^244._________________________Dienstag, 24. October 1899. Jahrgang 118. Macher Zeitung. ««Mb3??, <"^' Vllt Pllstveisenbung: «anMrlg sl. l5, hlllbjährlg fl. 7 5N. Im Compto«!.-Nllne ^n!„ '< h°lbjHhi!g fl. L 50. Nlll die ttustellung in« Hau« aanzjÄhrlg ,l. l. - Insertlonsgebür: Für ^n,lia?c. Winoe eines Geheimen Rathes taxfrei "Madigst zu verleihen geruht Majestät haben mit orde2' <3"^lleßung ^m 11. October d. I. dem der allgemeinen und technischen Men ^sondere der Elektrotechnik an der tech-bonN^^ule in Wien, Hofrathe Dr. Adalbert leiner 3^l" h ° fen zu Egl 0 fshelmb aus Anlass 6omtbur,.b"'!g ln den bleibenden Ruhestand das zu verleihet k ^^"^ Iosef-Ordens allergnädigst ^er^^'^d k- Apostolische Majestät haben mit dem ^". Entschließung vom 17. October d. I. Hofes Ä"^ des Obersten Gerichts- und Cassations-^ersebm?« «ohinski aus Anlass der erbetenen Nterlreul ," ben dauernden Ruhestand taxfrei das leihen geruht ^opold-Ordens allergnädigst zu ver- ^uclet^"dll« i^vf,7 ^ wurde in der l.l.Hof. und Staats- ' ?" der rut^.'^ ' ^ücl der polnischen und das I.XXVI. "^ verjendet '^"' ^"^abe deö NeichSgesehblaltes ausgegeben ^' 0ctoÄi^?^k?^te zur «Wiener Zeitung, vom 2l. und °"bnituna snl«. ^. ^«' ^^ und 243) wurde die Weiter-Nr 24>3?" Presserzeugnisse verboten: Nr 41 '^"rwarts!. vom 14. October 1899. " ^- October N^ Wochenblatt für das obcrc Innviertel. Nr. 20 «Oesterrcichische iUeilchr«? "Zeitung» vom Iliten October 1899. Flugschrift «Olcroimca nilroäno-politiönoß» äruslvn, ,8wßa' v «onei» dbto. 10. October 1899. Die bei N. Edliuger in Innsbruck gedruckte, im Verlage des «Scherer» erschienene Postkarte wegen der bildlichen Darstellung des deutschen Michels zu Pferd und Jesuiten und des ^ beigesetzten Textes von «Deutsch Mich, nimm'!» bis «zuvbrst die Icsuwiter». »lr. 29 .Vollszeitung» vom 13. October 1899. Nr. 29 «Wahrheit» vom 13. October 1899. Nr. 42 «Nordmährische Rundschau» vom 15. October 1899. Nr. 41 «IVapiv/xi» vom 12. October 1899. Nr. 42 «St. Pöltner deutsche Volls-Zeitung» vom 19ten October 1699. Nr. 33 «Neue Linzer fliegende Blätter» vom 14. October 1«!)9. Nr. 40 «Domovina» vom «. October 1899. Nr. 2 «Odraull liäu öL8ll0'8lovan8k6lw» vom 14. Octob« 1899. Nr. 29 »Vollsrecht» vom 14. October 1699. Nr. 80 «lleitmeritzer Wochenblatt» vom 14. October 1899, Nr. 40 «Deutsche Nollswehr» vom 7. October 189». Nichtamtlicher Theil. Die Vicepräsidentellwllhl im Abgeordnetenhause. Dem Resultate der Vicepräsidentenwahl im Abgeordnelenhause wird von sämmtlichen Wiener Blättern eine politische Bedeutung beigelegt. Das «Fremdenblatt» ist der Ansicht, es hätte durch eine Vertretung der Opposition im Präsidium der Rückkehr zu normalen parlamentarischen Verhält' nissen Ausdruck gegeben werden sollen und bedauert, dass dies nicht geschehen sei. Es falle fchwer, eine Erklärung dafür zu finden, weshalb die Majorität ihrem Entgegenkommen fo enge Grenzen zog. Es wäre ein Act parlamentarischer Courtoisie — nicht mehr — gewesen, wenn die Forderung der Deutschen nach der Stelle des ersten Vicepräsioenten erfüllt worden wäre. Die «Neue Freie Presse» meint, das Ergebnis der Wahl sei nicht zu Gunsten der Autonomisten-Majorität ausgefallen, trotzdem deren Candidate» gewählt wurden. Der Umstand, dass Herr Ferjancu nicht wiedergewählt wurde, sei das charakteristische des Wahlresultates. Es sei daraus zu erkennen, dass unter Umständen auch die eherne Majoritätsmauer zurück- weicht. Die Rechte habe gelernt, dass es trotz Majorität und Solidarität eine Grenzlinie gibt, an der ihre Macht aufhört und das Recht der Minorität beginnt, das respectiert werden muss, weil im entgegengesetzten Falle die Majorität gerade so ohnmächtig wird, wie die Minorität. Das könne für den weiteren Fortgang des parlamentarischen Gesundheitsprocesses nur förderlich sein. Das «Neue Wiener Tagblatt» beurtheilt das Vorgehen der Majorität als einen Act der Unversöhnlichkeit, der zum Zwecke hatte, die unbegrenzte Macht der Majorität zu zeigen. Allein die Herren von gestern seien noch nicht die von morgen und man werde nun auch linkerseits mit der unveränderten Majorität' rechnen und vielleicht auch — abrechnen. Das «Vaterland» hält der Linken vor, ihre Forderung nach dem Fallenlassen der Candidatur Ferjancic sei erfüllt worden und ste hätte gewiss nicht gemeint, dass wegen der Candidatur des Herrn Prade die katholische Volkspartei aus der Rechten hätte austreten sollen. Wenn die Linke auf ihre «Attractions-kraft» rechnete und glaubte, auf einen Stimmenzuwachs von anderen Parteien rechnen zu dürfen, so habe sie sich start verrechnet. Die «Reichswehr» versichert, die Majorität habe mit der gestrigen Wahl den Beweis ihrer Existenz und Consistenz erbracht. Das Majoritätsrecht sei intact geblieben, seine Ausübung durch die derzeitigen Majoritälsparteien werde auch in Hinkunft nicht so leicht beeinflusst oder beseitigt werden können, und daher liege das Schicksal jeder parlamentarischen Vorlage ausschließlich und endgiltig in der Hand der heutigen Majoritätsparteien. Diese Majorität erweise sich auch völlig frei von der Willensmeinung der Executive und verbürge einen Fortbestand des Parlamentarismus, der nicht ausschließlich von der Minister-bank geleitet wird. Die Majorität sei nicht gewillt, sich unter den Willen des Ministeriums ober der Minorität zu beugen. Das «Wiener Tagblatt» bezeichnet die Abstimmung als einen Pyrrhussieg der Majorität und gibt dieser den Rath, bei der Wahl des definitiven Präsidiums, den unzeitigen Trotz zu schlucken und ein neues, ein ge- Feuilleton. Viatl Twain über die Buren. 2"lt ersck^ ^ Verlag von Robert Lutz in Stutt-!"" die N,'s?"" Werke Mark Twains «Meine Reise A Belebn« ' b"2 jedem empfohlen werden kann, bitweisen "?^.^ dem Munde eines humoristifchen ^Nte Vlm.^ '^" weiß, bringt der Verfasser inter-lepublit n^'en über die Buren und die Buren-ben entstand "« ^ besonders jetzt im Hinblick auf "" ^ von Interesse. Mark Twain ist Milchen d"^V^'°bachter, der die Gegensätze ^bsch bele,.^.. 6Me" ",d der Burenpolitit sehr . «In M" H""n wir ihn: "e Buren .„^urg "fuhr ich viel Neues über 3°n mir bor.^ 4 "e" ich noch nichts wusste. Was Meilen Sük„l^!^"moe mir später auch in anderen pichte bestätigt. Fasse ich nuu alle jene Wgendes N l"' l° ^"lte '« von dem Buren !^ig,'eiaenNn^ ^"I"' entsetzlich unwissend, schwer- " ie ne? H w ^ .^srei. bigott und träge; chmutzig ^gen mitten H^^"' ")"ich bei den Unt"rhano- ,^ner, e n 0^"^ .^"^"ig »u seine schwarzen Wen; ' Z"" Schutze und Reiter, der Jagd sehr l^Uter V'^Ä jeine politische Unabhängigkeit, " Städten ,, 5 V""- Die Buren leben ungern ,""d wm,de"n sie lieben die Einsamkeit "en >Neld< A °" -?em großen entlegenen, menschen- ?>H wähleric^".gelüst 'st ungeheuer und sie sind ^ derselben -' haben ^ena? f. 5..^' Mais und Biltong in genügender ^"ä"ügen m5, '^" lie weiter nichts. Um ein Tanz- dem auch die Nacht hindurch '^"«ust U"d gejubelt wird, scheue,! sie einen tüchtigen Ritt nicht; aber zu einer Gebetsversammlung reiten sie gern noch zweimal so weit. Sie sind stolz auf ihre Abstammung von den Holländern und Hugenotten, stolz aus ihre religiöse und militärische Vergangenheit, auf die Großthaten ihres Volkes in Südafrika — ihre kühnen Entdeckungsreisen in feindliche und unbekannte Einöden, wo sie den Belästigungen der ihnen verhassten Engländer entgehen konnten. Sie rühmen sich ihrer Siege über die Eingeborenen und die Briten, am meisten jedoch der persönlichen und überschwenglichen Gnade und Fürsorge, welche die Gottheit ihren Angelegenheiten allezeit hat zutheil werden lassen. «Die Buren können durchschnittlich weder lesen noch schreiben, Zeitungen sind zwar vorhanden, aber niemand fragt danach; bis vor kurzem gab es leine Schulen, die Kinder lernten nichts. Was in der Welt Neues geschieht, ist dem Auren gleichgiltig, es geht ihn nichts an. Das Steuerzahlen ist ihm verhasst, und er lehnt sich dagegen auf. Seit dritthalb Jahr« Hunderten hat er in Südafrika stockstill gestanden und würde am liebsten bis ans Ende aller Zeiten aus demselben Flecke bleiben, denn die fortschrittlichen Gedanken der Uitlanders sind ihm ein Greuel. Zwar dürstet er nach Reichthum, wie andere Menschen auch, aber ein reicher Viehstand ist ihm lieber als schöne Kleider und Häuser, Gold und Diamanten. ,Hätte man das Gold und die Diamanten doch nie entdeckt, denkt er, ,dann wäre der gottlose Fremdling nicht ins Land gekommen, der Unruhestifter mit seiner Sitten-verderbnis!^ «Was lässt sich nun aber nach alledem von dem Buren erwarten? Was kann aus solchem Stoffe entstehen? Eine Gesetzgebung, sollte man meinen, welche die Religionsfreiheit einschränkt, dem Fremden die Wahlberechtigung und Wählbarkeit verweigert, den Bildungs- und Erziehungsanstalten wenig förderlich ist, die Holdproductwn elnjchräntt, das Eisenbahnnetz nicht erweitert, den Ausländer hoch besteuert und den Buren freilässt. Die Uitlander scheinen indessen ganz andere Dinge erwartet zu haben. Warum weih ich nicht. Es ließ sich vernünftigerweise nichts anderes voraussehen. Ein runder Mensch passt nicht gleich in ein viereckiges Loch; man muss ihm erst Zeit lafsen, seine Form zu ändern. Gewisse Verbesserungen wurden schon vor Jamesons Ueberfall vorgenommen und seitdem ist noch manche Reform eingeführt worden. Es sitzen weise Männer im Rathe der Transvaal-Regierung und ihnen ist der Fortschritt zu danken, welchem die große Masse der Buren bis jetzt noch kaum zugänglich ist. Wäre die Regierung weniger weise, so hätte sie Jameson auf-gehentt und aus einem gewöhnlichen Piraten einen heiligen Märtyrer gemacht. Aber auch die Weisheit hat ihre Grenzen, und wenn man Mr. Rhodes jemals fängt, wird man ihn aufknüpfen und zu einem Heiligen machen. Diese höchste aller menschlichen Würden sollte ihm noch verliehen werden, nachdem er schon alle übrigen Titel getragen hat, welche irdische Größe bezeichnen. Den Iohannesburgern sind bereits viek ihrer ursprünglichen Forderungen bewilligt worden, auch ihre übrigen Beschwerden dürften mit der Zeit schwinden. Sie sollten froh sein, dass die Steuern, mit denen sie so unzufrieden waren, von der Buren-regierung erhoben wurden, statt von ihrem Freunde Rhodes und seiner raubsüchtigen Südafrikanischen Gesellschaft; denn letztere nimmt die Hälfte von allem in Beschlag, was die Opfer ihrer Habgier beim Grubenbau gewinnen, sie begnügt sich nicht mit einem Procent-satz. Stünden die Iohannesourger unter lhrer Gerichts-tiarleit, sie wären längst im Armenhause. Der Name Rhodesia ist gut gewählt, um das Land zu bezeichnen, wo Raub und Plünderung an der Tagesordnung sind und unter dem Schutze des Gesetzes nach Gutdünken betnebelr werden tonnen.» Laibacher Zeitung Nr. 244. 1934 ________________24. October 1699.____ rechtes, ein den Parteiverhältnissen und dem parla« mentarischen Brauche entsprechendes Präsidium zu wählen, das der wahre Ausdruck eines arbeitswilligen Parlaments wäre, lein Schein-» und kein Trutzpräsidium. Das «Neue Wiener Journal» erblickt gleichfalls in der Exclusivität, welche in der Wahl zum Ausdruck gelangt, lein Zeichen der Stärke, sondern viel« mehr der Schwäche, welche auf einen baldigen Zerfall schließen lasse. Die Rechte sei, trotzdem sie ihre Positionen mühsam behauptete, unterlegen. Sie habe einen praktischen Erfolg von ziemlicher Fragwürdigkeit errungen, aber einen strategischen, für die ganze zukünftige Kriegführung entscheidenden Misserfolg zu verzeichnen. Graf Clary habe nun einen klaren Einblick in die Kräfteverhältnisse im Hause, über den Zusammenhalt von Majorität und Minorität gewonnen. Der «Oesterreichischen Volkszeitung» zufolge wäre, die Abstimmung als eine Kraftprobe zu betrachten, die ebenso der Linken als dem Ministerium gegolten habe. Die «Deutsche Zeitung» sieht in dem Vorgehen eine herausfordernde Haltung des Executivcomite's, das nur geeignet sei, Wasser auf die Mühle der Friedensstörer zu treiben. Das lange Schwanken habe übrigens gezeigt, dass es mit der Solidarität auf Seite der Majorität nicht weit her sei. Politische Ueberficht. Laibach, 23. October. «Narodni Listy» publicieren ein vertrauliches Intim at des Justiz ministers, in dem es heißt: Durch die am 17. October 1899 im Landes-gesetzblatte zur Veröffentlichung gelangende Verordnung vom 14. October 1899 soll mbetreff des Gebrauches der Landessprachen jener Zustand hergestellt werden, welcher bis zum Beginn der Wirksamkeit der Verordnung vom 5. April 1897 bis zum 7. April 1897 in Geltung war. Es tritt daher an die unterstehenden Organe die Pflicht heran, von nun an bezüglich des Gebrauches der Landessprachen in jeder Beziehung, somit auch in allen Personal- und Disciplinar - Angelegenheiten, sich genau wieder so zu benehmen, wie dies bis zu jenem Zeitpunkte der Fall war. Es entfällt daher künftighin der Gebrauch beider Landessprachen im inneren Dienste, für welchen — wie vor dem gedachten Zeitpunkte — neuerlich nur die deutsche Sprache in Betracht kommt. Die Herren Gerichtsvorstände werden ersucht, diesen Erlass dem unterstehenden Gerichtspersonale zur Kenntnis zu bringen, die zur ungesäumten Anwendung der Verordnung vom 14. October I899 erforderlichen Verfügungen zu veranlassen und hierüber binnen drei Tagen anher zu berichten. «Narodni Listy» folgern aus den Kämpfen, welche der Czechenclub in der Präsidiumsfrage zu bestehen gel/abt habe, sowie in der Haltung der Regierung und der vorsichtigen Stellungnahme der Polen und clericalen Deutschen, dass die Czechen und Süo-slaven in ihren wichtigsten Angelegenheiten auf sich selbst angewiesen bleiben und auf die Isolierung sich vorzubereiten hätten. Mit Besorgnis sieht das Blatt auf die Reise des Grafen Goluchowsti nach Ga« lizien und sein Verweilen daselbst. Er konnte dort Fäden weiter spinnen, die der Politik der Czechen nicht günstig seien. — Die «Politik» ist gleichfalls ungehalten über die widerstrebenden Elemente «mit ihren zerstörenden Einflüssen» im Verbände der Rechten, die mit voller Strenge zur Raison zu bringen seien. Es könne nicht geduldet werden, dass einzelne Secessionspolitiker als Cantonisten der Regierung und der Linken in der Majorität fungieren. Die czechischen Blätter hoffen, dass durch die Dringlichkeitsanträgs der Linken und der daraus folgenden langwierigen Debatten neuerdings die Parlamentsthätigkeit gelähml und jede fruchtbare Regierungsaction gehemmt werden wird. — «Narodni Listy» kündigen eine Interpellation der Regierung wegen des Erlasses des Iustizministers betreffs Durchführung der Auf' Hebung der Sprachenverordnungen an. Die Interpellation werde sich berufen auf die Entscheidung dei Obersten Gerichtshofes hinsichtlich des Cabinetschreibens des Kaisers Ferdinand. Eine der «P. C.» aus Rom aus vaticanischen Kreisen zugehende Meldung versichert, dass die Nachricht eines Pariser Blattes, betreffend die Bestellung eines apostolischen Delegate« in Berlin jeder Begründung entbehre. — Infolge des zwischen England und den südafrikanischen Republiken ausgebrochenen Krieges hat Papst Leo XIII. beschlossen, die Veröffentlichung seiner Encyklika über die ritualist ische Bewegung in der anglikanischen Kirche vorläufig zu verschieben. Wie aus Sofia berichtet wird, hat die in einigen auswärtigen Pressorganen verbreitete Nachricht, dass Fürst Ferdinand sich im gegenwärtigen Ca-binete die persönliche Leitung der auswärtigen Politik vorbehalten habe, in den politischen Kreisen der bul-garischen Hauptstadt das allergrößte Befremden erregt. Es sei, so betont die Meldung, allgemein bekannt, dass Fürst Ferdinand seit seinem Regierungsantritte die gewissenhafteste Beobachtung der Verfassung zur unverrückbaren Richtschnur seines Verhaltens gemacht habe und bei der jüngsten Umbildung des Cabinets sei eine mit den constitutionellen Gepflogenheiten un-vereinbarliche Ingcrenz des Staatsoberhauptes auf die auswärtige Politik niemals in Frage gestanden. Aus London wird berichtet: Nach der Hieher gemeldeten Liste der bei Glencoe getödteten und verwundeten Officiere wurde General Symons tödlich verwundet, elf Officiere sind gefallen, und zwar zwei Oberste, ein Major, drei Hauptleute und fünf Lieutenants; drei Officiere wurden schwer verwundet, und zwar ein Oberst, ein Major und ein Haupt-mann; weniger schwer wurden 17 Officiere verwundet, nämlich zwei Majore, fünf Hauptleute und zehn Lieutenants. — Nach einer amtlichen Meldung beträgt die Zahl der in der Schlacht bei Glencoe gefallenen Engländer 31, jene der Verwundeten 151. — In London ist das Gerücht verbreitet, dass die englische Regierung nach dem Kriege fünfFöderal-staaten in Südafrika schaffen wolle, und zwar: Cap, Transvaal, Natal, Freistaat und Rhodesia unter dem Namen Dominion ok Zouti^lriku mit dem Sitze eines Bundesparlaments in Capstadt. Tagesneuigleiten. — (Ein kaiserlicher Gnaden act.) Wie der «Vurggräfler» erfährt, hat Seine Majestät dem hundertjährigen Hügger Iaggele von Vernuer, welcher beim Tiroler Landesfeste den: Monarchen vorgeM wurde und eine Bittschrift überreichte, eine OnadengM auf Lebensdauer von jährlich 100 Gulden bewilllgt. — (Eine Nacht am Senegal.) Eine eigen' artige Erscheinung wit einer verhängnisvollen Amiung für den Menschen, wenn auch nur für wenige Stunoei, zeitigen die Landstriche van Hinter-Indien, da, wo M unendliche Neisfelder ausdehnen oder noch mehr an o^ großen Sümpfen von Guinea und am Senegal. M »i > als gehe ein vergiftender Hauch von der Erde au, welcher sich wie ein bleischwerer Schlaf auf den MenM legt und für einige Stunden den gewöhnlichen Leben gang jäh unterbricht. Die Seeleute, welche dort gw^ sind, kennen die eigenthümliche Krankheit, welche die o-nicht ganz verwischen kann, und die oft eine Erinnert fürs ganze Leben an jene Erdstriche zurücklässt, wem) vom Negen und der Sonne ausgesogen und ersaM sind. Wenn die großen, verödet daliegenden Relsseloe im Schmucke der grünen Blüten stehen, dann begm^ sobald die Sonne sinkt, die sonderbare Krankheit" Fiebernacht, wie man sie treffend nennen könnte. Fieber beginnt damit, dass man zunächst die angench'H Empfindungen von der Welt hat. Die Zeiten verwM' sich, und mau scheint ein doppeltes Geistesleben zu 1"?"^ Das Feld der Einbildung wächst ins Grenzenlose, m° . ersinnt riesenhafte Pläuc, deren Ausführung kinderieW . erscheint. Man hört die entzückendsten Melodien, we^ , sich am nächsten Tage als ganz banale Gassenya" herausstellen. Dann aber treten unerträgliche ^> schmerzen ein, als wären eiserne Bänder um den " ^ geschmiedet. Dazu gesellt sich ein Durst, als befände^ sich mitten in der Wüste dem Verschmachten nahe- M> der Morgen naht, weicht das Fieber, mir eine gl p Mattigkeit bleibt im Körper zurück, und in diese" ^ stände macht man wieder alle die Gefühle und ^ pftndungen durch, welche einen bei Veginn der Kran y bewegt haben. ^.« — (Zur Notiz für alle Schufte.) ^' Osten», «Skizze, Auszug aus der Partitur», betml >^ ein Heftchen, die Inhaltsangabe eines muslia"!«? Schanspicls in drei Acten. Dichtung und Mus« ^ Goldine und Frieda Rubensohn-Altona. Das Werk M für die Beurtheilung reif fein, wenn es einmal ständig ausgeführt vorliegen wird oder auf der Gen l)> ' (wenn auch uur eine hieraus gefolgerte Idee) ist "^ ,,. und wird strafrechtlich verfolgt! Dies zur gefälligen ^ für alle Schufte!» ^ — (Menschen im Winterschlaf) -^ ""' dieser Spitzmarke erhält die .Post» eine Mitthe"^ ihres russischen Correspondenten, deren Inhalt wir seren Lesern trotz ihrer -- Vcdenllichteit nicht vo« halten wollen: Russische Zeitungen theilen mit, dajs ' Gouvernement Pskow ganze Dürfer, ja sogar Kreise,^ jetzt schon für den Winterschlaf vorbereiten. Die 3t"» nennen ihu «Lozla». In den Gegenden des O^cHt ments Pskow, wo die Missernten chronisch sind, hel' eine ewige Hungersnoth. Die Bauern haben si^ ? c^ seit Jahren daran gewöhnt, den Winter zu uerschl^ Die ganze Familie liegt auf dem Ofen und verschla? Winter und Hunger. Täglich erwachen sie einmal ^ dem Schlaf, essen ein Stück harten Brotes, das ste ,^ Herbst gebacken hatten, trinken Wasser uud -^ ^«^ auf die andere Seite, um weiter zu Minökinöchen. Romau von Cl. Naft. (2. Fortsetzung.) «Solche Reden muss man nicht führen,» sagte Anna Andreewna in verweisendem Tone. «Dabei kommt nichts Kluges heraus. Dmitri Wassiljewitsch!» «Hui!» Diesmal lieh Dmitri seine unsichtbare Peitsche nicht einen, sondern zwei Bogen in der Luft beschreiben, und er hätte wohl auch etwas dazu gesagt, wenn nicht in diesem Augenblick draußen im Corridor ein Fensterflügel krachend aufgeflogen und der Wind mit Pfeifen und Heulen hineingefahren wäre. Die Mädchen kreischten auf, und selbst die Männer blickten erschrocken nach der Thür, während Anna Andreewna, am ganzen Leibe bebend, immerfort stam« melte: «Schützt uns, ihr Heiligen, schützt uns!» Dmitri Wassiljewitsch allein hatte seine Fassung nicht verloren. Phlegmatisch erhob er sich, reckte seine Hünengestalt, und indem er ärgerlich etwas von ,Weiber« gewäsch' und »schlecht befestigten Riegeln' vor sich hin brummte, verlieh er die Gesindestube. Als er den Corridor durchschritten und das offenstehende Fenster erreicht hatte, blieb er einen Augen« blick lauschend stehen, das Gesicht nach dem Garten hingewandt, denn er glaubte dort unter den hohen, vom Sturm gerüttelten Bäumen eine Gestalt zu sehen. «Wer ist da?» fragte er in das Unwetter hin-aus. aber es erfolgte leine Antwort, und wie er schärfer hmblickle. konnte er von einer Gestalt auch nichts mehr Mit einem energischen Ruck schloss Dmitri das Fenster und schlug wieder den Weg nach der Gesindestube ein. Als er ungefähr die Hälfte des Corridors durchschritten, kam ihm Anna Andreewna entgegen. «Man hat soeben nach mir geklingelt,» raunte sie ihm hastig zu, todtenblass im Gesicht und am ganzen Leibe bebend, «und zwar sehr ungestüm geklingelt! Das ist ganz und gar nicht sonst der Herrin Art!» Anna Andreewna hatte die Absicht gehabt, Dmitri zu bitten, sie bis nach den Gemächern der Gräfin zu begleiten; als sie jedoch sein spöttisches Lächeln und sein Achselzucken sah, brach sie jäh ab und stieg rasch die breite Treppe empor, welche nach dem oberen Stockwert führte. Oben angekommen, blieb sie minutenlang vor einer Thür stehen; endlich legte sie die Hand auf den Drücker und trat über die Schwelle. Ihr Blick irrte durch das mit vornehmer Eleganz ausgestattete Gemach, welches die auf dem Tische befindliche Lampe nur unzureichend zu erhellen vermochte, und blieb auf einer hochgewachsenen Frauengestalt haften, die inmitten des Zimmers stand und etwas in den Armen hielt, das wie ein Bündel Kleider aussah. «So sieh doch nur, Anna, was ich da soeben vor meiner Thür gefunden habe!» sagte die Gräfin Deljanow lebhafter, als es sonst ihre Art war. «Ich sitze und lese, da klopft es plötzlich leife an, ein-, zwei-, dreimal. Ich rufe «Herein!» und als niemand ein-tritt, stehe ich auf, um nachzusehen, was es gibt. und da finde ich dieses hier — dieses l» Und sie trat näher an den Tisch heran, wohm M ^ Andreewna ihr, noch immer am ganzen Leibe veo folgte und hielt der Kammerfrau das Bündel enM «Gott und alle Heiligen,» stammelte AM'" schrocken, «das ist ja ein Kind!» . ^z Die Gräfin nickte und blickte lächelnd au . winzige Gesichtchen nieder, das von seinen, '"^, blondcn Härchen umrahmt war und aus welchel" Paar große krystallhelle Augen ernst zu ihr aufsch"' «Die Kleine muss ungefähr ein Jahr aU >^ meinst du nicht auch, Anna?» wandte sie sich A' ^ Kammerfrau, und setzte gleich darauf hinzu: '^ Würmchen, woher magst du gekommen sein?» „, «Das hat uns der Wind ins Schloss gef"» ^ beeilte Anna Andreewna sich zu rufen. «Es lst U,H gewiss ein Windtindchen, und ich will es nur ,og ,^ wieder hinausschaffen, damit der wilde Geselle i Brut irgendwo anders unterbringt.» Die Gräfin schüttelte lächelnd den Kopf. ^H «Aber, Anna, Anna! Wie kann man nur' ^ ungereimtes Zeug zusammenschwatzen?» sagte ''^li mild verweisendem Tone. «Nicht der Wind, >^:„el eine arme, verzweifelte Mutter hat das Kind auf "^zll Schwelle niedergelegt, das ist doch klar, und lw ^ das mir anvertraute Gut getreulich hegen und P? ^ bis die rechtmäßige Eigenthümerin desselben es wieder abverlangt.» ,hlte «Nur das nicht! O, nur das nicht!' "^ Anna Andreewna. «Lasst mich das Kind schnei '^ schaffen, Herrin, denn wenn der kleine Unholv ^ bleibt, so werden Ruhe und Frieden in diesem 4/ gar bald dahin sein l» (Fortsetzung l"s ^»cher Ieitung Nr, 244,____________________________________1935_____________________________________24, 0r!°I.sr , M«. sr l^ "^" ^^ "ns der Familienmitglieder und legt ^icyes Feuer an, wobei es sich bemüht, sich möglichst «> n i?" bewegen, um leinen Appetit zu erwecken. Im ^tand der «Lozla» zwingen sich die Menschen nicht zu ."^"'und sollen nach den russischen Zeitungen angeblich <>."«?>' sein, die Nahrungsaufnahme monatelang auf "n Mnimum zu beschränken. Im Laufe des langen m. cl^ ^" ma« in den Hütten jener Bauern keinen menMchen Laut außer Schnarchen. ..,, ^ (Ein grausamer Künstler.) Dem be-^len russischen Geschichlsmaler Brülloff (gest. 1852) "Me seme schöne Gattin häufig als Modell stehen. An/^s'chtslos er dabei verfuhr, zeigt folgender Fall: nes Tages fchoss der Herr Gemahl gegen die Ahnungs-laden"" ^"ierol ab. Wenn auch dasselbe nur blind ge-Gcknss^' ^ ^"" """ lich doch die Wirkung des Ll2 - ""^ ^'^ °^e 3rau denken. Mit einem lauten sMel machte sie alle Geberden einer zu Tode Er-'Nr??"' '^ "" ^ ^en. was Arülloff wollte, ^rn« l't ^^ " °u6 und warf, unbekümmert um seine " ""'sofort eine Skizze aufs Papier, beb ,(^as ein Krolodilmagen alles schien!« ^i') In seinem unlängst in Paris er-Afrika - ^ "ber seine Iagdergebnisse in Mittel-U^ "iählt der als Löwenjäger berühmte Franzose Ei "? "°a folgende Geschichten: «Eines Morgens zogen ans 9 ^ °"^ b" Krokodiljagd ein getödtetes Thier zu un«"^ ?"^ ^"^ bald darauf mit der Mittheilung Aei n'k ^ "" ^^"lch in dessen Magen befinde. Einaew,-^ Besichtigung ergab sich wirklich, dass die lichen G» Krokodils wenigstens Theile eines mensch-3uh n,'» ?"^ enthielten. Ein Arm mit der Hand, ein gezogn Knöchel und einige Rippen wurden heraus- dag U.s.""b jedes Glied war kaum beschädigt, obgleich der V> ^°"^°ckM und die Haut unter der Wirkung zu be?. "^ entfärbt war. Ich befahl, die Ueberreste ich «ss,° . ' °ber niemand wollte sie anrühren. So warf schwamm "^ ^" surück. Die menschlichen Ueberreste Kanons" ""l dem Wasser, und einige Matrosen eines ihrem 5N°-' ^^ ben Strom hinauffuhr, berichteten Ausse a s ^"' ^ ^ ^^ ^^ eines Weißen auf dem eine un^ l^ ^ten. Das rief in der ganzen Gegend alle Ks^'??^^ Aufregung hervor. Ich habe darauf °ftmals °m' ^ ich fchoss, geöffnet, und da fand ich nm Nl>. l ^"'^ Dinge. Zwei Jahre später wurde z. B. eine Zan, , °^ ^ni Magen eines riesigen Krokodils großer m „ U von 24 kupfernen Armbändern und ein hatte di^s ^°" gekräuseltem Haare entfernt. Das Thier Einael,^» ^e nicht verdauen können, wohl aber die Arenen, die sie getragen hatten.-nur die <^ " ""8 ""' Büchern, Broschüren »lnd . ."hen und N c/"' b^lelbe Propaganda n.achen, ^leiert «... '^ "^"' im Nan,en der Aerztelammer ^^achachtun ^" ^"iten und im Publicum zur ^ "2 und Belehrung verbreitet lverden; ferner mögen alle Behörden und die Regierungen um ihre Unterstützung bei der Durchführung derselben auf Grund der bestehenden Gesetze, im Sinne der voll den Aerzten für die Ausübung ihres Berufes geforderten gesetzlichen Grundlagen mit Rücksicht auf die Lehren der medicinischen Wissenschaft und zum Schutze der Laien gegen Nethörung ersucht werden. An das k. l. Ministerium des Innern ist eine Eingabe zu richten, dass Laien künftighin nie mehr das Recht zur Ausübung der ärztlichen Praxis gegeben werde. (Fortsetzung folgt.) Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Der landwirtschaftlich-chemischen Versuchsstation für Krain in Laibach) wurden von Behörden, Körperschaften und Privaten in der Zeit vom 1. Jänner bis 30. September l. I. 292 Objecte zur wissenschaftlichen Untersuchung eingesendet; außerdem gelangten 30 Untersuchungen von Wein- und Bodenproben, die über Initiative der Anstalt eingeschickt wurden, zur Ausführung. Somit wurden in dieser Periode 322 Objecte untersucht. — Weiters sei bemerkt, dass am 18. d. M. die Anstalt vom Hofrathe im k. l. Ackerbau-Ministerium Herrn Professor Dr. Emerich Meißl in-spiciert und in bester Ordnung vorgefunden wurde. — (Stimme aus dem Publicum.) Der Rauch, welcher dem niederen Schornsteine eines Bäckerhauses in Gradiice entsteigt und sich außer dieser Gasse auch auf die Sternallee ausbreitet, verursacht nicht nur den Bewohnern der genannten Gasse und des Congress-platzes große Unannehmlichkeiten, sondern belästigt auch die Passanten. Wer am verflossenen Sonntag abends den seitens der letzteren zum Ausdrucke gebrachten Unwillen darüber hörte, kann beurtheilen, dass es an der Zeit wäre, diesem sehr oft wiederkehrenden Uebel abzuhelfen. Es könnte dies vielleicht durch die Aufführung eines hohen Rauchfanges geschehen. —o. — Wahl.) Bei der vor kurzem in Stein stattgefundenen Wahl des Verwaltungsausschusses der dortigen Vürgercorporation wurden folgende Herren zu Functionären gewählt: Josef Potokar, k. l. Hauptsteuereinnehmer i. R.. zum Obmanne; Anton Pintar, Handelsmann, zu dessen Stellvertreter; Andreas Albrecht, Lorenz Bergant und Valentin Benlovic zu Mitgliedern, dann Leopold Zore und Johann Breznil zu Ersatzmännern. —o. — (Badesaison 1899 in Töplitz.)Im heurigen Jahre wurde der Curort Töplih in Unterlrain von 928 Parteien (543 Herren und 665 Damen) be-sucht. Hievon waren 1034 Personen aus Krain, 83 aus den übrigen österreichischen Kronländern, 9 aus Ungarn, 1 von Bosnien, 2 aus Frankreich, 28 aus Italien und I aus Russland. Bis zu 3 Tagen verblieben im Cur-orte 112 Personen, bis zu 7 Tagen 360, bis zu 14 Tagen 307, bis zu 3 Wochen 243, bis 4 Wochen 83, bis 5 Wochen 57, bis 6 Wochen 26 und endlich über 6 Wochen 21 Personen. Hotels und Gasthäuser, welche Fremde über Nacht aufnehmen, gibt es 7 mit 88 Betten. Außerdem standen in Privathäusern 44 Betten für Fremde zur Verfügung. An mietbaren Equipagen gab es II zwei- und 8 einspännige. Die Saison dauert in Töplitz vom 1. Mai bis zum 15. October. Die Höhenlage dieses Curortes beträgt 172 m. — Zu Beginn der nächsten Saison wird auch bereits das neue Curhaus, ein allen modernen Anforderungen entsprechender Bau, dem Verkehre geöffnet stehen, ein Umstand, der jedenfalls zur Hebung dieses leider viel zu wenig bekannten Curortes beitragen wird. —o— — (Aus den Jagdreviere n.) Das Feld ist frei, die letzten Früchte sind eingebracht, frei kann der Jäger über Feld und Wiese streifen, zu fuchen, was die stehende Frucht bisher sorgsam vor seinen« sicheren Rohre schützte. Nun zeigt es sich erst, wie stark unsere Bestände an Rebhühnern geworden, wie sehr sich dieses schmackhafte Federwild vermehrte. Und nun braucht man auch um eine Verminderung desselben, vorausgesetzt, wir bekommen leinen schneereichen, kalten Winter, nicht mehr besorgt zu sein, denn was jetzt noch geschossen werden kann, ist nicht von Belang. Ein altes Sprichwort sagt ja: «Bon October ab hat das Rebhuhn goldene Flügel», das heißt, es ist ungemein schwer zu erlegen, denn weit vor dem Hunde steht es schon auf und streicht so weit, dass man selten den Ort bestimmen kann, wo es wieder eingefallen ist. Uebrigens bleibt den, Waidmanne jetzt wenig Zeit, zweifelhafte Suchen auf Hühner zu ver-anstaltcn, lockt ihn ja doch die Au und der Wald viel mehr als das brache Feld. auf dem, da die Hasen heuer sehr spärlich vertreten sind. nichts mehr zu holen ist. Ueber Berg und Wald tönt des Jagdhornes froher Mang und der Meute helles Geläute, beginnen Waidmänner verlockend, einen schönen Tag in Gottes freier Natur zu-zubringen und sich ihr Frühstück auf fomnger Berges-lehne recht gut munden zu lassen — vielleicht dabei auch das Glück zu haben, einem armen Häslein eine Ladung Schrot auf das Fell zu jagen. Weniger Bequeme dagegen ziehen es vor, Au und Wald mit dem Hunde zu durch-streisen, denn es sollen heuer schon einige Waldschnepfen gesehen und auch geschossen worden sein. Die bloße Möglichkeit, eines dieser nun gar so selten gewordenen Langschnäbler habhaft zu werden, reizt einen viel mehr, als alles andere Wild niederer Gattung. Nein Wunder, wenn der glückliche Schütze seine mühsam erlegte Beute stolz an der Schlinge baumeln lässt, um sie ja nicht den neidischen Blicken anderer Jäger, die nicht so glücklich waren, «eine» zu erlegen, zu entziehen. Wie das große Ereignis dann im Gasthaus am Stamm-tische breit, mit allen möglichen Abenteuern ausgestattet, erzählt wird, vertragen gewöhnlich nur Leute, die an Jägerlatein gewöhnt sind; wir wollen es daher unseren Lesern verschweigen. — Hochjagden hat Krain wenige Die Hirschbrunft in den Freiherrlich von Vorn'schen Leggründen im Katharinathale wurde zum Abschüsse einiger Stücke Hochwildes benützt, doch war die Brunst nicht besonders lebhaft, so dass mancher Jäger viele vergebene Morgen« und Abendpürschgänge machen musste, ehe er ein schuss-bares Stück Hochwild zur Strecke bringen konnte. Sehr günstig war der Herbst unseren Gemsjagden, namentlich August und Anfang September, fowie auch die zweite Octoberhälfte ließen nichts zu wünschen übrig. Die Strecken fielen, dank der intensiven Schonung, deren sich dieses edle Wild' in unseren gutgehegten Obertrainer Revieren erfreut, recht zufriedenstellend aus. Auch Damen betheiligten sich heuer an dieser, durch die landschaftliche Scenerie so schönen und wegen des schwer zu erlegenden Wildes so aufregenden Jagd, und zwar mit hübschem Erfolge, worauf am Schlüsse unseres Berichtes ein herzliches »Waidmannsheil» ausgebracht werden mag. * (Heilige Mission.) Zufolge Mittheilung des Pfarramtes in Laufen werden die Jesuiten-Patres Doljal und Vehovec in der Zeit vom 29. October bis 4. No-vember l. I. in Laufen eine heilige Vollsmission abhalten. —5. — (Sanitäres.) Ueber den Verlauf der Typhus-Epidemie in der Gemeinde Podzemelj wird uns berichtet, dass dieselbe im allgemeinen im Abnehmen begriffen ist und ein baldiges Nachlassen derselben angehofft wird. Von den bisher erkrankten 30 Personen sind 15 genesen und 5 gestorben, während sich 10 noch in ärztlicher Behandlung befinden. — Im Vollsschulrayone von Kalten-feld, Bezirk Adelsberg, traten die Masern auf;«es musste deshalb der Schulunterricht vorläufig auf 14 Tage eingestellt werden. — Die Typhus-Epidemie in der Gemeinde Großdolina ist erloschen. Da der Ausbruch derselben hauptsächlich dem Genusse des verunreinigten Wassers aus einem Brunnen zugeschrieben wird, so wurde dieser Brunnen abgesperrt. Der Gemeinderath beschloss infolgedessen, einen neuen, den sanitären Anforderungen entsprechenden Pumpbrunnen herzustellen und den bisherigen zu verschütten. Diese Arbeiten werben schon demnächst in Angriff genommen werden. —o. — (78 Dien st jähre bei einer und der-felben Firma.) In Klagenfurt ist am 16. d. M. Johann Vaith aus Tolmein im Alter von 94 Jahren gestorben. Derselbe trat im Jahre 1822 im Alter von 16 Jahren in die Firma Christof Neuner und verblieb in diesem Hause durch 78 Jahre bis zu seinem nun erfolgten Ableben. Naith erfreute sich des Vertrauens seines Chefs und sah die vierte Generation in dieser Familie sich dem Geschäfte widmen. Er wurde im Jahre 1845 vom niederösterreichischen Gewerbevereine mit der großen silbernen Medaille, von Sr. Majestät dem Kaiser mit dem silbernen Verdienstkreuze und im Jubiläums» jähre durch die Jubiläumsmedaille ausgezeichnet. * (Ertrunken.) Am 14. dieses Monates nachmittags gieng die Kaischlerw Johanna Ieran in ), Laibacher Zeitung Nr. 244. 1936 24. October 1899.___ Anton Zusteriic aus Lancovo (15 st.), Johann Rosman aus Nrezje (15 fl.), Johann Legat aus Ieffenitz (10 st.), Anton Gabrijelcic aus Brezje (10 sl.), Anton Mrak aus Predtrg (10 fl.), Johann Oarl aus Kupljenil (10 fl.) und Blasius Kunstelj aus Poljsica (10 fl.); II. für Kühe: Johann Berlic aus Möschnach (20 st.), Johann Marolt aus Veldes (15 st.), Anna Iansa aus Vrezje (10 st.), Ialob Derling aus Hlebce (10 fl.). Nartholo. mäus Bozii aus Neudorf (10 st.) und Michael Noc aus Iauervurg (10 fl.); 111. für Kalbin neu: Franz Ianc aus Radmannsdorf (20 st.), Johann Mali aus Radmannsdorf (15 st.), Johann Pfeifer aus Bodesce (10 st.), Franz Mulej aus Radmannsdorf (10 st.), Johann Rosmann aus Unter-Otok (10 fl.) und Franz Presterl aus Radmannsdorf (10 st.). — Vor der Vertheilung der Prämien machte der Obmann des Preisgerichtes Herr W. Rohrman die anwefenden Aussteller auf die vorgefundenen Mängel, welche sich bei der Mehrzahl der Thiere in einer Verfchwächlichung des Hintertheiles sowie in der fehlerhaften Stellung der hinteren Extremitäten kundgaben, aufmerkfam und animierte die Viehzüchter, durch Blutauffrifchung, geeignete Zuchtwahl, entfftrechende Düngung und Pflege der Wiesen- und Weideflächen dahinzuarbeiten, dafs die gegenwärtig den Thieren anhaftenden Fehler in der Formgestaltung ehestens behoben werden. — (Aufnahme in den österreichischen Staatsverband.) Die Conventualen des Cister-cienferklosters Wettingen-Mehreran Karl Magnus Gopftel (1^. Lorenz) aus Altbierlingen und Eduard Sonntag (k. Christoph) aus Weitershofen wurden mit Erlafs der l. l. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg w Innsbruck in den österreichischen Staatsverband aufgenommen. Da sich die Genannten dermalen im Kloster zu Sittich aufhalten, wird denselben der feierliche Unterthaneneid demnächst feitens der l. k. Vezirtshauptmannschaft Littai abgenommen werden. —ilc. — (Tod durch ein fcheues Gespann.) Am 19. d. M. vormittags lud der Besitzer Josef Iankclj aus Mittertiefenthal im Walde bei Airkenleiten auf einen mit zwei Ochsen befpannten Wagen Holz auf. Hiebei strauchelte er und fiel vom Wagen hinter die Ochfen. Die Thiere wurden fcheu und giengen durch. Hiebei wurde Iankelj durch ein Vorderrad, das ihm über den Bauch gieng, innerlich fchwer verletzt. Auf seine Schmer-zensrufe eilten die zur felben Zeit ebenfalls mit Holzaufladen beschäftigten Besitzer Josef Slak und Johann Princ aus Untertiefenthal herbei, zogen den Verunglückten unter dem Wagen hervor und trugen ihn nach Haufe. Iankelj. hatte indessen so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch am selben Tage gegen 11 Uhr nachts starb. —L— — (Großer Vieheinkauf.) Auf dem am 20. d. M. in der Ortschaft Hubina, Ortsgemeinde Groß« gaber, Gerichtsbezirk Sittich, stattgehabten Viehmartte wurden von den dafelbst erschienenen fremden Viehhändlern über 100 Paar Mastochsen aufgekauft und zwecks Verladung auf die Elfenbahnstation in Littai transportiert. —ill. — (Entlaufener Irrsinniger.) Aus Littai wird uns unter dem 23. d. M. gemeldet: Der erst vor etlichen Tagen aus der Irrenanstalt entlassene und der häuslichen Pflege übergebene, an Verfolgungswahnsinn leidende Grundbesitzer Johann Smrekar aus St. Georgen bei Littai entwich heute in einem unbewachten Augenblick unter Mitnahme eines Strickes seinen Angehörigen und dürste den Weg nach Laibach eingeschlagen haben. Da Smrekar als gemeingefährlicher Irre gilt, so ist bei allfälligem Betreten seiner Person die größte Vorsicht zu beobachten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass derselbe seine Wohnung zu dem Zwecke verlieh, um mittelst des mitgenommenen Strickes einen Selbstmord zu begehen. Um Smretars allfällige Anhaltung wurde seitens der Angehörigen der Stadtmagistrat in Laibach telegraphisch ersucht. —ilc. — (Aus wanderer-Lockvögel.) Die Auswanderer-Agentien für Nordamerika scheinen auf neue Kniffe gekommen zu sein, um mehr Emigranten zur Expedition bringen zu können. Ein gewisser Pirc von Uuterthurn bei Tüplitz, welcher durch sieben Jahre in Amerika geweilt hatte, kehrte im Mai l. I. mit seiner Gattin und drei Kindern heim und gab vor, sich während feines Aufenthaltes in Nordamerika in einer Lederwaren-fabrik über 7000 st. verdient zu haben. Er laufte sich in Unterthurn eine Landwirtschaft und that so, als ob er nun daheim bleiben wollte. Nicht lange darauf begannen Leute aus der Gegend von Unterlhurn und Töplitz »ach Amerika auszuwandern. Endlich «klärte Pirc selbst, seine Gattin könne das europäische Klima nicht vertragen; er verkaufte den erst vor vier Monaten erstandenen Besitz und kehrte mit der ganzen Familie nach Amerika zurück. Ob zwar greifbare Beweife für die Thätigkeit Pirc' als Auswanderungs-Agenten nicht vorliegen, dürfte die Annahme, dass derselbe gewissermaßen den Lockvogel abgab, richtig sein, da die leichtgläubigen Leute, durch seine Vorspiegelungen verleitet, unschwer zur Reise nach Nordamerika zu bewegen waren. — Nun scheint ein zweiter Lock« vogel im Geiichlsbezirle Te'^enbera. aufgetaucht zu sein. '»«^de ^ «ich vor evua d«i Wochen von Nordamerita in eine öde Ortschaft Dürrenkrains heimgelehrt. Dieser gibt vor, sich binnen 5 Jahren gar ein Vermögen von 40.000 fl. erworben zu haben. Er kaufte gleich eine Viertel-hübe an und erklärte, nun daheim bleiben zu wollen. Es wird sich zeigen, ob und welche Pläne diefer Eröfus verfolgt. — Vor zwanzig Tagen wurden von Newyorl aus 300 Emigranten von der amerikanischen Regierung zurückgewiesen. Sie wurden nicht einmal ausgeschifft, sondern mussten mit demselben Dampfer, mit welchem sie angekommen waren, zurückbefürdert werden. Ein gutes Drittheil derselben stammte aus dem Seisenberger Gcrichtsbezirke. Sie gelangten in die Heimat zurück, kehrten derselben jedoch sogleich den Rücken, um auf einem anderen Dampfer wieder nach Amerika zu kommen. Jetzt macht sich aber insbesondere die Auswanderung von Mädchen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren bemerkbar, -e- * (Aus dem Polizeirapporte.) Am 18. d. M. wurden drei Personen wegen Excesses verhaftet. — Am 19. d. M. wurden fünf Perfonen in Haft ge» nommen, und zwar drei wegen Vacierens, eine wegen Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit und eine wegen Bettelns von Haus zu Haus. — Am 20. d. M. wurden achtzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwölf wegen Bettelns, zwei wegen Vacierens, zwei wegen Excesses, eine wegen Diebstahls und eine wegen Uebertretung des 8 8 des Strafgesetzes und des § 45 des Wehrgesetzes. Johann Zibert aus Gerzece wurde nämlich am Südbahnhof in dem Momente verhaftet, als er vor Erfüllung der Militärdienftpflicht nach Amerika auswandern wollte. — Am 21. d. M. wurden zwölf Personen verhaftet, und zwar vier wegen Excesses, drei wegen Trunkenheit und fünf wegen Vacierens. —r. — (Dieb stahl.) Der in der Krakauergaffe Nr. 27 wohnhaften Maria In dos wurden gestern eine goldene Uhr im Werte von 50 fl. und eine silberne Uhr im Werte von 10 fl. aus einem unversperrten Koffer entwendet. Der Thäter wurde von der Polizei in der Person des bei einem Bau in der Kirchengasse beschäftigten Maurers Namens Franz Ar tun aus Rence bei Görz eruiert und verhaftet. Franz Arcun hatte bereits beide Uhren veräußert und einen großen Theil des Erlöses verausgabt. — (Oe st erreichsAußen Handel.) Im Außenhandel betrug die Einsuhr im Monate September 55 4 Millionen Gulden (— 6 Millionen gegen September des vorigen Jahres), die Ausfuhr 77 « (-s- 6 3 Millionen), somit ergibt sich pro September ein Ausfuhrüberschuss von 22 4 Millionen (10 1 Mill). Vom Jänner bis inclusive November betrug die Einfuhr 579 2 Millionen (-- 44 8 Mill.), die Ausfuhr 601 7 Mill, (-j- 85 Mill.) Das Activum der Handelsbilanz beträgt demnach 82 5 Millionen gegen ein Passivum von 57 3 Millionen im Vorjahre. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die gestrige zweite Aufführung des übermüthigen Schwankes «Der Schlaf-Wagen-Controlor» erzielte neuerlich einen großen Heiterkeitserfolg. Die Darstellung war weit abgerundeter als bei der Premiere; der Besuch entsprach jedoch keineswegs dem Gebotenen, denn das Haus war leer. — (Dillingers «Reise- und Fremden-Zeitung».) Die soeben erschienene 30. Nummer dieses Organes für internationalen Reisen- und Fremdenverkehr bringt u. a. einen Aufsatz über Laibach nebst einer wohlgelungenen Abbildung der Stadt. — (Vom Wiener Confervatorium.) Die letzten Aufnahmsprüfungen für das laufende Schuljahr finden im Wiener Conservatorium für Candidate», welche durch Erkrankung oder fonstige berücksichtigungswürdige Ursachen verhindert waren, zu den allgemeinen Aufnahmsprüfungen rechtzeitig zu erfcheinen, am Montag den 30. d. M. vormittags statt. — (DieAllgemeineNational-Biblio-thek), C. Daberkows Verlag in Wien, V1I./,, fetzte am 1. October ihre Nummern u 10 kr. mit zwei inter-essanten Werken fort. Das 22 Bogen starke Bändchen Nr. 230—233 betitelt sich: «Die Dialectdichtung der deutsch«üsterreichischen Alpen. Ausgewählt und herausgegeben von Karl Bienenstein». Das Bändchen ist eine Sammlung ausgewählter Dialectgedichte aller bekannten dem bezeichneten Gebiete angehürigen Dialectdichter und bietet nicht nur dem Literaturfreunde umfassende Belehrung, fondern jedem Freunde der Dialectdichtung löst-liche Unterhaltung. Für die Declamation enthält das Buch einen wahren Schah schöner und heiterer Stücke. In der gedrängten Einleitung spricht der Herausgeber über den Wert des Dialects und beschreibt kurz die Dichter; am Schlüsse wurden ein Inhalts-Verzeichuis und Worterllärungen beigegeben. — Das zweite Wertchen (Nr. 236—237) ist eine unverdientermahen verschollene Posse Nestroys: «Theaterg'schichten durch Liebe, Intrigue, Geld und Dummheit», die im Jahre 1854 im Karl-Theater «zum Vortheile des Schauspielers Herrn Johann Nestroy» das erstemal ausgeführt wurde, aber trotz seinem frifchen Humor und einer gewissen Originalität keinen nachhaltigen Erfolg erzielte. Die Freunde der Nestroy-scheu Muse werden über das Werk, welches hiemit zum erstenmale im Buchhandel erscheint, gewiss erfreut sein. — (.Uüituljnki i'ovHriz.») Von diesen, Fachblatte ist die 30.' Nummer erschienen. Dieselbe enl-hält unter anderem: 1.) Tage des Kampfes. 2.) ri äomo. 3.) Freie Schule, freie Lehrer. 4.) Die Status des slovenischen Lehrcrvereines in Laibach, b.) kor ' spondenzen. 6.) Mittheilungen. 7.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. 8.) Corresponded der Administrativ Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen E^ scheinungcu sind durch die Buchhandlung Jg. u. Kle;n mayr wurde verhaftet, mehrere zur strafamtlichcn Hanow angezeigt. . :, Vrünn, 23. October. Aus Kremsier, Le'P" ' Frcmlstadt, Walachisch-Meseritsch und Gaua lauir Berichte über gestern dortselbst stattgefundene Dem" stratiouen ein, welche in Umzügen unter Absingu'» nationaler Lieder bestanden, jedoch ruhig verliefen- Brunn, 23. October. Eine vom czecy^ nationalen Arbeiterverein einberufene VersaMlN wurde vom Regierungsuertreter infolge heftiger ^ fälle gegen die Regierung wegen Aufhebung Sprachenverordnungen aufgelüst. Infolgedeffen w den einige Steine in den Saal geworfen, wobel ^ Regierungsvertreter am Fuße getroffen wurde. . . Menge zog johlend durch die Straßen, schlug "'^ Fenster ein und wurde schließlich von der Ponzel i streut. Der Krieg in Südafrika. (Original Telegramme.) ^.s, London, 23. October. Die Abendblätter ^ öffentlichen eine Depesche aus Eavstadt, wonaV ^. Engländer einen zweiten entscheidenden ^3»^ Glencoe errungen hätten. Die Angrisse der " ^, seien infolge des Widerstandes der Engländer 7g ständig missglückt. Es sei das Gerücht verbreitet, . sich die Vuren nach großen Verlusten MilM^ hätten. Anderen Gerüchten zufolge hätte P"'^ Krüger angerathen, sich bedingungslos zu ergeben-,^ London, 23. October. Nach telegraPY'^ Meldungen der Abendblätter machten die EM"'^ einen Ausfall auS Glencoe. der vollständig gli^^ Artillerie der Vuren erwies sich wie in der S°Y.^, am Freitag als schlecht und wurde bald zum SAH gebracht. Die Verluste der Buren bei Elands ^ werden, die Gefangenen nicht mitgerechnet, aus geschäht. ^ ^z- London, 23. October. Eine an das ^^, Ministerium gelangte Depesche meldet, General ^ joen sei gefallen, General Kock. Oberst Sch'^ ^. Commandant Pretorius seien verwundet und ge>" ^h Der Sohn des Generals Kock sei ebenfalls gefaUe" mehrere Fahnen der Vuren seien erbeutet worde»^, London, 23. October. Nach amtliche« ^z« düngen sind bei Elandslaadge auf englischer A"^, Officier und 17 Mann gefallen und wurden 21 ciere und 48 Mann verwundet. r nlH^ Petersburg, 23. October. Die Gese"'^ vom «Rothen Kreuze, beschloss im Pnnc'pe, ^g, Action in Südafrika einzuleiten und wird beiden ^ führenden Staaten Samariterhilfe anbieten. ^ Dü veröffentlichten alle Blätter Sammlungen zu ^^ der Nildung von Freiwilligencorps. Die P"vatl^^. kit in dieser Richtung nimmt einen guten Fo^ ^»acher Leitung Nr. 244. __________________________1937__________________________________________^October 1699. fr Nrp«"'^^"°ber. (Orig.-Tel.) Der «Neuen erwmÄ "^ldet man aus Budapest: Wenn leine under un?F'"bmnsse eintreten, treffen die Mitglieder Wien Pi '^" ^uotendeputation am 3. November in chilck" ^ um die Verhandlungen mit der üsterrei-llonen ^?. "^"^"°" aufzunehmeu. Die Delega. vembubäliw " !" ^" ersten Tagen der zweiten No-^uotM^^^^^ und gleichzeitig mit den duna^,?^' ^' ^""ber. (Orig.-Tel.) Nach Mel-2 n ^l'ger Blätter erfolgte in dem zu Zabie ge-dick Ba^n^-3"^^ul eine Bergrutfchung, wodurch stütt w..^ "UM" und das ärarifche Forsthaus zer-Flu s w^' ^.^"3 l".kt sich gegen den Czeremos-muna kp«?^'c"^ theilweije Verschüttung und Hem-^u"r» «auses droht. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Auchhllndlun!"^ Erfolg eines Kochbuches.) Die Verlags-"°n Katl><.^3 '^"a» w Graz ist in der erfreulichen Lage, hundeitste^ l r"^°^ «Siiddeutsche Küche, soeben das zwei. Herzogin 3«? °", « " W,5lier Gartenbau Sälen dieses Vuch vorlegen ^l böchsti,,. Z"/',U"ung des zlocihundcrttausendsten Exemplares ^'° Ober ,„c! ^'bllothet huldvollst an und stattete dafür durch " tinem <,,!?"" ^" D°nt an die Verlags-Vuchhandlung bannten vi>.«?^"^"' Schreiben ab. Von den Preisrichtern der ^'s zuerlannt '^ ""^ ""^ ^'^^"' ^chbuche der höchste st- iiw. - Rosenberg, Ezperi-5 Theil «n . "" Elementarunterricht in der Naturlehre, ^den. Soc^^l' """'«' ^ranz Liszt, fl.1 50. -"°sf, ^i, 3 «> Bedeutung des Voden-Eigenthums, <'.0 lr. — ^ Taub <^> '^^^ftellungen Albrecht Dürers, fl. 1-32. ^Uch, Pie^!'''. Äl"'""lchlägc der Hochbauten, 3 fl. - Ma-^ «entnerv ^"« Iiel Schlacht am 13. August 1809, 2 fl. Asteiuna«,«« »w^aM°l,tische Dcnlwürdigleiten aus Tirols ^elMr?chH"' ^°s Jahr 1797. 90 lr. - Vallowitz, ^°th« 5?,"/a°" des afrilanischen Zitterwelses, si. 14 40. — °M, «'I^s.^^'» u. «.. Allgemeine Weltgeschichte, 2. Halb-^"bera« m1<.^°"2ll)ia. '« Jg. v. «le.nmayr 4 Fed, ^^^U« Buchhandlung in Laib ach. Augeloulmene Fremde. «m 81 Hotel Stallt Wien. 3""wr, zefm'^°ber. Mulej, Privat, Oberlaibach. - ^'' I»l°u 1_^?>^ ^, Errath. Kfm., siafsenfuh. - Schick, i^utn,amt,al^, ^"''l"l- l. l-Gerichtssecretür, Idria. - " Svoboda,t.l. Notar, "". ^ "'^ ?°""' " U°" Beamter, s. Gemahlin, Klagen^ " Delsin, Jurist, Trieft. - ^^etris '^s "' 3mme. - Lorinser, Neisender, Bludenz. w^° -'^eill .^"^lleiu, l.l. Gerichlsadjuuct, s. Gemahlin, wb. PuschI"er Trebilsch, Neura!l^Poll°l,Trost,i, Mahler C^' V^^^^ ^""^ 6'ä' Engel, Me.; ^^er, 38 ü V". Snvmt, Plaulusj. Stern, Ooldstein, '^ztfu."^^"sende; Presoli, Schauspielerin. Wien. - ' ^lm 2o 5> bolcl Geläut. w"^' ^berlieu^« ^.° ^^ Einmert, l. u. l. Oberst; Stramiher, w?"' ^ "lmm^ Klagenfurt. - Sattler/t. u. t. Oberst, N"'Privat 'U^ "aibach. - Tir- N ^ Dr N«i" , .^ Dr. Tuma, LandtagSabgeordneter, W>nn. U """»"l, l,Gcmahliu; Naru, Prwat- Emsühr, Ä"Wul N°un. Ste.n. Polzer. Prasse, Liou. Spindler. Niavel, T^' ^ Tllt^, "^ Wortmann. Pitoui, Etizio. Kflte., 3?'^^d ,"°'^<'''-- Monsalcone. - Bergant, «lm. «""' «Im W/ ^n', Nicg. - Pacchiasso, «fm., Hahau. ^^taUo^ de Chesne. Privat. Trieft. - Ha. !ie^"Wina. I_ H°"d, ^r.gno. - Pitner, Reviersörster. 2°""". ^iba^. ^"°^'' titelt; ttouig, t. u. l. Ober-B?' «°ew SZ..^^ ?«°pp' ^«iner. Private. Marburg. -? ^site. W^ube", ^inisch. Willsing, «leiu. Roh. Kohn, "m' Munfalcon/ "'^^'che, K,m.. Promontor. - Weber. "''Hlnz. ^'^ - ^nastlc, Ksin., St. Martin. - Loebl, l.i A«n° 22 O U"'?""'^M' Fiume. »i°,v°,°^' Eei!enbe°^'<«?/'^' ^olaffio. Trieft. - ltuhar. ^ a° ' ^rocurist "H.T' ^"«er. lais. russ. Consnl. Eguptcn. -^??'"' ~- Mai.. .?""' ^ «damel. Private, s. Sühnen. Te»!^", ttslte M^"^"'""' ^U'N", Rcitmauer. Schnabl. V'^ Kf», "^Heu. di Veroli. Private. Trieft. -^ Nrluw/^^uz-^iNml.Mm., Nudwcis. - Sperling, ^^---..^^^rovet, Kfm., Labar. ^ Am 2. ^ Verstorbene. 3aV°"a°sse^ Schülerin. 17 I. 3"rbeitcrin' i« ^'U» l)a«.^rili. - Francisca Slodlar-64 <> '" iil. Oct.?l^' ?"be Schiffergasse «, Diphtheritic. ^ ^trrsstrasp t ^ ,^°^)ildc Sliaral. KapeUmeisterSwitwe. 4 ^A>n ^ ' «>e b4. Gehiruschlagsluss. ' ^ileraana >/ ^^ .^aria Lotriö. Privatbeamleuötochter. u "» 6, ^nm8iU« l>a«il«i8 tul>erelilo8». Nen. An, 21 5> ^'" ^'echenhaufe. "^uberculose. ^"er. Georg Slopec, Arbeiter, 4« I.. Lun. 3,»' Ungerade. ^^ustreten?'"^ ^" 24. October oerersten Operettensängerin Marietta Hesse. ^e in drei ^" Obersteiger. " "cten vo,l M. Wcst «„d L. Held. - Musil ^ "^' «ndc gegen w Uhr. Volkswirtschaftliches. Allgemeine Nersorgungsanstali in Wien. Die Besitzer von zu Recht bestehenden, aus den IahreSgesellschaften 1846—1650 herrührenden Interimsscheinen der Allgemeinen Verforgungsanstalt werden mit Rücksicht auf die beschlossene Voll» machung der sämmtlichen noch unvollständigen Einlagen neuerlich aufgefordert, diese Scheine behufs Umtausches in Rentenscheine unter Veischluss von je si. 1 — für Stempel und Conponsbogen und, falls die Uebersendung der Rentenscheine im Postwege erfolgen soll. von 20 tr. für Retourporto, möglichst bald an die Anstalt einzusenden oder bei einer Commandite zu überreichen. (4162) Lllibach, 21. October. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: Marlt-lNigza.-« Mailt^Mgz«^ Preis ' Prel« ,-------8 Hafer » ------610 Rindfleisch pr, Kilo —— 60 Halbjruchl » — —------Kaldsleisch »------------«0 Heideu » —,— 8 50 Schweinefleisch » -------— 65 Hirse »-------7 50 Schöpsenfleisch .------------^36 ttuluruz ' — — 6 55 Hahndel pr. Stück------------bO Erdäpfel . — — 2 25 Tauben »------------20 Liuscll Hrltoliler —!— 12 — Heu pr. l, . .-------2 20 Erbsen » —^— 10 — Stroh » . . — - 2 20 Fisolen » —^— 9— Holz, hartes pr. I Nindöschmalz Kilo —-------95 Klafter-------7 20 Schweineschmalz»------------65 — weiches, »-------5 — Speck, frifch »------------60 Wein.rolh., pr.Hltl.---------------- - geräuchert »-----------j?0^ — weißer, »---------------- Meteorologische Beobachtungen in Laioach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 7.i6-0 min. .).. 'Mü 3l. 742 3^lZ 7 wlNdM ^ heiter^ " 9 . Ab. 7423 56 S. fchwach ! heiter______ 24, > / U. Mg. 741 3 > '0 7 s'SW. fchwach , Nebel ! 0-2 Das Tagesnlittel der gestrigen Temperatur 6 5", stör« male: 9 1«. venmtwolttlche« Redacteul: Anton Funlel X-Strahlen werden feil einiger Zeit benutzt, um die Vefchaffcnheit von Zahn» wurzeln am lebenden Menschen mittelst Durchleuchtung des Zahnfleisches festzustellen. Die Untersuchungen ergaben das interessante Resultat, dass die Wurzeln schlecht gepflegter Zähne erschreckende Aerilnderungen auswiesen. Es ist dies ein neuer Beweis dafür, dass der Gebrauch eines flüssigen Zahn» reinigungsmittels unbedingtes Erfordernis einer vernünftigen Zahnpflege ist, da nur dieses sich in das Zahnfleisch einsaugen und in alle lleinen Spalten eindringen lann. Besitzt dieses Zahn-Wasser eine genügende desinficierende Kraft, wie das belannte «lio»min», so erhält man bei regelmäßigem Gebrauch desselben die Zähne gesund und schön, solange dies nur irgend möglich ist. 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W W Josef und Nietor Varaga M W (4165) Söhne, W W Danksagung. > M Für die vielen tröstenden Beweife der Theilnahme W W an dem herben Verluste unserer unvergesslichen, nmigft- ^ W geliebten Mutier, Schwester, Schwiegermulllr u»d ^ W Großmutter, der Frau W » Mathilde 8taral > W geb. u. Luszczynski W M l. l. Kapellme isters» Wit we W M sowie für die zahlreichen Kranzspenden sprechen wir W W allen, insbesondere dem l. l. Officierscorps des ^ W 4. Landwehr'Infanterieregiments, den l. und l, ^ M Musil'Feldwebelu des 27. Infauleric-Regiments, der M M Maler» Oenosscnschafl, als auch den Freunden und M W Nelannten unseren innigsten Danl aus. M ^ Laibach am 24. Oclober 1899. (4172) W W Die tieftraucrnden Hinterbliebenen/ W ^ Durch ein Versehen ist die Traueranzeige in Nr. 242 dieser Zeitung unvollständig in Satz gebracht worden. Anm. d, Ndnnmsttalwn. Laibacher Zeitung Nr. 244. 1938 24. OctoberiM^ Course an der Wiener särse vom 23. October 1899. n°« k« oMellen Co^«« ztaal»'Hnl,litn. 5«/„ Einheitliche Rente in Noten vli^. Mai-?iuvember . . . 9« »5 1Ä» 0b in.'ioten u«z,Febr!!>,l.?lu,;»sl «9 s5 100 05 ,.-über verz. Iän,,^ ^uli 9^6« S9 SU „ ,, April October 99 U0 i» 80 1854er 4°/, Otaatslose 2i>0 st. I7l - ,7» - l«S0l-r 5°/, „ ganze 50» st. 135 5« t3« 50 I8S0er 5»/, „ Fünfte! 10« fl. l«l l0 154« 1«64er Otaat«lose . . 100 st. 194 z<) 19» 5u dto, ,, . . 50 fl. 194 50 192 b« zo/, Vom.'Pfandbr. k 1«0 fi. 1« 50 14» 50 5°/„ vtsterr, Voldrente, steuerfret n? 40 11? 20 4°/. bto, Rente in ssronenwiihr,, steuerfrei für 200 Krüiien Nom. 99,0 99 7») bto, dto, per Ultimo . . 99 50 99 70 «'/,'/» östtri, In«stiti°n«-«ent« für »00 Kronen Num. . . ««5z «S 75 «senbahnTtaatsschnlvVe» schr«ll»unlltn. «lisabethbahn in V,, steunfrel (div Gt,). für INN st. «, 4°/, 1»« 30 U? 50 Franz'Josef'«ahn in Silber (biv Et.) f. 100 st, «om. 5'/.°/, 1« — «»'->wdolf«bahn 4»/, ln Kronen». steuerf. (bio. Zt.). für «0« Kr. Siom.........»?S0 98«! Voiarlbergbahn 4°/, l. Kronen»» fteuers,, 400 u. «000 Kr. <. »00 Kr. «««..... 9s «0 9? «tt Zn Vt«atsschuldvtrschrelbun. genabgestemp.Eifenl»..«c'/.»/, von 200») fl, ü. W. pr. ElüUub».'«.»0vfl.««. «,«»» ,i<> ^H V»« Gtllllt« zur Zahlung z»tfnomment Kisenb.'Prior.« Obligation«». «Nsabethbahn «00 u. 3(X10 N 4'/<> »b 10"/^ ««,> «lisabethbahn, «w u, 20<1U M. »00 M. 4«/,...... ll? 4« llg 4N Franz Josef-«,. »'«o Vorarlbcrger «ahn, Vm. 1«»4, 4°/«(div.l2t.)V..<. 100 fl, N. 97«, 9»»b Nn«. Voldrente 4«/« per Tasse ill» 9U 1,6 lv dto. dto. per Ultimo . . . . lld 90 »^« l>' bto, Rente in Kronenwähr,, 4"/„ steuerfrei für 200 Krone» Nom. gö-2ü 9l4l> 4°/o bto, bto, per Ultimo . . 85 z» 95-42 bl«,Lt,E,«ll.Eold,aof,,.4'/,°/„ 8» SV »»-^ bto. dto, Silber l/,"/. s» .. iou -bto, Otaat«-Obl>«, (Un«, Mb.) ». I. 187«. li"/«..... lis »0 l,b »» bto, 4'/,°/aSchanlregal««lbl.-Obl. 99- 99 50 bto. Vräm N»l. a. 1UU fl. ». W, ,«, — i«5' — dto, dto, il 5N fl. «. W. l«» —lS« — lhllh'Sitg.Lolt 4°/, too «. . 13/ 50 l«»-e>0 Glnndentl. - Obligationen (für 100 fl, LM.). 4»/o ungarische (tO0 fl. ö. W.) . 9«sN 94 50 4»/„ lllxltische und slavonische . —-- - -'- Andt« »sstntl. Hnlehtn. vonau.Neg.'Los« 5°/«.... >»?-. l»» - dt«. «Anleihe 1S78 . . »«?-«> 108- -«nleben der Cladl Gör, . . —'— —'— Nnlehen d. Etabtgemeinde Wien ll>5 « — — Änlcben b. Ltadtacmeinde Wien (Tllber oder Gold) . . . . l«x — i«5'- Prümien Nnl, d, Ltadtgm.Wien tsz— lk? — Vülsebau'AnIeh sn, verlosb, 5"/, loo - 10^) >, ä»/, Kraine« Lande»-Unleh«l . ». ^ »g 55 «Xld «air Pfandbritft (für NX fl,), «odcr. allg.«s»,tn5NI,t,erl,4°/, ^g_. „..,. bio. PrHm.<2chldv, 3"/a, l. »K llü loo »z dl», blo ü «5 ßparcasse. l,ost,. »<> ^ 5","^t>l „ ,. ^„ z^ Priorität Mbliuntiontn (sür u>o fl,), fferb!nai,d«°Noldbahn Vm, l»»v„ tl ssr« 5NU p, S> ,«4- ,«4 »c> bto. .v/„^'^»X»fl. p, luoll ,i«,^,,9 Ung, galiz. Bahn..... l0i» »>, ,06 3N <«/<. Unterlrainer Bahnen . »9-50 lO^i'- znnk»Acll»n (per Ttücl). «lnalo vest. Van! 200 sl. «0»/, » l^'lü lt>3 »l> Vaulucrein. Wiener, IN« fl. , «^ « 2?« 50 Vudcr, Ai!st.,llest..20»fl,T.4<>"/., <5ü - 45?-- llrdt.'Anst. f, Hand, n, O, 'W st »«'>>7b »««»b bto dto. per Ultimo Septbi. 3««-—«s« 50 «rebilbanl.NNg, ung„i!.. 3?« - Depositenbcmi, NN,,,, 20» fl. . »" - >»4" ««completes,, «drült,, 500 fl. ??«-. ?<0' Vilo-u.?'- Hvp°thelb.,0«st„L«0fl.L5°/,«, 9» .^ lim - Läüderbaul. Qest., LN0 fl. . . 2«?'- ««? 50 Ossterr „„Zar. Van». 600 fl. . »<>3 - 90? Uuimchaiil ü!X) sl..... llOd 5^ 308 5c N«ll«hl«banl. «lll«.. »40 «. . '?, .- 173 - »eld W»r, Aetien von ^ranllparl« Antern»l)mu»gtn (per Clück). «usstg.Tepl (filenb V»0 ft . »«!>'»' lNl" Vübm, Nordbahn l^»u sl, , . «27 - ^«U «»tchsifhraber ltis, 5»a fl. Dampnchiffahlts - Ges., Oefterr,. 5acherul!.A. «?»-- ll?7 -Ferdinand« Nutdli. lüOüsl.üM, »«»5^ «40 Le»>l> Czcci>ow,>Iassn ltill'nb.» «es^lljchaft 8,X» fl. S, , , »«<» 50 »Ll'5« «loyd. Oest,. Trieft, 5 sl, «M 4«^ . 48l -vesterr, Nordwestü, 20« fl, L »3»- «3» - dto dto. <>>t. U) 2»» sl. S «l'l - »°ll-PraaDuirr «lsenb. 150 fl. S. 9ü — 9<» 5> Vtaal^isenbahu 20« fl. 2. . »28 2ö »«5 ?t. Eüdbahn 200 fl. L.....70-5N 71 — Eüdnurbb. Aerb.'N, 200 fl. — dto, Enl <«87. i!0,» fl. . . 447-449-Tramway Ges., Neue Wr , Prio^ i«lHt«Actien UM fl, . . .II5—I14-— Una,„a,!z ,!b,200sl, Silber »0S — «<0 -Una, Wtstb,(Raab.«r»z)!iUUfl,S. »13-— «14-«Hiener Localbahnen» «ct.»V«l. —-- — — InduNnt'ßsUen (per Stück). »aiines.. Nllg. «ft.. ,0N fl. . . <«!-. 1>,3 -«gydier Eisen, und stahl.Inb. in Äien 1NN fl.....8^.._lua — «isrnbalinw ,,, «trste, »<1fl. i?g 50 1/5--..«tlbemi'chl", Paplerf, u, V,«, ,H-_. ß«,_ Liesinaer Ärauere! l«o fl. , , i?z — 175 -Viontan'skselllch,, vest, .alpinr ^«9 «5 „8 8l> Plager «isenIüd, Ges. 2 fl —-.. ,?»-. „Vt«,i«i«/'. Vapiers », N,»— ---------------------------------------------^lb «"' rrifaller Kohlcnw. Oef, 70 sl. ^'' !^' Waffenf..O..cest.inWien,'«0fl '""' W°«gon.Leihanst,.sll>g,.lnPesl. . »0sl......... "5'U,, Wr, «augeseMchast 100 fl. . ^- l<>«-'°'7 Menlrberger «ieg<>I.«lc>!llMpf!ch. lUOfl.LM, ,5'.-» '° ,„ Ofener Lose 40 sl..... «» " ^j- Valssy.Lose 4« ,l. CM. . - »»' „^, Nolhentlre»«.^»^^^.."^! 1,»^ ^ Nolhen Kreuz, U„a Gef, v„ 5f! l<> " '^ «ubolph iiose l» sl..... ««'-", «,du Galm Lusc <0 sl.