MbacherG Zeitung. «r. 12«. Vlänumer,ll«n«pre!« - Im ^«mploil «anzl. » l l, halbj. «. 5l0. stur vi« .^ufttUun« i»» hau« halbj. »0 lr. «s«l»<»»»«e»abl: Fül Nein« Ins5«l« b!» jn 1878. 5 Amtlicher Theil. 5 35e. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem k. l. Ober-Mlnzrathe Dr. Karl Cerrone in Z«ra als Ritter des '"rdens der eisernen Krone dritter Klasse in Gemäßheit 7" vroensstatuten den «itterstand allerguiioigft zu oer-ltihtn zeruht. ______ ^ St. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Mal d. I. aller- Obigst zu gestatten geruht, daß der Bischof von Leit- ^l'h Augustin Wahala das Komthurlreuz zweiter . ^sit sie b°r kurzer Zeit die Gestalt verschwunden war, V»^ Isaal HabrcchtS gehalten hatte, bttret^ ^unda zugleich hatte noch jemand den Garten Mall c^"" ^r unbemerkt war ihr eine Mannes' ^lstn ^?W, welche sich wie ein Schatten an ihre ^chtvll?^' ^ aber Gunda den Laubgang betrat. «und die Gestalt auf einem schmalen Seitenwege. ^elH^Mda ftlz„d still, als die tieferen Schatte» des > llt3 ^ jedem Späherauge verbargen. Sie preßte b'tse U'c Hand auf das klopfende Herz, als wolle sic ^gle lM beschwichtigen. Was hatte sie gethan? Was ' ^ Wenn ihr Vater von diesem Schritte erführe? Zitternd dachte sie an eine Umkehr, aber die Gefahr, welche ihrer Meinung nach dem Manne drohte, an dem sic mit inniger Liebe hing, hob den sinkenden Muth wieder. Nur noch dies eincmal und dann sollte ja alles vorüber sein für immer. .Gunda!" sagte plötzlich eme Stimme an ihrer Seite, und in demselben Augenblicke fühlte sie sich von zwei starken Armen umschlungen und heiße Küsse brannten auf ihrer Stirn. O, mein Gott, Isaal, was beginnt Ihr?" klagte Gunda, indem sie einen schwachen Versuch machte, sich Isaal Habrechts Armen zu entwinden. „Wenn es mein Vater erführe. Ihr wäret des Todes!" „Fürchtet nichts, Gunda," entgegnete der junge Mann mit sorglosem Lachen, ..sehet dort hin, wo das Licht aus den Gemächern Eures Vaters strömt — ein Beweis, daß wir ihn nicht zu fürchten haben zu dieser Stunde." Gunda seufzte. cvl . , . , c>hr mdgt Recht haben, Isaal, sonst hätte ich cs auch wol nimmer gewagt, hierher zu kommen. Allein dies ist das lehtemal." , . , . ^ Das lehtemal?" fragte der Mge Mann verwun« dert.'.'.Wie meint Ihr das, Gunda?" Es lag doch etwas nm Bestürzung m dem Ton seiner Stimme. n.l «.. ^ Wir müssen uns trennen. Isaal," sagte sie leise aber bestimmt. ..Gebt °«e HofWmg °uf daß uns daß Schicksal freundlich sein konnte Mem Vater hat m,ch den, Ritter Hugo von Raveshorst zur Ehcgemalin be> stimmt, und nichts ist imstande. ,hn zum Mitleid zu ^"Gund°!" rief Isaat entsetzt aus. „Redet Ihr die Wahrheil? Ihr sollt die Gattin diese« Räubers und Mordbrenners werden? Niemals! Eher will ich den wilden Gesellen niederstoßen wie einen tollen Hund " ..Redet nicht so." bat Gunda mit ihrer sanften schmeichelnden Stimme. „Macht aber auch leinen Ver' such. dem Schicksal Trotz zu bieten — es wäre Euer Tod. Euch dies zu sagen, bin ich hier. Ach. Isaal. wenn Ihr mlch Uebt, so hütet Euer Leben, gebt aber jede Hoffnung auf, mich zu gewinnen." ^"5^!?"^^^°'" lauste der junge Mann auf ..Ich sollte Euch aufgeben, jetzt, in dieser Stunde wo l!!1'" ^ «l°"«^". ^besten Hoffnungei, erfüllt ist', wo sich endlich Aussicht eröffnet, daß ich dreist wagen kann ^an7^^"".?^ '" "e Schranken zu trete!!'. Fürwahr weder Euer Vater, noch der Ritter von Raves horst soll „uch abhalten, Euch zu meinem Weibe zu machen." ' Gunda sah den Geliebten zweifelnd an. dennoch verfehlten seine Worte nicht, auch in ihr Herz neue Hoffnung zu senken. „Seht," fuhr Islllll Habrecht mit erhöhter Stimme fort, „seht. Gunda, vom Magistrat habe ich einen ehren« vollen Auftrag bekommen. Für das Münster soll ich eine Uhr aufrichten. Ehre, Ansehen und Reichthümer sind mir gewiß, wenn ich das Werl so vollrilde, wie es mir im Geiste vorschwebt. Und ich werde es so vollenden Nicht umsonst habe ich die Nächte durchwacht und ae^ arbeitet, nicht umsonst habe ich all mein Bischen 5>ab und Gut verloren. Ich habe es nicht vergeudet, wie meine Fcmdc nur vielletchl nachsagen, sondern nur ^.« Todte in Lebendes verwandelt. Dal We l me ,er ^ . wird einst Zeugnis von mir abkgen und Xtsa « es mir Eure.i Besitz sichern. V?rsucht's, Euren N,, hinzuhalten, und er wird mich ine« 2^ " seinem Schwiegersohn wählen. 920 theurer kommt als die englische. Die Marineverwaltung wird es sich jldoch angelegen sein lassen, sowol bezüglich der Lieferung der Kohle als auch der Herabsehung der Transportspesen das Möglichste zu thun; jedenfalls stehe «ine Preisminderung zu erwarten, wenn einmal die Eisenbahn nach Pola vollendet sein und dadurch die bisher nothwendige Umladung der Kohle in Trieft weg« fallen »erde. Nächste Sitzung Mittwoch 11 Uhr. Tagesordnung: Verlcht des Vudgetausschusses über den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern und über den Nachtrags, credit für die Flüchtlinge aus Bosnien und der Herze, gowina. Schluß der Sitzung 12 Uhr. Die Vorgänge in Konstantinopel. Danl der Besonnenheit, welche die lonstantinopler «Softas" bei ihrer jüngsten, vielbesprochenen Manifestation bewahrten, sind die Personal'Veränoerungen in den türkischen Regierungslreifen mit größerer Ruhe und zu. gleich nachhaltigerem Effecte vor sich gegangen, als dies wol unter anderen Umständen der Fall gewesen wäre. Auch die Türken in Salonichi haben nicht übel Lust gehabt, gegen die vorgenommenen zahlreichen Verhaftun, gen eine lärmende Demonstration in Scene zu setzen. Allein die Entfaltung der mittlerweile eingetroffenen größeren türkischen Militärmacht, sowie die Drohung mit einer eventuellen Ausschiffung der im Hafen befind« lichen fremden Marinesoldaten waren wirksam genug, um dem fanatischen Theile der dortigen Mahomedaner den nöthigen Respect einzuflößen. Durch die bevorstehenden Iustificierungen wird diese unglückliche Angelegenheit einer ihrer Natur nach möglichst befriedigenden Lösung zugeführt sein. Ueber die letzten Ereignisse in Konstantino» pel selbst schreibt man der .Politischen Correspondenz" von dort unter dem 30. d. M.: „Es ist bereits bekannt, daß wir hier eine förmliche Revolution durchgemacht haben. Der friedliche Eh«» raster oerselben benimmt ihr nichts von ihrer Bedeu« tung. Ein neues Element hat sich im Staate Geltung zu verschaffen gewußt und verspricht mehr oder minder das Gleichgewicht zwischen der autokratischen Regierung und den Bedürfnissen des Voltes herstellen zu sollen. Die «Sofla«" haben es durchgesetzt, daß ein Mann ihrer Wahl zum Scheich al Islam ernannt wurde und werden es, wie man glaubt, auch erwirken, daß Mid had Pascha das Großvezierat zufalle. Der eben ernanme Großvezier Mehemed Ruschdi Pascha bekleidete schon zweimal diesen hohen Posten. Er gilt als ein ebenso verständiger, als loyaler Mensch und genießt die Liebe und Achtung der Türken und Christen in gleichem Maße. Leider ist sein Gesundheit«, zustand nicht derart, daß er der unler den heutigen Umständen wahrhaft erdrückenden RcMungslast für lange Zeit Stand halten könnte. Mehemeb Ruschdi fühlt die« selbst am meisten. Als ihm seinc Ernennung an< gekündigt wurde, ließ er den Sultan bitten, eine andere Persönlichkeit mit dem schwierigen Amte zu betrauen. Der Sultan beharrte auf seinem Willen und erst spät in der Nacht acceptierte Mehemed Ruschdi den ihm von seinem Souverän übertragenen Vertrauensposten. Seine Installation sollte erst Samstag den 13. d. M. erfolgen; aber die Vollsaufregung war eine so große, daß man am Freitag die hohe Pforte öffnen mußte. Eine un« geheure Menschenmenge, worunter sehr zahlreiche Sofias, hielt alle Zugänge zum Regierungspalais und den Lan« dungsplatz dicht beseht, obwol die neuen Ernennnngen noch nicht bekannt waren. Die Softas selbst hielten eine strenge Ordnung aufrecht. Erst nach mehrstündigem Warten erschien die Palast-Narle mit dem neuen Groß-oezier und dem neuen Scheich.al«Islam in Sicht. Un< geachtet ihrer thellwelsen Enttäuschung hielten die Softas die Ordnung aufrecht, und man tonnte wahrnehmen, daß sie unter der starken Disciplin einiger anerkannter Führer stehen. Zu der Installation des Großvezicrs erschien niemand von ihnen; dagegen begaben fie sich in corpore zu jener des Scheich-al'Islam. Zu diesem Behufe zogen sie eiligst durch die Bazars von Stambul zu dessen Palais. Dei- Kaufleute, die nicht wußten, was vorging, bemächtigte sich ein panischer Schrecken, der sich bald der ganzen Stadt mittheilte und erst verschwand, als der wahre Sachoerhalt bekannt wurde. Hiedurch ist constatiert, baß da« revolutionäre Auf. treten der Softas keineswegs gegen die Christen, son» dern einfach gegcn eine Regierung gerichtet war, die nach ihren Anschauungen das Interesse des Landes schädige. Die „Softas" bilden die gebildetste Klasse der musel. mannischen Gesellschaft. Nach europäischen Begriffen ist ihre Erziehung freilich eine sehr beschräntle. Ihr Wissen beschränkt sich auf die Geschichte ihres Landes und der Länder ihrer Glaubensgenossen, auf eine tiefe Kenntnis der mohamedanischen Gesetze und der türkischen, arabischen und perfischen Sprache. Auf den ersten Blick könnte man meinen, daß eine solche Erziehung nur Fa» natiker heranzubilden geeignet sei. Die „Softas" sind aber nichts weniger als Fanatiker. Bei jeder Gelegenheit fraternisieren sie ohne den geringsten Widerwillen mit den eingebornen Christen, denen gegenüber sie ohne An» stand erklären, daß ihre Interessen identische seien und daß die Ehristen sie nothwendigerweise in dem Bestreben nach Realisierung ihrer Wünsche unterstützen sollten. So hat sich denn Pera beruhigt, nachdem es sah, daß es von Stambul nichts zu fürchten habe. Freilich entzieht sich die Voltehefe, wie in anderen großen Stäoten, so auch hier jeder Voraussicht. Aber selbst in dieser Beziehung ist der chtlstliche Mob von Galata und Pera mehr zu fürchten, als der muselmännische Plebs in Slambul. Der im „Levant Herald" erschienene hefllge Ar« tilel gegen General Ignatieff soll von den Softas au«, gegangen sein. Sie hofften nämlich, daß General Igna< tleff sofort die Unterdrückung des Blattes fordern werde, was sie zu vereiteln aesomien waren. Sodann, meinten sie, würde General Ignatieff seine Pässe verlangen. Der „Levant Herald" wurde in der Thal auf unbestimmte Zeit unterdrückt, aber auf Anordnung der Re» gierung und ohne die geringste Intervention des russi> schen Botschafters. So sehen sich die SoftaS in ihrer Erwartung wenigstens vorläufig arg getäuscht. Sie verhalten sich für jetzt ganz ruhig; doch versichert man, daß sie im geheimen desto thätiger sind und sich mit der Ausarbeitung einer Reformliste eifrig beschäftigen." — gur Genesis des bulgarischen Ausstandes. Einem Berichte der „Pol. Eorr." aus Philip. Popel entnehmm wir die nachstehende sehr interessante .Darstellung der Art und Weise, in welcher der Auf- stand in Bulgarien seit einer Reihe von Jahren geplant und ausgebrütet wurde, bis er endlich zur gegenwärt«-gen Reife des Losschlagens gedieh. Die ziemlich allgemein Verbreitetete Annahme ^ heißt e« in dem erwähnten Berichte - daß der Aufstand in Bulgarien durch die Vorgänge in den lürt»-schen Westprovinzen ins Lebe»! gerufen wäre, ist durchaus irrig. Die Insurrection in Bosnien und der Herzegowina mag immerhin durch die Absorption der türkischen Streitlräfte dem Aufstande in Bulgarien d" Zeitpunkt fixiert haben, der für dessen Auebruch der relativ günstigste war. Vorbereitet war derselbe bereit« seit nahezu sieben Jahren, und es läßt sich "V leugnen, daß diese Porbereitung mit organisatorisch^ Geschick und jener Ruhe erfolgte, welche der Insuw" tlon in Bosnien und der Herzegowina abzugehen sche>^ Hiedurch erklärt sich auch die rajche Verbreitung und»" beinahe gleichzeitige Auftreten der Insurrection in alB Theilen des Landes. . Seit dem misglückten Aufstande vom Jahre lsv" wurden die Vorbereitungen zur jetzigen Beweguns'« Angriff genommen. Es wurden geheime Steuer-Or^l« in gan; Bulgarien eingesetzt, welche von jedem als„v^ trioten" bekannten Bulgaren eine Steuer im IalM betrage von 40 bis 80 Piaster einhoben. Diese Agenl" führten die eingelaufenen Beträge viermal im 3"'" eigenen „Centraltassen" ab, deren sechs bestanden; oo" diestn wanderte das Geld in das Ausland, um in M' stall von Waffen wieder an seinen Ausgangspunkt j^ rückzulehren. Aber auch auf andere Kriegsbedürfnisse ^ streckte sich die Thätigkeit der unbekannten Leiter del Bewegung, so daß außer einer großen Menge von WA fen llnch erkleckliche Quantitäten von Munition und M Kleidungsstücken angeschafft wurden. _. Seit dem Sommer des Jahres 1875 etablierte M im Balkan auch ein Comil6, welches die wehrfiihigt>l Bulgaren conscrlbierte, die „Gutgesinnten" (und das'!> ein sehr bedeutender Theil der Bevölkerung) anwarb ul>° ihnen die Ordre ertheilte, sich für den 1. Mai 18?" bereit zu halten. An diesem Tage wurde den ansttwol' benen Streitern der Ort bekannt gegeben, an dem ^ sich zu sammeln hätten und wo ihnen die Waffen a^ gefolgt würden. Gegenwärtig ist aus allen SM Bulgarien« ein großer Theil der männlichen BeA'! bung in den Balkan abgegangen, wo vorläufig "l lowsli und Woloff (neide eingeborne Bulgaren) als" fehlShaber fungieren. Sie verfügen im ganzen über 0000 Mann, h"°" den Türken schon viele kleinere Gefechte geliefert u"' bilden sozusagen die Avantgarde der Insurrection. D>l Einäscherung des Ortes Panadjurlschte war eine ihl'^ ersten Waffenthaten. ES ist ein Vernichtungskrieg, d«l da geführt wird. Der Oberbefehlshaber der Insurge''' tenarmee, dessen Name l,isher noch ein Geheimnis ^ sommelt die zur Insurrection stoßenden Streiter an v^ schiedenen Punkten, und jeder verlassene Ort wird ^ fach dem Erdboden gleich gemacht. Nach Ralovica '^ die Bergstadt Gabrovo, und nach Gabrovo dürfte Tr"^ der Zerstörung anheimfallen. ^ Sllono im Balkan, Karlowo und Kalosserossl», ^. bedeutende Städte im südlichen Gebiete deS F^e haben sich ebenfalls der Bewegung angeschlossen ^ü, Aufstand ist zu belden Seilen des Balkans ausgeb^z. und es ist nicht abzusehen, wie die türkische ArlNtl ^) selben Herr werden soll. Eine Armee von 15-^' ist, dann mögen meine Feinde nur noch wagen, über den Träumer zu spötteln, sie werden fehen, daß das Träumen mindestens reiche Früchte getragen. Nicht allein Sonne und Mond werden täglich daran auf- und niedergehen, die Uhr wird der Wunder zahlreiche bringen, daß sie der ganzen Welt eine Freude und dem Münster eine Zierde sein möge. Dann werde ich nicht mehr ein armer Geselle, sondern ein gesuchter Meister sein, und Euer Vater mag sich aussühnen mit dem Gedanken, leinen Ritter zum Eidam zu haben. Gleich morgen will ich ihn um Eure Hand bitten, ich will ihm meine Pläne und Hoffnungen, das Versprechen des Magistrats vorzeigen, wol mag er dann Einsehen und Mitleiden mit feinem einzigen Kinde haben." Gunda schüttelte zweifelnd den Kopf. Sie kannte die Hartherzigkeit des Vater«, dennoch fand sie nicht den Muth, die Hossnungsfreudigleit des Gellebten zu stören, obwol sie auch mit Zittern an ein Zusammentressen Isaals mit ihrem Pater dachte. In diesem Augenblicke war es ihr, als hätte sie das Rauschen von Zweigen gehört — erschrocken fuhr fie zusammen, indem fie fich unwillkürlich an Isaal Nammerte. Vielleicht aber hatte fie fich getäuscht, denn ringsum herrschte die tiefste Ruhe, nur ein aufgescheuch« ter Nachtvogel flog gespenstisch über ihren Häuptern weg, dann war wieder alles still. ..Halloh! hlllloh! Hans Häberlein!" rief die Stimm« Hugo's von Raveshorst mit lauter, schallender Stimme durch das Gemach. „Dieweil Ihr Euch hier gütlich thut, hat fich ein Fuchs in Euren Hühnerstall «eschlichen, um Euer bestes Küchlein zu rauben." „Was sagt Ihr. Ritter von Raveshorst?" brauste van« Häberleln auf. dem der Wein schon wacker zu «Pf gestiegen war, wie sein hochrothes Gesicht bewies. „Nichts Andres als was wahr ist," entgegnete der Ritter höhnisch. „Im Garten könnt Ihr sie finden, Euer Töchterlein mit ihrem Galan — jenseits des Teiches im Laubgang." «Tod und Hölle!" stieß Hans Häberlein aufsprln« gend, grimmig hervor, und mit ihm stürmte der ganze Troß seiner Anhänger dem Ausgange des Gemaches zu. ..Nicht eher will ich rasten, bis ich ihm m:in gutes Schwert durch den Leib gerannt habe." „Gemach! gemach! mein Freund!" warnte Ritter Hugo von Raoeshorst. „Vor wenigen Tagen hätte leiner noch gefragt, wenn dieser Uhrmachergeselle spurlos von der Welt verschwunden wäre, heule hättet Ihr den ganzen Magistrat auf dem Halse, wenn Ihr ihn ein Leib zufügtet. Er soll gar nicht ein so arger Dummkopf sein, und so ist es ihm denn übertragen, eine neue Uhr im Münster aufzurichten, wie man hört, ein wahres Meisterwerk. Wollt Ihr es auf Euch nehmen, den Ma» glstrat darum zu betrügen?" Hans Häberlein blieb einen Augenblick nachdenklich stehen. Er zürnte beinahe dem Ritter, daß er ihn ab. hielt, sofort seiner Rache zu genügen, aber gleichzeitig war seine Neugierde in ihm geweckt. Dennoch behielt der Grimm die Oberhand. »Was kümmert mich der Magistrat und seine Uhr? Laßt mich, Herr Hugo, damit ich dem Burschen die Lust vertreibe, hier zu jagen." „Seid vernünftig, Herr Hans," raunte ihm der Ritter zu „und lasset uns allein die Sache abmachen. Bringet den Troß zur Ruhe und dann folgt mir, schleicht Euch leise und unbemerkt hinaus." .Das Erstere war alsbald geschehen; die Humpen wurden neu gefüllt. Ritter von Raveshorst stand dräu» ßen und erwartete Hans Haberlein, welcher sich schnell ^ „„S gibt. Seht, der Mond scheint hell, wir können e«^, nicht besser wünsche». Jenseits d:s Fischteiches '" ^ß gange habe ich sie verlassen und ich glaube "^' wir zu spät kommen. Liebesleute haben nie ltilc- ^l, Der UeberredungSlunst des Ritters gelang " ^1'-Hans Häbcrlein ruhiger und vorsichtiger zu zH, Leise, aber schnell eilten sie dem von dem N'""" ^t nelen Orte zu. Der Mond beleuchtete in oe ^ jeden Gegenstand auf das genaueste; selbst ou^ ^ Laubgewirr drangen seine bleichen Strahle». " ^chls Häberlein jetzt Gunda in den Armen Isaal V" ^^c sah, war seine Ruhe und Besonnenheit dahin. ^ ^ wilden Verwünschung durchbrach er das ^oui^ ^ stand im nächsten Augenblick mit gezücktem Vy»" dem zu Tode erschrockenen Paare. «^ H^ds Da« Schlimmste befürchtend, llammerle l", .^ an den Geliebten, und wäre sie nicht gew lt'. ^^t hätte Hans Häberlein seinem Schwert "'""',,. gethan. So aber ließ er den gehobenen Arm , ^,„ ..Steh' Rede, Bube l" donnerte er, ^1 "'^ber dieser h°«e schnell sei^ Wonnen und stand Vater, indes sein linker Arm sich wie zum V«, Gunda gelegt halle. (Fortsetzung sol«t.) 921 Mann kann schon htute nicht mehr ausrelchmd erachtet werden, um der Bewegung Einhalt zu thun. und es ^rfte der türkischen Regierung, die jetzt nach so vielen gelten hin engagiert ist, schwer fallen, auch nur diese verhältnismäßig geringe Anzahl dem bulgarischen Auf. Nande gegenüberzustellen. ^Politische Uebersicht. Uaibach, 25. Mai. Die Prüfung des gemeinsamen Budgets ist im «udgetausschussc der österreichischen Delegation "Mzu vollendet. Am 22. d. setzte der Ausschuß die Be» lalhung über das Orolnarium des HeereSbudgels sott, ltlebigte jedoch nur den früher in 8U8pLU80 gebliebenen «rfordernistitel: „Genie, und Militär.Baudirectionen" wit einem Abstriche von 25,351 fl. Bei der Frage der Aedeckung wurde abermals der Antrag auf theilweife Arwendung des Stelllierlreterfonds, und zwar bis zum Atrage von 10 Millionen Gulden, gestellt, jedoch mit ^" gegen 2 Stimmen verworfen. Es ist jetzt nur mehr "och ein geringer Theil des HeereSbudgetS zu erledigen. vorgestern wurde dasBraunbuch versendet. „Im ganzen — schreibt die „Neue freie Presse" hierüber — Mitt bei Zusammenstellung des Braunbuches die Rück-Ncht gewaltet zu haben, Material für die Lösung jener handelspolitischen Fragen, die eben in Oesterreich an der ^gcsordnung sind, herbeizuschaffen. So ist die Wirkung, ^lchc die Handelsverträge in den fremden Staaten Gerten, mit Rücksicht auf die bevorstehende Erneuerung Uerer Verträge ausführlich behandelt. Aus ähnlichen Mnden begegnet mau Berichten über den Stand der Valuta-Frage, der Frage der Staatscisenbahnen, der andwirthschaftlicheil Production, besonders über den Ge-'leioevertrhr, dann über die Anstalten zur Vermehrung ^ Schiffahrtsvcrbindungen iu den fremden Staaten." ^ll Auswahl und Zusammenstellung der Actenstücke wurde voni Hofrathe Freiherrn v. Schwegel besorgt. Dem „National" zufolge bereitet der franzö« llschc Minister DccazeS einen Personenwechsel bei den Konsulaten und Kanzlei-Aemtern im Oriente vor. — Die Republikaner iu Paris siuo beunruhigt wegen der Antwort, welche Dufaure im Senat auf die Interpellation über die Revisionsclausel geben dürfte. Am 22. d. hat endlich Lord Derby im engli. Ich e n Oocrhausc über die Stellung Englands zu den Vereinbarungen der Ostmüchte officiellen Aufschluß ge« ^den. Uuf eine Aufrage Granville's erwiderte er, das ^"«et habe nach reiflicher Uebetlegung seinen Beitritt ^ den Vorschlügen der EonferenzmÜchte versagt; die ^ ""be hlefür gab er nicht an. da sie ohne Mittheilung Hn A"^°se nicht bekannt gegeben werden könnten. Weil ^ ^^ Derby, daß England nicht mitmache. kork l l ^" berliner Perhandlungen nicht zugezogen rocn ftt; ^^^ ^^^ glauben können, daß die neue io w»r)"!" ^ieden mU den Insurgenten führen würde, »ewes«« ""s bie Hallung Englands von Einfluß llche ^ serbische Amtsblatt veröffentlicht eine fürst. M.ll.m "o"""U betreffs der Nationalanleihe von zwölf bebür> ? ^"'" sammt Errichtung einer Verwaltung«, lichen m" ^"lelbe, ferner inbetreff eines dreimonat. dilr.' ."«loriums, endlich die provisorische SuSpen. "' f des Paßgesetzes. ^ " bie «age in Bulgarien liegen heute sl,w°""»en aus Konstantinopel und Eetinje vor; sell-blsck?^ Kaulen die ersteren beunruhigend, die letzleren Hegend. Aus Per a 16. d. schreibt man der °l« ?' ^^'": ^Aus Bulgarien sind zwei Telegramme vom - 5 U" Oberbefehlshabers der Truppen, Adil Pascha, habe l' ""^ ^' b- eingetroffen; derfelbe berichtet: er Nüi !l^^ Operationen begonncn und das Dorf Otlul ^' e'nen der Heide des bulgarischen Aufstandes, be. Wbrt - ^ Einwohner in ihre Wohnungen zurück» btf.sj. ' '"dessen hätten die Insurgenten noch einzelne t/.'Me Häuser im Besitze. Bei dem Treffen, welches To^e Uferte, Hütten die regulären Truppen einen ^t ? und einen Verwundeten und die lrregulürcn b«n z^" sü"f Todte und einen Verwundelen gehabt; dtft I-^ust der Insurgenten berechnet er auf dreihun. Msurc, ""^ einige Verwundete. Ferner habe er die sor^Men in Aoretalan durch ein Schreiben aufge-stell, fs '^ bis zum 3./15. d., morgens, d. h. bis ge» ^^"h, zu unterwerfen. Kagesnmigkeiten. U Gendarmeriewesen. ^ttiellel^. ^" Verhandlungen über das neue Genbar» t>tr> ^'^ hat sich sowol in den Ausschuß, als auch in Elrün, jungen bls Abgeordnetenhauses eiue starke b«rm U sür die Aufstellung von Einzeln-Gen. in ); .k" geltend gemacht. Es wurde hierbei auf die blel«n "skaten ^amit gemachten Erfahrungen hinge-^z«i'"e Ausnützung der Gendarmtrie, sohin eine größere Sicherheit auf dem stachen Lande erzielt werden würde. Die Emzel'Dislocalion, wenn sie allgemein durch» geführt werden könnte, erscheint allerdings als ein für den Gendarmeriedienst anzustrebendes Ideal. Es würde dadurch über da« ganze Land ein dichtes Netz von Wach-organen gespannt, welche in kurzer Zeit in dem ihnen zugewiesenen Ueberwachungö'Rayon eine so genaue Kenntnis der Territorial, und Bevöltcrungs-Verhältnisse sich verschaffen könnten, daß die Aufrechthallung der öffent» lichen Ruhe und Sicherheil jedenfalls mit größerem Erfolg und doch mit bedeutend weniger Anstrengung, als bei dem jetzigen Systeme der oft sehr ausgedehnten Posten« bezirke zu ermöglichen wäre. beider läßt sich aber nicht verkennen, daß der allgemeinen Durchführung dieser Maßregel gegenwärtig sehr schwer zu überwindende, in einigen «ändern oder doch ^andestheilen geradezu unüber-steigbare Hindernisse entgegenstehen. Dieselben liegen in dem zum Theile einer völligen Selbständigkeit noch im» mlr nicht gewachsenen Maleriale der Gendarmerie selbst, hauptsächlich jedoch in dem Bildungsgrade der unteren Schichten der Bevölkerung im allgemeinen, sowie in dem erfahrungsgemäß leider sehr häufig zutage tretenden Mangel an Achtung vor dem Gesetze und vor den mit der Ueberwachung der Befolgung der gesetzlichen Vestim» mungen, sowle mit der Hintanhallung von Gesetzüber» lrelungen betrauten Rcgicrungsorgancn. Ein Einzeln«Gendarm kann nur dann erfolgreich wirken, wenn er die Ueberzeugung hat, daß er — insbesondere in dem Falle, wo er einer größeren Anzahl von Frevlern entgegentritt — einen sicheren Rückhalt in der Bevölkerung selbst findet und nöthigcnsalls auf die Unterstützung derselben zu rechnen vermag. Um jedoch dem im Abgeordnetenhause wiederholt ausgesprochenen dringenden Ansinnen wenigstens nach Möglichkeit zu entsprechen, fand sich das Ministerium für ^llnolsvertheioigung zu der Weisung bestimmt, die Aufstellung von EinzelN'Gendarmen im Sinne des ß 19 des GcndarmericgesetzeS vom 26. Februar d. I., sowie unter Beobachtung der Bestimmung deS §117 der neuen Dienstinstruction versuchsweise in jcnen Landestheilen zu veranlassen, wo nach den Territorial» und Ber« lehrsoerhältnissen, sowie dem Kulturzustandt der Bevöl« lerung die Möglichkeit der Durchführung und deS Be» standeS biefer Maßregel anzuhoffen ist. — (Selbstmord elneS präg er Abvocaten.) Nu« Prag wird telegraphisch gemlldel: „Der vielbeschäftigte Ad» vocal Dr. Emiuger erschoß sich in stinml Zimmer mit einem Gewehre. Er war zum Strafgerichte vorgeladen wegen einer Wrchselman^nlalion. In der sinonziellen Krisis hatte er sein Vermvgen verloren. Nachdem feine jllnall verstorbene Schwieger-uinllcr nlchl ihm,. so«l»,tn seiner Fruu und seine« »indern ihr großes «tlmügen vermacht halle, war ihm die letzte Hoffnung auf Rettung vor seinen drängend,» Gläubigern glschwnnben. Zuerst machte er den Versuch, sich mit «lyantali zu vergiften, der aber mislang, und hierauf erfchoß er sich." — (Gegen klrnim.) In deutschen Blättern liest man folgende» mlellssllnlen Steckbrief: „Der laiserlich deulfche «ol> fchafler z. D., wirlliche Vchllmralh Dr. jur. Graf Harry v. »r-„im, am 3. Oltober 1V24 zu Moitzelsitz geboren, ist wegen vorsätzlicher Veisiiteschllffung amtlich anverlrautrr Urtuüde» zu neun Monaten Gefängnis, wovon ein Monat der erlittenen Unter-suchung«h°lt anzurechnen, rechtsllilflig verurtheill. Diese Strafe hol bisher nicht vollstreckt werden lüunen. E« wird ergebcnst er» sucht, aus den Trafen Hany v. Arnim ,u oin Preußen.) Der iu Clber-ielb am vorvergangenen S°m«t°N °u« der dortigen Menagerie .Ulprnngene Leopard ist °m darau.olgenden Donnerstag in einer "ck °bti der acuauntc» Stadt elschos.m worden, ohne bis babin ein Mcnsch«"eben gcsährd't zu habe... An der Jagd hat. Nü wol 50 Jäger und S«M«' «üt Waffen und Bauern. I.'!» , mit Beilen und Heu^e"' belheiligt. Man hatte dcn ^ si. von der «usfinduug de« Leoparden «nf dem Heiden der bezeichn...« Schöne telegraphisch benachrichtig uud f/geu älb 2 U r erfchl«. " n»t emrm »äfia uud etwa sechs 3eu.cn Mi. Stricken und iluM" versehen, begaben sich diesel. ben beherzt in die Scheune. >un womögl.ch da« Thier lebendig zu fanaen- da man °b.r sch°" ««' M°rg,« durch da« Dach der Scheune aus deu re°P«°en g.sch°sen und ihn mit kleinen Hunden gehetzt hatte, wollte da« Thier n.ch.« mehr davon w.fseu. Bold amen »wei M""« h"°««. und bann ein dr.ller und diesem auf der Ferse d« Leopard, eben im Vegrifse, ihn bei det Schulter zu packen; der Mann schoß mit einem slevoloer hinter sich, und in diesem Augenblicke lnnlllen sechs oder sieben Schusse, welche da» Thier lobt dahin streckten. Es war ein hübsche«, junge«, schön gesteckte« Thier. Nun möge man sich zu dcn oben beschriebenen Anstalten ein furchtbare« Geschrei, ein tolle« Durch: einanberlaufen, ein Rennen der Menschen und Thiere denlen, und man hat eine Vorstellung dieser Ueopardmjagd, die glücklicherweise ohne llusall abgelaufrn. — (Etwa« Neue« für K ar t e« s P i eler.j, Amerikanischen Vllllter» zufolge fängt man jetzt in dcu größcrn Staaten ! der Union an, sich einer neuen Art von Spiellaltm zu bedienen. Ditfelbrn haben eine ovale Gestalt, ihr Werth ist oben in den , Lcken recht« theil« durch eine Zahl, theil« durch eine tlcine Vignette von verschiedener Farbe bezeichnet, so daß Schwarz Pique, Orlln Treff, Roth Coeur uud Gelb Larrcau bedeutet. Angeblich soll dadurch da« Halten der Karlen erleichtert werden. fokales. — (Todesfall.) Im l,'aufe des gestrigen Tage» traf aus telegraphischem Wege die Trauernachncht in Laibach ein, daß der Chef de« l. l. Generalstabscorp«, Se. Excellenz Feldzelig. meifier Freiherr v. I o h n in Wien Plötzlich infolge eine« H?rz-fchlages gestorben ifi, — (Ve. Excellenz Anten Graf Au ersprrg) hat am 23. d. M. Vraz verlassen und sich sllr lurze Zeit auf Schloß Thuru am Hart i» Unterlrain begeben. — (In der vorgestrigen Grmeinderalhs-sitzung) wurden folgende Beschlüsse gefaßt: I, Der Gemeinde: rath erleuut die Nothwendigkeit dcr Errichtung tiner Badsanstalt in Laibach neuerlich an, und wird der Magistrat angewiesm, noch im Anlaufe diese» Jahres einen entsprechenden Bauplan sammt Kostcnllberschlag anfertigen zu lassen und dem Gemeinderalhe vorzulegen. 2. Das Ansinnen de« Landesschulralhe« fllr Kram um Aenderung der vom Vemeinderalhe festgestellten Linie fl»r eine künftige Zusahrtstraße von der Fleischerbrllcke bie zum Subvahn. Hofe wird abgelehnt. 3. Dem Recurse der lrainischen Ballgesellschaft inbetreff der Herstellung eiues Hauptlanales bei ihrrn neurn Häusern wirü Folge gegeben. 4. Bon der beabsichtigt?» Erhohnng des Pachtzinses Minuten früh Nnlunst daselbst, — Feierlicher Empfang, Feftzug durch die Stadt zum ,Hotel Post", dafelbft Fahnenabgabc und Quartierzuwcisung; 11 Uhr Besichtigung der Stadt, Besteigung des Pfarrlhurme« ,c,; 12 Uhr gemeiuschaftüches Mittagsmahl in Tarmann« Hotel (Eouvert ohne Getränke k 1 fl,) - 2 Uhr nachmittag« Sp°,iergang zum villacher Warmbabe; ßUhrEo »>. cerl der Philharmonifch^n Gesellschaft znm Besten der villacher ltleinlind^rbewahranfialt im dortigen Theater (gegen Entr«e); 8 Uhr abend« Liedertafel unsere«! Männer, chores im villachti Lasinogorlen. eventuell bei ungilnstigel Witterung in den «lasinolollllitäten (ohne Entr«?, nur gegen Eintritts« karten). — Pfingstmontag den üIuni: 0 Uhr frlth Zusammenlunsl am Südbahnhose, L Uhr 15 Minuten Abfl>l)rt nach Füderlach, Partie nach Slernberg (1'/, Stunde«), Gabel» srUhftllck im Freien, Tpaziergang nach Beiden am Wijr'heis«e (1 Stunde); 1 Uhr gemeinschaftliche« Mittagsmahl im Hotel Wrann (Convert 1st.), 3 Uhr nachmittags Seesahil um Wöithcrscc (nach Maßgabe bcr vorhandene» Boote), tt Uhr 46 Minuten abend« Nücksahrl nach Billach von der Station Veldeu au«, 9 Uhr Zusammeulunst am Macher SUbbahnhose, Abschied, 9 Uhr 22 Minuten Abfahrt nach Laibach — Fur den Fall enl< schieden ungllnstiyel Wilteruug bleibt da« Programm de« ersten Tage« unverändert; jenes des zweiten Tage« lanlct: 10 Uhr vormittag« Zusammenlunjt in den Ellsiuololalllille« .^ gemüthliche Unterhaltung 1 Uhr gemeinschastlichc« Mittag«, mahl im Hotel Tarmanu nachmitlag« Kegelschelben Bolz-schießen,c. - ?lbschied und Abfahrt wie oben, -. Das näbei' Programm de« Lomerle«, sowie jene« der L.edertusel bringen wir «aummanael« weaen in unserer morgig.«, Nummer 922 — (Filr den WohlthNtigteitsabend de« lai« bacher Turnverein«) wurde die erbetene Mitwirkung der Musikkapelle de« löbl. l. t. 53. Infanlerie-Regimentes vom H tung mitwirken. Auch ein Vlllckshafen wird, da zahlreiche und schöne Spenden den ssneipwarlen Übersendet wurden, veranstaltet, dessen Ertrag natürlich dem gleichen Zwecke zugeführt wird. Das vollständige Programm des Abend«, — der bei günstigem Wetter sich zu einem förmlichen Gartenfest gestalten dürfte — werden wir morgen bringen, und sei heute nur noch bemeltt, daß in Rücksicht auf den Zweck der Eintritt«prei« auf 50 kr. festgesetzt wurde und daß die Herren Lantoni, Cberl untz Karinger weitere Spenden für den Älückshafen sehr gerne entgegennehmen. — Vel ungünstigem Wetter wud die Unterhaltung im Vlassalon und den Nebeulolalitiiteu stattfinden, da ein Nusschub nicht gut möglich ist. — (Auszeichnung.) Der auch dem laidachcr Concert-publilum durch seine wiederholten Productionm iu den hiesigen philharmonischen Concerten bestbelaiinte Claviervirtuose, Herr Wilhelm Treiber in Graz, erhielt oiesertage «ine schmeichel» hafte Auszeichnung, Er wurde nemlich aufgefordert, sich au dem Fcstconcerte zu bclheiligeu, welche« anläßlich der iu der Pflügst« woche zu Altenburg in Deutschland stattfindenden Tonlünstler-versammlung des deulscheu allgemeinen Musilverein« veranstaltet wird. Diese Einladung ist für ihn um so ehrender, als uur Künstler ersten Ranges, wie z. B. Wilhelmi, Grühmachcr u. s, w. hlezu berufen werden. Herr Treiber wird bei dem genannten Cünccrte über besonderes Verlangen der Direction ein Lonc^rt-ftück von Vollmann spielen. — (Theater.) Al« l«hle Noniiilt und zugleich vorletzte Vorstellung brachte uns die d a n H«l l'sche Gesellschaft vorgestern das neueste pariser Sittenbild: ,.F e r r e o l" von Victorin S a r« dou und lamit zugleich auch eine der besten Gaben, die wir im Verlaufe ihre« Gastspieles kennen gelernt haben. „Ferreol" ist ein dramatisch bearbeiteter Criminalfall, Das Stück begiunl am Abende einer Schlußoerhandlung und endet am nächstfolgenden Tage, nachdem es uns im Verlause van vier Acten ein trotz seiner äußerst dürstigen Handlung doch sehr spannend gehaltenes Stim» mungsoild vorgeführt. Nur «inem französischen Dichter von der Begabung S » r d o u's konnte das Kunststück gelinge«, einen hinter den Coulissen sich abspielenden Proceß, dessen Le,den«held dem Publikum uoch dazu ganz unbekannt bleibt und dessen ein« zelne Phasen mehr nur in einem bloßen Schwanken der Meinungen al« in einer wirklich fortschreitenden dramatischen Handlung bestehen, zum ausschließlichen Thema eines wirksame« Buhnen' stücke« zu machen und da« Interesse des Zuseher« — bis auf ocn etwas zu gedehnt ausgemalten seelenlamps im dritten Acte dauernd rege zu erhallen. Wenn wir uns erstaunt fragen, wie so es möglich geworden, aus diesem Wenig oder Nichts an Handlung ein dramatische« Gemälde von unläugbarem Effecte zu ge« stallen, so vermögen wir als Aulwort wol einzig und allein nur au» dir ganz vorzüglich gelungene Mache dcs Glückes hinzu-wcisen, in deren bühneugewaudtem und cffrctrelchem Aufbaue und in term geistreicher und charakteristischer Detailmalerei uns da« gouze Geheimnis deS Erfolges zu liegen ichcint. Denn gerade an delarlia/li unscheinbaren, jedoch trotz ihrer schcnbar nichtssagen: dlii obei trivialen Form doch so gelungen charakterisierenden Pointen ,ft „Felreul" üußelvldentlich reich. Wenige Striche, ein paar lose hingeworfene Woite gcnilgeu Sardou, um einen Charakter zu zeichnen, von dem wir uuS lageu müssen, daß er nicht ve>einzell daste^, sondern »>n« cine ganze, auf den ersten Vlick erkennbar« Masse wnllicher, au« dem Leben geglissener Menschen tepläientlell Wer du« Slück vom rein juristischen Standpunkte beurtheilt, wird demselben allerding« einzelne Mängel, vor allem vielleicht formelle Incorrectheit der Verhülsccne vorwerfen, doch die poetisch« Gerechtigkeit ist eben an leine paragraphierten Ge» fetze und am allerwenigsten an ein bestimmte« Gerichtsverfahren gebunden; ihr oberste« Gesetz ist einzig und allein mir die all» gemein menschliche Moral, und der geschieht dadurch vollkommen Genüge, daß der wahre Schuldigt der verdiente« Strafe zu« geführt wird, geschähe letztere« auch auf dem Wege eine« formell unstatthaften Hnquisitiollsverfahren«. Im übrigen bietet gerade der lehle Act mit seiner meisterhaften Verhürscene das größte Illtercff« und zeichnet sich durch seineu Reichthum an geistreiche» Wendungen und scharfsinniger psychologischer Eharulterisieruug gnnz besonder« au«. — Wa« die Aufführung de« Stücke« betrifft, so müssen wir vor allem confiatlereu, daß dieselbe infolge der aiigeiührten Eigenthümlichkeiten desselben eine außerordentlich schwierig« ist und nicht nur eine Reihe gediegener Schauspieler für die größeren Nolle«, sonder» auch eine verläßlich« und ver-. ständig, Besetzung für die heiklen Cusemblestellen erfordert. Wir können nur mit Vergnügen bemerken, daß im vorliegenden Fülle beides vo.Handen war und daß un« die van Hell'schk Gesellschaft an diesem Abende neuerlich einen Bewei« ihrer Lelstungefählgleil lleserte. Obenan müssen wir Herrn van Hell selbst stellen, der al« „Martial" alle unsere Erwartungen, so gespannt litsclbm auch waren, überbot und uns in ihm einen Schauspieler «leimen ließ. der selbst die uelschiedeilaitigsten Charaktere mit künstlerischer Vollendung zu individualist«?!! und wiederzugeben weiß. Ganz besonder« müssen wir außerdem sein feliene« Geschick in der Wahl treffender Masken anerlennen, da« sich auch die«mal wieder aus da« glänzendste bewährte. — Herr P o h l e r. zu dessen Bencft« die vorgestrige Vorstellung stattfand, spieltc den ..Ferreol" mit dem ganzen Aufgebote seiner Wärme und mit jener verständigen, in Ton und Mim,! sich ausprägenden Natürlichkeit, die un« gerade diesen Schauspieler während seine« vierzehnlägigen Gastspiele« so außerordentlich werth uud sympathisch erscheinen ließ.. Wir habcu die unverkennbar große Vegabung diese« vielversprechendeu jugendlichen Künstlers gleich bei Beginn seines Gastspiele« in hohem Maße anerkannt und können jetzt, am Schlüsse desselben, unser damalige« Urtheil nnr mit vollster Ueberzeugung und vollinhaltlich wiederholen. Aus allen seinen Leistungen, in denen er sich uu« bisher vorführte, sprach jener Fuule unleugbaren Talentes, da« zu seiner vollendeten Ausbildung nur noch des Hinzutreten« der höheren lünstleri« schen Ruhe bedarf, deren Erreichung übria/nö bei der Intelligenz und dem in den kleinsten Details sich offenbarenden gewissenhaften Streben dieses Schauspieler« für ihn nur mehr eine Frage der Zeit, und zwar der allernächsten sein kann. Gleich vortrefflich bewährte sich Frau Mathe « - Röckel als „Vilberte von Bois-martel." Der tiefe Seelenschmerz. da« Schmanten in dem harten Verzweisiungslampfe, die rUhrende Mutterliebe, sowie endlich di« reuige Zerlnitschung im Schulobeleutnisse wurden von ihr ge» radezu meisterhaft und mit überwältigender Wirkung dargestellt. Das Haus verfolgte ihre fesselnde Darstellung mit gespanntem Interesse und zeichnele die geschätzte Künstlerin bei jeder Gelegen« heit mit rauschendem Beifalle au?. — Mit Würde und dem nöthigen Aplombe — ohne dabei in da« naheliegende Zuviel zu verfallen -^ bewegte sich Herr Wallh off. den wir al« einen sehr intelligenten Schauspieler schätzen leruteu, al« „Präsident", nnd desgleichen auch Herr Müller, dessen „Procurator" uns namentlich im letzten Acte vollauf befriedigte und an dim wir nur hie und da eine etwas singende Declamatioiisnieise auszu« stellen hätt««. — Für die Beimengung de» heileren Elemenlcs sorgte Herr Groß (Perissol), und zwar. wie wir mit Vergnügen constalieren können, mit sehr glücklichem Erfolge. Ließ er sich auch von dem Lachen de« Publikum« verleiten, hie und da des Guten ein klein wenig zu viel zu thun, so können wir dies einem ,Ko< miler" wahrlich nicht leicht übelnehmen, liegt doch da« angl« strebte I)eal jede» solchen darin, das Publikum lachen zu machen, und hat, wer dies erreicht, zum mindesten da« halbe Spiel gewonnen. Wir unsererfeits concedieren Herrn Grcß in diesem stalle sogar noch ein gut Theil der zweiten Hälfte, denn sein „Perissoll" war iu der That sowol in Spiel wie Ma«le ein ganz vortrefflich gespielter drolliger Kauz. - Frl. Warschawsla war die Rolle „Therese von Cgiemant«" zulheil geworden ; sie entledigte sich derselben so gut, »l« dies angesichts dieser schwierigen, eine routinierte Schauspielerin erfordernden Rolle von einer jugendlichen Anfängerin, deren Bühnenlaufbahn kaum nach Wochen zählt, überhaupt verlangt weiden kaun. Die fortschreitende Bühnen» praxis dürfte auch ihren gegenwärtig noch etwa« ungestümen und eckigen Bewegungen die nöthige Nbrundung, sowie dem Feuereifer ihrer Declamation die wünschenswerlhe Ruhe verleihen. Es erübrigt un« endlich nur noch, mit vollster Anerkennung de« Fräuleiu« Neufeldt-Stanzig, sowie ganz besonder« der Herren Seder (M. v. Sollenville) n',b lt r ° ust e i n (Ludolphe) zu gedenken, deren tüchtigen und correclen Leistungen und derem eracten und sattelfesten Eingreifen in die schwierigen Ensemble-slelleli »vir eiüen großen Theil jenes wohllhueudcn Effecte« zu verdanken haben, deu die mit musterhaftem Fleiße einstudierte und durchweg« geschmackvoll insccnicrte Vorstellung auf jeden Zuhörer ausübeli mußtr. Das gedrängt volle Haus anerkannte die« denn auch bei jeder Gelegenheit, indem e« sowol dem Vmestciaüten Herrn Pohler, sowie fast allen übrigen hier Genannten in unzwei« dculigster Weise seinen Beifall zu erkennen gab. — Auch die ge« strige Wiederholung „F e r r e o l «" gestaltete sich als Abschied«: Vorstellung der dem laibacher Publikum in der kurzen Zeit ihreö Hierseins fo lieb gewordenen Gesellschaft zu einer herzlichen Ovation für die einzelnen Mitglieder derselben, inebesonoer« natürlich für die beiden geistiaen Leiter derselben. Herrn van Hell und Frau Mathe«.Rück l, — die deuu auch vereint mit Herrn Pohler und allen übrigen wiederholt hervorgejubelt und mit Blumen« und Lorbeerspenden förmlich überschüttet wurden. — lNooitäten vom Büchermärkte.) Von der bereit« vor längerer Zeit angekündigten und al« sehr empfehlen«-werth bezeichneten illustrierten Ausgabe der „Waller Scott« schen Romane, übersetzt uud erläutert von Dr. Venno Tfchischwitz" (Berlin bei G. Grote), sind in weiterer Folge die 2. bis 7. Lieferung erschienen. Die erflen 6 derselben bringen den Roman „Quenlin Durward" zum Abschlüsse: al» zweite Gabe folgt der seiuer Vortresslichleit wegen vielbelannte Roman „Ivanhoe". Jedes Heft ist mit zwei Illustrationen (worunter auch Portrait und Denkmal Walter Scotts) geziert und tostet im Buchhandel '/l Mark. — „Sammlung gemciünütziner populär-wissenschaftlicher Vortrage" Nciiut sich ein uon N. Harllcben (Wien, Pest und Leipzig) in zwanglosen Heften entriertes Unter» nehmen, dem seiner zeitgemäßen und wirklich gemeinnützigen Idee wegen ein günstiger Elsolg prognosticiert werden dars. Vorläufig sind die zwei eisten Hefte dieser Sammlung erschienen, deren jede« «inen für sich abgeschlossenen Portrag enthält. Er» öffnet wird die Reihe derselben mit einem Vortrage Weyv rechts über die .Nordpol.Erpedltionen der Zukunft" (3 Voc,en. geheftet, 30 lr.j, ihm folgt im 2. Hefte Dr. Josef Raith: „Entoeckunßeu im Gebiete der geistigen Verrichtungen de« Centraluervenfystem«" l2 Bogen, geheftet, 25 kr.). — Ferner« liegen nn« als Novitäten vor: „Die ueuen Stempel- und Gebllhrenvor schriften. ein sehr praktische« Handbuch zur Selbstbelchrunss sür Handels-und Geschäftsleute, von Anton Wintcrsoerger lWicn bei F 3-Singer); „O e st er r ei ch - U n g a r n hoch oben im Nordtn", eine populär gehaltene Schilderung der Payer Weyprechtichc" Nordpolefpedition mit 6 Illustrationen und 1 Karte, in 1 b^ (Wien bei 81 50. Fest. Handel und valbach, 24. Mai. Auf dem heutigen Markte sind ^ schienen: 3 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Heu und Str«" 22 Wagen und 1 Schiff mit Holz. ______________Durch s ch n ilt » - Preile.___________^, «M., Mg,.. Mlt,. M' Weizen pr.Hrktolit. 8^80 9 88 Butter pr. Kilogr. — 85—! Korn „ 5 80 « 27 «tier pr. Stück - 1' - ! Gerste „ 4 10 4 72 Milch pr. Liter - 8------^ Hafer „ 8 75 387 Rindfleisch pr.Klgr. - 48 - ^ Halbfrucht „ -------7— Kalbfleisch „ - 42 D Heiden „ 5 50 6 - Schweinefleisch „ -58 -M Hirse „ 4 45 4 94 schüpsenflcisch ,. - 29 - M «nlurulj .. 5 16 5 32 Hähnbel pr. Stück - 30 M ErbäPfel100Kilogr. 3 80 Tauben „ —17 - M Linsen Hektoliter 12------ Heu pr. 100 Kilogr. 2 80-« Erbsen ,. ld--------- Stroh „ 270-M Fisolen „ 7 50 - Holz, hart., pr. viei ! Rindeschmalz Klgr. 1------^ Q.-Mtter 9^ Schweineschmalz,, —82------- — weichr«, „ ------ t»^^ Speck, frisch „ - 70------- Weil,.roth,.100Lil.------slW — geräuchert,, —75------- —weihe». „ ?>» > Meteorologische VeobachtuMN ln Laibll^ » ' 'z ck Z: ! ' z ^,k W 7U.Mg.! 734.,, ^.'10.4 N0. schwach Regen i z.,«, ^ 24. 2 „ 3i. 733.« -j.l4.l ! windstill , bewölkt Kege" ^ 9^«b^732^5^11.«^!SW. schwach bewlllll j 7U. Mg. 731.50 -l-W.« windstill bewvllt be" 25. 2 „ N. , 730?3 -j-18.» STW.schw. bewölkt MlN 9 .. Ab.! 729.«« -l-13,, SW. schwach Regen ^ ^ Den 24. in der Nacht starte ReurnMc, morgen» ""^ Regen anhaltend, dann trübe, abwechselnd Regen, abends / ^ Sterne sichtbar. Den 25. trübe, regnerisch, volmilla«« "^ «' Sonnenblicke, abends Regen. Da« Tagesmitlel der OUrA,^ 24. ^. 118°. am 25. ^. 14 0', beziehungsweise um 3? 18° unter dem Normale. .^ Verantwortlicher Redacteur: Otlomar Vambtlü ., W ^l^T'^N^P^ll^i' ^^n, 23. Mai. Im Anschlüsse an die Stimmung der berliner Börse, welche telegraphisch al« eine nicht ungünstige geschildert wurde, verkehrte die Börse iu rechl s" ^ » ^/l l,».»lw.»^/!. Haltung. Da« Geschäft war etmaS mehr als gestern belebt und die Curse blieben im Durchschnitte stationär. - ' »iai- ) >,^. (.....6l» »b V«»le«. ««lb w«e «nglV.Baul........64-gy ^.^f) ^uulvt.tiu....... bli.. bv — «,»»ene«dit«lN«Ü . . . ^ —— »-. G«lb llva« «ltditanstall........18» 5)0 13375 «lrebitanftult, ungar.....11V?b 120 - Depositenbank.......— - - E«comptlanftlllt......635— 645 — ßranco-Banl.......Ib7k 16- Handelsbank........L9-— 5V L0 V,»'.ionalbaul.......HL4— 886 — Otstrrr. V°nlgtslllsch«ft . . . --— --- Unlonbanl ........6075 ßi _ Vertehrsbllnl .......tzgzh ßz-7b «lctie^ v«n TransH«rt-Unter»eD- V«lb V«« «lfVld-Vahn........ ^ - --- Karl-Ludwig'Vahn..... 190 50 191 — Donan.HamPschiff.» Gesellschaft 385— ü»8 — Elisllbeth-lLestbahn..... 144- 144-50 Llisabeth.Aahn (Linz-Vudweiser Strecke)......... — — — — ßerdin»nd«-Nordb»hn . . . IKlO— 181 b — stran,. Joseph c «ahn ... 131 l>0 I»2 — Lemb..«Izlru.'Iassy.V<»hn . . 1li4>- 124 60 Lloyd-Oestllsch........ 320 — 827 - Ocherr. »iordweftdotz» .... 1«ii— 12b «1 Gilb W«»« 3I«d«lf«-Vahn.......1l»8 25 108 75 Etaatsbahn........258 50 259-- Südbohn.........7450 74 75 Theiß-Bahn........195— 19650 Ungarische siorbofibahn . . . 1li3 — Il'3 50 Ungarische Oftbahn.....8850 34-— Tramway-Etslllfch......111 — 112 — v«u«esells««fte«. «lllg. llfterr. Vaugesellschaft . . -'— — — Wiener Vaugesellschaft..... —«— -— Pfandbriefe. Mg. «fterr. «odencredit . . . 108 HO 104 — dl°. in 88 Iahuu 88 — 88 2b slationalbanl ü. W.....97 «« 97 40 Uug. Bodencredlt......85'b0 86 — PrtorUste«. Elisabeth.-«. 1. E».....88«b 8«7b ßerb.-Nordb.-G.......104 — 104 50 ftrauzeIoslph««.......l»1L5 9150 «a!. «arl.Lud»»l,.V.. 1.«m. . 97-«b 97 7b 0ch«l. ««rtz»«».«.....Vb?b SV 2b SiebenbUrger.......^^ ,««.. St°°.«b°hu........1".b0 A Güdbahn i^ b«/.......'06b0 M 5,, « 5'/......."'" _.^> Slldbahn, Von«......^' H0 k>0> Un«. Ofidahn.......bU— ^ lredit.L..........l^5 ^ ^^ «udolfs-L........." We«fel< ., Au«sburg......... sijj4ft b«'^ Yraulfurt......... ^.45 d8'bS Hamburg......... ,..s» - ls« 7' Londou ......... 47.95 474° Pari« ......... ' M Ducaten .... 5ft ^ 9,5? - « ,i°p0leon«b'°r. . ""U ,. ^ « Preuh ilaflenfchewe^b^^ " ,92 I 7« -« ^llwlsche «run^s^V^^ ,