Nl. 194. Montag, 25. August 1902. 121. Jahrgang. Macher Mnng. !"hr<° U x"l'",Arels: M^ Postverlenbuilg: ganzjührig »0 li. Halbjahr!» ,5«, Im Kontor: ganz' <>!!le^..W " " ^ ""l b!t ^.lstcllun« in« Hau« «aiizlährl« » li, > Inseltlon«n»bühr: ssür ftelnl ^'">era!t bltz zu 4 Urllll, ül, l». «r0herc per Zelle ,» lii l»e< VI>c,en Wlcderholnnge« per Zrilt L l>. Dir «Laibachs, Zcitung» crichrinl täglich, mit ^ui»al»»c der Sonw »nb Ffiertay,, Dir Ndminlflrolion beochst^, Handschreibens vom 11. knallst d. ^. un? ?/^^ltci- in der gefürsteten Grafschaft Tirol lX'in Lande Vorarlberg Erwin Freil^l-rn von Mu n rtzenau . dem Statthalter im Königreiche den, ^"' ^rasnms Freiix'rrn von Handel und ^.".^"ldeZpräsidenten im Herzogtlune Ober ,lnd lii.' x '^"^ "^<1 Grasen Thun^Hohen^ lln^" r ^"lde eines (KelMnu^n Nate« taxfrei aller- »"ndlyst zn verleihen geruht. All» ^'"'" ^ "'^ k- Apostolische Majestät haben laut dm >> , " Handschreibens vom 14. Angust d. I. Cd ^ ''""'"^schall - Lentnanten Karl Horsefly lm von H ornihal. Militärkonlmandante.l i» ' lll^r >' H">u ich Niltor voll Pitre.ich, Stellver^ ^ u-r oes Chefs des Generalstabet', die Würde eines «er?^ '""^ ^^^" Merguäoigst zu verleihen ^/Ä ^" ^n.t«blatte zur «Wiener Zeitung, vom 22. Au„ust ttzkuon!«. . V '""lde dl» Weilerverbreitun« folgender Preß. »'"iit verboten: N? ^ "'^ ^"2 «II Nol«. v, 1".. und l«. A»>nust 1902. ^! 3^ '^ l^vul»t..s<,. vom lN. August lW2, !» !' ^ '^" ^,i!)untt» bdlu. Mom, l^. «ugnst I9<>2. ,,, ^' '"'^ ^'^ "^ Nlanchen der jnnnsl ver- brelteten Darstellnnaen «Mchah, !o ist daiv wie alk> i'lb<>r die dortigen ^»:stnnde Unterrichteten lx>stntigrn miijsen, eine krasse Unwahrheit. Der Urspruna, del- fiir Pol-rngal im allgemeinen, insbesondere in Vezng ans die ^agc in dl'sscii ),lolonic'!l nngünsligen Nachricht»,'!! isl in sehr vielrn ssällen ili spanisä>e»i Vlättei-n zn! snclM, die von <,"iner Art traditioneller Abneigung gegen das Vtachbarlnnd erfüllt, Vorgänge, die für Portugal irgc'iideiin' llnannehn^ichkc'it berglii, in der Negel ill vergrös^ilem 4>laßstabc nnederg>.'beli. Dir Amlehnnnge!! von Eingeborenen, ivelchr die Portu-gieslii grgenlvärrig einerftnto an der Westküste, an-derseito an der Osttüjte Afrikas niederzuwerfen halx'n welclse Aufgabe,',um Teile fchon erledigt ist, find nx'drr an sich, noch ihrem Umfange nach außergewöhnliche Ereignijfe in dil'fen Gebieten. Es wird keinen Sach. verständigen Wunder nehmen, daß in dili'em w rominen. Es sind das Unliebsmnteiten nnd Velästi-gungen, wie sie in vielen, man kann sagen, in de» meisten Kolonialbesihnngen ertragen lverden müssen, und von denen insbesondere in diesem Teile Afrika.-' wohl auch keine andere M'acht verschont bleiben würde. Ausnahmslos ist es aber den Portugiesmi bisher ge° lungen, derartige Aufstände in verhältnionläßig kurzer Zeit zu unterdrücken. Die mitnnter längere Daner derartiger Aktionen kann nur demjenigen auf-fallend erscheinen, der fich von den Eirtfernungen und den Terrainschwierigkeiten, die ul vielen solchen fällen zu überlvinden sind, von den verschleppenden Eigen-tümlichteiten derartiger Klein kämpfe, fowie von der ^änge des Zeitraumes, der bei Nachschüben vortu giesischer Truppen aus der Heimat erforderlich ist, keine Rechenschaft zn geben vermag. Auch die erwähn^ ten kleinen Anfstände in Angola, beziehnngsn>eise Muzambigne. sind durchaus uicht von einer Vedeu-tung. die in Lissabon Besorgnisse hervorrufen könnte; an dem einen Punkte ist die Unterdrückung fast durch' geführt, an dem anderen ist die erfolgreiche Äeendi-gnng dieser Aktion in allernächster Zeit zu erwarten. ,>eder derartige Erfolg bedeutet eiue weitere Vefesti-gung der portngiesisä)en Herrschaft. Wo an derselben nicht gerüttelt wird. arbeiten die Pm-tugiesen an den zwilisatoriscl^n Aufgaben, die den in Kolonien ge. bietenden Enropäern znfnllen. Daß fichPortngnl dieser Pflichten be,vußt ist, beweisen auch die neuesten wirt^ schaftlichen Unternehmungen im Portugiesisch Ko« Kmialbesil;. sowie die im Znge befindliä)e dinci, greifende :1,'euerllng der Dieiistvetluilwiss!' der 0iü-geborenen in St. Thom^. Politische Aeverstcht. Laibach. 22. August. ^m Hinblicke auf die Verhandlungen über den A u 3 gIei ch und den Zolltarif, konsta-tiert das „^ieue Wiener Tagblatt", daß es gelungen i!t, über die Differenzen, die sich beim Zoll und Hni^ delsbündnisse ergaben, im Wege wechselseitiger Ver> einbnrungen hinwegzukomnien, an der Organisation der Nolenbanl und dei: diesfälligen Vereinbarungen ,',!vischen den ^iegiernngen und der Vank sei nicht ge< rüttelt worden, das liebmveifungsvenahren sei bis ans einige Durchführungs > Modalitäten intakt ge» bliebni, die prinzipiellen Meinnngsversä)iedenl)eiten beim autonomen Tarif feien überwunden, und nur be» trefsv einzelner, freilich überaus wichtiger lauter» grnppen bestehen noch Differenzen, die jedoch nur ans die Höhe der Zölle sich beziehen, nicht auf die gruno fätzliclie zollpolitifche Behnndlnng dieser Artikel. Da» mit sei das Kampsterrain so weit restringiert, daß es bei vernünftigen! Denken unmöglich schone, an ein Scheitern des ganzen Paktes aus solchen Motiven z»i glauben. Die bisherigen Schwierigkeiten haben inf>> ferne anch ihr Gutes gehabt, als sie die Kompaziszen-ten zu dem Gedanlcngange erzogen nnd trainiert liaben, daß nur bei gleichwertiger Wahrung der beiden seitigen Interessen die wirtschaft!iä^i« Vereinbarungen ihrem Zwecke entsprecl>en nnd das Gefühl der Zu^ sammengehörigkeit stärken können, und damit haben fie anch die Znversicht gekräftigt, daß die Pnrlmnente das gntheißen werden, worüber die ^legiernnglii einig geworden find. — Das „Illustr. Wiener Eirtablatt' erwartet, daß die Ausgleichsverhandlungen durch die Ministerkonferenzen neuerlich einen Rnck erhalten »uerden. Es sei indes noch sehr die Frage, ob dieser Nnck die Einigung zwisäien den Regiernngen beide»-Neichshälften beN'erkstclligen, oder ob es nicht noch weiterer Nachhilfen seitens der Krone bedürfen unrd. uni den Ausgleich, dli' ,n doch zu stände kommen muß, Femlleton. Warum? Novelle von A. Fbotlner E.r«f.'. wie^' '"" 5"n erstemnale seit Ialm-n, daß ich ^"bstc^t "' '""^ D"beiin in der schlichten, alten so still <'^^' """ ^U"ld nnd Hergeil nmfriedet. Wilder ^ ^'^li schien, wie dereinst, da ich noch als hibr w.f-!"^ ^"^' ^ie N'inkeligen Gassen tobte oder llrter l/. ".'^^' ^lahe. in Tante Vollan^o großnn ^Nd duch i '"^ ^^ b^rlichsten Tränme ausspann. ^ui-tte o' '^! ""^ ^ die Zeit lveitergegmigen; man ?^u ^arkt» >"^'^ ^"'^ "'"" genaner beobachtete.' ^b"sal) ^"^"' den in an von dein Erker aus gut ^!UUctw tl ^"" ge,vich<>„- modei-n aussehende Ge ^Mlt>^ / ^'"' ^"^ '"id da angesiedelt. Am ineistei' " sir liil's- '" '"""u die Menschn. Tante Vollan> "Nr iinln^"^"""' """be. jedoch von uns Inngen "^twiirdi, ",n""^ H""s" genmnlt, da sie so etwas !" ^"tr /" -""ilnliclM an sich hatte ja. nnrklich, ^lillllll,.' !> ""llen, dnnllei, Haare nun einen >"^chclt "' Scheitel, unter den, das kräftige, ^cl) ru, ^'"" ^l Prächtigen schwarzen Augeu wun-"''d il>^> ' ".f"^'^n,. Aber fie hielt sich noch stramm, ^ein Vlif l, H""oe n,aren keine Sekunde, müßig, a ""aene-N "°" ^r hin über die Dää)er: dort, n3^^" I dor< ^"^"'^' "ll^s ausgestorben oder »veg. ? ^anai«.! <» schulei fremde Lehrer - eiire jlmge, ^ ^"Nnt" sj ^" lullte eben über den Vorplatz >'< Ntcht, diese neue Generation. Und dort — Onkel Apothekers Haus. unten »st alles under- ändert. Aber droben, im offenen Fenster der Wohn-siube steht die schöne Frau, die er so sehr geliebt, da er noch lebte, und neben ihr K'in jüngerer Vruder, an dem der ältere hing wie an feinein eigenen Kinde. „Wann haben sie denn gehl»iratet. die beiden?" fragte ich. mit dm Augen hinü'berwiukcnd. Eben legte der stolze, stattliche Mann den Arm um die schlanke (Gestalt seines Weibes. „Sie sännen ja den armen Onkel Eberhard recht schnell vergessen zu haben." Die Worte mochten ein wenig bitter klingen. Eberhard Wiesm-r, der AvotlM'r, war mein Pate gewesen, und ich hatte den klemm, feinfinnigen und liebenswürdigen Mann fast stürmisch geliebt. Er war der Aelteste von sechs Geschwistern und, als seine Eltern starben, selbst kaum zwanzig. Nun nahn, er die schwere Last, für die Kinder zu sorgen, geduldig auf sich. Es gab Sorgen. Mühe und Plcige genug fü.' ihn; das Guthast, die Geschwister, das füllte feine fugend. Und von dm Geschwistern war es wieder der Vmgste, tx'r ^eo, mein Schullamerad, den er fast vergötterte. Er bätte beinahe sein Vater sein können, dmn zwanzig Mne lagen zwischen ihnen. Aber er blieb trohdem stets sein bester, treuester Kamerad .. , So war die Zeit vergangen und Onkel Eberhard hatte schon ein wenig graue Haare, trotzdem er erst vierzig zählte. Nnn endlich konnte er aufatmen, nnn hatte er das Schwerste lnnter sich: die vier Schwestern waren gut verheiratet. Leo studierte in der Haupl ftadt Medizin, das («eschäft ging Prachtvoll, ^ur daß er felber über all dem Mühen und Plagen die fugend Ncmz verpaßt Iiatte. Oder kam sie erst jeht zu il,i,^ Erst M? -- „Tante Hans", sagte ich Plötzlich in die tiefe Still«? hinein. „Wie war denn das eigentlich damals mit Onlcl Eberhard?" Sie antwortete nicht gleich, nnr die Stricknadeln klapperten heftiger. „Nas. mein Junge", fragte sie endlich — ,.dac — das Ende?" „Nicht allein das Eirde", entgegnete ich, „fondern alles, alles! Zch weiß eö ja noch wie heute — es waren eben Ferien und ich daheim, wie er. d<»r damals schon längst mit aller Frende abgeschlossen liatte, plö> lich um das blutjnnge Mädchen freite, nm die schöne Verta Helwig. Und ich weiß, wie wir nns alle ge-wundert haben ^ " Die alte Frau ließ das Strickzeug rnhen. Ihr Gesicht erschien mir in dem matten Dämmerlichte nun fast weiß. ,.^hr habt euch alle gewundert, Otto", sagte sie. ' ,,^a> alle, außer mir, denn ich habe es längst kommen gesehen. Die Verla war ja nicht nur schön, sie war auch lieb und gut uud fröhlich; sie hat ein Herz gehabt wie Gold. Ich habe den Eberhard seit meiner Kindheit getannt, ich wnßte ihn auswendig sozusagen. Und da5 habe ich auch begriffen, daß man nicht alle Illgmd-frende, aAe kiebestorheiten ganz emfcich „iederdt-iickei! kann, daß dies einmal dnrchbrl-chen im'h, N,,u. ">, ihm war's die Berta —" ^'n^wr^ weißt" mclir, nl5 du sanft, Tmit.-.' Se, gut "nd fpnch, ^,l N'l-ißt doch. wie ich an deni Mcmne lnng. ,>ch habe ihm ja smi Gliick vom Herzen gegönnt, denn wenn >iner eö verdimte, fo war eH er. Und ich habe mich chl,- Lllibach« Zeitung Nr. 194. 1604 25. August 1902. weil er eine politisck>e und wirtschaftliche Unentbehrlichkeit für doi.de Staaten ist, völlig siä>erzustellen. Eine ^tede des Abgeordneten Dr. Strnusky über die deutschczechis ch eVerständig il n g kritisierend, wendet sich die „Neue Freie Presse" gegen die Androhung der Obstruktion al5 eines H)tittels zvr Durchsetzung der czechischen ^orderilngeil und weisc darauf hin, das) die Pechen die Obstnlktion bereits in allen Abstufungen derselben versucht haben, und jedesmal habe es sich schließlich ihnen selbst als vorteilhafter erwiesen, den Weg der Verhandlung«: zu be-treten. Deshalb sei die Obstrnttion auch für den unga-rischen Ausgleich kein Programm. Alles, was man seit der Badenischen Katastrophe von den Czechen ge° sehen hat, lasse erkennen, daß sie begriffen haben, der kleinste Vorteil, den sie für sich erringen, sei wertvoller als der größte Schaden, den sie anderen zufügen. Dessen werden und müssen sie sich nach allen Kreuz« und Querzügen auch erinnern, wenn sie ernsthaft vor die Frage der Obstruierung des Au5gle,iä>es gestellt fein werden. — ,,('as" befürwortet eine ehrliche An-uäl>erung beider Volksstämme in Böhmen. Die Jung» czechen mögen bedenken, ob sie die innere czechische Amtssprache von der Negierung erzwingen könnten, ohne den Deutschen weit gewichtigere Zugeständnisse zu machen. Unter den obwaltenden Verhältnissen biete die innere czechische Amtsspraä>e in den czechischen Bezirken einen unbednitenden nationalen Vorteil. Da gegen könnte man anf kulturellen! und wirtschaftlichem Gebiete unschwer wertvolle Iugeständnisse er-langen. Auch kleinere. politiscl>e Vorteile, wie eine neue czechische Handelskammer in Ostböhmen lc.. wären erreichbar. Die günstigen Folgen hievon wären für die. Zukunft weit größere als die eines überzahlten Erfolges auf sprachlichem Gebiete. Bei Besprechung der Zustände in Trieft kommt die „Neichspost" zu dem Urteile, daß die Ent Wickelung der politischen wie der rein administrativen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Trieft und im Küstenlande gezeigt habe, daß die Leitung der Negi» rung dort nicht in sicheren Händen ruhe. Dorthin ge-höre ein energisches Perwaltungstalent. ein öster-reichisch gesinnter Man»:, der sich getraue, die Fäden der Irredenta zu zerreißen, nnd vermöge seines Wohl wollens und Verständnisses für die arbeitenden Stünde auch befähigt sei, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme einer Handelsstadt wie Trieft zu er> fassen. Unter dem Titel „Der nationale Gedanke und die Allianz nut Deutschland" bespricht der bekannte natio-nalistifche Deputierte Graf Castell ane an der Spitze des „Gaulois" im Anschlüsse an die Diskussion üb«' das Zusammentreffen des deutschen Kaisers mit Herrn Waldeck-Nousseau die Stellung Frank» reichs in d er eur o P äis ch en Politik. Graf Castellane hält ein solans Bündnis für unnütz, ja verderblich (illt'^oonHe <>r tuns'»tt;), weil es Frankreich niemals dort freien Spielraum lassen könnte, wo dessen kontinentale Interessen ausschließlich liegen, am Meine und im Mittelmeere, sondern es bloß nach dem Rezepte Bismarcks mit kolonialen Liebens« Würdigkeiten bombardieren würde. Graf Castellane kommt aber bei Betrachtung der französischen Politik seit fünfundzwanzig Jahren zu dem Resultate, daß Frankreich während dieser Zeit die Interessen T-eutsch lands ebenso gewahrt habe, als ob eine formell? Allianz bestehen würde. Die Form felbst sei vermieden worden, weil man eine nationale Erhebung gegen eine Regierung fürchtete, die ein solches Bündnis ab' schließen wollte. Tatsächlich diene insbesondere das Engagement Frankreichs in Ostasien mit Rußland nur dein Interesse Deutschlands, das so am Rhein und im Miitclmeere freie Hand behalte. — Der nationals stisclie Heißsporn Kastellane begibt sich, wie aus diesen Ausführungen zu ersehen ist, gerne alls das luftige Gebiet der Gefühlspolitik, doch entspricht diefe Betrachtungsweise sicherlich einem großen Teile der Leserkreise des „Gaulois" und die nationalistische Agi-wtion gibt sich alle Mühe, sie bei jeder Gelegenheit zum öffentlichen Ausdrucke zu bringen. Die englischen Konservativen und Un ionist en, die erst kürzlich den Wahlbezirk Leeds-Nord verloren haben, müssen jetzt bei den, Ersahwahlen in das Uirterhlius eine zweite Niederlage ver zeichnen, die sie in der irischen Stadt Belfast erlitten haben. Das Mandat gewann Sloan, ein hervorragen der Führer der irischen Protestanten, dem diesmal auch die Unterstützung der katholischen Nationalisten der grünen Insel zu teil wurde. Die ministeriellen Blätter schreibell den Sieg lokalen Verhältnissen zu und betonen insbesondere, daß Sloan schon als gebürtiger Ire. vor seinem Gegenkandidaten Buller einen Vorsprung hatte und außerdem in der Lage ge Wesen sei, als geschworener Feind aller geistigen Ge> tränke die Teilnahme der im Wahlkreise sehr starken Mäßigkeitsvereine zu gewinnen', daß die Politik dabei mitspiele, wollen diese Blätter nicht gelten lassen. Tagesnemgleiten. — (lleo X 111. und de r Malei.) Dem „Gau-lois" wirb von einem eben aus Rom zurüclgelehrten Mitarbeiter folgende hübsche Anetdote erzählt: Der Papst wird bekanntlich unaufhörlich von Künstlern mit Hiiteu bestürmt, sich von ihnen abkonterfeien zu lassen. Lehchin wurde cimm italienischen Maler diese Ermächtigung erteilt. Das Porträt, das er nach langen Sitzungen fertigstem . Ieg:e aber Äcweis vuil recht geringem Talente, wenn auch om> gulem Willen ab. Das hinderte den Maler nicht. Leo Xl.1V. zu ersuchen, sich das Bild anzusehen und einen Spruch aus dem Evangelium darunter zu schreiben. Der Papst sah sich da5 Wett auch wirtlich an, war aber sichtlich in V erlege.->!ieil, auch nur die ge^ ringste Aehnlichleil in ihm zu entdeckn. Leo Xlll. überlegte eine Weile, und ein ironisches Lächeln glitt über seine Lippen. Er erinnerte sich des 29. Vcrscö des 14, Kapitels Mathhäi. der auf ein Wort Christi anspielt, als der Heiland plötzlich mitten in einem Strome seinen verzweifelten Jüngern sich zeigt. Er nahm einen Bleistift und schrieb die Worte Christi hin. Verdutzt las der Maler: „Vatikan . . . 1902. Erfchrecti euch nicht- ich bin es wirtlich. Leo XIII." — (Der Hund als Lebensretter.) Ein ergreifender Auftritt spielte sich in der Nacht n'm Dienstag am Teltower See ab. Einige Familien woM'n zn Fuß gegen Mitlernacht von Teltow nach Lichterfelde. In fröhlicher Stimmung lam man in Gemeinschaft mit mcbieren Kindern von einem Geburtstagsschmause. In der Dunlell)?'! verfehl ten die Leute wohl etwas den Weg und lamen gegen ihre Ab-stcht dem lurz hinter der Stadt liegenden See. der stellenweise recht tief ist. zu nahe. Plötzlich ertönte der Schrei ein,3 Kindes. Die fünfjährige Tochter des Gärtner. V. bei Groh-Lichterfelde, hatte sich vom Arme der Mutter losgerissen und war so, ehe man es verhindern tonnte, in den See geraten. Einen Augenblick stand alles wie versteinert d.i. Dann horte man „Schäfer", den Hofhund des Gärtners, laut bellen, ec stürmte dem Wasser zu, tauchte unter, -rfahle in der nächsten Sekunde das arme Mädchen u^nd lieh nicht eher locker, bis er mit ihm auf dem Lande war. Allen Ehcenbizeugungen ent- zog er sich dann unter großem Frcundengtheul durch °>-Flucht, und man stich erst im nächsten Orte wieder auf W-Die glücklichen Eltern versichern, bah, wenn „Schäfer" l"ch> die Geistesgegenwart besessen hätte, sch.iell einzugreifen, >^ Kind zum mindesten gesundheitlich hättc schwer geschädigt werden kennen. — (Die „gute. alte Zeit in den Ostsec -bädern") schildert eine tleine Plauderei der „Miinchtl!" Neuesten Nachrichten", in der unter anderem erzählt wirb' „Durch das Waschen der Vadehosen und das Kämmercheli-' Vermieten, durch Segelpartien und Darreichen der Atzung für die Fremden sind die Fischer jener Küste wohlhabend geworden,' eine Familie ohne Piano gibt es dort nicht mehr. und wie eine ferne Sage klingt es, dah dir Fischerstöchte/ friil)e männliche Jugend ging nach China und Australien, und wenn sie ein paar ,große Fahrten' überstanden hatten, be sahen sie so viel, daß sie sich ein Häuschen und ein Voot el-warben. Hie und da legte sich auch einer dieser frühes .Meergreise' einen Kaufladen an, in dem es Atlasbändel, Schiefertafel», Seife undSalzheringe nebst Zwirn und Wol» gab. Einen solchen Laden besah der alte Hauer in Sahw», und eine Szene aus seinem Geschäftsverkehr? ist mir in un^ auslöschlicher Erinnerung geblieben. Ein Dienstmädchen tin ein: .Go'n Dag ol, Herr Hauer.' — ,Go'n Dag. mien Die^ ning. Wat wüst Du hebben?' — .Enen Hiring, Herr Hauer. — ,Hest du rnen Toller i' -- ,Ne!' — .Heft du Pappier?' "^ ,Ne!' — ,Drnn kannst du ok lenen Hiring kriegen/ Hcdauernv eiufernte sich das Mädchen, Papier war so wenig am "". vorhanden, in dem es auch leine Zeitung gab. dah die MltN nicht eingewickelt »oerden konnten. In der MittagsstM" schlief übrigens Herr Hauer im Laben, und wenn dann «'N Kundin lam, brummte cr, sie folle sich selber heraussucht was sie wolle, und am Abend ober am nächsten Tage Zahlung leisten. Das geschah denn auch. Ein Fall, dah jemand dai Vertrauen Hauers in unredlicher Weise ausnützte, ist wo» nic vorgekommen." ,, — (Moderne Dichtungen.) Im Doppel^'" 15/16 der «Gesellschaft" veröffentlicht Richard Sch ""'ge „Neue Gedichte", u. a. auch das folgende. „Gebet" betitelt: „Sonne, grohe Sonne, gelbe, heiße, weißglühende Sonne, schöne, gute, wundervolle warme Sonne! - - ^ Eigentlich hätte ich eine Eidechse luerden sollt"-Diese grandiose Dichtung hat den sechsjährigen 3"? Tinlenllex zu nachstehender Schöpfung angeregt: „Nasser, nasses Nasser. Weihes, laues, lieblich kühlendes Wasser. liebes, weiches, molliges, reizendes Wasser! . ' - Eigentlich hätte ich ein Frosch werden sollen!" , — (Ein moderner Diogenes) hielt st^ ".., einiger Zeit in Oldencloe bei Lübeck auf. Der Mann h"" sich vor etwa Monatsfrist an einem geschützten Orte v^ Cchlamersdorfer Feldmark häuslich niedergelassen. Sew', Wohnungseinrichtung war äußerst primitiv. Man sah "? nur einen alten Ziehwagen, auf dem sich einige ÜUlNpen fanden und der mit dem gleichen Material überdacht ^ . Dieses Stück Möbel stellte, bei dem Naturmenschen " Himmelbett vor. Auherdem besah er nur noch einen "" lessel. Sein Lebensunterhalt lostet ihn nach eigen« ^"^ nur 15 Pfening täglich. Er iht trockenes Brot und ttw Quellwasser dazu. Will er sich einmal etwas zugute tun. I breitet er sich einen Tee aus Schafgarbe. Nrombrerblät't ^ Kamillen und anderen Kräutern. Der seltsame Reisende w -Schriftsteller gewesen sein und besitzt auch eine sehr 9"^..^^ dung, so dah seine Angabe, er habe in seiner Jugend ho^ Schulen besucht, wohl glaubhaft erscheint. Er ist gänzlich " arm^t und infolgedessen zu einem Menschenhafser gewor. ,^ der jetzt dieses Einsiedlerleben führt, um von der Mensw^ so viel wie möglich getrennt zu sein. Der Mann ^..^, Krieg 1870 und 1871 mitgenracht und weist durch ^ ^n paß nach. daß er nach dem Felbzuge als Invalide."""" ist. Er behaupte!, dah ihm eine Pension zustehe, die 'h'" ,-widerrechtlich vorenthalten werbe. Jedesmal, wenntl. lich gegrämt, als ich dann hörte, daß er die böse Augenkrankheit bekam, daß er endlich erblindete. Hätte, er damals den furchtbaren Schritt getan, siehst du, das hatte ich begriffen! Aber da war er still, geduldig und dankbar wie ein Kind! Als ich einmal hier war. liat mir sein Elend oft ins Herz geschnitten, und auch die junge ssrau hat mich gedauert, die all die Jahre her so sanft und ergeben um ihn bemuht war. Aber jetzt, Tante, jetzt kommt das Schreckliche, das Unfaß- bare! Ich hab' ja alles bloß vom Hörensagen, aber die Tatsachen sind doch wahr: Der Leo, dec ja längst ein Artiger Arzt ist, kommt nach Haufe, cr findet, das; s?nde doch die Krankheit heilbar sei', er gibt alles »llung und Einkommen in der Stadt, zieht sich !>iert ununterbrochen an den Augen herum. ''ten Weg weis;, dann, die Operation, die .'s. das völlige, Genesen - und mm dieses Sichhinausstehlen au5 einer > >!l >v 'using, wieder schön für ihn zu ',. dieser seltsame Brief! Tante, -ch vor dein Toten stand, der su unZähIigemale gefragt: Warn. >^, > ,- «en. Drüben in dem großen Ann,. ^au, und ihr Gesicht sal, jetzt fo m,k > Sie hielt die Hände im Schoß ges.'' hinein in die grauen Nebel, welche - ,.l, , das Bild vor den Fenstern breite . - (.^ >ig, so heimlich. Nur dn> alte Stand ^, .> >n Kindertagen un5 vom Kirchturme klang das Geläute der Äbendglocken. Ich zog mir einen Schemel zu Tante. Hans' Füßen und setzte mich darauf loie einst so oft: dann legte ich den Kopf auf ihre Knie. „Du, Tante", sagte ich ganz leise, „ist's denn wahr, hast du ihn einnral lieb gehabt, in deiner Iu-gend, den Eberhard Wiesner?" Sie sah mit Wetuymt in den Augen vor sich hin. ..Ja", sagte sie einfach, ..die Leute habe,: wohl darüber geredet?" , Ich nickte nur. „Weiht du, Junge, das n?ar so eine alte,G«schichte, so eine Mndersache, die sich dann hinübcr^g in die Jugendzeiten. Ich habe ihn lieb gehabt, so lange ich denken, kann, aber er l>at's gar nicht gemerkt. Mr ihn war ich immer nur die Gespielin, der ante Kamerad. Ich hab's gewußt und hab' niein heißes, junges Herz niedergerungen, so gut es ssin^. Leicht ist'5 mir nicht geworden, denn ich war leidenschaftlich und hatte ihn lieber al5 alleo andere. Aber dann habe ich mich immer einmal ill den Spiegel gesahnt. Ja, war ja nicht übel, Kind, groß, und kräftig, das Gesicht frisch und die Augen so blitzend. Aber das; ich nicht zu ihm paßte, zu dem feinen, zartempfindcnoen Mann, der sich seine eigene Welt baute, und sich so gar nicht in das^Getriebe fügte, das habe ich doch llar empfun° den. no sind die Jahre gegangen." Sie holte tief Atem. ^ > 5 (Schluh folgt.) ^.) i.' )n Vanden der teidenschast. Romau au« dem Leben von N. Kelbern. (18. Fortsetzung.) << „Nun, bitte!" fagte ssranz lääjelnd. mit Vi"" gefallen in das erregte, blühend« Antlitz des M" ' Mädchens schauend. , ^ „Ich habe mir gedacht", fuhr die Baronesse s"' „daß die Braut des i^isä>ers ein recht mutloses, M . Mädchen gewesen sein muß! Läßt sich den ^^„r vor der Nase wegnehmen! Besaß sie denn gar l ^ Waffe, nichts, ihn zu verteidigen, fich wenigstens „ der Nebenbnhlerin zu rächen? Ich weiß es beswn"^ sagte sie erglühend, „wenn ich einen Sckjatz hä"^ «^ eine andere wollte ihn mir rauben. — selbst w^ «, größere oder ältere Anrechte hätte — ich s^ l,«' nieder — ich gäbe »nein Anrecht nicht gutwillig w''. „In der Tat!" rief Franz lächelnd. "^ >^i> eö Ihnen zu, Baronesse! Energisch genug dagu M Sie zu sein!" ^Z „Bin ich auch!" Und sie warf ülierlnung ^ Köpfchen ili den Nacken. „Ach, Himmel", rief s^ darauf erschreckt, „da sitze ich und schwatze und ^. gesse darüber die Heimkehr! Nichtig - säM ^'M^ck ^'^'^^l>chen hat unser Diogenes unter polizeilichem ! 2,^ Echlamersdorfer Gebiet verlasse» und ist in den Hal do >> ^.^""',' Das Vieutersche Bureau in London nllick"ii n ""rstiil von Sarawak Einzelheiten über ein fiirch-j^ ss^^"glücl erhalten. das eimm Strafzuge zustieß, den sein ^ ^^>^°l) Sir lHharlcs Brooke gegru Wilddiebe in ^ia! ^ ^ "itsendet hatte. Die Slreittraft. die von drei btfck! < ' b"""l" Mr. Vyncrbroolc, dcm Thronerbei-, der ? .'^' '"'^e auf den, Marsche nach dem Schauplätze ^ciick s plötzlich von der Cholera überfallen. Dieser ^iped l "^" ""^' "^ ^?^" ^""" "^" ^" Z>^"lft»l der s°ql d'''^" ^ ^^"' ^^^äningcn über diese Heimsuchung derbe! ^^'" ^^" Sarawak: .Ich lann mir denlen. wie si>,> erst7n ! ! '^ ^"^'^ l3'>ugl' Kranklxitsfälle stellten sich an, nichitz <^"^ ^"^ ^'^ ein. aber jedermann hoffte, daß es l-esti^ 5n """""s sei als das gewöhnliche Fieber odec chrrn M) ^' ^^ "Ochsten Tage sehte die ganze Mannschaft die /^ s"l' allein während des ganzen Weges folg!' ^ N'M'saua' Plage den Mannschaften und griff sie hie ,^ "/"'' Il'Mischen tat die lleinc Schar vo»'Engländer» lhler M 3'^" fülchlrrlichei, Tage und Nächte alles, was in ^'s>nd ^'^' "'" ^'^ Kranken zu pflegen und die noch llw le r '^" ermuntern und den Vorstoß, loste es, was es N'r b'i s !^'.^lien. Die Rückreise muß ein gräßlicher Anblick ben 9-!l ^' ^^änner geluesen sein. Di<- Ströme waren mii "'^n ihrer Kameraden gefüllt." tlittli^ l heilerer ZwischenfalI) ereignete sicl, ^>c>e i? m'.^" Z°Unachschau bei dem Ostende-Luxusexpreß. Pcicl d ^"^""- Der Zollbeamte hatte das umfangreich« Ge-^'itr i ^"' Astende lonnnenden Madame Antoinette S.. »och .' ^"^°n lebenden Wienerin schon abgefertigt, als ihm ssende " '!"'Nliche Kiste auffiel, (5s entwickelte sich nun f,il-dinc?" '''"Gespräch: Zollbeamter: „Was ist da drinn, Gnä-Nfs^_r,s ^ ^"!sngierin: „Da sind nur Hüte drinn. gar nich.'s gierin cv"^" '^ Zollbeamter: „Nur Hüte?" — Passa-b"L ist >, ^' ''^ ^lüci-" — Zollbeamter (entsetz!): ,..'/!2 Hüte. bitte "ll "uglaublich. Da mich ich mich doch überzeugen: Eie'v!° "en <2'l""lf!" - Die junge, elegante Frau mußte sich ^»d i' ^! ^^lärung bequemen, das Gepäckstück zu öffnen. Kteis 'i ^' ^'^ ^"^n des Beamten, um den sich ein nichts .°" ^"«'erigen gebildet hatte, sahen in der Kiste Veaml ^ ""^' M'l "N'gcn höflichen Worten bat der Ww ^'" ^^"" '"'^ ^" ''^ H''^" '"" lintschuldi- ^rof^ ^ '^ Häßlichkeit großer Männer.) Ein ^lblmn^ Pariser Universität hat eine recht interessante Ncinn - " ^"ber geschrieben, daß die Natur die großen Handel? i'" ^"6 ""f Schönheit sehr stiefmütterlich be-Wie/ -. "'^ ^^ namentlich die englischen Schrift-t»nci s ' ^^^'^ien Gebrechen behaftet waren. Zur Erhär-Nyf'//"" Behauptung führt er an: Shakespeare und Hilto ^"' ersterer am rechten, letzterer am linken Fuße; 'ich ^ '"" blind. Pope buckelig: Swift war äußerst häß-^nre» ^ """lxnten Geschichtsforscher Hume und Gibbon hatte "k -""" «eradezu unförmlichen Veleibthcit. Gibbon ^ai,ae ?ie^ ^'^ ^° ^"^ ^"^ "'^ ^""^ aufgedunsene hatte n b eine sehr kurzsichtige Dame. die die Gewohnheit 1'ttt'tn ? Besucher zu befühlen, in der Meinung, mystif!.-''"en ^ ' ^" ^'"' b" der ersten Begegnung nnt Gibbon ll^f.^^ensschrei ausstieß. Gleichwohl dürften diese ""d reck,n?ni '^" dieselben keinesfalls die von dem Professor ^'"'te Nehnuplung. ^olal. und Provinzial-Nachnchten. sfI ^ ^" e re i n igte N ic c b r a u c r c i e n S a chse n' "tituiw" Marlt Tuffer.) Wie die gestrige ..Wiener ^"sident ^'^^^!' ^"^ ^''" ^^ellenz der 5)err Minister cich, ' f^l Laibaäier .Nreditbanl die Vewilligung zur Er-^^N einer 'AltienaesMckalt unter der Firma ..Vereinigte ^ ^""^^l> VawtuM nlltcrlii^k'ii sich doch so n»t sich ^?^^ ich nicht storm!" verteidigte d<'r Vui-sche ull^„, ^'itc»! ^lU's"'. «Wir sind ja sonst immer t><^ '^' "'^ ^^l- Herr Vliro» inal loodoilnern ^Nlcht dnld wieder voriibor!" ^'li m s!'" ^"'" ^'^' ^^'l ^'^'l"' H"lui,te,i!" < iej (5l>, ^NNuerde ich ' d<>l. "^'"' '"ie dl, über seine Strcifpredi^ie», deolst lvlld dir'ö hinter die Ohren schreiben!" "'lier ^ '^ grinste, lilo wet,n er die Vll^fiilirnm, ^'^Nnt"?^'"^ bezweifelte. 5>u nächsten ^lngenl'Iicke ^NwT, ^ " ^"ne Ka0ci!t«de. Else uomn. im Galopp ""wiw' i^"'^ ^'^' Aaronl'sse "Nsscholt lintte, ritt er Aliff,,,' "'!""l1"'d mi ihrer Seite dabin, ln5 er ihreii l'"m,i,^ lnchrwo lins sich rnhen siililte. '>>ach'/.>. 'cl)""e!i einen Ml*iten Moltse sich n.u wolle.,!" spmch sie, ^^"dm>, (^^iaste. ich - ich " ''^rt ^!. ' ' '^ll' wnszten nichte?" fiel sie iln" i>" ^^tt>w,>'-'' ^""" '" ^blle,! 0erM'wl!" Ilnd Else ^illo," "" ^'"liold. „x^ch ^llinl'te jcho,,, l>s jl"i böser ^"«lich"""^'^ buser Wille - in ^hrer Nähe? l,n. ^. ^ lallte er, ihr einen senriqen Vlick zn»mi'fel,d. !i'l^ ^ >'"d ein Schlüeichler. Herr von Notlsleili" ^^ichi ' <'^ ^'l'wtend cibwendend. „Und einem "" ours lNlUl nichl tmnen!' Vicrbraucveicn Sachsenfeld und Markt Tüfser Attiengesell schaft in Laibach", slovenisch „ l)l,'!in«kn ili-u^du ^iu/^ink piv<>Vl»rc!ll ^ulc!» Uaibach erteilt. — (Die l. t. Post- und Telegraphen-be d i e n fte t e n) veranstalteten gestern eine jtaiserfeicr, aii' läßlich welcher nach ^11 Uhr vormittags an 50 Bedienstete mit del Vercinulapelle an der Spitze vom Poslgcbäude auö ri'ckten und sich in die St, Ialobslirche begaben, woselbst eine heil. Messe gelesen wurde und den >tircl)engesang der .Nluli der Post- und Telegraphenbediensteten besorgte. Am Schlüsse des Gottri-dienstes, dem auch eine außerordentlich große An zahl von sonstigen Andächtigen beiwohntc. wurde von wc Äereinölapelle die itaiserhymnc gespielt, woraus sich die Be-dicusteten wieder zu einem Zugc zusanlinenschlosscn. der sich unter klingendem Spiele der Vereinstapelle zurück zum Post-gebäude bewegte. — Nachmittag» fand im sehr hübsch dcl^ rierten .koslerschen Garte» eine Unterhaltung statt, die sich namentlich gegen Abend, als die zahlreichen Verehrer der b-> kannte» Schischtaucr „Gelse" aus Schischta zurückkehrten, sehr anregend gestaltete. Die Vcreinslapelle spielte fleißig aus, man überschüttete sich mit .^orianboli, benutzte fleißig die am bulante Post, sowie die neu hergestellte telephonische Sprcch-stelle laibach ^ Prag, gab sich dcm Tanzvergnügen hin ?c. Verdiente Aufmerksamkeit erregte der Gesanqstlub der Post-und Telrgraphcnbedienstetcn, welcher, aus etwa 20 Mann bestehend, eine Ncihe von Gcsangsvorträgcn absolvierte und dafür auf das lebhafteste atllamirrt wurde. Die Leistungen dcs iUubs waren an und für sich allen Lobes wert: zieht man zudem in Betracht, daß die Gesangsproven infolge bcä efsel-tiven Zeitmangels bei den Sänger» mit vielen Schwierigkeiten verbunden sind, so erhöht sich der W^r! ihrer Darbietungen noch um ein wesentlichem. — (Die Manöver in Närntc n.) Zu den Divisionsmanövern, welche sich in der Umgebung von Magenfurt abspiele», treffe» ei»: am 27. d. M. die Probebatteric deZ Korps'Artillerieiegin.ents Nr. ^ am 28, d. das Infanterie regiment Nr. 7, das 2, bosnisch-hercegovinische Infanterieregiment u»b das Feldjägerbataillo» Nr, 7. Am ). September rücken an die Feldjägerbataillone Nr. 8. i) und 20 und das Infanterieregiment Nr. 17. Das Manövrrlcrrai» ist noch nicht bekannt, doch verlautet, daß die Schlußmanöver in dei Gegend von .Ulein-St. Veil stattfinde» werdcn. — (K au f m ä n n i sche l Kranken- u»d Un-t e r st ii ß u n g s ve r e i n in Laibach ) Unter dein Vorsitze deö Vercinsdireltorö Herrn Emerich (5. Mayer hielt der hiesige kaufmännisch' .Nranlcn- und Unterstühungsverei l gestern vormittags im städtis6)l» Nathaussaalc seine (>4. ordentliche Generalversammlung ab. Nachdem der Vorsitzende die erschienene» Mitglieder herzlich begrüßt hatte, erstattete Herr N a n d h a r l i n g e r (an Stelle des zwar cmwesende», doch kränkliche» Direktor-Stellvertreters Herr» M. T r e u n) den Rechenschaftsbericht über die Geschäftsführung und dcn Stand dc5 Vereins Pro 1901. Wie wir dem in deutscher und sloveuischer Sprache abgefaßten Berichte entnehmen, zählte der Verein init Ende des vergangenen Jahres !! Ehren-, 28 unterstützende und 54s'. wirkliche Mitglieder sowie!) Lehrlinge, zusammen somit 5)8!» Mitglieder. I» welch ausgedehntem Maße der Verein seiner humanitäre» Aufgabe ger«cht geworden, ersehe» wir aus dessen Rechnungsabschlüssen, In d.'r Kranlenseltion wurden im abgelaufenen Jahre i» 1l>7 Fällen zlosteiicrsatzansprüchr gestellt und auch befriedigt. Die ttosten für dir ambulatorische Behandlung der ertränkte» Mitglieder belicsrn sich auf 4854 li !»8 l>. für die Privatverpflegung mit .Nranltilgeld auf 8471 l< 44 !>. für die Spitalsbehand-lung auf 44^0 K 40 l, und für Beerdigungen auf 52. Seitens der Unterstühungssettio» wurde» an zehn Mitglieder Unterstützungen im Betrage von 4800 l< au» bezahlt. Das gemeinsame Vermögen beider Sektionen lxirug mit Ende 1901 226.899 K 10 k und hat sich somit in, Vergleiche zum Vorjahre um 1748 X 70 l, vermehrt. Hicbei muß jedoch bemerkt werdcn, daß das finanzielle Ergebnis der Uranlenseltion speziell wieder ungünstig ausgefallen ist, da wegen der zahlreichen geltend gemachten An sprüchc auf Vergütung der Kosten der Reservefonds in An^ „Mir dürsen Sie tränen!" entgeanele er ehrlich. „Na, na!" scherzte dci5 schöne U>.'äda>'„. „Nebn. «ens — hier scheiden sich unsere Wea<>! Dort «eh,'-nach Lana.enan!" „Schon? Darf ich Sic nicht noch ein Stück W<'avs begleiten?" bat ^ranz. „Hm! lind werm Sie hmiach nicht heimfinden, mich ich'5 oerantworw'!" meiiüe^EIse altllng. „'.'llif Ehre, nein!" versickcrie ^ranz mit mmenom-menem ^rnsl. „^.ch oersprrcw' ^.hnen, ^cnmi ans den ^e^ ,^»l achten!" ..Dann lneinetmea"i!' willigte Else ein. „Ab^-nicht mehr weit! Papa ist tapabel nnd reitet mir ent-biegen — nnd sieht er mich dann in Herrenb<'a.leitnna, so sliN e5 ein Donnerwetter!" „So ri^oro^ ist ^hr H"-r Papa?" „^.st er!" nickte sie, „Doch troy seiner ranhen Anhenseile ist er seelengut! Mich uer.;iehl er förmlich! Stew tn< er mir den Willen! Erst nntiirlich weigert e>.-sich. erst schimpft nnd opponiert er newaltia.- n»en„ er dann aber eine Weile getobt liat - ^»uno >^«ii ^l,^ü Mllf^ man ihm lassen - dann falle ich ihm nm den Hal'?. Nl'K' ihm einen .<>li>i; und scme: ,^licht wahr, Papa, du tnft eo^ O, ich dante dir, bist anch nn>in Noldenec. Väterchen!' — ^'a, und dann sann er doch schon gar nicht andero, dann brummt er nnr noch ein llein wenn, und tnt mir den Willen!" lssortsehung folgt,) spruch gcnonnnen und von drmsrlbcn 197". X 41 Ii in Ab^ schrcibung gebracht werden mußten. Zu diesem ungünstigrn Resultate haben in nicht geringem Maße jene s e l b st ä n -digen. dem Versicherungszwange nicht unterliegenden Mitglieder beigetragen, welche die Direktion mit ihren Ansprüchen um Vergütung der Auslagen für Kurbäder und Luftkuren angehe». Obwohl solche Ansprüche außer dem Rahinen d:s Gesetzes nnd der Statute» licgen, tonnte und wollt? oie Di reltion in Anbetracht der humanen Intentionen d< dieselben nicht zurückweise», »in sich nicht dem Ai>' Paiteilichleit auszusetzen. Mit Rücksicht aus diesen Umst ^ -> hob der Berichterstatter ganz besonder» hervor, dciß der Vt i ei» zur Unterstützung arn»er H a n d e l s be di e » st e t e r ins Lebe» gerufe» wurde; aber auch diese mögen sich gegen-wärtig haiien, baß der Kianlenfoiids für sie im .Nrantheits-falle leine Erwerbs , sondern nur eine Hilfsquelle bilden soll und mögen daher ihre Kostrnersatzansprüchc stets aus baü richtige Maß zurückführe». Nur in diesem Falle werd'- dc>-> fortschreitende Gedeihen des Vereines gesichert bleiben, T<^ Vereinslranlcnhaub (im Lroninum) befindet sich i» mustr: gülüger Ordnung. Als Vereinsarzt fungiert Herr Dl, Ed^> .^ lajmr r. An Wohltäterspcnden sind im Jahre 1!M ein gegangen! vo» der Krainischcn Spartasse ol-!l<:<-1/,unNil!,n nl wiedergewählt. Der Vorsitzende dankte so dan» be» Anwesenden für die zahlreiche Beteiligung und fchloß hieraus um 21 Uhr di? Generalversammlung — (7 0. Gebi! rtsfe st.) Die Oberin der ' acn Schwester» im Landesspitale, die ehrwürdig» Leopoldine Hoppc, beging gestern ihren 70. Gebultslug, Wrlch große Verdienste um dir leidende Menschheit sich dir jelbe erworben hat. davon gibt Zeugnis eine Reihe der her vorragendste» Anstalten und Institutionen, an deren Grü» dung sich dieselbe durch umsichtige. auS ihren reichen Erfahrungen geschöpfte Ratschläge beteiligte. — Am 24. August 183!! zu Beninghausc» i» Westfalen geboren, fühlte Fra.i Leopoldine Hoppe in frühester Jugend de» Drang, ihr Leben der leidenden Menschheit zu opfern, und trat deshalb, kaum 21 Jahre alt. in die Orderiögemrinbe der Töchter der christlichen Liebe vom heil. Vinzenz von Paul, in welcher Eigenschaft ihr erstes Wirten an der l. 1, Weiberftrasanstalt in Mähiisch-Meseritsch begann und bis zu ihrer Uebersiedlung »ach Laibach dauerte. — Im Jahre 1868 nach Laibach berufen, wo sie am 4. Mai die Leitung der mit der Spitals-pflege in den La»des!volmätigteitsa»stc!ltf» betrauten Or-dcnsgemembe der Töchter der christlichen Liebe vom heil. Bin-zenz von Paul übernahm, begann sie gar bald mit ihrer erfolgreichen Mitwirkung bei der Schaffung von verschiedene» wohltätigen Institutionen, Das erste solche Werr. an welchem sie sich durch ihre Ratschlage beteiligte, ist die im Jahre 187s! durch edle Menschenfreunde gegründete Siechenanstalt ?^ St, Josef. In dieser Anstalt war auch eine Reihe von Jahren das Knabenasyl untergebracht, welches sich ihrer Obsorge in der ausgiebigste» Weise zu erfreuen hatte. Sie »ahm später wesentliche» Anteil bei den Beratungen, betreffend die Grün-bung und Einrichtung der ssreiin von Lichtenthurnschen Müb-chen Waisrnanstalt. des Elisabeth-Kinderspitalrb. des Leo ninums. den Bau der Herz Jesu Kirche nebst dem daran stoßenden Priesterhause zur Unterbringung der den Se»>! sorgediensi in den Landebwohltätigleitbanstalten besorgenden !'. l'. Lazaristen. dann in Bezug auf die Einrichtuilg der Waisenanstalt in Gottfchee und des Siechenhauses in Idric. Ein anderes Verdienst, wofür ihr die besondere Anerkennung des krainischen Landesaubschusses zuteil wurde, hat sie sici, um die umsichtige Mitwirkung lxi der Uebersiedlun^ visoriscl)en Unterbringung der durch das Erdbeben ^ 1895 obdachlos gewordenen Kranken der Lande^mchuutiq ltitsanstalten bis zu ihrer Uebersiedlung in das neue Ziuil spital erworben. Unter ihrer Leitung ist auch das mit der verstorbenen Visitatorin Frau Josefine Gräsi» Brandis gemeinschaftlich gegründete wohltätige Institut der sogenannten ..Kranienjiingfern" (zur Pflege der Kranken in ihrer eiaem-l: Wohnung) zuerst in Laibach ins Leben getreten. Für diese«, wohltätige Wirten wurde Frau Oberin Leopoldine Hopp.' seinerzeit durch allerhöchste Verleihung des goldenen Ver-dienstlreuzes mit der Krone ausgezeichnet. - (San ! täts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 10. bis 10. August kamen i» Laibach 18 Kinder zur Welt, dagegen starben 19 Prrfonen, unb zwar an Tuber tulosc 4. infolge Schlagflusseb 1. an sonstigen K,anleiten 14 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde (47^ <',) und 11 Perfonen aus Anstalten (57'« ^-Icfctlionklerlrankungrn wurden gemeldet: Masern 7, ^1' ""^ (DieVolksschule in 5 ch ^ « ' " ^''u^^ ginn des kommenden Schuljahres .oerden. D.e merte ''U^e ">rd ^' ^' ^, ^s^st Hause nächst der dor''gen^. m». ch^ un g ^ ) ^ ""? ?" ^D.7nu».c rich?d" Voltsschüler i» Anspruch ge-^ !, ''» ^.3 3Z ."en sPä.'.n Zeitpunkt ist die Laibacher IeibMg Nr. 194. ________________ 1606 25. August 1902. Erweiterung des gegenwärtigen Schulgebäubes, beziehungsweise der Vau eines neuen Schulhauses in Aussicht ge nommen. — (Zur Voltsbewegung in K r a i n.) Im politischen Bezirte Stein (40.089 Einwohner) fanden im II. Quartale d. I. 66 Trauungen statt. Geboren wurden 336 Kinder; gestorben sind 232 Personen im folgenden Altec-im ersten Monate 21, im ersten Jahre 67, bis zu 5 Jahren 96. von 5 bis zu 15 Jahren 12. von 15 bis zu 30 Jahren 21. von 30 bis zu 50 Jahren 27. von 50 bis zu 70 Jahren 3'^, über 70 Jahre 41. und zwar 10 an angeborener Lebens-schwäche, 37 an Tuberkulose, 11 an Lungenentzündung, 4 an Scharlach. 5 an Masern, 4 an Typhus, 8 an Gehirnschlagfluß. 16 infolge organischer Herzfehler, 8 infolge bösartiger Neubildungen. Verunglückt sind 8 Personen (4 ertrunken. 1 im Steinbruch verschüttet. 1 erstickt. 1 durch Absturz, 1 verbrannt). Ein Selbstmord, Mord oder Totschlag lain nicht zur Anzeige.— Im politischen Vezirle Rudolfs-wert (48.970 Einwohner) wurden 50 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 345, jene der Verstorbenen auf 352, welch letztere sich nach dem Alter folgendermah^n verteilten: im ersten Monate 15, im ersten Jahre 60, bis zu 5 Jahren 153, von 5 bis zu 15 Jahren 23. von 15 biä zu 30 Jahren 25. von 30 bis zu 50 Jahren 27. von 50 bis zu 70 Jahren 66, über 70 Jahre 58. Todesursachen waren: bei 4 angeborene Lebensschwäche. bei 35 Tuberlulose. bei 41 Lungenentzündung, bei 18 Diphtherie, bei 11 Keuchhusten, bei 39 Scharlach, bei 26 Masern, bei 8 Gehirnschlagfluß, bei 8 organische Herzfehler, bei 7 bösartige Neubildungen, bci allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen (2 durch Sturz, 1 verbrannt). — Selbstmorde ereigneten sich 2. Ein Mann wurde bei einein Raufhandel erschlagen; ein Mord ereignete sich nicht. —o. — (Sanitäres.) Die Masernepidemie in den Gemeinden Rieg und Qßiunitz ist erloschen; von 45 ertränkten Kindern sind 4 gestorben. Auch die Scharlachepidemie in den Gemeinden Gottschee. Mitterdorf und Groh-Pölland ist dem Erlöschen nahe, da der Krankenstand von 26 auf 2 gesunken ist. Diese Epidemic hat gleichfalls 4 Opfer gefordert. — Nis auf 127 Trachomerlranlungen. welche sich auf 23 Ortschaften verteilen, ist nun der ganze politische Bezirk Gottschee frei von anderen Infektionskrankheiten. — Ganz epidemiefrei sind gegenwärtig auch die politischen Vezirle Radmannsdorf und Stein. ^c». — (Oeste rreichi sche r Feuerwehr-Reichsverband.) Sonntag, den 7. September, findet inSalz-l'Uig die Hauptversammlung des VN. österreichischen Feuerwehrtages statt. Auf der Tagesordnung stehen nebst einem Antrage des österr.-schlesischen Landes-Feuerwehr-uerbandes betreffs Zugtier-Versicherung und einem Antrage des Oesterreichischen Feuerwehr-Reichsverbandes im Vereine mit dem Verbände der freiwilligen Deutschtiroler Feuerwehren auf Gründung einer „Alpinen Sterbelasse" nachstehende Anträge der Landesverbände: 1.) die deutsch«,» Landesverbände für Schlesien und Mähren beantragen di? „Bildung eines Prehtomitees". 2.) Der deutsche Feuerwehr-Landesverband für Mähren stellt einen Antrag betreffs Angelegenheit der Durchführung einer einheitlichen Unifor-mierung der Feuerwehren, Rang- und Grababzeichen, sowie die Dienstaltersabzeichen für dieselben. 3.) Der Niederöster-rcichische Landes - Feuerwehrveroand beantragt: „Die im Reichsverbande vereinigten österreichischen Feuerwehrverbände hätten an das t. l. Handelsministerium eine Petition zu richten, dasselbe möge es durch geeignete Einrichtungen er-möglichen, daß bei Vränden und anderen Gefahren und Un^ glücksfällen die Telegrafthenanstalten in ausgedehnterem Maße als bisher benutzbar geinacht werden." 4.) Der Feuerwehr- Landeszentralverband für Vöhmen beantragt: „EZ sind geeignete Schritte einzuleiten, dah die Verleihung deä von Se. Majestät gestifteten Ehrenzeichens für 40jährige Dienstzeit auch auf die gleiche Dienstzeit bei freiwilligen Feuerwehren ausgedehnt werden." — (Schadenfeuer.) Mittwoch, den 20. d. M. gegen 10 Uhr abends schlug während eines Ungewitters, bei dem jedoch lein Regen niederging, der Blitz in den Stall des denHerren Vahovec und Hlaonit gehörigen, eine halbeStunde von Nassenfuß entfernten, einsam gelegenen Meierhofes Kc> nupnu po1i> ein und entzündete das mitStroh gedeckte Dach. Binnen kurzem ergriff das verheerende Element auch den Meierhof, die Getreidelammern, den Heufchober, das Win-schaftsgebäude. die Schweinestallungen und eine 15fenstrigi Harfe. Der im Wirtschaftsgebäude wohnende Meier und dessen Frau fanden glücklicherweife noch fo viel Zeit. um den Rindern und Schweinen die Türen ins Freie zu öffnen, so dah tvenigstens lein Verlust an Tieren zu betlagen ift. Auch konnte der Meier noch etwas an Kleidungs- und Einrichtungsstücken in Sicherheit bringen, doch vieles davon verzehrte das Feuer, Der Schaden ist sehr groß. da außer sämtlichen erwähnten Gebäuden über 18 Wagen Heu und eine große Menge Hafer, mit dem die Harfe vollgefüllt war. verbrannten. Alsbald waren die Feuerwehren von Nassenfuh und St. Ruprecht auf dem Vrandplatze erschienen, und ihrer unermüdlichen Tätigleit ist es zu verdanken, daß trotz des start gehenden Windes nicht noch der in unmittelbarer Nähe befindliche Fichtenwald den Flammen zum Opfer siel. — Die Gebäude waren gegen Brandschaden versichert. N. — (W a l l fa h re r v e r s a m m lu n g.) Zu der am 22. d. M. in Zaplaze bei Treffen abgehaltenen Wallfahrer-Versammlung waren weit über 2000 Teilnehmer aus allen Teilen Unterlrains. und sogar aus Untersteiermail und Kroatien erschienen. Viele von ihnen verbrachten die Nacht i.a Freien, um angemachte Feuer gruppiert, und begaben sich am nächsten Tage auf den Trauerberg bei Nassenfuß. wo eine gleiche Wallfahrerverfammlung stattfand. 55. * (Ein unverbesserlicher Dieb. Am 22. d. vormittags entloendete der 16 Jahre alte Schleiferlehrlmg Alois Vanino der Frau Anna Haslinger, Wirtin in der Nestauiation „Zur Rose", aus einem unversperrten Küchen lasten zwei Zehnlronennoten und verschwand damit. Da Vanino zur kritischen Zeit im Hause gesehen wurde, setzte ihm die Polizei nach und nahm ihn auf der Wienerstraße fest. D»>r Verhaftete leugnete entschieden, den Diebstahl begangen zu haben. Bei der sogleich vorgenommenen Leibesdurchsuchung fand man bei ihm lein Geld vor; erst als man in seiner Wohnung seine Effekten durchsuchte, fand man in einer Zündhölzchenschachtel, unter den Zündern versteckt, die zwei ge-stohlenen Zehnlronennoten vor. — Vanino ist ein der Polizei sehr wohlbekanntes eigentumgefäyrliches Individuum. " Ve i m Diebstahl 'e ertapp t.) Am 23. d. M. vormittags wurde in der Tchulallee der Vagant Franz Rome aus Klein-Trebelno, politischer Bezirk Littai. ertappt, als er dem Fleischhauer Johann Sirt ein Stück Fleisch entwendete. Er wurde verhaftet. Bei der Polizei gab er an. Franz Ieöouec zu heißen. " (In bie Wohnu » g e i » ge schl ichen.) In der Nacht vom 22. auf den 23. stieg der Geschützvormeister K. über die Gartenmauer bei der Tschinlelschen Fabrik, durchsuchte zuerst die WageiN"Niise lind schlich sich dann in die Wohnung des Kutschers Leopold Marlii». Im Schlafzimmer des Ehepaares Marti«"! angelungl, zündete er Licht an und begann die Kasten zu durchsuchen. Als die Eheleute erwachten und den nächtlichen Gast bemerkten, riefen sie um Hilfe, wodurch der Wohnungseinschleichcr verscheucht wurde. Er eilte in den Garten und erbrach eine Gartentür, worauf er ins Freie gelangte. * (Gasthausexzeß.) Der Agent Josef Um:l. wohnhaft Kirchengasse Nr. 21, kam am 22. d. M. vormittags in angeheitertem Zustande ins Gasthaus des BarthulomäuH Klemem'it- am Kralauerdamm 14 und beschimpfte fowohl den Wirt als auch die Gäste. Als ihn der Wirt aus dem Gasthause hinausschob, schlug er diesen mit rinem Stocke ins Gesicht und zertrümmerte dann auch drei Scheiben der Glastür. Ein herbeigerufener Sicherl^eitswachmann nahm die Verhaftung des Exzedenten vor, * (Rauferzeh.) In der Nacht vom 23. auf den 24. d. M. kamen mehrere Tirnauer Burschen in das Gasthaus des Johann Stru/.nil, Reitschulgasse Nr. 13, und begannen mit dem dort anwesenden Schuhmacl)er Anton Ierira und dem Arbeiter Franz Albrecht einen Streit, der mit einec Rauferei endete, wobei Ierina, Albrecht und der Schlusser-gchilfe Josef Iatlu- mehrere Verletzungen erhielten. Die Po-lizei verhaftete sämtliche Exzedenten. — (Der Zirlus E n d e r s) wird morgen abends um 8 Uhr hier seine erste Vorstellung, geben, — (Die Sch w u r gr r i ch t s v e rh a n d lu n ge n in Rudolfswert) werden am 1. September beginnen. Unter anderen ist auf den 5, und 6. September die Verhandlung gegen den Grundbesitzer Franz F r a n «' i«' aus Rate?., der bekanntlich seine Frau ermordet hatte und sich dann nach Amerila flüchtete, anberaumt, -- (V o n e i nem Hunde gebisse n.) Am 22. d. nachmittags war der verwitwete Taglöhner Anton Razpotml aus Qberhöititsch im Hofe des Gasthauses I. Spunt in Grazdorf bei üiltai mit dem Aufladen eines Kalbes beschäftigt, hiebei lam er dem daselbst angeketteten Hunde zu nahe und wurde vun dem Tiere an beiden Hände» so schwer verletzt, daß er ins Landesspital abgetan muhte. —ik, — (Eine Oh rr i n gd i e b i n.) In Wien wurde die vazierende Magd Angela Löw aus Laibach verhaftet, welche in Währing zwölf kleinen Mädchen die Ohrringe entwendet hatte. Man fand bei ihr ei» Tagebuch, in welchem alle von ihr verübten Ohrringdiebstähle genau verzeichnet waren. — (Kur liste.) In der Landes^Kuranstalt NeulMÄ bei Cilli sind in der Zeit vom 4. bis 17. d. M, 113 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. — (Moderne Galerien.) Die gestrige „Wiener Zeitung" veröffentlicht das Allerhöchste Handschreiben. ^ treffend die Errichtung einer moderne» Galerie in Pra g. Seine Majestät der Kaiser hat den Geheimrat Iol)ann Grase» Harrach zum Präsidenten, den Minister a. D. Geheimrat Dr. Aareuiher zum Vizepräsidenten. Reich^-ratsabgeordneten Dr, Kramar zum Präsidenten der böh. mischen Sektion und den Universitätsprofessor Dr. Friedrich Freiherrn v. Wieser zum Präsidenten der deutschen Sektion des für diefe Galerie zu errichtenden Kuratoriums zu ernennen geruht. — Gleichzeitig mit dieser Publizierung wird lundgetan, daß sich den modernen Künsten auch in Wien für die nächste Zeit ein Heim erschließe» und dah den Kunstfreunden Gelegenheit geboten sein wird, den staatlichen Besitz moderner Kunstweile übersichtlich betrachten und studieren zu können. — (Wie Tolstoj arbeitet.) Die Art. wie Tolsioj künstlerisch arbeitet, erinnert in etwas an die technische M:-thode der alten Maler. Wenn er einen Plan entworfen und eine große Anzahl Einzelstudien gemacht Hai. entwirft er sozusagen eine flüchtige Kohlenslizze. indem er alles schnell niederschreibt, ohne auf die Einzelheiten zu achten. Diese Niederschrift gibt er seiner Frau oder einer seiner Töchter oder auch einem guten Freunde, von dem er glaubt, dah ihm eine solche Arbeit nicht ungelegen kommt, zur Abschrift. Tolstoj. so berichtet die „Russia", schreibt gewöhnlich mit tiihner. flotter Handschrift auf Quartblätter von gewöhn lichem Papier. Manchmal füllt er zwanzig Seiten täglich, was etwa eine halbe Druckseite oder etlvas mehr ausmacht. Er benützt leine besondere Art Federn oder Papier. Als ein Moskauer Geschäftshaus eine ..Tolstoj-Feder" auf den Markt bringen wollte, »oar der Dichter nicht in der Lage. eine Meinung darüber zu äußern. Er arbeitet gewöhnlich morgens, oder richtiger gesagt zwischen 9 Uhr vormittags und 3 Uhr nachmittags, und er hält diese Stunden am geeignetsten zum Arbeiten. Wenn dann das Manuskript in sauberer Form wieder auf seinem Tisch erscheint, macht er sich sogleich ai die Arbeit. Aber auch jetzt bedeutet es noch nicht viel mehr als eine Kohleslizze. Ausgestrichene oder eingeschobrne Worte, die am Rande, zwischen den Zeilen oder unten auf d«r St stehe» und sich wahrscheinlich auf die folgende Seite bez«?^ entstellen bald das ursprüngliche Manuskript. Sogar "' zweite saubere Abschrift teilt'häufig das Schicksal d" M«^ Manche Kapitel in Tolstojs Werke» sind mehr als zet>M wieder abgeschrieben worden. So zögert er nicht. !<> eigenen Stil zu ändern, und dabei hat er doch eint gen?>' Abneigung gegeil alles, was zu künstlich umgeacbelet ' „All das schwächt die Frische des ursprünglichen GedaN" und beeinträchtigt den ersten Eindruck", sagt er, Er "^^ auf seinem furtschreitenden Wege neue EnnnerllUsskN Beobachtungen oder jüngere Erfahrungen auf. dic nw behandelten Frage» in Verbindung stehen, und arbnte> verdrossen an jedem Kapitel, gönnt sich dazwischen rill? ..^ Ruhepausen und beweist in schwierigen Augenblicks I große Geduld. Tolstojs leitender Gedante ist. das ^^ leben jeder seiner Persönlichleiten gründlich zu versehe!'' ^ so sagt er gern: ,.Ma» findet Gold dadurch, d^iß >>"" wäscht und durch einen Schwingtroa gehr» läßt." ^, -- (Zolas »euer R o m an.') Pariser VlaM ^ richten, der »eue Roman Emile Zolas Vl>,'it/:, ber bn<" ^ Serie l.<^ <>>,»< rc ^vilii^i!«^, der demnächst in der »"^^ erscheinen wirb, spielt in der Lehrerwell. Der Now" ^ lehnt sich i» diesem Werke gegen die Unwisse»l) und der Lüge zum Opfer falle». Geschiistszeituny. ,„, — (Vergebung von Baggerarbeiten^ Hafen von A n d r a i t x.) Der hiesige» H""^ , ^htl Geweibelainmer wird mitgeteilt, daß am 11. ^^ «^ eim> Offertverhandlung, betreffend die Vergebung vo" .^ gerarbeiten im Hafen von Andraitf (Provinz ^ ,,«htl Inseln stattfinden wirb. Die Offerten sind bis 6. Sep»' ^, an die I)n','<'l?!<»l> li«! (Iliru« i>ul»ln',^, Klucllill ^ ^ das (julii.ü-ux c^ivil einer der 49 spanischen P^'^" i, richten. Die Pläne liegen in obgenannter Direktion, 1 im Ouliilü-ux Oivil der Provinz Baleares in P"!"':^ Einsicht aus, Eine Abschrift der LieferunMuesch"' ^ liegt im Bureau der hiesigen Handels- und Gewerbes zur Einsicht auf. ^ - (L ie fe ru n gsa usschre i b u n g.) ^X.,. hahi' 314.849 Kubilmeter Viückenhöl.zes (Lärchen). I76.l>80 ^5 meter Ertrnhölzer (Lärchen). 1064 Kubikmeter ^,^, Schnittholz für Wagcnbau. 124.3 Kubikmeter >" Schnittholz für Wagenbau. 20.000 Kubikmeter Sch"" ^ hol.,. 22.000 Hektoliter Holzkohle aus weichew ^s, 250 Heltoliter Holzkohle aus hartem Holze. D'° ^> Holzwaren: 5400 Stück diverfe Werlzeugheftt. ^ Stück Hacken-. Hammer-, .Krampen- und Schaul^ ^ 18,000 Stück birkene Rute»besen und 600 Stück l"!^ ,„, Echeibtruhen. Außerdem gelangt noch die Lieferunst ^..^ü de» Linien der l. l, Staatsbahudireltion Villach erforve ^ Bedarfes an Oberbaufchwelle» aus Eick>e»-. LarAN' g, Föhrenholz ,',»r Vergebuug. Die auf diese Lieferung h' habenden Offrrtformularien und Detailauoweise iibtr ^ nötigten Gattungen, Mengen und Dimensionen. 1^ ^i allgemeinen und speziellen Lirfeiungskdingnisse lo''>" ^ der genannten t. l. Staatsbahndireltion (Abteil""»^ Aahnerhaltung und Bau-, bezw. Abteilung für 3""'eg<" rungs- und Wellslättenbienst) eingesehen, behoben od< ^/ Einsendung des Porto bezogen werden, woselbst auch ^, Auskünfte über die Modalitäten dcr Lieferung "^ ^Ml' den. Die in allen ihren Teilen vollständig ausgt' ^, Offert-Formularien sind (samt den Beilagen per ^^M einem 1 X-Stcmpel versehen) unter Beischluh ^^hel< fertigten Detailausweise längstens bis 10. SeP^? fjio'l mittags 12 Uhr. versiegelt bei der l. l. Staatsbahnd' ,5 Villach einzubringen. ' Eine Abschrift der L«ftr"W h, schreibung erliegt im Bureau der Handels, und «" lammer in Laibach zur Einsicht und AbschrifwahM^- Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.' Kureaus Herzogin Margarete von Württemberg 5- ^ G munden. 24. August. Herzogin Malstacett ^ Württemberg, eine Nichte Seiner Majestät des !t "'' ist um 6 Uhr 15 Min. abends an .hcrzschwa'a> gestor" Drahtlose Telegraphie. ^> Sahnitz. 24. August. Die von der Mienges^ ' ^. Siemens ck Halste in Berlin angelegten Stan» ^„s drahtlose Telegraphic. Sahnih-Kolberg. deren ^'"^«tie" 170 lln, beträgt, tauschten heute morgens die erste» gl und gesprochenen Depeschen aus. ----------------- , MeldU"^ Johannesburg. 24. August. (Ntuter^s.^ M Die fiir heute einberufene Versammlung, in ^0«^^^ Se Schaffung einer repräsentativen politischen ."örpel!^ Ze' schluß gefaßt werden sollte, wurde auf unbefti"" vertagt. .. ^ lKg" L 0 n 0 0 n . 24. August. Der Sck)ah von P"' sMg'" sich gestern nach Windsor. Nachdem er am Grabe der > ^ ^« Viltoria eine» Kranz niedergelegt hatte. besickM' ^»fl Schloß und den Krystallpalasi. wo ihm zu Eh"" " werk abgebrannt wurde. .) 6'" Shanghai. 23. August. (Reuter-Meldlw«^ch Brief eines eingeborene» Missionsgehilfen beslätigl ^,^ richt von der Ermordung zweier englischer Miss'""", c hesa^ Bruce und Lewis in der Provinz Hunan. Der ^^,. die beiden Missionäre seien zu Tod« geprügelt w. -^^Zeitung Nr. 194. l 707 25. August 1902. "euigkeiten vom Küchermarkte. >^'V ^?<".Kalender 180». X l 20. - Schall-! ^ ^?^'"n, Dr. Julius. Recipe! l( 2 40. — ! ^Ncklin'ff 5." >"'^^ Id'°'stenographie. « -72. -^orl. Ei,'^..b,. Zucler.Else. li — 60. - Herrmann ^nn K^."K"el der gnädigen Frau. X 1 20. - Herr-° Ntl A 0. .^—K^ ^.' "' M'chald Wagners Frauengestalten, > »."lulols ?'f"eI,Dr.H.. Hochfreqüenzftröme und Lungen. ?"?'"'«»,« lc u ^^ Minet Nd., Die Gewinnung des > U2'4l). ^'' k 8-40. - Mercatorw., Die Ferrotypie. ^nftei,, ^ttl und Koldan. Quellentafeln, K 31 60. U">"ozesles v Znban Freiherr v.. Der Zweck des 3>MMeue7'^ ^ Koczynsli. Dr. Stefan. Die A>.lv4.5yv'lruer. das Taxwesen unb der Spiellarlenstempel. ^/'"berste w ^"^"ll von zivilrechtlichm Entscheidungen !^ li0 ^ fenchtshofes. :l? Bd.. neue Folge.3. Band. ek5"ich «,,. ""llmann Heinrich. Das Weibwerl in !^""iN"'.Dr. Paul und Haller v. Ziegelar, Dr.' Malende/^'5'" Ursachen und seine Entstehung. K ,b. -^Mlcht «^' X ^'M - Engler A.. Die pflanzen. Kleine i^"""» "ordamerilas. « 2-86. - Marie L> ^egfried «n ^«b/ Narrensei,. «4 80. - Karpath «>le und ^^". « 1-20. - Oppenheim H.. gur schweren Neurosen, « 1 «0. -M^ ^ <3t?!? ' 2l' W-, Ueber Syphilis der Orbita. f° N.w^, "l. Dr K. H.. Nrno Holz und die jüngst. "^. h°rn ^'.^ '''^- - Baideleben. Pros. Dr. li°^°b, D' ^ Geschlechtsorgane. I. Harnorgane. li 8. w^' -^ m' .V°' ^« zerebralen Sekundär. Funltioncn, ^Ä"'. ll N ,?''lus 1902. Jahrbuch für Deutschland? See- ^itte der Elella»? ». ^ Verstorbene. "^"lzasse^<"^u st. Johanna Sttosnil, Gastwirtin, 38 I. """.Lungenentzündung. ^ ">" 2, A ^" Siechenhause: ^"» H'l)«r!'""^ Matthäus «rezit. Taglühner. 76 I.. ^""l ve,.»n."^^ '<°b.lh H.ili.n>il. Albrileri», «4 I.. '"""''^"tr.I' " Franz Kozjel. Privatier. ^Z, i.lln, I. _ 2" Zivilspitale: ^"b^ugust^ Uucia Gertar. Arbeiterin. 6ü I.. ^ °"mp e«.7 ^ranz Oresnil. Iimmerergehilfe. 2b I.. ^^'npdv^^^"^' Gertrud Urbaniil, laglühnersgattin. V °"3i/ ""«pul.«. - Martin Lap. Inwohner. 63 I.. »" ftulm^ """"'« Povirt. Kaischleregattin, .W I.. °" pul^' ^"lluft. Maria «osec. Schülerin. 8 I,, ?«. Volkswirtschaftliche«. illlibach, 23. August. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Martte stellten sich wio folgt: Marlt-lVlgz«.. Marlt.lMnz«.. ll k ll l, »i », li »> beizen pr. << . .-------16 — Vutter pr, kß, , . 2 20-------- Korn » . .-------14 — Eier pr. Stück . . — 0b-------- Oerste ...-------12 «0 Milch pr. Liter . . — 16-------- Hafer ...-------,450 Rindfleisch I»pr. ke 1>24 — — imlbfnlcht ...---------------- Klllbflcisct, » 130------- seiden ...--------14 b0 Echwkin»fleisch . 1 40------- Hirse, weih » . .----------------Schbpsenfteisch » --80-------- Kukuruz, alt ... - - l230 Hähndel Pr. Stllck 1!------------ trdäpsel » . .-------5 50 Tauben » — 40-------- Nnsen pr. Liter . — 28-------Heu pr. q . . . . 7------------ kcbsen » . —!Z()--------Stroh »».... 6 — -fisolen » . —20 .!— Holz,hurt..pr,Köm. 7 80------- ssmdölchmalzpr. llß 2 40 !— — welch., » 5 40 - — Schweineschmalz » 1 3b — Wein.rot., pr.Hltl.----------------- Sps heitei 0 0 9 » Ab. 736-8 1b-H NO. schwach heiter Lb.j? , F. ! 736 8j 10 4, windstill Nebel >00 Das Tagesmiltel der Temperatur vom Samstag 15 7" »nd vonl Sonntag 15-8°. Normale l8-1«, beziehnn.iöwcise l? 9°. Verantwortlicher Redalleur: Anton Funtel. 2-A> ^ zMW Gegen ^cipc?.pel'swpfttlig ß-3>A ! als Magen s^^kcnci^.Ve^^^^lll) MWWWWWWDMWWWWW W (Statt jcdcr besonderen ^nzeissc.) W ^ Tchlnerzerfüllt geben die Unterzeich»sten allcn « ^ Vl'lwaüdtrn. teilnehmenden Freunden und Velaimtrn ^ ^ biü tnnirisse Kiachricht von drm Ableben ihre.? innigst ^ ^ geliebten Gotten, respeltioe Vaters. Schwiegervnterö, ^ ^D Orl'sjvaters und Urgroßvaters, Herrn > Matthias Höuignlanu > M Privatiers (3286) M ^» welcher Samstag, den li.'l. August, um 4 Uhr nach» ^> mittags nach langem schweren Leiben und Empfang der heil. Sterbesakramente «n> 90, Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. ^ Die irdische Hülle des teuren Perblichnien wird ^ Dienstag, den 26. August, um 10 Uhr vormillags im Trauerhause Kerndorf Nr, 2li seierlich eingesegnet ^> ^W und sodann aus dem Psariiricdliose zu Mitterdorf ^> ^W in der Familiengruft zur Ktzlen >Nuh? bestattet. Die heil. Seelenmessen werden Mittwoch, den ^ 27. August, in mehreren Kuchen gelesen werden. ^ ^ Iosefa Hönigmann, Mttin - Vlaiihiaö W ^ Hönigmaun. Han^ HKnigmann, Vlatalie ^ M Ialliljch, Vlarie Sojecla, «nua Kresse, M ^ linder. — Hans Kresse, l. l. Bezirlblouimisicir, ^ ^ Schwicgrisohn, — Nn»«a Hönigmann, n^b, Vstia, ^ ^ Julie Hönigmann, geb Ialoboviü, Schioieger' ^ ^ töchler. Sämtliche Enlc! >ind Urrulel. ^ ^k________= Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. = ^ ¦¦^^¦¦¦¦¦|HHH||^HHpV2gZ^^BäDdcken bildet ein abgeschlossenes (vauzcs ¦ I?J ^^^^^^nY^^H^flaB^D^,. und ist geheftet. Bisherige Verbreitung: Bill^^ ¦ J | ^W^B^^BJ^PJBQlV *2 Millionen Bündchen. Verreicbnine ¦¦¦¦^|A9aH^BfC^ ^TI^IQi ^er ^^bi611611^11 1260 Nummern grttie. m «Ben ütterat«r«a in y^HB^BI^^V^H 'ill ¦ A!^ 'Tl lM I 9 *J tnCüobur Bearbeitung n»d ^S^ÄB^B^^Ä^fj^^AtfcLiJiAflilJüS»*« pfteff—T AnsaUtUing. Jedes ^<^Di2flHBBBHHBflHHSB8BBflllB VmrMeichjiIsse wn den Serien in Liebhaber ¦ Einbinden gratis. Zu beziehen durch die Buchhandlung (VW.) Igr. v- Kleinmayr 6z Fed. Bazn."berg: _____ Lalbaoh, Oongrreisplats 2. _________________ Kurse an der Wiener Börse vom 23. August 1902. "°ch >>«« oWen.n ztuMlatte >.!«. «"""schuld. «"" «>»» H^ " l0«7 ^;"". 188 90 '^Ä.s Uu»m° - ^° !"»' 'ü lUU 3l. >h»^ ' ' "^"° ""0 »!-«, «llb War? V»» Gtaaie zur H»hln«g »ber»o««e»l «lse»».'Prior. 0bll«»tio«». »lllabethbahn Soo u. «X»u Vl. 4«/, ab lU°/,...... llb-- llü »« «lüabtlhbahn. «v u. »000 «. 4°/»......... »8 «, ,t» zo ssranz Jose»,«,, «m. »8« (dlv. St.) Sllb, 4"/»..... N b«l00ü0 «alMche ltarl Uubw<« ' «ahn tb«d, Gt.) Lllb, 4»/» . . . »»«»»uo«, «„rarlbrigtl «ahn, «lu,. »884 tb> 4»/, bt>>. «tnt« lu lfronenwähl,. steuerflei. P,r KM . . . 98 - 9» uo 4"/, bto, bto, bt«, psi Ultimo . 9? »« 9» >o Un«. Vt,.EiI,.«nI, «uld l00 . . . . »00 — lttu io d»,. k»°at«0b!t«, (Un«. 0stb.) v, I. l»7«....... ll9bt»tl9 9» dto. Bchllnlregal, >«blos .0bl ll «>»-- ,l»4 — blo, bt». k üo fl, ^. ll)U li W» — »04 — lhclk.«l»,.llo!.l 4"/° . . . , lS« »b 1K8 «b 4°/„ ungui. «lunbsnll. ^ vbll« 9?«« 98 b0 4"/« lrvat. u»d llavon, de^to 98 — 9L — Ludert öss»nU.Lnl»h«n. i°/l, Donau.Meg. «nlclhl 1878 . lv?« — - »lnlsden der Studl Vörz , , 99 — — — «i'lthtii dci Etabt Wlt» , , , l««»N l07»0 dt°, »<°. ^Silber ob «old) !«'«»l»»-«1 btll, bto, il894), , , , 96 80 9? »<» dlo, !>!», l,l8»s), . , , 99 — K'U - «»lltbau «nlehtn, oeilosb. b»/„ loo - ,oo «« 4"/» Kr»i»er ^<>nde«'«nl,l»f» . 9? — «7 «« Veld War, Psandbrltft «ll. Voblr.alla,eft,!n«,I.«rl,4«/° 9» »0 99 - N..üftlii. !iandt«.Hnp..«nst. 4°/° 99 - ll» - 0,ft.un«,«°n,4°VMr,v,r. ^.^^^ bto. ' b!°,' °<>Ml, Vttl, 4°/» 100'»° 1«^ «° LparlaN», l.vst..«UI..V«ll.4°/° lOV « lUI »l» ^ls»nb°hn.Zlloll»2l»' Gbllgationtn. Ntl°!nand».N°rdb<>l»i, «m, »88S lN, »b U>>, zb Öesterr, »torbmstbahn . - - l°» »t» »U» »ö VtaatsballN ..... 44« ^ «b — Sübbahn^ 3°/»v«z.I«.m Iul. ^«b '" " b,o Kb«/»...... l19 4<» lilN 4« 4«/'Unteilrain« «ahne» - 99bO ll»U'- ziv,rs» zoft (per Etück). «er»»«»li«e L»l«. 4°/! Donau-Dampfich. lW ll. . _77'n 2«'^ c.»/» D°n»U'«e«ul..L°lt ..»«. »«? - Nn»trzl»»llche il'fe. Vub»p..«°s - - «». '"«,- «ottNMreuz, ^.^" ^^ ^,^ ,z,^ Lalm.L°,e 40 ll. - . - ' A._ N4 - Laibachcr Lok - - - " " " i »eld Vol, «ltien. Vsan»psrt'Mnl»l» nehmnng»« «uülg-lspl, »!Ie»b, «»<> sl. . . »73» »?5l-Vau u, «,trleb«.Ve!, <üi ftüb«. Btrahmb. ln «3ü 50 «übm. «oibbahn 15» ll - 39b— .,»'^ Bulchtlehradsi <) !l, KM. «470- U4W btll. bto llit, U) «A»!l, »9« 9Uü Donau'DllMPfjchilsllbrt« «ilcjell. vlfterl., bU<1 Lrmb, llzs^now, Iassv (ttsenb.' «elelljchaj! K00 sl, L, , , . b«? — b?l - «loud,0s!l., Iricsl, !XW UKM, 8»ll — «24 — llesteri, NordwcNbahn i!W ll, 3 4b» — 4b4 - bto. dto. (!it. U)2l«»ll,S, 4L6-—4«8 - Prllg-Duiec b — U»n,°ssnllz,l. . 4ü4 50 4bb b« Nobtl.'Nnst , Oest,, »00 UN. . 9»«— »»»-— «rbt..Nnft,s Hanb. »,<«, l»0sl. — - — - bto, dto. M Ultimu . , 88»'Lb N«3'2^ lfrebltbanf. «Ng, ung,. »00 fl, . 7LS — ?«8 - Dtposttenbanl, «ll«., liou fl, . 4«»« —4»»- 0U sl, 4«3 - 4»4-- Viio«u.«asle!w, WisN,s»!« — 4Ü7 — HyftotheN».. O,st.,l!U«fl.liN''/»^, l»5'- «""^ Gclb «»rf «äübrrbnnf. 0tst., LW sl, . . 420 — 4», - 0rstell.u»»al, Äanl, 600 sl, . tbllü lö9b Unlonbanl i!«0 sl..... 559 K40 - Vrrlfhrilbanl, «ll»., l4<> sl, . »4<» - 84, ^ 3«du>lrit'Intel» n»hmung»n. VllUgtl., «ll«. bsl,, l«) sl, . , «4» — l4^ b« , 130 - »40— Llsstngsi UlllUsiei 100 sl. . , »,<) - »1» — Monlan »e!fll!ch , 0<>s«. alpiüt »«? bu »»>< I^> Pin«i>r l^<'" ''"' " ' "^^ !I, 1ü<7 «!«»! Kaluo l. fl. Ü48-b4« — ,.SchI°«l, 'l 8i-s,^ «,»» — ,,Vtrurrli!i, , !p«<',,' ' ^ !47 — lrisaller llohIsnw-G .»»'' Wafsenf, H.orstiliilL ^.3 — Woggon ^ih<,nst,,«ll8. iü P, >l, 4erber«erZieueI «tt!e» 7 «'» Kondo« . - »»««?»»»»? Par!« , . . - 9b »l! 9bl«b Vt. Peleribuln ^ " " Mawlen Vulaten , , . <,»^ /^.^ »U°^ra»s« ^lulls ^ > - ,,«97 ,?«« DeuOchr ^Vich»b«"l„°<<''' - - »»«A '^,^ Ital'ei,i!chs Ä<,»l"°t<',' - - - ^ ^ ^ z,^ Laibacher Zeitung Nr. 194. 1608 25. Auausi1^>.j (3159) 3-2 Z. 2711. Konkurs-Ausschreitmng. An der l. l. Etaats'Dberrealschule in Laibach kommt mit Bcgmn des Schuljahres 1902/1903 eine Lehrstelle für italienische und französische Sprache als Hauptfächer und womöglich für die deutsche oder die slo» Venische Tprache als Nebenfach mit den im Gesetze vom 19. September 1888. 3i. G. Vl. Nr. 173, normierten Vezügen und Ansprüchen zur Besetzung. Die gehörig instruierten, an das l. l. Ministerium für Kultus und Unterricht ge« richteten Gesuche sind im vorgeschriebenen Dienstwege bis 15. September l. I. beim t. l. LandeHschulrate für Krain in Laibach einzureichen. Bewerber, welche auf Anrechnung ihrer Supplentendienstzeit im Sinne des § 10 des zitierten Gesetzes Anspruch machen, haben dies im Gesuche selbst anzuführen. «. l. Landcsschulrat flir «rain. Laib ach am 16. August 1902. (3230) 3-t 3.1482. ©berlcljrerfteUe. Sin bcr iruetTta^igcn S3olfäfcf)ufe in ^üüanb bei SMjdjoftad ist bie erlebigte Dbcvtc^cerftetsc mit ben gefejjtnäjjigen SBejügen nebst bem fflenuffe eineS SNaturatquartiereS joateicfy be* fiuitiü jit befefcen. SMe gehörig belegten ©ejucf)e ftnb im Uot-gejdjriebenen SBege biä 10. September t. 3. IjitramtS einzubringen. Ä. r.öesirtSjdjulrat fitainburg om 21. Buguß 1902. Möblierte Monatzimmer sind sofort zu vergeben: Rathausplatz Nr. 8, III. Stock. (3219)4.1 Vertreter wskhe Landwirte besuchen, erhalten zum Verkauf eine neue Maiohlne gegen hohe Provision. (3227) Offerte sub„W. E. 5386" befördert Rudolf Moase, Wien, !., Seilerstätte 2. 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November im neuen Pogafinikschen Hause, OLgalegasae 3, in der Nähe des neuen Justizgebäudes, zu vermieten. Anzufragen dortselbst. (3223) 2 "(3231) " (^62/2^ Oklic. Zoper neznano kje v Ameriki bivajoèega Miko Malièa iz Vinice se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Crnomlju po Jurju Berkopec, po-sestniku iz Vinice ät. 11 in 54, tožba zaradi 70 dol. 64 oent. Na podstavi tožbe doloèa se narok za ustno sporno razpravo na dan 26. avgusta 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tukajšnjem sodišèu, v sobi št. 1. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod Peter Maliè, župan v Vinici. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarnost. in stroäke, dokler se on ne oglasi pri sodmji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Crnomlju, odcU, dne 22. avgusta 1902. "(3207)"" ~~~eTi^/2 Oklic. Zoper Antona Slivar, pose.stnika iz Senožeè ät. 5, èegar bivalisèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Senožeèah po Jer-neju Ožbovf, posestniku v Dolenji Planini, prosnja za prisilno prodaj'o zemljišèa vložek st. 380 kaf. obè. Senožeèe. V obrambo pravic Antona Slivar se postavlja za skrbnika gospod Janez Slivar, zasebnik v Senožeèah. Ta skrbnik bo zastopal Antona Slivar v oznamenjeni izvrsilni stvari na njegovo nevarnost in stroäke, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblažèenca. CLkr. okrajna sodnija vSenožeèah, dne 20. avgusta 1902. Ziehung lsg!r I HaÄr^eL neD 25. September 1902 Kronen 30.000 Kro^ Olmützer Ausstellungs-Lose T P uZTu.m^ ________k 1 Krone J- C- Ma7ef' ZZ^s Sämtliohe Treffer werden von den Lieferanten mit lOVoAbzugbar^|"^^^ I ^fiffi Nähmaschinen- ^b. I ~°&t Fabrik?- *^»N Tlo0l I Hl .Nieder' ^ v^ «•"BttwÄ i ¦ Preiskiirante VC^^.^^ ^r* lj(f^mm"wt (3184) E. 1191/2 Dražbeni oklic. Ho zahtevanju Mestne branilnice ljubljan«ke, zastopane po flr. Ivanu 'l'avcarju, bo dne 6. septembra 1902, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi sl. 16 (v novein justiènem poslopju, uhod Cigaletova ulica), dražba hise st. 2, na cesarja Jožela trgu z gospodarskim poslopjein in sadnjakom, vpisane pod vloz. št. 19 kat. obè. Poljansko predmestje. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 26.200 K. Najrnanjäi ponudek znasa 13.234 K; pod tern zneskotn se ne prodaje. S tem odobrene dražbene pogoje in listine, ki se ücojo nepretnienine (zemljiško-knji?»:; izpisek, hipolekarni izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike i. t. d.) smejo tisti, ki žele kupiti, pregledali pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi st. 18, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripu.šèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èelkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvesi.ijo osebe, kafere imajo sedaj na nepremiènini pravi(;e ali bremena ali jib zadobö" v teku dražbenega postof.anja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj ozname-njene sodnije, nili ne imenujejo tej v sodnem kraju slanujoèega poobla-šèenca za vroßbe. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, odd. V, dne 5. avgusta 1902. (^224) b'.^ Verfteigerungs-Edi«^ Zufolge Beschlusse« vom ". f 1902. Geschäftszahl ^. l???/" langen „a am 27. August 1^'^ vormittags 9 Uhr, in La'A^ 5 Marlt Nr. 9 und Grad^e ^F zur öffentlichen Versteiaeru«g, . Mf Schnittwarenlager, Geschäfts " ^nungseinrichtung. . M>' Die Gegenstände tonnen an' ^ , g O '902 in der Zeit zwischen UU"g/ vormittags, am Alten Marlt ^. Gradisöe Nr. 7. besichtigt "" At> K. k. Bezirksgericht La'bach' am 21. August 1902. ^ ^ (3229) ^<^ Edikt. ^Z Wider den verstorbenen A" hF ails Neumarltl. b^ichungslv"' hK Erben und Rechlsnachsolg"^ ^ Aufenthalt unbekannt »st. '^M' ^dem k. k. Bezirksgerichte «'>!'«> von der Frau Maria Zesser. ^lli.ss. sserjen. ttaufmannsgaltin lN.^ ^B, Verjährung und Löschung "N f A^ barleit eine Klage angrbrachl. » ^ z der Klage wll'rde die Tag!"" mündlichen StreitverhandluW ^. auf den 9. September ^, vormittag« 9 Uhr, bei diese'" ^ anberaumt. <., d^ j,, Zur Wahrung der ReH^M^ klagten wird Herr Richard ^ g)'^ Neumarltl zum Kurator M' hel ,. Kurator wird die Aellag eN ^ M zeichneten Rechtssache au ^ hjs '^ und Kosten so lange ""t""' '^n ° entweder sich bei Gericht « „^ einen Bevollmächtigten "ami ^^ l>" K. k. Bezirksgericht 3!"" 19. August 1902. ^^^^^ Druck und Verlag von Jg. v. Klei» mayr 4 Fed. Vamber«.