Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (fei. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva u tca 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung)« Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Drn, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Dm TSO Mariboru Mtuim nröffteiit für Öen Frieden Andauernde Verschärfung der Lage in Spanien / Neues italienisches Freiwii-ligencorps für General Franco / 17 englische Kriegsschiffe in den spanischen Gewässern Am 24. Zänner Unterzeichnung "es jugofmtoifch- bulgarischen Balles 'S e o a r a b, ö. Jänner. (TR) Wie in Votttifchen Kreisen verlautet, wird der jugo-IJJfcifö.BuIgartfche Freundschaftspakt am ~ Männer in Beograd unterzeichnet wcr-!C1.!;. bulgarischer Seite wird Ministerpräsident K; o s ej w a n o m den Pakt wterfertigen. Gleichzeitig wird sich, der „P o ~ }.} 'l ^ a" zufolge, auch der rumänische Ministerpräsident Tatarescu in Beograd nushalten. Die „B r e nt c" veröffentlicht I" Interview mit K j o f o j tu a n o w, tir1' Cln.c besondere Befriedigung und Freude Annäherung ausspricht, die der Üc-le chtoets dafür sei, das; die beiden Völker tchf lll^t'9s>n Weg fanden, welcher eine klare Beide Gegner melden Teilerfolge fli.T V1 ^ D Jänner. Nach Meldungen BqL "fbrgtar find in Cadix, dein Haupt. i(ar; Jf: na. onalistichen Truppen, 6000 b-,. ~K,;5;c Freiwillige eingetroffen. Trotz r " 'ements hält das Reutcrbüro diese Jif-ausrecht, wobei cs sicb auf seine genauen JNwrmationen stützt. Orf V'!,'h..v j ^ o. Jänner. Nach dem amt» lrnhm nber die gestrigen Kämpfe bm'r' n^dublikanischeii Truppen auf «irr E^larara-Front die Orte Matiglio, v.rc Nu va und Benares de Castojon ftwie ^fr - in der Nähe dieser gestern de» Madrider Front tobten Den t?9 schwere Kümpfe. bciM'chjrni'^,, L*)C1Vlru^en «elang cs, sich Puut“ -r Stellungen an mehreren Re-wr r r» ' "" iern. Deshalb zogen sich d>e trte lt !!1’ zurück. Das weitere Bor Berirn» H.,, chattonal fte» wird, wie der aba"in den neuen Stellungen ' - ■ ' werden. vo» tl1 a* Jänner. Das Hauptquartier mit I: t.Utrtn* oAlärt hingegen in einem niauee v1 ^rausgegebenen Korninu-s0?8br;ber‘ ~ t'C 6tU i,un Nationalisten im neu negreick" „llr ^rchgeiührtcn Operatio-M t:. .-ch .. rt ausen. Die republ konische Ä i:«» Äicrl "Nb unter Zurück-bwid.J ,der spanischen Wirren beziehen. Berk i n, 5. Jänner. DMB berichtet, daß die Meldung der Radiostation Tetuan, wonach der deutsche Kreuzer „Graf von Spee" den beschlagnahmten spanischen Dampfer „Aragon" freigegeben hätte, unrichtig sei. Das beschlagnahmte Schiff werde erst dann frei gegeben werden, wenn die spanische Regierung die konfiszierte Fracht des Dampfers „Polos" sowie den inhaftierten Passagier herausgibt. Paris, 5. Jänner. Wie aus Bilbao gemeldet wird, haben Marinestreitkräfte der baskifchen Regierung das deutsche Handelsschiff „Pluto" ungehalten. Dieser Zwischenfall dürfte die Spannung zwischen Deutschland und der Regierung von Valencia weiter verschärfen. Die französische Presse zeigt sich wegen dieses Vorfalles sehr beunruhigt und schlägt vor, daß der Haager Schiedsgerichtshof in der Frage der Beschlagnahme des ,Halos" angcrufen werden müsse. Weder Madrid noch Burgos zu GchiffsanhaSiungen berechtigt Der Standpunkt der englischen Regierung So» d o », ö. Jänner. Die englische Regierung nimmt zur Frage der Schiffsanhaltungen folgende grundsätzliche Haltung ein: „Da keiner der beiden Gruppen des spanischen Bürgerkrieges Rechte einer kriegführenden Partei zugestanden wurden, hat keine das Recht, englische Schiffe auf hoher See anzuhalten. Sollte irgend ein englisches ■Schiff entgegen den englischen Gesetzen Rüstungsmaterial nach Spanien bringen, so steht es einzig und allein der englischen Flotte zu, Maßnahmen gegen ein solches Schiff zu treffen. England lehnt cs unter allen Umständen ab, daß fremde Behörden auf hoher See irgend welche Maßnahmen gegen englische Schiffe ergreifen. — Auf den gestrigen Protest, den der enlische Botschafter der Regierung von Burgos übermittelt hat, ■ist in London noch keine Antwort ei »gegangen- Borle qrö.d ‘in L5- 1 Jänner Devisen.! ;,m., P >D«° m San M--NI- tt* (®6«A_ailbe*ic*#j Erläuierungen des Innenministers über Sie Erlangung der Heimmsberechtigung falschen Auslegungen der Gesetzesvvr-ichriften über die Heimatsberechtigung vorzu-, beugen, hat der Innenministers Erläuterun-9cn 3U diesen Vorschriften gegeben. Zur Er-toitgnttg der Heimatsberechtigung in einer Gemeinde ist zehnjähriger ununterbrochener rpfenchalt in dieser Gemeinde erforderlich. " 5 Unterbrechung des Aufenthalts gilt je-vch nicht, wenn eilte Person zu Heilungs-atocifeti oder eines dringenden Geschäftes hak-eine Zeitlang in einer anderen Gemeinde Bit. In die zehn Jahre ständigen Ausent-in einer Gemeinde kann nicht die Zeit cuigcrechnet werden, die eine Person vor Nn-erbrechung des Aufenthalts in einer Gemeinde verlebt hat. Keine Gemeinde darf einen •chimatSBerechtigteit, der über zehn Jahre N!cht mehr in der Gemeinde ansässig ist, aus fer Liste der Heintatsberechtigten streichen, chor sie von einer anderen Gemeinde ver-Itandigt wird, das; diese Person in dieser Gemeinde das Heimatsrecht erlangt hat. Un« eheliche Kinder sind dort heimatsberechtigt, 00 h>n Tage ihrer Geburt ihre Mutter hei-matsverechtigt war, ohne Rücksicht darauf, 1 bie Mutter durch eine spätere Ehe in ei-11 Cr anderen Gemeinde die Heimatsberechti-gung erlangt hat. 'erianzugelangeii, weil Wah ein geradezu stwiisches Beispiel der Mumien auf der Zeit sErit. Dynastie darstellt. Das Museum ist H'' Quf ihn. Sein Kopf ist mit einer ver-s'Hieten und bemalten Gesichtsmaske be-,®v hQt einen roten Leinenschal um r1 bie Bandagen sind bemerkenswert sau-^m Aussehen nach muß er ein jun-■Tl'v ')'1‘rtnn don dem normalen thebanischen ^ypus gewesen sein. Seine Füße zeigen •■tchrerc Verletzungen, aber im übrigen läßt :.ats auf die Ursache seines Todes schlie- Pmhrjcheinlich wird nun überall ein plan 'llaglger Feldzug mit Hilfe von X-Strahlen ultr h'OHPtiiche Mumien einfetzen. Schachturnier in Hastings Ton Ü !l * 11 6 s, 4. Jänner. In den letzten t. ,n luin'Sc in Hastings ein großes Schachts ,lllCr eröffnet, an dem der ehemalige Welt-A lj ech i n, die Großmeister m ' i d m a r, Eliskäses, Fine und Tho-u ,S PCttne Feigin, Koltanowsky, Winter -Vhlot sowie Frau Menfchikow teilneh- f,r^n ber ersten Runde siegte Dr. Vidmar 11 ^oltanowsky, Thomas über Menschiko-iiB:r Mbchin über Fchgin und Fine j s H?2kases. In der zweiten Runde ver-Wim ,'LV' Vidmar gegen Dr. Aljechin und M^ ^ üegen Fine während die Partien : Tylor, Koltanowsky : Elis-,v,." s ..Y°*a8 : Feigin remis verliefen. Dr n Runde siegten Feigin über ihte' übevaich>®-ntci: über Koltanowsky und lelii" ^s ^ikowa, während Dr. Al- ten a-„ k ^ remitierten. In der vier-2tlie Tit- 1 ~r ltnterlagett Winter gegen Dr. wv ^: •'i' cmoS gegen Fine und Tylor ge-lltQr wogegen die Partien Dr. Bid- nowifh ' '-'lates und Menschikowa : Kolta-ieit Rn l'nCnftojdbeit verliefen. In der fünf« lox i„,k " otidlich gewannen Fine über Ty-öBei-rm s^1'' Rlwchin über Menlch'kowa die Ul ’ ^htis verliefen die Partien Dr. Thmnas o ntcr’ T'skafes : Feigin und @ Ias * Koltanowsky. 5 D,. “rJ? b. uach der fünften Runde: Fine Bidmär GnI? -tiier eiu balb. Tylor 3, Dr. 35'ntei- "je o @ ef: Thomas, Feigin und Menschikowa1 "n halb und 9,v? n,” " ° lNeu-Mexiko). 3. Jänner. den eV’='mLl^!e-r j"mb vom Schnee in , chtut'Hergen e'nge'chlossen worden. Es n; and: Vast sie vor Kälte und Hunger lMkonrmen wenn nicht rechtzeitig Reftungs .timi. i"Clt ■ 'h!Cn Eintreffen Ein Reicht' -h' ma-eua/has mittlerweile das Ge-ledoch keine Indianer ge-einn.m ' K ch zeitig uerucht ein Motorpflug w4r<,Qfnt m "h^en. damit Lastwagen mit - run^mistel, m- den Indianern vor» ,k; ,|u können Dm Nachricht vom Gesa,ick , f stelle chlesteneit würde von zwei halb-tst /Ungerten Indianern überbracht, die ge= -Hrn nt Zun; ankamen, nachdem sie drei T?* l-n'gex Zeit in Australien die Gelehrten. In dem im südlichen Australien gelegenen Viktoria-See liegt eine kleine Jn'el. die eine Größe von etwa 450 Quadratmetern hat und die merkwürdigerweise in bestimmten Jeitabständen verschwindet und wieder nur« Wucht. Diese Erscheinung hat sich jetzt bereits dreimal wiederholt, zum dritten Male tauchte jetzt das kleine E land aus den Fluten. Es ist nun schon nenn Jahre her, seit sich zum ersten Male, das Jnfelchen aus den Wellen hob. In vulkanischen Gebieten Der Erde sind diese Naturerscheinungen, bei denen Inseln entstehen und wieder verschwinden nicht unbekannt. Hier aber stehen die Geologen insofern vor einem Rätsel, als der ganze australische' Kontinent völlig unvulkanisch ist und niemals irgendwelche Erdbeben zu verzeichnen waren. Man rechnet m-t der Möglichkeit, daß die 'eltsäme Erdbewegung auf den Druck ven Petroleumgaen zurück« tuführen ist, obwohl bisher in der ganzen Gegend noch keine Petroleumguellen nachgewiesen wurden. Vulkane in Arbeit. Die kleine Insel im australischen Viktoria ;ce ist nicht die einzige, die durch ihre Gastrollen an der Erdoberfläche von sich reden macht. Man hat, hauptsächlich in den Weltmeeren, ein solches Kommen und Verschwin den von Inseln., ja sogar von ganzen Imel« gruppen schon wiederholt beobachtet. Wobei allerdings tast ütiiter unterseeische Vulkan« tnti.gfc.it zu derartigen Naturkatastrophen führt. Das bekannteste Beispiel für eine Gegend, die niemals zur Ruhe tomiick, ist die gesamte Umgebung des.-großen Vulkans..Krakatau in der Sundastraße. Die Ausbrüche des Krakatau zeichneten sich von jeher-durch besondere Heftigkeit aus. Die furch'barste Katastrophe ereignete 'sich am 26. August 1893. Damals flog eine große blühende Insel mit 40.000 Menichen buchstäblich in die Luft, um für immer int Ozean zu verschwin den. Nur ein öder Felsen, der furchtbare Krater des Krakatau, ragte, als Zeuge der entsetzlichen Naturka'aftrophe über den Mee resspieüel. Jahrelang ereignete sich bann kein neuer Ausbruch, der Krakatau schien zur Ruhe gekommen. Doch es schien nur so. Das ganze Gebiet um den Vulkan war in ständiger Bewegung. Neue Inseln kamen aus dem Meere, andere verschwanden. Am bekanntesten ist das -Schicksal der 278 Meter langen und 138 Meter hohen Insel Ana-f« Kraka'au, die auf diese Weise aus dem Meere gehoben wurde. Nicht für lange, eines Tages war sie verschwunden. 1931 tauchte Anak-Krakatau wieder aus dem Meere empor, vier Jahre lang entfaltete sich ein wenig Vegetation auf dem Eiland, Seevögel nisteten darauf — bis die Insel 1935 wieder vom Meere verschlungen wurde. Die geologische Entwicklung des Gebietes zwischen den Sunda-Jnseln Java und Sumatra ist noch immer nicht abgeschlossen, noch immer kann man auf allerlei Ueberra-ichungen gefaßt fein. Und das wird niemand wundernehmen. Ist doch Java, das klassische Land der Vulkane, das Land des ewigen Sommers, in vorgeschichtlichen Zeiten — wie die Geologen annehnteit — nur durch die Tätigkeit seiner eigenen Vulkane aufgebaut und zusammengefügt worden. In jenen frühen Zeiten soll die heutige Insel Java aus zehn kleinen Inseln und einer Anzahl Vulkanen bestanden haben. Die Vulkane wuchsen ununterbrochen. Und während andere Vulkane sich sozusagen selber verzehren, sinb^jQ feuerspeienden Berge auf Java imimW«ös;er, immer mächtiger geworden. Heute^d- dauert diese Ent-w'cklung fort. Immer noch wachsen aus dem Meeresboden neue Vulkane und noch vor wenigen Jahren wurde auch hier eine neue Insel aus dem Meere gehoben, die inzwischen wie der größte Teil dieser Vulkan-berge wieder im Meere mi'crgetaucht ist. ÜeBrigens i't auch Japan vor etwa Jahresfrist mit einer neuen kleinen Insel beschenkt worden die, durch vulkanische Tätigkeit entstanden, plötzlich aus dem Meere schaute. Sie ist heute zu. .Hafenanlagen und Bef-estigungszwecken ausgebaut worden. Die »Insel der Glücklichen". Viele dieser auftauchenden Inseln, die meist aus vnlkaui'chem Gestein. Bimsstein, Asche und.. von Luftblasen durchsetzter Lava bestehen, sind der Gewalt der Meeresbran-dung nicht gewachsen und gehen unter, noch ehe auf ihnen sich Leben zu entfalten begann Mi'unter aber trifft große blühende, von Menschen bewohnte Inseln das gleiche Schicksal. Man glaubt 'heute, die verschiedenen Sagen von versunkenen Inseln und Städten mit solchen Naturkatastrophen «t Einklang bringen zu können. Noch heute lebt die Sage von Atlantis, der „Insel der Glücklichen", deren Rätsel noch immer nicht gelöst ist. Der griechische Philosoph Plato behauptet, daß „die Insel Atlantis durch Versinken in das Meer den Augen entzogen wurde". In Platos Dialog „Timaeus" sagt ein ägyptischer Priester von der sagenhaften Insel Atlantis: „Die Insel lag hinter den Herkülessäulen (wie die Griechen die Meerenge von 'Gibraltar nannten). Atlantis war größer als Kleinasien und Lydien zusammen. Die Insel war ein wunderbares Königreich, und sein König herrschte selbst auf dem europäischen Kontinent . . . Dann kamen große Erdbeben, .tiferlet Springfluten, und eines Tages versank das Reich Atlantis in der TPfe des Meeres." Soviel die Geographen und Geschichtsforscher sich auch bemühten, sie alle konnten das Rätsel um „Atlantis" nicht lösen. Und gewiß hat Alexander von Humboldt, der grüß te Naturforscher des vorigen Jahrhunderts, recht, wenn er behauptet, daß die Atlantis-Sage eine Mischung von Dichtung und Wahrheit ist. Vielleicht hat sich wirklich einmal in vorgeschichtlichen Zeiten im Atlantik solch eine große Katastrophe ereignet, au die später die Sage anknüpfte. Auch Bineta, diese vor der Odermündung auf einer Insel gelegene wendische Handelsstadt, soll im 12. Jahrhundert untergegangen sein. In neuerer Zeit hat man sogar mit — Flugzeugen nach dem versunkenen Bineta gesucht, ein Forschungsweg, der besonders interessant ist. Die Erfahrung hat gelehrt, daß sich aus dem Flugzeug gesehen unter dem Wasser liegende Gräben, Straßenzüge usw. in gewisser Entfernung der Küsten noch deutlich erkennen lassen. Vielleicht werden wir auch von diesen sagenhaften, versunkenen Inseln noch einmal umfassende Kunde erhalten. * Bei einem träge« Darm und schlechten Magen mit Eßunlust infolge Verstopfung benutze man das seit einem Menschenalter Bekannte natürliche „Franz-Joses"- Bitterwasser. Es wurde vielfach festgestellt, daß das „Franz-Josef"- Wasser ein besonders nützliches Hausmittel ist. wenn es sich darum Han delt, früh morgens den Verdauungskanal mit einem salinischeu Abführmittel durchzuspülen. Od min toc. ool. nar. zdr. S. br. 15—185 cd 25. V 1935. Amerikanischer Humor Der zärtliche Ehegatte. In den Laden des Apothekers stürzt aufgeregt Patrik und schreit: „Schnell — einen Kognak! Meine Frau ist draußen von einem Auto angefahren worden und ist ohnmächtig." Der Apotheker-. „Aber ich glaube nicht, daß ein Kognak für sie gut ist." Patrik: „Für sie? Nein — für mich; weil ich mich so aufgeregt habe . . Im Kunstlercase. Der Gast: „Kellner, ich bitte, haben Sie nicht den Komiker Walker hier gesehen — so ein schlanker, magerer, mit einem roten Schopf und einer Riesennase . . . Der Kellner: „Ich glaub' schon ... er ist hereingestürzt, hat ein Menü bestellt, hat es schnell verschlungen, sofort gezahlt und ist wieder hinausgestürzt . . ." Der Gast: „Sofort gezahlt? Nein, mein Lieber, das war dann nicht der Komiker Walker." . Das schwere Loben. Bob: „Bist du wirklich so verliebt in diese Riesendame, mit der du dich verloben willst?" Bill: „Ja, ich liebe sie unendlich, ich kann nur sagen, sie ist für mich das ganze Leben." Bob: . „Aber es wird ein schweres Leben sein." Das Attentat. Die schwarze, feurige Italienerin betritt aufgeregt das Schulzimmer-und fuhrt an Ser linken Hand ihren sechsjährigen Knaben, während Sie Rechte einen schweren Hammer schwingt. . Erschreckt flüchtet die Lehrerin in. eine Ecke deS Zimmers und wie sich ihr Sie Mutter nähert und mit dem Hammer herumfuchtelt, ruft sie erschreckt- um Hilfe — und fällt schließlich der Frau zu Füßen. „Aber, was wollen Sie," ruft da zont-bebend die Mutter. „Ich muß doch endlich den Nagel in der Schulbank hineinklopfen, an dem sich mein Charly jetzt schon zweimal nacheinander den Hosenboden zerfetzt hat . . ." /m Stadl MkdUmduHQ Neues Bergheim am Bachern Bau einer Alpenvereinshülte am großen Sattel unter der „Velika kopa" Unser Bachern tritt in letzter Zeit immer [legt. Am großen Sattel unterhalb der intpo-niehr als Höhenluftkurort und ganz befon- . sauten Kuppe der „Velita kopa" (1542 m), ders als Wintersportplatz in den Vorder-; am sog. Pungartnik, soll ein neuer Hütten-■grunb. Der Slowenische Alpenverein fördert j bau erstehen, der nun auch dieses Bachernge-ständig die Popularisierung des Bachernge- lötet dem Wanderer und Wintersportler p- Sietes, scdaß es nicht Wunder nimmt, daß sich seine vielen Bachernheime eines stets größeren Zuspruches erfreuen. Länglicher machen soll. Die Lage der neuen Hütte ist überaus glücklich gewählt, da sie von fast allen Seiten geschützt ist, anderseits nach Maß und in jeder gewünschten Ausführung I MN W6 Vom klassischen Boden des östlichen Ba-^ aber doch die prachtvolle Fernsicht bietet. Der cherngebietes wandte sich die Aufmerksamkeit Plan für, den Hüttenbau ist bereits fertig-der Bachernpioniere dem westlichen Bachern- gestellt und auch die nötigen finanziellen Mittest zu. Der stolze „Senjorjev dom" mit sei- tel erscheinen bereits aufgebracht. Grund nein großartigen Schneedorado wies ein neu- 'und Boden, wo -die Hütte stehen wird, ist es.Ziel, dem nun auch andere folgen wollen. Eigentum des bekannten Großgrundbesitzers Vor allem ist dies die überaus agile Alpen Vereinsfiliale in Slovenjgradec, die schon mit dem Bau der schlichten Berghütte am „Kremžarjev vrh" bewies, ivas beharrliche Wirksamkeit zu leisten imstande ist. Nunmehr hat sich dieser emsige Verein ein neues, weit großzügigeres Projekt zur echt ge- ti a s in Dovže, der dem Vereine in erte gegenkommendster Weise den notigen Baugrund und das Bauholz zur Verfügung stell-|tc. Mit den Vorbereitungsarbeiten wurde bereits begonnen und wird gegenwärtig das nötige Steinmaterial zugefnhrt. Dienstag, den 5. Jänner sich der besten Gesundheit und allsestiger Sympathien. . Unsere herzlichsten Glückwünsche! nt. Aus dem Eisenbahndienste. Versetzt mürbe Inspektor Andreas ti c r it i C von Maribor nach tiakovec, Oberkontrollor Gabriel Pirk m a j e x von tiakovec nach Maribor und Kontrollor Roman O b e r-l i n d t n e r von Bohinjska 33'strica nach Celje. Der Heizer Franz M o t u : ans Maribor wurde zum Hilfslokomistivführer ernannt. m. Symphonisches Konzert. Wie wir erfahren, bereitet die Maribor er Glasbena Matica für den 22. d. ein großes symphonisches Konzert vor. DAS BILLIGSTE LESEN WMttMWKMM ulica 13 83 61 15 Ighre BolMmiberfftät .Heuer feiert eine der wichtigsten Bildungsstätten der breitesten Schichten der Maribo-rex Bevölkerung, die V o l k s n n i v e r-f i t ä t, das Jubiläum ihres 15jährigen Bestandes. Aus bescheidenen Anfängen hat sich diese Institution in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten dank der zähen, rastlosen Kleinarbeit und der strengen Befolgung des gesteckten Zieles seitens der Leitung, an deren Spitze schon seit vielen Jahren Baurat Ing. K u k o v .c c steht, zu der gegenwärtigen Höhe emporgerungen. In beit vergangenen 15 Jahren konnte die Volksuniversität gegen 1000 Veranstaltungen organisieren, die von mehr als 100.000 Wissens- und Lernbegierigen besucht wurde, aber auch von Freunden guter Musik, die ständig das Programm dieser Institution ausfüllt. Ihre bisherige Tätigkeit gedenkt die Volksuniversität in einer Broschüre niederzulegen, aus der die große Arbeit zu ersehen sein wird, die in den vergangenen 15 Jahren aus dem Gebiete des Bildungswesens in der Drau-ftadt geleistet wurde. Das Jubiläums!ahr soll durch ein sorgsam gewähltes und reiches Programm der heurigen Veranstaltungen unterstrichen werden. Seit -Oktober, dem Beginn der -laufenden Saison, kann die Volksuniversität bereits auf 24 gelungene Veranstaltungen zurückblicken. Für die kommende Woche sieht das Programm einen b i o l v g i s ch e n Z h k l u s vor, für den unsere besten Fachleute gewonnen wurden. Es sind dies die Universitäts-Professoren Dr. B. Z a r n i f. und Dr. B. Vouk aus Zagreb sowie der Mariborer Professor Detela. Den Zyklus eröffnet M o n t a g, den 11. d. Dr. Z a r n ik mit einem Vortrag über das „Leben auf der Erde", wogegen er am nächsten Abend über d:e „Gründe der Veränderung der Lebenswesen" spricht. sG r o b i n, dessen minuziöse Kleinarbeit | die meisten zur Strecke bringt. Im Vorjahr verewigte er 229 Verbrecher auf der Platte und fertigte von ihnen in verschiedenen Aufnahmen 1863 Bilder an, die er seinem Album einverleibte. Tatorte und Fingerabdrnk-kc wurden 65 mal im Bilde festgehalten. Die m. Ein Schadenfeuer brach in Bock oberhalb Selnica nns ich vernichtete Hab und Gut des Besitzers Alo'S V a l h e r Der Schaden wird auf,16.000 Dinar geschätzt. i in. Von unserer Segelfliegern. Ergänzend ! zu unserem Bericht über die letzte Jahresversammlung der Mariborer Segelsliegergruppe teilen wir noch mit, daß heuer zwecks tatkräftigerer Propagierung des Segelflugwesens ein besonderer Propagandaausschuß Eingesetzt wurde, dem der bekannte Förderer unserer Segelfliegerei Herr Danilo Vah-tar vorsteht. * Die Verlosung der Lotterie der Feuerwehr in Racke, die am 27. v. M. aus technischen Gründen verschoben, werden mußte, wird am 28. Februar abgehalten. 48 11516 Alt- uiti) Abmeldungen vor. 25 ftem-I den Staatsbürgern wurden die jugoslawischen Pässe verlängert. Persönliche Legitimationen wurden 230 ausgestellt und 61 touristische Legitimationen für den Grenzverkehr vidiert. , Schließlich wurde in 20 Fällen jugoslawischen Studenten der Aufenthalt im Auslande gestattet. In 4071 Fällen mußten verschiedene Angelegenheiten im Zusamenhang mit dem Aufenthalt und der Beschäftigung von Ausländern erledigt werden. Bureaumaterial, Soennecken Ordner usw. V. Weixl, Maribor. nt. Silvesterueranstaltnng des Sportklubs klubs „Slavijo". Der Sportklub „Slavija" in Pobrežje veranstaltete Heuer, im Saal des Gasthauses Renčelj einen überaus animierten Silvesterabend. Am Programm standen lustige Szenen, ein Einakter und mehrere Coupletts. Montanist ti i ž nt c f gab den professoralen Vortrag ausgezeichnet. Im E'natter „Der Bester" zeichneten sich sie Damen Ruža und Dika T n n L t ck und Lerci Volk sowie Franz 2 r. h . M iRiibr Ball - önioi Heute Erfolge 5er Daktyloskopie Eine der wichtigsten Abteilungen einer jeden Polizeibehörde ist jedenfalls die E v t-d e n z stell e mit dem Verbrecheralbum, in dem alle schweren Jungen, die mit dem Gesetz irgendwie in Konflikt kommen, verewiget sind. Ein Befehl von größter Wichtigkeit ist dabei die Daktyloskopie, die bekanntlich auf der Erfahrung beruht, daß die Linien der Fingerballen Bei jedem Menschen verschied ein sind und daß sozusagen jeder Mensch sein Lichtbild ans dem Finger trägt. Welche aufreibende Kleinarbeit die Evidenzstelle zu bewältigen hat, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, ist aus der eben veröffentlichten Statistik der Mariborer Stadt-volizei über die Erfolge der Daktyloskopie im vergangenen Jahr ersichtlich. Der größte Feind aller, d'c sich außerhalb .- des Gesetzes stellen, ist der Datthloskop m. DP nächste Nummer der Mariborer Zeitung" er sch Rite wegen des morgigen Feiertages erst am Donnerstag zur üblichen Stunde. m. Prawoslanre Weihnachten. Vo-m 7. b'S i). d. B?. begehen unsere Mitbürger prawo-(lewer Konfession ihr Weihnachtsfest. Aus diesem Anlaß entbieten die Redaktion und die Verwaltung der „Mar'borer Zeitung" den Abonnenten, Inserenten, Mitarbeitern und Lesern des Blattes pravoslawer Konfession die besten Wünsche für cm frohes Weihnachtsscst und ein glückliches Neujahr 1937; m. Die proiBsflümc Pfarre in Maribor teilt mit, daß Mittwoch, den 6. d. um 14 30 Uhr die Einweihung des Badnjaks bei den Drei Teichen vorgenommen wird. Der Zug bewegt sich sodann durch die Tomsiie-Allee und die Aleksandrova «efta zur König Alexander-Kaserne in WUe und sodann durch die Stadt zu den Kasernen im Magdaleuen-viertef. — An den prawoslawen Weih-nachtstagen am 7., 8. und 9, wird der Gottesdienst um 9.30 Uhr abgchalten. m. Ans ben Skadtbstrieben. Zum Beamten des städtischen Autobusverkehrs wurde der Chemieingenieur Frank Joso Zadnek ernannt m. Der Amtstog der Handelskammer wird, da der morgige Mittwoch auf einen Feiertag fällt, in dieser Woche nicht abgehalten. ' Die Kaufleutevereinigung für Ma-ribor-Stadt. m. Dreifaches Jubiläum. Dieser Tage feierte der bekannte Großkaufmann und Realitätenbeisitzer Josef 6 f cricc in Maribor im engsten Familienkreise sein 60. Wie genfest, gleichzeitig aber auch das Jubiläum seiner 'äbjafjrigen kaufmännischen Laufbahn und die silberne Hochzeit. Der Jubilar, wie auch seine Gemahlin Frau Therese erstreiten * Foto-Atelier Japelj geöffnet heule — 5. d M. — bis 10 Uhr abends. 117 m. Dis Feuerwehr in Studenci hält Mitte j mach, den 6. d. um 9 Uhr in ihrem Depot die ordentliche Jahreshauptversammlung ab. in. The English Club invitcs people interested in English Conversation to start New Year by joining English dass, Tuesday 6: Eriday. Information at Club Library-Vesna, Tuesday 5-6. — Come and see the new books just arrived from London! m. Die Drau sinkt. Tie Drau weist gegen« mär!ig einen derart niedrigen Wasserstand auf, wie er seit Jahren nicht beobachtet wurde. Beim sog. „.Husarensprung" oberhalb des Jnselüades ist das ganze mittlere Flußbett trockengelegt. Einiges Kopfzerbrechen verursacht der niedrige Wasserstand den Ueber-fuhrbesitzern, die nun besondere Landung!-brücken errichten mussten. m. Geselliger Abend der Gewerbetreibenden. Der Mariborer Gewerbeverein veranstaltet Samstag, den 9. d. um 20 Uhr int Saale der „Zadružna gospodarska banka" einen geselligen Abend, zu dem alle Gewerbetreibenden und deren Freunde geladen sind. Das Reinerträgnis ist für die Errichtung des 'Gewerbeheimes bestimmt. in. Mit dem Autobus aus de« Bachern. Der städtische Autobuverkehr veranstaltet bei genügendem Interesse am DreWnigstag, Mittwoch, den 6. d. eine Sonderfahrt auf den Bachern. Abfahrt vom HauptPlatz um 7 und vom Bachern um 17 Uhr. Fahrpreis bis Reka 2 und bis zur Abzweigung unterhalb des Pohorski dom 20 Dinar pro Person. Die Anmeldungen sind bis heute 18 Uhr in der Verkehrskanzlei am Häuptplatz, Telephon 2275, vorzubringen. Gleichzeitig werden die Vormerkungen für die Rückfahrt (derselbe Fahrpreis) entgegengenommen. m. Das Paßamt der hiesigen Stadtpolizsi hatte im vergangenen Jahr eine große Arbeit zu bewältigen, um den Wünschen des nach dem Ausland reisenden Publikums nach--zukommen. Es wurden 556 neue Reisepässe ausgestellt und die Giltigkeit von 1350 Pässen verlängert. Vidiert wurden 543 Pässe, davon j einer für Südamerika. Den ständig in Maribor wohnenden Ausländern wurden 346 ReiseMe vidiert. Die Ausländer nahmen j Meter Stoff verschwinden ließ. Jetzt stellte es sich heraus, daß die Frau bei. demselben Kaufmann schon vor 14 Tagen 11 Meter Stoff entwendet hatte. Auch der Kaufmann Josef Karlo am Trg svobode teilte mit. daß ihm von der Frau vor einigen Tagen eine Damenkasche entwendet wurde. m. Anstatt eines Kranzes auf das Grab des Herrn Michael Klug in Pesnica stifteten die Holzunternehmung „Drava" in Maribor 200 und Frau Tončka Cepec in Pesnica 50 Dinar für die Freiwillige Feuerwehr in Pesnica Herzlichen Dank! * Teeabend der Handelsangestellten. Die hiesigen Handelsangestellten veranstalten am Mittwoch, den 6. d um 19 Uhr im kleinen Unionsaal einen Teeabend, zu dem jedermann geladen ist. 86 * Pesek. Mittwoch Wurstschmaus und Haus' schlachtung. 60 * Mittwoch Doppelprogramm in der „Velika kavarna". — Nachmittag Kindervorstellung. ' 112 m. Radfahrerzusanimenstoß. In der Meljska cesta stießen der Weber Franz P olaj-ž a r und die Arbeiterin Hilde Rebe r-n i s ch e g mit ihren Fahrrädern zusammen, wobei letztere erhebliche innere Verletzungen erlitt. Sie wurde ins Krankenhaus überführt. nt. Einbruchsdiebstähle. 'Gestern normte tags brach ent noch unbekannter Täter irt die Wohnung des Gefangenhausaufsehers Alois Florjančič tet der Meljska cesta 43 cin und ließ verschiedene Mann faktu rwaxen sowie 2 Taschenuhren teit Werte von 2000 Dinar verschwinden. Aus der ter der Koroščeva ulica 34 gelegenen Wohnung des Hauptmannes Vinkoman P u 8 e l j a entwendete jemand einen Teppich im Werte von 1500 Dinar. b. Die Generalsche. Ein Frauenleben ans dem Rußland der Vorkriegszeit. Von Lili von Baumgarten. Broschiert RM 2.80. In Leinen gebunden RM 3.80. Mit wirkungsvollem zweifarbigem Offset Umschlag. Aus eigenem Miterleben, liebevoller Beobachtung und sicherer Menschenkenntnis hat Lili von Baumgarten, die neuerdings schon wiederholt durch starke schriftstellerische Begabung hervorgetreten ist, in der „Generalschen" ein fesselndes Buch gestaltet, das den besten 6’tau etufd) ilbcriingen an hie Seite gcffcefft werden kann. i«. Kranzahlüsc. Leopold und Marth» W u r z i n ^ e r spendeten im Gedenken tVa hie verstorbene liebe Frau Theres Jauk 100 Dinar für die Rettungsabteilung her Freiw. Feuerwehr in Maribor. Herzlichen Dank! (Der Betrag ist in der Redaktion der „Maribover Zeitung" zu beheben). Aus Pjtm ©ilbefterfeier des Gesangvereines der deutschen Minderheit in plus Me -alljährlich, so veranstaltete auch dies« •not der ^Gesangverein der deutschen Minderheit" eine Silvesterfeier, die in jeder Beziehung als äußerst gelungen bezeichnet werden muß. In Anbetracht zahlreicher Trauersülle im abgelaufenen Jahr war der Besuch der Veranstaltung allerdings etwas schwächer als in früheren Iahten, tvas der guten Stimmung, mit der man ms neue Jahr hi nein steuerte, leöoch keinen Abbruch tat. Flotte Weisen des verstärkten Vereinsorchesters unter her Leitung des trefflichen Kapellmeisters .Herrn Dr. Anton 6' r a t n z eröffneten den schönen Abend. Kaum war der wohlverdient« Beifall verrauscht, als von beit Zuhörern stürmisch begrüßt der Mannerchor des G. V. d. d. M. die Bühne betrat. Unter der Leitung des 1. Chonnei-sttts, Herrn Dr. Eduard Buna r, erflan-flen nunmehr vier Kärntner Lieder unüber-lrefsstch echt und rein. Rasender Beifall folgte — man rief nach Zugaben — doch konnte dieser Wunsch in Anbetracht der Reichhaltigkeit der Wortragsfolge leider nicht erfüllt werden. Ent „Englisch Walch" des Vereinsorchesters leitete über zu den Wienerliedern des Fräulein Alma Weil« u-ö i t s. Zuerst von Fräulein Ruth G ö tz um Klavier, später von den „Schrammeln" begleitet, versetzte die Künstlerin die Zuhörer in die seligste Heurigenstimmung. Tuender Beifall erscholl, immer wieder wurden Zugaben verlangt. Erst als -der Obmann der Künstlerin eine schöne Blumenspende überreicht hatte, mußten die Zuhörer einsehen, jetzt in der Bortragsfolge weitergegun-tten werden soll. Wieder teilte sich der Bor. ^vg. $in buntes Bild bot sich dar — unser ■ifiutschter Chor. Glockenrein klangen Stei-und Kärntnerlieder herab in den Saal. Bottes Lob verdienen Chormeister, Sänger-!nnen und Sänger für ihre Musterle.stun-9^v. Entsprechend war auch der Beifall, den wan diesen Darbietungen zollte. Die nächste Rummex der Vvrtragsfolge versetzte uns in “'ch fernen Osten. Gravitätisch spazierten btet Geishas herein auf die Bühn«. Die teilweise stark ins Monde schimmernde Haar arbe ließ aber bald erkennen, daß in den Ktnionos keine echten Nippons, sondern die •vümen Alm« Weiland i t s, Justi R a ft e i g e r, Ridi K topf und Stesi Horvat steckten. Hell erklangen die lieben Stimmen, zierlich trippelten die Geishas über die Bretter. Wirklich fein! Der Beifall tvotte aber auch schier kein Ende nehmen. Immer wieder mutzte der Vorhang sich öffnen. Die Zeit war aber indessen nicht stehen geblieben. Vielfach äußerte man Be-denken, ob denn das reichhaltige Programm noch vor Mitternacht -werde zu Ende gebracht werden können. Zwei Mustteinlagen: Ein Potpurrie aus der „Gei'ha" nnv das beliebte Lied aus der Kollos „In Lichtenegg am Bergesrain" von A. Weiland i t s leiteten über zum heiteren Singspiel „Der Bremer K e l l e r". FZ würde nun wdhl zu weit gehen, hier hie Ramen aller Darsteller zu nennen. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt für ihr vortreffliches und natürliches Spiel. Schade, daß die Zeit so geeilt war, daß uns das neue Jahr mitten ’.m Spiele überrascht hat! Das Licht erlosch und von Taschenscheinwerfern beleuchtet schmetterte der Vereinsobmann Herr Albert « ch a r ti c r die kernigen Neujahrsglückwünsche in den «aal. Man trank sich zu wo vglückwünschte sich, bann ober wurde oven auf der Bühne der zerrissene Faden wieder Mknüpft — der „Bremer Keller" im neuen •Gchre zu Ende gespielt. Flotte Weisen des ^ Tanzorchesters ließen «n die Jugend auf ihre Rechnung kommen «nr^während man sich so bis zum Morgen mr Tanz« wiegte, war man auch unten im Bürgerstübel bei herrlichem Kolloser Wem n,cht muffig. So begann für Ptuj das neue Jahr recht froh. Wollen wir hoffen, daß es uns auch recht viel Freude und Frohsinn bringt. p. Der Silvesterabend des „Sokol", der im „Narodni dom" stattfand, nahm einen recht animierten. Verlauf, wozu in erster Linie das überaus reichhaltige Programm beitrug. Außer der „-Glasbena Matica" unter der Leitung von Prof. Šedlbauer wirkten auch die Damen Vodnjak und D r v e n i k als Solistinnen mit und ernteten wohlverdienten Beifall. Viel Anklang fand der lustige Einakter „Wahl des Pm sidenten aller Vereine" von V. B a e dler, in der insbesondere die Darsteller Spat und B u ga hervortraten. Die Regie leitete Drago H as l, p. Der Bezirksstraßenausschuß hält am 9. d. eine Sitzung ab, die sich ausschließlich mit der Verabschiedung des Voranschlages für das Jahr 1937/38 beschäftigen wird. P. Der Nslausplaß tut Volksgstrten erfreut sich eines immer größeren Besuches. Der heurige schneeavme Winter hat es mit sich gebracht, daß man sich nunmehr wiederum dem Eislaufsport zuwendet. Wi« man erfährt, will man außer dem Kunstlaufen auch dem Eishock«, das Augenmerk zuwenden. Aus Cdk ©ilbefterfeier Im Kinosaale des Hotels Skoberne. Der Deutsche M ä n n e r g c s a it g-0 e r c i n in Celje bereitete Donnerstag abend seinen vielen Freunden mit seiner Silvesterfeier wieder einige Stunden bester Unterhaltung. Zu Beginn der Veranstaltung zauberte der unsterblich schone „Fledermaus"-Walzer unter der Leitung des Ehreuchormei-sters Dr. Fritz Z a n g g er die guten Geister der Operettentradition in den Saal. Die sehr zahlreiche Schar sang mit ebenso freudiger Begeisterung wie mit Sicherheit und Schönheit und dynamisch ausdrucksvoller Schattierung. Diesem verheißungsvollen Auftakt folgte der Schwank „Die Tote Tante". Fräulein Sidi 2 n i d ar 8 i 8 sowie die Herren Werner ©tiger, Dr. Hans H ö n i g m a n n und Ferdinand W u s s e r gaben zum lustigen Schwank das Beste ihrer Laune, sodaß das Publikum schon von Anfang ait in voller Silvesterlaune war und im festlich vollbesetzten Saale langrollende Lachdonner oft die Schauspieler zu Pausen zwangen. Dieses Lachen war überhaupt am Silvesterabend im Hotel Skoberne „zu Hanse". Es brandeten gewaltige Wogen gegen die Bühne. Fräulein Erna K o v a 8 tankte mit Lust, Freude und Hingebung Tifchaikowskys „Nußknackersuite" und ergänzte so das reiche Silvesterprogramm. F o r n a r i n i (nicht zu verwechseln mit „Fornarina". der komischen Oper des Earl Zeller) bot als schreckenserrengender Othello in der Mordszene nach Vevdis „Othello" Per* len seiner Stimme. Silvesteriich steigerte er die Verzweiflung bis zu veitstanzähnlichen Ausbrüchen, unter denen das Sterben der unschuldigen Desdemona (Frl. Sidi Žnidarčič) fast glatt vonstatten ging. Ein „Silvesterspuk" von Emo bildete den Rahmen um ein buntes Durcheinander in einem Atelier in München. Man hörte und sah kurze Talentproben einer siebenköpfigen Grup pe spielfreudiger Vereinsmitglieder. Zur Mitternachtsstunde wurde das neue Jahr mit einer gereimten Rede willkommen geheißen. Es sprach sehr wirkungsvoll Herr Ferdinand W n s s e r. Herr Werner ©tiger konferierte mit ungezwungenem Witz ausgezeichnet. Die Klavierbegleitungen der einzelnen Pregrammnummetn fanden in.Herrn Heinrich A a 6 einen sehr sicheren und geschickten Spieler. Mit beschwingtem Mut steuerte man das neue Jahr an und empfing es mit freundlichen Rufen und vielen guten Miuschen. Für die ersten Schritte ins Ungewisse hatte sich die Jugend aber die richtige, unbeschwerte Art erwählt: sie gab sich bei sorgenbannenden Weisen der ganz trefflichen und unermüdlichen R o nny - J a z z dem Tanze hin. Wie lange? Wir wüßten's nicht zu sagen. —nt— c. Gastwirteball. Diese vielversprechende Veranstaltung der Ortsgruppe Celje des Verbandes der Gastwirt« und Kaffeesieder findet am 5. Jänner im Hotel „Union" statt Die Tanzmusik besorgen zivei Musikkapellen. Im Hinblick -auf die Neuheit dieser Beran- entgegengesehen; für gute Küche und Keller wird gesorgt werden. Die Bevölkerung ist zu diesem Balle auf das herzlichste ein geladen. — Am gleichen Abend veranstalten auch die Absolventen der staatlichen Handelsschulen - ihren ersten Ball im „Narodni dom". 21m Jahresende S e l i e, 2. Jänner. Das neblige und schneelose Wetter, das uns scü Weihnachten beschert ist, wirkte etwas drückend auf die Stimmung der Jahreswende. Die Wintersportler mußten betrübt zu Hause bleiben, die Schulkinder ihre Rodeln unbenützt in den Ecken stehen lassen, die Spaziergänger sich angesichts des Zustandes der unerträglich staubigen Straßen mit knappstem Luftschnappen begnügen. Allein das Schlittschuhlaufen ist möglich und der Eislaufplatz im Stadtpark findet reichlich Zu- InsenieurstUute Ilmenau / Thüringen, Beulsthlami sprach. Es ist ein Vergnügen zuzufehen, wie auch die Kleisten mit Ernst und Eifer diesem Sporte huldigen. Die Silvesterveranstaltungen waren alle gut besucht. Die Sokolgememde feierte Im Hotel „Union". Dort sprach um Mitternacht Dr. Milko Hrasovec den Neuf«Hrs> grüß: Erinnerung verkläre alles, lieber die Silvesterfeier im Kasinosaale des Hotels Skoberne berichten wir an anderer Stelle ausführlich. Hebe raff aber rauschte Musik und die Freude lachte ihr fröhlichstes Sachen. Und zum guten Schluß einer guten Nacht voll kräftiger Laune und heiterer Geselligkeit steuerte man noch die gute Rosa Zamparutti in der Bahnhofgasse an . . . Trotzdem es auch einige Räusche gab, ge schah kein Unglück und die Rettungsabteilung hatte ein ruhiges Jahresende und einen stillen Jahresbeginn. Die städtische Polizei hingegen, die, wie wir hören,, Heuer auch hier verstaatlicht werden soll, hätte allerlei zu tun. Am Abend nahm sie einen 15 Jahre alten Lehrling ans Maribor fest, der seinem Dienst Herrn 9100 Dinar veruntreut hatte und damit nach Seife ausriß. Bei seiner Verhaftung hatte der Knabe bereits 1000 Dinar weniger, dafür aber einen neuen Wintermantel lind Lederhandschuhe. Etwas später betrat ein Sicherheitswachmann in der Miklošičeva ulica einen verdächtigen Mann, der sofort Reißaus nahm. Er wurde verfolgt und festgenommen. Die Untersuchung ergab, daß er die Absicht hatte, tu das Geschäft des Herrn Anton Bremer einzubrechen, wo er hofseits Bereits eine Fensterscheibe einaed ückt hatte. Er wurde dem Preisgericht überstellt. Leider macht das Wetter noch immer keine Anstalten zur Besserung. Mit der Skidreß wird man heiter wahrscheinlich nur noch auf dem Skiball des Skiklubs in Seife sich zeigen können. Ke-u Schnee, aber schon gar kein Schnee, weder weit, geschweige denn breit, das ist. mit Verlaub, zum An-den-Wänden-Emporsteiaen. Aber nickt einmal dazu kann man die Skier anschnallen. H. Pz. c. Trauung. In der hiesigen evangelischen Ehristnskirche fand Sonntag vormittaas durch Pfarrer Dr. H. c. Gerhard M a y die Trauung des Herrn Geora K fi v n. Fristurg in Saško, mit Fräulein Elsa ö e č e ! aus Selre statt. Den Neuvermählten viel Glück und Segen für die Zukunft! c. Skilanglauf. Mittwoch, den 6. Jänner veranstalten der Skiklub Celje sowie die Win : tersportabteilungen des SK Celje und der Sportklubs „Olymp" einen Skilanglauf über 14 Kilometer. Start und Ziel bei her „Ceft-ska koča". c. Vorsicht im Ballsaal. Helfried P. Schar fenau schreibt uns: Spiegelndes Parkett, Abendkleider. Musitklänge, ein Kommen u. Gehen zu dichtumlagerten Tischen, Lachen, Sorglosigkeit, Uebcrmut. „Das gibt's nur einmal . . ." intoniert die Kapelle. „. . . das kommt nicht wieder . . ." stimmt die Dame ahnungslos lächelnd mit — wenn sie an den Tisch zurückkehrt, hat sich die Prophezeiung bereits erfüllt, aber auch ihr Lächeln „kommt nicht wieder" — die Handtasche ist fort! Die Diebstahlsgefahr auf Bällen liegt nahe. Der hefte Schuh dagegen ist — V > sicht! c. Kino Union. Am 5. Immer bleibt das Kino geschlossen. Am 6. Jänner läuft „Das von den Bergen", ein Mm aus den tkaeÜoM Repertoire: Dienstag, 5. Jänner: Geschlossen. Mittwoch, 6. .Immer um 15 Uhr: „Mensch Gottes". Zum letzten Mal! Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: „Die erste Legion". Zum letzten Mal. Stark ermÄMte Preise. Donnerstag, 7. Jänner um 20 licht: »Hechelc tanzt Walzer". Ab. B. Freirag, 8. Jänner: Geschlossen. Samstag, 9. Jänner um 20 Uhr: „Wokkcu-bruch". Erstaufführung. Theater in Mai Montag, 11. Jänner um 20 Uhr: „Wolfen-bruch". Gastspiel des Maribore-r Schau-spielensembles. Montag, 1>1. Jänner: Univ. Prof. Dr. 3 a r n i k-Zagrcb spricht über das Loben auf der Erde. Dienstag, 12. Jänner: Univ. Pros. Dr. Z a r n i -EZagreb sprich: über die Gründe der Veränderung der Lebewesen. Jm-Uütö ____________________________ --gnuaa-1 r,—B—B—— Union-Tonkino. Heute, Dienstag, zum letztenmal der musikalische Lusispielfchlager „Allotria" mit Adolf Wohlbrück und Rena!« Müller. Ab Mittooch dm sabeliMt schöne Film der Wiener Produktion „Ernte" mit Paula Messety und Attila Hörbiger (Regie Geza von Bolwary). Dieser Film ichifdert die Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen, er übertrifft mit seinem wunderbaren Inhalt, seiner Regie und Spiel die früheren Filme „Maskerade" und „Episode" und bedeutet eine Höchstleistung der Kinematographie. — Es folgt der einzig« diesjährige Franziska 'Gaal-Film „Lrli" und das größte Wiener Meisterstück hBurgthea-ter". ’ Burg-Tonkwo. Bis eiirschlietzlich Dienstag der großartige Filmschlager „Irene" mit Geraldine Katt, Sri Dagover und Albrecht Schönbaß in den .Hauptrollen. Da der Film auf den Plakaten bis einschließlich Mittwoch angesetzt wurde, müssen wir besonders betonen, daß er nur noch bis Dienstag läuft, da et am Mittwoch Bereits in Subotsta gezeigt wird und deshalb abaesen-def werden muß. Am Mittwoch beginnt der neue Großton film „Es geht um ein Leben", ein spannender Filmschlager mit Karl Ludwig Sieht in der Hauprolle. — Unsere Matinee am Feiertag um halb 11 Uhr vormittags: Herold Lloyd «ls Milchmann. Vpoihekennachtöienst Vom 2. bis 9. Jänner versehen die Ateh-Apothekc (Mrg. Vidmar) und d-e Magdale-nen-Apotkheke (Mag. Savoft) den Nachtdienst. ■nannnaiHMMNaiM^Hi Mittwoch, 6. Jänner. Ljubljana, 12.10 Har monikakonzert. 13.15 Wunschschallpl. 16. Mädchenstunde. 17 Bauern stunde. 17.20 Funlkorchester. 18.30 Hörspiel. 19 Nachr. 19.30 National»ortrag. 20 Oper. — Beograd. 18.30 Tanzmusik. 19.30 Nationalvortrag. 20 Funkorchcstcr. 20.30 Weihnachts-Hörspiel. — Parts, 17.20 Jazz. 19 Konzert. 31.30 Hörspiel. — Dtoitmich, 19 Sportreportage. 21.30 Bunte Musikfolge. — London, 20.30 Plauderei. 21 Ueberlragung aus Newyork. — Mailand, 18.50 Schallpl. ,20.40 Lustspiel. — Rom. 18.50 Konzert. 21 „Tristan und Isolde", Oper. — Zürich, 18 Sinder stunde. 20 Festkonzert. — Prag, 16 Konzert. 17.35 Deutsche Sendung. 18.25 Schallpl. 19.30 Oper. — Budapest, 19.05 Piolinsoli. 19.45 Dperettenmüfik. — Wien, 8.50 Konzert der Wiener Philharmoniker. Bergen Amerikas, der erste Film iit Naturfarben. Tönende Wochenschau. c. Kino Metropol. Dienstag (zum letzten Mal): „Die Wüstenlegion" mit Ronald Col-män und Claudette Colbert in den Hauptrollen. Der Film ist deutschsprachig. Tönende Wochenschau. stcltung wird einem recht zahlreichen Besuch . Mädchen 10 Gottesdienst. 11.45 Oxchesterkonzert. 12-55 Unterhaltungskonzert. 15.40 Kammermusik. 17.30 Unterhaltungskonzert. 19.25 „Aida", Oper. — Deutschlandsender, 18 Zeitgenössische Ehoomusik. 19 Schallpl. 20.10 Bunte Musik. — Berlin, 18 Konzert. 19.15 Musikalisches Allerlei. 20.45 Unvergängliche Weisen. — Breslau, 17 Konzert. 19 Tanz-musik. 20.45 „Stqchmr Fadinger". Hörspiel. — Leipzig, 18 Konzert. 19 Hörspiel. 21 Volksmusik. — München, 18 Bunter Feierabend. 19 Schattpl. 20.46 Mendkonzert. Donnerstag, 7. Jänner. Ljubljana, 12 Schattpl. 18 Funkorchester. 18.40 2lctocm|ch. 13 Nachr., Nationaloor-! rag. 20 Richard Wagner-Abend. — Beograd, 17 Blasmusik. 19.30 Nationalvortrag. 20R0 Heiteres. — Paris, 19 Orgelkonzert. 20.45 Lieder. — Mailand, 17.15 Solisten« keiizert. 20.45 Bunte Musik. — Rom, 20.40 Lustspiel. — Dwitwich, 20.30 Straußmusik. 21 Konzert. — London, 20.30 Schott. Tanzmusik. 22 Operette. — Zürich. 18.50 Reportage von den Verntählmigsfeierlichkeiten im mag. 20.10 Konzert. — Prag, 17.45 Deutsche Sendung. 19.25 Operette. 21.10 Konzert. — Budapest, 18.30 Zigeunermusik. 20 Hörspiel. — Wien. 7.10 FrüWonzert. 10.50 Kärntner Lieder. 12 Mittagskonzert. 16.05 Schattpl. -2:30 Jugoslawische Lieder. 18.35 Für den Erzieher. 19.30 Kvnzert. 21 Hörspiel. — DentMandsender, 18 Klavier-tm&xt. 19 Fürs .Herz und 'Gemüt. 20.10 Shmrrmanberung. Ein Beethoven-Monolog von Fr. Zeise. — Berlin, 18 Kvnzert. 19.15 LiebeHtmtbc. 20 Tanzmusik. — Breslau, 17 MchnMagskonzert. 19 Hörfolge. 20 Tanzmusik. — Leipzig, 18 Blaskonzert. 19 Hörfolge. 20 Ms Rundfunktenor durch vier Weltteile. — München, 18 Kvnzert. 18.45 Studenten-Fußbaüfpkel England—Deutschland. 19 Weg in den Rrbel. Opernuovelle. 2m .Hause d«r Frau Marie Rupnik, Herr Alois Smole, ist dieser Tage nach Sv. Juri; bei Celje übersiedelt, wo er ein Gasthaus- und Flei-schergewcrbe betreiben wird. Das Fleischergewerbe am .Hause Rupnik übernahm als Pächter Herr Franz Romi h, Fleischhauer und Gastwirt aus Oplotnica. iE. Eiseinbringung. Da die hiesigen Bäche Ljubmca und Hudinja zum größten Teile zugefroren sind, begannen unsere Gastwirte und Fleischhauer mit der Eisgewinnung und haben in kürzester Zeit ihre Eisgruben vollgefüllt. M iwüii Im Eigenthümer: Sigmund Teleki, Villäny; Milan BressUuer, Darwvar Sämtliche bestbekannten amerikanischen Unteilagsreben. Größte Anlage im Staate. Schnitt- und Wurzelreben. Jährliche Produktion einige Millionen Stück. Originalquelle der weltbekannten Selektionen BERLÄNDIERI X RIPÄRIÄ (Teleki 8 B und Kober 5 BB) Preisblatt auf verlangen gratis u. Franko. Der großen Nachfrage halber erbitten wir Bestellungen schon im Herbste aufzugeben. Makel bei Kranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenliga MaHbor! Spenden übernimmt auch in die »Mariborer Zeitung« Giter Wein Jahrgang 1935, 1936 zu verkaufen. — Anträge „Weinverkauf“ Verw. des Blattes. 99 Witz und Humor Sie hatte gerade einen herrlichen Skunks-mairtel von ihrem Gatten bekommen. „Ich kann nicht Begreifen, daß solch ein wundervoller Pelz von solch einem häßlichen Geschöpf kommt." ™ „Ich erwarte keinen Dank von dir, Liebe", sagte der Gatte gekränkt, „aber ich* mich dich zumindest um Respekt Bitten." .Hausfrau: „Ich habe gestern gesehen, daß Sie in der Küche dem Milchmann ein Stück Braten gaben. Wie ist das möglich?" — Köchin: „Weil Sie durchs Schlüsselloch geguckt haben, gnädige Frau." * Eine bekannte Filmschaujpielerin wird von vielen Männern verehrt. Ein stürmi-’chcr Liebhaber sagte einmal zu ihr: „Ich bin unendlich glücklich, Gnädigste, ich habe eine freudige Ueberraschung: zwei Fahrkarten für eine Reise um die Welt befinden sich in meiner Tasche." — „Da dürfen Sie sich wirklich freuen", entgegnete die Künstlerin, „Sie können nun zweimal um die Welt fahren ..." WtdstUaMuke, hudsthm Die Wellwmenmärkie Während der letzten Dekade des Monates Dezember war der Verkehr auf den Weltwarenmärkten im Gegensatz zu irtiheren Jahren, in denen mit Herannahen der Wcihnachts- und Neujahrs-Jeiertage immer eine merkliche Abnahme der Umsatztätigkeit und eine rück-laufige Preisentwicklung vorherrschend War> äußerst lebhaft. Einzelne Artikel er Gelten sogar die Höchstpreise des Jahres. — Ueber den Verlauf der wichtigsten Warenmärkte wäre kurz folgendes zu berichten: Baumwolle: Die Nachricht, daß im Jänner mit der Freigabe von Baumwolle auf den Beständen der Commodity Credit Corporation begonnen werden soll, übte im ersten i'eil der Berichtswoche einen drückenden Einfluß aus, zumal keine konkreten Angaben über Preis und Men *c gemacht wurden. Unmittelbar vor den Weihnachtsfeiertagen trat aber auf die Nachricht, daß die Abgaben nur ohne Erschütterung des Kursniveaus vor-Kenommen und auf einen längeren Zeitraum verteilt werden sollen, wieder eine Befestigung ein, die nach den Feiertagen ihre Forstsetzung fand. Am 30. Dezember notierte Baumwolle in Newyork. Jännerlieferung, 12.47 Cents (nach *3.14 am 21. Dezember) und in Liverpool 6.79 Pence (nach 6.67). — Eine amt nche Schätzung beziffert die diesjährige Baumwollernte in Aegypten mit 9.45 Millionen Kantars (gegen einen Vorjah-resertrag von 7.37 Millionen Kantars). Getreide: Laut amtlicher Schätzung wurde in -71] ,yereinigten Staaten ein Areal von 0 ’ ■ S7.00Q Acres mit W i n t e r w e i-z. e n bebaut; diese Anbaufläche stellt eitl8n Rekord dar, im Vorjahr wurden j1Ur 47,500.000 Acres bebaut. Die Kondition der Winterweizensaat wird allerdings nur mit 75.8%> (gegen einen Zehn-iahresdurchschnitt von 82.4°/» angege-ytin- Merkwürdigerweise hatte diese außerordentlich baissefreundlich zu wer ‘ende Schätzung nur vorübergehenden Einfluß auf die Preisgestaltung, da die iaussefreundliche Beurteilung der Welt ^eizenlage durch sie nur wenig beein-rächtigt wurde. Unmittelbar vor Weih nachten und in den Tagen 1 zwischen 1 eihnachten und Neujahr wurden auf üen meisten Getreidemärkten für 1936 sogar neue Höchstpreise erzielt. Am 31. ezembcr notierte Maiweizen in Chicago 135'A (nach 130 am 22. Dezember), m Winnipeg 129V- (nach 122), in Liverpool 9/OV4 (nach 8/6V2) und in Buenos •23 (nach 10.76). Zucker: trotz erhöhter Schätzungen über die ^lesjährige Produktion nahm der Preis- stieg der Kurs auf 23.15 Cents. Auf die Nachricht, daß eine außerordentliche Sitzung der englischen, französischen und holländischen Sektion des International Rubber Regulation Commitee ein berufen wurde, kam es in den darauffolgenden Tagen zu einem scharfen Rückschlag, der die Notiz am 31. Dezember in London auf 101/» und in New-york auf 21.30 drückte. Metalle: Die Metallmärkte verkehrten in den letzten zehn Tagen des Dezember in ausgesprochen fester Tendenz. Auf dem Kupfermarkt wurde angesichts der weiteren Abnahme der Vorräte ein seit vielen Jahren nicht mehr vorgefallener Kurs von 49% Pfund (nach 47W am 21. Dezember) festgesetzt. In Amerika wurde der Kupferinlandspreis am Donnerstag auf 12 Cents erhöht. Es -ist dies die dritte Preiserhöhung im Dezem ber. Die Blei notiz zog während der gleichen Zeit von 27W auf 28 fünf Achtel und die Z i n k notiz von 19 auf 20 Pfund per Tonne an. Zinn lag ruhig. Auf dem S i 1 b e r markte hielten sich Umsätze und Preisveränderungen engsten Grenzen. serungsprozeß auf den Zuckermärk- m Börsenberichte L j u b 1 i a 11 a, 4. d. Devise n. Berlin 1744.02—1757.90, Zürich 996.45— 1003.52, London 212.66—214.72, New-york 4306-4342.32, Paris 202.54—203.98 Prag 151.93—153.04, Triest 227.70— 230.78; österr. Schilling (Privatclearing) 8.23, engl. Pfund 238, deutsche Clearing Schecks 12.95. Z a g 1- e b, 4. d. S t a a t s w e r t e. 2V-%i Kriegsschaden 374—375, 7%> Stabilisationsanleihe 83—85.50, 7 % Hypothekarbankanleihe 91=—91.50; Agrarbank 192—0. bes *en seinen Fortgang, da im neuen Jahr |nit einer Vergrößerung des Konsums yerebnet wird. Am 30. Dezember 110-oeite Jännerlieferung in Newyork 2.99 mach 2.86 am 22 Dezember) und in Lon XIC)n 5/6% (nach 5/2'/«). Kaffee: 6-Uch auf dem Kaffemarkte rechnet Wn mit einer weiteren Besserung der -"‘bsatzverhältnisse, so daß eine Schät-tunk, nach der die Welternte für das •ahr 1936/37 mit rund 34 Millionen Sack VeSen 31 Millionen im Vorjahr) bezif-2‘t wird, an der festen Grundstimmung P?hts änderte. Am 30. Dezember wurde *;'.°kaffee, Märzlieferung, in Newyork mn 7-13 (nach 6.79 am 22. Dezember) , 1(1 Santos mit 10.45 (nach 10.16) gehandelt. Kautschuk: Der Preis für Kautschuk erreichte am ei sangenen Montag den Höchstpunkt Seit dem Jahre 1928. In London wurde an diesem Tage ein Preis von 11 drei echzehntel Pence für Jänner-März-Trschiffuag festgesetzt, in Newyork Der neue Zahlungsverkehr mit der Schweiz Wie aus Beograd berichtet wird, hat die Nationalbank beschlossen, ab 17. Jänner 1937 den Zahlungsverkehr* in den Handelsbeziehungen mit der Schweiz auf folgende Weise zu regeln: 1. Ab 1. Jänner 1937 wird die Einfuhr kontrolle auf Grund der Verordnung Zahl 13920 VIII vom 6. April 1936 auch für die Schweiz angewendet; 2. die kaufmännischen Verpflichtungen heimischer Firmen gegen über Gläubigern in der Schweiz werden ausschließlich durch Erlegung von Dinaren bei der Nationalbank im Wege der berechtigten Anstalten, unter der nötigen Rechtfertigung geregelt; 3. Dinare, die auf die im Punkt 2 dieser Verordnung bestimmte Weise entstanden sind, können bloß mit Zustimmung der Nationalbank dazu verwendet werden, die Ausfuhr nach der Schweiz bezahlt zu machen. Davon wird bloß die Hereinbringung der Zahlungen für Weizen, Mais und alle anderen Artikel ausgenommen. für die ausschließlich die Na tionalbank die Valutcsicherstellungszeu.i msse ausstellt; 4. nach Ausgleichung des Clearingsaldos kann für Ware, die nach der Schweiz ausgeführt wird, Zahlung ausschließlich in freien Devisen genommen werden, von denen ein Drittel der Nationalbank anzubieten ist. Zwei Drittel sind an der Börse für den Bedarf der heimischen Importeure zu verkaufen; 5. die Nationalbank hat die nötigen Weisungen zur Durchführung dieser Ver Ordnung zu erlassen. Einzahlung 2V*°/o des zu erlegenden Betrages als Provision, mindestens jedoch 5 Dinar zu entrichten. X Die Kartelltaxe. Auf Grund der Verordnung über die Kartelle hat der Handelsminister jetzt die Taxe vorgeschrieben, die die Kartellmitglieder jährlich zu entrichten haben. Die Taxe ist verschie den und richtet sich nach dem Umfang, dem Kapital usw. Die Mitglieder des Kartells, dessen Sitz sich im Ausland befindet, sind von der Entrichtung der Taxe befreit. Für das erste Jahr ist die Taxe bei der Registrierung des Kartells bzw. dessen Mitglieder zu erlegen. X Weitere Einlagenzahlungen der Ser bischen Bank. Die Serbische Bank in Zagreb hat in ihrem Bestreben, die Einleger zu befriedigen, jetzt einen weiteren Schritt gemacht. Mit Neujahr wurde die Quote der alten Spareinlagen, die auf Verlangen ausbezahlt wird, auf 4000 und die der Kontokorrents auf 8000 Dinar erhöht. Gleichzeitig werden die Zin sen für die zweite Hälfte 1936 flüssig gemacht. X Die Bata-Schuhiabrik in Borovo hat nach vorliegender Statistik im vergangenen Jahr 5,190.000 Paar Schuhe erzeugt. Der Absatz hat sich von 4.3 Millionen Paar Schuhe im Jahre 1935 auf 4.7 Millionen und die Zahl der Verkaufsstellen von 410 auf 515 erhöht. Die Anlagen stellen einen Wert von 107.7 (gegen 87.1 Millionen Dinar Ende 1935 dar. An Steuern wurden, wie das Unternehmen mitteilt, rund 211/- Millionen und an Postgebühren VA Millionen Dinar entrichtet. X Insolvenzen. Der Verein der Industriellen und Groß kau floate in Ljubljana teilt für die Zeit vom 15. bis 31. Dezember nachstehende Statistik, mit: 1. Eröffnest Konkurse: im Draubanat 2, Savcbanat 4, Moravabanat 2, — 2. Ausgleiche außerhalb des Konkurses: im Draubanat 2, Savebanat 1, Donan-banat 1, Baridarbanat 1. — 3. Beendete Kon kursverfahren im Savebanat 1, Küstenlandbanat 1, Zetabanat 3, Donaubanat 1, Moravabanat 4, Vavdarbanat 1, Beograd, Zemun und Pančevo 5. — 4. Bestätigte Ausgleiche: im Vrbasbanat 2, Donaubanat 1, Bardarbanat 1, Beograd, Zemun, Pančevo 1. — - 9« ßüüdwiä chen. Besonders wichtig ist auch die Anlage von Komposthaufen. Der Komposthaufen ist sozusagen die Sparbüchse des Landmannes und Gärtners. Alle wirtschaftlichen Abfälle jeder Art (Bauschutt, Kehricht aus Haus u. Hof, pflanzliche und tierische), Kot von Straßen und Hof, Fäkalien, Schlamm aus Gräben und Teichen können auf ihm gesammelt und nutzbringend verwendet werben. Regelmäßig ist der Komposthaufen mit Kalk zu bestreuen und zwei- bis dreimal jährlich umzustechen. Hat der Komposthaufen zwei bis drei Jahre gelegen, dann ist er reif und kamt seiner Bestimmung zugeführt werden. Um krautsämereien gehören nicht auf den Komposthaufen, höchstens nach vorheriger Vernichtung ihrer Keimfähigkeit. Dem Geflügel soll man Unkrautsämereien nur gebrüht zu fressen geben, da sie schwer verdaut werden. I. Die Behandlung hohler Obstbäuine. Ein hohler Aist, ein hohler Stamm an einem Obst baum tragen zum vorzeitigen Zurückgehen des Betreffenden Baumes sehr bedenklich bei, während bei Behebung des Schadens ein solcher Baum wiederum wie neubelebt in der Entwicklung und Fruchtbarkeit befriedigen kann. Der schadhafte Baumteil ist vorerst von seinem inneren Faul- und Morschholz bis auf das feste Holz auszukratzen und zu reinigen. Der hohle Baum ist hernach mit säurefreiem Obstbaumkeer zu verstreichen. Der hohle Raum toitö bis obenauf mit Sand oder Kies ausgefüllt und die oberste Schichte ist dann mit Zementbelag völlig abzuschlie-ßeu. Diese Arbeit und Vorsorge macht sich bestimmt bezahlt. I. Die dünne» Eierschalen. Oft wird von Züchtern über zu dünne Schalen der Hühnereier geklagt. Dazu sei bemerkt, daß gerade auf genügende Kalkzufuhr Wohl auf der kleinsten Farm geachtet wird, weil jeder weiß, wie wichtig dieses Futter für die Hennen ist. Es stehe den Tieren stets und zu jeder Zeit Kalk in verschiedenen Formen (Grit, Muschelkalk, Eierschalen, usw.) zur Verfügung. den sie auch immer gerne und in großen Mengen fressen. Allerdings kommt es vor — meist im Herbst, wenn die Junghennen zu legen beginnen —, daß die Eier dieser im Frühjahr geschlüpften Hennen sehr dünne Schalen aufweisen. Das ist aber wohl auf den noch nicht voll entwickelten Organismus zurückzuführen und kaum auf einen Mangel an Kalkzufuhr. l. Richtige Zeit zur Erwintcrung der Biene». Wenn man darunter die äußere Ein-bauung und die Ausfüllung des freien Raumes zwischen Fenster und Türen der Kästen versteht, so darf diese Arbeit erst vorgenommen werden, wenn der Winter tatsächlich mit Eis und Schnee seine» Einzug gehalten hat. Frühere Erwintcrung führt oft zur Verweichlichung der Bienen. f m im HmtstuM X Im neuen Clearing mit Ungarn, der am 1. d. in Kraft getreten ist, beträgt der Kurs, zu dem die ungarische Valuta in Rechnung genommen wird, 11.42—-11.62 Pengö für 100 Dinar bzw. 860.30—875.80 Dinar für 100 Pengö. Bei den bevollmächtigten Geldinstituten sind bei jeder 1. Wa»n soll man den Kompost auf die Wiesen bringen? Wenn der auf die Wiesen zu bringende Kompost eine gute Wirkung haben soll, muß er reis, d. h. die in ihm vorhandenen Pflanzennährstoffe müssen in möglichst aufnehmbarem Zustande vorhanden sein. Die zweckmäßigste Zeit für die Verwendung des Kompostes ist der Spätherbst. Die löslichen Nährstoffe werden durch die Winterfeuchtigkeit den Pflanzenwurzeln zu-gcführt bzw. im Boden verteilt. Selbstverständlich darf Kompost nicht aufgeführt werden, wenn die Wiesen überschwemmt und der Boden sehr weich ist, sondern man muß warten, bis der Boden wieder die nötige Festigkeit erlangt hat. Mit der Aufbringung des Kompostes darf also keinesfalls bis zum Frühjahr gewartet werden, sonst ist seine Wirkung eine geringe. I. Jännerarbeiten im Obst- und Gemiisegax ten. Entfernen von zu dicht stehendem und dürrem Holz aus den alten Obstbäumen. Wertlose Bäume sind zu fällen und zu beseitigen. Schon jetzt fange man an, die Bäume abzukratzen und zu kalken. Die Garkengerä-tc nachzusehen und auszubessern, ist jetzt die geeignetste Zeit. Der Obst- und Gemüselel-lcr muß ständig kontrolliert werden; verfaultes Obst und Gemüse ist zu entfernen, damit die übrigen Vorräte nicht angesteckt werden. An froftfreien Tagen sorge man für-gute Durchlüftung der Keller. Im Jänner muß mau schon an die künstliche Düngung Man lernt me ans! Braun gewordenes Backfett wird mit kaltem Wasser (für zirka 0.5 Liter Fett eine Schale Wasser) tüchtig aufgekocht, betaust in einen mit kaltem Wasser gefüllten Weitling geschüttet; nach einiger Zeit ist das reine Fett an der Oberfläche - gestockt, die unreinen Bestandteile sind zu Boden gesunken. Das Fett wird abgehoben, eingeschmolzen u. zur Bereitung nicht heikler Einbrenn verwendet. Um frisch ausgenommene Msse zu schälen, werden sie in lauwarme Milch gelegt, bis sich die weichgewordene Haut leicht ab-ziehen läßt. Die Zugabe von 1 bis 2 Eßlöffel Preisel-beerkompott verleiht jeder Wildbeize einen besonders feinen Geschmack. Die Preiselbeeren werden bei der Zubereitung mügedün-stet. denken. Ausstreuen von Kainit und Kalkstick- , , _ . stoff. beides gemischt, der besseren StrcufäH- oben mit Eiklar überstrichen und bei Mittel H. Biedermeierschnittrn. Von 24 Dekagramm Mehl, 20 Dekagramm zerschnittener Butter, einer kleinen Prise Salz, drei Eßlöffel kaltem Wasser, 1 Dotter wird am Brett rasch ein glatter Teig abgearbeitöl, ausgerollt, zusammengeschlagen, wieder gerollt und eine Stunde kühl rasten gelassen. Ter Teig in zwei Teile geteilt. Messerrücken dick ausgerollt. Eine Teighälfte wird aus ein unbestrichenes Backblech gegeben, mit der vorher bereiteten erkalteten Fülle bestr:-chen, die zweite Teighälfte darauf gelegt, > rtlizii» iitif f£tT Ltv 11 Ti PEvckrfi P 1t ÜPT ‘Tlf! t f V i - testest halber. Der Düngerhaufen bedarf besonderer Pflege, da der vorhandene Stall-dünoer sehr wertvoll ist. Der Düngerhaufen muß feucht und fest sein und darf nicht rie- hitze zu goldgelber Farbe gebacken. Heiß angezuckert, überkühlt in zweifingerbreite Scheiben geschnitten. — Fülle: 14 Kilogramm gut gewaschene, abgerocknete Aep- fei werden mit der Schale feinst gehobelt, mit 4 Eßlöffel Wasser, etwas Zucker weich gedünstet, mit 2 Eßlöffel Marillenmarmelade gemischt und auskühlen gelassen. H. Baumstamm. 3 Eidotter werden mit 7 Dekagramm Staubzucker schaumig geschlagen, 7 Dekagramm geschwellte, geriebene, geröstete, ausgeWhlte Mandeln, % Kaffeelöffel Kakao und als Letztes der sestgeschlagene Schnee von 3 Eiklar leicht und glatt vermengt Ein Backblech wird mit Pergament-Papier belegt, dieses mit Butter überstrichen, daraus glatt die Masse gestrichen. Sie wird zwölf Minuten bei Mittelhitze gebacken, am ändern Tag abgelöst, mit der Hälfte folgender Creme gefüllt, dann zusammengerollt und außen überstrichen. Mit den Zinken einer Gabel wird die Baumrinde durch Längs streifen nachgemacht, mit XA Dekagramm geschwellten, gehackten Pistazien überstreut. — Creme: 12 Dekagramm Butter, 1 ganzes Ei, 7 Dekagramm Staubzucker, 10 Deka gramm im Rohr erweichte Schokolade, 2 Dekagramm Kakao werden zu hellschaumiger Masse gerührt und kaltgestellt. H. Rußpittah. Von 3 Deziliter lauwarmer Milch, in die man 3 Dekagramm zerlassene, überkühlte Butter, 1 Dotter gegeben hat, macht man mit ca. ‘A'A bis 4 Deziliter feinem gesalzenem Mehl einen nicht zu weichen Strudelteig, den man in sechs kleine Laib-chett formt, zugddeckt eine halbe Stunde rasten läßt. Inzwischen werden 30 Dekagramm durch die Fleischmaschine getriebene Nüsse mit 25 Dekagramm Zucker, 3 Eßlöffel Honig, von 1 Eiklar festgeschlagenem Schnee vermengt. Ein Backblech wird gut mit Butler bestrichen, zwei Laibchen nacheinander darüberhängend ausgezogen, jeder Teigfleck mit zerlassener Butter bestrichen, jetzt kommt auf die übereinanderliegenden zwei Teigflecke die Hälfte der Fülle, wieder zwei ausgezogene, mit Butter bestrichene Teigflecke, nun die restliche Fülle, darauf die zwei letzten, ausgewogenen, butterbestrichenen Teigflecke. Der Rand wird gut zusammengedrückt. der heraushängende Teig abgeschnitten. Das Ganze wird mehrmals mit einer Golbel durchstochen, die Oberfläche wieder mir Butter bestrichen, der Pittah 5c i ziemlich jäher Hitze gebacken. Halb gebacken, in schiefe Vierecke geschnitten, stark mit Zucker bestreut, fertig gebacken, und die Stücke aus-einandergenommen. h. Karottenkompott, y, Kilogramm schöne rotgelbe, geschälte, fein gehobelte Karotten werden mit zweimal gewechseltem Wasser fiberbrüht und kurz abstehen gelassen. V* Liter Wasser wird mit 12 Stück Würfelzucker zum Spinnen gebracht, gleich die gut abge-preßken Karotten und die fein abgeriebene Schale von zwei Orangen und einer Zitrone dazu gegeben, die Karotten weichgekocht. Dann aus dem Saft genommen, in eine Schüssel gegeben, der Saft von Orangen it. Zitronen darauf getropft, der Saft dicker -rinkochen gelassen, ebenfalls, daraufgegeben, das Kompott zugedeckt auskühlen gelassen. H. Gebackene Biicklmgspcise. Zirka 60 dkg Kartoffel werden gekocht, geschält, blätterig geschnitten, ein Drittel davon in eilte mit Butter ausgestrichene Form gelegt. Drei Bücklinge werden geputzt, filetiert, die Hälfte der Fischstücke auf die KartoMscheitzen, dann wieder Kartoffelscheiben usw., als letzte Schichte Kartoffelscheiben gelegt, lieber das Ganze werden drei Sechzehntel Liter kal te Milch mit einem Ei, etwas Salz und Pfeffer loersprudelt. gegossen, zerpflückte Bukterstückchen darauf gestreut it. die Speise für 30 Minuten in das Rohr gestellt. In der Bratpfanne auftragen. y. Feiner Salat in Muscheln. Mayonnaise mit gekochtem Karfiol, restlichem feingeschnit tenen Huhn, einer gekochten, kleingeschnitte-nen Karotte vermengt, in Muscheln gefüllt, mit etwas zerlassenem Aspik übergossen, mit Vogerlsalat garniert. H. Fischpudding. Von 6 Dekagramm Butter, 9 Dekagramm Mehl wird helle Einmach bereitet, mit zirka Ml Liter Milch aufgegossen, zu dichem Beschäme! verkocht. Ausgc-kirhlt untermengt man zwei Dotter, etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuß, % Kilogramm in 'Salzwasfer gekochten, gut abgetropften, klein I zerteilten Fisch und festgeschlagenen Schneej von 2 Eiklar. Die Masse wird in einer mit Butter ausgestrichenen und mit Mehl aus-gestreuten Puddingform zirka 35 Minuten im Dunst gekocht, dazu Sardellensoße gege- j ben. h. Billiger Teepunsch. Man kocht einen starken Tee mit 2 Liter Wasser und gießt diesen, nachdem er kräftig gezogen hat, in eine Suppenschüssel. Dann werden 75 Deka Zucker und der Saft van 3 Orangen und 3 S Zitronen hinzugefügt. Wer will, kann auch noch eine Schale einer Orange oder Zitrone in den Punsch abreiben. Die Mischung wird dann kräftig gekocht und vor dem Anrichten mit einem halben Liter Rum oder Arrak vermischt. Der Teepunsch ist außerordentlich schmackhaft und wegen seines verhältnismäßig geringen Alkoholgehaltes zu empfehlen. Llnsere Zähne find ein wertvoller- Schatz! Richtige Zahnpflege tut not. Nichts gibt einem Gesicht einen stärkeren Reiz als eine Reihe gesunder, gepflegter Zähne. Geht es uns nicht oft so? Ein Mensch braucht garnichk einmal schön zu sein: wenn er lacht mit einem gepflegten, weißen Gebiß, wirkt er unbeschreiblich anziehend. Gut gehaltene Zähne sind aber zugleich ein Beweis körperlicher Reinlichkeit. Nur ein gutes Gebiß vermag die Speisen genügend zu zerkleinern und dadurch die Verdauung richtig einzuleiten: gut gekaut ist halb verdaut! Schlecht gepflegte, hohle Zahne, in denen faulende Speisereste sich ablagern, erzeugen üblen Mundgeruch, der jeden Menschen anwidert. Wovon werden nun die Zähne schwarz und hohl? Durch Säuren, welche die Kalksalze des Zahnschmelzes auf tosen, und durch faulige Prozesse, welche das organische Zahn gewebe zerstören. Daher ist nach dem Genuß von sauren Speisen (Salat, Mixed Pikles, Obstsäuren, albbald der Mund gründlich zu reinigen, ebenso nach dem Genuß von Süßigkeiten, weil der Zucker in der Wärme des Mundes schnell in Milchsäure umgewandelt wird. Immer wieder müssen auch die in den Zähnen sich festsetzenden Speisereste entfernt werden, damit sie nicht faulen, denn in faulenden Stoffen gedeihen die verderblichen Zahnpilze am besten. Wie soll man die Zähnereinigen? Durch Ausspulen, Bürsten und Nachspülen. Dem Wasser zum Ausspülen der Mundhöhle setzt man zweckmäßig ein desinfizierendes Mund wasser zu. Zum Putzen der Zähne wähle man eine nicht zu scharfe Zahnbürste, da sonst durch zu heftiges Bürsten, das Zahnfleisch von den Zähnen gescheuert wird. Die Bürste soll nicht nur horizontal, sondern auch senkrecht vom Zahnfleisch zur Krone der Zähne geführt werden, damit die Borsten die Zwischenräume gut reinigen können. Nach dem- Gebrauch ist die Zahnbürste hängend oder hochgestellt aufzubewahren. Trotz des Börstens setzen sich an den Zäh neu allmählich meist dunkle Stellen an. Deshalb wird noch das Abscheuern mit einem Putzmittel nötig., DieseZ Putzmittel dient auch dazu, Säuren, die teils in den Nahrungsmitteln in den Mund gelangen, MR. BAHOVEC ZDRAVILNI Schwere 1 7Ji)intemahmng und zu wenig Bewegung wintersüber sind häufig die Ursache von schlechter Verdauung, Schwindel, Verstopfung und unregelmäßiger Darmtätigkeit. Latente Leiden treten unter dem Kälteeinfluß hervor: Hämorrhoiden, Magenstörungen, Verstopfung, Vergiftungen, Darmleiden, allgemeiner und zu rascher Fettansatz, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Blähungen und Benommenheit. Insbesondere reife und ältere Personen sind diesen Beschwerden unterworfen. v-Planinka«-Tee reinigt den ganzen Organismus und ist sohin von wohltätiger, belebender Wirkung auf das Gesamtbefinden. Verlangen Sie in Apotheken ausdrücklich nur »Planinka«-Tee Bahovec, der nur in geschlossenen und plombierten Paketen abgegeben wird u. zw. zu Din 20.—. Halbpaket zu Diu 12.— und Probepäckchen zu Din 3.50. Verlangen Sie schriftlich kostenloses Muster vom Erzeuger: Apotheke Mr. BAHOVEC, Ljubljana Reg. S, br. 29550-35 teils sich dort aus den Speiseresten bilden, unschädlich zu machen. Nach gründlichen! Bürsten der Zähne mit einer guten Zahnpasta. findet ein nochmaliges Ausspülen mit Mundwasser statt. Wann muß mast nun die Zähne reinigen? Ganz besonders abends vor dem Schlafengehen ist eine gründliche Mund- und Zahn pflege besonders wichtig, viel wichtiger noch Erscheint monatlich, Jahresabonnement 100 Dinar für das Inland, 1,20 Dinar !ür das Ausland. b. Wirtschastsdienst. weltwirtschaftliche Nachrichten, herausgegeben vom Hamburgi-schen Wclt-Wirtichaftsarchiv. b. Erich HoiBs „Er und seine Kompanie". Roman einer Kameradschaft im KricgZjahre j 1918. Brosch. RM 3.50, Leinen RM 4 80. als am Morgen, da sich gerade über Nacht ^ Brunnen-Verlag'Willi Bischofs. Berlin SW UI ib'Br bielftiiitbigäit .XiihögLit tue rH aulms- 09. (Srirf) fyoirtfe bev fc&Irfifcfrc *3! ....... ^ . .... „ ... I l 1 H a» a* n Je. f J J er reger ungestö rt entwickeln können. Warum leiden wohl so viele Menschen an schlechten Zähnen? Ein Hauptgrund ist immer mangelnde Zahnpflege. Ungünstig wirkt sich selbst aus die gesundesten Zähne das Zerbeißen sehr harter Gegenstände aus. Da zu gehört zum Beispiel das Nüsseknacken mit den Zahnen. Daneben ist der sehr schnelle Temperaturwechsel zwischen heißen und kalten Speisen und Getränken der Gesundheit der Zähne unzuträglich. Und wer endlich etwas auf ein gutes und gesundes Gebiß hält, sollte regelmäßig alle halbe Jahve seine Zähne vom Zahnarzt untersuchen lassen und nicht erst solange mit diesem Gang warten, bis sich Zahnschmerzen einstellen. Bmkemkm b. Industrijski pregled. Volkswirtschaftliche Monatsrevue, Beograd, Kralja Milana br- 8. ' ' ' ' b. öirilometodjki vjesnrk, herausgegeben vom Eiril-Metod-Chor in Zagreb, Gundu-Iivebn ul, 21. 5. Jugoslavija, Offizielles ' Organ des „Putnik" zur Förderung des Fremdenverkehrs im Königreich Jugoslawien, Split. Ileberraschende Enthüllungen bei im ganzen lande angeslellten Untersuchungen verschiedener Sorten von GESICHTSPUDER durch eine Kommission herühmler Aerzie Vier hervorragende Ärzte haben eben ihre wissenschaftlichen Untersuchungen über die Wirkung verschiedener Arten von Gesichtspuder auf die Haut abgeschlossen. Versuche wurden bei 467 Frauen verschiedenen Alters gemacht. Es wurde festgestellt, dass einige Pudersorten körnige Bestandteile enthalten, durch welche die Hautporen gereizt und erweitert werden, so-dass Flecken und Mitesser entstehen. Der Poudre Tokalon jedoch erwies sich als frei von körnigen Teilchen. Von überraschender Feinheit und Leichtigkeit, da er »durchlüftete ist, verteilt sich dieser Puder glatt und gleichmässig und bedeckt die Haut mit einem fast unsichtbaren Schleier von Schönheit. Dazu ist der Poudre Tokalon durch ein patentiertes Verfahren mit Creme-Schaum versetzt, der bewirkt, dass der Puder acht Stunden lang hält. Weder Wind noch Regen noch Transpiration t können den lieblichen »sammetartig matten -Teint beeinträchtigen, den er verleiht Geher, Sie noch heute zu dem Poudre Tokalon über der wissenschaftlich geprüft ist und jedr Sicherheit gewährt. Dickster, ist schon durch sein Werk „Nacht über Flandern" weithin bekannt geworden. Dieses hart gemeißelte Buch wird ihm viele neue Freunde gewinnen, Kameradschaft ist das größte Erlebnis des Weltkrieges. b. Trgovski tovariš, Monatsschrift des Kaufmännischen Vereines „Merkur" in Ljub ljana sowie der Slow. Kaufleutevereine m Cefte und Maribor. Jahresabonnement 36 1 Dinar, Einzelnummer 5 Dinar. b. Magazin „Ewema", reich illustrierte Revue, erscheint monatlich. Einzelnummer 10 Dinar. Jahresabonnement 100 Dinar. Eigentümer und Herausgeber Stjepan Fuget, Zagreb, Dežmanov Prolaz 1. b. Die Theaterspielzeit 1935=36 liegt abgeschlossen hinter uns, und so gibt die' „Illustrierte Zeitung" (J. I. Weber. Leipzig) in ihrer neuesten Nummer vom 31. Dezember einen kurzen Neberblick über die'erfolgreichsten und meistgespielten Bühnenwerke und ihre vorwiegend noch lebenden Autoren b. Die „Europäische Revue" setzt die Reihe ihrer Sonderhefte, die sie der Aufgabe widmet, durch Vermittlung fachlicher Kennt nissc von den Lebenswirklichkeiten anderer Nationen zur Erarbeitung besserer Voraussetzungen für ein gegenseitiges Verstehen der Völker beizutragen, mit einer Sondernummer über die Union von Südafrika fort, — Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart-Berlin. b. „Lachen ist gesund." Von dieser Devise ausgehend, bringt die „Neue I. Z.", die schöne Tiefdruckillustrierte jetzt jede 35cche eine Seite der lustigen Emmerich Huber-Zeichnungen. In liebenswürdiger Weise führt uns der bekannte Zeichner-Humorist unsere kleinen und großen Schwächen vor Augeit; erhellt unsere Gesichter und löst ein verständnisvolles Schmunzeln aus, b. Der neue „N. S.-Funk"! „Bremen — stolze Hanse-Stadt" betitelt sich ein zweiseitiger eindrucksvoller Bildbericht, den der „91, S.-Funk" zum Hafenkonzert aus Bremen, das über alle deutschen Sender geht, beisteuert. — Ein weiterer Bildbericht führt den Leser nach Jugoslawien und macht ihn mit Land, Leuten und vor allem mit dem pigoslawischen Rundfunk bekannt. Ein Bild zeigt den jugoslawischen Ministerpräsidenten Stojadinoviü am Mikrophon des Regierungs-Kurzwellensenders. Ein ergänzender Text macht den Leser mit dem heutigen Stand des jugoslaw'schen Rundfunks vertraut. Verlag Franz Eher 91achf., München 2 NO. Thierschstr. 11. Einzelnummer 20 Pfennig. 6. „Die Woche" — erstes Neujohrshest. „Die Woche" eröffnet das neue Jahr mit ein ent inhaltsreichen und gehaltvollen Heft. Der Hauptbeitrag „Wetteraussichten" gibt wervclle Aus'chlüsse über Wetter-Entstehen und Wetter-Voraussichten und über den Ein fluß des Wetters auf das Leben der Men-fchett und Tiere. 'Beziehbar: Buchhandlung @chei&önch, Gosposka 23. Mittwoch. den "6. Mmer '1937. s „Sari-6om* Z«üng" Nummer 'hmmkes MSedei Elektrische Vunktschweihzeuge lNd der starken Ausbreitung der Schiveiß-ICJ?*E 4ar sich das Bedürfnis hcrausgestellt, "Lchiveitzzeuge" zu entwickeln, mit denen ,ma*J H^izügiger arbeiten kann als mit den mtsgebundenLn lSch,Weißmaschinen. Diese !:"uen cchweißzeuge bewähren sich uawent->ch beim Schweißen sperriger Stücke, aber !l, ? oi der Einführung des Schweißens in erbebetrieben. oeLU ltc.Uen Punktschweißzeuge werden ein 'Sum?-- in ^chweißzangen, Schweißbügel, -MmeißheBci, Stoßschweißzeuge und Spreiz q, U9en- Die Technik hat bereits eine große ' "äaßl verschiedener Bauarten von Punkt- MMMWW Mit Druckluft betätigte Punttschtocißzangc. schweißzeugeu entwickelt, von denen wir einige im Bilde zeigen -Mu Hand betätigte Punktschweißzange; int Schwerpunkt aufgehängt, lassen sie sich un-achangig vctt der Stromversorgungsanlage Paum bewegen. Ausladung und 'dubihöhe werden dem Verwendungszweck f . *aK Zu Fall angepaßt. Je nach den^Au-^acrungen werden die Schweißzangen von wnd oder mit Druckluft oder eine Druck-flüssigkcit betätigt. Stoßfchweißzeug, dient zum einseitigen „Aus punkten" von Blechen aus eine Formunter-lage, z. B. von Drahtblechen auf das Dachgerüst. Dabei bildet die Fovinunkerlage die Gegenelektrode. Die größte heute auf diese Mise schweißbare Blechdicke beträgt 3 mm. Technik für den Landwirk: Rostschutz 'Daß Eisen rostet, wenn man es nicht vor der Witterung schützt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Mau ist sich auch schon weiter klar geworden, daß Maschinen im Winter nicht am besten auf dem Felde oder hinter der Scheune int Freien stehen, sondern daß matt sie unter Dach bringen muß. Und schließlich gibt es sogar Leute, die ihre Maschinen im Herbst sauber machen und sie wieder neu anstreicheu, weint ihr Farbübcr-zug Schaden'gelitten hat, che sie sie in den Schuppen schieben. Das ist aus den verschiedensten Gründen sehr empfehlenswert. Erstens findet man mit einiger Sicherheit alle äußerlichen Brüche an Maschinenteilen und jede Schraube, die locker geworden ist, wenn man dieses An streichen mit Verstand vornimmt. Zweitens behandeln erfahrungsgemäß Weib, Knecht, Magd und Kind frischgestrichene Gegenstände vorsichtiger als verrostete, und zwar einmal aus allgemeiner Hochachtung vor so sorgfältig gepflegten Gegenständen und zum ändern, weil man an dem Farbanstrich sogleich sehen kann, ob jemand mit irgend etwas dagegen gestoßen hat oder ob etwas idaraufgeworsen worden ist. Drittens und ■hauptsächlich aber schützt dieser Farbanstrich «ich unmittelbar gegen Rost, wenigstens wert« er vernünftig ausgetragen wurde und - man die richtige Farbe gewählt hat. Es ist natürlich gleichgültig, ob man sich M blau, rot oder grün entschließt, wichtig ist, daß die Farbe wirklich guten Schutz gewährt, d. H. genügend fest haftet und das Eisen vor der Berührung mit der Lust sicher bewahrt. Und da kann man die merkwürdigsten Geschichten erleben. Int allgemeinen nimmt man als selbstverständlich an, daß eine gute Ware gutes Geld kostet und umgekehrt man für gutes Geld auch gute Ware bekommt. Daß das aber leider nicht immer und nicht überall der Fall ist, hat schon mancher.Bauer erfahren, der für ein neues Futtermittel, das angeblich Wunder wirken sollte, gutes (Md gegeben hat und mst der Ware nichts wie Aerger erlebte. Und so müßte man sich bei Farben auch mehr, nach der Bewährung als nach den: Preis richten, nicht anders wie man es bei Futtermitteln und bei Defeit bei Wagenschmiere und bei allen anderen Sachen tun muß, in die inan nicht reinsehen femtr. Dr. Rwfcstrt. Falscher Verdacht. Richter: „Sie sind also beschuldigt, daß Sie gestern nachts auf dem Broadway dem Gentleman hier seine goldene Uhr aus der Tasche gezogen haben." Der Angeklagte: „Herr Richter, daß ist eine dreifache Lüge. Denn erstens ivar ich gestern die ganze Nacht zu Hause, zweitens habe ich Uhren gestern nachts überhaupt nicht gestohlen, und drittens: Die Uhr dieses Schwind lers ist aus gelbem Nickel gewesen . . ." DIE DREI MUSKETIERE WMMWM«C i $> | II«,... T. Vm/wlfcis if • B WM« vLQ. m rn^ir w&fflsfc- MPh ssiiäffli|Sf § . wMrv/M -z, I - % l| ' 'J,v i 's -. VI., r VS V ■*' ' - ~ fiVt SÄE IM ’lEm ; ..i V Mt$KÄ - .tK'jtt1 ‘ V. ~ ~~ ~ Jüi Mazarin wird im Gchiaf geftött ei”d’Arte^nals lp-^u Mazaüin ungeduldig »Das lautet ja recht beruhigend. Ich habe tr. Eine Vorraussa- aut d’Artagnans Rückkeh, ^mv ^■(|aßJ1crr Ist Beaufort noch vor Pfing-de »v fl!1T Oeiängnis entkommen wer Ue’ War dem Kardinal z unfl f,er den 1Herz0g Zeit in Verwalt ersrhto"1 t ?e ?ur Stelle beordert und Mnr Cn lrJ Prüh-e des nächsten !e“r ’ef;, r L-WUIde unverzüglich ins Schlaf--.t-.Tiach des Kardinals gewiesen denrF-e? Sie näher!« befahl der Kardinal d -mtretenden. »Es verlautet, daß Herr e Beaufort noch vor Pfingsten aus Vincen- "en iS“?11*!* wilL Hat er vic!leiti,t Aussich-u tn der Beziehung?« »ttwnenz dürfen nicht vergessen, daß der .„-v n,Senc .'m Hauptturm von Vincennes ein min vr4 *st- Hie Mauern sind 7 Fuß dick „st die Fenster sind mit armdicken Stangen s »1 rt‘ Außerdem wird er beständig von 8 Mann bewacht.« mir aber berichten lassen, daß der Herzog Schlagball spielt. Kommt er beim Spielen nie in die Nähe der Mauern?« La Ramec lächelte. »Eminenz, die Mauern sind 60 Fuß hoch, und ich möchte deshalb glauben, daß der Herzog sein Leben doch zu lieb hat. um den Sprung aus dieser Höhe zu wagen.« »Das ist ja alles gut und recht, aber sagen Sie mir mal, wer beaufsichtigt den Gefangenen denn, wenn sie nicht zur Stelle sind?« »Als meinen Stellvertreter hat man vor etwa drei Wochen einen altgedienten Haudegen, einen gewissen Grimaud angestellt. Für ihn kann ich meine Hand ins Feuer legen. Einen Besseren kann es gar nicht geben. Er geht stumm umher und beobachtet mit dem größten Eifer jede Bewegung unseres Gefangenen.« »Sie haben Recht. Die Aussichten, daß dem Herzog eine Flucht gelingen sollte, sind j nicht groß. Ich danke Ihnen. « - «JfcuM.-. , Dei- Gefangene im Turm zu Vincennes _ Der Herzog von Beaufort, der Enkel Hein richs IV. war nach dem Tode Ludwigs XII i. der erste Mann am Hof gewesen. Nach und nach aber hatte Mazarin ihn zrückgedrängt, und als er sich dagegen wehren wollte, ließ die Königin ihn fcstsetzeu. Nun hatte er. schon 5 Jahre hinter Schloß und Riegel zugebracht. Anfänglich schäumte er vor Wut beim Gedanken an den Kardinal, mit der Zeit aber — nachdem er ihm einige Hundert Drohbriefe gesandt hatte, — versank er in tatenlosen Gleichmut und gab jede Hoffnung auf Rettung auf. Um ihm das Leben nun noch besonders sauer zu machen, hatte man in der allerletzten Zeit einen neuen Wächter, einen gewissen Grimaud, eingestellt. Und den haßte der Herzog wie den Teufel. Kaum hatte deshalb Grimaud nach der, Abreise La Ramees die Wache ganz über- i nommen. als der Herzog unter einem Anfall! von Raserei sich auf ihn warf und ihn zu i erwürgen drohte. Da schien es diesem denn doch angebracht zu sein, seine Maske fallen zu lassen. Er zog, wieder frei geworden, einen Brief aus der Tasche und reichte ihn dem Gefangenen. Der Herzog stutzte, ließ seinen verhaßten Feind ganz fahren und las das Schreiben. In dem Schreiben aber stand: »Sie dürfen ruhig dem Ucberbringer dieses Schreibens vertrauen, wie merkwürdig sein Benehmen auch sein mag. Er wird Ihnen zur Flucht verhelfen?« »Und dich wollte ich erwürgen, dich, meinen Erretter!« rief der Herzog aus. Ich hoffe, daß Hoheit mich auch in Zukunft mit Ihrem Haß beehren werden. Vielleicht werden Sie auch die Gnade haben heute Nachmittag beim Ballspiel einige Bälle über die Mauer zu schlagen und dann den Mann, der auf dem Felde auf der anderen Seite arbeitet aufzufordern, die Bälle wieder herüber zu werfen.« »Gewiß, ich verstehe!« entgeghete der Herzog nachdenklich. Hlmee /Uvzeioee Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, in der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen ist eine Gebühr von 10 Dinar zu erlegen / Anfragen ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschliessen y®$sduedeki5 Diätkost, gute, gesucht. Unter »Gut« a. d. Verw. 61 Radfahrer! Eure Fahrräder bedürfen einer Generalreparatur sowie einer neuen Lak-kierung und Emailierimg. Wenden Sie. sich an die bekannte mechanische Spezialwerkstätte Justin Gustinčič, Maribor, Tattenbachova ulica 14. 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Es ging ein Saufen durch den Wald. Der erste Donner grollte. Der W-nd machte sich auf, trieb die Wolken mit Sturmeseile näher. „Ich glaube, -wir kommen doch nicht bis zum Forsthaus", sagte der Chauffeur nachdenklich. „Ich meine, ich fahre besser auf d>e Chaussee und seh zu, daß wir irgendwo ut einem Gasthaus Unterkommen." Er lenkte den Wagen den Waldweg giuab, dorthin, wo die Straße steil abfiel. Da plötzlich gab es einen Ruck, der Wagen stand, und alle Bemühungen des Chauffeurs, ihn weiterzubringen, waren umsonst. „Was ist denn?" fragte Thea. Sie war aufgestanden und sah besorgt bald auf den Wagen, bald auf den Himmel, von dem Don ner und Blitz immer häufiger herunter-fuhren. Ter Chauffeur hatte die Haube vom Küh-ler fortgenommen und versuchte, den Grund des Schadens festzustellen. Aber es gelang ihm nicht. „Ich weiß nicht, was da passiert ist", tagte er, „jedenfalls weiter können wir nicht. Es würde wohl das Beste sein, Sie würden ver- suchen, drüben in dem ersten Haus Zuflucht -zu bekommen. Es wirb mit dem Regen gleich losgehen." Als hatten feine Worte das Unheil beschworen, brach in diesem Augenblick ein wolkcnbruchartiger Regen los. Im Augenblick war Thea bis auf die Haut durchnäßt. In wenigen Sekunden standen in dem offenen Wagen auf dem grünen Lederpolster kleine Rinnsale, die sich auf dem Boden des Wagens sammelten. Es war unmöglich, hier zu warten, bis der Chauffeur den Wagen vielleicht in Gang bekäme. „Sicherlich wird man Tie dort im Hanie gern aufnehmcn, gnädiges Fräulein", tröstete der Chauffeur. Thea nickte. Sie eilte über die Chaussee. Es waren bis zum ersten Hause, das dort einsam lag, immerhin noch gut fünf Minuten. Theas schüchterner Art widerstrebte cs heftig, in ein fremdes Anwesen einzndrin-ane. Wer mochte in diesem Hause wohnen? Was würde man denken, wenn sie plötzlich ankäme und um Unterkunft bat? Aber es half nichts, das Unwetter tobte immer schreck licher. Der Donner folgte unmittelbar aus die grellen Blitze und hallte krachend von den Bergwänden wider. Thea zog die Glocke. Man hörte den Schall nicht. Denn Regen, Sturm und Donner übertönten alle anderen Laute. War das Haus unbewohnt? Angstvoll spähte sie durch den Holzzaun. Die Tür drüben am Hause öffnete sich nicht. Noch einmal mg sie an der Glocke. Da ein leises Schnurren, Ssie Gartenpforte ging auf und gleichzeitig die Holztür, aber kein wrensch war zu sehen. Sicher wollte derjenige der auf ihr Klopfen geöffnet hatte, nicht in den Regen hinaus. Sie eilte durch den gepflegten Borgarten, dessen ehemals sicher sauber geharkten Wege schon in einem kleinen Sumpf verwandelt waren. Dann schritt sie die vier Stufen bis zu dem Eingang des Hauses hinauf. Die Tür war offen. S'-e trat ein und befand sich in einer kleinen Diele, die nach Baucrngeschmack mit schönen alten Bauernmöbeln, Spruchtellern und Kupfergerät eingerichtet war. ' Aber kein Mensch war zu sehen. Ratlos stand sie da. Da fuhr sie zusammen. Die Tür, durch die sie gekommen, war wieder ins Schloß gefallen. Es gab einen dumpfen Hall in dem Haus, und zu gleicher Zeit hörte sie Schritte oben auf der Galerie des Landhauses. E'ne Gestalt kam die Treppen herunter. Ihre Augen wurden groß. Wie war das möglich? Das war doch Graf Galow, der jetzt schnell die Holztreppe heruntereilte und auf sie zukam, Er schien ebenso überrascht wie sie. „Mein gnädiges Fräulein, um Gottes willen, wie kommen Sie hierher bei diesem Wetter? Und wie sehen Sie aus? Sw werden sich den Tod holen. Was ist denn nur geschehen?" Theas Zähne schlugen aufeinander. Sie fühlte sich plötzlich sehr schlecht. Hatte-sie sich heute erkältet? Oder hatte irgend eine Krankheit in ihr gesteckt? Ihr Kopf glühte, während ihre Hände und Füße eiskalt waren. „Ich — ich habe einen Ausflug gemacht", sagte sie mühsam, „das Wetter überraschte mich. Das Auto hatte eine Panne." Galow schüttelte den Kopf: ■ „Wie konnte der Chauffeur so leichtsinnig sein, so weit zu fahren? Er mußte doch sehen, daß ein Unwetter am Himmel stand. Jetzt müssen Sie aber vor allen Dingen trockene Kleider haben. Oder noch besser, Sie legen sich zu Bett, gnädiges Fräulein, und erwärmen sich erst einmal." „Aber ich kann doch hier nicht in einem fremden Haus — wie kommen Sie überhaupt hierher?" brachte sie mühsam hervor Ihr war so , entsetzlich elend zumute. Sie konnte schon gar nicht mehr klar denken. „Das Landhaus eines Freundes", erklärte Galow unbefangen, „mein Freund ist auf der Jagd und wollte heute abends zurückkommen. Doch fürchte ich, auch ihm wird das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin nur glücklich,'daß ich hier bin, denn sonst wären Sie in ein ganz leeres Haus gekommen, gnädiges Fräulein." Thea schrak zusammen. Sie sind Galow allein? Dann war es doch ganz unmöglich, hier zu bleiben. Galow schien die Gedanken zu erraten. Er umfaßte Thea und zog die Willenlose sanft, aber bestimmt die Deppe Istttauf. Sie war viel zu müde und elend, um zu widersprechen. Galow hatte ja recht: Wenn sie fetzt hinausging, konnte sic sich den Tod holen. Sie sah, wie der Regen draußen nieder stiebte und klatschend gegen die Fensterscheiben des Landhauses schlug. Jetzt schien es auch noch zu hageln. Hart schlugen die kleinen Eiskörner auf. Dazu blitzte und donnerte es ohne Unterlaß. Von Galow unterstützt, war Thea nun im ersten Stock ange-langt. Ein weicher Teppich deckte den Boden. Blau angestrichene Türen führten offenbar in verschiedene Zimmer: „Einen Augenblick", bat Galow, „wenn Sie hier warten wollen." Er drückte Thea in einen bunten Bauern-sessel nieder, der weich mit Kissen ausgepolstert war. Dann verschwand er in e'ner Tür. Thea hörte ihn hin- und hergehen. Bald öffnete er die Tür und sagte: „Hier bitte, gnädiges Fräulein, das Fremdenschlafzstnmer. Ich habe den elektri-■chen Ofen angemacht, damit es recht behaglich wird. Nebenan ist das Badezimmer. Es würde sich vielleicht empfehlen, ein heißes Bad zu nehmen, inzwischen werde ich Ihnen einen Glühwein ans Bett stellen." Er ging die Treppe herunter. Thea blieb einen Augenblick unschlüssig sitzen, aber sic fror so entsetzlich, daß sie nur noch einen Gedanken hatte: trockene Sachen, ein warmes Bett. Schlafen. Das Badezimmer war ein hell gekachelter Raum mit einer tief eingelassenen Wanne. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.