^U W. Mollwss am l<» Hussull l863 Di« „Laibach« Zeitung" erschein!, mit Ausnahme dti Sonn- nnb Feiertage, tüglich, >ind lostet sammt dm Neilagcn im Comptotr gllN)inl)lig li fl., halb-Mrlg 5 st. 5« lr., mit Hreuzbanl» im Lomptmr ganzj. 12 fl,, halbj. « fl. Für die Zustelluni, in'e Ha»« sind ltalbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit dtr Post portofrei ganzj., »ntn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 f!,, hnlbj. 7 si, s,N lr. Inserlionsgediilir jilr eme Gurmond - Spalttnzell? oder dm R»u» derselben, ist f,!r Imalige Lmschal-tung S lr., für 2m»lige8lr,, sUr »malil,e l U lr, u. s, w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis I« Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 8 «al, 1 fl. 40 k, für 2 Mal und 90 lr. für l W,l (mit Inbegriff be» Insertionsstnnptls). ^3aibacher Zeitung. Amtlichn Theil. e3c. l, k, Apostolische Majestät haben laut Allcrhöch» Ne» Handschreibens vom 5> August d, I. dcm kaiserlichen Nalbc »nd Bctricbsdircktor dcr Kaiserin Elisa-I'lll' . Westbahn, Karl KcißIer. Allerhöchstihrcn Ordc» dcr eisernen Krone dritter Klasse allergnädigst zu verleihe» geruht. Nichtamtliche! Theil. Die Vnndesreform-Fraste. «aibach, >). August. Der bedeutungsvolle Schritt Sr. Majestät des Kaisers i» der Bundesreform ^ A»gclcge»hcit hat im I»> ii»d Ausla»ec die größte 2c»salio» erregt mW selbst kleiüdciüsche Slimineii können bei all' ihrem Mißmutt) darüber, daß Oesterreich es ist. welches die Initiative ergreift, ihre Bcwnndcrimg nicht verberge», Ä»f dcn ersten Eindruck freudigster Ucberraschung über die Berufung dcs Fürstc»'Ko»grcsscö folge» ini» Bc-lrachtungcn »nd Andcutungc» übcr Ziel »nd Zweck des hochherzige» Einschlusses i» alle» Journale». Die „Wiener Abcndpost" l>ringt folgenden bcachtcniül'cr» the» Ailikel: „Sowohl dic öffentliche Meimuig als dic Presse haben dem von Oesterreich in dcr Biindcsrcform- ssragc uiUernommencn Schritt bereits in den ersten Stunde» »ach seiner Verlautbarung freudig begrüßt, Og liegt auch in vci That in der kaiserliche» Iniüa» live ei» Moment so ausgeprägt kräftigen und edle» Wollens. daß lein Tadel mit einigem Anscheine von Berechtigung dagegen erhoben weide» kann. Um dc» Zweifel» »nd Zögcrnngcn, die his jetzt der Verwirk» lichnng des Reformgedankcns i» de» Weg traten, ein Ende z» machen, mußte ctwns Aüßergewöhuliches gc» schehcn, mußic der feste, wobldnrchdachtc Vorsatz, dir Entschlossenheit und der wahrhafte Patriotismus des Kaisers in die Wagschalc der Hoffnungen Deutsch. lands gelegt werden, um einen günstige» Ausschlag zu erziele». U»lcr allen Umstände» wird dieser Schritt ein folgenreicher sein, »no wem, nicht allc Zeichen trügen, so werde,! die Folgen günstig und lohnend ausfallen, da sowohl die Regierungen als sämmtliche Volksstamme Dentschlanrs uo» der Nothwendigkeit und Hcilsamkcit der Emiguna. lief durchdningen sind Wie sollte auch eine Nation, die seit mehr als eine»! Jahrtausend so Außerordentliches geleistet und so lief eingegriffen hat in die K»llurbcwcgu»g aller Weltthcilc, ausgezeichnet durch Heldenthaten imd n». slcrl'lichc Gcistcswcrkc, nicht ei» Nlcht habe», das Ba»d fester zu lniipfen, welches jcpt ihrc Bestand' theile nnr lose zusanimcnhält? Wie könnten dic Für» slcn, die mit diesem edlen, mit alle» Tugenden des öffcittlichcn uud private» ^cbcus reich ausgcstallclcn Volle in g»tc» u»d böse» Tagen, »»geachtet maiicher Störungen, doch stets friedlich zusammenlebten, den. Dränge widerstreben, der ans der Tiefe eines anf- geklärten und gclänlerlen Volksgcistcs emporgnillt nnd nicht mchr, aber auch nicht wcnigcr verlangt, als daß Teutschland eine seiner würdige Stellung im Rathe der europäische» Mächlc ciuuchmc'? Weuu wir ciiicu siüchligc» Plick auf die gesell' jchaftlichcu Zustände >» den weiteste» Kreise» Deulsch» !"»is falic» lasse», s>' ß»^» wir durchweg ciue wohl» a°«ael!e ^erwaltimg, a»ögczcich»etc Inslizpssegc und ^' ei„ so hohes Maß allgemeiner Vildung und "'"tcrklicr Wohlfahrt, daß der Rückschluß vo» diesen ^schei»!»,^,, ,i„f das ersprießliche Wirke» der Nc> z'"''.''"" nur befriedend sci" fm".'- «ci so glück,-l'chtn Z'M,,^ ^^"^ tine Hm.de gegen den Ge.st d».?!'!''"' dcn Ideen des Umsturzes auch nnr oe» mindesten Epiciraum übrig z» W". >"" ^» ciue» Gcda»ke» dcr Enlwicklung zn lrübcn. Gs be« d.nf in Deutschland keiner gewallsamen Krise, um tief lingcrottelc Ucbclständc zn heile»; da« Mark dcr Nation ist unverwüstlich gesund; eine, wen» alle Ve> »heiligten redlich zusanimenwirkeu wolle». Verhältniß» mäßig leichte Reform genügt, um Vcrsäuimiissc und F:hlcr der Vergangenheit ant zu machen und die Zukunft zu sichern. Es versteht sich von selbst, daß der kaiserliche Entschluß »icht aus irgend ciiicili Parlcistandpunkte stch. Der kleiudcutschc Gedanke cntwlckellc sich au« der Vesorgniß. Oesterreich besitze »icht die Kraft und den Willen rcgencralurisch auf Deutschlands Schick» sale cinzuwirlc». Ihn, entgegen behauptete sich das großdculsche Prinzip, gestützt durch die Macht crha» l'encr Tradiliunen und oie Ucbcrzcnguiig uo» dcr Zusammc»gchörigleit DcutschlauDs u»o Oesterreichs; aber im Ganzen hielt es sich wesentlich nur in der Defensive. Heute, glaubcu wir, handelt es sich vor allein darn»!, dic Kluft der Gegensätze zu schließen, nicht mchr spezifisch klcindcutsch oder großdeulsch, son» dern gcsammtdculsch zu sein. Diese Gegensätze haben stch aus frühere» Jahr» Hunderten bis in uuscre Taß» hcrübcrgcschlungc»; aber dcr wellgcschichtlichc Kampf, ans dem sie ent» sprana.cn, ist langst ausgekämpft; katholischer und pi'otcslaütischcr Glaube sc>Uc» dculznlagc vor allem gaktorcn hum.nicr V«r>„i,, .^,d Vesittiiüg scin »„o c>,c Lchärfe». ric uon drin bclgclegleil Streite clwa »och übrig blieben, werde» sich ganz zersetzen im Ge» fühle dcr nationale» Eintracht. A» das ^cbcudigwcrdl» dieses Gefühles appcllircu wir. .Wir glauben an seine überwältigende Macht, wenn ihm die Schleusen geöffnet werden, um sich äußer» zu könne». Wir sind überzeugt. daß dcr Nc» formuorschlaa., den Sc, Majestät dcr Kaiser person« lich den versammelten Souueraincn »ud Vcrlrctcrn rcr freie» Städte Deutschlands vorzulegen gewillt ist, billigen Erwartungen vollkommen entsprechen wiro. Dic gründliche Reform bedingt ciuc cnlspnchcndc Form, das ist selbstocrstäüdlich. Abcr cbcu so gewiß ist, daß, wie sie auch artikulirt sei, ihr Gedeihe» ausschließlich von dem Zusammenwirken aller delitschc» Regierungen unter einander u»d mit den ihrer Füh» rung unlcrstchciwc» Volksslämmcu abhängt. Soll Deutschland wahrhaft groß und Achtung gcbictcud werden i» Europa, so muß ihm die Inte» grität. dic Würde und Macht Oesterreichs wie Prcu-ftcns gleich weithooU erscheine». WaS beiden an außcrdcutschen V'sitzuugcn gehört, ist ein Machtzu» wachs »mo Gul au dem ja ganz DcuNchland par» 'lcipirt. Nach unserer Uebeizcngung gibt es kcluc europäiscke ssraae die «icht ciuc gemeinsame Auffas' 'ung „no Behandlung von Scüc aller deutsche» Nächic bedingt, wenn Denljchland sich cbcn gerecht werde» und das sein will, wozu die Vorsehung es bestimmt hat. Dieß wird — wir erwarten cS — crkannt und gewürdigt werden und ein Zogcin Prc»ßcns wird hoffentlich cbcu »ur.alö Zögern, »icht als uollciidetc Thatsache bctrachtct werden lonnc», I" cmem A»s,c»blickc, wo manche bedenkliche Wolke den Horizont des allgemeinen Fricdcnsstandc« verdüstert, erscheint cö doppelt am Platze, daß daö Bild des geeinigten Deutschlands aultauchc. »»» der Welt zu zeigen, daß es ciue unbezwingüchc Macht im Herze» Enropa's gibt. mit der sorgfältig abgerechnet werden muß und dic fürdcrhin nicht mehr als unbeweglich lrägc Masse bctrnchlct wcrdcn darj. Dicscs großaüigc Resultat isl nicht bloß möglich, sondern gewiß. wcun djc laiftnichl initiative überall dl,i gewünlchteu Wiedcrhall findet." Oesterreich liat sich, ttci von jcdcr E'gcusucht und jcdcm unhcrcchtiq-ten Ehrgeiz, anf den Vodcn der Praxis gestellt; seine Vestrebungen bedrohen lein luoblerworbencs Recht; sie laufen lediglich in dem Zielpunkte zusammen, dic Macht Deutschlands dnrch Konzentration zu erhöhen Einem so rühmlichen Streben wird es wcder an Würdigung noch au Erfolg gebrechen. Vo» dieser erhebenden Zuversicht getragen, darf Oesterreich dem ferneren Verlaufe dcr Angelegenheit mit jencr Nnhe entgegensehen. welche das Bewußtsein, ein gutes uud schönes Werk gefördert zu haben, stets erzeug!," Oesterreich. Wien, k, August. In dem Blatte vom A sind und daher ihre Deckung nur den Gegen-stand einer speziellen Nachtragsfordcnma, sür das Jahr !>ll,."» bilden lau», ^iir das Jahr IKl!4 abcr wurde» aus dem Grunde lciuc Jul'ruiiuugslosteu präliminir!, wcil boffcutlich im Jahre 1«64 lciuc solche» A, ben mehr stattfinde» werden. Was den ssoudS betrifft, aus welchem die Intel-nilli»>,slosle» bestritln, »'civen, so „landt dlc «Presse" dcnscll'cii in den präliminirten ^Ausgaben für die Staatspolizei" deßhalb cntdcckcn z» könne» . weil diese Ausgabe» summarisch und ohuc jede Spcziaüsiruug im Budget erscheinen. Diese Ansicht ist schon darum unrichtig. weil dir InternirungSkostcn bisher gar nicht prälimmirt wur» dcu, somit auch »icht in ci»cr N»brik enthalte» sein konnten, welche bereits seit Jahren stets mit einer unverändert,» Ziffer im Budget erscheint, UebrigeiiS dütftc der Fonds für staatspolizciüche AuSIagen schon seiner Natnr nach zur Deckung der Iutelnirungslostcn »icht berufen sei». Schließlich bemerke» wir. daß auch uus uichts davon bekannt ist, daß die russische Regierung anf diese Koste» Vorschüsse erfolgt habe.« Wien. Se. k, l. Apostolische Majestät haben dem Unterstützungsverciue für hilfsbedürftige St>,di< rc»dc au der philosophischen Fakultät der l, l. Wicuei Universität einen Betrag von U>^ fi, allergnädinft anzuweisen geruht. Wien, a> H"l" 7<2 Staatsminlsttl v. Schmerling begleitet sein. während gestern gerade das Umgekehrte galt. In diesen Kreisen glaubt man auch zu wissen. daß die Idee zum Für» sten - Kongresse ein vom Kaiser selbst erdachter Plan ist. der bereits fast biS zum Entschlüsse gediehen war. bevor er de» Ministern bekannt wurde. Es ist übrigens interessant wahrzunehmen, wie schon jeht eine Rivalität der Korrespondenten auS dem Rechberg'schen und aus dem Schmerling'schen Lager hervortritt; die Einen rcllamiren für den Minister der auswärligen Angelegenheiten, die Anderen für den Slaatsminister den geschichtlichen Ruhm desFürstcntagö. Wir glauben, saß, wenn der Erfolg den Versuch krönen wird, der Ruhm dereinst Oesterreich gehören wiro. Wien. Der wegen Duells iu Preußen flüchtig gewordene und hier vcrl'aftetc Graf Aoam Grabowsli. russischer Unterthan, wuroe bis jeyt noch nicht an die preußische Regierung ausgeliefert und dürfte auch schwerlich cuisgelicfcrt werden, weil von maßgebender Seile die Bemerkung angeregt wurde, ob Graf Gra> bowski, welcher der polnischen Insurrektion angehört und an dcr Seile rcs Langiewicz gefochten hat, nicht diesem gleich als Internirter zu behandeln sei. Ueber Aufirag des Justizministers bat daS hiesige l. l. Landesgericht von dem betreffenden preußischen Ge? richte die Zusendung der Akten in der Untersuchung gegen Graf Grabowsll angesucht. Sowohl dcr Vater de« Grafen wie dessen Gattin sind bemüht, dahin zu wirken, daß der Verhaftete au Preußen nicht auSge« liefert werde, obwohl die Strafen auf Duelle in Deutschland ungleich milder sind als in Oesterreich. Allein es steht zu befürchten, daß der Graf Gra« bowsli, falls er von hier nach Preußen ausgeliefert würde, eine weitere Auslieferung von dort »ach Ruß» land ;u fürchten hätte. Klagenfurt, 5>. August. Der k. k. oberste Gerichtshof hat der von Herrn Andreas Eiuspieler gegen die gleichförmigen Erkenntnisse dcS LandeSge« richte« zu Klagenfurt und des Obcr.Landesgerichtes zu Graz angesuchtcn außerordentlichen Revision keine Folge zu gebe» befunden. — 7. August. Se. kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzog Ernst verließ heute nach einem 24stündigen Aufenthalte unsere Stadt nnd begab sich zur weitcru lruppen«I»spizirung nach Völkermarki. Agram, 4, August. Bekanntlich habeu die meisten Mnnizipic» des Landes, insbesondere die der Komitale sich mittelst Repräsentationen an die hohe Hoftanzlci biltlich gewendet, damit diese die chcbaldigslc Einberufung unseres Landtages bei Sr. Apoftol. Maj erwirken wolle. Die hohe Hoflanzlei hat nun dieses Ansuchen, wie ans der l). Zuschrift an das Agramer Komilat hervorgeht, dahin beantwortet, daß sie nicht ermangeln werde bei Sr. Majestät um die Einbe» rufung des Landtages anzusuchen, sobald hiezu der angemessene Moment eingetreten sein wird. Trieft, 7. August. Se. kais. Hoheit dcr Herr Erzherzog Ferdinand Max wird morgen in Miramar cintreffcn, — Nach einem Telegramm aus Corfu von gestern wurde das ionische Parlament aufgelöst und vas neue binnen einer Frist von vierzig Tagen ein> berufen. — Laut einer Depesche aus Kopenhagen wird der König Georg seine Reise »ach Griechenland am ^<», August antreten. (Tr. Ztg) Prag, 7. August. Heute 5> Uhr Abends wurde das Urtheil im Prozeß Schiffer verkündigt. Schiffer wurde des Verbrechens des Raubmordes schuldig er« lannt und zu lebenslänglichem schweren Kerker uer» urtheilt. Wegen ungebührlichen Peuehmens während dcr Schlußverhaudlung wurde dem Verurtheilten augcrrei» hartes Lager während zweier Nächte M» lamtt. Schiffer blieb bei der Urtbeilsveitünoung vollkommen ruhig und meldete sofort die Berufung au. Hermannstadt, 5>, August, Gin königiicheö 3l,skript vom ZO. Juli befiehlt rcm Oubernium an die Stelle dcr nichteingelretencü Deputirten o« schleunigste Einleitung von Neuwahlen. Dasselbe spricht das a. b, Mißfallen über die Haltung der früher Gewählten aus. die Wähler werden zu zahlreicher Vetbeiliguug an den Neuwahlen lrmabnt, weil die Vandtagsarbciten von der höchsten Wichtigkeit sowohl für die Landes» als auch für die ReichSinleressen seien. Das Ncskript erwartet, die Ncugewählten werben ciutrete» oder ihren Nichtcintritt gleich bei der Wahl bekauut geben, uno versichert die Sj'-kler des weitern Schutzes ihrer Nationalität. Die unglsämnte Bekanntgabe dec biahlrcsuliate wird anbefohlen. — Aus Oerm«>mstadt, .'! August, wird der «G,.<»,." gcschriehcn.- Der Kronstädter Depmirte Kar! Maager /'at auf scinc» Antrag, bttteffend die Grog. wardein.Kl^usenbnrg'Kronstadt«Vodzauer Eisenbabu »ur 17 Uuleri^rifte» erkalte», T>ie Romane» so» wohl des griechisch, katholische», als a:>ch tcö griechisch, orientalisch«!, Ritus weigerte« sich entschiede«. ,«u unter, schreibe», I» Folg, dessen hat Maager seinen A», trag zurückgezogen, respektive ch,, beim Petitionsalls, schuß gar nicht e»»^,l.>chl, — Die Debatte über die Adresse dürfte erst mit Aufang künftiger Woche be« giniicn. Ausland. Berlin, 6. August. Die «Bank« und Handels» Zeitung" hat Nachrichten aus Wie», daß Preuße» in der polnischen Frage nächstens eine Position einnch» mc» werde, dnrch welche die Krisis eine für die Lö> sung derselben entscheidende Wendung erhalle» müsse. Nach einer Mittheilung dcr «Krenzzcitung" will Han« novel die Ministerial'Konfercnze» über dcn Zollverein, zu welchem Preußen eingeladen worden, beschicken, wenn auch Baiein und Württemberg daran theilneh-mcn. — Dic «Norddeutsche Allgcmcii« Zeitung" be> merkt z» der Einladung z» n»em FülstcN'Kongresse, das Handschreiben scheine nicht lontrasignirt zu sein, auf den Kaiser falle also die Verantwortlichkeit, aber auch das Verdienst dieser wichtigen Handlung. — Ministerpräsident v. Visniarl ist hculc zur Erledigung von Geschäften hier eingelroffen, wirr aber, wie die «Zciol. Korr." vernimmt, in kurzer Zeit wieder nach Gastein zurückkehren, Verlin. 7. August. Die «National.Ztg." nennt die kaiserliche Einladung an die deulschcn Fürsten eine unerwartete, und findet sebr bcmcrlenswerlh, daß die Einladung dem GastcincoAesuch vorangegangen. Aus Frankfurt erfährt die ,Nalional>Ztg,", oaß die dor» tige Diplomatie äußerst überrascht und in ungewöhn» lichcr Bewegung sei. Man sei erstaunt über tie Un« durchdringlichleit des Geheimnisses. da das Hand« schreiben vom 31. Juli datirt ist. Die «Kreuzzcitung" sagt: Wenn die Mittheilung oer Wiener «Presse-über die Berathungsgegeustänoe der Fürstenkonfcrcnz richtig ist. so hätte lehtcrc geringe <5hancen. Ueber solche Plane könnten Fürsten nur beschließen »ach uorgängiger gründlicher Erwägung durch die Regie, rungcn. Mit einzelnen kleineren Staaten habe Ocslcr» reich sich vielleicht schon geeinigt, aber vorherige Einigung mit Preuße» sei wichtiger; ohne ci»e solche Einigung sei die Konferenz znkunslslos. Als Nach< schrift meldet die »Kreuzzcitung" aus Wicu. daß dort die Ablehnung seitens der preußische» Regierung ei», getroffen sei. NähcrcS sei nicht bekannt, aber die Nachricht zuverläßlich. Die „Nordd. Ztg," polcmesirt mißvergnügt gegen den «Botschafter" und gegen die «Presse", ohne eine bestimmte Ansicht zu äußern. Sie will über alle diese Dinge, besonders über die Bun« bcS'Reformvorschläge. selbst Auskunft abwarten, um darüber zu urtheilen, Leider sei eS die bisher so auf' fallend prcußenfeinoliche Haltung der österreichische» Presse, welche ihr diese Zurückhaltung auferlege. (Presse,) — Au« Veipzia, 5'. August, wird der .G, (5,-geschrieben: Der leßte Tag dcs dritten dculschcn Turutageö liegt hinter uus. Zwar gilt. was das Wetter anlangt, nicht von ihm ons «Ende gnt, Allc« gut," Dennoch aber gelang das Haiipltagcwerk, das den Schlußstein des Ganzen biloc» sollte, »och uo» trefflich: dcr zweite Jubel. Aufzua. dcr Tnrncr j» Ehrcu dcr Äämpfcr der großen Völkerschlacht. Der Zug stand etwas znrück gegen dc» ersten, oa cin großer Theil der Festlhcilnehmer schon abgereist war, doch war cr noch imposant gc»»g, Draußen auf dcm Fcstplahc hieli bei prächtigcm Sonnenschcin Dr. Treilschle die Festrede. Seine Stimme beherrschte ziemlich vollständig den ungeheuren Plah. aus dcm die lauschende Menge stand. Allgewaltig rauschte und brauste das »Hoch" durch die Lüfte, als der Redner mit den, Rufe schloß: «Es lebe Deutschland!" Kurze Zeit nach dieser Rede brach ein Wetter los. und bedrohte die Zefthalle, indem es einc» der beiden Mittelthürme nach hinten drückte und den Bretterverschlag desselben nach Süden uollstelnoig aufriß. Auch das Feuerwerk am Abend wurde ourch Gewitter vereitelt. Bei Sonnenschein indessen erfolg, tc» Nachmtttagö noch die beide» kleinere» Schlußakte des Festes, die Oruudstciiileguiig eiueS Denkmals dcr Gimial'me Leipzigs an SlcUe deS Kugeldenkmal). sowie die Enthüllung einer Danl-Voliutafcl am Kart. hause, die von dem Fünfzeh»cr.A»sschnß im Name» der deutsche» Turner«Vcrcine der Stadt Leipzig gc> wirmct ward. Mit Freuden bemerkten wir i» dem kleinen Häuftcin Fahnen bei dills» Alte» die von Prag. ssrantsurt am Vlain, 7. August. In den Kreisen der wahrhaft deutsche» Patrioten herrscht großer Jubel über dc» Entschluß dcs Kaisers uo» Oesterreich, die Fürsten zur Berathung über die Vuu> desreform nach Frankfurt einzuladen. Ez werden bereits Vorbereitungen getroffen, um dc» fürstlichen Mitgliedern ecr Konferenz eincn solenne» Empfang zu bereite». Natürlich f.hlt es »icht an nergelnde» Slimme» der llcindentsche» Press,, die bcka»»tlich hier uo» prc». ßischtr Seile bcsoudcrs protegirl wird. Da< .Frankfurter Journal", die .2üt»dculsche Zeitung" und die «Uene graulfurttl Zeitung" fl,i. eeru die Nation zum Mißtraue!! gegen die Konffreui ailf. weil diese unter österreichischem Protektorat stchc! Ein Blatt sagt: »Die Konferenz wolle dcm dlutschen At»gioro»ete»tage Konkurrenz machen! Die deutschen Fürsten können sich nicht vereinbaren." Das «Frankfurter Journal" kommcntirt den Lcit« artikel, welchen das Ertrablalt dcs «Botschafter" ge« bracht, dahin: daß cr östcrrclchischc Vcrflissii»ssizli. stäüdc für Deutschland in Aussicht stelle, daß Oesler» reich Deutschland künftig hemmen wolle wie bisbel. Es sei dieß Programm eine Kopic jcncs König Nil' bclms. Man wolle Preußen bloß dcn Rang ab» lanfcn. Nach gleicher Parole arbeitet a»ch dic k!ei»e Fortschrittspressc — man wciß hicr. daß die Parole> schon auSgcqcbc» ist. Dem Gerede hält man hicr entgegen: Wartet bis die Vorschläge des Kaisers von Oesterreich bekannt ssnt» und dan» urlhcilct. (Bolsch,) Turin, »!. August, (Nachts). Nach ciucr turzcn Debatte hat dcr Tcnat dic von dcr DcputirtcnlaM' mcr bereits angcnoniiücnc» Beifügungen bezüglich dcr Unterdrückung des Ärigcmtcnwcscns genchmigt. Dic „Stanipa" mcldct: Dcr englische Gesandte in Turin Sir >iamcS Hudson soll dnrch Sir Elliot erseht werden. Hcutc wnrde dcr Handelsvertrag ;>v>< schen England nnd Italien »nlerzcichnct. — Das folgende sehr bczcich»c»de Faktum wird dcr „G. C." aus Paris mitgetycilt: Dic Redaktion dcr „Gazette de France" pflegte nach der offizielle« „Turincr Ztg." wöchentlich die 'Me der im Ncapoli» tanischen ohne richterliches Urtheil Erhängten und Erschossencu aufzustcllcn und zu vcrüffciitlichcn. Seit dcr vcrflossc»c» Woche hat dic Gazette diese Liste »ntcrbrochc» und zwar, wcil ihrc Rcdattion in da< Ministcrium dcö ^uncrn bcschicdcn und ihr dic Fort' setzuiig dcr Veröffentlichung untersagt wurde. Als Grund wurde angegeben, daß dieß „zum Haß nn> zur Verachtung gcgcu dic italienische Regierung auf' reize"! Zugleich erfahren wir, daß in Ncapcl cine Person, die im Verdachte stand, Korrespondent dicscl Gazcttc zu sein, auf offener Straße nnd bei hcllci» Tage erdolcht worden ist. Konstantinopel, l, August. Die Gcrüchf von ministeriellcn Veränderungen in Folgc eines M5 »ungszwicspalls zwischcn Fuad und Halil P.,saP wurocn amtlich demcntirl. Dcr »»tcrscc'schc Tel«' nraph soll uo» Mytilcnc nach Airoli an dcr asiatl' schc» Küste verlängert werden. Aliscn. englischer Ol' sandter in Teheran, ist auf dcr Nückrcisc dahi» hiec ci»gclroffc». DaS «eue Postrcglcuie,,! wurdc »o^ russischen Gcsandlschafl, cr wissc iilchis uo» !»l>ll Maßrcgcl. Aus 2t0cl'hol»„, vom !!». Juli. wild glschnt' bc»: «Die Zusammenkunft unjereö Bönigs »n> t»c>» Könige von Dä!ic»iark. welch' Llptercr mchrcrc Ta^ i» Malmoc ucrwcilcn irird. schciitt dc»» doch »>l^ «ls ei» Akt dcr Etiqncllc z» sei». Man spiichl vo» ciiicr zwischc» ocn beloc» Moiiarchc» adgcschlrssc»^' Nonuciuio». rcr zufolge Ä>,^ gcnommcn wcrdcn. Dic Lliumüiug wir» Yin '»>' jeden, Tagc polcnfscnüdlichcr," 2t. Petersburg, «'., August. Das «>!,>»" de St. Pelcröboulg» veröffentlicht cinc Dcpelchc ^ Fürstcn Gorlschaloff an Baro» Budbcrg, wclchc ^ Urtheil Drouy» de Lhnyö über die russische Aniwo^ Note beantwortet. Fürst Gortschakoff sagt: 1. Drouy» scheint zu schließen, baß die Anti"^ eine Ablehnung dcr tt Punktc untcr dem Scheine ^ Zusllniiüung i» sich schließe. Die Antwort weist i^«' oaß der größte Theil der in den U Pnnltc» bc^ri^' nen Maßnahmen ollroyirl wurde; aber wcit enlft^. da« Königreich zu pazisiziren. waren sie dcr i»!1 ^, Glniiblagc» legte, nicht bcfricdigt icigf». We»" ^, Vicgieruiig Unantrichtigkeit unr- Seilcnwcgc nicli' ^ schmäbc» würde, so würde ssc uicllcichl Gc>v>"'^,,. gczcigt habe», wen» sie die l»«s "e ,^„1, ri^ Paris eiucr der Hai.plliecrDc ist; t»csc > ^ p,e moralische Agitation ocs Königreichs. >">° ^ »c« materiellen Hllfsmittcl, Die Depesche ^ ^hii,c» Länger», daß die Bewegung vo» e»'" 5R3 linorität gemacht sci. lonstatirt. daß Rußland bloß it eincm balbc» Ialnhundert bcsihc, und erinnert an ie angcnommcncn Maßnahmen, welche wenig von >en Grundlagen abwickcn, wclche von den drei Höfe» mpfohlc» wnrrcn, und beweist de» auswärtigen Ein» luß. Die Füdrcr l'abcn nicht für liberale Institutio. >en die Waffcn cigriffen, sie haben laul erklärt, daß >as ausschließliche Ziel die Wiederherstellung mit den Zrcnzcn von 1772 sei, und habe» dic fremde Inter« icntion als die sichere Krönung des Unternehmens dargestellt. Die Sprache der westlichen Presse hat >iese Ermuthuugcn nicht vcrnlindcrl, DaS ist es, vcßhalb wir lonstatirt haben, daß die Ueberzeugung )on fremdem BeiNano die Hanptursachc drr Bcharr« ichlcit der Iüsurrclüon ist, :;. Wir haücn die Vlnicrkungr» in Bclrcff der LinNcllung der Feinbseüglcilcu ai,frecht. Entweder nüsscn die Rebellen die gaffen niederlegen, oder die ülegicrung muß aller Anioriiät einsagen. Es ist un« möglich, einc Frage dcr Würde und der öffentliche» Ordnung andere zn begreifen, 4. Der Vorschlag in Betreff einer uorauögängi» gen Konferenz der drei Höfe wurlc uns durch das Prinzip der Verträge umi I«15, wclchcs die Basis der diplomalischcn Altion ist. an die Hand gegeben. Die hierüber ansgcdrücklc Ansicht Drouyn's bclräftigt unsere Ueberzeugung, daß diese Frage zu Schwierig« kcitcn führt, weil sie schlecht aufgcworfcn wurde und daß die ersten Anfänge derselben die Würde der Ka° binete cngagirt haben. Unser Vorschlag wurde von einem Verlangen dcr Versöhnlichkeit eingegeben. Wir bedauern das Urtheil Drouun's. Wir sind auch pel,» lich überrascht von seinem Eindrucke von dem allgc« meinen Eiun unserer Depesche; derselbe ist weder Ironie noch Herausforderung, Aber das Gcfül»! ucr> letzter Würde konutc sich in dem Ausdrucke unsercö Gedankens kundgeben. Angesichts dcr angethanen Schmach, war es uns unmöglich, die Kraft des cner» Nischen Nationalgcfühls zn verkennen. Die Regierung bestrebt sich, zn beruhige» und aufzuklären, und eine Explosion der lief verwundeten öffentlichen Meinung zurückzuhalten. Es ist die Pflicht der Regierungen, die Aufgabe der Diplomatie au« der Führung von Angelegenheiten leidenschaftliche Hinreißungc» zu l>e» scitigcn, welche sie verwickeln und eine Gefahr für den Frieden sein köimtc». Wir habe» die Vernlü» gung, für da« Werk dcr Versöhnung nichts ueruach« lässigt zu haben, nm zu einem Einuernchmen zu ge> langen, welches dc» Beziehungen gemäß ist. welche uns seit langer Zeit mit dcr Regierung beS Kaisers ?l'apo!eon ucrbindc». Aber ivir wollen auch mif die» sell'rl! Disposltionc» ihrcvsciiö rcchnr», Unsc« ?!„f° gabt wäie eine schwierige, wenn Frankreich vie Noth» wcndigkciten ucrlcnuen würde, welche uns nationale Ocfühlc aufcrlcgcn. die sich an Traditionen und ui> talc Iüttresscn dcs Landes knüpfen, — Wie aus Warschau, 2. August, geschrieben wird, hat die National»Regierung ihrem Aufruf a» das polnische Volk einen zwcilcu au die Nationen und Regierungen Europa's folgen lassen. In dem» leibe» dankt sie für die dcr polnischen Sache gewid» mclcn Syinpachicn »no erklärt, keine positive Unter» stüßung für dc» Veflciimgokmnpf dcr Polcn zn be» anspruchc». Nur wünscht sie. die europäische» Staaten möchten den Bund mit Rußland aufgebe» und so oem Widcrspuch ciu Ziel sepcii, dcr darin liegt. daS Eu. ropa mit aller Sympathie für das Recht Polcus doch im Effekt Rußland unterstützt. Europa möge er« klären, daß Rußland kci» Ncchi habe, über Polen zu herrsche», uud daS freie Polen werde bald seine Stelle im Kreise der europäischen Völker einnehmen. Dlt Proklamation lrägt da« Datum vom .N, Juli. Tagesbericht. Laibach, 10. August, 1^> ^^ ^'°alamm für das, nächsten Samstaq den '^,,,,^7^^a'">'cndc Fcstschicßcn der hiesigen Schützen« MaN l,^'/"'wichen Enthüllung der Büste Sr. sämml!"^^/"^' 2'"h 7 Uhr, versammeln sich '"''^° Schien mit ih.cn Vanncrn odcr Faunen Nil. ' S"'^."' ^berschüeenmeisters Dr Emil ^ " , ,^'°/l (Stadt. Rann Rr. 174), von wo ^le ''chc Echntzenaufzug. ".»er Vor.ri.t dcr hic. si cn '.edcrtafc! m.t ih«r F«hnc und cincr Militär- «'"m 7 "'." ^'°a^^ Pcicrskirchc staüfindct, « Uhr Früh, Festmcs,c untcr Mitwirkung dcö Mäu» »cvchors der philharmonische» Gesellschaft, « /« « ^chutzcuauszug ans der Kirche in die Schieß. stalte, ^ ' ^ « Enthülinngöfcicr dcr Büste Lr. Majestät mmreö allergiiädigste» Kaisers, i«l Schuhe». " >> Schützcn.Pincr im großen Saale. ^ - siachnnttag, i rerc Gold« und Silbcrscruice oahi» gesandt uno so der dortige» Zusammenkunft auch im Acußcr» ein wirklich kaiserlicher Glanz verliehen. — Ein Theil dcS Gefolges, das den Kaiscr nach Brück bcglciletc, lehne auch sofort nach Wien zurück, um die Vorbc. rcitlmgcn zur Abreise nach Frankfurt zu leiten. — Die Abreise Sr. Majestät nach Frankfurt a. M. isl für Dcmnerstag den I^i, d. M, feslgescpi. — Zur Abreise Sr. Majestät deü Kaisers »ach Franlfnrl wird der Noroliahuhof festlich ausgeschmückt. Auch in dcr Iägcrzcile, welche der Kaiser passirt, wer« den die Häuser in cntsprecheuder Weise geschmückt werben. — Um auch bcr armcren Bevölkerung, welche nicht in der Lage ist, da« Eintrittsgeld z» dem Volks« feste im Prater bcstrciten zu lönne». d,e Gelegenheit zur Betheiligung zu lmlc». haben Se. k. l, Aposlo« lische Majestät mit dem Allerhöchste» Handschreiben ddo. Schönbrunn den 6, d. den Betrag von Eintau« scno Gulden zum Anlaufe vo» Eintrittslalten zu spendc» und denselben dem Bürgermcistcr der l. l, Haupt« und Residcnzslndt Wien mit dcr Weisung zn« lommen zn lasscn gcrnht. dicse Eintrittslarlcn sofort rnrch dic Vorsteher der Bezirlc Wiens und dcr nach. stcn Umgebung in obiger Absicht a» die ärmere Volls« llasse zu vcrthcilcn. — Für Se. kaiserliche Hoheit den Kronprinzen Rndolph wird ei« P<"'y' Viergespann eingeübt, wcl» chee der Kronprinz Icnkcn wird. — Ein Vcrgnügnngszug scher Udinc »ach Venedig von dcr Süobahügcsellschaft ueraustaltet. «er» anstaltcl. verläßt am 22. August Früh <> Uhr Wien nnd lrifft am folgenden Tage Mittags in Venedig ein. Die Abreise von Venedig erfolgt am 20, August. — Die Frau Gräfin uo>, Mcran hat das Schloß Rottenstein i» Mcran angekauft und wird dort ihre» bleibenden Aufenlhall nehmen. — In der gestrigen vertraulichen Sihlwg des Gemcindcralhes wnrde vyn dc,», O.It, Klem», fol. gender AuliM c>"ücl>>,acht: »T>cr Gemeinderalh wolle an Se. Viajcstäl be» Kaisci für die Einberufung dcs pe»!l>che» Zürsle»'Ko»g"sscs zur Lösung d»r deutsche» Frage eine Pcglückwünschungsadrcssc richten," Dieser Antrag wnrde ohne Debatte einstimmig angenommen, — Maryan Langicwicz bat. wie her Grazer „Telegraph" berichtet, an dc» Rcichsmlhsabgcorbne.! ten Dr. Rechbauer ein Schreiben gerichtet, in wel« chcm dcr Eldiltator dem genannten Abgeordneten den wärmsten Dank für die Art uno Weise auüspricht. in welcher Letzterer im RcichSralhe für die Sache Polens das Wor! ergriff. — Die k. l. Foistlehranstalt zu Mariabrunn feiert heuer ihr bOjährigeS Jubiläum; oa nu» der Rcichsforstvcrein a» dieser Fcicr regc» Thcil nehnie» wird u»d dieselbe einen zahlreichen Besuch vo» Forst, wirlhen au« allen Theilen ocs Reiches zu erwarten hat. wurde beschlossen, die oießjäbrige ordentliche Generalversammlung mit dieser Jubelfeier zu vereinigen und im Monate Oktober in Mariabrunn abzu- halte», , . ^ — Dem „Kamerad" geht die last unglaublich klingende Nachricht zu, daß daS (5omil, August: Die Leitung deö AufstandcS ist an die Aristokraticnpartci übcrgcgange». Die?latio»alregierung befinde sich in Paris; der (5bcf derselben sei Fürst (sharlorysli, Seine Partei sei angewiesen zu agilire». daß cr zum Könige von Polcn protlamirt wcrdc, sobald einc Kriegserklärung Franlrcichs gegen Rußland erfolgen sollte. München, 7. August. Ein Telegramm aus Badenwciler meldet daS heute MorgeuS erfolgte Ab« leben dcs Kriegsministers v. Liel. Dresden, 7. August. Das heutige „DreSducr Journal" meldet: Sc. Majestät der König von Sachsen hat die Einlalung Sr. Majestät dcS Kaisers von Oesterreich zum Fnrstcnlongreß in Frankfurt sofort auuehmend bcanlwonet. Paris, 7. August. Die Nachricht von dcr Flirsleiwersanlmluna i» Frankfurt crrcgt großcS Auf« schc». Vrüffel, 7. August. König Lcopolo hat den Amcr,ka»er Icwclt. welchcr cinrn Schiedsspruch auf Gruudlage allmäliger Abschaffung der Sklaverei und Sicherstelln»«, der Reger durch das Einvernehmen Europa'S uno Amerika's anstrebt, empfangen. Der König versprach. die Frage mit dem Kabinel der Kö« nigin Viktoria zu diölntiien. München, 5. August. Dic «Baicr, Zlg." schreibt: Es scheint. Preußen hab» dcn Fürstenton« greß nicht unbedingt abgelehnt, sondern den Wunsch ausgesprochcu, daß dcr Konferenz vorbereitende Schritte vorausgeht» möchten. Paris, 8. August, Die .France" schreibt: Die französische Antwort wnroe nach St. Petersburg gesendet. Die Antworten Oesterreichs und Englands sino gleichfalls abgegangen, um mit dcr französischen Note einzutreffc». Krakau, «, August. Gestern nach 5 Ubr Nach. mittags erfolgte inmitten bcr Stadt, in der Schuster' gasse, eine heftige Pulocrclplosion. In kurzem stand das zweistöckige Haus in Flammen, Die Gefahr wai groß; die schleunigst gctroffcnc» l'öschanstaltc» l>c» schränkte» den Brand auf das cine HanS. Bis !» Ubr AbcndS wurde» uicr Leiche» auSgegrabcn, drci Per soncn sind schwcr verletzt. Frankfurt, « August. Preuße» motivill die Ablehiüllig der Einladung zum Fürstentag i» einer (5irknlar>Dcpeschc an seine Vcrtrcter bci den dcutschcü Regierungen, worin gesagt wird: Preußen sei damit einverstanden, daß die Bnnbcsrcforn. eine Nolhwc»« diglcii. doch müsse dicse Ncform erst durch Fachmäii> ner in cincr Konferenz festgestellt und dann durch dic Fürsten sanctionirt werde». (Aue derartige Minister» Konferenz wolle Preußen beschicken, lPr,) Ttuttgart. «, Angnst. D,r König von Wu«. teml'tlg hat die Einladung dcs Kaiscrs Fran; Joseph zum Fürftenlongreß angenommen. Er tntschuldigt sich, beim Kaiser, daß er jetzt nicht persönlich dic Reise machc» könne, und wird sich durch seinen Sohn bt>» Kronplinzc», uerlretcn lassen. ^Pr.) Mexiko, 10. Juli. Die Erlläluuc» der No. tablcn lanttt lahm. Mcrilo werde dnS Kaiserreich als »ea»lungsform erhalten, den Eicherzoa Ferdi« nanb Manmilian a,ö Kaiser prollamiren und we,... bicscr ablcbne. den Kaiscr Napoleon bitten, cinc a»-l dcre Pcrsonlichleit sm d,n Tbron vorzuschl^c». Verantwortlicher Nedaltcur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmay« st Fedor Namberg in Laibach. Anhang zur Baibacher Aeitnng. ^Nsl^lll^pstl^^ TUien !-!, Äuqus! <3N>, Z!»1 Abdl, Millaqs lV, Ul,l.) Ans.n,^« matt, z,l!,,i> willcr f,sl, im O.i„,c„ sscsch.ift>,',i!ll „!>h dir Kurft s>!,>,,! u,r,nidlrt. S^i,il6l',N'!l'rl, d>r!!!i!,c WvlNlllllllUli. bisond»« 186l)er Loft^ qul brhauplct; stlrimdeittlaNunqs-Obligatioutn >, ri„,„ Änichlliril schiv^chir; >n!r„!M>-l5ff.>ft,» l'h„c crhcl'lichr Echw,i»f>u,^,, >i',d imr lhttlw.ift »N! rinl Kleinigkeit billiqn, Wechsel aui f,cmdc Pläl^c ^i dr» ^cl^ri^c,, Kursen „ifhr Wtlü al« Wn>' <^!,ll> fthr fliississ. «eftentliche «chulo. ^, »c« Slnole» (siir ! !»<» ft.> <»c>l, War, In üsl.rr, Währnng . zn 5"/, 72,50 7°^ ' 5>7„ «»,es,. », ,,^;l mit Niick, W, l'ü.^1 dc!t° ohne Abschnitt IX«^ , !»5>,:!5 !»^', 75 National-Vlnlehr» mil Icimur-Coilpmi« . „ 5"/« «2X)i «210 National -Anllhcn ,ü>! «vril. 52!.',, Mrtaliquc« . . . , „5„ 7>!,ü'» ?»! Z5 dc!t0 mit lviai.-ssrup, „ l» „ 7^,50 7»! .......4!„ '!^,5,<1 .^75. mil >N,^Ios,i„>,r, Iahre ^'''-> 157,- 157 5.0 „ l«5>l !,,, 75, !„'.-',', „ „ I'^O,» 5>lX»fl, , !',, 7,'> !<>! 45 .. „ ,„Il>0,1 1«, l5 1ü! 55 <5c„n' < Rcnt.üsch. <»4.' !.,!,,^»!r. 17,— !?,,'<<) Ü »er Al,»!ä»l,cr (sür INN ft,) Or!ind«!t!lii>i!!!^-Obligati°nen, ^lieder-Oestcrreich , , „, 5"/« 87 75 ^>X - Ob,-OeN. u„d Salzb, zu 5'/„ V>. - ^5. ü«> Whnicii .....5 „ !'!»,''>« !»! <3!,itl»iar!.....5 „ >)»! ««,.- ,!lär»!,, Krain u Küst, 5 „ ,— . - Mahlen u. Schilslcn , 5 „ >!7, - X^ Ungarn......5 „ 76,25 7« 75, Tcm, Van , Kr^', ,> Slav, 5 , 7i>, - ?,),2,', tt!l>l!zin!.....5„ ?,!.75> 7!^,'. Gilben!', u, V>,l°w, . . 5 „ ^!,5ü 7,^,^> V'Nltianischc« Nnl, 1«5!» 5 „ !<2,50 —, - Aktien » <2l»ck> Naliiinaü'ans......7Ü3 -. 7ü ! ,!crldi!'«„,!a,» ^, W«» sl, d, W. !!«),! ')!,ü !°,i!,-ft!>i. ,,5., z>>d -N°r»b,z, XXX» st, «M, 17,.', 17!,< Etaat«'«»,-«,,, ^u 20!» fl, l ,'n......I!»l.50 l!>2 Kais, izlis,-Äahn zu 20N fl, «M 147 50 1^ - S»d,-nordd,!lj.rb,.'Ä,200„ „ 127,50 127.75 Sud, Staats-, !oml>, ven, ». ccntr. it»!, liis, 2!imu.....24?,— (»,!^ >A!arr W,i!i< «a, l-i'^w-Äül», z, 2Msl. l">^, nut ,'D»,„plsch-Ä>s, ^ ^ 447,- 41-, Oc!^>>cich, ^'li»)d >n Tricü s " ^5l», 252,- Wicn,rDan»',,n,'Ätt..O.s, ^,^ ,'!!»>!,.. X»! P>i1,r ,!l>ll,>,!'!'ml.' , , , , ^!!<5, - <>l,0 Vö!i,„. Wlübah» zu 2!^,)lah„-Ältif,! 2NU fl ^', M, „i, Ü» st. <70"/„» ctinzalilunss. 1^7,— —.— Pfandbriefe sf,,r U» fl,, '.'!a!!.„a,.'^ ^,^ ... ,„27,, ,^,, ,^ ^'7' «.,r,^l.i>c 5 ' !.2, - !.^.<, Mt,^!b"U'ü.W°.rl.«b,5,. .7.0 88„. Uos>,' (p>> 2>>,cs.> Nred,:^lnNa!l sin Hanl>c> ». Oe>», ,l> 100 fl, ö,!. W. , , , !,!!!«, >,^. Dm>,-D»,»l'is,-O, zu 100 st, ftM !^, - !<2.50 Staltgliü. Oici, „ 40 „ ö, W. 3i, - .'!i,25 M.tha,,) „40.. .. !'!.'- U5 Taln,___________40«>>!! ','»' ^! - !!»! 25 Valffy <>, 40fl, <5M, , ,",li,75 , „ 40..... ,'„l.^< ,'l! - St, 0>.,w!« ., 40 „ „ , -ll!'.') 7,5- Wi,,dischglat) „ 2l» „ „ , 2l,— 2I,M Wallen, „ 20 „ „ . 20 - 20/'«1 ,!ke„!n'ich ., >0 , „ , 15, !5Ä Wechsel. li Monate, «>,,> Vrilf Anqübura sür IOs> sl, sudd, W, !,5 10 !,5^' Fran!,',»! a. M. bett» !»5,25 >^5,^l^ Ha,nl',»>, si,r 100 Uar! Van!» >,l - >,4,Ä> Ll'„dc» ,ni 10 Ps, Tteili,,., , 112,50 ,,'.''!" Pari»' snr 1,'ill ,«,l'n,n . . . , 15 „ ^l,'> „ 15 „ „, . Nap°!es>n6!>^r . , « „ !»7 „ >j „ !«« „ Rnff, I»»>eria!« , !'.,!«„ !» „ 20 . Vncin^thaler . . ! „ ',7 , 1 .. ,safti>,!. . . . 7!»^ ,ss.s.Dukaten . , . 5,j5 «rcditaftin . . . 19060 18«0er Lose . . 101.45 ,f re «»l> e » Htuzeist c. Den 7. August 18^!, Hr. Tr. Thomaiui, Hof» und Gciichts.iruotat. von Naomaiüi^ols. — Hr. u. Andics, k. l, Apc>lhcler> AsstNcitt. — Dic Heiitii: Liltlcr, Kaufiila,!», u»0 — Dtlüsch, uo>! Nie», — Hr. Hilber. Hc>»slilsil)cl, uo» Oiaz, — Hr. PcUmgc», vo» Phllaüelfia, — Dic Frauc» 1 u. Haldancr, KaüfmanuSgalli», — v. Forko. Stc>!clc!li!!el)nnrsssat!i!!, vo» Waraöüm, üiw — Dull, Glilslicsihersgal!!!!, von Neumarkll. ^' !'.-^!. (1) AllMMgö-ZUg U»> ecu Vcivolüicm Kiaios uno ler Nlichl»» läüder Ocle^eülicii zu uerschaffcn. ri» alle. beiühmic Do^cnstart i„ ihrcu iiilerlssiiüleffc» Eig»»thnmlichseitc» nnl 0c» mö^Üchsl gclmgl» ^oslr», zu blsehc», li^u slck ri» Ooinilv qcdilsct, wclchec« alle hiezu nö> ldi^cii Vorkehiiüi^cn gctroffcl! u»o »achslchene«« Pro< ^s.imm eiüwoifeli hat. >. "I'»»«. Äl'falnt von U^nil»»«l> am 5». Ttplencher Nachmülcigs (rie Abf,'hrlöstnnde wird spä» !,r I'sla,!,tt aea,be»>. 2. '>'««. A,>lli»!l in ^<>>><'«ll^ am l> l> »nil <'nu>! ^l:>!,,!,>) s ,» V>,rlc» rurch 0cn <'i'! ^s«» gioßatt,VzcS Hott! wo sogleich die ^,'ogis dezogcn weiee». Tcmn. Pesichliguüg der Sclicxewuldigleitcn ii, (Ylüpvcn von ^0 Pclsoxe» imler >e eoiem Fremre». f chrer ^l««>«„,i» «l<^Il« «,«e!>»l« « »>„< r im ,,"6^» Speiscjalon dc« Hoicls. (Spciielarle - S»uve. Seefisch, ^tiich mil Gemüse. Pratl» »m L.i!>". Desftü. Fn'ichle u»d '., Puuieille Tlschweiü.) A!ic,ldö l»«»<»ln<'n»«>^ ül>ci die ll,v« !gcr»icftllschnft ,.>'itt«rl" ic» ^cittrwclkslllüstf». «. V»«-. Follslßüüg ocr Vesich.'iglüig der Ec- lim 4 m>r Mi!!c>n«!lifcl wie am I, Tasse. Noch Tisch, G'»>,rt nach ocm Qi«l<» »>'d Lpnziergaug >'»> Mcel^slljl,l!s^!>) rcr F»ijku>»<.'«. ?!dcü0H Kl«'««»«»» im l!i,,,iü. /Vi,<»x!<,!i orcr cv'siXlicll Vcsuck c,»c»r zxiück. Wol,'N!,»>, u»c> Vcricinmg, ^ Miltagölssc», ^remden^ lill'iei, oic crwälüttfü F^hitt» n»r i,'!>slbarkeitc!!, Parken, 51c walilcud dcö ssaü^ü Mfliilhallcs zur ^llfüqiül.i sl'lic», 23 N. <», HA'. Po„ Tli»k^>clrev» >,»d aiircre» Vela'stiguiigcii si»b l>>c Neiscuts» drircil. Der «Ucrqün.niüsssznq findet ,mr Stall, wcnn mii'oesleus 2(X) Personen lyetlnchmen. Die Anmclonüg acschicht »mcr s.lcichzeiligcr Ei» sciidiing lcö Veirags biö läxgstcns ^^. Aügnst in dc» Auchhaiidlmigcü .Ijs»»« v. >il<.'l«»»»^K> «R: U»»»»k««'jf uno N!l,'!p>c»!! aliH ^ Zimincni, Knchc, Hol^leqe n»o Dachkamincr. di? zweite im .!, Slockc, I'istsDcno a»3 :', ZiH mirn. i^üchc. Holzige nod Dachkammer, zu urla/dcH, Erstcrc Wohnnnq kann a,lrich l'ezo^cn wcirc». Nähere Ausliiüsl >un Hanplpi.il) ;»r «Prilflanlie." Soeben ist erschienen und bei I. Vl'lMtl'lll, Nncbhändler in Laibach ^u haben: Das nliMmcinc DandclüMschbuch,»' 17. Dc,;cl»l>cr !^'',^, saniuit dcin ^insiilirünqi'sil-j'»,' und allcn darauf bc;nlilichc» lrgän^cndc» und cv läntcrüdcn BcrordnnussM. Preis, clcqanl bn'sch'll . nnd a c b. in ÄiMvand fl. I. Torbica Jugoslav ja nsko liiln* dOSti. III. Zv.zik. fttkt 25 lr. Torbica iuffoslavianske diIj«- ,,!5>'.). («) Ulltlltbehrlich str SchumneMtel!! Hr. Tetley'N Heilniil vor für Schweine. Das beste durch mehr als tausendfä'ltiste Erfahrungen erprobte Heilmittel in den meisten Krankheiten des Borstenviehes, uno das zuverlässissste ^raservat»" qegen Seuchen. 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