672 Amtsblatt zur Haibaclier Zeitung Rr. 79. Frcitllll l,cn 7. April 1893. (!5M Z. «747Strf. z Erkenntnis. In, «amen Sr. Majestät des Kaisers hat das l. l, Landesgericht in Laibach als Press-gericht auf Antrag der t. t. Staatsanwaltschaft j« Recht erkannt: Der Inhalt der in Wiesbaden, Verlag von H. Sadowsty 18l13, in deutscher Sprache erschienenen Druckschrift: «Hat die Orthodoxie recht? Von der Dreieinigleitslehre und der Gottheit Jesu» von Kristofer Ianson. Einzig autorisierte Uebersetzung aus dem Norwegischen von Ernst Brausewetter — begründe den objectiven Thatbestand des Verbrechens der Religionsstörung nach § 122», dann jenen des Vergehens gegen die öffentliche Ituhe und Ordnung nach tz 303 St. Ges. Es werde demnach zufolge der 83 48U und 493 St. P. O. die von der t. l. Staatsanwalt« schaft verfügte Beschlagnahme dieser Druckschrift bestätigt und gemäß der tztz 36 nnd 37 des Pressgesehes vom 17. December 1862, Nr. 6 ^ «i. O. «I, pro 1863, die Weiterverbreitung der^ selben verboten. Laibach am «b. März 18S». (1b38l 3- 4844. Ausweis iiber den Ztani» der Thierseuchen m «raw in der seit v«m 28. März bis 4. April I8»3. »,^ben 3.) Ein in jeder Beziehung befriedigendes sittliches Verhalten, makelloses ^onrv 4 ) Kür den ». Iahraänst : das erreichte 15, und noch nicht überschrittene 18. LebenKMr; für den l». Jahrgang: das erreichte 17. und noch nicht überschrittene 20. Lebensjahr: für den «R. Jahrgang: das erreichte 18. und noch nicht überschrittene 20. Lebensiayr. Kinder»? In rücksichtswürdigen Fällen bilden Altevsdifferenzen bis zu vier Monaten "i'" ^ ^i< für die Zulassung zur Aufnahmsfrüfung. Die Ertheilung weitergehender NachMe" >^AL nisterium für Landesverthcidigung vorbehalten; für den Eintritt in den l. Jahrgang wehr«Cadettenschlile wird jrdoch unbedingt das erreichte 15. Lebensjahr gefordert. «,MMB Die Assentierung dcr aufgenommenen Aspiranten findet erst nach vollständiger der Landwehr»Cadettenschule, das ist beim regelmäßigen Austritte aus derselben, der Nachweis ciner mit mindestens «genügendem» Erfolge av)oioir^ ,ür den «.Jahrgang: ' c.c wi«ten 6, S^' der Nachweis einer mit mindestens «genügendem» Erfolge aoiolvir^ für den »I. Jahrgang; , -„,z Oy»«" d, r Nachweis der abfolvierten höchsten Classe einer Realschule oder ""^sB" slums oder aber des entsprechenden Jahrgangs einer diesen Schulen g Lehranstalt. , ,5.^ wtt°" Bewerber, welche nur vier, beziehungsweise fünf Mittelschulclassen absolviert Y«"' ^ ausnahmsweise zur Aufnahmsprüfung in den betreffenden l. oder II. Jahrgang Me sie einen mindestens befriedigenden Erfolg nachweifen. , 6,) Die befriedigende Ablegung der vorgeschriebenen Nufnahmsprüfung- , ^s^" 7.) Die Uebernahme der Verpflichtung betreffs Verlängerung der Actiod,en,lz" des 8 31 des Wehrgesetztö * «^aeW^ 8) Die Uebernahme der Verpflichtung für Anschaffung und Erhaltung der vor».-, Ausstattungsgegenstände aus eigenen Mitteln zu sorgen. .. °v B^!l.n 9.) Dcr rechtzeitige Erlag des für Schulzwecle bestimmten Beitraaes (SchHeM^^M^ «^) für Söhne von Officieren, evangelischen und griechisch»orientalischen MM" ^ M Auditoren, Militär-Aerzten, Truppen«Rechnungsführern. Militär«Beamten "^^H offtcieren des activen, des Ruhe« und des Invaliden-Standes des l. u. l. H""^. jzaM' nlarine und der l. k, Landwehr (Söhne von Officieren in der Evidenz der ^'^ ^M' nur dann, wenn die letzteren im Vcrforgungsgenusse stehen) - - - ' ' A » ,' A b) alle übrigen Bewerber...............-. ' halbjge. der betreffenden Eltern oder Erhalter der Aspiranten kann um einen Nachlass v beim Ministerium für Landesvrrtheidigung die Bitte gestellt werden. »«^uaffe ^>ck 10.) Solchen Aspiranten, welche Eignung, Lnst und Liebe für die l«,"^ ^ N"" und über eine bleibende Zulage vou mindestens 20 sl. per Monat verfilgeu loim '^jcht, Nbsolvierung der Landwchr«Cadettenschule der Eintritt in die Landwehr«Caval eric ^Z^^ Die nach beigesetzten» Formulare ausgefertigten Aufuahmsgcsuchc sind ""^iigelgs! Juli l. I. beim Commando der l. k. Landwehr«Cadettenschule in Wien (»-, ^ einzubringen. Denselben sind beizulegen: 1.) Der Taufschein; . ^r 2.) der Hcimatschcin; lfrieas^A/M' 3.) das von einem activen graduierten Arzte des l. u. t. Heeres, der ""Alperll^ l. l. oder königl. ungarischen Landwehr auszufertigende ärztliche Gutachten über oi ^. nung des Bewerbers für die Militär«Erziehung; «sweise ^ 4.) das ganzjährige Schulzeugnis für das Schuljahr 1892/93, bez'ehUW" ^ Schulzeugnis; . iM ^" 5.) das Impfzeugnis (dieses nur dann, wenn die Impfung nicyl i", .^ sPunkt 3< bestätigt ist); . g hes «<^be 6.) das von der politischen oder von der Polizeibehörde des Aufcnthaltsor«v^^^ U^ ausgestellte Sittenzcugnis (dieses nur dann, wenn im Schulzcugnis die cnnv ^detttN! über das befriedigende sittliche Verhalten mangelt oder wenn der Eintritt m nicht unmittelbar aus einer öffentlichen Schule erfolgen sollte). ^s^tiat ^ri^ Unvollständige oder verspätet einlangende Gesuche werden nicht berllck!'^'«^ Ooi^ Gegen die vom Commando der l. t. Landwehr«Cabettenschule auf Grün» erfolgte Abweisung eines Bewerbers ist jeder weitere Recurs unzulässig. «.^. ^che» Nach Veainn des Schuljahres findet leine Ausnahme ""^4 bis ° ^ Die Bewerber um Aufnahme werden vor dem Beginn des Unterrichte» ^, der ersten militärischen Ausbildung unt,»zogen. . , .«««en ^ Nähere Auskünfte über die Aufnahme in die Landwehr«Cadcttenschuie mando derselben eingeholt werden. (Präs. Nr. 768 ex 1893.) _________________ 50 kr.« das k. k. Commando der "Landwehr-Cadettensch" e Stempel. in ^ ^h? l ai ob" lll) ^ ^Ich bitte um die Aufnahme mcines Sohnes Edmund N. in den »- ^ gang der l. t. Landwehr«Cadettenschule. Als Aufnal,ms«Documente lege ich bei: 2) Taufschein meines Sohnes Edmund, b) den Heimatschein desselben, ^, <:) das militär-ärztliche Gutachten und «tXelA ""^'l„i'l! -H dingungen genau nachzukommen, ,alls mein Sohn in die Cadettenschme """ Frequet""^A' Schließlich füge ich bei. dass ich meinem Sohne Edmund wahreno " ,^^tueu -Eadettenschule eine monatliche Zulage von . . Gulden zuwenden weroc. »> meinem Sohne eine bestimmte Zulage zuzuwenden nicht in der Lage blN»/ N. am . . ten......1893. ^ __ <«n»».° w Hpde« W..s«°« ,F odcr^ .,f,.n eines""' Mein Mündel besitzt eigene« Vermögen nnd erhält aus demselben monatlicher . . . Gulden. (Eventuell: »besitzt lein Vermögen») (Angabc.der^ ^ ^,.Sl ^ «nmerlung: 1.) Das Gesuch und das ärztliche Outachten sind mtt e, ^^ versehen. , „^3"^' ft'ü 2.) Mangelt im ärztlichen Gutachten die Bestätigung „tM"'i ^ das Impfungszeugnis den, Gesuche beizulegen. ^ nich/ ."/«e< jem i, T ralorJem Francetom Bio kr. oL nova šl-50 vrAiIa-^cidnelajno 80di^e v Ilirski ^L St.. 1654 in 2077. b NM0žb-7azg!as. iStev-33 } Marije Baša iz Ver" oKä• ^a v]n*r,Zaradl PriPOsestovania > fie V^bovna Štr- 87 kataHlralie k'S it 3jOln 2.) Franceta MaHlo %^!jjä6i vlo»Znaradl PriP(>«estovanja Po eH^v^ At'19 katastralne WÜ se ÄJofte Pascele fit. 1808 ^ R^feVerS ncema ü'"banu La- C> in ^ nJunim neznanim GCOrjei^ ad nim na^«dnikom, S !rja ü Bi«?tUm- V °8ebi Jo*efo V kr- oki- 8Um- Pat->i dnek ajno »odtafie v Ilirski ^2i8)V--i-^arca 1893. c kf ^klic dJ*'^ Sq?8811 fOžbo de !^S? ^4 z Hplaöila lerJat;e« fCu7ogo]dne °bèine PolJane na dan Umarno ra/pravo do- '^kon, K K1 lukajöiyem 80-8 ^o- sum. poHopku. Tožencem postavil se je gospod Gregor Lah iz Loža skrbnikom na èin, s katerim se bode stvar razprav-Ijala, dokler se ne imenuje drug za-stopnik. V Loži dne 15. marca 1893. (1247)~3^3 St. 1638. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Loži na-znanja umrlemu Pavlu Jakopinu iz Starega Trga, oziroma njegovim ne-znanim pravnim naslednikom, da je Andrej Znidarsiö iz Starega Trga vložil zoper nje tožbo de praes. 14ega marca 1893, šL 1038, zaradi pripo-znanja priposestovanja lastninske pra-vice do parcel štev. 509 in 808/8 davöne obèine Stari Trg s pr., na katero ae je narök za sumarno raz-pravo doloèil na dan 21. aprila 1893. 1. dopoldne ob 9. uri pri lukajftnjem so-disèi z dodatkom § 18. sum. postopka. Tožencem postavil se je gospod Gregor Lah iz Loža skrbnikom na èin, s katerim se bo stvar razprav-ljala, dokler se ne imenuje drug za-slopnik. V Loži dne 15. marca 1893. (1245) 3—3 fit. 666. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Crnomlji naznanja: Na proAnjo Marije Koèevar (po Stefanu Koöevarju iz Lipovca St. 2) dovoljuje se izvršilna dražba Mariji l^avlešiè lastnegu, sodno na 875 gold, cenjenega zemljišèa vloga štev. 4 ad Bre/je. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 19. aprila in drugi na dan 19. maja 189 3. 1., vsakikrat ob 10. uri dopoldne pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to zemljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pH drugem röku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vslod katerih je sosebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10 °/0 varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek leze v registraturi na upogled. C. kr. okrajno sodisöe v Crnomlji dne 1. februvarja 1893. (1333) 3—3 Nr. 1157. Erinnerung. Von dem k, k. Bezirksgerichte Tscher-ncmbl wird dem Michael Gergic von Prelesje, nun in Amerika, hiemit erinnert: Es habe wider ihn bei diesem Gerichte Johann Bank von dort Nr. 7 und Genossen und Katharina Mihelic voll Blazevac (durch Ianko Schweiger von Tschcrnembl) die Bagatellklage pc^>. 46 fl. 37 kr. cw pril6..2l. Sept. 1892, Z. 7060, cm-gebracht, worüber die Tagsahung auf den 20. Inni1U93. vormittags 8 Uhr, hicrgerichts mlt dem Anhange der §8 .^ nnd 28 B. V. an-geordnet worden ist. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derselbe vielleicht ans den k. k. Erblanden abwesend ist, so hat man zu dess.n Ver< trctnng und auf seine Gefahr und Asten den Herrn Stefan Zupaucic von Tschcrnembl als Curator 2 150 L:L; *• nach auswärts . . »156 >vX :•:• Elegante Mode, Preis vierteljährlich......» Is— L:•:•: '•:): nach auswärts . . » 1*18 :•:•:* :•:• Modenwelt, Preis vierteljährlich.........» -75 ;:•:•:•: •:•: nach auswärts . . > _'81 :¦:•:•:• &: Wiener Mode, Preis vierteljährlich.......» 150 •:•:•:•: •x nach auswärts . . » 156 :vX- •X (1878) 7—7 sowie auf sämmtliche X*:X % Moden - Zeitungen, W. ::':': illustrierte Zeitungen und Lieferungswerke L*: •iji: des In- und Auslandes. L:L: :•:•: ProToe - Nummern a-vxf "V©rla,ia.gren. grretti«. ;X;X ;>.'• Hochachtungsvollst jvjx | Ifl. y. Kleinfflayr & Fefl. Bambera **M & Buchhandlung in Laibach. yÄä^RjiS Rein- -»--vi • Mild. '¦ ' Fur l|N Zu haben in den meisten Apotheken und Droguenhandlungen der österrei ¦ ungarischen Monarchie. -, f Preis einer kleinen Schachtel 84 kr., einer grossen fl-'' I Jede Schachtel muss mit dem Siegel «Dr. Gölis» und der registr. ^ ^jj11 marke verschlossen, ferner die Etikette mit meinem F'acsimile: «Dr *'ojj.|l|ich: I Nachfolger» versehen sein, und verlange man hei Ankauf immer ausd ¦ Dr. CääII»' Universal-Speisenpalver. I Alleiniger Erzeuger (seit 1868): I Dr.«Io6i.OöUsf IVacliibltfe rl Wien I., Stephansplatz 6 (Zwettlhof). ^ ]i" I I Versandt en gros et en detail. ^^^J Ef|l7ITAB^^ I^ebciiNver»icliernng*i- 57.417.712-78 Ueberschuss................fl. 40,219.646 »& II. Vermögen.........fl. 340.496 295-95 Verpflichtungen zu 4 und 3V2% > 274,76H.844'55 Jt Gewinstfonds................sl. 60,732-451-4^ ietV^ Die «Erfuitable» ist die grilsste und reichste Ver.sicherungs-GfisH'0 gCj)088 Sie hat die gi-ÖHSte Prämien- und Gesammt-Einnahme, den grilssten Ue Einnalimen über die Ausgaben und den grösHten Gewinstfond. Sie hatte 1891 r,a^fl27l60 das graste neue Geschäft............fl. ö^'l'Sz'ß0 den gröwsten VerHichernngssfand.........> 2.012.^| -'^.{,0 den grössten Zuwach» im Vmwheriingastaiul ...» 210..tfV-^.78 den grössten Zuwachs im Vermögen.......» q«i 333'$' den grössten Zuwachs im Gewinstfond......> "' Als Specialsicherheit für die österr. Versicherten hat die o«n0 000"^ t^ «Equitable> in Wien das Palais im Werte von . . » ^' ' gmlt^ ErgebnlNMe der zwanzigjährigen Tont inen der v*»** Basis der Anszahlungen 1892. , 798-- ' \hW"~ 4si » 759-40 » 997-- * \lw^ w M » 943-60 , 1291 •- ' i.ftbeUeP> B. Ablebens-Verslohernngf mit zwanzig Jahresprämien» » Q.^ 30 n. 607-20 H. 862- "' {g70—" 3t » 681-60 » 986-- * W^ 40 > 776-60 » 1140'— * 2050"' 45 »900-60 » 1343— ' 2280"" „-1 50 »1087-60 > 1638- ' fMV C. Oemisohte zwanzigjährige Ab- und Erlebens-Versloberung^.^ 30 fl. 970-60 fl. 1632— "" 3lßO#" 35 » 995-80 » 1667 •— ' 29^°"" 40 »1035-60 » 1727— * 2«00 — 45 »1100-80 » 1834-- * 2830-7,,^ 50 »1209-- » 2034•- * /ltlicbe» AiW!/ Wie obige ZifTorn zeigen, gewährt die Tontine nebst der nnent*ft„njc &$ /0; die Tabelle II. mit 4s/8 bis 55, %i clie ben d bis 7°/, an einfachen Zinsen. . m vjer*ftC Die prämienfreien Polizzen gewähren das Doppelte his *nm f eingezahlten Prämien. n Pr^11!'^"11!' Die freie Tontine, ebenfalls eine Ilalhtontinft mit etwas J»hhcurJd Ü^jJJr "Jp stattet nach einem Jahre volle Freiheit mit siezug auf Rei^fin. Wonno iinV^|-f»" f(ir % mit Ausnahme des Kriegsdi pnstes, sie ist unanfechtbar nach ?^e1' OpUOi^atfffl drei Jahren und gcwähH bei der Regulierung sechs verschiede Cffrt Bezug dos Tontinenantheils. ^ .jn jfl U' Auskünfte ertheilt die General-Agent» für Steiermark, Kärnten und & und der Haii])tVertreter für Kram ^ gj, Alfred Ledenik in Laibach, RathhausplatzJ^ «ruck und «erlag von I«. u.Kleinmayi H sseb. VamKerss.