Vnchörmkeret, Maeibor. ^ Lueeteeoa ulico 4. Telephon L4» »ez»o»D»«tse» AbHolm, monolUch . . D. !250 5iustelle» . « » . Durch Post . ... le-i» DurchPost olerleN.. .> , 37'tO Auslond: moNalUch . . . I0 5t> Einzelnummer ..... I —i Sonniags-Nukumer . . » ISO. Bei vestellimkl d»? )^e>tunz N der «Von«' n>:men»betrag tü, klo«enten für mwi»«» ilenS einenMonat. außerhalb für »nindetten»-dretMonate ein^uienden.iju beantwi^r^i-ifd»-Bliese ohneMarle werden nicht bcrac' lnleraten«n«alime in Maribor tri d«» Administration derLeitunft : »^urS ievE ulira 4 in t^^ubliana bei Let«l?at »nt» Matelic. in tjagrkb be« Glöckner u. Mosi'e, inKrsz t.Kienreich,Raft?ige«^ . »»^ntrag^.inWic» betauen ÄnzeiM «enannadme-»tellkn- M. t40 IfolstningSpolM?. Der Mi^dKkPrKsident Herr Nikola PaSiä lhat in einer ßemer lietzten Roden die strikte Erfülluirg der ^Frier heutigen Laste des Gwates diie Erfolge dieses PrograinmeS «iHsr tritischon Prüfunc; unterzieht, dann fallen folgende Moments; l>esonders auf. Als gröfxter Erfolq in der Politik der Er-süllnnfl der Friedensverträge darf das Bund-nis der Kleinen -Entente bs^zeichnet werden. Diesem Po^iÄvum gegenüber fällt a-ber als Negativum die Tatsa,^ schwer ins Gi^wicht, daß' selbst' in Mr wichtigen Erfüllungsfrag^'n Mcht nur der Einklang zu den zu ergr<^lfcn ^>en Maftnahmt^n, sondern soigar in der Be vrteilung der vorkomnienden Fälle fehlte. 'Es sei nur an den letzten Habsburgerputsch in Ungarn erininert, der wohl von allen Mächtien^ der Weinen Entente gleichmäßig verurteilt wurde, bei dem aber in den Maß nahmen zu einer Abwehr eine sehr verschie dene Gradation beobachtet werden konnte. So hatte z. B. Rumänien keinerlei Militär! sche VorkehruTvgen yebroffen, während der SHS'^taat es für nöttg fdkrfte eS kaum e^iiren Optimisten geben, der mich nur einen solchm Freund nennen könnte. Die große Masse der Bürger steht Mn-Ms unter dem Eindruck, daß uasere Außen-trotz ihrer Nblichen Absichten nicht den Samstag, den 23 Äunl ty23 Anzeichen elner Nachgitblgfeit Frankrelchs. (Telegramm der „Marburger Zeitung .) MB. Berlin, ?i. Iuwi. Die „Berliner. WKB. London, ?1. Juni. s5^avas.) Nach Zeitung,, Ml'.'ldet aus London: Die „^Äest- d^r „Westminster l'^'^zette".ist^ der Entwurf minster Gazette" behauptet, daß der auZ Pa- der französisck^en ?lndmort aus das britischk' ris übermittelte Entwurf folgende (^esiä)ts- Monit'iandum in London eingetroffen. Die Punkte entbält: I. Frankreich ist der Ansicht, Antwort bcknnt^et den ernstn? Wunsch nach daß die Garantien der deutschen Denkschrift Erzielung eines Eluvwort auf das britische Me- technische Aufsicht zur Ueberwachnng von nwrandum einiget rossen. Sachlieferun^n umznwandeln, wenn die «' deutsche Rei^ierung ihre Verordnungen, die den Widerstand im Ruhrgebiete verschärst Paris, !^uni. Das R..'U!^rburo haben, zurückzieht und keine Subventions- iwernnttelt unter allen Vorbehalten eine gelder mehr an die Streikenden zahlt, .'z. Die M'.'ldnng des ,.Evening Standard", wonach technisclie Aufsicht soll nur von ganz schwa- ^as Deutsche Reich mit Frankreich indirefl chen T-ruPpenkörpern begleitet sein. Frank- in Verhandlungen stehe, nm baldigst in en- reich ist ferner beteit; eine Anlnestie zn ge- aere Fühlung /zn treten. Ileber die Art der währen und sämtliche Verhafteten sreizulas- deutschen Borschläge wird nichts gesagt, aber sen, wenn es die Vewähr dafür erhalt, daß >nan nehnle an, daß sie sich auf dic' Bedin- diese Personen und die Ausgewiesenen nichts gung-'n el,l>es Wassenstillstandes im Ruhrge- unternehnlen »Verden, uni der Wirksmakeit biet beziehen. der technischen Kommissii^n bei der Durch- " ' ^ ^ Ehrung ihrer Aufgäbe Hindernisse in den MB. Paris, 22. Juni. Die Agence Ha- Äeg zu logen, wenn Frankreich sie nüeder in vaS meldet an? London: Das (Gerücht, wo- das Ruhrgebiet hineinläßt. 4. Frankreich ist nach England Frankreich aufgefordert habe, ^ Moratorium zu ge- sich mit de-m Deutschen Rei6)e zu verständi- wahren. ^ .. gl^n, wird dementiert. Die Fronde gegen Volncarte. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) m Der d. M. für die Regipruna gestimmt ^aben, ^oll^ugsausjchuß der radikalen Partei nahm aufzufordern, ihre Mitacheiterschaft in der elnstMlMlg einen Antrag an, worin die De- Regierung nicht weiter aufrecht zu erhalten putterten, die der Regierung das Vertrauen . verweigert haben, 6^?glückwünscht und. di? .. Gewahlten der Partei an die Achtun-g der m,. ^'UNl. sHavas.) Wie dre vom Kongreß aufgestellten Reqel der Dis^i- "Blatter.melden, hat .^olonienminister Sar-Plin erinnert werden. In einem Beschlüsse abends auf dem Bankett der werden infolgedessen die Minister Sarrant ''iolonlalunion erklärt, in einem Augenblick, und Strauß sowie der Staatssekretär Paul ^^o !?ewis,e Republikaner an der republika Lafont ausigefordert, in einem Kabinett, da^ ? r ^ U-ebevzengungstren^e Poincarees zwei sich auf die traditionellen Feinde der Repu- ^eln zu Nlussen glauben, sei er stolz, als Re- bbik stützt, nicht mehr mibzulvirken PvMikaner und Anhängi'r der Laienl^esetz- . ^ / gebung an der Seite des Republikaners ^ ^ . Poincaree auszuharren. Heute haben sich der Pltns, 1.1. Juni. (Havas.) Infolge Minister Strausz und der Staatssekretär La- Regierung gegenüber den font der Erklärung Sarrauts, daß er es ab- Partei^ der.Rechton hat der Vollzugsaus- lehne, seine Demission zu g^'ben, ana-eschlos- schus? der sozialistisch-radikalen Partei be- sen o .5^ , . . ) i schlössen, die radikalen Minister, die am 15. _ Der legNlmIstifche Vutfchverfuch in Bubaptft. lTelegromm der „Mirburqer Zeitung".) Ein« ErvSrung des Innenministers Na- Press- lancicrhkn Mldunzcn übkr Putich- kovski. versuche, es handle sich dabei um einen un- ^ ^ ernsten Versuch nicht ernst zu nehn,ender ' 3uul. (UTKB.) In Leute, dem keinerlei Bedeutung zukomme, der heutig Konf^en^ der Regierungspar- Die Regseruna werde ernsten ulnstürzleri- ^len erklarte der Minister des Innern Ra- schen Ben>egungen stets mit der gebotenen kovsn aus eme Anfrage betreffend die in der Energie entgegentreten. Au« dem besetzten Gebiete. (Telegramm der „Marburger >^""'nlg".) Juni. (Wolff.) Das mühlen bei Dorten eine bl^lgische Rc^dfah- französtsche Revisionsgvn'icht hat heute den rsrabteilung von einer Gruppe v!)n Deut- Antrag aus Revision des gegen den Land- schen angegriffen und es entspann sick» ein wlrtschaftslehver l^örges erlassenen UrteilLs Feuergefecht. Bisher fehlen Ein'.elheit'en. des Mainzer Kriegsgerichtes verworfen. .SU.N ^ « » AKB. Berlin, 2S. Juni. Wie der „Bor- Miinst-r, Juni. lWM) Im wärts" meldet, beabstchtiat der Reqiermiqs. B>-,rl wur^n angeblich te. der Präsident von Düsseldorf, bei der cnaliicken p^revifion zwe, k-lzuch.- «oldateu Stotel Regien.«, Schritt- zu u»krnchu.en, um die ^ ^ N^ber Marl .st t-r englische Unterstü^unq svims Berlanaens Z'Uageluug^Mstmch verhangt und nach BegnMgung Gorges zu erlanqen. »°« Personen a?.Z Geisel« irstgr v v o nommen worden. In Marl ist ein 19jahrl ges Madchen von einem belgischen Soldatm WKB. Aachen, 21. Juni. (Havas.) Heute vergewal^uzt worden. Ter Täter wurde von vormittags wurde in der Nähe von Sekings- einer Militärpatrouille verhaftet. Nachwirkungen der Rede Doktor Rlnöiö. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) WKB. Sofia, ??. Iunk. ^Bulg. Tel.-?lg.) wischen Minister? «des Aeußeren, die dieser nur noch 111.810 Tonnen Kohle nach Aai Die Presse außen sich im allgemeinen inr in bezng auf die bulgarischen Ereignisse ge- I'.en gebracht werden. Im März aber aelanz WIÄGKZM ÄbßxM Rede des jlMlg- jalM Kal, < ' ^ ^ Hey Mabnahln^l des deutschen Kohlen« S3. Äahrg. versteht. Wenn man zu alledem auch noch bedenkt, dak selbst innerhalb der Grenzen des Staatcs di'r Begriff „Pre6an" — der Jenseitige — iiaiig und gäbe ist, dann muß inan die Url'^'rzeniung gen'.inn<'n, daß unsere l''-esani!p?!itik dc-n Stenipil des Erkliisi-visnius träl^t, der k.'ine s^nteii Frilcht-e zei^ tigen kann. Die DanKbarklit gegen unsere großen Bundesgenossen ist eine selbstverständliche SaÄ)e, nicht so selbstverständlich erscheint aber dem gewöhnlichen Sterblichen die Be-vorzugnng des einen Frankreichs zumal diese Ergel>eliheit in der snr unseren Staat sehr wichtigen Frage, dir Vergewal-tigung diirch Italien, deine Aiierkennuii-g findet. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen ist ja Frankreich die einzige Ma6?t, di.e den entsprechenden Druck zur Erfüllung des Rapallov er träges ausüben könnte. Alles in allenl sind die Erfolge unserer Außenpolitik b^'scheiden und erwecken den Eindruck, als »b ihre Träger, von cinein hochgespannten .'»iraft. und Selbständigkeitsgefühl beherrscht, diese Bescheidenheitserfolge mit einem zurückgehaltem'n, aber schwer verständlichen Stolz hinnehmen würden nndi sich den Spruch „Den Freund, den s,ich' ich nicht, den Fe'ind, den furcht' ich nicht" zun^ Leitmotiv geinacht hätten. . . A. L. Die Haltung Italiens in der Nuhrfrage. Ro nl, A). Juni. Im „Seeolo" ivird aiisgeführt, Italien habe, indeln es seiirerzeit für Frankreich und Belgien in der Reparationskommisiion stilnmte, Frankreich die Möglichkeit zum Ruhrüberfall gegeben. Dieser Fehler sei nur gutznma6)en durch schleunige und aufvich^ tige Unterstützung der englischen' Haltung, die es abbehne, von Deutschland die Aufgabe ^s dentsckzen Widerstandes zu fordern. Auel» in Beograd habe die enaU^'che Politik durch rechtzeitige Intervention neue Komplikatio« nen verhindert, die wie die Ruhrbesetzung im Westen eine Verschiebung des hauptsächlich' Italien interessierenden Gleichgewichtes zur Fol-ge gehabt hätten. Die Interessen Italiens an der Ruhr. Der deutsche Reichswirtschaslslniniste? Becker gewährte dem italienischen Korrespon^ ^'nten Dr. Tito Zinelli eine Unterredung, in der er u. a. ausführte: „Auch die Interesseii Italiens werden durch das Ruhrabenteuer geschädigt. Wir lieserten an Frankreich, Italien, Bebgien und Luxeinburg von Milte 1919 bis (xnde 19'22, also in dreieinhalb Iabren, rund 54 Mllio« mn Tonnen Kohle. Diese Meirge hätte hingereicht, itNi den gesaniten Kr^hlenbedarf Italiens aus etwa sjM'n Jahre zu deck"n. Italieii sollte nach 'den Abinachungen im Jahre 1922 monatlich etwa 2.10.000 Tonnen? ^^ohle erl?al!en. Diese Auslage wurde erfüllt trol) der Schwieriakciten. welche.Deutschland aus der verhängnisvollen Entscheidung übe? das oberschlesische ^tohlen'becken,. ans dem Italien beliefert wor^n war, naturgemäß erwachsen niul^te. Dann kam im Iäimer der Nuhrein^bruch der Fran^',oi^n und Belgier, der nicht nur di-e Kohl-e'.'förderunq, sondern insbesondere mich den Verlehr störte. Ii? zwei Tagen des Jänner war es infolge dieser Verkehrsstörungen durch den militärischen! Aufmarsch unlni?>giich, Kohle nach Ita^eni abzusierti'gen. Jnsobgedessen sank die Lisse-, rung im Jänner l9?3 auf 160.O<».^ Tonnen^ Im Feber wurdeir die'Eingriffe der Fr^., zosen und der Belgier iin Ruhri'evier schär-ser, und es konnten trotz aller'Bemühunffenl VcttmKer lÄ S3. Juiii^lWZ) komnnfsärs, mehr alV mlvnatlich-e !.'icfer-M nach Italien auf d^ir Weg zu bringen, irämtick) ?4N.l»<)0 Tonnen, und dllmit crneut den M^NK'lS zn liefcrn, wie sehr c-? Deiitscl)-'lond NM dl^ Clfnllnnq scincr Re^^rations-pftirbttM zil tun ist. Die?!achteile, die Atalien infol^ de4 RühreinBrulveS trnsen, er.qoben sich hiernach ohn? nxntercs. Liv' bestehen vor allem in der UmeAt'lniä^igkiNt der t:eutschen Lieferungen. Dc^zn konnnt M'r, wie die In-S'.ustriellen 'Italiens wissen werd.'il, die c^e-waltiAt' Veiteuerlui^^ d-er.'»tohle culf d^'Nl samten "^i<.ltmarkt: die Vert-'uernnq der für Italien ja in erster Linie in '^^etiacht koin-nfenden enqliscken stöhle infolge d-^'S Nnhr-oinbfnches tostet die italienische Industrie sich^rliä) heute schon viele :^^lillioncu Lire. nnrkt sich das Ruhiabenteuer nicht nur ?fl>tidli6, si'lr die nnuiittebbar Veteiiisiten, sondern auch siir die '"Ai^'iNviitschait anl?. ^ür die 5>aud<'ssl>^;iehunslen z^oischeu Deutsck^-laud und Italien dars ich noch einiqe bewei^^-rrästiste Zahlen nennen. Deutschland be^o^ -nach d-en ?ln?we:'en unserer Etatistit im le^^-ten ^riederissasir von Italien an Obst 14:.V5><>2 Tonnen; das verarmte Deutschland ^>on IW konnte nur noch Tonnen kamen. An ^tattosfeln kanien auv Italien > den war. 4ii.iX>si Tonnen. 1!)2Z aber nur 6M Tonnen, NN Weintrauben 2.^.95)2, 1922 nilr 22l Tonnen. Wie in diesen landwirtschaftlichen »'lrtikeln Il^iliens Ausfuhr nach Deutschland erschreckc^lld .iurnäginst. so sank sie auch in Iudustriestofsen: Ich ern'ähne nnr W^P. Beograd, 22. Juni. Amtlich wird dre in einem Zagreb^'r Blatte dem Minister ^'S Acu^'ren Nini^iö zut^'mutet<' Aeußernnq dementiert, wonach er vor den Fijhrern dt'r parlame'ntarisä>en Ptrrte'i erklärt hätte, er habe Belveise dasiir in den Händen, die be- zeu^n, daß Italien den bulgarischen Ztaats-! zttfol,;c der Bestimmuustcn des PreisaAS»! streich finanziell nntersti'itzt hat»e. Gecken da.Z schreibi'ns für die b^'ste Losung der Aufcsabe^^ Alatt, das die l»t'treffen de Nachricht abl^e-druckt habe, s^'i da^ gerichtliche Verfahren einAeloitet worden. Der Senat das ''.'llabast.'r nnd Marnior (srnher B.W nud set.^t 2l.s>.'»2 Tonnen), A'Malt isriiher 85).07s) P«.is. 2l. Jlmi. neu), Rohseide ssricher 27s>2 nnd'jebt^l^4 Tonnen). Wohin man sieht, ist <^ine eiuzilie s^w>.il.u um Klll'll.izett zu. 'iros^e Berlnstliste: eine Perlnstliste, fiir Ita-lien und fi'ir Deutschland, klare Zuhli'n, hin^ ter keilen die Not von Millionen Menschen steht, dieöseit!? und jenscilS der Alpen — heule nach deul Nuhrein-bruch drohender als je." -L!I- ' — A»ts der Polizeichronit. (5in souder-barer llnfall ereignete sich gestern gegen 2 llhr früh iu der j>tluli-Bar. Drei Herren aus der Umgebung von l^otschee kauien nach Maribor, uni bei der Firuia Bühl Glockeil für ihre Üirchen zu bestellen. Nach altem Brauch nlusi !>>des Geschäft begossen werdeil. An dieses Cp.^chlvort scheinen sich auch die vertragsschließenden Teile gehalten zu haben. Zieuilich angestochen kauren sie abends noch in die Äelika kavarna, und als diese geschloffen wurde, 'übersiedelten alle ln die !»llnb-Bar. Nach reichlichem Zuspruch von Alkohol, wurde einer der Auftraggeber derart benebelt, daß er nicht nn^hr die Tür finden konnte und daher gleich über den Balkon auf die Straße steigen wollde. Da aber der Balkon ziemlich hoch ist, war der Absbieg sehr gefährlich und unange^iehui, was dein betvefsenden Herrn erft zum Bewußtsein kam, als er schon ans dem Pflafter und Paris, ?I^ Iun!. E^avaS)^ Tcr Wm«ndrn Gl>od«r rieb^ Weitrrs Bci'icht übcr bctroffc»d j ^ ihn lvine ublcn Folgen^ wollen luissen, daß der Herr nach dein „Ab stieg" alle Glocken, die am vorheraehendei Kurze Nachrichten. W^tB. Ehicasia, 21. Juni. (Reuter). In-folg«.' der Hi^uoelle der lehteu Tage sind sicö-zgndelte hierauf längere Zeit mit dem' französischen Dc'legierten ill der Nepara-tionskommission, Barthou. gtatten fchlögk ausländische Kttfe ab. '''ZMB. Nnm, 21. Juni. Die „Ageneia Sle-fani" nreldet, daß die Negiernng die Hilfs-,nid Geldangebote von Ausländern znmr nnt ^^-rank-reich auerl'enlre, aber alle Beiträge ablehne, weil das Land die ^Vlgen des Unglückes allein tragen wollte. Selbstverständlich abt>r kl^llne die .Hilfe der Italiener ini Auslände nicht nllsgeschlageil werden. Sie I«s»loenz »er Prager Bode«-ba«tl. MtB. Prag, 21. Juni. „Otraski denik" l^'richtet: Die polnische Landesverlr>altung in ^el^t'^iien hat zwei deutsche und eine Reihe poln>ischer Vereine ailfgelöft, da deren Tätig--k^'it nicht ill Uebereiilstittlmung nrit deui 5inue der Vereiusftatllten zu erbringen ist. Prag, 2.1 Juni. Wie,, Tribnna" die ? erfährt, hat die vorläufige 'lieoision der insolventen Bodenbank erhoben, daß luste NM ^ o ls soi und 11)2 Millionen .^nonen «'i'eichen^ Mardurger unv Xagesnachrlchten. — Durch den Tod der irdischen Gerechtigkeit entronnen. Die Liebestragödie des Anton Haudl aus Brteisternica bet Maribor, der, wie wir seinerzeit berichteten, sich air eineul Schulnmdchen sittlich vergangen nud darauf seine Braut erschossen und sich selbst schiver verlettt hat, hat dieser Tage ihr Ende .e/tfuildeu. Dc'r Staatsanwalt hatte gegen den Haudl vor deul Schtvurgerichte die Anklage wegen Mordes erhoben und hätte die Verhandlung, in der letzt-en diesjähri^gen Schwurgerichtssession stattfinden sollen. Inzwischen hat sich der Znstand des ohnehin hocl^gradig tuberkillosen .5^audl, der iu Spi-ilalspflege statld^, sehr verschliechtert. Handl ist dieser Tage geftort»en. — ttngltick durch scheue Pferde, l^estern schent^'n auf deni .HanptplalU' ziriei ärarische» Pferde, die zum Fleischtransport verwendet vorhergehenden Tage bestellt worden waren, schon damals läuten hörte. — Bertilgltng der Hunde in den Gemeinden So. Peter, Lajteröbrek und Kröevina. Vor eim^M Zeit wurde ein wütender Hund, kurzhaarig, braun, uiit gestutzten Ohren lind langer Rute (Hundöiuarke Sv. Peter 5)7), der mehrere Tiere in Kröevina gebissen hatte, erschossen. As Gri's^nden der öffentlichen Sicherheit tvurde daher dij.' sofortige Vertilgung der Huude itt den Genleiuden Kröevina, Laj-terSberg und Sv. Peter angeordnet. — Die Konferenz der Giidbahn-Bauae-Genossenschaft fiir jene Mitglieder, welche flch iil Jugoflmvie-ll wfinden, ivird Sonntcig den 24. ds. um 1l) Uhr vormittags im Pun-ti'gamer Bierdepot in der Mlinska ulica 2Z in Marlbor abgehalten werden. Auf der Tagesordnung dieser Konferenz ftcht die Frage der Liquidation des VermöMns zwi-schen den in Jugoslawien uud in Oesterreich wohuendeil Mitgliedern, ferner die Wahl i>es vorprellenden Ausschusses und die Wahl und BÄiollulächtigilng eines Vertreter^ welcher die Mitglieder in dieser S.i^ wn-- wurden. IufolK' einer scharseu Biegung . sti'irzle der Wagen, ans nielchem fich eiu Fahr- ^lm'bÄäu?i^"m'MiilimIe.I^ sind'^L'^'l,'7^.^.''^ llnteroffizier l^^nde.i, um. inerze.it of i iell beka..,.t^e ew w. r ' ! be.m Sturze .i.nere »s > on.A cn/ick^>,. Ichu>M>>. j.' vr I blieb und :ns Spital uberfuhrt werden ^ inußte. treten lvird. Es n,erden alle asten und neuen Mitglieder zu dieser Kous'erenz dringend eingeladen. — Zeugnisse der gewerblichen ,"Fortbildungsschule abhole»;! Die Leitung der ge-'werbtichen Fort-bildungsschutie ersucht auf diesein Wege aller Arbeitgeber, ihre Lehr-^juugen und Lehrmädchen zilu: Abholen chrer Zeuguisse zu veraulasseu, die beim 'Ätadtschulrate am Sloinökou lrg erliegen. Da ulit den CiiischreibunK'n für das neue '^cl)nljahr bereits iu Kürze begonnen wird, ilt es dl^ch notwendig,daß jederLehrfunge oder jedes Lehrnlätzcl^en sein Zeugnis in den .'ständen hat. - Vreismtsschreiben bctresf?nd Bersou-ywmmmÄsätze und Berson-Gummisoblen Aus der am 7. Mai l!)2Z statt gefundenen über die Vorzug beinl Traden der Be^'on' Gilinniiabsä^' uud -Gummisohlen von 152!) eingelangten Preisaufgaben folgende Preis? zuerkannt: Den ersten Preis iul Betrage voir ^ IlXX) Dinar erhielt Herr Rudolf Kralf, kgl^i WirtschaftskouiM'issär in Zagrcü, d^n zweiten Preis iin Betrage von 1(M Dinar .Herr! Pi:-tar Radulovi«^, Polizeibeamter iil Beo-l grad, den dritten Preis im Betrage von 5 Dinar Fräule'in Mila Burkelf, Beamtin des' i^lonsnulvereines in Ljtibljana; ferner gelang« tvn znr Bert^lung Preise zu je 1l)l) Din.> und 50 Preise zu j.e bl) Diu. — Fiir die 84-jiihrige Greisin spendeten: Uilgenannt 50 Din., UngenanntDiu., Ungenannt 5) Diu., Ungenaunnt Ui Din. , — Auch in Bosnien SchpeesMe! '.!>iie au^ Sarajevo unterui 1!). d. gemeldet wird, hat: sich dort der Witterungsuulschlag der leisten Tage besonders empfindlich bemerkbar" gemacht. Nach anfängbichem kalten Regen setzte Schnoegeftöber ein,' so daH jetzt 7mcht nur die uurliegenden Höhen, sondern auch die Täle^r in einem gleißenden Winterkleide daliegen^ Die Kälte richtet an den Kulturen schweren Schaden an. — Blattern in Sarajevo. Nach oiner Meldung voin 19. d. sind in Sarafevo zwölf Fälle von echten Blattern zur Anzeige ae> bracht worden. Die Samtätsbehörden haben uinfafsende Borkohrungen getroffen, um die Weiterv^rbreitnug der Geucho zu verhltl-dern. — Eine Schlägerei zwischen Iiimryaliften« Hus Novisad wird geul-eli>et: Zwischen Chofvedakleurein der beiden hiesigen magha-, rischen Blätter „Hirlap" und „Pajdaszag"/ deren politische Richtungen stark ausoinan-derlaufeit, käin es in einem Kaffeehause zn eineul avgen Ranfhandel, deul erst durch das Einschreiten der Polizoi ein Ejide genracht wurde. — Falsche Posttnarken in ^ubotica. DW Beograder „Novosti" melden: In Subosicat lonrde eine große Menge falscher jugoslawii scher Postmarken entdeckt; sie sollen in Ungarn hergestellt worden sein. Die Sicherheits behördc fahndet eifrig nach den Urhebern unh^Berbreitrrii. ^ — RiesentintexsMeise itt einem Eisevhph^ ner-Konsumverein. Nach einer Meldung d^ Prager „Narodni Listy ist in Kaschan (Slowakei) im dortigen Gisenbal^ner-Kbüfum-verein ein Untorfchleif iln Betrage von ach^ eiivhalb Mitt. tschechoslow. Kroimr auf^ deckt worden. Mehrere Verhaftungen wurden bereits vorgenonlitten. Auch der Staatsbohn-direkbor von .kaschan Schleyer soll in An-? gelegeicheit verwickelt sein. — LohnbewMng im Buchdruckgewerve IN Oesterreich. Wie aus Wien gemeldet wird, hat dile Gehilfenschaft der gr'a'phischen! werbe den gegenwärtigen Lohntarif mit Julli gekündi'gt. Zwischen dem Haupt-verbände der Buchdruckereibositier Oes^-»'--reichs und dM Vertretern aller Bundes der, den Vertretern der Steindruckerelen, Tageszsoitungen und Buchbindereien einier-seits und den Arbe^itnehinerverbändLn der gesainwn graphischen GeweGe aichererleitS finden bereits feit den: 10. d. ununterbrochen Verhandlungen? statt. Dein Vernehmen nach te« an- Anter der dürren Voppel. bS Krimina^omau von U. Grsner. »rtz«»«ekecht 1«20 durch «reiner ck S»»».. Berlin ,0. „?ta, doch," lueinte der Echreiber, „es ist i ^ohl was vorgefoinnren. (5s ist noch keine' Gtunde her, da war ein närrischer Maun 'k>ei mit. Er war schon gestern iin Dors und ?>at sich aiiffälsig beuoninien. Ich habe gesehen, wre er sich herumgeschlichen hat lind tn>ie er aiisgeregt war, habe aber nx'iters nichts über ihii g^'hört. Freilich, ich Niar auch nicht aiis dem Hause. ''I^a also, der arme >^ierl war bei niir. Er iuuß au Versolguncis-dvahn leiden. Er sagte mir, daß einer aus dem befreit N'erdeu ttn'ißte; dauu rannte er davon. Ein Paar Minuteir später isah ich ihn ailf den Wagen vom unteren? Virt hier vorl>eifuhreli. Er sah ganz rot ans ijnd filchtelie mit 'den Ariueii. Er seliien sich mit dem K^utscher zu streiteil ^ na, was wollen Sie denn'^" deii sliii-geii Forstinaun ihm staiid und seinen Er sah Die Frage war au lm'richtet, der neben vlrm klaminerte. Er war ganz blaß, der juii.ge Mann, und seine Aul?en funkelten. ^ie hat der ausgesehen, der Ihnen die M'Mung machte?" fragte Aiilberg hastig. „Blond, i,c»ck) Nicht dreißig, niit einein Schnriß aiif der rechten Wange." stott^'rtej her Schreitte;^ ' ' Dieser hatte sich schnell erhoben, fetzt sehr verlegen aus. „Der Mauil, der die Meldung hat als nuich iw l)alteu, und kann mir denken, daß dieses Blatt Borkoimnnisse von Jenseits der March nicht bringt. Es ist näinl^ich ein Herr verschwunden. Ich weiß, daß wir ihn iin Wald-Hans finden werden, uu'd nun heißt es, rascl) hairdeln! Wo ist dieses Waldhaus? Ist es we'it von i)ier?" dalxr und rasch niar das Ende des Dorfes j erreicht. nmckte.! „Dort z/wischen d^'n '.U5ege sas^, hatte der Strolch, der. leinen verstand weil besser beisammen, Waldhauo. Es sieht aus wie ein Turm u..v der H.n hin !" rief d«. «dinn'tt. „Ich !^-dicht an d„ Straß.," ,r..Srk> cr. ..So» d r e Sn>, .Herr Uun;erme.ster, für jetu' >ch de. ^hmn til.-iben?" I>öck,twa5irick>.'i,li.l ?lt«>>; Nersäumms verantwortlich. Ich ^ Ambera verneinte und jagt? weiter. «l ? v nach. gehört'doch Ihileu?" . j <^ r hatte keine Ahnung, wohin uud wie „Ja." " ' di'r Ritt giug, sehiite sich aber, dem dil> jn'lint'ii», „niunn dein Pfkrb ti»,, ?suNkr-« in Yksalir küinc. .... ....... sack al', Iaitos soll dem Herrn deii Weg wei-' sünfzchn Minuten das kouute; er fürchtete fine tückische Ku- ^ l Waldhaus erreicht. Eiu Stück davon ent- ^"rt her, sAal-d er sich zeigte. Je^t Ilild sich an den Schreiber N'endeud, knurr- fPraug er ab und band das Pserd an -- laiischte angestrengt — cs regte t-e er: „Daß ist dic; vierte Pslicht^iersäuinnis Baunt, versicherte sich, daß sein Revol- W ctlnas un Hanse. Eine Fensterscheibe iuuerhalb viemehn Tacien Lansen Sie setzt', 5^'^^ erreichbar sei, schlich an die Plait- ^ dann knarrte ciirc Unsere Kin'chte fahren mit mir. Sorgen Sie für Beiwaffn'uug schnell!" Der Schreiber rannte hinaus. Anliberg eilte zu seinein Pferde; der Führer ftaild bereit urrd fort ging es. Iaiios, ein juiiger brauner Bursche, ip.rang ^yie.e.in LWen m'bel; PuchMs Wrd len heran uird kletterte an einer Stelle, voil ^r aus man ihn von keinem der Fenster des Hauses aus sehen konnte, darüber. Er wfand sich jetzt an der schmälsten Seile, Milchen der aranen Mauer und der dil-Palffn!^^ (^r lai-scht«>. Ziichts re»w sich, «ttlbkrg Mlch iilZ .m t.!(. iZckl! dcS kiausk'^ >md iÄ lcht^W K>oj vor j^ch. no ra,üi war das (5-nde des Dorfes j „GotM ww viele werde ich mich ZU t Mii's.-K,',, s: < 'wehren habend" dachte er, zögerte aber kei- u/ 0-si^/nn-Ä^ « Augenblick in seinem vorsichtigen Vor- bt'au d, -Ä wiugeu^ Josefs Meldung denkt« ja auf ««. J tt""u c.klml« «.„««» gmblickli.^ Kesahr. Da durfte »>nu nicht " ,1, <^rn, hüchstwichrfcheiulich schwebte der ^h°i.'"er"Kt^^A'.^ m»s"ch^U7«. daß "hm Hit!« osch, b,'r, als er Anrbera weder ae-« l ^ ^ ^ ch heute früh sah, in den bmack'bör-",u H.?u'se bleibend, heuMkt« schafteu nach dein blauen Wogen ge- äw'N von den Parterrchn- latte. öa in Neudors niemand ettvas ' vergittert waren. l wicht?. j lnsiie durch eines dieser Muster, konnte ^n war er todmüde wieder zurückge- nieulaud dahinter gewahren. Bräuner i laß nämlich, seit er den rätselhaften Fall r Ilmberg an sich vor über ja gen sah, ^l'^'iuer Wohnung vernommen, mit dem mit alter Müdigkeit vorbei. Cr sprang ^uiterhaken bewaffnet, dicht hiizter der Tür jagte ihm nach. ' bereit, den ersten, der da hpreinkomuM Ute keine Ahnung, wohin und wie lvürde, niederzuschlagen. ^ Ritt ging, sehnte sich aber, dem! Bräuner vernahm das Schleichen im Ho^ 5er >o gut zu ihm gewesen, nahe zu . fe draußen, aber er regte sich nicht unl> war s er in Gefahr täme. s froh, daß man ihn vom Fenster aus nicht rg hatt>e nach fünfzehn Minuten daZ ' konnte; er fürchtete eine tückische Ku-aS erreicht. Eiu Stück davon ent-- ^rt her, so'bal-d er sich zeigte. Jekt praug er ab und band das Pferd an " lauschte angestrengt __ cS regte "um, versicherte sich, baß fern Nevol- M etlvas iin Hause. ()iue Fensterscheibe l) erreichbar sei, schlich an die Plan- «nd noch eine — dann knarrte eine in und kletterte an einer Stelle, von man ihn von keinem der Fenster Arnberg war es; da er die HauStür der-sehen konnte, darüber. schloffen fand, war er durch eines der nicht fand sich setzt an der schmälsten Sei- vergitterten Fenster in das Haus geklettert heil der grauen Maner und der dkl- Jetzt befand er sich in BiroS Himmer. ÄU'A A^'«r««d! fich. Mn großes. offenes Schiappmesser 'l«q d e Eck« des Hau es »oben «mein Brotlaib auf den. Tisch Ami-r-w Lei s-r KS. ^ S«W° dgß McM « MS AM ^ ". Nummer I4l) VM V. Zun.? — Starke Gchneesülle w den Alp««. Der letzt? Wettersturz, dessen höchst unangenehme Wirkungm wir ja ebenfalls se^r zu spüren bckamcn, hat m den oberstc-irischen ^gen-dc'N, m >^alzburg, Tirol uni^ auch iu den obcritalienischon Älpeii starke Schn'^ällie nnt sich gebracht. D^r '^?euichnee i^egt überall ^ bis tzI Zentimeter hoch. Wo es noch möglich ivar, ulustt^ das Alnivieh wieder abgetrieben werden; wo nichts ist das Bieh den größten Entbehrungen ausgesetzt. In Obersteier flibt c- lau^ den Meldungen der Blätter Gebie- Schi?' Kino „zwchtpürme." Ein grusellges Unwelber. Sturmgepeitscht klatschen NMnschauer ge« gelH das einsame Haus; der Wind dreht die ^ume zu entiourzeln, Fensterbalten auS den Angeln ju heben. Das ist jene Eturni-nacht, in der der junge Echtoßherr von Tur-ville den Weg verfehlt hat und nun Obdach heischend in' der unheimlichen Finsternis irrt, bis er endlich in der Hiitto von Ärsan-n Meldungen i ilcs Vater ein schützend Dach findet. Der t7. wo im Tale der M^ee m^choch ltegt und ^ Wildcrergange non 7^?ljdern und Wiiescm nichts mehr läßt den Fremden ein, er iehen ist. Die ^^k^ste l'^lllrgt in dessen Wunsch, ihn in dieser Fin- beuacn lüÄ unter der ^ast des Neuschnees, Scklon beugen sich unter ver ^a^r oes '-^ceu,ryn«'v. > Detter ilach Schlos; — D«r BalutaschamMel-DetekÜv als De«l Tuvville zu g^l^iten, gegeiv Belohnung na- fraude Prall^füllte Brieftasche men, t'er Freude hat an einem wirklich realistisch widergegebcn Stück Leben. Mesttti tim». „Das Echictsal der Mary Faltland", Ehedrama ans der türkischen lK(^sellschaft in 7 Akten in der Hauptrolle Mac Murratt und David Poveli uiid nebstöei „Die Judendurgior Opfer" wird Freitag, «amstag, Tonntag und Montag vorgeführt. —o- Derelnsnaihrichten und Ankündigungen. Cafe Stadtpark. Jeden Nachmittag spiele das Mariborer Calonorchefter von halb 17 bis halb 19 Uhr. bei schöner Witternnq auch abends von 20 bis 24 Uhr- Hausmehlspeisen und Gefrorenes. Grajsta klet. Szmstag den 2??. ds. in der fcl^l^r?. Aus der Al>endgesellsckaft über di^' fi<'bechaste Nervosität nenbcirügt'rs Eugen Äonopicz energisch fort, j des nächtlichen l^-astess olle schlechten In- Grajska klet !^onzert der vollständigen Ka-lästern ging i'hr die Nachricht zu, daft ein ftinkte werden plötzlich bei ihm erweckt. Eein pi^^lle „Drava". Beginn halb 20 Uhr. 5225^ Vom Büchermarlt ilmqer Mann bei einer Arader Bank für bO Plan, den Gast zu berau'ben. wird jedoch .Millionen ungarische Kronen rumänische d^rch das Dazwischentreten seiner Tochter Noten kaufen ilwllte. Man vermutet, daß der vereitelt. Sie warnt den frenvden .^errn, Betreffende nlit Konopicz oder einem ^iner läßt ihn, bevor der Alte noch seine Absicht Konlplizen identisch sei. Der Oberleuklmnt' auszuführen vermag, heimlich entfliehen., Ladislaus Darvay, der mit Konopicz wäh- Einige Tage später sucht sie den Herril von Jlustrovana öitanka. Im köngl. Schul-bücherverlaae in Ljubljana erschien soeben A'onoplcz vor ver .,.,nu'ion.en ^vio- zusteyen. .t^iejer -^ag wiro ryr zum i»""""- ' nen übl'rveicht und chnt «ufgt'traglm habe, Zwischen den beiden ju,lgen Leuten spinnen ^ue sorgfaltlM )luswahl des verwendet^en ! mit drei Millionen «ur der Börse zu spielen sich zarte Fäden von unschuldiger Freund- Materials auf. Die 74 lUl Buche enbhaltenen i und sie^n Mlliowen seiner S^vester ein- «schaft und kindlichem Bexjxauen bis zur lei- ^.^^ustrationen erlnchtern unge^^^^ das ^er-zuhändigeu. Die 11 MMone waren bei ei-1 denfchaftlichen Liebe. Das einfache ?)wdchcn skändnis der Hefestücke. Der systematisch ge-ner Leopoldstäidder Bankf^ma deHoiriert und? aus des Waldarbeiters Hütte wird zur Ge- r^rdnetie Ausbau des Buches macht es un- wurden dort beschlagnahmt. Die Defrauda-! liebten des Schloßherrn. Turville vergißt im streitig zum vortr^-fflichen und brauchbarsten Hion hatte anfänglich bei der Poliz>ei eine sol-t Taumel der Leidenschaft alles um sich her, slowenischen Lesebuch di^^ser Art. ^»luch l che !^rwirrung hervorgerufen, haß man seine ^brik, seine Braut. Bis er endlich, Bolksfchulen mit deutscher Unterrichtsspra- glaubte, Ne 14V Millionen seien zum Scha-i aus dl)Nl seligen Traum erwachend, sich an ch2 ist es für die höheren ^tiufen des sloweiu > den dex Allgemeisielt. Kreditbank uvterschlv- < ;s.eine Pflicht erinnert. Susanire wird albge- schcn Sprachunterrlchtes, sowie selbst fü gefahndet hgt^', diesinal die Poli^i selbst i um 140 MiKionen betrogen hat. ! — vin-Gtiswu« Rockeftllers Ar hie Ve. ^ lämpfmßg der ZuckÄrank^t. RoSej-eller hat k illoO.Mv Dollar gestiftet, um Bphürftigen die s Möglichkeit M Aeben, sich uneniiaelM^ geaon kZuckerkrank^ behandeln z^u lassen. Der Be-^. trag soll an 13 Krankenhäuser verteilt wer-i^den und zum Anfauf eines neuett, Insulin l benannchelt Mittels verwendet werde», das l ein Dr. Smloui Flexnier als ausMKl?iKn>ct l Mr Bchandluna der Zuckerkrankheit begut-!'achtet hat. ZN^eätk? und Kmlft. s Gchülerlanzert Hpmtdl7Pelttmi. Unfe-! re Viofinvirtuofiil Krau Faimi Brandl-Pe-I tikay veranstaltet am Samstag den 23. d. l vm 2l) Uhr im klemen GöMqle «ine S^ü-! leraufführung. Da ihre glänzenden solpii-schen Leistungen hier alla«nein bstkMMt fiyd 'so wird es gewiß vi«ße Ntevfl interessieren, auch ihre niusik - pÄxrgogischen LeiistunAen kennen AU lernen, woM lpm Samstag dje beste Belegenheit ist. Zur Ausführung koinnren Werke für Violine ijnd Klaviex, 2 Pio-l lrnen und Klavier, !!!luartiet str 4 Bi^linen uivd ein Streichqlsartet für S Violinen, Vlo- oes ,/ocircn '^'freunoes zivlscyen oas ^raui- vaar drängt und die Sache so schlau einfä- das neue Lesebuä ^oelt, daß -susaue in Paris nüt Turville wie- Schubnauern zu ei der zusammenkomttlt und dieser, von der al- von Freuden der Lesebuch auch außerhalb der einen! beliebten Handbuch slowenisch<'n Sprache zu 5? ten Leidenschaft erfaßt, M'it der früheren Ge- > lnachen. liebten wiet^r aus sein Schloß flieht. Eine Mt llngetrübtestien Glückes geht für die Lie banden dahin; Turville jedoch, ein im Grunde Mter, doch willenssci^acher Mann, fühlt abermals die Reue in sein etzrz kriechen und führt zwischen fich und Suscnlne eilige Ent fvemdung herbei. Nun wird Susanne sehend, i^Sennt die Absicht des schurkischen „Freun des" und schil!dert Turville den wahren Cha raktsr Genchllis. Turville selbst, der keinen!Grone 0.00785, Sofia 7.i5 Zagr^, ^uni. Schlußbörse: Paris auch das bevorstehende Duep, und schießt sich _ ^ v- eme KuyÄ in die Bru-st, verletzt sich jedoch I b Zlrvich 1.)L0 ^ondon icht akMschwer. Nun kommt Helene, seine 14.06—1.07, Berlin 0.0W—0.070^, Wien raut,' die Mitbesitzerin der Fabrik, zu ihm. 0.1235—0.1245», Prag 2.V4i)-.2.t;ü5, Mai Susane einpfängt sie Md fühlt, daß ihr dcrj laud Z.W^4.0I,' Nelvyork ft7.5.0-8«.2v, Börse. Zjirich, 22. Juni. (Eigenbericht). Schlußbörse: ^aris 34.40, Beograd 6.35, London 25.75, Berlin 0.0041, Prag 16.70, Mailand 25.15, Neövyork 557, Wien 0.00785, gest. Boden uiiter den Füßen schwindet. Und als sie 1U1N noch gewahrt, mit welch unsäglicher Liieibe Paul Turville seine wirkliche Braut begrüßt, greift ihr ein schreckliches Weh ans Herz; sie schleicht sich unbemerkt in ihr Schlafzimmer, wirft die seidenen Gewänder von sich, vertauscht ^ sie mit dein armseligen Röckchen der Armut von früher und schleppt Budapest 0.y72o—0.8925. prlnzelfln Luise von Belgien über das Drama von Maverling. Die Meinoiren der Prinzessin Louise von sich müdön Schrittes aus dem Schlosse, Vor «cht im Herzen, um wieder unterzutauchen I Belgien bringen oino neue Version der w das Nichts, aus dem sie gekommen. Irr- Vorgeschichte des blutigen Dramas vom la und Cello, vorgetragen von Schülern des-gänge des Lebens . . . Handlung, Ausstat- Schlosse Mayerliug. -Die Prinzessin schreibt Anfangsunterrichtes fortschreitend bis zu! tnng und Spiel verbinden sich in dem Film unter andern»:,, Einmal nuißte mit den vielen höhed ausgebildeten. Alles nähere ist im, zu einem harmonischen Ganzen, das einfach len Legenden ein Ende gemacht werden, wenn Programm ersichtkich. Karten zu 12, 10, 8, überwältigend wirkt. Dieses packende, Herr- es überhaupt möglich ist, der Lüge auf Erden 4 und 2 Dinar m dex Musikalienhandlung liche Drama, das im 1. Mariborski biostop den Garaus zu machen. Mein Schwager Höfer, Zolska Mca 2 und an der Abend-, noch Freitag, Samstag uitd Sonntag gege- Ludolf von Habsburg hat sich getötet. Man rassa. ben wird, anzusehen, sollte niemand versau- sagt, daß jeder Beweis für diese Behauptung fehlr, aber man irrt sich, der Beweis ist vor- ^ i Händen? lieber dcr Liebe» die der Thron- ,Mne Waffe wemger für die Schurken! Vorsicht laut, denn er nimmt an, daß man folger für Mary von Vetsera empfand, wal-»achte « und^, woiter. Da regte es stch ^ den Toten allein gelassen hat. ein dunlles Falum und ei» unheilvoller hinter ihm^BllMnell schwang jlch ein Aign» D»csxm lau«» „Zu spät!" aber antwortet Einfluß Einige Zeit, bevor ich mich ent- dun^ MMber ein Schrei, einInbelschrei!" schloß, diese Zeilen niederzuschreiben und Echan HÄt Ainberq dm Rsvolver schuß- Ilmberg! ruft eine dem Adjunkten wohl- KoiSn ,u ordnen, die auf die Zeit, wo ich "'cht! et» braver bekannte Stimme. Ihm wird plötzlich ganz die Rertrante und Freundin Rudolfs war. Mann sieht dem ins Auge, dessen Leb«» er! leicht »ins Herz. - Bezug hatten, macht ich in Wien einen Spa- nehmen muH . 1^».^ zur Tür, neben der, mit dem ziergang. An der Ecke einer belebten Straße Es » gut, daß Wnberg «te im, Kopf vor-: Gepcht »ach unten, der Tat« liegt, sah ich von meinem sehr langjain fahrenden l«st. > Während er den Schlüssel umdreht, M Wagen eine seltsam gekleidete Frau. die ^ ^ lhm >n «einer Demut ^ Nkt der Strolch die Haustür. Run ist es durch fortgesetztes UngMch wie von einer ^ r ^ ganz Hell auf dem Gang, in dem zwei tief schweren Last°zu Boden gedrückt schieu. Sie ^ augenehm, mein Herr , sagte erschütterten Männer in die Arme sinken. ging schwankenden Schrittes die Häuserreihe er, ,,^ß Sie mich nicht medemeknallt ha-^ „Gott sei Dank!" sagt Amberg froh, als entlang und hatte etwas Erschreckendes in ben. nc» kann ich Ihnensa>gen, daß ich füchig Bräuner sich wieder aufrichtet, und dieser ihrem'Angesicht. In dieser seltsamen Er- nachgesragt habe. Freilich, ^ gefunden Hab wiederholt die Worte aus tiefstem Herzen. scheinuna habe ich die Mutter der Vecera zu ich mchtS. Da sind Sie, wie mir scheint Gleich darauf aberweicht er vor dem erkennen geglaubt. ^Äm^rg nickt/nur. ^Ambe?g°olgt seinem Blick Auge» zu schlichen, i-7. »Ä7 fragte er. malizen deutsch-« Botschafter Prinzen ! auner^nmt. .. . I Reuß wiederzusehen. Es war ihre letzte sen- bracht und wünsche, daß er fie Heirat.«. Ihr Verhältnis dauerte bereits drei ^ahr^?. Die Kamilie, aus der die Vecera stammte, war griechisclx^i Ursprungs, eine bürgerlich s^a-uiilie uiit einigen Bezichungen zum At«s, zalilr^'ich und w.niig v^'rmögend, tiaute sie ih^e ganz^' Zukunft auf die Gunst de- Thronwar ich ltät mci»«s Schwagers sehr betroffen. Es war zu Au-ang der zw'iten Hälfte ^^änn^r 18W. glaubte, ihn beruhigen zu ki^nneu, und sagte zu ihm einige Worte, die Rudolf geiviß nichs mißfallen würden: „Sie ist sehr schon!" Dann 'ah ich zn ineiner Schwejt^'r liinüber, die gleichfalls sehr schi)n und kiiniglich geschmückt, ihren Eercle hielt. Mein ^>erz krampfte sich zusamnien, alle drei waren unglücklich Ku-, dols hatte sich entfernt, ohne inir zu antivor-den. Einige Augeiiölicle später kehrte er zurück und flüsterte mir zu: „Ich kann von ihr nicht lassen!" Ich sagte zu ihm: „Geh' sort, gch' nach Egypten, nach Indien, inache eine Reise, wenn du liobeskrank bist! Dann wirst dil gesund w^'-rden!" Er zuckte kauin merklich init dei' Achsel und sprach iin weiteren Ver-lauf der Abendgesellichaft nicht inehr mit mir. Eili traiiriger Abend, eine '^ltniosphare des Unbehagens lagerte aus der glänzenden Versamnilung. Bei mir war der Eindruck so« stark, daß ich die gailze ^^iacht kauin Schlaf finden konnte. Ich hatte Schritt für Schritt die Entwicklung der Leidenschaft des Kronprinzen Rudolf verfolgt und gleich bei meinem Aiitrit't bei Hofe habe ich an ihm Gefallen gefunden. Er bezeigte niir viel Freilnd? fchaft und war beinahe in: gleichen Alber Uiid ich wage eS zu sagen, daß wir uns in vielen Richtungen glichen. Rudolf hatte Vertrauen zu mir. Bald fühlte ich, daß das, was er für mich enpfand, mehr als Vertrauen loar. Das kain inir zu oft vor, feit ick mich in Wieii befand, als daß ich mich nicht in acht ilichnl, aber Gott weiß, ob ich vielleicht etwas Verdienst daran habe, lveun ich dem Kronprinzen in vertrautem (^sprach "sagte: „Verheirate dich! Ich ha^be eine Schwc'stier, die mir gleicht! .Heirate sie!" Dtis erstemal, als ich inlt ihm davon sprach, verließ er mich sosort unid sagte: „Ich ziehe Mizzi vor!" Mizzi war oin sehr schönes Mädchen, der vollendete Typ einer Wienerin, init der Rudolf zivei Ittinder hatte. Später vielleicht, der Einsicht ^Ächgebelid, vielleicht auch infolge nieines Einflufses, entschloß er sich dennoch zur Heirat und reiste nach Brüssel, und m«i? ne Schwester wurde die zukünftige Kaiserin der Doppelmoiiarchie." In eiliier späteren Fortsetzuiig der Memoiren fährt Prinzcfsin Luise fort: „Bald nach der Geburl ihrer Tochter reiste ineine Schwe, ster nach Jersey City, wo sie lange blieb. Sie wurde dann krank und .^lrmrprinz Rudo^ erfi'hr zu seiiiem grös;ten ikuinnier, daß keine Aiissicht auf Vergri)ßeruilg der Famiiie mehr bestand. Das war ei>^ schwerer Schlag für ihn und von da ab suchte er Vergesselt bei Gelageii, Jagden usw. Zu dieser Zeit kreuzte die Prilizessin Bctsera seinen ?^g. Als ich das ersteinal von der Schi)nheit die, ser Frau hörte, verlor ich fast mein Gleich-g^>wicht, iizcil ich sofort wußte, in weli^ schioere Lage ein LeidenichaftsauSbruch bei eiiier Natur wie Rudolfs diesen brin^n niußte. Es loar bei eineni großen Diner im lais Coburg. Rudolf saß der Rangordnung zufolge zu nreiner Rechten und ni>eine Schwe-ster ntir gegenüber. Man sprach damals in Wien schon viel von den Beziehungen Rudolfs zu der Baronin Vetserä. wodurch Stephanie sehr leiden mußte, obzwar sie sich darüber nicht äußerte. Ich sagte Rudolf so sanft wie inöglich meine Meiyuna sind und wo der Entführte ist. Also Vovsichtl' Gang; ^ „Ich will ihm vergeben," sagt er nach ! sationelle Ersckeinuna^in der Wiener Gesell !dann t,lt er einen langen Atemzug und wird riner Weile, „denn - er hat m^ch befreien chä?t bevor Ne die Seldw '''' ' Flucht j von Mayerling" wurde. Ich war an des „blutigen Der Strolch drängt nach und preßt die vorbereitet — für sich und mich —" Zähne auMn^der Zwei Paar Augen starr-! „Wahrhaftig," inurinelte Ambera. eine auf den am Boden hinge-! „Und wissen Sie, ii)«r er ist?" fragte ktreckw: Mann. sehen ihn nicht ganz Bräuner bitter lächeliid. „Sie haben in mÄ-dcMich iN ^dent fmMren Gang; aber das nem Hause sicherlich schon von meinem lieb-Gewehr, dav nA^ i-hm liegt, ist M zu er- Jugendfreund Lassony reden hören. Dieser kennen, seine Sti^reinlagen heben sich klar da — fft fein Sohn! Sein Genosse aber be-von dem dimkeln Mz ab, unid sich zurzeit schon im Besitz des Löse- ?ann lnan die IalMafche sehm. j stekdes und, vermutlich aiif dein Woge hier- „Zu spät!" murmelte Amjhexg tief ergprf- her/ ^ ie»l» /LUj tM er djaW 6^ KeibeMI^l^t.) dein betreffenden At>end gerade auf der Bot fchaft angekomnien. Prinz Reust hatte inich gerade verlassen, Uin meiiie Schiv^ter Stephanie nnd ihren Gatt>en, den Kronprinzen Rudolf, zu begrüßen. Rndolf erblickte inich, ließ Stephanie stehen und kam gerade auf mich zu: „Sie hier," sagte er, ohne jede Be- darüber und gab der Hofmung Ausdruck, daß die Erzählungen stark übertrieben seien. Icl) glaubte, daß es sich bei ihin um eine Ca-price handelte, aber bt'i Tisch, inmitten des großi'n ZereinoniellS eineS Holdinere, so^u» sageii nnder den Augen der Gäste, zeigte mir R^ildolf das Miniaturbildnis einer Frat/. „Das ist Mary!" sagte er. „Wie find^ du sie?" Ich tat, als ob ich nichts gesehen HÄHe, und wandte isiich über den Tisch hinweg an meine Schwester. Ich bebte. Der Zwischenfall zeigte inir klar den Zustand der Ueberrei-«ung. in dein sich Rudolf bemnd. Leidex stand die .^tatastrophe nahe bevor. Mein SchwWer starb am .W. Jänner 18K9 zwischen 6 und 7 Uhr morgens. Einige Tage vorher kam meine Schwester zu inir, was sehr selten der ?sall war. Sie war unruhig und bedrückt. Sie sagte nur, daß Rudolf nach Mayerling reisen und einige Tage dort verbleiben wolle. Er iverde aber nicht allein reisen. Sie fragte, was sie tun sollte. Seine Worte, die er kurz vorher bei der Abendgesellschaft beim ' Flesten Reuß zu mir ffesprochen hatte, kamen Niir in Erinnerung und ich hat ineine Schwester, ihn nicht allein reisen ^u lassen. Aln 25!. Iäiiner niachte ick) eine Spazierfahrt. In eiiieui Seitenwege der Hauptallee bemerkte ich Rudolf ohiie Gi'folge zu Fuß, lebhast init der Gräfin L. sprechend, die viel von sich redeil inachte und in Rudolfs Leben grükuii'g. „Ach, wenn ich mich nur von ihr eine Nolle spielte, über die ich mich mcht befreien könnte!" Ich blickte zu Vecera hin-^ näher aussprechen möchte. Rudolf gab mlr über, zwei brennende Anaen firierton unZ.' ein Heicken. nu'im'n Wa^n balk'n' lVik bAte Ms Wi^wglt ge-. scil. Er wrach einige Wo.Ue zu zö^ ^Mdo»tRee 5Etk,i«U^ mir nber im Gedächtnis heftm blieben. .Ich werde sie e«b<'nsl>w>eni>F vergessen, wie den der sie begleitete. Rudols war blast, H^ederte und war nlNDös. „Ich fahri» nach .Mayerling", so^e er. „Sacze dem Dicken, er' isM heute aben^ nicht kommen, sondern er-st übermort^cn früh!" Der Dicke war mein i^aNe, Prinz von Koburq, der zu den treuesben Iagdkanteraden Rudolfs zählte. Ich wollte ihn zurückhalten und bcwog ihn, noch mehr zu fpreclM, indeui ich ihn fragst, wann er mich wieder einmal besuchen kvürde. Er fra^e aber nur verwundert: „Wozu?" Pom M. Jänner abends bis zum mor-afdame meiner! t^n, ab.'r er sa^ite: „(5-s ist vn.n'ej^Iic?-, w2S ick) Tod nahm. Man fand die b..'id?n tot in ib- -Tchwester, die mich von der >iatastrophe be-i dort sehijrt ha^'!?, i'ber ich dar^ nichts s''gen." rem Zimmer. Ein furchtbarer Anblick, dc'n der Graf Hoyos als erster durch seilie .^and. Dann richtete geg^n sich selbst. Er konnte zwei leiten g.'bunden bbei'ben. Er tonnte diescs Verhältnis nicht weiter aufrechterhalten, konnte aber andererseits die Band<', die nachrlchtiIen Ucß. Ich bcb.'rr,chte mich und, Er HSt»? dem N.iN'r qc-.^woren. zu 1 k^ei-hatte. Tie starb j lkß mich in die Horburg zu meiner Lck>>v?-'l^n. Ebensy die v^.'r ani'.'ivn Freunde Ru-er di^ Waff>e ster geleiten. Ich fand sie blak und itnmm»! dolfs, die zur n-ch Marlin? ^ofah-nicht meider nnch einen Brief in der Hand, dessen l^cheimni'? > rm umr^n. l^e^eimnis wur^e ant ae« der Geschichte enthüllt iverden soll. Dil?f<'n l,ütet. Das D'enstv^rsonat, das etwas hätte Brief entdeckte man nach dem Tode Rudolfs, l sagen können, hatte drich gute Grüii'^e, zu i^', die Er'hat darin seinen Tod anqckündilgt. Zur! schwei.^'n. Als i6) micli zur Kaiserin begab, i^n fesselten, nicht lösen. Es war eine sittliche Stunde, da uiein Schwager mich im Prater die mich rufen ki.!?ß, befand ich mich vor ei-Sklaverei, gegen die sich der Keist verfleb<'tts ansprach, war sein furchtbarer Entschluß ner Ztatue aus Marmor, eii'.aebüslt in einen wehrte und der Rudolf nur durch den entrann. Die Unglücksbotschaft gelancite am .^0. nach Wien und am Nachniittac^ kam ein Adjutant des Ltaisers zu mir, um sich bei mir od! schon gefaßt. Dieser Brief beaann mit dc'n Worten: „Ich nehme Abschied vom Le-ben! ... Sei auf Deine Art glilcklich", schrieb er iveiter seiner Frau, „kümmere Dich um Deine Tochter, die mir das Teuerste' ist. Ich hin- zu informieren. Ich erwidert-e dem Adjutan- terlasse Dir diese Pflicht. schwarzen Schlei'r. .Die Unglückliche ver-iöt-terte ihren Sobn, er hals ihr allen .eb«ßO« fvr dl» öte IUfer«te tt» Seettai abend» «t»-HUsend«». SM»ft dt« 3»s«rttt«na«f««h«« S At»r »sr«. «« Wochenlage« h«Ib kk Atzr. Verschiedenes Die C«nli««ak«l'Sch»eib»«- fcht»E soll tn kemem Mro fehlen ! Sie errang Heuer a«f dcm Weltschreiben den Weltinelster-st^ftspreis. AUemoertreler >»k. M»A. Leg». Iv«rtbche, GlV« »««»»« «l. 7. Telephon »00. looss NealWle« Ei«familie« - Villa mit vier Zimmern und Aelienrciuulcn, elektriscs^cm Licht. 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