Nl. 85. Samstag, 13. April 1889. l08. Jahrgang. Aibacher Zeitung. ?)"«sl.n N^ ."^ v°ftv«,slllbun« : « ,« « .^til«n ^> li.. glöhc« per ijllle « lr.l bei «sl««n w!lb«»h°lnn»«n pi. islll« , ll. Die ..«»lbach« Zettnnz" »rschllnl t««Ilch ml» «ulnabmc b« Son», nub sselellaze Die »d«ln«str»ti<» bcftnbtt sich Longicssplah 2, bl« «edactl»» Vahnhojgasse 2t. Gp«chftunbcn der «ebactlon täglich von 10 bl« 1» Uhr vormittag«.— Nnfl«nlm ^ltel eines Negierungsrathes aller-"" in verleihen geruht. ^ I>iner?'?"^^ent als Leiter des Ministeriums ^tabe« "" den Statlhalterri - Secretär Oskar ^lssiir M ü- ?ezirlshauptmam,e und den Bezirks-^"etär in 3 <""^ Vogdanooiczum Statthalterei' "' Dalmatien ernannt. ! 2l" bie^ «N.3 ^3^^ wurden in der k. l. Hof. und Staats-^Nchhblmtcs N X ""^ ^l der slowenischen AuSgal'e des ^^--^ ° ausgencben und versendet. , Uit Ki ^""ley's Expedition. ^'s.dir au^^V^t die Welt die Briefe Stan- 1 "^ aedrnn " ?"""" des dunklen Welttheiles nach ! ^ahthe t ^? l'"d. Eine Heroenhafte Legende wird w^ die 0.^?. '^ Saqen deb Alterthums scheinen >l sich L^", des Mannes Übertrossen u sein. ^tt/die^ durch Gebiete und durch Urwälder 3 Wuth di? '." ^"b eines Europäers je betreten. H ^r'das^' H'naebung °" große Ideen ist W ^Zeiteft^e F^ Alterthums. Auch die gegen-l>m " Schl2 h" lhre Helden und sie hat sie nicht ,ch> u?Eu ^''^ °Uein. Stanley aalt längst für 2 welche ^-p" beweinte den unerschrockenen For. 2^tt7 k«.« <^^^"'""'sse eines Welttheiles ent° I°hrtausende h'"durch dem des? ll'elt man >>"!""" entgangen war. In seinen tt^"schie7di^es Congoftaa.es verwickelt. Min- lt.° ^"satz eur^N^""a t'ef erschüttert, welche den sollte "°p"scher Organisation in die Wildnis' der °" die Osi,.!?."^? Früchte über Gerüchte auf. ei^'" dllrch'M^lrika's drang durch die Urwäl-^!^"bkn M^ 'lywarzen Nationen die Kunde von ^zz^^me^crbald dort unb bald da. bald an dem einen, bald an dem anderen Flusse oder See gesehen wurde. Alle afrikanischen Häuptlinge, alle Nra-Herfürsten, alle Sclavenhändler überbrachten einander diese Botschaft, und mit Spannung lauschte Europa auf jedes Auzeichen. das die Existenz Stanley's be« weisen konnte. Bald aber vernahm man auch Gerüchte über den Aufenthalt Emins. des zweiten weißen Mannes, der seit Jahren verschollen war und der nunmehr aufgesucht werden sollte. Auch seiner hat die afrikanische Mylhe sich bemächtigt und immer lauter seine Existenz behauptet. Und nunmehr wird es zur Gewissheit, dass Stanl.y nach unsagbaren Schwierigkeiten und Kämpfen und nachdem er mehrfach dem Tode ins Antlitz sthen musste, im April 1888 die Wasserfläche des Älbert>Nyanza-Sees erglänzen sah. Am 28. Juni 1887 begann Stanley seinrn denkwürdigen Marsch von sjambuya aus. und die Beschwerlichkeiten seines Durch-zuges durch die Länder bis zum Nyanza-See übersteigen alles, was man für überwindbar halten konnte. Wie die Russen Muskau in Asche legten, um den Feind allen Schrecknissen der Kälte uud der Entbehrung preiszugeben, so vernichteten die Araber alle menschlichen Heimstätten und vertilgten jede Nahrung, um die vordringende Expedition dem Verderben preiszugeben. Alle Dörfer waren eingeäschert, alles Vieh war niedergemacht oder fortgetrieben, und die durch Entbehrungcu geschwächte, der Verzweiflung nahe Colonne von Feinden umschwärmt. Das Märtyrcrlhum, das Stanley's Truppe jetzt zu erdulden hatte, ist wahrhaft ergreifender Art. Was ist dagegen der berühmte Rückzug Xenophons? Man denkt kanm, dass solche Leistungen noch möglich sind. Man wird mit den Lobgesängrn auf Heldenchum sparsamer umgehen müsseu. seitdem die Thaten Stanley's und seiuer Genossen bekanntgeworden. Durch Laub» striche, welche zur Wüstenei geworden sind, und durch Urwälder zog der weiße Mann bis zum 1. December 1888. Ueber zweihuudert seiner Genossen hatten auf dem Wege ihren Untergang gefunden. Endlich waren die Schrecken des Urwaldes über. wunden. Man stand wieder auf einer lachenden Flur. Stanley's Genossen haben die Natur bewältigt und der Wildheit der Barbaren getrotzt. Der Nyanza«See war sichtbar geworden, und der Jubel entrang sich den Herzen der Schar, aber die Freude war verfrüht. Denn wilde Stämme eröffneten nunmehr einen neuen Kampf gegen die verwegenen Eindringlinge und trieben sie von dem so sehnsüchtig erwarteten üppigen Strande zurück. Arabische Sclavenhändler verfolgten sie, und Stanley musste am Ilimbiri krank und erschöpft lange Zeit ver» weilen. Am 2. April 1888 ernenerte er, einer schweren Krankheit entronnen, den Vormarsch und am 26. April traf er endlich den lang gesuchten Emin und den Major Casati an den Ufern des Nyanza-Sees. So war der erste große Zweck des kühnen Unternehmens er« reicht, und eiu Triumph errungen, wie ihn die An» nalen der Zeitgeschichte nur selten verzeichnen. Noch ist nicht bekannt, ob Emin bald die Rückkehr aus Afrika antreten wird, und welchen Weg er mit seiner Schar einschlagen werde. Stanley will bis an die Ostseite Afrika's vordringen und einen Hafen an der Küste von Zanzibar erreichen. Der Dialog zwischen Stanley und Emin, mitten in der Wildnis Afrika's und dem Gestade des Nyanza. Sees, ihr Gespräch über die Durchwanderung des Welt' theils, ist von so dramatischer und mächtiger Wirkung, wie kaum ein Po<^m irgend eines Dichters, und olle Fabeln und Mythen verlieren an Kraft vor der Farbe der Wahrheit. Am 25. Mai fchicden beide Männer. So viel ist nunmehr gewiss, dass gegen das Ende des Sommers 1888 Stanley gesund und in voller Thatkraft auf dem Marsche gegen die Ostküste Afrika s begriffen war und Gefahren zu trotzen gemusst hat. die selbst in den Chroniken afrikanischer Forschungsreisen ihresgleichen nicht finden können, und ebenso, dass Emin Pascha gefunden wurde. Auch darf man wohl annehmen, der weitere Verlauf der Expedition werde einen nicht minder günstigen Fortgang genommen haben. Die Resultate eines glücklichen Ausganges dieser Wanderung für die Wissenschaft und die Menschheit sind kaum zu ermessen. Jetzt schon sieht man. dass dieses wilde Afrika nicht undurchdringlich ist und nicht unzugänglich den Pfaden der Cultur. Man sieht, wie rasch die Araber von Land zu Land ziehen, wie schnell eine Botschaft von einem Strome zum anderen dringt und ungeheure Gebiete durcheilt. Ohne diese sich von Stamm zu Stamm fortpflanzende Kunde hätte auch Stanley schwerlich Emin gefunden. Man gewinnt unter dem Eindrucke dieser Wahrnehmungen ein wesentlich anderes Bild von dem geheimnisvollen Continent. Und zweifellos ist es ferner, Jemleton. lvo"'^ ist Em?n! Apulhimmel lacht über dem Stadt-slöcl? °" "lid N?? ^°lmarum. Am Ende des Ortes. Hod? b°nz n.,^" scho„ beginnen, steht ein ein-3W' "ur ein/ ? ?^ luftig wie alle anderen der betb^ liht ein w 5 ^t es voraus: am offenen llH Ineiqt ^"derhübschez Mädchen über das Ge-">lf ,. .'" a;'f."° aber die Gedanken des blonden vttiKunde des"o ^"cl ist fertig., tönt aus dem V^.daz MiH'""""K eine Stimme. Gleichqiltig Ü^H und 5" das Fester und setzt sich zu >«'- Kein «A"" leben still uud einsam ^?d vttzeb" ^lick lallt auf die Mutter, und '" h t^^" d.e beiden das Frühstück. Nach-^ssi^uf und?'^ch«rr entfernt, setzt die Mutter 'H>e?.' u^"d fragt die Tochter: «Gehst du mit in ^et?den di, « "'' "lönte die kalte Antwort. ^ellu> Fran .' ^ sagen, es ist Palmsonntag.. > di^ "Mmt^s ^°« a" mir gleich., und >N si " deinen N7^""e Häkelei znr Hand. «Gott >w an derN?l'""'' ^uszt die Mutter; noch ^hl^ harren i7^l. vielleicht einer freuudlicheu l< ll^>lliisz! ^ch alles blieb still, uud nieder» >^ do?" . Z«> vj,l' d'e Mutter war noch nicht alt. ?! sr^ hlich la. ..""rchen "«d Falten ihr Antlitz "!° wesen! Die Gedanken des Mädchens glitten zurück m die erste Kindheit; wie hatte sie die Eltern gel,ebt, den kränklichen Vater und die Mutter, die ihr über alles gieng. Wenn die Frau den Vater pflegte, kam das theuere Wesen ihr dann nicht wie eine Heilige vor, und als der Vater gestorben, schlössen sich nun die beiden nicht umso inniger aneinander? Plötzlich trat der Umschwung ein. Drei Jahre nach des Mannes Tode vermahlte sich die Mutter zum zweitenmal.', ohne der Klagen der damals zwölfjähligen Tochter zu achten. Noch hörte Else die sanften Worte: «Du bedarfst des Vaters, mein Kind; trotz aller Mühe vermag ich unferen kleinen Besitz nicht zu verwalten, und Friedrich ist nur gut. meiner Tochter soll's nie an Liebe fehlen, lch werde wie bis jetzt das Glück meines Kindes als mem He.lig-stes betrachten.. Und sie hatte Wort gehalten, ch« sorgliche Zart-lichkeit war dieselbe geblieben. Auch hatte Else me em böses Wort von ihrem Stiefvater erhalten; aber sie fühlte sich doch zurückgesetzt, noch dazu als eiu llemer Knabe hinzukam. Sie betrachtete ihre Mutter nicht mehr mit solch liebevollem Blick, oft erschien eme Strafe ihr ungerecht, und so entstand ans klmm, Zu. fällen, in denen ihr heftiger Charakter Absicht erkennen wollte, eine Scheidewand'; allmählich zog ste stch von der Mutter zurück. < , ,^ c , . Der kleine Bruder war gestorben, und bald folgte ihm sein Vater in den Tod. Ein wärmeres Verhältnis zwischen den beiden wollte sich jedoch mcht gestatten, trotzdem sie nun wieder allein waren. Else war yeran-gewachsen und hatte sich verlobt; wohl mochte die Mutter gehofft haben, die Liebe werde das schone Mädchen sanfter machen; sie irrte. Gegen den Verlobten hingebend und weich, blieb sie gegen die Mutter verschlossen. Wie war Clsen wohl das Plötzlich in Erinnerung gekommen? Ja, richtig, »Gott vergebe dir deinen Starrsinn!» Hatte das nicht wie stille Klage geklungen? Jetzt, nach so langer Zeit, frug sich das Mädchen, ob sie ein Recht gehabt, so zu grollen. War's nicht natür-lich, dass das junge Weib nach jahrelanger Krankheit ihres ersten Gatten sich nach einer Stütze sehnte, dem verwaisten Kinde einen Ernährer geben wollte? Lange saß sie so in Nachdenken versunken. Da weckte sie wirres Geräusch, sie eilte aus Fenster; die Gassen, vorhin wie ausgestorben. da jlder in die Kirche gegangen, wimmelten nun von Menschen, alles drängte der Stadt zu, lauter ängstliche Mienen und verstörtes Herumeilen. Jetzt vernahm ihr Ohr Hornsignale, be< stürzt blickte sie auf die Straße, da kam ihr Verlobter vorbei; hastig flog fein Blick zu ihr hinauf und er rief: «Gott sei Dank, dass Ihr schon daheim, es brennt in der Kirche!» Und er eilte vorüber. Einen Augenblick steht Else erstarrt, dann stürzt sie die Treppen hinunter. Vom Haufen mit fortgerissen, stürmt sie dem Unglücksorte zu. Schon von weitem gewahrt sie den Qualm und hindurch die lodernden Flammen. In Todesangst bahnt sie sich den Weg bis vor die Kirchenthüre. In der allgemeinen Verwirrung gelingt es ihr, bis in die Vorhalle zu kommen, obwohl der Rauch sie fast erstickt. Der Hauptaltar stand in hellen Flammen, und nur einzelne Verwegene drangen in das mit dichtem Rauch erfüllte Schiff. Verzweifelt will sich Else hineinwagen, als sie sich zurückgerissen fühlt; ihr Verlobter will sie hinweg, bringen. Entsetzt klammert sie sich an ihn: «Meine Mutter ist d'nn, sie verbrennt,» und stehend deutet sie iMnchrr Zeitung Nl. ,^5, 702 ,'j. April M dass Stanley einen mächtigen Sieg zu verzeichnen hat, würdig der lauten Bewunderung Europa's. Selten hat die Willensstärke einen größeren Triumph über größere Hindernisse zu verzeichnen gehabt. Das Bild des Mannes, welcher Monate lang dem Tode trotzte, der Natur und den Mensche» jeden Schritt durch Energie und Verachtung aller Gefahren abringen musste, und der dies alles gethan, nur um die menschliche Erkennt» nis zu erweitern, gewinnt an Größe, je länger man bei ihm verweilt. Bald wird Stanley ein Anrecht erworben haben, den Gestalten gleichgestellt zu weiden, welche die Lieblinge der Sage und der zeitgenössischen Geschichte sind.____________________________________ Verhandlungen des Neichsrathes. - Wien, N. April. Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses stand als erster Gegenstand der Antrag des Prinzen Liechtenstein wegen Theilnahme der österreichischen Regierung an der von der Schweiz ein-bernfenen Enquete, betreffend die Arbeiterschutz' Gesetzgebung. Das Wort ergreift Prinz Liechtenstein: Heute hat sich in der öffentlichen Meinung ein bedeutender Umschwung vollzogen, und man unterscheidet genau. Wirkungen der übermäßigen Concurrenz können paralysiert werden durch den Schutzzoll und andere Vorkehrungen, auch durch den Fleiß und die Geschicklichkeit des Individuums. Jene Concurrenz dagegen, welche sich durch die Frauenarbeit, durch die Kinderarbeit, durch die übermäßige Dauer des Arbeitstages und die Entheiligung des Sonntages ergibt, bewegt sich in Proportionen, welchen die einzelne, noch so energische legislative Action des Staates nicht mehr gewachsen ist. Nur völkerrechtliche Anordnungen können hier eine wirksame Remedur schaffen, und diese völkerrechtliche Vereinbarung ist gewiss weit dringlicher als andere culturelle Aufgaben von relativ verschwindender Wichtigkeit. Deshalb habe ich meinen Antrag gestellt und erbitte mir die fpontane Unterstützung des Hauses. (Beifall rechts.) Abg. Närnreither erklärt, die Theilnahme an der Conferenz fei eine selbstverständliche und hätte gewiss auch ohne den Antrag stattgesunden. Fürst Liechtenstein hätte consequenterweise den Handelsminister auch auf die Unfallversicherungs-Allsstellung aufmerksam machen sollen, die in Berlin stattfindet. Eine Ausgleichung der Pro« ductionsbedingungen wäre sehr gut, aber die bloße Gleichmachung des Normalarbeitstages nütze nicht viel. Der Antrag habe den Zweck, die conservative Partei als die Freundin des Arbeiters hinzustellen. (Beifall links.) Abg. Fürnkranz weist auf den vom gewesenen Abgeordneten Schönerer eingebrachten Antrag, betreffend die Arbeiterschutz-Gesetzgebung, hin und auf das traurige Beispiel, das in den letzten Tagen die Forderung der armcn Tramwaykutscher gegeben habe, welche «:ine achtzehnstündige Arbeitszeit haben. Er begrüße den Antrag Liechtenstein mit Genugthuung. Abg. von Gomft erz bemerkte, Fürst Liechtenstein sei doch früher ein Gegner der internationalen Regelung der Arbciterschutz-Gesetzgebung gewesen, und es sei sonderbar, dass er sich jetzt so eifrig derselben annehme. Abg. Perner st orfer führte aus, dass der Gedanke der Arbeiterschutz-Geseh-gebung schon seit 1850 bestehe, und dass heute keine Partei mehr sich der Nothwendigkeit derselben verschließe, nach dem brennenden Raume. In der nächsten Secunde ist Gustav schon im Rauch verschwunden. Wird er zu spät kommen? Sie kann nichts anderes denken, als an ihrer Mutler Worte; vielleicht waren's die letzten, und konnte Gustav nicht auch verbrenuen? Da kehrt er schon wieder — aNein. «Ich konnte sie nicht finden,» keucht er nur, uud seine Braut umfassend, trägt er die ohnmächtig Gewordene ins Freie. Die Luft bringt sie wieder zu sich. «Meine Mutter, wo ist sie?» ist das Einzige, was sie immer wiederholt. Gustav beruhigt sie. Möglicherweise hatte man die Fau rechtzeitig gerettet und sie befindet sich nun in einem der Häuser, in die man die Verwundeten und Todten gebracht. Else will nicht ruhen, bis Gustav sie in das nächste Haus schleppt; vergebens, ihre Mutter befindet sich nicht unter den Geretteten. Trepp' auf, Trepp' ab schwankt die verzweifelte Tochter, endlich unter den letzten Verunglückten findet sie die Gesucht?. Still liegt sie auf der Lagerstätte, die man ihr bereitet hat. Mit herzzerreißendem Schluchzen wirft sich das Mädchen über den leblosen Körper; da schlägt die Verwundete die Augen auf, ein seliges Lächeln gleitet über ihr Gesicht: «Else, meine Else.» flüstert sie matt. Der herbeigeholte Arzt erklärte die Brandwunden für ungefährlich. Die tiefe Ohnmacht war durch das entsetzliche Gedränge hervorgerufen worden, das durch die Flucht der geängstigten Menge platzgegriffen. Mutter und Tochter hatten sich wieder gefunden, und Elifabeth hat nie den Mahnruf jener Schreckens-stunde am Palmsonntag vergessen, der Starrsinn war gebrochen, und die süße Liebe des Kindes zu seiner Mutter war ihr ins Herz eingezogen. F a r o. Die Gesellschaft müsse sich beeilen, den schädlichen Wirlungen des Industrialismus entgegenzutreten. Abg. Dr. Lueger polemisierte gegen den Abg. Bärnreithcr uud bemerkte, die Linke habe sich ganz einfach geärgert, weil es ihr nicht eingefallen war, selbst den Antrag einzubringen, obwohl sie sich doch sonst auf die Reclame fehr gut verstehe. Fürst Liechtenstein habe jedenfalls das Verdienst, den Antrag zur richtigen Zeit gestellt zu haben und das Haus werde denselben hoffentlich einstimmig annehmen. Die Debatte wurde sodann geschlossen und Abg. Neuwirth zum Generalredner (pi») gewählt. Derselbe machte aufmerksam, dass schon vor vielen Jahren die Anregung zu einer internationalen Gesetzgebung durch Loreuz Stein gegeben wurde und dass Oesterreich nächst England und der Schweiz mit social-politischen Maßnahmen am entschiedensten vorgegangen sei. Am schlimmsten ständen die Dinge in Belgien, Unbedeutendes sei in Frankreich geschehen, Italien habe nichts geleistet, und selbst das Deutsche Reich stehe in der Arbeitcrschutz'Gesetzgebung hinter Oesterreich zurück. Schon am 3. December 1862 habe die Linke im Reichsrathe einen entsprechenden Antrag eingebracht, und Redner empfiehlt daher auch die Annahme der Resolution, mahnt aber die Rechte, künftighin auch gegen die Ausnahms-gesctze zu stimmen, was den Arbeitern jedenfalls mehr nützen würde. (Beifall links.) Hierauf wurde zur Abstimmung geschritten und, nachdem mit Einstimmigkeit die so» fortige Erledigung dieses Gegenstandes beschlossen wurde, der von dem Abg. Prinzen Liechtenstein gestellte Antrag einstimmig angenommen. Der Iustizminister Graf Schönborn legte dem Hause den Entwurf eines Strafgesetzes über Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen und das Einsührungsgesetz zu demselben vor. Der Handelsminister Marquis Na-quehem übermittelte einen Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Bezüge der in die Kategorie der Diener« schaft gehörigen activen Staatsdiener der Post- und Telegraphen-Anstalt. In fortgesetzter Tagesordnung erledigte das Haus das Nekrutenbewilligungs'Gesetz und die Vor» läge, betreffend Gebüren-Erleichterungen aus Anlass der Aufhebung und Ablösung der Propinationsrechte in Ga« lizien und der Bukowina. In der Debatte zu letzterem Gegenstande sprachen: Bareuther, Herbst, Minister Zaleski, Menger, Nilinski, Meznik und Hof-ralh Chiari. Der Abgeordnete Gniewosz, der dem Gesetze im Ausschusse die heftigste Opposition entgegengesetzt, war in der Sitzung nicht anwesend. Hieraus wurde die Debatte über den Handelsetat fortgeführt. Abg. Schaup begründete eine Resolution, in welcher die Negierung aufgesordert wird, die VerHand» lungen betreffs der gesetzlichen Festsetzung der Grundsätze hinsichtlich der Gewährung von Fahrpreisbegünstigungen im Personenverkehr aus den Staatsbahnen mit thunlich-ster Beschleunigung dem Abschlüsse zuzuführen und eventuell die betreffenden Vorlagen einzubringen, inzwischen aber die Normen mitzutheilen, nach denen bisher vorgegangen wird und eine genaue Statistik der Begünstigungen in den letzten drei Jahren vorzulegen. Abg. Siegmund unterstützte diesen Antrag. Die Verhandlung wurde hierauf abgebrochen. Abg. Dr, Roser interpellierte den Ministerpräsidenten inbetreff der von der Prager Statthalterei erlassenen neuen Dienstes - Instruction für die Districtsärzte, wodurch diese sich sehr belastet fühlen. Die Abgeordneten Bendel und Genossen interpellierten den Finanzminister wegen Gefällsstrafen bei der Arant-weinsteuer, worauf die Sitzung geschlossen wurde. In der Abendsitzung wurde die Debatte über den Titel «Staatseisenbahnbetrieb» fortgesetzt. Der Präsident Czedik erklärte, von der Gewährung von Fahrftreis-begünstigungen könne mit Rücksicht auf die Concurrenz der Privatbahnen nicht ganz Umgang genommen werden. Die Betriebsdirectionen in einzelnen Ländern waren bei dem enormen Umfang der Staatsbahnen unerlässlich, weil man sonst sicherlich Fiasco gemacht hätte. (Beifall rechts.) Abg. Hock trat für die Annahme der Resolution, betreffend die Fortsetzung der Linie Unterdrauburg-Wolfs» berg sowohl nach Süden als nach Norden, ein. Nachdem noch Schaup und Siegmund gesprochen, wurde der Titel «Staatseisenbahnbetrieb» sammt der Resolution Schaup, betreffend die Freikartenregulierung, angenommen. Damit ist das Budget des Handelsministeriums erledigt. Abg. Dr. Derschatta interpellierte den Finanz-minister wegen der meritorischen Erledigung der Beschwerde der Genossenschaften der Gastwirte und der Fleischhauer in Graz, betreffend die Berechnung einer zehnprocentigen Landesumlage der Verzehrungssteuer auf Vieh und Fleifch und der außerordentlichen Zuschlage. Abg. Posch interpellierte wegen eines Vorfalles in Neu-bcrg, wo ein Gendarm einen Flcischcrgesellcu durch einen Schuss und einen Najonnettstich verwundete. Ueber Antrag Hausners wurde die Nothstandsvorlage für die überschwemmten Gegenden auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung gesetzt.______________ Politische Ueberftcht. (Vom österreichischen Katholikentag.) Wie das «Grazer Volksblatt» meldet, haben bisher die Bischöfe von Nrünn, ttöuiggräh. Leitmerih. St. Polten und Veglia ihre Betheiligung am Katholikentage ^ sagt; der Erzbischof von Lemberg und der ^W> ^ Lauant haben ihr Erscheinen in Aussicht geM. " ^ crzbischof Mihalovic von Agram, Bischof ^" von Djakuvar uud Fürsterzbischof Eder vo" „ ^ werdeu sich vertreten lassen, der letztere durch ven bischof Haller. «^M^ (Sanctioniertes Gesetz.) Dasme^,^ blatt veröffentlicht das Gesetz, durch weM« ^ Aenderungen des Gesetzes vom M Mä'^ 1°° ^, die Krankenversicherung der Arbeiter getrosten ^. (Ein Compromiss.) Nach der '^^ ger Zeitung» veilautet geiüchtweise, ^^ <'MOh' absichtige auch diesmal zu befürworten, d,e °" Aseil« mischen Abgeordneten mögen das ihnen ^M ^« g„< für die Delegationswahleu angebotene Compron nehmen. .^ neB (Die Valuta>" folgen. Zu seinem Geburtstage wünM .^B wieder in Wien zu fein. Weiters bestätigt " ^'" Zeituug», dass der Besuch des Kön'gs v Mai stattfinden wird. , „.Miert v» (Das serbische Amtsblatt) p"M der König inbctreff der Verwaltung des Aaals>M seines Sohnes die Bestimmung, dass o,e ^Mll",» Kristic und Dokic als Curawren ^,..M l sämmtlicher Einkünfte des Königs "^^' Gemäßheit der Anordnungen führen, we ^ ^he. .. Einvernehmen mit der Regentschaft treffe''. ^M^ (Frankreich.) Die Majorität °es ' ^M" SeuM einigte sich, in das Untersuchung«^ ^„ ^ h< Affaire Voulanger acht Republikaner m° zll ^ Audiffret-Pasquier als Vertreter der Mw ^„ S'^c len. Die Verhandlung begann gestern. " ^ n>w gen erscheinen die Senatoren im l? Mla-M „g Craoate. der General - Procurator '" ^ U"^ Hinsichtlich der Sicherung der N"he '" ^enB^es dcs Luxembourg.Palastes werden die vei i ^M ^ heiten üblichen Mahregeln getroffen- " A'"" ^ Smats befchloss, den Sitzungen, tue " ' s,gl Staatsgerichtshof hält, beizuwohnen. ^ sind geheim; es erfcheiuen jedoch Vency ^, Ofsiciel». , i-u) O dunq aus Petersburg zufolge v""^ militärische Kreisen, dass die ruM^ ^fe" iü Beschluss gefasst habe. Nikolajev al« ^110«^ ständig aufzulassen und dafür d.e v',el^ Sevastopol bedeutend zu erweitern un >g'^te" (Zur Samoa- F r a g e.) 7. z.ten Hff'>' Deutschlands, Englands und der ^e '"'Z^g Fg, eiuigten sich. dass jeder Staat nur ". ^Aii,, Samoa habe, bis die Berliner Confer 3 fasst haben wird. TlMsneuigleiten. ^ ^ Se. Majestät der Kaiser ^" ,be< eine der Wiener Universität 5«m "^^^ll ^g!' einöhause «Studentenheim' einen l>n"ii^""us, da er vom Fort Vodo ans mit ^ilcinale «"°""^' ^r abgeholten Boote zum ^°l!en ein. W ^" ^" Albert-Nyanza abzog. Sie ?"l!clot ibn l ^"^ ^°" Vorschriften, mit deren Hilfe "Tandem« c?'ch ""'cht hätte, wenn er nicht von ^ ?^" "schosfen worden wäre. !?' °>'s«ed^ ^°ber Vetrug) in Wien ist diescr-^°k. der. "' ""lchen der Agent August ^/'"tttrllllt^^"'^''^"gen nach Veruntreuung von ft'g gewn,^ .^''chseln iu der Höhe von l!2.000 fl. ? gcitrllun.7 ''^ """bt hat. Nowak hat nämlich in ?l»,l)0l) fl » "°"' September bis December 1887 !'"' 3rau ' <,s« Ü"^ Bodencredit-Pfandbriefe, welche ! ^"«m-isck « w " Eigenlhümerin. bei der österrci- h°"e, "us G"'nd ciner 7.'"^ behob..,, 7°Umacht "nd eines gefälschten Depot, «tluttn. unl) zum größten Theile in« Vörsenspiele ^""/dttb!^ Waffen fabrit.) Wie ?" Naff,«s ,",. ber Generalbircrtor der Oestcrrei-3^^^^ ^'^'sellschast, Herr I°sef Werndl. Ii^""' WM/ ^'"""° '"^" Lieferung von U00.000 "ieu°t wl >"^ ^m verbesserten System Mann- ^^ u "veil sollen. Ude OberN"'?^.) In einem Walde der Ge-«?'^e Wz.^ "' ^""cn wurde diesertage der Karl Secher erschossen k,, °Uche in ^ ' ?" bem Vrantweintrunle ergeben leibst ei« ?"' ^"salle von Säuferwahnsinn seinem ^n^(Te"^ »""acht haben. L ' Der ra^? zachen Paris und Lon-Hn h«t ^'che Post. und Telegraphen-Dircctor G^" bauvM«^'""" lilngsten Anwesenheit in der H> ei5^ '"U den dortigen Behörden die Er> l« !^" und f?^°"s zwischen Paris und London ^"' Die Vorar^^'?'" "e vollste Zustimmung «Wen. "orarbe.ten sind bereits in Angriff ge- lH" "achts^«"i^^7 Spiritus. Waggon.) dem Franzstädter Fracht- ^"^0 Kilo?« bereits einwaggonierteSendung ^R,^""en 7'". Spiritus, welche in vierzehn K l«!^ ^eloppelt m> '" ^^and. Der Waggon wurde <7". aber .^ ""luchte, den Brand mit Sand brannte« ^°" ""d die ganze Spiritus« l>Uj^^rl^ir! ",ationales Schachturnier.) ^r^linde «°. 'chtet: In der Samstag gespielten ^t i' Z°ird, X^^ wiener Meister Max Weih ^ <'^°ird M,^burne über Taubenhaus, Üigorin ^"V Gossip ^ "er Burn. Burille über Delmar, ^b n ^ P tien «"'?!"" "ber Bird, Martinez über > ^"tschi^ «^chiltz-Gunsberg, Hanham-Iudb ?Re ?lalls Nemi^/ N"a.lvartie Ginsberg. Weiß ^^burne?".^ "°ch der zwölften >be^> Il'dd 7'7 W«b (Wien) 9, Gunsberg 9, ^<7« ^ Deln ar 7 ^"«spartie), Lipschiltz 7'/«, !., ^ s^lrd 5?^', Mason 6 (1 Hängepartie), ^r.^reil«^« fahler. V^^^ «us Brunn wirb ^zul^ gestern ^'" ""^langlen amtliche» Mel- "^>.....!! ^, l Lehrers Vin» cenz Maral in Niwnih, Vezirl Ungarisch-Arod. die Ehegattin Marals und zwei Kinder desselben ermordet aufgefunden. Ein drittes Kind, ein 14jähriges Mädchen, liegt schwer verletzt darnieder und dürfte gleichfalls strr> ben. Lehrer Maral selbst ist verschwunden und tonnte bisher nicht ausgeforscht werden, weshalb vermuthet wird, dass er die entsetzliche That verübt habe. — (Ein decorierter Afrikaner.) Dem Patrouillcnführer Schau sch Chombawadi Hamit in Vagamoyo hat der deutsche Kaiser das preußische Militär - Ehrenzeichen zweiter Classe verliehen. Dies ist wohl der erste eingeborene afrilanifche Soldat, der einen preußischen Orden hat. — (DaS Städtchen Smithfield) in Nord« carolina wurde durch einen großrn Brand gänzlich eingeäschert. Der Schaden belauft sich auf hunderltanscnd Dollars. — (Zu guter Levt.) «Der Dr. Ochser muss ein gelehrter Mann sein. Er steckt den ganzen Tag bis an den Hals, in den Büchern.» — «Aber nur bis an den Hals, im Kopfe hat er nichts.» Local- und Provinzial-Nachrichten. ^ — (Aus dem Reichsralhe.) Das Abgcord-nelenhmls hielt gestern seine letzte Sitzung vor den Oster« serien. Zunächst wurde das Budget des Handelsministe. rinms zu Ende berathen, nachdem Dr. Herbst zum Titel «Antheil des Staates an dem Reingewinn der Nordbahn» gesprochen hatte. Die Berathung des Etats des Ackerbanministcriums und des Justizministeriums bleibt der Nachsession vorbehalten, Sodann gelangte noch das Nolhstandsgesetz zur Verhandlung. — (Archäologische Karte von Krain.) Ueber Veranlassung der l. l. Centrallommission für Kunst' und historische Denkmale in Wien hat der Herr l. k. Conservator Regierungsrath A. Globocnik in Laibach so» eben eine auf Giund der bisherigen Forschungen entworfene archäologische Karte von Krain publiciert. Diese Karte, welche in der hiesigen lithographischen Anstalt von I. Nlasnils Erben hergestellt wurde, bietet ein äußerst anschauliches nnd genaue« Bild der seit dem IN. Jahrhunderte Hierlands vorgenommenen archäologischen For» schungen, beziehungsweise der zufälligen Funde in dieser Richtung, sowie der. namentlich in den letzten Decennien, von den belannten überraschenden und reichlichen Erfolgen begleiteten systematischen Grabungen. Die kartographische Darstellung dieser Forschungen, wie sie uns aus dieser Publication des gewiegten heimatlichen Archäologen entgegentritt, ist eine sowohl nach Anlage als in der Aus» führung vorzüglich gelungene zu bezeichnen. Klar und deutlich heben sich die durch einfache und doch prägnante Zeichen unterschiedenen einzelnen Gattungen der antilcn Funde vom Fluss« und Grenznctze ab und lassen uns auf ben ersten Blick die einzelnen archäologischen Epochen (Prä« chistorisch, römisch, merovingisch) sofort erlennen. Eine sehr praktische und danlenswerte Beigabe, die in ihrer Vollständigkeit die gesummte Literatur der lrainischen archäologischen Funde umfasst, ist die zu Seiten enthaltene Nam-haftmachmig der Quellen, auf deren Grund diefe Karte eben entworfen worden ist. Die Eintheilung dieser Quellenangaben nach Vezirkshauptmannschaften erleichtert weiters auch wesentlich die Orientierung im Aufsuchen der einzelnen Fundobjecte. Es erübrigt uns noch, die Anerkennung auszusprcchen über die besonders nette und propre Aus» führung der Karte seitens der bereits genannten lithographischen Anstalt unserer Stadt! v. It. — (Zur Verhinderung berEinschlep. pung der Maul- und Klauenseuche.) Die l. k. Landesregierung für Krain erließ folgende Kundmachung, betreffend Maßregeln zur Verhinderung ber Einschleppung und weitern Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Krain: Da die Maul- und Klauenseuche insbesondere auch in Steiermark in einer bedrohlichen Weise herrscht und die Gefahr naheliegt, dass aus den dort bisher verseuchten Bezirken, nämlich: Graz, Hart-bcrg, Brück a. M., Wciz, Deutschlandsberg, Feldbach und Leoben, trotz der bezüglichen Verbote Klaucnthicre nach Krain gelangen könnten, so findet sich die Landesregierung auf Grund des allgemeinen Thierseuchengesetzes vom 29. Februar 1880 und der Vollzugsvorschrift hiezu bestimmt, Nachstehendes anzuordnen: 1.) Die Einfuhr von Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen aus Steiermarl nach Krain ist ausnahmslos bis auf Widerruf ver» boten. 2.) Das Hausieren mit Klauenthieren (Abverlauf im Herumziehen von Ort zu Ort und von Hau« zu Haus) ist auf die Dauer der Seuche in den Nachbarländern auch in Krain untersagt. 3.) Auch die aus un-verseuchten Nachbarländern eingetriebenen Schafe, Ziegen und insbesondere Schweine sind mit ordentlichen Viehpässen zu begleiten. 4.) Den Viehtrieben und Viehmärklen ist die größte Aufmerksamkeit zuzuwenden, so dass jede Vermischung fremder Viehherden mit dem Ortsvieh hintan« gehalten werde. Ergeben sich bei fremdem Vieh Bedenken rück-sichtlich der Provenienz oder seines Gesundheitszustandes, so ist dasselbe sofort zu contumazieren, und hat die betreffende Gemeinde hievon die soglciche pflichtgemäße Anzeige zu er. stalten. 5.) Das verbotwidrige Eintreffen von Wiederkäuern und Borstenvieh'Transporten aus verseuchten Ländern in einer Eisenbahnstation Krains ist von dem Stationsvorstande oder dessen Stellvertreter, eventuell von der Gemeinde-vorstehung, unverweilt, und zwar im telegraphischen Wege, der competenten politischen Gemeinde zur weiteren Amts« Handlung anzuzeigen, bis dahin aber muss wegen etwa nöthiger Bewachung der Thiere das Erforderliche veranlasst werden. 6.) Uebertretungen dieser Anordnungen werden nach dem Gesetze vom 24. Mai 1882, eventuell nach der kaiserlichen Verordnung vom 30. September 1857, strenge bestraft. — (Promenade-Concert.) Morgen um halb 12 Uhr mittags findet in der Sternallee ein Concert der hiesigen Militärkapelle mit nachstehendem Programm statt: 1.) Marsch, mit Benützung der Johann Brahms'schcn Tänze von Ischpolb; 2.) Ouvertüre zur Oper «König Lahore» von Massenet; 3.) «Manuscripte», Walzer von Strauß; 4.) Divertissement aus der Oper «Carmen» von Vizct; 5.) «Am Meer», Lieb von Schubert; 6.) «Schöllfeld-Festmarsch» von Schweriner. — (Veloci in e ter.) Die unlängst veranstalteten Versuche mit dem «Velocimeter», einer Erfindung des Professors an der Lehrer»Bildungsanstalt in Capodistri. Herrn I. Vellu ssich, ergaben einen glänzenden Er-folg. Der Apparat, dessen Aussehen einer runden Weckeruhr nicht unähnlich, besteht hauptsächlich aus einer Uhr und einem elektrischen Apparate und zeigt an: Ob der Wagen im Gange ist; die Stunde und Minute, in welcher die Fahrt begonnen und wann sie geendigt; wann und wie viele Personen den Wagen bestiegen oder verlassen haben. Wie man sieht, ist diese Erfindung besonders für Lohnfuhrwerks Besitzer von großem Werte. Der », tz'>n sie ^. ^' 5°"'lbun°.) z<^H?^ '" lich uewn wiirde,» ^z?H 'Der"I^.d'Art'ge, selbst auf das hat^°^"ler. welcher den Pater '" blt ö??lik A."!'" "schien Bianca Monti, die 5 'l^'sse. ^use hatte, neben ihren Freunden "Mich die eigenthümliche ^"t> ! !> holen N,"«. den Brief in meinem An. ^l^kn Zttschlus «^? ""d leim Sie denselben Ö rend der alte Capuletti die letzten Worte seiner Rolle hervorstieß: «O, meine Tochter todt! Barmherziger Himmel!» Dieses ganze Finale war genau dem Stücke ge» mäß. und Bianca hatte bis zum Schluss ihre Rolle mit beispielloser Meisterschaft durchgeführt. Im Theater hatte man noch niemals so schön sterben gesehen, und als tn>r Vorhang niedcrgienq, wollten die Rufe nach der Diva Aianca Monti kein Ende nehmen; eine nie dagewesene Ovation sollte ihr für ihre seltene Leistung dargebracht werden Hinter der Coulisse aber herrschte eine beispiellose Bestürzung. ' «Ein Arzt, ein Arzt!» rief man von allen Seiten. Künstler und Bedienstete drängten sich um die Primadonna, die kein Lebenszeichen von sich gab. D'Artige war unfähig zu begreift», dass fie todt fein sollte, und stand wie versteinert da. Andrea aber stürzte sich über den leblos«. Körper ihrer Beschützerin, küsste deren eisige Hände und brach in cin unaufhaltsames Schluchzen aus. Alles hatte den Kopf verloren und wusste sich nicht zu rathen. (Fortsetzung solgt.) Llltbachel Zeitung Nr. 85. 704 13. April M^. Erfinder, der in Oesterreich auf seinen Apparat bereits ein Privilegium erhalten, hat sich in das Ausland begeben, um sich dasselbe auch in anderen Staaten zu sichern und seine Erfindung bekanntzumachen. — (Ein Traum und dessen Folgen) Aus Mottling schreibt man uns: Dem Grundbesitzer Schwab in Grible träumte jüngst, dass er drei Man» ner sehe, auf deren Kleidern je eine Nummer geschrieben stand, die er sich merlte und dann in Mottling in die Lotterie setzte. Der Zufall wollte, dass alle drei Nummern bei der nächsten Ziehung in Trieft herauskamen, so dass Schwab den hübschen Betrag von 732 fl. gewann. Mit 400 fl. bezahlte er seine Schulden, während er die übrigen 332 st. in seiner Brieftasche aufbewahrte und solche in seinem Rocke in die Seitentasche steckte. Bei der nächsten Fütterung seiner Kühe entfiel ihm die Brieftasche, und eine gefräßige Kuh verzehrte die Brieftasche sammt deren Inahlt. Schwab wurde dessen erst gewahr, als er in dem Futtertrog die stählerne Schließe der Brieftasche vorfand. Voll Ingrimm und Kummer über diesen Unglücksfall wusste Schwab nicht, was er mit der gefräßigen Kuh anfangen solle. Die Nachbarn wider« riethen ihm, die gefräßige Kuh zu schlachten, unter der Voraussetzung, die Brieftasche sammt deren Inhalt wäre schon verdaut, mithin das Abschlachten erfolglos. Schwab tonnte aber die gefräßige Kuh nimmer ansehen und verlauste dieselbe sofort aus Aerger darüber, dass sie ihm so viel Schaden gemacht. — (Bezüge derPost- undTelegraphen« diener.) Die Regierung hat bekanntlich im Abgeordneten-Hause ein Gesetz eingebracht, betreffend die Regulierung der Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen activen Staatsdiener der Post« und Telegraphen-Anstalt. Das Gesetz enthält im wesentlichen folgende Bestimmungen: Die ständigen Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen, provisorisch oder definitiv angestellten Staatsdiener der Post- und Telegraphen» Anstalt, welche Gehalt oder Iahreslohn unmittelbar aus Staatsmitteln genießen, sind: 2) der Gehalt, d) die Acti-vitätszulage, e) der Genuss des Dienstkleides oder des Aequivalents hiefür. Der Gehalt wird nach drei Classen wie folgt festgesetzt: Erste Classe: erste Stufe 600 fl., zweite Stufe 550 fl.; zweite Classe: erste Stufe 500 sl., zweite Stufe 450 st.; dritte Classe 400 fl. Wie aus dem Motivenberichte hervorgeht, kommen hier folgende Kategorien in Betracht: Die Postamts-Expedienten 217. die Packmeister 69, die Postconducteure 642, die Briefträger 2500, die Telegraphenleitungs-Ausseher 349, die Postduections» Umtsdiener 562, die Postamtsdiener 1976, die Wagenmeister 3, die Portiere 1, die Amts» sattler 1, deren Gesammtzahl nach dem im Staatsvor-anschlage pro 1889 ausgewiesenen Stande aus 6340 Individuen besteht, die alle wirkliche Staatsdiener sind. — (Eine Wohllhätigteitsvorstellung.) Wie wir erfahren, findet am Ostermontag im Saale der Laibachcr Citalnica eine große Vorstellung zu Gunsten des Vereines zur Unterstützung dürftiger Hochschüler sloveni-scher Nationalität in Wien statt. Der Prolog, welcher von einer Dame gesprochen werden wird, wurde von Herrn Funtek verfasst. Hieran schließt sich die Aufführung des Einacters «Vclova in viovoc», aufgeführt von Dilettanten aus der hiesigen Gesellschaft. Zum Schlüsse «lebende Bilder», dargestellt von hiesigen Damen und Herren. Die Musik besorgt die Kapelle deS 17ten Infanterieregiments. Es steht uns sonach ein interessanter und genussreicher Abend bevor; sicherlich wird auch das Publicum das Seine beitragen, um durch zahl« reichen Besuch den humanen Zweck nach Kräften zu fördern. — (Circus Nicht er.) Von einem fleißigen Circusbesucher erhalten wir folgende Zuschrift: Die Erwartungen betreffs des Circus Richter werden vollkommen erfüllt; allabendlich bringt derselbe etwas Neues, so dass das Publicum stets befriedigt die Vorstellungen verlässt. Was die Leistungen anbelangt, muss ich in erster Linie die vorzügliche Dressur der Pferde erwähnen und insbefondere auf die zwei Scheckhengste «Brillant», «Prinz», das Pusztapferd «Misko» und das Kautschuk-Pferd «Flora» aufmerksam machen. Herr Steiner zeichnet sich als tüchtiger Parforcereiter aus; an dem Jongleur Killiany hat die Direction eine vorzügliche Kraft, welcher mit unübertrefflicher Sicherheit seine Production ausübt; der jugendliche Reiter Ferdinando ist sehr beliebt, die Damen des Circus sind durchgehends brav und führen eine geschmackvolle Toilette. Die Solo« tünzerin Fräulein Selma entzückt durch ihre anmuthige Bewegung sowie auch durch ihre persönliche Erscheinung. Lehtcrerzeit hat Director Richter auch bedeutende neue Kräfte engagiert, so dass sich gegenwärtig die Zahl der Künstler auf fünfzig beläuft. Da nun die Direction auch die Eintrittspreise ermäßigt hat, so wäre bei der großen Regie ein reger Besuch wünschenswert. — (Stella Hohenfels in Laibach.) Wie man uns mittheilt, wird die bestbekannte Vorleserin Fräulein Stella Hohenfels auf ihrer Tournee Ende dieses Monates auch unfere Stadt berühren und hier im landschaftlichen Redoutensaale einen Vorlrag halten. Vormerkungen aus Plätze nimmt Herr Karl Till, Spital-gasse 10, entgegen. — (Der Verein «Pravnil») halt Mittwoch, den 17. April, 7 Uhr abends im Hotel «Elefant» eine Versammlung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1.) Begrüßung durch den Vereinsobmann Dr. Franz Papez; 2.) Vortrag des Vereinsausschuss-Mitgliedes Dr. Danilo Majaron über «Das neue montenegrinische bürgerliche Gesetzbuch»; 3.) Berathung über die slovenische Gesetzesausgabe, eingeleitet durch das Vereins-ausschuss'Mitglied Dr. Andreas Ferjancic; 4.) Even-tualia; 5.) gesellige Unterhaltung. — (Arena Strohschneider.) Die noch vom vorigen Jahre durch ihre Leistungen im gnten Andenken stehende Thurmscilkünstler- und Atrobaten»Truppe des Herrn I.Strohschneider ist wieder in Laibach eingetroffen und wird heute abends um halb 8 Uhr ihre erste Vorstellung in der Lattermanns-Allee geben. Wie wir hören, wird viel Neues geboten werden, darunter eine Luftfahrt mit einem 24 Meter hohen seidenen Luftballon, welcher bis zu einer Höhe von 1500 Meter steigt. Auf dem Trapez, welches am Ballon hängt, wird ein kühner Akrobat während des Aufstieges seine halsbrecherischen Künste ausführen. Heute wird sich Director Strohschneider als unverbrennbarer Feuerritter mit Brillant-Feuerwerk producieren. Morgen finden zwei Vorstellungen statt, und zwar nachmittags halb 4 Uhr und abends halb 8 Uhr. — (Exkönig Milan auf Reisen.) Vor-gestern machte Exkönig Milan, nachdem ihn der Sultan empfangen, Abschiedsbesuche bei den Botschaftern der Mächte und trat fodann in Begleitung Ahmed Paschas auf dem Lloyd-Dampfer «Espero> die Reise nach Jaffa und Jerusalem an. — (Turnerisches.) Der deutsche Turnverein «Eintracht» in Trieft feiert am 13. und 14. d. M. seinen 25jährigen Bestand durch ein Schauturnen in der gemieteten Turnhalle Via Farneto, und zwar am 13ten Kinder-, Zöglings« und Mitgliederturnen, und einen Festcommers am 14. d. M. ebendort. — (V 0 m Wörther S e e.) Aus Kärnten meldet man, dass die Eisdecke des Wörthcr Sees erst durch das letzte Regenwetter erweicht worden ist. In Kreuth hat man noch am letzten Donnerstag auf fester, harter Eis« bahn dem Vergnügen des Eisschießens gehuldigt. — (Musealverein.) Der krainische Musealverein hält, wie schon gemeldet, heute abends 6 Uhr eine Monatsversammlung ab, in welcher Herr Professor V 0 ß über einen seltsamen Pferdefuß u»d Herr Professor Rutar über prähistorifche und römische Denkmäler Dalmatiens vortragen werden, nwvanf wir unsere Leser nochmals aufmerksam machen. — (Evangelische Gemeinde.) Morgen fällt wegen einer Todtcneinsegnung im Sannthale der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche aus. — (Schein todt.) In Micheldorf in Kärnten wurde am vorigen Mittwoch der 80jährige Bauer Mike vom Starrkrampf befallen. Man hielt ihn für todt und bahrte ihn auf. Plötzlich erhob sich der Greis von der Bahre und lebte darauf noch dreieinhalb Tage. — (Postalisches.) In Soderschitz wird demnächst eine postcombinierte Telegraphenstation errichtet werden.____________^^^______________________ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 12. April. Der Kaiser bewilligte den, Großmeister de« Iohauniter-Ordens und dessen Nachfolgern den Titel «Eminenz» und die einem Cardinal zukommenden Ehrenbezeigungen. — Kronprinzessin Stefanie bleibt bis Mai in Miramare. Die Königin der Belgier trifft demnächst dort ein. — Der Defraudant Nowak wurde in Monaco verhaftet. Graz, 12. April. Graf Harlenau (Prinz Alexander von Vattenberg) stattete heute dem Corpscommandanten FZM. Freiherrn von Schönfeld einen Besuch ab. Graf Hartenan wird hier dauernden Aufenthalt nehmen. Belgrad, 12. April. Die Regierung beschäftigt sich mit der Frage der Herstellung der früheren Beziehungen der Kirche znm Staate. Der bevorstehenden Rück-kehr des Ex-Metropoliten Michael wird große Bedeutung beigemessen. Bukarest, 12. April. Das heutige Amtsblatt pu« bliciert jene Ernennungen für den Cassationshof, durch welche Vernescu die letzte Ministerkrisis hervorgerufen hatte. Rom, 12. April. Großfürst Paul schiffte sich abends in Vrindisi nach Patras ein. Paris, 12. April. Feny hielt heute im national-republikanischen Vereine eine Rede, worin er con° statierte, dass die Wahl vom 28. Jänner das Er> wachen der Regierung und dic Reconstitnierung der republikanischen Partei oeranlasit hat. Um denBou-langisnms zn besiegln, bedürfe es einer starken Regierung und einrr weisen, disciplinierten Kamnur-majorilät. Petersburg, 12. April. Der Senator Geheimralh von Hubbenet wurde zum interimisiischen Leiter des Commlmications-Mlnisterillms ernannt. — Der gewesene serbische Metropolit Michael wird sich nach Ostern, emer Ausforderung der serbischen Regienmg folgend, nach Vclgrad begeben. Newyotk, 12. Aplil. Der Sohn des P«l' ^ Harrison wurde wegen des Abdruckes ">«».^t>^ verl.'llmdenden Artikels verhaftet, gegen M'""' wieder freigelassen. Verstorbene. ^ Den 1 0. APril. Gabriela Zgonc, ^""„uw, ^ Tochter.. 1 Tag. Bahnhosgasse 24. ätel«5la5>a ^ M,A" Ursula Mnil. Inwohnerin, l« I.. Dchthal U, -M« ^ Antonia Pograje, Tochter der christlich«-,' Licve v°"> cenz v. Pau,. 28 I, Kuhthal. Lungentubelc>llo,e. ^^B Den 11. APril. Iosefa Potocn:l, W"Y"'^ M> Tochter. 21 Tasse, Vurgstallgasse I«. ssraisen. 17, " B " Mehlhändlers Gattin. 2« I,, Alter Martt U, """ bercntartuug. .., her f>' Den 12. April. Julia Pirstinger, Toch^^ N, lichen Liebe vom heil. Vincenz von Paul, 4-, Lungentuberculose. Im Sftitllle: «^.3»^ Den 10. April. Anton Novat, Arbeiter, ^ Den l 1. April. Rudolf Kostreuc, Eo""^' __ Typhus. _______^-^ Lottozichung vom W. April. Prag: 37 58 13 "7^-^ Z «-'3 ö"______^_!—---^<^l) ^^W^M^9'"7^'^O7sM^^Hlt W" 12, 2. N. 725 5 12 8 SW. schwach ^',^ 9. Ab.'726-5 7 0 windstill ?" .„lM". Vormittags um 10 Uhr Platzregen. «'^.A Vaö^ dann ziemlich heiter, Sonnenschein; mondhelle A ^gle. ^ mütel der Temperatur 9 1«, gleich mit dem^^^ Verantwortlicher Redacteur: dies sollte sich jeder, auch der gesundeste Me"H'ß,„ ^ der kleinsten Verdauungsstörung: Zunge. Wagendrucl. Appetitlosigkeit ". '"" Sch"<> Mittel, »vie es die Apotheker Richard Vrandw . ^ D^, sind, anwenden, dann hat man sich nie A"'" <,us, d^A nachlässig gewesen zu sein. Mau achte a/"»" ^M cH Präparat, welches k Schachtel 70 lr. in den AP"'" (1^ u»d leine wertlose Nachahmung zu belomm^^^»^^ ^Magenkatarrh und damit vcrbuudenc NU",h"be l^jfB iH! werden nach laugjähriq bewährter ^",^„ ^^ Mgrilnblich beseitigt, Atteste von awckl'ch b'^ H^ ^ zchu^ und zwanzigjährigen, irder ^ ^Ml denen Leiden - in gr. Zahl. Man überwino^' OM' ,^, und verlange die Schrift von 10 lr. von I. I. F. Popps Polillin'k M v ^l8^^ (Vei Anfragen erwähne man diese Danksagung. ^ ssilr die vielen Beweise herzlis»" Hslic«'"' ' Galten, beziehungsweise Vaters, des V" Nikolaus IamnK ,.., Realitätenbesihers und W^inh sagen wir unseren innigsten Dnnl, eben, ^che ^ verwandten. Freunden und Velannttn, ^,,,^ nah und ' „ nahmen und dem theuren Kranzspenden widm.'ten. 3">>" drHenencN/^ herzlichsten Danl aus der zahlreich " ", ^ ' würdigen Geistlichleit, dem Herrn "' ^.,„ v St. Veit filr sein siuniges Arra'^'H „ls K, Friedrich Tomec, ebenfalls aus ^ " ;„ Z,l"!" h dirigen,, ferner der löbl. wässern, dem löbl. katholischen O"u ^ zM „, den Herren Sängern aus St. ^Mah"" heii< ersterem filr seine aufopfernde H^„, "»' Leichenbegängnisse, lehteren für den ,"i den Trauergesang. C Krankheiten, in ^elu >j| wm nach den Aussprüchen ™*A^e^eilš^ mit besonderem Erfolgea^-^— 705 13. April 1889. Course an der Wiener Börse vom 12. April 1889. N°ch dem ossnellm «o««««»« ^tt!n?^^,.!e!nN«ten 85LU 85-4« N"^/ . ^^ 25N fl, 138 5NI3N5" N" ' N'f.^°"fl. 14» 25 143 75 <°/l)s - ^"fl- - , 158 25 153 7.) 1N.7c,,l.>9« °r»»« '"'"">e1re< . ic,a 25 IW.i. MM!-:-' »° lls^°l, "M',i ^.^W 2. '44 50 I« - '^^^^^ '» l"" sl. 131-40 I»24N «elb Ware Grundentl.-Oblinationen (sür wo ss. sche..... !0ü'- l"5 ^ 5>"/„ mährische...... 10U75 11U 75 s/'/„ Krain und Küstenland . . 10» —-------- 5«/„ niederösterreichische . . . 10»'«, HU 25 5"/„ steirische...... 104 75 — - 5"/„ lroatijche und slavonische , INä - — ^ 5"/„ siebeubüraische .... 105— ll)5-4<» 5>«/„ Temeser Vanat .... l<>5-. - 105. 4» 5"/„ ungarische...... l«5 — 105 40 Andere öffentl. Anlehen. Donau Meg,«llose 5"/„ I0-?l) detto 50jähr, » 4»/n . . 100 20 IUU'70 Priorltäts-Oblilllltiouen (fill ,00 si,). sscrdmanbü.Nordbahli — Wiüdisch-Vräh Lose 20 fl, . . --- ü8'5U Vn°, Nch, d, 3 Va Präm,.Schuld' vcrsch. b. «odencrebitanstlll» . l? - 18 — Banl. Actien (per Eiüct). Anglo Oes>, Bnul 200 fl 60«/, - Oesteii. Nordwestb. 200 st. Silb, 185 25 188 75, bto. (lit. tl.) 200 fl. S. . . 20» 50 209 7b Praa Dülerltiseüb, l5'0ss.E 2üo'N°rd°,Vcrb,'Ä,200fl,ÜM. 184 - l«5- Tramway Ves,,Wr,.170fl,0,W. —------------ . neue Wr., Priorität«« «ctien 100 fi...... 100 — l01 — U»g,'sllliz, Viseub. 200 fi. Silber 189 50 l90 — «eld Wo« Una. Nordostbah» 200 fl. Gilbn l»l — I8« Una.Westb,(Nllllb'Vlllj)«0Ufi,T. 1«? bo 18« «» Industrie-Actien (per Stück). Vauaes, Vllll, 0eft. 100 fl, . 88 50 89 — (tgybier ltiirn- und Stahl'Inb. in Wien 100 fi...... 7,._ 74.^ «tiscnbahnw.'Lrlhll.. erste, »O fl.-------95, .emilhl.. Paplerf. u. «.»«. ^8 - 58 b» Liesinaer Vra»erel 100 fi. . . 1<^ — lO4'bO VlonlllüWesell,. üsterr,. alpine 7^40 75 ?u Pra«er Elsen-Ind^Ves. 200 ft, «5« b«, 5«0 b« SalgU'Iarj, Eteintohlen 8» fi, LLb —26?-— »Nchlölllmühl», Papiers, 200 fl.-------____ «Lteurermühl'.Papierf u.V.»G, 12» — :»» — lrisaller »ohlenw,'«es, 70 fi. . 109 — 1^9 50 Waffenf,-<»,,Oest,- London........I»l>25ie«üb Pari«.........470». 4? 7» Valuten. Ducaten........ 5S« ü-K8 20°Franc« Stücke..... 9 51» 95«. Deutsche «eichsbanlnoten . . 58 72, 58-8» Paplrr-Nnbel...... 1 «?„ ,z, Italienische Äanlnuten (100 L) 47 50 4? s» Handelsgeschäft ŽS? ^S dRes WarenlaRer. ist in tofia>. an S ?ozi'ks- und Pfarroite ft*»«».1 ^ ftf Bahn siegen, zu ver-O^nbure., re Aus^»ft in Müllers ^~-----J^l________(K;10) 3—1 Hü Möbliertes Monatzimmer —-^J^thtfrnerin. (16Ü8) 3—1 a Für^dle Osterfeiertage ? ^Ua^jidcs Jakob Zalaznik hllft^ll e öehr schmackhafte SS^upfe u. Potizen 5|>5?&*rt» «» Brote. ^Sebäok , li"d verschiedciiartiges ^hlreicj llal>en. /1 .T^i'en AuftläKen empfiehlt sich ^~~~^-~-—_ ";i°kcrtneister. B Zahnarzt Sl^'^iSÄ Wien"> "-Stock 5.1» 5 tib l Xsl?8?1011 Von halb 10 Uhr **£«&* a*ohmffr" und von 2 Uhr *^U vo* halb 10 Uhr bis 1 Uhr. toi L Oir"s». ftn«;-*" 6c4ie^» son 1,546-11 50—20 Uuf ! agr 5 5,2,00«; da» >'e rl> re i! e ! st r allei 5" p r» chr n, (»?'.«)) ÄU — I?, ^ " Hie Modenlvelt. Ja« slrierte Zeitung flir Toilette und Handardeilen Monatlich zwei Nummer», Preis vierteljäbillw Vl. 1 25. ?» »r. jährlich erscheinen: 2< Nummern mit Toiletten und Handarbeiten, enthaltend ncgen 2c, lll'onnement« werden jederzeit angenommen bei allen Vuchhandlüü^cn und Postanilall>'n, — Plobc'Nunimer» nralii» und >i2nco duvch die Lspcdilivn. Birl,n ^V, Po!«dainci Str. 3»; Wien, I., Opcrngasse 8. Wasserdichte i* Spediteur der k. k. priv. Südbalm Laltaoh, Wisnerstraase Nr. 15. Eonccssioniert von der hohen l. l österr. Mealernng. (4!>ü) 10 !ks38tarline Aothe Stern ^iinie König. Velg. Postdampfrr von ilAntwerpeqj IM >!^ scsmcllc Fahrten, gute ^ Verpflegung, billigste Preise. A Auslmlst erhellen: H die concesstonierte Repräsentanz Ludwig Wielich in Wien, Neyrinaeraasse 17. tlmlbertrrsslich für Zähne 'st ('«!!> 14 I. Salicyl-Mundwasser aromatische«, wirlt trsrlschend, verylnder« da» Verderben der Zähne und beseitig, den Ul»len Geruch a»« dem Munde. , glotze« Flacon 50 lr. ° II. Salicyl-Zahnpnlver allgemein beliebt, wirlt sehr erfrischend und macht die Zahne blendend wr,s<, 5 g„ ^ Obige augeftihrten Mittel, über die viele Daittsanungen einliefen, führt st«ti» frisch am t'agrr und versendet taglich per Post hj«, Apotheke Trnköczv nlden drm Ullll)hllusc in Kaibach. MW' Iedc»! in d« «pothelt Trnl/»t»»> ne> lauslen Orla!I>rliche Nbhnndlunss >!>er lfonservierunss der ^«hne und d« Munbhölile unentgeltlich beigcpacll. Unter Tivoli, Lattermanns-Allee in Laibach. Samstag den 13. und Sonntag den 14. April 1889 erste grosse Eröff nungs -Vorstellungen des preisgekrönten Thurraseilkünstlers •Tosef Ntrohschneider bestehend in Akrobatik, Equilibristik und Ballett sowie in Luftsohlffahrt mit einern 24 Meter hohen seidenen Luftballon, an welchem bis zu einer Höhe von 1600 Meter die schwierigsten turnerischen Uebungen ausgeführt werden. Ansang Samstag abends halb 8 Uhr. — Zum Schlüsse; Der unverbrennbare Feuerritter mit brillantem Feuerwerk auf dem Thurmseil. Bonntag zwei Vorstellungen: Anfang nachmittags halb 4 Uhr und abends halb 8 Uhr. Preise der Plätze: I. Platz 40 kr., II. Platz 30 kr., III. Platz 25 kr., Stehplatz 15 kr. Es laden freundlichst ein (1606) K. Weitzmann, Geschäftsleiter. J. Strohschneider, Director. Gegen Barzahlung wird gekauft an der Strecle Klagensnrt - Tarvis, Laibach - Tarvis landtfl. Gut jn schöner, gesunder Lage mit oomfor-tablem Bohlosse im Preise von 50 bis 120.000 fl. — Direote Offerte von Gutsbesitzern erbeten an die Kanzlei des J. U. Dr. Bitter von Hohenblum, Wien, I., Lothringerstrasse 15. (1607) 4—1 KAFFEE in si Kilo-Postpaketen versendet zollfrei ab jeder Poststation (1539) 2-2 Anton Fritsch, Triest. £io k Kilo........fl. 1-48 Santos, fein » » ........» J'58 dito. feinst » » ........» 1-bo Ceylon » » » ........• }™ Cuba » »_J__-j_......• löb Weinbeeren, schönste a Kilo ... 44 kr. Sultan-Rosinen > » ... 48 » dito. schönste » > . . . 56 » Cibeben__________» » * ¦ . • 58 » Die Krankheiten des Magens u. Unterleibes, der Leber u. Milz, Hämorrhoiden, habituelle Stuhlverstopfung, ------ Wassersucht, , chron. Durchfälle I werden geheilt mit JPicooli*» die auch ein gutes Mittel I gegen die Würmer ist. Dieselbe wird vom Apo-I thekerPiccolil in Laibach er-j zeugt, an welchen I alle Aufträge zul adressieren sind, welche gegen Nachnahme des Betrages effectuiert werden^^^^^loU^^^ Hustenden Kindern reiche man „Kärntner Römer-Quelle" mit gewärmter Milch oder mit Zucker! — In Laib ach bei M. E. Snpan. (siion)^'.^"'^<'"v^'^<^^»°»"^<7^ (1287) 30-3 Bei der Deutschen Ritter or dens-Grosscommende Lalbaoh ml mit 1. Mai 1889 die Stelle des Hausmeisters zu besetzen. — Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche bei der Verwaltung im Deutschen Hause bis 21. d. M. persönlich zu überreichen. 2—1 Neue Stellagen und Pudel für ein Manulactur-Geschäst geeignet, sind billig zu verkaufen. Näheres im Geschäfte des (161G) 2-1 Friedrich Boss. ¦¦_D!E_BESTE|MI SCHWEIZER ¦'OHOCOIADE A.MAESTRANI ST GALLEN, Hfl^HWClzTfJH Xu lullen in ^llen äptz^blkl- unä DßU-c».le«»hn-U^n6wnßtzn. (1462) b2—2