Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat «chrqUeit»»« «id SotmUu«: $Käkntoa« nlUa l, leteptz»« «r. 2l ,int«rurb-n> k Be » ug , ? r « «s» siir da» Inland : BieNtljährig »0 Din, halbjährig 80 tin, ganz. «mWitbltpntflfii werde» w der Verwaltvng p, dUligft»« GedShre« e»tg«genge»»«m«« s jährig lS0 Dw. Für da» «»»land »ntsprech««dr TrhShung. «inz«liminm»r DIn I S0 Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntage Nummer 26 II Celje. Sonntag, den 29. März I93K ^ 61. Jahrgang Der Staatsvoranschlag im Senat angenommen Anmeldung einer Anfrage wegen der Beteiligung der Firma Krupp am Aus-bau des Eisenwerkes in Zenica Aus Beograd wird gemeldet: Auf der Mittwoch Sitzung des Senats, die um V Uhr vormittag begann, wurde vor Uebergang zur Tagesordnung mitgeteilt, daß der Senator Ivan Hribar an den Ministerpräsidenten wegen der Be-teiligunq der Firma Krupp aus Essen am Ausbau des Walzwe?kes von Zenica eine Anfrage ge> richtet hat. für die er die Dringlichkeit verlangte. Handelsminister Dr. Brbanic erklärte im Namen des Ministerpräsidenten, daß er die Dringlichkeit der Anfrage annehme. Das Haus ging sodann zur Tagesordnung, zur Aussprache über den Staatsvoranschlag über, in der als letzter Redner in der GeneraldebaUe Se-nator Jovan Banjanin das Wort ergriff. Senator Banjanin beschäftigte sich zuerst mit dem Bericht der Mehrheit des Finanzausschusses, der bekanntlich ei-nige Aenderungen in der Borlage des FinanzgestHes vornimmt, indem er ausführte, daß dieser Bericht den Dank und die Anerkennung des Hauses verdiene. Durch den Bericht des Finanzausschusses werde der Voranschlag selbst um keinen Heller geändert. 2m weiteren setzte sich Senator Banjanin mit den Aus-führungen einiger Vorredner auseinander, denen zufolge der Senat nicht das Recht hab«, den Vor-u^chlag zu widerlegen, wobei er die Richtigkeit die-ser Ausführungen bestritt. Er fei überzeugt, daß das Abgeordnetenhaus zufrieden fein werde, wenn der Voranschlag an dasselbe zurückgeleilet wird, schon dtkhalb. weil dieses dann erst erfahren würde, was das Finanzgesetz enthalte. Im weiteren forderte Senator Banjanin, daß das Konkordat ehestens zur Notifizierung vorgelegt werde. Dieses sehe besondere Bestimmungen für die „Katholische Aktion" vor, wie sie kein Konkordat zwischen dem Vatikan und anderen Staaten enthalte. Wenn die „Katholische Aktion" nur der Vertiefung des Glaubenslebens diene, so könne man nichtsda-gegen haben. Sie sei aber in Jugoslawien aktiv im politischen Kampfe tätig und deshalb müsse man darauf achten, datz nicht unter der Maske der „Ka-tholischen Aliion" politische Ziele durchgeführt wür-den, die für den Staat gefährlich sein könnten. Be sonders eingehend befähle sich Senator Banjanin mit der Vereinigten Opposition, indem er u. a. sagte, dah die Regierung dieser nur in dem Falle über-antwortet werden könnte, wenn die Vereinigte Opposition ein Programm hätte, daß nicht an die Grund-lagen der jugoslawischen staatlichen und nationalen Einheit rühren würde. Die Vereinigte Opposition scheue aber die Ausstellung eines Programmes, weil sie keinen einzigen gemeinsamen Gedanken habe und immer nur von einer Verständigung spreche. Ljuba Davidovic wisse nicht, was er tue und was er wolle. Im Gegensatz zu ihm wisse Dr. Macek sehr genau, wohin er geh«. Er sage das ab«r nicht seinen Ver-bündeten unmittelbar, vielmehr äußere er sich in der ausländischen Presse. Senator Banjanin schloß seine längere Rede mit der Aufforderung an den Senat, für den Bericht der Mehrheit des Finanzausschusses zu stimmen. Der Senat nahm sodann die erste Abstimmung über den Voranschlag vor. wobei der Voranschlag mit 70 Stimmen grundsätzlich einstimmig angenom-men wurde. Sofort darauf begann der Senat mit der Beratung der Einzelheiten des Voranschlages. In der Einzelaus spräche wurde der Voranschlag der Obersten Staatsverwaltung und den Pensionen ohne jede Aussprache durch Zuruf und unter Bei-fövskundgebungen angenommen. Es folgte die An- Innenminister Dr. Korosec über die politischen Gesetze Beograd, 26. März In seinrm Bericht befähle sich Innenminister Dr. Korosec unter anderem auch mit dem neuen Wahlgesetz, und sagte: „Was die Dorfgemeinden betrifft, so wollen wir der Nationalversammlung eine Ergänzung zum Gesetz über die Dorfgemeinden vorlegen, da wir die Einführung der geheimen Abstimmung für notwen-dig halten. Wir sind auch der Ansicht, dah da» Ge-setz über die Stadtgkmeinden geändert werden müsse, da alle Mitglieder des Stadtrates gewählt werden sollten. Die Wahlgesetze für Stadigemeinden und Dorfgemeinden sind bereits fertiggestellt und wir warten nur noch auf einen günstigen Augenblick, um sie der Volksvertretung vorzulegen. In diesem Jahre, voraussichtlich im Oktober, werden die Wahlen in die Gemeindevertretungen stattfinden, da dies das Gesetz fordert. Ich glaube, dah sich auch di« Zeit nähert, da auch in den Städten die Wahlen werden stattfinden können. Das Wahlgesetz für die Skup-schtina konnten wir au» zweifachem Grund, wie dies bereits der Ministerpräsident darlegte, nicht zur rechten Zeit vorlegen. Wir werden in diesem Jahre eine Wahlpsychose wegen der Gemeindewahlen haben. Dies« werden in allen Banaten stattfinden und zei-gen, ob die politischen Leidenschaften bereits fo weit eingedämmt sind, dah man auch die Skupschtina-Wahlen durchführen kann". Ueber das Pressegesetz sagte der Innenminister u. a. folgendes: „Ich frage, ist unser heutiges politisches Leben derart, dah wir es durch die Presse photographieren könnten? Ich bin der Ansicht, dah wir solang kein neue» Pressegesetz erlassen können, bis die politischen Leidenschaften beruhigt find. Viel wird auch über die Zensur gesprochen. Eine Zensur im eigentlichen Sinne des Wortes besteht überhaupt nicht. Es gibt nur eine sogenannte Borzensur, der sich die Blätter freiwillig unterwerfen. Gab« es diese Vorzensur nicht, so wären die Blätter in einer viel schwierigeren Lage". Außerordentliche Konferenz der Außenminister der Kleinen Entente Prag, 25. März. Der rumänische Außenminister Titulescu wird auf der Rückfahrt von London nach Bukarest ersucht werden, eine Zusammenkunft der drei Außenminister der Kleinen Entente zu er-möglichen. Es wird sich bei dieser Zusammenkunft nicht um eine der regelmäßigen Tagungen der Klei-nen Entente handeln — diese findet wie gewöhnlich im Juli und zwar diesmal in der Tschechoslowakei statt — sondern um eine der Notwendigkeiten der gegenwärtigen Lage entsprechende auherordentliche Konferenz. Die Konferenz dürfte in Ljubljana oder in Bled stattfinden. Pari», 26. März. Laut „Matin" hätte von Ribbentrop gestern Eden erwähnt. Hitler sei bereit, Frankreich nicht nur einen Nichtangrifsipakt auf 25 Jahre sondern auch «in«n ewigen Friedensver-trag anzubieten. nahm« des Voranschlages der Staatsschulden, zu dem Finanzminister Letica eine kurze Darlegung gab. Der Voranschlag des Justizministeriums wurde nach einer Darlegung des Vertreters des Justizministers Ewtkovic nach kurzer Aussprache gleichfalls gutgeheißen. Zum Voranschlag des Unterrichtsministeriums gab Unter-richtsminister Stosovic eine Darlegung, worauf in der Aussprache die Senatoren Pucelj, Gjorgjevic und FrangeS sprachen. Die deutschen „Nachbarschaften" in Rumänien Wie wir vor kurzem bereits berichteten, hat da» Deutjchtum in Rumänien sich zur Bildung von „Nachbarschaften" entschlossen, die die Zellen und da» Rückgrat für di« Deutschen im Kampf um ihre Selbstbehauptung sein sollen. Ueber da» Wesen die-ser Nachbarschaften unterrichtet W. Schunn, der ein alter Vorkämpfer dieser Idee ist, in einer kleinen Broschüre. AI» Begründung zu dem Beschluß d«r Nachbarschaftserneuerungen wird von W. Schunn erklärt, daß die Deutschen in Rumänien des ewigen Verlieren» auf allen Gebieten satt seien. Eine ewige reine Abwehr führe selbst bei Erfolg zu einer seelischen Verkümmerung. Darum sei der U«b«rgang zu posiliv«r Aufbauarbeit notwendig. Es genüge nicht für die Minderheiten, dem -100 Millionen-Volk der Deutschen anzugehören. Den eigentlichen Lebenskampf müsse di« einzelne Minderhkit al» selbständiger Teil führen. Hierzu gehöre Selbstbewußtsein, und diese« verlange die selbständige Tat. Aus diesen Ueberlegungen, so heißt es in der Denkschrift weiter, sei der Entschluß gereift, in An-knüpfung an altes Brauchtum, nämlich an die söge» nannten Nachbarschaften, die gegenwärtig nur noch ein Dämmerdasein führten, ein neues kämpferisch«» Gemeinschaftsleben zu entwickeln. Di« Deutsch«» wünschten sich kein beschaulich«» und gesichert«» Da-sein, man wolle dem Schicksal nicht ausweichen. Um dieser Kampfbereitschaft Ausdruck zu geben, wolle man die alten Nachbarschaften mit Leben «r-füllen, sie zum Träger der gegenseitigen Hilfe, wie der gesamten Volkstumsarbeit überhaupt machen. Von Siebenbürgen au« soll in Rumänien dieser Gedanke getragen werden in den schwäbischen Banal, nach Bessarabien, in» Buchenland, in die Dobrud-scha, oder wo sonst Deutsch« in Rumänien leben. Die Nachbarschaft Siebenbürgens sind die letzten Reste d«r altgermanischen Odal-Versassung, die die Volksgenossen zu einer Einheit zusammen-schloß und di« Gemeinschaft zu einem Lieb«- und Trkueverband mit gegenseitiger Unterstützung und Hastung sowie mit gemeinsamer Weihestätte vereinte. Die Nachbarschaft war eine große Famili«, wie sie sich in Dorf und Stadt entwickelte. Dies« Gemein-schast schuf feste innere Bindungen und führte zu einem starken seelischen Reichtum d«r Deutschen in» mitten einer ihnen sonst fremden Umgebung. Die neuen Maßnahmen zur Wied«rerw«ckung dies«» Nachbarschaftsgedankens knüpfen bewußt nicht nur an die materiellen Aufgaben der gegen-festigen Hilfeleistung der einzelnen Nachbarschaften an, sondern wollen auch das geistige Gemeinschafts-gut erhalten und wiederbeleben. Demgemäß hat man die alten Nachbarschaftsnamen ebenso wie di« äußeren Nachbarschaftszeichen nach Art alter Handwerkszeichen und Slädtewappen wieder zum Leben erweckt. Eine bestimmte Ordnung für Ge-meinfchaftsfeiern innerhalb der Nachbarschaften soll in feierlicher Form das Treue- und Liebeverhältni» der Glieder der Nachbarschaft untereinander dokumentieren. Seite 2 Deutsche Zeitung Nummer 26 Dennoch wird das Schwergewicht der Nach-barschaftsarbeit naturgemäß auf dem Gebiete der gegenseitigen Hilfe liegen. Die einzelnen Glieder der Nachbarschaft tragen nach Maßgabe ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse zur Bildung eines Fonds der Nochbarschaft bei, aus dem in erster Linie zwei Leistungen für die Glieder der Nachbarschaft be-stritten werden sollen. Das eine ist die Hilfe bei Geburten an kinderreiche Familien, das andere ist die Beerdigungshilfe. Für die ländliche Bevölkerung ist noch die Bauhilfe besonders vorgesehen. Neben diesen Normalregeln gilt der Satz, daß grundsätzlich da die nachba, schaftliche Hilfe einsetzen soll, wo die Ueberwindung einer Not die Kraft des Einzelnen übersteigt. Eine sorgsam abgewogene, ehrenamtlich geleitete Führung der einzelnen Nachbarschaften bürgt dafür, daß die Grundgedanken der Nachbarschaft?-Hilfe nicht mißbraucht werden können. In Hermannstadt ist bereits |eU einigen Jahren die Nachbarschaftshilfe in Wirksamkeit. Man hat dort außerordentliche Erfolge erzielt. Vor allem die Bauhilfe aus dem Dorfe hat die Not der Bauern überwinden helfen und die Möglichkeit zur Grün-dung neuer sicherer Existenzen eröffnet. Diese praktische kämpferische Arbeit des Deutsch-tums in Rumänien verdient deswegen besondere Beachtung, weil sie deutlich den inneren Gleichklang zwischen den Deutschen außerhalb der Reichsgrenzen und dem deutschen Reichsvolke erkennen läßt. Es ist der gleiche völkische Sozialismus der Tat, der der Politik des Deutschen Reiches zu Grunde liegt. Dennoch entsteht dadurch in keiner Weise ein Ge-gensatz zwischen den Deutschen und dem Volke, in dessen Mitte sie leben müssen. Hier wird nicht im Streit mit den anderen Nationen, sondern durch Zusammenfassung der eigenen Kraft an der Er-Haltung des Deutschtums gearbeitet. An der russisch-mandschurischen Grenze kam es zu einem mehrstündigen Feuerkampf zwischen russi-schen und japanischen Soldaten, wobei e« mehrere Tote und Verwundete gab. Hierauf russischer Protest in Tokio und japanischer Protest in Moskau. » London, 26. März. Reuter oeröffentlicht einen ausführlichen Bericht über die Lage an den abesfinischen Kriegsschauplätzen und gelangt zum Schluß, daß die italienischen Truppenbewegungen zur großen Offensive, durch welche Italien den Krieg in Abessinien zu beendm hoffe, abgeschlossen seien. Deutschland wählt Mit genau 1035 Kandidaten tritt die national-sozialistische Partei in Deutschland an, um am 29. März den Urleilsspruch des deutschen Volkes ent-jegenzunehmen. Aus allen Schichten und Kreisen ind sie ausgewählt, die mit Zustimmung der Wäh-er in einem geheimen und diiekten Wahloerfabren n den dritten Reichstag des neuen Reiches gewählt werden sollen. Repräsentanten des deutschen Volkes, vereinigt in der Idee vom neuen Staat und einer neuen Gemeinschaft. An der Spitze dieser Liste steht Adolf Hitler, sie allein wird dem deutschen Volk angeboten. Um eine Parlamentswahl im über-lieferten Sinne handelt es sich nicht, auch nicht um einen eigentlichen Wahlkamps, da von einem Macht-kämpf miteinander konkurrierender Parteien keine Rede mehr ist. Es ist eine Volksabstimmung, durch die ein ganzes Volk bekunden soll, ob es hinter seiner politischen Führung steht, mit ihren national-politischen Entscheidungen einverstanden ist; mit solchen politischen Vorzeichen sind die Deutschen auf-gerufen, den „Reichstag für Freiheit und Frieden" zu wählen. Einen Reichstag, der im Zeichen vollkommener nationaler Geschlossenheit steht, ein In-strument des Willens der Reichsführung und der Ausdruck der politischen Gesinnung von 45 Millio nen wahlberechtigten deutschen Männer und Frauen. Der bisherige Reichstag, der am 12. Novem-ber 1933 gewählt wurde, zählte 669 Mitglieder. Die Stärke des neuen Reichstages wird von der Zahl der am 29. März abgegebenen gültigen Wäh-lerstimmen bestimmt; auf je 60.000 Stimmen kommt die Wahl eines Abgeordneten. Je größer die Zahl der gültigen Stimmen und somit die Zahl der ge-wählten Abgeordneten am 29. März sein wild, um so imposanter und geschlossener erscheint die Willens-kundgebung des deutschen Volkes zur Unterstützung der Politik seiner Regierung. Die Kandidatenliste für den 29. März zeigt gegenüber der Zusammen-setzung des aufgelösten Reichstags nur unbedeutende Veränderungen, ein Beweis für die Stabilität der inneren Verhältnisse im Reich. Neben den führenden Mannern der nationalsozialistischen Bewegung, da-runter diesmal auch der Leiter der Auslandsorga-nisation, Gauleiter Bohle, finden wir auf der Liste die Namen jener Persönlichkeiten wieder, di« auch schon dem verflossenen Reichstag angehört haben, ohne nationalsozialistisch« Parteimitglieder zu sein. Männer, die früher schon in anderen politischen Lagern für die nationale Erneuerung gekämpst hat-ten, wie der ehemalige deutschnationale Parteiführer Hugenberg, der derzeitige außerordentliche Gesandte des Reiches in Wien, Herr von Papen, der frühere Stahlhelmführer Reichsminister Seldte und manche anderen. Auch nationale Vorkämpfer unter den deutschen Katholiken wie der Kölner Universitäts-lehrer Prof. Dr. Martin Spähn und der badische Industrielle Hackelsberger, der katholische Arbeit«-führer im Saarkampf Peter Kiefer und der bayerische Graf von Quadt zu Wykradt und Jsny fehlen nicht auf der Liste. Au» dem kulturellen und wirt- schastlichen Leben des deutschen Volkes ist ebenfalls eine ganze Reihe von repräsentativen Persönlichkeiten, die keine Parteimitglieder sind, wieder aufgestellt worden. — Der neugewählte Reichstag wird bis zum 29. April, voraussichtlich in der zweiten April-Hälfte, in Berlin zusammentreten, um seine geschäfts-ordnungsmäßige Konstituierung vorzunehmen. Die Stimmung im Reich Es ist selbstverständlich, daß zur Beurteilung der gegenwärtigen innerpolitischen Lage Deutschlands in erster Linie die gewaltigen Kundgebungen ge-würdigt werden müssen, in denen der deutsche Füh-rer selbst spricht. Sie sind ein Zeugnis der absoluten Geschlossenheit der deutschen Nation. Aber neben ihnen sind auch die unzähligen kleinen Wahlversammlungen zu beachten, in denen der Wellöffent-lichkeit unbekannte Redner zur Lage Stellung nehmen. Auch sie werden in der Forin der Kundgebung abgehalten. Aber durch ihren gewissermaßen mehr familären Charakter geben sie einen wertvollen Ein-blick in die Stimmung des deutschen Volkes. Sie zeigen als hervorstechendstes Merkmal ebenso wie die großen Kundgebungen den unbedingten Willen der deutschen Nation ohne Unterschied des Standes oder Berufes, an der wiedergewonnenen vollen außenpolitischen Gleichberechtigung Deutschlands un-bedingt festzuhalten. Neben diesen politischen Fragen stehen die so-zialen Probleme sehr oft bei den kleineren Wahl-kundgebungen im Vordergrund. Man darf ja nicht übersehen, daß eine unbeschreibliche soziale und wirr-schaftliche Not das vom Dritten Reich angetretene Erbe war. Es ist deshalb verständlich, wenn eine Darlegung gerade der sozialen Erfolge durch die Wahlredner eine besonders lebhaste Anteilnahme der Zuhörer auslöst. Die Erfolge sind in der Tat recht bedeutend. Von den fast 7 Millionen Arbeits-losen des Januar 1933 sind rund 4.5 Millionen wieder in Arbeit und Brot gebracht. Das gesamte Lohneinkommen ist in Deutschland in den letzten drei Jahren um nicht weniger als ein Viertel ge-stiegen. Diese Steigerung um 25 v. H. ist gewiß in erster Linie durch die erhöhte.Beschäftigung«-ziffer bedingt. Aber abgesehen von den früheren, heute wieder in den Produktionsprozeß eingereihten Erwerbslosen haben auch alle die vor 1933 in Kurzarbeit gestandenen Arbeiter eine entscheidende Verbesserung ihrer persönlichen Einkommenverhältniffe durch die jetzige Vollarbeit erfahren. Man wird verstehen, wie groß und nachhaltig der Eindruck ist, wenn alle die zahlreichen gerade auf sozialem Gebiet erzielten Erfolge den Wählern vor Augen geführt werden. So ist es nur natürlich, daß die deutsche Nation geschlossen hinter einer Füh-rung steht, di« dem Willen nach Gleichberechtigung und Frieden Ausdruck gibt und in sozialpolitischer Aufbauarbeit eine entscheidende Strecke des Weges zurückgelegt hat! Dr. Friedrich »ra«4: IT. Einst und jetzt Bitanje — Weitenstein 1. Fortsetzung Auf den Felsenbergen am Ende des ehemalig«« Sees, rechts und link» von der südwärts rauschenden Hudinja ragen noch heute die Ruinen der beiden ehemaligen Festen empor. Wenn man bedenkt, wie steil zerrissen dieses Gestein mit seinen Ausbuchtungen und vorstehenden Spitzen ist, muß man staunen, daß zur Zeit,»als sich erst die Anfänge eines Stein-baues in unseren Gegenden zeigten, solch hals-brecherisch Bauen überhaupt möglich war. Wer die Festen gebaut hat und wann sie bezogen worden sind, darüber fehlt jede Kunde; sie treten als Burgen fertig in» historische Feld. Sie bestanden aber nicht gleichzeitig und nebeneinand, weshalb die Erzählung von den beiden feindlichen Brüdern, ihrer Versöhnung, der ledernen Hängebrücke zwischen den beiden Burgen und vom unterirdischen Gang in den Markt in das Reich der Fabel verwiesen werden muß. Die ältere Feste ist die westliche; sie wurde am 4. Mai 1201 fast ganz vernichtet. Damals rollte ein fürchterlich starkes Erdbeben durch ganz Steier-mark bis zum Lungau. Zahlreich« Kirchen stürzten ein, Wohnstätten fielen in Schutt, die Bewohner verließen die Steinbauten und blieben das ganze Jahr hindurch unter freiem Himmel oder in Holz- Hütten. Am Nachmittage dieses Tages wurde auch Wittenstein heimgesucht. Die Mauern der Feste fielen auseinander, der Bergfried brach zusammen und begrub unter seinen Trümmern den steirischen Ministerialen des Herzogs Leopold des Glorreichen Hartrod mit sieben Gefährten. Die Burg wurde zwar zum Teile wieder aufgerichtet, erhielt jedoch die frühere Form nicht mehr. Denn sie hatte früher auch einen Wachtturm, zu welchem der Weg durch eine Ringmauer führte. Dafür wurde auf dem gegenüberliegenden Felsen am linken Ufer der Hu-dinja eine neue Feste errichtet, viel größer und ein-drucksvoller als ihre Nachbarin. Sie bestand aus drei Teilen; im mittleren befanden sich die Wohn-räume, geschützt von zwei viereckigen Türmen und einem runden Bergfried. Im westlichen Wehrbaue find noch Schießscharten zu schen. Die vom Markte hinauf führende Straße, die noch heute benützt wird, war durch eine feste Mauer geschützt. Im Jahre 1439 wurde diese Feste von Jan Wittonwetz, dem Heerführer des Elllier Grafen Friedrich II., als dieser mit dem Bischof Johann von Gurk in Fehde lag, überfallen, erobert und ausgebrannt, später aber wieder aufgebaut. Noch vor 150 Jahren war sie gut erhalten und bewohnt, soll aber dann einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen sein. Beide Festen werden in der Geschichte als „altes und newe» Haws" auseinandergehalten' auch die Herrschaft wird durch geraume Zeit in All- und Neu weitenstein geschieden, und so kommt e», daß nur die westliche Ruin« zur Herrschaft unserer Zeit gehört, während die östliche auf dem Besitze des Lranz Goles steht. Die Niederlassung unter den beiden Festen wird 1306 oppidum, 1329 aber bereits Markt genannt. Er führt im Wappen drei Muscheln. In seiner Nähe wurden Werkzeuge au» der jüngeren Steinzeit gefunden. Zur Römerzeit, da auf den Felsen der beiden Festen vermutlich römische Wachthäuser gestanden haben, führte hier eine Straße au» dem Tesnica-Tale von der Lindecker Enge vor Stranice, vermutlich von der Station Mutatio ad Lotodos über den Sattel zwischen dem Stenje»« und Kozjak ins Hudinja-Tal, aufwärts durch das Jesenica-Tal zum Locberge und in das Tal der Mislinja weiter. Am höchiten Punkte des Jesenica-Tales stand die Militärstation Uoellae. Eine Ab-zweigung zog über St. Vid (31 Veit) und Hudina auf den Bacher, eine andere über Stranice nach Konjice. Bei Stranice wurde ein römischer Meilen-stein gefunden. In der Gemeinde Hudina wurde ein von Messorus und Dumba, des Sllvanus Tochter bei Lebzeiten errichteter Grabstein ausgegraben; ein gleicher bei Skomarje, östlich von Hudina, gestiftet von den Ehegatten Sllvanu» und Successa für sich und ihre zehnjährige Tochter. Diese beiden Steine find bei der Pfarrkirche St. Peter am See ein- Semauert. Diese ist uralt, stammt au» dem XI. Jahr-undert n. Ehr. In jüngster Zeit wurden an der Ostwand der Kirche durch Beseitigung der Kalktünche mehrere alle Fresken in noch ganz frischen Farben Nummer 26 Deutsche Zeitung Seite 3 Eden im Unterhaus London, 26. Atärz. Mit gro-fern Interesse erwartete man die neue Erklärung des Außenministers Eden im Unterhause. Nach Mitteilungen des „Daily Telegraph" soll die Er-klänmg aus folgenden Punkten be-ruhen: 1. Aufrechterhaltung der Verpflichtungen der vier Locamo-Staa-ten. 2. Möglichst rascher Zusammentritt der Generalstäbe. 3. Allfälliger Abschluß eines neuen Hilfspaktes zwischen den vier Mächten. 4. Ge-meinsame Anfrage an den Völker-bund betreffs geeigneter Mittel, die in Zukunft die Achtung der Verträge verbürgen sollen. 5. Zusage Groß-britanniens, im Falle eines Mißer-folges der Verhandlungen mit Deutsch-land einen neuen Sicherheitspakt mit Frankreich und Belgien abzu-schließen. /S j WktUmcbk murn es sck6 3136 ^Schicht- I Wenn Mutter mit Radion wäscht, geht es rasch und ohne Plage; und hinterher ist Mutter gar nicht müde — und immer so froh. Sie hat auch allen Grund dazu — R a d i o n wäscht ja ohne Plage die Wäsche viel gründlicher, als selbst fleißigste Hände es bei größler Anstrengung tun könnten. Dabei ist es so einfach: Radion kalt auflösen, mit der Wäsche zum Sieden bringen und dann noch 15 Minuten kochen. Erst warm, dann kalt spülen —und die Wäsche ist blütenweiß. wäscht ■ r Vorschläge oder Verfügungen Botschafter von Ribbentrop ist seit Dienstag in London. Zur Debatte steht nach wie vor das Lccarno-Memorandum. das man etwas verschämt als „Weißbuch" bezeichnet, offenbar, um damit den Charakter der Dokumente zu verschleiern. In der englischen Oeffentlichkeit ist offenbar die Opposition im Wachsen, besonders in der Kirche, deren hauptsächlichste Vertretungen sich bereits in mehr oder weniger scharfen Protesten geäußert haben. Der Niederschlag der Verhandlungen zwischen den Restmächten von Locarno ist in Deutschland als ultimative Drohung empfunden worden, und zwar sowohl wegen der Zumutung auf Neueinrichtung einer neutralisierten Zone am Rhein unter dem Schutz einer internationalen Polizeitruppe, während Flandin in seiner Kammerrede eine derartige Kon-Zession als unverträglich mit der Würde Frankreichs abgelehnt hat. wie auch wegen der militärischen Ver-sprechungen Englands an Frankreich. Die deutsche Auffassung wird nun leider von maßgeblichster französischer Seite in einer für den europäischen Frieden keineswegs ermutigenden Weise bestätigt. Denn der offiziöse „Temps" schrieb soeben, daß die Londoner Entscheidungen nicht den Charakter ein-sacher Vorschläge hätten, die dazu bestimmt seien, als Verhandlungsgrundlage für etwaige deutsche Gegenvorschläge zu dienen. Der Londoner Teil sehe vielmehr „Verfügungen" (di-positions) und nicht „Vorschläge" (proposilfons) vor. Es befinde sich in ihm kein Wort, das eine andere Auslegung zulasse. Wenn demgegenüber der englische Außen-minister am Donnerstag im Unterhaus erklärte, daß der Inhalt des Locarno-Memorandums den Cha- rakter von Vorschlägen habe, so stellen wir hierzu mit aller Objektivität fest, daß anscheinend die Unterzeichner der Dokumente sich über di« Tragweite des Memorandums nicht völlig einig sind. Auch Lord Halifar hat sich in einer Rede, die er soeben vor dem Landesausschuß der evangelischen Frei-kirchen Englands in Bristol hielt, die Auslegung Edens zu eigen gemacht. Gleichzeitig meldet jedoch Reuter aus Paris, dem französischen Außenminister Flandin werde die Erklärung zugeschrieben, daß die Deutschland gemachten Vorschläge als Ganzes an-genommen oder abgelehnt werden mühten. Er wolle irgendwelche deutschen Gegenvorschläge in London nicht erörtern, sondern deren Erörterung allenfalls auf den diplomatischen Weg verweisen. Die für Deutschland so. außerordentlich wichtige Frage, ob das Londoner Memorandum der Locarno-Staaten als Vorschlagskonzept oder als ultimativ« Drohung aufzufassen ist, bleibt hiernach also offen. Demgegen-über erinnern wir noch einmal an die bekannte Er-klärung des deutschen Reichskanzlers, daß Deutsch-land sich irgendeinem Ultimatum nicht beugen werde. Die Reichsdeutschen au» Jugoslawien wählen in Split Wie da» deutsch« Konsulat mitteilt, wird der deutsche Dampfer „Erik Larsen" am Sonntag, dem 29. d. M. in Split vor Anker gehen und nicht in Susak, wie ursprünglich gemeldet wurde. Für den Wahltag wird der Dampfer vollen Flaggenschmuck anlegen. Man rechnet, daß mehrere Hunderte von Reichsdeutschen am Samstag abends mit dem fahr-planmäßigen Zuge von Zagreb nach Split fahren werden. Eine notwendige Richtigstellung Als der Schweizerische Bundesrat verfügte, die Landesleitung der Organisasion der nationalsoziali-stischen Reichsdeutschen in der Schweiz dürfe nicht mehr besetzt werden, haben gewisse österreichische Zeitungen es für notwendig erachtet, hervorzuheben, daß die Schweiz nunmehr dort angelangt sei, wo Oesterreich 1933 gestanden sei. als es der NSDAP die Tätigkeit verbot. Die „Neue Basier Zeitung" hat diesen Vergleich entschieden zurückgewiesen. Das Blatt schreibt u. a.: „Unsere Maßnahmen betreffen di« nationalsozialistische Organisation innerhalb der reichsdrutschen Kolonie in der Schweiz. Ueber den schweizerischen Nationalsozialismus braucht man gar keine Worte zu verlieren. Ganz anders war und ist die Lage in Oesterreich, wo der Nationalsozialismus neben Reichsdeutschen vor allem Oesterreicher er-griffen hat und erfaßt, so daß es für Oesterreich in erster Linie eine innenpolitische Angelegenheit ist, trotzdem man von Wien aus so gerne alles als rein außenpolitische Angelegenheit wahrmachen möchte. Der Vergleich unserer Maßnahmen gegen die NSDAP mit dem österreichischen Parteienkampf ist eine be-rechnete Täuschung." In belgischen politischen Kreisen betont man, mit Rücksicht auf den Ernst der internationalen Lage sollte die Auflösung der Kammer beschleunigt werden, damit die Neuwahlen spätestens im Mai d. I. stattfinden könnten. Ministerpräsident Baldwin empfing den außer-ordentlichen deutschen Botschafter von Ribbenttop in Downing Street. aufgedeckt; darunter ein Christophorus in orange-gelbem Mantel, über vier Meter hoch und zwei Meter breit. ' Um di« Kirch« herum lag früher der Friedhof mit einem Gebelnhaus (Karner),' er wurde im Jahre 1839 aufgelassen und auf den westlich davon gelegenen Pogledic-Acker verlegt. Oestlich vom Markte steht auf einem Hügel die Beipfarrkirche Maria Hilf am Kölbel, na hriberci genannt, welche erst im XVIII. Jahrhunderte erbaut worden ist, mit einem neuen Glockenturme aus dem Jahre 1854. Seit 1788 besteht hier eine selbständige Pfarre des De-kanats Nova cerkev (Neukirchen). Einst aber war der Ort eine ostbesuchte Sommerresidenz der Bischöse von Gurt, welche hier einen (ganz verschollenen) Ho^ d'e curia episcopalis (Castrum nostrum) besahen. Hier entschied der Bischof Heinrich im Jahre 1310 einen Z«hentstteit zwischen den Klöstern von Seitz und Studenitz und erließ im Jahre 1317 und 1322 je einen Ablaßbrief für die Kirche in Straß-engel. Hier wurden wiederholt die Sannecker be-lehnt, so 1322 Ulrich mit Kostreinitz (Kostrivnica) durch Bischof Heinrich; Friedrich von Sanneck aber im Jahr« 1335 mit Eggenstein, 1336 mit Mitten-stgine, beides durch den Bischof Lorenz, dann im Jahre 1340 mit Herbcrz ^Podsreda) und Helfen-bv'rg durch Bischof Konrad. Dieser Bischof legte hier im Jahre 1334 dem Lehenshofe seine Klage zur Entscheidung vor, weil Friedrich von Sanneck die halbe F«ste Montparis (Planina), w«lche ebenfalls ein Gurker Lehen war, ohne behördliche Zustimmung gekauft hatte. E» scheint zu einem befriedigenden Vergleiche gekommen zu sein, weil Friedrich nach vier Jahren die zweite HAfte erwerben durfte. Im Jahre 1452 verlieh hier der Bischof Johann dem Cillier Grafen Friedrich II. den Markt Lemberg bei Pölsach (Poljcane). Im XIV. und XV. Jahrhunderte war der Ort befestigt, denn im Urbar, welches Bischof Konrad im Jahr« 1404 errichtete, werden Hofftätten an-geführt extra rnuros fori, circa portam inferiorem und circa portam in foro; noch heute ziehen sich mehrere parallel laufende Mauern am Hange unter der alten Feste bis zum Talboden. Dies waren sicher Abwehrmaßnahmen zur Zeit der Türkenzüge. Im Jahre 1473 zog ein großer türkischer Heerhaufen, der au» dem Jauntal« in Kärnten gekommen war, hier durch nach Konjice und plünderte alle» auf dem Wege au». Daß di« Herrschaft Wittensteine einen großen Umfang hatte, ist aus dem oben erwähnten Urbare ersichtlich, welches 14 Aemter mit 269 Untertanen anführt. Die Beschaffenheit des Dominiums und seiner Bestandteile in neuester Zeit wurde genau beschrieben, als Josef Steianauer am 8. August 1868, 79 Jahre alt, gestorben war. Damals waren mit dieser Herr-schaff (EZ 1341 Landtafel. nun 167 CG. Vitanje) verbunden: da» Gut Jamnik. ehemal» Schloß Hollenstein bei 2rei«, der Triebhof (auch Tröbhof genannt) bei Sttanice, da» Gut Weinbüchel (Vine), Dampfsäge und Hochofen in St. Vid (St. Veit), die Eisenwerke in der Enge, die Eisengruben und Eisenschmelzwerke mit Hochofen in Edelsbach bei Planina und Sopote bei Olimje. das Dominium Lindeck, Steinkohlenbergbau zu St. Katharina und Eisenschmelz- und Hammerwerk zu Tergove bei Petrinja. Das Gut Weinbüchel (auch Tuttenpaß genannt, EZ 167, CG Lemberg), zwischen Doberna und Einod gelegen, war 1845 au» der Verlaßmasse nach Dr. Mai Andree gelaust worden. Im Jahre 1919 wurde es an Blas und Therese Kamen5ek verkauft und ist seit 1922 im Besitze der Zoll-reoisionsgattin Anna Piscanec in Laibach. Al» ältester Besitzer dieses Gutes wird Daniel Kakian-nowitsch genannt, welcher es 1646 seinem Vetter Martin Klinsberger abtrat. 1787 hatten es die Cillier Minoriten, von welchem es Dr. Mai Andree am 1. Jänner 1810 kaufte. Die Eisenwerke lagen am Ufer der Hudinja in der Katastralgemeind« Vresen Brezno; drei große Hämmer, der Floriani, Michael und Josefi Hammer verarbeiteten das von Planina hieher verfrachtete Eisen. Sie waren bis zum Jahr« 1897 im Eigenbettieb« d«r Herrschaft, wurden dann durch die Firma Münzer & Comp. in Wien und Paris pachtweise bis End« Juli 1904 weiter betrieben, dann aber still« gelegt. Fortsetzung folgt Seite 4 Deutscht Zeitung Nummer 26 Der Zwischenbescheid Die am Dienstag abend an die englische Regierung gerichtete deutsche Antwort auf die Bor-schlage' der Locarno-Mächte hat das erwartete Nein gebracht. Aber es ist, was den Gesamtinhalt der Locarno>Vo,schlüge betrifft, nicht ein absolutes. Es ist unabdingbar gegenüber allen Fordnungen, die Deutschland als Verweigerung der Gleichberechtigung betrachtet, während das Locarno-Memorcmdum. so-weit es sich mit der Organisierung eines künftigen europäischen Friedens besaht, von Deutschland als Verhandlungsgrundlage anerkannt worden ist. Dos deutsche Nein bezieht sich auf alle Punkte, die nach Berliner Auffassung die deutsche Ehre be-rühren. Dieser Protest beginnt bereits im Grund-sätzlichen, soweit im Memorandum der Locarno-Mächte in Uebereinstimmung mit dem Ratsbeschluh die These vertreten wird, Deutschland sci der erste Brecher des Locarno-Vertrages gewesen. Deutschland weist diese Auffassung mit Hinweis auf die den Locarno-Vertrag z^störende Wirkung des rusiisch-französischen Paktes zurück. Eine Verankerung einer neuen anti-deutschen Schuldthese würde von vornherein eine deutsche Zustimmung zu neuen Regelungen unmöglich machen. Ebenso eindeutig und endgültig wird bereits jetzt der Gedanke einer abermaligen Ein-schränkung der deutschen Souveränität im Rhein-lande abgelehnt, möge diese Absicht sich nun äußern in einem Verbot von Befestigungsanlagen. in der Entjendung einer internationalen Polizei usw. Ueber all diese Punkte lehnt Deutschland jede Au-sprache ab. An der wiederhergestellten Souveränität im Rheinland kann nichts mehr geändert werden. Auch diese Zwischenanlwoit hat Deutschland nicht vorübergehen lassen, ohne seine ablehnende Haltung grundsätzlich zu begründen. Es ist Glaubens-satz der deutschen Politik, dah kein Vertrag Bestand verspricht, der irgendwie die Merkmale einseitiger Diffamierung trägt. Der Unerbtttlichkeit Deutschlands, solchen Absichten keinesfalls zuzustimmen, entspricht die Beharrlichkeit, mit der Deutschland an der Verfolgung seines Gedanken» eines 25-jährigen euro> päijchen Friedens arbeitet. Unter dem Gesichtspunkt, diesen Plan zur Verwirklichung zu bringen, prüft die deutsche Regierung die übrigen Vorschläge des Locarno-Memorandums und wird ihnen unier gleich-zeitiger Präzisierung der deutschen Vorschläge vom 7. März neue Anregung an die Seile stellen. Deutschland schließt sich weder von der Diskussion aus, noch lehnt es Verhandlungen ab. Damit unterscheidet sich die deutsche Haltung merklich von der französiichen. Frankreich ist nach wie vor nicht bereit, über das deutsche Memoran-dum zu diskutieren. Es beachtet seinerseits aus dem Loearno-Memorcmdum nur die Vorschläge, die eine gemeinsame Aktion der Locarno Mächte gegen Deutschland betreffen, obwohl grundsätzlich die Er-klärung dieser Staaten auch die Grundlage für eine europäische Neuregelung zusammen mit Deutschland bilden soll. Deutschland mischt sich nicht in den englisch-französischen Auslegungsstreit über Sinn und Bedeutung der Verabredungen vom 20. März ein. Es ist nicht die Folge politischer Taktik, sondern gemeinsamer Gntndauffassungen, daß die deutsche Hol-tung in der englischen OtffenMchkeit vorwiegend eine zustimmende Ausnahme gefunden hat, und daß man in London bereit ist, ernsthaft die alten und auch die deootstehenden neuen deutschen Vorschläge einer Prüfung zu unterziehen. Es ist die feste Ueber-zeugung des deutschen Kanzlers — das geht aus den wiederholten Erklärungen während des Wahl-kampfes hervor —, dah nicht nur das englische, sondern auch das französische Volk grundsätzlich dem Gedanken eines 25-jährigen Friedens ebenso zu-stimmt wie der Auffassung, dah es unter keinen Umständen ein Recht gibt, ein Volk wie das deutsche dauernd einseitigen, mit der Würde und Ehre unvereinbaren Verpflichtungen zu unterwerfen. Der bisherige Verlauf der internationalen Gespräche und die Art, wie die Weltöffentlichkeit auf die we-nig glücklichen Vorschläge der Locarno-Mächte reagiert hat, bilden in gewisser Hinsicht eine Bestäti-gung dieser deutschen Auffassung. Am 21. März wird Adolf Hitler für das deutsche Volk erneut mit Vorschlägen den europäischen Staatsmännern gegenübertreten. Ein Zurück zum Zustand vor dem 7. März gibt es unter keinen Umständen, wohl aber wird Deutschland sich be> mühen, den Weg zum wirklichen Friede» noch um ein weiteres Stück zu verbreitern. Es liegt nach Ber-lmer Auffassung nun endgültig bei den Staatsmän-nern der anderen Völker, dieser Kette deutscher Bei-träge und Gesten endlich auch einen eigenen Bei-trag beizufügen. Habsburg und die Donaustaaten Man schreibt uns: In einem der restaurations-freundlichen europäischen Länder dürfte wohl eine Diplomatenschule vorhanden fein, die nicht nur ihre jungen Besucher in einem formvollendeten Auftreten unterweist, sondern auch das politische Fingerspitzen-gefühl lehrt, welches man bei politischen Meinung^-äuherungen und bei politischer Propaganda niemals cmher acht lassen darf. Sollte in einer solchen Di-plomatenschule noch gegenwärtig eine Freistelle vor-Handen sein, so würden wir um Aufnahme des Führers der österreichischen Legitimisten, Dr. Wiesner, ersuchen. Dieser Manager der österreichischen Restaura-tion ist wohl eine der unglücklichsten und ungeeig-netften Personen, welche Frau Zita Habsburg für ihren Sohn an der Donau ausfindig zu machen vermochte. Muh dieser höfische Diener doch eigent-lich in den letzten Wochen in Erfahrung gebracht haben, dah eine ganz erhebliche Anzahl mitteleuro-päischer und Südoststaaten die österreichische Restau-ration -deshalb bekämpft, weil sie der eiste Schritt einer Wiederherstellung des alten Habsburger-Rei» ches bedeuten könnte. Hot Dr. Schuschniqg schon alle Mühe, politische Seitensprünge einiger Kabinetts-kollegen wieder auszugleichen, so dürften künftig alle Versuche, die Habsburg-Frage als eine inner-österreichische Angelegenheit zu erklären, nirgends mehr in der Welt aus glaubwillige Ohren treffen, denn „die alte Front", das Organ der unter seiner Führung stehenden ostmärkischen Sturmscharen, hat kürzlich in einem Aussatz des Herrn Dr. Wiesner bestätigt, dah „nur durch ein mitteleuropäisches Kai-sertum, das alle Nachfolgestaaten gleichsam als oberste Schlichtungsstelle umsaht und unter einen Hut bringt, eine wahre Befriedigung des Donauraumes bedeute." Nun wissen es die Slowaken, die Tschechen, die Kroaten, die Serben und die Ungarn und die Rumänen und nicht zuletzt auch die Oesterreicher, dah sich Otto und mit ihm sicherlich auch Herr Dr. Wiesner wieder zum Herrn der Völker an der Donau und zum obersten Schlichter im Südosten aufspielen möchte. Die Vertraulichkeit jedoch, mit der die Jünger Habsburgs die Pläne ihres Herrn und dessen Mutter in die Wett hinausposaunen, treibt die Pläne aus der ernsten Sphäre politischer Mög-lichkeiten in die etwas lustigeren Gefilde politischer Scharlatane. Zur Habsburgerfrage Das in Genf erscheinende „Journal des Na-tions", das Organ der Kleinen Entente, überschreibt alle Meldungen über die Politik der Habsburger mit den Worten: „Habsburg, das ist der Krieg." Der „Sturm üder Oesterreich", das Organ der Ojimärlijchen Sturmscharen, beklagt sich bitter darüber, dah die schweizerischen Behörden die von der Schweizer Presse-Agentur Jpa geübte Kritik an „unserm hohen Kaiserhaus" noch weiter dulden und dadurch den freundnachbarlichen Gefühlen nicht Rechnung tragen. Die Kreise um dieses Blatt über« sehen, daß das hohe Kaiserhaus Habsburg für die Schweiz nicht existiert Krukenkreuz und Sowjetstern Aus Wien wird uns geschrieben: Oesterreich!-sche Zettungen kritisierten kürzlich die Verhaftung von katholischen Geistlichen im Rheinland, die mit Kommunisten paktierten. Dieses Paktieren mit dem Bolschewismus scheint in gewissen katholischen Kreisen grohe Mode zu fein. So ist es auch nicht ver-wunderlich, dah Stützen des „christlichen Stände-staatcs" ganz öffentlich um die Gunst des Kölsche-wistischen Eottlosentums buhlen. Der klerikale Vize-bürgermeister von Wien, Dr. Winter, sucht in einem Aussatz im Pariser Emigrantenblatt „Europa" die Tendenz des polttischen Katholizismus, sich mit dem Bolschewismus gegen Deutschland zu verbinden, zu rechtfertigen. Vor zwei Jahren noch legte Dr. Winter Oesterreich und das Schicksal der österreichischen De-mokratie bedingungslos dem Schöpfer des Faszis» mus, Mussolini, zu Führn. Heute findet er die menschliche, politische und wirtschaftliche Freiheit bei den Moskauern besser aufgehoben. Winter schreibt, in Ruhland regierten nicht die Materialisten, son-dern die Schüler der europäischen Philosophen. Der letzte Sinn der kommunistischen Ordnung sei die Freiheit des Einzelmenjchen, während der Nationalsozialismus den Einzelnen verneine. Für Dr. Winter sind auch die erschlagenen Priester, die niederge- brannten Kirchen u*d Klöster, die personifizierte Gotteslästerung kein Hindernis, den Bolschewismus zu verteidigen und damit die wldernatürl'uhe Kampfgemeinschaft zwischen politischem Katholizismus und bolschewistischem GMojenwm anzubahnen. Statistisches aus Oesterreich Das Wiener Jugendamt hat die Wohn- und Schlafoerhältnisse von 67.000 Kindern in 35.000 Wohnungen untersucht. Nur 36.000 Kinder haben eine eigene Schlafftelle, der Rest schläft bei den Eltern, Geschwistern oder anderen Personen. Das österreichische Judentum steht nach der Meldung eines Wiener Blattes in seiner ütenme-genden Mehrheit im Lager der Legitimisten. Es dürsten Versicherungen vorliegen, dah in der erwar-teten Monarchie die Juden nicht als Minderhett, sondern als vollberechtigte Bürger behandelt werden. Der Wiener-Korrespondent der Schweizek-Ta-geezeitung „Landschäjtier" schreibt in seinem Blatte: ..Der Ständestaat ist offenbar nicht imstande, die Menschen glücklich zu machen." Die internationale Presse wühle zu berichten, dah der Sporl-Reporter des Wiener-Radio, Prof. Schmieger. sich von seinem Posten zurückziehen muhte. Seine Repoitage aus Garmisch Partenkirchen soll in Wien bei den offiziellen Stellen Anstoh erregt ha-den. Diese Stellen sagen, Schmieger sei zu wett ge-gangen, er habe sich im Ausdruck vergriffen, weil er von Deutschland nach Oesterreich herein repor-tierte, dah in Garmisch-Parlenkirchen die Oesterreicher schon alle braun geworden seien. Schmieger sprach dies bei einer Schilderung des Wetters, aber die Wiener-Regierung verstand es in ihrer Empfindlich-kett anders. Kurze Rundschau Zwischen Bulgarien und Jugoslawien macht die Annähcrungspolitik Fortschritte. Die sowjetrussische Politik einiger Staatsmänner der Kleinen Eatente, die in Beograd kei.ie Freunde fand, hat diese An-Näherung stark gefördert. Weder Jugoslawien noch Bulgarien wollen von dem Pattsystem, das Benesch, Titulescu und Finkelstein aus Moskau anstreben, etwas wissen. Heute heiht es sogar, zwischen Sofia und Beogrod sei auch eine Einigung in den terri-wnalen Streitfragen möglich, da Jugoslawien Kon-Zessionen zu machen berett sei. In Litauen ist ein Feldzug gegen das polnische Schulwesen im Gange. Besonders die Bezirke, wo die Polen eine geschlossene Mehrheit bilden, haben darunter schwer zu leiden. • ** Wie die „Baltijas Korespondence" berichtet, wandern die in Lttauen schlecht bezahlten Lnndar-better massenweise nach Lettland aus. Unter der Landbevölkerung Litauens herrscht sehr grohe Un-Zufriedenheit. Seit Jahren geht um die Stadt Witna ein Streit zwischen Polen und Litauen. Nun hat der Magistrat von Wilna beschlossen, der Stadt ihre alte Bezeichnung „Königliche Hauptstadt Mlna" wiederzugeben. Damit ist die Tradition dieser Stadt fester in der polnischen Geschichte verwurzelt. Empfindliche Strafen gegen 16 Sudetendeutsche (8) Aus Prag wird gemeldet: Nach dreimonatiger Verhandlung fällte das Gericht in Mährisch-Ostrau das Urteil Über 16 Deutsche tsche-choflowakischer Staatsbürgerschaft und einen Ange-klagten ohne bestimmte Staatszugehörigkeit. Die An-geklagten waren beschuldigt, gegen den Staat gear-bettet zu haben. Vierzehn Angeklagte erhielten Frei-hettsftrafen von 8 Monaten bis zu 4 Jahren, so-wie Geldbußen von 2000 bis 10.000 Kronen. Der Hauptangeklagte Dr. P a t s ch e i d t erhielt 4 Jahre Arrest, 10 000 Kronen Geldstrafe und Ehrverlust. Drei Angeklagte wurden freigesprochen. Wien, 25. März. Der ehemalig? deutsche Reichskanzler und Zentrumsführer Dr. Joseph Wirth, der in der letzten Zeit in Wien ledte, wurde von der Wiener Polizei aufgefordert Wien zu verlassen, weil er das heutige österreichische Re-gime einer Kritik unterzog. Dr. Wirth hat bereits heut« Wien und Oesterreich verlassen. Rummer 2G Dejutsche Zeitung Seite 5 O S DER STAATLICHEN KLASSENLOTTERIE i. nun & Co. ■£.«■« Neunmal die höchste Prämie von 1,000.000 Dinar aas bei uns gekaaste Lose Aus Stadt und Land An unsere Abonnenten Der heutigen Nummer der „Deutschen Zeitung" haben wir einen Erlagschein beigelegt und ersuchen unsere sehr geschätzten Abonnenten, das fällige Abonnement einzahlen zu wollen, damit in der weiteren Zustellung des Blattes keine Störung eintritt. C e ! j c ' Jahresversammlung der Schmiedevereinigung in Celje Am 22. März l. I. fand im Hotel „Post" in j Celje, die diesjährige Jahresversammlung der Ver-einigung der Schmiedemeister in Celje statt. Von 168 Mitgliedern erschienen 118 Meister zur Ae» sammlung, somit 70°/.,. Die Versammlung eröffnete und leitete der langjährige Obmann Herr Franz Kaschier, Schmicdrmeiper in Celje. Nach der Begrüßung der Mitglieder und Vertreter der Behörden gedachte er dreier verstorbener Mitglieder und erstattete nachher den Tätigkeitsbericht für das Jahr 1935, aus dem zu entnehmen war, dah die Vereinigung 168 Mit-glieder, 56 Gehilfen und 98 Lehrlinge zählt. Die Ausgaben betrugen 8 697 Dinar, die Einnahmen 8.365 Dinar und das Vermögen 3 688 Dinar. Für das Jahr 1936 wurde beschlossen, von jedem Mit-gliede «ine Jahresumlage von 15 Dinar und von nicht anwesenden Mitgliedern eine solche von 36 Dinar einzuheben. Bei der Neuwahl der Vortretung wurde der bisherige Ausschuh mit Herrn Franz Kaschier an der Spitze wiedergewählt. Die Versammlung verlief in schönster Ordnung und der Vorsitzende erntete für seine Tätigkeit, seine Belehrungen und Vorträge reichen Dank und Beifall. Der Vorfitzende legte den Versammelten an« Herz, stet» die Standesehre zu wahren, solid« Arbeiten zu leisten und gute Kameradschaft zu pflegen, er warnte vor schmutziger Konkurrenz, vor Deckung der Pfuscher und empfahl allen die Ein-hallung richtiger Preise für ihre Arbeiten, damit nicht Beschwerden entstehen und nicht jeder einzelne Meister dadurch auch selbst Schaden erleide. Jahresversammlung der vlafer« Vereinigung Am 25. März l. I. fand im Hotel zur „Post" in Celje die diesjährige ordentlich« Jahresversamm-hing der Glasermeisteroereinigung des Draubanats, deren Sitz in Celje ist, statt. Die Versammlung leitete der Obmannftelloertreter Herr Ivan K o v a c i c, Glasermeister aus Moribor. Die Bereinigung zählt 43 Mitglieder, von denen 14 anwesend waren. Aus dem Tätigkeitsbericht war zu entnehmen, dah die Verwaltung sehr regsam war, insbesondere bei Ver« folgung des Pfuscherunwesens. Die Einnahmen der Verein,gung betrugen im Jahre 1935 2.735 Dinar, die Ausgaben 3.069 Dinar und das Vermögen 16.761 Dinar. Der Jahresvoranschlag für das Jahr 1936 ist mit 3.000 Dinar festgesetzt. Es wurde beschlossen, »on den Mitgliedern einen Jahresbeitrag je nach Größe des Betriebes in der Höhe von 50, 75 und 100 Dinar einzuheben. Bei der Neuwahl der Verwaltung wurde Herr Ivan Kovacik, Glasermeister in Moribor, zum Vorsitzenden, zu dessen Stellvertreter aber Herr Julius Klein, Glasermeifter au« Ljubljana ge-wählt. Sitz der Vereinigung bleibt nach wie vor Celje. Wir erfahren, daß das heurige neue B o ck - B i e r der Unionbrauerei, erzeugt au« Spezial« malz, wieder sehr gut gelungen ist und kommt dieses neue Bock-Bier den 4. April in Verkehr. Den Biertrinkern wird dieses neue Bockbier ganz l>e-stimmt sehr gut munden. bZ Evangelische Gemeinve. Sonntag, den 29. März, findet UNI 10 Uhr der Gemeindegottes-dienst un» bereits vorher um 9 Uhr der Kinder-gottesdienft in der Christuskirche statt. Die diesjährige Konfirmation wird am Palmsonntag um 10 Uhr vormittags abgehalten. Waldbrand. Am 24 März vormittags brach auf dem Chumberg bei Celje ein Waldbrand aus, dem etwa drei Joch Eichenwald, Eigentum der Be-sitzer Veselak aus Lendava sowie Skorjonc und Planinöek aus Kosnjice zum Opfer fielen. Der Freiwilligen Feuerwehr von Celje gelang es nach schwerer Arbeit, da» Feuer einzudämmen. Ein Vortrag über Japan in der Volks-Hochschule, im großen Saale des Narodni dom findet Montag, um 20 Uhr. statt. Frau Maria Tsunek Sku^ck wird an Hand von Lichtbildern über apaniiche Heiratssitten, über Frauenberufe und über apanijchen Nationalismus sprechen. Die Vor-ragende wird auch japanische Tänze vorsühren. Alle Militärpflichtigen, geboren im Jahre 1916 oder früher und wohnhaft in Celje, die Heuer sich der Rekrutierungskommission vorzustellen haben und, obwohl sie nicht nach Celje zuständig sind, dennoch hier zur Stellung gehen wollen, müssen bis längstens Mittwoch, den 15. April, die diesbezüglichen Gesuche einreichen Sie haben sich hiesür im Zimmer Nr. 6 der Stadthauptmannnschaft zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu melden und Stempelmarken zu 5 und 20 Dinar mitzubringen. Der Schützenverband (Stcelffv okcozje) Celje erhielt vom Hofmarfchallat die Nachricht, daß Seine königl. Hoheit Prinzregent Paul bewilligt hat, daß Seine königl. Hoheit Prinz Andrea» die Patenschaft bei der Fahnenweihe des Schützen-verbände» am 3. Mai l. I. übernimmt. Die Kursaison in Dobrna-Neuhous be-ginnt Heuer zu Ostern und wird den Gästen viel Neue» und Angenehmes bieten. Für diese Neuerungen sind mehrere Millionen Dinar au»gegeben worden. Billig und dcnuoch vollwertig, geschmackvoll und trotzdem heUwirkend sind die rein natürlichen Mineral waffer „R o ft t i o n i i t a Sta:ina". — Bei Snger und in allen befferen einlchtägigen (geschähen. Kino Union. Samstag und Sonntag „Va-rietö". Sonntag um 10 Uhr Matinee. Montag, Dienstag und Mittwoch „Die Frau mit 20 Jahren". XTJ& £ großes Volksfest »er freiwilligen Feuerwehr und deren Re«tongs< abteilung in llelje 74 M a r i b o r Mariborer Woche 1936. Auf Anregung der Genossenschaft „Mariborer Festwoche" fand im Beratungssaal des Gemeinderales Montag abend eine Konferenz statt, an der Vertreter des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft, der Sportwelt, der Kultur-vereine usw. teilnahmen. Der Obmann der Genossen-schaft erläuterte zunächst den Zweck der Festwoche, die Heuer schon zum fünftenmal abgehalten wird. Die Veranstaltung könne nur dann vollen Erfolg haben, wenn alle Bevölkerungsfchichten einträchtig zusammenwirkten. Die in der Oesfenllichleit vielfach verbreitete Ansicht, daß di« Genossenschaft einen Ge-winn einstreiche und diesen an ihre Mitglieder ver-teile, sei unrichtig. Nicht einmal die Antelle würden verzinst. Nur so sei e« möglich gewesen. Reserven zu schaffen, mit denen man Heuer on die Borarbeiten für die fünfte Festwoche schreiten könne. Die Ver-treter der Gewerbetreibenden Novak und Vahtar er-klärten, die Gewerbetreibenden fühlen sich von der „Mariborer Festwoche" zurückgesetzt und forderten eine entsprechende Vertretung in der Leitung. Da ihnen dies bereitwilligst zugesagt wurde, erklärten sie. daß die Gewerbetreibenden auch weiterhin an den Veranstaltungen der Festwoche tellnehmen würden. Da« Ergebnis der Konferenz läßt darauf schließen, daß es Heuer im Rahmen der Festwoche eine große Tertilausstellung, eine allgemeine Industrieausstel-lung, eine Gewerbeausstellung (in größerem Stil als bisher), femer eine große Feuerwehrausstellung (anläßlich des 65. Bestandsjubiläums der Mariborer Wehr) verbunden mit einer Luftschutz-Ausstellung geben wird. Die Landwirte werden eine große Ackerbau- und Biehzuchtausstellung veranstalten, möglicherweise auch eine Imkeraussiellung. Der Fremdenverkehrsverdand organisiert eine groß« Werbe Ausstellung. Das Programm umfaßt ferner eine Briefmarken Ausstellung mit Markenböcse und eine Aquarienausstellung mit erotischem Garten. Auch die Kaufleute sagten ihre Mitwirkung zu. Selbstredend wird dem Wein- und Obstbau ent-sprecher.de Aufmerksamkeit gewidmet werden. Mög-licherwcise wird im Herbst une große Landwirtschaft» -und Glflügelausstellung veranstaltet. Da auch die Sporlkreise ihre Beteiligung in Aussicht gestellt ha-ben, dürfte das Programm der fünften Mariborer Festwoche besonders reichhaltig sein. Die Vorarbeiten sind bereit« in Angriff genommen worden. Wahr-schemlich wird auch eine Kunstausstellung veranstalet. Während der Festwoche werden verschiedene Tagungen in Maribor abgehalten. Ljubljana Emil Wilfan ein Opfer der Berge. Nach tagelangen Bemühungen gelang es der aus Kamnik abgesandten Rettungserpedition die Leiche des schon längere Zeit verschollenen Bergsteigers, stuck, tectm. Emll Wilsan aufzufinden. Auf der Velika Planina, nicht weit von der Schutzhütte, hatten ihn die Kräfte verlassen. Uebermüdet wollte er wahr-scheinlich kurze Rast abhalten. Man fand ihn aus-gestreckt, den Rucksack unter dem Haupte als Kissen denützend. Während der Rast wurde er vom Schlafe übermannt. Wilfan wurde ein Opfer der kalten Nacht. Nachdem die amtliche Kommission an der Unfallsstelle den Tatbestand aufgenommen hatte, wurde der Leichnam von Mitgliedern der „Berg-Hilfe" ins Tal getrogen. Emil Wilfan. der feit seiner frühesten Jugend in schwerem Daseinskampfe stand — er war ja schon aus der Mittelschule Wert-student — war ein begeisterter Bergsteiger zu jeder Jahreszeit, in jedem Wetter suchte er meistens allein ohne Begleiter seine Berge auf. Dies wurde ihm zum Verhängnis. Emil Wilfan ist im laufenden Jahre der erste, der den Tod im Gebirge fand. Möge das Gesetz der Serie nicht auch auf diesem Gebiete seine Bestätigung finden! Das gewesene Bamberghau» verlauft. Der Pensionsfond des Angestelltenverbandes der hiesigen Kreditanstalt erwarb um den Preis von 2,650.000 Dinar von der Aktiengesellschaft A G. den in der Miklosicstraße sich befindenden Großbau. Da» Gebäude wurde seinerzeit vom Schloßherrn Otmar B a m d e r g gebaut, der e« zur Unterbringung seines Druckereiunternehmens verwendete. Nach dem Um-stürze wurde das Unternehmen, da» einige Zeit unter Sequester stand, nationalisiert und erweitert. 2000 Gesuche wurden eingereicht! Durch die Einverleibung der Umgebungsgemeinden sah sich der Ljubljanaer Gemeinderat gezwungen, zur Aus» Übung des noch bestehenden Mautrechies 40 weitere Mauteinnehmer anzustellen. Für diese 40 Popen wurden 2000 Gesuche eingereicht! Straßenbau. Die Verbesserung und Er-Weiterung der Straße Ljubljana- Kranj, die einige-male vergeben» ausgeschrieben waren, wurden nun vergeben. In einigen Tagen wird die Arbeit in Angriff genommen. Koöevje Kulturbund. Volksbühne. Aus Koceoje wird berichtet: Am 25. März fand im Kulturbund-Heime der Ortsgruppe Stara cerkeo Mitter-d o r f eine Theateraufführung statt. Zur Aufführung kam da» Lustspiel von Herbert Baumgartner ..Der verlorene Sohn" und von Aleiander Wilhelmi i >. c r muß heiraten", ebenfall» ein Lustspiel. Außer der heimischen Bevölkerung, die sehr zahlreich vertreten war. sah man auch Volk«- Seile 6 Deutsche Zettung Nummer 26 genossen der Nachbarortsgruppen Kocevje, Seele-Zeljne. Ebental-Polom, Majern-Grsarice und Altlag-Start log, welche letztere ungefähr mit 30 Mit-gliedern gekommen war. Es waren sogar Volks-genossen au« dem Suchener Tal < Bezirk Cabar» anwesend. Die Spieler der erwähnten Volke stücke boten ihr Bestes und übertrasen alle in sie gesetzten Erwartungen. Von allen Anwesenden wurden vor der Aufführung und während der Pause Gottscheer Lieder gesungen, die auch dazu beitrugen, dak die Theaterauffüyrung zu einem wahren Volksfeste wurde. — Wir hosten, dah in der Ortsgruppe Stara cerkev-Mitterdorf und auch in den übrigen Gruppen in der Gottschee mehrmals solche und ähnliche Boilsstücke zur Aufführung gelangen möchten! — „esch" — Kirchliches. Aus Kocevje wird berichtet: Am 24. März verlieh Herr Kaplan Zosef Oblak aus Stara cerkev die Mitterdorfer, um seine von ihm selbst ausgesuchte Stelle in Oberskrill (Zdihovo) an-zutreten. Herr Oblak war in Stara cerkev ungefähr 16 Monate al« Kaplan tätig. Während dieser kurzen Zeit machte sich Herr Oblak mit seinem schlichten und zurückgezogenen Leben bei allen Volks-genossen, bei jung und alt, beliebt. Und nur ungern mutzte die Bevölkerung zusehen, ihren Kaplan wieder zu verlieren. Wie im Leben schlicht, wollte er auch keinen prunkvollen Abschied und wollte unbemerkt Mitterdorf verlassen. Doch liehen e» sich die Mitter-dorser nicht nehmen, ihrem Kaplan für seinen neuen Weg Glück zu wünschen. Und in manches Auge traten Tränen. Umso freudiger ging es beim Empfange in Skrill zu. Die gesamte Skriller Psarrbevölkerung fai^d sich zusammen. Hier sah man nur frohe Gesichter. In aller Mund« war es: „Wir haben jetzt wieder einen Pfarrer." ..esch" — Priestermangel im Gottscheer Lande. Au« Kocevje wird berichtet: Der Priesternachwuchs im Gottscheer Lande iäht alle« zu wünschen übrig. Nach und nach wird eine Pfarrgemeinde nach der anderen ohne Priester. Sieben Pöllandl-Poljane. Slrill-ökrilj hat sich auch Atasern schon lange unter di« Gemeinden, welche ohne Seelsorger sind, gemengt. — Seit Pfarrer Klemencic Masern-Grcarice ver-lieh, blieb Masern bisher ohne Priester. Das find nun beinahe 3 Jahre. So kommt es vor, dah di« Maserer oft monatelang keine Messe und die Kinder feinen Religionsunterricht haben. Wohl betreut, je nach Möglichkeit. Herr Pfarrer Gliede au» Götte-nitz-Gotemca die Maserer, doch kann man von ihm, da er sich nicht mehr zu den Jüngsten zählt, nicht verlangen, dah er zwei Pfarrern betreuen sollte. Dazu ist di« Psarre Masern.Grcarice so gelegen, daß sie an die Pfarre Göttenitz Golenica nicht an-geschlossn werden kann. So sieht die Loge wenig gut aus. Trotz wiederholter Bitten und Gesuche der Masern beim bischöflichen Selrätaiiat. blieb bis heute alles vergebens und Masern ohne Pfarrer. — „esch"— Ptuj Die Hauptversammlung der Ort»-gruppe Ptuj des Schwäbijch-Deutschen Kulturbunde» findet nicht am 31. d. M sondern Sonntag, den 2«. März, um 8 Uhr abend», im Vereinsheim statt. Kulturbund Jahresvollversammlung der Ljubljanaer Ortsgruppe des SDKB Am vergangenen Samstag wurde im Jäger-zimmer des Hotels „Metropol" die ordentliche Jahre«-Vollversammlung der hiesigen Kullurbundortsgruppe abgehalten. Zur angesetzten Stunde eröffnete der Obmann, Herr Dr. August Schweiger die Vollversammlung. Nach Verlesung der vorjährigen Verhandlung»-schuft erstattete den Tätigkeitsbericht Schriftführer, Herr Hermann Brandt. Die markantesten Er-eignisie im Vereinsleben waren die Vorträge des Fräulein Alma Karl in und des Univ. Prof. Löffler. Der literarische Abend, an dem abs. pkil. Poldi Siege Werke des Mediziner« Fred Hollir. eine» Mitgliedes unserer Ortsgruppe, «zitierte, ein 'Familienabend. an dem wir da» Hausorchester unter Leitung des Herrn Dr. Krainz hören konnten, das nebst der Opernsängenn Frau Oberwalder den Hauptoerdienst am Gelingen de« Abends buchen konnte, di« Muttertagfeier, sowie der Gott- scheer Abend, den die Mitglieder der Mitter-dorfer Schwestergruppe als Gäste des hiesigen Deutschtum» veranstalteten. Natürlich beteiligte sich di« Ortsgruppe an allen Erinnerungsfeierlichketten für weiland König Aieiander, dem Einiger. Al» äußeres Zeichen der Verbundenheit zum Königshause spendete die Ortsgruppe dem Denkmalfond den Betrag von 300 Dinar. Die Besuche der Zöglinge dcr deutschen Lehrer-bildungsanstalt boten Gelegenheit, den kommenden Erziehern des Nachwuchses der deutschen Volk»-gruppe einen Einblick in die Lage des hiesigen Volkswlitters zu geben. Nach einer kurzen Pause verkündete Obmann Dr. August Schweiger den Rücktritt de» gesamten Ausschusses. Für da» kommende Arbeitsjahr wurde folgende Lifte vorgeschlagen: Obmann Erich Ha mann, Stellvertreter Dr. Joses Staudacher, Schriftwart abs. iur. Theo Rant, Stellvertreter Ing. Th ö n n i« ». Säckelwart Han» Hönigmann, Stellvertreter Franz P ü ch l e r, Rechnungsprüfer Hermann Brandt und Karl Paradies. Auf die Anfrage des Obmannes, Herrn Dr. August Schweiger, ob die genannten Herren bereit sind, die ihnen angebotenen Stellen zu über-nehmen, antworteten alle bejahend. Da kein weiterer Wahlvorschlag der Versammlung vorgelegt wurde, schritt man zur Wahl. Die gesamte Liste wurde einstimmig gewählt. Der neue Obmann, der Sohn einer altansässigen Bürgerfamllie. bedankte sich eindrucksvoll mit den kernigen Worten: „Wir werden das Vertrauen rechtfertigen, der Ausschuh will arbellen." Der abgetretene Obmann Dr. August Schweiger schloh, nachdem die Tagesordnung erschöpft war, die Vollversammlung. Da» Ergebnis der Vollversammlung läht die Hoffnung erwachen, dah da» Vereinsleben einen neuen Auftrieb erhalten und blühen wird. Die Be-rechtigung dieser Annahme können wir aus dem Umstände folgern, dah die Jugend nun an den massgebenden Stellen im Ausschuhe zahlenstark vertreten ist, anderseits aber auch Ramm der schon im Volkstumskampfe erprobten und ergrauten Volks-genossen aufzufinden sind. Möge aus der gemein-samen Arbeit von „Jung" und „All" jene Frucht erspriehen, die wir uns alle vom Herzen wünschen — die Vollstreue. Der neugewählte Au»schuh hat seine Tätigkeit zu entwickeln begonnen. Die Stärkung des Zu-fammengehörigkeitsgefühl». der Ausbau der Jugend-arbeit, die Errichtung einer Stellenvermittlung sind die Hauptaufgaben, die sich der junge Ausschuh ge-stellt hat. Ko Wirtschaft «.Verkehr Die wünsche der HolzhSndler aus der Draubanfchaft. Die Holzhändlerabteilung des Verbände» der kaufmännischen Vereinigungen für di« Draubanschaft hielt in Celje ihre Jahresversammlung ab, an der au» du ganzen Banschaft zahlreiche Ver-treter de» Holzhandels teilnahmen. Nach eingehender Erörterung der schweren Lage de» Holzhandels und der Holzindustrie wurde eine Entschließung angenommen, in der die mahgebenden Kreise aufmerksam gemacht werden, dah der Holzhandel u. die Holzindustrie in der Draubanschaft bereit» seit vier Jahren passiv und infolge der Uneintteibbarkeit der Clearing-For-derungen nicht mehr in der Lage sind, ihren mate-riellen Verpflichtungen nachzukommen, und den lau-senden Schulden-Zinsendienst zu erfüllen. Die Zahl der Zwangsversteigerungen und Konkurse ist infolge-dessen im Steigen begriffen. Die Nationaldank kom-me ihren materiellen Verpflichtungen, der Privat-wirtschaft mit Krediten zur Hilfe zu kommen, zum Schaden von Privatpersonen und der Geldanstalten in der Draubanschaft nicht nach. Die Versammlung beantragte bei der Regierung, dah die Holzfirmen, die die Krise früher zu spüren bekommen haben al» die Landwirtschaft, ebenso geschützt werden wie die Geldanstalten und die Landwirte. Dieser Schutz soll vor allem in einer Verringerung der Zinsen bestehen, di« die Holzfirmen den Geldanstalten, dei denen sie verschuldet sind, zu zahlen haben. Ferner sollen alle Zwangsverkäufe bis zur endgültigen Regelung der Entschuldungsfrage aufgehoben werden. Schliehlich werden für die Holzwtrtfchaft öffentliche Kredite ver> langt.________ Leset und verbrettet die Deutsche Zeitung! Schnellzug Perf, Zug Sonntag». Hl. W. satte IllJtU Reife und Verkehr Neue Bahnfahrtenpreise Bekanntlich werden ab 1. April l. I. die Fahr-preise um rund 10% erhöht. Da» Verkehrsbüro Pulnik in Celje stellte für die wichtigsten Orte nachstehende Preistabelle auf.???A Bahnhof Beograd....... 235.— 182.—~ Bistrica-Boh. jezero. 105.— 63.— 70.—7J Brezice........ 42.— 23.50 26.— Cakovec........ 65.— 37.— 41.— Dovje Mojstrana . . 57.— 63.— Dravograd - Meza . . 28 50 32.— Dubroonik............297.— Jesenice....... 90.- 53.— 59.- Kamnik ..............40.— 44.— Karlovac ...... 90.— 53.— 59.— Kocevje ..............57.— 63.— Kotoriba....... 85.— 50 — 55.— Krans ........ 70.— 40.- 44.— Kranjska gora.... 60.— 66. - Sailo........ 7.— 4.— 5.— Lesce Bled..... 85.— 50.— 55.— Litija..................20— 22.— Ljubljana...... 54.— 30.— 33.— Liutorncr..............40.— 44.— Maribor....... 42.— 23.50 26.— Osijek ................126.- PMan«........12.— 14— Ptuj......... 42.— 2350 26.— Rakek......... 85.— 50.— 55.— Rimske Toplice . . . 11.— 6.— 7.— Rogaska Slattna . . 13.50 15.- Sarajevo ............198.— Split......... 235.— 182.- Suia!........ 165.- 113.— Zagreb........ 65.- 37.— 41.- Di« Fahrpreis« für die 11. Klasse kommen um di« Hälft« höh« und für die l. Klasse doppelt s» hoch al» die der III. Klasse. Die Sonntag-Rückfahrkarten gelten nur für Sonntag« — für Entfernungen von 11—250 km — und kosten 10% mehr al» die Normalkarten für dieselbe Strecke. Olympiareife nach Berlin. Vom deut- schen Vnkehrsbüro w Beograd find un» Prospekte. Zeitpläne und Werbeschriften zugekommen, die sich die Interessenten in unserer Schristleitung holen können. Sport Ostern am Okreäelj Wie wir schon berichteten, bringt der Skiklub Celje zu den Osterfeiertagen in den Sann-taler Alpen eine Alpenkombination, bestehend au» Abfahrts- und Torlauf, zur Ausführung und zwar: Am Ostersonntag nachmittags Ab-fahrt»Iauf vomSanntalersattel zumOtteselj und Ostermontag vormittag» Torlauf am Steilhang unter der Turska gora. Vom 12. bi» 19. April findet ein alpiner Skikur» unter Leitung de» Skilehrers Fritz Jellen statt. Das Rennen gilt als Meisterschaft des Mari-borer Unterverbandes, sowie al» Klubmeisterschaft mit dem Startrecht für Damen und Herren. Bei genügender Beteiligung wird auch die Jugend-Meisterschaft ausgetragen. Für die ersten Sieg« sind herrliche Urkunden und schöne Geschenke in Vorbereitung. Abfahrt der Teilnehmer von Celje am Kar-samstag mit dem Stadtomnibus um 16.40 und mit oem Sonderomnibus um 17 Uhr ab Bahnhof. Die Frischaufhütte am Olre5elj ist ab 4. April bewirtschaftet._Skiklub Celje. Offerier« Busch-, Hochstamm-rosen und Dahlien in neueaten 'Sorten, »owie Mahonien, Stiefmütterchen u. dgl. zu billigsten Freuen. Qirtnerei ZELEXKO Celje. 7t Lederhosen, Gummistrümpfe Leibbinden ron 90 Din aufwärts bei Fric Ivan, Celje Glavni trg 16 Srutftr. ißtrltfltt und Herausgeber: Berem«buchdrucktrn „tttUjo" in «tljt. — Berantwortlich für den ^tau«a