„/nihtl«, ?»»,,, ftr M." «r. »8. «on«tag «. MSr, tS?«. . Jahrgang vie ^«arburgtt erscheint jeden «onntag, Mittwoch uud Arritt-n. Pieise - für Marbura- aaiuiiikri-, « N k.>lbiäln»a __be» zwe»maltger mit de» dreimaliger mit 20 kr. derechnet, »vozu ftir jedesmalige Einschaltung 30 kr. I 2 fl., vierteljährig 1 fl. 5S kr; für Znstellunz^ Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Au alle Vattrlltkdssttllilde insbesondere ' Huts- und Aaörlksöesttzer, IndustrieSm, Kiwstter und Kunstftmnde der Steiermark. Äor kurjtm habe« dle i>ff«nllich«n Blätter das Programm für die .. unserer vaterländischen Ackerbauge ^o» Gr. fais, Hoheit iveilaitd dem KrzKerM . seither stier »es sojstzrtsen SeßaÄies unserer vaterlÄidischen AckerbaugesÄ sch^t gebracht, welche vo» Gr. sais, Hoheit iveilattd dem ZSV«»» URvergeßlichen ^denkens im Jahre s819 gegründet, ^ettyer zu einem großen, über alle Theile des Landes ueibreiteten Institute sich ent tvickelt und nach viele» Richtuiigen hin segenbringend g wirtt hat. Mit diesem Aubelfeste soll eine Änsßellung der manigfachen Gr» »e«a»isse »er «Rud- ««» ForltwirtFchast, des Sergbanes und HiiNeu-wesnß, der Industrie lMd tu»st verbunden und durch dieselbe ein möglichst vollständiges Vild der reichen Naturschütze deS L.^andfS. deS re. gen und unermüdeten MeißeS süner Betvohner und der Erfolge ihre» Streben«. ihreS einmüthigen ZusammenlvirkenS auf dem Gebiete der Laudeskultur, der Industrie und «unst zur Anschauung gebracht werden. Niemand wird die Größe der Schlvierigteiten, welche mit diesem Unternehmen verbunden, welche noch zu überwinden. Niemand das Maß der Opfer, die dafür zu bringen find, unterschätzen. Jedermann weiß na-meutlich, tvelche großen, nur selten wieder verwendbaren Baulichteiten für eiue solche Ausstellung geschaffen, welche bedeutenden Borauslagen dafür überhaupt bestritten werden müssen, wie wenig dabei die Mühen und Geldopfee Einzelner in die Wagschalen fallen und wie sehr es daher ge boten erscheint, mit vereinten Kräften zu wirken. —^ Aber so wie die Landwirthsch«»fts Gesellschaft vor mehr als 60 Jahren, so lvie manches andere gemeinützige Änstitut von Steiermark durch das einträchtige und seibltthätige Susammeuwirken woblgefinnter Männer entstanden, sowie diese allmälig dulch die eigenen Kräfte Gleichgesinnter fich nicht nur er« halten, sondern zu großen, segenverbreitenden Anstalten im Laufe der Zeit fich entfaltet haben, so sind lvir gewiß und geben unS der zuvet-sichtlichen Hoffnung hin. daß auch fiir dieses edle Unternehmen die Frennde des Vaterlandes, der kandwirthschast, der Industrie nnd der Knnst sich um uns schaaren und nach Kräften dazu mitwirken werden, daß dieses heurige Fest, die heurige Ausstellung, zur Ehre deS Landes und seiner Bewohner zu Stande komme, daß sie »vesentlich dnrch »Usere eigene Ar^ zu Stande kommen werde. Jede Gabe, jeder Beitrag ist willkommen und wird der auSgespro« chenen Widmung gMäß gewissenhaft verlvendet und verrechnet. Wir appelliren a»^ den bewährten Temeinfinn aller Bewohner Steiermart'S. an ihr oft bekundetes Streben, gemeinnützige Unternehmun-en ans vereinter, jedoch eigener Kraft ins Leben M rnfen, )« eralten nnd zn fördern. Wir bitten Sie hiermit um freiwillige Beiträge zur Bestreitung der mit der Ausstellung verbundenen Auslagen und haben die Berfü» gung getroffen, daß diesellien in der landlvirthschaftlichen Kanzlei, Schmied« gasse Ne. 367. dann von den ?. I. Borstehern der landwirthschastlichen Filialen, den Obmännern der BezirtSvertretungen und den Bürgermeistern sämmtlicher Städte und Märkte deS Landes gegen Empfangsbestätigung entgegengenommen werden. Die Namen der Spender und die geleisteten Beiträge werden seiner, zeit durch öffentliche Blätter kundgemacht und deren Verwendung dnrch öffentliche Rechnungslegung nachgewiesen »Verden. Das GeneralVomit^ für die Jubelfeier der landwirth-schaftlichen GefeUfchaft. Graz» im März 1870. Der Präsident: Moritz von Kaiserseld. Dek Saludaitor. (Eine baSkische Sage. Bon Moritz Hartmann.) III. So hatte denn Bctiri einen Spitznamen anstatt eines ?^aron' oder Grafentitels, »vie sein unglücklicher Vater gehofft halte; und wer einen Gpitznamen hat. der ist gerichtet. Veliri wußte sehr wohl, wie er im Hause und im Dorfe hieß; ob er sich aber darum kümmerte oder nicht, konnte ihm Niemand ansehen, denn er »var immer mild und freundlich und immer bereit. Jeden anzu lächeln, der ihn nur anredete. Doch konnte er eS am Ende nicht mehr im Dorfe aushalten. Niemand ging mit ihm um. Alles verachtete il)n oder zuckte die Achsel zu jedem Worte, das er sprach. Einsam und verlassen irrte er anf den Bergen uinher und suchte Kräuter. Im Hause wollte mau ihm kaum mek»r zu essen geben, „denn", sayte man, „»vir müssen arbeiten. Du aber trägst nichts zum Haushalte bei." Das tvar freilich »vahr. Die Kranken konnten oft. trotz der besten Bescyreibung der Pflanzen und der Oertlichkeit, »vo ne wachen. Pflanzen und Oertlichkeiten nicht auffinden. Da machte sich Betiri selber auf. die Heilmittel aufzusuchen, und damit verging ihm so viel Zeit, daß »hm keine zur Arbeit mit l>er Azt übrig blieb. Die Bortvürfe seines BaterS und seiner Brüder schienen ih»n gerecht und er beschloß, daß HauS zu Verlaffen, utu ihnen nicht zur Last zu fallen. Niemand hielt ihn auf. als er eines TageS seine flci»»en Habseligkeiten und die getrockneten Kräuter zusaminenpackte und auf den Berg in den Wald zog, um hoch über dem Dorfe eine verlassene Wächterhütte der DouanierS zu bewohnen. Die Hütte »var so schön gelegen. Bersteckt hinter alten Bäumen, lvie eS so eine Lauerhütte sein muß. und grün »vie d»e ganze Umgebung, hatte sie durch verschiedene Lichtungen die Aussicht anf die beiden schönen Länder Spanien und Frankreich. Stieg mau auf den alten, knorrigen Eichenbaum, der sie überdachte und der ganz mit Mistelzweigen besät war. konnte man auch daS Meer glänzen sehen. daS große Meer, den Ozean. Die Kranken fanden ihn auch dort oben, wo er auf einer Nasen-bank vor der Hütte saß nnd ihnen scinen heilenden Rath ertheilte. Waren sie zu schwach. i»m hinaufzusteigen, dann kam er hinunter inS Thal. In den Stunden, die ihm die Kranken übrig ließen, schnitzte er allerlei Fi» gurchen i»» Holz, »velche dann Manna in der Stadt verkaufte, und der Ertrag reichte hin, ihn zu ernähren. Er brauchte so wenig. Manna »var ein jnngeS Mädchen auS Malma^on, daS er von einem bösen Uebel befre»t hatte und daS lhin treu und anhänglich blieb, obwohl er im ganzen Dorse der Esel hieß. Sie kam geheim zu ihm. weil es ihre Eltern nicht erlaubt liätte», ihn in seiner Einsamkeit zu besuchen , denn die Sitten sind streng im Lande der ESk»»aldunac. und Betiri war um jene Zeit schon uahe an achtzehn Jahre alt. Manna liielt eS auch fsir ihre Pflicht, ihm manchmal Borwiirse und Vorstellungen zu machen und ihm zu beweisen, daß eS thöricht sei, eine so gute und eintragliche Gabe eineS SaludadorS nicht besser zu benutzen. „Siehe", sagte sie. „»venn Du Dir nur HauS und Hof erwerben wolltest, dann könntest Du mich heirallien u»»d »vir wären so glücklich! " Betiri antwortete auf solche Reden immer nur: „Ich kann meine Getle nichr verkaufen, auch um Dich nicht, Du glUe Manna!" - - Die gute Manna blieb nach solcher Antwort gewöhnlich einige Tage anS. aber am Ende ka»n sie doch lvieder. So lebte Betiri in der Einsamkeit, und da eS unten im Dorfe Malma^on keine Kranken mehr gab. von seinen Landsleuten fast ganz vergessen. Zur Heschichie des Tages. Die Ruhe in Dalmatien ist uicht so groß als manche Leute sich träumen lasten. Laut Berichten auS Cattaro vom 2. d. M. kam t< bei Preficka zu einem Konftikte zwischen der dortigen Besatzung und den Montenegrinern, weil Letztere das Kort mit Steinen bewarfen. Es wurde beiderseits geschossen und blieb ein Montenegriner auf dem Platze. Spater wurde eine Jäger Patrouille zwischen Kopoc und Piesicka ange fallen, wobei ein Jäger getödtet wurde. Im Laufe drS Rachmittags fand eine Ansammlung einer größeren Anzahl von Montenegrinern statt, die sich aber bald darauf wieder zerstreuten. Es ist aus Pe st die Nachricht eingetroffen, daß der vom ungarischen Ministerium vorbereitete Gesetzentwurs iiber die Religionsfreiheit die vor-länfige Genehmigung des Kaisers erhalten. Nach demselben wir!» in Ungarn die Zivilehe obligatorisch und die Ehe zwischen Christen und Juden erlanbt sein. Cisl^ithanien darf in dieser Beziehung nicht zurs»ckbleiben. Eine allgemeine politische Amnestie in Frankreich will Kaiser Napoleon am 16. März d. I. erlassen, nm dem Geburtstag deS taiser lichen Prinzen damit eine besonders feierliche Weihe zu verleihen. Der Prinz vollendet am genannten Tage fein vierzehntes Lebensjal)r und soll nun. wie e» heißt, als. großjährig zum Mitregenten seine» kaiserlichen Baters ernannt werden. — Da gibt es manche Franzosen, die keinen Kaiser wollen, und nun bekommen sie zwei. Es zirkulirt die Nachricht, dab Don Carlos die Schweiz ver« lassen und sich nach Spanien begeben habe. Bennischte Nachrichten. (Arbeitslohn und Maschine.) Die Wormser Handelskammer sagt iiber die Lage der Kleiderfabritation in den Jihren 1867 und 1868: In Folge der vermehrten Nachfrage haben die Arbeitslöhne, trotz-dem die Maschine allgemein in Gebrauch ist, sich um Mthr als 25 pCt. in den letzte« zwei Jahren gehoben und dennoch fehlt eS sehr an geeig» neteu Kräften. Wieder ein Beweis, daß die Meinung Einigtr. die Ma-schine hat die Handarbeit entwerth^t, ein purer Unfinn ist; solche Leute reden, ohne zu bedenken oder Bergleiche anzustellen. Gerade durch die Erfindung der Maschinen sind unzählige neue geschäftliche Etablissements entstanden, wozu man überall Arbeiter beni^thigt. ES ist Thalsache, daß seitdem die Maschinen immer mehr in Gebrauch kommen, dtr Loh» der Arbeiter in allen Orten um Bedeutendes erhöht werden mußte und da noch Mangel an Arbeitskräften ist. Außerdem kommt noch der jetzigen Generation, also auch dem Arbeiter das zu Gute, daß durch die M«,' schine Biete» billiger erzeugt wird, als dies früher der Fall war. (Tiefes Leid und — schwere Holzschuhe) In Black» buru in England ereignete sich vor einigen Tagen bei einem Leichen» begängniffe folgender Fall; Die Witwe deS Verstorbenen weinte bitter, lich nud hielt ihre rechte Hand gegen ihre linke Brust, wie um ihre Herzensergüsse zu unterdrücken. Sie blieb am Grabe stehen, bis l>er Geistliche sich mit den meisten Leidtragende« entfernt hatte. Plöklich zog fie die Hand vo« ihrer linken Brust weg und schwang in derselben die an den Seiten mit Eisen eingefaßten Holzschuhe ihres Mannes. Sie warf diese in das offene Grab, indem fte in dem unnachahmbaren Dia« lekt der. dortigen Gegend ausrief: „Da nitnm die doch mit. du hast mich oft genug damit abgestraft." Die Holzschnhe. die vielleicht 6-8 Pfund Da begab sich etwas Merkwürdiges. Eines Tt'ges. da er vor seiner Hütte saß und traurig hinunterblickte in sein Dorf, bemerkte er da selbst eine ungewöhnliche Bewegung. Bald darauf sah er viele seiner Landsleute, Männer und Weibcr, auf den kürzesten Pfaden den Berg heraufklettern. Sie schienen Alle in großer Eile, und als sie vor ihm standen, waren sie so athemlos, daß sie kein Wort hervorbringen konnten, oligleich Jeder von ihnen sprechen und ihm Etwas miltheilen wollte. Aus der Freundlichkeit und Dienstfertigkeit, mit der t1e ihn umgaben, hätte Betiri. wäre er nur etwas argwöhnisch gewesen, leicht schließen können, daß sich irgend etwas zu seinen Gunsten zugetragen habe. Aber er hatte immer die beste Meinung von den Mensche» nnd so etwas fiU ihm nicht ein. Auch war er in d»m Augenblick sehr zerstreut, denn sein Auge haf« tete auf dem großen Wegi, dtr zu ihm heraufführte und auf dem sich ein sehr seltsamer Zug Von Kußgängern und Reitern fort- und ihm ent« gegenbewegte. Pferde und Manlthiere und Herren in Gold und Sannnet biideten diesen Zug ; an seiner Spitze ging der alte Celhabe Santz als Führer. Das schöne Schauspiel betrachtend, überhörte Betiri. wie seine Landölcute. endlich halb und halb zu Athem gekommen. etwaS vom König und von der Königin von Spanien zu erzählen versuchten. Als der Zug sehr nahe kam. erkannte er tvohl. daß er große und sremde Herren empfangen sollte. Cr stand aus und ging ihnen.entgegen. Da sah er Nichts als sammtne Wämser, seidene Strümpfe, goldene Ketten, diamantne Dolchgriffe, lange. Ipitze Degen, Hüte mit Federn von ausländischen Bögrln. In der That »varen eS Hidalgos. Dons. Sennores. Granden, Dn« gues. Rieeos hombres, wie sie Betiri auS den Bildern kannte. Das Schönste in all' der Pracht schien dem guten Betiri das lächelnde und freundliche Gesicht, mit dem ihm sein Vater guten Morgen sagte, wie er es seit lange nicht gethan. und das liebende Wort, mit dem er seinen Sohn dem vorausreitendm Herrn als den Saludador vorstellte. wiegen mochten. sielen mit lautem Schall auf^den Sarg, die betrkbte Witwe aber trocknete ihre Thränen und eilte den vorausgegangenen Leid-tragendcn schnellen Schrittes nach. Marbntger Berichte. Marburg. S. März. (GemeindeausschußSitzuug) am 3. März. Nach Ge-nehmignng des Protokolles bringt Bieebürgermeister Stampft den Driag-lichkeitsantrag ein. daß der Bürgermeister die Allee vordem v. KriehU' ber'schen und Götz schen Hause derart wiederherstellen laffe, daß er die verdorbenen Bäume durch srische ersetzen und die noch brauchbaren Bäume zustutzen laffe. G. A. Reuter bringt den Dringlichkeitsantrag- ein. daß der Gemeindeausschuß sein zufolge Befchluffes vom 8. Juli v. Z. an die Statthalterri gerichtetes Ansueben. daS Marktprivilegium der Äadt be-treffend, dahin zu ändern, büß der Jahrmarkt statt je einem, künftig vier Tage dauern möchte, zurückziehe. Es »vurde ein von mehr als löv Gewerbetreibenden unterschriebenes, in diesem Sinne abgefaßtes Gesulh an die Statthtltterei vorgelesen. Die G.-A. Löschnig und Dr, Reifer be« stritten anfänglich die Dringlichkeit. Dr. Mulls und Reuter vertheldigten dieselbe, und nachdem erstere stch auch damit einverstanden erklärte», wurde Reuters Antrag zum Beschlnffe erhoben. — Hierauf wurden zur Ergänzung der dritten Sektion Wahle» vorgenommen. Gewählt wurde« die G A. Rödling und Flucher. In das Sceuuer Komite zur Berathuug über die Abänderungen an dem neuen Gemeindestatute der Stadt Mar-bürg wurden, da auch Dr. Mullä seiueu Austritt aus demselben a». zeigte, die G. A. v. Kriehuber und Stampfl gewählt. — Zur Revifion der Gemeinderechnungen beantragt Dr. Kotzmuth ein Komite vo« fünf Mitgliedern aus dem Plenum zu wähle«. G.A. Löschuig will die Fi-nanzfcktion und zwei andere Ausschüsse. G. A. Dr. Reiser blos die Fi« nauzsektion damit betraut wisse«; Kojmiuth's Autraa »vird »«genomme« und die Ausschüsse Reuter. Wucher, vrandstetter, Mobor und Petermll (letzterer durch das LooS). werde« zur Rechnuugsrevipo« bestimmt. Der Bürgermeister wünscht zur Beaufstchtigung der Beleuchtung ei« eige-res Beleuchtungskomite gewählt: «ach dem Beschlüsse der Bersammluug wird aber dieses Geschäft der S. Sektion zugewiesen. Der Antrag lies Biee« Bürgermeisters, »ur Verhütung von Unglücksfullen an die Gaskonsumen-ten gedruckte Belehrungen zu vertheilen, wird nach kurzer Debatte ange-nommen. — Bon acht Unterstützunasgesucheu werden sieben bewilligt, eines abgewiesen. Die Augelegenheit. betreffend die Berlängernug der Kaiserstraße. wird auf die «ächste Sitzung vertagt. — Ei« Gehaltsvor« schuß wird bewilligt uud zugleich «ach dem Antrage des LieebürgerWei. sters bestimmt, daß künftighin, um solche Persoualie« «icht i« der sffeut' lichen Sitzung verhandeln zu müsse», der Bürgermeister das Recht yabe, den definitiv angestellten Gemeindebeamten und Lebrer« Gehaltsvorschüsse bis zur Höhe eine» Biertets des Gehaltes zu verleihe». — Nath dem Antrage der S. Sektion wird die E. Gruber mit ihrem Gesuche «« die Konttssion zur Betreibung elnes Trödlergrwerbes neuerdi«gs abgewiefe«, ebenso da» Gesuch des Albert R. Herzog um Kaminfegerkonzessio« aliaf. wiesen, da kein Bedarf vorhanden fei. jedoch soll er für eine etwa erle-digte Konzeffion vorgemerkt werden. — Dem N., dem bisher die Bedeutung der Arbeitervereine. — Gründung einer Filiale der Grajer Kra»^»- »nd Jnvalidenkaffe. — Abonnement aus die Wochenschlift: ^Der Volkswille." (Gö tz' s Vierhalle) ist unn an einen anderen Wirth überae-gangen; wer die vielfache« Klagen bei de« Heuer dort so zahlreiche» Uu' terhallungen vernommen, «uß zu diesem Wechsel, durch welchen dieses dnrch feinen Garten und Salon so angenehme, ja im Sommer fast einzig Die delikate Heilnahrnug Rsvnloooiöro varr^ heilt alle Kraktheite», die der Mediei» widerstehen, »ämlich: MagcN'. Nerven , Brnst-, Lunge»', Leber». Drüse» . Schleimhaut-. AtheM', Blase»' «nd Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma. Husten. Unverdau' lichkelt. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflofigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wafferfucht, Meher, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen. Uebelteit nnd Erbreche» selbst während der Schwangerschast, Diabete». Melancholie. Nbma^runa, Rheumatismus. Gicht. Bleichsucht. — 72 000 Kuren, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugniß Seiner Heiligkeit des Papstes, des HofmarschaU Grasen Pluskow. der Marquise de Brühan. — Nahrhafter al» Fleisch, erspart die Revaleseivrc bei Ertvachsenen und Kinder» V0 Mal ihren Preis im Medieiniren. ^stle N»Ns. Alexandria, Egypten, 10. März 18ÜS. Die delikate U«v»l««oiKr« Barry's hat mich von einer chronischen Leibes» perßopfung ^r l^rtnückigften Art, worunter ich neun Jahre lang auf'» Gchr^ichste ge» litt«« und die aller ärUttchen Vehandiung widerstanden, völlig geheilt, nnd ich sende Äuen hiemit meinen tiefgefühlten Dan? als Entdecker dieser köstlichen Vobe der Natur, «klagen diejenigen, die da leiden, sich fteuen: was alle Medizin nicht vermag, leistet D» Varry's deren Gewicht, wenn in Gold bezahlt, nicht zu iheuer sein würde. Mit aller Hochachtung C. Gpadaro. I» Blechbüchsen von ^/, Pfd. fl.1.v0. 1 Pfd. fl. 2.50. 2 Pfd. fi. 4.50, 5 Pfd. fi. 10, 12 Pfd. st. 20, 24 Pfd. fi. 36. — Rvvnlvsoiöro Vbo-oolnt^O in Tabletten sür12Taffen fi. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50. 48 Taffett fl. 4.50; in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50. 24 Tassen fl. 2.50, 4S Tassen fi. 4.50. für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20. 576 Tassen fl. 36. — gu beziehe» durch Barry du Barry ck Co. in Wien, Voidschmied-gaffe 8 -, in Marburg F. Kolletnig. Grazervorstadt. Tegetthoff-firaße 10; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preß burg Pisztory; in K l a g e nsurt P. B i rn ba ch e r-, in Linz Ha« selmever; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in G r az v b e r r an »me y e r; Grab l o w i d; in Lemberg Rot ender; in Klausenburg Kronstädter; und nach allen Ge» genden gegen Baa» oder Postnachnahme. zu besuchende Lokale in die HSnde eine» Wirthes kam, dem von Laibach aus ein guter Ruf vorausgeht, dem Besitzer und den Besuchern nur gratuliren. (^^^ksFrühlingszeiche n.) Am 18. Februar wurde hier der erste Schmetterling (ein Kohlweißling) gefangen, jedenfalls ein Be-we,S von sehr mildem günstigem Klima; andere Schmetterlinge, wie Tauvenschwänze u. dgl. wurden in geschlossenen Räumen noch etlvas frü-^r lebend angetroffen; auch die- Frühlingstnotenblume, gewöhnlich Schneeglöckchen genannt, blüht schon in reichlicher Menge. (Wiesthalers 6. Bortrag) über die Geschichte der aiige» melnen Konzilien. Im achten Vortrag schilderte Redner die Konzilien von Lyon 1245 (XII1.> Lyon 1274 (XIV.). Bienne 1311 (XV.) und Pisa 1409 (XVI.). — Die 13. allgemeine Kirchenversammluna. vom Papst Jnnoeenz IV. einberufen, erklärte auf Befehl desselben den deut jchen Kaiser grieorich II. aus dem Hause Hohenstaufen für abgesetzt. Dle Kämpfe der Hohenstaufen zur Befreiung des Staates von der Kirche und der Untergang dieses Hauses bilden einen ebenso interessanten als lehrreichen Abschnitt der Kirchengeschichte. — Die 14. allgemeine Kirchen-Versammlung ist vor allem deshalb merkwürdig, weil die Verordnung über die Papftwahl zeigt. daß die frommen Väter diese» Konzil» kein besonderes Vertrauen gehabt in die Kraft des heiligen Geiste», welcher doch die Papstwahl leiten soll. — Die Bienner Kirchenversammlung hat durch die Aufhebung deS Templerordens eine traurige Berühmtheit er-langt. Was der König von Frankreich Philipp IV. gewollt, that der Papst Klemens V.; den Befehlen Beider entsprach in tiefster Demuth das Konzil. Klemens V. wurde vom König Philipp IV. so beherrscht, daß er, als Eizbischof von Bordeaux, durch des Königs Einfluß zum Papste gewählt, nicht nach Rom ging, sondern in Frankrrich blieb und seinen Sitz in Avignon aufschlug. Der Aufenthalt der Päpste in Avig. non dauerte siebzig Jahre und^ wird deSweaen die babylonische Gefangen-schaft genannt. Da schließlich neben den Päpsten zu Avignon auch ivie-der in Rom Päpste gklvählt tvnrden, da ferner alle behaupteten, die »virklichen Statthaltrr Christi zu sein und einrr den anderen verfluchte, so mußte dieser Doppelherrschaft ein Ende gemacht »Verden und entschlossen sich die Kardinäle von beiden Seiten, im EinverstÜndniß mit den Uni« versitäten eine allgemeine Kirchenversammlung auszuschreiben, die 1409 in Pisa abgehalten »vurde. Dieses Konzil ist daS erste und einzige des Abendlandes, lvelche» von keinem Papst einberufen worden, ja gegen den Willen der Gegenpäpste Benedikt XIII. (Avignon) und Gregor XII. (Rom) stattgefunden. Diese Kirchenversammlung stellte den Satz auf, daß die Kirche kraft der Einsetzung Christi selbstständig sei auch ohne Papst, daß sie rechtmäßig einberufen sei, die ganze Kirche vorstelle und die Macht habe, der Kirche den Frieden zu geben. Benedikt XIII. und Gregor XII. wurden für ungehorsam, ketzerisch und unverbesserlich er-klärt Und abaesetzt. die katholischen Christen von jeder Pflicht gegen sie entbundett. Die Versammlung wählte Peter von Kandia (Alexander V.) zum Papst, der aber Alle» beim Alten ließ, nachdem er da» Konzil hin» tergangen unter dem Vorwande. eS bedürfe iu einer durchgreifenden Re-form großer Borarbeiten nnd es soll zur Erledigung der Frage binnen drei Jahren eine allgemeine Kirchenversammlung abgehalten werden. Be« nedikt XIII. und Gregor XII. fügten sich dem Beschlüsse deS Konzils nicht und die Weit hatte nun gar drei Päpste zugleich und die Fort« danek der Mißbräuche. — Der neunte Bortrag wird heule Abends fünf Uhr in der „Gambrinushalle- stattfinden. (PafsiouSspiele.) Am nächsten Donnerstage werden im Saale der Brandis scheu Burg Paffiotlsvorstellungen unter der Direktion dcs I. B. Schneider beginnen und durch einige Tage fortgesetzt lverden. (Theater Ra chricht.) Am nächsten Mittwoch wird die br-liebte Schauspielerin grau Durmout ihre Benefize Borstellung halben: da ste dazu das auch anderwärts mit großem Beifalle aufgenommene, hier noch nicht gesehene Lustspiel von Sardou „Die Frömmler" (Serafine) vorführen tvird, so ist ein zahlreicher Besuch um so sicherer zn erwarten. Löbliche Redkktlon' Als Beitrag zu den Verdiensten der hiesigen Polizei Organe woile nachstehender Borfall zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden: Am leisten Karnevals Abende wollte ich nach einer im Bereinslo» kale des hiesigen Männergesangsvereines stattgehabten Faschingsunterhai-tung das hiefige Kafö PichS besuchen; nichts Arges ahnend paffjrte ich im MaSken-Anzuge lantloS und ruhig die Herrengasse. — daS ArguS-Auge der Polizei, mich erspähend, bejiann meine Bersolg»»ng. faßte mich vor dem Kaf6 PichS. riß mir den inngehangenen Paletot vom Körper iri den Straß nkoth. dkma^kirte mich, nnd wollte mich lvegen deS Tragen» einer Ma»fe znr MitternachtSstunde arreliren. ja verfolgte mich endiich in das zu dieser Zelt und namentlich an dies m Abende Park besuchte PichS'sche Kasvlotale stlbst. um meiner habhaft zu lverden. Ich überlasse getrost jedem Gebildeten hierüber daS Urthetl, ob eine solche Handhabung der Polizeigewalt trotz der Gesetze zum Schutze det Sicherheit der Person und jenem dcr StaatSgrnndgeseKe in einem konsti' tntionellen Staate lvohl noch für möglich gehalten werden kann, ob eS nicht angezeigter wäre, wenn sich die AufsichtSorgane Marburgs, statt sich an ruhigen Bewohnern zn vergreifen, mehr für die nächtliche Ruhe der Bürger Marburgs in gewißen Stadttheilen intereffiren lvürden. und lvo ihre Anlvesenhrit und THÜtigkeit »vahrhaft nothlvendig und ersprießlich wäre, einschreiten möchten, dann endlich, ob nicht auch für die AufsichtSorgane Marburgs die Zeit gekommen »väre. sich mit dem Ztilgeiste zu intentisiziren. die bestehenden GesetzeSnormen zu respektiren. sich mit selben vertraut zu machen, nnd ihre Geivalt darnach liandznhaben. ?. K. k pr. SMahn Gestllschast. Vom 6. März d. 3. angefangen wird der regelmäßige Personen- und Güterverkehr auf der Linie wieder eröffnet. Wien, im März 1870. livs __Die General-Direktion. Eine elegaiite Kalesche, vierfi^g, sehr wenig gebra«cht, ist billig z» habe». Näheres beim Sattlermeister Ferk i» Marburg. (Ivo Das Gasthaus in der Pikardte - ist zu verpachten. Näheres bei Robert Pfrimer daselbst. L -L -ß K K N reiSgetrönt in Paris 18K7. Längere Zeit am fürchterlichsten Husten, ja sogar an Auszehrung und vertrocknetem Kehlkopf lei d end, nahm meme Mutter, nachdem sie verschiedene Ver suche fruchtlos gemacht, zu dem hier bei Herrn A. Herz in SchlMemiihl zu habenden Bruft-Syrup von Herrn' G. A. W. Mayer in Breslau ihre Zuflucht, und^ kann ich nur vollständig der Wtil)rheit gemäß bezeugen, daß meine Mutter, welche bereits 7«» Jahre ziihlt, vollständig von ihrem schweren Uebel befreit ist, und kann ich daher nicht umhin, diesen Brust-Synip mit dem größten Rechte zu empfehlen. Stöwen bei Schneidemühl (Posen) 1868. A. Terdev. Lager von diesem vorziiglichen Mittel HSlt in Herr 1^. Bor Fälschung und Nachahmung gesichert durch Schichmarke laut K. K. Patent vom 7. Deebr. 18b8 Z. 1S0/L45. ? L! s ^ K- SA Das Verkaussgemöllix nebst Nebenlokalitäten, in welchem ich bis jetzt mein Detailgeschiift gefiihrt !^be, ist zn verpachten. Anträge nehme entgegen bis 15. Mtirz l. I. ,sz) k'. Xolletvix, AlarkurK. Ml» höchst Veacht-nswerth ««d wichtigt! tzM « Di aus Lüä-^merilca (k'rkz^^-öentos) I» üer Lxtntkt Vompssini«, I.onti- id r»«g von feste« Pliitze«, und Zchisie», für Ntisendt, Neftanrant», ffis für Oirköcht und /a«ilie« klanä, eidt äsr Haut «ins »ammtarti^o >Voi«zI»ö, auroksioktiAs unä dien iZvliäv weisse, äoa» liaxvl Äio n»tÄr»«ks k'risodv^nnä kütk« unä oriet« »ussvrZsm vvillcommv» 6iv Svifo. Xais. Icövigsl. O priv. SvLss» 2»dn»odmor-. b«»ts» rleeltrsiulsuassmittEl, unttdortr«Miod. Klvevnn-8vifv imÄ iilMrin-VrSm« xsxs» nautunrsmlivit^ vtkvno llautstsUon, Loduppsn 6vr Vag soknvllsts unä »ivkvntv llvilmittvl Lke«on äi» mei»tan XiNvIckoit«», Vm vunäunskn »Ilor ^rt üurol» 8okus8», luvb- un6 ILops- untl ^adnsenmsrs, alto Lodääon unü oKenv ^unäen, Lrol»i»okkü«a, KiNvä ontZiünästo I^itkmuvxsvu uuÄ Vvrlotüuvxsn »Nep Xrt cko. swieissk«' für vru»t1«iÄ«»äs. « e IDßVrSViS-QvlAVMtl»?«» xvDsvn ^u»«vdru»K u»ä I^uvssvntsiävn. ssSKSv Türmer d«i Xiväorn. /rliftl»e«leß- ««d AAHkerlUigtii-Zilbt, voniüzxUok in ikrer li^irleuvx. orientatisches Masser von Dr. Walker in l!ondon tür (Zliokt, Rkvnm», Isorvvnlviüoo, ItoptUokmorUSn Ao. li0l«8tlle8 Vmer von äom iiltsstsn vsstilUrer kvf l^ivtsrknt l. I. k'rivärjok lV., Küni? von ?rou»»sn, dkilcotku« I., X»i»«r »Uor kvuisvn, Viktori», XömUin von Lvssl>nä äk;. ä». klvilt vkno lA^ioin nood Xogtvn »Uv Bil»«sn-, X«rvva-, Lru»t-, l^»l!>«r-Driison-, ^okloimkkut-, LI»>«n- una IsarvsnlviÄvn» 8okv»nck«uo^^ llu»t«n, IInv«^»ulivd^vit ^o. Wvi»»v TvMvmsi' von Vickivr xsg^vn AlaK«n8vkmor»vn, Iä»KvnIer»mvf, soklsoktv Voräkuun^, ^rkmpfo, t^v kvi lviäva, vltibun^, >Vui'mIcr>n«nsjtvn, Xolilc, Vontopmnx äio. Niivtrsal-Sptistpiilvtr vl»» Dr. GM. Lmptinävt man vRkranä äs» L»8vn« 06er äarnaod, vntHvväsr H^ov ^»Ksv8okvÄobv, väör voxvn Ilnvormögssn 6i« 8pvi8vn ru Icauon, oäsr vv-?sn iZsr (Zualitüt oäoi' (Quantität Zor ß^vvo88vnvn, v»» immor mr X»m»n lulirsnäon 8poi8vn, vine vom Ilntvrlvidv au8xvkvnäo Ilnl»al»»zi^ioklcmt^ ^uf-drviliung^ oäor Äilaxvnäruolc, 8aurs8 v6vr r»v2izsv8.^uf8to88vn, Lokn^tl^ung^, ökuoksrimmon, IlvdUodkoit, örvokroi«, unä: m»n nimmt oinon xvkttuktv« KkLsolütsvI ivenn 8«1dsr sskr klein i8t »Msi) voi» äiv8om kulver troeleen in ävn I^unä (am Kenten auk äto Xunsv) unä 8okvvmmt S8 mit ^»8>vr vlZvr (angsönekmvr) mit govÄ88vrtom oävr purem ^vinv dinad, unä ti'inlrt ein UIa8 voll naod, 8o 8inä in venizsvn Z^inuten allo ^sno vv8okHvoräen volllcommsn vsr8ollvunäsn unä an ävrvn ötello tritt t>Ieidvnä äa8 »0 de kax^lioks l^sfül,! äer Lätti^une. ^om äor Llo8vkm»vk äe8 ?ulvor8 nioi» 8U8axt, nvlimv äa88oll>o omeonitilt in dofvuvdtvtvn Oblaten. — Le8onäeri bsinorksn8«srtk i8t, äa8» alten bikkenäen Spei8vn unä ber»u8vtionävn trknlc<»n idro t'atals Unart äurok äie8v8^ulvvr 8oknell vnt«oxsyn virlt. 8oi6tjt»p«Ivor von I>lvU xexen lXlaß^en- unä Ilntorlvid8lviävn. Kaden doi W. AI«I V«MA Verantwortliche Redaktion, Druck nnd Verlag von Eduard Jan schiß in Marburg. Beilage zu Rr. 28 der „Marburger Zeitung". Geschaftsbenchte. Pettan. 4. März. (WochenmarttSbericht.) Weizen fl. 4.30, «orn fl 3.—. «erste fl. v.—. Hufer fl. 2.30. «nfurutz fl. S.Vl). Heiden fi. 2.30. Erdäpfel fl. !.— pr. Metze«. Hirsebrein 14 kr. pr. Maß. Rindfleisch ohne Auwage 25, Kalbfleisch 26. Schweinfleisch jung 2L tr. pr. Pf. Holz Sö" hart fi. l0.—, detto weich fl. pr. Klafter. Holzkohlen hart fl. 0.60. detto weich fl. 0.50 pr. Metze,,, ^eu fl. 2.30 Stroh Lager» fl. l.80, Streu« fl. 1.— pr. Centner. Gingesandt. Wir bitten hiedurch die im heutigen Blatte stehende Glücks-Vsserte des Bank Hause» iA«m. t?vlin in Hambnrg besonders aufmerksam zu lesen. E» handelt fich hier um wirkliche Staati^loke, deren Gewinne vom Staate garan-tirt nnd verlost werden, in einer so reichlich ausgestatteten Geld-Berlosung, daß auS allen Segenden eine sehr lebhafte Betheiligung stattfindet. Diese» Unternehme» verdient da» vollste Vertrauen, indem vorbenannte» Han», „Totte» Segen bei Cohn", durch die Auszahlung von Millionen Gewinne allseit» bekannt ist. Nr. 82^7'."^ ^ "(17ö Kundmachung. Nach dem fteuerämtlichen RückstandS'AuSweise *vom 11. Februar d. I. hasten im Stadtbezute Marburg mit Ende deS Jahres I36V die äußerst namhaften Steuerrückftände mit 40646 fl. 78 kr. nuS. Unter dieser Ziffer sind 17V97 fl. 39 kr. HauszinSstcncr Rückstände begriffen. Die ausgewiesene Rückstandsziffrr gibt den sprechendsten Beleg, lvie unbeachtet die hierämtlichen ZahlungS Einmahnuiigen geblieben sind. Im Grunds des h. Erlasses der k. k. Finanz-LandeS Direktion vom 7. d. M. 3. lvnrde daS Stadtamt von der hiesigen k. k. Bezirks-hauptmannschaft mit Zuschrift dto. 19. d. M. Nr. 444 Str. und 4öö dringend angegangen, gegen die süumigrn Rückständner die gesetzlichen Zwangsmittel mit voller Energie in Anwendung zu bringen. Indem die Steuerrlickständner zur sogleichen Berichtigung ihrer auShaftenden Steuern hiemit nochmals eingemahnt werden, sehe ich mich beizufügen veranlaßt, dab die verbleibenden Riickständner eS sich nur selbst zuzuschreiben haben werden, »venn daS Stadtamt. um sich vor Berantwortungen ge^^enüber den Oberbehördcn zu schuhen, seine traurige Pflicht endlich zu erfüllen bemüssigt ist, geilen dieselben die Exekution beziehungsweise die Sequestration der Micll)zinse in ÄuSführnng zu bringen. Stadtamt Marburg am 27. Februar 187V. Der Bürgermeister: Banealari. »ilmmmvlisr 8v»tomv «r» Sr»»«. s Meeier ck VilMii vöa S 7V.—. ^ wr I«4 8oliul>m»v>i«r mib Xsttslgtiell uncl Doppolstvppstieli. .F. Lokuoiüermoistvr »m kurxpl»t- --u Z^IarKDAAr'zx. vor» unck JollNtN- M^Negevschim- kÄbnlis-XivilerlAM^^^iie^ k. N«lt»ellvr in Alai-lliurU, Herrengaffe Nr. 107, empfiehlt ihr reichhaltiges Lager von Sonnenschirmen modernster Fa^on für die Frühjahrs- und Sommerfaifon. Daselbst werden auch alte Schirme zum Modernisiren zu den billigsten Preisen übernlimmen. effektuitt^^'''^'^^^^^ Aufträge werden prompt und gegen Postnachnahme Tanfende «o» MMIISSUUIl Die Aroh- «id /tlzhut-Aiederlllge »Verden oft an zlveifelhafte Unternehmurgen gewagt, während viel-fach Gelegenheit geboten ist. mit einer geringen Einlage zu bedeu-tcnden Capitalicn zu gelangen. Allen denjenigen, die dem Glück auf eine solide Weise die Hand bieten »vollen, wird hiermit die im heutigen Blatte erschienene Annonee der Herren ^ C?«. in zur besonderen Beachtung empfohlen. Ein Landhaus in Jaring. vor 2 Jahren neu gebaut, hochebenerdig, mit 6 Zimmern. Sparherdküche, Gemüseteller. Weinkeller auf 3l) Startin in Halbgebinden, die schönste Lage im Orte, — dazu gehören: 1 großer HauSgarten mit edlen Zwergobstbäumen besetzt, einem großen Spargelbeete. dann ein Acker nnd mit den besten Sorten bepflanzter Obstgarten im Flächeninhalte von 1000 Klafter. — ist wegen Familienverhältnissen sogleich unter leichten Zahlu^sbedinjmngen zu verkaufen. Auskunft beim Eigenll)ümer daselbst. ?iiioe uncl Lriovkv tÄgxUolK «mpiivlilt sur jxütixov ^dvklimo M'. Ulvxvr, (londitor, uatsro NsrrsiiAs»sLe. von ewpüvkit »iol» mit einen» reich sortirten Lager ^ u«ok »I» »tNUNVNsl Änch werte« Strssh- und Filzhitte geputzt nnd modernijirt. ^n»M»rtissO ^nttrAss» v«rä»n U»odu»kms prompt eitslrtnirt. In HI«ed«rßx. (168 in Xssn« 8tiol>l's k»rtsns»ioii siel» an/.nxmxvn, vvt» nun mi I» Ltüvk ?.u S i!. « n v » i1. (179 in bolea.nnt6r vor^itxlioksr ^usfiil»rnnß Kvliofsrt ^oiäen. Ivü Ei» Prat»til»a»»t (182 ans guter Fainilie und mit nöthigen Vorkenntnissen versehen, wird in der Mode, und Cnrrentwaaren-Handlung deS Anton Dolar in Kla» genfnrt sogleich ausgenommen. Der Biehmarkt (l»7 zu St. Magdalena i« Marburg findet am II. Mäirz statt. Dt« gtthrlt» Atvohaern vo« Mardsra, besonders der liiesigen GeschästSwelt und Industriellen, empfehlen wir uns hirmit ergebenst unter Garantie nnd DiScretion znr Besorgung ihrer dieSfSlligen I s s r s i» alle i»> »»d aislSitischl« Skitmigt? auf« Angelegentlichste. frineii»: keekte miii billixslv keo1c»v> 6«r msu. k'aouttät »owiv äsr krimari^retL XovTvs, Itövzf Ulict Dr. Iivvle, »< ^>en. kkstorstr»»»« 2^, uvtl last in nUon xros-«vrn ^nntkvlcvn Äer österrsivkisokon ülonarowo lt)vz?iv^on. vis skrossv I'Iasotie » Z N., tlio kleine ^ I tl. S5 kr. Okomisod untsrsuvkt >vnr6v «las krüparnt von Z?ä «vrrvn ?rokos«>rvn N«tter, Depots in allen Apotheken der Monarchie. Devot in Marburg bei r. ««Nvini«, Materialwaaren-handlnug, «lagenfurt: Dn Paul Hauser. leitner Zum aoldeuen H»rsch«n . Johann »»chlcr, „Zum gute7'^ Franz Rauscher. .Sum ichwa'^n Adler", Laibach: Wilhelm Mayer. „Zum goldenen Hirschen , Albert Ramm. „Zum.goldenen Einhorn". M Vr. Vattison's ^.daS bewährteste Heilmittel gegen Gicht »tnd 9the«matiO«ON aller Art, als: Gesichts-, Brust«, HalS« und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Kniegicht, Gliederreißen. '^ Rücken, nnd Lendenweh n. s. w. 3n Paketen zn 70 kr. und halbenIzn 4V kr. bei Zph. Merto in Marburg. (ISl >rili««l.Sti,at».Pl»«i»»-L»st sind »dera« »u kaufen und ,u «vielen erlaubt.^ „Gott-S G-g-« bei «oh«!" j Die Berlosuntt larRAtirt nnd Vollzieht die Ztßßt^egiervng sell»st Beginn der Ziehung am B«. v. Mt. Rur 4 Gttkdel» oder B Gulden oder » Gu^en W itoftet rin ,s« St«»te garantirte« wirkliches «riainai-St«^^ (mM ^von de» verbotenen Promessen) und bin ich mit der Verst>dll>g dmer^ »irkliche« Vrigintl-Stagls-Lose gegen fraikirte.Einsendung des ,e-^rßgei selbst nach den entsernteften Vegende» ßßßtlkch beitragt. UW^ Gs werben nur Gewinne Kkivsen /^ Die Haupt-Gewinne betragen 250.000. 200.000, 190.000.^ 180,000. 170.000. 105.000, 162.000. 160.000. ^55.000, 150M0 >100.000. 50.000. 40.000. 30.000, 25.000. 2mal 20.000, .^ma 15,000. 4mal 12.000. Sinal 10.000, 5mal 8000, 7mal 6000, 21ma !5000. 4ma! 4000, 36mal 3000, 12emal 2000, Lmal 1500, 5tnal 200, 206mal 1000. 256mal 500. 3ö0mal 200, 178p0mal 11^ 100, 50, 30. - ^ ^ Kein Los gewinnt weniger als einen Werth von ^ Tyaler. Die ««liicht Kiehnngslifte nnd die Berselidung der Gewmugelde rfolgt «nter Aaatsgarautie sostrt nlich der Ziehvng an Jeden de etheiligten prompt und verschwiegen. . > Mein Geschäft ist bekanntlich das Aeltefte^und Allerglbcklichftt. indem ich bereits an mehreren Betheiligten i» dieser Veand dle M^ köchlten Sonottre^fer von 300,000, 225,000, ^80,000, 125,000, mehrmal» 100,000, kiirzlich dlls große Los und am 29 vorig. ^ jcho« wieder den allergrößten Holtpt-Gtwin« in Graz außbezahlte «an». in Allmdurg. Kattv» 8eMo l»ei ltolin in Vivnü VsolvoliUit«. Ein- und Berkans oller Gattuugeu Staats, und Indnftrie« Papiere, Gold« und Silbermünzen, Empfehlung von Kapitalßanlagen, NmwechSlnng von Coupons nnd AnAtünfte. Lose und Promessen zu allen Ziehungen. Zvstel Antheilscheine auf l864er Staats« lose ä fl. 8. auf Credltlole k fl. 10 . dnrch den Ankauf eines solchen Anthell-scheineS spielt der Eigenthümer sofort auf den SVsten Theil des a»k den ausgefertigten Antheilschein geuau beze»chneten nnd bei unS deponirten Loses, und ist dies Los zum SVsten Theil deffen Stgenthum. Diese Antheilscheine taufen wie stets znm TageScourse zurück. I.o»O auf ^0MO»>O» »ut KOO4sr I.o»G t K. H. gegeu Erlag eiues Depots von circa fl. S00 für je eineu Mörsenschlusi d. b. fl. .'iotw werden prompt und solid direet van unS ohne Vermittlung eines Seu-sals ausgeführt. Prolongationen billigst. Der erUelte Gewinn wird sofort ohne «bzng ausbezahlt. Die Dauer der Epeculation ist im^Belieben der Partei. — Programm gratis. Auskünfte auf schriftliche und mündliche Anfragen. Zosef Aohn ck Comp.. Vt«, »«»»t, »». O. »n> tmuioiUiidsrl»!»»« wird naturgemäß, ohnt innerliche Medikamente geheilt. — Adresse: vr. ». »ottw»a» in am Main. (Gegenseitig franr».) 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