Zur Verbannung Milhads. Mithad Pascha stillte sich die Riesenauf-gäbe, dar oSmanische Reich in einen modernen Kultur, staat vmzuwandeln und hiedurch die Türkei dem hungrigen nordischen Giganten aus dem Wege zu räumt.". Die jungtürkische Partei setzte in Mithad Pascha ihre ganze Hoffnung, ihr ganzes Vertrauen, ganz Europa brachte dem energischen Staatrmanne seine SImpatien zum Ausdruck; die europäischen Möchte begrüßten den Reformator des türkischen Reiche« und sein Resormprojekt in herzlichster, an-geheucheltster Weise, dir Petitionen und Beschwerden lnbetreff Äenderung der unglücklichen Lage der christlichen Bewohner in der Türkei und in den türkischen Vasallenstaaten fanden durch Erlaß einer Verfassung ihre Erledigung. Mithad Pascha war es, der im Verlaufe der verunglückten Konferenzverhandlungen das osmanifche Reich vom drohenden Todesstöße rettete. Mithad Pascha war es, dessen Klugheit und Charakterstärke der russischen Politik eine totale Niederlage bei-brachte und die gerühmte Staatsweisheit der europäischen Diplomatie in den Hintergrund stellte. Die Hohe Pforte erbrachte im Verlaufe des letzten Jahres unerwarteten Nachweis, daß der „kranke Mann" einer guten Constitution sich erfreut, daß er nicht nothwendig habe, von den Botschaftern der europäischen Mächte geführt zu werden; daß er lebensfähig ist; er stellte in kürzester Zeit eine schlagfertige Armee auf den Kampflatz und | IeuMon. Das Geheimnis des rothen Hauses. Roman von Arnold Werner. (Fortsetzung.) Paul seufzte und blickte vor sich nieder. Leon hatte ihn immer »och nicht überzeugt. Leon ergriff ihn bei der Schulter. „Aber bedenke doch, Mensch. ES handelt sich um dir (Ehrt de« VaterS deiner angebetetrn Verlobten. Du würdest ein großes Unglück verhüten." Paul erhob den Kopf. „Leon, du bist ein Ehrenmann," sagte er. „Man hat mich dessen mindestens oft versichert," erwiderte er in feiner gewöhnlichen, spotten-den Weise. „Und du glaubst, gewiß $u fein, daß die achthunderttausend Franken, die nicht mein Eigenthuw, nicht verloren gehen, wenn ich sie meinem Schwiegervater lrihrn werde." „Ich bin fest davon überzeugt.« „Wotan! Er soll sie morgen früh erhalten." Paul Morgan, der sich mit Leon von Sour« tenoty während dieses Gespräches von dem Tische, raff e sich auf, .die Kuratel der europäischen Mächte abzuschütteln. Mithad Pascha war e-, der die Türkei aus der gefährliche» Lage rettete; seinen geistigen Fähigkeiten hätte die Türkei die Wiedergeburt ihrer Existenz zu danken gehabt, seiner staatSrnännischen Weisheit wäre es sicher geglückt, di? inneren und äußeren Wirren, welche das türkische Reich auswühlten, zu besiegen. Leider würde dieser besonders befähigte Staatsmann in dem Augenblicke, als er die russische Politik durchkreuzen, mit Serbien und Montenegro Frieden schließen wollte, seine- Amtes enthoben und in die Verbannung gesendet. Die in Konstantinvpel kursierenden Gerüchte, daß Mithad Pascha ein Opfer russischer Jnttiguen und russischen Goldes sei, gewinnen an Boden; matt erzählt sich hinter den Kulissen, daß bei dem Sturze de« großen türkischen Reformators auch England Hand mitangelegt habt. Mithad Pascha war e«, der auch die Pläne de« englischen Diplomaten durchschaute und des letzteren allzufreundliche Rathschlägr zurückwies. Europa steht an der Schwelle neuer Ereignisse; niemand vermag den Schleier, welcher das Antlitz des großen Profeten umhüllt, zu lüften; niemand vermag mit Sicherheit zu bestimmen, ob die Pforte auf den Bahnen des Frieden» und der Reformen, oder auf jenen, die zum blutigen Kriege führen, weitergehen werde. Es ist zu besorgen, daß der in letzter Zeit genesene „kranke Mann" wieder rückfällig wird, daß die angekündigten Reformen, die proklamierte 93er auf dem die Vase stand, abgewendet, drehte sich zufällig nach demselben um. „Feuer!" schrie er erschrocken. „Um Gottes Willen! Feuer!" In der That standen die Papiere, die auf dem Tische lagen, in Flammen. Das kleine Wachslicht, das Leon kurz vorher weggeworfen, war auf sie gefallen und hatte gezündet. Die Flammen hatten bereits die italienische Vase ergriffen, in welcher der letzte Brief von Pauls verstorbenem Onkel lag. Der Baton stürzte auf den Tisch zu und griff in die Vase hinein, um den Brief vor Vernichtung zu bewahren. Obgleich er sich stark verbrannte» gelang es ihm doch, das Papier herauszuziehen. Abtr das Feuer hatte es schon bis über die Hälfte verzehrt. Vor Schmerz ließ er die Reste desselben auf den Teppich fallen. Leo» von Courttnay sah die Autodafe ruhig mit an, schob seinen Freund, der über die Vernichtung des Briefes in Verzweiflung gerathen war, rasch in die anstoßende Schlafstube. ..Tauche deine Finger in kalte« Wasstr," sagte er, „dann mindert sich der Schmerz. Ich werde unterdessen da« Feuer löschen." fassung, lobte« Papier bleiben und die heillose Wirth-schasi im türkischen Reiche in Permanenz erklärt wird. Der türkische Soldat dürste im Vorjahre sein Blut zwecklos geopfert, der türkische Sandmann feinen letzten Piafttt zwecklos htrgtgeben, die vtr. worftne HaremSwirthfchaft scheint den Embryo eine« neuen kräftigen Lebens getödtet zu hoben. Mithad Pascha hatte den ernstlichen Willen, dtn „kranken Mann," das kranke türkische Reich, zu retten, er hatte Muth, mit kräftig« Hand Ordnung zu schaffen ; leider stehen im Divan Meuchelmord, Palastrevolutionen , Jnlriguen und DenunciationSwulh höher im Kurse, al« echte Manneswürde. Findet sich kein zweiter Mithad Pascha, so dürfte der LebenSschwüche des „kranken Mannes" in zu naher Zeit die letzte Stunde folgen. Schließlich möchten wir dein Vorstehenden noch eine dem „Pester Lloyd" aus Wien zugekommene Korrespondenz anfügen, welche lautet wir folgt: „Von dem Sturze Mithad Pafcha« ist man weniger überrascht, als allgemein vermuthet werden dürfte. Man wußte schon seit ungefähr vierzehn Tagen, daß Jntriguen gegen den nunmehr beseitigten Großvezier im Zuge find. Daß die fremdländische Diplomatie ihre Hand dabei im Spiele gehabt hat ist außer Zweifel, und da sich Palast-Jntriguen zu diesem gesellten, kann es niemanden, der türkische Verhältnisse kennt, wundernehmen, daß e« schließlich zu einer Katastrofe kam. Daß diese« Ertigni« für da« Anfthtn dir Pforte, nachdem es ihr in den letzten Wochen mühsam gelungen, sich wieder einigen Respekt zu erringen, nicht von Vortheil sein werde Er nahm eine Schale voll Wasser au« dem Schlafkabinett und goß sie über die brennende« Papiere au». Das Feuer erlosch und ein dicker Rauch verbrtitete sich in dtm Zimmer. Das alles geschah jo schnell und so geräuschlos, daß ftlbst der alte Antoine, der in der Nähe schlief, nichts davon be» merkt hatte. Als Paul aus feinem Schlafzimmer wieder zu Leon kam, hatte dieser bereits ein Fenster geöffnet, den Rauch hinauegelaffen und auf dem Tische alle« wieder in Ordnung gebracht. Die Fragmente des verbrannten Briefes lagen noch auf dem Fußboden. Paul bückte sich, hob ein Stück nach dem ändern auf, legte sie auf ein vor dem Kamin stehendes Tischchen und versuchte sie aneinander zu passen. Vergebliche Mühe. Die Reste de« verbrannten Briefe« stimmten nicht zu einander und die wenigen Worte, welche die Flammen respektiert hatten, gaben keinen Sinn. „O, mein Gott! auch dar noch!" rief Paul verzweiflungsvoll. Der stets seine Ruhe bewahrende Freund blickte über Paul« Schulter auf die Papierstücke und la« laut Prünnmeralt««» - Preise An r Laibach: Ganzjährig . . 8 fl. 40 tr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ «terteljährig . 2 .. 10 „ Monatlich... — 70 „ Mit der Post: Ganzjährig.................12 st. Halbjährig ...... 6 „ SiMtrijtthrtg 3 „ Für Zustellung in# Hau« dtrrtrlj. 25 kr., monetl. 9 ft. einzelne Nummer» 6 kr. Laibacher Nr. 33. Anonyme Mittheilungkn werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zorlickgesendet. Morgen: DestderiuS. Montag: Eulalia. Samstag, io. Februar 1877. Bahnhosgafse Nr. 16. ExpeditionS- * Jnserate»-Bureau: Songreßplay 9fr. 2 (Buchhandlung von Ja, e. Kleiu-mayr & Feb, Bamberg.) Jnsertt-nsvreifez^-^ Für die einspaltig. t 4 kr. bei wiederbch«-«M^> schaltung i Anzeigen bis 5 Zeiten' / Bei größeren Jnseralni^S^^ öfterer Einschaltung entsp«. chender Rabatt. Für complicierten Satz beson» im Bergittung. geben die treuesten Tückenfreunde selbst zu. Indessen barf da« Ereignis nicht überschätzt werden, namentlich in dem Sinne nicht, als sei nun der Ausführung der ruffischen Pläne Thür und Thor geöffnet. Bor allem ist es charakteristisch, daß schon die ersten Schritte der Pforte seit dem Sturze MithadS von der Absicht getragen sind, der Welt zu zeigen, daß es ihr um die Durchführung der Verfassung Ernst sei. Daß man in dem Sturze Mithad Paschas einen Sieg der Alltürken zu er. blicken habe, ist eine von den Ruffenfreunden aus gestreute Fabel, die nur durch das weitere Gerücht übertroffen wird, welches gleichfalls als ein falsches zu bezeichnen ist, daß der ehemalige Eonspirations-genösse JgnatieffS, Mahmud Pascha, ausersehen sei, timt Großvezier zu werden, und Edhern Pascha diesen Posten nur provisorisch erhalten habe. Ehdem Paschas Ernennung dürfte vielmehr als eine für die weitere Entwicklung der Dinge sehr günstige anzusehen sein." »li—! ....• .................. Staat unb Religion. Die Ecclesia militari», die allezeit getreuen Römlinge, treten in neuester Zeit mit fanatischem Eifer gegen den Liberalismus, gegen alle modernen Institutionen, gegen die Action der Regierungen, gegen die Thätigkeit der von Rom emancipierten Schule in den Kampf. In der Kirche, in der Schule, in den katholisch-politischen Vereinen proklamieren die klerikalen Streithähne das Dogma (?): „Ein Staat kann ohne Religion nicht bestehen!" In der Linzer „Tagespost" ergreift eine mit „p“ signierte Stimme Gelegenheit, die Berechtigung des Ausspruches, daß der Staat ohne Religion nicht bestehen könne, schärfer ins Auge zu fassen, weil in der Mischung von Wahrheit und Verkehrtheit, die darin liegt, auch die Gefahr sich versteckt, bei guter Gelegenheit einen Mißbrauch dieser Phrase zu erleben. Die Wahrheit, welche hinter diesem Dogma steckt, beruht auf der wichtigen Thatsache, daß in der menschlichen Gesellschaft Prinzipien vorwalten, welche mehr als ein bloßes Rechenexempel zum allgemeinen Wolergehen sind. Die Liebe der Eltern zu den Kindern und der Familienglieder zu einander, die Verehrung für Thaten edler Menschenliebe, die Begeisterung für hochherzige Handlungen, die Aufopferung für Gemeinwol, da« Streben für Förderung von Wissenschaft und Kunst, alle« da» sind Züge, welche ihren tieferen Grund in der Natur de» zivilisierten Menschengeschlechtes haben. Sie entstammen jenen Neigungen edler Naturen, welche die Quelle a l l e r Religionen sind. Wollte man eine Gesellschaft gründen ohne diese Neigungen, welche einen mehr oder minder religiösen Charakter an .Rothe» Hau« — Josef — Mar — Gold — Gesicht — sehr schön — Seufzer — hunderttausend." 6» waren also nur leere und scheinbar bedeutungslose Worte, die von dem Inhalt de» wichtigen Briefe» übrig geblieben. „Damit," sagte Leon zu Paul, „wirst du schwerlich jrmal» imstande sein, die Erben de» Herrn, 6er von deinem Großvater beraubt worden, auszufinden." -.Der junge Mann war in der Thal in einer kaum zu beschreibenden Verzweiflung. Wie in Fieber-Hitze stammelte er wiederholt die Worte: „Rothe» Hau» — Josef — hunderttausend." Leon unterbrach ihn. „Ich muß dir zuhilfe kommen," sagte er. „Ohne Zweifel ist in der rothen Herberge da» Verbrechen vor sich gegangen. Joses ist vielleicht der Name de» Beraubten, auch wol Ermordeten. Bestimmt gibt e» viel Josef» in der Welt, aber wenn wir un» Mühe geben, nach diesem Josef zu forschen —" Paul fuhr ihm unwillig in» Wort: „Du spottest meiner, Leon!" „Keineswegs! Wir haben also schon eine Er-Körung der übriggebliebenrn Worte. Wa» die Silbe „Mar" betrifft, so denke ich mir die zweite hinzu und sich tragen, so würde man sehr fehlgreifen. Das Gute, das Schöne und da» Wahre, worauf alles Erhobene beruht, da» die Menschheit je geschaffen und gewirkt, wurzelt nicht in einer berechenbaren, sondern in einer unberechenbaren Eigenthürnlichkeit, welche man ohne nähere Beweise als geltend betrachtet, und an welche unverdorbene Naturen gerne zu glauben geneigt find. In diesem, aber auch nur in diesem Sinne ist eS richtig, daß eine zivilisierte menschliche Gesellschaft ohne Religion nicht existiert und existieren kann. Die Glaubenssätze können schwinde», und verschwinden auch nach und nach au« dem Bewußtsein und dem Herzen gebildeter Völker, aber der Glaube an da« Gute, die Begeisterung für das Schöne unb die Aufopferung für das Wahre darf nicht schwinden aus der Menschheit, wenn sie nicht verwildern soll. Ohne diesen idealen Zug, dessen Grundlage auch nur ein Glauben ist, würde die menschliche Gesellschaft nicht der Bildung, sondern der Entsittlichung und bet Entmenschung entgegengehen. Diese Religion aber, die allein die einzig wahre und ewige ist, braucht ebenso wenig unter einer hierarchischen, al« staatlichen Bevormundung zu stehen. Sie ist im Gemüthe des Menschen be> grünbet und wirb sich so lange behaupten, als nicht der Staat oder die Kirche durch Untergrabung der Moral einer allgemeinen Verwilberung Vorschub leisten unb bamit die Grundbedingung der menschlichen Gesellschaft beseitigen. Eine solche Religion ist. wie wir schon bemerkt, keine Heiligen- und Wunderlegende, kein sinnloser Formendienst, wie wir denselben bei verschiedenen Konfessionen sehen, keine den Menschen entwürdigende Abgötterei, sondern eine Folge de» Naturtriebes, eine Folge der Kultur, deren dir zivilisierte Menschheit bedarf und die sie nie außer Acht (offen wird. Aus jener Seite jedoch, wo man den Grundsatz ausechtet, daß der Staat ohne Religion nicht existieren könnt, hat man ganz andere Gesichtspunkte im Auge. Dort will tiiyt, daß der Staat nicht die Religion im obengedachten Sinne, sondern die Kon. fession, die Glaubenssätze und die Kirchen-Herrschaft schätze und gewähren taffe. Eine solche Religion aber, mag sie nun katholisch, jüdisch oder muselmännisch sein, braucht der Staat nicht, sie ist Sache der betreffenden ReligionSgesellschast und jedes Einzelnen, der daran Geschmack findet, die Konfession ist pure Privatangelegenheit, um die sich, so lange sie nicht da« Staats- und Gemeinwol durchkreuzt, der Staat wenig zu kümmern hat. Wer würde wol beweisen können, daß der Bestand des Staate« von dem Glauben seiner Bürger an diese oder jene konfessionelle Lehre abhänge; welchem ver- bann heißt da» Wort Marquis. Josef war also ein Edelmann unb kehrte, nachbem er bie Leiben des Exils erduldet, woran die große Revolution schuld, nach Frankreich zurück und trug hunberttaufenb Franken in Gold bei sich. Nun beamnbere meine Logik. Drin Großvater, bas sieht fest, hat bie hundert-taufend Franken gestohlen. Da« ist viel und wenig. Nehmen wir an, daß die« Verbrechen im Jahre 1806 stattfand und fügnn wir hinzu. daß dies Kapital nach der gewöhnlichen Zinsenberechnung sich alle fünfzehn Jahre verdoppelt hat, so schuldest du jetzt dem unbekannten Herrn Josef oder vielmehr feinen Erben sechzehnhunderttausend Franken. Unb nenn du mir nicht recht gibst und laut erklärst, daß ich ein Bayard der bürgerlichen Rechtschaffenheit bin, so will ich gehängt werden." „Aber wo ist dieser Josef aufzusinden?" fragte Paul in verzweiflungsvollem Tone. „Laß mich erst zu Ende kommen!" versetzte der Lebemann. „Bon dem Augenblicke an, daß du dem Herrn Josef nur fechzehnhunderttausend Franken schuldest, bleiben dir noch vierzehnhunderttausend, mit einem Wort, sechzigtausend Franken Rente. Deine reizende Pauline ist einfach und wird nicht zu große Ansprüche an» Leben machen. Dein nünftigen Menschen könnte es wol beikommen, zu behaupten, baß ein Reich zusarnmenstürzen müsse, dessen Glieder sich nicht» um die „Unfehlbarkeit" des Papstes, sich nichts um bie „unbefleckte Empfängnis" unb mtbere alten ober neuen Dogme» kümmern? Eine spezielle Konfessio n , wir wicbecholen es, braucht der Staat nicht» er wird auch ohne sie immer bestehen. Politische Rundschau. Laibach, 10. Februar. Inland. Der „P. Lloyd * erklärt mit aller Entschiedenheit, daß mit dem Ministerium TiSza die Möglichkeit de« wirtschaftlichen Au»* gleich« steht unb fällt. Die Partei fei enger al» je an die Regierung geschlossen und die Männer, die al« Nachfolger TiSza'S genannt werden, feien größerer Würdigung werth, als nutzlos durch die Kandidatenschweinrne getrieben zu werden. Eine ernst» Kandidatur derselben sei aber unmöglich, so lange das gegenwärtige österreichische Ministerium besteht. Nach einer heftigen und geringschätzigen Kritik diese« Ministerium» erhebt „P. LI." die Anklage, die österreichische Regierung habe schlechterdings auf den Versuch verzichtet, die Geister in Oesterreich umzustimmen ; wie ungleich verschieben war die Haltung des ungarischen Ministeriums. Dem gegenüber wird sodann die Haltung TiSza'S verherrlicht, der seine Popularität Stück für Stück in die Schanze geschlagen Hab', um den Poftuloten ber Gemeinschaft mit Oesterreich gerecht zu werben. Unb was TiSza mit all' den Opfern gegenüber dem österreichischen Eornpaciscenten nicht gelungen ist, das solle ein anderer versuchen wollen, der viel weniger einzu« fetzen hat? Ausland. Auch ruffische Journalstimmen besprechen die Circular-Depesche des Fürsten Gonschakoff. Der „GoloS" hofft auf ein weiteres Zusammengehen der Mächte und bemerkt, e» ist nicht zu übersehen, daß die Konferenz weder Rußland noch der Pforte zultzbe, sondern au» dem Grunde nach Konstantinopel berufen wurde, bit Lage der Christen auf ber Balkan-Halbinsel zu verbessern. Die Konferenz hat sich als unwirksame« Mittel zu diesem Zwecke erwiesen unb bie Pflicht ber Mächte wirb e» fein, neue Wege auSfinbig zu machen. Nur ein collective» Vorgehen ber Mächte könne eine fliebliche Lösung der orientalischen Frage verbürgen. Im Falle sich jedoch die Mächte von den weiteren Verhandlungen zurückziehen wollten, wird Rußland gezwungen sein, selbst die Lösung der orientalische» Frage zu übernehmen. Die „Russische Welf MT Fortsetzung in der Beilage. "WU Schwiegervater liquidiert mit Ehren und Hilst bit deine Kinder erziehen. Und was bleibt bir bann zu thun übrig? Vorläufig nicht» weitere», al« de» Herrn Josef ober seine Nachkommen aufzufqchen. Du besuchst zuerst olle WirthShSuser unb Herbergen, bie auf ihrem Schilde ben Namen „Rothes Haus" tragen, unb erkundigst dich genau, ob nicht in einer derselben im Anfänge diese» Jahrhunderts ein Mord verübt worden. Auf biesi Weise ist für dich bie Möglichkeit vorhanben, dein Ziel zu erreichen." Paul Morgan seufzte. „Aber wa» fange ich in dieser Zeit mit den sechzehnhunberttansenb Franken an?" „Mein Gott, bu setzest sie auf Zinsen und vermehrst die Summe noch." Der Baron blickte vor sich nieder. „Sollte er recht haben ?" murmelte er. „Sollte er sich besser auf die Ehrlichkeit verstehen, al» ich?" „Sei also vernünftig," versetzte Courtenay lachend. „Du siehst, wie ruhig ich bin. Die Ehre deine» Schwiegervater» wird so gerettet und deine Frau braucht keine Klavierstunden zu geben. Aber jetzt muß ich noch eine Zigorrette rauchen. 68 läßt sich nicht leugnen, daß eine solche mitunter ihr Gute» hat." (Forts, folgt.) Beilage ytm „Laibacher Tagblatt" «r. 33 vom 10. Februar 1877. -i' schreibt: ist Einigermaßen ausfallend, daß. „ dir Note oon11 betit Drei-Baiser. Dünbnt» nicht die «bschielsdmet, «» > Redr ist, und daß nur von der Nothwekdigkeit ge« baiten und yntn «nbw» I i-xd-i L'ilU L , ,,c\ 3 , ii ■», . (j'I irrn*. . i u «toeen Provbst r»,.GHks-n W.oji^mofltt’A #tn große» wurden Hiebes sehr eitle Rede« ge namentlich die Hoffnung auf Webe m, wno oap nur von ocr ycoiqmenotgreii gc» • sprachen wird, die einhelligen Wünsche Europa'« j«|„ Wf'« tzutuusr Dalmaziens ausgesprochen. .*«1 Den - praktischen Geltung zu bringen/ AuS der allgsmchlMr «»rve ein Toast auJgebrqcht.^ährend dessen »„ n.n ftültuna der Note ift überdies Üi erkennen, dab Mustftapelle die Bolkshimn. spielte. W,jtere Toaste galten „en Haltung der Note ist übrrdie« zu erkennen», daß » sich Rußland dir vollkommene Selbständigkeit ^rx eigenen Handlungsweise wahre', und daß demnach hie .i, Möglichkeit einer selbständigen Lösung der orientqli. eschen Frage durch Rußland nicht ausgeschlossen sel." Der „Zstok" behandelt die FriedenSverhaijd-langen zwischen der Türkei und Serbien; er .sagt, daß Serbien nicht um jeden Preis den Frieden anstrebt. Serbien habe auch keinen Frieden verlangt, sondern die Pforte, weil sie glaubt, durch einen Frieden mit den gürsttnthütnern einen Krieg mit Rußland abwenden zu können. Dafür müsse die Pforte aber «onzrsfionen gewahren. Bosnien, die Herzegowina und Ästferbien feien der Herd ewiger Unruhen, während Serbien durch die 50 . Jahre feiner Halbsreiheit der Türkei wenig Schwieri leiten bereitet habe. Die Pforte solle darum Voi »ien, die Herzegowina und Altserbien mit den Fürst« thümern gegen eine Tributzahlung vereinigen, sonder« jetzt, wo Oesterreich Truppen an den - Grenzen concentriere. Schließlich werden dir Frieden-« Verhandlungen für ein bloße« Experiment, wie die Äonftrenz, erklärt. Serbien könne ruhig in die Za» kaust blicken, weil heute die ganze Welt gegen dje > Türkei sei. (?) Der Sürst von Montenegro erklärt in seiner Antwort an den Großvezier, daß er geneigt sei, mit der Psotztze 'Wkich wegen de« Frieden« ajff Grundlage de« status quo und einer Grenz« berichligung zu unterhandeln. Der Fürst hält es jedoch für unnütz, einen Delegierten nach Konstanli ftepsl zu entsenden, und verlangt, daß die Berhand langen mit dem türkischen Botschafter in Wien stattfittden mögen. Der „BolvS" meint, d» Sturz Mithad Pascha« werde für jene Mächte sehr beherzigen«^ werth fein, welche e« für möglich erachteten, ihre orientalische Politik aus den Resormplänen diese» Großvezier- zu begründen und die orientalische Frage in den heutigen verwirrten Zustand brachten. x®8 müßte dazu ein festerer Boden gesucht werden, woraus Rußland volle« Recht hatte, hinzudeuten. Die Regierungen müßten bei 6er Beantwortung de« letzten russischen Circular« die neulichen Ereignisse in Äonftantinopel berücksichtigen; ander« handeln, wäre sv viel al» eingestehen, daß die Politik der Westmächte auf N«td und Feindseligkeit gegen Ruß land basiere, was doch Northcote in seiner Liver pooler Rede in Abrede gestellt hat. Der „Goto«' sagt schließlich: ..Hassen wir, daß die Thronrede bei der Eröffnung de» englische« Parlament« beweisen wird, daß dir durch den Sturz ft« Großvezier« den englischen Turkofilen gegebene Lection nicht umsonst blieb." apelle die Volke Hunne, spielt«. Weitere Toaste galten der versasi^u^Streue» ReichSiathsmajorität, Insbesondere den, Äbgeordueien GiSkra und Bonda. Bajamonti wurde sodann bei Fackel beleuchtung unter nicht enbenwollenden Accla. matiencR zum Dampfer geleitet. M :n — DerJesuit^,,. Orden zählte am Schlüsse deS Vorjahre- 9546 Mitglieder, um 159 mehr als 1875 und um 4691 mehr als 1847. In Frankreich sind 3001 — eine Steigerung um 82; in Deutschland, Oesterreich, Belgien und Holland 2535, in Italien 1466, in England 1165, in Spanien 1382, in Nordamerika 727, in Südamerika 384. Wahrlich ein stattliches Kontingent zur Bt» theidigung unzeitgemäßer Institutionen I Line totale M o nd e s sin fterni 8 findet am 27. d. statt. Diese wird bei günstiger Witterung deshalb Zur Tagesgeschichte. — Oesterreichische Nationaldank In der am 8. d. M. stattgefundenen DirectionSsitzung gab der Gouverneur Mittet v. Pipitz ein Resumt der mit den beiden Regierungen geführten «erhandlmtgen. Eine Beschlußfassung fand, der 9t*tur der Sache nach, nicht statt, doch wurde kein Zweisel darüber gelassen, daß die Haltung der Vertreter der Bank, und zwar sowot was die gemachte« Zugeständniffe al« die verbliebenen Disserenze» betrifft, von der Direktion gebilligt wird. — Resolution. Der konstitutionelle Fortschritts verein zu *«m» nahm einstimmig solgenbe Resolution an „Die allgemeine wirthschastliche Nothlage, besonders die in erschreckender Weise zunehmende Verarmung der «tinbau treibenden Bevölkerung in den «erichtSbezirken: llvem« «irchberg, La»gentoiS, Mantern und Spitz, fordert gebie. terisch die Eisenbahnverbindung zwischen KremS und St, Pdlten durch eine Gesellschaft, eventuell anS Staatsmittel». -Bankett. Am 7. d. M. arrangierten die versa juitflStreutn und angesehensten Bürger Zara's uud der besonders bequem durch ihren ganzen Betlauf zu beob« achten sein, weil der Mond bei Beginn der Erscheinung bereits hoch über dem Horizont steht imd vaS ganze Schaft-piel in den Abendstunden vor sich geht, schon bei Sonnenuntergang, der au diesem Tage um 5 Uhr 34 Minuttn vor sich geht, wird im Osten bereit« der Vollmond bei klarem Horizont sichtbar sein, d r um 5 Uhr 21 Minuten ausgeljt. Der interessante Anblick, den Die beiden Htmutelsgestiriie teto datbietett, wenn sie gleichzeitig im Osten und Westen den Horizont berühren, ist diesmal recht geeignet, auch deutlich zu machen, daß der Schalten der Erdkugel, welche zwischen Sonne und Moud steht, de» Mond treffen uijd ihm das Lounrnlicht nehmen müsse. Der Mond befindet ich bereite um diese Zeit im Halbschatten der Erdkugel, wenngleich dies sür unser Auge wenig bemerkbar ist. Die wirtlich« V>ifi»sterung beginnt erst, wenn der Mond in .einer Bewegung um die Erde in Ceti Kernschatten derselbe» eintritt, was um 6 Uhr 23 Minuten der Fall ist/ Hienach bemerkt man sehr bald, auch mit bloßem Auge, wie der nnterje Rand des Vollmondes sich zu verfinstern beginnt, als ob einle chwarze scheide sich vor die helle Mondtugei schiebe. Des finstere tlueschnitt wächst nun mehr und mehr und schreitet wachsend fort, so daß die helle Mondscheibe na» und nach zu einer schmalen Sichel mit trübem dichte wird. Endlich am 7 Uhr M Minuten verschwindet auch der letzte helle Streisen und es beginnt die gänzliche Berfi»st«rung, weicht über 11h Stunden anhält. Zuweilen wird Oer völlig verfinsterte Mond ganz unsichtbar, zuweilen erscheint er jedoch bei gänzlicher Verfinsterung >n einem auffallend rothen Lichte, alS ob sein sonstiger Sonnenstrahl sich in glühendes Kupser verwandelt hätte. Die Wiffenschaft lehrt vuns, daß dieses röche Licht von Sonnenstrahlen hmlihrt, lotlche durch die Atmojphäie der Erde von. ihrer Kahn abgeUntt ^wurden uno in den Schattentegel hmcuilalleii. durch welchem der Mond wandert. Daß dieses Licht nicht, imm** sichtbar wird, rührt wahrscheinlich von Lrüb^ugeji in her Grdatmosphäte her, welche die z oniienfttahltn. «>chi tzurchlassen Um 8 Uhr 57 Minute» wir^ wiederum der zuerst verfinstert gewesene jtheil der, Mottdtugel helseS Sonnenlicht eyipjangen und zu leuchten anfangeu^ j^unmehr wächst die, Mondscheibe wieder nach und nach »u Wd;uej S U,, 54 Minuten oet« t‘*!' linbet bei letzte Hauch der Verfinsterung und der Boll-mond strahlt in ungetrübtem Glanze. 'I t, Lolal- und Provinzial-Angeiegenheiten. «Ärigmai-Äorrespondenren. ' i feii Kratnburg, 8. Februar. Unsere nationale Jugend kan» sich wieder einer Helventhat rühme», «»für ihr dje entsprechende Belohnung beim Laibacher Landesgerichte fichft Nicht verweigert werden wird. Am Sonntag den 4. d. M, hatten t9 die Burschen aus de» Ortschaften Drulog. Breg und Orechek auf ihre Getioffe» in Strasische, Pfarre St, Martin nächst Rninbutg, abgesehen. Die verwegenen Leute beunruhigten sämmtliche aus der Straße von Kiainburg nach Sehsteig sich bewegenden Spaziergänger. Zusällig konnten die streitsüchtigen Unterthanen der „toruua kranjska" aus obigen Ortschaften ihren gegen die Strasischer Bnrscheit entworfenen Kriegs- und Schlachtplan nicht anSführen, die Berfnche, die Bu,scheu aus Strasische anzulockeu, wäre» vergebens, die kampflustigen Hähne begaben sich in daS Vasthau« a« Gehsteig und- zechtm dort wacker, «mer von dieser Barschengenvfsenschastl stahl einem im dortigen East. Hause anwesenden Kleischhau« eine« Pelz, entfernte sich auS dem Gasthause und die übrigen Burschen folgten dem Diebe. Der Fleischhauer bemerkte den Diebstahl feines KleidNNgS» stücke«, hielt die fliehenden Burschen aus, t4 entstand ' ein Handgemenge, der im «asthause anwesende Pfarrkvplan auS Martin wollt» die Streitenden znr Rnhe bringen, trat begütigend und vermittelnd »in, jedoch dir Mühe blieb erfolglos, der «aplan mußte st» flüchten. Ein änderet/ begütigend einschreitender junger Mann wurde-bin1 dtt'-toil» den Rotte gefaßt «nd so jämmerlich zugerichtet, daß er wie todt liegen blieb; er empfing acht Messerstiche, wurde am Kopfe arg -»gerichtet, aus erhaltenen Hand- und Brustwunden floß Blut, es wurde dem tvdtlich Mißhandelten' Sie letzte Oetong verabreicht. Richr genug an dem, die Bur-schenrotte richtete im Gasthause arge Verwüstungen' an. »ine Gendarmerie«Patrouille fand sich ein und es gelang derselben, die Mehrzahl der Verbrecher einzubringen. Unter den Uedetthätern, größtentheils 'Söhne arnler Lettte'1 befanden sich auch zwei taubstumme Burschen äußerst boshaften Charakters. Der schwerbeschädigte junge Mann, ein gebot-net Krainburger, 26 bis 27 Jshre alt, verlebte 16 Jahre in Alexandrien und begab sich vor kurzem zur Ordnung feiner Familienangelegenheiten in seine Heimat. Gnrkfeld, 8. Februar. (Ein serbisch er Krieg»-Held. —OrtSschulrath. -- BürgercorpSball.) Der FaschingSnarr scheint an» außerhalb seiner Kompetenzsphäre in verschiedenen Überspannten Köpfen sein Unwesen zu treiben. AIS Beleg folgende Stückchen: Bor kurzem kam der au« der LaibacherKasino-Bereins-Afsaire bekannte serbischeKriegS-held, der weder General, noch Subaltern-Offiziek, sondern nur Korporal sein soll, der weder Pulver gerochen, noch in den vordersten Reihen der Jnsurgemen-Armee gestanden, fon« dern einer der ersten in den Reihen des Rückzüge«, bei welcher Gelegenheit dieser Knegsheid einen serbisches OffizierS-mamel und ein paar «dtiefletten erbeutet, gesehen worden sein soll, mit einem Stasenzwicker bewaffnet, in seine Heimatsgemeinde Guitfeie, und zwar diesmal freiwillig zurück, während er das erstemal nicht mit militärischem Urlaubs, sondeni mit polizeiämtlichem Zwangspaß hier eintraf. Was der ruhmgekrSnte General T s ch e r n a j t f ( den enthusiastischen «zechen in Prag, da» war bet" au« Serbien "heim-gekehrte nationale Freiheitshetd für die Rationale» in Gurt* seid. Der heimatliche KriegShrld wurde in Gurkfeld von'den Rationale» in voller Begeisterung begrüßt, angefptochen, besungen und bewitthet. Der Gefeierte des Tages gedachte in ferner Ansprache der heimatliche» Serbensreunbe uns des im Elende darbenden Heldengenerals (?). Einer der Gurk-elder Patrioten soll so gerührt gewesen sein, I>aß er (itie große Banknote, die srüher von allen Patrioten geküßt wurde, dem heimatlichen KriegShelden mit der Wibmung übergab, düse Spende an den Heldengeneral Tschernajefs obzusenden. Der. heimatliche Kriegsheld entfaltete während' der ganzen Szene einen Zug patriotischer Größe. Der Erfolg wird den heimatlichen Helden ausmuntern, da- Werk Btt «eldsamm-lnngen sür JnsarrectionSzwecke fortzusetzen. falls da« Baga-bundengesetz oder die ZwangSarbeitsanstalt bas Handwerk des begeistttten Kriegshelden nicht einstellt. Im ganzen Laude ift bekannt, daß ein Eolkhältt und. Schulfreund ersten Range« in fürstlicher Mnuifirwz unter Widmung bedeutender Geldmittel in Gurkfeld einen Prachtbau anfführen ließ «nd diesen ,u Unterrichtszwecken der Jugend in «urkfeld und im ganzen Bezirke zur «er-sügung stellte. Dieser patriotische Mam», im wahren Sinne deS Worte» patriotisw, würde in jeder ändern Gemeinde Oesterreichs hoch in Ehren gehalten und an die Spitze de» OrtSschulrathe« gestellt worden sein; bei uu« ist es ander». Jene Partei, die mit Der Beglückung deS Volkes bei jeder Gelegenheit flunkert, unterließ eS, diesen Mann, der sein ganzes Betmögen Schul,wecken widmete, im OrtSschulrathe einen Ehrenplatz einznräumen. Dieser Akt allein bestätigt, auf welch' tiefer Kulturstufe unsere nationale Bevölkerung steht, von welchen Gesinnungen unsere Rationalen bettbt find, welch' »otzeS Bemüth in ländlichen Kreisen sich Itind« gibt. Solche Akte der Mißachtung sind nicht geeignet, den WolthätigkeitSsinn einzelner Patrioten zu wecken. AIS eine traurige Thatfache ist zu tonflatitren, daß e»'in ttster Linie jene Bettler, die dieser edle Mann gelegenheitlich eittiiS BraqdunglückeS,iu Großdorf reichlich beschenkte, e« waren, welche die Aufnahme dieses Ehrenmannes in den OctSschul- rath hinttrtrieben. <$« ist endlich hohe Zeit, daß die hiefig» Bürgerschaft sich aufraff», um eint Drachensaat, die eur russischen Prinzipien da» Ohr öffnet, nur mit Rußland simpalisiert, durch festes, einige- ZusammeuhaUen nnschtdlich zu machen und an« dem Boden zu «tim. Veklagen«werth ist eine Gemeinde, in welcher solch traurige Thatsachen sich vollziehen! Am 28. v. M. fand zum größten Mißvergnügen drr hiesigen nationalen Patrioten ein vom hiesigen bewaffneten LürgercorpS veranstalteter Ball statt. Dir nationalen Heißsporne unter Führung de- bekannten königlich-slovenischen Hoslogikers und Erfinder- der „modna priSmoda" boten alle- auf, um diese Unterhaltung unmöglich zu machen; der Besuch diese- Balles wurde als ein Majestät-Verbrechen gegen die Nation, jeder vallbesucher al- ein Berräiher des Vaterlandes erklärt; jedoch die nationale Klike denkt und der gesunde Sinn der Verfassung-freunde lenkt, der Ball fiel glänzend aus; zu diesem brillanten Erfolge trug die Abwesenheit der Nationalen wesentlich bei. Hvala njim! Das Arrangement de- Ballfeste- leiteten der Haupt-mann des Bürgercorps *i. v. Franken und Landwehr. Oberlieutenaut Wagner. Die Lokalitäten des Karl Schb-„er'schen Gasthauses glänzten in geschmackvoller Dekoration, in den Solennen der Quadrille bewegten sich 24 Paare, die schmucken Damen wurden von den unermüdlichen Tänzern bis in die vorgerückte Morgenstunde belagert, brüderliche Einigkeit und hochgradige Heiterkeit war die Parole deS »bend». Die animierte Stimmung gab sich insbesondere in einem vom BezirkSkommiffär Dr. v. Mitling auf daS Wol de» gesummten Bürgercorps auSgebrachlen Toaste, welcher mit Enthusiasmus ausgenommen wurde und ein hundertfaches Scho fand, tun«. Dir Gesellschaft trennte sich mit dem «ruße: „»ns baldige- Wiedersehen!" — (Zum Schluß deS ersten Schulsemesters.) „Slovenec", der zornentbrannte Feind der neuen Schule, benützt jede Gelegenheit, um der neuen Schule einen .Klapps" anzuhängen; er knüpft an die Nachricht, daß die Laibacher Volksschulen am 10. d. M. das erste Semester schließen und am »schermi11wvch das zweite beginnen, folgende geistreiche Betrachtung: Wahrscheinlich beschleicht die Schulen, indem sie am »schermittwoch wieder anjangen, der (gedankt, daß es dem liberalen Schulwesen zweckdienlich sei, zu ruftn: „Memento, quia pulvis es et in pulverem reverterä 1“ (Gedenke, daß du aus Asche bist und dich in »sche verwandeln wirst !) „eleutnec" mag sich gegenwärtig halten, daß ans jener Äsche, sie die altt klerikale Schulleitung vor einem Decennium zurückgelassen hat, drr Phönix der neuen, modernen Schnlr sich auf,eschwungen und die aus den allen Schulsahnen ersichtlich gewesene Devise „VolWotrtmmmung" in „volksausllärung" abgeändert hat. — (Tabakrauchtn dtr Schuljugtnd.) Dtr OrtSschulrath der Stadt Laibach theilt uns mit, daß da« in unserem Blatte gerügte Tabakrauchen der Schuljugend leider in den Bereich der Thatsachen gehört, die Lehrerschaft jedoch gegenüber diesem Uebelstande sich nicht unthätig verhält. Durch eine Reihe von Jahren wird die Schuljugtnd übtr die Schädlichkeit des TabakraucheuS oenftitt der Lehrerschaft und des Obmannes des OltSschulrathe« belehrt, te würben bereits zu wiederholten malen Brrwtise rriheilt, e- wurde jenen Schülern, welche der Belehrung und Warnung keine Folge gaben, jedwede Unterstützung entzo^n. Dtr Orts-jchulralh unterließ e, nicht, bei vorgekommenen Anzeigen Eltern und Linder vorzuladen und da- Btrbot dts Tabak, rauchens in Gegenwart der «steten drr Schuljugend einzu> schärfen. In der Erwägung, al« dieser Uebelstand immer größere Dimensionen annimmt, dürste sich dtr Stadlmagistrat bestimmt finden, der städtischen Sicherheit-wacht aufzutragen, daß sie dem Tabakrauchen der Schuljugend auf öffentlich« Straße ernstlich entgegentreten, wenn nicht anders, mit der Abnahme der brennenden Zigarre vorgthtn mögt. — (Kirche und Staat.) „Slovtntc" leitartikelt Über das Thema: »Die Unabhängigkeit dtr Kircht vom Staate.» Wir begegnen in diesem preis gekrönten Artikel folgenden Stellen: Im Prinzip» mischten sich Päpste und Bischöfe nie (?) in weltliche Angelegen heilen. Die Gewalt der Kirche reicht über jene de- Staates. (?!) Die Kirche hat dar zu sein, was Lhristus war: Lehrer, Hoher Priester und König. Die Kirche hat ein natürliches Recht auf die Schule. In der -lnSwahl und vrrtheilung (Air stellung) drr Prrsonrn und in der Verwaltung ihr«- Brr« mögen- ist die Kirche vom Staat» unabhängig. (! ?) Dir Kirche wird fich nickt in staatliche Angelegenheiten mischen (?), wenn sich nur auch der Staat nicht in kirchliche Sachen mischen würde. Dem Staate rufen wir die Worte eine- Bischof-, gerichtet an den Kaiser Konstantin, in- Gedächtnis, also lautrnd; „Mischt dich nicht in geistliche An-gelegensten und ertheilr in Bezug auf diese keine Befehle, im (Degentheil, lasse dich von uns belehren (!), du hast kein Recht, Weihrauch zu streuen." Möge die- der Staat bedenken, damit « nicht den Zorn Gotte- aus fich lade und sich nicht selbst die Grube grabe. Nur in der unabhängigen Kirche ist der Staat stark. (1?) — In diesen Ergießungen offenbart fich uns daS ganze politische Glaubensbekenntnis der Klerikalen. Die Kirche Über den Staat, die Schule eine Domäne der Kirche, die Lehreranstellungen ein Privilegium des KlernS, die Kirchenvermögensverwaltung ohne staatliche Kontrollr — „Mein Liebchen, was willst du noch mehr?" — Kann dir moderne Zeit mit solch veraltetet«, verrotteten, anmaßenden, ja revolutionären Grundsätzen sich befreunden ? Niemals und nimmermehr I Für Anwälte solch« Prinzipien ist nur Platz in der Filiale zu — Studenz. — (Die Leidensgeschichte der Bank „Slovenija") macht die Runde durch alle Wiener und Provinzial-Jvuruale. Die arme« Köchinnen, Mägde und Hausknechte werden die „Stunde der Täuschung," in welcher fie, verleitet durch die Mefistogesänge drr Klerikalen, ihr erspartes Bargeld dem nationalen Schwindel opferten, tief zu beklagen haben. Es wird dem Liquidalions-Lomit^ nichts anderes erübrigen, als zum Loncnrse zu schreiten. Die Mehrzahl der Actienbrfitzrr weigert fich, die angeordnete neuerliche Nachzahlung von 30 fl. per «clie zu leisten, Der Vertreter der aus den Anssterbe-Etat gesetzten Bank ist gegen 500, sage fünfhundert Actienbefitzer klagbar auf getreten. Die Aufregung gegen daS fallite Bankinstitut ist keine geringe. Möge dar Landvolk aus dieser Bank--geschichte. die Moral ziehen, in Hinkunft, sei es bei welcher Gelegenheit immer, namentlich bei de» Gemeinde-, Bezirks^ straßen-, Ausschuß- und Laudtag-wahlrn, den n a l i»ii a l■ kl eri ka lrn Lvckpseisen ein taubes Ohr entgegenzuhallen. — (Brand.) Heute in drr zwölften Mittagsstunde brach in tiiaitfch ein Schadenfeuer aus, eine Fruchtharfe bräunte ab. — (Wünsche und Beschwerden.) Das Em> fangen herurnlaufend« Herren- »dtr maiktnlof« Hundt ist eine im Gtsttzt gegründete Maßregel, «ei Durchführung derselben jedoch wolle ärgerniserregende Tierquälerei »er mieden werden. Ein Augenzeuge theilt uns mit, daß ein Gehilfe dt- hiesigen Wasenrneisters im Bertause diefer Woche in dtr Näht dtr Fletscherdrücke einen kleinen Hund ein fing, drnfrlbrn einigemale in der Lust »mdrehte und so stark zusammruzog, daß dem Thier« daS «tut ans der Nasr floß. — (Fasching-.Ehronik.) Heute: Sängriball in btn Lokalitäten der alten Schießstätte. Die zur Austeilung gelangenden Damenspenden gingen auS dem rrnommirrtrn drkanntrn Etablissement dr« Hoflieferanten August «lein in Wien hervor und zeichnen sich durch geschmackvolle Anführung aus. Heute: Ball drr Unteroffiziere der hiesigen Garnison im Hotel zur „Stadt Wien." — Am 10 d. groß« Ball in den Kafinolokalitäten zu Krainbnrg. — Montag den 12 d. gtmUthlicht HanSuntrrhaltung im Hotel zur „Stadt Witn." — (An- btn Nachbarländern.)Ausd« Klagrn-surter Bühne wurde am 7. d. in heuriger Saison die erste Oprr, 6. KrrutzrrS .Nachtlag« von Granada," aufgeführt. — Im Berlaufe de» Borjahrr- zählt» in Jtlagrnsurt dir fUnfflasftge Knabrn-volk-schul» 664, dir dreiklassige Knaben Bürgerschule 75, dir Forlbildung-schule 60, die fünfklassige Mädchen-Bolksschule 233, die äußere viertlasstge Kloster schul» 488, dir innere achtklasfige Klostrrschul» 240 und die drriklassige Mädchen - Bürgerschule 76 Schüler, beziehungsweise Schülerinnen. — Der Schulbezirk Billach I (Arnold stein, Roffeg und TaroiS) zählt 31 und der Schulbezirk Villach II (Villach und Patrrnion) 30 Schulen, erster« 4074, letzterer 4266 schulpflichtige Kinder; der Schulbezirk Lölkermarkt 32 Schulen mit 5601 schulpflichtigen Kindern. — 3n Kärnten wird Klage geführt, daß die Tabakpackete, welche an- den Fabriken in btn Verschleiß kommen, dem Inhalte nach sthr ungleich gefüllt sind. — Dir Holzprrisr find in Kärnten infolge milden Winter- um 1 fl. gefallen. — (Wrindanschulr in Marburg) «m Ivtrn Frbruar vormittag« von 9 bi, 1» Uhr findet, wie die „Mar-bürg« Ztg." anzrigt, die fünfte öffentliche Jahre-prüfung der Weinbauschüler statt. Am 1. März beginnt da, 6t» Schuljahr. Zur Aufnahme haben sich 33 junge Leut» gemeldet, von denen aber nur 15 aufgenommen werden können. Außerdem werden mehrere Dalmatiner mit Staat--tipendien in die Anstalt eintteten. — (Südbahn.) DerBerwaltungSrath der Südbahn» gefellfchaft überreizte am 2Cf. v. M. beim Wien« Lande--gerichte ein Gesuch «m Errichtung von vorläufigen Einlagen im Eisenbahnbnche sür die im Geltungsgebiete des Eisen-bahnbuch-Sesetzes vom 19. Mai 1874 gelegenen Sübbahn. Imien. Danach sind die Schwierigk-iien, welche bekanntlich infolge des vormaligen internationalen Charakter» der Gc. fellschaft einer sofortigen Anwendung der Bestimmungen de« Eisenbahnbuch-Gesetze» auf die österreichischen Südbahnlinien im Wege standen, nunmehr vollständig behoben, und darf die hiedurch angebahnte, namentlich im Interesse der Obligationen-Besitz« wünschenSwerthe Klarstellung der Rechts-Verhältnisse diese« größten inländischen Eisenbahn-Unterneh-menS bereit» als eine der Folgen der im verflossenen Jahre vollzogenen Trennung der italienischen von den österreichisch-ungarischen Linien angesehen werden. — (Landschaftliche» Theater.) Bei au»-verkauftem Haufe fand gestern die erste Wiederholung der großen komischen Ausstattungs-Oper „Fatinitza" statt. Die Ausnahme war wieder »ine sehr beifällige. Im Interesse der au»wärtigen Theaterfreunde theilen wir mit, daß dir ,e-nanntr Op« auch am Fasching« montag zur Ausführung gelangt. Witterung. Laibach, 10. Februar. Bewölkt, dunstige Atmosphäre, schwacher SW. Ternve-morgen« 7Uhr + 12«, nachmittags 2 Uhr + 78«C. ’J I6 7 ■3 °lC-) Barometer im Fallen, 732 90 mm._ Da» »»stnae Tugesmittel der Temperatur + 5-3«, um 6.7» über dem Normale. A«gÄomme»e Fremde am 10. Februar. ®?upf*c' Kaufmann, Innsbruck. -rn ■? ^"Ußeute, und A.nstein, Wien. — Zadel, Reisender, SLlaggeuwald. — R. v. vesteneck k. k tBezirkShauptmann, Littai, - Dr. Mallh, Krainburg. -eschenag, Velde«. — Scardona, Budweis. — Repousch rifail. — Orojen, Tiiffer. Hotel tflefent. v. Wonnwrmau«. Maler, Krainbnrg. — Jtaif«, Fabrikant, Wieu - Menzing«, Pfarrer, (Solo. — Schnbiz, Jdria. — Prembser, TopuSko. -Triest. M«hre». Ogrinz, Fleischhauer, Marburg. Wie«er Börse v,m 9. Februar. Kutikoadi. ipttj. «tente, «ft.«»», bte. et», «ft. iF Ult »»» 1864 . . . . teil ms leeo, iui 0 114-7« Telegrafischer Äursdericht am 10. Februar. Papier-Rente. 63 Oft. — Silber-Rente 68-50. - «old-Rente 74-45 — 1860« StaatS-Anlehen 111.60. — Vank-actien 838. — Kreditactien 148-90. — London 183-—. — Silber 114-50. - R. k. Münzdukaten 5 87. — SO-Franc« Stück» 8-83'/,. - 100 Reichsmark «0 35. Zur Kultur des Karstgebietes. (Nachtrag. — „«gr. Pr.«) Der zweite Theil bte Werkes enthält Mt näheren Ausführung«.«? und Begründungen der m» ersten Theile enthaltenen Daten und BorschlSge. Nachdem der Inhalt diejeS Theile», dessen Bedeutung eben in der detaillierten Darstellung liegt, sich mcht auszugsweise reproduzieren läßt, müssen wir ur>« auf eine Inhaltsangabe desselben beschränken. Die in demselben behandelten Gegenstände lassen sich in 5 Abschnitte bringen. Der 1. Abschnitt gibt die jäheren Daten über Orograsie, Hidrograste, G-o« tagte und Bodenkunde des militär-kroatischen Karste«. Derselbe enthält die Anführung der bezüglichen Lite-ratur, die allgemeine Skizzierung de« KarstgebieteS drr Monarchie; die Darstellung der Gebirge und Ebenen, der Gewässer, der nustretenben geologischen Formationen nach den verschiedenen Lokalitäten und de« Einflüsse« derselben auf die Begetaüon im militür-kroaiischen »arftgebietc. In letzterem Kapitel ist die ftmdeformotion als die sterilste, der Dolomit als der mittelmäßige, der Triaskalk als der Verhältnis-mäßig beste Untergrund bezeichnet und auch die Bedeutung der Erdadern, des Blocklehm- (terra rossa), 8öe u. s. w., für die Vegetation erörtert. Der 2. Abschnitt schildert nach Dr. Lorenz und Dr. Rothe'« Klimatologie, den Beobachtungen btt f. i. meteorologischen Zentralanstalt und de« Herrn Wessely da« Klima der Karstländer und seinen Einfluß auf die Vegetation im allgemeinen und speziell im militär-kroatischen Karste; die Eigen-thümlichkeüen [der Jahreszeiten» insbesondere de« Winter« mit feinem Wechsel von Scirocco und Bora, endlich die charakteristischen Verschiedenheiten des Klima« an drr Küste und auf den Inseln, im kroatischen Hochlande und im kroatischen Seekarst. Tafeln über die mittleren Temperaturen der Jahreszeiten und Monate, die Temperatur Maxima und Mutima, die mittlere jährliche und monatliche Niederschlagsmenge u. s. w. erläutern diese klimaiologische Studie. Der 3. Abschnitt enthält eine Besprechung de« Auseinandersetzungs-Verfahren« mit Rücksicht auf den militär-kroatischen Karst von Karl Peyrer, k. f. Mi« nisterialrath im Ackerbau-Ministerium. In diesem Abschnitte ist unter Hinweis auf die deutsche Gesetz-fltbtmg in dieser Richtung da« ganze Gebiet dieser zur wirthschastlichen Regelung der Grundeigenthums-Berhältnisse führenden Gesetzgebung erörtert, in welche« nicht blo« die gestimmte Grundentlastung, oder die Befreiung de« bäuerlichen Grundbesitze« von feudalen und ähnlichen Lasten, sondern auch die Gerneintheilung, die Zusammenlegung (Kommafiation) der Grundstücke, die Ablösung drr Forst- und Weide» fervituten, die Herstellung der Wrgr, Wasser-Anlagen und der genossenschaftlichen Einrichtungen in der Land- und Fvrstwirthschaft u. s. w. einbezogen sind. Ohne die Schwierigkeiten zu verkennen, welche drr Anwendung der vorgeschrittenen deutschen Gesetzgebung auf die Grenzverhältoisse im Wege stehen und unter ausdrücklicher Hinweisung auf die in •it'1 "Zunehmenden Modificalionen find in dieser Abhandlung der Gang de« AuSeinandrrsetzungSverfah-rens bis zur fchließlichen neuen Bertheilung de« Grundbesitze« nach den verschiedenen Kategorien de« Vermögen« der Anstalten und Gemeinden, der Staat-forste, der Privatgrundstücke und de« Gemeindevermögen«, die mit der Durchführung zu betrauenden Organe, die General- oder Lande«-Kommission und die Spezial-oder Loka-Kommission, weiter« die Beschaffung der Geldmittel, endlich die zu erlassenden Gesetze einer eingehenden Besprechung unterzogen. Der 4. Abschnitt gibt einen Ueberblick de« Stande« unsere« heutigen Wifien« vom Futterlaube vom Futterlaubwalde. In selbem ist die Taug, "ch'eit de« Laubfutter« für dir verschiedenen Thier-,en auseinandergesetzt und wird zu dem Ergebnis gelangt, daß das Laub für dir Ziege da« beste, für da« Schaf ein gute« und für Rindvieh und Pferde zulässige« Futter sei. Daran schließt sich die Betrachtung über die Tauglichkeit de» Laubfutter« nach der Baumart und nach dem Alter de« Baume» und de« Laube», begleitet von Tabellen über die Konsistenz und den Geschmack der verschiedenen Baumblattarten, sowie die Vergleichung über den NahrungSwerlh der verschiedenen Futterstoffe und de« Baumlaubes, gleichfalls von Tabellen über die chemische Zusammensetzui.g derselben begleitet. Von besonderer Wichtigkeit ist da« Kapitel über die Zucht de« AutterlaubgehSlzeS, bei welcher das Futterlaub entweder durch Ziehmu von Kopf- oder Schneidelbäumen, oder auch im Buschwald und Jung-mais gewonnen wird; dann das Kapitel über die Gewinnung und Aufbewahrunq de« Futterlaubes, in welchem die Zeit und die Art de« Hiebe«, die Aufbewahrung in Bündeln oder in Schobern geschildert und daran die Beschreibung de« in verschiedenen Gegenden, in Frankreich, Deutschland, Italien, Südtirol, Deutschtirol, dem Küstenlande, der Lika u. s. w. faktisch üblichen Verfahrens geknüpft wird. Den Schluß diese« Abschnitte« bilden auf Untersuchungen basierte Angaben über die Größe de« Blattertrage» der Wälder, über die Kosten der Gewinnung und Verfrachtung de» Laubfutter«, über die zweckmäßigste Berfütterungsart, endlich eine Ueber sicht der Futterlaub-Literatur. Der letzte 5. Abschnitt gibt auf Grund der zu verschiedenen Zeiten bewirkten Kataster-Aufnahmen Daten über den Verkarstungsfortfchritt in der neuesten Zeit. Nach selben sind in Dalmazien nach dem Statu« von 1838 und 1872 die Staatsforste mit 9704 Joch unverändert geblieben, die Gemeindewälder haben von 338,765 auf 181,070 Joch sich vermindert, die Privatwälder von 127,034 auf 138,521 Joch sich vergrößert; die bebuschten Weiden sind von 293,886 auf 404,754 Joch gestiegen. Im ganzen hat sich der Waldstand um 31% vermindert. Im österreichischen Küstenlande ist nach dem Statu« von 1831 und 1873 drr Wald um 40% vermindert. Dem Werke ist eine vom Leiter der zweiten Katastral-Abtheilung, dem k. k. Hauptmann Viktor Hetlinger, nach den Kataster-Ausnahmen der Jahre 1872—75 zusarnmengestellte Karle de» Küstenkarstes der kroatischen Militärgrenze im Maßstabe von 1 zu 115,200 beigegeben, welche in der geografischen Anstalt von F. Köke in Wien hergestellt, in vier fachem Farbendruck Wälder, kahle» Gestein, Kultur . gründe und Straßen, die übrigen kartografischen Detail« in Schwarzdruck zur Anschauung bringt. Der 357 Doppelseiten umfassende Text, in der Buchdruckerei de» Herrn C. Albrecht in Agram korrekt und scharf gedruckt, macht die tipograsische Ausstattung der bereit» rühmlich bekannten Offizin alle Ehre. Verstorbene. Den 9. Februar. AugustZajc, ZwangsarbeitshauS-«usskherSkind, S'/, Jahre, Polanabamm Nr. 48, vrust-waffersucht. Theater. Heute: Zum drittenmal«: Fatlnitza. Komische Oper in 3 Akten, mit Benützung eint» dem Faubla« entlehnten älteren französischen Stoffe« oon F, Zell und Richard GenSe. Musik von Franz von SuppS. Telegramm. Wien, 9. Februar. Wie au» zuverläsfiger Quelle verlautet, wurde die Demission Tisza's vom Kaiser angenommen und Sennyey mit der neuen Kabinettsbildung betraut.' Wien, 9. Februar. Sennyey und Taaffe wurden allerhöchstenort» hirher berufen. Man bringt die» selbstverständlich mit einer neuen Kabinettsbildung in Verbindung. Bukarest, 9. Februar. Stourdza tritt wieder in da» Kabinett ein mit folgendem Programm: Bedeutende Reduktion der Militärau»gaben, Erhöhung der Grundsteuer, progressiver Verkauf der unbelasteten Staatsgüter, Herstellung de« Gleichgewicht«. ü Warnung!! Seit einiger Zeit werde» von Wiener Firmen echt Italienische Musikinstrument» Ocarln» a »gekündigt und sehe «ich Hierdurch veranlagt, um da» P. X. Publikum tot Täuschung |U schützen, bekanutzugebe», diß sich dak Beneral. Depot meiner ErfindunA Lonstitutioneller Verein in Laibach. (Einladung an die P. T Mitglieder zur 62. Monat»-, zagleidi Safimoerfammtnng, welche Donnerstag am 15. b. $?. im Klubzimmer drr Kasino Reslanration (halb 8 Uhr abends) ftattsindet, Tagesordnung: 1. Ansprache drS Vereins Obmanns. 2. Geschäfts, und Kassebericht «Wahl deS Revision«« ausschuffe«). 3. Bericht des Schupfennig-Eomilis. 4. Neuwahl des Ausschusses. ö. Besprechung über die bevorstehenden Gemeinderaths. wählen. 6. Uc6et die Beziehungen Oesterreichs zur orientalischen Frage. ______________________ Gedenktafel über die am 13. Februar 18 7 7 statt, findenden Vicita» tienen. 3. Feilb., Rebernik-(che Real., Obetfelb, 0®. Krainburg. — 3 Feilb., Martiniik'sche Real., Unterkoschana, 8®. Abelsberg. — 3. Feilb., Stradjot'sche Real., Unterkoschana, »®. «detsberg. -3. Feilb., Schajn'sche Real., Srasenbrunn, 8®. Feistriz. — 3le Feilb., Srles'schrReal., verce, 8®. Feistriz. — 3. Feilb., Logar'sche Real., Berbovo, B®. Feistriz — 3. Feilb., Fiden'sche Real, Unterkoschana. BW.Adels-berg. — 3. Feilb., @i-monkii'sche Real., ®a-brovka, 8®. ßittai. — 3. Feilb.. Zelle'sche Real., Petelinje, B®. Adelsberg. - 2. Feilb., Pezal'sche Real., Ro-salniz. B®. Möttling. 2. Feilb., Stubler'sche Real., Lerouz, v®. MSttlina. - 2. Feilb., MersEsche Äeal., Smerje, v®. Feistriz. — 2. Feilb., Jersino-»ec'sche Real., Reifniz, BS.Reisniz.-3.Flb. Ponikvar'sche Real., ®rdb. Nadlischek. B®. Laas. — 1. Feilb., Nelz'sche Real., Dane, B®. Laas.-1. Feilb., Pugel'sche Real., So-fest, B®. Saas. — 3tt Flb.,Panlin'scheReal., KruAe, B®. LaaS. Ocarina, — aus welchem gegenwärtig in Viril mit außerordentlichem erfolge ccnccrtirt wird, — nur bei Herrn Bd. Witte, Wien, iesindci. somit alle andererseits angepriesenen fll«l mente trägt nachstebenden ssabrikSftempel: Iillui. Donetl j INVENT’4 E FABfe BUDRIO. | tzoü.achtungsvoll Giuseppe Donatl. Rach meinet gedruckten und leichtsaß-litten Schule können Dilettant»» schon B0~ ln 30 Mtnnten, W Poien in weiiiiV» Stunden die schönsten Melodien spielen. Original - Fabrikpreise inklusive gebrüllter Schule flr. 1 _U III IV V VI VH 11. J—, 1.50, a , *50, S.—, , 6.— rf~ ftiir »lavierbegltitung am besten passend. AM liin Heft Noten auch für !»ichtmustkec Betiocubbar Nr. I und II mit |e l» Melodie» i 40 ft. Genkrnt-Agenl für Oesterreich-Ungarn u. Deutschland: Ed. Witte. Wien, Stadt, vert. Kärntiierstraße L». 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Möge es Ihnen gelingen, noch recht viele «ranke dieser 8rt von diesem schrecklichen Leiden, gegen welches ich 14 Jahre lang alle« nur Erdenkliche vergeblich «nwandte, zu befreien. Haltern (Westfalen), 16. Juni 1876. Ihr dankbar« LenS«,««. Lehrer. n Echter Champagner von der Firma Manuel & Comp., Eeime (Champagne), ist in der Kolonial-, Material- & SctiRaleffenfiandhmg von Pohl <& Supan, Laibach, Wienerstraße Nr. 6, j p billigst erhältlich. (56)4-4^ V.uhnrf jeder und heftigster Art 1* • beseitigt dauernd das be- rühmte Pariser Llton, wenn kein anderes Mittel hilft I Flacon ä 50 kr. bei Herrn Apotheker Blraehltz. (19) 7-4 Täglich frische Fatinitza - Schneeballen (ganz neu), Passepartout-Krapfen und Faschings- Krapfen in der tomdiWee K. Krbesoh, Kongreesiilatz. (62) 3—2 Fmschgaffe Nr. 120 alt, 7 »tu, sind 2 3Dofmungcn zu Georgi 1877 zu vermietbru ; l. S,ock 2 Zimmer. Spar. Herdküche, Speisekammer. Holzlege; ebener Erde 1 »im-mer, Sparberdküche, Holzlege. (55) 3_3 Wichtig für Alle, besonders für Herren- und Damenkleidermacher und Tuchhändler, denn Tuch- und Schafwollstvffe für Röcke, Hosen und ganze Anzüge sowie für Damen-Mäntel, Röcke und Jacken werden zu Spottpreisen verkauft. Muster werden franco versendet — $8 ist zum staunen, wenn man die auf den Mustern verzeichneten Preise sieht. Adresse: „Tuchausverkauf" am Stefansplatz. Jasomtrgottgasse. in Men. (612) 12—8 Men-Schilder für Kaufleute stets vorräthig bei Kleinmayr 8» Bamberg, Kougreßplatz. f&M* Aerztliches Zeugnis über Herrn Apotheker WiHielms antiarthritischen antirheumatischen Blutreinigungs - Thee. Zum Wohle der leidenden Menschheit fühlt ich mich gedrungen, den ausgezeichneten BlutreinigungS-Thee des Herrn Apotheker Wilhelm ärztlicherseits ganz besonders zu empfehlen. Dieses Präparat, so einfach in seiner Art, ist eines unserer vorzüglichsten Heilmittel für alle inneren Leiden und solche äußere Krankheiten, welche der Ausdruck böser Säfte sind. Ich habe Gelegenheit gehabt, obigen Thee hier in Amerika bei meiner ausgedehnten Praxis recht oft anzuwenden, und habe gefunden, daß derselbe sich ganz schlagend erwiesen bei folgenden Leiden: a) Bei Krankheiten der Uthmungsorgane, besonders Katarrhen der Bronchien, namentlich wenn der Auswurf am Morgen sehr eripiös und quälend war, feiner bei asthmatischen Beschwerden, im Letzten Falle war die Wirkung eine brillante; b) Krankheiten des Magens, beim Magenkrampf, Magenkatarrh, bei de» aus verdorbenem Magen hervorgehenden Kopfschmerzen, bei Hypochondrie, Magen-geschwüren, Magenkrebs und hysterischen Beschwerden; c) bei Anschwellung der Venen, Hämorrhoiden, und zwar ganz besonders, wenn die habituelle Stuhlverstopfung Ursache der Anschwellung und Zerreißung der Denen und der hiedurch erfolgten Blutungen ist; d) bei organische» Herzfehlern, bei Klappenfehlern; e) bei Syphilis und syphilitischen Leiden aller Art, namentlich solchen, wo Echmierkuren vergebens angewandt, wo Jidkalium monatelang ohne Erfolg genommen worden ist. Also bei veralteter Syphilis ganz besonders. Somit bleibt der BlutreinigungS-Thee des Herrn Apothekers Wilhelm auch für Amerika eine Bereicherung des Ar,neimittelschatzes. N e w y o r k, 16. September 1873. Dr. Med. A. Qroyea, (L. S.) JT deutscher praktischer Arzt in Newyork, Nr. 71, Serenth Street, (645) 6-5 ehemaliger deutscher Stabsarzt. Bor Verfälschung und Täuschung wird gewarnt. Der echte Wilhelme antiarthritische antnhenmatische Blutreinigungs-Thee ist nur zu beziehen ans der ersten internationalen Wilhelms antiarthritischen anti-rheumatischen Blutreinigungs-Theefabrication in Neunkirchen bei Wien, oder in meinen in den StitHngen angeführten Niederlagen. Bin Packet, in 8 Gaben getheilt, nach Vorschrift des Arztes bereitet, sammt Gebrauchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat für Stempel und Packung 10 kr. Zur Bequemlichkeit des p. t. Publikums ist der echte Wilhelme antiar-thritiechc antirheumatische Blutreinigunge-Thee auch zu haben in Laibach: Peter Lassnik, Adelsberg: Jos. Kupferschmidt, Apotheker; Agram: Sig. .Ui Illbach, Apotheker; (Silit: Itaombaeh’fche Apotheke und Franz Rauscher; Lormons: Hermes Codolini, Apotheker ; Äörz: A. Franzoni, Apotheker; Graz: J. Itiirg-leitner, Apotheker; Gutta ring: S. Vatterl; Hermagor: Jos. M. Richter, Apotheker; Karlfladt: A.B. Katkl6, Apotheker; Kla genf u rt: Carl Clemen-tscliitseh; Krainburg: Carl Scliaunik, Apotheker; Marburg: Alois Q uan-dest; Müttling: Alfred Matter, Apotheker; Pr aßberg: Joh. Trlbnfi; Pettau: C. Girod, Apotheker; R nd o 1 f s w e r t h: Dom. Rlzzolli, Apotheker; Samobor: P. Schwarz, Apotheker; Larvis: Alois v. Prean, Apotheker; Triest: Ja«. Seravallo, Apotheker; Billach: Math. Fürst; Warasdin: Dr. A. Halter, Apotheker ;Windisch-Feistriz: Joh. Janos, Apotheker; Win > dischgraz: Jos. Kalligarltseh, Apotheker. Wa*fie6enbe anerkennende Zuschriften liefern die besten Beweise über die vor-ziiglichen Wirkungen des Schneebergs Kräuter-Allop. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen. K ö st e I w a l d , Post Kupferberg, 23. April 1876. Ich ersuche Sie, mir von Ihrem erfundenen, so vortrefflichen Wilhelms Schnee-bergs Kräuter-Allop zwei Flaschen per Post gegen Nachnahme einzusenden. Achtungsvoll (647) 12 -8 Franz Joses Fiedler, Köstelwald Nr. 51. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in NeunkirLen. Unter. Lanzendorf, Post Maria-Lanzendorf. 8. Februar 1876. Ich ersuche Sie, mir so bald als möglich zwei fflaswen von Ihrem berühmten Wilhelms Schneebergs Kräuter-Allop unter meiner Adresse gegen Nachnahme lenden zu wollen. Hochachtungsvoll Karl Mappes. Diejenigen p. t. Käufer, welche den feit dem Jahre 1855 von mir erzeugten vorzüglichen Schneebergs Kräuterallop echt zu erhalten wünschen, belieben stets ausdrücklich Wilhelms Schneebergs Kräuter-Allop zu verlangen. Rur Harnt mein Fabrikat, wenn jede Flasche mit diesem Siegel versehen. Fälscher dieser Schntzmark verfallen de« gesetzlichen Strafen. Anweisung wird jeder Masche öeigegeben. Eine versiegelte Lrigilialftasche kostet l fi. 25 kr. und ist stets in frischem Zustande zu haben beim alleinigen Erzeuger Ir. WilMi, Apotlta in Nentirclen SieWsterreii Die Verpackung wird mit 20 kr. berechnet. Der echte Wilhelm» Schneebergs Kräuterallop ist nur zu bekommen bei meinen Herren Abnehmern, in Iiaibacli: Peter JLassnik., Adelsberg: J. A. Knpferechmidt, Apotheker; Agram: Big. Mittlbaoh, Apotheker; Cilli: vaambach'sche Apotheke und F. Rauscher; Graz: Wend. Trnkoczy, Apotheker; Görz: A. Franzoni, Apotheker; fit ainbuig:.Karl Schannik, Apotheker; Marburg: Aloie Quandeet; Rudolfswerth: Dom. Rizzoli, Apotheker; Tarvis: Aloie v. Prean, Apotheker; Triest: C. 56a-netti, Apotheker; Billach: Ferd. Scholz, Apotheker. Betreffs Uebernahme von Depots wollen sich die Herren Geschäftsfreunde gefälligst brieflich an mich wenden. Rennkirchru bei Wien (Niederösterreich). Franz Wilhelm, Apotheker. Drn- von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Für die «edactivn verantwortlich: Fran, Müller