^ GchetflwMWD» W«»Ma»»G» __ ^ ^ ^ ^ »SLÄ!??«'» TN I^M»I»M»I»Vi»>?>» »«.»'?:>x. WMiWI B > »Uli U?V > > UU>^ I «^-.UÄ-.T: ^«tu«S tv ^W WM^WM Mt V»»» «nenVonat. min de»«» HW Wt M ^W IMI t/»Ial» «tn,u!?«d«. «» d»a«tw»rte«d, ^ ZA Wt W»S»0MSSM' v? . . I »Mss?a»G»«nna»»i»« t« Wlartvo? bei d«, ! l "s» Wi'i'i I^W U»»i»t5«»tt«n d« a«tt»»g. z»»«5«v» M. 29 Sonntag, den 5 Jeder 1922 62 Jahrg. Konferenzen, einst ». jetzt.« Nach den napoleonischen Kriegen, die in m Hren Zusammenhängen auch eine Art Welt« B krieg, wenigstens für Europa, waren, und sck nach dem Zusammenbruch des von Napoleon stc geschaffenen Reiches galt es eine Basis für ^ den teuer erkauften Frieden zu schaffen. Nach- ei dem der Friecknsstörer kaltgestellt wurde, m kamen alle aftr Kriege beteiligt gewesenen dt Staaten, Sieger und Besiegte, zusammen, R und nach einem fast acht Monate währenden ^ auch von mannigfachen Vergnügungen unter- di brochenenen Beratung waren im vollen Ein- al vernehmen die Richtlinien für ein neues Eu- N« ropa geschaffen und die Welt hatte lange Zeit Ruhe. Diese Beratung heißt der Wiener vr Kongreß. ^ . Nach dem russisch-türkischen Krieg 1877— 1878, der zwar kein Weltkrieg war, aber Er- . gebnisse schuf, die in hohem Maße das Interesse der Welt erregten, kamen wieder Sieger und Besiegte und alle sonst noch Interessierten zusammen und wieder wurde im Einvernehmen aller eine Basis für die Neu- <> ordnung geschaffen, die dann durch die Er- ^ gcbnisse des Balkankrieges erschüttert, den . Weltkrieg zur Folge hatte. Diese Beratung . heifsf'M? Berliner Kongreß. ^ Nun kam der Weltkrieg und nach gefalle-'^ ner Entscheidung die Notwendigkeit, neue ^ Richtlinien für einen dauernden Frieden fest- ^ zustellen. Doch von dem bisherigen Usus ab« ^ weichend, geschah dies dermal in der Art, ^ das; nur die Sieger — mit Ausschluß Ame- ^ rilas, das noch dazu den Krieg entschied — h ohne die Besiegten anzuhören, die Friedens- ^ bediugungen einfach diktierten. . ^ 'Diese Abweichung von der erprobten Regel ^ scheint die tiefste Ursache der Konferenzperio- ^ de zu fein, die der Nachkriegszeit geradezu ^ den Stempel aufdrückt. Der erfolgreichste ^ Staatsmann unserer Zeit, Herr Lloyd Geor- ^ g>', hat zwar in den letzten Tagen mit bered- ^ ten Worten die Zweckmäßigkeit dieser Konfe- ; renzei; bewiesen, aber damit der von Grund ; aus aufgewühlten Welt die Ruhe nichts we- ^ niger'als sichergestellt, zumal noch keine der ^ abgehaltenen Konferenzen den ihr zugedach- , ten Zweck erreicht, hat. l So wurde konfereiert, um Bürgschaften für einen dauernden Frieden zu'schaffen, aber der maßgebendste Faktor sträubt sich dagegen, die notwendigsten Vorbedingungen zu erfüllen, das heißt die Rüstungen einzuschränken. ES wurde konferiert, um die Wirtschaftslage der Welt auf eine Basis zu stellen, die eine Weltwirtschaft wirklich ermöglicht, doch der Erfolg scheiterte infolge der Zumutung, dem finanziell Gewürgten müsse doch die Möglichkeit geboten werden, wieder einmal ^was Luft zu schnappen, da er sonst zugrunde gehen könnte. . - ' ' ' 1 Es wurde konferiert, nm die fast unerträglich empfundenen Verkehrsschwierigkeiten im Gebiete der ehemaligen Monarchie zu beseitigen, und der Erfolg ist, daß ein in Spielfeld beschäftigter Mensch, um seine in Maribor am Totenbette liegende Mutter zu besuchen, bei den zu erfüllenden Reifevorbedingungen keine Aussicht hat, zurechtzukommen. Nun soll in Genua eine neue Konferenz,' )u der endlich doch auch die Besiegten eingeladen wurden, abgehalten werden, und die allen Uebeln ein Ende bereiten soll. Nordamerika, der Staat, der den Krieg entschied, stellt zu seiner Teilnahme Bedingungen, die in früheren Konferenzen abgelehnt wurden. Amerika scheint der einzige -taat zu sein, der es mit dem Völkerfrieden ernstlich meint, und seinen Willen auch durch- s setzen könnte, wenn er nebst moralischen auch i materielle Machtmittel in den Dienst seiner s Bestrebungen stellen könnte und wollte. Es s scheint, den Menschen, auch den zivilisierte- s sten, imponierte nur die zum Eingriff bereite 1 Macht und sonst nichts. Schade, daß die ver- ' einigte Republik keine europäische Zentral- i macht ist, zweifellos würde deren Stimme l dann ganz anders ins Gewicht fallen, als der Ruf über den atlantischen Ozean. Das viele Wasser nimmt ihm die Kraft — oder würde die vereinigte Republik als Kontinentalmacht auch der europäischen Krankheit, dem Kriegsfieber, unterliegen? Es scheint uns, der Erfolg der Konferenz von Genua wird davon abhängen, wie weit Amerika dabei zu Worte kommt. Oesterreichlsches Gell-tänzerbaseln. Wien, 26. Jänner, j o DaS Wort stammt von dem berühmten h Juristen Franz Klein, dem Schöpfer des ^ österreichischen Zivilprozesses, der eS gestern ^ in einer Versammlung geprägt hat, in der ? die Rechtsangleichung MM'il Oesterreich c und Deutschland besprochen wurde. Es ist ^ aber weit mehr als die glückliche Eingebung ^ eines rednerischen Augenblicks. Es kennzeich- j net in unübertrefflicher Weise unsere ganze , Situation. Nur bedarf es einer Ergänzung. < Das Seil, auf dem der unselige österreichi- ^ sche Seiltänzer jongliert und sich mit Le- j bensgefahr im Gleichgewichte zu erhalten bc- , strebt ist, scheint zermürbt und zerfasert. Es x droht jeden Angenblick nachgeben und zerrei- 5 ßen zu wollen. Man kann sich mit seiner Hil- , se kaum mehr über dem Abgrund erhalten, x geschweige denn über ihm tanzen. Unter sol- ^ chen Umständen ist es sogar von einem leiden- ^ schaftlichen Interessenten für Perfonalfragen ^ und Kulissenintrigen zu viel verlangt, sich 1 darüber aufzuregen, ob der Bundeskanzler ' der kommenden Woche Schober oder Mavr heißen wird. Ein Kurs von 192 Kronen für eine tschechische Krone, von?>0 Kronen sür eine Mark, von. 10.000 Kronen für einen Dollar, bedeutet eine Valn?atragödie, die uns stumpf und unempfindlich macht, für die leichten Reizungen der in Text und Musik gleich abgespielten Operette, als die sich letzten Endes unser ganzes politisches und parlamentarisches Dasein darstellt. Höchst gleichgültig und für unser wirkliches Schicksal wesenlos. ist es, wer in den Bundesministerien residiert, seinen Namen unter Gesetze schrei-! ben darf, an die sich niemand hält uud höchstens den Eitelkeitsgenuß auskosten darf, sich einige Wochen lang in den allen Ersparungs-! kommissionen zum Trotz noch immer nicht' abgeschafften Dienstautos breit zu machen, j 'Alltäglich wird es uns neuerdings in den ^ Kopf gehämmert, daß keine Regierung einen realen Einfluß auf den Gang der Dinge besitzt. Nicht nach außen und beinahe noch weniger nach innen. Die Zersetzung innerhalb der großen Volksparteien macht erschreckende Fortschritte. Bei den Sozialdemokraten sind die Führer allmählich zu Geführten geworden, und die Massen schreiben ihnen gegen bessere Einsicht vor, welche Politischen und wirtschaftlichen Wege einzuschlagen seien. Die Ehristlichsozialen wiederum büßen lang-i sam aber sicher das Kapital ein, das ihnen der große Volkstribun Karl Lueger hinterlassen hat. Lueger hat aus den Wiener Widersachern deS großkapitalistischen Bürgertums in jahrelangem, zähem Bemühen eine Reichspartei geschassen. Von dieser wenden sich allmählich ihre Anhänger in den Ländern! fi recht deutlich ab und stellen ihre partikulari- z k< stischen Interessen in den Vordergrund, die b sich in den leidenschaftlichen Ruf zusammen- n fassen lassen: „Los von Wien!" Was übrig l! bleibt, ist der Klüngel, der gegen die rote k Parteiherrschaft im Wiener Rathaus auf- g mucken will, stark genug, um den hiesigen Sozialdemokraten das Leben zu verbittern, l aber keinesfalls ausreichend, um eine trag- 0 fähige Basis für ein rein christlichsoziales,k StaatSregime abzugeben. ',d Wenn aber das Kabinett Schober in den j nächsten Tagen stürzen sollte oder wenn es 5 sich bemüßigt sehen würde, seinen Finanzmi- 5 nister, eine Art Vororteringkämpser mit > höchst heroischen Gesten, auszuschiffen — und l eine dieser beiden Eventualitäten steht für c die absehbare Zukunft außer Frage — dann c besteht die wirkliche Bedeutung dieses Ge- i schehnisseZ darin, daß die Seifenblase von der i Eristenzmöglichkeit Oesterreichs als lebensfä- ^ higer Staat gründlich geplatzt ist. Der Stand ? der Devisen- und Valutenkurse ist eine gera- ! dezn grauenvolle deutliche Antwort auf das großsprecherische Kraftmeiertum, in dem sich Finanzminister Dr. Gürtler gefallen hat. Das Völkerbundkomitee hatte nicht mi^Altck» Ratschlägen gespart. Hilf dir selbst!, wurde uns mit eiskalter Gleichgültigkeit zugerufen.^ I Die Ergänzung: Dann werden wir weiter helfen! ging in einem undeutlichen Mur- meln unter. WaS wir aber in den letzten Ta-gen erlebt haben, beweist mit vernichtender t Deutlichkeit, wie meilenferne die fremden t Kredite sind. Die Amerikaner erklären recht 5 unumwunden, daß sie keine Lust haben, den^t europäischen Staaten ihre Soldaten und ihre c Kanonen zu bezahlen. So fraglich es ist, ob e unsere sogenannte Wehrmacht ernstlich als .s eine Armee bezeichnet werden kann, von uns r gilt: mitgefaNgen, mitgehangen. Wir sind!' vielleicht ein unschuldig Mitleidender; aber jedenfalls jener, der die Folgen am stärksten und am verhängnisvollsten zu fühlen bekommt. Da? Völkerbunds^'hat geN'ns', keinen Grund, sich über unsere mangelnde Bereitwilligkeit zu beklagen. Das Vapier ist ^ aeduldig. Das Papier, auf dem die Steuer-aeseke gedruckt werden, und ebenso jenes, das die Notenvresse in märchenhaften Massen ruiniert. Wir haben Steuer auf Steuer getürmt, die Tarife der Bundesbahnen bis zu einem Punkte gesteigert, wo der unvermeidliche Rückschlag auf Konsum und Verkehr die Wirkung von vornherein aufheben muß. die Vermögensabgabe wurde durchgepeitscht, der Abbau der Lebensmittelzuschüsse mit viel zu großer Heftigkeit überstürzt, und zum Ueberfluß haben unsinnige, oberflächlich durchdachte Maßnahmen auf finanziellem ! Gebiet, Geldumsatzsteuer,Legitimationszwang .und Valutaanmeldung das Publikum geradezu in die Valuten hineingedrängt, durch Schädigung, ja durch Vernichtung des Spar- ^ betriebes den Notenumlauf vermehrt. Jetzt sind wir glücklich bei dem Punkte an- i gelangt, wo sogar ans dem sozialdemokra-! tischen Lager unumwunden zugestanden wer-! den muß, daß die Finanzpolitik, die Doktor^ Gürtler als gelehriger Schüler der tönenden Schlagworte der Straße inauguriert hat, Schiffbruch erlitten hat und erleiden mußte. Man mag über die Auswüchse der Wiener Börsenspekulation auf das schärfste urteilen > -- so viel steht fest, daß nicht diese Spekulation die Hauptursache des Valutenstnrzes ist, > sondern der Äedarf, der keine Deckung findet. ' Man hat die Devisen vom Markt verscheucht ' und wundert sich jetzt, daß sie nicht da sind. ! Gegenwärtig wird ein neues Schlagwort I hervorgeholt: Verhinderung der Lurusein- !suhr. Aber gleichzeitig meldet sich die Erkenntnis zum Wort, daß mit Einfuhrbeschränkungen allein unserer Valuta wirklich nicht auf die Beine zu helfen ist. Die unmög» ^ lichen Wiederaufbaupläne werden sang- und ! klanglos verscharrt. Man verzichtet auf die 'großen finanzpolitischen Gesten der Selbst-l ^Hilfe und gesteht unumwunden ein, daß eine , passive Zahlungsbilanz nun durch Einfuhr « ausländischen Kapitals, also durch AuSlands-^kredite, überwunden werden kann. Wir sind ^demnach glücklich zu dem bekannten Refrain 1 jenes Jammercouplets gelangt,- als das sich 5 die Geschichte der selbständigen Republik - Oesterreich schon längst entpuppt hat: Heraus t mit den Auslandskrediten! Muß man die ) vernichtende Wahrheit noch einmal auSsvre-c chen, daß von diesen Krediten — wir spre-r chen natürlich von den großen AuslandSkre« - diten des Völkerbundes — weit und breit r keine greifbare Spur wahrzunehmen ist? - Daraus jedoch, daß die große Entente den d verzweifelten Telbsterhaltungskunststückchcn - des österreichischen Seiltänzers gegenüber s kühl bis ans Herz bleibt und ebensowenig h aus den nur allzu begrüudeten Zweifeln, ob s das heutige Oesterreich überhaupt ein lebens-k»tWger Staat sei, folgt noch keineswegs, daß >e uns die Verpflichtung erwächst, uns lebens-i. OSttde in ein Mauseloch zu verkriechen und 'r oorr ans unsere Auflösung zu warten. Weil die Große Entente keine Miene macht, dem 1- Seiltänzer ein tragfähiges Seil zuzuwerfen 'r darf er keineswegs auf das notdürftige BreN n verzichten, das ihm die Kleine Entente in it Aussicht stellt, um mit halbwegs geraden n^ Gliedern den Boden zu erreichen und dort 'e ein Dasein zu fristen, das freilich auf alle b akrobatischen Kunststücke verzichten muß. Die-H.se Lehre sollten unsere großdcutschen Mi-s nisterstürzer beherzigen, d -- ' Das „souveräne" ^ Aegypten. Und wenn man nicht mehr weiter kann, dann fängt man wieder von vorne an. Nach« dem die letzten Verhandlungen zwischen England und Aegypten, die vom Juli bis zum November vorigen Jabres dauerten, ergebnislos abgebrochen waren, beguemt siai die britische Politik jetzt zu einer neuen Verhand-lungsgrundlage. Sie hat nach einer Meldung aus London das Parlament zur Aufhebung des Protektorats über Aegypten und zu dessen Anerkennung als souveränen Staat aufgefordert, allerdings unter Bedingungen, die das Zugeständnis zum Teil wieder aufheben. Es mag daran erinnert sein, daß 5aS Nilland die 40-Jahr-„Feier" des britischen Pro-, tektorats begehen kann, denn im Jahre 1883 . besetzte England Aegypten „vorübergehend", , um es nie wieder zu räumen. Es will das . !auch jetzt nicht tun. Hat es doch den Welt, ' krieg benutzt, um sich, am 18. Dezember 1914, * ,'von den Alliierten offiziell als Schutzmacht .'Aegyptens bestätigen zu lassen, und das ist . zauch durch den Versailler Vertrag (Art. i47> . festgelegt. l! WaS bietet die britische Regierung den Ae-,'gyptern jetzt mehr als bei den Londoner Ver» . Handlungen? In dem „ewigen Freundschafts-c und Bündnisvertrag", den das Londoner Ka-1 binett dem „souveränen Staate Aegypten" - antrug, war die Beibehaltung der militäri-', schen Okkupation, die Beaufsichtigung der Fi-. nanzen und die Kontrolle der auswärtigen t Politik durch den von England zu ernennen' >. den Oberkommissär vorgesehen. Dieses Ange» t bot wnrde von dem Ministerpräsidenten Adli -.'Pascha, dem Führer der Delegation, als völ- «keS V? kklsI » » V» kR , N?. T. sfeVe? Nq unzureichend' bezeichnet; da« ägyptische bei Verfehlungen einzelner Vnserianen d'as Kabinett demissionierte, und es ist bis heute Recht zur Aburteilung für sich besonders be-noch nicht gelungen, ein neues zustande zu i anspnDht". bringen. Im Lande der Pharaonen aber^ ersteht auS alledem, daß die britische brach eine gewaltige Bewegung aus, die sich Regierung in ihren Zugl'ständnissen noch er-in Etrciks und Ausständen, in Plünderungen weiter gehen miihte, wenn VerHand- und Sabotage und vor allem in einer regen langen auf dieser (Grundlage irgend einen die englischen Waren gerichteten Boytottbe->iieaung geltend machte. "T^ie britische Regierung wandte demgegen-aller ihre in Irland und Indien bewährten McLlwden des weisen Terrors an, und zwei-' !lov sl't in l'.'«U'r i>''r (schau- Vlal'. bliitisier Kampfe gewesen, wenn die Welt auch davon dank der britischen Zensur tvenig genuji erfakiren hnt. Aber man hat ge« ?ört, dnsi die Zeitungen unterdrückt, dast die der Bewejiung verbannt wurden, und das; in i»lciiro uud iil anderen Städten l'lutige Barrikadenkämpse stattgefunden ha-y^'n. (sines konnte jedenfalls nicht wirksam beki'nnpst werden, nämliä) die Botikottbewe^-mnlg, und diese trifft (England, ebenso wie es ;ur Zeit in Indien der Fall war, an seiner enlvfindüchften Stelle. Da Aegypten fast ganz ','>altnng voll s^)aruisoneu in allen ^brinlien, aber erst dann, wenn die Entwickwichtigen Orten bestand. AuS Pnnkt ^ i>l^r ^^lnng der europäischen Lage eS gestatten wird. ^Sichernn>ien, nainlich dein „Schutz AeciyP-'Wenn unser Programm bei den Wahlen den tens gegen jede nlibeteiligte oder nnniittelba--Sieg davontragen wird, so übernehmen wir le Eininischilng oder gegen einen Angriff von^die Garantie, das^ es keinerlei Putsch geben ans'.erhalb" scheint hervor,Angehen, das; man^wird. Wir übernehmen die Garantie, daß in ai'cl) seNt nicht ganz anf die Garnisonen ver- diesem Falle der König von Ilngarn den ge-^icl?ten will, indem lnan nämlich die Kanal- eigneten Zeitpuukt ruljig abwarten werde. ,>one niöiilichst „weitherzig" ansleqt. Doch ist Bis dahin werden wir den Boden fi'ir ihn die Fassung der Borschläge so nn>iewis'„ das'» vorbereitet haben. Eine Putschszefahr würde vielleicht die Möglichkeit zn Verhandlungen nnr dann drohen, wenn der König sehen gegeben ist. Diese werden fteilich dadurch er-'uu'ißte, das; man hier seine 5iechte eskamo-schwert, das'» England ancl, anf den sogenann-stieren will. Graf Andrafsy legte sodann in t^n Kapitnlatiouen, d. - h. der Konfnlar- eingehenden Ausführungen die Unmöglichkeit acncs^t'^barkeit, besteht. Deniqegenübcr sor- einer Königswahl dar und gab der Ansicht dern die Aesiypter, daß alle Fremden den hei-. Ausdruck, dan im Falle einer .Königswahl mischen Gerichten unterworfen sein sollen; zwei gekrönte Könige vorhanden^wären, was t'och haben sie bereits Au'?nahmen für den zu schrecklichen Zusanlmenstösten führen Fall zusjeftanden, das; „eine freinde Macht könnte. Scbliesstich betonte er, das; die Person des Vlsherlgen KVnlgS, ?er auch d'er gesetzliche .'»xrrscher der von Ungarn losgetrennten Gebiete sei und der den Trianoner Frieden nicht unterzeichnet habe, die beste Gewähr für die Integrität des Landes wäre. Frankreich und die Aonftren» von Genua. "WKB. Paris, -'i. Feber. Wie die Blätter melden, enthalte die französische Note über die Konferenz in Genua, die in London und Rom überreicht wurde, sechs Punkte, in denen Poincare den Standpunkt Frankreichs gegenüber der zu allgemeiu gehaltenen Tagesordnung der Konferenz auseinandersetzte. Die Note beantragt, klarer zum Ausdruck zu bringen, daß der Versailler Vertrag und die Reparationen nicht berührt werden sollen, und bespricht die Bedingungen der Zulassung Rnßlands zur Konferenz. Es wird ausdrücklich erklärt, daß Frankreich der Anerkennung der SolvjetSregierung nicht znstinnnen könnte, wenn nicht alle Bürgschaften gewährt würden, die Millerand während seiner Ministerpräsidentschaft verlangt habe. Diese beiden Grundsätze bezüglich der Reparationen und der Teilnahme Rußlands werden von der französischen Regierilng als unerläßlich bezeichnet. Die Note enthalte weiters einige Anregungeil bezüglich der Behandlmig der Programmpunkte über den internationalen .^Handel uud über den Schutz des gewerblichen, literarischen und künstlerischen Eigentums. FranzvMche Anleihe für Oesterreich. WKB Paris,Feber. Wie von informierter Seite verlautet, beantragt die gestern ein-^ gebrachte Regierungsvorlage eine Krediter-nu'ichtigung zu Gnusten Oesterreichs bis zur Höhe von Mill. Franken als Staatskredit oder in der Forui einer Garantie für einen von den Banken zu gewährenden Kredit. Dr. sortier in Vrag. WKB Prag, l;. Feber. (Tschechoslowakisch. Korr.-Bnro.) Der österreichische Bundessi-uanzuliuisler Dr. Gürtler ist heute vormittag hier eingetroffen. Er stattete nach seiner An-kllnft dem Ministerpräsidenten Dr. BeneS einen Be^nch.fljh, WKB Prag, 3. Feber. Heute nachmittagZ' sand eine Besprechung zwischen dem Ministerpräsidenten Dr. Bene8, dem Fwanzmini-ster Dr. Gürtler uud dem Legationsrate Dr. Marek statt, welcher nachmittags eine mehrstündige Konferenz der beiden Finanzminister Gürtler uud Novak, des Legationsrates Marek und des leitenden Sektionschess im Finanzministerium Vlasak folgte. Das Ergebnis dieser Besprechung war eine wesentliche Annäheruug der beiderseitigen Standpunkte. Der Dergarbeiterftrelk In ver Xschechoflowafei. WKB. Pra«, 3. Febcr. (Tschcchoslowaki- lsches Preßbüro.) Die Bergarbeiter in Brüx thaben sich den Streikenden angeschlossen. Gelstern streikten iui ganzen 14.7ld Bergleute. Drohenber Etreik im Ostrau-Karwiner Ro vier. WKB. «Stzeisch-Ostra», 3. Feber. (Tsche. choslowalisches Preßbüro.) Gestern sand hier eine Sitzung der Betriebsräte deS Ostrau-Karwiner Revieres unter Teilnahme von Mitgliedern statt. Nach einer längeren Debatte wurde der Konferenz eine Reihe von Fragen zur Entscheidung vorgelegt, u. zw. l. ob bei einer Löschung von 7 bis 7.5 Ä>^e-terzentnern die bi Arbeitern uud in den 10 Koksereien niit ungefähr 3000 Arbeiter/ der Streik begonnen. t35.0v0 Streikende. WKB Brlix, 3. Feber. (Tfchechoslolvatisch. zPreß-Büro.) Nachrichten zufolge, die in der Revierkonferenz erstattet wurden, haben ein-izelne Unternehmnngen mit der Sperrung der Lebensmittelmagazine begonnen. Das Brüxer Revierbergamt wurde aufgefordert, die Regierung davon sofort in Kenntnis zu setzen nnd mitznteilen, daß sie die Maßregeln uüt der Entziehung der Grubenerhaltungsmannschaften beantworten werde. Nach Schätzung der Bergarbeiterorganisation streiken im nordwestböhmischen Revier 43.000, im Falkenauer 10.500, im Kladnoer 14.000, im Ostrauer 45.000. iul Pilsener 7000, inl Schatzlar-Schwadowitzer 3000, im Rossitzer--revier 4000, in der Slowakei 10.000. Insgesamt 135.000 Arbeiter. Durch den Streik .verliert der Staat ungefähr 4 Mill. Kronen «täglich an Kohlenfteuer. Der Verlust der 'Bahnen beträgt an FrachtgMhren eine halbe Million und der Lohnausfall 7>S Mitt. Kronen täglich. Der Streik in Nordwsstböh-men ist heute allgemein. Im Duxer Bezirke kürzen die Industriebetriebe aus Furcht vor Kohlenmangel die Arbeitszeit. In drei Glas-^ ifabriken im Duxer Gebiet sind alle Arbeiter f wegen Kohlenmangel gekündigt worden. Die Von Friedrich Gerstäcker. (Nachdruck verboten.) „Ja, mein Herz", saate Ralffon, iei^t auch fest entschlossen, „hier unten kann ich nicht n'.it dir ^bleiben, soviel ist c^ewiß — also ^oinln nnt nur! Ich nieide mit dem Kapitän svreclieu: vielleicht läßt es sich.ja doch machen, selbst hier an Bord Kleider für dich zu bekonnnen." ,.Du sorgst dich so um micb!" ..Konnn uur von hier fort — dort oben findest du alle Begnemlichkeiten, die du brauchst". Uud ol?ue eine weitere Antwort abzuwarten, legte er seineu?lrui im^ die Geliebte und führte sie den schinalen Gangwexi durcs» den Maschinenrauui nach vorn nnd dann die kleine Trepve hinauf, die nach der oberen Kajüte bo^. Merlivürdiss war die Aufre°rs. die nicht wenigs^^^^ teiligtcn Ressortchesz eine eingehende Aus. gemeldeten groften Fernbeben wird.waftig durch die Forderung der Tschechoslo, spräche über die Streiklage stattsand. Aus berichtet daß es sich nicht in der Panamaka. w-ikei an die Oesterreichisch-ungarische Bank »rund dieser Aussprache haben die Spitzen- „alzone,' sondern S00 Meilen nördlich von »«^beckt ist. Von einer tatsächlichen Declung verbände einen Ausruf jur Beendigung des S«, Francisko auf dem Meeresgrund ,uge- Noten ist die Tschechoslowakei allerdings Streiks erlassen. Erschütterungen währten noch sehr weit entfernt. Aber die Gcwissen- WKB. Berlin, 3. FeSer. (Wolss.) Nach ei- Minutm lang. Nach Ansicht der Geologen ^haftigkeit ihrer Finanzwirtschaft, die vor un- «er Schätzung der Blätter bekägt die Zahl Erdbeben durch Einsturz einer großen.populären Steuer- und Tariserhöhungen der Streikenden in Trohberlin S0.0W und im Stillen Ozean entstanden. ziirsickschrekkt wie vor der lknt- ganzen !^^eiche 200.(XX). ___«__________-_________'snkinnti Iinii tiiii' dip»' Sie bezeichnen es als das größte jemals ver- WKB. Berlin, 3. Feber. (Wolfs.) Wie die „^chnete Erdbeben. ... Blätter mitteilen, haben die Post- und Tele- ^ ........ ' - qraphenarbeiter bei der Oberpostdirektion in ÄahlUNgsbtblNgUNgtN Berlin beschlossen, in den Streik zu treten. Sie verlangen eine Teuerungszulage von 3.59 Mark Pro Stunde. Laut dem „Vor lassunsi überzähliger Offiziere und vor der Herabsetzllnq der Staatsbeamtengehalte, unterscheidet sich dennoch vorteilhaft von der Geldgebarung der anderen Sukzesiionsstaa-ten. Finanzmlnister Novak hat elnigemale betont, daß nur die sachlichen Erwägungen den zutressen. Ob aber das Bankamt des Prager Finanzministeriums nicht im Anfang ein wenig mitgeholfen hat, um die Krone in Zürich von 0 auf 6 und auf 7 zu treiben, das kann für Karls Apanoae. Zagreb, 3. Fever. Der heutige „Veöer" be wärts" hat ein Teil der Arbeiter die Arbeits- richtet aus Beograd, daß unsere Regierung jAnstoß zur Kurssteigerung der tschechischen stätten bereits verlassen« ^der Botschafterkonferenz in Paris eine Note ^ Krone gegeben haben und für die letzte und In 'zugesandt habe, in der sie die ErNärung ab- .eheste Periode ihres Ausstieges mag dies wohl ^er Mvenvavner^rrn »n - prinzipiell bereit sei, der For. derung der Entente, an der Apanagezahlung WKB. Wien, 3. Feber. Infolge des Strei- für Karl und Zita Habsburg teilzunehwen, kes auf den Reichseisenbahnen verkehren die M entsprechen. Die Regierung stellt jedoch , , , , _ . , - D - ^üae Wien-Franz-Josefsbahnhof—Prag, für ihre Anteilnahme an der Apanagezah- nach eingeholten Informationen nicht obne Dresden-Berlin bis auf weiteres nur zwi- jlung folgende Bedingungen: weiteres verneint werden. Jedenfalls hat die scken Wien und Tetscken l. Die Höhe der Apanage bestimmen jene j500-Millionen-Pfund-Anleihe, die England 'Staaten selbst, die sie bezahlen werden. 2.-der Tschechoslowakei^in Aussicht stellte, zur Diese Apanage darf die Summe, die für ei-'Kronensteigerung mit beigetragen; denn das nen würdigen Lebensunterhalt Exkönigs ^Präger Finanzministerium scheint einen Teil ^ ^ Karl und seiner Familie unbedingt notwen- - dieser Anleihe dazu zu benützen, um im Aus !Slngrif^e in Petersdorf wurden zwei Deut- i dig ist, nicht überschreiten. 3. Der auf Iugo-j lande tschechische Kronen anzukaufen und die sche getötet. Die Untersuchung wird in Glei- 'flawien entfallende Betrag soll aus der se Käufe dürften deshalb fchwer ins Gewicht Witz geführt, wo der Belagerungszustand ver- Kriegsentschädigung, die Deutschland Jugo-'fallen, weil nicht mehr als 600 Millionen kündet wurde. Im Verlaufe der Verhafwn- slawien schuldet, bezahlt werden. ^tschechischer Kronen außerhalb ihrer Heimat ^ Izirkulierten und davon etwa drei Viertel mit ^englischen Pfund von Prag zurückgekauft Sberfchleflen. Neue Unruhen? WÄB. Oppeln, 2. Feber. (Havas.) Beim gen wurde ein Mann, der der Polizei Widerstand leistete, getötet. Durch die Hausdurch-silchungen wurden Waffenlager entdeckt, in welchen sich hauptsächlich Kriegsmaterial, «n . n r .. /cv '^»worden sind. Jetzt freilich hat die internatio- ^ WKB. ^Fb°r ^ treibt nun ihr unberechenbares und vom der Umgebung von Oppeln wurde ein Wag-i m«« m.« z «-ber Die b'olitil»e Kor-'^'^''<'°^ Finanzministerium nicht mehr b«in-qon mit Granaten vorgefunden. Der Gesund-f ^ Saut einer Melduna flußbares Spiel» das den Kurs in ständiger heitszustand der verwundeten Fr-nzofen ift «'p°»^°^.Ndie Skup--W° di^ViB-w-Wn» erhält, vorläufig nach oben. Ob im allgemeinen zusri-denftellend. Nur -in r7ngS°ge ^ttZfend^^^^^^^^^ der Gelwngsdauer des provisorischen .Han- delsvertrages mit Oesterreich bis W. Juni ZZ Schw^^C« angenommen.__Kaufkraft der Krone im Inlands durch. aus nicht in dem Maße gestiegen ist wie ihre Auslandsbewertlmg, beginnen sich bereits die Mann ist seinen Verletzungen erlegen. Dle Kabinettskrise!in Italien. Die Bedingungen d« Sozialst« slir de« Eintritt in die Regierung. WKB. Rom, 2 .Feber. Nachdem Ministerpräsident Bonomi in der Kammer die Demission des Kabinettes angekündigt hatte, tadelte der sozialistische Deputierte Baratomi, daß das Kabinett die Flucht ergreift, bevor die Kanlmer ein Votum abgegeben habe. Der so--zialistisäie Deputierte Turatti erkläite in einer Unterredung mit einem Vertreter des „Seccolo", seine Partei verlange als Vorbe- ________________SeMR 22.000 beiragen hat, ist im Dezember auf 33.000 gestiegen und wird im Jänner kaum gar weit hinter 50.000 zurückbleiben. Dazu streiken 13.000 Bergarbeiter im Fnlkenauer Braunkohlenrevier, weil die auf den Export nach Deutschland angewieseneu Grubenbesitzer die Löhne drücken, um ihre Betriebe weiterführen zu können, und die Gc'fahr ist groß, daß diese Krise auch auf cllle anderen Kohlenreviere der Republik übergreift, wodurch die Zahl der Arbeitslosen mit einem Schlage das erste Hunderttausend übersteigen würde. Auch die Tertilindustrie, die vizrnehm« lich nach Ungarn und Südslawien erportiert, is^nach der Zufallskonjunktur der ^.l^obilisie" rung in eine schwere Absatzstockung qercltcn. Die Porzellan- und Glasfabriken sind gleichfalls unterbeschäftigt, und in der Leder- und Schuhindustrie ist es bereits zu wesentlichcn Insolvenzen gekommen. An: scblinimsten sind die Mühlenindnstrie und der Getreidehcindel daran. Denn der Mahlpreis scink infolge d<'? Dollarstnr^e^ bin^^pn mehr als 8 auf weniger als !? Kronen per Kilogramm. Nach sieben fetten Jahren sieiit nun diese für die Tsäiechoslowakei sehr wicti-tige Branche, mit überfüllten Lagern und mit hochbezahlten Golddevisen eingedeckt, einer recht trüben Zukunft entgegen. Einer der besten Wirtschaftskenner de? Tschechoslowakei, der Präsident der Prager Handelskammer Leon Bondy, sagte: „Ich l?in der Meinung, daß es für unseren Staat am besten wäre, wenn sich die tschechische ^irone in Zürich mit etwa acht Centimes stabilisieren könnte. Bei diesem Kurse könnte unser Import wie unser Erport nutzbringend bestehen. Eine höhere Bewertung der tschechischen Krone würds' nur den Import beaür/li^ gen, aber unsere Erportindustrie auf die Dauer sehr schwer schädigen, so daß ihr per Saldo schädlich wäre." Auch der Ge?:eralsekretär des tschechischen Jndustriellenverbandes ist ähnlicher V^ci-nung. Er sagte jüngst in einen: Refercit: „Wenn die aufsteigende Bewegung unserer Krone, die gegenwärtig durch die internatio« nale Spekulation selbsttätig weitergetriel^'en wird, noch eine Zeitlang in demselben Maße fortschreitet, dann wird sie unsere Ausfuhr unmöglich machen und damit unsere akti^ie Handelsbilanz in eine passive verwandeln. Es ist unbedingt notwendig, daß es nwiilichst bald zur Stabilisierung des Kurses kommt, denn ein unbeständiger Kurs tkeibt die Encr< gien der Wirtschaftskreise zur Spekulatioi» statt zur Produktion." Die Vorderseite der tschechischen Krone is^ daher im gleichen Maße begehrenswert, wie die Kehrseite abstoßend wirkt. Der Aufstieg der tfche- ^rVUe Uild leilie Sorgen HSHervalutarischer Staaten nun auch i'n der Tschechoslowakei einzustellen. Die Jn-sdustrie, deren Hauptmärkte Deutschland und Alles in der Welt muß stets von zwei Sei- die Sukzessionsstaaten sind, verliert immer ten beurteilt werden, denn die hellglänzende mehr an Erportmöglichkeiten und muß die Vorderseite zeigt beim Umdrehen oft eine Betriebe immer weiter einschränken. Die tiesschwarze Kehrseite. Dieser Art ist auch Zahl der Arbeitslosen, die im November vo-die tschechische Krone von heute. Innerhalb rigen Jahres für die ganze Tschechoslowakei! der gesetzt worden. Dle dl. Schriften auf dem Index. Der selige Ben Akiba wurde mit seinem Ausspruche: Alles ist schon dagewesen — wieder einmal gründlich Lügen gestraft. Der gelehrte Dr. Schlögl, Universitätsprosessor in Wien, hat die hl. Schriften des Neuen Bundes ausgegeben (Burgverlag, Wien, 1., Hc^bs-burgergasse), und diese sind nun aus den Jn- Der ?)ankee, der wohl merkte, daß der le Läuten der Frühstücksglocke aufgeweckt.^ „Allerliebst, bei George! Ich sah sie selber srenlde Passagier Geld genug bei sich führte, Für seine Toilette brauchte er aber nicht lan- gestern abend in die Damenkasüte eintreten, uin alle Unkosten zu bestreiten, war außer- ge Zeit; in wenigen Minuten hatte er sich Das wäre nichts, aber die Ladies sind ganz ordentlich höflich geworden. Sehr gefchickt gewaschen und angezogen, und als er hinaus außer sich über das wunderliche Benehmen ließ er auch das Licht der Lampe aus Jennys in die Kajüte trat, in welche alle die Türen der jilngen Frau oder Miß — ich weiß sel-Gesicht fallen, ehe diese sich abwenden konnte, der Schlafgemächer führten, fand er erst we- ber nicht, ob sie verheiratete ist." und als er die wirklich schönm Züge des nige Passagiere dort versammelt. Allerdings i „Außer sich — wieso?" Mädchens erkannte, bot er ihr auf artige hätte er am liebsten gleich nach Jenny ge- s „Nun, sie tat geradeso, als ob sie mit allen Weise den Arm und führte sie, sehr zum Er- fragt; aber er wollte doch auch wieder war- schon von Kindheit an aufgewachsen wäre staunen der übrigen Pafsagiere, die rasch die ten, bis der Kapitän selber komme, oder bis und wollte aus den verschiedenen Kosfern Köpfe zusammensteckten, durch den Salon er die Chambermaid einmal sah. ^ganz ungeniert Kleider nehmen, um sich um- hindurch in die Ladieskabine, an dereii Tür j Pyrn auf dem Ausbau, die Füße gegen das zuziehen. Natürlich protestierten die Ladies er aber die Kammerfrau anrief — denn er Geländer gestemmt, saßen ein paar südliche.dagegen; es kannte sie ja doch niemand, und selber durfte den Platz nach Dunkelwerden Pflanzer und unterhielten sich miteinander als man sie fragte, wie sie heiße, sagte sie: nicht betreten, und ihr dasch einiges zuflü- ^nd Ralfson wollte eben an ihnen vorüber-Mrs. Ragley — ihr Mann wäre Farmer und fterte. Dort ließ er sie allein und wies jetzt g^Hen, denn was kümmerten ihn die frem-.sie ihm davongelaufen, weil sie es in den Nalsson seinen Platz an, der — eben nicht in j^^n Menschen, als er ein paar Worte hörte, Mississippisümpfen nicht länger hätte aus der Stimmung, heute nacht noch neue Be- seinen Fuß zögern machten sie hezo-kanntschaften zu machen — rasch sein weni- g^n sich jedenfalls auf Jenny. Wie konnten ges Gepäck ablegte, die Büchse verwahrte und die Fremden auch wissen, daß gerade er mit dann sein eigenes Lager suchte. Er konnte ja z^nny an Bord gekommen sei? doch Mto nacht nichts mehr für Jenny wn., ^ Männerkleldern ift sie an Bord ge- m wo7l a^n^k^d .kommen?" fragte der eine, dem der andere auch sicher wohl ^nug befmd. jedenfalls etwas erzählt haben mußte. Am nächsten Morgen schlief er ziemlich / i - lange. Es war so unruhig an Bord gewesen! ^ ^ und das monotone Klappern der Maschinemorgen selber erzählt halten können." „Das arme Ding", sagte der andere Fremde, „sie wird sich dabei gar nichts gedacht ha- Hielt ihn noch so lange wach, daß er, als er endlich wirklich in Schlaf fiel, sich gar nicht „Allein oder in Begleitung? „Ich weiß es nicht ich glaube, allein wieder daraus ermuntern konnte. Die Son- wahrschewlich durchgebrannt, um irgendwo ne blitzte allch schon draußen auf dcis Waffer ihren Äebhaber aufzusuchen.* nieder^ und eigentlich hatte ihr; nux das hel^j ^Unj! il^ ben, denn in den Backwoods helfen die Frau en gewiß einander mit den Kleidern aus." „Ja, aber nachher, als ihr die Chambermaid einen Kattimrock brochtn. s^riet sie dentlich in Zorn, warf ihn in die Ecke und erklärte, sie würde von jetzt an nickt? als Samt und Seide tragen/ .Alle Wetter!" ' „Und nachber fing sie an zu sincen und zu tanZen, bis sich die Ladies endlich, nachdem sie sich sath gelacht, beklagten untz schlafen wollteA»^ „Unsinn — Ganz allein getanzt?" Der erste Sprecher hatte zufällig den Kops gewandt und Ralfsons auf ihni hastenden Blick dabei getrosseu — der Mann war ihni außerdeui fremd, er konnte zu den: jungen Mädchen gehören, und rasch und leise flüsterte er seinem Nachbar einige Worte zu, nach denen dieser ebenfalls den Kopf dem Fremden zudrehte. Ralfson wandte sich ab und schritt in die Kajüte zurück; das eben Gehörte ging ihm aber doch im Kops herum, sreilich nicht lange; denn daß Jenny irgend ein Märchen erfunden hatte, um ihr Anbord-kommen in so ungewöhnlicher Kleidung zu entschuldigen, ließ sich denken — wenn sie auch dabei nicht gerade auf die geschickteste .Ausrede verfallen war. Was wußte die ein» fache Tochter der Wälder vom gesellschastli-chen Leben! Und getanzt sollte sie haben? — ^Das war jedenfalls eine Uebertreibung. Daß .sie sich glücklich fühlte, einer gehaßten und gefürchteten Verbindung entronnen zu sein ^ließ sich denken, merkwürdig nur, daß ihr dei so leicht geworden war; denn nicht mtt eine' .Silbe hatte sie ihrer noch gedacht. I Aber umsomehr dankte er es ihr; denn die > Liebe zu ihm mußte ja ihr ganzes .'perz erfüllt haben, daß sie um seinetwillen nicht einmal die ihr doch am nächsten stehenden lieben Menschen vermißte. ^ortsebuno kal ?«»«»« » klrH« tz ,!> — v. ?ved«» Um für dieses Ereignis eine AufnahmZ-sähigkeit zu jinden, mun man vor allem wissen, wer Tr. Schlögl ist, welche Bücher aus deu Index loulluen und was da Verbrecherisches geschehen sein mug. Lr/^chlm^l ist Zisterzienser-Ordenspriester Uild zugleich Tt)eologieprofessor für die alt-testauieiuliche Exegese und die biblisch-orien« tallschen Sprachelt auf der Ä^iener Unioersi-:üt, ist deuiuach keilt Mann, deiu die Grund-wg^'n sür die Auogabe eines solchcnt Werkes schien oder der sollst kei.^erijche Änwandlun-^ell i)at. Ter Inder ist gleichbedeuteild uiit der Zen-Nir oder j^ionsic-latioil eines Buches, der in d<.l- t^Ulzolischeil Uirche denselben Dienst u,^r-si.l)!, ioie der Staatsanwalt gegenüber den ^resannl Tiuäschristell. Tie ^lldex-Institll-l!!)n k^atte in dell srilheren!^iahrk)tUldcrten ei-".l u l'.' l.-i'.eli Tie ans den Inder ge- el^l>.il ^^/erte waren dainit für die christliche verboten, ulld wer sie dennoch laS, ver-ii.l den !^!irche?'.itrasen. Tiefe Institution versieg aber später inliner weiter, bis sie lediglich l.i'f llt'.li.in'cindlichf', antireligiöse oder sittlich l ' s ailstössige Bücher, also auf eine ge-lu'lis.' Schündliteratnr beschränlte. L>iebei av«r die '".'lnfnabnle eines solchen Buches IN die 7n'derliste sast inlmer die entge-l>lls.eseltte Wirkung: das Werk wurde uinso 'l'naer verlangt nnd gelesen; der Inder tnente nubeabsichtigternieise zu einer wir-iiingsvoslen ^lü'klanie. '^^^'er weiß, ob z. Z. Zola und Inles Verne nnt ihren Werken je eine s')sche '-^Verbreitung erlanqt hätten, wenn ihre ersten Wer!e llicht gleich auf die päpstliche ^>^r!)o:''uite ges^'kt werden wäreit! bennden sich nun Plötzlich auch !>ie Schriften de:' Neuen Bunde'.' auf die-.r -/iste'/ en!nelinlen die subtilen s^jri'm-i >' d.nu 'r Neuen k^>-IIHr-Platte" voul Männer l. I. Diesel. Blatt fi'ihrt llnter den? TUcl „Ter neue (''alilei" folgende Mo-ti'.'e oil ..Tie bisberigi'tt ''??il'eli'is!ersek>u'.gen waren I'! I ('>)rnud der 'I'ulgata erfolgt, die den Ur-in>5.i.'e'ende'^e da^' .<>ebräische, llicl)t in -^''n '>'!^''n (!'iinvirkungen ^^lechuung tragen lind :'-7>'er einige 1ll'richtigkeit!'n der bisberigen '.lebers"!'>:nf"'n i ichtigstellell sollte. Uin nur einige der al'bränchlichiten lUld .^ilann'ein beian.ntesten Bi^nl'.itote ai'^^nsnb-ren, die von Tr. Schli)gl lvissen'chaftlich rich-l'i'^er l">s"''si'',t nnnden, sei ans den Vers 1'-) '.'eriviesen: >!^1ulti ve»c^.ti. n-'Uici .'Ice'ti.'' '-^^ivber wurde die«? nüt den Worteir überse!-'.t: ,'^''ese sind beruseu, nienige luir .-U'^ern-x'^lili.'' Tieie Stelle lautet nacl) den». Uvl-'i-t richlig überseut: „Alle sind berufen, oder ni'r v.'.euige lvirken ihre Auserivählnnci." Til'se Uebersewing erregte in einigen iirch-s'chen reisen 5eresl'tigl''s Aufsehen^ ^enll -nau kann schon nach dieieu nieiiigen ^^ei-inielen erseben, das', in .zahlreichen Vibelstel--'in «iri'ndsegi'nde Äenderilngen nnd Umdeu-n'.ien l'.oti'.'!'n'eig wurden. Die»e Nibeinber-l">?.ug '.vnrde, wie niau veruiPutt, haupt-i>^chlich voll.'N'ei Iesuit-^ilPatern angefochten, die in der leiUen ^>eit ebenfalls n,it einer i^enischen Bibelübersel'.llllg uach den Urterlen de'chästiiit loereu l!lid die gegen das vorliegende ^-^'.'erk die ailerschäristen Ans6)illdjgun-gen erhoben. Tie ^lainpsbewegung fsegen den Zifter.^ieil-serpater griff nach nild l,ach in iveitere Kreise über und die sesnitischen l^^egner Profefsor ?.chlögls brachtl'n die Angelegenheit schließlich sogar vor die Ls>nx^ro!?atie> ^ae:rl s)siicii als Inderkongregation. Man benliihte sich, >as Werk des ostereichischeli (^Geistlichen auf sien Inder .^u sei'.en nnd ihn auf diese Weise in den kirchli6)en <>treisen uunioglich zu ina-1?en. Professor Dr. Schlögl reiste daraufhin nach Rom zum z-iordinal Merrt; del Val, dein Vorsitzendell der Illdcxkongregation, uln ihn über die Tendellzen und die rein lvissenschaft-lichen kirchlichen Vorteile seiner Uebersetzung aufzukläreit. Von der Indexkongregation be-l)errscht nur ein einziges Aiitglied die deutsche Sprache, so daß sich also die Mitglieder dieser ^longregation persönlich nicht von den Äbweichullgen der Uebersehung ütlerzeugen konnten. Die. Vorstellungen de^Z Professors Dr. Schlögl hatten den l^rsolg, das; sich die .>longregation bereit erklärte, davon abzusehen, daS Werk auf den Inder zn setzen. Dr. Schlögl nlußte sich aber verpslichten, von der lveiteren Verbreitung des Werkes solange ab-zusehelt, bis die Streitfrage voin wifsenichaft--lichen Standptlnktc gelöst und dtirch (Experten der Nachweis erbracht sei, das; dieses Werk tatsachlich nichts KirchenfeindlicheS und nur U'iffenschastlich vertretbare Wahrheiten enthalte. Wegen seines aufrechten Verhaltens gegenüber der Indexkongregation und der Zuversicht, die Professor Schlögl in der Frage des Sieges seines Buches eimiimlnt, wird er von seinen Freunden der neue Galilei genannt. Wider Erwarten hat ltun nach einem offi-ziellell Filnkfprnch die Indexkongregation das Werk docki auf den Index gesetzt. Die nächste Folge dürfte also sein, das; sich der Wiener Verlag, der dieses Buch herausgegeben hat, nicht lnehr an die Bedingtlng der vorläufigen Znrückbehaltuug des Werkes halten wird, da die Indexkoligregation ihrerseits die Vor-aitssetzungen dasiir nicht erfüllt, sondern das Werk auf den Index gesetzt hat. Die weitere Folge aber wird, wie dies bisher stets der Fall war, die sein, das; das Werk durch diese Masmahme der Inderkongregation nicht nur nicht ilt seiner Verbreitung beschränkt, sondern int Gegenteil weitesten Kreisen bekannt werden wird." Die „Marbnr^er Zeituilg" hat aln 31. Jänner l, I. ailch eine BefprechtUtg des ersten VattdeS der „Hl. Schriften des Alten Vilndes" desselbeit Versassers gebracht. Da Tr. Schlögl dort auch gegen das bisherige Doglua, das; heilige Schriften linverfälfcht an llns gelangt seien, auftritt, müs;te folgerichtig nun anch dieses Werk der kirchlichelt .^onfis-ültion verfalleis. Verhält sich aber altes so, ivie es vorgeschildert wurde, so ist die ganze Indexkongregation, die sich ilifolge deS Mangels alt dentfchsprechenden Mitgliedern selbst leine 1leber7.eugung verschaffen konnte, den -,wei -^elotischen Iesnitenpatres nur gründlich ausgesessen, lmd erhält der Vorfall geradezu dell Charakter eiuer an den Vatikait begange-neil ^lt'penickiade, Zlliual das Werk doch zuerst von der theologischen Fakultät nnt dein ,.Nihil obstat" ttein 5'>indernis) .zensnriert und dalllt voin Wiener erzbischi.'tflichen Ordinariate init denl „Imprintatllr" (Es werde gedruckt!) versehen wurde. Und darüber besteht doch kein Zweifel, das; der Wiener Zensor (Universitätsvrofessor Dr. Johann Diiller) nlld der erzbischöfliche OLeneralviwr des (5rz-bifchofs voll Wien (Dr. Josef Pflnger), die an allelt Werken Dr. Schlögls kein Haar fan-jden, die delitsche Sprache besser beherrschen, zals die gallze röu'ische Iltderkongregation. !Das; aber der Vatikait damit zugleich den !zwei Wiener Zenslirstellen das Zeilgnis der illnverläßlichleit und ungenügenden Wissens der Bibeleregese gab, verdient nlir einer vor-übergehendeit Erwähnung. Marbmger und Xagesnachrichten. Todcssall. Mittwoch den 1. Feber starb in C^iraz nach kltrzem schweren Leiden Herr Fritz Grandoschegg, Oberbuchhalter der Gesellschaft Mahorko ln. b. H. Spende. )lnläs;lich des Ablebens der Gräfin Emilie Bnbna-Litie empfing die Schnl-leitilng Zg. Kungota (Ober-St. Kunigtmd) von den Angehörigen 1500 IL zum Ankauf von Schulrequistten für mme Schulkinder. Innigsten Dank für die hochherzige Spende! Trauung. Aul 4. Feber fand in der Magdalenakirche die Trauung des Herrn Joses MedveSek ntit Frl. Anita Varja^iö statt. Als Trauzeugen fungierten sür die Braut Herr Leopold Studentschnig, Werkineister, und für den Bräutigam desse>l Bruder Herr Martin MedveSek. Hohe^ Alter. Heuer feiert Frali Barbara Ii^, Besitzerin in Ludranski vrh inl Mieß-tale, ihren 100. Geburtstag. Mit 17 Iahren heiratete sie und hatte 11 Kinder, 7 ittnaben und 4 Mädchen, von denen jedoch nur mehr zwei Kinder am Leben sind. Die alte Frau befindet sich heute noch iln Besitze voller geistiger und kiirperlicher Frische. Ein schlechtes Ende. Nach erhaltenen In-formatioiten ist die in unserer gestrigen Nummer unter obiger Ueberschrift gebrachte Notiz dahin zu ergänzen, daß bei den in Tätlichkeiten ausgearteten Streitigkeiten der Gastwirt des Hotels „Meran" aktiv nicht beteiligt war. Das Reinigen der Gehsteige. Nach ^ 9 des Strafjenverkehrs und Reinhaltung sür die Stadt Maribor obliegt den Hausbesitzern die Verpflichtung, die Trottoire u. Gehwege vom Schnee und l5is vollständig reinigen und bei (Glatteis täglich mit Sand, Asche oder Sägespänen nach Bedarf bestreuen zu lassen. (Das Bestreuen mit Kehrricht und anderen Absäl-len ist verboten.) Da anläßlich des letzten Schneefalles die Wahrnehmung gemacht wurde, daß einzelne Hausbesitzer dieser Verpflichtung gar nicht oder nur sehr lässig nach-komluen nnd namentlich die Gehwege vor ihren Gärten nicht reinigen lassen, wird neuerlich aitf diese Bestimmungen mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß gegen säumige Hausbesitzer Strafweise vorgegangen wird und die Reinigung auf ihre Kosten durch die Stadtgemeinde vermtlaßt wird.Das 'Ztblagerl! voin Schnee in die Rinnsäle ist verboten. Gleichzeitig ergeht an die Hausbesitzer das Ersttcheu, die mit der Reinigung betrauten Orgaue altznweisen, daß die Asphalt-trottoire nicht mit Krampen, Hacken etc. vom Schnee uud Eis gereinigt werden dürsen, um jede Beschädigung der Asphalttrottoire zu vernleiden, da sür solche Schäden der Schuldtragende aufzukontlnen hat. Der Bürgermeister: OZrLar. Marburge^ Männergesangsverein. Wir verlveisen nochmals auf daS am 7. d. M. unl 20 Uhr im Götzsaale stattfindeude Festkonzert zur Feier des 75jtthrigen Bestandes obigen VereiueS. Es wird alles darangesetzt, deln Publikuut. einen auserleseiten .^kunstgenuß zu bieten. Iln Mittelpunkte des Interesses steht die Tondichtung des EhormeisterS Herrn Hermatln Frisch „Das Lied vom Kinde" siir genlischten Chor, Einzelgesänge imd großes Orchester. DaS Werk wird voln Kontponisten selbst geleitet. Erössllet lvirö der Abend tilit der Ouvertüre „Nordischer Karneval", die ebenfalls eine Komposition des Herrn Her-lliann Frisch ist und voit ihin dirigiert wird. Eilte lnächtige Wirkung ausztllösen Versprechelt die beiden Männerchöre „Johannisnacht" voll Joses Rheinberger und Heinrick) Zöllners „Ki.mig Sigurd Rings Brautsahrt". Kanln zu übertreffende Klmtgfarben hat Josef Rheinberger in seinein Männerchor „Wal-therS Volt der Vogellveide Begräbnis" geschaffen, den der Männer6)or a capella zuin Vortrag bringen wird. Zwei Volkslieder „In der Oberwölzer Pfarr'" und „Abg'wiesen" ergänzen den Progralnmteil der Chordarbietungen. Abwechslullg itl das Programm wird Frau Alnelie Urbaczek niit Einzelvorträgen bringen.'Sie singt die Arie der „Agathe" aus dem „Freischütz" von Karl Maria von Weber, weiters C. Mailarts Arie aus detn „Glöckchen des Eretniten" sowie die Walzerarie aus „Romeo und Julia" von Charles Gottnod. Mit großen: Interesse sieht man allseits ihren Darbietungen elttgegen. Auch unsere bekannte Violinvirtuosin Frau Fanny Brandl-Pelikan hat ihre Mitwirkung zugesagt. Sie spielt unter Orchesterbegleitung die „Preislied«Paraphrase" von Richard Vag-ner-Wilhelmy und P. Sarafates „Zigeuner-weisen". Hicbei lvird das Orchester von Herrn Kapellmeister Ferdo Hercog geleitet. Wie l,e-reitS mitgeteilt lvurde, fließt das Reiucrträg-nis deiu heiulischen Invalidenfonde zu, lve?--halb auch lleberzahluitgeil dankend eutgegeli-genoinlnen lverdcn. Der .^tartenvorvertaus bei .Herrn Petein in der Gosposka ulica ist derart rege, daß init Sicherheit auf einen ausverkauften Saal gefchlofsen lverden kann. — Wolle jedermaitn diese Zeilen als Einladun^^ auffasselt, da besondere Eiilladuligen nicht ausgegeben werden. Gasthaus Schrl>tt. .<^toro^ta cefta üs-. Heute Salnstag Wurstschnlaus. Eitle Woche trenllt uns liur uiehr vol'.r Trachten- uud Kostüiukrällzcheli der (Sportvereinigung Rapid, welches der lirste ?ibend der Faschingssaison werden dürfte. Älls viele Anfragen lvird lnitgeteilt, das;, so sehr auch Volkstrachten uud ^wstüule erwilllscht i't^d, altch Abeitdkleidtlng genügt. Mehrere lualeri-sche Kostülngrllppen werden angenehnl auffallen. Ebenso ist auch der Eintvitt au keine spezielle Einladung gebündelt. Mitglieder haben nur iln Vorverkauf in der Mufikalieli-Handlung Höfer, SolSka illica 2, Ernläßigung. Hausball bei der „Linde" in Radvl-lnje. AlN Sonntag den 5. Feber mit dein Anfange ltm 18 Uhr findet itn Gasthause „Zur Linde" in Radvanje ein Hausball statt. Die Mnfik besorgt eine beliebte Salonkapelle. Eintritt Dinar. Fiir vorzügliche Speisen und (betränke sorgen die Gastgeber. ^ Hotel Halbwidl: Sonntag den li. Feber Früh- und AbendkonMt. Die Freiwillige Feuerwehr Bistrica bei LimbuS veranstaltet Sonntag den 5». Feber in Herrn Ludwig Rottners (^asthaiis, lvie wir schoit berichteteit, eilt Tanzkränzchen. Ein Nnglttcksfall mit tijtli6)em Ausgange ereignete sich dieser Tage in der Fabrik Arko in Zagreb. Einige Arbeiter waren daiuit beq schästlgt, einen mit Kohle beladeneil Waggoir in die Fabrik zn schieben. Da sie aber hiezil zu schwach lvaren, holtelt sie einen leereli Waggon herbei und stießen damit auf den? vollen, uttt diesen so ins Rollen zit bringen^. Das versuchten sie zlveilual und benierktenl nicht, daß beiin zweiten Male der Arbeiterz Mijo BaranaSiö an dem Puffer des beladet neu Waggons lehitte. Der leere Waggon; sauste heran und im Nu war der Arbeiter^ zwischen den Pnfferlt der Waggolis einge^ klelnlnt. Als man ihn befreite, war er bereits tot, denn es wurde ihtn der Brustkorb vollch ständig zerquetscht. Scheue Pferde. Eilt gewisser Fraliz Papz fuhr gestern vormittags iit einem Einspäni nerschlitten dttrch die Alekfandrova cesta ilv der Richtung gegen die Stadt. Plötzlich scheue, te das Pferd nnd raste in wildeln Galopp da^ von. Am Kreuzungspunkte der Aleksandrov« llnd der Meljska cesta stieß der Schlitten!, gegen das Fuhrwerk des Fiakers Krajnc, wo^ durch demselben ein Schadelt von 1500 IT! verursacht wurde. Unlnittelbar darauf wurde auch eilt gewifser Ierebi«^, der die Straßs überschreiten wollte, von dein wild weitere! rasenden Pferde uulgestoszeil. Beim Falle er«» litt Iete^iö ain rechten Ellbogen nild aint rechtell Fuß Verletzungen. Das schette Pferdj konnte schließlich zunt Steheil gebracht lver^i den, ohne daß noch weiterer Schaden ange^. richtet worden wäre. MeStroviö als Rektor der Zagreber Kunst-i akademie. Dazu schreibt die „Fraiilflirter Zeitung": Die Agrainer Akademie für Knnst ultd Kunstgewerbe, deren Anfänge in das Jahr 1895, zlirückreichen, ist jet;t vollftälldig allsgebaut uud imlfaßt je eine Abteilllng fü? Maler, für Bildhauer, für Ktlnstgewerbler^ für Baukünstler nnd eine zur Heranbildlin^ der Lehrkräfte; In ihrer Gliederilng kann siH sich nebeil neben ähnlicheli Anstalten in West« kicheren Knltitrzentren durchaus sehen lasset:» Wenn jeizt zit ihrelN ersten Rektor Ivaik MeZtrovi«; ernaitnt wurde, so iveckt diese NachriÄ)t altss neue das Bedailern, daß dieser größte bildende Künstler des Südslawentunls» Mleii- W sÄmtlieken Qötzi-! SM 11. k^ebmsr 1922. Idiuh-Haus kü Hill Ha nt il Km HoMiiffliiiSaii Ii Bei Iii!, tett m I MI Skr. M o. yede? e^v ,c ^ Len? s «icht nur. sondern des ganzen europäischen Lüdostens, dieser Bildhauer von europäischem Rang, in Deutschland so unverdient wenig bekannt ist. In London, in Paris, in Antwerpen haben in den letzten Jahren die Ausstellungen seiner Stein- und Holzskulptu-ren qewaltiqe Wirkung gehabt, die Engländer besi!.^en eine reich mit Bildschmuck ausgestattete, gute Monographie über den Künstler, aber in Deutschland weiß von MeStro-vit-, der doch im deutschen Kulturkreis an der Vlmer Kunstakademie seine ersten Studien-lierbrachte und zuerst in der Wiener Ec.^cssion aussteNte, über den engen Kreis der Ft^äileute hincius fast niemand. Wenn wir recht berichtet sind, war 1914 eine Ausstellung seiner Werte in Berlin geplant, als der 511 ieg kam und die Absicht zunichte machte, ^lber wäre es nicht jeht, da die wirtschaftli-chc'N Fiiden Deutschlands zum slawischen Süden sich immer enger knüpfen, an der Zeit, dni^ch eine VteStroviö-AussteNung in deut-sche-.i Städten auch eine wichtige kulturelle Brücke Mischen beiden Völlern zu schlagen? Den gebrochen. Der 12jnhrigc Volk-schüser Viktor KocianLiö in Poljöane stürzte liei'.te früh beim Schulgcinge auf der vereisten Strnste so unglücklich, das; er sich den linken Oberschenkel brach. Der Knabe wurde mit der Nohn nach Maribor gebracht, wo ihn die N-'ltunqsabteilung in Empfang nahm und nach ?lnlegung des Petitschen Stiefels ins ^^iss;i-.'meino Krankenhaus i'lberfülirte. Im Walde verunglückt. Am 28. v. M. ging nc!ien Uhr abends der Monteur der Fabrik in ^ci.^tanj Franz Mnsil durch den Wald nach >'^^aiise. Im Walde stürzte er so unglücklich, er belvußtlos liegen blieb und an? andern Ts.ze tot aufgefunden wurde. Mnsil war ver-sie'lvaiet und Vater von drei Kindern. Eme „neue Plage" für Preistreiber. Die si'.r Bekämpfung der LebenSmittelteuernng und der qe^vissenlosen Spekulation beini hie-fisi-'u Plüizeikonunissariate geschaffene Krimi--nr^sabteilnug, von der wir an anderer Stelle berichten, hat uiit dein heutigen Tage ihre !?ät!^skelt aufgenonnnen. Als ersten Fall be-liandclte sie daS Vorgehen eines hiesiqen Fseischszauers, der den Samstagmarkt be-»iltite, INN auf deni 5^anptplatze 690 Kilo-sjramnl Schweinefleisch anzukaufen und es fo-iniint iin Detailverkanf mit Wnchergewinn abz??sei;en. 7L)er Fall wurde dem l^ierichte zur weiteren Äintshandlung abgetreten. s5iu 5!n*odieb. Am 4. d. M. machte der (5i-i^e'ttüu'er des Rüffetts im städtischen Kino ei'ie uiian^ienehme Entdeckung. Er fand den (/chvank seines Büffets geöffnet und stellte einen Abiiang von Znckerbackwerk im Werte )lon X fest. Da die aus dem Vorsaal des 'tinos in den Hausflnr fübrende Tür offen N)ird vermutet, dast der Dieb sich in das einsieschlichen imd dort versteckt hat, n'.n iin s!ee:s!nete!l Momente zu den Süßig-r^ iten zu gelangen. Be? m:scr?n Bahnen sind' laut einer Mit-?e!l!''ksi des Eisenbahnministers fast die 5>ülfte der ^'»komoliven und über 16.000 WaliqouS ixi'aratllrvedürftia. Im ganzen Staate haben Nur ni!r dn'i BalinreParatnrwerkstätten, und uie Si'ldbafniwerkstätte iir Maribor und eine Slaal'^bahnnierkstätte in Zagreb und . Di^' eineiige verwendbare >md nnt allen Ii!Tinnen und ^^.uaehi?r ansqestattete Werk-' i'lte ist di«' Südbabnnierlstätte in Maribor, n.ährend die beiden anderen für gri)s;ere Ne-j>^n'tun'n k'^'iin in Betracht komnu'n. ^5iil neues Teuerungsgericht. Nach dein 0;e-setze zur Veränipfung der Teuerung und der gewisseulosen Spekulation, das im Uradni Ii st 'l!r. l> veul 18. Jänner 1922 veröffentlicht wurde, ist es Aufgabe der Polizeibehörde, die ?lnzeige nnd Boruntersuchung der nach die-senl ^^esetze strafbaren Handlungen durchzuführen. Deshalb wird beim Polizeikommif-saiiate eine eiqene Kriminalabteilung errichtet, die diese Anfczabe haben wird. Befonders l)ervorliehoben werden die Bestimmungen folgender Paragraphe: 8 6. Jedermann, der Lebensnnttel in l^efchäften, am Markte pder an anderen Orten verkauft, muß die Preise der einzeluen Gegenstände summarisch oder ein.^n jo bezeichllen, daß sie jedermann deutlich sichtbar sind. Von dieser Verpflichtung sind nur Bauern, die ihre Produkte auf den ?.'>tarkt bringen, ausgenommen. Wer die Preise der Lebensmittel nicht bezeichnet, oder sie an einer sichtbare!! Stelle nicht anbringen toill, wird nüt Arrest bis zn drei Monaten nnd nut einer l^ieldbuße bis 10.000 Dinqr bestraft. ^ 7: Jeder Verkäufer nuiß alle Le-bensiuittel, die er zil diesem Zwecke angeschafft hat, zuttl Verkaufe verwenden. Es ist verboten, LebenSlnittel, die im Artikel l angeführt sind, aufzukaufen, nnl die Ware aus deur Verkehre zn ziehen und dadurch ihren Preis zu erhöhen. Wer gegei^ die Bestimnmn- gen dieses Artikels berstößt, wird' mit Arrest bis zn sechs Monaten und mit einer Geldbuße bis zu üO.lXX) Dinar bestraft. — tz S: Für alle Arten der im Artikel 1 angeführten Lebensmittel ist es den Verkäufern verboten, einen höheren Preis zu verlangen, als jenen, der den üblichen und gestatteten kaufmännischen Reingewinn verbürgt und der 25?Z nicht übersteigen darf. Ebenso ist es (Gewerbetreibenden verboten, für ihre gewerbliche Arbeit übertriebene Preise zn fordern. In diefem Falle wird jener Preis als übertrieben betrachtet, der höher ist als der gebührende Gewinn des Gewerbetreibenden niit Rücksicht auf die TeuerungSverhältnisse in dem Orte, wo er seine Geschäftstätigkeit entfaltet und den tatsächlichen Regiekosten nicht entsprick)t. Wer gegen diese Bestimmungen verstößt, wird mit Arrest bis zn Monaten und mit einer Geldbuße bis zn 10.000 Dinar bestraft. Auf diefe Weise werden auch jene bestraft, die unrichtig wägen und beiul Verkaufe von Lebensmitteln die Portionen verringern. Hiezn werden Feldarbeiter, die ihre Produkte auf den 5)karkt bringen, nicht gezählt. — § 8: Verboten ist auch niehrmaliger Wiederverkauf und unlautere Spekulation, die die Absicht verfolgt, die Preise der Lebensmittel zu verteuern. Nanientlich verboten sind anch Vereinbarungen zwischen Produzenten nnd Vermittlern zur Erzielung höherer Preise der Waren. Ebenso ist es verboten, Lebensunttel anf Märkten einzukaufen, um sie am selben Orte und solange der Markt dauert, zn verkaufen. En gros- und Detail-Verkäufer mögen zur Versorgung der Detailverkäufer untereinander ans',erhalb der Zeit, die für den Kleinverkanf im betreffenden Orte bestiniiut ist, ihre Geschäfte abwickeln. Zn-widerhandelnde gegen diese Verordnnna werden bis zu 6 Monaten Arrest nnd bis zu '>0.000 Dinar beftraft. — § 10: Wer die Lieferungspflicht für Lebensmittel, gegründet auf einen Vertrag, niit einer staatlichen oder autonomen Verwaltung verletzt, wird mit Arrest bis zn 0 Monaten und einer Geldstrafe bis zu Z5).000 Dijnir bestraft, wenn er als Kommissionär oder als Nnterkonunissär oder als Bediensteter bein, Lieferungsgeschäf-te die Durchführinig der Lieferungen absichtlich in Gefahr zu bringen fucht.' — ^ N: l. Wer jemandem zuredet, Lebensmittel nicht auf deil Markt zu bringen, damit keine oder nur weuig Ware auf denl Markt'vorhanden ist,^ und 2. vier von jenen, die Lebensinittel auf den Markt bringen, unterwegs diese Le-benSlnittel kaufen, danlit fie auf denl Markte gar nicht oder nur in geringen Mengen erscheinen, um sie selb stteuer verkaufen zu können, wird mit Arrest bis zn 1 Monat nnd eine rGeldbuße bis zu .k^0.0tt0 Dinar beftraft. — ^12: Wer Lebensmittel unbrauchbar nmcht oder sie vernichtet, um ihr Quantum, zn veringern oder ihren Verkauf zn begrenzen, oder nier, um sich bei der Lieferung von unentbehrlichen Lebensmitteln den Vorrang vor anderen Verkäufern zu sichern, einen höheren Preis als den ?)^arttpreis anbietet, wird, wenn er nach Annabme der Sachverst.'indigen diese Al'sicht tatsächlich hatte, nut Arrest bi.- .^li I Monat nnd einer Geldbusze bis zu Dinar bestraft. — § l.'i: I niWiederholunqsfasse wird derjeni^ ge, der in den Artikeln 7, 8 und 0 dieses Ge^-seines angeführte .^"»andlnngen begebt, aus'.er der für die betreffenden .«oandlungen bestimm^ ten Strafe auch die N'eitere Geschäftsfübrung für zeitlich oder für iinmer verboten. — 8 14: In den in den Paragraphen 7, 8 nnd 9 angeführten Fällen wird dem Verurteilten neben der Arrest- und Geldstrafe auch die ganze Ware, die den Gegenstand einer strafbaren handlnng bildete, zugunften des ?lrmenver-sorgnngssondes abgenommen. — ^15: Der Eigentümer des Unternehmens bürgt sür Strafen, zn denen Vertreter oder Bedienstete seines Unternehmens infolge der in diesem Gesetze angeführten Strafhandlungen verurteilt wurden, folidarisch mit dem Verurteilten. Als Eigentümer der Unternehmungen werden auch Gesellschaften und juri-ftifche Personen betrachtet. — Es wird ans den Utnstand aufmerksam gemacht, daß die Urteile von Gerichten ausgesprochen werden und also gerichtliche Folgen haben. Gleichzeitig erhielt die Sicherheitswache strenge Anweisungen, nttt den genannten Kriminalabteilungen Hand in Hand zu arbeiten und mit allem Eifer mit den Angestellten der Markt-Überwachung gewissenlose Spekulationen ztl bekämpfen. Beschwerden der Bleiburger Bevölkerung. Alis Klagenfurt wird gemeldet: Eine aus mehreren 100 Personen bestehende Abordnung der Bleiburger Bevölkea!ung le<^te heute bei der Landesregierung die Wünsche der Grenzbewohner jenes Gebietes vor» die da- hillgehen, daß die Grenzregulierungskom-Mission nicht nachträglich TeUe der Kärntner Bevölkerung entgegen ihrem bei der Abstimmung ausgesprochenen Willen an Jugoslawien ausliefere. Insbesondere wurde auch Beschwerde gegen die im Grenzgebiete tätigen jugoslawischen Agitatoren erhoben, die den Frieden und die Einigkeit der Bevölkerung zn stören drohen. Landeshauptmann Gröger und Landeshanptmannstellvertreter Schumi) gaben beruhigende Erklärnngen und die Versicherung ab, daß im Nahmen der bestehenden Verträge alles geschehen werde, um die Wünsche der Bleibnrger Bevölkerung zu besriedigen. Aus aller Welt. Zum Andenken Keplers. Es gab einen Gelehrten, der als der „große Stern, der den ganzen Hiniinel verstanden", schon zn Lebzeiten berühmt nnd doch ganz inittelloö war. „Ihm gab die Nation kein Geld sür seine Blös;e, — Ja nicht einmal zum Oel der Lmn-pe Geld, — Doch nennt sie ihn ein Licht der ersten Größe, — Den Schmuck der deutschen Welt!" Dieser Gelehrte war der am 27. Dezember vor 350 Jahren in Wiirttemberg geborene Begründer der neneren Astronoune Johannes Kepler. Seine Mutter war, als Hexe angeklagt, in Ketten gestorben. Er selbst „wollte lieber hnngern, als absallen von der Augsburgischen .^tonfession". Infolgedessen wurde er bei den Religionsverfolgnngen in Steiermark 1000 aus Graz, wo er Lehrer der Matheniatik war, verwiesen. Diesem Unistand verdankt er seine ruhulvolle Laufbahn, denn nun berief ihn Tycho de Brahe als Gehilfen nach Prag, nnd bereits iul Jahre 1001 wurde er von Kaiser Rudolf als Tizchos Nachsolger angestellt. Iil den folgenden drei Jahrzehnten niachte er daim luit den bescheidensten Hilfsinitteln seine grundlegenden Entdeckungeil (die drei ^'lepserscheil Gesetze!), die er in seiner „Astrononiia nova" wissenschaftlich begründet har. In seiner „Weltharmoine" und in „Keplers Traum" hat er in Platos Geist versucht, astroiloinische Warheiteil mit den Gebilden einer weiterausschauenden Phantasie zu verbinden. Weni^ seine dichtende Seele dabei voii Jrrtüinern uud Schwärmerei anch nicht iinnier völlig frei blieb, müssen diese Werke doch den größteil und erhabensteil Schövfungeil des menschlichen (i^eisteS beigezählt werden. Und ihr Verfasser hnnger-te buchstäblich! — Bei der oben erwähnten Austreibiliig ans (iiraz hatte seine begüterte Frail ihr ganzes Veriuögen verloren. Ihin selbst ivurde feiil an sich schon geringes (behalt nie regeliiiäßig ausgezahlt. So geriet er in bitterste Not und Niußte, nnl nur das trockeue Brot für sich und seine Faniilie zu schaffeil, sogar zu astroiioinischen Wahrsage-reieil seine Znflncht nehmen. Uin diese,n Eleild ein (snde zn machen, entschloß er sich endlich in Regensbnrg vor aiser nild Reich s"iue Forderungeu geltend zu iuacheii, starb aber, kanin dort angelaiigt, mn l5>. Novein-ber 10:^0. Ortliographie schwach! Eine lustige Polizeigeschichte wird in einenl Londoner Blatt "erzählt. Ein Schntzmann betritt die Polizeiwache iind berichtet: Unt 2 Uhr fand Schni^-inaiin N. ein toteS Pf'rd iii ..." — ,.Wo l'aben Sie es gefnudeiiV" — „In der Nebu-wdnezarstraße." — „Bitte bnchstabieren!" — Eine ängstliche Pause. Der Schutzinauii zö- gert. Doch plötzli chkommt il^m ein erlösender Gedanke. Er sagt: „Bitte, einen Augenbli^", verschwindet und kommt nach knrzer Zeit schwer atinend wieder. Nun meldet er voii neuein: „Uiu 2 Uhr sand ich ein totes Pfer^ in der ^orkstraße." — Aber Sie sagten doch in der ..." — „Ja, .^ecr Wachtmeister, je<^' habe ichs aber in die ^)ortstraße geschafft!" BSrsenbericht. Devisen: ?Zersin 1 — 152 5, Bukarest 230. Mailand 1415—1425», tc. . don 1Z17—1318, New York 304 5—30s^ 5, j)aris 355^—25K5, 570— Schweiz ti020, lvien 3.80—395i. 4k.K0—46.90, alnten : Dollar .^0.^ —.^04.5. Mark 150 —17i4, tire 1403—' 1' ten? 220—225, Napolecndor 1130 — 1100, Devisen: >.?5rlin liO, Nc l^ork 5.12, tondon 22, l?aris 42.00. Mci-« land 23.70, Prag 9.75, 0.77. Zagreb 1.K5, IVarschan 0.15, IDien 0.17, österreichische gestempelte Arons 0 03. Wien. Devisen: r'^agreb 20.1.'!—20.17, B-ograd 104.50—104.70, Berlin 3964.5» —39lZ050, Budapest 1228..->0—1231.5<'. London 347.90—348.10, Mailand :!73.40 — 373.00, New r^or? 81.23—81.27, pans 579.80—630.20. Prag 155.79—150 03, öosia 54.45—55*00 N?arlchau 2 54—^.50, Zürich 1589.75—1590.25. — Valuten: Dollar 7998-8002, teve 51.95—53.05, Mark 3994.50—4000.50, Pfund 343.90-344.10, französische.^ranken 674 80—675 20 cire 363.40-308.40.Dinar 108'90—104 10 polnische Mark 250.50-252.50, te» 64 4a 64 55, Schweizer Franken 1564'75 —1565.25i Freiwillige Fenerwehr Marlbor. Zur Ilebernahme der Vereitschas! sür Eonntafl. den S. Februar 192S. wird der 1. Zu? koinmandiert. Brandmeister Adolf Müllner. Das Kommando. II!IIII!!«I« I» «MI ü? 6er lies klivises, ltsi' ilkincis und «eilvner I^ii.g.r^vaobs >verlisn nur '1'imseviZs ^nei-konnun^en «inlt von aI1?n I^i^n-«lern «I«-!' tüi' I'^eller-z: : Dis mitm» kiklut 'weicb. unll re!»!. 2 s?amt. un>i 52 spinnen. bo'Icn, ver!uUot sii-vc'.tien ii. lisi' vcir?c!iti>?os Lrx'i'au'^n u-ivv. Ä t'.ickunj? und 52 erti-,iten t>ki vs!>tolwn;?. von nnncisstens einei^ joäen ^ ^ t' r! I'r. il» err).,->!vn Ii, in !!(< '> K. /.alinpillror itt /.» ? in iür K. k» 1?. l ot« X. s?rlkik'!io» 24 K. 'nul X. bü X. — kür tii»' V. 1-^I.l.Uki. Apotkeksr SI'USILA «ionjs, Llssplatz >S2, Xrostlsn g«cM5 iltbemM Beehre mich, dem geehrten Publikum inikzuieilen, daß ich das Geschäft in der Gvsposka ul. 4V, früher Reicher, übernommen habe. Zugleich erlaube ich mir, der geehrien Kundschaft zu versichern, dab ich slels mik frischer Ware, wie: Mehl. D Polenlamehl, Gries, Neis, Pelroleum, Kaffee, Tee. Rum, Zucker, Gewürze, Kartoffel u. andere Spezerei-ariikei, sowie Wein, Bier und auch Delikialessen aus der Fabrilt Gebrüder Tavöar dienen werde. A. Ztiltitt. Rllkilsr, Iil- D Gemischtwarenhandlung,Äur großen Glocke' GtSLvvrye» siVßvitD s» v. Veb« MlWWnzelger. F«?ch»m»hee«, PrSztstv««» u W«nd»tzr«n repariert filtd« und e«sch Ä. Btzsak. Msribor. G»s-psslla uliea lv. 280 0««s»«schwliiö?»cht! Doktor Veintk Vi« Lungent^lberkulose u. Ooktor Pe^nil«. Iettka. Die deutsch« Ausßabe ist interess«nl u. wird in Deutschland und in der Schweiz verkauft. Man liaufe beide Bücher. ^10 Vadm vatkner .^ow-t^a ces!a 3t im Kof. empfiehlt sich den P. T. Kunden. — Dortselbst sind auch ein Paar schwarze Damenschuhe Nr. 26. im Samihut, schwarze Winter-jacke und ein Aleid sltr fchlant^e Figur i^u »erkauten. Gßilkerei und Landarbeiten alle? Art werden vrompt und dillist ausgetllhrt. Anzufr. Kel-tarleva ulica S6. LOS »»«»schneid«?»» slir Wäsche ausbessern, empfiehlt sich Grepor-^ti^eva ultra tS. 794 11. Februar ß« GShsMe« IMill-1.:V ilMMüMsii W«rn«ND! Dem KerrnMuchitsch itein Geld borgen, da er nichts lerdicni und Frau Muhiisch seine Schulden nicht bezat)len wird. 79? Tilchtige Schnetderia empfiehlt sich den fleet)rten Damen i»'S Kaus. Briefe erbeten unt. .Fleißig 24" «m die Verw. 789 Mittag» und Abendlisch an vier i^erren abzugeben. Kollob. Are» ^ova ulica 18. l. St. KZ9 Solzfch«Eid«r empfiehlt tich fttr Lotjschneiden. tiacken, slit»ren. .Äommissionnen und verschiedene Arbeiten. Grmec, bei Matiainc. Aoroska cesta 17. Aesunde krüftige «mm« nimmt ein Kind auf Kost. Dravska ultea 8. S34 Hute «elk»«h, wird auf gutem Platz zum Füttern genommen. Anfrage in der Verv. 856 «»» ^»»«>»»» und BerkM«? von Besttzvn-M. Geschäfts- und Zinshäuser, Villen. ^st,-Aasse«HSuserzu den kulantesten Bedingungen liber-«immt AeatttStenbllro des M«rl Martbvr, Slovenska uliea 2. ltS Vrvs^er Ba»plah für eine grosse Fabrik geeignet. Anzufragen öbrezna cesta Nr. 9. Studenci. t»eim ASrntnerbahnhvf. 77! MW»»»»»»»»»»»»»»» Sp«z«r«if?«N«q« wird zu kaufe« gesucht. Ilnter .Tefchäft' an die Berw'_^ Ottomane oder Diwan zu kaufen gesucht. Antröae nebst Preisangabe unter .Ottomane' an die Verwaltung. 8t4 Pimii«» oder kurzer Flüqel wird gekauft. Antrüge unter .Pianino' an die Verw. S4S Ma«f« Dekorationsdiwan. Damenschreibtisch und Bettvorleger. Zuschriften bis Samstag unier .Dringend- an Verw. 82k' Al»sch«« (Weinboutellen) kauft ledes Quantum Giuro Valjati. Burgl^eller. Maribor. 812 ««»v«r» zu kaufen gesucht. Unter .z^asperl^ an Verw. 8()S T>ch«»»att«. LeinenabfäSe. knülle und Kadern kaust Arbeiter. Dravska ulica 15. 187 Gut erhaltenes Piantno zu kaufen gesucht. Zuschriften unter .Gut erhallen" an die Verw. des Blattes._475 Schwarzer Sinhfliig«! zu u fen gesucht. Angebote nebst Prel-angabe unter .Stukslllgel- an die Verw. 8t:5 H» Gauerkraus. Ta?«lSpf«l. auch auswörts als Frachtgut. Sauerkraut. prima, hochfein. 16 Ä.. in 200 Äilo-Fässern Brutto flir Netto. Tafeläpfel, schöne Ware. !6—18 A. per Kilo offeriert Obst- und Eemlisetiandlung Ivan Eölllich. Äoroska cesta 1LS. 247 TtveKftfch. gut gewässert, von heute an stets zu haben im Spe-zereiwarengeschüft Sirk» Gkavni trg. 724 looo Kilo weihe Sp«is«rttb?n zu oerkaufen. Posch. Koroska cesta L0. 737 Vel«g««h«itsKa»s. Schiene altdeutsche Schlafzimmeretnrichtung, Nufz, retn, mit schwarzen Mar-morvlaiten, Malratzen. schönes Waschservice, eleganter Plüsch-Dekorationsdivan. vier Leder« sesseln Tisch, Aarniesen» weiße Küchenetagere mit Teschirr. No-del, preiswert. Auskunft Ateksan-drowa cesta 44, 1. Stock, letzte Tür^_^ Zimmer- und Mach«ii«i«rich-»«ng. zwei Nähmaschinen, drei Fiolinen, verschiedene Schuhe und Wägen in Brundorf» Fran-kopana ul. 6, zu verkaufen. 787 vreiar«sger MeffwWwstee S00 Dinar, dreileiliger Veckenbeleuch-wngskbrper 800 Dinar, für Geschäft. O«s!tzaus oder Kanzlet geeignet. Anzufragen »ei Dr. L. Vühleisen. Advokat. Martbor. Sodna ul. 14. 499 Weisse Seide«sch»stz. neu. zu oerkaufen. Frankopanooa ul. 5. Tür 10. 79« Tin echter brauner Dobermann, acht Monate alt zu verkaufen. Anzufragen t» der Militär- Oberrealschule. 795 »aöeflnhi. Spiegel, tieizbarer Kessel 500 L.» preiswert. Anzutragen in der Verw. 736 Tin schwarzer, junger A«ad zu verkaufen. Poftgedäude. l^roja«^-nica. 83? Eine neuePelzgarnilnrSkunt^s 800 Dinar. Anzufragen Pre^er-nova ul. 24, 1. St. rechts. 83!) Ein Ankleidespiegel, zwei Meter grotz zu verkaufen. Po-breije. Marita na Brezje 35. 831 Grofzes gah. über 70 Kekto-tlter Rauminhalt. Anfrage Äo-roska cesta 28. 837 Sehr fchöne. reinrassige Wolss-hiindin, vier Monate alt. hat abzugeben um 550 Kr. Furchert. St. Ilj. Znseldgrund. 64S Schöne figurante Pferde lind zu oerkaufen. Slute. 16 Fault hoch. 13 Jahre alt. Pferd. 16 Faust Hot). 14 Jahre att. Anzutragen bei der Kassa der Bezirlis-hauptmannschaft. d64 Zwei Dobermann Rliden, schwarz und braun» verl»auft Ussar» Meijska c. S7. t;k9 Grüner Plüsch- Dekoratwns-diwan zu verkaufen. Vrazooa ul. 9. 1. Stoct,. vt.'n 8 bis 10 und 14 bis 16 Uhr. 850 Sin reinrassiger Wvlsshnnd, 2l/, Wtonat. alt zu verkaufen. Studenci» Sokolska ul. 8,1. St. 852 Samt Drech«sl»ose. neuer grauer Kerrenhut sowie Sweater für 10 bis 12 jährigen Knaben preiswert zu verkaufen. Krekovq ul. 14» im Aof. 1. Stock. 855 Landauer, sehr leicht gebaut, fast neu. billig zu verkaufen. Anzufragen bei .Orient d. d." Maribor. 858 Diwan und zwei Betteinsätze zu verkaufen. Anzufragen Siom-Akov trg 13. 870 Prima SUftl»«« verkauft 3.000 Kilogramm, Alojz Lursat?» Pra-gersko. 8KL Altdeutsches Speisezimmer. Nutz sourniert, ferner Meyers Lexikon» 5. Auslage ist preiswert zu verkaufen. Anzufragen von 9 bis 14 Uhr. bei Frau Fredl, Wagenfabrik in Thesen. 792 AU«»che« mit Garten zu pach ten gesucht. Aelter« Leute «erden, euch m liebevolle Pslege mit-' übernomen. Anträge unt. .Stadt-näh«' postlagernd» Bahnpostamt. 817 2 Sinspitnnerkast enkalesch u. I Gigg zu verKausen. Pobretje. Cesta na Brezje 52. 823 Stockhohes Kian». süns Minuten vom Sauptplatz. ist verkäuflich, gleich beziehbar. Anfrage in )er Ver»._80Z G>rturch den ionzess. Aealitätenoerk. Achgeeßli, MarMr» VawarSka >A« >t^ MM Renoviertes Aa«« samt Hemüse-garten zu verkaufen. Anzufragen »et Frau Rang» Eankarjeva ul. D. Studeue^ ^9 «chiung! Moderne Schlafzimmermvbel, Schlasdiwan. Fauteuils, Doppelkuvertdecken, Vorhänge. Teppiche. Bilder, Spiegel. Lampen, Vorzimmerwand. Oesen, ^arbren-ner, Schaukelstutjl, Waschtisch. Geschästseinrichtung (Spezerei), Rodel» Abwaschtisch ^Zinkblech). Schreibmaschine» Nähmaschine u. Verschiedenes. I. Schmidt» Ko-roska cesta 18, l. Stock. 818 Nchknng! Gros»« vnsmahl veMiedenster Kerren-, Damen- und «inderklei-der, Küte. Schuhe. Wäsche, Sweater. Pelzwarsn. Lederrticke,Lederhosen, Lederkosier, schöne Koch-zeitsgeschenke, »erschiedenste An-ttken, Taschenuhren. Musikinstrumente, Noten. Maskenkostüme, Romane, Balltottetten. 5. Schmidt Koroska cesta 18» I. St. S19 Sin schöner Wintermantel zu verkaufen. Frankopanska e. 45. 803 Vorzügliches Pianins sofort billig zu verkaufen. Adresse in der Verw. 811 «vchzeii»gesche«k. Ehinasil-berbestek für sechs Personen. Papierhandlung Pristernik, Alek-sandrova cesta. 800 SWSiRWM zu verkaufen. Adresse in der B«». V. M »»»»»»«» Sle»Ir»«eisI«r. ?üher tn Wien tätig, derzeit Wicklermeister in S/iS, sucht seine Stellung zu verändern als Meister in Motor-reparalur, Elektrobetriebsteiter gröherer Anlagen oder ähnliches' Gefl. Zuschrislen an F. Smol. Liubljana, Glince S. 649 Iollbeamter» Konzessionsfäk>ig. sucht Stelle als Zolldeklarant. Adresse tn der Verw. 866 off«« si«a«i »»»»»»»»»»»» an» Starker Lehrling wird gegen Bezahlung ausgenommen. Tischlerei. Krekooa ul. I8. 747 »»»»»«»»»»»»»»«»»»» Sehr anständiger intelligenter Prosessionisk. 26 Jahre alt. wünscht mit ebensolches gemiits-volles Mädchen, mit etwas Vermissen oder Erbschaft. Bekannt» schaft zwecks baldige Ehe und Geschäft. Anträge unter.Liebling" an die Verw. 827 Schwere Arbeits-, Wagen u. Kalesch-Vferde sind ständig zu haben bei Iuiiu« Hosfmann. cZalovec. K Telefsn 31. 2 Lohndiener, ältere Perfon. der slowenischen u. deutscken Svrache mächtig, wird aufgenommen. Kotel Union. Maribor. 772 Fleißige, auch ältere Bedienerin wird ausgenommen. Anzufranen bei Iadran, Gosposka ul. 44. 773 Tiichtiger Maschtnenschlssssr oder Dreher gesucht. Ernst Eyierl. Kaciianerjeva ulica 9. 82l Intelligenter, starker Junge aus besserem Aause. der das Glas-bläsergewerbe erlernen möchte, wird aufgenommen. Anzufragen Volta. looarna elektrisnit, sarnic Maribor, Korsika cesta 27. 804 Lehrsunge wird für ein Spe-zereigeschäft gesucht. Anzufragen A. Zentner. Gosposka ulica. Spezereigeschäft. 847 Ahrmaeherlehrling wird aufgenommen bei F. Änefer» Maribor, Stovenska ulica 5. 788 Pikkolo für Provinzl:asfee gesucht. Näkere AusKunst. Iuliiana Wicher. Maribor» Meljska coika Nr. .'i3. 335 Zwei Dikglertnnen werden aufgenommen. Prva parna pralnica Guido Sparowih, Krekooa ulica Nr. 12. 3?.7 Tüchtiger Aommis oder Ver-Käuferin der Gemischtwaren-branche. der slowenischen und deutschen Sprache mächtig, wird bei Franc Fgliv, Ptuj aufgenommen. 8l6 Ein tüchtiger Speifetriig«r der slowenischen und deulscken Sprache mächtig wird gesucht. Vorzustellen im Gasthaus« .Pri örnem orlu'. . ^220» Zweizimmerige Wnhnpng in der Nähe des Kauptplatzes gegen ebensolche in der Nähe der Krekooa ulica zu lauschen sucht F. Edelstein, Tischtermeisier, Krekooa ulica 18. 746 Einfach möbliertes Limmer an ein Fräulein oder Frau so-sort zu vermieten. Wo sagt die Verw. 841 Feine blirgerliche Stiosk und ein möbliertes Zimmer, separiert, ist sofort abzugeben. 832 »»»»»»»»»>»»» » » ^ «WK« g«s«chl «»»»»»»»«»M »»»»»«» » Leeres Jimm«r zu mieten ges. Anfrage Koroska cesta 7. Friseur. 758 «»»»»»»»»»»»«»»«»»» GutgverwaNer, pensionierter bosn. Forstbeamte, verheiratet, kinderlos, mit sehr tüchtiger, wirtschaftlicher Frau, (Kroatin), tn allen Oekonomte- und Forst wirischaftlichen Zweigen gut be wandert, sehr gewissenhaft, mit einigen hunderttausend Kronen Vermögen, sucht Vertrauensposten als selbständiger Leiter eines Gutes. Gehalt Nebensache. Bedingung, nelte Wohnung mit Zuweisung von Deputatgrund in der Nähe der Stadt. Uebernimmt auch die Bewirtschastung eines kleineren Gutes tn eigener Regie, nach llebereinkommen. Gesällige Anträge unter .Guisverwalter. Kroate' an die Verw. 797 Erstklassige Bürokrnst sucht die Färberei Nedogg, Gosposka Ein tüchtiger Buchhalter, sest und sicher, auch in der Bilanz, ferner ein gewandter Korrespondent. der slowenischen und deutschen Sprache mächtig, finden Anstellung in einem größeren Unternehmen, sofort oder längstens bis I. Mär-i d. I. Offerte unter .FabrtK" an die Verwaltung des Blattes. 861 Unabhängige, ältere, für alle Zwetge der Hauswirtschaft mächtig« Frau oder Wiiwe. wird sür eine Wirtschaft nach Slaoo-nien gesucht. Anträge unter Angabe der GshalisansprÜche unter .Slavonien 37" an die Verw. 798 V«rl»re«-Ges««den Mittwoch abends ist eine goldene Armbanduhr mit vier Brillan len in der Aleksandrova c. 17. verloren gegangen. Der ehrliche Finder wird ersucht, die Uhr gegen Belohnung im Kommis sariate abzugeben. 859 Bis zu soo.ooo Klonen Betettigung wird stiller Aslnpagnsn zu bereils gut l?ingeführkem, konknren.zlos^'m Unkernehmen gesucht. Osferken erbekn unter „Jugoslawe" an die Verw. des Btatles. der sloroenischen. kroatischen u. deutschen Sprache in Wort und Schrist mächtig, Maschinschreiberin mit längerer Praxis und Kenntnis der slowenischen und deutschen Slenograpliie wird zun, sofortigen Eintritt gesucht- Aussührtiche Osserte an „Orient", A.-G. für Internationale Transporte in Maritior. »?? Gelegenheitskauf ilvegen Vlatzmanqei. ^ Kerrliches Kerrenzimmer. Eiche, blau anräuchert: 1 flroker Kastsn-1 Nauchkafien: 1 Schreibtisch mit Sessel: 1 Spieltisch: 1 Tisch mit siltiergetriebener Platte: 2 Fauteuilsess'il: 1 Ecks mit 2 ge: polsterten Bänt^en: 5teiliger elel^trischer Luster: 2 Paar Stoss^ vorhänge. Anzufragen Scherbaumt»»?. 2. St., Trg soobode ll. velisnnig Den geehrten Kunden leiten wir höstichst mit, daß wir unser Spezereigeschäst in der Gospostia ulica 4 vertraust haben. Wir dantisn den P. T. Kunden -für das uns erwiesene Vertrmien und empsehlen uns hochachtungsvott «o? prsse sl LostZriö GOO8«G«S»KG«KWOT Größere Partie Wtt-s^trWttWtk-Zgcke 310 neu oder gebraucht, zu kaufen gesucht. Anton Tonejc in drug Maribor, Mlinska ulica 23 lVir kaufen größere Nlenye Zjitist- swit Laatklirtojftl und ersuchen, Offerte nur für ganze Waggons einzusende»^ j)rompte Nebernahme. Anton Tonejc in drug glZ Maribor, Mlinska ulica 23 Wagenfabrik u. Kolzwduftrit A. G. — Fabrik in Maribor — erzeugt 2S! Wagen landwirlschasiliche, «n letchler ttnd schwerer Aussührung. ^ Wagen Beftandteiie sowie RSder. Letter« usw., Schiebtmken- beschlagen oder unbeschla gen, Hanöwaam alles w maschineller Serienerzeugung bei kürzester Lieser zeit ZIusskrsftHN unihsr? Ivorkois-ZVlsu'ido»', postni precAsl 2?/d SBVSXV •",'r - iwvu; V V» TUNGSRAM I ZAGREB, GADEVA UL. 32 !'Ä ä j ii inmini i in iimnumn—w—rimi an iwuwwwhmhihmh» EHBWB flf» 9 ■iiib—n—wwpuuw( Wir {eben hitmit die traurig« Nachricht, difi unser pflichteifriger Oberbuchhalter, Herr FRITZ GIHNDOSCIIEGG Mittwoch den 1. Februar 1922 in Graz nach kurzem, schweren Leiden verschieden ist. Wir werden ihm stets ein dankbares Andenken bewahren. Mari bor, den 3. Februar 1922. 8U Gesellschafter der J. Mahorko G. m. b. H. • Die Beamtenschaft der J. Mahorko G. m. b. H. erfüllt hiemit die traurige Pflicht, Nachricht zu geben vom Hinscheiden ihres Kollegen, des Herrn Fritz Grandnsdiegg Oberbuchhalters » welcher in Graz am 1. Februar 1922 nach kurzem, schweren Leiden verschieden ist. Der zu früh von uns Genommene war ein lieber, 1 treuer Kollege, dem wir stets ein freundschaftliches Gedenken bewahren wollen. Mari bor, den 3. Februar 1922. 809 791 schlagbare Fichtenwälder .n.lch Tannen- und Kiefer, neben der Drau. Osserte an Paul Kifz Kvm».. Sambor. Batka. 236 Amr „Achtung Bäcker" » Diamalt' I fabrikat Haujer öc Sobotka, lvien—Atadlau in Friedenszeitqualität wieder erhältlich bei Generalvertretung für Jugoslawien, Vduavd Hlt» Zanec, Zagreb, Depüt Sti-05. I majerova ulica 1s). 7747 I Verkaufsstelle für ZNaribor bei ! La. Matth. Zieyler, Glavni trg. Z 306 _ > s fcÄ"fc 20 (PinMiis) essat Möbel-Abt: Schlaf- u. Speisezimmer, Herrenzimmer und Salons. Klub- und Salongarnituren, Büromöbel, Vorzimmer und Küchen, Tapezierer-möbel, Eisen- und Messingmöbel. Ottomane und Diwans, Weichholzmöbel, Sessel, Tische, komplette Einrichtungen von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung in allen Holz- und Stilarten. Iii- ii ftai-leili®: Zimmerteppiche in allen Größen u. Qualitäten, Laufteppiche, Bettvorleger, Wandschützer, Diwanüberwürfe, Linoleum, Wichsleinen und Matratzengradl, Bettgarnituren und Kuverfdecken, Stepp- und Flanelldecken, Leintücher, Polster, Bettüberzüge, Tuchente, Bettfedern u, Flaumen, Stores, Vorhänge, Tisch-und Bettdecken in Tüll, Leinen, Stoff etc., Möbelstoffe u. Plüsche, Bettwäsche, Matratzen gefüllt mit Boßhaar, Afrik oder Seegras. Kunstgewerbe-Abt: i Elektrische Holzlampen u. Luster mit Seidenschirmen, Holzdosen i und Kassetten, feine Drechsler- i I und Bildhauer - Kleinmöbel wie Ständer, Etageren, Bauch-, Spiel- I und Serviertische. Bilder, Spiegel, j Teepuppen, Vitrinenfiguren u.Vasen aus Porzellan, Kristall etc. HT w ^ w m * -Wfc * Vf ^ WJ w • W m. • ^ VT ▼ W W ^ V» W 0 W TJL # " VJ ' w VI V F ^ * »w VJ 'C/ v»i* ^ ■ Ai» ^ • u »V Riesige Auswahl. Billigste Preise. 85 Solide Bedienung-. §'röifö«s Spjüxiaihans SIöi»gMles*s für komplette WolmmißsjHiiriifitBssggn. Besicfäipng sehr lohnend, frei ohne jeden Kaufzwang. Provinzversand und Export. Preiskourante gratis. '«i?» — 5. Modemt Bwut ««pftehll Atelier L. Kiefer, Gregorciceva ulica 20 nächst vtr oberen Sofposka ultca. Dauernde Ausstellung der letzten Hochzeiten: Eingang Delika Kavarna Modernste Ausführungen. ^ Solide Vreife. sZ2 Samstag avend«. den 4. Sebwar «S22. Kausbak PN kruKki" 769 SwtrM 2 Di«. Bekannt gute Weine und Ki!ch«. Um zahlreichen Zuspruch bitten Vi«ee«e. TOsesi«e Vl««ine. de« ». Se»er si«det i« GOftha«?« ^N«tta«- Linhartova ulica 13 ein WurftschmlMS M Konznl — GtOi!«er Ha»Dschl«cht««D. Für gute Uüche und Getränke wird bestens gesorgt. 801 Um zahlreichen Besuch bittet die V«ltO«Wirti«. Hotel Halbwtdl ..Gtara vtvarna. Heute Sonntag IM- und Abendkonzerl 851 Gasthaus „Zur Linde" In Radvanle. Sonntag den 5. Februar 1922 Hausball Musik: Salonkapelle. — Anfang 18 Uhr. Efntritt S Din. — Für vorzügliche Küche und Getränke sorgt der Gastgebor A. und J. Änderte. «astwtrtfchoft „Äu den drei Teichen. . Durch unsere plöhliche Ausreise, finden wir uns veranlaßt, allen unseren lieben Tästen, Freunden und Bekannten ein hefzliches ' 340 ADv^SHV«»Z»K KonWrlW mit mehrjähriger Praxis, der slowenischen, serboklroatischen und deutschen Sprache vollkommen mächtig, und nach Möglichkeit mit Kenntnis der Stenographie wird zum sofortigen Dienstantritt für eine größere Fabrik zur Erzeugung von Konditoreiwaren und Kanditen unter günstigen Bedingungen gesucht. Anträge unter „Äon-lsrßfii«" an die Verw. 695 iVlifko Sp«I»l«^uAung unt! von StskIrvII- b«lkon. LHto umt !n 1ugo»>«vl«n. SoNNEN-PI«ek«n «uf p««I«rn 0«tO^ mO»ekIn«lI. Sok«r«n-»rUg« 01tt»r (Syat»m vfGviiilek). 0p»t»vln« iGl. 9/9«. G««vrt«ie« «Iur«I»«toI»U>« UvIId«»!«» mit un«I »I»«« »u? u»«. ^akLiS, («lg. ^»u» mit «Ig. 0«»rl«d) I«6« «»»tollung vlr«I In KUr?«»t«? 2«It «u»g«svk?t. W»uunß«?««t»m«rn, I««I»i»wl««»«i» ui»«l tl«>ill««t»i> »«»kl«»«. Kovaö, Xorosics e. 31,1. Ltoelc. zu sagen, Hugo u. Regina Hein. Kaufe BeM 20 bis sa Joch, Ksrrenhaus, Wirlschaslsgebäude, in der nächsten Nähe von Maribor oder südlich an der Südbahnstrecke. Anträge mit Preisangaben und womöglich Photographie an A. Pls8. ?»gr«d, Sudnicka ö. «ss ^ykomobils ii si!vn 8tSfkon lzsssntlgsi livtfik!t)8tS!ilg sofort sd^ugeden 1 fahrbare 29 PL Uetten, Ringen, Ghrrlngen, Armbändern, Gold» und Silbe« gegenständen jeder Art. ^ Verlangen Sie den illustriertem . Prachtkatalog vom: 92K5I Wrenverfanbyaus H.Suttner. Lj«»lt«««7o»z Vi AM »> «AI Mckkoks hat abzugeben Fa. Xonejc in drug, Marlbor, Mllnska ul. 23. > Junger, krästiger »2« Kommis vom Lande als Magazineur findet ab 15. Febel Ausnahme bei A. Sarla. Maribor. Koroska cesta 30. welche einen schönen Früdiohrshut «vUiII?, wünscht, bring! den Äofs w das neu-eitlgeführie Kutgeschäft 80S „Lia", Bravsw ulica t0 Schöne Formen! Sehr billige Preise I Dortselbst werden auch Strohl;llte verfertigt. MMne ist die leistungssählgste, stabilste und billigste ohne Farbband und ohne Unterhalt«ns»köstampf«r}ocR>ntc? Caitj; 1 ftationfire 26 PS Stattbampf mit Creppenrojtodrfenentttg ; JugoslövansUo importno in eksportno podjetje Inz. Rudolf Peclin, Maribor, Trubarjeva ullca 4. 854 Telephon 82.