Wn «»»«Mi Mii72 kkioksli»« «S«k«»kttO» »>»b«iim«I. G«IieMl«lvms >«I»n»sd«n »tr. STTV» »a«i» VOp»,>wi»g u«6 0iieii6nioll«>t tiiwWh« ß. 4 A»PI»ll«: /^dkol«l» SS oin. 24 vin. cjmek Po?: N Vli», kü» «I»» adrig« mon»tl. 2S Vi» ^nislnummGt i dis 2 0i^ W>nt»u »»«Iit tGwmlsil. MMom seW «» Mockaus außenvolMMe Sorgen und Freuden Hie Frankreich Japan — Pole« — hie England ^ Rumänien. ^ Und Amerika? lBo« unseren! Nußlalld-Mitarteiter). Sowjetrußlcind hat wieder einen t'jpl.ima-tischen Sieecken, als existiere eine Bessarabien-Fra^e fiir Rußland übechaupt nicht inehr. Eine Einigung >vlar nicht zu erzielen. Das Ctistem der Nicht angriffspakte, das sich Rußland In nnihe« voller, aber iruchlreicher Arbeit fleschaifen hat, bleibt unvollständig. Nun war seinerseits vorauSgeschen, da^ Frankreich und Polen den Nichtnugriks'^pakt nur zusammen mit Rumänien 'Mlc!rsck>r?i-ben würden. Diese Einschränkung dürste set^t fortfallen. Tituiescu s)at in seiner Rede so. lsar die Bitte an die französisch.' Regierung gerichtet den Nichtangriffspakt auch ohne ^lwmänien zu unterzeichnen. Diese Äittc' »st indessen nichts mek>r als eine schöne (^ste. sftankvAch würde auch ohnedies den Nicht» angriffspakt unterzeichnen. Dasselbe gilt ttjx Pol^. Zwar ist War-schau lnlt Bukarest durch ewen weitgehen, den Militörnertrag gebunden, aber Polen kann sich den Lurus einer Ablehnung der russischen Paktwünsche nicht leisten, iveder Politisch noch wirtschaftlich. Polen will seine an sich slhon lebhaften Handelsbeziehilngen zu Ruficand erweitern, und dies geht eben nicht ohne einen Nichtangriffspakt. Auch I^kreich läßt si6> in seiner Moskaupolitik nicht etiva durck) TtimPathie zum Bolsche-iviSmus, sc'ndern durch rein praktische Erwägungen leiteu. Nicht nn,sonst haben zahl- Montags-Ausgabe Suropas „Einheitsfront" gesprmgt Geteilte Ansichten über die AnnuitStenzahlung im englischen Kabinett — Das.gentleman agreement" in seinen Auswirkungen London, 28. November. !^^m .Kabinett Macdonald herrschen auge>l-bli^lich ln dcr aktuellen Frage der Entrichtung der am l5. Dezember fälligen Skate der interalliierten ^iriegSschulden nn die Bereinigten Alanten ganz erhebli6ie Mißstim-migkeiten. Tie ,'^rage drängt zu <'iner kon« kreten und möglichst baldigem «Entscheidung, die unbedingt gegen Ende der Wi.'l)e gesälll werden nlus;. Vorläufig ist man sich nuch nicht darüber klar, wie die Antwort an die Regierung der Vereinigten Staaten aussehen soll. Nun gelM aber, wie enigangs er^ wähnt, die Meinungen im Kabinett weit auseinander. S6?atzkazler Newille ? hamberlaln und Außenminister Tir John S i m o n, deren Frankreich freundliche Einstellung in der großen Jnformationspress.» öfteren beachtsamer Kritik ausgesetzt worden war, sind bekanntlich die Schöpfer des mlt den tibrigen Mitgliedern der einstigen „cntente eordiale" in Lausanne abgeschlossenen „gentleman agreement". Die beiden Staats' Männer lehnen jetzt unter Berufung auf die Bestimmungen des Lausanner Vertrauens-Paktes die Zahlung der englisäien Anniütct am 15. Tezember ab und wollen dies in Washington unverblümt erklärt wissen. gen diese-Auf^ssung kämpft der Konservativenführer Stanley B a l d w i n, der sich für das von Bonar L a w vor zehn Jahren mit den Vereinigten Staaten abgeschlrs?-'-nen Schuldenabkommen moralisch verpflich« tet sieht. Baldwin ist also für die Erfüllung der vertraglichen Verpfli6)tnngen den Ver-' einigten Staaten gegenüber. Hinter 'Waldmin steht die Mehrheit der Kabinettsmitglie» der und die ganze Londoner Eity, die sich der Gefahren bewußt ist, die dem Pfund drohen, falls die englische Regierung Washington ihr glattes Nein über den Ozean zurufen würde. Man darf auch nicht vergessen, daß sich die an England gerichtete Note »vesentlich von den Noten unterscheidet, die nach Paris und nach Brüssel geschickt wurden, da sie die Möglichkeit individueller Verhandlungen zuläßt. England steht jetzt vor der Frage, ob es die eigenen Interessen scsii'lhen will oder die einer in ÄÄrklichkeit ' lestehen-den Staatengruppe. In Ergänzung zu deu militärisch-territorialen Nichtangriffsbestimmung^n wird in einem besonderen Paragraph^in jLglicher Wirtschaftskrieg verboten. Bei^ Vertragspartner verpflichten sich, in ihren Hoheitsgebieten keinerlei unütäri-sche Organisationen zu dulden, s!-- auf den Umsturz der politischen oder sozink.'i "rd-nung des anderen Vertra^^^-parnierc, hinzielen o^er überhaupt nur ihren Mitc^iicdern eine militärische AusbÜduna .iclen. li<' russischen Kriosiervereine, soirvit n'.' tK'n Charakter eines .'^lil'sverbandes ok'ip!i7'f'!?nafr wird eine Verständigung-?r!.inven:i^in n iqc-schlössen, die dem ^lnsgieich oon ?if''?r.'n-/n aller Art dienen soll. Es ist oin? Kommission vorc?esel'en, die <'ln mal im Jahr zusainmentreti-'n sols. in k'rin-ercn Staat zu enthalten. Frlinkreich dar' danach in einem erentuellen Arieg gegen die Sowjetunion weder Polen unterstützen Nl'ck) )avan. Die Sicherheit Rumäniens, daz durch das Eingreifen de4 neuen AußenniinisterS Tituiescu n>?gen der l?ei,lU'abischen Fr^ige leirren Pakt niit Rußland /Zustande gebracht hat, wird durch ein^' besondere Erklärung Rußlands gewährleistet. Durch diese Erklärung soll sich Moskau r'erpsiichten, di^ Gren^ frage mit Numänien nicht mit l^^e.valt zn lösen also eine ähnliäze Lettinbvcsentli6)stcn Bestimmungen des Vertrage!^ bekannt. Der Vertrag hat einen rein defensiven Charakter. JÄ>e der beiden Mächte verpflichtet sich, sich reiche maßgebende Vertrel^r der französischen Wirtschaft und Industrie Studien, und Geschäftsreisen nach Rußland unteruouiuien. Das Scheitern der Verhandlungen mit Numänien ist selbstverständliä) 'ür Moskau nicht erfreulich, da auf diese Weise ein Ein-kallstor nach Rußland im Westen os'cn bleibt. AllerdiNlgS gibt es noch den Üellogg-Pakt, an den slch Rumänien in seinen Beziehungen r>alten nluß und laut Erklärungen Dtttlescus auch halten will. Schließlich uiuß Rumänien einen Krieg mit Rußland mehr befürchten als Moskau, was auch cin Frie--denSfaktor ist. Jln übrigen hat Moskau eine v!cl größere Sorge als den Abbruch der Verhandlungen mit Rumänien: die Bezichungvn zu England haben sich nämlich in der letzten Zeit erheblich verschlechtert. Den Anlaß dazu gab die Kündigung des r«ssisch-ellalisck^en Handelsvertrages durch Groh-Vritannien. Der Einfluß der Konservativen aus die Rußlandpolitik Englands macht sich auf diese Weise fühlbar. Wasn es doch die die Konservativen, die seinerzeit den Atibruch der Lon der ersten Regierung Mc'/.don.ild ausgenommenen Beziehungen zu Nuszland herbeigeführt lial-en. Wollen sie auch diesmal es auf einen Bruch mit Moskau ank)mlnen lassen. Dies erscheint recht zweifel'ia't. Deitn l?ewisse jiroise der englischen Wirtschaft sind an gute Beziehungen zu Moskau allzu interessiert. Sie werdett einen offenen Konflikt mit Sowjetrußland kaum zulassen, solange sie ntitreden dürfen. Iminerhin steht die russische Diplomatie in London vor einer schwierigen Ausgabe. Tute Fortschritte bat Moskau dentlgegen-ilber in der Anbahnung fveundick^stlicher Beziehungen zu Japan zu verzeichnen. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß Japan seine vor Monaten erfolgte Weigerung, einen Nichtangriffspakt mit Rußland zu lnter-schreiben, rückgängig ma6)en wird. Der Besuch des ja!panisr!^n Völkerbundsd.'legierten Matsuofa in Moskau auf der Durchfahrt nach Genf bildete eine neue Etappe in der vukiich-zatl^schen Annähemug. Nach der Fünsmachtekonfertnz nm 2. Dezember Ä erli n, i?!. Noveni.ier. ;>tcichsaus;cnminisier Frcili^rr v. ^Xearaih tft heute für einig.' Tatic liach getv'n« men. Der Grünt) für dic Unterlncchiing i. i-nes Genfer Anfentlialtes ist anestnlies'.lilii >!, der iunerdeutsä)en Entwicklung zu Der Reichsaußenniinister n'ird derci:-^ voraussichtlich Mitte nächsl^'r in Gens sein, denn es meieren nch di^' chen dafür, daß es nun doch ncirti zn der umstrittenen Künfmächlekonferen.; di-2 (Yleichbevechtigimgsfrage kommeil wird. zahlreichen Besprecliungen, die i« dieser Angelegenheit in den letzten Teiaen iu stattgefunden hab^'n, ergaben, dc?'', mai! aus allen Seiten gewillt ist, lediglich die der dentschen t^leichbercchtis,ung ?!> kussion zu stellen und das', daniij d'-' liche Vorausietznng snr da^' Deutschlands iint" einer s^^lchen erfüllt wäre. Man rechnet damit, das^ ei'^n-tnell anl 2. De^ein^bsi^- die '^^.'rlresi.". d.'' 'ü Frage kommenden Mächte .-n der der Gleichberechtlflungvanjoruch.' 5 lands zusan«nen!rcten werden. He! Mm iü S!»!! Islinei! Vi! !lü vitcl sevtttiii ei rur empkoklen. ^ ?l» 14'-- c)ei^5 ree. ooc! 8. Kr. 25M7/3? Erledigung des ''!?ui'ids6>llrel.'Z.tein Genf darf man niik iveileren >^.i',^Ut.'n Moskaus und Toki0'7 in geliieinianxr '^.llr.'eil rechnen. Ein ganz offene.? 5?.ivitel i't Nl^ch iiie ^'ar Amerika. Die Z^ereini^ten Staiiiei' i'nd die einzigi« Mros;macht. die disher leine diplomatischen Bezieünngen zn den .^i'.viet.^ ausgenommen bat. Maßgebende Pcr>i.inlich, leiten arbeiten aber anch jenseil-) de? i^-.cins auf eine Verstäni>igung mit Moofan >in. c^rade die russisch-iapani'che Annii'v.ung hat durch die amerikanische i^e'^n^lickneil alarmierend geivirkt. Der nenge''.'.'i.':It<' li.ne. rikanische Präsident wird nach d,-,' >.'!ints' Übernahme si6> mit der Frage i>cr rn.'i'ch' amerikanlsckx'n Beziehnngen zu Hül- ben. Auch hier steht die So'.riniatie vor eitler überaus schwieria.'n, a''.': i'znso dankbareren Aufgabe. (Gelingt c'-. '^.'>>..'an eine Verständigung niit ?In?erila e:'fielen, dann wird die auß^npr'Iiti^che deS Sowsetstaates einen tieuetl schönen Eri-isg buchen können. . „Mvribk>ver Zeitung^ »IS den 5S. NaoemSer !!)?>? Äigarettenftummel und Welt« gefchWe Kleine Begebenheiten am Rande der großen Politik Von Eugen Ewald. In unseren bewegten ZeitlSufen, in de« kreisen wurde seinerzeit im Zusammenhang nen die Politik zum Massenprodukt gewor- mit der unglaublichen Pedanterie Poinea- den ist und die Staatsmänner sich veranlaßt res solgende Geschichte kolportiert: Der Mi« ichcn, aus dem verschlorenen Beratungs« ^ nistcrpräsident sollte an einem Sonntag in .Zimmer in die große Arena des politischen drei bemchbarten Orten Kriegsgcfallenen Kanlpfes zu steigen, um ihre Ansichten vor Denkmäler durch öffentliche Ansprachen ein- der breitesten Oessentlichkeit zu verteidigen, weihen. Infolge einer Automobilpanne ver- N'eist das staatsmänni^sche Metier mit dem säumte Poincare die Denkmalseinweihung ^chauspiclberuf eine gewisse Aehnlichkeit auf. in der ersten Ortschaft u. fuhr in die Stadt, Ob in Italien oder in Rußland, in Deutsch- die auf seinem Ägesprogramm als zweite verzeichnet war. Dort laS er vom Manu skript seine Ansprache ab, wobei alle Anwesenden stutzig wurden. Poincare hat nämlich die fertig geschriebene Rede vom Manuskript abgelesen, wobei alle Namen und bezeich-nungen gar nicht stimmten. Es war eben jene Rede, die er in der ersten Ortschaft seiner Wahlturnee halten sollte. Bielleicht spielte des alten land oder in den Bereinigten Staaten, über« all sehen sich die Staatsmänner und Politiker die Aufgabe gestellt, die Massen für ihre Ideen zu gewinnen, indem sie sie in gewissen Sinne beeinflußen und faszinieren. ist sicherlich kein Zufall, daß daS Auftreten M u ss o l i n i s, eines der größten Volkstribunen unserer Epoche, von einem theatralischen Hauch umwittert ist. Bor kur- diesesmal auch die Zerstreutheit zenl unternahm der Duce anläßlich des zehnjährigen Jubiläums der Faschistenherrschaft in Italien einen Propagandaseldzug durch die italienischen Städte. Das große San-Carlo-Theater in Neapel war von der begeisterten Monge überfüllt, die auf das Erscheinen Mussolinis ungeduldig wartete. Dem Korrespondenten einer großen Londoner Zeitung gelang es, sich hinter die Kulissen ein-.zuschleichen. Hinter dem heruntergelassenen Was geht im Innern der Sonne vor, in mgften Mitarbeiter. Die Buhne glühenden Körper, desscn Durchmesser Dekoratwnen aus Madame Buttersli Entfernung des Mondes von li beträgt, dessen Umfang l,3lv.00v. V streun- ^ J33.M)mal so grojj den^ lachte, erzählte politische Witze und ni- Umfang und die Maße des Erd» GwatS«anneS eine gewisse Rolle. Böse Zungen behaupteten jedenfalls, daß das Unver- »Agen Poincares, frei von der Leber ohne sorgfllltige Borbereitung eine Re^ zu halten, die draftische Bestätigung fand. Die europäische Nachkrlegsentwicklung hätte vielleicht ewen ganz anderen Verlauf genommen, wem» es dem amerikanischen Präsidenten Wtlsvn gelungen sewe berühmten vtezehn Dnnkte bei den Friedens-verhandlungm w VersaisseS in die Tat umzusetzen. Der zu abstrakten Erwägungen nei, gende, gewissermassen weltfremde Theoretiker Wilson unterlag in Versailles der diplomatischen Teschyietdigkeit Lloyd Georges und der boshaften Hartnäckigkeit Clemen-ceaus. Nicht nur Deutschland, auch Italien fühlte sich durch dem Uinfall Wilsons hin-tergangeii. Einige Tage nach der Ankunft Wilsons in Europa wilrde in Ronl eine öffentliche Kollekte veranstaltet und auS deren Erlös ein herrliches goldenes Schreibzeug MM Gefchenk geinacht. Nach der Uiiterzeich« nung des Bersailler Vertrages fiihlteii sich die Subskribenten in Roin in ihren Hoff-nungnl getäuscht und verlangten von Wilson die Rückgabe des Geschenkes. CS blieb dem Präsidenten nichts anderes übrig, als diesem Wunsche stattzugeben. Dle Geheimniffe des Sonnen- kerns Das Wunder der modernen Forscknng jeressante Begebenheiten aus seiner Lauf dc^hli. Plötzlich betrat ein Mann im schwarzen balls? Es darf zunächst einmal als feststehend gel F°!ch!st-nli°md di. BLHn° und I-gle- .Wir i??)' Ä bcqimm.-- Nu ..-rSnd--.- sich das Ii», und die ^Yalluug KcZ Duc°. Ernst. l'°'> l lind n>r>uum?n«al wie eine SlaMe uiarlchier-^ d«» R!»li<>?» «! . n b-lll"> . m. d ° Ram^ d°ntt, dch die S.chst-»^ di° d-n Ken. d-r wf/ S-nn- bild-., °uz in N-insir T-Il-»°rtrs.m. Voctc scimv .liockes, ime " Molekülen und Atomen besteht. D-r 'bhot^raphil^n und F ,m«uf ahm n der «.gUsch. Edd , ngt - n jkn ^elt zur genüge ^^unt hat den folgenden amüsanten Berjileich da- zwe, nrundvcrschi den- Mensche. , M..sl°l nl^ „„ch,. m, mm.. °r ^ der ,u N-in «tre. um Frauen ,n den Sri- sklbe .Rann >wr den. vieltau^ndkdps gen aufzunehinen, wohl aber ausrelck^in .ludilor.i.i... Wie ein Akoßer Schauspieler dieselben Franeii in PyjaumA lkg. >'r INI y-.°tsm°....er gab es '°um zioe, Gestalte,,. d>c i!.,.°.,d°r so w-..,g ähnlich gewesen «ä- Grad. Man spricht von «ine. >e., m'- S , r -s - m a n ,.und BrIa,id. x«mp-r°tur von 40 MiMonen Grad im Und doch fanden sich die beiden StaatSmtn- Sv^nenzeiitrum. ES ist ohne weiteres klar, ner z^ammen, um in en^r Fühlung die Temperaturbezeii^ung«» soliher W«r-(kntwicklung der d-utsch.fr°u,Ssisch-n und leqliche B-. Mhung°ii zu beeinslussen D°k die beiden ,z^st Polttiter sich ^ gut verständi^n konnten, Schnelligkeit von Atombewegung hinauZ< beruhte v^lle.cht aus e>nigm Charakterzu- ^ Schnelligleit wächst laut Viptz wie gen. die Stresiemann und Briand gemein- Quadratwurzel der absoluten Tempera- sam besassen. Beide .^aren gliuzeude unferer Erde beträgt zahler, hatten «inn sur Humor und außer» normaler Temperawr tZliv Grad halb des Rahmens der großen Politik das absoluter Skala) S00 Nieter Pro Je, größte Verständnis für eine kSstltche Ge- ^i .in«. TmpenUur von M.«v schichte. Daruber hinaus wußten sie beide, ^lürde die Schnelligkeit der Atombewe was einen ..eckerbissen oder einen guten Mngen lvmal so groß sein, also b Kilmneter Tropfen anbetnfft, Bescheid. Nach der Ax, z MiNiomn Grad würde sie terzeichnung des Locarno-Paktes verabrede- M Kilometer steigen. Im Zonmnkern ten der deutsche und der französische Staats-'beweqen fich die zert-ümmerte» Teile von mann -ine Zusammenkunft in dc.n kleinen > Roi^len und Atomen mit einer Schnei. Orte Thoiry in der Nähe von Genf. Die^ngkejt 20 Kilometer pro Sekunde. Di« Besprechung verlief unter vier Augen. Das Protonen, die -In« 4bmal so große Echnel-Meuu u^d die Getränke wurde» von den Ngkeit ausweisen, sagen im Innern der . ...... MM beideil Männern sorgfältig gehegt. Als die hohen Gäste das einsame Lokal verließen, war der große Aschenbecher, der auf ihrer de. Es wurde erwähnt, daß die gasige Masse ^afel gestanden hatte, bis an den Rand mit der Sonne eine Dichtigkeit von 1.4 aufweist Zigarren- und Zigarettenstummeln u. Asche sWasser als lZinheit genommen). Diese Zahl gefüllt. Der Wirt zeigt seitdem jedem Be-^ bildet jedoch nur eine mittlere Größe. In sucher diesen Aschenbecher als historische Mrklichkeit schwankt das spezifische Gewicht Wasser KV Kilogramm, (l Kubikzcntiineter wiegt bekanntlich l Gramm). Bon welcher Besthaffenheit ist nun daS Licht des Sonnenkerns? Wir wissen, daß jeder erwärmte Ki.'rper zunächst die unsichtbaren infraroten Strahlen auSsen^t, dann, bei Temperatursteigcrung, rote Strahlen und weiter der Reihe nach gelb, weiß, blau. Mit anderen Worten: je höher di>.' Tt^inpcr!^ tur steigt, uiirsc' linv.<'r dii? länsf^'n NU''''^i'.iüi!.'Ii licj.'? philsitaliscl?" a-^sgeftellt von ccu Pro-- sesioren ''^.cn und Planck, wurde bis zu Tcnlpemtuxen von 4lX)Y Grad experinien-tell na6)x,syrüst. ZZimmt inan nun an, di, eS seine Gültigkeit auch bei 40 Million.ll Grad hat, so düicfte der Sonnenkern len aussonl^Okn, deren Länge ein Zehuüiil-lionstel eines Millimeters sein dürfte. Ti.se Strahlen dßrften sich daher nicht allzu vi?! von den Nöntl^cnstrnhl<'n uiitcrscheidcn, die eiiie ähnliche l^irößenordnung ailfwcis.'n. Die „Röntgenstrahlen" des S^nnenkcrnS gelangen nicht nach aussen. 5?e r.'.'rdeil von einer »lal>eU^'geudeu, mehr Schicht verschlungen, die lhrcrs<^^ir^ Sirabk'n gri'sin^^'v aüs'sond-.'! t. se Tirahlen g.'hen in der nach au^eii iiä»!)s!-liestend-^n Schicht de^.? !Zonn!".liini.rn verlo« ren. Ms cin solch.'r ..''^i.^nt^ieli^triiA" de-Z Sonnen^^entruniS die Oberisü-Iv erreicht hat, was mehrere tausend ^>ahre dauert, hat er seine Natur bet>eitS vizllkointtien geäu' rt. AN die Sonneiioberfläche gelangt, sindtt der Sonnenstrahl eil« Leere vor und stiirzt sich mit einer Schiielligkeit von .'U)0.lX>0 Ziiilo* Metern pro Sekunde in den Weltenraum. Die neuesten Erforschungen des Soiinen-innern haben Wunder gezeitigt. Der ni-ensch-liche ForfchungSgeift, der menschliche Verstand^ feiert hier seine grüßten Triumphe. .Hätte er in ^n »fragen des praktischen Lebens, lies politischen und wirtsckmftlichen Alltags ein Millionstel ähnlicher Erfolge erringen können, unsere Erde hätte sich seit langem in ein Paradies verwandelt... Hans Bauer. ^ Gel P?rdli,tuk?a^störun» gkn. Maflknbrennen. Wallvnaen. Kovslckimerivn. tillqemptnkm Untebciat-n nebm» man ^rük niich-tern ein Kf<,S n.if!i?lick,es..k^ranz.Iosek".'^kiter. wage? Nach den an den Kliniken ^ür innere Nrankl,?itkn qeiammelten ^rwbrunaen ist k.a< ktzran.,.Z^ses.Wasse? ei« kiifierst vohltuondeS Da» »Z^r»,z»I»lek">Tittenva1se? ist in Avo- kheke« Lfoqerien und SveHereikandlungen tT» HSltkfch. Ääger nach bösen Taten Die „schwarze Armee^ Londons — Erpresserseuche in England Denkwlirdigkeit. der Sonneinnasse ganz außerordentlich. Es PoiIicarewar in jeder Beziehung beträgt an der Oberfläche einige Einhundert das Gegenteil von Briand. Während Bri-! stel, um im Zentrum auf 2Y zu wachsen. Mit and seine großen Reden nur in den Grund- anderen Worten: der Soniienkern besteht risseii am Borabend vorbereitete und sich aus einer Aasmaterie, die ebenso schwer ist des öfteren zu Improvisationen hinreissen wie Gold oder Platin. Diese unfaßbare Tätlich, war Poincare stets darauf bedacht, sei- ^ sache kann keinen Astronomen verblüffen, ne Ausführungen bis zum kleinsten Komma denn der aassövrniige Kern eines Syrius hat vorher auf dem Parier ciqenh.indlg nieder- das spezifisch? Gewicht von iX>.(X1Y. Ein iff^.i-iuschreibeii. In französischen Journalisten- bikzentimeter eines solchen Gases wiegt also Die Verbrechen, die von Erpressern be» gangen wurde», haben im letzten Jahr in England wieder b^euleii^ zugenommen und man kann geradezu von einer Erpresserseu-ckx' sprechen, von der das Land heimgesucht wird. Wenn in andern Ländern gerade diese niedrigste uird einträglichste Form des Verbrechens lveniger tlü)t, so mag dies neben der evangelischen Gesetz,zebung und Rechtsprechung auf die Besonderheit d?r br^tisclxin Gesellschaft zurückzuführen sein, in der ja die Wahrung des guten Ru'es und anderer» seits der K^atV) eine so besonders große Rolle spielt. Ueber die Ausdehnung des eiiglischsn „Er-pressergeschSfteS" schreibt ein Londoner Blatt: „Gewöhnlich glaubt man, daß Leute mit einer Vergangenheit, die sie auszulö'chen rersuchen, die Hauvtopfer der Erpresser sind. Das ist aber nicht der Fall. Männer uiid ?^rauen, die selbst einmal auf dem Pfad des Verbrechens gewai^delt sind, wissen sich vor-zusehen und zu schi lun und lassen sich nicht hereinlegen. Erpresser finden vielmehr ihre Goldgruben unter ehrbaren Bürgern, die ir-geiidwann einmal gestauchelt sind und deren Zu^ollssünden nun aus das gewisse,i!o?este au^enW werden. Ihre „dunklen Punlt<" sind kein Verbrechen, sondern nur Taten, die sie in den Augen i)rer Mitinensck^en herabsetzen oder lächii'lich machen würdeli. In solchen Fällen ist das Eingestehen des Seiten» sprunges weniger gefährlich als das ^inge. hen auf die Forderungen der dunklen Mäch' te, in dsren Sphäre man geraten ist. Es ^ibt aber eine Form der Erpressung, gegen die niemand, auch der Frölninste, nicht geschützt ist. Das sind die gefähruchen Sitiia-tionen, die von den Berbrechem selbst geschaffen werden und denen man jeden Tag erliegen kann. In solchen Fällen ist die Frau gefÄhrlicher als der Mann Es ist besser, einen LöweMs'ig zu betreten, als niit einer Frau in einem Eisenitahnabteil allein zu fahren. Oft bleibt einem solchen llnglslckli-chen nur die Wa>h?, daS Ziehen der Notbremse zu dulden uiid dann wegen eiiies Un-sittliMeitSattentates nii-'eklagt zn werden oder stillses!'eiid zu zahlen. Mwöhnlich zahlt der Mann. Danien, die sich zu ihrem Vergniigen in London aushalten, sollten sich vor jedem an« genehmen Freuiden h^ten, den sie lcilnen ler nen. Ein leichter Flirt kann für sie eine Qual fürs ganze Loben bedeuteii, denii der Er. presser ivird immer wieder init Fvrdcrliiigcn an sie herantreten. Solche männlichen Vaul-Pyre suchen sich besonders Danien rei'eren Alters aus, die noch etwas erleten wollen und dann zaih.'en müssen, bis ihr häusliches Glück zukaininenbricht. Solche Erpresser sind seh., zahlreich: die Polizei leii,lt sie. kann ihnen aber meistens nichts beu>eisen. Tie eiii. träglichsten Op^er n?erd?n in den Nachtklub aufgespürt, in denen jeder Mantel systeuia-tisch nach Briefen durchsucht wird. Die Kellner dieser Lokale arbeiteil mit den Erpressern zusainmen, ivenn sie nicht seltst das Ge-Mft machen, und sie l)aben stets di«? lehren gespitzt, um irgend welchen Klatsch zu hören oder irgend etwas zu beobachieii, das sie ausnützen köiinen. Z^dienstete und zs'^lliier stellei' einen Hauptteil zu dieser „sch.varzen Arinee" der Erpresser, die die Gesellschaft ausbeutet. Erpressung ist aber nicht liur auf dic? reichen Leute beschränkt. Auch die Arineii leid-m unter ihr, und es gibt zahlreickie FlUle. ,n de-nen ein alter Hochstapler oder irgend ein anderer Verbrecher, der sich zu eiiiem ehrli. chen Leben durchgerungen hat, von eii.em krüheren Kumpan aufgespürt nud aus.'^nut^f wird: ja, diese ewige Bedrohung treit't khn auf die Bahn des Verbrecheiis zurück. Er-presser arbeiten untcr der Annahme, das; jeder in seinem Leben etii,a..? veUergen l?at; sie sind große Menschenken'.l-.'v u'id tä-ncheu sich selten. Das einzige ?).'eh-nnng jeder Forderung Trotz 'ck^werer Strafen niinuil die Frpiej-suilii ständig zu. Erpresser sind i« jcdein .^>o-tel, in jedem Cafe und Nachtrl»t> de.5 stens an der Arbeit und warlen aus ihrc 'Dl'-fer wie Spinnen in ihrem men werden alljähilich vou iljren an sie gezahlt, und das; ein Teiek- tiven hinter den Erpressern s'er isi. nia Tro^t. d'nn nur ireni^e :>iiu- men vor Gericht." MWkätzp Port vom Konntag „Rapid" ttlM vor Die ersten Mei Punkte — „Svoboda" (Ljubljana) 3:1 ge-schlagen — Die Schwarz-blauen in allm BelMgen besser M a r i b o r, 27. Noveinüer. nicht anders envartet, sertigre „Rapid" in der Reprise des Meisterschaftskampfes „Tvobot>a" (Liu.bljana) glztt ab. Das Resultat rl>n 3:1 (1:V) zeigt nicht das richtige Kräfteverhältnis, denn „Rapid" war diesmal in allen Belangen die angeblich besscrc Mannschaft. Und wenn ma« mal in Betracht zieht, daß die Schwurzblauon mit — drei Vrsatz^ten angetretm lvaven, muß man den ersten Punkteqewinn der Mannschaft dopp::lt so hoch einschätzen. „Rapid" hat nun wi^er mehr als seine Erstklassiflkeit bewiesen. Der Löwenanteil an dem schönen Erfolt^ gebilhrt dem Hinteripiel Barlovie-Flacl-Hermann. Insbesondere stach wieder BarloviL s^Lrvor, der mit einer Wucht und Rasanz die l?c?iner alsbald einschiichterte. Ter sympa« tische „Bell e" war auch heute der beste Mann am s^ide. Treu stand im l a ck zur Seite, der dmch ein feines Spiel zur (^änze die gegnerisc^n Attacken zunichte machte. Hermann griff erst nach der Pause altiv und dann bravourös in den Kampf «in. Sehr qut war s e i f e r t, der ^wih ein gewaltiges Arbeitspenwui absolvierte. A!it niehr UeVerlegung und vor allem Selbst beh?rrsck)ung hätte er eine doppelt so gro^e Leistung erzielt. Eine angenehme Ueberra-fchung tereitct? ^ u o k a r, der mit ganz besonderem Eiier am Werke war. B u r n-d o r f e r gab sich ailch diesmal Miihe. An der Stiirmcreihe ivaren B e n k o, .tz a r-d : nka uwd Bäu mel die treibe^rden raste. Die beÄen Flügelmänner liegen oft die nötige l5nevgie bei der D!lrch^ü)rnng zahlreicher Aktionen vermissen. „Svoboda" zeigte als erstklassige Mannschaft sehr wenig. In der Verteidigung war B o n c e l j t>er weitaus beste Mann des Teanls. Bon den übrigen zeigte nur noch der VÜttelstürmer zeitweise eine gewisse Epielkultur. Das übrige Ensemble fiel stark ab. Auch schlug der Versuch, durch eine härtere Gangart sich einen Erfolg herauszuschlagen, fehl. Das Spiel begann recht flott. „Rapid" diktierte in den ersten Minuten ein höllisches Tempo. l5s bedurfte kaum einiger Minuten und fchott war der erste Treffer durch B ä u-nl e l fertiggestellt. Es boten sich „Rapid" noch mehrere Chancen, doch wurden die Aktionen gar zu kraftlos abgeschlossen. „Ra-pids" drückende Feldüberlegenheit kam daher nicht zur Geltung. Erst nach Seitenwechsel. _____ kls die kurze Gegenoffensive gebrochen war, 5om'rUcI>oren Sonstige Splele I-jitdIj«,»: Slovan:QrsiikA 2:l, Ilirijs: l1erme8 4:l. ?»»rvd: VcktoriaiSparts S:0. (ZrsÄjan-slcl:Lisondadnor 6:l). (Zrachsn8lcj:Llvktra 2:1. 8»r»I«vo: 8gKK:^et. Votitz», «o aelhupf, «et», «ackhauß «chmid Iuröiöeoa uttea. Ralicren 2, Haarschnei^n 4 Di. nnr. Rasiermesser, Messer Sche. ren -Verden geschliffen. MlinSka ul. tj. 1Ü78S Teilhaber oder TeUh«beri» an einem kausmännische., Unter-nehoien mit Din. A».gt>y sucht, für Anteil monatl. Tnn. 160V garantiert. Unter .Nr 347" dringend nii die Benv. 1Ü8S4 ßPSO»eH ^r schön möbl. .Limmer mit separ. Ein Se»iea, Tattenbochova, neu renoviert. Knneehauspreise tief reduziert. 5mi Ausschank nur die bestre-Miertesten Weine- Gu-e M .^ilionn-nten verdl'n aufae-non'üicn. Milkia 71». zweimal in der Woche mit Ärcten. Reines möbliertes sder leeres zu vermieten. Anzllfr. ln der Berw igosg Schön möbl. Ztmmer billiq zu ^ben. Restauration «Lo^iZki dom". 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Das Beste ist ein Rock, der länger ist a5s sein Aermel^ denn es scheint nicht immer die Sonne und leim Schneesturm ist es wohl am wichtigsten> den Bauch zu schü^n, den man zwar leugne dar) aber Mrinen muß. Innen angebrachte Trägevbänder erleichtern beim Auf« stieg das Traigen des Rockes auf Rucksackart^ Bei der Abfahrt zieht man Rock und Fäustlinge immer an. D^ Taschen an Rock und Hose sollen mit Klappen und Zipfverschluß versehen sein, für U!)r, Gsld usw. Eine zu-knöipf^re Jnnentasc!^ für Brieftasche und Legitimationen oder Paß soll nicht fshleik. Der Kragen soll au^tellk^r und zum U^er> einanderknölp^ sein, die Aermel mit Span, gen versehen. Der Rock soll nicht zu schmer sein, mehrere leichte Hüllen lvärmen besser und entsprechen durch schuppenweises Ausziehen jedem Warmebedürsttis. Die Wiird-jacke wird jetzt aus wunderbarer englischer Ballonseide gemacht, der Schnitt rft meist blusig. Ueber dem Sporthemd wirkt eine Weste eleganter als ein Jumper, der aber ^uf jeden Fall in den Rucksack gehört. c5in Schal in Reinseide ist unentkehrlich und leistet bessere Dienste als ein Wollschal. Die Norlveger-Mütze ist bei uns fast außer Gebrauch fonlmen. Sie wird durch die Ipor!-nlütze und Radiokappe ersetzt, doch wird manl bei Schneesturm an letzterer das schützende Schild vermissen. Die Jugend bsgnügt sich mit dem Stirnband, das zugleich Ohrenschützer ist. Die Strickindustrie hat Heuer eine Neuheit gebracht: eitle sesche Mütze mit Quaste, oben unsichtbar offen, so daß man sie über den Kopf ziehen und als A>ra>genschal tragen kann. Die Fc^tllinge l)aben ineist zik enge Daumen. Kürzere Stulpen lasse zwar den Schnee in dei Aermel eindringen schaffen aber besser Ventilation. Die Trockenwolle wird da gute Menste leisten. Fürs Frühjahr, wo der Handschuh nicht inehr zu wärmen braucht, ist zu ganz kurzen Fäustlingen aus Rucksackstoff zu rat^, die bei Stürzen int Harsch oder beinr tie'en Kristania die Finger, knö^r vor schwerheilenden ?lbschÄrfungen schützen. Eine große Sicherheitsnadel vorn ink Knopfloch '.verhindert das Verlieren der Fäustlinge -beinr beliebten „Durck- den-Giir-telstecken". Radlo Die S»i Alelöung Die Temperatur nähert sich dem Nuttpunkt, es ist schon SGiee gefallen und es gibt sogar schon Leute, die die Skisaiso» er-öffi«t haben. Höchste Zeit Är den neuen Jilnger der wei^i Kunst, seine Ausrüstung zusammenzustellen, für den Sonntazs'alirer, seine Siebensachut herzurichten und Neues nachzuschaffen. Der zünftige Skifahrer hat selbstverständlich seine Ausrüstung schon ini Frühjahre ergänzt; die erprobte List'.' seines Rucksackinhalts ist seit Iahren vorhanden gewitzigt dmxh eigene Erfahrung schwürt jeder auf andere Details. Und die ganz großen Mpinen studieren in den Katalogen die neuesten Neuheiten: geflochtene Stöcke, unzerbrechliche Ski, Kurzski, Stulenski gleitende Metallkanten usiu. Wer einige Jahre Skisport hinter »ich hat und a>nl eigenen Leib oft bitter erfahren nmßte, was er hätte mitnehnien sollen, wird so leicht nicht an das Notivendige vergessen. Die folgenden Ratschläge gelten !^u^.: achlich ftlr den Neuling, den sie einerseits vor im-nötigen Anschaffungen beivahren. anderer. seitS davor behüten sollen, der Unbill des Wetters schlecht ausgerüstet gegenüberzustehen. Die Kleidung: Der gute ?lte Noriveger-anMg blieb mit seinen langen Moatag, den 28. November. Ljubljana, 17.30 Uhr: Zaionguintett. » 19.30: Gesundheitsstunde. ^ 20: Bokalkon-zert Giungjeva'c-'Gavella. — i?0.30: Ueber«-tragung des Arbeiter-Kulturbundes. — Beograd, 16: Vokalkonzert. l9: Konzert des Radioorck)esters. ^ 20.30: Vokalkonzert Holodkov. — Wi«n, l8.50: Rusalka. Opcrn-aufführung. — Heilsberg, 19: Volkslieder. ^ ?0.15: Orchestertvnzert. _ Brünn, 19: Alt-Brünner Blasmusik. — !!0.^0: ^tlavier-koilizert. ^ Mühlacker, 21: Der Götzenhof. Hö^piel. — Bukarest, 20: Kainm.'rmusik. ... Verlin, 19.05: Lieder von Ansorae. — 20.10 Zeitgenössische Orchestermusik. 21.25: Mo zartS Syniphonie in Es-Dur. ^ Stockholm, 20: Konzert. — «om, 20.45: Leichtes Novi^ tStenSonzert. — Langenberg, 20: ?lbend. konzert. _ Prag, w: Rnsalka. Opermrber-trqiglmg. ^ vberitalien, 20.30: Kamnier-musik. — Budapest, 20.30: Konzert. ^ War-schau. 20: Libellentanz, Operettenanffüb' rung. — KSnigSnmsterhausen, 15.45 Stunde für die reifte Jugend. ^^D»»»»»GGGGGGGGGWAW (lliterstütiet ciie ^Mii!)e5lar der Untergang. Ersetzte alles, wat? flur uttd ttvich in ihm geweisen war. Das drilckte das Ziegel unter sein bisherige-i Veten. O Än einen« hellen ^richmovqen ging Graf Kentner zum Bahnhof. Er wählte stille Ne-dettstraj?el,, um niemandem zu begegnen. Bon 'emt^er hörte er Gn ?)ie^:ment rsititc au^^. Graf Kentner lvar es plötzlich »ls hätte e^ Bleigewichte an den Dttzen. ^ den Äu-^ gen brannte es. Eine AugenbiickS^chlnKche, dalin richtet- er sich hoch auf. Vorbei! Es ging einem nenen Leben entgegen. l^>an!z in Gedanken versilnten, er durch die enge Htraflc, deren alte ^ittujcr mit ihren Erlern und Bai-komn so friedlich in der Sonne lagen. Ailf einem dieser son-nenni^riiuteten Batto,le stand eine innige, blonde Frau, sie drückte ein lveitze5 Bstn-dt'-l ztirtlich an sich. Graif S?entner .^nkte zuisammen. Ännerl Wendsbrück! Mit ihren, >^tsnde, da.> erst nvnigc Wochen ait war. Wie listte er nur vergessen können, daß WendslnÄcks in dieser straff- >vohnten! Aoman «m Gert Rotberg Lopzsriidt dv feuedtvsa»»?» Nslle lSsaIv) Run war eS zu spät, umzukehren, denn gerade sah die junge Frau an^. die ^tra^ herunter. Sie sah den hoc^ewachscnen Mantl im hellen Reiseanzug — den Mann der jetzt tief den Hut zog. Und das Annerl nickte, und aus den blauen Augeil stürzten die Tränen, kollerten ü^ber die rofigen Wangen. Da ging Graf Kcntner um die Ecke, dem Bahnhof zu. Än der Ärenzung sah sie ihn noch einlnal, dann nichts mehr. „Armer Kentner, armer, lieber Kenlnei dachte die jun^e Frau, und ihr heißes M. leid war mit ihm. Als der Zug Wien verlief iehnte sich Gras kentner tief in seine Ecke zurück und vertiefte sich in seine Zeitung. Erst nachdem der Zug schon fast eine Stunde «gefahren ll>ar, sa') er hinaus. Nichts inehr von Wien! Ah, wie gut das war! Sie konnte einen ^onst sosthalten, die schöne, ^^ohe, lachen>de Stadt. Sie lieg die Mensar, war gut! Sehr gut! ^m gegenüber saß eine junge Dame. S-e sa>7? interessiert in das braune, schöne Männergesicht. do^? Gras j^entner schenkte ihr keinen Blick. Frauen? Weg nnt ihnen von seinem LebenNvege! Auf diesem Wege wür-de in Zukunft nur Arbeit sein. Und da' .vav gut so! » Gräfin Kora las ihrem Gatten .»r. Sie giihllt«? wiederholt dabei und ver-karg nur nmhsanl vhre Unlust bei dem gelahnnen Manne zu sitzen. Draußen in der Wel; ivar rsschendes. lockendes Leben, und sie verwelkte hier. Aber sie ivar klug genug gen>e« sen, ihre Pos^ition, diese geficherte, be!^gliche Situation nicht zu leichtsinnig auss Spiel zu setzen. bot sich al' und zu Gelegenheit, aber es schien ihr nie eine sickere Sache .',n sein. So trieb sii) eineir Flirt eben doch nicht auf die Spihe. 5o viel wußte sie längst: so vei'liebt d?r Graf in sie war, war er doch imstande, ihr die i^ringste Untreue so hoch anzurechnen, daß er sie vevstieß. Dss durfte nicht Zurück zum Zirkus wollt« ar er immer. Er wollte um nichts in der Welt an sein (Abrechen erinn^^rt »Verden. Immer «sprach er davon, daß es nun niieder -lvsser imlrde. War er heftig und aufbrausend, ja, vielleicht auch einmal unge. recht, dann bereute er es schon im nächsten ?lugenblick, nnd dann schenkte er ihr meist ir ein gir-oßes Vermögen. Gora blickte zu dem atten Herrn auf» der viel gößer war als sie. Und sein Sohn war noch grösser! Die Grafen von Sentner waren alle wahre Hünen. Sie hatte das festgestellt, als sie einmal drüben durch die Ahnengalerie geschritten war. Die Aihnengalerie! In nächster Zelt lam ein berlchmter Maler, ein Italiener. Der sollte dl? jüngste Gräfin Rentner malen. Run, darauf freute sich Kora jetzt schon. Und auf dem Bilde mußte sie eben auf jÄen Fall das berühmte Diadem ragen. Einige der Ahn^rauen tragen es. Alle nicht! Auf ihre Frage hatte ihr i-hr Gatte erzählt, daß ein Fluch an dem Modem hänge und daß einige der Gräfinnen es aus diesem Grunde verschmäht l)at-ten, eS zu ttagen. Kora reckte ihr« biegsame, schmnke Gestalt hoch. Sie war nicht abergläubisch. Sie tvollte das berühmte, ^rüchtigte Dia^ tragen. Und heute, gerade heute sollte ihr Gatte es ihr schenken. Auf seinen schweren Stock gestützt, den linken, wie leblos herunterhängendetl Arm liatte Äora sich um die Schulter gelegt um ihn so auch zu stützen und zu führen, schleifte der Graf durch das Zimmer, um in sein Arbeitszimmer zu geiangen. Da erschien der Diener. Auf silbernem Tablett trug er ein Telegramm. Der Graf ^agte: „Darf ich dich bitten, Aora?" Die junge Frau riß das Telegramzn au?. „Eintreffe heute gegen acht Uhr. Karl." Ein Heller Schein ging über das Gesicht des alten Herrn. „Kommt er also doch einmal von allein? Nun, das fvevt mich aufrichtig, Sora. D« wirst nun leider ein bißc^n Arbeit bekommen. Jasepha ist ja sehr tüchtig, voch ein b'ßchen anordnen möchtest du doch vielleicht selbst. Das versteht sie nicht so, die gute Alte." „Ja, gern. Soll's etwas Besonderes sein?^ fragte Kvra hastig, und ihre :veißen Hände zitterten. „Na ja. Doch vielleicht eine kleine Fesd« tafel? Du hattest an n»inem Geburtstage einen guten Geschniack entwickelt, Sora. So ähnlich könnte es sein." Graf Kentner sah vor fich hin. Er schien noch irgend etwas auf dem .^zen zu ha^n. sagte es aber nicht. Aus aller Welt »ann ein Toter Ao-Jo spielenf Die Prophezeihung von dem baldigen Tode des Jo-)o-Spieles haben sich nicht erfüllt. Eine alte Ersahrung sagt: daß eine „Mode", die gleich so heftig ausbricht, nicht von langer Dauer sein kann. Aber die Langlebigkeit des Io-Jo hat diese alte Ersal)--rnng Lüge?: gestrast. Die verschiedensten Industrien haben diese Gelegenheit auszunutzen gewußt, und es kommt nicht selten vor, daß man niondäne Frauen in den europäischen Großstädten mit kleinen silbernen Jo-Jos spielm sieht. Die Jo-Jo-Krankheit ist vollkommen international. In einer Kirche in Madrid sand vor einigen Tagen eine Trauung statt.! Ein vornehmes junges Paar stand vor dem Alter, und der Geistliche sprach ergreifende W^'rte, als er plötzlich feststellen mußte, daß die Aufmerksamkeit der Anwesenden sich im-! mer weniger an ihn konzentrierte. Telbst die Blicke des Brautpaares gingen in anderer Richtung als zum Altar, und der Geistliche mußte feststellen, daß ein kleiner Junge in seiner Nähe stand, der offensichtlich gerade im Begriff war, irgend einen Jo-Jo-Rekord zu brechen. Einen wahren Jo-Jo-Relord hat aber ein ^tysener aufgestellt. Er hat vor kurzem vor einem Notar fein Tchament gemacht und hat gefordert, daß man ihm in den Sarg einen Radioapparat mit Kopfröhren, eine Tabakspfeife, zwei Kilogramm Tabak und ein Jo-Jo-Spiel legen müsse. Die Einwendungen des Notars nützten nichts. Der alte Herr will auch im besseren Jenseits nicht auf die Frendm des Jo-Jo-SpieleS ver-Mchten. 7- Aus dem Leben der Bambuti Ullsere '.'tufnal)al,en beriäiten von den B a nl b u t i, den kleinsten lebenden Menschen ani Kongo im innersten Afrika. Der Pygmä^nforscher Dr. Paul S ch « b e st < hat längere ^it unter ihnen gelebt und je!)t seine Evlobmsse und Arbeiten während dieser Forschungsreise in einem vslksti'limlictien Bericht mlter dein Titel „Bambuti, die Zwerge von: Kongo", vnr Verlag F. A. Brock Haus-Leipzig, herausgegeben, mit dessen fteunditcher Genehnniqnng wir diese Bilder aus dem Werk veröfsentlirlien: (Links oben) Baumrinde wird abgeschält, um als Lenden schürz verarbeitet zu iverden — (unten) die Z,verg.' sind vorzügliche Jä^r, die auch vor deul riesigen Elefanten nicht haltmachen. Für die Jogd l,erwenden sie vergiftete Pfeile, die sie hier über denr Feuer behandeln — (Mitte oben) die Schönsten ihres Stammes: «ls besonderes Sk^nheitSn?eerlnial gelten spitze Zähne, die sie sich bei „Spezialisten " mai^n lassen (unten) wie !^i v^len pri-initiven Völkern lassen auch h^r die ^r-ren det Schöpfung das schwach Geschkcht für sich arbeiten: Frauen sc^ffen Brennholz ins Lager. Rechts oben: D»nz der Pygmäen zur Nenertromwel. Unten: der Verfasser des Werkes, Dr. Schebeste, mit einem Zwer-genhänptiing. An diesem Bilde kann man sich eine Borstellung von der „Größe,, der Pi)gmäen machen. Sch«nheitSpfl«Ke mit her Schablone. Das Tempo regiert die Zeit. Das macht fich auf allen (i^bieten des Lebens imntei mehr bemerkbar. Auch di.: mondänen Frauen, sind zu dem Ergebnis gekommen, daß sie nur ein gewisses von ^it auf die Schön heitspflegc verwenden können. Sie haben es ja auch nicht leicht, die arnien Frauen. Schminken, pudern, Lippen, Augenbrauen, Augenwimpern Pflegen, daS sind alles keine Kleinigkeiten. In Paris hat man den ersten Schritt getan, um diese wichtigen, aber zeik-mubenden Beschüftigungen zu rationalisie-r«n. Ein Pariser Schönheiti^alon hat eine Schablone geschaffen, vermittels derer un-fere Frauen fich im Laufe weniger Sekunden ihre Lippen in Form eines schwungvollen „Eupido-BogenS" malen tönnen. Die «uro-päische Kultur l,at somit einen kräftigen Schutt vorwärts getan, und lnancher Ehemann wird sich freuen, daß er jetzt statt einer halben St " de, nur noch eine viertel Stunde zu spät ins Theater kommt. Kanarieiwögel jvbiliere::. Die Berliner Kanarienvögel haben ihre großen Tage. Ihre Ü0. Ausstellung ist soeben eröffnet worden^ Sie haben zu dieser Jubiläumsausstellung zahlreiche Männchen ultd Weibchen aus anderen G^ädten eingeladen, die sich mit ihnen i-n edlen Wettstreit messen werden. Denn diese Ausstellung ist mit einer Borprüfung für die „deutsche Meisterschaft", die im Jänn»r ausgetragen wird, verbunden. Die gelben Konkurrenten werden einer scharfen Prüfung unterzogen. Hohl-rollen. Pfeifen, Knorren, Wasserrollen und Echockeln — das ist alleS keine Kleinigkeit. Die Leistungen werden nach Punkten bewertet und 3S0 Punkte sind daS beste Er-gebnis. ES werden aufregende Tage für die kleinen bunten Gänger sein, die nicht nun-der eifrig bei der Sache sind, als ihre Züch-ter. Wir leben im Zeitalter der Rekorde und Championate. - ^ t .»»» >ID» W?» ^DU»IA>dEt WltS WWlWdRt» t»