LaibatherIe ituim. ^K R»3. Dinstag am «5. Juni »838. ''i^."lV^ l'' '^ l,a.l'jähric, 7 ft. :l(. fr. - ^>.se r t. o >^g ed . i>r ,». c.,.c Z.,,!tn.^ile ode. dm Raum onsclbc». ist fnr eimnalige »^>.,^ll>l»l, -i ^' ^'^,^'^7^.' ^,, f, it» l ft 45 kr. für 3 Mal, l ft. 2!» ke. fiir 2 Mai u»? 53 kr. s»r < Mal (mit Inl^riss des InftvtiouZsti'MpclS). ^Vc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-I'öchsler Eutschließuug vom 3. Juni d. I. dcu Pfarrer zu Nnßlau. Bczirksdechant und Schnldiurikls-Aufseber Josef Tcsik zum Schulrathc lino Volks. Schulen. Inspektor für Mährcu allergnädigst zil cr^ ucnneu geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben dem Nilt> meister in Pension. Ludivia Grafs" von Tl)'.:r»> Valsassina. die k. k. Kämmcrcrswürdc allcrguä' digst zu verleiben geruht. Der Mi,lister des Inueru bat im Einverständnisse mit dem Justizminister die Kreisgeriebts > Adjnnktrn Anton Ernst I'era, cr und Adalbert Nahka, den Landesgeriebls ' Adjunklen Josef Peterka; ferner die Kreisgerichls'Adjunkteu Franz P a st n e r. Franz Facek, Franz Kopry nnd Franz Proche, end-lich den Pezirkamls'-Aklnar Heinrich Bartschl. zn Bezirkamts-Adjunkten in Böhmen ernannt. ^>er Minister für Kultus und Unterricht bat die Uuienealschullehrer in Treviso. Aloie Ger« und ^obann Nol'i!^ Mnrini. z" hinein an dcr mtt d?r Normall?.i"pl5chn>c '" V^nedi^ vereinigen Unler-i^Ischlllc ernannt. Heute wird aliö^cgcl'sn lind versendet: das ^audeö' k'^icnmM'Iatl für dac? H cr z ^'gtl'll m zt ra in. o'rslcr Theil. >^i!. Stück. X. Jahrgang 1«5>«. Nr 99 Kaisellisl's'» P.nent uo>n 27. April 18K8. N'öo'ln.l»'die Vcrdällnisse 5cö Münzucrlel,rcs l!»d dir Anwendlll'g lcr ncllc» österreichischen Wäl'rnn^ m,f oie Nechl^'ell'ältuissc qr>ege!t wird. Nr. 10N. Kaiscrl. Vcrmrnung vom 2< April 1«!^. die Einl'ernfnng des Wieiur.Wälirnüg'Pa^ie^elces »nd die ^rweilernn^ der Fnsl zur Unm'.cholnna, aücr i'il'ri^en ^om Staalc au^gegel,'k!,cü Gel^ei. chen I'elreffend. Nr. l«l. Verordnniui des k, k. Finanzmimsterinms vom 28. April 18Ü8. oie Venennnug der Hni^crt-Theile, in welche ocr Gnloen österreich,scher Wäl' Nlng qetlieilt wird, I'eiresfcnd. Nr. 1<12. Erlap deö k. k. Finanzmmisterinms vom 29. April 1«!)8, lnnsläXIich der Slempell'eband.-lnns^ der Handels' und Gewcrl'sbnein'r. wenn daö Fläelienmaft dc<< Bodens 72»! Qnadralzoli l'U'crslcigt. Nr. . April 18l>8, wount die Oinberufnnq mehrerer Münzen und S^cidemni^en verfügt wird. uaibach den l>'. Juni >8tt8. Vom k. k. Rcdal'lwns-Vurean deö Landeö«Ne,gierllngs> Vlattes für Kram. RichlmiMchl'l Chris. Korrespondenzen. Graz, l2. Inni. ,/ Die von dc>n historischen Vereine in Eraz projefliitc Sammlnng der steierinark'scheii Volkslieder oürftc bei dem Umstände. a!S der Aufruf allcnldal' den mit ungcll'eillem ^cifalle allf^euomiuen wurdc. cine sshr reichluiltiqe werden. So mühsanl diescs ^erk sür eiucii Ei,!,zcl»er wäre. der l»ci aller Mül'e doch uur Ilüvollsläuc'ige^ leisten könnte, so Icich! kan» dic Zus^üllnenl'rin.pi!!^ der so zaylreick >>u Mun^e ?er 'Steilrnlällcr icbendeu Lieder luwerlslclN^ct wn'< oeu. ivrnu nur ein Jeder die in seinem Gedurtömie ^an^darcu Slropdri: s>uf;eichnet. »lN slc zil el,u l'e-lil'sichli.stsn Zwecke zu dennym. Und wem lcdt nicht weuigsleuö noch Ein Volkslied aus seiner Kinderzeit im Gcdächlüisse. seldst wcnil er im reiferen Aller kein Gewicht medr auf derlei Gesänge Ilgls? Es ist eine eigene Sache u>n ein solches Voll'sllei). Der ei- ins ^el'cu gerufen, weiß gemeiniglich nicht, daß er Tichier ist: cr macht sciucu Orfül)lsu il, schiuungvollen Wor< ll'ü i'ust. wir t>cr Vo^.'l singcu muß in, FnchÜugü-rrange; und oft schaffi auch die Pl^>,lasie noch dic Melodie dazu. Eü liegt in diesen Liedern der rciu llngeschmiülic An^rnck der Natur; der Dichter will nicht mit Neimgckliugcl glänzcn. er dengelt nicht Em> pfindungen, die ihm fremd sind. auch >st es idm nicht um Nachruhm zu thun, denn vo» reu Wenigsten wird der Ni'mc lilkaunt; alier sein Licd trägt d>c Farl'e seinrö VlilerllNl^eö. eö reprasentirt de,i Cdinaftcr d»o gaii^n Polleo; uno so n.nc der gcl'üdele, seldstdeivusue Dichter lu seiucn Schöpfuugm die eigene Iudivi^ia» iltät ausprägt, so lrägt oer Volksdichter die ElM'ak> lerfarde seiilcs Vaterlandes zur Schau, in dessen Na. men der semc aufgeht. Darum bleibt es ein vcr. dilüstlichcs Werk. die iin i'ande uon Mnnd zu Ninnd gellenden Volkslieder zu sammelil, wie es l'ei anDern Ncitionen schon längst nnD mit der gröNen Sorgfalt nnd Pietät geschehen ist, und es ist diesem schöllen Unternehmen anch jener Erfolg zn wünschen, de» eme-gntc Sache ^ll jrDer Zeit i» vollem Mliße verdient. — Alö anerken,,e!!swertli ist t-ie Mineralwassertriuk' anstnll des Friedrich .sxöt!l im Schosserer- (vormals Mecrschein-) Garten zn nennen. Wenn man l'crück-slchligct, wie Viele es giut. die sich eincr Trinkkur in cimm fernen illirorte theils wegen der Kostspieligkeit, lhlils wegen ihrer Vernfs« und anderweitigen Redens« verl'ältnisft ^n unterzlcl'e» nicht im Slande siuo. so inull man dem Gedanken Peifall schenken, eine 'Anstalt ins ^!eden zu rufen, die so vielen Menschen Gclegenl'eit gidt, mit eiinm mäpigen Spaziergange die Reise zu einer Hcilguclle zu erseyeu. In eiuem weilläufigen Garten, nnlcr sehaitigen Vänmen. mit e>cr Ansstcht anf Vcr> ge. l'ört nnin in den Morgenstunde!', von 7—!1 Uhr eine gute Harmoniemusik, dii' den Geist auffrischt lind seldst Denjenigen dier geru^' vn'lveilen läüt. der nicht i,n gesellschaftlichen Umgaug!' Zfrstrl'imng siudel. Die Musilproolikiiou findet ndrigeus für die G.ntendesu« cher kostenfrei Stalt. Elnc solche Uuleruehmung ist daher sowohl der allgemeinen lokalen Theilnal'Ms als anch der Nachahmung au andern Orten aufs Wärmste zu cmpfchlen. Eine ersrenlichc Folge der letzten zwei gulen Wemjalirc uno der Aussicht anf eiu neues, cl'cn so gnlcs. wo nicht l'esscrcö, ist das allgemeine Herabsehen der Wcinpreisc und der liedeuleud ver>ncl'rie Aus» schaul dcr Eigeudauweinc, mit dcneu nian noch vor ivriugen Inl'ren scyr zurückhallend war. Während noch vor nicht langer Ztü die Ml,ß Vierunozwauzi-. gcr zu den l'illigerl'i, Sorlen grhörte und dadel oft herzlich schlecht ivar. kau» iimu jct)t ciucn gesunden, ungefalschte» Wem die Maß von 12—20 fv. bade», dcr sich desscr tunkt als d.rMi'lyere 21cr. Il, der Umgel'ung von Graz sind dereils mey' rerc Wiesell geniäl't worden, die daö schönste Hcn gaoeu. Ed.» so schön zeig! sich d.is Gelr.ioc, daö lyeils al'gcblühl hat, lheilö gerade iu der 'INülhe steht. Wie», l2. Juni. H^. Die öffentliche Stimmung ist gegen deu Schluß der Woä,c eine wescullich bessere, vertraliens» /ellillellill. (Expedition der f. k. Fregatte „V^ovara " ll„ler dein Konuuodore P^ron ve>n Wl'illerötorf-Url'mr. Die uitobarischc!» Insel». ^l!>. Hapitäu John, der Hällptliug von Sani, und die Eiugebornen von Kar Nikobar. (Fl'tts.^iü^ v(,'„ Nr. l2U.) <^!s>pitän Iohu hat Idsen. nlic seine Säyc l'sgi». neu mit «vorausgesetzt" l>"lil.,"5<'). ^VorausgeseM", s.igt er. „es komme» Fremde hiehcr und wollen sich hier Hänser l'.nicu. das können keine gute» Menschen sein' ein braver Manu liedt seine Hmnat, bleibt zu Hause l'.'.!? nädri sich redlich, nicht mif Kar 3likol'l,r, daß die Kokosnüsse von den Väumei, fdlleu nuo das Volk verhungert." „.'«li'l'tt«^", was wollt ilu' eigs,>t-lich hier?" fragte er immer wiedcr; «ihr seid nicht gekommen, um bei m,s Kokosnüsse einzmmischcu; ich lin besorgt, ihr habt so grolle Kanonen und so vi.lc Sepoy's, das ist ein Zeichen, daß es bei enel» viele schlachte Menschen gidt° Das Alles l,at und braucht wsin Volk nicht. Kapitän Wüllcrstorf ist mein Frcu„d. al'N' wanu lichtet er die Anker?" Das ist der Ideenflug und die sch„rfe i.'ogik dieses größieu Geuies von Kar Nikol'ar, i'eidcnsehafteu kennt er keine anderen als für die 3thn>nsiaschc; er ist redselig, mitlheüsam. g.,slsrcu!'dlich. lacht viel. erwartet, daß mau ibm Glscheüke inacht, und ,nimmt diese obnc zn danken mit der größtcu Gemülbsrubc hin. Mit nichtöwür-digcr Gleichgiltigkcit anlwortct cr aber. wenn nnnl ilm ncich seiner Ohegemalin fragt: «sic lief davon in ocn Wald. ynt zu ui.I Angst." S^in Stolz ist seiil Holm, liu bossnnugsooller lebendiger Vursche vou l^ Ialircu. der küufüge Hä'uptling von Salii. Der Vater ist es durch scii, eigencü Verdienst geworden, durch seine Einsicht, seine Sprachkennllu'sic nnd dnrch ftine GewlUldtlieit im Verkehr mit Flemdeu. cr ni.ir frübcr Bürger des Dorfes Muö an der Oslküsle. kam abcr i>> Strcit »nit dem Hänpllmg und wan> derlc iu Folge dlssen aus >uit seiuem A„hang nnd grüildete das Dorf S.nii. diis nllr 7 Hütten zählt. Nnd bis h,»llgen Tages vermeide» cs die von M»ö und vou Sani. zus.nnml-u zu kommen. K. Iobn'^ Hütte ist dic schönste und größic im Dorfe, das 'Uo!len?et!'!e in nikobarischer Baukunst. iv^s man se> hen kann. Am Mecre^strauo der erfrischenden Ser° l'riese ausgese^t. unigsbeu vo» einem üppigen Kokos. l'.iiu, rubt anf in dcnSaud grrammlen Pfäl'Ie» ndn' dcu Boden e>l!ol>en c>er kunilvollc biencnkorb-äbnliche Ban. Der Vooen ist aus Bamlnisstäbc» niitlclsl Notang verbünden, so konstruirt. laß die ^nft von niilen zwischen dc» eiu^Iue» Släben frei durchstrrichcu kauu. und darüber luöll'l si,l> boeh und geräumig obue Seiieii« oder iniiere Scheidewaud d.is niedliche symmelrischc Flech!».'c^k der ellipsoidischcu Kuppel, durch eiueu eigenthümlich koustruirten Dachstuhl mit deu Querbalken des Vodeus sehr solid ver< bundeu, Eine dicke Sirohbedachuug hält jeden Sow neutral»! und jcden Negeulropfen ab. Die Einrich-lung >st eine höchst einfache. Im Hintergründe steht eine Art Herd, ein niederer, ausgehöhlter, mit Saud nnd Stcineu gefüllter Holzpfiock, auf diesem verschic» dene vom Ruß schwarze lböneruc Gesäße. die von der bcnachbarten Insel Dschaura importirl n'erdeu. Darübcr an der Dachwand I'ängcn geschwärzte Kokos« Nußschalcu paarweise zuslimlncngcbundeu. die nls Wlisserflaschen diene», grfiochteilc Körbe :c.; me»r nach vorn. dem Eingänge dcr Hütte zu, stecken an der Scite Säbelklinge», Wurfspieße. Nudn'. Alißer« dem bemerkt mau noch geflochtene Slrobmalteu. die zum Schlaflli aus^sbreiist irerdeu uud kleine Holz» scheme!, die als Kopfkissen dienen; der gewöhnliche P!ah, sich zu seyen, ist eer Vodcn. Aus bcsouderer ^iebblibcrei bat abcr Kapiiän Job» sich eine Schau« kelban? aufgehängt und für Gäste einen l)öi>r„kn Lehnsessel bereit, den ihm irgend lin fremder Kapi. !äu geschenkt. Dir Hütte ist geräumig geuug für ^0 Menschsn. um dalin zu schlaff,,. Eine ^'eillr f^,^ ;»»! Eingang im Boden uud der sch<->!tigc Plan un-t.r dcr, Hnite ist der Aibeitsplay. Schweine.' und Hühncrställc sind abseits. Die nächste Slandesperson nach Kapitän ^obn im Dorfe ist Dol'tor Erisp. Geister, und Kraukbeits-b.schworcr. ein uuendlich wohlbeleibter fetter Mann mit ewig lächelndem Vollmondsgeslcht. für deu es cin wabres Glück ist. d,iß cs auf Kar Nikobar keiue Schneii^r gibt. Obgleich Standcsperson. muß er doch dem Fremden deu Anblick der ganzen Majestät seines nackten Schmerbauchcs gönnen, weil nichts, wao man ihm scheuken könnte, sür solche Dimeusw» Hl» vollere gcwordc». Die erste Veranlassung zu dicscr glücklichere» Wendnug bildete wohl dcr Uiustand. daß die Montlncgro'Angelegenheit alls dem Wege einer leichtere» lino endgiltigen Lösung begriffen ist. Man weiß hier sehr ivohl. daß dieses ^,'and und seine Vcr> hältnissc a» u»dfür sich »icht darnach a»gctha» si»d. eine in so hohem Grade deachtenswerthc Nolle zu spiclcu; nber »uan kcnnl das Sprichwort: von dcn llcincn Ursache» und de» große» Wirkuugcu. welches in del moderne» Politik cinc so groüc Nolle spielt, zu gut um sich a„ dieses „an und für sich" allein zll hallen. l»an »vciß >nir zu gut. daß es sich hier nicht um dic Stellung Montenegro's znr Pfoitc. soudcru um ciuc „cne Gruppirnng der Großinächtc handle, uud n»ar uicht ohne Vcsorgniß. ob dieselbe so ruhig vor sich gehen und wclchc Konsequenzen dieselbe leiden »verde, Die Frage wcgcn dcr fernereii Trilppcnscndllngcil »ach Monicnegro von Seite dcr Pforic, hat diese sich bil> dcndc Gluppirung i» daS hellste ^'icht gesetzt. Herr uo» Thonvenel und Hcrr voll Vntenieff. der kaiferl. französische und der kaiserl. »lissischc Gesandte, ver-langten . wie man wisse» will, ziemlich energisch die Ei»stc!Iu»g dicscr Trlippc»se»dli!!ge!l im Interesse Mon« tenegro's. Die Pforte veriveigertc eben so bcstim»,! dieselbe im Interesse der eigenen Sicherl'eit für so lauge als die Illsulgcnte» deu türkische» Vooen uoch uichl verlassen hätten. Oesterreich uud England slimm te» dieser Ansicht bei. Auf wcsscu Seite die Konsc» gulnz. die locale Anircchthaltung des eiilinal ans-gfsplochsüe» Programmes bczüglich der Integrität der Pforte war. braucht ivohl »icht ersl gesagt z» N'erdeu. De» Differenzen der Diplomatie folgte die That. Die mulu tinflschen Truppen landete» und „Argesilas" und „El)!au" so wie ein lussischer Danipfer erschienen in den Bocccn di ssattaio. So lange die Sache» so stanze»!, war eine Vciständignng schwer, das begriff alle ^i>,l> imd daher die Spannung der Ichten Tage. Einstweile» l'at nicht nur die Sachlage sich wcsenilich verän^crt. soueeru es ist a»ch alle Alissicht auf eine endliche Veilegnng naher gerückt. Die Türke» zogen sich nach Trebinjc zurück, nachdem sie die Gewißheit hatte», dai) die Mouteuegriuer ihr Gebiet vcrlassc» würden. Iil der That rief Fürst Dauilo seine ^'eutc vou Klobuk ab. und man sieht darin eine Wirkung jenes Vesliehes, mit welchem ein französischer Kom> mandirendcr rcn Fürsten becdrt hat. Ader „och mehr: die Pforte hat nun a»ch forinell den ^l.»ll>>< uou 18ll(i alS Basis der Unterhandlung »vcgcn brr Grenz, regulirung angenommen, und so. nachdem die äußeren Hindernisse einer Verslä'ndlgnng I'cseiliget wareil. auch die inneren dehooe». Zudem wilrde nun auch die „CagIiali"'AngfIcgel>hcil deigclegt, uud es wiid mit Vcsli'umlhslt versichert. Frankreich hade wegen seiner Rüstungen, welche oou den Journalen vergrößert n.'nr> den, die befriedigendsten Erkläinnge» gegel'e». Der Herr Miuister uon der Pfordtcn und dessen Gatiin fanden l'ier eine ül'erans freundliche Anfnahme. Nichl nur. daL sie uon Vlnen ?^'aj,statf» dem .ssa>scr und der .^«nssliü. so wie ron sä'mnillichen Mitgliedern des Allelhochsi^n Hofes auf das Freundlichste und Hnlcwollste enipfangen wurden, hallen sie auch ber.ils mehr als ein Mal sowolil in den kaiserlichen i!l>st< schlossern z» i,'arsnl'urg und Schöübrunu, so wie auf der Wnlldlog. die Ehre. zur Tafel gezogen zn werden, "Die Annahme. Ee. El^üe»; lilfaudc sich dicr in einer l'esondcien poliüschen Mission, ist »icht richtig; es da>f mit Veslimmlheit uersicheit werden. da>) Elholling und Erhlitcrung die einzigen Moli^c der Aaw>senhcil des anögczcichnclcn StaalsmanneS seien. Hcrr von der Pfordlcn wird. dem Vernehmen nach. am nächsten Fieiiag die Nesidcn; wieder anlassen, um sich nach ls,u Süden zu hegel'en. Oestcrn faßle ei» Tdeil des hiesigen Mauner» gesangoercius dcu Entschluß, eine Kunstrcisc nach Prag uud Dresden zn untslnchmen. Der Ertrag der Con-cerle soll der Veethooen-Siifluilg geweiht slin. Die Zahl. welche sich hierzu melden, mnß die Ziffer von wenigstens 80 erreichen. Oosterrei ch. ^liil'0ll^isch0 Pr^i5,nis^il)l; del.' kaiftrlichcll ^katlemio ^r ^lijftlljchajlen ill Men. Die Frage »ach der Zeiifolgc. in welcher P l a> to» seine Dialoge al^cfaßi hat, ist dadurch uo» ei» glüchümlichcr Wichtigkeit, daß ihre verschiedene Vc< anlworluug aus die Anffassnng der ciuzrluc» Dialoge lull) dcr gcsalnmle» Philosophie Plalou's in mancher Hinsicht ciin'n entscheidende» Einfluß gewonnen hat. Die lpochcmachcnoen Untersuchungen Schlcicrmacher's üdcr diese» Gegeustand sind aui unifastcudstcn und cindringeudste» oo» K. F. H c r m n » u dcstrilte», der 110» lineiu wcsenilich verschiedene» Prinzipe ausgehend zu chsilwcisc ahwcichcndcn Ergeduisseil gelaugt ist. Das Prinzip und die Ergebnisse Hi-rmann's ha-hen l'ei mehreren geschälte» Forschern auf dicscm Ge-hictc iiu Wcsenllichc» Bestimmling gcflmdc». Es werde crstcilö linlcrsncht, ol) für die Her-»'anii'schc Anordnung dcr angcl'Iich auf histolischc» Thaisachen bcliihendc Vclu.'ls »,'irklich geführt ist. Zweitens. Die Gefahr. u»sicherc Hypothesen in die Veanlwortuug dieser Frage anfznneymcn. cnt> stcht ocsondcrs dadurch, daß jeder dcr Platou'sche» Schrmen ihre Stelle i» dcr chrouologischcu Anord» nuug angewiese» werde» soll. Es wiro für eine» sicher»n Forischlilt dleser Untersuchlülg förderlich sci», dr» Anspruch auf ein Nmfassen der säi»»ullcheu Pla-lo,>'scheil Dialoge zunächst aufzugeben und dicjcüigcn hcranszuheheu. für, welche sich die Abfassungözcit an sich oder im Vergleiche z» bestimmie» anderen Dia» logen zu völliger Evidenz hriugeu laßt. Dcr Terniin dcr Eiiiliefcru,ig ist dcr 31. Dc-zemdcr l8^9; — dcr Picis vou (il)0 ft. Oesterr. Währliug ».'ird i„ der fncrlichlii Sitzling am Allste» Mai 1800 zuerkannt. Zur Verständigung der Prcislv>rhcr folgen hier die auf die Prcisschrfcc» sich beziehenden Paragraphc der Geschäftsordnung dcr kaisnlichcu Akadcnue dcr Wissenschaften! H. li.'i. Die u!» cilleu Preis wrrlxudcu illl)hand< lungen dülfeu den Namen des Verfassers nicht enl-haKc», sind al'cr, wie allgemein üblich, mit einem Wahlspruch.' zu vcrschen. Jeder Abhandlnng hat ei» vclsiegcltcr, mit demseloeu Motto versehener Zettel beizulicgcn, der den Name» dcö Verfassers enthalt. In rcr fcierlichsn Sißnng am .'ll). Mai eröffnet der Vm'siycndc c>e,l vcrsicgrltcu Ztttcl jcncr Abhandlung, welchcv dcr Pleiö z>isilal,nl wlnoc. lind velkunrc! dcil Nailicn dcö VcrüisicvH. Die üdvl^c» Zcttcl wcv-den imcröffnct ucrbra»»t. bic Abhandlungen aber aufbewahrt, bis deren. Verfasser sie zurückverlange». §. öli. Theilung emes Preises »ntcr mehrere Bewerber fincet nicht Statt. ^. i'i?. Jede gekrönte Preisschrift bleibt Eigc»-thun, ihres Verfassers. Wünscht cs derselbe, so wird die Schrift vo» der Akademie alö abgesondertes Werk in Druck gelegt. In diesem Falle erhält der Verfasser fünfzig Ercmplare und verzichtet auf das Ei> l geuthnmsrech!. scnl'adncomilc's zu Annaberg ill Sachsen wurde die Acwilliguug z» de» Vorarbeite,» für eine von Anna-bcrg. l'eziehnngswsise von dcr böhmisch > sächsische,i Grenze bei Wcipert nach Hfomo!ail zu führenden E>> senbahn i»l Sin»c des Eisenbahn ' Kongresses vom Jahre 1854 mit dem Vollendlmgstermme vo» 18 Mo»alc» crthcilt. — Sc. kais, Hoheit der Hcrr E^hcrzog Iohani, verfügte sich an» 8, d. M. Vormiltags in Fra»kf»rt ;n», Vehufc eiinr Inspeklioil i» dic Kaserne der kai< scrliche» Vuildc^lrnppc» »nd empsing später das Offi« zicrkorps derselbe» im „Englischen Hofe". Auch dic Stabs« und Oderoffizierc dcr übrigc» Trlippeilthcilc »lachte» dcni Evzlicr^og ihre Aufwartung. Nachl»it» tags wohnte Se. kaiserliche Hol>cit einem von dem k. k. Vundespränoialg! sandten Grafen oo» N'cchberg im V»ndespalais veranstalteten Di»cr bei. Mittwoch Früh !> Uhr fand unter den Fenstern der Wohnung Seiner kaiserlichen Hoheit cinc große TaarsrevciUe Statt. Deutschland. Dresden. 8. I»»i. Nachrichten aus Wcl< mar zll Folge, ist unserem berühmten Mitbürger. Prof. E. Ni.-tschel, bei seiner nenlichen Anwesenheit daselbst, ein ku»st> und a/schmackooll gcalbeiteteö Diplom als Ehrenbürger dieser St.iot ^^iu Vorstaude dcs dortigen Magistrats üdeircichl worden. Den andern Künstle!», welche l'ei der Eilthüllnug der Dichter'Deukaialcr iin September v. I. ebenfalls zu Ehrenbürgern Weimars ernannt wurde» . nachdem sie durch ihre Kunstwerke zur Vcischöncl»»g der Stadt beigetragen bal'cu. uxrdc» die Diplome jept nachträglich zugesendet. Prof. Nielschl beslüdcl sich übrigens seit Anfang Juni zum Gebrauch einer Vad/< Nur in Ems. Italienische Staaten. Nom. 3. Iu»i. Die Pilger. Karawane deö Sevcrimls'Vlreineö halte gestern Abends die Freude, von Sr. Heiligkeit in einer huldvollen Audienz e»,.' pfangen z» werde». Der h. Vater äuüertt- seiu be. soudeics Wohlgefallen über diesen Veweis ker El,'r> furcht zu de» Oiräber» der Apostel u»d z»», h. Stllhle. gcnebmigtc durch eigenhändige Zeile» lind Namens« zeichülüig alle dargereichte» Viltgesiichc um geistliche Fakultäten, bcscheukte ci»e» jcoe» Pilger »,il einer fcingcschüffeuen niedlichen Marnwrplaüe uns dcu K.ita-konibc» ü»d sprach zum Abschiede über alle Anwese»» dc» u„d über die Diözese» und Städte, denen sie an< gehören, dc» apostolischen Segen. Die Pilger-Gesellschaft bcstcbt ans sieben Herren des geistlichen und eben so vielen deS weltlichen Standes. Zwei ^ands-manner, ein Priester alls Graz nud ein Advokat ans Pcsth. schlösse» sich ibneil znr Audienz au. Der Zudrang von Fremdcn. welche zum Fußkussc zugelassen zn u'cldc» «.'»„schien, »var l» den letzte» acht Tagen w übergroß, daß die Gcsnche Vielcr nicht befriedigt wlvdcil rc>»>llc„. Fünf Priester ans Frankll'ich stnt)' ten niä,t w,u,si. als s^e Ul'» vrr Z»lass»>,ss vcv usscr» rcichlschc» Pilger Kinide bekallicn, oeu« sie l^tici, ^ vergeblich »,» eine gleiche Gnade bcworbc». Dlc österreichische Pilgerschaar vcrdailkte die Anszeichillülg voi^ugs'veise der empfehlende» Note Sv. Erzellenz des Hcrru s. k, Botschafters Grafe» von Eolloredo. (Wr. Ztg,) Frankreich. Paris. 8. Ii-mi. Dic Zahl dcr cnropäischen Ziviliste» beträgt nach Ablanf des eisten Viertcljalir-l'iinderls fla„l.ösischcr Herrschaft in Afrika »och keine 2W.0W Scelen. also noch »icht so viel. wir jähr» lich aus Europa »ach Nordamerika und Australien wandein. Jede Vc»»!)»ng einer Wasserkraft i» Al-gerie» »,l>ß nst durch ei» kaiserliches Dcsicl gestaltet werdcn. Schon der vielen Umständlichkeiten wegen m»ß der Ansicdlel sich zehu Mal bclinuc», bevor er den Elltschliiß faßt. cine Mül'le u. s. w. zu bauen. Die betreffende» kaiserlichen Dekrete sind deßhalb vcr» hällilißmättig selten. Dcr heiiüge „Mouitellr" bringt einmal wieder ciu solchcs. wodinch drei Ansiedler E'laiibiiiß erhalte», e,»c Fllißschncllc al>f de>» Wed> Nusselam bei Setif in der Provinz Ccmstantine zn cmcr Mahlnlühlc z» benutze». Wie der «Ind^pendanee Velge" vo» hier gc-schriebc» wird. bleibt ma» »icht bei dcr Ausbessern»^ uild Vclbcsseriiug der Kustcn-Vattcrien im Mitielmcere stehen, soudcru auch viele seit Ial>re» verlassene uen berechnet ist. Nur sei» Kopf hat das gewöhn» liche Maß beballc» und so fehl! der »acktt» Gestalt das gesuchteste aller Toilctstücke nicht, dcr schwarze l „Zyliüdcr". Eiuc solche Angströhre. wenn auch noch w schäbig, steht auf Kar Nikobar im Werthe vo» i:;00 ziokosnüssen! Doktor Crisp muß i» dc» Auge» seines Vollrs ei» schr gclchrtcr Mann sei». dcn,l er weiß vo» Tcrpenthin. ^amphcr. Pillc». I5uu llc (,!u-I<»z>»<>. Arrak. „Rhum" uud vnlauglc vo» Jede», von uns. de» er sah. diese Gegrustäude. Ich wünsche Dokior (^riev n»r eines, daß ihm mit scmem belied testen Hcilnlillcl, mit Terphenthin. das er i» großc» Doscn für alle ^eibcsschädc» eingibt, einmal cinc Kur uicht so mißlinge, daß cr nach üblicher Laudcssitle bci festlicher Gelegenheit eben so mcnchkrisch abgestochen wcrdc. wie dir Schweine unter seiner Hütte, dic von Kokos nnd Pandauns cbcn so frlt gcwordcn sind wie rr' dcn» das ist auf dcu Nikobeirrn oic Strafe für eine» Doktor, dcm auf eklatante Weise sei» Patient stirbt, wcnll sl »icht schlau gcuug ist. die ganze! Schuld auf die Ivis. auf die bösen Gcistcr schieben zu kö»»e» ! Wo die Umvcrsität ist. auf dcr diese nilo-barischen Doktoren promovirt wcrdcu, konnlc ich nicht lierausfinden. Es scheint aber, daß sie, ebc sie als solche mu rkannt wcrdc», <» dcn Wäldern allerlei Spüel treibe» uud eine Art Prode ablcgeu. daß sic Macht übcr die Ivis haben. Ich könnte Ihncn noch mchrcrc lwhc Name» vorfühieu alls andere»! Tölseru, wic ^ord Nclsi,'». ^'old Vyion. Kapitän Eharlc u. s, w. Na»»enllich ist nur ^'oid Nclso» noch in lebhafter Eriünclllng. wic cr mit allmächtigeu Valermördsili ans Papicr »i»d dem schwarze» Sammcliock, dc» ilun u»sir Freund S. geschenkt, auf der nackten Haut. heim Ahschicd am Strande stand, mit trunkenen Augcn, aber mit uusäglich verklärter Micnc vertraulich uns umarmtc uud licll'sucilc: „i.'ord Nelson dcr Engländer, war ein großcr Ma»», aber iä' bin cin rbcn so großer Held." („me lill llxi «:!,»e^), und Kapitän Eharlc. ! mein lreuer Veglcilcr ans meinen Elknrsionen, in ei> uc», «lilts, lilauen Unifoimfrack. dc» dcr stolze Lord Nelson als„»s) ^ocxi^ zmückglwiese» . >vic sci»c so»st il»»ncr so ängstlichen besorgten Gcsichlszüge sich zn-sehe»ds erheiterte», alö er sah, daß wir ernstlichc Anstalt zui» Wcggehcn machte» ; aber cs geuügc in dcr Beschreibung mit jcnc» bcidc» Repräseniante» der Aristokratie von Kar Nlkobar. Ich bedauere, nicht ebenso Musterbilder ter weiblichen Aristokratie auf» stellen zu können. Nicht die Unzulänglichkeit der Her« zcu dicscr Schönen ist Schuld daran . sondern die Un« ziigänglichkeit dcr nikol'l,rischen Uriväldcr. Man sagt ibncn cinc unbeschreibliche Häßlichkeit nach. vicllcicht sind sie entflohen, um diese zu verbergen, vielleicht mußlc» sie c»tfiichcil. wcil ihre Männer sie für zu reibend halten und ihre schwachen Seiten kenncn. oder aber sie sind vor uns entflohen, weil sie vor Andern l'altcu fliehen müssen aus tugendhafter Angst. u»l ihre und Anderer Ehre zn rette». (Fcntschung folgt.) HHK Werke werde» wicoer in Vertbeidiguugszustaud gc> seht lind sämmlliche Küstenfortisikatiolleu bewaffnet. Schon sei man a-, mebreren Plinkten mit dem Auffahren von Geschül) be,chäftigt. (H.oßbritannicn. Die Meldung von einem an Neapel gerichte> tc» Ultimatum wird jcßt dahin vollständiger von englischen Blättern gegeben, daß als Entschädigung für die l'eiden verhafteten Mechaniker dic Snmme von 3000 Pfd. St. verlangt nnd die Frist von 14 Tagen als Bedenkzeit gestellt worden ist. — Die „Times" spricht sich abermals gegen die Durchsuchung amcrika< uischcr Schiffe durch englische aus. „Wenn." sagt sie. „dcr bestimmte Beweis von der Wahrheit der augeb» lichen Thatsachen geführt wird, so wird es sich ver> muiblich zeigen, daß die englischen Kreuzer das Gesel) überschritte,, habcll " Türkei. Dcr '..Breslancr Zl^." werden einige Einzclhei. trii aus rcr Schlacht dei Grahouo mitgetheilt, die von Interesse six» und jedenfalls ein Streiflicht auf dcn Eharakicr des Kampfes werfen. Dein Montene» grincr. welcher einem der zwei gebliebenen Pascha's den Kopf abbieb. aelaug der Streich das erste Mal 'nichl. Der Pascha hatte deu ersten Hieb parirt. sprang auf dcn Montenegriner los und hob ihn mil aller Kraft voin Boden, um il>n niederzuwerfen ' aber in demselben Augenblicke eilte der Häuptling des Zugcs dazn und verseht dem Pascha einen Stich mit dem Handjar in den Hals; er fiel uud sein Gegner bieb ibm schnell und mit einem Schlage den Kopf ab. — Ein Montenegriner, der. leicht verwundet, mil seinem Pferde nach Hause wollte, um seine Wnnde zn pflegen, wurde von scinen Gefäbrtcn »nlersucht; diese behaupteten, er könne sich noch schlagen, da die Verwnudnng leicht sei. Der Montenegriner folgte jedoch t>r Auffordcrnng nicht, sondern riü davon. Kaum halle er sich einige Schrille entfern!, als er von den eigenen Kameraden niedergeschossen wnrdc. — Eine Montenegrinerin hatte ibrc beiden einzigen Sv'bue in der Schlacht verlöre,,. Sie l'egab sich m,l ihrem Manne aufs Schlachtfeld und slichtc unlcr den Tausenden von Leichen jene ibrcr Kinder auf. begrnb sie dort. nud sagte dann zu ibrem Manne: „Dlis 'Alut Deioer Söbnc soll über Dein Haupt komme«, wenn Du nicht binnen 24 Stunden ibren Too ^ rächt baft." Der Mann nabm sein Gewcbr, ging ,'ibcr die Grenze, fand bei Korienicc die Baude des PüNilovic, welche sich mit den Uebcrrestcu der ti'uki. sche» Arinee nnd mil dm Bewohnern von Korienicc ^HIli^. suchte im Gcme^I den Häliptlina der Ori> schist, l?r» vori,sl»mc» Tülle» DiüllNc^ich alls, lvnvs sich auf ibn, stieß ibn nieder, und hirb ihm den Kopf ab. Mit diesem beg^b er sich in sein Dorf. warf ibn scinem Weibe zu Fuß'» nnd fragte: „Ist nun Dein Wille erfüllt!" „Ja. Deine Tbat bat mein Herz befriedigt." Fürst Danill) bat die ganze Ventc in gleich.-n Tbeilen unler die Krieaer verlheill ^ die Verwiinsets,, lrbiellcn je zwei Theile, die Familien Geiödleler l! Tbeile. Die erbeuleteu Waffeu und Mnnilions^V^r-räibe wurden in den Magazinen des Fürsten unter-gebracht. — Der Sultan hat am 1. Juni auf Anlaß dcr Permälnng zweier seiner Töchter das diploma» tische Korps zu einem offiziellen Diner geladen, zn welchem, was nie zuvor geschehen, auch die Kultns> Vorstände der christlichen nnd jüdischen Konfessionen gezogen wnrden. Der Großherr hatte für Jeden der diplomatischen Vertreter einige frenndlichc Worte. Beim Diner wnrde der erste Toast auf das Mobl Sr. M.,< jestät im Namen des diplomatischen Korps vom Hrn. v. Thouvrnsl ausgebllicht^ der Großvezir erwiederte mit einem Toast auf daö Wohl der bcfrcuudctcn uud alNirten Sonvcraine. Am li. d. M, sollten abermals zwei Dampfer und eine Fregatte mit Truppen. Munition uud Pro> viant iu der Nid'lnng nach Naglisa abgehen. Vermischte Nachrichten. .— Oaudet, ein Schüler Daguerrc's. bat eine Erfindung gemacht. dnrch welche die Stereoskope bald gan; verdrängt sein werden. Er nennt seinen Appa-rnt: „Mouostereoskope". weil er uur ein ei»ziges Bild" cillsnimmt uud seiuc Bilder von jedem Slaudpimkie »UV von mehreren Personen zngleich gcscbcn werden können. Die optische Wirkung der Monostereoskope ist täuschender, als die der gewöbnlichen Stereoskope, die Gegenstände treten noch mebr im Nlli.'f bcrvor nnd können anch durch Vergrößernngögläscr belrcich-let werden. Der Ucbelsland der Stereoskope, daü sie nicht für aUe klugen passet», fällt bei Oandci's Eifinduug gauz fort. — Vor Kurzem Hal d.r Gouverneur des Staates Vllssisippi eincu Mensche» N^niens D»son, der wegen Meuchelmords nur zu I^jäbrigir GcfängnWrafe. statt Ulm Tode vcrnribeilt war. vollständig begnadigt. Der zu PickSburg erscheinende „Southern" ll^gt deßwegen den Gouverneur auf's Heftigste an, weil Dyson, ,,ci< ner der infernalischsten Schuikeu. die jemals unge« häng! umhergelaufen", sei. Zum Beleg ixsslil führt er au i „dal) dieser Mensch schon vor dem Morde, wegen dcsscu er ucruriheilt, resp. begnadigt wurde, ciucn Advokaten Namens Most meuchlings von hinten todtgcschossm und sich dieser That öffentlich gerühmt habe; ferner, daß er drei von sciucu eigenen Sklaven (danach scheint er also ein reicher Niggerbesihcr zu sein, was wohl auch die Milde des Gouverneurs erklärt) ermordet habe, uuo zwar eine Negerin anf so grauenvolle We,se. daö die eigene Fran des Mörders vor Schrecken und Entscpen darüber starb. Die Negerin wartete bei Tische auf. als Dyson über irgcud etwas, was sie gclhau oder unterlassen hatte. in Zorn gc> rieth. vom Stuhle aufsprang uuo mit einem Schnitt »eines Bowicmcffcrs ihr dm Banch aufschlitzte. Seine Fran fiel i» Ohnmacht und als sie wieocr erwachte, hatte das Schmsal mittlerweile der Ermordeten das Herz ausgeschnitten, mif sein Vowiemesscr gespießt nnd hielt es seiner Frau iu's Gesicht. Diese verlor alicr-malö das Bewußtsein, siel in Krämpfe lind starb nach wenigen Slnnden. Telegramme. Venedig, 12. Juni. Ihre Majestät die Kai» scriu Maria Anna sind gcste:n Abends !1 Uhr iu Eooroipo eingetroffen und haben heute 5) Uhr Vor> mittags mittelst Erirazngcs die Neisc nach Vicenza forlgcsel)t. Mailand, Uj. Inni. Am 10. d. M. wnrde die Straße über das Slilfser Joch für Fuhrwerke eröffnet. Turin. 1A. Jinn. In dcr am Donnerstag stattgefnüdenen Generalversammlung der Aktionäre der Enneo« Eisenbahngesellschaft wurde über die unlängst vorgefallenen Vcrunlrluungen Bericht erstattet. Dic< sclbcll belanfeu sich anf 2^0.000 i?lveglü üb>r den dnrch das Budget für lUti« fcstgestelliril Stand vermehrt ivorden. ' Der „Eoiistilullonnel" bespricht die Orleanisli' scheu Kllndgcbnngen bei dn» Tode dcr Hcrzogin von Orlcanö; die Ncgierung habe dieselben geonloet uuo sei — stark durch idreu volrslhnmlichlil UlsprlNlg — dlirch die Reisen, die Kritiken uuo das Nebelwolleu dcr Parteien wenig l'l'unruhigt. Lok n^o s. ^^ N. Laibach. 14. Im>i. Gestrru um li Uhr Vorm. heftete Se. Er>, der Herr Statthalter Graf Ehorinöky im släolischen Naihhanssaale. in Ge> grnwmt deS Herrn Hofrmheö Grafen u. Hohenwart. oer höchsten Beamten, eines großen Theiles des Kle» rns. drr rehikörper unferer Stadt unc> vieler andc> rcr Gäste, dem hochwürdigen f. f. Schulralhc li„d Hauplschlil» Direktor Iohauu Ncp. Schi acker das oiesem uou Sr. k. k. Apost. Majestät für die vielen, während ciuer 40jäbrigen Dienstzeit erworbenen Verdienste vcrli.'henc Ritterkreuz des Fianz Ioscf.Ordens an. Die klare, würdevolle Anrede Sr. ErzeUenz erwiederte der Inbil^ir mil bewegter, aber kräftiger Slimmc. Hierauf deklamirlc r,u Normalschülsr mit erstaunlicher Tüchtigkeit ein «„ ocu Jubilar gerichlc. ,es Gedicht. Die Volkshylnuc schloß die erhebende Feierlichkeit. ^aibach. Aul 2K. d. M. w,rdcu Se. G, der Herr ^nrstt'ischof Erzcllcuz sich nach Uoterkrain begeben und die meist aus Seine Koste» erbauten Kirchen zu Subor uud Dragatuä insakrircn. l. Laibach. Wie wir vernehmen, ist der Per« kauf dcr Herrschaft „Veldcs" nnn definitiv vollzogen. Dieselbe geht in den Besitz des Herrn Nuard. Be'° siper dcr Gewerkschaft Sava, über. Die Bestätigung des Verlanfs von Lr. k. k. Apost. Majestät ist bereits eingetroffen. Laibach. Die Lustparthie, welche gestern der Mänmrchor des philharmonischen Vercins unter sei. ncm Chormcister nntcrnouüuen. war von, schöusnu Wcitcr begünstigt. Eine Menge Sä'ngcrsrelmde hat« ten sich angeschlossen uuo die Stadt Stein, wohin o>c Fahrt gerichtet war. ha, wohl uoch nicht "so viel Lliibacher beherbergt, als an diesem Tage. Gegen !1 Uyr rückten die Sänger ein. voran ein Theil dcr Jägcrkapelle. In eiucm G^lcn waren Vorlehrungcu znm Empfang getroffen, Zelte mifge» schlagen, Tische und Bänke anfgestelli, selbst ein Or> chcster war crbatit. Nachdem dcr Mäuuerchor l>>u l i Uhr iu einer h. Messe in dcr Pfarrkirche gssuugcn. wobei auch eine Laibacher Sängerin mitwirkte lind ein Ave Maria vortrefflich sang, fand man sich im Garten zum Diner ein, nach welchem die eigentliche Unterhaltung mit abwechselnden Gesangs» uno Orchc-stcrstückcn stattfand. Um cinc Abwechslung hcruorzu« bringen, wurde ein Spaziergang nach Münkcndorf gemacht und bci dcr Rückkehr, auf cincr Wiese eine Quadrille »ach Polkamusik iiuproolsirt. Ein Slänlk chen. welches dic Sänger dem Bezirk > Vorstehet Herrn v. Nödcr, der sich dcr Angelegcühcit sehr an-gcuommcu, brachteil, beschloß den iu jcoer Bczichllng fröhlichen Tag uno die Gäste dürfen wohl sagen, daß dnrch die Güte des genannten Herrn. so wie durch die Freundlichkeit und Anfmnksamkeit eixiger jnngcu Leute in Stein, ihnen cii,c rccht warme Anfnahine z>l Theil geworden ist. Es wäre angenehm, wenn dcr Mäuuerchor öfter derartige Sängerfahrten veranstallete, sie würden sich immer lebendiger Tbcilnahme erfreuen. Handels- Ulld Gcschäftsberichtc. Gro ß> B ecskerek. !i. Juni. Znr Feststel. lnng eines Urlbeils ülier den Al<öf>'ll dcr zu erwa» tendm Ernte ist es noch zu früb, alleiu soweit sick bis jet/t übcr deu Saalenstaud dieser Unigegend eiu Urtheil abgeben läßt. ist derselbe im Allgemeinen ein günstiger. Daß die fruchtbringenden Ncgen, deren wir im vorigen lind diesem Monate einige halten, vereint mit anhaltend angeuehm warmer Wiücrung, auf alle Fele>srüchtc unr wohlihätig eingcwiikt l)^>beu. ist ciue erfreuliche Thal>achc, und im Allgemeinen verspricht man sich von allen Körncrgattungen, Neps ausgliiommen, einen befriedigenden Erutcerlrag. Der Fnichty.iudtl vcrmochlc inucrb.ilb dieses achttägigen Zeitraumes nicht auf dem hiesigen Plahc seinc vor» wöchentliche Regsamkeit zu bewahren; die lebten Ge> schästsopcralioncn. welche von der Spekulation, nicht aber vom effektiven Bedarf hervorgerufen worden. wa> reu nicht von langer Datier, und da Kaufordres n>cht vorliegen, frenidc Käufer nunmehr fehr wenige am Playe anwesend, lind sowohl diese als auch uusere Spektilaiitcu mit ihrcu gegen Angelder uno <'n ^!'<>x-Einkäufen zurückfallend sind. bleib! dcr Verkehr fast ^uvschlicßlich mif Dctailvcrkäufc beschränkt. Weizen allein, bcsouderö iu Primaware, die schon rar zn werden beginnt, erfreut sich noch immer einer. wenil anch nicht mekr so starlm Nachfrage, lveil aber die Forderungen für solche Qualität doch gespannt wer« den, so findet allmälig gute mittlcrc G.utung, wovon unsere Gegend noch ziemliche Voriälbe. die sich in Händen dcr wohlhabenderen Produzenten u:>d e<> niger Herischaften befinden, aliswciscn kaun, zu mo> deroten Bldi,>gungcn Beachtung, und wird in den umliegenden iDrischnften noch hie und da gegm Dran« g»ld znnl Versand nach ol'en gekaiift. Der AbsaN in Halbfrnchl beschränkt sich bloß ans den Konsum/bessere Qualitättn dieser Fruchtgallnng behaupten sich fest i,u Wertbc, mittlere Sorten bei mäßigeren Prci< >ln leicht abgeseßt; Knkuruß, wovon die Lager zieul» lich gerälimt sind, blcibt gefragt uud wird mitunter über Not'z bezahlt, jedoch wenig offcrirl; Gerste, dic ill letzterer Zeit unbedeutend am PlaNc erscheint nnd zumeist von bicrländige» Bierbrauern anfgckanft ivird, ließ bei konsequenter Haltung derKällfer keinen Preis» anfschwnng alifkoulmeu. wird zll 7 ft. 30 kr., Hafer zu 7 si. begeben, liild Hirse zll 7 ss. lj<> kr., ein ver« nachläsiigter Artikel. Demnach notircn wir von dieser Woche die Durchsch»ilts>Marl°!preise folgendermaüen: im Kleinverkanfe bessere» W'izen .t^stand ^^N. ^,.., Witterung ^^^nd.n in _____________________________^^______________' _________PlNiftr ^iüicü >^ ^Nlii <» N!)v Ml'l,, :!25> , >',? > l 2 . <; (^ VŽ! schwach '.licl'lt ' 2 „ '.'lch»>. ^27.2! >2<».6 ., VV. schwach bcw^Ilt '<) 00 U' « M?. !l'.'?.y^ >!3.8 .. U3l).___^schwach l'cw^ft l.'l- „ <; Uhr Mr.,, ^j28.l», ^!3.2"I"r. l<0. ,,,ll (,,it'0. still hnttr <>,<><) _______^^ '« .. At'd.______^27 , , > -l- > 5 - '^ ^" ^«VV. still hcitcr 14. „ 6 Uhr '1»ilg. ^?. H<> ^' l^. 1 Gr. l7.04 >l ^, ^. . NX0, still l'cwc'lst Drucl uno Verlag uön Ignaz v. Kleinmayr «lc F, Bamverg In Lalbach. — Verantwortlicher 3tedaktcl«r: F. Vamberg. ........." Börsenbericht a>,o dc»> Hliciidl'lntlc dcr oücrr- kaiscrl. Nlicucr Hc!luu<>. U>il», >2, I!l,»i, Mill»,,« ^ Uhr, Die ^iinsli^ii politisch!» ^iachrichtlii haitcu nicht dic 'lü.lir-funq, wllch^ »ui!> Vl'ü ilnn» cvwavtltc. dcßh^ll' war mich daS ^lsch.'ist i» Indusnil'- Papicn» nicht a»i»>iit. — Auch btt Sticr»i! l^üiitc sich ciuc sici^iidc Tliidc!,^ »icht V.ihn l'rschcn,— DcvislU reichlich v^rl)c!t' imUcl'crsiussl, ^^i^>a! - '''In!.,).» zn .'»",,. !-!i '/, ->3'/., ''lül.hcu v. I. lli5l l>. ü. ,,l .'»"/^ ü^ <>4V. ^omb, V.n.t, A»!.l>.ii ,„ 5"/« l»7-z,7 '/< Staat^schi!>dv.lia>r!'!l'!l»gsl! zu 5"/„ 8'^ V,, 8: '/,, d.lt.' „ 4'/."/. 72'/.^72 7, t'ctto „ ^'/^ iib'/, ^'' '/, " d.ltl,' ., :;"/.. «!)'/. 50 d.'!tl> „ 2'/,'^» ^l ^»> '/. o.tto „ l °/^ lli'/.-Ni7, Glog.,»ihcr Ol'li.^. ,». Nu^, „ .',",„ i'7----- Ocd.nl'ürq.', d.ll^ d>t!l' „ .'»"/„ '^' — P.,N,.r dltto d.!tl' „ ^'/« l'U- — ii'>.i!lä,ldrr dctll' det!^,' „ ^»'7, «4'/,^>>5 !>>!to ^ IlmMn .. 5'/« «> ',^-^l '. dftt» Tonisch. V^»., Krocht. mid Slav, zu 5, <7« i^O 7,—^> detto ^(ili^i.!! , /»"/, «!»-80 7, dstto Sicl'lül'. „ 5"/<> ?!> 7,"-7U V. dcltl) d,r iil'ü^!» .!irl,'»I. ^,! /»"/„ ^^ ^6 'i'.üll^' - Ol'>!l1>1!!>'!I ^! 2 '/, "/„ !'^ <>4 '^, ^','!t.nc. Ä„l'.l,,.» v. ^. l«:i^ ^,»0-304 d.lll' .. l^l!» 12«)'/. -!2!> 7, d.lil' .. !5,'.5 z» 4"/. !«'.»'/, N!l» 7. lll'!»» ^!»!!^'.'!!is l.'>", —15 >/, ^!»>irisch. ^,^>,dI'r>!,V z,l H "^. 7ti -7i» t^ll'^^ni^s ^.lli' «''»"/., Ul ^2 Dl'!!!,u ?'«»N'!sch.-Ol'l!^. „ .'>"/., k "/„ t>? -i^« ^'.l'llsch.,,! ,<» 27.'» ^,'.>!,lö pr. ^!>"l !<»'.» >>l» Vll!i.„ l.r '.>«.,!il!l,,!l^!,>l l),!7 '.»<<<> !-/,ü,'»alI,ch.' l)i»'/. U»<> ^',' lNjahri.lc !»5—'.»5 7, dcl!o «li^hri^ !>!! 7. —<>!l 7, d>'Uo vcvl^l'.nc 8l< 7.—t< <'/. ?llli.„ d.v O.Nn». ,l, ^>»>, (Hofump!. ^>>>. >!^—>l4 7 Pniiliin, Vl'is d,'Xo U»^ 7. ^,,)'l^ s»°, Pl!>,'r!sl!l^-il>bl>.,atil,'»>» d.r ^^.ftl'^l,» «.'» 8.'» 7 ?I!t>.» d.r '.»i^ol'^!)» 1N7- Ui7'/. .'»»<» ö>"»>6 !i<;^ 2,^'/. „ „ ,«uijc>!»' ^lis>1<'!tl!'Vlil>!! '<5t, ^i»>,!!>, !!><» ll'O 7, „ E»d ^l'rc'dn.lsch. ^.>!'i>,i >i»s,^t> f 7, - 89'/. ., .. !5» !<»«-<<»,» 7. „ Vc',!,!'.'^!.».t. ^!!.!!^,!!!! 2!ii'» - 235 7, „ iri.sl.r 5'l',!' «ft^-l(>^7, <"'!>!i!'1>."< 5.'?', Ü,'l7 „ Dl?!,.i» - D.,»l,',s.l'iff^!!l!>! ^l',V ! tt'» ' l<»4 7. l'N '1l,s!l,.> .lii!> <'<> „ „ ^>'!l.r '?»»!»'!»!,-(»»!.!>,.!)>,,! 70- 7t „ .. 'l''.,l>' iv!,>. ^is.ill'. >. i,s, !'.« ^0 ., „ l»Ol' '/ ^!»!,I »! »l>li«',i! 2!» .'w E^ln, 4», . 42"/.^^^ ^ulffy 40 , !i«7. 3« 7. "lan, 4" „ :^7'/.-:l8 Et. !^,Nl,<>, 40 , ^7—:l7 7, Windisch.,,äp 20 , 25'/,—25°/. W.>>t>st»i» 20 „ 2? V.—^8 K.>.,ltl.'l;,' !" . ,4'/, !4V. Telegraphischer Auro-Acricht Sl,i,>l»!>jch!i!di'.>!l1,'r.!l>!i!!^sl> . z» 5p^>l, ,l. ül ^M, 8i!l/8 ft^tlo »iu^ d,r ^l^til.'ü.il-'Anlcihe ^>i 5 „ >» (iM. 8!l l/4 dlttu ........4 >/2 „ „ 72:i/8 dctto ........4 „ „ 0.'» ^r>,!!d.!lt!.-Obli^t. v. vii.d. Oc,1.v. :»^l! 4 ^'lUlii'.üIIasiüüg'i-'lDl'ligatloilN! V >» Uül^nn, 8l ^l/8 „ ,. „ Kretin! »l. S!al!z>»'!! 80 A/6 Banl-Aüic» pr. S!,l«l ... . l!<>!» st, ni (!>'M. Banl'^i.nidl'l i.ft. tt Jahr.' fiir ! 0» fl. z» 5"/« l».', st, iü <..'I',' z,l200 ,l, p». Sl. 2 l^i st. i» (5M vlstilü dcr l l.pvlu. l'stn i, Htii.uS'ift»! al»>- 9>j>g^^l,ll 2tt7 :i 4 fl. iu <>M, mit l)t.>!c»z^l)!>u!^......— st. in (5M, ?!stic>! d,r .»iaiftr ^crlinand^'V.'lrdl'nhn ^ u '! 0U st. (i> U'i. . . . «Ui« .V^ st, >» l5 H'i. Altil» der siid-uordbcütschcn-Vcll'ilidüii^'ül'^hu z» !<0<> ,l.........' . «84 st, i» <>M ?lll>>,! l>v öst,!v. Donau-D^üipfschiff^hrt ^n ..<»» st, (XM........ÜÜll l.2 st. in (>M. P»>imil»-^,'^ft dcv öst.N'. Kndit-?l»sl>Ul >"', N!l! ,1. ,'s,^'. W......l<>^ ft. i» (,^.'.0 st. ^IIN.. (»„,1'. . l04 l/2 llsl', ^v>»,s,!ni ^1. M,, s„r 12» st. slidd. A.r- ciin'w^ln. !>» 24 l/2 st. ^l>,>. (^illv . l<>4 ^ ^,>ml, G^lnia. siir :<00 »cue pinil^ul. ^irc Guld l 2l 2 Mmml. ^^»^»^. skr ><>(» 2'i.n'l V.,illl'. (^nlo. ^»;1/4 2Moi,>>!. l'l'üdl'», s„r I '1.!,,!!>d Slnül,!,. <5>uld. . l<>,<0 l/2 :> '.>',»>>u Mail.nid, fiir :l<»0 ö,tt, I-. Lin>. O)ul.'. . l lül 7/« 2 Mu».U, !1>iar>lil!.', fiir :<0 ' nrauc, ^iUi'. . . l^l 5^8 ^ Ü1i»,!>u P^ni>?. s»r ^00 ^r^ü^.<, li!»n!l'. . . .' I-», 7,« 2 Moinn Bnl.n.'!', sur l ^lild. P.ir.> . . ' 2<^l !il T,'Si^t. ,N. l. »,'^!lw. ü,!i>!!!,^Dn!.itl!i, '.'!l)il> . 7 >/^ .Ull'ülll...........!4.? E»old- U!,d ^ill'cr-^llrse vom l2. Juni 1858. K. Krön»» .......<; ,. ^ <^8 — ^tai,. Mimz-Dulate»! Agil).....7 1/2 75/8 dtl'. R.nii- dl^'. „ .....7 l/4 7 l/2 ft!,,'!^ »l >!!^!<« „ .....l» 1 2 --- N.N'l'l.on^d'or „ ..... 8.! 4 — öiniv'Niiü^d^'r ,, ..... >4.<" — .vri.drichi'^lil „ ..... 8,li!> — ^luic't'V'r „ ..... ^.2>> — ^„^l. Sl'vcrcig».>S „ ..... >().!4 — Nnsüschl- ?»:!^'c!ia!t ,, ..... 8,20 8.2l 2i!l'.r-Ä.i,l> .....N»4.'>/8 N»^!l^ „ (lonpr».' ........10< .'i/4 >05 7/^ Tli.Ucr Pre!ls!i!ch-(5»l>a!i» . , . l.!i2 l.^2 7. Il ll ; eiste der hie»,' lMs.ckolllmencn Frcllldcil. ^,.» l^ Iluu l«l,8 Hr, S>>li!!!^, Scabsalidlio!', von Agram — ^>>. o. Eschl'li'ch, k. k. Direttiüiiz.'Sekrccm-, uild — Hi, Mciyci, Ha»delsma>!», ooi, Wien. — Hr, Barrel, k. r. Iiigvi,!»'»', — >^r. Co>c,0i»l, Spcdilem', — H>', S^üibüch,, liüt> -- Hr. ^l^igiül, Gillüdd^sitzei, Ten ! l. Hr, El'lN'i , k, k, Hm>pl»i.nm, lind — ^!. v. Beycl', N»,'!!t!>'> , ^o» ^ri^jt. — ^r. C'wingm. l". k. Bc,g.nlN'5.-Akll>ai , ll»d — Hr. Plowdel,, eng! Nentici-, voi, Wien — H>. Pngm^nn, Icl^im'istl'', von Goctschee. — Hr. H»llb,,'lg!>r, Holz!)^»d!c> , ron ^illi. — Hl. ^l',iiii!, P: iv'lNil.'!', rc>!i P>?!,l<,',!l!0vl). — t^'l. Oi.ifi» ^lstc'tllich, Glil^b^slhrri», ron Wicu. Z. ^^7. .-, (3) Nr. 43^:l. Dcl Magistrat macht bckainU, daß auch die-ses Jahr der Gradaschzabach lä'ngö der sogenannten Taloan'schen Wiese am »"»««ßi «,R'«»t !M <',gcm'!> H.!!1>.', nich'l d.li ^l.'!>ld.' b.inkll,, Polai^ - ^^lft,^t N>'. ll, wasseiseitö, daükt sur das ihm tislier geschenkte .^ulrau.ti u>w empfieylt sich a«ch f.rnelhin zu all,n in s.in Fach lin>ch!ag^,de» u.rchiten Austrag.n. Auch l.'lil,gt er zul genei^ceil >N<'i,i,cn,ß, d.^ß > Alt, tnich di gaiantilt In der Hut - Niederlage d^s IohllkNl Tttpptinz, Iudengasse, sind so eben e ch r französische Hüte jeder Soite direkt von der Fabrik angekommen. Diese Hüte sind wegen ihrer Feinheit nnd glänzenden Schwärze, vorzüglichen Leichtigkeit und billigen Preise aller-bestens anzuempfehlen. ?luch sind daselbst selir schöne Offiziers Lagermützen zu haben. 3 l"l6. (2' Auf dcrHcnschaftBerlog in Kwaticn, l StttttdevonMöttliuss cntftlüt, sind tlNlscnd fnnfhlln-dcrt Cinlcr Wcin, ausgczcichne-tcr Qnalität, Ocstcrrcichcr Eimer, iln Prcisc von 6 fl. zn verkaufen. Die Kauflustigen werden eingeladen, der Abnahme wegen zn erscheinen. Z. 102l< (!) Eittgcsondet! Ein gelehner Herr in Graz hat sich schon vielfach bemüht, den von ihm oft besprochenen Abstockungs-Vertrag des Oplotniher-Bacher-Waldeö in ein schiefes Licht der Welt vorzu-malen. l. Durch 7lngabc eines Areale von 7lW Joch, statt 45M, Joch. 7Oann dnrch vielfache, ganz aus der Luft gegriffene Besorgnisse. Manchem Gonobitzer und Feistritzer Insassen mag es bequemer geweseil sein, seinen Holzbedarf zu billigeren Preisen von den Holzdieben sich anzuschaffen, als von einer Gesellschaft die durch sorgsame Beaufsichtigung den Waldfrevlern diesem Unfuge ein Ende zn bringen bemüßigt sein wird, Das zarte Gefühl des gelehtten Herrn geht so weit, basier (unbegründet) nachtheilige ttlmatljche Elnwlrkungcn aus diesen Holzabtrieben herleiten will, übersieht jedoch ganz den Nutzen, der jo viVlen, sonst müsiig bleibenden ArbeitSleuten, die beim Holzfällen, beim Straßenbau, bei Anlegung großartiger Säg>n Be-Ichäftigung finden werden, übersieht den besseren Absatz der vielen Produzenten, den sie durch so vergrößerte Anzahl der Konsumenten zu erwarten haben, und beschränkt jVine wohl-meinenden Bemerkungen auf Hypothesen, die nicht eristiren. Vielleicht ware es auch besser, daß er die Ergebnisse sciner Weingarten, stact selbe sorgfältig zu lesen und einzukellern, dem allgemeinen Besten opfern möchte; dieß dürfte ein würdiges Pendant abgeben zu der Beschränkung der Eigenthümsrechte, die er bei Ande>n einzuführen so großmüthig bedacht ist. Hmw-Verkauf. Das 3 Stock hohe, l>. dcr Stadt Malbuch auf dem Kundschaftkplayc Nr. !^3, vl',>.ü-v^ i)cr Schuster-dlücke llcgcndc Haus lst um ixn 'Prcis roll ltt.OOO ft., geqcn annehmbare 3al)iungol)cl>lngiuffc, au5 freier Hand zu verkaufen. Dasselbe cnthalt N Zimmer, einen bequemen Hofraum und mehrere ebencrdlge Verkaufs. Lokalitäten. Dcr jährliche Zmeertrag belauft sich dcrmal gegen 1^00 st. Nahcre sluskunft ebendaselbst tin ersten Stockwerke gaffei^scltS. I» dll' ^l?s. Ä, Kicül ciN^schiü Vnlcigilbuchhalid!»»^ >» C>!>'^ sind sl,'.!'»',! ^1»; ,:c,l lisch«!!!»>i uüd bri (T1 "Oslo si ¥ ^ ^l is'0120 Viichliüildlcr in Vaibach, so wil' l'.i allc» .lüdni! Viichs,li»dll>» ^>l hat'»» : Der allgemeine ojl^neichil'che 5L3 C£> ^L» a «a ^Jf ^^ O^ 5^i 5^^ siiv dil' l^li!', Äuä- liüd T^nrchsül'v, vom 5 Dszcm^sr >8'>,'i. .^wcits ^l'vl','ff>>'lc mid l'srisl'ti'gtl-, ft' wi>' »lit allVn ?illlNllNslen l'i>.< l^ndl' , cl'vliai' l^'>s< u«d >»it ,i»c»! Nann'ü^- u::d Tachre^ister vns.hcn^ >md Vllm.l,vt.' Auft l.i^l, ^'^i! I c>l> Iilliii<< ^^li^iis v, f, t. O!'cr>i,üt6',st^»lN'lk'l' dcS Wiciicr H>ilipt^'!!'Ni,tc<,' :c. 4. INll T.iic» s^mprisslr Druck- B v.' schirl , st. 20 lr, «. M. Pvaltis.l'e Anlclllii'g üb»r dc,i Uuftcn und Gebrauch dcr Stcmkchkn l'ci d>r '^,!,.i^i!iq v^'i, Wl's'i^inüü.n,, ^hrsä!^,, C>^ist - »"^ ,N,iff.l>hc>,!i<-^l,'!>i!itc!t>», Febril.!!, Kaftriiüi ic, n.I'st cilicr 'An' Ilituiiz^ N'i» ,»^i!i j>d>u altcu Z i m m l'vl!l,,n,sn!l »ild S.ilü! . uiibcsä'adct dn' v^ illug. ^"l Nudes' Äühll'öf, jul'il, f, f. technisch.» Nc«' nuiiz,'.'' N.'-'isl^ic! - ?lssisl.,itm I. Kl^ssc, Mit 2 Tafcln ?lt>d>l' dungcü, Ott.N', Vll'schirt 2^ kr. (i. M.