Nr. 150. Mittwoch. 4. Juli 1906. 125. Jahrgang. Laibacher Zeiwng Vränumerationbpllib: Mil Poftvcr Ie„ vu ng : ganzjükrig 30 X, halbjühiil, lü l<. Im .ftoiitor: gaiiziahrig ^ il, lilllbjährig ,1 X. ssür die Zustellung ni5 Haue naüzjcibnc, 2 li, — Inserliontzgebühr: F»r Ilemc ^üieralc bis zu 4 Zeile» 50 k, sslößeie pcr Zeilr IL d ^ bei i'sirrr,, L^irdrrlirluilgn! vcr ^cilc f< d. Tie «Lllibachci Zeitung» erjcheint läßlich, nn: Äutznahme der 3o»n» und Feicnagc, Die Administration befindet sich Konqrekplah Nr, 2. die Medaltlou Talmatiiigasse Nr, 1», Lvrechswiibrn der Nedallio» von 8 bis I» Uhr vor» miltan?, Unfranlieile Brirse wi'rdr» nichl angiül'mmrn, ?.>iai!ü!lript!> nicht zurilllgestl'IIt, Nichtamtlicher Teil. Rußland und Österreich-Ungarn. Man schreibt ans 3t. Petersburg: Ülier die gegenwärtigen politische Beziehnilgen R'ußlands zu Österrcich-llngarn äußert sich das hiesige viel-gclesene Organ der Radikalen, „Tvadzatij Vjet'" tnnd-gelmilg sowohl hinsichtlich ihrer unmittelbaren, wie wrer weitcrreichelldeil Bedentling nnd betont, die oNerreichisch-nngarische Regiernng köilne bei gerechtein Verbalten gegen die Slaven anf dem Balkan nnd liei lovaler Haildllingsiveise gegen die österreichisch slavische Bevölkernng, auf die besten nnd frenndschaftlichften Beziehungen mit Rußland rechnen. Nußland sei bereit zn glanben, daß Ölterreich-Ungarn keine territoriale Ansbreitnng auf Rech-nnng der Slaven sucht- anderseils dürfe das ^cach barreich gleichfallc' davon iiberzengt sein, daß derartige Pläno mich in ^iußlano nicht bestehen. Tas neuerstehende Nnßland lverde nicht aggressiv vorgehen, melmehr bei gegenseitiger Achtnng des Besitz standes slir normale und freundschaftliche formen dcv ^nsammenleben>5 eintreten. Italicnische Rentenkonversion. Eine der „Pol. >lorr." aus .'Iloiu zugehende Mitteilung betont, daß an dem glücklichen Erfolge der italienischen Rentenkonversion nicht ',n '.weifeln sei. bandle eo fich doäi nin eine.Konversion nnter so günstigen Bedingungen, welche man gewiß allgemein annehmen wird. Der italienische Schatz hat io sorgfältige Vorsichtsmaßregeln getroffen nnd verfügt über so beträchtlichem kapital — anderthalb Milliarden franken — daß nichts dem Zufalle überlaffeu bleibt. Die Wechselkurse siud seit zwei Jahren für Italien ausnehmend günstig geworden. Der ZwaiM'knrs ist Niillionen abschließen. Ferner ist die Handels- nnd Indnstriebewegnng in enormein Fortschreiten begriffen nnd die Entwicklnng der Handelsmarine verspricht gleichfalls eine fehr günstige zn werden. Die Tnmme der )u tonvertierenden Nente beträgt >:.N11,2l!).8U!> ^iire, davon ^.Wl),l<^.8^0 ^ire in anf den Namen lautenden nnd ::.l)tt2,14ll.4>>(l Lire in anf den Inhaber lautenden TitreZ. Man schätzt die Tnmme der im Auslande befindlichen italienischen Nentc anf <>5tt Millionen, wovon sich !<»<> Millionen in Frankreich befinden. Die gesamte Viener Presse bezeichnet die Konversion der italienischen ,'iiente als einen großen Erfolg dieses Landes. Die „Neue Freie Presse" nimmt die Renten konversion in Italien zum ''lnlasse, nni einen Ver gleich zwischen den Finanzverhältnissen in Italien nnd in Österreich-Ungarn ')N ziehen. Österreich vier Prozent, Italien dreiundeinhalb Prozent! Dabei habe Österreich die (Grenze von vier Prozent in diesem Augenblicke nicht einmal voll erreicht, und für die Milliarden des nngarischen R'entenblocks nmß es mehr zahlen als vier Prozent. Es sei beschämend, daß cine solche finanzielle Läpperei auch nur einen Tag länger geduldet wird. Niemals habe sich die Verblendung des Haffes so deutlich gezeigt, wie in der Entstehung des nngarischen Blocks. Nichts züchtige die politischen Laster ill dieser Monarchie mehr, als die historische (Gleichzeitigkeit des unga-rischen Blocks nnd der dreiundeinhalbprozentigen italienischen Rente. Das „Neue Wiener Tagblatt" sagt, es sei Italien gelnngen, durch rastlose Arbeit ans seinen früheren finanziellen Nöten so vollständig heransznt'oin men, daß seine dreinndeinhalbprozontige Rente bis auf uahezu 1<):l steigen konnte, während nicht ein mal nnsere österreichische vierprozentige so hoch steht. Es ist gar kein Zweifel, daß die.Konversion vollständig gelingen wird. Dadnrch, daß Italien seine Rente auf dreiunddreiviertel und in fünf Jahren sogar automatisch anf dreiundeinhalb Prozent reduziert, kommt dieses doch knpitalsarme Land bezüglich seines 3taatskredits den viel geldl'räftigeren Staaten ganz nahe. Italien dürfe auf feine jetzige Konversion stolz sein. Das „Frcmdenblatt" bemerkt, daß das Hochgefühl begreiflich sei, mit welchem Luzzatti den (^o-fetzentwurf, betreffend die Konversion der italienischen Rente, der Kammer zur Annahme empfohlen hat. Die wirtschaftliche Gesundung des Landes komme in dieser finanziellen Transaktion von gro ßer Tragweite zn deutlichem Ausdrucke. Die Kon version sei ein mächtiger Fortschritt für das Land, welches vor fünfundzwanzig Jahren eine Knpon l'ürznng durchgemacht hat, eiu glänzendes Dokn ment aber anch für die Richtigkeit einer Staatstnnft, die Italien zu einer modernen Inonstriepolitik erzogen bat und zn der Anschauung, daß eine achtunggebietende Indnftrie eine wichtige Größe für den nationalen Reichtum bedeutet. Die „Zeit" betout, daß die Möglichkeit dieser Konversion jedenfalls ein Beweis der nngehenren wirtschaftlichen Erstarknng Italiens seit einein Te zenninm sei. Vor kanm dreizehn Jahren war die italienische, damals fünfprozentige Rente, fast auf 70 Prozent gefallen. Damals mnßte Italien eine zwangsweise Zinsverkürznng vornehmen. Ttaats-finanzen nnd Volkswirtschaft waren in voller Krife. Seither hat Italien anf drei Wegen seine Finan zen saniert: die übermäßigen Militärausgaben wnrden eingeschränkt, das Tchnldemnachcn einge stellt, nnd eine weitansgreifende, zielbewnßte nnd KeuMewn. Dichter und Theaterdirektor. Ein Dialog von ?r. M. H'. Schauplatz! Tie Theateitanzlei. (Tchluß.) Dichter: Zie wollen mich wohl zum besten haben, Herr Direktor! Ja, wenn ich ein Ansländer wäre, dann ließe sich darüber noch reden — aber so! Übrigens, Tie haben ja mein Stück schon einmal angenommen gehabt! Wissen Sie nicbt mehr? Es war vor etwa zweieinhalb Jahren; ich ging damals anf Ihren Vorfchlag ein, für einen armen Schriftsteller einen Teil der mir zufallenden Tcm-ucmm zn opfern. Erinnern Sie sich? ^lrekior: Allerdings. ^ I ch ter: Also, lösen Sie )cht Ihr Wart ein'. Direktor: Ich kann nicht. ^'chter: Warnm nicht? Sie sagten doch, meme Arbeit sei sehr gut. Direktor: Ich sagte: an nnd für sich! Aber fur die Bühne — D i ch ter: Fehlt noch das und jenes. Direktor: Schr richtig, Vor allem mnß "ehr Zng, mehr Schwung in die Geschichte! Mehr Wandlung! ... ^ ^ ^ ^' ^^^ "b, denn noch mehr geschehen (5,.>i^.'"ktor: Tas Pnbliknm will es so. Ein lii s 5-"^ ""iß auf das andere folgen ^ Schlag "us schlag! Diebter: Erlauben Sie, Sie führen doch auch Hauptinann anf. Direktor: Natürlich. Dichter: Was geschieht denn znm Beispiel in den „Einsamen Menschen"? Direktor: Hanptniann dürfen Sie für Ihren Fall nicht heranziehen. Glauben Sie, wenn der Mann fo nnbetannt wäre wie Sie, würde jemand in seine Komödien gehen? — Und dann: Sie behandeln in Ihrem Stücke eine sehr wichtige volkswirtschaftliche Frage und lassen sie auch hin und wieder von Ihren Personen erörtern. Dichter: Ich muß doch die Ursachen der Geschehnisse aufzeigen, nin hinzuweisen, wohin wir stenern. Direktor: Das ist dem Pnbliknm sehr gleichgültig. Streichen Sie diese Stellen möglichst vollständig! Dichter: Aber die branch' ich doch gerade! Begreifen Sie denn nicht? In diesen Stellen liegt doch der Kern des Stückes! Wenn Sie die weg nehmen, nehmen Sie dem Drama die Seele! Direktor: Aber diese Stellen halten anf' Und das Pnbliknm empfindet sie als langweilig. Anßerdem zieht sich bei Ihnen die Handlnng über Jahre hin. Das ist ein großer Fehler! Dem Publikum siud die Stucke am liebsten, wo die Handlung nnr einen Tag in Anspruch nimmt. D i ch ter: Wie in der „Trnvigen" von Anzen-grnber. Direktor: Ganz recht. Dichter: Die könnten Sie übrigens einmal geben! Direktor: Lieber nicht! Anzengrnber zieht nicht so reäit. — Wenn Sie bei Ihrem Stück den ersten Akt streichen und als Erzählnng in den zweiten verflechten, würde die Komödie fäwn nm einige Jahre kürzer. T i ch t e r: Aber dann wird mir ja die ganze .^imposition des Dramas zerstört! Der fünfte Akt ist doch als Kontrast, als Niderfviel des ersten gefchriebcn! Direktor: Daranf achtet das Publiknm nicht, das ist ganz überflüssige Mühe. Übrigens — fünf Akte! Das ist von voniherein viel zn lang. Machen Sie das Ganze in drei — dann bringen Sie mir's wieder. Violleicht, führe ich's dann auf. Was noch zu verbessern ist — Dichter: Da wollen Sie noch hernm bessern? Direkta r: Gewiß! Sie haben doch nicht so den Blick für das Bühnenwirksame wie ich. Bei der Umarbeitung beherzigen Sie aber eins: Lassen Sie die Stelleil, die aiif^ Gemüt fallen, weg — das Pnbliknm will im Theater lachen nnd nicht weinen oder an häusliches Unglück erinnert werden. D i ch tcr: Aber die Klassiker — Direktor (überlegen): Die Klassiker! 5ch sage Ihnen, bester Herr Doktor, wenn die Klassiker nicht die Klassiker wären, würde sich das Publikum wohl erlauben, diese Stellen überlebt zu finden, Sie haben in dieser Hinsicht, einige sehr schone ^ze-nen in Ihrem Buche - - von meinem ^la'idpnnll als Kunstverständiger bedaure ich, daß n«-' Mlen müssen. Laibacher Zeitung Nr. 150. 1422 4. Juli 1906. tüchtige Produktions- und Iudustriepalitik eingeleitet, deren Früchte der heutige wirtschaftliche Aufschwung Zeitigt. Das „Neue Wiener Journal" bezeichnet die italienische Nentenkonversion als ein Zeugnis der beneidenswerten volkswirtschaftlichen Entwicklung Italiens in den letzten zehn Jahren. Tie Erllä-rung dafür liege darin, daß Italien, seit es nach der Schlacht von Adua seine Großmachtsaspiratio-ncn einschränkte nnd das Schwergewicht auf die Förderung seiner Wirtschaft legte, sich iu ungeahnter Weise 'entwickelt hat. In der „Österreichischen Volkszeiiung" wird ausgeführt, die italienische Konversion sei die natürliche Folge einer Zeit jahrelanger rastloser wirtschaftlicher Arbeit und finanzieller Sammlung. Politische Uebersicht. Laib ach, 3. Juli. 2er „Tagcsbote aus Mähren und Schlesien" bespricht da 5 Allerhöchste H.andschr, ei-b e n au den Statthalter von M ä h r e n, in lvel-chem die zielweisendc Vedentnng des vom mährischen Landtage beschlossenen Ausgleichsgesetzes in aller Form anerkannt sei. Wenn das Allerhöchste Handschreiben den Wunsch ausspreche, daß sich auch die Ausgleichung anderer Gegensätze, in friedlicher Übereinkunft vollziehen möge, so werde man mit der Annahme kaum feuhlgehen, daß der Monarch zu jenen nationalen Streitfragen, die Er einer fried lichen Übereinkunft vorbehalteil wissen wolle, in allererster Neihc die Frage der Zweiten czechischen Universität zähle. Damit sei zweifellos eine Bürgschaft dafür gegeben, daß in o'cser Frage nichts ohne Wissen 'und Bewilligung dcr Vertreter des deutschen Volkes geschehen wer^e, — Der ,,,vlao" führt ans, in dem Allerhöchsten Handschreiben, werde die ^Gleichberechtigung und die gleiche kulturelle Reife der czechischen Bevölkerung Mährens mit den Teutschen anerkannt. Tcr Monarch stelle den Ezechen damit ein Zeugnis aus, welches ihnen die Gegner bisher abgesprochen hätten. Das Allerhöchste Handschreiben sei eine Mahnung an die Deutschen Mährens, sie mögen als Minorität die Ausgestaltung des Friedenswer^es im Lande nicht behindern. Die „Zeit" führt ans, daß in der letzten Tagung der ungarischen Delegati o n der große Umschwung in den ungarischen, Partewerhält-nissen. die sick, znr Diktatur steigernde Vorherrschaft der Unabhängigkeitspartei viel schärfer sichtbar wurde, als es bisher im Reichstage geschah. Die Macht der Delegationen gegenüber den gemeinsamen Ministern sei bedeutend gcwachsen, trotzdem bleibe aber die österreichische Tekaation noch immer klein. Das bringe nns in die Geiahr neuer Rechts Verkürzungen und neuer Beeinträchtigungen unserer Interessen. Wollen wir uns davor schützen, so müssen wir bemüht sein, nnserer Delegation dieselbe politische Kraft zu geben, wie sie die ungarische be-sitzt; und das werden wir erst l'önnen, wenn auch wir eiu starkes Parlament und eine vollwertige parlamentarische Regierung ha!.en werden, eine Regieruug, von deren Beistand oie Existenz oer gemeinsamen Minister geraoe so abhängen wird, wie jetzt von Weterles Gnaden. Tie „Slav. Korr." stellt dic Meldung in Abrede, daß es im Czech e uklu b wegen der Neuwahl des Präsidenten zu eiuem Streitfalle gekommen fei. Dr. Herold habe die Wahl zmn Präsidenten, nach dev Berufung Pacaks ins Kabinett abgelehnt, wie er schon früher nach dem Rücktritte des Abg. Dr. Engel auf diefeu Poin-n verzichtet habe. Nach dem Ende dieser Woi»e erfolgenden Zii'-sammentritt der Sknpschtina wird das K a b i n e t t P a K i <5, wie man ans Belgrad meldet, Voraussicht lich eine Rekonstruktion erfahren, der jedoch keine besondere politische Bedeutung zukommen wird. Der Iustizmiuister Dr. Müenko Veonu-, der nur uugern den Pariser Gesandtenposten verließ, soll neuerdings diese Stellun«', übernehmen und dürfte den Präsidenten des Appellationshofes Io-vanovn- zum Nachfolger erhaben. Weilers soll, wie es heißt. Kriegsminister Putnik wieoer an die Spitze des l^neralstabes treten und an seine, Stelle General Mi^kovi^ kommen. Auch der Volkswirt-schaftsministcr Stojanovi«' dür'.te durch eine andere Persönlichkeit ersetzt werden. Die Entscheidung über diese Veränderungen wird t er Abgeordneten-l'lub der Res,ieruugspartei zu tr.'ffen haben. Tagesneuigleiten. - fGe impfte Bäume.) Es tommt häufig vor, daß die Wurzeln von Obstbäumen in ihrer Leiftimgsfähigkeit fiir die gesamte Pflanze stärker er° schöpft sind, als die über der Erde befindlichen Teile nnd so den Banin in seine»! Bestände bedrohen. Uni dessen Leben in solchen Fällen zu verlängern, wurde schon früher empfohlen, dem Stamme ein? Lösung von schwefelsaurem Eisen einzuimpfen, dein? selben Stoffe, der gegen die sogenannte Bleichsucht des Weinstocke^ gebraucht wird. Ein russischer Forscher, Sigismnnd Montjeckij, hat jetzt genauero wissenschaftliche Untersuchungen über die Ergebnisse solcher Impfungen angestellt und da durch Anwendung farbiger Lösung ermittelt, daß die Flüssigkeit niemals in das alte Holz eindringt. Sie folgt vielmeln' nur oen jungen Lassen, steigt aber bis zu einer Tiefe von einem Meter iu die Wurzeln hmav. während sie sich anderseits bis zur Spitze des Bcnmi.es gleichmäßig verbreitet. Daraufhin wird es alo das Vorteilhafteste bezeichnet, die Impfung durch eine einzige Öffnung im Wurzelhals zu bewirken, nud dlinn soll sie von einer sehr allgemeinen Anwendbarkeit sein, nämlich nicht nur zur Einführuug von Nährstoff iu den Ttnümu, sondern auch für die Zufuhr von Flüssigkeiten, die durch Vernichtung einer bestimmten Bak-terieuart zur Heilung vou inneren >traukheiten des Gewächsen sühreu tölinen. — (SchönIcin Weiß Ni r.) In Spemanus historisckeni Medizinalkalender wird der folgende, ergötzliche Vorfall erzählt: „Als Friedrich WilhelmIV. gefährlich ertränkte, übernahm zugleich mit seinem Leibarzte Schönlein der Medizinalrat Dr. Weiß die ärztliche Behandlung, später iviinschte Die ,^önigin, man inöge den Dr. Nir aus Miinchen noch lüiiM-ziehen,. Dem widersprach Schönlein mit der Äeiner-kung, er könne doch nicht dulden, daß di? Krankheitsberichte etwa nnterzeichuet würden: Schönlein Weiß Nir." - a WM Mark entwendet. Als die Geschäftsinhaber, die durch das Geräusch wach geworden waren, im Laden erschieueu, ergriffen die Täter die Flucht nnd verloren dabei die Hälfte ihrer Beute. Die Vestuhlenen wollten um, die Einbrecher verfolgen, doch wurden fie oaran durch das Dazwischentreten eiues hinzukommenden Kriluiual-Schuvniauues gehindert. Der Veamt? ver-nnltetc in den Besitzern des Geschäftes zurückgebliebene Einbrecher und stellte sich ihnen am Lad?nein gange mit gespanntem Revolver entgegen. Es kaui zu einen, ernsten .Handgenienge Zwischeu dein Krl'niinallx'mnten liud Geschäftsiiihabern, die ebenfalls mit Revolvern bewaffnet waren iuiö deren Aufregung und Ein-pörunss lx?greiflicherweise dadurch wuchs, daß ibiien die kostbare ->'it ziir Verfolgnng dcr Diebe g.'nom» inen lulirde. Aber auch die Erbitterung des Bemmen steigerte sich immer mehr, denn er glaubte noch immer, die Täter vor sich zu haben, die sich ihm mit energischem Widerstände entgegensetzten. Hätte sick nicht noch im letzten Nngen'blicke das Mißverständnis auf-getlart, so hätte der Ctreit vielleicht noch einen verhängnisvollen Verlauf genommen. Während die Be-stohleiien und die Polizei sich stritten, waren die Einbrecher längst entkomnien. — (Ein genialer Schwindel.) Ans Madrid wird geschrieben: In einem „Leitfaden des perfekten Gauners" würde das Geschichtlein, dao iä' Ihnen hente zu erzählen habe und sich vor einigen Tagen hier abgespielt hat, sick gar nickt übel aus-nehmen. Hören Sie mal: Der e,rste Akt spielt im Sprechzimmer des berühmten Irrenarztes E. Es wird geklingelt. Ein Tiener meldet dcn Besuch einer eleganten jungen Dame an. Doktor E., der hinter seinem Schreibtisch sitzt nnd eine Zeitung liest, läßt bitten. Als die jnnge Dame, die wirklich'elegant und aejcknmckvoll gekleidet ist, hercintritt. erhebt er sick, geht ihr entgegen, verneigt sich vor ihr und heißt sie auf einen abpolsterten Stnhl Platz nehmen, worauf er sich ihr gegenüber seht nnd sie zum Sprechen auffordert. Wie gewöhnlich ist es ein trauriger Fall, den sie dem Ma,nn der Wissenschaft zu unterbreiten hat. Ihr Gemahl ist aeistesgestört. Der Doktor soll ihn untersuckeu. Ihr Gemahl leidet an Verfolguugswalm. ^eine Manie besteht hauptsächlick darin, zu glaubeil, daß man ihn betrogen und beswhlen habe. Beide verhandeln über die näheren Umstände der Überführung des Kwnkcn iu eine Irrenanswlt. Tie Tame verspricht, in einer Stunde mit ihrem Gemahl Zurückzukommen, und entfernt sich. — Der zweite Akt spielt in einem großeil Iuwelierladen auf der Puerta de^ S»t. Dort sehen wir unsere elegante junaie Dmne wieder, deren gemietete Eguipaige vor dem Laden hält. Sie ist Dichter: Aber als Theatennann können Sie nicht anders sprechen. Direktor: Wirklich nicht, so leid es mir tut. Glauben Sie mir, uusereincr hat auch ein Her', für die Kunst. Dichter: Nie bezweifelt, lieber Herr Direktor. Direktor lim Mauuskripte blätternd >: Ich sehe da eben einige Lieder — die müssen Sie entfernen. Dichter: Warum? Direktor: Weil das Stück dadurch kürzer wird. Die Lieder köuute ich absolut nicht brauchen. Dichter: Jetzt gestatten Sie aber, Herr Direktor, daß ich mich einmal ansgiebig wnndere! Ihr Vorgänger hatte mein Stück angenommen, es sollte aufgeführt werden, nnd er riet mir, die Lieder vou eiuem bekannteil Komponisten l ertönen .')U lasseu' ich hab' dafür hundert >troueu befahlt. Direktor: Der Mann hatte eben eine an dere Ansicht als ich. — Wärmn hat er die Komödie eigentlich nicht aufgeführt? D i ch t e r: Wortbruch, verehrter Herr Di-rektor. Direktor: So, so! — Ich glaube, wenn Sie das Stück auf diese Weise behandeln — Dichter: Wird nicht mebr viel übrig bleiben. Direktor: Noch genng! Nnr, wie gesagt, alles kurz! Das Beste wäre freilich — Dichter: Was? Direktor: Wenn Sie sich entschließen könn-ten, die Komödie in einen knr'.en, netten, runden Einakter zusammen zu ziehen und dem stücke einen lnstigen Schluß zn geben. T i ch ter: Dann — ? Direktor: Wäre ich nicht abgeneigt, vor ausgesetzt, daß ich noch den Thesp'skarren kutschiere. Dichter (aufstehend nno das Manuskript an sich nehmend): Empfehle nuch, Herr Direktor! Tirekto r «aufspringend nnd ihm nachrufend): Herr Doktor, einen Vorfchlag zur Güte! D i ch ter: Soll ich mein ^iück zu einem Gedankensplitter zusammenpressen ^ Direkt o r: Nein! Aber ich habe bemerkt, daß Sie Witz haben, Herr Doftor! Wollten Sie nicht eine Operette schreiben? Die führe ich Ihnen bestimmt auf. Dichter: Wasuicht! Direktor: Meiu Wort! Wenn ^ie so eine Entkleidungsizene einschieben könnten — dezent, versteht sich, höchst dezent — wissen Sie, so i'l Iu Monna Vanna — ich würde mich keinen Auaeublick besinnen: denn das Ausgezogene — Dicht er: Zieht? Direktor: Und ob! Machen wir das Geschäft? Dichter: Mit mir? Nein! Direkt or: Aber — Dichter: Geben Sie sich keine Mühe, Herr Direktor! Adieu! lGcht ab.) Direkt o r lan sein.cn Schreibtisch zurückgehend-, indem er wieder zu arbe'ten beginnt; halb für sich >: Da sage noch einer, man habe keinen guten Willen! lVertieft sich kopfschüttelnd in feine Arbeit.» Ihre Töchter. Original»Roman von U. NoLl. (7. Fortsetzung.) (Nachdruck uer^lcn) Zur linkeu Hand tauchten die >lafftehäufer auf, vor denen die Tifche nicht mehr gedeckt der MM harrten, son^'rn, zn Pnmmiden geschichtet, dein Win-terschlaf entgegensahen . . . Au5 den: UuKstelluugZpark schimmerte die Kup-pel der Notunoe bläulich zwischen dein dünnen dunklen Lanh der Baumgrnppen und Gebüsche, während auf der andoren Seite des Weges das Gehölz noch einen ziemlich dichte» Schatte,: auf die Straße warf, auf der dcr Wagen dahinrollte. Dicht am Anfang dieses sich lang hinziehenden Gehölzes, abseits der Hauptallee, standeil unt?r einem dicken alten Ahornhaum mit rissiger Ninöc uno wein-gelben, schütter gewordenen Blättern zwer jnnge Mädchen ili blauen Herbsttoilewm, cin wenig äng!> lich, als ob sie nicht gesehen werden wollten. „Himmel, dort fährt der Papa! Mit dem Ontel! Das hätten wir u,i5 eigentlich anch denken können, Isa! Tor Prater ist doch des Onkels Liebling!" Isa fahte rasch nach dem langen Lorgnon von geschnitztem, blondem Schildkrot, das sie an einer Venezianerkette umhängen hatte. Als echte Gelehrten-tochter war sie etwas kurzsichtig. Der Wagen war schon vorbei, aber auf Musckis Äugen konnte sie sich verlassen. „Was mncht's?" fragte sie mit einem Aschelzuckün. „Sie haben uns gewiß nicht gesehen." „Alxr sie konnten im? doch sehen. Wir müssen acht geben." iiaibacher Leitung Nr. 150. 1423 4. Juli 1906. cifrig damit beschäftigt, sich Tiamantschnüre vorlegen zu lassen und zeigt sich als gute Sennerin und Person von ausgebildeten, Geschluack. Zuletzt fällt ihre WM auf cm prachtvolles Halsband, für das der Händler M.N0O Mark verlangt. Sie findet den Preis etwas hoch. Der Händler aber kann leider nichts davon ab-ziehou. Tie kaun sich von dem glitzernden Geschmeide nicht trennen. Tie inns; das Halsbano hab?!,. Wie? . .. Ha,, jetzt hat sie's gefuuden. „Wollen Tie so freundlich sein" - sagt sic plötzlich zum Chef des Haufes — >.mit mir zu meinem Mann zu kommen? Wir Mohnen ganz in der Nähe, in der Calle d? Alcaic. In meinem Wagen sind wir in fiinif Minnten da. Wein, das Halsband auch meinem Mann gefällt, so kaufe ich es. O, ich bin sicher, daß es ihm gefällt." Ter Juwelier ist sofort damit einverstanden, steckt das Halsband zn sich und besteigt mit der Tame dm Nassen, dessen ,Untscher den Befehl erhielt, schnell znr Wohnung des Doktors E. zurückzufahren. Der dritte Akt ist der bewegteste und enthält die unvermeidliche T'chlußkatastrophe. Juwelier und Tame betreten die elegant ausgestattete Wohnung des Arztes. Tor Händler hegt keinen Ver-daäst nud sieht vertraueusvoll dem Abschluß des guteu Geschäfts entgegen, ^ie Tame heißt ihn, in einem kleinen Talon, der an das Tprechziunner anstößt, Platz nehmen nnd geht resolut in letzteres hinein, nachdem sie ihm das Halsband abgenommen, „um es ihrem Manne zu zeigen". Im Sprechzimmer ist der Arzt wieder allein. Tie Tame tritt auf ihn zu, nachdem sie das Halsband in ihren Vnsen hat verschwinde», lassen, zeigt mit der Hand anf die Tür des Nebenzimmers, wo der Juwelier warw, und spricht in flüsterndem Tone: „Ta drinnen sitzt mein Mann. Sehen Sie, Gerr Toktor, wie Tie nut ihm sertig werden. Mein Verwalter wird Ihnen Ihr Honorar auszahlen. Hier ift meine Adresse. , zweckentsprechend untergebracht: 68 Gebände, dais ist 19-5^, sind genügend. Es bleiben sonnt 32 Schulen, das ist 9-19 A?, die teils als räumlich nud baulich ungenügend, teils als hygienisch unzweckmäßig zu bezeichnen siud. Die Zahl der Schulgebäude (340) stimmt mit der Zahl der Tchulen (348) uicht überein, loeil die Knaben- und Mädchenschulen in Gottschee, KrainburZ, Oberlaibach, Idria, Reifnitz nud Ttein, ferner die städtische dentsche nnd die III. städtische slovenische Kuabenschule sowie die beiden k. k. Übuugsschuleu in Laibach unr je < Tchulgebäude besitzen, die Volksschule iu l^i^ka in 3, jene iu Jauchen nud Landstriatz in je 2 Gebäuden untergebracht sind nud die Volksschulen in Tt. Ruprecht, Tt. Jakob a. d. Tav^ St. Veit bei Laibach und PodZemelj über je 2 eigene Schulhäuser Versügen. Tie Schulei i, r ich t u n g ist au li4, das ist 18'97^, Schulen nur genügend nud an 18, das ist 5'17^, Schulen als ungenügend zn beanstände>n. An 19, das 'st 5-4u'^o, Schulen ist keine Tchul-leiterswohnung vorhanden; an 21. das ist si'U3^, Tchulen ist sie anch bei den bescheideirsteu Anforderungen nicht kompetenziuäßig. Im allgemeinen sind die Leitevswohuuugei, zn klein, indein sie in der Negcl nicht cms zwei Ziinmern, sonlderu nur aus einem Zimmer und einen, Kabinette uebst den erforderlichen Nebeulotalitäten bestehen; von den letzteren fehlen manchmal ein Keller oder eine Tpcise-kammer oder eine Holzlage. Tie Zahl der Tchul-gemeinden, die nicht nur de»u Tchulleiteru, sondern allen Lehrkräfte!, Wohnungen gewähren, ist eine verschwindend kleine. Herstellung nicht tompetenzmäßiger Tchulleiters- Tie Ers'.'tzung nicht einsprechender Gebäude, die Wohnungen sowie die Beschaffung der uottvendigeu, mitunter sehr alten nnd unzweckmäßigen Tchuleiu-richtung schreitet bei den meist unzureichenden Mitteln vieler Gemeinden nur Icmgsam vorwärts. Von den 33 Not« und 17 Erturrendo-schnlen sind 3 Notschnleu und 1 Erkür reudoschule in eigene»,, 3l) Not- nnd Ili Erturreudoschnlen in ge,nieteten Gebäuden, beziehuluis,veise Lokalen, untergebracht. Ter Zustand der Tchullokalitäten und der Tchuleiurichtung ist: gut au 12, das ist 30 30^, Not-und au 7, das ist N-i7taruer-Vellach nnd die vwrtlassige Volksschule in Nadmannsdors. „Wir schleichen ohnehin wie die Indianer auf den, KrieZsPfado", sagte! Isa verächtlich. „Von mir aus kaun uus sehen, wer will." Tie warf trotzig den 5topf iu den Nacken. „Mir ist nicht sehr wohl zumute lx.'i uuserem e.rst<'u Rendezvous," gestand Muschi, init der Fußspitze auf dcni Vodcn scharrend. „Tie Mau,a weiß doch, wo wir sind." Muschi nickte. Ja, die Mama wußte. Aber ob es dec'bnlb schon recht war? T?ufzend nxiudte sie i,h,re Aufmerksamkeit dem herbstlichen Praterbilde! zu, von dessen Schönheit milde berührt. Über den, Anfang oes Pmters war der Himmel uncht orangefarbig getüncht, nnd die Tchk'ier, di^' ihn ^ort ninhiillten. hatten e^iue rötlichp Färbnng . . . ,^nnn r,ngsum dieses verschiede,», abgestufte Grün, m deu, oas Vrauu der entblätterten Äste schon eine.» »«vorragenden Platz iu Anspruch uahm! Tie tnor-rigen ^tamnie der Aho,r„,e, Eichen und alten .^iasta-nien! ^o schone Vänuu' wie im Prater konnte u,an lange suchen. Isa war wenigcr anf das Landschaftliche qe-'tnumt. Sie zog ein Vriesblatt aus der Tasche uud uegaun darin zu les?n. ., Es U'ar eine schlanke! Tchrist ohne sehr auoA'-Maglen Eharakter. Veii,ahe konnte es auch eine ^muenschrift sein. Muschi reckte deu Hals. sah der ^chwewr unbesangen über die Schulter nnd las hier s.s?/ .'" Vruchstiick, unwillkürlich ^iuen salsch ge-lauten Beistrich oder eine gar ^n abargriffene Wen-"'"lg zur Kenntnis nehmend Es gab Leute, die wurden nur durch ihre Briefe berühmt. Ta-,'or brauchte Tpa5ek pH uicht zu fürchten. Er war keine männliche T<'vign<^ Einen Liebesbrief hatte Muschi sich eigentlich ande,rs vorgestellt. Er war wohl überhaupt uicht sehr gebildet, der' Josef ... In der .^tnust, der Musik, in der Literatnr, überall zog er das leichtere Genre vor. Und die Isa, die schon den Nietzsche las! Tnntel zog dies durch Mnschis 5lopf, während der Oberleutnant, „der keine mänul'che T^vign^ war", aus der Gegend der Rotunde kommend, die Hauptallee üwrfchritt, über den Graben fpraug und über die Fahrbahn eilte. Noch einen Tprnng über den diesfeitigen trockenen Straßengraben, dann stapste er dnrch die Lohgerberrinde, mit der die Neitallee bestreut war, uno steuerte querüber der Stelle zu, wo die blauen Kostüme zwischen deu Vaumstännnen zn erblicken waren. Aber schon ereilte ilm auch sein Schicksal. Trei hochgewachsene Gestalten kamen it, der Nich-tung vom Nondeau daher: ein reckenhafter alter General famt Frau und Tochter, beide fast ebenso groß uud stramm wie er. Tpa n-ge n wurden vorgenommen bei den Tchulhauseru iu Toderschitz uud Laserbach (Vezirl Gottjchee), Vrüudl und Puschendorf lGnrkfeld), Hülbcu lKminlburg), Biri,bamn (Laibach), Alt^nlnartt lLoitfch), LeugÄi^ feld (Nadmauusdorf), ("'atex, Tt. Loreuz uud Honigs fteiu (Nudolfswert), Tolbto (Tteiu) und Podzeuwlj (Tschernembl) — sonnt bei 13 Schulhausern. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Gemeinderat. Ter Laibacher Gemeiuderat trat gestern abllnds zn einer ordentlichen Plenarsitzung zusammen, au welcher unter Vorsitz des Bnrgernvcisters Hribar 19 Gemeinderäte teilnahmen. Zu Vcrifikatoreu des Sitzungsprotokolles wurden die Gemeinderäte Fr anch etti nnd Gor^e noininiert. Vor Übergang zur Tagesordnung machte der Bürgermeister die Mitteiluug, daß dk' jüugst vcr> storbeiic Frau Nosa F u r in ihreni Testmnente auch der städtischen Armen gedacht n,ud für deu Armenfond den Betrag von UX1 l< testiert habe. Tesgleichen hat Frau Maria> Lamovec fiir d?n städtifchen Armeufoud den Betrag von 2(X) l< testiert, Die V^ blichene, welche im Genusse einer Biirgerpfründe stand, hinterließ eiu anschnliche,o Verinögeu. Bürgcrnleifter Hribar verlas weiter» eine Resolution, welchsi von der über Initiative des Vckeines „i>^a^a zveza" in der Arena des „Narodni Tom" abgehaltenen öffentlichen Volksverfammlung gefaßt worden war uud iu der Tchlußforoerung gipfelt, daß die Ttadtgemeiude zum Schutze des tousumietenden Publikums eine städtische Fl'.'ischbat,k ero'ffue; in der Resolution wird den Gemeindc!rä.ten Ha,i, u« und V«' e g l i <- für ihr Auftreten gegen den Fleischertrnst der Tank aufgesprochen nud die Bildung einer g.ei-lueiudv'rütlicheu Tenerungssektion, beautmgt, welche den Verhältnissen auf dem Laibacher Lebeusmittel markte besondere Aufmerksamkeit zu widmen hätte, Bürger ine ister Hribar bemerkte, daß die in der Resolution angeführten'Ziffern, betreffend die Vieh preise, nicht ganz zutreffend feien, da anf dem jüngsten Viehmartte iu Laibach Schlachtochsen mit 9U l> pro 5tilogramm Lebendgewicht bezahlt norden muß. teu. Unter solchen Umständen wäre ..'ine städtische Fleischbank ein sehr riskiertes Unternehmen: die Ttadtgemeinde habe durch Freigabe des Nindflch'ch-vertanfes auf Ständen auf den, Vodnikplahe eine 5ionturr?uz betreffs der Rindfleischpreise augebahnt, könne jedoch in andere/r Weise emcn Trnck auf die Fleischhauer nicht ausüben. Im übrigen sei von der Fleischergenossenichaft die Zusage gemacht wordchl, daß die Rindfk'ischpreise eiue Erniäßigui,g erfahren sollen, sobald die Viehpreise dies gestatten. Gemeinderat kn b i c stellte den Antrag, daß eine fünfgliedrige Teuerungssettion gewählt >lnd die eingelaugte! Re solution derselben znr Beratnng zugewiesen lverde. Bei der sofort vorgenommeinen Wahl wnrden in die Tenerungösettion entsendet die Gemeiuderäte T i m -n i k, H a n u .^ (Obiuai,!,), M c g l i ci (Obmanu^ Ttellvertreler), knbic und V e l k o v r h. Geuu'inderat Tvetek brachte einen Tringlich keitsantrag, betreffend den Verlauf eines Bauplatzes i», Blocke der Reitschule an der Bleiw^isstraße au Baumeister Tu pan <-,,?, welcher dortselbst eine Villa aufzuführen und mit dem Bau sofort zu begin urn beabsichtigt. Ter Antrag ans Verkauf des betreffenden Bauplatzes zum Preise vou Kl X pro Quadrat-met''r wurde ohne Debatte angenommen. Todann wurde zur Tagesordnung geschritten und zunächst die Rechnungsabschlüsse des Ttiftungssouds und des Vürgerfouos genchmigt (Reserent Gemeinde-rat Mally). Die Bilanz des VürgerfondZ weist ein Reiuvermogen von 380.M2 I< 70 !> auv, welches sich im Vergleiche zum Vorjahre nm !l,l)77 X 59 li vermehrt hat. An Bürgerpsrüuden nn,rden im Jahre Mi,") l^.^i2 I< ausbezahlt. Desgleichen wurde der Reckmungsabschluß des städtischen Schlachthauses pro 1ü<15 (Referent Vizebürgenueister Ritter vou Vlei< weis) ohne Einwendnng genehmigt. Tie Einnahme!!, des Tchlachthanses beliefen sich auf !7.1!)3 X 28 l», die Ausgaben aus 27.9l»li l< 27 !>, es ergibt sich sou,tt eil, Überschuß von 19.287 X 1 1>, was einer 5^ig.'n Verzinsung d«.is investierten Kapitales gleichkommt. Wie wir den, dem Rechnungsabschlüsse bei gegebenen Ausweise entnehmen, wurde» im städtischen Schlacht, hause i», abgelaufenen Iahr'> geschlagen l 12! Rinder, 8012 Tchweine, 85ll) Kälber, 222!) Böcke und (-chafe, "399 blitze uud 71 Pferde; außerdem wurden 50..01 Kilogramm frisches Fleisch importiert nnd beschaut. Laibacher Zeitung Nr. 150. 1424 4. Juli 1906. Namens der Ncmsektion berichteten die Geineinde-rätc H a nu ^ ulld L e n <"' e. Der Rekurs des 5lohlen-hänbler^ Josef P auIi n gegeii dm magistrutlichen Bescheid, womit ihm die Beseitigung des .Kahlen-lagcrs und der Kohlenwnge vom Hofe des Gorup-scheu Hauses an der Wienerstraße aufgetragen n>or° den. luurde als nnbegrnndet abgenüesen- hillgegen nurrde dem Gesuche des Hans- und Grundbesitzers Johann Bizoviöar mn Subparzellierllng seiner Baugründe an der Kolesiagasse teilweise Folge gcl> Men. Für die Auswechslung einiger Fußböden und Restauriern ug mchrerer Plafonds ill dor städtischen Iilfantcrietaserne niurde ein Credit von 2513 lv bewilligt; die bezüglichen Arbeiten sollen im Laufe der nächsten drei Jahre durchgeführt werden. Die Vergebung der Kanalarbeiten in der s'c»pg,asse und in der Knbicgasse au die Firmen S u P a n 5 i ö und Vidic H: K o m p., bczw. Trumler und Vidic H) ,^o,np. wurde nachträglich genehmigt und mit der Lieferung von Schlieren für den Van d.er städtischen höheren Mädchcnschnle der Schlossermeister PiIko betraut. Wie bekannt, wird die Wienerstraße in Laibach in de^t' Strecke vom Postgebäude bi'Z zur Südbahn ans Rechnung des Straßenärars mit Glanitwürfeln gepflastert. Da jedoch diese Straße infolge Verbauung der ehemaligen Spital^grünoe ?ine entsprechende Regulieruitg nnd Erbroiterung erfahren hat, N>andte sich das Straßellärar an die Stadtgemeinde mit dem Vrsiiäien, die Pf laste rungs tosten, sofern sie den ^r-breiterten Straßenteil betreffen, auf Rechnung der Etadtgchneinde zn übenuehlmeli, lvidrigenfalls die Pflasterung nur in der nrsprünglich projektierten Breite ausgeführt werden würde. Referent Lenöe bemerkte, daß sich der vom Stwßenärcir angesprochene Kostenbeitrag anf rund 1si.M0 I< belaufen würde', da jedoch eine solche Allsgabe im städtischen Bnd^ get nicht vorgesehen nnd es auch nicht unumgänglich notwendig sei, daß der erbreiterte Ttraßenteil zum Sti-aßenbnnkett einb?zogen werde, stellte der Referent den Antrag anf Ablehnung dels angeforderten Kostenbeitrages. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Dem Gesuche des Lehrers an der höhereil Mädchenschule Albert Si<- um Bewilligung einer Subvention behufs Teilnahme all dem Zci'chen-Ferialknrs in Salzburg wurde Folge gegeben und dem Gelsuch steller eine Unterstützung von 400 X bewilligt' desgleichen wurde dejm ersten Maschinisten de6 städtischen Elektrizität^werkes K>arl Fakin behufs Be-sichtignng der Maschiueuausstettung in Mailand eine Subvention voli 300 l< bewilligt. Das Gesuch des Fräulein's Marie Rakovcc, Frequentantin des Zentralspitzenkurses iu Wien, um Belasstuig der Kai serin Elisabeth-Stiftung wurde dahin erledigt, daß die Stiftung anszuschreiben und die Gesuchstellerin anzuweisen sei, sich um abermalige Verleihung dieser Stistung zn bewerben. Das Altbot des Heizhanschess in St. Peter Emcmuel Zel infa ,nn känfliche Über. lassung eines Grulidteiles ail der Rosenbachstraße wurde! abweic'lich beschieden, Gemeinderat Kubic reserierte nan>e>,s der Stadtverschönerungssektion über die Feststellnng des Platzes znr Aufftellliilg des Kaiser-Denkmales, wel-che!s ilim seiner Vollendlmg entgegengeht. Auf Gnund eines koinnlissiollelleil Lokalangenscheines stellte R>7-fcrent den Antrag, daß das Denkmal im Nundplatz des Parkes vor dem Iustizpalais zur Anfstellung ge-lauge, welcher Antrag einstimmig angenommen wurde. Schließlich berichtete Gemcinoerat Gro^elj über das Gesuch des nm unentgeltliche Abgabe des Trink- nnd Nntzwassers ans der städtischen Wasserleituug. Über Alitrag detz Referenten wnrde beschlosseil, in Anbetracht des humanitären Wirkens der Anstalt für dasKinderspital das erforderliche Wasser znm Selbstkostenpreise (12 1» pro Kubikmeter) zu überlassen. Vor Schluß der öffentlichen Sitzung stellte Gemeinderat Franchetti an den Bürgermeister die Anfrage, in welchem Stadium sich die Frage, betreffend die Gemeinderatswahlreform, befinde, worauf Bürgermeister H r i b a r erlviderte, daß er seine Vor. schlage schon im Oktober vorigen Jahres der ge! meinderätlichen Nechtssektion übernlittelt habe, welche ihr Elaborat nahezu fertiggestellt hat uind ihre Nn-wäge demnächst dem Gemeinderate lmterbrcitell werde. Die Allgelegenheit sei mit Rücksicht auf die Untätigkeit des Landtages keineswegs drillglich, werde aber nach Tnnlicht'eit befchlennigt werden. Der Porsitzende schloß hierauf um halb 8 Uhr die öffentliche Sitzung. Die nächste Plenarsitzung findet mn 111. Juli statt. — sE r n e il n n n g.) Seine Erzellenz der Herr Instizminister hat den Adjunkten an der Mälluer-strafanstalt in Capodistria, Herrn IllliuZ Schiller, zum Inj^ttor der Weiberstrafallstalt in Vigaun er n.annt. — (Von der F i na n z o i rekti o n.) Herr Hofrat und Finanzdirektor Lubec hat einen mehrwöchentlichen Urlaub angetreten und die Leitung dea' Fiuanzdirektiou dem Herrn Obet-finanzratc Dobida übertragen. — (Die Überweisung des Veterinär-Wesens in den Wirkungskreis des Ackerbaum inisteriu in s) nnter gleichzeitiger Allsscheidung ans dem Nessort des Ministeriums des Innern ist im Prinzip bereits beschlossen nnd wird nach Feststellung der bezüglichen Modalitäten schon ill der nächsten Zeit durchgeführt werden: Im Zusammenhange mit der Übernahme der Agenden des Veterinärwesens durch daö Ackerbanministerinm wird bei diesem ein Veterinärbeirat ills Leben gerufen werden, welcher als konsultatives Organ des Ackerbau^ Ministeriums zu fungieren haben wird. Ferner wird ill Aussicht genommen, innerhalb des Staatseisen-bahnrates die Vertreter der landwirtschaftlichen Interessen zn einer selbständigen Sektion zusammenzufassen. Über die uähercn Voraussetzungeu, unter welchen dieser Plan zu verwirklichen wäre, fiuden dermalen Verhandlungen zwischen d^n beteiligten Ministerien statt. — (3 vende.) Herr kais. Rat Ivan M n r n i k, Präses des slovenischeil kaufmäunischen Vereines „Merkur", hat diesem Vereine den Betrag voll 200 I< für den „Trgovski Dom" gespendet. * (D ! e Assentie r u n gcn in U lt g a r n u n d K roatie lt) finden in der Zeit vom 11. Juni bis 14. Juli statt. Alle nach Zisleithanien zuständigen Jünglinge, die ihrer Stellungspflicht bis hellte noch nicht nachgekommen sind, werden aufmerksam ge-macht, sich sofort bei der politische» Behörde ihres Ansenthalt^ortes zu melden. — (Sanitäts-W ocheu be richt.) In der. Zeit vom 17. bis 23. Imii kamen in Laibach 22 ili.il-der zur Welt (29-48 pro Mille), darunter 2 Tot-g^blnlen, dagegen starben 25 Personen (34-(N Pro Mille), und zwar an Tuberkulose 3, infolge Schlcig flnsses !',, infolge Unfalles 1, all fonstigen Krankheiten 18 Personen. Unter den Verstorbenen befanom fich 0 Ortsfremde (86 ll ilt erfe st d e s Laibacher D eut -s cheli T il r ,i v e r ei ii c s.) Nach ihrcnl fwgreichen Anftreten iui ,^iouzertsaale ist die Säng?rruude des Laibacher Teutscheu Turnvereinen wieder in deli Burgfrieden edlerer Geselligkeit und des Vereins-Wesens znriickgekehrt und tritt Smnstag, den 7. Juli, bei einem Somnierfeste des Laibacher Turnvereines »lit einer fesselnden Vortragsordnnng in oie Schranken, welche wieder Zeugnis von dem löblichen Streben ablegt, die Liedertafelprogranime zu bereichern und zn veredeln, All der Spitze der Vortragsordnung steht al5 willkoinmeue Neuheit ein frisches Marschlied von M. v. Weiilzierl: „Das ist ein fröhlich Wandern". Ihm folgt ein „Ständchen" von Wilhelm Handweg für Chor und Baritoneinzelgesang zum Gedichte von Richgrd Hoormann, in dem die Grnndstimmnng scholl und bedenlnngsvoll wiedergegeben ist. Der Chor bildet eine Glanzleistung do5 Wiener Schnbertbn,, des. Das ticfenlpfnllüenc Gedicht von Lenthold „Waldeinfanikcit", vertont von Johannes Pache, ist eine klar lind maßvoll anfgebante, schöllklingeilde Komposition, technisch meisterhaft auogeführt. Sie, bildet eill beliebtes Standlied des Wiener Gesangc>-vereilies. Das reizende Kosegedichtchen „Zallntöliig", erschciilt von Hans Wagner ebenso reizvoll wie an-mntig kompoiiiert. Die Stiilininng ist glücklich getroffen, ohne iil anögctretenen lyrischen Bahnen zn wandeln, vielmehr ist die Stimmführung geistboll, die Hanuonifierung interessant. Die Schlußabteilung bringt fröhlick>c Alpenlieder. Die Veranstaltung findet nnter Mitwirkung einer Abteilung der Mili-tärnilisittapelle im festlich geschmückten ^asinogarten statt liild wird mit einem Tanztränzcken geschlossen. Gäste sind willkommen! Eintritt 1 X. * (Verhaftung eiuer Dicbi n.) Molita^ vorniittags erkaufte di»? Arbeitersfrau Johanna Ker-iiie, wohithaft am Karolinengrunde, ailf delll hiefigen Viehmartte 25> jiinge Schweiiie um NX! lv. Kil,rze Zeit hierallf wurde ihr im Gedränge! das ganze Geld samt der Geldtasche gestohlen. Tatvordächtig erschien eine dienstlose Dirne, die znr Zejit des TiebstMes herumgeschlichen und sodann spurlos verschwunden war. Dnrch einen Ticherheitswnchmalin wnrde gestern früh die 25>jährige, dienstlose Magd Anna Tom«e auld St. Martin bei Littai wegen verbotener Rückkehr verhaftet. Als mail ihre Tasckien untersuchte, faiid man darin nicht einen .Heller. Als aber die Vagantin durch die Iran des Kerkermeisters einer genaueren Leibes Mltersuchung nuterzogen wnrde, fand sich im Miedetr versteckt eill Vortemonnaie mit dem Betrage von 108 Iv vor. Die Polizei erkannte sofort, daß ihr die Taschendiebln vom Viehmarkte in die Hände ge° fallen war. Sie sammelte gegen die Verdächtige soviel Vewek'inaterial, daß sie schon gestern nachmittags dem Landesgerichte eingeliefert wurde. Tomke war nach Laibach ihr uneheliches Kind cms dem Spital bolou gekommen. Sie ist schon zehnmal wegen Tiebstahles nnd Betrnges abgestraft und infolgedessen als eine bessere „.^nnde" un Verbreche.mlbnm vereinigt. — (Der Gemeinderat der Stadt K rain bürg) hielt am 25!. v. M. nliter dem Vor-sitzej be,s Herrn Bürgermeisters, kaiserlichen Rates Karl k a v u i k eine Sitznng ab. Ter Vü,rs lv eiiie Veranda aufzustellen, wurde Folge gegeben. — Dem Militärveteranenvereine in Kvainburg würd? die Erlaubnis e.rteilt, ailf feine neue Fahne das Wappen der Stadt Krainburg anbringen zn dürfen. — Dem Berichte der Polizeifettion, wornach den Ge-fuchen dn Frau Maria Vcanr und des Herrn Karl Polajnar um Betreibung des Gastwirt», resp. Kaffee-hanjsgenx'rbes nicht zn widersprechen sei, wnrde die Ilistinilnung erteilt. (D e r Ailsflng d e r <^' i t a lnica i n ,U ra i n bii rg.) Mail schreibt u'is aus Nraiubucg: Der alli l. d. M. nachniittags nach Airkeiidorf teils zu Fuß, teils per Wagen oder Balm unternommene Auffing erfrente sich eilier zahlreichen Teilnahnle. Der Vereinsgesangochor brachte iinter Leitlnig dc<' Herrii Lehrer-? Vilto R ns nieh,rcre geuiischte nlld V^ännerchöre zum Vortrage. EinM Gesangsliinllinleril ltmrdeu von dem bekannten Quartett ails Nenmarktl (Mahkota. Repov^, G r ^ a r, Rus) mit seltener Präzision und mit kiinstlerischer Empfindung vorgetragen. Unte,r den anweisenden Gästen bemerk ten wir mich deu Herrn BezirMiauptmann Alfon5 Pire solvie den Landtagsabgeordneten Herrn Cm-ill P irc. — (Wasserstand de5 S av e f lu f s e s.» Die im Laufe des Monates Juni am Pegel der Lit laier Savebrücke täglich um 8 Uhr vornlittags^or-genommenen Messnngen des Wasserstaildes des Tave-flnsses ergaben den höchsten Wassel-stand am 3. Juni iliit 107 'Zentimeter ober Nnil uild deu niedrigsten anl 29. ilnd 30. Juni mit 37 Zentimeter ober Nnll. Der durchschnittliche mittler? Wassexstand der Save betrnlg im verflossenen Monate 57-3 Zentimeter. -^ Die höchste Lnfttemperatnr wws der Saveflnß au: 2l>. nnt 4- 10-8 Grad Celsius, die niedrigste am 3. Iimi mit 4- 10-1 Grad Celsius alls. Jedesmalige tägliche Bcobachtlmgsstunde um 8 Uhr vormittags, — (V o ll der o m b r o m e t r i s ch e >i B e o b -a ch t u n gssta ti o n Litt a i,) Die oinbronietr^schc Bcobachtung5station dritter Ordnuiig iii Littai verzeichnete im Monate Juni 15 Tage mit Niederschlag, während 15 Tage des Monates ohm" jeglichen Niederschlag verblieben. Die größte gefallene Nieder-schlagomenge binnen 24 Stnnden wurde am 30. Inni mit 50'5 Millilneter, die geringste am 3. Juni mit 0-l Millimeter beobachtet. Deir gesamte Niederschlag betrng 145-7 Millimeter. Gewitter gab es im Lit-laier Savetalgebiete im Mouate Juni acht, einige von längerer, einige von kürzerer Dauer. Die höchste Lufttemperatur wurde mn 28. Iuui mit> 32-4 Grad Celsius, die niedrigste am 2. Juni mit -<- 8 Grad Celsius verzeichnet. Jedesmalige tägliche Veobachtungs-stnnde 2 Ubr nachmittags - ik. Laibacher Zeitung Nr. 150- 1325 4. Juli >90tt. ^ (Die Stoin-Foi str ltzor Holztrift bcon dot.) In der vorigen Wochc nniro^ dio Trist dcs d«' Twiner Älirg^rlorporatwii g^hörigon, Äroini-Holzes aus dor Stcincr F<,'istritz unt.'!i Häuseir in Steill zur Vorteilnng, wo-boi ans jede Hausullinnicr li alte Klafter Brennholz entfallen. —d. — (Blitzschlag.) Am ^. u. M. nachts schlug der Vlitz in ein<' hinter der Ge,treidetenne des Be sitzevs Anton Oöolnik in Gozd, M'richtsbezirt Stein, stehende ^inde ein, prallte von ihr ab nnd ziindele das Strohdach der Tenne. T>ic sofort herbeigeeilt^!! Ortsinsasse» tonnten dcn Brand rechtzeitig lotal, siereil nnd dadn>rch die Ortschaft Gozd retten, die sonst zlueifellos dein Feuer zuni Opfer gefallen wäre. - l>. (Schadenfeuer infolge Blitz-schlageo.) A>n 1>9. o. M. abends schllig der Blih in das Gehöfte des Besitzers Johann Mazerle in ,^abreznil, Genieinde Arschische, ein nnd zündet.'. Dao Hano bmlnnw vollständig ab; der Schaden beträgt l«lX) K. Viazerle lvar g^'gen sseu?rsgefahr nicht ver-sichert. ^ ^ (Brand infolge Blitzschlages.) Am !il). v. ^. nachts schlug dor Blitz in die den, Besitz"' Ignaz Peterlin in .>, (Äenieinde Sankt Ruprecht, gehörige Dreschtenne ^in nnd Windele, Dac' Feuer äscherte die obgenamite Tleschtenxe solvie die dein Alois Bartolj iil ^iainenje gchörige Harfe ein. Peterlin erlit» einen Schaden von 1500 Iv, Bartolj einen soläien von 2lX) l<. Ersterer loar auf M'1 X, letzterer auf ^)<» lv versichert. ^ ^. (Schaden fen er.) A in ^, v. M. nachts lani in der Schupfe des Besitzers Michael Zobaru- iu Vodgra<'ein, Genieiude Groszdolina, ein Fe, welches das ergriffene Objekt sowie den unter dein gü'ichon Dache befindlichen Dreschboden, ^tall uild Weinkeller nnd alle FntWrvorräle ein alcherte. Der Schaden beträgt gegen l l<, die "ersichernngssuninie 0W X. - « ^ ^ (Von der o mb ro ine tr ische n Be° u b ach t n n g s st a t io n A del 5 b ^ r g.) Die oinbro-motrische Beobachtnngsstation dritter Ordnnng in Adel5berg verzeichnete ini Monaw Juni 12 Tage mit Niederschlug, während 18 Tage des Mouates ohne Mlchen Ni?derschlag blieben. Die größte Nieder-Ichlagsmenge binnen 2l Etillioen wnrde am ^. Inni mit 42-1 Millimeter, die geringste ani 17. Inni init li^ .'.'iillüneler Nwderschlag beobachtet. Die höchste ^nftte>np,ratur U'urüe un verflossenen Monate an, 2.. ^un, „.tt ^ 2^4 Gn.0 Celsii^s, die niedrigste a.u 1lX ^um nut .- 12-4 Grad Celsius ,mch den täglich um 2 Uhr nachmittags erfolgten Beobachtungen ver zeichnet. Die niedngst^ Temprlatnr überhonpt ionide am 2. Juni um !» llhr a»b.'nds mit ! 7» I (<^ad Celsius beobachtet. c — (Die Laib acher Ve rc! > n 5 t ape l l e) veranstaltet heute abends im Hotel „Ilirija" ein H'iit güedertonzert. Anfang um ^ Uhr abends. Eintritt snr Mitglieder frei, fnr 9iichtmitglicder 40 !,. (Tot aufgefn n d e n.) Heute früh wnrde auf dem Stallbodeu des Gasihliuseo „^iganürt" an der Wienerstmsze der üjährige Taglölmer Franz Ivan 5ns Gros;dorf, Bezirt Stein, tot aufgefunden. Es foll ihn infolge übermäßigen Altoholgenusses der Schlag getroffen haben. Die Leiche wurde anf den Frieddof überführt. , 0. M, »^chmittags M oer l7jähl-ig^ des Schwimmer nnknndige ^chnuedlehrling Johann Sodja an^ Anritz beini "aden im Veldcser See ertriinten. !, (I n, st ädti s che n S ch l a ch 1 h a us e) ,, '^'' '" ^"' Z"t vom 17. bis 24. Juni <'>8 Ochsen, ^ i»he nnd li Stiere, lveiters «4 Schwäne, 171 let- '.-' '''^.H""unel nnd Böcke sowie 15 Kitze geschlach-^iälb i n')!^ !?^" '" N<'schlachtete>n Zi.stande li >ialbn nebs 4<.x KUogram.n Fleisch eingeführt. ^,.,... ^ c? ' ? 5' " ^''' b ft a h l.) Der Arbeitersfran ^ohanna 5ler«i<. lonrd.' von einem unbekannten Diebe "" Ättrag von «><: ,< ans der Tasche gezogen. 3^. l ^^'l"l'en) wurden: eine Brille, zwei Bantnoten zu 20 ,<^ ,i„ G,l,täschchen »,it :'. X, ein "u goldenes Medaillon mit 10 ^)owgvaphien (fiir dieses n-hält der Finder . ^"'"erlohn) und ein Geldtäschchen mit lo l<. ^01' ...^lnndon) wurden: eine ^wanzigtronen und 'i '^ ?'"' ^'l^betrag, ein goldenes Armband dahi.lw/"' ""^ ^"' ^""" nmrdeii am Süd- Strumpf, ^7 («???''"'''""/ ^ei Spazierstöcke, aMmden " "" ^"'^' '"'^ 5tl"den> Theater^ Ounft und Diterntur. — o I 0 v c II tt l< i s> 0 I< 0 l.) Inhalt der Iu>ig>.'n der slovenischen Sotolver eine. 5.) VerschiedHie Mitteilungen. — (K :» t l) l i^ ki <> l»/<», n i k.) Inhalt des :'.. Heftes: l.) Eugen Ia r c: Die^ Universitäts-Erte» sion nlid die Bollsl)ochschnlen. 2.) Dr. Ios. G r n de n: Lnmennais. A.) Dr. A. U«eni<:nik: Die neue Richtung der modernen Apologetit. 4.) I. G 0 d e c: l!ber eine gchei'mni'lsvolle Ura,ft. 5.) Dr. A. P a v lica: Bruchstiicke aus der Tozi,alwiss?nfchaft über das Privateigentniu. (i.) I. Podlesnlt: Stizzen über Bnchführnilg. 7.) Dr. B.: Kroatischer Brief. «.) Ans der Literatllr. BeilaM: Dr. A. U > lichkeilsantrages !^^ 0 s l e, betreffend die Erhöhung der Post' nnd lehnte das Hans mangels der Zweidrilielmaiorität die Dringlichkeit ab, nachdem der Handel5minister erklärte, bei der geplanten Gebührenerhöhung werden die legitimen Inderessen des Handels uud des Verkehrcs nachdrücklichst berücksichtigt werden. Eine Interpellation I r 0 s, betreffend die Stellung der Landsmannmini ster, l>eantlvortend, erklärt der Ministerpräsident Ba> ron Beck, die Institution der Minister ohne Porte fenille sei nicht nen. Die Ernennnng der gegenlvär-tigen Land^malinininisler, deren Stellung derjenigen anderer Minister gleich ist, erfolgte in Ansübnng des uneingeschränkten Ministerernennnitgsrechtes der Krone. Ihre wichtigste Ausgabe besteht darin, durch die Kundgebung ihrer Ansichten und durch ihre Rat-schlage hauptsächlich iu den Angelegenheilen der allgemeinen Polilit der Krone sowie der Gesamtregiermig zu dienen und auf diese Weise an der Bestmimung der politischen Richtung des Kabinetts mitzuwirken. Wie dem galizischen ^andsmmmminister die Mög-lichkeit geboten sei, speziell G^l^n>i, betreffende Maß-nahmen zn überprüfen, haben anch die anderen Mi nister ohne Portefeuille diel Gelegenheit, rechtzeitig von den Akten der Regierung Kenntnis zu erhalten, denen sie eine besondere politische Rückwirknng oder ein solches Gewicht beilegen, daß sie sich verpflichtet halten, die Aufmerksamteit der Regierung daranf zn lenken. Eine Interpellation oes Abg. Stn,rm, betreffend die angebliche Ersetzung des Titels „Reichs-kriegsmiuisterimn" durch „Gemeinsames Kriegsmini stellnin, beaütwortend, betont der Ministerpräsident, daß die Regierung an dem dnrch das Handschreilx'n vom 24. Dezember 15(!7 dein Kriegsminister John beigelegten Titel „Reichskriegsminister" festhält, sowie daß anch im Wirkungskreise de5 Ministeriums des Anßern b?i der Vertretung gegenüber dem Ausland nnd dem Abschlüsse der Verträge ?c. keine Andernng eingeln'ien sei. - In sortgesetzter Beratung der Ge-lverbereforni nahm das Abgwrduckeuhans in name,lt licher Abstiininnng init 175 gegeil 111 Stimmen das Minoritätsvotnm P acher an, wonach es den I>> Haber,, von Hnndelsgewerbe» bezüglich der Kleider und Schnhwaren nicht gestaltet ist, Bestellungen nach ^»l'aß oder AuSfi'chrnngen nnd Abänderungen an den vo» ihnen gelieferten Erzeugnissen zu übernehmen, ^llich Annahme der Grnppen 5 und K lvird die Ver Handlung abgebrochen. Nächste Sitzung Freitag. Serbien. Belgrad, 3. Juli. (Aus amtlicher serbischer Duelle.) Hente beantwortete die senbische Regk'rnng eine Note der österreichisch-ungarischen Regierung i vom !lO. Juni. Die serbische Regierung erklärt, die von der österreichisch'UNgarischeii Regierung vorge. schlagene Grnndlage fiir das Handelsprovisorinm an^ zunehmen und lvüüschl, dasselbe möge! bis Ende trage von 2<> Millioneil Frantel, inachen zl> lvollen, zu beharren, eventuell anch mehr, weinn da,s serbische Eisenbaihnnetz ausgebreitet wird. Die serbische Regie linng ^behielt sich nnr freie Hand in be,;ng ans die Beschafsnng von Artilleriematerial vor. Nachdem der Terl der Antwort festgestellt worden war. wnrde er henke imchmittags dem hiesigen österreichisch imgm'i sclien Gesandten übergeben. Großer Brand Hamburg, :'.. Juli. In der großen Hhichaelis iirche ist heute um >/^l llhr michmiltags Fen?r ans geb röcheln. Um ^ llhr -stürzte der Turm ein. Das Feuer sprang ans die Nachbarshänser iilx'r. Die Kirche gilt sür verloren. Hamburg, !l. Juli. Beim Brande in der Michaelistirche kamen der alls dem Turme dienst habeude Fenertelegraphist und zloei bei der Reparatur dejr Turmuhr beschäftigte Mechaniker nnd ein Uhr macher UM'-' Leben. Der Brand ist höchstwahrscheinlich dnrch eine Unvorsichtigkeit bei diesen Reparatur arbeitei! entstanden. Hamburg, . Inli. Der Wahlreforinansschnß nahni die ^tegi^rnngSvorschläge, betreffend die Wahlkreis einteilnng der Bukowina lind Vorarlberg, an. Nächste Sitzung morgen. Anf deren Tagesordnnng stehl die Abslimmiüig über Galizien, tarnten nnd >t r a i n. P e t e r s b u r g, ::. Inli. Minislerp'äsident Go remulin >var gestern i>i Peterhos. Es verlantet, daß er definitiv erklärt habe, nicht mit der Duma regie ren zn können, und die Erlaubnis erbeten habe, zn demissionieren, oder die Dnma ausznlösen. Die Entscheidung steht noch ans. Ausweis über den Stand der Tierseuchen iu Kram für die Zeit vom 28. bis A0, Ium IU06. Es herrscht: die Pferderäude im Vezule Tschcruemlil in dl>r Gemeinde Podsemel (l (^eh.); die Schweinepest im Vezirle Adelsbcrg in den (Armeinden DoiueW (1 ^eh.1, Wrafenbrunn (« (^rh.), Iat'lanij) (t Weh); im Bezirle Gottschee in den l^emeinden Anerspcrg (I Och), Graflinden (3 Weh.), Oöttenitz (0 weh,). St. Orcqor (U weh.), Hintrrliern (4 Geh.), Mosel (11 Weh.), Nesseltal <1 Geh.). Schwarzenbach (I Weh), Unter.Tentschau (1 Weh.), Unterlag > (1 Weh.); im Bezirke Wnrkfeld in den Wemcinden Heil, Kreuz (2 Weh.), Landstraß <18 Wrh.): im Bezirke LiUai in den Oemeindcn Drdendul (l Weh.), itrenzdors (1 Weh.)! im Ve> zirke Rudolfswert iu der Wemeinde Doliernit (1 Weh >: im Aezirke Tschornembl in den Wemrinden Altenmartt <3 Weh.), Podsemel (2 Weh,), Nadrnce (1 Weh.). Suhor (2 Weh.), Thal <2 Geh.); der Motlanf der Schweine im Vezirke kiainbnrss iu der Wemeinde St. Weorssen . Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Nm 2. Juli. Baron Schweiger, Sarajevo, — Chrastina, Buchhändler, ilyjow ^Mlihren). — Ualasek. t. n. l. Hanfttmann, s. Frau, Karlstadt. - Kern, .Ualisiuanu, s, Familie; Schwarz. Inspektor; Mot(i, Privat; Pinter, t, t. Postbeamter, Trieft. Lödl, Mfm,; Panluel. Sludent, Prag. — Iuanovic, Sloeger, Pabic, itflie., Agram — Mat»c, ilsm, Görz, -- Horavec, Nf>» . Graz, - - Salzrr, Hicdaklcur; Bloch, Weiner, Maier, ttlinger, Strmih. Feldlianer, Hcß, Barochowelly, Weil, Hiibner, Stern» l'elg. >lorilisch, Hillmann, Voliane^N), Schivarz, Uflle,, Wien, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 30« 2 m. Mitll. Lnstdruck 73tt U nun. 3 ' ^^3 ^ ^ ! 3 ? - 3 3 , 3«).'-" ^Z ßZ^ Z« ^'" be. Himmel« ^^ .. 2 U^ N. ! 738 3 24 v' SO. mäßiss " teilw.^e!v? ^ l^ . Ab. i 738 9 18 8 NO schwaä, heiter 4 > 7 U. F. !?39 3°. Vcrautwortlicher Nedaltcur: Nnton Funtel. Photographische Apparate fiir Dilettante». Wir empfehlen aNeu, die für Photographie, diesen anregendsten nnd von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, das seit 1854 bestehende SpezinlhauS photographischer Bedarfsartikel der Firma N.Moll, k. n. k. Hoflieferant, Wicu, 1., Tuchlanben '.>, uud die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste die anf Wunsch uuberechnet verschickt wird. (2451) 7—3 ' Llnbacher Zeitung Nr. 150. >42l. 4. Juli 1906. /-^•/^ ßjs sesfß qüüssiae te//V^' jmtgft» dio ndtwt °L [J^^ weiss u./'zart. | * Ubardl za haben. "" 3arg's Glycerin-Seifen bowähron sieb sowohl für Erwachsene, als auch boi Kin-durn im zartesten Lebensalter als vorzüglichste* KeiiiiganKWiiiittel. Mit bestem Erfolge von bekanntun Autoritäten, wie Prof. Dr. Hebra, Scbauta, Frühwald, Karl und Gustav Brenn, Sehandlbauer etc. angewandt. Vie LrMung i5t 3er be5te lekrmei5ter. WMWW Die Erfahrung alier lehrt, daß bei allen lraulhaflen W^l^ Störungen der Atmungsorgane die aus den Salzeu s^zi der belanntesten Sodener HeilqueNei» hergesteNteu Fays V^^/ echicu Sodener Mineral.Pastillen prompte und sichere «^M» Wirkung tun. Fays echte Sodener sind seit mehr als 25 Jahren als ausgezeichnet erprobt und der Verbrauch W^?» hat, dem Wert uud der wachsenden Anerkennung ent> sprechend, in den letzten Jahren ganz enorm zugenom ^^/ men. Die Schachtel tostet nur K 1 liü und ist überall «WMA erhältlich. (2465 ßleneralrepräsentanz für Österreich'Nngarn: W. Xh. Guntzert, HVi«» >., Dominilanerliastci 3. Die ousseropd. Generalversammlung des Marienbruderschafts-Begräbnisvereiues in Laibach findet am 8. Juli 1906 um 10 Uhr vormittags im großen Saale des MeMtni «lom statt. Tagesordnung: 1.) Abänderung der Vereinsstatuten. 2.) Etwaige besondere Antrüge. Wegen der Wichtigkeit des Falles werden hiezu nebst männlichen auch weibliche Mitglieder eingeladen. Um zahlreiche Beteiligung wird ersucht. (2968) Die VereiiiBlcitiiiig. Großer Bücher-Einkauf! Gelegentlich meiner Anwesenheit in Laibach kaufe ich daselbst Büchersamm-lungen jeder Art sowie auch einzelne größere Werke zu höchsten Preisen. Gefällige schriftliche Angebote ersuche dringendst umgehend an lg. S€-1»sä1* (2964) Hotel Stadt Wien. Schweizerhaus. Heute Mittwoch den 4. Juli Großes Militär-Konzert unter persönl. Leitung des Herrn Kapellmeisters CtmVi!B»tOI»l*. (2972) Anfang um halb 8 Uhr abends. Eintritt 30 kr. Sängerrunde, Beute mittrooeh den 4, 3uli 7.19 Uhr abends Probe ! für das Sommers eis. zzr Agenten H mil Vetauntjchllft bei Privaten gegen monatliches fixes (Gehalt von 80 X und hohe Provision werden sofort überall in allen Städte«, Drten und Vezirlen gesucht zum Verlaufe neuer patent, Aitilel. die in jedem Haushalt, bei Bürger und Landwirt unumgänglich notwendig sind. Hiese Aaeutur lanu auch jedermann, der in Priuailreisen Ve lanntichaft hat. als Nebenbeschäftigung in seiner freien Zeit durchfühlen. Anträge si„d einzusendm unter Chiffre -Xoubolt 1907. an Rudolf Mojse, Prag. ftW3) ^1 I Za uinogobmjm ilokiize prijateljsko^a soöutja, I ki so nun» doöli ob jirebritki simti iskreno Ijub- I ljeno matore, o/.iroma »taro inatere in taöci«, pro- I blagorodno gosjio I Hedvike Fabiani I izrekamo najtoplejo zalivalu. I I Posebno na ö" zalivaljujemo ilarovateljem I I krasnih vencov in äopkov, öastiti dulniväcini kakor I I tndi vsein oniin, ki ho pralrago [lokojnico v Ljub- I I ljani in v Skofjiloki H|)ioniljovnli na poti k k.hiI I I njoinu j)oèitku I V Ljnbljani, 30. jiniija 1906. (2966) Žalujoèi ostali. Kurse an der Wiener Oörse (nach dem offiziellen Kurslüattej vom 3. Ilnli W06. Die »otirri«'» Kurlr helslel»?» sich i» Klmn'üwühr«!,!,, Dii> Auiielmiq sämtllchrr Älticn »nd der „Diversen Lose" versteht sich per <^!Ncl. Geld War, NNgemeine Staats-schuld. ilcheiiliche l«e„te: lvliv, sttlierfiei. Kronen (Mai-Nou.) per »asse , . 9S"?N Ni> 90 dello (Iün °I»l<) per Nasse «.,»'«5 i»3 »5 b-i!«/,, l>, W, Noten (Febr,»«u8) per Nasse......l«0'4» io<> «<> »"/« 0. W, SÜber (Npril'Olt,) per Kasse ...... lao ^, u u> lSSOer „ ion fl, 4"/„'a ^u» 5« l«,4er .. wu sl, . , 2su - 2«ll -l««4er ., 50 fl, . . ^«n- ü«2'-l>0M.°PfllNdbl. il lL0 sl. b"/n28Ub»^!!U^« Vtaatsschuld d. l. Reichs. rate vertretenen König» reiche und Länder. bs!err, GolbreMe, stsr,, Gold per Kasse .... 4"/„ ,17 uc. li«^> Osterr. Rente in Kronenw. ftsi,, ttr, per Kasse . . . 4"/» b9 7l> 9!,'5<' de«o per Ultimo . . 4»/„ 99 70 l>u l«, Öst, Inoestitions, «ente, stsr,, Kr. per Kasse . »'/,"/« 8!»'?« «!i".»„ llstnb»l!N<3llllll<»schuld' vtlschreibungen. llisabelhuali» in G., steuerfrei. zu 10.WU fl. . . , 4«/„ 1l7 Franz Joses «ahn in Silber (div. St.) . . . 5'/<"/« lLb'25 ILL'25 «al, Karl LubwigNahn (div. Stücke) Kronen . . 4°/<» 99 70 IUUüb Nudulsbali» in Krunenwährung, stexersr. (biv. Lt.» . 4»/„ U9U5 10U 6b vorarlbcrgrr Bahn, steuerfrei, 4Ul) Kronen . . . 4°/» 99 65 100 6n Zu llaat»schull>»»lschieibnngln «bgesilmplll« FlftnbahN'Akllen. »llsabeth>«. 200sI.KM b'/<"/n von 400 Kronen . . . . 4?« - 475 -bett» iiinz.Uudwei« 200 fl. ö, W, C. b'/<°/« - - . 44« 60 4c>oe< bettu Ealzbnrg-Iirol »ou ll. ö.Hj E. ü"/,> ... 481 - 434- Grid ware Dom Staate zur Zahlung Uber> »ommtüt Filtnbllhn'Priorilii!»' Vbliglltiontn. Äühni. Wrstbahn, lU'V„......11« 45 <17'4!> Ellsabethbahn 40« und üouo M. 4"/„........>1?' Vallzische Karl Lubwia, - Äal,» (biv, St.) Silb. 4"/„ . 100 — l00 9, Ung.-galiz. Vahn «UN sl, S. 5"/« 112'- ,l!i — Vorarlberuer Vah» lim, 1884 (biv. Lt.) Silb, 4«/, . , W'65 «NO 6l> Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/>> '»>«, Golbrente per Kasse . 118 55 il:l'7-> 4"/„ deito per UUimo 113 5.', 11» ?n 4"/u ung, »leule In lt^onen- währ, stsrel per Kasse . . 95 2" 95^40 4"/„ dettu per Ultimo »b 25 95'45 »'/,"/,> detto per Kasse . 85 20 85 4n Ung. Prümicii.Nnl. k iou sl. . 2U8'4<> 2l<» 4»! detto k 5« fl, , 2<1»'5« 21« b» Iheih-!«rn,-Luse 4"/« , , , , l54U<> U5 8u 4"/„ lroat, ». slav. Ornndentl. Oblig........97--- — — Andere öffentliche Anlehen. Aosn. Lanbeö.Anl, (div.) 4"/« . 95 »o 96 30 Vo«n. hercess. Elsenb.-Lande«. «»lehen (biv.) 4'/,"/« . lU» ü» 101 «0 5"/« Donau Meg.-Anleihe l«?8 1(15, !iü iou-^5 Wiener AerfehrS-31 »leihe 4»/^, l»9 «<> I0050 detto 1»uo 4°/u !w'?ü lN0'?5 «nlehen der Stadt Wien , . IU2 !)<> i«8 90 detto (N. od. O.) , . . 121-75 !22 ?i> detto (1894) .... 98'- 98«!, betto (1898, . , . . «»-<<> INÜ'2» detto (1!1(>0) .... 99'75 !, ?l> deito Inv.'«.) 1902 . 9!!'«^> 1»0 «ü !'üilel!au Äulthen verlosb. 5"/u 99 !»,;» ÄuI«,, Siaatselsenb. hl,p,Änl, l889 Oolb . . . . 6"/„ l19'2ü 12« 2!> Änlg. Staats. Hypothekar «nl, 1892......«."/u 118 25 1L<> 2ü Gelb Ware Pfandbriefe «. Äodenlr,,aNss, öst, lu5«IDl,4'>/n 9»'25 99'2^ Äöhm, Hlipothelenbantuer!, 4"/» «19 ?n 10020 ^rnlra! Aod.°nred. Bl., üsterr., 45 I. »e>l. 4>/,"/„ . . . IU3— —'-ii!'n!ral Bod,'ttred.'Vl., österr., «5I. veil. 4"/<, . , , . 100 lu 1011« Nred, I»st,.ös!rri,,s,«eil..U»t, u,Kffe»!I.Aib.»llt.^Ul.4"/u 99'4N 1N0-^andM. d. Kb», Galizie» und Lobom, 57'/, I, rnllz. 4«/^ ÜN'KO !>9'5, Mähr. Hnpothelcub. vcrl. 4'V<> !»«'»!> lUU U5 Il'österr.La»des.Hyp..«»st,4"/u nm- 101- detto i»N. 2"/.. Pr. Verl. 3'///» «4'2a 95- dettoK,'Sch»Id!ch,ucrl.3>/2"/,> «l'5u i<5- delto verl, 4"/u »U'W 1NU 9<> Dstcrr.'ungar. Vanl bl> jähr, vl'rl. 4"/u ü. W..... 99ül> 10» 9 N9 95 IUU'95 dctto Em. I9U4 loo 25 1»125 Oslerr, Nordwrslb, !>uo fl, S, , IU6 40 1«?'4<> ^laatöbah» 5<>(> Fr..... 41975 42« 75 Siiduahn il I"/« Jänner. Juli 5uo ssr, (per St.) . . . 320- 3ü2-- Sübbah» ll 5"/^..... 124-35 125 35 Diverse Lose (per Stillt). ßerlinzlicht fose. »"/« «obeulredit.Lose Ein, I«8U 2»^ - 2X4 - detto Em. I««9 28850 294-5"/» Donau»Nenullerungö»Lose 10« sl, ö. W..... 2,!l— 267- 2eil>, Präm, !>>u!e» Kreuz, i»m. Ges. v., 5 sl. »»»>u 32 60 Nudols.Lose iu fl...... 58— 63 - Talm.Lofe 40 fl. K. M. . . 204 — 2l» — Geld Ware Türl. E.'V.'Anl. Präm,.Oblig. 4«o Fr. per Kasse . . , IL2 50 i«3-5ll detto per M. . . , i Wiener Kumm.Lose v. I. 1874 516'5» 5liU 50 Oew,.Schd. 3"^Präm,.Lchuldu, d. Äodf»!l,.«l»st. !öm, I«»!' 92- ^?- Aktien. ftllnzpoll'Mnlemthmungtn, «Ussia-Tepl. Eissüll, 500 ll, , 2492 — 2502 - Mhm, Nordbah» l50 fl, . , »«5— 3««'- Vuschiichradt'r Eisb, 50» sl. KW 3 >«u . !j»40 - dcUo ^!it. N.) 2,»o fl, per Ult, i«3.i— 1138 ^ Donau > Dampfschiffahrt^»Ges., 1.. l. l. priv., 5. — n,56- Dul'Bodenl'acher Eisb. 40« Kr. 54?- 548- Feidlna»ds.N«rdb. 10U0fl.KM, 555U — 57«»-Lemb..Czcrn,>Iasly»Lisenbahn- Gesellschas», 20» fl, S , 5«0— 5«4- Lloyd.üsirrr,,Trieft.,50Ufl.KM, 740— 750-^ Österr. Äiordwestlmh» 200 fl. L, 448 — 4^9 50 dettu (lit, l!,) 20U fl, S. p, Ult. 447 75 44« 75 PraN'DuxerEiseub.I0«fl.abgst, 227- 22«- Staalselsli, 200 fl I, per Ultimo 672-- 673 — Südb. 20« fl. Silber per UUimo 167 W iuu 9» SNdnorbdeutsche Verbinbungsb, 2<>0 sl, KM...... 411- 411-ü'' Tramway »Ges., neue Wiener, Priuritats.Altien 100 fl. , —— — — Ungar. Westbahu («aab.Oraz) 200 sl. S....... 406- 4N9- Wr, Lolalb,.Altirn'Ges, 2U0 fl. 17»'- 190 — Vanlen. AüNlo.Östcrr, Ba»l, 120 fl, . . »>" ^ ^^^ Aanlverein, Wiener, per Kasse —^- —'" detto per Ultimo . . . 54950 55<»50 Äodsulr,.A»st. öster«,, 2UUs!.S, 1039— 1043'— Ze!!tr,>Äub..tt«bb. öst., 200 fl. 548— 55«-Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 16« fl,, per Kasse — — — - betto per Ultimo 66»' - «69-- Krrbiibllül allg, »na,., 200 fl, . «055U 80650 Depusitenliaül, allss., 200 fl. . 45!l— 453 — Cölumptc > OeseNschaft, nieder» österr., 400 Kronen . . - 562 ^ 564'-Giro. und Kassenverein, Wiener. 2m» fl........ 460- 465'- Hypothelcnvank, österreichische, 200 fl, 30"/u E..... 2»5- 298'- Länderbant, VNrrr,, 2uu fl, per Kasse....... —'- —- detto per Ultimo . , . . 435-25 48625 „Merlur", Wechselst,. Ältle». Gesellschaft, ^ou fl. , . . 630 - — Induslrle.Zlnlernehmungen. Vauncs,, all«, üsterr., iu<» fl, . I5>l 50 1N0>- Vri!xer ztu!,ll'»l>rrssl>,'Oes, lou sl, N7i>- 68U — Eise»bah!>w,'Leihn,,, erste, 1N0sl, 205-5U 2N6'5,> ,,EIbemül,!", Papiers, u.V..O. 1U5- i?N — Vlelü.Oes., nllss. österr, üousl, 4i>5-50 4565» dellu interimt,, 200sl. !i04— 605-— Hinenbel-ger Pa — Liesingcr Äraucrei «ou sl, . . 3»)0- 307'- Muntaii.WeseNsch . österr,.alpine 573- 574'— „Poldi.Hilltc", Tiegelgusillahl' F..A..G. «00 fl. - - , 522- 52?'-Präger Eise».Inb,.Gel, Tin. 1905, 200 fl...... 2706-- 2716 — Ni!!!ll.M»ra»y > Salgo.Tarjaner Eisenw. «U0 fl..... 571-50 5?«-5« Zal«,°>Tarj. Steinluhle» l«u fl, ^,,, . G. ?u fl. 270— 274-— Tüll. Tabalregir.Wes. 8o<) ssi. per Kalse . '— — — detto per Ultimo 412 - 4i4>— Wasfe»s..Ges.. österr,, in Wien ... "0sl-, - ,...... 590- 595'- Wagnoü.Lelhanstalt, allaem,, in Pest, 4UN Kr —>— .__ Wr. Vaugesellschnst 10'n fl. ! ^ «5-- 16S'- Wienerberger Ziegels..Ult..Gef. 85u- 854 — Devisen. >ul,e Zichlen und Zchtck«. «msterbam....... i»845 19875 Deutscht Plätze...... 11? 45 117 «5 Uondon........ 24U-40 24N <>0 Italienische Vanlplähe , . . 9570 95 «2- Pari«......... 85 Ü5 9572^ Zürich lind Basel..... 95-?u »ü'82'> Valuten. Dulate» ....... ii>!<4 11»» ^o-Fia»lc»-StNcke..... 19 14 19-l» 2<«.Marl-Stücle...... 23 47