die Gasse hineinrt»gt, die nötige Erlaubnis einzuholen ist. m. Alnbabend des «utoNubs. Der Autos mobilklich des Königreiches SHS, Sektion Mavlbor veranstaltet am Tage der diesjährigen Generalversammlung d. l. am 18. d. M. einen Klubabend mit Tanz in den Räumen der „Zadruina gospodars^ banka" iAleksandrova cesta 6). Durch Klubmitglieder eingeführte und eingeladene Gäste willkommen! m. Auf der Straße entbunden. Gestern gegen 18 Uihr wurde die ?5jährige Winzerw Ursula L. in der Vrbanova ulica Plötzlich von Krämpfen befallen und schenkde auf der Straße emem Kinde das Lebn. Sie wurde von der Rettungsabteilung in die Gsbär-anstalt gelführt. m. Eine Sensatlim des >ar«evalS bildet auch im heurigen Ioihre die großzügig vorbereitete Redoute des Sportklubs „Maribor", die wie bereits bekannt ist, am Sams« tag in sämtlichen ganz originell unt» geschmackvoll bewerten Union-Räi?mlichkeiten stattfindet. Die erfreuliche Tatsache, daß die gan^',e Veranstalwng gefilmt werden wird, Wirt» das ohnehin schon äußerst rege Inte reise nur noch steigern. Morgen bringen wir geTMuen Anleitungen für das T^r-halten vor dem Kurbelkasten, da disle den Besuchern gewiß nicht unerwünscht find. m. Englische Konversationsstunden ge« sucht. Schriftliche Anträge unter „Sofort" an die Redaktion des BlatteS. m. Rofen»Nedo«te. 'Wie erfochven, beabsichliat d^^r .^carburgerMännergesangver ein am 17. März im großen Prunksaale der Brauerei „Union" (vovm. Götz) eine Unter' Haltung im größten Stile unter dem Titel „Rosen-Redoute" zu geben. DaS Fest, mit dessen Veranst>altung der Mmlneri^esang-ocrein in der Wiege vornchmer Unterhal-tungskultili! die Filhrung erringen will, wird eine bi'Aher in unserer Stadt noch nie dagewesene Pracht entfalten. Die letzten Ernin-gemchaften moderner Balldekorationstecknik wie sie bei den größten internationalen Bällen unseres Kontinents verwendet wurden, wird man Gelogen^ect haben, auch bei uns zu bewundern. Obwohl die mit dem Arrangement des Festes verbundenen Kosten, wie dies mit Rücksicht auf die hochgesteckten Ziele wM mehr als begreiflich kst, ungl^euer groß sind, wird der Eintrittspreis so sestgesetzt werden, daß allen Kreisen unserer Bevölkerung d-ie Möglichkeit gebo-^ ten wird, das Fest zu besuchen und seine . Wtmder zu schauen. ^ m. Wetterbericht vom 1t,. d. M. 3 UHr frM: Luftdruck 7A?, Feuchtigjkeit^effer -i-l?, Barometerst«,d 77!9, Temperatur -i-4.5, Mndrichwng WO, Ben^lkung ga«z, Niederschlag Regen; weitere Nieder'ch^Kge zu gewärtig. * Belrka kavsrna. Mittwoch Kabarett-abend, Donnerstag Nachn:?ttagskonzert und Moden-Revuc, Savsi, den d. M. um M Uhr im Klubzimmer des Hotels „Europa" seine Jaihre? Rniw Reperloire: Mittwoch, den 15. Februar um 20 Uhr: /„Manon". Ab. B. Kupone. Do^erStag, den 16. Fel^ruar um 20 Uhr. „Oberst Jeli6". Ab. D. Ku'.'i^ne. Zum letj-te« Mal. allem aber wird sich das Braunschweiger Lan destheater daS (Goethe—Lessingjahr 19?9 an' gelegen sein lassen. Neben Neueinstudierun« gen des Faust und Nathan sollen weitere Stücke LessingS und seiner Zeit geboten werden. Zahlreiche Vereinigungen von Ruf haben für 1929 Braunschweig bereits als Tagungsort auZersehen, voran die Goethe^e-sellschaft und die Lefsinggesellschaft. „Auserftehuna >pos Jahr tS29 unier dem Doppelgestim Goethe Lessing . .Unter dem Doppclgestirn Goethe-Hessing steht das Jahr 1VW. Braunschweig und Wolfenbüttel lenken die Bli^^e d« geistig regsamen Welt auf sich. Vor Jahren begann auf den Brettern des Braun schweizer Hofthcaters am Hagenmarkt Goe^ theS Faust" seine große Fahrt in die Welt. Ms Namen der Darsteller, Eduard Schütz in der'Titelrolle, Wi^helmine Berger als „Gret-chen" und Heinrich Marx als Mephisto jind Mit dieser denkwürdigen Aufführung " trennbar verknüpft. Ein .^^albjahrhun-^ Mher war dieselbe Braunschweiger B-ühne mit der Urauffi'chrung von Hessings „Emilia Galotti" durch die Döbbelin-Spielschar am 13.- Marz 1772 den Berlinern zuvorgeloin-men. Braunschweig, die alte Haniastadt, sollte. LeffingS Ruhestatt werden. Eine schlich.e Tafel am Lessing-Haus in der Nähe der Äe-gidienkirche jagt: „Hier starb Lessing 15. Februar 1781". Auf dem Magnifriedhof ist jein Grab. Rur wenige Kilometer südlich Brauu-schweigs liegt überragt von dem blauen Brockenmassiv das entzückende A o l f e n-8 ü t t e l, Lessings Wirkungsstätte. Ini Barockhaus am Rosengarten schrieb Lessing seinen „Nathan". Das kurze Eheglück mit E.zn König und unsägliches Leid nach ihrem .ä-hen Tode hat dieses Haus erlebt. Dahinter kßegt der stattliche Neubau der berichmten Bibliotheca Augusta, mit der Lessings Name lNlf ewige Zeiten verknüpft ist. ..-„Braunschweig — Wolsenbültel, Goeth^-^ Lessing". Zur 200jährigen Wiederkehr 'lon Lessings Geburtstag und zur 100-Jahrsei.'r der Uraufführung des Faust leuchtet diese Verknüpfung in neuem Licht. Eifrig rüsten beide Städte gemeinsam für das Jahr 1920. Braunschweig wird in einer Ausstellung „Faust auf der Bühne" eine erschöpfende Zusammenfassung des gesaniten Bühnen-Faust-Materials bringen, während gleichzeitig in Wolfenl^ttel eine umfassende LessingauSstel-lung eröffnet werden soll. Es ist beabsichtig^. !>as ^^ijing-Hmls, das zurzeit Bürozwecken diente für Kultlirzwecke frei zu machen. Vor (Zur Aufführung im Cillier Theater am 9. d. M.) Das Stadtthcater in Eelje feierte die' llX>. Geburtstagsfeier Tolstojs mit der Aufführung feiner „Auferstehung" die vom sranzosifchen Schriftsteller A. B a t a i l l e dramatisiert worden ist. Der Dramatisator gab de^i Hauptmomenten des RomanS Bühnenform und faßte daS Grundinotiv: Wiedergeburt deS Menschen, in fünf Bildern (Ostern — Da'lieim: vor dem Schwurgericht; im Kerker; im Lazarett; Transport der Sträfliii-ge nach Sibirien). Die Dramatisierung ist so zlicisilich geglückt, doch sind einige Lücken in der allmählichen Entwicklung der Handlung geblie^ien. Jenen, die den Rc>inan gelesen ljaben, bereiteten diese Lücken freilich keinlideS Spiel aab Pfeifer als Rerk>t'°anwalt. Kute lingStnpen stellten Frl. Sonc und Frl. AaveiL. Sehr l>efried'.qend war^n Z e m-lsi?. als c^lter Diener Tichon, Perc als l^ieschworencr, Marolt als Ar'.t nnd Bele c^lS Sinwnson. Die restlicl'en Nollen waren entsprechend besetzt. Die S'ienerien waren apart und im Einklänge mit der Handl"i?a. Tas ,^,nsannn''n-sviel wcir gut, die e'-^ie S'/'ne im ''rl^en Bilde l^ber e»itsck'iedk'n matt n'^d zn oterfläck'lickv Der l^csanq l'.intl'r der Szene ini ersten nnd fi'nfien er- 's'eblich den allaemeinen Eindruck. Da-? n'>an n<'v^>ä^!"i'^!näs'ig ant besiicht. N. P. Nadlo Donnerstag, lS. Feder. W i e n ((Ä r a z), 19 Uhr: Französischer Sprachkurs für Vorgeschrittene. — 19.2^: Bericht über die Winterolympiade in St. Moritz. — Preßburg 17.50: Nonzert. — 19: Das slowakische Volkslied. -Mai-land 20.50: Puccinis Oper „Boheme". --Prag 17.50: Deutsche Sendung. — 19.30: Sinfonisches Konzert. — Daventry 20.15: Bcethovensche ^lavierinusik. — 2li.As1 Tanzmusik. — S t u t t g a r t 20 15: O. Straus' Operette „Der letzte Walzer". 23: Tanzmusik. — Brünn 18.10: Deutsche Sendung. -^Berlin 20.30: Dietrich Stenibeckers Requiem (Uraufführung). An-fchließend Tanzmnsik. — Budapest 19.45: Klavierkonzert. — 20.40: Orgelkonzert. — Warschau 20.30: Konzert 22.30: Tanzmusik. — Parts-Eifssl 20..30: Kouzert. Sport Die Wwiero'nmpiabe Der gi-strige Tag stand im Zeichen der großen Skiwettkämpfe über l>0^ Kilometer. In dieser Llonkurrenz bewarben sich auch unsere Skiläufer, von denen nch ^o^ko I an S a an 23. Stelle vor Frankreich und Japan placieren konnte. Den^ .'^'»auptersolg in diesem Vewerb erzileten die Schweden, die dank ihrer leichteren Ausrüstung und besseren WachStit^^nik die ersten' drei Posten besetzten. Die Resultate sind: l. .s) e d l u n d 4 : 5)2 : 37; 2. Johnson 5:5: 30, 3. Anderson 5:5: 4k5. Alle drei Schweden.) ^ Auch die E i S s ch n e l l a u f k o n« j ku rren z wurde gestern mit dem l5s>0 Meter-Laulen fortge^es^t ^'nd nach- stebcnde R.'fultate: 1. Thunberg l^innsandl 2 : 21.1; 2. Evensen lNorweg'n) 2 : 21 9; 3. B'sslnarud -Norwegen 2 : 22.^).' pvlve« umo «I?U vl?? lMQ ist »1«» xiü'Nkilieiiitto Vk!sk, Äaied »oicdoa «!iv tn »IN«,SIVI> XÄrper tlbsnea. «elcito ^oriien vov Seknupk/n, Lcd»?iaot» uniclc um d^'n Wondcrpckil dcS Fuh-.'allunl.'ruerüandes in Ljubljana werden auch h^ner ai'.'Mraaen werden und gelangen bereits in der Fri'ihiahrssaison zur-Durchführung. Bekanntlich siegte im Jahre ^ 1925 S. S. Maril^'or, in den Iahren 192li kud 1927 gewann die Konkurenz S. K. Ili-risa in Ljubljana vnd übernimmt den !?o-^ ?al in seinen ständigen falls er anch' dk'.-!''zn Jahre Sieger bleibt. ^ l ' »»n Sanntas^. Die Wett- 'niele a-n Sonntag, d'n 19. d. leiten die ''».'rren Fi 8 e r l!^?a'nd""Svo!'od!i) und o h o r k o ibl'r—7.ssl'»^ni<^ar'). : Mitteilung deS !2. Da die sonntägige ?)leisteri'''?'!ftZrnnde o.bies.'gt '.werden muß, te, erfährt da? McZsterssliaftsprogrannn eine^ Aenderunq. ui.d spielen am F'-ier^ „Svoboda"—„Navid" nnd ./^laribor" -„^elezniear", am 11. März „Ptuj"—„Soo boda" in Ptuj und am 25. März „2.clez-niear"—„Ptuj" in Maribor. Die Platzinspek tion am Sonntag den 19. d. besorgen die Ausschußmitglieder Pukl und N e r a t. : Studenten erhalten von nun an nur gegen Borweis der Legitimation bei sämtlichen Wettspielen eine Ermäßigung der Eintrittskarten. Die Platzverwaltung des SSK. Maribor. : SK. Ztelezniöar. Morgen, Donnerstag, 20 Uhr Pflichttroining, verbunden mit einer Mitgliederversammlung, im Turnsaale in der Cankarjeva ulica. : Frankreich sSMgt Australien im Länder tenniskampf mit K:3 Punkten. Frankreichs Farben vertraten Borotra, BoussuS und Borotra-Brnanon. Für Australien kämpften Erawford. Patterfon und Hoppman. : Schmelling—Pao^ino abgelehnt. Die Herausforderung SchmelingSan den Euro''ameister aller Kategorien, den Spanier P a o l i n o, hat die Internationale Boxunion abgelehnt, da dem italienischen Meister BertazzolodaS Borrecht ^um Kampf mit Paolino gebührt. : Die französische Hallentennttmeifks schaft gewann in der Herrenkategorie LaH d r v. der Damenklafse sie?'^'' D S v e. Mik,mft <^nmor Selbstgespräch esneS Betrunkene«. „Der Alkohol ist der Feind der Menschheit, hupp, im'd ich bin holt net feig!" Auch nicht schlecht. Eine Firma sendet dem sie fordernden Gläubiger folgenidc Antwort: Geehrte Firma! Ihre diverfen Briefe haben wir erhalten. Wir teilen ihnen mit, daß scimtliche 5-ci uns einlausc!nden Fakturen in einer Korb kommen. Allsahrlich wird bei unS eine ,^ie5iung veranstaltet bei der die drei gezs^enen Fakturen prompt ausbezahlt werden. Sollten Sie unS weiter mit ihren Mahnbriefen beMigen, werden Sie von der nächsten Zichung ausgeschlossen! Hochachtungsvoll N. N. vi. zvicllülil eisrlWe GsSffnuns? der „Weißen Olympiade" ZW -j. Abiinderung des Repertoires. Infolge der ptbl^Uichen Erlranlung des Herrn B r a-t u '/ ttuchte das Repertoire abermals abgeändert werden. Donnerstag, den 1(>. d. M. wird statt der Operette „Orlow" „Oberst Ieliö" zum letzten Mal gegeben Das Avou-ueilient D bleibt uuverändert. -s- „Der gute Soldat Loejl". Bereits En« de der Woche kommt in unserem Theater der heurige Schlager „Der gute Soldat !>vejk", der seinen Triumphzug auch über die! bedeutendsten airsländischen Bühnen genom-uien hat, zur Anffi'ihrung. Die Titelrolle liegt in den Händen des .Herrn D a n e Z. Regie.'('»erro v i e. -s- Glänzender l5rsolg Slezaks in Paris. Das ^^^onzert, welches Leo Slezak in Paris gab, gestciltete sich für den Kiwstler zu einem Triumph, wie er feit dem Kriege in Frankreich wohl noch keinem deutschen Sänger beschieden worden ist. Slezak sang außer Der schweizerische Offizier Eiden benz, lMgeben von den Fchnen der Nationen, den großen Schlagern seines Repertoirs leistet, in der linken H^nd die Schwei",er Fahne, unter dem Donner der Böllerschüsse Lieder von Schubert. Brabms und Strauß. den Olympischen Cid. Nummer SS vom l«. ??ebruar »r^ Vvlks^lrtsckakt Andauernde Haussebewegung der jugoslawischen Getreidepreise Mr internationale Getreide» markt tendiert im allgemeinen ruhig. Eine vorübergehende Verstvisung trat durch die Zurücknahme der Ausgebote seitens des kanadischen Pools ein, doch wurde durch anhaltendes starkes Ausgebot in argentinischer Ware ein Ausgleich geschaffen. — Die Weltweizenausfuhr in der Vorwoche' betrug 25 Millionen Quaters, was gegeni'iber dem Porjahre eine Steigerung um 1 Million Ouaters bedeutet. Argentinien hat hievon mit 840^00 Ouaters Anteil. Die schwimmenden Mengen in Getreide werden auf insgesamt 7.5 Millionen Ouaters geschätzt. — Während unter dem Eindruck dieser Meldunaen die meisten europäischen Getrei-dehande^plätze über stagnierendes Geschäft berichten, fetzt die Haussebewegung der Pr«i-se in I o s l a w i e n unbehindert fo?t. — Bvm Wiener Markt werden anhaltend starke Weizenverkäufe in der Relation Ju-goflawien und Italien berichtet. Auf dem heimischen Getreidemarkt war die Grundtendenz besonders in M a i s und Weizen feft. Die Nachfrage ift im allgemeinen lebhaft, während die Zufuhren anhaltend schwach sind. In W e i z e n herrschte starke Nachfrage seitens der heimischen Mühlen, doch konnte der Bedarf mangels Ausgebots nur teilweise gedeckt werden. — Da die hiesigen Worzschreife bereits die Weltparität weit überMlittten haben, konveniert in den GrenzgSVieten der Bezug ungarischer und rumänDher Ware. Auch R o g g e n ist stark in Nachfrage, doch konnte fich ma«gels Ausgebots kein nennenswertes Geschäft entwickeln. Für diesen Artikel zeigt sich besonders sekens Sloweniens lebhaftes Interesse. W. M a r t b o r, 15. Feber. G e r st e tendierte im allgemeinen unverändert. Haser tendierte weiterhin scst bei 250—200 ab Verladestation. Mais verzeichnete auch in dieser Berichtswoche tägliche jvilrssteigerungen. Wie verlautet, soll sich die Spekulation stark auf diesen ^^rtikel gelv.iri:u und zu spekulativen Zwecken gröf;ere Mengen Mais in ihren Besitz gebracht haben. — Andererseits werden in Anbetracht der steigenden Preist^n-denz grössere Deckungskäufe vorgenommen. — Da der Bauer nur schwer sich zu Verkäufen entschliefet, sind die Zufuhren sehr gering und ein Großteil der Nachfrage bleibt nn-befriedigt. Auch die Maispreife liegen weit über Weltmarktparität. Rumänien nützt die Haussebewegung des Maifes auf dem jugoslawischen Markte aus und liefert trotz des verhältnismässig hohen Zolls von 10 Dinar beträchtliche Mengen nach Ingoflawien. Allerdings mag zu diefer Haussebewegung auch die Bereitstellung gröfzerer Ki^edite für die passiven Gebiete beigetragen haben, welcher Umstand von der Spekulation ausgeniiyt wird. In M e h l ist die Lage unverändert. Die Mühlen haben entsprechend der festen Tendenz auf dem Weizenmarkte ihre Preife erhöht. Ein Grostteil der Kleinmühlen hat den Betrieb eingestellt, während größere Mühlenbetriebe Reduktionen vorgenommen haben. Weizenkleie tendiert bei lebhaften »Umsätzen fest. Infolge der Reduzierung und teilweisen Einstellung von Mühlenbetrieben ist das Ansgebot im Verhältnis zur Nach frage fehr gering. Für B o h n e n ist das Interesse, gering, die Preislage unverändert. Die internationale und universale Leipziger Messe Die Weltruf genießende Leipziger Messe ist in der modernen Form der Mustvraus-stellung wShl eine der bedeutendsten Einrichtungen des internationalen Handelsverkehrs Die heutige Leipziger Messe ist aus der alten LeipAger Waremneffe hervorgegangen. Zur Muftermeffe hat sie sich in der letzten Htlfte des vorigen Jahrhunderts umgewandelt. Es findet also kein unmittelbarer Warenverkai:f auf der Leipziger Messe ftatt, sondern die Bestellung von Waren erfolgt vielmehr nach den dort ausggstellten Mustern. An dieser MuftenmlSftellung sind rund 10.000 AuSstel-lerfirmen beteiligt, unter ihnen zahlreiche ausländische. Es handelt sich also bei der Leipziger Messe m'cht nur um eine Ausstellung deuHher Fabrikate, sondern um eine wtSVmckionUle A^terauZstellung. Auf der LeiPWger Messe ist heute jede A^re vertreten, die Hberi^upt nach einem Mrster oerkauft werden kann. Daneben findet man auch MWoffe und HalSsabrikate. Die An-z«chl der Muster, und Neuheiten auf jeder M^e, 'die dchn"Besucher> Vorgefühl werden, gHt^ho'ch in die Hunlb«?ttausende, sodaß die L^Mer Messe nicht nur ein internation-:-ler,.^dern auch ein^ universaler Markt ist. Wie das Warenangebot, ^so ist auch oie (NrMHerschaft auf der Leipziger Messe international zusammengesetzt. Unter den 1Ä5'.0t10 Einkäufern'.der'Lei^zi^er Fe). A k-tßva: Mewlldeckung 421.^ s—0.8), Dur-Wien am Wertpci^iere 1V03.2 (—5), Snldo verschiedener Rechnunyen (379.1) (—-'17.6). — Passiva: Banknotenumlaluf 5478.6 (-i-23), Forderungen des Staates 34^ (—^22), verschied«?ne Verbindlichkeiten in Giro- und anderen Rechnungen 1009.5 (—98.6). Bi lanzsumme 9385.7. V??omj»te^nsfuß 6?Z, DarlehenszinSfuß 8?S. X Ausfuhr BMwter Weine nach Deutsch land. Die Deutsche Donaugesellschaft für den Warenaustausch ist an die WirtschaftS-gesellschast „Agraria" in VrZac herangetre ten, um gemeinsam eine Ausfuhr von ve trächtlichen Mengen Banater Weinen nach Deutschland zu organisieren. Die VerHand lungen führten zu einem'günstigen Abschluß. Man erhofft davon eine bedeutende Linde rung der Wirtschaftskrise im Banat. X Banksufio»en in Sarajevo. Dem Bei spiele Zagrebs und auch Beograds folgend, wurden auch in Sarajevo VerhanMungen zwischen mehreren BaNkinstituten emgelei tet, um eine Fusion zu erzielen. So verlau tet, daß die Besprechungen zwischen der Krsatiißchcn Handels- und Gewerbebank einerseits und der Jugoslawischen Kreditbanl^ und der .Handels-Aktiengesellschast anderer seits vor ihrem Abschlüsse stehen und günstig abgeschlossen werden dürften. X Berband ' der Holzindustriellen und »Händler. Unter diefem Namen wurde in Zagreb eine Vereinigung von Holzindustrie! len und -Händlern gegründet, um ihre Interessen besjer wahren zu können. Die Vereinssatzungen sind bereits behördlicherseitZ genehmigt." Die gründende Generalversamin lung wird schon in den nächsten Tagen einberufen werden. X Jubiläum einer jugoslawischen Papier-untern«h«ung. Samstag fand in Sueak die feierliche Begehung des Wl^jährigen Bestandes der Papierunternehmung Smith Meynier statt. Bei der Feier waren die Vertreter aller lokalen Behörden sowie auch Abgesandte aus dem nahen Fiume und der führenden wirtschaftlichen Vertretungen nus dem übrigen Jugoslawien anwesend. Der G? neraldireklor der gegenwärtigen Inhaberin der Unternehmung, der Ersten Kroatischem Sparkasse in Zagreb, liielt die Festrede, in der er die Bedeutung der Fabrik/ die liie- chlchte ihrer Errichtung und ihres Bestandes sowie ihren Betrieb für das ^ugoslawi-che Wirtschaftsleben überhaupt darlegte. An die Feier schloß sich eine Auszeichnung der verdientesten '.VNtarbeiter und An-gestellten, von denen einige bereits von 40 bis 52 Jahren ununterbrochen beim Unternehmen beschäftigt sind bezw. waren. Bis zum Jahre 1'.>s)<» war das Unternehinen ausschließlich in den .Händen der Familie Meynier, worauf ungarisches Kapital in im mer größerem Mas;e herangezogen wurde. Nach dem Umsturz kam die Firma in die Hände der Ersten j^oatischen Eparkasse. Die Fabrik, die gegenwärtig direkt an der Grenze zwischen SuZak und Fiume am Flüß chen Retina, also an der Staatsgrenze steht, erzeugt feinste Papiersorten und auch Zigarettenpapier und erfreut sich eines starken Umsatzes. X Münzen- und Banknotenfalsifikate. In letzter Zeit wurden in Konjic in der Her zegowina schlecht gefälschte Dinarmünzen in den Verkehr gebracht, die jedoch sehr leicht erkenntlich find. Aus Baöka Topola kommt die Meldung, daß in der dortigen Umgebung auf freiem Felde ein Paket von etwa 380 neuen, nachgemachten Hundertdinarnoten gefunden und den Behörden übergeben wur de. Auch diese Fälschungen sind sehr schlecht ausgeführt und fofort erkennbar. X Novisader Produktenbörse vom 14. d. eizen, 2?6: Baökaer 77/78 kg 332.50 bis 342.50, Baökaer und Theißer 78/79 kg 337.50—347.50, Banater 78/79 kg 330—340, Oberbanater 78/79 kg 327.50—337.50, syr-Mischer 77/78 kg 337.50—347.50. -Ger-st e: Baökaer 60 kg 295—305, mazedonische Original 240—240. — Mais: Baökaer und Banater, alter 245—255, Baökaer, neuer 237.50—247.50, Baökaer und syrmi-scher, per März-April 247.50-257.50, Baökaer per April-Mai und weißer 250—260, Banater Parität VrZac 242.50-252.50, oer März-April 250—260, syrmischer 240—250. Mehl, Banater: „Og" und „Ogg" 475— 485, „2" 455-465, „5" 435-445, „6" 370 —380, „7" 300—310, „8" 225—240. Die übrigen Artikel blieben unverändert. Tendenz fest. — Umsätze: Weizen 4, Gerste 1, Mais 24, Mehl 4 und Kleie 2 Waggons. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o r, 15. d. M. Die Zufuhren in Heu und Stroh waren heute mittelmäßig. Bemerkenswert ist ein Wagen Maisstengel. Es notierten: Heu Dinar 75—100, Stroh 40—50 und Maisstengel 40 per 100 Kilogramm. X Nutzsiehmarkt. M a r i b o r, 14. d. Der Allstrieb belief sich auf 744 Stück und zw.: 17 Pferde, 14 Stiere, 308 Ochfen, W9 Mhe uud 6 Kälber. Der Handel war sehr rege; verkauft wurden 389 Stück, hievon 98 nach Oesterreich und 13 nach Italien. Preise für 1 Kilogramm Lebendgewicht: Mast-ochsen 8—8.50 Dinar, Halbmastochsen 7.25 bis 7.75, Zuchtochsen 6.75—7, Schlachtstiere 7—8, SchlachtmasEtthe 5.50-^, Zuchtkühe 5—5.50, MUMHe 4.75—5.50, trächtige ssü-he 4.75-5.A0, Ilmgvieh 7.50—8. X Wiener Borstenviehmarkt vom 14. d. Der Borstenviehmarkt war mit 9U9 Mleisch-und 4793 Fettjchweinen bcf6)iM. Es notierten: Flei^chweine 1.60—2, Fettschweine 1.80—2.30. Bei ruhigem Verkehr erzielten Fleischschweme Vorwochenpreise. Prlma Fettschweine verbilligten sich um 5 Groschen. Die übrigen Qualitäten waren schwach vorwöchig. X Wiener Pserdemarkt vom 14. d. M. Der Pferdemarkt war mit 160 Gebrauch?-, 4^5 Schlächterpferden, 6 aus dem Schlacht Haus, 270 aus der Kontumazabteilung, !^e-schickt. Man notierte: Kutschpferde 5>00 vis l000, leichte Zugpferde 300 bis 1000, schwere 600 bis 1000 S. per Stück. Schlächterpferde prima (Fohlen) S. —.80 bis 1.10, Sekunda S. —.i>5 bis —.75), Bankvieh S. —.50 bis —.60, Wurstvieh S. —.30 bis —.45. V-'rkehr lebhast. HiftorisMer 5^aiender Samstag, den 11. Feber. 1221: Hcmrich der Dritte von England erläßt d^ Äogua 6)arta. — 1827: Bau des ersten Schrauden» dampsers durch Nessel in Triest. — 1871: Die französische Nationalversammlung slüch tet nach Bordeaux. — 1873: Z^öniz Ama-deus von Spanien entsagt der Krone. 1889: Japan erhalt eine Verfassung. — 1013: Ermordung des Abgeordneten Franz Schuhmeier. — 1915: Sieg über diz Russen östlich der Masurischen Seen. — 191S: Waihl Eberts zum Präsidenten der Deutschen Republik. Sonntag, den 12. Feber: 1713: Karl de? Zwölfte wird von den Türken bei Bender gefangen. — 1736: Vermählung Fvanz von Lothringens mit Maria Theresia. Montag, den 13. Feber: 1511: Herzoq Albrecht von Preußen wird Hochmeister des Johanniterordens. — 1780: Der Astronom Herschel entdeckt den Planeten Uranus. — 1912: Ghina wird Wr Re^ubli? erklart. ^ — 1915: Amerikanische Note an Deutschland wegen der U-Blokade. — Dienstag, den I4. Feber: 1039: Bruno der Heiliige von den heidnischen Preußen erschlagen. — 1488: Mairimilian der Erste in Brügge gefangengenommen. — 1779: Jamos Cook, englischer Weltu-msegler, auf Hawai von den Eingeborenen erschlagen. 1893: König Mlan verzichtet auf alle sein« Rechte, ' - Kino vv^cz-Kii^o. Heute Mittwoch, den 15. Februar zum letzWH Male: Evelyn H 0 l t in dem Prachtsilm: „Liebelei" nach dem gleichnamigen Roman von Arth« Schnitzler. Ab 16. Februar ein Schlager: „Der letzte Walzer-Filmspiel nach der Operette von O.» Strauß. einer recht hervorragenden Handlung sehen wir folgende Filmstars: Willi Fritsch, Suzh Bev-non, Liane Haid, Fritz Rasp, tz. A. v. Schlet» tow, Sophie Pagach und Jon Wüst. — HanS Adalbert v. S ch l e t t 0 w ist einer der meist beschäftigten deutschen Schauspieler. Ms Partner tzenny Portens in „Die Flammen lügen" und unzäysigen anderen Filmen erntete er große Erfolge. Ida W ü st ist eine berühmte deutsche Chavrkterdarstellerin. — Frrtz Rasp hat durch seinen Welterfolg in „Metropolis" Weltruf erlangt und gehört heute zu den Ersten seines Faches. — Mit „Der letzte Walzer" sehen wir einen der prachwollsten Frlme deutsch-ame-rikamscher Gemeinschaftsproduktion. Die Handlung spielt in einem Balkamnilieu. Als besonderes Merkmal wäre die Jnternatwnairtät deS Ensembles hervorzuheben. Der Regisseur Arthvr Robison ist einer der be^deutendsten Ufa-Regis-seure. Kil^0 ttrSIier Vioslcops. Heute Mittwoch, den 15. Februar zum letzte« Male! „Der Kampf um die Sch«»lle" . ein prächtiger Ufa-Film mit malerischen Lanid-schastsaufncihmen und packender Handlung. Der heroische Kampf einer Gutsbesitzerfannlie mit einem verhängnisvollen Geschick, und mit Gü-terschachercrn. sportlich prachtvoll sind auch die Aufnahmen eines Pserderennens, bei dem die beiden Favorits im letzten Augenblicke stürzen und verenden. Am Donnerstag gelangt ein besonderer Film auf die Leinwand, für den sich schon jetzt starkes Interesse zeit^t: „Eines Mannes Vergangenheit" Konrad V e i d t in der .Hauptrolle. Der be-rijhntte deutsche Charakterspieler wirkt jetzt be« kauntlich auf mehrere Jahre in Amerika, in Hollt^wood, wo er bereits in mehreren hervorragenden Rollen tätig war. Der obige Film ist einer seiner letzten und besten. Wir haben somit (^eletienlieit, Konrad Veidt in einer künstlerisch hochwertigen Rolle zu sehen. tüxllck lrlsck 2U bilden'. fl!l M« dmSm cmSüiziiüS. ÜZzsiisus Lellvsb nur ulic?» 14 LcliillelStrgLe). U-iZSZ nur bei lülliiii tsü!l. 11 Steife nnä Kraxen de- stei; VVlener k^«billtzt. siekizm' preis Nin 9 — unct 7'— (krütiercr Velkiufspleiz OIn 1A'—) N0 Tonaukarpscn, .Hechte, Fogasch-.', Tchille, neue Salzheringe, Sil« berherige, Russen, Sardinen soeben eingetroffen. fisctiksuL 5ck«sd nur Gregoreieeva ulica Nr. 14 ^Schillcrstrajze). 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