^ 233. Mllnwch llln li). Mtolier !8W Die „Vaibachcr Zclt»»«^" erschaut, mil N»<>!aln»< der Sou»- unt» Feiertage, läßlich, »»o loslct s>i»i>»i de» Aeila^n im ^lc,„N'toir gaiizjähri^ ll ft., ha ! b jä liria. 5 fl. 50 lr., l»it .ltreujl'aüt' i,n «Huiül'-toir ganzj. 12 ss., halbj. lütll»»g in's Ha»s si»d halbj. 50jr. mehr z» entrichten. Mil dcr Pest portofrei ganzj.. unter Krcn^aili» ll»e g^lucktcr Adresse 15 ft., halbj. 7 ft. 5U lr. In sertionsqeb» h r f,ir,ine Varinond-Spalten? zeile over rcu !ii.nl»l derscll'en, ist sill lmaligt <.li«l schaltilng <; lr., silr !imali^e lj lr., fnr3»la!ia,e 10 lr. u. s. N'. Zn oicsc» Otl'ilhrl» i»t »och der Insertions-»ifmpcl per 30 fr. für ,me jebesuialige lHinschalluilg hinzu zu llchoen. Infer«t» l'is ll» ZlillN ll>sle« l st. v<» kr. für 3 'I>,al. I st. 40 lr. fill >i Vial »no Vl» lr. lul l Mal ^,üil ^nl'igllss oes ^li,erl!l)»sst,ull'e^.) Amtlicher Theil. M^cr k. l. Statthaller unb Chef dcr Steurr-Dllek. lion l'lit den Slcueramts" zcoutrollor zweiter Klasse, Algols Pfelferer. ^nin SlcusramlS'Konlrollor erster Klasse- dc» Steneramtö-Kontrollor rriltlr Kl.'sse. Frau^ Taucer. zum Stcu.'r>>mtö^oulrollor zweiter Klasst; die Stcueramls-Offi^'ale erster Klasse. Hugo Plant» z unb A"lon Grebe» z. zu Sleueramts - Non« trollop!, driller Klasse; die Sleueramls «Asnstenlen erstcr Klasse. Johann Str0ka uud Anton Icschc, nngg. zil Stcucramt^Offiziilril drMcr Klafft; den f. k. ^ientcnanl in dcr Armee, Fsidoli» Nilter uon Franken, und die blidcn Stcucraiuts'Prakülanlcn Rudolf Nolter nud Ioscf Irglizd. zu Stsner^ amlS-Assistcntcu driltcr Klasse dcfinitio ernannt. P.äsi^ium d>'r k. k. Elcucr^Dirckliol, iiaiDach am 6. Olwdcr !860. Richlllmllichcr Theil. Laibach, 9. Oktober. Die N>'de (5,^'0lir's, unt n'clchcr dcvsclbc d.is sardioischs Plnl»i<»e!>t siöffncls. lir^t >mz »»n dcili Wlirüalile iui.1i vor. Eö isl lin „isikmlkc'igss Aktl»' stück, so ncht ^ecignst. die Vnwisliüig l'cr Rrchlc«.! b.-qriffe dar;»!l,m>. <-ic sctt zwölf I.il'lcil in dcr rm^« väifchcn Polilik li.'ris^l. u»o rs» Gs,',c»s.ih zu ko," st.itlll-ü. der zwischen oc» Plinzi^is» dcr ^ltllm-läl n»r> ic»cn dcö nllgcnlciinn ^liiiilinrchic^, wi^ sl'l^cs um, N.ip^llo» cix.^lühil «ruvde. dcslcl'l. u,'i> drr (N,f einc oc^er lie m^cie W^ise ^rlölt iv^c'l-!! ,ln,b. ws»n Europa wil'^^r Dcn Ocnub dlö Flicdf»^ „»!) der Ziv!l!s,!iil'!! ilisiü'afli^ ivndcii soll. Eö isl ri„ lii-fcr 5t>ß. dcr dmch dic Wli ^chl. drr die Ai>-scha,!U,!^n und Inlcilssln dcr Mc,>schl)sil i» z>vc> i'a^rr trennt, vc'» dlncn da^ finc cic ^egitimilat, die Tralllion. daö Ncchl dcr Vllttä^c, d>>>3 »n'dcrc d»i« sssg',, oic Poiilil dcr N.'ltoillilitälcll. Trillion nnd ill'gil der Tl).us>i.i,sl,. k»r^ die Pr!i,l.ipis» Dsr NelN" lnlioü vcrsichl. I„r»!is>qi!.l^ lnif der rin,i,. sl.irreö. loussqncnlls Vlifolqcn drö uor^sseple» Zi.lsg .n,f der aiidcrn Scilc machen die Kluft im,»er wciier »üd lö wird noch m.inchcr O^f>r dcdinfei,, lni', sie lins' zlifüllen und Elivopa stall deS dlilchlöchcrlei, Nlcht,?. l'odexö cine ncllc Vaslö zu gcl'c», auf welcher kaö Mcnschcn^cschlcchl sich dcwegcn nno writrr lntwik-keli! kann, In nawcr 'Wcisc dellünt Herr Cauour. dag dic Ersl'güissc i» ^lallsn „die „otyivlndigc Kl'nssq»sil> dcr von Karl Wl'eit lie^oiuicne,, und scll zu'öif I0H. rcu von dcr Rc,iicrnn^ dcö Kmii^ü Vlflor Em^ixicl wciler sssfnlntl-!» Pcliiil ^cwesen sind." Es ist daS ein nicht ^llade lyrcnuolle.rl l',s,a»„ ja mit ei, »cm sckämlichci! Vcrrall), mit ei»cn, allcö Volk,,, recht l)s,höl,ncndcn dew^iffurtcu Einbruch in dic St.>a, l<" Olü.rreichc!, Dcr Vrnch d<^ Völkeirecht.ö >sl "lso die Vasi^. auf welcher die Politik dcr N'u;!il U>l,'t. das ciilf.ichr Zerl^iücn isl dcr Modl,6. nach wclcl'cm man sich bcr Veiträ^ ,nl!cdiqt; Napoleon I)al dic (5i,l'c dcr ^i-dr.r dics.'ü »cncn 'Völk.rrcchics. Vikior Emannsl „nd Gcnosscn. die gflcdli^ln Schii-lcr deöscll'lil zu ss,,,. Waa wir uon iyncu fcllisll'iü noch ,» srwaltl» l'al,'cn. sa,u Hcrr Caronr mit groß' ur Ossüihsü: «Ila!,cn isl f'sl". sa^l er in scmlr ^lde. ^uiir VlnelllN mach! eine schnnrzllche A»^ nadüir. Waiü diese u!>chl>>> ^loll,!„cl>c>'. dipll)ln,cdrückt lü. Wir dtlikrn. daß wir Ocsl'rrrich »uch! »vidci ei» fast einstimmigen Willc» cllcr turopäischc», Macht, dcn sslicg erklären dnrfcn. «Giuc sc> lln^ilgsmäße U»ttl!,ll»nu„a würde, n.ich »»slrem Dafmh.Ute,,. eine snrchtliare K^lilion erztugen. „„d lucht „ur Ilalicn. sl)»d.fl„ d,e Sacht der Freiheit deS ellrol,'äischc>: zeillclndcs ill große Ge> fayrc» Nurzen. weil dicies ,,i!l»lfo»»t!lc Wagnis unö mit den Mächten, wrlchc die von unS u.llye'diglcn Prin^i^ie!, kciocöws^s Nllerkfnren. vcrfeiüdcn. lind uns die Sympathi.» d,r Slaalcn raubln würde, derm Politik auf den freismli!a.lle>l Tellrcnzcn bcrnl'l. «Wir. tägliche Znsch.i,,sl «ud gewiß nicht nl'ich» ''l^l'q ge^en die ^cioln bcS veliltlmiischtl, Vo!k«ö, wcrdeii dlsss» Sache a/wiß „lchl l,'si,is>'se!!. alier wir l>'l,'el! di, Uel'er^el^llüg. t>,r>ell.'el> lvsil, wiikf.imsl- z» dienen, wcn» wir ei» slarlls Italie» s^^slilüire». weil wir mit '^l-slül'Mlheil ^lanl'tl!. daß. flch.ild dls>i-Tl'at »lir ttlschchei,. dic all^rincine Meili»!,,, d.-s Nalioi'ln uno ^al'iiiete. welche jsl)t rioer gcwa^lcl, Ui'tern.l'll'üNg noch cntgcg.!, sind. sich dieser cm^ln i.'öjl!!!^ dcr italienischen Hra,ic, welche fnr sich imm,r im Süden Europa'^ bcm Zeilallcr der itrie^e unl' Rcvolul'line» eiil Zill sey«» w^rd, günstig llwcise» würde. «(il'cn so sind wir überzsngt. dab hocl'wichtigc Gründe llii^ die Pfti.l't auscriegr». die Siacl oicr dl>, S>ß des K rchrl, ^l'crdallpteS z„ slspeflilc». Dic >ä'»,,^<- ^l.i,',c isl llinc uol> o.'ül». >re>chc s>ch l>l,l o.m n,l'>l..l',!c Iml.i i.ifs.n. . Sie siööt i,l ihrcr i'.id» anf morall,chc Hi»c»r,l!sse. welche „nr vnrch mora-Ilu1)c >iraf!c ü!_'crn.'»nd.ll wcrdeil können. Ui>o wir ha^-n da>^ Vcilraucn. dng siiilier o^r wcit.r dic Krafle ln dcm Schicksale d,r gr^.» Meiropolc ein, dcu Wl'ü'sch.n il'ier Vcuolkll»,,.;. del Scyilsuchl allcr g!,!cn ^!al,c:,sl mi? dc,i wal'r^i, unD daliell'.islcn Priu;!p!c» deü ^>.,ß sie c,ne so l'.ilf.nllc Verändeüin., vo.> der Oeiralt dcr Zcil »no ou» l?l'>,l gro^n nnc' un-dcrcchelU'arc!, Einfti'ssc zu crw.ntcn >r>ssln. orn daö wico.rgcl'orüc I,.'ll>ll anf Die Änü.i,.^,, l.»o Ulll'lill der kaiyl'Iischcu Wösi,chl» Tni^^e,, ,„ <)^„, ^s»s„ ^cn. da») wir von jc^cm Plane cinls dcwaffnclln Elndtingcns i» j>>.c Stadt weiden sM.ht,, mnssen.-'Also, nur weil die Mächte cö nicht wollen, gicifl Salrinilil O.slerreich in Veneticn nisht an! Das ist ll.n ,m.' d^nlüch. D>c nencsl.'l, Acu^llm^» (iaoonlS ül'cr die Voilagc dcl Dolnmenlc l.'czi!gl,ch l>lö E»-rnckens der plemoülesischen Truppl,, i„ ^s„ M„^l„ »»d Nml'lic!'. die >l»s der T.legv.ipy meldel (Se, luid das, die Sachc für jcpl noch r»un Haken l)al,»s. Die römischc i^rage >sl nicht so glatt als m.„, glanl'l. 'Adcr kommt man da nicht von scll'sl auf ttn Ocdaliklii, dap Sar« diiuen auch in Vczn,^ Veneti.nö „ach l'uummlen An« ivcisllngtn. die von Paris niid ^^»i,^„ summen. lwN' oell'i Wild, wen» die lomisch.- ^ragc erl.digl ill, das englisch, Kal'Mll l>ei dem verl^»»^,. ,^>^ö lö in der jüngü nlilgellnilien Note sag«. >>ai) tü cincn ^l»' gr,ff auf Vcncllc» alö eine,, cu>u^ lxüi l'lllachls. wcil El,gla,>d im adli.»l!schcn M,re g.n.z l'lsoodcre I>,t.llss.il ^n uclll'liligül l)aoc? '^»l werren daö l'alc, i len , dcnn lie Oill^llisft drängn znr Cillscheldnn^. Viellcich! dlüZl cö f»l Ocslerlrich «ri.dlr, «hilf rir slll'si, fl' wlrr dir geholfen — wc»» »ichl die War« schanz Enticouc ci»c» «olalen Umfchwmlg der Dnige ^eidlifliylt. Oesterreich. Wien, 5. Oll. Aus verläolicher Qutllc erfab« r,n wir. daß den neufstell Diilposlt'oucn zufolge die Ankunft Sr. Majeltäi dcs Kaisers von Nnüland >n Wa,schau anf dln 2l). „no die Ankunft Sr. Ma« jesiät d,s zlnlsels von Oest,rreich anf reu 22. d. M. l'cslimml isl. Dem Vl'ncymen nach wird Se. l. f. Apostol, Majsslät Wien am 2<. vcllassen „nb am folgtl'den Tage Nachmittags in W^rschan einlrsffen. N5ien. Einem Verlüirr blatte wird aus W!en berichlet. cs s'ien schon ftll einiger Zeit Unteidand-lunqen im Znge, um einer größer" englischen Seli'ffs-al',hcilling liuen slckereu Anlelp!,^ an der ösleireichi-fchsi, .^lnste des adiiaiischel, 2^seres ;>l nl',r!ass,ni D»r Koriespond,!'! des VrrUusr Älatt.S glanl'i. daß oie Mission des Grafen Mentors nach Ecchurg mit d,u l,'eiü.,lichen Velhandlnn^en in Vldindling sl«hs». Was a,l der ganzen M,lll>illl„g wahr iN, dnrfie ab-zinl'aricn sein. Eine englischs Schiffsssation in, ndlla. fischen Meere wäre eine w,chli.,e Sache. — — Unler dem Titel: «Di, ^'rall,tc!! in der k. k. ö^errlieliis^en Armee" lefindet sich im „eueslen Ha« Icndcr von Werldeimer ein, Abhandlung vom Hcrru Dr. W. Derdlich; unlcr Xnderm drißt es dar»!': Die osterrcichlschc Heereöuerfässnng ist ,n relig'ö« scr Vczilhn!!^ durch das Plil zip l,r lil'cralsttn Dnld-famkl-il cl'arakl'risir!. Wcnu im Dienstreallmeül. in de» '?ll!«e>v,roldl!ii!!.i,!! i, s. w. vo» Religion die Ncde isl. so fehlt jeder w^llciv Veisal, 3ch sH'vöre zu O.tt den, Alliixichtigln cinen f'icllill's» Eid!" mit dcm SchlM'!.il)e.- „So ival'r mir Ooll dclfe!" Das östsrieichische issigll-ineül fordert r»om Soldaten die Kiel's ;nm l'ö'chflcn Ws>>n uno legt d>is größte G.-wicht anf Gl'ilerfulch! lind religiöse Toler.,!!;. Dcr 7. Küeg^artiscl l',le^t ,„il s.l'arfsr ^irafr jcd,' Herlll'wi'irdig,!!,,^ d,-r Nelig'o». j^e Per» I'o'linuüg irgeno eines ^''!ig?l'lss!'!'!,,sss's mit» jr^c mülhivilUge Velaiil.issilüg von Gsl'ässi,',l!lt ^w's.i'iN '.'cis^lcdeucn Olanl'ens.icnosftu. M>>n fa,>» l^ie Z'l'I dcr in der kalssrüchcn Xrmcf dienenren Israelüe» <ü>f »ii-hr als il!,l»0<) Mliüi: rcchüln. l'isslüüll bunden sich gs^l-n :'!l)<) Offiziere. Parlcicn. Nnterpalllic» und ^camie. Unler den wen'gc:, im Fsld>nge 183!) mit dcm la'seilichen Lco^olosordrn Deloriüc» l' fi,,^t sich li" f. t. Hanl'tmann israllilischen Glanbens^ksnul' nasses. Unl,r dem 3. mit dem ^7anz Ioss^l'sc'rdsil dckorirlcn k l. Nsgilneiitclar^en l'sfindet sich eiil ^sraclll. Deutschland. Verlin, 6. Okiol'er. Der «V ^ und H.-Zlg." qehl die l.',rl'nrgle Miltl^ilniig z». lai> <'ouis Nap^. Ico,'. nach?s>» der Wui-sch liu^wcidluti'g zn sss.nnsn gsgel'cli lu.n-, in einer persönlichen 'vs^egnling M>ß» unsläuduisss. di, diel und d>, iu Velr>ff dcr »lufstl,, Politik l>.e Tn!lc!leukal'iu,ls aufgetaucht scie». z» he-f.lligl!'. vom Kaiser von Nußlanp eine Ei„!ad»„q nach Warschau ,rl,allen l'alte, r.iß cider in den llh« lli, T"gl" in Pctsrsl'iüg die Antwort eingctroffln ist der .ft.'iscr Napolcon lnnssc es sich für jsht versaglu. l>,ss.r E>uladuug Folge ^ll gs-l'eu (v.rgl. dasDemeuti ^r «Patric« nnlcr Par,.?) Uel'cr dsnscll'ln Oea,en-sl.ind schreibt ein Perliner Korrcsl.^l!dsnt ter Lchles Zlg«: ,.Vc»n alicn Seüen wird jct)t dssläliat. dl>L Nulerl'audlungru s.l'er die Tl'eilnal'm, Ludwig Napoleons >n dsm Wa,scha..ss Kongreß 'm Omigc sind, D,c A.kul.vnmg isl allerdings dadurch gegcl>,n wc'ldl.'. das .Vcrr Tdouvrncl sich au die Frsn»s<5aft dc^ Ptlcr.'I'„r^r ^.U'ineiS gs!vsndll l'al um von lemsell'eu Esla.,!ein"gln ,'i^r Ps^,,»,, »nd Zwcck der W.ns^'anll Zusammcuknufl ;» erl>al,eu ^ürst Oorischakoff l'at ftch natürlich l'ss,li, gs.^» jeden V,r« d.'chl ciu.r ve„ Inlerssssn ^sa„fle,chs fcinrflliqen Teudsnz z,l prolcslirei, „„0 sou. „n, s.inen ^ell'llls, rungcn noch mchr Nachdruck zu gel's". er That »3« vertraulich geäußert haben, laß ana, der Kaiscr Napoleon li» willkommener Gast in Warschau sciu würce. me»» dersclbe sciu Elschcinc» für angemessen erachte, inn allc,, bcnuruhigcndcn Mißdcutunge» dcr Zusamiuenlunfl vorzubeuglü. So w.'ii sti'nmen meinc Nachvi^ieu »ill d.n Anrenluligcn eincS Pariser Korrespondenten übcrcin. »lid man muß cs dabi» gcstclit scin lasst», i» wir wcit ras Spiel zwischen Tbolioc« „el u>ld Fürst Gorlschakoff ein vorher abgekartetes ist. Jedenfalls darf man kolistaiiren. daß die ver« liauliche A'u6e?iil,g deS Fürsten Goltschakoff noch nicht einer foimlichcn Einladllng Kaiser Napoleons von Seilen des Kaisers Alefanoer gllichloünnt, der vor Allem a»f oie Konve»ie»zen seinsr schon früher geladenen Gäste Nücksicht zn nrhmcu hat. Ma» hört vielfach, daß E»glail0 gcgc» lie Tbcilnahme des Kais>rs der Franzosen a» pen Warschauer Blraihun-gen arbeitet, uno lie Tbalsachc würde sich lim so Ic>chiel erklären. a!s Napoleon unvelleuubar »ach einer Ge> legeuhcil sucht, urn die oiientalischc Frage auf das Tapet zn bringen. Es verstebt sich von sell)!'!. daß Rußland dilsl, Plan lebhaft nntMlüyt. wählend England, Preußen und Oesterreich demselben cnlschle> dcn abgeneigt sind. Man darf daher elwarteu. Daß die oritnlallschc Frage nicht auf dem Piograuune dcr Warschauer Konfercnzcn Plat) finden wird. T),'g>' gen hat man Grnnr zu glauben, daß. ncbcn dcn ilalienisch.il Angclegenbeilcil und den Eoenllialitälen l'ei einer etwaigen Inlervclition Franlrcichs. auch die savoylsche Angelegenheit die Beachtung finrcn wird. die ibr unzweifelhafl gebührt. Die Schweif Hal sich mit ibrc» gerechic» Ansprüchen noch llineswcgs zur Nnbe veiweisl» lasss» und ist viclmcbl gewillt, oieselbc» dci jeder passenden Gelegenheit ivicder in Elinncrung zu dlina.cn. A»ch Piclißc» u,>d England haben die Sache noch nicht der Pergcssc»he>l ubcrgebcn. Via» lann sagen, daß gerade der Vorgang mit Savoys» den Schlüssel zu der Thatsache enlbält. daü England eine Ailuäherung dcr östlichen Konlilienlalluächic be-günstig'. )» Folge dcr beriiis lingenetenc» Out-l'induug dcr Kaiserin von Nnßland wird die Znsam» menkiinst in Warschall wobl noch vor dein 20. d. Mis. staltfinden." — Alis Kassel kommt folgende vielsagende Nachricht: «Nachdfm „un a»ch die großen Grunc'l'e-sißer in udelwifgcnsrr Mcdiz.ihl uur uolcr Protest sslwählt und iäinmtlichr Ni uc>» il'ueil gcwal'lle De» V'ltiltc nur untcr Protest die Wadl anglnonlmeu haben . lä'Üt sicl, ras Er^'dn ü der Waylcu für rie zweit.-Kammcr üdersrhcn. Dis Wahlen sin^ emschieds» für die Veifassnng uon 1t>ll aü^gsfal^n. Von 48 Dc-putirteu stüd es l'öchsten." zivci oder drei. auf dcrcn Slimmen tie Regierung rechnen kön»!?!" Italienische Staaten. Genua, 6. Olloder. Vcitani ist anf dem Dampfer «Electro", welch,r gan^ ^l seiner Verfügung ge» stelk wurde, hier liugcttl'ftVn. er wild die Sache dlö Diktators im Parlam.itt uerlrtten. Er sandle i» dic Journale eine Erklärung, in welcher cr die gegen ih» auögeslrentlli Vrlcuiudiiügeu widerl'gt, und läligntt, von sc,uem Postc» cnlfcrnt worden ,;il sein. Turin, i'j. Ollo^er. Die sl^l,sche Deputation ist angekommen. Sie l'esttht auö dciu Mar^csr Co-!o»ua di Flume. P. Ottauio ^.'an>a. Mitglied dcö ersten sizilischen Mimstlrinms. Giuseppe ^.'anza. Graf Manzoni. Vicenzo Giusti. Gaet.ino Monray. Mallco Nacli. Felice Sptdalieri und Piclro Vilali. Sie wnv« teu von Cavonr xnd lcm Prin^cu Carignau empfan gsn. nno weidc» sich uou hier in das Hanplquarlier des Äöuigs begeben^ sie überleichtcu dem Plinsen eine Alressc. in welcher sie sofortige Annc,rion alö ciuzigc Nlllüng iDres Vaterlandes ucrlaugten. Turin, v. Oktober. Eine Deplitatl^n alls Nea« pel. wllchc die gleichen Zwecke n,'ie die sliilischc uci-folgt, wrd e,wartet Die Kammer l'at die U>l>cr-scdllilllug des Budgets des Kllsgolniuisteriuluo Ul>> 79'2 Millionen Fr. gutgehciß,». Es läuft hi>r das Gtlucht. Cavour wolle Sizilien an den Pap''l als Entschädigung alilicttn (?). England soll diesen Plau untclstül) u !^?), Admiral Peisano ist nach )isapel odgereist. Livorno, li. iDkll)l'er. Die Pul'iikallon dec» lönigl, Mauifeslcö an Umbrien n»d tie Malk.u 's! ausgcschoocn. Die Frage lU'er die öftren; dcö Papstco in Rom ist in rie Pdasc dcr diplomatischen Verband, lungen eingctretc». Das königliche H,cr l)al die nca. politaulschln Grenzen ilbcrichrillcn. Dcpuialioucu au.' Aquila, ttlxeti nni' Teramc» c,Ien i!>m cnlgegeu, Zn Ancona ist eine Brigade Infanterie u»d line Batterie nach Palermo eingeschifft worren. ^'a-molick'lt ^ist mit Höfi,chk.itsn n»d Znoorkomme»!,',,. l,n übelhäuft worden. Adm,ral Pcrsauo. auf dessei' Frcgalle der Gcueral sich von A„cona cnlfernts. sagte zu il'iu: ..General. S>c befel'Iigc» auf meiuev gic. gallc; McS l'al Anfliag. ^l)lt„ Vefehleu zn gel'l'r-chen." Der General soli fthr gerührt gewesen fein durch ric zarte W«ls^ mit wclchcr man ihm sei» Schicksal zu mrsnßc» suchte. Die Vcschieüung Mess'na'6 ist ron dem in dcr dortigen Znadeile ko »»manc'iieud,-!! O »er^l angsovd-n.'t woiden. weil die Oslridaldiaü.r il'in die nach der abgeschlossenen Ulbereinküuft zu liefernren l!cbeu5. mitlcl verweigerten, um >l)U znr Uebergabe zu zwingen. Dcr ai'gest.'llic Schale» ist gering. Dcr General soli lillält bal'c». rie Veste nur anf Ücfedl uon Gaeti aliö nl'tlg'ben zu wolien. — Dcö Gl-nera!^ ^alnorici»>re Poltcfluille soINc >>ach ciner angeblich aus Bologna gekommenen Dc« pesche in die Hände der Piemonlesen gefallen sein u»d Beweise enthalten, daß cer General m>t den Lcglli-»nisten und 3tepublikan>,n konspirict hab,. Es ;eigt sich i'pt. daß eine solche D.pesch- »i.nialö von Vo» logna abgega,igen. die Nach,ichl also eine Erfindung ist. ivraurreich. Paris, ". l2>lt. W>e ein gestcru hier eingetrof« ftncs Ts!>gram!l, meli'lt. ist d.^5 unterslr'ische 5tabel uou A!,>ies »ach Minorca g'ücküch gel'^t worsen, und der Telegraph albcilct scho» ra>'lig Hlcrdi» ll»d doü-l>in. D>l Enlfcrnuüg beträgt 2l'j<) englische Meilen und die Tiefe reö Meeres au einigen Slcllen der Sllecke 2000 Fade:,, was beinah, ler Durchfchüillö. iicfe deö Wassers auf der verunglückte« englisch^aiuc-lilanischen Nolite gleichkommt. Die Entfernung vo» Miuorc., »ach Tou!ou bllrägt ebcufalls uugeläyr 2!»<> englische Meilen lind ma» glanbt. daß die Tele^ra» vhsnlil'ie l>ci günstlgein Wett,r in» ^'aufe des gegeu« wälligl» Monats voliendct wcrren w>id. (5)rosibritanllicll. London, 4. Oktober. Nach dcu uciiestcu Nach» richten alls Mittel-Amerika sind Walker uud Oberst Sudler erschossen wordeu. Die Nachricht von sciucr Gemugcituchmllug war auch in Was.hiugtou schon belaimt, >uo mau ein Telegraium, das seiuc Hin» richtuitg bestätige, jeden Augenblick erwartete. London, 4. Okt. Für den Bau d.ö erst,» stablgepalizlllell Kriegsschiffes, welches die Negierung für die Marine angeord»e Dampfmaschin/n »uerdeu eiusvrechsno stark sci„. so daß das Schiff slch trot) sclNlr gi^anlische» Proportioiun mit gvoß^r Schnc!« li^kcll bewcgcn wirc». D>e Alnülll»g »vird allaschlnü« lich alls Armstrongkanoue» besteben uud cü wird Al/eö geschchl». iilu eo zil lluem cei furchlbaistcu Kriegs-dampfer zil »«achln. Spanien. Vtadrid, 3. Okt. N>>ch M,ldung dcr „G^ccla" werden die Eories am 2-». Oklober zllsammentlslül, Dcr »Espana« zufolge wären die Hanplfübrer der Carlislischen Parl.i l',r,. ^icrk,n>len. Wie das Neuler'sche Vllreau berichtet. l)>>t Spa. nicn den Znsamnienilill «ines Kongresses der kalholi-sch'N Mächte, wie er 1K49 statlfailo, in Gacta ver» anlaßt, unl rrm Papi^e die Iuteglüäl sciuer Slaateu zu garantir«,,; Frankreich stimnie der Idee siueS Ko»' gresscs bei. ,vo!1c al>cr lie iialieuische Frage ciueiu Kougsessc der Großmächte überlrageu. Montenegro. Nie mau aus Montenegro berichtet, hat die verwitwete Fürstin beschlossen, auch für die Zukunft in Cctlnie zu bleibeu. Sie bewohnt dcn Palast nnd hat dic Erziehung dcr Braut des gegenwärtigen Fürsten übcrlwmmcn. Der Senat ladet sic zn alien Sitzungen ein, wobei sie an dcn Berathungen nnd Beschlüssen Tkcil nimmt. Ihre Mutter hat mit der jüngcrn Tochter Cctiujc verlassen. Im Staatsschatze wurden nach des Fürsten Dauilo Tooc 400.Olio ft. gefunden. Der Fürstin soll ihr Gcmnl cin Privat« vermögen von 300.000 st. hinterlassen haben. Vermischte Nachrichten. Dem «Vaterland" wird aus Venedig g,. schrieben: „Bekanntlich bat die Deputation d,r vene> üauischen Emigralio» 0>m Diktator Garibaldi erN kindlich in Neap.-I nebst einer A^rcsse auch cinc» kost> l'areu Blülan.'riug mit rer Bilic übergll'en, dir I'-llü Vlurll.» als sll»e Vcrlobic z» beirachien. Garibaldi erwiederte: „er irerde die Velmälllng mit der Ar,ia .ianz nach rcin früheren Zeremonill der Dogen am 27, Oktober I. I, i» Ven'd'g feiern." Es f.ägl si,i, nur. lviid es ih», auw gelings". die schöne Biaui beilu^lfübren. o^er werden sich für ihn die Szsncu iu t-er Villa Naimondi au' (5omcr>See wttderbolen. — N^ber die ^abrt,» der schönen büßenden Naim^üo«, v'cl'blili t it Garibaldi, eifabre ich Data. welche ibre Veserinnc,! — vielleicht anch Me i.'cs>r — iilleressireu ^ilfle. AIs lies.» Frai- vou re, Elol'crung Sizilicnc' dlirch Garlbaldi ^ennlluß crhiclt, riß sie sich von ibrem Verführer los und begab sich direkte nach Pa> 1,-rino, Die Mitgift il'ics Vaters, des Marchese Naimondi. welche ihr Garibaldi zur Disposition ge» slclll halle, war schon ;ur Hälfte aufgezebrt; die an» dere Hälfle ließ sie zurück. Sie langlc in Palermo am F>'ste der beiligen Rosalia an. imi? war AxgeU' zellgc, mil welchem Pompe der Kilcheügang statlfau!) und ,vclcher Eü'pfaug ldreiu beruan'ten G^ll>» ;u ^l)eil wnrre. Nieiuaad lanul? sie. Iederm,!»,! machle aber der junge:' Fr.m. deren Schöulicil vo,l einer un< veikenübarci! Schirermuth noch erhöht w»rde. bei der Prozesüon Pl,,y. lind so gelan., es ihr. slch a»f einell Öl't durchzlidräügen. den Garil'aldi passiren mlü)t.-. Und als der Diktator an der Spißc seiner nüliläii« scheu Suite mit) dcr Bsl>örden von Palermo, g fl'lgt von eincr jubelnden Volksmenge, in ^ie Nabe seiner verstoßluen. anf drr Schil'elle eiul-s Palastes anf die Knie gesunlenen Frau kam. wagte sie eS. ibre» lbrä« nenfcuchten Blick kummervoll uach ibisiu Helln und Gallen zu e>heben. Das Auge des Diktators erglänzte vom wildest.!, Feuer. Er rief liueu sci»er Ac>j»!an-tsn lind lllhsllle ihn, leise einen Auftrag. Um sich ;n vergewissern, ob er recht aesehen. warf cr noch ein Mal ,!nen vernichlenlen Bück »ach s.mel zlisaiümeu« gel>rochsueu Gattin »»ud ging langsam we,ter. Dic Naimoudi wuLie. was ihr bevorstand. Sie >ila»;ier snlim.lic so eben dic Malerialieu z»r Bcs^reibung d>ü Nosa. licn-Feslcs. ol)i>c sich auch »ur im Oeringsleu vorzll-stellen, daß daö lvichligslc Ereigniß di»sc>? iagcs aus dem Lcbeu Garibaldi's ibm entgangen iväre. wenn es der ZnfaU nicht hätte haben »vollen, saß die s^öne büßcnre Frau den Schul) s.iner V^rmiltlling amilf. Ec war sichtlich in Vsllegenh.il und „„schlüssig, wie hm Heloeu wie Arlhag >an, Albos. Porlhos uild Aramis her;aube>n. od r wen,gste»s Naih schaffen, wie die Iulciglien ci»es Eaoour, den er mil Machiauelli vergleicht. ^>l dlirchkreuzell wären. Dumas weiß dieß; er miß« branche „ie die Güte Garibaldi's, ausgenommen wenn — dekail',tlich sagte die geistreiche Broban von lb,m: il vliul >ili l,x >>!^lür lNl riiliculü, ^»l»' /VI<.xün «lrc limull^ — cs sich um Gel? Ang>legc»beitc» haii' c>cll. llu.'' d.r H.lo sciuo Ulliest.-u hlliolilchen W.'lcs vertraut auf ,hn. Dumas begib sich den andcren Tag ^u ihm und bat um die Erlaubniß, ib» ^nm Krankenlager seines Sohneö begl.iicn zn dürfeu. B^idc ^nachten sich auf den Weg und cZ fa.id ililil cinc -Szene Stall, die Dumas einmal selbst l'cschreil'en mag. El u'ußic nicht, daß Garibaldi seine F,an d/n Tag zuvor bemerkt halle; als ^eyterer ibrer ansichtig >i'»lde. crfaßlc ilm ein Zorn. dcr alle Amuesenden eibsben inachle. Seine Flau warf si<> auf dic Knie. sei» Sob» ftebte um (haadc nno Dumas st.üid regungs' !oo da! Oarlbalci entfernte sich sogleich. Dumas rech!« ferligie sich standhafl. Die F,an dlüfle i,i P.Ielmc» bleiben' a,chen Zwecke» mit gülistigstcm Eifolge vlrwcodel wiid. E»>e» jedoch kö»»e» in. dies.m Flusse nichl foilkom» mcu, uud obs.l'on die bcnaä'bailcn Bache r<'ich a>« Hoilll«-» siud. so wl-rdc doch im Wl?ilbcck »och uic eine einzige Flosse entdeckt. Bei Menschen und Thiere», die dicseS Wasser uichl gcwobnl sind, zcigl slch aüfängl'^ eine zicnllichc Eilizüudung dcs Ganmcns. dic jedoch >'a!d veisch,l.'i,>del. uu? d^e Pierre, dic daiul gelrä,,kt lUlrdcn. bekommen alsbald eine Glätte und F.-iohcll c>!-r Decke, wllche b,i aüeu Pferden beinerl! wird, rcuell mau duses G'ft iu kleinen, aber wicdcrholtt» Gaben rcichi. Es frägt slch. i» wic wcii die losigl" »»« Wangen der hinder iu Wl>tl'eck, so wie daS hohe Alter, welches dcr grölte Theil der Ben'obner dieses Dorfes errcichi. den, Geunsse di^'cs avsenikhallig.-n Wassers znzuschreibeu sind. — Die Oberammerganer Vorstellungen des Pas-sionsspicles bleiben mm für eine« Z000 Per-soucn fasseude Vül),il' sie kaum Alle aufzunehmen vcr» mochte. Dieser Vorstellung wohnte»! auch der k. l. östericichische FeldmarschaU Freiherr v. Heß und seine Gcmalin bei. Es waren im Ganzen zwanzig u»d lüichc Vorstellnügi-». welche dicseS Jahr zn Obercim-lnergau gegeben wurden »nid der Gemeinde einci, Neinerir.ig von wcit über .'W.000 st. lieferten, der zum Tbc,! für d.,s 1870 stullfiudcndc P.'ssiou^splsl. zum Ih>il zn .i»dc,en gemein»ül)l^n Zwecken vcr-wcnde! nnid. Ei» Tbeaterblalt erzählt folgende Anekdote: Im ^ahre !8lj!> säße» in Hamburg iu der Sch»le in der Dammthorstraßc 3 Kn.ibeu znslimmen. vou dcncu jidcr sich durch Fleiß nud gute Sitte,, auszeichnete. Der Eine von thuen wollte nach absolvlrlen Unierschulen sich znm hehrer ausbilden, der Andere wurde Kutscher und der Drille studi,te Mnsil. Nach 2.'! Jahren fin-dei» sich die drei Schulfrenndc in Wien. und zwar der damalige Unlerlehrer in 5P« als Direktor des «3^n,z Ic>sepl>'K^i>Theall,s". ssarl Trenmann. der Kutscher, als erster Tenorist am Hofoper,'theater. Wachtel, und der drille als Cellist im Hofoperuorchester. Kupfer. — Eine, mertioürdige Flsrbj^gd wnri'c am 2^. August an dr Knflc von Nl-u-Icrsey beobachtet. Wie das «Handclöblall« axs N.uYork millbeilt. eisch,eu dort bei T.igeöaubruch emc solche Menge von kleinen Fischen, verfolg! uou H<'ien. daß das Meer auf eine Strecke V0!> 2',^ en^sche Mcilen damil erfüll! war. Die Haie !>gleu in cülzelneu Abtheilungen yinteihcr. und man s.'l) das Meer sich vou Blut färben uiiier ihicn »nächligen Kinnlade». E»' gioßer Theil dir lleiueu ^!>'chc schüllüc sich. von A,'gst geirisbe». lins dcm Wasser brraus an das Ufer. und als dic Ebbe ei»t,at. war dlc ganze Küste mit ihuen bececkt. Die Uferbewobner w.nvc!l (^»ic sil> uor^.U'eu) ric Mausc inocrh.ill' s<-chö Wachen »ichl weni^cr n!ö 8c dic Uilllisuchnn>i und V rl>liflU"^ vor sich ^'"^, fand mai» eine Kanl-katur an d.r Hausthür dcö am m.'il'it'n h»i ties,in M^usefraß Allycill^tl,! an.^'llel't, näinlich ein Ailo, bemalt mil einem selir qrop,'» H>>ck. der lcer an einer Wme ha,'^l. ode» fest ^».,,1,'Uüdln unc> nlit eineln Etikett. „Siaal^ul". vcisede,» ü). lintcn al'rr ti» große« ^'»,'ch h.it, ans dem eine dicke M.ius liiert. M.,» sa^i. daß der kurz volh>-r in W.nschall an^c. langte Pioviaüt-Direktor von t»i.scr Älispiclnug Kl-nnt-liiß erlangt n,>0 cine spezielle und schr strcug.' Ne> vision unvlrnlutlill angesllllt l)al>l>. Kllllst U!td Literatur. Untrr den zahl^ichl-ii Hlaleiidcrn für das Jahr l«6l vrr-dicum die dcr Firma Z a m arö r i ä D i t t »l a »s 6) in Nicn cmc ganz bcsondsrc B^chtiuig. D.-r „Illustrirtc .^al.-„dcr und NovelllN-Al nanach" uou ^f. M'ül-Ditlmarsch zeichnet sich nicht allclü durch cinl- äusi.'rst glschülackuüllc' Ausstattung „nd uurzilglichc Illnsti alionrii, soiidlrn auch durch sm,m lilclarischeii W c r t h höchst vorlhlilhaft au«. Dersrlbs eulhält die mcistcrhaftm O ri g i u a l - ^)i o o e l l c n: „Starrer Eiiui, stane« l^'sch" von >!.'>.,>,..,..,>z „Wi^ der Schure schmolz," von »vm !)l!..i,!,; „üii, Sonnlngclilld" vou »I. K(.<>,.i^; „Em t^sg (zh,.glü^' von Baronin <'....v^»v»l!,, n>clchr aiij selliststäubia^ W^rt den fiinffachcn Pl>-ii< dieses Kalenders, der seinen Känftrn zudem mic sehr schrie Prämie in Mrbendnicl dieltt, tosten wilroen. Auch der belaiuite „l.1 Neukreuzer-Kalender für I8s,I" 'st iu lieschmaclvollrr Ausstattunss und illnstrirt nschirnen, und l'cfcrl für diesen a/rinsseu Prei« Crzählnngrn und nützlich.' Ans^ sä!^ neben einer Filllc geschäfilicher und sseuieinnil^ger Notizc». M a?^!.^'"^""''"''^'l'»acu. Pon der bei Friedrich lVand ,,',., i^s''."'^''''''^' ^^'"'U'l Angabe der Ver-au a d . ^i^ -^" ^"'''" H'N erschienen, dem sehr a t c, ordnete Ma er.eu - n»d NamenreMer zum erste, " ,'wr.ten ,v,'ste wss.^den sind. (3. .st eine prali.jche ^dee. «» ,. U" '^"'^ ben einzelnen Hrjten dcizns!! allein eine zweckmäsngc lledersicht ssedoten nnr'd. Die Weilern ^ste rr^einen in rascher Fnlsse und die s,a»;e ^ammlnna bis ^udc October v o l l st a n d i.,. Todcöfall. Freiherr Franz v. S o m m a r u a. a , pens. Präsident oeo l. f. ol'erslen Gerichtshofes, ist dcu !i. d. Abends n»l N) Ilhr '"'Vciligrnftadt bei Wien nach lnrzem Kranlenlasser im 51.5,'ebcns-l^hrc gestorben. Monats-Versammlungen des histor. Vereins fiir Arain. In der am 4. Okiobrr abgehallencu Versamin« lung besprach das Vcrcinsmiiglled Dr. Elhl'in H. Costa Dr. Veva D n d i k 's, 0,-5 berühmten mähri-schcn ^'andeS.HiNoriographlN. Mich: .Mädrens allge« m.inc Geschichte." I,u Aufirage des mähuschen i^an-desanSschusscs heraii^sgebe». l. B,,nd. von den älts-slci, Zitcn liis zum ^. !>0li. Viün» l«lit). 8". XlX und 402 pp. In i>cr Vorrede s>hl der Verfasser ans. einander, worin cr de» Schiuelpunlt fur Mährens ällrstc Geschichic oder mit anderen Worten: Mährens damaligen w e l l h i N o r > sch e n Beruf erl'Iickt: «Mähren h.uic die schöne Aufgal'c. als Siousiuächler hingestellt zn werden, mit dcm Flam« msnschw^rlc dcö apostolischen an Pelri Slnble gc, nälnieu »lnd geschäislen Glaubens, nicht etwa ge,ze„ Vyvniz. ncin. al'er gegen Deutschland. Es sollte dnrch die unendlich weise Politik der römischli» Päpste eil» kompaktes, dnrch das Christenthum gestähltes Slave n r e i ch culstchen längs der ganzen ö>1Ilch?n Grenze des Gcrmanlnllulms. als Vollirerk gegen die liegill-nenden Uedc rgriffc der deutschen Metro-politen. als Heinmnig einer möglichcrweise anf der Schneide des Schwertes sich enlwictllnlvn Universal» Monarchie, deren Folgen 3lom iu, Iul,rcssc seiuer liohen 'Aufgabe um jeden Pms volbengeu mußte. Uno hiezn war Mädren als Kern des zn l'sgruuden« oen Slavenreichs augerselm,, Halle Swatoplnk diese )lufg.,be vollständig eifaßi. wic ^an; anders wäre die Geschichte, die Extivicklllng dcr 7'i Million» Slaven, 'reiche »ul^nta^c Europe dewohnen!" Es klingt ein Ton echt slavischer lraneruder Schwermnlh durch diese begeiferten, am ^F.ste d.r Slavenapostel KyriU nnd Methuo >8(i0" nicdtr.ieschlisbsiieu Worts, der den für n u ö alle bedeutsamen Geist de>? vorl>-fff!ich.l, Wcrlcs genugsam ll,!uzeich''st. Das l, Karüel dcs l, Vuchcs spricht höchst bc. achteuswsrtl'e Worte über dic Anfa^be der G.schichie. die nicht bloß «lin Konglomel.'t uon zliiege,, üüo wieder Kriegen, diesen sprechenden Deufzeicheu d.ö Silndenfaljsü" o3er „cinc E zählung der N genle» schlcksal.-. dieser bald földrrudsn l'.'ld hemmend.-» M.üs'-stsiiic". sondern «ein V'ld des gss.nuinten ^cbcnö ciues Volkes" sein soll. Die äl,,!l>n Glschlchl^qucllln En-rope's sind bei d^n Giiechln ,l»o Nomern erhalten. Außerdem sino Fnnde. Aoliqnitälen allcr Aü: «Giul',nlichler. die den Glschichlsforscher in den Siellen sfl voidiüollschen Zsit oiieüiiren nn» il)», wie dcn O.o^iioilen r>ie ^ell.iiusch^ln ei, Vermnlhungen. liüf o.iß diese u,cht v.i^e weldcu. riueu^eu uud orieu-lire»." Die Etymologie ist ive^eu des nahen Z»samins!,l'a,igcs aller i»do. germanischen Sprachen vornehmlich in ihren ersten Stufen, »ur mit Voisicht n",r Zwecke der G'schichtjfms.i'l.ug ^, g^'ranche» Die Namen der Völl.rslämme. G.birge. ^iiiss^ tDl'lschaf-len. wie leicht lasse,, sie sich sprachlich Dalo für dieses lml? für jenes Volk vindizlrcn! D.'s 2. Vuch. «Die Sl>'oe„.H r,s^ ,„ ^ähreu Das «, imp 9. I^Yiouudlll« l),,t für ,,»S llu spe. zielles Inielesse onrch die Eiölt^i»,^ ^^ Frage: Woher und w-ni» keinen di, Slave,, nach Einopa? »no Dudik beanliroit^l dieselbe m^ H a n u > ch (^Iril. Viäller. ll. 1.1. l?.'i) d.,h,u. dciß die Ansicht vo-, einem A„sässigsein der Sl.'ucn », )ls,,„ „,^ ^r,„ plößlicher E i >l w a u b e r u u g alö uugcheurlr Voller» massen nach Europa i»> ^. odcr 8, Z.ihlhund'ls Al, lochtonen iu Europ.l auzüsehc«, seicu. Im U. Vuche ^Mährens Ebrisliaulsirung" 863 bis U00 (i>,,. liii bis 402) si„p Conü.nül,,^ (.ssy. rillV') nuo M tbno's Ä>'!ll,lln Mäyre» als fränkiiche Piooiu^. Melhuo als Orzl'üchm der mäbüscheu uud p.'»no«!!chln Slaven. Kwaiopluk's 'lluftrelsn. s.iu N,u. g'U und s,ine Höhe a" l»er Sp,pe df^z gl^öcu Sla« Vl'Ulticks. M'lhu^'S Glauz uuc> Tod. rudlich o,r Moi« marid.ll Uulergang und das V ischwiudcu d.s inäy. llsch'p,^N!!0l!i!chcn Deichs (U.)(>) uom welLleschlchilichen Sch.»nplai) — di. einzelnen Szen,,, diescö uou Dut-'l mc,stett)>>li glschilrericu Drama's, mii welchem Mal" renü sclbslsläudigcs Lelien erlosch und die Magyaren sich wie lin Kci! zwischen die bis d.il'm in unnoler-brochluer itetic von der ^!^!" biö z.ir Adria znsam-Nlcuhä,'gendlN slavischen Stämme schien, uud so ihr gemliuschafilichcs W-'chse" "»^ Gedeiyen v rnichtellN. Auch das !el)le Ftapücl. die Kult.,r Mäl'rens im !). ^lirhuudlll behaul-llnd. entläll fl'>-- ss„ tlinftige» Geschichischreiber Drains bea.i'lcnswnihc Wiulc uud A„dculi!ug.u. l,»d da« gauze Vuci,. wie ts vor »ue liegt, läül die i^iage sich hcroordräugeu: Wann lviro .N l a i n seinen H > st o r i o g r a p l» e n erhallen? Uno den Wnusch darau kuüpfli,: Mochte eS doch ltchl bald g,schsl)'". ehevor r»z z,, sp^t wird! — Iu dem auf v^lslchsl^ds Vespssch»,,^ ft'lgeuren Vl'rlr.ige gal, der V>re'»s'Sefrslär 3i,che>,schafl ron den auf Reisen in verschiedene Theile Drains gewon« neue» Ncsiiltalen fur di. Zwicke des VeieinS. nobei er Gelegenheit sand, die zuvorkommende Förderung derselben vo» Seile des Herrn Pfarrers Nrischaj >n Aüenmalkt nächst ^'aaS. nnd des H>irn DechanlS Gra« schiß in Dornig bei Feistriß. hervorzudlhcn. Die A>,Iegnng tlner Straße. welche über den Plat) des alten Terpo (bei Alttnmaikl) führeu soU. dürfte für die Allerchumskunde durch zn gewärligende Fnnde förderlich sein n»d werden die Inieiessen des Vereins hiebei wahrgenommen werden. Gelegentlich würden für den Verein bedentende Uiknnden er'vcnbcn, darnuler einige nach Dr. Millosich dem lii. Jahrhundert angehörigc Fragluentc glagolitischer Kirche»-hüchcr. Viel bleibt noch für den Alleilhumöfolscher und Historiker in Nrl'in zn thu» übrig, wäic Muße nnd Glegeuheit gegönnt, daS ^'ano in alien Rich-tungell zn durchstreifen und Vibliotheken unü Archive genauer zu durchforschen, nls ein flüchtiger Aufeulvalt es zuläßt. Schlisßlich bemerkte der Vertins-Sclielär, daß zu einer durchgreifenden Oldiniug u»o systematischen Verzeichnung sämmtlicher Vliciug.Uiliinrcn in dtu beiden verstossenen Monaten der Anfang gemacht wnrdc. wornach bereiis bis inllnsive des jechzehuleu Iahihnnderls sämmlliche noch nicht eingereihte Uikun-oen chronologisch eingetheilt, nud lie „sue Auflegung eines vollständigeren Zellllkatalogs vorbereilct wurve, womit ii> den komnunden Monaten linl>»lerhlc»chln fortgefahren wcrden wir?. Endlich w^r der Vereins« Sekrelär durch die Güte des Herrn Wilhelm Urbas. der derells früher als Veleinsmilgli.d die gs0gr^,pbi° schc iiiteratnr Krains bearbeitete, iu dle Lage geslßt, der Versammlung eine» durch line gelungene Zeich« nung erläillerlen Vericht nber d,e Flilidc von ülill qui-lälen bei Umlegung der Thurn-Li'ialtl-Sl'aije. be. stehend aus Giäbcru mit lueuschl'chlU Gerippli', theil-weise von riesigen Dimenslonen, AüNbändcs». U>»en, Messern u. s. w. vorzulegen, welcher besondlres In-teissse erregte. Die Gefäße si»d '.'on Thon. dit Zi.r-ralheu vo-i stark n>it zlupfer v>rs, yter Bronze. Münz« sUüDs solle» vou Moläulscher Iüsaffe» vi Ifach gs-ma.1>l worden sei». Vor I.chren fand ein Bauer eine ,,iilile Goll'müuzs, welch, der ge>,s»wärtlge Pächler von Poiil'Vilsch. H,rr Neyer. erw.'rb, Hr. Deschmaun siiuullle bei differ Gele^euheit au den merkwürdig,» fNl»d eiüel goldeueu Fibcl duich sineu Hirien in den Sl!'lner.A!pcN. welche, angeblich ll Dukaten schwer und auf 80 ft. geschaßt, um 2l)0 ft »^ch Wieu v r-lauft wurde. Es zeigt sich biebei. wie wünschen^ werth es wäre. wenn die Organe der Negierun^ bei ähnlichen Fuudeu in den ^andbezulcu ans die (irl).,!^ lnng dclscü'en für das ^'and Elusiliü nehmen ivüldlu. Ucucjlc Unchlichtcn und TclMnum. Mailand, 7. Oklober. Der «Perseveiau^" zufolge bsstäli^t es sich. daß Oaril'aldi den König ou-,,e!ade» habe. seiue Aukuull iu N^p''l u« beschle«!!!. gen und eifrigst l4 000 Mann pismoutlsische Truppen dahin zu send.». Von Gcnua ist am li. d. M. si'i ^roiisl ^üip, «eutransport nach Neapel >il'g^an.,e,', Vteapel, 4. Oktober. Die !>r,,po,l^>u!,chen Iruppeu sind ous^erückl. um d »ister bleiben auf ihren Pl'sten; Gaiib.ildi l)al raS P!0,,rau,!U deislben ai'gsUl'mmeu. (^ü! Gerücht wolllc uon dcr Uebergal'e Capna's wissen. Turin, 7. Okiober. I» ser Kamn,erslyun,> v»,u 6. d. M. eillärte Graf C^vo.ir über fiue Aufruge Polio's. G'Nil'.'ldi balle dorch die Erihnlioig eiuer .^onzessiol, a» cie Gcsellsch.n't ')id.,mi et i!s>»l z,,,,, Baue oou Eisexl'alxifn pel und Siz'lisu ss,ue e>ik!.!ior>sche Gew.ilt ül'fls.lüilll'! llüd dle 5lammlr söuue die Süpul.'üonen f>>r uichii., erklär'». Eu'.'oul' Ilgl slülü Gcsl-peülwiüf Ül'er Ml'dlfil^,. lion d^r W>pe fur die ueue» Provinzen z^'l. Es lieißt, di,s Ministeriuil! weide uom Parlei» ment die (5r">ächl g»n,z v.rla,!gsn. dic Steuer,> für c>ie erste» Monate des Iah,es 18lil scho„ j yt tin-zuhcbeu, Turin, 8. Ott. Nachdem de, Kö,,ig den Ober-befebl des HeereS ubllnooimen. ist Faul, ulssi!chc Brigaden sind b.-r.i!s a„f neapolitanisches Gebiet emmarschirl. W>>,-N'l.ne proleslisle ^egs» die Beiueilignug piemoiillsilcher Truppe! an der Schlacht am Voliuruo uuo soll vc>n dsr Plemout, Nsgilluug eiuc cnlschildene Antwoil e« h.,lie» h.'ben. Henle. Mittwoch: „Krisen", (5barls.l'c Ooereüe in 2 Alll». ^> S.1's"l, „<3i„ Zimmer zu zwei Betten", Posse in l Akt. Druck und Pcrl.ig von Ignaz v. Klcinmayr X ,> Vamberg in Lail'ach. - VcrcUttwortlichcr Rcdaktciir i if/Vambrrg.' " ^Nt'l»»»»!»»»^!«^^ Mie»l, (Mltt.iqs 1 Uhr) (Wr. l^t,,. Mbbl.) Die Vürsi. Anfanqs qüniliqcr als .i»i Tchlxsft, blcil't bn nicht »»b^.ilt.ndt» llinsa^» fasl »nvsr.nidilt sssglü dic WUl,l^UV».llU)l>. «, Oktob,r. vorq^n^ Notiz, ft'wohl ix P.,piclcn als m V^llitcu. ^cldv.rh^liilissc <,cl'.ss.-rt. veffeiltliche Hchuld. ^. dc^ Ktültt« (für 100 st.) S'cld Warc I» östcrl. Aiäsiruii., . zu 5'/, «2.— <»2.2.) ?l!lsd,vl.U!l'»al-?l,U>'hc!! .. 5 „ ?<».— 7<» «> ^lt.illiques . . . „ 5 „ N5,l<> Uä,2-i dett«? . . . „ 5j„ 5«,50 .^l>,- mit Vlrlesuii^ v. I l83^ . , l22.'>« ^2^j — „ „ 1«ä^ . . «8,50 8!>,- „ „ <«N<1 . . 8!).— «!»,?.'» Cc»,r'Nt!lts,isch. zil 42 l. -»lisli-. 1.',,2.j l.')50 ll. der H^ltt.nldcr (siir »00 si.) GrN!ids!!tl^s!llNg^-Ol'!ig,iti!,'!!c,l. N!c>,r'Ol?1srrlich , . zu 5'/, 8ii— st«.— U»g>irn ......5 , 6ft.7.> «? 2.> Tcm Ban,. .Nrc. u, Tla», „ 5 „ 64 — «4.- Wali O.'lo Wale ?l»dcl, ,ssronl^,drr . . zu 5 '/. »5-^ !»2 — Vcüclianisches Aül. l«.i9 ., 5 „ 7l) -- 7!).5l> Aklie» (pr. Stillt). N^timi^il'aük......754.— 75i« fi. l,. W, (ohnc Div.) l7l..'i<) ,7l, N. ö, (isc0,»..'O.'s. z. .'»<>l» ,1 5, W. ',47. - 55'.»,— ,ss. Fcrd -'.liordb,;, lN<» ^r......25«'» 50 °l.')7 .'iN K.u,', (i!i,'.-Val)» ^i200ft. (i.M. >^N..'>l) l^l,— Zl,t-»oid?, Vcrl',:'^ 200 „ „ 1 ll'..— > 13,50 Tl)cisü',z„'<-<»> sl.CiM, mit l0»,1, (.',<>'/,) Mnzahluug .... l^7,— 1^7,— Tiiol. St^it6',!cmb,-vln u. (,^c»t. ital. (5is. 200 sl d. N. 5^» F». ul. l«0 !l. (5»'/.) Einzahlmig 145.— l46,— Galiz, K.irl-l!udw.-Äas»,zu20<)'ss. (s. M, m. 80ff, (H0"/,) «Si»;. !'».". - l.5^^0 ^.10 War« Grazes! lfiscxb, ,»>d Acrqb,- Gls.!lscl>,ft zu 20» fl. ii. W. ll)0.— <<>5.— Ossi Do»,-Da»,vfsch'("ls ^^ 402. - 4>>4.- O.'slcri,ich ^l'yd iü Tncst ? ^! 170— >!»<).— Wicn. Damps»! -?7j,5"/° «"-" !>-'— 1'aükauf !<).. drtt^ „.',., '.^..',0 l)7.50 (s, M. uerl^'t'.nc . .. 5 ,. "U,50 U0.— !)latim,all', l «2 ,m'»al,ich ., 5 „ l«'.— -------- aus l'ft, W, ( u^rlo>ül'arc „ 5 „ ^5.^.i 85,7.1 ^osc (p,r Ttiicl) ,ssr>d ^.'lüssalt f»r Hand»'! » Gcw zu >00,1.l',1.W.....l<>3,.iU l<>3.'/5 ^c-n.-Da»chls,-Ä z, lUN ss.ssM. »4,— »5,— Zt dt^iii. ^fsn zu 4» 6. ö. W. . 37 75 38,— Wcrliazy .. 40 „ C21i. . «l,- »2,-> Zallil „ 4tt.....3N,'- 37,- Palffy_______,!i40fl. (iÄ. . 34,— 3).— <5>c!t> Wart (5lary „ ^0 „ „ . 3.', — 3»i.— St. tt'eneis „ ^<0 ., „ . 35.— 3U.— Windischzp^ „ 2:> „ „ . 2i.-> 2^!.— Waldftci,! „ 20..... 24.— 25.-- Krglcvich . !0 . „ . >3,— l4.— IUechsel. 3 Mo»att Mtld Vrils Au^sl'iir,,. slir !ft<» si. sudd. ^!', . < l.'j ^ l l3 20 .vraü'surt a, ü>i,, dcltu , >!3,2.'» l>l!30 Haüil'urg. ülr l«0 H'.alf Baüli.' . !»!».50 <»!»?.> ^llitlii, i»r l0 P,. 3t,r!i,!., . l.1l,a»sS ,' . , 5> 40 52 50 (fours der Gclosvrtc». O!cl» Ware K, Miinz.Dillatcn «^,3l?lss. 8,1,3» Nl7. Kiouci, . . . l« „ »5 „ >«,.!« N.N'l'lcouSd'or . 10 „ 55 „ l« „ 57 „ Nxss Impcrialc . U ., 22 „ — „ Effekten- u,^ Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien Den 9, Oftobcr 1^<'<>. Effekteu. 2^e6,sel. ü'/, MatalliqncS U5, 'Au.^t'»^ . . l>.'!«,'» ü'/.!)iat.-«„l. ^'»50 , ^cii.'l"! . . !3l,'.»0 'Uaufafli^! . . 75N. K. k. Dlif.'t^!' «',,34 Kr^itaflitii . >7l, ! F r c in de >l It n zeig e. Dcll 8. Oklolicr 1«60. Hr. Mlllll'ü. k. k. Poli^i Ol'll.ss^N!!l!l'ssär. von Graz. — Hr. Voller. Panol^l!,a'Vrsll)cl'. »nid —Hr. Schmdlcr. H.nldcl^ Agclit, uo» Wic». — Hr, Ialobi, KiNifmli»». u^n Potöd.nll. — Hr. Vasod^lio. Kalif-mni'li. ^'^l! Fiiline. — Hr. 5tmlzl)izh. ss.iliflllaiui, lint' — Hr. Hüfucr, HlNlsclo-A^citt. Ul'ü Triess. Kuudmachnllg Die Aufnahm».' fiir die sonlttä'gic.e Gew^rdc-schule beginnt Somttaq den 7. Oktodcr von ltt diö l2 Nhv in der Dircktionskanzlci der k, k Uüttl'l'calschllle, und wird durch die nächst fol-gl'nd.n Sonntage lns llN!l„«ive ll. November forgeseht. Vir Virrlttiondcr k. k. Aut^l realschulc. llaibach am 2. Eeptemb^r l^litt. Z. l?!>2. (2) Kulldnlachttng. Anfangs Oktober beginnt dcr Gesang und Violin-Unterricht an der Schule dcr philharmonischen Gesellschaft Die Anmeldung zur Theilnahme an dem Unterrichte wird vom l. diö l-l. Oktober im Schnl-Lokale der Gesellschaft (am Jakobs» platze im Virant'schen Hause Nr. l3!) im 2 Stocke) angenommen, und zwar: für Violin-Sch liter von 5» bis <» Uhr Nachmittags, für Gesang-Schüler (Knaben oder Mädchen) aber von »2 biö l Uhr Mittags. Schüler des Mannergesanges haben sich an demselben Tagen von <» bis 7 Uhr Abends zu melden. Laibach am 2tt. September ltttiN Von der Direktion der philh. Gesellschaft. Z. l79l. (1) Nr. 20Ü8. Edikt. Mil Pezxg auf das Evill umn 2l. Inli l. I.. Z. t(i'F9. wird l',l'!. Ok!l.'l>er t>. I abgedalitn wld. K, k. Plzils^nnt )?rm. als Gcucht, am 2N Sc^temdcr 18, »«. Stock, ell!pf>''h!l sich dei q>»l)!l^, Ta,„.n!l'^r u„d l^!^!!ci:t l'.'i blllic',''! '^ll'!«'!,li!iq sl-Iidc lind l,..ch d.,„ n.lni'lo, Mod.'-Ic>»!l!^l !i'^,t,i,ce Aib.'it; ooch ircr^ei, b,>i deiselb.n Lehrmädchen g^'g"' billig« i'.hr^'id allfgenoilülnü und ^u^ebildcc. 3. »780, (l) Die nWe Ziehmg der Osener AnlehM-M Die Gcwinnstsumme von fl. 4,<>^5).tt^.D österr. Währ. ist m Trcffcr von fi. 4tttttttt -- HttttttO .^ 3 fallen MNß, beträat fl. ««5, ?O, ^H, ^P öst. W. Lose sind zu haben bei «F. <^. HlIT^S». Z^ 1790. sy Gefertigter beehrt sich, sein neu errichtetes MM-, Schnitt- nnd PuhWMl-EtMijsclncnt, Theatergaffo ^lv. 4!t und 44, ;mn geneigten Besuch ,;u empfehlen, und erllNil't sich den qcel,rlcn Damen dic d^fiicho «lln^iz^ ^>i „nichen daß er >.'Mi IVien retour gekonnnen und bereits iin Vesit/e seiner sorgfältig gewal'tten Neuheiten für gegenwärtige Saison ist. Vesondcrs ül'emischend ist das große und geschmackvolle i'ager Kleiderstoffe, Mantillen und Mantel in deu niannigfaltigstcn Stoffen und Farben von noch nie ^eschener ssleqan^. Das Eleganteste in Pariser und TViener P«tz-H»üten, Putz- uud Nealisst» Häubchen, Kapi-chons und (foifures. Iilliuense Wahl der neuesten französischen uud Wiener . MM-Mm1er, Hsulllrll nllll Mm», !iwßes Sortiment aller ftattnn^c'l Krägen, Aermel, (Chemisetten nnd qanze (Garnituren in eng< üschcr. schweizer und saclmschcr Ttickerei vou Moll, Iaronet nnd Tiillau^laio; das Neueste in gcu'irktcn und gestrietteu Ä^oll-Joppen, >>änbcheu, Mnnchctteu, Acrmel und (Colliers; alle erdenklichen Sorten Spitzen, Sammetbänder, glatte nnd fa<'onirtc Tüll, Moll, Vatistclair, Vor-Hänssstoffe, (srinolins, Stahl- und Nohr-Neife, Pariser Mieder, Schleier te. lc., nebst allen fnr Modistinnen unentbelnlichen Artikeln, unter Zusicheruug der reelstcu Vedienmui und billigsten Preise. — ?lu6n.'ärligc Vestellungen werden schnellstens und bestens effettuirt. Hochachtnugsvoll Q ^. 8t<»< Id. ' '' ' Schnell. Unterricht. Josef Hchwarz, geprüfter Lchrcr der ^uschncidekunst sir Dl,mcnkleidcr, empfiehlt sich den geehrten Damen, welche ihre Kleidungsstücke aller Sorten selbst anzufertigen wnnsche"' den gründlichen, lcichtfaftlichen Unterricht hiezu, und zwar im Maftnehmen, Zeichnen u"b Zuschneiden für Vergangenbeit, Gegenn'.irt und Zukunft in der kurzen Zeit eines Monats unter G"' rantic bei nur täglich einer Stunde, auch mis Verlangen in deren Wohnungen .zu ertheilen. Er hofft um so mehr cincn zahlreichen Zuspruch, da seine Methode eine gau; neue lei<<^ faßliche ist, welche der Ol'i^c in mehreren Städtcn bereits ausübte und biernber die besten ZrugnM hat. die auf Verlangen eingesehen werden können. Der Untcrrichtsprei's für cinc Stunde täglich durch einen Monat außer scincr Wohnung, wo »'»" eine Dame thcilnimmt, ist !>' Gulden; cine solche Stunde für zwei Damen 20 Gulden; » cine für gc,neinschaft!ichcn Unterricht für drei Damen 2il Gulden ö'sterr. Wäl,r. M Jede nnterichtnehmendc Dan,c kann durch die ^'ektionszeit des Monats zwei Kleider unter 'i»W leittmg des Lcl'ccrs selbst anfertigen, wodurch die Auslage für den Unterricht dem ersparten Machcrkch'W gleichkommt nnd schon dieß hir^l mmniren dürfte. ,,.> Donnen bic den Unterricht in der Zuschneioekunst zu erhaltm wünschen, wird Auskunft tttycl« » Kundschaftsplatz, >^r. «»», «. Htutk. >