tzlzdn, ftWß p?Sl» oin l'SV VS. WÜok«Mek ,I«b»nm»I. 8«kiM»Iwng (I»I. kn<»ni?b. 2S7S> V^^Nung «. VuÄ'^niok«,»! (7»t. Intsnird. 2024^: ul.4. vkwil. I^0«kpo,w dchtts^Vn. «ms«« Mumt«!^ »«?. sss oi«n««g. «I«n 17. c»«»mv«i' 1S2S k»»«s»t««- o. >« .lusilSGv« vt. 4 0««ua»pe»l««: «o««tl. 2S 0!n. rusisil«»» 24 VW. ckurek Po«« mon««. »3 vl«. M ^ «„«II« ^,i«aä mon»«. SS via. Llntttaumm«? 1 dl« 2.01» MMrer Mumi 1««»4 VeMn>ekt»jie»ckenk«: Zuwelen. Loltl-, Zllder» und Mnas»d«Waken Ironkurrentlo» nur del Viuievr 8eiler» Juvvlier a«»p««ir« «>» 19 <»r«H««lMU«r I» L«er«»- «.V«»»«»4IK?«» Macdonald vor dem Sturz? Die Arbeiterregtening von Gnaden der Sonseevatwen. Die politische Situation in England wird mit jedem Tad uilzweideutiger, mit jedem Tag durchsichtiger. Schon heute pfeifen es die Spatzen von Dächern, daß die Konservativen Herren im La^de sind, diejenigen Konservativen, die bei den letzten Wahlen eine sobeschämende Niederlage erlitten ha-den. PAWÜt Sommer, Holben sie ihre oK solute MaMtät verloren und es dulden lmüsien, daß zum ersten Mal in der englischen Geschichte die Labour-Partei die stärk-Iste Partei im Parlament wurde. Heute sind sie jeden Augenblick in der Lage, an die Mvcht zu gelangen. Wann sie eS nur wollen! Die Arboitervegierung trügt eine tSdliche Wunide in sich. Ihre Politik ist auf der Nei-ge. Sie hat zu Beginn zweifellos große außenpolitische Erfolge zu verzeichnen, daS Auftreten Phlip SnowdenS im Haag und die Amerika-Mise Macdonalds haben die internationale Stellung des britis^n Reiches, die unter Ehamberlain schwer glitten hat, erheblich verbessert, aber auf innerpolitischem Gebiet hat die Labour-Äegierung mit Ähwieri!y?eiten zu kämpfen, die ihr jeden Augenblick dvs Leben kosten können. Es ist herzbeklemmend zu sehen, wie Plan-mässig die Feinde des Labour-Kabinetts ihm den Boden untergraben und wie sie beinahe kiwstlich seinen Todeskaanpf verlängern, um das Labour-Kabinett umso sicherer zu stürzen. Es spricht für die große politische Knnst der Koniservatlven, daß sie sich garnicht beeilen, der Labour-Regierung, die sich in einer akuten Lebenskrife befidnet, den Todesstoß zu versetzen. S-ie wollen, daß die Labour-Partei sich restlos abwirts^tet. Sie riskieren dabei, daß es inzwischen den Labour-Mnistern gelingen kann, die Lebensgefahr, m der sie schweben, abzuwenden. Dieses Risiko mhmen aber die Konservatwen gerne »nvit in Kauf, denn die „Auferstehu«ig" der Labour^egierung aus eigenem Antrieb würde Äen nur bedeuten, daß sie noch lebens fähig ist, und daß man ihr weiter Zeit lassen muß, sich ,Mszutoben". An ihrem endgülti-yen Triumph Weiseln die Konservativen keinen Augenblick. Und man muß ihnen bescheinigen, daß sie, nach.der augenblicklichen der Dinge zu urteilen, ihre guten Grün de dazu haben. Der Hauptpunkt des innerpolitischen Programms der Labour-Partei ist und bleibt der Kamps mit der Arbeitslosigkeit. Gerade die Versprechungen, die die Arbeiterpartei während der Wahlkampagne in Bezug auf die Arbeitslosen gegeben hat, haben ihr zu ihrem großen Wohlerfolg ervholfen. Die La-bour-Partei hat, als sie noch in der Opposition war, eine vernichtende Kritik an der Gin denkwllrdlger Tag Die Hauptstadt ln Erwartung der grölten Hu>vlaung» «»d L«l>ari««s LM. London ,16. Dezember. Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet, daß nach Meinung hervorragender britischer Wirtfchafts-kreife die zweite Haager Konferenz am 8. Jänner zusammentreten werde. Man sei serner in diplomatischen Kreisen von einem vollkommenen Velingen dieser zweiten Konferenz iiberzeugt. Was die Haltung Ungarns und VulgarienS in der Frage der Ostrepa. rationen betrifft, so glaubt man noch immer, daß ein Kompromiß zustandekommen werde. Sollten jedoch die beiden genannten Staaten ihren Widerstand gegen die Ueber. «ahme der Zahlungsverpflichtungen fortsetzen, dann wlirde die Haager Konferenz die Angelegenheit der Reparationskommisiion überweisen, die dann Sanktionen in Kraft treten lassen würde. ternationalen Arbeitsamtes in Genf. DaS Institut hat bereits eine Reihe von prinzi« piellen Fragen ihrer glücklichen Lösung zugeführt. Vleblszttin Sriechenland? LM. A t h e n, 16. Dezember. «te «e »themr Presse berichtet, soll Mi-«lfterprö^nt Benizelosdem Innen-mini^ Tsaldaris de» Vorschlag gemacht hDbeu, er «löge ei« Volksabstimmung durch führe«, die de« griechischen Volke Gelegenheit gebe« sollte, selbst iiber die Frage ^r Gtaatsfor« z« entscheiden. Der ehemalige Minifterprilstde«t Mi^akopulos, der in die ser Hinsicht ehe«falls um seine Meinung be« fragt wurde, hat fich ebei^allS für die ple-biSzitöre Siegelung der Frage der Staats-form ausgesprochen, von der er fich Übrigens die Regelung aller innerpolitisi^n Normen verspricht. Die Entscheidung in dieser Frage dürste bereits in einigen Tagen fallen. Kurze Rachrichten LM. München, 16. Dezember. In gi^nz Bayern wurden gestern zahlreich« Massenversanimlungen veranstaltet, in denen gegen die in der Reichsfinanzreform geplante Erhöhung der Mers^uer Protest erhaben wurde. LW!. Wien, 16. Dezember. Die gestrigen Aufmärsche und j^undge-bungen der Heimwehren und republikanischen Cchutzbündler verliefen ausnahmslos ruhig und ohne bemerkenswerte Zwischenfälle. Internationale llniflzielung ves privattechie» LM. Rom, 16. Dezember. Mvrgen beginnen im altehrwürdigen Palais Aldovrandi die Vevhandlmqen über den Jahresbericht des Internationalen Instituts für die Unifizierung des Privatr:ch« tes. Es ist dies die dritte Sitzung seit Grün- Arbeitslosenpolitik der Konservativen geübt. Es war also zu erwarten, daß sie in dem AugeMick. wo sie anS Regierunigsruder dung des JnstiwtS. An de? Sitzung nahmen die 13 hervorragendsten Juristen der Welt als Vertreter von 13 Ländern, meist Groß mächten, teil, ebenso ein Vertteter des In Börsenberichte Z ü r i ch, 16. Dezember. Devise«: VeS-grad 9128, Paris 2l).2b, London 2b.7b, New-York 514.275, Mailand' 2«.S32b, Prag 15.265, Wien 7L.41, Budapest 90.125, Ber-lin 123.19. Z a g r e b, 16. Dezember. Devisen: Wien 793.50, Berlin 1350.50, Mailand 295.1M, London 275.AZ, Newyork 56.27, Paris 222, Prag 167.30, Zürich 10S5.90. — Effekte«: ^iegsentschädigungsrente 436. L j ubl ian a, 16. Dezember. Devise« Berlin 1S?i0.25, Budapest 988.22, Zürich 1095.90, Wien 793.53, London 375.18, Newyork 56.26, Baris 222.06, Prag 167.40, Trieft 2Y5.1V. sinä sckmutzjx uvä kettiss N3cii jeäer Zeout^unx. 8le ssuder -u mscken unä dlsnk vie ein Zpieeel erreickt man sm besten äurcd 5ckickt'5 kommt, geradezu Wunder bei der Bekäinp-fung der Arbeitslosigkeit vollbringen wiirde. Nichts Aehnliches gsschch. Die Arbeiterre- gierung zeigte sich gegenüber der Arbeitslosigkeit ebenso ohnmächtig wie ihre Vorgängerin, die konfeivative Regierung. Die Ar- wird ftmohl in weiten Kreisen Arbeiterpart^ wie bei den Kon^-vativen als man^aft betrachtet. Die Mitglieder der Arbeiterpartei erleidetn ihren beitSlosenAahlen weisen gegenüber dem Borjahr sogar eine Steigerung auf. Ihr bisheriges Versagen in der wichtigsten Krage ihrer Jnnenpoliti? sucht bte Arbeiterregierung dadurch zu rech^ertigen, daß fie im Parlament über keine absolute Mehrheit verfitgt, auf die Unterstützung der Bürgerlichen angewiesen ist und deswegen nicht frei in ihren Handlungen sein kann. Diese Minsstern, diese HÄtten die Regierung nicht übernehmm sollen, wenn sie ihr Programm nicht verwirklichen könnten; sie hätten daS Beispiel an den franzM<^n Sozialisten nehmen sollen, die der Neuerung fernbleiben, weil sie sich der Onoide der bürgerlichen Parteien nicht ausliefern wollen, mn ihre Sache nicht zn ko.npromittieren, was die Kommunisten schnell ausnützen würden. Der linke Flügel der Arbeiterpartei bedauert offen, daß es unt^r den setzigen Umständen zu der !^our«Herrschaft gekommen ist. Sie sagen, die Labour-Partei sei heute weiter als ntich vhrem Wahlsiege von dem Ziel entfernt, daß sie erstrÄt hatte, nämlich eines schönen Tages die absolute Mehrheit im Parlament zu erringen. Die halben Maßnahmen, aitf die sie als Minderheitsregierung angewiesen ist, hätten eine Enttäuschung in den Wählermasien hervorgerufen. Wre es jetzt zu Neuwahlen gekommen, dann hätte die Labour-Partei manche Niederlage einstecken müssen. Die Absplitterungsbewe-gung wnerhalb der Labour-Partei macht in der letzten Zeit große Fortschritte, was angesichts der großen Meinungsverschiedenheiten, die heute in der Labour/Partei herrseben, nicht verwuniderlkch erscheinen?ann. Im englischen Unterhaus befindet sich der linke Flügel der Arbeiterpartei in einer offenen Oppofition zu der Regierung. An man chen Abstinrnmngen Habel» schon die Labour-Abgeordneten gegen die Labour-Minister gc stimmt. Nur dmlk der Mwesenheit vieler Konservativen ist es bis jetzt zu keiner cnt-scheidenden Niederlage im Unterhaus gekommen. In der Lord-K«mmer erhält die Re-giemng Macdonald schon seit Wochen ausschließlich Mißbilligungsabstimmungen. Bald kann es auch im Unterhaus so weit sein. Lloyd George, der Führer der Liberalen, hat vor wenigen Tagen an die Regierung die Forderung gestellt, noch vor Weihnachten eine große Arbeitslosende^tte zu veranstalten. Die Niederlage der Regierung ist hiermit in unmittelbare Nähe gerückt. Die parlamentarische Lage in Äigland ist als sehr gespannt zu bezeichnen. ?^r an den Konservativen liegt es, den Swrz >des Labour-Mi-nisteriums zu vermeiden, falls sie der Ansicht sein sollten, daß ein solcher Sturz heute voreilig und nicht überzeugend genug wäre. Nicht nur in Deutschland sind die Tage vor Aerhyachten Krisentage . . . GregorASeva «l. H sl. Etock). Der gerettete Müller Franken S2Z G«,«« 15« SM»»«» für »te Aeai«r»»g — Das Serwa«»» Mk Sesimlp»««» Sadt»«»» V e r l i n, 15. Dezember. A« GamstaG «Netze im Reichstag da» Schicksal des Kabinetts Miiller entschieden. Deittfche Volttpaztei, Zentr««, Demokra-ten Mtd Gozialdemokraten trachten im Zn« smnmenhange m»t der qesährdeten Finanzreform der NeichSreyierung etnen Vertrauens-antrag sitr die Regierung ein, der in einer halbstündigen Reii^tagS^ung zur nament' lichen Absömmung gebraut wurde. Der An-tr«s ««rtze mk 2L2 gegen 1S6 Stimmen bei 22 Gtimmenenthaltungen angenommen. Da-mtt waren a?e eingebrachten MißtrauenSan- träge erledigt. Daransl,in vertagte sich der Reichstag auf Montag nachmittag zur Behandlung der jMtarisnovelle. Das S^inett Müller-Franken hat hiemit eine sehr gefährliche Klippe umschtfsk, für die Spannung jedoch, die noch immer zwischen Müller und der Gchwcr^ sowie der Mittel-induftrie herrscht, ist der Umstand bezeichnend, dass die De«tsche Bolkspartei 14 Stimmen gegen di« eigene Regierung aufbrachte» während sich drei vollSpartetliche AbSeordne te von der Abstimmung enthielten. Willkürliche Dererbung >»»l5l»»g »e»er «rdUch« Sige»Ichafi«« d»rch stark« »hqst. kaNfch« »«d ch««tlch« A«iz« In der Berliner Medizinischen Gesellschaft sprach der Biologe und BererbungSforscher Professor Erwin Baur über „Auslösung neuer erblicher Eigenschaften durch starke physikalische und römische Reize". Die von Baur und seinen Mitarbeitern angestellten Versuche bezogen sich ausschließlich auf Pflanzen, nämlich auf das für solche Experimente bevorzugte Löwenmäulchtn. Nicht weniger als 45(».lX)0 Pfltylzen einer einzigen Löwenlnaulsippe sind auf ihren .,Erl'-gang" geprüft worden. Die Pflanzen wurden starken Reizen ausgesetzt: in heißes, sehr kaltes Wasser, auch in chemische Lösnnqen ge baucht, mit Röntgen- und Radiunchrahlen bestrahlt usw. Nun halten Pslan^n inerk-würdig viel aus, sie erholten sich — aber in der nächsten und noch deutlicher in der drit- ten Generation zeigten sich allerlei schwer« und seltsame Vcrändemngen in Form und Farbe, zum Teil förmliche Mißbildungen und Zwerggewächfe. In Anlerika hat man ähnliche Abweichungen auf zoologis^m Ge biete, bei einer Fliegenart, erzielt. Letzten End^ handelt eS sich hiebei um eine — will türlich erzeugte — ^chütterimg der im Zellkern gegebenen Erbmasse. Praktisch ist das von großer Mchtigkeit, weU sich hier ein neuer Weg zeigt, mn die Variation der Kulturpflanzen und Haustiere zu vergrößern und neues Material für Züchtungs« zwecke zu gewinnen. - Sln kürßllcher Kellmss erzählt... Ein rilssischer Fürst, der in seiner Heimat ein riesengroßes Gut besaß, ist, wie so viele seiner Landsleute, die der größte soziale Umsturz der Weltgeschichte in alle Winde zerstreut hat, Kellner in einem Berliner Lokal geworden. Er erzählte dem Berichterstatter einer russiischen Gmigrantmzeiwng von seinem bewegten Leben. „Bor fünf Jahren," sagte der fürstliche Kellner, „habe ich angefangen, meinen neuen Beruf zu studieren. Ich habe einigermaßen gelernt, mit Tellern und Schüsseln zu jonglieren und habe mich in meine neue Arbeit ganz hineingelebt. Ich kann mich nicht beklagen und verdiene sehr gut. Nur erzählen Sie es nicht Ihren kannten, sonst wollen mich alle anpumpen. Meine Arbeit verlangt viel Takt und Geistesgegenwart. Bor einiger Zeit ist es gvsche- Äum «Aolvenen Vske»erlnbi»Sum des Vapste^ Rechts: Papst Pi-us der Elfte. —i rektor der Ambrosiana-Bibliothek in Mai-Links oben: Achille Ratti (dies war! land — und seine Eltern. — Links der bürgerliche Namc des Papstes) als Di-> u n t e n : das Geburtshaus des Papstes in Desto, einem Städtchen zwischen Mal» land und Domo. (DaS X beje'ichnet das GeburtsAimmer.) ranz ums Leben Originalroman von Lola Stein. Copyright by: Carl Duncker Verlag, Berlin W. LZ (?tachdruck vertoten.) 5r schwankte, ob er sich melden las' en sollte? Aber sie kannte ja seineil Na« .nen nicht einmal. — Und >venn ,ic das Abenteuer schon reute? Wenn sie ihn dann nicht empfing? Es war wohl besser, wenn er selbst gleich zu ihr ging. Er fuhr mit dem Lift hinaus in den zweiten Ztork. Stand sekundenlang vor der berechneten Tür. Fühlte das rasende Klopfcn seines Herzens. Was barg diese Nummer für ihn? Ti^' !^Kettung aus einer unni^lich gewordenen Situation? Oder wiederum eine ElUtnii« schuTig? Er klopfte. Er hörte die weiche, dnnk le Frauer^timme „.^rein!" rufen. Er tl^at ein. Tin großes Zinimer, gut «eingerichtet. EK hatte durch viele schöne Kissen und Decken, durch Blumen, Basen und jwnstgegenständ« dM Hotelcha:akter verloren und imrkte wie das Privatzimmer einer mondänen Frau. Gin Flügel stand in dem Raum. Nahe am Fenster ein gedeckter Teetisch. Natascha Feo-tzvrowna Temirkvff erhob sich ouS einem Ses sel und trat ihrem l^st entgegen. Meder war sie in Gcknonr» ae?seidet. Sehr 'chlank, sehr elegant, ganz große Dame stand sie lächelnd vor denl Manne, der in Unsicherheit, in Befangenheit auf der Schwelle verharrte. Mit nollkomniener Selbstverständlichkeit reichte sie ihm die schöne, gepslegte Hand, die er an die Lippen führte. „Teien Sic mir willkommen! Sie sehen, ich habe nicht an Ihrein Besucki ciczmcifelt. Trinken Sie eine Tasse Tee mit mir." Zie machte eine einladende Bewegling u. ging vorl?nett vorstelle, gnädige Frau: Sixt von Thoden." Sic nickte vor sich hin. „)ch sah gleich die gute Rasse in Ihnen. Offizier, nicht wahr?" „Jawohl. Dann Kriegsgefangener, später . . ." „Keine Bcick)te." nnterbrack) sie ihn schn<^ll. Sie sollen nur heute nichts von sich erzählen. Sie sind am Leben, an den veränderten Verhältnissen gescheitert, wie Tausende gleich Jhlun. Ä»S genügt mir zu wiss«^n. Aber weder Ihre Vergangenheit, noch Ihr Name hat für daS Geschäft, das ich Ihnen vorschlagen will, eine Bet^utung. Nichts kommt in Frage, als nur Ihre ^rson." „Auch nicht mein Name?" staunte er. „Auch er nicht, da Sie eine Weile den Namen meines Bruders tragen sollen. Erschrecken Sie nicht. Es ist nichts Unehren- haftes und nichts Verbotenes, das ich Ikonen vorschlagen will. Darf ich bitten?" Sie reichte ihm eine Z^fse Tee. Er sah jetzt erst, daß ein silberner Samowar brann te, daß alles auf diesem Tischchen hübsch u. gewählt und behaglich war. Das duftende Getränk nur zu riechen, tat schon wunderbar gut. Die Frau reichte ihm Zucker und Sahm. schob ihnl das Körbc^n mit Gebäck hin und die Platte mit belegen Brotchen. Er wollte sich beherrschen. Keinen .Heiß-hnnger zeigen, Kavalier bleiben, wenn auch der Schlnerz in den Eingeweiden wtitete. Alber als er einen Bissen gekoijt>et hatte, über!vältigte ihn die Gier doch. Er aß schnell viele der kleinen Brötchen hintereinander. Sah dabei, verstohlen zu Natascha Semirkoff hinüber. Sie tat, als bemerke sie seinen Appttit nicht. Trank l'itngsam in kleinen Schlucken, knabberte an einem Biskuit. Sie hatte ihn ja heute schon in der ver-zlveiseltften Situation gesehen. Sie ivar nicht i'lberrascht, daß hier ein halbverhungerter Mensch ihr gegenübersaß. Sie hatte damit gerechnet und ihn darum Aur Tee-stul^d<:.^ k^tellt. „Sie tanzen gut, .Herr von Thoden?" Er fuhr auf. Sah sie ersiaimt an. „Wie meinen gnädige Fran?" „Ob Sie gut t^an^^n? 5i.' baben iMA, ganz vorzüglicher Tänzer zu sein. Oder ir» re ich mich?- „Ich gl^be, daß ich ein guter Tänz« bin. gnädige Frau," sagte Sixt, innner noch überrascht. Was wollte sie damit? „Wir. . ich," verbesserte er sich sofort, „ha^ so oft getanzt, als mein Beruf es mir in den les^ ten Jahren erlaubte. Wie alle jungen M'M-schen dieser NK^rkwüvdigen Zeit, die wshl im Tan^ einen Ersatz für alles das suchen und finden, was ste sonst an Lebensfreude verloren haben." Viky und er waren nwi-stens am Samstag, wenn daS Büro früher schloß, oft auch am Sonntag zu DanzteeS gegangen. Das kostete nicht viel, und die Heidcn jungen Menschen tanzten sich ordentlich aus. Füllten Jltg^, ihre Aobe mit gesteigertem Empftii^, waren glücklich in diesen Stunden. Ws die furchtbare Teuerung der allerletzten Ze.it ihnen «vh diese Vergnlidgmrgsn unmi^ltch gemacht hatte. „Ich dachte eS mir," sagte ?kriÄscha mivkoff. „Und Sie tanM gern, Herr Thoden?* „ÄeidsnschlMtch g>em^ Hkben MN nrit dem ^ ÄischÜst zu tun, «dvs S'.'.' KMr vorschlagen wokm, gnMge Fvi»???" „Me0d»ngs, Herr vo« Gie nahm das Vwi^nnirl^^st ei richtig gehört. Nach Ihrer Flgux un^ ^ml ßen Ballhause», daB Art M«» ««NM« 5?«. «:?n, datz in unserem Lokal ewe Ehefrau mtL khrem Liebhaber u,rd ihr E'hemann mit seiner Liebsten beinahe zu gleiche? Zeit erschienen waren. Es war nicht leicht, die Puchen so unterzubringen, daß sie einander nicht sahen. Mall lebt sich in d-ie Psychologie des Kellners vollständig hinein, ^urt^ilt die Güste nach dem Trinkgeld, das man bekommt, und vergißt allmählich, was man gewesen ift. Am merhin ist es besser, Kellner in einem guten Lokal zu sein als Droschkenchausfeur. Ich sehe wel^gstenS das grohe Leben, an dem ich früher teilgenommen habe. Nur die Rollen haben fich vertauscht. Hätte mir vor 1b Jahren jemand gesagt, als ich fürstliche Trinkgelder in einem mondänen Lokal in Petersburg spendierte, datz ich eines Tages selbst servieren werde, hätte ich ihn für verrückt gehalten. Das L^ben ist a^'e stärker als der Mensch und es hilft uns so manche Borurteile zu überwinden. Es läßt sich auch ganz gut lplien. Änt» ich Hofe, sovlel zusammenzusparen, daß ich mir eineS Tages ein Lokal einrichte. Manchmal bediene ich alte Bekannte aus der Glanzzeit, die dann so tun, als ob sie mich nicht kennen. Eines Tages habe ich einen Mann bedient, der im Hause meiner Eltern als Portier tätig war. Hevte ist er in Ruhlanid ein grohes Tier geworden und kam nach Deutschland, um hier in« Auftrage eines staatlichen Trustes ein Geschäft abzi^chließen." Was kostet SVebmch? Das Urteil eine» englischen Alchters. ÄÄNN der Schaden, der dem betrogenen Eatten durch EhLvruch entsteht, mit einer Geldzahlung vergolten werden? Wenn 12 wie hoch ist diese Geldentschkdigung zu bemessen? Ein englischer Richter sah sich kürzlich genötigt, diesen schwierigen Fall zu ent-schetden. Ein Obsthändler war der Aäger. In seiner Abwesen^it erschien eines Tages til seinem Laden ein ältlicher, aber sehr rei cher Mann, der die Frau deS Händlers zu be stimmen versuchte, mit ihm eine kleine Reise zu machen. Nach kurzem Sträuben gab die Frau nach, und das Paar bezog eine Villa auf dem Land, wo es nach neuntägigem Auf enthalt von dem Gatten überrascht wurd-. Der ObsthäTldler schickte die schuldige Gattin ins Seebc^, um dort ihre Sünden abzuwa schen, und strengte dann eine Schädenersatz klage an. Der Richter bewertete im Urteil den Schaden, der dem betrogenen Gatten durch die neuntägige Unterbrechung seiner Ehe ent standen war, auf 18 Pfund Sterling, jeder Tag also mit ca. 5V0 Dinar, angesetzt. Immer «von 5le mit peri<>««n »ussm' «ennetten. vekvenäen 3l« 6>e vodlsedmeekend«» , velcke ldaen «d der Amerlk«nis-m«s Der i«l«r»aN»«ale Ml« Von Maurice D e e 0 b r a. (Aus einem Gespräch.) „Sobald sich das^ europäische Pulzlikum bewußt wird, was die Amerikänisierung En ropas in Wa^hrheit bedeutet, wiri» eS allge-meinen Aufruhr geben. Bis heute^tt^sssen nur die Großkaufleute und FinanMänner in Frankreich und andererortcn, was damit gemeint ist," erklärte Maurice D e c 0 b r a. der vielgelesen«. Romancier, unlängst, als er die Eindrücke schilderte, die er. bei -seinem Besuch der Vereinigten Staaten empfing. „Iche sehe schon eine ^-'neuropaiscb? p-'^n voraus mit dem Ziel der Bekämpfung der amerikanischen Vorherrschaft auf dem alten Kontinent", fuhr er fort.. Decobra begrenzt jedoch seine Opposition nicht allein auf fahren wirtschaftlicher Natur, die, wie er glaubt, Europa bedrohen. „Europäische Intelligenz und Zivilisation werden durch die sogenannte Standardisie-rung oder Nivellierung bedroht." fügte er hinzu. „Ford hat eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit begründet. Was auf industriellem Gebiete erreicht wurde, ist na^ daran, sich auch auf geistigem Gebiete zu vollziehen. Die'^ Filinindustrie der Verei-nigten Staaten hat sich neu^dings mit gro-ß^ul Eifer an die Aufgabe gemacht. Filme zij produzieren, die irgendwie dem Ge- schmacksempfinden aller Völker in allen Tei len der Welt entsprechen sollen. Das ist ''l» lies der bezeichnendsten Phänomene deS Gel stes der Standardisierung. Nicht lange, und der F i l m wird die e i n z i g e Unter-Haltung der Masse bilden, insbesondere auch im Hinblick auf die technischen Verbesseran-gen, die vorgenommen wurden. Und in fünfzig Jahren n>ird WS alte, tvabidionelle > Theater verschwunden sein »der auf einen Keinen Kreis von Liebhabern beschrällkt bleiben, die von ihren modernen Zeitgenossen als al-tmodi^sche Narren bezeichnet werden." Decobra hat sich durch seine geistreich'^n, sinnvollen Schilderungen i>er modernen Ge-sellschaift einen Namen gemacht. Seine Romane hat man die Spiegel einer zynischen» nur dem Vergnügen ergebenen Welt genannt. Fast jedes seiner Werke hat in röpa Riefenauflagen erlebt, und ihr Berfas-ser darf sich immer noch M der „jünger?»^ Generation zählen. GräWches Bauemdrama m« TodiSchliger schlachte» sein» Silen, - «pil», im Jrre«ha»« Z a gr eb, lS. Dezember. Heute abends spielte sich im schmucken Dor-!«! Remete bei Zagreb ein gräßliches Fami-lielrdrama ab, welches weit und breit den tiefsten Eindruck hinterließ. Der ZIjckhrige sUeinbauernsohn Tomo Zaj e c, ein bekannter Wüterich und Messerstecher, hatte bereits vor Jahren i. Walde einen Bauern ohne ir« ^el^enl^en 8ie ^l-xvesben Z>e rnicsi füs Ilire I^rculi6e uncj Lelianliten, für 5ic!i 5el!ze5. Lie vercjen viel I^reucie an mii' ei'leberl! Icli bin 6le k^sksee I-Isz liün5tleri5Ll: ^epräzt su5 imir. 2U8 ^itel!e damals sasort v^r» hafte!, vom Gerichte aber wieder freigelassen,-da man rhm die Schuld nicht nachweiseir konn tes Tie Bauern beharrten aber nach wie vor bei der Meinung, daß jenen Totschlag niemand so-nst verübt habttl kl,nnte als Toms Zuj'c. - Tas Benehmen Zajec lvar in der letztel? Zeit derart auffällig, daß man ihm im gr ^eu,.drehte er von iimen del' Schlüssel um, M ihn ab und begab sich scheinbar zur Ruhe. Gegen 11 Uhr nachts vernahm man aus dem Elternhau.se hcrzzerreißel'.de Schreie der unglücklichen Mutter, die der tobi'^chtige To-M5 init eillem Küchenmesser durch un^;flhlige Lliche buchstäblich abschlachtete. AlS der Vater das Furchtbare sah, stürmte er ze^'n den Sohn, um ihm Einhalt zu gebieten, doch den blutbespritzten Tonl schließlich ins Jeilseitö schickte. Durch die Schreie wurde da? ganze Dor^ auf die Beme gebracht. Tomo l;.rang mit dem blutbeneyten Messer vor das Elternhaus und lttchtc sein we teres Opfer mit den Worten: „Wer koi.mt xet^t an die Reihe?" In diesen Momeilt sprang ein beherzte, Fleischhaue? vml rücllings den Tobsüchtigen an und ent. ihm nach einem dramatischen, mohrert ZÄD. 17. Lvzew!^e? 19?^. Minuten andaziernden Sampf das Mesjer, worauf er mit Hllse mkHnnr Bauern ük^r« wlUtig: und gefesielt werden konnte. Bald darauf wurde Tomo Zajec vvkl der Zagreber Rettung^teilullg abgeholt und vor^ w e^ne Zwangsjacke ytsteckt. Der Irrsinnige beruhigte Kch während des Transportes wohl einige Mate, doch hatte er wiederholte Tob« juchtsan»älle. Das blutize Gauerndrama wird vor denl Oiricht seinen Epilog nicht finden, da der Unverantwortliche bereits in die Ir-Wnanstalt ltthergeben wurde, wo er als lebender Leichnam irn wahrsten Sinne des Wortes sein Ende erwarten wird. Vmninälvergiftvng eines V««ers »n Va- raidw. In einem Barakdiner Hotel wurix der Mir nach BaraZdinfte Toplice reisende Wiener Iounialist Herr Max W o h l« muth unter Erscheinungen oinex schweren Lttminalvevgistunq im Bstt bewußtlos aus' gefunden. Der K'ran.te wurde sofort ins Krankenhaus nbsrfi'ihrt. Sein Befinden ist besvvgniserregend. DwnStag, 17. Dezember. Ljubljana 1S.30 Nhr: Zchallplat-^musik. — 13: Cchallplattenmulsik. — 17.30: NachmittagSkiMAert. — 19.30: Rus« srsch. — L0: Militärkonzert. — 22: Leichte A^sik. — Beograd 12.40: Mttagskon' zert. — 17.30: Kinderftunde. — 19.45: OpernSanArt. ^ A1.4ö: BmSorchelsterkon« zert. — 21.4b: Mendkonzert. — Wien 19.0b: Fvanzösi^ch. — 19.35: Englisch. — 20: Orchesterkcinzert. Anschließend: Abend-konzert. — Breslau 19.10: Äbendmusik — 20.30: Violinkonzert. — Brünn 17.30: Deutsche Gendung. — 19.0S: Operetten mustk. — 20 20: Arienabend. — 20.45 Unterhaltungskonzert. 28: Prl^r UeSer tragung. — Leicht«. Muftt. — 23.4k: Tanz-nmfik. — E tuttgart 1H.30: Rodeir-ftocks und Haas' Weihnachtsmärchen „D^ Vergkönigw". — 21.4Ü: Frankfurter Ueber tvogung. — 23: Frankfurter Nsbertragüng. — Frankfurt 19.Z0: Stuttgarter Ue-bertrayung. — S0.4S: i^mmermufik. — S1.4S: GesangSVonzert. — 23: Unterhaltungsmusik. — 33.30: Nachtmusik__B e r- l i n 16 30: UnterhatdungSmustk. — 19.30: BolkSlisd und Schlager__21: Aon^rt. — Langenberg 17.30: Besperkonz^rt. — 19 IS: Fra-NFÜfische Unterhaltung. — 20.10: Bayrisches. — 21.30: TanAimifik. — Prag 17.30: Deutsche Ssnidung. — 19: Konzert. — 20: Konzert. ^ 21: lKngenkon-z»ert. — 21.30: Zilavierkonzert. — 22.15: Tanzmufik. — Mailand 16.30: Kinder lieder. — München 16.30: NachnnttagS-konyert. — 17.2b: Liedevstunde. — 19.1d: SchvammeMnzert. — l9.Sb: L. Anz^ngru-bovS Wei«hmMsromödie „Heiwg'funden." — Sl.Sb: Kvnzertistunde. — Warschau 17.4b: Populäres Ävnzevt. ^ 19.50: Opern ab«trayung. — Paris 20.20: Svnzert. kNiUimich, dm 18. Dezember. Ljubljana 12.30 Uhr: Reproduzierte Mllfvt. — 17.S0: Nachmittagskonzert. — 19.30: Kinderecke. — 19.30: Französisch. — S0: Konzert. — Beograd 12.40: Mit-tagZklmzert. — 20: Abmdkonzert. — Wien 17.20: MuWalische Jugendstunde. — 20.45: Deutscher Wbenid. — Anschließend: Abendkon zert. — Breslau 19.20: Abendmuisik. — Brünn 17.30: Deutsche Sendung. — 19.0>5: Chorkonzert. — 2ö.15: Konzertübertragung. — Taventrh 14: Leichte Musik. — 16.4b: Leichte Musik. — 2V.4S: Bun. ter Abend. — 21: ^),nn'per>dincks Oper „Kö-mgSktnder". — 24: Tanzmusik. —Stuttgart 19.30: F. Schmitts Lustspiel „Fahrendes Volk". — 20.15: Frankfurter Ueber-tragung. — Frankfurt 19.30: Stutt- Uebertragung. — 20.15: Deutscher N»end. — Berlin 16.30: Unterhaltung?-mufik. — 20: Deutscher Abend. — Langenberg 17.30: Besperkcnzert. — 20: Deutscher Abend__Prag 17.30: Deutsche Eendung. — 19.Vb: BlaSmustk. — Mailand Z6.30: Kinderiieder. — 20.30: VizetS Oper „Carmen". — München 18.1S: Schach für die Jugend. — 19.15: MilitSr-kdnzert. — 20.S0: Deubscher Abend. — An-schließend: Konzertmusik. — Budapest 17L0: Zigeunevmufik. — 20: Deutscher Abend. — 21.50: Schallplattenmusik. — Varschau 17.45: Orchesterkonzert. — D.lü: Rutscher Abend. — 2J: Tm^ufik. 40 Sadre SozlaIV»>1Ich«n«ng m Slowenien In diesen Tagen jährt sich zum 40. Male der Tag, an dem im Jahre 1889 auf dem Gebiete unserer engeren ^imat Slowenien die Sozialversicherung eingeführt wurde. Aus diesem Anlaß veranstaltet die Mar?-bsrer ExPositur des KreiSamtes für Arbei-tevverficherung im Einvermhmen mit der Arbeiterkammer,' dem Industrieverbarioe, im Gewerbe'Genossenschaftsverbande sowie mit den verschiedenen ^chorganisotionen Sonntag, den 2Z. d. um 10 Uhr im Apoll.?-Kinv eine öfsentlichc Versaminlung. A.vcck dieser Veranstaltung ist, in gwf^en Uinriisen die Entwicklung und die Bedeutung der Sozialversicherung darzulegen. Unl diese Mani« festationwersammsung möglichst wllrdig begehen zu können, lverden alle Arbeitgcbcr wie Arbeitnehmer, ferner Vertreter der ver-schiedenen Fachorganisationen, Arbeiterver« trauenSnmnner und überhaupt alle Inteccs senten eingeladen, zum Zeichen der Feier des 40jähvigen Bestandes und der Entwicklung der so i^berauS wichtigen sozialen Gesetzgebung in Slowt.nien an der Manifest^^ tionsversammlung in möglichst großer Zahl teilzunehmen. Der ArbeittmaM In der Woche vom 8. bis 14. Dezember suchten bei der Arbeitsbörse in Mariüor 126 männliche und 46 weibliche Personen Beschäftigung. währ«^nd es nur 102 srcie Plätze gab. Arbeit echvolten 37 männliche und 36 weMiche Personen, 75 reisten auf Arbeitsuche ab und 12 wurden außer Evidenz gesetzt, so daß zu Wochenende noch l>08 Arbeitssuchende in Evidenz verblieben. Vom 1. Jänner kns 14. Dezember suchten insze-sanrt 5631 männli6)e und 3M1 ^vevbliche Personen Beschäftigung, wogegen nur 5158 Plätze zu besetzen waren. Arbeit erhielten 4049 Personen, 1544 reisten aus Arbei, iche ab und 2729 wurden außer Evidenz gesetzt. Durch die ArbeitsbSrfe in Maribor erhalten Ar^t: 7 Mnzer, 3 Meier, 1 Schaffer mit Sohn. 16 Knechte, 7 Weingartenar-^'i-ter, 20 Waldar!beiter. 12 Bergleute, 1 Arbeiter für Eievexport, 1 Elektroinstallateur, 1 Faßbinder, 1 Wektromechamker, 1 Tisch-ler, 2 Schuhmacher, 1 Schneider. 1 Zuschnei der sÄr eine Schneiderei, 2 Zuschneider sür Schuhoberteile. 1 Hoteldiener, 1 Hafner, 1 Müller, 1 KeNmr, 1 Schneider, 12 Schlosser. 10 Tbschler, 3 Schmieds für Südserbi'M und mehrere Lehrlinge (Schuhlnacher, Tisch ler, Bäcker, Arbiter sür eine Weinkellecei, und auS dem Handelssach). serner 4 Mägde, 6 Köchinnen, 8 Dieirs^ädchen, 1 Bedienerin, 1 Erzieherin. 2 Stubemnädchen, 1 Kleidermacherin, 1 Näherin für Bettdecken, 1 Serviererin, 1 Kellnerin. 2 Unterläufecin-nen und'Strickerin.^ m. Evangelisches. Dienstag, den 17. d. um 10 Uhr wird in der Christuskirrhe anläßlich des Geburtstages Sr. Majestät deS Königs ein Festgodtesdienst stattfinden. m. Albanische Erinnerungsmedaillen. A- le Militärp-fttchtigen, die in irgendwelcher militärischer Eigensck)aft den furchtbaren Rückzug über die albanischen Berge in: Iah« re 1915 mitgemacht, bis heute jedoch die al' banische Erinnerungsmedaille noch nicht erhalten haben, werden eingeladen, beim städtischen Militäramt (SlomNov trg 11. Zimmer Nr. 2), wo das diesbezügliche Verzeichnis aufgestellt wird, sobald als möglich vor-zusprechiM. Es wird darauf aufnlevksam gemacht, daß die Anmeldungsfrist bereits mit 25. Jänner abläuft und daß auf später ein- Maribor, 16. Dezembtt. treffende Anmeldungen keine Rücksicht ge« nommen werden kann. m. «nlStzlich des morgigen StaatSfeierta. geS haben im Sinne der gesetzlichen Bor« schriften alle öffentlichen und Privatgebäude in StaatSsarben zu beflaggen. m. Die nächste «ummer der „Maridorer Zeitung" erschient wegen des morgigen Feiertages (GeburtSseft Sr. Majestät des Kö. nigS) erst Mttmoch zur üblichen Stunde. IN. Stand der ansteckenden Krankheiten. Nach einer Mitteilung des städtischen Phhsi' kats sind in der Zeit vom 8. bis 14. d. im Bereiche der Stadtgemeinde Maribor vier Pevsonen an Scharlach erkrankt, während eine Person an Diphtherie gestorben ist. m. Ofsenhaltimg der Geschäfte am Sonn-tag vor Weihnachten. Das .'^ndelSgermium teilt mit, daß am SvKntag vor Weihnach-ten, d. h. am S2. d. die Geschäfte von 8 biZ 13 Uhr geöffnet bleiben iver^n. yuSwn 8>v lkro Kwöer niekt mit «evütiall-vdvm I^edortr»«, svnäern xeden Äs itinsn äa5i in aUen fället,, vo 6ie VarrsZedune von I^edertran nötixc kt. xeeebsn veräen kann. Lrdältlick in allen /^potkeken.unä vroeerien. m. Weihnachtsbitte. In Nova gora 52 bei Slsvensika Bistrica'wohnt, r^der besser gesagt haust eine arme, sieche Frau, Theresia Sattler. in einer elenden Wohnung, aller Mittel für den Unterhalt bar. Ihr Mann liegt schon mehrere Jahre krank «darnieder, ihr arbeitsunfähiger Sohn teilt daSselHe Krankenlager. Das Glend, in dem diese arbar-mungswürdige Familie lebt, ist nnbeschreib-lich. Kein (!^ld, keine Lebensmittel. Krank-HÄt überall. Nur hie und da kommt ein Bauer an der Hittte vorbei uud tritt den Bedauernswerten etwas Brot oder Mehl ab Gerade zu Weihnachten empfindet d. V^nsch am meisten, »vas es heißt, elend, hungrig u. von der ganzen Welt verlassen im kalten Gemach zu liegen. Erbarmt euch dieser ar-armen Fra" ..ird laßt sie und ihre Fanrilie wenigstens zu Weihnachten wieder einmal satt werden. Jede, auch die kleinste Gabe vor allem aiber Lebensmittel und 5iseider sind her^ich willkommen! m. Mimpflich verlauftner Unsall eine» nnoorfichtigen «adfahrers. Der Tischlerge)il fe Josef S. suhr gestern nachmittags so ungeschickt über Reichsbvücke daher, daß er am Kralja Petra trg in den diensthabenden Wachmann stieß und dann in einen Wagen hineinfuhr. Der unvorsichtige Radfahrer wurde zwar in heftigem Bogen vom Sattel geschleudert, b'lieb aber glücklichern>eise vollkommen unversehrt. m. Wieder zwei TaschendiebstWe. Der Eisenbahnersgatdin Ellisabeth Z. kam gestern vormittags am Hauptplatz eine lederne Gel^d ta.che mit etwa 300 Dinar abhanden. Kurze Zeit zuvor wurde der Bäuerin Johanna K. aus Laznica eine Brieftasche mit 100 Dinar entwendet. Vom frec^n Langfinger fehlt noch jede Spirr. m. Sin Hühnermarder erwischt. Der diensthabende ?^chlnann nmchte heute frühmorgens am Steg einen gewissen Johann B. stellig, in dessen Besitz sich vier Brathühner befailden. Wie sich später herausstellte, entwendete B. dieseli^n gestern abends dem Gastwirt Anderle in Radvanje. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages weist insgesamt 27 Anzeigen auf, davon je eine wegen nächtlicher Ruhestörung, Nicht' oinhaltenS der Sperrstunde, Diebstahls und VÄKnachvzexkenIce ar Xvrrsn d« Zvk^lilev« 9 vi»-A-vis 6er Veix! 5veTlals«ckiM kvr »^«remnoae Oroöe ^U5vsk! in Üliil-Ill!»»» Poesie-, ^m»teur> unä Poitk»rten-Xlbums! ?ilplvrlumcklui»x Ilkovillc Qozportia ulic» 9 ?actiäritlic!i emptoklen rum ^cduti gegen Lr- sovie gegen Ä^ppe. Die ecliten ^anüavin-fabtillen in odiger Originalpacicung ziml m allen ^potkekea erk6Wl!kung gcrnz. Niederschlag —, Umgebung Nebel. Das Vormittagskonzert im Hotel «Lrni ivrel„ zwischen 10 und 16 Uhr entfällt. ^ Im Hotel Halbwidil heilte Dienstag anläßlich des Geburtstages seiner Majestät ^eS Königs Früh- und Abendkonzert. Blonderes Programm. Musik: Gröger. 17lA » Geeignete Geschenke siir die Feiertage und Reniatzr bietet billigst Jakob Sah.-Siehe Inserat. 1690g ftir NeriVSt a.^ktvr nur K»ro>8odad«. «KVK««» «IVKQPM« Ilssllck Kvnrekt. lntlm« su«i»Ä« »Lkomor«^^» VvedeatUck neue» proxrsmm. Zona» o. ?«!e5t»«e. lv Ulir: dI»ckmitt«8Z?«mVlÄN-Vontellunxen dt! ecktem u»«o «K»«I oeffmt Eure Herzen! Die zahlreichen Patienten der senabteilung des Allgemeinen Kmmkenhau«, ses in Maribor, die bekanntlich erst vor nigen Jahren dank dem Opfermute de^ Bürgersch^t der Draustadt und der Umge» bungSbevölkerung sowie der rühr^ unb aufopferungsvollen Tätigkeit der AWtuber» kulosenliga in Maribor ihre GntjM»^ fei« ern konnte, wenden sich angesichts der tönigen und langsam dahinschleichenden Mn t-'-tage an die eidk^itigen MiW^Mr vÄ der herzlichen Bitte, ihnen! tMh'L von Geldspeniden die AnscWfüngMH. imstande wäre. Die Hoffnung a^ die Ermöglichung dieser Bitte wäre iÄ schienst» Weihnachtsgeschenk si^r.^die ten, die ein so grflusamch^s ^ treffen mußte. In der Er Fehlbitte gemacht zu haben, werden Re^hc herzigen Spender gebeten', die Spenden an die Antiw^rkulosenabteittmg'in Maztibyy,' GregorLiLeva uliea 6, ^der aber an ^ie' S«-daktion der „Mariborer Zeiwng" zu sondm. Die Namen der edelmütigen Spender den in der Presse veröffentlicht werden. Bei Arterienverkalkung des Gehirns und des Herzens läßt sich durch täglichen Gebrauch einer kleinen Menge natürlichen „Franz Ioses"-Bitterwasser3 die Absetzung Stuhles ohne starkes Pressen erreichen. Geschätzte klinische Lehrer ^r inneren Medizin haben selbst bei halbseitig gelähmten Kranken mit dem Franz-^^oses-Wasser noch die besten Erfolge für die Darmreinigung erzielt. Das „Franz-Jases"-B!tterwasser ist in Apotheken. Droo^enen und Sp^zereiwci' rLllhattdlun^:?'.: erhältlich VenAfchf. 7? 7W?. WWWW???- '' Au« Vwj lltemnil»! Bon einem „Gteuerzahler" au« Ptuj Wirt» uns geschrieben: In «wer Zett, als eS der städtischen spar lasse bereits gelungen ist, ihren <^mer»inIs Prozeß in Schwung Ku Bingen, fanden sich jÄötzlich Leute, die für die Verpachtung !>er gegenwärtigen Räumlichkeiten der Sparkasse, und zwar an die hiesige Filiale der L-sub« ljanaer KrÄ)itbant, pläd^ren, um, wie sie meinen, der Stadt eine lazlfenÄe Eul» nahmSquelle zu sichern. Man könnte es fast ni(j^ für möglich halten, da^ diese schon im vor^nein zu verwerfende Idee sogar Gc« genstand von Debatten im Finanzaiussckiah und im städtischen Gemeinderat bildete. Die betreffenden Leute scheinen sich wohl nicht bewußt zu sein darlib^, weli^ fatalen Fol« gen ^ne, wenn auch freiimvige Mherfled-lung der Gparlasse und noch dazu in beschei denere Rä-ume nach sich zt«chen müßte. ES ist wohl eine allzu bekannte Tatsache, daß brMen Boliksschichte», insbesondere aber dßr Bauer, ganz und gar nicht nach den Gründen einer derartigen Maßnahme zu ftagen gewohnt sind. Für dies« Leute, auf die heute jedes Gevdinj^t in Provinzstüd« ien geradezu angewiesen ist, sind die äußeren Merkmale der «inzig maßgebende Weg« weiser. Jedermann muß «S daher einleuchtend sein, daß düS mit großer Mühe nne-dergewomlvne Berttmien in die Städtische Gparkasie mit dem Tage wieder größtenteils verÄren gehen müßte, an dem das Institut l^e bisherigen Mume zu verlassen ge^wun ren Plan von einigen Leuten, die die Tragweite eines solchen Schritte«, der seinerzeit auch schon in Mavbbor im Sturme d«v öf« fentlichen Erbitterung verhindert wurde, nicht zu erfassen vermögen, energisch Stellung genonrmen. Man darf sich der Hssf-nung hingeben, daß diese unbedachte Idec eibenfo rasch aus der W«?lt verschiViir^.'n werde, wie rasch sie in den Köpfen einiger voreiliger Leute entstanden ist. Das Inte-reffe der GtSdtischen Sparkasse und mit ihr das Interesse der Gemeinde ^uj und ihrer ohnehin schwer belasteten Steuerzahler er-sordert es, daß der sich ersreulich entu^ckeln« de vesmtdungsprozkß der Sparkasse nicht durch solche und ähnliche voreilige und un« durchdächte Gerüchte gestört wer^. R. Z. -o- P. Schadensemr. In Dolena elltstand in der Winzerei der „^sojilnica" im Narodi dom in Ptuj ein Brand, der binnen kurzem das strohgedeckte Haus einäsckierte. Der Scha den dürfte sich auf etwa 20.000 Dinar belaufen. Da die Winzerei knapp an der Ge-mein!>estraße liegt, muß angenommen werden, daß das Fsuer durch den Abwurf eines ZigarettenstummelS entstand^' Möglicherwei-^ ist die Brandursache auch auf Ueberhei-zung des OfenS zurückzuführen. . p. Einbruch i« der „Mladika". Dieser Ta-ge wurde nachtS in der „Madika" ein Einbruch verübt, doch fielen den unbekannten Langfingern nur einige Wäschestücke und etwas Lebensmittel in die Hände. Diese Diebe liehen am Tatorte einige Einbruchswerkzeuge liegen. Die Polizei ist eifrig daran, die Täter auszuforschen und ihnen das Handwerk zu lege^n. Uihr im roten Zimmer der !)iestciuralloll Na rodni dom den Mitgliedern zur Veriiigung. Die Mitglieder mögen ein Katasterbs^U, eine Abschrisx t»cz vorjirhriacn l5lnbekettntnisses s i^le zwei Formulare filr Einbekenntnisse mitbringen, die in «der Trafik der ?^rau Lip-8a in der Bodnikgasse erhältlich sind. c. Schadenfeuer in OstroLno. Ain Fleitng, den 13. d. M. mn hall) 1? Uhr nachts wurde die hiesige Freiwillige Feuerwehr van ei» nem in OstroZno bei Celje ausgebrochenen Brande verstandigt. Unter dem Kommando des Hauptmannes.^rrn Kaschier ri'lckte der Ueberlandslöschzug sofort zur Brandstelle au? und fand den Heuschober des Besitzers Johann F a Z u n in Ostro^no Nr. 45 in hel^ len Flannnen. Das Feuer »vurde einer Schlauchlinie geli^scht und die Äeifaihr für die benachbarten, mit Ctrel) gedeckten Objekte beseitigt. Das Feuer scheint gelegt Warden zu 'sein. Der Besitzer erleidet einen für seine Ber hältnisse grasten Schaden, da der ganze Futter- und Hi.^lzoolrat den Flammen zum Op-fe fiel. c. Zwei Unglücksfälle. Vor einigen Tagen fiel dom LVjährigen Kanzlevdiener .Franz P o d r e p 8 e k in der Zinkhütte in Gaberje eine schwere Zinkplatte auf den rechten Fuß und zerquetschte'ihm eine Zehe. — Der 7.^» jährige Finanzunterbeainte i. N. Josef Maren Sv. Iuris a. d. Südbahn stürzte auf der Straße so unglücklich, daß er sich den linken Arin brach. Podre^e? und Marc befinden sich im hiesigen KranikenihauS. c. Fahrraddiebstohl. Dem Tischlevineifter Hern Josef MihaIiö wurde am Sams-t-ag, den 14. d. M. zwischen 14 und halb 1k Uhr während der Arbeit in oi Gasthauszimmer „Zum Hivschen" au!f der Wnig Peter' gen wäre. Nicht Klckej^t sei «»ber auch zu bedenken, daß die S-tamgemeinde mit der Ver-mlewng der genannten Räume an ein anderes Geldinstitut sich sozusagen «seinen Kon-iturrenten sel!!^t an den Hals setzen würde. Die EiTmahme, die der Stadtgemeinde durch Verpachtung der Räume der Städtischen Sparkasse^ eventuell entstünde, wäre also ganz gewiß in keinem Verhältnis zum unermeßlichen und unersetzlichen Sch.i-den, den unsere Stadt aus diese Weise erleiden müßte. Den Schaden würden selbstver« ständlich doch w4«der nur die Steuerzahler zu tragen haben, da eS wohl ganz klar ist, daß auch die GeineindefinanKen durch eine Berlangsamung des SanierungSprozzsseS der Städtischen Sparkasse ^rk in Mltlei-denschaft gezogen werden müßten. Die meisten Steuerzahler unserer Stadt sind auch schon zu dieser Ansicht gelangt, und fast ü^rall wird bereits gegUn dreien >sonderba- Aus Gelle c. Am Geburtstag des Königs, Dienstag, den 17. d. M., müssen laut einer Verlautbarung des Stadtamtes im Sin^e des Gesetzes an sämtli^.Ln Häusern ausMießlich Staots-fahnen ausgehängt werden. c. ikwbekenntnis der Hauseinkommenfteuer. Der Hausbesitzerverein für Celje uich Unige-bung macht seine MitAivder aufmertsanl, daß die Einbelenntnisse der Huuseinkmvmnsteuer spätestens bis 20. Dezember bei der Steuerverwaltung in Celje eingebracht werden müssen, u>m einer Geldstrafe vorzubeugen. Da die Einbekenntnisie zahlreichen Mitgliedern Schwierigkeiten bereiten, hat der Berein die Steuerverwalter i. R. Herren Bla-^on und Kncz erincht, ji? möchten den Mitgliedern an >die ^nd gehen. Beide Herren ha!^n sich dazu bereit erklärt und stehen bis 20. d. M. jeden Tag von 8 bis 12 uild von 14 bis 18 straße aus dsm Hausflur ein schwarzlackier-tes, mit der Nunrmer 139 versehenes Fahrrad im Werte von 700 Dinar entwendet. . c. Sarambol zweier Radfahrer. Am Sclmstag, den 14. d. M. mn ^ 1 Uhr nachmittags stießen der 21jährige Schuhnwch^'rge lhilse Rudolf I. aus OstroZ^no uich der 38-jährige Arbeiter Georg M., aus zlvei verschiedenen Richtungen kommend, am Vraz-platz mit ihren FahrrÄdern zusammen. Beim Anprall wurde das FlSmliel»H I. (!U>er diacdt vie gevüknlicd eis» veicker». T. bckickt K^VlOdl auilüsen, äie VSbcke 20 tlinutett «ubieocken. S. Zuerst varm, dann kalt mekrma!» gut sckveliea. Vereucken 5ie e» nur elnmal unä 5le veräen 5eken: ks gidt keine scl^ünere VSscke als mit .8ckicktov I?AvIOdi Kino Burg-ldino. Bis Freitag gelangt der lehr-reiche Aufklävungsfilm „SWtzet Eure Tjj^ ter" zur Vorführung. Dieser Großstaiitfilm handelt r^on imerschütterlicher Mutterlie!»« und dem Elend verlorener Mädchen. Eine ergreifende Handlung nach dem Motto: „Auf den Rilinen einer verlorenen Jugend ist eS schwer oder gar nicht möglich, ein Familien gli'lck aufzubauen." Samstag setzt Ssn-sationsdrama „Der Schrei aus de» Litsten" mit dem Wundevhumd Rin - Tin - Tin in" der Hauptrolle ein. An Vorbereitunz: '„Iwan, der Schreckliche", das gri^te Kunst' werk des Sowjet-^lms. Union-Aino. Bis einschließlich Mittw.^ch wird der ausgezeichnete Lustspielschlager „Adieu, MaSeotte" mit Lilian H a r v cy. Jgo S y m, Harry Halm und Falten-st e i n in den Hcmptrollen vorgeführt. Ergreifende wie unterhaltende Szenen auS deni Pariser ldürestilerleben. Herrl^ Ausstattung und flotte Handlung zeichnen diesen Film besonders auS. In Vor^rertung: „DnS göttliche Weib^^ mit Greta G a r b o in der Titelrolle. Dieser Mm bedeutet wieder ein neues Ereignis für unser PMiÄim. Tkeater i«d Kunst Ra«o»oIVeat»r in Makwor Neperwwe: Montag, 16. Dezember: Geschlosse». Dienstags 17. Dezember: Geschlossen. Mittwoch, 16. Dezember: Geschilvssen. Donnerstag, 19. Dezonrber, 20 Uhr: „Det Kveidokreis". Ab. C, jwpvne. Stod«veot»r in Vtuj Mittwoch, den 16. De^mber um 30 Uhr: „Der Waffenschmied von WormS^. Gastspiel des Mariborer Ensembles. 4- Slowenische Uraussührung. Gegen En« de dieser Woci^ wird im Mariborer Theater die von: heimischen Dichter Rudolf D o b o-v i 8 ek verfaßte Gvsangsposse „Die Radi-falwr" („I^dikalna vura") zur Uraufführung gelangen. DoboviSek ist der Verfasser des Schwan-kes „Rodo^jub iz Ameri/ke", der seinerzeit die Lachmuskeln des PublrwmS gehörig beeinflußt hat. ^ In Borbereitung steht auch das Marck^nspiel „Grudica" deS Jugendschriftstellers Oskar 2 o'l ni r. Änselten Mren Ktieg gegen Menschen Menschen müßten eigentlich garmcht so verächtlich aus Insekten Klicken, wie sie es tun. Gin bedeutender amerilkanisrher Gelehrter, Prof. Howard. Leiter des enthomoiogi-schen Instituts von Chicago behauptet, daß die Insekten die gefährlichsten Gegner der Menschheit in: Kamps um den Besitz unseres Planeten sind. Prof. Holvard beweist, !)aß der Krieg der.Insetten gegen Ältenschen, / TktfOM? RM. ?Ä's7.''WM?^ IM. seit Menschengedenken im Stillen wütet, von Tag M Taig erbitterte Formen annimmt. Der ^mpf geht nicht um Petroleum, Kohle oder Erz, sondern um Speisevorräte. Die Offensive wird vom Gegner geführt, w^h« rend die Anyegriffeilen sich sehr nnil?schick^ wehren. Die Insekten versu^n die M?n« schen durch eine Art .Hungerblockade zu de-sieqen und greiftn in ihrer Kriegführung zu Mitteln, die Präsident Hovver im eines Mnschenkrieges als unfaire Krieg' führung gebrandmarkt hatte. Der Schauplatz dieses eigenartigen und in Wirklichkeit garnicht harmlosen Kriege-s um-faßt z^anada, sämtlick^ Oststaaten der rikanischen Union, Pennsylvanien, Ter.iS Mld einen großen Teil Meriko?. Hier marschieren viele Mesenheo-bei die Offensive derartig planmäßig organisiert ist, daß man unwillkürlich den Eindruck hat, al? ob die ssri^miilirüng v?n einem unsichtbaren Generalstab der Insekten geleitet wird. Das erste Hecr besteht auS Raupen de? Wasserspinne, die seit Iahren ohne jedes Resultat von den Menschen bekämpft werden. Die zweite Armee, die Armee der Maikäfer, führt eine energische Offensive gegen Maisplantaqen. Dieser Maikäfer ist aus Südeuropa eingeschmustgelt und hat sich in Amerika naturalisiert. Er ^st außerordentlich klein, fliegt nur des Nachts und macht sich nur dann bemerkbar, ivenn Mai^elder auf .hunderte von Kilometern von seiner Ar»-"? besetzt sind. In Kanada allein hat dieser tückische Feind 75 Prozent der Gesamternte vernic^et. Die Soldaten des dritten Jnsek-tenheeres sind japanische ASserchen, die auS Japan über den Stillen Ozean gekommen sind und in Philadelphia landen konnten. Sie bewogen sich fliegend mit einer ungeheuren Geschwlndi^eit und scheinen den strategischen Zweck'zu haben, sämtliche Obstgärten Nordamerikas zu vernichten. Die vierte Armee marschiert vom Süden her und ist bereits auS Meriko über den Rio Grande in Texas eingedrungen. Dieses Heer von Raupen eines Nachtfalters hat sich in der Vernichtung von Baumwoll-Planta« gen spezialisiert. So phantastisch es auch ttingen mag, diese Armee zerstört in einem Jahr Baumwolle filr Mllionen Dollar. Im ganzen vernichten die vier vereinigt auftretenden Insektenheere über It; Prozent Rohstoffe t^r Vereinigten Staaten. Die Offensive entwickelt sich immer stärker, wobei die Menschheit scheinbar gegen den Angriff der Insekten machtlos ist. Die beiden Grundformen der m?nschl'chen Wohnungen sind das Zelt und das Block-Haus. Jenes entstand in Steppengsbicten, dieses in waldreichen Landschaften Sprechen wir einmal von der Herrenmode Das Charakteristikum der heutigen Herrenmode ist. das, sie bis ins Kleinste gehende Harmonie im Gesamtbild der Erscheinung fordert. Die harmonische Gesamtwirkung ist das letzte Ziel der BekleidungSkunst jedes kultivierten Herrn. . Ich freue mich, über einen alten Bekann» ten, den wieder — aufgefrischten und eon vielen Herren zuruckgewüi^chten Jackett« anzug — Cutaway, als Neuheit berichten zu können. Viele .Herren von Geschmack haben dsn Cutalvay eigentlich immer gern getragen Anstelle des bis setzt üblichen schwarz?» Sakkoanzuges mit gestreifter Hose propagiert man in diesem Winter für das elegante Tragen «m Tage den Cutaway. Dies hat auch seine Berechtigung, dem». Kleiner /^nieiqer Zu Weihnachten schenkt man einen Photo-Apparat. Kolossal herabgesetzte Preise. Ei^ctrof-fen die neuesten Mvdelie, der Selbstauslöser im Verschluß nur beim Fachmann Photomeyer. Unterricht gratis. ILÜSk^ Flix den Bultanifieren von Autogummt. Galoschen und Schneeschuhen Übernimmt in Reparatur Franz Terbue. Glavni trg 4. 1K7.^ Matratzen ivttcmane, Einste. Diwans, Sa longarnitnren, Roßhaar. Afrik. Federn, sowie alle Arten Umar-beitimgen in und außer HauS im Tapeziereraeichäft Mandl. Nospolka »6. 1».?!^« W cm gros;« Porzellanpuppe«, Ausstattungsstücke, billigst zu verkaufen. KoroSLeva 36/1. 1S78» Austro-Fiat-OmnibuS, qut erhal ten. auch als Lastwagen zu verwenden, wegen Ueberzohl zu verkaufen. Linninger. Koroii?e-va 32. 1KW3 Vranzini, Sooglia, Orado, Bar boni, Fogasche, Hechte, Schille, lebende Karpfen, Schleien. Delikatesse SupanLie 17N8 Sosposka uUca 32. Schriften» und Zimmermaleeei lowie Transparent « Reklame besorgt tadellos, schnell und bil liq Franz AmbroiiL. Maribor. Trajsta ul. 2. SSS veftrkckte Kleider in allen modernen Farben in größter Auswahl kaufen Sie am billigsten kl der Strickerei M. Vei»iak. Maribor. BetrinsSla 17. !T4W » 17128 kln pssr I «leqant« > Zct^u^e ist cZgs sckönste Qrüüte bei I ^leks«nc1rova ce8ts 19 Steppdecken Gefüllt mit Watte. Schafwolle und Daunen eigener Er^eu-Jung. Bett- und Tischgarnituren, Teppiche. Linoleum, Dt-wanüberwürse, Wand^chonerl pettvorleger, Möbelstoffe und lNatratzengradl am billigsten bei ltarol Preis, Maribor, Gospo-lka ulica 20. Preislisten gratis. l4Kü7 Verkauf im ganzen oder Parzellierung von mehreren Magazinen, Kanzleigebäuden. Gara-t^en, Stallungen. Lngerplatz. — Die Häuser l^ßen sich in Wohn Häuser Herrichten. Dazu Httr-slbastshaus und Park. Zentrum Maribor. 1710? Nealitütenbkro „Aapid", Maribor. Gosposka ulita ?8. Krawatten aller Art zum Fabrikspreise nur bei - . 17124 lo» Valok Betrinjska «l. 18. Junge Jagdhttndin abzugeben. Minska b._17103 Jeder hat eS gerne: ein schönes Buch am Weihnachtstisch. — Courths-Mahler-Romane von Tin. aufws. und moderne Romane großer Schriftsteller v. 4Y Din. ausw. Große Auswahl in Bildern, Radierungen, Sei-denbildern. ^ Buchhandlunq -Ychcidbach, Gosposka SK. 17l0» Echte Persertcppiche in verschiedenen Größen, verschiedene Silbergegenstände und diverse Antiquitäten zu verkaufen. Vince-tie. Slovenska 10. 170W Lr/euenli «ler Vi^snäerer-Veike. Ueder 400 0cX) im (Zedlsucd! ^Iteinverlllluk: Iklbk Im I.ell>t - Miblir Vetrinjsir« ul. 30. lelel. int. 2434 Was suchen Sie? Geschäftshaus sür Ein« u. Ver-kauf von Landesproduktcu od. Gnverbetreibende. Billig. — Geschäftshaus, srequente Lage, schöner Bau. — GeschästZhiiuS am Lande, bestehend a,ls mehreren Gcliäuden, kann leicht parzelliert werden. — Geschäfts lokal mit Wohnuug. — Arest.e und kleine Zinshäuser mit beziehbarer Wohnung. — Villen einige sehr billiq wegen Alirei-se. — Villenpacht mit Garten. — Gasthaus am Lande. — Besitz für Sommer und Winter liewvhnbar. Stadlnähe. Grillier ^rrschastSlvsitz in Teilzahlung. 171.11 Nealltötenbiiro „Rapid", Marlbor» Gosposka ul. 28. e« Icau/sZ» Kaufe altes Gold, Silberkronim u. falsche Zühne zu Höchstoret-sen. A. Stumpf Coldarb.'iter. KoroSka cesta 8. ltN7 20?jZiae Kronenbons kaust Puö-ka ktedionica i zaloZni zavod d. d., Osisek. Desliti?iina ulica 27. 1WW Lg^iqe Kronen-BonS kauft G. Pichler, Ptuf, DruStveni dom. 1V7Ü3 t» englischen und tfchechifchen sowie Damenftoffen. Uni-»emftoffe» blau für Eisenbahner »rohes Lager in Weißware. Setcharnituren, Bettdecken nach Maß» Laufteppiche ufw. U. kraftit «chfa. Martw Gaisel Vlavni tt> I, u. Bel. kavavm. Tafeliipfel Din. Wirtschafts öpfel 2, 3 und 4 Din. Eier, pri ma konservierte, nach tschechischem System per Stück l.kV) Dinar engros, Detail 1.7V Din. Brucheier 1.2S Din solange der Vorrat reicht nur in der Öbstgroßhandluna Göttlich» Ko-roiika cefta IL« —128 fvdes Quantum bis auf Widerruf tagsüber erhiUtlick». 1S104 Rtisse und Nußkerne zu haben in der KürbiSkernölfabrik I. s^ochmiisler. W?aribor. Taborska 7. l70!?1 Neue Möbeln» Zimuier- und i^ücheneinrichtunaen zu verkaufen. Mejna ul. 2^. 17052 Echt« Kariter Kanarien verkaufe billig. Lorenzutti, RoZtia do- lina. Lfublsana. 170^2 und Christbaumschmuck billigst bei 1712Z Iso valok Betrinjska ul. 18. Eine komplette Kücheneinrich-tung zu verkaufen. Betrinjska 18/1. 17YZ4 Großer Wandspiegel iSy Dinar, gut crh. Nähmaschine M. S Kücheukredenzeu 240, große Zimmerkredenz mit Marmor-vlatte, Hartholz, 850. reine Roßhaarmatratzen 42l1, 12 Betten, 12 Kleiderkasten, Geschirr unl) Verschied. Aufr. Stroßma-jerjeva li im .?>ofe rechts, 1. St. 17120 Brennaborkinderwagen,faft neu, vernickelt, zu verkaufeu. Anträge unter „Reiner Wagen" an d. Veno. 17M9 Sute Weine find zu haben für die Feiertage zum billigsten Preise. Weißweine uiU» Rotweine bei Firma S h l, «rLevina 83. i7vi)3 HauSkino samt Filmen uud La-terna magica, Bilder sowie einige guterhaltene Kinderspiele preiswert zu verlausen. Anfrag. Verw. 17110 Berschiedens Kiltderspielfachen und Möbel zu verkaufen. Zrinj-skeaa trg 8/1 rechts. 17llb Möbl. Zimmer sogleich zu vermieten. Gosposka 44/2. rechtS. . 1W65 Mölil. Zimmer 'mit scpar. Eingang. ev. auch Frühstück, zu ver geben. Kosarjeva. Villa Dr. Z^aeö 17079 Zimmer mit einem oder zwei Betten in der Gosposka ulica samt Kost zu vermieten. Ansr. Verw. ' 17117 Schön möbl. Zimmer sofort ev. ab 1. Jänner zu vermieten. — Maistrova 13/2.' Tür 17102 Ein absolut reines, ruhiges, son niges Zimmer vor dem Parke mit 1. Jänner an 1—2 Personen zu vermieten. Gosposka K8, 1. St.. Tür 2. 17114 2 Studentinnin »verdcn in Woh nung und Verpslegntto kienonl-men. Gosposka 52, Tür 0. 17101 kaufen Sie ein in der Holz-und Kohlenhandlung Ilnnsusr vregorLiLeva ulica 9. Prima Buchen-Scheitholz nnb Buchen-Priigelholz sowie Tri-failer-Glanzlohle. Prompte Bedienung. 13647 Wohnung, modern, 4 Zimmer usw., mit Garte», beziehbar. — Büro „Rapid", Gosposka 28. ^I7l1y Wohnung, Zimmer und Küch^, an der Station Raöe-Franl zu vergeben. Anfragen in der Ope-karna Raöe. l70ttS Schön möbl. Zimmer sofort zu vermieten. KovaLiö, KoroSöeva 2/1 linls. NV'ic; Leeres oder möbliertes sonniges Zimmer» separiert, im Zentrum der Stadt zu vermiete«. Adresse Verw. 1708Z Schöne reine Dteizimmer-Woh. nung bis 1. Jänner im Zöntr. MariborS M liaben. Anträge u-„Schöne Wohnung 10" an die Verw. 17008 Zimmer und Küche» möbliert, rein, zu vermieten. Adr. Verw. 17081 Szimmerige Wohnung in Celje sucht ein kinderloses Ehepaär für März. Anträge mit Preisangabe unter «1S8S0" an die Verw. ' 10890 2—3'Zimmerwohnunii wird r. ruhiger Familie mit 4 Personen für sofort oder später gesucht. Anträge unt. „Kaufmann" an die Verw. IKSSg S0V Dinar zahl« demjenigen, der mir eine 2—6-Zimmerivoh-nung besorgt. Anträge unter „Kleine Familie'' an die Verw. 1K99« 2—Szimmerige Wohnung in Maribor von besserem Ehepaar sür sofort oder ''.i:i'r gesucht. Anträge unter otel Sonne 90" an die Bsriv. 0244 Suche mit I. Jänner möbliertes, separiertes Zi«mer samt Kost. Anträge unter „Trgovski dom Maribor" an die Verw. 171S7 Dame sucht reines Zimmer Nähe GregorLiöeva ulica sofort. —. Schristl. Anträl^e an die Verw. 170W Tiichtige zahnörztliche HilfStraft (Assiftentin)» verläßlich und selbständig, mit langiährigcin Zt-ug nissen, sucht Stelle. Geht auch i. ein Sanatorium. Anträge an P. Vuga, RuSka cesta 7. löSIK Zu Kindern sucht Fräul-in Stelle. Auschr. unter „Kinder- freundlich" an die Verw. — In einen Betrieb empfiehlt sich Aushilfe. Zuschriften nnter „In telligent" an die Veno. 17104 Als Aushilfe sucht gute Köchin Stelle. Zuschr. nnter „Ehrlich u. fleißig" au die Verw. 17100 Zu k>?rrn als HauShülterin suche Stelle. Zuschriften unter ..Tüchtig und ehrenhaft" an die Verw. 1710!i Leset und verbreitet die slen. Ausflihrliche vroschlire, diskret gegen 7 Din. SÄcknorts, Brief«. j.f.MlII.ll!W.-s>IlW.M Nanaover. Beachten Sie die Dankschreiben im Tonntagsinserat. 13741 l0»7S^ d/etek sA/Isn sc>5lsn, ci/s e/n /— Aus der WinwIvotWMon des Slow. Mpenvereines Die Wintersportsektion Maribor-Ru8e deS slowenischen Alpenvereines Maribor-Ruse hat für die heurige Saison folgende Beran-swltungen vorgesehen: Vom 2S. bis 31. De-zenzber findet bei der „Vdariborska koöa" unter Leiwng des Herrn Jng. R u n g a I-dier und Leutnant Ogorelecein An-fänger-Skiturs statt. Zu gleicher Zeit ist ein ebensolcher Kurs beim Hlebov dom auf dem Smolnit projektiert. Vmn 25. bis 31. Dezember HUt der bekannte Skimeister Htirr Tavöar aus Ljubljana elnen Skikurs für Fortgeschrittene am „Klopni vrh". Vom 26. ^zember bis 6. Jänner hält der Trainer Herr Jl:g. Hanssenam „Klopni vch" ei-uen Mikurs für unsere Gesten ab. Zu allen diesen Kurßen werden Skiläufer höflichst eingeladen unld ersucht, sich beim Kassier Herrn Betrih, Uhrenhaus Stojec, JuröiLeva ul., amnelden zu wollen. Auch finden in der Stadtumgebung, als auch abwechselnd in iche andere interne Veranstaltungen abzuhalten und hat am Programme auch Propagandi»-fahrten über den Bachern und den Kozjak, ails auch nach dm Skigeländen des „PaSki Kozjak", sodann nach Konjice, Slov. Bistrica und Me!ica. An Fveibagen imr 13 Uhr erfährt man beim Kassier den für den nächsten Sonntag geplanten SkiauSflug. lLs werden unsere Mitglieder unt» Freunide höfl. eingeladen, sich an diesen Ausflügen zu beteiligen. Der WeihnachtS- als auch Silvesterabend wird am „Klopni vrh" gefeiert. Beim Kassier, k''-!-' sn, ..Putnik" ist an Freitagen der Wetterbericht von sämtlichen Hütten des Bachern ersichtlich. Jeden Mittwoch liält die Sektion K e-gelabende ab, zu welchen sämtliche Mitglieder als auch Freunde höfl. geladen sind. Diese Abende erfreuen sich besonderer : Edelweiß 1gv0" Samstag, den 21. d. findet im Hofsalon des Klubherms eine interne Weihnachtsfeier für ausübende und unterstützende Mitglieder statt, bei welcher Gelegenheit auch einigen Mitgliedern Auszeichnungen überreicht wcrdm. Gegenseitige Geschenke wolleil zuvor beim Her^rgvater abgegeben werden. Gäste herzlichst willkommen. Begilm um 20 Uhr. Die Klubleitung. Dolkswlrtschaft Rasgang der lugollowlschen Dtehzucht Der Ingenieur der Agrolwinie Nikola von Dörfern der Sumadija in Landwirte« Versammlungen Vortrag«^ über zeitgemäße Fragen der Landwirtscha^ft. Dabei wies cr, von den Verhältnissen der Zuniadija ausgehend, auf den Rückgang der Viehzucht hin. Wegen der geringen Borsorgen für eine entsprechende Futterproduktion hiclten die Landwirte, zumal im Bv-rtragsgebiele, nicht einmal ein Fünftel des notwendige« Hornviehs. Im Jahre 1S22 gab es im Lande 1M.b2S Pferde. 4,058.419 Rinder, 2.887.020 Schweine, 8,461.504 Schafe, 13 Mill. 810.223 Stück Z^dervieh; im Jahre 1923 gab es a>ber 1,109.246 Pferde, 3 Mill. 654.261 Rinder, 2,662.790 Schweine. 7 Mill. 722.247 Schafe und 16,081.318 Stück Federvieh. Ferner wies Jng. Simi<^ auf die U n r e n t a b i l i t ä t des Weizena-nbaues hin. Der Wei.^n, der einst 450 Dinar gekostet hat, werde heute um 160 Dinar vertauft. Der Malspreis sei noch tiefer gesunken. Am rentabelsten sei heute no6) die Züchtung von Jungvieh. X Stand der Rationalbank von? 8. Dezember (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). A k-t i v a: Metattdeckung 405.5 3.6), D?1vtTSNS0KWK»p^ psrstur Ist In ^elt 6Io elvt»ol«ts In Vvillenun« un6 eldt sn l^tune Äs dosten ^vLllltste. 17113 schlag für das Jahr IN30, die Remsion des TaMsetzes, Regelung der Selbstverivaltungs finanzen, der neue Zolltarif, Revision der sozialpolitischen Gesetze sowie Gesetzentwürfe Über Bauten, Elektrifizierung und Ente'.g-nung von Immobilien. Im ?lnschluß hieran wird eine geheinie Sitzung abgehalten »Verden. X Abänderung der Amtstage der Han» dklskammer in Maribor. Wegen der bevorstehenden Feiertage und der .^ammersitzung finden die nächsten Amstage der Sjubljanaer Handcls', Geiverbe- und Jndustriekammer beim Handelsgremiuui in Maribor Donners tag, den 19. d. und Donnerstag, den 2. Jän T i aus 1001 Nacht Der 57jährige A g a K h a n, Sultan Mahomed Schah, einer der mächtigsten und reichsten indischen Fürsten, hat bekanntlich eine 31jährige Pariserin, Fräulein Andr^e C a r r o n, die zusammen init ihrer Schwester einen Modesalon leitete, in Paris gc-lieiratot. Die religiöse Zeremonie wurde durch Geistliche der Pariser Moschee v^^r-genomnien. Nach der Trauung wurde das Paar (Aga Khan — mit Brille — nelien seiner jungen Frau tongefilnit. „Orient und Occident silch richt niehr zu trennen", jagte GoetbÄ. ner statt, während in der Weihnachtswoche der Amtstag üiberhaupt entfällt. Nach dem 2. Jänner »Verden die Amtstage nne^r in der üblic!^n Wbise jeden Mittwoch abgehalten werden. X Deutsches Kapital in der jugoflawische« Industrie. Nach einer Beograder Meldung erwarb die Dresdner U-nternshmung HauS« mann die Fleischverarbeitungsfabrik in Za-Pre8i6 bei Zagreb. Wie verlautet, wird daS Unternehmen bedeutend erweitert werdsn. Vor allem will sich die sächsische Firma mit der Ausfuhr von Schweinen nach dem Auslände befassen. Mffmsfplilter Die Länge der zwischen Newyork und Williamsbuvg vollendeten .Häncfebrüber dem Hochwaffe» etwa 40 Meter. Die Sonnenstrahleil enthalten nach den Messungen von Langley 35?z» ihrer Gesamt encrgie in Form sichtbares Lich'es, währeick' die übrigen 65^ unsichere Strahlen nnd' Wcirlnestrahlen darstellen. Eine der größten Fovstbauinschulen ist in den Vereinigten Staaten in der Näh? von Hangen, Montana, die jährlich ungefähr 4 :'k!lllionen junge Bäunie hervorbringt. Aus sämtlichen Meeren könnten 6000 Millionen Tonnen Gold gewonnen wer'oen^ Die Erde >hat Mond, 2 Mars, 7 Jup'ter, 10 Sa'urn. 4 Uianus, 1 Nept.m,' Saturn ist außerdein von drei Kunstringen umgeben, die aber mit ihm nirgends zusammenhängen. Der Stern Neptun wurde von Galle in Berlin 1846 entdeckt, nachdeni De Berrier C^'aris) die Notlvendigkeit i10 Mü ilonen akM' L« >viU (Iroü un6 l^eia Iliel ki'reuäe bereiten, 6»rum brinZt's auek die so modernen Ull6 prA^ctiscken >Vlrkvv»r«» lür v>« Kleinen tlotte besten . . l)ln 70 —. 46.—> Pullover .......Dln 75.—, övveater.....Din 8Z.—, 36.—. ^sekern........Din Ul).—, 8trickkwi6clien .... 150.—. 58.—. vsmen >Vsrme ^ollvesten . . vln 76.—. >Vv8ten m. Krseen vin 175.—., 105.—. Intarsla^kZten u. Pullover, moderne LtrickIcoZtllme vin 340.—. 380.—. 450.-. I^oäelxgrnituren.....vin 395.—, Irilcotkozvn.... vin 65.—» 34.—. klerren I^einvoll^ezten . vm !40.—. 105.—. Ztrapa? > Pullover l)in 185.^—. N0.—, moäerne Lkals vin 70.—. 50.—, 45___ I^eibeken und tlosen Din 65.—, 36.—, (ZamÄ8cken . . vln 54.—, 45.—. 36.—, Ki^swatten. Zocken. Nosenträeer. vsnn Nock vvTrme l^nter^sgcke, Ltrümpse un6 t?an6sckuke, scküne l'ssckentüeker m,6 Nock vieles ^6ere, aber ^!es zut un6 prei»H«^ert voa c. voocfei.oi. n/^kivvk. .. I70V7 ,5 .i >Vena 8le V«rlSLlicIie8 «nä felneg vünscden, kiuleo Si«venne!6«n vn»nnekm!lelllc«it^ ?i»ek»oi»l»»r Ä», Vollkommenste t lilZlllliriNIilllilülWW für ö»s bevoniekencle vfsikns«KI5k«st! 8Ie vollen »icker viel lulukvll» -der vv»»^ suglexev. Die »nxevelim5te 'keilr-klunz^ xevSwt llinen nur äle k^irm» !.. Will, MIM Xorotk» S »«eldst 5!e sick äie vütrUck5t«a unä prsktiscl^ezten /Artikel «n5ckgtlen können, velcde sick Ws min^/^cn75Sk5cnku>ee voltrettUck eixnen. I68L0 !71S3 LSmtliclie ^»nul«ktur', Leiäen- unä s'elivRren ttelrenvHicke» 8cl>nee5cliue un6 (;«lo5cl7en. Is^eken» Mcker. lisctixirnitvren. Kr«v«tten.oedst vielen » n-lieren psisenclen (Zexenkttnäen. Nolz> un6 Kok!enk»n6iun« lOAtz» Ke )^srldor. preZernova ulles dir. 19 empkiekit sein reic!ie8 I^axer !n kucken- unä ve!-ekem krennko!?. sovile auck Ltelnkokle aus l'r-dovlje un6 ^abukovca. 16708 VklUe5te preise!_Prompte Velttenun«! » 0»l»»»»»guns I^ksck dem ^bleden meiner Butter, I^rsu Ursuls lZktN erkielt ick vom Lelbstkilkeverein .ljU!«« ülllttlll' !l IM eine namkgkte Unterstüt^unx augbe^sklt. Ick sprecke kiemit meinen Kesten Vgnlc aus und empsekle 6ie5en nütilicken Verein jederMInn 7um etiesten Zeitritt. Kreevin» — Ail»rtdor, sm 14. Dezember 1929. ku«>vl? 0rN>. Ul« WMI vou Zcilneeickuken un6 Lslmcken ----- An«rk»imt gut« ----- OroÜe ^U5vskl bei Ml>lll.Sll.I>lilM.ANlI«Z 3 sVort«: Mtvatvr vedenU e>k«lt!ied. Veltretuax? .I»nko VKIer, Ht»ribor» Stoln» ulic» S. I>S«5n6or? W MNWttl I»IA»-Ml k!s RsR srrsRclUR I I>k«ckvei8bar .luxoslsviens xrüLte« I.sxer in ?'otospp»rsten. — ^uxo» »lsviens deste8 und tecknisck voll» 17100 leom menst eineericktetes k^otosteü« kotom«»«?, »iMidor, v. f'erner xroLes l^sxer in Orsmmopkon-Plstten und 8preckms8ckinen bietet llinen 2U xllnsti^en Prei8en »vovo^ At. T 1710? «siliilillllZlittilink k»drSK»i»r«I»»«> llmA keluÄIllk VIn «so -oin SSV -VW 700 - « Vvistraovin» ». 11llsSll, üililsililii Ld«s»«« I» «j«,, N«r»o»^ed«r oou «too l)r>ek vOe»at, iffortllobi vtroktor Ltiallo >- votilld»tt lo i»1«rtdok.