CAriftWtHsg: Nr. » (tifnu* fnl.) « »,«»>»». tI|C4 («II •atnttac In 6o*e- s. Brlrt-t**) na ii—li llh, nenn. 4«aM*rat«i »rrdr» »ich, ■rfefgtirttn, uaralofe Ein» [mktnfra ct<)t tnH"> ••anlagoBft XonutMl« BWT|ml. «»«♦»« rtofkc-Ämt» MM* Ver»?tt>oA-. yt«rhiU>Sgasse Nr. » «f5tigekfil*gnngtn: ®itn Me r-st twi I «natdjdtti 8h «I III altA,t>«»i», .*• («I' WMUllilt . . . . R i-tfl Strrtiliuri« ... » » MkMri« ®«a«mnj . | . . X traut« flallta* nttbta ych Mt ?«,» ,»a«»ilhm> >l» »« K Si» 1 K »» >miKlcttMc •►»«urcirirt» kt« ist Mr. 34. KiM, Sonntag. 29. April 1906 31. Jaörgang. Z>er Kompromiß Schwindet. Die maßgebenden Kreise Oestereich« brauchen ketu starke«, sondern ein gefügige« Parlament; ein Parlament, daß bei Behandlung der ungarischen Frage keine Schwierigkeiten bereitet; »in Parlament, da« ruhig zusieht, wie sich Ungarn im vollst'« Ge« «usse der Vorteile der wirtschaftliche« Gemeinsam, kett mit Oesterreich auf die wirtschaftliche Selb, ständigkeit vorbereitet; ein Parlament, da« duldet, daß un« Ungarn mit den Erzeugnissen seiner Land» «irtfchaft überflutet, während in Ungarn im Zeichen »er Tulpe ein Feldzug gegen die österreichische» Industrie-Erzeugnisse begonnen hat; die maßgebenden Kreise Oesterreichs brauchen ein Parlament, da« die Aufopferung der Interessen Oesterreich« aus dem Altare der dynastische« Jnteressenpolitik will««- und »iderstand«lo« hinnimmt. Nur von diesem Ge-sichtSpunkte au« sind die Gerüchte über die bevor» stlh»ndeParlamentarisi-r«ngdesMinifterium«Sau»sch zu beurteile«. Allerding« heißt e« die Vorau«-ptzung sür die Parlamentarisierung de« Ministerium« bilde die Zustimmung der Parteien zu ejnem Ko«-»romißoorschlag« de« Freiherrn v. «autsch in Be-zug auf die Austeilung der Mandate in der Wahl-resorm. Man will eben zwei Fliege« mit einem Schlage treffen. Hat «an mit Hilfe einiger Mi«ist«r>PorteseuillrS ein Kon promiß in der Wahl» iecht«frage zustande gebracht, so hofft man mit Hilfe der neuen parlamentarischen Minister die .zur Macht gelangten" Parteien auch für die Billigung einer neuen Bemogelung Oesterreich« in der unga-rische« Frage zu gewinnen. Die parlamentarischen Minister müßten selbstverständlich ihren Einfluß auf die Parteien, au« denen sie hervorgegangen sind, dahin ausüben, daß diese Parteien der durch die Ausnahme einiger Parlamentarier umgestalteten Regierung Gautsch in der ungarischen Frage kein Schwierigkeiten bereiten. Z>ie Hverstenstochter. Ja. ja. ich habe damal« bittere Tränen ge-weint, lange Jahre sind seit jener Zeit vergangen. Heute ist mein Haar gebleicht und ich bin e-ne a'te Frau geworden; längst überwunden ist da« große Weh. an dem ich sterbt« zu müssen glaubte. Da« Lachen m.irer Enkelkinder umgaukelt mein ruhige« Alter und täusch» mich oft ü?er Jahrzehnt» hin-«eg; ich sthe mich im Geiste aberm.il« jung und übermütig, wie sie selbst e« sind. Jung und über-müiig! Uebermut war «S doch, der mich um meine erste heiße Liebe dttroae» hat. Miin fernere« Leben ist lo glücklich verlaufen, daß ich ohne Gioll zurück-blicken und einen Vorfall an da« Licht ziehen kann, der sich zwischen zwei Mensche, kindern abgespielt und der weiter keine Zeugen hatte, al« die beide« und den Moment. Mein Vater war Oberst und Regiment«-Kommandant und ich al« seine Tochter dazu ver-urteilt, vom ganzen Offizierskorps angeschwärmt zu werden. Mit acht Jahren habe ich mein» Mutter »erloren; sie lebt in meiner Erinnerung al» eine schöne bleiche Frau mit engelgleichen Zügen und einer himmlisch süßen Eiimme. Ich »mstnnH «ich »ie im Traume, daß sie bei aller Sansimui und Milde »« vermochte, meinen Viter zu lenken, und d«ß ich sür di» Beiden, wenn ich Fabeln oder Märchen lo«, sonderbare Vorbildn wählte. Bald Worin besteht nun der Kompromißvorschlag de« Freiherrn v. Gauljch in der Wahlr»chi«frag»? Vor alle« steht nach den di« nun oorliegendrn Mitteilungen über diesen Vorschlag sest, daß durch diesen Vorschlag die slavische ParlamentSmehrhei«, die durch die Wahlkr»i«»inteilung geschaffen werden soll, nicht in Frage gestellt, sondern aufrecht er-hallen werden soll. Freiherr v. Gautsch will 24 neue Wahlbezirke errichten. ES sollen erhalten: di« Polen 10 Mandate, die Tschechen ein»S und die Italiener eine«. Zwölf Mandate sollen den Deut» schen zugewiesen werden, und zwar je eine« in Böhmen. Mähre» und Schlesien, je eine« in Linz und Kram, und sieden ia Niederöfterreich. Durch diese Mandai«vermehrr>ng und Austeilung würde da« ia der Vorlüge de« Freiherrn v. Gauisch auf-gestellte Verhält»!« der Anzahl der deutschen zu den slavischen Mandaten keine Veränderung er« fahren. Auch nach der Annahme diese« „Rom-promiss»«' besäßen die Slaven allein im öfter-reichischen Abgeordnetenhaus« die Mehrheit. E« stünden dann den 217 Mandaten der Deutschen gegenüber 241 Mandate der Slaven u«s 21 Mandate derJtaliener ».Rumänen. Sonach betrüge nach dem Komoromißvorschlag« der Regierung die Mehrheit der Nichtdeutscheu im österreichischen Parlamente 45 Stimmen. E« ist ganz falsch, wenn z. B. die „Neue Freie Presse" und andere Zeitungen in ihre» Mit-teilungen über den Kompromißvorschlag de« Frei-Herrn v. Gautsch von einem „deutsch-romanischen Block- sprechen und damit «ine Interessen-Gemein-schaft der Deutschen und Romanen gegenüber den Herrfchast«bestrebungen de» österreichischen Slaven-tu»« andeuten wollen, »ine Interessen-Gemeinschaft, die nicht vorhandkn ist. da daS Deutschtum in verglich ich den Vater mit einem Löwen, den »ine reizende Fee an Roienkeiten führte, bald mit einem kühne» Ritter, vom Kops bis zur Sohle gepanzert und gebarnisch», wtlcher in einer h«lß»n Schlacht kampfunfähig gemacht und ron seinem Schutzengel gerettet worden war. Er fand sich unter einem Rosenstrauch und al« »r die Augen aufschlug, kniete ein blonde« Wesen an seiner Seite, da« Flügel trug und mit Rojenblättern sei»« Wunden trocknet». Derlei Rollen erteilte ich meinen guten Eltern in «einer kindlichen Phantasie, b>« »int« Tage« «eine süße Mutter wiiklich zum Engel würd» und im w»ißen Gewände in einem bumengeft mückien Sarge lag. Mit meinem Vaier verbrachte ich lange traurige Stunden an demselben. Dann wurten mir schwarz« Kleider angezogen und ich später in den Zimmern meiner Mutter unt«rg«bracht. E» kam ein ältere« Fräulein in da« Hau«, um dirs«« zu teilen, mich zu uni«rricht«n und zu b»aufsichiig»n; di« Erziehung aber nahm m.in Vater selbst in die Hand. Er konnte e« nicht über da« Herz bringen, mich einem Pensionat anzuvetlrauen, denn er liebte mich abgöitisch und sah in mir daS Ebenbild meiner Mutter. So wuchs ich heran. Weit und breit gab »S keine verwegenere Reiterin, keine besser« Jägerin und »S fi-l auch mir nie in den Sinn, daß mir di» H»rze» anver« al« mit den Geiühlen her Bewunderung nahen könnten. Ich fand eS j Oesterreich an feiner Südgrenze einen eibiitettcn ; nationalen ftjmpf führen muß gegen die Italiener und Slovenen. Ueberdie« braucht nicht mehr be» wiesen zu werden, daß alle nichtdeutschen Abgeord-n»»»n bei Entscheidungen über nationale Fragen stet« eine gegen die Deutschen geschlossene Masse bilden. Wenn nun gar di« .Arbeiter-Zeitung", di« selbstverständlich den Sompromißoorschiag der Regierung eifrig unterstützt, sagt, drei Stimmen Mehrheit wäre sür praktische Politik welcher Art immer kein brauchbare« Fundament, so ist da« nur die Fortsetzung der aus Täuschung d»r Mass«« be-rechnet»» Politik der internationale« Sozialdlmo-kraii»; denn sie verschweigt, daß die Deutschen und Romantn, di« zusammen nur über 238 Mandat« verfügen sollen, allein überhaupt unter gor keine» Umständen eine parlamentarische Mehrheit bilden könnte«. Di» Slav»» allein aber hätte» schon nach der Wahlkr»iSei«ieilung die Mehrheit und dies« Tatsache muß doch nicht all«in für die Italiener, sonder« auch sür di« in nationaler Hinsicht in-disserenten oder gar a«»inaiionalen deutschen Gruppen die Lockung fein, die slavische Mehrheit zu ver-stärken und sich dadurch di« Teilnahme an den politisch.« und nationalen Vorteilen, die die Parla-mentimehrheit zu vielen vermag, zu sichern. Der Kompromißoorschlag d»S Früh. v. Gautsch ändert also »icht« an der Tatsache, daß die Wahlreform-Vorlage der Regierung 1. eine rein slavische Parlam»nt«m»hrh»it von drei (gegen frühere fünf) Stimmen, 2. eine nichtdeuische und in allen nat.onalen Fragen deutschfeindliche Parlament«mehrh»it von 45 Stimmen zu schaffen den Zweck hat und daß 3. diese nichideutsche Mehrheit jedirzeit die Wahlkrei«einteilung zugunsten der Nichtdeutschen zu ändern in der Lage wäre. Weshalb sollten nun die Deutschen plötzlich natürlich, als KommandantenStochter der Mittel-punkt aller Auimerkiamkeite» zu sein; doch nah« ich daS alles unbefangen hin und hielt ein.Ander«" sür entschieden unmöglich. Eines Tage« kam ei« Leutnant v. G. neu in da« Regiment und der war dazu au«ersehen, mir eben diese« .Ander«' kenne« zu lehren. Meine emanzipierte Art (die guten Freundinnen ermangelte» nicht, mir die« wieder zu sagen) ver-letzt», «»in Selbstbewußtsein empörte ihn und er fand «in« reine Blasphemie darin, daß meine mann-lichen Liebhabereien und Gewohnheiten meine so echt weibliche Erscheinung Lügen straften. War ei daS ewige Nörg'ln. das mich reizte, war e« feine ritterlich schöne Erscheinung, die mich lockt«, od«r sein träumerisch«« und doch wieder trotzige« Wesen, düS mich anzog? Ich weiß e« nicht; ich weiß nur, daß ich ihn liebte, unergründlich, wahnwitzig, und daß ich tausend Leben gelassen hätte, um feine Liebe zu erringen. Aber — unier H«rr«n auf« g«wach>en — hatte ich meinen point ä'donlleur. der noch von der unbewußt»» Scheu de« Weibe« er» höht wurde; lieber wäre ich zugrunde gegangen, bevor ich ihn auch nur hätte ahnen lassen, wie eS um mein« Gefühle sür ihn bestell« war. Im väterlichen Haus« sand «in glänzend.« Ballsest statt. Ich tänzle nicht, ich wütete an jenem Abend und mit meinen wallenden rotblonden Locken und dem Epheukranze im Haar mag ich Seite 2 ____ ihre Beurteilung der Wahlreform de« Freiherr» von Gautsch ändern? Der Ap.'ll an die Furcht wird und muh in diesem Fall« wirkung»lv« ver-hallen. Bor einigen Tagen hieß e«. Freiherr von Gautsch lege Wert darauf, da« von ihm vvrge» schlagen« Kompromiß noch vor dem I. Mai zu« Abschlüsse zu bringen. Für diesen Tag hat nä«lich die Socialdemokratie in Verbindung mit der üblichen Maifeier WahlrechtSkundgebungen ange-fündet. Da« mag immerhin für Freiherr v, Gautsch den Freund und Gönner der k. k Kommunisten, ein Grund tein zur Beschleunigung der Kompromiß« Verhandlungen, von deren Erfolg ja sein Minister» dasein abhängt. Für un« aber sind Drohungen mit dem Terrori«mu« d«r lottn Bataillon« de« Freiherrn v. Gautsch kein Argument, da« un» hindern könnt«. den Komprvmißvorschlag de« Fr«i» Herrn v. Gautsch al« una»«hmbar zu bezeichnen. Die »Arb«i!«r-Z-itung" schrieb über diesen Komprvmißvorschlag u. a.: .Wie die Dinge liegen, steht die Entscheidung bei den deutschnationalen Partei?», insbesondere bei der VvlkSpanei und Fortfchritt«pariei. Wa« steht zu ihrer Entscheidung? Da« Kompromiß ersüllt ihre national«« Förde« rungen in reichlichem Maße, und wa« die Deutschen in diesem Staate, von welch«« Standpunkt« immer, al« ihr Recht au«geben können, ist ihnen nun vollständig verbürgt worden." Davon, daß da« Kom-promiß di« nationalen Forderungen in reichlichem Maße erfülle, kann keine Rede sein. E« kann höchsten« durch die Vermehrung der Mandate, die aber an dem deutschfeindlichen Charakter der Wahl-reform nicht» ändert, einzelnen Gruppen Partei« politische Vorteile zuwenden. Aber sehr zeitgemäß ist die Erinnerung d«S sozialdemokratische Blatte», di« Entscheidung steh« nun bei d«i deutschnationalen Parteien. Diese werden um einig«? Mandate und Minister-Porttstuille» willen di« Zukunft ihre» Bolk»tume» nicht «iner slavischen und nichtdeutschen Parlament»mehrheit ausliefern und dadurch die gesetzliche Grundlage sür die zielbewußte Fort» setzurtz der österreichischen Slaoisierung».Politik schaffen helfen — auch auf die Gefahr hin. da» Mißfallen de» österreichischen Kaiser» zu erregen, da» weniger in» Gewicht fällt al» der Fluch eine» seiner wohlerworbenen Rechte und seiner nationalen Znkunst beraubten Volke». Einem Parteiführer gegenüber soll Freiherr v. Gautsch erklärt haben: ,E» ist der direkte Wunsch de» Kaiser», daß die Wahlnsonn Gesetzeskraft erlang«, unv ich w«rd« «ich mit all«r Kraft b««ühe», diesen Wunsch zur Leutnant v. G.'S Bezeichnung einer „rasenden Mänade", die mir zagezischelt wurde, verdient had.n. In meinem Innern kämpften Haß, Liebe und vielleicht auch verletzte Eitelkeit einen harten Ka«pf; di.' Atmosphäre im Ballsetal wurde mir unerträglich und ich verschwand, um «ich auf eine« der Balkon« von der kalten Nachtluft an-fächeln und abkühlkn zu lasse«. Ich glaube, ich ««int«. Plötzlich hört« ich di« Türe knarren und vor «ir stand Leutnant v. G., «ir «einen Ball« umwurf entgegenhaltend, und sprach mit etwa» vibrierender Stimme: ,.E« ist kalt, mein gnädige» Fräulein; liegt c» den» in Ihrer Absicht, sich durch plötzliche Abkühlung »ine Erkältung zu holen, die Sie wochenlang der Freuden de» Dasein» der« »be« soll?' Eine Blutwelle schoß mir au» dem Herzen in da» Hirn und muß «ich sür den Augenblick mahn-finnig gemacht had«n; denn fönst hätte ich sofort di« Angst um «ich herausgehört, welche sich dinier de» spanischen Worten mühsam verbarg. Ein leichte» Kopfnicken, «in „Danke, Herr Leutnant", war mein« Erwidrrung; dann nah« ich di« Hülle au» seiner Hand und fügt« noch fpitz hinzu: .MSnaden ver-tragen jede Temperatur". Mit einer Verbeugung öffnete er die Tür, auf di« ich zugeschritten war, und ich rauschte an ihm vorbei — so haben wir un» niemal» wiedergesehen. Er will «in« Dkpksch« «halten haben, di« ihn am andern Tage schleunigst in di« Heimat rief, in .Fa»ilirna»g«l«genheitkn', di« sich «twa» in die j/fmäfl" ______ Durchführung zu bringen.* Man btmüht sich also, d«n Wunsch d«» Kaiser» gegen die nationalen Interessen der Deutschen Oesterreich» auszuspielen. Da» ist nicht nur unkonstitutionell, sondern ein Akt der Feigheit, denn man rechnet damit, daß der Kritik von Aeußerungen de» Kaiser» durch da» Strafgesetz die «ngsten Grenzen gezonen sind. Wie schwach maß sich doch ein Minister fühlen, der sich, wie Freiherr von Gautsch. alle Augenblick» al» feiler und seiger Höfling hinter der uvkonstitutio-nell angerufenen Autorität de» Kaiser» verkriecht, um au» dieser Deckung hervor seine gegen die Deutschen gelichtete Politik zu betreibe«! B. L. Z>er Verräter von Hilli.' Wem ist nicht der saubere Handel, den der Klerikal« Kalten egger seinerzeit in ver Cillier Fca i« getrieben, noch in Erinnerung? Ein Siurm der Entrüstung ging damal» durch all« deutschen Gau« und ergriff jede» ehrlich denkend deutsche Herz. Vergessen hat man die EohalteS-Tat Kaltenegger» nicht uad nach Jahren hat der adge-takelte ehe«alige Rtich»rat»abgeordnet« de» Bezirke» Umgebung Gcaz die wohlverdiente Strase für feine fcha«lose Haltung bei dem einstigen pa'lam nt ,risch«n Kampfe um Cilli erhalten. Von feinen eigenen Gesinnong»genoss«i, (den Christlichsozialen I) wurde dieser Tage Kaltenegger, dieser Typu» de» klrrikal«» Volk»Verräter», in d«r schärfsten Weis« gebrandmarkt. Kaltenegger bewarb sich näm-lich um ein Wiener Gemeinderat»-Man»at auf chnftlichsvzialer Grundlage. Dieser Tag« fanden die Gemeinde-Ergänzunp»wahlen im 19. Bezirke in Wien statt. In diesem Bezirke kandidierten die bisherigen Gemeinvtäte Stadtrat Hölzl und Dröß« lec von der christlichsozialen Partei neuerding». Gegen die beiden Kandidaten machte sich in einigen Kreise« der christlichsozialen Partei, offenbar au» persönlichen Gründen, eine Unterströmung bemerk-bar. welche sich Kaltenegger zunutz» machen wollt«. Er kandidiert« in di«s«« Bezirk« «b«nsall» sür den Wiener G«me>nderat, obwohl er seinerzeit auf de« politischen Kampsfelde eine Niederlage nach der anderen sich holte. Er erschien tatsächlich in der für Dien»tag abend» anberaumten Wählerverfamm-lung der Wählerfchaft de« 19. Wiener Gemeinde-bezirk» Dödling. um sich persönlich den Wienern al» Wahlweiber vorzustellen. Seine Waghalsigk«it war aber von einem kläglichen Mißgeschick für idn begleitet. Al» der offizielle W hl werbe? der Christ« l'chfozialen. Stadtrat Hölzl, erklärte, daß ein zweiter Wadlwerder aufgetreten fei der behaupte, ebensogut chnstlichsozial zu sein, ertönten die ersten «Pfui-Rufe" und der Ruf: „?as sind Verräter'." Al« Hölzl den Namen kaltenegger nannt«, ging «in Siur« d«r Entrüstung durch d«n Saal. Der Name Läng» zog»n, sodaß er längeren Urlaub nedmen mußte. Dann ließ er sich zn einem anderen Regi« ment versetzen. Niemal» erfuhr jemand au» meiner Umgebung von diesem Zwischenfall. In mein Zimmer zurückgekehrt, ergoß ich mich in Tränen und Vorwürfen gegen mich. Folgende Verse, die ich damal» in mein Tagebuch fchrieb, sind die einzigen Worte, vie ich di» zur Stund« über die ganze Angelegenheit verloren hab«: Verzeihe mir. wa» unbewußt ich sagte, ES war ja «cherz und gar nicht bös' gemeint, Da heiler Echmerz an Her» und Seele nagte; Du lächeltest — doch ich, ich hab' geweint. Von denn Existenz hat er natürlich nie er« fahren." Ich wurde krank — vielleicht war e» die infolge der plötzlichen Abkühlung mir prophezeite Er-kä'tung — die Aerzte wenigsten« gaben die« al« Ursprung der Krankveit an — ich aber und nur ich allein, niemand sonst, konstatierte «in« Krank-heit de« Herzen«. Frühling und Sommer zogen in da« Land, ich ritt und jigie, focht und t^nz'i wieder und au« Unwille — verlobte ich «ich und heirate;« bald daraus. Daß di«« zum Guten auSgeschlagen. kann wohl kaum al» Zufall bez«ichnet werden; denn ge-wiß war m«in zu« Engtl geword««»» Mütterchen die Fürbitterin um mein Glück.-- Stummer 34 Kaltenegger wurde mit stiir«ischen Pf»i-Ruf«n begrüßt. in di« sich die Rufe: »Lach giffit Aoch der ptttittt wtu £ifi!" mengten. Al« dann Kaltenegger auf der R«dn rtribün« erschien, gin* neuerlich ein tosender La« lo». Die Mehrheit wollte ihn nicht sprechen lassen, seine Anhänger ver-wahrten sich gegen die Einschränkung der Redefreiheit. Trotz Geschrei und Lär« wollte Kalt««-egger di« Tribüne nicht verlassen. Der Vorsitzen»« be«ühte sich vergeblich, den Stur« zu beschwichtigen. Er nahm «ehren Abstimmungen darüber vor. «d Kaltenegger sprechen soll oder nicht. Da» Erg«d-ni» war zw«tteldas>. Di' Lage war äußerst kritisch, da e« zu groben Tätlichkeiten zu kommen drohte. Viel« V»rsammlung«teilneh«er verließen den Saal. Auch Kaltenegger verließ endlich die Rrdnertribßne mit der Erklärung, die Entscheidung am WahUaze direkt der Wählerschaft zu überlassen. Heschichte des Turnvereines HiM. Von Turnlehrer F. Porsche. Wenn wir auf die Bahnen zurückblicken, welche der deutsche Turnverein in Cilli bi» Hieher durchlaufen hat, fv müssen wir mit Freud« und Genugtuung sagen, daß di« Eitw'ckiung de« Vereine» eine wesentlich gesunde und siegreich« war. Im inneren und äußeren Leben de» Turn-vereine» bleibt noch viel zu arbeiten, viel zu kämpfen und viel zu erringen üdrig. Au» der Geschichte ve» Cillier Turnvereine» ersehen wir, daß während seine» B-stinde« ein ziemlich tewegte« herein»leben vorherrschte. Der Werdegang de» Vereine» war ein ganz natürlicher, sein Weg führte, Jahn',chen Grundsätzen folgend, gerad» au» uns lirß fo manch« Hkmmniss», d>« noch so unüb«rwindltch »alten, de« eigenen Schick-fale überlassend zurück. Mißgunst und Neid brachien dem Bereine hie und da Feinde. Die» muß aber nur al» Anerkennung hervorgehoben werden, da darau» zu ersehen ist, daß er und«-kümmert u« alle Feindseligkeiten treu und fest seine« deutschen Ziele zustrebte. Im Cillier Turn« verein»leden lassen sich zwei Zeitabschnitt« beson« der» hervorheben. In der »rst » Hälft» spielte der Verein in gesellschaftlicher Weise eine bedeutende Rolle, später trat dt« turnerische Ardeil mehr in den Vordergrund. In einem Zeiträume von 43 Jahren haben 21 Sprechwarte die Geschicke de» Vereine» geleit«. Nachfolgende Turner waren mehrere Jahre an der Spitze de» Vereine» tätig: Dr. Kowatschitsch 3 Jahre, Dr. I. Stepischnegg, Turnlehrer Tisch und K,rl Fer^n je 4 Jadre. Adam fias,«ig| 5 Jadre und Josef Rakusch 6 Jahr». Al» Turnwarte haben sich sollende Turner durch mehrjährige Tätigkeit besondere Verdienste erworben: Ferdinand Staudinger 5 Jadre, Max Bader 8 Jahre und Karl Ferien 9 Jahre. Tme «ehrjährige Tüiiakeit al» Schnfiwart daben>nur Turner Anton Patz. 3 Jahre, und Auzust Tisch, 6 Jadre, auszuweisen. Die Cäckelwarlstelli hatte weniger Wechsel i« den A«i»waltern zu verzeichne». Die Turner Konstantin Al>>otlech»er und Josef Arlt waren durch je 10 Jahre und Franz Pachiaffo sogar 11 Jahre al» VeninSzahlmeister erfolgreich tätig. Die Zeugwartstelle wechselte fast jede» Veretn»jahr ihren Amt»walter. Nur der Turner Wallentschag bekleidete durch 4 Jahre und Turner Ferdinand Pelle durch 6 Jahre diese« Amt. Der Verein ernannt« während seine» Bestand«» 7 Turnet zu Ehrenmitgliedern. E» st«d die»: Karl Allttsch. Emil Siramlitsch, Dc. Josef Neckermann, Konstantin Raync, August Tisch, Gustav Stiger und Juli«» Rakusch. Die Siegerta'el sie» Vereine» weist 15 Turner auf, welche bei 15 verschiedenen Turnfeste« im Wetturnen Erfolge erzielten. E» sind die» die Turner: Mariin Achttsch, Huber, Max Bader. Josei Werdnigg. Rudolf Kühn, Wilhelm Klemmt-fchitfch, Ludwig Slawttfch, Karl F»rj»n, J»i»f Prektor, Paul Plautz, Wilhelm Ttichtma««, Walsa. Franz Krick, Derjusch und Stanitz. Diese Turner brachten de« Vereine 30 Sieze hei«. In den letzten 19 Verein»jahren wurde« 21 Siege errungen. E» «uß hier festgestelt werdUt, daß heute viel «ehr Turnseste abgehalten werben wie in den früheren Jahren. Für die Förderung de» Schulturnen» hat sich der Verein stet» warm eingesetzt. Er huldigte de« herrlichen Gedanken: .Wa» wir an ««serer Nummer 34 .»-«tsck- Macht- Seite 3 Juc>end tun, da» tun wir an der Zukunft unsere« Vaterland»«.* Die Turnkunst ist eine menschliche Angelegen, heit, die überallhin gehört, wo Menschen da» Erdreich bewohnen. Sie ist in ihrer besonderen Gestalt und Au»übung ein vaterländische» Werk und volkstümliches Wesen. Iahn sagt: „<£« gibt kein Eiillmitt'l gegen die Anforderungen de« Herzen«, al« Tätigkeit gegen die Grübelgespenster, «»mit der Geist sich plagt, kein Bannen, als Be-schäftigung.' Bei der Turnsache bandelt e« sich um ein Mitarbeiten an den Lebensbedingungen de» deutschen Volk«tu«S, um die Hebung und Ver-jüngung unserer nationalen Kraft, um den Kampf gegen die Verweichlichung und Genußsucht, um die Zukunft unsere« Vaterlande«. Möze diese« Bewußtsein unsere Turner recht lebendig erfüllen! Heil der deutschen Volk«turnsache! politische Mundschau. Wahlreform und ?artam«ntaristeruag Die neuen M a n d a t e. Die »Deuifchravikale Korr." meldet: In Kreisen deutscher Abgeordneter verschiedener Parteien wurde folgender Vorschlag sür die Austeilung der neuzuschaffende» Mandate besprochen und al« gemeinsame Forderung aller deutschen Abgeordneten befürwortet: Den Deutsch, n sollen 14. den Polen 9, den Tschechen unv Jta-lienern je I Mandat zugewiesen werden. Die oen Deutschen zufallenden Mandate wären so zu ver-teilen, daß 2 auf Böhmen, 8 aus Niederötterreich (4 Wien, 4 Land) und je eine« auf Schlesien. Krain (Gotifchee), Mähren und Oberösterreich (Linz) käme. — Ministerpräsident Gautsch will einen deutschen Land«mannminister und drei Ressortminister, ferner« je einen tschechischen und einen polnischen Ressortminister zu den schon be-stehenden Land«mannministern in» Kabine! beruf:», um seine Wahlreform durchzubringen. Die Deutschen sollen 12 Mandate mehr erhallen, die Polen 10, die Italiener 1, die Tschechen 1. — Deutsche Volkspart» i. In der am 26. d. abgehaltenen Sitzung de« Ve, bände« der Deutschen Volkspartei wicmele der Obmann Abgeordneter Dr. v. Derschaita den verstorbenen Verdand«mit-gliedern Johann Tschernig und Anton Ruvolf WjIj wprme Gedenkworte. Der vom Städtedezirk Hartberg-Friedberg an Stelle de« verstorbenen Abgeordneten Moödorfer in den Reich«rat ent-sandle Abgeordnete August Einfpinner wurde in den Verband ausgenommen. Sodann erstattete Dr. v. Derschat'a einen ausführlichen Bericht über die Verhandlungen mit dem Ministerpräsidenten und die gesamte gegenwärtige politische Lage. Die Beratung über diesen Bericht wird in der nächsten Verband«sitzung durchgeführt werden. Aus Antrag de« Abgeordneten Hinierhuber wurde de« Obmann für die Führung der Geschäfte der Dank de« Ver-bände« au«gesprochen. Anknüpfend an diese Ver-lautbaning schreibt da« «Grazer Tagblatt": Aus der parteiamtlichen Verlautbarung ist zu entnehmen, daß der Verband mit der von seinem Obmanne Dr. o. Derschatta eingenommenen Haltung in der gegenwärtigen Situation vollkommen einverstanden und gewillt ist, ihn bei allen in dieser Richtung noch zu unternehmenden Schritten zu unterstützen. Der Bericht de» Berband»od«anneS hat sich zwei, fello» fast ausschließlich auf die Verständigung, «ktion in der Wahlreformfrage und di« im Zu» sammeuhange damit ausgetauchte» Parlamemari-flernnglbestrebungen bezogen. Wenn in früheren Zeilen bei ähnlichen Versuchen, von wem immer sie »»»gegangen sind, in den Kreisen der Deutschen Bolk«panei nicht vollkomm«»« Uebereinsti««»ng de, Ansichten ia d«zng aus di« Ersprießlichkeit de» ilte» deutscher Parla«entarier in da» Kabinet geherrscht hat, so scheim dir an»f»hrlicht rückhaltlose Bericht de» Abgeordnet«» Dr. v. schatta nun«ehr allgemein die U,b«rz«ngnng geschaffen zu haben, daß di» gegenwärtige Sitna» «»»>, namenilich auch die Notwendigkeit, gegenüber de» parlamenianlchen Ministerin« in Ungarn «s» starke« Minister»« w Oesterreich z» schaffen, zwingender Gewalt di« vetrUigung deutscher ilapuuuarirr uud damit auch der Vertreter de» fettn deutschen Parteiverbande» in Lbgeord-nh«iif«, an der Regierung erfordere, so daß «nsichltvoller Politiker sich dem nicht wider« seßen kann. E» ist selbstverständlich, daß die Deutschen sich nicht etwa mit der Stille eine« Land»mannminister», dessen Schaffung übrigen« gesichert sein soll, begnügen können, sondern daß sie entsprechend ihrer Stellung im Staate auch bei dec Besetzung der Reffortministerien mit Parla» mentariern in entsprechender Weise herangezogen werden müssen. Slo»e»ische Jord-rnngen. Da« klerikal» slovenische Marburger Hetzorgan erklärt die Wahlreform unier folgenden »Bedingungen" sür annehmbar: 1. Die Zuerkennung mindesten« von acht Mandaten (!) an die Elooenm SteiermarkS und mindestens zweier Mandate (!) an die Slovenen Kärnten« und 2. keine Vermehrung der deutschen Mandate (I) — Diese hirnverbrannten Forderungen kennzeichen, den pervakischen Größen« wahn und Uebermut in so drastischer Weise, daß ein Kommentar hiezu wohl überflüssig erscheint. Die Beschwerden der Slave««». Minister» Präsident v. Gautsch empfing am 27. d. M. eine Abordnung südslavi cher Füdrer, und zwar die Abgeordneten Hofrat Ploj, Sustnfic und Jvcevic. Diese waren gekommen, um bei dem Minister-Präsidenten wegen der angeblichen Nichtbeachtung der südslavijchen Abgeordneten bei den Berhand» lungen über die Umbildung de« Kabinett« Beschwerde zu sühren, ferner wegen de« von der Regierung den Deutschen angeblich gegebenen Versprechen«, ihnen ein Mandat in Krain zu verschaffen. Minister» Präsident o. Gautsch erwiderte, daß er sich in der Frage wegen de« Gottscheer Mandate« noch gar nicht präjud'ziert habe. E» sei zwar davon t>>« Rede, den Dkulschen in Krain eine Vertretung zu geben, aber bestimmte Abmachungen habe er durch-au« noch nicht g'troffen. Im Verlaus» der Unter-redung drohten die Südslave». die Regierung nicht mehr zu unterstützen und auch gegen die Wahl-recht«änderuna zu stimmen, sall« '« sich bestätigen sollte, daß eine gewisse deutsche Persönlichkeil in« Kabinett eintrete. Im Hinblick auf den nationalen Charakter dieser Persönlichkeit wären sie nicht mehr in der Laie, die Regierung zu unterstützen. Z>ie Absichten der Magyar«». Der 25. April hat ungariicherseit« zwei wichtige Kundgebungen gebracht, eine ossizielle und ein« nichtosfizielle. Baron Banffy predigte auf einem Bankette in Szegedin den wirischastlichen Boykott gegen Oester-reich. »Der nationale Kamps kann", so führt« Baron Banffy au«, »nur mit dem Sitge Ungarn« ein En^e finden, wenn wir mit all?n Mitteln be» strebt sind, den österreichischen Nachbar wirtschaft-lich rüberzubrücken. Man müsse deshalb die öfter» re,chische Industrie boykottieren und alle Artikel, die in Ungarn nicht erzeugt werden können, lieber aus dem fernen Au«la»»,, au« Frankreich. England oder sonst woher nach Ungarn einführen, nur nicht au« Oesterreich; denn nur mit dem wirtschaftlich geschwächten Oesterreich könne Ungarn in Waffen-brüderschas« lebend Ba»on Banffy gedöet nicht dem gegenwärtigen ungarischen Kabinette an; allein daß seine Mitglieder in diesem Punkte nicht ander« denken, beweist die Amt«sührung de« Handel«, m-nister« Kossuth, der die Rückgängigmachung de» r«il« in Oesterreich gemachter Bestellungen erzwingt. Da« hindert naiürlich nicht, daß am 2b. d. M. in Orav>ca der Sekretär des ungarischen Handel«» Ministerium« Szterenyi — ehemal« Spitzer — auf der Frieden«flöie blie« und für ein »ehrliche«" Ab-kommen mit O«sterr«ich eintrat. WaS von diesem »ehrlich" zu halten ist, bedars keiner weiteren Er-öttnung, allein Herr Ezierenyi«Spitzer macht» im Verlause feiner Rede «in« anv«r«, srhr ini«rrssant« v«m«rkuag: Ungarn — so sührt« «r an» — wird« nntrr allen Umständen ans der Selbständigkeit feine« Zollgebiet«» beharren. E» werde de»halb unter keine» Umständen mit Oesterreich ein neue» Zoll-»ad Hande!»bßadni« vereinbaren, sondtrn den Ab« schluß «in«» Hand«l»vertrag«» «il identischen Zoll» tarisen und gegenseitiger freier Einfuhr norschlagen. Der Abschluß «ine» solchen «ertrage» sei möglich, »eil «r — E^ierenyi-Spitzer — von d<« B«rtr«ter einer an«wär«ig»n Großmacht erfahr«» hab«, daß da» >»«lo»d in dm Abschluss, eine» so'chen ver» »rage» keine Verletzung der MeiftbegRnsttgnna». Klausel erblicken w»rd«. Sollt« ab«r Oesterreich »in«« solchen ««rtragr nicht,»stimm,». dann wrrd» «wsach da» g«grnskitig« R<;ipro,ität».verhältni» smttbist«h«n. — Damit sind di« Absichten Ungarn» amtlich — den» Szterenyi-Spitzer ist Staatssekretär im ungarischen Haud«l»miNift«rinm — Nargest It and man brauch« also gar nicht die Konferenz der beide» Ministerpräsidenten a»z»»arten. um zu er-fahren, wie man in Pest fich die künftige Gestaltn»g de« Verhältnisse« z» Oesterreich denkt. Aus Stadt und Land. Aählerversammtnng. Anläßlich d«r auf den 10., II. und 12. Mai d. I. angeordneten Wahlen de« Gemeindeau«schusse« für die Stadt Cilli findet Dien«lag den I. Mai, um 8 Uhr abend« im Hotel »Siadt Wien' »ine Versammlung der Wähler aller drei Wablkörptr zum Zweck» der Namhaftmachung der Wahlw»rd»r und der freien Au«iprache in Bezug der Wahlen stait. Zutritt haben alle Wähler der Drei Wohlkö'per und e« wird um zahlreiche« und pünktlich»« Erscheinen gebeten. Todesfälle. Freitag den 27. d. starb nach langem schweren Leiden Fräulein Ada Tertschek, Tochter de« vor mehreren Jahren verstorbenen Schlossermeistee« und Hau«besitzer« Tertschek im hoffnung«oollen Alter von 23. Jahren. — Am gleichen Tage verstarb Frau Marie Leinschitz, k. k. Ger»chi«di,nrr«gatl!n >m 46. Lebensjahre. Evangelische Hcmeinde ßilli Sonntag den 2V. April findet in ver »vangeUschen Kirche in der Garlengaffe vormittag» 9/A9 Uhr ein Kinder-gotte»dienst (Leiter: Vikar Ring«oo,ff) und um 10 Uhr der öffentliche Hauptgotte«d>enst (Prediat: Pfarrer May) stait. Konzert. Sonntag, d«n 29. April, abend« 8 Uhr, find« im Hotel »Sladl Wien" ein Konzert der vollständigen Mustkverein«-Kapelle mit nach-stehender, sehr gut gewählter Voriragiordnung statt: 1. »Mit klingendem Spiel", Marsch au« dem Au«» statiung«stück „Port Arthur", von H. Dostal; 2. »Sirenenzauber". Walzer von Emil Waldteufel; 3. Onverlure „Dir Felsenmühle" von G. Reißiger; 4. „Rif.ol lio'. grande fantasie brillante, Solo für Flöt« mit Orchesterbegleitvug von Fr. Popp (vor» getragen von Herrn Joses Cardinal); 5.a) „Liebe«» geflüster', Tonstück von Fr. Blon — b) „Die Flieg«", musikalische Imitation von Ant. Razek; 6. »Han« in allen Ecken', Humore«ke von I. Un-behaun; 7. Ouverture »Die schöne Galaihea' von Fr. v. Supp6; 3. Gold und Silber', Walzer von Fr. Lehar; 9. »Große« Potpourri über beliebte Themen von Joh. Strauß. C. Millöcker und Fr. v. Supro von C. M. Ziehrer; 10. „La Czarine', Mazutka ic„ Konzert von Ganne; II. »Wa« ich längst etträumie", Lied au« der Operette »Der Göttergatte' von Fr. Lehar; IL. „Schützenmarsch", nach Motiven der Operette „Die Schützeuliesel' von Ed. Ey«ler. Schnrfbewillignng. Vom k. k. Revierberg« amte Cilli wurde dem Herrn Joses . Binder, Oekonom in Eggenberg bei Graz, Ecker,straße Nr. 128. »ine bi« 12. Apnl 1907 reichende Schursbewilligung erteilt. £in wirkungsloser Ziann strahl. „Die schwarze Erd« verschlinge jinschal. Uebersetzt wurde die Lehrerin in Eitika Elisabeth.Klemencic an die Volksschule in Et. Martin im Resental. Der Lehrerin in Dobooa, Bezirk Rinn, Therefii Pozar wurde di« Be-willigung zur Verehelichunfl mit dem dortigen Lehrer Ludwig Poiocnik erteilt. Beförderung beim hiesigen Landwehrbaiaillon Nr. 26. Herr Major Peretli wurde zum Oberst-leutnani, Herr Haupimann Merz zum Major (Ester). Herr Oberleutnant Raschitza zum Hauptmann und H'K Regimeni«arzt 2. Kl. Dr. W-nka zum Regi-mentSarzt 1. Kl. befördert. Steucrformular«. Da« k. k. Finanzministerium hat, u >i den Wünschen deS stru«rza!zlend«n Publi» ku»s wegen der Beschaffung von Steuersormularien tunlichst «ntgtgen zu kommen, gestattet, daß folgende Eieuerfoimularien in den Tobaktrafiken verkaust werden: Personal» Einkommensteuer» Bekenntniffe, Re,ueafteuer - Bekenntnisse, Vollmachten. Erwerb-st-uer-Erklärungen, HauSlisten, Verzeichnisse der Bewohner des Hause« und Anzeigen über Dienst-bezöge. Krwerv-IenerregiSer. In Gemäßh«it der Bestimmungen de« § 58 des Gesetze« vom 25. Oktober 1896. R. G. Bltt. Nr. 220 und de« Artikel« 38 Z. 4 der VollzugSvarschrist I zum be« zogenem Gesetze wird kundg«macht, daß die Erwerdsteuerreglster — umfassend sämtliche Angehörige der Erwerbfteuergefellschasten der Veran-lagungsvezirle Cilli Stadt und Cilli Land sür die VeranlagnngSperiode 1906/7 in der Zeit von 1. bis einschließlich 14. Mai 1906 während der vorgeschriebenen Amttstunden in der Kanzlei de« Steutmserate« dieser k. k. Bezirk«hauptman«-schast, Cilli Ringstraße Nr. 12, II. Stock zur Einsicht«nahme seilen« der Erwerbsteuerpflichtigen, welch, sich al« solche, sofern« dieselben nicht der Slkuerbibörve bekannt find, legitimieren, aufliegen werden. Unter denselben Bedingung»» ist di« Ein-sicht«nahme in diese Erwerbstenerregister auch jenen Erwerbsteuerpflichtigen gestattet, welche noch nicht in eine St«u«rg»sellfchast einaereiht sind. Pampfwischerei nnd Keinpntzerei. Wie wir hören, wird hier in Kürz« ein« Dampfwäscherei nnd Feinputzerei in größerem Stile errichtet werden. E« ist dieß umsomehr zu begrüßen, al« dadurch «in«m f«it lang«« gehegten Wunsche o«r Beoölktrung entgegengekommen wird. Atihschtag. Während d«S letzten Unwetter« schlug d«r Blitz in da« Hau« de« Grundbesitzer« Bukonik in Ostroschno bei Cilli, ohne zn zünden. Der Blitz schlug durch daS Dach und die Mauer und fuhr beim Fenster wied«r hinaus. Die Frau d«S Hause« und ihre Tochter, welch« eb«n im Zimmer waren, kamen zwar glücklich mit d«m Leben davon, doch fiel die Frau vor Schrecken in Ohnmacht, ebenso die Tochter, welcher nachträglich di« Füße an» schwollen. Bkid« müssen noch j.tzt da« Bett hüten. Drei Knaben »•» einer Aet»»««ö «tge stürzt, Am Sonnlag spielt«» auf «iner steilen F?l«wand de« Pttschounik« d«r 12jährige Schüler Mariin Cater «it zwei AlterSg«noss«n. Plötzlich stürzten alle drei Knaben die ziemlich hohe Felswand herunter. Besonder« Caier erhielt schwere B«rlttznng«n uud mnßt« in'« allgemein« Kranken» hau« überführt werden. Die b«id«n andtren Knaben befinden sich in bäu«licher Pflege. t SekSstmorö eine» Irrstnnigen. Am 25. d. stürzt« sich der bereit« feit längerer Zeit griftes-gestörte Franz Hauptmann bei Trifail in die San« nnd ertrank. D«r Leichnam konnte bisher nicht geborgen werden. Heillesgegenmart etaer Aeterfalleaen. Au« Fürstenfeld fchrnbt man: Di« Grundb«ntz«rin Julian« Mittendrein au« Kohlgrab«n ging am 24. d. M. an« dem sogenannten »Buchenwald" nach Hause. Plötzlich vertraten ihr zwei Burschen den Weg und »erlangltn Geld. Die geist«sg«g«nwSrtige Bäuerin ries jedoch: „Aha, ihr seid die Beiden, hinten kommen schon die Gendarmen, die euch such««." Die «rschr«ckien Wegelagerer gaben, statt Geld zn nehmen, selbst F,rseng«ld. 5er des Hberkentnants Arenlitsch. Wir haben seinerzeit über den Tod de« Ob«r-lentnantS im 16. Jnfanterie-Regimente, Fri«drich „frnuate *•»»** Kreulitsch au« Rann, dessen Familie auch bei un« in Cilli sehr bekannt ist, berichte». Darnach ist derselbe am 18. v. M. während einer Schnepsenjagd im Rroier« de« Agramer Domkapitel« erschossen aufgefunden worden. In der (nach seiner Vertagung) ersten Sitzung de« Abgeordnetenhaus«« brachte nun der Abg. Wastian in dieser Hngelegenheit eine Jnler-p«llation «in, an derblieb«n«n «ine V«rständigung über den Verlaus oder da« Ergebnis der Unter-suchung zugegangen wär«. Von privater Seite «r-hielten die Angehörigen lediglich davon Kenntnis, daß die militärische Untersuchung ohne ein nenn«n«-werte« Ergebnis abgeschlossen fei. Die zioilgericht-liche Untersuchung wird vom Bezirksgerichte Sissek bezw. vom KreiSgericht« in P«trinja geführt. Bemerk« fei schließlich, daß weder der im Dienst« des Domkapitels stehend« Förster noch ein einziger der Jagdteilnehmer sich den Angehörige de» Erschossenen zu nähern der Mühe wert fand, um ditsrn über die letzten Augenblicke dr« Verblichen«» di« «rs«hni«n näheren Mitteilungen zu machen od«r dem Beileide AuSvruck zu gebiN. Da nach allen Erhebungen «in Seldstmorv vollständig auSg«schlossen erscheint und da «< sich nur um dr« Schüsse han-dtli, so wäre e« doch ein LtichteS gewesen, sestzu-stellen, we, di« Schüsse aus einer En,f«rnung von 12—15 Schrillen abgegeben hat; denn eine weitere Distanz würde die Tötung wohl ausgeschlossen haben. Der Familie de« Verunglückten ist begreiflicherweise an der vollständigen Klarstellung der Todesursache alle« gelegen, weil sich mittlerweile «in« Reihe von Gerüchten, die da« Andenke» de« Toten verun« glimpsen, gebildtt hat. Di« Interpellanten richten daher an den Lande«verteidigung«-Minister d»« dringende Anfrag«, ob «r geneigt fei, sofort da« Notwendig« für eine strenge und gewissenhaft« Untersuchung deS Vorfalles zu veranlassen." Hin Anschntdiger uater schwerem Aerdachte. Der Süddahnunterdeamt« Ferdinand Mull«? m Marburg wurv« in sriner Wohnung unter dem Verdacht«, an be« EinbruchSdiebftahle bei Frau Reichenberg mitbeteiligt gewesen zu fein, verHaftel. Die g«g«n ihn durchgeführt« Voruntersuchung hat jedoch seine vollständige Schuldlosigkeit an den Tag gebracht. Ein Bild, das sich die verhaftet« Köchin von ihm zu verschaff«» gewußt hatt«, führte bekanntlich zu feiner Verhaftung. Die daran gtknüpftkn Vermutungen erwiesen sich ebenso hin-fällig wie die angeblich«« Ergebnisse der in seiner Wohnung durchgeführten Hausdurchsuchung. Ferdi-»and Müller wuroe nach di«s«m Ergebnisse der Untersuchung natürlich sofort auf feeien Fuß ge-setzt und du« Versahren g«g«n ihn ting«st«llt. Ferdinand Müller ist demnach vollkommen schuldlos in «in« sür ihn g«wiß qualvoll« Lag« gekommen, au« der «r nun erlöst ist. An stinem Namen hängt nicht der g«ringft« Makel. Müller, der durch «twa drei Wochen infolg« dirstr Unglück-seligen Verhaftung vom Amt« suspendiert war, verrichtet wieder seinen Beam>«ndi«nst wie zuvor. A«m Aahnprojekt Lnttkvverg—Aricöau. AuS Luttenberg wird geschrieb«»: Am SamStag« fand im Brauhaufe ein« Versammlung der d«ut» fchen Gemeinde- und ReichSrot»wähl«r statt, die sehr gut besucht war. Herr Bürgerm«ist«r Thnrn referierte über da« Bauprojekt Luttenberg—Friedau. Nachdem «r di« Vorttil« einer Bahnverbindung mit Friedau btltucht«« und di« Faktor«« erwähn« hatt«, di« sür die Utbtrnahm« de« Au«bau«S in B«tracht kommen könnten, besprach er an der Hand deS vorliegenden Operate« daS vom Herrn Ingenieur LegroS ausgearbeitete Projek, der Bahn. Danach sollten die Kosten öti Ausbaues 700.000 K be» tragen. Dies« Kosten solllen nach Angab« deS Herrn Legro« bis zum Betrage von 60.000 K bereit« gesichert sein. Für di« Str«ck« sind geplant drei Haltestelle«: Paulofze«. Gcherowinzen und Luttinberg-Polstrau und «ine Station Jwankoszen. Mili« Mai find« die politisch« Begehung der Sttrck« statte Nach der Erledigung deS B hnprojekleS b«-rührt« d«r Bürg«rme>st«r noch die neu« Fahrordnung für die Streck« Lntlenberg—Spielfeld und drückte d«n Herren Bezirkshauptmann v, Rainer, Haupt-steurr«innthm«r Duller, BezirkSodmaon Kukowetz für ihr« Bemühungen um di« neu« Fahrordnung den Dank an«. Di« Worte de« Bürgermeister« fanden lebhaften Beisall. Herr Hauptsteuereinnehmer Dullet sprach «brnsall« über d,« neue Fahrordnung, stellte ihr« Vorteile für den Lokal« und auch für den Fernverkehr fest und v«rsich«rte, daß der Bürger-«lifter um daS Zustandekommen der n«uen Fahr-ordnung b«i der in Radkerlburg tagend«» Enquete Nummer 34 sich in hervorragendkr Weise verdient gemacht habe. H«rr Ponmeister Kniely dankt« bride» Rednern für ihr« Ausführungen. Der ßillier Soüokverrin beginnt bereit» mit feinen DemonstratlonSau«flügen. Der erste finde« bereit« om Sonntag nach Ostroschno bei Cilli statt. Gewiß wird die Zahl der Fiasko«, die sich die Cilli«r Rothemden am Lan)« holen werden, vor jener im Vorjahr« nicht zurückbl,iben. Nachahmenswert Der 'Bezirk«au«schuß Gonobitz hal, um die Schäden de« Maikäserfluge« möglichst hintanzuhalten, «ine Prämi« von 4 Hellern für ven Liter Maikäser ausgesetzt. Um den Zweck möglichst zu erreichen, wurde di« Mitwirkung der Schulleitungen in Anspruch genommen. Hoffentlich g«lingt e«, durch energische« Eingreifen diesen großen Schädling der Landwirtschaft gehörig zu vermindern. ?öktschach. (Viehmarkt.) Am 2. Mai findet in Holldorf (Station Pöltschach) «in großer Vi«hmarkt stait. Für große Viehaustriebe ist Sorge getragen. Die Käuser werden besonders daraus uusm rksam gemacht, daß dieselben mit jedem Vormittag hier eintress nven Zug« noch rechtzeitig zu« Markt« kommen können. Der Viehmarkt befindet sich in unmitielbarer Näh« des Bahnhof««. Windisch-Hraz. (V o r t r a g.) Am 21. d. hielt im Holet »Post" Herr Phil. Hemrich Polscher, Mitglied otr akademischen Sektion Wien und der Seklion Windisch-Graz, einen Vorlrag unier dem Tiiel: „Der Uebergana über den Hochkönig und Hochfeiler'. Den Vonrap, der überau« beifällig ausgenommen würd«, erläuterten einig« von ihm selbst aufg«nomm«ne Lichtbild«?. Den Schluß bildete eine Schilderung der von ihm und Phil. Biuno Trobaj am 17. April l. I. bei zwei Meter hohem Schne« vollführten Be-sleigung de« Ursulaberg«« von der Nordfeite über d«r«n Wände. Beide Touristen fanden «in«n gangbar zu machend«» Kletlerfteig. der nach Anbringung eine« Drahtseil«« und einiger Eisenstifte und Klammern zur Benützung üdergebtn werde» kann. — Di« SekiionSv«rsammlung, di« der Obmann Jng. Hohn eröffn«» hatt«, war gut besucht. Dem-nächst folgt »in zwtiier Vortrag de« Herrn Hau«baum au« Cilli mit Lichtbildern. Schönste». (Ein Hetzfest.) Sonntag, den 6. Mai, findet hier ei« von d«r klerikal«» windiichen Partei veranstaltete« De«onstrat!on«fest im Hotel „Austria" statt. Da« windisch« Pfaffenorgan . Slovenski gospodar* rührt schon seit längerer Zeit die Lärmtrommel und sucht sür dies«« Fest dadurch Stimmung zu mach«n. daß «« den Nied«r-gang de« windischiiationalen Leben« in Schönstein und im Schalllal«. sowi« di« „hart«n Schläge", oi« die windisch« Part«i von ihrrn Gegnern «rhi«lt, tief beklagt und zur regeren Betätigung de« „nationalen Geiste«' uns zu regerem Zusammenschlüsse aller Slovenen aussorder». Diese Jerrmiad« wird de« Marburger Pervakenblatt wenig helfen; d nn die Schallialer Bauern kommen immer mehr zur Ein-ficht und g«h«n d«n windischen „Bolk«beglückerv' nicht mehr ans den Leim. ^»ttenSerg. (Suppenanstalt.) Auch htu«r wieder erhielten die Schüler der deutschen Schult in Luttenberg, die die Mittag«z«it »n der Schul« zubringen, in b«n Winl«rmonaten warme Suppe. Ihr« Zubereitung und die Verteilnig würd« in li«btn«würdigkr Wrise von nachstehentze« Damen vorg«nomm«n: Frau D«rniatfch. Frau Duller, Frau von Kloditsch. Frau Koller, Fr«n Michelitfch. Fräulein Irma Micheliifch, Fran Nemetz, Frau Thnrn. E« wurden im ganz«« 5075 Poriione» Suppe und ebenso viele S«m««ln verteilt. Di« Kosten betrngtn 218-68 ausqe» bracht wurd«n dies« durch eine Sp«nd« ver Ge» m«indtfparkass« und durch «in« Sammlung bei de« deutschen Bewohnern de« Markte«. Alle«, die dies«« menschenfreundliche Werk gefördert haben, grdütz« der wärmst« Dank. N«>ter«b»rß. (Evangelisches.) So»»-tag den 29. d. findet im hiesigen rvaugelisch«« Betsaal «i« jedermann zugänglich«? Gottesdienst statt. Beginn 9 Uhr vormittag«. ?etta». (Tanz Prüfung imDentfche« Mädchtnhtim.) Sonnabend den 28. d. wirb der akademisch« Tanzlehrer Herr Eduard Eichler au« Gräz «it den Schülerinnen dr« Deutsche« Mädchenheims «iae Tanjprüsung abhalten, gn dieser Prüfung, die den Zweck hat, di« Erfolg« eine« systematischen Unterrichte« zu zeigen, fi»l> alle Elt«rn der Schülerinnen geladen. Die reich» haltig« Bortragsordnung bringt als Ne»er»ng Rammer 34 Seite 5 ästhetische Körperübungtn und auch einen Kinder» reigen mit einer Schlußgruppe. Hsettau. Evanoelischer Gottesdienst wird in Pettau am 29. d. um 4 Uhr nachmittag im Musl?oerein«saale abgehalten. (Segen Frostgefahr.) Alt« bekannte Tatsache ist es, vaß man sich mittet# «Suchern, wenn dasselbe zur richtigen Zeit und allgemein au«giebig angewendet wird, sowohl seine Wein» wie auch Obstgärten in gewissen Fällen vor dem Ersrieren bewahren kann. Um nun auch in der Kollo« eine gemeinsame, gleichzeitige Frostwehr, wie bereit« eine solche in der Umgebung von Mar« bürg existiert, organisieren zu können, haben die Herren R. F. Wibmer, F. Kaiser in Pettau und F. Rudl in Lichtenegg die Verpflichtung über-nowmen. in ihren Weingärten die nötigen Be-«Pachtungen an den Fcostwehr-Thermometern bor-nehmen zu lassen und die umliegenden Ortschasien »ittel« Schlifffn von ihren Schießstationen aus die «oentuelle Frostgefahr aufmerkiam zu machen. Ergibt die Beobachtung, daß in den Frühstunden de« kommenden Tage« Frost wahrscheinlich ist, so wirb um '/g8 Uhr abend« ein Schuß, zeigt e« aber au? sicheren Eintritt de« Froste«, so werden um dieselbe Zeit zwei Schüsse abgegeben. Geschossen wird aus den Sparkaffebeflyungen ia Johanne«»«rg und Lichtenegg, auf den Besitzungen der Herren F. Kaiser in Pachern und R. F. Widmer in Hrastowetz. Diese vier Stationen dürften genügen um die ganze Kollo« vor der bevorstehenden Ge> fahr warnen zu können. In jedem Falle, ob ein »der zwei Schüsse fallen, muß man für die Rauche» rung bereit fein. Ist Fcost wahrscheinlich oder sicher in Auesicht, so werden in solchen Nächten die Temperaturbeobachtunpen sortaesetzt; ist der Himmel klar und herrscht Windstille, Bedingungen, welche ein weitere« Sink-n der Temperatur zur Folge haben, so werden, wenn da« Quecksilber auf 1 Grad Celstu« ober Null zeig», in den frühesten Morgenstunden drei Schüsse abgegeben. Sind drei Schösse gefallen, so ist e« ein Zeichen, daß man mit dem Räuchern sofort zu beginnen hat. Da« Räuchermaierial ist daher schon früher in recht zahlreichen Haufen in und unter den Weingärten bereit bereit zu halten. Al« Räuchermaterial dienen am besten Sachen, die sehr viel mit Wasserdampf gesättigten Rauch entwickeln, wie feuchte« Laub, <>rünt« Reisig. Buschwerk, Rebbündel, Unkräuter. Mist :c. Es sollen große Räucherhausen errichtet »erden, und je mehr desto besser. Hauptsache ist, möglichst viel Rauch zu erzeugen. Am Räuchern sollen sich alle Weingarten besitz» beteiligen. Be» mühungen nur einzelner sind vergeblich. Die Räucherung ist bi« nach Sonnenaufgang fortzusetzen. Tritt während der Räucherung stärkerer Wind oder Bewölkung ein. so sind die Feuer wieder au«zu» löschen, well dann die Frostgefahr nicht «ehr zu trfürchte« ist und damit da« Räuchermaterial nicht «o«ötigerweife vergeudet wird. Bewölkt sich der Himmel nach dem einen. beziehung«weife zwei Schüssen, welche abend« zur Bereitschaft abgegeben »orden sind, oder wird e« inzwischen windig, so ist der Eintritt de« Froste« ebensall« sehr unwahr» [ll V Vorsicht. gnädigst« Srau, beim einkauft > Daß Bohnenkaffee. diese« »Rrrnenzift«, »it ihn erfahrene Hygiemker nennen, bet Gesundheit nicht jutrdalid) ist, wirb Ihnen firtxr besannt sein. Sie verwenden bah« gewiß, wie bereits die meisten unserer '■ • 'HanSfrauen. mit dem Bohnenkaffee den * bewahrtest«, Ansatz, «atijteintr? Kneipp-• Roljkoffce, ber allein Aroma unbGestdinack bt» Bohnenkaffee« best« unb sich zugleich aU cittjlg entjprecbekber Ersatz sür ben »odnenkaffee, w» bieser ärztlich ga»j unter-jagt wird, erwiese» hat. Wenn Ei« aber, verehrte gnädigste Fra», bei« Sinkauf nur einfach Malzkasjee- ver-langen, erhalten Sie nicht immer den echten, so allgemein beliebte» Lathreiii». Betone« Sie daher, bitte, ausdrücklich diesen Namen' und nehmen Sie nur- die verjchlosieum. Originalpakete an mit der Ubenchiisl: > »KathreiuerS Knrivp » nnd dem Bilb Pfarrer vneipp als Schutz' marke. Nur so kaufen Sie gut? scheinlich; doch soll «an aus der Hut sein und daraus achten, ob nicht bei der Nacht drei Schüsse al« Zeichen de« Beginnen« zum Räuchern abge» geben werden. Windisch. Aeistritz. (Verschiedene«.) Am 25., 26. und 27. April wurden hier die Hauptstellungen vorgenommen. Von 389 Borge» führten wurden 78 Mann also 20 vom Hundert für tauglich befunden. — Für die in Unter» Pul«gau zu gründende Pferdezucht-Genossenfchaft spendeten die steiermärkische Sparkasse in Graz 600 K und die Bezirk«-Sparkasse in Windisch» Feistritz 2000 X. Mit dieser Gründung geht ein von der ganzen Umgebung schor lang gehegter Wunsch in Erfüllung. — Heute Sonnlag nachmittag um 6 Uhr findet evangelischer Gölte«-dienst statt. Südmärkische AMsbank in Hra;. Stand am 28. Februar 1906: Anteilaoermögen von 3694 Mitgliedern 363.800 X. Spareinlagen von 2413 Parteien zu 4 v. H. 3,922.567 K, yonto. Korrent: Kreditoren 243 957 K, Debitoren 502.901 K, Darleihen 1,567.822 K. Wechsel und Devisen 1,219.577 K, eigene Einlagen 683.350 K, Wertpapiere 350 247 E, B^nkaebäude 262.500 K, Reservesond« 30.075 K, Gildverkehr im Februar 2,363 514 K. Kakao- u.Üobokoltdeiiobhftberu b"r. ton» tnpfotüto: Johcnn fioff's Kando!-Kakao bat dsn gartocitan Pettsehau. tat a»d»v lsiebtest vordmalloh. Tsrursaobinie Verstopfung ond tat bat reinstem Wofcüf#soha>*ck saC^rordntUob billig. Sobt nur mit Vi » 00 » Überall an huben Erfurt. Die Gärtnereien Pelerseim brachten im Jahre 1905 über 400.000 Post» und Bahn« sendungen aus den Weg. Mit dieser Ziffer tritt die genannte Firma unserer Stadt an Anzahl der Sendungen «it an die Spitz? der größten Ver» sandgeschäfte der Welt. Ähren, Anwelen, Hott- «ad Sitterwaren gegen Monat««e>lzahlungen zu erhalten, kann ge» miß al« ein ebenso praktische« al« lobenswerte« Entgegenkommen begrüßt werden. Die in der ganzen Monarchie bestbekannte Juwe?enfir«a M. Wassermann in Prag. Bischos«gasse W n #1 # # « # # # ►w< #1 « KV # *5 i I w Kuchen und Melilspelsen sind für manchen ein Gegenstand nicht zu stillender Sehnsucht, weil sie sein Magen nicht vertrügt. Aber nur so lange, als sie nicht mit CERES" SPEISEFETT zubereitet sind. Damit hergestellt, verträgt sie auch der schwächste Magen. n623 K. k. priv. Riunione Ädriatica di Sicurta in Triest. Aus den Ktfchnuncsibsrhlöisen und dem Direktion«' berichte kör da« «7. Rechnungsjahr (1905), welche in der am 25. April abgehaltenen Generalversammlung xur Vorlage gelangten, sind folgend« wesentlichere Daten in entnehmen: Die in der I,eb«nsversieherting«-Abteilung eingereichten 9130 Anträge bezogen «ich ans ein Versiche-rungs-Kapital von K 54 492,674.—, die dagegen ausgestellten Polizzen haben K 48.800,942.— betragen. Am 31. Dezember 1905 bclief sich der Versicherung» stand ans über 818 Millionen Kronen Kapital and K 796,691.— .lahresrenteo. Der Reinzuwachs beträgt K 22.830,424—. Ad Prämien worden eingenommen K 13.071,525.—, die Anzahlungen für Todesfälle nnd Erlebensversicherungen einschliesslich Leibrenten, erforderten K 7.233,448.—. Der subsidiäreB l'riimienreserve für Zinafoner-mäftsigung sind K 200,000.— zugewiesen worden nnd beträgt dieselbe nunmehr K 2.000,000 —. Die Prämienreserven nnd Prämienflberträge für I.eben&vemieheruogen belicfen sieb zum Jahre »seh lasse ohne die subeidiäre Be-•erve K 2.000,000,— ans K 86.448,493.— und nach Abzug der Rückversicherungen ans K 79 520.206.—; sie haben gegen da» Vorjahr einen Ketto-Zuwncha um K 5.<80,704.— erfahren. Für Keaerrertichenuigen wurden an Prämien 11848 K 22.334.900.— vereinnahmt, fflr Transportversicherungen K 1.642,389 — und für Versicherungen gege« Kinbrarhdiebstahl K 537,904.—; fflr Rttckversiche-rungen wurden in den bier genannten drei Branchen K 10.745,019.— verausgabt, während die Schadenau-zahlnngen K 15.430,116.— nnd, abzüglich Rückversicherung, netto K 8,255.979.— erforderten. Die Prämien-reserven dieser drei Branchen betragen K 1 ■1.5x3,385.— nnd «bzOgltch Rückversicherung K 8.143.688-^-. Ueber Antrag der Direktion beschloss die General Versammlung, ans dem Jahresfiberscbusse den Betrag von K 500,000.— der disponiblen Reserve der Bilanz B zuzuweisen und eine Dividende von K 200.— per Aktie zur Verteilung zu bringen. ; Die verschiedenen Reserven der Gesellschaft be -laufen sich per 31. Dezember 1905 — den ttr peudente Schäden reservierten Ketto-Betrag von K 2.396,006.— nicht miteinbesogen — auf über 102 Millionen Krone«, u. zw.: Prämienreserven (abzüglich Rückversicherung) K 87 668,954".—% Gewinnreserven K 10.078,207.— und Reserven für Kursschwankungen K 4.294,904—. Das Vermögen der I'entumt-Katae nnd der Spar- und Vertorgmu)t~ Ktute der Gesellschaft« beaBten beträgt zusammen K 1.786,822.—. t »rein, weiss, summet 34 Störungen » mr Stoffabsonderung sind ber Unprung von taufenberlei ttranlbciten, und von dieser allgemeine» Eriahrung aus erscheint es schier unsaß-lich, mit welcher Gletchgiiiiflleit sich der Grobleil unserer daran leidenden Kuinirmenjchheit über dieses Grundübel, dessen Beseitigung da» erste und wichiiasie Glied in der »m>t sei»« Zuveiläfsigleit vlänzend bewiesen. Die Rückreise oierg über Oveina—La > bach und den Loiblpaß (1370 Meter Heehöhe.) Auch hiebei bewährte sich d>r kleine .Piccolo" Wa^en volltonimen, wie durch einwandfreie Zeugenaussagen ei wiesen werden kann. 30 000 Arouenbkiiägt der Haupttriffer der Kaijeni-Elis.,be>h-Hei«-Lotterie. Wir machen unsere geehrten Les.r kaiauf ol-strertfcw. daß die Zieluag unw derrustich am 17. Mai d. I. statifinvet und empfehlen anoelepentlichst, diese« pa»rio»sche und Humani'äre Unieinehme» durch Ankauf >ine« Loset zum Preise von nur 1 X zu unterstützen. Hemeindcausschuß der Stadt KiM Neuwahlen. Kundmachung. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebrocht, daß die hierämtliche Kundmachung vom 18. April 1906, Zl. 4073, betreffend die Durchführung der Gemeindeausschuß-Neuw.ihlen außer Kraft gesetzt und die Neuwahlen des Gemeiudeausfchufse« der Stadt Eilli gcmciß § 17 der Gemeindewahlordnung für die Stadt Eilli >uf den flO., II. unb IS Mai 1906 in der Weife angeordnet, daß am Donnerstag den 10. Mai die Wähler dr» HI. WahlkörperS, •m Freitag den 11. Mai jene deS II. Wahl-WrperS und am Samstag den 12. Mai jene te« L WohllörperS die Wahl voruehmen. Dir Wahlhandlung beginnt an jedem Tag« »» 9 Uhr »ormittagS. Im III. Wahllörper wird die Wahl er-^«tzerlichtnfalls um 3 Uhr nachmittag« fortgesetzt. Aeder Wahlkörper hat 8 Mitglieder de« OemeindeoussihtHe« und 4 Ersatzmänner zu »ählcu, . Di« Wahl findet im kleinen Ratsaale, ««thauSgebtnde, l. Stock statt. «tadtamt Eilli, 12. »pri! ISO«. Der Bürgermeister: 3*. «akas». ^ Seit dem Jahre 1868 !i Virweiduf. Borpr's meflic. Theer-Seife, k»rch teraaRouB*« üfrjte »ick t» ka •uT»tw« mil giinicntvai Urselj» onjenrnUt gffea Haut.iusschliige aller Art, »ei bartnifijrn $aatlri»en MM aus »»ch die M* I Berber's Theerschwefelaelfe. ■II nilberi' Tbrcrfrtlr ,«r Ptieitiflan« »Her linrctabtUea M letal«, Mt« taut* u Hl *1 aber totste all untberttiffich» Mmttih, tUoidi- und vadeseif« liir kl tästtiSen t)»b«rf Hai Berger's Glyzerin-Theerselfe di« 86 firateat veiwrtin entblli in» MrftaiM ist. »« krttetr»acit»r» (tomaltld wirb frmrt mit strfiigc «»|rtt«6rt: Berger's Borax-Seife aab |Mi »errn stvi»»eri», Bnnneitbranb, I SJilrffrr ilnd mibm (Maliw. Sreist ptt MM |tbit Sorte 70 J>. iaatt utociftina. »eqrbrtn Sie ixt« tiialaaft «HdrstMch chjer#rr'* i b"riti''n imb »oc«i(»Weii un» 'rt)m ®t« ans die M« «bfltblldete ?<4u?marfe an* Mc »fbdifttliftibc e. i«f je»., «tltni. eS _J- «Bf ( öniiirl mit libcmbHc >iaiUi«ii»d,»wene«ied»iIIedRWclt»»stft»II»»st In VaristltOO. U( iortia» «e»>c und l&jim. Hetin, k«r R«rt< Or|» M ta t«a aSai »eise» brigrltftiD Ö< 9 En fTO»: 6. llell s° Comji., Wien, l., Blberatrau« 1 Verdauungsstörungen, llageakatarrh. Dyspepsie, Appetitlosigkeit, Sodbrennen etc., powie die Hutnrrh« der Lultwuifv, Verschleimnng, Husten, Heiserkit sind diejenigen Krankheiten, in welchen 'MAIieSi tlkallMhc nach den Aasaprflehen medicinischei Antorititen mit besonderen) rirfoltjo angewendet wird. ttfxetzlioh genchiitzt! Jede üwiitliniiic «der Narhdrnck strafbar. Allein echt ist Thierrys Balsam nur mit der Krflnrn Können marke. Aitbei'iihint. unBbrrtrrfftmr gegen Ver-•UaunK**tirun||r<'n, Mu*.'nk rümpfe. Kolik, Katarrh. Bra»il«idra, Infla«n«a ele. etc. I'rei* : t» kleine od. « Doppeiflaiehen od. 1 gr. SpciialfluBCbe mit Pat.'Versthiiuia h«- K it.— franko. ^Tbierry'» Oentifoiiensalbe allbekannt al» Non plo» nitra ireirea alle noch »o allen Wunden, Kniion.Innern. Veripi«ougen, Ab»*e«e u. Oe»chwflr» aller Art. Pre»: S Tiegel K 3 60 franko *e »endet nur fegen Vorau»- oder Suebnahmeanweinunir Apotheker A. Tbierry lo Pregrada bei Rohitscli - Saaerbnum. T»le Broschüre mit Tausenden Orlg.-Dai.kacbretben grutla u. fr. PrpoU in den neiatra rt J«»«rto Apotheken and Medialnal-llrii(»eile». tUtt [ICH DIEMl Q/errava/tä Chitta-Wein ■» Ösen. KrlfUfttfnilUel flr Hchwichllche, BiaUrae und Bckraralessciitsta. Apu«tituref«a4M, B«rTenatIrkrad«a, klilrerbwimlH Mittel. 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As A ,A'V\ M Met »anl Schwer, Bad ktklll Ina ttm Itjytto, Rhanlrale Täfoa, »ta % 4 : Belehrendes. Unterhaltendes, Heiteres etc.; Ztindesauge. Bon Gkorg Scherer. Will (eine Freude dich erquicken, Verzehrt das Her, dir Gram und Dein, Tann schau mit den umflorten Blicken In deines Kinde« Aug' hinein I In seinen Tiesen wird versinken Der Erde tausendfache« Leid: Au« ihm wird dir ein Engel winken. Der Fried« deiner Kinderzeit. InS Album. Deine wahren Freunde sehen deine Fehler und machen dich daraus aus-merlsa«! deine salschen Freunde sehen ebenfalls deine Fehler, mir machen sie andere darauf aufmerksam. « I« weniger die Saltin bestehlt, desto mehr gehorcht ihr der Mann. O Die Rede die zum Ziele führt, ist gut. » Verwöhnte Kinder find die Unglück-lichsten: sie lernen schon in jungen Jahren die Leiden der Tyrannen kennen. * Einen Lebenden, der noch den Gefahren de« Leben» unterworfen ist. glücklich preisen, ist ebenso nichtig und unsicher, als einen noch kämpsenden Fechter »um Sieger aus-rufen und ihm den «ranz aussetzen. O Denken die Himmlischen Einem der Erdgeborenen Viele Verwirrungen zu, Und bereiten sie ihm Von der Freude zu Schmerzen Und von Schmerzen zur Freud« Ties erschütternden Ueberganq: Dann erziehen sie ihm, Daß in Stunden der Not Auch die Hilfe bereit sei. Einen ruhigen Freund. Goethe. , * Unsere Kindheit ist die einzige unver. ftümmelte Natur, di« wir in der kulti-vierten Menschheit noch antreffen, daher e» kein Wunder ist, wenn un« jede Fuß-tapse der Natur außer uns aus unsere Kindheit zurücksührt. Schiller. Möbelpolitnr. Eine Mischung von zwei Zeilen Olivenöl und einen Teil Terpentinspiritu» gibt eine sehr gute Möbelpolitur, die alle Abdrücke schmutziger Finger und sonstige Unsauberkeiten sofort beseitigt, wenn man da« poliert« Holz damit abreibt. Ebenso kann man jede Wachs leinwand leichtdamit wieder glänzend machen. Di« Zahnpflege ist b«i den Kind«rn mindestens von der gleichen Wichtigkeit wie b«i Erwachsenen. Wenn auch die Milchzähne später aussallen und an deren Stell« die bleibenden Zähne treten, so darf doch nicht versäumt werden, schor in der Milchzahnperiode die Stellung der Zähne zu kontrollieren und Fedler durch einen Zahnarzt ausbessern zu lassen. Diese Notwendigkeit tritt besonders während der Zeit de» Zahnwechsels ein, wenn ein Milchzahn dAmmoniak aus die Stellen und start gespült. Wie di« Chinesen di« Eier auf-bewahren. Ihr Bersahren besteht darin, daß man die Eier mit nassem Lehmboden überzieht, welcher, sich schnell härtend, die Eier wie mit einer Form umgibt, die Luft vollständig abschließt und dieselben dadurch vor Fäulnis bewahrt. Außerdem hat dies» Method» das Gute, daß di«, Eier, mit einer solchen Hülle versehen, sich gegenseitig nicht berühren können und daher weniger zerbrechlich sind. Aus diese Weise werden die Eier zu Tausenden sür den Transport verpackt, waS sür den Bedarf auf langen Seereisen von unbe-rechenbarem Werte ist. Tparsanie« Aepfelsehälen. Daß bei dem Schälen der Aepsel möglichst wenig verloren gehe, ist in Anbetracht der hohen Dbstpreif« das Bestreben aller sparsamen Hausmütter, die noch durch die Tatsache, daß dicht unter der Schale das höchste Aroma sich entwickelt, in diesen Sinnne bestärkt werden. Doch selbst das schärsste Messer und die geübteste Hand wird mehr abschälen als nur di« Ober-haut, und daher wird ein einsache« Ver. sahren zum sparsamsten Schälen der Aepsel gewiß willkommen sein. Man taucht dtf Aepsel in leise kochende» Wasser -ine llt.n« MinutKirnd kann sie dann mit Leichtigkeit wie eine Pellkartoffcl abschälen, ohne daß das geringste verloren geht. Magyarenstolz. In einer Ga4Mae sich ruhig in die Bibliothek, während ich Nachforschungen anstell«.' Margaret Henson kam dieser Aufforderung in ihrer stumpsfiuiuge». mechanischen Weife nach, und Enid flog wie der Blitz in ihr Zimmer zurück. Ein anderes Mäo. chen befand sich dort iwch. das ihr merkwürdig ähnlich sah, aber bleich und abgezehrt erschien. .Der Feind bat Verdacht/ sagte Enid. „Ein unglückseliger Zufall, daß Du der Tante, begegnet bist. Ehri«, Du mußt wieder znrückkehr«n> Eil« wi«d«r in Dein Zimmer, lege Dich still nieder, dann wird er zu-frieden sein.* Cbri« erhob sich schaudernd. „Und wenn der Schurke mich zu berühren wagt?" stöhnte sie, „wenn er . . ." »DaS wird er nicht, er wagt eS nicht. Der Himmel helfe ihm, wenn er da« versucht. In diesem Falle würde Rollo ihn sicherlich töten." „Ach, ich hatt» den treuen Hund ganz vergessen. Die Hunde sind uns nützlicher, als eine Schar Menschen. Ich werd« durch die Hintertreppe in mein Ankleidezimmer gehen. O, Enid, wie glücklich werde ich sein, wenn ich dieses entsetzliche Haus erst verlassen habe." Sie eilte über den Korridor nnd erreichte ihr Zimmer. ES war das Werk eines Augenblicks, den Mantel ab»»-werfen und sich unter die weiße Decke zu legen. Aber obwohl sie still lag, schlug ihr Herz zum Ersticken, als sie einen schweren Schrttt dumpf und dröhnend die Treppen heraufkommen hörte. Dann öffnete sich die Tür, und Henson kam h«reingeschlichen. Er konnte die Umriss« der weißen Gestalt sehen, und ein Seufzer der Be-frirdiguug entrang sich seinen Lippen. Ein etwas weniger mißtrauischer Mann hätte sich sofort zurückgezogen, und ein etwas weniger vertiefter Mann hätte zwei graue Augen auf dem Erdboden bemerkt. „Altweiberphantasien," murmelte er, „aber da ich hier bin, will ich mich doch überzeugen —" Er streckte die Hand aus, um die marmorweiß« Stirn zu berühren; da erhob sich «iu Knurren und Bellen, Henson wurde mit einem Ruck an die Erde gerissen, und über die Türschwell« in drn Korridor gezcrrt. Rollo balle den Eindringling bei der Kehle gepackt, tausend vlaue und rote Sterne tanzten vor drn Augen des Schurken, in verzweifelter Anstrengung kämpfte er mit seinem Feinde, dann wur^e er bewußtlos. Als er wieder zu sich kam, lag er in seinem Bett, und Williams und Enid beugten sich über ihn. „Wie ist das geschehen?" fragte Enid mit er-heuchelter Angst. «Ich — ich ging durch d«n Korridor," flüsterte Henson, „und — und wollte zu Bett gehen. Einer von den verdammten Hunden muß sich wohl ins Haus geschlichen haben. Bevor ich wußte, wie mir geschah, sprang mir die Bestie an die Kehle und schleppte mich weiter. Telephonieren Sie sofort an Walker, ich sterbe, Williams." Er fiel wieder bewußtlos zurück. Der Hals wies eine große, klaffende Wunde auf, bei deren Anblick Enid schauderte. „Glauben Sie. das er tot ist, Williams?" fragte sie. „So viel Glück haben wir nicht,' versetzt« Williams mit d«r Miene eines Pessimisten. „Ich hoffe, Sie haben die Schlafzimmertür verschlossen und den Schlüssel in die Tasche gesteckt, Miß?" „Ich glaube, wir tun gut, «ach dem Doktor zu schicken. Ein Trost ist es nur, daß Mr. Henson mindestens vierzehn Tage im Bett liegen muß! aus jeden Fall wird er während der Zeit im Hause nichts anrichten können. DaS Begräbnis wird längst vorüber sein, wenn er wieder auf dem Posten ist." Die ersten grauen Strahlen d«S Morgens tauchten auf, als Enid bereits vor dem Parkgitter stand. Sie war nicht allein. Eine schlanke Gestalt in grauem Kleide, di« ihr wunderbar ähnlich sah, stand neben ihr. Die Gestalt in Grau trug ein Reisekostüm und hielt ein Köfferchen in der Hand. .Adieu, mein Herz, und viel Glück; cs ist gefährlich, hier zu verweilen." .Hast Du auch alle«, waS Du brauchst?" fragte Enid. .AlleS! Wenn Ihr beim Frühstück sitzt, werde ich in London (ein, und dort soÜeu' die Nachforschungen nach dem Geheimnis erst ernsthaft beginnend .Weiht Du auch ganz genau, daß Reginald Henson nichts vermutet?- „Ich weife ganz genau, daß er befriedigt war. Ich hörte es sogar au» seinem eigenen Munde. Unser Plan wird gelingen, Enid, ein Etwa» in meinem Herzen sagt eS mir. Sieh, wie die Sonne Dein liebes Gesicht und Deine teuren Augen bestrahlt. Leb wohl, da» ist mein Omen, — da» Omen eines zukünftige» Glücks." 17. Kapitel- Ein Schritt weiter. Steel hatte sich schläfrig in die Droschke zurück» gelehnt, ohne recht zu wissen, vb seine Zigarette brannte oder nicht. Sie halten eine ziemliche Strecke zurückgelegt, bevor Bell sprach. .ES ist Ihnen wohl klar, daß wir beide aus der« selben Spur sind," sagte er. .Ich bin überzeugt, daß ich die richttge verfolge * versetzte David, »doch wenn ich die Sache recht betrachte, so i»uß ich sagen, der Zufall hat uns stark dabei ge« holfen. Ich zog heute Nacht auS, um ein Abenteuer zu suchen, und muß gestehen, ich habe eS gesunden. Ich fand auch die Dame, mit der ich im Dunkeln eine Unter-redung hatte." .Sie irren sich wieder einmal," versetzte Bell mit lautem Lachen. „So? Na, dann ist wieder das vertauschte Zimmer daran schuld. Ich hätte daraus schwäre» mögen. Mit wem sprach ich denn aber? Wessen Stimme ist ihr so ähnlich?* .ES ist die Schwester der Dame. Enid Henson war in der fraglichen Nacht gar nicht auf dem BrunSwick Square Nr. 218, da» könne» Sie mir glaube». Aber es ist doch eine seltsame Geschichte. Jetzt fange ich an, da» Komplott zu verstehe», dessen Opfer ich geworden bin. Aber ich begreife immer noch nicht, wie die junge» Mädchen aus die seltsame Idee kamen, von Ihnen Hilfe zu verlangen? Die ganze Sache hat einen verrückte» Anstrich." „DaS finde ich nicht," sagte David nachdenklich, .die jungen Mädchen sind ebenso romantisch wie klug, Sie fesselt ein gemeinsames Band, das Band eines Kampfes gegen einen verschlafenen »nd gewissenlosen Schurken. Durch den seltsamsten Zufall von der Welt entdeckte» sie, daß ich in der Lage war, ihnen wertvollen Rat und Beistand angedeihen zu lassen. Gleichzeitig wollten Sie mich au» zwei Gründen nickt in die Sache hineinziehen. Erstens, um das FamiliengeheimniS zn wahren, zweiten», weil die Entdeckung mich in große, persönliche Gefahr bringen konnte. Darum Hecken sie zusammen diesen Plan au». Nennen Sie eS ein verrückte» Unternehmen, wenn Sie wollen, aber wenn Sie die Geschichte Ihres eigenen Landes betrachte», so werden Sie finden, daß Männer, denen ma» das Schicksal ihrer Natton ander-traute, auf weit tollere Ideen verfallen sind. Wären die jungen Mädchen weniger aus meine Sicherheit be-dacht gewesen, . .* „Aber," unterbrach Bell eisrig, „in der Beziehung haben sie gerade sehr schwer gesündigt. Der Feind muß ihnen sofort aus die Fäbrte gekommen sein, denn er hat Sie in eine gefährliche Lage qebracht, vielleicht, um Sie zu warnen, Äie möchten sich in Zukunft um Ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. Wenn die Mädchen Sie aber retten wollen, so müsse» sie, merken Sie sich da» wohl, öffentlich austrete», und dann geht die ganze Geschichte in die Brüche. Bei Gott, wir haben e» mit eurem Feinde zn tu», bei dem der Kamps der Mühe lohnt." „Wir? Meinen Sie wirklich, daß Ihr Feind auch der meine ist?" „Gewiß, «It ich meinen Gegner sand, fand ich auch Ihren." , „Und wer mag das sein?" ' ' „Reginald Henson. Sie wissen, ich hatte davon noch keine Idee, al» ich nach Longdean Grange ging, ich ging hin, weil ich wissen wollte, wer da» Hau» bewohnte, vor allem aber, um in Erfahrung zu bringen, wie der Rembrandt in da» HauS BrunSwick Square 218 ge-kommen ist. Miß Täte» muß un» wohl über die Sache haben sprechen hören, und darum kam sie auch heute Rächt nach Longdean Grange." ..Hoffentlich ist sie gut nach Hause gelangt." sagte David. „Hoffentlich. — Ich habe also entdeckt, wer der Feind ist, und eZ ist mir auch ziemlich klar, warum er mir diese« Streich gespielt hat. Er wußte, daß Enid Henson und ich verlobt waren, und wie gefährlich eS sür seine Pläne war, einen Mann wie mich in der Familie zu haben. Da tauchte der zweite Rembrandt auf und nun bot sich ihm die Gelegenheit, mich au»zu-schalten. Dann kam der schreckliche Familienskandal zwischen Lord Littimer und seine Frau. Ich kann Ihnen nicht» darüber sagen, weil ich nicht alles genau weiß. Aber Sie konnten ja die Wirkung an Lady Littimer heute selbst beurteilen." „Ich erinnere mich nicht, Lady Littimer heute gesehen zu haben." »Lieber Freund, die Dame, die Sie al» Mistreß Henson kennen lernten, ist in Wirklichkeit Lady Littimer. Henjon ist ihr Mädchenname, und die jungen Damen sind ihre Nichten. Der Kummer hat der armen Frau den Kops verdreht. An der Spitze deS ganzen Geheimnisse» steht Reginald Henson. der nicht allein der einzige Neffe von seiner Mutter Seite, sondern auch der nächste Ero« deS Titel» der Littimer ist. Augenblicklich brandschatzt er da» unglückliche Geschöpf und sucht da» ganze große Vermögen in die Hände zu bekommen. Reginald Henson ist ver Mann, den die jungen Mädchen überlisten wollen, und auS deui Grunde kamen sie zu Anen. Henson hat da» zum Teil herausbekommen und «ie in eine schlimme Lage gebracht." „Beweis mein unsreiwilliger Gast und die Zigarren-tasche," sagte David. „Aber wissen Sie denn, wozu ich einem der jungen Mädchen — der Prinzessin au» dem dunklen Zimmer — riet?" „New, das weiß ich nicht, der Rat wurde ja mündlich erteilt. Die Mädchen wagten nicht, zum Schreiben ihre Zuflucht zu nehme», sonst wären Sie Ib»en wohl in etwa» prosaischerer Weise entgegengetreten. Aoer ich muß gestehen, Sie haben mich heute verblüfft." „Wie meinen «te da»?" „Als Sie mir den Zettel hereinschickten. Wa» Sie von mir verlangten, war einfach Mord. Als ich in da» Krankenzimmer trat, sah ich, daß Christians Henson im Sterben lag. Mein erster Gedanke war, Reginald Henson hätte das Mädchen sür seine eigenen Zwecke auS dein Wege geräumt. Mein lieber Freund, die ganze Atmosphäre roch buchstäblich nach Albumen. Walker muß blind gewesen sein, um nicht zu sehen, wie er betrogen wurde. Ich wollte ihm offen meine Meinung heraus-sagen, al» man Ihren Zettel brachte. Und Enid, deren Seele förmlich aus ihren großen Augen sprach, bat mich, zu schweifen. Wenn da» Mübchtii starb, so war ich ge-wissermaften daran schuld. Sie werden zugeben, für einen Doktor eine recht hübsche Lage." ..Weil Sie eben nicht die einzelnen Phasen de» Falles wissen, mein lieber Bell." „Da werden Sie vielleicht so gut sein, mich aus-zuklären." jagte Bell ttocken. ^munter 34 ,Ke«.fch- W-»qt- Seite 7 Hamburo-Amerika-Linie. Schnellste Hzeanfayrt, 5 Jage 7 Stunden 38 Minuten. Regelmäßige direkte Verbindung m. Doppelschrauben-Schnell- u. Poitdampsern v. Hamburg nach Nno Kork! ferner nach Canada. Braülien, Argentinien, Afrika. Nähere AuSlunst erteilt die <«c»eral Agentur für Lteiermark. Graz, IV., Annenstrasse 10, „Oesterreich. Hof". 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Anlässlich des Ablebens unserer innigstgeliebten nu-vergesalichen Üattin und Mutter, der Frau Anna Kollaritsch sind uns so viele Reweise aufrichtiger Teilnahme au unserem Verluste zuteil geworden, dass wir ausserstande sind, jedem einzeln unseren Dank auszusprechen und bitten wir daher, für die überaus zahlreiche Beteiligungam Leichenbegängnisse, «owie auch für die schönen Kranzspenden auf diesem Wege unseren tiefstgefühl'en Dank entgegenzunehmen. Cilli, am 25. Apiil 1906. Die tieftranernden Hinterbliebenen. stauration „zum 7}ubertus" Laibaeher*trasfce. Schöne grosse zu Hause gefüttert« „Backhühner" mit schönem Hänpeisalat empfiehlt Hochachtungsvoll 11852 Marie 11840 D>mner»tag den 3. von 10 Uhr vormittags an und Freitag den 4. Mai in 4-r Villa Karola, Markt Tüffer: Betten, Rosshaarmatratzen, Kästen, Kredenzen, Tische, Sesseln, Waschkftsten, Lampen, Nachtkasteln, Sophas. Fauteuils, Vorhänge mit Kaniissen, Wanduhren, Kleiderständer, sehr grosse Badewanne. Bilder und vieles andere. 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