flranumcratuus - pccisc: Fiir Laibach: Ganzjiihrig . . » 6 fl. — Ir. Halbjahrig . . . 3 „ — „ Bierteljahrig. . . l „ 50 „ Monallich . . . — „ so „ Mit Ber Post: Sanzjahrig . . . 9 fl. — h. Halbjahrig . . . 4 „ 50 „ Bierteljiihrig. . . 2 „ 25 „ Stir Ausiellung ins HanS vicrtel- jiihrig 25 It., monallich 9 tr. Sinjelnc Nummern 5 fr. Laibacher Tagblatt. Anonyme Dkittheilungen werden nicht beriicksichtigt; Manuskripie itid)t zuruckgescndet. ScdaKlioa: Bahnhosgasse Nr. 138. (Expedition unb 3nfcrattu Curran: Kongrihplatz !Rr.8l lBnchhandl von I. v. Kleinmayr & F.Bam 3nftrlion9prtift: Triir die einspaltige Petilzei oei zwcimaligcr Einschaltung brcimal k 7 Ir. Jnsertionsstempel jedesmal 30 fr. Bei grotzercn Jnseralcn unt1 iifteret Einschaltung cntsprechender Rabatt. Nr 11. Freitag, 15. Janner. — Morgen: Marzellus. 1869. Em Musterbild des landwirthschast- i lichen Unterrichtes. | Bci bent lcbhaftcn Jnteresse, Welches sich in neuester Zcit fiber Anregung des Ackerbauiuinistcriums fiir die Hebung des lanbwirthschastlichen Unterrichtes ^ in Oesterreich knnd gibt, zu welchem Zwecke itnch der llctiergabc her einzigen hvheren laiidwirthschaftlichen Lehranstalt, welche bisher der ganzen osterr. Monarchic in Ungarisch-Altcubnrg gemcinsam war, an die nngarische Rcgierung, nunmehr fiir die wcst-lichen Liinder cine eigene landwirthschaftliche Aka-demie in Wien gegrundet und mit der Universitcit verbnnden werden foil, biirftc es wohl angezeigt fciit, einen Blick auf daS landwirthschaftliche FvrtbildnngS-wesen Wiirttcmbergs zu werfen, desseii Akademie zu Hohcnhcim auch uoii Krainern besncht wurde und defsen niedere landwirthschaftliche Fachschulen ein nachahmcnSwerthcS Beispiel fiir nnfer Land bilden. Die „Allgcmcine Zeitnng" schreibt daruber: Erst vor knrzem haben wir von bent Jubilaum Kunde gegcben, welches am 20. v. M. in Hohenheim ans Anlah des funfzigjcihrigen BestehenS der Akademie gefeiert wordeu ist. Jit der That ist es auch der Zeitpnnkt der Errichtung dec letzteren und des kurz zuvor ins Leben getretenen landwirthschast^ lichen Vereines mit dessen Zentralslcllc, von dem ans cin iieucr Ausschwung der Landwirthschast in Wurttemberg datirt. Welch' segcnsrcichc Wirksam keit Hohenheim in den letzten fiinfzig Jahren mit seiner HoHcreit Lehranstalt fiir Land- und Forstwirthe, mit seiner Acker- und Garteubauschule, seiner Dtnster-wirthschast und semen landwirthschastlich-technischen Gewcrben entfaltet hat, wird alS bekamit angenorn-men werden diirfen. Ist ja 'der Ruf Hohenheims weit iiber die Grenzen Wiirtteinbergs hinausgedruu gen, uud verdanken dvch diefer Anstalt Angchiirige fast alter zivilisirten Lander ihrc fachwisfeuschaftliche Ausbildung! In dem Streite dariiber, ob die Laudwirthe an einer Universitat oder an titter Akademie ihrc wisfen-schastliche Ausbildung zu suchen haben, biirftc das mit allcn HilfS- und Lehrmittcln reich ausgestattete Hoheuheiin krušni sein, in der crstcit Reihe zu tainpsen, uud es sollte ihm, wie wir denkeu, der Nachweis, datz seine Zoglinge auch bat gesteigerten Anspriicheu ber Neuzeit an wissenschastliche Ansbil-bimg vollkouiinen genugeu komien, nicht allzn schwer werben. Ncben ber Fiirsorge fiir bie hohere Ausbilbuug von Lanb- unb Forftwirthen an ber Akabemie Hohenheim muhte auch bas Absehen auf laubwirthschast-licheu Unterricht fiir bie banerlichen Kreise gcrichtct werden. Zn dicscm Bchufc wurdc schon im Jahre 1818 in Hohenheim cine Ackerbauschule crrichtct, welcher in ber Folge, um den sich mehreitbett Ge-suchen um Aufnahme in eiue solche Anstalt besser geuiigen zu kouncn, wcitcre Ackerbauschuleu in Ell-wangen unb Ochsenhauscn sich anreihteii. Diese zwei letztgenannten Anstaltcn wurbcn mit ber Gartenbau-schnlc zu Hohcnhcint ittt Jahrc 1842/43, zum An-bcnfcit an bic 25jahrige Regicruug bes Kiiiiigs Wilhelm gestiftet. Endlich trat im Jahr 1851 cine uicrtc Ackerbanschnle in Kirchberg, Obcramt Sulz, ins Lcben, so das; nunmehr in jedem der vier Kreise deS Landes cine Ackerbauschule im Gang ist, worin, unb zwar in Hoheuheiin 25, in ben brci iibrigen Ackcrbauschnlcn jc 12, jitnge BauerusLhne ihrc theo-rctische nub praktischc Ausbildung in drcijahrigen Lehrkursen findeit. Dah biese Anstalten auch anher-halb unseres Lanbes in ihreut Wcrth crkannt werben, bafur ist als belter BeweiS die Thatsache anznsii^)-rcn: ba§ gar vielc Zoglinge wfiittcmbergischer Acker-bauschulen, die nicht glcichbalb ans bcm clterlichen Gut ober sonst wo im Lanbe Unterfunst nchinen, ihrc Anstellnng als Gutsverwalter, Gutsaiifseher :c. nnschwer im AuSlaub findcu, wie denn auch, nach bent Borgang in Wurttemberg, in cmbcren bcutfchcn Staaten solche Anstalten ins Leben gcru-fen wurben. 93on ncueflent Datum ist bic Errichtung einer Wciiibanschule in Weinsbcrg, inmitten einer vor-zngsmeife Wcinbau treibenden Gegend. Erst mit ihrer Gambling wurdc ben eigensteii Jntercfsen eines grohen LandcStheileS in HLHcrem Grabe Rech-nung getragen, als solchcs burch bic Ackerbauschule niLglich war. In ber Weinbaiischule, mit welcher einc zunachst in Staatsregie stehenbe Gutswirthschaft mit mehr als 90 Morgen SBeinbcrgen, Garten, Wiesen unb Acckern oerbunbcii ist, finbcn zwSlf Zoglinge in zweijahrigen Knrsen Anfnahrne. Sie hat bie Aufgabc, jimgc Manner, vorzngsweise auS bcm Weingartnerstanb, nicht nur Ihcoretisch unb praktisch mit bcm rationcttcn Betrieb bes Wcinbaucs unb ber Wcinbcrcitnng, sonbern auch mil bcm Cbft-ban, bcm Gemiiseban, ber Samenzncht unb mit bcm Bau von Hopfen unb fonstigen Hanbelsgewach-fcn, als hvchst wichtigcn Zweigen bes landwirth-s*5sttid)cn Kleinbetriebes, naher vertraut zu machcn. Mit ben stcigenben Anspliichen an ben lanbwirth-fchaftlichen Betrieb hat sich aber auch, an her fiir bie oben crroahnten Fachschulen unb fiir periobischc Lchrkurse itt einzclncn lanbwirthfchaftlichcn Fachem, auf welche wir unten etwas naher citigchen werben, ein weitcrcs Bcbiirfnitz lanbwirthschastlicher Ans-bitbimg bahiii gezeigt, bas auch benjenigen, welche nicht in ber Lage stub, in jene Anstalten oufgenom-men zn werben, Gclegcnhcit gefchaffen war, sich fiir bas lanbwirthfchaftlichc Geroerbc vor- unb wti-terzubilben. Nachdem, in Wiirdigung dieses BedurfnifseS bie Zcntralstellc fiir bie Lanbwirlhschaft mit ben lanbwirthfchaftlichcn BezirkSvereinen schon vor zwSlf Jahren unb seit biefer Zeit auf bas Jnslebcntrctcn lanbwirthschastlicher Abenbschulen in ben einzclncn ®emeinbeit hingcwirft hattc, wurbe von bfm f. Kul-tusminifterium in einer Normalvcrfiignng vom lten Februar 1866, betreffciib bie 9?corganifation dcS landwirlhfchaftlichcn Fortbilbungswesens, diesen Be-strebnngen eiue feftere Gestalt gegeben unb bnmit Ieuilleton. Emerich Baron Ozegovic, Dischos von Zcngg. II. Der vcretoigte Bischos von Zengg ist ber ©riinber des hiefigen Giinnasinms. Es bcstanb zwar chebent in Zcngg tin Gimnasinm, Welches burch bie Paln-s Ordinis Eromitnrum 8. ^uli, unb alS biefer Ordcn in Oesterreich aufge-hoben wurbe, burch die Franziskanerorbenspriestcr, unb als biese nach Tcrsactnm (bei Fiume) uberfic-^tten, burch Weltpriester ber Zcngger DiSzefe ver-fchcn worben war; boch wurbe bassclbc 1819 toegcn Mangel an Subventionsmittcln aufgehoben. Die Nothwcnbigkeit, stir die Bilbung cities Klerikalnachwuchses zu forgen, lieh bic Wieberher-ftetlung bes Giinnasinms, ba in roeitcm Umkrcis bon Zcngg feine solche Anstalt bcstanb, als tin Unabweisbares Bebiirsnih erscheinen. Datum schente ber Verblichcne teinc Miihc unb feine Kosten, einc solche roieber in’s Leben zu rufcit. Im Jahrc 1839/40 wurdc mit ber crstctt Klassc begonnen unb so sukzessive bis znr vierten Klassc fortgeschritten. JebeS Jahr lich ber hochwiirbige Herr bic Zoglinge seiner Anstalt burch bic Profefsoren bes Karl-stabler Gimnasiums priifen, um ihncn ftaalsgiltige Zengnisfe zu verfchaffen. Im Jahrc 1843 wurbcn burch allerhochfte Entfchlietzung vvm 25. April bic bischoflichen An-triigc auf Umwanblnng ber Anstalt in einc iiffent-lichc, daS ist cine solche, beren Zengnissc in ben osterreidstschen Staaten allerorts rcspeftirt werben, gcnchmigt, bic Restanralion ber Anstalt auf Slaals-kostcn unter theilwcisc oneroscn ŠBebiugungcn be-willigt, bas Direktorat bem Bischosc sclbst iiber-tragcn. Der Slaatssackel leistele znr Uuteihaltung ber Lehranstalt im ganzen nur 3000 fl.; mehrere Grenzstipcnbicn wurben cingezogen unb beren Er-Irag znr Bcstreitnng ber Kosten vcrwenbet; ber Rest wurbe burch Beitrcige bes BischofS und burch Subskription ber Zengger Biirger gebeckt. Als Lchrer wurben feine mit Dekret vcrschene, pensions- sahigc Prosessorcn angestellt, sonbern wie friiher Geistliche ber Zcngger Diozese gcwahlt — wvbei ber Bischos tioch immer ein mahgebenbes Votum Halle — unb mit Rcmuncralioncn (Humanital6» lchrcr 400 fl., Gramuiatikallehrcr 300 fl.) fiir ihrc Miihetraltung entfdjabigt. Dersclbe Borgang ist auch bei ber llrngcstal-tung ber bischoflichen filofofifchen Privatlehranstalt in cine Ssicnllichc im Jahrc 1845 beobachlet worben. (Remuneration fUr einen Lehrer an ber Filososte 500 fl.) Der Reorganisation, bic im Jahre 1849 an allcn bftcrreichischen Girnnasieu eingeleitet wurbe, konnle sich auch bas hicstgc Gimnasinm nicht cut-ziehen. Die Lehrer warm cisrig bcstrebt, ben For-bcningen, bic ber Organisalivnscntwurf an fie stellte, nach Moglichkcit nachzukommen. Die Bcslimmungcn bes O. E. fiber bie Slcllnng bes Direktors ber Schule unb ben Schul-bchorbett gegetiiiber, beftimmtcn ben Bischos, auf feine bisherige Slcllnng als Direktor bes Gimna-stums zn verzichten. Die Berzichlleistung wurbe hohen OrtS gcnchmigt, mit bem atisbriicklichen Bet- tine Gliederung hergestellt, durch welche dem land-wirthschaftlichen Fortbilbnngswcfcn seine richtige Stellung zn den fibrigen UnterrichtSanstalten, sowie seine sSrderliche Vertretung gegenuber den ordentli-chen Bolksschnlbehorden, nunmehr zngctheilt ist. Rach dieser Diinisterialvcrfugung dienen dem landwirth-schaftlichcn FottbildungSzwecke 1. regelmahige Abend-versammlnngen Erwachsener, 2. Lesevereine, 3. die - 6n dcr ©telle der Sonntagsschnlen errichtcteen obli-gakorischen Winteradendschnlen, sowcit mil denselben cirt landwirthschastlicher Unterricht uerbunben roirb; 4. die eigenS errichtcten freiwilligen, lanbwirthschast-lichen Fortbildnngsschulen stir Jfinglinge im sonn-tagsschulpflichtigen Alter von 14 bis 18 Jahren, oder aber fur die reifere, nicht mehr sonntagsschnl-pflichtige Jngend, der sich anch strebsame Jfinglinge von jungerem Alter anschlietzcii konnen. Diese Fortbildnngsschulen tZisfcr 3 uiid 4) werden in der Regel in eitiigen Wochenstnnden am Abend wahrend des Winterhalbjahres abgchalten Urn fi'tr dieselben Lehrkrafte zu sichern, murden land-wirthschaftliche Lehrknrse auf Bcranlassung dcr Zen-tralstelle und mit Genehmignng des k. Knltusmi-nisteriums, erstmals im Jahre 1860, und wcrden solchc seitdem alljahrlich fur dnrchschnittlich25Schul meister in Hohenheim vcranslaltct, so datz jctzt iibcr 200 Lehrer, ihre weitcrc landwirthschafttichc A us bildnng dort erhalten haben. Aehnlichc Knrse sandeu schon 1861 an dcr Ackcrbanschnle in Ellmangen und im vorigen Jahre an derjcnigen zu Ochsen-hanscn ftatt. Autzerdcm wnrden znr weiteren Aus bildung der Schnllehrer fur den Unterricht in der Naturkunde naturwissenschaftlichc Knrse in Suttgart in den Jahren 1866 und 1867 abgchalten; auch heuer in mchreren Bezirfen pomologische Lchrkursc fur die Schullehrcr dcr bctreffenden Bczirkc uevait-staltct, welche Knrse sammtlich daranf abzielen, die landivirthschaftlichen lehrkrafte in den einzelnen Bezirkcn und Gemeinden deS Landes so Diet alS thnnlich zu vcrmchren. Die landivirthschaftlichen Bcreine, delicti die Pflcge dcs landwirthschastlichcn FortbildnngswcsenS in dcn einzelnen Bezirkcn, vorzugSweise in die Hand gegeben ist, habcn sich zur Unterstiitzung bci ihrcr Thatigkeit fur das Fortbildungswcsen cine schul-technische Kraft beizugcscllcn, die fie auS dcr Zahl der Geistlichen oder Lehrer deS BezirkS auswahlen. Urn beit Vereinen aber auch eine uachhaltige Ein-wirkung auf daS landwirthschaftliche Fotbildungs-wesen in ihrcn Bezirkcn zu sichern, ist dcnsclben iiber die freiwilligen landwirthschaftlichcn Fortbil-dungsschuleu eine sormliche Aussicht zugewiesen. Bei obligatorischen Winterabcndschnlen mit land-wirthschaftlichem Untcrricht, die ordentlicherwcifc untcr der Aufficht dcr gcwohnlichcn Schnlbchordcn stehen, erhalten sich die Vcreine iiber den landwirth-schastlichen Unterricht durch Dclegirte in nahcrec Kenntnih, nm sofort daS wcitcr NSthige ihrerscits einleiten zu lottnen. Die obere Aufficht iiber das landwirthschaftliche Fottbildungswefen ist der Zen-tralstelle fur die Landwirthschaft iibertragcn. Hierbei, und insbefondere in der Konlrolle fiber die landivirthschaftlichen Fortbildnngsschulen, wird die Zen-tralstelle gleichiallS durch schultechnischc Elemente (aus den ObcrschnlbchSrden), welche fie zu ihren Bcrathungcn zieht, nnterstutzt; fie ist emmchtigt, nach Matzgabe dcr ihr von dem Ministerium an die Hand gcgebeneii Grundsatze die Bcwilligung von Staatebcitrtigcn an einzclne Gemeinden zur Grfinbnug und Itnterhaltung von Anstaltcii und Einrichtnngcn ffir landwirthfchaftlicheS Fortbildungswcsen, und zu Honoraren fur FortbildungSlehrcr, ferner die Vcrtheilng von Schnfteti, die Bersendung von Wandcrlchrcn rc. zu verffigen. Zu dicscn Anftaltcn ist nencrdingS als wcite-ter wichtiger Faktor fur die Bolksbildnug daS Institut ter Ortsbibliothekcn getreten, daS citiett lot* chen Fortgang gcmouncn hat, datz im Jahrc 1867—68 bcrcils 210Bibliothckcn dieser Art mit zirka 20.000 Schriflcn im Lanbe gezahlt wnrden, wozn aioch die Lolksschulbibliolhckcn und diejenigcn der einzelnen landivirthschaftlichen Lereine zn rcchnen find. Die landwirthschaftliche Eenlratstelle sclbsi, welche mit Gnlhcitzcn dcs tonigt. Kultusiiiinistcriums hieffir glctchfalls fordcrlich cinzulrcien betniiht ist, hat in dem Zcitraum von 1853—68 mehr als 14.000 Schriftcn ait Fortbilbungsanstalten uttb Ortsbibliothekcn unentgcltlich vcrthcilt. Nach dem ..wurttcin-bcrg'fchcn Wochcnblatt" fur Land- uns Forstwirth-fchaft vom 12. Dczcmbcr d. I. bcstandcn im Jahr 1867- 68 im ganze:: 710 lanbwirthfchaftliche Fort-bilbniigsaiiftaltcn (frciwilligc lanbwirthschaftlichc Fort-bilbungsfchuleu, obligatorifchc Abenbschulen uiit lanbwirthschaftlichein Unterrichte, lanbwirihfchaftliche Abendversammlungen Erwachscncr unb Lesevereine);! dazu kommcn noch SonntagSschnlcn mit lanbwirlh-fchofttichem llntcrrichte in 48 Gemeinden, so datz in dicscn Anstalten zusainmen in gcnanntcn Jahren mindestcns 18.000 Pcrsonen ihrcr landwirthschast-lichen Bildnng obtagcn. — Berner ist zu crwirh-tteii, datz im Jahre 1867—1868 von neun Wander-Ichrern in 38 OberbeamtSbczirken landwirtchschaft-lichc unb thierarztliche Vortrage (fiber ©cburtehilfe beim Rinbvich) abgchalten, auch datz znr Ausbit-duiig in einzelnen Zweigen des lanbwirthschaftlichen GcwcrbcS noch bcfonbcrc UnlcrichlSkurfe fur Baum-wiirter, Schafer, Wagner und Schmiede in Hohen-heim, sowic ffir Hufschmicde an der Thierarznei-fchule in Stuttgart unb in ben KreiSstabten Hint unb EUwaugcu veranstaltct wordcn find. AnS dcr vorstchcnben Darstcllnng dfirftc eihcllcn, wic die wfirttcmbcrgifchc StaatSregiernng dem wachfcndcn Bcdnrfnisse nach (Sinrichtungeii stir landwirthschaftliche AnSbilbnng bishcr eiitgegeiigcfommcn ist unb so eitic Reihc von Anftaltcn in’s Lcbcn gcrnscn hat, in wclchem jedem Gelegenheit geboteit ist, sich biejenige fachliche AnSbildnng anzneignen, die feinett Bcdfirfnissen und Berhallnissen entspricht. DaS sortwahrende Gedeihen dieser Anstalten mag aber auch zugleich den Bewcis licfern, wie die landwirth-schaftliche BevSlkerung WurtternbergS von der Ein-sicht durchdrungen ist, datz fie ntir bei der sorgfal-iigsten Beniitzung dcr ihr gcboteitcn BilduugSgele-genheit im Stande btciben fann, ber durch den steigendett Berkehr mehr und mehr znnchrnenden Konknrrenz in alien landwirthschaftlichcn Produkten die Spitze zn bieten und dem hochwichligcn Gewcrbe der Landwirthschaft Gedeihen zu sichern. Die Steuerunruhen in Italien. Die erften Unruhen wurbett im Benczianischen angezettclt und alSbald folgteii bie Provinzcn Bologna, Partita, Mobcna uttb Reggio, tn bciien es zu blutigcn Konflikten kam, welche die Rcgieruiig zur Bcrhangung cities AttSnahmSztistanbes gcztmin-gen haben. In anberett Prafekturbezirkeit flotz zwar kein Blnt, machtcn aber die Muller Strike, um sich der verhatzlen nenen Anflage zu entziehcn unb mutztcn die Bchorden, um nur die Beifchaffuiig dcs nothigcn Mchlquantums zn crmoglichcn, die Mfihlcn gewaltfam offncii und die (Sigciithfimcr berfctbcu zwangsweise burch Militarexekiition zur Arbeit verhaltcn. Die Anfrcgung erreichtc im ganzcn Mittel- uttb Obcritalicn — dcr sonsl so unnthigc Sfibcn hat bishcr gegcn die ttcuc Stcncr noch tticht dcmonstrirt — cineit Hohcpunkt, wic er sclbst zur Zeit dcr Freischaarenzuge gegcn Rom nicht bcobachtet lvurbe. ratuals warcii nur die obcrcu Schichten dcr Gcscllschaft, bie „Jntclligcnz," irritirt, wahrcnd die Kleinburgcr unb Banern deni Strcite dcr Signori zicinlich apathifch zufahen. Hente ist abet gercibe die grotzc Masse dcr Bcvolkcrung burch die nnpopulare Anflage, welche Viktor Emanuel 1860, als er die Marten anncttirtc, felbft als bie „nnge-rechteste a tier Steuern" bezeichnet hattc, aus ihrer Lethargic aufgciuttclt unb zum Wibcrstandc ent-fchloffeti. Bci biefer Stimmutig faun bie Ilugelc genheit (cicht iibcr Nacht eine fehr bcbcnklichc Wen-bung itchmcn. Zur Stuube ist freitich die Rcgicruug noch allcrwavts Herr der Situation. Ihte Generale, die mit der Wiederhcrstctlung dcr Ruhc und Ordnung bctraut wnrden, haben ,.ihre Ansgabe ersfiUt" ; die Tuinultuanten sind zu Paarcn gcirieben, ihre RadelS-fuhrer eingezogcn, die Journale, welche zunt $oidct> | stand erniuntertcn, mit Projcffen bebrpht, die ! Drttckercien, aus bcuen aufriihrcrifchc Proklatne hcrvorgingcn, gcschtossen, uttb die Miihlcn roicder ‘ tin Bctriebe. AlleS fligi sich vorlaufig dem Zwangc ' des AnSnahmszttstanbeS. Dieser tanit aber weber langc dauetn, noch fiber daS gatizc Land uerhangt werbett, wctttt ahttlichc Anflritte, wie in ber Emilia unb in dcn Hcrzogthfiwcrn, sich ouch anderSwo satze, datz sic beinfelben kcineswegS dcn Einflutz be-nehmc, welchen dcrfelbc bisher auf das Gimttnsium ausgeiibt hat. Die Zwitterstellnng, die das Gintnasium zwischen eincr bischSflichen lttid einer StaatSanstaU einnahm, mutztc beffen Zufunft als probtematifch crfcheinen (asieu. DeShalb waren sow oh! die Lehrer ats der hochwfirdige Protektor unablassig bemfiht, die Anstalt auf gteiche Stufe mit den StaatSgim-itosien zu hebcn, und dcn Lehrern die gletcheii Rechte zn enverben, wie fie die Staatsbeamten be-satzen, Unb in der That wnrde dem chrwfirbigcn Greife die Genugthnung, zn schett, wie sein Werk sich vervollkommene unb konsolidire, und heute ist die Zufunft des Gimnasiums schon feit drei Jahren eine gesicherte unb die Hoffnnng auf beffen wet-tere Entwicklung und Hcbnng eine gerechlsertigte. Mit a. h. Entschlictzurig vom 12. Janner 1856 wurden namlich die feit 1850/51 auf 600 ft. unb 700 fl. bemeffenen Rcmunerationen in wirkliche Ge-halte nrngewandclt, die Lehrer definitiv angeftctlt und rucksichttich der Pensionen und Dezennalzntagen den wirklichen Lehrern der ubrigctt Staatsgimnasien gleichgestellt. Im Jahre 1861 wurdc mit a. h. Ent-schlictzung vom 20 November das Zettggcr Gim-nasiunt rucfsichtlich dcr Gchatte dcs Lchrpcrsonals in bie Kate-iorie dcr StaatSgimnasicn mit der 3tcn Gehattsstusc jahrlichcr 735 fl. lind 840 ft. cingc-reiht. Doch bamit war nicht allcS geschchcn: die Stellung dcs DirektorS dcr ©chute und den Aeintern gegenuber war eine fehr uncrquidtiche: er war fciti Direktor im Sinne deS O. (S., er war nur GeschaftSleiter untcr doppelter Vormundschaft. Laut h. Armce-Oberkomrnando-ReskripteS vom 8. Februar 1856 ward namlich das Gymnasium untcr ben Einflutz unb die Obcravfsicht des Brigadiers in Gospic gcstellt; dabci blicb ber Einflutz ganz un-versehrt, wctcher Sr. Exzellenz dem hochw. Herrn Diozesanbischvsc als crstem Urheber unb SCohltha^ ter dieser Anstalt unb als Dberhirten zusland. Datz bei dieser Vielkopfigkeit ber Leitung die Anstalt nicht gut gedeihen konnte, ist einteuchtenb. Dicker llcbclftand wnrde befeitigt in Folge a. h. Ent-schliehnng vom 4. Marz 1866 durch Anstctlung eineo ivirftichcu Direftors mit alien Rcchten unb Pflichten, die der O. E. eincm solchen zuweist. Gleich;citig wurdc bie niatcrielle ©tctlung des Leh-rerpcrsonals durch Anwcisung von Naturalquarticren obcr bcS Quat'ticiaquivaleutce (189 ft.) nanihaft vctbesicrt unb enblich auch ber Titel ..Professor," ber den Gimnasiallchrern ber Ssterreichischen Erb-landc zuerkannt wordcn war, anch ben Gimnasial-lehrern ber Militargrcnze zttgestanben. So also hat bas Zengger Giinitasiurn, deschci-ben anhebenb, wahrcnb seines 30jahrigcn Bestanbes sich ftetig entwickelt unb durch die thatkiaftige Un-terstutznng seines GrfinderS auf die Stufe der fibri-gcu Staatsgimnasien ernporgearbeitet, und rocnu tticht alte Zeichrn trfigcn, stehen demselben in nicht zu ferner Zufunft neiic, freubige Ucberrafchungen bevor. Der allverehrte Kirchenffirst slatb mit dem bcruhigcnbeti Bewnhtsein, datz sein Kind kiaftig ge-deihe und eine fegensreiche ThStigkeit fur die Greuze entfalte. Mogen die andern, die fiber grbfjcrc Mittel verffigen, ale) er, es ihm gteich thun! Friede seiner Asche! Ehrc feincm Anbcitfen! wiederholen sollttn. Die alten Parteien, namentlich aber die Klerikalen miihten nicht jenen Einfluh auf die untern Schichten besitzen, tibtr den sie faktisch noch heute verfiigen, wenn sie diese Gelegcnhcit nicht beniitzen folltcn, uni der EinheitSregierung diesmal sehr crnfte Verlegenheiten zu bereiten; die republikanische Partei miitzte nicht von jenem Hasse befcelt sein, der sich unlangst in Garibadli's Wahl-manifest anssprach, wenn sie nicht den Moment er-fassen, und auch die ihr bisher wenig zuganglichcn Lanbbewahner in ihre Netze ziehen sollte! Dann befinden sich aber die Rathe Liktor Emanuel's in einer peinlichen Situation. Im Suden die Fronde der Autonomisten und Anhanger der Bourbonen, in Mittel- und Norditalien Malkontente, mctchc sich nach der goldenen Zeit steuerloser Zustande sehnen, und in der Kaminer cine Opposition, luelchc stark ist durch diese Verstimmnng der Provinzen, und welche ihre etwaigen Ziigestiindnissc an die Krone nut' urn Gegenkonzessionen in der rSmischen Frage erkansen will, welche baS KSnigreich in einen neuen Zwiespalt mil seinem sranzdsischen Bundesgenossen stiirzcn wurde. Eine politische Broschure. Der geistreiche Pnblizist O. B. Friedmann hat cine politische Broschiire unter dem Titel „ein letzter Schritt zur Einigung OesterreichS" erschei-nen lassen, welcder der patriotische Gedauke zu Grunde liegt, OesterreichS Regenirung rasch und auf siche-rer Basis zu vollenden. DaS Mittel, welchcs Frieda uiann zur Erreichung dieses Zieies vorschlagt, bc-steht in der Besriedigung der nationalen Wiinsche, insosern namlich dicselben nicht die Existenz deS StaateS in Frage stellen, in einer dnrchgreifenden Reform des Parlamente« im Sinne der Kremsirer Berfaffung und bed Reichsministcriums. Nicht in der volligcn GewShrung der Forderungcn der ein-zelnen Nationalitciten erdlickt der Berfaffer die Ga-rantie fiir eine gliickliche Entwickluiig OesterreichS; „der AuSgleich lit it der heutigen „slaatSrcchtlichen Oppositon", mit den national-klerikalen Elementen, sagt er, wird nur dan« von Nutzen und Erfolg sein, wenn.die Regierung den AuSgleich im vollen Be-wutztjcin ihrer wieder besestigten Machtstellung und im innigen Zusammenhang mit der gesammten Ber-sassungsrevision einzuleiten im Stande ist." Bcziig-lich der Reorganisation de» „ReichskabinelS" fchlagt Friedmann eine srhr komplizirte Form vor. Die einfache Befetzung der ReichS - Ministerposten fur AuSwartigeS, Krieg, Finanzen und Handel genngt dem Berfaffer in keiner Weise. „Diefe felbst miissen die Exekutivorgane tines MinisterrathcS sein, in welchem fowohl die verantwortlichen StaatSminister beider Vanbcrgebictc, serner mehrere Minister ohne Porteseuille, welche die speziellen Vanbcr zu veitrc’ ten habcn, Sitz und Stimme haben, welchem aber, so oft es entfcheidende und grStzere Angelegenheiten betrifft, auch die Statthalter der einzelncn Liinder und bit Prasidenten btr obersten Verwaltungs- und Justizbehorden btigtzogen wtrben, bercii Loten in der Ministerkonserenz in solchcn Falle ebensalls zu Protokoli zu nehmen wSren. Der RcichSminister-rath toiirbe somit, seiner politischen Bebculung nach, den Charakter cities grotzen Staatsrathes crhallcn, welchem bit Borbtrtitung wichtigtr Mahregcln nnb Gesetzentwurse obliegen wurde." Die Konferenzsrage bildet fortwLhrenb den Gegenstand ernster Beforg-uiffe in den politischen Kreisen. Man beschaftigt sich bereiis, schrcibt daS „W. T.," mit der Eror-terung der Frage, was geschehen folic, wenn Grie-chenland in seiner Weigernng bcharrt, an der Kon-sereuz mit jcnert Btsugnissen theilzunehmcn, die lW zugestandcn wordcn find, das heiht wit bloS berathender Stimmc. Zwei Wege, glaubt man, kLnne die Konfercnz einfchlagen. Der tint ware, dQ6 bei fo bcwandtcn Umslanden es ben beidcit Streittheilen, Gricchcnland uttb der Tiirkei, uberlaffen wtrben sollte, ihre ©ache auszufcchtcn. DaS ware ber lokalisirte Krieg. Bordcrhand wenigstenS. Der zweite Weg, den die Konferenz einschlagen kSnnte, ware, tint Erklarung abzngeben, das Griechenland seine vSlkerrechtlichen Berpflichtungcn crfiillcn music. Dann aber wurde es sich darum hattdeln, ob ein Exekutionsverfahren eingeleitet werden folle und wcr mit ber Intervention zu beauftragen set ? Ob ein folchcr Befchluh im Angefichte von Ruhland unb Preuhen gefatzt werden konnte, ist sreilich sehr zu bezweifeln. Ein blos theoretischer Aussprnch, dah Griechenland Unrecht hat, nutzt nichts. Trotzdem gibt man die Hoffnung nicht auf, die Sache werde sich noch „arrangircn" laffcn, wcil — nun wcil in biescm Augcnblickc nicmand den Krieg will. Die Berliner „Provinzial-Korrefpondenz" fchreibt: Man barf nach wie vor eine befriedigende Erledigung der fchwebenden Streitfrage durch die Kousereuz in Ausficht nehmen. Der Gefandte JtalienS, Herr Nigra foll Jnstruktionen erhalten haben, fiir Griechmland zu plaidiren. Dies roiirdc dann drei Filhcllcncn gegen drei Turkofilen — natiirlich mit Ansnahme deS Bevollmachtiglen der Pfortc — in der Konfe-renz gebcn. Dagcgen hat Griechenland keine gute Wahl in Herat Rangabe getroffen; dieser Herr foll am Tuilerienhofe fchlecht angefchrieben und nur ungern als Gefandter angciioaimen worbcn fein. Er hielt namlich in New-Aork, bcvor cr nach Europa zuriickgekehrt war, eine Rebe, welche bent Kaiser Napoleon sehr mitzfallen hattc. Der „Debalte" wird auS Paris telegrafi«: Der gricchischc Gefandte Rangabii in Paris ist nicht crmachtigt worden, untec den von der Konferenz anfgcstelUctt Beditiguttgen an derselbett thcilznnehmen. Die griechische Regierung wahrt sich die Freiheit ihrer Enlschliisse. Politische Rundschau. Laibach, 15. Jiinner. Ein Wiener Blatt brachtc vorgestern die Sen-sationSnachricht, dah ber norddentsche Bundeskanzler ben Riicktritt deS osterreich. ReichskanzlerS Grasen Beust im biplomatischen Wege fSrmlich geforbcrt Habe. Wenn auch anzunehmen ist, datz die Spannung zwifchen Wien und Berlin, welche durch die hef-tigen Reibungen zwifchen den offtziosen Organcn der oslerreichischen und der prcutzischcn Regierung sattfam an die Oesfentlichkeit gebracht wurde, im diplomatifchen Berkehr zwischen den beiden Grotz-machten zur Sprache gekommeu ist, so ware doch ein Schritt wie der obett crwahntc, beispielloS im Berkehr sottveraner Slaaten. Die bezugliche Nach-richt wird denn auch als ersunben bezeichnet. Wie man dem „N. Frdbl." von glaubwur-diger Seite berichtet, wird die Regierung bei Be-anlwortung der Jnterpellatioit deS Abgeordneleu Sturm bczuglich Dalmatiens den unangesoch-tenen thatfachlicheii Bcsitz und daS cbettso unzweisel-haste Recht der Westhalfle deS Reichs auf Dal-matieit in der entschicbensten unb itachbrucklichsten Weife bctoncn. Fiir bic diesseitige Regierung gibt es keine dalmatinische Frage, und jeder Bcrsuch, eine soiche zu stellen, wird die gebiihreube Antwort erhalten. Es wirb sich bic Regierung auS schlecht verstanbetter ..Kollegialitat gegen bas uugarische Ministerinm" uicht abhalten lassen, mit ihrer An-schanung gegeniibcr von Pratensionen hervorzn-treten, bic baburch nicht an Bercchtigung gewinnen, wcil sie mit ausbauernber Beharrlichkeit von ben verschiebensten Seilen und in den mannigfachften Tonorten vorgebracht werden. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Original-Korrespoudenz. Krainburg, 10. Jiiner. (Schntz ber Hoch-wald er. Rausexz c s s e. B i g o t t e r i e bcs Land volke s.) In der jiingsten Generalverfamm-lung der Landwirthschafts-Gefellfchaft ist unter erfreu- licher Theilnahme aller Wohldenkenden auf die Btttz wirthfchaft hingetviefen worden, mit welcher dem Ver dcrbcn der Waldcr in Krain angenfiillig vorgearbeilet wird, und darin, dah derselben bald und wirksam be-gegnet werden iniisse, werden alle iibereinsiimmen, denen das Gcmeinwohl hoher stcht, als der theoretifche Abso-lntismns des Privatrechles. Nach den kontrastirenden Ansichten zu urtheilen, welche sich in jener Versammlung geltend machten, diirsten jedoch cingreifende Matznahmen derzeit wohl faurn zu gcwartigen sein. Allcin, fiir die Waldbe stande auf den Firstcn und RUcken der Hochberge some fiir jene an steilen Abdachungen tritt die Roth weudigkeit einer besondern Borsorgc jeden Tag an dringlicher hcrvor. Denn fiir diese Waldlageu hat der Sauer die aflcrminbeste Riicksicht unb doch gelan gen cbeit da die oft unanfhaltsamen Folgen der Ent-waldnng am friihesten zur Erscheinmig. Aus ben Hoheziigcn, den Windmanteln des Van des, daucht dem Bauer die Schonnng und Pftege des WaldeL tvegen seiner Entlegenhcit und der anheror dentltchett Schwierigkcit ber Transportvcrhaltnisie nichts weniger als crsprietzlich; — dort ist der Nutzen der Alpen- und Weidctrift cut iibcrwiegeitder, diescm wird der Wald fchonungslos geopfert. Die Entholzug der Gehauge dagcgen beruht auf noch starkcrcn Motiven; da find wieder die Brin gnngsverhaltnisse mcist recht giinftig, die Gcstchungs kosten getittg, die Ausbeule somit vorzliglich tocfcnd. Und ist das Werk der Verwiistung einrnat vollbracht, so wird in die Kahlstachcn noch die Ziege eingetrieben, weil andcre Vichgattungcn auf den steilen Hanzen den Weideumtricb nicht halien konnen. Nicmand hindcrt jctzt den Bauer an solch' un sinnigein Gebahren! Nach diescn Seiten hitt ist eine energifche Anwendung dcS Forstgesetzcs ein hochst drin gendes Gebot, — da find Borbeugitngsmahregeln tin erlatzlich, weil der Batter von der klimatifcheit Be beittuttg des Waldcs keine Ahnnng hat unb an die Folgen seiner Unwirthschast so lange nicht glaubt, bis die Wirkungcn eiitgctrcten sind, welche die nagendc und ansloscndc Krast bet Bcrgwasscr hcrvorbringt. In solchcn Dingen dicfreic Selbstbestintniung walien lassen, ware — abgeschen von dem herrfchenden Mangel an ansgebildeter Spontaneitat, — ein arges Mihver-standnitz der FreihcitSrechtc, — ein jnristifch verklarter Egoismns, dem die Gefellfchaft keine Berechtignng zu-messen barf, wcil ba ber Waldeigenthlimer nicht blos s ein ett Wald vernichtet, sonbern nnbestreitbar auch den seiner Nachbarn gefahrdet ttttb tnt weitern auch die SchopfungSkraft ber Natur beeintrachtiget. — Dah die forlfchreitende Entwickltmg unfcreS Gemeindewesens BorbanungSmittel auch in Waldsachen enlbehrlich machen wird, mag dereinst zur Wahrhcit werden; aber svllen wir den nnbestimmbaren Eintritt jener Zeit beschaulich abwarten, wahrend Tag fiir Tag die Waldcr vor unsern Angcn schtvindcn uttb keine Hand sich fiir bercn Wiederanzucht ruhrt? — Wvran soft cin instrnktiveS ttnb bildcndcS Forstgesetz oder die po pnlarste Forstkundc dann ausgciibt werden, wenn eS weithin keine angeniesiene WirthschastSkiirper mehr geben wird? — In roa(barmen, verodeten Landern, -r- wir verweisen auf Spanien, — bleibt die beste Forstgesetzgebnng wefen- ttttb wirknngslos unb frommt die gemeinniitzigste Jorstwiffenschast ebensowenig als bic i'aitbroirthschast in ber Wiiste; — Forstgesetz unb Wisienschast miisien bort in Aussor st u ngs-Disziplinen verlanfen, gegen beren Nntzanwendungen sich bei uns der Karst trotz aller Antoritaten so hart--niickig straubt. Weil ivir schon ein wenig in Gran tttaleit, — es geschieht iibrigens itt defter Absicht, denn Schon farbcrei bleibt itntitcr crfolglos, — so konnen wir es tuts uicht vcrsagcn, noch etner andcrn Landcstalamittit zu erroShnen, namlich der sich mehrenden Ranshiindel und Erzeffc, mit dcnett unferc bLuerliche Jugend die Ruhe- intd Feiertage ber Kirche feiert. Bon ver-fchiedeiien Seilen verlautct, dah an den abgelaufenen Feieriagen zwischen Bauernbnrschen wieder zahlreiche Schlagereien ftattgcfiinben haben. Wenn man Gelegenheit sindet zn beobachten, wie haufig der unbedeu-tendste Anstoh die Affekte der jungen Lente erhitzt, so schopft man dic Ausicht, bah die meiften Brutalitciten nicht boser Sinnesart, sondern cittern mahlosen Jah-zornc, bcm sichersten Kenuzeichen venvahrloslev Erzichung entspringen, nnb auf dieses psichologische Moment mochten wir die Erzieher und Lehrer dcr banerlichen Ju-gend ncbenbei aufmerksam machen. — Was svll ubrigenS dcr Dvrfbursche an brci nacheinander folgenben Tagett pflichtgematziger Unthatigkeit ittit seiner Kraftfiille und mit der Spannkrast seiner Glieder beginnen, so langc er nicht sahig ist, seinen Geist zn beschaftigen und mit demselben seine ausriihrerische Natnr zu zligeln? — Dah itt Krain korperlichc Beschabiguugen mit gcringen Ausnahinen nur an Sonn- und Feiertagen vorsallcn, ist zwar bekannt; aber eine ftatiftifchc Darstellung itt diesem Belange wurde doch von ganz besonderer Wir-kung sein. Zahlen und Thatsachen snhren eine so Lberzeugende Sprache, dah sie cine Umkehr mancher pic. listischen Anschannng bewirken. roiirbctt. Zur Beurtheilung des der Konkorbatszcit ent-sprossenen BilbungsstanbeS ttttb ber GeisteSrichtnng unserer Lanbbevolkerung mag ttoch die Notiz biettcn, dah itt eiuer Ortschast Oberkrains, wo eittc epibemi-sche Krankheit ihren Umzug hielt, von ben Eimvoh-nern bie arztliche Hilse abgelehut, dagczen aber von berselben zur Abwenbung ber Krankheit eine Wallsahrt zum Gnabenbilbe in Bresje veranstaltet wurbe. Lokal-Chrouik. — (Znm Finanzdirektor fur Krain) an Stelle des Herrn Sektionsrathes ti. Felsenbrunn ist Herr Pohaner v. Eh re n th a l, bisher Finanz-bezirksbirektor in St. Pvlten, ernannt worden. Dcr Baler des neu ernannten Herrn Finanzdirektors war vor lcingeren Jahrcn als politischer Beamter hier an-sasfig und ist ttoch in tester Erinnerung ber Lanb-bevolkeruitg sowohl als ber Stadtbewohner. — (Dic ©ilVcftcrprcbiflt), welche Herr Psarrer O. S ch a ck in ber evangelischen Kirche am Nenjahrsabenb gehaltcn mtb Von welcher wir bereits aitcrfctmettbc Erwahnung gclhan, erschcint auf vicl-seitiges Verlangen bittitett kurzem ittt Druck. — (U n g t it (t 8 f a 1 (.) Vorgestern wurbe in ber Gegend von Mariafeld eine Bauerin von bent SchncNzugc iibcrfaljvctt. Die Uugliickliche wollte bie Bahn an einer Stelle auherhalb ber gefperrtett Rampe iibcrfchreitett, ttttb ba eben citt Lasteuzug in ber Rich-tuttg ttach Laibach sich bcwegte, wartete sic bis ber lctzlc Waggon voriibergcfahrcit war. Doch nicht achtettb auf bett gteichjeitig vvn Laibach Tommcnben Schncllzng, wurde sic von diesem ttach Ueberschreitnng des ersten Geleises ersaht und zwischen die Schienen geschleudert. Der herbeigeeille Bahnwachter fand sie bereits tobt, auher den Zerquetschten Fuhen und cittern Schlage auf die Schlafe zcigte sich am Lcichuant keine Verletzung. Die Verungliickte ist Mutter von brci tmmiittbigctt Kittdcrtt. — (3 igeuucrbanbcit.) In den oberkrai-nischen Thalern, so z. B. im Zeyerthale, follcn sich derzeit viele Zigeuner herumtreibett, sic find eittc wahrc Landplage, insbefonders flir die einzeln gclcgcttcn Bauernhofe. Die „®atuca," dcr wir diese Notiz entnehmcn, crsucht bei dieser Gelegenheit das „Tag-blatt," es tttoge seine Bilbnug uttter jettctt Jiomaden verbrciten; doch hat fie hiebei vergesscn, dah ttach ihren Prinzipicn jeder Bolksstamm seine cigettc nationals Kultur haben miissc, dahcr attch den Zigeunern nur eine „Zigeuuerkultur" angemessen ware, berett nahere Bekauntgcbutig wir von unserer klerikalen Kol-Iegitt erwarten. — (Brntale Behan dlnng.) Bon Prevoje ittt Bezirke Egg wird uns gemeldet, dah daselbst der Bezirksdiener Lorenz Rack, als er von den Zustel-lungen, die er in eniserntern Landgemcinden zn besor-gett Halle, ttach Hanse znriickkehrle, vvit ztoei auf der Strahe palrvuillirenden Gendarmen als verdachlig auf-gegriffctt ttttb irvtz seiner Angabe, wer er sei, bei ber Eskorliruug zum Bitrgermeisteramte, ttttb ba sie den Bitrgcrmcister nicht zu House trafctt, von da bis zum nachsten Wirthshause in einer emporendcn Wcisc, welche grohe Ausregnng unter der Bevolkerung hervor- rief, behandelt wurbe. Erst iiber Intervention bes Bezirksarztes nnb cities Bezirksbeamten wurde Dcr Mihhandelie von bett Gendarme« frcigclassen. Es wurbe vvn ihttt dtesfalls beiitt Bnrgerineistcratnte dic Ktage erhobeit, ttttb soll bic Untersuchung gegett bie Gcsetzesiibcrtrctcr ittt Zuge sein. Witterung. Laibach, 15. Janner. Schon geftent Abends traten die Anzeichen des SEbatt ■ roetterš cin.' Wolkendccke einftirbig, dicht geschlossen. Scit (jeute Morgens abwechsclnd seiner Siegcn. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 1.0", Nachm. 2 Uhr + 0.9° (1808 — S.4«, 1867 + 4.6"). Barometer: 829.33/" DaS geftvige SCagesrnittel ter SBiirmc — 1.9", urn 0.1° iibvt bent Normale. Die Hiihe des Nieberjchlages bittucii 24 ©tunben auf Wafser reduzirt belragt 0.74."' Angekommcnc Fremdc. Am 14. Jantter. Stadt Wle»i. Cernkovitz, Handelm., Jeleni. —- Abeles, Strohhnlfabrikant, Pest. Gnidi, Kansm., Wien. Jerntann, Gntsbes., Katzenstein. — Bresar, Private, Egg. Elefant. Schram, t. k. Genbarmerieoberl., Ttiest. Berstorbcue. Den 14. Jantter. Dem Herrn Franz Saje, akademi-scher Bildhaner und Hausbesitzcr, sein Kind Albert, alt 9 Monatc in der Karlstlidtervorstadt Nr. 29 an Wassersncht. Geschcistszeitung. Gewerbe-Gerichte. Wegen klcincr Lohitforberuitgeit, Ersatzanspriichcn ans Streitigkcitcn iiber bie Auslosung von Dienstvcr-haltniffcn und bergleichctt tttehr sallt cS bei uns g'attz ftcher tcittcm irgcttbmie erfahrencit Manne cin, Klagc zu erhebett. Trifst dahcr citt Arbeiter uber sonst eitt ittt Dienstvcrhaltttifsc ftchenber Menfch mit eittcttt Arbcii-geber zufammen, dcr eitt unrechtlicher Mann obcr citt (Shifattcttr ist, so blcibt ihttt vernunsligerweise nichts andcrcs nbrig, als bett Bcrlust zu vcrschrnerzcn ttttb auf eine prornptere ttttb billigere Gcrichtspstege zu war-ten. Gewohnlich cttllabct sich itt solchen Fallen ber Zorn auf bie Abvokalen, welche matt tvie Lente bclrach-tct, die sich itbermahig fur ihrc Dicnstc entlohuen las-sen. Dcrn ist aber, wie jeder Sachverstandige weih, der Regel ttach nicht so. Der Grttttd, want itt die Pro-zesse so thcucr zu stehctt fommctt, liegt viclmchr in den tanscud Formlichkcitcn unscrcs Gcrichtsvcrfahrcns, bie zn crfnllcn eittc Mcttge Arbeit, Miihe ttttb Aus-lageu erforbert, berett Bcrgiiluitg ber Advokat sclbst-vcrstaitblich beansprucht. Dcr erftc ttttb wichtigstc Schrilt zur Bcscitignng bcs obigen Uebelstanbes liegt bemttach in ber Bereittsachttttg des Gerichtsversahrens. Wo jctzt 3 Tagsatzuugcn obcr 3 Eingabcn mit 20 Bcila-gctt u. s. w. ncthig find, mith stir die Zukuuft in Ba-gatellsachen 1 Tagfatzuug oder 1 Eiugabe genngen, ttttb was das wichtigstc ist, es itttth itt klcinen ©trfit-sachcn rasch ttttb mitttblich vcrhandclt wcrdcn, so zwar, dah die Parteieu der Dienste cities Abvokaten gar nicht beniithigen. Dicsc Anschattttngcn tnogcn attch ittt Miniftcrium znm Durchbruche gelangt sein, beiitt es ist eitt Gesetz bereits itt Borbcrcitnng, bttrch welches fur mehrere, bei bent Bctricbc von Gcwcrbcn hattfig vorkommenbe Steitigfeitcn bcfonbcrc Gewerbe-Gerichte errich-tet tocrbett sollcn, ttttb zwar svllcn vor das Gewerbc-Gericht die nachstehenden, zwischen den Arbcilsgebern oder ihren Stellvertrckcrn einerscits und den Arbeits-nehmern, d. i. den Arbcilcrn obcr Lchrlingen, anberer-scits, obcr zwischen ben Arbcitcrn imtereiiiattbcr in bett Gewerbsunternehmungen, fitr welche bas Gcwerbe-gericht bcstcllt ist, aus bcttt Arbeits- obcr Lehrverhalt-nifsc entstehenben Rcchtsstreitigkeiten gezpgett wcrdcn: n. bie Lohnstreitigkeilen: 1). bie ©trcitigfeiten iiber die AnMnng des Dienst-, Arbeits- oder Lehrvcrhaltiiisses (§§78 bis 80 ttttb §§ 06 bis 100 ber Gewerbe-Ordttung); c. die Streiiigkeiten iiber Entschabignngsausprllche ans bcm Dicnstaustritic odcr dcr Dicustcntlassung; d, die Streitigkeiten iiber Ersatzanspriichc ans dcr Bc-schadigung von Fabriksgcgenstandcn; e. die Streitigkeiten, welche sich auf die Pensions-, Krankcn- und aitbere berartige Kassen ber Arbeiter beziehett, infofcrnc zu biefett Kassen sowohl von bett Strbeitgebern als attch von bett Arbcitcrn Bei-trage geleistet tverbett. Die hier bezeichitetett RcchlLsachcn gchorcn jcboch nur baittt zur Zustcinbigkcit bes Gewerbegcrichtes, roetttt sie wahrenb ber Dauer des Arbeits- ober Lehrverhcilt-nisses oder spatcstens bittttett 30 Tagen ttach ber Aus-, losuug dcssclbcu attgebracht werbett. Spdter crhobene Streitigkeiten gehorctt vor bett orbentlicheit Richter. Gedenktasel fiber die am 18. 3 a ttncr 1869 stattfindenden Lizitationen. 1. Feilb.. Pelane'sche Neal., Lack, 829 fl., BN. Lack. — l.Feilb., Mihelic'sche Rcal., Briickel, 400 fl., BiS. Reifntz. Theater. Hetite: Die Familie Grnaiton. Parifer Lebensbild in 5 Aklen von D. F. Eunch. Perfotten : Benoitvn, Hr. ©tefan. — Thcvdale. Frl. Nagel; Martha, Frl. Arthur; Camilla, Frl. Solms; Jeane, Frl. Konradin, beffett Kinder. — Didier, Hr. Bergmani,. — Formickol, Hr. Moser. — Prudent, Hr. Miller. — Adolfine, Frl. Mahr. — Clotilde b’teurt), Fr. Schmidts. Champros«!, Hr. Pcirtfi. Telegramme. Berlin, 14. Jantier. Die ..Norddcutsche Zei-tung" anetfennt, bah eine Polemik fiber bic mtstro-preuhifchcn Beziehungen bie Gcmiikher bcunruhigcn nnb bie volkswirthschaftlichcn Bczichunqcn beeinlrach-tigen fiinntc; sic toirb beshalb bie Polemik, wenn mSglich, einstellcn. Wir kennen kein Jnteresse, bc-mcrkt bas geiianntc Blatt welter, welches Nord-deutschlaub beftimmen muhte, mit Ocstcrreich im Uiifricben zu lcben, ittib hegett roarmc Wunfchc fiir Ocslerreichs Wohlergehcn. Paris, 14. Janncr. Rangabv erhiclt noch itttmer fcitie Antwort. Die Konferenz tritt urn 4 Uhr zufammen. Madrid, 14. JSnner. Dcr iiber Malaga ver-haitgtc Bclngeriitigszustaitb wurde aufgehobctt. EmeWohmmgLL.M§ Hanse vont 1. Februar ab zu beztehen. Naheres dasclbst. Wiener Borse vom 14. Jiinner. Btnatsfonda. 5perc. osterr. Wcihr. . bto. v. I. 1866 . . bto. National-Anl.. bto. MetalliqueS Lose von 1854 . . . Lose von i860, ganzr Lose von i860, Fitnft Pramiensch. v. 1864 Orundentl.-Obl. Steiermark zn5pCt Karnten, Krain n. Kitstenland 5 „ Ungarn. . zu 5 „ Kroat. u. Slav. 5 „ Siebenburg. „ 5 „ Aotien. Nationalban! . . Crebitanftalt . . N. o. EScompte-Ges. Anglo-osterr. Bank Oest. Bobencreb.-A. Deft. Hypoth.-Bank Steier. EScompt.-Bk Kais. Ferb.-Norbb. Snbbahn-Gesellsch. Kais. Elisabetb-Bahn Carl-Lnbwiy-Bahn Siebenb. Ersenbahn Kais. Franz-Iosefsb. Fiinsk.-Barcser E.-B Alsolb-Fium. Bahn Pfandbriefe. Nation. o.W.verlosb. Ung. Bob.-Crebitanft. Allg.ost.Dob.-Crebit. btv. in 33J.riickz. | Gelb Ware ; 57.20 58.40 61.70 61.80 ! 65.— 65.10 54.— 54.50 1 84.— 84.50 1 91.80 92.— I 97.25 97.75 112.40 112.60 ' 88.— 89.- 86.— 94.- 78.— 78.50 ! 78.— 79.— 74.— | 74.50 ■681.- 682.— '248.— 248.20 700.— 705.— 212.75 213.25 220.- 225.— (207.— 208.— ,217.- 221.— 1 2000 2002 206.90 207.10 !173.25 173.75 (211.75 212.— 151.25 151.75 '163.— 163.50 165.— 165.50 151.25 151.50 94.— 94.20 j 92.75 98.— 107.25 107.75 .| 89.75 90.25 Oest. Hypoth.-Bank .j Priorlt&ts-Obllg. Sitbb.-Ges. zn500yr. bto. BonS 6 pCt. Nordb. (100 fl. CM.) Sieb.-B.sLOOfl.o.W.) Rnbolf6b.(300fl.o.W.) Franz-Ios. (200 fl.©.) Lose. Crebit 100 fl. o. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. EM. . bto. 50 fl. o.W. . Osener . 4b fl. o.W. Ehterhazy fl. 40 CM. Salm . „ 40 „ Balffy . „ 40 „ Clary . „ 40 „ St.MenoiS„ 40 „ Vinbischgratz 20 „ Walbstem . 20 „ Keglevich . 10 „ RubolsSstist. 10 o.W. Weohael (3 Mon.) Augsb.iOOfl.sttbb.W. yrankf. 100 fl. „ w Lonbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs . Miinzen. Kais. Miinz-Ducaten. 20-FrancSstlick. . . VereinSthaler . . . Silver................ Geld | Ware 97.—I 98.— 106.50 106.75 229.— 229.75 92.— ; 93.— 83.80! 83.50 84.90, 87.75! 85.30 88.25 156.75 157.25 94.— 118.-*- 56.— 33.50 4:^25 33.— 38.— 35.— 20.— 22.— 14.50 14.75 100.60 100.70 120.30 47.85 5.69 9.61 1.77s 117.75 94.50 120.— 57.- 34.50 43^75 33.50 39.— 36.— 21.— 23.— 15.50 15.— 100.70 100.80 120.40 47.90 5.70 9.62 1.78 118.— Telegraphischer Wechselkours vom 15. Jcitttier. Sperc. Metalliqttes 60.20. — 5perc. Metalliqnes mit Mat- nnddrovembcr-Zinsen GO. 20. — Sperc. Nationat-Stnlefjcn 65.—'. — 1860er Staatsanlehen 91.60. Bankaktien 683.— Kreditaktien 250.50. — Loudon 120.25. — Silber 117.75. K. k. Dukaten 5.69. Berleger nnb fiir die Redaktion verantwortlich: Ottomar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach