lWiiU ckkm»' «M,! pr«I« Mn 1 so 7». tirscnv'iii ^c.c>>t-i, .>ci> sscN»m»i. 3eNrittI«itung tl«l«ton >nt«tufd»n ^r. ZU7V). V»5vvslwnlz u. öue^lj'ueksrvi (lel. inisrutd. d^r. 2024» ^«eldor. u«.4. f^snust^kipts ^oröv" niokt sstutnivst. — ^nis»a«n k^Üokporto d«it«9«n. Mrumm «ßGn 1. W!s? 1935 Ii. >1 .ImtiüGv» Ut. < lV«»M««tung.. si»L /^bkotsn. monstt. 22 Vin, 7U«t»ll«n 24 0ln. öu^ck klotzt mon«tl. tüi «>«» /^t»n6 2S Dil». Ä««!numm»' 1 so unä 2 »in vsnitmslKonrvrt S. (iun»t«n cjes Künix ^lvxan6er'Denlcmal» ver-am ^si rjer Lesanxverein „^aridor" im I-Inlon-8sal ein o»ok«» wirtien kl»; 8o!isten l^rau I^ovse, (lolo^ unci I^err lilitt sn^i« tjs<< Orchester ell Vorsteslilngeli c>er ,^ll t>eii (^tUndlafleli cincr Mähl.ul>q, lwli doll'il nlai? eigentlich überhaupt nicht inel>v spricht. Jetzt ist es illit eitten? Zchlngc! zi> eiiioln (^ecienstand nllqe-niötn inteviuitilitinlen Interesses gcwort>cn. Und wodlu-ch? Di.e erneute.'devaiifsel.uiuq des nitierifanischen Silberpreises nuf 77.7t'i Dos-lar rür alles Silber, das nach dein -1. April qesördert wird, hat zu einer j^eradezu llufl^'-lietkerlicheu Ausdesinunq der 5ilbeiliausse aus dem Londoner Markt sieführt. wo die !-il-bn'notierunqen bereits den 5.^öchststaud seit dl'ln Juni M22 erreicht haben. Die Veivelinilii, die uilnuiehr das Silber erfaszt bat, ist von Wl?sl)inrsahre fast verdoppelt. Sil ber ist eine Welthaltdel?n»are, ilitd so ist es ohne u'eiteres ertlärlich, das; der Auslöse von Washinqton sich an den verschiedensten Stellen des Weltl'andelo beniertbar niacht. l^iros^e Silberhorte, die in 7^ndien auqehällst waren. qeraten nnnuielir in Veweqnnti und ui'iiu'n der .^tanslrast ails deui englischen ?)!arkt. Aebnliel) N'ie Siidafrika nach der Pfnndentn>ertiln(^ niid l^^oldpreissteiqilnsi, hnt'nnnil>el)r auch Merito, das Land, das das nieistc' Silber-s)ervorlniu;^t, eiue Wertzu-inachsstener ans das niei^e Metall ?lnf der andereil Seite cierät China, das l^'tUe iiroßc Land, das sich noch zur Silber^ währunji bekennt, in ständig N'achsende Ans^ snhlschwieriftkeiten lveqen der Anfioertnnl^ seiner '-^^alnta. Tie ^^rage ergibt sirti gan.z von selbst, ivas denn eigentlich die aineritanische Wirtschaftspolitik nnt dieser voir ihr inaugurierten Sil-berhallNl? be^>N'eckt llni den Silberniert zu stntzen, liat das Schatzaint der Vereinigten Staaten ini .'^abre !s>.^4 kann, niehr als ls>l) Millionen Dollar ausgegeben. D^is ist, ge-tnessen an den and<'ren ?^eträgen, V. für die ?lrbeitsbescl>affnl,g nnr eine ininintale Alisgabe^ ?lnn ist es gelvis', richtig, das', die Vertreie,- des silbe'prodn^^ierenden Staates ^.^^evada ini .^tongres; l'er Vereinigten Staa-len ai> der Steigerung des Tilberpreises das gröftte Interesse I)abe»i. denn er bedeutet zugleich eine Dividendensteigernng der Silber-gruben. -)lber Silber ist heilte nicht uiehr wie noch .zu Vegiltit des Iahrhnntlkerbuud zurilckkehrt lind alle Streitfragen ans friedlichem Wege gelöst würden. Niamlsch glelchberechtlgt^ Die Walonen »mchten dem Dr«ck der «en nachgebe». — ^ranzöfisch nicht mehr alleinige GerichtSspr«^ in Belgien. BrÄssel, M April. Der 'Äenlat hat ein kiirzlich von d?r wallonisch orientierten Kammer abgelehntes Ge» setz genehmigt, welches die ?lx?nderutlg der Gerichtsverfassung bedeutet. Das Grundlegende au dem neuen ist, daß >le nnb<' dingte Vorherrschaft der französischen Sp'.a« che bei den Gerichten beseitigt ist. Für ^-l^in--dorn wurde Flämisch und für die ??nllonen das Franzl>sische als Amtssprache festg'''set^l Englischer Vroteft Gesten Deuismlands Floitenausrüstunil / „Unlieimtiche Details" iitier „revolutionäre" Neuerungen an den neuen deutschen U- Boolen Lon do n, liO. April. Aus^elllninPer Sir 7^ohlt S t in o n koil^ lerierte gestern nlit ntehreren ^tabinettsmtt-gliedern über Dentschlands Aufrüstung zur öee. Mau erwartet j(tN. das? der Außenminister durch dell Berliuer Bots'^>irfter eineit Protest einlegen werde, dessen Forinnlierulig in der ain Mittwoch sdattfiiiÄcndeil Zipung des >^tabinetts lKsprorhen tverden soll. Die „M o r n i il g P o st" uerüffeiitlicht „tlnheiniliche" Details ' üb<'r die sozusagen „revolntiotlären Neueruugeii" der ini Bau begriffenen dentschen U-Boote. Die Schlagkraft durde. Das neue U-Boot könne ohne Periskop aus den erdenklichsten Ti!.»s«^il Nlit genauer Präzision das feilldliche Sch'.sf torpedieren. Die lieuen deutschen U-Boote seien der künftige Schreckaus'richteten gestern mehrere Abgeordnete an den Minister des Aeutzeren Sir Iohli Z i >li o n Ailfrageu .vegen der maritimen Aufrüstung Deutschlands. Sir John Sinlon erwiderte, daß die Negierung soe!^ll mit der Priifuug einer anitlicllen deut schen Mitteilung beschäftigt sei, derzukolge IL U-Boot« zu je 250 Tonnen, d. !. 0er llein-sten Type, auf ^iiel gelegt würden. Die mnt-Uche Mitteilung über die Marineichule tn Aiel sei noch ausständig, er wer^e jedoch darül>er auch später beriM^n. Kommunistische jlwndgebnngen gegen Polen, Deutschtand und Aapan. London, W. April. Wie aus Moskau berichtet wird, bereiten die Führer der kommniiistischen internatio-imlen Partei .Kundgebungen gegen Deutschland, Poleir und Japan vor. Die Knndge-Hungen gegen Japan inerden damit begründet, daß iil der süstgsteii Zeit die javaniiche Regierung Geheiinverträge gegen Sowjet^ rllßland zuni Abschluß gebra!i^ habe. Vor dem Riicktritt des spanischen Kabinetts? Madrid, 80. April. Nach Beratungeli des Minsterpräsidenten L errou r mit Gil Nobles, Velasco und >Alt»ares wurde der Beschluß gefaßt, daß die Miniderheitsregieruug in Spauien längstens bis zur Abstimmuug iu den Cortes am Mai zurücktrete« werde, uni einem Koal' tionsministerium Plak zu inachen. Ki^nigtn-Witwe Maria nach Wien. Bukarest April Die ruinän'sche !»tolligili-W'tnil.' Maria ist init dem Orient-Expreß llau, Wien abgereist. Auch Priilz Ni^kolans ist in seinem Ant^> iiach Wien lib-gereist. (5-r ivird sich mit sciuer Mllttsr 'n Men treffen. Abessinien wirbt nm Perbiindete M a i la d. April. „Il Cvl'riere della Sera" berichtet, daß der >^kaiser von Abessillien eine Sondergesandschaft an deii .^sönig von Arabien Jbn Saiid abgeseildet liabe, die Jbn Sand zu ei-nenl Schllt^-' lliid Triitchnii^dnis init Abcssi-liieii belnegeli sollte. Der Kiinig l)abe diese? Angebot abgelehlit (s-r erklärte, im Konflikt zwischen Abessiitieii nnd Italien si6i jeder Stellllngnahme enthalten zu lvollen. Die Sondergesandtschast ist darnach nach Europa abgereist. Reue jugoflawtsche Flugverkehrslinien. V<^ograd, "1. April. Am I. Mai n'er-den iieue Binneli-Verkohrs-Luftlinien 'il Iu-goslalvien eröffnet n>erdcn. Es handelt iich ilin die Linien Beograd—Saraje>>o, Beo- grad—Ni^- Skopbje liiid Beograd—Bitols_ Saloniki. Militärische Jugendansbildung in Italien. R o ln, 30. Alpril. Ini Jahre 1W4 ivnrdoi voii Offizieren der költiglichen Wohrniacht Italiens all Inllg-lnannen ausgebildet: 29.100 Fllnkcr, 47.7!^4 in der Winkelnießkuirst, 246l ill der Ni bt-kunst, 7^ am Maschinenleivehr, ,739 'm 7Nachr!chtenim>eldeil»sen und AIW ini Neit-unterricht. Drei Lage lang im Stollen eingeschlossen und dennoch gerettet. Johannesburg. .^0. April. Auf gera-dezu wunderbare Weise sind Bergleute, die am Mittwoch in der Macha-lme-Mine durch einen Wassereiiibrilch eingeschlossen lvllrden, nach drei Tage langem .Han^gen uild Bangen zwischen Tod und Le-ben gerettet wordeli. Die Bergnngsniann-schaften fan'den zwei Weiße Uich einen Cin^^ geborenen, die sich in eine kleilie .^^oblnng oberhalb des überschivemmten Stollens ge-fll'lchtet hatten, wohin das Walser noch nicht gedrungen war. Um zil den Eingeschlossenen vorzudringen, hatte inan 24 Stunden nn' unterbrocheil g<'arbe!tet. Die Geretteten wa« ren nach der geglückten Rettung sehr e^-sci>öpft. Z ü r i ch. l^. April. Devisen: Beograd 7.<^, Paris 20..^. London 14.^9, Ne>vt)ors ?V7.875, Maibmrd .')0, Prag Wien 57 «?, Berlin 1?4..'V>. L i u b l i a n a. .'i0 A>mis. Dev'n'en: V.08 bis 17ttst.0ii, Züriä) lt'21.s>1 1428.08. l'midon 2N.0^ bis I. ??e.^'iiork Scheck 4.'^?9.40 bis 4.^7.'>.72. Paris 2^^ s^0 20l.0Z. Prag 183.20 b. 184.^i0. Triest :i<'.I.7l bis 3<^.79i i>iterr. Schilling (Privatcleariii 3.75 bis 8.8d. iler lvahren Speknlationswnt in Silber geführt. Dabei stehen die Spekulationskäufe in gnr keine,n Perhältilis zur Nachfrage, so daß gegenlvärtig das Preisniveau in lrieitestem Maße künstlich ist. Di<» Erir>artnngen der Spekulatioll ballen sich offenbar auf der Er-ivägullg ailf, daß die alnerikanische Regie-rnitg jettt gezwnngell sein li>erde, solange Silber zll kaufen, bis die Silberbestmide 2?)?« des Wertes der lnoiritären Goldbestände ausniachen. ??i Silb<'rläufe ini AiliZlalld inehr vorgenommen wovden. So ist um das Silber oiilc Sensatiol? entstanden, die voll der Rooseveltschen Wirt-schaftspol-itik geschickt allsgenutzt lvird, tveil die .^kosteu iin Grunde genommen sehr billig sind. In eineln uligarischen Blatt iveist ein Volkswirtschaftler mit Necht darauf hin, daß Silber a>l sich eine galiz nnbedeuteni^ Ware ist, die all jährlichein Unlsahwert hinter ge-»vissen Nußsorten zlirückbleibt. Kein Mensch hätte bei einer Nußhaussx ausgehorcht, ebenso lvie niemand allzu viel Aufhebens von der Pft'^ferhanfse »nachte, ehe dei Skandal da lvar. Beim Silber ist die Aufmerksamkeit niir ebell schon vorher da, obwohl die Metho dell der Preissteigeruilg sich von denen beim Pfeffer llur lvenig unterscheidell, abgesehen voli dein Uiilstand itatürlich, daß in deni ei-iien Fall eine JnderesselMuppe am eigene Rechnung wirtschaftete, im anderen ^ille aber ein Staat die Geschäste besorgt. Der einzige Sinli der Nociseveltschen Sil« berpolitik besteht also darin, daß sie sich ei' nem landläufigen Irrtum anpaßt. Aller« dings hat die Preissteigernng des Silbers noch einp andere Seite. Silber kann maii nänllich von sedenl beliebigen Punkt der Welt nack> einem andei'en übermitteln, obilk Devisenzentralen passiereli zn innssen. l5s könnte also K' a p i t a l f l n ch t lnit .<^ilfe von S i l b e r stattfinden. Des Rätsels letzte Lösung liegt aber vielleicht doch in den Verhandlungen, die gegenwärtig zwischen den beideil angelsächirschen Staaten übe:' die Stabilisierung von Dollar lind Psnnd ge^ führt norden. Borliätlfig aber bleibt der Silbern berglal«l,e eine der inteT-essantesten lZ^r-. s^li^'inlNlHen d^r (^^»nwavt. :?kariöoreL Zeitung" Rummer M StnaSöch, den 1. «ai iSSk- Anttterrorkonventlon am 20. Mal Teil Bericht darüber wird Eden erstatten / Marseille wird in Genf weiter verwSssett itt der Entschließung 10. Dezeulber t»cs Norjahrcs angekündigt wird. Es wurde da» malS ein besonderer Ausschub zwecks Ausarbeitung des Entwürfe gebildet. In di?sen Ausschuß wurden sogar Ungarn und auch dic S o w j e t u n r c n enlsendct, nur Iugoslawieil erhielt keinen Platz angowieseu, ivas die Genfer Kreise einigtr« mähen erstaunt machte. Die Grundlab^n der internationalen Terrorlonvention hat La» val berei-ts in einer Sondernote festgelegt N!an l)at aber in Genf den Eindruck, daß der Text noch nicht fertiggestellt ist. Nach der allgemeinen Debatte vor dem Rat wird wahr scheinlich im Rahmen der von l i 5taat:!n be schickte»!, sogenannten „Terrorkommlssion" noch el-n lxisonderer Unterausschuß gebildet werden, der gemeinsam mit den Fachexper-teil den Bertragstext aufsetzen wird. Lc^l^ten Endes dürste eine Zusammenarbeit der Polizeibehörden aller Länder in der Verfolgung der Terroristen zustandekommle tzerert'ö hinlänglich bekannt ist» wurde Bölkerbundrat am 1t). Dezember des Vorjahres eine Resolution angenonimen, durch die Ilngarn wenigstt.ns teilweise der '.ll^itschuld anl Attentat von Marseille ge-Vichen wurde. Die !)iesolulioll forderte vcn Uilsslnu eineil Vcriäit liber die Durchfüh-lnilsi anqcordnetcn Maßnahmen. Die ungarische Res,l<-rung untcrbrt:itet2 in (Äens eine längere T^nlschrift, iir der sic die Mit-einiger Beantten anerleiutt und er-l^äit, dtesell^n bereits abgestraft zu h!isen Gegenstand ist der Engländer Anthz^-uy E d e n. In diesem Zusaniinenhang ^^elangt. au6) der Entwurf einer lnternaticnalen Antitcr-^ol-sonvcittion .^ur Beratung, wie er !iereits Die Komin ein wWt in ganz Smopa Sensationelle Fekstellunaen des Prager Volschewikenorsians / Die Sowjets arbeiten fieberhaft, vor allem in Japan, Polen und Deutschland die VolsäMnten fiihren, indem sie der Welt einerseits in Äeilf das verbindliche Läckieln des Herrn Litvinov mit seiner problematischen „Friedeilspalme" zeigen und auf der and<'ren Leite die ^ortsetznng ihrer weltre-volntionären Plänc» ziinisch ankündigen. P r a g, April. Watt n a nl j a R o s s i s i", welches als Monatszeitschrist sonderbarer NK'ise von der tschechoslowakischen Zensur ge-c>nldet nnrd lind welches angeblich den guten Beziehungen zwischen Prag nnd Moskan dienen soll, lieschäftigt sich iit einent länge--ren Artikel init der Rolle der .kommunistischen Internationale, ^chlaglichtartig wird i)ier die grosse Gefahr offenkundig, die Eu-ropi droht. In deni Organ der Präger Bol-sebewisten l)eis;t es wiirtlich: „Die .Viomin-lern erschöpft sich nicht nur in der Arbeit zu Gunsten einer sozialen Weltrevolution. '>?^>enn znnl Beispiel die Sowjetunion von ihren iiuszeren ,'feinden a»lgegriffen werden sollte, dann hätte die.'»tomintern in deil.Hin-r.'rländcril der Angreiserstaaten die Aufga-den Ausstand zu entfesseln. 7^n deli .<^än-k>en des Mostauer r e ni l ist die !>iomlu-l^rn ^ckiwert nnd Schild zugleich. Der .«^treml lietänipft diejenigen Staaten, die heule oder »norgen seilte Feinde werden töllnten. Diese Staaten sind Japan, Polen nnd Deutschland. ^ie uliterirdische Minierarbeit iil diesen Staaten ist verdreifacht lvordeil. R a d e k allein besitzt 2t» Mitarbeiter, die alle japanischen Ausgal^eu tägliä)' ills Russisckie übersäen. Ausser vier bis fünf Leuten weiß nie-iimnd in SSSR, wie viel Geld Moskau für kiie Unternkinierullg Deutschlands ss handelt sich aber Ulil einige Millio neil Golddollar." Dieser Artikel wnrde aus-^ngsweise, NN.' in obigem Aortlout, auch von dem Zagreber Taadlatt „N o v o st i'^ lUn^'drnclt. Es geht darans szervor, daß diel RPoruuc, mit d« A ichen Internattonale identiich ljt, so daß alle ^ stauten, di<' mit Moskau diplonmtis6ze Ber-^ irä;ie abschließen, sich der Gefahr dür Bol- Entschließung des internationalen !ch..msi«um, »och m..ös-licn al-z im Ilehenden nlchtvertraglichen Zlljtande. E'? isi jedenfalls eine freche, offene Sprache, die! B erli n, Aprl. ! Der Aus>6iuß für mtcrnanonale ,'^ilni' presse nnd -Kritit des ^'"^ntelnationatell Filni Ma-^ longresses hat solgende Elltschliesuiiig gefaßt: Der Iitternationale ^'vii,ntongres; begrüßt die völkcrverbindenlen Eigenschaft(.'n dcs B il d a p e jr, Aprils Der Ätlelttäter Filins nnd fordert die Presse alter Länder r.on Bin Z'orba.in. Silvester Matuichka, der'auf, dein Geiste der internationalen Ber-I..i.nu.Uich Vu!.ap-ft-r >!!.ü''diguu!I durch .uuc »w.ilichst ^ ^ .. Behandlung von i^llnisiagen ,n Zeunngell lodc vonliicru wuvd,^ IM .mch de». U>Ic>l >^j-itjchrijtctt !«cch,u,u„ zu >wj,cu^ In Bcnlsuttji riu>>elc>it> Niniiiiehr hat t>»s ÄU' Eri^nutuiiZ iiies^'r Ändnuji iuioiuntio- lxipester Tafclgerichl beschlossen, der Beru- nalen Filins, der dazu bernsell isl, das Ber^ 'unq stattzugcl>cn nnd l)at die Be^halidlnng ständltis sür die tiationale Eigenart der Böl- im dru Jmli m-gcord»-,^ Ein« !" -»>. Ärc.,icn hinaus ^,u u.rbrcil.'n^ fordert er alle ,ii der Weltpresse tatigen Bern« und die fnmziMch-mMchen DnHaadluaiien Der „VLUtsche Beobachter" pschl auf Lo, earno. ______B e r l i n, Ä). April. Zu den frsisch-ruffischen Pattverhand-lungeu schreibt der „BSMsche Beobachter" in einem Leitartikel unter anderem: „Die Verhandlungen wurden selbstverständlich in Berlin mit großer Ausmerksaml^t verfolgt. Handelt es sich dcch schließlich darum, daß Deutschland von den Fwei gewaltigsten Mi-lttörmächten durch ein enges Bündnis umklammert werden soll, wobei über die Agres-sivität der Moskauer Politik gerade in letzter Zeit die Bolschowikenführer keinen Ankeife! gelasseil haben. Dt^utschland kann sich hiebe! jedoch der genlet-nsanren lSarantie erinnern, die iin Locarnovertrag Großbritannien sowl>hl wie Italien zum Schutze und zur Un versehrtheit der deutschen Westgrenze übernommen rMen. Deutschland iverß also, daß gerade Großbritalmien auf seine Leite treten muß, wenn die unruhige Weltrevolutions Politik von Moskau auch Auswirkungen aitf Westeuropa hateti sollte. Uitd hicr ist auch festzustellen, daß die Ausnahme des Art. 1k im 8 2 des Locarnovertrages für Deutschland in Zukunft keine Gültigkeit uichr hat. Denn der Artikel 16 der Bölkerbundsatzung handelt von Konflikten Mi.schen Bundcsinitgliedcrn. Deutschland jedoch ist aus dem BölkerSnnd ausgetreten und kann daher in jedem Falle die Locarnogarantie beanspruchen, da cs selbst niemals als Angreifer einen Krieg füh ren wird. Di<^ ttächsteit Verhandlungen werden z«!»-gei^, ob den Pariser politischen Advokaten wieder ein neues Täuschungsutani^oer geg.'N« itber Europa und bvsonders gegenüber den Locarnoinächtett gelingen soll. Tatsache abcr ist, daß die osfetlsiven Kriegsententen des franzi?sischen Generalstabes allen Friedsn-s-beteuorullgelt spreä)cn u. daß die neugeplante Allianz zwischen Paris uitd Moskau die geincinsame Bedroh,mg Europas durch de»! fratizizsischen Militarisinus zufam-ttien init dent Aeltrevolutionsprograntui der Dritten Interttationale darstellt." Ungarn geaen dle Automat« geaenfkltlger mtMartfKer Hilfe Budapest bedient sich der aleichen T iktik wie Paris gegenüber Moskau / l^rbiitkrung in Rom lieber sei. Es sckieint, daß Ungarn bezüglich der Sicherung der österreichischen Unabhängigkeit die gleiche Taktik verfolgt wie Frank- Der ebenfalls dem Hauptquartier sür Luft fahrt angehörige Major Hughirerr erkläite. er sei l>on eimr absolut glaub.vürdlgen Quelle infornliert, daß eine bestsmm:c asta-tijsche Macht Hultderte von Offizieren zur In struktion der peruanischen Truppen entsendet l)a>be. In Anbetracht der ^t1ach<, daß zahlreiche Flugzeuge in Südamerika in Bc^ trieb stehen, i^t eS nicht unmöglich, erklärte er, daß wir eines Tages von einem !^lieg< r. raid gegen den Panamakanal hören, de, ner Kriegserklärung vorausginge. Budape st, April. ^Ni Zusamnienhange mit der bevorstellen-dcit Benediger .^tonserenz der Vertreter Ita-Uuis, ^Oesterreichs nitd Uiigarns verlautet aus zuverlässiger Quelle, daß llngarn sich denl Wunsche ^talieils nach Aitwen'ung der! fordert zunächst den Appell an den Völker-antontlltischen gegenseitigen .'l^ilse ini ,^alle bund, der erst den Ang''eifer feftzustellen ha- Di» «nolische Knme wirb gereinlgt London, April Beim beooritchenden Regierungsjub.läu.n des englischen .^^önigs wird auch die .ngli-schc Königskroile wieder einmal benut.u werden. Es ist deshalb kein Wunder, daß dieser Tage sich die Lord-Stcn>ards, denen dic Ueb^rwachung der bevorstehenden Zereii'.o, nien anläßlich der Feierlichkeiten obliegt, vo'- einigen Tagen sich in die königlich SchatzLamnn^r i.m Tower begaben, um die AönigSkrone noch einer gründlit!^!: Prüfung zu unterziehen, che siü am Jubiläunis« tage strahlend an das Licht des ^^es steigt. UÄ» dabei hat man die erschreckende Entdeckung gemacht, daß von Strahlen bei der Ärcne augenblicklich überhaupt nicht die Rede ist. Die mit Huirderten von Edelsteinen übersäte Krone wies nur einen trüben Glanz auf, und man stellte fest, daß dic Steine durchwegs von leichtem Staub bedeckt sind, erscheint insofern kaum «erklärlich, als dies Prunkstück der nglischen Aronjuivelen in einem ^rmetisch verschlossenen Glaskasten aufbewahrt wird. Dieser Aasten ist Tag und Nacht hell beleuchtet und wird ständig bewacht. Doch trotzdem dic Krone fast luftdicht abgeschlossen ist, ist int Laule ^r Zeit dennoch hauchfeiner Staub eingedruungen. Der Loitdomr .Ävhlenstaub besitzt die Fähigkeit, auch durch die unschiiit-barsten Ritzen und FuM einzudringen — so faitd er auck) den Weg zur englischen Äi^»« nigSkrone. Di<. Lord-Stewards '.i>clretl sich soisort darüber einig, daß ber König ail seinem Ehrentage d^ jdrone in diesein Zu« stände unmöglich aufs Haupt fetzeti könne. Man beischloß also, sie reinigezr zu lassen. Kurz darauf erschienen cin Paar Angestellte einer großen Londoner Juweliersirtna, die Glasvitrine wurde geössnet, inan nah in die Krone heraus und packte sic iil eine.'Handtasche. ^nn wurde sie unter dcr Be^oachuitg mehrerer Detektive in einem Alutoutobil nach der City gebracht. Nun putzet, ctfrige .Hände die engliche KönigSkrone. Man l)at sic auseinaitdergenommen und sorgl^ältig ge-säubert. Die Hunderte von Diamanten, Nn^ binen ttitd Smaragdett werdeii einzeln ge- rcich gegcnübcr Mo-kau UnM !I°S-n! bis fi« sSmIlich i» cin-n. s»,t iidcr- die Autolnatlk der inilitarischen Hilse mid - . .. ....... der Gefährdultg der Unabhängigkeit Oester-rcichs ttiidersetze. Vor einigen Tagen wurde in Budapest halbanitlich der Staiidpunkt vertreten, daß Ungarn liicht geneigt sei, Oesterreich iil jeteni ^alle nlilitärische .<.>ilfe zu bringeil. Dies« Nachricht hat in Noni Erbitterung und Entrüstung vernrsacht. ^;n !')iom umrde offell darauf angespielt, Ungarn ino^ ge einfach erlläreli, ob das Dicievadtoninten von Noin lioch in .'»traft sei oder i'd ilinl die r e i> Ii d s ch a f -t ntit D e u Ischl a ii d irdisl^n Feuer erstrahlen. Nach :'ollelideL-'rd°s Ae»«r «u?!kn be oder den Staat, der sich ili die innerösterreichischen Angelegenheiten eininischt. Erst dann sei Ungarn zur Aktion bereit, jedoch init lenen Streitkräften, dic es als souverä ttei wurt^ das Problein der österreichischen abhängigkeit vollkomnieii verwirrt. Dieser Forderung könlieii lveder Italien noch Oesterreich zustiinmen, anderseits aber auch llicht ^'ie Staaten der .^ileincii Entente, die eine Aufrüstung Ungarns nicht dulden. Die Berusungsv:rhcndlung Silvester tuschkas. eignet sind, Mißtierständnisse zwischen den Bölkorn hervorzurufen und den Frieden der Welt zn gefährden. Der „Notfall" 'Slinerita plant die Besetzung französischer und enxlischer Inseln im „Rotsall" ''Ii! ashi il g t o ti, April. Ter Chef des Gcileralstal'es der Luftfahrt, l^'vneral Andrews, hat im Verlauf einer ge-l)eiinen Sitzung des Militärausschusses des .'tiepräseiltantenhauses diescin einen Plan e>npfelilzcl dringe»,d der Täterschaft verdächtigt, er l)elßt c^abl.iel Soelen. Obwohl das Alibi, das Svclcl, iia.t'ürachte, ein'He Lilcketl aufiveist, die verdächtig erschci« llcn, ist es bisher iio6) nicht gelungen, ihn der Tat zu ilberführeit. Er selbst leugnet lc-de Schuld. Die Polizei hat da^^ Pnblikum eittdringllch zur Mitarbeit aufgeforde'.t, doch ! ehe nian nicht eine Spur des vtrs6>.v.tlld^'nen wird sich sckMerlich gegcli '.'^äl,e der anlerikanisäieli i^tiliste zu bcjci.^en. Der (^^eiieral einpfahl die lleoc.i.vack.ung Äiiides findet, ..^eser Punkte, nnl von hier aus „iin Notfall" Socleii die Anklage erl)eben Iass.)n. ^ilzwi ^'nftangriffen zitvorzukonunen, und sagte: schen hat sich sogar eine Anzalil «^on Ä-iin- , ^ ................. ..................... Wir lnüssen bereit sein, „Jnstallatienen" lch<.lrnteiigängern in den Dienst der Pc'lizaS er itnter „Notfall" verstehe. Gaiigster-Entfnhrung l)andelt, die auf eine I'.'curwom, r»eil l. Mai Maribovvr Zeitung^' Nummer 9. (^rpressuut's hmclu'>laus Zoclci) das >tllw umqebrnchl hat. terc ,'^all ers.'si^int n'cli: !iio- bl^svndere, dn dl^in Vcrdlichtifltv>l zchon nii jil^enk>liiii<'tt 'Alter M'ei' '^ierq<'sic'n an ^ln" nachstewieseli lm'rdeli koniiKn.. ' „Seine" Vdotoö - „wre Vhotos... ' An I?a>l-b->d tlN» es dicscr Taqe M e>, ,sem Skanval^ d'üi DroM t^ttc nml einer Danie, dcr C'^Mkln enics Arztes, ein-;n ?sUm stvclfell .^uin i^ntini^eln fknndlu die fertiqon Bilder absiolte, !aqke der ..Ich habe ntiriliens auch noch nichrer, Bilder ii'er, lue ^hr Mann zum ^?-ntwiäotn brachte. Vielleicht nelMen Ä^, (liuu-'lsie ^-rau. die Bilder ql<-'lch mit?" Die kie'^ Arztes erhielt also noch eine Nel< von Ansnahtt,en au-^qehändiqt, die sie Kll'ftverstnndlich interessiert betrachtcle. Und sie prallte entset.U zuriicl: da war eine Auf-naliine. die ihren Mann '.n Etlichem. Bel° clnnnd^r nlit ein nicht dazu bcrechtiqt ien, „seine" Alisnalmien seiner Frau »tr^zu-linndiqen..Und er hat nun dndern au^^ nizch Äliinente an seine ^ran üb.?rnel)mc".? . . sten ^u können. .Antritt chrn.ame. rikanischeu Gasts;>ielreise soll sie sich einem russis<^n Maler geqenübEr dah^n geäußert haben, daß sie mit Bestimmtheit fiihle, sie würde einmal in der A!aneqe ihren Tierdressuren dctl T»d siniden. Die Dompteuse qab zu, das; sie .^r Tierbändigerin überhaupt nicht geeignet sei, da sie ständig »on einer snrchterlic^n Anflst vor den n>ilden Tieren verfvlflt »»evdc. Rawutin« Tochter gestorben Vc'r einigen Wochen ciinq die Nachricht .^nrch die Ta^i^'spresse, dast die Tochter des 'lersihinten russischen Wnndermiin'ch.'n später ist Z^-ran Tolowsewa'' ^liasputina in der Manel^e einen« schreckli6>en Ni,qli'lekfall zuin Opfer iieiallen. Während 'ie eine Grnpp<' von sech^ Tieren bircher Vär in ein^'m Pl!it.Mchen Wutanfall .ms die Doittptenie und l>eo die Tochter ^^aspntin.^ ein l^'astspiel qali. Bei dein ullfrec^enden ''jnnschensall nnls;tc der wü ?ende Bär ^>on deil Wärtern erschossen lo-.'?-^en. schinerverle^tt wurde die Dmnpteuse nntev d<'r ^-'ast seines' ricsiqen ^tör>.'<'r? s?er-vorc^e^osten. l5'<- stellte sich herauc', das; die ^i'lnstierin uon d<'n' Tier schu>er verletzt nior del? war. ^etzt ist sie den schnüren '^erwun-dunq^'n erlegen. Älin erfälul erst bei dies"? l^elelienheit, das', lich Fra^i Solowjewa-Nas-t'ntltt durckmns nicht zur Tierbändiflerin lv-nlse-n fiihlte nnd diesen ')^erns lediglich in ^er ?l0l ergriffen hatte, un, ihr 9eben fri- Weltwirtjchaftskonftr«nz in Brüss»:l. B r ü s s e l, Ä). Äpril. In Brüssel findet vmn !5. bis 17. Mai eine Äeltwirt-.chaiftskonferenz st<,tt. auf der M Staaten durch diplomatische Bec>bachter vertreten lein loerden. Auch das Völkerbundsekretariat und das Internationale Arbettsmnt s»>:vic das Agvar-Jnstitut !n Rom werden Vertreter entsendm. mit OVOi.-^At^npsstR SiO S5k»itan »iok lOGunctO dw in» kokG W Xlsln« ^ub« S —so SivK« 1'ut»« 8 1>i0 Die amerlkanlschen Motten- Manöver Das beunruhigte Japan / Eine amerikanische Demonstration gegen Japan N e w ti o r k, M. April. Di«« j^roßen ameritanifchen Uott^nnianö-ocr sind s Kriegsschiffe aller Ä'lnssen und nahezu .'M ^luZzenlie lin° ben kurz nach.'n der pazifischen !»^ilste verlassen und .rx-rden sich bis zum Mai in zwei feindliche Flotten telleu, die dmn» iin 'ogenannten pazisisäien Dreieck Mischen 5>aw'aii, Midmay-Jslon.d und den Aleuten llebungen abhalten werden, dere^l (Mrakter noch ininier streng heiinffeihalten wird. Es ist aber kein Geheimnis, daß diese Mani^ver e»n< riesi>ge Demonstration stehen Japan darstellen und deshalb von der Borausse^ung ausgehen, daß eine sapani^sche F^lotte von den Karolinen und Marianmnunsein her Han?aii und die pazi- fischen .'j>äfe!l bedroht, wöbe', gleichzeitig die Mi^lichkeit einer Blockade der beiden ^Inselgruppen geprüft iverden soll. Die amerika. Nische Flotte wird sich MX» Meilen von der jopanisrhen Mste fernhalten, da .Tuck) di( Japaner ihre grohen Flottenmanö'.'er c:b-halten. Man rechnet aber trotzdem dam'.t, daß diese Manöver dtc anierikanische Flotte bis auf Is>s» Meilen dem asiatischen F<.stland nahebringen werden. T o k i o, M. April. Das Blatt „Lc>kio Ni:hi N!chi" wendet sich schärfstens gegen die soeben i.m Gang befindlichen anierikanischcn ?^lottemnani?ver, da diesc eiiK „Generalprobe für die Neberque-rung de.^ Pazifik und einen Angriff gegen Ia^>an darstellen". Bogelwelt Den eigenen Sohn geköpft Die Tat eines Irrsinnigen / Eine schreckliche Tragövie in Novsta . Zagrc b, 29. April. Iln Dorie .Ärivaia bei ?! o v s k a ereignete sich ei» sttrchtl>areö Vc'rbrecs>en. lx'gau-geu durch einen Irrsinnigen. Der Landwirt Josef ^ ll h a r ! der nlit seiner Frau lncht gerade iit l>ester elielicher (Gemeinschaft lebtx', vevpri'lgelte aui Samstag seine Frau nnd lief sodann ins Freie, nv sein fünfjähriger ?ohn nnt anderen Kind<'rn spielte, (fr erfafste ihn bei de^- .^>and und wollte ihn ins .^>auö schleifen. C'r ließ aber, wie er den l^en davuieu »lachher erzählte davon ab. Nach einer kurze« Zeit holte er jevoch den 5ohn, trug ihn in den .Hof, legte seinen ^ops auf einen .^olzpflock und hieb ihm das Köpfchen mit drei >vuchtili«n loieben der.'('acle ab. ^u dem Moment eilten die Nact>barn herbei und fessellteli in irrsinnig gewordenen Bater. Der Körper des ^tteinen lag in den letzten ^^k-kungen. Al? iituhari«^^ Plötzlich das viele Wut und das Crgebiris seiner Tat sah, wollte er sich in einen nahei^ Brunnen stürzen und Arvch stnd die Taub<-n l^ierzuland, Sie fressen fimnlich ans der Hand, Und wenn man g^t im -auscichritt, Das Tüubchen geht be.leibe niit. Der Domplatz ist d«r sanimelplak. Für Tauben, aber auch der Zpak Erscheint sehr gerne hie und da U?ld plepft sein Liedch n, tralaia. Wer gerne füttert Taub' und Begebe sich am Sainmelplatz, Und ^venn da-ö .Herz auch noch io schn-. Die Böglein freuen sich so sehr. Iin Winter gibt es selten Brot. Die Böglein kenneu 5org' und ''?ot. Auch dft es ihnen oft re^)t kalt, Doch kommt nun jetzt der Friihling Und dann ertönt in Flur und Wald Der Vöglein holdeS Frühlingslied. wurde noch daran rechtzeitig gehindert, skn-hari«^ behauptet, seinen Tohn „kür I.'s'ks Christus" nn'd de,t Himmel „geopfert" ;u lia-ben. Kuharit) wurde de-^n l^richte eingeliefert ltnd wir^ zwecks Beobach-tung in ein" ?^rvenheilanstalt überführt iverden. Leuchttürme in der Sahara. Noch vor mehwren 7uchren galt die guerung der Wüste 5ahara, sei es niit der jt'arawattlc', sei es mit deni Auto, fin- ein ge^ mhrvolles Unternehmen. Seit da-? Fliigz^''l.i sich den Weg über die Wiiste gebahnt hat. n't die Rei-se über die unwirtlichen (Gebiete 7^n-nerafrikas erheblich verki'nzt nwrden. Dennoch lauern auch auf das schwere Gefahren. Von setzt ab freilicl) werd<'n dieie iontinen-tal-Leuchttnrme" der Baharn ieierl-ch erön-net wr^vden. Die ^^euchttnnnc unterscheiden i^SSSWSSS^MWSs Kranz Leftar — Nlnsundsecktziger Die meistgespieUe Operette der Welt l>erül)«itlieit luachte. !^ach Men ^rüctg'- Prager Konservatoriums. Dieses j?unstinsti-1 nlerisch-sentimentale Lieder, di<> bccei: -. 'nr tnt galt seinerzeit als eine ehrivürdige Cin- sein späteres Tchel Zugleich sparte er, im, 'Pater einmo! uiiab- ^'ln rouianti^scher ^chininu:r U'.ngitit d'.e ,tvst^inlinttn^ der Fanlilie Lchar. (5i!l Mar» quiv L< .<>ari)e nnrd n^ährend des ibenteu-trllchelt Feldzu^ev ^nworoivs iln ^^ahre l7!1v durch die Alpen gefangen .^.'noiinnen nnd nlitge>chleppt. Die lialbasiatit'lien Horden des russischen Feldi)errn niarschiereu durch Mät)ren. V^ier l^üugt es dein j^ran-Acseu, zu eirtfUchen. 7^n dein halbverfallenen schloß Brünnlit^ l,ei «chönwald lernt dc'r adelige ^Kriegsgefangene ein Bauernmädcheu kenneir, daS il>n lieunlich mit Lebensniitieln versieht. Was eigentlich iiiir in einer ^'ehar-'I1pe<>!tte niögUcl) iväre, gescliieht d?<'smcil in Wirflichlcit: der Marquis lieiratct das schöne 5l>nd aus dem Bolke. das ihm das ^»eben gat! Die Nachkolninen des Ehepaares iverden ii>ährlf.t>e Baueru ll. tragen den Naiiien .'ehar. <>'nte noch leben Ablöminlin-ge der 7>awi>lie nl.^ Deiltsel^e in den Zlide» teil. Der Bater ^ran^^ Lel,arö ivar .s^pellinei' sler im t. ii. k. !'»(>. Infanterie^'^ieginieiit „l^irvßherzoti Badeii". Auf dein Schlacht feld von Cuftoz.v^ koulpoulerte Vet^ar^Valer, der i'ibril^ns anc!' ^ranz hieß, einen '^lnn'i-digen :VtnrIch, der ilni zu einer !>iegiiueiiis- unterhalten. Der Unterricht war für be>on-d^vs begabte Schüler kostenlos, ivas liicht zuletzt den Bater Lehar bestimnite, den 5ohn gerade in Prag ftildieren zn lass^'n. ^^^el'ar ließ sich als Pianist ciuslnldeit. Bei seiner^ kehrt, heiratete ^el)ar Christi,Neubrandl,! Abschlußpriisung spielte er daZ D-Moll-'^on« die einaktige Oper ..Nodrigo''. di^ iilx'r kei-die trol.^ ihres deutschen Namens uiid deut-I -ert von Bruch mit Or6)ester. ! lien Preis errang. blieb dein jug^'ndlichen hängig zu sein ilnd ..großer ^'onipini st" ^n uvr^u. Als IM ^ahre der >>erzog oeii Kvburg-Gvtha einen Preis fiir ei,?«' ciiiakti-ge Oper ausschrieb, hoffte Lcchar. ein d5ul-srs)er Mascagni zu il>erdanderte zusalninen iuit seinen Clterii voti einer (>^arnison zu' >ut-den'n, von Preßburg nach Oe^nbnrg und tveiter iiber >larlsburg. Klau.sen!>urg, Pest utid Prag ilach Wien, voll ivo ihn das Le-bensschirlsal seiiier (5'ltern o?rübergel)ettd in die Geburtsstätte des Weltkrieges Tarvsei>o verschlilg. Inl Alter von ii Fahren koiiipv-itierte er ein Lied ^u einem für sein srühes ulld zartes Alter edvas sonderbar melancho^ lisch anmutenden Te^t: „Ich fühli es. daß ich tief innen krmike." Das Wunderki^id verstand es, ein mllsikaliscl?es Thema auf dcnl Klavier in alle Tonarten zu transponieren. Der Vater, der die phantastische Musikalität seines Sprößlings sofort erkannte, bat uiii seine Bersetzuttfl naä, Pest. >n«r mn dem .^tiia ben zutlä6>st (^legenheit zu geben, eine l'ei' sere Allgeincinl'ildnng zu genießei,. Mit 12 Ial)reit ivar Fraiiz s.chiiler des 5tj'lrmer und Dränger nviter ni.'lns i'iörig. als die stelle eines Marine-liiapetlme'üerv nker. Lehar ivar eine Zeitlang aline jede l in Pola _ übrigens die einzige dieier Art feste Beschäftigung, l^is er wie durch einj ini alten Oesterreich — anzunehinen. zunial Wunder di^ 'stelle eiiles K^nzertmelsters on den Vereinigten Theatern von Barinen-^l-l'crseld erhielt — init einem für seine da-ttialigen '^griffe Bonibengehalt von !5iO Mark im Monat! Der junge Musiker mußte Sinfonie konzerte, Opern, Opereiten und Possen mit Gesang dirigi-eren. Er hielt cs aber im Frondienst nicht lange aus. Eines Tages brannte er einfach durch, fuhr nach Wien und trat in die .Capelle d.'s Infan-terieregiments Nr. 50 ein, wo sein Buter ^^ellilleister geworden ivar. Als die stelle eines Militärkapellmeisters beim Infanterieregiment in Losoncz in Ungarn frei ivurde. bewarb sicki der fnnge Musiker um die Stelle und erhielt sie. iiachdem er in ei-neu, Probe-Dirigieren glänzend gesiegt hatte. In dieser iveltverlassenc,» ungaruchen nismlsstadt koiniponierte Lehar einige 'chivär- ilM eine Capelle l>on über 1sK> Musit.'rn zur Verfügung gestellt iverdeii sollte. Als Ka''e? Wilhelm 2. im April ls><>4 Pc^la beiuctite, lvar er mit den Darbietungen Lehacs so zufrieden, daß der Admiral iin Auftrag „deiner Majeist^ des Deutzscheii jsaiseri' d.ni pellincifter Zcine Allerhöchste ^.'^ufriedeithe't" aussprach und ihin eine Ausz?eichni»na in Aussicht stellte, ^n Po-la komponier:« ^'ehar eine dreiaktige Oper — aus dem rni'si'chen Loben — „^lltuslhka". Die Over ivurde zuerst im Kvsino von Pola notdüntig ausgeführt. erst am L8. November l»^9«i wurde 'ie im Stadttheater zu Leipzig ricdtig nus der Taulfe gehoben. Lehar setzte alles au^ die Oper. Der folg ist ^zwar gut. a-ber leben kmin c, dat'i'n incht. Lehar wird Militärkaplllmeister in Trieft und d^mn um die Iahrlnindei^tinende in Wien. Die .'dauvtftadt Oe^rreichs w'.rd Mankover Zektung^ Nummer U.. den l. »at lss^ iio, kaunl von dcneii, die au den Mste« der Mocr^' ausgestellt sind. Sofort bei Einbruch 2un!e!l)elt senden sie nach allen Scttsn ^^littkfciKr aus und uieisen dadurch nicht .rur '^'^'lugzt.'ugen, sondern auch den Au--le.' dcu Äecs. Ein^' nnunterbrocZ^e i>kette >u^il !!.^cuchttürittclt zieht sich vom Mttellan-diicheii tief in die Zentraljahara und soll später nix!) bis zur KvlMrc Gao ll?erÄcil. Die einzelne^i Leuchttürnie i^oil einaicker einen Abstand von zehn >tis^".ii'.'ter. Turö) die erhebliche Reichwette Vliilkfeuer unrd es kaunl mögliä) sein, das^ sich ein Auto oder ein Flugzeug in der verirrt. B^ie verlautet, ist das Feuer L^^euchttüriue auf eine Entfernnnfl von 50 l^iwmcler im Nmkrci':; sichtbar. Als im ZMmt 1 Gastspiel des Wiener BurgcheaterS in ,'^greb. Eiti (5nscmblc deS Wiener Burgthe-ntn!.', denl Hilde Wagcner, Lilli Marberg, '.'tuquste Pünkösd-i und Otto Treßler ange-lvird in der ,zweiten Maihälfte drei abcndlich?' Gastspiele absolvieren, in derm )^iah.ncn „Nuuder Tisch von Leonhard, „Ca-vou Sil Vara und „Fall Claasen" "Uli 0-rich Ebermayer aufgeführt werden. ^ Aulnftausstellitng Alexej Hansen. In, ^aton Illlrick) iu Zagreb wurde eine Aus-lüllulul des iu Dubrovnik lebenden russischen Malcr^ Alexe! .<1 anse n crl)ffnet. Die Aus-Uellunq bleibt bis 10. Mai geöffnet. , i^cgen den Blumendiebstahl. Dos Za- «ireber Marttinspektorat hat bezüglich des ,'>!.'ilbi>:tens von Blumen auf dem Zagrcbcr Miirtt energische schritte unternomme», um ki.'u Ti^'bstahl voll Bluinen aus öffentlichen 'z>l?r!anlac?en uud privaten Gärten unmöglich luachen. Dil.' berechtigten Blumenverkäu-li i', also vornehmlich Gärtner und Züchter, nijalteii besondere Bewilligungen, alle übri-Bluinenvcrkäufer iverden sich ü^ber die i>ravcttienz der Blumen vor der Polizei aus ',ilweisen haben. 1. Tlagischcr Tod eines ehemaligen Ge- ii'ngnisdireltors. Wie aus Bakarac berichtet ist der ehemalige Richter und spatere slMl^nisdirektor von Lepoglava, Dr. B o->> <' e t, bei einem Felsen, in der Nähe von ^irnljevica iiu Meere ertrunken aufgefunden nwrden. Aus Aublsona iil Ehrung eines Mflenschaftlers. Univer-!!käk>prosessor Dr. Anton M e !'i ?' aus ^^^jublZaila wurde vom Tschechoslöwalischen <^^eographenverband zum korrespondierenden >Milqlled ernannt. l il. Schwere Bluttat. Ini ^chlos; Wagens« 'n:rg bei Litija wurde seit Sonntag lv Uhr ?slrtschnfterin, die 59jährigc Maria T o--il a X l II verinißt. Gegen Abend wurde in dcu .^tellerräumen ein Brand ltelncrkt, der i<.'doch rcis6> gelöscht wurde. Man hielt Nach- schau und fand erst Morrtag die Frau in dm K^erräumen hinter verschlossenen Türen beim Echloßbrunnen. Die Frau wies furcht bare Berietzungen auf, die ihr mit einem Rasierniesfer und «ineni dicken .Äirüppel beigebracht worden lvaren. Die schwerverlehte ivurde mfch in ^il^nkenhaus nach Ljubljana nberführt. Man hofft, sie mn Leben erhalten zu k^nen. Als Täter kommt ein 18jLhriger Schloßknecht in Frage, der seit Sonntag vormittag verschwuniden ist, ohne daß man sei-mr bisher habhaft werden llinnte. Er dürfte die aus Rache begangen liaben, da er auf idie Wirtschafterin liicht Mt zu sprechen tvar. lu. Totschlag. In Polknik gerivten Sonntag bezechte Burschen einander in Äie Haare. Hiebet versetzte der Besttzerssohn Johann Bo-demk aus Polsntl seinem Gegncr Adalbert SedevLie aus Preska einen Messerstich in den Hals, tvobei die Schlagader durchtrennt imirde. SodevLio gab bald darauf seinen Geist auf. Der Täter wurde festgenommen und dem Bezirksgericht ill Litija eingeliefert. lu. Kein Abenteurer. W-ic seinerzeit berichtet, wurde am 1^. d. lvachts im Nacht-schnellzug Bu dapest—Tri est der ungarische Staatsbürqer Eugen Reinthaler unter dölll Verdacht, in zwei Schlafwagenku-Pees eingebrochen zu sein, in RakÄ verhaftet und '^m Gericht in Lsubljana eingeliefert. Jetzt klärte sich die Angelegenhl'it zufriedenstellend auf. Neinthaler ist Akquisiteur des Budapester Blattes „Us Ma.inarsag" und fuhr in einem Kupee zweiter Masse nach Ven^ig. Da dort keine Echlafgelegenhsit ivar, suchte er, angeblich im Einvernehmen mit dein Konduktour, eine solche in einem K'Upee erster Klasse auf; da er auch dort ne faird, betrat er kurz entschlossen den Schlafwagen und suchte sich dort niederzuli?-gen. Hiebei ^vachten die Passastiere auf und glaubten, es nlit einem Einl^recher zu tun zu haben. Erschwerend für R-nnthaler war, das; in seiner Taschi? ein zerbrochener Dit-rich und ein Bohrer gefunden wurden. Diese vergas; der Mann, der sick) vor der Abfahrt inl Neubau seines Baiers in Budapest befand und dieselben dort gebrauchte, daheim zu lassen. Nach vierzehntägigcr Untersu chungshast wurde Reintbaler wieder auf frei en Fns; gesetzt und kehrte soifort nach Hanse >',urülf. lu. i^eftnahme einer Einbrecher- und Falschmiinzerbande. Der Gendarmeric ist es gelungen, eine siebengliedrige Einbrecher- n. Diebsbandc festzunehmen, die in Ljublsana, >der Umgebung und in Unterkrain längere Zeit ihr Unniesen getrieben hattc. Das Haupt der Bande ist ein gewisser Alois Z a^ tra iAc ? aus Ravnik bei Blöke. Soweit bisher festgestellt werden konnte, wurden ver schiedene Personen um Waren im Werte von etwa lO.M» Dinar erleichtert. Der Bande siehörte auch Josef B en 5 ! na an, der längere Zeit falsche Münzen hergestellt hatte und dieselben in Verkehr zu bringen verstand. I geebnet, sauber und sorgsam aufgekiest, die ^Ruhebänke auA der Remise, dem Damen» p. Ivq«r« M«»« w z«r« bad, b«rv-rM!holt, am W-I,rand wi-r auf. D-r I-nntSzlM Sieg unftrir yandballerln. fr»hlingss°ligc>l Lust>»and- »e» gegen ,Ften°" hat i» d-r gesamten "nd Ruhc zu bieten, sportlichen O-fs-ittlichkeit einen lebhaften Sehnig-schwi-kg- MSmiersäustc lassen schwe Widerhall gefunden. Das Team des SK.ilappcm. Dürre Ptuj stellte sich auck) in einer Verfassung vor, die noch zu schönen Hoffnungen ^rechtigt. „Atena" begann ztvar recht verheißungsvoll, doch halten die Heimischen nicht nur den ^ ^ . «a^prung der GSste auf. s».»ern rissen „ach"ü'"' "«rt zeitweise mörderischonl KamPfe auch l>ic FSH ^ ''i^rSüber oder durchs .Hochwasser cntstan- rung an sich. „Atena" versiMe nun mit al- Aeftchen knacken. Neugierig äugt das nluntere Bogelvolk des Parkes aus den sprießenden Bäumen auf dies geschäftige Tun und Trei. ben der Menschen. Da werde kleine jung? Baumchen von einem Gärtner len Mitteln den. Einstand wiÄ»er zu er«! d«ne Lücken mit dicken, saftigen Sträucher-ballen erneut ausgefüllt. M frohes Erwar- ch°n. d»ch kam erst I«b. die -.»gezeichnete l ^«'/kli^lun^nah. Himmels Kondition des hennischen Teams zur Geltung;, fodatz es sicher dem SieM zusteuerte. Mit .^:2 lrd. p. Den ersttn Veg in der F«hiba«meift»r-schaft feierte vergangenen Sonntag der SK. Ptuj in Murska Sobota, u. zw. fertigte die Mannschaft das Team der dortigen „Pano-nija" überlegen mit 6:1 ab. Iin Tor spielte nach länKever Pause wieder K o v a S i k, der von den Verteidigern Urschih und Str o K kräftig unterstützt wurde. Auch Läuferreihe S t r o ß 2, F i j a n und L u-zar agierte auSgezeichitct. Die Tore erzielten I anLe k ovie (3), Hebe r, Schwegl e und H r e S ö a k. Mis <5elie c. To^saV. In LaSko ist dieser Tage die .Hotand^ ^'char zum günstigetl Schicksal. Hier <'n!stc-— cln^r nach dem «andere^r — seine gro-ncil Erfolge, di-. ihul sprunghaft Weg zuiil Mlterfolg ebnen. Zuerst „Die '^'Üiencr Frauen" und dann der gan.; grosse Welt-schlacier „D ie Iu st igcWit c". Am Äzember 190.^ findet die Uraufführung iln Theater an dcr Wien statt. Von Aicn aus uiacht die „Lustige Mdve" die Runde »lu die Welt. '.^cach denl .^trieg spezialisierte lich Lehar aus einen Typ der Operette, der beinas)t. zur '.^ckiablone wird. „Paganini", „Frasguita", „Friederike", „Lant^ des Lächelns", „Der Zarcwitsch". (5s ist eine sentimental-sinnliche, klangs6)öne, buntschillernde, zum Tat mit Sorgen zu >>nus! Ms Frühlingssreude und alle ^nbändigb Wanderlust klingt aus den alten V<.rsen des Dickiters Emanuel Geibel. Wer hätte nicht Lust, sein Bündel ^u schnüren und l)inaus-zuwandern in das scnnige, lachende Land? La^rge hat in diesem Jahr der Frühling auf sich warten lassen. Wenn auch der Winter milde war, so ^var doch gerade d<'r Vor-friihling kalt und regnerisck) und erst seit Ostern edlva ahnen ivir etwas vonl Erwachen der Natur. Nun freilich ist es 'chnell Spangen. Allenthalben blühten schon die ObsMume, an manchen Orten werden sie vielleicht g<-rade dein Einzug des Wonne-Monats zu Ehren ?w6) in voller Blntcn-pracht stehen. Wer Augen hat zu scheu, der kailn gerade jei;t an jedem Morgen n0v hat der Meteorologe Kremscr festgestellt, daß die Tage vom 11. bis 14. Mal an sich gar keine besondere Wetterbildung aufweisen. Zu diesem Ergebnis kanl er durck) Vergleich der Mittelwerte dieser Tage. Noch ein anderer Gelehrter hat das gleiche Resultat 'erzielt. Ihm lag sogar no Hezensabibath der Walpurgisnacht, .,itt der die Zauberer, Unholden und das Hexenge-schmeiß viel Teusclei zu üben Pflegen, damit sie die Lenthe vielsältig zu beleidigen göden-len" — wie das Nürnberger Wullderbu?i' zu melden lveiß. Auch eine Reihe von altcn Bauernregeln wollen aus deni Wetter de? Akai Schlüsse auf die Zukunft ziehen. ' „Pankrati-us und Servatius bringi^n Kälie und Verdruß, Ist aber St. Pa^ratius schön, Wird guten Wein man seh'n." „Kein Reif nach Servaz — kein Schnce nack) Bonifazi" Auch der Ernteertral^ wird vorausgesasit-„Ein heißer Mai ist des Todes Arznei.", „Mai ti'chl und naß illlt dem Bauer Ähcuer und Fa^. Ntttwoch, den 1. Mai Variborer Zeituilq" Nminnor ^ «ZZceiZ - QHZ^sZiFZc DImadc'i um die ki'lnftigc Vcrbauung des Stadt-«ucals und unl die Gutmachung ?)<.r Dehler, dis in dv'n lchten Jahrzehnten ^gangen wor den sind. l5inc zielbewußte Regulierung der -tadt in, modv'rnt'n Sinne ist nur dann wenn der Bau^'lnn für mindestens !s ein hallieS .'^ahrl^undert im voraus qcnau sestff.'letit wird, künftighin wird nur dorl l^ebaut iverden di'irfen, wo sich eitie Notweu-digkeit hiefiir hcrmlsstellt, um auf diese Weise die bisherii^e Zerrissenheit d<'S Stadtbilder-, in dent stros^e Lücken klaffen, zu ver-»neiden. In 'O 7^ahren dürfte (^ros;-Maribor einl? Beliölterungsziffer von M.OOl) bis Teel-cn anfwoisen, als» eine, nach tiqi'n V'7rhaltniss.'n, mittolqrof;e Stadt werden, die qewisse öffentliche v^anleil unbef>r fleni-lc^eti, oder cib^'r ^as^ neue lilnzukonlnien. Voraussehunq siir die (5rrlcl'tung der neuen liffentlichen (^e-l'i^iide ist scdlzch die ^-estlec^unfl der kiinftilien ^iersehr.^Uiege, vor allenl ^r >')anpl»ert'.'hr'^' lideru, die von den bisherigen vielfach ab-N'eichen werden. Ta? stanze Ttraßeunek wird kimftiqhin dnvck? die !?>cinPtverkehrSadern in den Nich' tn"qcn ?)si-Weit und Nord-T'ud bei>ingt ^r-scheinen. ??cn ist unbedingt der l^trasteiizni^ Znn'tanova nlica Äoinskov trg — Iur-i'i-'ena nlica — '^^ahnuntorfahrs ^ Welse, der die l^eiden bisherigen Verkel^rsadcrn in dersell'en Ricklunq entlasten wird. 7^n der Nichtnnq Nord--iid wird .Zwilchen der Ale?-iindrova eefta nl'd der Neich^^briicke eine nene breite Strasse erstehen, weöhalb eine 'i^'eihe non Hcinsem am (^rajki irg, in der '^ieilinisla nnd (^ospoSka^ nlica abpetrasien Mel-je und Pobrc!^jc sowie die Kärntner Vorstadt nnd Ttndenci werden durck) '.wei neue drucken verbunden werden. Bahn die Kärntner- nnd die Hauptbahn kreuzen, selten geschoben, so daß die ?^uhgänger stän--diq in (Gefahr schweben, auf die ^alirbahn hinabgestos^en, zumindest aber mit Straßentot verunreinigt .^ii werden. Abhilfe ist hicr dringend nötig. m. Versteigerung am Zollamt. Freitag, den Mai um ll) Uhr gelangt anl hiesigen so besonders in der Ptujska cesta und in >)auptzollantte eine griiszere Partie bcschlag- Xkeater«,»Kunst NotionaW«oter in Martbvr Neperioire: Lienstag, Wril Utti 2l) liihr: „Quadratur des «reifes". Ab. Zun: letzton Mt'l. Mittwoch, I. Mai um 20 Uhr: „Der ver« schmitzte Amor". Ab. ?l. TomierStag, ?. Mai: tlonzert des Aladem'-schen SängerchoreS. i^rcitag, 3. Mai. Geschlossen. stritarjeva nlica gez^en nahlnier Waren zur öffentlichen Versteife-runfl. n,. Villiges ?^leisch. Dl^'nnerstag, d<'n ?. ^vortsehung ^ezno. In>teressant ist die Aufstellung dessen, wa'Z s^)rof;-Maribor bis zutn 7vahrc 2000 an m'u- crhalten, da ancl' die Bnrg sicki entgegen den. ^ ursprlmi^lichen Ansichten kanin dafür eignet, ni. Einbruch. Sonntag nachiniltac^c' er-T«? .'^krankenhaus niils'. »erlegt nnd attsge- brach ein nnbttannter Täter die in ^r ,;r- staltet nx'rden. Maribor broucht ein ^kinder spital, nene s^',ebäude für das l>;esnndheits-heim nnd ern ?)icpeniaire für ?'tlbcrsnlosc, eine ^Badeanstalt niit einem großen '-ck»wimnl I!^ tovska cesta g^lec^ene Wohnung der Tagli)h-iierin Nadn 7^ e l i ? e n i L und entwendete verschiedene .'^lcidungSstncte. Tie Polizei ist dein Täter liereits auf der Spl«'.-. IN. Wieder ein Raubübersall. Sonntag nnttags svraitg a>n .'^^auptplatz plehliä) cin jilngerer Mann znnl ?is6i der 1.'>jäsirlgen TombolatavtenverkäuserS Aloi^S Ä r n n- bassin, zwei Theater (Schauspiel und Oper), einen .^iunstpavillon, mehrere ^Konzertsäle, ein Mädchengyninasinm, sechs Viirger- und ^>2 Volksschulen, 0 .^inder!?ärtei,, Kinderhorte. eine nene ^'Handelsakademie, eine l^ie- nnd versetzte denl >>^naben mit elucni N'erbliche Mittelschille, eine Schule für de- Ztocl cinen ^^iek» nuf den Ehe sich fekte ^tinder, eine gewerbliche Fortbildung^- Brnnriö besinnen konnte, entnahm der un--'chnle wit den, Lehrling-heiils. eine b^k^^nnte Nänbcr der Lade den Betrag von eine (Gartenbau- nnd eine Mnsiksebnle, eine ?in,n und vers6)wond. grosse ^tndienbibliotliet, cin neues i?iitseunl, ein Priesterseulinar, eine, vielleicht ailch zwe: Markthallen, cin^.' An-O^llunq^siosle, uene Polizeiarreste, geni'gend gror.e '1i<.'ysc>rgi-ngS-Heime, eine Tanbstnmmen- und eine Blin denanstalt, ein nene'5 s^erlcl>t'^ebäude, da das bisherige schon viel >;u klein g.>!v">rdeu ist, eiu Zokolbeiin un^ ein luode'nes N'ehrdepot. ^ln Plan sind auch St'li<>i 'lor--gesehen, nio nach Bedarf neue ^lirchen .^riich tet loerden sollen. Das Stlldinm des ^inivlanes dev Mnibor siir di.' '')eit bis nud uin da.' 20 ist sehr interessant. C's handelt sich !ne-bei Ulis ein wol^ldurchdachte^z nud link l?er bisheri^'n und der evrecl^uete^i (5n^''v:ct' lutig der Draustadt 'ormam aiisgearoeitetes Prograi>?m. (^s wird ue.rgescs^la^ien, ^v'eel^' '^rinögsichung dl'r ?ur6>fiil)ruug desseilien alsjährlirli in den Vorav'!.l',lc>g ein'' .^unnue ,ion i.iindenen»^ einer Aino Burg-Tontins. .'(>en!e zuni tc!.uen i'^iale: „Die niei^e Tchwester". ^in (^ros^tonfilm in ilener Regie nno wundervoller Äusnia6)ung. ^'ne Tragödie ans deui Ä^lttriege, iir^mer ueu, init gewaltigen s^^enen, ergreifende? >^)airdlunji aus den« Leben eii.cö toterklarleu ^ffizierv u>rd einenl sullpen Mädcsx'u, das aits Trauer ii,L .Moste.' geht. Der wir!» in deutscher ^ssung gezeigt. Ab Mittio^.-'ch: 0 n gerill a", der griis^te Dichun^l-sil'ii aller ^>'tten. Ein t^rosttonfiln! ans d.'?n !1N,ersten Afrika. Nniont-Tonkino. ><>eut? letzter ^ag-. „Fräulein nach doiii gleichnainigen Theater-stürl non Ludwig Fulda. Ein Filin, der uns eine nette Licbecle nnd .'^^ochzeitsi^^ise init vers6)iedenkn kynlis6)en .v^inde^-niss^'it zeigt. Abentener einer söneil ^rau l^^h-rend det' Fliltenvocheil in St. Moritz. ^11 i>e? V>auptrolle Jenny Ingo und Paul .'^ärbi« ger. "Ab Äittwoch folgt der l?errlichste de<- Jahres „Regine"'i..i Stile der „Masre-rade" .nit Luise Uli ich, '?ldolf Wohlürnck. i)lga ^X'ho^^^a und .^>ans A. Schloktov ............... uar lmlerkasirten am reckten Draunfer werden einznstellen. IN. 24A> Dinar verloren. Ter Zchueider^-gehilfe Euiil P cvec aus ^^gornje Radvanie nerlor Toiintag abends anf deiU Heimwege! t ie Bries!asc1)e, in der sick) diährige Musiler stürzte veni ^atir-a!^ !>,!>'' l-cschiid's^t.' sich die lSct'li'ller. Der ^oses 0 > la r kicl vc-il eiiieni iiii'^ .'>eg sich P^rlctzttii.?cii an beid<>i -.u lljährigeu '^'esitzer Mi6)a:l >! k 'liadranse entglltt die An, wobei, er si li dn. '^l?igcsi!lg< r ^iu der linken .'^.^and sch. r v'r letzte, ^r 2:iiährige '^osii>rss?'>!>,i ^rin "-i' n r gh e ! er siel au-- eineiu..'ahreniX'li Aule und erlitt liiebei eiiie Preilttug des Üllteil .'^^andgelentL's. Alle '^^erletztui wnrdl'ü in d Kunl»ausftelluna Stsepan Bakovi« s<^rof;er .^tasiuosaai.» nt. Ne nächste Nummer der „Vkariborer Zeitung" erscheint erst am D 0 n n c r t a si, den 2. Mcli znr üblichen Stunde. ut. Todeiisall. In .^latar ist der weit und breit bekannte Gastwirt .^-»err Josef Reich, eiu gebürtiger Mariborer, im Alter von 53 fahren gestorben. Friede seiner Asche! IN. Trauung«». In den letzten Ta^n wur-dcu in Maribor getraut' Ferdinand K'Iasinc, ^^Maschinenschlosser, m.t Frl. Anial«? Klako-Alois Letmk, Masch'.nenschlosier, mit 7?rl. Franziska PlavSel; Änton Popovik, Äcler, mit Frl. Marie ttopiö; Ivan 2iZer. Schlosser, mit Frl. Angela??.'ajhenie: '?ori'? Nait, Fabriksschlo'is..?, mit Frl. Marie Nan-für und Matthäus Kkerli. Tischler, nrit Frl. ^osefine PongraSi-?. ul. Das österreichische Konsulat in Ljub-ljana teilt mit, daß am 1. Mai keine Amts^ stunden stiattfinden. nr. Bergröberung der Räumlichteittn der Oessentlichen Küche. In der Volksküche am ZlomSkov trg gibt es wieder eine erfreuliche Neuerung. Äe schon lange nicht mehr ausreichenden Räume wurden vergrößert, wobei insbesondere für die Abteilung C ein besonderer, geschmackvoll ausgestatteter Spei-serauui geschaffen wurde. ui. L«c. große Vergseft )er Mariliorcr Äl-peuvereiusfiliale, das am I I. Mai in smnt-li6>en Unioit-SSlen stattfindet, wird auä) Heuer im Zeirl)cn echter bergfröhlicher Ttim-innng und kameradschaftlichen Zusammenseins stehen, l^erade jetzt, -vo der Frühling seinen Einzug hält und ^ie erwachende tur uns hinausloct» ist cs Zeit, Anschluß an die Bergsteigerzunft zu filiden Am 11. Mai trommt LAffllod »d I. >»i !» 4412 soll deshalb niemand beim' Bergfest fehlen, der einen .v>roststidtkinos werden al, 1. Mai iin hiesigen Burg-Tonkino vor der Vorstellung um halb 21 bczw. an So'.'n- und Feiertagen vor den Borstellungen um halb 17 tind halb 21 lihr ??ariet(!c-Auftritte eines internationalen Ensembles stattfinden. Bei jedem neuen Fllu^ au6i ein nenes Variete?^ Programm. Ab 1. Mai: Jazz-Marsch dcr Kapelle Pall-Cigan, Originaltanz der Mullatin Iaha Baku lind die Walzer-Sisters. Trotz des prullkvollen Programmcs werden die Preise nicht erhi^ht. * Ab 1. Mai täglich russisches Valalaika-Iarr-Orchester und das griihte Sabarr: Programm in der Belika kavarna. 4449 m. Vetterbericht voin W. April 8 Uhr. ^Feuchtigkeitsmesser: — 9; Barometerstand: 738; Temperatur: N; Windrichtung: NS; Bewölkung: ganz; Niederschlag: Negen. * Verkauf aus Teilzahlungen von Uhren, Goldwaren, ftl. Ilzer»jev lin. * Zum Tilberputzen kaufeil Sie die feinste Putzpasta. Mit Recht wählcn Sie dc)S f>:inste und beste Putzmittel, damit das Zilber blank und glänzend wird und tr»tzdem nicht den leisesten I^ratzer davontragt. Silber ist kostbar, alber nvch kostbarer sind Ihre Zähne. Auch diese sollen glämen in ihr'nt schönsten Elfcnbeinschmucl, mit ihreur wunderbaren Schmelz. Wahlen Sie auch für Ihre Zähne die richtige Pasla, die grtnrdlich reinigt, ohne den Schmelz der Zähne .zu beschädigen. O d 0 l. Z a h,r P a st a ist das fe»nste Pul-ver in Pastafonn. ?^r eine >solchc ^Pasta cr-iüNt dic Anforderungen, die Tie an ein ideales Zahnreinigunflsmittel stellen können. vdol'Zahnpasta wirkt außerdem erfrischend imd belebend. 'is7? Frouendildnis aus Dalmatici Radio Mttwoch, l. Mai. L j u b l j a li a l2 Walser (-chailp:^>»-len). 13 Frohe Lieder (Sch.illpl,ittui.j il'rchcsternberiragung. ^tund.' der Mtion. 20 Opernübertra^lung. — V e g r a d II Schallplatt.2l» ^^^u goslawis^^' Lieder. IN..» ?cjwltplatt^,l. 18.30 Franziisisch. l') 3ctiallp!attrn. 19.15^ ^.?caÄ)richten. 10..'^ Stunde der i^karion. 20 Ljubljmla. Äl .^iör,lpiel. Ä.A> von Massenet. 22 Nachrichten. 22.l.'> bis 2^', Frü1i lingSkonzert. — W i e n 14 '^esterrei:t)isrh< Klass'Ier der Musik. 15.40 Ptzilharmonisl'hcs Streichquartett. 21.10 Ter !. Mai In Wien. 22.15 Abendkonzert. — V e i 0 ni ii n st e r 16.4^ Lieder. 17.0^ ^^ugel:dn>e't5.^ beriit)m-ter Meistcr. 10.N Alte Lieder. 2.2.1'1 B^'elho vm-Stunde. — B u d a P 1: l7 ^ieben-burgische Volkskunst. — B n k a r e st Militärmusik. 19.2(^ 'liuinänisctie Musik. — D e u t s -Iis l a n d s e n d e r 1s> '^Nuntes Allerle'. 2l ^?on.zert. 22.l.'> Friihlingsstim-men. — D r 0 i t w cl) 19.0', Aert. 20.15 Sinfoniekr>nnzert. — N 0 11, 21 Operitülier-tragung. — S tra ßb n rg 20. lö „.Ter laribo^vr Nummer MMwoift, den Mar lvS! ffatliille TeiisVl", kounsche iD^x'r. — ^ ii »-l o tt s e Operelt<'ii. !^'ied Veogrlid. Mciirichten. 1.^1.' <5l0'tt>enische Bolksliedi'r. — c o -r a d !l Zchnllpintreu. Ii? ,vuttt^'rchesr<'r. 17 Volk'^lieder. '5ctx^tlPwtt>.'n. Rnci,richte,!. Stunde' der Ä) '^^iollttkonz<'rt. Pop^>u siilgt ^perttarictt. 21 Buch: >t0ttzerl für . n l k Ä^lavierkvir'V^rt. I7.W ^U'nzertstttnde. 21 ^Nlttlerbttut. 7«ttz. — V e r l i tt ^chaljnpin siiitit. 24 ^^^ttttt^' Vttliue eiiie'^i P<^riiebten.__<> r o- ttl il n il e r ^'llknlei Blrtuos^n. Nt.li» ^wlizcrt. 2I.-zi> Mmk att.^ schn'eiz!itisch.e^^ !>kabtiretl. — r o i t iv i ch 2() Militörkvii.zert. — e ' p z i q Nord^no gro^' Bc»tlch,ift — M i I a li d 2<».4i') „Poienblttt". — M 'ü ii-ch e tt l.'>.2<> >klüttfle ^tal^eii. 19 5chrnttl Niel. „?leuitta", Oper. — P o st e P a-r i si e n 1!>.2^ 'Nttntc Ztilnd^'. — Prag W.2Ü KoiMrt. —. ))i o n, 17.0!> littd Ittstrilttletttalkon.^crt. _ 'Z t r n ß. l' tt r 18.20 Ariett. Oz^eruiiberlra-ilttiist. — 5 t tt t t q n r t 18.:«» Bl-^smtt'if. Lei'e ^tlänfle der Nacht. _ I o u- l l' tt s e i?l „7utt nx'is^^tt Rl'stl". n r ' ch a tt l^.ts, ^ilittttliliik. 19 :^') »t^inniierttiilsik. 2>1 Zi>lsvniekc>tt/^'rt. d. Berwandtehen, besonders (^hen .zw:scl>ett oall^'tt Perll>lindteii, seilen ivoinöl^lich nich^ g^l'chlosseii ttx'rden. Da niaiiche l>>tr<,nA)<'it<'n vcrerblich sind, so bestritt für die tti^nichlift inlmer niehr Wiiini'choinltchkeit, die ?wlagc zur ^rcurkheit ?NltMbekmnmen, ivenn '^^ter und Mutter nu." dersell'eu inilie stammen. Die ?ft?zucht ist nuch insofern vott Nachttil, nl.5 die horvoMbrnchteu Kinder häufig ffeistiss ttkiu>ocv^vevtig und kSrper-t'ch N'ettix, widerswndssäsiik, siud, bcsi'ndcr^ n>t'ttil die ^uzu6it durch einiqe l^<'nerativniittdfseisch werden luit 1 Ei, Salz, 1 Eßlöffel Milch, etlvns Pfeffer, dkj^ j^ericbener .Unliebes und Zitrouenschalo gut vermengt, ."^n eine qröM're Omelettenpfanne komnieu 2 Eßll!»ffel ^ett, in deni nicin 2 Dekaftrnnnn qeriobeuer 'Zwiebel licht nnlaufen läßt. Bol, der ^leischttinssc sticht nmu nin, Nocken aus, legt sie nebenciulinder dicht in das heiße ^ett ans dein )!>erd, läßt sie von allen Zeiten nnbrnteii nnd wendet sie inuner nni, danlit sie nicht anb^-ennen. Dann werden die ^leischnexsen rausgenouiuieu, d<'r Taft qe-mucht, l zerdnittter Magfliwürfel nnd so viel Wasser ki^i^iUfteqeben, daß ein Zaft enr-üei)t, läßt diesen Aufkochen nnd gießt ihn siber die fertigen /'^leischnocken. 5P0«7 Erfolge der LelchtatMm Brrheißungsvoller Verlauf des »Marathone-Meetings Das sonntagige leichtathletijche Meeting des SSÄ. Marathon stand im Zeichen ver--heißnngsvoller Erfolge. Die Mui»pfe, dix ans deni „^.elezni?ar"-SportPlah vor sich gingen, bewegten sich durchlvegS auf respektabler Höhe. Es gab atich eine neue lokale Bestleistung, u. zw. drückten r m o v 8 e k, S e I d I e r, K a n g l e r und ^ t r ll c l in d<'r vieruial ^ Meter-Ztaffel den Ma^ riborer Nekord auf 9:14.4 herab. Auch an Ueberraschungen fehlte e? nicht. Eo blieben P en n tti ni?>d StaraA i n a gegen M ondere r ini 1ttl> Meter-Laus siegreich und auch M u r a u s sowie Kt t r u c l be-liaupteten sich jlk»er IM» g<'^cn 5^ o f f e r. Nachstehend die Ergebnisse: Lausen 1W Meter: 1. Beuutti sxelezni-öar) Il.lXi, S. Starli!^ina <7.el.) 12.l)l, .^. Mouderer (!)iapid) 12.<>.'i. Laufen i50l» Meter: I. Muraus f?^el.) 2. .-^trucl (Marathon) 4:44.3, N. Hoffer (Rapid) 4:5t2.1. Laufen 5Ms> Meter: 1. Kanffler (Mara-chon) lN:5,1, 2. Po^pevan M.) 48:11.4, 3. i^kaullec (Marathon) 18:Zjs,.2, .'^os außer Konkurrenz 17:Ü2. Hochsprung: 1. Mleku« I.W, 2. Jeg-litsch (Rapid) 1.45, 3. Werse! (Rapid) !.4ü. Tpeern'crfen: 1. Rndl (Marathon) 44.94, 2. Meut (7^el.) 4S.95^ 3. Verbogt lMara^ thon) 41.38. Staffel vierinal M» Meter: 1. Marathon (GrmovSiek, Seidler, .Gangler und Strucl) 9:14.4, 2. Rapid ((^offer, Ieglitsch, Fasching llnd Wersel) ft:N.2, 3. ^.eleztiiöar (Klent, GovediL, Podpei^an, Muraus) N.27. Es wurden auch einige Junioreul»>ett-kämpfe ausgetragen u. zw. kämpften die C-Jltmoren im Nierkampf (1W Mter, Speer, Diskus und Hochsprung). Di,. Ergebnisse waren: 1. Lipovkiek (Marathon) 1tt87M, 2. Radoslavski (Marathon) 3. Brence ^Marathon) 1255>.si<). Uober IkM Meter siegte Trop (Zbel.) in vor Seidler (Rapid) 4:57.4 und MuravSnik (Rapid) 5:02.4. Die Junioren t>er Klasse V absalvierten einen 1el B n o ivfteheni^ Ausivahl von Äiailand an. Piin-<"ec schlug del Bone m!t tt:1, tt:2 und Rado mit 6:2, 0:1, 0:0. Auch Pallada behielt in beiden Spielcn die Oberhand, nnd zwar besiegte er Rado nni 3:0, 8:0, 0:4, 13:11 nnd del Bono m t 3:0, 0:4, t^:l, 0:1. P-uni^^ec spielte zeitiveise ein bleudendeo Tennis, jo daß er ge svn>ie MariborS Meister Stefan R oz m a n auf. I^I^zniau trat auch diesinal albalt» in den Vordergrund, doch geriet er in der letzten Ruitde in die jitleui-nie zwischen Abuluar und Oblat, n>ol>ei er zu Boden umßte. Den Sieg trug Äbnlnar (Heriues) in 2:28.40 davou. ,'Zweiter nnirde Oblak (Prinwrje) 2:28.4, Roziuan (/.elezni" ?ar) behauptete mit 2:30.10 den dritten Plat^. Staatsineister l^r'iac wtt>'t»e in 2:30.48 nur Vierter. : Die Sofioter „Gl«vija" schluc, vnjjnn^ gcnen Sonntag in Beograd die savorisierte Mannschaft „IngoslavijaS" niit 2:1. : „Hajduk" in Rovi Tab geschlagen. ?)er SPllter „Hajduk" trug vergangenen Montag in Nov! Sad ein Match gegtatcgorien von in^'hr als 1100 Kubikzentimeter von Brivio aus Alfa Romeo mit einer mittleren Stundengeschwindigkeit von 70.10 Kilometer ^lewon-nen. Die 432 Kilometer betragende ^?trecke wurde iu 5 : 27 : 29 zurückgelegt. )ii den Kategorien bis 1100 Kubikzentuneter winde Erster Ferrara auf Aat mit einer mittleren Stundengeschwindigkeit von 05.15«^ .^liloux-ter. Er legte 288 Kilometer in 4 . '^5 . l-znriick. : II««« Weltrekord«. Ei-ne großartige ^^'ei-ituilH vollbrachte der Reichsdeutsche Schri^er in Magdeburg bei cinem leichtathletiickien .»^e nierb. Er ^varf den DiSklis 53.10 Meter und stellte damit einen neuen Weltrekord oui. -Bei einem Wettkamps in St. Barbara .n jikalifornien erreichte l^raber iin Stadiioch mit 4.40 Mettr eine neue Äieltbchleistttttg. : BSK in VMareft erfolgreich. Ans seiner RuMnieureise hat der Beogradcr Sportklnl, Scnntag in Bukarest sein erstes Spiel gegen Unirea Trieolor ausgetragen. Der BSK sieg t^ mit 4:3 (0:2). Beiderseits 'vurde selir niä ßig gespielt. In der ersten Halbze't waren die Gäste bedeutend schwächer. In der ^nci-ten Halbzeit spielte die BSK-Mannichaft nle! besser und die entwed' Bienen stechen, niährend ein nndeeee Ar^it namens B o i n e t. eineul ^^epralrattteii sogar täglich bis 120, im ganzen aber nicht weniger als 2001 Stiche veralnei.^)-.n ließ! Eine Tortur, die wir lieule in tlenniieni Sinne nur nock) l'ei den Aparai^,'^^ndi.itterii finden, die sich gleichfalls absichtlich ooi' Hunderlen Ameisen beißionllNi von ^legfritd v. Vegesack. Verlag „Unim'rsita?" '^^erlin. ?.>iii detti Ronmn „Toteittaii; in ^^'iv-land" liegi der dritte, ai'ichlieszend^' Band der Trilogi<' d<'s l,altischen Denl''l,':iins nyl. «Band !: BlttN>l'11 diesen? Ronian ^»ird die ^eit einer lnstoriichen Wende .in Schicksal der Denlichl'alten gezeichnet. Das '^ieprag.' einer eigenen, starken, inännlick)<'n P< i sönl^1)keil lwt Vegeiack iii jeder 'jeile 'N^'d^rgelegt. (5s sind Seiten In dein ^^''uch. ^ie n'.onnmenlul ivirken. Und in dein «lanzen ^o>nan macht sich er ahn l!e ben-eschicksale de.' baltischen Ad.'ls vor nnS lebendig nx'rden läßt. Vollendet wie die ^vrarix, reich wie die l^edankei,, 'o schlicht, groß und tragisch ist auch das Erlebnis der Mensckx'n, die in»s hier gegenübertreten. Dit-'>? Trauerspiel einer abgespi-engten Volksgruppe i't durch Vegesack für alle !^e!ton l)vl)enl Rang. b. Da» Dchtcksal de» Menschen in unserer «jeit. Von Nikolai '-i^rdiajew. Verl.ig V'!a Nova, Luzern. D^'ntich non Schor. Ein Buch. n>esche'> iil>erall berechligtes '.'infielzen erweckt l)at. Der Vertnssiach krie>gszeil, wob«i er ^m Schicksal d'^'^ M'n 'chen in der l^eichichle einigt' »iss^reiiinüi' 'tu stienn als Beweise liegen sachlich nnd nüchtern Licht-bildic eigenes niedergeschrieben, b Iugoslovensti turtfta. Die m le des „^ngo^lovenslki turista" nbertrifft die bisherigen Hefte. Außer vielelche sich mit Freindenverkehrösragen l'e^ schästigen, finden wir einige gelungene Ve schrx.iHungen unseres Ba6)erngebi'.ge? liN,'' einiger .Äüstenorte. Bc^'schiedenc statisliiche Angaben über den Reiseverkehr in den lei^' ten Iahren veransck>an!ichen die v>.bnng des selben, .^kurznachrichten und der lililiri'e Reisedienst beschließeii das vorliegend,' Hekl. Wie immer, ist auch dies-mal di< innere uiid äußere Ausstattung außerordentlich qeichwuil voll. Verlag: Bibliotöka „Iadran". Zn>o^ ^nl Iahresbezug 1f»0 Din. b. Ilufttierte Flora. Eine N»le von lie-Iel>rerchen und anregenden Artikeln nnd '),> tizcn fiir Karten und Hans, so über die Diingun>g von Topfpflanze», ^rost in de, Erdbeerbliile, über die Bekämpfung der Obstmade, Veschneidling der Obstbämne l'eim Pflanzen, ZWdlichktit frischen Stalliiiiste int l^rten, Blnmenscknnuck für den Erker 11. v^ a. Probi'i'ttiiuner liralis dnrch o.'n V.'illii Wisn , Hamerlin^pla^ w. Ntttwoch, den l. Mai ISSd. Maribovei Geltung" IZunlmrr s>' ll'^irtschaftliche Rundsch Die Arbekerlöhnt im Draubanat Nach dem Stande vom 31. März 1935 Las Kreisamt für Arbeitcrveri'ich>^runli Nl ^'jubljana veröffentlichte nli Iäniicr d. 7;. eine Statistik der Löhne snncr Bcrsj Herten Nock) dein Stande vom Dezember Nun liegen Angaben i'lber den der '^.'lrbcitcrlöhne in Slo-wenten ooitt Ende März d. I. vor. Die Daten werden 'ln uach-folgenveil getrennt fiir die Ärbeit'^r in den Städten und anl flachen Lande ang'^führt. Unter die Ttädte fallen hier Ljulilj-ina, ?)ka-ribor, Celjc. Ptuj und so.me deren engere. Umgebung. Die Statistik l^Lzieht sich nicht auf die Lehrlinge, di? ohue Niicksicht auf die tatsächlichen Beziige aui^nahmSloS nl die erste Los)nklassc (U Dinar täglich) eingereiht sind, sondern nur auf die iibrig^n?lr-beitcr, Gehilsen, Angcstelttcn usw. In der Tabelle find aufil?r den duichschnittlich::« v-cr sicherten Tagli^hnen in jeder einzcl.n.'n Iii-dustriegruppe auch die Arbeiterzahl U!,d der Unterschied in den Löhnen zwischen Tnde De.zem^^r und End^ März anlzeführt. In den Städten gingen die Löhne iin allgemeinen um Para zurück, ivoqc'.^en dreselbell mn Lande um 1v Para anstiegen. Die LolMrhöhung am Lande ist schon dur5) die Sa'uson, dio alljährlich cdlva Mitte März ein seht, bedillgt. Da jedoch Iroj, de-. Saifonüc-ginnos die LKHne in den Städten .'.nrückgin-gen, ist dies ein Zeicheil dafür, daß die Ar-lvitgeber dort dic Bezüge weltcrhin senken. Eilie eingehendere Analyse d?r Lshnsia-tistik zeigt, daß das Problein der Arbeitcr-löhne bei llns einer gewissen Ordnung ent-l>ehrt, da in dcr beigeschlossenen Tabelle die irblilZ^ statistische Regel- oder Gesetzmäßig-keis sehlt. Nur die Lederindustrie weist ein Ansteigen :n den Städten und am Lande aus, u. zw. um V bzfw. l8 P-ara täzlicki. Iin ilbrigen entspricht der Besserung !ier Löhne in den Städten ein Rückgang derselben um Lailde und unlgekehrt. Diese Inkongruenz der Lohntendcnzen ist bei einzelnen Industriegruppen bedeutend. So gi-ngen in der Gruppe der .^Handelsbetriebe die Löhne in den Städten um 1.40 Di,rar zurüs!, während dieselben ain Lailde uin 2.71 mrstiegen. .hingegen erhöhten sich die Bcziige bei den Geldillstituten mld Versicherungsanstalten ill dell Städten mn 4.82 Diimr. am Lande giilgen jedoch dieselben um 2.16 zurslck. Aerden die Löhne der gcsainten 5kre'4-amtsmitglieder berückirchtigt, d. h. in d^n Städten und am Lande, so sieht man, daß ) n d u st r i e g r u p p c l. Lmldwirtschast Oeffentlicher Bertehr Private Verkehrsunternehmungeii l. Bergbau t',. Stlnn- und (5rdverarbeitun;? t». Metallindustrie 7. Bei^kehrsmittelbau !^. Chenlrsche Industrie 9. Kraftwerke W. Textilindustrie I!. Papierindustrie 1^. Leder- und Gmmniindustrie Iii. Ledervevarbeitung l4. Forst- und Sägeindustr'le l5 .'»Holzbearbeitung 16. Nahrungsinittel- u. (^tränke!ndustr' 17. Tabakl^ndustrie tS. (^astbetriebe 19. Betleidungsilldustrie St). Balnl«. Straßenbau u. ä. 21. .Hochbau 2?. Grapl?ische Industrie 2Z. .Hygiene 2 t. Gelncinder,etriobe ?5 Handel (^eld- und '^^ei'sichcrunaöanstalten 27. Theater und Verschiedenes 2.^^^ Hansaelinde 'llle Industriegruppeil die Bezilge der Bedieirsteten nur bei Indu-stricgru-ppen wasentli6) sick) gebessert haben, u. zw bei den Geld- uird Bersicherungsau-staltcn um .'^.77 Dinar, bei der Pap'eriudtt-stric dagegen unl l1 Para täglich. Alle ilbrigen Jndustriegruppen iln Draul?anat, dieselben iin ttreisamt Hcrireten sind, ieigt'n trotz der Saisonbelebung no6i !mulei ciu.'n Rückgang der Löhne »der ivenigsten» tcille lkennellÄl>erte Besserung der Mzü^e. dcrung der Papritakultur wurde der Preis eines Feldes von l200 Quadratllafter in Hcirgo-^ auf 7lM bis Dinar erhöht. Auf de,n Rayon .Horgo-^-Martono^ wurden im Vorjahre kg Paprika ini Werte von Millionen Dinar gemahlen. In der nächsten.Höhe von .HorgoZ waren insgesamt rund Morgen bebaut. Ein voin '^Nesiher selbst bebauter Morgen brachte die-senl einen reichen Ertrag, da ein in Taglohn gegebener Morg<'n schon ungesähr W..^ Di nar einbrachte. Trokdenl werden die Preise als nnbefricdigl'nd bezeichnet, lveil das Ri-sik» zieinlich grosi isl. Der Paprikaexport war ini Vorjahr sehr lebhaft. Im Jahre lV4 wurden !87.i.'jsi kg des roten (Gewürzes ausgeführt. Während inl ^''^ahrc die Tschi^choslowakei der stärkste Ä'äufer war, ging 1984 ter grössere Teil der ausgeführten Menge rmä? Oester-rei6i. Weitere Abnehiner waren die Tschechoslowakei, Polen, Nunlänien und Deutsch Die jugoflawlfche Vaprika vroduMon Unter allen landwirtsckiaftlicheil Produkten li'^l.d. Die ausge.'.cichnete Oualilät des jugo- hat der Paprika den stärksten Widerstand ge-gen die Krise geleistet. Das ^^entrum dcS jugoslawischen PaprikagebietcS liegt bei .Horgo-< iln Donanbanat. Dnrch die systematische?>ör- stawischen Paprikas hat ein Sinken des ungarische,! Paprikacrports uin 7^0.-ur Folge gehabt. Der Preis des Paprika? ist icit 1927 auf die Hälfte gesunken. RMstagen aus dem Ausland Ausländisches Interesse für jugoslawische Waren Das Exportförderungsinstitut des.Handels ministeriulnS erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Auslände, die die Wa-rcneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstande haben. DaS Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dein Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Er« vortfSrderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Liese-rungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Ansrage zu vermerken ist. DaS Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteiken, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte »vird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr sür die Bonität deS ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Plazierung ihrer Waren im Auslande wilnscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin verös-^entkicht, das ausländische Znteresseilteu unentgeltlich zugestellt wird. Städ t e c> and Z Z KZ »t Z. ^.S S! Z. N.S I ^ Z.L 168 23.— —1.04 321 22.84 -0.«8 290 37.65 -.1.48 192 15.52 -10.31 399 28.70 -0.37 256 A.09 -0.67 1 48.^ . 15 18.83 -i-y.35 ÜS4 26.72 -1.46 2383 24.^ —0.l!ö 3096 30.^ —0.17 1724 25.62 —0.57 114 29.69 —1.58 56 14.40 -1.11 706 31.80 -0.32 1199 32.18 —1.53 234 36.46 —0.76 215 35.81 —1.44 3157 28.40 —0.48 4193 25.96 -^0.30 2^ 24.07 —0.58 1^7 32.90 4-0.35 717 30.40 4-0.06 1006 27.45 4-9,18 «90 22.76 —0.30 1139 20.29 -!-0.38 6W 23.26 —0.89 52W 20.78 1-0.02 779 27LV -1.38 1438 20.34 —0.86 1757 26.31 -.1.51 1307 19.87 —019 862 29.33 ^0.39 6 2S.27 -!-5.56 16S2 21.74 —0.34 1067 17.31 -0.41 1249 23.07 —1.13 1106 18.77 -0L4 701 23L6 —549 1059 19.13 —0.65 !393 27.07 —3.19 601 Äj.60 4-0.26 969 39.71 4-0.07 63 30.43 —3.04 632 23.69 -^0.09 563 20.73 -0.81 537 29.17 —0.12 942 27.06 —0.26 1195 27.63 —1.40 1771 24.41 4-2.71 608 39.40 -!-4.S2 159 29.06 —2.16 616 30.28 -l-0.34 371 A.74 -1.23 5643 11.30 —0.18 2744 10.08 -0.04 34S31 25.43 —0.74 32837 22.09 4-.0,l9 1^), Älvravabanat 2 (.Y, V. X Anziehen der jugvslawischen Aerte in Paris. Die jugoslawischen Staats- un'^ Pr'-l'atpapiere, s»iveit sie ml der Pariser Viiril' soticren, verzeichneten In den lchten Tagen wieder einen erfreulichen Aufstieg. Die Papiere I>essc^tcil sich durchschnittlich um l I'!.' 2?iZ, teil'.veise auch darüber. Ves..''udel.5 <-n genfällig ist di<' ^^lursbess.'' e-^ direkt oder durch den ans Verliiudnngen dieser Erze. X Die angelündigte» .Hendelsoertragsoe.' Handlungen mit Italien iverden n^ch grader Mcldungen ani U,. :^.lini in ^.nn u'.i' genonluielt lrerden. Es handelt si^.l) h'.ebei lie-wnntlich NM einlzernehniliche Fesls.'t'.unq der neuen Einfuhrquoten ni Italien. D'e Hin-d<'lsrailnnern wandten sich beiie V.^r^ k^hr'?oerhaltinsse nsin nlitzuteileii, nni die ^rsialtenen Daten der iugoslaii.>!schen Delc.^ i tion rechtzeitig zur 'Äriügung ^iN st>^Isen. X Sonderkontingente siir Z^r^nkreich. ??? Pariser Regierung hat .mgoslaivi^'n si'ir da > zweite V'^'rtelsahr au^e^ den b^'ren? bewilltg.'en noch nächst«.hend^' für die Anöfnhr nach Frlinfrcich ein^ier.iinn!-M Meterzentner l^^erbston'e. I'OTo'ü.iten kvn»scr'.,en, a Pfert'ehäute, ^ Lam^n fess.' und l.',<» a Einailgeschirr. X ^ouzentrierung t»er uuierikanische,? Belieferung des Balkans, '^'c'acl, Neirnor.er dnngen sel.ien sich in den ''liereinigt.'n 3taatei? d.e Erportenrkreise n'ir die Evri.'iit'iü^'^ ti'i^en!rale ein, die die ^.I^.ilkanstaaten i^nt cinv'-rikanischen B>aren beliefern soll, '.'in aer t'-^rnnduilg der nenen s^iesests.-lsasi n, ir n d" Ervortenre in lwbeni Mis^e mituivsen Erzeugnisse der Fsrjtwirtschait '^L.'ien: Heiz für Schuhleisten. Jaffa: Bauholz. — 427 Ca^'ablauca: hölzerne Äncheil.^eräte. — 42>> Istan.inl: EifHx'n-^»arkctte. ^2!» Iaff>.' ^tisienholz. Bot>enprodutte, Heilkräuter 4.?l Wien: Fisch- und Dörrge.ilü'e.__ 1.^2 Algier: Vertretung für Getreide, 'Äehl, (^',emüse, Gen, gctro^neie PUze uslv. — 43.'; Easablanea: Bertretiinz fiir Bohnen, Erbsen usw., Heilpflanzen. — 134 Tel-Aviv: TonnenbilinieNMNlell und andere Oel,am«in ^ X Der >ich«ch«sl»w-I'ichc «eldmaM ü! Erzeugnisse des Obstbaues ^ l>e!l^isr am 435 Wien: Frisch- und Dorrolnt^ i Kesten der Ilmstand, daft die Neqebniig de- Viehzucht und Fischerei neuen ein- und .iweijührigen l'.?.:igen 43k Algier: Vertretung für ü^fe, Selch-und Wurfdwaren sowie Fischkonsernen. ^chatzscheine der Staatskassen in der Hiche uon 7 Millionen 5fronen uui uicln veni' 437 Königgrätz: gesalzene Scs)afs« und ge- Millionen nber;e'.chncl l^rd^" trocknete Rindsdärine. Industrieartikel 440 Casablanca: Vertretung für Peipicr, '^appe und Pharmazeutische Artikel. — 44l Northampton (Englalld): Kalvschromleder. — 442 London: billige '^inen. und.<^indcr-konfektionÄvare, leichte Mäntel. Blus.'n usw. — 443 Casablanca: Kappen, Hüte, schuhe, Ceidengeivebe, Eeilerwaren, eisernes.e Nationallianl ni'.tte.l:. di.' k's0rdos' die Einfuhr au7' Iapau nach ^llb^-ini.'n. die im Jahre i>^1.Z.''>l s>''vld''ranes betrug, im Jahre 19:?^ iro^^ der A^^nasnne de..' allgemeinen .^^andelsumsan.i.'s ous ^.112.W Goldfrancs (N.7l»g1 geiticg.n isl. '5ie lxlt i>amit den zlveiten Plal^ I)inier der Einfuhr aus Italien (1,20:^980 l^^ld'rinc-, erobert. Die japan'sch,' Ein^'ul)r stand im Icihre 1932 ai, i:;., 1933 aber a" füirfter Steve. X Propagandaausstellung der Monopot- verwaltung. Wie aus Lsut'ljana berichtet wird, wird die staatliche Monopl^lv.'r^.valtung im Rahmen der dvrtigen Mustermesse, d-e vom 1. bis 11. Juni. ab;iehalten vird eine eigene Propagandaausstcllung arrallgieren. Die Messebesucher werden hier <^'legcnl»eit h<^n, sich mit allen Tabatiorten. d!e zur Zlgarren- und Zigarettcner^eugung ver?«.n-det werden, vertraut zu marlon. Für r^?e Mustermesse kommen besondere Vardav- unk» Drinaugaretten in Verkehr. di< jed.^ch nur in den Messetrtfikell erlvltlii, sein ^verdcn h. Mandelböckerei. 1^ Dekagrainni Butter mit 7>Z Dekagramm feinstem Staubzucker schaumig gerührt, dann 15 Dekagramm Mehl, ein ganzes Ei und Delagrainin ge-riebene gesiebte Mandelli daruntermischen. Auf uugcfchmiertem Backblech nvrden diese kühl gebacken. Mtnil'vri'r Trümmer Mwoq, I. Mai l«b. Denkmal fUr ein«, Moh ^-lll >töili^i l)alle eine!, ^'st schon Hai Mcpl)isti.'pt)ele.) da'5 in Äunbnchs itrlier c!^sung<'n? Yiit d^,n t^'loh s<'!I>er ist das so einc ^jeii !>ul,en ivir ^efilrchtt'r, ein ichliiüttics ^^erüclil t^'nue zur loerd^'n: Der stirlu lüc'nn er n»tir ci»s einmal selir ilN go-lvvvtieu, und P<'ssi!uisten b<'tjlinn^'u scheu vor-ml.'.^usln^en, dah linsc're blinder Ulid ^tiiid^'s-kinder vielleicht niemals t>ie persönliche V<-kannlschtisl des ^ll>hs Ulchr nlachen ?vlirven. Diese cirögliche Schlvarzs^-'liel-ei l>at sich nun ersreulichenveise nicht l)estcitiql. tt'n nian, das (ivliiegilche ^uslilul ''!^erl>n ^^cll)le si'ir die lehten selten lMwrÄe-ileii ,'^!oh<'reinplurc höchste Preise, scl^areil-N'eise zo^^en dtnliufl)in i^lüttliclie Besik-t>en. Uud Nile U'nrden enttäuscht! Es erM' sich, di^sj leitn'r noch inuner qeni'l^cnd ^l^>he nns d<'r Welt sind und nle!n'-!i,d t'iir ihr AuHertx^i 'iirchlen bniuchl. T>olog>>cheu in Berlin «^ii> Deutinal betonimen hat. saul gehütet unter t^los sitzt der Treue, Alt-l»ekanllte in tteberleberlsgröße vor uns, von >eiie /.li /^n- /.usriii^en _^161 l^eiileij ^ei). inl'>l>l. /iinnKir /u > «.'l-init.ten. I utteichiiciiov^l lil. ..^^2!.^.____t4d>i iNlliiexvyktterin rulii^:.» i'.n>. >virc^ Xli iVuli sofort .Xil,- in ^ler V^'erv^'. Vc.>l-inieto liiliiL di-liur. ^Immss im /'üitliiin. > ei-^v._____^403 !>psftion>/.iiumss ^vircl uil I^(.'r?^(>n ver- l;<.'Nil,v verniic-'t^!!!. /Xii/.iur. >^uiiit. >Imm«r>v«knun>i mit l^a- cleximmer n^it 15. xtt ver >:et»o». Ver>v. ^4k»9 /^Uilil. /Immer, nett, «^imiii^. >iepurjert. 'iofort xn vurniie-teil. Vervv. 4471 Villvnv^oknunx "Ut 2 ^un lnerit. Küclie. IZulk»n. ub 1. lttni :m kinclerloso i^irrtei xu vL?nnl.'ten. /^kisr. I'vm^i^ov» lil. 447.? In, /Zentrum (ler ^tu^t 8cl;t>n inl>t?l. Zimmer tiuint lncr- un6 Kluviel-l,L!NitZiUii>: liilli»! /u vermieten. /V(>r. Ver ^Vitltunk. 447? vermieten selw.ie Llitl»-milionvM» mi>t?Iiert k>äer un-inlit?Iiert iiuwst vve^on >^Ii-rei^e. ^ni>l«unit l^apilllniro, lierte8 Ammor. »onnivitix. u!. 44hs, l^^bl. Ämm«r 2u vermieten. ^!el<8anclr. iii clor Vervv. 448? !>ctGn nittt»!. Ämmvr niit Zi>iu »I. .?4. ^.481 !)cl>öne>. lniili!.. Lusijeli^eitt'.ieii ?tmmer 2 Zerren ^n ver-niietoii. ancli ein Ksliinett. — ^leliiiuiillrovu eestu 44-lI. N!jc>i8t l1»nptt^n!niitt,i. t^Z7 Verllvbe 5oi«t mSdI. »n Zlvei Norren cxlor vsmen. ^ntr. ^ieksanlärov« i4-^. 4«, ^onllilees unä mSdi. Zi««,r mit sopsr. Liii«jui« »d 1. I^»i ZU vermieten. Vr««>-v» ul. 6. III. 8tock reelits. ^8 Sekünes. Zonniees Ztmmvr, ?nlt ^l»»r. Lin<»l». »0. fc>rt 2n vermieten. KlKin^ek, (jlavni tr« 21. -j44? viirt8. ^useiirttten unter "l^e ^ciitiftstrsu« an ciie Vvrv. 4409 ................... VVsrnim»! >Varne !iivmit je-clermsnn. aut metnon l^ainen t)el(l lxier Ooklvsvvrt z^u Iwrseli. icli iiir niekt« üi»k ler I,itt. k^urUsn ribor. .V. lV. 19«. 4489 AMtMlMMlIlill ^lotel „illrserkof' U>>» »m KeldGi« 1780 m Lesköke, 75 Ketten eigenes L^Ieletrvh^erlc» ^ikt. 20 Ksclvr. vlvxantSs l^sus am?I«tzee. de» l^xvn »m ^rlkerx ^Oestvrrsiel»). 4476 fat»rrit«>er. (Zrsmmopdoue. ?^ii!»ma»ekinv» aller l'vtien repuriert ve-xiulitüton: xveiMAl v^üclient-Ilcli l^eerkiselie. lir/.vlice, raSnjiöe, i^evspcive. uile» krisci, und »m Kost »lekritton. ieu mitv^en prolson. k?ebenke au« eclrte Vulmi^tinorveine. gis: ^ckvar:con ?u l)in. k.—. Öpolv unti >veillen ?u l)!n. l0.—. lN'll Steir?r>»'eiuö ^ Ui nar 12.—. 0»»tlimi» VIcel. I^sridor. l^otovSkl tre 8. SMOMMMMKMG K»>Is »««» (HM. SNderIcro. nen, islscke Aidne zu l1öek3t-preisen. Ltumpt, (1oi6l>«de!-ter. KoroSK» cvst« 8. 3857 vrel Vsr»»en unä sin »r«k«r kaum, .«eeikcnet kür VVcrkstiit te Oller iV^atru/I'N. im /^'.'»tr^nn ^oiort XU verlnieten. ^lnrakie im l^nimi-Kino. 4414 .................. I^oinra«8i«e Sekopt . l:nte«-ol»r kst uli^ueelien: l^vetliö u» iil. 11. l^»rkt »k^ontilte*. I'Üntsitzer. in «utem 2u8t»näe. diUi« xu verkauten. ^n«,tra«en t,el Viljem Doienc. Veli1<« Itgvsr-___^ Tliokler! Seknitt-slie Sorten vrettor etc. livkommsn 8to um vtn. ZW.— per m' irankv in» Haus in äer I1oi2t?anvcrc!en kllr Tonn- nnll k^elert.^«e von Ü>n«ebunki'kU!;tliAU'; Le?inciil. ^dr. Ver^. 447.> Versckieäene 8e,»«ki, l iLet^e Stoelcerln. l^odierpuppen. plltZvkTsrnitur mit «rotiem Spieirel, un;en ^ukentiialt in Italien ieni^> 8t«d«amR6vti«n. perfekt u> Damenl1ivn8t. 8c1n»eiL^ül«riL<^ !!vu«nt8die unentl>elirli<:li. I^üli^-re8 in cler Vervaltu^». 4445 (Ze«I«akvt ävr >^ntltuderIl«l08enU«s! Htikledeii tttr nlle», lisini «uiek kocken. 8uckt 8teNe. ^«ir. in äer Verv. 44b2 Oute, etirlicke. »elb^tünälse KSedl» mit .lat're.';?euLni58en xuekt 8telle ad 1. >^ai. I^aula 4490 8tane. ?abor8ka 8. 4484 Da» wiviHtijs»te in lbrem iit cl»» out« kett von X-7. l e«»t« 15 ^ll«» nur io L^ri»l-(^uali' t»t«n. LLmtlicne ^m»rdei-tunken ^er«Ien t»xAÜkef vim» «uk iler I»git Itoman von W. Ä. LoSe ct»l'vi^ilm i IN l)i^. - i'i?t:>8L-l^lt5i^si. xvil^di i.. i-uLisc^n/^^KKl- i. Er fand sie in e'ner (5cke. Nachdeul cr IN seinen! Tasch.'nbnch unchgeschlagou hatte, steckte er die notwendii^e.i Mnu,^ in die ^pal'ke nnd lninnte k'i? ^^«ilnnuer l^'ini 5tilnine ant.nort.'te- „>>illeV" „7^sl dort Park Zir >>trttltiun, hier N't Bronson." '.'indt? rans^ nach Lust. Das^ er seineni .'.n'illinstsbruder täuschend iihul'ch 'nh, wuszte rr, doci) das?, auch die ^timlneu einander glichen, h<^»lc er knsher noch nich: iestgostcUt. ^'r nntn'orl<'le: din nl.ht xxrnlanü, s.nldern sein '^^ruder, '.'lndernninn Drnte. ^"^st Sir Hor-:nann zn V'ian'e'^'" ..".It^eiil, Herr, i^'^r ist in de» Ulns, gec^an- si<'N." .,,">11 n>elchen i^tlltvV" das Alhenaeuin, Sir." sciliie Andy siir >>^'r>luiinl .'ini tcni ^^enii^er vori^<'l)lnel .Ulud in ^^rage. .,'^^^'ann, liinnben ^i<. luird er inieder zli ?!>aus^ Zein':'" ..'^^or nenn Uhr, Zir", sagte der ).>ü>un .ll'erzeugl, „^ir >>erinn!.n n'nr in üei' leyteu .',eit nicht i^'hr nwl)1 nnd nilu^ zeilig zn ^iell." .,(^>ut, ingen Sie ihm. l'itte, dafs ich etwl^s .cell nenn Ul,r vordeikoininell '.verde." nde::^ l)aben meine -^rtiit und ich r<'i, nnr loerdeii '.hon sort sein, iveni» ^ir Hermann nacl> .^''nnje koinnn. ''lh^'r loollen ^ie ihn nicht ini Alhenaenni anrnu^il/" sagte ".'lndn. „gnte '^iacht.'' .l^'nlte '^uulU. ^ir." ^ironson . . . "-t^ronion. (ir gin!^ in t^>e->.!llken die vergnligenen >ulhrc dlirch. ^>jnter '^'.oll! zn .'('»anie tiei seine», (5lt<'rli l>at1e 'S einen iniigen gelernten Butler naniens ^^r^nson gegeben. D.n halle >>erntaitn niohl ildernoinnten. Andti ging zurüä ii: den unfreundlichen Raunl uild gri'lbelte iibgabe, doch nicht zu äirderu. sagte doch sein längi't l>erstvrl'ener Lieblingsdichtei: ^rancois de Billon: „.^»ulger nincht die ^^^ölfe zahni!" Aber ein Wolf >t>ar er noch nicht. Cr hatte. H<'rln)ermattn nmrde ihn ivahrsetieinlich nicht -^ernde niit ^iegeisternng empfangen. Mit der Vraul davonzulaufen . . . das- n>ar schon d?r iirgste streich, den nian eiueut Menschen spielen koutUc. Doch das lag n^it zurück, unk> ein Zwillingsbruder ist eiu Zwillingsbrudc'.. Für eilten Mann niit einer Wol)nillUc ihn dann MNl Essen einladen. Er ivar sich uut eiiiein Schlag .eultr ganzeil S^Mbigkeit bewllßt. Dort würde es von (^'istlichen, Ministern »iild ^kabiueN'^-illitgliei»ern lviiitlneln. Eine Dolile tallii »ich ullter iolcix'n Pfau<.n niclTt sehen wsjen. S. Der Eingang >var init Tepprchell belegt iln^ gut durchlvärint voi» der ^mpfheizulig. In den Ecken standen Pflanzen in K'il^n, gl^dämpftes Lic^ machte i^n Raum häuslich und behaglich. Der Liltjunge in seiner Tracht sah ans. als fei <'r ausschließlich für Sir Hermanll da. Während A«d», m dem gefchmackvoil ausgestatteten Lift hinauffuhr, überfiel ihn die Erinnerung an all das cr lang entbehrt ljatte, nnd steigerte sich zu einen, t^ühl !chmerzlirl>er, Yoffnvng^ loser Sehnsucht, es wieder zu besitzen. Der Liftjunge sagi" beinl Hinauffahren: „Berzeihlm Sie, Herr. al»ec bhrem Anblick glaubte lch, ,nich trifft der Schlag. Hütt« ick) selbst iticht oor zehn Minuten Sir Hermann im Abendanzug hinanfz^faiiren, ich wäre llberzeuAt, seien tasten und venchwand iiach unten. Einige Angen^licke daraus i^-nete sich die WohnungMr, und Änöy stand seinem Ebenbild ge^it, uin inich zn fassen." Er gi,ig vormt und öffnete eine T>iu. „<^v,mn herein »nv ^eh dich", sagte er. „Mnigjsteni^", sagte Andy lacyend, „bin ich nicht mit Absicht dein El>enbM» ge'vor^ den." „Das ist wahr", sagte .Herniann. „Tatsächlich", sagte Andy, als ae dtis Z'iti mer betrateit, „sehen irnr einander äl,i'.licher als je! Früher ivar ich stark nnd schivcr, let^t, scheint mir, l)abe ich an (^wicht verloren." Hermann sah aus leinen Doppels,äng r, dieses Schreckgeis;>enst, nnd antniorlet«^ kiihl. „Und eine Mengc anderer Dinge ti'cihl auch. Aus ivelcheni l'^rund koiilmst di, zu mir? .Mfe? l^ld?" Andy entnahnl eiile^ silberneu Dose ein< Zigarette. ,.Scharfsi.chtig ivie iiuiuer. inein l^ber Heriltanii." ,Angenomnlen, du ei^ltst von mir nieder (^ld noch Hilse'^" Aiidy znckte niit den Achsie viele ^hre ivar e< her, daß er in eiiiein (^ilniiter mit Blumen gev^nt hatte! Mit dei, Augen verschlang er all dies, das einmal sein geivejen war, seine uerloreiigegaiigene Erl^schaft, und das >Herz tat ihn, wch. Er l>lickle auf dieieS leblose 5ta>idbild seines Vrnd^rs, auf diese kalte, -zurückhiiltende. ladellose E^stolt im AbendanDvg. „Du bist von sel»er der .Miige leiveseil U' ^ ich d«'r Narr." »litt siir ltie l^«!»lto »- rilinr'i«» io ^»riknr. — t-'ük li«» «>«»»> . öet«ts tn