tlkminifirnfUit: Klrchjiaie, Tlinitcrreb.. Prilu»mk,atl«u»»r,!sk für »'Ml*11: vl«rti-ljilirljc . . ä, t... hilbjithrl« . . , t, 1,|»5 , , , n. II.HO mit l'imtvurHnilnnKi vlrriiljklirlg . . i, I.Ist h*ll>J«lirlfc . . . (I. 2.96 |tntjähri|C ... I. 4.4Q PETTAVEB Nr. 23. .:MM:|pcll0int jedem Sonntag. . -- PtttÄU^ Sonntag t»en M. Zult 1878. Ä»Dptpliii Kr. M. ' ~ '' .. i werden nicht *nrii,bllliaft berechnet. Aaakanste Jeder Art wer« den bereitwillig ertheilt. ' 1 » 1 1. Jahrgang. . T Pränunlerations-Einladung. Mit 1. August b. I. beginnt da« III. Quartal unsere« Wochenblattes. ' Äiiä betn bisher Gebothen«« wird der geehrt Leserkreis ersehet .haben, daß e« an gutem Willen unsererseits nicht gefehlt hat da« Lokal-blatt als Organ des hiesigen sozialen Lebens so interessant, als e« bei den engen Grenzen, welche rautionSfreien Blättern gezogen find, möglich ist. z» gestalten. Es wurden keine Mühe, keine Opfer gescheut «m sowohl Berbin« düngen mit auswärtigen Mitarbeitern anzuknüpfen als auch hiesige Freunde dieses Unternehmens zur Unterstützung desselben zu gewinnen. lim jedoch ein solche« Werk lebensfähig z» gestalten, bedarf es v^r Allem einer regen Theilnahme an dsr SubScrlption und wir eröffn«, das Abonnement auf da« III. Quartal voll Hoffnung, daß wenigste«!« die verehrte Bürgerschaft unserer Stadt sich ohne Ausnahme an der Förderung unsere« gemeinnützigen, z» einem Bedürfniß gewo^ denen Werke durch Pränumeratton auf da« ' „Pettauer Wochenblatt" betheiligen werde. hochachtungsvoll . die Administration de? , „Pettaner W»chcnblatt.", LandwirthschastltcheS. Die Soja-Bohne. Die „Rene Jllustrirte Zeitung" bringt in einer ihrer letzten Nummern folgende Schilderung dieser höchst wichtigen, bei unS noch wenig bekannten.Pflanze, deren Cultur im allge-meinen Interesse sehr zu empfehlen wäre. Während der letzten drei Jahre wurden auf Anregung« deS leider zu friih verstorbenen Professors Dr. F. Haberlandt, theils im Verfuchsgartcn der Wiener Hochschule für Boden-Cultur, theils in verschiedenen Gegenden der Monarchie An> bauvcrsiiche mit mehreren Varietäten der rauhhaarigen Soj^-Bohne (Soja hispida, Mönch.) gemacht, welche sehr günstige Resultate ergeben und'gezeigt ^aben, daß diese Nutzpflanze im wärmeren Mitteleuropa gut gedeihen kann und in größerem Maßstabe rultivirt zu werden verdient. Alle unsere Hülsensrüchtser, die — nebenbei bemerkt t-fflst biirrfnwflö areliijiatisirte? Fremdlinge sind, zeichnen sich durch einen hohen Gehalt am wichtigen Nährstoffen auS, der von dc» Körnern der vcrschi Indeß wird in Frankreich, in den Departements Ariöge . und Haut-Garonne an vielen Orten unter dem Namen Oeterbse (pois oleaginotix) eine durch M. de Montigny aus China dorthin gebrachte Soja-Barietät schon seit vielen Iah« ren und mit gutem Erfolge rultivirt und hat Prof. Habcrlandt serners gezeigt, daß die in Südtirol unter dem Namen Kaff? Bohne schon lange bekannte und cultivirte Pflanze nichts andere? ist, als eine Soja-Bohne. Hiedurch, sowie durch die Ergebnisse der vielen Anbau« dersuche während der letzten drei Jahre, wäre nun zur Genüge erwiesen, daß wenigstens die frühreifenden Spielarten der -Soja-Bohne auch in Mitteleuropa ganz günstige ExistenzPer« Hältnisse finden und daß sie sicher überall dort noch mit Erfolg angebaut werden können, wo der Früh-Mais noch zur Reife ae« brächt wird. ' - ' ;! WaS aber die auSgedehntete Cultur dieser, auch als Fut« ter!für unsere Nutzthiere so werthvollen Pflanze empfiehlt, ist nicht allein der große Gehalt an Protein nnd Fett, der de« anS dein Sojamehl bereitete» Speisen bei angenehmem, pikan«, teist Geschmack eine große, den, Fleische nahekommende Nähr, traft verleiht, sondern eö empfiehlt sich die Cultur der Soja aiuli wcqen deS reichen SaUlenbrttagcS und tfitrer m\nrrittfs Widerstandsfähigkeit l ^gr»owochr ftcftliwrett. - Zchnlferten. - tUKirruiiflöfalaiul« fiten. - Pr«»ertz«f «l« Prairie Amerika». * I Zu der irnben Physiognomie der Himmelsdecke gesellen sich, wir glichen, wohl überall die trüben'Mienen aller Derjenigen, deren An-gehörige fortziehen in iveite tterne. Bei un« ist diese Trauer allgemem, den« da« Einvernehmen zwischen Zivil und Militär war hier slcl» ein sehriicundlichr«. Die nun scheidenden Piqnniere warm un» aberumsomehr an« Her» grivachsen. al« sich darunter ttiele sehr alte Bekannte befinden. Dieftt Woche sonnte niait daher füglich die Bezeichnung „Abschiedswoche" bcil^ncn. Der Abschied wird überall gefeiert. — Da« „Eaffe Ofterberger". bot am Dienstag Abend« ein Bild bewegten Leben«. Die Musikverein«-CflHtfle spielte im Nebeusaale ausgezeichnete Pieren. Im Eaffehause war ein zahlreiche« Publikum versammelt. Zum Schlüsse ging« auf den Bahn-Hof. wo der Zug mit einer Compagnie zur Absahrt bereit stand. Unter den Klängen de« Radetzky Marsche« sehte sich derselbe in Bewegung und dampfte südwärl« zn. DenEulmination«punkt dcr Abschied«woche bildete das unter Mit-ivirkung de« Musikvereine« in den Räumen der bürgl. Schiefiställe zu Ehren der scheidenden Herren Offiziere veranstaltete Bankett am Donnerstag Abeqd«. Die Betheiligung war eine allgemeine, selbst ein Kranz lieblicher DaMen fehlte nicht, um dem Seste die höhere Weihe zu verleihen. Reden wurden gehalten, Toaste ausgebracht, die Stimmung war überhaupt eine überau« fröhliche und animirte.----------- ' «Wenn Menschen auseinander gehen. So sagen fle ans Wiederseh'»." —--- " ■——- licheU, — oder mit Todesmuth und starker Hand zu Deiner Verthridi« gun^ihr Leben zn wagen t — Wie beugen uns vor Dir. Du ehrwühr-bige» und schönste« Juwel in der Krone unsere« angestammten Lau-de«fürflen; — und diese« Gla« gefüllt mit dem edlen Produkte Deine« gabthreicheu Boden sei Dir von un« t« treuer Liebe dargebracht. Ein Hoch dem ^chöoea Steirerlandd" — Sin vielstimmige« Hoch erscholl in die Lüfte. Noch lange standen wir an diesem schönen Punkte in die Anschauung der herrlichen gernsich^ versunken, und Gefühle versch>edeaer Art regten sich in unseren Innern. — C« war ein weihevoller göttlicher Augenblick! Nun wurde der Heimweg angetreten, uud in nicht langer Zeit br-' sandrä wir nns wieder daheim, wo die Abenthener dies« Paitie noch mancher Erörterung unterzogen wurden. — , , .•. . ... . Die lebhafte Schilderung diese« gelungenen Maiausfluges soll vor' Allem dem Zwecke huldigen, die geneigten Leser welche mit unS im Keifte die Höhen de« vreikönigsberge« erklommen und von dort ans die Rund« schau gehalten, anzuregen, sich auch an derlei Au«fl0gen zu beteiligen. Die wahrhaft prachtvollen Umgebungen unsere« Städtchen« sind sicherlich zuwenig bekannt, und die Lust an Wanderungen hier nicht besonders rege.. ^vurch Arrangirung größerer Partien in die benachbarten Gebirge' würde sich gewiß gar bald in unserer Stadt ein neue« Leben entfallen. Menschen würden einander näher gerückt werden, der Geist des Borur- -theile« würde allmählig schwinden, und die Existenz hier würde sich zu-einer angenehmeren gestalten, alv die« b!« nun. nach der Meinung I> beule an dem gestern noch ungeahnten Ziele unserer schwierigen Unternehmung, — Die Vorsehung in der Gestalt eine« Manne», der unbegreiflicher Weise am heutigen Tage anstatt praktischer Stieseln ganz leichte Schuhe trägt, hat un« mit aufopfernder Fürsorge über alle Hindernisse hinweg hierher gitührt; — ihm vor Allem unsern Dank, ihm gebührt der Löusenantheili de« rühmlichen Erfolge«. — Die eingehende Würdigung unserrs UnIernehmenS wollen wir getrost dem grnchu» und wohlwollenden Urtheil unserer Mitbürger überlassen; e« steht mit Gewißheit zu erwarten, das» der, bis nun zn noch nicht grossen-Wie Zweck unserer Bereinigung die richtige Dentung erhalten wird. — Und »un meine Herren möge e« mir gestattet sein, im Angesichte der er» babenen?> ilulschönheilen unsere« engeren Baterlande« einen feierlichen Akt der huldignng vorzunehmen: ?'.>,r begrüßen Dich. Du gottgesegnete« Steirerland I Gedeihe, blühe und grüne fort im ewigen Strom der Zeiten; — Deine treuen Söhiu stehe» fest zu Dir. so,,« gilt in Lieb und Wort Dich zu k»herr- Einen Conlrofl zu den riitrücfenbcn Reservisten bilbel die nun fröhlich beiinfehrenbe ftubitenbe Itigenb. Da gibt e« ivahrhaft fröhliche Gcsichter, beginnt doch dir stnienznl, dir Zeit bcr Wonne und be» 0d«>loo s;tr nipn!».* Allerbing» wird hi .nnb da auch Armand mit Bnngen aU dir Heimreise denken. wen« da» Zeugniß Mehrere „Ungenügend" auf-iveist. und dic lieben Eltern ein vergeben« geopferte» Studienjahr nicht ganz so glatt hinnehmen bürsten. E» wird zwar wohl Viele» nachgesehen, und zur oft legt sich dic saaftc Fürsprache lieb' Mütteririn» in » Mittel, ivenn der gestrenge Herr Papa dräuenden. Unhcilverkündenen Blicke» ein gewisse« „Etwa»" zu suchen beginnt; dafür verspricht da» hoffiiuiiMollk Söhnlein gründliche Besserung. dir sich aber lrider gar oft wieder auf da» Studium gnter Zigarrensorten nnd die Analyse de» Kerslcnsastc» beschränkt. Die eontinuirlichrn Regengüsse der letzten Woche haben die Hoff-nungen aus eine gute Ernte etwa» herabgedrückt. „Kalendcrweise" wollen dieselben von Marie Heimsuchung ableiten, da e» an diesem Lage anch nicht ganz schön war. Nun soll e» 40 Tatze lang regnen, ist die Meinung dieser Propheten, die doch hoffentlich nicht «zu Wasser" werden wird. Zu den vielen Miseren anch noch du Mißjahr, wäre be» Schlechten wahrlich zu viel. Abermal» ist bie Sehnsucht «ach einer direkten Eisenbahnverbindung Petlan'f mit Marbk,g aufgetaucht. Der Wechsel in der Generaldinklion der Si»dl»al,n wird vielleicht un» Pettanern der Realisirung diese» lanä-gehegten Wunsche» näher rücken; haben wir doch gewissermaßen ein Recht, diese Verbindung, um welche wir durch dir bekannte Coinpensalion ves> kürzt ivurden. zu fordern. Es würde sich hiedurch Viele» ander» gestalte^, wir wären unserer SchwefHrstadt viel näher gerückt nnd sicherlich ivürdch dadurch beide Städte nur gewinne«, denn man denke slch eine Entfernung von kaum einer halben Swnde, gegenüber der jetzigen von 2 Stunden. Die Frösche nnd die Unktn in Pmgerhos» reizenden Gefilden könnt«, dann ganz ungestört ihrs nächtlichen Konzerte executirru. und wär^, schwerlich indignirt über deaMangel de» gegenwärtigen ganznnfreiwilligö, Auditorium». Nach Iahret wird die Erzählung von Pragerhos al» Süv-bahnstation. wo Reisende 3 bi» 4 Siunden sich aufhalten mußten, schier al» ein Ammenmärchen klingen. Passagiere, die in Amerika auf der Pacifie-Bahn gereift sind, dürften ztvischen Pragerhos und den Stationen in der Prairie Aehnlichkeite« finden, tnd so wird sich um da« AschenbrStxl der Südbahu der Reiz de» Exotischen weben. „Aber rasch vorbei" wirb «» dann heißen, „wenn nur jetzt keine Achse bricht." — TageS»Ehronik. Pell au. 13. Juli. ' (Todt«fall.) Am 13. d. M. BovHilllrtg« 11 Uhr, verschied hier plötzlich der qllgrmein geachtete Herr Johann ^^ratanitsch, gewesener Kausina««, Hau» und Realitäte»l»esltzkr, tin 72. Lebensjahre. (Spende.) ?iiir die abziehend« Mannschaft des längere Zeit hindurch hier in Garnison gelegenen 5. Pionnier Bataillons wurden von der hiesigen Biirgerschaft 2V Eimer Wein gespendet. (Abschied.) Der Abschied hes ft. Pionnier-BataillonS von der hiesigen Bewohnerschaft w«r ein rilbrender. Jede Compagnie wurde vch> einer größeren Menschenmenge zum Bahnhose begleitet und da gab t« SändedrUcken, AbschiedagrKße und Thränen. Sowohl die Herren sfizlere als auch die Maifnschast i^ar hier allgemein beliebt, denn es gab mit letzterer fast nieiiitl» irgend ein Recontre. Den „feschen Wie-nern' verzieh man gerne da<^ zeitwijse Uebersprndeln ihrer stets frohy, i'aune, die sich auch vei der Abfahrt Hie nnd da in drastischen Ausdrucke» kund gab. Die Herren Offiziere waren insbesondere ob ihrer Urbanität und freundlichein Entgegenkommen sehr geachtet. ES herrscht gegenwär-tig hier nur der Wunsch, lvelcher lautet: „Auf baldiges Wiedersehe»" l e h e i in r a t h S w il r d e.) Der Präsident deci Abgeordneten-Hause», Herr Dr. Carl Rechbauer erhielt mit Allerhöchster Entschließung voin d. M die tveheiinrathsioUrde mit Nachsicht der Taxen, (Brandchronlk.) Am 30. v. M. um I Uhr RachinittagS brannten die Wohn nnd WirthschaftSqebäude de» Franz Berzko in ft'g zum größten Theile nieder. Der Scheide beträgt SOO fi. nnd war der Besitzer nicht assekurirt. Da? Feuer soll durch Kinder, welche init Zündhölzchen gespielt haben, verursacht worden sein. — Am 3. d. M. Frllh 7 Uhr schlug der Blitz in die Keusche des Franz Stergar in Gomilla, l^emelnde Hirschendorf und ziindetk. Das durch den Schornstein am Herde beschäftigte Weib btS KenschlerS wurde vom Blitze gestreift und betäubt, jedoch mit Hilfe der NachbarSleute fortgeschafft. DI, husche brauulc vollständig uieoer, bcr «schade beträgt 760 fl. Der Besitzer war ebenfalls nicht assetudrl. — Zu glächer Zeit schlug der Blitz tn da» » Wohn-GebÄude deS Herrn Josef Reischl in St. Urban ein, zerschlug mehrere Objecte ohne zn ztinden. (A i»slug in die Koleß.) (Au» der Marb. Ztg.) Die Zig« . lingd 2. u>,d 3. Jahrgange» der Lande! Obst- und Weinbauschule bei > Marburg unlernahmci, am 28. 2u»i linter Leitung ihre» Lehrer», dlt Adjunkten Herrn Hansel einen Ausflug ia da» Koleßer Weingebirge. Bcln Pettau au», wohin sie der Bahnzug gebracht, wurde'der Weg über Thur-nisch. St. Beit und Le»kowetz «ach dem Ottenberge zurückgelegt. War derselbe bei der drückenden Hitze ermüdend gewesen und hatte besondert der Ausstieg zu diesem Gipfel manchen Schweißtropfen gekostet, so wurde die Mühe doch reichlich durch den herrlichen Anblick belohnt, der sich von hier >au» dem Auge darbietet. Abgesehen von dem landschaftlichen Reiz, denn die Mittelkoles, gewährt, ist diese« Hügelland auch in Rücksicht auf die Verhältnisse seine« Weinbaue» sehr interessant und bietet reichliche Ge-legenheit zu Vergleichen und zur Belehrung. Dazu kommt Heuer ganz be-.t sonder» noch der überreiche Traubenansatz. der, wenn kein elementare« Unglück eintritt und die Reisezeit günstig ist. einen schon lange nicht dage-wesenen Ertrag verspricht. Natürlich wurden die Lage und Bodenverhält-nisse. Erziehung und Pflege de» Rebstocke» eingehender Betrachtung unter« zogen, sowie auch die hauptsächlichsten Rebsorten, unter denen auch hier , der Mo»ler den ersten Platz behauptet, während die geringen und nur die * Qualität de» Produkte» beeinträchtigenhen. z. B. Grünhainer. Blank, Heimisch (Belina) ans den Aussterbeetat, wenigsten» in vielen Weingärten, gefeit find. Durch die Freundlichkeit be« Herrn Ignaz Le«koschegg in Pclftm. welcher der Exkursion auch einÄ seiner Winzer al« Führer mit'» gegeten. erhielten unsere Jünger der Denologie auch Gelegenheit, die Qu-nität de» Produkte» verschiedener Jahrgänge zu erproben. Vom Otten-berge ging e» in bestänbiger Wanderung? über und zwischen Weinberg« nach^Unter-Lichtenegg und von da im Thale weiter nach Thurnisch, das nachtachtstündigem Marsche spät am Abend erreicht wurde. Hier wurden ' die nmgen Leute von dem Besitzer der Herrschaft. Herrn Leon Loewenstein in gdstsreundlichster Weise empfangen niid nach einer den müden Gliedern sehr 'willkommenen Erfrischung beherbergt. Dabei wurde ihnen gleichzeitig die Besichtigung der berühmten 12 Nofdpolbilder von Obermüller ge« stattet. Am Morgen de» 29. Juni hatt» Herr GutSverivaltcr von Euter die Güte, den Zöglingen die Wirtschaftöeinrichtungen zu zeigen und den Bettieb zu erklären. — Bon Thurnisch kehrte man nach Pettau zurück, wo noch ein interessante» Etablissement, die Kellerei der Herren kontfib Kürst und Sühne besucht werden sollte. Herr Fürst jun. war so freundlich, selbst die Führerschaft zu übernehmen, und erklärte in leichtverständlicher Weist die Einrichtung der großartigen Kellerei und de» neuen in unserer' Gegend in seiner Doilkonunenheit einzig dastehenden Gährlokale». ferner der ivichtigften Kellermanipulationen. besprach da« Weingeschäst.der hiesigen Gegend überhaupt, besonder» nber den Welnexpoit. und de» monfiririe auch dnrch «oslproben der Weine verschiedener Jahrgänge und V»eb«ge sowohl die Eigenart deS Produkte», al» auch die rationelle Keller-behatdlung. Mittag war längst vorüber.-al» dic Kellerei verlassen wurde { die «och übrige Zeit wurde zur Besichtigung der Stadt und einem Rund-blick 'tiber dic ganzc Gegend vom Schloßberge au» vcrwcndct. bi» der Nach»nittag«zng dir Au»siüglcr wieder nach Marb»r^ zurückfuhrt?. Diese fykiÄfion muß al« eine der lehrreichsten und interessantesten bezeichnet wer»», die bi«her von der Weinbauschule unternommen wurden; sie wir? gewiß allen Thcilnchmcrn in lebhastcr Erinnerung bleiben, mit ° welcher sich auch da« Gefühl wärmsten Danke« sür die Herren Le«koschegg. Loewenstein. von Suter und Fürst, durch deren gütige Bemühungen eben < dies» schöne Erfolg ermöglicht wurde, erhalten wird. « (Raubmord.) Der Inwohner Pugschitz in Pe«jak, Gemeinde Ternovezbtrg wurde am 0. d. M. am HauSboden mit durchschnittenem Halse todt nnd beraubt ausgesunden. Vom Thäter war keine Spur zu -entdecken. (Künstlerdiplom.) Bei dem öffentlichen Konkurse, welche» dir „Gesellschaft der Musikfreunde" zu Wien am 26. Juni abgehalten, hat sich Fränlein Asta Liebcnau. Schülerin de« Professor« Exstein (dritter Iahrgnng de« dortigen Musikkonservatorium« — Au«bildung«schule für Klavier) den ersten Prei» errungen. Dieser besteht au« dem Künstler-diplome sammt silbernen Medaille der Gesellschaft. Die Preisrichter waren: Direktor Helme»berger — Dr. H. Billing — Edler von Gemmen— Dr. Helm — 6. Hofmann — A. Ritter von Parmentier — G. Rabenali — Rudolf Wilmer«. Fräulein Asta Liebetra». eine geborene Grazerin. ist die Tochter de« in Marburg stationirten Ingenieur« Herrn Liebetrau. > (Baron KlcShrlin. D«^ durch seine Äeoichte tm österreichl« schew Dialekte u. A. „DaS Mallüfterl" helanute.Baron KleSheim gastirt . gegenwärtig tn Egrr tu Böhmen. , I ...!>> I •' . .. (W cfl e ti bie Schilpt' I.) Der skeldzug gegen unsere Damen-, Welt beginnt. Der Prägn Stadteaih hat im Einverständnis mit der Lanität» «eetion in seiner am 5. t>. M. abgehaltenen Sitzung beschlossen, im Wcge einer öffentlichen Verlautbarung an die Dame» Prag» dai Srsuchen zu stellen, damit dieselbe# da» Nachziehen der Kleiderschleppen in den össenllichenAnlagen «nd i» den Straßen uermeiden, dader hiedurch ansgewirbelte Staub ttuannehmllchkeiten verursacht uud auf die Gesundheit nachthrilig einwirkt. (Die größte Prinzessin auf Erden) ist die Krön« - Prinzessin von Döncmark. deren Höhe, auf da« genaueste gemessen, sech« ftiisi »nd zwei Zoll betrögt. Dabei macht ihr der Tanz grosse» Berg,«!. . gen. da sie aber nicht» mchr fürchtet, al« Heiterkeit von einer sllr >fle nicht ichmeichelh.islen Art z» erregen, will sie keinen Tanzer zum Pa»t> »er baden, der ihr an Mrösie nicht mindestens gleichkommt. Die Prln« Min von Wale» soll viel Schwierigkeiten gehabt haben, auf ihren Bällen ihrer ..hohen" Schwäger!», angemessene Tänzer zn verschaffen. (Ein furchtvqrer Sjtnrm) hat am l. d , Nachmittag, in viichmond. 2to., über 1U0 Häuser, mehr al« die Hälft« aller He« . dände der Stadt, zerstört, Hanzv Hänfrrgevierte sind vollständig weg» gewebt nnd dir Trilmmcr meiltn>«it zerstreut. Das Shaw.Hotel, »tn - große» Backsteingebäude, wurde detnolirt nnd die Bewohner desselben : unter den Trümmern begraben. Soviel bi» jetzt bekannt, stick 10 Perso« nen getödtet und S tödlich verw»ndet. Ernstlich verletzt sind mehr al« 30 Personen. Pferde und Rindvieh wurden in die Vuft geweht. An« Vexing-,ton ist eine große Anzahl Personen'In Richinond angekonttnrn, um Hilfe zu bringen. An» allen »mlich.nden Städten sind dte Aerzte nach dem Schonplatz« des Unglück« berufen worden. Der am Eigenthum angerich-tete ©(stoben wird auf 260,000 Dollar« geschätzt. (Wer der reichste Ma nn der Welt sei), ist eine Frag«, welche in letzter Zeit zn Ä«nst«n de« in Pari« lebenden Ealtf0rni«r« Mac Kay entschied«» wurde. S«in IahrtSeinkominen au« den Hauptfach llch in Colorado liegenden Sildcrgniben wird bi« ans 00 Millionen , Krane« angegeben. Selbst wenn nur bic Halste davon wahr wäre, blcjbt doch genug, um e« mit einem König ansnrhmen zn können. Dabei njar der Mann vor wenigen I>ihren noch tlneipwirth in San Francisco. { (Ein weibrrfd«ssend«r Baum.) An italienischen Blättern findet man folgende gruselige Rottz! Auf der Snsel Madagaskar wurde jüngsthin ein Baum entdeckt, bei von besonderer Eigenthümlichkeit ty. Derselbe hat nämlich die Oorm eiqe» Anana«baume». ist acht ftuß hsch und von verhältnisimäsiig«,, llmfadge. Von den Wipfeln dirftSBaum»». der ungefähr drei öuß iu»Durchmesser Hut. hängen mehrere große Bläkter zur Erde herab, während sich gegen den Himmel wieder einige Zweige anSslrrckeu. die sich sortnvhrend krümmen nnd schlänge!», gleichsam als wären sie Schlangen. Di« Bewohner Madagaskar», welche diesen Baum al» ihren p)otl anbeten, bringen Ih» auch Menschenopfer dar. Sie heben zu diesem Zwecke eine strau auf ttn Baum und zwingen sie, den an» -demselben dringende» klebrigen Saft zu trinken. Unterdessen schlängeln sich die Zweige um diese« Weib, während die Blätter sich wieder erheben und ihr den Leib zerschneiden. Die Wilden eilen baun mit Triukgesäßen herbei, um den nun mit Menschenblut untermengten klebrige» Sast diese» Baume» aufzufangen und zu trinken. (? ?) v WochenmarktS-Preise in Pettau v. 12. Juli 1878 Weihn, der Hktltr. 8.30, ttorn 6 -1-, Gerste 6.—, Hafer 3.30, Sukurutz 6.^-. Hirse 5.20, Haiden 6.40, Erdäpfel 3.—, Hirsebrei per Viter —.12,, 'Molen per «gr. —.12, Zinsen —.28. Erbsen 26, Weihengrie« 28, Zwetschken —26, Zwiebet —15. Mundmehl —.22, Semmelmehl 18, Pöleniflhichl —12, Nindschmalz 1.10, Schweinschmalz —.86, Speck frisch »—.—. Speck geräuchert —.86. Schmeer —. Butter 86. Eirr 6 Stück 10 kr. ' ' ' L v :h Jnseratxn'Preise: »e« „Pettauer « « che u »l«t«"» (l-'iir Eine ganze Seite . . fl. 8. Halb« .. . . sl. 1.6aligerEinschaltung 20°/., bei »»ehrmaliger Ein-Rabatt. ö. . 1^5" E» wird höflichst ersucht, Inserate bi» längsten» z Miat •• l Da» . Gehaltreichste u. Wirksamste aller Bitterwässer ',«o.iiiyrtdurohLiabigi870, Bunien 187«, Freaenln« >»78. Urtheil« ärztlicher AutorltAton: Pro», »r. Vlrcliow. Ilcrlln. l'l Erfnl* »njwwindt.* Pros Dr. von Baraberger, Wien s 5 ncUn» Erfolg hrt nlli-n Jflhen Kiiinklielliifnrnirn nnftewendet, iir wi'lt-.ben *11« BlttarwJUnnr Ihr« lnflic»tlnn »nd< n.^ Prof. Dr. Wunderlich, Leipzig: I . wlrkwrlM. ft«*1oercndoft Mittel, nicht annnpmphm so nehmen', i and dem Itüffii nn «oh Ad lieh." ! Pro f. Dr. Spiegel beijg, Bre»l an deren IMlorwMmr «o prompt, *o «ndunernd cli'irhmiw«^ nnd «ill «o wuiilitnn Nrtii'iiKlurnncr» Vlrk»mi p-Rindi'«.* Prof. Dr. Neaii zonl voit lJ<>litciisöl«~, " UMir/lilirP' »Xlflli« ich p-(ti nw*r(ip! in tllrn Küllm, ,r ' R • wo ill« Anwcndunc einet BJtterwoaiuri , »»«"»«tM,. nnMcfalfcMlicIi In Gabranoh.* Prof. Dr. Frledreicii , Heidelberg: . in n«xnz *nf 8irherheit nnd Milde «einer Wirkung nidiU xii wltnwhrii Nl.iix » Profi Dr. t. Buhl, JVfüiiehen : '*** ' nltn^ Dd*rhwtrdon.<' Prof. Dr. v. ÜVummIi^uiii , ^fiiEchciT:4 I ^ «Brinirt urlmn In »«lir kleinen Dosn den p-wiinschtm Erfolg." •Prof./ ,,ID>r. KiiMmiuil, Straiwbiir^t nKm|isehlt> irh bcraltn Kult Jahron 11L1 rin «rhon In miRsigcf / Mimnn ni<-hor wlrkendM Abfahrmltt«,.'' ^a» „H»nyadl IknoS vitterwalser" Ist z« beziehen aus allen Mtneralwasserdepot» «nh den meiste« Apotheken.- Di r j ''(( Andrem« NaxJ^hner, Budapest. Holzvcrkauf. Aas der Herrschaft Trakostjän im | Forstrevier Jfaeel werden einige hundert El&fter Buchen und Tannen Scheitholz partieweise verkauft. Auskunft ertheilt dio herrschaftliche Forst-I vorwaltung in Trakostj&a. Post Lapogl&va. Im Hanse «r. 4», Vorstadt Pettan, ist ei»e Wo'hnnn, zn ver«tethe». Auskunft im Hanfe Nr. &3. > Loluiingo aus gutem Ilause uud mit gehöriger Schulbildung nicht unter 14 Jahro alt werden aufgenommen Näheres in der Adm. d. Hl, Äcrantwortlicher lUboTUm, Zosef Jath. ^ ' EiguUhum, Druck und Bcrlag von I. Schön, Pettau. Keilnut z,„,l „Pcttaiicr Wochenblatt." Nr. SS. Pettau, Sonntag de» 14.IM 1878. I. Jahrgang. Was der Neid vermag •t«r i H\ •iHl< tl XIe K-Ißti, der Thätigkeit. . Roman van E. , t 1, >'''>> " '•) . 1 ' 1 ' i . r ' • . .. I' Arthur saglr dir» ii ein.» ton, al» ob er'erwartete. Margarethe «im Geberde bef Vübfcfocuc# machen tz» sehr»; der An«dr»ck lhre«GestchkB veränderte sich aber durch»»« »iÄi/'.r ; , .. , ,, ,£), »Ist der junge Man» a»ch Rutscher?" fragte sie. „Wenn biet litt SqO wäre, so hätte ich L»st. ihn selbst t» «einen Dienst z» nehme»." } »Leider wird sich da« »jcht g»t th»n lasse». Sei» Vater iß der Vh« sitzer der stabrik Ste»vik." «Der Sah« de« Kutscher«?" „Jawohl. Nrsprü>nst! ch war er Tischlergisrllt. ging aber t»« Anß-land, kam nach einige» Jahre» zmück und kaufte Ctenvik." «Ah. j,tzt entfinne ich »üch. daß Papa a»ch vo» diese» Leuten ge« sprach«» hat." ' ' Margarethe knüpft« ihr Hutband zu und fuhr »ach «i»«e Pause fort: „Ptgleitest D» mich vielleicht hinauf nach fyeUbodfl?" Ihre Augen ftrfrit auf da« Pfrrd »»d sie setzte hi»z»: „Ah. Du kannst nicht. mHc ich seh«, denn D» bist a» Achill«« ««• bunden. Ich will nicht. daßD» ihn Verlässest, sonder» wünsche. Dich etwa« später am Abend z»brn>i'1tom«e».s' Margarethe verneigte sich. Arthur »ah« den Hut ab »ud versicherte, daß «« ihm sehr angenehm sei» w«we. von ihree Einladnng Gebrauch zn machen. Dann schwang er sich in tat Sattel, nachdem Margarethe ange fangen, denselben Pfad zn ersteiget, welchen stolk« h«rabgekomm«n war. Die Stirn de« junge» Mädchen« ward, al« sie sich allein sah. von einer leichten Wolke beschattet. Ddr Ausdruck ihrer Ange ward ernst. Irgend ein keine«weg« heiterer Gedankt befchitftigte sie; die« war deutlich »» fthcn. Der Weg. den» sie gewählt, »m »ach stiellboda hinauszukommen, war beschwerlich. Margarthen« Wanderung qiich auch mehr einer Ueburtg im Klettern, al« einer Ptomenade. Sie fühlte gleichwohl nicht die schwerde. sondern setzte da« >nfwärt«steigen mit derselben Leichtigkeit fmt. al« ob sie auf einem der Markipläß. Stockholm« hernmfpaziert wäre. Oben auf dem Beige angelangt, befand sie sich auf einer mit Tannen und Sichten bewachsenen! kleinen Ebene. Hier stand die kleine Schweizcrhütte. Die Kunst hatte nicht« gel.,t>. um die natürlichen Anlagen um den Pavillon herum zu v,rsch»Srk«ln. Der Erdboden ntar mit Mao«. Haidekraut nnd dergleichen Gewächsen bedeckt. T-»»t». Fichte»-Nnd Birken warfen ihre kürzere» und läygeren Schatte» ans «Nd nM die Hütte' herum, von welcher man dic schönste Autsicht auf die Umgebung hatte. Margarethe blieb einen Augenblick stehen, nm sich an diefer An«-sicht zu weiden, dann athmete sie ans und flüsterte: «Wie schön ist es hicr?.Wie glücklich bin ich!" ' > •" Sie lächelte, nicht stolz, nicht übermüthig, sondern heiter und zn« frieden. „Ai'er." sitzte sie hinzu, «jetzt ist für mich nicht fteit. «nein Gluck zu gen,eben. die arme Signc wird wohl unruhig darüber sei», 'däß ich so lange ar« ihren Augen entschwunden bin. In ihrer Einbildnng hat sie mich vielleicht schon alle möglichen Thorheiten begehen seh«n. Sie ahtzt nicht, wie wenig sie zu sürchren hat." Mit dirsen Worten betrat sie «inen vielb«gangen«n stnßweg. der nach stjellboda selbst. führt«. ?« dauerte nicht lange, so «errichte st« einen sonnenhellen Platz. a»f welchem ein Garten angelegt worden, in dessen Mitte ei» ganz zierlich^« neue« Wolmban» staut» ^sselt»« h^tte trat da Stockwerk »nd «in« y.vpt I mit Zopl- »nd Letilingpsiinz«» angefüllte Btranda, ein sürmliche« ste«>< schloß mitten im Walde. Aus der Veranda stand eine ältere Dame, klein von Wuch«. mit hellblondem Haar, blasser Gesicht«sarbe nnd gerader Haltung, tz« lag «ine nnfie« Ruhe in ihrem Wesen, welcher gleichwohl der A»«druck de« «nge-. sichte« widersprach, In welchem sich dic Unruh« einer leicht zu erschreckenden Einb lebrstlmkeit. so daß man dehanpttte. fit sei «in Doktor im Unterocke. Eign« war die Tochter eine« nnn tzerstorbene» Professor« in Lund. Sie hatte von ihre« Vater ein ganz unbedeutende« Vermögen geerbt, so daßh: sich genöthigt gesehen, ei»« Stell« alt Gouvernante z» suchen, und ans diese Weise kam sie z» dem vanqniee John Tratten, knrz vor dem Tode seiner Gattin. Margarethe war sonach ihr« einzig« Schülerin, nnd sie Margart-thent einzig« L«hrerin. >l« Margarrthe ihr fünfzehnte« Jahr zurückgelegt hatt«, sprach der Vanqniee drn Wunsch an», datz Mamsill Ekeberg bei seiner Tochter bleibe» möchte; bi« dies« einmal heirathete. Eigne blieb demgemäß. E» hatte sich zwischen ihr nnd dem Mädchen ein Verhältniß fo inniger gunei-gnag entwickelt, daß sie einander unentbehrlich waren. Znr Antwort ans die Anrede womit. Eigne ihre ehemalige Schü-leri» bewillkommnet, rief Letztere: «We»wegen bist Dn den» ängstlich gtwesen. liebe Eigne? Glaubst Du. daß ich etwa» vornehmen könnte, wa» Dn mißbilligen würdest?" ' Da« allerding« nicht, wohl aber fürchte ich. datz Dir etwa« zustoßen könnte. Ich kann mich nicht daran g««öh»«n. daß D» i» so vielen Deiner Handlungen vo» Brauch nnd Herkommen abweichst. E« ist mir immer ' bange, daß «an über Deine emaneiplrten Gewohnheiten mißliebige Glosse» mache." . . > «Ueber John Gratten't Tochter macht «an kein« Glossen." ant-t inorfte die ehe«alig« Schülerin lächelnd. ' «Margarethe, wie kannst Dn so sprechen. Glaubst Du, daß Deine« Vater« geachteter Name und große« Vermögen Dich schützen würde, dafern Du «in« —" Unvorsichtigkeit begingest." unterbrach Margarethe sie. «Der-gleichen begehe ich allerding« unzählige, niemals aber von der Art. daß ' dadurch ein Schatten anf meine« Vater« Tochter geworfen würde. Er hat ckir unbegrenzte streiheit geschenkt nnd dadurch zugleich die stärkste^ Schranken gegen allen Mißbranch derselben errichtet. Verstehst D« da« nicht! Signe?" ' «Wenn Dn vor mir stehst, wenn ich in Deine Augcn blicke, dann weiß ich. daß dem so ist; wenn Du aber ickwrsend bist, nicht.' * „Darin hast Dn Unrecht, und dic« wird Dein Heller Verstand Dir fagit^ laß un« aber jetzt von etwa« Anderem sprechen. Du kennst eine gewisse Magdalene. wesche bei meinem Großvater gedient hat. Ich möchte igern>twa« Nähere« über sie tvissen. Wenn wir in Stockholm verweilen.' pflegst Dn sie ja zn besuchen'" '• ' Wir verabschieden un« jetzt von Margarcthe und lassen Signe i»^ «»gestörter Ruh« erzähle«, wa« sie von Magdalcne tveifi. ,1 ftolfe hatte mittlerweile den Weg tvich dem Thale weile* forlg't«' setzt. Er ging läng« dem stlufsc hin uud kam aus diese Weise auch durch den Patk don Nygard. Hicr blieb er am Anfange des Wasserfalle«) (UIkn. Er betrachtete die brausende Wassermasse unv murmelte bei sich selbst t> >',' >> ......... ....... ' "" ' ■* «D«r stall von Nygard ist e«. der unsere Wasserräder treibt. Könnt« d«i Besitzer diese« Parke« den La»f det Wasser« hemmen, so, müßte die stabrik stillstehen. Aber er kann da« nicht. Ohnmächtig i» •' seinem Haß muß er au« den genstern seine« Paläste« zuseh»», wie wjx { durch Arbeit nn« z« demselben Standpunkte de« Reichthum« anffchwin-^ Jen, welchen er behauptet. Wenn nn« die« gelungen ist. dann Arthur IratM «st Kfr Nnterschie> zwischen Dir Lnd d« C!uh» " de« Zischln« nicht mehr vorhanden." ;; t '... - — (yochetznnz folgt.) ^ I " ■« ........ IW J Dio Gefertigten gobou hiormit Nachricht von 4era sie tios betrübenden Hinscheiden ihres innigstgoliebton (lattcn, rosp. Vatora, Schwieger- und GrossYators de« Herrn s&axajstxxsos, Privat, ' > ' >"? " s n t .. Dio heilig» Soolenmosso wird Dienstag den J6. d. M. nm 10 Uhr Vorml|Ug' m,der hiesigen Stadtpfarr-Kirclio gelesen worden. , Pettiu, den 13. Juli 1878. ' : ' *'v»i : i- -l " --> ' .>'>■■ -« " ^ " '• -j ACIIILLRS THOMMEN, krtnigl. RaUi, I' al« . ' ''! .* ' NIKOMJCDES v. .IOKEFERN, k. k. Major, Whwlerw- . -W.' EL13K BRATANITSCH, gtb. KUBADI »I* Gattin J08BF DANKO, k. k . Oherlientanant, ( «Ohne. » .. . '.II " !| ij v, JUAN BRATANITSCH, fabrnulalWl1, '• IIAKNS nRAfANlTSCH. ' RUDOLF, ALVRED nod ELSA THOMMEN, ANNA. ROSA, ELLA, AMOE and HERI- BERT r. llOEKKERN, IIKRTA, ANNA, MAX, MARIANNE, AMAL1E ! a,d KLINK DANKO, T~ ii »'l . tat • M.'l EMMA THOMMEN, kSnlgl. Rathsgattln, . . ..... . . ANNA y. HOEKFKRN, k. k. Major*gatUn, al* . •' itUDOLP BRATANITSCH,k. k.OberHintcnant. Enkeln, i OTTO »ftATANlTHOH, Prltat, ' " 1 ) AMAIJB DANKO, k. k. OborUattteaMta^tUn, . • • , •• J* 4 .) " . •' ' . ' j v {" al» Kind«r. HD :>-■ |.| ■■ a-u \ " ; • ... . r. . . --------- ..T" .mittag.i' g M @ M @ M © KI ES 111. ms@s Uni Mlilroiolion Üruckanftragon bittet 'I 'I * empfiehlt sich zur raschen, billigen nnd geschmackvollen Ausführung aller Arten l DRUCK80RTEN. Mit den neiifston Typen versehen, bin ich im Stando, allen Anforderungen der Jotztieit nachzukommen nnd I)ruckHortnn joder Art prompt und billiget auszuführen. Besonders horrorrubeben ist dio Einrichtung zur Anfertigung von Amts-, Notariats- und Gemeinde-Drucksorten, Visite-, Adross-, Verlobung»-, Trauungs-, Wall- und Speiso-Karten, Rechnungen, Circulare, Preis-Courante, Etiquette, Brochstre, Werke; überhaupt werden alle vorkommenden Arbeiten der Anforderungen entsprechend au.fgcfrthrl. , .» ' i'i Hochacbtungsvollet JAKOB SCHÖN.