Nr. 242. Freitag, 22. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Oailmcher MuH 3/^"n,tratl°nsprtiS: Mit Vostversrnd»!,,,: gan^ninin 30 li, bnlbjälmn ^ >< Im Kmilor! naüzjälirit, ^ palbiädriss „ li, ssür dil ZüsteN,!!,,, in« Ha»« nllxzjühlia L «. — InsertlonsgebUhr: ssür llri»r InsercXs bi« ,u 4 Zeilen 50 k, größere ver ^eile IL k i bei öfteren Wiederholn»^!! vrr Zeile ft l>. Dir »Laikackrr Zeitünss» ericheinl »ünlick. mi< Äulnahme der Tonn- «üb sseierla^e, lir Adminiftiotlon befinde sich Mill°«iöftraf>e Är 20: die Medaltion Milloiiösirahl ^r. «0, Tpiechstunben der Uedakliim von « bii lO Uhr vormittaae, Unfronliertt Brirfl' wl-rbrn nickl anaenommen, Manullrivte nick» ^urnclaeslelll. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Teil. Den 20. Ievtcmber 1!)M wurde in dcr l. l. Hos' und Staats» °nm«ei da^ I.XXII. Stück des Rcichsgescyblattes in dcntscher 'Ni.gndr ausgrsscdm nnd versendet, Den 20. Oktober l!»0<<) wurde m der l. l. Hos. und Staat«. uu'nerei das I.1V, Ctm-l der kroatischen und rutlicnischen. das ". ^tilct der italirnischcu. das I.X, und I^XI, Stück der pol- ?"i' dao l.XVI. Stück der ruthenischcn nnd das I.XVIII. .'"° f'XX. Stück der slovenischei, Äusssnbc des Ncichsaesetz. latles de? Jahrganges IW< ausgegeben nnd versendet. Nach dem Anltsl'lattc zur «Wiener Zeitung» von, 20. Olto-'« 5 ^ <^r. 241) wurde die Wcitervcrbreitung folgender "rekerzeiia.mssc verboten: Nr. 42 «Kathul. Arbeiter. Zeitnng» vom U;, Oktober 1909. ^ Pornographische Bilder ans Palermo. Nr. N7 '^un,i^m!<. vom 1«. Oktober 1909. Nr. 42 <.IM,'.8nrssimc, ^ "'^ 76 «I>!ü>rovm!<> vom 12. und 15. Oktober Nichtamtlicher Geil. Der Besuch des Zaren in Italien. . Dor Besuch des Baisers Nikolaus am italicui-^'u Königshofe erregt, wie mail aus Koustall-^lopcl berichtet, in der tiirkischen Welt große Auf-M,li!i>fl,'it. Vou jeuer uervöfen Spannung aber, elchl' ^'^.^^ Mouarcheubegeguuugeu lluter deul »is ?','^^'"'l' iu >lonstanlinopel hervorzurufen !, ,'^!^' lsl dicseo.iixil tamil eiloas zu uierkeu. Mau u'U"',chätzl f(-in^nniis die .^wcifollose Poliiischo Vc^ >! !>?' ^^ ^'lier Enoärmuuss der Nlssisch-italieui-"'"' ^oziehuuqeu auch im Hiüblick auf deu Vallau >u oinnil, nciqi nber im ^auzcu doch zu der Vlu-'^?sf^' ^' ^'^' lU'oneu ^iuieu der europäischen ^< llanpolitil it,, loeseutlicheu uach der liewrstelieu ^^^ntlx'vue die qleicheu lileweu werdeu. lvie qe lnilwlntiq. Mit großem Iineresse lourdeu iu der türlischeu Welt die Veleuchluuqeu der ^areureise iu der österreichisch-uuciarischeu Presse erwartet. Die Nuhe derselben hat die ebeu charatlerisierte >'!uf-sassuua, der türkischen >Neise befesti.qt. Das „Frcmdeublatl" betout iu eiuer Vetrach-tuusi über die I'iieise des ^areu uach Italieu, daß uuseie ^l'onarchie leiilen (^ruud habe, die ''luuahe^ ruul^ zuuscheu ^ltußlaud uud dem apenuiuischen Königreiche mit Mißtraueu oder gar uiit Vesorguis zu beobachteu. Je mehr ^reuudschasteu sich zwi-scheu eiuzelueu Aiitgliederu der beideu großeu euro^ Päischeu Mächtegruppen bilden, desto größer wird die I'lu5>sicht auf die uugestörle Erhaltung des Friedens. Während der letzten >!rise hat sich gezeigt, daß Italien au dem Dreibund festhält uud daß es den Wert der Tripclalliauz für seiue eigeueu Iuter-esseu llar erkannt hat. Wir habeu l'olles Verlrauen zu Italieil, loie mau es uur zu eiuem Freuud habeu tauu. Nud >oeuu ullu zwischeu Nußlaud und Italien sich, wie beispielsweise iu der .^retafrage, Verüh-ruugspunkte fanden, >oenn dadurch das Verhältnis zwischeu dieseu beideu Neicheu eiu iniiuleres lourde, so liegt dariu uichts, loas uus beuuruhigeu köuule. Die Äiächte des Dreibundes sind frei iu der Wahl ihrer freunde. Eiu gutes Verhältnis zwischeu ^iuß-laud uud Itnlieu birgt uichts iu sich, was uusere Iuteresseu schädigeu köuute. Die juuge Freuudschaft zloischeu Italieu uud Rußlaud, von der der '^arenbesuch iu ^iaccouigi eiueu deutlichcu Beweis liefert, lauu für die iuteruatiouale >loustellatiou uur vou güustiger Vedeutuug seiu. Je weniger freiud eiuauder die Großuuichle siud, je mehr ^'lu-ilälierliugeu zwischeu deu Staateu eutstehen. desto fester loird der ^riedensbau, desseu sicherste Basis der Treibund ist. Zionismns. ^'lus Noustanliuopel loird berichtet: Teit den» Besuche, welchen eiue Anzahl lürkischer Parlamen-larier liiNei- ^ühruilg des daumligen .^animerluze näsidenten uud gegellloärligeu Mmisttt-z, des Iuueru, Talat Bey, den Parlamenien iu Paris und ^oudou abgestauet hat, lreteu luil eiuiger Hart-nääigleil (Gerüchte auf, daß von zionistischer Tcitc Uuterhandluugeu mit türkischeu ^lbgeordueteu zu deni Zwecke geführt loerden, um deu allcu zioui^ slischeu Plau eiuer Besiedelung Pnlästiuae oder Mesopolalnieus mil jüdischen Kolonisten zur '.'lus-sührullg zu briugeu. Belauullich vermochten alle gegenteiligen Versicherungen der ^iouisten dic in lürtischeu Kreiseu besteheude ilberzeuguug uicht zu eutkräfteu, daß das erwähute Projekt, lveuu es schou uicht Politische Zwecke verfolgeu sollte, doch eine nichi aus deu ^'lugeu zu verliereude Politische Teile habe, auf welche Auuahmc iu erster Linie das bisherige negative Schicksal der in Konstantinopcl wiederholt aufgetretenen zionistischen Bemühuugeu zurückzuführen ist. Tns türkische Mißtrauen geht iu diesem Puutte so weit, daß fremoiäudischeu Juden der Aufeuthalt iu Palästina nur bis zur Dauer von sechs Monaten gestattet wird. Die vier heiligen Clätlen der Mohammedaner sind Mekka, Medinn, Damas uud Jerusalem. Eine Massenaufiedluug vou Juden in Palästilla oder Mesopotamien lluirde aus dieseill Grunde größtes Unbehagen bei der mohaiu-«nedanischen Bevölkerung dieser Bänder wecken, wenn nicht geradezu deren Widerspruch hervorrufen, dem sicherlich Tukkurs auch vou christlicher Tcitc würde, soweit es sich um Palästilla Handell. Da hiedurch eiu neues Gäruugselemen: geschaffen werden könnte, ist es begreiflich, daß auch in juugtürki-scheu Xtreisen, obschon diese zumeist vorurteilslos denken, vielfach die größte Behutsamkeit iu der Be-haudluug des zionistischeu Probleme iu der obenerwähnten ^'0lm empfohlen wird. ^l'ach der llber-zeugung geuauer Kellner der Verhältnisse hat daher anch uuter deiu neueu Regime iu der Türkei der Plau der Besiedelung Palästillas oder Mesopotamiens mit jüdischen >iolonislen zuuächst gar keiuc Aussicht auf Verwirklichung. Feuilleton. Im Walde. Von S. M'rncr mig aus dem ,vaselbusch^ Gleich hiute'r ihn, >t, >s .' '^ ^l'sroreilen Schnee ein hoher Röhren-d<> ^-^ lu"M der Lauf einer an das dürre Geäst ! ^,Pe auschlagoudeu Fliute. Aus den, Walde , ","u vollbäriiger, rotbackiger Jäger hervor. Hiu- '^n lauselteu lleiue Schneeflocken zur Erde. ",'!< ^/^ /^'^"l auf eiuer ^»luhöhe, dereu uuterer ll. /'. V"^ U'ar. '.liur das Buschwert uud einige >>aß n .^">w'.^l" '""" ftchcn lassen, gewisser-erl n . .. ?"l)rzeich.'!i, daß der Wald als solcher äin, . "^" >"ll. Den Fuß des Hügels unl-^"^. "u Bach, welcheu eiu Pfad eutlaug lies. ^ „''.'^ . .'' ^"" d"- Pfad auf die Landstraße ^ur >' l ''<'"^ '""" die zerstreuteu Häuscheu eines bügel e l ! "' ^'"' ^^ '^^^ '^'^"' bewaldete sei.ki^?' 3"'^ deckte den Schwanz geradeaus, ^^^"al.ze zu Bodeu ilud qiug schullpperud ^?".' ^u Wald z,lrück. Der Förster 'W deu Blick auf vier Stümpfe ' ch l Ä! " 5 ^?^^' ^"' gauze Wald war mit '' M..1 /^'" /'^""- Der Holzdiebstahl war "" ^N h "l^ ri7!' "^ ^"' Forstper ollal bei- >vm'. M ri s '"'^ "ls in, Walde anzutreffen Seit" ""' ^'UNc 'weu frisch Der Hund stand wieder und starrte zur Erde. Die uuversehrte Spur eines Fuchses, die ill die Tiefe des Waldes führte, war im Schuce deutlich zu verfolgeu. Der Förster drückte deu Deckel seiuer Pfeife fester zu, bliuzelte uach dem langgestreckten vorwärtsstrebeudeu Hund und drängte seinen schlanken Körper dnrch das dichle Gezweig, um der Fährte uachzugeheu. Iu das Gekuister der uuter sei neu Fü ßeu bersteudeu Schneedecke, in das Geprassel der brechenden Hstchen mischte sich das Gekreisch einer aufsliegendeu Elster. Eiu Eichhörucheu fchlüpfte, einem Wiesel gleich, über deu bleudeudeu Schuee. Die Fährte schien untrüglich, bis sie sich an einem Puutte mit eiuer zweileu kreuzte. Der Hund staud still uud wußte uicht, wohin er sich wenden solle. Er rannte bald dahin, bald dorthin, blieb dann winselnd stehen lind sah zu seiuem Herrn empor. Der Förster bückte sich uieder. Im Walde war es still. Nur eiu Rabe krächzte uud flog über deu Wald hiuweg, während sich seine dunklen Fittige vom mattblauen Himmel abhoben. Plötzlich hieß der Förster seinen Hund schweigen und horchte anf. Aus dem Innern des Waldes drang ein leises >trachen zu seiuen Ohren. Mit ausgestreckter Hand die Stallspitze seines Stockes in den Boden bohrend, stieg er empor, dem Geräusche uach. Er sah im weißeu Schnee eiueu kleiueu schwär, zeu Gegeustaud sich regen. Eiue alte Frau war's, welche uiit deu Händeu verstreute Holzstücke aus dem Schuee scharrte uud auf ein Häufleiu schichtete. Ebeu hatte sie eiueu Eicheuast ausgehoben, welcheu sie, sich beugend, auf ihrem schwacheu 5rnie zerbrechen wollte, als der Forstmanu auf sie zutrat. „He da!" Wenn des Förster5 Gewehr gerade über ihrem Haupte losgegaugeu wäre, hätte die Greisin nicht so erschrecken können, als bei diesem gräßlichen Gebrüll, womit sich die lange verhaltene, durch znhl^ lose ^Pliller uud Tlrünke von unberufener Hund im Walde geschlagener Bäume geuährte Wut des Jägers Luft machte. Vor Angst ließ sie das Scheit fallen und zog das zitternde 5tinn zum Oberkiefer hiuauf. Der zornige Mann stand dicht vor ihr. Seine Augeu rollten, seiu Gesicht war feuerrot, seine geballte Faust holte hoch über ihr zum Schlage aus, fuhr aber uicht nieder, als er ihre spindeldürren, knochigen Hände wie trockene Blatter im Winde zittern sah. „Hab ich dich!" rief er. mil dem Twck nach der zurückweicheudeu Alten langend. Er zog ein Notizbuch aus der Tasche und wig ihren Namen eiu: .Caroline Stangel. Die Frau, deren Gesicht bis an die Knoten reichende Furchen durchzogen, schlug fleheud die Häude zusammeu uud warf sich, die spitzen >lme in den Schnee bohrend, au allen Gliedern zitternd, dein Herrn zu Füßen. Uni Gottes willeu, Erbarmeu! Die Kinder -- die >tälte — der Manu im Spital!" Ihre Zähue klapperten, während sie diese Worte hervorstieß. Einen weiteren Laut vermochte sie nicht über die Lippen zu bringen. „Das Tuch her!" rief der Förster, iuoem er auf das im Schnee ausgebreitete Stück grober Leiu waud hinwies, worauf der Alte das Holz aufgeschichtet halle, um es aufzuhocken uud fortzuschleppen. Laibacher Zeitung Nr. 242 2170 82. Oktober 1909. Politische Uelierkcht. Laib ach, 2 l, Oktober. Unter den Vorlagen, welche das ant 2d>. d. M. zusammentretende Tobranje zu beschäftigen haben werden, nimnu den vordersten Platz, wie man aus Sofia berichtet, die Ratifizierung des russisch-bul-garisch-türtischen Abkommens und die des Ausgleichs mit den Orientbahnen ein. In den Politischen Kreisen der bulgarischen Hauptstadt wird angenommen, daß das Sobranje zu Ende seiner diesjährigen Session den Beschluß fassen dürfte, zur Saitt-tionierung der Protlamierung Bulgariens zum unabhängigen Königreich und der bezüglichen Änderung der Verfassung für das nächste Jahr die große Nationalversammlung einzuberufen. Ministerpräsident Malinov wird in einer der ersten Sitzungen des Sobranjc ein ausführliches Erpos<^ über die Politik des demokratischen Kabinetts halten und hiebei den türkisch-bulgarischen Beziehungen eine besondere Beleuchtung widmen. Das dem Sobranje zu unterbreitende Grünbuch wird bereits bearbeitet und dürfte in den nächsten Tagen eine definitive Fassung erhalten. Es wird gleich zu Beginn der Session an die Deputierten verteilt und publiziert werden. Die französische Kammer wird, wie man aus Paris berichtet, in die Budgetdebatte nicht vor Einfang November zu treten in der Lage sein. Die Zwischenzeit soll durch die Beratung einer Reform des Wahlsystems in Frankreich und durch Fertigstellung des neuen Zolltarifs ausgefüllt werden. Was die ersterwähnte Materie betrifft, steht das Kabinett Vriand anf dem Standpunkte, daß bei der Kürze der Zeit, welche das Land von den nächsten Wahlen in die Legislative trennt, an eine Anwendung der zu beschließenden Reform schon auf diese Wahlen nicht gedacht werden könne- dagegen ist die Regierung bereit, der Kammer einen Gesetzentwurf für Munizipalwahlen zu unterbreiten, welcher auf dem Prinzip der Proportionalwahlen fußen wird und der bereits im nächsten Jahre zur Praktischen Anwendung gelangen könnte. Den Zolltarif anlangend, scheint die Regierung den schutzzöllnerischen und agrarischen Tendenzeil der Zollkommission der Kammer gegenüber in einigen Punkten Entgegenkommen bekunden, in anderen aber aus wirtschaftlichen, sowohl wie aus politischen Gründen diesen Tendenzen keine Rechnung tragen zu wollen. Am vorigen Freitag hat der Prinz von Wales den Schlußstein zu den Hafcnncubauten in Dover gelegt. Seit undenklichen Zeiten ist Dover schon ein strategisch wichtiger Platz gewesen sowohl vom Marine- wie vom militärischen Standpunkte aus. Genau gesprochen, sind zwei Häfen errichtet worden, einer für Kriegs- und ein anderer für Handels-zwecke. Dieser letztere ist der kleinere, er bedeckt zm Zeit der Ebbe nur eine Wasserfläche von 75 Acres, während der andere Hafen, der ausschließlich für die Zwecke der Admiralität bestimmt ist, bedeutend größere Dimensionen ausweist. Er hat bei Ebbe eine Wasserfläche von lM) Acres und bietet genügend Raum für eine Flotte von 25 erstklassigen Schlachtschiffen mit den dazugehörigen Hilfsfahrzeugen. Die Arbeiten haben elf Jahre in Anspruch genommen, im Jahre 1896 begann der Vau nach den Plänen zweier Admiralitäts-Ingenieure. Der Kricgshafen ist durch die Errichtung von drei großen Wällen gebildet worden. Der im Westen gelegene, schon vorhandene Aomiralitätspier, der eine Länge von lWU Fuß hatte, wurde um weitere 2l)l)() Fuß verlängert. Von den hohen Klippen beim alten Gefängnisse aus wurde der Ostarm, ein ^20 Fuß langer Wall, in das Meer hinausgeschoben, und zwischen den Endpunkten dieser beiden Wälle läuft, fast parallel der Küste und beinahe drei Vicrtelmeilen von ihr entfernt, der südliche Wellenbrecher, der eine Länge von 4200 Fuß hat. Räch den Angaben der „Kreuz-Ztg." haben die Kosten des neuen Kriegshafens, dessen beide Eingänge durch Forts geschützt sind, ttl) Millionen Mark betragen, die des Handelshafens 25 Millionen Mark. Tagesneuigleitelt. — Kaiser Wilhelm in Paris.) Aus Paris, 2<». d., wird gemeldet: Der Vorort Vincennes hatte gestern seine Sensation. Abends verbreitete sich das Gerücht, man habe Kaiser Wilhelm in Zivil in eine dortige Fabrik eintreten sehen. Mit Blitzesschnelle dnrcheilte das Gerücht die Straßen lind in kurzer Zeit halte sich eine große Menschenmenge vor den Toren der Fabrik angesammelt, die sich mit der Erörterung der politischen Mög!ichfeil eines Vesnchs des denlschen Kaisers in Paris die Zeit vertrieb. Die Ausdauer der Leute wnrde auch belohnt, sie konnten nach geranmer Zeit Kaiser Wilhelm die Fabrik «erlassen sehen — es war der neue Teilhaber der ^irmachefs, der tatsächlich eine sabel» hafte Ähnlichteil mit Kaiser Wilhelm hat. Etwas ein-täuscht verlief sich die Menge. — sDcr all.qerisscllc Dinger als Vcrrätcr.j Ans eigenartige Weise ist es der englischen Polizei aelun« qen, einen ihr schon seit langem bekannten Verbrecher eines Einbruchsversnches zu überführen. Vor einiger Zeit fand ein Polizist anf dein Gilter eines Gartens des vornehmen Viertels von St. John Elerkenwell anf» gespießt einen Dinger, mit einem goldenen Ringe qe» schmückt. Der Polizist brachte den seltsamen Fund nach Seolland Miro, wo sich die Sherlock Holmes lange ver» gebenS die Köpfe darüber zerbrachen. Kürzlich nnn hat man eine Anzahl Taschendiebe festgenommen, und nnter^ ihnen war ein alter Ganner namens William Mitchell, der lallt seine Unschuld beteuerte und diese durch seine verbundene Hand zn beweisen suchte, mit der er doch keine fremden Taschen leeren könne. Es stellte sich nnn heraus, daß Mitchell den von dem Polizisten gefundenen Finger verloreil hatte, als er den Versnch machte, ein Gartengitler in St. Johns zn übersteigen, nm in die dahinter gelegene Villa einzubrechen. — Mne neue Art Fähren.j Fähren sind mit dem zunehmenden Verkehr der Gegenwart immer hänsiger, größer, schneller und konfurtabler geworden. Weder der Straßen», noch der Eisenbahnverkehr kann sie entbehren, und in manchen Bändern ist ihr Gebranch sehr tonzen» lriert, zum Beispiel in Dänemark, Irland, den Ver-einigteil Staaten. Aber ihre Anlegevorrichtnngen sind immer noch nmständlich nnd erheischen bei stark wech- selnden Wasserslände» große Zeitversänmnisse ode'' Landnngsschwierigkeilen. Ma» gebraucht in solchen F"I» len meist das System der schwingenden Ärncle», die nm einem Ende ans dem festen Lande liegen, dein anden'» in Ketten nnd Seilen hängen nnd ncich dem wechseln-den Wasserstand anf dasselbe Niveau mit dem Den der ^ähre gehoben oder gesenkt werden können. Kürzlich ist in Schottland für den Verkehr über den (5!ydestrom eine eiserne Fähre geballt wordeil, von der die Wasil'N bei jedem Wasserslande direkt aus Land rollen könne», ohne dah cs elner Landungsbrücte bedarf. Die Platt» form, aus der die Wagen, Leute usw. stehen, liegt nicht fest ans dem Schiffskörper, sondern anf eiiu'i» Nahmen von Träger» nnd dieser kann dnrch acht star!«' Schranben sehr rasch gehoben oder gesenkt werden m>< einem Spielraum von !7 ^nß. Dampfkraft bewirkt 5>e Dotation dev Schrauben. Nei dem gegenwärtigen Slcm^' des Maschinenbaues bietet es keinerlei Schwierigkeit, auch die Decks der großen Eisenbahnsähren, ans dem'N in der Rege! nnr drei bis vier SchnellzmM'cW^ oder acht bis zehn Güterwagen stehe», ebenso oder »>> hydraulischen Pressen zn heben und die Wagen direct aufs Land zu ziehen, anstatt sie über eine schwellende' Nrücte zu bugsieren, die bei stark wechselndem Wass^'" stände zuweile» gefährliche Neignngen besitzt nnd de» Übergang znm Lande sehr erschwert. — lDcr Nutze» dcö Löwen.) Es hat stets Le»" gegeben, die eindringlich davor warnten, die glißl'" Raubtiere in Afrika und anderen der Knllnr noch ">")> völlig erschlossenen Bändern auszurotten, nicht »>i< ^"' recht wiesen sie daraus hin, daß ein gänzliches Vc-l' tilgen des großen Raubzeuges zweifellos ein derartig^ Anwachsen'der Zahl der wilden Pflanzenfresser z>u' ^olqe haben müsse, daß der dnrch die letzleren den Kol0' nisten beigebrachte Schaden unvergleichlich größer sei cus der, den die Raubtiere gelegentlich unter dein Haus' Viehbestand des Ansiedlers anrichten. Ein einfach^ mathematisches Rechenei'empel zeigt, daß die Zahl dcZ von Pflanzennahrnng lebenden Wildes aber bald >>^ Ungeheuerliche wachsen muß, falls diesem AnwaclW nicht anf natürliche oder künstliche Weise ein Nie^'l vorgeschoben wird. In der „Nature" führt ein eN!l' lischer Asrikasorscher, David G. Longworth, die Richt'si' keil dieses Satzes näher aus- er sagt, daß die Äus-lottung des Löwen in Uganda geradezu die weitere wn'' schaftliche Ausschließung'dieses Landes in Frage zu sl"' len drohe, da die ungeheuren Herden von AntilM» nnd Zebras die Ernten ost völlig zerstörten- und ">>' gleich die Gescche diese Tiere schützen, sehen die A>i' siedler in ihnen ihre größten Feinde. Die Löwen dti' liegen dürfen ohne Schutz jederzeit niedergeknallt >m'l' den. Nnn braucht ein einziges dieser Raubtiere wö'chenl' lich mindestens zwei Stücke des genannten Wildes z»^ Füllung seines Magens. Wenn man nnn bedenk!, daß in einen, einzigen Jahre in Nairobi 34l; Löwen erlegt wurden, so sagt diese Zahl, das; in diesem Jahre Zb» bis 40.0lj<) Anlilopen oder Zebras mehr als sonst an> Leben geblieben sind, nnd das in einem einzigen Bezi^-Longworth ist der Meinung, daß die Jagdgesetze >>'. Nrilisch-Ostasrika eine völlige Umarbeitnng verlangten« Jetzt kann ein Jäger, der eine Abqabe von U»^<> ') gezahlt hat, Löwen erlegen so viel, wie er will; er dcni aber nur zwei Zebras nnd ein Dntzend große AnliloM schießeil. Eine Nittschasl, die znr Zeit ,inter den^AN' siedlern die Rnnde macht, verlangt, daß nnler die Iassd> gesetze die Bestimmung anfgenommen werde, das; bei Löwe vor der Ausrottung dnrch die rein jagdsportlM" Expeditionen geschützt werde, nnd das; jeder Jage'' ^ Wieder lag sie ihm zu Füßen, mit in Lumpen gehüllten Armen sie stumm umschlingend. „Das Tuch her!" Dabei stieß er' die Alte mit dem Fuße, daß sie hingefallen wäre, wenn sie nicht, nach rückwärts greifend, die Hände gegen den Boden gestemmt hätte. „Das Tuch her, oder ich schlag' dich mit dem Stecken entzwei!" Die Greisin machte sich daran, das Tuch unter dem zerstörten Holzhausen hervorzuzerren. Es dauerte lange, bevor sie damit fertig wurde. Sie weinte. Ihre Tränen betauten den Schnee. Der Fürster wurde ungeduldig. „Marfch, fort von hier!" rief er und entriß ihr das Tuch, welches sie festhielt, mit so kräftigem Ruck, daß sie zurücktaumelte. Sie bedeckte das Gesicht mit ihrer blauen Schürze, kehrte sich ab und ging schweigend den Abhang hinunter, bereit, in dumpfer Ergebung alle Drangsal zu tragen, welche ihr Elend noch über sie brachte. Der Abend brach herein. Dunkles Gewölk am Himmel verkündete nahen Schncefall. Naben flogen zum Walde, um ihr Nachtlager aufzusuchen. Unter das Weidengcbüfch duckten sich hopsende Hasen. Die untergehende Sonne ließ die schneebedeckten Hänge in hellem Violett erglühen. Goldene Strahlen glitten über die glitzernden Flächen und die sternförmigen Schneekristalle flimmerten darauf wie geschliffene Diamanten. Rasch dehnten sich die Schatten, das fliehende Licht bestrahlte nur mehr die Rücken der Hügel. Dunkelblaue Schatten bedeckten das Dörflein im ^.ale. Dahin seinen spitzen Stock fest in die hartgefrorene Schneedecke versenkend, lenkte nun der ^orstcr i,cme schritte. Dcr Hund lief vor ihm her Sie hatten schon die letzten Väumc und Büfche des Waldes verlassen und die Hälfte des Weges zwischen Wald und Dorf zurückgelegt, als der Förster im Schnee etwas krabbeln sah. Er beugte sich und zog aus einer mit Schnee erfüllten Grube einen fünfjährigen Knaben hervor. Das Kind hatte ihm furchtsam ausweichen wollen und war bis an die Hüften in eine Schnecwehc gefallen. Es war nur iu dünnes Vaumwollzeug gekleidet, das bereits mehrfach geflickt war, hatte den Kopf in ein Tuch gebunden, dessen Enden um den Hals geschlungen nnd im Nacken zugebunden waren, und steckte in die Rocktaschen seine starren Händchen, um sie zu erwärmen. „Wohin gehst du?" Der Knabe wandte den Kopf nach allen Seiten und antwortete nicht. „Wohin gehst du, sag' ich?" Der Knabe begann zu weinen und antwortete endlich, indem er die rechte Hand vor seine Augen hielt: „Um die Großmutter." „Und wo ist sie?" „Ich geh' sie suchen." Der Förster wurde aus des Kindes Antwort nicht klug. Er dachte nach, besah sein dünnes Gewand, seine zerrissenen Schuhe, sein schmales Gesicht und sagte dann in weit mildcrem Tone: „Wie heißt du?" Das Kind heftete seine tränenfeuchten blauen Vlumcnaugen auf den großen, vollbärtigen Mann. weinte auf und trat wieder einen Schritt in die Schneewche zurück. „Wart', du sinkst ein!" fagte der Förster und zog es abermals an demselben roten nnd starren Händchen heraus. — „Warum weinst du denn? Ich tu dir ja nichts — sag', wie heißt du?" Etwas wie ein Seufzer kam zugleich mit dem dampfenden Atem aus dem Munde des Kindes nno diesem Seufzer entnahm der Förster, daß der KmM' Stangcl heiße. . . „Warum bleibst du nicht zu .^ause - in dies" Kälte?" Der Knabe weinte nicht mehr. Er zitterte lM» und drückte die roten Händchen an seinen Mu>u-Weißer Dunst umkräuselte seine kleinen Finget Der Förster senkte seinen Vlick auf den matten, grauen Schnee und fragte dann. indem er den Klw" ben von der Seite anschaute: „Hast du Hunger?" Der Knabe nickte. , Dcr Fürster zögerte eine Weile, sah dann no") einmal nach den zerrissenen Schuhen, holte aus '!, Löwen .ibznschieße» wünsche, die Erlaubnis daz» >>>n erhalle, ivenn er vorher wenigstens 2<< Scli>vänze l'"» selbslerlegten Zebras vorzeigen könne. Wie zahl-N'ich übrigens die großen ^,'anbliere in gewissen keilen ""» Asrila sind, gehl daraus hervor, daß Roosevelt auf l'"! Höhen von Uganda in siinf Tagen nicht weniger »US drei Löiven erlegte. Lotal- und Provinzial-Nachrichten. - lDie Nealschule i» Idria vcrstaailicht.j Ä»s 7vn'n »uird nnS geineldel^ 3eine Exzellenz der Minister Nn Kulins nnd Unlerrichl Hal den Professoren an der ^mmunalrealschule in ^dria Andreas P I e s » i k, ^allhicis P irc, Dr. Karl L on <^ a r, ^nlinS '^' a r - ^ > " und Ballhasar Bnebler, Weilers dl'n »virklicheii Syrern m, dieser Anstalt Dr. Joses Meneej nnd ^iielan ^lranetzkl) je eine »virkliche Lehrstelle an "'r ClaalSrealschnle daselbst verliehe». ^, ~ ll5ii, neues Verlehrstluppcli.Briqadetommando.j ^U' in d^'n lelUen Jahre» stelig fortschreitende ^echnil .»achle sich s,>,f miiiläii^^'», Gcdioc ga>lz besonders !,!Mend n»d die ,^"'reSver>vallung mußte daher bestrebt N'"i, >n der Anwendung der lechnisclien Forlschrille nid,< Miler den modernen Ansordernnge» znrückznbleibe». ^» erfter ^i„^> „^^hlen sich diese Forlschrilte in alle» '»'uriqcn des miülärischen Verbindnngs. nnd Verkehrs- N10IS gellend: "bischen von dem hochenlivickelleii Feld. ^graphciiwese» »nd dem »vichtigen Feldeisenbahii' '"'!"' Hal i„ letzter ^eit die Anlomobillechni! iii der ^»ichncdcidslci! Wci,> i„ das niililärifche Gelriebe ein- NMMo,^ c„i)>i^ drängl (inch die ^eil zn einer Ans- !V,Na!l»ng des LuflschisfahrtSiveseus durch die in der >»Wen ^>^it ^s, ^-attische Farmen geivinnende Lenk- aneil des Ballons »vie des Flugapparates. Diese sich 'U!!^ wcilci entwickelnde Ansgeslaltnng deS inililäri' ^'» VerkehrSivesenS macht aber auch seine ^lisa>»nie»° '',1!»nq iil eine Hand nötig, ^u diesem ^wecle ivild, , ^' die ÄläUci' inelden, iil den michslen Tnqen ein ^'»rs .^^lnlnlindo, nnd Mai dac< einer VevlehiZ- "PPenbri.Me lins^eslelll. Diesen, nenen Vriqades^i». '"»cw >y^^,^, ,„',l^^.^>,^ ^„^. ^ninnlionen de5 "I^walin. „„!) Teleqrliphenveqiinenis, dev Anw- "l'illlider n»d die Änl^in^bil^eisnchsabteünnq, die , './"^aewnmNische AnslaÜ nnd das Viiestanben- di> m' ^^' ^^u'llides^nimandu N'ivd die Ansciabe haben, ^^„sbildling dieser ».nchliqen Sondevlrnppen einheil- dciiK^' ^'^l'll nnd ,',» iibevn.'achen. - ^nn> ^^ininan' "e . >^" Vettel)iSl,»ppe»lni^ade ist wenevalinaj^r ^ lpuid Echter, bisher .^l'nimandanl der 93. ^nsa». "U'lnu^de, ansersehen. de, .^^'"' l. l. VelwnltlllllpssCsichtsliosej finden in ,> ''""islen -jeil salqende össen'tliche iniindliche Ver-^'winn^i, sldl,^ Äiitll^n'ch den 27. d. die i^aibacher ^,, s .^"l' wider die ^inanzdirektiun in ^aibach weqen ber ^"'^""' (tnverl'slener- Ta,nSla^ den 0. '.!.'ol.'en!^ da^ ^>" ,.^rlsschnlral lilld (^eineinde i» (^^'<> wider v^,s''. 'Ujteriinn !>'^ ^ullns nnd Unterricht weqen einer ^/'^"lerrichtnnq. Ain qleichen ^aqe der Ortsschnl. steri Marein nnd wenassen »vider dasselbe Mini- '"" weqen einer Schnlspren^elbildnnq. a» ill ^''^'l'b von .^raftsahrzcllqcn.j Ein mn snrzeni ^'iii is/ .^'^l'schen ^andessleüe» e'rqanqener Erlas; des ^tras s?"""^ ^ ^»»ern, belressend deil Vetriel' mm Äii, .^''^"'' l)al solqendes belannlqeqeben^ „Der ^ '»wdillechnischc Verein in Wien hat sich eine mühen, ij , V^'ilerprelation des ^'lnsdrnsles „ebene Straße" in, im,.," , ^"'sl"ia!oevordnnnq vm» 2«. i7!!aber 1908, des ^ I'"^' "luslnnsl darüber erbeten, lib in, Cinne !U'l,'s;ev> ^>»"i -^, der .'zitierte» Verm'dnnnq ei» ,'il> dliüi, "/^'^lU'indiqleil qeeiqneteS >traslsahr^e»q nnr ^lekl'i' " ^'^' Ves'timmnnq deS t> 5 des .^aftpslichl-^ ' """' " Anglist I9<»8 fällt, N'enn eS mit einer ^mrichOinq dersel)en is!, die nnabham^ Ul.'i> den, Willen des Heulers anch beini Verqnbsahren die Über» schreilnn^ der ,',nlassi^en Höchsl^schwindililei! ansschlieftt. Das Ministerin», des Innern teilt den, Prä>!d>»m des genannten Vereines »ach gepflogenem Ein^erneh. »en niit dem ^nslizminisleriun, und dem Minislerinm siir öffentliche Arbeiten nnler einem folgendes mit: Wenn H 5 des Antomobilhaflpflichl.Gesetzes vom 9. Anglist 190k die Unlerslellnng lmler die flrengen Haslpflichlbeserordnnng von, 20. i^. stoker I9l»8 eine horizontale Straße ohne (befalle zn verstehen, da die Priisnlig ans geneigter Straße bei der Berg. nnd 3alfahrt nnd je nach dem Grade der Neignng verschiedene Resnltale ergebe» ivürdc. Das Wort „eben" lann daher »ichl ans die Oberfläche». Beschafseliheil ocr Straße lglatt, im Gegei,safte zn hol» verig oder gewölotj bezöge«, werden; die Beschaffenheit der Oberfläche ist vielmehr dnrch das zweite dort ge-branchle EigenschaslSworl „gnt" gekennzeichnet. Die vorstehende ^lnslegnng enlspriehl anch dem allgemeinen Sprachgebranche. Damit ist zngleich anch die zlveile Anfrage dahin chuii»digseilssteige. rung bei der Messnng der Geschlvindigleil nach K 5i des Haslpslichtgesetzes anjjer Betracht zu bleiben hat. Nur die durch den Motor entwickelte Kraft ist enlfcheidend, da auch gewöhnliche ^uhrwerle bei der ungebremsten ^ahrt bergab eine sehr große Geschwindigkeit erhallen sönnen. Geschwindigkeitsbegrenzer wl'irden also schon dann die im zweiten Abscche des tz 4 der AuSsührnngS-Verordnung vom 26. Oktober 1906 aufgestellten Vor» ansse!)nngen erfülle», wenn sie die anf horizontaler Straße erzielbare Höchftgefchwindigteil aus 25) >lilo. meter beschränken. Hiervon wiro die Stallhallerei l^andesregiernngj znr Darnachachlnng in Kenntnis geseht." — iitler von ^,u. r a s ch e l, unsere Warte mit seinem Besuche. Der Herr Seklionsches erschien in Begleitung des Herrn Bandes» ansschnßbeisi>)ers Professor Iarc sowie mehrerer Mit. glieder der I I. Konferenz der l. l. Hentrallommission für ^andeSslalistil, die vor kurzem hier tagte, und wnrde vom weiter der Warte, Herrn ^andesfchulinfpeklor B e Iar, empfangen, der die Führung und die Erläu. teruugen der Einrichtungen des Iustilules iibernomlnen halle. Nach einslündigem Änseulhalte verließ der Herr Seklionsches die Warte, indem er seine Befriedigung über die ninsterglillige Einrichtung deS Institutes ausdrückte. jGcwcrbliche ^oribildnnqsschulc in Ti. Martin bei !^it Wie man nns mitteilt, Hal die k. l. Bandes» regiernng für Krain znfolge ministerieller Ermächtigung nnd »ach Mhörnng des zuständigen ^orlbildnngsschnl' inspeklors die voin Schulausschusse der gelverblichen ^orlbildnngsschllle in St. Martin bei ^lltai in der Eii.;n»g vlMi 14. September l9> Uhr vorinil. tags, in den beiden ^ortbildungSllassen Montags voi, 2 biS b' Uhr naclimillagS, der Unterricht in den nbrigen profanen Dächer» aber im Vorbereitungskurse und in >n ^-ortbildnngSllasseii Dienstags nnd Mitlwochs iedeSnial von 6 bis 8 Uhr >bezw. in> Vorbereitnngsknrse Milllvochs von tt bis 7 Uhr) abcndS, staltzufifiden hat, genehmigt »nd gleichzeilig zur Kenntnis genonnnen, daß oer Religionsunlerricht Sonntags von 11 bis 12 Uhr vormittags abgehallen werde. —l-. " ^cbensrettungstnfflie.j Die t. l. Landesregierung hat dem elfjährigen Johann ^uslove«, aus Brod siir die von ihm mit eigener Lebensgefahr bewirlte illrtlimg des dieizelinjährigen Josef Tum^u' aus St. Martin vom ?ode des Ertrinkens die gesetzliche ^ebensretlungSlaglie im Betrage von 5,2 « 5^0 1i zuerkannt. -i'. jDic nußcrordcnllichr Grncralversammlnng ber Tlovenijchen Philharmonicj finde! heule u», 8 Uhr abends im Glassalon des Holeis „Ilirija", Bahnhof-gasse, stall. Tagesordnung- Wahl deS Obmannes »nd des Ausschusses. lDas schnrllc und unvorsichiigc fahren) ans ös>e»llichen Plähen überhaupl, insbefoiidere durch enge Gaffen nnd Straßen in ^aibach Hal von Jahr zn Jahr zngenommen und einen Höhegrad erreicht, wo er dcn beionnene» Fahrern nnd ^»sigehern gefährlich wiro' deshalb erhelfcht es paffende Gegenmittel, ^ju diefe»n Gegenstände wird nns geschrieben: Besonders wollen sich jnnge, noch nnersahrene Leute im Schnelljahren dadurch hervorlnn, dah sie in der belebten Stadt ebenso blind dahinsahren, als sie es sonst aus einer verlassene» Bandstraße zli lnn pflegen. Beim Fahren um eine Straßenecke hemmen sie nicht den ^auf und sino gleich, gültig, ivenn sie einen oder mehrere Milchwagen um. >toßen nnd beschädige», oder auch mit einem größeren entgegenkommenden Wagen karambolieren. Um die Gut. machnng des verursachten Schadens kümmern sie sich nicht nnd suchen eiligst davonzukommen. Fast täglich geschieht es, daß alle, gebrechliche Leute mitten aus der Straße umgestoßen und mitunter körperlich vcrleht wer. den, wobei es unr selten möglich ist, den Täler sesl. zunehmen. Am IA. v. M. haben sich drei solche Fälle ereignet nnd alle Schuldlragenden sind entkommen. Hänsig kann man wahrnehmen, daß zu Nagenlenlern Klinge Knaben verwendet werden, denen die ersordei» lichen Kenntnisse nnd Ersahrungen nicht zugemutet wer» den sönnen. Solche Anfänger sönnen auch nicht eine Verantwortung sür den ihnen allenfalls zugestoßenen Unfall oder eine Schadenersatzleistung übernehmen. — ^u den Schnellfahrern gehören welters junge Nad. fahrer, meist gewerbliche Lehrlinge, die sich als echte Wildlinge benehme», im schnellsten Lause den Gassen entlang zn sahren, keine Glockenzeichen geben nnd den ruhig Vorangehenden in den Rücken stuften. Viele von ihnen verursachen Unfälle, weil sie des Fcchrens über» Haupt noch nicht ausreichend lundig sind. Um den Un» fällen vorzubeugen, hat die hiezu berufene Behörde an einzelnen Orten das Fahren verboten und dies durch Aufschriften ersichtlich geinacht, so z. Ä. in der langen Lattermannsallee; doch kann man daselbst häusig Bizy' klisteu sehen, welche d>e verbotenen Stelle» sorglus oe» sahren. Vor vier Tagen, emeS Nachmittags, konnte man einen Herrn beobachten, wie er i», einer zwei. spännigen Kutsche der Allee entlang suhr. Wenn es jo weiler gehen sollle, so werden die bestehenden PertehrS' gesehe um ihre Geltung kommen und sich die oben-erwähnten Fnhrleute die unumschränkte Freiheit an-eignen. Dagegen müssen Vorkehrungen gelrosse» werden. Das einzige Mittel dagegen ist die strenge Handhabung der Polizeigesetze. (1. — iFischedicbftahl.j Dem Fischereipächler Valentin Viduiar ans Laibach wurden aus dem Bache Muli Graben bei Kozarje im heurigen Jahre Fische im runden Werte von ^6l» X gestohlen, und zwar Fische edlerer Art, wie Huchen im Gewichte vo» 8 bis 2l< Kilogramm. Die Diebe wurden entdeckt und das Gericht dürfte ihnen die Lust 'am Fischfange ohne be» hördliche Bewilligung gründlich verderben. —c>— Znkusleute. Nomau von Karl Muuömaun. winzige autorisierte Ülirrschmig. (31 Fortsetzung.) t a p i l s l. .Zahlend Hugo lll'l'r sl'iltl' Triftigkeit cr-d/in ' ' I '" ^) sicher und erhobenen Hauptes "bei, a" - ^istenwier gegenüber stand, erlönle di.' .'u """' ^"' ^"c^'n eine weibliche Tlimme, "' ^wnw, Bravo!" rief. ^^,,,^,'/.uur er selbst, sondern alle Mitglieder der .iu ^ ,. ",^""ann ivandlen ihre :'lllgen der Loge Ol'iimi ^ "W" sie die junge Schulreiterin Mmia i^,^.''"' ^'^ unbemerkt Zeugin der Probe gelvesen '>lM'.in'.^"!!I/"" "' llaifchen, »oahrend ihre schönen begeistert nnd ernlunlernd ml, ^- iw^s,'^'^ ^?^''' ''''U"c sicl) "och >nel,r mif. H'lde .1 ."'^'"' t"''> cr eine.l ^>euqen feiner nllerdi,^. ^ '^""' ^'"u 'i'N' »elden.al war sie '''nU'^förn>l^?s"'"''' '""' ''ber diefen nenen bn ln ' """ ."" "'s«"" !imwrde>, Er zog hinm.f.^ '^""" '^"'"m.nen nnd rief ,;nr Loge 'lasen'I'^'"'!!!' u>ir ,in für alle Mal demrüg ""I' a ein' ^ '""'""'' '"U'N'"d ich in der Ma- '"'m'». bi" die^ii^!"'" ?"' l"' 'olmuL ,^n e.li "" 'n>he m, Ih„l'l, is<." ,^err ^lageinanit loar nach den Ztrtubbcstlm-innllgeli iil seinein guten Recht und Fräulein Olinga lvus^le dies. Sie lm deshalb das einzig Nichtige. Sie nerlies', ohne ein Won der Erwiderung die Loge und Herr TllMiimnn wandle >et,'l seine fiMze Erregung gegen Hugo. „Bist du toll geworden, Junge7 Wie wagst du es, dich in meine Tachen zu mischen? Mnnbst du junger Dm'hv, tM du dich, seitdem du als Jockei reitest, gegen mich Mlflehnen darfst?" „Nein," antwortete Hugo, dessen Erregung sich bereits etwas gelegt hnlle. „nber :'ldele fülill sich nichi lvohl." „Wer jagt das?" „Sie hat es mir selbst gesagt." „Sie Hal es dir gesagt! Bist du nichl wohl, 5'ldele?" „^iein, ich l,abe enlseNliche Kopfschmerzen," eut-gegnele ^ldele, während die Tränen ihr in die Angelt traten. „Aber weshalb hast du es mir nichl gesagt?" fragte Herr Tlagemann, nud zwar mit einer Ttimme, alls der eine gewisse Milde klang. „Ich fürchtete, daß du böse würdest," ent-geguete Adele schluchzend. „Böse. mein >iind? Wie solüe ich darüber böse werden, wenn du dich nicht wohl fühlst? Du m>mt mehr Vertrauen zu mir haben. Die Probe ist vorbei. Wir sprechen zn Hause weiter miteinander," fügte Herr Stagemann z» Hugo gewendet hinzu. Die Knaben beeilten sich, schnell in die Kleider zu lommen. Sic hatten nicht erwartet, daß dies so gut endigen würde. Hugo war förmlich erstaunt, aber der Schluß war ia noch nichl da. Wir sprechen zu Hause weiter, hatte Herr Stagcmann gesagt. Es war dies das erstemal, daß der Alte eine im Zirlus zu verhängende Strafe aufschob. Als Herr Stagemann seine Peitschen gesam> mell hatte und im Begriff war in seine Garderobe zurückzukehren, traf er Herrn James Olinga, der nach ihm proben sollte. Beim Anblick dieses Mannes stieg Herrn Stage,nann wieder dae Vlul zu Kopfe. James Olinga war der einzige Konkurrent, dcn er im Zirkus hatte. Er rill nicht so gut wie Herr Stage-mann, war aber wegen seines freundlichen Wesens beim Publikum beliebter als der alte weiter. Er war groß, elegant, starl, mit einem dunklen Schnurrbart ' über einer Neihe blendendweißer 'jähne Seine Augen waren hübsch nnd gut nm einem leichten Anhauch l"" Melancholie. ,vcrr Stagemann konnte James Olinga nicht leiden. Der (hruno lag weniger in der Eifersucht — Herr Stagemann war zu tüchtig, um eifersüchtig zu sein . sondern weil ihm der Konkurrent für seinen Be ilif nicht männlich genug erschien. Icht benlchle er die (^elec^enheil, um ihn, im Vorbeigehen zu sagen: ,.ToMn Sie'dafür, daß Ihre Schwester m.ch in ').llfl!n,1 mn ihrer Naseweisheit verschont." lFvrlfetznnq solgl.) Laibacher Zeitung M. 242. 2172 25 Oktober 1909. — tohIrübeugaUungen (sogenaimle „Gucker» rüden") sind heuer bei uns gut geraten und die Aus' fuhr wird allem Anscheine nach eineil großen Prozent» sah in Anspruch nehmen. Diese Nübe»gatlung wird hauptsächlich in der Laibacher Umgebung sowie in eini» gen günstig gelegenen Bodenschichten uon Unterkrain ^^eißeilslein, Großlupp, St. Mareiner Ebene u.a.m.) in großem Maße produziert und ob ihres reichen Zut» tersloffgehaltes von Iauritsunternehmungen waggon» weise bestellt u'id angekauft. x. — iPieperfang.j Unsere Feinschmecker erhalten seit etwa zehn Tagen doch ihren Tribut. Die Pieperfänger haben nämlich trotz des vielfach prophezeiten schlechten Jahres ein rentables Geschäft nnd beschicken fleiftig den hiesigen Martl mit schönen Piepern. Besonders günstig wllen die Resultate des Abendfluges sein- schlechter sind die cm warmen, heiteren Nachmittagen, da die Leimruten nicht halten. Der Stückpreis variiert zwi» schen 5 bis 10 l> je nach der Größe und dem Umstände, ob die Pieper gerupft oder nngerupfl feilgeboten werden. ke—. " jkrantenbewegung im Monate September.) Im Kaiser Franz Iofc^'L-Krankenhause in Gurkfcld sind im Monate August 48 kranke Personen, und zwar 20 männliche und 28 weibliche Personell verblieben. Im Monate September wurden 63, nnd zwar 27 männliche und 36 weibliche Personen aufgenommen. In Abgang wurden gebracht, lind zwar- als geheilt 26 männliche und 24 weibliche, als gebessert 5 männliche und l3 weibliche und als ungcheilt ! männliche und 2 weibliche Personen. Gestorben sind 2 männliche, und 6 weiblicye Personen. Mit Ende September verblieben daher noch 13 männUche und 19 weibliche Personen in ärztlicher Behandlung. —>-. " sanitäres.) Wie mail lins mitteilt, sind in der Ortschaft Go<"-e, politischer Bezirt Adelsbcrg, sechs Männer und drei Kinder an der Ruhr und in der Ortschaft Unter-cki^ta bei Laibach ein lüjähriger Bursche am Typhus ertrankt- letzterer wurde in das hiesige Landesspital zur ärztlicheil Behandlung abgegeben. Be» Hufs Hintanhaltuilg der Weiterverbreitung der Kranl» heilen wurden die sanitätspolizeilichen Vorkehrungen getroffen. —r. — — — ^Künstliche .Konserviernng geschnittener Zier» pflanzen.) Auf dem Gebiete der Kunstgärlnerei hat in den letzten Jahren die Verwendung künstlicher Kälte eine förmliche Umwälzung herbeigeführt. Die fort» schreitende Ausgeftaltnug der Kälte-Industrie, die bc° lanntlich der Konservierung geschnittener Zierpflanzen ein besonderes Augenmerk zuwendet, gestattet nunmehr den Export exotischer Blumen und pflanzen, die den langen Seetransport dank der Anwendung künstlicher Kälte vortrefflich überstehen und in vollkommen frisch erhaltenem Zustande an ihren Bestimmungsorten ein» Neffen. In der letzten großen Londoner Gartenbau» ausstellung wurden herrllche amerikanische Rosen viel bewundert', die in Ncwyork geschnitten und an Bord der „Maurctania" in eigens konstruierten Kühlräumen nach England gebracht worden waren. Diese Rosen übertrafen sogar nach dein Urteile von Fachmännern die in England geschnittenen an Frische und Dust. Außerdem fand eine von Sir Edward, Loder ausgestellte Kollektion von Rhododendron, Primeln, Magnolien und Kamelien, deren prächtige Blüten unter dem Ein» flusse von künstlicher Kälte gezogen worden waren, all-seitige Beachtung. Es zeigte sich, daß die Anwendunq niederer Temperaturen in der Kunstgärtnerei wohl eine Verspätung der Blüte mit sich bringt, die Entwicklung der Pflanze aber um sv rascher und prächtiger vor sich gtht, wenn sie wieder der Außentemperatur ausgesetzt wird. Die Anwendung der künstlichen Kälte in der Z,cr. gärtnerei wird auch in der nächstjährigen Inlernatio» nalen Iagdausstellung in Wien im Pavillon der Masse I2'lObmann kais. Rat Albert Saborsky) neben andereil Verwendungsarten der künstlichen Källe demon» strierl werden und gewiß das Interesse des Publikums sowie das der Kunstgärtner wachrufen. — (Die Tlovenische Philharmonic) veranstaltet Tmmtan, den 24. d. M., unter Leitung des Herrn Ka» pellmelsters Tal ich im großen Saale des „Narodni ^om be, aneckten Tischen ein großes Vollslonzerl. Begmn um « Uhr abends, Einlritt sso !.. - Welter» h.n wird leden zweiten Eo.mlaq daselbst ein Koineri ^ritt M'^ Anfang ^.na! >.!» » Nhr und " ^Verdächtige Verkäufer.) Gestern vormittags hn'll ein Sicherheilswachmann ans dem Trudlermarste am Iakobskai einen 35jährigen Mann an, der neue Lein» lücher, Männerhemde», ferner Teppiche und Jäger» Hemden feilbot. Auf der Zenlralwachlstube nannte sich der Unbekannte Franz 5lova<' und gab an, er sei Arbei» ler in der Leimfabril und wohne aus einer Meierei in der Tirnauer Vorstadt. Bei der polizeilichen Einver» nähme aber sagte er aus, daß er Bergarbeiter in Trisail sei, Josef Zidar heiße und aus Sl. Kantian in Unlerkrain stamme. Das Polizeideparlement stellte fest, daß man es mit einem gefährlichen Einbrecher zu tun habe, der neunmal wegen Einbrnchsdiebstahles ab» gestraft, vor zwei Jahren eine sechsjährige Kerlerstrafe verbüßt hatte und außerdem drei Jahre in der Zwangs» arbeilsanstalt internierl gewesen war. Der Verhaftete wurde heule nach erfolgter daklyloslopischer und photo« graphischer Aufnahme dem LandeSgerichle eingeliefert. — Bald nach der Festnahme dieses Individuums verhas» tele ein Sicherheitswachmann auf dein Trödlermartle eine Frauensperson, die ein Bündel mit neuen fertigen Frauentk'idern, ferner ein Frauentuch zu veräußern versuchte. Die Verhaftete heißt Anna Slorn, geboren in Silberegg in Käruleu und zuständig nach Stein. Sie wurde erst vor acht Tagen in ihre Heimal ab» geschoben. DieSlorn, die einen liederliche» Lebenswandel führt und wegen Verbrechens des Diebstahles schon abgestraft erscheint, wurde heule ebenfalls oaklyloskopierl, photographiert und hicrauf dem Gerichle übergebeil. " sZwei Ttadtjchühen.) Diesertage wlirden in der Sladl zweieil Burschen Flauberlgcwehre konfisziert, weil sie in ei» pholographischeS Atelier geschossen und mehrere Scheibe» zertrümmert halle». , - ^Gefunden.) Ein goldener Fingerring, eine Zehn» tronennute, ei» goldenes Armband »nd ein Sack Kastanien. " langt das reizende Lustspiel „Das Heiralsnest" von Gustav Davis zur Darstellung. Das höchst amüsante Werk gehört dem Spielplan des Hosburgthealers a»-es erzielte a»ch jüllgsl am Wiener Bürgerlheater große» Lachersolg und wnrde 5)0ma! <>>> ^ii!<> gegeben. Die Hauptrollen liegen in bewährten Händen lind nachdem die Spielleitung Herr Carlo Felda besorgt, dürste sich auch aus der deutschen Bühue in Laibach der dem Werte üulewohnende Erfolg einstellen. Als nächstes »lufikali» sches Werk wird Montag, den 25. d. M., die hier so beliebte Operette „Die' Förster » Ehrisll" vo» Georg Ianio gegeben werden. — sLubwig Spohrs ">sche» Erporles sül Uiigar» bestimml is!, »»d daß »ngejähr ei» Dritte! des bosiiifchen Jinporles »»garisc!>el Provenienz isl, A»s de» Gesamlverkehr über die kroatisch.slavoiiische Gre»,>' eiilfiele» im Vhre 1908 ld über d'e Zollgreuze lalso gegei, Serbien, der Türlei u»d Monlr' »egro) nur l»,23^,. Verstorbene. ?lm 21. Oktober. Leopoldine^eni, Lvloliwtivfilhlers-gllttin, 2t I.. Icnlossasse. Maria Lerue, Maurerstochter, 5 I., Schiehstättgasse Ib. Im Iivilspitale: Am 19. Oktober. Valentin Marinlo, Schlossergehilfs, »5 I._____________________________ ____^ Nieteorolossische Veobachtunssen in Laibach. Seehühe 30«-2 m. Miitl. Luftdruck 73LU mm. ? ^«3 ^ l ^ ^ y, 2 Ü. N. 789'6 !^5'8"O.'K^ heiter ^' Ä U.Ab. 739-9! 9.7 windstill 2^.1 7 U. F. 7412! 7^i S. schwach ! Nebel ! 0 0 Das Tassesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 11 'v', Normale 9 5'. W cttc 1 u 0 raus > asse für den 22. Oktober für Vie«^ marl, Klllnteu und Kraiu: Schüncs Netter, meist he^cl, mäßiiic Wiude, wciliss veräildert, stelleiiwcifc Morgeuncbel, hctt^ scheudcr Wittrruugscharatter anhalteud; für das Msteillcnw' Schönes Wetter, meist heiter, mäßige Winde, mähisj wari», unbestimmt, herrschender Witteruugscharatter anhaltcud. Seismische Berichte und Bcobachtmlgcu der llaibacher Erdbebenwarte >Mn"mbot VU>I der Krai», TplN'lass!' <«!>?), (Ort: Gebäude der f. l, Staats-Obcrrealschule.) ^a^c: Mrdl. Äreite ^«° wl'; Ostl. Länge vo„ Greemuich N° >"'' .^ .ZZ ZZ ' tzss ß?^ss V ^ t>is.a..z ^Z LZ ! A A M2 ^^, ß ^ ! l» « l> II! » l> lil X !> l» u !> I»_____ 0UU U0 48 28 > 00 57 24 l)1 0« !lO 01 17 24 02 - ^ ! l700) ^ o l' ^ 2!, 5Ü00 «0 50 l 2 00 57 25 01 1 l —---------------— ^ H' c-l d 1! n.' 21, — 00 5)0 .. i------------------------------------. V ! i Kvic' st : 2 l. 5l>00 00 4!» 59----------->-------0 l 30 4« 02 N> ^ W i c n : 21. 5100 M402«------------------------01 14-02-^ * E'l l'l'dr,üc! i li ^ dreifach!^ Huv!zo„!>!lps»d>'l »>,>„ :>>>'>^»> Mlc>>, V ^- Miliuiriv!,,^,«»,!, «ilV,>!>!!!, VV — Wische>P>'»d>'>, Lllibachei Zeitung Nr, 242, 2173 22, Olobei 190«, Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Ncichsrat. Sihnng des Herrenhauses. , Vicn, 21. Ollul'cr. Präsiden 7n>rsl W > n c> i s ch -ssra l-, rröfsncl dio Eil^uiq un> 1 Uhr 3<» Minnlol. Im ^mlausc brsindcl sich ein Aulrac-, des Sl'llwnSchl^ -vr. Ernl'r und »nd Gcu'sscn, botrcfftud dil- tech. n>,c>M Uiitorsuchiüupsiatiuncn. Vl,r dl>„, lHin^hl'» in oic ?aqc'sl)rdn»iiq bmlUmqi Dr, V ci c ill r l'i l I) <> r , uas; jcii^AiUrciq, l.il'lrcffo,id die ^,lrs>.irsil'c'inrichtli!,qcn Mr c>i^ 2cl>ll>i,w, lins dio Taqrsl,ndnu!ui c'ixcr der nach» >'"! ^itznnqcn qcsil'Ilt word'c. Dcr Änliaq »l.nrd cin. ^'wimm'n. Dio vl)n dor ^itcqicru»^ wicdcr ciilftolnachirn ^orla^cn U'crdl'n do» oiitsprochoildo» .^o,»!»issn'»o» .'^n. äl'^l"'- -"N'„ Tp^il-lisoininissilinon wiodorqowölill. Sodann u"rd dio Titzunst nm 2 Uhr 30 Minnlc» ^'schlössen. Demission des serbischen Viinistcriums. . Vclssrnb, 21. Osll.^,cr. ^,nstiz,ninis ^omission iidovroicht. Uin 1" Uhr vor-l'Ml^p lrai dor Minisiorral znsmnmon, u»> übor don '"uatrUl dos Gosmuttabinolts ,^n boraton. Dor ^ml-"Pnnd dor Walilil)» orschoin! a»5sichlsw5. , Vcl«^rad, 21. ON^'bor. Da5 .Wl'inoll ^»^N'üt^oi'' M> donussioniorl. Vclqrnd, 21. Otlulior. Dor >t'i.iniq nchm dio Do-lluisiun doc, ,^ndi»otts Nlwcil».wi<' onlaoqon n»d dolrciltto ?" boidon ^iihror dor ^üidildlon Pnsi.-' nnd ^jnl'a 2l0->"'Uw!'- mit der Kcil'inolwbüdiinq. Belsslad, 21. Olwbor. Dio^ Domissi^n dos .^aln "ms ^m^il^oi^ rnst in dor Sadl qr^ßo Mis;slil»m»»q ^'Nwr, l)(i sio lili) oii, liroßor Schtido» fiir daii Lliüd ^^"chnot wird. Ma» bomiihi sich, dio umhron Urscichon >^ ^cmissi»!! !ins,',iidoston und doschnwiq! sich qo^on» "uq. Als Hnnpllirsncho dor Kriso l^ird linqoführt, das; ^N'N5 mn 15. I„ni soilons dos Parisor Vanfinstilnlos ^rod,l inodilairo ^ranoo oino Anloiho andlil z»>» Ktnrso "» 8« „nd znin ^inssußo w» 5 Prozonl dom Finanz. "'iiistor Proti<- qonmchl Unndon soi; dl,'ch habo diosor /?-' ^lnqodol nicht l^oilor doachiot, da or dio Nank als ")l oimsswnssähiq dotrachlolo. A!s >nin dio Ban!' v>.'r "uqon Taqon dor Noqiornnq nouorlich das Ändot ' "^'"lolo, stollton dio N'ati^'naliston dio ^mdornnq M< A>'!oiho im .^unsnrslooqo ansznnohmon. Dio "Madilalon do.^oichnoton dioso Är< dor (Noidboschafsnnq ^ >nchl »ppurtiin, uno dor ^iimn^ninistor orloilt? -p^i, 5(,„ Ansiraq, nach Paris ^li roison. Hiorans bo-!. "l^dio ^ialil'nalparloi, ans dor ^loalilim, ans^lilro-., '-, ^>o Äliradilalon bohanplon, daß ^libarao wio dio '"Uqon Ä^it^liodor dor Noliiornnq ^on dor Abroiso Pa<"'N^ rochl^oilili bonachri^ililil »n^rdon soi. ^l'aclidrni das Mißlranon ^vischon don ^l'ali>.inalon nnd don iiliri. qon z>ooi Parioion nichl mohr zu dosoiliqon isl, mnßlo an dio Äusiösnnq dor kwalitwn qoschrillon >vordon. Dio Vildnn.q oinos aus doidon radilaion ^lin^oln ^njaininon. qosotzlrn .^adinotts dürsto ans kcino Cchwiorissloiion siphon, da dio Ilma.radisalon sost ontschll,'sson sind, dio Pasi^rnppo in dor Slnp^tina zn uillorsiühon. Pasi«' diirslo das Präsidium, MikDaiwvi^ das P^rlosouillo dos Änszorn üdornohmon. Niicktritt des spanischen Kabinettes. Madrid, 21. Okwbor. Da? ttabinott Manra isl ,^nrilctgolro!on. Madrid, 21. Okwlior. Poi Üborroichnnsi joinor Do->nissil)n nilitiliiorlo Maura dom Kmnqo qoqonübor soinon Enlschlnß mi< don lalolMischon l^rslarnuqon, »riolclio dio ^iboralon und dio Tonuikratou in dor ^ammor a^>. l10(iobo>^ habon, wonach dioso ,^u allon Milloln siroison wiirdon, uin dio Domissiun dos ^adinoUs zu orzwinqon. Nachdoiu Manra orllärt hallo, daß nllo No^iohnnqon ,',wischon dor Roqiorunq nnd don l^iboralon ni^d Donni. sralon, dio soqar dio ^orhandluuq drin^ondor Vm'laa,on ^orwoi^orn »uürdon, abqobr^cho» soion, habo or dasiil l^ohallon, sicl) ^urück^iohon .^u müsson. Tor .^önig s^n^ soriorlo mit Mlnol und mil don Präsidonlon dor ,^lam° mor »nd dos Sonalos. Madrid, 21. Ottobor. Das nono >tabinoll nnlor i>om Präsidium M^rol ist ciobildot, Vonlbcucfplosiou nnd Dynamitfund in München. München, 21. Olwbor. Nach oinom P^lizeiborichlo 0lsl,il!ilo houlo nachts qoqon I Uhr ».wr oinom Hanso in dor Purqslraßo oiuo (^plliswn, nwonrch oiniqo ^onslor in dom Hauso ni^d i» dor ^»achdarschafl zorslml wurdon. Schuk!on>o, dio sofort ,^nr Slolio n.'aron, llninlon in dor M!,'i0N Slraf^o loinon Monschon onldocloni sio fandon abor vor dom Hanso im Äspliall oino fiacho, anssil oinor Zündschnur l^osnndon wor» don, dio »r>ahrschoinlich schan nachlS d^rt qoloc^on hallon, da dio Zündschnur fonchl >r»ar. Tor Vorfall sol! mil >)lm houto nachts im Doutschon Musoum ».'orüdton Diob» stahl im ^usaninu'nhan^o slohon. Dort hallo oin bishor unbotanntor Tälor aus oinoin (^lasschrant' oini^o Dynamilpatranon zum Miluohmr» horqorichlot, als or von oiuom Wächtor vorschoucht wurdo. Der Streit nm den Nordpol. Kopenhagen, 21. Ollobcr. Dio Zoiiuna. „Polililou" ».'oröfsonllicht oinon Brief dcs Grönlaudfahrrrs ,^nn< ^iiasmnsson, worin diosor darlon), daß rr, obwohl os ihm nicht qolnnqou soi, dio boidon Essimos, woicho (5ool ans dor Nordpolroiso boa,!oitolou, Persönlich zu sprochon, don noch aus wrund von Brschroibuna,on nno Norichton, dio dio boidon Eskimos ihron Tlammosqonosson qoaobon habon, dio soslo Üborzonqunq qowonnon habo, daß sio N'irllich bis znm Nordpol vorsiodrnnf>on soirn. Dio No» richlo dor Eskimos übor dio Äbroise, dir Nouto und dio (sisvorhnllnisso stimmon dölliq mil (5oots lHiqonborichl iiboroin. Vccantwortlichcr Ncdalicnr- Anton F u n t e l. Landestheater in Laibach. 10. Vorstellung. Gerader Tag. Heute Kreiiag den 22. Vliober Das Heiratsnest. Lustspiel in drei Alte» von Gustav Davis. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. l t 1 ^ Gimon Kmetetz, Lolomotivführcr i, R,, ^ ^» ^ausuiantt und Grnrralngrilt der Österreichischen Schissahrts.Gesellschafl, c>ibt im eigenen nnd im ^ Namen seiner Kinder Naimnnd, Johanna, W M Mathilde, Max, «osa und Leopoldine nllrn M ^> Verwandten, ^reundru und Belaunlcn dir betrü- ^D ^> denbe Nachricht von dem Hinscheiden seiner Gattin, bezw. vielgeliebten Mutter, drr Frau > Juliana Kmeteh ^ ^W welche nach langem schweren Leiden heute den ^ 21. d. M. um 1 Uhr nachmittags in ihrem 4«siru W ^ Lebensjahr in ein besseres Jenseits abberufe» W wurde. Das Leichenbegängnis findet Samstag den 23. d. M. um 3 Uhr nachmittags vom Sterbehausc ^ Hilschcrgasse Nr. 12 aus auf den Friedhof zum W M Heil. Kreuz statt, M Die heil. Seelenmessen werben in der Pfarr-lirchc zu Maria Verkündigung gelesen werben. Um stilles Beileid wird gebeten. M Laibllch, am 21. Oltober 19UÄ. W Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) uom 8l. Oktober lW9. Die »llticrls» ll»r!e verlteden Nck m H'lllNfüwälirunc!, Dir Nolieruna lümmlet Mtlen und der ..Divrr!en 1!o!r" »eiNcdt Nlb »er Gtlick. Geld Uarc Allgemeine Staats, schuld. ' Vr stsucrflri. «innen ^i°/ « '^"n-Juli) p>>r Kasse 84 «0 9b -Per An"°'°" ^ebi..«»«.) V°r ^.«^"ber (AprilOlt.) l8U»^ ^lllllti^sf 500 st. 4^ ,ß4 .^.s, ,ß« .^l, l»«4or " <7- l«84ei " l N. . .3,4 - l!!«— ^««tsschnldd.iNeichs. ",che und Länder. Vei »>^'" «'"''e"»', stfr.. «bettl, »;»> 1,,', - - 4"/« 94 «0 »5»- ""Kasse . . »'/,"/« «4bv »4 7° Vclb Warr Dom stallt» i«t Zahlung ütn» n»»«enl lNenbnliN'llliorltlil»- PlNgnllontn. Uülim, westbahü, Em, >«»5. 40«, ^<»0N u. ,0.l!0(»Kl. 4°/» 9ü'b<> «» b0 Elisabctli-Ällh» «»0 u. 3000 M, 4 ab 10"/„......IIS «.^«l? 05 Elisabeth Bahn 400 u. 2000 M 4"/„........ lie?.') sserdinands-Nvldbah» En,. <»«« 97 - »« - detto Em, <»N4 9l>'9^ 9« 9« Frann Ioseph-Ällh» 9« 85 Galizischr Narl Ludwia - Änhn ld!v. St.) Lilb. 4"/„ . . . 94 60 Sl^eo U»a..«nl U. E. b"/n '0" b»>0» b<» ds<»0 400 ». b00<1 Kl. 3>/,"/n «ß «b «? »b V°l-arlbcl«rr «nh» Em, 18»4 i2-7hnz9K 4"/„ detto per Ultimo N2»7l»ii!i Nb 4"/„ unaar. Me»te i» Kronen- währ. s!fr. pe> Kasse . . 9i sl> 9ü'0l> 4"/, delto per Ultimo 9l «!> 9i!'0s> 5'/,"/i> detto per Kasse 82-- 82-^0 Unllar, iljr»mie»,A»il. K 100 iz!zfi?><> detto k 50 sl «i l l>o^,l» f> 4>/,°/„ . . »9 »0100-.'!« 5"/„ Dona» z«ell,-A„lrilir l«7« ,0«-- - '- Wiener Verlchrs-Aul. . . 4°/, l»4'7U »b 7« dctt« detto (3. oder G,) l«74 12«-- 1Ü1 — dctto (l»S4).....9»'1« 94,9 dttto («a«) v. I. I»»8 . Ub-- 9«--betto (Vleltr.) v, I. l80<» 9b'l<» 9 9?« s. 100 Kr. p. ». . , 5»/^ - - - " delto per Ultimo .. b"/„ loo ^o ioi »^ Vnlg. Staat«-Hypothekar Hnl. 1«l»i!......«»/« ILL- «28 — Veld Ware Vul». Staat« - «oldanleihe l»07 <. ll» Kr. . . 4'/,»/^ 93 40 94 40 Pfandbriefe nfw. «ude!i!r,,°lla.i>s!.i.ü<»I.v!.4!e>!/,"/<> loi'bN il/ii-b« dctlo !lk> ^, verl, , , , 4°/« ,e^?b 97.7h Nred.-I!isl,.oslcrr,,<.!ljrrl.-Unt. u. üffentl.Ard. Kat.H^"/» 935« «4.50 liandeüb, d. Kon, Gallien und Üodum. 5?V, I. rüclz. 4°/i, 94 4n 85-4« Mahr. Hhpothelenb. verl, 4«/,. »«-,5 ,^, .,5 ^..«sterr, Landrs Hup,-Unst,4<>/» 9«-ü(i 97-5« drtlo mll, li",„kr, ucrl, »>/,"/° «750 ^f,,^ d<-t>°K,-Lch»>d!ch,verl.3'/,"/« «?bo ««-bO betto verl......4"/<> 96'»b 9?^l> Osterr.-nngar. Vanl !>!> Jahre vrrl, 4'Vs, ü. W.....9«'«5 99-05 drtto 4"/n Kr......9» 8b 9» !il> Spart,, (tr4b ,,«, 4ü Eifenbahn.Prioritäts. Obligationen. i)slerr. Hlorbwrslb. i!l>« sl, H. . 10L-9« ioz-90 KlaalsbaljN l,!« ssr..... «85 - 3«9-- Südbal!» tl 3"/„ Jänner-Juli f^>« ssr. (per Lt.) . . , 2?4-- 27« - Niidbahn k 5"/„ <«» II, E. 0. «N, 119-00 i«0-i»b Diverfe Lose. Der)!n»Ilch» losl. 3"/« Bodeülrrdü-üose Em. ,»«0 L«3 t0 2«, ^, dctw >tm. 1889 «S7-75 873 7b ü"/„ Donau-Mraill -Lolc l00 fl L««-»b 2?l>-iil, Serb. Prnn!.-Änl,p, loo ssr.zo/n »4 ?b ,00 7b Alu»ll,w»Ilchl los». Vudllp.Pllsilila (Domba>i)5 !l, L2 bv 84-l>0 ^redüllisr l«0 fl...... 5»»'- bLi-- Clary-Lo!e 4<>sl, «M, , . . l?l— l««i-.. vfeuei Lose 4<» fl......------------------ Palfsh-Üoie 40 fl, NVi. . . . ü20— L3(>.' Noten Kreuz, üst. Ve». v. 10 fl. b« ltl> «0 ?b Rote,! «T-euz. ung. V«s. v, b fl. >4-bl' 38-bu Nndols-Lole lN fl......S7'b0 ?3'bN Salm^ose 4« fl, KM- . , . «?b'^ «l,'»--Tiltl. E..«.-Nnl.°Präm.-Oblia. 400 ssr. per K<>Ise . . , —'- —»^ delto per Medio . . . LOü'bN L0ü b0 Veld Ware Wiener Komm. Lose v. I. 1874 b4»-- bko — Vew.-Sck- d. 3°/„ Präm.-Schuld d, Vvdenlr.-Tlnst, nl»ln»>i»nn,tn. «ussill-leplihrr Itücnb, 500 fl, «10-- 225«-- Böhmische Norbbal,» 1b« fl, --— -— «uschtieliradrr Ei«b 5.00 sl, KM, H«!'5 — L70H-— betto slit, «! li00 sl. per UX, 97s. — «NO'— Don«u - Dampfschiffahrt« - Ves., 1., l, l, priv,. l>0«fl, NM, 1l>b8-— 1064'-- Düs-Uodenbacher — l>8»-- ^crdii!llnd«Norbb. loouslllM, b»l0»- «40-ttaschllll - Oderbcrger Eisenbahn ÜOOfl. S....... 3Sli— 36«'- Lemb. - Lzern,- Iassn-Eürnbahn- Gesellschaft, 200 fl, S, , bb9 — LS0-- t'lond. «ft, Trieft, boo sl., KM. K3s'— b4!-- dslerr, Nordwrstbahn »(»0 fl, L. — — —-- betto (lit. Il)ü0U sI, L.p.UIt, —-- —— Praa-Durerltisrnb, 1«»fl,ab»st, 22Lbl! «z, b« Ltaatseisenb, '^00 fl. S. per Ult, 74b 7b 74« ?,'> Niidbahn 20« fl, Silber per UX, 1»3 75 124?l> Sübnordftciitschs Verbinbungsb. 20«f!,KM...... -'- —'. Iransporl-Grs,, intern,, U.-V. »00 Kr........ 9b- 11b — Una«. Westbahn Maab - «raz) »<>0 - —»-. delto per Ultimo bz8'40 b39 40 Bod,nlr.»lnst. 5st., 300 «tt. . 11«?-- N78- ^mlr.Vod.-Krebbl. öst., »00 fl. b?4-— b7?>-Nreditanstall für Handel und Gewerbe, 320 Kr, per Kasse —>— —»- beUo p5rUlti»o «bi-. «82- «reoitdanl, ung. alla,, 200 sl. 77« — 77» — Depositenbanl, all«,, iivvfl. . 4H!>.. 4«1 bU (tewinpte - VesrUschaft, nieder- »sterr., 40« Kr..... S3l— 6»b- Viro- u. »assenvrrrin, Wiener, 20« fl........ 4S4--- '- »o«'— Länderbanl, üsterr., 200 fl., per Nllssc....... -^'-^ -^'^ brtto per Ultimo 4914« 4?»'40 „Meitur". «vcchlelstub..«llie«- ^ Ersellschaft, 2«0,1, . . . ««?'" «^'^ Österr-ungar. Vanl ,400 «5r. 1771- 1781 — <»el° W»!e lüioübanl ««! II...... 57ü7b b?«'7b iüioilbanl, böhinischs 10« fl, . »4l!bi» «49>^v Uerlehrsbanl, all« , 14« fl, , , »«.. 3.l»> — zn>,filie»InltlNth»m»,nl, «llüllrlellsch, all», ««,, 10« fl. lk»<-— >04b0 ftrilli-r Nuhlenbergb-Ges, ittO fl. 7H4 — ?ü? — 5!senli»h!wrrlshr«-«ns— «4-— tleltl.-Gelellsch, intern. 200 fl. —-— __... tleltr.-Gcsellsch,, Wr. in Liau. »40- '/42 -iiirlenberger Patr.-, Zünbh. u. Met.-ssabril 4«« Kr, , ,11!»— i,o__ .'irsinssrl Brauerei 10« fl, . . >iz-.. »»4-^. Nonta!!<^el,, öst, alpine 100 fl. 7«-— ?«— ,Puldi-Hüt!r", liegelauhftahl- ss,A, G, 200 fl..... t?3'" bo«- >jraaer!tilen.Induftrlt-<»esellsch. i!Wf!........ >l8ö0-- «»!«,--.. ülMll- Viuranu - Salao-Iarjaner ltisenw. 100 fl..... «8!»-- ««>.. öa!lll>Tarj. ßtrinl,h!en 10« fl. ««>-- »^-,. ,NchIöalmiibl", Papieif.,20«fl. zo<»— «i« -,Nchodnilll", Ä, V. f. Petrol.- Industrie, ü!X> Nr. , . . H4b - übb'— ,Strt,relmühI",Papirr!,u.U.«. «do - 45,««» l^rifailer Kohlc!>w,>— 307 ^ rürl, labatregis'Ves »0« Fr. per Kasse..... —-^ — - betto per Ultimo . . . 37- Nienerberge Ziegelf..««,-«»!. 7«» ?<" ^ Devise». llmsterdam....... "^" '""^ l)«ut!che «°..,plütz5 , , , . "? l.?' >'<-77' fische «a«^.e . . . « , , n^z ..... 9b 4b 9l>6c< ^t. PeterÜmr« ,'..... "'! «" "^I'I' Mrlch und »asel »b 2b »!>:>» Valuten. Dulaleii........ 11-87 ,1-4! O-ssranlen-StÜllt..... 19 53' 1»l? O-Marl-Ltiise...... «-hz 2» <>« )eutsche ^eichöbanlnotei, , . n?'b!» 11? ?> staüenüche Uauluoten . , . »4 80 95-1» iubel-Uloten....... z.^ ^.^, tä.ZSZ-S*™™"''*™*»*. JL J^ Mayer « rrfvat-uepots (Safe-beposlts) I t^Mam^^^M^Ll|^r»'chcrun». u_________L^^ii3ftoV«, StritnrtynnMo, Verzinnt tu Biniilim ;, ||it|.|(rru1 Iai ||f ||rt.|lrt| I