griwuertetie«»=Vmfr: ' Für Laibach: GanjjLhrig . . 8 fl. 40 fr. H«Ljährig. . , 4 „ 'M „ VirrteljLhrig . 2 „ 10 „ Vknatlich . . . — „ 70 „ ... Mit der Post: •etiiitorig............13 fl. frdWtfl............... . Kleinmahr & Fed. Hamberg ) äujtltiousprrne: ijttv die einspaltige Vetttiette 4 4 kr., lei zweimaliger wtiv ichülttinq ä 7 fr., dreimaliger ä lfi fr. Insertionsftewret jedeSmai 1 SO fr. Lei größeren ^r.jnultt; uni Öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Anonyme Mitteilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Rr. 52. Dvnnerstag, 5. März 1874. — Morgen: Friedrich. 7. Jahrgang. Die geschädigten göttlichen Rechte. Wir haben gleich nach dem Bekanntw-rden der confessionellen Vorlagen darauf aufmerksam gemacht, daß dieselben ungeachtet ihrer äußersten Zahmheit und derzahlreichen Lücken, die sie bieten, den äußersten Widerstand der römischen Hierarchie und deS ihr blind gehorchenden TheileS der Bevölkerung hervorrufen werden. Ob diese Gesetze nun in der Gestalt, wie fie die Regierung vorgelegt, oder mit verschärftem Inhalte, wie sie aus dein Schöße des Parlamente- hervorgehen werden, ins Leben treten, der Kampf gegen die Staatsgewalt und gegen das Recht der Gesetzgebung wird nichts destoweniger auf der ganzen Linie der schwarzen GotteSstreiler ein ebenso erbitterter sein, wie voxmalS gegen die Schulreform oder gegen die unmittelbaren Reichsraths-wahlen. Das ungeheuerlichste jedoch an ultramontaner Verlegonheit,jesuitischer Heuchelei und pfäffifcher Frech-heit, was in diesem Kampfe gegen die konfessionellen Gesetze noch vorgebracht worden, leistet unstreitig die sogenannte Resolution, welche der Ausschuß deS ka-tholisch.politischen Vereins in Laibach beschlossen und die er dem frommen Grafen Barbö übersandt hat, mit der Bitte, selbe dem ReichSrathc vorzulegen. Das Colpoitieren dieses Schand-und SchmähbriefeS und das Sammeln von Unterschriften dafür im Volke hat bekanntlich die Landesregierung als uu-gesetzlich verboten. Als ein Beweis, wie frech von den fromme» Herren in diesem Schriftstücke dem Theile der Bevölkerungder längst auf eigenes Ur-theil verzichtet hat, vorgeschwindelt wird, möge dienen, daß darin behauptet wird, die vier confessionellen Gesetzentwürfe enthalten eine Verletzung „der gött- lichen Rechte", daß sich jedermann deö „HochverratheS i an der Mutter Kirche" schuldig macht, der sie annimmt oder beobachtet, im Falle sie Gesetz geworden, daß dadurch „die Kirche in eiserne Fesseln" geschlagen wird. Man müsse sich fragen — heißt es weiter — ob es mit der katholischen Kirche in Oesterreich schon wirklich soweit gekommen — in jenem Oesterreich, dar nach seiner ganzen Vergangenheit, das in seinem altangestammien Herrscherhause und nach der ungeheuren Mehrheit seiner Bewohner katholisch ist, ob es damit schon so weit gekommen, daß man über die Kirche wie über ein herrenloses Besitzlhum verfügen könne? Die Resolution selbst lautet: „Im Hinblicke darauf, daß die dem hohen Reichsrathe zur verfassungsmäßigen Behandlung vorliegenden konfessionellen Gesetze offen sich auflehnen gegen daS göttliche Recht, das ein w-seutliches Besitzthum der katholischen Kirche bildet, als einer Anstalt Jesu Christi, auf der Grundlage errichtet, die ihr der göttliche Erlöser selbst gegeben, daß demnach diese Entwürfe die ka-tholifche Kirche thatsächlich als eine durch göttliche Anordnung errichtete Anstalt leugnen; im Hinblick ferner, daß eben diese Gesetzentwürfe im Widerspruche stehen mit den Artikeln 14 und 15 des StaatSgrundgesetzeö vom 21. Dezember 1867; im Hinblick endlich darauf, daß die bezüglichen Entwürfe vielfältig geeignet sind das Gewissen zu beirren, die Eintracht und den Frieden unter den Staatsbürgern zu stören, was alles die öffentliche Wohlfahrt nicht sonderlich fördern dürfte, so hält sich der katholischpolitische Verein in Laibach für verpflichtet zu folgender Kundgebung: Die vorliegenden confessionellen Gesetzentwürfe, möge man sie nun vom Standpunkte der katholischen Glaubenslehre oder vom Standpunkte der Staatsgrundgesetze betrachten, müssen als rin unberechtigter Eingriff in den heiligen Schoß der katholischen Kirche, so wir nicht minder vom Standpunkte des österreichischen Patrioten als eine bekla-genswerthe Gewaltthat. als eine die öffentliche Ruhe gefährdende Verletzung der Gewissens- und Glaubensfreiheit angesehen werden. Wofern sie demnach ohne Befragung und ohne vorherige- Einvernehmen mit der dazu berechtigten kirchlichen Gewalt Gesetzeskraft erlangen sollten, vermöchten sie keine» wahrhaft katholischen Christen im Gewissen zu Ott« binden " Wie man sieht, halten unsere Ultramontantn mit den letzten Consequenzen der gegen die confes-sioncllen Vorlagen eingeleiteten Hetze durchaus nicht hinter dem Berge. Gegen die Vorlagen, welche noch nicht einmal die parlamentarische Behandlung, durchgemachi, gegen das GesetzzebungSrecht de» Staates werden flammende Proteste losgelassen, die confessionellen Entwürfe ein directet Eingriff in da» göttliche Recht, eine offene Verletzung der katholisch« Religion genannt. Und das sprechen die frommen Dunkelmänner mit einer solchen Heftigkeit und Ent-schi-denheit aus, daß man beinahe meinen sollte, die Herren befinden sich nicht ganz im Unrecht. Man muß sie aber kennen, unsere rabenschwarzen Brüderchen-es ist eine ihrer beliebtesten Taktiken;, gerade die unsinnigsten und schamlosesten Behauptungen, deren sich sonst jeder halbwegs vernünflkge Mensch schämen würde, mit einer verblüffenden Frechheit in die Welt hinauSzuschreien, und gerade den größter: Blödsinn mit einer Zuversichtlichkeit als unumstößliche Wahrheit hinzustellen, welche die denkfaule Maffe verdutzt machen und schon durch den salbungsvollen Ton, durch die Berufung aus Gottes Wort und Jeuiiletou. Das sympathetische Pulver. (Schluß.) Da» Gespräch wurde allgemein und Valvasor war wirklich der liebenswürdigste Hausherr. Als vir am lustigsten waren, stand er plötzlich auf und sagte: „Meine Herren, es ist an der Zeit." „Wir kommen," sagte der Oberst. „Auf fröhliches Wiedersehen beim SiegeSfeste!" rief er feiner Frau und Tochter zu und folgte Valvasor, welcher voraus leuchtete. Wer nicht folgte, war der Major. Das Fräulein hielt den Arm deS Verlobten krampfhaft fest. .Und wenn das Wieder-lehr», von welchem Papa spricht, ansbleibt?" fragte I't mit bebender Stimme. „Herr Major h rief Valvasor auf der Stiege. „Dann,“ erwiderte der Major fest, „dann er. •Witte Dich, daß ich Dir beim Abschirdr in Wirn sagte: „ES gibt ja keinen Tod für unsere Liebe." Er riß sich los und folgte den Vorangegangenen. Es dauerte lange, ehe Valvasor zurück kam. Endlich erschien er wieder. „Meine Damen," sagte er, „ich habe ihren Wagen an den Fuß des Berges bestellt; sie können sogleich abreisen." Er ging in den dunklen Hintergrund der Grotte und drückte mir zurückkommend etwas in die Hand. „Da hast Du das sympathetische Pulver? Meine Hand schloß sich krampfhaft und ich sprach mit warmen Worten meinen Dank aus. „Kommt schnell," sagte Valvasor, „und macht keine Umstände." Er führte uns hinaus. Es war sternenhelle Morgendämmerung, so frisch und wunderbar, wie ich sie eben nur in Krain gesehen. Ich blickte Valvasor an; seine Züge hatten in der matten Beleuchtung etwas besonders Feierliches. Schweigend führte er uns den Berg herunter. «Frau Baronin," sagte er, als die Damen im Wagen saßen, „eilen Sie nach Laibach ; dort erhalten Sie Nachrichten von ihrem Gemahl. Er ist am Arme schwer verwundet und bedarf Ihrer. Eilen. Sie!" „Und Du, mein gutes, armes Kind," wandte er sich an die Baronesse und streichelte ihre Hand, „Du warst die Braut eines Helden, sei selbst eine Heldin! — Du siehst ihn im Leben nie wieder Er ist in der gestrigen Schlacht gefallen." Sie wurde nicht ohnmächtig; ein Strahl von Begeisterung verklärte ihre schönen Züge und während ihre Augen sich zum Himmel erhoben, flüsterten ihre bleichen Lippen: „ES gibt ja keinen Tod für unsere Liebe." Lange sah ich dem Wagen nach; als ich ihtt aus den Augen verloren, wandte ich mich nach Valvasor um; er war verschwunden. — Das Pulver fest in die Hand pressend, wollte ich allein den kürzesten Weg nach Hause suchen. Allein bald gerieth ich in Gestrüpp und Felsen, wo ich nur mit Mühe vorwärts konnte. Da erblickte ich, auf einen, Felsen stehend, unter mir einen Fnßpflid. Ich faßte den Ast einer «verhängenden Birke und wollte hinab gleiten; allein der Ast brach und ich stürzte hi«» dergleichen pfäffische Kunststück ein blenden muß. Um len Spott der UrtheilSfähigen kümmern sich die privilegierten Volksoerdummer blutwenig; für sie gilt als Axiom, daß die geistige Beschränktheit gegenüber der Einsicht noch gar sehr im Ueberschwange sich befindet. Auf dir Gemüther der Armen im Geiste ist daher obige Kundgebung ausschließlich berechnet; die Absender der famosen Resolution erwarten wohl selbst nicht, daß ihr Schriftstück, falls es im Hb« geordnetenhause zur Verlesung kommen sollte, etwas anders als homerisches Gelächter erregen dürfte. Darum gehen sie auch jeder Auseinandersetzung . ängstlich aus dem Wege, darum ergehen sie sich nur in den gewohnten ultramontanen Phrasen, reden von einer Verletzung der göttlichen Rechte, von einer Trübung dkö Gewissens, vermeiden es aber sorgfältig, näher anzugeben, welche gesetzliche Bestimmung in den Entwürfen denn die entsetzlichen Folgen in sich schließe, die sie für die öffentlichen Ruhe der Staatsbürger und für die gemeine Wohlfahrt der österreichischen Monarchie daraus ableiten. Wir aber haben für die jesuitischen Heuchler und Volksversührer nur eine Entgegnung, und die lautet: Es gibt keine Vorschrift der durch Christus gestifteten Religion, es gibt keinen Glaubenssatz der katholischen Kirche, mit welchem die betreffenden Gesetzt im Widerspruche stünden; es liegt deshalb für das Gewissen der österreichischen Staatsbürger, das durch die Grundsätze das Christusreligion geleitet wird, auch nicht o«s qeringste Motiv vor, den con-fefsionellen Gesetzentwürfen, wenn sie die Sanction des Kaisers erhalten haben werden, ihre Anerkennung zu versagen. Wir müssen deshalb die heuchlerischen Patrone, welche ihre infamen Beschuldigungen gegen diese Gesetzvorlagen schleudern, allen Ernstes und vor aller Welt feierlichst auffordern, irgend einen Satz, irgend eine Vorschrift der katholischen Religion namhaft zu machen, gegen welche irgend eine Bestimmung dieser Gesetzentwürfe verfloßt; wir müssen sie dringend auffordern, jene Sätze der katholischen Glaubens- und Sittenlehre genau und scharf zu bezeichnen, welche die Befolgung dieser Gesetze verbieten, unmöglich machen, oder endlich an-zugeben, durch welche darin enthaltenen Bestimmungen das katholische Gewissen auch nur im geringsten beirrt wird. ES ist eine unwürdige Taktik der Ul-tramontanen, immer wieder lediglich auf die Unwissenheit und Unerfahrenheit der Masse in politischen Dingen zu speeulieren. Dieser muß einmal das Handwerk gelegt werden._________________________________ Politische Rundschau. Laibach, 5. März. Inland. Fieberhaft betreiben die Ultramon. tauen die Agitation, um die Bevölkerung gegen die chlachtplan in diesen Tagen von den Bischöfen entworfen werben. Cardinal Schwarzenberg wird in Wien erwartet, und der Umstand. daß er seinen Aufenthalt in der Residenz bis zu Ostern in Aussicht genomen hat, deutet darauf, daß ein parlamentarischer Sturm, ähnlich dem von 1867, im Herrenhause in Aussicht steht. Auf der Seite der liberalen Fraktionen wird deshalb die strengste Disziplin noththun. Bonseite des Klubs der Linken ist mit Ausnahme Eduard Sueß' noch kein Redner vor-gemerkt; von diesem Deputierten ist jedoch eine bedeutende Leistung zu erwarten. Die Linke ist geneigt, in der Special-Debatte rin Amendement hinsichtlich des Bischofseides zu fordern. Daß eine neue Eidesformel vorgeschrieben werde, ist eigentlich selbstverständlich, da auch das Concordat eine solche Formel enthält, die durch das neue Gesetz außer Kraft tritt. Das „Vaterland" weist nach, daß kein „Katholik" die konfessionellen Gesetze annehmen kann, weil dieselben gegen den SyllabuS verstoßen, Auf eine eclantantere Art kann die ultramontane Partei ihre gänzliche Regierungsunfähigkeit unmöglich dokumentieren. Aber kann man eine Kirche zur „Staatskirche" erheben, welche den SyllabuS als ihr Prinzip und ihr Recht betrachtet? Zu den nachträglichen Eommentaren zur jüngsten Monarchen-Begegnung in Petersburg zählt die in einer officiösen Correspondenz des Ungarischen Lloyd enthaltene Mittheilung, wonach der Meinungsaustausch über handelspolitische Fragen ein sehr lebhafter gewesen und Verhandlungen eröffnet wurden, welche jetzt ernstlich fortgesetzt werden sollen. ES seien in St. Petersburg selbst Conferenzen in Aussicht genommen, bei welchen nicht nur die schwebenden Zoll- und Tariffragen, sondern überhaupt alle Fragen der Erleichterung des Handelsverkehres zu umfassender Erörterung gelangen sollen. An diesen Conferenzen, die, wie man in unterrichteten Kreisen versichert, mit möglichster Beschleunigung in Szene gesetzt werden sollen, würden fachmännische Capacitäten beider Hälften der Monarchie theilnehmen. Ausland. Der deutsche Reichstag nahm am 3. d. ohne Debatte den Antrag wegen Sistierung des Stafverfahren« gegen die Abg. Majunke und Sonnemann an. Sodann folgte die Debatte über den Antrag Gärber's wegen Aufhebung der diskretionären Gewalt des Oberpräsidenten von Elsaß. Redner bemerkt, daß diese Gewalt nicht mehr nöthig sei und wirft der Regierung Maßregelung der Presse und die Ausweisung der Landesangehörigen aus Elsaß-Lothringen vor. Der Regierungscommissär bittet, diesen Antrag mit Hinblick auf die andauernde Erregung in Elaß-Lothringen, welche von Frankreich aus geschürt werde, abzulehnen. Nachdem der Abg. Winter« für den ^ Antrag gesprochen und hervorgehoben hatte, daß I die katholische Kirche verfolgt werde, beantragt Puttkammer die Verweisung deS Antrages an die Commission. Fürst Bismarck sagt, die elsaß-lothringischen «bgrerdneten würden in Versailles gewiß nicht jene Redefreiheit genießen können, »on der sie in der heutigen Reichstagssitzung Gebrauch machen. Der Belagerungszustand in den Reichslanden sei nothwendig; auch in Frankreich sind 28 Departements im Belagerungszustand. Bismarck wirft den Elsässern die Mitschuld am letzten Kriege vor, weil sie damals nicht protestierten, und verlangt ein Vertrauensvotum für die ReichSregierunz durch Ablehnung des Antrages. Puttkammer zieht seinen Antrag auf Verweisung dieser Angelegenheit an die Commission zurück. Der Antrag der Elsässer wurde bei namentlicher Abstimmung mit 196 gegen 138 Stimmen verworfen Dafür stimmten die Elsässer, Polen, Socialdemokraten, das Centrum und dir Fortschrittspartei. Der Breslauer Zeitung geht aus Dresden eine Mittheilung zu, welche weitere Consequenzen der neulich mit Bezug aus die Innsbrucker theologische Facaltät erlassenen Verfügung des preußischen Kultusministeriums in Aussicht stellt. Danach wurde schon vor geraumer Zeit im sächsischen Landtage der Umstand, daß die katholischen Geistlichen Sachsens sämmtlich ihre Ausbildung am wendischen Seminar zu Prag empfangen und damit gewissermaßen ihre slavische und ultramontane Gesinnung mit der Muttermilch einsaugen, einer flüchtigen Erörterung unterworfen. Jetzt, nachdem die Ungiltigkeit der Ausbildung preußischer katholischer Geistlichen an der Universität JnSbruck ausgesprochen ist und man die Übertragung der preußischen Kirchengesetze auf das ganze Reich glaubt annehmen zu dürfen, hegt man auch die Eraartung, daß jene prager Erziehungsstätte den sächsischen Geistlichen verschlossen werden wird. Die deutsche Justiz ge setz geb un g macht rasche Fortschritte. Kaum ist eS bekannt geworden, daß der betreffende BundeSrathSauSfchuß die Civil-prozeß-Ordnung durchberathen habe, so wird wieder gemeldet, daß auch die Strafprozeß - Ordnung erledigt sei, und zwar ist die Hauptfrage, ob Schöffen- oder Schwurgerichte in liberalem Sinn-gelöst worden. Würtemberg, Baiern, Hessen befürworteten dringend die Beibehaltung der Schwurgerichte und Nichteinführung der Schöffengerichte. Der preußische Justizminister verzichtete, der Stimmung der Südstaaten Rechnung tragend, auf die Schöffengerichte; nur neben dem Einzelrichter sollen Schöffen thätig sein. Damit sind die Befürchtungen, welche von mancher Seite an das Zustandekommen der Strafprozeß-Ordnung geknüpft wurden, inhaltslos geworden. Die Aussichten auf das Zustandekommen des deutschen Militärgesetzes haben sich durch die Erklärungen des Kriegsministers Karnecke vor der Militärcommission nicht gerade gebessert. Er lehnte eine provisorische Feststellung der Friedens-Präsenz-stärke frischweg ab; oonseite der Liberalen hatte man in einer solchen zeitweisen Bewilligung wenigstens einen Schein des Budgetrechts zu wahren gemeint. Der Kriegsminister versicherte indessen, daß der im Gesetzentwürfe bezeichne« Mannschaftsstand die Maximalziffer sei. Das Centrum hat die Rolle deS FabiuS Cunctator in der Mititarfrage aufgegeben. Angesichts des Briefe» des Kaisers hatte sie keinen Sinn mehr. He r v. Mallinckrodt hat in der Rcichsmititärgesetz-Coinniissioii zweijährige Dienstzeit und Abschaffung des Instituts der Einjahrig-Freiwilligen beantragt und als Motiv hiefiit die Gleichheit vor dein Gesetze hingestellt. Die neueste Action der Ultramontanen hat eine etwa- socialdemokratische Färbung. In einer Besprechung de« Charakters der au«, wärtigen Politik de« neuen englischen Cabinet« sagt da« Hauptorgan der Tories, der Standard : „Frankreich wird vergeblich nach England unt Billigung irgend eine» Versuches, Elsaß-Lothringen durch einen neuen Krieg wiederzuerlangen, blicken; aber andererseits wird England unter seinen neuen Führern nicht sein Misfallen verhehlen über ein willkürlich arrogante« und beleidigende« Benehmen de» siegreichen Deutschland dem besiegten Frankreich i gegenüber, wie solche« an den Tag zu legen Fürst Bismarck nur allzu geneigt scheint. Der Papst auch wird aus der Haltung der Regierung gegen die ■extravaganten Anmaßungen der Bischöfe in Irland lernen, daß die englischen Conservativen feinf Sympathie für den UltramontaniSmu« weder im Jn-lande noch im Auslande haben." Noch verlautet nichts authentisches über das ,'chließliche Schicksal von Bilbao. Indessen scheint es, nach einem Telegramm der Jndep. Beige, daß auch weiter nach Osten die Republikaner eine rückgängige Bewegung gemacht und die Stadt T o l o s a geräumt haben. In L i m a, der peruanischen Haup-stadt, ist e» am *25. Februar zu einer blutigen Soldatenmeuterei gekommen, zu welcher der strenge Dienst den Anlaß gegeben haben soll. Die Rebellion wurde nach halbstündigem Kampfe bewältigt, wobei es eine ansehnliche Zahl »on Todten und Verwundeten gegeben. Zu gleicher Zeit wurde in einer benachbarten Provinz eine Revolte von etwa 21 Politisiert versucht, die sich Tags darauf den Behörden stellten und die Rädelsführer auslieferten. Auf Seite der Bevölkerung von Peru scheint sich ein allgemeiner Entschluß kundzugeben, den Präsidenten zu unterstützen. Zur Tagesgeschichte. — Eine weiße Sklavin. Aus KecSkemet melden die „Recitemcii Lapot": „Das neusohler Sladlhauptmann-Amt ersuchte das hiesige Stadthauptmannamt, die hier im Dienste befindliche Susanns Michuai, ein fünfzehnjähriges Mädchen, nach Hause zu senden, da ihre Mutter sie wünscht. Nachdem das Stadthauptmannamt die Gesuche gefunden, erfuhr eS von derselben erbauliche Geschichten über die Art, wie sie hteher kam und über das, was sie hier erlebt. Während dessen erschien der köacsöger Grundbesitzer Johann Sigray und brachte vor, daß er das Mädchen nicht nach Hause schicken lasst, ja eS für sich reklamiere, nachdem e» fein Eigenthum sei, denn er habe eS von einer alten Frau, Namens Fekete Tera, um sechzig Gulden in barem, fünfzehn Scheffel Gerste, zehn Säcke Kukuruz und ein Schwein gekauft. Die alle Hexe wurde vorgeladen und anerkannte, daß sie das Mädchen, als e» dreizehn Jahre alt war, dem edlen Herrn um den angegebenen Preis verkauft habe. Der Käufer habe das Mädchen drei Vierteljahre bei sich behalten und e» infolge einer neuern und jüngern Acquisition sortgeschickt; jktzt aber verlange er es als fein Eigen-thum zurück. Das Stadthauptmannamt hat diese Angelegenheit an das Gericht geleitet, und hoffen wir, daß dieses den Mädcheukäufer wie die Verkäuferin nach Gebühr auf die Finger klopfen werde. Der Käufer ist ein begeisterter Patriot, ein reiner Achtundvierziger, was ihn jedoch nicht hinderte, die im Jahre 1848 vollends abzeschaffle Leibeigenschaft für sich in Anspruch zu nehmen." — Der älteste Maler der Gegenwart und wohl aller Zeiten, Johann Friedrich Maximilian v. Waldeck in PniS, hat sein 108. Jahr erreicht. Er machte schon 1785 eine Entdeckungsreise nach Süd. Afrika mit und war 1794 als Freiwilliger mit der französischen Armee in Italien. Später machte er wiederum Entdeckungsreisen in Afrika, Ostindien und Südamerika. Darauf war er eine Zeitlang in London, dann wieder in Paris. Die Strapazen eine» f° bewegten Lebens haben ihn nicht gehindert, noch feinem hundertsten Lebensjahre zwei Bilder zu walen, welche auf der pariser Ausstellung 1867 er» schienen. Er genießt eine kleine Rente von der sran-Zösischen Regierung, welche ihm im Jahre 1826 aus Lebenszeit für einige Arbeiten gewährt wurde. Man ^tte freilich keine Ahnung davon, daß- er sie so lange "eziehen würde. — Wasserleitung in Jerusalem. E« gibt kaum eine Siadt der Welt, die im Sommer so ichrecktichcn Wassermangel leidet, als da» hoch und steil grlrgene Jerusalem. Nun soll diesem Uedel durch die ^vhlthätigkeit einer reichen und frommen Engländerin, Miß ftanz. abgeholfen werden. Schon vor drei Jahre» Miß Tanz der türkischen Regierung den Antrag gemacht, aus ihre eigene« Koste» eine drei Wegstunden lange Wasserleitung von der Quell», welche der Teich Salomoni» genannt wird, nach Jerusalem herzustellen. Jetzt endlich hat stch die Regierung entschlossen, das großmüthige Geschenk anzunehmen, und im April soll der Bau beginnen. Die Koste« der Wasserleitung werden auf 25,000 Psv. St. geschätzt. Local- und Proviuzial-Augelegeuheite«. — (Selbstmordversuch im Bade.) I« der Badeanstalt de» Hotel» „zum Elefanten" versuchte gestern ein au« Triest zugereister Privatmann stch mit einem schartige» Rasiermesser de» Hal», Arm, Bauch u«d die Pulsadern zu durchschneiden. Schnelle Hilfe war sogleich am Platz und der schwer Beschädigte wurde in da» Civilspilal übertragen. — (Die Bürgermeisterversammlun« gen.) In unserm Nachbarlande Kärnten, wo man e» mit dem Gemeindeleben ernst nimmt, sind die Neuwahlen der «emeiudevertretungcn vollzogen, damit tritt auch wieder rin stärkerer PulSgang in da» Gemeindeleben ei«. Im Jahre 1873, als dem letzten der ab-gelaufene« Wahlperiode wurde« keine Bürgermeister-Versammlungen abgehalten, dagegen wird heuer diese« Mittel zur Stärkung de» Gemeiudeweseu» wieder ausgenommen. Die Gemeindeverwaltung unterscheidet sich wesentlich von einer Hausverwaltung, indem letztere, wird sie gut oder schlecht geführt, auf die übrige« HauSwirthschafien keinen öder nur einen höchst untergeordneten Einfluß hat, während die nachläffige Am-tierung in einer Gemeinde auch hemmend ans die übrigen Gemeinden wirkt. Ja manche Zweige de» Ge-meindewesen» können nur dann gedeihen, wenn sie in allen Gemeinden gleichmäßig und vollständig behandelt werden. — Ei» solches Borgehen mit vereinten Kräften läßt sich sehr gut durch die Bürgermeisterversammluugeu erreichen. Die Nützlichkeit solcher Bücgermeisterversamm-lungen wurde vom kärutnerischen Landtage in ausgezeichneter Weise durch folgenden Beschluß vom 18>en Dezember 1873 anerkannt: „Er sind alle Vierteljahre Bürgermeisterconserenzen abzuhalten mit dem Zwecke, eine gegenseitige Verständigung der Gemeindevorsteher unter sich zum Behuse eiueS gemeinsamen BorgehenS in einzelnen Verwaltungsagenden herbeiznsühren und vorkümmende Uebelstände in der Verwaltung ans Tageslicht zu ziehen. — Die Regierung wird ersucht, diese Couserenzen einzuberufen und an denselben durch ihre Organe theilzuuehmen." Ja diesem Beschlüsse des Landtages ist mit kurzen Worten der Zweck der Bürgermeisterversammlungen sehr gut gegeben. Da» bei der ersten allgemeinen Versammlung der Bürgermeister KänitenS, welche am 8. und 9. November 1872 zu Klageufurt abgehalten wurde, gewählte Comit6 hatte am 4. Februar 1874 eine Zusammenkunft, bei welcher die Einberufung von BezirkSbürgermeisterversammlungen beschlossen wurde. VorauSsihtlich, meint daS „Kärutn. Gemeindeblatt-, werden sitz mehrere BezirkSoersamm-lunzen für die gleichen Gegenstände intereffieren, worüber dann in einer LandeSbürgermeisterverfammlunz die weitere Beraihung gepflogen werden kann. Zar eingehenden Berathung bei de« Bürgermeisterversammlungen würde von Vortheil sein, wenn die Vorträge, welche gehalten werden sollen, in kurzer Ausführung vorher im Gemeinbeblatte mitgetheilt würde«. Für jeden Fall aber sind die Ergebniffe der Berathungen zu protokollieren und zu veröffentliche«. Diese Bürgermeisterversammlungen nach den einzelnen Bezirken wären unfern heimischen Gemeindevertretungen dringend zur Nachahmung zu empfehlen. — (Oesterreichifche Südbahn.) Im Ausschuß zur Borberaihung der Regierungsvorlage, betreffend die Abänderung des Vertrages mit der Südbahn, stellte Abg. Teuschl folgende Anfrage: „Ist die Regierung geneigt, Anträgen zuzustimmen, welche folgenden Wünsche« der Jatereffenten Rechnung »ragen: a) Umwandlung des italienischen TransttotariseS, insoweit derselbe billigere Sätze bedingt, auf alle von und nach Triest gehende» Sendungen; b) Einführung billiger vereinS-Gütertarise «ach Deutschland und der Schweiz mit Rücksicht aus die wünschen»werthe Trans- portierung der Ware» auf österreichische» Gebt-!- ; c) Ei»führ»»z eine» Nacht - E.lzuge« »ach Triest; d) Herstellung genügender Waffertiefe i« de« Bassin» de» »tat» Hafens in Triest »nb Beseitigung jeder ' zweifelhafte» Bestimmung, die eine öffentliche Benützung des neuen Hafen« und der Ufer in Frage stelle« könnte; e) Ausbau der Kronprinz Rudolf bah» bi» Triest und Einbringung einer hierauf bezüglichen Gesetzvorlage «ährend der gegeu-wärtigen Reich»rath»-Seffio» ?“ — Abg. Brandstetter wünschte dir Einladung de» HandelSmiaister» für die' nächste Sitzung und die Beantwortung der Frage«: 1. Welche Wünsche bezüglich der Abä»deru»g de« bestehenden Hafenprojecte» kamen zur Kenntnis der Regierung ? 2. Läßt der heutige Bauzustaud der Hasen» arbeit noch eine lheilweise Berücksichtigung zu und au» welche» Gründen werden die allenfalls noch ausführbaren Abänderungen nicht durchgeführt? 3. Bietet da» zur Ausführung gelangende Projekt vollkommene Garantie, daß einer zweiten nach Triest führenden Bahn die Hafenanlage die gleichen Bortheile gewährt wie der Südbahn? — Abg. Canaval stellte die Frage: «Bi» wann glaubt die Regierung bei dem heutige« Stande der Berhandlnngen über die Trennung de» italienischen Netz'e» zum eudgiltigen 86» schlösse dieser Frage komme« zu können?" I» der nächste» Sitzung erwartet man die Beantwortung dieser Fragen. (Engineering). Deutsch« Ausgabe der gleichnamigen Wochenschrift von William H. Maw & Jame» Dredge in London, vermehrt durch deutsche Original-Artikel. Herau»gegeben und redigiert von Jos. v. Sinmmen-Traunsel» in Wien. Engineering. Deutsche Ausgabe, die wir allen Technikern und Industrielle» angelegentlichst empfehlen, erscheint wöchentlich einmal und bringt alle neueren ErfahrungSresnltate, Construc« tionen und Erfindungen aus dem Gesammtgebiete der Ingenieur-Wissenschaften. Insbesondere erfahren folgende Gegenstände wesentliche Berücksichtigung. Eisenbahnwesen, Militär-, Artillerie- und GeschÜtzwesen, Eisenhüttenwesen, fämmtliche übrigen metallurgische» Hütten-Prozeffe, Maschinenwesen, Motoren, HilsSwerk» zeuge, lanbwirhsch. Maschinen und Geräthe, Eisen-und Holzroostructionen, Schiffsau, Maschinen für Kleingewerbe, Texiil-Judustrie rc. rc. Fabrikation wis» senschaftl. Instrumente, physikalische und chtmische Industrie. Weiter werden auch noch sämmtliche zur öffentlichen Kenntnis gelangenden Submissionen, Lieferungen, Preise der einzelnen Materialien, Betrieb«-resultate der Gewerkschaften and Eisenbahnen gebührende Ausnahme finden. Desgleichen werden regelmäßig Berichte über den Stand der Eisen« Industrie und de» Eisenmarkte» in den verschiedenen Ländern gebracht. Auch öffnet da» Blatt technischen DiScnssioaen in Briefform stet» seine Spalten, um die Ai» sichten über die wichtigen technischen Tagesfragen zur Erörterung zu bringen und zu deren Klärung beizutragen. — (5 Napoleons d'or) wurden der Redaktion der „Freien pädagogischen Blätter," von eine» Freunde de» Volke- übergeben als Preis für die beste Arbeit über das Thema: „Welche Nachtheile sind mit der Erziehung der weiblichen Jugend in Klöster» verbunden?" Dieselbe ladet somit berufene und erfahrene Kräfte au» allen Kreisen zur Einsendung von Preisarbeiten ein. Diese Arbeiten, welche bis zu» 1. Juni d. I. von der Redaction der „freien pädagogischen Blätter," IV. Hornbostelgaffe 4 in Wien, entgegengenommen werden, dürfen den Raum von 8 Druckseiten dieser Zeitschrift nicht überschreiten. Jede Arbeit ist mit einem Motto zu versehe»; der Name de- Einsenders resp. der Einsenderin ist der Arbeit in einem geschloffenen Couoerte beizuschließen, welche,' das gleiche Motto al» Aufschrift trägt. Die Zurr« kennung de« Preise« wird von competenter Seite ge-schehen; die Namen der Preisrichter sollen demnächst bekannt gegeben werden. Arbeiten, welche Sen Preis nicht erlange», werden seinerzeit auf Reklamation zu-rückgegebe«, die zugehörige« Couoerte uneröffuet vernichtet. Die preisgekrönte Arbeit kommt i» ve» „Fr.- »Sb. z«« «br»ck. doch behült fich der Preißsteller da« Recht vor, sie auch auf anderem Wege, na* »entltch all Flugblatt z» verbreite». Nähere« über bee Xetmin der Prei-vertheilung wird die genannte Redaktion nach gepflogener Rücksprache mit den Preisrichtern veröffentlichen. — (Die „Allg. Jllnstr. Industrie n nb Äunft«3u M und Muf , «d • Fr + g * ruwA Fremdwort, Ereif~ •Ut, einer Zahl oder ThaUaeks vugtvthllcklichen Bescheid. Auf iMi k* üb*r 32,000 Artikel, •ul 9*4lm Karten, l'u/Un und Beilagen. Arrt« 31 e fXlr., 4m «chdnem Ledereinb.& Tklr. SHbUoffrmjK. tnetiHrt im JiWturf*uw«. Wiener Börse vom 4. März. Ein tüchtiger Zvschntidtl wiinjcht in ein Kunden, oder Lonfectionögefchäft baldigst acceptiert ,u werden. Näheres unter Chiffer b. R. 199 postc restante Ralschach bei SteinbrUck. (160— 1) Kür (152-2) AMuiltttuehnikr «„» Daumkistrr. W Kalk -WC vorzüglichster Gattung liefert zu den billigsten Preisen Staatsfonds. »elb Ware Pfandbriefe. ®tlb Ware »perc. Wentc, öst.BoP. : ttc. bto. 0(1. in eut. 69.60 74.— 69.70 7410 <2g. öfl. ©ob.-Kredit. bto. tu 33 J 94.-85 - 94 26 86.85 ' tfofe den 1864 . . . . tfofe von 1860, ganze doje von 186V, Qrlhifi «8.X5 98.75 atiDM. o. W. .... 90.60 t*u.90 104.--109 - 104.25 109.61 :ng. Bob.-LrebUa»p. 86 6V »0.75 jirämiensch. v. 1864 Ü8 50 139.- Priori tAts-Obl. Grundontl. - Obi. itram.3oIcf« ®a6n . 101 25 101 60 k, ebenbürg. 3ngatn zu. . 5. ,v 74.-76.95 74 :o ,6.75 Ceft =Motbnc|tiatm. Sikbcnbürgkr etautebayu . . . . . 99.-82.60 138 60 99.25 83.— I#9.- Aclien. 6(lbb.-@c|.ju 600 ftt. Mo. Son« G p!it. Lose. 110 70 95.70 111.- 96.— Lnglo-Vavk . . . . . 147.5* 148.50 Kreditanstalt . . . . »41.50 y 41.7 5 Depositenbank . . . . 49.— 50.- Lrebil - L. ...... 169. 169.50 ltscomplr Anstalt . . büO. 860. Rudolfs L 13.76 14 26 franco Bank . . . 44.- 44 50 Handelsbank ründerbankenverein. . 84.— 86 - Wechsel (8$lon.) ^atioimibanr Oeflm:. allg. Bank . 97ö!- 69 - 972* 69.(0 8ng«b.iuu*.|IÜib.lB. h«»f 1.10V fl. . . Hamburg oudo» io W|. ®ml. 100 . 93 25 Wh 75 93 50 94.— Ceft. Banigesells. . . Union - Bant .... vcrcinsbank Verkehr-bank. . . . . 2(it 130.7b ¥1.50 11 A. 207 ~ 131 26 *2. 16- 64.70 t.1.26 44. 64.Pt* 111.85 44 — Atf610-»«ijU 141. 142. MOmee. »arl.Ludwtg-Badv. . Ratf. Eltfabeth.Babu. »38.76 »«6 - 2 6- 6.S7- •.28 — Kaif. ytan^3»|cfyb.. »04 tO 205 60 .o-firencffleif . . . ‘■•'cug. »aflentotln«. 8>8‘ 8.8t — VtaatSbayn . . . . 820 - 321. , 06 » 1 65 » Vüdbahn 166.- 156.60 ill< 751.06. - Wilhelm Pritsch, Bauunternehmer in Trifail an der Südbahn 8 in Vaib i». Telegraphischer Curibericht am ü. März. Papier-Rente 69 50 — Silder-Rente 73 85 — I860tt StaatS-Anlehen 103 75 — Bankactie» 971 — (Kredit 242 25 — London 11110 — Silber 104 65 — 20- Strand» Stücke 8 86. a Berleger und für die Redaciwn verantwortti»: Ollomar Bamberg.