kllibacherMMmg. —'-_ Priinllm«rat!»n«pr«>»! Im «lomploii g«nzj. st 1!s halbj, ft, 5-tu, Fllr die ZufieUung in« Ha>>« h«Ibj. lu lr, Mil d« Post «anzj. fi. lö, halbj, 7 ül>, Donnerstag, 3. April. I»stlt"uglcn Vtilcktrittes vom Schnlamte in An-l>c>s qnl^. '^!!'^ einjährigen verdienstlichen Wirkens ill v^.:'U' ""'diensttrenz init der Krone allergnädiast 55^^M geruht. ^ichtmntlicher Theil. ^bein, , p ^ Verzeichnis gllüste» dr!-' >!' ^ " ndespräsidin m in Laibach zu-^e i^,^ "Urch die Ueberschwcmmungen iin König-3arn Betroffenen eingegangenen Spenden: ^'niiz Ni^, fl. kr. ^l)ll»ii ^,"- Kallina, k. k. Landespräsident 50 — ^ Nl^M"' k. k. Gynlnasialdirettor in ^ wlrth ^' ^ k- Professor in Rudolfs- 1^. ^f^lk"""^ ^ k- ^"fcssor in Nu- ^ " ? /lfsw^'"'^, k. t.' Professor in Ru- ^' ^hW^^' k. k. Professor in Ru- ' ^ tvMl^""^ l- k. Professor in Rudolfs-vllskf,f> ^ ' . . . 2 - ^Pult, ^^'. k: k. Professor 'in Rudolfswerth 1 — Ä.. bolfZN^"' Gymnasiallehrer in Ru-^N Ä> ^ ' - . . . 2 __ U wcrt?^'^' Gymnasiallehrer in Rudolfs- "'l°" Vtich»,' ^..........2- A, Kerch Gymnasiallehrer in Rudolfs- 3)! >lfswH'M, Gymnasiallehrer in Ru- ^deil,^ ^ ' -........2 — ^^lfswenl)'"^"'^ Gymnasiallehrer in ^ ^ ^ ^m""a"' Gylnnasiallehrcr in' Rudolfs-Vtlld^M) Gy'llllasialsupplent iu Rudolfs- ^. u>^ N" "- Äpfaltrern', t.' k. Kämmerer .....50- Uoitsch ^ "' l. t. Bczirkshauptmann in ^^ ' - -........10 — Zeuill'eton. "" oder auf dunklen Wegen. "'NlAn v«n . Wagner. ft^^ bestä!,^^"s Aufenthaltes hier hat ihr der > r". üund'^i^' « ße.nacht." flll^ Mrs. In-n^ck ? ^Unst «,.,' ^"t scine Hnldiannaen mit lie« ^ W alle» "Ä?"!«"wmmen. Ihr heutiger Besuch Mz ^ni,^,^ "'c ^rone ans. Keine gewöhnlichen Mtel/" betrrt.,. ^""ugcn haben, als Gast das ^'ed>'d wait l. '" .""chenl sie einst als Herrin ^ ^ v^rlH."^ '"lches sie i.l Schmach und U ^' Illges^..'^' , . t>> ..E' 'chwleg. Ulexa aber antwortete H>^^ '^t' wie ich sehe," begann d?^;;',^^^^ nicht der beste Ve- ^'Nd'Äw', s 'F". ""ine Liebe, daß Lady ih? ^in, bto. ein,!. " ^' "'ch ihren Gatten und ^ Ä7' zn N ?d aUei,i die waren, ihre ^ d> likili^':', dle ihr dnrch das Andeutcu ^ UAe„ m "". oder darin nach einigen bohnern zu suchen? Nein, sie hatte andere, weit mächtigere Gründe. Sie ist nicht kalt gegen die Ergebenheit des Marquis. Sie ,st allein in der Welt, uud so stolz sie auch ist, hat ste doch das Bedürfnis nach menschlicher Sympathie. Was könnte also ihr zweiter, weit mächtigerer Grund sein, als indirekt der Welt zu erklären, daß sie die Bewerbung des Marquis annimmt?" Alexa blieb stumm, obwol Mrs. Ingestre eine bestätigende Antwort zu erwarteu schien. „Daß sie den Marquis liebt, ist gewiß," sagte die letztere. „Ihr Ehrgeiz würde befriedigt werden, wenn sie in den Besitz der Titel käme, die ihrem Bereich einst so uahe waren. Sie verließ Mont Heron einst in Schmach, und würde uun im Triumph zurückkehren. Die Herons find ein altes Geschlecht. Iahrhnnderte älter als die Elysfes, und deshalb mag selbst die Tochter eines Herzogs sich geehrt fühlen durch diese Verbiuduug. Es steht unumstöß« lich fest, Miß Strange: Lady Wolga's Erscheinen hier heute Abend ist das als zukünftiger Herrin des Schlosses." Die Idee war Alexa nicht neu, aber deuuoch war es ihr peinlich, sie immer wieder anhören zn müssen. Während ihr Vater in schmachvoller Verbannung lebte, stand sein geschiedenes Weib im Begriff, den Manu zu heiraten, welcher die Stelle ein° uahin, die rechtmäßig ihrem Vater zukam. Alexa's Seele empörte sich gegen eine solche Heirat. Sie fühlte, daß sie ihrer Mutter nie vergebeu könnte, wenn diese wieder heiraten, uud am welligsten, wenn sie den Marquis von Montheron heiraten würde. Sie mußte gewaltsam nach Fassung ringen. Es ge- hörte in Wahrheit ein so entschlossener und fester Eharakter, wie ihu Alexa besaß, dazu, um ihre furchtbare Gemüthsbewegung zu verbergen. Aber ihr Herz drohte zu brechen, wenn sie an ihre schöne, stolze Mutter — und an ihren gramgebeugten Vater dachte. „Gedenken Sie, bei Lady Wolga zu bleiben nach chrer Verheiratung, Miß Strange?" fuhr Mrs. In« gestre nach einer Paufe fort. „Nein, nein," antwortete Alexa. „Das ist un« möglich." „Ich dachte es. Lady Wolga hat dann einen Gesellschafter an ihrem Gatten und wird Ihrer Dienste nicht bedürfen. Die Heirat steht nahe bevor. Ich kmne den Marqnis zu gut, um zu wissen, daß er nun ein schleuniges Ende in die Sache bringen wird. Wenn Lady Wolga Sie entlassen sollte, wohin werden Sie dlluu geheu?" Alexa beschlich ein unbehagliches Gefühl. „Ich weiß es nicht," sagte sie, „ich habe noch nicht an eine solche Möglichkeit gedacht." „Nein? Sie sollten aber daran denke,', Miß Strange. Nichts ist in der Ingend mehr geboten, a » Vorbedachsamkeit und Vorsicht. Ich bin auf Iy">t)"/ kuuft bedacht gewesen. Sie gellen "". mW lch möchte sie gern beständig um mich hab"'. Wa«n ^ nicht genöthigt, Lady Wolga zu ""lassen, wurde ich fürwahr uicht so zu Ihnen sprechen. Aber Sie werden bald einer andern Heimal bedürfen. Wollen Sic eme solche bei mir anncymen?" .Bei Ihnen /" ____ fl. lr. Heinrich Iagritsch, t. k. Bezirkskommissär in Loitsch...........2 — Otto Ritter v. Vesteneck, l. k. Conceptsprakti- cant in Loitsch........ 1 — Valentin Leviönit, k. k. Steuerinspekior in Lmtsch...........2 — Franz AmbroZii!, k. k. Aezirkssekrclär in Loitsch 1 — Josef Irgli?, t. k. Stenereinnehmer in Loitsch 1 — Earl Saitz, k. k. Steneramtseontrollor in Loilsch........... I — Sigismnnd Furlani, k. k. Slcueramtsprakti- cant in Loitsch........— 50 Gabriel Neveu, k. k. Steueramtspraklicant in Loitsch...........— 50 Ein Ungenannter.........50 — Alexander Dreo, Handelskaminerprasident. . 50 — Summe . 249 — Laib ach am 31. März 187l>. Der k. k. Landesprä'sioent: Kallina ui. p. Ocsterreichischcr Neichörath. 8!). Gitzung des Herrenhauses. Wien, 1. April. Es gelangt eine Zuschrift des Bürgermeisters der Stadt Wien znr Vcrlesnng, mittelst welcher das Herrenhans eingeladen wird, anf der zu diesem Zwecke errichteten Tribüne dem Iubelfcstzugc zur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Majcstäteu belzuwoyuen. Die Gesetze, betrcffeud die Registrierung der See-handelsschisfe, betreffend die Regulierung des Etsch-flusses, betreffend d,c Abänderung des Gesetzes zur Wahrung des Briefgeheimnisses zu Zwecken dcr Des-infection und jenes bezüglich der Rcgeluug des Rech-uuugS- und Eontrolldlenstes, werden in erster Lesung den Kommissionen zugewiesen. Hierauf wird Me Wahl eines Ausschusses vou 21 Mttgliederu zur Verfassung uud Ueorrreichung einer Huldiguugs- uul) Glückwnnschaorrsse vorgenommen. Das Gesetz, betreffend die Erweiterung des Lan-cuter gräflich Potocli'scheu Fideicommifsrs, wird nach den Anträgen des Ausschusses iu zweiter uud dritter Lesung ohne Debatte angenommen. Es folgt hierauf die zweite Lesung des Gesetzes, betreffend die Staatigarantic für die mährische Grenzbahn. Fürst Ezarloristy spricht gegcu den Beschlnß des Abgeordnetenhauses, dieser Bahn einen Vorschuß vou 75,000 fl. zu bewilligen. Mall möge der Bahn ganz helfen oder sie ihrem Schicksale überlasten. Graf Leo Thun glaubt, daß es hauptsächlich Privatiutcresseu waren, denen zuliebe die Bahu ge- baut wurde, und findet in der Genehmigung de« Statutes der vereinigten Eisenbahngesellschaften Hohenstadt« Zöplau und Sternberg-Miltelwalde einen gesetzwidrigen Vorgang, welcher allerdings einer früheren Regierung zu Lasten fällt. Redner erklärt die gegenwärtige Eisen« bahnpolitik für eine verwerfliche, weil die Deficite der Bahnen durch dieselben auf den Staat überwälzt werden. Handelsnlillister Ritter v. Ehlumecty weist den Vorwurf der Ungesetzlichkeit, der der Reglerung gemacht wurde, zurück, indem er die Ausführungen des Vorredners widerlegt. Ob die Gründer der in Rede stehenden Bahn alls der Gründung desselben einen Profit gezogen haben oder nicht, ist bei Beurtheilung der vorliegenden Frage ganz gleichgiltig. Die Regie-ruug war noch bei jeder Sanierung bemüht, eine sehr wesentliche Reduction drs Anlagekapitales eintreten zu lassen. Eine wesentliche Aufgabe der Regierung ist es aber, den Kredit der Eisenbahnprioritäten aufrechtzuerhalten. Ein Gefetz, welches einer garantierten Eisenbahnunternehmung es verbieten würde, auch eine un» garantiert»,' Eiscnbahnstrecke zu betreiben, existiert nicht. Redner macht noch daranf aufmerksam, daß der Eou-pon der in Frage stehenden Gesellschaft in der An-hoffung bezahlt wnrde, daß der erbetene Vorschuß per 75,000 fl. bewilligt werde, wozu die Gesellschaft ihren Rcservcsond angreifen mußte. Nach einer Replik des Grafen Leo Thun schließt sich Freiherr v. Hei n dessen Ansführungcu an. Redner kann den Staatskredit mit dem Eiscnbahnlredit nicht identificieren. Der Staatstrcdit leidet nur dann, wenn der Staat die garantierte Summe nicht zahlt. Nachdem Berichterstatter Freiherr v. Haerdtl für den Ansschußantrag gefprochcn, wird das Gesetz in zweiter und dritter Lcfnng angenommen. Es wird hierauf noch die Wahl einer Kommission vorgenommen und die Sitzuug sodauu geschlossen. 435. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 1. April. Der HandelKministcr Ritter v. Ehl umecly legt einen Gesetzentwurf, betreffend den Ausbau der Donau-Ufcrbahu, zur vcrfaffungsmäßigen Behandlung vor. Das Haus setzt die Generaldebatte über deu Staatsvoranschlag pro 1879 fort. Freiherr v. Dipanli (gegen) polemisiert im Eingänge seiller Rede gegen den Abg. Fux und dann gegen den Liberalismus überhaupt, dessen Schlagwort „Staats-trebit" sich als ein wahrer Moloch erwiesen habe, der von der Einführung der direkten Rcichsrathswahlen bis zur Occupation Bosnieus 300 Millionen verschlungen hat. Er bringt uun eine Reihe von Klagen, betreffend Uebergriffe und Vexationen der Finanzorgane «42 in Tirol, vor. Er erklärt sich gegen die Bewilligung j des Budgets und schließt mit dem Wunsche, die Bevölkerung möge nicht die Hoffnung nach oben ein-vüßm, sonst ginge das Reich dem Aergsten entgegen. (Beifall rechts.) Dr. Beer (für) bedauert, daß der Finanzminister dem Staatsvoranschlage nicht ein Expose beigegeben habe, das den Stoff der Erörterungen bieten könne. Er spricht sich gegen die Erhöhung der indirekten Steuern aus, tadelt das jetzt eingehaltene Verfahren zur Vermehrung der Erwerbsteuer und ist für eine Reform der direkten Steuern, allein unter der Voraussetzung, daß nicht das Prinzip der Contingen-tierung angewendet werde, sondern das der Prozen-tuierung, und daß das steuerfreie Minimum mit 400 Gulden bemessen werde. Oesterreich brauche eine Regierung, die energisch nach unten und muthig nach oben ist; nur dann sei die Ordnung des Staatshaushaltes zu erwarten. (Beifall links.) Wurm (gegen) wendet sich gegen die verfassungstreue Partei, welche das Geld der Steuerträger zur Befestigung ihrer Herrschaft benutze. Er tadelt die große Vermehrung des Beamteustandes, den Bau nothleidender Bahnen, die Verdrängung der slavischen Sprache in den schlesischen und mährischen Volksschulen. In Schlesien werde sistematisch prussisiciert. Das Schulwesen für die slavische Nationalität in Mähren erhalte sich nur durch die Unterstützung der Krone. Der Redner beklagt ferner das Schicksal der Slovene«, welche weder in den Landstuben noch im Reichsrathe ein Heim haben. Redner kritisiert hierauf den wirthschaftlichen Aufschwung, die Schulgesetze, die Gewerbefrciheit. die Wucherfreiheit, den ungarischen Ausgleich lc. Er erwartet, daß der gegenwärtige Parlamentarismus verschwinde und, Dank der Weisheit der Krone, cinem neuen, alle Interessen Oesterreichs vertretenden Parlamentarismus Platz machen werde. (Beifall rechts.) Präsident Dr. Rech bau er stellt eine vom Vorredner gemachte Aeußerung richtig und unterbricht die Debatte. Dr. Magg und Genossen interpellieren das Ge-sammtministenum, ob dasselbe es mit dein H 7 des Wehrgesetzes vereinbar finde, daß österreichisches Mili« tär zur Occupation eines fremden, uns nicht feindlichen und au Oesterreich gar nicht angrenzenden Landes (Ostrumelien) verwendet werde. Au spitz und Genossen interpellieren das Ge-sammtministerilun, ob die Meldungen von einer beabsichtigten gemischten Occupation ill Ostrumelien richtig sind. Der Finanzminister theilt in einer Zuschrift die sanctionierten Delegationsbeschlüsse mit. Nächste Sitzung nwrgen. Zur ostrumelischen Occupationsjrage. Die Unterhandlungen über diegemischte Occupation Ostrumeliens werden ununterbrochen sortgesetzt. Obgleich noch keineswegs alle Schwierigkeiten überwunden sind, kann doch von cinem Ins-stockengerathen der Verhandlungen keine Rede sein; vollends unberechtigt ist die Annahme englischer Blätter, daß der Plan wahrscheinlich fallen gelassen werden dürfte. Die Pforte ist allerdings, wie das nicht anders zu erwarten, bemüht, sich durch Garantien dagegen sicherzustellen, daß die ihr im Berliner Vertrag in Ostrumelien reservierten Rechte gefährdet „Ja. Ich möchte gern eine junge Gesellschafterin haben, die mir vorliest, mit der ich mich unterhalten kann und die mir gleichsam eine Tochter ist. Ich bin kinderlos und habe ein kleines, aber hinreichendes Einkommen. Ich bill immer kränklich, mit einem Leiden behaftet, welches die Aerzte auf dem Lande nicht im stände sind zu kurieren. Wenn der Marquis seine Braut heimführt, muß ich Mont Heron verlassen. Ich möchte mich in London niederlassen, mit einer theilnehmenden Gesellschafterin, welche mich pflegt, wenn ich krank bin, mir Medizin gibt und mir liebevoll aufwartet. Ich kann Ihnen kein hohes Salair bezahlen, aber Sie sollen nie Ursache haben, über mich zu klagen. Sind Sie meinen Vorschlägen geneigt?" »Sie haben mich sehr überrascht. Mylady. Ich weih nicht recht, was ich sagen soll," antwortete „Sie brauchen sich heute Abend nicht zu entschließen," sagte Mrs. Ingestre freundlich. „Wenn Lady Wolga nach London geht, um ihren Brautstaat anfertigen zu lassen, vielleicht in zwei oder drei Wochen, könnten Sie vielleicht zu einem Besuch zu mir kommen. Wir würden dauu einander kennen lernen. Der Marquis wird Sie als einen lieben Gast begrüßen, und mir wird es angenehm sein, Sie bei mir zu haben, da ich sonst ganz allein sein würde. Unsere Gäste verlassen uns zu derselben Zeit, wenn Lady Wolga abreist, und das Schloß wird doppelt einsam und düster sein, nachdem wir so viel Gesellschaft gehabt haben. Mit Lady Wolga will ich die Sache selbst arrangieren." (Fortsetzung folgt.) werden. Hierum dürften sich denn auch der Hauptsache nach die gegenwärtig mit der Pforte schwebenden Verhandlungen drehen. Die Hoffnnng. daß dieselben zu einer allseitigen Verständigung führen werden, besteht in voller Kraft, und es kann daran trotz der von der Pforte erhobenen Bedenken wol um-soweniger gezweifelt werden, als es sich für die Signatarmächte bei dem Projette der gemischten Occupation ja um nichts weniger als um ein Lossagen von den Grundsätzen des Berliner Vertrages handelt. Worauf es bei dem in Aussicht genommenen Zwischenstadium ankommt, ist ja gerade, den Uebergang von der russischen Occupation zu den durch den Berliner Vertrag geschaffenen Rechtszuständen zu erleichtern. Wir haben es hier nicht, wie mehrseitig behauptet wird, mit einem russischen Manöver zu thun, das darauf hinauslaufen würde, die Türkei auf einem Umwege der Rechte, welche ihr durch den Berliner Vertrag reserviert, zu berauben. War es doch auch nicht Rußland, das die Initiative zu der gemischteu Occupation ergriff. Das Petersburger Kabinet accep-tierte vielmehr nur die vou anderer Seite angeregte Idee, deren Kern darin besteht, der Türkei Zeit zur Erholung zu lassen, bis sie selbst im stände ist, den Schutz der ihr zu Berlin übertragenen Rechte auszuüben. Auch die Pforte hat in einem Rundschreiben die ostrumelische Frage behandelt, und zwar von ihrem Standpunkte, indem sie die Aufmerksamkeit der Mächte auf die gefährdete Lage der musclmanischen Bevölkerung hiiilenkte. Das Aktenstück ist vom 20. März datiert und führt aus, die Hoffnung, daß die feindliche Gesinnung der Aulgaren gegeil die Muselmanen gerechteren und menschlicheren Gefühlen Raum g?ben werde, sei getäuscht worden. Fast überall wären die Muselmanen der Bedrückung und der Gewaltthätigkeit ihrer bulgarischen Mitbürger ausgesetzt. Die Behörden hätten sie nicht schützen können. Die Opfer jenes Verfahrens wären zur Auswanderung gezwungen worden. Zahlreiche Flüchtlinge wären in Adrianopcl eingetroffen und erschwerten die Aufgabe der neuen Beamten der Pforte. Diese legt Berufung bei dcn Mächten ein und vertraut auf deren Gefühle der Menschlichkeit, um die muselmanische Bevölkerung Ostrumelicns vor den Verfolgungen zu schützen, dcncn sie seitens der Bulgaren ausgesetzt sei, und ihr einige Sicherheit sür ihre Personell und ihre Güter zu gewahren. Das Rundschreiben erinnert daran, daß dcr Berliner Vertrag übereinstimmend mit den einfachsten Grundsätzen der Gerechtigkeit alle Theile der Bevölkerung Ostrumeliens ohne Unterschied dcr Nasse und dcr Religion ans dem Fuße dcr vollkommensten Gleichheit habe behandelt wissen wollen. Unmöglich würden also die Mächte, welche diesen Vertrag unterzeichnet halten, zulassen wollen, daß eine Klasse der Einwohner offen auf die Unterdrückung und die sistematische Ausschließung der anderen hinarbeite, welche dieselben Rechte habe und desselben Schutzes theilhaftig werden müsse. Der „Vakit" meldet, die deutsche Regierung habe das Rundschreiben bereits beantwortet, und zwar bedauere sie die Thatsachen, welche von dcr Pforte angeführt worden, erkläre sich jedoch nicht in dcr Lage, zu iutervenieren. Der Nothstand in England. Im englischen Oberhause lenkte kürzlich der Marquis von Hunlly, ein liberaler Pair, die Aufmerksamkeit der Kammer ans die gedrückte Lage des Handels und der Landwirthschaft in ganz England und erkundigte sich, ob die Regierung beabsichtige, eine königliche Kommission oder einen parlamentarischen Sonderausschuß zur Einleitung einer Untersuchuug der Ursachen niederzusetzen. Er führte Beispiele an, welche die seit einigen Jahren eingetretene Entwcrthnng des Grund- und Bodenbesitzes und die große Vermehrung der Steuern nachweisen, über welche er sich in ernstester Weise beklagt. Bezüglich des Handels hält Redner eine Untersuchung dcr von den Gewerbegesellschaften verfolgten Ziele für nothwendig. Lord Norton bemerkte, daß niemand die erwähnten Uebelstände bestreite, die, was die Landwirthschaft betreffe, auf eine Reihenfolge schlechter Ernten.zurückzuführen seien. Der ungünstige Stand des Handels habe verschiedene Ursachen, wozu Unruhen im Aus-lande, Hungersnöthen und Lohn- und Arbeitsschwierigkeiten zählten. Er freue sich, daß der Antragsteller keine Rückkehr zum Schutzzoll befürworte. Seiner An^ ficht nach könne keine Gesetzgebung die Eoncurrenz des Auslandes erfolgreich bckäuipfen; das könne nur durch die eigene Energie geschehen. Die verlangte Untersuchung würde, wenn ins Werk gesetzt, eine sehr umfassende seill müssen und zum Umsichgreifen von wahnsinnigen Theorien nnd unerfüllbaren Hoffnungen Ver« anlassung geben. Nach einigen Bemerkungen von Lord Forbes bemerkte Lord Beacon sfield, welcher die hohe Wichtigkeit des Gegenstandes zugibt, daß der Antragsteller hauptfächlich die landwirlhschaftliche Seite der Frage ins Auge gefaßt habe. Der ernste Nothstand der Landwirthschaft sei gar nicht zu leugnen, sei aber andererseits mit den Handelsinteressen nicht auf gleichen Fuß zu stellen, da erstere von geringerem Umfange als in den Tagen des Schntzzolles und durch die Concur" i des Auslandes gelitten habe, während der Han^ u Wonnen und noch immer alle Markte der """"'> und nur den Verlnst niedrigerer Preise zu vemu habe. Eine der hauptsächlichsten Ursachen des ^'"w der Preise seien die Entdeckungen von Gold m Jahren von 1852 und der enorme Zufluß A^ " talls in den europäischen Märkten, cine Tya ."/ welche in erster Linie dazn führte, daß die del > ^. französische und weiteren europäische Regierung" den bei der Pariser Ausstellung gemachten N" !"^ eingingen und eine Universal-Goldwährung ""1^^ Dies führte zur Entwcrthung des Silbers, w"^ ^ werthung wiederum ihren natürlichen El">ulp übte. Er glaube nicht, daß die verlangte ^"^"' '"^e-im gegenwärtigen Augenblicke zu einem günM ^ sultäte führen würde. Es sei nicht unmb«. ^ später eine Untersuchung der Ursachen, welche oi ^ änderungen des Werthes der edlen Metalle ^ geführt, und des Einflusses, den diese Acwnor -. auf die Industrie des Landes ausgeübt, nöthig' <^ er glaube jedoch kaum, daß die heutige Dew" > eine Untersuchung herbeiführen werde. Hassesneuigkeiten. ^ — (Für Szegedin und Umgebung^, Nummer des ungarischen Amtsblattes vom ^'^ ^ weist an Spenden für die durch das H^'^Z fl. Szcgedin und Umgebung Beschädigten aus: ^'^„gs-47'/« kr., 1 Stück Tausend-Gulden-GnmdcnN">«^ Obligation. 79.085 Mark 23 Pfennige. ^."^ ^ 804 Stück Dukaten. 06 fl. Silber, 200 Stück Nap°" einen Wechsel per ^00 fl. und 200 Frcs. " ^° „ach- — (Zu m N anbmordc in Pcst.) ^'^, dc»> träglich bekannt gewordenen Einzelheiten des ' ^ Advokaten Martonfalvy in Pest verübten 3üw" ^t lassen denselben als einen dcr entsetzlichsten ^,,^i erscheinen. Dcr Mörder ließ den Leichnam 4"^ »B im Blute liegen, verkehrte ill unbefangenster <" ^ ^ dcr Familie seines Opfers, in deren Woh"l"g,, D,> Gesellschaft anwesend war, auch bei zw"^H ^ servierte, ohne sich zu verrathen. Die Schu" ^> Wcrtheim'schen Kasse wnrdcn ans dem Sch""'^ i« gefunden, jedoch befand sich der Inhalt der ^,M Unordnung. Es fehlen aber bestimmte "ny"' Hit hinsichtlich des Vermögens, welches dar"» " .,B^ gewesen, trotzdem ein Vermugcnslierzeichnis ^ "OM>'> wurde. Dasselbe erstreckt sich nicht cms f"" , .H ln'^ welche Martonfalvy verwaltete; zwischen dc" ' "sM hcmdcncn Wcrthpapicrcn und diesem VcrM" ^ ergibt sich ein Abgang von 40- bis 50.000 "^M Werthe dcr Mörder mitgenommen, Sämmu" ,^ P und die Wäsche Martonfalvy's fehlen, dieses ^sB Mörder verpackt und in Koffern mitgenoil'M ' V" aber seine zerlumpten Habscligkcitcn 3"""^"' ^ de« Kommission fand anch eine reiche Korresp"'' Phot^ Mörders mit weiblichen Dienstboten und met)" -^ dc>" graphicn dcr Bricfstcllcrinncn vor. Die P^'i ^lt^ Mörder auf der Spur. Es wurde erhoben, daß ^ ^ falvy's Diener. Johann Madarasz, in der ^ ^, Samstag auf Sonntag mit Herrschaftsd'c'" Hc^ Bekanntschaft gezecht und dieselben u",cy hcg" tractiert hatte. Nach der durchschwelgtcn ^ "^a<> er sich auf den Bahnhof der österreichM'^ t/ bahn, wo er eine Fahrkarte nach Arad u^ ^h"'". Die, Polizei traf sofort die umfassendsten -" ^M Martonfalvy gehörte einer der geachl"' '^risi „,' Familien des Landes an. Bevor sie sich ""^ sta"""^ war ihr Familienname Mattcrsdorfer. ^ FB'' ans dem Ialaer Comitat und sind ""t ^M">", Schey und dem Generalrath Stern der "'^hel nngarischen Bant verwandt. Letzterer ist ew , Mnttcr des Ermordeten. cwuNll^M - (Fürst Bismarck und sei"." ^„eN^ Dinstag den l. April burtstag, nnd am selben Tage sollte das ^ .^iti^^l Fürsten in Köln enthüllt werden. ^>e '"sM ^ Kölner verlangten anfangs, dcr Fürst >"" ^ ^^ Enthüllnng seines Denkmals beiwohnen. ^ß ,,, hat aber sehr deutlich zn verstehen a^^c ^, unzulässig sei, und nun wendete sich dle ^l ^ Vertretung neuerdings an den Fürsten ^ thi>ll"!M' seine Wünsche bezüglich des Tages der ^ ^. ^ tanntzngebcn. In der letzten Sitzung ,.^ fM „ Stadtverordneten verla» der Oberburg" > OOl ^„> Antwort des Fürsten: „Encr HochwolM" OB .K habe ich mit verbindlichstem Danke crya ^.^ hez'^ freundlichen Anerbieten, welches S>c "" ^^ü, '^' des Tages für die Abnahme des Dcntmcn» ^„er ^> ich gerne zngnnstcn des Gebnrtstagcs ^„^ ^,, Gebrauch machen, wenn nicht derselbe ' ^hM ^ anf dcn Charfrcitag fiele. Ich b"« ''_ w^'>' Tag nach Ihrer Beqncmlichteit angesichts der hohen Ehre. welche mr " ^M F> zeit meiner unwandelbaren D"»ll)ar ^„g o ^ sein. wenn dieselbe cmch mit ""2"^'^,^ 5 gemischt ist, daß ich mir gestatte. "" «M"^'' bild noch i.l Fleisch und Ve.'l «' '.. freundschaftlicher Ergebenheit v. Bls'"a _______«43 fokales. Anil dem Vemelnderathe. Laibach, I.April. (Schluß.) s«^., ^' Ueskovic referiert namens der Finanz-l, °" "ber die den Käufern städtischer Moorgründe t'^^"Zrenden Zahlllilgsznfristungen. Referent be-unl' ^^ ?'^ ^"nfer dnrch elementare Mißgeschicke i^,. "e dadnrch hervorgerufenen Mißjahre 1875, di/^-?? '^ glcich allen Besitzern deS Morastes. bal,,n . Nachtheile für die Landwirthschaft erlitten U"'Wodurch die entstandenen Rückstände erklärlich 'w. Referent beantragt daher, den Bittstellern die V^FU'ng der Zahlungsfrist zu bewilligen, selbst-b^duch bci Aufrechthaltllng der übrigen Licitations- sti^.^?' ^lun hält dafür, die früher mit 5> Perzent ^7""l Interessen ans 0 Perzent zn erhöhen, wo- H l^"ch ^R. Regali ausspricht, den, A "' <3 huber beantragt, die Fristen nach die ss "^ ^"' Section mil dem zu bewilligen, daß tM^m "b""a. des Eigeuthumsrechtes auf die er-^z' ?'flirzrllen nur unter gleichzeitiger Einverleibung uud der 0perz. Zinsen last,,,, < Ausschluß jeder weitereu gleichzeitigen Betn? ^willigt werde, worauf der Referent GR. Les -stlln^ ^"""kl, daß die ttperz. Verzinsung der Rück-gesehen/"'^ ^ Antrage des Magistrates vor- ain ^" ^ Abstimmung wird der Scctionsantrag Gsmo!^' Verzinsung mit dem Zusatzantraae des ll"einderütlM o. Zhubcr angenommen. berichte der Personal- und Rechtsse cti on. über ^ ^' ^- ^^"' v. 5taltenegger referiert einer ^ ^^nchmigung der lastenfreien Abtrennung scheu ^""^"rzelle von einer Hypothek des Kallister-Gr»>>/ ü^"^p""les per 1000 fl.. uuü beantragt anf mo d« Darlegung der l. k. Triester Finanz-der "^' dem Herrn Josef Gorup. Eigenthümer Neal l bt'^lmte ^"^ '" Guardiella gelegeneil die i, ^'^ Bewilligung zu ertheilen, von derselben bebu^ <,, s"che bezeichneten sechs Parzellcnantheilc dortia ^^"lung an die Stadtgememdc Trieft zur ^aclun ' ^lchrnerwciteruilg lasteufrci. ohne Uebcr-WrÄ ""l "d'^r Realität zugunsten des Kal-Hvvo?? ^'Usustiftungs-Bedeckungslapitals lastenden ^edilm "^ch^ibcu zu lassen, jedoch nur unter der iinium ,'!?' ^^ die abzuschreibenden Grundstücke anf üffelUlck "^ ^"^" ""d ausschließlich nur zur läwer ^aßeuanlage, beziehungsweise znr Ver-glHz ^ der Aqucdottöstrahe verwendet werde, daß weijc^ ^ dein erwähnten Tabulartörper. beziehungs-GesuH.^s Hypothek, zur Arrondierung derselben die im geben? su ^llMlk' als theilweise Cuinpensation über-Wia k ""fläche in Guardiella ohue Mitübcrtra-OruiM^. ^wa jetzt bestehenden Tabularpost dieses daß >)i "^ zugeschriebell ui'^ einverleibt werde, uuo der lz Lammten Kosten der Um- uud Abschrelbu.lg 8cilonin""^""kr der Realität zu tragen habe. (An. die vjÄ M. Dr. R. v. Kaltenegger referiert über l^irt» m!s "3 der Stadt>Zimmermeisterstelle. Dieselbe den, «,)'. km Jahr probeweise unter acht Eompetenlen "^lens ^ ^' ^- ". Kaltencgger beantragt ^ovinigt^N"'lwerllärung ^z ^^^^^ ,^^ herauf N,!^s! k,'./''^^^^' referiert über die Definitiv- (Ä " ^ndnif.. ^^'s^ischen städtischen Hebaunue "^"""'lcil) " beantragt, dieselbe zu genehmigen. der ^GN^'^ der Schulsection. "' den s<^).^ "feriert über die Remunerierung ^^ 'lno'qchen gewerblichen Vorbercitungs- chulen verwendeten Lehrkräfte für das Schuljahr 1878/79 und beantragt, das Erfordernis Pr. 660 ft. zu bewilligen. (Genehmigt.) 2.) GR. Mahr berichtet über die statistische Nebersicht der im städtischen Schulbezirke schulbesuchen-den Kinder im Schuljahre 1878/7!». Demnach besuchen 1622 Knaben (um 54 mehr als im vergangenen Jahre) und 1326 Mädchen (um 36 weniger als im Vorjahre) die städtischen Volksschulen. (Wird zur Kenntnis genommen.) 3.) GR. Mahr referiert über die vom 12ten August 1877 bis 31. Dezember 1878 für die Modellierschule der mit der Oberrcalschule verbundenen Gewerbeschule erwachsenen Allslagen. Der Empfang bclkf sich auf 270 sl. 60 kr., die' Ausgabe» auf U3 fl. 71 tr.. es erübrigt demnach ein Activrest pr. 176 fl. 8l) kr. (Wird genehmigt.) Der Bürgermeister theilt mit. daß der Bericht über ein Gcsuch des Turnvereins „Sokul" um Benütznng des zum Oberrealschulgebäude gehörigen Turnsaales heute noch nicht vorgetragen werden könne, da zuvor noch ein Lolalaugcnschcin nothwendig sei. 4.) GR. Pirker referiert über die Verleihung eines Platzes der städtischen Kaiser Franz^Ioscf-Stif. tnng für Realschüler. Unter elf kompetenten wird derselbe dein Schüler der siebenten Klasse Emil Smu-kavec verliehen. GR. Doberlet brgmndct uun folgenden selbst-ständigen Antrag: Mit Rücksicht auf die sanitären Uebelstände, die einerseits mit der Einführung des Fleisches, andererseits mit der Schlachtung des Stech-Viehes in so vielen Häusern der Stadt, da eine entsprechende Beschall beim bestcn Willen nicht durchführbar ist, verbunden sind, erkennt der Gcmcinoerath den Neubau eiues sowol die Schlachtung des Rind- als des Slechviehes umfassenden, den Zeilvcrhältnissen entsprechenden Schlachthanscs als sehr dringend an und beschließt die Erbannng desselben auf einem hiezu zu erwerbeuden Grunde. Das städtische Bauamt wird zu diesem Behufe beauftragt, längstens in der Frist von drei Monaleu die Pläne und Kostenvoranschläge für das Schlachthaus zu verfasseu und dem Gemeinderathe zur Grnehlmguilg vorzulcgeu. Um aber die hiezu nöthigen Daten zu gewinnen, hat der städtische Herr Ingenieur auf Kosteu der Stadttnsse die Städte Agram, Graz uud Klagcufurt, wo sich neue Schlachthäuser befinden, zu besuchen und wird die gcwvonenen Erfah-rnngen bei Verfaffung der Pläne benutzen. Die Bedeckung des zum Aufbane nach dem Kostenvoranfchlage erforderlichen Aufwandes wird im Wege eiucr Kredit-operation gewonnen. (Wir kommen auf die Begründung dieses für uusere Stadt sehr wichtigcu Autrages noch des nähern zurück. Anm. d. Red.) Der Bürgermeister ist der Anschauung, daß dieser Autrag vorerst der veremigtcu Polizei-, Fiuanz-und Bausettion zuzuweisen sei. GR. Zicgler fiudct die Zeit von drei Monaten für den städtischen Ingenieur zn kurz beiuesseu und wünscht, der Termin möge bis zum Herbste ausgedehut werden. Bei der Abstimmung wird die Zuweisung an die drei Seclionen mit dem vom GR. Zieglcr befürworteten Zusatzantrage beschlossen. GR. Ritter v. Gariboldi ergreift nach beendeter Tagesordnung das Wort. um an den Bürgermeister eine Bitte zurichten. Es sei jedermann bekannt, welch' namhafter Schade in socialer sowie noch mehr in materieller Richtnng der Stadt dadurch erwachse, daß sich seit längerer Zeit kein Fcldregiment in Lmliach in Garnison befinde. Da die Einkehr friedlicher und geordneter Verhältnisse in Bosnien immer zunimmt, er« sucht Redner, der Bürgermeister möge mit der De-pntation des Gemcinderathcs, die stch anläßlich der silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten demnächst nach Wien begibt, auch im vorsprechen nnd die Bitte nm Bestimmnng eines Feld» regimentes als Garnison für Laibach vorbringen. Der Bürgermeister sagt zn. er werde die Vittc znerst im schriftlichen Wege abgehen lassen, in Wien aber im Vereine mit der Deputatiou beim Reichs» Kriegsministerium unterstützen. Hierauf Wird die öffentliche Sitzung geschlossen. — (Gemeinderaths-Probewahlen.) Da die Lrgänzunaswahlcn für die hencr znm Austritte bestimmten Mitglieder der Laibacher Gemeindevertretung dereits in den ersteil Tagen nach dem Osterfeste stattfinden, so tritt an die liberale Wählerschaft Laibachs die dringende Pflicht heran, genaue Umschau zn halten ,md möglichst bald über die Persmieusraae der neu oder wiederzuwählenden Gcmcindcräthe schlüssig zu werden. Um dies den Wählern zu erlcichte.ru uud ihnen Gelegenheit zur freien Discussion dieser wichtigen Frage zn bieten, veranstaltet der constitutwilelle Verein. al3 Ccntralorgan der gesammten liberalen nnd verfassungstreuen Wählerschaft Krams, durch sein Central-Wahl-comite wie seit Jahren auch heuer Probewahloersamm lungen, deren recht zahlreicher Besuch mi Interesse der zu erzielenden Einigkeit und zur Belebung der erforderlichen Wahldiseiplin sehr zu wünschen ist. Die erste dieser drei Probewahlen — uud zwar für den dritten Wahllürper — findet morgen den 4. April, jene für den zweiten Wahllörper übermorgen den 5. April und die für den ersten Wahltörper Montag den 7. April statt. Da» Versammlungslokale ist an allen drei Abenden die Easinorestauration. die Stunde des Beginnes stet» halb 8 Uhr abend«. — (lioison'scher Phonograph) Der Edi-fon'sche Phonograph, den Herr Egestorff gestern von 3 bis 7 Uhr nachmittags im Casino-Glassalon prooucierte, hatte zwar ein verhältnismäßig nur sehr kleines wißbegieriges Publikum angezogen, nichtsdestoweniger sind wir gewiß, daß die wenigen, die sich die Mühe uahmen, ihn einer längeren, mehr als oberflächliche» Beobachtung und Erprobung zu unterziehen, die Ueberzeugung mit sich genommen haben, daß die Erfindung des amerikanischen Mechanikers einen glänzenden Beweis mehr für die bewundernSwerthe Combinationsgabe des menschlichen Geistes bildet. Gelingt es einmal, die mehrfachen technischen Mängel, die dem Apparate gegenwärtig noch anhaften, zu beseitigen nnd ihm so die Chancen einer praktischen Verwerthung zu eröffnen, so sind wir überzeugt, daß er zu einer epochemachenden Erscheinung in t>er Geschichte der Erfindungen wird. Und daß ersteres nicht ausbleiben wird. dessen sind wir gewiß. Der nie ruhende, immer Neues schaffende menschliche Geist wird auch auf diesem Gebiete nicht stehen bleiben und Edisons Phonograph, der uns in seiner vorliegenden unvollkommenen Gestalt allerdings kaum mehr als eine geistreich erdachte acustische Spielerei erscheint, möglicherweise schon in kurzer Zeit zu einer eminent praktischen und bedeutungsvollen Erfindung machen Ist dies doch so ziemlich der Entwicklungsgang aller Erfindungen. Nur den wenigsten vlin ihnen war es vergönnt, gleich ursprünglich in verblüffender, alles für sich einnehmender Vollkommenheit zur Welt zu kommen, die meisten mußten sich, lange Zeit hindurch verkannt oder gar belächelt, mühsam nnd nur schrittweise zu jener Exactheit durcharbeiten, die wir heute an ihnen kennen und schätzen. Aus diesem Grunde bedauern wir daher auch. daß die Experimente des Herrn Egestorff m dem gebildeten Publikum Laibachs weitaus nicht jene Theilnahme gefunden haben, die schon die Neuheit der Erfindung hätte erwarten lassen können. Ueber den Apparat selbst bemerken wir nur, daß derselbe vor allem die in ihn hinein-gesungenen Laute und Lieder, z, B,: O Tannebaum! Gaudeamus, Sassa geschmansct, Trinklieder aus Lucretia, „Fatinitza"-Marsch u. a. ganz vorzüglich und leicht verständlich wiedersingt; nicht gleich gut klingen gesprochene Worte und Declamationen, doch erzielten wir auch hier bei längerer Beschäftigung mit dem Apparate und bei scharf articulieitem und vernehmlichem Hineinsprechen ganz hübsche Resultate. — (Abmarsch.) Die Equitation des tt.Artillerie-regimcnts, welche sich die letzten sechs Wintermonate hindnrch bekanntlich zu ihrer Ausbildung in Laibach befand, hat Montag unsere Stadt verlassen und ist zum Rcgimente nach Graz eingerückt. — (Großer Brand in Unterkrain.) Die zur Ortsgemeinde Tanzberg im Gerichtsbezirke Tscher-ncmbl gehörige Ortschaft Dragoweinsburf ist in der Nacht von Montag auf Dinstag fast gänzlich niedergebrannt. Der durch das Feuer angerichtete Schade soll sich einer vorläufige« Schätzung nach auf ungefähr 25.000 si, belaufen und trifft die bedaueruswerthe» Bewohner umso schwerer, als leiner derselben feuerversichert war. — (Unglück durch scheugewurd cue Pferde.) In Wippach ereignete sich diesen Montag, einer Mittheilung der ..Novice" zufolge, ein sehr bedauerlicher Unglücksfall. Als nämlich die Gattin des Nealitäten-besitzers Zvolelj mit ihrem vierjährigen Töchterchen und rinem Knechte aus Besuch zu ihren Verwandten fuhr. wurden die Pferde plötzlich scheu und zertrümmerten den Wagen, wobei die unglückliche Frau sofort gelobtet und das Kind und der Knecht, letzterer lebensgefährlich, verwundet wurden. — (Schntz den Sängern des Waldes.) Unserer Jugend scheint es noch immer an der nöthigen Belehrung in obiger Hinsicht oder — was noch wahrscheinlicher — an gutein Willen zu fehlen, die empfangene Velehrung zu beherzigen. An Sonn« und schulfreien Tagen kann jedermaun. der Lust dazu hat. sich durch Augenschein überzengen. wie vom frühesten Morgen ab an den Waldrändern des Schischkaer Verges nnd besonders an den Hecken von Leopuldsruh und Tivoli die jugendlichen Strolche der lieben Vogelwelt auf alle erdenkliche Weise nachstellen, und bei der jetzigen Paarungszeit leider mit nur zu günstigem Erfolge. Am letzten Sonntage wieder fingen die Jungen, unbehelligt durch die Vorübergehenden, die wol mit gutem Grunde nicht gerne mit der verwahrlosten Jugend anbinden, bei Leopolosruh besonders Nothtehlchen, Ist cS denn gar nicht möglich, so grobem öffentlichen Unfug z« slc»er,l? Der Herr Bürgermeister von Schischlu wä" schirr von seincm Fenster aus in der Lage. vie Bursche« l,c> chrem schnöden Handwerke zn beobachten. Wcllcicht wolle., die Herren Besitzer von LeopoldSruh durch «hre 2),en,!-leute dem Frevel so gut »ls möglich zu steuern ver-suchen, sie würden sich dadurch gewiß de.. Dali! aller Vogelfreunde sichern. , ^ . > m i m < — (Postrittgeld "l Krain.) Vom 1. Aurü bis Ende September d. I. beträgt das Postrittgeld jür Extrapostcil u„d Separatfahrten in Kram 1 ft. 14 tr «44 für sonstige Ritte 95 lr, für je ein Pferd und ein Myriameter. Die Gebühr für einen gedeckten Stations-wagcn bcträgt die Hälfte, jene für einen ungedeckten Wagen den liierten Theil des für ein Pserd nild ein Myriameter entfallenden Rittgeldes. Das Schmiergeld bleibt unverändert. Das Postillonitrinkgeld per Pferd und Myrmmeter beträgt bei Cxtraftoslen und Separatfahrten 34 kr., bei Extraposten mit couriermäßiger Beförderung 40 lr. — (Tele grasen avisi.) Mit vorgestrigem Tage trat bekanntlich der neue Telegrafentarif in Oesterreich iil Wirksamkeit, und werden demnach auch keine Telcgrafenavisi mehr angenommen. Die Gefammtzahl der im Jahre 1876 in Oesterreich aufgegebenen, angekommenen und transitierenden Telegrafenavifi war amtlichem Ausweise zufolge 1.278,193 gegen 1.105,876 im Vorjahre. — (Zur Szegediner Katastrophe.) Der von uns bereits im Auszuge mitgetheilte, fehr interessante Vurtrag des k. l. Majors Johann Ritter Stefanuvic' von Vilovo, den derselbe kürzlich in der geographischen Gesellschaft in Wien „Ueber die Ursachen der Katastrophe von Szegediu" hielt, ist soeben als Broschüre im A. Hart« leben'schen Verlage in Wien erschienen und bietet allen, die sich über das Hereinbrechen dieser fürchterlichen Wasserkatastrophe näher unterrichten wollen, ein sehr anschaulich gehaltenes Bild. — (Für Eltern.) Wir werden seitens des Schulkommandos ersucht, mitzutheilen, daß die k. k. Pimmier-ztadettcnschule zu Hainburg a. d. Donau, wie alljährlich so auch heuer wieder, bei Beginn des künftigen Schuljahres (Anfangs September) Studierende der Neal- und Gymnasial>chulen als kostenfreie Fre-quentanten aufnimmt. Für Lehrmittel ist eine verhältnismäßig geringe Vergütung zu leisten. Es können nur solche Bewerber berücksichtigt werden, die mindestens jene Kenntnisse besitzen, welche die absolvierten vier Unterklassen gewähren. Die stcmpelfreien Aufnahms-Gesuchc sind behufs Vormerkung thunlichst bald an das „K. k. Pionnier-Kadettenschulkommado zu Hainburg (Medcr-ijstcrrcich)" einzusenden. Letzteres ertheilt über die Auf-nahmKbediugungen bereitwilligst jede gewünschte Auskunft. Prollcwahlcn! Düs gefertigte Comit« beehrt sich hiemit, zu den anläßlich der bevorstehenden Gemelnderyths-waylcn zu uerallstaltelideii Probewahlen einzuladen. Dieselben finden statt: Für den III. Wahltörper: Freitag üen 4. April; für den ll. Wahlkörper: 8am«tag äen 5. April; für den I. Wahlkölper: Montag «len ?. April. Sämmtliche Versammlungen, um deren pünktlichen und zahlreichen Besuch seitens der Herren verfassungstreuen Wähler dringend gebeten wird, werden in der Casino - Restauration abgehalten und beginnen jedesmal abends um halb acht Uhr. Laibach am 2. April 1879. Vom Central-Uahlcomits äe» consl. Vereins. Neueste Post. (Origiual«Telegramm der „Laib.Zeitung.") Wien, 2. April. Abgeordnetenhaus, Budgetdebatte. Der Fmanzminister wies die verschiedenen Angriffe zurück, deutete auf die erhöhten Ausgaben feit 18tt8 hin, welche zumeist für produktive Zwecke gemacht wurden, und gab statistische Mittheilungen über den gehobenen Steuerertrag. Außerordentliche Ereignisse konnteu die Staatshaushaltsordnung erschweren, aber nicht vereiteln. Die Negierung strebt alle statthaften Erfparungen in der Administration und bei der Armee an und hofft, durch Steuerreform, Sparsamkeit und Aufhören des Schuldemnachens das Gleichgewicht herbeizuführen. Wien, I.April. (Ziehung der Kreditlose.) Den Haupttreffer gewinnt Serie 390<) Nr. 24, den zweiten Treffer gewmnt S. 3100 Nr. 81, den dritten Treffer gewinnt S. 1728 Nr. 59. Die übrigen Serien find: 425 462 731 905 997 1252 1728 1940 2191 2257 3100 3900 4025 und 4035. Wien, I.April. (Ziehung der Communal-lose.) Den Haupttreffer gewinnt Serie 2993 Nr. 29. den zweiten Treffer gewinnt S. 2044 Nr. 99, den dritten Treffer gewinnt S. 1773 Nr. 22. Die fönst gezogenen Serien sind: 37 862 1604 1773 1959 1908 2218 2333 2453 2642 2044 und 2993. Wien, 1. April. Franz Ritter v. Friedau meldete den Concurs an. Der Müsseverwalter ist Edler v. Rigler. Der AmneldumMermin ist bis 31. Mai, die allgemeine Liquidationstagfahrt am 14. Juni. Nach der „Presse" belaufen sich die Activen auf 8.700,000 Gulden, die Passivm und Hypothekarschulden auf 3.400,000 fl., die Accepte und Buchschuldell auf 440,000 fl. Die Vorräthe werden auf 400,000 fl. bewerthet. Der Grund zur „Schwäche" der erwähnten Firma ist der allgemein ungünstige Stand der Eisenindustrie, dann das Falliment Siegel im Jahre 1875, bei dem sie stark betheiligt ist. Die Katastrophe wurde durch das Falliment der Grazer Waggonfabrik beschleunigt, wodurch das Mißtrauen wuchs. Der Firma wird allgemein ein fympathifches Entgegenkommen gezeigt. Pest, 1. April. (Pol. Korr.) Wie aus Pest gemeldet wird, soll der Wechsel im Präsidium des uu« garijchen Abgeordnetenhauses noch vor den Osterserien erfolgen, Herr v. Szlaoy gab bereits formell die Ein« willigung zur Uebernahme des Präsidiums und wünscht, die Ferien zu liemchrn. um die Agende» in aller Ruhe an sich zu nehmen. Die Unabhängigkeitspavtei kandidiert Iranyi, wählend die gemäßigte Opposition noch keinen Kandidaten nominiert hat. Die Wahl Szlavy's ist außer allem Zweifel. Berlin, 2. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Mimsterialverordnung, wonach die Maßregeln gegen die Pest vom 20. Februar auf Provenienzen aus den russischen Häfen im Schwarzen und Azow'fchen Meere beschränkt werden. Paris, 2. März. Das „Journal offiziel" veröffentlicht das Dekret, welches die Ein- und Durchfuhr lebender Rinder, Schafe, fowie von frischen Häuten derselben und anderer Abfälle aus Oesterreich-Ungarn für Frankreich verbietet. Geschlagenes Fleisch wird nur in plombierten Waggons zugelassen. Madrid, 1. April. Die politischen Kreise ziehen die Nothwendigkeit in Erwägung, dem Könige an-zmathen, daß er sich nach dem Trauerjahre wieder vermähle. — In Santiago de Cuba wurdeu einige Vorbereitungen z,i eincr Verschwörung entdeckt, welchen indeß keine Bedeutung beizulegen ist. — Das Befinden der Infantil, Christine hat sich bedeutend verschlimmert. Konstantinopel, I. April. (Pol. Korr.) Die Pforte hat im Piinzipe der gemischten Occupation Ostrumelielis, wenngleich unter mancherlei die Durchführung derfelben betreffenden Vorbehalte», zugestimmt. Sie erhebt namentlich den Anspruch, daß türkische Truppen, deren Betheiligung an der Occupation außer Frage ist, auch an der Besetzung der Balkan-Pässe participieren. Telegrafischer Wechselkurs. vom 2. April. Papier. Rente 64 85. — Silber . Nente 65 20. - F°'' Rente 77 05. - 1860er Staats'Anlrhen II? 75. - Nanl'Äs"" 802. - Kredit. Actien 245 30. — London 116 85. - S'lv" — —. K. l. Münz. Dukaten 5 52. — 20 - Franlen' «m^ 930. - 1l)0°Neichsmarl 5735. Wien, 2. April. 2'/, Uhr nachmittags. (Schl'AuH Kreditactien 245 20. 1860er Lose 117 75». 1864er Lose 1>"^' österreichische Nente in Papier 64 85. Stnalsbatm 25d ', Nordbahn 217- . 20.Franlenstücke 930'/.. unaar. Kred'tac^ 229 75. österreichischs ssrancobank - —. österreichische A"^"' 104 2.',. Lombarden 68 75. Unionbanl 75 25. Lluudactie» dbl ^ türkische Lose 2! 10. Colnmunal-Anlehrn 108'-. MMM ' Goldrente 77 -. ungarische Goldrente 87 9l». Geschwächt- Handel und Volkswirt!) schastliches. Laibach, 2,April. Auf dem heutigen Markte sind erschien"' 10 Nagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und «""" 28 Wagen und 2 Schiffe mit Holz (25 Kubikmeter). Durchschnitts-Preise. ------------------Mn^en,,.------------------M7H- fl.ür. fl. lr. ^!^.^ Weizen pr. heltolit. 6 71 U,39 Nutter pr, Kilo . "75-!^ Korn „ 4 89 5i17 Eier pr. Stück . . "^^ Geiste „ 4 39 4 37 Milch pr. Liter . ° " , Hafer „ 2 93 3 23 Rindfleisch pr. Kilo -^4 Halbfrucht „ - - 6 —Kalbfleisch ., —^ ^ Heiden „ 4 39 4 53 Schweinefleisch „ —" ".. Hirse „ 4 39 4 47> Schöpsenfleisch .. ^'^^ Kukuruft „ 4 40 4 6!) bnhndel pr. Stuck —6" „ Erdäpfel 100 Kilo 2 70-------i ^anlien ,. -^20 Linfcn pr. Heltolit 7 50-------Mn l00 Kilo (alt) 1 ?° Erbsen „ 8----------Stroh „ - - 1^ Fisolen „ 7-----------Holz. hart., pr. vier «^. Nindsfchmalz Kilo — 90------- Q'Metcr ^ "ß^ Schweineschmalz „ — 65 — - - weiches, „ "" yo - Speck, frisch „ — 49-------Wein, roth,, 10l) Lit. -^ ^g ^ — geräuchert „ — 65 - - — weißer „ "^^-' Angekommene Fremde. Am 2. April. . . Hotel Stadt Wien. Arns, Fabrikant. Nennscheid. - ^H^ Kausm. Tulpmes. — Scaus Antoinette, Wien. -- " Äraucreibcsil)cr. Oös>, ^ ,.cl, Hotel Elefant. Eisler, Kfm,. und Fröhlich. Wien. — Dr ^.'HZ-Graz, — .'lnapp. Reis,, Klassenfurt. - Dr. Kail, l. l- «?' arzt, Laidach. — Slcrlr, Handclsm, Traunil. Hotel lkuropa. Nosenzwcia, Kfm,. Wicn, .^sch, Mohren. Zabtar, Untcrtrain. - Vabii. Leskoviz. ^ H"^,,fin. Raun. — Moriggl, Nergadjunct. und Antalovu', «« Hrastuig. s-Midt, Vaierischer Hof. Tomasich. Holzagent, Fiume, ^,.^, Handclsm.. Trcviso. — Greisler, Wcinhändler, Aov'" iUalovcc, Matcrija. ß^ai, Kaiser von Oesterreich. Müller. Iohannisthal. ^- ^ Hainfeld. ^^^,^-" Verstorbene. Im Zivilspitale vom 12. bis lii. März I8?l). ^, Ant 12.: Kaspar Slamnilar, Inwohner, 65 I>, ^ch- sches Exsudat. Am 13.: Franz Zagar. Aerzchrnngsstcu"" „il, mcrs-Kiud, 5I,, erlittene Vcrlchun^. Am 14,: 3"^'^ 16.: Taglöhncr, 5« Jahre, chronische Lungenentzündung- A^ i?.: Gregor Trost, Inwohner, »1 Jahre, Darmlatarrh, "" E„l Gertraud Kozjat. Tasslöhncrin. «0 I,, Luugencntzilndun^ ^„i 1«.: Maria Modic. Kaischlerötochter, 13 I., Diphthclll^'.^ih^ 1^.: Johanna Klemcniic. Stubcmnadchun, 50 I., Danm^. Meteorologische Beobachtungen in Llubach> V -I W °ß - :«' W '" ?1l7M."'M'6sp^6^ '^schwä^h ! "^eiter^' 4 5l» 2. 2 „ N. 73113 ! ^-15 7 SW. mahig.thcilw. bew- Mge" 3 ., Ab. 727 061 ^-10 6 SO. schwachj bcwöllt .^ Abends zunehmende Äewülluna.. tagsüber h"^',«nlllt^ Barometer im raschen Fallen Nachta Regen. Das ^a»^ der Wärme -^ ^ 6', um 3 3' über dem Normaie^^^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Äambc^^, ^l'n'sonl^'H'l.^i' ^»""' ^ ^p"l ^ U^r.) Nie Börse bekundete auf allen Verlehrsgebieten eine vortreffliche Stimmung, ohne im Ausmaße des Geschäftes die üblichen wrc ><.'v».svll»/v!lU>/l. überschreiten. Gelb Ware Papierrente........64 65 64 75 Eilberrente........64 90 6510 Goldrente.........7710 7720 Lose. 1854........ 11450 H5__ „ I860........ 117 75 116 - ^ 1860 (zu 100 fl.). . . 127 50 128 » ^864 '...... 152 25 15250 Ung. Pranuen-Anl.....98 .. 9550 Kredit-L.......... 168 .°,0 igg .. «udolss-Ü.........____ .... Vrämienonl. der Stadt Wien 108 50 108'75 Nonall-Rc^ulicrungs-Lose . . 1^59 19575 Domänen' Pfandbriefe . . . 14350 144 Oesterr. Schattscheine 1881 rück» zahlbar.........99 50 100' Oeslcrr. Schatzscheine 1882 rück» zahlbar . .......9V50 100 - Unamischc Goldrcnte .... 8« 90 87 - linqürischc Eisenbahn.Allleihe. 104 75 105 . Ull»;arifchc Eiscnbahli'Anleihc, ^umullltiuslllclc...... 104— 10425 Ungarische Vchahanw. vom I. 1^4 . . ...... 119 75 120- Nnlelicu der Stadtgemeinde Wien in B. V......99 — 99 50 V«lb Na« wrundentlaftungevbligatisnen. Vöhmen.........102- 103 — Niederilsterreich......104 50 105 — Galizien.........87 75 8« 2.'. Siebrnbüraen.......7710 7770 Temeser Nanat......79— 7350 Ungarn..........8350 8450 Netten vsu Vaulln Nnglo.österr. Nanl..... 105 50 W5 75 Kreditanstalt ....... 249-75 250 — Depositenba»!'....... 160 162 - Kreditanstalt, nnqar..... 239 25 239 50 Ocsterrcichisch. ungarische Bank 8<»7 - 8l^9 Uuionbant ........76 60 76 80 Verlehrsbanl....... 113'- 113 50 Wiener Bankverein..... 119 50 120' «ctien von transportUnterueb-mungen. Velb W«« Alfüld.Vahn .......12350 124'-- Donau-Dampfschiff.'Oesellschllft 574 576-Elisabeth-Westbahn.....174 17450 «llb Ware sserdinandz.Norbbahn . . 2165—2170 — Franz'Ioseph-Vllhn .... 13850 139 — Oalizische Karl«Ludwiss < Bahn 232— 232 2.°. KaschaU'Oderbergcr Bahn . . 103- . 108 50 Lcmbcrg.llzeruowiher Nahn . 129— 129 50 Lloyd . Gesellschaft.....661 - 663 Oesterr. Nordwestbahn . . . 122- . 122 50 Rudolfs-Nahn.......131 75 132 - Staatsbahn........256 - 25650 Südbahn.........69 6925 Theiß.Bahn........195 50 196 - Ungar.'galiz, Verbindungsbahn 89 50 90' Ungarische Nordostbahn . . 120 25 120 75 Wiener Tramwau-Gesellsch. . 181 18150 Pfandbriefe. Allg.öst.Vodenlreditanst.(i.Od.) 114 25 114 75 „ „ .. ,i,N..V.) 9775 98- Oesterrcichisch - ungarische Banl 100 40 100 60 Ung. Vodenlredit-Inst, (B.»V.) 96 50 97- PrioritätüDbligatlonen. Elisabe«h-V. 1. Em.....94 - 9425 Ferd.-Nordb. in Silber . . . 103 40 104 70 Franz-Joseph»Äah„ , , . . «9 30 89 50 , ^^, Wal. Karl.Uudwkg.V, 1. Em l0"^ 9g ^ Oesterr. Norbwelt Bahn °^.^ g.^ ^ Siedeiiburgrr Vahn . - ", <.g l62 Staatsbah» 1. Ein..... ^^0 liü^, Eüdbahn » 3°/......^ ^y fto 101^" „ 5'/, . . . ^ Devisen. ..^ Auf deutsche Platze , . ' '^W l'^ London, kurze S'cht ' ..«9a l <.,^ London. la.l«e Sicht '!^,f. 4o^" Paris......... ' Geldjorten. Dukaten . . . 5 fl. 51 ^ 5 !^-^ , Napoleonsd'or 9 ..<>"" Deutsche Reichs- 57 ^ " Noten .... 5? „ " " ,yo , ^" Silbergulden . . 100 „ — " Krainische Grundentlast.."sss-0bl'gat"" '"Geld 91 i.0. Ware 50 b'ö Kredit 249 20 bis 24920, Mgl" Nachtrag: Um 1 Uhr 1.5 Minuten notieren: Papierrente 64 65 bis 64 75. Silberrente 64 90 bis 65 10. (voldrente ?7'10 bis 77 2l I0l»?b London 1^80 bis 1.17 -. Napoleons 930 bis 931. Silber 100— bis 100-.