prännmrralions-Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . . 4 „ 20 „ Vierteljährig. . . 2 „ 10 „ Monatlich . . — „ 70 „ M i t der Post: Ganzjährig . . . 11 fl. — kr. Halbjährig . . . 5 „ 50 „ Vierteljährig. i . Für Zustellung in8 Haus viertel- jährig 25 kr. , monatlich 9 kr. Laibacher Einzelne Nummern 6 kr. Tagvlatt. Änontme Mittbeilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Nr. 137. Samstag, 17. Juni 1871. Morgen: Gervasius. Mvmag: Jnliana F. Nc!> aKI > on Bahnhofgasse Nr. 1:12. 6rpcbiliott und 3tifctn!tn-ßurtnu: Kongrcßpla^i Nr. 81 (Buchhandlnni Mn 3. v.Rleinmav» LF. Bamberg). Ziisertionspreise: Für die einspaltige Petitzeile 3 lt. bei zweimaliger Einschaltung ä 5 kr. dreimal ii 7 kr. Insertionöstcmpel jcdeSmal SO kr. Bei größeren Inserate,: »nd öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. 4. Jahrgang. Dr. Costa nnd Glaser. Die sonderbaren Blüten, welche die „Politik" unserer wahrhaft österreichischen Minister zur Reife bringt, müssen nachgerade das Staunen der Welt erregen, und die neueste Bereicherung der „Eigen-thnmllchkeiten," deren wir allbereits eine erkleckliche Anzahl aufzuweisen haben, wird nicht verfehlen, uns dem Spott und Gelächter der ganzen zivisilirten Welt preiszugeben. Da ist unter ändern ein alter Hofrath, Herr P a s c o t i n i, unter Bach und Thun der wüthendste Germanifator im Küsteulande, jetzt »«tretet btt Jtalianissimi von Triest, der Regie-j*? t.U.auf.' fä°!’ hübsch lange eine ganz andere Idee als die österreichische verbreitet, nämlich die czechi-lchc Idee, die IlavischeJdee, und zwar so vollständig ma*ti8' daß es dir, lieber „Czech," mit dem gehci ^wirb V‘1Cr ^"reichischen Idee verteufelt traurig ., d^>n, das ist doch deutlich gesprochen, und nicht etwa gesprochen von einem Anonymus, sondern von der Redaktion des anerkannten Organs der jungczechischen Partei! Und was das hübscheste bei der Sache ist: dieser selben Partei hat das „Vaterland" erst vor vier, fünf Tagen öffentlich das Zeugniß ausgestellt, daß sie „in der letzten Landtags-ffil Ohmisch-korrekten und österreichisch-? rluutt< eingenommen habe." Wen» eine Partei, die sich rühmt, „Gott sei Dank, schon hübsch lange eine ganz andere Idee als die österreichische" auf ihrer Fahne zu tragen, in den Augen des hochweisen Feudalblattes den „österreichisch - loyalen" Standpunkt einnimmt, bemerkt die „Bvhemia" dazu, dann haben die Verfassungstreuen wohl allen Grund ruhig zu lächeln, wenn dasselbe Blatt sich herausnimmt, sie „Hochverräther" zu schelten. In Provinzblättern, dem „Ungarischen Lloyd," dem „Tagesboten aus Mähren" und der „Grazer Tagespost," finden wir heute so ziemlich identische Wiener Korrespondenzen über den Ausgleich des Ministeriums mit den Czechm. Derselbe sei als vollständig gescheitert zu betrachteu. Man habe sich nur an die Altczechen gehalten und geglaubt, dieselben bereits vollständig im Sacke zu haben, aber man habe die Rechnung ohne die Jungczechen gemacht, welche die ganze Massenbewegung in der Hand hätten. Diese hätten sich gegen jeden Ver-SJlEtch mit dem Ministerium so energisch ausgesprochen, daß nichts anderes übrig geblieben sei, als den Gedanken einer Verständigung fallen zu lassen. Labei sei man znr Einsicht gekommen, daß es in Böhmen doch auch eine Machtfrage zu lösen gebe, und da habe man beschlossen — den Deutschen um den Bart zu gehen. Die Erzählung klingt sehr glaublich und erklärt den neulichen Artikel des „Prager Abendblattes" auf die natürlichste Weise. Es gibt eben Dinge, die so einleuchtend sind, daß sich auch das Ministerium Hohenwart der Erkenntniß derselben nicht ganz zu entziehen vermag. Das klerikale Grazer Volksblatt sagt: Graf Beust stört unsere Freude; fast am selben Tage, an welchem Fürst Hohenlohe in Rom ankommt, um ,m heiligen Vater die Glückwünsche des Kaisers ^..Erbringen, meldet die „Wiener Ztg.", Baron ubeck wird von Florenz nach Rom gehen. Wir werden den Grafen Beust so lange pflichtgemäß ^Ipckliren, als ihn Se. Majestät in der Nähe hat Das Ministerium ist entweder zu schwach, den Gra^ sei, Beust aus dem Sattel zu heben, oder es zieht an einem Strange mit ihm. Wir werden ernstlich erwögen müssen, ob es für die konservative Partei nicht besser ist, von dem mindestens nicht energischen -vlinisteriuni sich fernzuhalten. Auch aus Innsbruck verlautet, daß der ^»rgerausfchuß in einer Sitzung am 15. Juni jede Theilnahme an der päpstlichen Jubelfeier verweigerte und die Beflaggung und Beleuchtung der städtischen Gebäude sowie die Theilnahme der städtischen Schulen versagte; ebenso protestirte der akademische Gesangverein gegen die Theilnahme an der Feier. Ausland. Der erste deutsche Reichstag wurde am 15. Juni vom Kaiser mit einer Thonrede geschlossen, in welcher der Kaiser dem Reichstage dafür dankt, daß er den ehrenvollen Beruf erfüllt habe, die Wunden, welche der Krieg geschlagen, nach Möglichkeit zu heilen und den Dank des Vaterlandes denen zu bethätigen, welche den Sieg mit ihrem Blute und ihrem Leben bezahlt haben. Durch die neue Redaktion der Reichsverfassung haben die staatsrechtlichen Verhältnisse Deutschlands die den Verträgen entsprechende Form gewonnen, eben so sei für die Einrichtungen, welche in Elsaß und Lothringen zu treffen sind, die gesetzliche Grundlage fest-gestellt. Der Schluß der Thronrede lautet: „Während der Dauer Ihrer Versammlung ist der Friede mit Frankreich endgiltig abgeschlossen worden. Dieser Abschluß und die Wiederherstellung gesetzlicher Gewalten in Frankreich haben es zu meiner Freude möglich gemacht, einen großen Theil des Heeres in das Vaterland zurückkehren zu lassen. Der Schluß Ihrer Thätigkeit fällt zusammen mit dem Einzuge der siegreichen Truppen aller deutschen Heerestheile in meine Hauptstadt. Sie werden, geehrte Herren, Zeugen des Einzuges sein, und wenn Sie unter dem Eindrücke dieser nationalen Feier in Ihre Heimat zurückkehren, werden Sie die freudige Gewißheit mit sich nehmen, daß die patriotische Hingebung der deutschen Volksvertretung an der großartigen Entwicklung des Vaterlandes und an dem Glanze der Siegesfeier ihren berechtigten Antheil hat. Möge, wie ich zu Gott hoffe und wie ich nach den neu begründeten Beziehungen des deutschen Reiches zu allen auswärtigen Mächten überzeugt sein darf, der Frieden, dessen wir uns erfreuen, ein dauernder sein." Ein Manifest der republikanischen Linken, welches von 81 Mitgliedern unterzeichnet ist, klagt die monarchischen Parteien von Frankreich an, den Pakt von" Bordeaux nicht beobachtet zu haben, nach welchem man übereingekommen war, die politischen Fragen zu vertagen und zuvörderst die Fragen der öffentlichen Wohlfahrt zu lösen. Das Manifest denunzirt, daß auf dem Lande Petitionen kolportirt werden, welche die Wiederherstellung des alten Regimes uud die Einmischung in die Angelegenheiten Italiens verlangen. Die bourbonischen Agitationen ermuthigen die Bonapartisten, welche ihr Haupt wieder erheben. Das Manifest wünscht die Wahlen herbei, um die wahren Gesinnungen des Landes erkennen zu lassen, und schließt mit der Erklärung, daß die Republik das einzige Regime sei, welches den Frieden, die Arbeit und die Sicherheit verbürgt. Der Mangel jedes Tadels gegen die Kommune in dem Manifeste der radikalen Linken hat einen betrübenden Eindruck hervorgebracht. Die meisten Journale billigen sonst das Manifest. Alle Journale, mit Ausnahme der klerikalen Blätter, betrachten das Schreiben der fünf französischen Bischöfe, in welchem die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstes verlangt wird, als einen überflüssigen Schritt. Die Journale sagen, Frankreich könne und wolle sich nicht mehr in diese Frage einmischen, aus welcher eö glücklicherweise herausgelangt ist. Zur Tagesgeschichte. — Auf Anregung des Münchener StiftsprobsteS Dr. Döllinger haben sich in Wien und Pest Aktions-Komitees gebildet, welche die einheitliche Leitung der religiösen Reformbewegung in Oesterreich-Ungarn in die Hand genommen haben. Die Bewegung greift übrigens bereits weit hinaus Uber die Grenzen Oesterreichs und des katholischen Südens Deutschlands. Es haben sich nämlich zu gleichem Zwecke wie in Wien bereits Aktions-Komitees konstitnirt in Berlin, den Rheinlanden, in München und Stuttgart. Italien und England sind für diese Reformbestrebungen bereit« gewonnen. Es eyifUren dort Aktions-Komitees in Turin und Florenz, sowie in London, wo Lord Acion mit nicht geringerem Eifer als Döllinger in München wirkt. Die Diözesan-Bersamwluugen in Schlesien und Oberösterreich sind in Folge Aufforderung des Zentral-AklionS-KomiteeS in München vom Juli auf den Herbst verschoben worden. — Dem „Mähr. Korresp." schreibt man aus Roznau, 13. Juni: Am 9. d. starb in Zubry, nächst Rozuau, der Bruder des bekannten Prager Historiografen und Czechensührers Dr. P a 1 a c k y in sehr ärmlichen und wahrhaft bemitleidenswerthen Verhältnissen. Derselbe bewohnte eine schmutzige Kammer und lebte so dürftig wie der ärmste Bettler, indem er außer einer kleinen Pension, die er von einem ungarischen Grafen bezog, in dessen Hause er viele Jahre Hofmeister war, kein Vermögen befaß und also nebstbei auf die Unterstützung anderer Menschenfreunde angewiesen wurde. Sein in Prag lebender Bruder erinnerte sich nicht mehr seiner und auch der Verstorbene war zu stolz, die Hilfe seines Bruders in Anspruch zu nehmen. Ist es doch Thatsache, daß der Bürgermeister von Roznau, Herr Janik, der dem Verstorbenen viele Wohlthaten erwiesen hat, wiederholt an Dr. Palacky den Tod seines Bruders meldete, aber keine Antwort erhielt. Das hat selbst in slavischen Kreisen peinlich berührt. — Verschiedene französische ultramontane Blätter stellen Betrachtungen über die „Pariser Furien" an und suchen die Ursachen ihrer monströsen Verirrungen in den modernen weiblichen Bildungsanstaltcn und dem Haß gegen Klosterfrauen und geistliche Erziehung. So traurig die fürchterlichen Ausschreitungen des männlichen und weiblichen Pariser Pöbels an und für sich sind, so komisch klingen diese Klagen, wenn man bedenkt, daß kein Land der Welt (unser als „katholisch" verrufenes Oesterreich, Gott fei Dank, nicht ausge-fchtofien) so vielen „geistlichen Unterricht" genießt, als Frankreich. ES gibt dort nicht weniger als neunzigtausend Nonnen, von denen über 60.000 Unterricht ertheilen. 700.000 Schülerinnen besuchen geistliche und nur die Hälfte dieser Zahl weltliche Schulen. Von den 1200 weiblichen Pensionalen sind über tausend von Klosterfrauen geleitet. Es scheint also mit dem geistlichen Unterricht in Frankreich nicht so schlecht bestellt zu sein. — Im vorigen Jahre war während des Besuches des russischen Kaisers in Kissingen daselbst eine anonime Denunziation eingegangen, nach welcher unter der polnischen Jugend in Warschau eine Verschwörung gegen das Leben des Kaisers bestehen sollte. Diese Denunziation erwies sich, wie man der „Ostsee Ztg." mittheilt, als falsch und als ihr Urheber wurde der Chef der geheimen Warschauer Polizei, Major Hlasko, entdeckt und zur Untersuchung gezogen. Während der Untersuchung stellte sich auch heraus, daß der geheime Polizeiches zahlreiche andere falsche Denunziationen gegen reiche Einwohner sabrizirt hatte, welche in Folge desien verhaftet worden waren und sich durch bedeutende Summen von der weiteren Haft losgekauft hatten. Der plötzliche Tod des Majors Hlasko beendete die Untersuchung. Als Ursache des Todes ist Vergiftung ermittelt, und ein in der Stadt allgemein verbreitetes Gerücht bezeichnet die Mitschuldigen des Verstorbenen als diejenigen, die ihm das Gift in Speisen oder Getränken beigebracht haben, um den einzigen Zeugen gegen sie still zu machen. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Baron Conrad), der Statthalter von Oberösterreich, gedenkt, wie Wiener Blätter melden, sein Mandat als Vertreter der Stadt Jdria im Krainer Landtage nicht niederzulegen. — (Ein Irrsinniger.) Ein italienischer Arbeiter, der gestern mit der Eisenbahn nach Italien reiste, wurde während der Fahrt irrsinnig und mußte in die hiesige Irrenanstalt abgegeben werden. — (Selbstmord.) Heute Morgens kurz nach 6 Uhr entleibte sich Alexander bis vor kurzem Bedienter des Fürsten M., im Vorzimmer von des letz-tern Wohnung mittelst eines Pistolenschusses. Derselbe war bereits vor einigen Tagen aus dem Dienste getreten, hatte aber bis zu seiner für heute bestimmten Abreise nach Graz, seinem Heimatsorte, die (Erlaubnis} erhalten, während der Abwesenheit seiner Herrschaft nebst der übrigen Dienerschaft in der Wohnung bleiben zu dürfen. Eine äußere Ursache des Selbstmordes ist nicht bekannt; wohl aber scheint die That nach allen Umständen zu schließen bereits längere Zeit und reiflich bedacht gewesen zu sein. Die Leiche wurde sofort in die Todtenkammer nach St. Christof übertragen, wo die Sektion vorgenommen werden wird. — (Die Pretiosen,) von deren Verluste wir jüngst berichteten, sind gefunden worden und wurden dem Berlustträger bereits zugestellt. — (Sämmtliche slovenische Vereine) werden im Laufe der nächsten Woche, wie „Slovenski Narod" meldet, die Wahlsiege der kroatischen Brüder festlich begehen. Die Feier in Laibach wird in Festtheater, Konzert und einem Volksfest im Garten der Citalnica bestehen. Die hervorragenden kroatischen Parteiführer sind geladen und haben ihr Erscheinen in Laibach bereits angekündigt. — (Eine südslavische Allarm-Ente.) Ein Wiener Korresp.-Bureau, das mit südslavischen Politikern in Beziehung steht, bringt nachstehendes Telegramm aus Laibach: „In politischen Kreisen wurde die Abmachung zwischen dem Grafen Hohenwart und den flovenischen Reichsraths - Abgeordneten bekannt. Danach sei die baldige Errichtung eines Königreichs I l l y r i e n , wie es schon zur Zeit Napoleons I. bestand, eine ausgemachte Sache und nur eine Frage der Zeit. Dieses Königreich soll alle jetzt in die deutschen Kronländer eingereihten slowenischen Gebiete umfassen, und zwar im Norden bis zur Drau, im Osten bis nach Kroatien, im Süden und Westen bis an das adriatische Meer und Italien reichen. „Jlly-rien" wiirde dann ganz Krain, die südliche Steiermark bis zur Dran (wobei jedoch die am linken Ufer der Drau liegenden Städte Marburg und Pettau zu dem neuen Königreiche kämen), Kärnten bis zur Dran, die Grafschaft Görz, das Gebiet und die Stadt Triest uud ganz Istrien umfassen. Den deutschen Sprach-Jnseln, die nach dieser Organisation dem Königreiche zufallen, sollen ihre Rechte gewahrt bleiben. Die Verwaltung des Königreichs, an deren Spitze ein Statthalter mit dem Sitze in Laibach stehen soll, wird einem General^Landtage in Laibach, welchem der Statthalter verantwortlich sein wird, unterstehen. Dieser Landtag wählt Abgeordnete in die auf föderalistischer Basis zu konstitnirende Reichsdelegation." Wir haben es hier mit einer gleichen Allarm- und Tendenzente zu thun, wie seinerzeit das aus ähnlicher Quelle stam-stammende Telegramm über die beabsichtigte Trennung Schlesiens und Zulheiluug des Teschener Kreises an Galizien. _________________________ Aus dem Gerichtssaale. Prozeß Domenig. Siebenter Ve r h a n d ln n gs tag. Laibach, 13. Juni 1871. Den heutigen Tag nimmt die Verhandlung bezüglich der Häuser Nr. 19 und 20 in Laibach, im Ankaufspreise von 10.905 fl., in Anspruch, rücksichtlich welcher die Anklage behauptet, daß Domenig dieselben nur zum Scheine und in der Absicht seiner Ehegattin verkauft habe, um den Werth der Häuser der Konkursmasse zu entziehen. Andreas Domenig behauptet auch heute im Einklänge mit seiner Ehegattin, daß er schon durch längere Zeit Uber Anregung seiner Frau mit der Absicht umgegangen sei, für sie ein Hans zu kaufen, in dieser Absicht sich auch zur exek. Lizitation der genannten Häuser zum Landesgerichte begeben, daselbst die Realitäten um 10.905 fl. erstanden und das Lizitationsprotokoll nur im Namen feiner Ehegattin unterschrieben habe, daß jedoch diese Unterschrift, weil er sich mit keiner Vollmacht noe. feiner Ehegattin auszuweisen vermochte, nicht akzeptirt wurde und er daher genöthiget war, die Realitäten mittelst eines besonderen Kaufvertrages seiner Frau abzutreten. Die diesbezüglichen Angaben Domenigs werden durch das Lizitationsprotokoll, den Kauf- und Verkaufvertrag, sowie durch die Aussage des zur Verhandlung als Zeugen vorgerufenen Dr. S. bestätiget. Weiteres wird konstatirt, daß in dem bei der Lizitation erlegten Vadium fünf 60er Lose im Werthe von 750 fl. sich befände», welche in dem Verzeichnisse über die angeblich der Emilie Domenig gehörigen Lose Vorkommen, während die übrigen Werthpapiere von 1400 fl. aus denen die Kaution bestand, in diesem Verzeichnisse nicht enthalten sind. Ebenso wird konstatirt, daß Johann Schmidl auf dieses Vadium Exekution führte, woraus die Anklage folgern will, daß die Kaution nicht ein Eigenthum der Emilie Domenig gewesen sein konnte. Weiters wird konstatirt, daß anläßlich dieses Häuserkaufes an Steuern 1185 fl. 93 xjt kr., an Exekutionskosten 45 fl. 25 kr., der Sparkasse 696 fl. 13 7e kr., ait Dr. P. 11.12 fl. 9 kr., zusammen 3039 fl. 41 kr. bezahlt wurden, bezüglich welchen Betrages Andreas Domenig angibt, daß er ihn zwar bezahlt, jedoch das Geld von seiner Frau erhalten habe, während in dem bezüglichen Kaufverträge nur ein Betrag von 2152 fl. 35 kr. als von der Frau bezahlt ausgewiesen erscheint. Es wird weiters durch Verlesung mehrerer Briese des Domenig, wie an Paul Sch. und R. in Wien konstatirt, daß sich Andreas Domenig als Eigentümer der beiden Häuser ausgegeben habe, endlich, daß nach der Lizitation bedeutende Reparaturen an den beiden Häusern vorgenommen und die diessälligen Ausgaben vor der Verhaftung des And. Domenig von diesem bestritten wurden. Der Vorsitzende konstatirt nun, daß diese Auslagen sich nach den beim hiesigen Magistrate gepflogenen Erhebungen aus 3358 fl. 3 kr. belaufen. Da jedoch der Angeklagte die Höhe deS Betrages bestreitet und die bezüglichen Professionisten gerichtlich nicht vernommen wurden, beantragt die Staatsanwaltschaft die Vorladung derselben, welchem Antrage der Gerichtshof auch Folge gibt. Von den genannten Zeugen werden die meisten noch im Laufe diefeS Tages vernommen, die übrigen auf die nächsten Tage bestellt. Wir übergehen ihre Aussagen umsomehr, als dieselben sich meist nur auf die Ziffer der verschiedenen Kostenbeträge für gelieferte Maurer-, Tischler-, Glaser-, Schlosserarbeiten u. f. w. beziehen, und schließen hiemit den siebenten Verhandlungstag mit dem Bemerken, daß eine ausführlichere Besprechung des Gegenstandes nur durch die treue Wiedergabe der Verhöre der Angeklagten möglich gewesen» wäre, welche jedoch die Grenzen des uns gestatteten Raumes weit überschritten hätte. Achter, neunter nnd zehnter Verhandln ngstag (14. bis 16. Juni) Am achten Verhandlungstage kamen vorerst die Wechsel dbo. 22. Juli 1869 per 600 fl. des Grafen T. und ddo. 10. Oktober 1868 per 100 fl. des Johann P. zur Sprache, rücksichtlich welcher die Anklage behauptet, daß das auf demselben befindliche Giro des Andreas Domenig an seine Frau Emilie nur aus einem Scheingeschäfte beruhe und nur deshalb auf die Wechsel geschrieben worden sei, um die bezüglichen Wechselkapitalsbeträge der Konkursmasse zu entziehen In dieser Richtung werden die Zeugen T. und P. einvernommen, und ergibt sich ans deren Aussagen so wie aus den Verhören der Beschuldigten, daß Andreas Domenig sich diesen gegenüber als Eigenthümer der Wechselforderungen girirte und daß sich die beiden Beschuldigten in Bezug auf den Titel des Ueberganges dieser Wechsel an Emilie Domenig widersprechen. Sohin kommt jener Theil der Anklage zur Verhandlung, welcher dem Andreas Domenig zur Last legt, daß er beträchtliche Weinvvrräthe, die sich zur Zeit der Konkurseröffnung noch in seinem Besitze befanden, unter der Vorspiegelung, daß er dieselben im August und September 1869 an seinen Bruder Josefa Domenig verkauft habe, der Konkursmasse zu entziehen bestrebt war. Rücksichtlich dieses Faktums erscheint Josef Do--meüig als »Mitschuldiger, da die Anklage behauptet, daß er durch die Bestätigung des von seinem Bruder vorgeschützten Verkaufes diesem bei Verübung des ihm zur Last gelegten Betruges Mithilfe leistete und sich dadurch des gleichen Verbrechens mitschuldig machte. Beide Angeklagten sagten diesfalls übereinstimmend aus, daß Andreas Domenig feine sämintlichen Weinvvrräthe dem Joses Domenig um die oben angegebene Zeit in zwei Partien, u. z. 78 Eimer um 741 fl. und 19 Eimer um 104 fl. 15 kr. verkauft, daß Josef Domenig letzteren Betrag sogleich, vom ersteren Betrage aber 141 fl. bei der Uebernahme bezahlt, bezüglich des Restes pr. 600 fl. aber einen am 20. September 1869 zahlbaren Wechsel ausgestellt und diesen zur Verfallszeit auch bezahlt habe. Die Verhandlung über diesen Gegenstand nimmt nicht nur den Rest des achten, sondern auch den nennten Verhandlungstag in Anspruch. Wir beschränken uns darauf, nur einige wichtigere Punkte der Verhandlung hervorzuheben. So behauptet unter ändern Josef Domenig, daß er zur Zeit des fraglichen Weineinkaufes ungefähr 1000 fl. Vermögen besessen habe, während ans mehreren zur Verlesung gebrachten Briefen hcrvorgeht, daß derselbe sich zur Zeit, um welche er sich sein Vermögen erworben haben will, in sehr drückenden Verhältnissen befand; auch gelangen Zeugenaussagen zur Verlesung, aus denen sich ergibt, daß Joses Domenig zur Zeit seiner Militärdienstleistung und später kein nennens-w?rthes Geld besaß. Dem entgegen aber kommen wieder Protokolle mit Zeugen und ein Bericht des Gemeindeamtes Flitsch zur Verlesung, aus denen sich ergibt, daß derselbe bei seiner Rückkehr vom Militär zirka 300 fl. im Vermögen hatte, dann mit Johann K. einen Hausirhandel betrieb, bei dem er rein 280 fl. gewann, daß er endlich mit einem anderen Hausirer in Geschäftsverbindung trat und auch dabei gute Geschäfte machte. Die Zeugin Karoline K. gibt an, daß ihr Andreas Domenig das Weingeschäft auf Rechnung gegeben, daß sie diesem eine Kaution, bestehend in einem Sparkassebüchel pr. 50 fl., ausgefolgt, daß Andreas Domenig ihr die zu schänkenden Weine aus feinem Keller verabfolgte und daß Josef Domenig sich erst nach der Verhaftung seines Bruders als Herr des Schankgeschäftes ausgegeben habe. Die Zeugin Johanna Sch. bestätiget im wesentlichen die Angabe der Karolina K., weicht jedoch von dieser dahin ab, daß die Uebergabe des Sparkassebüchels nicht an Andreas Domenig, sondern in dessen Abwesenheit an seine Frau geschah. Die Zeugin Maria H. verwickelt sich beim Verhöre in mehrere Widersprüche und behauptet insbesondere, daß die Kellnerin Helena S. vor der Katharina K. im fraglichen Weinschänke bedienstet war, da Karoline K. zur Zeit der Verhaftung des Domenig sich noch dort befand, während sie andererseits wieder angibt, daß gleich nach der Verhaftung des Domenig nicht die ihr persönlich bekannte Karoline K., sondern die Helena S. ihr unter dem Vorgeben, daß der Herr verhaftet sei und sie nicht mehr bleiben wolle, verschiedene Trinkgeschirre zum Ankaufe anbot. Wegen dieses Widerspruches in den Zeugenaussagen beschließt der Gerichtshof über Antrag der Staatsanwaltschaft die telegrafische Vorladung der Zeugin Helena S. Am 10. und letzten Verhandlungstage endlich kommt das dem Andreas Domenig zur Last gelegte Betrugsfaktum zum Nachtheile des Simon Vouk'schen Verlasses und bas ihm angeschuldete Vergehen der schuldbaren Krida zur Sprache. In ersterer Beziehung entnehme» wir, daß Andreas Domenig beschuldiget erscheint, gegen die genannte Verlaßmasse einen Wechsel per 6800 fl. und einen zweiten Wechsel per 8400 fl. eingeklagt zu haben, obschon der letztere Wechsel, welcher erwiesenermaßen erst nach dem Tode des Dechantes Vouk auf einem mit der echten Unterschrift des Vouk versehenen Wechsel-blanquette unter Jntervenirung der Franziska A. aus-gefertiget wurde, nicht zu Recht bestehen soll. Andreas Domenig hingegen behauptet heute, daß er zwei Bouk'sche Wechsel per 6800 fl. besessen habe, von denen der eine auf den Vouk'schen Realitäten in-tabnlirt wclr. Der intabulirte Wechsel per 6800 fl, sei derjenige, den er eingeklagt habe, der nicht intabulirte Wechsel aber sei in einen neuen Wechsel per 7500 fl. Ubergegangen, aus welchem Wechsel dann jener per 8400 fl. entstanden sei. Betreffend die betrügerische Krida endlich gesteht Domenig selbst zu, daß er seine Bücher nicht ordnungsmäßig geführt und nach bereits eingetretener Zahlungsunfähigkeit, ohne den Konkurs anzusagen, seinem Gläubiger M. Deckung gegeben habe. Nach Verlesung des umfassenden Gutachtens deS Sachverständigen C. Uber die Geschäftsführung Domenigs erklärt der Vorsitzende das Beweisverfahren für geschlossen und gibt bekannt, daß kommenden Montag die Plaidoyers ftaltfinden. Etngefendet. In den letztvergangenen Jahren wurde die Straßenbespritzung von Seite des Magistrates regelmäßig am lten Juni begonnen. Ob nun der Mai staubig war oder nicht, nie wurden die Wassereimer vor Ende des Wonnemonates aus ihren Winterquartieren hervorgeholt, um sich der staubschluckenden Menschheit zu erbarmen. •£>cllcr zeigten sich die wasserspendenden Wägen kaum, ^eder verschwanden, um sich nur äußerst sporadisch blicken zu lassen. . 'Namentlich hat darunter die Wienerstraße zu leiden; Nicht genug, daß dort weniger als aus den aepslasterten Gassen gespritzt wird, wurde dieselbe noch vor funein teilweise neu beschottert, was bei dem Umstande, als die Straße riesig stark befahren wird, enorm zur Stanbentwicklung beiträgt. Vielleicht ließ sich der löbl. Magistrat durch den Zufall, daß es an Medardi regnete, bestimmen, die Stadtbe-spritzuug aus 40 Tage zu sistiren, ohne Rücksicht daraus, ob dadurch die Lungen der Stadtbewohner zu Grunde aehen oder nicht. Wir erwarten baldige Abhilfe. Mehrere Bewohner der Wienerftrake Wichtig für "Viele! In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allgemein beliebten Original-Lose, rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, anderseits durch den sich hieraus ergebenden «normen Absatz. Die wegen ihrer Pünktlichkeit bekannte Staats-Effekten-Handlung Adolf Haan in Hamburg ist jedermann aufs wärmste zu empfehlen und machen wir auf die heute in unserem Blatte erschienene Annonce obigen Hauses besonders aufmerksam. Witterung. Laibach, 17. Juni. Heißer, sonniger Tag. Nachmittags Westnordwestwind ziemlich stark. Feder- und Haufenwolken. Wärme: Morgens b Uhr f 12.4», Nachm. 2 Uhr + 20.8° R. (1870 + 19.8°; 1869 + 12.6°). Barometer 326.14'". Das gestrige Tagesmittel der Wärme + 15.2", um 05.° über dem Normale. Wie», 17. Juni. Die heutige „WienerZtg." veröffentlicht ein kaiserliches Manifest vom 8. Juni an die ans dem Mililärgrenzverbande auSgeschie-denen Regimenter und Kommunitäten, besagend: Es sei des Kaisers Wille, daß auch das treue tapfere Grenzvvlk nicht länger vom Bollgenusse der konstitutionellen Rechte ausgeschlossen bleibe, die Gerechtigkeit erheischt dies umsomehr, als durch die allgemeine Wehrpflicht die Bedingungen der bisherigen drückenden AuönahmSstellung der Militärgrenze entfallen. Das Manifest legt die Nothwendigkeit eines nur allmäligen UebergangeS des Gefammtgebiets in die Zivilverwaltung dar, anerkennt den festen Sinn der Grenzer für Gesetz und Ordnung, ihre unerschütterliche Treue für Thron und Vaterland, spricht die zuversichtliche Erwartung des Kaisers aus, daß die Grenzer die gleichen heiligen Gefühle auch in den neuen Verhältnissen bewahren werden, erwähnt der gleichzeitig erlassenen allerhöchsten Verordnungen, wodurch die Rechte und Begünstigungen bezeichnet werden, welche den Grenzern auch nach dem Scheiden aus dem Grenzverbande verbleiben, und dankt denselben schließlich für ihre unerschütterliche Treue und Ergebenheit. Die „Wr. Abendpost" bezeichnet die Meldung von Errichtung eines Königreiches Jllirien als Erfindung. Das Abgeordnetenhaus nahm die Budgets des Ackerbau- und des Justizministeriums gemäß den Ausschußanträgen an. Berlin, 16. Juni. Die Einzugs- und Ent« hüllungSseier hat unter unbeschreiblichem VolkSenthu-siasmus stattgefunden. Der Kaiser verlieh hervorragenden Feldherren Auszeichnungen. Rom, 16. Juni. Alle Souveraine und der König von Italien, sowie Thiers sendeten Glückwunschschreiben an den Papst anläßlich des Jubiläums. Die Stadt ist vollkommen ruhig. Versailles, 16. Juni. In der Assemblöe wurden Anträge gestellt auf zweijährige Mandats- dauer der Nationalversammlung und Ernennung einer Kommission zur Ausarbeitung eines Entwurfs über endgiltige Regierungsbildung. Beide Anträge, welche man als inopportun betrachtet, dürften keine Folge erhalten. Wiener Börse vom 16. Juni. Staatsfonds. 5p«rc.Rente, öst.PaO. bto. bto. öft.inSilb. £ofe ton 1854 . . . tioje Bon 1860, gante 8ofe von 1860, Ofünft. Priimiensch. v. 1864 . Qrnndentl.-Obl. Steiermark »u 5 pCl. Kärnten, Kram u. Küstenland 5 „ Ungarn . . zu b „ Kroat. u. Slav. b „ Blebenbtttg. „ 6 „ Aotlen. Jlatlonalbanf . . . Union - Bank . . . Kreditanstalt . . . H. ö. $6co»H)te«@c|. llnglo-österr. Bank . Den. Bodencred.-A.. Deft. HyVoth.-Bonk. ©teiet. E»co»lPt.-Bk. Rranto - Anstria . . Rais. y-rd.-Nordd. . Südbahn-Belellsch. . »ail. Elil-betb-B-hn. Larl-Ludwig-Bahn Siebend. Eisenbahn. Staatsbahn. . . . Raif. yran,-Sosef«b.. Fünsl.-Barcser E.-B. Msöld-Fium. Bahn . Pfandbriefe. Nation, s.w. verlo»b. ttng. Bod.-Sreditanst. Allg.öst.Bod.-Erebtt. bto. msatf.tüäi. . Geld Ware Geld Ware 59.15 59.25 Ceft. Hypoth.-Bauk. 68.95 93.50 69.10 94.— Prlorit&ts-Obli*. ICO 20 U0.40 Südd.-Ges. zu 500 Fr. 110.50 111.— 112.50 113.50 bto. BonS 6 pCt. 239.— 240.— 126.50 126.75 Nordb. (100 fl. CM.) 98.75 99.20 Sieb.-B.(200fl.ö.W.) 89.— 89.20 Staatsbahn Pr. Stück 140.50 141.— 93.- 94.— StaatSb. pr. St. 1867 138.50 139.— RudolfSb.(300fl.ö.W.) 91.75 92.— 85.75 86 — Franz-Jos. (200 fl.S.) 96.90 97.10 79.80 80.50 Lose. 85.50 86.— 76.75 77.25 Credit 100 fl. ö. W. . 173.75 174.— 783.- 785.— Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . 102.50 103.— Triester 100 fl. CM. . 122.— 124.— 281.50 282.— bto. 50 fl. ö.W. . 59.— 60.— »80 60 290.80 Ofener . 40 st. ö.W. 36.— 37.— 900 - 902.— Salm . * 40 „ 43.50 44.— 247 25 247.75 Palffy . „ 40 „ 31.50 32.— 2 *>9.— 260.— Clary . „ 40 , 35.— 37.— 87.50 88.50 St. GenoiS„ 40 „ 31.— 81.60 240.— —•— Windifchgrätz 20 * 23.— 24.— 120 25 Walbflein . 20 „ 23.— 24.— 2265 2267 Keglevich . 10 . Rudolfsstift. Ivö.W. 15.— 17.— 175.— 224.5:5 175 20 224.75 15.- 15.60 252 — 252 50 Wechsel (3 Mon.) 172 50 173.50 435.— LugSb. lOOst.südd.W. 102.90 103.10 204.25 204.60 Franks. 100 fl. . , London 10 Pf. etctl. 103.25 123.80 103.40 183.90 177.25 177.75 Paris 100 Francs . 48.50 48 50 Münzen. 92.fO 92.70 Raif. Mün»-Ducateu. SO-FrancSstück. . . 5.88 5.89 89.25 89.50 9.83 9.83» 106.251106.50 BereinStbaler . . . 1.82 1.82 86.80 87.- Silber . . 12i50|121.75 Telegrafischer Wechselkurs vom 17. Juni. bperz. Rente österr. Papier 59.15. — Sperz. Rente österr. Silber 69.—. — 1860er Staatsanlehen 100.30. — Bankaktien 779. — ftrebitattien 290.30. — London 123.75. — Silber 121.75. — ff. k. Münz-Dukaten 5.88. — Na-poleonsd'or 9.85'/,. Gedenktafel über die am 21. Juni 187 1 stattfindenden Lizitationen. 3. Feilb., Jeram'sche Real., Podgorica, BG. Laibach. — 1. Feilb., Kastelic'sche Real., Schlemitz, BG. Laibach.— o- Fnlb., Repar'sche Real., Krajuce, BG. Laas. — 1. Feilb., §1°Mer'sche Real.. Döblitsch, «G. Tschernembl. - 2. Feilb., 3SK K ' Schöpfenlack, BG. Tschernembl.-1 Feilb. mann’Mir L/ ^^rtschach, BG. Egg. - 1. Feilb., Zor-Trinitas, BG. Egg. - 1. Feilb., ,Mcal ' Plese. BG. Laibach. - 1. Feilb., Ro-r Weßnitz, BG Laibach. - 2. Feilb., Kuzina-Jieol.. Zorenic. BG. Tschernembl. Telegramme. 4800, 1 M 4400, ß ä 4000, 4 ä 3200, 5 a 2400, 11 a| 2000, 2 ä 1600, 28 ü 1200. 106 iX 800, 6 1 «00, 5 ä 480, 156 ä 400, 2Ö6 X 200, 2 L120, 301 L80, 11.600 ä 44, 12 L40, 12 ä 20 lf.K.1 lieber die Hälfte der Lose werden durch sieben Ver-I lofnngen mit Gewinnen gezogen; in allem 24.8001 Gewinne, und kommen solche planmäßig innerhalb! einiger Monate zur Entscheidung, I Gegen Einsendung des Betrages m vsterr. Banknoten versende ich „Driginal-Lose" für die erste Ber-losung, welche amtlich planmäßig sestgestellt schon den FL Juni d. I. stattfindet, zu folgenden festen Preisen: Ein nmtxeS Drigiual-LoS 3 fl. 50 fr. ö. W. Ein halbes Driginal-Los 1 fl. S v, -.W. Ein viertel Lriginal-LoS - 90 kr. S. W. unter Zusicherung promptester Bedienung. Mieder Theilnehmer bekommt von nur die Mit dem che» Wappen versehenen Driginal - Lose «ktlich zugesandt, und sind solche mcht mit Promessen ,u vergleichen, welche nur auf persönlichem Vertrauen »Heu. , . t „ I Der amtliche Originalplan wird jeder Bestellung gratis beigefügt und den Interessenten die Gewinngelder nebst amtlichcr Liste prompt zugesandt. Durch das Vertrauen, welches sich diese Lose so rasch erworben haben, erwarte ich bedeutende Aufträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen selbst nach den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgesührt. In kurzen Zwischenräumen fielen mehrere der ersten Hauptgewinne in mein vom Glücke begttn- ^"‘wiaufoS'c sich baldigst und direkt zu wenden an ______ Adolf Haas, Staatsessekten-Handlung in Hamburg. AM- Für das mir bisher in so reichem Matze bewiesene Vertrauen sage ich meinen Interessenten den besten Tank. (241—5) Verloren. Ein Kleiner junger Schoßhund, weiß brann gefleckt, mit einem rothen Halsband mit einer Schelle, wurde am 14. Juni gegen Abend in Tivoli verloren Der redliche Finder wird ersucht, selben gegen eine Belohnung von 3 fl. Hcrrngassc Nr. 208, ersten Stock über den Gang, abzugeben. (284) Johann Luckmann, beehrt sich anzuzeigeu, daß er unter Beibehaltung von Houtelllen-Weinen die Wienerstraßc Nr. 54 in Laibach, seiner bisher geführten anerkannt vorzüglichsten Sorten Niederlage / der Fürst zu Windisch - Grät2,schen steierischen Eigenbau-Weine Kellerei Gonobitz in Steiermark für Laibach übernommen hat, und empfiehlt sie zum zahlreichen Zuspruch. P reise: i! Rolhweine. Vlnarler Kabinetswein, 1868er ......... „ Ima Qualität wie Bordeaux, 1868er Weißweine. Mitterslierger Kabinetswein. 18tib'cr . . . ,, Im“ Qualität 1868er . . . Vlnarler, sei» mild, 1868er ............. Wleseller Hlesllng, hochfein, 1868er . . SeltzUlosterweln, sehr beliebt, 1868er . . Bouteillen '/. si. V, Fl Kreuzer 60 35 50 30 60 35 50 30 40 25 60 35 35 20 Bestellungen werden in jedem Quantum entgegeiigenoinmen und prompt effeltuirt. Der Flaschenverschluß ist mit dem fürstlichen Wappen versehen. Emballage (980) billigst berechnet nw Sparkasse - Kundmachung. Wegen des pro I. Semester 1871 vorzunehmenden Rechnungsabschlusses werden bei der gefertigten Sparkasse vom P 1 bis inklusive IS. Juli 1871 weder Zahlungen angenommen noch geleistet. Aus gleichem Anlasse bleibt auch das Pfandamt am 30* Juni, 11 und IS. Juli 1871 ür daS Publikum geschlossen. Laibach, am 13. Juni 1871. .Kraiiiifriji’ Sparliafle. (279—2) Leroy's R. 1 patentirte fcic Wärme nicht dnrchlafsende Komposition zur Bekleidung der Dampfkessel, Zilinder, Aohrleitungeu, Lokomotiven re KeiclicH und die ge* erworben, erlauben wir um r,fTren Erfindern für das Gesammtgebiel des deutschen . L ? it8*erreleliisel>en und ungarischen Staaten erworben, erlauben wir un» "i“" t 4 der geehrten Herren Hesitzer von »an„.la,.lagen Jegllel.er Art auf diese wichtige Erfindung b?"» besonders hmzulenken Dieselbe übertrifft nicht allem alle bisher zu gletd bei starke.« Frost das Einfrieren der i materialien^gar^z ^^bgrkeit der Komposition an den bekleideten Flächen wird garantirt. gleichem Zwecke verwendeten Materialien, sondern verhütet auch der im Freien liegenden Rohrleitungen und erspart an Brenn- Posnansky & Strelitz, Wien« Landstraße, Hanptstrake 128. Berlin: Neue Frtedrichstratze 18 und 1». I/fT Resultate und Gebrauchsanweisungen werden aus Verlangen gratis zugesanvt._____ ( Druck von Jga. v. Kleinmayr * Set. ».mbtt« in W " Verleger und für die Redaktion verantwortlich: Ottomar «amberg.