Dr1ua«rc^o^Nrr»l: !tr Sa, v ^ cd «»»Sjjätz-lg , . . 2 f.. 10 lr. L«idj».-clg . . i . L« . «nrteijährig. . r . iv . - . 70 . i,ci! Ser Post: t»»!>»,Lhr>g . . II N. - kr. 4->^,Lbri4 . . . S . L« . 'jährig. . . 2 . 7S. v>» i^ÜrULllg 'a« Hau« vi-rlei. 'örijr L5 L^o22t!i- S ?7. «ümmern s tr. Laidüch Anonyme Mittheilungen werden nicht berückfichttgt; Mannscripte nicht zurückgesendei. «rdaklio«; «ahnhosgafie Nr. I!l!r «»seiilion »«- Zusrrale» Lurrau: «Lougrehpla? Nr. 81 (Buchhand'.L, Sou I. «.»leinmayr L F. Bamber, i Znftr«ioi»v«isr: Kür die einspaltige Petitzeile z k, bei zweimaliger Einschaltung L Le> dreimal ii 7 kr. Susertionsstemvcl jedesmal ro dt Bei größeren Inserate« und öftere, »ioschaltnng entsprechender Rabatt. Nr. 281. Freitag. 6. Dezember i872. — Morgen: Ambrosius. 5. Jahrgang. Die Jesuitensrage im wiener Landtage. Auf der Tagesordnung des niederösterreichischen Landtages stand am 3. d. der Antrag des Abgeordneten Steudel auf Erwirkung eines Gesetzes gegen die Einwanderung ausländischer Jesuiten in Oesterreich, welches vom Verfassungsausschusse dahin erweitert worden war, daß dieses Gesetz das Verbot des Jesuitenordens im ganzen Umfange des Reiches zu enthalten habe. Die Saite des Volkslebens, die mit diesem Antrage angeschlagen wurde, ist so empfindlich und die Abrechnung, welche speziell Oesterreich mit dem mit Recht verhaßten Orden zu pflegen hat, ist eine so gewaltige, daß es nicht wunder nehmen kann, wenn die Bedeutung dieser Debatte weil über die Kreise des niederösterreichischen Landtages hinaus empfunden wird. Insbesondere rief es einen wahren Sturm hervor, als einer der geistlichen Kampfhähne im Landtag, Dechant Rcnk, die Frechheit hatte, den Kaiser Josef II. wegen der geringen Sympathien, die er dem Jesnitenorden ent-gegentrug, einen Schwachkopf zu nennen. Das in, Berichte des Ausschusses nur in Umrissen gezeichnete gemeinschädliche Wirken der Jesuiten gestaltete Dr. Giskra zn einem wirksamen farbenreichen Gemälde, von dem wir hier eine Skizze geben wollen. „Es ist heute das erstemal, begann der Redner, daß ein gesetzgebender Körper in Oesterreich sich mit dieser hochwichtigen Frage beschäftigt, denn auch jene im Berichte erwähnte Resolution des Abgeordnetenhauses hat den Gegenstand nur nebensächlich behandelt, indem sie einfach an die Regierung die Aufforderung richtete, nach Ermessen durch Ver-waltungsmaßregeln die staatSgefährlichen religiösen Körperschaften zu beseitigen. Ich weiß dein Herrn Antragsteller Dank dafür, daß er den Gegenstand — wenn, auch nach dem Ausspruche des Vorredners nur mit einer halbe» Maßregel — angeregt hat, und ich kann den Antrag des Verfassungsausschusses nur aus vollem Herzen gutheißen. Denn schon vor nahe einem Vierteljahrhundert, als ich die politische Arena betrat, im Jahre 1848, als im frankfurter Parlamente der Gegenstand zur Sprache kam und mehr als je das Schlagwort: „Freie Kirche im freien Staate" das Wort des Tages war, hatte sich vornehmlich durch das Nachdenken über diesen interessanten Gegenstand in mir die Ueberzeugung gebildet, daß jede Kirche, die katholische, protestantische, mosaische, mahomedanische und — wenn es erlaubt ist, von einer solchen zu sprechen — die confessionslose Kirche, wie jede andere Corporation den Gesetzen des Staates gleichmäßig unterworfen sein müsse. Weite und längere Beschäftigung mit diesem Gegenstände in der Zeit politischer Muße hat diese Ansicht nur bestärkt. Heute muß ich es aussprechen, daß ich den Jesuitenorden für einen gefährlichen, gemeinschädliche» und dem Staate verderblichen Halle. Ich sage: gemeinschädlich; denn wenn wir uns die ganze Organisation die,es Oroens gegenwärtig halten, wie er von Loyola erdacht und mit seinen Freunden gebildet wurde, mit dem absoluten Herrscher an der Spitze, mit seinem mehr als militärischen Despotismus, mit seinen Eoadjutoren, Präfectcn, Professoren, Novizen, Asfiliierten mit und ohne Priesterkleid, mit der ganzen vielverzweigten Organisation, wie sie damals bestand und nun neu aufzurichten gesucht wird, so müssen wir sagen, er sei gemeingefährlich, und zwar nicht allein wegen des formellen Elementes seiner Organisation, sondern auch wegen des Wesens, das ihm innewohnt. Er ist gemeingefährlich wegen des unbedingten Gehorsams, den jedes Mitglied angeloben muß und der erzeugt und geschult wird in jenen geistlichen Exercitien, die bestimmt sind, den Geist mürbe zu machen, wegen jenes Gehorsams, der nicht ist wie der bürgerliche Gehorsam gegen die Gesetze oder des Kindes gegen die Eltern, des Beamten oder Soldaten gegen die Vorgesetzten, nicht einmal wie der Gehorsam in anderen Orden, -sondern der nach den Satzungen des Ordens verlangt, daß der Jesuit Vater und Mutter und sich selbst hasse, damit er sei: psrmäs 8icut eaäavor! Diese gefährliche Institution ist auch gemein-schädlich infolge der vielgepriesenen Ratio stuäiornill, die den Geist und die Wesenheit des JesuitisumS bildet, die vor dreihundert Jahren erdacht wurde und fort und fort unverändert erhalten wird, und die noch im Jahre 1854 gegen die österreichische Regierung vom Pater Beckx vertheidigt wurde. Diese Ratio stuäiorum ist die Grundlage des Unterrichtes, und sie hat zum Ziele, glaubensstarke und unbedingt gehorsame Katholiken, aber auch gar nichts anderes zu bilden; dahin zielen alle Regeln derselben, daher das ewige Is^srs, seribE, loqui, daher ist ihr die Humanität nur das tüchtige Latein-lernen, weil es dem Kleriker »öthig ist. Sie ist eine Drillung von Geist und Gemüth, um unselbstständige Werkzeuge aus den Schülern zu bilden. Und in der That welche Früchte hat sie getragen? Hat unter den Jesuiten die Volksschule geblüht? Hat der Religionsunterricht Früchte getragen? Was lernten die Schüler an den Jesuitengymnasien? Die kaiserliche Regierung des vorigen JahrhunderS erkannte dies recht wohl, als sie den Jesuiten den Unterricht entzog; aber diese gingen doch von ihrer Ratio stuäiorum nicht ab, weil der Orden durch sie am besten erreicht, was, wie er sagt, nöthig ist aä EMsm vsi Zloriam und, wie immer hinzugefügt wird: aä inoröiukiitum soeiotatis 3ö8u. Wenn sich nun weiter in den Ordenssatzungen Vorschriften finden, nach denen jegliche Zu-und Abneigung sich zu richten hat, daß Blutsfreundschaft keine Bedeutung haben, Privatfreundschaft nicht geduldet werden darf, das Mitglied kein Nationalbewußtsein, keine Anhänglichkeit an den Staat haben darf, aus dem es empor- Heuilleton. Der russische Adel. (Schluß./ Dir Einsichtsvollsten der großen H rren begreife» die eines Erziehungssyslems, das araus hinausläust, hübsche Tänzer und säiim-mciiide Hosschranzen heranzubildcn, und haben außerdem klugen Rath von einem hohe» Würdenträger, "^"richteten Mann, erhalte», der vor zwei > -2ahreu die Universität Kretsch iiiipicicrte. sagte er ihnen, ..suchen Sie Ihre ^.ohne nie Dis„„er zu erziehen. Ich erkenne an. daß die hentige Generation geschickt ist, wenigstens uf der ^ bei flache. jungen Leute sind wohl-zogen, machen im Salon eine gute Figur, spreche» "nfig sraiizöfifch und andere lebende Sprachen, M "" .Grunde wissen sie absolut gar nichts. ^ m.?" ""d Sie weiden sehen, daß welchen, V"du"g in dem Sinne hat, in W bla. . ""'^ten Nationen das Wort versiehe... Mohla», me.»e H-rre». lassen Sie sie lateinisch, griechisch, Geschichte lernen; machen Sie Männer aus ihnen." Man befolgte den Rath, und auf die Vorstellungen desselben Würdenträgers entschied der Kaiser die Frage zu gnnsten des klassischen Unterrichts, trotz der Opposition fast des gefammte» Miliisterrathes. In einigen Familien, die den sozialen Pflichten weniger große Wichtigkeit beilege», verfällt die ErziehuligSmelhode in das entgegengesetzte Extrem. Da sieht man zehn Jahre alte Pedanten von früh bis spät znm großen Nachlheil ihrer Gesundheit und Intelligenz in ihre Bücher vertieft. Knaben und Mädchen werde» sehr juug in die ^elt eingeführt, und von diesem bedeutungsvollen Moment an nimmt die Gesellschaft sie vollständig in Anspruch, zum Schaden jeder ernsthaften Beschäftigung. ES gibt in Petersburg mehrere gelehrte Gesellschaften, aber wenige Mitglieder der Aristokratie gehören zu ihnen. In jeder Provinzialstadt findet man eine Masse von Leuten, die, mit Recht oder Unrecht, behaupten, ad>lig zu sein. Diese lächerliche» Behauptungen kommen da häufiger vor, als in Deutschland. Ehinals war jeder Grundbesitzer von Adel; seine Nach, kommen sind Adelige geblieben und bleiben es für immer*). Daraus folgt, daß eine Menge von Men schen, die auf den untersten Stufen der Gesellschaft stehen, sich mit dem Adelstitel brüsten, der außerdem von rechtswegen jedem Tschinownik, d. H. Re-gierungsbeamten, zukommt. Auch verleihen gewisse UniversitätSgrade den Adel. Die Tschinowniks, in dem Gymnasium oder der öffentlichen Schule ihres Distrikts gebildet, zeich-nen sich weder durch Intelligenz noch durch Kenntnisse aus. Selten verstehen sie noch eine andere Sprache als die russische, ihr Wissen beschränkt sich auf die Elemente dessen, was zur Ausübung ihres Berufes erforderlich ist, und auf eine Anzahl Kartenspiele. Sic essen gewaltig, schlafen tief und fast immer und widmen die seltenen Augenblicke ihres Wachseins dem .Spiel oder sie besuchen das *) Die englischen AdelStiiel vermehre» sich bekanntlich nichl di»ch Bererbung, sondern jeder Titel (der siet« mit Giniidbesitz vrrk.liipi ist) wird immer »ur bi.rch eine Person M i irrten. Mngliedcr der adeligen Foiiiiiie», kein solcher Titel voidande» ist. g'hvrem dem «lliger-slaiidc an gewachsen, und wenn solche Grundsätze in das praktische Leben übertragen werden: dann muß man wohl sagen, daß der Orden gemeinschädlich sei. Dieser Orden stellt sich nun zur Aufgabe den Kamps gegen alles, was das Prinzip des modernen Staates bildet, er beabsichtigt, den Katholicismus in seiner mittelalterlichen Form wiederherzustellen und jene Jnfallibilität, die keine neue Erfindung ist, sondern schon im sechszehnten Jahrhundert von den Jesuiten gelehrt wurde. Ein Orden, der sich dies zur Aufgabe macht, ist verderblich, um so verderblicher, je willenloser das ihm zu Gebote stehende Heer ist. Dies war von jeher meine Ansicht. Ich habe sie auch ausgesprochen zur Zeit, als ich die Ehre hatte, im Rathe der Krone zu sitze», und ich sprach sie aus an einem Orte, wo maßgebende Entscheidungen gefällt werden. Ich habe also allen Grund, den Antrag des Ausschusses zu befürworten." Dr. Giskra wendet sich nun gegen die Ausführungen des Vorredners. Maßregeln gegen die Jesuiten würden durchaus keine Aufregung hervorrufen, denn die gebildete Welt habe ihr Urtheil über die Jesuiten längst gefällt. Wohl möge manche» die Aufregung erwünscht sein, aber es gebe Mittel, das Aufhetzen der Massen hintanznhalten. Die Staatsgrundgesetze könne» es dem Staate nicht verbieten, sich ein staatsgefährliches Institut vom Halse zu schaffen. Das. Beispiel des deutschen Reiches sei ein leuchtendes, und er wünsche nnr, daß bei u».s ähnliche günstige Verhältnisse vorhanden wären. Leider sind dieselben nicht vorhanden, obgleich die' Regierung mit einer merkwürdigen Zaghaftigkeit an die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat zu gehen scheint, und selbst in dem kaum verzeihlichen Jrrthume einer Bundesgenofsenschast mit ultramontaner Reichösreundlichkeit Verfügungen über Sakramente, kirchliche Uebungen und den Kir-chenbesnch erlassen wurden, die nach des Redners Anschauungen nicht mit dem Geiste der Grundgesetze übereinstimmen. (Rufe links: Sehr wahr!) Eben darum sei es Pflicht der Vertreter, ihre Stimme zu erheben, damit jeder auf seinem Standpunkte seine Pflicht thue. „Ich räume ein — fährt Redner fort — daß mit diesem Beschlüsse dem Uebel nicht ein Ende gemacht ist. Damit ist der Orden nicht ansgeho-ben, und ich gebe zu, daß auch nach dessen Aufhebung die Machinationen gegen die Schulgesetze fortdanern würden. Aber eine Landesvertretnng, die in der Reichshauptstadt tagt, hat die Pflicht, ihre Ucberzeung auszusprechen. Wir haben in ernsten Zeiten die Erfahrung gemacht, was das Votum des niederösterrcichischeu Landtages vermag, und ich habe die Ueberzeugung, daß »ach dem gewöhnlichen Lause der Dinge wir alle noch den Tag erleben - Theater ihres Wohnortes. Sie bilden — und bil deten besonders vormalö - eine stolze Clique, welche die Gesellschaft der Kaufleute, die von den Adelskreisen streng ausgeschlossen sind, verachtet Die Frauen, denen die Hilfsquelle des EirkelS und jede auch nur nominelle Beschäftigung fehlt, führen ein wo möglich noch muffigeres »nd nnthätigcreö Leben, als ihre Männer. Sie thnn buchstäblich nichts als essen, schlafen und klatsche». Ich bin oft in das Innere ihrer Häuser gedrungen und kan» sagen, ich sah niemals ein Buch in ihren Händen; eine Bibliothek ist ihnen ein Gegenstand des Erstaunens. Der Leser wolle sich gütigst erinnern, eine wie hervorragende Rolle die lebenden Sprachen in der russische» Erziehungsmethode spielen ; er wolle bedenken, daß die TschittvwnikS in allen Provinzialstädten, wo sie tatsächlich und officiell die Regierung ver> treten, zahlreich vorhanden sind, und er wird aus der folgenden Anekdote ersehen, daß ich ihre» Mangel an Bildung „icht übertrieben habe. Einer meiner Freunde wurde aus der Reise zu mir durch einen eben gefrierenden Fluß aufgehalten. Da das Eis nicht stark genug war, einen Menschen zu tragen, so mußte mein Freund die werden, wo alle Gönner uud Schützer des Ordens nicht im stande sein werden, dem Sturme der öffentlichen Meinung zu widerstehen, welche den Bestand dieser Institution in Oesterreich unmöglich machen wird. (Bravo! Redner citiert nun ein Schreibe» des Herzogs Karl V. vo» Lothringen an Kaiser Leopold I. aus dem Jahre 1687, das eine Art politische» Testaments und nnter anderem die Warnung vor den Jesuiten enthält, „welche, wenn sie bei Männern nichts ausrichten, sich an die Schwachheit der Weiber wenden.") Ich habe die Ueberzeugung, daß der Kampf des Fortschrittes, der Bildung und Humanität gegen Obskurantismus und Aberglaube ein erfolgreicher sein, daß der Kamps zwischen den Streitern der Kirche und den Dienern der Staatsgewalt bald enden und daß der auf dem Boden der Landesgesetzgebung mit freigebiger Hand ausgestreute Same aufgeben und Früchte tragen wird z»m Segen, zur Blüthe und zur Wohlfahrt des Reiches.* (Lebhafter Beifall.)____________________ Polnische RuMchmr. Laivach, 6. Dezember. Inland. Im böhmischen Landtage wurden die Declaranten, welche den Verhandlungen des Landtages bisher serne bliebe», ihrer Mandate verlustig erklärt. Ausgenommen sind blos die Herren Gregr und Grund genug für die Russen, derselben noch lange fern zu bleiben. beigesetzt; freilich waren dieselben so glücklich, daß sie noch zu einer Zeit, wo das Universalmittel des Slo-venismus noch nicht erfunden war, die Schule besuchten. Wir hoffen, daß Herr Pirker alles aufbieten wird, um diesem berechtigten Wunsche der Bevölkerung Geltung zu verschaffen, denn die Schulen sind für nnd durch das Volk und nicht für einige verblendete Hypernationale da. Viel Schuld daran tragen auch die Bezirksfchul-Jnfpectoren und Bezirksschulräthe, die die wichtige Mission, die ihnen das Gesetz gegeben hat, ganz verkennen. . Endlich möchten wir auch den politischen Behörden ein „OavtzLiit, eon8ul68" zurusen. Äcal- unr> ProvLnzlal-ANstcLeiieicheitel-. Original-Correspou-enz. Adclsbkrg, 5. Dezember. (Schulzustände.) Es waren wohl beherzigenSwerlhe Worte, die in unserer Landiagsstube von Seite eines Abgeordneten der Minoriiät der Majorität bezüglich der Autonomie der Gemeinden und der Verwendung der Sieuergulden für so unsrnchlbare, unpraktische Unternehmungen, wie es daS slovenische Liebhabertheater in Laibach ist, zugerufen wurden. Daß alles gegenüber der in ihre Ideen, Ulan möchte sagen verbissenen Majorität, umsonst war und der betreffende Abgeordnete in der Wüste predigte, konnte wohl vorausgefehen werden. Gegen Vorunheile kämpst man mit Giünden vergebens. Statt dort segensreich zu wirken und die legislative Thätigkeit lenem Gegenstände zu weihei», welcher als die Grundlage j^-de« Forifchrittes erscheint, nämlich dem Unterrichte, wird die Zeit mit unpraktischen Beschlüssen verzettelt. Während die Schulzustände im ganzen Lande Mit Ausnahme der Hauptstadt sich in einem desolaten Zustande befinden, beschließt die Majorität ein Gesetz, von dessen Nichisanciiouierung sie überzeugt ist. Ob dle Bevölkerung darunter leidet, ist glerchgiltig. Ein ^astlschez Beispiel hiesür bietet die Beschaffenheit der schulen in Adelsberg. Die hiesige Hauptschule stand vor einigen Jahren in sehr gntem Ruse, allein infolge Wuih, alle« dem aUcinseligmachen-ö" opfern, machte alles und auch die Rückschritt. Wie willkürlich der Nni'u» .0^ das Wvhl und die Stimmung ersi^i« speziell vorgegangen wurde, u! 7 vor Jahresfrist, wö ai„ ^ ^ohenwan'sche AuSgleichSstiömung hoch dr??' ^ Sprache ganz au« der Schule ver- E Erstunden (ein neuer -,-d»^ ""k schon mehr als bescheidene, kaum geduldete Ersten, eingeräumt wurde. Woher und mit welchem Rechte dieser UkaS erfloß, wer weiß es? Genug, er wurde auSgesührl, ohne daß, von be-u ener wielle irgend welche Einwendung gemacht wurde. Local-C!»ronik. — (NennteLandtagsfitzung) am 4. Dezember. (Schluß.) Als siebenter Punkt steht auf der Tagesordnung der Bericht des Finanzausschusses wegen Trennung der Direktion von der Verwaltung der Landes-WohlthätigkeitSanstalten. Der Finanzausschuß beantragt: 1. Die Leitung der sani tären Angelegenheiten wird von der Verwaltung getrennt; sie stehen sich nebengeordnet; beide sind aber unmittelbar dem LandesauSschnsse untergeben. 2. Der Leiter oder Director der sanitären Abtheilnng wird aus den Primarärzten derart gewählt, baß ein Comiis aller Primarärzte und Berwaltungsbeamten mit Meho heit der Stimmen dem Landesausschusse zwei Primär-ärzte bezeichnet, aus welchen dann der LandeSauSschnß den Director wählt, von welcher Wahl er dann der k. k. Landesregierung Mittheilung macht. 3. Se. Majestät der Kaiser wird gebeten, diesem Beschlüsse die allerhöchste Sanciion zu eriheilen. 4. Der Landesausschuß wird beauftragt, ehestens dahin zu wirken, daß diese Angelegenheit baldigst zum besten der Lan-des-Wohlihätigkeiisanstalten endgiltig geregelt werde. Bei der Generaldebatte über diese Anträge ergreift Abg. Kromer das Wort: Der Landesausschuß führe unter den Gründen, welche ihn zu dieser Maßregel bewogen, auch den an, daß, so lange die Verwaltung mit der Direction vereinigt war, viele Unordnungen, Unterschlagungen und Defraudationen vorgesallen, so wie daß durch die Trennung erhebliche Ersparnisse zu erzielen seien. Jedoch sei ihm nicht bekannt, daß unter Director Zhuber, wo beide Stellen vereint gewesen, welche Unordnung vorgesallen. Nicht die Vereinigung der beiden Stellen in einer Hand sei schuld an dergleichen Unordnungen, sondern weil die Verwaltung pflichtvergessene Beamte angestellt und selbe nicht gehörig controlien und überwacht habe. Ver-waltungsbeamte müssen überwacht,die Direction dürfe von der Verwaltung nicht getrennt werden, wenn nicht Defraudationen Vorkommen sollen. Daß man sich damit eine neue EinnahmSquelle eröffne, sei nicht richtig. Er könne nicht begreife», wie man von solchen gewagten Experimenten derlei erwarten könne. Jede Anstalt, jede Unternehmung brauche eine einheitliche Leitung, wenn sie gedeihen soll. Conflicte seien un auSbleiblich, wenn beide Stellen gleichberechtigt und unabhängig neben einander gestellt werden. Die sani täre Leitung sei von der ökonomischen nicht zu trennen ; in einer WohlihätigkeitSanstalt sei ja die pünk-lichste Ordnung und Gewissenhaftigkeit ein Haupierfor, dernis, da es sich hier um Menschenleben handelt. Ein Director, durch die Gnade seiner Collegen gewählt, werde jene Energie, jene Kraft, jene Autorität mm mermehr haben, die ein lebenslänglich angestellter ent greifen. BleiweiS entgegnet, Defrautationen hätten schon unter Zhuber begonnen. Kromer behauptet, davon wisse er nichts, die Akten seien dem Ausschuss« nicht Vorgelegen. Uebrigens seien, solange er im LandeSauS-fchusfe gesessen, die Kassescontrierungen regelmäßig vorgenommen werden, die Protokolle beweisen es. Während BleiweiS im LandesauSschufss sitze, seien sie nicht vorgenommen worden, weil desfalls keine Protokolle vorliegen. Bleiweis schweigt. Der Landespräsident bemerkt zum Antrage 2. die Krone hat sich das Recht der Ernennung des Verwalters der WöhltätigkeitS-anstalten Vorbehalten und wird sich dies Recht nicht schmälern lassen. Alle vier Anträge werden hierauf von der Majorität angenommen. Eine ebenso erregte Debatte entwickelt sich zum letzten Punkte der Tagesordnung: Bericht des Finanzausschusses wegen zeitweiliger Verwendung eines abgesonderten Tractes der LaudeszwangS-albeitsanstalt sür ruhige Irrsinnige. Der Landespräsident bemerkt zu diesem Antrage, die Regierung müsse sich gegen denselben erklären; ihre Gründe sind theils sanitäre, theils disciplinäre und rechtliche. Die Fenster des für die Irren zu verwendenden Tractes gingen sämmtlich in den Hofraum der Werkstätte, die Berührung zwischen den Irren und den dort den ganzen Tag beschäftigten Zwänglingen sei unvermeidlich. Er-stere würden der Gegenstand des Gespöttes, das sei gegen alle Humanität, gegen alle Disciplin. Zudem würde wegen der Bauart 'jeder Laut überallhin vernommen, der nächtliche Lärm könne leicht den Vor-wanb abgeben zu Krawallen und Emeuten in der Ar-beiisanstalt. Aufgabe der politischen Behörde sei eS, ferner strenge darüber zu wachen, daß der letzte Wille der Gründer dieser Anstalt vollkommen ausgesührt werde. Darnach sei die Snstalt nicht zu einem Irren-Haufe, sondern zu einer Zwangsarbeitsanstalt bestimmt. Das Vagabundenwesen vermehrt sich, Arbeitsscheu und Bettelwesen nimmt überhand, wie leicht käme man da in die Lage, daß nicht mehr genug Raum in der heimischen Anstalt vorhanden und man die Corrigen-den in fremde Arbeitshäuser abgeben müsse unter schwerer Belastung des Landesfondes. Nachdem Blei-weis nochmals das Wort ergriffen und auf das dringende Bedürfnis hingewiesen, entgegnet Kromer: Ich bin ein eiwas hart angelegter Mann und habe für gewisse Stoßseufzer wenig Gefühl. Bleiweis meint, der Gedanke, die Zwangsarbeitsanstalt für Irrsinnige zu ver. wenden, sei ein recht löblicher; ich dagegen möchte ihn einen recht drolligen nennen. Und wirklich der Ver-uch, unter demselben Dache Irrsinnige und Zwänglinge unterzubringen, entbehrt nicht eines Grades von Originalität. Nur hat die Sache ihre rechtlichen, sanitären, disciplinären und finanziellen Haken. Jede Anwalt kann nur wohl dem Zwecke genüien, wofür sie eingerichtet ist. Die Zwangsarbeitsanstalt entspricht ihrem Zwecke, arbeitsscheue Individuen und Vagabunden durch die Detention einer nützlichen Beschäftigung zuzuführen, vollkommen. Bei Irren ist aber Heilung der nächste Zweck, nicht Detention. Was nun in dem bewußten Tracte zu einer zweckmäßigen Beschäftigung und Zerstreuung des in Wahn befangenen Geiste« der Irren dienen könnte, ist nicht vorhanden. Eine Absperrung von aller Berührung mit den Zwänglingen ist geradezu unmöglich. Sämmiliche Fenster gehen in den Hofraum. Wie lange werden sie sich gegenseiiig ruhig verhalten? Wer wird es verantworten, wenn der unausbleibliche Läryi und das Toben der Irren die Zwänglinge der nöihigen Nachtruhe berauben? Sie müssen menschlich behandelt werden, sonst sind Ausschreitungen nicht zu verhindern. Man hat gesagt, man wolle die Fenster stark vergittern, sogenannte Fenstrrkörbe anbringcn. Dadurch verfalle man in ein anderes Exirem, die Irren wären dann schlimmer fallen könne. Seine Collegen wisse» ganz gut, daß ^ daran, als die Zwänglinge; Licht und Lust wäre ihnen er nur so lange im Amte bleibt, als sie wollen. Die benommen'; Melancholie, Trübsinn, die Vorstufen der noihwendigen Folgen werden Lässigkeit und Unordnung Tobsucht, hätte man muihwilligerweise selbst gefchaf-fein. Ein solcher Director sei gezwungen, olles durch die i sen. Das wäre alsdann alles andere, nur keine Heil-Fingerzusehen, damit er sich aus seinem Posten erhalte. So anstatt mehr. Ruhige, guimüthige Irre solle man rufen Sie auf der einen Seite Lässigkeit, auf der lieber in ihre Heimat schicken, als ins Arbeit-hauS, ändern Pflichtverletzung hervor, Ordnung und PUnkt- damit sic in GotteS herilicher Natur und unter der den Willen der Bevöl-war k ""d der umliegenden Gemeinden Botk-.il .7?" Einzigen Thatsache, daß dem keru? 2l»spec,or Pirker eine Pe.ition der Bevöl- «-n Ud«r-'i^umliegenden Ortschaf. »er Veraew»,.i" ' den gedachten Akt . . , , .... ..... and Wieder«,.?.!^ ""^'ebenen Wonen protestiert lichkeit werden untergraben. Die Negierung weiß da» Pflege der Ihrigen gefunden. Man möge nur nicht mführmig des deutschen Unterrichtes be-! wohl, darum werde die geplante Maßregel nicht durch- j gar so viel reden von der Gefährlichkeit dieser Irren. Raub, Mord, Brandlegung, die nolhwendige Folge zügellosen LandstreicherthnmS, seien weil gefährlicher. Die Irren, welche nicht mehr heilbar sind, gehören unter die Pflege der Gemeinden, die mllßten für sie sorgen; dadurch werde auch Raum geschaffen für die Heilbaren. Wie steht eS aber mit dem finanziellen Punkte? Darüber gehen sowohl der Landes- wie der Finanzausschuß leichten Sinnes hinweg. So wohlfeil, wie sie sich vorstellen, sieht die Sache nicht auS. Der bewußle Tract des Arbeitshauses nur nolhbürflig hergerichtet, werde nicht 700 fl., sondern 4000 fl. kosten. Zudem müßten die 25 weiblichen Häftlinge anderwärts untergebracht werden, was wieder bei 1500 kosten würde. Die Verpflegung, Bekleidung und Beaufsichtigung von 60 Irren in der neuen Anstalt verursache wieder eine JahreSauSlage von 9- bis 10.000 fl. Darüber gehe man ganz blind hinaus. Die Gemeinden stellen gewöhnlich jeden unversorgten schwachköpfigen Menschen als einen gefährlichen Irren hin, schummeln die ganze Bürde auf das geduldige Lastthier, den Landesfond. Steiermark, das aus Lan-deSmitteln eine prächtige Irrenanstalt gebaut zur Aufnahme von 800 Geisteskranken, habe dem Lande den Antrag gemacht, Irrsinnige auS Krain zu 60 kr. für den Kopf zu übernehmen. Man schicke die Irren nach Graz, was allcs in allem 6000 fl. koste und dem Lande Tausende erspare. Nachdem nocb Desch-mann, BleiweiS und Zarnik — letzterer in heiliger, die Regierung verletzender Äeise — sür den Antrag gesprochen, wird selber mit 26 gegen 6 Stimmen zum Beschluß erhoben. Vor Schluß der Sitzung überreichen BleiweiS und 17 Genossen einen Antrag aui Erlassung einer Adressean Se. Majestät den Kaiser. Der verlesene Entwurf bezieht sich auf die im Jahre 1867, 1870 und im Oktober 1871 bereits erlassenen Adressen und versichert, die Majorität deS Landtages stehe noch heute unverändert auf dem Standpunkte der in denselben entwickelien politischen Anschauungen. Der Entwuif bedauert, daß im vergangenen Jahre die so schön eingeleiteten und so herrlichen Erfolg (!) versprechenden Ausgleichsverhandlungen so plötzlich abgebrochen wurden, und spricht die innigste Ueberzeugung aus, daß nur durch Wiederaufnahme derselben der Friede zwischen den Völ-kern Oesterreichs begründet werden könne. Dann wird an eine Darlegnng^der Beschwerden und Wünsche gegangen. Die Schulvorlagen seien ohne Widerstand vom Hause angenommen worden. Aber gewisse Per> sonalveränderungen im LandeSschulrathe (Mrhal und Pirker!) lassen besürchten, daß gerade das Entgegengesetzte erreicht werde. Namentlich gehöre die Ernennung eines Fachmannes sür den krainischen LandeS-schulrath, ohne, wie eS im H 35 der LandeSgesetz-gebung geboien, die Vorschläge deS Landesausschusses zu beachten, dahin. Zudem sei die Gleichberechtigung in Schule und Amt noch immer nicht durchgesührt. Die im Zuge befindliche Grundsteuerregulierung drohe lbeilS durch Mangelhaftigkeit deS Gesetzes, theil« durch engherzige fiScalische Auffassung die Ueberbürdung des Landes permanent zu machen. Die Grundenilastung sei noch immer nicht vollständig durchgesührt; zur Regelung des GrundentlaslungSsondeS thue ausgiebige Reichshilse noih. Was die vom Lande begehrten Eisen« bahnlinien, die Lacker- undLaibach-Karlstädierbahn, anbelangt, so falle das Lande»- mit dem Reichsinierefse zusammen, so daß diesfalls zuversichtlich einer vollen Würdigung der materiellen Interessen - des Landes rntgegengesehen werde. Durch das kaiserliche Diplom vom 20. Okiober 1860 sei die Landesvertrelung zur Theilnahme an der Gesetzgebung berufen und einge-laden worden, ihre Bolen in den ReichSralh zu entsenden. Der Landlag habe also ein Recht, zu fordern, daß ohne Zustimmung des Landtages diese Bestimmung »ichl abgeänder», sondern daß seine Rechte gewahrt und geschützt werden. Die Begründung dieses Antrages ersolgt in der nächsten Sitzung. — (Zehnte L a nd tag S s i tzu » g.) Heute wurden zwei Landiag-sitzungen gehalten. Die erste von eilf bis zwei Uhr, dt« zweite von vier Uhr an. Hauptgegenstand der ersten Abiheiluug bildel die Verhandlung über das Gesetz, betreffend die Herstellung und Erhaltung der öffentlichen nicht äi arischen Straßen ^ und Wege, der zweuen die Begründung des Adreß-! antrageS. Der ausführliche Bericht kann felbstverständ- > lich erst morgen folgen. — (Zur Effectenlotterie der philharmonischen Gesellschaft) Hali Ihre Majestät die Kaiserin Karoline Augusta^ zwei prachtvolle Oelgemälde gespendet, welche dem Ver- ^ nehmen nach nächste Woche in der Auslage des Herrn i Karinger zur Ausstellung kommen werden. — (Effectenlotterie der philhar-^ monifchen Gesellschaft.) Die Damen und! Herren des Lotteriecomi>6'S und überhaupt alle Freunde > der philharmonischen Gesellschaft, welche sich mit dein^ Absätze von Losen unter ihren Bekannten in und außer! Laibach bemühen wollen, belieben die Lose entweder! persönlich im Loiteriedureau (Fürstenhof, zweiten Stock! Gang links) in den Bureaustunden (6-8 Uhr abends,. an Sonntagen 3 — 6 Uhr Nachmittag) abholen oder! dem Comitä schriftlich die Anzahl der Lose, die ihnen! zugeschicki werden soll, bekannt zu geben. Die Herren ^ des Lotterie - Comilö's werden ferner gebeten, ihren j College» im Execuiivcomiiö, die dermalen mit Arbeit > überbürdet sind, zu Hilfe zu komme» und hie nnd da ein Stündchen Arbeit dem edlen Unternehmen zu widmen. , — ( D i e S u b sc r i p t i o n für die frei-1 willige Feuerwehr in Waitsch) nimmt! einen so erfreulichen Fortgang, baß bereus vorgestern von der Gemeindevertretung bei dem hiesigen Fener-fpritzen-Fabrikanten Samaffa eine vierzollige Abprotz-spritze von jener Gattung bestellt werden konnte, welche bei dem Feuerwehrlage in' Graz mit dem zweiten Preis ausgezeichnet und von der freiwilligen Feuerwehr der Zuckerraffinerie angekauft wurde. Konstitutioneller Derein in Laibach. Der Ausschuß beevri sich bieniii, die BereinS-mitglieter zur 43. BersaMMlMia einzuladen. welche Montag den 9. Dezember 1872 abends um halb acht Uhr im Casino-Glassalon ilaiifinoe,. > Tagesordnung: 1. Die Processionen sür den Papst und das! Versammlungsrecht. 2. Die heurige Landlagssession. 3. Das Prämienanlehen der Landeshaupistadt Laibach. 1,086 tlsr III. ungar. 81aal8woti!ttiä1igli6>l8lotl6i'i6, Ziehung am 27. Dezember a. e., Haupttreffer -10.000 fl. in Gold, ü S. W. fl. 2.5t» und Pronieffen für die schon am 2 Jänner k. I. stattsiudende Ziehung der L s. W. fl.z.50 und HO kr. Ltcmprl, sind z» beziehen durch (7N 4) Wechselstube, <»,,«», Sackstiaße Nr. 4. AiNl'rUUii. Laibach «>. Dezember. Vormittag« lrlll e, »achinitlags iheilweise gelockerle Wolkendecke. Wärm>: Morgens 6 »br - 3 N , nachmittag» 2 Uhr -1- 5.1" (I«7l l.tt . l«7» i- 5.6 ). Barometer im stalle», 734.!>.'> Millimeter. Da» gestrige TageSmiiikl der Wiiime 6 7 , ui» 6.N llbrr dem Normale. Der gestrige Riederschiag 21.30 Millimeter. Gedenktafel aber die am 9. Dezember l872 stultftndenden Liciiatio.ien. I. Feilb., Perne'sch,' Real., Michelstelle», BK. Arain-bnrq.--l. Feilb., Jngovii'lche Real., Drenovz, BG. Tscher-»embl. — I. Feilb., Pristov'sche Real, Polar, LG Laib>ch. — 2. Feilb., Zepie'sche Real., Kreuz, BK Nrnmaikil. — 2. Feild, Rusi'schc Real., Schwör,, BG. Seiseiidcrn. 2. Fcilb., Besaj'sche Real., Sl. Marli», BG. »>an b»r„. 3. Feilb., PerniiH'Iche Real., Miiieivellach, BK. Krain-burg. — 3. steilk., Oklak'sche Real., Bieg, BG Kiain-bnrg — 3 Feilb., P»öa»r'Iche Real, Sl. George», BK. Kraiiibiirg. — 3. Fei b, Hive'sche Real., >« k «>» <», ,>. Lachs und Endsmann, Wien. Milautz, Loitsch. -- Winter, Agent, uud Liter, Lederer, Marburg. Theater. Heule: Doktor Robin. Lustspiel i» l Akt von W. Friedrich. Personen: Garrick . .Hr. Röder. Jackson, Fabrikant...........................Hr. Hosbaner. Mary, seine Tochier..........................Frl. Brand. Sir Anh'.ir, Advokal, ihr Beriobler . . . Hr. Earode. Edith, Kammerfrau............................Fr. Kroseck. Diese»! solgl: Nur Mutter. Lustspiel in 2 Aufzuge» von Alexander Bergen. Personen: Herr von Bcrnae .............................Hr. Hosbaner. Frau von Beriiac........................ . . Fr. Kotzky. Bolsy, deren Tochter.........................Frl Brambilla. Georg von R-iw'I, ihr Schwiigersohn . . Hr. Röder. Goniram, ihr Sohn......................... Hr. Larode. Herr Beuoit de Pon?ols.......................Hr. Höller. Franxois, Bedienler . ................Hr. Miidaner. LL LS «k ZK LL LL Lr LZ r; rsk » R L? LS An die Eltern!!! Sicher wirkendes Wlirmer jeder Art ist 1 Mittel gegen Eingkweide- insbesondere snr Kinder geeignet, da man denselben die» spielend beibrinqe» lan». 81efan 8ipöor, Apoiheler in FUnskirche». Preis per Ttück kr Z» habe» bei Herrn f. 6. Us),e>'boffei', Dro-guist i» Wie»; Herr» pufglvitnei- in Gra,; Herr» /smdrs i» Botzen; Herrn ^08. förök in Pest. (5i<0-öi Lk A Lk X A L« Wteuer Vörfe vom 5. Dezember '?se ' 5se i . '«c.Sientc, öst.Par dto. üft.iu Ei'i . vos l«54 . vou l«6v. >a ,se vou i«6^. . - v. Nl«)4 . verwart ' 7 rmen, Krain r. Lltsteukavd f. . i -arv . -ud , ,-eal.L. HIüV.5 . ^tatlonaldaur Lreditaastalt v. --»comvre-v" tinglv-öNerr.Banf Vedcncreb.-L - ^ Hvl>otd.-Ba:U ^teier. Ekcompl.-B: ,ranko - Austria . -«ns. ,Zcrd..^ rdL ^lLdlabu-Eclells^ EUiabeth.^ahk! tarl.i'udwist'Bahn S»eb«nb. Uijenbahn ^taatSdahn. . . ta,1. Kranz-Iosef«b. Mfs..Barcser L.-«. ittöld-Hlum. Sahn ij.ro. verloßd. tag. Ht?d.--red!ta»st. »llg.öst.«od.-«redtt. »tn. ,v Veld »>'6 -70 30 -6 25 IOA 7.» 126 -K4 . 0 sr.50 VS War?^ ^eld War« ^6 Itt! rtt-PVPvrl'.-^anr S4 SL 7S 85 75 8 — 83 75 7V.75 V7S 875.-L37.25 1 80 825 284 -^8 -297 136 5 »122 IV-« 7ö 250 2.1 < 75 ,8^. 83« 0 21V 5 180 — 174 2b ILV50 V°n»S»ii. I0 ' ^di,. „«oft. «M., ö.w Staal-bahn pr. Stück SlaalSb. pr. St. 18"? 86 -dx 25 t»4. 80.50 »»75 — 276 — 83?.75 >20, 3»6. 2 6.-102 — 136 75 1dl — 174.59 4rediL 10V s.. k. tt?. «)ou..Damr'fs-..G M 100 fl. SM. . li rieNrr i(x» sl. HP«. dto. LO N. c.W. - sencr . 4» . » 40 „ St. Genot»^ 4V . 'VIndtfHgräh 2" -»Valdveiu . -o . 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