pliWlZ?l»lwsMi! piNk VIn 1 — 72. ttkrsMßtzs A„ok»Int WS«k»»tIlGk (sGliD»» IlMn»d«> Wf. 2S70> »o«l» V«n«»Iwi»9 u«I öuvwinielrsfsl (I«l«koa lnwnisd«!» k>if.Z024): W^ktvvl^, ^Usöiim» uU4; ?M»tr«jaktion l« VITOI^KV, Slinli» >i.s7. I^0ekp«w d>tt«g«>. HIr. 175 Son«it>s, «>Di, 4.^öll lsZ2 lH»k»wi «. l« ^H»ktdas: »1.4 (V«rR,»itui,G». vViuglpfWt««: »vn«tt. 22 vln, 24 vln, Peranec und Traguliil v -a n >1 i' i l'-^^ilne, leltterer nnt seiner 11. Bi'ini Persliisen oes Peri^'ns tral ein l'eilii (5inglnsg an Iovalk^nne-^^^une s dev Aufjvldel tnni heran, sein Packet ..'clc' Uiktcvsnchiinq i.nsneu ^^u nnillen. ,^^0« nkvni'- ^'line zerrisi hieraus daS Papier des /nets aiii ein<'v 5eNe nnd zeigte dem Agen-den ^''^iilialt: leere Blechdosen, wie sie r die (sinsanilung iwn Münzen verwendet iideu. Der Poli.^eiagent gal' sich damit l)l .ziisrieden und uerlangle die g^n.auc Un-'.'nchliilq de'' Ii.''vanc'ni'''.Lune nicicki» lni siiiniesi^'n aufnierksauk, daft er sich zu--v -II leqitiinieren l)al'e. (5S entstand darob II 'vger Zireit. 1 ''lni'sii.^e der Äugen^eul^en, nnd zwar !! 'a 'l'C'^anee nnd ^'^^nvaliden >taviians 'i5d!. /! .'!ndvi>', N'ar e^^ ^avanoui^'-i^^llue, ^ e erster über den Ägenten herfiel. Ln-e n'nvi d.'n '^lqenten zu Boden nnd würgte )n e.ni Der Detettin — sein 1^«att?e t 'l.' roti >' - nernwchle während des Nin-! u<' !nn Bl-'den seinen Dienstrevolver zu ziel)-l ulid drünie ^il>. ?er ^chlis; tvas ^onano-il' ^i!ne in die >.^>il>'qegeud. Der C^etroffene! iit Mi! einein '?lli''^lnei zurück nnd war, ' die >>alc-schlal^lider durchgeschossen war, lt' der 5!elle ti'l. Der ''.Vorfall lint in ^lti> !id i:n (ganzen ^'ande iirös^ie-? "^lufselien er-'ql. Ter Deletlio, der den T "d des Iovnno-!' Vune l^l's diese Weise nerursiicht l)ntte, ?llle sich selbsl den Behörden zur Verfügung. Nadio-Programm > Montag ,4. ^uii. ^ L j » l j a n a und nballl'latten. „ Nachnn'ttagölou^crt. Uebertragnivg cius Prag. — ^'eudüi'iü!. — V <' o g r a Ileber- .v.iünq Praq. — j e ^onzerl-- Tan'^nr'lsik'. — e i l s b e r si ^U^n-vrt. — V r a t i s! ci l' a IN: slla-<'ton^ert. — Nnterl>altnn!tsunlsif r ü n u l!>..'^^iolinkonz.'rt. -- i! l a ck e r ^"sou^^ert._Tanz il'it. — n k a r <> st M45: "^^ar'enoor--?en?ert. — ? t o ck ') o l m 1'): (^^s^n-kon-ert. — ?i?: llnterhaltung^?-lnil. _ o IN i-'s».!'): Kvnzcrt. — Bero-i'i n sl e r 2s>: Biiihneualn'fülhrlünxi. — nü'if. — a n q e n l' e r !1 : -l^on^crl. 2?.?0: Nachtmusik. -raq' '!'.<'oniekouzert. — ^k'<'r t li s i n ^konzert. _ V u d a-- e 't,'^ig<'llner!nn-W a r ' ch li ?s>: Anierikanischer ^ ' Dan !" n t r!i '^."0! Tan'".nisif^ _ '' n ! '' '? II ! 7 1' a > u t. V ^ ^''^ari^- -.1 d c Lti'nzerl Lausanne, ^uli. Der deutsche Reichskanzler von P a p e n besuchte l)eute vormittags den britischen Premierminister Macdonald und gab ihm in einjtündiger lluterredung eine Darstellung der deuts^tt Ztellnngnahme zu den bereits gestern abends überreichten Einigungsplänen, die die deutsche Telegaticn n?ch im Lause der Nacht einem eingehenden Ztu^ dium unterzogen liatte. Tie deutsche Delegation ist zu der Erkennt nis gekommen, dasj die unterbreiteten Vorschläge in drei Punkten unannehmbar, teilweise aber noch niki)t annehmbar seien. Die deutsche Erwiderung lautet: 1. Die ^^isser der von Deutschland zu lei' stenden AbsindungSsummc als Schlnkzah» lung der RcparatZcnen ist noch immer viel zu hoch gegriffen. Danach miisjte Dentschlqn^ einen Betrag von 4filw Millionen <^oldm.irk nach einer Pause ven drei Iahren in zet,n Jahresraten bezahlen. Diese 'Zahlungen wären gemeinsam mit den Zinsen der denischen Privatverschuldung geeignet, die deutsche Wirtschaft aus dem Gleichgewicht zu brin» gen, ganz abgesel»en davon, daß eine Transferierung unmöglich sei. 2. Die Zahlung wäre in Ztaatsobligatio-nen zu leisttn^ die die Reparationsbank in Basel zu emittieren hätte, sobald ein vmis-sionsturÄ von erreichbar wäre. Der Plan sieht ab?r auch vor, dafs das Direktorium der BIZ die Obligationen laut Ve-sck)lusl zu einem niedrigeren Kurs, also vorzeitig, emittieren lünnc, wenn sich die Nlit-wendigkeit ergeben sollte. Diesen Puutt miis-fe die deutsch? Delegation als absolut unannehmbar bezeichnen und daher ablehnen. II. Der Zahlungsplan sieht kein weiteres Junktim zwischen den deutschen Zahlungen nnd den (5uropa's6)ttlden ?lmerika gcpen-iibcr ror, doch werde in der Vegleiterklä-ruttg anZtdeutet, Deuts6)land mijge ZuilN»-rbligatianen mit bestimmter llmlaujsrijt in cincr Höhe von beiläufig drei Milliarden Dollar als Pfand erlegen, die aber nur dann zu emittieren wären, wenn ein Schuldenab-kommen mit den 'L'ereiniglen Staaten znstan de »cmme. In diesem Zinne wiirden Zu-saj^cbligationcn Amerika iiberqeben, sosern v»n dieser Zeite Tchuldentilgung verlangt werden seilte, es hciht aber auch, das! Deutsch lant» auf diese Weise direkter Schuldner der Bereinigten Staaten werden wiirdr. Reichskanzler non Papen erklärte, diese in direkte Bindnna sei für Deutschland absolut unannehmbar. Deutsrhlaud und ?^merita l/ät ten il)re KriegSs^huldenrechnung vor Iahren abqcssl^ltsscn. ^ide Staaten lehnen «s ab, qesienseilig mit neuen politisch!'« Z^ihlnngen belastet zu werden. Es wurde ferner die os-fizielle «Erklärung der amerikanischen Regierung beig?leqt, die sich diese deutsch: Stellungnahme l'us der Lausanner Acnserenz zu eigen Ml^cht. ^ aui a n ii o. ^ulj Di'' ^.'ukich^' D^Iesic^ti^'n s^'i-lte sich lieule normili^i.^ö !ek'r!!l^^i!l'.ch mit )^vrlin in '^ier-bindung. (5>5 wind.' erreicht, iias; sich die deutsche N-etiicrung iiiil den« 5tiiiidp:nifk deiiticheil Dele!iation nol^lstav.dif^ ideulisch er-sli'irt?. Darail's'.iu l-eiia^i sich d> deutsch.' D<' let^ation zu '^.Vaedotml>d. um ihiu noch^iuil!? in a!i.?führlicher die der d^'ur^ sch.'n der erirahnicu drei Punkte darzulegen. Lausanne,!!. Juli In Oucht) iand eine inoffizielle Ziyunc^ von Vertretern der au tien Ostreparationen interessierten Staaten statt. Den Vorsitz f!i.)r te der briNiche Auf^enuliuister 5ir ^0'hn s i nr o n, Teilnehmer waren ^ie Vertreter -Muiäniens, (^riecl>enlande', Jugoslawien s, Portugals, Polens, einist.'r britischer Doulinions und d<'r T'chechoilo'rxrkei. Die Verhandlungen, über d^ren Verlauf und Erc^cl^nis Iolin Zimon deui liritischen Pre-micrunnist<'r Bericht erstattete, trachten kci-ueir neueil l5rfoiti. More Ministerpräsident H e r-riot erklärte ^'"'Journalisten gegenüber: „Die fianz>.>sische Delegation fand i>^ Laujaune eine Situation vor, in der nicht nur Deutich- land, sondern auch (tglaud ui«d Italien die einfache Annulierung der Neparaüonen forderten. Der Zähigkeit und Elastizität der französischen Delegation ist e^z geglückt, alle Vertreter der (^läubigevmächte ^ür die si.an» zösifche Tliese zu gewinnen.'' Jni „E cho de Pa r i s" erklärt P e r. tinar , Macdonald trage ii mit dein Gedanken, eine Erklärung der l^läuliigerumclne auszuarbeiteil, die die Aera d<'r ungleichen Rechte für tuender vroklnnncren >r>erde. Gleichzeitig soll dem deutschen Diotrimina-tionsbegehren hinsichtlich de^^ Veriailler Ver« träges stattgegeben werden. Das ^^avitel '< des Versailler Vertrages (Abschnitt über die 'lieparationen) soll außer .Alraft gesetzt nx'r-den. Dasselbe gelte auloiuatisch für den Art. des Versailler Traktat^!-, der Deutsäiland die Erklärung abgezwuugen Halle, dast es für die ^triegsschädeu allein verantwortlich ist. Die neue Regierung Dr. Sr^tiö nach erfolgter Demission des Kabinetts Dr. Marinkovic mit der Neubildung der Regierung betraut Die Liste des neuen .Kabinetts Beograd, 3. Juli. Äinlliä) wird verlautbart: Da Dr. Vojislav M a r i n k o o ic die Demission seiner Regierung unterbreitete, ermächtigte S. M. der Kiinig Dr. Milan Sröki 6 mit der Reubil. dung der Regierung. Dr. Trskie bildete die nachstehende Regierung: Präsidium: Dr. Milan TrKkic; Inneres: Z!ians Politik unrd noui „i^ar Clustern in Schanghai, einem i^rgai», da<' von der iapani'cheit Äililärpar:?! i^'n wird, nrit 'olg!lch!and n^iude im '^^or^-eit ^)l''ienv> eine strat^'gi'ch unver ound-l'are Position t^atvii! 5o stellt 'ich dac> Vild im ^I»ten den iuilitäri'chen ^ührerit ^'"ur'^'niio dar." '^'".isirde es noch einen ,^u'ei'el dlnüber ge--beit, das; die-^ .^lrieg !>edeiiter, so ntüs'.te '> ^itin ^'kouslitt iln ^-xritcn 'Isten?'' 5ie giln sich ei'o 5onderabdruck aiio der ^.Berliner Bor^seir-,Leitung" vom Mär> geht al'er mit 'elt'amer vrevh<'' tisdier l^al!< aiif die nenesteii iit ^ch^ritghai ein. ersch^'iut auch bereit.^ sünaste l^enser .Konflikt Japans dargestellt ünd di'r kürzlich eriiierdete iavani'che Mi« Mft!er^n^'id.e7U Imltai fu?i>giert als Ls'ter der fatxiniickx'n Politik. Z^f'enl'ar ist di<^ Broschüre '?lklnell<' iiiiigeardeitet n>orden und man bat lv! a!vrn von I'eute gatt'i lierrlicl) aili'> dem l^erzen. Der '^^»elttrieg ii't nir ^^t'van .'^in „Mrttel ^it uitei^lü'rtein Aiisnieg. ein ntaterieller l^^e. siindl>runneit genvsen". n>e>>half'' narl> ?ln. siclN Dr. '5'0lfs ^^vizifi-stische Argunrente nicht d'.irch'chlagrn^ Die SchlussiK^merkiing dei Bresl^liire, in der ganz ttitvermin^e! >em l^lauhen an eine friedliche Zu^nn^t osler Vi'll'.'r und ait die Beniiihun.^n Vi^l^' ferbiind.^ Aüsdrnek ge^ie^ben wird, klingt, nachden! nian solche senden^ a'.i>''n'trlich ''e:i!.'iiiinen liat, seh'- devlaciert^ >a!l»^t ^N'eck de-' >N''ege'? erscheint die Zurnck^üb« rnn^^ ^es Volkes zu militärischen I^'aken Äl'sr wa--- ^avan rech: in, 'oss <5fiina nicht Lillig sein. In i!hi.n.a ist e-^ Uc fühi-t „Maribl^rer Zeitung^' Nummer 2 Monkag, den F. IM lSAZ. ÄuchthauSDelk wegen einer Bohnensuppe Ein seltenes Ereignis in Sing-Sing — Wie es in amerikanischen Gefängnissen zugeht Tr. 5olf culö) durch dir Revolution und dis>lt sellA^erständ-jich nicht der .^'^irrweis aus die Ueber>ii)lke-rimg IlN>ans, dagegen dämniert nn keiner einzil-ren '-teNe der knntt'flulstigcil Bv^ischüre die l5rkenntnis aus, das^ die Uc'nflikte der wachsenden Populalionen 'lente el-^n -nickt niehr mit ^l-euer nnd -Mvert wie zur Zeit der Völkcrwanderiin'g gelöst n'erden können. 'Zeltsamer Weise scksl-ecken gerade jene 5tna-teu. die die s^^eburtenkontrolle nus angeblich nGlichen '^Itotirva vckW?pf<'n. am allerivenig sten davor Mrück, das Ncsultat dieser Geburten auf 5chlachtfel>d«rn verbluten Ku las. sen. „^cipan, dc,s von der l^rechtigkeit sewer 5ache ebenso wie von »einer Unanareifkar-feir ill^erzengt ist, nnvd sich nicht in den Arin fnNen lassen", snigt T>r. Zolf und bs-ti^nt init c?ntschiedenlieit den festen Willen der iapanischen Machthaber, ilue ,^iele auch gegen den Villen dvr l^ros^nmchte, auch geilen den ^^ölkerbiund ',n realisieren. Man kann dieise Vroschiire nur al? .^riegspropa-<^anda und 'Stimmungsmache fiir ein sogenanntes „neutrales Verständnis" lie-zeichnen, das die ettro^>äischen Intellektuellen dem japanischen Imperialismus entgegenbringen sollen. Verdafwna zweier ehe? moUger Abgeordneten Beoqrad, Juli. In der Nähe von Obrenovac wnrde der ehemalige bauernparteiliche Abgeordnete Po-jislliv Lazifestgenommen. Lazic; wird, wie bereits berichtet, beschuldigt, die blutigen ,^u-sanimenstös;e in Ub am 1. d. organisiert zu Iiaben. liegen Lazic; wurde die gerichtliche Un tersnchung eingelegt. Beograd, 3. Juli. Gestern nni die Mittagsstunden bemerkten die Bauern den ehemaligen bauernparteilichen Abgeordneten Dr. MiloS Tupanja-nin der iin Zusammenhange mit den Borfällen in Ub von den Behörden gesucht wird. Tr. Tupanjanin ging in der Richtung zum Dorfe Ztepujevas, um sich dortselbst zu verbergen. Die benachrichtigte Polizei leitete die Ernnltlungen ein, und da sich die Angaben bestätigten, wurde Tutmujanin in Stepujevac verhaftet. Exkönig Mannel gestorben. L o n d o n, 3. Juli. 5cr ehenlalige König von Portugal Manuel ist infolge Verschlimmerung seines Halsleidens im Alter von 43 Jahren gestorben. Napoleons Herz ^ ein H«»mmelherz. ^m Pariser Jnvalidendonl steht eine Urne, die dcis .'<>erz NaP-o^leons des l5rsten cnt» halten soll. Aber schon mcHrsach ist die Fra-aufgeworfen ivorden, ob diöse Annahn^e der Wirklichkeit entspricht. Bor einiger Zeit hat man ein seltsaines altes Dotument ge-futlden, das cin alter englis6icr Arzt, na-ttien'? (i^iharles Toinay (5 ar s >iv eil, versaht l>at. Als junger Assistent hatte er an der Ciulliolsauiierung von Napoleon») stl)rper teil Lenoiunien. Nach der Aussage dieses britischen Augenzeugen ist dos u>irkliciie Herz von Napoleon den Ratten von ^'onWvood zmn Opfer gefallen. Während Na>poleoil auf dem Totcnbetke gezeichnet ni^irde, Uinterl-raclien die Aerzte ihre Täligileit und begaben si6) ins Nebcn^inu nler. Als sie das Toteilgeinach wieder äie-trnten. sa'hen die Aerzte mit (5lllsehen. das; das bereits lUls den? ^iör^'er cntserntc 5xrz auf der eilten Zeite oon Ratten aiigenagt ivorden l)var. Man iiirchtete eitlen Skandal, und lliil den Zchinierigkeiten 'lnit .^'^udson Lo-ive, detil l>^elleral '^^ertrand uird ^rnli von^ Monil>otoli zu entgehen, toilt CarÄliell alif den Eiilscill, das X^rz Napoleotls durch ein anderes zli ersetzen. Mnn schlachtete einetl Haumiel und schnitt dessen Herz lx'raus. l)eute in jener lirile ruht, ailf die d'e Ve:-e'')rer NcipoleollS nlit andächtiger '.!icrl>ttn-devnltg lilickell, ist nnch der Aussoge von Daktor Carswell nur dos Herz eines nilichul digen Hanlinels, der dainnl»» sür das echte den Mürt-vrer!^^ erlitt. ! N e w y o r k, iln J-nni. Das il^rülMtc Tinfl-^ing-Gefängnis in, Ztciate Newt)ork war kiirzlich der Tchauplatz eines scltsalnen Ereignisses: Hciitlinge inszenierten einen reg.?!rechten Ttreik, nicht einen Hlingerstreik, sondern eine Arbeitseinstel-lun'g, weil sie niit dein (5ssen mcht zufrieden tvarcn. Die Vohllen ivaren angeblich nicht tveich genug gekocht, und di?s gab fünfund-siebzig Tträtliligen in verschiedenen Werkstätten der Allstalt Anlaß, die Arbit niederlegen. Der l^fängnisldirektor wußte sich aler rasch zu s>clfen. Er lies; die Unzn-ftiedenen in die tiefsten Keller des 'veiten Gelbäu'des stecleu und verst>ärktc die Wa6^, Uln den ilbrigen sechshundert Sträflingen die Lnst zu nehmen, das Beispiel der Minf-undsiebzig zu befolgen. Dieses Z^orgelien tat seine Wirkung. Die streikenden sal>en eiil, daß sie voreilig gesjandelt ihätten, und boten, sie wieder zur Ark»eit zn lassen, was ater .^ilnächst vei'wci« gert wurde. Erst noch lnehreren stunden einsalner Abschlieszung befreite man die Al-f ri'chrer uil>d gestattete ihnen ivieder den Zutritt HU den Werkstätten. Der Direktor gab die Schuld an deln Ztreik der Leitilng ^r l^fangenenorganisatioll, der Mutual Wel-fare Leaguc, die ziinl Protest gegelt die Beschaffenheit der Nohrung korporativ zurückgetreten 'tvar. Der Ätreit in 3ing-Sing erlvecit däftlinge hier anhält, ist oft wi derfinnig: ntan liistt fie, ssbald sie fertig ist, niederreis^en. Die „Reforn^atorieS" wieder, die vor mehreren DeMilien ivirklich hervorragende Errungenschaften darstellten, sind heute eben falls geu^i^chlüiche l^fängnisse init deren Mängeln ultid ^^Acrn. Ursprünglich lvaren die „Reformatories" den erstinaligen Verbrechern zwischen sechzehn uich einnnddrei-s;ig ^aüren, die einer ausgesprochenen lndi-vid ialisierenden Behai'dluug unterivorfen wurden, reserviert, .(^eute begegnet man in dieson Strafanstalten fast ilux rü.-kfälligen jungen Leuten, Vursrkx'u, die schon eine Reihe von Verbrechen hinter sich babt'n nnd nach den nbli^s)en Met^hoden behandelt werden. Etwas Neuartiges nnd j^ortfä^rittliches stellen g^'genivärtig nur m^chr die sogeliann-ten „training fchovls" dar, die mehr den Eharakter von Erziehmigs- als jeln'n von Strafairstalten baben. Die Häftlinge werden dort viele Vorf'en von Psvchiatern untersucht und klassifiziert, sii? dürfen ilire Anae-legenibeiten selbst l,erivaltel? lind die gesellschaftliche Ordntlng wie in? freien Lebioolver an die Brust sehte und ihn hieraus der Barschaft ^ eS handelt fich uin Dinar_ beraubte. Eine Untersuchung soll den mysteriö'en Fall aufklären. Wieder ein Spfer der Drau M a r i b o r. 3. JuN. Die Drau forderte gestern ihr ziveite» Opfer. Der heihe Julitag lockte alich gestern jung und alt in die kühlenden Flutvn deS Stromes. Ungefähr um halb l9 Uhr husclite der I8jährige, beim hiesigen Tifchü'rimifter Volciü beschäftigte Lehrling Anton V o l l-iN a j e r miweit des Gasthauses Dabringer in die Drau. Als er einige Meter v0ln Uscr entfernt war, rief er plötzlich um Hilfe. Hiir«! tig sprang der Bäckergehilfe S;^>aniier un« später noch der junge Dabringer deni Ertri» kenden nach, doch war dieser bereits ver-I schwundcn. Trotz allen Suchens var Boll-I Maser nicht inehr aufzufinden. I tet, gewifse Aufträge deS Junen^ und Jlt^ stiznlinisters auszukiihren. In Paris und im S<^inedepartement wir» die oberste Polizeigewalt durch einen beson deren Beainten, den Polizeipräfekten, auÄ geübt. Ihm sind anszer der adniinistrativen! der Krilninal- und Sicherheitspolizei noc» die sogenannte „Republikanisclie' Garde" uni das ^ierwehr- ul,d Pionierregiinent um ter stellt. I Die Republikanische Garde ist eine au^ den früheren Nationalgarden hervorgeganl gelte Truppe, die auS Unteroffizieren nlii längerer Dienstzeit gebildet wird. S'e «ml 'as^t ntehrere .Kolnpagnien Infanterie uni eilte Eskadron Kavallerie und bildet ein^"j Bestandteil des aktiven ^'^xeres. S'e hat di^! Aufgabe, die Pariser Staatspolizei zu u'I terstützen, doch ist ihr Eingreifen llur tUH außergewöhnliche Ereignisse ivie Rcvel^eni Ausschreitungeil bei Streiks, gros'.eu lli.l glüclsfällen usw. beschränkt. Sonst versie'^ sie den Anssichtsdienst in dcn Theat'>:rn uu: Vergnügnngsetablisseiil'ents, bei f<'stlich^^ Einpfällgen uud öffentlichen ^eicrlichleiteiZ Eine Koinpagnie ^itfanterie und eine Si5inm dron Kavallerie sind init der B<.nvachung dcl Elpsee-Palastes und der Ministerien ^'etvail lind dein persönlichell Dien't des ^-räsid^il ten der Republik uud der Rcgii'ruu.l', zuo» versieht den gesamten Branddienst d'I Stadt Paris, der^tt Budget auf Die'e Am eine nicht uitbedeuteii>>e Entlastung erfälir'I P a r i s zerfällt polizeilich in z?lin 1« strikte, dereil jeder zn'ei Stadtbezi'ke ii,,.! fasit. ,>der D'strikt steht unter der Le'.' lül w .!> I Wa6>tlneister (Brigadiers) nlid Poli. xil (Gardiens de la Pair), ins>^<'i'>lnt stNV" oil der Zahl. Drei .skoinpagnien Pc^ü'^iiien b l'I den die sogenannte Reserve, die sich sür b-' sondere Borkoininnisse stets in Be'N^s hält; eine Kompagnie ist mit der Beliufl ^I" tigung der grossen ?^tarkthaNe und '.'>ne "... dere init der Fluf;aufsicht betraut. Die lizisten versehen i>)reil Dienst M F'is^, .-^ii Rad oder zu Pferde. Nslxn ihnen g bi cZ noch einige huildert sogenannte Gelieiiilp?' lizisten in Zivil. Die Pariser Kriinlnalpeli«^ zei fllnktioniert gleichzeitig als PoÜzeig « richt, vor dein leichtere Vergehen, Uebertr,'« tungen gegen die Berkehrs-ordnung. Vert.'-I lien gegen die Mldevorschristen iin uniiüt.I telbaren Verfahren ohne Berusuiigsr'.'ch! a.'I geurteilt werden. Es gilbt ferner einige besondere Abtei« lungen, deren Aiifzählung nicht olliue teresfe sein dürfte: 1. Das „inondäue >!".!!' Ulando", denl die Beaufsichtigung dv".' .l.'-ganten Nachtlokale, gewisser zux^i'^'! '^'r Iitd'vidlien der LetKwelt und schlies; iii, Hälidler mit Ko-kain und Morp")ium obl'^'^U'. 2. die Sittenpoli.zei, die die Habbuxli un? die Stundeithotels kontrolliert; 3. d'e '^>er' kehrspolizei, die auf die Einhaltung dn Verk-Hrsvol^chriften achtet^ 4. eine Abtei« Das „mondäne Kommando' von Varls Französische Polizeieinrichtungen — Soldaten als Schutzleute Pari s, Ende Juni. Die frailzösischcn Polizeieinrichtungen t^r danken ihre Allsältige dein grossen orgaiiisa-torischen Talent Napoleoils nird seiiter Po-lizeiniinister. Aehlllich den imeisten Knltiiir-staaten Enropas ist auch die französische Polizei in eine adnlinistrative uitd in eine Kri-lninalpolizei eil,geteilt. Sie untersteht in erster Linie deiii Minister des Innern, ein-zeliie Ziveige at>er dem Jllstizininister. Die Hanptalufgabe der adlninistrativen Polizei bestecht anszer in den Verwaltliiigs-iachen, ^wie Schailtbewilligungen, Fahrkon» zessioneil, Pas^angelegeli'heiten, vor allen» iii der Ergreifung von Masinahillen zlir Ver-l?ütn>tg voil Verbrecheil, lvie Schafflung von 7vilgendbeiiileil, Beaufsichtignllg d?on uind Toulon, ist die Organisation der Staatspolizei die gleiche, ivenn auch in verkleimi^tem Mahstab^. Die olcrst? Polizeigen>alt übt ein Pollzeidirek-ior aus. Die Sesundht« des Stetnzeit-mmfchtn lieber den l^sunldheitszustand, das Lcöen und den Tov der Steinzeitmenschen lzat ein dällischer Gelehrter sehr einziehende Untcr-sucl>ungen anigestellt, >!^e sich haupt^lächlich auf die V1K im dänischen Nationalmuseum aufbewahrten Skelette stiitzen. Der Gelehrte )at daran feststellen können, daß die Dänen der Steinzeit an vielen bösen Aran?l^eilen gelitten haben müssen. An vier ^^ndividuen wurde eine Perforieruug des Elsenbogenge-lenken festgestellt. Schiefheit des Rückgrates wurde an mehreren Skeletten, inSl>esendere au solchen von jungen Mädchen entdeckt, .^lisraus ergibt sich, daß es ungerechtfertigt ist. die Schuld an der Rückgratverkrüiw m'.:ng, woran viele junge Menschen der G<' genivart leiden, der Schulbank zuzckchreiben. ?ln .^ahnschnlerzen haben diese Menschen nicht so häutig wie die Menschen der Gegenwart gelitten. Zahnkaries war nur verhAt-nismästig selten festzustellen, und zwar an ^'r Männer und der Frauen. Durch seine Skelett Untersuchungen hat der dänisch? Altertumsforscher weiter noch konstatiert, daß die Menschen der Steinzeit sft an Kopfwassersucht, Gicht und „englischer .liranthcit" gelitten haben. Auch wurden Fälle von Olirengeschwüren festgestellt, die eine Perforierunq des Schädels zur Folge gehabt haben. Die Frauen von damals hatten zwischen dem A). und Les>ensji!k>re ihre gröstte Sterblichkeit, iiie Männer zwischen 40 und 50 Jahren. Originelle ReNam« für einen Reman. An einen? 5>ause auf einem der grös^tc-n Plätze Ckiicagos spielte sich neulich eine dramatische S.zene ab. Ein Fenster wird hastig geöffnet, ein Strick an ihm befestigt, und eilends klettert erst ein Mädchen, dann ein junger Mann lvraH. Kaum hat letzterer den (Erdboden berü'hrt, da stürzt ein Herr mit wutverzerrtem Antlitz an dasselbe Fenster, lässt sich ebenfalls ^rab und ieuert seinen Revolver auf das ungliickliche Paar ab. glücllickxnveise o-hne zu treffen. Natürlich ist das Publikum inzwisä^n zusammengeströmt, und wjss Verfolger und Verfolgte trennen. Da lächeln vlötzlich alle drei und rufen ge-meinschastich der Menge zu: „Meine .Herr-sch-iften! Dies ist der Anfang des neuen ^»o-vnns in der „Chicagoer Zeidlmg"!" Warum werden die Krebse rot? Ein unscheinbares Schirarzgrau tragen Zdrebse und Hummern im Leben, beim Kochen aber vern>andelt es siä) in ein prächtiges Rot. Wie geht das zu? Schon eine ok^r-flächliche Untersuchung zeigt, das; die Far-tenänderung nur in der obersten Schicht des Panzers, nicht aber in seinem Innersten vor sich geht. Dort liegt unter der klaren, durchsichtigen, glatten und gleick^rtigen Fläche der sogenannten „Guticula". der i^berhaut, eine ^sondere Pigmentschicht. die aus verschiedenfarbigen Pigmenten, roten, braunen, gelblichen und bläulich-grünen besteht. Aus ihrer verschiedenen Mischnng und lokalen Ansammlung entstehen sowohl ^'r allgemeine Farbenton als auch die verschi '-dencn ,^e'chnnngen am Panzer der Zsrebse. Der rote Farbstoff ist nun viel beständiger als der grünlich-blaue. Dieser wird durch da>ö blockten zerstört, und nun tritt der rote herv.''r. » Lc!-:«'. die a» erschwertem Stuhlqanq leiden lilw -^^^k^^'^rmschleimhautcrkranlun« gen. i'^lssulcn Yi's-n-.ihyidalknoten Fisteln ge. r.u.^is zkir Tarmreinigung friih l!u:. ik'cn?'.? i'nw i'm viertel vtias 'laliirlickc's ^k^'.anz.''^oscs"-leitende Arrzle chi' 5.'nNcirl", dnss vor „nd nnck tAl'ilirnt'n l^.i'-'z'>!.k'Wasser mit bestem Trsol^ anZtirc'nLci mi^d. B e o g r a d, 3. Juli. Die builgarische Nationalmannschaft hat nun auch den gestrigen Wettkampf gegen Griechenland siegreich bestanden. Die Bul-garen spielten in der ersten Spielhälfte recht vorsichtig und verteidigte:: sich ausgezeichnet. Nach dem 0:0 ging aber die Mannschaft nach Seiten>n>echsel in die Offensiive über. Der Erfolg blieb auch nicht aus, da es den Stürmern schon nach den ersten Ataclen gelang, einen Tre'fer ins Reine M bringen ^ssen-ungeachtet spielten die Griechen unentivegt iveiter, doch konnte die auKg<^ichne!e bulgarische Hintermannschaft alle Bemühungen der gegnerischen Stürmer zunichte machen. Mit 1:0 l0:sl) trug N«u>lgarien den Sieg des Kampfes und des ganzen Wettbenvrbes davon. Heute trat im Schluftkampf Jugoslawien gegen Rulnnttiei? an. Dem Treffen kam nach der Niederlage geM Bulgarien eine besondere Bedeutung zu, da der Kampf endgültig über den ziveiten Platz entfchied. Unser Nationaltemn trat in der Aufstellung Spasiö, Jvkovi«!, Kvivatiö, Avsenijeviö, Geer, Lch- Der Mttkvvamp B u d a p e st, 3. Juli. Der F. T. E. konnte im Rückspiel gegen „Juventus" aus Turin auch nur ein Unentschieden erzielen. Bekanntlich unterlagen die Budapester in Turin mit 0:4. ..MaNbor" ln Dara»vin Varaidin, 3. Juli. „MariborS" Fußballmannschaft absolvierte gestern einen Wettkampf gegen den VaraLdi-ner Sportklub. Das Spiel litt sehr unter der Schwüle des Heigen Julitages, die das Tempo des Spieles allzu arg in Mitleidenschaft zog. „Maribor" kam alsbald zu Trefferehren, doch gelang es den heimischen nach kräftiger Gegenwehr ein 2:2 f1) unentschieden zu erzwingen. Die Treffer für „Maribor" erzielten Bertoncelj und Priveri^ek. Der Kampf wurde durchwegs in freundschaftlicher Weise geführt, fodak die faire Note nie gestört wurde. Noptd (Wien) in LlubUana L i u b l j a n a, 3. Juli. Die populärste Wiener Fußballmannschaft und der langjährige österreichische Fußballmeister „Rapid" absolvierte in Ljubljana zwei Gastspiele. Am ersten Tag spielten die Wiener bei Reflektorenbeleuchtung gegen ..Pri-morje" 8:2 (7:0). Die Veranstaltung zeitigte einen außergewöhnlichen Kastenerfolg. Am zweiten Tag traten die Gäste gegen „Jlirija" an und behielten mit 3:0 die Oberhand. Die zahlreichen Angriffe der Wiener fcheiterten an der Kunst des Torhüters JakSit, der sich n blendender Form befand. Auch am zweiten Tage wohnten dem Kampfe über 300V Zu-chauer bei. Abgesagt! Auf unseren Sportplätzen kier^iu>le gestern Ruhe. Zunächst wurde das Tennismatch „Jlirija" — „Rapid" abgesagt und bald darauf langte die Absage des Sportklubs aus (lakovec ein. Schließlich einigten 'ich auch noch „Maribors" und ^elezniLars" Jungmannen !)en Punktekampf zu verlegen, odaß das gestrige Sportprogramm lediglich ein Jugendspiel umfaßte. Schöner Erfolg der „Achletiker". C e l j e, 3. Juli. Tie „Athletiker" bu6)en nun nach dem Ichönen Lrsolg gegen „dakovec" einen neuerlichen Zic'g. Diesinal war der Gegner der Zagreber ,.-okol", der bekanntlich in der Zagreber i b-Klassi? rangiert. Tie „Athletiker" spielten in Hochform und konnten die Gäste vor allem nach ausgezeichneter Leitung in der zweiten Halbzeit mit 3:2 s!:2) besiegen. SpieUeiter Svetek war auSae.^eich-! net. ^ ner, Tirnanie. GliSoviö, Z!ivko-vi^. Bujadi-noviö und Zeöeviö an. Der Kampf wurde von der ersten bis zur letzten Minute sair geführt. Jugoslawien ü-ternahm schon !n ^n ersten Minuten die Initiative und gelangte in der 20. Minute durch Zeeeviö zum ersten Tvekser. In der 30. Minute erhö-hte ^ivkoviL den Stand auf 2:0. Spasie erwischte gerade noch den Ball, doch Prallte ihm das Leder aus den .Händen, worauf es der gegnerische Stürmer unauhhaltibar einsandte. Die nächsten Minuten brachten eine wunderschöne Attacke von TirnaniL und Vujadlnovi6, die letzterer mit einem Bonibenschuß beendete und hiemit den Endstand von 3:1 herstellte. Trotz beiderseitiger Bemühungen blieb das Resultat auch in der zweiten Spielihälfte l>n-verändert. Schiedsrichter Hads^o^vulos (Trie chenland) war ein vorzüglicher Spielleiter Als Sieger ging somit aus der Konkurrenz Bulgarien hervor. An zweiter Stelle placierte sich Jugoslawien. Am Abend fand gestern ein Festbankett statt, wobei der siegreichen Mannschaft die l^rrli^^e ?rok>häe feierlichst überreicht wurde. L s u b l j a n a: Pritnorje-Reserve _ Hermes 5:2 (Meisterschaft). Celje — Jlirija-Res. 2:2. O s i j e k: Gradjanski — Slavija 3:0. Zagreb: Concordia — Viktoria 4:1. Berlin: Hertha — Tennis-Borussia 3:3. Likl's Humor Nebst allen Glücksgütern, die Liszt das Loben zu einem,Vahren Triumphzug gestal« teten, hatte ihm das Geschick auch einen gesunden Humor verlie^'n. (tines Abends halte es sich Liszt bequem geniacht, mn zu arbeiten. Dazu sollte es jedoch vorläufig nicht kommen. Ueber seiner Wohllung wurde unaufhörlich auf dem Klavier gehämmert, Poloilailen, Impromptus, Phantasien, Walzer, kurz, alles inögliclie lvar der (^sellschaft schon vorgespielt worden. Plötzlich ging die Tür auf und kein Geringerer als Frunz Liszt, der Klaviergott in Person, erfchien. Seine (Gestalt unchiillte noch der bequeme Schlafrock, doch die verdutzte Gesellschaft verzieh vergötterten Meister seinen nicht salonfähigen Anzug und verfolg te mit Spannung jede seiner Belvegungen. Langsam schritt der Meister .^unt Instrument, von dem der klavierrasen^'n Jüngling schnell entwich, setzte sich, ließ seine Finger einmal über die Tasten gleiten, klavp te den Deckel zu, schloß das Klavier ab. steckte den Schlüssel in die Tasche seines Schlafrocks und schritt so ruhig, wie er gekoinnien, wieder zur Tür hinaus uitd seiner Woh-nung zu. Eine reick?e Pariser Daine, die den Meister aufforderte, bei ihrer Soiree zu spielen, Erlangte zugleich einen schriflli000 Francs forderte. Darauf erhielt er keine Ant^vort, aber kurze Zeit nachher sa) er in dem Autographenaltum der Tame sein 'Schreiben. „Es tut mir leid, Frau Grä-fin", sagte er lachend, „daß Sie niir nicht gesagt haben. Sie wünschten ein Autoarainm von mir. Ich h«tte diesem Vnnsch sicherlich entsprochen, diesen Brief aber hab^ ich von meinem Tiener schreiben lassen!" Einmal produzierte sich eine junge Tamc, in^m sie Lilzt eine lanMieilige Sonate vorspielte. Nachdem er ihr lange genug zu^e-hj^rt hatte, unterbrach er sie: „Möchten Sie mir freundlichst den Titel dieiev Stückes mitteilen?" — „Die Jungfrau von Orleans", gab freudig errötend die sunge Dame zur Antinort. — „So", sagte Liszt. „wie ich^'.de, ^''^ß das Manuskript nicht das Schicksal der ^^..ngsrau geteilt hat!" Die Abfertis'ung. die der M.'ii'ter senem ^esd"''ot^en gab. der ibn aleif) nacki Ti'ch zum Klavier nötigte, ist zluni gef.i'igelten Wort geworden. Unwillig folgte Liszt denl Drängen des Gastgebers, schritt zum ^>tlZvier und vollführte ein perlendes Glissando vorl einem Ende der jilaviatur bis anderen. „So", sagte er, sich entfernend, .'-fun Diener i-st bezahlt." Nottlnghamer Regenwürmer Die englische Stadt Nottingham ist in Europa bekannt durch ihre Spitzenindui:^ie, in England ist sie aber ebnso bekannl durch ihre Regenwürmer. Nottinghamer Würuier. die von einem außerordentlichen Wer! für die Fischerei sind, kann man ini ganzen britischen Königreich kaufen und dieie Industrie gibt zaf>lreichen Personen ein rcichl.^^es Mskommen. Tas Einsammeln der Tierchen sängt bei Eintritt der Dnnkelhe.t an und dauert zuweilen bis zum frühen Morgen. Eine dunkle, warme Nacht nach eineur tüchtigen Regenfall ist fiir die W'^rmsucher am ergiebigsten. Zu Tausenden komincn dann die Würmer im „wurmgesegnct<'n" Nottingham an die Erdoberfläche, und ein geschickter Sammler kann bis zu 6l)00 abliefern. Ein fleißiger Sucher kann wöchentlich un« gesähr 30.000 finden, die ihn: ^'is IMO Dinar einbringen. Infolge der kleinen Ausbeute in der letzten ,^it und der grösseren Arbeitsleistnng beim Ausbrechen ^es Vodens verlangen die Sammler nun einen höheren Preis sür je 1000 Stück. Z.weimal ist il>neil die Aufbesserung zugestanden worden, als sie jedoch '18 Dinar für 10!)0 Würmer forderten, haben die Händler be'chlo'sei', nun ihrerseits zu streiken, so daß a^^ch d^ese .'^n-dustrie iihre Schwierigkeiten hat. Wettbewerb im Fliege» töten. Der Stadt Ehicago gebührt der Ruhm, zu-erst den Kampf gegen die genieine Hauesliege energisch aufgenommen zu habui. Seit den großen gelben Fieberepidemien haben die Amerikaner eine große (^.^sci^icklich'eit der Ve-kälnpsung schädlicher Insekten entfaltet. S? wurden in Chicago in den öffentlichen Parks und an den anderen Plätzen stark vergrösier-te Photographien von Fliegen gezeigt, n>ie diese ihre bazillenbeladenen Beine auf Eßwaren abstreichen. Tausende von Bürgern lie fen init einem Abzeichen im Knopfloch umher mit der Inschrift „Sw.it the flv" l..Töte die Fliege mit der;,ilappe"). In öffentlichen Bor trägen und in Zeitungsartikeln wird iininer wieder auf die Gefahr hingewiesen, die die Fliege als Ueberträgerin von Krankheiten I)er beiführt. Man hofft aber, sie eb.'ino gnt ausrotten zu können, wie in cin.^lnen Staaten die Moskitos fast gänzlich vernichtet worden sind. Auch in ander-en Teilen der 'Vereinigten Staaten wird der Fliegenkanu'f b^'tricben. Bei einem Preisausschreiben im Fliegentöten in Worcester lieferten 2.?2 Bewerber 10 Fässer Fliegen ab. Der Sieger in d.m, Wettstreit um !^n Preis von 100 Tollars war ein 12jähriger Jnnge, der 100 Liter mit 1 Million 21!).0t)0 Fliegen einlieferte, die er in Fallen eigener Konstruktion gefangen hatte. ^ Wohlbeleibte Menschen können durck? xie-wissenhaften Gebrauch des nali^rlichen ..Franz» Iofes">BitterwasserS ausgiebigen Studlaang ohne Anstrengung erzielen. Zahlreickie fachärztliche Berichle bestätigen, daß auch Nieren, und Gichtleidende. .Rheumatiker. S.ein- und Zuiter« kranke mit der Wirkung des Franz-Ioses-Dasserz sehr zufrieden sind. Aschenregen als Handelsobjekt. Jedes Ding hat seine zwei Seiten, und sell'st die lekte grosze Naturlata'trophc in der Republik Chile hat einem Teil der Bevöl-lerung einen fast unglaublichen Nutzen gebracht. Bekanntlich hatte der Ausbruch der fünf Krater der Anden Hunderte von Meilen lveit Ztädte und Felder mit einem dich, ten Aschenregen überschüttet. In Eurico, einer 5tadt von UM0 Eiitwohnern, sammelten die Bewohner eifrig diese graue Asche fi'.- eine Firma in 3lMtrj>e erst in W»ei bis drei Etundd ei^l nvniy d-ie sonderbar« Löben deS Hafens betrachtcir. aber als sie endlich mit S^>nnei,ichirnl un.d Basthut durch den Garten qinsi, H5rte sie ein m^vstinrmiges Männer-!Ian. Ws Traymvre mit Burleigh aus ^cr ^tadt zurückkam, widerfuhr ihm das .zwes-selhaftc Vevcfn'stgen, in l^r Mhe sÄues .^viuse.? mrr das (?'!?epaar zu stoßen, das im Vc.piffc loar, seine Nichte aufzch'u^n. Tr k?att^' auf i'inen stillen ?l>bend ^hofst, abc'r dic'e schivand, als er an einer Wm^l''iel^llng vor sich die meterbveiten Schultern Kilians aus einer Rickscha>h heraus-rasten sah uwd ein weiterer Vlick in das ent-«schlosscne I^irieqerantlik imter blonden LNck-cheii fa^siie ili-n?, das; er eher den Blitz von sei-?7em vause aHzulcn'ken imstande wäre als I'iefc ?vra!l. wird sich fttiuen", mminelte er sllittevivbeu, er drückte >>errn 51^ile die ^^and. dci- li!l^5!ab. a'ls ^vrste'he er das Nn'lie'hiscfen dl'e' >ivusnls und wolle ihq7 wemMens tr5-nviii, er ihin schon nicht lhelfm konnte. „'^>ilr^eissh, -ie lki'leik^'n doch, nicht inahr?" Tradnio^x? seinen Beamten in fleheu-doin Ton, u^ird der nickte >hilf?kereit. ^r^^u Lanmire trug dclir bech, i^rls die (^rtentür aufflog, U1N Frau 'T^ice ein>zulassen. die hereinkam wie der unhaltl>arc' Ball eines Me^terkilicker?. „s^wx'ir, inein arme? Kind, wie ich niich freile, 3ie wie-devzui'e'hen — ich darf doch l^'!wen sasien. nicht ivakir, ivenn Cie jetzt auch kein lci mek^r sind? (^c»tt, nvr ''>ätte da? c^edacht, daß Tie wieder nach Tschifu koininen würden, nachdem Zie so siliicklich waren, von hier fortzukommen. Wie geht 7^hnen? Werden 5ie für imnler hier Hleisx'n?" „^anke, ^rau Rice, es geht mir qut. icki nir inuner s>ier bleibte, weiß ich uoH nickii, as-arteu, denn iiltlelt<' dann >^erru Rice die >>aud, der lsciil'lilU^ru hiuier dem Niicten des .'lonsuls )eiuorlu(ite wie eine änMiche Schildkröte. „?i.'l>meu 5ie Tee?" fragte sie dann in d^r >>asse, ,.ich Halle die Cinteilunq verMs-sol, '.lel)t >>err Ri^e Whisky vor oder Tie?" „"l,, u>ir l'eide", versetzte die resolute Da, me u'.meri'lll>rt, „al^er das hat bis später Zeit, erst '.vollen wir Pla>U!dern." „Wie Sie wiinsclien, Frau Rice." Gwen war s<'l)r eiuiirlt-'ig mid sah beinahe noch hoch mii!liier aus als ehemals — die l^ttin ^e-^ Crporteurs dac^e, a^ber sie war nicht ge« wohnt, sich durch derartige KleimMten auf. halten zu lassen. „!)flu,als erkundigte ich mich bei Mr. Tranüwre uin Zie, liebes Ä^nd. — imine? wieder war ich enraut zu hi^ren, dasz Ihre lihe so sslürklich N'äre. Und jetzt dieses Ende ich war ganz entsetzt, als mir mein Mann diese 'urchtbare Nachricht brachte, — konnte es kaun: Aauten." <^)wen hoH, a-ufnievksam werdend, den 5iopf. ,..^>ei-r Rice krachte Wien »velche Nachricht?" frcigte fl.. ivrstehe nicht." ...'öerr Rice befand s'ch zufällig in '^ciugto, als das ?chikf niit den Ue^rZendenden der .s-^rinione einlief, Mven". erklärte ihr ^n-l5r hatte k-is jetzt vermieden, mit der jiln^c?en Frau ügar in den Docks, — die Dsö^ilke kam in den .Hafeil heix!inie ein Betrunkener und landete gc^ade noch zur rechten Zeit, denn im Kielraum ftand Wasser —" — er strich nrit der .'^n'd «üiber seinen inoge-ren .H«ls, um aiNAU^u4en, As wohin das Wasier st>^ — „n'icht dv^ Stmiden hätte sie mehr schwimmen kiinnen." ,/sa!hen Sie meinen Mmm? Sprach er mit J^n?" ,^Gvft)en halbe ich ihn wohl, Fcau 9a' 'stml der Wa>)rheit aus seinem armen zör- ,»i^ntleressierte sich Movvaiue fiir .stöhlen? schmetterten Gehirn hnausgclockt." Die liegen im ga.uzeu ^'aiid in ungeheuren „slprach er nie darüber, Äwen?" I^agern, manchmal se.^r lief, uianchuial nur „Wie kann ich wissen, über was er sprach?^llen unter der Saudschichl. Sie redete so viele Dinge, die fi'lr mich w'^-lia-teii lb.l.oß den Nachteil, in i^'hiiia nicht viel niqistvns keinen Ausamiuenhang hatten, und'^U zu sein. Ae wenden sich von den Berich horchte,vicht sehr aufuierksmn zu. .>)aupt-iaufspreis«n einell Begriff machen, uienn ich sächlich Paßte ich auf, ob er essen wollte." J'huen «den Tagelohn eines Arbeiterci nenne «Gwen, inein armes Mädel", sagte der— I-'l» selbst hier inl .'d-afen, wo Zbonsul erschüttert aber eine t>urze .^I^and'be'len vechältnioinäszig teuer sind, wird e>n er. wegunq, die jedes Mitleid zuriickwies, ''chuittsa-hrencr Hanwlskapitän fi'lr das PituI .''toh-ihm das Wort ab. le nicht mehr beza">lell als einen halben Ti- ^ „Er sprach von goldenen Zchifien", sagte d'ie junige Frau nachdenklich, — „la von öord Morvaine halte niiiglicherwei- Felsen und ^l>ldenen Schiffeir sprach er iiu^^'^ se'hr an Verdienst iieidacht". envi- mer ulch >iMmer wieder. Weiß niemand, l^^ivendoline nnt einen, nuilten Lächoln 'her das Schiff kam?" dachte an das riesige graue Pala!' -u „Niemand. Man weiß überhaupt gar nichts 5'^ füvsllick^n ')^sitzungen^ ^ > Wer diese Reise Lord Morl>aines. Die Teil^, ' nehmer kamen nachgewiesenermaßen aus!.?I dem ^«rn des Landes «und müssen die»,- ^ Mann hatte einst erzaliU, da,i Jacht irgendwo an der Kiiste qetrc>ffen Untemehmungen der . - ^ beinahe aneschließlich an. Sag mir, Kind, kanntest du Cduard" Morvaine?" bezweifelte, daß der englnche Aristokrat . .___ ^ ^ . in China ^^evdienstmögllichkeiten gesucht „Ja — er M emmat bei uns Be,uch ge- h^^tte Aber WS «r-Mich cin da» ^ Ric« in!«r«sst°r.<.. u»t> » zciq.c l.u!- M^^sprnch nicht Over ws Ael s-.mrNiigu,.g. sich davon °wrinq«n zu Wo.. ^>»4» !» 1» L. „Se'hen Sie — wenn es ^^ndigo »».'o'? ^ . C'lndruck, daß Moscht,.z gewesen Mre — gut. Mit MoschIls Mnn-k. Äiss-Ns habe ich Ml.>qc^,«>chn«t« Geli,.-! tc qcm0.-l!.^ ^ ^ ""'d M Pr.jknt lüewinn^ V.n -Icis und « .7^7"''. will ich qar nicht svrcck.n^ d.s ^st imn^k 1.ch »-.««nkM - .,n« L°,Itti->^ Indi<„ b^timm, ».-n Pr°iz „Kohlen? Guter Gott." >f»err Rice fichlte^ diese Risikeu mit der Verfra^lituna. nnedn Boden unter den Fi'lßen und bliesErzählte Ihnen meine Frau nech nicht verächtlich die Backen au'. unserer letzten Reisladung?" Kieinei' Anzeiger /^lisi-Zgen imZt A!..W0ssy Zincj 2 Mns?- ili öi-ies-marken t)ei^u!eIesi, cjz anLouLten ctie /^eZministi-atiosi niciit in äel- l_ags ist, ct38 (Ze^ufisaiits ?u ei-IecÜIen. l^vF^»eHFe«?RZ»S» Endlich was Reue«! «ppluate. GeleaenheltskAv^e, Amateurar« l'eiteu. verbessert und ormäßiqt, bei schllellsier Lieferunq. mcyer. K499 Sparkassebu«», Di»ar, qeaeu .lUerun^, am Besib aesuclit. Aut .'äM unter »Sirs>er-an die Verr>». 871!^ Professor bereitet vor iiir Nach^ prüfuul^en. Adr. Benv. 8M4 Benötige .ll.'iii Schillinae. uxl-rs)e in Oesterreich für mich zu bezahlen wiiren lind würde dieselben hier in Dinur in zwei ?.)!oucltsraleu acaeu holte Aer-un^ttna Mkd aute Sicherstcllung auslv.zahlen. Zuschr. ai? d^ie Verw. unter ^.Echillincie". 8nster ichat ti<^r Garteir. Stets irisches j Tscheliqi-Bier. «rstitlassi-.ie Kit-che. Täsilich Kon/^ert. Abonneu» ten u^rt>en anmenommen. 8473 Schuhe auf Teil.iahlunken. — ..Tempo". Slovenska 18^ 8S7ü Tchallplatten und Grammspho» «e leiht aus zu Tin. I.— „Sla. aer. ElovenSka 18. 8ö7S Suche dringend auf ersttlassiae ?ldr. Verm. 1N.W» Dinar Sicherftelluuq. 3610 Dauerhafte Klühlamven! Tas Alleinvertliufsrecht von Gliih' lamven ist abqeiclxlsst worden! Sie dürfen nunmehr ^hren Be« darf cin Glühlampen decken, wo es Ihnen beliebt. Dauerliafte u. aute Glühbirnen bekommen Sie l>ei der ^irma Jos. Wivvlinaer. IuröiLeva l^. 2W Kea?S/S/ei> Neues Haut, villoartia. verkauf« lich. Ncidvanie 1v. 87^'.'» Motorrad, stut erhalten, .^u ver-kaufen. Äilfr. Bolsenlova ul. 2. Nova lxi'j. 87Sti Weimfel, qros;e rote und schw. oltobra. 8i^ 2» VeiMjsF«, m»we.<««r IPrechen tonnt« «r nicht, »cnn er jen. C-j^n .lö-srn lkf die ,»rmi»ne" war brwuPK^. — Das Al^ff glich «in w«- ' «> niy dem i^hvzeug des Fil'ieA'nden .?>l>llAn-dei^, alles war vvll Blt,t — Mlf Deck lag ein tl>ter Matro^ der englischen Jacht ,md im Maschinenraiunl ein Paar schi«rverwund«te Killis — sie starten sondi^barerwei^ie alle, bis auf einen, der entkam." „Er entkam?" Frcru Lammres Augen waren seht ir>cit aufgerissen. „Was soll das heißen? Und ivvnlm sagen Sie, daß sie Mannschaft der Dschunke „sonderjbavenvei'e" ltarb, wenn sie doch schwer verwundet war?* Frau Rice fin<^ einen W>uMick ^'s .^n-snlls auf, der soigar dmch diesen .^rokodilpan« ^zer dran-l^, und sie bemi'iihte sich, die undiplo-nmtischen Worte ihres Matten abzuschwächen. „Ach, David ist so nrißtrauisch^'. n^inte sie, „überall wittert er lyvh«iinnisse. Die iZ.hi-nesen starlben eben, well ihre Witnden M schiver n>aren, nl?d ein^'r lief da^von, iveil chi-msische Kran'keNhättser wahrhaftig kein euip-fehlensnierter Aufenthalt sind. Wir wollet! von an^ne^wtewn Dingen reiden, nicht lvaihr? T^r arme Professor ist to^t, ih^m kann es ni.cht me'hr nithen, n>enn u^ir hier lan-ge Debatten iwer dieses Unstliick fichren." „Nutzen nicht, aber nnr scheint, seine Witwe >hat das Necht, die Wahrheit zu ersaihren". be'harrte lv.':rvndoline. „Man nviß in ssihina tnehr über meines Tod cks in Elm» land." Frau Rice inar sehr rot. „Kindchfn, was flir Pernruti'.t'ngen'." Protestierte sie erschrak-ken über den (^«ang der Ere^ignisse. — Robert Vurleigih war es, der u!ber Envarten den Mitnd au'tat und der fimgen Frall antwortete: ,,Das iurchtibare End«' der ?)?vrizaineschen Reise hat hier viel Staub ausgewirbelt. Fnädi^e Frau", sagte er fest, „nientaud in China glatlbt an ein UuMck, alle halten ein Verbrechen filr n>ahrsck^inlichcr. berechtig' ten Aulah zu dieser Annahnie gab die Tat, ia^. daß die verwundeten Matrosen im .Ho-spita'l von ^ingto vergiftet nnirden." „Und mein Mann?" stammelte Gnx'ndo-line. b'last bis in die Li'ppen. „Befaitd fich in der i^kapitäu^kasilte eines englischen ^triegsschiffes. Was Tie über Professor Lamaire hörten, stimnlt. Er war bewußtlos, als er auf jene Dschunke landete, >u?id bewubtllos verließ er El^na." „M>en, mein Kind, »vir »vollteu dir das 5xrz nicht noch schwerer ma6>e,l". begann der .'tonsnl, aber sie schüttelte ichve^nd den „Danke, .'Herr Burleigh", sagte sie. „Sie haben ntir eiue,l wirklichen Freuudscha^'ts-dienst erwiesen, ich konnte mich mit dieser Erklärung voi, einer Verwundung durch ei. i^e .sf^sselexplosion nie abfinlden. Wer .'^'>ugos Stirn sah, dachte an e^nen Bei^hieb. War es ein Ueberfall?" „Wahr>cheiulich — uulil denkt au Piraten. Aiber tver es tat, wo es geschah, blieib iin Dun'keil, und dieses Duukel wird tauni aui» gehellt nvrden, deun es le«bt !ei,te inehr von denen, die darüber reden konnten." Eiiu: lange Zoit b^ieb es still in der Halle. ^weil schaute grülbelud einein grof^'n <^rauen Schmetterling zu, ider itmner wieder versuchte, den Luftstroiu Punliha zu durch-treku^y. „Wie sonderbar, Ontel", sagte sie eivd^ich niit einein arinseligen Lächeln. „Du wolltest es vor mir iioheiuiMhalten, »utbd itnn erfuhr ich's sckiiotl am ersteil Tag." „Weis^ s^iott incht utit ttteinein Willeti." „Wariint? Du tatest uurecht. Du hättest es nlir gleich uiitteilen sollen, ^anmls, als Hit-gv noch leibte. Mögileclienveise hätte ich ein von -chönes. separ. Zimmer, 'chon. SlieqemiuSganq. sel,r cieei^inet silr !>^an^',Isep«,r. .«Limmer, möbliert ev. auch 2 Betten, .^u verulieteu. Ob ZeleMici.«i!, Tür!>. 8crrcu zu veruiieten. Vrl'.i Schöne dreizimnieriae ü^ohnunq mit allem K'omfort im .^i'ntviiin der Stadt mit t. ?Iuaust vermieten. 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