Nr. 251. Donnerstag, 31, Oktober 1907. 126. Jahrgang. Mbacher Zeitung Vrä»»»lr»tlHnSpreiS: Mit Postt>cr d. größere per Zeile li! b^ bei öücrcn Wiederholungc» per ^eilc ft t>. Die «Laibacher geiwng» erscheint täglich, mit «ulnahme der Sonn- und Feiertage. Die Ndminiftratto» befind«! sich ftongrekplah Nr, L, die Mebalrlon Dalmatingasse Nr, 10. Eprechsmilden der ReoaNion von « bl« la Ubr voi» mittag«. Unfrantierte Vriefe werden nicht angenommen, Mamisl^pt«' nicht zurüctgestellt. DH^ Des h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer Samstag, den 2. November. Amtlicher Heil. Seine k. und t'. Apostolische Hlajeftät habeit mit Allerhöchster Entschließlmg voni 28. Oktober d. I. den Professor am Zweiten Staatsgymnasium in Laibach Dr. Laurenz P o /. ar zum Direktor des dortigen Ersten Staatsgynmasinlits allergnädigst zu ernennen geruht. Vi a r ch e t m. z>. Seine k. und k. Apostoliscl>e Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2!i. Oktober d. I. dein Professor am Ersten Staatsgyinilasiunl in Laibach Alfons P anli n den Titel eines Schul-rates tarfrei allergilädigst zn verleihen geruht. Der Landespräsident im Herzogtnnie Kram hat der Anna Tom^e, Köchin, in Laibach, die mit Allerhöchsten Handschreiben voni 18. August l^W gestiftete Ehren Medaille für jährige treue Tieuste zuerkannt. ^Dcn 29. Oktober 1907 wurde in der l. l. Hof. und Staats» druckcrei das I.XXXV1. und 1.XXXVII. Stück der polnischen, das X<^IV. Stück der italienischen, das NV., CVI. imd (^VIIt. Stück der sluvenischen und das l^X. Stück der böhmischen Aus» gäbe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Nach demAmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 29. Oktober 1907 (Nr. 250) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» erzeugnisse verboten: Nr. 28 .Illustrierte Österreichische Kriminal.Zeiwua» vom 28. Oktober 1907. Nr. 26 «6si-miu»,1» vom 18. Oktober 1907. Nr. 78 «1^' Nnmucipkxioue» vom 19. Oktober 1907. Druckschriften: 1.) Better« aä uun, vouus, uull'kuarclüa» 6i I^ui^i I'llbdri, Leeouäa, N6ixiouv, (^kisti Lidliotee» clol , 1905; 2.) «II 1'iÄinouto 6el virito ?ou2,1e» äi I^uizi ^Ioliu2,ri, ^lurmiroici s^lautova). 'lipnßrkiia ä«I1'Huivornitk kopolaro, 1904. Druckschriften: 1.) «II libsro ^,mois» 6i kurios ^Vibert, Ilomll, I'irou/.«, 1<'. 8yr^uwui Lclitnr«, 1905 ; 2.) «II N»uto>, pilroüiA, Zlltiries, illustrllt»,, tS8tc> äi ^lllo (^uvoni, illugtraxioui kommcu. „Wäre ich damals frei gewesen, meine liebe Adeline!" seufzte der alte Herr. ^ „Hätte ich später uur meiu Ziel erreicht, eine M'oße.A'lnstlerin zu werden, Bogumil!" erwiderte das Fränlein träumerisch. „Ach, Adeline! Ich würde es, nachdem ich mein ^Nnögen verloren hatte, doch nicht mehr gewagt haben, um Sie anzuhalten." l . Ein säjelmisch-scliges Lächeln flog über ihre 'p'tzenZüge. >,Ich würde Ihnen schon Mut gemacht haben, Vogumil." „Ja, ja — als meine Frau starb, da war es noch Zeit. Dtanal-Kolonie mit Veto belegt wird, und daß der Vizekönig sich infolgedessen veranlaßt gesehen, habe, nachzugeben. Wie ans London berichtet wird, bezeichnet das indische Amt diese Meldung als absolut unbegründet. Lord Kitcheners einziges großes Interesse ist, daß er in der Vollendung seiner Reorganisierung der militärischen Vereitschaft nach innen und außeu uicht geläbmt werde. Innere Maßregeln können ihn nur soweit interessieren, als sie anf Verteilung und Verwendung der Truppen Bezug haben. Allerdings ist zn erwarten, daß Lord .kitchener allen ihn hinderuden Einschränkungen seines Budgets aus Ersparungsrücksichten, wie sie allenfalls als eine Folge des Abschlusses des Ab-lommens mit Rußland ins Auge gefahl sein könn-ten, energisch opponieren wird. TlMMeuillleiten. — (Das Ende des Londoner Nebels.) Die Londoner Behörden beschäftigen sich zur Zeit mit einem interessanten Projekt: London soll zur nebelfreien Stadt gemacht werden. Es handelt sich dabei um „Projektoren", welche angeblich die Kraft haben, die lastenden Nebel-massen zu zerreißen nnd emporzutreiben in Luftregioncn, wo Windströmungen sie erfassen und forttreiben können. Mit diesen regelrechten „Lustlanonen". die Demetrio Mag-giora erfunden hat, soll es möglich sein, die englische Hauptstadt in 20 Minuten von ihrem Nebelschleier zu befreien. Vin „Projektor" hat eine Länge von 20 Metern und die Wirlungen seiner Entladungen umfassen einen Umkreis von sechs englischen Meilen. —-(Eine Feindin der Stiefelputzer.) Man schreibt aus London: Der Armee der rotröcligcn Stiefelputzer, die so lange charakteristische Figuren im Londoner Straßenbild waren, droht eine ernste Gefahr. In dein Londoner Vorort Richmond ist soeben eine automatische Maschine aufgestellt worden, die gegen Einwurf eines Penny ihr Geschäft schneller und billiger befolgt. Sie ist mit vier runden Bürsten versehen, die elektrisch getrieben werden und die ganze Operation des Wischens von ein paar Stiefeln in 70 Seknnden ausführen. — (E i n e Zoll geschich t e.) Ein bekannter Pariser Sportsmann, der einen großen Rennstall besitzt, hatte mit einem seiner Pferde sich an einem Nennen in San Sebastian beteiligt und dort den Pokal des Königs in dem ebenso benannten Rennen gewonnen. Stolz auf seine Trophäe reiste der Sportsmann nach Paris zurück; an der französischen Grenze wird er aber von den Zollbeamten angehalten; sie verlangen, daß er für seinen wertvollen Becher den gesetzmäßigen Einfuhrzoll zahlen soll. Der Sportsmann protestiert, indem er auf den ganz besonderen Charakter dieses Einfuhrartikels hinweist; aber die Zollbeamten bleiben unerbittlich. Nun kommt das Schönste. Der Pariser ist ein harter Kopf und will nicht nachgeben; er lehrt mit seinem Becher lieber nach Spanien zurück und will durch eine telegraphische Korrespondenz mit den Zollbehörden in Paris Gerechtigkeit zu erlangen suchen; an der spanischen Grenze aber halten ihn die spanischen Zollbeamten fest und verlangen nun ihrerseits den Einfuhrzoll für den Pokal. Neue und noch energischere Proteste, erschöpfende Erklärungen, Bitten — Drohungen — nichts wollte helfen, denn die spanischen Zöllner waren noch unbeugsamer als ihre Kollegen an der französischen Grenze. Der Sportsmann mußte schließlich an den König appellieren, worauf Alfonso selbst den Befehl gab. den Becher zollfrei nach Spanien zurückkehren zu lassen. — (Ein Gelehrten-Original.) Von dem berühmten deutschen Chemiker Vunsen. dem Entdecker der Spektralanalyse, erzählt der englische Naturforscher Roscoc in einem soeben erschienenen Aufsatz „Meine Beziehungen zu deutschen Gelehrten" einige Züge: „Vunsen. Kirchhofs und ich reisten im Herbst 1862 in England, und bei einem Gartenfest in London, auf dem ich das Vergnügen hatte, ihn Michael Faraday vorzustellen, machte Vunsen mit einer Dame Bekanntschaft, die ihn mit seinem Vetter Ritter von Bimsen verwechselte und ihn folgendermaßen ansprach: „Haben Sie je Ihr großes Werk über .Gott in der Geschichte' vollendet?" — ..Leider nicht," antwortete Vunsen. „mein frühzeitiger Tod hat mich gehindert, mein Vorhaben auszuführen" , . Bunsen war wie viele von ihrem Beruf Vollständig in Anspruch genommene Männer oft geistesabwesend, und es sind viele gelungene Geschichten im Umlauf über die Mißverständnisse, die ihm infolgedessen un-wchentllch passierten. Eines Tages ließ sich ein Besucher be, ihm melden, dessen Namen er bei der Vorstellung überhörte, da er an Schwerhörigkeit litt, aber er kam mit sich überein, daß es entweder Strecker oder Kelul5 sein müsse. Schließlich kam er während der Unterhaltung zu der Ueberzeugung, daß es Kelul^ sei. Als sein Gast sich verabschiedete, sagte Bunsen ihm vertraulich: „Wissen Sie, daß ich Sie einen Augenblick für Strecker gehalten habe?" „Der bin ich auch" — war die Antwort des erstaunten Besuchers. Mal- und Provinzial-Nachrichte^ Das November-Avancement. Seine Majestät der K a i s c r geruhte allergnädigst zu ernennen: Zu Generalmajoren die Obersten: Heinrich .Ürauß. Kommandanten der 11. Infanteiiebrigade. Moritz Gherhardini, Kommandanten der 44. Landwehrinfanterie-brigade in Laibach, Bruno Schmidt, überlomplett im Landwehrinfanicrieregiment Laibach Nr. 27, Kommandanten der 87. Infanteriebrigade. diese (Grausamkeiten des Schicksales, all diese Abneigung und den Hohn der Menschen ertragen sollen, wenn Tie nicht so tren nnd selbstlos zn mir gestanden hätten!" Wieder schwiegen die beiden eine geraume Zeit. Vs schien, als bewegten dieselben anmutigen Ge danken ihre alten Herzen, denn zu gleicher Zeit fast hellten sich ihre häßlichen (Gesichter anf und geigten in der Verklärung freundlichen Tinnen^ eineArt von wehmütigfroher Tchönheit. „Wissen Tie, liebe Freundin," sagte der aUe Herr endlich, „wenn man es reiflich überlegt, danu müssen wir eigentlich recht zufrieden sein mit nn ferem Tchicksal. Was hätten wir tun sollen, wenn wir beide uns nicht gewesen wären, was wir nns waren nnd sindV Venn loir ganz einsam und ohne , don Trost unserer Freundschaft hätten durchs Leben gehen müssen?" „Ja," enviderte das Fräulein, „die Vor sehnng hat es besser mit uns gemeint, als wir Undankbaren uns gestehen wollten. Wer weis; auch immer, in welcher Gestalt das Muck ihm nahe ist. Nur in ruhigen Einkehrslunden und meist erst im Angesicht des letzten Weges merken wir es, wie reich wir trot? allem gewesen sind." Der Alte beugte sich mühsam über die magere Haud des Fränleins und zog sie mit einer rühren-den Grandezza an seine zitternden Lippen. Ein eigenartiges Gefühl beschlich mich. T icher lich konnte ich mir keine Rechenschaft davon geben. Aber es war mir, als stiege eine Art Andacht in mir auf nnd eine tiefe Tcham darüber, dast ich diese beiden Menschen belächelt hatte. Ich schlich stiU lnnaus. Dreizehn Trümpfe. Erzählung von Varl Muusmanu. Berechtigte Übersetzung ans dem Dänischen von Bernhard Mann (6. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Visweilen hörte man den klirrenden Laut von Glasscheiben, die auf den Tteindamm hinabfielen. Die Wärme hatte die Scheiben gesprengt, nnd das Feuer, das dadurch Luft bekam, drang jetzt in klaren leuchtenden flammen zwischen den Tprossen des Daches hervor. Ein Flammen bündel strahlte aus der Mauer heraus uud leckte schräg anl der Wand in die Höhe, bis das alte Holzwerk ganz verzehrt war. Dann hörte das Vernichtungswerk aus Mangel an Nahrung auf, ein weit gähnendes schwarzes Loch mit einem >iranz von kleinen Flämmchen blieb znrück, nnd das Fener sprang zu deu nächsten Fenstern über. Dransten auf dein Platze standen Tofas, Tische, Betten, .^oniinodeii nnd Gott weis; was alles bunt durcheinander. Das Meiste war während des Transports vernichtet worden. Man hätte es ebenso gut seinem Schicksal überlassen können, nnd zwar um so mehr, als der Negen nnanfhörlich nieder-strömte. Aber alle diese Menschen, die hier standen, fühlten einen unbestimmten Drang, sich zn betäti-gen, selbst wenn es ganz zwecklos war. Nach nn,d nach kam doch Tvstem, in die Arbeit. Man gab das Löschen fast gan', auf und sammelte alle >träfte znm Niederreiten, damit das Feuer sich nicht auf das Hauptgebäude verpflanzen sollte. Die Tpritze hatte ganz versagt. Dnrch das Tangerohr kam nicht das geringste Wasser. Es ging unterwegs verloren und flos', auf dem Hofe umher, wo bald eino förmliche Überschwemmung herrschte. Eine Zeitlang sah es ans, als würde es glücken, das jetzt dem Aussterbeu nahe Feuer zn begrenzen. Da legte sich aber der Negen, und an seine Ttelle erhob sich von neuem ein kräftiger Wind. Die Flammen schlngen wieder empor und erstreckten sich gierig über das Hauptgebäude, das vom Rauch fchou ganz geschwärzt war, während es hier und da im Holzwerk glimmte und die rot gefärbten Fensterscheiben wie Johanniswürmchen leuchteten. Die Gefahr wurde immer drohender. Ganz Fnidenlnnd konnte leicht ein Raub der Flammen werden. Da hörte man anf dem Wcge ein starkes Gerumpel, und einen Augenblick später fuhr die Tpritze des benachbarten Gutes Tophienrnh auf den Hof. Tie wurde mit stürmischen Hurrarufen begri"is;t und begann sofort ihre Tätigkeit. Das Bild war plötzlich ein anderes geworden,. Die ganz neue Maschine arbeitete mit taktfesten Ttemvel-schlagen, sog in tiefen Zügen das Wasser aus dem Graben auf und stürzte es in die wütend knistern den Flammen, die rings umher mit einem sieden den, zischenden Laut erstickt wnrden. Man hatte etwa eine Ttnnde gearbeitet nnd fing bereits an, Herr des Feuers zu werden, das nur noch langsam weiterglimmte, aber jeden Allgenblick von neuem loszubrechen drohte. Hans Voß, der unaufhörlich bei der PnmPe beschäftigt war und für nichts anderes als für das Feuer Auge hatte, sah plötzlich Holger Weruer auftauchen. Der jnnge Gutsbesitzer, der von der Mitteilung, daß das Hauptgebäude in Gefahr sei, alar^ miert wurde, hatte jctzt sein ganzes Phlegma wie dergewonnen. Er hatte einen geschützten Platz ge funden und stand mit beiden Händen in den Teilen- Laibacher Zeiwnq Nr. 251. 2325 31. Oktober 1907. Zum Obersten den Oberstleutnant Konstantin Laleslo des Infanterieregiments Nr. 74 beim Infanterieregiment Nr. 17. Zu Oberstleu tna n ten die Majore: Anton Smeikal des IN 49 beim IR 27. Walter Ritter Schreitei von Schwarzenfeld, Kommandanten des FIV 29. Zu Majoren die Hauptleute erster Klasse: Gustav Schmidt des IR 27 beim IR 73. Adolf Köckh des IN 7. Heinrich Pischcly des IN 37, Wilhelm Staufer des FIA W beim IR 47. Karl Mafera des IN 47 beim IR 92. Robert Zeiller des FIV 1 beim IR 7, Hugo Baroß des 3IV 29 beim IR 49. Albert Mair des FIV 12 beim IR 97. Emanuel Thomich des DAR 8. Emil Wolff des DAR 7 beim KAR 3, Abalbert Nobile de Giorgi des DM 7 bei den Technischen Mlitärfachlursen. Zu Haufttleuten erster Klasse die Hauptleute zweiter Klasse: Johann Lehncr. iiberlomplett im IN 17. zugeteilt dem Militä'rgeographischen Institut, Franz Azzolini des IR 17. Georg Pichler des IR 17. Georg Auffahrt des IN 27. Zu Hauptleuten zweiter Klasse die Oberleutnante: Karl Ghersinich des IR 7. Emmerich Fileß des IR 27 beim IR 50, Emil Kvpetzly des IR 87 beim IN 10, Ferdinand Edlen von Ochsenheimer des IR 7 beim IR 70. Ernst Wanke des IR 47 beim IR 7«. Wilhelm Habich des IR 97, Johann Rant, Lehrer an der Infanterielabetten-schule in Marburg. Gustav Hubka des IR »7. Stanislaus Turudija des IR 97 beim IR 29. Albert Edlen von Ko-bolitsch des IR 47. Emil Ritter Pachner von, Eggenstorf und Stolac des IR 97 beim IR 69, Adalbert Tauscher beZ FIV 11 beim FIV 29. Karl Wcberbauer des FIV 29 beim FIB 21, Friedrich Langer des FIV 20. Lothar Swoboda. überkomMt im FIV 7. zugeteilt dem Gencral-siab. beim FIB 22, Heinrich Weißmayer, ü'berlompleti im IR 17, zugeteilt dem Generalstab. Zu Oberleutnanten die Leutnanie: - Otto Kiesewetter Edlen von Wiesenbrunn des IR 48 beim IR 17. Viktor Andiejla Edlen von Livnograd des IR 97. Arthur Phleps des FIV 11. Viktor Wolfbauer des FIV 7. Josef Iallu- des IR 27. Hilarius Wolf des FIV 20. Ernst Vednarz des IN 97. In der Sanitätstrupp c: Zum Hauptmann zweiter Klasse den Oberleutnant Alois Schmib der Sanitätsabteilung Nr. 8, In der Reserve: Zum Oberleutnant den Leutnant Johann Strahammer des IR 27. Im Offizierskorps der Auditorc: Zum Qberleutnantauditorcn den Leutnant in der Reserve Nudolf Watzel des IR 7 beim Garnisonsgericht in Mislolcz. Im Militärärztlichen Offizierskorps: Zu Oberstabsärzten zweiter Klasse die Stabsärzte Doktoren: Paul Winternih des Garnisonsspitals Nr. 9 in Trieft — bei Ernennung zum Garnisonschefarzt in Klagenfurt, Karl Padleöla, Garnisvnschefarzt in Görz, Johann Merlin de» Garnisonsspitals Nr. 9 in Trieft. Zu Stabsärzten die Negimcntsärzte erster Klasse Doktoren: Laurentius Köhrer des IR 34 beim 3. Korpslommando. Alfred Lederer des DAR 8 beim Garnisonsspital N>r. 13 in Theresienstadt. taschcu und dor ZÜM'ette im Munde da, während rr dm ^üscharbeitcn zuschaute. Einer der Leute von Sophienrnh, der ihn kannte und sich in seiner derben (^radheit zweifellos iiber die Blasiertheit des jnnqen Werner arqerte, der so qleichm'iluq znschante. wie die Hemden für ihn arbeiteten, lüftete den Hut und saqte: „Der Herr wollen mich wohl nicht so lange dertreien, bis ich wieder,-,nrück biu." „Ihr seid ja ^eute ^enu^" meiute Werner, „außerdem ist das gelier i" gleich gelöscht." Ter Manu umi ^ophienruh wandte sich grin-scnd ab und sagte so laut, das; alle es hören konnten: ..Das ist wirklich der eigentümlichste Gutsherr, den ich je gesehen habe. Während sein Hof niederbrennt, steht er mit, der Zigarette im Mnnde da. als gehe ihn das Ganze gar nichts an nnd läßt lins andere für sich arbeiten. Dabei bekommt man nicht einmal zu essen und zn trinken, ^'o, es wird mich so gehen. Also vorwäris, Leute!" Bei dieser richtigen Vemerknng des einfachen Mannes zog eine tiefe Nöte über Holger Werners Antlitz. Er warf unwillkürlich die Zigarette von sich und sagte: „Was soll ich tun?" Der Taglöhner aus Sovhienruh war ganz bestürzt. „Ach, lassen Sie nur. Herr Werner. Ich meinte ^'s nicht so." „Nein. Tie haben recht." antwortete Holger. "UV als er gleichzeitig Hans Vos; gewahr wurde, Wgte er zu diesem: „Tel so frenndlich und sage c>em Vorwalter, er solle alles Vier. was wir im seller haben, herbeischaffen lassen, deicht es nicht ic Hiyc war so außerordentlich, daß davon ein hölzerner Gang, der nm den großen Pulvertnrm lief, zu brennen begann. Als dies die Ein» wohner gewahrten, verzweifelten sie an der Rettung ihrer Habe und gaben lieber ihre Wohnungen den Flammen Prciö, nur um ihr Leben in Sicherheit zn bringen. Glücklicherweise wurde die Flamme vum Pulvcrtnrme abgewehrt; als aber die ent. sluheuen Einwohner zurückkehrten, fanden sie nnr Trümmer vor. — Einen Monnt nachher wütete ein ähnlicher Brand in der Tirnaue» Vorstadt; 140 Häuser wurden ein Raub der ?slannneu. Sechs Jahre nachher wurden wieder 19 Häuser iu N,che grient. 51. ticzten. Figuren, welche dem letzten Weihnachtspuppenbazar in Wien für wohltätige Zwecke gespendet und mit dem ersten Preise ausgezeichnet wurden. Mit der Allerhöchsten Entschließung vom 25. September l. I. haben Seine M a j c st ä t das obcrwähnte Tableau der huldreichsten Annahme zu würdigen und anzubefehlen geruht, daß eZ dem Musenm für österreichische Volkskunde in Wien einverleibt werde. Aus diesem Anlasse geruhten Seine Majestät der genannten Dame eine mit dem Allerhöchsten Namenszugc und der Kaiserkrone in Brillanten gezierte Brosche aller-gnädigst zu spenden. Das Schmuckstück wurde Frau Professor Mandl durch das l. k. Landespräsidium im Geleite eines bezüglichen Dekretes vor kurzem übermittelt. — (Eidesleistung der E r sa h r e se r v i st e n.) Die zur achtwöchcntlichen militärischen Ausbildung einge-rückten Ersatzrescrvisten werden morgen feierlich beeidigt werden; die Beeidigung der Ersatzreservisten der Artillerie erfolgt um 8 Uhr vormittags in der Artilleriekascrne, jener des Fcldjägerbataillon5 Nr. 7 um '/,10 Uhr vormittags in der städtischen Cholcrabarackc nnd jener der Landwehr um 10 Uhr vormittags in der Landwehrlasernc. Die Nc-kruten leisten den Eid erst am 2, Dezember. " (Aus dem Mittelschuldienste) Der l. t. Landesschulrat für Krain hat den wirtlichen Gymnasiallehrer am Staatsgymnasium in Gottschee Herrn Adolf Naimonbi degli A st o l f i und den wirtlichen Gymnasiallehrer am Staatsgymnasium in Rudolfswert Herrn Bo-gumil Nemcc im Lchramte definitiv bestätigt und ihnen den Titel Professor zuerkannt. —1>. " (Aus dem Vollsschuldienste.) Der l. t. Landesschulrat für Krain hat den Oberlehrer an der Volksschule in Gereut Herrn Alois Sexun über sein eigenes Ansuchen als Lehrer und Schulleiter an die einllassige Volksschule in Mav^-ic-e versetzt. —i-. -"- (Kommerzielle A m t 6 t a g c.) Die sritens der l. l. Staatsbahndireltion Trieft angesagten lommer ziellen Amtstage für Krain werden im Monate November nicht abgehalten werden. — (P erson alnach r ich tc n,) Im Hotel „Union" ist gestern Sire Emilie I. Horn im an. Mitglied des englischen Parlaments, aus London angekommen, Dortselbst ist auch Graf DegenfeId aus Görz abgestiegen, — (Evangelische K i r ch e n ch o r v e r e i n i -gung.) Beim Totengottesdienst am Freitag den 1. November 5 Uhr nachmittags wird das „Abendlied" von Luise Neichardt zum Vortrage gebracht werden. Außerdem steht ein Sologesang in Aussicht. Die Mitglieder des Chores werden dringend ersucht, sich Freitag 4 Uhr nachmittags im evangelischen Gcmeindesaalc zu einer letzten Probe cinzufinden. — (Aus Advotaturs- und Notariats-b e a m r e n l r e i se n) geht uns folgende Zuschrift mit der Viitc um Veröffentlichung zu: Das Altionslomitee der Advotaturs- u. Notariatöangestellten-Organisationcn Oesterreichs hat in den letzten Tagen an die hiesigen Advokaten und Notare ein Gesuch um Erhöhung der Gehalte der An^ gestellten, respektive um Gewährung von Teuerungszulagen, ab 1. November l. I. gerichtet. Mit Rücksicht auf die heute herrschende Teuerung aller Lebens- und Existenzmittel und die hohen Mietzinse ist dieses Gesuch vollkommen am Platze, da eine Erhöhung der Gehalte der Advolaturs- und No-tariatsbcamte» dringend notwendig erscheint. Wir appellieren öffentlich an alle P. T. Advokaten und Notare und erwarten, daß sie dieses Gesuch berücksichtigen und ihren Beamten die angebahnte Gehaltsaufbesserung, respektive Teuerung^ zutage, ab 1, November l. I. gewähren werden. — (I. Hau sbesi tzer verein in Laibach) Jene Hausbesitzer und Mitglieder des Vereines, die über leerstehende Wohnungen verfügen, werden von der Vereins-leitung ersucht, die Leerstchung sofort in der Vereinslanzlei, Herrengasse Nr. 20, zwischen 6 und 7 Uhr abends bekannt zu geben. — (Zur G r ä b e r a u s schm ü cku n g.) Anläßlich der morgigen Gräberausschmückung herrscht auf dem heutigen Markte ein reger Handel mit Blumen und Kränzen. Infolge günstiger Witterung sind auf dem Markte die Blumen, besonders die Chrysanthemen, in den verschiedensten Farben sehr stark vertreten. 1^—. — (Totenmesse.) Zum Gedächtnisse der verstorbenen Mitglieder des hiesigen Feuerwehr- und Nettungs-vereines wird morgen um V28 Uhr vormittags in der Dom-lirche eine hl. Seelenmesse gelesen werden. '"' (Ein K u r pfu sche r p a a r.) Anstoßend ans städtische Armenhaus an der Karlstädtcr Straße steht ein gelbes Haus mit einem Erker und Turm, das seit einiger Zeit eine gewisse Berühmtheit genießt. Es herrschte darin reges Lebe»; man sah Personen jeden Standes aus- und eingehen; Fialer, Equipagen und Automobile brachten zu jeder Tageszeit Fahrgästc dahin. In diesem Hause wohnte ein Wunderdoktor mit seiner Schwester, und zwar der 50jährige, in Radmannsdorf geborene und vor vier Jahren entlassene Vollsschullehrer Eugen Müllner und feine im Jahre 1842 in Völlermartt geborene Schwester Isabella Müllner, die seit mehreren Jahren gemeinsam die Kurpfuscherei gewerbsmäßig betrieben. Infolge des guten Geschäftsganges hatten sich die beiden in einer Speifelammer eine Apotheke eingerichtet, die jeder öffentlichen Apotbeke zum Muster dienen könnte. Auf den Stellagen standen Hunderte mit Arzneien angefüllte Flaschen, daneben verschiedene mit Salben, Pulvern und Pillen vollgepfropft? Holzschachteln, auf dem Boden und in den Ecken lagen mit allerhand Kräutern gefüllte Säcke, ferner viele hübfch ausgestattete, mit versperrbaren Deckeln versehene und zum Export von Arzneien bestimmte Holzlistchen. Eine Dezimalwage und eine Rcibschale aus Porzellan vervollständigten die Apotheke. Die Arzneimittel wurden en gros von der Firma Josef Voigt in Wien bestellt, die Detailtäufe aber in der Drogerie Kanc gemacht. — Diesertage nahmen nun die städtischen Detektivs mit dem Polizeiarzte in der Wohnung des Kurpfuscherpaares eine Hausdurchsuchung vor, wobei eine umfangreiche Korrespondenz beschlagnahmt und die ganze Apotheke konfisziert wurde, EZ waren zwei große .Kisten notwendig, um alle Schachteln, Flaschen, Säcke usw., deren Zahl über 300 hinausging, einzupacken. Nie gvoß der Patientenlreis war. kann darnach beurteilt werden, daß sich während der polizeilichen Durchsuchung, die über drei Stunden dauerte, über 15 Personen beim Wunderdoktor einfanden. Die Beanständeten, die sich während der Durchsuchung vollkommen ruhig verhielten, nannten sich Phi-lantrophen und fügten mit einem gewissen Stolze hinzu, alle Personen, die zufolge ärztlicher Behandlung sehr bald hätten ins Gras beißen müssen, vom Tode gerettet zu haben. Fräulein Doktor bedeutete mit einem gewissen Selbstbewußtsein, daß sie sich nur mit der internen Medizin befassen und allen Patienten die Arzneimittel unentgeltlich verabfolgen. Personen, die es gewagt hätten, dafür Zahlung leisten zu wollen, seien einfach an die Luft gesetzt worden. Die beiden machten auch Krankenbesuche bei adeligen Personen. Offizieren, Beamten ?c. Obwohl es schon bekannt war, daß dem Paare die öffentliche Praxis polizeilich eingestellt wurde, kamen noch immer Patienten dahin. Gestern vormittag wurden wieder drei Frauen — eine aus St. Kan« zian in Unterkrain — von den Detektivs als Zeugen notiert. Erwähnt sei noch. daß sich Müllncr selbst ein Diplom angefertigt hatte, womit ihm „in Anerkennung seiner vielseitigen Tätigkeit und vorzüglichen Verdienste zugunsten der Bevölkerung Krains, insbesondere der Stadt Laibach" d?r Franz Josef-Orden verliehen wurde. Um dieses Diplom schöner auszugestalten, hatte der Ordensritter daran mit einer schwarzgelbcn Schnur ein rotes Band einer Jubiläumsmedaille angebracht und mit einem Fünflronen-Taler gesiegelt. — Die Polizei wird alle konfiszierten .Heilmittel und Präparate dem Gerichte übermitteln, — (Schwurgericht Zhof in Rudolfs -w e r t.) Bei den Hauptverhandlungcn in der am 25. November beginnenden vierten Schwurgerichtssihung werben nachstehende Herren mitwirken: Kreisgerichtspräsident Dr, Jakob Kav5>i5 als Vorsitzender; OberlandesgcrickMai Johann Klerlj als dessen Stellvertreter; die Landes-gcrichtsrätc Emil Rizzoli und Dr. Eduard V 0 l <"> i <" als Richter sowie die Landesgerichisrätc Anton Levec, Wcikhard Gandini und BlcisiuZ Dolin^cl als Er-satzrichtcr; ferner die Gerichtsauslultanten Peter K e r 5 i 5. Josef Ian 5 a und Dr. Rupert Celestina. dann die Rechtspraltitanten Veno Sab 0 thy und Albin Sm 0 la als Schriftführer. — Zu Hauptgeschworenen wurden ausgelost: Josef Marolt, Besitzer und Wirt in Lcskovec; Johann Golia. Besitzer und Kaufmann in Mottling; Michael Rade, Besitzer und Kaufmann in Vornschloß; Anton Slapnu-ar. Besitzer in Weichselburg; Ive Verlopec. Besitzer in Vinica; Peter Panjan, Besitzer und Gemeindevorsteher in Alten-marlt; Milo Drago5, Besitzer in Dolenci; Johann Nregar, Wirt nnd Gemeindevorsteher in Row; Johann Oražem. Besitzer in Zamostec; Johann Ko5i5ek. Hutmacher in Seiscn-bcrg; Johann Pirc. Besitzer und Kaufmann in Sodraxica; Franz Pucelj. Besitzer und Kaufmann in Hrva^a; Nikolaus Cvitlorm-, Besitzer in Tribute; Alois Eisenzopf. Wirt und Gemeindevorsteher in Altlag; Johann Planntet, Besitzer in Obertreffen; Martin Matja^io, Besitzer und Gemeindevorsteher in Rosalnic; Franz Penca, Großgrundbesitzer in Nas-fenfuß; Johann Koschar. Fleischer in Gottschee; Josef Gliha. Besitzer und Müller in Großlack; Martin Turk. Besitzer in Lola;' Josef Gcrbec, Besitzer und Wirt in Mottling; Michael Strah. Besitzer in Neudegg; Franz Plut. Besitzer in Mala Gora; Franz Moiie. Kaufmann in Hof; Anton Kajfex, Weingroßhändler in Gottschce; Josef ?.ni-dar5i5, Besitzer und Maurer in Radna; Jakob Ivanetiö. Besitzer und Wirt in Mottling; Ignaz Merher. Besitzer und Gemeindevorsteher in Prigorica; Otto Ferles, Braucrei-besitzer in Gottschcc; Anton Volau^cl, Besitzer in Gurtfeld; Josef Vartlmä. Handelsmann in Gottschcc; Johann Gliha. Besitzer in Großlack; Josef Podboj. Wirt in Reifnitz; Ignaz Spendal, Besitzer in Polje; Felix Pehani. Holzhändler in Sciscnberg; Franz Vlaxio. Besitzer in Stranberg. — Zu Ergänznngsgefchworencn: Michael Zdravje. Besitzer und Wirt in Pre^-na; Franz Ausec, Besitzer in Kl, Slatenel; Michael Kastelic. Besitzer und Wirt in Froschdorf; Franz Kastelic. Besitzer und Wirt in Nudolfswert; Franz Kmalc. Besitzer in Zalog; Johann Mirtic-, Besitzer und Schneider in Rudolfswert; Josef Zurc, Wirt und Gemeindevorsteher in Kandia; Anton Seljak. Besitzer und Wirt in Sevno; Franz Saje, Besitzer in HruKevec. II. Laibacher Zeitung Nr. 251. 2327 31 Oktober 1907. " (Ma sc rne pi bemi e in Aß ling.) Wie wir erfahren, sind in den Ortschaften Aßling, Birnbaum und Sava, politischer Vezirl Nadmannsborf, die Masern cpi demisch aufgetreten. Von den bisher erkrankten 180 bindern sind 20 genesen und eins gestorben. Behufs Hintanhaltung der Weiterverbreitung dieser Krankheit wurden sanitätspoli-zeiliche Vorkehrungen getroffen. —i-, — (An HundsWut gestorben.) Mit Hinblick auf den kürzlich gemeldeten Tod des Gendarmeriewacht-meisters Kaplja aus Hubo bei Stein, der cm Hunbswut starb, geht uns aus Leserkreisen die Bitte zu, folgende Aufforderung zu veröffentlichen: Jene Herren, die in den letzten Monaten mit ihren von Laibach mitgebrachten Hunden, in der Umgebung don Homec gejagt haben, werden dringend ersucht, ihre Hunde ehestens in Beobachtung zu übergeben. — (Vesi hWechsel.) Das am Hauptplahe in Nudolfstoert befindliche Haus des verstorbenen Kaufmannes Adolf Gustin haben bei der am 29. d. M. erfolgten gerichtlichen Veräußerung die Geschäftsleute Jakob Pau5i<> und Leopold Kopa«^ um 23.101 X erstanden. II.. — (Gin Sträfling vom Zuge abgesprungen) Am 26. d. M. brachte der Tiroler Personenzug einen Trupp Schiiblinge nach Villach. Unter ihnen befand sich auch der Schübling Michael Straner, ein oft abgestraftes Individuum, das in die Zwangsarbei,tsanstalt nach Laibach abgeliefert iverden sollte. Um diesem Lose zu entgehen, begab sich Straner während der Fahrt zwischen den Stationen Gummern uud Feistrih auf das Klosett und benutzte diesr Gelegenheit, trotzdem er beaufsichtigt wurde, um aus dem mit 80 Kilometer-Geschwindigkeit fahrenden Zug durch das Klosettfenster zu springen. Er stürzte auf den Bahnkörper, erhob sich aber sofort wieder und suchte das Weite. Allein der Lokomotivführer hatte den Sprung bemerkt und lieh den Zug halten, worauf die Festnahme des Flüchtlings erfolgen tonnte. — (Üeberfallen.) Am 27. d. M. nachmittags fand im Gasthanse des Josef Mesec in Gleinitz eine Tanz-unterhaltung statt. Daran nahmen unter anderen die Burschen Karl Kos, Andreas Vrajer und Bartholomews Pelle teil. Nachdem sie gegen 10 Uhr das Gasthaus verlassen hatten, begaben sich bald auch die Burschen Fr. Tluga. Franz Blejc, Alois Nobida und Albin Kopitar. mchts Aös>s ahnend, nach Hause. In der Nähe der Eisenbahn-strecke angelangt, wurden sie plötzlich von den erstgenannten Burschen überfallen und mit Holzstangen geschlagen, wobei Kopitar einen Bruch des rechten Unterarmes erlitt, so daß er ins Landesspital überführt werden mußte. Weiters erhielten seine Genossen mehrere Schläge und entgingen weiteren Beschädigungen dur durch die Flucht. Die Gendarmerie lieferte die Täter dem Landesgerichte ein, —1. * (Dieb stähle.) Diesertage nachts schlich sich ein unbekannter Dieb in die Schlafräume des Bäckermeisters Viktor Gärtner ein und stahl dem Gehilfen Zajc einen schwarzen Anzug, einen braunen Ueberzieher, ein Paar Stiefeletten, eine silberne Remontoiruhr mit sichtbaren Rädern am Zifferblatt und schlangenartiger Nickelteite, ferner dem Gehilfen Kuldi einen schwarzen gestreiften Anzug, zwei Hemden, .Krawatten und Taschentücher, endlich von dem im Hofe gestandenen Wagen eine dunkelgrüne Pferdedecke, — Dem Maurer Anton Oepin kamen vorgestern nachmittag aus der an der Bleiweisstraße stehenden Baracke ein schwarzer Rock, ein Paar Schuhe und mehrere Wäschestücke abhanden, Der Dieb ist bekannt. - In einem Hotel wurden einem Stubenmädchen ein Paar Schuhe gestohlen, — Am 28, b. M, wurden einem Offizier aus dem Warte-saalc in der Südbahnstation ein Wettermantel und ein auf 140 X bewertetes Jagdgewehr entwendet. * (Eine Gelegenheitsdiebin.) Vor drei Wochen mietete sich in ein hiesiges Hotel die 47jährige, in Luttenberg geborene und nach Hogyleriit in Ungarn zuständige verwitwete Köchin Maria Pullavec ein. Als sie gestern das Hotel verließ, nahm sie als Andenken ein Leintuch mit. In einer Tabaktrafik an der Petersstraße, wo sie die Tiafitantin um eine Krone beschwindeln wollte, entwendete sie eine Neckeruhr. Diese Sachen sowie ein Vierglas ver. laufte sie gestern nachmittags an eine Brotverläuferin Abends wurde die Diebin durch einen Sicherheitswachmann verhaftet. Man fand bei ihr gestohlene Taschentücher, ein Mieder und ein Kopftuch vor. Sie wurde dem Bezirksgerichte überstellt. — (Die Laib acher Verein stapelte) konzertiert heute abend in der „Narodna kavarna". Anfang um 9 Uhr abends. Eintritt frei. Morgen abend wird ein Koncert im Hotel «Ilirija" stattfinden. Anfang um halb 8 Uhr abends; Eintritt frei. — (Das Laibacher Streichsextett) wird heute abend im Weinkeller des Hotels „Union" konzertieren. Anfang 8 Uhr abends, — (Wochen markt in L a i b a ch.) Auf den gestrigen Wochenmartt wurden 78 Ochsen sowie 130 Kühe und Kälber, zusammen daher 208 Stück, aufgetrieben. Der Handel war gut. Theater, Dunst und Literatur. "" (Deutsche Bühn e.) Gestern fand eine Wiederholung des übermütigen französischen Schwankes „Lustige Ehemänner" statt. Der schwache Besuch tat wieber der guten Laune der Darsteller, noch der fröhlichen Stimmung des Publikums Abbruch. Frau Kunst-Günther wurde leider don einem Unwohlsein befallen, kämpfte sich jedoch tapfer durch. — (Ko nz e r i n a chr icht.) Wie man uns mitteilt, werden in der zweiten Hälfte des Monates November die Schwestern Vera und Nadeöda ^ernecta hier ein Konzert veranstalten. Die beiden Künstlerinnen — die eine eine vollendete Pianistin, die andere eine Sängerin mit prachtvoller Alistimme — stehen seit ihrem im Hotel „Union" gegebenen Konzerte in der besten Erinnerung, so daß ihrem neuerlichen Auftreten mit dem größten Interesse entgegen-gefehen werden kann, — (Das Triester Streichquartett) wirb am 5, November in der hiesigen Tonhalle konzertieren. Ueber dessen künstlerische Eigenschaften äußerte sich seinerzeit die Prager „Politik" folgendermaßen: „Die Bekanntschaft mit dem italienischen Streichquartett war uns willkommen. Seine Künstler verfügen über ungewöhnlich großen Ton und spielen sehr rein und mit echt südländischem Feuer." — Die „Triester Zeitung" berichtete: „Das Tiiester Quartett trug künstlerisch vollendet das beliebte (^äu,--Quartett von Beethoven vor. Speziell im Scherzo gelangte das feine, ungezwungene Zusammenspiel der vier jugendlichen Künstler Zum vollsten Ausdruck und riß die Zuhörer zu stürmischen Beifallsbezeugungen hin." — (Aus der deutschen T he a t e r k a n z l e i.) Hcute gelangt das neueste Schauspiel von Paul Lindau ..... so ich dir!" zur Erstaufführung. Das Werk hatte am Wiener Raimundtheater einen großartigen Erfolg, worauf es von allen guten Bühnen zur Aufführung angenommen wurde. Für Samstag und Montag werden die Erstaufführungen, der sensationellen Operette „Ein Walzer träum" vorbereitet, wofür sich bereits das größte Interesse kundgibt. Klusio». »».or». in der Z>o?nkir»nui>nnl und Offertorinm .lu^toi'unl uniliml» von Anton Foerfter. In der Ktadtpfarrkirche At. Jakob. Freitag den 1. November (das Fest Allerheiligen) um 9 Uhr Hochamt: Vierte Messe in I^niuN und t'-ciur von Mor. Vrosig, Graduale liinöt? Doininum von Anton Foerster, Offertorium ,Iu»wrunl miim-ic von Mor. Arosig. Telegramme des k. k. Telegraphen-ßorrespondenz Bureaus. Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 30. Oktober. Das Haus beendete heute die erste Lesung der Ausgleichsvorlagen und überwies diese nach den längten Ausführungen der beiden Generalredner Abg. Schöpfer (Kontra) und Abg. K r o in a 5 (Pro) an einen 52gliedrigen Ausschuß zur Vorberatung. — Nächste Sitzung Dienstag. Berlin. 30. Oktober, Die ..Kreuzzeitung" schreibt: Es ist nicht übertrieben, loenn wir sagen, daß ganz Europa die Nachricht von der Genesung Seiner Majestät des Kaisers und Königs Franz Josef mit aufrichtiger Freude begrüßte. Sein Leben hat europäische» Wert und wird in der Wagschale des allgemeinen Friedens als bedeutsames Gewicht empfunden. Möge es ihm,' beschieden sein. daß das so mühsam erreichte Werk des Ausgleichs auch in den Par lamenten erfolgreich durchdringe. Dresden, 80, Oktober, Von amtlich'r Seite wird die in Modena erfolgte Uebergabe der Prinzcssion Pia Monika an den Vertreter des Königs von Sachsen bestätigt. Vjatta, 30. Qttober. Gegen den Wagen des am Mittag aus der Katl)«dral< zurückkehrenden Zeremonien-meistcrs und stellvertretenden Gouverneurs Fürsten Gor-5'alov wurde eine Bombe geworfen, die aber nicht explodierte. Der Täter, ein gewesener Gymnasiast, wurde in dem Augenblicke, als er den Revolver gegen den Gouverneur richtete, von einem den Fürsten begleitenden Tscherkcffen erschossen. Teheran, 30. Oktober. Als gestern in der hiesigen großen Moschee ein angesehener Priester eine Rede hielt, in welcher er die Ermordung des Schahs empfahl für den Fall, daß dieser gegen die Konstitution vorgehen wollte, kam es zu argen Ausschreitungen, wo angeblich fünf Personen tödlich verletzt wurden. Lahore. 30. Oktober. Auf der indischen Nordwestbahn fuhr ein Güterzug, dessen Führer das Haltesignal nicht beachtete, an einen Personenzug. Dreizehn Personen, darunter die beiden europäischen Maschinisten, wurden getötet, elf Personen schwer verwundet, Taschlend, 30. Oktober. Durch ein Erdbeben am 21. Oktober und einen gleichzeitigen Bergrutsch wurde die bucharische Stadt Karatog vollständig zerstört. Die gesamte Bevölkerung don 15,000 Einwohnern wurde unter den Trümmern begraben. Verstorbene. Im Z i v ilspitale: Am 27. Oktober. Lulas Cemaznr, Taglühner, 58 I., Ilorniu, l«m. iuckro, ffaudestlieater in Dailmch. 18. Vorstellung. Gerader Tag, Heute Vonnerstag den 31. Oktober »907 znm erstenmal . . so ich dir! Schauspiel in vier Auszügen von Paul Lindau. Anfang halb 8 Uhr. Ende nach 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 5 ^3 8Zl^ L" w'"b d«« Himmel« Z2Z ^ 2 UN. 728 4 18-7 NW. schwach bewollt ""' 9U. Ab. 728-1 12-0 NW. mäßig 31.1 7 U. F. j 733 6 j 8-9z NNE. mäßig j halb bewölkt^ 78 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 11 4°, Nor> inale 7 8'. Wettervoraussage für den 31. Oktober für Zteiermarl und Mrntcn: Wechselnd bewölkt, kühl, gleich, mähig; für Krain: Größtenteils bewölkt, schwache Winde, Temperatur wenig verändert, später Niederschlage: für das Küstenland: Meist trnbc, regnerisch, mähige Winde, Tempera» tur wenig verändert. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Die Eltern überrascht es in der Hegel, wenn sie SCOTTS Emulsion den an englischer Krankheit leidenden Kindern zum ersten Male geben. SCOTTS Emulsion macht die Kinder erstaunlich rasch gesund und robust, (3897) 4—1 kräftigt die Knochen fund befördert ihre ganze Entwicklung. Kin derartig vorzüglicher Erfolg Hißt sich aber auch nur mit einem wirklich vorzüglichen Mittel erzielen. „SCOTT" enthält ausschließlich nur Bestandteile vorzüglichster Qualität und das eigenartige Scott'scho Herstellungsverfahren ermöglicht, daß ihre Wirksamkeit erhöht, und daß „SCOTT" für alt und jung leicht verdaulich ist, ja selbst für Kinder, dereu Aufkommen höchst zweifelhaft erscheint. 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"WU Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt eine Nbonncmcntseinlatmng auf I. II. Davids gesammelte Werke bei; wir empfehlen den Prospekt einer gefälligen Durchsicht und wolle man sich des beigegebenen Bestellscheines bedienen. (4462) Wenn Sie empfindliehe Füsse haben, so kaufen Sie die rühmlichst bekannt warmen Wintersehuhe mif Fla nett- und Pelz suffer der k. k. priv. JUHnehengrätzerSchuhniederlage Heinrich Kendaß Laibaeh, Rathausplatz Nr. 17. (4iio)9-3 Filiale der K K. priv. Oesterreichischen Credit- W v s& sa as « «IT «» & es f°> Aktienkapital K 120,000.000- Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibaeh rgd6»»a.s»«» ll,. N!e Notierung sämMawi Milen und der „Diversen Loje" versse^t sich per Kls«!. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. «'inhellllchr Rente: lonv. steuersrei, Kionen (Mai-Nov,) per Kasse. . 9b^l> W'Ui, dlttn (Iän.-Iuli) per Kasse 9l>?< 9o^s 4 L»/„ 0. W. Ätoten Febr.-«»«,) per Kasse......l)?2> !7»ü t L °/n«. W. 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Voül!. «andeö'Unl. (diu.) 4",u »0 bi U1 5C Boiü. ° yerccg, Eisenb. ° «andre- Nnlchen (oiv.) 4'/,°/,, . 9«-3l> l,9 ül' 5°/l, Tonllu-«eg..?ln!ellie i«?d 108- »04- Wiener 8jer!chr«°Anleihe 4°/, vü L0 «Nb0 detto 1U00 4°/>. !)5-8> ^L-«0 Anlehcn der Ctadt Wien . . 101 4.' > . , . . z02." 87 2^ drttll (1800) - ... l'5 5» 9«-b detto Illv.-N.) 19Ü8 , LL'ii! N7-20 Vürsebau-Anlehen verlosli. L°/„ l»^?d i>« >i Vulg. S!lla'A,!l, 18«9 Gold , , . . 6°/»l i»'U< »20 5' Gulg. Elaali" Hypotlielar llnl IN83 , , 6"„ <s>-2ü «öhm. Hypotlielenbanl verl. 4°/, 8? ä< W-KO 8entral-«ob.-«Leb..Vl., östein-., 45I. ve,l. 4>/,°/° - - - 101-20 —-« Zcntral-Bod.^ttred.Hl., östcrr., «K I. verl. 4°/„ .... 8? - 85 -tti,'cd.-Inst.,üslerr.,s.Verl..U!i>, l>.üffenN,«rv.Kat.H,vl.4°/<, r4 ?i 0d 50 Uandesb. b. Nun. Gallzien und LodllM. 57'/, I. l»ctz. 4°/c 945, 95-b« Nähr. Hlwuthelenb. nerl. 4",< «5-95 5« 9b «..östcir.Lani>el!.Hl,P.'Unst.4°,, ! N ?5 9?7i> drtto inN.2''/,Pr. verl. 3'///^ «8ö> 88 5,^ detto K..Lchuldscl,. verl. 3'/,°/« «» 2l, t>» «5 ^ betto verl. 4°/° Sü Lb S? 2-, Osterr..ungar. «anl 50 Mr. «erl. 4°/° >>. W..... »I«! W'^ dcllo 4°/« K1!..... 985° 89'5r Tparl. 1. öst., 60 I. verl. 4°/« ««-!!> 8«2,' Eisenbalm.PrioriMS-Obligatisnen. !;erdwllnl,«.Nordbahn Em. 1«8« — - —-- betto Em, 1904 —-- —-— t)!trrr. Noidwestb. so« fl, Q. illL'bl) 103-5^ Etaatkbllhn 50u Fr..... 4U0 - 4!)4 — ^nddlll)» k 3°/o Jänner »Juli 5ou Fr. (per St.) ... 289 2b 2»i»i> LlldbnhN ll 5°/u..... 120 i>ü 121«-! Diverse Lose (per Ltück>. ss»rzw»licht z»s«. »"/u«ude»lredlt.Lose, Regullerungö ° Lust 100 sl. ü. W. ... 25»'- 2d9 ~ ss!>rb,Prtlm..«nl. v.100Fr.2°/, »7- 103- zluu«lw«lichr kose. A>!dap,.ÄasMla(D°Nlbau) b fl. 19 ßi> 2180 Kreditlose 100 sl...... «8 - 445 - l!Iart,.Lose 4« fl. K. M. , , 154-- ISü - Ofcner Lose 40 fl..... 230-- —-- Palfs>,.«ole 40 fl. K. M, . . 185 k>0 18Uü( Üiutrn Nrr»^ öst. Ges. v., 1!^ sl. 44 5« 4«dü i>,ottn Kieuz, ung. G:j. v., ä sl. Äü - 28- «»dols.Losc 10 sl...... 5«'- 72 - Salin.^i^ >^>' '!, ft, ^,>/. , , LL5'— i3< - Velb Ware Türl. E..V..3lnl. Pram.'Obli«, 400 Fr. per Lafse . . --- „._ detto por M. . . . i«» . ,«4 _ Wmier 5.omn!,.Lose v. I. i«?4 48050 4°u ^ «ew..Lch.d.3°/«Pram..Schuldv. d. «odenlr..Nnst. lim. l««9 e,i .. 70. _ Aktien. Zllln«p»rl.Zln«tMl!>mun8ln «usfig.Tepl. Eisenl,. 5o» sl. 24nc,-.- 14^ .. (!^!l!!n. Nordbalin 150 fl. . »5«-— '<<ög-, ^uschtichradrr Eisb.500sl.ltM. .-820 — 28<0- detto (M. U.) 2on fl. per Mt, w«<>.- u)70 -Vonau ' Dampfschifsahrtö > Gel., 1., l. l. prio., 500 sl. NM. i«u« .. ,uog _ Dux»Audenbacher Eisb. 400 Kr. K4«'— 5KU-- >'ferdii,llnd«'Norbb.100N sl.KM. !,2üu - K2L5— z,'emb.'Ezcrn.'Iassy > Eisenbahn» Gesellschaft, 200 fl. S, , 55s - 520 5( üluyb,üsterr.,Trieft.,bOvfl.KM, 411-- 415— bsterr. Nordwestbal,» 200 fl. H. 4U2 - «4-- dettll(1it. tj,)20N fl.S. P.Ult, 428- 425 — Prag'DuxerEiscüb.ioasl.abgst. 2l2 — 214- Ztaatseisb. 200 sl.E. per Ultimi, «49 50 ßz« üc 2übt>. 200 sl. Silber per Ultim? 145— ,4s-Lüdnorddeutsche Verbindun,-,«b. 200 fl. KN......38«'^ »95 - Tramway. Ges., neue Wiener, Priorltüls.Altien 100 fl. . —-— —--Ungar. Westbahn (Naab»Oraz) 200 ,l. S.......4U5-— 4W-- Wl. lzollllb..«lltien.> k,2lz 5>? detto per Ultimo . . . 0^5« 5«» do Vobenir.'Anst. esterr,,U00fl.2 la<,l>— ionk>- Zentr..Vod..Krebb, «st„ 200 fl. 5»»-- «2-«reditanstalt für Handel und Gewerbe, 160 sl., per Kasse —-— —-. dctts per Ultimo «29'75 L80 ?o Kreditbank allg. ung., 2!X> fl. . ?»9 d» 740 ü«, Depositenblllit, allg., 200 sl. . 461— 462 -Eslompte«Gesellschaft, medcr» üsterr.,, 400 Kronen . . . »Ü5 — 5^8-Hlill» und Kassenverein, Wiener, 200 sl........44«-- 4b2 — l>t,pothelenbanl, österrelchlschc, 200 K 5°/« E......»«? " 288- Ländcrbanl, Mter,., 2u« fl. P?i Kllsse.......—-^ -^ - detto per Ultimo .... 411 50 4l2du „Merlur", Wechselst..Mien. «l'elcUscha'.', 200 fl. , . .58»— «02-- Österr..ung. Nanl 1400 Nronen 1786-- l??ü-— Nnionbanl 200 fl...... dLU 50 530 l»85— 5«9- — Hlrtenberyer Patr.., Ziwdlj. u. Met,.^abril 4U0 itr. . . 958'— 8«»- Uiesinger Nrauerel 10« sl. . . »«4— 2«L — Montan.Geselllch., üsterr..alplne 587 25 593 8«» , .Poldi.Hutte'', Tlegelauhllahl. ss.'«l,.O. 200 fl. ... 402 - 408- — brager Clsel>.Ind,.<»ts. 3m. 1905. 200 fl...... W23 _ 2«4il - Mma.Murany.Ealgo.Tllrlaxet Gisenw. 10» sl..... b»^ i>>) L40Ü0 ZalgU'Tarj. Steinlohlen ion sl. 55?.. k>«n 50 „Schlöglmilhl", Papiers.,«0hfl, »^-- 310 — ..Schodnlca", «. Kr..... 4U5 — 505 — „Eteyrennühl", Papierfabris und V.'V...... 44ö-— 4»«-— Trifailer Koblenw.'V. ?0 fl. ^53 - »5S -Türl. Tabalrezie.Gef. »00 Fr. per Kasse . —'— —'— bett« per Ultimu 405 — 40b'— Waffenf.'Grs., österr., in Wien, 100 fl........ 4NU — 4«5 — Wagnon'öeihanstlllt, allgem., in Pest, 40» Kr..... —-- — - Wr. Vaugesellschllst 100 fl. . . 144- 14s' — Wienerberger Zicn.elf.>«lt..Vi-l. L8!» — ?05- Devisen. z»ll» zlchUu nnt, Ich«H,. >lmsterdam...... i»s t»l> I88?ä deutsche Pl^e...... >ii? i?» »1?-«,?' Uondu«........ »4i,-6!> «4o-»z Italienische Äanlplähe . . sä-85 »s'U5 Pari«......... 3ü?a »5-«z» Zürich und Valel..... 95 4? «5ü0 Valuten. Dulten ....... H'»« 11 40 2o°Franlen-Stücke..... 1» l»! 18 sl 2«.Marl-Etücle...... 8^'48 2»b« Deutsche «elchlbanlnottn . . 11? 2) 117 40 Italienische Ämrlnotci, ... 96- «e«u l1'ilbc!^1l,>tell , , , 3'b^-o s'ö4!" vou Honten, i"lun«I!>r!