Ni. 74. Fmtll«, 1. April 1«»2. IN. IahiMff. Oaitlllcher Zeitung. ll»!nf ^,'." > l»a!bjäi,l^ n ^ ?/' vrr! e» du » n .- ganzjährig st, ,5, halbjaliria ft, 7 5N, I« Comp! oIr : ^^^nsel«,s big' "« "''"' ss5 lr,, gronerr per Zelle « lr,: be! »ftcren Wiederhol»»^!, per Zrilr !l lr. 5i, «Lalbacker Neltuna. erscheint tHgllch, m« Au»nahme der Sonn- und Feiertag, Die «dmlnlft«»«« ^«nbe« Nch llonarei«vl»Y «lr. 2. die MebaKion «ahlihosgasse All, 24, Sprechstunden der «ebattlon «üaück no» «u b!» »^ Uhr vormittag« — Unfrnülierle Bricse iverbe» nich! angenommen und Wanulrripte »ichl zurüll«rstellt. ^ Amtlicher Mil. fuchst^.^, .^ ^lftostolischc Majestät haben Nlit N ^>'wl tob2!3"" ^'^"mc b"" Oberstlieutenant ?7"N bcin l? ^^' "ngetheilt znr Truppendienst-Mph Nl ^' ^rpsartillerie Regiment Kaiser Franz ^re'^ den Adelstand mit l«ht, "orte.Edler, allerguädigst z,l verleihen ge^ ??chst^r3tsMi?^^^^' Majestät haben mit » .^ Titel "^^'"9 vom i>4. März d. I. dem ?'^spector ""^ Sectionsrathcs bekleideten Ober-LÄ^Uer ^.' Handelsministerium Dr. Rudolf a^'k "''t 9tack^/^'" brr eisernen Krone dritter geruh. "Mlcht der Taxe al!ergnädigst zu verleihen 3?Ker"'^ Majestät haben mit «sector w,n 24. März d. I. dem bk !>^ Alf,^ >.?"keyrschef der priv. Südbahn-qei^z-Io^ in Trieft das Ritterkreuz ü^ht, '>wlefth.Ordens allergnädigst zu verleihen w n"""n l)a?^^Ä'^'" °ls Leiter des Ministeriums W^^pe-N. s^^lscommissär Hermann Grafen ^secret?. ^"l''ld '" Klagenfurt zum Statt-^^^^"' driest ernannt. Nichtamtlicher Weil. ^" 9tothst.,l,d in Unssllru. ^tb5^t blyf Wien, Ende März. l^i,^ Nothstand, auch der der <> " der lekt.. ^'-^^"' Bevölkcrnngskreise nimmt Me>?chronik „"" ^ f"st ständigen Platz in ^>N,>..-^Nchte,, / 5 "" vcrwichcnen Sommer die ^stt K"'^«^ "7''Missernte, ja huugersuoth aus ^ch/"leid w2 k""p°'s zu uns gelangten und ?" ch°l/°" ähnl?H "^. d° Raubten wir hoffen zn °»!?^ ^ hH Hwbsposten im eigenen Hause sehr 'c^"ss groke ^ ^"'^ "^es lässt sich bereits Rtel'^rem Dn.^"^ "uch uusercs Reiches unter ^ ^'" ^'«lfach / l"dcn. Theuerung der Lebens-V3>'s ftaar7°s'^"!^'l d"selben, dazu Fehlen b"^. llnd A.I, ?N"t niedrigen Warenpreisen, l^rschaft d "'^losigkeit in einen, Theile der ^^^^" GrMädt. Me.,,, wir anf diesen traurigen Jug des im ganzen doch hoffnungsvollen Bildes der wirtschaftlichen Gegenwart heute wieder zurückkommen, so geschieht es, weil wir besorgen, über der so oft wieder» holten Besprechung des städtischen, des gewerblichen Nothstandes könnte nur der nicht weniger misslichen Lage unseres Landvolkes vergessen werden. Das Erz« gebirge, ein großer Theil Schlesiens, Galiziens, ganz besonders aber das Arvaer und Trencsiner Conutat im nordwestlichen Ungarn sind heute in einer Be' drängnis, wie sie schon seit langem nicht zu verzeichnen war. In Schlesien und' in Galizien ist es, Dank dem werkthätigen Eingreifen zweier Mitglieder unseres Kaiserhauses, Dank zahlreicher Nothstandsarbeiten, die sie veranlassten, gelungen, das äußerste Elend zu mildern. Aus dem Äroaer und Trencsincr Comitat aber kommen noch immer tief ergreifende Klagen und erschütternde Schilderuugen. Die obersten Zehntausend Ungarns haben, jeder Beobachter wird dies zugestehen, die'«Pflichten des Besitzes» ebenso rasch erkannt, als erfüllt. Die nngarifche Volksvertretung widmete die Diätenbcträge einer Sitzung den Bedrängten, und täglich finden wir Tauseudc von Sammelgeldern in den nngarischcn Blättern verzeichnet. Solch weitge-diehenes Elend ist freilich nnr schwer zn entwurzeln; die Privatwohlthätigkeit, flackert sie heute auch so hell wie in den Unglückstagen Szegedins auf, sie ist hier halb ohnmächtig. Wenn auch vorwiegend vom Nothstande des Arvaer Comitats gesprochen wird, so ist doch thatsächlich eigentlich das ganze nordwestliche Ungarn in seinen gebirgigen Theilen in derselben Lage. Wenn im übrigen Enro'pä die Jahre 1889 bis 1881 speciell für Weizen großentheils nur Fehlernten brachten, so trifft dies in den genannten Landcstheilen für eine ganze Reihe Culturgewächse hinsichtlich der beiden letzten Jahre zu. Und die Bevölkerung der Slovakei, so arbeitsfähig, fo genügfam und so zäh sie den Kampf gegen ihre wirt. schaft'lichen Bedrängnisse zu führen gewöhnt ist, heute ist sie bereits dem'Ermatteu nahe. Die Wohnungsoer-hältnisse, anch in gewöhnlichen Zeiten klaglich, stnd immer elender geworden. Die Ernährung 'st ubcr a le Begriffe schlecht. Zerriebene Kartoffelfchalen, gefaulte Kartoffeln mit Mehl gebacken. Wurzeln, Baumrinde nnd so weiter, kurz Stoffe, die sonst kaum als Futter-mittel dargereicht würden, finden heute im flovalisthen Landvolke immer mehr Aerwendung. Bilder des Hungers und des Sicchthums sind es, die sich den Send-lingen des öffentlichen Mitleides darboten, ste sind umw ergreifender, als sie nicht weichen wollen trotz des opferfreudigen Ankämpfens ganz Ungarns, feiner Regierung wie seiner Gesellschaft! In der That reicht der slovakische Nothstand ja auch zu weit zurück, als dass er so rasch zu beseitigen wäre. Die Grundentlastung traf dort auf ein Volk, das für die neue Zeit wirtschaftlich und geistig noch nicht ganz reif war. Der Beginn der Geldwirtschaft, das Verlassen der einfachen Pfade der Naturalwirtschaft drängte sich dort einer Bevölkerung auf, die da^ für, wenn wir schon von allem andern absehen wollen, noch viel zn wenig ökonomische Voraussicht mitbrachte. Dazu traten die hohen Stcueransvrüche, die mit dem Erwachen des modernen Staatslebens immer nnab-weislicher wurden. All dies wurde noch empfindlicher dnrch den Mangel eines ausreichenden Straßen- und Eisenbahnnetzes, der erst im letzten Decennium theil-weise behoben wurde. Nordwestungarn litt also Hinsicht« lich des Marktpreises seiner Erzeugnisse unter der Concurrenz entlegener, verkehrswirtschaftlich aber besser situierter Gebiete des Reiches, ohne aber seinerseits anch an den Segnungen dieses neuzeitlichcn Verkrhrs-lebens genügeud betheiligt worden zu sein. Erinnert man sich überdies der Epidemien und Missernten, von denen die slovakische Bevölkerung ebenso häufig bedroht wurde, wie ihr Land von den Hochwässern der Waag, dann wird es wohl begreiflich, dass die ungarische Regierung heute ernster und nachhaltiger denn je an der Linderung und Heilung des dortigen Nothstandes arbeitet. Die auffallend angewachfene Auswanderung der nordslavischen Bevölkerung in die nordamerikanischen Bergwerke hat denn anch ihren früheren temporären Charakter verloren. Die Leute giengen damals, so lange sie noch auf Besserung ihrer Lage hofften, ohne ihre Familie «hinüber», um nach Verlauf mehrerer Jahre zu dem unterdessen durch reiche Geldsendungen gekräf« tissten Hausstände wieder zurückzukehren. In der letzten Zeit aber verschlimmerte sich die Lage so sehr, dass die Auswanderung immer mehr ganze Familienstände erfasst und dauernden Charakter erhält. So nimmt denn auch die Bevölkeruugsdichtigkeit immer mehr ab. Das nordwestliche Ungarn, mit dessen Arbeitern seit langem ein «Gang»-System ermöglicht wurde, dessen Lohndruck sich auf den Puszten weit bis nach Mittel-und Südnngarn fühlbar machte — auch die Agrar-Excesse im Bekeser Comitat mögen davon, wenigstens theilweise, beeinflusst worden sein — verliert heute seinen kräftigen, fleißigen Volksstamm doppelt rasch. Hohe Kinderstcrblichkeit von der einen Seite, überseeische Auswanderung von der anderen sind die Ursachen. Dies traurige Bild kann und wird nnr weichen, wenn es einmal in allen seinen Theilen erfasst ist. Die gegenwärtigen erschreckenden Aeußerungen des Jeuilleton. z>n, ,^rtencutt„r"""i'bhaberei nnd mit ihr die Uler V". ist - ."""' ""geahnten Anfschwm.g ^Htner «cm„1"" der vornehmsten Agaven ss>lb ^ Einführuug ueuer '^t„. ""te duft? °"er Pflanzen das Interesse für ^ 'Fachmänner als h> u ""der ''"" Pflanzen nach Brasilien, 2" 9es m. ">°s da wn ^'^"schätzon reiche fremde ^lM n'3' wasi ^'" Knuten MaMnscho.. v^e^ Garte», dun!". '?"' "iropäi cheu und Zuchtwahl uud ^t>. ganzen ,i,.^'"ch<"ng verschiedenartiger lh^e n°s 'Neu «"u^et wird, kommt früher 3> s""'" L. d' "^ >" Vlumeumarkt ^'1 >>'ge. 1 "'"er d r . ^''3"'""m Pflanzen ver-lliir >en ^ ^j"„r ""'b'" Mehrheit der nenen dtt ?l dass ^")eit., '^. "^e, nm rasch zu Geld '" 'st ''s er-'" W^' nn.er l^Ä^ purler wird, aus ",w Schlechten zu sondern. Jetzt, wo der Frühling nen erwacht ist, wo das innge Leben draußen Kopf nnd Hand des Gartenfreundes wieder ganz in Anspruch nimmt, ist es von besonderer Wichtigkeit zu wissen, was die gärtnerische Zuchtungskunst Neues geschaffeu, was die Forschung aus fernen Ländern Nenes uns zugeführt hat, uud da glaube icy denn, dafs mir namentlich die freundliche ^erm dankbar sein wird, wenn ich sie mit den interessantesten Neuheiten näher bekannt mache. .^, . Unter den Pflanzen, an die wir stets zuerst beim Erwachen des Lenzes denken und denken "ussen, weil der strenge Winter arge Lücken in ihre geschlossenen Reihen reißt, steht die Rose, die Königin der Blumen und des Gartens, wie sie schon Sappho nannte obenan. In der Züchtnng neuer Rosen haben die Züchter uu« seres Iahrhuudertes, das die Rosenfreunde spaterer «eiten vielleicht einmal «das Jahrhundert der Rosen, nennen werden, Großes geleistet, dafür legen Tausende von Sorten rühmliches Zeugnis ab. In diesem Jahre haben die begeisterten Verehrer der Blumenkonigm be. sondere Veranlassung znr Freude, denn die Emsuhrung der echten orientalischen Oelrose, der Rose von Kazaulil, ist gelungen nnd wird mit Recht als Ereignis auf dem Blumenmarkt gefeiert. .. ^, c l. Unzählige Orientreifende haben die Oelrosen bewundert. Schon vor Jahrzehnten hat sie der verstorbene Feldmarschall Moltke in seinen türkischen Rei ebnefen begeistert geschildert, aber kein Liebhaber durfte diese Blumen bisher besitzen, denn jeder Versnch ihrer Ve< schaffung fcheiterte an dem strenge gehandhabten Rosen-ansfnhrverbot der bulgarischen Regierung. Nachdem jahrelang gewöhnliche Sorten als echte Oelrosen angeboten und von Leichtgläubigen als solche gekauft worden ware», ist es endlich einem um die Gartencultur verdienten Manne geluugeu, die wirkliche Ka-zanlikrose zur Stelle zu schaffen, nnd zwar unter Aufwendung außerordentlich großer Opfer, die er nach eigenem Geständnis nicht zum zweitenmale bringen würde. Neben der aus Sipka bei Kazanlik und aus Brussa in Kleinasien geholten Oelrosc ist auch die echte Süßrose eingeführt worden, die sich dnrch besondere Rcichblütigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Kälte auszeichnet und deren Blätter und Blüten man im Orient nicht nur caudiert, sondern auch sonst in der Zuckelbäckerei verwendet. Mehr noch als die Süßrose nimmt die echte Oelrose unser besonderes Interesse in Anspruch, und wenn sich die fest geheqte Erwartung, dass sie sich anch für unser Klima eignet, bewahrheitet, so dürften bald ganze Hcktare mit Rosen zur Oel« gewimmng bepflanzt sein. Die Blüten der Oclt-usc stehen hoch in, Preise, bis za 5»l) fl. werden pro Kilo bezahlt, nnd es ist deshalb leicht möglich, dass die Blüten von einem bepflanzten Morgen unter günstigen Verhältnissen gegen MM fl. einbringen, . Dnrch die Einführung der besprochenen Ro,en-arten werden die Erfolge der Züchter in den Schatten gestellt und doch sind anch sie bemerkenswert. Unter Laibacher Zeitung Nr. 74. 620 l.Ap" '"^ Nothstandes, vorübergehend wie sie sind, Wunen auch durch momentanes Eingreifen beseitigt werden. Die ungarische Regierung verhehlt sich indes keineswegs, dass solche Eruptionen eineu Vulkan zur Voraussetznug haben, sie weiß, dass dieser Nothstand auch eingewurzelte dauernde Ursachen hat und sie wird nicht säumen, auch bei ihnen Hand aus Werk zu legen. Es haudelt sich um die ökonomische Heilung ökonomischer Krankheit. Sie kann nur in der Weise beseitigt werden, dass den feiernden Arbeitskräften ein Wirkungsbereich gegeben wird und dass die Landeserzeugnisse mehr als bisher Zutritt zum Weltmarkte erlangen. Also Hebung der Productiou, entsprechend den Eigenthümlichkeiten von Land uud Volk, und Hebung der Nachfrage nach dessen Arbeitsleistungen. Die Ausbildung der Hausindustrie ist ins Auge gefasst. Schou seit Jahren sind Volksfreunde im nordwestlichen Ungarn in diesem Sinne thätig wir er innern hier nur an die Schnitzereiwerkstätte bei der Arvaer Compussessorats-Domäne. Die Anlage von Ufer-schuhbauteu. die Verbesserung, theilweise auch Neuanlegung wichtiger Straßeubauteu. alles dies dürfte nun in rascherem Tempo als bisher zur Ausführung kommen. Nehmen wir noch an. dass einzelne wünschenswerte Bahnverbinduugen ausgebaut werden, so dürfte dies die dauernde, rudgiltige Gesundung der genannten Reichstheile noch fester verbürgen. So haben selbst Nothjahre, wie das heurige, wohl doch auch einen kaum leugbaren Nutzen. Je traurigere Erscheinungen sie zeitigen, je zwingender an alle betheiligten Factoren das Gebot der Hilfe l)erantritt, um so größeren Um fang nimmt diese letztere an, wie auch in Ungarn das klüftige Aufgebot der staatlichen Kräfte gegen den Nothstand benieist. Politische Uebersicht. (Die Ausgleichscom mission) des böhmischen Landtages soll heute die Generaldebatte zu Ende führen und über die Vertagungsanträge beschließen. Wie verlautet, beabsichtigen die deutschen Landtagsabgeordneten, sobald diese Beschlussfassuug erfolgt sein wird, sich mit einer Kundgebung au ihre Wähler zu wenden. (Im mährischen Landtage) stellte Bel-credi den Dringlichkeitsantrag, das Land Mähren möge anlüsslich des Besuches des Kaisers beim Schützenfeste in Brunn ein großes Fest veranstalten, lind der Landeshauptmann möge ersucht werden, die Anwesenheit des Monarchen bei diesen: ihm zu Ehren zu veranstaltenden Feste zu erbitten. Der Dringlichkeitsantrag wurde einhellig angenommen. (Galizien.) Der Unterrichtsausschuss des ga-lizischen Landtages beschloss, dem Landtage eine Resolution wegen Vermchruug der galizischen Realschulen, Uniformieruug der Schuljugend, Verbesserung der materiellen Lage der Mittelfchnllehrer und größerer Dotierung der Schulfonds zur Gewährung vou Remunerationen für verdienstvolle Lehrer zu empfehlen. (Parlamentarisches aus Uugarn.) Im nngarischcn Abgeordnetenhause begann vorgestern die Hauptverhanbluug über den Staatsvoranschlag des Jahres 1892. Die Orgaue der Opposition kündigen bereits eine sehr lebhafte Betheiligung sämmtlicher oppositiouelleu Gruppen an, so dass die Generaldebatte, welche nnter diesen Umständen gewiss sehr heiß werden wird. zwei Wochen iu Anspruch nehmen dürfte. Zu den wichtigeren finanziellen Fragen, welche das ungarische Parlament in Anspruch nchmen wird, gehört die Rege- lung der Beamtenbezüge, welche, wie man glaubt, schou in der zweiten Hälfte dieses Jahres ihre Wirkung auf das Budget ausüben wird: die Regiernng hat nur eine bescheidene Aufbesserung ins Auge gefasst, im Unterhause ist jedoch Neigung vorhanden, mehr für die Beamteu zn thun. (Der deutsche Reichstag) hat den Gesetzentwurf, betreffeud den Velageruugsznstaud ill den Reichslanden, nach der Fassung der Commifsiou an^ genommen. Der Kriegsminister hatte dieser Fassung zugestimmt und die Vaterlandsliebe dcr Elsass Lothringer gerühmt. Die Elsässcr Petri und Deller erklärten. Elsass-Lothringeu halte treu und fest zu Kaiser und Reich, wolle aber keine Ausuahmsgesetze. Der Reichstag hat ferner den Nachtragsetat für die strategischen Bahnen angenommen. Der Director des Reichsjustizamtes, Hanaller, wnrde an Stelle Bosse's zum Staatssecretär des ReichsjustizamteZ ernannt. (Griechenland.) In unterrichteten Kreisen gilt es keineswegs als ausgeschlossen, dass der König von Griechenland persönlich an der Feier der goldenen Hochzeit seiner königlichen Eltern iu Kopenhagen theilnehme ; doch dürfte fich seine Anwesenheit der politischen Verhältnisse Griechenlands wegen nur auf eiue kurze Zeit erstrecken. Die Königin Olga wird gleich nach dem Osterfeste sich mit der Prinzessin Marie nach Russland zuni Besuche ilner Mutter begeben. Die jüngeren Prinzen reisen bestimmt nach Kopenhagen, während der Kronprinz seinen Vater vertreten wird. (Die Ermordung des Dr. Vulkovic.) Iu Sofia eingelangten Mittheilungen zufolge hat der der Theilnahme an der Ermordung Vulkovic' bezichtigte Aismanov, der auf einem russischen Dampfer nach Odessa geschafft wurde, sich vou dort direct zu Ben-berev nach Petersburg begeben. Benderev ist einer der Anstifter des gegen den Fürsten Alexander im August 1886 angezettelten Complots, Er lebt als Emigrant seither in Russland. lNeue russische Ministerien.) Wie man der «Pol.-Corr.» aus Petersburg meldet, wirb der Plan der Creierung von zwei neuen Ministerien, nämlich für Ackerban und öffentliche Arbeiten neuerdings in Er» wägung gezogen. Ein hierauf bezüglicher Gesetzentwurf dürfte dem Reichsrathe im Laufe der diesjährigen Saifon zugehen. (Die anarchistische Bewegung in Paris.) Die Pariser Polizei erhielt einen Drohbrief, dass demnächst die Zollämter in die Luft gesprengt werden sollen, da die Zölle daran schuld scieu, dass die armen Leute keinen Nissen Fleisch mehr erschwingen können. (In der italienischen Kammer) brachten Galli und Pandopoli Interpellationen ein über angebliche Angriffe, welchen italienische Fischer in Dal-matien ausgesetzt waren. Tagesneuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Osservatore Triestino» mittheilt, zum Umgusse der Glocken der Pfarrkirche vou Dubaönica 100 fl. zn spenden geruht. - (Ein seltener Fall von Mondsucht) erregt iu Liebau iu Schlesien die Beachtuna. der ärztlichen Kreise. Obgleich man dem zn seiner Beobachtung ins Krankenhaus aufgenommenen fünfzehnjährigen, sonst körperlich uüllia. gesunden Menschen, welcher wegen seiner Nachlwanderungeil alls dell Dächern aus e'""", ^, hältnis in Salzbrunn entlassen werden muM, ^^ mev angewiesen hat, welches sich entgecMeleY ^ Richtung befindet, in welcher der Mond seme rncklcgt, besteht die Einwirkung desselben M ^ ^ ^ Mann in „»geschwächtem Maße fort. ^" Mli^ Mond am .hurizunt erbebt, steht ^er -"^ ^ von seinem Nachtlager auf und geht mn g>, ^ ^, Augen, vorsichtig tappend, nach dein ^.^,„'>F legenen Fenster, das er mit einem Sah e« ^,, dann öffnet. Da ihm ein eisernes Ml" ^. ^A tritt ins Freie behindert, geht er znnicl ^>" ^M llnd durch den Korridor bis znr u lieber dieser befindet sich ein Fenstel, M>. l?^ ^ Behendigkeit lletterl er zn demselben eMpo^, ^ weiteren Ausführung seines Fluchtplnm's "" ^'M die beobachtenden Wärter behindert, um, denen c> , ^ Männer nöthig sind. nm den Mondsüchtige!' lN! ^, mer zuriickzubnngen, wu er sich erst "^. .„ sei«"'" gange des Mondes völlig beruhigt ""b. ^»i Schlaf fortsetzt. Am nächsten Morgen we'ft ^ nichts zu besinnen. was sich in der vergaM' ereignet hat. > ^d ü» — (Eine wichtige Erfindung/ ^,» gekündigt, Peyrnsson, Chemiker in ^>'w^,M,' die Keramik schon viele Enldeckunqen ""d """ ,^ ^ verdankt, soll ein Verfahren erfunden lM", ^ Farben bei scharfem Feuer auf hartem Mz^ ^ zubrennen. Dies würde eine völlige ^'"^ ^>^ Kunsttopferei bewirken. Denn bis jetzt gibt es Hit Farben, welche dem scharfen Ofenfeuer nnoM ^^ meisten verbleichen nnd verflilchten sich be» v ^ sa>! Aus diesem Grunde hat eine Fabrik in Sevre ^. ^m ausschließlich auf weiches Porzellan geM. ^ Pcyrusson'schen Verfahren wird dic M"'!" d^ Porzellan nicht geändert- das Verfahren bestey, .^ die Beständigkeit der Farben herzustellen. "" ^cde" sehr einfach und leicht im großen angewa können. f.fi.) ^ — (Ein civilisatorisches V"" „W,^ Emir von Afghanistan hat kürzlich sei»""""' ^A Emir von Vadachschan, ein ganzes Tafelsewc A zellan mit dem nöthigen Esszeug aus Sllve ^ ^, schenk gemacht. In Aadachschan sind na"Ucy M zutage Löffeln nnd Gabeln noch ganz """""" r b'^, und selbst am Hofe des Emirs waren d«e ^'« ^ die einzigen Esswerkzeuge. Der Emir gab ^„lett, ^ Minister», Generalen und Hofbeamten eM ^ ^/ dem er sie mit dem ihnen neuen Instrunl ""chlc- ^ «ruf ock'"l — (Flucht im Brotkorb.) ^T""", Weise bewerkstelligte kürzlich die 3"^"!/",^^ z Weibergefängnisses ihre Flucht. Als der ^ ^^g der Früh das Brot in großen Körben "'"^ es H brachte, schlüpfte die erwähnte Dame. ohne ^ ^M mand merkte, in einen der riesigen K^ ^ be« nachdem das Brot aus demselben entfernt w^ ^ ^ sich mit einem Tuche zu und gelangte so . ^e» den, biederen Bäckermeister gezogenen H" ^ ""-(Elektrisch beleuchtete Luf^a KF In den letzten Nächten sind, wie der ^"2^.^ berichtet, in Russisch-Polen elektrisch beleucyt"^^»' erschienen, die eine nordwestliche Nichtu"".^ OB wieder nach Preußen zurückgekehrt si"d ye^ ,^c hatten einen ruhigen, regelrechten ^"l ,^z L^ >M mittels Motoren erzeugtes starkes elettr^i^ ^ P' eine umfangreiche Erdfläche. Ein solcher 5Hie,le>^^ stens anch über der Warschauer Festung"^ den ueucn Sorten, von den ich mir auf Grund praktischer Erfahruugen ein sicheres Urtheil bilden konnte, zeichneu sich zwei besonders aus, die Theehybridrose «Kaiserin Augusta Victoria» und die großblumige, immer blühende Polyantarose «Clothildc Soupers, Sorten, die sich anch zur Pflege am Blumenfenster trefflich eignen. Dass es mir hier unmöglich ist. die jährlich auftauchenden neuen Roscnsorten, deren Zahl über hundert beträgt, zu besprechen, werden die Leser begreiflich finden, hervorheben will ich nnr. dass bereits öfterblühcnde Hybridroscn nnt schwachgestreiften Blumen gezüchtet worden sind. und wenn wir jetzt noch Rosen mit blauen und schwarzen Blnmeu schaffen könnten, dann wären vielleicht auch die anspruchvollsten Liebhaber zufriedengestellt. Eine internationale Modeblume, das iudische Chry-santhemnm. das den Namen Wucherblume führt, heute aber poetischer Goldastcr genanut wird. haben die englischen uud amerikanischen Züchter um interessante neue Sorten bereichert, die wir auf der großen Berliner Chrysanthemum - Ausstellung bewundern konnten. Am interessantesten sind die Züchtungen der Amerikaner mit federförmigen Blüten. Diefe riesenblumigen, dicht gefüllt-blühenden Neuheiten sind auf der Rückseite ihrer einwärts gebogenen Blumen mit Anhängseln versehen, die kleinen 'Theilchen einer Straußfeder gleichen und der ganzen Blüte ein fehr originelles Ausfehen verleihen. ' Was den Chrysanthemen, die in der modernen Blumen Bindeknnst eine große Rolle spielen, bisher fehlte, das war der Wohlgernch der Blüten, neuerdings ist es gelungen, eine Reihe von Sorten mit ausgesprochen wohlriechenden Blumen zu züchten. Die Goldaster oder das Chryfanthemnm ist die Königin nnter den Blumen des Vorwinters, die frühblühenden Sorten aber haben einen hohen Wert als Gartenpflanzen. sie beginnen im Inli zu blüheu, nnd weun wir sie gegen die ersten Fröstc schützen, dann schmücken sie noch del, Garten zu einer Zeit, in der Bann« uud Strauch schon entblättert stehen. Wie die Goldaster, so fehlte auch den Vertretern einer anderen Modeblnmen-Gattuug, deu Blüten-Begonien , der Wohldnft. Die Blüten- oder Knollen-Begonie, wie sie auch weniger poetisch heißt, ist infolge ihres dankbaren Blühens und der lebhafteu Farben ihrer großeu einfachen und gefüllten Blumen iu deu letzten Jahren die beliebteste Flurblumc für Blumenfenster ilnd Garten geworden; gern verzichtete man bei ihr auf den Duft, aber trotzdem werden ihre zahlreichen Verehrer die Einführung einer duftenden Art mit Freuden begrüße»«. In deu feuchten Thälern der nördlichen Cor-dilleren wurde diefe duftige Neuheit eutdeckt. Die mittelgroßen Blüten unserer neuen Schönheit, die man lt«-tt'miil ll!!»!»»lmi getauft hat, sind hellroth gefärbt uud hallchen einen augenehmen theerosenartigen Dnft ans. Merkwürdig ist Baumauns Begonie dadurch, dafs sie nicht wie ihre Verwandten schiefe, sondern nierenförmige Blätter hat. Ganz nene Erfcheinnngen auf dem Blnmei^ markte sind die gestreiftblütigen Begonien, Die interef __________________ ^D» ___^^I^micl' '! M fante Zeichnung der gestreiftblütigen Ve^ ^lc" ' an den Knospen sichtbar, sie w^>5.< ^arbe- ^ stufungen der rothen, gelben nnd weM" " w Die stolzeste neue Erscheiuung. B" Al-^ genannten Sommerblumen oder ewiay"^ ^MP ^ es ist dies die ans Amerika stammende, ^ ,' ^ Russland vielgezüchtete Ricseusonnenliltt'' ' ^„ <^,i saute Art, die sich unter ihren "ele" sch"' '^c vertretenen großen nnd kleineu Schwell ^„P ^ darf. Ich hatte in, vorgegangenen Som" ^ ,^ Rieseufonuenblumcn vor mir, dle, trop"' ^,a> " geren Sandboden gewachfen waren. 0^ ^i von 4'/., Meter erreichten. ^zZ zU"'Hicbl Um in, Zeitraume von Frühl'"g U Db ^e folche Riefen zu züchten, mnfs man j,del ^F zeitig ansbrechen und darf außerdem "l ^„. s,lh nur' eine Blüte zur Entwicklung gela"« ^M ,,/, den auf dicfe Weise gezüchtete,, M"" g i)0' Exemplare, deren Frn'chtkorb einen "' ^ Meter erreicht hatte. . , Her- "'. «^ Solch eine Sonnenblume ist eine " M0HF pflanze zugleich, ihr Stamm kann ms s,,M " ^ wendnng finden, die Samen liefern e» - .^ li""' für Papageien uud Hühner, es kann ,^"-, ^ ihnm ein hochfeines Speifeöl gt-schla^' ^ »B ^ Es unterliegt Riescusonncublum'e eine Pflanze vm "'' ^ c'g' zum Mafsenanbau im Sandboden w>> deren Cultur hohen Ertrag versprM 74 02! l. April !>>»!.>. b" Pariser A "^ "^ verhaftet.) Der gefährlichste ^inhllndler«??^' ^^achol, ""rde bei einem er schon am K ' ' boulevard Magenta verhaftet, wo erkannte ihn » ü"^ gefriihstückt hatte. Der Weinhändler °"s ei» Cumn s-^^"^'llte einen Polizei-Agenten, wor-dornahn, M? ''? '"'^ den, Secretär die Verhaftung ^" °«s dem M ^"c ^rt zur Präfectur schrie Na-doch das D»I ^°l,enfchlage: Mebell. ^r Papst lege für die Errich-l"b lasse di. ^ Briefe l,. "^ °"s der Douaubrücke vorgefuu-""" Eelbltn.? ^ Vermuthung nahe, dass Eberstaller ^ ^"°rd verübt hat. MerrW^''dr) Wie der «Figaro» meldet, hat ^ Todes °^ "'" Rothschild in Paris ans Aulass ?' unter di m ^"' der Baronin Bettina v. Noth-^'len lassen "" v°" Paris 5l».00<) ssrancs ver- Per w ^^ pariser Dynamitarden. k "cholz ! ^"lizel ist vorgestern die Verhaftung Anarchisten, gelungen. ' er^ ' "«gen.. wie der Spitzname Ravachols. n ^^ Poluei. .'""'' tutete, wurden auf das eifrigste °l """ die ? """den auch nach Brüssel entsendet, V ^vaM w^ ^""chisten gefunden zu haben U Kleine, ?s^"' "ber in Paris geblieben, wo die Er soll auch der ^ Wesen !"" Dynanlitexplosion in der Nue de 3 liinnei, !"" "ber diese Explosion bereits berichtet Ln Ullen Nln . "'" auf die Recapitulation der ^?^.den27"° beschränken, ^e Explosion erfolgte "ol ^entlick « ' "'" ^ Uhr früh. und das Attentat cess "' der ap« !^"^""aladvocaten Vuloz unter« b ? ^"hrte ?" ble Anarchisten eine Reihe von Pro-fttli. ^r, 3lj ; "i wohnte im fünften Stockwerke des eine ^" nur f 7 ^"^ ^ ^ichy. Die Untersuchung lva/^°dierbare in '^"^ ^ eine Dynamitcartouche, Pfei/ ^lche !.„ °"'be oder eine andere Höllenmaschine f°rM>Stieae?? Stockwerke gegen einen Stützen ^ °usei,,a ^ ^ '""^e. Das Stiegenhaus wurde es ^ ^llst^j gesprengt, die Mauern wurden im »ich ^'chnet werd? ?°"ert, und als ein Wunder kann blieb """"l fchtu^' m^ "" ^olf Personen, die meisten ^"leht "letzungen erlitten, Buloz selbst n?>"° Erei^i« ^" Bewohner des Hauses über das ^" Schlaf" w '"" ""'s° größer, als die meisten Stiege liefen, sahen sie dieselbe vor ihren Augen zusammenstürzen. Die Bewohner wurden mit Leitern aus den Stockwerken herabgeholt. Herzzerreißende Scenen hatten sich abgespielt. Eine junge Apotheters-Gattin, welche wenige Stunden vorher entbunden war. war förmlich durch ein Wunder dem sicheren Tode entronnen; der halbe Plafond war in das Zimmer heruntergefallen. Ganz Paris war durch diefes neue Attentat beunruhigt. Die Sicherhcitsbehördc glaubte als Thäter den Anarchisten Ravachol betrachten zu müssen, der nunmehr dingfest ge macht ist. Nachfolgend das Telegramm: Paris, 30. März. Der Schreckensmann Ravachol. jener Anarchist, welchem die letzten Dynamit-Attentate zugeschrieben werben, befindet sich seit heute nachmittags in den Händen der Polizei. Ravachol wurde um halb 1 Uhr verhaftet, als er in einem Restaurant speiste, welches an der Ecke des Boulevard Magenta und der Rue Lancry gelegen ist. Seine Anwesenheit im Restaurant wurde dem Polizcicommisfär Dresch signalisiert, der sich sofort nach dem Restaurant begab und Ravachol arretierte. Ravachol hatte einen Revolver bei sich; zwar wurde er rechtzeitig verhindert, von dieser Waffe Gebrauch zu machen, doch leistete er trotzdem den Polizisten verzweifelten Widerstand. Er wälzte sich auf dem Boden, schlug mit Händen und Füßen um sich und schrie: «Es lebe die Anarchie! Nieder mit der Bourgoisie!» Ravachol wurde endlich bewältigt, gefesselt, geknebelt uud nach der Wachstube gebracht, wo er untersucht wurde. Sein scchsschüssiger Revolver war geladen und überdies hatte er Ersatzpatronen bei sich. Der Hut trug die Marke eines Hutmachers in Saint-Etienne. Sodann wurde Ravachol mittels eines Wagens nach der Polizeipräfectur gebracht. Vor der Wachstube hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, welche rief: "Nieder mit dem Elenden! Nieder mit dem Mörder! Schlagt ihn todt!' Ravachol brüllte aus dem Wagen: «Es lebe das Dynamit! Nieder mit der Nourgeosie!» Das Benehmen Ravachols ist das denkbar cynischeste. Auf alle Fragen hat er nur höhnifches Grinsen als Antwort. Im Publicum herrscht große Befriedigung über die Verhaftung; dieselbe wird nur durch die Befürchtung vermindert, dass Ravachol noch ebenso gefährliche Complicen habe. Local- und Provinzial-Nachrichteu. Kraiuischer Landtag. Zehnte Sitzung am 31. März. Der trainische Landtag hielt gestern die zehnte Plenarsitzung in der laufenden Session ab. Im Einlaufe befand fich uuter anderen der Bericht des Lanoes-ausschusses über das Ausuchen des Reifniher Straßen« ausschusfes um die Bewilligung einer 33proc. Steuer-umlage für Strahencrhaltuugszwecke. Der Rc.fmtzcr Nezirksstrahenausschuss ist mit der Eingabe vom 26sten Februar d. I. unter Vorlage des Prälimmares fur das Jahr 1892 beim lrainischen Landesausschusse bittllch eingeschritten, ihm behufs Deckung des ausgewiesenen Erfordernisses per 7U41 st., beziehungsweise fur den über Abzug der verfügbaren Mittel per 1171 si. 97 lr, NH ergebenden Abgang per tt?8i) fl. 32 tr., beim Landtage die Bewilligung znr EinHebung einer in der Straßen-ausschusssihung am 10. December 1891 beschlosseneu 33proc. Umlage auf die directen Steuern in der behördlich ausgewiesenen Vorschreibungssumme per 20.573 fl. 71'/« kr. und dem anzuhoffeuden Ertrage per l»789 fl. 32 kr. zu erwirken. Der Landesausschuss konnte sich anlässlich der gepflogenen Berathung über das gedachte Einschreiten nicht bestimmt finden, demfelben im Hinblicke auf die Höhe des Umlageuprocentes und die durch dasselbe bedingte außerordentliche Belastung der Steuerträger Folge zu geben, dagegen hat er in seiner Sitzung am 21. März beschlossen, dem Straßcuausschusse eine Unterstützung von 1000 fl. aus dem Landesfoude zu bewilligen uud behufs Deckung des Abganges beim Landtage für die Genehmigung zur Einhcbnug einer 25proc. Umlage auf die directen Steuern im Ertrage per 5143 fl. 42 tr. einzutreten; den sich rechnungsgemäß noch ergebenden Ab» gang per 045 fl. 90 tr. wird der Straßenausschuss erforderlichenfalls durch die Aufnahme eines Darlehens bei einem öffentlichen Creditinstitute aufzubringen haben. Demzufolge beantragt der Landesausschuss: Der Landtag wolle beschließen: 1.) Dem Bezirksstrahenaus-schusse Reifnitz wird die Bewilligung ertheilt, im dortigen Concurrenzbezirke zur theilweisen Deckung des pro 1892 praliminarmäßig ausgewiesenen Erfordernisses für Straßenzwecke eine 25proc. Umlage auf alle directen Steuern sammt außerordentlichem Zuschlag für das Jahr 1892 einHeben zu dürfen. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt, wegen Vorschreibung uud EinHebung der bewilligten Umlage das Erforderliche zu veranlassen. 3.) Der Landes» ausschuss wird ermächtigt, dem Straßenausschusse Reifnih für die Bestreitung der Strahenerhaltungstosten im Jahre 1892 eine Unterstützung Per 1000 fl. aus dem Landes-foudc flüssig ju macheu. — Der Bericht wurde dem Verwaltungsausschusse zur Vorberathuug zugewiesen. Abg. Ritter von Langer berichtete in Angelegenheit des projectierten Brückenbaues über die Save bei Flödnig. Gemäß dem deu locale» und gegebene» Terrainverhältnissen. wie nicht minder den technischen Anforderungen entsprechenden Projecte beziffern sich die Kosten für die 72 Meter lange, im Lichten 4 95 Meter breite Brücke mit in solider Weise herzustellenden gemauerten Brückenköpfen und acht pilotierten Jochen auf 13.000 fl. und uach Hinzurechnung der 5000 fl. betragenden Kosten für die Herstellung der nothwendigen beiderseitigen Zufahrtstraßen ergibt sich ein Gesammterfordernis von 18.000 fl. Mit Rücksicht auf die im Interesse des allgemeinen Verkehres dringend nothwendige Herstellung der Brücke, welche nicht nur für deu Bezirk ttrainburg, sonder» auch für die Bezirke Stein, Umgebung-Laibach und Nischoflack von namhaftem Vortheil sein wird, beantragte der Referent, für diesen Brückenbau eine» Beitrag vo» 5000 fl. aus dem Laudcsfonoe zu bewilligen, welchem Antrage der Landtag zustimmte. Bezüglich der Bitte, nebst der Unterstützung auch noch ein Darlehen von 10.000 fl. für diesen Brückenbau zn bewilligen, bemerkte der Berichterstatter, dass ein zwingender Grund hiefür nicht vorhanden ist, indem eines der größeren Creditinstitule sicherlich keinen Anstand nehmen wird, dem Straßenausschusse den nothwendigen " Ueben von vrmanos Gandor. diese ^ sind t>W"> "ich l"' Blesse, sonst dürfte ich Ihnen Äv^" Ilirp,, m "?"". Ich habe nie daran ge. lleblick E°H s?".^^" 5" entfremden.- '^Gesich'' s«h durch Thränen prüfend in das ^e w'H glaube ^'bcnbuhlerin. Hr!. vNinen,. sagte sie einfach, «vergeben dichten "nander die Hände. Irn! b" Fra^Nire entsetzliche Absicht auf- t 'Co l ^- Augenblicke geschehen,- . '^ '"ch k in.., 3?' l^'"' obgleich das Leben dreht s ^chen A "'^ hat. ^ KeN 6"r oft 1„!!!^> hoffnungslos. Die Welt glücklich dunk l' Ä '"" sehen das Dunkle hell und ^llH/"d qlä^lauben Sie, mein Leben sei so es äußerlich aussieht? I' Noch ^)l!» "Hl ""t mir tauschen! Genug! bÄ b'e Treppe hinunter. sie fühlte sich mcht ^l'nd ^unde a, ^pslichtungeu nachzuko.ume.,. ^^'^ """" 3""a "nd Francisa, s>U«!^ schmi qcsucht; ^Thür. und nach cimr ^Ä^^ ^u " ^""" d" Hauses fuhren ' '" ^ i'3e7^n altes, palastartiges Ge-^ladt. m wr Wallnerstraße, welches bis vor fünf Jahren einer alten östcrrelchlfcheu Adclsfamilie gehörte. Um diese Zeit wurde es von Baron Hcury' Mcrville käuflich erworben. Mit seiner eigenartigen inneren Einrichtung eignete es sich besonders für die Zwecke des Paares. Die Fahrt von dem vierten Bezirk bis nacy oer Wallnerstrahe war in zehu Minuten zurückgelegt. Un reich qalonuiertcr Diener öffnete den Schlag des Waaens. Baron Henry selbst half seiner Pflegetochter aussteinen und geleitete sie die Treppe empor b.s an die Thür ihrer Gemächer, die im ersten Stockwerke "^"'Fraucisca hatte, nachdem die Jungfer ihr Pelz und Svitzeuhüllc abgenommen uud s'e stch allem m ihrem Boudoir bcfaud. Muße. über den Vorgang, dem sie soeben beigewohnt, nachzudenken. 'Es war richtig: sie hatte die Hnldtguugen des Prinzen lange lmucrkt uud wenn auch nicht be,Mlg aufaeuommeu. aber immerhin angenommen. Und urplötzlich, sie wusele nicht, wie cs auf nn-mal kam. stieg das Bild eines lichten, lauen So.nu.er-laaes in ihrcr Eriuneruuc; auf; hohe. düstere, graue Maucrn, Rauch. Dunst'uud Schnmtz nngsun'. und vor ihr cm liloudci. juuqer Mmm mid auf semen Lippen das Wort: -Ich hab' dich l.cb, FramMa! Ich liebe dich!. Seit jener Stuude klang dieses Geständnis gar oft in ihren Ohren, immer anders, in immer anderen Variationen, iu den Tönen leichtfertigen, frivolen Uebermuthes, wie in denen tiefer, glühender Leidenschaft, und diese Geständnisse verklangen und wurden vergessen, aber jenes erste in der Roscnpassage vergaß sie nimmer. Wo wohl der Wilhelm weilte? Ob er noch ihrer gedachte? Ob sie einauder je wiedersehen würden? Ob er glücklicher war als sie? Fraucisca's Augen glitten über ihre Umgebung, über die bunten Seidenmöbel, die schweren Vorhänge, die vieleu tostbareu Kleinigkeiten aus Porzellan, Bronze, Silber uud Elfenbein. Sie befaß nun alles, was sie es sich einst gewüuscht hatte, und war doch nicht zufrieden mit ihrem Lose; ja, manchmal kam ihr der Gedanke, es fei besser gewesen, sie wäre nie aus den düsteren Verhältnissen der Rosruvassage herausgekommn!,. Freilich nur in besonders melancholischen Stnnden nahten sich ihr solche Gedanken. In Wahrheit musste sie sich sagen, sie war in ihrer jchigeu Uma/bung trotz allem und allem aufgeblüht, wie eine Treibhausblumr. die lange Zeit, jeder Pflege bav. an einem sumpfigen, sonnenlosen Ort gewachsen. Francisca wusste, dass ein allzu eingehendes Nachdenken sie stets in eine üble. pessimistische Stimmung versetzte. Deshalb schlng sie eine (Schärpe um die Schulter nnd bcgab sich in Naromn Ellinors Boudoir. Diese lag bei Frllnrisca's Eintrctm auf der Chaise-longue nnd rauchte. Augenschriulich hatte sich Elli„or diesem !c6 l-,,' mtm<« schon längere Zeit hingeglben. Das Zimmer war vollständig iu '.'im'» blauen Dunst gehüllt uud es bedürfte cini^r Miimwi. <>he slch Fran-cisca's Augen durch dcusell'l'u arl'.lt.tcn uud die Be wohnrrin gewahrten. Laibacher Zeitung tlr. 74. «22 , April'^ Betrag per 1U.(X)0 fl. gegen mäßige Zinsen darzuleihen und er sohin mit seinem Gesuche an die erwähnten Quellen zu verweisen wäre. Auch dieser Antrag wurde vom Hause ohne Debatte angenommen, (Schluss folgt., — (Das Nuch der Kronprinzessin-Witwe.) Das im Verlage des Hofbuchhändlers A, W, Kii-nast in Wien erscheinende Guch der Frau Klonprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie: «Lacroma», wird am 4. April zur Ausgabe gelangen. — (Spende des trainischen Landesall sschnss es.) Der traiuische Landesausschuss hat der hiesigen t. t. Fachschule für Holzbearbeitung eine Collection der schönsten, beim Theaterbau in Venoenduug gekommenen Gipsmodelle gespendet, welche die Sammlungen der Anstalt in sehr willkommener und wertvoller Weise bereichern. Die Modelle sind sowohl der äußeren als auch der inneren Decoration des Theaters entnommen und stammen bekanntlich aus dem Kunstatelier des Vild-hanerconsortiums Fischer, Bock und Hasel stein er in Wien, welches auch die Ausstellung in der Fachschule besorgte. Von den überlebensgroßen weiblichen Zwickelfiguren, Säulen und Capitalen, den Logeubrüstungen mit ihren Fruchtgehangen und diversen Masten bis zu den zierlichen Leisten und Ornamenten, welche die Gesimse begleiten und die Decke schmücken, sind fast alle Motive, welche beim Bau verwendet wurden, vertreten. Die Sammlung umfasst 52 Stücke und wurden in einem eigenen Saale untergebracht, wo sich die Objecte sehr hübsch präsentieren und dem Besucher einen instructive» Einblick in die so interessante Stucktechnit ermöglichen Durch diese wertvolle Spende hat der krainische Landesausschufs neuerdings seine rege Fürsorge sür den gewerblichen Unterricht unseres Landes bekundet und denselben in hochherziger Weise gefördert. -(Untertrainer Bahne n.) Die Eoncessionäre der Untertrainer Bahnen sind um Bewilligung zur Errichtung einer Actien-Gesellschaft unter der Firma < Unter trainer Bahnen > und Genehmigung der bezüglichen Statuten bei der Negierung eingeschritten. Das Gesellschafts-Capital der 'Untcrkrainer Bahnen» besteht aus Al.OOO Stück auf deu Ueberbringer lautenden Stamm-Actien n fl. 1! zxu'i übernommen werden sollen und welche vollkommen gleiche Rechte mit deu von den Interessenten zu übernehmenden li000 Stück Actien genießen, zunächst von den Concessionären der Uuterkrainer Bahnen zu zeichnen und einzuzahlen sind. Die Gesellschaft foll berechtigt sein, unter den von der Staatsverwaltung festzusetzenden Bedingungen Prioritäts - Obligationen, welche mit 4 Procent zu verzinsen nnd innerhalb 75 Jahren, von der Ertheilung der Concession an gerechnet, rückzuzahlen sind, im Nominalbetrage von fl. 7,000.000 in Noten auszugeben. — (Hausindustrielles.) Die Bedeutung der Hausindustrie findet von Jahr zu Jahr eine größere und gerechtere Würdigung sowohl von Seite des tunstliebenden als auch consumierenden Publicums. Die reizenden, oft von köstlicher Frische nnd Naivetät zeugenden Formen Wirten namentlich dann in« höchsten Grade angenehm, wenn die Hand des Künstlers corrigierend und ordnend in dieselben eingegriffen und sie den anderen Objecten der modernen Wohnung näher gebracht hat. Auch Kraiu hat zahlreiche hausindustrielle Arbeiten aus früherer Zeit, namentlich »uf dem Gebiete der Spitze und der Stickerei aufzuweisen und werden solche Motive auf unserer Fachschule für Kunststickerei sorgfältig gesammelt und culliviert. Drei recht hübsche Stücke, ein Milieu, eine Servierdecke und ein Handtuch, uuterlrainische, au bosnische Formen erinnernde Ornamente enthaltend, sind diescrtage im Schaufenster der Handlung Kenda am Hauptftlatzc ausgestellt. Die Arbeiten sind unverkäufliches Eigenthum der Fachschule und zeigen mit ihren originellen Motiven und der exacten Behandlung, wie dankbar sich derartige hausindustrielle Objecte zur Decorierung unserer Wohuräume eignen. * (Leichenbegängnis.) Unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung seitens aller Bevölterungsschichten der Stadt sowie fast der gesammten Bewohnerschaft von Schischka wurde gestern nachmittags der unter so tragischen Verhältnissen aus dem Leben geschiedene Herr Anton Knez zur letzten Ruhestätte geleitet. Es war ein imposanter Leichenzug, welcher den Beweis lieferte, welch großer Sympathien sich der Verstorbene zu erfreuen hatte. Ueber das Motiv der unseligen That ist noch immer nichts Authentisches bekannt, lind war dieselbe umso überraschender, als Kncz von seinen, Vorhaben niemandem gegenüber auch nur eine Andeutung machte. In Ergänzung unseres letzten Berichtes sei noch erwähnt, dass sich auf der Unglücksstä'ttc bei St. Christoph die Herren Polizeicommissär Dev und Stadtarzt Dr. Derc ein. gefuudeu hatten, über deren Veranlassung Herr N„ez in das Landesspital übertragen wurde. ^ (Militär - Aerord nun g.) Te. Majestät der Kaiser hat genehmigt, dass in Hinkunft bei nen eintretenden Versorgungsfällen allen Witwen und Waisen der im Gagebezuge stehenden, jedoch in keine Rangsclasse eingereihten Personen des t. und f. Heeres, ohne Rücksicht auf die Gruppe oder Charge, uach deu Grundsätzen der allgemeinen Civil - Pensionsnormen die Pensionsfähigkeit zuerkannt werde. Für die Witwen und Waisen solcher vorbezeichneten Gagisten. deren Gatten, beziehungsweise Väter, vor dem Tage dieser Allerhöchsten Entschließung bereits gestorben sind, bleiben bezüglich der etwaigen Versorgungsansprüche die früheren Normen maßgebend. — (Vorlesung im Rudolfinum.) Heute um I. Augustina stimmen dafür, dass Rawchol'der Urheber der^ von Clichy ist. Neue Verhaftungen stehen ve^ ,^,, Paris, 31. März. Dem Vernehmen « ^ eine große Quantität Dynamit, angeblich '''^ Herkunft, in der Seine bei Amieres und del o"' brücke aufgefuudell. . ^„eMls London, 31. März. Dnrch eine gro« ^^ ,„ wurden fast drei Vierttheile dev Stadt ^"'"^ Virnm zerstört. Unter den verbrannten M"° ^. das Telegraphenbureau und mehrere alte Pal» Menschen sind in de» Flammen llingelomi^^.^ Pcl-storllcue. ^z, Am .".O.März. 'Anton Paiue, StadlH '»K Narlstädlrr S>ras;e 7, Ichwäche, ^?'^ «,,<,il,!Nw>Ü , official i >1t,, 4>! I„ Polanastraße ". '" Iojefa Rasanelli, Artisten^ Tochl.'r. ! v'. ^" Kindertrampf, I i» Sftita ll', "„', 5> Am -l<), Mal-., Anton >tnez, ,v"'"" Tchusöwlmde. ______^^ ^oltozicvlluj! vom .'"». März-" HetcoroloD^ Be z zj B lj! - "'"- ff ?U.Mss. ^2'N"^s V O. schwach "H ^' !1 . Ab. 745-4 ! 4 2 ' O. schwach ""' .^tü^ Vormittag trübe, nachmittag Mfhc^n'»!'' ^ ?" Nacht. — Das Ldgesmittel der Temperatur » ^ ^ dem Normale. ...^ ^ Verantwortlicher siedacleur: I. Nagltt^^ ". ..... ' ___—-""'"^., ci' Verfälschte schwarze Seide. M»sm,^..i''I fr?, vro dem »,.ln I,',»,.'!, wi,l, >md die c!»".'«««.' ^cN ^„inll"'^, sort z»t>,„c: Cchle, rei» „«fälble sride lräulc!» '^.V.ziinl'»'",,^ ^ l I«, ba,d ,md l>i»!e>lä!«t wcuig «jchc l'on „a", ".' ,' dsc ,?lft^ - Bet,«l, ^ fthr »>l °I sorl. namentlich glimme» die „Vchusüsäden" we»«l "^ ^i« ^, < stoff elschweX). und h!»!«llis»t clnc duttlcldrailne "' 5« ''. .^h><>'^ W stlil'id.» ihn»i mmMl'lil'I'tn, Soling. " ^< li"" M »orise Gattl!,. Vatsro. Bruders Sal"«" ^ Oxlkls, dt'>3 N'ohlqebornell Hrrrn > Frau; Omejc W t. l. Postofficials i, ^- ^ W welche d.-lltl' ,»,' ll Uhr nachte u"ch N"hei<'!^ W schüler^volll'!» >lrc,lilrulaci!>r, vrirhru nu " .^, » M Slcrl>rsac> aineiltcu. iin 4l^. Lrbeils,al)" ^ M Herrn elltschlafru ist. ^1,1^'^' W Die irdische Hülle dc5 ll,eure„ Da''"'^lhr «^ » wird ^ltitan, de>, «.April t>. .V, ">" Ml ^>' W mittags u°», Traucrhausr, Po'"«^""''" dolt'^ W »ach 2t. Chriswph iilierfül,rt ""d."' , ,^rt»e" ,s. M ttwttesacter ^n zeitlichen »lilhc be!»alil',^ ^ ^ M Die lieili^eil Seelenmesse,, ""'"''' den- s„ W stadtpsarrtirche zu Tl. Peler !i''l'i"l "" fn"N ^ W Der theure Dahiuc,r ^>i"' » M ?ludenten »ud de,u Gebelc scin"' "'" > !^> empfohlen. D M z/ aibach am R». März l^2> .jc, > W Therefta Vmcjc, Mutter. ^"»erdi"A > W Gattin. - «nua Dm.-js. Tochtn.^^ ^K > W vmejc. Land^casse-Offilial. ^rlldl -^^ P.,v > W vmrjc, Ichwästerin. - Vl«z», ",^,^'>!. ^^ W und Ludmilla vmcjc. '"'^ ^^MM ^> ^iir die 1'. 'l'. Ztadtabonneulen lsl ^' : Heililuq» eine Pränumeration^Einladullss ' Meyers ^,, Illeine« Eonuersntil!!!ö4'',,,,,«' iV. Ansinge, beigelegt. - Mu»»ell»'U^ "^'" < die ^ortsel.,uuq prompt u.ich ^rscl,ei>le» H,,ll^ ,^ Äy u. Kleinmayr s^ M. p' Vuchl>andlu»q in 5.'ail"'ä>. li^.'! 1. April 1892. Course an der Wiener Börse vom 31. März 1892. N°«^0^^t°ursw»e i,» ^ » ' lW ft, !,«.,,.. ,^ ^ ' °"Mb,,i.,^, ""st!'«3". l84'->"°, W, ?">r z„, ^ . ll.» 4Ü 10» «5 Oeld War? Grundenll.'Vblilllltionen (für ,NN fi, IM,), ^"/„ «alizische...... 104 80 105 - 5«/„ mahrllche......— - - - 5°/^ lrrain und Küstenland , , — — — — l,"/» »icbslöslsrreicküche , , , 10» — 110 — s»"/« sleirilchc......—-— - — 5"/„ lrl>a!isckr mid !Iaoon!jche , lN5 - - 10s — 5",„ si>'t'>'i!b>!>«>s",,. »ngavischs......»i 70 »»'?!' Ändere öffenll. Anlehen Dunau'Nrg.Uose 5".',, >00 fi, , 12» ^ lllli s>«> d>m,''.'N!l, b E>adlss,'m Men —'— -- Nirleüba» Nxlebe» v,',!o< 5"/„ W - ltt»'N» V/andbries, (snr i«x> fl.), Vl'dencs all« «s!, 4"/„ H, , , 115 50 >!«!»<> dto. d»°. 4>,"/, . , l dlo, dto, 4»n , , W «5 SS Sl> blo, Pläm, Echulbverschr, 3«/« III »0 111 9l! Oest Hnoothelenbani l0< 50«^ »!> - S9 50 i?es!, »»a, Uanl her!, 4>/,",« ,! I0lL0 K2ON dct, , sserblnanb« siorbbal,» Em l><«s>! 9ft'— 100' VaXzische »arl Ludwig «ahn! ! , l««' »<»<> fl, S, 4l ,"^, , ft!» »u l<»0 »0 Geld illarr OrstrrT-, Norbwestbalm , , . >"< ^ l<>7'5<> Ntaatsbahn . . , , . - - >»«üb Züdbahn k 3"/,...... l3» lü '»U '5 » tl 5"/ , ,1»,b" >L0 5><> Ung.^e' >. Vahn ,! 10» »ü 1»^ 75 silvers« Los» i »per Ltllcl» lllsdillojs ,<>u si, , , <»9 ?z l»"'?z «Illlrn Lose 4<» ft, , , , 55 " 57 - 4"/« Hoiillu-.Dampfjch, l,«» n, . l»4 — l»s ^" Laibachor Pr«m, «nlel, »« f! L« «^ lL ?l> Osriu-r w!r 40 N, , , «»'' -^ " PMv-L»!r ^' ft , , , 54-- ^> - «otbli! «ss«,, »N «rs o , !« 0 >,?'7O l« ^ '»illdl'IVl, ^l!<<> I« st , , , — "'" ?al„! i.'ole 4« n »!»'" «l ^ 3>, Wen»!« Ll>!<> 4« ft . , «0'- N«'" Wnldsle!» «o<<> »<' si , , , »»'^ "- Wlnbült, «rüh-Lose 20 ft, . , «>'—------- Vtw, Sck, b.3"/„Vräm, »Schult» v!><-!ll!r d„ Vodencreditanftal« »» <" ""' §nnk«4X'3> Vautvsrl!,!, Wienri, ,<«> fl, , ll«?5 N2 L,'< >l «libt, Än!i, sHllnd, u » lSNft 3!«!«'' »l»üä Lrrdilbanl, AN,,, un«,, i><»n N, , 345,75 346 - DepllsUe»ba»l, «lla,, ^ 75 l0> 75 uCassend,. wlrnei «»s>N, «li — «l» — »eld «Sa« Hypothelrnb., öst, i«»"ft ^i»"/„« 7<— ?.>, , Lanberbanl, »ft, 2 ft......234 75 235 »5 «jerlehlibanl, «lly. >4<» , . 1b» 50 ,O) — Hellen von Transport« Unltln»hmunge»l (per 5!>!>f), Ulbrechl-Ualin L<»0 ft, Sillxr .! 9l> 25 !» 2l> Nwlb.Fi»m°,! «ahn L «"4,- W4 !,«> VsbM, Nordbllhn !50 st, , . 17« — l»(» - » Wsstbal,» ü Donau - DamoNcviMann . we!,, Orslerr, .'»<«> ft. (lM. . . . 314-- 3,7-Drail^Vil, ,V'Db, I,)i»0fl, «3, »0l 75 «0L 25 Dlll'Vodenb..lng,,lr!cft5<'st. Süd, ^!'«l!5 »<>N 75 bto, (lit,«,) LW ft 3. . , 22v - L»j^0 Prag'Duzer Eilend, l5<> ft Silb.! «3 75 «^ 75 Etlllltlleilriibahn 8A, fl, Silber 279 «5 «79 7b Lüdbal,» ^0l» fl, Silber, , 8»-2,V »,<'?<> 3lld NrsbbVerb'Ä, it«»<> ft......^ »4' - »e - Un«, aaliz ft. Silber »>»1 75! »<>» — <^e»' -tliar, Un«, Nordostbahn L «ausses, «ll«, c?est. ,00 fi. - ,04 — !, Wien 1>'>U 81 — Eilenbaliulo.lisidg , erst,. »0 fi, W2 —' 104 — .«IbcmNbl. Papiers, u, «. G, .'. -' 4« — Lil'smqer «rauerei ><»<> ft . . !»5 75 W?5, ^ ft, üß« >>0 »«?- - Ealffll Tarj, Htrinluble,! „ü ft. «^, -!ss!»3 — «öcklönrünübl», !ljavl>» —140 - - lriwiler KN 3»» — 89b -- Wangon-lleihanft.. «llg. in PeN ! f"> ft......... »550, l« 50 Wr. vaugeselljchaft »00 fi. . . »» — 85- Wienerbernei-ijlegel «rlien»«e<. »4« — l»4? — Devisen. D,Ul!che Hla»e......> 58 05 « 20 Uv'ldon . . , l,8 «5 l>» 15 Vari«..... *r Jl°f *?*? ist in der - Näh"1 'Stock, «ofort zu "•lb«n "• ISO ''"^'weiz, 11.1-40, ^^M^T'T AUEcmeincr N.».!/"95 LiS""»»fri.Ij„,1a,. 8* ¦*»««!,, *!" ••"'U.r, Werk.n ^ .....«* mm, I::1"8 «" «-Pfahl«. W^^ M^» (144») a-l ^^Uratn»./jl. ., Nr 1714. «<>wni5^'< '««2 1 '^1 (1 l.k ««ecemhra l89() I Aerztllch und chemisch geprüft, J.* Qa;fA ^flv Wfilt ^ ! begutachtet und empfohlen, als CUÖ OeilO Uöl WPlt, i Die zur rationellen Pflege geeignetste und ihres sparsamen Verbrauchs wegen billigste aller Toiletle-Seisen ist Doerinsf* Seife m der Eule 1 welche nach sorgfältiger Prüfung auf Veranlassung hervorragender Hygieniker soeben zur Einführung gekommen. Dieselbe ist eine miüberlroflene neutrale, die Hautthätigkeit anregende Toilette-Seife ersten Ranges von liehslem Parfum un5) ' \, hoerhiK'H Seifc ...it d«T Knie int zu haben l.d: August Aluw; A..otheker OrüUchl; Anl.KriHp«.r;K.lNal,r^l.lyr«A,,«,lhokc'/.«inKoW«m,-nlHr-«hcn.;Ap«l^ 'Kni LuÄ*. «{?'iH'inl-V^itntuiiK für (>(Ml.'rr«irli-rii«aiii: A. Wolwch & Con^J»^J^»«g||»' (1395) 3—2 Nr. 1537. Curatorsbestellung. Dem verstorbenen Lucas Kliiir voll Luöna, resp. dessen unbekannten Rechtsnachfolgern, wurde Johann Dolinar von St. Iobst zum Curator ncl !c»<,. 70 fl. das Ver° ^ botsgesuch eingebracht und dem Verlasse, ! n'sft. den noch unbekannten Erben, Herr Dr. Krisper als Curator bestellt worden. K. t.' städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach am 25. März 1892. Bau -Ausschreibung. Anlagen und der Gebäude-Ausrüstung, im OfTertwege zu verKeb®B- , , • Die Bauvergebung erfolgt auf Nacl.rnass getren;t nach Ba osen oder ^,^"- det;___________________ Die annäherungsweisen Kosten der Art>Piten betragen m ^u -»f, p, l^llee l^änze »lein«, in Unter- Oner- Linsrie- NocI»- 2u-V1:rVc-^V ^ '"'^°" liii«. l.^ k»u ^""een l>»u 8»mmen I liiwm.wr .„^ ^.^°. Von Ilclmat !»e> l^a'lili l>i« lvlunc. (ieineincie . -l 20—14 40 N 1.^9 162.963 35.260 2.716 65.400 266.341 I>»Nl»«!>6 ,. .---------------------------------------------------------........------------------- Vnn Klane lier «emoinäs ^Hni»e!iL dis-us 6l-sn2e « 14 40—23 87 9 485 573.628 45.755 2.481 94.350 716.214 l^ V»3 li>« 2ur lilen^e r^oi.VV^ h ^22 007-34728 12721 208.630 44.572 2.678 56.550 312.4-10, V.. «^^<,«rs l>i. ^>>.,^...^.>. !>..i l!..,^!>oe « 34 728- 4i> 411 ,4'683 ! N5.3I1 ! 58.899 ! 3.0,8 97.370 ! 274.5W ^^^ X >! X » "> m e n . . ! 70 ,35 1450.455 251.047 16,325 3«7.570 2105.!^? l^i,. nofiilnliino des Vei-Kobiinesoiiera'es dann die näheren Bestimmungen für die Einliringur.g der Offerte, die Formulare . ¦ f r ' i u .P i" • 1 um,naiKclu K«X fan^hlap. Hie Bedingnisse und sonstigen OlTertbeilagen sind bei der gefertigten k. k. Ge-nö'raUDir^Son'IxYVÖiirk KX-i. Bahnb^de der Westbahn, Facl.ab.heih.ng 2, und bei der k. k. K.senbahn-Bau.eitung in Lailmcl, (A;!«;P^lc„N^ .päte.ten. bi. 2. Mai 1892, 12 TJhr mittag., bei der gefertigten k. k. G.ner.1- Direction ^u^»;hI wm] ailil(IrücUidl hervorgehoben, dass nur jene Offerenten bei der OtTertverband.ung auf Hne B«rflH|. /,in warnaii ^ ,, k-, u,P|s.|,e in einer alle Zweifel ausschliessendt-n Weise ihre linanzi.lle und KMniscre su-l.l.gung ihres AngH, ,lej. /ahl .i. kon ^'; ^1^, .^„„den Ausgabe darzuthun venruigen. - OITnite. h,i welchen eine der ah Le.st.,.,Kssäh.Kke,l i^ug-hrh He < , n ub, » ;nA(lgJ|lelIcr f,es QfTertes nicht unterschrieben wunl« od.r .Im-«. K,nbPi..?ung "^Hag"tsÄ Ätm Ä Off..!" in denen e ne gänriiehe oder the.lweise Aenderung der ülfclcrund.agcn an-Kestri'ht wird werdon als nichl eingelangt belraditH. _ 8 wi,« i... M«rz iH«2 K. k. General-Direction der österr. Staatsbahnen. (13991 .".-M (Nac!.«li(ick wird nie!,! !.....orif.l,