priinnmccations - prcisr: FUr Laibach: GanzjShrig . . . 0 fl. — Ir. HalbjLhrig . . . 3 „ — „ Pierteljiihrig. . . 1 „ 50 ,, MvnoIUch . . . — „50 „ Mit der Post: Ganzjahrig . . . 9 fl. — ft. Halbjiihrig . . . 4 ,r 50 „ Birrtcljiihrig. . • 2 „ 25 „ FUr Zustelliing in« HauS viertel-jahug 25 Ir., monatlid) 9 ft. ©injelne Nummcrn 5 Ir. Laibacher KcDoktion: Bahnhosgasse Nr. 132. Lrpedilioii u»d Inscralcn-flurcau: KongretzVlay Nr 81 (Buchhandlung von I.v. KleinniayrL ly.WamVcrfl). 3nfcvtionspicifc: !iir die citiiyaltigc Pelilzcile 3 ft bei zweimcliger Einschallmig ii 5fr. bteimnl ii 7 Ir. Jnscrtionsstemvel jedcSnml 30 Ir. Bei grotzcrcn Jnscratcn imb ijfterer Einschaltunq entsprccheildcr Sicitatt Anonyme Mittheilungen werdcn nicht berucksichtigt; Manuskripte nicht zuriickgesendet. Nr. 71. 7yreitai|r 6. November. — Morgen: Engelbert. 1868. AonstiLutionell'er herein in Laibach. Der Ausschuh bechrt sich hicmit, die Herren Vereinsmitglieder zur sechsten Berjannnlnng, welche i;cntr !>cn (>. November 1868 urn 7 Uhr Abends im Saale der Schiehstdtte ftattfinbet, hvslichst einzuladen. Ta g e s ord nung: 1. Berathung iibcr cine an das Haus der Ab-cjeovbnctcrt des hohen Reichsrathes zu richtende Petition wegen Einfuhrung direkter Reichsrathswahlen. 2. Besprechung der Idee einer Bildung Slo-veniens. Bolkswille und Parteitaktik. Wir habcn in Nr. 58 unseres Blattes untcr der Aufschrift „der Modus vivendi" cincn Artikel a us offizioser Feder in der „Laibachcr Zeitung" besprochen. Da nun jenc Ausrinandersetzung in der slovenischen Prcsse mchrsachc Besprechung gefunden hat, welche auf unrichtige Auffassungen unserer Behanp-tunqcn schliehen lafet, so wollen wir noch einmal darauf zuriickkommcn. Wir haben uns daruber aufgchalten, dah die Regierung in dem mehrcr-wShnten Artikel von eincr plStzlich auftretcnben Be-wegung der Slovenen spricht, wahrend sie doch selbst dieselbe genahrt habc, inbem fie Statthalter geschickt habc, welche zuerst geheirn und bann offcn biese Bewegung forderten, und dah sic dieser Bc-wegnng cine Bedeutung beizulegen scheine, die sie nicht habc. Worin bestehk nun jenc Bewegung, welche die Regierung auf einmal uberraschte? Darin, dah einige tansend Bauern in Lutteuberg, Sach-senseld und Gorz angeblich Dinge verlangen, an welche die Bauern nicht bcntcn konncn, wic z. B. die Einsuhrung der slovenischen Sprache in ber Theologenschule, unb fiir welche bit bur* klerikalen Einfluh, weih Gott unter welchcn Vorspiegelungen, zusammengetrommelten Bauern auf ein gege-benes Zeich en zwar Zivio rufen, aber welche jeber einzelnc Bauer, rocnn es das argumentnm ad hoir.inem gilt, perhorreszirt. Denn jeder cin-zelnc Baner, der da einer Resolution fur AuS-fchlichung ber deutfchcn Sprache zustimmt, will trotzdcm, bah seine Kinder beutsch Icrncn. Man forsche nur nach ber Stimmnng ber Bauern z. B. in Substeiermark, ober auch bei uns! Trotz aller Resolntioncn, aller Tabors bleibt es eine nicht hin-weg zu laugnende Thatsache, dah der slovenische Bauer in alien Landestheilen die dcutsche Sprache fur seine Kinder beibehalten wiinscht, bah der Sud-steirer, der slovenische Karntner gar nichts bavon Horen will, von seinem Kronlantic weggerissen zu werben. Es find bie Resolutionen nicht ber Wille bes slovenischen Bolkes, fonbern ber slovenischcn Parteifiihrer, wclchc es verstehen, mit Hilse bes klerikalen Einflusses Larm zu schlagen. Es ent-sprechen biese Kunbgebungen ber Parteifiihrer und ihres ApparateS burchaus nicht bem Bolkswillcn, souberu nur ber Parteitaktik, Beweis bessen die Petitionen so zahlreicher Landgemeinben urn Ein- fiihrung ober Beibehallung bes deuschen Sprachuu-lerrichtes in ben Schulen, Beweis bessen bie Aeu-herung bes Abgcorbncten Svctec im Lanbtage, bah b«f Gemeinben unter finratel zu stellen sinb, natiirlid) weil cr es weih, bah bie Gemeinden nur zwaugswcisc bem LandtagSbcschlusse sich siigen werben, wcil cr eS weih, dah der Bolkswille ini Widerspruche mit ber Taktik ber fogenannten Fiihrer steht. Ebeii beSwegen fagt jetzt auch bie slovenische Prcsse, bah sie bie Wichligkeil ber beutscheu Sprache aner-kenne, wcil sie einsieht, in welchen Holzweg sie sich mit bem unvopnlarcn Gesetze ucrrannt hat. Man rmih daher bei Beurtheilung unserer Znstanbe wohl unterscheibeu zwischen den Wiinschen unb Bebiirf-nissen bed slovenischen Bolkes unb ben Borspiege-lungen ber Parteifiihrer. Aus biesem Grunbe Haben auch bie Statthalter, wclchc nach Laibach nieist unbefonnt mit ben Berhaltnissen kamen und bat Wunschcu bes slo-venifchen BolkeS gerecht werben wollten, sich ben Fehler zu Schulden kommen lasscn, die Fiihrer fiir das Bolk zu haltcn, und erst wenn sie langere Zeit da waren unb das Land bercistcn, bilbeten sic sich cin richtigcs UrtHeil unb gingcn ncuc Wege. Wcnn wir ber Regierung ben Vorwnrf mach-ten, bah fie Statthalter geschickt Habc, wclchc bie slovenische Bewegung forbcrten, so meinten wir hie* bei allcrdings vorzugsweise den Baron Schloihnigg, ber cine Schopsimg ber Fcbruarvcrsassung, eiue Schopfung Schmerling's war unb nach seiner Pcn-sionirung gegen bicfclbc Bcrfassung agitirtc unb sich ber extremsten NationalitatSpolitik anfchloh. ..Slovenski narod" nennt ihn tineit „pravičen mož,“ es muh baher angenommen werben, dah derfelbc auch als Statthalter fchou dieselbe Gesinnung hatte, die er fpiiter so dcmonstrativ an den Tag legte. Nach biefcr Erfahrnng burftc bie Regierung iibcr bie slovenische Bewegung von heute nicht mehr jene Ueberraschuug fingiren, welche aus bem genann-ten offiziofen Artikel transpirirt. „Slovenski narob" meint ferner, Baron Bach habc bie slovenische Sache gcwih nicht gesordert, bas sei jebem gut im Ge-bachtnih. Baron Bach hat ansangs zwar bie Fiih-rer ber Slovenen zn gewinnen gesncht, als cr ober fah, bah eben ein grohcr Uutcrschicb zwischen bem Bolkc unb fcinen Fuhrcrn existire, ba trat cr aller-bings mit Encrgic gegen die Uebcrgriffe der extre-men Partei auf unb hat sich baburch, bah er gegen dieselbe Front machtc, fogar Sympathien im Lanbe erworben. Die bisherige Haltung unseres Blattes schutzt uns wohl vor bem Berbachtc, bem uberrounbcneit Systcme des Ministers Bach ein Loblieb singen zu wollen, ober ber Umsianb, bah ber Name Bach in Oesterreich als unpopular gilt, kann uns nicht bazu verleiteu, ungcrccht gegen ben Statthalter Bach zu sein. Derselbe hat vvr seiner Uebersetzung nach Triest gezeigt, bah er bie Sachlage bes LanbcS richtig erfaht hat, unb bie Freuubc ejtremer Natio-ualitcitspolitik haben beshalb sein Scheiben gcwiinscht. Wie tommt es wohl, dah bie slovenische Prcsse in train ihm Slovenenfeinbfchaft vorwarf unb vorwirft, mah« renb ihn bie Jtalianissimi in Triest wegen seiner angebtichen Slovencnsreunbschast gesturzt haben? AllerdingS hangt die Zukunft einer Partei nicht von ben Anfchauungen cincs StatlhalterS ab unb Hat bie« unser Artikel aitcfi nicht behauptet. Wohl aber ift es Sache ber Regierung, barauf zu 'ehen, bah ihre Organe nicht ihrcn Jntcntionen entgcgcnarbeitcn, unb in biesem Sinne haben wir ben Passus von bem Einflnssc ber Statthalter gebracht. Auch habcn wir uns bariiber ausgesprocheu, bah bie Regierung dcr slovenischen Bewegung so grohe Bedeutung vinbizire und die Gegenbcwe-g u n g im Vanbc tiberschc. Die wicberholtcn Wahlsiege in der Landcs-hauptftabt, bic Petitionen vom Vanbc, die Kund-gebtmgeu eiiieS grohcn polikifchcn Bereines, in mcl< chcnt gerade der Besitz so hervorragend vertrctcn ift, sinb bod) immerhin Etfdjeiitungeii, wclchc fcr StaatSmann im Zcntruiu be« Reiches nidit unbe« achtet vorubcrzichcn lasscn soil unb kann, Erschei-nungcn, welche sichtlich mit jebem Tagc an Umfang unb Bedeutung zunchmen unb welche nur ber na-tiirliche Riickschlag extrerner Bestrebnugen, nicht aber, wic „Slovcnski narob" meint, „rounberlichc unb anormale Berhaltnissc" sinb. Reichsraths-Berhandlungen. Wien, 4. November. Das Abgeordnetenhaus setzle heute die Debatte iiber bas Arisnahmsgefetz fort. Zu § 1, welchcr die Falle festsetzt, roann die wichtigsten @nmbred)te anher Kraft gesctzt werben kou-nen, ergreist Dr. Ziemialkowski das Wort. Reb-ner siihrt aus, dah das Gcsetz zu roeitgehenb sei, dah es die Macht dcr Executive in hohem Grade verstiirke, unb er cvaditet es siir uothwendig, dah die EiusUH-rung von Ausnahmsmahregeln der Rcichsvertretnng zur Genehntigung vorgclegt mevben solle, wenn biese versammelt sei. Das Ausnahmsgesetz sei eigentlich gegen bie Staatsgrunbgesetze geridjtet; bic Regiernng bestehe ja aus „Freiheitsmannern," bic solicit nicht die ersten sein, mcld)c gegen die Freiheit hanbeln. Redner beantragt eine Einschaltnng zu § 1, bahin gehend, dah die Executive bas Ansnahntsgesetz nur banu, roeuu der Reichsrath nicht versammelt ift , aus eigener Btachtvollkommenheit in Wirksamkeit treten lasscn bitrfe. Abg. Leouharbi fieht in der Amtahme bes § 1 eute Thatsache, bitrch welche die Bersassung aus den Augeln gehoben icerbe. Abg. Svetec amenbirt ben Paragraphen bahin, bah aus bemselben ber Satz aussaUen solle, bemzu-fotge das Gcsetz bei „umeren Unruhen" in Krast tritt. Wenn die personliche Sid)erheit bcdroht sei, nttige man das Stcmbrecht pnbliziren; fiir biefeit Fall sei also vorgesehen und man bediirse des Ausnahnlsgefetzes nicht. Abg. Rechbauer: Bisher war cs Ausgabe bes Hanses, die Freiheit zu erringeu; heute tritt an uns die entgegengesetzte Anfgabe heran; bas heutige Gesetz nmdje eine Ausuahme. Id) will, bah bitrd) bas Gesetz bic Freiheit so wenig wie ititiglid) gefahrbet werbe. Rebner erklcirt fid) mit ben Sluschanngen Ziemialkowski's cinvcrstanben. Wir haben im letzten Jahrzehettt erf ah ren, was man bei uns unter „Hochverrath" unb inite rcu Unruhen versteht; ich wUnsche cine starke Execntiv-geroalt, attcin bet MllkUr barf nicht Thor uitb Thur gebssnet werben. Ein von Rechbauer gestelltes Amenbement Hat zur Folge, bah bie Abgeorbneten Svetec uub Leonardi die ihrigen fur ben Fall znruckziehen, bah bag Rechbaner'sche angenornmcn roitrbe. Dasselbe lautet: Jm Falle elites Kricges, foroie menit dev Ausbruch kriegerischcr Unternchrnungen bevorstehl, bairn im Falle innerer Unruhen, wenn bet solchen hochverratherische, die Berfaffung bebrohenbe ober bie personliche Sicher-heit gefahrdende Beftrebungen vorkoininen, welche den Thatbestand eiiteg Berbrechens ober Bergeheng bildeit, famt bie Regierung 2c. Dr. Ryger vertheidigi ben AngschnhaMrag. Dr. Ba nhans ntelbet fid) gegen bie Ainenbements Rech- bauer’S unb Ziemialkowski's. Dr. T om a n forbert bag Haus anf, sich nicht bent Willen beS Ministeriums zu fiigeu; Anfangs habe man belt Paragraf 13 auch nicht empfunben, aber bald habe er sich alg ein eifenter Ring herans-gefteUt, bessen Druck ivir lange uerfpiirten. Er halte sich fur so liberal, role irgenb eiuer im .'pause, unb barum sorbere er das Haus aus, gegen ben Paragraf 1 zu uotiren. 9iehtueit Sie an, ruft Toman zum Schlusse, banit begraben Sie bie Freiheit. Justizmiuister Dr. Herbst zieht eine Parallele zwischen bent Strafgesetz unb bent in Berathung be-finblicheu Gefetze. ' Das Strafgesetz bejchvdnft bit Rechtc ber StaatSbiirger cbenfalls unb boch ift eS zum Schutze berselben ba, uitb itiemaitb roirb ber legislative das Recht absprechen wollen, es anszunben. Zur ernsten Berathung tauge bie Frase nicht; das vorlic-geitbe Gesetz ift bag Resultat forgfaltigfter Envagung; die vorgeschlagenen Amendements seien nicht praziser als die Regiernngsvorlage. Ans die Gefahr hiit, dah er das SBertraue'u Dr. Toman's verliere, behaupte er, dah die Regierung das Recht habe, bad Ausnahms-gefetz zn vollziehen. Rebner loenbet sich hieraus gegen bie eiuzetneu Amendements. .’germ Ziemialkoivski's Anschauungen feien etwas zu ibeat; es ware wunschenswerth, wenn bag Ausnahmsgesctz iiberfliiffig mare, aflein heute famt man sich bariiber nicht tdufcheit, bah.es nvthwendig fei. Die roahre Freiheit beftehe nicht bariu, bah bie cine Gernalt auf Kosten ber anbereu bie Greuzeu ihrer 'Berechtignng ubcrfchreite. In bent wirftichen Gleich-gewicht ber Gewalten fei ber Konstitutionalismus cut-hatteu. Man mbge uber ein Mihtrauensvotum bcitfeit roie immcr, aber fitr Minister, bie elite etroag bicke Haul habeit, befitzeu wit noch fraftigere Mittel, mie Steuer- unb Rekrntenverweigermtg. Das XUmenbentettt Rechbauct's finbet ber Justizmiuister nicht praziser alg beit Ansschuhantrag, unb bieser fei da her zur An-ltahitte empfehlensiverth. 3iad) Cer Schluhredc beg Refereutcn ivird zur Abstimmung gefchritteu. Fitr bas Amenbement beg Abg. Ziemialkomgki stimuteit bie Polen, Slovene«, Tiroler ttnb vierzehn Mitglieber von ber Linken, dar-unter Schindler, Rechbauer, Roser, Skene, Tfcha-bufchntg, yiguti), Plankensteiuer uitb Dentet; im ganzeit 55. Dagegeit stimnten 9t> Abgeorbiiete. Fur ben Augfchuhantrag ftimmt ein Theil ber Linken, bas liitfc Centrum unb bag Zentrum; eitblich fdllt auch das Amenbement Rechbauer's unb bag beg Abgeorbneten Svetec. Die ubrigen Paragrafe bis Paragraf 10 stoheit auf feinen Wiberspruch uub werden itach ben Autrdgen bes Ausschusses zum Befchlnh erheben; bei Paragraf 10 mirb bie Berathung nbgebrocheit, ba berfetbe unb Paragraf 11, zu welchem ein Ameitbement vvn Kn-rattba vorliegt, nochnials Gegeustanb der Berathung im Versassuuggausschusse uitb auch eiuer Berathung im Miuifterrathe werben sullen. Das Hans fchritt bitnit zu Ergdnzunggwahlen fiir bie Delegation. Aus ber Gruppe ber bbhmifcheit Abgeorbneten murbcit in die Delegation gewahlt bie Herren: Kar« tafch unb i'umbe unb zum Erfatzmanne Abgeorbnete Steffens unb Bilous. Ans ber polnifchen Gruppe murbe Kochenski zum Erfatzmann gewahlt. Die uachste Sitznng finbet Domtetstag, 5. Nov., 11 Uhr Borrnittags statt. Auf ber Tagesordnung: Berathung der Schlnhparagrafe bes AusitahtttSgefetzes. Die Thiitigkeit des Abgeordnetenhauses! roirb bei Gelegenheit ber Annahme be« Gcsctzes uber bie Nationalbanf von bem „Wr. Tagblatt" einer herben Kritik untcrzogcn. Dasselbe schreibt: In faufenbcin Galopp, ohne Anfenthalt, ohite Zwischen-station, ohne (Sinrebe uitb ohne Gegenrede, ohnc irgenb cine Kunbgebuug, ohne Debatte, ohne eine Erfldrnng von ber Ministerbank, ohne Einstrenung von ber Opposition, ohne Stage unb Beschroerbt, ohne Sob uitb unb Bertheidigung nahm geftern ba« AbgeorbnetenhanS bas Gcsetz iiber bie AbSnberung ber Statuten ber Nationalbank an unb sngte sich bamit uorberhanb ganz stillschweigenb in bie von unga-rischcr Seite geschaffeiie Zwangslage. Das ift cine sehr betriibenbe Erschcinung. Wir foitnen nicht glan-bcn, bah sie selbst bem Ministerium angenehitt scin fann. Auf einen Kbrper, ber gar keiucn Wiberftanb leiften fann, ber sich zu eiuer Initiative nicht auf« zuraffen oermag mtb ber bie Schnelligkeit ber Er-lebigung als oberftes Gcbot betrachtet, fann sich eine Regierung auf bie Dauer nicht stiitzen. Die Herren Depntirten beschliehen boch nicht fiir sich, fitr ihrc cigenc roerthe Person, fie fhittt es im Namen uub itt Bertretnng bes Bolfes, unb ba ware eti roohl ebetifo roimfcheiiswerth als niitzlich, roenn burch cingehenberc offentliche Bcrathungen auch bas Bolt iiber bie Motive uitb iiber bie Sachlage im-terrichtet unb belehrt wiirbc. Denn ber Parlanicn-tarismus hat noch cine anberc Anfgabe, als bie, bah Gesetze nur untcr Mitroirfung ber Bertretnng geschaffcu werben, er foil a itch bas Volf politisch bitben, cr soil baS Juteresse an ben bffentlichen An-gelegciiheiten nahren unb verbieiten, cr fell bas Volf politisch crzichcn." Die preuhische Throurede. Der Kiinig von Preithcu hat vorgcstcrn in cigettcr Person ben Landtag mit eincr langcrcn Thronrcbc crdffnet, toelche einen burchanS frieblichen Sharafter beiunbet. Es sinb Anflangc in ber-sclbcit, toelche on ben Stil ber englijcheti Thron-rcbeit inahnen. Glcich im crstcn Thcilc ber Rcbc roirb bas Dcfizil als eine Folgc bes Znsammen-roirkcnS ungunftigcr Umsidnbc crfldrt, zu befsen Deckung auhcrorbcntliche Einnahmeu (?) angesetzt roerbctt mussen. Jm meitercn Vcrlaufe roirb ber Rcgelnug ber BcrroaltungS-Etnrichtuugen, ber Ver-befferutig ber Gesctzgcbnng, foroie ber nothwenbigcn Vorfchtiften fur bie Zufammetigehorigfeit ber Unter-Ihattcn aus bent Norbbcntfchen Bunbe im Sinflatige mit ben Gefetzen PrcnhenS gebacht. Zum Schlusse gclangenb, wirb in einer encr-gischen Friebcnsfunbgcbung heivorgehoben, bah bie Beziehuttgen Ptenhens zu beu ausiuartigen Mach-ten befricbigenb unb freunbfchaftlid) sinb. Der spa-nischcu Scroegung erroahut ber Rebner vornber-gehenb unb roirb ber Nation bas Gclingen ber Un-abhdtigigfctt ihrer Bcrhaltnisse gcroiinscht. Auch ber (Scnfer Friebeiisarbcit fitr ben firieg roirb in ber Rebc ein warmer Nachntf geroibmct unb ber frontnte Wnnfch ansgefprochcn, bah bie Antuenbung ber Konserenzergcbnisse feme bleiden mogc. Der Schluh-satz ber Thronrebe afzentuirt, dah bie Feiude bes FriebeuS unb ber bffcutlichen Orbnung oft bie Ldhmungcn uub Hemmnisse herbeifuhren, welche ben Frieben illnsorisch inachcn. In bieser Richtutig hdtte ber fbnigliche Friebcnsrebner roohl die Kabiuette ver-antroortlich ntachen sollen unb nicht bas Volf, welches gewih ben Kriegeu ben Krieg erflart, benn cs muh leiber immcr bie Kosten fiir biefelbeti aus cigcneit Mittclu beftreiten unb ocrabfdjcut das Hanb-toerf ber Mcnfchcnfchldchtcrei. Politische Rundschau. Laibach, 6. November. Das Ministerium hat im Wehransfchuh des Abgcorbnetenhaufes auf bie unberroeilte Erlebi-gung bes Wehrgcsctzentronrfcs gebruugen unb baraus cine formliche Cabinctsfrage gemacht. Die liberalen Blatter sinb cinftintmig in ber Ver- urtheilung bieses sonberbarcn unb fauitt parlamen-tarischen PressionSmittels unb crflaren sich mit ber Hast, mit roelcher in Folge bieses Druckers bas AbgeorbnetenhanS bas Gcsetz zu erlebigen sich an-schickt, bnrchaus nicht etnverstanben. So macht bie „N. fr. Pr.“, berctt sonstigc rcgierungsfteunblichc Ge-finnung befannt ift, bent Ministerium den Borrourf, bah cs ben Wehrgefetzcntrours bent Reichsrathe nicht ebenfo zcitig vorgelegt, roie bem ungarifchen Reich«-tagc. Es hdtte sich bies ganz leicht inachcn lassen unb ber Rcichsrath hdtte, wahrcnb bie Lanbtage ar-bciteten, bie Vorberathung burch ben AnSschuh vor-nehmcn lassen fonnen. Dann hdtte cr nun bie gauze Vorarbeit vorgefunben utib nicht« hdtte gchinbert, bas Gcsetz zu votireu, ohnc sich zu iiberstiirzcn. In Uugarn oersichert sich bas Ministerium seiner Ma-ioritat uub unterorbnet sich fclber nicht sclten bieser Majoritat, bevor cS in ben Lanbtag mit feiner Vorlage foinmt; bei uns bagegen tritt bas Ministerium mit scinen Forbcningen in ben Rcichsrath unb setzt bann feinen politischen Frennben bie Pistole auf bie Brust. Das Ministerium mbge bas Anschcn, welches unsere verfassungsmahigcn Einrich-tungen geniehcti, nicht untergraben baburch, dah cS bas Wehrgesetz in Hast heruntervotircn unb bas AtiSnahmsgcsctz ohnc bie conftitutionellc Klauscl ge-nehmigen liehc. Seien biefe Forberungeti ciniual bewilligt, bann fountc cs leicht heihen: ber Mohr hat seine Schulbigfeit gcthan, ber Mohr fann gchcn. In ber vorgeftrigen Sitznng bes We h raus-schusses nun hiclt Dr. Giskra eine Idngere Rebe, in welchcr er bas Vorgeheu ber Regierung rechtfer-tigtc. Er fagte u. a.: „Wir wollen fciuc Prcffion, wir wollen feitte Unfrcihcit. Nur bie Sage macht cs, in ber roir uns gegeniiber Ungarn befitiben. Es ift nicht mbglich, bah Europa biefe Bcwafsnung longer ertragen roirb, sonst roerbctt alle banferott. Es fann nicht mchr lange so bauern. Glaubcn Sic, nicht aus Vcrguiigen habctt roir bieses Gcsetz vorgelegt, bios ans ber feften Ueberzeugung iiber bie gegenrodrtige Sage gefchah es. An bem Pcrzcntvcr-haltnih zwischen uns nnb Ungarn laht sich nichts mchr dnbern." Die Regierung ceiftanbigte ben b o h mi s chc it LanbcSausschuh von ihrer Absicht, auch bie Schlatter Bczirfsveriretung aufzulbfen, ba uach einer von Elam-Martinitz angcregten demonstrativen Sitzung berfetbe zum Obmann roicbergcroahlt rourbc. Der Lanbcsausschuh crtheilte ber Sluflofung seine Zu-ftimmung. Die Frage beziiglich ber befinitiven Besctzuug ber P rafibentf chaf t bes Ministerium« biirstc nach Melbung bes „N. Wiener Tgbl." in nachster Zeit roieber in bett Vorbcrgrunb trcten. ES heiht, man roolle Untcrhanblungen mit bem Grafen Anton Auersperg (Anaftasius ©run) anfniipfen, ber in ben nachften Tagcn in Wien cintrifft. Die Rcfibenzbldtter fprecheu von cittern bevor-ftehenben Pairsschub. Bei bem Mangel an par-lamcntarifchen ArbeitLkrdften uub bem notorifchen Mangel an Arbcitsluft, welche beibeti Eigcnfchaftcn unfer Obcrhaus von jchcr charafterisircn, foil mah-gebenbeu Ortcs bie Jbcc augeregt ivorbeit fein, biefcr hohen Korpcrfchaft ucuc Mitfllieber zujttfiihren, con bcnen vorausznfctzcn, bah fie ber Wcg in bett SitzungSfaal auch bei — fchonetit Wetter nicht verbrieht. Eine fchr iutcreffante, wenn auch nicht befon-bers »ahrfcheinltche Melbung verlautct aus bent klerikalen Lager. K'arbiual Raufch er foil enblich bes Habers mit bem Berfaffungsftaat miibc fein unb ein ernstlichcs Bcbitrfnih nach Frieben cmpfinben. In biesciti vcrsohnlichen Streben ftchen bem Fiirst-bifchof jcboch, so roirb gcmelbet, seine hohen Amtsbrii-ber unb insbesonbere Moitsignor Falcinclli cntgegen, bie beu Kanips bis auf’« Acuhcrste fiihrcn wollen. Die Nachricht roirb wohl noch fchr ber Bestdtigung beburfen. Der Wah 1 f a ittpf in Aut-e rif a ift been-bet unb zn Gunften ber gesetzmdhigcn roahrcn Freiheit cntfchieben, bie republikanische Partei siegte unb ihr Eanbibat, ber beriihmte Besieger ber Rcbellcn, General Grant, wird dcn Prafidentenstuhl einneh-ttten. Ohne Zweifel wird es diesem energischen Cha-rakier, unterstiitzt von der VolkSvertretung, bald ge-lingen, die vslle Herrschaft des GesetzeS in den noch widerstrebenden Sudstaaten zur Geltung zu bringen und dem hart gepriiftcn Sonde die ersehnte Ruhr zu verfchaffen. Zum Bice-Prasidenten wurde Colfax erwahlt. Original-Korrespondenz. K. Wien, 4. November. (Parl amen tar ische Krisen. — GoluchowSki, Giskra und die Polen. — Das Ausnahmsgesetz.) Wir find liber Nacht in cine Kabinetskrisis hineingerathen. Eine Kabinetskrisis ist zwar an und fitr stch etivas gesiihr-liches und fur ciueit Staat unheilvolles, nun aber in Oesterreich ist dent geroohnlich nicht so. Hier entstehen und vergehen Kabinetskrisen roie Seifenblasen und gehoren schon mit hinein in den ganzen Ton unseres Verfassungslebens. Die Minister Taaffe und Berger erklarten gestern Abends im Wehrausschusse, datz das ganze Kabinet zuriicktreten ntiiffe, sobald das Wehr-gesetz nicht vor dem Zusammentritt der Delegationen vom Reichsrathe pflichtschuldigst erledigt werde. Dies-mal mag jedoch die Erklarung des Ministeriums ernst zu uehmen feirt; es liegcn wenigstens viele Anzeichen vor, rnetche das uinthntatzen lassen. Vor allem ist bie Erklarung der Minister Taaffe und Berger die Folge rines langeren und ernsten Ministerrathes. Das Ministeriunl hat sich hier solidarisch entschlossen, auf die Annahme des Wehrgesetzes vor dem Zusammen-tritt der Delegationen zu bringen, aus Rucksicht auf ben Ernst der Lage uud bie Gefahr, die jeder Augen-blick in ber Verziigerung ber Ansriistnng Oesterreichs nach sich ziehe. Dasiir roirb das Ministeriunl die. Delegationen verschieben, iusoweit dies nur die Rucksicht ' auf die uugarischen Mitglieber ber Delegation zulatzt, dereu Mandate bekaimtlich im Anfang des MonateS Tezembcr erlofchen. — Minister Giskra hat gestern bie polnische Interpellation wegen ber Theilnng Galizieus in siebeu Starostien beantwortet unb selbe als eine bios administrative unb feine politifche Mah-regel festgestellt. Friiher jeboch noch als er, beanwortete Graf Goluchowski, ber jetzt in Galizien an ber Spitze der Opposition steht, bie Interpellation, die in biefer Beziehuug an ihit bie Journal- seines Landes stellten. In cittern Briefe an ein Lemberger Organ bricht er mit alter Schcirfe den Stab iiber die Matz-regel Giskra's. Dies plotzliche Anftreten Goluchowski's wird felbst hier uitter den Polen als ganz nnzeitgematz angesehen. Man will die Opposition in Galizien nicht zu hoch anschwellen lassen unb am allerwenigsten fie ganz ber Leitnng bes Grafen Goluchowski iiber-lassen. — Heute tuirb das Ausnahmsgesetz im Reichsrathe vielleicht zu Cube burchberathen werben. Es werbett sich hier brei Ansichten gelteiib itiachen. Den Aelagcrnngszustanb faint nur die Legislative, somit ber Reichsrath, oder nur die Exekutive, das ist die Regie-tttttg, verlangen, oder endtich die Regienmg, jeboch so, datz ber Reichsrath biese Atatzregel aufjer Kraft fetzen fanit. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Zur S3cruhigung bes Polizei-^ommifsars Svetec,) deffeu vorsorgenbeSchritte Wegen Mahregelnng ber Pressc wir gestern niiher be-leuchtetcn, ntelbet die von ihtn angezogene alte „Pressc/ batz seine Besorgnih wegen Nichthandhabnng ber Gteich-bcrechtigung bei Pretzprozessen ganz iibersliissig gewefen K indent ebett wegen des von Svetec lierithrten Arti-Eels, welcher itttter deit Slovenen vicl buses Blnt ver-Ursacht zu haben scheint, eine Pretzklage gegett das ^bachte Blatt eingeleitet ronrbe, tvoriiber in einigett Tagen die Berhaubluug stattfinden wird. — (Die Hansarztensstelle itu Straf -I) ause a tit East elle) roitvbc dem Hercu Dr. Abolf ^isl vertiehen. — (Die Menagerie ant Jahr markts -^atz) enthalt iitteressante Exemplare; wir hebett hervor eitten schonen Tiger, eitten Ltiwen, eitte Hycine, einen Leoparb, einen Lnchs, sernerS Wolfe, Angora-Ziegen, eine Boa constrictor, eitten Adler u. s. w. Uttt 3 unb 6 Uhr Abeubs ist bie yiitteruug. Frau Henkel begibt sich uttt 6 Uhr Abeubs in bie Kasige ber wilden Thiere unb siihrt mit benselben die gesahrlichsten Productio-nen aus. Wir empsehlen jebent, ber sich fitr bie selte-neit Schopsungen im Thierreiche interessirt, ben Be-fttch ber Vienagerie, unb benjenigen, welchen bie Ner-venaufregung Bergniigen macht, deu Besuch unt 6 Uhr Abends. — (Re s s el'L Grabmal a u s bettt Lai-bacher Friebhofe.) In ben sriiheren Jahren wur-bett am Borabenbe des Allerseelentages vor bent Grab-male ber Sokolisten antzer eiuigeu slovenischen anch ein paar czechische Lieder gesttngeu. Heuer jedoch soll von der Btagistratsleitung den Sangern der Wunsch ansgesprochen wordeu feitt, tein czechisches Lied zu sin-gen. Darubec mm beklagt sich im „Slovenski Narob" ein Corresponbent aus Laibach, ber da meint, „batz auf bettt Laibacher Friebhofe nicht so viele Deutsche als Czecheu begrabett feitt • atttzerbeiu ruhe baselbst ein beriihtnter Czeche, ben die ganze Welt fennt, ber Ersinber der Dampfschranbe Ressel, von dem es erwiesett, datz er trotz feitteut verbeutschten Nameu ein Czeche war, er witrbe es baher verdieuen, bah bie beutfche philharmonische Gesellschast an seinern Grabe etn czechisches Tranerlieb singe." Diese Mahnnng, bie erst in ber Rummer vom :i. November befagten Blat-tes zu lesen roar, erhielt schon zwei Tage vorher thre Erledigung, mit ber sich jeboch jetter Correspondent faunt eiuverstanbeu erflaren biirfte. Man las nanttich in einetn Kranze auf Resfel's Monument folgettbe Verse: „Kunst, Wisfenfchaft unb Genie Keuneu Natioualitaten — nie!" Wie wir uernehmen, soll ein hiesigcr dentscher Geroerbsmann, dem bie vollige Pernachlassignng jenes Denkmales schon vor einigett Jahren anffiel, jenen Act ber Pietat feit biefer Zeit alljahrlich tiben unb bei biefent Anlasse schon mehrere, attf das Leben des be-rithmten Mechanikers Bezug ttehtttettbe Motto's gebracht haben. Das heurige roar eine treffettde und vollig un-beabfichtigte Antroort auf eine erst spater bekannt ge-tvordene nationale Anfrage. — (Guter Wille.) Der zn Michelstetten verstorbeue Franz Polajnar hat teftanientarisch Sr. Majestiit bent Kaiser 5 si. vermacht. — (Das Staatsgut Lack) soll am 16. d. abermals in ossentlicher mnndlicher Bersteigerung, jedoch mit Znlassnng von fchriftlichen Cfferten zum Berkause ausgebvten roerdett. Diesmal biirfte sich ber Erfolg gitnstiger geftalten, bn bereits mehrere auslattbifche Gutsbesitzer Erkuubiguugeu iiber bie Berhaltnisse bes Gntes eingezogen haben. Der Schatznngsroerth betragt bekantttlich 40.000 fl. Aus dem Bereinsleben. Gestern Nachmittag uni 5 Uljr liiclt der Herein znr Unterstiiyung diirfttflcv Realschnlcr uadi fcittcm einjcihrigen Bestande seine zweite Generalversanimlung ab. Aus dein vom Bercinssekretiir Herrn Josef O p < verfatzten Gesch!iftsberichte haben wir tntt Bcrgnitgen entnoinmen, bafi sich ber Berein trotz seines kurzeu Bestanbes einer sehr (tbhaftcn rcgcu Theilnahme erf mit, ba bie Anzahl ber 9)Zit-lieder cine sehr dedeutenbe zu uenneu ist; der Berein zahlt isher 95 Mitglieder. Bejonders hervorragenb erscheint ber (iibfidjc Sparkasse-verein, indent berselbe and) im abgelaufettett Schuljalirc ben namhoften Betrag von 200 fl. znr Uuterstiitzuug bitrftiger Schuler gewibmet. Die segeusreid)e Wirkuug des Bereins geht damns hervor, bafi‘bie Unterstlltzitugsgclder itu abgelaufeuen Sd>ul jahre bie Suiniue vou 240 fl. errcichtcit, eiite gerois; nam haste Sumiue, dah fewer aus der Bereinsbitiliothek, um lucldje sich ganz-befonders Herr Prof. Pirker oerdieut gemocht, 150 Biidier an biivftige Schiller ausgelichcn wurdeu. Gleid)wohl Ucrblieb la»t bes vom Herrn Kassier Z i a -k o w s k Y erstatteten ^1>ediensd>astsberichtes ein BerinSgen von nahezn 300 fl. Wir konnen nidit nmhin, dem Obmauu des Bereius, Herrn Direktor Sd>rey, jo wic ben Aussd)ntzinitgliedern ftlr ihte aufopferude und ersprietzliche Thatigkeit in ber t'eitimg und Besorgung der Bereinsgefchafte unsere volle Anerken tuntg auszusprecheu. Zu Ausschutzmitgliedern fiir baS ttettc Lcreinsjahr >ttr belt die Hcrren: Beigrath Trinker, MufealkustoS Defchmann, Direktor Mahr, OberrealfLuldirektor Schrev und die Pro-fefforen Opl, Pirker und Ziakowski gewahlt. Zum Schlnffe routben iiber Antrag bes Prof. Pirker drei Paragrafe der Statuteu geandert. Abfertigung. Das Tagblatt — eine Lugenchronik. Vor dem Erfcheinen bed „Laibacher Tagblatt" pflegte bie flovenische Jonrnalistik ihr „grebes Gefchuh" gegen bie liberate aus rotirttge beutfche Preffe mit grotzem Ldntt loszufeuern. Be soubers „SJiomce" that sich auf solche Rothschiisie Diet zu Gute, sieproktamirte biefetbeit ihrett glcinbigen Lefertt als nationale Helbenlhaten, als glanzenbe Siege iiber bie mobernett Tiirken, vulgo „Nemškutarji" genanttt, wetche ohne diese jonrnalistifche 9lbtuehr ittt Lattde Diet argerer hanfeit wiirben, als es einst bie Moslems thaten. Schimpfereien auf bie „PrešaTagespošta", Trie-sterca" wareit damals ein beliebter Artikel ber natio-ttalctt Preffe, anch mit ber ossicielleu „Laibaherca“ befchaftigte fie sich augelegeutlich. Die mitzliebigen Aeutzernngen ber lectern iiber bie llmtriebe ber FiiHrer wurbett von gefchaftigeit Agenten ber diovice-Partei so-gar bcittt Ministerium als Hochverrath an ber slovenischen Nation- bettimjirt mtb jene faubcrit Patrone ber Prehfreiheit verlangten, ber Minister soll sich in bie Rebactious-Angelegenheiten ber „Laibacher Zeiinng" ntengen. Seit bent Erfcheinen bes „Tagblatt" haben sich bie Dinge cinders gestaltet. Uttfcr Blatt hat die Ehre, ber ausschlietzliche Blitzableiter bes Grolles unb Unmuthes ber slovenischen Jonrnalistik zn sein. An-fangs geberbeten sich unsere liebeuswurbigen Kotlegen als wahre Schlammvulkane, beren Answiirfe wir in Nr. 49 in einer kteinen Blnmenlcse als Muster bes jcurnalistifchen Anstanbes in Slovenien gebracht haben. Ntmtttehr haben jene Blatter thre Kampftveife geaitbert. Da fie vor allem auf bie Leichtglaubigkeit ihrer Leser fpeknliren, so mutz ber publizistische Gegtxer als kompletter „Litgner" angefchwarzt werben, unb so roirb das „Tagblatt" schon durch einige Wochen vor bettt gtaubigeit Trotz ber Volkssiihrer als ein gebrucf tes Liigenteyifou in alien ntbglicheit Variationen dieses Epithetons proklamirt. Wenn wir bie fchioereit 9ibthen enter iitnerkraU nifcheit Čitalnica ber „Novice" uachbruckeit unb hiezu entsprechende Ertautenmgeu gebett, so wird unsere Notiz von ber roacfereit Kollegin als freche Liige be-zeichnet; roettn wir bie tranrige Geschichte von eines „Ehrenbiirgers Gliick unb Enbe" aftenmatzig iUuftri reit, so erklart „SJiovice" uusire Darstelluug „als von Anfang bis zu Enbe erlogen;" roeittt wir unsere liberalen Lefer attf eine Prebigt aufuterkfam ntacheit, die eigentlich fie angittg, so bezeichnet tins ttttfere golte« fiirchtige Kollegin „®aitica" als „Spitzel der Geist itchfeit." Der Vorzng jeboch im Schleudern von bertei machtlosen „Bannstrahlen" geblihrt der Kollegin »Novice." * In ihrer letzten Numnter bonucrt sie gegen belt Stimmnngsbericht aits Abelsberg in 9ir. 59 des „Tagblatt," deit wir ben Mittheilnngeu ciites Ehren mannes eutitommett, sie bezeichnet ihit als einen „Hanfen von Tagblattlugen," unb weshalb? Weil es darin hietz, datz anS Abelsberg zttiit Schonpasser Tabor nur ein Man n gepilgert sei, rodhreitb „Novice" fonsta-tirt, bcitz es ihrer zwei Mann tuarett. Die Be-hanptmig unseres Korrespoudenten, batz der Schntbesuch itt Slbetfiberg abttehine, roirb bantit Liigen geftraft, batz im Jahre 1833 bios 220, im Jahre 1807 abet 350 Schiller bie Schitle besnchten; mtb doch ist mtfere Korresponbenz nicht vom Jahre 1807, sonberu vom * Zwar wirft die fromme »Danica" in ihrer heute erschieneuen Nnmmer bent Artikel „Eine moderne Krankheit" in Nr. 08 des „Tagblatt" uicht iveniger als sieben H a n P t liigen" vor, die Ncbeulilflcit ungeredmet. Sod) freut es nils, bah „Danica" unfereu Anffiitzen langere Befprechungen loibntet, nub wir haben ©I'uti’b zu hoffeit, dah sic bei fort gefetzter Lcktiire nuseres Blattes von ihrer alten Krankheil eiitgewnrzelter Begriffsvenvirrungen, wmnmter sie fehr leibet, neheilt roerbe. So ist cine ihrer fixen Jdeen, jede von ihren Anschaiittiigeu adweicheude Ansicht als Alge zn bezeichnen. Wir riifen baher der kranken Kollegin zn der Vettilre unferer Artikel ein „Profit“ zn. 20. Oktober 1868 batirt; die von uns angesiihrte Thatsache, datz beim letzten Grottenseste von den feil-gebotenen slovenischen Grottenbeschreibnngen nur sieben Stiicke abgesctzl wurden, ist darnm eine t'ttgc, rocil damals cine Menge Czecheii, Kroaten nnd andere Slaven itad) slovenischen Beschreibungen J^achfrage ge-hcilten haben sullen, diese jedoch, obwohl sic vor dem Grotteneingange auflagen, nicht zu finden marcu, nnd so (]cl)t es in dieser Weise mit dem uns vorgehaltenen Lugenregister fort, bis es „SJicvice" mit dem Ausrnfe beschlieht: „Ein Kvnigreich fur eine Wahrheit im Tagblatt!" Einen Leidensgefahrten besitzt das „Tagblatt" in dem konstitutionellen Bercine, dessen Berlaumdung als ^iigenprofet fich ebensalls die jiaticitalm bcstens an-gelcgen fcin lasscn. Sein jUngstes Auftreten in der Frage dcs Sprachenzwangsgesetzes ist ihnen ein Dorn im Ange, nnd slugs war der bekannte, „in heiliger Zornrothe stets gliihende" klerikale Korrespondent des »Slovenski narod" mit einem ahnlichen Liigenregister bei der Hand, er wars dem Berein vor „datz er schanilose Lugen verbreite, nnd seine unwissenden Mitglieder versiihren ivotte." Nnd worin bestanden diese i'iigen ? Darin, das; im konstitutionellen Bercine behanptet wurde: 1. der Landtag Habe tei Berathung des Sprachengesetzes keine Experten beigezogen. 2. Dieser Habe gegen die dcntsche Sprache Gnade geiibt. 3. In Znkuust werde die slovenische Jugend das Deutsche gar nicht mehr in der Schule erlernen konnen. i'autev Thatsachcn, die niemand ablaugueu kann. Dies a ties ist nur cine kleine Aus>vahl der jetzt gegen uns geschleuderten Bannstrahlen, von deren ohn-machtigen Blitzen jedoch nnsere Wetterstange bisher nicht im geringsten gelitten hat. Bielmehr haben nnsere Gegner gerade das Gegcntheil von dem erzielt, was sic beabsichtigten. Wahrend sic sich bei ihren Schlammausbriichen uud bei der muhsamen Berau-staltung ihrer LLgenseuerwerke so sehr erschopseu, datz uns ans ihren Blattern eine schauderhafte geistige Sahara" entgegenstarrt, mehrt sich die Zahl uuserer Prannmeranten von Tag zu Tag, bent konstitutionellen Vcreinc trcten tagtciglich »cue Mitglieder bei, demnach war all' das journalistische Hollenspektakel der Natio-nalen bisher nur — Reklame sttr die liberate Partei. ! gierung habe bei sons! iger Erloschung eincr Aus-j nahinsoctfiigung dem Rcichsrathe sofort Mitthei-! lung iiber dieselbe zu niochen, rnirb von der Rcgie-:rung unterstiitzt nnd mit grower Majoritat angc-nommen. und zwar nach Berwerfnng dcs AntrageS vom Abg. Kurauda, welchcr Autrag mit 78 gegen 76 Stiminen siel. Die iibrigen Paragrafe dcS EntwurseS wurden ohne Debattc aiigcuonmuti. Die unbedeutende Majoritat gegen den Antrag Kuranda's cntstand durch die Koalition dcr auhcrsten vinten, dcr Polen, Slovencn und Tiroler. Die Stclwng des Minifteriums wurde durch diese Abstimmuug nicht beriihrt- Theater. Heutc: Die Illdill. Oper in 5 Aktcn von Halevy. Personen : Gilbert be St. Mars,tzjkvi»thur, Hr. Nvtzler. — Prinzessin Isabella, Frl. Jclliucl. — Graf Leopold, Hr. Schwab. — Eleazar, Hr. Ander. — Redia, Frl. Pichon. — Theobald, Hr. Gbtti*. Morgen: „Ein Vctjrer Kaiser Joses II." Lohnfuhren. Jch bcchre mid), einem p. t. Publikum die ergebenste Anzeige zn machen, datz id) mit 1. Oktober 1808 aus meinet alien Wvhnuiig im Gasthvfe zmn „Wildeu Maun" ausge-zogen nnd zum Hrn. TUartliivie, IWleiivrtm-ttiswe J*’r. 3 <6 4, tibersiedelte. Jch ilberiiehnie Fuhren, zwei- als and) einspauuige, in der Stadt Laibad) zur gcmubnlid;en Taxc und aufs Land nach allen Rid)tnngcu. Eliiwiiaiinly. Xnvli Stein. Tour nnd retour . fl. 4,— Tonr................„ 3.50 Mit Verpflegnng . „ 2,— Nadi Krninburg. Tonr und retour nebstManth-geblihr . . . . fl. 4.50 Tour................... 4,— Mit Berpflegniig . „ 3,— Nacli Obcrluibueli. Tonr und retour . fl. 4.— Tour....................3.50 %wei*i»uniiig;. Nach Stein. Tour imt> retour . fl. 6,— Tour.................. 5. - Mit Verpflegnng . „ 3,— Nach Krainburg. Tonr und retour uebst Liaulh-gebnlir . . . . fl. 6.— Tonr................... 6.— Mit Berpftegung . „ 3.— Nach Oberlaibaeh. Tonr nnd retour . fl. 6.— Tour................„ 5.— Wittcrung. Laibach, 6. November. Nadits starke Gtiffe, Regeiuvctter anhalkend, rnhige Lnft, dicht bewiilkt. Marine Morgens + 7.4", Mittags -f- 10.5” (1867 + 3.7°; 1866 +- 10.7"). Barometer: 322.57"' im Fallen. TaS gestrige Tagesmittel der Warme : + 9.2°, uni 4.3° iiber dem Normale. Der 9kiederschlag binnen 24 Stnnden 2.20."' Angekommene Fremde. Am 5. November. Hotel Stadt IVien. Brodnik, Fabrikank, Ratschad). — Loziezky, f. f. Hanptm., Triest — Fntzenegger, Kaufm., Wien — Lerderber, Handelsm., Wien. — tudabiuniag, Afscknranzinspektor, Graz. — Kleii'lcrcher, irol. — Bnrghardk, MLttliuq. — Fleckuer, Fabriksdi-rektor, Graz. — Kalmus, Koblenz. — Dchms, Kaufm., Leipzig. — Benag, Privat, (Mcrlachfteiu. — Herwig, Kaufm., Wien. Hotel Elei'ant. Malalan, Kaufm., Triest. — Geitzler, t. k. Beamte, Wien. — Garzarolli, Klagenfnrt. — Erschcn, Agent, Triest. - Erschen, Privat, Triest. - Levin, Fabrikant, Berlin. — Ad)tschin, k. k. Polizeirath Triest. Berstorbene. Den 5. November. Dem Mathias Cirnak, Dieust mann, sein Kind Maria, alt 10 Wochen, in dcr Karlstadter-B orstadt Nr. 14, an dcr Skrofnlvse. U Sen ti. November. Dem Anton Wirt, Magazins-arbciter, sein Kind Johann, alt 11 Wodieit, in der St. Pe-ters Borstadt Nr. 78, an Fraiseu. Telegramm. Wien, [>. November. In dcr hcutigen Siz-zung dcs AbgcordnclcnhaufcS wurdc die Debattc iiber das Ausnahmsgesctz forlgesctzt. Der Abg. Kuranda bring! den Znsahantrag tin, datz die Ans-nahmSvcrsiigiing sofort aiitzer Kraft trcten folic, falls sic ein HauS dcs ReichSrathes fur ungcrecht-fertigt erklart. Dcr Slntrng Pratobcvcra's die Rc- Mit Verpflegnng . „ 2.— Mil Verpflegnng . „ 3.— HtT" In meiiter Abwesenheit werdeu Fuhrwerke bei Herrn JoNel' Kolliiiaim, Speditenr, aufgcnommcn. Unt qeneiqten Zusprud) bittet %oici 31 Vi, (103—1) Lolmkutscher. Zahnaytliche Ayeige. Gesertigter wird, da er seinen hierortigcn Ausenthalt vcrlangern mutzte, seine znhnarzt-lid)cu und zahntcchnischen L>rdiiiatio-ncu noch bis DonncrStag den 12. d. M. halten. Laibach, Hotel Elefant, Zimmer Nr. 20, im ersten Stock. Med.- & Chir.-Dr. Tanzer, Do;rnt -er Zahiihrilkun-e an der h. h. (106-1) Grazer Anivrrjitai. » K « ME *M F. 1*. Vi€ii€*Nc!l<‘a Waarenlagers v Spitalgaffe Hau^-Nr. 266 pjj In Folge Beschlusses dcs Kreditoreu- Q w ausschusseS der Franz Vidic'schen Glau- '0 P biger werden die in die diesfallige Vergleichs->x masse gehorigen >x i S* '»-W ........ -0mm .jit yz ^ in den gewohnlichen Geschastsstunden im 3S5 BerkaufsgewSlbe gegeu gleich bare Bezah- % lung vom 31 ten Oktober l. I. an ausver- ML kaust werden. 5? jSE Vntbatb, am 30. Oktober 1868. (102—2) 586 E • Der k. k. Notar als Bergleichsleiter: 5Š6 f Dr. Bart. Suppanz. if m 15 mi SchnMwalirtn >< >x Im llauNe Air. ^13 ILe i » « ersten Stock, sittd (109—1) Model und Hausgerathe zu ucrlcufen. Am Jahrmarktplatze. Henkel« grosse Menagerie. Neu angekominen non iiIiih ultra englisches Riesenschwein, 1140 Psnnd sdiwer, 7'/, Fnf; lang, 7 Fntz im Urnfang und 4‘/, Fufj bod;, das griihte, welches man bis jct't gesehen nnd ans der ThieranSsteklnng in London den ersten Preis von 20 Pfnnd Sterling erhalkcn hat; sowic and) andere seltsame Thierc aus Afien und |raftlien, dann die grotztcn NarrobaldS (oder wahrsckcinlid) Ba-ribalS) aus Nordamerika; fentcr ein Schweiil mit sechs Futzen und zwei Hintertheilen. A'iittcvimn, bei der taglich 80 Pfd. Fleisd) ver- futtert werden, nnd Lhicrba»d,gu„q, wobei die Frau die Baudiauug dcr wilden Thierc vvrnimmt, ist urn !i Nhr und 6 Nhr Abends. (108—1) 3u sehcn taglich van 9 Nhr friilj bir. 7 Nhr Adends. EintrittSpreise: Erster Platz SO kr., zweiter 15 kr., stir Kinder nnd MilitarS die Halfte. Zum zahlrcidicu Bcsuchc ladet ergebenst ein J. Henkel. (Eiit lilnDin; | (104-2) gut erhalten, wird zu kaufen gefudjt. An-zeigen werden bei Hrn. Sclircycr cut-gegeitgenommen. Wiener BSrse vom 5. November. Staatsfonds. 5$etc. Sjlctr. Wiihr. bto. v. J. 18(56 . btc. National An!. bto. Mclalliquc« Lose von 1854 . . to e eon lSlil), ganj Qrundontl.-Obl. Steiermark ,)U 5 pCt Kiirntcn, Sram u. Siiftcnlanb ft „ Ungarn. . JUS „ Kroat. u. Slav. 5 „ ©iebenbikg. „ 5 „ Action. Nationalbank . . . Creditanstalt . . , N. o. EScompte-Ges. Anglo-Sstcrr. Bank . Deft. Bobc»creb.-A. . Deft. Hyvoth.-Ban! . Strict. E»compt.-Vk. Saif. Fcrb.-Norbb. . Silbdabn-Gelellsch. . Lais. Elisabeth-Bahn. Carl-Lubwi^-Bahn AlfSld'-Fium. Bahn Pfajidbrlefe. Nation. o.W. vcrloSb. Ung. Bod.-Crebitanft ANa.oft.Bob.-Crebit. bto. m SSO.ttidg. , Geld Ware . 55.50 55.70 .! 59.80 59.90 63.80 64.— 58.20 58.80 80.— 80.50 87.60 87.80 V5.— 95.50 100.50 100.70 86.50 87.50 84.— 90.— j 76.— 76.50 i 76.25 76.75 j 71.50 72.— :804.50 805.50 '216.20 216.40 1645.- 647.— Il66.— 166.50 Il94.- 196.— I 66.— 67.— 217.— 221.- 1 1892 1895 1186.— 186.20 ’l67.25 167.75 210.50 211.— 1146.50 147.- 160.50 160.75 1157.25 157.75 148.— 148.50 92.50 92.75 91.— 91.25 102.25 102.75 j 84.70 84.90 ®clb 28 arc vest. Hypoth.-Bant . 95.70 96.50 PrlorltBts-Obllg. ©iib6.=@cf. jUSOORr. 99.— 99.25 bto. Bons C vfit. 220.50 221.50 Nordb. (loo fl. CM.) 89.50 90.— Sieb.-B.<200fl. i>.W.) 81.40 81.80 Rudolssb.lSOOfl.o.W.1 81.25 82.— Franz-Jos. <20«fl.S.) 80.25 86.50 Lose. Credit 100 fl. o. 2P. .140.50 140.75 Don.-Dampssch.-Ges. zn 100 fl. CM. . . 92. Trieste! loo fl. CM. .118. bto. 50 fl. o.W. . 58,— Osener . 40 fl. o.W. 81. Ebtcrhazy fl. 40 CM. 155. Salin . „ 40 „ 41.— !alssy . „ 40 „ 31.50 lary . „ 40 „ 86.— St. Genoi§40 „ 82.75 Windifchgratz 20 „ 22.— Walbstein . 20 „ , 21.50 Keglcvich . 10 „ ! 14.50 Rndolfsstist. 10 o.W. 18.50 Weohael(3®ion.) I Eugee. loofr.fiibb.ro.I on.7o »rants, loo sl I 96.90 London 10 Pf. Sterl. 116.-PariS loo Francs . 46.- Mtinzen. Kaif. Miinz-Ducaten.I 5.50 5.51 20-Francsstiilk . . . 9.26s 9.27 BercinSthalcr . . .1 1.70 1.71 Silver.................113.85 114-25 92.50 120.— 55.- 31.50 160.— 42.— 82.— 36.50 83,— 22.50 22.50 15.50 14.25 96.00 97.10 116.20 46.10 Telegraphischer Wechselcours vom 6. November. 5pcrc. Metalliqnes 58.30. — 5pcrc. Metakliqnes mit Mai- nnd November-Zinsen,^.—. — 5perc. Nakional^Anlehen 63.25.— 18tiOer Staatsanlehen 87.50. — Bankaktien 808. — Kredikakkien 218.50. — London 116.—. — Silbcr 114. —• K. k. Dnkaten 5.50. Bcrleger nnd fiir die Rcdaktion verantworllich: Otto mar Bamberg. Truck von Jgn. v. Klcinmayr & Fed. Bamberg in Laibach