81. laHrgtng Erscheint wöchentUdi sech^nuit (mit Ausnahme der Feiertagcr. ^riftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. Ä-67» 25-68. 25-69, Maribor. KocwÜSka uL 6. Nr. 16 Dimtleg, dmn 20« nnnmr 1941 lii^ralen« und Al^naoMtife-Aunttlimo in dor VerH-ahunc. Beeugsprets: Xbholen oder durch die Post monatlich Din 25.—, hei Zustellung Din 27,—, fiir das Aualand monatlich Din 40.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2^—. Manuskripte werden nicht retmirnicrt. Bei Anfra(;en Kl\ckporto beilegen« Po^tnma plaeaAa t Preto Olm T30 snoriiiorer ntUttna Nene Zosammenkonlt Hitler-Mnssolhii SfmerifanHd^e Oltutma^ungen Ober M« eine« neuen entf(&el6enfien militärff^en QSorflole« 6er aid&lenmäcOte London, 2(). Januar. (Associated Adolf Hitler hat die deutsche Relch8h«ttptstadt verladen. Das Reiseziel ist tinbekannt. London, 20. Jan. (Associated Press) Benito Mussolini ist aus Rom abg[e-reist. London, 20. Jan. (United Press) Adolf Hitler hat Berlin in unbekannter Richtung verlasiten, wie heute früh vom Lyoner Rundfunk mitgeteilt wurde. Ferner erfährt tnan» daß auch BenKo M u s s o 1 i-n i aus Pom abgereist ist. Eine 2^sam-menkunft zwischen den beklen Führern steht bevor. Berlin, 20, Jan. (Assot-iated Pros«) Wie in hiesigfen maßgeblichen diplomatischen Kreisen in Erfahrung gebracht wird hatten Adolf Hitler und Benito Mut-s o 11 II i am Sonntag ekte Ztiaanwiien- kunft, doch i»t es noch nicht bekannt, wo die lEntrevue stattfand und welche Be-schWtse hiebe! gefaßt wurden. Man glulH jedoch, daß entweder die nächste größere mifitfliische Aktk>n der Deutschen oder die Frage der mitttäHschen Unter* stiHztHig ItaUe» aaf der Tagesordnung der neuen Führemisammenkttnft stand. Auch die bisherigen Konferenzen Adolf HKIerB und Benito Mussolinis pflegten stets wichtige Ereignisse einzuleiten» so erfolgte beispielsweise der Einmarsch der Italiener in Oriechenland am 28. Oktober d. l also am gleichen Tage, an dem sich Hitler und Mussotini das letzte Mal in Florenz trtfen. In hiesigen Beobachterfcrel-sen glaubt man ferner, daß es Benito Musaolini Jetzt darum gehe, in Erfahrung zu bringen, wie weH Deutschland in der mllitirisclien Unterstfitznng Italieiia zu genen Deren vbi. uci iliibc bob cmracnon Quellen besagen hingegen, daß Hitler und Mussolini bei ihrer ges^igen Zusammenkunft die letzten Vorberdtungen für die nächste militärische Oberraschungs-ulttion der Achsenmächte getrofien hätten. Dieser nächste Schlag der Achsenmächte werde vielleicht Gibraltar, vielleicht den europäischen Südosten oder vielleicht die britische Insel selbst zum Ziele haben. Rom, 20. Jan. (Stefani) Die außenpolitische Revue »R el az io n i Interna-z i o n a I i« befaißt sich im LeHartikel mit den deutsch-italienischen BcTiiehuiigcn. In diesem Artikel heißt es< deutsch-ita-lienteche BUndnispalk^ war, ist und bleibt der entecheldende Faktor in den politischen Richtiini'en Italiens und Deutschlands. Dieser deutsch-italienisohe Pakt, dem die Prüfungen des Krieges ztfteil wurden, ist noch nicht vöttii? tmd defini- tiv cntwiclwlt worden. Er wird noch mehr entwickelt werden anläßlich der Lösung des Fricdensproblems und jener Probk-me, die au6 dtr Rekonstruktion Europas hervorgehen werden'. Der Pakt ist in seiner idealen und historischen Wertung dazu bestimmt, auf dem sozialen Gebiete sowie in der Politifk und der Tradition zweier Völker tiefe Spuren zu hinterlassen. Formen und Namen k?>nnen verschledeif sein, die effektiven Ziele werden immer die gleichen bleiben. Diejenigen, die sich zugunsten der einen od-er der anderei Macht allzusehr um die Hegemonie in Europa interessieren, werden ihre Enttäuschung erleben. Die Grundlage der politischen Einheit der beiden Völfloer lieg-t ausschließlich in den moralischen Werten, die das Leben der bcitkn Na-tionen dia-raikteasiepcn. CHoofet)elt atö ^riedendbermtttler ? tll unierbricDt öie a^teöoftion leiner nfitORen Tteöe / 3Btlltie far rot<()efle und toirtfamfle SOiife an England Bern, 20. Junuar. fAvalu—Havas/ Der römische Korrespondent der Schweizerischen Telegrafenagentur bc-huiiptcl, Roosevelt hal)e die Absicht, eine .\klion zur Wicderlicrstcl-lung des I^Viedens in Kuropa zu unter-nehmun. Der f^lciche Korrespondent bcrichlet i'eruer, dass tler HL Slulil i'inc Milleilun}4 des päpsliichon Nun-lius in Washin^^lon erhalten hab(\ wo-jiach Präsident HoosevelL sich bereit erklär! habe, eine diploniatisclu' Aktion zur \VicdcrheFslellung des Frie-ilens zu unterneiimcn. In ehinderlich ^leiri. 2DafDing(on entfcSuIßigt fi^ in Berlin DER FLAOOEN-ZWISCHENFALL VON SAN FRANCISCO BEIQELEOT, Washington, 20. Jänner. (Associated Press). Das Staatsdepartement für auswärtige Angelegenhelten hat dem deut sehen Botschafter in Washington wegen des Flaggenzwischenfalls In San Francisco sein Bedauern ausgesprochen. Am Samstag hätten nämlich einige Matrosen eines amerikanischen Zerstörers die Ha- kenkreuzflagge vom deutschen Konsulat in San Francisco heruntergerissen. Der deutsche Botschafter in Washington hat daraufhin bei der Regierung der Vereinigten Staaten Protest eingelegt. Die Polizei von San Francisco hat bereits zwei Matrosen festgenommen. Englische ürgMen bei der amerikanischen Flugz^gindustrie. London, 20. Jänner. (United Press). Hohe Funktionäre des britischen Luft-fahrtministeriums richteten an d^c amerikanischen Flugzeugfabrikanten einen Appell, an welchem die Beschleunigung der Lieferungen an England gefordert wird. Die englischen Fachleute betonten in diesem Zusammenhange, daß die amerikanischen Kampfflugzeuge eine größere Geschwindigkeit entfalten müßten als die bisher gelieferten Maschinen, wenn die Engländer den Kampf mit den deutschen Maschien erfolgreich fuhren sollen. Indische Indusb'learbeiter für England New Delhi, 20. Jänner. (Avala-Reu-»cr). Die Organisation der indischen Industriearbeiter, die auli Initiative des Af-beitsministers Bevine ins Leben gerufen worden ist, betätigt sich zufriedenstellend. Wie man erfährt, wird demnächst die erste Partie von 800 indischen Indi stricatbeitern irach OrofibfitamweB M»-fahren 52 Qrad unter Null In Helsinki, 20. Januar. (DNB). In Finnland herrscht grimmige Kälte. Dte Quecksilbersäule ist auf 52 Qrad itnt?p NuH gesunken. Frankreichs Rleseoselnihl Vichy, 20. Jäimci'. (Avala-Tass) tu den verflossenen sechs Monaten seit dem Abschluss des Waffenstillstandes mit Deutschland erreichte die franzöi sischc Staatsschuld ungeahnte Dimeiw sionen. Der Staat schuldet allein Bank von Frankreich 188 Milliarden Franken. Hinzuzufügen sind noch 73 Milliarden Franken für die Erhaliunj^ der deutschen Besatzungstruppen. Bei Kriegsimsbruch betrug der Banknotenumlauf Frankreichs 130 Milliarden, jetzt aber bereits 220 MilUarden ¥rasr^ ken. Hinrichtung eines arabtschen Nationalistenführers in PalAsthia. Rom, 20. Jänner. (DNB). Wie »Popoto dl Roma« aus Beyrut berichtet, ist der arabische Nationalistenführer Jussuf Abu Dura, der vom englischen Kriegsgericht in Jerusalem hinter hermetisch gescl* senen Türen zum To e verurteilt worden war, t>ereits hingerichtet worden, Direicter Eisenbahnverkehr Lemberg-Munkacs Moskau, 20. Jan. (DWB) Zwischen der Sowjetunion und Ungarn sind augen-bliclklich Verhandlungen U-ber die Wiederherstellung des Ei«;?nbahnverkehrs zwischen den beiden Staaten im Gange. Es handelt sich uni den direkten Zugsverkehr zwischen Munkacs und Lemberg auf der Kappathenbahn. Dieser Tage trifft m Mockau ein« ungarteche Delegation evn, die die Verhandhmgen über 6'vi Einzelheiten führen wird. Schweres Eisenbahnunglück in Spanien, S a n t a n d e r, 20. Jänner. (Avala-DNB). Zwischen Barcelona und Monta-bliz ereignete sich gestern vormittags ei» schweres iiisenbahnunglück. Zwischea den beiden Stationen stießen die SchnelL Züge aus Madrid und Santander zusammen. Beim Zusammenstoß wurden fünf Personen getötet, vier schwer und eine Anzahl lekhter verletzt. Marlborcr ^'eitungv Nummer 16. 2 Montag, den 20. Jänner 1941. Luftangriffe auf Malta und Suez 3inmer lebhaftere :2l{(ionen Oer &euif<^en £ufitDaffe im Oltit'ellän&ifcDen !>neere / Der Suflfriea im QDeflen öur® 0(tle(6t-toetter t>e0inl)ert / !7leuter meldet &ie SBieterdeteguii!; toon itaffaia / Öoii^ Oelotfie toill bon a^artum au« einen 3IUiftonO in Qit>effinien onseitein / ?locD feine entt(tiei&enOen ^ampfDonOlunoen in £l6aen B e r 1 i n, 20. Januar. (Avala-DNB) Da.s Oberkommando der deutschen Wc'hnnaclit teilt mit Datum vom 19. d. M. mit: Eines unserer Taucliboote versenkte zwei Handelsschiflc mit einer Gesamttonnage von 860f> Bruttoregistertonnen. In der Nactit zum 18. d. M. richteten sicli Angriffe der Luftwaffe auf krii-gerlsclie Ziele in Swansca. Einzelne deutsche Kampfflugzeuge griffen in der gleichen Nacht kriegswichtige Ziele im Gebiete des Suezkanals ir. Ägypten an. In den Hafen- und Verkehrsanlagen — bisond.rs im Süden der Stadt - wurden nrelircre große Brande ausgelöst. !-:in Bomber grilf plüt;^licli /.wei Startplätze im Südo'i^len Englands an, indem er aus ge- j ringer Höhe erfolgreich Bomben abwarf' und gh'ichzeitig ilas Masiiiinengewehr-fi'uer eröfinete. Mehrere Bomben fielen zwischen Flugzeuge, die zur Auffüllung nnt Treibstoff bereitgestellt waren. An üor Themse-Mündung wurde ein Handels sehiff im Heck durch. Bomben getroffen. Malt a, 20, Jänner. Wie Reuter be-riciitet, wurde Malta am Samstag vormittags von einer Anzahl feindlicher Flugzeuge in grofier Höhe überflogen. Da keine Bombe geworfen wurde, dürften es Fernaufklärer gewesen sein. Nachmittags wurde Malfa in diei Großangriffen •wellenartig angeflogen. Der Angriff dauerte i-ine Stunde. wurde eine groBe Anzahl von Bojiiben abgewcirfen, die an ("iffentli-chen Uebäudeu Schaden anrichteten. 1:> w urde niemand gelötet. Die Zahl der Verwundeten ist gering. Fünf feindliche Maschinen wurden von britischen Jägern ab-gescliossen. ebenso zwei britische. 20. Januar. Aus dem gestrigen Stefani.Bericht über die Operationen in Afrika geht hervor, daß bei T o b r u k Artillerietätigkeil zu verzeichnen war. Die italienischen motorisierten I:inheiten (Operierten in der V/üstc der südlichen Cyre- lieucr feindliche Luftstützpunkte im Ho. hen Sudan. Bei Makeira wurden im Tief, fluge mittels MG-Feuer mehrere feindliche Marschkolonnen zersprengt. Feindliche Luftangriffe richteten sich auf Massaua und Assab, ohne jedoch Schaden angerichtet zu haben. Deutsche Bomber, begleitet von italienischen und deutschen Jägern, griffen mehrere Flugplätze auf Malta an. Mehrere Hangars, Rollfelder s:ila zurückeroberf, das seinerzeit von den Italienern besetzt worden war. Der Angriff erfolgte nach einem Reuter. Bericht blitzartig durch Einsatz von Luft, und Landstreltkräften. Die Italiener wurden zu raschem Rückzüge in der Richtung auf Eryträa genötigt. Berlir, 20. Januar. (DNB) Über den deutsch'an Angriff auf Malta wurden nachstehende Einzelheiten bekannt: Eine 3)er dafen toon !31taila : » . - H- Unser Archivbild (aus der Vorkriegszelt) zeigt den Hafen von Maka mit Einheiten der britischen Mitt^ecrflottc und Kasernen wurden getroffen, wobei Brände erzielt wurden. Eine Hurrican, Maschine wurde r.bgeschossen, ein deut-'. Januar entnehmen, zeigt i' * n niick von at: Toldenen Galerie der Paul'--K'"Mi'?drale auf den U!d Bailey, den 'rilnferich ' ''of (Hintergrund, Mitte) und das zer*^; -r^c Gebiet mit der Pn-te roster-Row ur 1 d'^r Ave-Maria-Lane (StrfiBen) im Vordergrund. Die Kirche '^Ibst, von der d' ' «'nHhme Ptmacht wurde, ist, wie die Zclti n'^ ausdrüvUüi'h Iiervo.'-er . "on dem »Meer von Fouer« verachont wurdieii. 7Rarin«Qtta(f)(e0 beffcdtigni öie froni6f{t(^ ^otläfir p Won tag, den 2a Jikancr mi. iWerttioFcr ZoHtiagc Mwnnver *5. Errichtung eines Emälimngsniinisteriums 3ttm fintfilftruiig«ninifiir &«r Beogr.ad, 20. Jänner. Die Re^leruiig: hat la etoer ihrer letzten Sitzungen be, schlössen, nach ausländiscfiem Vorbild ein elgtoes Ministerioni zu crrichfen, dem alle ernflhrungswirtschatllkhe Fragen und deren Lösung anheimgestellt werden. Auf Vorschlag des MlnlsterprftskSenten Dra-giia Cvetkov!£ wurde dsr frühere Otne. raldirektor der Natloaalbank Dr. Milan P r o 11 £ zum Emfthrungsminister ernannt Der neue Emihrungsminlster wurde gestern um 11 Uhr im Regiemngi-prüsidlnin im Beisein des MinisterprttsL denian und stellvertretenden Innenmini. stors Dragiia Cvetkovi6 Tereidigt. * Der erste Versorgungs. und Emäh. rwigsminister -wurde am 2. Mai 1896 ate dNmolioe (fteneralölrtlior öer ^tationaldanf 2>r. oititanlJvoik fmonnt Sohn des seiwerzeitigen Ministetpräsklen-ten Stojan Proti6 geboren. Als Gymnasiast kam ProtKS während des Weltkrieges mit der serbischen Armee nach Alba, nten und wurde in einer Gruppe serbischer Studenten nach Frankreich gebracht. Die Reifeprüfung legte er 1917 am serbischen Gymnasium in Nizza ab und bezog sodann die juristische Fakultät der Pariser Universität. Nach seiner Rückkehr nach Beagrad trat Dr. Protl6 in den Dienst der Nationalbank ein, wo er verschiedene höhere Beamtenposten einnahm, um schließlich auch Oeneraldirck. tor zu werden. Sein Verdienst Ist es, daß die Nationalbank aus verschiedenen Krisen rnibefOhrt hervorging. Dr. Protlö schrieb zahlreiche finanz- u, wlrtschafts. pofitreche A-ufsätze, die in der Tagespresse erschienen sind. Längere Zeit wirkte Dr. Protiö auch als Mitglied zahlreicher Delegationen für Wirtschaftsver, handlungen mit dem Ausland. Das neue Emährungsministerium hat seinen S4tz im Gebäude der Skupschtina. Attßeror<4enflicher QeburteiRcrwachs in Italien. Rom, 1«. Jänner. (Avala-DNB). Nach Abschluß der italienischen Bevölkerungsstatistik lebten Ende 1040 in Italien 45,011.327 Personen, d. i. 427.000 mehr als anläßlich der letzten Zählung. Im Jahre 1940 wurden 1,627.576 Kmöer boren Rennedv: Jas Ist nicht unser Krieg!" nuot mmnb oulstraflct, um Itrlrg labren su rennen", erflärt «enneft« New York» 20. Jänner. (DNB) Der ehemalige Londoner Botschafter der Vereinigten Staaten Kennedy, bezog in einer großen Rundfunkrede zu den gegenwärtigen außenf)olitischen Problemen der USA Stellung. Als ein trauriges Zeichsn der jetzigen ainerikanischen Auffassung bezeichnete Kennedy die Intoleranz. Dies werde dadurch zum Ausdruck gebracht, (laß die würdigen Motive von Menschen, tiie die Wahrheit lieben und die sich auch ihres eigenen Wertes bewußt st'ien, nur deshalb bezweifelt würden, well sie sich von den Auffassungen einer extremen Minderheit unterscheiden. Ein beliebtes Angriffsmittel dieser gierigen Minderheit besteht darin — sagte Kenrvedy — jeden Amerikaner, der den Sieg Großbritanniens nicht als etwas vollkommen Sicheres hinstellt, als Defaitisten zu bezeichnen. Die Unterstützung Englands liegt wohl im Interesse der Vereinigten Staaten, (k)ch kann und darf diese Unterstützung nicht bis zu jenem Punlcte gehen, wo der Krieg unvermeidlich wird. Die Engländer müssen als Qcf[enkonzessk)n ihr gesamtes, in der Vereinigten Staaten befindli' ches Vermögen zur Verfügung stellen. Sollten diese englisch. Finanzquellen sich erschöpfen und sollte es sich herausstellen, dafi die Politik der England-Hilfe noch immer die richtige Politik der USA ist, dann müßten den Briten unmtttett>ar Oeach^nke gemacht werden, da mit einer nachträdflichen Tilgung der Anleihen nicht zu rechnen wire. In seinen weiteren Ausführungen wies Botschafter Kennedy daraufhin, daß die Vereinigten Staaten bis jetzt schon einige Male gegen die Grundsätze der Neutrali. tit gehandelt hätte. Das amerikanische Volk dürfe am Kriege so lange nicht teiL nahmen, als es nicht selbst angegriffen werde. Ein Angriff auf die Vereinigten Staaten sei jedoch ebenso unglaubwürdig wie auch unmöglich. »Amerika — er« klärte Kennedy __ wird noch lange nicht genug aufgerüstet sefn, um überhaupt Krieg führen zu können. Auch der wildeste Interventiontot kann »ich nicht der Hoffnung hhigeben, daß wir e'n Expeditionskorps nach Europa entsenden könnten, welches geeignet wäre, den Unter, schied auszuwischen, der zahlenmäßig zwischen der britischen und der deutf^chen Wehrmacht besteht. Die Beteillgunj* der Vereinigten Staaten am Kriege wäre au. ßerdem Mord an der Demoltrailek Kennedy wandte sich betont gegen das Argument, daß England'für die Vereinig, ten Staaten Krieg führe. Er sagte: )>Dafi ist nicht unser Krieg. Als er begann, wur. den wir gar nicht befragt. Wir besitzen übrigens auch kein Vetorecht hinsichtlich der Fortsetzung des Krieges.^^ Kennedy schloß seine Ausfühnrngen mit dem Hinweis darauf, daß das ameri. kanische Volk keinen Krieg wünsche. Die Auffassung des amerikanischen Vol. kes über die jetzige Gefahr sei nicht so groß, als dies aus den Vollmachten zu entnehmen wäre, die Roosevclt auf Grund der Englandhilfe.BHI erhalten habe. SeuffcAe jlommrntarr jur ?t(6e (S5ur(Öind DIE OLASOOWER REDE DES BRITISCHEN PREMIERMINISTERS WIRD VON DER DEUTSCHEN PRESSE ALLGEMEIN ALS EINE SCHWACHEKUNDOEBUNC AUSCELEOT. Berlin, 2(1. Jänner. (Avala-DNB). Die »Deutsche Diplomatjsch-poiitische Korrespondenz« schreibt: »C h ii r c Ii Ii 1 hat in Glasgow eine Doppelrolle angenommen. In der einen Rolle spielte er vor den zahlreichen Schotten mit Hopkins als Gegengewicht und unerläßliche Statisten zugleich. Gleichzeitig stellte er den Tausenden Glasgowern Hopkins lediglich als seinen Kompagnon vor. Sinn und Zweck der Ausführungen entsprechen diesem Doppelprügranini. Churchill betonte einerseits, warum li!njj;land kämpft, während 6(Dla(Dtl(0iff „7na:aya fcDtver &ef(bäDlgt i anderseits die Schwieri^koiteii aufgezeigt werden sollen. Churchill wollte einerseits die Bereitschaft und die Wachsamkeit des englischen Volkes aufzeigen^ anderseits aber auch hervorheben, wie unerläßlich die verstärkte Hilfe der Vereinigten Staa-» ten notwendig sei. ChtirchlH legt offenbar großen Wert auf seine Doppelrolle. Er wollte einerseits gewisse Worte t>estirmn-ter amerikanischer Freande wiederholen, andererseits wiederholte er das alte Lied vom Kampfe Englands um Zivilisation und Fortschritt rn der ersten Kampfreihe^ Er hütete sich hiebei, den Sinn des Krieges zu berühren, wie er von den Achsenmächten aufgefaßt wird: die Befreiung ihres Lebensraumes von Allen, mit deren Hilfe England den europäischen Völkern die Kehle zuschnüren wolle, um so deii Begriff von der Freiheit der Meere iHuso-risch zu machen. Churchill dtirfto nach seinem Auftreten in Glasgow sicherlich das Empfinden gewonnen haben, Schauspieler gewesen zu sein, doch versteckt sich hinter der Ma'skc des ehrenwerten Kreuzritters die Figur eines Menschen, der es nicht begreift, wie sein Auftreten inmitten von Trümmern und Schutt auch seine polltische Vergangenheit symbolisiert^ Niemand hat so viel an diesem Kriege gearbeitet wie ChurchiH. Niemand Ist darin so weit gegangen wie Churchill; Niemand war so bemüht, ein neues Eurou pa auf der Grundlage der Gleichberecl»-tigung und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und England zu vereiteil, wie eben Churchill. Churchill erntet jetzt in seinem Lande, was er andt^ren zugedacht.« Die Sonntagsblätter beschäftigen stcA ebenfalls mit der Rede Churchills. Der »V f) 1 k i s c Ii c Beobachter« meint zur Rede, man könne darüber sehr wenig sagen, da sie sehr schwach gewesen sei. Es sei bezeichnend, weldie Unterschiede sich in den Reden englischer Staatsmänner feststellen lassen. Englands Lage werde in dunkelsten Farben geschildert, wenn die Rede den Amerikanern zugedacht sei; küiin sei wiederum der Opti^ mismus, wenn der Luftfahrtminister Sir Archibald Sinclair spreche, während di« Reden des Ersten Marinelords von Vorsicht getragen seien. Die amerikanischen Politiker gehen jedenfalls den Weg Roo-sevelts. Einst kämpften die USA für die Freiheit der Meere. Wenn die USA diesen Kampf heute auflassen, müssen eben w-dere Mächte dafür eintreten^ Der »L ü k a 1-A n z e i g e röaischer Manichäes«. 33rotfarten in TloMfad AUCH PRIVATE MÜSSEN IHRE WEIZEN. UND MEHLVORPÄTE ANMELDEN — ANKÜNDIGUNG VON STICHPROBEN IN PRIVATHAUSHALTEN. N o V i s a d, 2U. Januar. In Novisad herrscht großer Brot, und Brotmehlman_ gel. Die Stadtverwaltung trägt sich deshalb mit dem Oedanken der Einführung von Brot- und Mehlkarten. Die Stadtverwaltung wird gleichzeitig die Privathaus, halte auffordern, ihre Weizen- und Wei. zenmehlvorräte anzumelden, damit die Verteilung gerecht durchgeführt werden könne, lüs werden auch Stichproben in Privathäusern gemacht werden, beson. ders dort, wo der Verdacht der Nichlan, meidung besteht. Zuwiderhandelnde werden mit Arrest bis zu 6 Monaten und Geldstrafen bis zu lOO.(XK) Dinar bestraft werden. Morgen, um 21, d. M. tritt in Novisad der ständige Ausschuß der zentralen Wirtschaftsorganisationen des Donauba. nats zu einer Tagung zusammen, die sich mit dem Problem der Iirnährngswirtschaft befassen wird. H e r 1 i n, 2U, Jan. Wie DNB von gut-inliirmierler Seite erfährt, ist festgestellt worden, daß es sich bei dem Kriegsschiff, das '^m .Mittwoch, schwer beschädigt in Gibraltar eingelaufen ist, uiu das britische Schlachtschiff ».V\ a 1 a y a« handelt. Obwohl die Engländer versucht hatten, die Beschädigungen durch hölzerne Aufbauten und irreführenden Anstrich zu verdecken, war doch zu erkennen, daß auf Deck 'ind in den Geschütz und Komman-dotürmen schwere Verwüstungen ange- richtet worden waren. Das schwer beschädigte Schlachtschiff von über 31.000 Tonnen gehört zu dem englischen Flottenverband, dei am lU. Ja-nuHr im Mittehneer von deutschen und it'" ■ dien Kampfflugzeugen angegriffen und zersprengt wurde. Es zählt zu den schwersten Einheiten der britischen Flotte und ist mit acht 38-cm und zwölf 15.2 cm Geschützen ausgerüstet, wozu 'loch acht 10.2 cm Flak kommen. .\ußer-dem fürht es vier Bordflugzeuge mit. Aus teile 6Nmelflerf(t)aft ötd @liliut>0 (Seife Am 12. Januar fanden hier die Wettlkam p!e um die Meisterschaft dos Ski-kUibs Celje statt. Als Veranstaltungsort wurde wieder das riM,!cnde l.isce gewählt, das sich mit seinem günstigen Langlaufgelände, der vollauf genügenden Torlaufstrecke itnd ausgezeichneten Sprung-schanz'^ vorzüglich eignete. Mit 4!S Läu-fcrlnmm und Läufern war der Wettbewerb außerordentlich stark besetzt, so daß es zu spannenden Kämpfen in allen Kli.rson kam. Die Schneiverhältnisse waren gut. Schöne silberne Klubabzeicheu winkten, weshalb sich die Teilnehmer noch mehr ins Zeug legten. Trotz grimmiger Kälte wurde die gute Laune der Teilnehmer nicht getrübt. Dazu trug woW dio umsichtige Leitung der ganzen Veranstaltung bei, die in d«'r bewährten Hand des Klirt>kameraden Frw in Grätsch-n e r lag. Der Langlauf der Herrenlviassc war mit viel Auf und Ab und langen Strecken im schütteren Wald und Jungholz gelegt, muß aber aus technischen Gründen noch einmal durchgeführt werden. Von den im •Mariborcr Zeltung« Nummer Ifi. 4 Montag, den 20, Jänner 1941. Slalom — zu dcutscli (ieschicklichkeits-' Iviui — startenden Damen siegte durch Schneid und Wcndip;keit Frau Grad i-s c h e r vor Frau (1 r ;i t s c h n er und Fräulein l'reskcr. A'> schnellsler Skiloniläiifer der Jung-niLinncn erwies sicli Sipp J e 11'e n z. Nur Hcni^ mehr l)enötiit-klubs »Z e 1 e z n iö a r«, die ilie Frage des BcF.seren auf acht Brettern bereinigten. ^Villmar" trat zwar ohne seinen s^Spitzen-reiter; Gerzvlj an, vermochte aber dennoch mit -1'.. gegen 3'^ eim n ziemlich eindrucksvollen Sieg an sich zu bringen. Siegreich blieben Kukovec gegen Fischer, Misura gegen Ketis, Babic gegen Küster, Vidovic gegen Lukes seii. Foray gegen Poce, A^arvin-L)a^ko und Skerlovnik gegen F.ferl, während das Match Xosnn-Kneclitl ein Remis brachte. Den nächsten Kampf bestr-'iten am kommenden Sonntag der Manbin'er Schachklub und'die Schaciiveitreler des Sportklubs -'•^^Zelezri'-cr-r . 3ie J^eufrioe^r ©obreiie ftält Ottirtfcftau Dil' l'Vut rv\clii' der (ieineindc !^>-brezje Iril goslcrii den Beigen di'r.Ldi-ri'sl.igtiiigrn. di-r bald lUH'h Xoiijalir « iiizusel/i'ii pl'li'gl. cröhiict. Den silz rülirle der langjälii'ige Obmann .loscl" K I (• III e II r i e. Anwi'send w.ireii ancli Piürgernieisler S l r i n a sowie ViuMreler verschiedener Kor|)i)ralioncn und Orgaiiisalionen. Ans den ansfülirlielieii BerichUui des Scliril'lföbrers M. K 1 o ni e n e i C\ des Konnniindanteii .s l a m i c, di's Kassiers K a s m a u und des Zcngwarles Vn lipo t i r gclil hervor, duss die Wehr uneh im vergangenen .Fuhr ihrer Aufgabe gewachsam war. Unter den 20 Wehren im Gau Mari bor, rechte"; Dranuler nimmt ji-ne in Pobrezje eine der erslcn Sli'lleii ein. Die Zahl der akli\en Welirmämier hat sieh auf .'-{() erbohl. Im Vorjahr grilT einerzeit aus budgittechnischen Gründen eingeführt. Heuer wird das Finanzjahr, das noch am 1. Monate dauern. Tlianbor. Tnoniag Den 20. Männer Iber giitauchte, sonnenüberstrahlte Schnee und Eislandschaft hlnterlä&t. Rauhreif-zau'ber und Neuschneebetrachtungen im feierlich stillen Walde gehören zu den "fein sten Reizen der Natur. Welche Frische zeigt das we'ß überzogene, glitzernde Wiesenland, über das sich der schöne, blaue Himmel wölbt! Hier flitzt schellen-klingend ein Schlitten vorüber. Dort flattert ein Krähenschwarm auf. Drüben steigt der goldfunkelnde Knopf eines Dorfkirchleins über die silbrige Scfinee-fläche. Un.d dann die verschledentlich'jn Lichtreflexe beim Sonnenauf- und unter-gang. Hier und da leuchtet schon ein ßcl-bes Licht unter der Schneekapuze eines überschneiten Hüttendaches hervor, darum violette Schatten hängen. Hoch ob'jn aber leuchten still und klar die ewigen Sterne. Befriedigt kehrt der Wanderer heim, neu erfrischt, gestählt und gekräftigt. — Am schönsten ist ein Wlnterspa-zierguag, wenn der Boden gefroren ist, aber die Kälte zwei Grad nicht übersteigt. Vrel Schnee ist hinderlich, ebenso Wind, bei dem man sich leicht Nase und Ohren erfrieren kann. Noch häßlicher ist aber da:; Hindernis des Schmutzes für den Wandersmann. Auch muß für warme Kleidung, vor allem Pür genügenden Schutz der Füße gesorgt sein, soll das winterliche Wandern Freude machen. Niemand sollte a^ber sagen, er habe zu solchem Wandern keine Zeit! Wird man durch zu langen Aufenthalt in der Stuben luft krank, so muß zum Gesundwerden Z'dit vorhanden sein! Unser Kör|>er verlangt notgedrungen, daß ihm ab und zu der Genuß geboten wird, sich mit Sauerstoff vollzusaugen. Der Mensch atme^ nicht nur durch die Lungen, sondern aucli durch die Poren, und was noch eine überaus körperdienliche Einwirkung beim winterlichen Wandern ist: Kälte frottiert. Der Stoffwechs'^1 wird gefördert! Unser Körper erscheint alsbald wie verjüngt. III. Todesfall. Nach langem Leiden ist gestern die Buchdruckersgattin Frau Franziska Grasscr, geh, Steinacher, gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! 111 Iii Slore vorschitMl die Schuilei-Icr.sgillin Frau .\nialije Burnik. B. i. p.! m. Auszeichnung. Der Bürgermeister der Umgebungsgenieinde HoCe Herr Anton Vernik wurde mit dem Orden der Jugoslawischen Krone 5. Klasse ausgezeichnet m. Der Kalender der »JVlariborer Zeitung« wurde unsere heutigen Aii'=' April beginnt, nur neun beigelegt. Die geschätzten Abonnenten um zusammen mit dem j »nögen es uns nicht übel nehmen^ daß der laufenden Kalender am Silvestertag zu ^ neue Kalender so spät zur Ausgabe ge-schließen. ) langte. Aus verschiedentlichen Gründen Hinsichtlich ilcr M a i e r i a 1 a u s g a- ■ war es uns leider nicht möglich, — Die b e II, die fast zur Gänze im Sommer und | Verwaltung der »Mariborer Zeitung«. Herbst aufgewendet werden, bestehen für die Selbstverwaltungen Schwierigkeiten, da die Beaeckung das-ganze Jahr einläuft. Die Ausgaben werden demnach heuer die gleichen bleiben, die Einnahmen dagegc:n werden jedoch nur neun Monate einfließen. Um in den Budgets keine Störung eintreten zu lassen, werden im laufenden Jahr die Einnahmen um rund ein Viertel erhöht werd'jn müssen, jedoch nur heuer. Hat'f^trollen (r;i i!-u: :! \f. w 'r '■■ i;' I 'Ml Iii' inl-L ■]. der beiiili'iite nI ii:t" 'ini' \'< rdi uHii ■ 'II' ■ nii'li' 'III 1" '' i italieiii ch'' l.aura Nucc\ 'i'vi'iiis liebt I i b MP! ' '''irc Fr.'ii 1" /! ®interfua^iernänne Es ist zu bedauern, daß im Winter verhältnismäßig so selten das freie Land aufgesucht wird. Man braucht ja nicht gerade in der strengsten Kälte, bei stürmischem, nassem W'otter ins Freie zu gehen. Do^'h auch an den allerschönsten. klarsten Wintertagen trifft man selten einen Menschen auf dem freien Lande, der Der Krieg in l'urop i braclilc auch j mit Muße die Schönheit des Wintertages 'in Auge und Herz hineihleuchten läßt' Nur der aber, djr hin und wieder aus der dumpfen Behausung liinau.swandert in das freie überschneite Gelände, weiß aiic'i die Schönheit und Weihe eines kla-iin, stillen Wintertages recht zu schätzen. I'ir.drüi'ke, v\'e sie eine scheinbar in Sil- lUr dir iM'iii'rwchreii iicnc ,\ui"gahtMi. Wie in anderen i»rossei*en. \'or aliiMU Iiifliislricorlt'ii, iini.s auch in l'ohrcz-jc ili.' WVhr l'iii" ilrii h':dl IViMillichcr I chrrfiil! ' aus d» r laill ut rii.^lct M'iu. ' 'M" :i'ni liiii.'.a:i.s',e au. Wl V laiul i ; Ii !aiH- in ilaiid m. ihren 50. Geburtstag beging am Samstag im Kreise ihrer Familie die populäre Gastwirtin Frau Josefine Majl^e-nic in Studenci. Wir gratulieren! m. In der Volksuniversität spncht heute, Monta^% um 20 Uhr der bekannte Pädagoge Karl S u in e n ] a k über das stets aktuelle Thema »Suggestion und Hypnose«, wobei er auch einige Experimente zeigen wird. m. Wichtig für Hausbesitzer. Jene Hausbesitzer, die Zahlungsaufträge des Kirchenkonkurrenzausschusses betreffs Restaurierung der Domkirche erhalten haben, wollen sich in ihrem tugenen Inter-ersin der Kanzlei des Hausbesitzervereines in Maribor, Gregoröi^eva ulica S, vormittags zwischen 8 und 11 Uhr, melden. m Die Tubukiralflliaiilen hielten gestern in der Beslauration „Slon" in der Aleksandrova cesta die Jahresla-gung ihrer Vereinigung ab, in dor (Km-Vorsitzendi^ G e i' ansführlieh über die Lage der Mitglieder sprach. Fr verwies darauf, dass der Beliofernng der 'l'rafiken mil Monopolarlikehi ein erhöhtes Auyenmerk zuucwcndel wer- Montag, den 20. J^lnner TO41. »MarJborcr Zeitung« Nummer 16. den müsse. Die Frage der Zündhölzchen erscheine jclzt geregelt. Mail erwarte, dass im Zusammenhang mit der allgemeinen Preissteigerung auch die Monopolverwaltung die bisherige Provision von 6 Proz. den Trafikaa-ten entsprechend erhöhen werde, um ihnen haltrwegs das Auslangen zu ermöglichen. An der Spitze der neuen Leitung, die im übrigen nui' ringe Aenderungen aufweist, steht wieder Herr Franjo Gec. m Das prawoslawe WasserweHie« fest wurde von der Maiiborer Bü^r-schaft dieses Religionsbekenntnisses am gestrigen Sonntag unter dem (raditionellcn Gepränge gefeiert, Un-ler Führung des Prota Ivoäevic begab sich die Prozession vormittags unter den Klängen der Militärkapelle, in der auch eine Abteilung der Gar-nison schritt, von der Kapelle in Me-Ijc durch die Strassen der Stadt zum Trg svobode, wo der Prota das heilige .Wasser segnete. Die Elirenkompagnie erwies hiebei die militärische Ehrenbezeugung. m. Das Kino in Studenci dürfte in etwa zwei Wochen seine Pforten öffnen. Der Un'ternehmer Herr P a r a d i z aus Maribor erhielt unlängst die behördliche Bewilligung, im Saale des Gasthofes Grmek ein Lichtspieltheater einzurichten. Die Arbeiten schreiten rüstig vorwärts. Wie es heißt, soll der erste Film am 1. Febcr über die Leinwand laufen. m. Flucht au5 Leben. In Kostanjc-vica bei Slov. Bistrica wurde der 27iäh-rige Besitzerssohn Anton M a r i n s e k in der Nähe des Hauses seiner Schwiegereltern tot aufgefunden." Er hatte sich mit einem Jagdgewehr erschossen. Das Motiv der Tat dürfte In Familienverhältnissen zu suchen sein, da er trotz des Widerstrebens der Eltern ein armes Mädchen geheiratet hatte und dann zu den Schwiegereltern gezogen war, wo aber bald Mißstimmigkeiten entstanden. ni. Von einem Unbekannten angeSctios. sen wurde gestern nachts in KoSaki der Arbeiter Konrad KovaölC, als er gegen Mitternacht nach Hause ging. Die Kugel blieb im Stirnknochen stecken. Man schaffte ihn ins Krankenhaus. m. Diebstahl. Der Gastwirtin Maria Jcsenck in Studenci wurden unlängsf eine goldene Armbanduhr und andere Gegenstände im Gesamtwerte von 1500 Dinar entwendet. Jetzt wurde unter dem Verdacht der Täterschaft eine Frau festgenommen, die den Diebstahl bereits zugegeben haben soll. m. Wetterbericht vom 20. Jänner, 9 Uhr; Temperatur 0.0 Grad, Luftfeuchtigkeit 95%, Barometerstand 730.2, windstill. Gestrige Maximaltemperatur plus 3.2, gestrige Minimaltemperatur 5.4 Grad. m. Kranzablöse. An Stelle eines Kran-zios für die verstorbene Ministersgattin Frau Ana Kuikovec spendete die Apothe-ker-Anschaffungsgenoivsenschaft in Maribor 200 Dinar für das Rote Kreuz. Herzlichen Dank! m. Taßchendiebstahl. Eine silberne Taschenuhr kam gestern dem Anstreicher Josef Kainpiö in einem hiesigen Gasthause abhanden. ni. Mit Wärme haushalten ist das Gebot der Stunde. Gib auf Mängel an Herd und Ofen acht, sieh deine Feuerstätten regelmäßig und gründlich nach und reinige sie oder lasse sie reinigen. Undichtheiten an Ofenrohr und Schornstein sind zu beseitigen, wenn es nicht »ziehen« und der Wohnraum warm werden soll. Wieviel machen oft ein paar Holzleisten, Filmstreifen, Paipicr und Decken aus: auch hier heißt es: Kleine Ursachen — große Wirkungen! Ein verstopfter Schlot schä-uigt oft mehr, als man glaubt, und zwar ilie Gesundheit wie den Geldbeutel. m. Spende. Für den armen Invaliden mit sechs kleinen Kindern spendete »Un-[»onairT'-; 100 Dinar. Herzlichen Dank! ni. Der Keller, wenn er zur Überwinterung von Pflanzen, Obst und Gemüsen lüent, ist jezt von Zeit zu Zeit durchzuse-tuMi, da s'ch Fäulniserreger rasch verbrel-'en und bei Unterlassung rechtzeitiger Durchsicht oft größere Werte verlorenge-■ cn. Fbenso ist Mäusen und Ratten, die ch jetzt gern in Vorratsikammern einfin-f'cn, fljißig nachzustellen. Auch anderes 2)er ^iegdtninifier (Sin{>erufunsen )ur fiduna regelt 5fe 2Baffen- Beograd, 20. Jänner. Kriegsminister Genral Peter PeSic erließ ein Dekret, in dem eingan,gs festgesteltt wird, daß im Jahre 1940 vielfach Reservisten mehrmals zur Waffenübung einberufen wurden — in manchen Fällen sogar fünf Mal — wäihrend manche Reservisten nicht ein einziiges Mal einberufen worden seien. Es sei vielfach geschehen, daß ineistetiteils Mindeiil)emittelte öfters einberufen wurden, während die Vermögenden überhaupt nicht ihrer Pflicht nachzukommen brauchten. Da diese Art und Wefee der Einberufungen auf die Moral der breiten Volkskreise schlecht einwirkt, sind die Armee- und Division&korpskommandanten angewiesen worden, in den einzelnen Mi-litärkreiskommandos nachzusehen, ab und in wie vielen Fällen solche Einberufungen erfoligt sind. Sollten Reservisten mehrmals eiirberufen wordkin sein, so wer- den die Schuküigen strengstens zur Verantwortung gezogen werden. In Hinkunft wird ein Einberufung&plan ausgearbeitet werden, der solche Fälle vermeiden wird. Bei der Aufstellung dieses Planes wird besonders darauf achtgegeben werden müssen, daß schwächer situierte Reservisten und deren Gespanne nur zu einer Zeit einberufen werden, wo ihre Anwesenheit zu Hause nicht unbedingt notwendig erscheint, sei es, daß sie in der Landwirtschaft, im Gewerbe, Handel oder in einem anderen Wirtschaftszweig tätig sind. Die Armee- und Dlvisionskorps-ikommandanten sind durch den Kriegsminister angewiesen worden, die Berichte über die vorschriftswidrigen Einberufungen im Jahre 1940 mit den erforderlichen Aufklärungen bezüglich eines jeden Einzelfalles bis zum 15. Febcr d. J. dem Krieg-sministerium zu unterbreiten. Im-KlMD Ungeziefer, z. B. die bei manchen Familien gern gesehene Winterfliege, ist zu vernichten; denn mit ihrer Tötung vernichtet man eine Legion von Nach'kommen. ^^olf^ttntöerfitftt Montag, 20. Jänner: K. ä u m e n j a k (Maritbor) spricht über Hypnose und Suggestion. Aus Ptui (SrfrtuHdbt 3a()re06Uan) eportlluM Der Sportklub »Ptuj« wurde im Jahre 1919 gegründet und zählt somit zu den ältesten Sportvereinen in Slowenien. An der Spitze dieses Volksdeutschen Sportvereines steht der allseits beliebte wie anerkannte Vereinsobmann Ing. Franz Ce- 1 0 11 i, ihm zur Seite bewährte Mitarbeiter, darunter Obmannstellvertreter Harald Schwab, der unermüdliche Vereinska'^-sier Josef P e t e k und der technische Leiter Othmar S a m u d a, welch letzterer schon seit der Gründung des Vereines aktiv mitwirkt. Der Verein hat in seinen Reihen 220 aktive und 108 unterstützende Mitglieder. Der Verein, der sich im Laufe der letzten Zeit zu einer der höchsten Leistungen emporgearbeitet hat, betreibt unter reger Beteiligung nachstehende Sportzweige: Fußball, Leichtathletik, Win tersport, Tennis, Schwimmen, Radfahren u. Motorsports. Das Hauptaugenmerk des Vereines ist aber nun auch der Körperkultur zugedacht. Dem Verein steht ein modernst ausgebauter Sportplatz zur Verfügung, die dank der finanziell. Unterstützung der Volksdeutschen Bürgerschaft im letzten Jahre durch den Ausbau einer Laufbahn vervoHständigt wurde und im heurigen Jahre noch weiter ausgebaut werden wird. Drei herrliche Tennisplätze mit Ankleideräumen bieten auch diesem Sportzweig die größte Betätigungsmüg-lichkeit. Für den Betrieb der winterlichen sportlichen Betätigung stehen dem Sportklub die ganzen Räumlichkeiten der Le derfabrik Paul Pirich zur Verfügung. Die großen Hallen in diesem Gebäude haben den Traum aller Sportler verwirklicht; es ist jetzt möglich, auch im Winter den Sportbetrieb voll auszunützen. Die Räumlichkeiten sind getrennt für Frauen, Mädchen, Jugendliche und Männer. Auf diese Weise war es nun möglich, den Wintersportbetrieb soweit auszudehnen, daß heute etwa über 100 Mitglieder die Stunden besuchen. Einer Statistik zufolge wur den im vergangenen Jahre 92 tJbungstage mit 354 Übungsstunden bei einer Beteiligung von 5252 Personen absolviert. Dabei sei erwähnt, daß der Schuljugend die sportliche Beteiligung in Jugoslawien in Sportvereinen nicht gestattet ist. Veranstaltet wurden 18 Fußballspiele, 1 Sporttag, 4 leichtathletische Veranstaltungen, 2 Tennisturniere und 3 wintersportliche Veranstaltungen. Ferner wurden 3 Tage dem Schwimmsport und II Tage zur Abnahme ^es Volksdeutschen Sportabzeichens beansprucht, wobei unter den Mitgliedern 43 Träger des Sportabzeichens zu vermerken sind. Eine der meistbetrie-luenen und auch sehr ausgedehnten Sportarten ist die Leichtatiiletik. In diesem Zweig waltet und schalt der langjährige VereinSmelster S a m u d a, der es wohl unter dem Namen »Abeles« zu größter Popularität gebracht hat. Voll Zuversicht blickt der Verein neuen großen Erfolgen im Jahre 1941 entgegen. p. Die Eigentümer von Fahirädern haben sich im Sinne einer Verlautbarung des Stadtmagistrats im Laufe des Monats Jänner am Militäramt zu melden. Vorzuweisen ist auch der Militärpaß. p. Das städtische Approvisationsamt foidert die Bürgerschaft auf, die zugestellten Fragebogen bis spätestens 23. d. abzugeben. Später einlangende Bogen können nicht mehr berücksichtigt werden Die Petroleumkarten smd bis zum 25. d zu beheben. Das Approvisationsamt wird an die ärmere Bewohnerschaft Kartoffel, Bohnen, Kohle und Brennholz ausgeben. Die Preise werden am Anschlagbrett be kanntgegeben werden. Die Amtsstunden finden vorderhand von 13 bis 17 Uhr statt. Die .\mtsräumlichkeiten befinden sich im Magistratsgebäude (1. Stock). p. Bauemball 1941 in Ptuj. Eine der größten Unterhaltungen in unserer Stadt versipricht der Bauernball des »Sportklubs Ptujo: zu werden. Seit 20 Jahren ist der Bauemball in Ptuj der Treffpunkt aller Freunde deutscher Sitten und Arten und bietet diese Veranstaltung die gemütlichsten Stunden für jung und alt. Wie alljährlich, wird der Bauemball auch heuer mit dem Einzug des Bauernhochzeitszuges eröffnet, woibci die Hochzeits gäste einen aufs neue eingeprägten ur steirischen Plattl-Tanz nebst steirischen Volikstänzen der Tanzgruppe Rudi Arten jak zur Darbietung bringen werden. Für die Stimmung wird im großem Tanzsaa die bekannte Kapelle W e r g l e s aus Maribor mit einer verstärkten BlasmusBk sorgen. Für weitere Belustigungen wird im Saale eine Rutschbahn mit den neu esten Errungenschaften neu errichtet werden. Für Jäger steht eine Schießstätte mit wertvollen Preisen zur Verfügung Weiter« wird den Besuchern eine der größten und billigsten Bart)etriebe große Überraschungen bringen; eine steirische Tanzgirltruppe hat ihre Mitwirkung bereits zugesagt. Im Bürgerstüberl werden trotz der heutigen Krisenzeiten vorzügliche Spezialitäten verabreicht werden Wi'o bereits aus den Anmeldungen er sichtlich, haben sich schon heuk^ ver schiedene Bauerntrachtengruppen aus Maribor, Sv. Lovrenc am Bachern, Roga-tec, Cel'je, Hrastnik, Trbovlje, Slov. Konjl-ce, Ormoz, Ljubljana und sogar aus Zagreb zur Teilnahme an dieser Großveranstaltung gemeldet. Demzufolge sind bereits heute Vormeldungen für Wohnungen sowie Reservierung von Autogaragen zu verzeichnen. Aber nicht nur Privatautos Esptonade-Tofikino. Heute, Montag, zum letzten Mal der große und wirklich eretrangiige Musik film »Traummelo- dien« in deutscher Sprache mit dem berühmten Tenor Benjamino Oigii, Martha HareH und Mizzi WaldmüHer. Ein Film mit bezauberndem Gesang und abwechslungsreicher Handlung. Prunkvolle Revueszenen mit schönen Frauen und schmissiger Jazz-Musik wechseln mit herrlichen Opernaufführungen und Arien, von Giglis wundervoller Stimme gesungen, einander ab. — Es folgt der größte und neueste Triumph des Königs der Sänger »Bala-laika« mit Nelson Eddy und seiner neuen Partnerin Ilona Massey. Ein prunkvoller Musikgroßfilm voll prickelnder Musik, bezaubernder Melodien und Schlager, ein "Ilm, der mitreißt und beglückt! Bui^Tonkbio. Bis Dienstag der Ischcchischc Spitzenfilm „Slawiselir Rhapsodie". In den Hauptrollen M. SedlaCkova und A. Pospisilova. Das crschüttcriide Lebensschicksal oines iVfannes, der vergebens dem Glück nachjagd. — Es folgt der langcrwar-:ctc Hans Moser-Grossfilm ),Meiiie Tochter lebt in Wien". Ein Lustspiel-Schlager von unerhörtem Publikums-crfolg. — In Vorbereitung ,,Bal pare''. Unkm-Tonldno. Bis einschl. Dienstag: »Union Paciffc«, ein monumentaler Abenteurerfilm aus den bewegten Zeiten des ersten Eisenbahnbaues durch die Prärien und Hochgebirge des amerikanischen Westens. Die Bahnaibeiter im stän digen Kampf mit Intrigen, Alkohol, leichtsinnigen Weibern, Gaunern, Kartenspic-lern und schHeßIrch mit den eingeborenen Indianern. Heroen des Westen — Leute die den Sieg über Leben und Tod davontrugen. — Unser nächster Film: »Neapel aus vergangenen Zeiten«. 2)06 ®rtttr WettervorheffiaKc für Dienstag; Veränderlich und bewölkt, weife re Tcmperaturzuna4ime zu erwarten. iKvotdelennod^Menft Bis 24. Jänner versehen die S t a d t. a p 01 h e k e (Mr. Ph. Minarik) am Glav-ni trg 12, Tel. 25-85, und die St. Ko . chus-Apotheke (Mr. Ph, Rems) an der Ecke der Aleksandrova und Meljska cesta, den Nachtdienst. bringen zu dieser Veranstaltung Gäste nach Ptuj, sondern es ist auch ein regelrechter Autofeusverkehr Marrbor—Ptuj vorgesehen. p. Opfer de« Glatteises. Die Genieindc-arnie Therese Vezjak stürzte auf der vereisten Straße und brach sich den linken Unterschertkel. Die 75jährige Frau, die hiebei auch schwere Innenverletzungen erlitt, wurde ins Kran'kenhaus überführt. p. Die Postabfertigung in Ptuj wird künftighin wie folgt erfolgen: Sendungen, die bis 12 Uhr mittags aufgegeben werden, werden mit dem ^hnellzug um 13.46 befördert, Sendungen, die bis 16 Uhr aufgegeben werden, mit dem Postzug um 17.24, und jene, die nach 16 Uhr aufgegeben werden, mit dem Morgenzug um 4.50 Uhr. p. Wochenbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Von 19. bis 26. d. versieht die zweite Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Martin Horvat, Rottführer Josef Kmetec sowie mit der Mannschaft Alois Zamuda, Thomas Klepa^J und Franz March die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Jos. llec, Rottführer Josef Kmetec sowie A'ois Zamuda und Franz March von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Den Apothekennachtdienst versieht bis einschließlich 24. d. die Apotheke »Zum hl. Antonius« (Mr. Ph. Orozen). b. Gradjevinski Vjesnlk. Die Februarnummer bringt eine Auswahl erstklassiger fachtechnischer Artikel, Kurzberichte und Vereinsnachrichten sowie eine fachliche Literaturschau. Der Inhalt eines jeden Heftes ist äußerst sorgfältig gewählt und bietet den Lesern eine guten Überblick über den Stand der modernen Bautechnik. Verlag in Zagreb, Kumi^icov;i ulica 2. Im jahresbezug Diii 120.—. ^Marlborer Zeitung« Nummer 1Ä. 6 Montag, den 20. Jänner 1941. Kiiltuc - Ylifmik 3((nQfte0 )lotDrn;f(l5fd TRuHIfcDoffeh KLAVIRR - KOMPOSITIONSABEND IN LJUBIJANA, A1AR1B0R UND CELJE C l' i l', Jänner. Ult vom fVerbanü tier ju^o.slnwiscJien Mui>ikaiitorenche ncistlfjkcit bezeichnend ist. Wir li^irtcn Klavlerkompositfonen von Breda, I). Cvetko, P. Lipar, Sivic, 1.. M. Skcr-janc, S. Osterc, I). Svara, St. Prcnirl, Alir-ca Sancin, C. Pregeij, V. Mirk, K. Pahor, A. Dolinar, J. Gregore und M. Tonic. F.s werden keine Himmjl fjestürnit, dennoch liahen uns eini^^c der Komponisten mit ihren Werken schöne Proben ihrer ernsten Musik Kczei^^^t, andere wieder nur ein blosses n;,\perinientier6n,' Künstelei und l-'ormspi'jlereien, die nur /u ^ehr als etwas (jewoütes emplunden ' werdfn, Kompositionen, deren einziger Zweck das Ziii'-schaustellen der Tcchnik ist, während auf den musikalischen Geludt kein Gewicht «elcfjt wird, Kompositionen, die man weit weni;,a'r nach ihrem musikalischen Gj-halt, als Hcich ihrer technischen Brillanz beurteilen mul^, Kompositionen mit einem oft allzu eifrii^ betonten konstru'ktivisti-schen Prinzip. Für ilic Tondichter Sloweniens {gelten (von einigen wenifien, aber umso rühmlicheren Ausnahmen abgjse-hen!) Goethes Wort nicht: »Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen. Und haben sich, eh man es denkt, gefunden.« Iis würde weit über den Rahmen einer Tageszeitung ukinaiisgehen, auf all die Schönheiten und Besonderheiten einzelner Kompositionen einzugehen. Iis ist kein Lokalpatriotisnius, wenn wir Mirca S a n c i n >SchIunimerlied« und »Kinderüpieier. spüren wir cchtes, beseeltes Empfinden, vernehmen die Sprache des Herzens, Das ist das Frste, das Ursprüngliche. Daraus bildet sich dann die Farm. Glücklicherweise meilenweit entfentt von dem Phantom der neuen Sachlichkeit. Ehrliches Arbeiten ist der Orundzug ihres Wesens. Ihre Schaffensfreude aber läßt noch manch wertvolles Geschenk erhoffen. Im ganzen genommen: die Musikpädagogin Sancin kann mit der Tondichterin Sancin wirklich zufrieden sein. Ihre beiden Werke wurden — wir urteilen nach dem Konzertabend in Celje am 16. Januar — mit uiTbeschrejblichem Jubel aufgenommen, der allerdings auch der ausgezeichneten Interpretin galt. ^ur Interpretin der vorhin genannten fünfzehn Tondichter und Tondichterinnen machte sich die famose Solopianistin Martha Osterc-Valjalo aus Ljub-Ijana. Ihr Klavierspiel ist weniger auf Farbe und seelenvolle Empfindsamkeit, als auf gemeißelte Plastik und großflä-j eilige (iestaltung gestellt. Man staunt über ihren stanken muslikfllischen und pia-j pistischen hvs-tiiikt, die große Vitalität ihrer Künstlerischen Natur, das lichte und jNalurhafte, ili Konzipist« der Wiener Hofkaminer wurde zeitlebens .>eines Daseins nicht recht froh. Fasj immer von Mißverslelienden u. Mißtrauischen umgeben, 15 Jahre lang, obwohl geschulter Jurist und bereits berühmter Verfasser der > Medea«, schreibt er Akten ab und ordnet sie ein; erst mit 42 Jahren wird er aus diesem ermeciri-gL'nclen .Amt befreit und zum Direktor des Hofkammer-Archivs ernannt. Auch dieser Beruf iiat mit geistigem Schöpfertum wenig zu tun, doch in nichts sonst ist Grill-parzers innere Größe mehr zu erkennen als in der Sorgfalt und Umsicht, mit der er sicli dem bürokratisch-unrruchtbaren Amt widmeti, abermals 24 Jahre lang — und in den Mussestunden schreibt 'er sein »Weh, uem, der lügt und ' des Meerei und der Liebe Wellen , Wie im Beruf ergeht es ihm in der Liebe. Hr liebt, mehr Aufregung und Gewis-senj^qual als Wonnen sich tioreitend, die ihm mit Leidenschaft entgegenkommende I'rau seines Vettere, bis ihn Katharina FrftL'ich, die schönst:' von vier Schwestern, von diesem Alpdruck einer Sinnen-liebe zu befreien >chien. Hälften kann man an^inandi rpassen. Ich war ein Ganzes, und auch sie war ganz .. .■ Kathi war . ••Ib.'.t eine irklich begabte bdni:!'riji und Sehau^r'Ckrin, dazu die verwöhnteste der vier Schwestern Fröhlich, sogar der Kaiser hatte einmal ihren Locken köpf gestreichelt — und so sollte auch Grillparzer ihr in Liebe dienen — aber es war >vall umsonst, trotz Ringen, Stürmen, Weinen, sie *)lieb ein Weib, und ich war immer ich«. Als der Hochzeitstag schon festgesetzt war, ^kam es zu neuem Zanik — die Hochzeit fand nie statt, er entbrennt in neuer unglücklicher Lieb'o zu Marie von Smolcnitz, die ihn spielerisch lockt, um dann dem Maler Dafflnger, einem Freunde des Hauses Fröhlich, die Hand zu reichen. In diesen furchtbaren seelenzerrissenen Tagen stirbt seine erste Geliebte Charlotte, die Frau seines Vetters Baumgarten, die auf ihrem Sterbebette gesteht, daß sie keinen so geliebt habe, wie ihn. Und längst gestorben war auch jenes Mädchen, das zu schüchtern und zu keusch war, um ihm je die tiefe Liebe zu gestehen, die es für Grillparzer empfand: Marie Piquot, die Tochter eines hohen Beamten der preußischen Gesandtschaft, die in ihrem Testament ihren »Tasso« dem Schutze der Ihrigen emp-liehlt. Die, die ihn vielleicht glücklich gemacht hätte, war, ehe sie sich ihm genaht, dahingestorben. So blieben ihm die Dichtungen und Mu-ik als Oasen in seinem verwüsteten Lehm. Dem Achtzigjährigen fallen alle hohen Uhren >/dcs ^rößlen ö&terreichii^hcn Dichters« zu, doch er ist taub geworden — nichts von FesteSiklängen dringt mehr an sein Ohr. So stirbt er: einen bitteren Zug um den Mund, ein Opfer seiner bis 71T1 Schluß kindgiaubig gebliebenen Seele, die als ein wundersamer Nachtfalter zwiischen öden BUroräumen und eitlen Frauenherzen irr und zerrissen umherflatterte. Pte bunte UJdt ^er oftne Sdiattcn" Eine Plauderei Über Junggesellen Von Lothar Sachs. Die Fami1ie< ist die Urzelle des Staates uncT der Volksgemeinschaft. — Dem Feuer im häui^-lichen Herde verdankt die Menschheit ihre höchste kulturelle Ent-wiöklung. Diö Ehe, die im idealsten Sinne zu einer untrennbaren Einheit von Blut, Gei^t und Seele führt, cHent zur Erhaltung des wertvolkn menschlichen Erbgutes. — In einer Zeit, da diese Auffassung wieder eine SelibstverBt^ndliohkeit geworden ist, spielt der Junggeselle, der ohne zwingende Gründe, nur aus egoistischen Motiven auf Gründung eines Hausstandes verzichtet, eine wenig rühmliche Rolle. Aber auch in der Auffassung vorchristlicher u. nachchristlicher Jahrhunderten wurde bei den meisten Völkern der »Hagestolz« mit Verachtung b.?straft. Die Lykurgischen Gesetze machten den Spartanern die Ehe zur Pflicht. — Plato stellte die Forderung auf, daß jeder Mann, der mit 35 Jahren noch nicht verheiratet ist, jährlich soviel in die Staatskasse zahlen solle, wie der Unterhalt einer Frau kost-j. Dieser Vorschlag mutet uns ganz modern an. Dje Erfinder der »Junggesellensteuer« scheinen diesen alten Philosophen sehr aufjne^'&aTii stuxHert zu haben. Griechenland war am unfreujid-lichsten gegen Junggesellen, die auf Grund gesetzlicher Maßnahmen sogar alle bUr-garlichen Ehrenrechte verloren und all-jährl. einmal völlig nacht durch die Stadt geführt wurden. Kein Wunder, daß ein Grieche lieber eine »Xantippe« heiratete als unbeweibt blieb. Im alten Roiii konnte unter Kaiser Augustus kein Lcdiger ein höheres Staatsamt bekl'jiden. Auch in den brahmanischen Religionsgeboten wurde die Notwendigj(eit der Ehe als obers'tes Gesetz venkündet. Im allgemeinen sind es hauptsächlich die Bauernvölker, die die Ehelosigkeit als »unehrenhaft« aufs schärfste verurteilen. Es gab dort auch so gut wie keine ehelosen Männer, Der Volkswitz hat sich aber zu allen Zeiten und bei allen Nationen des »Hagestolzes« bemächtigt. Anderswo vertrat man die Ansicht, ein Junggeselle sei überhaupt kein richtiger Mann, darum werfe er auch keinen Schatten. Die Zeichner und Autoren humoristischer Blätter haben den Hagestolz zu einer ständigen Witzblattfigur gemacht. Die Junggesellen gingen zur Entlastung ihres schlechten Rufes zur Gegenoffensive über und schlössen sich zu »Junggesellen-Vereinen« zusammen. Da es viele Junggesellen gibt, haben diese »Junggesellen-Vereine« recht lebhaften Zuspruch. Allerdings kam es auch nicht selten vor, daß sich ein solcher Verein auflösen mußte, da schließlich die ganze Vorstandschaft wegen Verheiratung ausschied. In manchen Gegenden war^ es Sitte, daß sich am Polterabend der »Junggesellen-Verein« in das Haus der Braut begab und dort vom Bräutigam festlich bewirtet wurde. Diese Fonn des »Lösegeldes« war früher vieMach üblich. Natürlich haben auch die Philosophen, allen voran Schopenhauer, allerlei Gründe gegen die Ehe ins Feld geführt, indem sie die geistige und seelische Minderwertigkeit der Frau zu beweisen versuchten. At>er Goethe, der selbst einmal irgendwo gegen die »'Hagestolzenwirtschaft« Stellung nahm, hat ihnen die richtige Antwort geg-\»en, wenn er über den Segen einer glUckUciuMi Kiie schreibt: »Oer :s4 aw glücklichsten, er sei ein König oder ein Geringer, dem in seinem riause wöhl be reitet ist.« Ii^robleme Der Digfett^fteiderund Der JlnDjciifie Die täglichen Berichte über die Unternehmungen der Luftwaffe führen in höchst eindrucksvoller Weise neben den großen persönlichen Leistungen der Be. Satzungen auch den bedeutenden technischen Fortschritt vor Augen, der für die heutige Luftwaffe ganz andere Einsatz-und Wirkungsmöglichkeiten bietet als zur Zeit des Weltkrieges. Gewaltige Steigerungen der Flugzeugleistung, der Flug, höhe, der Reichweiten und im besonderen auch der Geschwindigkeit sind mittlerweile erzielt worden. Nach Beendigung des Weltkrieges (im Jahre 1920( war die höchste erreichte Geschwindigkeit etwas über 200 km/h. Vor etwa zwei Jahren wurden erst von einem Heinkel-Jagdflug-zeug annähernd 750 km/h erreicht, und kurz darauf wurde auch diese Leistung von einem Meseerechmidt-Jagdflugzeug noch überschritten. Da die Gsschwindig-keit eine Eigenschaft ist, die den Kampfwert eines Kriegsflugzeuges ebenso stark beeinflußt wie den Wert eines Verkehrsflugzeuges, so ist die Luftfahrtforschung ununterbrochen bemüht, die wissenschaftlichen Grundlagen für immer weitere Geschwindigkeitssteigerungen zu schaffen. Hierbei fängt neuerdinfes ein Sondergebiet der Strömungslehre an, besondere Bedeutung zu gewinnen. Bei den bisher in der Praxis erzielten Flugzeuggeschwindigkeiten war der Druck, den die Luft bei der Umströmung des Flugzeuges ausübt, klein (d. h. höchstens ein wenig von Hundert) im Vergleich zu dem atmosphärischen Druck, unter dem die Luft ohnehin steht. Infolgedessen hatte auch die durch diese Druckunterschiede hervorgerufene Volumenveränderung der Luft keinen großen Einfluß auf die Strömungserscheinungen. Man konnte daher bei fast allen strömungstechiiischen'Fragen der Flugtechnik die Luft so behandeln, als ob sie nicht zusammendruckbar wäre, und da. mit die bekannten Methoden der Hydrodynamik, die wissenschaftlich sehr gründlich ausgearbeitet sind, anwenden. Die Drücke, die von dem Flugzeug auf die Luft beim Fluge ausgeübt werden, steigen jedoch annähernd mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, und bei den genannten hohen Fluggeschwindigkeiten und noch mehr bei den zu erwartenden noch größeren Geschwindigkeiten der Zukunft, die schon vergleichbar werden mit der Fort, pflanzungsgeschwindikeit des Sdialles (etwa 1200 km/h), wird es notwendig, die genannte tiisher zulässige Vereinfachung fallen zu lasGen und den Einfluß der Zusammendrückbarkeit der Luft mit zu berücksichtigen. Damit ist der Luftfahrtforechung eine für die zukünftige flugtechnische Entwick lung höchst wichtige Aufgabe gestellt, die sowohl der theoretischen Behandlung weit größere Schwierigkeiten bietet als die bisher in der Plugtechnik gebräuchliche Strömungslehre, Auch dl^ experimentelle Arbeit ist mit großen Schwierigkeiten verknüpft, da die Windkanäle, die Windgeschwindigkeiten bis annähernd an die Schallgeschwindigkeiten erzeugen, nicht nur einen großen Aufwand beim Bau erfordern, sondern auch im Betrieb und in der Bedienung hohe Anforderungen stellen. b. Jugootoventko-Madjarski piivrednl Lloyd. Erscheint in Beograd, Kralja Mlla-na 8-II. Auch im zweiten Jahr ihres Erscheinens bemüht sich diese Zeitschrift die jugoslawisch-ungarischen wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Hervorragende Pers^inlichkeiten aus beiden Staaten, ftWi-rende Wifisohaftler und Po-liti'ker kommen zu Worte und setzen sich in gutdurchdachten und klar gefaßten Aufsätzen über alle a^ktueHen Fragen auseinander. Die Beiträge sind teils in serbischer, teils in ungarischer Sprache verfaßt. ($e5riiret 5er tntitttDerfulojen'^taa! 7 »MarTborcr !fe!tung« Nummer 10. Spoct inmi Soimtfio jiiiiiwiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiwiiiiiiiiiiiiiiii^^ 3toriier 0f ilag in 6to. £obrenc DIE MEISTERSCHAFTEN DES VERBANDES TIONEN. DER JUNGMANNERORGANISA. Unter großer Beteiligung wurden gestern in Sv. Lovrenc n. Poh. die Skimei. sterschaften der slowenischen Jungmän. nerorganisationen fortgesetzt und zum Abschluß gebracht. Den von Bürgermeister Dr. Juvan gestifteten Ehrenpreis erranff die heuer besonders ausgezeichnete Equipe aus Sv. Lovrenc» die in der Aufstellung P a j 11 e r, K o ni e c und Praprotnik im Patrouillenlauf über 12 Kilometer glattweg den Sieg in 1:04.54 davontrug. An zweiter Stelle landete die Mariborer Mannschaft mit Gerniovsek, So je und S t o j n. sek in 1:15.1. Anschließend wurde der S 1 a 1 0 m l a u f ausgetragen. Sieger wur- de Sverk aus Ribnica in 1.13 vor Kunc (Maribor), Petrun (Ribnica), Pajtler (Sv. Lovrenc) und Eiletz (Maribor). Die Best, zeit lief allerdings Kersch bau ni er (Marathon) in 1.11.6 heraus. In der alpl. nen Kombination fiel der Sieg somit Ivan Kunc aus Maribor zu. Am Nachmittag wurde ein Frauenlauf über 2.5 Kilometer ausgetragen, bei dem Sonja äiker in 11. 14 siegreich blieb. Bei der Preisverteilung ergriffen Ing. L a h aus Maribor, Schulverwalter Petrun aus Sv. Lovrenc und der technische Referent des Verbandes öcrnetiö das Wort und sprachen den Teilnehmern ihren Dank aus. 3uoo{lalDien0 gtölaufmetfirr f(Daften DIE SIEGER 1941: THUMA, SYLVA PALME UND PALME-B^BER SOWIE KLARA OOMBOS UND GROSS Auf der Salata in Zagreb, dem Schauplatz denkwürdiger Tenniskämpfe, wurden gestern die jugoslawischen Meisterschaften im Kunstlaufen zur Entscheidung gebracht. Tonangebend w-ar auch hier die Meisterequiipe der »lürija«, die alle Titel der Scniorcirklasse für sich in Anspruch nahm. Sylva Pal nro gewann konkurrenzlos die Damenmeisterschaft und Ema-nuel T h u m a wurde Sieger in der Her-renWasse vor Biber und B e t e 11 o. Im Paarlaufen holten sich Sylva Palme und Biber den Sieg vor Vlasta S e r - n e c und Dr. Schwab. Bei den Junioren standen nur die Zagreber im Kampfe. Bei den Damen siegte Klara Combos, während bei den Herren Gross siegreich blieb. Anschließend fand ein großes Schaulaufen statt, bei dem auch Weltmeister Schäfer und seine Partnerin Fritzi 0 i 11 a r d auftraten und die Zuschauer in helle Begeisterung versetzten. Auch Vlasta S c r n e c u. Sylva Palme errangen be'-'i Schaulaufen ein en durchschlagenden Erfolg. S>er ftrooHtcOe £up In Split eröffneten gestern der dortige »H a j d u k« und SASK aus Sarajevo die Kämpfe um den Kroatischen Fußballpo. kal, »Hajduk«: lieferte die bessere Partie |Aloisie Pracek in der Abfahrl und gewann sicher mit 5:1 (4:1). 'und Pina Janeziä im Langlauf. 3ban bor iSractf In Skofja Loka wurde im Rahmen der Wettkämpfe der Jungmänneroiganisatlo-nen auch eine alpine Konkurrenz ausgetragen, bei der 2 v a n überraschend vor Pracek den Sieg davontrug. Dritter wurde Bertoncelj und Vierter der Springer F i n 2 g a r. Bei den Mädchen enjuarnd im Kampfe SKISPORTLICHE WERBEVERANSTALTUNG IM »2ELEZNICAR« , STADION. In seinem Sportstadion m der Trzaäka cesta brachte gestern der SK. 2 e 1 e z n i. c a r einen Jugend.Skllaufwettbewerb zur Durchführung. Ausgeschrieben waren drei Jugendläufe, die die Jüngsten des Skivolkes am Start vereinigten. Ja nach dem Alter wurden drei Klassen eingeteilt und zwar bis 10, 12 und 14 Jahren. Die Beteiligung übertraf bei weitem die Er. Wartungen. Die Siegerliste lautete: Bis 10 Jahre alte Wettbewerber (1500 Meter): 1. Pliberüek 7.22, 2, J. Muraus 7.29, 3. Legnik 7.37. Bis 12 Jahre alte Wettbewerber (2000 Meter): 1. Zavrl 9.26, 2. Novak 10.02, 3. Novotny 10.02. Bis 14 Jahre alte Wettbewerber (3500 Meter): 1. Lesjak 15.46, 2. A Muraus 16.16, 3. KajSler 16.25. Hinter den Drei Teichen brachten diu Handels, u. Gewerbelehrlinge einen Wettbewerb über 4 Kilometer zur Durchführung. Von den 20 Teilnehmern war F o r-n e c i in 27.23 der Beste Ihm folgten Jakac in 27.31, Lokar in 27.51 und Curk in 28.01. 3tDeimal 3agrr6 groen SSeograö >»er nur .Achter mit der Note 186.8 bewertet. eiotoaTei — Sugoflatoim 4:i Als letztes Spiel trug die jugoslawische Eishockeyauswahl in Bukarest ein Ländematch gegen die S'ovakei aus. Die Slowaken entpuppen sich hiebei als gew'eg-te Kämpfer und gewannen das zeitweise recht scharf geführte Spiel mit 4:1. IPirtsthnflllfhc Riindsfhnii 3um Dro&irm Der ^.rftrifi }irrung 3ugo|lakoirn0 GROSSE AUFGABEN IN DEN ö STAATSGEBIETEN Das Problem der Elektrifizierung unseres Staates IM in der letzten Zeit wieder in den Vordergrund der öffentlichen Diskussion gerückt. In der Fachzeitschrift »Elektrotehniöki Vesnik« (Beograd) veröffentlichte der Beograder Ingenieur Dan-ko M a r k o w i n a einen ausführlichen Artikel, in welchem er unter anderem folgendes feststellt: Slowenien hat das Problem der Elektrifizierung selbst in die Hand genommen und schon zum großen Teil gelöst. Es wartete nicht darauf, daß die Lösung dieser Frage etwa »von oben« kommen werde. Die Erfahrungen in Slowenien haben auch die maßgebenden Kreise Kroatiens veranlaßt, d'aß die dortige Banatsverwal-tung nunmehr an die Arbeit geht, eine allgemeine Elektrifizierung ganz Kroatiens durchzuführen. Nur im Osten des Staates, von der Grenze Kroatiens bis hinunter an die bulgarische und griechische Grenze, ist die Situation hinsichtlich der Elektroindustrie noch unklar. Man hat dort die Elektrifizierung des ganzen Staates auf zentralistischer Grundlage erwartet. Dies ist jetzt nicht mehr aktuell, und man hat mit dem Zuwarten nur viel Zeit verloren. In einigen Teilen dieses Gebietes, besonders im Norden, in der Vojvodina, gibt es zwar schon 'elektrische Zentralen und Fernleitungen, hie und da sogar sehr dicht, mit ausschließlich kalorischer Strom-Produktion. So hat Novi Sad eine Elektrizitäts-.A. G. mit einer Produktio-n von 22,500.000 KW, Sombor eine städtische Zentrale (1,376.000 KW), Subotica (8,800.000 KW), Sremska Mitrovica (2,650.a)0 KW), Petrovgrad (2,500.000 KW), Indjija (1,300.000 KW) usw. Die Haupt-Stadt Beograd wird mit der Elektrizität von der kalorischen Zentrale »Sna-ga i Svetlost« (Kraft und Licht) versorgt. Zemun besitzt eine 'eigene kalorische Zentrale. Panöevo hat am 1. Jänner 1935 der Gesellschaft »Starkstromanlagen« in Berlin eine 35jährige Konzession für den Ausbau und die Exploitation einer Zentrale und eines Stadtnetzes für Hoch- und Tiel«tpannung gegeben. Die wichtigste aller Unternehmungen dieser Art ist jedoch oie A. G. »Ele-ktro-Makic«, welche drei elektrische Zentralen (in Sabac, Ma-kic bei Beograd und Vreocl) besitzt. Eine neue wichtige u. große Konsumenlen- Konzentration ist im Talki der Bosna, um Sarajevo, in Ilijas, Kakanj, Breza, Vares, Zenica usw entstanden. In erster Linie ist es ein Erzindustrie-Konsum. Die Elektrifizierung dieser Gebiete ist eng verbunden mit dem industriellen Fortschritt, Auch Südserbien und das Zetabanat erwarten mit Sehnsucht die Tage, wo auch diese Gebiete den Wohltaten der Elektrifizierung zugeführt werden. S. m. Frühzeitig Sand streuen! Eine Wohltat ist's für jeden, wenn bei Glatteis die Straße gut mit Sand bestreut ist. Leider wird das Bestreuen meist zu spät am Tage vorgenommen! Was nützt es den« Milchmädchen, dem Frühpostträger, dem morgens ins Geschäft eilenden Kaufmann, und was nützt es allen zur Schule eilenden Kindern und hundert anderen Menschen, wenn das Bestreuen des spiegelglatten Weges erst dann vorgenommen wird, wenn die Tageswärme und tausend Stiefelabsätze die Gangbahn bereits rauh und ungefährlich gemacht haben! Also wir bitten im Interesse der Allgemeinheit: bei Glatteis nicht nur Sand bzw. Säge, späne oder Asche streuen — sondern auch rechtzeitig streuen! .Martborer ZeKurn;« Nummer 16. 8 Montag, den 20. Jänner 1941. ^ M Mm. mm»§ ||f^ ^ — MMhrfwi ICIl«»«*" B;;;-TM-«we»-Alex-nderMelzer MABlBORf V®fl'lwW'® ulitu abmmomm»» fc«®*"- ®* dl« ¥«rl«lun« uni«»« Mllmritmlf ««.»a» .» jwesloMMkoa^ (Siidieesclmu b. Vorder- und Süda»ien. Mit jeder ncut'ii Lieferung do^ nunmehr bald vollendeten Handhiichcs der geograpliisehen ii=5enschal"t, Akadeinistlie Vcrlagsan-stalt Athenaion, Potsdam, tritt der ;?rund-legende Charakter dieser Veröffentlichung klarer Iiervor. Das ??'Handbuch« ist Tausenden ein willkommener Mittler zu den Wundern der Ferne, Hervorragende Geographen zeichnen für die einzelnen Beiträge und ein Einblick in das Werk selbst zeigt die vorbildliche Leistung der bekannten Furschcr und (jelelirten. Da ist alles uniiiitielbare Anschauung, packendes Leben, Sachlichfckeit. Wieder ist der Hilderteil, so eng er mit dem Text zusammenhängt. eine Welt für sich und wie stets bei diesem Mar.dbuch fe-lilt auch das notwendige üerü.U der Zahlen, Tabellen, graphischen Darstellungen und eines orgfältigen Regi'^tcrs nicht. So erhält :iucli dieser Band wie das gesamte »Hand biicli der geographischen WisseniH:hafl<; einen Wert und eine Bedeutung, die es /um wichtigsten erdkundlichen Werk unserer Zeit stempelt. Für die 'einzelnen Beiträge zeichnen; Ulrich Frey für die. Türkei, Oskar von Niedermever für f-'er-sien und Afghanistan, Paul Rohrbach für Syrien mit Palastina und das Zweistrom-!änd, Hermann v. Wissn^ann für Arabien, L. van Vuuren. R. F. Kaltofer; und Karl Heibig für \'orderi]idien, Wilhelm Cred- ner für Hinterindien und Walter Behr-mann für den malaiischen Archipel. b. Mode und Heim. Aparte Modelle in modischen Farben, eine hübsche Seite für die Kleinsten, belehrende Aufsätze, zeitgemäße Küchenrezeptv, Winke für Haus und Garten und eine nette Geschichte. Sämtliche Schnitte auf dem beigelegten Bogen. Hinzelpreis 50 Pfg. Verlag Vo-bach & Co., Leipzig. b. Jadran&ka Straia. Schon die erst'j Nummer des neuen Jahrganges bietet einen reichhaltigen u. bunten Inhalt. Nebst belehrenden Aufsätzen, welche uns mit den Eigentümlichkeiten unserer Küste, und deren Bewohner, mit den Freuden und Gefahren der Seefahrer, mit dem Leben am tiefen Meeresgrunde und vielen anderen Pro.biemen bekannt machen, finden wir unterhaltende Kurzgeschichten, Berichte und Vereinsnachrichten. Verlag hl Split, Ban Jelaöica 1. Im Jahre^zug Din 1(X).—. b. Die neue Linie. Diese führende Zeitschrift Deutschlands befaßt sich eingehend mit allen kulturellen Fragen der Gegenwart, berührt in den interessanten Beiträgen aktuelle Probleme aller Art und berücksichtigt dabei insbesondere die neuesten Schöpfungen auf dem Gebiete der Mode. Für Unterhaltung und Zerstreuung sorgen einige Kurzgeschichten. Jedes Heft ist hervorragend bebildert und bringt auch farbige Kunstbeilagen. Verlag Otto Beyer, Berlin. Kleiner Anzeiger kSMcAiEdSHSS ¥§tk09§if§i$ KOHLE 100 kx Diu 32.—. Fiiipanälü, Kopaligka ul. 10. 332-1 2ii y£i$§$i$t§§$ Schön möbliertes ZIMMER niitBadezinimerbenützung an einen besseren Herrn zu vermieten Adr. Verw. 334-5 RUNKELRÜBEN zu verkaufen. Merdaus, Ko-rt>§ka c. 172. 333-4 2ii f§s9§dUt WOHNUNG Zimmer und Küche, wird dringend gesucht. Adresse: Maria Tlialer, Post Zg. Pol-skava. 335-6 Hüll illA Ii Ha! OOTlriiilMltH F.T.RARMAH Mi|llii|l BtsoCN Iii MaMr, Rilei ^■■rac", fHn im« Tag ifccr. Erschüttert geben Avir ibekannt, daß uns unsere iierzensgute, un. vergeßliche Gattin, Mama, Omama, Schwester und Tante, Frau Franzislia Grasserii!ii.Sleiiiiclier nach kurzem, schweren Leidem für immer verlassen hat. Die sterblichen Ueberreste übergeben wir am Dienstag» tlen 21. d, M. um 16 Uhr auf dem städt. Friedhofe der Mutter Erde. MaHbor, Graz, Ferlach, Spital a. Drau, 20. Jänner 1941. Familien Orasser, Ebner und Rdcfwr. Ulrinr /Smu mit po|(in üiit ROMAN VON KURT RIEMANN Urheber-RcclUsschutz durch Verlas Oskar Moister. Werdau 1. Sa. 24 Na ..meint Wernicke 'rocken, «und außerdem ist ein Patent noch keine Lc. bensversjciierung. Man kann davon nichts alihcißcn. Wer wird dein Patent finanzieren? Daß deine Krfindung, die Urform der jetzigen ein Reinfall war, weiß nicht nur die »Union AG.«, sondern alles, was irgendwie mit der Branche zu tun hat. — Man brauclit einen tüchtigen Batzen Geld, ehe die Sache anfangen kann, rentabel zu werden, verdammt viel Geld sogar...'? setzt er nachdenklich hinzu. »Doch das nur nebenbei. Dafür wird Schorsch schon sorgen! Der kennt ja halb Berlin! Also ... zum Abschluß... laßt uns austrinken! Und dann... ins Bett! Ja, ja, Gertrud, und wenn du auch ein Gesicht ziehst! Ka-rajan muß morgen frisch sein. Patentver_ iiandlungen sind keine KaffeeunterhaL tungen. Der Abschied von den freundlichen Leu ten in Magi'burg fällt Karajan schwer. Sie waren alle so gut zu ihm, halfen, ohne zu fragen. Fs j'ibt einen herzhaften /Xb-sehied von den drei Buben, der jüngst;' will den »Onkel Karja« überhaupt nicht fortlassen, höchstens, er dürfe mit, und Karajan muß sich überall mit großen Ver p recIi u n ge n auslösen. Wernicke ist schoii im Werk. Er ist nicht für großen Abschied. Fr hat ihm noch einmal kräftig die Hand geschüttelt und dann geknurrt; »Schreib, wenn was los ist! Du weißt, von Geldsachen ver-•-lehe ich nicht viel. .Aber wenn's gilt, deine Maschinen zu bauen... dann pak-l'.cn v/ir hier unsern Lüden zusammen und I f'mmcn mir dir! Also .. Frau Gertrud möchte Karajan nicht fortlassen, weil sie meint, er sei roch nicht genü.":e!id herntisgefüttert und in Berlin kümmere sich niemand um ihn. * »Lassen Sie nur, Frau Gertrud,« lacht er. »Mit mir haben Sie doch wenig Glück, ich gehöre zu der Sorte, die die Natur nicht fett werden läßt. Sollen mal sehen, wie schnell wieder irgend etwas konnnt, was mir die dünne Speckschicht, die ich Ihnen verdanke, wieder herunterholt. Mich kriegen Sie nie sn, wie Sie es gern möchten!« In Berlin findet Karajan das Nest leer. Schorsch ist nicht da, die Wirtin meint, er käme erst morgen zurück; er hätte gestern einen Rohrpostbrief erhalten und wäre daraufhin Hals über Kopf abgereist. Fr wäre ja viel unterwegs, der Herr Haus mann, wegen der Zeitung und so. »Wohin ist er denn gefahren? Hat er keine Anschrift hinterlassen?« »Eben nicht. Das wundert mich auch. Sonst tut er das innner. Karajan ist ein wenig enttäuscht. Fr hat sich auf das Wiedersehen gefreut. »Hallo, Schorsch, bin tia! Hier sind die Pläne! Jetzt geht's los! Kumm!« Na, thj-mit ist's nun nichts. .Aber er tröstet sich. Das Patent unterbringen kann er schließ, lieh auch allein. Fr hat doch da noch einige Beziehungen zu einem sehr fixen Kerl, einem Hechtsanwalt, der mit Patenten umzugchen weiß. Er hat ihm auch sein erstes Patent eingereicht. Dasselbe, das später der Herr Dr. Meßdorff... na, Schwamm drüber! Herr von Wangenheini ist ein Herr in den Fünfzigern, äußerlich ganz alte Schu, le, einer der tüchtigsten Rechtsanwälte von Berlin. Dazu nicht nur dem Namen nach Aristokrat. Karajan hatte sehr gern mit ihm zusammengearbeitet. Er hrelt ihn vom ersten Augenblick ihrer Bekannt- schaft an für einen anständigen Kerl. Wangenheims Kanzlei liegt dicht am Potsdamer Bahnhof in einem der großen Geschätfshäuser. Fräulein Scheck im Vorzimmer erkennt Karajan sofort wieder, trotzdem es sechs Jahre sind, daß er nicht hier gewesen ist. »Ah ... Herr Doktor Karajan! Soll ich Sie anmelden?« »Sie meinen, der Herr Justizrat würd: sonst vor Schreck von seinem Stuhl fallen, was? Weil der tote Karajan doch noch lebt? Besser ist's jedenfalls, Sie bereiten ihn schonend vor. Ist viel zu tun?« setzt er leise hinzu mit einem schnellen Blick auf die zehn, zwölf Menschen, die da mit ihm warten. »Keine sehr wichtigen und eiligen Sachen! Sie wollen den Herrn Justizrat auf längere Zeit sprechen?« »Wenn ich bei ihm bin, kann er sich für heute nichts anderes mehr vornehmen!« Nach knapp einer Viertelstunde sitzt Karajan vor dem breiten Schreibtisch, den er noch gut kennt. Ein unwahrscheinliches Erbstück, mit Tintenflecken be. deckt, das schon einigen Juristengenera. Honen gedient hat. »Also Sie leben? Und wie mir scheint, sogar recht intensiv?« lacht der Justiz, rat und schnellt die Hornbrille mit dem kleinen Finger der rechten Hand auf die Stirn. Das kann er so meisterhaft, daß sie nicht einen Millimeter zu hoch rutscht und keinen zu tief häjuienbleibt. Es ist das sicherste Zeichen, daß er ircendwie interessiert ist. Sogar beim Gericht weiß man, was es bedeutet, wenn Waniien. heim die Hornbrille hochschiebt. Dann hat's ihn gepackt, und die Richter seufzen heimlich, weil er dann zäh wird und bos. haft. Karajan sieht diese kleine vertrauto Handbewen;un«!: mit heimlicher Freude. »Stimmt, Herr Justizrat!« entfTeq:eneto er lachend auf dessen Fraj?p, und die bpi. den Männer sehen sich mit unverhohle. ner Freude an. »Und 'ch komme nicht etwa nur, um m't Ihnen von verorannfenen Zeiten zu sprechen, sondern ich trage die Zukunft bei mir.« »Endlich ein vernünftiges Wort! Ich hab's immer für eine Affenschande gehal. ten, daß ein Kerl wie Sie sich in die Wüste begibt und den Konjunkturrittern das Feld überläßt! Aber mach einer was gegen Ihren dicken Schädel! Hätten Sie mir damals eine Postkarte geschrieben, Sie hätten mal erleben sollen, wie ich die »Union« hochgenommen hätte samt ihrem seltsamen Herrn Syndikus, diesem Doktor Meßdorff! Aber Sie waren ja wie vernagelt!« »Ich war im Recht! Und das Recht muß sich durchsetzen ... immer!« »Kindskopf... hätte ich bald gesagt. Dieser Meßdorff Ist einer der gerissen, sten Burschen, die ich kenne. Wenn ich den mal so richtig fassen könnte... mit Wonne!« Karajan muß lachen. »Lieben tun Sie ihn scheinbar nicht. Dabei kann der Mann doch atlerhand! Das muß ihm der Neid lassen.« »Stimmt! Soll nicht abgestritten wer. den! Aber er ist ein unsauberer Charak. ter. Und das kommt bei mir zuerst. Das andere ist das zweite. Ein Mensch, der in seinem Privatleben... na, lassen wir das! Fest steht jedenfalls, daß wir beide uns nicht mögen... er mich nämlich auch nicht!« Der Justizrat lacht herzhaft dabei. »Was ihm mit Ihnen gelungen ist, hat er noch zweimal probiert. Allerdings ohne Erfolg. Ich hab ihn schön zusammen, gestaucht. Beide Male arme Teufel mit kleinen Verbesserungen, na ... es hat eben zum Patent gereicht... und jedes, mal war er hinterher. Das einzig Dämliche bei der Geschichte ist bloß, daß man davon nicht fett wird. Doktor Meß. dorff ist böse auf nuch und hat mir zum Dank eine Portion guter Kunden verjagt. Na. ist nicht schade drum. Ich lebe so auch sehr anständig und für 'n Junggesellen wie mich reicht's noch immer. Ich habe mit meinen Patenten 'nen gan:/; brauchbaren Laden!« (Fortsetzung folgt.) Chehcdakteui- und für die Bcdaklion vrrünlwortlicli: 111)0 KASPEH. - Druck der „Mariborska liskarna" in Maribor. — Für den llerausueber und den ürucJs varaotwortlich Direktor ÜTANKO DETEL.^. — Beide wohnbaXt in Maribor.