^ 279. M'tlnwch nlll 4. Dezflnber l8ßl Die „^alblicbll Zt>tl!»!>" lrsch,l>>l. mil Vlil^n^bill, der Toon' »»ft ^,ierl>i^e, lälili»1). uui' loütt siimmt d,n Veila^en iln (l l>»> l't c> l i Hanziäbrisi ll Ü-. lia >b jä brig 5» Ü. .'»U fr.. »ut .lz !'a »d i,» (»o»ll" ll'ir^anzj. lj. 5U lr. »llhr zu t»l»,cht,». Mil dcr ^, o st l'oftosrei g^n^j.. >»s »,,ft>»«ft,r '.Idrtss, i5 il., b a l b j. 7 li. ül» tc I u s« r l io » sgi b u l» r sur einl <^»>r»l»l!d-3palt,l!» zeilt or,r den ^ianm dtrstldt», ist i»r lmaligt Uli,,» schallnog tt lr., sur ^»wll»jt tt lr., s»r 2»«al»gt lU lr, u. s. »r. Z» oilsci! Oöel'!ll»llu >>l uuch drr ^iucilioxs» slcull'tl pel Ijv ll. »ul »>>»e zl0egl limichalluug y!!!j« jll lechneu. ^«jslull dlS lU Ztllen ll>!!,u l ll. !^u tl. iur ^i ^i.,1, l ^. ^) ll. ,ur ^ Ma! und 90 lr. Illl » ^>i>ll (!!!!, ^uCl^liss t><< ,,!!>,rl!l>u»pel<.) Kaibacher ^eituna. Amtlicher Theil. ^Ve. f. k. Apostolische Majestät liaben mit der Aller-höchsten Enlschlisßnng vom 29. November d. I. den bofkonz'pisten der k. ungarischen Hofkanzlei. Dr. Ludwig v. Hegedüs. zum Hofsekrelär derselben Hofstelle aUergnadigst zu ernennen geruht. Der k. ungarische Hoikanzler bat den Hosko»lepts< Ndjunkleu Dr. Johann S za l u n eine Hoskoiizipisten" SteUe bei derselben HofsttUe verli.hen. Heute wird iu deutschem und zugleich slovenischem Tnle ausgegeben und verscudel: „Verordnungen der k. k. ^andesbehörden für t>as Hcrzoglhum Krai»." lX. Ttück; ).,l)r^ng 186l. Inhalts'Ueberficht: N. Verordnung der l. k. Landesregierung fnr Kraln vom 23. Okll'l>,r !8l)1 . Z. «8l!2. an alle ?. k. Ve^ilsöämlsr. d,n Slc'dlmagistral t'liibach. und dir l. k, Polizeirirellion in ^a'.l'lich. womit die VerwsndlMss der von Leopold Scholl al erzeugen Dachslsii'plippe ^il Dacheiuolcflli'l^n nicht bloß l)ci zclürent u»d vcr'lnzelt lisqende» Ocl'aüdcn. soureln nlicihalipt. wo Schmseld^cl ihve Auweia dung finden dürfl». zllgeloffen wird. 12. Klmdmachiing t>lr k. k. Stelllrdiltkiion für t'as Kü» steiilaild und Krai» vom l^. Noosml'rr 186l. Nr. 10.829. betreffend die Zuschläge zu drn oiresltn Stenern zur Ptdeckllüg der Landes- und der Grundlütlastun^e. Glforderu'sse in Krain für dlis Vcrlv^Itnngö - I.ibr 1862. Vom k. k. NcdaklionSblir.-au ter Vcrordliungel, der Landcsdepöldln für Krmn. i Lail'ach >s" ^- Dumber <86l. Nichtamtlicher Theil. Zur Situation. v. Wien, 1. Dezember. Die englisch, amerikanische Frage und die Ver-l)a»dll!na.eu wsg,n dsr zi,.a!i^»ollc,gen an den öslerr. ?llichsl!ill) l'clitltschen im Momrnle vollsommcn die Sliualioli. Was di, snglisch-amllisaliische ssrage be, trifft. so war die Aüffassnog dsrslll'e» srit der llll^e,' Zeit idres Anflauchens ,il>e slhr «vechicloolle. libeu so wechselvol! war natürlich die auS dieser Auffassung lesultiltnde Slimmung. Als das rls^e Telegramm ül>lr die Aohaltung deS «Trent" und das gcwallsaine Wegfülircu der Kommissare der amtrisanischen SüdNaaten bekannt lUlNde, überraschte daisrlbe hirr wohl sll)l. aber man zeigte slch eben nicht geneigt, den, Grelqnisse ,ii,s außerordentliche Traqweilc zuzumnlhen. Es ist l>e. zlichnend fiir diese Thatsache, daß ei» einziges dcr diesigen großen Ionlnale die Affaire zum Vorwurf einls LeitarlilelS naym. Und selbst di,s,r Llitarlilel nadm AnOand. der Sache ein übermäßiges G,wich< beizulegen. Im Gegentheil. Gr zeigte sich vielmel'r gei'ligl. das Gtschll'niß als linen ei,lfachln All drr Gereiztheit vom Hlapilän Wills, d^m Ameri^ner. l»in^inll)me». ein All. der alltldingi! vo,» ssioßer Tr.igweilc war. al»er i», t»,r Geschichle s,r Mlirine al/sl z^'äl,dsr. l'tso»l»sls l„ l'sw,a^r Z,ll. leineS'vlgS uncihörl grwcs,n w.ne. Zugleich cischiln ,e ainsrikamsche Nsgierung kr,nen A»slal>I> lielime» werde, diescs eigenmächtige Vorg,hl>, se!nlS ttapilane ^u leöavouireli. Dicsc 'iliischauuiig^wtlse war gewi^ im eisten Momente die ganz allgemliiil'. Da kamen die Nachrichten vo» London nnd Paris. Die englisch,,, Consols wale» um ein ganzes Prozent gefalle,,, rie Pariser Pörse war sehr allerilt. Llßtere Elschcinnug war wolil »ur eine Konsequenz der elfteren. Da« Fall.,, t,r Looooner Slocks un, elu ganzes Prozent ist allerdings eine Tlialsache, die ,„ aUen Z,ck macken niiißlsn. Es war eben so natüilich. daß lieser (ßinr'llick vor Allem auf die finanzieUen und niellantile» Kreise wirkeil mußte, bezeichnend für diese Tbnts'chen sind die Kursberichte unserer lehtt» beieen ^ölsenta^e di'ser Woche. Doch ninß dem schon bier deigefügt werden. laß gerate unsere Vörse sich diesmal, gegenüber den Eluoliouen oes Londoner uud Pariser Plaßes. sehr tapfer hiell. Diesen einfachen Börsenberichten, wrlche loch eigentlich nur Slünmungeulesicr ware», und. wie g.sagl. vor Allem nur auf die finanziellen und merkantilen Kreise wirkten, folgien die Telegramme über das Votum der Krolijulislen. über das Ausfudruer» bot res Salpelsrs »>^ch Amerika. übe Verdiobe» lung dcr i^abrl eines Ealpelerschiffss nach t>,n liör»-liche» Staale»», lul>llch die Details die Porgange mlf dem «Treol" s,ll»,r. Man n'liß gestsheu, diese Millbeiluilge» überlreffen jl-ne 'Vörsclinachllel'leu bei Weitem an Interesse und Tragweite. Sie siod auch vielmehr geeignel. die Ansichle» und Slimmungtn weiieier Kllise ;u affizircn. Es hätte ilinen gegen-über les Zxs'hlö kaum l'tdulft. daß lie Sache in Lcndou li::0 Palis ganz aUgemeln so lioch aufgenom-me» merdr. Die Besorgnisse, welche sich auch hier daran knüpften, wurden immer aUgemeilier. immer lilfer gebend. Visonders sind die Details englischer Blätter Milleton. Musik. (Die Kammermusil — Da« neue In-sichquartttt — Das Programm — I. Haydn's o,»!?! 75 i» (>»>»- - Veit's Opux 16 m l;-Xc>» — van Vctthovln's l>i>», I« in Oklu» — Da« PnbUwm.) ES gab einmal eine Zeit. wo ein gnleö Streich» Quarlelt zu l)ören. als der höchite musikalische Genuß galt. Das war znr Zeit. als die deutsche Ioslru-mentalmusik in der döchsten Vlülhezeil stand, Seil jener Zeit hat sich der Geschmack gemldert. namenllich das großc Publikum hnloigl den Heroen der Gegen» wart. die den Kunstgenuß „ach dem verbrauchte» Alhem. Colophonium und Trommelfellen messe». Kurz qesagt. die Spekt.'selmusil erniel jept den mei< sien Veifall, Troß alledem aber bat siä' ein Häuficin Getre»>er erhallen, das snigsgengesepier Meinung, als die Oesammtmasse des Pllbliknms. ,st; erliste Kunst« freunde, zu denen die Gebildetsten des Volles a/hö. len, die immer noch in Genüssen schwelgen, wenn ihnen ein, jener Quartett,Kompositionen vorgefübrl i^jrd. durch welche dieHaydn.Mozart.Veelhooe».Schumann und Mendelssohn ibre» Nnf mill»,gründet habe«. Anch in unserer Stadt gibt es Musikfreunde von dieser edle-len Gesinnung, welche die Nachricht von einem ins Leben tretenden Streichquartett mit inniger Freud, aufnahmen. Nufrichlig gestanden, zweifelten wir an dem Znst.indts^inmen; denn uns w.ncn die mißl«„, genen Vtlsnchs der leplen I.ibre ,,o.i) s,i)r flinncllich. Allein, mit Vergnüge» gestchen wir. daß wir u»s lauschten, nnd daß di, erst,, vorigen Sonnlag stat!» gefundene Qnarleliprodliklio» drr Herren ^,n'pe « werii) ,,/^ weil eS »ns Genüsse verschaff!, ^ie wir bisher entbebren nnißie». Ist doch die Kammermusik hill s? wellig gepfisg! worden, daß nicht einmal dic Instrunirnte reprsis.»» l>,ydu in /^ l>ur (Oi'u«! 7/;) eins dergleichen von W. H. Veit i» « ^nll (^i»»^ Ni) und ei» drilleö von >: ist der große Rcfolmatll der Mnsil. dem wir den Aufschwung der Instsumentnlnuisil uelsanlen. Er blgan» seine Reformalion mit einem Streich« quarl, tt. Seine Erfindung ist die lhemalische Ar-l'lil. auf welcher überhaupl der InNrumenililsah b,-ruht, »lud hiervon entbäll gnade das (^ l),il Q»ar-lell einen glanzen^tn Vtleg: die Valiallone« über die österreichische VollZbyilme. Und »velcke Meisterschaft entwickel! bier Havd,,! Welche herrlichen Verwandlungen der schönen Melodie läßi li vor u«ls ent» stebl»! Welche reizende Passägen und Akkord, sehla-a/n an unser Ol'l. 2i)odl «i daS Ulibeil richtig, das ei» Kuüstlichlcr über Haydn fällte, doß nämlich wedtl Mozart noi, Veelboveu. noch Meuellösobn ibu i» der Vehandluug lblmaiischer Sähl übenloffen bällen. Das de» vier Variationen folgende .^''M^llo «ll,^,» trägt ganz den beilcrn Eharakler rcr Haydn'schcn Musik an sich. Das Veil'sche Quarte!! >st eine yanz r«spsktable Alblit; Veit ist überh.nipt im Fach, l>,l Kammer« mnsik sin, a»llkannl, Größe und se,t,e Onnliette. ! obgleich weder so ursprünglich wie die Hayln's. noch so lirfdnrchdacht und qn'ß an.^lsgl, n!S die Pe,ibl'« vcns. sind gleichwohl Kom^osiiionen voll O,schm.,ck l,nd Ise.ililät. Vesoiidels bül'sch geaibeilel in 0,«n (^>l(ill Quartett ist der eiste S,Is habe dcr anicrikanische Kapitän Wills auf cigeue Faust ge-handelt, als liege dier ti>l eiofachcr Uebergriff eines Subalternen vor. den die Regierung n»!t leichter Müde dcsauonireu, für den sie rasch Genugthuung geben kö»»e. U"d doch war dieß gleich anf.ülgg die allqcmeiue bossnung. eine Hoffnung, welche, »vie fra», wüsche Blätter berichte», allch iu Par. Tie Sache ist sebr einfach. Dlirch d>e Erfahrung dcr !eyte» Jahre dazu angeleilet. k'>nn in N'-lltsttl Zei« kaum mehr ciu Ereiguiß auftauche», besonders wcnn es i» gewissem Sinne feindlicher Natlir ist. obne d,,ß man die leylen Gründe in Paris suchen würde, "lu l'lo voulu ti!lurssil I.ilnen im Iiunrn u»d nach Anßcu als de» persöulichei, SilUvertreler der Vorschung hiuzustellcn. Was Wunder, daß »nn nach Junln. wie nach Außen nichts gsschehen kann. ohne daß man diesen Siellucrlreler verautw0ltl>ch machen will. Da;u brauchte es in dicstm Falle nichl rinnia! einer sehr gewagicn Kombination! Die ciiuas gc< spauote Siiualio» zw>schc» England und Fraükieich war längst kein Gcheim»iß n>ebr. Sollte es Fra»l-reich bei rinem allenfalls bcabsichligleu Coup gegen England, als dlsscn Vorläufer die finanzielle,, Arrangements nnd die Proteste gegeu rie Eutlvaffuuug wohl betrachtet werden lö»ne», nicht außerordeilllich kouvei'ireu. dicse Großmacht vorerst n>it eiucr andern in Koufiikl zli dringen, dieselbe anf zwei Seilen zugleich zn beschäfligen Indem hitt diese Kombination berührt wird. soll nur gauz thatsächlich eines u'ciie-ren Faklors erwähnt sein. dem die herrschende Stim> »nnng ihr Gespanntes, ihr Peinliches verdankt. ViSdll wnrde iu di,seu Zeilen nur versucht, gewissermaßen eine Geschichte tcs englisch-amelerilani-scheu Kouftiktes im Abriü zu geben nnd tie Wechsel« l.'olle Slilnmung zu ssizziren. uon der rie eiozelneu dicranf bezüglichen Nachrichten liegleitet w.ircn. Echlie!)' lich darf wobl dem liin^ugefügt werden, daß dicö MeS eigenllich volläufig noch eine ganz einseilige ^nffassnng der qan^cu Al'gllfgsnbtll ist. Nm l-ie Moüve und Tragweile l'ercchiigt würdigen zu lönnen, jehlt »och ein gan^ außerordentlich wicht-geS. ja iu gewissem, Sl»ne allein niaßgebelidls Mon'enl. Es fehlen noch alle Nachrichten über die Aufnahme dlS ganze» Vor« fallcö in Amerika. (Sind eingetroffen. Siede gestrige Telegramme), ^uclinlur <>t »ll«,« nur«. Der andere Theil wnrde noch uichl gedöit Eist dann, wenn di? erste» übeiseeischll, Mülhellniigen in dicstr Veiiehnng eiügelroffcn sein wrtdeu. erst dann wird man zu einen« endgillig,,,. für lie nächste Zilsnufl »naßgeben« den Ulllmle berechli^l se>n. Merkwürdig genug wurkl dieß bisher noch gar nicht betont. Daß man hier die bereits angedeuteten, ob echtcn od,r gedenchell,» Hoff,>»»gsU der Pariser Müler. daß Amerika siä' beeilen werde, vollkommene G,n»glhllllnq zu gebe,!, ganz allgemein getheilt, drancht wohi nicht erst gesagt zu weeren. (Tänschnne Ab' leise Kr. Majestät des Kaisers nach Venedig, wo der Alifentdalt acht Tage danern soll. bat zu dei Ui!l!l'liI»!Ng Veranlassnng grglbln, laß au ,naß,ze< bender Slcllc dic Sache lnüchicdtn sc>. Doch auch di,ß er gebranchle Vezeichiinng >,Th>usach<« bezicht sich nicht yxranf. Sie bezieht sich einfach anf die beiden von dcu Auio» nom,ste» nnd deu GioßoiterretchelN aufgegangenen Programme. Dieselben werden Ihrr» l.'e>!l» bereiiS bekanül sein. Eö n,"g hier uur bemelkl werben. da6 ersteres von dem Oberösterreicher Wxsel, lepleres von dem Unteröslerreicher Mül»Ifelo yerrührl. Sie be» gegneu sich belde in der Ull»de. kaum vor der Pcttagung des Neichsralhes üder die Wcibuachiilferien. heiuoiireil» werde. Düse Vertagung wird. wie man vernimmt, am 13. d. M. beantragt werden. Sie soU vom 16. d. M. laufen u»d bis znln 7. Jänner dauern. Viö dahin inögen )h,e ^'eser sich noch geduldeu. Sitzung des Herrenhauses am 2. Dezember. Die S>yung wird durch Se. Durchlaucht den Fürsten Karl Auersperg nm l2',, Uhr eröffnet. Auf der Ministtrl'aül die Herren: Gcaf 3iech-berg und Graf Degeufeld. Graf Oswald Tbun legt als ueueiügetreleues Mitglied sei» Oelöbniß ab. Fürst Sipieha theilt dem Präsidium mit. daß idu seiile Geschäfte als ^andesmarschall von Galizieu hiudern. den Siyungen des Herrcnhallse« dermalen beizuwohnen; ,r weide jedoch bei demselben, sobald oie Geschäfte e« gestalten, wieder eischeinen. Elweiu Graf Schöuboiu ersucht nm eiueu sechs-wochenllichen Ullalib. Das Präsloillm des Hanses der Abgeordneten theilt folgende Gesetzentwürfe, rie in jenem Hanse h,reil< «ndgillig angeuomme» lvoroen sind. zur wcl« lereu velfassnugslnäßigei: 'U.Handlung im Herrenhause mit, u. zw.: reu zurückgelaugleu Geseyelitwurf zur Regelung des Gelileiiidlwesens ' deu Oeslßentlvurf zum Schuye des Vliefgcheimnisses; reu Gesepeniwurf zum Schuße der persönliche» Freiheit, und endlich oeu Gescyeutwurf zum Schuße deS HanSrechleS. Die Aolräge des Präsioeuteu, die beiden eisten Gesetzeillwülfe der politischen Kommisslou. die beide» über den Schuh der rersönllchen Freiheit und de« Hansrechtes aber der jllridlscheu Koinmission des d. Hauses zur Berichterstattung zuzuweisen, werden einstimmig angenommen. Der Piästdeiit beuurkl bei Schließung der Sißling — nach 1 > V, Uhr — daß die nächste Sißung »och im l!aufe dieser Woche statt-filiseu düifte. man fühlt unwillkürlich, daß eine gewaltige Sul'jek« livllät sich in Tönen anszusprechen beginnt, nnd Gedanken tlltwickl'lt, die genial stnd. Reizend ist der zweiie Say. das ^mlim!«' >^< lxs/nn«!», wie spielende Libellen im Sonnenschein, begegne», meiden, incleu sich die vier Stimmen. Prachtvoll ist das Finale, das ^Vll<'ssl'l.'llc), das mit eiuem rauschende!» l'r-^ima ausgeht. Was nun die Aufführung dieser drei Quarlelte betrifft, so hat dicsclbe unsere (irwalluug überlsoffcn. Erakl uno präzise gmgen die Piscen ^nsamiuen. und man Ml'lkie wohl. daß die Herren es au eiinul tüchtigen (5>»studireu nicht datieu fehls» lassen. Es zeig« dies nicht uur von ciukr Pietät für ri, allen Meister, sondern auch von einer Aäünng vor dem Publikum, dem sie llicbe zur Kammermusik beibringen woUeu Oanz voilrcsslich hielt sich Herr Zaope ^n,, den wir überhaupt gern im Qllariett hören, lieber fast, denn in virtuoftu Sclopiecen. Auch die übrigen drei In. slrumeule wuidcn ganz znr Zufiiedenheit gedandhabt; Herr Zappe M. dat s.hr viel Forlschrille gemacht; Hcrr Ncdwrd «st schon recht lücht g auf der Viola, obgleich man merkt, daß er sich erst kürzlich mit dcm Instrumente vertraut gemacht hat. und iu Herr» UllilM leculeu wir einen Cellisten lenueu. dem wir vor Allen, Gewandtheit und raschen Ueberblick zuge. llcheu müsseu. Wir sl»d überzeugt, diese vier Herren würden durch jahrelanges Zusamluenspiel eine Virtuosität erlangen, daß sie anderen beiühmleu Quartette» lühu an die Seile lreleu könnte». Noch lcgt nun in den Händen des Qnarltllö. fas gcweckle Iulcresse warm zu eo halieu. uno sollen wir nach der ersten Produktion schließen, so wird es geschehen. Man ist scholl ge> spannt auf daS zweite Konzert, das in etwa vierzehn Tagcu stattfinden soll. und dem wir einen gleich günstigen Erfolg wünscht!,, »vie ihn das erste erruu-l ge» bat. Sitzung >es Hauses >er Abgeordneten am 2. Dezember. Vorsipcudsr: Präsident Dr. F. H e i n. Auf der Ministerbank die Herren: u. Schmerling. Freiherr von Mecsc'iy, von passer und Glaf Wil-lenburg. Die Verichlllstatter des PetionsausschusseS slaileu rcn regelüiäßigen vierzebniägigen Veriä't ab. der über audsrlhalli Stunden in Anspruch nimmt. Die Gelieraldebatle über das Geseß. wodurch bei dcu gemischleu Vez,lksämtern die Rechtspflege von dcr polilische»» Verwaltung getreu»! wild. und dessen Elllivcrfung ei» vo„ Herbst gestlllter Antrag veranlaßt l).U, lvird eröffoel. Sechs Redner sind gegen, einer für deu Eulwmf eiugelra^«. Der Verichier-ftalter Dr, v. Waser moliuirt die Au^schlißlnilräge. Gegtl! die Modalitäten d.'s Auoschnß,,»tlages spricht Brolich. obwobler mil dem Pri»^^ c>er T'en« uung dcr Justiz oo» dcr Veru.'allu»g vo^koiumeu eiu-velstaudeu ist, es würoeu diese Modalitäten unter dem Veamiei'pelsouale zu chaotischer Verwirrung, un« ter ler Bevölkerung zu vielseitigem Mißtraue» Anlaß geben. Graf Rolbkirch glaubt, daß das uoilicgende Gcs.ß uichl de» Gruüdsäßcu eulsplcche, welche Se. Majestät in dcr Thronrede ausg'sprochlil. Vcsonders lvendct er sich gegen die von» Ausschüsse vorgeschla» geue abgesoilderle Vehaudluug der Vezillamlsgl< schafte. Er weißt auf die zahlreiche» Hindcrnissc hiu. welche sich dcr Durchführung einer solchcu Maßregel eutgegliistellci! »vürden. Der Ma»gel an geeigneten Lokalitäten, die Vcrlheilung der Geschäft, an zwei Vezirksvorstehcr. die auf ein gelneinsames Hilföpersonal bei der Amlirnng a!igewltsen si,id. müßte zu Strel-t!gkelleu Anlaß gebe», zu oeren Schllchiuug beinahe wieder ei» einiges Gericht nothwendig werden löunte. (Heiterkeit.) Er könne sich nicht vorstelleu. daß zwei selbst« ständige Vorsteher zwei Seelen uno ei» Gedanke wäre». (Heiterkeit) Die iu dem vorliegende» Geseßculwusfe über Dlszipll'naraugelegenheilen gegebe"en Bestimm»»»' gen wären im höchsten Orade unpraktisch. Wer die gegenwärtig in dieser Veziehu,>g bestehenden Vorschllf» teu leuue, »uerde »vissen. daß dieselben ein zusammen» hängendes organisches G>'»ze. ein System bilde», das wol)! olme Nachihcil im Ganze» geändert werden könnte, dessen Vestandiheile aber so eng in einander verwachsen sind. daß die Eiülllischuilg eines fremdar-ligen Elenienles eine mchtilbare Störung verutsachf» »vürde. Abg. Dr. Ncyzner spricht für deu Ausschuß-autrag. Seine Reoe wird durch öftere Rufe: ^'.lut. ^aul! vo» der linken uuterblocheu. wrlcher Auffor-dernug Folge zu leisten die Stilnmmiüel des Redners nicht zu gestallen schciucu. W>r müssen daher zu uusellll Bedauern darauf verzichten, unsern Lesern eine Skizze seiner Rede zu bieleu. Deu Bruchstücken der Rlde, welche au unser iDbr gelangten, einnehmen wir. daß der Rcouer durch Beispiele deu Mißeifolg dar-zulegcu flicht, welcher aus der gemeinschaftliche!! Be« Handlung der Gegenstände der Justiz uud Adniiuislralion entspringen. Nach allen diese» Erfahrungen stimme er für den Ansschußantrag, in welchem der Gruudsaß der Trennung der Iusti; vo» der Orgauisaliou. sowcit eS möglich, erreicht werde. Abg. Sartori beschränkt sich. da die gewich« tigsten Glüode gegen be» Gesetzentwurf scho» von seinen Vorrednern gellend qemacht wurden, anf die Anführung von einigen Thalsachen. welche die Un« durchführbarleit der von dem Ausschüsse vorqeschla» geneu Maßregel», näiulich der Heilung der Bezirks' ämicr durch zwei Vorsteher bei gemrinsamer Verwendung des lilitergeorducten Personales, beweisen sollen. Redner führt unter Andelem auch uIS Moiiv gcgeu den Entwurf an. daß bei Ieletllchkeileu Sneiligleilen wegen des ZeremoiliellS. wegen des Vorranges n. s. tv. zwischen den beiden beigeordneten Bezirlsvorstehern vorkommen könnte». ^Heiterkeil) Die Sißung wird l Uhr 40 Minulen geschlossen. Nächste Sißllng Mülwoch. Nach Erledigung der den« tigen TageSordulüig kömmt der A u s sch u ß b e r ich t über das Preßgeseh zur Verhaneluug. O e st e r r e i ch. V3ien. Unter dem Titel ^Oesterreich's ^on-sularlvcstn" erschien kürzlich bei Gerold's Sobu in W>e>» ein für die praktischen Zwecke bercchuelss Handbuch über das österreichische zlousularwese». Der Verfasser, Dr. Joseph Piskur. Konzepl^aljuiikt im Ha» delsinluisterium. hat mit seinem Buche Dcnl/U'gc» sowoul. die ohne spezielle Fachstudien als Honorar-Konsuln in den österreichischen Konsulardienst tiete». als auch dcu Kandidaten für besoldete Flousul.'lspo-steu eiue» praktische»» Leitfaden für die genannte Be-rufssparc zugänglich gemacht. Das Erscheine», dieses Werkes muß um so freundlicher begrüßt wcrden. als IK55 der M^nl^el s,!>ss solche», dem neuesten Staodpunlle dlilargouoer»,uls ill Dalmali,» eiugllanfrnln V> lichte babeu die Iilsurgenlen der Herzegowina ill ler Sulloiina an ziuei verschiedene« Pllnlteu Vatlerieu eirichlet. welche sowohl die über jene lürküch, Eilll^uc führende k. l. Mililärstraße. als die Gewässer der Vocche di Ealtaro beherrschieu. Da in Gcmäölicil des zwischen Oesterreich lind der hode» Pforlc hestchenden UebereinlommenS i» der Sutlorioa lei»erlei Aenderung o,S ^lulu» ,'gi,rn»g sich genölhigl ^esll-'ell. an den Führer der Insurgen» len ^'»ka Pukalovich die N»ffl)ldel»»g znr Wegschaf, fung der in Nerc stehenden Vallerien innerhalb ei»es hrstimmcnle» Termine? richten zu lassen, mil der Er-llärung. dag w>dr>ge>u'allö. nach dessen Ablauf, von Seile d>s l. l. Viigade - Kommando in N.ignsa Hai daher, nachdem die dem Vnl.ilouich anbcranmle ^>isl am 3U. November verstrichen ill. den Äcfel'I erhalten, die Veseiligung jener Vatierien durch eine ange-messene TlNppcüaliil'tllnn^ beweilstelli^en zn lassen, welche hiernach sich sofort auf das dieüsellige Oebicl zurückuibeqebeii h.il'e» wird. (Wr. Z,) Gastelnuovo, 2. Dezeinber. Das deute uuter dem Befehle des Geiieralnuijols v. Nodich mit zwei Valterien angerückte ErpedilionS.Kommando, welches die Anfgabe halle, die an der östelreichischen Grenze uno Milllärstraße erbanten Valterien bei Soinje nnd ^licich Ul »ehmcn. l)al diese» Auftrag vol^o^e». »nd zwar odne einen Schuß zn lhn». Die Vallrilen wnr» den deniolirt nnd zwei Kanoilen lU'ssgenommen. Ucnejlc Nlichrichlcn und Telegramm. Turin, 2. Dumber. Garibaldi ist nnerwartet liier angelomme». Man versichert. ,r werd, einer Sißnng der Depuliltenlamlller bciwobuen. Es ^shl das Gerücht von einer Volls - Demonstration. Die Stadt ist ruhig. Paris, 2. Dezember. Men«. Dem Senai, wurde deute der Vorschlag oeg Sexalus.^onsnlll.m. dezn^Iich dcr Voliulil^ des Vad^elö. nach den in dem l)eka>,lllt» Schreide» d,S K.'lserö enthaltene» Ä>>-gabln vora,sl,a.l. Eine in New'Vork zn Gunsten des Kapitäns des ^San Giacilllv" eröffllele Snl'slliplton d.,l Ü0.000 Dollar» eiogedrachl (5ö herrscht großer Eü. lhus!ai>muS. )lew-Vork, 20. November. Oine Dep.sche des ,Hlrald" alls Wasdinglou v.rüchert. der PrMenl Lincoln liabe erllärl. die beiren Kommissäre M<'son llnd Sliddel an On^Iand nicht allsznllef,l!!. selbst wen» dieß einen Ktieg zur Fol^e haben sollt,. Die Kisten der Negiernn^ uerlheidi^en die That des KapüanS Millcs. Vermischte stachrichreu. Kaibach. GeN,r» Morgens wnrde in dem Walde obelhalb Rudnil, also eine halbe Sln»de vo» Üaibach entfernt, der nuckle Körper rineS Menschen gefnnlen, o«, Mlcheni der Kopf fehlle. Wer der Ermord,le war. ist bis jlhl nicht ernirl worden; der Mölder scheint den Kopf beseitigt zn hah,n. um die Ellen, liunss l,S Gemordlle» u»d so die Enideclun^ des Thäters zn verhindern. Dlr Leichnam wllrre nach St. Chrisloph gcbrachl. — Der in Monlemilarb vcrhaflelc Iud scheint wieder ei» .falscher Ind ssewesen zu s,'». Derselbe isl nämKch in'Paris axgelommc» uud eü'er Pelson ge» sstnuber^eNellt worde». die de» cchie» Int» ^llia» .^' kannt bat. Dieselbe elslarle. es sei nicht der echte. Der Verhaftete spricht Deutsch und Französisch, llßleres schlecht, uno scheint an« dem Elsaß zu sein. Er biltet alles auf, um seinen wahren Namen a/bei»" zuhauen. Dcrselbe wird noch mit andren Personen koufsonlirt werden. Lokales. Htrr Urban, der Kapellmeister des TdealcrS. Wirb morgen zu seinem Veuefize las Feenmäbrchen »DaS Donauwlibchen" geben. (5s iN eines der besleli allen MalnchenDramen. an dessen frühere Anffnh-lung sich dir Thealerfreunde wohl mit Vergingen er> inuern. und das auch diebmal aew!l3 seine Wirlnng l'ichl verfehlen wirb. Wir wünschen Herrn Urban ein voUes HauS. Zandelg- und Gcschüsi5l'Mchlr. Älchorolllelllliche ^ellRlU-Umjalnillllillg der ^lfttillttme der 3(l'Ml- ^njlull. Wien, 28. November. Zn Veginn der hentigen diitte» S'l)ung macht rer Prästdenl da« Nesnlial der Abslimmnila. über den Szabel'schen Zusaß < Antrag zu ^. 52 bllanill; d»r» leibe wuroe von ver M^joriiät ^l'gelehnl. ra sich unr 2A4 vl'ii l»l8 fiir Densellicll erhoben halten. Bei 8- ^ st.lll Dr. Kubeuik den Antrag: «Der Revisions«Anöschuü piufl die Rechnuug und Geschäftsführung deü Verw.'IiungSrathes nach aUen Rlchlnngeu ' dim Rc!)ist0!!cl'Alli>schusse slehl das Nechl u»d die Pfilchl zu. das Slt)ll»göprolololi des Ver» walluugörall/tS vou !l zu !i Monaten einzusehe« lind derselhe hat vi/r Wochen vor der Geuelaloelsamm' lnng seinen Aerichl u»d seine allsäUigcn Alilrä^e dem Verwaltungöralhe zu nbcrgeben. Dcr NevislonöauS« schuö besteht ans rrci Mügllcorr» und zwei (irsc>ß» manner», lir wird auü den slimmbefähl^ien Aluo-nären rurch das ^os gewädll n»o erhält für seine Mühewaltung von der Gcüeraloeisalamluug elne Entlohnung. Dr. Gislra isl gegen die Wablbestimmnng durch raö i^'os. Er lvüüscht ferner ,i^,ch emer a»> c'eril Iilchtn„g hin l>eo Nevlslonöauöschüsscs sollten ausfühllicher sein, nicht bloß Z fferilgrnpps» millheile». sonder» l'uf daS Merilorische oer Sache eingehen und scho» vor den Ge»eralversammlil!'gc» de» Ällionaren zur Information mitgetheilt werdl». Dlll) sel aUcrdings schon geschehen, allcil, ricsc Gcpsioglnylll jolie slalna-rischc Vclpstichluüg werrcn — D>e Antrage zlubenil'S u»d Gi^lla' faUen häilc. uno daß dcis Comilö sür rie Aeil^hal. lnng der >n den allen Sllilnle» ausgesprochenen Zuweisung von ä Prozent ees reinen Gewinnes an din Vcrwallungsralh als Taulieilie dlSsclde» sei. Dl. Giokra frägt, wie uill Tanlimen dem VerwaltungS' raihe in de» lehle» I.ihren blzahll wurden. Direllor Hornbostel lhelll mit. daß in dem letzten Ilihre g.,r leine Tantieme uerl^etll wnrde. well die 'Uez.ihlnl'g der i>pelz. Interessen den Gewinn de, A„st.,ll al'slirbirle. ^lber selbst lin Jahre l8K0 habe die Ta,Nlllne die Höhe vo» KO.Wl) ft. nicht erreicht. »>','S nnr bei circa 2perz. Superdioieende der ^all seln leimte. Dr. Glstla „slait sich in zol.^e dieser ?l,,s. slälllog für lle V,sti'„mnng der flnheren SlOuien. indem bei 0U.0W fj. rie Entlohnung eiueS rlüzellien Vtr tie §H. 7^ »lnd 7l» ganz» I,ch gestrichen werden. Denn die Regieruug fön", leine Detail.Konlroile anenden, soi^s s,l nntiolial« öloilomlich nicht zu rechlfeilig,,,. f,',s i>i, Negier»»,) abcr gejählllch. weil chce V.raniivorilichleit zu gioß wülde. >Zz sei bekannt, daß bei der Nationalbanl nicht allein das Ze»soltU'Comil«>, soiii-rrn auch der IlindeS» smstliche Koilülüssäl censorire. Alle,» eber seien die vom Siaale der Kledil.nistall verliehene» Plivilegic« ve'i'stlbtu zulültzugeben. eher möge sich die Austall mit der staatliche» ^neile,!»»»!^ ibrer Elisten^ grnli.lln lasseil, alö das Ne d^s 3i>chl der Eelbslbcslilnmuug. t»aö ^linramenl ihreö Oedeihoiö aufgebe. (Ai:h»'lle»« der Beifall) Der lanDrsfi'irslüche Kommissär be-merll. das: oie Aeußeruiigen des Vorrerui-rs. lictref» fend die Nalionalbank. hier nicht am PlaiZe seien, und wendet sich n» den Präsidenten, er möge über den Antrag abstimmen lasse,,. Präsident: Es ist mir vom Herrn lanfeöfürll-lichen Kommissär der Plfehl (Allgemeine Nute: Es gibt h>er leinen Vefehl!) — 7er Herr landessürstliche Kommissär hat a» mich die Aufforeeru»g gesteh», deu Gegenstaul) zur Abstimmung zu bringen, uno ich glaube, daß eine solche Aufforderung kaum zurückgewiesen werden könne. (Unruh,.) Dr. GlSkra: Nach dem Verenisgesshe hat der Kommissär l)arül»rr zu wachen, daß »ichis gegen sie btslehenren Gesepe deralhe»' lino beschlossen werde. Anf diese polizeiliche ^linklion s ich hiermit g,ll,e zurücknehme (anhauender stürmischer Beifall). Dec Innoesf. Komm'ssär h.u zu mir den Wnusch ans-gesproche» il„c> ich lege um so mehr linen Werih dar» anf. dl,l) oiesem Wnnsch, eiilsprochen werde, weil es ib,n. als 3iepiäst>,lallt der Slaalsvelwal'ung. daran gelegen sein muö. tie Ansicht der Versammlung kennen zu lerne». Dr. OlSlra beantragt »nnmebr. statt bli§. 73 das Wort ,fo!t>väbreno" zn streichen, dafür die Worte »gesetzliche Aufsicht" z» silbstituiren. (V^fall) Mit diess» Modiftsaliontn elllärl sich Szabel einverstanden. Vevor der Piäsident diesen Aulrag zur Al'sl>m» lmmg bringt. ,,lläll er dem I. f Kommlssär im Sinne des VerilialluligSiaiheö seinen Da»l für dessen Tl)ä» ilgleil bei der Anstalt. Er. der Präsident, h^be l>e< züglich deS Ueberw^chnngsrechlts der N,al"ung Nets liberaleu Anschauung,u gehuldigt' der l, f. Kommissär ssi nie beeiiilrächligsüd ill t>c>s Gcb^ren der OeseU-schafl eingeschiiiten. Der nn» znr Abstimmung gebrachte S^'bel» Olslra'fche Antrag wild fast einstimmig angenommen. Dr. Gislra fordert die Persümmlung auf. rem Pläsioenle» für kie würdig, Art sci»er ^cilui'g der Verhandllingen allgemeinen Danl ansz^splechen, (Die Velsammlung erbebt sich unter allgemeinem Beifall,) Präsident ergreift uach Schluß t>»r Perhand-ll^l'ge» oa5 Wcrl unt> weist darauf hin. laß für r>e„ Oio^grioldbesiy. di, Aristollalie. die Zeit vorüber s,i, wo sie »ur auf d,m Felde ler (^re >dre i.'orbern suchte' sie müsse die Ze!lvcrhäll»isss und ihre Aufgab»-» richtig auffassen (V,ll); auch die e,höhte Tbäligleit Oesterreichs auf dem rialiolial'ölonomischell Gebiete bilde s» Zeilen, we die ^)eff>lil!lchle!t ansgeschiossen war, l»'l,ßl, man bei Kreirunss des Verw^lllings,a>hl«! w,»ig, stens öffenlüche Cliarallere in densllben beruffn. Psäsi« deut weist schließüch axf die Resnllnte der KreDilan» stcilt bin. vor Allem anf deren Mitwirkung zu», Al,s» bane des öslelreichlsche» E'ftnbabiün^s, Das uüqe» blindene Woil habe t»ie Theljüahwe für 0>e Ioler« esssn der Anstall vermebrt. das GrgevniH der Ver» Handlungen sei somit ein l'öchst erfreuliches. Die Versammlung tieunle sich i» versöhnlich«? Stimmung. Theater. Heute. Mittwoch: geschlossen. Morge», Do»neista.i. zum Voitbeil, des Re» gissenlS <5. Ulba n: Das Donauweibchen, ^een-märchen m>l Gesang in 3 Atlln, Ueber,».. Freilag: Der pulitsche Schuster, Posse m,l Hlsanq i» 6 Aln. ^'"b W , t t c r.. „ <, l',.,.n.,2'. E,.»^n in ____________________________. "bl,,,l<______________________^____________^^_____________ lNnris,' l«!,'>sn 2-». '.ll^vc<»!'li « UYl u'üg. il2i.. 4? i > , <> <^l. Wind»,!!, blchlll 'ltl'll----------------------------------- 30. „ « llhr Mrg. .»,27, »l - «. 4 G»r. Winlsllllt '.'l.l'7,---------------------------------------- 2"^'" "'^ ^'" " " scbwach d,tt. N"^ <0 .. «bd. «27,<>4______- 0^«^.^ .>w. >,„„ ^„, i. Dsjml'sr « Uhr Mrg. »!i«.82 — l.« G,. l<. s^n,^ "d,«t,l"^sl 2 ..lNchm. 32.',,;« -«'.5 „ Winrslillt N.l'el ^.^V «0 .. «dd. 325.8N -s-N.2 . f>>V, schwach Echn" Druck und Vcvlag von'Zgnaz'v. Kleinmayr st F. Bamberg in ^.ihach. — Vcranlworllichrr Rcdaflrm^ H. Bamberg. 3^lH ^ll>n!il»s<«^1^ I^ien, C^iittaa« l Ilbr 1 (Wr. Ztz. Abdbl.) Fremd, V.,lut,n bli bctlächtlichen Umsaht» um liü l>ülbcs PllMt ll)tUl,r, ba >nan übel btn »n»zlischiam«l!lünischl«' ^lU ^/».ttl!^lU)l» 2. Dezember, .ssonstilt noch inimcr j» leioer beruhigend,» Vluff^ssiliiq qelan^en fan». I,l ^N'ierc» der llxt.rschieb w.nigcr erheblich, nur >st,edill?lsittiglr Gilllldentlastliügs'ObligationlN slhr fcst, unmentlich Vulewina Nars gefragt u»d nur Ungarische fi^uer. ü),ld sehr flüssig »»d billig. veffentliche Lchuld. ^. dee Ita«lt, (für ltili ft.) <«el» Ware In üsscrr. Währxng . z» 5'/. 62,25 »»25.. i'/. 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W. öO(i ^r. m l^0 ^ . liNl - «eld !^ Valij, .ssarl<«udw..Vah>l,;u20t>fl. (i.Vi. m.l40 sl.(7U'/. ) lHiuz. III'?.— .>— Wien. Dampsin.-Äst.'^es, '^ :<8H - 3»0.— Pesther Kttts»br!!ck.n . . . 3U« — 40 — Ä0l,i». WeiU'ahn zu 2NU ß. . l<>,"..5<» l«^.50 Theißbah» , Ält. 20 fl (5. M. m. !^0 si (^»'/.) l5i»z. l^7. - l47.- Pfandbriefe (fxr lNU »l,j National- llj^h. ?.), l8.,7 z. 5'/. l<»'i- l02.')<> l'anl aus ll)„ rrtt» „ <» „ !)> '»N - C. M. verlosbar, « ^^ 86.75 »U,- Nationall'. ( , . „ 5 „ ^,»»0 9^.««> .a »n ) »erlosbar, " " aus oll W. ( ^'ose (l',r "stnck) Kr,b'AnNc»lt für Handel u. Oew. iu,00si.üst.W.....«««.^' l'il.'ltt Do!,..'Dampss.-W z. 1l)0jl.(Wl. ^2) Uü?.. Btadtge»». Osen ju4»> sl,ü. W. . 35— ?ö.»» ^«crhazy « ^0 .. <5^«. . ll)0.— l«»l. - 3al>„ .. ^N .. _______37 — .17 2.'. «»rio Wale Palffy ,»4a sl.(zM. 24 - 2 4ÜU Clan) ju^ofi. «U. . ».Ho :«»?.» 2t. (»,noi« „ ^0 „ « . 3S.2Ü ««.Hl) Wi»discha.rah , 30 « ^ . ^-. - —.^ Waldein ^ 20 ^ . . 2l.7ä 22.2i ,st.'a!evilh ^ ,0 « « . 14.7.', <ü,!i6 Wechsel. 3 Mo »ate Veld Vll», '.lugsdllrq. sül >0N fl.sübd. W. . «<8 2ä l«X,50 .n'»ssurt a. M.. dctlo . l>8.2>) l,8 50 Hailidnrg. snr >NN H'.'ars Aanfo . »04,— NN2K London, sur !U Ps. St.rli»g . >.'<»» 8» lchtt,— Pari^sur iUU Fraül« . . . 55 iO Ü2.3U,äU Va»falti.'il . . 74«.— K. k. Dulaten «.U< ^ll.ditastiül l8».50 I !> r e »»«den 'A »lzeige. Dtl, 2. D,5lmdcr l861. Hr. Krclilltr. Nralilälfl'l'lslßlr. von Lack. — Hr. ^,:inschil), Nclililatll^tsiyll. vo» Ol'lll.nbaä'. — Hr. Vl«>ll>e, Ne»ill!ällnl'tsißsr. uo» Ootlschec. — Hr. Preschen,. Rcalllut^odcslhtl, vo» Vcldcö. — Hr. Glimmt. Haurclömlin». voll Nimmi. — Hr. Aucr. HaileelemlNlli, von Mllnchci». — Die H,lrl» : Pllighlr, Hal^llömall» . u»0 — Ebrlich , Osjchafls' reisc,!l>,r. rl?n Wicn. — Hr. Pl^ellllUlo, Vvaumcisllr. Z?^IV^ lH )tt. ^000 O d i l t. Im Nlichl!d!l.ic z»m l>ilL^'mtIlchtll (idilte vom 26. Ili'.i 1t><)l. Z. :ll^7l. wivo l'skalntt ^rmnH)t, dnö sich Erlklltioli^fttdrer Auerlas Vidm^r von Ai^a,,» »iw Erccut. Ierxi Schwigel v»»n dort. dahi» eilwllslallden lx,l).'i,. dliß ls Ic^i^lich liri d<'r in ^ol^c V^schlidlS von» 'U. I"l< l. I.. Z. 3U7l . auf dci, 0. Dezsinl'lr l. I. an. ysclrurisn orilitil Fsill'icllmgölagslipimg fti» Vcsl'lli den lM's. K. l. Vtzirks.intt Plmlina. als Gtricht, lim 20. Ottol'er 1661. Die in sttininllichen k. k. öxtcrr. LSlanlen rühmlichst bekannte, von den ersten Medizinal-Colle-gien Deutschlands geprüfte, und von der hohen k. k. iSlatthallerei in Ungarn wegen ihrer »ujigjczeichnL'ti'n Verwendbarkeit konzcssionirto [ Weber'sche Universal- als erstos, sicherstes, schnellst und untrüglichst helfendes Priisrrvativ-Mitlrl gegen jede Art (iichl, Khcumati.snius, Knunpf, Seitenstechen, geschwollene Glieder, Holhlauf, Verrenkungen und l'oda^ra. — In Paketen mit Crebrauch.s-Anwei^ung ü 1 11. 5 kr., doppelt starke für er-sdiwerle Leiden ä 2 fl. 10 kr. österr. 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